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Chronik 2019

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Chronik 2019


Januar 2019 DSW21 ist jetzt auch bei Xing und Kununu vertreten: Die Stadtwerke präsentieren sich mit einem eigenen Unternehmensprofil im Online-Karrierenetzwerk Xing und auf der Online-Bewertungsplattform Kununu. Dies eröffnet dem Personalbereich neue Möglichkeiten, auf potenzielle Mitarbeiter zuzugehen und sich als attraktiver Arbeitgeber darzustellen. Im Karriere-Netzwerk Xing, in dem rund 46 Mio. Profile aus Deutschland hinterlegt sind, kann DSW21 somit Fachkräfte direkt ansprechen. Und Kununu zeigt die Unternehmen aus Arbeitnehmersicht. 14. Januar 2019 DSW21 bittet zum Sitztest: Bereits 2015 hatten die Dortmunder Fahrgäste über die rund 5.000 Sitze für die neuen bzw. die zu modernisierenden Stadtbahnen abgestimmt. Nun entscheiden sie erneut mit, welche der sechs zur Verfügung stehenden Varianten des Favoritensitzes bestellt wird. Rund 1.100 Fahrgäste testen bis zum 25. Januar die unterschiedlichen Modelle des Sieger-Sitzes von 2015. Zehn Azubis führen die repräsentative Umfrage durch. Die Resonanz auf den zweiwöchigen Test ist sowohl bei Fahrgästen als auch bei den Medien sehr groß. Letztendlich entscheiden sich die Fahrgäste für einen Sitz mit hoher Lehne, dickem Polster und Stoffbezug. 27. Januar 2019

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DSW21 bezieht klar Position: Anlässlich des inter­ nationalen Holocaust-Gedenktages schicken die Stadtwerke eine Gedenkbahn auf die Schiene. Gestaltet wurde das Fahrzeug in Kooperation mit dem Jugendring Dortmund. Die Mitarbeiter*innen der DSW21-Werkstatt haben die Bahn mit großen Schriftzügen beklebt, die für Demokratie, Menschenrechte und Vielfalt werben. Entworfen wurden die Schriftzüge von Schüler*innen aus vier Dortmunder Schulen. Am Gedenktag selbst gibt es eine Sonderfahrt quer durch die Stadt mit Live-Musik und Lesungen. Die Aktion kommt sehr gut an: Rund 200 Fahrgäste sind in dem Sonderwagen unterwegs und gedenken den Opfern des Nationalsozialismus. Im Jahr 2019 zeigt DSW21 aber noch häufiger Flagge und stellt für unterschiedliche gesellschaftliche Themen Stadtbahnwagen und auch einen Bus zur Verfügung. So rollt seit dem 8. Juli eine Bahn durch die Stadt, die von Schüler*innen entworfene Motive gegen Rassismus und für Toleranz und Vielfalt zeigt. Und ab dem 25. November werben ein Bus und ein Stadtbahnwagen für die Organisation »TERRES DES FEMMES«, die sich für Frauenrechte einsetzt und auf Gewaltverbrechen an Frauen und Mädchen aufmerksam macht. Mit den Aktionen unterstützt

DSW21 aktiv diese gesellschaftlichen Anliegen und positioniert sich klar. 14. Februar 2019 Gleisbauarbeiten an der Haltestelle Kampstraße, der am stärksten frequentierten Stadtbahnhaltestelle in Dortmund: Wegen umfangreicher Gleisbaumaßnahmen, die der Verbesserung der Barrierefreiheit dienen, muss der Betrieb auf einer Ebene an fünf Tagen unterbrochen werden. Da die Linien U41, U45, U47 und U49 die Haltestelle nicht anfahren können, führt die Sperrung zu erheblichen Einschränkungen für die Fahrgäste. DSW21 richtet einen Schienenersatzverkehr ein, setzt an allen Tagen sowohl im Stadtbahn- als auch im Busbereich zusätzliche Fahrzeuge ein und informiert die Fahrgäste schon im Vorfeld umfangreich über die geplante Baumaßnahme. Für diese Maßnahme nimmt das Unternehmen rund 550.000 € in die Hand. Es werden insgesamt 500 m Gleise ausgetauscht und ca. 200 Tonnen Schotter bewegt. Die Mitarbeiter von DSW21 arbeiten an den fünf Tagen rund um die Uhr und stemmen so die große Herausforderung. Pünktlich zum Betriebsbeginn am 19. Februar sind die aufwändigen Bauarbeiten abgeschlossen, sodass die Stadtbahnen wieder im normalen Betrieb verkehren. März 2019 Kampagne »Die hohe Kunst der Rücksichtnahme« startet: Rücksicht nehmen auf andere fällt vielen schwer. Da macht der ÖPNV leider keine Ausnahme. Der eine hört laut Musik, der andere telefoniert nicht weniger laut mit dem Handy. Der nächste verteilt Fast Food auf dem Boden, ein weiterer bleibt in den Türen stehen und blockiert den Weg. Vier Verhaltensmuster, die in Bus und Bahn täglich vorkommen und nicht nur DSW21, sondern auch die Fahrgäste selbst nerven. DSW21 startet deshalb eine Kampagne unter dem Titel »Die hohe Kunst der Rücksichtnahme«. Hierbei wird mit witzigen Tiermotiven ohne erhobenen Zeigefinger für ein besseres Miteinander, weniger »Dreckspatzen« und »Rampensäue« geworben. Die Aktion kommt bei den Fahrgästen sehr gut an. 01. März 2019 Kooperation östliches Ruhrgebiet (KöR) mit neuem Mitglied: Im April 1999 von den vier Unternehmen BOGESTRA, DSW21, HCR und Vestische gegründet, hat die Kooperation östliches Ruhrgebiet (KöR) bis heute aufgrund zahlreicher Erfolge Nahverkehrsgeschichte in Deutschland geschrieben. Im November 2017 ist die Verkehrsgesellschaft Ennepe Ruhr mbH (VER) Partner der KöR geworden. Nach einer rund


eineinhalb Jahren dauernden Gastmitgliedschaft tritt nun die Hagener Straßenbahn der Kooperation als fester Partner bei. Die Mitglieder schätzen die starke Gemeinschaft der KöR. Neben wirtschaft­ lichen Vorteilen wird auch das in den einzelnen Unternehmen vorhandene Expertenwissen gemeinsam genutzt.

gewechselt ist. Dem neuen VKU-Vizepräsidenten geht es unter anderem darum, die Entwicklung neuer Konzepte für die Energiesektoren vernetzter zu denken und die Kommunen in den Gesamtprozess stärker einzubeziehen. 26. März 2019

07. März 2019 Gegenseitige (Not-)Hilfevereinbarung getroffen: Sieben Stadtwerke und Netzbetreiber aus dem östlichen Ruhrgebiet schließen sich zu einer Not­ hilfegemeinschaft zusammen. Darunter auch DEW21 und die DONETZ GmbH. Die Unternehmen versichern sich in einer gemeinsamen Absichtserklärung gegenseitige Unterstützung im Not- und Krisenfall. Sollte eines der Unternehmen bei einem Schadensereignis eine kritische Situation nicht mehr aus eigener Kraft bewältigen können, kann es ab sofort auf die Unterstützung der anderen Kooperationspartner zurückgreifen. Diese Hilfe kann unter anderem durch die Übernahme bestimmter Aufgaben, durch die Bereitstellung von Personal oder von technischem Equipment erfolgen.

Peter Floßbach im Amt bestätigt: Der DEW21-Aufsichtsrat beschließt in seiner heutigen Sitzung die Wiederbestellung von Peter Floßbach zum TechnikGeschäftsführer von DEW21. Der Diplom- Ingenieur ist beim Dortmunder Energie- und Wasserversorger seit dem 01. Januar 2015 in dieser Funktion tätig. In seiner Amtszeit hat Floßbach die neue abwärmebasierte Wärmestrategie von DEW21 entwickelt, durch die der CO2-Ausstoß in der Dortmunder Fernwärmeversorgung bis 2023 um rund 80 % gesenkt werden kann. Außerdem hat er die Neuaufstellung der Dortmunder Netz GmbH (DONETZ) erfolgreich umgesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt. 02. Mai 2019

DEW21 bietet Kunden*innen neues Strom-Kombiprodukt: Gemeinsam mit der Konzerntochter DOKOM21 legt der Dortmunder Energie- und Wasserversorger ein neues, unkompliziertes Strom-Kombiprodukt auf. »web.kumpel« vereint das Highspeed-Surfen, optimale Stromversorgungssicherheit und ein umfangreiches Service-Angebot miteinander. Kunden*innen im DOKOM21-Anschlussgebiet haben die Wahl zwischen zwei unterschiedlichen DOKOM21High­speed-Surftarifen. Beide Produkte beinhalten einen Stromlieferungsvertrag mit der Möglichkeit, Ökostrom zu beziehen. Für den Internetzugang fallen keine zusätzlichen Anschlusskosten an. Die »web.kumpel«-Varianten sind preiswerter als die jeweiligen Einzelprodukte von DEW21 und DOKOM21.

H-Bahn feiert Geburtstag: Vor genau 35 Jahren hat die H-Bahn offiziell ihren Betrieb aufgenommen. 1984 war die Großkabinen-Hängebahn das erste begleiterlose Beförderungssystem in Deutschland, das allen gesetzlichen Standards entsprach. Seitdem hat sie über 5 Mio. Kilometer zurückgelegt und weist eine Verfügbarkeit von mehr als 99 % auf. Während des Semesters werden auf dem gut drei Kilometer langen Streckennetz täglich rund 7.000 Fahrgäste emissionsfrei befördert – seit Betriebsbeginn in 1984 waren es insgesamt fast 40 Millionen. Längst verbindet sie nicht nur Campus Nord und Campus Süd der TU miteinander, sondern fährt auch den Dortmunder Stadtteil Eichlinghofen und den Technologiepark an. Am 14. Oktober 2019 veranstaltet die H-Bahn eine große Promotion-Aktion mit Jogginganzügen aus Ballonseide und Ahoj-Brause – zum 35. Geburtstag der H-Bahn werden die Studierenden stilecht zurück in das Jahr 1984 gebeamt.

12. März 2019

22. Mai 2019

Guntram Pehlke neuer VKU-Vizepräsident: Der Vorstand des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) wählt den DSW21-Vorstandsvorsitzenden Guntram Pehlke zum ehrenamtlichen Vizepräsidenten für den Bereich Energiewirtschaft. Bereits am 17. Januar 2019 war Pehlke zum neuen Vorsitzenden der nordrhein-westfälischen Landesgruppe des VKU gewählt worden. In beiden Ehrenämtern folgt er auf Andreas Feicht, der zum 01. Februar 2019 als Staatssekretär für Energie und Digitales in das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Harald Kraus neuer DSW21-Arbeitsdirektor: Der Aufsichtsrat bestellt Harald Kraus zum neuen Arbeitsdirektor und somit zum Nachfolger von Manfred Kossack, der zum Jahresende 2019 aus dem Amt scheidet. Harald Kraus kommt von den Kölner Verkehrsbetrieben (KVB), wo er seit 2015 Betriebsratsvorsitzender ist. Der 53-jährige Kraus ist ein ÖPNV-Urgestein und kennt die Branche aus jahrzehntelanger Berufserfahrung. Nach seiner Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker bei den Stadtwerken Bonn wechselte er 1990 zu den Kölner

11. März 2019

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Verkehrsbetrieben in den Bereich Signaltechnik, den er kommissarisch bis zu seiner Freistellung als Betriebsrat im Jahr 2010 leitete. Von 2011 bis 2015 war Kraus stellvertretender, ab 2015 dann Betriebsratsvorsitzender der KVB und außerdem Mitglied und Sprecher der Arbeitnehmerbank in den Aufsichts­ räten der Kölner Verkehrsbetriebe und der Stadtwerke Köln, deren interimistischer AR-Vorsitzender er im Jahre 2018 für sechs Monate war. Harald Kraus kommt zum 01. Oktober 2019 nach Dortmund und übernimmt nach dreimonatiger Einarbeitung Anfang 2020 den Job des DSW21-Arbeitsdirektors. Juni 2019 Continentale zieht zur Stadtkrone Ost: Mit dem Versicherer Continentale errichtet ein namhaftes Unternehmen aus Dortmund auf dem VorzeigeGrundstück an der Kreuzung B1/B236 seine neue Zentrale. Über Jahre hat die Stadtkrone Ost das Grundstück für eine adäquate Investition mit einer anspruchsvollen Architektur vorgehalten. Für das neue Continentale-Grundstück ist bereits eine Bauvoranfrage gestellt worden. Ende 2020 soll der erste Spatenstich für die drei Bürogebäude erfolgen, die von einem Parkhaus mit 1.250 Stellplätzen flankiert werden. Die Anbindungen an die Stadtbahn und die Autobahn sind optimal. Ein weiterer Clou: Weil der Continentale-Neubau den Lärm von der B1 auffängt, kann auf die vorgeschriebene Lärmschutzwand an dieser Stelle sogar ganz verzichtet werden. Neben dem exponierten, 23.000 m² großen Grundstück, auf dem die Continenale den Gebäudekomplex für rund 1.600 Mitarbeiter errichtet, warten nur noch drei Grundstücke zwischen Tiranaweg und ADAC auf einen neuen Eigentümer. Auch dazu laufen bereits Gespräche. Danach ist die Entwicklung der 70 ha großen ehemaligen Kasernenfläche abgeschlossen. 02. Juni 2019 Happy Birthday, Stadtbahn: Auf den Tag genau vor 35 Jahren wurde in Dortmund die Stadtbahn eröffnet. Die Linien U41 (Clarenberg – Brambauer), U45 (Mengede – Hacheney) und U47 (Hauptbahnhof – Westerfilde) unterquerten erstmals die Innenstadt. Mit dem Stadtbahnbau begonnen wurde knapp zehn Jahre zuvor, am 22. Oktober 1974. Bis zum 27. April 2008, als die Ost-West-Strecke in Betrieb genommen und der Stadtbahnbau nahezu abgeschlossen wurde, gab es noch zahlreiche große und kleine Zwischenschritte. Heute verfügt Dortmund über ein attraktives Linien- und Streckennetz, das bei den ÖPNV-Kunden*innen großen Anklang findet. Dies spiegelt sich auch in den Fahrgastzahlen wider, die sich im Laufe der Jahre mehr als verdoppelt haben. 4

19. Juni 2019 Evangelischer Kirchentag in Dortmund: Täglich rund 120.000 Gäste an fünf Tagen. Am Eröffnungstag sind es sogar um die 150.000 Besucher*innen. Der Evangelische Kirchentag in Dortmund stellt bis zum 23. Juni 2019 auch für DSW21 eine riesige Herausforderung dar. Denn die überwiegende Zahl der Kirchentags-Gäste nutzen Bus und Bahn – und dies von früh morgens bis spät am Abend. DSW21 ist auf den Ansturm vorbe­reitet: Es rollt alles, was Räder hat. 500 Kolleg*innen sind täglich im Fahrdienst unterwegs, dazu kommen noch 120 Kräfte aus dem Bereich Service und Sicher­heit, die Mitarbeiter*innen der Leitstelle, Verkehrssteuerung und Werkstatt, um nur einige zu nennen. Mit vollem Einsatz sorgen alle dafür, dass Kirchentagsbesucher*innen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den zentralen Veranstal­ tungs­orten gelangen. Die Gäste zeigen sich hochzufrieden und danken den Mitarbeitenden von DSW21 für ihren Einsatz. 01. Juli 2019 Pünktlicher Flughafen: Erneut ist der Dortmund Airport pünktlichster Flughafen Deutschlands. 85 % der Flüge starteten und landeten zur geplanten Zeit. Zu diesem Ergebnis kommt der britische Informa­ tionsdienst OAG (Official Airline Guide). Auch weltweit gehört Dortmund damit zu den Spitzenflughäfen. Die hohe Pünktlichkeitsquote veranlasst den OAG dazu, Dortmund fünf Sterne zu verleihen – als einzigem deutschen Flughafen. Bei der Analyse wurden die letzten zwölf Monate untersucht. Dabei berücksichtigte der OAG alle Flughäfen, die mehr als 600 Starts und Landungen im Monat verzeichnen. Außerdem mussten für mindestens 80 % der Flüge die Daten zur Verfügung stehen. 05. Juli 2019 EU genehmigt Zukunftskonzept des Dortmund Airport: Bereits im Dezember 2014 hatte der Dortmunder Flughafen der EU-Kommission in Brüssel sein Konzept zum Ausgleich der operativen Betriebsergebnisse bis 2024 zur Prüfung und Genehmigung vorgelegt. Nun billigt die Kommission das Konzept und sichert so die Zukunft des Dortmund Airport und die Arbeitsplätze am Flughafen. Zum Hintergrund: Ab 2024 müssen sich alle Flughäfen in Europa finanziell selbst tragen. Es dürfen keine operativen Verluste mehr entstehen. Mit seinem Zukunftskonzept hat der Dortmund Airport darauf reagiert und dargelegt, wie der Weg zur »schwarzen Null« gestaltet werden soll. Dazu gehören valide Prognosen der Verkehrsentwicklung ebenso wie Maßnahmen zur Kostensenkung und Erlössteigerung. In einem intensiven Dialog mit der Kommission


konnte außerdem der Nachweis geführt werden, dass keine Wettbewerbsnachteile für Flughäfen im Einzugsbereich des Flughafens Dortmund bestehen. 12. Juli 2019 Dortmund Airport landesbedeutsamer Flughafen: Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat die Änderung des Landesentwicklungsplans NRW beschlossen. Damit wird die willkürliche Unterscheidung zwischen regional- und landesbedeutsamen Flughäfen aufgehoben. Alle sechs internationalen Verkehrsflughäfen in Nordrhein-Westfalen werden nun im Rahmen des dezentralen Flughafensystems gleichermaßen als landesbedeutsame Flughäfen eingestuft – sie sind somit genauso wichtig wie der Düsseldorfer Flughafen. Bisher war den Flughäfen Paderborn- Lippstadt, Weeze und Dortmund lediglich eine regionale Bedeutung eingeräumt worden. In Dortmund wird die Entscheidung begrüßt, macht sie doch den Weg frei für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung des Airports. 01. August 2019 Dortmund wieder über den Wasserweg erreichbar: Die Schleuse Henrichenburg ist für Binnenschiffe die einzige Möglichkeit in den Dortmunder Hafen zu gelangen. Wegen umfangreicher Instandsetzungs­ arbeiten war die vom Bund betriebene Schleuse vom 15. Juni bis zum 31. Juli 2019 für den Schiffsverkehr komplett gesperrt – und der Dortmunder Hafen als größter Kanalhafen Europas sechs Wochen vom Schiffsbetrieb abgeschnitten. Während dieser Vollsperrung wurden u. a. die Antriebs- und Steuerungstechnik der Schleuse erneuert und die Stahltore mit einem neuen Korro­sionsschutz versehen. Auch die Anlagenteile zum Befüllen und Entleeren der Schleusenkammer wurden instand­ gesetzt. Da die Grundinstandhaltungsarbeiten noch nicht abgeschlossen sind, gibt es nun bis zum 18. September 2019 einen »Sonderbetrieb«. Dies bedeutet, dass die Schleusung nur von sonntags bis freitags in der Zeit von 19.00 Uhr bis 2.45 Uhr möglich ist. Damit der Dortmunder Hafen in Zukunft bei Störungen oder Arbeiten an der Schleuse nicht vom Schiffsbetrieb abgekoppelt wird, fordert die Hafen AG eine weitere Schleuse in Henrichenburg. Der Rat der Stadt Dortmund hat sich bereits für den Bau einer zusätzlichen Schleuse ausgesprochen, nun beschäftigt das Thema auch den nordrhein-westfälischen Landtag. 13. September 2019 Klimastrategie bekräftigt: Auf seiner Aufsichtsratssitzung stellt der Dortmund Airport dem Kontroll-

gremium seine Klimastrategie vor. 2018 haben sich die Mitglieder des Deutschen Flughafenverbandes darauf verständigt, den CO2-Ausstoß bis 2030 im Vergleich zu 2010 mindestens zu halbieren. Ergänzend dazu hat sich der Dortmunder Flughafen die Zielsetzung des Dachverbandes der europäischen Flughafenbetreiber zu eigen gemacht, die Emissionen bis 2050 auf null zu senken. Der Dortmund Airport ist auf dem Weg zur Klimaneutralität im Branchenvergleich überdurchschnittlich weit: Klimaschutzmaßnahmen wie die Umstellung des Fuhrparks auf emissionsarme und -freie Antriebe, E-Ladesäulen sowie ein nachhaltiger Betrieb der Infrastruktur durch LED-Technik und der Einsatz von 100 % Ökostrom haben längst Eingang in den alltäglichen Betrieb gefunden. 09. Oktober 2019 Rückenwind für den Dortmunder Nahverkehr: Nachdem das Land Nordrhein-Westfalen DSW21 bereits Anfang Juli 2019 eine Förderzusage über fast 100 Mio. € bis zum Jahr 2031 gemacht hat, kommen nun auch von der Bundesebene positive Nachrichten. Gleich zwei bundespolitische Entscheidungen werden dafür sorgen, dass der ÖPNV nicht nur in Dortmund deutlich an Fahrt aufnimmt. Das Bundeskabinett verabschiedete die Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm 2030 und sieht dabei eine weitere Erhöhung der Mittel aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) auf 2 Mrd. € ab 2025 vor. Die Verkehrsministerkonferenz greift diese Mittelerhöhung auf und verlangt eine Erweiterung des Einsatzbereiches dieser Fördermittel, die bislang nur für große Neubauvorhaben beansprucht werden können. Künftig sollen diese auch für Grunderneuerung und Modernisierung verwendet werden dürfen. Für DSW21 bedeutet dies: Ab 2020 werden jährlich 34 Mio. € in die Erneuerung von technischen Anlagen, Gleisen und Weichen gesteckt. Und auch in Fahrgastinformation, Service und Komfort sowie Barrierefreiheit wird dabei massiv investiert. 14. Oktober 2019 AWO-Kita von DSW21 und DEW21 feiert Jubiläum: Als die Kita auf den Tag genau vor 25 Jahren ihre Pforten öffnete, sorgte das für großes Aufsehen. Eine Kita mit Belegplätzen für die Kinder von Mit­ arbeiter*innen eines Unternehmens – das hatte es bis dato in ganz Nordrhein-Westfalen nicht gegeben. Den Anstoß zum Bau der Kita gab eine Mitarbeiterinnen-Initiative bei den Dortmunder Stadtwerken. Sie forderte im Jahr 1990 eine praktikable Lösung zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Ein Problem, das auch heute nichts an Aktualität eingebüßt hat. Im August 1993 erfolgte der erste Spatenstich zum Bau der Kita: Auf einem rund 3.000 m² großen, betriebseigenen Grundstück entstand das

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900 m² große Gebäude mit NiedrigenergiehausStandard, ausgestattet mit einer SolarkollektorenAnlage zur Warmwasserbereitung sowie einer Versickerungsanlage zum Auffangen von Regenwasser. Ein sehr ambitioniertes und für die damalige Zeit in der Summe der Maßnahmen ausgesprochen innovatives Bauprojekt. Träger ist von Anfang an die AWO, und es gibt für bis zu 20 Kinder von Mitarbeiter*innen von DSW21, DEW21, DONETZ und DOGEWO21 Belegplätze. Gefeiert wird der 25. Kita-Geburtstag am 12. Oktober im Beisein des zukünftigen DSW21Arbeitsdirektors Harald Kraus mit einem großen Fest. 22. Oktober 2019 Hubert Jung beim VDV im Amt bestätigt: DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung ist als Vizepräsident im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) einstimmig für weitere drei Jahre wiedergewählt worden. Jung vertritt damit weiterhin als Vorsitzender des Verwaltungsrats TRAM die Interessen der rund 80 im VDV organisierten U-, Straßen- und Stadtbahn­ unternehmen. Jung engagiert sich seit über 13 Jahren in verschieden Funktionen und Ausschüssen im VDV. 24. Oktober 2019 DEW21 gründet neue Gesellschaft: Der aktuelle SmartCity-Index zeigt, dass Dortmund zu den zehn digitalsten Städten Deutschlands gehört. DEW21 gestaltet diesen Prozess von Anfang an aktiv mit. Nun weitet der kommunale Energie- und Wasserversorger mit der neuen Tochtergesellschaft DOdata GmbH seine SmartCity-Kompetenzen aus und will in Zukunft nicht-personenbezogene Daten besser kombinieren, analysieren und so neue smarte Mehrwerte für Dortmund entwickeln. Die neue, 100-prozentige Tochter dient als DataHub. Die möglichen Anwendungsfelder reichen dabei von intelligenter Parkraumbewirtschaftung über Leckage-Erkennung bei Versorgungsleitungen bis hin zu Luftqualitätsmessungen. Geführt wird die DOdata GmbH gemeinschaftlich von DEW21 und der Stadt Dortmund. So ist gesichert, dass die Daten der SmartCity Dortmund in kommunalen Händen bleiben. 21. November 2019

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Nachhaltige grüne Vorweihnachtszeit: Um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen und auf das neue Ökostrom-Produkt »Strom Grün« hinzuweisen, stellt DEW21 in diesem Jahr der Dortmunder Weihnachtsstadt bis zum 20. Dezember umweltfreundliche Energie zur Verfügung. Die rund 300 Stände, das Weihnachtsdorf und der größte Weihnachtsbaum der Welt erstrahlen aus diesem Grund in einem ganz

besonderen Licht. Denn zum ersten Mal versorgt DEW21 die komplette Weihnachtsstadt mit 100-prozentigem Ökostrom. Sichtbar wird die nachhaltige und klimafreundliche Energieversorgung Tag für Tag, denn täglich erstrahlt der Weihnachtsbaum für eine Stunde symbolisch ganz in Grün. Das sorgt für eine besondere Illumination des bekannten Wahrzeichens und verdeutlicht den Aspekt der Nachhaltigkeit. Übrigens: Bei dem Produkt »Strom Grün« werden alle Emissionen, die bei dessen Produktion entstehen, durch Investitionen in Klimaschutzprojekte an anderer Stelle ausgeglichen. Dezember 2019 DEW21 fördert mit NOX-Block die Elektromobilität: Mit dem Projekt NOX-Block wollen DEW21 und die Stadt Dortmund gemeinsam mit den Städten Schwerte und Iserlohn, dem Unternehmen Ubiticity sowie den Universitäten Dortmund und Wuppertal die Stickoxidwerte in Ballungsräumen verringern und gleichzeitig die Elektromobilität fördern. Dazu werden bis zum Jahr 2022 in Dortmund bis zu 400 Ladepunkte für E-Autos in die bestehenden Straßen­ leuchten integriert. Zielgruppe sind vor allem Privatpersonen, die keine Lademöglichkeiten auf dem eigenen Grundstück haben oder im öffentlichen Raum parken. Mit Hilfe eines „Smart Cables“, eines Kabels mit integrierter Messtechnik, können in Zukunft an allen umgebauten Straßenlaternen E-Fahrzeuge geladen werden. Das wissenschaftlich begleitete Projekt wird von der Bundesregierung mit rund 10 Mio. € gefördert. In Dortmund wird nun der erste Prototyp des NOX-Block Ladepunktes, der von DEW21 installiert wurde, in Betrieb genommen. 01. Dezember 2019 NachtExpress fährt seit 30 Jahren: In der Nacht vom 01. auf den 02. Dezember 1989 feierte der NachtExpress in Dortmund Premiere. Mit zunächst sechs Buslinien begann diese Erfolgsgeschichte, mit der DSW21 als erstes VRR-Unternehmen eine Marktlücke erschlossen hat. Im Februar 1992 wurde das Nachtnetz auf neun Linien erweitert. Nach und nach wurden immer mehr Vororte eingebunden. Mittlerweile gibt es ein flächendeckendes Nachtnetz mit insgesamt 17 Linien. Mindestens einmal pro Nacht geht‘s an jedem Wochentag rund, an Wochenenden und vor Feiertagen bis in die frühen Morgenstunden. Der NachtExpress schließt damit eine wichtige Lücke im Bus- und Bahn-Angebot und bringt neben den Party­ gänger*innen auch manche Schichtarbeiter*in zur Arbeit oder von der Arbeit nach Hause. Rund 500.000 Fahrgäste nutzen jährlich dieses Angebot.


13. Dezember 2019 Verstärkung für den DSW21-Vorstand: Der Aufsichts­ rat von DSW21 bestellt mit Zustimmung des Rates der Stadt Dortmund Jörg Jacoby zum Finanzvorstand. Das Finanzressort wird zum 01. Januar 2020 neu eingerichtet. Wie in vergleichbaren Konzernen üblich und gutachterlich empfohlen, sollen die Bereiche »Strategieentwicklung« und »Finanzen« bei DSW21 künftig getrennt voneinander betreut werden. Vorstandsvorsitzender Guntram Pehlke, der sich in Zukunft auf strategische Themenfelder fokussieren wird, erhält mit Jacoby einen zusätzlichen Finanzfachmann an seiner Seite. Der 52-jährige Jacoby ist bei DSW21 bereits seit 2008 als Prokurist für die Finanzen zuständig. Zu den Aufgabenstellungen, die Jacoby in seinen zwölf Jahren bei den Dortmunder Stadtwerken erfolgreich bewältigt hat, gehören die drastisch ansteigenden Pensionsrückstellungen, die Deckung der Investitionen in die anspruchsvolle Infrastruktur der wachsenden Metropole Dortmund sowie die Umsetzung moderner und rechtskonformer Buchhaltung, Einkaufsprozesse und Finanztransaktionen. Der neu formierte vierköpfige Vorstand wird komplettiert durch Hubert Jung (Verkehr) und Harald Kraus, der zum 01. Januar 2020 den ausscheidenden Arbeitsdirektor Manfred Kossack ersetzen wird.

verfahren hat sich der Dortmunder Fahrdienst Georg GmbH durchgesetzt und übernimmt ab dem 01. Januar 2020 das Mobilitätsangebot von DEW21. Wichtig für die Mitarbeiter*innen von DEW21 ist, dass es trotz dieser Änderung nicht zu Kündigungen kommt.

20.Dezember 2019 DEW21 baut Windkraft in NRW aus: Mit dem Kauf eines neuen Windparks im nordrhein-westfälischen Straelen baut der Dortmunder Energieversorger seine Windkraftkapazität in NRW weiter aus. Der Windpark wurde von der BayWa r.e. renewable energy GmbH entwickelt und realisiert. Er besteht aus zwei Anlagen des Typs Vestas V-112 mit einer Leistung von 3,3 und 3,45 Megawatt. Der Durchmesser der beiden Rotoren beträgt 112 Meter. Die Umwelt profitiert von der neuen Anlage: Die regenerative Energie, die die beiden Windräder produziert, kann ca. 9.000 Haushalte jährlich mit CO2-freiem Strom versorgen. Dadurch werden rund 10.800 Tonnen CO2 eingespart. Im Vorfeld haben der DEW21-Aufsichtsrat und die Gesellschafter dem Erwerb zugestimmt, der ab dem 01. Januar 2020 in Betrieb geht. 31. Dezember 2019 Wechsel beim »Behinderten-Fahrdienst«: Der Fahrdienst für Menschen mit Behinderung soll dazu beitragen, das diese leichter am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. DEW21 hat seit mehr als 20 Jahren diesen Fahrdienst im Auftrag der Stadt Dortmund betrieben. Rund 24.000 Mal wird er jährlich in Anspruch genommen. Nun wurde die Leistung neu ausgeschrieben. Bei dem europaweiten Vergabe­

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Impressum: DSWƒ∂ Dortmunder Stadtwerke AG Deggingstraße 40 44141 Dortmund Gestaltung: DSW21-Unternehmenskommunikation 8

Fotos: Christian Bohnenkamp, DEW21, Pascal Frai, Lutz Kampert


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