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Filmstadt Dortmund
Filmstadt Dortmund – ein Widerspruch? Nein, denn nüchtern betrachtet ist NRW schon auf geteilt in Köln für Fernsehen, Düsseldorf für Werbung und Dortmund eben Film. Allerdings sind Filme Koproduktionen mit vielen Betei ligten und Schauplätzen oder Drehorten welt weit. Aber bedeutende, wenn nicht gar ent scheidende Teile sind eben immer auch Made in Dortmund. In diesem Geschäftsbericht führen wir Sie deshalb in der Mitte dieses Geschäfts berichtes durch die Filmstadt Dortmund, denn Film ist neben guter Unterhaltung vor allem Infrastruktur. Der Film als Produkt benötigt Büros, Mobilität und Strom sowieso. DSW21 steht hinter diesen unsichtbaren Leistungen und damit ziemlich nah an den Filmschaffenden, denn deren Leistungen im fertigen Film sieht man auch nur auf den zweiten Blick. Zeit also, die Filmwirkenden in die erste Reihe zu holen. Gleich dahinter steht die DSW21-Gruppe – unsichtbar. „Frag mich niemals nach meinen Geschäften“ ist ein berühmtes Zitat aus dem Film »Der Pate«. Wir hingegen beantworten Ihnen gerne die Fragen hier in unserem Ge schäftsbericht und wünschen zugleich viel Vergnügen bei der Entdeckung der Filmstadt Dortmund. Melissa Tielesch und das Bildrausch-Team
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Im Überblick
DSW21-Gruppe
DSW21
Konzern
2016
2015
2016
2015
Bilanzsumme
Mio. €
1.686
1.702
3.183
3.268
Anlagevermögen
Mio. €
1.521
1.502
2.820
2.862
Eigenkapital
Mio. €
640
636
580
640
Rückstellungen
Mio. €
500
490
1.091
1.044
Verbindlichkeiten
Mio. €
540
559
1.402
1.463
Investitionen
Mio. €
25
27
119
130
Umsatzerlöse
Mio. €
154
123
1.199
1.234
Personalaufwand
Mio. €
115
112
254
273
Abschreibungen
Mio. €
13
13
82
83
Beteiligungs- und Finanzergebnis
Mio. €
67
17
Jahresergebnis
Mio. €
3,2
-22
-71
-703
1.933
1.970
3.760
3.775
46
46
130
136
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) davon Auszubildende
-94
-659
4
Inhalt Filmstadt Dortmund
2
Im Überblick
3
Inhalt 4 Aufsichtsrat 9 Vorstand 10 Bericht des Aufsichtsrats
11
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
13
Zweck der Konzerngesellschaft und Unternehmensverbund 13 Töchter 14 Beteiligungen 16 Wirtschaftsbericht 17 DSW21 20 Mitarbeiter 20 Steuerungskennzahlen 23 Geschäftsverlauf 24 Lage 25 Umsatzerlöse und Erträge 25 Aufwendungen 26 Finanz- und Beteiligungsergebnis 27 Investitionen in Sachanlagen 28 Bilanz 29 Eigenkapitalentwicklung 30 Kapitalflussrechnung 31
5
Inhalt Mobilität + Logistik
34
Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) 35 Dortmund Hafen 37 Dortmund Airport 39 H-Bahn21 41 Dortmund Logistik GmbH 43 Energie + Wasser
45
DEW21 46 KEB/RWEB 49 WGW 51 KSBG 53 Lebensräume 56
DOGEWO21 57 Hohenbuschei 59 Stadtkrone Ost 61 Westfalentor 1 63 Datennetze 65
DOKOM21 66 Filmstadt Dortmund
68
Abhängigkeitsbericht 72 Risiken, Chancen und Prognosen 73 DSW21 73 Tochtergesellschaften 75 Dortmund Hafen 75
6
Inhalt Dortmund Airport 75 DEW21 77 Chancen 78 Corporate Governance 79 Finanzinstrumente 80 Prognose 81 Öffentlicher Zweck 82 Chronik 83 Jahresabschluss und Konzernabschluss 2016
95
Gewinn- und Verlustrechnung 2016
96
Bilanz zum 31. Dezember 2016
97
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2016
98
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2016
99
Entwicklung des Anlagevermögens
100
Entwicklung des Konzernanlagevermögens
101
Konzern-Kapitalflussrechnung zum 31. Dezember 2016
102
Konzern-Eigenkapitalspiegel 103 Anhang und Konzernanhang
104
Allgemeine Grundsätze 105 Konsolidierungskreis 106 Konsolidierungsgrundsätze 110 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 111 1| Anlagevermögen 114
7
Inhalt 2| Vorräte 3|Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4| Wertpapiere 5| Rechnungsabgrenzungsposten 6| Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 7| Eigenkapital 8| Zuschüsse 9| Rückstellungen 10| Verbindlichkeiten 11| Rechnungsabgrenzungsposten 12| Umsatzerlöse 13| Andere aktivierte Eigenleistungen 14| Sonstige betriebliche Erträge 15| Materialaufwand 16| Personalaufwand 17| Abschreibungen 18| Sonstige betriebliche Aufwendungen 19| Beteiligungsergebnis 20| Finanzergebnis 21| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 22| Sonstige Steuern 23| Sonstige Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 24| Sicherung von Verbindlichkeiten sowie Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen 25| Angaben bezüglich derivativer Finanzinstrumente 26| Latente Steuern 27| Mitarbeiter 28| Honorare für Abschlussprüfer
117 118 120 121 122 123 124 125 127 130 131 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 146 149 150 151
8
Inhalt 29| Angaben zu § 6b EnWG 30| Organe 31| Beteiligungen 32| Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres
152 153 157 160
Offenlegung 161 Ergebnisverwendungsvorschlag 162 Impressum 163
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Aufsichtsrat
Aufsichtsrat
Ullrich Sierau Oberbürgermeister der Stadt Dortmund Vorsitzender Ralf Serfling Freigestellter Betriebsratsvorsitzender von DSW21 Stellvertretender Vorsitzender Armin Boese Freigestelltes Betriebsratsmitglied von DEW21 Angela Brennemann Freigestellte stellvertretende Betriebsratsvorsitzende von DSW21 Michael Bürger Geschäftsführer der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Bezirk Dortmund Rüdiger Denter Busfahrer von DSW21 Ulrich Dettmann Gewerkschaftssekretär der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Landesbezirk NRW Heinz-Dieter Düdder Sparkassenbetriebswirt Ralf Habbes Prokurist von DSW21 Sven Hartleif Angestellter von DSW21 Bernhard Klösel Diplom-Sozialarbeiter, Leiter LWL-Wohnverbund Hemer Utz Kowalewski Biologe, Fachjournalist Monika Lührs Hausfrau Ulrich Monegel Angestellter der Gelsenwasser AG Udo Reppin Rentner Lars Rettstadt Selbstständiger Facharzt für Allgemeinmedizin Ingrid Reuter Selbstständige Sachbuch-Redakteurin Kirsten Rupieper Gewerkschaftssekretärin der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Bezirk Dortmund Norbert Schilff Technischer Beamter der DB Netz AG Bernhard Stachowiak Freigestelltes Betriebsratsmitglied von DSW21
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Vorstand
Vorstand
Guntram Pehlke Hubert Jung Manfred Kossack
Vorsitzender
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Bericht des Aufsichtsrats Der DSW21-Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen, die von wesentlicher Bedeutung für das Unternehmen sind, eingebun den. In den ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Fällen hat er seine Zustimmung erteilt. Im Geschäftsjahr 2016 fanden vier ordentliche Sitzungen und eine außerordentliche Sitzung des Aufsichtsrates von DSW21 statt. In diesen Sitzungen unterrichtete der Vorstand den Aufsichtsrat über die Geschäfts entwicklung, die Lage des Unternehmens sowie über das unternehmerische Risiko und die Risikosteuerung. Des Weiteren wurden die Grundzüge der Unternehmenspolitik, die Mehrjahresplanung sowie wichtige Ereignisse und Vorhaben vorgestellt. Diese Informationen betrafen sowohl DSW21 als auch die Konzerngesellschaften. Der Vorstand ist damit seinen Berichtspflichten gegenüber dem Aufsichtsrat im Berichtsjahr vollumfänglich nachgekommen.
Gesellschaft eingerichteten Sonderfonds Begabtenförderung verwaltet. Jeder Ausschuss tagt in der Regel einmal jährlich, das Präsidium jeweils vor einer Aufsichtsratssitzung.
Der Aufsichtsrat gab sich eine Geschäftsordnung. Diese regelt unter anderem die Bildung und Aufgabenstellung von Ausschüssen. Es bestehen ein Ausschuss gemäß § 27 Abs. 3 MitbestG, ein Präsidium, das gleichzeitig die Aufgaben des Bilanzausschusses übernimmt, sowie ein Verkehrsausschuss, ein Ausschuss für Grundstücksentwicklung, ein Ausschuss für Energiebeteiligung und ein Kuratorium, das den von der
In der Sitzung des Bilanzausschusses des Aufsichtsrates erläuterte der Vorstand den Einzel- sowie den Konzernabschluss. Die Wirtschaftsprüfer berichteten in dieser Sitzung über die wesentlichen Ergebnisse ihrer Prüfung. Der Aufsichtsrat nahm den Bericht der Abschlussprüfer zur Kenntnis und billigte nach eigener Prüfung den Jahresabschluss. Dieser ist damit in der vorliegenden Fassung gemäß § 172 AktG festgestellt.
In der Hauptversammlung am 23. Juni 2015 wurde die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers Aktien gesellschaft Wirtschaftsprüfergesellschaft, Essen, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäfts jahr 2016 gewählt. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den Jahresabschluss von DSW21 und den Konzernabschluss, den Lagebericht und Konzernlagebericht sowie den Abhängig keitsbericht von DSW21 für das Geschäftsjahr 2016 geprüft. Die Prüfung ergab keinen Anlass zu wesentlichen Beanstandungen. Der Bestätigungsvermerk wurde uneingeschränkt erteilt.
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Bericht des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, dem Betriebsrat sowie besonders allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz, die geleistete Arbeit sowie für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Geschäftsjahr 2016.
Dortmund, im Mai 2017 DER AUFSICHTSRAT
Sierau Vorsitzender
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Zweck der Konzerngesell schaft und Unternehmens verbund
DSW21 ist das Infrastrukturunternehmen für Dortmund. Mit seinen Tochter- und Beteiligungsgesellschaften bietet DSW21 bürgernahe Dienstleistungen in den Geschäftsfeldern »Mobilität und Logistik«, »Energie und Wasser«, »Lebensräume« sowie »Datennetze«. Gegenstand der Gesellschaft ist gemäß der Satzung von DSW21 die Beförderung von Personen und Gütern, die Gewinnung beziehungsweise die Erzeugung, der Bezug und die Lieferung von Energie und Wasser, die Durchführung von Aufgaben der Entsorgung, die Betätigung auf dem Gebiet der Telekommunikation sowie die Entwicklung und Vermarktung von Grundstücken. Diese zu erfüllenden Aufgaben sind teilweise auf Tochter- und Beteiligungsgesellschaften übertragen. Alleinige Aktionärin von DSW21 ist die Stadt Dortmund.
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
TĂśchter
Dortmund Hafen Dortmunder Hafen AG
| 98,33 %
Dortmund Airport Flughafen Dortmund GmbH
| 74,00 %
H-BAHN21 H-Bahn-Gesellschaft Dortmund mbH DEW21 Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH KEB Holding AG (Beteiligung an der RWE AG)
| 100,00 %
| 60,10 % | 65,12 %
DOGEWO21 DOGEWO Dortmunder Gesellschaft fĂźr Wohnen mbH
| 90,00 %
Hohenbuschei GmbH & Co. KG
| 51,00 %
Hohenbuschei Beteiligungsgesellschaft mbH
| 51,00 %
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
TĂśchter
Stadtkrone Ost Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG
| 55,00 %
Stadtkrone Ost Beteiligungsgesellschaft mbH
| 55,00 %
Westfalentor 1 GmbH
| 100,00 %
Dortmund Logistik GmbH
| 51,00 %
DOKOM21 DOKOM Gesellschaft fĂźr Telekommunikation mbH
| 86,65 %
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Beteiligungen
EDG EDG Holding GmbH (Entsorgung Dortmund)
| 49,00 %
WGW Wasser und Gas Westfalen GmbH & Co. Holding KG (Beteiligung an der GELSENWASSER AG)
| 50,00 %
KSBG Kommunale Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG (Beteiligung an der STEAG GmbH)
| 18,00 %
Stadtwerke Schwerte Holding GmbH & Co. KG
| 25,00 %
rku.it GmbH
| 20,00 %
Lokalfunk Dortmund Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG
| 25,00 %
Darüber hinaus bestehen weitere direkte und indirekte Beteiligungen in den Geschäftsfeldern Mobilität und Logistik sowie Energie und Wasser.
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Wirtschafts bericht
Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft befand sich 2016 weiterhin in einem moderaten Aufschwung.
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) werden in der Rubrik »Mobilität und Logistik« gesondert betrachtet.
Die globale Wirtschaftsleistung lag um etwa 2,5 % höher als im Vorjahr und die gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten waren etwas stärker ausgelastet als im langfristigen Mittel. Mit verantwortlich für den Aufschwung waren insbesondere die Bauwirtschaft und die Dienstleistungssektoren.
Im Jahr 2016 ist die Güterbeförderung der Binnenschifffahrt um 2,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 2016 insgesamt 221,3 Mio. Tonnen Güter auf deutschen Binnenwasserstraßen transportiert. Analog zu dieser Entwicklung lag der Güterumschlag am Dortmunder Hafen im Vergleich zum Vorjahr mit 2,56 Mio. Tonnen (9,9 %) ebenfalls niedriger.
Das Bruttoinlandsprodukt stieg im vierten Quartal 2016 um 0,4 %. Insgesamt hat sich die deutsche Wirtschaft in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeld als stabil erwiesen und erreichte einen Zuwachs zum preisbereinigten Brutto inlandsprodukt von 1,9 %.
Der Luftverkehrsmarkt in Deutschland zeigte sich mit einem Passagierzuwachs von + 3,4 % auf 223,2 Mio. im Vergleich zum Vorjahr (2015: + 3,9 %, 215,9 Mio. Passagiere) weiter erholt.
Die Arbeitslosenquote sank leicht um 0,3 %punkte auf 6,1 %. Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte wiederum einen neuen Höchststand und stieg um 0,5 % auf durchschnittlich 43,5 Mio. Die Erwerbstätigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr zwar weiter gestiegen, der Zuwachs hat sich aber im zweiten Halbjahr deutlich abgeschwächt. Die robuste Verfassung des Arbeitsmarktes in Deutschland spiegelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr in Dortmund nur eingeschränkt wider. Die Arbeitslosenquote lag in Dortmund zum 31. Dezember 2016 bei 11,1 % (31. Dezember 2015: 11,8 %).
Allerdings verzeichneten 12 von 22 Flughäfen Passagierrückgänge. Während im Europaverkehr die Zuwachsraten bei + 4,6 % lagen, verzeichnete der innerdeutsche Verkehr dagegen lediglich Zuwächse von + 2,8 %. Insgesamt konnte das Geschäftsjahr 2016 am Dortmund Airport mit einem Rückgang von - 3,3 % des Passagieraufkommens auf 1.918.845 Passagiere (Vorjahr: 1.985.370 / + 1,0 %) abgeschlossen werden. Die nationalen energiepolitischen Entwicklungen werden zunehmend von der europäischen Energiestrategie beeinflusst.
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Wirtschafts bericht
Die Bundesregierung hat Mitte November 2016 den Klimaschutzplan 2050 vorgelegt. Er konkretisiert, mit welchen Maßnahmen und Strategien die deutschen Klimaschutzziele erreicht werden sollen. Diese sehen für 2030 eine Absenkung des Ausstoßes von Treibhausgasen um mindestens 55 % gegenüber dem Stand von 1990 vor und für 2050 eine Langfristperspektive zur CO²-Reduktion um 80 % bis 95 %. Der Plan bricht die Klimaschutzziele auf einzelne Wirtschaftszweige herunter. Demnach muss der Energiesektor seine Emissionen bis 2030 um mehr als 60 % unter das Niveau von 1990 absenken. Der Ausstoß von Treibhausgasen würde dann nur noch bei etwa 180 Mio. Tonnen liegen. Die Industrie soll die Hälfte und die Landwirtschaft ein Drittel ihrer Emissionen einsparen. Für den Gebäudesektor wird eine Reduktion um zwei Drittel und für den Verkehr um rund 40 % angestrebt. Diese Ziele sollen allerdings noch einmal abgewogen und gegebenenfalls angepasst werden. Im Klimaschutz plan werden erneuerbare Energien und Energieeffizienz als künftiger »Standard für Investitionen« eingestuft, während sich der Anteil der Kohle im Energiemix schrittweise verringern soll. Eine Kommission wird bis Ende 2018 einen Instrumenten katalog zur Unterstützung des Strukturwandels in den vom Transformationsprozess betroffenen Branchen und Regionen entwickeln. Neben ökologischen hat sie dabei auch wirtschaft liche und soziale Aspekte zu berücksichtigen.
Bislang war der Dortmunder Wohnungsmarkt gesamtstädtisch weitgehend ausgeglichen. Die Wohnungsmarktexperten in Dortmund erkannten lediglich in einigen Teilbereichen – vorwiegend im preiswerten Mietwohnungsmarkt – Anzeichen von Anspannungstendenzen. Neben der positiven Außenwanderungsbilanz der Zu- und Fortzüge im Stadtgebiet hat die Zuweisung von Flüchtlingen und Asylsuchenden ebenfalls im Geschäftsjahr 2016 diese Nachfragedynamik im preiswerten Wohnraum – aber auch insgesamt – deutlich erhöht. Die gesamtstädtische Leerstandsquote beträgt weiterhin ca. 1,8 % (Vorjahr 2,0 %). Erfasst wird hierbei jedoch nur der strukturelle Leerstand mit einer Leerstandsdauer von über sechs Monaten. Fluktuations bedingter Leerstand bleibt bei dieser Betrachtung außen vor. Aktuell liegen noch keine Datengrundlagen vor, die eine belastbare Wohnraumbedarfsprognose zulassen. Es bleibt aber festzuhalten, dass die zuvor dargestellten Entwicklungen einen klaren Trend aufzeigen: Dortmund wächst und wächst – entsprechend wächst auch der Bedarf nach Wohnraum. Dortmund braucht laut Einschätzung von Wohnungsmarktexperten in den nächsten Jahrzehnten 20.000 Wohneinheiten, bei einem jähr lichen Wachstum von bis zu 2.000 neue Wohnungen. Auch bei der Mietenentwicklung in Dortmund ist ein mehrjähriger Trend abzusehen. Dortmund bleibt für Mieter im Vergleich mit anderen Städten unverändert ein günstiger Wohnstandort.
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Wirtschafts bericht
Der Telekommunikationsmarkt unterlag wie auch in den Vorjahren in 2016 unverändert einer hohen Dynamik und einem intensiven Preis-/Leistungs- und Subventionswettbewerb.
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
DSW21
Mitarbeiter Durchschnittlicher Mitarbeiterbestand Ressort für Personal und kaufmännisches Ressort Ressort für Verkehr Auszubildende
Betriebsrentner
2016
2015
255
269
1.632
1.655
46
46
1.933
1.970
1.919
1.930
Die Mitarbeiter stellen bekanntlich für DSW21 als Dienstleistungsunternehmen das wichtigste Kapital dar. Sie werden durch vielfältige Maßnahmen gefördert und unterstützt. Dies reicht von diversen Angeboten zur Gesundheitsförderung, wie z. B. umfangreiche Gesundheits-Check-ups und Sportmöglichkeiten über solche zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie wie z. B. alternierende Telearbeit und individuelle Arbeitszeitmodelle bis hin zu Angeboten zur beruflichen Qualifizierung mit sehr guter Resonanz. Im Jahresdurchschnitt 2016 waren 1.933 Mitarbeiter, darunter 46 Auszubildende bei DSW21 beschäftigt. Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten lag bei rund 13 % und damit ein wenig höher als im vorherigen Berichtsjahr. Der Anteil von Frauen an der Belegschaft hat sich nicht verändert und betrug konstant 21 %. Dagegen ergaben sich leichte Verschiebungen bei der durchschnittlichen Dauer der Unternehmenszugehörigkeit (18,5 Jahre im Vergleich zu 18,4 in 2015) und dem Lebensalter der Beschäftigten. Dieses stieg von 46,6 auf 47,3 im Durchschnitt.
Die Schwerbehindertenquote sank zwar um 1,7 Prozentpunkte auf 12,3 %, sie liegt aber unverändert deutlich über der gesetzlichen Quote in Höhe von 5 %. DSW21 wird als sicherer Arbeitgeber mit guten Sozialleistungen, insbesondere auch einer attraktiven Altersversorgung wahrgenommen. Davon zeugen über 2.000 Bewerbungen, die für 77 Mitarbeiter im Jahr 2016 den Abschluss eines Arbeits vertrages und für 21 junge Menschen den Abschluss eines Berufsausbildungsvertrages mit DSW21 bedeuteten. In Bezug auf die Weiterentwicklung der Mitarbeiter halten wir auch die interne Mobilität für wichtig. Interne Ausschreibungen sind bei DSW21 die Regel und genießen eine hohe Aufmerksamkeit. Ziel sollte es sein, den Mitarbeitern Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten, die den Fähigkeiten und Interessen entsprechen. DSW21 übernimmt auch weiterhin soziale Verantwortung im Rahmen des arbeitsmarktpolitischen Instruments »Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt« und beschäftigt 18 ehemalige langzeitarbeitslose Mitarbeiter seit April 2016 als Kunden betreuer im Bereich Service und Einnahmesicherung. Die Maßnahme läuft bis April 2018. Ausbildung hat bei DSW21 eine große Bedeutung. DSW21 bildet auf konstantem Niveau – auch für DEW21, die Stadt Dort-
21
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
DSW21
mund sowie für diverse Fremdfirmen – junge Menschen aus. Ziel ist die optimale Vorbereitung auf das Berufsleben. Traditionell und orientiert am Bedarf wurden mehr gewerbliche als kaufmännische Auszubildende ausgebildet. 16 junge Leute erhielten nach Beendigung der Ausbildung einen Arbeitsplatz bei DSW21. Sowohl neue Technologien und die Digitalisierung als auch steigende Anforderungen erfordern Flexibilität und den Erwerb weiterer Kompetenzen, um den zukünftigen Herausforderungen gewachsen zu sein. Im Geschäftsjahr 2016 wurden insgesamt 47 interne Seminarthemen verteilt auf 147 Veranstaltungen zur Weiterbildung angeboten. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl an Teilnahmen deutlich auf 1.306 gestiegen. Die einzelnen Veranstaltungen nahmen durchschnittlich 1,2 Tage in Anspruch. Externe Seminare wurden in 2016 von 278 Mitarbeitern besucht. Im Jahr 2016 startete das Programm »PWM« für Mitarbeiter mit Weisungsbefugnis mit dem ersten Baustein. Daneben fand für die Teilnehmer des Weiterbildungsprogramms für Führungskräfte (»Mobil«) eine Fachveranstaltung zum Thema »Gesundheitsmanagement bei DSW21« sowie eine Forumsveranstaltung zum Thema »Sicher entscheiden« statt. Durch die Einführung neuer DV-Anwendungen und die Umstellung auf Outlook nahm die Anzahl der Seminare im Bereich Datenverarbeitung deutlich zu.
Durch die insgesamt 694 von Mitarbeitern bei »impulse – Ideen für den Wettbewerb« eingereichten Verbesserungsvorschläge konnten 605 T € eingespart werden. Zur Personalreduktion im Umfang von bis zu 200 Arbeitsplätzen war im Jahr 2014 angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung mit dem Ziel der Kostenersparnis ein Interessenausgleich mit einer Laufzeit bis Ende 2018 vereinbart worden, der Mitarbeitern bestimmter Altersgruppen das Ausscheiden über eine Vorruhestands- bzw. Altersteilzeitregelung sowie gegen Abfindung ermöglicht, sofern der Arbeitsplatz ersatzlos entfallen kann. Im Jahr 2016 haben 35 Mitarbeiter über diesen Weg ihr Arbeitsverhältnis beendet, sodass bislang insgesamt 126 Mitarbeiter das Unternehmen über den Interessenausgleich verlassen haben. Frauenanteil Das »Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst« verpflichtet DSW21 seit dem Jahr 2015 dazu, Zielgrößen für den Frauenanteil im Aufsichts rat, im Vorstand sowie in den nächsten beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstandes zu bestimmen, die bis zum 30. Juni 2017 erfüllt werden sollen.
22
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
DSW21
Vor diesem Hintergrund hatten der Aufsichtsrat bzw. der Vorstand folgende Zielgrößen für den Frauenanteil beschlossen: a) Aufsichtsrat: Empfehlung an die Hauptversammlung 20 % b) Vorstand 0 % c) Erste Führungsebene 30 bis 50 % d) Zweite Führungsebene 30 bis 45 % Die Festlegung dieser Quoten gilt bis zum 30. Juni 2017. Im Geschäftsjahr 2016 sind alle Quoten erfüllt worden. DSW21 ist bestrebt, unabhängig vom Geschlecht, alle Mitarbeiter in ihrer persönlichen als auch beruflichen Entwicklung und Leistung zu unterstützen und zu fördern. Insbesondere die Karrierechancen der Mitarbeiterinnen sollen kontinuierlich weiter entwickelt werden. In diesem Zusammenhang setzt DSW21 auf vielfältige Instrumente und Maßnahmen zur aktiven Frauenförderung: • Spezielle Fortbildungen für Frauen in Form von Seminaren • Auszeichnung durch TOTAL E-QUALITY Deutschland e. V. für selbstauferlegte Transparenz und Förderung von Frauen in Führungspositionen • FAMUNDO als Zeichen einer familienbewussten Unternehmenskultur
• Mitgliedschaft im Dortmunder Forum Frau und Wirtschaft e. V. • AWO-Service zur Betreuung von Kindern oder Pflegebedürftigen in Notfällen • Einrichtung von Home-Office Arbeitsplätzen • Belegplätze in der Kita in der Nähe der Verwaltung • Eltern-Kind Büro • Diversity-Management • Sport- und Selbstverteidigungskurse speziell für Frauen • Teilzeitausbildung für Auszubildende mit Nachwuchs • Unterstützung nach der Elternzeit und spezielle Angebote für Mitarbeiterinnen in Form von Seminaren • Flexible Arbeitszeitmodelle • u. v.m. Um den Gedanken der Frauenförderung auch weiterhin präsent zu halten und auszubauen, plant DSW21 in den kommenden Jahren verschiedene Maßnahmen. Angefangen durch ein »best practice« sollen Frauen in Führungspositionen, unter Nutzung ihres Expertinnenwissens, anderen Mitarbeiterinnen Erfahrungen, Wissen und Tipps weitergeben. Des Weiteren ist die Veröffentlichung eines Berichts über Frauen in technischen Bereichen in der internen Mitarbeiterzeitung sowie in der Kundenzeitschrift angedacht.
23
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Steuerungs kennzahlen
DSW21 nutzt zur Steuerung der Unternehmensaktivitäten verschiedene Kennzahlen. Als finanzielle Leistungsindikatoren dienen unter anderem die Einnahmen aus den Ticketverkäufen, die damit im Zusammenhang stehenden Fahrgastzahlen sowie das Betriebsergebnis Verkehr und das Jahresergebnis. Zur Steuerung der Tochterunternehmen verwendet DSW21 diverse Kennzahlen. Dabei haben die finanziellen Leistungsindikatoren bei den Tochterunternehmen die größte Bedeutung. Bei allen Tochtergesellschaften steht neben dem Jahresergeb
nis die Wirtschaftsplanung im Vordergrund. Darüber hinaus stellen die Absatzzahlen der einzelnen Tochtergesellschaften einen wichtigen Leistungsindikator bei der Steuerung dar. Bei den Tochtergesellschaften aus dem Energie- und Wasserbereich, wie beispielsweise DEW21, KEB, WGW und KSBG, sind dies die Absatzwerte für Strom, Erdgas, Wärme und Wasser. Beim Dortmunder Hafen spielen die Güterumschläge und beim Dortmunder Airport die Passagierzahlen eine wichtige Rolle. Bei den Tochterunternehmen, die ihre Tätigkeiten im Bereich der Lebensräume ausüben, werden die verkauften Grundstücke oder auch die Anzahl der Wohneinheiten zur Steuerung herangezogen.
24
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Geschäfts verlauf
DSW21 weist im Einzelabschluss wieder ein positives Jahres ergebnis in Höhe von 3,2 Mio. € (Plan 3,6 Mio. €) aus. Im Vorjahr hat DSW21 erstmalig seit 20 Jahren ein negatives Jahresergebnis in Höhe von 22,0 Mio. € ausgewiesen. Nach der Einstellung von 5 % des Jahresüberschusses in die gesetzlichen Rücklagen, der Entnahme von 69,1 Mio. € aus den anderen Gewinnrücklagen sowie unter Berücksichtigung des Vorjahresverlust von 22,0 Mio. € wird für 2016 ein Bilanzgewinn in Höhe von 50,1 Mio. € ausgewiesen. Im Konzern ergibt sich durch die Konsolidierung der Tochtergesellschaften sowie von assoziierten Beteiligungen ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 71,4 Mio. €. Hiervon entfällt ein
Anteil von 48,7 Mio. € auf DSW21 und ein Ergebnisanteil von 22,7 Mio. € auf Dritte. Die Veränderung des Jahresfehlbetrages von 631,3 Mio. € gegenüber dem Vorjahr entfällt mit 67,2 Mio. € auf das Betriebsergebnis, mit 564,8 Mio. € auf das Finanzund Beteiligungsergebnis und mit - 3,9 Mio. € auf den Steuer aufwand und 3,2 Mio. € auf die Gewinnabführung für Ausgleichszahlungen an Dritte. Die deutliche Ergebnisverbesserung ist darauf zurückzuführen, dass in 2015 das Konzern ergebnis durch Abschreibungen auf die Anteile an der RWEB GmbH sowie der RW Holding AG beeinflusst war. Außerdem war in 2015 das Konzernergebnis durch Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen belastet. In 2016 haben insbesondere Verluste aus der Equity-Bewertung des KSBG-Konzerns zum Jahresfehlbetrag im DSW21-Konzern beigetragen.
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Lage
Umsatzerlöse und Erträge Im abgelaufenen Geschäftsjahr beliefen sich die Umsatzerlöse auf 154,3 Mio. € gegenüber 123,0 Mio. € im Vorjahr. Die deutliche Erhöhung der Umsatzerlöse resultiert aus der Umstellung der Erlös- und Ertragspositionen gem. dem 2015 in Kraft getretenen Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) im Jahresabschluss 2016. Innerhalb der Positionen stiegen die Erlöse aus dem Fahrbetrieb um 113,8 Mio. € im Wesentlichen aufgrund der Tarifanpassung im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) zum 1. Januar 2016 um
2,9 %. Dem stehen geringere Abgeltungszahlungen für die unentgeltliche Beförderung der Schwerbehinderten infolge des gesunkenen Schwerbehindertenquotienten gegenüber. Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit 18,6 Mio. € unter denen des Vorjahres (61,5 Mio. €). Neben der Umstellung gem. BilRUG sind deutlich geringere Auflösungen von Rückstellungen (4,9 Mio. €, im Vorjahr 27,1 Mio. €) für die Abweichung zum Vorjahr verantwortlich.
26
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Lage
Aufwendungen Der Materialaufwand, bestehend aus Aufwendungen für Energie, Material und bezogene Leistungen, belief sich im Geschäftsjahr 2016 auf 76,0 Mio. € (2015: 52,1 Mio. €). Die hieraus resultierende Erhöhung ist im Wesentlichen aus der Umstellung gem. BilRUG zurückzuführen. Der Energiebezug enthält im Wesentlichen den Strombezug für Fahr- und Betriebsstrom sowie den Dieselölaufwand und blieb mit 12,9 Mio. € infolge geringerer Verbräuche und Bezugspreise für Dieselöl unter dem Wert des Vorjahres. Der Aufwand für Instandhaltung und Fremdleistung belief sich auf 38,6 Mio. €. Die Grundstücksaufwendungen beliefen sich auf 24,5 Mio. € und waren infolge der Weiterberechnung der Kanalbaukosten an die Stadt Dortmund (16,0 Mio. €) deutlich höher als im Vorjahr. Der Personalaufwand belief sich 2016 auf 114,6 Mio. €. Im Geschäftsjahr 2015 betrug der Personalaufwand 112,6 Mio. €.
Trotz der zum 1. März 2016 gültigen Tarifsteigerung von 2,4 % liegt dieser Aufwand infolge des gesunkenen Mitarbeiterbestandes nur 1,8 % über dem Wert des Vorjahres. Bei den Abschreibungen war ein Rückgang um 0,1 Mio. € auf 12,9 Mio. € zu verzeichnen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf 25,5 Mio. € im Vergleich zu 41,9 Mio. € im Vorjahr. Neben den Verschiebungen gem. BilRUG tragen geringere Rechts- und Beratungskosten sowie 2015 angefallene Aufwendungen für das Dieselölderivat (2,8 Mio. €) zum Aufwandsrückgang der Position bei. Die Steigerung des Steueraufwandes von 4,2 Mio. € auf 8,5 Mio. € erklärt sich aus den für die noch nicht geprüften Geschäftsjahre ab 2011 zur Risikovorsorge gebildeten Rückstellungen (12,5 Mio. €).
27
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Lage
Finanz- und Beteiligungsergebnis Die Erträge des Finanz- und Beteiligungsergebnisses sanken von 110,3 Mio. € in 2015 auf 108,0 Mio. € im abgelaufenen Geschäftsjahr. Diese enthalten die Ergebnisübernahme von DEW21 (47,8 Mio. €), den Gewinnanteil der WGW (33,1 Mio. €) sowie weitere Beteiligungs- (19,0 Mio. €) und sonstige Finanz erträge (8,1 Mio. €). Im Gegensatz zum Vorjahr schüttete RWE 2016 aus dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2015 keine Dividende aus. Im Vorjahr waren es aus dem Jahresergebnis 2014 noch 1,00 €/Aktie (14,0 Mio. €). Die Aufwendungen innerhalb des Finanz- und Beteiligungsergebnisses beliefen sich auf 41,1 Mio. € gegenüber 93,7 Mio. €
im Vorjahr. Die Reduzierung ist auf den gesunkenen Zinsaufwand für Pensionsrückstellungen infolge des gesunkenen Rechnungszinssatzes zurückzuführen. Um die Problematik steigender Pensionsaufwendungen infolge des erheblich gesunkenen Rechnungszinssatzes zu entschärfen, hat der Deutsche Bundestag am 18. Februar 2016 die Anpassung der handelsrechtlichen Abzinsung von Pensionsrückstellungen beschlossen. Statt eines 7-Jahres-Durchschnittszinses ist nunmehr ein Rechnungszins auf Basis einer Durchschnittsbildung über 10 Jahre maßgebend. Der Zinsaufwand belief sich 2016 auf 9,0 Mio. € – im Vorjahr auf 58,4 Mio. €.
28
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Lage
Investitionen in Sachanlagen DSW21 investierte im Berichtsjahr 25,0 Mio. € in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände. Mit den Investitionen wurden 11,7 Mio. € Zuschüsse Dritter verrechnet. Bei den Investitionen in Grundstücke und Baumaßnahmen (13,1 Mio. €) wurden allein in die KV-Anlage 10,4 Mio. € und in die Standortentwicklung am Betriebshof in Dortmund-Brünninghausen 1,6 Mio. € investiert. Im Rahmen des Ausbaus der Infrastruktur (5,5 Mio. €) wurden Fahrtreppen und Gleisanlagen erneuert sowie die Investition in die betriebstechnische Ausrüstung der Ost-West-Straßenbahn-Strecke fortgeführt.
2016
2015
T€
T€
Fahrzeuge
4.643
2.587
Verkehrsinfrastruktur
4.941
9.179
13.118
13.719
613
455
1.318
851
268
70
94
434
24.995
27.295
Grundstücke und Baumaßnahmen Datenverarbeitung Betriebsausrüstung Immaterielle Wirtschaftsgüter Verwaltung
29
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Lage
Bilanz DSW21 weist im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 eine Bilanzsumme von 1.686 Mio. € auf. Dies sind 16 Mio. € weniger als zum Vorjahresstichtag. Die Veränderung der Aktiva resultiert aus den im Vergleich zu den Abschreibungen geringeren Investitionen in Sachanlagen, aus der Erhöhung des Finanzanlagevermögens und der Verringerung der sonstigen Aktiva. Das Finanzanlagevermögen stieg durch die Umschichtung von Wertpapieren des Umlaufvermögens in Wertpapiere des Anlagevermögens sowie durch die Erhöhung der Beteiligungsbuchwerte an der WGW (1,8 Mio. €), KEB (5,1 Mio. €), Hohenbuschei KG (1,8 Mio. €), Stadtkrone Ost (0,4 Mio. €) und an DEW21 (18,8 Mio. €). Die Wiedereinlage wird in den Gesellschaften zur Tilgung von Darlehen verwendet. Die Veränderung der sonstigen Aktiva resultiert aus geringeren flüssigen Mitteln sowie aus Grundstücksverkäufen und aus der Weiterberechnung von Kanalbaukosten an die Stadt Dortmund im Rahmen des Grundstückentwicklungsprojekts PHOENIX See, bei gleichzeitiger Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Die Veränderung der Passiva ergibt sich im Wesentlichen aufgrund der Erhöhung des Eigenkapitals, der Verminderung der Pensionsrückstellungen infolge der gesetzlichen Änderung des Abzinsungssatzes für Pensionsrückstellungen sowie der Bildung insbesondere von Rückstellungen für Steuerverpflichtungen.
31.12.2016
31.12.2015
Mio. €
Mio. €
1.520
1.502
Aktiva Sach- und Finanzanlagen Umlaufvermögen, Rechnungsabgrenzungs posten u. Unterschiedsbetrag
200 166 1.686
1.702
Eigenkapital
639
636
Pensionsrückstellungen
413
418
86
72
475
474
73
102
1.686
1.702
Passiva
Steuer- und sonstige Rückstellungen Verbindlichkeiten Kreditinstitute Sonstige Passiva
Die Bilanzsumme im Konzern hat sich um 85,0 Mio. € verringert. Auf der Aktivseite der Konzernbilanz haben bedingt durch die Verluste der KSBG niedrigere Finanzanlagen sowie wegen geringerer Steuererstattungsansprüche niedrigere Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände zum Rückgang der Bilanz summe beigetragen. Auf der Passivseite hat insbesondere der Rückgang des Eigenkapitals wegen des Jahresfehlbetrags sowie verminderte Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zu diesem Effekt beigetragen.
30
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Lage
Eigenkapitalentwicklung Das Eigenkapital erhöhte sich im Wesentlichen aufgrund des Jahresüberschusses auf 640 Mio. €. Bedingt dadurch und durch die leichte Verringerung der Bilanzsumme erhöhte sich die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2016 auf 38,0 % gegenüber 37,4 % im Vorjahr. Die Fremdkapitalquote blieb annähernd konstant. Vom Konzerneigenkapital entfallen auf die Stadt Dortmund als Alleinaktionär von DSW21 540,4 Mio. € und auf Dritte 39,6 Mio. €.
31
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Lage
Kapitalflussrechnung Kapitalflussrechnung
Jahresüberschuss/-fehlbetrag
2016
2015
Mio. €
Mio. €
3.235
-22.009
12.826
12.950
-12.693
6.491
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge
-2.628
-23.708
Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
28.859
24.697
-22.479
-31.057
Saldo aus Abschreibungen und Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens Veränderung der Rückstellungen
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens
-301
-768
24.863
74.227
-45.099
-61.848
Ertragssteueraufwand/-ertrag
7.814
3.768
Ertragssteuerzahlungen
5.071
-12.232
-532
-29.489
17.378
10.103
-48.640
-40.835
1.504
1.496
49.134
61.530
Zinsaufwendungen/Zinserträge Sonstige Beteiligungserträge
1. Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit Einzahlungen aus Abgängen des Anlagevermögens Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen Erhaltene Zinsen Erhaltene Dividenden
32
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Lage
Kapitalflussrechnung
2. Mittelzufluss aus der Investitionstätigkeit Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen
2016
2015
Mio. €
Mio. €
19.376
32.294
414
6.101
–
-5.541
67.800
6.000
-78.459
-10.516
2.014
12.572
Gezahlte Zinsen
-14.910
-13.956
3. Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit
-23.141
-5.340
-4.297
-2.535
Finanzmittelbestand am 01.01.
4.950
7.485
Finanzmittelbestand am 31.12.
653
4.950
Auszahlungen an die Gesellschafter Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzschulden Auszahlungen für die Tilgung von Finanzschulden Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes
33
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Lage
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Im Geschäftsjahr 2016 belief sich der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit auf rund - 0,7 Mio. €. Die Verbesserung zum Vorjahr ist insbesondere geprägt durch die Veränderungen beim Jahresergebnis. Cash-Flow aus Investitionstätigkeit Die Auszahlungen beinhalten Investitionen in Sachanlagen, immaterielle und geringwertige Wirtschaftsgüter unter Berücksichtigung von Zuschüssen (1,5 Mio. €) sowie die Veränderungen der Beteiligungsbuchwerte an DEW21 (18,8 Mio. €), KEB (5,1 Mio. €), WGW (1,8 Mio. €), Hohenbuschei KG (1,8 Mio. €) und Stadtkrone Ost (0,4 Mio. €). Die Veränderungen der Beteiligungswerte werden insbesondere zum Abbau von Verbindlich keiten verwendet. Die erhaltenen Dividenden beinhalten Beteiligungserträge (s. o.) mit Ausnahme der Erträge aus Gewinn abführungsverträgen (Dortmund Hafen, DEW21, DOKOM21). Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit Innerhalb des Cash-Flows aus Finanzierungstätigkeit sind 56,0 Mio. € für die Refinanzierung eines langfristigen Darlehens
enthalten. Des Weiteren entfallen in den Auszahlungen 10,6 Mio. € auf die Tilgung der zur Finanzierung der 47 Stadtbahnwagen NGT8, zum Bau des Trainingszentrums für den BVB und zur Errichtung der KV-Anlage auf genommenen Darlehen. Zusätzlich sind in diesem Cash-Flow für die getätigten Investitionen erhaltenen Zuschüsse, eine jährliche Einzahlung in die Kapitalrücklage durch die Stadt Dortmund sowie die tatsächlich gezahlten Zinsen enthalten. Finanzmittelbestand Der Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres verringert sich stichtagsbezogen auf 0,7 Mio. €. Die Liquidität wird durch Betriebsmittelkredite sichergestellt. Die Kapitalflussrechnung im Konzern weist einen Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von 192,5 Mio. € aus. Diesem stehen ein Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit von - 54,0 Mio. € sowie ein Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit von - 92,6 Mio. € gegenüber. Im Saldo ergab sich eine Erhöhung des Finanzmittelfonds um 45,8 Mio. €.
34
Mobilität + Logistik
ÖPNV DORTMUND HAFEN DORTMUND AIRPORT H-BAHN21 DORTMUND LOGISTIK EDG
34
35
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Ă–ffentlicher Personennahverkehr (Ă–PNV)
Tobias Bieseke
36
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Öffentlicher Personen nahverkehr (ÖPNV)
Insgesamt fast 11,2 Mrd. Fahrgäste nutzten im Jahr 2016 in Deutschland den ÖPNV mit Bussen und Bahnen. Dies entspricht einem Anstieg um 1,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Die stärkere Nutzung dieser öffentlichen Verkehrsmittel wurde auch durch die gestiegenen Einwohner-, Erwerbstätigen-, Schüler- sowie Studierendenzahlen begünstigt. Dadurch nahmen die Nahverkehrsunternehmen durch Fahrgelder und Ausgleichszahlungen etwa 12,2 Mrd. € ein – im Vorjahr 11,7 Mrd. €. Im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) stieg 2016 die Anzahl der zurückgelegten Fahrten im Verbundraum um 0,7 % gegen über dem Vorjahr auf annähernd 1,15 Mrd. Die Ticketeinnahmen stiegen um 3,7 % auf 1,24 Mrd. €, das sind 43,8 Mio. € mehr als 2015. Die bei DSW21 gefahrenen Nutz-Wagen-km sind gegenüber dem Jahr 2015 um 0,3 Mio. km auf 23,6 Mio. km zurückgegangen. Dies ist insbesondere auf Einschränkungen auf der Ost-West-Strecke durch notwendige Sanierungsarbeiten an den Stadtbahnfahrzeugen NGT8 zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2016 lag das rechnerische Fahrgastaufkommen von DSW21 mit 134,1 Mio. leicht unter dem Vorjahres wert von 134,4 Mio. Fahrten. Wesentliche Ursache ist eine geringere rechnerische Fahrtenhäufigkeit von Schwerbehinder ten infolge des von 7,76 % auf 7,48 % gesunkenen Schwerbe hindertenquotienten. Er liegt damit um 0,28 Prozentpunkte unter dem Wert des vergangenen Jahres. Das entspricht einer Reduzierung des Fahrgastaufkommens um 344,0 Tsd. Fahrten.
Zum 31. Dezember 2016 nutzten 94.731 Abonnenten das umweltfreundliche Mobilitätsangebot von DSW21. Zum Vorjahres stichtag waren es 99.262. Davon kauften im Berichtsjahr 28.309 ein Ticket2000, 13.747 ein Ticket1000, 43.826 ein Abo im Schüler- und Ausbildungsverkehr, 2.913 ein BärenTicket, 5.885 ein FirmenTicket und 51 ein VRL-Ticket. Im Vergleich zu 2015 wurden weniger Tickets an Abonnenten verkauft. Insbesondere das Regel-Abo fiel hier zurück. Die Großkunden blieben konstant. Die Einnahmen aus den Ticketverkäufen decken nur einen Teil der Kosten, die bei den Verkehrsunternehmen bei der Erbringung des öffentlichen Nahverkehrsangebotes entstehen. Im Berichtsjahr liegt der Fehlbetrag für das Betriebsergebnis im Verkehrsbereich bei DSW21 mit 52,6 Mio. € unter dem des Vorjahres (53,8 Mio. €) und unter Plan (- 58,0 Mio. €). Der Aufwanddeckungsgrad beläuft sich auf etwas über 70 %. Die Reduzierung des Fehlbetrages im Verkehrsbereich resultiert u. a. aus höheren Umsatzerlösen und geringeren sonstigen Aufwendungen bei gleichzeitig gestiegenen Aufwendungen für Personal und Material. DSW21 setzt bei seiner Bus-Flotte weiter auf Modernität und Umweltfreundlichkeit. Im Geschäftsjahr 2016 wurde der Fuhr park durch die Anschaffung von 5 Niederflur-Solowagen und 10 Niederflur-Gelenkwagen erneuert. Der Investitionsplan für 2017 beinhaltet die Anschaffung von 4 Niederflur-Solowagen und 9 Niederflur-Gelenkwagen. Des Weiteren läuft die Ausschrei bung zur Anschaffung von bis zu 26 modernen Stadtbahnwagen.
37
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Dortmund Hafen
Holga Rosen, Sascha Kirchhoff
38
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Dortmund Hafen
An Dortmund Hafen ist DSW21 mit 98,33 % beteiligt. Gegenstand der Gesellschaft sind der Bau und Betrieb von Häfen und Eisenbahnen und die Wahrnehmung aller mit dem Betrieb und der Verwaltung von Häfen und Eisenbahnen zusammenhängenden Geschäfte.
Dortmund Hafen
Das Jahresergebnis in Höhe von 1.389 T€ wurde aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages zwischen Dortmund Hafen und DSW21 abgeführt. Im Vorjahr waren dies 1.123 T€. Für 2017 plant Dortmund Hafen bei einem Güterumschlag von 2,44 Mio. Tonnen und Umsatz erlösen in Höhe von 3,6 Mio. € ein Jahresergebnis von 1,1 Mio. €. Der Dortmunder Hafen verzeichnete im Geschäftsjahr 2016 einen Güterumschlag von 2,56 Mio. Tonnen. Dies entspricht einem Rückgang um 9,9 % gegenüber dem Vorjahr. Bei dem Umschlag von Importkohle wurde ein gesteigerter TonnageUmschlag von 19 % erzielt, ebenso hat sich beim Umschlag von Mineralölen ein Zuwachs von 6,4 % ergeben. Demgegenüber sind jedoch Rückgänge, insbesondere in den Gütergruppen Eisen- und Stahl (- 32,1 %) und Baustoffe (- 19,0 %) zu verzeichnen.
2016
2015
Bilanzsumme
Mio. €
47
46
Anlagevermögen
Mio. €
38
37
Eigenkapital
Mio. €
36
36
Umsatzerlöse
Mio. €
3,7
3,8
Ergebnis vor Gewinnübernahme
Mio. €
1,4
1,1
Mio. Tonnen
2,56
2,84
14
14
Umschlag Beschäftigte
Dortmund Hafen verwaltet im Hafengebiet neben eigenen Grundstücken auch Flächen der Stadt Dortmund sowie der DE Infrastruktur. Aus Einnahmen aus dem Hafenbetrieb sowie aus Leistungen für Dritte ergaben sich Umsatzerlöse in Höhe von 3,7 Mio. €, die den Umsatzerlösen des Vorjahres entsprechen. Von der Gesamtfläche von 143 Hektar sind 135 Hektar verpachtet. Am Bilanzstichtag beschäftigte die Gesellschaft einschließlich Vorstand 14 Mitarbeiter.
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Dortmund Airport
Melanie Albers
40
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Dortmund Airport
An Dortmund Airport ist DSW21 mit 74 % beteiligt. Gegenstand des Unternehmens ist der Ausbau und Betrieb des Verkehrs flughafens Dortmund. Zwischen DSW21 und Dortmund Airport besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.
Dortmund Airport
Auf Grundlage dessen glich DSW21 für das Geschäftsjahr 2016 einen Fehlbetrag in Höhe von 14,8 Mio. € aus. Dieser liegt deutlich unter dem des Vorjahres (17,8 Mio. €). Im Geschäftsjahr 2016 nutzten 1,919 Mio. Fluggäste den Dortmunder Flughafen. Dies waren 3,35 % weniger als im Vorjahr. Insbesondere die Rückgänge bei den Türkeiverkehren wirken sich am Dortmund Airport, wie auch an vielen anderen Verkehrsflughäfen, erheblich aus. Zu den Top 3-Destinationen am Dortmund Airport zählten 2016 wie im Vorjahr Kattowitz, London (Luton und Stansted) und München. Im Jahresverlauf 2016 flogen über die Hälfte der Passagiere (1,175 Mio. / + 2,7 %) mit der ungarischen Airline Wizz Air von oder nach Dortmund. Neben einem erweiterten Mallorca-Angebot werden weitere Ziele in das Angebot des Sommerflugplans 2017 aufgenommen. Neu hinzu kommen fünf Flugverbindungen pro Woche nach Varna sowie zwei Verbindungen wöchentlich nach Thessaloniki. Ab April 2017 gibt es außerdem Verbindungen mit Wizz Air nach Posen. Somit erweitert der größte Kunde am Dortmund Airport sein Angebot auf insgesamt 19 Ziele in Mittel- und Osteuropa.
2016
2015
Bilanzsumme
Mio. €
134
140
Anlagevermögen
Mio. €
114
118
Eigenkapital
Mio. €
73
73
Umsatzerlöse
Mio. €
24
25
Ergebnis vor Verlustübernahme
Mio. €
-14,8
-17,8
Mio.
1,919
1,985
191
192
Fluggäste Beschäftigte
Für 2017 geht Dortmund Airport bei steigenden Passagierzahlen von einem Jahresergebnis von - 15,6 Mio. € aus. Bis spätestens 2023 muss Dortmund Airport die volle Deckung seiner Betriebsaufwendungen nach EU-Leitlinien, ein sogenanntes ausgeglichenes EU-EBITDA, erreicht haben. Laut aktueller Mittelfristplanung kann dies schon 2019 der Fall sein. Im Geschäftsjahr 2016 belief sich das sogenannte EU-EBITDA auf - 2,2 Mio. €. Dortmund Airport beschäftigte zum 31. Dezember 2016 einschließlich der Tochtergesellschaft Flughafen Dortmund Handling GmbH 379 Mitarbeiter. Am Vorjahresstichtag waren es 358 Mitarbeiter.
41
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
H-BAHN21
Douglas Stahl
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
H-BAHN21
An H-BAHN21 ist DSW21 mit 100 % beteiligt. Gegenstand der Gesellschaft ist der Betrieb einer vollautomatischen Kabinen bahn (H-Bahn) im Bereich der Universität Dortmund mit Leistungen des Öffentlichen Personennahverkehrs.
H-BAHN21
Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages glich DSW21 für das abgelaufene Geschäfts jahr einen Verlust in Höhe von 239 T€ aus. Im Vorjahr belief sich die Verlustübernahme auf 301 T€. Für 2017 wird ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt.
2016
2015
Bilanzsumme
T€
3.273
3.651
Anlagevermögen
T€
3.121
2.871
Eigenkapital
T€
24
24
Umsatzerlöse
T€
1.349
1.417
Ergebnis vor Verlustübernahme
T€
-239
-301
12
12
Beschäftigte (hauptamtlich)
Das zusätzliche fünfte Fahrzeug wird beim beauftragten Hersteller fertig gebaut.
und die damit verbundene Fahrgastnachfrage machen eine Ausweitung der Verkehre notwendig.
Mit der Lieferung und Inbetriebnahme wird im Laufe des Jahres 2017 gerechnet. Deutlich gestiegene Studentenzahlen
Am Bilanzstichtag beschäftigte die Gesellschaft 12 hauptamtliche und einen nebenamtlichen Mitarbeiter.
43
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Dortmund Logistik GmbH
Alexandra Schiller
44
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Dortmund Logistik GmbH
Gesellschafter der Dortmund Logistik GmbH sind DSW21 mit 51 % und die Trapp Real Estate GmbH & Co. KG (TRECO, 49 %). Gegenstand der Dortmund Logistik sind der Erwerb von Grundstücksflächen auf dem Gelände der ehemaligen Westfalenhütte sowie die Herrichtung und die Vermarktung des Geländes. Es sind zwei nebenamtliche Geschäftsführer bestellt. Die Gesellschaft verfügt nicht über eigene Mitarbeiter. Das Geschäftsjahr 2016 schließt Dortmund Logistik mit einem Jahresüberschuss von 4,3 Mio. € ab, der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Im Vorjahr betrug das Jahresergebnis 1,5 Mio. €. Für das Geschäftsjahr 2017 plant die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von 4,3 Mio. €. Von der 58 Hektar (ha) großen ehemaligen Industriefläche sollen 34 ha als Gewerbefläche für die Logistikbranche entwickelt werden. Dafür ist eine flächendeckende Aufhöhung
Dortmund Logistik GmbH 2016
2015
Bilanzsumme
T€
16.095
11.340
Anlagevermögen
T€
59
40
Eigenkapital
T€
5.809
1.528
Umsatzerlöse
T€
7.372
2.524
Jahresergebnis
T€
4.281
1.480
des Geländes mit insgesamt etwa 3,4 Mio. Tonnen (t) Boden geplant. Im Verlauf des Jahres wurden 0,9 Mio. t externes und 0,5 Mio. t auf der Fläche vorhandenes, in Mieten lagerndes Material, eingebaut. Im Mai 2016 wurde ein 16 ha großes Teilstück des Geländes an die REWE DORTMUND Großhandel eG verkauft, die dort ab 2018 ihr neues Frischelager baut.
45
Energie + Wasser
DEW21 KEB/RWEB WGW KSBG STADTWERKE SCHWERTE
46
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
DEW21
Marwin Litwak, Amin Oussar
47
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
DEW21
Zum 31. Dezember 2016 hielt DSW21 60,1 % der Geschäftsanteile, innogy SE 39,9 %. Zwischen DSW21 und DEW21 besteht ein Gewinnabführungsvertrag. Im Geschäftsjahr 2016 übernimmt DSW21 inklusive der Steuerumlagen 47,8 Mio. €. Im Geschäftsjahr 2016 hat DEW21 ein Ergebnis vor Steuern von 63,6 Mio. € erzielt und liegt damit 8,9 Mio. € über dem Vorjahresniveau. Das DEW21-Unternehmensergebnis vor Ertragssteuern in Höhe von 62,6 Mio. € liegt mit 6,6 Mio. € bzw. 11,8 % über Plan (56,0 Mio. €). Zwischen DEW21 und der am 1. Januar 2015 gegründeten großen Netzgesellschaft DONETZ besteht ein Ergebnisab führungsvertrag. DEW21 vereinnahmte hierdurch ein Ergebnis in Höhe von 19,0 Mio. €, was einer Steigerung in Höhe von 6,7 Mio. € gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die gesamten Investitionen bei DEW21 beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 10,2 Mio. € und fielen damit um 0,8 Mio. € (- 6,9 %) geringer aus als im Vorjahr. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte DONETZ das Investitionsvolumen um 2,2 Mio. € auf 33,4 Mio. €. Die Finanzanlagen von DEW21 sanken im Saldo um 2,3 Mio. € auf 548,5 Mio. €. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken im Betrachtungszeitraum von 87,9 Mio. € auf 37,5 Mio. €. Diese Position enthält den Abbau der Verbindlich keiten im Zusammenhang mit dem Projekt GEKKO (- 50,4 Mio. €).
Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich die Bilanzsumme um 23,3 Mio. € auf 773,0 Mio. €. Das Sachanlagevermögen von DEW21 stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Mio. € auf 60,3 Mio. €. Das Sachanlagevermögen von DONETZ stieg im Geschäftsjahr 2016 um 13,1 Mio. € auf 280,3 Mio. € Die bilanzielle Eigenkapitalquote des Teilkonzerns erhöhte sich im Betrachtungszeitraum um 2,0 Prozentpunkte und lag bei 16,6 %. Die Eigenkapitalquote von DEW21 lag bei 24,4 % und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 %, insbesondere durch eine Eigenkapitalverstärkung der Gesellschafter in Höhe von 31 Mio. €. Die Umsatzerlöse aus Energie- und Wasserverkauf fielen gegenüber dem Vorjahr um 151 Mio. € auf 713 Mio. € (- 17,5 %). Dieser Rückgang resultiert hauptsächlich aus rückläufigen Ab satzentwicklungen in allen Sparten des Energiebereichs und aus Preiseffekten. In der Wassersparte lagen Absatz (+ 1,8 %) und Erlöse (+ 2,5 %) leicht über den Vorjahreswerten. Die sonstigen Umsatzerlöse verringerten sich von 78,2 Mio. € auf 78,0 Mio. €. Sie enthalten zum Großteil Umsatzerlöse aus technischen Dienstleistungen, die DEW21 für ihre Töchter, insbesondere für die DONETZ, aber auch für Dritte, erbringt. Bei DEW21 lag die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit 658 Ende des Jahres 2016 auf Vorjahresniveau. Die
48
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
DEW21
Zahl der Auszubildenden belief sich auf 66. Zum 31.Dezember 2016 beschäftigte DONETZ 400 Mitarbeiter (+ 1 %). Trotz der stetigen Zunahme der Wettbewerbsintensität im Privat- und Geschäftskundenbereich wird für das Geschäftsjahr 2017 ein Ergebnis vor Ertragssteuern in Höhe von 58 Mio. € angestrebt. Dies entspricht einer bei DSW21 geplanten Ergeb nisübernahme in Höhe von 38,9 Mio. €.
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH 2016
2015
Bilanzsumme
Mio. €
773,0
749,7
Anlagevermögen
Mio. €
610,6
611,1
Eigenkapital
Mio. €
188,8
157,6
Umsatzerlöse
Mio. €
849,8
942,2
Ergebnis vor Steuern
Mio. €
63,6
54,7
Erdgas
Mio. kWh
3.390,4
3.781,5
Strom
Mio. kWh
2.571,9
2.900,3
Fern- und Nahwärme
Mio. kWh
600,9
585,0
Mio. m³
43,6
42,8
658
658
Absatz:
Wasser Beschäftigte
49
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
KEB/RWEB
Jรถrg Udo Lensing
50
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
KEB/RWEB
Unternehmerischer Gegenstand der KEB Holding AG (KEB) sind der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen auf dem Energiesektor, insbesondere an der RWE AG. DSW21 hält 65,12 % der Anteile an der KEB. Auf DSW21 entfallen in der KEB etwa 23,6 Mio. Aktien von RWE. Das sind rund 3,8 % des Aktienkapitals bezogen auf die Gesamtanzahl von 614,7 Mio. RWE-Aktien. DSW21 hält selbst 5.840 RWE-Aktien. Wie bereits angekündigt setzte RWE im Geschäftsjahr 2016 die Dividendenzahlung aus, sodass DSW21 keinen Gewinn von KEB vereinnahmen konnte (Vorjahr: 14,0 Mio. €). Vor dem Hintergrund einer Verschlechterung der Ertragsaussichten in der konventionellen Stromerzeugung wie auch politischer Unwägbarkeiten haben der Vorstand und Aufsichtsrat der RWE der Hauptversammlung im Februar 2017 für das Geschäftsjahr 2016 die Aussetzung der Ausschüttung für Stammaktien vorgeschlagen, für 2017 wird eine Dividende von 0,50 €/Aktie angestrebt. Dieser Betrag wird als Untergrenze für die Folgejahre genannt.
RWE erzielte im Geschäftsjahr 2016 ein Nettoergebnis in Höhe von - 5,7 Mrd. €. Dies entspricht einer Verschlechterung von 5,5 Mrd. € und ist insbesondere auf Ergebnisrückgänge in der konventionellen Stromerzeugung zurückzuführen. Das EBITDA ist um 23 % auf 5,4 Mrd. € und das betriebliche Ergebnis um 20 % auf 3,1 Mrd. € gesunken. RWE treibt seinen Konzernumbau weiter voran. Anfang Oktober fand der Börsengang der neuen Tochter innogy statt. Zunächst konnten 23,2 % des Aktienbestandes an der Börse platziert werden, später können weitere Anteile verkauft werden. RWE sieht vor, Mehrheitsaktionär der innogy zu bleiben. Weiterhin konnte eine Einigung mit der Atomkommission erzielt werden. Das Gesetzespaket soll im Frühjahr 2017 in Kraft treten. RWE prognostiziert für das Geschäftsjahr 2017 ein EBITDA zwischen 5,4 und 5,7 Mrd. €. Hohe Erwartungen werden in die innogy gesetzt, geplant ist ein Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) zwischen 4,3 und 4,7 Mrd. €.
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
WGW
Ulrike Franke, Michael Coeken
52 WGW
Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht Gegenstand des Unternehmens sind der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen auf dem Wasser- und Energiesektor – insbesondere an der GELSENWASSER AG – sowie das Führen eines eigenen Betriebs auf diesem Gebiet. Die Stadtwerke Bochum Beteiligungsgesellschaft mbH und DSW21 halten jeweils 50 % der Kommanditanteile an der Wasser und Gas Westfalen GmbH & Co. Holding KG (Holding KG). Die Holding KG hält sämtliche Anteile an der Wasser und Gas Westfalen GmbH (WGW). Zwischen der Holding KG und der WGW besteht ein Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag. Die WGW hält zum 31. Dezember 2016 unverändert einen Anteil von 92,93 % an der GELSENWASSER AG. Dieser Anteil entspricht 3.194.600 Aktien. Zwischen der WGW und der GELSENWASSER AG besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Es sind zwei nebenamtliche Geschäftsführer bestellt.
an zwei benachbarte Versorgungsunternehmen, merklich zu einer Erhöhung der Umsatzerlöse bei. Das Ergebnis vor Steuern stieg leicht um 0,9 Mio. € auf 92,8 Mio. € an. Vom Ergebnis nach Steuern in Höhe von 81,1 Mio. € werden 77,1 Mio. € an die WGW abgeführt. 4,0 Mio. € werden in die Gewinnrücklagen eingestellt. Die Bilanzsumme der GELSENWASSER AG stieg im Geschäftsjahr 2016 um 32,8 Mio. € auf 891,5 Mio. €. Das Eigenkapital ist um 4,0 Mio. € auf 357,6 Mio. € angestiegen.
Die Umsatzerlöse der GELSENWASSER AG erhöhten sich im Berichtsjahr um insgesamt 88,7 Mio. € auf 908,8 Mio. €. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Optimierungsgeschäf ten der Zentralen Gasbeschaffung. Daneben tragen höhere Stromerlöse aufgrund der neu geschaffenen Zentralen Strom beschaffung sowie eine höhere Wasserabgabe, insbesondere
GELSENWASSER und der WGW wurde wie auch in den Vorjahren ein Rating von A- mit stabilem Ausblick erteilt. Die Stabilität des GELSENWASSER-Cash-Flows und die konsequente Entschuldung der WGW haben entscheidend zu der guten Einstufung beigetragen.
Von dem durch die Wasser und Gas Westfalen GmbH & Co. Holding KG an die Kommanditisten ausgeschütteten Gewinn in Höhe von 65,9 Mio. € entfällt ein Anteil von 33,1 Mio. € auf DSW21. Die zukünftige Ertragslage ist von der Ergebnissituation der GELSENWASSER AG und den Finanzierungskosten für die Beteiligung an der GELSENWASSER AG geprägt.
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
KSBG
Tommy Finke
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
KSBG
Gemeinsam mit sechs kommunalen Energieversorgern ist DSW21 zum 31. Dezember 2016 mittelbar mit 100 % an der STEAG GmbH (STEAG) beteiligt. Die jeweiligen Anteile sind in der KSBG Kommunale Beteiligungsgesellschaft GmbH & Co. KG (KSBG) gebündelt, die damit Alleingesellschafterin ist. DSW21 ist im Geschäftsjahr 2016 an der KSBG direkt mit 18 % und indirekt über DEW21 ebenfalls mit 18 % der Anteile beteiligt. Der STEAG-Konzern, einer der größten Stromerzeuger in Deutschland, sieht sich in der deutschen Energiewirtschaft nach wie vor mit einem Umfeld restriktiver und sich weiter verändernder regulatorischer Rahmenbedingungen konfrontiert. Der forcierte Ausbau Erneuerbarer Energien führt zu einem Preisverfall an den Strombörsen und stellt somit alle Energie unternehmen mit konventionellen Erzeugungsanlagen vor enorme wirtschaftliche Herausforderungen. Die seit dem vergangenen Jahr erneut erheblich gesunkenen Großhandelspreise für Strom erhöhen nochmals den Druck auf konventionelle Kraftwerke und führen auch im STEAGKonzern zu einer regelmäßigen Überprüfung der Wirtschaftlichkeit der vorhandenen Kraftwerkskapazitäten in Deutschland. Folge dieser Entwicklung ist die Entscheidung, einen Teil der Kraftwerksleistung des STEAG-Konzerns vorzeitig aus dem Markt zu nehmen und im Jahr 2017 fünf Blöcke stillzulegen, um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu sichern. Zwei der fünf Kraftwerksblöcke sind zwischenzeitlich durch den Übertragungsnetzbetreiber als systemrelevant eingestuft worden, so dass für diese Blöcke eine Stilllegung nicht erfor-
derlich ist. Zwei weitere Kraftwerksblöcke, an denen die STEAG GmbH gemeinschaftlich mit der RWE Generation SE beteiligt ist, sind 2016 in den Auslaufbetrieb gegangen und wurden zum 1. April 2017 stillgelegt. Der STEAG-Konzern verfügt mit den vorhandenen vielfältigen Geschäftsfeldern und Erzeugungskapazitäten über ein breites Portfolio, wodurch die Auswirkungen aus dem inländischen Strommarkt abgemildert werden können. Zur Stabilität tragen insbesondere die drei ausländischen Steinkohlekraftwerke bei. Mit der Inbetriebnahme von sechs Großbatteriesystemen hat der STEAG-Konzern eine Vorreiterrolle bei der Etablierung von Batteriespeichern und der Vermarktung der darin gespeicher ten Energie im Regelenergiemarkt zur Netzstabilisierung in Deutschland eingenommen. Der strategische Markteintritt in den derzeit wachsenden Waste-to-Energy Markt durch die Übernahme von zwei Abfallbehandlungsanlagen der Vattenfall GmbH ermöglicht es, nicht nur mit der Erzeugung von Strom und Wärme, sondern auch durch die Abnahme der Müllmengen Erträge zu erzielen. Künftig werden zudem verstärkt Dienstleistungen, wie z. B. der Bau dezentraler Anlagen, der Rückbau von Kernkraftanlagen und andere zukunftsorientierte Energielösungen zur Weiterentwicklung beitragen. Der STEAG-Konzern reagiert auf die Herausforderungen der Energiewende und die sich verschärfenden Marktbedingungen mit einem umfassenden Transformationsprogramm: das konzernweite Projekt STEAG
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
KSBG
2022 umfasst Effizienzsteigerungen ebenso wie Maßnahmen im Portfolio und die Forcierung von Wachstumsprojekten. So sollen Kosten gesenkt, das Ergebnis verbessert und Freiräume für Investitionen geschaffen werden. Das Projekt dient der Sicherung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sowie der Entwicklung der mittelfristigen strategischen Perspektive. Der umfassende Ansatz von STEAG 2022 und die Ausrichtung der Geschäftsmodelle des STEAG-Konzerns an den Marktperspektiven sind wichtige Schritte, den genannten Herausforderungen zu begegnen. Die sich aus der strategischen Ausrichtung ergebenden Chan cen und insbesondere die geplanten Investitionen in Wachstumsfeldern werden künftig dazu beitragen, dass der STEAGKonzern seine Position in wichtigen Geschäftsfeldern ausbauen wird. Die von STEAG für den Mittelfristplanungszeitraum vorgelegten Ergebnisabführungen sind ausreichend, um den Kapitaldienst inklusive Zinsaufwand sowie Betriebsaufwendungen der KSBG zu bedienen. Die vorgelegte Ergebnisprognose der STEAG für das Geschäftsjahr 2016 bestätigt die budgetierte Ergebnisabführung an die KSBG von rund 55 Mio. € im Jahr 2017. Bei KSBG ist im Geschäftsjahr 2016 ein Jahresfehlbetrag von 113,6 Mio. € entstanden. DSW21 hat auf Grundlage einer Un-
ternehmensbewertung der STEAG eine Überprüfung des Beteiligungsbuchwertes an der KSBG durchgeführt. Aufgrund dieser Prüfung sieht DSW21 derzeit keine Notwendigkeit für eine außerplanmäßige Abschreibung der Beteiligung an der KSBG. Wesentliche Voraussetzung für diese Annahme ist, dass die in die Unternehmensplanung eingeflossenen Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden. Die KSBG plant für das Geschäftsjahr 2016 eine Ausschüttung von 15 Mio. €. DSW21 wird mit ihrem Anteil von 18 % an der Gewinnausschüttung der KSBG partizipieren. Aus Sicht der beteiligten Stadtwerke ergeben sich Zukunfts chancen insbesondere aus: • einer zukunftsfähigen Aufstellung des Deutschland geschäfts, • der Schaffung der Rahmenbedingungen durch die vom Land Nordrhein-Westfalen unterstützten Verknüpfung der „Fernwärmeschienen“ an Rhein und Ruhr, • einem verstärkten Ausbau der Dienstleistungs kompetenz, • Investitionen in leitungsgebundene Infrastruktur sowie Wind- und Solar-Anlagen und • dem Eingehen strategischer Partnerschaften.
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Lebensräume
DOGEWO21 HOHENBUSCHEI STADTKRONE OST WESTFALENTOR 1
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
DOGEWO21
Rene Zimmermann
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
DOGEWO21
DSW21 ist mit 90 % an DOGEWO21 beteiligt. DOGEWO21 errichtet, betreut, bewirtschaftet und verwaltet Wohnungen in allen Rechts- und Nutzungsformen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte DOGEWO21 einen Jahresüberschuss von 2,8 Mio. € gegenüber 2,7 Mio. € für 2015. In 2016 schüttete DOGEWO21 1,8 Mio. € an DSW21 aus. Für 2017 plant DOGEWO21 ein Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von 4,3 Mio. €. Der Wohnungsbestand hat sich gegenüber dem Vorjahresstichtag um 3 erhöht. Von 15 neuen Dachgeschosswohnungen wurden 6 in 2016 in die Vermietung übernommen, 9 folgen zum 01. Januar 2017. Weitere 2 Wohnungen resultieren aus einer Umnutzung, 5 Wohnungen wurden verkauft. Im Geschäftsjahr 2016 verminderte sich der Bestand an Gewerbeeinheiten und Sonstigen um 4. Im Gegenzug erhöhte sich die Anzahl an Garagen um 5. Die Leerstandsquote lag zum 31. Dezember 2016 bei 1,1 % (Vorjahr 1,3 %). Darin sind Leerstände aufgrund von Modernisierungsmaßnahmen bereits enthalten. Damit ist annähernd Vollvermietung erreicht. Die Durchschnittsmiete wurde von
DOGEWO21 2016
2015
Bilanzsumme
Mio. €
589
589
Eigenkapital
Mio. €
78
78
Anlagevermögen
Mio. €
555
558
Umsatzerlöse
Mio. €
93
89
Ergebnis nach Steuern
Mio. €
2,8
2,7
16.356
16.353
136
133
vermietete Wohneinheiten Beschäftigte
5,05 €/m² Wohnfläche im Vorjahr auf 5,14 €/m² gesteigert. Mieterhöhungen wurden insbesondere in modernisierten Wohnungen erreicht. DOGEWO21 hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 11,4 Mio. € (Vorjahr 22,5 Mio. €) in die Verbesserung des Wohnungsbestandes sowie 3,1 Mio. € in Neubaumaßnahmen investiert (Vorjahr 1,5 Mio. € inkl. 0,8 Mio. € Erwerbe). Zum Bilanzstichtag beschäftigte die Gesellschaft 136 Mitarbeiter, darunter acht Auszubildende.
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Hohenbuschei
Adolf Winkelmann
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Hohenbuschei
An der Gesellschaft ist DSW21 mit 51 % beteiligt. Gegenstand der Gesellschaft ist die Entwicklung der 82 Hektar großen ehemaligen Kasernenfläche in Dortmund-Brackel. Die Grundstücke werden seit November 2008 vermarktet. Im Wohngebiet entwickelt die Gesellschaft Grundstücke für Einfamilienhäuser sowie Baufelder für mehrgeschossige Wohnungsbauten. Es sind zwei nebenamtliche Geschäftsführer bestellt. Die Gesellschaft verfügt nicht über eigene Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete Hohenbuschei ein Ergebnis nach Steuern von 3,6 Mio. €, im Vorjahr 5,5 Mio. €. Für 2017 wird mit einem Jahresergebnis in Höhe von 0,7 Mio. € gerechnet. Die Vermarktung der Einzelgrundstücke mit insgesamt 272.850 m² für private Bauherren ist im Wesentlichen
Hohenbuschei 2016
2015
Bilanzsumme
T€
15.723
21.356
Anlagevermögen
T€
5
8
Eigenkapital
T€
9.620
8.069
Umsatzerlöse
T€
8.136
12.514
Jahresergebnis
T€
3.599
5.547
abgeschlossen. Von den insgesamt 700 Einfamilienhausgrundstücken sind 691 verkauft, rund 640 Einfamilienhäuser sind bereits bewohnt. Für den Geschosswohnungsbau stehen 26.410 m² Bauland zur Verfügung. Bis auf ein Grundstück mit einer Größe von rund 3.400 m² sind alle Grundstücke verkauft oder reserviert. Von den Gewerbe- und Einzelhandelsflächen sind rund 33.000 m² verkauft, annähernd 60 % stehen noch zur Verfügung.
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Stadtkrone Ost
Christina Essenberger
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Stadtkrone Ost
DSW21 hat im Berichtsjahr 7,85 % der zum Verkauf ange botenen Anteile an Stadtkrone Ost erworben und ist mit Wirkung zum 01.Januar 2017 mit 62,85% (bis 31. Dezember 2016: 55 %) an der Stadtkrone Ost beteiligt. Öffentlicher Zweck der Gesellschaft ist die Entwicklung und Vermarktung des Geländes an der Stadtkrone Ost. Die Gesellschaft verfügt nicht über eigene Mitarbeiter. Der Gewinn für 2016 beträgt 155 T€, gegenüber 753 T€ im Vorjahr. Für 2017 wird ein Jahresüberschuss von 294 T€ erwartet. Bis zum Ende des Berichtsjahres wurde der Verkauf von ca. 73 % der gewerblichen Grundstücke notariell beurkundet. Die Wohnbauflächen im Bereich der Stadtkrone Ost sind zu 100 % vermarktet. Aktuell erfolgen Verhandlungen mit mög lichen Investoren über südlich der B1 gelegene Sondergebietsflächen.
Stadtkrone Ost 2016
2015
Bilanzsumme
T€
7.132
7.981
Anlagevermögen
T€
10
11
Eigenkapital
T€
2.600
2.600
Umsatzerlöse
T€
450
2.033
Jahresergebnis
T€
155
753
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Westfalentor 1
Stephan Frรถhlich
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Westfalentor 1
DSW21 hält zum Bilanzstichtag 100 % der Anteile von Westfalentor 1. Gegenstand der Gesellschaft ist die Erstellung und Vermarktung der Flächen des ehemaligen StraßenbahnBetriebshofes von DSW21 an der Märkischen Straße in Dortmund, die Durchführung von Planungs- und Baumaßnahmen zur Realisierung des Konzeptes sowie die Vermietung der Objekte. Es sind zwei nebenamtliche Geschäftsführer bestellt. Die Gesellschaft verfügt nicht über eigene Mitarbeiter. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2016 mit 377 T€ ein ähnliches Jahresergebnis erzielt wie im Vorjahr (416 T€). Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. Für das Geschäftsjahr 2017 ist ein Jahresüberschuss von 313 T€ geplant.
Westfalentor 1 2016
2015
Bilanzsumme
T€
10.847
11.012
Anlagevermögen
T€
10.604
10.817
Eigenkapital
T€
983
606
Umsatzerlöse
T€
1.295
1.313
Jahresergebnis
T€
377
416
Im Geschäftsjahr 2016 standen zwischenzeitlich etwa 500 m² zur Vermietung an. Seit dem 1. Januar 2017 ist das Gebäude vollvermietet.
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Datennetze
DOKOM21 RKU.IT LOKALFUNK DORTMUND
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
DOKOM21
Guido Zettier
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
DOKOM21
DSW21 ist mit 86,65 % an der Gesellschaft beteiligt. Gegenstand der Gesellschaft sind die Planung, Errichtung und der Betrieb von Telekommunikationsanlagen und -netzen in Dortmund und Umgebung sowie die Erbringung damit zusammenhängender Dienstleistungen. Für das Geschäftsjahr 2016 führt DOKOM21 einen Gewinn in Höhe von 6,2 Mio. € an DSW21 ab. Davon führt DSW21 gemäß Ergebnisabführungsvertrag 0,6 Mio. € als Garantiedividende an die übrigen Gesellschafter ab. DOKOM21 beschäftigte am Bilanzstichtag einschließlich der fünf Auszubildenden 138 Mitarbeiter/-innen. Trotz nachhaltig beeinträchtigender Regulierungsentscheidungen zu Gunsten der Telekom und einem weiterhin intensiven Preis-/Leistungswettbewerb im Telekommunikationsmarkt konnte DOKOM21 seine gute Position im Berichtsjahr weiter
DOKOM21 2016
2015
Bilanzsumme
Mio. €
26
26
Anlagevermögen
Mio. €
20
21
Eigenkapital
Mio. €
11
11
Umsatzerlöse
Mio. €
29
28
Ergebnis vor Gewinnübernahme
Mio. €
6,2
3,7
138
133
Beschäftigte
ausbauen. Aus dem weiteren Ausbau der Infrastruktur sowie der Fokussierung auf Kabel-TV, Multimedia-Dienste und Rechenzentrumsleistungen leiten sich gute Ansätze für weiteres wirtschaftliches Wachstum ab. Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet DOKOM21 einen Jahresüberschuss in Höhe von 4,5 Mio. €.
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Filmstadt Dortmund Kennen Sie Tobias Bieseke? Noch nicht. Aber sein Abschlussfilm (Bachelor) für die Fach hoch schule Dortmund hat in Florida den Cutting Edge-Preis gewonnen. Innovative neue Erzähl formen des Films aus Dortmund auf der großen internationalen Bühne. Regisseur Matthias Kutschmann aus Dortmund bleibt dem Ruhrgebiet treu und hat aus den Büchern von Frank Goosen die deutsche Kino produktion Radio Heimat gemacht (Regie und Drehbuch). Altmeister Adolf Winkelmann, der einst mit der Ruhrgebiets-Trilogie Filmge schichte schrieb, verfilmte den Ralf Rothmann Bestseller »Junges Licht«. Die Musik hierzu machte Tommy Finke, musikalischer Leiter am Schauspiel Dortmund. Lustigste Geschichte hierbei. Viele der Studiotitel waren Adolf Winkelmann zu glatt, da nahm Finke ein mobiles Aufnahmegerät und spielte einen Song mit Mundharmonika und Gitarre in seiner Wohnküche ein – und das war es dann. Musikalisch neue Wege geht auch der Dortmunder Musiker und Filmkomponist Martin Juhls, der aktuell auch den längsten Film der Welt »Am biance« des schwedischen Filmemachers Anders Weberg verfilmt. 720 Stunden soll der Film am
Ende 2020 haben, der Trailer ist schon über 7 Stunden lang. Dabei kommt guter Ton seit langer Zeit auch für viele der internationalen Blockbuster immer aus Dortmund, genauer aus Dorstfeld. Guido Zettier ist der Herrscher über ein KinoFilmtonstudio mit einem riesigen Mischpult für Tausende von Spuren, die notwendig sind, um Sprache, Musik, Effekte und Geräusche in den unzähligen Sprachfassungen abzumischen. Nachvertonungen bringen immer wieder interna tionale Filmstars in die Dorstfelder Bergbau siedlung. Tradition mit Zukunft passt eben gut zusammen in Dortmund. Innovationen im Filmgeschäft sind keine Sel tenheit beim Thema Dortmund. Rolf Schneider und Uwe Sassenberg sind stolze Besitzer eines Technik-Oscars. Erst mit der Hilfe ihres 3D Equalizers waren zum Beispiel die Hobbitver filmungen möglich. Ihre Firma Science D-Visi ons in der Kaiserstraße zählt alle internati onalen Studios zu ihrem Kundenstamm. Denn mit ihrer Software werden aus 4 Wochen Postpro duktion 15 Minuten Rechenzeit: Hunderte Orks im Angriff? Kein Problem, ein Statist läuft – und den Rest macht die Dortmunder Lösung.
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Filmstadt Dortmund Selbst innovative Wege zum Zuschauer werden aus Dortmund heraus beschritten. Der junge Filmemacher Douglas Stahl hat zum Jahresanfang 2017 die magische 1 Millionen Zuschauer-Grenze auf amazon prime geknackt. Und auch der Weg zum Geld wird teils unkonventionell gewählt: Rene Zimmermann, Schauspieler, Autor und Pro duzent, ging auf der Dortmunder Motorradmesse auf Investorensuche. Mit dem Trailer zu sei ner Serie Rebels of Steel und dem Hauptdar steller Patrick Bach hatte Zimmermann starke Argumente für großes Serienformat Made in Dortmund. Natürlich gibt es auch Filmfestivals in Dort mund. International hoch besetzt und beachtet ist das Internationale FrauenFilmfestival, Christina Essenberger leitet die Geschicke des in Dortmund und Köln beheimateten Festivals und setzt damit auch im Wahrzeichen Dortmun der U Akzente. Mit tonnenweise Lokalkolorit kommt dagegen das Tresenfilmfestival daher – gegründet vom Filmemacher Johannes Klais. Hier wird umfeldgerecht auf Bierdeckeln abge stimmt. Johannes Klais hat auch gerade einen Film über die roten Kaugummiautomaten an Häuserwänden produziert und neben vielen Fes tivalpreisen auch einen ZDF-Sendeplatz dafür erhalten. Ins Kino schaffte es dagegen Pawo,
ein abendfüllender großer Independent-Film von der Filmproduktion Das-Department aus Dortmund, die ihre Büros in der ehemaligen Straßenbahnwerkstatt von DSW21 hat. Hier brüten Amin Oussar und Marvin Litwak über neue Filmstoffe. Dazu gibt es XXS – ein Kurzfilmfestival für junge Filmemacher, das seit 2000 in Dortmund stattfindet und zuletzt mit jeweils über 500 Einsendungen international zu den Großen der Kleinen gehört. 2016 wurde das XXS um einen Unternehmensbereich erweitert – Sponsor ist DSW21, dessen eigenes Web.TV seit Jahren be weist, wie wichtig die Bewegtbildkommunikati on auch für Unternehmen ist. Ein Team aus 9 WAM-Studentinnen, geführt von der jungen Bild rausch-Geschäftsführerin Melissa Tielesch, steht für das große Filmfestival im Opernhaus mit 1000 roten Sitzen für die Zuschauer. Ausgebildet werden die jungen Filmschaffenden in der Fachhochschule Dortmund, in der Lehr redaktion von NRW Vision, in den Berufskol legs im Berufsbild Mediengestalter, an der WAM Medienakademie sowie in den vielen Filmund Videoproduktionen der Stadt. Relativ neu hierbei ist der Studiengang Sounddesign unter Leitung von Professor Jörg Udo Lensing.
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Filmstadt Dortmund Film und Musik – ein Dauerthema seit Erfin dung des nicht unumstrittenen Tonfilms. Oh My ist hierbei sicherlich herauszuheben – denn diese Produktionsfirma von Felix Horn und Se bastian Tomszak hat sich speziell auf Musik videos konzentriert und dreht für Universal Künstler die beliebten und von vielen Tausen den Zuschauern angeklickten Musikfilme für youtube und Co. Musikvideos sowie Kurz- und Werbefilme macht auch Stephan Fröhlich, der zusammen mit seinem Vater eine Filmproduktion in Dortmund gründete und sich auf das magi sche Dreieck aus Skateboard, Surfen und Musik versteht. Filme kommen nicht nur aus Dortmund, sie spielen auch in Dortmund. Der Film Göttliche Lage der Filmemacher Loeken&Franke aus Witten erhielt den renommierten Grimmepreis sowie alle internationalen Dokumentarfilmpreise. Gezeigt wird der Wandel des Stadtteils Hörde durch den Phoenixsee. Auch der Tatort, der sich in Dortmund mit einem Team niederließ, nahm den See schon als mörderische Kulisse vor die Kameralinse. Beim Tatort schließt sich übrigens auch ein Kreis – die Drehschau plätze sucht auch für den Dortmunder Tatort Rolf Viehrig aus, der in Duisburg wohnende Locationscout hatte schon die Schimanski-Fol
gen mit den richtigen Drehorten versehen. Be liebtes Motiv hierbei ist und bleibt auch der Nahverkehr. So zählten wir in der Unterneh menskommunikation von DSW21 allein in den Jahren 2014 und 15 insgesamt 100 Filmanfragen für Drehs in U-Bahnen, Stationen oder Bussen. Aber nicht nur hinter der Kamera ist Dortmund präsent. Schauspieler aus Dortmund sind u.a. Joachim Krol, Dietmar Bär (immer noch mit BVB Dauerkarte) und viele andere, darunter auch Alexandra Schiller, die sich in vielen Ab schlussfilmen der Dortmunder Filmschaffenden präsentierte und nebenher auch ein eigenes Comedy-Programm hat. Und für die beliebten Tiere vor der Kamera gibt es natürlich auch diverse Hundefilmschulen mit Sitz in Dort mund. Melanie Albers und ihre Hunde haben schon Filmen wie »Ich und Kaminski« ihre Pfoten aufgedrückt. Auch im scheinbar neuen Filmformat youtube hat Dortmund seine Stars – Sandra Tyson hat Hundertausende Follower mit ihrem Videoblog berührt – die hübsche Abiturientin war an Krebs erkrankt und nahm die Internetgemeinde mit auf ihrem schweren Weg bis hin zur Diag nose »Krebsfrei«. Und selbst bei den Leinwän den hat Dortmund mit dem Roxy in der Münster
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Filmstadt Dortmund straße nicht nur eines der ältesten Häuser im Originalzustand. Mit der Postkutsche gibt es sogar eines der letzten Vorortkinos Deutsch lands (in Aplerbeck). Dortmund liegt in der Mitte Europas. Es wird niemals zu Hollywood, aber ist angesichts der vielen neuen Formate bestens unterwegs, mit bewegten Bildern überall auf der Welt zu be geistern. Der Schwerpunkt liegt eindeutig hinter der Kamera. „Mit einer Kamera in der Hand kenne ich keine Angst“, hat der berühmte Fotograf Alfred Eisenstaedt einmal gesagt. Zumindest diese Haltung kennt wohl jeder Dortmunder, der mit dem Smartphone unterwegs ist. Und vielleicht wird daraus das nächste große Ding…
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Abhängigkeits bericht
DSW21 ist gegenüber seiner Alleinaktionärin, der Stadt Dortmund, im aktienrechtlichen Sinne ein abhängiges Unternehmen. Aufgrund des Fehlens eines Beherrschungsvertrages ist DSW21 nach § 312 AktG zur Aufstellung eines Abhängigkeitsberichtes verpflichtet. In diesem Abhängigkeitsbericht hat der Vorstand alle Rechtsgeschäfte und Maßnahmen aufgeführt, die DSW21 mit der Stadt Dortmund und den Unternehmen, die im Verhältnis zu ihr als verbundenes Unternehmen anzusehen sind, getroffen oder unterlassen hat. Am Schluss des Berichts hat
der Vorstand erklärt, dass DSW21 nach den Umständen, die ihm zum Zeitpunkt bekannt waren, zu dem die Rechtsgeschäf te vorgenommen wurden, mit Ausnahme des im Bericht dargestellten Sachverhalts der unentgeltlichen Verpachtung des Grundbesitzes der Stadtkrone Ost Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG jeweils eine angemessene Gegenleistung erhal ten hat. Andere Maßnahmen im Sinne von § 312 Abs. 1 AktG wurden im Geschäftsjahr 2016 nicht getroffen oder unterlassen.
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Risiken, Chancen und Prognosen
Jedes unternehmerische Handeln birgt Chancen, aber auch Risiken. Die Risiken des Konzerns ergeben sich aus den Geschäftstätigkeiten von DSW21 und den Tochterunternehmen von DSW21. Ziel des Risikomanagements von DSW21 ist die langfristige Sicherung der Unternehmensziele und des Unter nehmenserfolges durch frühzeitiges Erkennen von Risiken sowie die Implementierung geeigneter Maßnahmen. Bei DSW21 existiert ein unternehmensinternes IT-basiertes Risikomanagementsystem, das die systematische Erfassung, Bewertung, Überwachung und Steuerung von Risiken kontinuierlich gewährleistet. Die Risiken werden bestehend aus den Dimensionen Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos in Prozent und erwartetes Risikopotenzial nach Kategorien bemessen. Im Risikomanagementsystem werden im Rahmen des konzernweiten Risikomanagements auch die Risiken der Tochtergesellschaften einbezogen. Durch das Risikomanagementsystem werden der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Stadt Dortmund wiederkehrend in standardisierter Form über die aktuelle Risikolage informiert. Das System wird regelmäßig durch die interne Revision auf Ordnungsmäßigkeit und Funktionsfähigkeit überprüft. Im Berichtszeitraum bestanden keine den Fortbestand des Unternehmens und des Konzerns gefährdende Risiken.
Insgesamt bestehen im Wesentlichen folgende Risiken und Chancen. DSW21 Aufgrund der durch den Rat der Stadt Dortmund erfolgten Betrauung von DSW21 mit der Erbringung von Verkehrsleistungen bis Ende 2018 besteht grundsätzlich Planungssicherheit für diesen Zeitraum. Das novellierte Personenbeförderungsgesetz trat am 1. Januar 2013 in Kraft. Die grundsätzliche Befugnis der zuständigen Behörde zur Direktvergabe an den internen Betreiber ist in § 8a Abs. 3 PBefG geregelt. Neben der Rechtsfrage der generellen Zulässigkeit ist wesentlich, dass die Voraussetzungen der Direktvergabe tatsächlich erfüllt werden. Die Europäische Kommission hat dem Europaparlament einen Vorschlag zur Änderung der EU-Verordnung 1370/2007 vorgelegt, der auch eine Änderung des aktuellen rechtlichen Rahmens für eine Direktvergabe vorsieht. Der Rat der Stadt Dortmund hat in seiner Sitzung am 8. Dezember 2016 beschlossen, die DSW21 Holding GmbH zu gründen und die Absicht der Direktvergabe im Rahmen einer Vorab bekanntmachung nach Art. 7 Abs. 2 VO (EG) 1370/2007 mit einer Laufzeit von 22,5 Jahre im Amtsblatt der Europäischen Union zu veröffentlichen. Der Ausgleich für die Beförderung Schwerbehinderter bei DSW21 belief sich 2016 auf etwa sechs Mio. € und bemisst sich nach dem betriebsindividuellen Schwerbehindertenquotienten (SBQ). Dieser hat sich in den letzten drei Jahren u. a.
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Risiken, Chancen und Prognosen
aufgrund der demografischen Entwicklung verringert. Für 2016 belief sich der SBQ bei DSW21 auf 7,48 % (2015: 7,76 %). Ein Absinken auf den Landesprozentsatz von 3,80 % würde zu etwa 3,0 Mio. € geringeren Ausgleichszahlungen p. a. führen. Zudem besteht für DSW21 infolge möglicher Mängel in der Erhebung des SBQ das Risiko, dass der betriebsindividuelle SBQ nicht anerkannt wird. Damit könnte sich der Erstattungsanspruch um bis zu annähernd 5,0 Mio. € für 2015 und 2016 Jahre reduzieren. Für dieses Risiko wurde eine Rückstellung in genannter Höhe gebildet. Durch das allgemein niedrige Zinsniveau sinkt auch der durch die Bundesbank festgelegte Zinssatz für die Abzinsung der Pensionsrückstellungen. Der Deutsche Bundestag hat am 18. März 2016 die Anpassung der handelsrechtlichen Abzin
sung von Pensionsrückstellungen beschlossen. Statt eines 7-Jahres-Durchschnittszinses ist nunmehr ein Rechnungszins auf Basis einer Durchschnittsbildung über 10 Jahre maßgebend. Infolge des weiter sinkenden Zinssatzes ist in den Folgejahren mit einer höheren Belastung als in der Planung unterstellt zu rechnen. Beim Grundstücksentwicklungsprojekt PHOENIX See ist die Herrichtung und Erschließung so weit fortgeschritten, dass weitgehend Kostensicherheit gegeben ist. Grundsätzlich sind bei einem Projekt dieser Größenordnung Kostenänderungen bis zur Schlussrechnung infolge von unvorhergesehenen Sachverhalten nie auszuschließen. Den Risiken ist bei der Bilanzierung Rechnung getragen worden.
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Lagebericht des Vorstandes und Konzernlagebericht
Risiken, Chancen und Prognosen
Tochtergesellschaften Dortmund Hafen Für den vierten Bauabschnitt beim Container Terminal Dortmund wurde mit Zuwendungsbescheid der Wasser- und Schiff fahrtsdirektion West (WSD) vom 7. Dezember 2007 ein Zuschuss gewährt. Mit Schreiben vom 3. August 2011 vertritt die WSD die Auffassung, dass bei der EU-weiten Ausschreibung das offene Verfahren anstelle des gewählten Verhandlungsverfahrens hätte erfolgen müssen. Die WSD hat angekündigt, Zuschussmittel einschließlich Zinsen zurückzufordern, falls keine entsprechende Begründung für das gewählte Verfahren erfolgt. Das Risiko besteht in der vollständigen oder teilweisen Rückzahlung der erhaltenen Zuschüsse in Höhe von 3,6 Mio. € nebst Zinsen. Dortmund Hafen ist an der DE Infrastruktur (DI) mit 81 % beteiligt. Die DI schließt das Geschäftsjahr 2016 mit einem voraussichtlichen Gewinn von 192 T€ nach Steuern ab. Dieser resultiert aus den niedrigeren Belastungen für die Pensionsverpflichtungen. Das CTD konnte die europaweite Ausschreibung des Betriebs des durch DSW21 errichteten neuen KV-Terminals für sich entscheiden und den Betrieb der neuen KV-Umschlaganlage »Am Hafenbahnhof« am 11. Februar 2016 aufnehmen.
Dortmund Airport In der EU-Entscheidung vom 23. Juli 2014 wurden die erhaltenen Beihilfen als mit den EU-Vorschriften vereinbar angesehen. Nach den neuen EU-Leitlinien muss der Dortmund Airport spätestens 10 Jahre nach Beginn des Übergangszeitraums die volle Deckung seiner Betriebsaufwendungen nach Definition der neuen EU-Leitlinien erreicht haben. Die Erreichung dieses Ziels ist wesentlich von der zukünftigen Passagierentwicklung abhängig, die jedoch insbesondere bei Regional flughäfen nicht mit hinreichender Belastbarkeit für einen solchen Zeitraum vorhersehbar ist. Damit besteht das Risiko, dass die geforderte Deckung u. U. nicht erreicht wird. Da nach dem Übergangszeitraum weitere Betriebsbeihilfen für Flughäfen grundsätzlich als mit dem Binnenmarkt unvereinbar erachtet werden, besteht für den Eintritt dieses Falls ein bestandsgefährdendes Risiko. Dortmund Airport hat einen auf den Vorgaben der neuen EU-Leitlinien basierenden Wirtschaftsplan für den Übergangs zeitraum erstellt, der den Weg aufzeigt, wie die erwartete operative Finanzierungslücke sukzessive innerhalb dieses Zeitraums geschlossen wird. Die Pränotifizierung der notwendigen Beihilfen durch die EU-Kommission wurde Ende Dezember 2014 beantragt. Zwei Fragenkataloge der EUKommission aus Januar sowie Juni 2015 zu aus Sicht der
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Kommission noch offenen Punkten des Pränotifizierungsverfahrens wurden jeweils fristgerecht beantwortet. Ende Dezember 2015 teilte die EU-Kommission ihre vorläufige Einschätzung des Zukunftskonzeptes mit und beendete damit das Pränotifizierungsverfahren. Noch bestehende Zweifel der Kommission an der Erreichbarkeit des Ziels »Ausgleich der operativen Ergebnisse innerhalb des Übergangszeitraums« und an der Definition hoheitlicher Aufgaben wurden in enger Abstimmung mit den beratenden Anwälten und der Bundesregierung geklärt. Mitte Dezember 2016 wurde der EU-Kommission die endgültige Fassung des Notifizierungsantrages übermittelt. Der immer härter werdende Wettbewerb insbesondere im Low-Cost-Segment zwingt die Airlines, ihre Streckennetze um die Destinationen zu bereinigen, die nicht die gesteckten Zielwerte erreichen. Betroffen hiervon sind vor allem die Airports, die einen hohen Anteil an Low-Cost-Verkehren haben wie z. B. der Dortmunder Airport. Diese Airports sind gefordert, Alternativen zu entwickeln, um auch zukünftig im Markt erfolgreich agieren zu können. Durch verstärkte Airlineakquise wird versucht, wegfallende Verbindungen möglichst zeitnah durch ein neues bzw. verstärktes Engagement anderer Airlines zu kompensieren. Das ist aufgrund der bestehenden Marktsituation und durch die Rückführung der Betriebszeiten auf den Stand vor der Betriebszeitenerweiterung jedoch äußerst schwierig. Zusätzlich zeichnet sich mittelfristig ein Trend zum Einsatz größerer Flugzeugmuster wie des A 321
ab, womit möglicherweise die vorhandene Startbahnkapazität überschritten würde und Hauptcarrier wie die Wizz Air zu Streckenverlagerungen an andere Airports gezwungen sein könnten. Das Risiko des Wegfalls von weiteren Flugverbindungen besteht somit auch zukünftig weiter. Anfang Dezember 2015 fand vor dem Oberverwaltungsgericht Münster (OVG) die mündliche Verhandlung über vier Klagen gegen die Genehmigung der Betriebszeitenerweiterung durch die Bezirksregierung Münster vom 23. Mai 2014 statt. Mit dem Urteil vom 3. Dezember 2015 hat das OVG die Genehmigung für rechtswidrig und nicht vollziehbar erklärt, sie aber nicht aufgehoben. Bestätigt hat das Gericht, dass die Genehmigung nicht gegen Ziele der Raumordnung auf Landes- und Regionalebene verstößt. Ebenso steht der Planfeststellungsbeschluss aus dem Jahr 2000 einer Betriebszeitenverlängerung nicht entgegen. Allerdings stellte das OVG fest, dass die mangelnde Plausibilität des Nachtflugbedarfs sowie Abwägungsdefizite bei der Gewichtung der Verkehrsinteressen und der Lärmschutzinteressen der Anwohner die Rechtswidrigkeit der Genehmigung ausgelöst haben. Diese Mängel können in einem ergänzenden Verfahren behoben werden. Nach Prüfung der Urteilsbegründung hat die Geschäftsführung der Flughafen Dortmund GmbH entschieden, die Nichtzulassung der Revision nicht anzufechten. Damit ist das Urteil zum 15. Februar 2016 rechtskräftig geworden und es gelten wieder die bisherigen Betriebszeiten von 6.00 bis 22.00 Uhr zuzüglich einer kontingentierten Verspätungsregelung für Landungen
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bis 23.00 Uhr. Dortmund Airport hat Anfang 2016 bei der Bezirksregierung Münster ein Genehmigungsänderungsverfahren zur Behebung der Abwägungsmängel eingeleitet, um die Wiederherstellung der Rechtmäßigkeit und Vollziehbarkeit der Genehmigung vom 23. Mai 2014 zu erreichen. Die für eine mängelfreie Abwägung des Verkehrsbedarfs notwendigen Daten wurden in Abstimmung mit der Bezirksregierung Münster erarbeitet und der Behörde am 30. Dezember 2016 zur Verfügung gestellt. So kann die Bedarfsbegründung in der erforderlichen Weise plausibilisiert und die Grundlage für die vom Gericht beanstandete Abwägung der Bezirksregierung vervollständigt werden. DEW21 Trotz gravierender Veränderungen im gesamten Energiesektor stellt sich der DEW21-Teilkonzern als wirtschaftlich stabiles Unternehmen dar.
Nach Gründung der großen Netzgesellschaft und dem Ausstieg aus GEKKO besteht eine besondere Risikoposition aus dem in 2010 mit der KGE (Kommunale Gasspeichergesellschaft EPE mbH & Co. KG) langfristig abgeschlossenen Speichernut zungsvertrag zur Einspeisung, Lagerung und Ausspeisung von Erdgas. Zur Sicherung der Speicherkapazitäten bzw. für den Speicherzugang ist ein Entgelt zu entrichten, das sich aus einem Leistungs- und Arbeitspreis zusammensetzt. Aufgrund der aktuellen Marktsituation am Gasmarkt ist es zurzeit nicht möglich, dieses Entgelt durch saisonale Aus- und Einspeisung zu erwirtschaften. Zudem besteht für DEW21 das Risiko, aufgrund kartellrechtlicher Überprüfungen oder Entscheidungen des Bundesgerichtshofes die Wasserpreise anpassen zu müssen.
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Chancen Für DSW21 bietet sich die Möglichkeit, durch ein Nahverkehrs angebot, das auf die wandelnden Bedürfnisse der Fahrgäste und die gesellschaftliche Entwicklung abgestimmt ist, Fahrgastzuwächse zu generieren. Diese können mit zu einer Verbesserung der Verkehrserlöse und des Betriebsergebnisses Verkehr beitragen. Zusätzliche Chancen von DSW21 und in der DSW21-Gruppe bestehen darin, weitere Beteiligungen als langfristiges Engagement anzustreben oder Kooperationen auszubauen.
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Corporate Governance Der Deutsche Corporate Governance Kodex enthält wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsenorientierter Gesellschaften sowie nationale und internationale Standards zur Unternehmensführung. Die Stadt Dortmund ist Alleinaktionärin von DSW21. Insofern treffen die Vorschriften des oben genannten Kodexes nur bedingt auf DSW21 zu. Am 29. März 2012 hat der Rat der Stadt Dortmund den Public Corporate Governance Kodex für die Stadt Dortmund (PCGK) beschlossen. Dieser enthält Standards für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung der städtischen Unternehmen. Der PCGK soll dazu dienen, die Transparenz und Effizienz im »Konzern Stadt Dortmund« zu optimieren. Dies geschieht analog zum Corporate Governance Kodex, der für börsennotierte Aktiengesellschaften gilt, durch Empfehlungen und Anregungen an die städtischen Unternehmen. Im Einzelnen verfolgt der PCGK folgende Ziele:
• Aufstellen von Standards für das Zusammenwirken aller Beteiligten (Rat, Beteiligungsverwaltung, kommunale Unternehmen) • Förderung der effizienten Zusammenarbeit zwischen Geschäftsführung und Aufsichtsrat • Verbesserung des Informationsflusses zwischen Beteiligungsverwaltung und kommunalem Unternehmen • Absicherung der Ausrichtung am Gemeinwohl durch eine verbesserte Transparenz und Steuerungsmöglichkeit • Erhöhen des Vertrauens in Entscheidungen der Verwaltung und Politik. Der PCGK ist ausgerichtet auf die kommunale Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH). DSW21 ist eine Aktiengesellschaft. Aus diesem Grund sind nur Regelungen auf DSW21 übertragbar, die mit dem Aktienrecht im Einklang stehen.
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Finanzinstrumente Zu den wesentlichen verwendeten Finanzinstrumenten gehören die Finanzanlagen sowie die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Darüber hinaus werden Zinsswaps zur Absicherung und Optimierung der Finanzkonditionen eingesetzt. Ziel ist es, finanzielle Risiken für das Unternehmen zu vermeiden bzw. zu vermindern. Preis-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken werden im Rahmen der Finanzplanung kontinuierlich überwacht und möglichen Risiken gegengesteuert. Das in 2014 für das laufende Jahr abgeschlossene Dieselölderivat zur teilweisen Absicherung von Einkaufskonditionen hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2017.
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Prognose Erfahrungen und Vergleiche mit anderen Kommunen zeigen, dass Nahverkehrsleistungen unter den derzeitigen Gegebenheiten nicht kostendeckend erbracht werden können. In der Vergangenheit ist es DSW21 durch Beteiligungen, insbesondere im Energiesektor, und sonstigen Finanzerträgen gelungen, die im Verkehrsbereich und durch Dortmund Airport anfallenden Verluste im Planungszeitraum auszugleichen. Es ist fraglich, ob dieser Ausgleich bei der derzeitigen Entwicklung am Energiemarkt in Zukunft möglich ist. Die vom DSW21-Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 3. Dezember 2016 genehmigte Mittelfristplanung 2017 - 2021 geht für das Geschäftsjahr 2017 von einem Jahresergebnis in Höhe von - 3,3 Mio. € und einem Betriebsergebnis Verkehr von rund - 58 Mio. € aus. Der Wirtschaftsplan beinhaltet leicht steigende Umsatzerlöse im Verkehrsbereich. Diese resultieren im Wesentlichen aus der Tarifanhebung im VRR zum 1. Januar 2017 um durchschnitt lich 2,3 %. Dem stehen insbesondere steigende Personalaufwendungen, hauptsächlich für Altersversorgung infolge deutlich höherer Belastungen aus Pensionsrückstellungen, gegen über. Der für 2017 aufgestellte Wirtschaftsplan wird durch die eingeplante, aber fehlende RWE-Dividende belastet.
Im Wesentlichen aufgrund der genannten Belastungen durch steigende Pensionsverpflichtungen, aber auch infolge steigen der Aufwendungen für Instandhaltung, werden im Zeitraum 2018 bis 2021 negative Jahresergebnisse erwartet. Im Konzern wird für den Zeitraum 2017 bis 2019 von leicht positiven Ergebnissen ausgegangen. Die für 2017 geplanten Nettoinvestitionen, d. h. nach Kürzung mit Investitionszuschüssen, belaufen sich auf rund 49 Mio. €. In den folgenden Jahren verbleiben die Nettoinvestitionen auf diesem unverändert hohen Niveau. Dabei investiert DSW21 im Wesentlichen in eine moderne und umweltfreundliche Verkehrsinfrastruktur. Schwerpunkte sind die Erneuerung der Busflotte, der Ausbau von Haltestellen und die Erneuerung der betriebstechnischen Ausstattung. Zusätzlich werden über einen Zeitraum von 10 Jahren bis zu 26 moderne Stadtbahnwagen beschafft und weitere 64 modernisiert. Die Finan zierung dieser Investitionen wird durch den erwirtschafteten Cash-Flow, durch projektbezogene Zuschüsse und Darlehensaufnahmen sichergestellt.
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Risiken, Chancen und Prognosen
Öffentlicher Zweck Gemäß den Vorschriften des § 108 Abs. 3 Nr. 2 GO NRW ist festzustellen, dass DSW21 den satzungsmäßigen Aufgaben nachgekommen ist und die Vorschriften hinsichtlich der Berichterstattung beachtet wurden.
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CHRONIK AUF DEN FOLGENDEN SEITEN LASSEN WIR DIE EREIGNISSE IM UNTERNEHMENSVERBUND DSW21 REVUE PASSIEREN.
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11. Februar 2016
KV-Umschlaganlage geht in Betrieb: In Anwesenheit von NRW-Verkehrsminister Michael Groschek und NRW-Arbeits minister Rainer Schmeltzer, Dr. Veit Steinle vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie Oberbürgermeister Ullrich Sierau und des DSW21-Vorstandsvorsitzenden Guntram Pehlke fällt der offizielle Startschuss für die Umschlaganlage für den Kombinierten Verkehr (KV-Anlage). In der KV-Anlage auf dem Gelände am Hafenbahnhof sollen zunächst 60.000, später bis zu 150.000 Ladeeinheiten jährlich umgeschlagen werden. Der Förder antrag für die Investition in die Infrastruktur des Hafens belief sich auf 28 Mio. €, insgesamt wurden 18,6 Mio. € an Förderung bewilligt. Dank guter Ausschreibungsergebnisse und einer effizienten Bauabwicklung wurde die Förderantragssumme um rund 4 Mio. € unterschritten. Baubeginn für die von der Container Terminal Dortmund GmbH (CTD) betriebene KV-Anlage war im September 2015.
März 2016
Rolltreppen werden ausgetauscht: An der Haltestelle Stadtgarten werden die drei Fahrtreppen von der Verteiler ebene zum Bahnsteig in Richtung Hauptbahnhof ausgewechselt. Gewöhnlich werden die Treppen nach dem Ausbau in Einzelteile zerlegt und mit einem Arbeitswagen auf dem Schienenweg zum Betrieb Dorstfeld befördert. In diesem Fall lässt das Glasdach der Pagode am Stadtgarten jedoch einen anderen, spektakulären Transportweg zu: Per Kran werden die Fahrtreppen im Ganzen nach draußen gehievt. Dazu müssen die sechs Glasscheiben des Pagodendachs inklusive Träger und Rahmen herausgenommen und später wieder eingesetzt werden. Ab August 2016 sind die drei Fahrtreppen zum Bahnsteig der Gegenrichtung an der Reihe. Anfang 2017 werden in der Stadtbahnanlage Märkische Straße die Treppen ebenfalls vollständig erneuert. Auch diese Arbeiten sind aufwändig: Die rund 30 Jahre alten Rolltreppen sind die größten und schwersten bei DSW21. Und die Ausgänge der Haltestelle Märkische Straße liegen direkt an der vielbefahrenen B1.
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06. April 2016
DSW21 informiert über das »Wohnquartier Mitte«: Auf große Resonanz in der Nachbarschaft stößt die Infoveranstal tung von DSW21 zum Thema »Wohnquartier Mitte«. Die seit Jahren brach liegende 60.000 m² große Fläche befindet sich in unmittelbarer Nähe zum DSW21-Verwaltungsgebäude. Zwischen Deggingstraße und Von-den-Berken-Straße sollen in Zukunft rund 320 neue Wohneinheiten entstehen – hauptsächlich dreigeschossige Mehrfamilienhäuser. Auch eine Kita ist geplant. Obwohl noch die umfangreichen Abbrucharbeiten laufen, haben die benachbarten Anwohner die Möglichkeit, sich anhand eines Entwurfs ein Bild davon zu machen, wie das spätere Wohngebiet aussehen könnte. Allerdings muss vor der genauen Bauplanung das Bebauungsplan-Änderungsverfahren, das bei der Stadt anhängig ist, abgeschlossen sein. Dies ist nötig, da der aktuelle Bebauungsplan für die Fläche eigentlich eine gewerbliche Nutzung vorsieht. Manfred Kossack, Personalvorstand von DSW21, und weitere in das Projekt involvierte Vertreter von DSW21 stehen den Anwohnern Rede und Antwort.
16. April 2016
Flughafen feiert Geburtstag: Auf 90 Jahre Fluggeschichte blickt Dortmund Airport zurück. Mit der Gründung der Flughafen Dortmund GmbH am 16. April 1926 begann die Geschichte der »Startbahn Ruhrgebiet«. Geflogen wurde von Dortmund allerdings schon ein Jahr vorher: Im Frühjahr 1925 wurde der Flughafen an seinem ersten Standort in Dortmund-Brackel in Betrieb genommen. Mit Flugverbindungen nach Berlin oder über Bremen und Hamburg nach Kopenhagen wurde damit die Basis für den internationalen Luftverkehr im Ruhrgebiet gelegt. Der Dortmunder Flughafen etablierte sich schnell im innerdeutschen Luftverkehr, schon bald starteten mehr Linienflüge als in Düsseldorf. Mit Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde die zivile Luftfahrt eingestellt, das Militär übernahm den Flughafen, nach dem Krieg die Royal Airforce. Seit 1960 befindet sich Dortmund Airport an seinem heutigen Standort in DortmundWickede.
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27. April 2016
Warnstreik im öffentlichen Dienst: Um ihren Forderungen in den Tarifverhandlungen Nachdruck zu verleihen, ruft die Gewerkschaft ver.di zu einem 24-stündigen Warnstreik im öffentlichen Dienst auf. Nicht nur die Busse und Bahnen von DSW21 bleiben in den Depots, auch die Mitarbeiter/-innen von DEW21, der EDG und der Stadt Dortmund streiken. Zwei Tage später verständigen sich die Arbeitgeber und ver.di auf eine Entgelterhöhung um 2,4 % rückwirkend zum 1. März 2016, zum 1. Februar 2017 gibt es ein weiteres Lohnplus in Höhe von 2,35 %. Für die Auszubildenden steigt die Vergütung rückwirkend zum 1. März 2016 um monatlich 35 €, weitere 30 € kommen im Februar 2017 dazu. Die Tarifparteien haben sich im Zuge der Verhandlungen auch auf einen zusätzlichen Urlaubstag für Azubis sowie einen Lernmittelzuschuss von 50 € geeinigt.
01. Mai 2016
Neues Mitglied im DEW21-Aufsichtsrat: Hildegard Müller vertritt die RWE-Anteilseigner im Aufsichtsrats der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21). Die ehemalige Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) ist seit dem 1. Mai 2015 Spartenvorstand Netz (COO Grid) bei RWE International SE.
18. Mai 2016
Dortmund Logistik GmbH verkauft erstes Teilstück: Nur 16 Monate nach Erwerb des insgesamt 58 ha großen nordöstlichen Teils (ehemalige Sinteranlage) des Betriebsgeländes der Westfalenhütte hat Dortmund Logistik GmbH ein 16 ha großes Teilstück an die REWE DORTMUND Großhandel eG veräußert, die dort ab 2018 ihr neues Frischelager bauen wird. Seit Beginn der Baureifmachungs- und Erschließungsarbeiten im September 2015 wird per Lkw zusätzliches Bodenmaterial angeliefert, um die Höhenunterschiede auf dem Gelände – diese belaufen sich auf rund drei bis neun Meter – auszugleichen. Täglich rollen so rund 3.000 bis 6.000 Tonnen Bodenmaterial auf das Gelände. Es wird vor Ort mit Kalk angereichert und zur Verdichtung des Untergrunds eingesetzt. Dies ist notwendig, um den hohen Anforderungen an Stabilität und Standfestigkeit gerecht zu werden, die z. B. ein Hochregallager mit sich bringt.
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25. Mai 2016
Öffeln-Werbekampagne 2016: Seit 2011 hat DSW21 in jedem Jahr eine Werbekampagne gestartet, bei der das Wort »öffeln«, d. h. mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, auf unterschiedlichste Art und Weise thematisiert wird. Das Motto der diesjährigen Kampagne lautet »H2Ö – Öffeln mit Ökostrom«. Mit einer blau-rot beklebten Bahn, Plakaten, Gewinnspielen und weiteren Aktionen macht DSW21 seit Ende Mai in der ganzen Stadt darauf aufmerksam, dass die DSW21-Bahnen zu 100 % auf Ökostrom aus Wasserkraft abfahren. Eine saubere Sache!
01.Juni 2016
Neue Kundenbetreuer im Einsatz: DSW21 bietet 20 Langzeitarbeitslosen eine berufliche Perspektive. Nach einer zweiwöchigen Schulungsphase setzt DSW21 sie nun als Kundenbetreuer/-innen überwiegend im Busbereich ein. Sie helfen beim Ein- und Aussteigen, begleiten Fahrgäste zum Sitzplatz, geben Fahrplanauskünfte und zeigen Präsenz. Besonders ältere Fahrgäste schätzen diesen Service. Eingesetzt werden die Kundenbetreuer vor allem im Stadtbezirk Dortmund-Hombruch, da dort der Anteil der älteren Fahrgäste, die Hilfe gerne in Anspruch nehmen, besonders hoch ist. In über zehn Jahren hat DSW21 in Kooperation mit dem Jobcenter bereits mehr als 550 Langzeitarbeitslose befristet für Aufgaben in der Kundenbetreuung und bei Serviceleistungen eingesetzt. Die Kundenbetreuer sind Teil des Bundesprogramms »Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt«, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird.
24. Juni 2016
Windkraft – DEW21 knackt 100 Megawatt (MW)-Marke: Mit der Inbetriebnahme des neuen Windparks in Plauenhagen (Mecklenburg-Vorpommern) erzeugt DEW21 mittlerweile insgesamt 109 MW Energie aus Windkraft. Damit werden rund 168.000 Tonnen CO2 eingespart und umgerechnet 63.000 Durchschnittshaushalte mit umweltfreundlichem Strom aus Windkraft versorgt. Den Windpark in Plauenhagen hat DEW21 gemeinsam mit dem Partner eno energy innerhalb von neun Monaten Bauzeit errichtet. Er umfasst sechs Anlagen, die jährlich 21 MW liefern. Die Windkraft an Land ist der regenerative Ausbauschwerpunkt von DEW21. Bis zum Jahr 2020 sollen rund 25 % des Stroms in DEW21-eigenen regenerativen Anlagen erzeugt werden.
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25. Juli 2016
Startschuss für umfangreiche Gleisbaumaßnahmen: Auf dem Körner/Wambeler Hellweg, einer der stark befahrenen Verkehrsadern Dortmunds, wechselt DSW21 ein Doppelgleis der Linie U43 auf einer Länge von 235 Metern aus. Aus diesem Grund kann ein Teilbereich des Hellwegs bis zum 19. August nur stadtauswärts befahren werden. Das hat nicht nur Auswirkungen auf den Individualverkehr, auch die Busse und Bahnen von DSW21 sind von den Sanierungsarbeiten direkt betroffen. Einige Buslinien müssen während der Bauphase großräumige Umleitungen fahren. Und auch die Linie U43 kann auf einem Teilstück nicht verkehren. Zwischen den Haltestellen Am Zehnthof und Knappschaftskrankenhaus organisiert DSW21 vom 1. bis zum 14. August einen Schienenersatzverkehr und setzt dort Busse ein.
02. August 2016
Ferienprojekt »MigrAzubis« beginnt: Bei DSW21, DEW21 und DONETZ fällt der Startschuss für eine ungewöhnliche Aktion. Insgesamt 24 junge Flüchtlinge erhalten die Möglichkeit, während der Sommerferien ein Praktikum bei den Unternehmen zu machen. In zwei Gruppen bekommen sie jeweils 14 Tage lang Gelegenheit, nicht nur hinter die Kulissen einiger Unternehmen der DSW21-Gruppe zu schauen, sondern auch das Arbeitsleben, die Kultur sowie die Sprache ihres Gastlandes kennenzulernen. Neben einem längeren Aufenthalt in der Ausbildungswerkstatt stehen auch Besuche der DSW21-Betriebsteile in Dorstfeld und Brünninghausen sowie Schulungen zum Thema PC, Schulabschlüsse und Bewerbungen auf dem Programm. Die jungen Menschen lernen auch die schönen Seiten ihrer neuen Heimatstadt kennen, beispielsweise den Phoenixsee. Betreut werden die Gäste während des Praktikums vor allem von zehn gleichaltrigen gewerblichen DSW21- und DEW21-Azubis. Und nicht nur die Flüchtlinge profitieren von der Aktion. Auch die Azubis lernen, mehr Verantwortung zu übernehmen. Die Idee für das Projekt lieferte eine DSW21Mitarbeiterin, die ehrenamtlich acht Flüchtlinge in ihrer Freizeit unterstützt.
15. August 2016
Umbauarbeiten am Betriebshof Brünninghausen starten: Rund 5 Mio. € investiert DSW21, um am Betriebshof in Dortmund-Brünninghausen mehr Platz zu schaffen und das von der Feuerwehr geforderte Brandschutzkonzept umzusetzen. Zwischen der Betriebswerkstatt und der Hauptwerkstatt werden zwei zusätzliche Gebäude errichtet. Die Nutzfläche erweitert sich dadurch um ca. 4.000 m². Neben einem zweigeschossigen Gebäude entsteht auch eine neue Abstellhalle. Die Hauptwerkstatt erhält im Rahmen der Umbauarbeiten eine Brandmelde- und Sprinkleranlage, im Eingangsgebäude werden die Fluchtwege neu geordnet. Der Umbau soll bis Ende 2017 abgeschlossen sein.
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18. August 2016
DSW21 informiert über technische Probleme bei den NGT8-Fahrzeugen: Bereits seit einigen Monaten müssen Fahrgäste der Stadtbahnlinie U43 (Dorstfeld – Wickede und Westentor – Wambel/Brackel) Einschränkungen in Kauf nehmen. Etwa ein Drittel der 47 Niederflurbahnen des Typs NGT8, die auf den Linien U43 und U44 (Marten – Westfalen hütte) eingesetzt werden, stehen aufgrund von Korrosions- und/oder Fußbodenschäden zurzeit in den Straßenbahn werkstätten Dorstfeld. Insgesamt werden für beide Linien im Regelfall montags bis freitags zwischen 38 und 41 Fahrzeuge benötigt, aktuell stehen aber nur 28 Bahnen zur Verfügung. Die aufgetretenen Schäden wurden dem Hersteller der Fahrzeuge, Bombardier Transportation (BT), frühzeitig angezeigt. Zwar hat BT die Gewährleistungsansprüche von DSW21 anerkannt, doch die bislang ergriffenen Maßnahmen haben nicht zu einer Behebung des Problems geführt. Daher muss DSW21 das Betriebskonzept für die Stadtbahnlinie U43 nach Ende der Sommerferien am 24. August bis auf Weiteres grundlegend ändern, beispielsweise durch eine verkürzte Streckenführung der U43 ab/bis Unionstraße oder den Einsatz von Ein-Wagen-Zügen statt der üblichen Zwei-Wagen-Züge. Außerdem werden für den Schülerverkehr statt Einsatzwagen auf der Stadtbahnstrecke Busse eingesetzt. Erst Anfang 2017 normalisiert sich die Lage wieder.
03. September 2016
H-Bahn fährt Samstags-Schichten: In der Woche ist die H-Bahn für Pendler auf dem Uni-Campus ein wichtiges und beliebtes Verkehrsmittel. Deshalb wurde von der TU und der FH Dortmund, der Bevölkerung und der Bezirksvertretung Dortmund-Hombruch immer wieder der Wunsch geäußert, die H-Bahn auch samstags fahren zu lassen. Um Daten und Erfahrungen zur Nutzung des Verkehrsmittels während eines solchen Samstagsbetriebes zu erhalten, wird bis Ende November ein Probebetrieb zwischen den Haltestellen Eichlinghofen – Campus Süd – Universität S durchgeführt. Auf Grundlage der erhobenen Fahrgastzahlen soll dann entschieden werden, ob der Samstagsbetrieb dauerhaft fortgeführt wird.
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16. September 2016
DSW21-Busflotte fährt komplett mit grüner Umweltplakette: Mit der Lieferung 15 neuer Busse und der Ausmusterung älterer Fahrzeuge stehen die Zeichen der Dortmunder Busflotte nun vollständig auf Grün. Die zehn Gelenk- und fünf Standardbusse, die am DSW21-Betriebshof Brünninghausen angekommen sind, komplettieren die Erneuerung der Flotte. Denn dadurch können nun auch die letzten vier der insgesamt 170 Busse von DSW21, die noch eine gelbe Plakette haben, ausgemustert werden. Linienbusse haben in Dortmund eine Laufzeit von rund zwölf Jahren. Das heißt, dass es zwölf Jahre dauert, bis der komplette Fuhrpark mit der bestmöglichen technischen und/oder fahrgastfreundlichen Einrichtung ausgestattet ist. So waren die Dortmunder Stadtwerke 1989 das erste deutsche Verkehrsunternehmen, das von diesem Zeitpunkt an nur noch Busse mit Niederflurtechnik zur Absenkung des Fahrzeugs beim Ein- und Ausstieg beschafft hat. Als die Umstellung 2001 abgeschlossen war, hatten andere Verkehrsbetriebe gerade erst damit begonnen.
01. Oktober 2016
DEW21 geht neue Vertriebswege: DEW21 hat seine Strom- und Gastarife vollkommen umgekrempelt. Gab es in der Vergangenheit 15 Strom- und sieben Erdgastarife, können Neukunden jetzt nur noch zwischen jeweils drei Tarifen wählen (Basis, Komfort, Premium). Bestandskunden können in die neuen Tarife wechseln, müssen es aber nicht. Die neuen Energieprodukte von DEW21 sind passgenau auf die Kundenwünsche zugeschnitten. Die Verbraucher können sich aus dem neuen Produktbaukasten individuelle Leistungen zusammenstellen und dadurch Mehrwerte erhalten, die für sie persönlich wichtig sind, z. B. Handwerkerdienste. Das Basisprodukt richtet sich an Kunden, die nur über das Internet ihren Strom- oder Gastarif abschließen möchten und darüber hinaus keine Betreuung oder Serviceleistungen benötigen. Das Komfortprodukt ist für diejenigen interessant, die neben der Energielieferung auch einen Service am Telefon oder im Servicecenter sowie zubuchbare Zusatzleistungen wünschen. Und der Premiumtarif bietet neben den Vorteilen des Komforttarifs noch einen besonderen persönlichen Service sowie zahlreiche Individualleistungen. Kunden des Komfort- und des Premiumtarifs erhalten außerdem einen Zugang zur neuen »DEW21Vorteilswelt«. Dort haben sie die Möglichkeit, kostenlose oder vergünstigte Angebote von DEW21-Partnern zu buchen bzw. zu nutzen.
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24. Oktober 2016
Ausgezeichnete Ausbildung bei DSW21: Bei der Verleihung des »10. Ausbildungspreises der Dortmunder Wirtschaft« belegt die Ausbildung bei DSW21 in der Kategorie »Unternehmen mit über 100 Beschäftigten« einen hervorragenden zweiten Platz hinter dem Gewinner Deutsche Postbank AG. Die rund 30 teilnehmenden Betriebe wurden anhand der Kriterien Ausbildungsquote und -ergebnisse, Kontinuität der Ausbildung, Förderung bestimmter Gruppen, Innovationsgrad und Qualität bei der Ausbildung sowie Ausbilder-Engagement bewertet. Jeweils zwei Auszubildende und Ausbilder nehmen den Preis, mit dem das Ausbildungsengagement von DSW21 gewürdigt wird, im Signal Iduna Park entgegen.
01. November 2016
Hubert Jung ist Vizepräsident im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV): Der DSW21-Verkehrsvorstand vertritt damit als Vorsitzender des Verwaltungsrats TRAM künftig die Interessen der rund 80 im VDV organisierten U-, Straßen- und Stadtbahnunternehmen innerhalb des Verbandes und auch gegenüber der Politik. Jung ist seit über zehn Jahren in verschiedenen Funktionen und Ausschüssen im VDV engagiert. Bereits 2015 wurde er zum Stellvertreter von Herbert König gewählt, der insgesamt 13 Jahre lang als Vizepräsident im VDV tätig war.
01. November 2016
DEW21 »ergrünt« weiter: Der regenerative Anteil im Strommix von DEW21 ist doppelt so hoch wie der Bundesdurchschnitt. Dies zeigen die aktuellen Daten für 2015, die nun veröffentlicht werden. Bundesweit liegt der Anteil regenerativer Energien bei rund 31,8 %, bei DEW21 sind es 66,1 %. Dabei werden DEW21 rund 43,9 % per Gesetz aus der bundesweiten EEG-Quote zugerechnet. In diese fließt auch die Menge der regenerativen Eigenerzeugung von DEW21 ein, die jährlich bei rund 230 Millionen Kilowattstunden Strom liegt. Somit ist DEW21 in Nordrhein- Westfalen einer der führenden kommunalen Erzeuger auf diesem Gebiet. Die weiteren 22,2 % spiegeln die Ökostrommenge wider, die DEW21 am Markt in Form von Herkunftsnachweisen aus europäischen Wasserkraftwerken einkauft. Das System der Herkunftsnachweise wird in Deutschland durch das Umweltbundesamt überwacht.
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02. November 2016
Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen zu Gast bei DSW21: Auf Einladung des Betriebsrates von DSW21 besucht Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin von NRW, eine außerordentliche Betriebsversammlung von DSW21. Ullrich Sierau, Oberbürgermeister von Dortmund und Aufsichtsratsvorsitzender von DSW21, begrüßt den hochrangigen Gast und bekennt sich klar zur Kommunalwirtschaft. Die Ministerpräsidentin greift in ihrer Rede auch die Themenkomplexe auf, die die Belegschaft von DSW21 besonders beschäftigen: die Direktvergabe der Verkehrsleistungen in Dortmund über 2018 hinaus sowie die schwierige Finanzierung von Fahrzeugen und Infrastruktur im ÖPNV. Im Rahmen einer Diskussionsrunde geht Hannelore Kraft auf die Fragen der Anwesenden ein und betont, dass Stadtwerke für die öffentliche Daseinsvorsorge unverzichtbar sind.
07. November 2016
DEW21 erhält Fairness-Preis: Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) gehört zu den Top 3 der fairsten regionalen Stromanbieter in Deutschland. Das hat jetzt eine aktuelle Studie gezeigt, die das »Deutsche Institut für Service-Qualität« im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv durchgeführt hat. In der Kategorie Stromanbieter regional wurden 27 Unternehmen von Kunden bewertet. Dabei belegt DEW21 den dritten Platz und wird mit dem »Deutschen Fairness-Preis 2016« ausgezeichnet. Im Fokus der Kunden-Befragung standen unter anderem das Preis-Leistungs-Verhältnis, Zuverlässigkeit, Transparenz der Verträge und Preise sowie der faire Umgang mit Problemen und Beschwerden. Der Deutsche Fairness-Preis 2016 wird an Unternehmen in insgesamt 37 Kategorien verliehen. Mehr als 40.000 Kundenmeinungen zu rund 800 Unternehmen brachten die Entscheidung zur Vergabe des Preises.
14. November 2016
Freie Fahrt für U47: Knapp drei Jahre nach Baubeginn geht es für die U47 an der Marsbruchstraße abwärts in den neuen, 267 m langen Tunnel unterhalb der B1. Die U-Bahn überquert nicht mehr die Fahrbahn der Bundesstraße, der Autoverkehr in Richtung Unna kann nun ohne Stau vor der bisher benötigten Ampel frei fließen. Rund 1.100 Meter Stadtbahngleise wurden in den letzten Jahren verlegt und mit »Allerstraße/LWL-Klinik Dortmund« eine neue Haltestelle gebaut. Diese wurde bereits am 23. Mai 2016 in Betrieb genommen. Insgesamt haben Bund, Land und Stadt rund 33 Millionen € in den Umbau investiert.
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29. November 2016
Uwe Büscher bleibt Hafen-Chef: Der Aufsichtsrat der Dortmunder Hafen AG wählt in seiner Sitzung Uwe Büscher einstimmig für weitere fünf Jahre. Büscher ist seit dem 1. September 2012 Vorstand der Dortmunder Hafen AG – die laufende Amtszeit endet am 31. August 2017. Sein neuer Vertrag gilt vom 1. September 2017 bis zum 31. August 2022.
Dezember 2016
Internationale Auszeichnungen für DSW21-Filmprojekte: Bereits seit dem Jahr 2011 setzt DSW21 in der internen und externen Kommunikation auf das Bewegtbild. Seit dem Frühjahr 2016 hat beim Web.TV die zukunftsweisende 360°-Filmtechnik Einzug gehalten. DSW21 zeigt mit 360°-Filmen die Arbeit im Hafen, in der Stadtbahnwerkstatt und im Zugführerstand. All diese Arbeitsbereiche haben gemein, dass sie sonst nicht ohne Weiteres zugänglich sind. Diese besonderen Einblicke machen den Charme der Technik aus. Denn der Zuschauer ist direkt im Geschehen, es gibt keine Ablenkung – und somit 100-prozentige Aufmerksamkeit für die Marke. Dafür erhält die Unternehmens kommunikation von DSW21 eine internationale Auszeichnung für die beste Umsetzung von 360°-Filmen im Bereich öffentlicher Unternehmen. Und auch die filmische Umsetzung der Reihe über die DSW21-Mitarbeiter Vladimir Buteruns (Suchtbeauftragter aus der »Roten Armee«) und Hartmuth Malorny (Schriftsteller und Sonderreiniger) wird von einer Jury ausgezeichnet und erhält einen Preis. Diese Serie des Dortmunder Filmemachers Daniel Hein wurde in Kooperation mit DSW21 produziert.
03. Dezember 2016
Grünes Licht für die Übernahme der DEW21-STEAG-Anteile: DEW21 und DSW21 sind mit jeweils 18 % am Essener Kraftwerksbetreiber STEAG beteiligt. Ab 01. Januar 2017 übernimmt DSW21 die Anteile seiner Energietochter DEW21 und wird damit größter Einzel-Gesellschafter der STEAG. Dies beschließt der Aufsichtsrat von DSW21 in seiner Sitzung. Das Kontrollgremium von DEW21 hat der Übernahme bereits am 15. November zugestimmt, der Rat der Stadt Dortmund gibt am 16. Februar 2017 sein Okay. 2010 hatten DSW21 und DEW21 gemeinsam mit fünf weiteren Ruhrgebiets-Kommunen 51 % des Energiekonzerns STEAG übernommen, 2015 kaufte das Konsortium dann die restlichen 49 %.
94
Chronik
16. Dezember 2016
Direktvergabe – Vorabbekanntmachung im europäischen Amtsblatt: Nachdem der Rat der Stadt Dortmund am 8. Dezember beschlossen hat, DSW21 auch über 2018 hinaus für 22,5 Jahre mit dem Bus- und Bahnverkehr in Dortmund zu betrauen, ist der VRR (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr) am Zug. Er sorgt nun dafür, dass die geplante Direktvergabe offiziell im europäischen Amtsblatt erscheint. Die europaweite Vorabbekanntmachung ist Voraussetzung für die Direktvergabe. Der Entscheidung waren eine langjährige Vorarbeit, verschiedene Gutachten und ein zähes Ringen vorausgegangen. Bereits am 17. März hatte der Dortmunder Rat einen Beschluss zugunsten der Direktvergabe gefasst. Dieser wurde allerdings vom VRR gekippt, denn der Verkehrsverbund sah das von der EU geforderte Kontrollkriterium nicht erfüllt. Am 7. Juli hatte der Dortmunder Rat dann beschlossen, dass es für die Direktvergabe der von DSW21 zu erbringenden Verkehrsleistungen der Gründung einer Holding GmbH bedarf. Dadurch erhält die Stadt Dortmund die erforderliche Kontrolle über DSW21 wie über eine eigene Dienststelle. Wichtig dabei war sowohl dem Rat als auch DSW21, die Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmerseite in der Satzung der neuen »DSW21 Holding GmbH« zu verankern. Dies ist gelungen: Sowohl die (neue) Holding GmbH als auch DSW21 erhalten bzw. behalten einen paritätisch besetzten Aufsichtsrat, in dem die gewählten Arbeitnehmervertreter die gleiche Anzahl an Mandaten erhalten wie die Vertreter der Anteilseigner – also die von der Stadt entsandten Ratsmitglieder. Ebenfalls wird die Personenidentität sowohl in der Leitung (Vorstand – Geschäftsführung) wie auch in den Aufsichtsräten angestrebt.
20. Dezember 2016
DOGEWO21 spendet für GrünBau gGmbH: Die Aufwertung der Dortmunder Nordstadt ist ein gemeinsames Ziel von DOGEWO21 und der gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Beschäftigung und Qualifizierung in der Stadterneuerung. Damit in der nördlichen Innenstadt weitere Projekte von GrünBau realisiert werden können, unterstützt DOGEWO21 die wichtige Arbeit der Gesellschaft, die ihren Firmensitz in der Nordstadt hat. Klaus Graniki, DOGEWO21-Geschäfts führer, überreicht dem Geschäftsführer der GrünBau gGmbH Andreas Koch einen Spendenscheck in Höhe von 10.000 €. Dass der Pressetermin zur Scheckübergabe an der Brunnenstraße 51 in der Dortmunder Nordstadt stattfindet, hat seinen guten Grund: Heute deutet hier nichts mehr darauf hin, dass das schöne DOGEWO21-Haus mit den dekorativen Jugendstilelementen noch vor drei Jahren eine »Problemimmobilie« in verwahrlostem Zustand war. GrünBau war mit einem Projekt für rund 20 Langzeitarbeitslose aus der Dortmunder Nordstadt maßgeblich an der Sanierung beteiligt. Das Projekt Brunnenstraße wurde schließlich 2015 mit dem Preis »Soziale Stadt« ausgezeichnet.
21
JAHRESABSCHLUSS UND KONZERNABSCHLUSS 2016
96
Gewinn- und Verlustrechnung 2016 2016
Anhang
2015
T€
T€
154.333
122.990
1. Umsatzerlöse
12
2. Andere aktivierte Eigenleistungen
13
1.024
843
3. Sonstige betriebliche Erträge
14
18.627
61.445
4. Materialaufwand
15
-75.958
-52.144
5. Personalaufwand
16
-114.643
-112.615
6. Abschreibungen
17
-12.912
-13.002
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
18
-25.581
-41.937
8. Beteiligungsergebnis
19
84.909
83.136
9. Finanzergebnis
20
-18.025
-66.532
21
-7.814
-3.768
3.960
-21.584
-725
-425
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 11. Ergebnis nach Steuern 12. Sonstige Steuern 13. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 14. Ergebnisvortrag aus dem Vorjahr 15. Entnahme aus den Gewinnrücklagen 16. Einstellung in die gesetzliche Rücklage 17. Bilanzgewinn/Bilanzverlust
22
3.235
-22.009
-22.009
–
69.072
–
-162
–
50.136
-22.009
97
Bilanz zum 31. Dezember 2016 Passiva
Aktiva 31.12.2016 31.12.2015 Anhang A. Anlagevermögen
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände III. Finanzanlagen
323
177
121.601
133.190
1.398.773
1.368.644
1.520.697
1.502.011
B. Umlaufvermögen I. Vorräte
2
34.150
58.941
3
111.781
115.145
III. Wertpapiere
4
16.412
18.873
653
4.950
Kreditinstituten und Schecks C. Rechnungsabgrenzungsposten
T€
T€
I. Gezeichnetes Kapital
382.440
382.440
II. Kapitalrücklage
202.137
201.723
III. Gewinnrücklagen 1. Gesetzliche Rücklage
162.996
197.909
5
1.791
1.662
6
650
814
1.686.134
1.702.396
5.063
4.902
128
69.200 5.191
IV. Bilanzgewinn/Bilanzverlust
IV. Kassenbestand, Guthaben bei
T€
7
2. Andere Gewinnrücklagen
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Anhang A. Eigenkapital
1
II. Sachanlagen
31.12.2016 31.12.2015
T€
74.102
50.136
-22.009
639.904
636.256
B. Zuschüsse
8
3.277
13.020
C. Rückstellungen
9
499.789
490.149
D. Verbindlichkeiten
10
539.667
558.910
E. Rechnungsabgrenzungsposten
11
3.497
4.061
1.686.134
1.702.396
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung
98
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 2016 Anhang
1. Umsatzerlöse
12
2016
2015
T€
T€
1.199.001 1.233.833
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
499
2.526
13.106
13.809
3. Andere aktivierte Eigenleistungen
13
4. Sonstige betriebliche Erträge
14
38.530
163.085
5. Materialaufwand
15
-780.523
-781.647
6. Personalaufwand
16
-254.319
-272.733
7. Abschreibungen
17
-82.167
-82.865
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen
18
-79.232
-288.332
9. Beteiligungsergebnis
19
-27.025
-593.641
10. Finanzergebnis
20
-66.680
-64.860
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
21
-14.677
-10.456
-53.487
-681.281
12. Ergebnis nach Steuern 13. Sonstige Steuern
22
-5.384
-5.707
14. Aufwendungen aus Gewinnabführung
-12.488
-15.657
15. Jahresfehlbetrag
-71.359
-702.645
16. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Verlust
28.938
199.944
17. Auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn
-6.315
-5.587
-48.736
-508.288
-107.962
405.614
18. Ergebnisanteil des Konzerngesellschafters 19. Verlustvortrag/Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 20. Einstellung in die gesetzliche Rücklage
-162
–
69.072
-41
22. Ausschüttung Bilanzgewinn DSW21
–
-5.500
23. Erfolgsneutrale Veränderung aus Equity-Bilanzierung
–
253
-87.788
-107.962
21. Entnahme aus den Gewinnrücklagen
24. Bilanzverlust
99
Konzernbilanz zum 31. Dezember 2016
Aktiva
Passiva 31.12.2016 31.12.2015 Anhang
A. Anlagevermögen
T€
1
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
31.12.2016 31.12.2015
T€
Anhang A. Eigenkapital
T€
T€
T€
7
7.193
8.546
I. Gezeichnetes Kapital der Dortmunder Stadtwerke AG
382.440
382.440
II. Sachanlagen
1.353.183
1.329.653
II. Kapitalrücklage
225.511
225.097
III. Finanzanlagen
1.459.584
1.523.721
III. Erwirtschaftetes Kapital des Konzerns
2.819.960
2.861.920
B. Umlaufvermögen I. Vorräte
2
73.254
97.306
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
3
145.104
211.651
III. Wertpapiere
4
16.414
18.874
Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5
117.900
72.047
352.672
399.878
9.478
4.920
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung
–
5.191
74.102
2. Bilanzverlust/Bilanzgewinn des Konzerns
–
-87.788
-107.962
-82.597
-33.860
15.138
15.138
IV. Nicht beherrschende Anteile für die unmittelbar von der Stadt Dortmund gehaltenen Anteile an den Tochterunternehmen
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben,
C. Rechnungsabgrenzungsposten
1. Gewinnrücklagen der Dortmunder Stadtwerke AG
6
1.321
1.237
V. Nicht beherrschende Anteile
51.457 640.272
B. Zuschüsse
8
75.520
86.229
C. Rückstellungen
9
1.091.052
1.043.688
D. Verbindlichkeiten
10
1.402.491
1.462.794
E. Rechnungsabgrenzungsposten
11
5.106
4.950
29.198
30.022
3.183.431
3.267.955
F. Passive Latente Steuern 3.183.431
39.572 580.064
3.267.955
100
Entwicklung des Anlagevermögens Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand
Zugang
Abgang Umbuchung
01.01.2016
Wertberichtigungen Stand
Stand
Zugang
Buchwerte
Abgang Umbuchung
31.12.2016 01.01.2016
Stand
Stand
Stand
31.12.2016 31.12.2016 31.12.2015
T€
T€
T€
T€
T€
T€
T€
T€
7.191
268
1.499
52
6.012
7.014
174
195.434
1.690
11.064
15.655
201.715
165.105
3.350
a) Geschäfts-, Betriebs- und andere Bauten
68.783
952
10.153
14.207
73.789
52.491
1.340
b) Bahnkörper und Bauten des Schienenweges
126.605
738
911
1.265
127.697
112.614
2.009
T€
T€
T€
T€
1.499
5.689
323
177
2
168.453
33.262
30.329
2
53.829
19.960
16.292
–
114.623
13.074
13.991
A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken davon:
2. Technische Anlagen und Maschinen Gleisanlagen, Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen Fahrzeuge für Personenverkehr Maschinen und maschinelle Anlagen
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
4. Geleistete Anzahlungen und
Geschäftsausstattung
62.652
1.778
407
419
64.442
53.837
868
–
54.705
9.737
8.815
192.260
4.168
2.451
-26
193.950
131.101
6.060
2.451
134.710
59.240
61.158
7.758
24
25
–
7.758
6.062
499
–
6.561
1.197
1.697
34.244
1.221
3.331
1.302
33.436
27.679
1.961
3.056
26.584
6.852
6.565
11.313
24.626
5.509
391.013
121.601
133.190
21.251
478.438
452.432
155.935
155.935
500.585
498.785
262.110
254.608
Anlagen im Bau
24.626
4.089
–
-17.402
11.313
516.974
12.970
17.278
-52
512.614
383.784
12.738
21.245
6
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
473.677
26.012
–
–
499.689
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
155.935
–
–
–
155.935
3. Beteiligungen
500.489
1.800
–
–
502.289
4. Wertpapiere des Anlagevermögens
254.608
19.000
11.498
–
262.110
5. Sonstige Ausleihungen
7.150
347
5.567
–
1.930
266
1.391.859
47.159
17.065
–
1.421.953
23.215
1.916.024
60.397
35.842
1.940.579
414.013
1.704
1.704 41
225
1.705
6.884
6
41
23.180
1.398.773
1.368.644
12.918
7.049
419.882
1.520.697
1.502.011
101
Entwicklung des Konzernanlagevermögens Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand
Zugang
Abgang Umbuchung
01.01.2016 T€
Wertberichtigungen Stand
Stand
Zugang
Abgang
Buchwerte
Zuschreibung Umbuchung
31.12.2016 01.01.2016 T€
T€
T€
Stand
Stand
Stand
31.12.2016 31.12.2016 31.12.2015
T€
T€
T€
14.106
14.106
12.583
2.480
2.480
1.554
T€
T€
T€
T€
T€
T€
631
13.214
892
1.523
207
1.761
719
926
A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Firmenwert
2. Gegebene Baukostenzuschüsse
3. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
38.797
758
1.609
39
37.985
32.700
1.312
1.609
32.403
5.582
6.097
55.383
758
1.609
39
54.571
46.837
2.150
1.609
47.378
7.193
8.546
1.510.221
17.656
14.310
23.631
1.537.198
778.363
27.377
1.360
–
4
804.384
732.814
731.858
1.448.933
47.219
6.771
44.079
1.533.460
1.045.155
34.323
6.719
–
–
1.072.759
460.701
403.778
307.637
6.213
2.982
408
311.276
227.635
8.215
2.551
–
–
233.299
77.977
80.002
50.711
1.410
381
0
51.740
34.357
2.295
279
–
–
36.373
15.367
16.354
160.280
9.287
6.861
2.477
165.183
131.650
7.807
6.432
–
36
133.061
32.122
28.630
69.124
36.125
359
-70.595
34.295
93
–
–
–
93
34.202
3.546.906
117.910
31.664
–
3.633.152
2.217.253
80.017
17.341
–
2.279.969
1.353.183 0
2.858
744
18.823
779.421
844.472
-27
128.740
50.281
50.104
27
51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2. Technische Anlagen und Maschinen
a) der Versorgungsbetriebe b) der Verkehrsbetriebe c) Gemeinsam
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
4. Geleistete Anzahlungen
Geschäftsausstattung und Anlagen im Bau
40
69.031 1.329.653
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
2.858
–
2.858
–
2. Anteile an assoziierten Unternehmen
862.551
16.603
80.910
798.244
18.079
3. Beteiligungen
179.213
–
192
179.021
129.109
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit de 984
5. Wertpapiere des Anlagevermögens
6. Sonstige Ausleihungen
nen ein Beteiligungsverhältnis besteht
342
1.311
–
960
351
613.824
21.254
11.498
623.580
960
12.929
738
6.938
6.729
793
–
66
1.672.686
38.595
103.356
1.607.925
148.965
744
1.026
342
5.274.975
157.263
136.629
5.295.648
2.413.055
82.911
19.976
342
300
327
623.580
613.824
727
6.002
12.136
148.683
1.459.584
1.523.721
2.476.030
2.819.960
2.861.920
39
40
102
Konzern-Kapitalflussrechnung zum 31. Dezember 2016 31.12.2016
31.12.2015
31.12.2016
T€
T€
T€
T€
25.221
64.187
37.999
28.288
-54.018
87.632
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens
Erhaltene Zinsen (+) -71.359
-702.647
147.565
725.265
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Pensionsrückstellungen
-4.728
87.778
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Rückstellungen
24.906
-81.350
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-)
-7.156
-7.495
Gewinn (-)/Verlust (+) aus Anlageabgängen
-1.269
5.401
Zunahme (+)/Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva Zinsaufwendungen (+)/Zinserträge (-) Sonstige Beteiligungserträge (-) Ertragsteueraufwand (+)/Ertragsteuerertrag (-)
Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit Einzahlungen (+) aus Eigenkapitalzuführungen Auszahlungen (-) an Unternehmenseigner
88.417
47.085
17.443
6.850
–
-5.500
Einzahlungen (+) aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten Auszahlungen (-) aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten
Zunahme (-)/Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva
Erhaltene Dividenden (+)
31.12.2015
Ausschüttungen (-) der Tochtergesellschaften an Dritte Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen (+)
19.749
31.603
-69.492
-41.187
-6.290
-10.652
9.586
19.261
Gezahlte Zinsen (-)
-63.598
-48.115
-92.602
-47.740
-12.688
-54.949
67.022
-16.072
Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit
-37.999
-28.288
Finanzmittelfonds am Ende der Periode
14.677
11.062
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds
45.853
11.727
Ertragsteuerzahlungen (-/+)
-14.915
-13.955
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode
72.047
60.320
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit
192.473
-28.165
Finanzmittelfonds am Ende der Periode
117.900
72.047
Liquide Mittel
117.900
72.047
Finanzmittelfonds am Ende der Periode
117.900
72.047
Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens Auszahlungen (-) für Investitionen in das Sachanlagevermögen
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds 12.418
7.173
-127.638
-129.057
Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens Auszahlungen (-) für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen Einzahlungen (+) aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens Einzahlungen (+) aus Finanzforderungen und Wertpapieren Auszahlungen (-) aus Finanzforderungen und Wertpapieren Auszahlungen (-) für Investitionen in das Finanzanlagevermögen
–
-16
-758
-783
34.476
142.329
–
–
–
-711
-35.736
-23.778
Vom Finanzmittelfonds entfallen 4.930 T€ auf die WWW
103
Konzern-Eigenkapitalspiegel
Gezeichnetes Kapital
Kapitalrücklage
Erwirtschaftetes Kapital Gewinnrücklagen Bilanzgewinn/ Bilanzverlust
Nicht beherrschende
Anteil der Stadt
Nicht
Anteile für die
Dortmund als
beherrschende
unmittelbar von der
Alleingesellschafter
Anteile
Stadt Dortmund
von DSW21
Konzerneigenkapital
gehaltenen Anteile an Tochterunternehmen Stand 01.01.2015
Mio. €
Mio. €
Mio. €
Mio. €
Mio. €
Mio. €
Mio. €
Mio. €
382,4
219,0
74,0
405,6
15,2
1.096,2
263,1
1.359,3
-5,5
-10,6
-16,1
6,1
0,7
6,8
-0,1
-511,2
-191,6
-702,8
3,1
-10,1
-7,0
15,1
588,7
51,5
640,2
–
-6,3
-6,3
0,4
–
0,4
-48,7
-48,7
-22,6
-71,3
–
–
17,0
17,0
540,4
39,6
580,0
Gewinnausschüttungen
-5,5
Einstellung in Gewinnrücklagen
–
Kapitaleinzahlungen
–
–
6,1
Kapitalrückzahlungen
–
Jahresfehlbetrag
-511,1
Erfolgsneutrale Veränderungen Stand 31.12.2015
3,1 382,4
225,1
74,0
-107,9
0,2
-0,2
-69,1
69,1
Gewinnausschüttungen
–
Einstellung in Gewinnrücklagen Kapitaleinzahlungen
0,4
Entnahme aus Gewinnrücklagen Jahresüberschuss Erfolgsneutrale Veränderungen Stand 31.12.2016
382,4
Vom erwirtschafteten Kapital stehen 50,2 Mio. € zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung. Vom erwirtschafteten Kapital sind 5,1 Mio. € aufgrund gesetzlicher Vorschriften ausschüttungsgesperrt.
225,5
5,1
-87,7
15,1
21
ANHANG UND KONZERNANHANG
105
Anhang und Konzernanhang
Allgemeine Grundsätze Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss von DSW21 für das Geschäftsjahr 2016 sind nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) in der Fassung des Bilanzricht linie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnungen im Einzel- und Konzernabschluss sind nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. DSW21 ist beim Handelsregister Dortmund unter HRB 2391 eingetragen. Durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) hat sich die Definition der Umsatzerlöse nach § 277 HGB geändert. Die Definition führt gegenüber der alten Fassung grundsätzlich zu einer Ausweitung des Inhalts der Umsatzerlöse zu Lasten der sonstigen betrieblichen Erträge. Gleichzeitig sind auch die mit den Umsatzerlösen zusammenhängenden Aufwendungen auf den entsprechenden Ausweis als Materialaufwand oder sonstiger betrieblicher Aufwand zu überprüfen. Die ausgewiesenen Vorjahreszahlen sind nicht unter Berücksichtigung der Änderungen des BilRUG angepasst worden. Daher ist eine Vergleichbarkeit zu den Angaben des Vorjahres nur eingeschränkt möglich. Die sich unter der Anwendung
der neuen Rechtsvorschriften ergebenden Vorjahreswerte sind zu den einzelnen Posten im Anhang angegeben. In der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Interesse einer klaren Darstellung einzelne Posten zusammengefasst. Der gesonderte Ausweis dieser Posten erfolgt in den jeweiligen Abschnitten des Anhangs. Die Betragsangaben erfolgen in tausend € (T€). Der Anhang von DSW21 und der Konzernanhang sind zusammengefasst. Aussagen im Anhang betreffen, sofern nicht ausdrücklich anders vermerkt, DSW21 und den Konzern. Gesetzlich geforderte Angaben zu einzelnen Posten des Jahresbzw. Konzernabschlusses sind in der Regel in den Anhang aufgenommen. Die Ziffern in den Vorspalten der Bilanzen bzw. Gewinn- und Verlustrechnungen beziehen sich auf entsprechende Erläuterungen im Anhang. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist gesondert dargestellt.
106
Anhang und Konzernanhang
Konsolidierungskreis Zum DSW21-Konzern gehörten am 31. Dezember 2016 neben dem Mutterunternehmen folgende Tochter- und assoziierte Unternehmen: 1. Verbundene Unternehmen Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH, Dortmund, (DEW21) Dortmunder Netz GmbH, Dortmund, (DONETZ) StadtEnergie GmbH, Dortmund energieplus GmbH, Dortmund DEW21 Windkraftbeteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund Windkraft Alsleben 1 GmbH & Co. KG, Leinfelden-Echterdingen Windkraft Netzbetrieb GmbH & Co. KG, Leinfelden-Echterdingen Erste ENP Windpark Alzheim GmbH & Co. KG, Osnabrück Windfarm Rothenkopf GmbH & Co. KG, Leinfelden-Echterdingen Windpark Kehrig GmbH & Co. KG, Kehrig Windpark Harsahl GmbH & Co. KG, Hankensbüttel Windfarm 39 GmbH, Oldenburg eno energy Standort 51 GmbH & Co. KG, Rerik DEW21 Verwaltungsgesellschaft mbH, Dortmund Dortmunder Hafen AG, Dortmund, (Dortmund Hafen) DE Infrastruktur GmbH, Dortmund
Beteiligungsquote in Prozent 60,10 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 100,00 98,33 81,00
Flughafen Dortmund GmbH, Dortmund, (Dortmund Airport) Flughafen Dortmund Handling GmbH, Dortmund
74,00 100,00
H-Bahn-Gesellschaft Dortmund mbH, Dortmund, (H-BAHN21)
100,00
107
Anhang und Konzernanhang
Konsoli足dierungskreis Stadtkrone Ost Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund
55,00
Stadtkrone Ost Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG, Dortmund, (Stadtkrone Ost)
55,00
DOGEWO Dortmunder Gesellschaft f端r Wohnen mbH, Dortmund, (DOGEWO21)
90,00
DOKOM Gesellschaft f端r Telekommunikation mbH, Dortmund, (DOKOM21) (davon 11,29 % DEW21)
97,94
Westfalentor 1 GmbH, Dortmund, (Westfalentor)
100,00
KEB Holding AG, Dortmund, (KEB)
65,12
Hohenbuschei Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund
51,00
Hohenbuschei GmbH & Co. KG, Dortmund, (Hohenbuschei)
51,00
Dortmund Logistik GmbH, Dortmund
51,00
2. Assoziierte Unternehmen Wasser und Gas Westfalen Beteiligungsgesellschaft mbH, Bochum
Beteiligungsquote in Prozent 50,00
Wasser und Gas Westfalen GmbH & Co. Holding KG, Bochum, (WGW)
50,00
Stadtwerke Schwerte GmbH, Schwerte (davon 47,00 % 端ber Stadtwerke Schwerte Holding GmbH & Co. KG) (davon 25,00 % DEW21)
50,00
108
Anhang und Konzernanhang
Konsolidierungskreis Stadtwerke Schwerte Holding GmbH & Co. KG, Schwerte (davon 25,00 % DEW21)
50,00
EDG Holding GmbH, Dortmund, (EDG)
49,00
rku.it GmbH, Herne (davon 20,00 % DEW21)
40,00
RW Energie-Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund, (RWEB) (über KEB)
35,70
KSBG Kommunale Beteiligungsgesellschaft GmbH & Co. KG, Essen, (KSBG) (davon 18,00 % DEW21)
36,00
KGE – Kommunale Gasspeichergesellschaft Epe mbH & Co. KG, Gronau-Epe, (KGE) (über DEW21)
25,00
3. Gemeinschaftsunternehmen Wasserwerke Westfalen GmbH, Dortmund, (WWW) (über DEW21) Die Konsolidierung der Tochtergesellschaften von DEW21 erfolgte auf Grundlage eines Teil-Konzernabschlusses von DEW21. Die Einbeziehung der Wasserwerke Westfalen erfolgte im Wege der Quotenkonsolidierung.
Beteiligungsquote in Prozent 50,00
Die Windpark Kehrig GmbH & Co. KG, die Windpark Harsahl GmbH & Co. KG sowie die eno energy Standort 51 GmbH & Co. KG wurden erstmals im Geschäftsjahr 2016 in den Konzernabschluss mit einbezogen. Die im Jahr 2015 erworbene eno energy Standort 51 GmbH & Co. KG hat in 2016 den Bau sämtlicher Anlagen abgeschlossen und hat somit ihren vollen
109
Anhang und Konzernanhang
Konsolidierungskreis Geschäftsbetrieb aufgenommen. Daher ist sie nicht, wie noch im Vorjahr, als unwesentlich einzustufen. Die Anteile an der Windpark Kehrig GmbH & Co. KG haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von zuvor 85 % auf nun 100 % erhöht. Aus diesem Grund macht DEW21 von ihrem Wahlrecht Gebrauch und bezieht ab 2016 auch die Windpark Kehrig GmbH & Co. KG sowie die Windpark Harsahl GmbH & Co. KG in den Teilkonzernabschluss ein. Die Equity-Bilanzierung der EDG, der WGW und der KSBG erfolgte auf Grundlage des jeweiligen Konzernabschlusses. Mit
Dortmund Hafen, Dortmund Airport, sowie H-BAHN21 bestehen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge. Mit DEW21 und DOKOM21 bestehen Ergebnisabführungsverträge. DEW21 hat mit DONETZ, der DEW21-Windkraftbeteiligungsgesellschaft mbH und der energieplus GmbH Ergebnisabführungsverträge abgeschlossen. Zwischen Dortmund Airport und der Flughafen Dortmund Handling GmbH besteht ebenfalls ein Ergebnisabführungsvertrag.
110
Anhang und Konzernanhang
Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für die ab 2010 erworbenen Beteiligungen nach der Neubewertungsmethode; die übrigen, vor 2009 erworbenen Beteiligungen wurden weiterhin auf Basis der Buchwertmethode konsolidiert. Passive Unterschiedsbeträge zwischen Beteiligungsbuchwert und anteiligem Eigenkapital werden im Bilanzgewinn des Konzerns ausgewiesen, da es sich um realisierte Gewinne handelt. Aktive Unterschieds beträge wurden den Vermögenspositionen der Tochterunternehmen (Grundstücke, Technische Anlagen und Maschinen, Windkraftanlagen, Gebäude, Beteiligungen) entsprechend den enthaltenen stillen Reserven zugeordnet. Die Abschreibung im Konzernabschluss erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Soweit keine Zuordnung zu Vermögenspositionen möglich war, erfolgte ein Ausweis als Firmenwert. Die aus Erstkonsolidierungen vor 2009 stammenden Firmenwerte werden entsprechend der voraussichtlichen Bestandsdauer aufgrund der Art des jeweiligen Geschäfts über 15 Jahre abgeschrieben. Ansonsten wurden die nach den Maßgaben des Mutterunternehmens in Ansatz und Bewertung vereinheitlichten Bilanzen bzw. Gewinn- und Verlustrechnungen der einbezogenen Unternehmen in der Konzernbilanz bzw. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung unter Aufrechnung der einander entsprechen den Posten zusammengefasst. Aus Konzernsicht waren Zwischengewinne im Anlagevermögen, bei Rückstellungen sowie bei Ertragszuschüssen zu konsolidieren. Darüber hinaus
wurden Zwischenergebnisse bei konzernintern gelieferten und zum 31. Dezember 2016 bilanzierten Vermögensgegenständen wegen Geringfügigkeit nicht eliminiert. Ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen sind dem Konzern gesellschafter zugerechnet. Der Alleingesellschafter von DSW21, die Stadt Dortmund, ist unmittelbar mit 1 2/3 % an Dortmund Hafen, mit 26 % unmittelbar an Dortmund Airport und mit 0,01 % an der KEB beteiligt. Die Anteile an assoziierten Unternehmen werden nach der Equity-Methode – Buchwertmethode – bewertet. Die Anschaffungskosten der Anteile werden mit dem auf sie ent fallenden Eigenkapital zum jeweiligen Erwerbszeitpunkt verrechnet. Die sich aus der Erstkonsolidierung der Stadtwerke Schwerte und der rku.it ergebenden aktiven Unterschiedsbeträge wurden als Firmenwert betrachtet. Die Firmenwerte werden entsprechend der voraussichtlichen Bestandsdauer aufgrund der Art des jeweiligen Geschäfts über 15 Jahre abgeschrieben. Die Konsolidierung der KSBG erfolgte unter Verwendung des IFRS-Konzernabschlusses der KSBG zum 31. Dezember 2016. Der bei der Erstkonsolidierung zum 31. Dezember 2011 entstandene passive Unterschiedsbetrag wurde im Geschäftsjahr wegen der zu übernehmenden Verluste vollständig aufgelöst.
111
Anhang und Konzernanhang
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind anhand ihrer Anschaffungskosten erfasst und werden linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungs dauer abgeschrieben. In der Regel wird spätestens für das Jahr nach der Vollabschreibung der Abgang angenommen.
steuerlichen Behandlung, unter Berücksichtigung anerkannter Nutzungsdauern abgeschrieben. Da Alt-Bestände teilweise noch der degressiven Abschreibung unterliegen, sind die Abschreibungen in der Handelsbilanz um 2,2 Mio. € höher als in der Steuerbilanz.
Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden auf der Grundlage ihrer Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Kosten der Fremdfinanzierung bleiben – mit Ausnahme bei DOGEWO21 – außer Ansatz. Eigene Leistungen werden mit Einzelkosten und angemessenen Teilen der notwendigen Gemeinkosten in die Herstellungskosten einbezogen. Kapital zuschüsse werden spätestens als (wertmäßiger) Abgang verrechnet, wenn der bezuschusste Vermögensgegenstand in die abgerechneten Sachanlagen umgebucht wird.
Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert.
Die planmäßigen Abschreibungen der Zugänge im Sachanlage vermögen erfolgten im Berichtsjahr linear entsprechend den betrieblichen Nutzungsdauern. Die Zugänge der Vorjahre werden weiterhin planmäßig entweder linear oder degressiv abgeschrieben mit späterem Übergang auf die lineare Abschreibung, sobald sich hieraus höhere Abschreibungsbeträge ergeben. Die Abschreibungssätze der degressiven Abschreibung orientieren sich an den wirtschaftlichen Nutzungsdauern. Die planmäßigen Abschreibungen basieren grundsätzlich auf den betrieblichen Nutzungsdauern. Bei DEW21 werden die Zugänge des Geschäftsjahres linear, unabhängig von der
Zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten und zur Bildung von Bewertungseinheiten gem. § 254 HGB vgl. (25).
Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelanschaffungspreis von 150,- € bis 1.000,- € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben; z. T. erfolgt eine Poolbildung gem. § 6 Abs. 2a EStG. Für die Darstellung im Anlagengitter (Entwicklung des Anlagevermögens) wird unterstellt, dass diese Wirtschaftsgüter im Folgejahr ausscheiden.
Anteile an anderen Unternehmen sowie Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet, ggf. vermindert um Abschreibungen auf den beizulegenden Wert bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Ausleihungen werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Langlaufende unverzinsliche und niedrig verzinsliche Darlehen an Werks angehörige werden unter Anlegung eines Zinssatzes von 5,5 % abgezinst.
112
Anhang und Konzernanhang
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit gewichteten durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die übrigen Vorräte (fertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen und Waren) werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen. Nicht gängige Materialien werden entsprechend ihrer eingeschränkten Nutzbarkeit abgewertet. Einige Ersatzteilläger werden als Festwert geführt.
Rückstellungen für alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten sowie für 2016 vorgesehene, aber bis März 2017 auszuführende Instandhaltungsmaßnahmen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert. Bei Laufzeiten von mehr als einem Jahr wird gemäß § 253 Abs. 2 HGB die bei der Bewertung zu berücksichtigende Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre vorgenommen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden ebenfalls berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich Einzelwertberichtigungen angesetzt. Die ab 30. September 2008 in zehn Jahresraten zu erstattenden Körperschaftsteuerguthaben sind mit ihrem Barwert angesetzt.
Durch eine Gesetzesänderung wurde der Zeitraum für die Durchschnittsbildung des Rechnungszinses für Pensionsrückstellungen von sieben auf zehn Jahre ausgedehnt. Die erstmalige Anwendung erfolgte zum 31. Dezember 2016.
Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert, vermindert um Abschreibungen auf den niedrigeren Kurswert. Zuschreibungen werden aufgrund des Wertaufholungsgebotes vorgenommen. Flüssige Mittel sind zum Nennwert bewertet.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der »Projected-Unit-Credit-Methode« errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die »Richttafeln 2005« von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene Marktzinssatz von 4,01 % (Dezember 2016) bei der Bewertung zugrunde gelegt. Gehaltsanpassungen sind mit 2,5 %, bei den Tochtergesellschaften z. T. mit 2,0 %, und Rentenanpassungen mit 2,0 % p. a. eingerechnet. Für die Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeit und Jubiläum
Die bis zum Geschäftsjahr 2002 erhaltenen Baukostenzuschüsse werden mit jährlich 5 % ihres Ursprungsbetrages ergebniswirksam aufgelöst, für Zugänge ab 2003 erfolgt eine Auflösung nach Maßgabe der auf die Hausanschlüsse verrechneten Abschreibungssätze.
113
Anhang und Konzernanhang
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wird ein Zinssatz von 3,24 % sowie ein Gehaltstrend von 2,5 % zugrunde gelegt. Neben den Verpflichtungen aus laufenden Pensionen und den am Bilanzstichtag bestehenden Anwartschaften sind auch Verpflichtungen für Deputate und Altersübergangsgeld im Ansatz berücksichtigt. Das bei der Berechnung berücksichtigte frühestmögliche Renteneintrittsalter liegt aufgrund der demografischen und tatsächlichen Entwicklung bei 64 Jahren.
Der Unterschiedsbetrag zu der Rückstellung, berechnet mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, beträgt im Einzelabschluss 51,0 Mio. € und im Konzernabschluss 88,0 Mio. €. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.
114
Anhang und Konzernanhang
1| Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist für DSW21 und den Konzern im jeweiligen Anlagengitter dargestellt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel als Zugang zu den Wertberichtigungen ausgewiesen. Zu den Investitionen des Geschäftsjahres verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht. Der im Konzern ausgewiesene Firmenwert betrifft die Windkraft Alsleben 1 GmbH & Co. KG (0,9 Mio. €) und wird planmäßig über fünfzehn Jahre abgeschrieben. Der im Vorjahr ausgewiesene Firmenwert von DOKOM21 wurde im Geschäftsjahr letztmalig abgeschrieben. DSW21 hat in 2014 von der RWE Deutschland AG, Geschäftsanteile entsprechend 7,1 % des gesamten Stammkapitals von DEW21 erworben. Der bei der Erstkonsolidierung dieser Anteile entstandene aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von 88,0 Mio. € wurde den Grundstücken und Gebäuden und den technischen Anlagen der Versorgungsbetriebe zugeordnet und wird über deren betriebsübliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Hierauf bestehen zum 31. Dezember 2014 passive
latente Steuern in Höhe von 29,0 Mio. €, welche ab 2015 über die Restnutzungsdauer der zugrundeliegenden Anlagen aufgelöst werden. Zum 31. Dezember 2016 beträgt der Restbuchwert der stillen Reserven 56,0 Mio. €. Der bei der Erstkonsolidierung der Windkraft Alsleben 1 GmbH & Co. KG entstandene aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von rund 15,4 Mio. € wurde den Windkraftanlagen zugeordnet und wird über deren betriebsübliche Nutzungsdauer von fünfzehn Jahren abgeschrieben. Zum 31. Dezember 2016 beträgt der Restbuchwert der stillen Reserven 8,3 Mio. €. Die im Rahmen der Erstkonsolidierung der Erste ENP Windpark Alzheim GmbH & Co. KG und der Windfarm Rothenkopf GmbH Co. KG entstandenen aktiven Unterschiedsbeträge in Höhe von 0,1 Mio. € bzw. 0,4 Mio. € wurden ebenfalls den Windkraftanlagen zugeordnet und werden über deren betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Angaben nach der Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen sind in den folgenden Tabellen enthalten:
115
Anhang und Konzernanhang
1| Anlagevermögen
Tabelle 1 zu (1)
Zu den verbundenen Unternehmen siehe Seite 106; zu den assoziierten Unternehmen siehe Seite 107 dieses Anhangs.
Im Bilanzposten A.II. sind enthalten: DSW21
Konzern
31.12.2016 31.12.2015 31.12.2016 31.12.2015 T€ Geschäfts-, Betriebs- und andere Bauten
19.960
16.292
188.907
194.078
Bahnkörper und Bauten des Schienenweges
13.074
13.991
14.736
15.578
Tabelle 2 zu (1) Der Bilanzposten A.II.2. gliedert sich wie folgt: DSW21
Konzern
31.12.2016 31.12.2015 31.12.2016 31.12.2015 T€ 1. Gleisanlagen, Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen 2. Fahrzeuge für Personen- und Güterverkehr
9.737
8.815
13.105
12.662
59.240
61.158
59.687
61.661
–
–
5.185
5.679
68.977
69.973
77.977
80.002
3. Maschinen und maschinelle Anlagen, die nicht zu Nr. 1. oder 2. gehören Technische Anlagen und Maschinen der Verkehrsbetriebe
DSW21 und DEW21 haben sich in 2010 mit jeweils 18 % an der Kommunalen Beteiligungsgesellschaft GmbH & Co. KG beteiligt. Das Unternehmen hat in 2011 51 % der STEAG GmbH erworben. Die KSBG hat in 2014 eine Kaufoption auf den Erwerb der verbliebenen 49 % der STEAG GmbH ausgeübt und diese erworben. DSW21 und DEW21 haben jeweils 67,6 Mio. € in die Beteiligung an der KSBG investiert. Zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung (2. März 2011) ergab sich als Differenz zwischen den Anschaffungskosten der KSBG (71,9 Mio. €) und dem anteiligen Konzerneigenkapital der KSBG von 213,7 Mio. € ein passiver Unterschiedsbetrag von 141,8 Mio. €. Aufgrund des in 2016 ausgewiesenen negativen Konzernergebnisses der KSBG wurde der im Geschäftsjahr noch vorhandene Unterschiedsbetrag in Höhe von 70,8 Mio. € zugunsten des Ergebnisses aus Equity-Beteiligungen umgebucht. Auf die assoziierten Unternehmen entfällt ein Firmenwert in Höhe von 22,9 Mio. €. Im Berichtsjahr hat DSW21 1,8 Mio. € in die Kapitalrücklage der WGW eingezahlt. Vom ausgewiesenen Bilanzwert der assoziierten Unternehmen von 779,4 Mio. € entfallen 388,5 Mio. € auf die RWEB, 276,2 Mio. € auf die WGW sowie 23,9 Mio. € auf die KSBG.
116
Anhang und Konzernanhang
1| Anlagevermögen Für die im Einzelabschluss von DSW21 ausgewiesene direkte bzw. indirekte Beteiligung an der RWE AG (23.607.897 RWEAktien) beträgt die stille Reserve am 31. Dezember 2016 68,9 Mio. €. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen enthalten unverändert Ausleihungen an die KEB von 87,9 Mio. € sowie Ausleihungen an DEW21 zur Finanzierung der von DEW21 in 2011 und 2014 erworbenen Anteile an der KSBG von 36,5 Mio. € bzw. 31,5 Mio. €. Als Wertpapiere des Anlagevermögens werden bei DSW21 im Schwerpunkt Anteile an vier Wertpapier-Spezialfonds (Gesamt buchwert: 178,8 Mio. €; Marktwert: 238,4 Mio. €; Ausschüttun gen in 2016: 1,4 Mio. €) sowie ein Wertpapier-Depot ausgewie sen. Das Wertpapier-Depot enthält Anleihen der DEPFA Bank Plc. (Tochter der Hypo Real Estate Holding AG) von 30,0 Mio. €, bei denen die Kurswerte zum 31. Dezember 2016 bei 8,5 Mio. € liegen. Trotz der derzeitigen fortgesetzten Bemühungen um die europäische Finanzstabilität werden an den Finanzmärkten, insbesondere bei Fälligkeiten nach 2017 weiterhin hohe Risikoabschläge vorgenommen. Ein Ausfall der vorstehenden Anleihen ist derzeit nicht zu erwarten, so dass eine Abwertung nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB zum 31. Dezember 2016 nicht vorgenommen wurde.
Im Konzern kommen fünf Wertpapier-Spezialfonds bei DEW21 (Gesamtbuchwert: 313,6 Mio. €; Marktwert: 355,3 Mio. €; Ausschüttungen in 2016: 21,6 Mio. €) hinzu. Dortmund Hafen weist einen Wertpapier-Spezialfonds (Buchwert: 29,1 Mio. €; Marktwert: 42,3 Mio. €; Ausschüttung in 2016: 0,1 Mio. €), und DE Infrastruktur einen Wertpapier-Spezialfonds (Buchwert: 18,6 Mio. €; Marktwert: 20,1 Mio. €; Ausschüttung in 2016: 0,0 Mio. €) aus. Die Wertpapiere dienen im Wesentlichen der Finanzierung der Pensionsverpflichtungen. Dabei werden die Wertpapiere bei einer Anlagestrategie mittleren Risikogrades mit dem Ziel angelegt, solide Renditen zu erwirtschaften. Die Anlagepolitik der Spezialfonds sieht vor, dass maximal 30 % bzw. 40 % des Gesamtfondsvermögens in Aktien investiert werden dürfen. Bei den sonstigen Ausleihungen sind betragsmäßig unver zinsliche und niedrig verzinsliche Baulohnvorschüsse an Werksangehörige (DSW21: 1,7 Mio. €, Konzern: 4,2 Mio. €) sowie Darlehen für die Errichtung von Photovoltaikanlagen (2,4 Mio. €) bei DEW21 von Gewicht.
117
Anhang und Konzernanhang
2| Vorräte DSW21
Konzern
2016
2015
2016
2015
8.530
8.714
14.046
14.383
25.436
50.411
45.220
73.141
3. Unfertige Leistungen
–
–
5.179
82
4. Fertige Erzeugnisse und Waren
–
–
8.494
9.347
T€ 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2. Grundstücke
5. Geleistete Anzahlungen
–
–
315
353
34.150
58.941
73.254
97.306
Von Bedeutung sind vor allem die Materialläger für die Versorgungs- und Verkehrsbetriebe (Verbrauchs- und Reparaturmaterial, Treibstoffe, Reserveteile). Als Grundstücke weist DSW21 das in 2016 erworbene Wohnbauprojekt Do-Mitte und das Grundstück Phoenix See einschließlich der Entwicklungskosten, abzüglich Zuschüsse, Abschreibungen und der verkauften Grundstücke aus. Hinzu kommen die in 2010 von der Stadt Dortmund erworbenen Grundstücke in Dortmund-Wickede. Im Konzern werden zusätzlich die zur Vermarktung vorgesehenen Grundstücke von Stadtkrone Ost, DOGEWO21, Hohenbuschei und Dortmund Logistik ausgewiesen. Des Weiteren sind hier die Lagerbestände für die Strom- und Erdgasversorgung sowie den Kundendienst von DEW21 erfasst.
118
Anhang und Konzernanhang
3|Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände DSW21 2016
Konzern
2015
2016
2015
T€ 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
12.341
16.447
95.421
105.621
32.875
9.296
–
17.917
27.752
28.848
5.409
14.115
38.813
60.554
44.274
73.998
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 4. Sonstige Vermögensgegenstände davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
(6.248)
(360)
(6.372)
(765)
111.781
115.145
145.104
211.651
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umfassen vor allem die Forderungen von DSW21 • Forderungen gegen die Stadt Dortmund aus dem Projekt Phoenix See • aus der unentgeltlichen Beförderung von Schwerbehinderten, • aus der Verkaufsabrechnung für Verkehrsleistungen und an das die Verkehrsmittelwerbung betreuende Unternehmen sowie • aus Arbeiten und Lieferungen im Nebengeschäfts bereich. Bei DSW21 haben Forderungen in Höhe von 6,2 Mio. € eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Im Konzern treten als wesentliche Posten Forderungen von DEW21 aus abgerechneten Energie- und Wasserlieferungen sowie aus Nebengeschäften, von Dortmund Hafen aus Hafen betrieb und Liegenschaftsverwaltung, von Dortmund Airport gegen Luftfahrtgesellschaften, von DOKOM21 aus Telekommunikationsleistungen sowie von DONETZ aus Netznutzungsentgelten hinzu. Soweit notwendig, wurden die Forderungen wertberichtigt. Bei DSW21 bestehen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Wesentlichen aus Ansprüchen auf Gewinnausschüttung/-abführung sowie aus Steuerumlagen. Im Konzern
119
Anhang und Konzernanhang
3|Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden im Vorjahr unter diesem Posten im Wesentlichen Forderungen von DEW21 gegenüber der DONETZ und der DEW21 Windkraftbeteiligungsgesellschaft mbH Ergebnisübernahmen sowie aus verschiedenen Lieferungs- und Leistungsverrechnungen ausgewiesen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, umfassen im Wesentlichen den Gewinnanspruch von DSW21 gegenüber der WGW, nach Saldierung mit Verbindlichkeiten aus anrechenbaren Steuern (27,6 Mio. €). In den sonstigen Vermögensgegenständen von DSW21 bilden anrechenbare Steuern und Solidaritätszuschlag (31,3 Mio. €) den Schwerpunkt. Hinzu treten im Konzern die Steuerforderungen KEB (1,0 Mio. €).
Daneben sind wesentlich: • Forderung aus der Besicherung von Zinsderivaten (3,2 Mio. €) bei DSW21 • Abgegrenzte Zinserträge (0,5 Mio. €) für Ausleihungen und Wertpapiere des Umlaufvermögens bei DSW21, • Ansprüche aus Körperschaftsteuerguthaben (Barwerte) bei DSW21 (0,3 Mio. €) und DEW21 (0,1 Mio. €).
120
Anhang und Konzernanhang
4| Wertpapiere Es handelt sich ausschlieĂ&#x;lich um sonstige Wertpapiere im Sinne der Bilanzgliederung des Handelsgesetzbuches. Bei der Bewertung wurden die niedrigeren Kurswerte und das Wertaufholungsgebot beachtet.
121
Anhang und Konzernanhang
5| Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten enthält im Wesentlichen vorausgezahlte Pensionen und Sozialversicherungsbeiträge für Versorgungsbezügeempfänger, Leitungsmieten bei DOKOM21 (0,4 Mio. €) sowie ein Disagio bei DOGEWO21 (0,2 Mio. €).
122
Anhang und Konzernanhang
6| Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB sind Vermögensgegenstände bei DSW21 in Höhe von 1,5 Mio. € (im Konzern: 5,8 Mio. €), in Form von Wertpapieren und Festgeldern, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und dazu dienen, Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen zu decken, mit Rückstellungen aus diesen Verpflichtungen in Höhe von 0,8 Mio. € (im Konzern: 4,9 Mio. €) saldiert worden. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgte zum beizulegenden Zeitwert, der nahezu den Anschaffungskosten entspricht. Erträge aus dem Deckungsvermögen (0,1 Mio. €) wurden mit Zinsaufwendun gen (0,1 Mio. €) saldiert. Der sich ergebende Saldo ist unter dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten.
123
Anhang und Konzernanhang
7| Eigenkapital Das Grundkapital von DSW21 zum Bilanzstichtag (382,44 Mio. €) umfasst 76.488 Namensaktien zu je 5.000,- €. Alleinige Aktio närin ist die Stadt Dortmund.
schäftsjahr erfolgte eine Entnahme aus Gewinnrücklagen von 69,1 Mio. €. In die gesetzliche Rücklage wurden 0,2 Mio. € eingestellt.
In die Kapitalrücklage von DSW21 wurden während des Geschäftsjahres 0,4 Mio. € eingestellt. Der Betrag resultiert aus der Umlageabrechnung der Gebietskörperschaften für die Verkehrsleistungen im Verbundraum.
Die Zusammensetzung und Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist im Eigenkapitalspiegel dargestellt.
Die Kapitalrücklage des Konzerns enthält in der Hauptsache die Kapitalrücklage von DSW21. Daneben wird der dem Beteiligungssatz von DSW21 an den Tochterunternehmen entsprechende Anteil an den in den Geschäftsjahren 1987 bis 1996 erfolgten Bewegungen der Kapitalrücklage von Dortmund Hafen sowie an den in den Geschäftsjahren 1992/93 und 1998 erfolgten Aufstockungen des Stammkapitals bei Dortmund Airport durch die Stadt Dortmund hier erfasst. Im Ge-
Der Ausgleichsposten für die unmittelbar von der Stadt Dortmund gehaltenen Anteile an den Tochterunternehmen umfasst 1 2/3 % des in der Bilanz von Dortmund Hafen, 26 % des in der Bilanz von Dortmund Airport und 0,01 % des in der Bilanz der KEB zum 31. Dezember 2016 ausgewiesenen Eigenkapitals. Der Ausgleichsposten für Anteile in Fremdbesitz enthält die von fremden Dritten gehaltenen Anteile am Eigenkapital der konsolidierten Konzernunternehmen per 31. Dezember 2016.
124
Anhang und Konzernanhang
8| Zuschüsse DSW21
Konzern
2016
2015
2016
2015
–
–
71.230
71.738
3.277 3.277
13.020
4.290
14.491
13.020
75.520
86.229
T€ 1. Baukostenzuschüsse 2. Noch nicht verrechnete Investitionszuschüsse
Die von DEW21 und DONETZ-Kunden bis 2002 für den Anschluss an die Netze gezahlten Baukostenzuschüsse wurden mit 3,1 Mio. € planmäßig zugunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. Die ab 2003 vereinnahmten Zuschüsse wurden mit 4,1 Mio. € zugunsten der sonstigen betrieblichen Erträge aufgelöst. Bei den noch nicht verrechneten Investitionszuschüssen von DSW21 stehen sich Zugänge von 2,0 Mio. € und Verrechnungen von 11,8 Mio. € gegenüber. Die am Bilanzstichtag noch nicht verrechneten Zuschüsse betreffen im Wesentlichen die Beschaffung von Fahrtreppen (1,0 Mio. €) und das Rechnergestützte Betriebsleitsystem (2,3 Mio. €). DEW21 flossen als Investitionszuschuss für die Erweiterung, Verstärkung und Modernisierung der Versorgungsanlagen 0,3 Mio. € zu; DONETZ erhielt ebenfalls einen Zuschuss in Höhe von 12,6 Mio. €. Verrechnet wurden bei DONETZ 3,0 Mio. €.
125
Anhang und Konzernanhang
9| Rückstellungen DSW21
Konzern
2016
2015
2016
2015
413.538
418.067
2. Steuerrückstellungen
849.042
853.770
38.847
25.344
45.397
3. Sonstige Rückstellungen
29.466
47.404
46.738
196.612
160.452
499.789
490.149
1.091.051
1.043.688
T€ 1. Rückstellungen für Pensionen
Die Pensionsrückstellungen bei DSW21 und im Konzern wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) berechnet. Der Versorgungsanteil der Pensionsrückstellung ist im Personalaufwand und der Zinsanteil im Finanzergebnis erfasst. In den Personalrückstellungen bei DSW21 sind 2,3 Mio. € (im Konzern: 25,3 Mio. €) aus Altersteilzeitregelungen und 11,0 Mio. € für Vorruhestandsregelungen am Bilanzstichtag enthalten. Insolvenzgesicherte Wertguthaben aus Altersteilzeitvereinbarungen in Höhe von 0,7 Mio. € bei DSW21 sind unter der Position »Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung« mit dem entsprechenden Deckungsvermögen verrechnet worden. Im Konzern sind dies 1,3 Mio. €. Die Steuerrückstellungen enthalten im Wesentlichen die voraussichtlichen Steuerbelastungen für Betriebsprüfungsrisiken. Mit den sonstigen Rückstellungen wird den am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und Verpflichtungen Rechnung getragen. Vom Betrag her bedeutsam sind Rückstellungen • für Personalkosten (Altersteilzeit, Vorruhestand, Rest urlaub, Mehrarbeit, variable Bezüge November/Dezember, Verdienstsicherung, Jubiläumszuwendungen, Leistungsprämien),
126
Anhang und Konzernanhang
9| Rückstellungen • für drohende Verluste aus der Erdgasspeicherung Epe (DEW21), • für Risiken aus der Preisanpassungsklausel GVV (DEW21), • für Energiebezugskosten (DONETZ), • für Haftpflichtschäden/-prämien (DSW21 und DEW21), • für Risiken aus der Preisgleitklausel (DEW21), • für die Abrechnungsverpflichtung gegenüber Energieund Wasserkunden aus rollierender Abrechnung (DEW21), • für ausstehende Rechnungen,
• für Archivierungskosten, • für Rückzahlungsverpflichtungen aus der Schwerbehindertenbeförderung, • für kommunalen Schadensausgleich (DONETZ), • Rückforderungen aus Insolvenzverfahren (DONETZ), • Konzessionsabgaben Strom und Erdgas (DONETZ). Soweit die Rückstellungen Beziehungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften betreffen, werden diese konsolidiert.
127
Anhang und Konzernanhang
10| Verbindlichkeiten
Tabelle 1 zu (10) Verbindlichkeiten DSW21
Gesamt
davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt
31.12.2016 bis 1 Jahr von 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre 31.12.2015 T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
475.320
24.858
450.462
105.643
474.449
1.294
1.294
–
–
1.191
9.256
9.256
–
–
7.255
21.134
21.134
–
–
53.600
1.893
1.893
–
–
4.883
30.770
16.740
14.030
–
17.532
(13.639)
(13.639)
(–)
(–)
(1.054)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6. Sonstige Verbindlichkeiten davon aus Steuern davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Gesamt Vorjahr
(726)
(726)
(–)
(–)
(872)
539.667
75.175
464.492
105.643
558.910
140.783
418.127
134.660
128
Anhang und Konzernanhang
10| Verbindlichkeiten
Tabelle 2 zu (10) Verbindlichkeiten
Gesamt
davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt
Konzern
davon durch Pfandrechte u. ä. Rechte gesichert
31.12.2016 bis 1 Jahr
von 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre 31.12.2015 31.12.2016
31.12.2015
T€ 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
1.130.899
92.512
1.038.387
2.872
2.872
–
49.804
49.234
570
128.795
126.575
90.121
72.807
(18.508)
(18.508)
(–)
577.203
1.180.642
245.671
704.286
1.885
–
–
–
56.240
–
–
2.220
1.660
148.886
–
–
17.363
–
75.141
–
39.417
(–)
(6.552)
245.671
743.703
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5. Sonstige Verbindlichkeiten davon aus Steuern davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Gesamt Vorjahr
(1.208)
(822)
(386)
(–)
(1.457)
1.402.491
344.000
1.058.540
578.863
1.462.794
271.840
1.190.954
626.423
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen im Wesentlichen DSW21, Dortmund Airport, DEW21, eno energy Standort 51 GmbH & Co. KG, DEW21 Windkraftgesellschaft mbH & Co. KG, die Windkraft Alsleben 1 GmbH & Co. KG, die Erste ENP Windpark Alzheim GmbH & Co. KG, die Windfarm Rothenkopf GmbH & Co. KG, Westfalentor, Hohenbuschei, und KEB, DOGEWO21 sowie Dortmund Logistik.
DSW21 hat als Sicherheit für einen Lombardkredit in Höhe von 120,0 Mio. € seine Anteile an zwei Wertpapier-Spezialfonds, 37.500 Stück Aktien der Gelsenwasser AG sowie ein Wertpapier-Depot verpfändet. Für Darlehen in Höhe von 59,3 Mio. €, die im Rahmen eines Wertpapier-Pensionsgeschäftes gewährt wurden, hat DSW21 seine Anteile an einem Wertpapier-Spezialfonds verpfändet. Für ein Darlehen in Höhe von 1,8 Mio. €
129
Anhang und Konzernanhang
10| Verbindlichkeiten hat DSW21 seine Anteile an einem weiteren Wertpapier-Spezialfonds verpfändet. Zur Sicherung von Darlehen bei Dortmund Airport in Höhe von 47,8 Mio. € hat die Stadt Dortmund eine modifizierte Ausfallbürgschaft übernommen. Bei Westfalentor sind Verbindlichkeiten in Höhe von 8,9 Mio. € grundpfandrechtlich gesichert. DEW21 hat Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 32,5 Mio. € gesichert. Als Sicherheit dienen Investmentfonds aus den Wertpapieren des Anlagevermögens. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entstammen dem laufenden Geschäftsverkehr. Bedeutendste Posten für den Konzern sind Verbindlichkeiten aus Bautätigkeit sowie aus Arbeiten und Lieferungen für Neubau, Ausbau und Instandhaltung von Versorgungs- und Verkehrsanlagen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in der Bilanz von DSW21 betreffen im Wesentlichen die Verpflichtungen gegenüber Dortmund Airport, Dortmund Hafen, Hohenbuschei und SKO (Stadtkrone Ost). Diese resultieren im Wesentlichen aus Ergebnisübernahmen, kurzfristigen Darlehen, Steuern sowie aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden im Konzern die Verbindlichkeiten von DEW21 gegenüber der innogy SE
(17,0 Mio. €) ausgewiesen. Sie beruhen im Wesentlichen aus Dividendenansprüchen sowie aus Forderungen für Energielieferungen. Des Weiteren kommen die Gesellschafterdarlehen der Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH einschließlich der abgegrenzten Zinsen (24,2 Mio. €) und der Westfälisch-Lippischen Vermögensverwaltung GmbH einschließlich der abgegrenzten Zinsen (53,7 Mio. €) sowie eines Gesellschafterdarlehens des Hochsauerlandkreises (27,8 Mio. €) gegenüber der KEB hinzu. Wesentliche Posten innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten von DSW21 sind Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Dortmund aus Grundstückskäufen (14,9 Mio. €) und eine Steuerverbindlichkeit (12,6 Mio. €). Für den Konzern treten Verpflichtungen von DONETZ aus der Konzessionsabgabe und Gestattungsentgelte und Verbindlichkeiten aus Einspeisung EEG sowie von DEW21 aus dem Verkauf von Windkraft zertifikaten hinzu. Schließlich sind die Verbindlichkeiten von DOGEWO21 gegenüber anderen Kreditgebern bedeutsam. Zur Restlaufzeit der Verbindlichkeiten von DSW21 und Konzern siehe die entsprechenden Tabellen. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die im Geschäftsverkehr üblichen Eigentumsvorbehalte.
130
Anhang und Konzernanhang
11| Rechnungsabgrenzungsposten Von Bedeutung sind eine Ausgleichszahlung des Landes Nordrhein-Westfalen für den von DSW21 garantierten Weiter betrieb der H-Bahn sowie Einnahmen aus dem Fahrkartenvorverkauf für das Folgejahr (DSW21). Im Konzern werden außerdem bereits vereinnahmte Erträge der Jahre 2017 bis 2021 aus der Vermietung von Lichtwellenleiterkabeln und Kabelkanälen (DOKOM21) ausgewiesen. Die vereinnahmten Ausgleichsbeträge werden unter Zugrundelegung der jeweiligen Vertragslaufzeiten ergebniswirksam aufgelöst.
131
Anhang und Konzernanhang
12| Umsatzerlöse DSW21 2016
Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt.
Konzern
2015
2016
2015
822.242
881.692
T€ Versorgung Strom-/Erdgassteuer Verkehr Grundstücksverkäufe
58.659
61.646
112.914
112.335
147.729
148.574
8.121
10.602
16.678
24.956
Hausbewirtschaftung
93.324
90.164
Telekommunikation
24.731
24.030
Übriges
33.298
53
35.638
2.771
Gesamt
154.333
122.990
1.199.001
1.233.833
Die Umsatzerlöse sind durch die Neudefinition des § 277 Abs. 1 HGB durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) nicht mit dem Vorjahr vergleichbar. Bei analoger Anwendung bereits im Vorjahr hätte sich ein als Umsatzerlös auszuweisender Vorjahresbetrag im Konzern von 1.349,0 T€ und im Einzelabschluss DSW21 von 141,5 T€ ergeben. Die Absatz- und Umsatzentwicklung von DSW21 und des Konzerns ist im zusammengefassten Lage- und Konzernlage bericht des Vorstandes im Einzelnen erläutert. Bei DSW21 haben sich die Umsatzerlöse insbesondere aufgrund der in 2016 gegenüber 2015 gestiegenen Erlöse aus Grundstücksverkäufen des Projektes PHOENIX See erhöht. Bei DEW21 fielen die Erlöse aus dem Stromabsatz (inkl. Stromsteuer) aufgrund eines sinkenden Stromverbrauchs niedriger aus als im Vorjahr (- 1,5 %). Im Erdgasbereich verringerten sich die Erlöse gegenüber dem Vorjahr ebenfalls aufgrund eines geringeren Gesamtabsatzes (-1,4 %). Der Umsatz im Fernwärme- und Nahwärmebereich ist gegenüber dem Vorjahr geringfügig gesunken (- 0,2 %. Die Umsatzerlöse der Wassersparte lagen in 2016 über dem Vorjahreswert (+ 1,1 %). Die Umsatzerlöse von DOKOM21 (Telekommunikation) haben sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig erhöht. Innerhalb der Umsatzerlöse Verkehr sind die Erlöse von Dortmund Airport aufgrund geringerer Passagierzahlen in 2016
132
Anhang und Konzernanhang
12| Umsatzerlรถse gesunken (- 4,4 %). DOGEWO21 erzielte hรถhere Erlรถse aus der Hausbewirtschaftung. Die Umsatzerlรถse Verkehr entfallen auf DSW21, Dortmund Airport, DE Infrastruktur, Flughafen-Handling, DortmundHafen und die H-Bahn.
133
Anhang und Konzernanhang
13| Andere aktivierte Eigen leistungen Es handelt sich im Wesentlichen um Arbeiten an Gleisnetz und Fahrzeugen der Verkehrsbetriebe (DSW21) sowie die Herstellung von Erdgas- und Wasserhausanschlüssen mit eigenen Mitarbeitern und von Großgeräten (DONETZ).
134
Anhang und Konzernanhang
14| Sonstige betriebliche Erträge DSW21
Konzern
2016
2015
2016
2015
561
299
1.411
5.401
5.087
27.443
18.554
26.642
Übrige betriebliche Erträge
13.241
33.441
18.565
131.042
Gesamt
18.627
61.445
38.530
163.085
T€ Erträge aus Anlageabgängen Erträge aus der Auflösung und Inanspruchnahme von Rückstellungen
Bei analoger Anwendung von BilRUG im Vorjahr hätte sich für die sonstigen betrieblichen Erträge im Konzern ein auszuweisender Betrag von 166,2 T€ und im Einzelabschluss DSW21 von 42,9 T€ ergeben.
135
Anhang und Konzernanhang
15| Materialaufwand DSW21 2016
Konzern
2015
2016
2015
T€ Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren
45.515
31.951
703.406
615.465
Aufwendungen für bezogene Leistungen
30.443
20.193
77.117
166.182
Gesamt
75.958
52.144
780.523
781.647
Bei analoger Anwendung des § 277 Abs.1 HGB durch das BilRUG hätte sich ein beim Materialaufwand im Konzern auszuweisender Betrag von 931,2 T€ und im Einzelabschluss DSW21 von 64,4 T€ ergeben. Bei DSW21 wird hier der Aufwand für den Fahrstrom- und den Dieselkraftstoffverbrauch sowie Material und Fremdleistungen für Instandhaltungen der Verkehrsbetriebe ausgewiesen. Hinzu kommen die Grundstücksaufwendungen für die in 2016 verkauften Grundstücke des Projektes PHOENIX See, die sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund angefallener Kanalbaukosten erhöht haben. Im Konzern dominiert der Aufwand für Energie- und Wasserbezug, insbesondere für Strom und Erdgas bei DEW21. Hier ist ein Rückgang zu verzeichnen.
136
Anhang und Konzernanhang
16| Personalaufwand DSW21
Konzern
2016
2015
89.984
88.851
2016
2015
207.207
186.378
T€ Entgelte Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung davon für Altersversorgung Gesamt
24.659
23.764
47.112
86.355
(6.468)
(5.704)
(9.092)
(48.244)
114.643
112.615
254.319
272.733
Der Personalaufwand im Konzern verringerte sich im Berichtsjahr um 18,4 Mio. € (- 6,8 %). Der Zinsanteil der Pensions rückstellungen betrug bei DSW21 9,0 Mio. € und im Konzern 23,8 Mio. € und wird unter dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen.
137
Anhang und Konzernanhang
17| Abschreibungen Die Zusammensetzung der Abschreibungen ergibt sich aus folgender Übersicht: DSW21 2016
Konzern
2015
2016
2015
1.829
1.892
T€ Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
174
160
Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter Übrige Abschreibungen
343
299
2.503
2.682
12.395
12.543
77.835
78.291
12.912
13.002
82.167
82.865
Gesamt Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
Die im Konzern anfallende Abschreibung auf den Firmenwert von DOKOM21 (0,5 Mio. €) und Windkraft Alsleben 1 GmbH & Co. KG (0,1 Mio. €) wurde im Berichtsjahr planmäßig fortgesetzt.
138
Anhang und Konzernanhang
18| Sonstige betriebliche Aufwendungen DSW21
Konzern
2016
2015
2016
2015
Konzessionsabgaben
–
–
Gestattungsentgelt
–
38.146
–
–
–
Beiträge an wasserwirtschaftliche Verbände
344
–
–
–
9.783
T€
Verluste aus Anlageabgängen
6
6
142
19
Bildung sonstiger Rückstellungen
3.344
3.211
5.608
23.053
Übrige betriebliche Aufwendungen
22.231
38.720
73.482
216.987
Gesamt
25.581
41.937
79.232
288.332
Im Rahmen der BilRUG-Anpassung hätte sich bei analoger Anwendung im Vorjahr im Konzern ein auszuweisender Wert von 260,2 T€ und im Einzelabschluss DSW21 von 29,7 T€ ergeben.
139
Anhang und Konzernanhang
19| Beteiligungsergebnis DSW21
Konzern
2016
2015
2016
2015
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen
54.797
39.431
–
–
davon aus verbundenen Unternehmen
(54.797)
(39.431)
(–)
(–)
–
–
33.014
23.501
-64.996
-567.984
45.099
61.848
4.985
4.787
(4.715)
(18.141)
(–)
(–)
–
–
–
-49.766
-14.987
-18.143
-28
-4.179
84.909
83.136
-27.025
-593.641
T€
Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen Verluste aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen Erträge aus Beteiligungen davon aus verbundenen Unternehmen Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen und auf Beteiligungen Aufwendungen aus Verlustübernahme Gesamt
Die Erträge aus Gewinnabführung betreffen Dortmund Hafen sowie die anteiligen Abführungen von DEW21 und DOKOM21. Unter der Position Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden im Konzern die nach der Equity-Methode ermittelten Anteile an den Jahresergebnissen 2016 der Stadtwerke Schwerte (0,7 Mio. €), der KGE (3,0 Mio. €) und der Wasser und Gas Westfalen Beteiligungsgesellschaft ausgewiesen. Hinzu kommen die Anteile an den Konzern-Jahresüberschüssen der WGW (22,0 Mio. €) und der EDG (7,5 Mio. €). Die Verluste aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen beinhalten den Anteil am Konzernverlust der KSBG (- 62,4 Mio. €). Die Erträge aus Beteiligungen betreffen im Wesentlichen bei DSW21 die WGW, die im Konzernabschluss zu konsolidieren bzw. als Erträge aus Beteiligungen aus assoziierten Unternehmen ausgewiesen sind. Die Aufwendungen aus Verlust übernahme betreffen die Verlustübernahme zugunsten von Dortmund Airport und H-Bahn21.
140
Anhang und Konzernanhang
20| Finanzergebnis DSW21 2016
Konzern
2015
2016
2015
62.537
T€ Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens davon aus verbundenen Unternehmen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge davon aus verbundenen Unternehmen
6.844
7.725
23.871
(4.827)
(5.149)
(–)
(–)
1.214
1.344
1.350
1.650
(41)
(56)
(–)
(–)
(–)
(–)
(–)
(–)
davon aus Abzinsung für langfristige Rückstellungen Zuschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens
342
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens Zinsen und ähnliche Aufwendungen davon aus verbundenen Unternehmen
-6
-30
–
-8
-26.077
-75.571
-92.243
-129.039
(172)
(89)
(–)
(–)
(9.953)
(59.457)
(27.185)
(79.895)
-18.025
-66.532
-66.680
-64.860
davon aus Aufzinsung für langfristige Rückstellungen Gesamt
Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen werden neben den Zinsen aus der Aufzinsung von Pensions- und langfristigen Rückstellungen im Wesentlichen die Zinsen aus den Darlehensaufnahmen von DSW21, DEW21, DOGEWO21, Dortmund Airport, KEB, Dortmund Logistik und Hohenbuschei sowie bei den DEW-Windkraftgesellschaften ausgewiesen. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden wegen dauerhafter Wertminderung vorgenommen.
141
Anhang und Konzernanhang
21| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der bei DSW21 ausgewiesene Steueraufwand von 7,8 Mio. € ergibt sich im Wesentlichen aus der Zuführung zu den Steuer rückstellungen. Hier ist neben dem laufenden Steueraufwand aus nicht querverbundfähigen Tätigkeiten für Risiken aus den Betriebsprüfungen für die Jahre 2012 bis 2016 Vorsorge getroffen worden. Der zusätzliche Steueraufwand im Konzern ergibt sich im Wesentlichen aus der Körperschaftsteuer nebst Solidaritätszuschlag der konzernfremden Gesellschafter bei DEW21 von rund 2,3 Mio. €. Im Konzernabschluss sind Erträge und Aufwendungen aus der Auflösung der passiven latenten Steuern in Höhe von 0,8 Mio. € enthalten
142
Anhang und Konzernanhang
22| Sonstige Steuern In der Hauptsache sind hier Grundsteuer, Umsatzsteuer, Kraftfahrzeugsteuer und Ă–kosteuer auf Eigenverbrauch erfasst.
143
Anhang und Konzernanhang
23| Sonstige Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In das Ergebnis sind bei DSW21 periodenfremde Erträge im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen von 4,9 Mio. € und periodenfremde Aufwendungen insbesondere aus Aufwendungen für die Bildung einer Rückstellung in Höhe von 2,4 Mio. € für Rückzahlungsverpflichtungen von Ausgleichsleistungen für die unentgeltliche Beförderung schwerbehinderter Menschen, im Konzern periodenfremde Erträge insbesondere aus der Korrektur von Verbrauchsabgrenzungen von 3,9 Mio. € eingeflossen.
144
Anhang und Konzernanhang
24| Sicherung von Verbindlichkeiten sowie Haftungs verhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Bei DSW21 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt 46,8 Mio. € und im Konzern in Höhe von insgesamt 217,7 Mio. €.
DSW21 hat sich zugunsten von Dortmund Logistik gegenüber einem Kreditinstitut bis zu einer Darlehenshöhe von 4,1 Mio. € verbürgt.
DSW21 hat sich zugunsten von Hohenbuschei gegenüber einem darlehensgewährenden Kreditinstitut bis zu einer Darlehenshöhe von 35,0 Mio. € verbürgt (Stand 31. Dezember 2016: 1,7 Mio. €).
DSW21 hat sich gegenüber der Deutschen Bahn AG für deren Forderungen an das Dortmunder Reisebüro aus dem Agentur verkauf von DB-Werten verbürgt. Es besteht eine Rückbürgschaft von DSW21 gegenüber der Deutschen Bank AG für deren Bürgschaft gegenüber dem Aussteller von Sicherungsscheinen für die Eigenveranstaltungen des Dortmunder Reisebüros.
Für die Verpflichtungen aus einem Zinssicherungsgeschäft hat DSW21 zugunsten von Hohenbuschei eine Patronatserklärung abgegeben. Zugunsten der KEB hat sich DSW21 gegenüber einem Kredit institut für Darlehen in Höhe von 25,0 Mio. € verbürgt (Stand 31. Dezember 2016: 13,1 Mio. €). DSW21 hat sich zugunsten von DOKOM21 gegenüber einem Lieferanten bis zu einem Betrag von 0,3 Mio. € verbürgt. DSW21 hat sich zugunsten von Dortmund Hafen gegenüber der Bundesrepublik Deutschland für etwaige Ansprüche auf die Rückzahlung von Zuschüssen bis zu einem Höchstbetrag von 4,3 Mio. € verbürgt.
DSW21 hat gegenüber einem darlehensgewährenden Kredit institut Patronatserklärungen zugunsten von Stadtkrone Ost in Höhe von 2,0 Mio. € abgegeben. Die Lokalfunk Dortmund Betriebsgesellschaft mbH u. Co. KG kann laut Gesellschaftsvertrag nach entsprechendem Gesellschafterbeschluss die Wiedergewährung eines Gesellschafterdarlehens verlangen; die Verpflichtung von DSW21 hieraus beliefe sich auf bis zu 0,8 Mio. €. DSW21 und DEW21 haben gegenüber der Stadt Schwerte eine befristete Rückbürgschaft für Darlehen der Stadtwerke Schwerte GmbH abgeben (Stand 31. Dezember 2016: 9,0 Mio. €).
145
Anhang und Konzernanhang
24| Sicherung von Verbindlichkeiten sowie Haftungs verhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Bei DEW21 bestehen gegenüber einem Beteiligungsunternehmen zum Bilanzstichtag Verpflichtungen aus der Haftungsübernahme des Kapitaldienstes in Höhe von 28,2 Mio. €. Aus abgeschlossenen Strom- und Erdgasbeschaffungsgeschäften bestehen sonstige Verpflichtungen, denen absatzseitig Erwartungen in ausreichendem Maße gegenüber stehen. DEW21 hat gegenüber einem darlehensgewährenden Kredit institut eine Patronatserklärung zugunsten der DEW21 Windkraftbeteiligungsgesellschaft mbH abgegeben (Stand 31. Dezember 2016: 17,5 €). Aus rechtsverbindlich erteilten Bestellungen besteht zum Bilanzstichtag ein Obligo von 97,5 Mio. €, davon 56,5 Mio. € bei DSW21. Bei DSW21 besteht aus Dienstleistungsverträgen gegenüber rku.it in den nächsten fünf Jahren eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von 10,5 Mio. € sowie aus Pachtzahlungen gegen über der Stadt Dortmund. Bei DEW21 beträgt die finanzielle
Verpflichtung gegenüber rku.it in den nächsten fünf Jahren 10,5 Mio. €. Hinzu kommt bei DEW21 eine Verpflichtung gegenüber RWE Konzerngesellschaften von 0,2 Mio. €. Bei Dortmund Airport bestehen aus Miet-, Pacht-, Wartungs- und Dienstleistungsverträgen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 11,4 Mio. € sowie bei DOKOM21 in Höhe von 5,6 Mio. €. Darüber hinaus bestehen finanzielle Verpflichtungen im üblichen Rahmen aus Miet-, Pacht- und Wartungsverträgen. Die zugunsten verbundener Unternehmen sowie Beteiligungsunternehmen eingegangenen Verpflichtungen aus Bürgschaften, Patronats- und Rangrücktrittserklärungen gegenüber Dritten waren nicht zu passivieren, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten durch die verbundenen Unternehmen bzw. Beteiligungsunternehmen voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist.
146
Anhang und Konzernanhang
25| Angaben bezüglich derivativer Finanzinstrumente DSW21 hat zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken die nachfolgenden Zinsderivate abgeschlossen: Art des Zinssicherungsgeschäftes
und bei Dortmund Airport mit einem Nominalwert von 24,3 Mio. € (Marktwert am 31. Dezember 2016: - 2,2 Mio. €) zum Einsatz.
Nominalwert
Marktwert am 31.12.2016
Mio. €
Mio. €
• Zinssatzswap
50,0
-2,1
• Zinssatzswap
70,0
-4,2
• Zinssatzswap
50,0
-3,9
• Zinssatzswap
0,9
-0,0
• Zinssatzswap
0,5
-0,0
• Zinssatzswap
5,5
-0,3
• Zinssatzswap
9,0
-0,4
• Zinssatzswap
18,0
-2,2
• Zinssatzswap
11,2
-0,6
Zur Absicherung des Dieselpreises hat DSW21 für die Jahre 2016 und 2017 zwei Dieselderivate abgeschlossen. Zum 31. De zember 2016 wiesen diese Geschäfte jeweils einen Marktwert von - 0,5 Mio. € aus. Für die Risiken aus diesen Geschäften besteht eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 0,5 Mio. €. Im Konzern kommen ein Zinssatzswap bei Hohenbuschei mit einem Nominalwert von 9,2 Mio. € (Marktwert am 31. Dezember 2016: - 0,5 Mio. €), bei Westfalentor mit einem Nominalwert von 1,6 Mio. € (Marktwert am 31. Dezember 2016: - 0,1 Mio. €)
Die genannten Marktwerte wurden unter Anwendung anerkann ter mathematischer Verfahren (u. a. Barwert-Modell, Options preismodelle) und auf der Basis der zum Berechnungszeitpunkt vorliegenden Marktdaten ermittelt. Bei Hohenbuschei fallen aufgrund der außerplanmäßigen Tilgungen in 2011 und 2012 die Bezugsbeträge des Zinsswaps und des Kreditvertrages auseinander. Für die Zinsbelastung auf den Differenzbetrag wurde eine Drohverlustrückstellung – abgezinst auf die Restlaufzeit des Swapgeschäftes – in Höhe von 0,5 Mio. € gebildet. Bei den anderen Swapgeschäften waren aufgrund des Vorliegens von Bewertungseinheiten mit dem jeweils zugrundeliegenden Grundgeschäft die negativen Marktwerte nicht zu passivieren. Ein von DEW21 auf die DONETZ übertragener Micro-Hedge besteht zwischen einem Bankdarlehen und einem Swap-Vertrag. Das variable Zinsrisiko wird mit einem Festzinsswap fristenkongruent abgesichert. Der negative Marktwert des Swap-Vertrages zum 31.Dezember2016 beträgt 911,4 T€ und ist aufgrund der Micro-Bewertungseinheit nicht zu passivieren. Als Bewertungseinheiten wird die »Einfrierungsmethode« buchhalterisch angewendet.
147
Anhang und Konzernanhang
25| Angaben bezüglich derivativer Finanz instrumente Bei den Grundgeschäften der Bewertungseinheiten nach § 254 HGB bei DEW21 handelt es sich um quasisichere Absatzgeschäfte, die isoliert betrachtet zum Entstehen von Risikopositionen im Commodity-Bereich führen können. Im Strom- und Gasbereich werden Makro-Hedges eingesetzt, mit denen das Preisrisiko abgesichert wird. In der Kundenstruktur des DEW21-Teilkonzerns wird hauptsächlich zwischen Standardlastprofilkunden (SLP) sowie Kunden mit registrierender Leistungsmessung (RLM) unterschieden. Als mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen werden die Standardlastprofilkunden ausgewiesen, deren Verbrauchsmengen weitgehend konjunkturunabhängig sind und daher nahezu homogenen Verbrauchsstrukturen unterliegen. Die geplanten Absatzmengen können als quasisicher angesehen werden. Als schwebende Geschäfte werden Kunden mit registrierender Leistungsmessung, die bei Vertrags abschluss back-to-back beschafft werden, ausgewiesen. Zur Bestimmung und Beurteilung der Positionen aus derartigen Geschäften ist ein geeignetes Risikomanagement in der Ge-
sellschaft eingerichtet. Die Risikopositionen werden im Rahmen des Risikomanagements regelmäßig bestimmt und bei Überschreitung von Positionslimits durch Transaktionen (Sicherungsgeschäfte) geschlossen. Aktuell sind Zeiträume bis zum Lieferjahr 2019 (für RLM Kunden bis zum Lieferjahr 2021) betroffen. Die Bewertungseinheiten bestehen aufgrund der rollierenden Durchführung der Sicherungstransaktionen für einen unbegrenzten Zeitraum. Zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der Bewertungseinheiten wird die Einfrierungsmethode angewendet. Die prospektive Effektivitätsmessung erfolgt anhand der qualitativen Critical-Terms-Match-Methode. Aufgrund der negativen Korrelation von Grund- und Sicherungsgeschäft wird es künftig zu gegenläufigen, sich ausgleichenden Marktwertentwicklungen kommen. Sollte der Saldo aller beizulegenden Zeitwerte einer Bewertungseinheit zum Stichtag negativ sein, so wäre grundsätzlich imparitätisch für die entsprechende Jahresscheibe eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu bilden. Weitergehende Verlustüberhänge können nicht entstehen.
Anhang und Konzernanhang
148
25| Angaben bezüglich derivativer Finanz instrumente Grundgeschäft (Absatz)
Sicherungsgeschäft Nettoposition (Bezug)
Buchwerte Aktiva
Passiva
Mio. € Strom schwebende Geschäfte
175
88
87
–
–
907
–1
907
–
–
88
58
30
–
–
391
–1
391
–
–
1.561
146
1.415
mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen Gas schwebende Geschäfte mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen Gesamt 1
Angabe gesetzlich ausgeschlossen
Bei alternativer Drohverlustrückstellung für die mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktionen würden sich im worst case bei Wegfall des gesamten Absatzgeschäftes maximale Drohverluste im Strombereich in Höhe von 0,0 Mio. € und im Gasbereich von 0,3 Mio. € ergeben.
149
Anhang und Konzernanhang
26| Latente Steuern Passive latente Steuern aus dem nur steuerlich zulässigen Ansatz von Rücklagen nach § 6b EStG wurden mit aktiven latenten Steuern auf die handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätze insbesondere im Anlagevermögen und bei den Pensionsrückstellungen verrechnet. Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Im Konzernabschluss ergaben sich aus der Erstkonsolidierung des in 2014 erworbenen Anteils an DEW21 passive latente Steuern von 29,0 Mio. €. Bei der Berechnung der latenten Steuern wurde ein Gesamtsteuersatz von 33,0 % zugrunde gelegt. In 2016 wurden 0,7 Mio. € erfolgswirksam aufgelöst. Bei DEW21 belaufen sich die aus Kapitalkonsolidierungsmaßnahmen resultierenden passiven latenten Steuern zum 31.12.2016 auf 1,4 Mio. €. Für die Bewertung der latenten Steuern wird der jeweilige unternehmensindividuelle Steuersatz angewendet, der nach der derzeitigen Rechtslage für den jeweiligen Zeitpunkt und Standort maßgeblich ist. Entwicklung passive latente Steuern 01.01.2016
Veränderung 31.12.2016 Mio. €
passive latente Steuern
30,0
0,8
29,2
150
Anhang und Konzernanhang
27| Mitarbeiter Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt DSW21 Mitarbeiter Auszubildende Mitarbeiter
Konzern
2016
2015
2016
2015
1.887
1.924
3.630*
3.639
46
46
130
136
1.933
1.970
3.760
3.775
*d arin enthalten 50 % aus quotenkonsolidierten Unternehmen von insgesamt: 68 Mitarbeiter (Vj.: 67 Mitarbeiter)
151
Anhang und Konzernanhang
28| Honorare für Abschluss prüfer Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss von DSW21 werden von der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (PWC) geprüft. Mit Ausnahme von DOGEWO21, DE Infrastruktur, H-BAHN21, Hohenbuschei, KEB Holding, DOKOM21, Westfalentor, Dortmund Logistik und der DEW21 Windkraftgesellschaften werden die vollkonsolidierten Gesellschaften ebenfalls von PWC geprüft. Insgesamt belaufen sich die mit den Abschlussprüfern für das Geschäftsjahr 2016 vereinbarten Honorare auf 1.833 T€. Sie entfallen auf folgende Leistungen: 2016 Abschlussprüfungsleistungen davon von anderen Abschlussprüfern Andere Bestätigungsleistungen davon von anderen Abschlussprüfern Steuerberatungsleistungen davon von anderen Abschlussprüfern Sonstige Leistungen davon von anderen Abschlussprüfern Gesamt davon von anderen Abschlussprüfern
2015
T€
T€
860
858
262
203
7
13
2
7
7
54
5
13
959
1.105
36
164
1.833
2.030
305
387
152
Anhang und Konzernanhang
29| Angaben zu § 6b EnWG DSW21 verkauft in geringem Umfang bezogenen Strom an Dritte weiter. In Verbindung mit dem oben genannten Organschaftsverhältnis ist DSW21 deswegen als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen anzusehen und muss die Vorschriften des § 6b EnWG beachten. Die Weiterveräußerung des Stroms ist nach § 6b Absatz 3 EnWG als andere Tätigkeit innerhalb des Elektrizitätssektors zu qualifizieren, für die grundsätzlich getrennte Konten teilweise unter Verwendung sachgerechter Schlüsselungen geführt werden. Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen oder assoziier ten Unternehmen (§ 6b Absatz 2 EnWG) betreffen DOKOM21. An DOKOM21 wurde in 2016 Strom im Wert von 25 T€ zum Betrieb von technischen Anlagen verkauft.
153
Anhang und Konzernanhang
30| Organe Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands von DSW21 sind: Aufsichtsrat Ullrich Sierau Oberbürgermeister der Stadt Dortmund Vorsitzender Ralf Serfling Freigestellter Betriebsratsvorsitzender von DSW21 Stellvertretender Vorsitzender Armin Boese Freigestelltes Betriebsratsmitglied von DEW21 Angela Brennemann Freigestelltes Betriebsratsmitglied von DSW21 Michael Bürger Geschäftsführer der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Bezirk Dortmund Rüdiger Denter Busfahrer von DSW21 Ulrich Dettmann Gewerkschaftssekretär der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Landesbezirk NRW Heinz-Dieter Düdder Sparkassenbetriebswirt Ralf Habbes Prokurist von DSW21 Sven Hartleif Angestellter von DSW21 Bernhard Klösel Diplom-Sozialarbeiter, Leiter LWL-Wohnverbund Hemer Utz Kowalewski Biologe, Fachjournalist Monika Lührs Hausfrau Ulrich Monegel Angestellter der GELSENWASSER AG Udo Reppin Handelsvertreter Lars Rettstadt Selbständiger Facharzt für Allgemeinmedizin Ingrid Reuter Selbständige Sachbuch-Redakteurin Kirsten Rupieper Gewerkschaftssekretärin der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Bezirk Dortmund
154
Anhang und Konzernanhang
30| Organe Norbert Schilff Bernhard Stachowiak
Technischer Beamter der DB Netz AG Freigestelltes Betriebsratsmitglied von DSW21
Vorstand Guntram Pehlke Hubert Jung Manfred Kossack
Vorsitzender
155
Anhang und Konzernanhang
30| Organe Die Vergütungen der Aufsichtsratsmitglieder betrugen im Geschäftsjahr 2016 im Einzelnen: Vergütung DSW21
Vergütung im
Vergütung Gesamt
(netto)
DSW21-Konzern (netto)
(netto)
€ Armin Boese
3.600,00
3.800,00
7.400,00
Angela Brennemann
4.200,00
–
4.200,00
Michael Bürger
3.000,00
3.800,00
6.800,00
Rüdiger Denter
3.400,00
–
3.400,00
Ulrich Dettmann
3.000,00
2.500,00
5.500,00
Heinz-Dieter Düdder
2.246,20
–
2.246,20
Ralf Habbes
3.400,00
–
3.400,00
Sven Hartleif
3.400,00
–
3.400,00
Bernhard Klösel
3.400,00
–
3.400,00
Utz Kowalewski
3.416,00
2.600,00
6.016,00
Monika Lührs
3.616,00
–
3.616,00
Ulrich Monegel
4.000,00
2.800,00
6.800,00
Olaf J. Radtke
1.304,24
–
1.304,24
Udo Reppin
3.600,00
–
3.600,00
Lars Rettstadt
3.200,00
–
3.200,00
Ingrid Reuter
3.400,00
–
3.400,00
Kirsten Rupieper
3.000,00
1.000,00
4.000,00
Norbert Schilff
4.200,00
–
4.200,00
Ralf Serfling
3.300,00
–
3.300,00
Ullrich Sierau
5.000,00
4.800,00
9.800,00
Bernhard Stachowiak
3.200,00
–
3.200,00
156
Anhang und Konzernanhang
30| Organe Die Bezüge des Vorstands betrugen im Geschäftsjahr 2016: in €
Mandatseinkünfte im DSW21- Konzern
Gesamt
Guntram Pehlke
Feste Vergütung Variable Vergütung Sach- und sonstige Bezüge 422.948,82
36.868,65
23.046,70
5.400,00
488.064,17
Hubert Jung
338.997,32
28.360,56
22.155,32
9.288,12
398.801,32
Manfred Kossack
305.097,66
25.524,51
25.971,24
356.593,41
Ehemalige Vorstandsmitglieder von DSW21 bzw. deren Hinterbliebene erhielten aus dem Konzern 1.123 T€, davon 1.087 T€ von DSW21. Für Vorstandspensionäre und deren Hinterbliebene bestehen Pensionsrückstellungen von 10.099 T€, davon 9.942 T€ bei DSW21. Eine Hinterbliebene eines ehemaligen Vorstandsmitglieds hat in 2010 ein Darlehen von 30 T€ erhalten, das angemessen verzinst und getilgt wird (Stand 31. Dezember 2016: 22 T€). Für die Versorgungszusagen der aktiven Vorstandsmitglieder beträgt der Stand der Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2016 für Herrn Pehlke 3.423,9 T€, für Herrn Jung 4.441,6 T€ und Herrn Kossack 4.231,8 T€. Die Vorstände haben Anspruch auf Ruhegehalt und Hinterbliebenenversorgung. Die Höhe des monatlichen Anspruchs auf Ruhegehalt beträgt abhängig vom Zeitpunkt ihres Ausscheidens bis zu 75 % der Vergütung.
157
Anhang und Konzernanhang
31| Beteiligungen Eigenkapital des
Ergebnis des
Anteil am
vor-/letzten
vor-/letzten
Kapital und
Geschäftsjahres
Geschäftsjahres
am Ergebnis
Mio €
Mio €
%
Dortmund
188,8
30,7*
60,10
Dortmunder Netz GmbH, Dortmund (über DEW21)
106,6
10,4*
100,00
StadtEnergie GmbH, Dortmund (über DEW21)
0,6
0,0*
100,00
energieplus GmbH, Dortmund (über DEW21)
0,0
0,0*
100,00
2,4
0,8*
100,00
(über DEW21)
0,0
0,0*
100,00
Windfarm 39 GmbH, Oldenburg (über DEW21)
2,0
0,6
100,00
35,6
1,4*
98,33
2,1
0,2
81,00
73,3
-14,7*
74,00
(über Dortmund Airport)
0,0
-0,0*
100,00
H-Bahn-Gesellschaft Dortmund mbH, Dortmund
0,0
-0,2*
100,00
0,0
0,0
55,00
2,6
0,2
55,00
78,4
2,8
90,00
10,5
6,2*
1,0
0,4
Verbundene Unternehmen Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH,
DEW21 Windkraftbeteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund (über DEW21) DEW21 Verwaltungsgesellschaft mbH, Dortmund
Dortmunder Hafen AG, Dortmund DE Infrastruktur GmbH, Dortmund (über Dortmund Hafen) Flughafen Dortmund GmbH, Dortmund Flughafen Dortmund Handling GmbH, Dortmund
Stadtkrone Ost Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund Stadtkrone Ost Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG, Dortmund DOGEWO Dortmunder Gesellschaft für Wohnen mbH, Dortmund Dortmunder Gesellschaft für Telekommunikation mbH, Dortmund (davon 11,29 % DEW21) Westfalentor 1 GmbH, Dortmund
97,94 100,00 *Jahresergebnis vor Ergebnisabführung/Verlustausgleich
158
Anhang und Konzernanhang
31| Beteiligungen Eigenkapital des
Ergebnis des
Anteil am
vor-/letzten
vor-/letzten
Kapital und
Geschäftsjahres
Geschäftsjahres
am Ergebnis
Mio €
Mio €
%
295,0
-43,1
65,12
Hohenbuschei Beteiligungsgesellschaft mbH
0,0
0,0
51,00
Hohenbuschei GmbH & Co. KG, Dortmund
9,6
3,6
51,00
Dortmund Logistik GmbH, Dortmund
5,8
4,3
51,00
0,0
0,0
50,00
779,6
65,5
50,00
25,6
0,7
50,00
21,9
3,4*
50,00
144,8
22,1
49,00
5,1
0,2
40,00
744,7
-1.076*
35,70
405,3
-113,6
36,00
33,5
-6,2*
25,00
KEB Holding AG, Dortmund
Assoziierte Unternehmen Wasser und Gas Westfalen Beteiligungsgesellschaft mbH, Bochum Wasser und Gas Westfalen GmbH & Co. Holding KG, Bochum Stadtwerke Schwerte Holding GmbH & Co. KG, Schwerte (über DEW21 25,00 %) Stadtwerke Schwerte GmbH, Schwerte (über DEW21 25,00 %) EDG Holding GmbH, Dortmund rku.it GmbH, Herne (über DEW21 20,00 %) RW Energiebeteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund (über KEB Holding) KSBG Kommunale Beteiligungsgesellschaft GmbH & Co. KG, Essen (über DEW21 18,00 %) KGE-Kommunale-Gasspeichergesellschaft Epe mbH & Co. KG, Gronau Epe (über DEW21)
*Jahresergebnis vor Ergebnisabführung/Verlustausgleich
159
Anhang und Konzernanhang
31| Beteiligungen Eigenkapital des
Ergebnis des
Anteil am
vor-/letzten
vor-/letzten
Kapital und
Geschäftsjahres
Geschäftsjahres
am Ergebnis
Mio €
Mio €
%
19,8
2,1
50,00
0,0
0,0
25,00
0,3
0,7
25,00
Gemeinschaftsunternehmen Wasserwerke Westfalen GmbH, Dortmund (über DEW21) Beteiligungen Lokalfunk Dortmund Verwaltungsgesellschaft mbH, Dortmund Lokalfunk Dortmund Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Dortmund Stadtwerke Schwerte Beteiligungsgesellschaft mbH (über DEW21 25,00 %)
0,0
0,0
50,00
Dortmunder Eisenbahn GmbH (über Dortmund Hafen)
4,3
-0,7*
35,00
4,7
1,6
31,42
7,6
0,0
56,25
(über DEW21 und WWW)
0,0
0,0
33,33
TZ-Invest Dortmund GmbH (über DOGEWO21)
3,6
0,3
49,00
0,0
0,0
50,00
CTD Container Terminal Dortmund GmbH, Dortmund (über Dortmund Hafen) Dopark GmbH, Dortmund (über Dortmund Airport) IfW Institut für Wasserforschung GmbH, Dortmund
RWH Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG (über KEB)
*Jahresergebnis vor Ergebnisabführung/Verlustausgleich
160
Anhang und Konzernanhang
32| Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2016 sind bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung bei DSW21 oder im DSW21-Konzern eingetreten.
161
Offenlegung
Der Jahres- und Konzernabschluss von DSW21 werden im Bundesanzeiger verรถffentlicht.
162
Ergebnisverwendungsvorschlag
Wir schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn 2016 in Höhe von 50.136.562,08 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Dortmund, den 8. Mai 2017
DER VORSTAND
Pehlke Jung Kossack
163
Impressum
Impressum DSW21 Dortmunder Stadtwerke AG DeggingstraĂ&#x;e 40 44141 Dortmund Telefon: 0231.955-00 E-Mail: posteingang@dsw21.de Handelsregister: HRB 2391 Umsatzsteuer ID-Nummer: DE124643878 Kammer: IHK Dortmund Gestaltung: DSW21-Unternehmenskommunikation Fotos: Christian Bohnenkamp