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einundzwanzig Ausgabe 1/2018

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Ausgabe 1/18

GRUPPE Magazin


Inhalt Stadtleben

Eine Stadt zeigt ihre Gesichter S. 26

Mobilität + Logistik

Zehn Zahlen zur E-Mobilität bei DSW21 S. 4 Hafenunion: Talente im Tyde S. 7 Sicherer und schneller S. 11 Erfolgreicher Hürdenlauf S. 14 Wenn man’s ganz genau nimmt S. 20 Hier fährt die Zukunft S. 22 Mehr Busse, stärkere Takte S. 24

Energie + Wasser

Zwischen Lifestyle und Lastenesel S. 12 Kulturbeutel S. 27

Lebensräume

Zimmer mit Aussicht am Westfalentor III S. 10 Gewerbe mit Herzblut S. 18

Datennetze

Stark vor Ort S. 16

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Impressum

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Herausgeber: Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21), Unternehmenskommunikation, Leitung: Bernd Winkelmann Redaktion: Britta Heydenbluth (verantwortlich), Sebastian Bickert, Christiane Hinkerohe, Thomas Steffen, Marc Wiegand Layout: Christina Sternal Fotos/Grafiken: Christian Bohnenkamp, Check Matt, DEW21 Kultur, Dortmund Agentur, Andi Frank, Fotolia, F&G Geddert Architekten, Gisbert Gerhard, Jochen Linz, Jรถrg Schimmel, Medienmanufaktur Dortmund, Dortmund Hafen AG, Dr. Claudia Posern, Daniel Sadrowski

S. 20

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Druck: Lensing Druck Verteilung: ORA mbH & Co. KG Service-Hotline ORA: 0231.56 22 96-24 montags bis donnerstags 9-17 Uhr freitags 9-16 Uhr Hรถhe der Auflage: 290.000 Internet: www.einundzwanzig.de Redaktion: DSW21, Unternehmenskommunikation, Deggingstraร e 40, 44141 Dortmund, Telefon: 955-00

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Zehn Zahlen zur E-Mobilität bei DSW21 DSW21 plant, ab 2020 nur noch Elektro-Busse anzuschaffen, immer vorausgesetzt, dass die führenden Hersteller dann serienreife Fahrzeuge anbieten können. Bis es soweit ist, sind jedoch noch viele Weichen zu stellen. Wie die Bus- und Pkw-Flotte momentan aufgestellt ist und wie sich das Unternehmen und die Gruppe auf die Zukunft vorbereiten, lesen Sie in unseren zehn Zahlen zur Elektromobilität bei DSW21.

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Mobilität + Logistik

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Die gesamte Diesel-Busflotte ist nur für ca. 5 % der in der Stadt gemessenen NOx-Immissionen verantwortlich. Die Anteile des Auto- und Lkw-Verkehrs und der Industrie verursachen mit 95 % den maßgeblichen Anteil. Das bedeutet auch, dass DSW21 mit allen Maßnahmen nur etwa 5 % der städtischen Stickoxid-Immissionen beeinflussen kann.

Durch den Austausch der alten Diesel-Busse durch moderne Euro VINorm-Busse konnte der NOx-Ausstoß der einzelnen Fahrzeuge jeweils um bis zu 95 % reduziert werden. Mit dem Einstieg in die Elektromobilität wird der NOx-Ausstoß jeweils um 100 % reduziert.

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Der DSW21-Fuhrpark verfügt über neun Hybridbusse – weitere Anschaf­ fungen sind nicht vorgesehen, da die Busse die erhoffte Verbrauchs­ einsparung nicht leisten konnten und eher eine »Brückentechnologie« darstellen. Die Erfahrungen, die mit den Hybridbussen gesammelt wurden, werden DSW21 aber bei den E-Bussen zugutekommen.

Die Strategie von DSW21 sieht bei den Bussen einen konsequenten Einstieg in die Elektromobilität ab dem Jahr 2020 vor – Voraussetzung ist allerdings, dass dann bei den führenden Herstellern serienreife Fahrzeuge verfügbar sind. Pro Jahr werden dann zehn bis 15 E-Busse angeschafft, wenn Bestellungen zusammengezogen werden, sogar mehr.

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Vor allem wegen der Batterien kosten E-Busse der heutigen Generation momentan etwa das Doppelte eines modernen Euro VI-Diesel-Busses. In den nächsten Jahren werden die Preise aber erheblich sinken, während sich die Batterie-Kapazität und die Leistung eher verdoppeln werden.

Eine zuverlässige und dauerhafte Batterie-Reichweite von 200 Kilometern ist für den Linienbetrieb in Dortmund notwendig – diese wird in der Praxis aber momentan noch nicht erreicht. Nach Einschätzung von DSW21 und vieler Experten ist es aber realistisch, dass dies 2020 der Fall sein wird.

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Mobilität + Logistik

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DSW21 plant, die E-Busse im Betriebshof in Brünninghausen über Nacht voll aufzuladen. Dazu wird in Zusammenarbeit mit den Tochterunternehmen DEW21 bzw. DONETZ eine entsprechende Zuleitung gelegt, die eine Anschlussleistung von mehr als 5 Megawatt aufweisen muss. Das entspricht den Energieanforderungen eines mittelgroßen Indus­ trieunternehmens.

Die drei Auszubildenden, die DSW21 seit August 2017 als KFZ-Mechatroniker/-innen für System- und Hochvolt-Technik ausbildet, werden 2020 ihre Ausbildung abschließen. Die Mitarbeiter/-innen in der Buswerkstatt haben mit den Hybridbussen bereits wertvolle Erfahrungen gesammelt. Sie werden entsprechend weitergebildet.

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Die Beschaffung von Elektro-Pkw in der DSW21-Gruppe wird seit 2017 zentral koordiniert und erfolgt gemeinsam. Gerade hat DSW21 zehn E-Kleintransporter erhalten, weitere Anschaffungen sowie Lade­ säulen an Betriebshöfen und der Hauptverwaltung sind geplant.

Die 121 Stadtbahnen von DSW21 sind zu 100 % elektrisch unterwegs. Zusammen mit der Infrastruktur und den Gebäuden kommen dabei jährlich etwa 60 Mio. Kilowattstunden (kWh) Stromverbrauch zusammen. Seit zehn Jahren wird hierfür Ökostrom von DEW21 genutzt.

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Hafenunion: Talente im Tyde

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Mobilität + Logistik

Platz für Ideen – im Schatten des Hafenamtes hat die kreative Hafenunion ihren Ankerplatz gefunden.

Kreativ ist man immer alleine, alles andere wäre ja keine Kunst. Dass sich indes verschiedene Künste bündeln lassen, um damit einem Geschäftsmodell zu dienen, will die »Hafenunion« zeigen. Direkt im Schatten des alten Hafenamtes liegt langgestreckt das Gebäude einer alten Seilerei. Es beherbergt heute die von Christian Gutbier betriebene Gastronomie »Tyde«, der sich wiederum für die ehemaligen Lagerräume darüber etwas anderes vorstellen konnte, als lediglich Sachen darin abzustellen. Man kennt sich halt in Dortmund: So entwickelte sich aus Szenebekanntschaften eine Bürogemeinschaft – die Hafenunion. Mit der Eröffnung der Hafenunion im Juni 2017 hatte die Idee der von Standort zu Standort wandernden Pop-Up-Studios eine Heimat gefunden. Zur Erinnerung: Die Macher des Dortmunder Pop-Up-Studios nutzten in der Vergangenheit Immobilienleerstände, um die Häuser für jeweils drei Monate zu Anlaufpunkten für Kunstund Kulturinteressierte zu machen. Dann zogen sie weiter. Standortbelebung einerseits, andererseits war irgendwann mit der alten Seilerei auch ein Gebäude mit ganz besonderem Aufforderungscharakter dabei – nämlich der Aufforde­ rung zu bleiben. „Es war unser drittes Pop-UpStudio“, erzählt Daniel Edelmeier vom florida creative lab. „Und wir haben nach vier Wochen

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festgestellt, dass es super wäre, hier für länger einzuziehen“, fügt Marius Sonnentag an. Der Rest war wieder Hörensagen aus der Dortmunder Szene. So komplettierte sich schnell die Liste der Einmieter. Sie waren alle schon vorher selbstständig. Unternehmer und Unternehme­ rinnen mit eigener Kundenstruktur. Nun aber wuchs etwas zusammen: Grafiker, Designer, Programmierer, Fotografinnen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, Filmer … „So kam es zu Synergien“, stellt Edelmeier fest, „jetzt sind wir so etwas wie ein funktionierendes Ökosystem. Wir sind zwar theoretisch Konkurrenten, aber wir helfen uns mehr, als dass wir konkurrieren.“ Natürlich gibt es bundesweit Hot-Spots, denen Dortmund nicht das Wasser reichen kann, wenn es um ökonomisches Schwergewicht geht. Dann fallen Namen wie Berlin, Hamburg, Köln und München. Erfahrungen mit der Kreativszene dort haben einige der Hafenunion-Anleger gesammelt, dann aber überwog das Interesse an der Heimatkunde. „Es ist solch ein »Zurücknach-Hause-Ding«“, stellt Ömer Mutlu von NAMU fest, der aus Berlin zugezogen ist, „ich hab’ mich irgendwann gefragt, warum nicht hier?“ Es

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Mobilität + Logistik

habe etwas damit zu tun, das Leben in Dortmund zu gestalten und nicht anderswo. Edelmeier: „In Berlin tut das schon ein ganzer Eimer von Leuten, aber wir wollen der Szene hier zur Sichtbarkeit verhelfen.“ Sie sind klein für sich, aber als kreatives Netzwerk wollen sie gemeinsam wachsen. „In der Vergangenheit war es doch so, dass nur die großen Unternehmen an große Aufträge herangekommen sind“, stellt Marius Sonnentag fest. Das aber habe sich geändert, „denn wir arbeiten so flexibel und agil zusammen, wie es die Situation erfordert.“ Also der Auftraggeber. Je nachdem mal klein, mal groß, mal als Einzelunternehmer und mal als Hafenunion, wenn die verschiedenen Talente zur Erfüllung eines größeren Auftrags gefragt sind. „In Dortmund gibt es eine Offenheit, die man anderswo nicht so spürt“, hat Anneke Dunkhase festgestellt. Es sei leicht, mit der Wirtschaftsförderung oder dem Kulturbüro in Kontakt zu treten. Solche städtischen Einrichtungen bekämen in Köln oder Berlin mindestens zehn Anrufe täglich von »Coworking-Spaces« wie die Hafenunion eines darstellt. Das sei hier anders. Man kümmert sich. Auch umeinander. Anneke Dunkhase: „Wir legen Wert darauf, uns gut zu verstehen.“ Es sei ein wenig so wie in einer funktionierenden Wohngemeinschaft. „Eigentlich sind wir komplett“, meint sie, „aber einen Texter könnten wir noch gebrauchen“, fällt Edelmeier ein. Wie gesagt, das Ziel aller sei nun, größere Aufgaben zu übernehmen, sie sind ab nun Freiberufler im Verbund. Filme, Fotografien, Grafik, Programmierung: „Jeder hat zwar sein Business“, sagt Mutlu, „aber zusammen können wir Unternehmen alles aus einer Hand anbieten. Dienstleitung von A bis Z.“ Wunderbar fügt sich da ein Bild, das man gut mit der speziellen Örtlichkeit am Kanal in Verbindung bringen kann: Viele einzelne Stränge ergeben ein starkes Seil. Die Hafenunion ist nicht temporär angelegt, sondern will als Kreativ-Netzwerk auf Dauer wahrgenommen werden. „Kreativ-Netzwerk“, wiederholt Edelmeier, „das ist der Begriff, den wir in den Köpfen der Kunden verankern wollen.“

Dazu bedarf es weiterhin der Szenearbeit, besonders der Nutzung der sozialen Medien. Es soll allerdings nicht beim virtuellen Spaß bleiben. Die Hafenunion will weiterhin ganz handfest kreative Köpfe aus anderen Bereichen zu Vorträgen, Konzerten und Ausstellungen einladen. Es muss Bewegung drinbleiben, immer – man merkt, dass das der Anspruch ist. Nach der Zeit der Renovierungsarbeiten, deren Kosten sich alle Mieter geteilt haben, hätten sie nun Lust durchzustarten. Das sollte klappen. „Im nächsten Jahr wird einiges mehr passieren. Wir sind schließlich Experten für Außenwahrnehmung“, meint Edelmeier und lächelt.

Viele Stränge ergeben ein Seil – aus Individuen wird in der ehemaligen Seilerei eine kreative Arbeitsgemeinschaft – neudeutsch Coworking.

Hinter der Hafenunion stehen im Einzelnen die Agenturen Brückner & Brückner, florida creative lab, die Fotografinnen Anneke Dunkhase und Magdalena Stengel, die European Skateboard Company OBTAIN, die Filmproduktion NAMU, das Online-Magazin Kunst & Kültür, der Web-­ Designer und Entwickler Marius Sonnentag sowie die Wolfram Kiwit Bildmanufaktur.

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Lebensräume

Zimmer mit Aussicht am Westfalentor III An der sogenannten »Ophoff-Kreuzung« rückt die Realisierung des 3. Bauabschnitts näher: Geplant ist ein Tagungs- und Veranstaltungshotel in bester Lage.

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Dortmund wächst, was die Anzahl der Touristen angeht: Im vergangenen Jahr verzeichnete die Westfalenmetropole mehr als 1,2 Mio. Übernach­ tungen – so viele wie noch nie. „Deshalb ist das Interesse eines Hotelinvestors an diesem Stand­ ort sehr verständlich“, sagt DSW21-Immobilienchefin Silke Seidel: „Kurze Wege in die Innenstadt, in den Westfalenpark und zum Stadion, eine ideale Anbindung an das ÖPNV- und Verkehrsnetz sprechen für sich – und natürlich ein wunderbarer Blick über die Stadt“, so Seidel weiter.

mern geplant. Seit geraumer Zeit erfolgen inten­ sive Abstimmungen mit dem Aachener Projektentwickler DUDOQ: „Wir haben zwar noch keinen Kaufvertrag unterzeichnet“, so Silke Seidel, „aber die Realisierung des Vorhabens erscheint aufgrund des Bearbeitungsstands schon sehr konkret.“ So hat DUDOQ bereits verschiedene Gutachten und Analysen zur Umsetzung des Projekts in Auftrag gegeben und außerdem mit DSW21 eine Reservierungsvereinbarung für das Grundstück unterzeichnet.

Basierend auf den Entwürfen des Düsseldorfer Architekturbüros F&G Geddert Architekten, das für das Gesamtkonzept zur Bebauung des ehemaligen Straßenbahn-Betriebshofs verantwort­ lich zeichnet, ist das Hotel als 17-geschossiges Hochhaus mit rund 500 Betten in ca. 250 Zim-

Mit der Realisierung des Bauvorhabens wird an einer der markantesten Kreuzungen eine hochwertige städtebauliche Dominante geschaffen. Wer das Hotel betreiben wird, steht noch nicht fest – konkrete Verhandlungen mit Interessenten werden aber bereits geführt.

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Mobilität + Logistik

Fuß- und Radweg, Stadtbahn-Trasse und Straßenverkehr werden künftig baulich voneinander getrennt. Die Stadtbahn-Trasse wird zweigleisig. Zudem bekommt die Stadtbahn-­ Haltestelle »Döringhoff« einen Mittelbahnsteig und wird barrierefrei.

Sicherer und schneller Als wichtige Ost-West-Verbindung wird die Stadtbahnlinie U43 tagtäglich von vielen Fahrgästen genutzt. Geschwindigkeit und Sicherheit am eingleisigen Streckenabschnitt zwischen Brackel und Asseln werden nun weiter erhöht – durch einen zweigleisigen Ausbau. Die wichtigsten Fakten dazu im Überblick. Warum wird die U43 zweigleisig ausgebaut? Am eingleisigen Streckenabschnitt zwischen Brackel und Asseln kommt es bislang zu Wartezeiten, weil die Stadtbahnfahrer auf die entgegen­ kommende Bahn warten müssen. Zudem wird in diesem Streckenabschnitt bis dato mit reduzierter Geschwindigkeit gefahren, da Fuß- und Radweg, Stadtbahn-Trasse und Straße ohne besondere Trennlinie dicht nebeneinander verlaufen. Gerade mit den Zulieferer-Lkw, die beim Abbiegen auf die Firmengelände ausschwenken und in den Gleisbereich hineingeraten, kam es schon mal zu kritischen Situationen. Durch den zweigleisigen Ausbau wird dieser Streckenabschnitt weiter verbessert: Die Stadtbahnlinie U43 wird noch sicherer und schneller. Was genau wird gemacht? Die 1,2 Kilometer lange Stadtbahn-Strecke zwi­ schen den Haltestellen »In den Börten« und »Businkstraße« wird zweigleisig ausgebaut und baulich durch einen Hochbordstein (ähnlich wie an der Marsbruchstraße in Höhe Allerstraße) vom motorisierten Straßenverkehr abgegrenzt. Auf der anderen Seite trennt künftig ein Zaun den

nach Norden verschobenen Geh- und Radweg von der Stadtbahn-Trasse. Die Haltestelle »Döringhoff« erhält zudem einen Mittelbahnsteig und wird barrierefrei gestaltet. Wann wird der Ausbau durchgeführt? Beginnen sollen die Bauarbeiten voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2018. Insgesamt bis zu 30 Monate werden sie andauern. An dem Gesamt­ projekt beteiligen sich auch DONETZ, die Entwässerungsbetriebe und die Stadt Dortmund, die Versorgungsleitungen, Straßenbau und Kanalisationsanlagen erneuern. Damit das Projekt mög­ lichst zügig abgeschlossen werden kann, sind Parallelarbeiten der verschie­denen Bau-Gewerke vorgesehen. Die Anwohner werden frühzeitig über die Baumaßnahme und die notwendigen Umleitungen informiert. Was kostet die Baumaßnahme? Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei rund 12 Mio. €. Der Nahverkehr hat mit rund 9,9 Mio. € den größten Anteil daran. Der Verkehrsbund Rhein-Ruhr (VRR) stellt 8,8 Mio. € an Fördergeldern bereit, DSW21 steuert 1,1 Mio. € dazu bei.

Bislang werden die beiden U43-Gleise am Brackeler Hellweg noch zusammengeführt. Künftig verläuft auch dieser Streckenabschnitt zweigleisig.

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Ob Cargo-Bike-Rennen, E-Mountainbike-Vorführung oder Band-Auftritt: Beim DEW21 E–Bike Festival vom 6. bis 8. April kommt keine Langeweile auf.

Zwischen Lifestyle und Lastenesel Von wegen einfach nur Drahtesel: Ein Fahrrad ist heute Cityrad, Mountainbike oder Rennmaschine. Es kann auch Lastentier, Liegerad oder Lifestyle-Objekt sein. Und oft Dienstfahrzeug und Trainingsgerät in einem. Das alles gilt auch für die Elektro-Variante, die als Bonus noch schwitz- und strampelfrei daherkommt. Wer mehr zu diesem runden Thema erfahren will, kann vom 6. bis 8. April beim »DEW21 E–BIKE Festival Dortmund 2018 presented by SHIMANO« vorbeischauen.

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Energie + Wasser

Selbst in die Pedale treten ist ausdrücklich erwünscht – an vielen Ständen ist deshalb die Ausleihe eines E-Bikes gegen Vorlage eines Ausweises möglich.

Seit zwei Jahren hat Dortmund bereits ein eigenes Festival für das elektrische Zweirad. Im dritten Jahr nimmt die Veranstaltung für das strampel- und schwitzfreie Radeln nun so richtig Fahrt auf: Rund 150 Aussteller stellen auf Europas größtem E-Bike-Event an drei Tagen Highlights, Innovationen und Trends rund um das Thema vor. Festivalorte sind die Flächen rund um die Reinoldikirche und in der Fußgängerzone (Alter Markt, Kleppingstraße) mitten in Dortmund. Neben insgesamt rund 900 Testrädern und einem großen Angebot an Zubehör, Kleidung und Accessoires rundet das Programm auf der DEW21-Festivalbühne das Angebot an den drei Tagen ab. Ob E-Mountainbike-­ Vorführung, Cargo-Bike-Rennen oder Band-Auf­ tritt: Auf und neben der Bühne kommt an diesem Wochenende keine Langeweile auf.

bei einer der DEW21-Thementouren in und um Dortmund satt. Sowohl Geschwindigkeits-Fans wie Freizeitradler als auch Höhenmeter-Jun­ kies kommen dabei auf ihre Kosten. Die Anmeldung für die Touren kann direkt vor Ort im Festivalbüro erfolgen, aktuelle Informationen dazu finden Sie auch im Netz (www.ebike-festival. org).

Selbst in die Pedale zu treten, ist bei dieser Veranstaltung ausdrücklich erwünscht – die Ausleihe eines E-Bikes ist an vielen Ständen gegen Vorlage eines Ausweises möglich. Die Probefahrt findet dann entweder in urbaner Umgebung in der SHIMANO Test Area oder im Grünen

DEW21 E–Bike-Festival Dortmund Freitag, 6. April, ab 14.00 Uhr, bis Sonntag, 8. April, 17.00 Uhr Im Bereich Reinoldikirche, Alter Markt und Kleppingstraße www.ebike-festival.org

Wer lieber andere radeln sieht, kann die Rennen und Vorführungen auf dem Parcours für E-Mountainbikes verfolgen, der vor die Reinoldikirche umgezogen ist. Und wer gleich mit der ganzen Mannschaft kommen möchte, sollte am Sonntag beim DEW21-Familientag dabei sein, der mit vielen Aktionen für Groß und Klein wie z. B. einer Zaubershow, einer E-Mountainbike-Show für Kinder und einer Familientour aufwartet.

Neben den Vorführungen locken auch viele Stände mit Zubehör, Kleidung und Accessoires.

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Überblick

Erfolgreicher Hürdenlauf Ab Juli 2018 verantwortet DSW21 für weitere 22,5 Jahre den Bus- und Bahnverkehr in Dortmund. Die Fahrgäste können also weiterhin auf einen zuverlässigen Partner vertrauen. Für DSW21 ist damit gleichzeitig die Ziellinie eines formalen Hürdenlaufs erreicht. Das Kerngeschäft von DSW21 als Nahverkehrs­ unternehmen ist schnell erklärt: Menschen sollen innerhalb Dortmunds von A nach B gebracht werden. Dass man dafür Busse und Bahnen, Straßen und Gleise, jede Menge Haltestellen und gut ausgebildete Fahrer braucht, dürfte jedem einleuchten. Welche formalen und rechtlichen Hürden heutzutage aber auch überwunden wer­ den müssen, soll ein kurzer Blick hinter die Kulissen zeigen. DSW21 kann nicht einfach so seine Busse und Bahnen kreuz und quer durch die Stadt schicken. Es bedarf vielmehr einer offiziellen Bestellung seitens der Stadt Dortmund. Das geschieht in Form des Öffentlichen Dienstleistungsauftrags (ÖDA), der für 22,5 Jahre gültig ist. Die Fahrgäste bekommen dadurch für einen langen Zeitraum Mobilität durch DSW21 garantiert. DSW21 wiederum kann langfristig Erhalt und Entwicklung der Bus- und Bahnflotte und des Dortmunder Liniennetzes planen. Damit der ÖDA zum 1. Juli 2018 in Kraft treten kann, müssen aber auch die Vorgaben von EU und NRW-Gemeindeordnung eingehalten werden. „Und um dies alles in Einklang zu bringen, muss­ten wir eine interne Umstrukturierung vor­ neh­men“, erklärt der DSW21-Vorstandsvorsitzende Guntram Pehlke. Eine neue mitarbeiter-

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lose Hol­ding wurde quasi zwischen Stadt Dortmund und DSW21 geschoben (siehe Grafik). „Für unsere Fahr­ gäste ändert sich dadurch nichts. Aber für uns war es natürlich ein gewisser Aufwand, den verschiedenen Anforderungen gerecht zu werden“, so Pehlke. Doch damit nicht genug: Bedingt durch die neue Struktur und die Bilanzierungs-Mechanismen musste DSW21 auch Rücklagen in drei­stelliger Millionenhöhe bilden. „Damit stellen wir gleichzeitig die Altersversorgung unserer Kollegen und wichtige Zukunftsinvestitionen in unse­re Flotte sicher“, erläutert Pehlke. In den nächsten Jahren wird DSW21 beispielsweise 26 neue Stadtbahnen anschaffen und 64 Bahnen rundum erneuern. Für die Bildung der Rücklagen war das Tochterunternehmen DEW21 entscheidend. Dieses wur­ de nämlich in eine ebenfalls neu gegründete, mit­arbeiterlose Beteiligungsgesellschaft (siehe Gra­fik) eingebracht und im Zuge dessen ganz neu bewertet. Die dabei festgestellte Wertsteigerung in Höhe von rund 240 Mio.€ konnte dann direkt in die Rücklagen fließen. Pehlke: „Das war die beste Lösung für unser Unternehmen und unsere Fahrgäste. Wir sind jetzt für die Herausforderungen der Zukunft gut aufge­ stellt.“

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Mobilität + Logistik

Formal neu aufgestellt: Zum Stadtwerke-Konzern gehĂśren jetzt eine neue Holding und eine neue Beteiligungsgesellschaft.

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Stark vor Ort Wenn es um ihren Telekommunikationsdienstleister geht, zählt für Kunden besonders zweierlei: guter Service und kurze Wartezeiten. Genau dort kann ein lokaler Telekommunikationsanbieter wie DOKOM21 punkten. Seit Gründung im Jahre 1996 steht DOKOM21 besonders für eines: Kompetenz und Kundennähe. Im Gegensatz zu den überregionalen Anbietern kann der Dortmunder Telekommunikationsdienstleister besonders punkten, wenn es um persönliche Beratung und um die schnelle Behebung von Störungen geht. „Unsere Techniker sind vor Ort und fahren raus zum Kunden, wenn es dort Probleme gibt“, sagt Markus Isenburg, Marketing-Leiter von DOKOM21. „Alles geht ganz schnell per Terminvereinbarung unter der kostenlosen Rufnummer 0800.930 10 50. Am ande­ ren Ende der Leitung erwartet unsere Kunden im Gegensatz zu anderen Anbietern aber kein

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Mitarbeiter eines Call-Centers im entlegensten Winkel Deutschlands, sondern ein DOKOM21-­ Berater aus dem Dortmunder Kundencenter“, so Isenburg weiter. Das DOKOM21-Angebot ist breit gefächert: Internet und Telefon, Kabel-TV und Mobilfunk gibt es zum günstigen Preis und mit hohen Bandbreiten, an einigen Orten im DOKOM21-Anschluss­ gebiet per Glasfaseranschluss. Dieser ermöglicht Highspeed-­Internet, Telefonieren in bester Sprachqualität und Fernsehen in HD-Qualität gleichzeitig mit Bandbreiten von bis zu 200Mbit/s im Download und bis zu 20 Mbit/s im

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Datennetze

Besonders schnell surfen Kunden über einen Glas­ faseranschluss. Das Netz von DOKOM21 umfasst mittlerweile gut 720 km und wird stetig erweitert.

Upload. Für daran interessierte Haus­eigentümer, Unternehmen oder Wohnungseigentümergemein­ schaften gilt: Liegt das Gebäude an einer bestehenden DOKOM21-Glasfasertrasse, kann es kos­ ten­günstig an das bestehende Glas­fasernetz an­ gebunden werden. „Liegt die Immo­bilie weiter entfernt, so empfehlen wir unseren Kunden immer, sich z. B. mit Nachbarn zusammenzuschlie­ ßen, um die Tiefbaukosten zur Erschließung für den Einzelnen zu reduzieren“, rät Marketing-Leiter Isenburg. Dafür arbeitet DOKOM21 vornehmlich mit regio­nalen Partnern aus Handwerk und Technik zusammen, „aus unserer gesellschaftlichen Verantwortung für die Region und die hier ansässigen Arbeits- und Ausbildungsplätze heraus“, wie Markus Isenburg betont.

DOKOM21 Kundenberatung Stockholmer Allee 24 44269 Dortmund Mo. - Fr. 8.00 - 18.00 Uhr Telefon 0800.930 - 10 50 Fax 0231.930 - 10 54

Übrigens: Gesellschaftliche Verantwortung über­ nimmt DOKOM21 auch mit seinem Förderprogramm »schlau&fit«: Unter dem Stichwort »schlau« fördert DOKOM21 sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche beispielsweise im Umgang mit dem Internet. Und unter dem Stichwort »fit« macht sich DOKOM21 für eine gesunde und ausgewogene Ernährung sowie für die ausreichende Bewegung der Kinder und Jugendlichen stark. Weitere Informationen über DOKOM21 finden Sie im Internet unter www.dokom21.de. Oder Sie besuchen eines der beiden Kundencenter für eine persönliche Beratung.

DOKOM21 im DSW21 KundenCenter Petrikirche Kampstraße 46 44137 Dortmund Mo. - Fr. 09.30 - 18.00 Uhr Sa. 09.30 - 15.00 Uhr

DOKOM21 Störungsannahme: Telefon 0231.930-10 00 Mo. - So. 0.00 - 24.00 Uhr

DOKOM21 Internet-Support: Telefon 01805.930-10 50 Mo.-So. 8.00 - 18.00 Uhr (14 Ct./Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 42 Ct./ Min.)

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Gewerbe mit Herzblut Das Wohnungsunternehmen DOGEWO21, das in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert, bietet mehr als 40.000 Dortmundern ein Zuhause. Zu den Mietern zählen aber nicht nur Privatleute, sondern auch Gewerbetreibende. Sie tragen mit spannenden Angeboten zur Lebensqualität in Dortmund bei. Wie groß die Bandbreite ist, zeigen drei illustre Beispiele.

Freie Kunstschule Pia Dudenstraße 4, 44137 Dortmund Nächste Haltestellen: U42 »Städtische Kliniken« oder U46 »Saarlandstraße« www.kunstschulepia.de, Pia Bohr in der Mach ma-Videoreihe: https://vimeo.com/215987420 Malen, zeichnen, modellieren oder plastizieren: Das können die Schüler in der Freien Kunstschule Pia lernen. Erfahrene Dozenten vermitteln grundlegende praktische Fertigkeiten und gewähren zusätzlich Einblicke in die Kunsttheorie. Besonders beliebt sind die Kinderkurse, die sich an Nachwuchskünstler im Alter von 4 bis 15 Jahren richten, sowie die Eltern-­ Kind-Gruppen. Bildhauerin und Kunstschulleiterin Pia Bohr: „Bei uns gibt’s lebendige Kunst zum Anfassen. Dabei stehen Kreativität und Leidenschaft im Vordergrund. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, mit welcher Begeisterung gerade die Kinder zu Werke gehen.“

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Lebensräume

Zweirad Groß Kronprinzenstraße 140, 44135 Dortmund Nächste Haltestellen: U43 »Funkenburg« oder 452 »Bismarckstraße« Telefon: 0231.41 14 56 Hollandrad, Mountainbike, Fixie oder E-Bike: Zweirad Groß im Kaiserstraßen-Viertel ist breit aufgestellt und bietet umfassenden Service – von der Frühjahrsinspektion bis zum Einspeichen der Laufräder. Inhaber Dieter Groß berät mit jahrzehntelanger Expertise und setzt auf besondere Kundennähe. Auch im Sortiment: kleine MotorRoller. Mechaniker-Meister und Inhaber Dieter Groß: „Fahrradfahren wird gerade im City-Bereich immer beliebter. Denn es ist praktisch, umweltbewusst und gesundheitsfördernd. Und wenn es mal irgendwo hakt, sind wir der Problemlöser von nebenan.“

Check Matt Autofolierung Immermannstraße 29F, 44147 Dortmund Nächste Haltestellen: U41 »Immermannstraße/Klinikzentrum Nord« oder 412 »Immermannstraße/Klinikzentrum« www.check-matt.de Lamborghini, Ferrari, aber auch Opel Corsa oder Golf: Nahezu alle gängigen Auto-Modelle können im ehemaligen Straßenbahn-Depot mit Hilfe von PVC-Folien einen völlig neuen Look erhalten. Inhaber Daniel Schicker kreiert für seine Kunden, die sogar aus dem Ausland nach Dortmund kommen, extravagante Kroko-, Leder- oder Holographic-Designs. Auch grelle Neonfarben oder Chrom-­MattOptiken sind beliebt. Prominentester Kunde: Ein ehemaliger BVB-Kicker und Sportwagen-Fan, der kürzlich nach London wechselte. Check-Matt-Finanzministerin Pamela Jentsch: „Die Folien lassen sich jederzeit wieder entfernen und sind die günstige Alternative zu einer neuen Lackierung. Wenn unsere Kunden ihre verwandelten Autos zum ersten Mal sehen, bekommen sie oft glänzende Augen.“

Von der Kita bis zum Bäcker Neben 16.400 Wohnungen vermietet DOGEWO21 derzeit 121 gewerbliche Immobilien in ganz Dortmund – darunter befinden sich alleine 17 Kindertages­ stätten. Zu den Mietern zählen außerdem zahlreiche Bäcker, Friseure, Kiosk-Besitzer, Ärzte und Supermarkt-Betreiber. Sie tragen zur wichtigen Infrastruktur für den alltäglichen Bedarf in den Quartieren vor Ort bei.

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Die zehn großen Fernanzeiger in der City sind nur ein Baustein des Projekts ITCS, mit dem sich u. a. auch die Genauigkeit und die Prognose in der Fahrgastinformation deutlich verbessern.

Wenn man’s ganz genau nimmt Zehn Fernanzeiger informieren die ÖPNV-Kunden seit dem letzten Sommer über die Abfahrtszeiten ihrer Bahn. Ein Service, der sehr gut angenommen wird und doch nur ein Teil eines sehr viel größeren Projektes ist: des Projekts »Intermodal Transport Control System«, kurz ITCS. Dahinter verbirgt sich nicht weniger als die komplette Einbindung des Stadtbahnbetriebes in das vorhandene Betriebsleitsystem und die Verknüpfung mit dem Busbereich. Ein enormes Projekt zur Steuerung und Überwachung des Stadtbahnverkehrs mit mehreren großen Bausteinen, einer Laufzeit von vielen Jahren und einem Volumen von rund 16 Mio. €. Doch der Aufwand wird sich lohnen: Wenn die bisher über die sogenannte »Zugsicherung« georteten Stadtbahnen zukünftig zusätzlich über GPS geortet werden können, wird sich die Genauigkeit und Prognose in der Fahrgastinformation deutlich verbessern. Diese noch genau-

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ere »Echtzeit« kommt dann über die Zugzielanzeiger, Fernanzeiger und die DSW21- und VRRApp direkt beim Kunden an. Das ist besonders in den Fällen wichtig, in denen die Bahn mal Verspätung hat oder etwa wegen einer Störung ausgebremst wird. Bisher zeigt die Anzeige am Bahnsteig dann manchmal nur »Bahn verspätet« an – genauer geht es heute aus technischen Gründen meist nicht. Das wird sich mit dem neuen System ändern.

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Mobilität + Logistik

Der vielleicht größte Baustein, die Inbetriebnahme des Zentralsystems und die Einbindung der Stadtbahnen, hat gerade erst begonnen.

Und auch die Sicherung von Anschlüssen wird sich in Zukunft verbessern: Bisher können die mit Analog-Funk ausgestatteten Stadtbahnen nicht mit den mit Digitalfunk ausgerüsteten Bussen »kommunizieren«. Durch die Ausstattung der Bahnen mit Digitalfunk, die auch Teil des Projekts ist, wird dies aber möglich sein. Eine deutliche Verbesserung, wenn es z. B. beim Umstieg mal knapp werden sollte. Weitgehend abgeschlossen ist in diesem Zusammenhang die dafür nötige Ausstattung der Stadtbahntunnel und der Bahnhöfe mit Digitalfunk. Wie geplant konnte damit der Aufbau der Funk-In­ frastruktur bis Ende 2017 maßgeblich abgeschlossen werden. Und auch die zehn Fernanzeiger, die zum Projekt gehören, sind bereits aufgestellt. Doch der vielleicht größte Baustein, die Inbetriebnahme des Zentralsystems und die Ausstattung und Einbindung der Stadtbahnen, hat gerade erst begonnen. Dieser Teil des Projekts wird noch Jahre in Anspruch nehmen. Zwar sind die ersten fünf Niederflur-Stadtbahnen bereits mit der neuen Technik im Netz unterwegs, doch erst wenn die Technik im Zusammenspiel mit der Leitstelle reibungslos läuft, werden alle 47 Stadtbahnen dieses Typs ausgestattet. Bei dem Rest der Flotte, den Hochflur-Stadtbahnen, wird die Ausrüstung dagegen noch etwas länger dauern. Zwar werden auch hier bald erste Wagen mit der neuen Technik versehen, doch hängt

der weitere Zeitplan vom sogenannten »B-Wagen-Projekt«, der Modernisierung von 64 und Neubeschaffung von 26 Stadtbahnen, ab. Ein Projekt, an dem nicht nur viele DSW21-Bereiche von der Nachrichtentechnik über die Leitstelle und die Verkehrsplanung bis zum Fahrdienst beteiligt sind, sondern auch der Projektpartner Bogestra (Bochum und Gelsenkirchen) und der Lieferant T-Systems. Viele Stunden, Tage und Jahre werden hier noch zusammenkommen, bis die letzte neue Stadtbahn in das System integriert werden kann. Doch am Ende kommt es halt auf jede Minute an. Und da muss man es dann doch wieder ganz genau nehmen.

Qualitätsvereinbarung Saubere Fahrzeuge, pünktliche Fahrten, kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – die Qualität des ÖPNV-Angebots zu halten und zu optimieren ist eine Daueraufgabe. Das Qualitätsmanagement ist deshalb seit Jahren fest bei DSW21 verankert und wurde durch eine Qualitätsvereinbarung mit der Stadt Dortmund verbunden, die seit dem 1. Januar 2018 gilt. Für 25 Themen aus den Bereichen Betrieb, Personal, Information, Vertrieb und Service, Fahrzeuge, Haltestellen und Sicherheit wurden entsprechende Standards definiert. Deren Zielwerte werden jährlich im Dialog mit der Stadt festgelegt und von DSW21 gemessen und aufbereitet. Einmal im Jahr erhält die Stadt zukünftig einen ausführlichen Qualitätsbericht. Wenn nötig und möglich, werden daraus zeitnah Maßnahmen abgeleitet.

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Hier fährt die Zukunft

Leise surrend schiebt der neue Elektro-Pusher ein Flugzeug auf seine Parkposition.

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Mobilität + Logistik

Auch Nutzfahrzeuge wie Flugzeugschlepper werden elektrisch. Wie sich der E-Pusher am Dortmund Airport im Alltag behauptet. Dieselmotoren sind erprobt und leistungsstark. Und jetzt soll ein Elektromotor die bis zu 100 Tonnen schweren Flugzeuge schleppen? Ja, sagte der Flughafen und machte den Praxistest. Denn zunächst mussten offene Fragen geklärt werden: „Wie schlägt sich ein Elektro-Flugzeugschlepper bei Kälte? Wie lange ist er einsatzbereit, ehe er geladen werden muss?“, nennt Andreas Pfeiffer zwei Themen, die ihn und seine Kollegen vom Bodenverkehrsdienst beschäftigten. „Doch die E-Fahrzeuge sind die Zukunft, und das hat der Elektro-Pusher in der Testphase bewiesen.“ Leise surrend fährt seit November 2017 also das erste Fahrzeug seiner Art über das Vorfeld des Dortmunder Flughafens. Momentan muss der E-Pusher alle zwei Tage geladen werden – und das passiert während der Betriebsruhe in

der Nacht. Selbstverständlich gibt es auch Unterschiede zum Diesel-Modell. „Das ist aber nur eine Gewöhnungssache“, kommentiert Andreas Pfeiffer das etwas andere Fahrgefühl. „Der Schlepper hebt das Flugzeug etwas langsamer an, aber die Leistung ist durch das hohe Drehmoment sofort da.“ Und er hat noch weitere Vorteile: Mehr Komfort in der Fahrerkabine, kein Lärm, keine Abgase, worüber sich auch Pfeiffers Kollegen – die sogenannten Ramp Agents – freuen, die als Schnittstelle zum Cockpit direkt neben dem Pusher stehen. Elektromobilität aus Überzeugung: Es ist nicht das erste Mal, dass der Dortmunder Flughafen den Schritt zur Elektromobilität vollzieht. Neben Lastenfahrrädern und Autos sind am Flughafen auch Gabelstapler und Kofferwagen in der E-Variante im Einsatz.

Andreas Pfeiffer vom Bodenverkehrsdienst ist vom elektrischen Flugzeugschlepper überzeugt.

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Seit dem 25. Februar wird das Gebiet PHOENIX West neben der Linie 445 auch von der Linie 451 erschlossen. Bei Konzerten in der Phoenixhalle fährt zudem ein Shuttle-Bus zwischen Halle und Hörde Bahnhof.

Mehr Busse, stärkere Takte Der Logistikpark Westfalenhütte im Nordosten der Stadt boomt. Und auch auf dem Gelände PHOENIX West in Hörde geht das Wachstum weiter. Im Rahmen des Fahrplanwechsels am 25. Februar hat DSW21 diese Gebiete nun deshalb mit mehr Bussen und stärkeren Takten noch besser angebunden. Der Logistikpark Westfalenhütte ist für die Tausenden dort Beschäftigten mit den Linien 416 (aus Richtung Stadt) und 417 (aus Richtung Kirchderne) gut erreichbar. Beide Buslinien sind an die Stadtbahnlinien U44 (»Westfalenhütte») und U42 (»Kirchderne«) sowie die

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Bahnlinie RB 50/51 (»Do-Kirchderne Bf.«) angebunden. Der Fahrplan, der auf die Schichtzeiten der Unternehmen abgestimmt ist, wurde wegen der guten Resonanz nun erweitert. Die Linie 416 (Borsigplatz – Logistikpark Westfalenhütte) fährt jetzt zu den Zeiten des

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Mobilität + Logistik

Die Fahrzeiten der Linien 416 und 417 im Bereich Westfalenhütte wurden wegen der guten Resonanz ausge­weitet.

Schichtbeginns und -endes montags bis samstags im 10-Minuten-Takt mehrere Haltestellen auf dem Gelände an. Abends wird ab 21 Uhr ein 30-Minuten-Takt eingerichtet, der gegen Mitternacht durch zusätzliche Fahrten verstärkt wird. Einige Fahrten werden zudem bis Hauptbahnhof verlängert bzw. starten von dort. Zwei Fahrten um Mitternacht gehen außerdem direkt zur Reinoldikirche, was den Umstieg in den NachtExpress oder Züge der Bahn ermöglicht. Ergänzt wird das Angebot im Bereich der Westfalenhütte durch die Linie 417 (Kirchderne – Logistikpark Westfalenhütte), die bereits im Sommer 2017 verstärkt wurde. Hier fahren die Busse zu den Schichtwechselzeiten im 20-Minuten-Takt. Auch im Bereich PHOENIX West in Hörde wächst die Nachfrage stetig. Um den nördlichen Teil des Geländes besser anzubinden, wurde die neue Linie 451 (Hörde – Technologiepark) mit den neuen Haltestellen »PHOENIX Viadukt« »Heinrich-Nixdorf-Straße«, »Robert-Schuman­­ Straße« und »PHOENIX Park« eingerichtet. Sie fährt montags bis freitags im 30-Minuten-Takt ab Hörde Bahnhof (zwischen 7.30 und 8.30 Uhr sowie 14.30 und 19.00 Uhr) und ab »PHOENIX Park« (um 13.00 Uhr sowie zwischen 14.00 und 19.00 Uhr). Die Linie 445 (Hörde - Technologiepark) fährt zudem abends eine Stunde länger, dafür wird der Takt nachmittags verringert.

Auch die Phoenixhalle, die seit November letzten Jahres zur Dortmunder Veranstaltungslandschaft gehört, ist nun besser angebunden. Dank eines KombiTicket-Vertrages können Konzertbesucher die Halle bequem mit einem direkten Shuttle-Bus (Hörde Bf. – PHOENIX Halle) erreichen und diesen auch für den Rückweg nutzen. Am Hörder Bahnhof ist dann die Weiterfahrt mit zahlreichen Buslinien und der Stadtbahnlinie U41 möglich. Alle Fahrten sind in der DSW21- und VRR-App sowie in der Fahrplanauskunft auf www.busund-bahn.de (mobil: bub.mobi) zu finden. Das Fahrplanbuch ist zudem für 1 € im KundenCenter Petrikirche und in den Vertriebsstellen erhältlich.

Baustelle Schüruferstraße Die aufwändigen Baumaßnahmen auf der Schüruferstraße werden auch 2018 erhebliche Auswirkungen auf die Buslinien 440 und NE40 (Lütgendortmund – Aplerbeck) sowie 437 (Aplerbeck – Sölde) haben. Mit Beginn der Arbeiten der Stadt Dortmund im Laufe des Jahres werden größere Umleitungen und Fahrplanänderungen zwischen Aplerbeck, Schüren und Hörde nötig sein. Informationen dazu finden Sie kurzfristig auf www.bus-und-bahn.de, in den Medien sowie vor Ort an den Haltestellen.

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Stadtleben

Eine Stadt zeigt ihre Gesichter

Cityfest Sa | So 5. + 6. Mai 2018 Sa 11.00–23.00 Uhr | So 12.00–19.00 Uhr 10 Bühnen | Live Acts | Infostände | Spiel & Sport | Kulinarisches aus aller Welt

dortbunt.de | facebook.com/dortbunt Gefördert von:

Dortmund ist eine Stadt der Vielfalt und hat viele Gesichter. Tausende Mosaiksteine fügen sich täglich neu zu einem Gesamtbild einer sympathischen, modernen und demokratischen Metropole zusammen. Menschen, die zum ersten Mal Dortmund besuchen, aber auch Menschen, die schon lange hier leben, erkennen stets neue Facetten, die sie begeistern. Nicht umsonst ist das Motto der städti­ schen Imagekampagne: »Dortmund überrascht.Dich« All diese überraschenden Elemente sollen beim Cityfest »DORTBUNT!« gefeiert werden. Am 5. und 6. Mai 2018 zeigt die Stadt ihre Tausend bun­ ten Gesichter: An vielen Plätzen, Bühnen und

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Orten in der gesamten Dortmunder City präsentieren sich Institutionen, Vereine, Verbände, Initiativen, Kirchen, Gewerkschaften, Kulturschaffende, Behörden und viele mehr. Die Programmgestaltung an den jeweiligen Orten liegt in unterschiedlicher Verantwortung. An beiden Tagen gibt es selbstverständlich auch vielfältige internationale gastronomische Angebote. Aktuelle Infos finden Sie unter www.dortbunt.de

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DEW21Kultur

Die Dortmunder Punk-Urgesteine »The Idiots« treten am 5. Mai beim Festival DORTBUNT auf. Weitere Acts runden das Programm auf der DEW21-Bühne ab.

Kulturbeutel

Von DEW21 unterstützte Veranstaltungen

April 6. April Dortmund Calling (DEW21 E–Bike-­ Festival), DEW21 Festivalbühne, Eintritt frei, ab 18.00 Uhr Mai 5.-6. Mai Dortmund Calling (DORTBUNT-Festival), DEW21-Bühne, Hansaplatz, Eintritt frei, ab 17.00 Uhr bzw. 12.00 Uhr Informationen zum Bandwettbewerb Dortmund Calling und weitere Termine finden Sie unter www.dew21kultur.de. Mehr zum DEW21 E–Bike-Festival und zu DORTBUNT lesen Sie auf den Seiten 12/13 und 26.

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Große Sprünge macht das »DEW21 E–Bike Festival Dortmund 2018 presented by SHIMANO« bei seiner dritten Auflage vom 6. bis 8. April: Rund um die Reinoldikirche und in der Fußgängerzone kann der elektrische Drahtesel in allen Varianten bestaunt und getestet werden. Neben rund 900 Testrädern und viel Zubehör, Kleidung und Accessoires warten aber auch zahlreiche Vorführungen, Rennen und Bandauftritte auf die Besucher. Unser Tipp: Der DEW21-Familientag am Sonntag (8. April) mit vielen Angeboten für Groß und Klein. Außerdem in dieser Ausgabe zum Thema E-Mobilität: Wie sich DSW21 auf die Anschaffung von E-Bussen vorbereitet und wie sich der Elektro-Pusher am Dortmunder Flughafen in der Praxis schlägt.


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einundzwanzig Ausgabe 1/2018 by Dortmund - Issuu