Magazin Ausgabe 4/20
Miteinander Zusammen 21
Gute Nachrichten 2020 sollten wir vergessen. Weitgehend. Wir freuen uns auf 2021 – unser Markenjahr. Die Unternehmen mit der 21 im Namen – die Familie 21 – feiern es mit den Dortmunderinnen und Dortmundern. Anders als geplant, vielleicht etwas kleiner, aber mit genau so viel Hoffnung für die immer bessere Zukunft. Ein Gedanke, der uns in den Planungen und der Daseinsvorsorge schon seit mehr als 160 Jahren antreibt. Die Zukunft wird besser. Das ist die Kernbotschaft. Wir kommunizieren schneller, wir sind mobil, wir leben nachhaltiger, wir kennen mehr Zusammenhänge und denken in größeren Dimensionen. Aber bei alldem müssen wir die wichtigste Einheit im Auge behalten und mit größter Wertschätzung behandeln: Jeder einzelne Mensch in Dortmund. Die Marke 21 erlebst du nicht allein auf dem Zootag am 21.12.2021 (vormerken) und nicht bei irgendwelchen Feuerwerken, sondern im täglichen Kontakt mit uns. Jede Begegnung mit 21 ist ein Markenerlebnis und jede*r Mitarbeitende steht für Vielfalt, Zukunft und Vertrauen. Das neue Dortmund sind nicht nur neue Gebäude, Firmen und Straßenführungen. Das neue Dortmund sind wir alle zusammen – in einem offenen, aber rücksichtsvollen und dabei stets wertschätzenden Miteinander. Dafür steht unsere Dortmunderin Sarah auf dem Titelbild, dafür stehen wir. Und wenn wir eins aus 2020 dann doch nicht vergessen wollen, ist es dieses Miteinander, das uns hier und heute auch zurückblicken lässt auf ein Jahr der Unwägbarkeiten, in dem der Zusammenhalt aber sehr oft spürbar gewesen ist. Das wollen wir ausbauen – zusammen 21. Wir machen’s einfach.
Inhalt einundzwanzig Wir twittern – damit Sie nichts verpassen! S. 24 KISSA21 S. 26 DSW21-Mediathek: Bild und Ton S. 27 Mobilität + Logistik „Wir haben frühzeitig Vorsorge getroffen“ S. 3
Klare Kante gegen Müll an der Hafenkante S. 6
Cool und nah S. 16
Grünes Licht für Stromflotte S. 12
Lebensräume Sich kontinuierlich kümmern S. 8
Auf einen Blick S. 14
Digitaler Dialog S. 18
Ticket ohne Warten S. 19
Datennetze Autobahn statt Landstraße S. 22
Erfolgreich eingestiegen S. 20 Energie + Wasser Erstklassiges Duo S. 10
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"Umso dankbarer bin ich für die Treue unserer Stammkundinnen und -kunden, die zwar im Frühjahr deutlich weniger gefahren sind, aber ihrem Abonnement treu geblieben sind", so DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung. „Sie sind eine echte Stütze für uns!“
„Wir haben frühzeitig Vorsorge getroffen“ Corona bestimmt das Jahr 2020 in allen Lebensbereichen, auch DSW21 ist davon betroffen. Wie hat sich das Unternehmen vorbereitet? Und wie seine Belegschaft und die Fahrgäste geschützt? Und wer bezahlt das eigentlich alles? »einundzwanzig« im Gespräch mit DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung über vergangene und aktuelle Herausforderungen.
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Mobilität + Logistik
Herr Jung, wie ist DSW21 bisher durch die Pandemie gekommen? Bei unserer Belegschaft ist es bisher sehr glimp flich abgelaufen. Die spürbarsten Einschnitte gab es sicherlich bei den Fahrgastzahlen, die mit dem Lockdown Mitte März sprunghaft zu rückgegangen sind. Das hat sich besonders auf der Einnahmenseite niedergeschlagen: Gegen Ende November werden wir allein bei den Bar tickets, wie z. B. EinzelTickets, 12 bis 13 Mio. € weniger als im Jahr zuvor eingenommen haben. Umso dankbarer bin ich für die Treue unserer Stammkundinnen und -kunden, die zwar im Frühjahr deutlich weniger gefahren sind, aber ihrem Abonnement treu geblieben sind. Mittler weile sind die allermeisten Fahrgäste zurück gekommen, und wir liegen wieder bei rund 80 bis 90 % Auslastung der Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahr. Wie kann sich ein Verkehrsunternehmen eigentlich auf eine Pandemie vorbereiten? Epidemiewellen hat es schon mehrfach gege ben oder sie drohten zumindest. Deshalb hat ten wir bereits mit der Erstellung von Pande mieplänen in denen etwa Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeitenden getroffen werden, Vorsorge getroffen. Ausgehend von diesen Plä nen sind wir früh in diesem Jahr tätig geworden und haben noch im Januar begonnen, z. B. Mas ken und Schutzanzüge zu beschaffen. Das war aber erst der Anfang… Nachdem die Pandemie auf Deutschland über gegriffen hat, haben wir vieles im Unternehmen
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umorganisiert und vorbereitet. Wir haben Fahr pläne für verschiedene Szenarien erstellt. Das Thema wird uns weiterhin beschäftigen. Richtig herausfordernd war es bei unseren fast 2.000 Mitarbeitenden: In der Verwaltung haben wir diejenigen, bei denen es möglich war, kurz fristig ins Homeoffice geschickt. In der Werk statt haben wir durch einen Schichtbetrieb mit festen Gruppen eine Entzerrung erreicht, um nicht die ganze Mannschaft nach Hause schi cken zu müssen, wenn es einen Infektionsfall geben sollte. In der Werkstatt kann man gut mit getrennten Teams und Schichten arbeiten. Im Fahrdienst, der fast die Hälfte der Belegschaft ausmacht, geht das nicht. Wir haben den Fahrdienst mit Masken und Des infektionsmitteln ausgestattet, wir reinigen die Fahrerkabinen besonders gründlich und wir haben im Bus die vordere Tür geschlossen und den Bereich dahinter abgesperrt. Und die Maß nahmen greifen: Es gibt bisher keinen Corona- Fall im Fahrdienst, der aus dem Fahrdienstbe trieb oder der Arbeit auf dem Betriebshof resul tiert. Mit dem dauerhaften Einbau von Infektions schutzscheiben entfällt die provisorische Ab sperrung im Bus. Das hat nun ein wenig gedau ert, weil es diese Lösungen nicht von der Stange gibt. Da wir jedes Jahr neue Busse beschaffen, haben wir ein Dutzend verschiedene Bustypen und -jahrgänge. Die unterscheiden sich in klei
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Mobilität + Logistik
nen Details, weshalb bei jedem Modell eine in dividuelle Lösung gefunden werden musste. Gegen Ende November wollen wir aber alle Scheiben eingebaut haben. DSW21 hat viel Geld investiert, z.B. in zusätzliche Angebote oder technische Lösungen. Gleichzeitig sind Einnahmen ausgeblieben. Wer bezahlt das alles? Wir gehen davon aus, dass wir die Leistungs ausweitungen im Schulverkehr aus Landesmit teln erstattet bekommen. Die Einnahmeausfälle werden in diesem Jahr über den ÖPNV-Ret tungsschirm des Bundes abgefedert. Es gibt eine Absichtserklärung, uns auch 2021 nicht im Regen stehen zu lassen. Wir werden wohl auch im nächsten Jahr noch große Einnahmeverluste haben. Ich erhoffe mir vom Land zumindest ei nen Teilausgleich unserer Verluste. Denn wir wollen unseren Fahrgästen stets ein verlässli ches Angebot machen. Dies ist auch ein Beitrag zu den klimapolitischen Zielen Deutschlands, den wir nur leisten können, wenn unser Aufwand auch finanziert wird. Die Verkehrswende hat sich schließlich wegen der Pandemie nicht in Luft aufgelöst. Wir werden für die Verkehrswende zur Verfügung stehen, wir erwarten aber auch, dass Bund,
Länder und Gemeinden weiterhin ihren Beitrag leisten. Wenn man bundesweit bis 2030 den CO2-Ausstoß von 160 auf 100 Mio. t reduzieren will, muss da etwas geschehen. Das ist eine große Aufgabenstellung für die nächsten Jahre, an der geduldig und mit konzeptionell unter mauerten Zielen gearbeitet werden muss. In Dortmund werden wir zu den Zielen für das nächste Jahrzehnt demnächst mit dem neu ge wählten Rat ins Gespräch kommen. Letztendlich liegt es an den Fahrgästen, weiterhin Bus und Bahn zu nutzen… Wir arbeiten bereits an neuen tariflichen Ange boten, um den geänderten Mobilitätsbedürf nissen, die z. B. aus dem vermehrten Arbeiten im Homeoffice resultieren, Rechnung zu tragen. Wo die Reise genau hingeht, kann ich noch nicht sagen. Es sind Modelle denkbar, bei denen ein zelne Tage im Abo frei wählbar sind oder Rabat tierungen auf einzelne Fahrten bei einem Grundbetrag erfolgen, wie etwa bei der Bahn Card. Eins ist mir zum Schluss noch wichtig: Mein herzlicher Dank an die Fahrgäste, besonders an die Abonnentinnen und Abonnenten, dass Sie uns in der Krise treu geblieben sind. Sie sind eine echte Stütze für uns!
DSW21 sorgt mit vielerlei Maßnahmen dafür, dass die Mitarbeitenden gesund bleiben und der Betrieb aufrecht erhalten werden kann. So wurden z. B. in der Werkstatt die Mitarbeitenden in feste Schicht- Gruppen eingeteilt.
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Was Chillen und Grillen mit dem Hafen machen: Überbleibsel eines sonnigen Wochenendes am Hafen.
Klare Kante gegen Müll an der Hafenkante Kleineren Müll (immerhin sechs Säcke pro Tag) lesen sie selber auf, größere Verschmutzungen werden gemeldet: Mit dem neuen Hafenpräsenzdienst leistet der Dortmunder Hafen einen Beitrag zu mehr Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung. Denn: Illegale Müllentsorgung und Sachbeschädigung wie Schmierereien haben im Hafen gebiet zugenommen.
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Thomas Grüner, Inhaber und Geschäftsführer von »Kaddi Lack« an der Drehbrückenstraße, glaubte nicht recht zu sehen: Unbekannte hat ten sich am Zaun vor dem Gartengrundstück ihres Mülls entledigt. Rund 20 hellblaue Plastik säcke lagen dort und warteten, von irgendjeman dem weggeräumt zu werden. „Da waren sogar Möbelreste bei“, sagt Thomas Grüner kopfschüt telnd. Er machte Handyfotos und informierte die Hafen AG. „In dieser Dimension kannte ich das bisher nicht“, sagt Grüner.
»ihrem Wohnzimmer« erklärt haben, haben Ver müllung und Sachbeschädigung im Bereich der Speicherstraße spürbar zugenommen“, stellt Uwe Büscher, Vorstand der Dortmunder Hafen AG, fest. Hafenmeister Sebastian Koch kann das bestätigen. Regelmäßig montags nach einem sonnigen Wochenende können er und sein Kol lege Christian Kramer die Hinterlassenschaften der Party-Gänger besichtigen: Pommesschach teln, Verpackungsmüll, Dosen und PET-Flaschen. Und das nicht allein an der Speicherstraße.
Die illegale Müllentsorgung ist kein Einzelfall. „Seit einige Gruppen den Dortmunder Hafen zu
Der Stadthafen, die Drehbrückenstraße und der Tankweg seien »richtige Hotspots« geworden,
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Mobilität + Logistik Von Umweltbewusstsein keine Spur: Das Team des Hafenpräsenzdienstes sammelt im Schnitt täglich sechs Säcke voller Müll ein.
Eigenverantwortung zählt: Wer den Hafen liebt, hinterlässt ihn ohne Müll und Schmierereien.
sagt Hafenmeister Koch, der zudem immer öf ter auf illegale Graffiti und Schmierereien stößt. Betroffen sind nicht nur öffentliche Flächen: Mitunter werden auch private Grundstücke in Deponien verwandelt – für deren Entsorgung die jeweiligen Eigentümer zuständig sind. „Wir haben das bei unseren täglichen Kontrollfahr ten durchs Hafengebiet immer im Auge“, sagt Sebastian Koch. Unvergessen ist ihm eine Privatfläche an der Weidenstraße, auf der sich mit der Zeit immer mehr Unrat ansammelte. „Müllsäcke, eine alte Couch, Sperrmüll – da war quasi alles zu finden“, berichtet Koch. Es bedurfte mehrerer »freundli cher Aufforderungen« der Dortmunder Hafen AG an den Grundstückseigentümer, das Gelände zu säubern. „Es stand kurz vor einer Anzeige“, macht Hafenmeister Koch deutlich, dass die Hafen AG gewillt ist, ihre Verkehrssicherungspflicht auch durchzusetzen. Am Ende musste der Eigentümer das Areal mit einem Radlader entmüllen lassen. Inzwischen setzt die Hafen AG einen Präsenz dienst ein. Die drei Helfer Dirk Karge, Hussein Youness und Karl-Heinz Wulffert, angestellt bei der Grünbau GmbH, sind werktags von 7.30 bis 16 Uhr zwischen Santa Monika-Anleger und Fredenbaumpark unterwegs. Ausgestattet mit einem Handwagen lesen sie auf ihren Routen durch den öffentlichen Raum auf, was andere fallen ließen. Sie reinigen Verschmutzungen und sind zur Stelle, wenn kleinere Reparaturen an fallen. „Im Schnitt kommen wir täglich auf sechs Müllsäcke“, berichtet Präsenzdienst-Mitarbeiter Dirk Karge. Sie werden an bestimmten Orten de poniert und anschließend von den Hafenhand werkern in zwei verschließbaren Containern an der Drehbrücken- und an der Bülowstraße ent sorgt. Sie füllen sich schnell. „Die wirklich großen Gegenstände sind dabei noch gar nicht berücksichtigt“, gibt Dirk Karge zu bedenken. Kühlschränke, Autoreifen, Matrat
zen, Betten und, und, und… In solchen Fällen wird über die App »Dreckpetze« die Entsorgung Dortmund (EDG) alarmiert. Sind die Umweltfrev ler nicht zu ermitteln, trägt die Dortmunder Ha fen AG die Kosten. „Unser Präsenzdienst wird aber nicht alle Her ausforderungen allein lösen und das Engage ment von Polizei, Ordnungsamt oder Stadtreini gung ersetzen können“, fasst Uwe Büscher das Problem zusammen. Denkbar sei auch ein pri vater Wachdienst. Ebenso möglich sei aber auch der Einsatz der städtischen Ordnungs partnerschaften, in deren Rahmen Mitarbeiten de des Ordnungsamtes und der Polizei gemein sam auf Streife gehen. Diese sind mit hoheitli chen Befugnissen ausgestattet, können im öf fentlichen Raum mündliche Verwarnungen mit oder ohne Verwarngeld verhängen und Platz verweise aussprechen. Solche Möglichkeiten hat Thomas Grüner nicht. Stattdessen hat sich der Geschäftsführer der Firma Kaddi Lack angewöhnt, Leute in be stimmten Fällen vorbeugend anzusprechen. „Wenn ich beispielsweise sehe, dass jemand im Auto sitzt und isst, gehe ich auf ihn zu und bitte ihn freundlich, den Verpackungsmüll mitzuneh men.“ Manche, sagt Thomas Grüner, würden an fangs gereizt reagieren. „Wenn ich die Situation erkläre, sehen sie es ein.“
Dreckpetze-App Mit der App »Dreckpetze« haben alle Bürger*innen die Möglichkeit, wilde Müllkippen oder auch überfüllte Papierkörbe der EDG zu melden. Ist die EDG zuständig, rückt ein Reinigungsteam aus. In allen anderen Fällen werden die Meldungen an die zuständigen Stellen weitergeleitet – etwa ans Umweltamt der Stadt Dortmund, das die Grundstückseigentümer*innen und die möglichen Verursacher*innen ermittelt. Die App »Dreckpetze« ist in den iOS und den Android Stores online. Im Netz unter www.edg.de/dreckpetze.de
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DOGEWO21-Projektleiter Bernhard Brümmer präsentiert das neue Farbkonzept für die zehn Gebäudeblocks in der Nordstadt.
Sich kontinuierlich kümmern In der Nordstadt zeigt DOGEWO21 großes Engagement und beweist einen langen Atem: Bis 2025 saniert das Dortmunder Wohnungsunternehmen zehn Gebäudeblocks mit insgesamt 326 Wohnungen – und garantiert gleichzeitig stabile Mieten. Auf den ersten Blick sehen die beiden eingerüste ten Häuserblocks an der Schützen- und Rückert straße nach jeder Menge Arbeit aus. Und dieser Eindruck täuscht auch bei genauerem Hinse hen nicht, denn das Wohnungsunternehmen DOGEWO21 hat sich dort in der Nordstadt viel vorgenommen: Bis 2025 sollen zehn Gebäude blocks mit insgesamt 326 Wohnungen umfas send saniert werden. In diese Großinstandhal tung investiert das kommunale Unternehmen insgesamt 2,3 Mio. €.
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„Wir kümmern uns um unseren Wohnungsbe stand – und zwar konsequent und kontinuier lich“, sagt DOGEWO21-Geschäftsführer Klaus Graniki. Und trotz der massiven Investitionen werden die Grundmieten nicht ansteigen: „Wir sorgen für ein stabiles Preisniveau – das ist un ser Anspruch und darauf können sich die Leute verlassen.“ Dabei geht es in den zehn Häuserblocks zwi schen Schützen- und Uhlandstraße bzw. Kleist-
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Lebensräume
Die Außenarbeiten an den ersten beiden Häuserblocks sollen noch vor Wintereinbruch abgeschlossen sein.
und Rückertstraße bei Weitem nicht um gebäude technische »Peanuts«: Angefangen bei Dachre paraturen und Fassadensanierungen mit Neu anstrichen reicht die Liste der abzuarbeitenden Punkte bis zur kompletten Erneuerung der Treppenhäuser inklusive der Installation neuer Haustüren und Briefkastenanlagen. Abgerundet wird das Gesamtpaket durch die Umstellung auf energiesparende LED-Lampen im Außenbereich und die Umsetzung eines Farbkonzeptes für alle Häuser. Dabei steht eine dezente, einheitliche Optik im Vordergrund. „Wir haben keine Villa Kunterbunt im Sinn, sondern haben uns bewusst für eine schlichte und an sprechende Gestaltung entschieden“, sagt DO GEWO21-Projektleiter Bernhard Brümmer. Creme- und türkisfarbene Flächen dominieren dabei das Erscheinungsbild. Bis alle zehn Gebäudeblocks, die mehrheitlich in den 1930er-Jahren gebaut wurden, im neuen Look erstrahlen, werden knapp fünf Jahre ins Land gehen. Denn die Arbeiten erfolgen immer an zwei Gebäudeblöcken gleichzeitig und dau ern dabei jeweils rund ein halbes Jahr. „Wir arbeiten uns Stück für Stück voran. So ist die Größe der Baustelle organisatorisch gut zu händeln und die Einschränkungen für die Mie
terinnen und Mieter bleiben vertretbar“, erläu tert Brümmer. Er ist zuversichtlich, die Außenarbeiten an den ersten beiden Häuserblocks noch vor Winter einbruch abzuschließen und dann das Bauge schehen ins Gebäudeinnere verlagern zu kön nen. Brümmer: „In den Treppenhäusern können wir auch bei unwirtlichen Wetterbedingungen arbeiten, so dass wir dann mit diesem ersten Bauabschnitt planmäßig im Frühjahr fertig sind.“ Dies sollte auch im Hinblick auf die Corona Pandemie realistisch sein. „Hier und da sind die Lieferzeiten etwas länger geworden – etwa bei den Haustüren. Aber im Großen und Ganzen wird Corona unseren Zeitplan nicht wesentlich beeinträchtigen. Wir sind da gut aufgestellt.“
34,5 Mio. € im Jahr Der Bestand von DOGEWO21 zählt mehr als 16.300 Wohnungen, in die fortwährend investiert wird. Allein in 2020 nimmt das kommunale Un ternehmen rund 34, 5 Mio. € für Neubauprojekte, Modernisierungen und Instandhaltungen in die Hand. Größere Projekte laufen derzeit auch in Huckarde, Dorstfeld und Eving.
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Erstklassiges Duo Das lokale Energieunternehmen DEW21 und der BVB sind eine besondere Partnerschaft eingegangen. Was sich dahinter verbirgt und wie die Dortmunder*innen von dem Bündnis profitieren, erläutert DEW21-Chefin Heike Heim im Interview. Frau Heim, berücksichtigt man die blau-weißen Unternehmensfarben, hätte DEW21 eigentlich eine Kooperation mit einem anderen großen Verein aus der näheren Nachbarschaft eingehen müssen… Als erstklassiger Energieversorger wollten wir aber schon einen Partner mit unbestrittenem Erstliga-Niveau. Daher kam das nicht in Frage (schmunzelt).
Heike Heim, Vorsitzende der DEW21-Geschäftsführung.
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Spaß beiseite: Wieso passen DEW21 und der BVB so gut zusammen? Wir haben viel gemeinsam. Wir beide stecken unsere ganze Energie in Dortmund. Als lokal
verwurzeltes Unternehmen wollen wir das Beste für unsere Stadt, und die Premium-Partner schaft mit dem BVB macht unser Engagement in ganz besonderer Weise deutlich. Dass wir ge nau die richtige Energie dafür mitbringen, steht außer Frage. Dafür sorgen wir nicht nur mit den neuen schwarzgelben Energieprodukten, son dern auch mit den zahlreichen waschechten BVB-Fans in unserer Belegschaft, die sich sehr freuen, jetzt auch im beruflichen Kontext Teil der schwarzgelben Familie zu sein. Die Partnerschaft hat bereits für starke Zeichen gesorgt.
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Energie + Wasser
men, sondern allen Dortmunder*innen den Tipp geben: Folgen Sie uns in den sozialen Me dien und freuen Sie sich auf viele tolle Aktionen rund um unsere Partnerschaft!
In der Tat. Zwei senkrecht in den Himmel über der Stadt strahlende Lichtsäulen – platziert am SIGNAL IDUNA PARK und der DEW21-Haupt verwaltung in der Innenstadt – haben den Be ginn der Partnerschaft im Herbst eindrucksvoll eingeläutet. Schließlich haben sich die beiden Lichtsäulen gekreuzt, was nicht nur die ener giegeladene Verbindung der beiden Partner symbolisiert hat, sondern zugleich auch die Ab schlussszene des Auftakt-Films war. Wovon handelt dieser Film? Er ist eine emotionale Hommage an den BVB und die Stadt Dortmund. Zu sehen sind die vielen Facetten, die Dortmund bietet und aus denen die Menschen ihre Energie ziehen. Neben Spielern des BVB, dem Stadion und anderen Dortmun der Wahrzeichen wie dem »U« und dem Florian turm kommen viele weitere Dinge darin vor, die symbolisch für die Stadt stehen. Den Film gibt’s unter www.volleladungdortmund.de zu sehen. Worauf können sich die Dortmunder*innen in Zusammenhang mit der Partnerschaft noch freuen? Wir sind mit dem BVB eine langfristige Partner schaft eingegangen und werden uns gemeinsam in den kommenden Jahren für unsere Stadt einsetzen: von Dortmund für Dortmund. Es wird zahlreiche Aktionen und – wenn es die Zeit wie der zulässt – Veranstaltungen geben, von denen alle Dortmunder*innen profitieren können. Da rüber hinaus planen wir aktuell eine Unterstüt zung für lokale Sportvereine, denn der lokale Breitensport soll ebenfalls von unserer Part nerschaft mit dem BVB profitieren. Ich möchte an dieser Stelle aber nicht zu viel vorwegneh
Außerdem hat DEW21 extra zur Kooperation zwei neue Energieprodukte auf den Markt gebracht. Wir haben mit »BVB Vollstrom« und »BVB Voll gas« zwei neue Lizenzprodukte auf den Markt gebracht, die bundesweit beziehbar sind. Beide Produkte sind zu 100 % klimaneutral und stam men aus regenerativen Quellen. So leisten wir gemeinsam mit den Fans einen Beitrag zum Klimaschutz. Unsere Kund*innen können sich nicht nur auf einen einzigartigen Wechselbonus freuen, sondern auch auf eine neue Tarifme chanik, mit der sie vom sportlichen Erfolg des BVB profitieren. Zum Abschluss gibt‘s obligatorisch eine Fußballfrage: Wer ist ihr Lieblings-BVB-Spieler und warum? Bei so vielen Talenten möchte ich mich gar nicht für einen einzelnen Spieler entscheiden müs sen. Für mich kommt es vielmehr auf die Mann schaft im Ganzen an: Jeder Spieler hat seine ganz eigenen Stärken, die er gewinnbringend für die Mannschaft einbringt. Klar können manchmal einzelne Spieler ein ganzes Spiel drehen, doch langfristig kann eine Mannschaft nur gemeinsam erfolgreich sein
Echte Anpacker vereint „Als heimatverbundener Verein schätzen wir regionale, aus Dortmund kommende Partner*in nen umso mehr. Und wie es sich für Westfalen gehört, sind die Mitarbeiter*innen beider Unter nehmen echte Anpacker, die das Beste für Dort mund wollen und so für die unverwechselbare Mentalität und Identität unserer Stadt einstehen – sogar weit über ihre eigentlichen Aufgaben, den Fußball und die Energieversorgung hinaus“, sagt BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer.
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Einmal volltanken, Bitte: Die E-Busse der Pilotlinie sollen am Betriebshof in Brünninghausen aufgeladen werden.
Grünes Licht für Stromflotte DSW21 steigt im Busbereich in die Elektromobilität ein: Bis Mitte 2022 wird das Dortmunder Verkehrsunternehmen im Rahmen des Projekts »StromFahrer« seine Flotte mit 30 elektrisch angetriebenen Bussen verstärken. Für die Investition von rund 24 Mio. € hat der Aufsichtsrat nun grünes Licht erteilt.
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Mobilität + Logistik
Ob Technik oder Weiterbildung: Die Vorbereitungen für den Einstieg in die E-Mobilität laufen in der Buswerkstatt auf Hoch touren.
„Unsere Busflotte zählt bereits heute zu den modernsten in ganz NRW. Mit den 30 emissi onsfreien Fahrzeugen wollen wir die Elektro bustechnologie in unserer Flotte etablieren und einen Beitrag zur Verminderung der Lärm- und Abgasimmissionen in Dortmund leisten“, sagt DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung. Alle 172 Diesel- und Hybridbusse des Verkehrsbe triebs verfügen über eine grüne Plakette, fast alle erfüllen zudem die EURO VI-Norm. Der Aus stoß von Partikeln und Stickoxiden wurde in den zurückliegenden 20 Jahren bereits um rund 90 % reduziert. Durch das Projekt »StromFahrer« werden die verbleibenden Stickoxid-Emissionen in 2022 nochmals um weitere ca. 40 % gesenkt – im Vergleich zur Anschaffung konventioneller Fahrzeuge. „Grundsätzlich hat der ÖPNV nur einen ganz ge ringen Anteil am innerstädtischen Schadstoff- Ausstoß – insofern sind wir seit jeher Teil der Lösung und nicht Teil des Problems“, so Jung. Das Projekt »StromFahrer« ergänzt die Maß nahmen der Stadt Dortmund zur Verringerung der Lärm- und Schadstoffbelastungen. Damit werden zugleich die Vorgaben des rechtsver bindlichen Vergleichs der Stadt Dortmund mit der Deutschen Umwelthilfe erfüllt. Verlässliche Standards Seit mehreren Jahren hat DSW21 die Entwick lung genau verfolgt und sieht nun den richtigen Zeitpunkt für den Einstieg in die Elektromobili tät gekommen. „Unsere Fahrgäste vertrauen
auf die Zuverlässigkeit unseres Fahrplans und erwarten einen stabilen Linienbetrieb. Daher mussten vor der Entscheidung für Elektrobusse die entsprechenden Rahmenbedingungen ge geben sein. Das ist nun der Fall“, sagt DSW21- Betriebsleiter Ralf Habbes und verweist auf serienreife Elektrobusse in ausreichender Stück zahl sowie verlässliche Standards und Kompa tibilitäten bei Fahrzeugen und der Ladeinfra struktur. Innerhalb der nächsten zehn bis zwölf Jahre soll die gesamte DSW21-Busflotte elekt rifiziert werden. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren: In der Technik etwa für eine acht Megawatt starke Stromleitung zum Be triebshof, Zuleitungen und Trafostationen. Aber auch Aus- und Weiterbildungen sowie ein Be triebshof-Managementsystem stehen auf der Agenda. Ab spätestens Mitte 2022 werden die Fahrgäste der miteinander verknüpften Linien 470, 440 und 437 von E-Bussen durch die Stadt chauf fiert. Die insgesamt rund 39 Kilometer lange, stark frequentierte Linien-Verknüpfung, die von Mengede bis nach Sölde führt, wurde ganz be wusst für den Premieren-Einsatz ausgewählt. Eine zentrale Rolle spielt auch der Betriebshof in Brünninghausen: „Wegen der eingeschränkten Batterie-Reichweiten werden wir beispielsweise am Betriebshof eine Umsteigehaltestelle ein richten, an der die E-Busse getauscht werden. Natürlich interessiert uns auch, wie die Fahr gäste so etwas aufnehmen“, betont Habbes.
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Mobilit채t + Logistik
Auf einen Blick 1h
Die gute Erreichbarkeit ist ein echter Vorteil f체r Flugreisende in der Region: 11 Mio. Menschen erreichen den Dortmund Airport in unter einer Stunde.
Jedes Jahr kommen neue Destinationen dazu, was f체r die Menschen in der Region gut ist. Mittlerweile werden vom Dortmunder Flughafen aus um die 50 Ziele angesteuert.
Der Flugverkehr hat global gesehen nur einen Anteil von knapp 3 % an den CO2-Emissionen und ist gerade bei l채ngeren Distanzen ein alternativloses Fortbewegungsmittel. Flugzeuge werden immer effizienter und damit klimafreundlicher.
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Mobilität + Logistik Sechs Details, ein Gesamtbild: Unser Alltagsfoto vom Dortmund Airport, entstanden »vor Corona«, zeigt eindrücklich, warum eine Metropolregion einen Regionalflughafen braucht. Sie müssen nur auf die Details achten.
Mit rund 440 Beschäftigten ist der Dortmunder Flughafen ein bedeutender Arbeitgeber und mit über 1.800 Arbeitnehmer*innen, die direkt und indirekt auf den Flughafen zurückzuführen sind, ist er ein großer Wirtschaftsfaktor.
Mittelpunkt Mensch: Etwa die Hälfte der fast 2,7 Mio. Fluggäste sind familiär Reisende. Der Airport verbindet also zahllose Familien und Freunde. Nicht zu vergessen: Die vielen Geschäftsreisenden, die in Dortmund in den Flieger steigen. Ein echter Standortvorteil für lokale Unternehmen.
Von 2010 bis heute hat der Dortmund Airport bereits 85 % seiner eigenen CO2-Emissionen eingespart. Das Ziel: Klimaneutral zu sein bis 2050.
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Auf Tuchfühlung mit Giraffe Zikomo: Annika Kiko (l.) von DEW21 und Gabriele Kilian vom Dortmunder Zoo.
Cool und nah Das Dortmunder Energieunternehmen DEW21 konzipiert für den Zoo ein zukunfts weisendes Wärme-Konzept, das auf kalter Nahwärme basiert. Mit diesem klima freundlichen Ansatz könnten künftig ganze Quartiere beheizt werden. Wenn sie genüsslich auf ihren Blättern herum kaut, benötigt die Giraffe im Winter Temperaturen von rund 15 °C Ihr diesen Komfort im ganzen Giraffenhaus garantieren zu können, stellt eine Herausforderung für die Wärmeversorgung dar – erst recht, wenn es komplett klimafreundlich erfolgen soll. Der Dortmunder Zoo hat sich da her das lokale Energieunternehmen DEW21 als Partner mit ins Boot geholt, um das Wärmekon zept für Giraffenhaus und Co. auf ein zukunfts fähiges Niveau zu hieven.
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Spätestens 2030 soll der Betrieb des Dortmunder Zoos komplett klimaneutral laufen. „Um dieses Ziel erreichen zu können, müssen wir jetzt hier vor Ort eine Wärmewende vollziehen“, sagt Gab riele Killian, Verwaltungsleiterin des Zoos. Die ältesten Gebäude stammten noch aus den 50er Jahren, würden derzeit saniert oder durch Neu bauten ersetzt. Entsprechend breitgefächert zeige sich das aktuelle Wärmekonzept. „Wir ha ben einen bunten und uneinheitlichen Mix. Hier eine Ölheizung, dort Erdgas und an anderer
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Energie + Wasser
Gabriele Kilian (l.) und Annika Kiko beim Füttern der Erdmännchen. Auch sie werden vom neuen Wärme-Konzept profitieren.
Stelle heizen wir mit Strom – leider basiert alles im Wesentlichen auf fossilen Energien“, so Kilian. Spannendes Zukunftsfeld Mit Hilfe von DEW21 soll sich dies jedoch als bald ändern. Schon mittelfristig sollen mehr als 50 % der Wärme aus regenerativen Quellen ge wonnen werden. Kalte Nahwärme ist dabei das Zauberwort (siehe Infokasten). „Für uns ist die ses Projekt eine Premiere. Wir sehen in der kal ten Nahwärme ein Zukunfts- und Wachstums feld und möchten in diesem Bereich unser Wis sen gezielt vertiefen“, skizziert Thomas Kleff, Leiter Vertrieb Energielösungen bei DEW21, die strategische Dimension. „Es geht um ökologisch sinnvolle Konzepte, die bei den Beteiligten keine Kostenexplosionen verursachen, sondern einen soliden wirtschaftlichen Rahmen bieten.“ Basierend auf der Vorarbeit, die der Zoo mit Partnern wie dem Öko-Zentrum NRW in Hamm geleistet hat, erarbeitet der heimische Versorger bis zum nächsten Frühjahr eine Machbarkeits studie. Die gesamte mögliche Energieeinsparung wird darin beziffert. Neben dem Zoo betrachtet die Studie die Wärmeversorgung der Pflanzen schauhäuser im Botanischen Garten Romberg park sowie die des örtlichen Berufsförderungs werkes in unmittelbarer Nachbarschaft. Blick auf das ganze Quartier „Ähnlich wie bei der Stadtentwicklung wollen wir auch bei der Energieversorgung in ganzen Quartieren denken“, erläutert Annika Kiko aus dem Bereich Vertrieb Energielösungen bei DEW21. „Durch diesen ganzheitlichen Blick er geben sich spannende Synergieeffekte und ei ne ganze Reihe von Vorteilen.“ So könne etwa überschüssige Wärme, die an der einen Stelle des Nahwärme-Netzes entstehe, an anderer Stelle direkt genutzt werden.
Zentraler Bestandteil des Nahwärmenetzes werden demnach unterschiedlichste Arten von Wärmespeichern wie zum Beispiel unterirdische Eisspeicher sein, die zusammen dafür Sorge tragen, dass zu jeder Zeit die erforderliche Energie abgerufen werden kann. Hinzu kommen verschiedene Heizungssysteme wie etwa de zentrale Wärmepumpen oder Biomasse-Kessel. „So entsteht ein ganz neuartiges Netzdesign, das auf einer Kombination unterschiedlichster Technologien basiert“, sagt Kiko. Das neue Nahwärmenetz soll dabei auch digi talen Ansprüchen genügen und entsprechend per Fernwartung und -steuerung handelbar sein. Kiko: „Läuft alles nach Plan, könnten wir im Frühjahr 2022 mit dem Bau beginnen.“ Dieser würde genauso wie die Machbarkeitsstudie mit Hilfe öffentlicher Fördergelder gestemmt und im laufenden Betrieb vollzogen. Die Zoobesu cher*innen können somit die Turnkünste des Orang-Utans auch während der Umbauphase nahezu jederzeit beobachten.
Kalte Nahwärme Wie es der Name schon vermuten lässt, wird in Nahwärme-Netzen die Wärme nur über ver gleichsweise kurze Strecken von meist wenigen Kilometern befördert. Bei der kalten Nahwärme liegt die Vorlauftemperatur anders als bei der Fernwärme in der Regel deutlich unter 90 °C. Die Übertragungstemperatur im Netz selbst beträgt üblicherweise 10 bis 25 °C und befindet sich damit nahe bei der Umgebungstemperatur. Ein großer Vorteil der kalten Nahwärme ist, dass ganz unterschiedliche Wärmequellen wie Erd wärme, industrielle Abwärme oder auch Solar thermie genutzt werden können.
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Lebensräume
So könnte die nördliche Speicherstraße nach den Vorstellungen des dänischen Planungsbüros Cobe in Zukunft aussehen.
Digitaler Dialog Vorrangig mit ganz neuen Gebäuden wollen die Stadt Dortmund und d-Port21 die nördliche Speicherstraße städtebaulich entwickeln. Bei einer erneuten Bürger*innen- Dialogveranstaltung wurde der Austausch mit der Öffentlichkeit dazu fortgesetzt. Unter dem Motto »beständig – digital – kreativ« wird das neue Hafenquartier Speicherstraße am Dortmunder Hafen entwickelt. Im Rahmen eines Bürger*innen-Dialogs, der wegen der Co rona-Pandemie digital stattfinden musste, in formierten die Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund und das Stadtplanungs- und Bau ordnungsamt der Stadt Dortmund gemeinsam mit der Entwicklungsgesellschaft d-Port21 Ende Oktober über den aktuellen Planungsstand. d-port21 ist eine Tochtergesellschaft von DSW21 und Dortmunder Hafen AG. Beim Bürger*innen-Dialog standen der Vorent wurf des Bebauungsplans für die nördliche Speicherstraße und die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit in der ersten Novemberhälfte im Fokus. Zeitweise bis zu 400 Interessierte schalteten sich in verschiedenen sozialen Netz werken zu und hatten die Gelegenheit, ihre Fra gen loszuwerden. Stadtplaner Martin Bauer strich zunächst die zugrunde liegenden Kernideen des dänischen Planungsbüros Cobe heraus: eine Promenade
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entlang des Schmiedinghafens, ein transparen tes Dach über einem offenen Marktplatz mit Container-Lösungen, attraktive Freiflächen und Aufenthalts bereiche, Landmarken wie das Raiffeisen-Silo und eine Drehbrücke über dem Hafenbecken. Weitere Highlights könnten be grünte Dachflächen sowie Dachterrassen mit Spiel- und Freizeitbereichen sein. Im Vorentwurf des Bebauungsplans war dann die erste Aufteilung zwischen öffentlichen und privaten Flächen zu sehen. Außerdem gab dieser Aufschluss darüber, welche grundsätzlichen Nutzungen oder Geschoss-Höhen an der nörd lichen Speicherstraße erlaubt sein sollen. In diesem Zusammenhang erwähnte Bauer auch die vorgenommenen Anpassungen am Cobe- Entwurf: So seien im gesamten Areal nun insge samt drei statt zwei höhergeschossige Gebäude möglich, die Gebäude entlang der Promenade könnten vier- statt dreigeschossig gebaut wer den. Weitere Informationen gibt es im Internet un ter: www.d-port21.com
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Mobilität + Logistik
24-StundenTicket
48-St unden Tic
ket
Die Dortmund-App für alle BarTickets
Einze
l Tic ke t
Einfach.Los. 7 -TageTic
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10erTic ket ket 4erTic
HappyHourTic ket
Z us a tzTic
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4er ZusatzTic ket ERHÄLTLICH IM
Ticket ohne Warten Kein Kleingeld, keine Wartezeiten – mit der DOtick-App haben DSW21-Fahrgäste den Fahrkartenautomaten direkt in der Hosentasche. Die reine Ticket-App ist damit eine gute Ergänzung zur DSW21-App. Während diese mit Fahrplanauskünften und Umgebungskarten, Ticketshop und Funktionen zur Abonnement-Verwaltung über einen brei ten Funktionsumfang verfügt, ist die DOtickApp bewusst nur als digitaler Ticketautomat konzipiert. Ihre Aufgabe: Ein schneller und un komplizierter Ticketverkauf. Mit nur zweimaligem Fingertippen sind hier alle Einzel-, Zeit- und Mehrfahrten-Tickets der Preis stufe A3 sowie Kurzstrecken-Tickets, ZusatzTi ckets und das HappyHourTicket erhältlich. Alle digitalen Fahrscheine können im Voraus ge kauft und erst später bei Fahrtantritt entwertet werden. Praktisch: Der Kauf für Freundinnen und Freunde sowie Familienmitglieder ist über eine Transfer-Funktion problemlos möglich.
Die DOtick-App ist im Google Play-Store (Android-Betriebssystem) und App-Store (iOS-Betriebssystem) erhältlich und bietet verschiedene Zahlungsmetho den wie PayPal, Zahlung per Last schrift oder per Kreditkarte an. Eine einmalige Registrierung ist erfor derlich. Die Daten der DSW21-App oder HandyTicket-App sind leider nicht verwendbar. Feedback zu diesem neuen Digital-Angebot nimmt DSW21 gerne per E-Mail unter DOTick@dsw21.de entgegen.
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Ein Gesicht der »Steig bei uns ein«-Kampagne: Busfahrerin Karina Gawlik.
Erfolgreich eingestiegen Um sich im Busbereich personell zu verstärken, hatte DSW21 die Recruiting-Kampagne »Steig bei uns ein« ins Leben gerufen. Da seit Januar 2020 insgesamt 72 neue Busfahrer*innen eingestellt wurden, konnte diese nun erfolgreich abgeschlossen werden. „Wir möchten uns für die künftigen Herausfor derungen personell breiter aufstellen“, hatte DSW21-Arbeitsdirektor Harald Kraus zu Jah resbeginn angekündigt. Die wachsende Anzahl an Baustellen und Sonderverkehren werde zu sammen mit dem altersbedingten Ausscheiden vieler Kolleg*innen einen größeren Personalbe
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darf verursachen, erläuterte Kraus damals. An diesem gestiegenen Personalbedarf hat auch die Corona-Pandemie nichts geändert. Denn DSW21 erhöhte das Angebot auf mehr als 100 % der üblichen Kapazitäten, damit die Fahrgäste möglichst viel Abstand zueinander halten kön nen.
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Mobilität + Logistik
Mit den mehr als 40 Busfahrer*innen, die über die bisherigen Planzahlen hinaus eingestellt wurden, gibt es umgerechnet auf Fahrer-Voll zeitstellen einen Zuwachs von 543 auf 561. Ins gesamt haben seit Jahresbeginn 72 neue Kol leg*innen den Busbereich verstärkt. Dabei reicht die Bandbreite vom ehemaligen Friseur bis zur Floristin. Viele neue Kolleg*innen waren vorher zudem in technischen Berufen oder in der Lo gistikbranche tätig. Wer bisher noch nicht den erforderlichen Führerschein der Klasse D ge macht hat, wird in der eigenen Fahrschule von DSW21 ausgebildet.
Dienste, bei denen die Mitarbeiter*innen zwi schen den eigentlichen Einsatzzeiten längere Wartezeiten überbrücken müssen.“ Neben der Corona-Pandemie habe in erster Li nie die Ende 2019 gestartete Recruiting-Kam pagne »Steig bei uns ein« dafür gesorgt, dass die Zahl der Bewerber*innen in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 60 % gestiegen ist. „Wir ha ben insgesamt ein breites Interesse entfacht und eine Vielzahl an neuen Kandidat*innen im Blick. Davon werden wir auch bei den künftigen Stellenbesetzungen profitieren“, so Büttner.
Familienfreundlichkeit überzeugt Bewerber*innen „Unsere Fahrschule ist ein Alleinstellungsmerk mal, mit dem wir uns von der Konkurrenz abhe ben“, sagt Marion Büttner, Leiterin der Personal wirtschaft bei DSW21, dazu. „Außerdem punk ten wir mit Arbeitsplatzsicherheit, Sozialleis tungen und Familienfreundlichkeit.“ Die be triebseigene Kita und die geregelten flexiblen Arbeitszeiten ermöglichten ein harmonisches Miteinander von Beruf und Familie. Auch Teil zeit-Wünschen könnte in der Regel kurzfristig entsprochen werden. Büttner fährt fort: „An ders als viele andere Verkehrsunternehmen verzichten wir zudem auf so genannte geteilte
Digitales Recruiting Bei der Suche nach neuen Mitarbeiter*innen setzt das Unternehmen auch verstärkt auf digi tale Kanäle: Die Karriere-Netzwerke Xing und LinkedIn und die Bewertungsplattform Kununu werden konsequent betreut. Zudem hilft die Vi deo-Serie »Stefan auf Achse« auf dem unte rnehmenseigenen YouTube- bzw. Vimeo-Kanal »einundzwanzig« dabei, jungen Leuten das Be rufsbild Busfahrer*in näher zu bringen. Ferner beschreitet DSW21 mit der Präsenz auf der Social-Media-Plattform TikTok neue Wege.
Kann auf eine erfolgreiche Recruiting-Kampagne zurückblicken: DSW21-Arbeitsdirektor Harald Kraus.
Die Videoserie »Stefan auf Achse« ist auf Youtube und Vimeo zu sehen.
Hier ist DSW21 im Internet präsent: www.dsw21.de/karriere www.tiktok.com/@21.de www.youtube.com/einundzwanzig www.linkedin.com/company/dsw21
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Autobahn statt Landstraße Ende August die offizielle Inbetriebnahme des Ruhr-Backbone, eines gemeinsam mit GELSEN-NET (Gelsenkirchen) und TMR (Bochum) betriebenen Glasfaser-Hochgeschwindigkeits-Netzwerks. Und nun der Start des Internetknotens Ruhr-CIX: Läuft bei DOKOM21! Der Anfang September gestartete Ruhr-CIX (Ruhr-Commercial-Internet-Exchange) ist der erste Internetknoten ganz Deutschlands, der durch den Zusammenschluss dreier regionaler Netzbetreiber und eines globalen Internetkno tenbetreibers realisiert wird. Beheimatet ist er in den Rechenzentren von DOKOM21, TMR und GELSEN-NET. Den technischen Betrieb stellt DE-CIX in Frankfurt sicher, der dort den global führenden Internetknoten mit dem größten Da tenumschlag weltweit betreibt. Der Ruhr-CIX verbindet Dortmund bzw. das gesamte Ruhrge biet wiederum direkt und ohne Umwege mit den großen internationalen Internetknotenpunkten – das bedeutet: Surfen auf der Daten-Autobahn anstatt auf der holprigen Landstraße. Klar, dass durch diese Steigerung von Digitalisierung und Vernetzung sowohl Unternehmen als auch Pri vatpersonen profitieren. Und: „Der Ruhr-CIX ist
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obendrein ein starkes Statement für die gute Zusammenarbeit und den Zusammenhalt in unserer Region, der oft zu Unrecht Kirchturm denken in den Kommunen unterstellt wird“, so Guntram Pehlke, Vorstandsvorsitzender der Konzernmutter DSW21. Auch in Sachen Breitbandausbau geht es voran: Ende August hat DOKOM21 von der Stadt Dort mund den Zuschlag bekommen, das vorhande ne Netz weiter auszubauen. Dies umfasst das Verlegen von insgesamt 3.275 km Glasfaserka bel im Stadtgebiet. Dafür werden 430 km Tief bauarbeiten durchgeführt und 103 km vorhan dene Leerrohre genutzt. Um auch die unterver sorgten Bereiche Dortmunds an das Breitband netz anzuschließen, wird der Ausbau mit insge samt rund 97,3 Mio. € gefördert. Die Stadt trägt 10 % der Kosten, der Rest wird durch die För
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Datennetze
dermittel finanziert. Mit dem Breitbandausbau werden mehr als 3.000 Adresspunkte innerhalb des Stadtgebie tes ans Glasfasernetz angeschlossen, das ent spricht etwa 7.500 Haushalten, knapp 950 Un ternehmen und rund 150 institutionellen Nut zer*innen wie z. B. Schulen. Für Gebäudeeigen tümer*innen und Unternehmer*innen wird es nun spannend: Gehört ihr Gebäude zu einem der geförderten Adressen, können sie von ei nem kostenlosen Glasfaseranschluss profitie ren. Auch Mieter*innen können mit diesen In formationen auf ihre*n Vermieter*in zugehen und auf die Möglichkeit hinweisen, das Gebäu de ans Glasfasernetz anbinden zu lassen. Welche Adressen innerhalb des Breitbandpro jektes versorgt werden, zeigt die Verfügbar keitsprüfung unter www.dokom21.de. Dort kann jede*r direkt nachschauen, ob ihre/ seine Adresse im Breitbandausbau bedacht ist; den aktuellen Projektstand kann man unter www.dokom21.de/b1 einsehen.
Freuen sich über den Start des Ruhr-CIX (v. l.): Jörg Figura (Geschäftsführer DOKOM21), Dr. Thomas King (CTO von DE-CIX), Thomas Dettenberg (Geschäftsführer GELSEN-NET) und Patrick Helmes (Geschäftsführer TMR).
Gerüstet für die digitalen Herausforderungen der Zukunft: Glasfaserkabel ermöglichen höchste Übertragungsgeschwindigkeiten bei unbegrenztem Datenvolumen.
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Wir twittern –
Di | gi | ta | li | sie | rung Zugegeben, es ist kompliziert. Denn gefühlt ist seit einigen Jahren fast alles irgendwie digital. Seit Corona erst recht. Für Meetings und Konfe renzen trifft man sich nicht mehr leibhaftig bei lauwarmem Filterkaffee aus Thermoskannen in miefigen Besprechungsräumen, sondern online auf Plattformen wie Zoom, MS Teams oder Go ToMeeting. Ganze Parteitage finden dort statt. Studierende verlegen den Hörsaal kurzerhand in die einzige aufgeräumte Ecke der WG und der Schulunterricht … okay, der Schulunterricht übt noch, wie sie funktioniert, diese Di | gi | ta | li | sie | rung, von der nun alle reden. Fakt ist: Auch das Mediennutzungsverhalten wird immer digitaler. Die Auflagen gedruckter Zeitungen und Magazine sinken mit wenigen Ausnahmen beständig bis dramatisch. Nachrich ten und Informationen konsumieren die meis ten Menschen über das Internet und die sozialen Medien. Letztere genießen nicht den allerbes ten Ruf, weil manche Nutzer*innen ihre Kinder stube vergessen und wild drauf los beleidigen, sobald sie sich bei Facebook, Twitter, Instagram & Co. registriert haben. Es geht aber auch ganz
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anders. Nämlich sachlich, respektvoll, interak tiv, auf Augenhöhe mit den Leser*innen, die im Internet Nutzer*innen und auf den Social-Me dia-Kanälen Follower, Freunde oder Abonnen ten heißen. Genau so sind die Unternehmen der 21-Gruppe dort unterwegs. Ganz gleich, ob DSW21, DEW21, DOKOM21 oder DOGEWO21, ob Dortmunder Hafen, Dortmund Airport oder d-Port21: Sie alle informieren die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sowie interessierte Nutzer auf der ganzen Welt inzwischen auch digital. Nicht alle sind überall vertreten, aber die meisten auf vielen Kanälen. Neben Facebook, Twitter und Insta gram zum Teil auch auf LinkedIn, Xing oder TikTok. Das jüngste Baby unserer digitalen Familie ist der gemeinsame Twitter-Kanal »Konzern Stadt werke Dortmund«. Unter @StadtwerkeDO zwit schern wir seit Mitte September 365 Tage im Jahr und nahezu 24 Stunden am Tag die wich tigsten Nachrichten aus unseren Unternehmen. Sachlich. Respektvoll. Auf Augenhöhe. Wer also sichergehen will, nichts zu verpassen, was in Dortmund von Bedeutung ist, folgt uns einfach.
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Konzern
damit Sie nichts verpassen! @StadtwerkeDO ist der neue Nachrichten-Kanal der Unternehmensgruppe 21
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Die meisten Twitter-Follo wer in Dortmund hat, wen wundert’s, der BVB (@BVB / 3,7 Mio.). Den Instagram- Kanal »bvb09« abonnieren sogar 11,8 Mio. Nutzer*in nen. Mannschaftskapitän Marco Reus hat 3,1 Mio. Twitter-Follower und ne benan bei Instagram als »marcinho11« 8,8 Mio. Abonnenten. Ehefrau Scar lett Gartmann genießt mit 163.000 Abos allemal »In fluencerin«-Status. Auch das Ehepaar Hummels ist ausgesprochen »social«. Mats hat als @matshum mels knapp 2,2 Mio. Follo wer bei Twitter und als »aussenrist15« gut 3,1 Mio. Instagram-Abonnenten; den Insta-Account von Gattin Cathy abonnieren 576.000 Nutzer*innen.
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Nilz Bokelberg, angesagter Podcaster, plaudert mit Alexandra Völker über Lust und Frust einer MangaMacherin. Zusammen mit Nilz und Uke Bosse hat der Podcast Gäste vom Comicshopbetreiber bis zur Cosplayerin.
KISSA21 KISSA lautet der Name der Manga-Cafés in Japan, in den man sich stundenlang, manche sagen wochenlang, seiner Leidenschaft widmen kann und in den unzähligen Bildergeschichten versinkt. Warum aber sind Mangas auch in Deutschland derzeit so angesagt, wer zeichnet die deutschen Geschichten, die man von hinten nach vorne liest? Wer steckt in den Kostümen der Manga- Held*innen, wenn diese zum Leben erweckt werden und durch Dortmund wandern – sei es zur großen Messe in den Westfalenhallen (Co micCon) oder zum monatlichen Insider-Treff (Chizuru)? All diesen Fragen und natürlich den Antworten darauf und den Menschen hinter den Geschichten und dem Manga-Kult widmet sich der KISSA21-Podcast, gemacht von Nilz Bokelberg und Uke Bosse, präsentiert vom an gesagten Carlsen Comic-Verlag und unterstützt von 21. 21 – Hauptpartner des einzigartigen schauraum comic+cartoon gegenüber von Hauptbahnhof und Fußballmuseum – will durch den Podcast noch mehr Fans nach Dortmund locken. Denn hier im schauraum, kuratiert vom mehrfach ausgezeichneten Dr. Alexander Braun, gibt es jährlich wechselnde und jedes Mal einmalige Ausstellungen rund um die Comic-Kultur. Dort
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mund als Comic-Hauptstadt, das hat Gewicht und wird immer wichtiger auch als Baustein im Wettbewerb der Städte um Differenzierung und im Werben um neue Bürger*innen. Dazu ist das Thema jung, spricht aber über Donald, Heidi und Superman auch die älteren Lesenden an. Comic und Manga verbindet. Auch die Gegen wart mit der Zukunft, deshalb gibt es seit Früh jahr 2020 auch das eigene Dortmund Manga »Dortmund Dungeon Trip«, in dem Anne und Lan Dortmund in der Zukunft erkunden. Auch über die Mangaka Alexandra Völker (die Mache rin des Dortmund Mangas) erfahren wir viel in der Podcast-Serie, die es in allen digitalen Plattformen (spotify, deezer, itunes), auf der In ternetseite des K-Carlsen-Verlages sowie na türlich auch auf der Webseite des 21-Unterneh mensverbundes gibt: www.21.de. Die lockeren Gespräche sind dabei stilsicher im Plauderton eines KISSA-Nachmittags angelegt. Unser Tipp: Kaffee oder Tee, dazu ein leuchten des Eis, ein paar Kekse und einfach abtauchen in die Welt der Mangas.
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Taxi, Tanz und Sylt: Reiner Fetting-Gesamtschau im U 29.11.20–14.03.21
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Er gehört zu den bedeutenden deutschen Malern der Gegen wart. Reiner Fetting aus Wilhelmshaven startete mit den wilden Moritzboys aus Berlin, arbeitete und malte lange in New York (hier entstand die Idee für seine Taxi-Serie) und seit 2002 auch auf Sylt. Die Gesamtschau im Dortmunder U (29.11.2020 bis 14.3.2021) zeigt nun seine Bilder, Skulpturen – beides stark ins piriert durch Tänzer*innen und deren Körper. Oft sprengt er das Format, immer mit einer starken Farbwahl und Energie – Gelas senheit ist nicht sein Thema, Antrieb trifft es besser.
Unterstützt von:
DSW21 unterstützt die Ausstellung. Wenn es (wieder) möglich ist. Gehen Sie hin! Es gibt eine Menge zu sehen.
DSW21-Mediathek: Bild und Ton Video Volle Ladung Fahrspaß, Wissenswertes rund ums Thema Strom und einen Nervenkitzel der besonderen Art erfährt Melina in dieser »Entdeckertour«. www.youtube.com/einundzwanzig vimeo.com/einundzwanzig
Impressum Herausgegeben von: Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21), Unternehmenskommunikation, Leitung: Frank Fligge Redaktion: Britta Heydenbluth (verantwortlich), Sebastian Bickert, Frank Fligge, Christiane Hinkerohe, Thomas Steffen, Marc Wiegand Layout: Christina Sternal Fotos/Grafiken: Adobe Stock, Christian Bohnenkamp, Cobe Architects, Christoph Fein, Dr. Claudia Posern, Oliver Schaper, Jörg Schimmel, Stephan Schütze/DOKOM21, Frauke Schumann, Alexandre Simoes/BVB, Marcel Stawinoga/Zoo Dortmund, Konstanze Teschner, Helmut Vossgraff/Dortmund Hafen, Hans-Jürgen Landes/ Dortmund Airport Druck: Lensing Druck GmbH & Co. KG, Feldbachacker 16, 44149 Dortmund Verteilung: ORA mbH & Co. KG 0231.56 22 96-57 montags bis donnerstags 9-17 Uhr freitags 9-16 Uhr
Podcast Welche Rolle spielt die Kreislaufwirtschaft beim Thema Klimaschutz? Das erklärt REMONDIS-Geschäftsführer Herwart Wilms in der neuen Folge des DSW21-Podcasts »Urbane Zukunft«. Der DSW21-Podcast kann bei Apple Podcasts, Spotify, SoundCloud oder per RSS-Feed abonniert werden (Suche: DSW21)
Höhe der Auflage: 270.000 Internet: www.einundzwanzig.de Redaktion: DSW21, Unternehmenskommunikation, Deggingstraße 40, 44141 Dortmund, Telefon: 955-00 internet@dsw21.de
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