Magazin Ausgabe 1/22
Startchancen Ausbildung elektrisiert
Spannende Zeiten Der Umstieg auf die E-Mobilität läuft bei DSW21 auf Hochtouren. 2022 steht deswegen ganz im Zeichen der umfangreichen Vorbereitung: Neben dem Aufbau der Infrastruktur und der Feinabstimmung der Fahrzeuge rückt dabei auch die Ausbildung derjenigen, die an den Fahrzeugen arbeiten werden, in den Fokus. Denn beim Umgang mit E-Fahrzeugen geht es um hochkomplexe mechanische, elektrische und elektronische Fragestellungen. Wie spannend die Arbeit an E-Fahrzeugen ist und was die rasante Entwicklung in diesem Bereich für die Ausbildung der Kfz-Mechatroniker*innen für Hochvolt- und Systemtechnik bedeutet, lesen Sie direkt auf der nächsten Seite. Sie erfahren in dieser Ausgabe aber auch, wann die ersten E-Busse eintreffen, warum Spitzensportler*innen gut zu DSW21 passen und was die Stadtkrone Ost zum Erfolgsprojekt macht. Wir haben zudem Informationen zu den Energiepreisen von DEW21, zum neuen ICE-Werk am Hafen und zur Digitalisierung in Kitas für Sie, um weitere Beispiele zu nennen. Wie das alles zusammenpasst? Durch die 21, denn die Unternehmen mit der 21 am Ende sorgen für Mobilität und Logistik, Energie und Wasser, Lebensräume und Datennetze in der Stadt. Das klingt abstrakt? Lesen Sie in dieser Ausgabe gerne nach, was das konkret bedeutet.
Inhalt einundzwanzig
Schrauben unter Hochspannung S. 3 Trainee statt Training
S. 12
Schmusekurs im ZOO
S. 22
Horror im Comic
S. 27
Mobilität + Logistik
Vorbereitungen auf Hochtouren S. 8
DB findet »idealen« Standort für neues ICE-Werk S. 14 Ab in den Sommerurlaub
S. 20
Maximal flexibel
S. 26
Energie + Wasser
Zuverlässig aufgefangen
Energie + Wasser | Lebensräume
Lebensräume
Das setzt der Krone die Krone auf S. 10 „Mehr Unterstützung nötig“ S. 16 Kunstvoll aufgesprüht
S. 6
S. 21
Datennetze
Alles einsteigen in den Digi-Zug S. 24
Gemeinsame Zukunftsvision S. 18 1/2022
Leon Neudorf (r.) simuliert den Austausch einer Batteriezelle, er wird dabei von Leon-Duncan Ganzer gesichert.
Schrauben unter Hochspannung 3
STARTCHANCEN
Ausbilder Sebastian Reinauer (oben) zeigt den Azubis eine Potenzialausgleichsmessung an einem E-Auto.
Sie müssen lernen, Benzin-, Diesel- und E-Fahrzeuge jeder Art und jedes Herstellers zu reparieren, zu warten und Instand zu setzen und bearbeiten viele mechanische, elektrische und elektronische Aufgaben: Die Ausbildung der Kfz-Mechatronikerinnen und -Mechatroniker Fachrichtung Hochvolt- und Systemtechnik ist im wahrsten Sinne des Wortes hochspannend. Unter Strom steht deshalb auch Ausbilder Sebastian Reinauer. Leon Neudorf und Leon-Duncan Ganzer sind zwei von aktuell sieben Auszubildenden zum Kfz-Mecha troniker Fachrichtung Hochvolt- und Systemtechnik. Die beiden 21-Jährigen bringen eine Menge Leidenschaft für alles mit, was mindestens vier Räder und einen Antrieb hat: So ist Leon-Duncan Ganzer in seiner Familie nach seinem Großvater und Vater bereits die dritte Generation, die beruflich
4
an Fahrzeugen schraubt: „Ich habe mich seit meiner Kindheit dafür interessiert.“ Leon Neudorf kann das nur unterstreichen und ergänzt: „Ich schraube auch privat gerne an meinem Auto herum und hatte erst überlegt, ob ich nicht etwas machen soll, das vielleicht als cooler gilt. Aber dann habe ich mir gedacht: Ich will etwas machen, bei dem ich morgens früh aufstehe und mit Spaß zur Arbeit gehe.“ 1/2022
STARTCHANCEN
Die beiden lernen, Kfz- und Nutzfahrzeuge jeder Art zu warten, zu reparieren, Instand zu setzen, Fehler zu finden und zu beheben. Mechanik, Elektro-Technik, Elektronik, Antriebe, Komfortsysteme wie etwa Klimaanlagen, Assistenz- und Sicherheitssysteme wie ABS und Bremsen und vieles mehr gehören zur Bandbreite in diesem Beruf. „Wir haben mal mit Bussen, mal mit Pkw zu tun, es sind aber auch Trecker, Feuerwehrfahrzeuge oder Krankenwagen dabei, die DSW21 für die Stadt oder die Feuerwehr wartet. Es gibt Benzin-, Dieselund E-Antriebe, und das alles noch von verschiedenen Herstellern“, beschreibt Leon-Duncan Ganzer begeistert das abwechslungsreiche Feld. Langeweile kommt da nicht auf, meint auch Leon Neudorf und freut sich über die breite Ausbildung: „Zu Beginn haben wir in der unternehmenseigenen Ausbildungswerkstatt einen dreimonatigen Grund kurs in der Metallbearbeitung erhalten. Wir bekommen beim Lernen jede Unterstützung, die wir brauchen. Und bei unserem Ausbilder profitieren wir von seinem breiten Wissen.“ Die Entscheidung für den Ausbildungsplatz bei DSW21 war für sie eine Punktlandung, so die beiden: „Sehr gute Arbeitsbedingungen, eine große Übernahmechance, pünktlicher Lohn, ein krisensicherer Job, Weihnachtsgeld und später Betriebsrente – davon können andere nur träumen.“ Spannendes Trockenschwimmen Motivierte Azubis, ein spannendes Feld – Kfz-Ausbilder Sebastian Reinauer hat alle Hände voll zu tun, zumal auch klar ist: „Gerade bei der E-Mobilität ist die Entwicklung momentan rasant. Wir kommen mit der Ausbildung kaum hinterher. Und weil die Azubis noch nicht an realen Bussen arbeiten können, müssen wir einige Aufgaben simu lieren. Das ist dann ein wenig wie Trockenschwim men.“ Doch ins kalte Wasser wird natürlich niemand geworfen: Im Schulungsraum können die Azubis an aufwändigen Trainingssystemen üben, an denen die Arbeit an Antriebssystemen, aber auch an Batterie und Software eines E-Fahrzeugs komplett simuliert werden kann. In die unscheinbaren Kästen kann der Ausbilder auch Fehler aufspielen, die die Azubis finden und beheben müssen. Auch für die Arbeit an den Trainingsystemen gilt natürlich das, was für die Arbeit mit Strom immer gilt: Sicher, sicherer, sichern. Also wird auch hier der Umgang mit hohen Spannungen durch das
Einhalten vorgegebener Abläufe, das Sichern des Kollegen und das Tragen von Sicherheitsausrüstung eingeübt. Als Leon Neudorf den Austausch einer Batteriezelle trainiert, steht Leon-Duncan Ganzer mit dem Rettungshaken aus Fiberglas dahinter. Damit könnte er ihn bei einem Stromschlag sicher aus der Gefahrenzone ziehen. Leon Neudorf ist bereits im dritten Jahr der Ausbildung. Da er die eigentlich dreieinhalbjährige Ausbildung um ein halbes Jahr verkürzt, befindet er sich auf der Zielgeraden. Sein Kollege Leon- Duncan Ganzer ist im zweiten Jahr. Beide werden ihren Weg machen, ist sich auch ihr Ausbilder sicher. Er kann das beurteilen, denn er hat seine Ausbildung schließlich selbst bei DSW21 absolviert. Startchancen bei DSW21 und DEW21 Die beiden Unternehmen bilden zusammen in insgesamt acht Ausbildungsberufen aus: Indus triekaufmann*frau, Kaufleute für Digitalisierungsmanagement (erstmalig ab August 2022), Elek troniker*in für Betriebstechnik, Kfz-Mechatroniker*in, Mechatroniker*in, Industriemechaniker*in, Anlagenmechaniker*in Fachrichtung Versorgungstechnik und IT-Systemelektroniker*in (erstmalig ab August 2022). Hinzu kommt noch ein duales Studium Wirtschaftsinformatik. Alle informationen und Ansprechpersonen gibt es unter www.startchancen.de.
Leon Neudorf simuliert den Austausch einer Batteriezelle.
Von Azubis geprüft! DSW21 und DEW21 wurden mit dem Gütesiegel für die betriebliche Ausbildung ausgezeichnet. Die Krone gibt es nur für die Unternehmen, die junge Menschen nachweislich hervorragend qualifizieren und optimal auf das Berufsleben vorbereiten. www.best-place-to-learn.de
5
Zuverlässig aufgefangen Die Preisexplosion auf den Energiemärkten stellt auch DEW21 vor Herausforderungen. Dennoch fängt der kommunale Versorger mehr als 8.000 Kund*innen von insolventen Konkurrenten auf. Bei der Frage nach vergleichbaren Situationen auf dem Energiemarkt schüttelt Jennifer Lemke den Kopf: „So krasse Entwicklungen wie in den vergangenen Monaten kannte man in dieser Form bislang nicht. Niemand hat dies so kommen sehen“, betont die Leiterin Marktbearbeitung bei DEW21. Im vergangenen Jahr stiegen die Erdgas-Preise teilweise um satte 400 %, in der langfristigen Strom beschaffung verdoppelten sich die Preise nahezu. Die Börse verzeichnete an manchen Tagen rekordverdächtige Preissprünge. In der zweiten Hälfte des Jahres erreichten die Gaspreise Rekordwerte von mehr als 180 € je Megawattstunde (MWh) bzw. beim Strom von 315 € je MWh. Das
6
entspricht gut 18 bzw. 31,5 Cent je Kilowattstunde (kWh) nur für die Beschaffung. „Hinzu kamen extreme Schwankungen innerhalb kürzester Zeit“, ergänzt Thomas Schönhoff, Leiter Privatkundenvertrieb bei DEW21. Die Folge der massiven Preisexplosion: Mehrere Anbieter gingen in die Knie, mussten Insolvenz anmelden oder kündigten ihren Kund*innen Strom und Gas und stellten die Belieferung kurzfristig ein. „Es gibt Akteure am Markt, deren Kalkulation völlig auf Kante genäht ist und die mit allen Tricks versuchen, in den Vergleichsportalen vorn zu landen und den billigsten Tarif anzubieten. 1/2022
Energie + Wasser
Gleichzeitig locken sie die Kund*innen mit außergewöhnlich hohen Wechsel-Boni, die je nach Verbrauch mehrere Hundert Euro betragen können", erläutert Lemke. Dabei seien etwa Steuern, Ab gaben, Umlagen und Netzentgelte, die mehr als 60 % des Strompreises für private Haushalte ausmachen, für alle Anbieter gleich. „Wir raten daher bei aufgeblasenen Werbeversprechen immer zur erhöhten Vorsicht“, so Schönhoff. „Denn das Modell kann nur aufgehen, wenn genügend Kund*innen davon überzeugt werden, nach einer sensationell günstigen Mindestlaufzeit zu wesentlich höheren Preisen in der Folgezeit zu bleiben.“
Rolle. Sie haben aber auch immer die Wahl, in einen günstigeren Wahltarif bei uns zu wechseln“, sagt Jennifer Lemke. Aktuell sieht sie zwar erste Anzeichen für eine leichte Entspannung auf dem Markt, „wobei wir uns immer noch auf einem sehr hohen Gesamtniveau befinden“. Und Schönhoff fügt an: „Wir sondieren permanent die Lage und geben mögliche Entlastungen weiter.“ Gesagt, getan: Für diejenigen Kund*innen, die zwischen Mitte Dezember und Februar neu in die Grund- und Ersatzversorgung kamen, hat DEW21 die Preise proaktiv gesenkt und betroffene Kund*innen entsprechend schriftlich informiert.
Verantwortungsvoller Versorger Wirkliche Sorgen müssen sich diejenigen, die bei weniger seriösen Angeboten zugegriffen haben, aber nicht machen. Denn im Falle des Falles ist DEW21 als Grund- und Ersatzversorger zur Stelle und fängt alle auf, die über keinen aktiven Energieliefervertrag verfügen. „Niemand ist auch nur eine Sekunde ohne Strom oder Gas. Wir stellen eine lückenlose Versorgung sicher“, betont Lemke. Rund 8.100 Kund*innen, die von der Insolvenz oder dem Lieferstopp ihres vorherigen Versorgers betroffen waren, hat das kommunale Unternehmen seit vergangenem November aufgefangen. Schönhoff dazu: „Wir hatten in wenigen Wochen einen Neukunden-Zuwachs, der andere Versorger vielleicht innerhalb eines Jahres trifft.“ Diese unerwartete Ballung stellt aber auch den kommunalen Versorger vor Herausforderungen: Denn während er Strom und Gas für die Bestandskund*innen in unterschiedlichen Tranchen über verschiedene Zeithorizonte verteilt einkauft, um die Risiken von Preissteigerungen zu streuen, ist der Handlungsspielraum nun arg begrenzt. „Wir müssen zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt Energie einkaufen, um die Versorgungssicherheit der Neuen zu gewährleisten“, so Schönhoff. Erschwerend komme hinzu, dass einige der Aufgefangenen bereits nach wenigen Tagen wieder zum nächsten Discount-Anbieter wechselten. DEW21 gibt Entlastungen weiter Dass DEW21 die zusätzlichen Beschaffungskosten nicht auf die treuen Bestandskund*innen umlegt, gebietet die Fairness. „Dementsprechend spielt die Marktlage für die neuen Kund*innen in der Grund- und Ersatzversorgung eine größere
Jennifer Lemke, Leiterin Marktbearbeitung, DEW21
Thomas Schönhoff, Leiter Privatkundenvertrieb, DEW21
Gründe für die Preis-Explosion Die Hintergründe für die extremen Preisentwicklungen auf den Energiemärkten sind vielfältig und komplex: Hohe CO2-Preise in der EU, der angespannte Flüssiggas-Markt und die Lieferengpässe aus Russland spielen dabei genauso eine Rolle wie der Ukraine- Konflikt. Übergeordnet sind die hohen Strompreise vor allem in Folge hoher Gaspreise entstanden. Bei beiden Energiearten spielen neben Wetterprognosen auch der gestiegene Energiebedarf aufgrund des zügigen Hochfahrens der Wirtschaft nach den pandemischen Lockerungen hinein.
7
Die E-Busse werden im nächsten Jahr auf der Linie 440 (Archivbild) zum gewohnten Bild gehören.
Vorbereitungen auf Hochtouren
Wie Sie hören, hören Sie nichts – wenn die Dortmunder Fahrgäste in etwa einem Jahr in den ersten E-Bus steigen werden, wird das fehlende Motorengeräusch wohl der auffälligste Unterschied zum gewohnten Dieselbus sein. Auch der Einstieg in die E-Mobilität selbst soll möglichst geräuschlos verlaufen. DSW21 bereitet sich deshalb gerade auf die Ankunft des ersten »StromFahrers« vor. Die Vergabe-Entscheidungen für die E-Busse und die dazugehörige Infrastruktur sind im Februar endgültig gefallen, so DSW21-Technik-Chef und Betriebsleiter Ralf Habbes: „Wir werden 30 E-Busse von Solaris erhalten, der erste soll gegen Ende 2022 eintreffen. Der polnische Hersteller hat sich dabei in einem europaweiten Verfahren durchset-
8
zen können.“ Die Ausschreibung enthielt hohe Anforderungen, ergänzt Jürgen Böttcher, Leiter der Werkstätten: „Wir haben überdurchschnittlich leistungsstarke Batterien mit Reichweiten von bis zu 200 km bestellt, die wir in unserem großen Netz brauchen. Außerdem verlangen wir im Einsatz eine Zuverlässigkeit wie bei einem Diesel1/2022
Mobilität + Logisitik
Jürgen Böttcher (l,). und Karl Naundorf (r.) bereiten zusammen mit dem DSW21-Team den aufwändigen Einstieg in die Elektromobilität vor.
bus.“ Und auch bei der Lebensdauer der Batterien macht DSW21 keine Kompromisse: „Unser Hersteller hat uns eine Batterie-Lebensdauer zugesagt, die fast doppelt so lang ist wie bisher üblich“, betont Böttcher. Vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit ist das natürlich ein echtes Plus: So muss die Batterie auf die Lebensdauer eines Busses gerechnet vermutlich nur einmal statt zwei bis drei Mal ausgetauscht werden. Infrastruktur, Schulungen und Testlauf „Mit der Bestellung der Busse ist es aber nicht getan“, erklärt Projektleiter Karl Naundorf. „Auch der Betriebshof in Brünninghausen, auf dem die E-Busse stationiert sein werden, muss auf die Ankunft vorbereitet werden.“ Hier wird noch einmal richtig investiert: „Stromversorgung, Ladepunkte, Werkstätten mit Dacharbeitsplatz, Abstellflächen und nicht zuletzt Schulungen für hunderte Mitarbeitende in Werkstatt und im Fahrdienst im Umgang mit E-Bussen – all das und noch viel mehr haben wir in diesem Jahr auf dem Plan“, beschreibt Naundorf die Aufgaben, die in den nächsten Monaten anstehen. Nach dem Eintreffen des ersten Busses wird Anfang 2023 in einem mehrwöchigen Testlauf geprüft, ob alle Komponenten fehlerfrei miteinander arbeiten. Danach geht es für den Neuzugang aber zügig auf die Straße, genauer gesagt auf die miteinander verbundenen Linien 437, 440 und 470. Dass diese stark genutzten Linien auf ihrem deutlich über 300 km langen täglichen Linieneinsatz zwischen Sölde und Mengede am Betriebshof Brünninghausen vorbeikommen, ist natürlich kein
Zufall, so Ralf Habbes: „Der E-Bus kann hier im Laufe des Tages gegen einen frisch aufgeladenen Bus ausgetauscht werden. So können möglichst viele Fahrgäste von den emissionsfreien Antrieben profitieren. Und da wegen der leistungsstarken Batterien keine Nachladung auf der Strecke notwendig ist, können die Busse zukünftig auch bei Sonderveranstaltungen flexibel eingesetzt werden.“ Die Haltestelle wird dazu vorab noch umgebaut und direkt in den Eingangsbereich des Betriebshofs verlegt. Die Vorbereitungen laufen also auf Hochtouren. Das Ziel ist, dass die Fahrgäste bei der Fahrt in den umweltfreundlichen E-Bussen keinen Unterschied zu der neuen Generation Diesel-Busse bemerken werden. Der Sitzkomfort ist wie gewohnt, die Mehrzweckfläche groß wie immer, WLAN und USB-Steckdosen kommen als zusätzlicher Service obendrauf. Nur weniger Geräusch fährt mit – und die Gewissheit, schadstofffrei unterwegs zu sein.
Gefördertes Pilot-Projekt 13,6 Mio. € an Fördergeldern hat DSW21 im vergangenen Jahr vom Bundesumweltministerium für das Projekt »StromFahrer« erhalten. Die Mittel stammen aus dem Programm zur Förderung der Anschaffung von Elektrobussen im öffentlichen Personennahverkehr. Weitere Fördermittel in Höhe von rund 4,2 Mio.€ könnten noch vom Land NRW dazu kommen. DSW21 selbst nimmt 24 Mio. € in die Hand, um den Einstieg in die Elektromobilität zu finanzieren.
9
Die Continetale (oben) und Harpen (unten) schließen an der Stadtkrone Ost die letzten Lücken.
Das setzt der Krone die Krone auf
10
1/2022
Lebensräume
Das Softwareunternehmen adesso wird eine dritte Immobilie auf der Stadtkrone Ost beziehen.
Als die britische Rheinarmee Anfang der 1990er Jahre ihren Standort an der B1 in Dortmund verließ, hinterließ sie Ödland. Die Stadtkrone Ost Entwicklungsgesellschaft, eine Tochter von DSW21, kaufte das 55 Hektar große Areal. Ihr ambitionierter Auftrag: einen Zukunftsstandort zu entwickeln! 25 Jahre nachdem alles begann, geht das Projekt jetzt auf die Zielgerade. Das letzte Baugrundstück ist vermarktet. Um im Bild zu bleiben: Direkt in erster Reihe an der B1 werden der Krone zurzeit die drei letzten Edelsteine eingesetzt. Von West nach Ost: Gleich neben dem Kreuzungsbereich von Westfalendamm und B236 entsteht auf einer Fläche von gut 30.000 m² die neue Konzernzentrale der Continentale Versicherungsgruppe inklusive Parkhaus. Gleich daneben errichtet die Freundlieb Bauunternehmung auf knapp 8.500 m² ein weiteres Bürogebäude für adesso SE. Es ist die dritte Immobilie, die das stark expandierende Software-Unternehmen auf der Stadtkrone Ost beziehen wird. Noch ein paar Meter weiter in Richtung Unna, direkt neben dem architektonisch imposanten ADAC-Gebäude, haben Ludger Schürholz und Dirk Himmel, die beiden Geschäftsführer der Stadtkrone Ost Entwicklungsgesellschaft, nun auch das letzte noch verfügbare Baugrundstück verkauft – an die Harpen AG. Die Gewerbeimmobilie, die dort auf rund 13.500 m² entsteht, wird den Gebäuderiegel zur B1 schließen und der Krone im Osten die Krone aufsetzen. 25 Jahre Flächenentwicklung Als Mann der ersten Stunde hat Ludger Schürholz die komplette Entwicklung begleitet. Der 65-Jährige vertritt in der Geschäftsführung DSW21 (Dortmunder Stadtwerke AG), mit einem Anteil von knapp 63 % Hauptgesellschafter. Hinter ihm liegt eine Strecke von 25 Jahren. Mit dem Kauf der
ehemaligen Westriding Barracks und der Ubique Barracks ging es 1997 los. Mit dem Abriss der verlassenen Kasernengebäude und Erschließungs arbeiten ging es weiter. Dann aber entwickelte sich die Konversionsfläche – nicht zuletzt aufgrund der herausragenden Lage und Verkehrsanbindung – schnell zu einem der top IT-, Dienstleistungs- und Wohnstandorte nicht nur in Dortmund, sondern in ganz NRW. Tausende Arbeitsplätze entstanden. Das Projekt löste Investitionen im hohen dreistelligen Millionenbereich aus. Und die Nachfrage nach Flächen war so groß, dass die Entwicklungsgesellschaft schließlich auch das Areal der früheren Redesdale Barracks an der Marsbruchstraße, dem B1-Abzweig Richtung Aplerbeck, erwarb. Heute steht dort die neue Bundesbank-Filiale, Dortmunds »Fort Knox«. Und wo einst die Firma Schade Maschinen produzierte, befindet sich jetzt das Wohngebiet »Am Rosenplätzchen«. Man nennt es: Strukturwandel! Auf der Stadtkrone Ost ist die Vermarktung abgeschlossen. Am Phoenix-See ebenfalls. Für Ludger Schürholz ist die Arbeit aber noch lange nicht getan. Als einer von drei Geschäftsführern der d-Port21 Entwicklungsgesellschaft schmiedet er jetzt eine Krone für den Dortmunder Norden. »Quartier für alle« heißt sie – und entwickelt die nördliche Speicherstraße im Hafengebiet. Der nächste städtebauliche Quantensprung ...
11
Trainee statt Training Die eine weiß, wie man das Tempo auch dann hoch hält, wenn Hindernisse im Weg stehen. Der andere weiß, wie man nicht untergeht, auch wenn man mal ins Schwimmen gerät. Gute Voraussetzungen für ihren neuen Lebensabschnitt. Denn Pamela DutkiewiczEmmerich war über viele Jahre eine der besten Hürdensprinterinnen der Welt, Tobias Pollap einer der erfolgreichsten deutschen Para-Schwimmer. Jetzt arbeiten beide bei DSW21 (Dortmunder Stadtwerke AG). Als Trainees. Irgendwann kommt für alle Hochleistungssportler*innen der Moment, an dem sich die aktive Lauf bahn dem Ende entgegen neigt. Für Pamela Dutkiewicz-Emmerich, WM-Dritte 2017 und EM-Zweite 2018 über 100 m Hürden, sollte er eigentlich erst Ende 2022 kommen. Im Sommer vergangenen Jahres sendete ihr Körper dann aber klare Signale aus. Nach vielen Jahren der hohen Trainings- und Wettkampfbelastung wollte er nicht mehr so, wie Pamela wollte. Und nicht mehr so, wie es nötig gewesen wäre, um weiter auf Top-Niveau aktiv zu sein. Die Leichtathletin hörte darauf – und been-
12
dete ihre Laufbahn früher als geplant. Mit einem weinenden Auge, vor allem aber: verantwortungsbewusst und konsequent. Tobias Pollap gestaltet den Übergang etwas fließender. Der Hattinger, der als Para-Schwimmer allein bei Europameisterschaften achtmal Edelmetall sammelte und drei WM-Medaillen (2x Bron ze und 1x Silber) gewann, trainiert noch – und will 2022 auch ein paar Wettkämpfe in Angriff nehmen. Mit 35 Jahren richtet der Wirtschaftswissenschaft ler mit Hochschulabschluss seinen Fokus jetzt 1/2022
einundzwanzig
aber auch auf das berufliche Vorankommen aus. Bei DSW21 fand er einen spannenden Einstieg. Dort gehört Tobias zu einem insgesamt siebenköpfigen, interdisziplinär besetzten Trainee-Team, das den Umbau eines alten Diesel-Gelenkbus zu einem elektrisch angetriebenen Innovationsbus für den Einsatz u. a. auf Jobmessen, an Schulen, Hochschulen sowie in den Unternehmen der 21-Gruppe plant und umsetzt. Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt. Pamela Dutkiewicz-Emmerich durchläuft ein zwölfmonatiges Trainee-Programm mit mehreren Stationen. Aktuell bringt sie Ideen, Know-how und Kreativität in der Unternehmenskommunikation mit ein. Der Kontakt kam durch die Kooperation von DSW21 mit der Sportstiftung NRW zustande. Mit Stipendien unterstützt das Dortmunder Unterneh men seit 2021 einige junge Top-Talente – und inzwischen auch einige Studierende der Fachhochschule Dortmund. Nicht aus reiner Nächstenliebe, sondern durchaus auch mit Kalkül. Arbeitsdirektor Harald Kraus erhofft sich einen Win-Win-
Effekt, denn auch DSW21 muss im Kampf gegen den Fachkräftemangel beim Personalrecruiting neue Wege gehen und setzt im Wettbewerb verstärkt auf Stipendiat*innen, Werksstudierende und Trainees. Sportlerinnen und Sportler sind dabei aus verschiedenen Gründen eine spannende Zielgruppe. Denn, so Kraus: „Sie bringen viele harte Qualifikationen und Soft-Skills mit, die auch in der Arbeitswelt eine wichtige Rolle spielen.“ Disziplin, Zielstre bigkeit, eine hohe Team- und Motivationsfähigkeit. Aber auch eine gewisse Frustrationstoleranz. „Ehemalige Leistungssportler*innen können mit Rückschlägen und Niederlagen umgehen. Solche Situationen, die es natürlich auch im Berufsleben gibt, haben sie im Laufe ihrer Karriere x-fach erlebt.“ Für Pamela Dutkiewicz-Emmerich und Tobias Pollap stehen Rückschläge aktuell nicht auf der Agenda. Sie nehmen gerade richtig Geschwindigkeit auf. Diesmal nicht auf der Tartanbahn oder im Schwimmbecken. Sondern im Büro.
13
Die Bahn will ihre Flotte für den Fernverkehr erheblich ausbauen.
DB findet »idealen« Standort für neues ICE-Werk Seit 2007 liegt die Fläche des früheren Güterbahnhofs an der Westfaliastraße am Rande des Dortmunder Hafens brach. Sofort wird sie neu belebt – und wie: Die Deutsche Bahn (DB) AG baut dort ein Werk für Wartung und Instandhaltung ihrer ICE-Flotte. „Der Standort am Dortmunder Hafen ist für das neue Werk ideal“, sagt DB-Infrastrukturvorstand Roland Pofalla. Durch die Nutzung des DB-eigenen Bahngeländes werde die Planungs- und Bauzeit deutlich verkürzt. Mehr als 400 Mio. € will die DB in ihr neues Instandhaltungswerk am Rande des Hafengebietes investieren und bis zu 500 Arbeitsplätze schaffen. Herzstück wird eine 450 m lange Halle, in der auf vier Gleisen täglich bis zu
14
17 ICE-Züge gewartet werden können. Ähnlich dem ICE-Werk in Köln, soll auch das Werk an der Westfaliastraße zu 100 % CO2-neutral betrieben werden. Der Baubeginn ist für 2025 geplant, die Fertigstellung für 2027. Mit dem Bau des zweiten Dortmunder ICE-Werks wird das unmittelbare Umfeld der Logistikdrehscheibe Dortmunder Hafen um eine wegweisende 1/2022
Mobilität + Logistik
Dornröschenschlaf: Der alte Güterbahnhof an der Westfaliastraße ist 2007 stillgelegt worden.
Nutzung bereichert, unterstreicht Uwe Büscher, Vorstand der Dortmunder Hafen AG. Die vorhandene Infrastruktur sei bereits in der Vergangenheit für wirtschaftlich bedeutende Ansiedlungen, wie etwa das Ikea-Logistikzentrum, ausschlaggebend gewesen. „In der Entscheidung der DB drückt sich auch die Standortqualität des trimodalen Hafens aus, in dem Schiene, Straße und Wasserstraße aufeinandertreffen“, so Büscher. Neben einer guten Zusammenarbeit mit der DB seien vielfältige logistische Synergien zu erwarten, die den Industrie- und Logistikstandort Dortmunder Hafen zusätzlich bereicherten.
der OB. Die Entscheidung der DB untermauere diese Stärke. Zudem habe Dortmund auch als zentraler Bahnknotenpunkt stetig an Bedeutung gewonnen. Eigenen Angaben zufolge beschäftigt die DB in Dortmund bereits mehr als 3.000 Menschen, die nun um einige Hundert ergänzt werden. Die Vorbereitungen für das Genehmigungsverfahren zum Bau des ICE-Werks sind angelaufen. Im ersten Halbjahr 2022 will die DB ihre Planungen in enger Abstimmung mit der Stadt Dortmund öffentlich vorstellen.
Verfallene Gebäude werden modernen Werkstatthallen, Verwaltungsgebäuden und Lagerräumen weichen.
Hintergrund: Im Zeichen der Verkehrswende und ihres Programms »Starke Schiene« will die DB ihre Flotte für den Fernverkehr erheblich erweitern. Für die Modernisierung und den Ausbau sollen bis 2026 die Rekordsumme von 8,5 Mrd. € investiert und 167 neue ICE 3 und ICE 4 beschafft werden. Damit geht auch der Aus- und Neubau der ICE-Werke einher, für den bis 2030 knapp 2 Mrd. € investiert werden. Mit ihrem Grundstück des früheren Güterbahnhofs an der Westfaliastraße, bei der Dortmunder Hafen AG und der Stadt Dortmund zuletzt als Standort für Gewerbeansiedlung ins Blickfeld geraten, scheint für die DB die in Dortmund ideale Fläche gefunden. „Von hier aus kann die Wartung der Fahrzeuge perfekt in die nationalen Umläufe integriert werden“, sagt Oberbürgermeister Thomas Westphal. Eine der wirtschaftlichen Stärken Dortmunds sei die Drehscheibenfunktion für globale Warenströme, so
15
An der Löwenstraße investiert DOGEWO21 1,5 Mio. € in die Instandhaltung und energetische Modernisierung eines Häuserriegels mit drei Mehrfamilienhäusern.
„Mehr Unterstützung nötig“ Neue Vorgaben zu Energie-Effizienz und Klimaschutz bestimmen 2022 die Arbeit des Dortmunder Wohnungsunternehmens DOGEWO21. Im Interview beschreibt Geschäftsführer Klaus Graniki die gewaltigen Herausforderungen.
16
1/2022
Lebensräume
DOGEWO21-Geschäftsführer Klaus Graniki hebt die besondere soziale Fürsorgepflicht von kommunalen Unternehmen hervor.
Herr Graniki, das Jahr 2022 hält für Mieter*innen einige Neuerungen bereit. Worum geht’s konkret? Graniki: Zum einen gibt es die Vorgaben der Energieeffizienz-Richtlinie der EU. Sie verpflichtet uns, Mieter*innen mit einer Zentralheizung im Haus monatlich über ihre Verbräuche zu informieren. Ich weiß nicht, was sich die Politik dabei gedacht hat. Aber die Zielsetzung, ein stärkeres Bewusstsein für den eigenen Energieverbrauch zu schaffen, ist doch zu begrüßen, oder nicht? Ein klassischer Fall von »gut gedacht, schlecht gemacht«. Die Betrachtung aller einzelnen Kalendermonate ist wenig aufschlussreich, vielmehr sollten die Heizperioden im Fokus stehen. Dass wir monatlich Auswertungen verschicken sollen, ist zudem wenig nachhaltig. Wie kann eine Lösung aussehen? Ich empfehle unseren Mieter*innen, sich in unserem Mieterportal zu registrieren. Dort können sie ihre Verbrauchsdaten abrufen, aber auch den tropfenden Wasserhahn melden oder eine Mietbescheinigung anfordern. Der direkte Draht zur DOGEWO21 – nachhaltig, schnell und kostenlos. Das Portal ist per App, Tablet oder PC erreichbar. Auch beim Thema CO2-Steuer bahnen sich Mitte 2022 Neuerungen an. Es wird auf eine pauschale 50:50-Aufteilung der Kosten zwischen Mieter*innen und Vermieter*innen hinauslaufen. Wir als Wohnungswirtschaft hät ten uns eine differenziertere Lösung gewünscht, die den energetischen Stand einer Immobilie mitberücksichtigt. Mit Hilfe des Energieausweises wäre dies ohne weiteres möglich gewesen. Woh-
nungsunternehmen wie DOGEWO21, die fortlaufend in Ihren Bestand investiert haben, müssen eine unangemessen hohe Steuerlast tragen. Das Geld fehlt dann an anderer Stelle für wichtige Investitionen. Wir vermissen da eine klare Linie der Politik. Apropos Investitionen, gerade läuft ein größeres Projekt an der Löwenstraße. Wir investieren 1,5 Mio. € in die Instandhaltung und energetische Modernisierung der drei Mehrfamilienhäuser. Dabei geht es etwa um energieeffiziente Fassaden mit dreifach verglasten Fenstern. In diesem Jahr werden wir in Summe rund 5 Mio. € für CO2-mindernde Maßnahmen in unserem Bestand ausgeben. Bis 2045 müssen alle Gebäude klimaneutral sein. Wir werden 350 bis 500 Mio. € investieren müssen. Das stemmen wir nicht aus eigener Kraft. Da muss sich der Gesetzgeber etwas einfallen lassen und eine verlässliche und tragfähige Förderkulisse schaf fen. Gerade wenn man bedenkt, dass die Baukosten im letzten Jahr um 14 % gestiegen sind. Inwieweit werden die Mieter*innen finanziell beteiligt? Wir haben als kommunales Unternehmen eine besondere soziale Fürsorgepflicht. Gleichzeitig können wir die Wirtschaftlichkeit nicht außer Acht lassen. An der Löwenstraße wird die Miete beispielsweise um durchschnittlich 55 Cent pro m² und Monat angepasst. Man muss immer den Einzelfall betrachten – mit Augenmaß und unter Beachtung der Einkommensstruktur.
17
Gemeinsame Zukunftsvision
Bringen das gemeinsame Mieterstrom-Projekt auf den Weg (v.l.): Thorsten Theis (Vertriebsleiter Geschäftskunden für die Wohnungswirtschaft bei DEW21), Andreas Schmidt (Vertriebsleiter Geschäftskunden DEW21), Christian Nagel (Prokurist Wohnungswirtschaft bei DOGEWO21) und Wiltrud Grünebaum (Abteilungsleiterin Sonderprojekte bei DOGEWO21).
18
1/2022
Energie + Wasser | Lebensräume
Der Dortmunder Versorger DEW21 stößt mit dem Wohnungsunternehmen DOGEWO21 ein richtungsweisendes Mieterstrom-Projekt an. Die Mieter*innen können dabei einen direkten Beitrag zum Klimaschutz leisten, aber auch finanziell profitieren. Es ist die Idealvorstellung eines Klimaschützers: Mit Hilfe der Sonneneinstrahlung auf dem eigenen Dach Ökostrom produzieren und damit seine Heizungs-, Warmwasser- und Stromversorgung weitestgehend eigenständig und umweltschonend meistern. Für die DOGEWO21-Mieter*innen von drei Mehrfamilienhäusern in Renninghausen wird sich dieser grüne Traum voraussichtlich im Sommer bewahrheiten. Denn der Dortmunder Energieversorger DEW21 hat in Kooperation mit dem Wohnungsunternehmen dort ein richtungsweisendes Pilotprojekt zum Thema Mieterstrom auf den Weg gebracht. „Wie es hierzulande nun einmal so ist, müssen wir dazu einige bürokratische Hürden nehmen und uns durch einen Förderdschungel kämpfen“, sagt Thorsten Theis, Vertriebsleiter Geschäftskunden Wohnungswirtschaft bei DEW21, zu den Vorrausetzungen. Und Wiltrud Grünebaum, Abteilungsleiterin Sonderprojekte bei DOGEWO21, ergänzt: „Die rechtlichen Rahmenbedingungen haben sich allerdings im vergangenen Jahr ein wenig verbessert. Mieterstrom-Modelle sind attraktiver und etwas einfacher umsetzbar geworden. Insofern ist der Dschungel jetzt nicht mehr ganz so dicht wie vorher – um im Bild zu bleiben.“ Günstige Gelegenheit Um neuen Wohnraum zu schaffen, werden die besagten drei Häuser an der Straße Am Hombruchsfeld 43 bis 47 um ein Geschoss aufgestockt und gleichzeitig energetisch modernisiert. Eine günstige Gelegenheit, um dabei gleich auch eine Photovoltaik-Anlage, die bis zu 30.000 Kilowattstunden (kWh) Ökostrom im Jahr liefern kann, zu installieren. Mit Hilfe des Sonnenstroms werden künftig die ebenfalls neu installierten Luft- Wärmepumpen betrieben, die sowohl Heizungsals auch Warmwasser-Versorgung der Häuser übernehmen. Den auf dem Dach produzierten Ökostrom erhalten die Mieter*innen zudem aus der eigenen Steckdose, in Überschuss-Situationen wird er in das öffentliche Netz eingespeist.
„Nur wenn die Sonneneinstrahlung einmal gar nicht ausreicht, müssen wir Strom aus dem Netz dazukaufen“, erklärt Theis. Wie groß diese Zukaufmengen am Ende sein werden, weiß er noch nicht. „Solche Erkenntnisse wollen wir ja gerade im Rahmen des Pilotprojektes sammeln. Vielleicht denken wir später auch noch über Stromspeicher nach.“ Für den Netzbetreiber DONETZ könne das Projekt etwa im Hinblick auf Zählerablesung und Abrechnung interessant sein, so Theis weiter. Mieter*innen profitieren Attraktiv wird das Ganze in jedem Fall auch für die DOGEW021-Mieter*innen selbst. Denn die Kosten für den Ökostrom werden nach den gesetzlichen Vorgaben um 10 % unter dem üblichen Grundversorgungstarif liegen. Der Strom vom Dach muss vor Nutzung schließlich nicht durch ein öffentliches Netz geschickt werden, Konzessionsabgaben und Netzentgelte sind demnach hinfällig. Damit künftig mehr Dortmunder*innen in den Genuss dieser Vorteile kommen, denken die beiden kommunalen Unternehmen bereits mittel- und langfristig: „Unser Ziel ist es, in Zukunft allen Kund*innen der Wohnungswirtschaft ein Mieterstromprodukt anbieten zu können“, betont Theis.
Sinnvolle Kooperation „Wir haben die Dächer – DEW21 hat die Erfahrung als Energieversorger. Zusammen verfügen wir über das notwendige technische und energetische Knowhow“, skizziert Wiltrud Grünebaum die Vorzüge des Gemeinschaftsprojekts. Da beide Unternehmen der kommunalen 21-Unternehmensfamilie angehören, bestehe untereinander eine besondere Vertrauensbasis. Kurze Dienstwege und ein hoher Grad an Pragmatismus seien weitere Vorteile der Kooperation.
19
Mobilität + Logistik
Ab in den Sommerurlaub Skyline und Hafen von Catania auf Sizilien mit dem Vulkan Ätna im Hintergrund (l.).
Grauer Himmel, niedrige Temperaturen und Regen – für alle, die von diesem ungemütlichen Wetter die Nase voll haben, gibt es Grund zur Freude. Am Horizont zeichnen sich Sonne, Strand und Urlaub ab. Denn der Dortmund Airport startet Ende März in die Sommersaison und nimmt Kurs auf mehr als 50 Ziele in 25 Ländern.
Eine Pferdekutsche (Fiaker) vor der Hofburg in Wien, Österreich (r.).
»SunExpress« bleibt seinem Namen gerecht und fliegt zu sonnigen Zielen in die Türkei – etwa zur beliebten Feriendestination Antalya. Der größte Ort der türkischen Riviera lockt mit einem der schönsten Küstenabschnitte des Mittelmeers und guter Anbindung zu kilometerlangen Sandstränden. Rund um Antalya befinden sich zudem viele historische Sehenswürdigkeiten und Wasserfälle, die sich perfekt für Ausflüge eignen. Oder wie wäre es mit einem Ausflug auf die Insel? Eurowings fliegt Urlauber*innen in diesem Sommer zum Sonnenbaden unter anderem auf die italienische Mittelmeerinsel Sizilien. Die Hafenstadt Catania an der Ostküste fasziniert mit ihrem barocken Stadtbild und malerischer Lage am Ätna, dem größten Vulkan Europas. Die Stadt wurde 2002 zum Weltkulturerbe erklärt. Strände gibt es selbstverständlich auch.
20
Ein heißer Tipp für den Strandurlaub bleibt übrigens auch Bulgarien. Das gastfreundliche Land verknüpft wunderschöne Meerblicke mit interessanter Geschichte und wird von Wizz Air angeflogen. Keine Lust auf Meer? Kein Problem. Ebenfalls in Direktflugweite liegt Österreichs Hauptstadt Wien – angeflogen von Ryanair. Romantisch, royal und direkt an der Donau gelegen. Besucher*innen kön nen hier auf den Spuren von Kaiserin Sissi wandeln, Paläste bestaunen oder in einem der vielen Kaffee häuser ein oder vielleicht sogar zwei Stücke Sacher torte genießen – sie sind ja schließlich im Urlaub. Sie brauchen noch mehr Inspiration? Auf der Flughafen-Webseite werden die abwechslungsreichen Urlaubsziele genauer vorgestellt: www.dortmund-airport.de/reisefuehrer Schönen Urlaub! 1/2022
Lebensräume
Das Graffiti-Art-Projekt soll die weltoffene Vision für das Areal an der nördlichen Speicherstraße unterstreichen.
Kunstvoll aufgesprüht An der nördlichen Speicherstraße initiiert d-Port21 ein besonderes Graffiti-Art-Projekt: Auf der 600 Meter langen Mauer können Graffiti-Künstler*innen ihre Ideen verwirklichen. Unter dem Motto »Ein Quartier für alle« entwickelt d-Port21 – eine Tochter von DSW21 und Dortmund Hafen – in Abstimmung mit der Stadt Dortmund den Bereich an der nördlichen Speicherstraße. Auf dem 10 ha großen Areal sollen in Zukunft Unternehmen aus der Kreativ- und Digitalwirtschaft so wie Bildungseinrichtungen ein neues Zuhause finden. Mit seiner einladenden Hafenpromenade wird das urbane Quartier allen Dortmunder*innen eine hohe Arbeits- und Aufenthaltsqualität bieten. Bis dort die Bagger anrollen, wird aber noch ein wenig Zeit ins Land gehen. Schließlich steht 2022 zunächst einmal der Bebauungsplan, der auf dem Entwurf des dänischen Büros COBE basieren wird, im Fokus. „Die Zwischenzeit wollen wir für eine besondere Kunst-Aktion nutzen, die unsere weltoffene Vision für das Areal unterstreicht und konkrete Anknüpfungsmöglichkeiten für die Nach barschaft und in die junge Szene schafft“, erklärt d-Port21-Geschäftsführer Ludger Schürholz. Hochkarätige Graffiti und Street-Art Auf der 600 Meter langen Mauer, die das Areal in westlicher Richtung umgibt, soll eine so genannte »Hall of Fame« entstehen, auf der Graffiti-Künstler*innen ihre Werke aufbringen können. Der Start schuss ist für Anfang April geplant. Am Projekt
beteiligt sind neben d-Port21 auch die Wirtschafts förderung, das Quartiersmanagement Nordstadt sowie die am Hafen ansässige Agentur für Graffiti- Kunst und Design »More Than Words«. „So ein Projekt stellt man nicht allein auf die Beine. Wir haben uns Partner gesucht, die in der Szene seit vielen Jahren bestens vernetzt sind und ausreichend Erfahrung mit vergleichbaren Projekten haben“, so Schürholz. »More Than Words« wird die Eröffnungsveranstaltung federführend begleiten, den direkten Kon takt mit den teilnehmenden Künstler*innen pflegen und auch nach der Eröffnung der Hall of Fame die Schirmherrschaft über die Wandflächen übernehmen. „Wir haben bereits sehr positive Erfahrungen mit derartigen Aktionen gemacht und werden sicherlich den einen oder anderen hochkarätigen Graffitisprayer zum Hafen lotsen können“, so Markus Happe von »More Than Words«. Zudem wird die Agentur Workshops für Dortmunder Schüler*innen anbieten, die sich unter fachkundiger Anleitung an der Spraydose ausprobieren können.
Direkten Kontakt gibt es per E-Mail unter info@morethanwords.de
21
Zur Eingewöhnung der Löwen im Dortmunder Zoo gehört auch eine Menge Entspannung, findet Löwin Saba – denn die neue Umgebung ist aufregend genug.
Schmusekurs im ZOO Nach fast vier Jahren, in denen das alte Dortmunder Raubtierhaus energetisch saniert und zum »#dortMUT Löwenhaus powered bei 21« umgebaut wurde, leben nun endlich wieder Löwen im Zoo Dortmund. Die neuen Löwen, Kater Boeti und die beiden Schwestern Saba und Zuri, lernen sich derzeit kennen.
22
1/2022
einundzwanzig
Wenn es draußen wieder wärmer wird, wird man Boeti (l.), Saba und Zuri (r.) auch vermehrt im Außen gelände ihres Löwenhauses sehen können. Boetis Mähne wächst übrigens noch lange weiter.
Boeti, der am 15. Oktober 2019 im GaiaZOO in Kerkrade in den Niederlanden zur Welt kam, ist noch ein wenig zurückhaltend und zieht sich recht schnell in seinen Stall im Innenbereich des »#dortMUT Löwenhaus powered bei 21« zurück, wenn ihm etwas nicht so ganz geheuer ist. Er und seine künftigen Lebensgefährtinnen Saba und Zuri, die am 31. August 2020 im Thüringer Zoopark Erfurt geboren wurden, lernen sich derzeit am Gitter kennen, wo die Tiere langsam aneinander gewöhnt werden. Dabei trat Saba Boeti gegenüber zunächst recht dominant auf und schüchterte den Kater des Öfteren laut brüllend ein, sodass dieser sich sichtlich verschreckt in seinen Stall zurückzog. Mittlerweile lässt Boeti sich aber nicht mehr allzu sehr von Sabas Gehabe beeindrucken. Er hält sich viel am Zaun bei den beiden Katzen auf und ruft diese auch, wenn sie zum Beispiel auf der Außenanlage unterwegs sind, die im Gegenzug darauf aber noch nicht eingehen. Zuri sucht allerdings schon häufig am Gitter die Nähe zu Boeti und die beiden liegen dort nun oftmals im direkten Kontakt, während sie gemeinsam dösen und schlafen. Die Dortmunder Tierpflegerinnen und Tierpfleger konnten dabei inzwischen auch schon einige Male beobachten, wie sich dann auch Saba zu den beiden gesellte.
Eine Löwen-Zusammenführung erfordert viel Geduld und erfolgt Schritt für Schritt, um die Tiere nicht unnötig zu stressen und um heftige Auseinandersetzungen zu vermeiden. Viel Auslauf für das starke Trio Im Rahmen des Umbaus vom 1978 eröffneten Raubtierhaus zum 2021 fertiggestellten »#dortMUT Löwenhaus powered bei 21« wurde die ehemalige Tiger-Außenanlage über das einstige Waldhund-Gehege mit der bisherigen Löwen-Anlage verbunden, sodass die Löwen nach der Zusammenführung die Fläche aller drei Gehege nutzen können, die sich aber auch bei Bedarf in mehrere Gehege unterteilen lässt. Insgesamt stehen den Löwen so knapp 1.200 m² Außenfläche zur Verfügung und 200 m² Wasserfläche. Auch die ehemaligen Innenanlagen der Tiger können den Löwen zur Verfügung gestellt werden. Hauptsponsor für das umgebaute Löwenhaus ist DSW21. Aber nicht nur hier zeigt 21 Flagge, sondern auch beim starken Projekt, das Pate für das Löwenhaus steht: #dortMUT ist ein Initiative, bei der gemeinnützige Vereine in den Bereichen Soziales, Vielfalt, Sport und Kultur Fördergelder beantragen können, wofür DSW21 jährlich 84.000 € ausschüttet.
23
Alles einsteigen in den Digi-Zug Kinder spielerisch an die digitale Zukunft heranführen: Im Rahmen dieser Aktion engagiert sich DOKOM21 für Kinder im Kita-Alter. Der Dortmunder Telekommunikationsdienstleister verschenkte innerhalb der letzten Wochen rund 40 Digi-Züge von LEGO-DUPLO und ebenso viele iPads an zahlreiche Einrichtungen im Anschlussgebiet.
24
1/2022
Datennetze
Erzieherin Annette Knauer hat den Digi-Zug aufgebaut – Frieda, Leni, Emilian und Henry (v. l.) aus der Zwergengruppe sind mit Feuereifer dabei.
Wenn Annette Knauer den LEGO-Digi-Zug aufbaut, ist der Jubel in der Zwergengruppe groß: Vor allem die etwas Größeren aus der U3-Gruppe der AWO-Kita DSW21 in der östlichen Innenstadt spielen gerne mit dem bunten DUPLO-Spielzeug und bauen und werkeln ausdauernd daran herum. „Natürlich helfen wir ein bisschen beim Aufbauen und auch bei der Steuerung des Zugs“, erklärt die Erzieherin, „aber im Großen und Ganzen gehen unsere Kinder schon recht selbständig damit um.“ Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen setzt Annette Knauer den Digi-Zug als kreatives und vielseitiges Lernspielzeug zusammen mit einem iPad ein. „Damit können wir unsere Kinder auf spielerische Weise an erste Schritte der Programmierung heranführen“, sagt auch Kathrin Warmke, stellvertretende Leiterin der Kita: „Wir möchten, dass unsere Kinder in der Kita wichtige Kompetenzen für ihre Zukunft erwerben können, und das schließt digitale Bildung ganz klar mit ein.“ Insgesamt 40 Digi-Züge und 40 iPads hat DOKOM21 in den vergangenen Wochen an verschiedene Kindertageseinrichtungen verschenkt. „Wir haben Corona-bedingt auf Weihnachtsfeiern und andere Aktionen mit unseren Kundinnen und Kunden verzichten müssen – stattdessen haben wir die Aktion »Digital in die Zukunft mit DOKOM21« ins Leben gerufen“, erzählt DOKOM21-Marketingmitarbeiterin Helen Waltener. „Unser Ziel war es, mit dieser Ak-
tion den Kindern, die durch die Corona-Pandemie besonders betroffen sind, eine kleine Freude zu bereiten und gleichzeitig die vorschulische Bildung von Kindern im Bereich Digitales zu fördern“, so Helen Waltener weiter. Der programmierbare Digi-Zug von LEGO-DUPLO bietet in Verbindung mit der dazugehörigen App tolle Lernmöglichkeiten: „Deshalb gab’s zu dem Zug gleich auch das passende iPad dazu“, erklärt Helen Waltener: „Damit können die Kinder ab sofort alle Möglichkeiten des Digi-Zugs nutzen.“
DOKOM21 engagiert sich im Rahmen der sozialen Aktion »Digital in die Zukunft mit DOKOM21« für KitaKinder im DOKOM21-Anschlussgebiet. Einen der Digi-Züge von LEGO plus iPad übergab Helen Waltener (l., DOKOM21-Marketing) an Geeske, Frederik und Kathrin Warmke (r., stv. Kita-Leitung) aus der AWO-Kita DSW21 in Dortmund.
25
Mobilität + Logistik
Das FlexTicket ermöglicht den bequemen Kauf von beliebig vielen vergünstigten EinzelTickets in den Preisstufen A, B, C und D sowie FahrradTickets direkt über das Smartphone.
Maximal flexibel Einmal einen geringen monatlichen Grundpreis zahlen und dann günstigere Einzeltickets ziehen – das neue FlexTicket ermöglicht vor allem Fahrgästen, die nur gelegentlich mit Bus und Bahn unterwegs sind, mehr Flexibilität. Das neue Angebot von DSW21 ist damit beispielsweise für all diejenigen interessant, die nicht mehr jeden Tag zur Arbeit pendeln, weil sie viel im Homeoffice arbeiten oder mit reduzierter Stundenzahl arbeiten. Weder ein Abonnement noch einzelne Tickets zum Normalpreis passen dann so richtig. Diese Lücke füllt jetzt das FlexTicket, das in der Dortmunder Ticket-App »DOtick« sowie in der »DSW21-App« erhältlich ist. Das Ticket gibt es in den Varianten »Flex25« und »Flex35«. Die Fahrgäste zahlen dabei jeweils einen festen Grundbetrag und haben dann 30 Tage lang Zugriff auf beliebig viele rabattierte EinzelTickets. Das Prinzip ähnelt somit dem der beliebten BahnCard. Andrea Engelke, Leiterin Marketing und Kundenmanagement bei DSW21, meint dazu: „Die Arbeitswelt hat sich nicht zuletzt durch die Corona- Pandemie rasant gewandelt. Für all diejenigen, die häufiger im Homeoffice arbeiten oder sich aus anderen Gründen noch mehr Flexibilität wünschen, bietet das Ticket neue Möglichkeiten. Wir gehen damit passgenau auf veränderte Bedürfnisse und Wünsche unserer Kundinnen und Kunden ein.“
Die Variante »Flex35« (monatlich 8,90 €) bietet 35 % Rabatt auf EinzelTickets inklusive einer kostenlosen Fahrradmitnahme. Damit würde ein EinzelTicket nur 1,95 € statt 3 € kosten. Die Preisstufe der Tickets können Kund*innen bei jeder Fahrt frei wählen: A1, A2, A3 sowie B, C und D sind möglich, nur die Kurzstrecke wird nicht angeboten. Das ausschließlich online vertriebene Ticket kann jeweils nach 30 Tagen fristlos gekündigt werden. Es ist in der »DOtick«- und »DSW21«-App auf »Google Play« (Android-Betriebssystem) und »Apple- Store« (iOS-Betriebssystem) kostenfrei erhältlich und bietet den registrierten Nutzer*innen verschie dene Zahlungsmethoden wie PayPal, Zahlung per Lastschrift oder per Kreditkarte an. www.bus-und-bahn.de/tickets/vielfahrer/ flextickets
Zwei Varianten Bei der Variante »Flex25« (monatlich 3,90 €) erhalten Fahrgäste 25 % Rabatt auf EinzelTickets und das FahrradTicket. Damit würde ein EinzelTicket in diesem Fall nur 2,25 € statt 3 € kosten.
26
1/2022
einundzwanzig
bis 14. August 2022
Impressum Herausgegeben von: Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21), Unternehmenskommunikation, Leitung: Frank Fligge Redaktion: Britta Heydenbluth (verantwortlich), Sebastian Bickert, Frank Fligge, Christiane Hinkerohe, Thomas Steffen, Marcel Stawinoga, Marc Wiegand Layout: Christina Sternal
Eintritt frei! Empfohlen ab 16
schauraum: comic + cartoon Max-von-der-Grün-Platz 7, 44137 Dortmund
Di, Mi, Sa, So 11.00–18.00 Uhr und Do, Fr 11.00–20.00 Uhr
OF
GERMAN ACADEMY COMIC ART
schauraum
comic+ cartoon
Fotos/Grafiken: Adesso, Adobe Stock, Dr. Alexander Braun, BVB, Continentale, DB AG, Pascal Frai, Harpen, Christiane Hinkerohe, Roland Kentrup, Ralf Kuckuck, More Than Words, Dr. Claudia Posern, Jürgen Ruth, Oliver Schaper, Jörg Schimmel, Frauke Schumann, Marcel Stawinoga Druck: Lensing Druck GmbH & Co. KG, Feldbachacker 16, 44149 Dortmund Verteilung: ORA mbH & Co. KG 0231.56 22 96-57 montags bis donnerstags 9-17 Uhr freitags 9-16 Uhr Höhe der Auflage: 266.000 Internet: www.einundzwanzig.de Redaktion: DSW21, Unternehmenskommunikation, Deggingstraße 40, 44141 Dortmund, Telefon: 955-00 posteingang@dsw21.de
27
Ab März spielen die BVB-Frauen wieder um die Meisterschaft in der Fußball-Kreisliga. 21 ist Sponsor der Frauenmannschaft und wird das Team mindestens bis 2024 begleiten. Alle Infos und Termine findet ihr unter www.bvb.de/Mannschaften/ Frauen/News