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Ausgabe 2 der einundzwanzig 2020

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Magazin Ausgabe 2/20

Endlich Sommer! Mit Anleitung: So baust du den Drachen nach


Da ist immer Hoffnung Wir leben in seltsamen Zeiten: Abstand, Masken, Desinfektion – alles wird geregelt und selbst das Händewaschen muss noch einmal erlernt werden. Für die Unternehmen der 21 gibt es keinen Stillstand. Die Versorgung mit Energie und Wasser muss sicher laufen, Busse und Bahnen fahren, zum Teil sogar mehr als je zuvor jedoch bei weniger Fahrgästen – klingt absurd, ist aber notwendig: Abstand. Lebensräume werden entwickelt, Wohnraum wird dringend benötigt – jetzt mit Homeoffice statt Vorratskammer. Datennetze waren und sind die wichtigste Verbindung – zur Schule, Uni, Arbeit, aber auch zu Familie, Freunden, Nachbarn. Der Airport erlebte einen historischen Stillstand, aber auch hier muss und wird es immer weitergehen. Man kann Infrastruktur schließlich nicht auf- und abschließen wie ein Gartenhaus. Alle hoffen auf den Aufwind. Deshalb unser Drachenmotiv*: 15 Meter gelbes Tuch, gehalten vom Wind über dem PHOENIX See. Ein See, der bei aller Diskussion um Laufrichtungen zeigt, wie wichtig Stadterholung ist. Unser Titelbild ist inspiriert vom Künstler Banksy und seinem Mädchen mit dem Luftballon. Und den Drachen gibt es als Bau-Anleitung im Heft. Ergänzen Sie die Regenbögen an den Fenstern mit dem Kreppdrachen – da ist immer Hoffnung. Für uns alle. Ihre Unternehmen der 21 *Das Foto entstand mit allen Genehmigungen und dem nötigen Abstand, gebaut von »Avantgarde Drachen und Feuer«, fotografiert von Christian Bohnenkamp.

Inhalt einundzwanzig #Wir halten Dortmund am Laufen S. 3 Drachenbau S. 14 Sagen Sie uns die Meinung S. 26 Mediathek S. 27 Mobilität + Logistik Kümmerer im Nahverkehr S. 6

Problemlöser in vier Metern Höhe S. 10

Lebensräume Ruhiger wohnen S. 13

Wieder durchstarten S. 12

Einfach oben drauf S. 18

Gleise auf Gummimatten S. 20

Datennetze Turbo-Internet mit »EasyExtras« S. 22

Startklar zum Auslaufen S. 24 Energie + Wasser Rein und reichlich S. 8 Smarte Pinguin-Power S. 16

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einundzwanzig

#Wir halten Dortmund am Laufen Duschen, Kaffee trinken und aus dem Haus gehen. Mit Bus und Bahn zur Arbeit oder zur Schule fahren. Oder einfach vom Frühstückstisch ein paar Meter weiter an den Homeoffice-Arbeitsplatz wechseln. Ein Glas Wasser aus dem Hahn zapfen und Strom für den Laptop aus der Steckdose ziehen. Zwischendurch ein Paket annehmen und dann wieder Datenpakete verschicken – vieles von dem, was unseren Alltag bestimmt, macht die DSW21-Gruppe möglich. Den Alltag in Dortmund hat Corona mit seinen Auswirkungen ziemlich auf den Kopf gestellt: Selbstverständlichkeiten sind plötzlich keine mehr und Gewohnheiten müssen geändert wer­ den. Das ist nicht immer leicht und oft unge­ wohnt. Verlassen können sich die Dortmunder­ innen und Dortmunder aber gerade jetzt auf ihre kommunale Familie: DSW21 sorgt dafür, dass Busse und Bahnen fahren. DEW21 stellt sicher, dass Strom, Gas, Wasser und Wärme durch die

Leitungen fließen. DOGEWO21 stellt bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung. DOKOM21 kümmert sich darum, dass die Menschen in Verbindung bleiben können; der Hafen, dass Waren weiter­ hin bei den Bürger*innen ankommen und vieles mehr. Hinter all diesen Leistungen stehen Mit­ arbeiterinnen und Mitarbeiter, die trotz – oder gerade wegen – Corona ihr Bestes geben, damit die Stadt »am Laufen« bleibt. Auch das ist Zu­ sammenhalt. #läuft

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einundzwanzig

Hubert Jung, Verkehrsvorstand DSW21

Hubert Jung, Verkehrsvorstand DSW21 Als die Politik Mitte März für ganz Deutschland den Lockdown beschlossen hat, haben wir bei DSW21 entschieden, unser ÖPNV-Angebot mit Bussen und Bahnen dennoch nahezu vollständig aufrechtzuerhalten. Nur einige Einsatz­ wagen, die wir benötigen, um die Spitzen im Schülerverkehr abzufangen, sowie einige NachtExpress-Fahrten haben wir herausgenommen. Dafür haben wir zu den Klinikzentren sowie den großen Logistikzentren zusätzlich den Fahrplan verstärkt. Seitdem die ersten Schülerinnen und Schüler den Unterricht wieder aufgenommen haben, passen wir unser Angebot immer wieder an die Erforder­ nisse an. Wir wollen weiterhin verlässlich für Sie unterwegs sein, denn Nahver­ kehr ist in diesen Zeiten nicht nur ein Teil der Grundversorgung, er bedeutet auch ein Stück Normalität. Das alles in dieser Form anzubieten, bedeutet aber auch für uns einen Kraftakt. Der ist nur dank des großen Engagements und der vorbildlichen Motivation unserer Fahrerinnen und Fahrer und vieler anderer Beschäftigter möglich.

Heike Heim, Vorsitzende der DEW21-Geschäftsführung

Heike Heim, Vorsitzende der DEW21-Geschäftsführung Die Corona-Pandemie hat unser berufliches wie privates Leben nahezu völlig auf den Kopf gestellt. In diesen unsicheren Zeiten haben wir den Dortmunder­ innen und Dortmundern ein Stück Verlässlichkeit geboten, denn auf die sichere Versorgung mit Strom, Gas, Wärme und Wasser können sie jederzeit zählen. Dafür sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund um die Uhr im Ein­ satz. Als Teil der städtischen Familie übernehmen wir eine besondere Verant­ wortung für unsere Stadt und sprechen nicht bloß von Solidarität, sondern le­ ben sie. Ein Beispiel dafür ist das Portal www.dew21hilft.de, das wir kurzfristig aufgebaut haben, um der lokalen Wirtschaft zu helfen. Hier können kleine Ge­ schäfte und Betriebe durch den Kauf von Gutscheinen unterstützt werden, die wir seitens DEW21 jeweils um 10 % erhöhen. Ohne das besondere Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wäre dies alles nicht möglich gewe­ sen. Daher an dieser Stelle ein großes Dankeschön an die gesamte Belegschaft, die mit ihrem Einsatz für etwas Normalität im städtischen Alltag gesorgt hat.

Klaus Graniki, Geschäftsführer DOGEWO21

Klaus Graniki, Geschäftsführer DOGEWO21 »Zuhause« – sicherlich haben wenige von uns vor Beginn der Corona-Pande­ mie so viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbracht wie in den letzten Wochen und Monaten. Ein zuverlässiger Vermieter wie DOGEWO21 ist jetzt für die Mie­ terinnen und Mieter unserer mehr als 16.000 Wohnungen besonders wichtig. Unseren guten Service haben wir von Beginn an aufrechterhalten können. Ge­ stützt durch eine sichere IT-Landschaft, konnten wir die vielen Anliegen und Fragen unserer Mieter telefonisch oder per Mail bearbeiten. Auch unser On­ line-Reparaturservice hat sich bewährt. Natürlich galt und gilt es, viele Proble­ me zu bewältigen, sei es bei Handwerkerterminen oder auch auf unseren zahl­ reichen Baustellen. Die eine oder andere Verzögerung wird hier einzuplanen sein. Dass alles (fast) reibungslos läuft, verdanken wir neben gut aufgestellten Abläufen in unserem Unternehmen auch unserer engagierten und kompeten­ ten Belegschaft, die sich fast ohne Vorlauf in das Abenteuer mobiles Arbeiten stürzen musste oder weiterhin auch vor Ort „den Laden am Laufen“ hält.

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Jörg Figura, Geschäftsführer DOKOM21 Wir stehen den Menschen in der Corona-Krise zur Seite. Ob Telefonie, Mobil­ funk, Internet, Kabel-TV oder Glasfaseranschlüsse: Wir sorgen dafür, dass Menschen trotz Ausgangsbeschränkungen in Kontakt und informiert bleiben. Durch Homeoffice und Selbstquarantäne hat die Internetversorgung in den eigenen vier Wänden und am Unternehmensstandort an Bedeutung gewonnen. Wir arbeiten täglich dafür, dass sich Menschen um Internetengpässe keine Sorgen machen müssen. Zudem treiben jetzt viele Unternehmen ihre Digitali­ sierung verstärkt voran. Ihnen helfen wir aktuell mit individuellen und kurz­ fristigen Beratungen. Dabei spielen beispielsweise unsere Rechenzentrums-­ Dienstleistungen, Angebote zur Online-Datensicherung, virtuelle Telefonanlagen zur Einbindung von Homeoffice-Arbeitsplätzen und Cybersicherheit eine zen­ trale Rolle. Mit unserem vielseitigen TV-Angebot sorgen wir in rund 30.000 Haushalten für unterhaltsame Abende zuhause. Wir sind stolz, die Gesell­ schaft mit allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern so unterstützen zu können. Udo Mager, Geschäftsführer Dortmund Airport Auch wenn der reguläre Linienflugverkehr durch die Reise- und Kontaktrestrik­ tionen zur Unterbrechung von Infektionsketten wegen der Corona-Pandemie nahezu vollständig zum Erliegen gekommen ist, bleibt der Dortmund Airport selbstverständlich betriebsbereit! Denn nach wie vor finden neben vereinzel­ ten Linienflügen vor allem Ambulanz-, Rettungs- und Polizeiflüge statt. Darü­ ber hinaus steht die Infrastruktur des Dortmund Airport auch für Rückholflüge offen, die gestrandete Reisende in ihre Heimat zurückbringen. Unsere Mitar­ beiterinnen und Mitarbeiter setzen sich nach Kräften dafür ein, diese Flüge auch während der Corona-Pandemie sicher durchzuführen. Der Dortmund Airport erfüllt damit – wie alle deutschen Flughäfen – seine wichtige Funktion zur Daseinsvorsorge. Damit unsere Passagiere risikofrei reisen können, haben wir eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, die wir Ihnen in dieser Ausgabe gerne vorstellen möchten. Uwe Büscher, Vorstand Dortmunder Hafen AG Die Logistik-Drehscheibe Dortmunder Hafen dreht sich trotz Pandemie zuver­ lässig weiter. Die Bauindustrie ist dabei eine wichtige Stütze – so ist der Schiffsgüterumschlag von Baustoffen im April im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar gestiegen. Viele Hafenbetriebe haben jedoch wegen Auftragsrückgängen Kurzarbeit angemeldet. Mit der Website www.hafenhilfe.de haben wir schnell und unbürokratisch ein Informationsportal geschaffen. Wichtig war uns zu­ dem, durch Pufferflächen die Lieferfähigkeit von Unternehmen in Dortmund zu verbessern und so die Daseinsvorsorge aufrecht zu erhalten. Die Corona-­ Krise hat die Sichtweise vieler Menschen auf die Vorteile des Binnenschiffs geschärft: Keine Abfertigungs-Staus an den Grenzen und eine große Flexibili­ tät hinsichtlich der Transportgüter. Wenige Menschen bewegen in der Binnen­ schifffahrt große Mengen. Durch die Verschiebung der Schleusensperrung stehen wir bereit, die Wirtschaft wieder anspringen zu lassen.

Jörg Figura, Geschäftsführer DOKOM21

Udo Mager, Geschäftsführer Dortmund Airport

Uwe Büscher, Vorstand Dortmunder Hafen AG

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Marcel Gössmann richtet eine provisorische Haltestelle ein. Die Verkehrsmeisterinnen und Verkehrsmeister von DSW21 sind die Problemlöser im Nahverkehr.

Kümmerer im Nahverkehr Sie sorgen mit dafür, dass der Bus- und Bahn-Verkehr bei DSW21 reibungslos und störungsfrei läuft: die 63 Verkehrsmeisterinnen und Verkehrsmeister. Sie richten Baustellen und Umleitungen ein, sind bei Unfällen zur Stelle und bei Problemen für die Fahrgäste wie Mitarbeitende oft erste Ansprechpartner vor Ort. Marcel Gössmann ist einer dieser Problemlöser.

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Mobilität + Logistik

Bei einem Unfall vertreten die Verkehrsmeister DSW21 vor Ort und dienen als Ansprechpartner.

Die Verkehrsmeisterinnen und Verkehrsmeister sind in ihren Funkwagen in drei Schichten rund um die Uhr im gesamten Dortmunder und Cast­ rop-Rauxeler Stadtgebiet unterwegs. Ihre Auf­ gabe ist es, für einen sicheren und ordnungsge­ mäßen Betriebsablauf zu sorgen. Konkret be­ deutet das, z. B. Linienwege und Gleisanlagen zu überprüfen, provisorische Haltestellen und Um­ leitungen einzurichten, Beschilderungen und Fahrgastinformation zu inspizieren, Schä­ den zu dokumentieren, Unfälle aufzunehmen und vieles mehr. Was der Tag bringt, wissen sie bei Dienstantritt oft nicht. „Das ist ähnlich wie bei der Feuerwehr“, sagt Marcel Gössmann, der seit über 20 Jahren in der Freiwilligen Feuer­ wehr engagiert ist. „Wenn man zur Arbeit kommt, weiß man nämlich nie, was passiert.“ Sichtbar sind die Kolleginnen und Kollegen für die Fahrgäste vor allem bei Großveranstaltun­ gen, Fußballspielen oder Demonstrationen. Doch das ist nur ein kleiner Ausschnitt ihres Ar­ beitstages. Dieser besteht vor allem darin, im Netz »nach dem Rechten« zu sehen und akute Probleme zu lösen. Nur drei Beispiele: Eine Hal­ testelle, die von Vandalismus betroffen ist, muss abgesperrt, der Schaden dokumentiert und das Werkstattteam informiert werden. Ein Auto parkt eine Bushaltestelle zu und erhält ein »Knöllchen«, das vom Laptop im Funkwagen di­ rekt ins System und danach ans Ordnungsamt geht. Oder: Ein Auto hat auf dem Hellweg eine Stadtbahn touchiert. Die Verkehrsmeister ver­ treten hier DSW21 vor Ort und kümmern sich um den Kontakt zur Polizei und zum Unfallgeg­ ner. Sie nehmen den Unfall auf, geben eine Um­ leitungsstrecke für den Schienenersatzverkehr vor, sichern, wenn nötig, die Videodaten und kümmern sich um den Fahrer oder die Fahrerin. Außerdem informieren Sie oft die Fahrgäste vor Ort.

Eine Aufgabe mit viel Verantwortung, die ein si­ cheres Auftreten erfordert, meint Marcel Göss­ mann: „Wir müssen sehr eigenständig arbeiten, wenn wir z.B. entscheiden, ob eine Bahn nach einem Unfall noch verkehrssicher ist. Gleichzei­ tig muss aber auch die Teamarbeit mit der Leit­ stelle, der Werkstatt und dem Fahrdienst rei­ bungslos funktionieren.“ Und da die Verkehrs­ meisterinnen und Verkehrsmeister immer auch einen Bus- und Bahnführerschein haben, kann es sein, dass der Kollege die Bahn nach dem Unfall selbst in die Werkstatt fährt. „So bleibe ich der Schiene treu“, meint der Kollege, der vor seiner jetzigen Tätigkeit über vier Jahre lang Stadtbahnfahrer war. Das Tagesgeschäft ist für die Verkehrsmeiste­ rinnen und Verkehrsmeister übrigens auch in Zeiten von Corona kaum anders als sonst. Au­ ßer, dass natürlich beim Kontakt mit Fahrgäs­ ten und Kolleginnen und Kollegen immer eine Maske aufgesetzt wird. Und wenn der Tag noch etwas bringt, das nicht eingeplant war? Dann braucht man halt „Nerven wie Drahtseile“, so der Kollege. Doch das ist in Ordnung, findet er, denn: „So wird es wenigstens nicht langweilig.“

Auch das Absperren einer vom Vandalismus betroffenen Haltestelle und das Anfordern des Werkstattteams gehört zu den Aufgaben.

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Rein und reichlich Wie bei Strom und Gas garantiert DEW21 ihren Kund*innen auch beim Trinkwasser ein Höchstmaß an Versorgungssicherheit. Selbst anhaltende Trockenphasen ändern an Qualität und verfügbarer Wassermenge rein gar nichts. Hintergrund ist unter anderem ein in Deutschland einmaliges Talsperren-System. Droht Deutschland ein erneuter Dürre-Sommer? Die fehlenden Niederschläge im März und April haben vielen Fachleuten erste Sorgenfalten ins Gesicht getrieben. Und auch das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersagen sieht ernstzunehmende Anzeichen für einen sehr trockenen Sommer 2020. Während diese Prognosen allerdings noch mit einigen Unwäg­ barkeiten verbunden sind, so steht eines be­ reits jetzt unumstößlich fest: Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung in Dortmund wird es in keinem Fall geben. „Was die Qualität und auch die Quantität des Trinkwassers angeht, bieten wir unseren Kund*innen ein Höchstmaß an Versorgungssi­

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cherheit – und dies gilt völlig unabhängig von der jeweiligen Wetterlage“, stellt Heike Heim, Vorsitzende der DEW21-Geschäftsführung, klar. Mehr als 600.000 Menschen in Dortmund, Her­ decke und Teilen Holzwickedes versorgt das heimische Unternehmen mit Trinkwasser. Vor­ lieferant sind die Wasserwerke Westfalen, die das Ruhrwasser in sechs Wasserwerken mit Hilfe eines mehrstufigen Verfahrens zu hoch­ wertigem Trinkwasser aufbereiten (siehe auch Info-Kasten). Anschließend gelangt es über das 2.100 Kilometer lange Wassernetz der DEW21-­ Tochter DONETZ zum Endkunden. Dieser muss nur noch den eigenen Wasserhahn öffnen und

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Energie + Wasser

Garantiert ausreichende Wassermengen: die Möhnetalsperre.

kann – ganz ohne Transportwege und anstren­ gendes Kistenschleppen – seinen Durst nach­ haltig stillen. Talsperren bilden Rückgrat der Wasserversorgung Liegt der durchschnittliche Tagesverbrauch an Wasser bei etwa 135.000 m³, so kann er an hei­ ßen Sommertagen schon einmal auf 190.000 m³ hochschnellen – wie im Dürre-Sommer 2019. „Aber auch diese Spitzenabgaben sind kein Grund, sich Sorgen um eine ausreichende Was­ serversorgung zu machen“, sagt Heike Heim mit Blick auf das ausgeklügelte Talsperren-System des Ruhrverbandes. Dieses verfügt über ein Gesamtvolumen von 463 Mio. m³ Wasser und bildet mit seinen acht Talsperren das Rückgrat der regionalen Wasserversorgung. Bleiben Nie­ derschläge einmal längere Zeit aus, drosselt der Ruhrverband in Absprache mit den Auf­ sichtsbehörden den Talsperren-Abfluss. So ver­ bleibt wieder mehr Wasser jenseits der Stau­ mauern, und auch den Wasserwerken garantiert dieses Verfahren ausreichende Mengen. „Wir verfügen im Ruhreinzugsgebiet über das größte zusammenhängende Talsperren-Sys­ tem in Deutschland und sind im Vergleich zu anderen Regionen damit wirklich komfortabel aufgestellt“, so die Vorsitzende der DEW21-Ge­ schäftsführung. Sie betont in diesem Zusam­ menhang auch den konstruktiven Austausch zwischen Behörden, dem Ruhrverband und der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr (AWWR), in der auch DEW21 aktiv ist. Der lokale Versorger hat auch noch selbst ein klei­ nes Ass im Ärmel: Zu seinem bereits erwähn­ ten 2.100 Kilometer langen Wassernetz gehö­ ren nämlich auch acht Hochbehälter, die das Unternehmen zur Zwischenspeicherung nutzt. Schwankt der Wasserverbrauch im Tagesver­ lauf, so kann er durch deren Einsatz mühelos ausgeglichen werden. Beste Qualität auch in Dürrezeiten Wie die Wasserverfügbarkeit bleibt auch die Wasserqualität in Dortmund von längeren Tro­ ckenphasen unberührt. Im Hochsommer be­ steht zwar die Möglichkeit, dass das Wasser vielleicht etwas wärmer und mit etwas weniger Sauerstoffgehalt aus dem Hahn kommt, an der

Güte ändert dies aber nichts. Garant dafür ist auch das von DEW21 beauftragte unabhängige Prüflabor, das eine minutiöse Qualitätskontrol­ le betreibt. Regelmäßig entnehmen die Fach­ leute Proben aus dem fertigen Trinkwasser, aus der Ruhr, aus den Filteranlagen, aus den Hoch­ behältern und aus weiteren Entnahmestellen. Die Proben werden im Hinblick auf physikali­ sche, chemische und mikrobiologische Para­ meter penibel untersucht. So werden insge­ samt 350 Kenngrößen erfasst und überprüft.

Wasser marsch: Auch in trockenen Sommern kommt ausreichend Wasser aus dem Gartenschlauch.

140 Mio. € für die Wasserqualität Satte 140 Mio. € nehmen die Wasserwerke West­ falen und ihre beiden Gesellschafter DEW21 und Gelsenwasser für die Umrüstung ihrer Wasser­ werke in die Hand. Die naturnahe Trinkwasser­ aufbereitung wird dabei um weitere technische Verfahrensschritte wie Aktivkohle-Filtration oder physikalische Entsäuerung erweitert. In den Wasserwerken Echthausen und Witten ist dies bereits 2016 bzw. 2018 geschehen, die Wasser­ werke Westhofen und Hengsen befinden sich gerade in der Bauphase. Der Umbau in Halingen startet 2022. „Damit passen wir die Trinkwasseraufbereitung bereits heute an die Anforderungen der Zukunft an“, so Heike Heim.

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Die mögliche H-Bahn-Strecke quer über das ehemalige Hoesch-Spundwand-Gelände (grobe Skizze).

Problemlöser in vier Metern Höhe Beim Prestige-Projekt »Smart Rhino«, bei der Anbindung der TU Dortmund an die Stadtbahn und bei der weiteren verkehrlichen Erschließung des Technologieparks: Der H-Bahn fällt stets eine Schlüsselrolle zu. Im Interview erklärt H-BAHN21-Geschäftsführer Elmar Middeldorf, warum sie von vielen Seiten als Verkehrslösung der Zukunft gelobt wird. Herr Middeldorf, wieso ist die H-Bahn auf einmal so attraktiv geworden? Middeldorf: Das ist sie nicht erst seit gestern, sondern bereits seit 36 Jahren. Nur rücken ihre Vorzüge gerade ganz besonders in den Fokus: Wenn wir über klimafreundliche Mobilität, Au­ tonomes Fahren oder platzsparenden Verkehr in dichtbebauten Arealen sprechen, ist sie na­ hezu unschlagbar. Daher erhält die H-Bahn nun eine höhere Aufmerksamkeit.

H-BAHN21-Geschäftsführer Elmar Middeldorf

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Das klingt in der Tat spannend. Die Liste der Vorzüge ist aber noch viel länger: Ihre Verfügbarkeit liegt bei mehr als 99 %, unter

anderem weil sie in 4,50 Metern Höhe über alle Staus und Baustellen hinwegfährt. Der über­ schaubare Personaleinsatz führt zudem zu mo­ deraten Betriebskosten. Da ist es wenig verwunderlich, dass die H-Bahn auch beim Prestige-Projekt »Smart Rhino« – dem neuen Quartier auf dem ehemaligen Gelände von Hoesch-Spundwand im Unionviertel – eine Schlüsselrolle einnehmen soll. Wir reden dabei über das spannendste Dort­ munder Projekt der letzten Jahre. In puncto Verkehr geht es um eine etwa 2,1 Kilometer lan­ ge H-Bahn-Strecke, die von der S-Bahn-Halte­

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Mobilität + Logistik

Seit 36 Jahren dreht die H-Bahn an der TU Dortmund ihre Runden.

stelle »Dorstfeld« mitten ins neue Quartier hin­ einführt und von da aus weiter nach Norden zur Stadtbahnhaltestelle »Hafen« geleitet wird. Später könnte man diese Kernstrecke im Süden bis zur Universität verlängern. Im Norden ist ei­ ne Weiterführung bis zur Stadtbahnlinie U41 im Bereich Fredenbaum denkbar. Sind diese Pläne realistisch? Es liegt eine Machbarkeitsstudie vor – also die Vorstufe eines Verkehrsgutachtens. Demnach ist die Realisierung bis zur Eröffnung der Inter­ nationalen Gartenausstellung 2027 absolut möglich. Ich persönlich halte das Projekt für ambitioniert, aber durchaus machbar. Insbe­ sondere die Ansiedlung der Fachhochschule bietet ein enormes Fahrgastpotenzial. Anfangs war auch eine Seilbahn-Lösung im Gespräch. Diese ist aber fast doppelt so teuer wie die H-Bahn und macht nur Sinn, wenn große Hö­ henunterschiede überwunden werden müssen. Für dieses Areal mit vorhandener Infrastruktur ist die H-Bahn die Ideallösung – insbesondere, wenn ein abschnittsweiser Ausbau angedacht ist. Ist die H-Bahn auch geeignet, um im Süden der Stadt die TU Dortmund an die Stadtbahn anzubinden? Uneingeschränkt ja. Wir können die H-Bahn bis zur U42 weiterführen. Und ich bin felsenfest da­ von überzeugt, dass wir dann viele Studierende und Angestellte des gesamten Wissenschafts-­ Campus, die im Kreuzviertel oder im City-Bereich wohnen, zum Umstieg auf den ÖPNV bewegen können. Übrigens ein Potential von etwa 40.000 Studierenden der Hochschulen und rund 16.000 Mitarbeiter*innen aus dem Hochschulbereich und dem Technologiepark. Ganz im Sinne der angestrebten Verkehrswende!

Wie könnte diese Stadtbahn-Anbindung konkret aussehen? Wir haben mögliche Trassenführungen im Rah­ men einer Bachelor-Arbeit untersuchen lassen. Es gibt zwei Lösungen, die fast gleichauf liegen: Die eine führt zur Stadtbahnhaltestelle »Theo­ dor-Fliedner-Heim«, die andere zur Haltestelle »Am Beilstück«. Beide Trassen wären etwa 2.000 Meter lang und sind ohne größere Hürden realisierbar.

Möglicher Verknüpfungspunkt von H-Bahn und Stadtbahn: die Haltestelle Theodor-Fliedner-Heim.

Verlängerung in den Technologiepark Um den Technologiepark noch besser anzubin­ den, wird über eine rund 400 Meter lange Verlän­ gerung der H-Bahn bis zur Straße »Hauert« nachgedacht. Gerade läuft eine entsprechende Kosten-Nutzen-Analyse, die das zusätzliche Fahrgastpotenzial unter die Lupe nimmt. Nach ersten Erkenntnissen könnte jedoch eine längere Streckenerweiterung die sinnvollere Variante sein. Dann würde die H-Bahn rund 1.000 Meter weiter bis zur Straße »Im Weißen Feld« fahren.

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Mobilität + Logistik

Abstands-Markierungen auf dem Boden sind Teil des Sicherheits- und Hygienekonzepts.

Wieder durchstarten Auf die Reisebeschränkungen folgte der Stillstand. Reguläre Flüge hoben fast gar nicht mehr am Airport ab. Und das über mehrere Wochen. Doch die Mitarbeiter*innen richteten den Blick trotz Corona-Pandemie nach vorne und hielten den Flughafen betriebsbereit. Nun geht es mit einem Sicherheits- und Hygienekonzept wieder Stück für Stück Richtung Normalität. Wenn ein betriebsamer Flughafen plötzlich still­ steht, ist Krise. Geschäftsleitung und Mitarbei­ ter*innen mussten lernen, mit der außergewöhn­ lichen Situation der Pandemie umzugehen. Re­ signation? Fehlanzeige. Eine Großstadt wie Dort­ mund braucht gerade in dieser Zeit die Unter­ nehmen der Daseinsvorsorge. Auch den Flug­ hafen, etwa für Ambulanz-, Rettungs- und Poli­ zeiflüge. Oder für Rückholflüge gestrandeter Rei­ sender. Die Beschäftigten des Flughafens hielten ihren Flughafen deshalb zu jeder Zeit betriebs­ bereit. „Es war und ist für uns alle eine belasten­ de Zeit. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mit­ arbeitern von Herzen für ihren außergewöhnli­ chen Einsatz“, sagt Geschäftsführer Udo Mager. Als infolge der positiven Entwicklungen die Be­ schränkungen des öffentlichen Lebens im Mai gelockert wurden, haben die Beschäftigten mit dem erarbeiteten Sicherheits- und Hygiene­ konzept den Betrieb unter den »neuen Umstän­ den« sichergestellt – und blicken nun positiv in die Zukunft. Im Mai flog Wizz Air bereits zu den

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Zielen Budapest, Sofia und Wien. Weitere Stre­ cken folgten wochenweise, sofern es die aktu­ elle Entwicklung der Pandemie zuließ. Oberstes Ziel ist, die Fluggäste und Mitarbei­ ter*innen zu schützen. Deshalb setzt der Flug­ hafen Maßnahmen um, die die Ausbreitung von Covid-19 verhindern und einen hygienisch ein­ wandfreien Flug gewährleisten sollen. Im Ter­ minal gilt – wie wir es von vielen Bereichen des öffentlichen Lebens kennen – die Tragepflicht einer Mund-Nase-Bedeckung. Auch die Airlines geben dies für die Flugzeuge vor. Markierungen auf dem Boden des Terminals zeigen Reisenden den nötigen Abstand zu ihren Mitmenschen. Das ist gerade beim Anstehen am Check-In oder dem Sicherheitsbereich wichtig. Darüber hinaus stehen Desinfektionsspender an allen Zu- und Ausgängen sowie in den sanitären Ein­ richtungen bereit. Über alle Maßnahmen infor­ mieren Aushänge, Anzeigetafeln und Durchsa­ gen. „Der Flughafen ist bereit, wieder durchzu­ starten“, so Udo Mager.

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Lebensräume

Noch wird gebaut: Die Busschleuse an der Rüsche­brinkstraße – hier eine Luftaufnahme von Anfang Mai 2020 mit Blick in Richtung Süden – wird die Zu- und Abfahrten der Busse über zwei Fahrspuren verkehrlich regeln.

Ruhiger wohnen Seit Januar werden die Logistik-Standorte auf der Dortmunder Westfalenhütte ausschließlich über die neue Sinterstraße erschlossen. Der dort abzweigende Teil der Rüschebrinkstraße ist seitdem eine reine Anwohner- und Busstraße. Noch finden am Kreuzungsbereich Rüsche­ brinkstraße – Sinterstraße die letzten Bauarbei­ ten statt: Dort wird mit einer sogenannten Bus­ schleuse eine neue Kreuzungssituation ge­ schaffen, die über zwei Fahrspuren die Zu- und Abfahrten in die Rüschebrinkstraße verkehrlich regelt. Sobald der Kreuzungsbereich fertigge­ stellt ist, errichtet die Dortmund Logistik GmbH im Übergangsbereich zur Rüschebrinkstraße in einem letzten Schritt eine neue Lärmschutz­ wand, auch die endgültige Beschilderung der Straßenführung wird dann erfolgen. „Auch wenn diese letzten Bauarbeiten noch die eine oder andere Unannehmlichkeit für die Anlieger mit sich bringen: Mit der Fertigstellung noch in die­ sem Sommer können sich die Anwohnerinnen und Anwohner an einer ruhigen Wohnlage er­ freuen“, so Dortmund Logistik-Geschäftsführerin Silke Seidel. „Gleichzeitig profitieren die Anlieger des Logistik-Standorts auf der Westfalenhütte von einer schnellen, unkomplizierten Erreich­ barkeit über die Sinterstraße“, ergänzt Mitge­ schäftsführer Max Trapp. Die Dortmund Logistik GmbH hat die neue, rund 1 km lange Sinterstraße von Anfang bis Ende

2019 in zwei Bauabschnitten erstellt. Über die Abzweige Walzwerkstraße und Kaiserstuhl­ straße erreichen die Anlieger REWE, Prologis und die Dachdecker-Einkaufsgenossenschaft DEG ihre neuen Standorte. Die neue Sinterstra­ ße wird in 2020 einen neuen Grünstreifen mit separat geführten Fuß- und Radwegen erhal­ten. Die zwei neuen Bushaltestellen »Kaiserstuhl­ straße« und »Walzwerkstraße« sind bereits in nördlicher Richtung fertiggestellt. Anwohnerin­ nen und Anwohner der Rüschebrinkstraße errei­ chen die beiden Haltestellen künftig über eine Fußwege-Querverbindung zwischen Sinterstraße und Rüschebrinkstraße. Derzeit wird auch an die­ ser Stelle noch gearbeitet, und auch der dort be­ stehende Bestandswald wird noch um 26.000 m² erweitert und mit Baum-Neuanpflanzungen versehen. Das Ende aller Baumaßnahmen kalkuliert Dort­ mund Logistik-Geschäftsführerin Silke Seidel etwa für Ende des Jahres: „Dann kehrt für die dortigen Anwohnerinnen und Anwohner, die jahrelang mit dem Schwerlastverkehr vor ihrer Haustür gelebt haben, Ruhe ein.“

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einundzwanzig

Drachenbau So baust du unseren Cover-Drachen in klein nach Baumaterial: Ein Streifen Krepp-Papier, ca. 25 cm x 3 m, (ersatzweise nimm eine Küchenrolle), 3 Bambusstäbchen (kann ein altes IKEA-Rollo sein, gibt es aber auch im Baumarkt) – genau so lang wie dein Drachen breit ist. Ein breites Tesaband – kein schweres Gewebeband. Ca. ein Meter Drachenschnur für die Waage, zum Fliegen reicht reißfestes Nähgarn, wenn du den Drachen nicht viel größer baust.

1. Entrolle das Krepp-Papier und falte es genau in der

3. Die drei Stäbe werden jetzt rechtwinklig als umge­

2. Schneide drei Baumbusstäbchen exakt auf die

4. Klebe den oberen und unteren Stab mit dem Mittel­

Mitte. Die Mittefalz sollte so lang sein wie dein Krepp breit ist.

Breite der Krepp-Rolle.

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kipptes H auf die Falz mit Klebeband fixiert. Der Mit­ telstab liegt genau auf dem Knick, der obere und un­ tere Stab schließen rechtwinklig direkt an diesen Stab an.

stab mit zwei breiten Tesastreifen fest.

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einundzwanzig

5. Oben und unten neben dem Mittelstab, kurz unter dem jeweiligen Querstab bohrst, du je zwei Löcher. Durch diese Löcher kommt ein kurzes Stück der Drachenleine (Waageleine)– die du wie auf dem Bild gezeigt verknotest.

6. Die

Waageleine hast du angeknotet. Du musst sie jetzt einstellen. Gehe mit einem Finger in die Waa­ ge, hebe den Drachen so an, dass der untere Quer­ stab soeben den Boden berührt, und die Spitze des Drachens so hoch an­ gehoben wird, dass ein 15 – 20 Grad-Winkel entsteht (Faustregel = eine Faust drunter). Mach einen Knoten in die Waageleine, wenn du da anhebst, geht der Drachen in die Stellung, dass deine Faust unter das Oberteil des Drachens passt. Die Feineistellung machst du auf der Wiese wo du ihn steigen lässt. Gehe behutsam vor, es handelt sich nur um Millimeter, die du nach vorne oder hinten gehst.

7. Deine Flugschnur

(Nähgarn, Drachenlei­ ne) befestigst du hinter dem Knoten mit einem Buch­knoten.

8. Probeflug: Stell dich mit dem Rücken zum Wind, den

Schweif zu dir legen, den Drachen bei leichtem Wind vom Boden hochziehen, dabei langsam Leine geben, er sollte fliegen. Wenn nicht, auf mehr Wind warten oder die Waage nachjustieren.

Unser Cover-Drachen misst übrigens stolze 15 Meter, ist aber im Prinzip genau so aufgebaut. Wichtig: Drachen nie zu hoch steigen lassen (maximal 100 Meter Schnur), nicht bei Gewitter und in bebauten Gebieten fliegen, immer die Aufla­ gen zum Abstand zu Straßen, Flughäfen beachten und natür­ lich auch nicht unter Stromtrassen steigen lassen. Mit unserem Minimodell kannst du aber schon im Garten oder auf einem freien Feld Spaß haben, der sieht auch schon in zwei Metern Höhe prima aus. Wer richtig gut ist, lässt seinen Drachen bei wenig Wind und gar nicht mal so hoch richtig fliegen statt nur steigen. Möchtest du unseren Cover-Drachen – gebaut vom Drachenfachmann – haben? Sag uns, warum du den gelben Drachen haben musst – die beste Aussage gewinnt. Schreib uns deine Begründung unter die Kommentare bei Instagram von einundzwanzig.de

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Energie + Wasser

DEW21-Maskottchen Pido verbreitet überall gute Laune und Heiterkeit.

Smarte Pinguin-Power Pinguin Pido, Maskottchen von DEW21, ist vielen Kindern ein Begriff. Der putzige Antarktis-Bewohner hat in Dortmund sogar einen eigenen Club. Und auch wenn er bei Veranstaltungen in der Stadt wegen der Corona-Pandemie gerade nicht so präsent sein kann wie sonst, hält er die Kinder auch weiterhin mit interessanten Neuigkeiten immer auf dem Laufenden. Mit einem Newsletter führt das DEW21-Maskottchen die Kinder in sei­ nem Club spielerisch an Themen wie Upcycling, Nachhaltigkeit durch Leitungswasser und Wind­ kraft heran. Mit Experimenten, Tipps und cleve­

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ren Aktionen sorgt er dabei für jede Menge Spaß. Gerade erst schüttelte er sich drei ganz beson­ dere Patenschaften aus der Flosse und hat sich damit zum Welt-Pinguin-Tag für seine tierisch netten Kumpel im Dortmunder Zoo stark ge­ macht. Im Mai konnten Kinder des DEW21-Pido Clubs bei einem Preisausschreiben eine Paten­ schaft für drei Pinguine ergattern.

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Energie + Wasser

Lässt Kinderherzen höher schlagen: der stets vergnügte Pido.

management bei DEW21 zuständig für die Schwerpunkte Kinder, Jugend, Bildung. Die aktuellen Entwicklungen lassen jedenfalls hoffen, dass Pido bald wieder bei Aktonstagen im Kindermuseum Adlerturm, Mondo Mio Kinder­ museum, dem Dortmunder U und dem Dortmun­ der Zoo vor Ort sein kann. Auch die Dortmunder DEW21 Museumsnacht hat sich Pido dick im Kalender angestrichen – wenn nichts dazwi­ schenkommt, wird er natürlich auch da mit im Boot sein. Hierzu werden im Moment bereits eifrig Pläne geschmiedet. Pido drückt dafür die Flossen! Eine Übersicht über die Mitgliedschaft im Club und geplante Aktionen gibt es unter: www.pido.de

Drei Flossenträger im Zoo haben dank DEW21 neue Paten bekommen.

Pido bewegt sich damit auf einer Bugwelle der Sympathie. Als der Zoo im März wegen des Co­ ronavirus vorübergehend schließen musste, überlegten viele, wie in der aktuellen Situation geholfen werden kann, denn die knapp 2.000 Tiere mussten ja trotz Schließung jederzeit ver­ sorgt werden. Der Zoo bot dafür die Übernahme von Tierpatenschaften an und da wollte DEW21 als heimisches Energieunternehmen natürlich auch unterstützen. Patenschaften wie diese werden immer beliebter: Mit bereits 600 davon unterstützen Tierfreunde ihren Zoo. Neben ei­ nem Schild, das über die Unterstützung infor­ miert, sorgt Pido dafür, dass die Gewinner*in­ nen ihre Patenkinder in ihrem Gehege besu­ chen und füttern können, sobald das möglich ist. Veranstaltungen im Blickfeld Auch sonst steht Pido in den Startlöchern, um wieder mit dem DEW-Wassermobil im Schlepptau über die hohe Qualität des Dort­ munder Trinkwassers zu informieren, Trinkfla­ schen im Pinguin-Design für den nachhaltigen Schluck zur Verfügung zu stellen oder für Sel­ fies mit seinen Fans zu posieren. „Wir hoffen alle, dass Pido in den kommenden Monaten wieder ungehindert umherwatscheln kann“, so Uta Scheffler, im Bereich Marketing und Brand­

Komm‘ in den Club! Wer sich für spannende Experimente, Ideen für Zuhause, Gewinnspiele, Rätsel oder kindgerechte Veranstaltungstipps begeistern kann, der ist im Pido Club goldrichtig. Seit vergangenem Sommer können sich dort Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren kostenfrei anmelden. Es winkt ein exklusiver Pido Club-Ausweis und ein wöchentli­ cher Newsletter. Mehr als 1.400 Kinder haben sich bereits eingeklinkt. Weitere Anmeldungen sind möglich unter: www.pido.de

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Am Massener Weg in Dortmund-Körne wird DOGEWO21 Dachgeschoss-Aufstockungen vornehmen.

Einfach oben drauf Mit einem kreativen Kraftakt schafft das Dortmunder Wohnungsunternehmen DOGEWO21 neuen bezahlbaren Wohnraum: Durch Dachgeschoss-Aufstockungen entstehen in Dortmund-Körne 18 neue Wohneinheiten. 2021 sollen sie bezugsfertig sein. Wie man mit besonderen Herausforderungen in kreativer Art und Weise umgehen kann, zeigen Klaus Graniki und seine Mitarbeiter*innen am Massener Weg in Dortmund-Körne: „Bezahlba­ ren Wohnraum zu schaffen, ist aktuell schwer, da eigene Baugrundstücke rar sind“, beschreibt der DOGEWO21-Geschäftsführer die verzwick­ te Ausgangslage. Doch es gibt einen Ausweg: „Wir verfolgen unsere Strategie weiter, mit Hilfe von Dachgeschoss-Aufstockungen neuen Wohn­ raum zu schaffen.“ Bereits 2018 konnten so am Gansmannshof in Berghofen trotz fehlender Baugrundstücke vier

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neue Wohneinheiten geschaffen werden. Und auch aus ökologischer Sicht ist diese Herange­ hensweise ein Gewinn: Denn für den zusätzlichen Wohnraum müssen keine weiteren Bodenflä­ chen versiegelt bzw. zugebaut werden. Am Massener Weg sind es nun insgesamt neun bislang zweigeschossige Mehrfamilienhäuser, die ein neues Dachgeschoss erhalten. Jeweils zwei Wohneinheiten à 55 m² Grundfläche werden darin Platz finden. Die Zwei-Zimmer-Wohnungen sollen allesamt mit einem barrierefreien Bad und einer bodengleichen Dusche ausgestattet sein. Außerdem umfasst das Gesamtpaket je­

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Lebensräume

Am Gansmannshof in Berghofen wurde bereits 2018 mit Hilfe von Dachgeschoss-Aufstockungen zusätzlicher Wohnraum geschaffen.

weils einen Balkon und einen Pkw-Stellplatz. „Die Konditionen sind dabei auf Mieter mit ge­ ringem Einkommen zugeschnit­ten: Wegen der öffentlichen Förderung ist die Kaltmiete auf 6,20 € pro Quadratmeter beschränkt“, erläu­ tert Graniki. Schwarze Null als Herausforderung Die stark begrenzten Mieten sorgen dafür, dass eine ausgewogene wirtschaftliche Gestaltung des Bauprojektes zur Herausforderung wird. Denn den überschaubaren künftigen Mieteinnahmen stehen Gesamtkosten in Höhe von 2,2 Mio. € ge­ genüber. „Wir setzen unsere ganze Expertise und Erfahrung ein, damit am Ende unter dem Strich eine schwarze Null steht“, betont der DO­ GEWO21-Geschäftsführer und fährt fort: „Die Finger von solchen ambitionierten Projekten zu lassen, ist angesichts des angespannten Woh­ nungsmarktes für uns keine Option. Wir sehen uns als kommunales Unternehmen in einer be­ sonderen Verantwortung, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.“ Unterstützung erfährt DOGEWO21 dabei von Bund und Land: Sie haben Förderkre­ dite in Höhe von knapp 1,5 Mio. € zugesagt. Da­ bei werden fast 400.000 € als Tilgungsnachlass gewährt, der nicht zurückgezahlt werden muss. Daneben gibt es auch für die Bestandsmie­ ter*innen am Massener Weg gute Nachrichten: Ihre 36 Wohnungen werden für 1,1 Mio. € um­ fassend modernisiert. Zum Maßnahmen-Paket zählen neue Fenster und Fassadenanstriche sowie die Umstellung auf eine moderne Zent­

ralheizung. Graniki ergänzt: „Außerdem werden wir Kellerausgänge und Alt-Balkone quasi ge­ neralüberholen.“

34,5 Mio. € Neu-Investitionen In 2020 wird DOGEWO21 fast 35 Mio. € in die Hand nehmen, um in Neubauprojekte sowie die Modernisierung und Instandhaltung seiner ins­ gesamt 16.300 Wohnungen zu investieren. Mit seinen rund 3.300 öffentlich geförderten Woh­ nungen garantiert das kommunale Unternehmen bezahlbaren Wohnraum in Dortmund.

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Durch die Verwendung des Masse-Feder-Systems bei Gleisbauarbeiten werden Schwingungen um bis zu 70 % verringert.

Gleise auf Gummimatten 10,5 km lang sind die Stadtbahngleise der Linie U43 auf der Hellwegachse, die von der Dortmunder City östlich über Körne, Wambel, Brackel und Assel bis nach Wickede geht. Oft liegen die Gleise dabei nur wenige Meter von Wohn- und Geschäftshäusern entfernt. Um Erschütterungen zu vermindern, setzt DSW21 deshalb seit einigen Jahren bei Gleiserneuerungen in diesem Bereich auf das erschütterungsmindernde Masse-Feder-System. Das wird auch beim zweigleisigen Ausbau im Bereich Brackel/ Asseln der Fall sein. Bei der Gleiserneuerung mit dem Masse-Feder-­ System wird eine Betonplatte im Untergrund auf eine federnde 2,5 bis 3 cm dicke Matte ge­ legt. Das Gleis wird auf dieser Betonplatte un­ tergossen und die Matte seitlich bis an die Oberfläche hochgezogen. Der Effekt ist so ein­

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fach wie genial: Der gesamte Gleiskörper wird so mit seiner Masse von der Umgebung voll­ ständig abgekoppelt. Erschütterungen bei der Überfahrt durch eine Bahn werden zu einem großen Teil über die Matte aufgenommen und deutlich reduziert an die Umgebung weiterge­

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Die innovative Methode wurde auch bei den Arbeiten im Sommer 2019 in Wambel eingesetzt.

geben. „Die Schwingungen werden so um bis zu 70 % verringert“, erläutert DSW21-Technik-Chef Ralf Habbes und bemüht einen für den Laien nachvollziehbaren Vergleich: „Das ist dasselbe Prinzip wie bei der Gummimatte, die ich als Stu­ dierender unter der Waschmaschine platziert hatte.“ Seit 2016 setzt DSW21 diese smarte Bauweise bei Erneuerungen im Gleisbereich des östlichen Hellwegs auf der Strecke zwischen Wickede und Körne überall dort ein, wo sich ein Gleis in weniger als zehn Metern Abstand zur Wohnbe­ bauung befindet. Das geht allerdings nur, wenn dabei keine baulichen Hindernisse wie z. B. Ver­ sorgungsleitungen im Weg sind. Keine gesetzliche Verpflichtung Das Masse-Feder-System ist also eine gute Sa­ che für die Anwohnerinnen und Anwohner am Hellweg. Sie hat allerdings einen großen Haken: Die Kosten für diese Art des Gleisausbaus sind fast doppelt so hoch wie bei der normalen Vari­ ante. „Es besteht für uns keine gesetzliche Ver­ pflichtung, so ein System einzubauen“, betont Diethard Wippermann, Leiter Fahrweg und Ver­ kehrsinfrastruktur bei DSW21. „Es ist vielmehr eine freiwillige Maßnahme des Unternehmens, da die Themen Lärm und Erschütterungen mit den Jahren auch im Rahmen der Lärmkartie­ rung bei der Stadt Dortmund immer wichtiger geworden sind.“

Zum Einsatz wird das Masse-Feder-System natürlich auch beim zweigleisigen Ausbau in Brackel/Asseln rund um die Haltstelle »Dö­ ringhoff« kommen. Die Arbeiten auf 1,2 km Län­ ge in Brackel/Asseln sollten im Juni – nach Re­ daktionsschluss dieser Ausgabe – beginnen. Die Bauarbeiten sind Teil einer aufwändigen Umgestaltungsmaßnahme dieses Bereichs un­ ter der Federführung der Stadt, an der neben DSW21 auch DONETZ, Tiefbauamt und Stad­ tentwässerung beteiligt sind.

Gleisbauarbeiten im Sommer Neben einigen kleineren sind dieses Jahr noch zwei größere Gleisbaumaßnahmen auf der Linie U43 geplant: Ab dem 29. Juni werden vier Wo­ chen lang an der Rheinischen Straße auf Höhe der Haltestelle »Ottostraße« insgesamt 450 m Gleise erneuert. Die Arbeiten an der Haltestelle »Funkenburg« beginnen ab dem 27.Juli und dauern zwei Wo­ chen. Hier werden rund 400 m Gleis erneuert. Wie immer in diesen Tagen gelten Zeitplanungen unter dem Vorbehalt, dass Mitarbeitende von Fremdfirmen und das benötigte Material trotz Corona pünktlich zum Einsatz kommen können.

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Turbo-Internet mit »EasyExtras« Alle zuhause, alle online: Nie zuvor wurde so viel Datenvolumen verbraucht wie aktuell zu Zeiten der Corona-Krise. Sei es fürs Streamen von Filmen und Serien, für lange Computerspiel-Runden oder auch fürs Arbeiten im Homeoffice. Nicht jeder hat zuhause schnelles Internet – aber DOKOM21-Kund*innen können jetzt bei Bedarf Geschwindigkeit dazubuchen. »DOKOM21 EasyExtras*« heißt die Lösung für kurzfristige Geschwindigkeits-Engpässe: eine bundesweit einzigartige Produktneuheit mit komfortabler App für mehr Flexibilität beim In­ ternet-Anschluss. Kund*innen können damit

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bei Bedarf einfach per App mehr Geschwindig­ keit zu ihrer Internet-Flatrate hinzubuchen. Mehr Flexibilität bietet momentan kein anderer Telekommunikationsanbieter in Deutschland.

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Datennetze

Flexibel schneller im Netz unterwegs sein Über eine eigens für das neue Produkt entwi­ ckelte App aktivieren Kund*innen das »EasyEx­ tras«-Einstiegsprodukt: eine Internet-Flatrate mit der Standard-Geschwindigkeit von bis zu 10 Mbit/s im Download und bis zu 2 Mbit/s im Upload für nur 9,98 € im Monat. Steigt der Be­ darf an Bandbreite, kann schnell und einfach per App mehr Geschwindigkeit hinzugebucht werden. Dabei können Kund*innen selbst ent­ scheiden, ob sie nur für einen Tag oder für einen Monat mit 50/10 Mbit/s, 100/10 Mbit/s oder sogar 200/20 Mbit/s im Netz unterwegs sein möchten. Die Preise fürs Dazubuchen sind niedrig: Einmaliges Surfen mit 50/10 Mbits ist schon für 0,99 € zu haben, einen Tag mit bis zu 200/20 Mbit/s surfen gibt‘s für einmalig 1,99 €. Filme streamen oder aktuelle Computerspiele herunterladen Das innovative Produkt »DOKOM21 EasyExtras« ist zum Beispiel interessant für alle, die für ei­ nen Tag schnelles Internet benötigen, um Filme streamen oder aktuelle Computerspiele herun­ terladen zu können. Fußballfans schalten da­ mit per App mal eben für einen Abend ihre Bandbreite hoch, um ein ruckelfreies Fußbal­ lerlebnis auf dem heimischen Bildschirm zu ge­ nießen. »EasyExtras« ist ab sofort in speziellen Gebieten im DOKOM21 Anschlussgebiet verfüg­ bar. Ob »DOKOM21 EasyExtras« auch an Ihrem Wohnort erhältlich ist, können Sie ganz einfach mit der Verfügbarkeitsprüfung auf dokom21.de prüfen. DOKOM21 wird die Gebiete, in denen das »EasyExtras« verfügbar ist, künftig erweitern.

Über die »EasyExtras«-App aktivieren Kund*innen das Einstiegsprodukt. Steigt der Bedarf an Bandbreite kurzfristig an, so kann diese schnell und komfortabel dazugebucht werden.

Für weitere Informationen stehen persönliche Ansprechpartner von DOKOM21 montags bis freitags unter der kostenfreien Telefonnummer 0800.930-10 50 zur Verfügung. *DOKOM21 EasyExtras für nur 9,98 €/M. ab dem ersten Monat bei 24 Monaten Vertragslaufzeit. Die Nutzung der EasyExtras App ist Voraussetzung für das Produkt DOKOM21 EasyExtras. Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt. Es gelten die AGB der DOKOM GmbH sowie die aktuellen Leistungsbeschreibungen sowie die aktuelle Preisliste. Leistungen nur im DOKOM21 Anschluss­ gebiet verfügbar. Down- und Uploadgeschwindigkeiten können abhängig von den physikalischen Gegeben­ heiten am Kundenstandort variieren. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

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Nach 2.000 Arbeitsstunden und 30.000 € Investition soll die »Rival« im Sommer wieder ins Wasser.

Startklar zum Auslaufen Die Senioren Horst Bahr und Reinhard Beyer von ZWAR (Zwischen Arbeit und Ruhestand) haben dem über 60 Jahre alten Schiffsdiesel der »Rival« wieder Leben eingehaucht. Maschinenschlosser Horst Bahr (80) und Kfz-­ Mechaniker Reinhard Beyer (71) haben dafür gesorgt, dass ein 64 Jahre alter Deutz-Diesel nach langem Stillstand wieder rund läuft. Das 1908 in Holland vom Stapel gelaufene Plattbo­ denschiff hat also zumindest wieder PS unter der Haube, ab Sommer soll das Schiff wieder ins Wasser – mit eigenem Antrieb.

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So etwas sorgt für Genugtuung. „Mir ist das Schiff ans Herz gewachsen“, gibt Bahr zu, der bereits seit neun Jahren bei ZWAR mitarbeitet. 1955 ist er in die Lehre gekommen, von 1956 ist der Motor. Beide haben Jahrzehnte lang neben­ einander her gelebt, bevor sie das Schiff zu­ sammenführte. Er hat früher u. a. bei Wiemer & Trachte Bagger, Raupen und Kräne repariert.

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Die Rival ist Maschinenschlosser Horst Bahr (l.) und Kfz-Mechaniker Reinhard Beyer ans Herz gewachsen.

Allerdings muss es nicht immer nach Diesel stinken, denn Bahr ist auch Segler – da reicht ihm der Wind als Treibstoff. Und kleiner geht’s auch: „Ich fummle an allem herum. Zuletzt an einem kaputten Staubsauger.“ Weggeschmissen wird so schnell nichts. Schon als Neunjähriger schraubte er Fahrräder aus Altteilen zusammen. Aus alt wird neu – dabei ist es geblieben.

Drei Fakten zur Schleuse Henrichenburg

„Die Stutzen weggefault, keine Leitung mehr in Ordnung, zudem mussten alle Dichtungen und Öle erneuert werden“, zählt Beyer auf, der seit vier Jahren dabei ist. Nicht wenig zu tun also, bevor sie das 156 PS starke 6-Zylinder-Aggre­ gat mit 14 Litern Hubraum wieder anwerfen konnten. Ersatzteile gebe es immer noch. „Wir haben den Motor bestimmt 100-mal von Hand durchgedreht, bevor wir ihn gestartet haben“, fügt Bahr an. Minuten vor der Kaufvertragsunterzeichnung hatten Bahr und der 1. Vorsitzende von ZWAR, Harry Naujocks, nochmal telefoniert: Der Motor musste laufen – sonst keine Unterschrift. „Hörste?“, fragte Bahr. Der Diesel pumpte mar­ kant, alles O. K. „Solche Motoren muss man erst verstehen lernen…“, meint Beyer. Im Schmie­ dinghafen schlossen sich Feinarbeiten im Ma­ schinenraum an. Die »Rival« soll im Sommer wieder ins Wasser – nach 2.000 Arbeitsstunden und der Investition von 30.000 € an Materialkosten. Aber der Motor ist kein Antrieb mit Start- und Stoppfunktion. Die beiden Mechaniker müssen bei jeder Fahrt mitarbeiten: Dann pumpt der eine vor dem Start den Öldruck per Hand hoch, der andere ölt wäh­ rend des Betriebs alle 1,5 Stunden die Ventile aus einem Kännchen. Bei Bahr und bei Beyer ist das nicht bloß Wartung – das ist schon metall­ verliebte Sozialarbeit.

Warum ist die Schleuse so wichtig für Dortmund? Die Schleuse Henrichenburg ist Dortmunds Tor zur Welt. Schiffe von und nach Dortmund können sie nicht umfahren. Die Unternehmen im Dortmun­ der Hafen setzen sich deshalb für eine zusätzliche Schleusenkammer ein. Im Fall von Reparaturen gäbe es für Binnenschiffe endlich wieder eine Aus­ weichmöglichkeit und für Logistikunternehmen zusätzliche Planungssicher­ heit. Wieso ist die Schleuse so oft gesperrt? Seit 2018 führt die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, die die baufällige Schleuse betreibt, Instandsetzungsmaßnahmen durch. In 2018 war die Schleuse für 26 Tage und in 2019 für 47 Tage voll gesperrt. Die für 2020 vorgesehen Reparaturarbeiten wurden aktuell um ein Jahr verscho­ ben und sollen vom 14. August bis zum 24. September 2021 durchgeführt werden – Vollsperrung der Schleuse inklusive. Wie reagieren die Betroffenen? Güterverkehre von und nach Dortmund werden auf die Schiene und die Stra­ ße verlagert, was zu weiteren Staurekorden im Ruhrgebiet führt. Hafenchef Uwe Büscher hat die wiederkehrenden Probleme mit der reparaturanfälligen Schleuse Henrichenburg in 2019 in einer Anhörung im Landtag NRW geschil­ dert. Aktuell berät der NRW-Verkehrsausschuss darüber, den Bau einer zu­ sätzlichen Schleusenkammer beim Bundesverkehrsminister einzufordern.

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Früher sagte man mal: Wer schreibt, der bleibt. Und: Papier ist das geduldig. Doch das galt noch zu Zeiten, als es das Internet und die sozialen Medien nicht gab. Deshalb ist das Kundenma­ gazin natürlich nur einer von mehreren Kanälen, auf denen wir Sie über die DSW21-Familie in­ formieren. Wir wollen von Ihnen nun wissen, wie Sie das Magazin lesen und welche Themen Sie interessieren. Wie informieren Sie sich eigentlich über die Themen Ihrer Stadt und welche Medien nutzen Sie, wenn es um die 21-Familie geht? Konkret auf dieses Kundenmagazin bezogen, wollen wir wissen, über welche Themen Sie gerne etwas lesen möchten und welche Sie vermissen. Le­ sen Sie das Magazin intensiv oder blättern Sie es nur durch? Gefällt Ihnen das Magazin oder brauchen Sie es nicht? Möchten Sie uns noch etwas sagen? Dann tun Sie es doch einfach und geben Sie uns eine Rückmeldung, indem Sie kurz acht Fragen beantworten. Sie helfen uns damit, unsere Arbeit noch besser zu machen und über das zu berichten, was Sie wirklich in­ teressiert.

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Mitmachen – gewinnen Zur Umfrage gelangen Sie mit Hilfe des abge­ bildeten QR-Codes oder über diesen Link (www. dsw21-umfrage.de). Die Befragung selbst nimmt nur fünf Minuten in Anspruch und erfolgt selbstverständlich anonym. Als Dankeschön ver­ losen wir unter allen Teilnehmenden 10 Univer­ sal-Einkaufsgutscheine über 50 € von Cadooz. Diese Gutscheine können Sie in zahlreichen Dortmunder Geschäften einlösen. Registrieren Sie sich dazu im Anschluss an die Befragung einfach direkt für das Gewinnspiel. Die Teilnahme ist bis zum 28. Juni möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, die Daten wer­ den nach Ziehung der Gewinner*innen vernich­ tet.

www.dsw21-umfrage.de

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»Dortmund Dungeon Trip«-Manga Wir haben das Manga über Dortmund digi­ talisiert, damit ihr nicht bis zum ComicDay im Herbst warten müsst. Das erste Manga über Dortmund von DSW21 und Carlsen, ge­ zeichnet von Alexandra Völker, gibt es über die App »schauraum comic+cartoon« (für Android und iOs) und auch über www.21.de. Die gedruckten Exemplare liegen im schau­ raum (Max-von-der-Grün-Platz 7) zur Mit­ nahme. Hinweis: Legt euch den Besuch auf morgens oder mittags und ruhig später in den Sommer, denn es dürfen aufgrund aktu­ eller Einschränkungen nur acht Personen gleichzeitig in die laufende Ausstellung »Anime fantas­ tisch«, die auch Wandbilder von Alexandra Völker enthält. Die Ausstellung läuft noch bis zum 25. Oktober.

Video Wie DSW21-Busfahrer Stefan seinen Arbeits-Alltag in Zei­ ten von Corona verbringt, sehen Sie in der aktuellen Folge von »Stefan auf Achse«. Weitere Videos der Reihe, in der Sie Einblicke in den Beruf eines Busfahrers oder einer Busfahrerin erhalten, sehen Sie auf dem 21-YouTube-Kanal. www.youtube.com/einundzwanzig

Podcast Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) forscht u.a. daran, wie Flugzeuge künftig angetrieben wer­ den und aussehen könnten. DLR-Vorstand Prof. Rolf Henke spricht mit Michael Westerhoff über aktuelle Forschungsprojekte und sich abzeichnende Entwicklungen bei Kurz-, Mittel- und Langstreckenflügen. Der DSW21-Podcast kann bei Apple Podcasts, Spotify, SoundCloud oder per RSS-Feed abonniert werden (Suche: DSW21). soundcloud.com/dsw21

Impressum Herausgegeben von: Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21), Unternehmenskommunikation, Leitung: Frank Fligge Redaktion: Britta Heydenbluth (verantwortlich), Sebastian Bickert, Frank Fligge, Christiane Hinkerohe, Thomas Steffen, Marc Wiegand Layout: Christina Sternal Fotos/Grafiken: Adobe Stock, Hans Blossey, Christian Bohnenkamp, Borussia Dortmund/Alexandre Simoes, DOKOM21, Pascal Frai, Marcel Gössmann, Jochen Linz, Lisa Maruhn, Ruhrverband, Oliver Schaper, Jörg Schimmel, Johannes Schmid-­Kieninger, Marcel Stawinoga/ Dortmunder Zoolotse Druck: Lensing Druck GmbH & Co. KG, Feldbachacker 16, 44149 Dortmund Verteilung: ORA mbH & Co. KG 0231.56 22 96-57 montags bis donnerstags 9-17 Uhr freitags 9-16 Uhr Höhe der Auflage: 270.000 Internet: www.einundzwanzig.de Redaktion: DSW21, Unternehmenskommunikation, Deggingstraße 40, 44141 Dortmund, Telefon: 955-00

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Weltmeisterliches Dankeschön! Profis mit großem Herz: Die gab’s immer schon bei Borussia Dortmund: Dédé, Neven Subotic, Jakub Blaszczykowski – um nur drei aus der jüngeren Vergangenheit zu nennen. Auch in der Corona-Krise zeigen BVB-Spieler ihre Verbundenheit mit Dortmund. So gründeten Marco Reus und seine Ehefrau Scarlett Gartmann die Initiative #helpyourhometown und spendeten 500.000 €. Mit dem Geld helfen sie vor allem kleinen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen, die durch Corona unverschuldet in Not geraten sind. Mats Hummels (Foto) wiederum überraschte die Mitarbeiter*innen der Stadtwerke-Gruppe mit einem Video. „Danke an die 21 – ihr seid toll“, sagt der Weltmeister und meint „alle, die dafür sorgen, dass Busse und Bahnen fahren, dass Strom, Gas und Wasser fließen, dass die Telefonleitungen und das Internet stabil sind“. Echt nett, Mats! Wir schicken ein echt ernst gemeintes Dankeschön zurück. Und eine ganze Bahn voll »Echte Liebe«.


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