Magazin Ausgabe 2/22
BVB-Frauen Bodenständig unterwegs
Bodenständig unterwegs Echtes Pöhler-Feeling auf den Plätzen, Spielerinnen, die Spaß am Kicken versprühen, Aufbruchsstimmung bei den Fans: Das erste Jahr der BVB-Frauenmannschaft in der Kreisliga A war ein voller Erfolg. Zu den Auswärtsspielen nach Lünen, Wambel oder Sölderholz fuhren die Spielerinnen einfach bodenständig mit dem Linienbus von DSW21. Der auffällig schwarzgelb beklebte Bus ist im normalen Linienbetrieb unterwegs, wenn er nicht eine Fußball-Sonderfahrt hinlegt. Eine Verbindung, die kein Zufall ist, denn 21 unterstützt die Mannschaft von Anfang an als Partner. Nach der ersten Saison ist klar: Das passt zu 109 %. Die 21 steckt aber auch in vielen weiteren Themen in der Stadt: Im Hafen, wo man an der Schiffstechnik von Morgen tüftelt und für künstlerisch gestaltete Betonwände sorgt. Bei DOKOM21, die sich gegen Mobbing einsetzt, und bei DOGEWO21, die sich um energetische Sanierung kümmert. Beim Verkehrsbetrieb DSW21, der den Fahrgästen einige echte Highlights bei den neuen Stadtbahnen bieten wird. Die Unternehmen ducken sich aber auch bei unangenehmen Themen nicht weg: Sie erfahren hier, wie sich DEW21 und DONETZ in Sachen Versorgungssicherheit beim Gas aufstellen und wie sich die Entwicklung der Energiepreise darstellt. Und Sie erfahren auch, was die Auszubildenden von DSW21 und DEW21 auf einer Bildungsreise nach Auschwitz über Antisemitismus lernen. Wie alle diese Themen zusammenpassen? Durch die 21, denn die Unternehmen mit der 21 am Ende sorgen für Mobilität und Logistik, Energie und Wasser, Lebensräume und Datennetze in der Stadt.
Inhalt einundzwanzig
Pionierinnen in Schwarzgelb S. 3 Eine Reise, die Spuren hinterlässt Weltpremiere für Grusel-Fans
Bringdienste mit kleinen Schiffen
S. 22
Nachhaltiger E-Commerce S. 24 S. 6
S. 27
Mobilität + Logistik
Wenn’s schnell gehen muss S. 9 5 Highlights für Fahrgäste S. 14
3 x Reiselust Günstig mobil mit dem 9-Euro-Ticket
S. 26
S. 27
Lebensräume
S. 16
Verbindende Kunst
S. 12
Nachhaltig entlastet
S. 18
Datennetze
Nein zu Cyber-Mobbing
Energie + Wasser
„Die Politik muss alle Optionen prüfen“
Gemeinsam Schäden vermeiden
S. 20
S. 10
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Pionierinnen in Schwarzgelb Die Frauenfußball-Mannschaft des BVB startet durch
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Im Spiel gegen Ay Yildiz Derne konnten die BVB-Frauen vorzeitig den Meistertitel klar machen. 665 Fußballfans zog es zum Trainingsgelände nach Brackel.
2021 – im Markenjahr der 21-Gruppe – startete auch beim BVB eine neue Ära. Die erste Frauenmannschaft in den schwarzgelben Jerseys wurde gegründet, und die 21 war von Anfang an als Partner dabei. Die Spielerinnen bewarben sich Corona-bedingt noch mit Videoclips. Aber schnell war klar, die Geschichte hat riesiges Potenzial. Denn viele junge Spielerinnen zog es zum BVB. Etliche Kreisliga-Duelle später ist die erste Saison von Erfolgen gekrönt, nach Redaktionsschluss dieser einundzwanzig-Ausgabe kann es sogar eine Super-Saison mit dem Double-Gewinn gewesen sein (deshalb lest die Fortsetzung dieser Geschichte auf www.21.de). 9.30 Uhr am 1. Mai, die Spielerinnen treffen ein, sind zum Teil schon da. Denn um 9.45 Uhr geht es in die Nachbarstadt Lünen für eine der (voraussichtlich) letzten Begegnungen in der Frauen- Kreisliga. Diesmal fahren die Spielerinnen und das Trainerteam im BVB-Damen-Mannschaftsbus von 21 – ein Linienbus mit der Wagen-Nummer 1070 in komplettem Schwarz mit dem markanten Spruch am Heck: »Schön, dass du hinter uns stehst!"« Tatsächlich gibt es an diesem Maimorgen einige Staus vor den Ampeln, und die Autofahrer*innen können die Botschaft in Ruhe genießen. Apropos: Meister ist Frau schon. Denn eine Woche vorher wurde die blitzsaubere Bilanz aus durchweg gewonnen Spielen mit einem un-
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aufholbaren Punktestand gekrönt. Der Gegner Ay Yildiz Derne hielt tapfer dagegen, aber am Ende gewannen die BVB-Damen unter den Augen von Abteilungsleiterin Svenja Schlenker und Geschäftsführer Carsten Cramer auch dieses Match. Und das vor großer Kulisse mit 665 Zuschauerinnen und Zuschauern auf der Tribüne am Trainingszentrum in Brackel (Hohenbuschei). In der Woche dann am Donnerstagabend das Pokalspiel gegen Wambel – ein Gegner aus einer höheren Spielklasse, der auch bezwungen werden konnte. Es war etwas schwieriger, aber nicht unmöglich. Und 350 Fans standen wieder 2/2022
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Der hintere Bereich des Linienbusses hat sogar eine gemütliche Plauderecke. Damit ist der Bus eine der entspanntesten Formen der An- und Abreise.
an der Seite – aber natürlich für die Frauen aus Wambel und den BVB. Denn auch in den anderen Vereinen begeistern die Frauenmannschaften. Das erklärt auch, warum es zwei Kreisligen gibt, deren Meister dann noch einmal um den Aufstieg kämpfen müssen. Ein Modus (K.O.-Spiele), der die Liga zusätzlich spannend macht. Heute in Lünen gibt es ein riesiges Kuchenbüffet, dazu die obligatorische Bratwurst, Pommes, Getränke. Bier ist auch erlaubt. In der BVB-Fußball akademie, dem Ausweichquartier solange die Rote Erde saniert wird, ist es dagegen streng verboten – Jugendfußball und Alkohol/Zigaretten gehören nicht zusammen. Aber hier spielen erwachsene Frauen vor erwachsenen Fans – und Fußball ohne Bier ist für manche Zuschauer*innen wie ein Spiel ohne Ball. Immerhin: Maiks Manta-Teller aus dem BVB-Verpflegungswagen schmeckt bei BVB-Heimspielen immer gleich gut – ob mit Wasser oder dessen Veredelung.
wo die Frauen ein Trainingslager mit einer Bildungsreise und dem Besuch der Gedenkstätte Auschwitz verknüpften. So verrückt ist man eben in der Fußball-Hauptstadt Dortmund. Rentner Rainer kommt aus Krefeld und bereut keine Minute, die er seine BVB-Frauen anfeuert. Der 21 als Partner geht es mittlerweile genauso. Wir fiebern mit. Wir begleiten die Spiele auf Twitter und fassen die Spieltage in der APP21 für Mitarbeitende zusammen. Wir sind Teil des ambitionierten Projekts und freuen uns auf die Zukunft. Was die zweite Maihälfte gebracht hat, erfahrt ihr also bei uns unter www.21.de.
Klare Ansage an die Autos hinter dem Bus und natürlich eine nachhaltige Botschaft für den Umstieg: auf den Nahverkehr und hin zum Frauenfußball.
Doch abseits des BVB ist die kulinarische Reise bunt, bei dem einen Verein gibt es Dürüm (türkische Spezialitäten), andere Klubs bieten die Kuchenauswahl einer mittelgroßen Bäckerei, wieder andere überzeugen durch Meterwürste oder ausgefuchste Grillangebote. Immer günstig, immer nah dran. Viele Fans folgen deshalb den BVB-Frauen wie auf der Rückseite des Busses gefordert: Sie stehen bei Wind und Wetter und zu jeder Uhrzeit hinter dem Team. Sogar aus Winterberg reisen sie an, und einige positiv Verrückte trieb es sogar im Januar zum Testspiel bis nach Polen,
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Eine Reise, die Spuren hinterlässt Es war eine Dienstreise der anderen Art, zu der Auszubildende und Mitarbeiter*innen von DSW21, DEW21/DONETZ, EDG/DOGA, Borussia Dortmund und dem Deutschen Fußballmuseum im Mai aufbrachen. Sie führte nach Oświęcim – der polnische Name für Auschwitz. Und damit ist auch klar: Ein vergnüglicher Ausflug war das nicht, sondern einer, der tiefe Eindrücke hinterließ. Diese sieben Tage, darin waren sich alle einig, werden lange nachwirken.
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»Arbeit macht frei« – das zynische Motto der Nazis empfing die Häftlinge an der Eingangsschranke zum Stammlager Auschwitz 1.
Unter »Ausbildung« verstehen die kommunalen Unternehmen in Dortmund nicht nur, junge Menschen bestmöglich auf den Beruf vorzubereiten. Es geht ihnen auch darum, wichtige gesellschaftliche Themen zu vermitteln: Wertschätzung für das, was Demokratie ausmacht. Dass Freiheit und Meinungsfreiheit eben keine Selbstverständlichkeiten darstellen. Dass Offenheit und Toleranz die Grundvoraussetzungen für ein friedliches Miteinander sind. Dass Vielfalt bereichert. Und es geht darum, die Mitarbeitenden für Strömungen, Haltun gen und Tendenzen zu sensibilisieren, die diesen gemeinsamen Wertekanon gefährden: Rassismus, Antisemitismus, Respektlosigkeit, Hass.
monatige Arbeit zulief. Ihr gingen Workshops und Seminare voran – u. a. eine Spurensuche in Dortmund und eine intensive Befassung mit der Frage, was Antisemitismus eigentlich ist, wo er historisch wurzelt, woran man ihn heute erkennt und wie man sich ihm entgegenstellen kann. Vor Ort in Auschwitz nahmen die Auszubildenden, ergänzt um eine Delegation aus den Personalabteilungen der Unternehmen, die Fäden wieder auf
Im »Buch der Namen« sind auf tausenden Seiten alle vier Millionen KZ-Opfer aufgeführt. Einige der Auszubildenden gingen auch auf die Suche nach dem eigenen Familiennamen.
Über die enge Zusammenarbeit der 21-Gruppe mit dem BVB und dem Deutschen Fußballmuseum kam im vergangenen Jahr die Idee auf, für Auszubildende ein Bildungsangebot zum Thema Antisemitismus aufzulegen. Wichtig: auf freiwilliger Basis. Niemand sollte unter Druck gesetzt werden. Doch das Interesse war gleich im ersten Jahr groß. Dabei profitierten DSW21, DEW21/DONETZ und die EDG/DOGA von der langjährigen Erfahrung, die sowohl Borussia Dortmund als auch das Fußballmuseum mit solchen Programmen haben. Auch die städtische Mahn- und Gedenkstätte Steinwache und die Beratungsstelle gegen Antisemitismus ADIRA waren eingebunden. Ein starkes, kompetentes Team. Die Bildungsreise nach Oświęcim war nur ein Modul, wenngleich das zentrale, auf das die mehr-
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Die Eindrücke der Bildungsreise nach Ausschwitz mit ihren Einblicken in den Abgrund der Menschlichkeit werden bei allen Beteiligten noch lange nachwirken.
und beschäftigten sich mit einigen Biografien und Familiengeschichten. So etwa mit der Geschichte der aus Schmallenberg stammenden Familie Frankenthal, die im März 1943 vom Dortmunder Südbahnhof aus deportiert wurde. Vater Max und Mutter Adele ermordeten die Nazis im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Die Söhne Ernst und Hans wurden in Auschwitz-Monowitz beim Bau eines Chemiewerkes für die I.G. Farben als Zwangsarbeiter eingesetzt. Sie überlebten. Hans Frankenthal kämpfte später bis zum seinem Tod im Jahr 1999 um Entschädigung. Er hat ein bewegendes Buch geschrieben (»Verweigerte Rückkehr – Erfahrungen nach dem Judenmord«) und in den 90er Jahren für das Haus der Geschichte in einem Video-Dokument über seine Erlebnisse im KZ berichtet. Quellen, mit denen sich die Azubis intensiv auseinandersetzten. Auf diese Weise entstand eine Verknüpfung zwischen dem Nazi-Terror und Dortmund. Die Geschichte erhielt Namen. Die Namen bekamen Gesichter. Und während der jeweils mehrstündigen Führungen durch das Stammlager Auschwitz, das Vernichtungslager Birkenau und den Ort Monowice bekam das Grauen eine Dimension, die schwer zu fassen und noch schwerer zu verarbeiten ist. Lager von der Größe einer Stadt, die nur den einen Zweck hatten: In möglichst kurzer Zeit möglichst viele Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma, körperlich Beeinträchtigte, Homosexuelle und politisch Unbequeme umzubringen, nachdem man sie zuvor schikaniert, gedemütigt, gequält,
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gebrochen und ihnen jede Würde genommen hatte. Mehr als eineinhalb Millionen waren es am Ende. Nur in Auschwitz. Es gab viele bewegende Momente während der Führungen. Gesprochen wurde wenig. Zu bedrückend war die Atmosphäre. Zu erschütternd waren die Eindrücke von unmenschlichen Haftbedingun gen. Von Strohmatratzenlagern in zugigen Baracken. Dunkelzellen, Todeswänden, Galgen, Gaskammern und Krematorien. Schweigend ging die Gruppe durch Räume, in denen die Koffer, die Kleidung, die Schu he, die Brillen und sogar die abgeschorenen Haare der Opfer hinter Glas liegen. Durch lange Gänge, bis unter die Decke gesäumt von Porträtfotos, die bei der Registrierung der KZ-Insassen aufgenommen wurden. Durch den Raum mit dem »Buch der Namen«, in dem die vier Millionen KZ-Opfer alphabetisch geordnet auf tausenden Seiten aufgelistet sind. An der alten Rampe in Birkenau, dort, wo die Deportationszüge ankamen, als die Gleise noch nicht bis ins Lager führten, legte die Gruppe aus Dortmund im Gedenken an die Opfer rote Rosen nieder. Es gab niemanden, der dabei nicht mindestens schwer schlucken musste. Für die Personalverantwortlichen der beteiligten Unternehmen war noch vor Ort klar, dass dieses Bildungsprogramm kein einmaliges Angebot bleiben kann. Es wird künftig in jedem Jahr stattfinden. Und von den Azubis kam die ebenso eindeutige Rückmeldung: Das ist gut so! 2/2022
Mobilität + Logistik
Datteln Postamt
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Datteln An der Schwankenburg H
Datteln Bus Bf.
H Waltrop Rathaus H
Waltrop Am Mühlenteich
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Waltrop Goethestr.
DO Mengede Amtshaus H H HH DO Mengede Markt
DO Mengede Bf.
DO Im Apen H DO Zum Hallenbad
DO Kokerei Hansa
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H DO Huckarde Bushof DO Huckarde Markt
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H DO Wittener Str. H DO Dorstfeld S H
DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung und NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes stellten das Konzept am 6. Mai vor.
DO Otto-Hahn-Str. H H H DO Martin-Schmeißer-Weg DO Meitnerweg
DO Bundesanstalt für Arbeitsschutz
H DO Universität S
Wenn’s schnell gehen muss
Wenige Haltestellen, kurze Reisezeiten und ein besserer Anschluss an die Schiene: Mit der neuen Expressbuslinie X13 sorgen DSW21 und Vestische für schnelle Verbindungen aus dem nördlichen Ruhrgebiet nach Dortmund. Ab dem 12. Juni verbindet die Linie X13 Datteln mit Waltrop und Dortmund, wo sie durch Mengede, Huckarde und Dorstfeld bis zur Universität und zum Technologiepark fährt. An mehreren Haltestellen auf der rund 26 km langen Strecke bestehen dabei Umstiegsmöglichkeiten auf den Regionalverkehr und die Stadtbahn. Die auffälligen weißen Busse verbinden damit nicht nur benachbarte Städte und Kreise, sondern schließen auch eine Lücke zwischen lokalem Busverkehr und überregionalem Schienenverkehr. Mit dem X13 startet auch der X42 zwischen Oberhausen, Bottrop, Dorsten und dem Movie Park. Weitere fünf Expressbuslinien werden voraussichtlich im Laufe des nächsten Jahres in Betrieb gehen. Das Land NRW stellt finanzielle Mittel für regionale Expressbusse zur Verfügung. In
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V:/Angebotsplanun
den kommenden Jahren investiert der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) damit pro Jahr 1,25 Mio. € in die ersten sieben XBus-Linien, die weitere Finanzierung der neuen Angebote sichern die Städte und Kreise. DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung freut sich über das neue Angebot: „Wir haben in unserem Positionspapier »Dortmund.Mobil 2030« eine Viel zahl an Maßnahmen und Projekten skizziert, mit denen wir unser Angebot vor dem Hintergrund der Verkehrswende noch attraktiver und leistungsstärker gestalten wollen. Der Start der XBus-Linie X13 läutet nun die Umsetzungsphase ein. Insbesondere für unseren Dortmunder Universitätscampus und das Technologiezentrum entsteht damit eine passgenaue neue Anbindung an den Einzugsbereich im nördlichen Ruhrgebiet.“
Der X13 fährt montags bis samstags von früh morgens bis ca. 21 Uhr im 30 Min.-Takt, abends und sonntags alle 60 Minuten. Weitere Infos und Fahrplanauskunft: www.bus-und-bahn.de
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Die hohen Energiepreise sind ein Thema, das auch in Dortmund viele Verbraucher*innen umtreibt.
„Die Politik muss alle Optionen prüfen“ Die exorbitant gestiegenen Energiepreise beschäftigen alle Verbraucher*innen und jeden lokalen Versorger, so auch die Dortmunder DEW21. Dessen Vertriebsleiter Dominik Gertenbach ordnet die aktuelle Lage im Interview ein. Herr Gertenbach, wie bewerten Sie die Situation bei den Energiepreisen? Wir haben es mit wirklich außergewöhnlichen Entwicklungen zu tun, die in dieser Dimension nicht vorhersehbar waren und auch für uns Neuland sind. Allein im vergangenen Jahr haben sich die Preise für Erdgas an den Börsen zu Spitzen-
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zeiten um bis zu 600 % erhöht. Bei den Strompreisen sprechen wir von einer Vervierfachung innerhalb weniger Monate. Außerdem kamen extreme Schwankungen innerhalb kürzester Zeit dazu. Bei den kurzfristigen Energiebeschaffungen, die normaler Bestandteil des Energiegeschäfts sind, sehen wir sogar mehr als zehnmal höhere Preise als 2/2022
Sieht bisher mittelfristig keine Anzeichen für eine Entspannung bei den Preisen: DEW21-Vertriebsleiter Dominik Gertenbach.
Energie + Wasser
einfach wegdiskutieren lässt. Unsere Vertriebskolleg*innen, die täglich im Service oder im Außen dienst diese Botschaften übermitteln müssen, werden das bestätigen, der Ton wird leider rauer.
im vergangenen Jahr. In Summe hat das alle bisher bekannten Markt- und Preismechanismen außer Kraft gesetzt. Diese Entwicklung wird nun durch den Ukraine-Krieg weiter verschärft. Die Energiepreise werden grundsätzlich von vielen Faktoren beeinflusst – auch die politisch gewollten und im Sinne des Klimaschutzes hohen CO2-Preise in der EU, der angespannte Flüssiggas-Markt oder die Corona-Pandemie spielen dabei eine Rolle. Die Großhandelspreise stiegen bereits vor dem Kriegsausbruch auf ein außergewöhnlich hohes Niveau. Der Krieg hat diese Entwicklung nochmal beschleunigt und verschärft. Dadurch werden auch bei uns weitere Preisanpassungen notwendig sein. Die Politik ist unseres Erachtens dabei auch gefragt und muss alle Optionen prüfen, wie die Bürger*innen bei steigenden Preisen entlastet werden können. Welche Konsequenzen haben sich daraus für DEW21 ergeben? Wir erleben gerade große Unsicherheiten bei unseren Handelspartner*innen, die unterschiedlich agieren und nicht immer in der bekannten Form Zusagen treffen können. Um bei diesen schwierigen Marktbedingungen überhaupt handlungsfähig zu bleiben und die Risiken für unser Unternehmen möglichst gering zu halten, mussten wir Preise anheben, haben die Anzahl unserer Tarifangebote reduziert und Laufzeiten angepasst. Bei unseren Geschäftskund*innen versuchen wir, bestmöglich die jeweiligen Bedürfnisse zu berücksichtigen und vereinbaren individuelle Arrangements. Trotz dem sind die enormen Preissteigerungen natürlich eine Belastung, die sich bei den Kund*innen nicht
Wie werden sich die Preise weiter entwickeln? Wir können nicht vorhersagen, wie sich das Preisniveau langfristig entwickelt. Aber vieles spricht dafür, dass eine spürbare Entspannung vorerst nicht zu erwarten ist. Dabei ist die Sorge einer Gasverknappung durch den Krieg zwischen der Ukraine und Russland sicherlich ein Faktor, der zu dieser Entwicklung weiter beiträgt. Der Blick auf die kommenden zwei bis drei Jahre zeigt aufgrund vieler Faktoren bisher keine Anzeichen von Entspannung. Wie können Lösungen aussehen? DEW21 und die gesamte Energiebranche sehen mit Sorge, dass die soeben skizzierte Preisentwicklung zu einem drängenden Problem für viele Kund*innen wird. Die Frage der Bezahlbarkeit von Energie kann aber immer nur gemeinsam von Politik und Energiewirtschaft beantwortet werden. Daher läuft ein intensiver und enger Austausch mit allen Beteiligten, und es wird mit Hochdruck an tragfähigen Konzepten gearbeitet.
So lässt sich Energie sparen Schon mit kleineren Maßnahmen kann man auch jenseits der Heizperiode effektiv Strom und Gas sparen. DEW21 verrät einige wertvolle Tipps: Sparen beim Kochen: • Kochen Sie grundsätzlich mit geschlossenem Topf. Bei längerer Gardauer benutzen Sie besser Schnellkochtöpfe. • Nutzen Sie die Nachwärme des Backofens: Schalten Sie also das Gerät bereits fünf bis zehn Minuten vor Ende der Garzeit aus. Sparen bei der Warmwasser-Aufbereitung: • Die Einstellung der Warmwassertemperatur sollte nicht über 60 Grad Celsius liegen. Damit senken Sie Ihren Energieverbrauch. • Duschen ist günstiger als Baden: Ein Vollbad verbraucht etwa drei Mal so viel Energie und Wasser wie eine dreiminütige Dusche.
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Verbindende Kunst
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Lebensräume
Die Kunst-Aktion unterstreicht die weltoffene Zukunftsvision für das Areal an der nördlichen Speicherstraße.
An der nördlichen Speicherstraße sorgt d-Port21 für hochkarätige Graffiti- und Street-Art. Zahlreiche Künstler*innen haben sich an der mehr als 600 Meter langen »Hallo of Fame« kreativ betätigt. Dortmund ist um ein Graffiti- und Street-Art-Projekt mit besonderer Strahlkraft reicher: Im neu entstehenden Quartier für alle an der nördlichen Speicherstraße haben die Stadt Dortmund und d-Port21 – eine Tochter von DSW21 und Dortmund Hafen – eine so genannte »Hallo of Fame« eröffnet. An der rund 600 m langen Mauer, die das Areal in westlicher Richtung umgibt, können Graffiti-Künstler*innen ihre kreativen Ideen aufsprühen. Mehr als hundert von ihnen haben bereits zur Spraydose gegriffen. Zur Besichtigung ist die Mauer frei zugänglich.
Motive – wie in der Szene üblich – hin und wieder von anderen Künstlern übermalt werden, erlebt man jedes Mal eine kleine Überraschung vor Ort. Das Projekt ist lebendig und unglaublich vielschich tig.“ Die mitunter spektakulären Motive würden aber nicht nur von Kunstinteressierten aus der ganzen Region, sondern auch von der Nachbarschaft und von Passantinnen und Passanten wahrgenommen. Happe: „Ich habe schon mehrfach beobachtet, dass sich zwischen unterschiedlichsten Parteien spontan Gespräche entwickeln. Kunst hat eine enorme verbindende Kraft.“
„Wir wollen die Übergangsphase hier bewusst für eine Kunst-Aktion nutzen, die unsere weltoffene Zukunftsvision für das Areal unterstreicht. Wir schaffen damit zugleich Anknüpfungsmöglichkeiten zwischen der Nachbarschaft und den vielen anderen Interessensgruppen in diesem Bereich“, erklärt d-Port21-Geschäftsführer Ludger Schürholz. Positive Resonanz Die Resonanz auf das Street-Art-Projekt, an dem auch die städtische Wirtschaftsförderung, das Quartiersmanagement Nordstadt sowie die am Hafen ansässige Agentur für Graffiti-Kunst und Design »More than words« mitwirken, ist jedenfalls positiv. „Es kommt eher selten vor, dass man so lange Wände zur Verfügung gestellt bekommt, auf denen man dann gemeinsam mit vielen anderen Künstler*innen sprayen kann. Daher ist die Location schon etwas Besonderes – auch wegen des Austausches untereinander“, sagt der regional bekannte Graffiti-Künstler Daniel Mosler aus Dortmund. Und Markus Happe von der federführenden Agentur »More than words« ergänzt: „Da die einzelnen
Die d-Port21-Geschäftsführer Jörg Jacoby (2.v.l.) und Ludger Schürholz (2.v.r.) bei der Eröffnung der »Hall of fame«im Frühjahr.
Was macht eigentlich d-Port21? Die Entwicklungsgesellschaft d-Port21 bereitet das Areal in Abstimmung mit der Stadt Dortmund für Unternehmen aus der Kreativ- und Digitalwirtschaft sowie Bildungseinrichtungen auf und vermarktet die Flächen. Mit seiner einladenden Hafenpromenade und Gastronomieangeboten wird das urbane Quartier in Zukunft allen Dortmunder*innen eine hohe Arbeitsund Aufenthaltsqualität bieten. Bis die Bauarbeiten dafür beginnen, bleibt noch etwas Zeit: In 2022 steht zunächst der Bebauungsplan auf der Agenda.
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Die 64 vorhandenen Bahnen werden baugleich mit den 26 neuen Bahnen modernisiert.
5 Highlights für Fahrgäste Bis die erste von 26 neuen DSW21-Stadtbahnen im Liniennetz unterwegs sein wird, werden noch einige Monate vergehen. Weil Vorfreude aber bekanntlich die schönste Freude ist, stellen wir jetzt schon einmal fünf Besonderheiten vor, die den Dortmunder Neuzugang auszeichnen. Jeder Zentimeter zählt Stadtbahnen, die wie ein Bus an der Haltestelle ein paar Zentimeter in die Knie gehen, damit der Einstieg leichter wird? Gibt es bisher in der Republik noch nicht, aber bald in Dortmund. Denn DSW21 ist das erste deutsche Verkehrsunternehmen, das die Luftfederung der Bahnen auch zum Absenken nutzt.
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Zusammen mit baulichen Maßnahmen am Fahrzeug wird damit die Barrierefreiheit nach Vorgaben der Behindertenverbände künftig optimal und flächendeckend hergestellt und oft auch übererfüllt. Der noch verbleibende Höhenunterschied zwischen Bahnsteig und Fahrzeug entspricht dann höchstens den vorgegebenen Zielvorgaben (5 cm), liegt aber oft darunter. 2/2022
Mobilität + Logistik
Mehr Sondernutzungsfläche Ob Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen – die Sondernutzungsflächen sind deutlich größer und jetzt von jeder Tür aus erreichbar. Eine echte Verbesserung für alle mobilitätseingeschränkten Fahrgäste oder diejenigen, die mit Kind und Kegel unterwegs sind. Wenn der Platz nicht von den oben genannten Gruppen belegt ist, kann aber ab 9 Uhr morgens auch mal ein Fahrrad mitfahren.
Grünes Licht für den Einstieg Eine Neuerung, die allen Fahrgästen, besonders aber älteren und mobilitätseingeschränkten sowie sehbehinderten Menschen zugutekommt, sind die Türampeln. Die auffälligen LED-Beleuchtungen signalisieren den Zustand der Türöffnung mit einem gut verständlichen Ampelsystem: Es informiert den Fahrgast mit einer grünen Anzeige, dass er entspannt durch die Türen gehen kann und blinkt rot, wenn der Schließvorgang begonnen hat. Bei durchgehendem Rot sind die Türen gesperrt und geschlossen und die Bahn ist abfahrbereit. Gefährliche Aktionen wie das Heranlaufen an ein abfahrendes Fahrzeug und das Schieben der Hände zwischen die Türen sollen so verhindert werden.
Ein Plus an Sicherheit DSW21 investiert bei den neuen Bahnen in innovative Technik, um Unfälle im Kupplungsbereich sowie das lebensgefährliche »U-Bahn-Surfen« zu verhindern: An den Fahrzeugköpfen angebrachte Ultraschallsensoren leuchten vorne den toten Winkel aus. Zusätzlich ist im Fahrer-Stand eine Kamera aufgeschaltet und zeigt ebenfalls den überwachten Bereich. Hinten überwachen die Sensoren den Kupplungsbereich und den Zwischenraum. Auch hier können Kameras aufgeschaltet werden.
Weniger Energie, mehr Klima Die mit 100 % Ökostrom betriebenen Dortmunder Stadtbahnen sorgen seit vielen Jahren für umweltfreundliche Mobilität. Jede Fahrt mit ihnen entlastet die Umwelt. Beim Energie-Verbrauch selbst machen die neuen Bahnen aber noch einmal einen ökologischen Quantensprung: Durch eine aufwändige Wärmedämmung, die in der Branche ein Novum darstellt, und neue Heiz-Anlagen sinken die Energiekosten um sagenhafte 70 %. Der Energie-Verbrauch für Heizleistungen jeder einzelnen Bahn verringert sich damit drastisch, womit DSW21 einen wichtigen Beitrag zur CO2-Ersparnis und zum Klimaschutz leisten kann.
Neu oder modernisiert? Wie kann man zukünftig neue von modernisierten Stadtbahnen unterscheiden? Ganz einfach: gar nicht. Denn die 64 vorhandenen Hochflurfahrzeuge werden baugleich zu den 26 neuen Bahnen modernisiert. So werden innerhalb weniger Jahre alle Stadtbahnen dieses Typs die gleichen hohen Standards erreichen. Ab Mitte 2024 werden alle Neufahrzeuge in Dortmund im Einsatz sein. Die Modernisierung der 64 Bestands fahrzeuge erfolgt ab 2023 bis 2029. Ab Ende 2024 geht das erste modernisierte Fahrzeug in den Linienbetrieb.
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Ein Mitarbeiter von DONETZ bei seiner Arbeit im Dortmunder Gasnetz. Ein Mindestdruck muss darin immer aufrechterhalten werden.
Gemeinsam Schäden vermeiden Akribisch bereitet sich Gasnetzbetreiber DONETZ auf eine mögliche Mangellage vor. Da private Haushalte vom Gesetzgeber besonders geschützt sind, richtet sich der Blick dabei auf bestimmte Gewerbekund*innen.
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Energie + Wasser
Bei einem Versorgungsengpass sind private Haushalte besonders geschützt, betont DONETZ-Geschäftsführer René Kattein.
Auch das Zufrieren von Leitungen zu verhindern muss man im Blick haben“, betont Kattein. Die angeschriebenen Unternehmen, von denen sich drei Viertel zurückgemeldet haben, sollen prüfen, inwieweit sie auf andere Energieträger umsatteln können – oder ob sie im Mangel-Fall mit Teilstilllegungen zurechtkämen. Diese Einsparpotenziale werden im Rahmen einer Meldekette (Kaskade) vom Fernleitungsnetzbetreiber, der für die Systemstabilität verantwortlich ist, im Bedarfsfall angefordert. Seit Ausrufung der Frühwarnstufe durch das Bundeswirtschaftsministerium erfolgen diese Meldungen täglich. So etwas passiert nicht alle Tage: Wegen des Ukraine-Krieges und den möglichen Folgen hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck Ende März die Frühwarnstufe aus dem nationalen Notfallplan Gas ausgerufen. Dies bedeutet nicht, dass eine akute Mangellage vorliegt. Aber die gesamte Branche ist aufgerufen worden, Vorsorgemaßnahmen für den Ernstfall zu ergreifen.
„Unsere Fachleute sind mit allen Betrieben, die uns ein Feedback gegeben haben, im engen Austausch“, sagt Kattein und schränkt zu gleich ein: „Als Netzbetreiber können wir aber nur von draußen agieren. Im Innern, also in den Unternehmen selbst, müssen sich diese kümmern, verschiedene Szenarien durchspielen und im Anforderungsfall ihren Gasverbrauch reduzieren.“
Der Dortmunder Versorger DEW21 und seine Tochter DONETZ, die das lokale Gasnetz betreibt, waren zu diesem Zeitpunkt bereits inmitten der Vorbereitungen für den Fall, dass irgendwann weniger Gas zur Verfügung stehen sollte als gebraucht wird. „Wenn es zu einem Engpass kommen sollte, sind private Haushalte und Einrichtungen wie Krankenhäuser, Pflegeheime, Schulen und Kindergärten gesetzlich besonders geschützt“, stellt René Kattein, Geschäftsführer des Ressorts Service und Netzsteuerung bei DONETZ, klar. Dies heißt im Umkehrschluss: Die Gas-Versorgung von Gewerbekund*innen wie etwa Versicherungen, Verwaltungen, Logistikbetrieben oder Bau märkten hätte in einer Mangellage nachrangige Priorität.
Grundrauschen im Netz Netzbetreiber DONETZ steht bei einer möglichen Lieferreduzierung vor der Herausforderung, immer einen Mindestdruck – eine Art Grundrauschen – im Netz aufrechterhalten zu müssen. Sonst ist das reibungslose spätere Hochfahren gefährdet. Ganze Netzteile abzuklemmen kommt nicht in Frage, allenfalls das Sperren von einzelnen Anschlüssen. Auch vor diesem Hintergrund sieht Kattein Rufe, die bestehende Priorisierung zu ändern, kritisch. „Bei insgesamt rund 200.000 Privathaushalten könnten wir nicht mehr differenzieren. Wir wüssten nicht, wen wir in welcher Lebenslage damit treffen. Alle privaten Haushalte würden gleichbehandelt.“
Enger Austausch mit dem Gewerbe DONETZ hat Kontakt zu rund 160 Dortmunder Gewerbekund*innen aufgenommen, welche nicht in die besonders schützenswerte Kategorie fallen. „Wir wollen alles tun, um gemeinsam Schäden zu vermeiden – beispielsweise an Betriebsanlagen, an Produkten oder sonstigem Material.
Damit der Ernstfall nicht eintritt, laufen auch auf politischer Ebene die Bemühungen auf Hochtouren, die Gasabhängigkeit von Russland zu reduzieren. Aber auch alle Verbraucher*innen könnten mithelfen, so Kattein: „Wenn man seine Heiztemperatur um ein Grad absenkt, kann man rund 6 % seines Energieverbrauchs sparen. Jeder kann einen Beitrag leisten.“
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DOGEWO21-Heizungsexperte Andreas Wachter (l.) und Hausmeister Jörg Dieske haben am Langeloh ein ambitioniertes Klimaschutz-Projekt vor der Brust.
Nachhaltig entlastet DOGEWO21 stellt die Wärmeversorgung von 129 Wohnungen in Löttringhausen auf ganz neue Beine. So senkt das Dortmunder Wohnungsunternehmen den Energieverbrauch der Mieter*innen spürbar und schont auch noch das Klima.
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Bereits 2004 wurde die Fassade mit einer Photovoltaik-Anlage bestückt.
Lebensräume
von etwa acht Kilometern. „Wir stellen dabei von einem so genannten Ein-Rohr-System auf ein Zwei-Rohr-System um. Jeder Heizkörper erhält dabei eine eigene Vorlauf- und Rücklaufleitung. So werden alle Heizkörper gleichwertig und bestmöglich versorgt. Allein durch diese Umstellung sparen wir rund 10 % an Energie“, skizziert Wachter die Vorzüge.
Im »einundzwanzig«-Interview zu Jahresbeginn hatte Klaus Graniki die besondere Bedeutung von energetischer Sanierung und Klimaschutz hervorgehoben. Die Mieter*innen im Löttringhauser Hochhaus am Langeloh 4 sehen nun bereits, wie ernst es dem DOGEWO21-Geschäftsführer damit ist: Nach der Wärmedämmung 2003 und der Installation einer Photovoltaik-Anlage an der Fassade ein Jahr später wird dort nun die Wärmeversorgung auf ganz neue Beine gestellt. 2,25 Mio. € nimmt DOGEWO21 in die Hand. Dafür verringert sich der CO2-Ausstoß um wenigstens 47 Tonnen jährlich. Der Energieverbrauch wird durch den Einsatz von Luftwärmepumpen um etwa zwei Drittel gesenkt. „Wir machen bei diesem Projekt nahezu alles, was derzeit in Sachen Energie-Effizienz und Klimaschutz möglich ist“, betont Andreas Wachter, Fachbauleiter Heizungsanlagen bei DOGEWO21. Die Gaszentralheizung wird dabei vollständig durch Luftwärmepumpen ersetzt. „Damit gehen wir ganz weg vom Energieträger Gas und nutzen stattdessen die mit Strom betriebene, umweltfreundliche Pumpe. Das ist sicherlich auch vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs eine allseits willkommene Maßnahme“, so Wachter.
Gemeinsam mit seinen Kolleg*innen und den beauftragten Gewerken hat er sich einen ambitionierten Zeitplan gesetzt. Denn bis zum Herbst sollen die Arbeiten in den Wohnungen selbst bereits abgeschlossen sein. „Dafür müssen natürlich alle Räder ineinandergreifen“, so Wachter. Im kommenden Jahr folge dann die Installation und Anbindung der insgesamt acht Luftwärmepumpen im Keller. Mieter*innen profitieren deutlich Ein Hauptaugenmerk legte DOGEWO21 von Anfang an auf die ausgiebige Kommunikation mit den Mieter*innen. „Wir haben zunächst allgemein und im zweiten Schritt individuell informiert und schauen nun, wo wir die einzelnen Parteien unterstützen können. Die Beeinträchtigungen sollen so gering wie möglich bleiben“, sagt Wachter. So setze das Unternehmen etwa auf wassergestützte Kernbohrungen, um Staub zu reduzieren. „Natürlich gab es Einzelne, die anfangs skeptisch waren. Aber am Ende werden alle massiv von der Maßnahme profitieren. Das steht fest“, so der Heizungsexperte. Mieterhöhungen wird es überdies aufgrund der Maßnahme nicht geben.
Alles, was in Sachen Energie-Effizienz möglich ist, setzt Andreas Wachter in Löttringhausen um.
Ambitionierter Zeitplan Alle 129 Wohnungen im Hochhaus erhalten im Zuge des Modernisierungsprojektes neue Heizkörper. Auch Ventile und Hydraulik werden ausgetauscht. Zudem erneuert DOGEWO21 alle Heizungsleitungen vom Keller über die Flure bis in die Wohnungen hinein – auf einer Gesamtlänge
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Nein zu Cyber-Mobbing Unter dem Motto »Gemeinsam gegen Cyber-Mobbing« unterstützt DOKOM21 im Rahmen des sozialen Engagements »schlau & fit« eine Workshop-Reihe zur Aufklärung und Prävention an weiterführenden Schulen aus dem Anschlussgebiet. Den Auftakt machte im Ende April die Patenschule von DOKOM21, die »Schule am Hafen« in der Dortmunder Nordstadt. Über das Jahr verteilt folgen mehr als ein Dutzend weitere Schulen. In einem außergewöhnlichen Workshop lernten die Jugendlichen, was Cyber-Mobbing und digitale Gewalt bedeuten und wie sie sich selbst und ihre Mitschüler*innen schützen können.
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Datennetze Gemeinsam mit Referent Lukas Pohland (r.) erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler der »Schule am Hafen» wirkungsvolle Strategien gegen Cyber-Mobbing.
Die Jugendlichen der Jahrgangsstufe 7 hingen gebannt an den Lippen des erst 17-jährigen Referenten Lukas Pohland: Der Schwerter ist selbst noch Schüler und Gründer sowie Vorsitzender des Vereins »Cybermobbing-Hilfe e.V.«, der sich gegen das Mobbing im Internet aktiv stark macht. „Unser Anti-Cyber-Mobbing richtet sich speziell an Schülerinnen und Schüler von weiterführenden Schulen. In dem Workshop klären wir die Jugendlichen genau auf: Was bedeutet Cyber-Mobbing? Wer kann betroffen sein und wie kann man sich selbst und seine Mitschülerinnen und Mitschüler schützen?“ Auf Augenhöhe mit den Jugendlichen führte Lukas nach einem kurzen Einführungs-Vortrag durch den Workshop. In gemeinsamer Projektarbeit reflektierten die Schülerinnen und Schüler die unter schiedlichen Rollen und Dynamiken des CyberMobbings. In einem realistischen Fallbeispiel lern ten sie mögliche psychische und soziale Folgen kennen und erarbeiteten Lösungen, wie Betroffenen geholfen werden kann. „Ich freue mich sehr über die rege Teilnahme und die vielen guten Einsichten und Ideen, die von den Schülerinnen und Schülern beim Workshop hier in Dortmund entwickelt wurden“, zieht Lukas Pohland ein positives Fazit. „Digitale Gewalt und Cyber-Mobbing sind ein gesellschaftliches Problem, unter dem besonders junge Menschen leiden. Für Betroffene sind die Auswirkungen oftmals schwerwiegend. Wir freuen uns, dass unsere Patenkinder so interessiert an dem Workshop teilgenommen haben und ganz lebenspraktisch davon profitieren können“, so Helen Waltener, Marketing-Mitarbeiterin von DOKOM21. Der Dortmunder Telekommunikationsdienstleis-
ter, der bereits zum dritten Mal in Folge eine Patenschaft für einen gesamten Jahrgang der Schule am Hafen in der Dortmunder Nordstadt übernommen hat, hatte insgesamt mehr als ein Dutzend Workshops an Schulen aller Schulformen aus dem Anschlussgebiet verlost. Die DOKOM21-Patenschaft für die Schule am Hafen umfasst neben dem Cybermobbing-Workshop noch vieles mehr an Unterstützungsleistungen, wie zum Beispiel Möbel- und Buchspenden für das neue Leseförderzentrum der Schule. Im Rahmen der Initiative »schlau & fit – Verantwortung für die Region« werden die Schülerinnen und Schüler in den nächsten Jahren mit vielfältigen Aktionen, Sachleistungen sowie aktiver Hilfestellung bei der späteren Berufswahl gefördert. DOKOM21 begleitet die rund 50 Schulkinder dabei von der 5. Klasse bis zum Schulabschluss mindestens einmal pro Quartal mit Aktionen, die entweder den Horizont der Schüler*innen erweitern oder ihrer Fitness und Gesundheit zugutekommen.
Helen Waltener (DOKOM21Marketing, 2. v.l.) übergab den symbolischen Gutschein für den Cyber-MobbingWorkshop mit Lukas Poh land (1. v.r.) an Lehrer Imo Gatz (3. v.r.) und die Kinder der Schule am Hafen.
Über Lukas Pohland und Cybermobbing-Hilfe e.V. Der 17-jährige Schüler Lukas Pohland war im Alter von 12 Jahren selbst von Cyber-Mobbing betroffen. 2018 gründete er den gemeinnützigen Verein Cybermobbing-Hilfe e.V.. Seitdem betreibt der Verein mit Lukas als Vorsitzendem bundesweit aktiv Präventionsarbeit gegen Cyber-Mobbing und hilft betroffenen Kindern und Jugendlichen durch ein Beratungsangebot. Darüber hinaus unterstützt Cybermobbing-Hilfe e.V. Schulen, öffentliche Institutionen und Unternehmen im Einsatz gegen Cyber-Mobbing. Lukas Pohland ist seit 2022 Mitglied im Beirat der Bundeszentrale für Kinderund Jugendmedienschutz.
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Testfahrt über den Dortmund-Ems-Kanal: Ausgerüstet mit Elektronik und Sensorik lief die Niedersachsen in den Dortmunder Hafen ein.
Bringdienste mit kleinen Schiffen Hybridelektrische, kleine Binnenschiffe – in Zukunft autonom fahrend – an dieser Vision wird schon gearbeitet, sie kann Motor der Verkehrswende werden. Der Dortmunder Hafen würde davon profitieren. Signale aus der Unternehmerschaft beweisen, dass Interesse da ist, mit kleinen hybridelektrischen Binnenschiffen die Versorgung des Hinterlandes zu übernehmen – vielleicht sogar im Einmannbetrieb, später auch autonom. Dortmund als Zentrum der Handelslogistik könne dabei eine besondere Rolle zukommen, sagt Projektleiter Cyril Alias vom Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme (DST). Über den Dortmund-Ems-Kanal (DEK) sehr gut erreichbar, könne sich der Dortmunder Hafen
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einerseits als Ausgangsort für Container-Bringdienste für Unternehmen im Hinterland anbieten. Auf der anderen Seite könnte er als Teil des Zubringerdiensts im Seehafenhinterlandverkehr (etwa nach Rotterdam oder Hamburg) auftreten, wenn es um den Export von Gütern gehe. Im Fokus stehen dabei kleine, wendige Schiffe, die lediglich acht, zwölf oder 15 Container laden können. „Denn mit 135 Meter-Schiffen scheitern sie, weil man sie nicht durchgängig ausgelastet bekommt“, sagt Cyril Alias, Leiter der Logistikforschung im DST. Ein Markt für derlei Transporte 2/2022
Datenlogger längs des Dortmund-Ems-Kanals sammeln weitere Messwerte.
entwickele sich gerade. So habe sich bereits eine Handvoll Verlader gemeldet, die ihr Interesse an diesen Verkehren angemeldet hätten. Eine Ladung von beispielsweise zwölf Containern müsse nicht nur von einer Firma bestückt werden, man könne sie auch zusammenstellen. Auf die Frage, wo es denn überall Ladungsstellen geben soll, antwortet Alias: „Es gibt viele Verladungsstellen, die die hafenrechtlichen Bedingungen erfüllen, aber nicht mehr genutzt werden. Wir haben sie geprüft – man darf sie immer noch anfahren.“ Ein Lkw fährt vor und lädt den oder die Container ab. Da Schiffe mit eigenem Kran ausgestattet werden können, sei das Verladen auch an verlassenen Umschlagstellen kein Problem. Dass die Binnenschifffahrt das Potenzial hat, die Verkehrswende zu beschleunigen, steht außer Frage. Nicht nur, weil Schiffe mehr Masse transportieren könnten als ein Lkw, im Verhältnis aber weniger Treibstoff verbrauchten. Vor allem würden die Straßen endlich entlastet. Elektrisch oder mit Wasserstoff betriebene Schiffe seien in der Erprobungsphase, sie könnten den alten Schiffsdiesel bald ablösen. Das autonome Fahren spielt ebenfalls eine große Rolle, wenn es um die Zukunft des Wasserverkehrs geht. Ende September 2021 erreichte die »Niedersachsen 22« den Dortmunder Hafen – ein Schiff auf Testfahrt, ausgerüstet und vollgepackt mit Sensorik. Die Erfassung der Umgebung durch Kame-
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ras, Laserscanner und Radar stand damals im Vordergrund. Die Umgebungserkennung dient nicht nur der Positionsbestimmung und Navigation, sie ist auch essenziell für die Erkennung und Ortung von Objekten auf dem Wasser. „Bewegliche Objekte – das kann Treibgut genauso wie der Deutschland-Achter sein“, sagt Dr. Jan Oberhagemann, im DST zuständig für die Entwicklung automatisiert fahrender Binnenschiffe. »Datenlogger«, die alle 20 Kilometer längs des Kanals installiert sind, sammeln weitere Messwerte, eine Auswertung läuft. Noch sei ein Schiffsführer mit an Bord der »Niedersachsen 22« gewesen. „Der Skipper behält die Verantwortung – und das wird noch ein paar Jahre so bleiben“, meint Dr. Jan Oberhagemann. Die Genehmigungsverfahren für das vollautonome Fahren nähmen viel Zeit in Anspruch – unter anderem, weil die Anrainerstaaten einbezogen werden müssten. Ab dem Sommer 2022 jedenfalls werde man den Dortmunder Hafen öfter ansteuern – und dann beladen. Der Experte rechnet damit, „dass sich die Schiffe in drei bis fünf Jahren verkehrsgerecht verhalten. Dann können wir vom wissenschaftlichen hinüber in den wirtschaftlichen Betrieb wechseln“, schätzt Dr. Jan Oberhagemann. „Automatisierung und Verkehrswende – das sind die Themen der Zukunft.“
Dr. Jan Obermann (l.) und Cyril Alias sehen großes Potenzial für den Dortmunder Hafen.
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Nachhaltiger E-Commerce
©Prologis Der Prologis Park Dortmund: So wie hier im Modell wird er nach Fertigstellung aussehen.
Im Jahr 2017 hat die Dortmund Logistik GmbH ein 16 ha großes Teilstück auf der Entwicklungsfläche der ehemaligen Sinteranlage der Dortmunder Westfalenhütte an den Logistikimmobilienentwickler Prologis veräußert. Ab 2020 wurde die Fläche in drei Teilstücken an Prologis übergeben. Der weltweite Marktführer in der Logistikimmobilien- Branche errichtet auf dem Gelände einen 70.000 m² großen Logistik-Park mit zwei Immobilien, von denen die erste kurz vor der Fertigstellung steht.
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Die erste Logistikimmobilie steht kurz vor der Fertigstellung, die zweite soll – so der Plan – bis Ende des Jahres stehen.
Der Standort biete viele Vorteile, so Philipp Feige, Vice President, Head of Capital Deployment bei Prologis Deutschland: „Dortmund ist eine attraktive, strategisch günstig gelegene Großstadt im Herzen des Ruhrgebiets mit kurzen Anfahrtswegen in viele Bevölkerungszentren, einer hervorragenden Infrastruktur, qualifiziertem Personal und einer ansiedlungsfreundlichen Politik. Dies trifft auf eine für diese Region hohe Nachfrage nach Logistikflächen von Unternehmen aus den Bereichen Produktion, Handel und E-Commerce, dessen Bedeutung seit Ausbruch der Corona-Pandemie rasant und stetig wächst. Sich hier als Projektentwickler zu engagieren, lag daher für uns auf der Hand“, so Feige. Beide Distributionszentren von Prologis werden über jeweils 35.000 m² Nutzfläche und umfangreiche Außenanlagen verfügen. Voraussichtlich Mitte die ses Jahres wird das erste der beiden Distributions zentren (DC1) fertiggestellt sein und dem zukünftigen Kunden, einem Mieter aus dem E-Commerce- Umfeld, übergeben werden. Die Eröffnung des zweiten Distributionszentrums (DC2) ist für Ende des Jahres geplant, mehrere potenzielle Kunden haben bereits Interesse an dem Objekt gezeigt. Prologis errichtet beide Immobilien nach dem sogenannten Gold-Standard der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Will heißen: Die Immobilie muss bestimmte Anforderungen beispielsweise in puncto Ökologie, Ökonomie und
technischer Qualität erfüllen. Das zweite, noch in Planung befindliche Distributionszentrum wird zusätzlich dem internationalen WELL-Building-Standard entsprechen: Dabei handelt es sich um das erste Bewertungssystem, das sich ausschließlich auf das Ziel konzentriert, mit der Gestaltung von Gebäuden und Innenräumen positiven Einfluss auf den Komfort, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Nutzer zu nehmen. Zusätzlich wird ein Großteil der Pkw- und Fahrradstellplätze beider Distributionszentren mit Ladestationen für E-Fahrzeuge ausgestattet sein. Mit Prologis einen namhaften Investor für den ehe maligen Schwerindustrie-Standort gefunden zu haben, freut auch Silke Seidel und Max Trapp, Geschäftsführung der Dortmund Logistik GmbH: „Unser Ziel war es, für den zweiten Bauabschnitt un serer Entwicklungsfläche einen Gesamtabnehmer zu finden, der zum einen zu unseren ambitionierten Zeitplänen passt und sich zum anderen langfristig in Dortmund engagieren will.“ Ziel erreicht und auch in puncto Nachhaltigkeit ins Schwarze getroffen: „Mit der Revitalisierung von ehemaligen Industrieflächen führen wir das Gelände einer neuen Nutzung zu und können die Nachfrage nach zentral gelegenen Logistik-Standorten befriedigen, ohne »auf der grünen Wiese« weitere Flächen zu versiegeln“, so Philipp Feige von Prologis. E-Commerce kann also auch ein bisschen nachhaltig sein.
©Prologis Philipp Feige, Vice President, Head of Capital Deployment bei Prologis Deutschland
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3 x Reiselust
Attraktive Flugziele ab Dortmund: Rom mit seinen Sehenswürdigkeiten wie der Spanischen Treppe und dem Barkassenbrunnen (Bild oben) oder Hévíz mit dem größten natürlichen und biologisch aktivsten Thermalsee der Welt (Bild unten)
Mit Venedig, Rom und Hévíz werden gleich drei weitere attraktive Urlaubsziele ab Dortmund angeflogen. Darüber freuen sich nicht nur die Reisenden, die das vielfältige Angebot nach zwei Jahren Corona-Pandemie wieder gerne annehmen, sondern auch der Dortmund Airport. Noch bis zum 29. Oktober fliegt Eurowings zwei Mal pro Woche nonstop nach Venedig. Bereits im Juni erwarten Reisende sommerliche Temperaturen von bis zu 26 Grad Celsius – und natürlich zahlreiche Sehenswürdigkeiten der wohl berühmtesten Stadt auf dem Wasser. Die ungarische WizzAir nimmt ab dem 16. Juni eine weitere Destination ihres Heimatlands ins Programm: Hévíz am Plattensee. Der größte Binnensee Mitteleuropas lockt jedes Jahr viele deutsche Touristen, darunter Badeliebhaber, Wassersportler, Wanderer und Genießer von Wellness- und Kur-Angeboten. Zwei Mal in der Woche können Fluggäste ab Dortmund dorthin reisen. Ein weiteres Highlight: Ab dem 5. September nimmt WizzAir gleich drei Mal wöchentlich Kurs auf die italienische Hauptstadt Rom.
nen“, so Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing am Dortmunder Flughafen. Bereits in den Osterferien lagen die Fluggastzahlen fast wieder auf Vorkrisenniveau. Flughafen-Geschäftsführer Ludger van Bebber: „Die Bekanntgabe der neuesten Ziele Hévíz (Balaton), Venedig und Rom stimmt uns zuversichtlich, dass wir diesen Trend fortführen können.“
„Bei vielen hat sich während der Corona-Pandemie Reiselust aufgestaut. Umso schöner ist es, dass wir unseren Kunden zur passenden Zeit ein vielfältiges und spannendes Angebot bieten kön-
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Impressum
Günstig mobil mit dem 9-Euro-Ticket Ob auf dem täglichen Weg zur Arbeit, in der Freizeit oder für spontane Fahrten: Zwischen dem 1. Juni und dem 31. August können Fahrgäste mit dem 9-Euro-Ticket günstig durch NRW und ganz Deutschland fahren. Das Nahverkehrsticket, das für nur 9 € pro Monat erhältlich ist, ist als einmalige Sondermaßnahme Teil des Entlastungspakets der Bundesregierung, um die Bürger*innen angesichts der gestiegenen Kraftstoff- und Energiepreise finanziell zu unterstützen. Das Ticket ist auf allen bekannten Vertriebskanälen (Apps, Ticketshop, Fahrkartenautomaten, KundenCenter, Vertriebsstellen, beim Fahrer/bei der Fahrerin) von DSW21 erhältlich. Auch Abonnent*innen profitieren vom 9-Euro-Ticket: Im Aktionszeitraum werden die Kosten für bestehende Abonnements automatisch umgestellt, sodass auch die Stamm-Fahrgäste ebenfalls nur 9 € pro Monat zahlen. Gleichzeitig erweitert sich der Geltungsbereich auf ganz Deutschland. Und zeitliche Einschränkungen, etwa bei Abotickets mit einer Gültigkeit ab 9 Uhr, fallen weg. Bestehende Regelungen, beispielsweise zur Mitnahme von Personen oder Fahrrädern oder zur Nutzung der 1. Klasse, gelten aber weiterhin nur im ursprünglichen Geltungsbereich. Alle Informationen finden Sie unter www.bus-und-bahn.de/9euroticket
Weltpremiere für Grusel-Fans Ralf König gilt als Großmeister des humoristischen Comics! Dass König wirklich sehr gruselig erzählen kann, hat sein »Kondom des Grauens« gezeigt, das einigen Männern den Angstschweiß auf die Stirn getrieben hat. Seine »Frankenstein«-Adaption gilt jetzt schon als das Highlight der Reihe »Die Unheimlichen«. In dieser Reihe interpretieren deutsche Comiczeichner*innen klassische und moderne Schauergeschichten neu. Ralf König wird seinen Band im Rahmen der Ausstellung »Horror im Comic« (schauraum comic+ cartoon powered by 21) am 23. Juni ab 18 Uhr im Studio B neben dem schauraum (Max-Von-DerGrün-Platz 7) als Weltpremiere vorstellen.
Herausgegeben von: Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21), Unternehmenskommunikation, Leitung: Frank Fligge Redaktion: Britta Heydenbluth (verantwortlich), Sebastian Bickert, Frank Fligge, Christiane Hinkerohe, Thomas Steffen, Marcel Stawinoga, Marc Wiegand Layout: Christina Sternal Fotos/Grafiken: Mark Ansorg, Adobe Stock, Hans Blossey, Dr. Alexander Braun, HeiterBlick, Roland Kentrup, Mareen Meyer (Titel), Dr. Claudia Posern, Prologis, Johannes-RauForschungsgemeinschaft e.V., Oliver Schaper, Jörg Schimmel, Frauke Schumann, Helmut Vossgraf, Uta Wagner Druck: Lensing Druck GmbH & Co. KG, Feldbachacker 16, 44149 Dortmund Verteilung: ORA mbH & Co. KG 0231.56 22 96-57 montags bis donnerstags 9-17 Uhr freitags 9-16 Uhr Höhe der Auflage: 266.000 Internet: www.einundzwanzig.de Redaktion: DSW21, Unternehmenskommunikation, Deggingstraße 40, 44141 Dortmund, Telefon: 955-00 posteingang@dsw21.de
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Am 9. Mai 1950 wurde mit der Schuman-Erklärung der Grundstein der Europäischen Union gelegt. Schon seit einigen Jahren werden internationale Bauwerke in Europa wie z. B. der Eiffelturm deshalb am Jahrestag blau angestrahlt. Dortmund machte 2022 erstmalig mit – und viele Unternehmen schlossen sich der Stadt an, darunter auch die Unternehmen von 21. Gut sichtbar und zentral wurde beispielsweise der Pylon der Haltestelle Reinoldi kirche innen und außen beleuchtet – für ein friedliches und vereintes Europa.