Magazin Ausgabe 1/21
Miteinander Zusammen 21
121 Prozent Dortmund Unter Strom stehen die Spieler vor jedem Anpfiff. Im Lebensraum Stadion zählt jeder Quadratzentimeter. Da wird es im Strafraum auch mal so eng wie in einer Stadtbahn zum Heimspiel. Und am Ende steht hoffentlich für den Gegner die kalte Dusche. Die Dienstleistungen der 21er-Unternehmensfamilie sind immer da. Unsichtbar im Hintergrund. Im Markenjahr 2021 wird dies durch den wichtigsten Transfer zum Jahresbeginn geändert: Mobilität, Logistik, Energie und Wasser kommen als 21 ins BVB-Team. Die Rückennummer 21 steht für die Stadt, jeden Einzelnen in Dortmund, der hinter der bekanntesten Dortmunder Marke steht. Mit der 21 symbolisieren wir Einheit, den Dortmund-Geist, Vielfalt, Toleranz und Mut. Die Partnerschaft der 21er-Familie mit DSW21, DEW21, DOKOM21, DOGEWO21, Hafen21 und Airport21 und dem BVB besteht de facto schon seit vielen Jahrzehnten – jetzt zeigen wir sie stolz. 21 – eine Zahl für die unsichtbaren Leistungen. Hinter jedem Erfolg auf dem Platz stehen unzählige Trainingsstunden, Vorbereitungen und die Leidenschaft für Details. Das verbindet uns.
Inhalt einundzwanzig Wir sind 21! S. 3
Trotz Krise gute Perspektiven S. 16
Lebensräume Löwenstarker Dienstleistungs-Hotspot S. 10
Wir sind hier. Kommst du auch? S. 26
Autohof kommt ins Hafengebiet S. 20
Minimale Mietausfälle S. 22
Will Eisner – Vater der Graphic Novel S. 27
Energie + Wasser Smarte Sensoren S. 8
Herr Walter und die neuen Nachbarn S. 24
Mobilität + Logistik DSW21 elektrisiert S. 6
Der frische Blick von außen S. 12
Datennetze In Verbindung bleiben S. 18
Klar, modern, transparent S. 14
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Wir sind 21!
Markenbotschafterin Sarah zeigt am Hafen und im Stadion die 21, die Zahl, die den Familiennamen der Infrastrukturunternehmen bildet.
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einundzwanzig
Sichtbare Infrastruktur Das Jahr 2021 ist ein besonderes. Das gilt für jeden und jede, aber es war schon absehbar anders, als alle noch von einem normalen Jahr ausgingen. Denn wir Unternehmen der 21er-Familie sprechen von unserem Markenjahr. Die 21 eint alle Unternehmen der Infrastruktur. Ob Strom, Wasser, Logistik, Mobilität, Lebensräume oder Datennetze – alle haben die 21 als Familiennamen hinter ihrer Funktionsbezeichnung. Der Vorname sagt, was man macht, die 21 zeigt, wozu man gehört. Das ist bei Energie und Wasser, ÖPNV, Airport, Hafen oder Wohnen so. Dazu kommt dann noch eine klare Standortbestimmung mit Dortmund als Bestandteil des Vornamens. Auch das ist Kultur. Früher bekamen Kinder gerne die Vornamen der Paten und Patinnen zu ihrem Vornamen hinzu. Unsere Regel zur Namen
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findung lautet: Stadt plus Funktion plus Fami lienname – das ist ein 21er-Unternehmen. Der Familienname steht dabei für den Geist, der uns verbindet. Wir machen’s einfach. Das ist unser Familienspruch. Nicht kompliziert sein, nicht exklusiv. Einfach, aber zukunftsweisend und gut, meist sehr gut. Und das seit vielen Jahrzehnten. Viele der 21er-Unternehmen sind schon über 100 Jahre am Markt. Tradition trifft auf Innovation. Beispiel Hafen: Neben einer der fast ältesten Gesellschaften ist auch der jüngste Spross hier aktiv: d-Port, das junge Lebensraumprojekt rund um die Speicherstraße. Digital trifft analog – Kopf-, Kreativ- und Handarbeit gesellen sich gleichwertig zueinander. Auch dafür steht 21. Modern und nach vorne
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gewandt muss Infrastruktur immer in die Zeit und für die Zukunft passen. Rückblicke kennen wir darum nicht. Das Markenjahr 2021 nutzen alle 21er-Unternehmen für mehr Sichtbarkeit der Familienmarke. Denn bei aller Betonung der besonderen Fähigkeiten jedes einzelnen Unternehmens ist die gemeinsame Stärke der 21er-Unternehmen manchmal etwas untergegangen. Aber Dortmund hätte sein Gesicht in den letzten über 150 Jahren nicht so häufig erfolgreich wechseln können, wenn die Unternehmen der 21 nicht ständig im Hintergrund schon am jeweils neuen Dortmund mitgearbeitet hätten. Und dabei arbeiten die Unternehmen eng zusammen. Zumeist unsichtbar im Hintergrund. Jetzt wollen wir das Jahr 2021 für mehr Sichtbarkeit nutzen. Denn wir sind für Sie da – auch in einem schwierigen Markenjahr.
Der wichtigste Transfer Unser Markenjahr wird auch beim BVB, dem bekanntesten Botschafter der Stadt Dortmund und Partner der 21er-Unternehmen, deutlich sichtbar. Das Trikot mit der Rückennummer 21 steht in diesem Jahr nämlich sinnbildlich für uns. Aus gutem Grund: Jedes Spiel der Schwarzgelben ist nur möglich, weil die Infrastruktur im Hintergrund darauf eingerichtet ist und funktioniert. Heimspiele mit über 81.000 Fans sind nach wie vor keine Standardsituation, sondern außergewöhnliche Herausforderungen. Normalerweise drängeln wir uns mit dieser Leistung nicht in den Vordergrund, denn die Aufmerksamkeit gehört dem Spiel, den Profis und den Fans. In unserem »Markenjahr« sind wir allerdings auch optisch eng mit Borussia Dortmund verwoben. Durch die »21« zeigen wir die Verbundenheit der Partner DSW21 und BVB in diesen außergewöhnlichen Zeiten. Uns verbindet die Echte Liebe zur Stadt und ihren Menschen. Aber auch gemeinsame Projekte wie das BVB-Trainingsgelände in Brackel, entwickelt von DSW21, haben uns zu Freunden und authentischen Partnern gemacht. Über Jahrzehnte hinweg, unabhängig von Siegen und Niederlagen. Deshalb trägt 21 stolz Borussia Dortmunds Farben.
Transfer perfekt. BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer (l.) übergibt als Zeichen der neuen Partnerschaft das Trikot mit der Rückennummer 21 an Guntram Pehlke, Vorstandsvorsitzender von DSW21.
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Bundesumweltministerin Svenja Schulze (2.v.l.) übergab am 17. Februar 13,6 Mio. € Fördergelder für das Projekt »StromFahrer«. Guntram Pehlke (Vorstandsvorsitzender DSW21, 2.v.r.), Hubert Jung (Verkehrsvorstand DSW21, l.) und Dortmunds OB Thomas Westphal (r.) freuen sich über die Starthilfe.
DSW21 elektrisiert Ein ganz neues Kapitel schlägt DSW21 mit dem Projekt »StromFahrer« auf. Mit der Übergabe von insgesamt 13,6 Mio. € Fördergeldern durch die Bundesumweltministerin Svenja Schulze ist endgültig der Startschuss für die zukunftsweisende Verstärkung der Flotte mit 30 elektrisch angetriebenen Gelenkbussen bis Mitte 2022 gefallen. „Der Wechsel von modernen Diesel- auf Elek trobusse ist ein Kraftakt, der alle Beteiligten enorm fordert. Dieser Herausforderung stellen wir uns aber sehr gern und tragen somit unseren Teil dazu bei, die Verkehrswende in Dortmund weiter zum Erfolg zu führen“, freute sich
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der DSW21-Vorstandsvorsitzende Guntram Pehlke über die Unterstützung durch das Bundesumweltministerium. In den zurückliegenden 20 Jah ren habe DSW21 allein durch den konsequenten Kauf moderner Dieselbusse den Ausstoß von Partikeln und Stickoxiden um rund 90 %
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Ein Projekt, viele Köpfe: »StromFahrer«-Projektleiter Karl Naundorf (l.) und Karsten Werner (r.), Leiter des Bereichs Bus-Flotte, gehören zu den Mitarbeitenden, die den Einstieg in die Elektromobilität umsetzen.
gesenkt. DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung ergänzte dazu: „Wir befinden uns bereits jetzt auf einem wirklich guten Level und wollen uns mit unserer modernen Bus-Flotte bei der Schad stoffreduzierung auf Dauer in der NRW-Spitzengruppe festsetzen.“ Mit Hilfe des »StromFahrer«-Projekts werden die verbleibenden Stickoxid-Emissionen in 2022 nochmals um weitere ca. 40 % gesenkt – im Vergleich zur Anschaffung konventioneller Fahrzeuge. Richtiger Zeitpunkt DSW21 hatte die Entwicklungen in der Branche in den vergangenen Jahren genauestens verfolgt und sieht nun den richtigen Zeitpunkt für den Einstieg in die Elektromobilität gekommen. Die Ausschreibung der neuen Fahrzeuge, die gemeinsam mit den benachbarten Verkehrsbetrieben aus Herne bzw. Hagen vorbereitet wird, soll noch im Frühjahr erfolgen. „Wir wollen dabei auch Aspekte der Nachhaltigkeit wie etwa die Recyclingfähigkeit der Batterien berücksichtigen“, verspricht DSW21-Betriebsleiter Ralf Habbes. Gezielter Einsatz Die neuen Busse werden ab Mitte 2022 auf den miteinander verknüpften Linien 470, 440 und 437 eingesetzt, die von Mengede bis nach Sölde einmal quer durch die Stadt führen. Die Auswirkungen der Elektromobilität im Hinblick auf Um welt, Personal, Betrieb, Technik und Fahrgäste werden dabei genau unter die Lupe genommen.
Die E-Busse möchte DSW21 zentral am Betriebshof Brünninghausen laden. Die Vorarbeiten dafür laufen bereits: So müssen nicht nur eine acht Megawatt starke Stromleitung zum Betriebshof, sondern auch entsprechende Zuleitungen zu den einzelnen Stellplätzen, an denen die Aufladung der Busse mittels Pantograph (Stromabnehmer) erfolgen soll, gelegt werden. Auch die Installation von mindestens drei Trafostationen, die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Installation eines Betriebshof-Managementsystems stehen auf der Agenda. Habbes: „Es ist eine Herkulesaufgabe, die unterschiedlichste Unternehmensbereiche betrifft. Wir schlagen damit ein ganz neues Kapitel für DSW21 auf.“
Finanzierung Die Fördergelder stammen aus dem Programm zur Förderung der Anschaffung von Elektrobussen im öffentlichen Personennahverkehr des Bundes umweltministeriums. Weitere Fördermittel in Höhe von rund 4,2 Mio. € könnten noch vom Land NRW dazu kommen. DSW21 selbst nimmt 24 Mio. € in die Hand, um den Einstieg in die Elektromobilität zu finanzieren.
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Majlinda Caci und Sven Baumgarte von DOdata mit den wirkungsvollen CO2-Sensoren.
Smarte Sensoren DOdata hat ein wirkungsvolles Instrument für den Infektionsschutz entwickelt: Die DEW21-Tochter vernetzt CO2-Sensoren mit Hilfe der LoRaWAN-Funktechnologie. Unternehmen wie DSW21 und DOGEWO21 setzen die Lösungen bereits in geschlossenen Räumen ein. Auch für Schulen, Einzelhandel, Gewerbe und Büros können sie in Pandemie-Zeiten hilfreich sein.
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Aerosole, CO2-Gehalt, Lüftungs-Intervalle: Durch das Corona-Virus haben die Themen Luftqualität und Raumklima eine neue Relevanz erhalten. Wem es gelingt, die mögliche Viruslast in der Luft zu beherrschen, der hat ein wirkungsvolles Instrument zum Infektionsschutz in der Hand. Und genau an dieser Stelle setzt DOdata, eine hundertprozentige Tochter des Dortmunder Versorgers DEW21, mit ihrer Lösung an.
Entweder blinkt am Sensor ein rotes Lämpchen oder die Info wird über Smartphone, PC sowie sonstige Endgeräte ausgegeben – oder beides zusammen. Mit Hilfe einer Analyse-Software, die die Messdaten auswertet und mit weiteren Informationen verknüpft, kann DOdata auch Voraussagen für die Zukunft treffen. Auch Lüftungskonzepte, maßgeschneidert für jeden Raum, sind aus dem Datenmaterial ableitbar.
Die von ihr eingesetzten CO2-Sensoren zeigen an, wenn in einem Raum die CO2-Grenzwerte erreicht werden und somit gelüftet werden muss.
Faktenbasiert handeln „Das ist kein Hexenwerk. Wir kombinieren vorhandene Technologien mit unserem eigenen
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DSW21-Mitarbeiterin Ursula Vogelsang mit einem der CO2-Sensoren, die in den Kunden-Centern eingesetzt werden.
LoRaWAN-Netz und können somit faktenbasiert Handlungsanweisungen liefern“, sagt Sven Baumgarte, Geschäftsführer von DOdata. »In al len Schulen alle 20 Minuten lüften« – holzschnittartige Vorgaben wie diese werden durch Echtzeitdaten überflüssig. „Wir haben noch eine Weile mit dem Virus zu tun. Damit wir in dieser Zeit gut zurechtkommen, sollten wir unsere tech nologischen Möglichkeiten ausreizen. Genau an dieser Stelle kommen wir als Dienstleister ins Spiel“, so Baumgarte. Doch wie funktioniert der Ansatz von DOdata? Coronaviren können erwiesenermaßen von Aerosolen in der Luft übertragen werden. Und je mehr ausgeatmetes CO2 sich in der Luft befindet, desto mehr Aerosole sind auch dort. Demnach ist der CO2 -Gehalt der Luft ein Gradmesser für die mögliche Viruslast. DOdata setzt nun Sensoren ein, die permanent den CO2 -Gehalt in der Luft erheben und über das LoraWAN-Netz (s.Info-Kasten) an eine Daten-Plattform übertragen. Dort werden die Daten analysiert, aufbereitet und an die Endgeräte weitergegeben. Nützliche Zusatzinfos einbinden „Wir können die Messwerte mit Zusatzinformationen wie der Anzahl der Personen im Raum oder der Außentemperatur kombinieren“, erklärt Majlinda Caci, Product Owner bei DOdata. Heraus käme z. B. die Handlungsempfehlung an einen Friseurmeister: wie häufig er im Winter lüften muss, wenn sich vier Kund*innen im Laden befinden.
Die Vorzüge der Lösung sind in Dortmund kein Geheimnis mehr. Unternehmen wie DEW21, DSW21 und DOGEWO21 haben längst Sensoren im Einsatz. Ebenfalls hat DOdata über einen Förderverein eine Grundschule ausgestattet. Mit weiteren Institutionen, u. a. dem Jobcenter und städtischen Ämtern, laufen Piloten und Gespräche. „Überall dort, wo in vielen Räumen ähnliche Bedingungen herrschen, kann man die Ergebnisse von Stichproben auf die Gesamtheit übertragen – man muss also nicht gleich alle Besprechungs-, Beratungs- oder Schulungsräume mit Sensoren ausstatten“, so Baumgarte. Darüber hinaus könnten die Sensoren auch für Einzelhandel, Gewerbe, Kulturstätten oder auch die Gastronomie gewaltige Vorteile bringen. „Ich bin optimistisch, dass wir einige Kund*innen dazu gewinnen werden.“
Long Range Wide Area Network (LoRaWAN) Die Funktechnologie LoRaWAN eignet sich gut, um kleine Datenmengen zu transportieren. Das können Zustandsbeschreibungen wie die Belegung eines Parkplatzes sein, die von den Sensoren erfasst und sicher verschlüsselt an die Plattform gefunkt werden. LoRaWAN hat eine Reichweite von bis zu 15 Kilometern und ist über eine lizenzfreie Frequenz nutzbar. DOdata hat im Stadtgebiet mehr als 20 kleine Funkmasten errichtet, über die das LoRaWAN aufgespannt wurde.
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LUXon und LEIon am Löwenkreisel in Hohenbuschei: Beide Gebäude zeichnen sich durch ihre moderne, nachhaltige Architektur aus.
Löwenstarker Dienstleistungs-Hotspot Trotz leicht angestiegener Leerstandsquote von Büroimmobilien in Dortmund hält die Nachfrage nach attraktiven, modernen Büroflächen an. Der Standort Hohenbuschei entwickelt sich dabei äußerst positiv und trägt mit den noch verfügbaren Flächen zur Entlastung des Dortmunder Büromarkts bei. Der Branchenexperte CUBION resümiert: Im vergangenen Jahr wurden in Dortmund etwa 35.000 m² neue Büroflächen fertiggestellt, von denen trotz Corona und der damit verbundenen stark gestiegenen Homeoffice-Quote dem Ver-
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mietungsmarkt aktuell nur noch knapp 4.300 m² zur Verfügung stehen. Insgesamt bleibt die Leerstandsquote von Büroimmobilien mit 2,8 % niedrig; kurzfristig verfügbare Flächen sind damit weiterhin knapp.
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Lebensräume
Mit dem LUMion wäre das Gebäude-Quartett am Löwenkreisel vollständig; die Bauplanungen laufen bereits: www.lumion-do.de
Auch das dritte Dienstleistungsgebäude am »Hohenbuscheier Löwenkreisel«, das LUVis, ist schon vor der geplanten Fertigstellung im Sommer vollvermietet: Einziehen wird eine Dortmun der Bildungsakademie für Fach- und Führungskräfte. Wie seine Brüder LEIon und LUXon stammt auch das LUVis aus der Kooperation des nieder ländischen Architekturbüros MAS architectuur und der Unternehmensgruppe HOFF aus Gronau. HOFF ist Hohenbuschei-Mitgesellschafter und zeichnet für die Projektentwicklung, Generalplanung und schlüsselfertige Erstellung der Ge bäude verantwortlich. Ein viertes Gebäude ist bereits in der Pipeline: Mit dem LUMion, in dem noch Dienstleistungsflächen flexibel verfügbar sind, würde das Quartett am Löwenkreisel mit seiner charismatischen Architektur vollständig. Unternehmen zieht insbesondere die gute Lage an den Löwenkreisel: Vor allem die optimale Anbindung an die Bundesstraßen und Autobahnen in Verbindung mit kostenlosen und ausreichend vorhandenen Parkplätzen, teilweise mit E-Ladesäulen ausgestattet, steht im Vordergrund. Und: Die Nähe zum Golfplatz sowie zum BVB-Trainingsgelände wird als großer Mehrwert betrachtet, ebenso wie der gute Mix von Bebauung und Grün- bzw. Freiflächen im gesamten Gebiet. Sabine und Brigitte Tölke, die mit ihrer Steuerberatungskanzlei im LEIon ansässig sind, bringen es auf den Punkt: „Wer die Umgebung noch aus Zeiten der englischen Kasernen kennt, ist erstaunt, wie schnell und modern sich dieser neue Stadtteil entwickelt hat.“ Löwenkreisel-Mieter schätzen darüber hinaus
die moderne, nachhaltige Architektur: „Gebäude und Ausstattung finden sowohl bei unseren Mitarbeitenden als auch Kund*innen große Anerkennung“, so Stefan Einhaus von EINHAUS Steuerberater im LUXon. „Insbesondere durch den architektonischen Stil nehmen die Gebäude am Löwenkreisel eine herausragende Stellung in ganz Dortmund ein.“ Wenn am Standort noch Wünsche offenbleiben, dann hauptsächlich zwei: „Eine Kantine bzw. ein Angebot an warmen Mittagsgerichten wäre super“, so Norbert Böttcher von Diatec Diagnostics, einem Anbieter für medizintechnische Geräte und Zubehör für Hördiagnostik mit Sitz im LUXon: „Eigentlich müsste der Markt dafür da sein, zumal weitere Büroeinheiten in Entstehung sind.“ Und: „Eine verbesserte Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel hinsichtlich der Frequenz und Linienführung würde uns entgegenkommen“, ergänzt Manuel Dobrick, Geschäftsführer von DOBRICK + WAGNER. Das Unternehmen mit Sitz im LUXon entwickelt Lösungen für die Sozialbranche und bietet seinen Kunden, von denen viele mit Bus und Bahn anreisen, Schulungen, Konferenzen und Tagungen in den Räumlichkeiten an. Wünsche, die bei den Verkehrsplanern von DSW21 durchaus auf offene Ohren stoßen. „Planungen zur werktäglichen Verdichtung der Taktung unserer Linie 436 von Asseln nach Hörde laufen bereits“, so Chef-Planer Lars Hirschfeld: „Vorgesehen ist auch die Erweiterung des Linienbetriebs an Wochenenden und Feiertagen.“
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Im engen Austausch: Maren Uhe aus der Geschäftsführung der Atlas Schuhfabrik und DEW21-Energieauditor Martin Lehmköster.
Der frische Blick von außen Größere Firmen müssen regelmäßig ein Energieaudit durchführen lassen. Die Expert*innen von DEW21 stehen ihnen dabei als beratender Partner zur Seite und versprechen einen kristallklaren Erkenntnisgewinn – so wie bei der Atlas Schuhfabrik. Als Produzent von Sicherheitsschuhen 611 neue Bäume pflanzen? Was im ersten Moment wie ein ambitioniertes Aufforstungsprojekt klingen mag, ist das veranschaulichte Ergebnis eines Energieaudits. „Die Maßnahmen, die wir dem Unternehmen empfohlen haben, bringen eine beachtliche CO2-Ersparnis. Der Effekt ist vergleichbar mit der Anpflanzung eines kleinen
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Wäldchens“, erläutert Martin Lehmköster, Energieauditor beim Dortmunder Energieversorger DEW21. Das betreffende Unternehmen, die Atlas Schuhfabrik, kann dabei schon einige selbst angelegte Wälder vorweisen – um im Bild zu bleiben. Nachhaltigkeit wird am Hauptstandort in Dortmund-Wickede seit längerem großgeschrieben.
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Energie + Wasser
DEW21-Energieauditor Martin Lehmköster (2.v.r.) im Gespräch mit Maren Uhe, Hendrik Schabsky und und Thomas Lanzki von der Atlas Schuhfabrik (v.l.n.r.).
„Wir sind ein Familienbetrieb in der fünften Generation. Für uns ist Klimaschutz kein bloßes Lippenbekenntnis, sondern tief in der DNA des Unternehmens verwurzelt“, sagt der CEO von Atlas, Hendrik Schabsky. So nutzt die Schuhfabrik, die an den Standorten in Brasilien und in der Ruhrgebietsstadt im Jahr insgesamt 2,6 Mio. Schuhe fertigt, bereits eine Solarthermie-Anlage, die aus Sonnenenergie Wärme für den Produktionsprozess gewinnt. „Die Fertigungsformen für unsere Sohlen müssen auf 70 Grad erwärmt werden. An dieser Stelle haben wir einen der größten Energiebedarfe im ganzen Unternehmen“, so Schabsky. Das Hallendach schmückt zudem eine Photovoltaik-Anlage, die so viel Strom abwirft, dass dieser zumindest an Wochenenden ins öffentliche Netz eingespeist werden kann. Nicht zu vergessen die Toilettenspülung, für die seit etwa 20 Jahren ausschließlich Regenwasser genutzt wird – die Liste der Nachhaltigkeits-Projekte ließe sich weiter fortsetzen. Möglichkeiten zum Feinschliff Nach dem Audit war es demnach keine Überraschung, dass die Experten von DEW21 kein unmittelbares Potenzial für Quantensprünge in Sachen Klimaschutz sahen. Wohl aber konnten sie in puncto Feinschliff Möglichkeiten aufzeigen, die zusammen den eingangs erwähnten »Wald-Effekt« ermöglichen:„Die Wartungsinter valle an den Drucklufterzeugern könnten optimiert werden“, so Energieauditor Lehmköster. „In einer Halle ließe sich die Steuerung der Beleuchtung so konfigurieren, dass das einstrahlende Tageslicht besser nutzbar wird.“ Letzteres ein Punkt, der Maren Uhe aus der Atlas-Geschäftsführung, hellhörig werden ließ. „So naheliegend, aber im Tagesgeschäft von uns nicht angemessen berücksichtigt. Da ist ein fachkundiger Blick von außen und das Hinterfragen von Dingen ungemein hilfreich.“
Weitere Vorzüge aus Sicht des Schuhherstellers: die neue Transparenz und Detailtiefe. „Wir wissen jetzt genau, welche Anlagen und Prozesse wie viel Energie verbrauchen“, streicht Thomas Lanzki, ebenfalls Mitglied der Atlas- Geschäftsführung, hervor. „Dieses energetische Röntgenbild ist für jeden Unternehmer spannend.“ Dabei ist der Zeitaufwand überschaubar. Gerade einmal drei Stunden nahm die Besichtigung der einzelnen Betriebsteile in Anspruch. „Deutlich aufwändiger war die Analyse der Daten“, so Lehmköster, der mit den Endergebnissen auch eine Priorisierung lieferte. „Man kann an vielen Stellschrauben drehen. Wichtig ist aber zu wissen, wo man anfängt und wo das Kosten-Nutzen-Verhältnis besonders ausgewogen ist“, so Maren Uhe dazu. Elektromobilität auf der Agenda Das nächste Projekt ist bereits identifiziert: Auch die letzte Halle mit konventioneller Beleuchtung bei Atlas soll bald mit einer energiesparenden LED-Beleuchtung ausgestattet werden. „Außerdem steht das Thema Elektromobilität auf unserer Agenda. Wir wollen weitere Ladesäulen für unsere Mitarbeiter*innen bereitstellen und denken über Leihfahrräder nach“, so CEO Schabsky.
DEW21 als Partner Das Energiedienstleistungsgesetz schreibt Unternehmen, die nicht in die Kategorie »kleines und mittleres Unternehmen« fallen, ein Energieaudit alle vier Jahre vor. Andernfalls drohen Strafen. Die Expert*innen von DEW21 unter der Leitung von Alexander Harbach führen das Audit nach einer festen Methodik durch. Nach der Auftakt besprechung folgen Datenerfassung, Außeneinsatz/Begehung und Analyse. Das Ganze schließt mit einem Bericht und einer Präsentation ab. Kontakt: alexander.harbach@dew21.de
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Mobilität + Logistik
Klar, modern, transparent
Das »Dortmunder Modell« steht in den Startlöchern: Die ersten Fahrgastunterstände im neuen Look können bald aufgestellt werden. Bis zum Sommer 2023 sollen 216 Wartehäuschen in der Stadt erneuert werden.
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Mobilität + Logistik
Zur Abnahme wurde der Unterstand vor der DSW21-Hauptverwaltung aufgestellt. Die Haltestelle »Degginstraße« gibt es in Wirklichkeit nicht.
Ein Dach aus Glas sorgt für Transparenz und Helligkeit. Bisher sind die Dächer aus Metall.
Gläserne Seiten- und Rückwände sorgen für Durchblick. Die Optik der Beklebung wird gegenüber dem hier gezeigten Modell leicht abgewandelt sein.
Wie alle anderen Metallteile sind auch die Sitze aus Aluminium und in grauer Farbe.
Harald Kraus (Arbeitsdirektor), Hubert Jung (Verkehrsvorstand) und Jörg Jacoby (Finanzvorstand, DSW21) mit Stephan Schneider und Daniel Lange (Geschäftsführung RBL Media) bei der Abnahme des neuen Fahrgastunterstands.
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Ludger van Bebber ist seit Oktober 2020 neuer Geschäftsführer am Dortmund Airport.
Trotz Krise gute Perspektiven Inmitten der Corona-Pandemie wechselte Ludger van Bebber als neuer Geschäftsführer vom Flughafen Weeze zum Dortmund Airport. Im Interview spricht er über die aktuelle Krisenlage und warum er positiv in die Zukunft blickt.
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Mobilität + Logistik
Herr van Bebber, mit welchen Erwartungen sind Sie angetreten und wie haben Sie das erste halbe Jahr erlebt? Ich habe bereits in meiner vorherigen Position als Geschäftsführer am Flughafen in Weeze die Auswirkungen der Pandemie auf die Luftfahrtbranche miterlebt und wusste deshalb, was mich erwartet. Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass meine Anfangszeit nicht hauptsächlich durch Krisenmanagement geprägt ist. Aber jetzt ist es so, und ich nehme die Herausforderung gemeinsam mit dem ganzen Team an. Denn die Corona-Pandemie hat die ganze Branche vor nie dagewesene Herausforderungen gestellt und ein Höchstmaß an Flexibilität von uns allen gefordert. Natürlich haben der deutliche Passagierrückgang und die daraus resultierende wirtschaftliche Situation unsere Arbeit geprägt. Wir befinden uns eindeutig in einer Krise, aber wir haben auch allen Grund, optimistisch in die Zukunft zu schauen. Corona wird uns noch eine Zeit lang begleiten. Welche Perspektiven stimmen Sie denn so zuversichtlich? Da gibt es einige Punkte! Der Dortmunder Flughafen hat sehr gute Perspektiven. Die gute Zusammenarbeit mit unseren Systempartnern auch in der Krise, die Flexibilität und die Einsatzbereitschaft der gesamten Belegschaft, der Rückhalt durch unsere Konzernmutter DSW21 und nicht zuletzt auch das Bekenntnis unserer größten Kundin Wizz Air zum Standort Dortmund lassen mich zuversichtlich in die Zukunft schauen. Mit SKY Express konnten wir außerdem eine neue Airline gewinnen, die ab Mai Dortmund anfliegt. Wir sind der Flughafen, der im Jahr 2020 prozentual am besten durch die Krise gekommen ist. Es gibt derzeit kein Indiz dafür, dass wir nach der Corona-Pandemie nicht wieder an das Rekordjahr 2019 anknüpfen können. Im Gegenteil – das Angebot ab Dortmund hat sich seitdem noch vergrößert. Der Airport hat schon lange geplant, die Markierungen der Start- und Landebahn anzupassen. Das Thema Schwellenverlegung wird nun vor allem von Flughafen-Anliegern sehr laut und emotional diskutiert.
Was setzen Sie den größten Befürchtungen an dem Vorhaben entgegen? Die Verlegung der Landeschwelle in der Hauptbetriebsrichtung sichert den ordnungsgemäßen Betrieb bei ungünstigen meteorologischen Bedingungen. Durch die Schwellenverlegung wird die Landestrecke länger und damit unabhängig von den meteorologischen Gegebenheiten. Dies erhöht die Planbarkeit der Flüge und sichert die Abwicklung des Flugplans unabhängig von jeweils aktuellen meteorologischen Wetterlagen. Die Verlegung der Landeschwelle kommt auch dem Einsatz der aktuell auf den Markt drängenden neuen Flugzeugmodelle der Airbus A320-Familie zugute, die gerade auf den für den Dortmund Airport typischen Destinationen eingesetzt werden. Die neo-Modelle sind sehr effizient. Hinsichtlich Sparsamkeit und Emissionen erreichen sie Werte, die deutlich unter denen der Flugzeugmodelle liegen, die sich zurzeit überwiegend im Einsatz befinden. Niemand muss fürchten, dass es zukünftig Langstreckenflüge ab Dortmund geben wird! Wir haben keine Anpassung der Tonnagegrenze beantragt, sondern wollen nur die ohnehin schon vorhandene Start- und Landebahn auch voll nutzen können. Die wirtschaftliche Lage des Flughafens entwickelte sich bis Ende 2019 sehr positiv, ist nun aufgrund der Pandemie angespannt. Glauben Sie, dass Sie bis 2024 ein ausgeglichenes Betriebsergebnis erreichen können? Das fordert ja die EU. Ja, daran glauben wir! Im Jahr 2019 betrug das für die EU relevante Betriebsergebnis nur noch knapp minus 400.000 €. In unserem ursprünglichen Zukunftskonzept, in dem wir der EU glaubhaft dargelegt haben, wie wir bis April 2024 ein ausgeglichenes Betriebsergebnis erreichen wollen, war geplant, dass wir dieses Ergebnis erst 2022 erreichen. Natürlich werden die Jahre 2020 und auch 2021 wieder weit davon entfernt sein. Aber es gibt derzeit keinen Grund zu glauben, dass wir danach nicht wieder an das Jahr 2019 anknüpfen können.
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Datennetze
In Verbindung bleiben
Corona in Deutschland – und kein oder nur sehr eingeschränkter Besuch in Seniorenoder Pflegeheimen möglich: Realität zu Pandemiezeiten. Damit Seniorinnen und Senioren sowie schwerkranke Menschen trotzdem mit ihren Angehörigen »in Verbindung bleiben« können, hat DOKOM21 die gleichnamige Aktion ins Leben gerufen. Im Rahmen von »In Verbindung bleiben« spendete der regionale Telefondienstleister insgesamt 42 iPads an Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie Hospize in Dortmund, Menden, Iserlohn, Balve, Hagen und Essen. Und dort, wo es in den Einrichtungen an WLAN fehlte, legte DOKOM21 außerdem noch eine Schippe drauf bzw. eine SIM-Karte inkl. Datenvolumen bei. Helen Waltener, Marketing-Mitarbeiterin
von DOKOM21: „In Zeiten eingeschränkter Besuchskontakte kann das Tablet als technische Ergänzung gut eingesetzt werden, um Bewohnerinnen und Bewohnern von Alten- und Pflegeeinrichtungen zusätzliche digitale Kontakte zu ermöglichen, wo persönliche gerade gar nicht oder nur eingeschränkt möglich sind.“ So können alte und pflegebedürftige Menschen zumindest digital in Kontakt mit Freundes- und Bekanntenkreis und der Familie bleiben.
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Das Gelände wird schon für den Autohof vorbereitet. Die Lkw-Fahrer des CTD sowie der anderen Gewerbe im Hafen finden hier eine perfekte Infrastruktur.
Autohof kommt ins Hafengebiet Neue Investition im Hafengebiet: Der Dortmunder Parkplatzbetreiber DOPARK und sein Mitgesellschafter BP Europa bauen einen »Autohof light« mit Tankstelle und Stellplätzen.
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Mobilität + Logistik
Bis 2002 hatte die Firma Nico-Metall auf dem Gelände an der Ecke Kanalstraße/Schäferstraße eine Kabelzerlegungs- und Abbrennanlage betrieben. Nach zwei größeren Bränden und erhöhten PCB-Werten in der Umgebung wurde die Firma geschlossen. Die Folge: Das Grundstück, an einem zentralen Verkehrsknotenpunkt im Hafen gelegen, entwickelte sich zu einer unansehnlichen Brachfläche, die zwischenzeitlich als Parkplatz und als Container-Stellplatz genutzt wurde. Damit ist es nun vorbei.
Geschäftsführer Simon Kinz. Hinzu kommen besondere Anforderungen: Ein echter, im Autobahnnetz ausgeschilderter »Autohof« wie in der StVO verankert, darf beispielsweise höchstens einen Kilometer von einer Anschlussstelle entfernt liegen. Befindet er sich in der Nähe einer schwächer frequentierten Autobahn, muss der Autohof mindestens 50 Lkw-Stellplätze ausweisen; an stärker genutzten Autobahnen 100 Stellplätze. Flächen dieser Größe nahe Autobahnzufahrten sind aber kaum verfügbar.
Der Dortmunder Tankstellenverpächter und Park platzbetreiber DOPARK und der Mitgesellschaf ter BP Europa entwickeln auf der 6.300 m² großen Fläche einen »Autohof light« mit einer Aral- Tankstelle und Sanitäranlagen für Lkw-Fahrer. Fünf Lkw- und mehrere Pkw-Stellplätze sollen dort entstehen. Die Investition beträgt 3 Mio. €. 2 Mio. € nimmt DOPARK in die Hand, 1 Mio. € steuert BP bei. Die Arbeiten sind in vollem Gange. Die Eröffnung ist für Frühjahr 2021 geplant.
Für Lkw-Fahrer, die etwa das Containerterminal Dortmund (CTD) ansteuern, dürfte der neue »Autohof light« ein willkommener Anlaufpunkt für eine Kurzzeit-Rast sein. Neben Sanitäreinrichtungen wie Duschen und WC wird es einen Shop mit einem kleinen Gastro-Angebot geben. Da rüber hinaus wird die Tankstelle mit drei Mehrfachzapfsäulen sowie einer überdachten Ladesäule für E-Fahrzeuge ausgestattet. „Das Vorhaben ist eine passgenaue Ergänzung der bereits vorhandenen Hafen-Infrastruktur und führt zu einer deutlichen Aufwertung des lange brach liegenden Grundstücks“, freut sich Uwe Büscher, Vorstand der Dortmunder Hafen AG.
Ein großer Autohof mit Übernachtungsmöglichkeiten, wie in Dortmund mehrfach erwogen, sei wirtschaftlich nicht darstellbar, sagt DOPARK-
So soll es dann mal aussehen am »Autohof light« im Dortmunder Hafen.
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Trotz der Corona-Pandemie registrierte DOGEWO21 im Verlauf des vergangenen Jahres nur 30 Mieter*innen mit ausstehenden Mietzahlungen.
Minimale Mietausfälle Mehr als ein Jahr ist es her, dass die Corona-Pandemie auch über Dortmund hereingebrochen ist. In der Krise hat das kommunale Wohnungsunternehmen DOGEWO21 Verantwortung übernommen und seinen Mieter*innen mit intensiver Beratung und individuellen Kulanzlösungen geholfen. Auch deswegen verharren die Mietausfälle bislang auf einem sehr niedrigen Niveau. Etwa 60 Mieter*innen hatten sich im März 2020 beim Dortmunder Wohnungsunternehmen gemeldet. Sie erkundigten sich nach Möglichkeiten finanzieller Entlastung. „Viele der Anfragen wurden aber vorsorglich gestellt“, erinnert sich DOGEWO21-Geschäftsführer Klaus Graniki. Zu wirklichen Mietrückständen kam es in den meis ten Fällen nicht. Und den Mieter*innen, die beispielsweise wegen Kurzarbeit und den folgenden
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Einkommenseinbußen in wirkliche Zahlungsschwierigkeiten gerieten, bot das Unternehmen individuelle Lösungen an. Voraussetzung für solche Sondervereinbarungen ist grundsätzlich der Nachweis, dass die Miete coronabedingt nicht geleistet werden kann. Während die Anzahl der Anfragen im Sommer 2020 zwischenzeitlich auf insgesamt 80 gestie-
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Lebensräume
DOGEWO21 bleibt weiter gesprächsbereit und bietet seinen Mieter*innen Hilfestellung an.
gen war, gab es im Verlauf des vergangenen Jahres tatsächlich weniger als 30 Mieter*innen mit ausstehenden Mietzahlungen. Diese Zahl erscheint nochmal kleiner, wenn man bedenkt, dass DOGEWO21 insgesamt 16.328 Wohnungen und 111 Gewerbeeinheiten in Dortmund besitzt. Beratung zu Pandemiebeginn intensiviert „Aktuell sind noch rund 25 unserer Wohnungsund Gewerbemieter von Zahlungsschwierigkeiten aufgrund der Pandemie betroffen. Bei über 16.400 Mietverträgen ist diese Anzahl sehr gering – das betrifft etwa 0,15 % unserer Mieter*innen“, sagt Graniki. In den ersten Monaten der Pandemie habe die Sorge bestanden, dass viele Menschen ihre Miete nicht würden zahlen können. „Um dem zu begegnen, haben wir unse re Beratungstätigkeit gleich zu Beginn der Pandemie intensiviert. Und ich denke, die aktuellen Zahlen zeigen, dass wir damit richtig lagen.“ Dass es insgesamt nur sehr wenige coronabedingte Mietausfälle gibt, führt Graniki aber auch auf die staatlichen Sicherungssysteme zurück. Die DOGEWO21-Mitarbeiter*innen verweisen in den Beratungsgesprächen auf die Hilfen des Jobcenters und der städtischen Wohngeldstelle. Denn viele Mietparteien wissen gar nicht, dass sie womöglich Wohngeld beantragen können. Dies wird bewilligt, wenn das eigene Einkommen nicht ausreicht, um die Miete zu bezahlen – und muss nicht zurückgezahlt werden. Die Beantragung sei zudem in 2020 vereinfacht worden, so Graniki. „Bevor Stundungen oder Ratenzahlungen vereinbart werden, sollten
sich Betroffene daher zunächst einmal informieren, welche Unterstützungsansprüche sie haben.“ Wohnungsunternehmen weiterhin gesprächsbereit In den Wohnungsverbänden gab es früh den Konsens, dass niemand fürchten soll, sein Dach über dem Kopf zu verlieren, wenn er aufgrund der Corona-Pandemie finanzielle Einbußen erleidet. „Wir beobachten die Situation fortlaufend und behalten dabei immer im Blick, dass die Corona-Krise nicht vorbei ist und sich auch künftig noch negativ auf die Einkommen der Menschen auswirken kann. Deshalb bleiben wir gesprächsbereit und bieten weiterhin Hilfestellung an“, betont Graniki. „Wichtig ist, dass unsere Mieter*innen aktiv werden und sich frühzeitig bei uns melden. Dies gilt im Übrigen auch, wenn jemand anderweitig in Schwierigkeiten geraten ist. Wir haben immer ein offenes Ohr für die Menschen, die in unseren Quartieren wohnen.“ Wichtige Informationsquellen Alle Informationen rund um das Thema Wohngeld finden sich auf der Webseite des städtischen Amts für Wohnen: amtfuerwohnen.dortmund.de Auch die Webseite von DOGEWO21 (www.dogewo21.de) hält Informationen bereit. Ansprechpartner*innen sind unter der Rufnummer 0231.1083-0 und über die E-Mail-Adresse mail@dogewo21.de zu erreichen.
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Urbanes Leben vor der historischen Kulisse des Alten Hafenamtes. Der »Umschlagplatz« – hier ein Bild aus 2019 – zieht im Frühjahr 2021 ein paar hundert Meter weiter Richtung Norden. Dort entsteht ein kleines »Bermuda-Dreieck« auf Zeit.
Herr Walter und die neuen Nachbarn Zwölf Monate Corona sind genug. Mehr als genug. Dortmund hat Hunger. Dortmund hat Durst. Dortmund hat Sehnsucht. Dortmund hat Lust. DORTMUND. WILL. RAUS! Raus aus dem Mief des HomeOffice. Raus aus dem #StayAtHome-Trott. Raus an die Luft. An die Sonne. Ins Warme. Freunde treffen, quatschen, lachen. Dortmund will endlich wieder leben. RAUS. ZUM. HAFEN! Denn dort, am Rande einer der letzten großen Industrieflächen der Stadt, sitzt ein neuer Gastro-Hotspot in den Startblöcken. Sobald die
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Temperaturen und die Corona-Inzidenz es zulassen, kann’s losgehen. Das Club- und Eventschiff »Herr Walter« bekommt zwei neue Nachbarn: Von der südlichen Speicherstraße zieht die Container-Bar »Umschlagplatz« ein paar hundert Meter gen Norden. Zudem kehrt die Bergmann-Brauerei mit einem zusätzlichen Bierausschank an ihre Geburtsstätte zurück. In einer alten Gießerei im Hafen lag vor Jahren die erste Braustätte. Inzwischen ist »Bergmann«
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Lebensräume
Oliver Buschmann, Kapitän auf dem Eventschiff »Herr Walter« – hier Anfang 2020 im Gespräch mit Caroline Nagel vom Planungsbüro COBE –, freut sich auf seine neuen GastroNachbarn.
auf Phoenix-West heimisch geworden. Doch die emotionale Bindung zum Wasser hat Geschäfts führer Dr. Thomas Raphael nie verloren. Und so kündigt sich für das Frühjahr durchaus Spektakuläres an. Während an der südlichen Speicherstraße längst Bagger rollen und die Ausleger von Baukränen durch die Luft tanzen. Während an der nördlichen Speicherstraße der Teil-Abriss der früheren Knauff-Interfer-Hallen beginnt und parallel im Hintergrund die Feinjustierung der Pläne für die Umgestaltung des d-Port21 erfolgt, entsteht im langen Schatten des Raiffeisen-Silos ein kleines Dortmunder »Bermuda-Dreieck«.
„Super. Ich freue mich über die Entwicklung, und ich freue mich auf die neuen Nachbarn. Wir werden uns sehr gut vertragen und ergänzen“, sagt Oliver Buschmann (61), Kultfigur der örtlichen Gastro-Szene und mit »Herr Walter« schon seit zehn Jahren im Schmiedinghafen vor Anker. Angst vor Konkurrenz hat er nicht. Im Gegenteil. „Mehr Angebot“, sagt er, „schafft mehr Nachfrage.“ Ohnehin macht Buschmann den größten Umsatz inzwischen mit Gesellschaften und Hochzeiten. Während das Eventschiff ein »Bleiberecht« hat, ist die Vereinbarung mit dem »Umschlagplatz« und der Bergmann-Brauerei aufgrund der geplanten Entwicklungen beim d-Port21 auf zwei Jahre befristet. Grundsätzliches Interesse, aus dem temporären Engagement an der Speicherstraße ein dauerhaftes zu machen, haben sowohl Thomas Raphael als auch Milena Rethmann vom Umschlagplatz. Deshalb sehen beide die kommenden zwei Jahre auch als Experiment an. Eines ohne großes Invest und Risiko. Der Umschlagplatz bezieht seinen Charme und seine Beliebtheit ja gerade daraus, dass er eine Container-Bar ohne Bling-Bling und Schickimicki-Gedöns ist. „Ein paar neue Ideen haben wir natürlich“, sagt Milena Rethmann. Aber am Kon zept wird sich nichts Wesentliches ändern. Die DJ-Sets am Sonntag, ein paar nette, kleine Live- Konzerte, dazu an Donnerstagen die Ausstellungen im Rahmen der Reihe »Pictures ’n Pint xos« wird es auch künftig geben. So Corona es denn zulässt. „Wir sind bereit“, sagt Milena Rethmann. „Wir freuen uns total drauf“, sagt Thomas Raphael.
Dr. Thomas Raphael kehrt mit der Bergmann-Brauerei zu den Wurzeln im Dortmunder Hafen zurück.
Und die Dortmunder*innen? Freuen sich erst recht. Endlich wieder raus. Raus zum Hafen! Atmen. Lachen. Leben …
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Moderator Michael Westerhoff stellt Expert*innen spannende Fragen der Zukunft: Im DSW21-Podcast bei Soundcloud findest du ihre Antworten darauf.
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Impressum Herausgegeben von: Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21), Unternehmenskommunikation, Leitung: Frank Fligge Redaktion: Britta Heydenbluth (verantwortlich), Sebastian Bickert, Frank Fligge, Christiane Hinkerohe, Thomas Steffen, Marc Wiegand Layout: Christina Sternal Fotos/Grafiken: Adobe Stock, BergmannBrauerei, Christian Bohnenkamp, BVB, Frank Fligge, Dieter Menne, Dr. Claudia Posern, Milena Rethmann/ Umschlagplatz, Oliver Schaper, Jörg Schimmel, Hans-Jürgen Landes, HOFF & Partner, Roland Kentrup, Caro Tolkemit
Will Eisner – Vater der Graphic Novel Die erste deutsche Retrospektive zu Will Eisner ist die Sensation des Comic-Jahres 2021 – natürlich im schauraum comic+cartoon powered by 21. Will Eisner hat gleich drei Mal in seinem Leben den Comic entscheidend geprägt: 1940, als er mit seiner Serie »The Spirit« die Möglichkeiten des grafischen Erzählens erkundete. 1952, als er es als Informationsmedium erprobte. Und schließlich 1978, als seine erste Graphic Novel »Ein Vertag mit Gott« erschien. Jetzt war der Comic auf Augenhöhe mit der Literatur und wurde zunehmend ernst genommen.
104 Jahre nach seiner Geburt und 16 Jahre nach seinem Tod ist dies die erste Ausstellung zum Werk Will Eisners im deutschsprachigen Raum. Die Ausstellung zeigt annähernd 100 Originalzeichnungen aus Eisners Nachlass und aus Privatsammlungen in Europa und den USA. Unter 21.de/schauraum bieten wir einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung an.
Druck: Lensing Druck GmbH & Co. KG, Feldbachacker 16, 44149 Dortmund Verteilung: ORA mbH & Co. KG 0231.56 22 96-57 montags bis donnerstags 9-17 Uhr freitags 9-16 Uhr Höhe der Auflage: 270.000 Internet: www.einundzwanzig.de Redaktion: DSW21, Unternehmenskommunikation, Deggingstraße 40, 44141 Dortmund, Telefon: 955-00 internet@dsw21.de
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