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einundzwanzig 3/2019

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Ausgabe 3/19

GRUPPE Magazin


Inhalt Stadtleben

Von Nudeln und Monstern S. 26

Mobilität + Logistik

»Upgrade« für die ÖPNV-Infrastruktur S. 6 Bienen testen Qualität S. 11 Busflotte unter Strom S. 14 Schleusenreparatur und Sonderbetrieb S. 24

Energie + Wasser

Richtig schwimmen lernen S. 4 Virtuelle Testfahrten im Elektro-Fahrzeug S. 18 DEW21-Museumsnacht S. 27

Lebensräume

Continentale zieht zur Stadtkrone Ost S. 9 Viele Ideen für die Hafen-Gestaltung S. 12 Fatale Versäumnisse S. 16 Jede Menge »Spiel-Raum« S. 22

Datennetze

Glasfaser bis in die Wohnung S. 20

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Richtig schwimmen lernen Kinder in Dortmund und Herdecke sollen baden gehen – und zwar mit Sicherheit! Damit das gelingt, bieten DLRG und DEW21 pünktlich zum Start der Hallenbadsaison vergünstigte Kinder-Schwimmkurse an. Über die Gemeinschaftsaktion sprachen wir mit Stefan Raetsch, DLRG-Vorsitzender des Bezirks Dortmund, Sebastian Muhs, stellvertretender Vorsitzender der DLRG in Herdecke, und DEW21-Vertriebsleiter Dominik Gertenbach.

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Wollen Kinder schwimmen schicken (v.l.n.r.): Sebastian Muhs, Dominik Gertenbach und Stefan Raetsch im Freibad Froschloch.

Energie + Wasser

lich erstmal, die rund 600.000 Menschen in Dortmund, Herdecke und Teilen Holzwickedes sicher mit Trinkwasser zu versorgen – und das in hoher Qualität, wie im Juli gerade die aktu­ elle Untersuchung von Stiftung Warentest ge­ zeigt hat.

Warum ist schwimmen so wichtig für den Nachwuchs? Raetsch: Nach unseren Untersuchungen kann inzwischen nur noch jedes zweite Kind nach Ab­ schluss der Grundschule sicher schwimmen – eine Entwicklung, die uns sehr erschreckt. Als größter Schwimmausbilder in Dortmund und Herdecke möchten wir da gegensteuern. Wer nicht an Wasser gewöhnt ist, kann schon in einem Gartenteich ertrinken. Sicherheit am und im Wasser steht daher bei uns an erster Stelle. Auch für die Balance und Körperbe­ herrschung ist Schwimmen eine prima Sache. Wie sehen die ersten Schritte aus? Raetsch: Im Mittelpunkt steht erstmal, Spaß am Wasser zu bekommen. Sich sicher darin zu bewegen, fängt dabei wortwörtlich mit kleinen Schritten an. Zuerst lernen die Kinder, im Wasser zu laufen, und auch ruhig zu bleiben, wenn sie mit dem Kopf mal bewusst unter die Wasseroberfläche tauchen. Keine Angst vor dem Wasser zu haben und zu lernen, der Trag­ fähigkeit des Wassers vertrauen zu können, sind am Anfang die wichtigsten Schritte. Welche Rolle spielen die Eltern? Muhs: Sehr wichtig ist, die Kinder zum Schwimmunterricht anzumelden. Die DLRG bietet dazu Kurse in allen Hallenbädern und einigen Freibädern an. Entscheidend ist auch, dass die Eltern mit dem Nachwuchs regelmä­ ßig üben, damit sich Routine einstellt. Wieso engagiert sich DEW21 für das Thema Wasser? Gertenbach: Beim Wasser sind wir in unserem Element. Im Mittelpunkt steht für uns natür­

Und warum die Gemeinschaftsaktion? Gertenbach: Gemeinsam mit der DLRG kön­ nen wir dafür sorgen, dass sich die Menschen in unserem Versorgungsgebiet rundum wohl­ fühlen im Wasser. Mit der Unterstützung der Nichtschwimmer-Ausbildung der DLRG können wir Familien entlasten und den Schwimmer-­ Nachwuchs stark machen. Gemeinsam können wir zeigen: Schwimmen können ist der beste Schutz gegen das Ertrin­ ken – und macht auch jede Menge Spaß. Wie funktioniert das konkret? Gertenbach: Wer sich in der DEW21-Vorteils­ welt bis zum 31.10.2019 anmeldet, spart mehr als die Hälfte bei diesen DLRG-Kursen für Kin­ der ab sechs Jahren: anstatt für 25 € sind sie für 10 € zu haben. Und was bedeutet die Kooperation für die DLRG? Raetsch: Das Engagement in der DLRG ist eh­ renamtlich, weshalb wir auf starke Partner angewiesen sind – DEW21 an Bord zu wissen, freut uns darum sehr. Deshalb ist die Unter­ stützung für die Schwimmausbildung so wichtig für uns und kommt sehr gut an.

Hier geht’s zum günstigen Kinder-Schwimmkurs: www.dew21.de/vorteilswelt Hier gibt’s täglich frische Fakten zum Trinkwasser von DEW21: www.dew21.de/privatkunden/wasser/trink­ wasseranalyse/ Hier wird vor Ort perfekt über das Wasser gewacht: www.dortmund.dlrg.de www.herdecke.dlrg.de

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Weichenstellung für die Zukunft: DSW21 will in den nächsten Jahren 34 Mio. € jährlich in die Infrastruktur investieren.

»Upgrade« für die ÖPNV-Infrastruktur 6

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Mobilität + Logistik

20 Mio. € investiert DSW21 in 2019 dafür, die Infrastruktur von Bus und Bahn zu erneuern. In den nächsten Jahren soll es noch mehr werden. Wofür das Unternehmen das Geld ausgeben will und warum öffentliche Fördermittel dabei unverzichtbar sind, erklärt DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung im Gespräch. DSW21 gibt alleine im Jahr 2019 20 Mio. € für die Infrastruktur aus. Was steckt hinter dieser Zahl? Das klingt nach sehr viel Geld. Aber um Busse und Bahnen fahren zu lassen, braucht man nun einmal weit mehr als nur Fahrer und Fahrzeuge. Unsere Stadtbahnen bewegen sich auf rund 160 km Gleisen und über 300 Weichen. Sie fah­ ren 124 Stadtbahnhaltestellen an. Auf 19 km fahren sie in Tunnelanlagen. Wir haben außer­ dem fünf große Stellwerke, viele Kilometer Fahrleitungen und Signale sowie Hunderte Vi­ deoschutzanlagen, Zugzielanzeiger und Laut­ sprecher. Dazu kommen fast 200 Fahrtreppen und rund 50 Aufzüge. Und all das muss „in Schuss“ gehalten werden? All diese Anlagen müssen nicht nur gewartet und instandgesetzt, sondern jetzt auch erneu­ ert werden. Ein großer Teil unseres Stadtbahn­ systems stammt aus den frühen 80er Jahren und hat damit ein Alter erreicht, in dem einzelne Komponenten komplett erneuert werden müs­ sen. Vieles, was im Stadtbahnbereich verbaut wird, ist zwar sehr langlebig, hat aber mittler­ weile das Ende seiner Lebensdauer erreicht. Nennen Sie doch mal Beispiele! Wir haben 189 Fahrtreppen, jede ist eine Maß­ anfertigung. Wir erneuern jährlich rund fünf da­

von und lassen uns das alleine in diesem Jahr 1,7 Mio. € kosten. Oder unser Schienennetz: Wir geben dieses Jahr 3,4 Mio. € nur für die Erneue­ rung von Gleisen und Weichen aus. Von diesen Maßnahmen bekommen unsere Fahrgäste häufig etwas mit, die meisten Erneuerungen laufen aber eher still im Hintergrund ab. Bei den Investitionen geht es aber nicht nur um den Altersverschleiß, oder? Wir wollen die gestiegenen Anforderungen im Brandschutz und bei der Barrierefreiheit be­ rücksichtigen und unseren Fahrgästen mehr Komfort bieten. So haben wir etwa bei der Er­ neuerung der Gleise an der Kampstraße mehr Geld ausgegeben, um die Gleise näher an den Bahnsteig zu legen. Oder bei den Gleisbauar­ beiten am Wambeler Hellweg haben wir zusätz­ lich in ein sogenanntes Masse-Feder-System investiert, um die Schwingungen in den anlie­ genden Häusern zu vermindern. Schließlich sollen in den Wohnungen bei einer Vorbeifahrt unserer Stadtbahnen nicht die Gläser klingen.

Hubert Jung, Verkehrsvorstand DSW21.

Wie sind all diese Ausgaben finanziell zu stemmen? Wir haben immer wieder gesagt, dass die Aus­ gaben in die Infrastruktur nicht ohne eine aus­ reichende und zweckgebundene Förderung zu leisten sind. Deshalb haben wir uns sehr ge­ freut, als NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst

Mit der Förderzusage vom Land wird DSW21 nun die Erneuerung des Stellwerks Reinoldikirche zügig auf den Weg bringen.

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Mobilität + Logistik

Gute Nachricht für DSW21: NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (l.) mit der Förderzusage an Verkehrsvorstand Hubert Jung (r.).

im Juli verkündet hat, dass 15 Verkehrsunter­ nehmen insgesamt 1 Mrd. € für die Erneuerung der Stadt- und Straßenbahnnetze erhalten werden. 96 Mio. € davon werden bis 2031 an DSW21 fließen. Diese Zusage ermöglicht uns eine bessere Planungssicherheit für unsere In­ vestitionen. So werden wir die rund 30 Mio. € schwere Erneuerung des Stellwerks Reinol­ dikirche, das für die Linien U42 und U46 zu­ ständig ist, nun zügig auf den Weg bringen. Wir erhoffen uns dadurch eine größere Zuverlässig­ keit auf der Strecke. Denn das steckt ja hinter all unsere Mühen: Dem Kunden eine noch bes­ sere und verlässlichere Dienstleistung anbie­ ten zu können. Was hat DSW21 in den nächsten Jahren noch vor? Wir wollen unseren Fahrgästen weiterhin ein überzeugendes Angebot unterbreiten und uns in Bereichen wie Fahrgastinformation, Komfort und Barrierefreiheit weiter verbessern. Dafür wol­ len wir in den nächsten Jahren bis zu 34 Mio. € jährlich für die Infrastruktur ausgeben, das sind 2 % unseres Anlagenwertes von 1,7 Mrd. €. Die großen Projekte sind dabei: Die Erneuerung der

Infrastruktur → 20 Mio. €

Investitionen jährlich (zukünftig 34 Mio. €)

→ 1,7 Mrd. €

Anlagenwert

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Stellwerke

anderen vier Stellwerke im Stadtbahnbereich. Und dann sind da noch der Einstieg in die E-Mo­ bilität und die Modernisierung und Erweiterung unserer B-Wagen-Flotte für rund 200 Mio. €. Letzteres stemmen wir übrigens komplett ohne Fördermittel des Landes. Man kann das Thema Investitionen aber auch noch globaler sehen… Richtig. Der Nahverkehr ist ein zentraler Teil der Verkehrswende. Daraus ergibt sich unser Auf­ trag für die nächsten Jahre fast schon von selbst. DSW21 hat zwar jetzt schon eine der modernsten Busflotten NRWs und Bahnen, die zu 100 % mit Ökostrom unterwegs sind. Aber es gibt noch viele Bereiche, in denen wir uns sozu­ sagen ein »Upgrade« verpassen wollen, bei der Infrastruktur wie bei den Fahrzeugen. Das wer­ den wir gezielt angehen.

→ 163 km Gleisanlagen

→ 331

Weichen

→ 19 km Tunnel

→ 189

Fahrtreppen

→ 51

Aufzüge

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Lebensräume

Continentale zieht zur Stadtkrone Ost Aus einer ehemaligen Kasernenfläche hat die Stadtkrone Ost Entwicklungsgesellschaft einen attraktiven Business- und Wohnstandort geformt. Mit dem Versicherer Continentale siedelt sich dort ein weiteres namhaftes Unternehmen an. Die Zahl der ansässigen Arbeitsplätze wächst damit auf über 5.000. Für das 23.000 m² große Vorzeige-Grundstück an der Kreuzung B1/B236 hatte die Stadtkrone Ost Entwicklungsgesellschaft von Beginn an besondere Pläne: „Wir haben es über Jahre für eine adäquate Investition mit einer anspruchs­ vollen Architektur reserviert“, sagt der Geschäfts­ führer der DSW21-Tochter, Ludger Schürholz. „Mit der Ansiedlung der Continentale ist nun ein Meilenstein bei der Vermarktung des Areals erreicht.“ Neben dem Grundstück, auf dem die Continen­ tale einen Gebäudekomplex für rund 1.600 Mit­ arbeiter errichten wird, warten noch drei Grund­ stücke zwischen Tiranaweg und ADAC auf einen neuen Eigentümer. „Auch dazu laufen bereits erfolgsversprechende Gespräche“, so Schürholz.

Danach wäre die Entwicklung der 70 ha großen, ehemaligen Kasernenfläche namens Stadtkrone Ost abgeschlossen. Für das neue Continentale-Grundstück ist be­ reits eine Bauvoranfrage gestellt worden. Ende 2020 soll der Spatenstich für die drei Büroge­ bäude mit fünf, sieben und 16 Stockwerken er­ folgen, die von einem neuen Parkhaus mit 1.250 Stellplätzen flankiert werden. Schürholz: „Mit dem Stadtbahn- und Autobahn-Anschluss ist die verkehrliche Anbindung hier hervorragend.“ Ein weiterer Clou: Weil der Continentale-Neu­ bau den B1-Lärm auffängt, kann auf die eigent­ lich vorgeschriebene Lärmschutzwand an die­ ser Stelle verzichtet werden.

Rund 1.600 Mitarbeiter werden in den Gebäude-­ Komplex von der Continentale einziehen.

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Ein Flughafenmitarbeiter kümmert sich ehrenamtlich um die Bienenstöcke neben der Start- und Landebahn.

Mobilität + Logistik

Bienen testen Qualität Ob der Flugverkehr einen negativen Einfluss auf die Qualität der näheren Umwelt hat, beobachtet der Dortmunder Flughafen seit vielen Jahren. Für das sogenannte »Biomonitoring« werden Bienen eingesetzt, weil durch die Untersuchung von Honig- und Wachsproben belastbare Aussagen zur Umweltqualität möglich sind.

Wie das genau funktioniert? Der Flughafen setzt drei Bienenvölker ein, die ihren Stock in der Nähe der Start- und Landebahn haben. Gleichmäßig befliegen sie in der Umgebung von bis zu fünf Kilometern Areale, was für die Un­ tersuchung ideal ist. Kommen sie bei ihren Sammelflügen in Kontakt mit Schadstoffen, nehmen die Bienen diese auf. Rückstände die­ ser Stoffe werden anschließend durch Labo­ ranalysen im Honig nachweisbar und ermögli­ chen Rückschlüsse auf die Umweltqualität. Das Ergebnis auch in diesem Jahr: Der unter­ suchte Dortmunder Flughafenhonig weist kei­ ne Schadstoffe auf. Zusätzlich hat der Flughafen insgesamt eine 4.000 m² große Blumenwiesen angelegt, damit die Bienen genügend Nahrung vorfinden – und auch, um anderen Insekten einen Lebensraum zu bieten. Denn der Flughafen, der immerhin die größte zusammenhängende Grünfläche in Dortmund hat, möchte aktiv Flora und Fauna schützen und verfolgt dazu eine Biodiversitäts­ strategie. Neben »Biomonitoring« und Blumen­ wiesen werden unter anderem die Landschaft abwechslungsreich gestaltet, Totholzhaufen

auf dem Gelände platziert und der Einsatz von Unkrautmitteln vermieden. So soll die Zahl der Insekten- und Pflanzenarten auf dem Flugha­ fengelände hoch gehalten werden. Und was passiert mit dem Honig? Ein Flugha­ fenmitarbeiter, der Hobby-Imker ist und als Bienenvater die Stöcke betreut, konnte in die­ sem Frühjahr gut 40 kg Flughafenhonig ernten. Dieser soll verschenkt werden.

Zwei Blumenwiesen hat der Flughafen auf seinem Gelände angelegt, damit die Bienen genug Nahrung haben und die Artenvielfalt erhalten bleibt.

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Bei der Bürgerwerkstatt wurde an vier Thementischen angeregt diskutiert.

Viele Ideen für die Hafen-Gestaltung An der nördlichen Speicherstraße am Schmiedinghafen soll ein lebendiges Quartier mit den Schwerpunkten Büros, Gewerbe, Bildung und Digitalisierung entstehen. Im Rahmen einer Bürgerwerkstatt haben die Stadt Dortmund und die Entwicklungsgesellschaft d-Port21 Ideen und Wünsche aus der Öffentlichkeit zusammengetragen. „Dortmund ist in Deutschland »the normal one«. Und dies möchten wir auch bei der Neugestal­ tung des Hafenquartiers bleiben.“ Mit einer An­ spielung auf ein mittlerweile legendäres Zitat von Kult-Trainer Jürgen Klopp begrüßte Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsför­

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derung Dortmund, die rund 100 Teilnehmer der Bürgerwerkstatt im Depot an der Immermann­ straße. Entscheidend sei es, das enorme Poten­ zial des Areals zu heben und dieses dann auch für alle Dortmunderinnen und Dortmunder nutzbar zu machen. „Hier sollen neue Arbeits­

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Die Verantwortlichen bei d-Port21 (v.l.): Uwe Büscher, Jörg Jacoby, Betül Kaya und Ludger Schürholz.

Mobilität + Logistik

Plattform bieten“, sagt d-Port21-Geschäftsführer Jörg Jacoby. Der inhaltliche Input wird nun in den städtebaulichen Wettbewerb einfließen, an dem bis zu einem Dutzend Büros teilnehmen sollen.

plätze, neue Gastronomie-Angebote, neue Frei­ zeitflächen und eine einladende Promenade entstehen.“ Damit dieses Anliegen konsequent umgesetzt wird, haben DSW21 und die Dortmunder Hafen AG 2018 die Entwicklungsgesellschaft d-Port21 gegründet. Sie hat bereits das fast fünf Hektar große ehemalige Knauf-Interfer-Grundstück an der Bülowstraße gekauft und ist nun für die Entwicklung des insgesamt fast 10 Hektar großen Gesamt-Areals an der nördlichen Speicherstraße verantwortlich. Das finale Konzept dafür soll im Zuge eines Planungswettbewerbs für Stadtpla­ ner und Architekten entstehen, der in diesem Herbst ausgeschrieben wird. Bis 2025 soll das neue Quartier dann fertiggestellt sein.

Bürger können Ideen einbringen „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Öffent­ lichkeit in die aktuelle Entwicklungsphase mit­ einzubeziehen. Daher haben wir zusammen mit der Stadt Dortmund diese Bürgerwerkstatt ver­ anstaltet. Sie sollte allen denjenigen, die Wün­ sche und Ideen formulieren möchten, eine

Wie unterschiedlich die Blickwinkel auf das be­ sagte Areal sind, wurde beim Podiumsgespräch im Rahmen der Bürgerwerkstatt deutlich: Hafen AG, Bezirksvertretung, Hafenanlieger, Kleingärt­ ner und Vertreter der Hafeninitiative brachten ihre Anliegen zum Ausdruck. „Das finale Kon­ zept muss die industrielle Hafennutzung in an­ gemessener Weise mitberücksichtigen“, betonte etwa Hafen-Chef Uwe Büscher, der zugleich auf die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Areals hinwies: „Insbesondere mit dem Schwerpunkt Digitalisierung können am nördlichen Hafen­ quartier bis zu 1.000 neue Arbeitsplätze ent­ stehen.“ Dieser Bedeutung entsprechend war demnach auch einer der vier Thementische, an denen die Teilnehmer im Anschluss lebhaft diskutierten, mit »Wirtschaftliche Chancen« betitelt. An den drei übrigen Thementischen drehte es sich paral­ lel um die Themenkomplexe »Architektur und Städtebau«, »Freiraum und Umwelt« sowie »Soziale Entwicklung«. Häufig artikuliert wurde dabei unter anderem der Wunsch nach grünen Freiflächen für die Öffentlichkeit. Auch eine be­ hutsame Integration des neuen Quartiers in die angrenzende Nordstadt war vielen Teilnehmern wichtig. Viele Punkte also, die die Planer im an­ stehenden Wettbewerbsverfahren aufgreifen können.

Über d-Port21 Die 2018 gegründete Entwicklungsgesellschaft d-Port21 gehört zu 51% DSW21 und zu 49% der Dortmunder Hafen AG. In enger Abstimmung mit der Stadt Dortmund soll sie bis 2025 das insge­ samt fast 10 Hektar große Areal an der nördli­ chen Speicherstraße am Schmiedinghafen zu ei­ nem lebendigen Quartier weiterentwickeln – mit den Schwerpunkten Büros, Gewerbe, Bildung und Digitalisierung. Das neu zu gestaltende Areal im Schmiedinghafen.

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Moderne Linienbusse – hier im Bereich Hörde Bahnhof – sind ein wichtiger Teil des innerstädtischen Verkehrs. Ab Ende 2021 wird die DSW21-Flotte komplett auf E-Busse umgestellt.

Busflotte unter Strom Ende 2021 könnte der erste Elektro-Bus durch die Straßen Dortmunds rollen. Weitere kämen in kurzer Zeit hinzu, denn DSW21 will im Rahmen des Projekts »StromFahrer« bis zu 30 Busse auf einmal bestellen. 33 Mio. € – das ist das Gesamtvolumen des Pro­ jekts, das den Startschuss für die Elektrifizie­ rung der kompletten Busflotte geben soll. Bevor aber die ersten Fahrzeuge auf dem Betriebshof

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in Brünninghausen eintreffen können, müssen dort erst einmal die technischen Voraussetzun­ gen geschaffen werden, sagt DSW21-Betriebs­ leiter und Technik-Prokurist Ralf Habbes: „Es

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Mobilität + Logistik

muss von der DONETZ nicht nur eine 8 MW starke Stromleitung zum Betriebshof gelegt werden, es müssen auch drei Trafostationen errichtet werden. Hinzu kommt noch eine Ringleitung auf dem Hof selbst, die die 30 Ladestationen mitei­ nander verbindet.“ Dieser Ausbau soll im nächs­ ten Jahr beginnen. E-Busse im Praxis-Test Der erste E-Bus soll auf der Linie 440 unter­ wegs sein. Nach und nach wird dann die ge­ samte Linie, die über Verknüpfungen mit den Linien 437 und 470 zwischen Lütgendortmund und Sölde unterwegs ist, elektrifiziert. Die Busse werden nachts im Betriebshof aufgeladen und etwa nach einem Drittel ihres Tagespensums von bis zu 350 km an der Haltestelle direkt vor dem Betriebshof durch einen frisch aufgelade­ nen Bus ersetzt. Ein Lademanagement-System wird dafür sorgen, dass das »Auftanken« effek­ tiv und schonend geschieht. Durch die zentrale Depot-Ladung vermeidet DSW21 zunächst das Einrichten von dezentralen Ladestationen in der gesamten Stadt, die mit technischer Wei­ terentwicklung schnell überholt sein könnten.

Jahreszeit Schwankungen geben.“ Auch die Frage, wie lange eine Batterie hält, bevor sie ausgemustert werden muss, wird wohl erst mit der Zeit beantwortet werden können. Entscheidung über Förderung Die Ladeinfrastruktur und die 30 neuen Fahr­ zeuge werden zusammen rund 33 Mio. € kosten. DSW21 will deshalb Fördergelder beim Bund beantragen, damit könnten die Busse mit 80 %, die Ladeinfrastruktur sogar mit 90 % gefördert werden. Wenn alles gut läuft, könnte sich das Unternehmen somit über eine Förderung über rund 26 Mio. € freuen, der Eigenanteil läge dann bei knapp 7 Mio. €.

Alle DSW21-Busse besitzen bereits eine grüne Plakette.

Die Weiterentwicklung betrifft in erster Linie die Batterien, erklärt Ralf Habbes: „Wir gehen da­ von aus, dass Feststoffbatterien die bislang verwendeten Lithium-Ionen-Batterien ablösen werden.“ Wie viele Kilometer ein Bus mit einer Ladung im Alltag schaffen wird, kann auch er nicht sicher sagen. „Hier werden wir unsere Er­ fahrungen machen. Eine Batterie treibt ja nicht allein den Motor an, sondern speist auch Elek­ trik und Heizung, da wird es sicherlich je nach

Der erste E-Bus könnte schon bald durch Dortmund rollen.

Nachrüstung DSW21 besitzt eine der modernsten Busflotten NRWs, alle 172 Busse haben die grüne Plakette. Bis auf vier erfüllen alle Busse die EURO V-/EEVoder EURO-VI-Norm. Der Stickoxid-Ausstoß (NOx) bei DSW21 beträgt nur 60 % des Durch­ schnitts im Verband Deutscher Verkehrsunter­ nehmen (VDV). Das Unternehmen rüstet trotzdem noch insgesamt 37 Busse mit Abgasnachbehand­ lungssystemen nach, die den NOx-Ausstoß um bis zu 80 % verringern. Damit werden Abgaswerte erreicht, die so gut oder sogar besser als EURO VI sind.

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Nur auf den ersten Blick eine harmlose Situation: Im Brandfall erschweren vollgestellte Flure die Flucht ins Freie.

Fatale Versäumnisse Beim Thema Sicherheit macht DOGEWO21 keine Kompromisse. Konsequent weist das Dortmunder Wohnungsunternehmen seine Mieter auf vollgestellte Flure hin, die im Brandfall den Fluchtweg versperren. Auch zu fehlenden Hausratversicherungen gibt es eine klare Haltung. Glücklicherweise keine Verletzten, aber dafür etliche in Mitleidenschaft gezogene Keller: So lautete die bittere Bilanz eines Brands in der nördlichen Innenstadt diesen Sommer. Einige Mieter hatten dazu noch einen zweiten Schock

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zu verdauen: Sie blieben auf den Schadenskos­ ten sitzen, weil sie keine Hausratversicherung abgeschlossen hatten. Ein Versäumnis, das das Dortmunder Wohnungsunternehmen DOGEWO21 immer wieder beobachtet.

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Kerstin zur Horst, Leiterin Unternehmenskommunikation bei DOGEWO21, verweist auf die Kampagne »Freier Flur für Ihre Sicherheit«, die im Herbst startet.

Lebensräume

In regelmäßigen Abständen überprüfen DOGE­ WO21-Mitarbeiter daher die Flure in den insge­ samt 2.480 DOGEWO21-Gebäuden und mah­ nen unerlaubte Hindernisse an. „Wir geben dem jeweiligen Mieter ausreichend Zeit, seine Sa­ chen wegzuräumen. Geschieht dies nicht, müs­ sen wir aber im Interesse aller Mieter konse­ quent handeln“, so die Leiterin der Unterneh­ menskommunikation. Unter dem Motto »Freier Flur für Ihre Sicherheit« wird DOGEWO21 ab diesem Herbst mit einer eigenen Info-Kampag­ ne inklusive Video-Clip auf dieses Thema auf­ merksam machen. Hartnäckig hält sich offenbar die Überzeugung, sämtliche Schäden würden von der Gebäude­ versicherung des Vermieters aufgefangen. „Die­ se deckt aber lediglich Schäden an der Gebäu­ dehülle ab – wenn etwa Wände, Türen oder Fenster beschädigt worden sind“, erklärt Ker­ stin zur Horst, Leiterin Unternehmenskommu­ nikation bei DOGEWO21. „Die Hausratversiche­ rung des Mieters sichert hingegen alles ab, was man bei einem Umzug mitnehmen kann.“ Eben jene persönlichen Dinge werden bei Schä­ den durch Feuer, Sturm oder Einbruch ersetzt. Und auch wenn ein undichter Spülmaschi­ nen-Schlauch für eine Flutung der Wohnung sorgt, greift dieser Versicherungsschutz. „Da­ mit führt kein Weg an einer Hausratversiche­ rung vorbei“, betont Kerstin zur Horst. „Im Ver­ hältnis zu den möglichen Schadenssummen sind die regelmäßigen Versicherungsbeiträge wirklich überschaubar.“

Dauerbrenner Fluchtweg Ein weiteres Dauerthema für das Dortmunder Wohnungsunternehmen sind vollgestellte Flure und Gemeinschaftsflächen. Kartons, Schuhrega­ le oder Pflanzen erhöhen dort nicht nur die Brandlast, sondern versperren im Ernstfall auch die Fluchtwege. Dies kann dann entscheidende Sekunden Zeit kosten. „Wenn wir dies gegenüber den Mietern ansprechen, geht es nicht um über­ triebene Ordnungsvorstellungen, sondern einzig und allein um Sicherheit“, betont Kerstin zur Horst.

In puncto Brandschutz und Prävention sieht sich das Unternehmen grundsätzlich gut auf­ gestellt. So sind alle der rund 16.200 Wohnun­ gen mit Rauchwarnmeldern bestückt. „Außer­ dem lassen wir bei jedem Mieterwechsel den Elektriker kommen“, so zur Horst. Im Rahmen des sogenannten E-Checks überprüft er alle elektrischen Anlagen.

Die Feuerwehr empfiehlt: Das können Sie tun. Zu den häufigsten Brandursachen zählt ein Nachlässigkeits-Klassiker: die vergessene Tief­ kühl-Pizza, die im Ofen vor sich hin brutzelt. „Auch von Elektrogeräten im dauerhaften Standby-Betrieb geht ein Brandpotential aus“, sagt Andreas Pisarski, Sprecher der Dortmunder Feu­ erwehr. Er empfiehlt, beim Verlassen der Woh­ nung die Geräte über eine schaltbare Mehr­ fach-Steckdose auszuschalten. „Wer sich für kleine Brände selber wappnen möchte, der kann über die Anschaffung einer speziellen Löschdecke nachdenken.“ Diese seien im Baumarkt erhältlich. Ist das Feuer außer Kontrolle, gibt es nur eine Devise: schnurstracks die Wohnung verlassen, unverzüglich den Notruf wählen und ggf. Nach­ barn warnen. „Machen Sie die Wohnungstür zu, damit sich der Rauch nicht im Haus ausbreiten kann und die Flure als Fluchtwege auch für die Nachbarn nutzbar sind“, rät Pisarski. Denn schon wenige Atemzüge im gefährlichen Brandrauch könnten zur Bewusstlosigkeit und zu schwersten Verletzungen führen. Beim Schließen der Tür möglichst den Schlüssel mitnehmen, damit die Einsatzkräfte wieder in die Wohnung kommen.

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Virtuelle Testfahrten im Elektro-Fahrzeug Wer über den Kauf eines elektrisch angetriebenen Fahrzeugs nachdenkt, kann sich ab September kostenlos die »fahr-e Simulator App« von DEW21 herunterladen. Die App des Dortmunder Energieunternehmens ermittelt anhand des individuellen Fahrverhaltens, welches Elektro-Auto das passende ist.

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Energie + Wasser

Der Mehrwert Renault ZOE, e-Golf oder Tesla Model S: Aus ins­ gesamt 80 Elektro-Fahrzeugen können die App-Nutzer verschiedene virtuelle Testfahrzeu­ ge auswählen. Vor jeder Fahrt mit dem eigenen Auto aktivieren sie die DEW21-App, dann erhebt diese per GPS die realen Fahrdaten wie Ge­ schwindigkeit oder Fahrstrecke und spiegelt sie auf das jeweilige virtuelle Testfahrzeug. Dabei werden etwa Verbrauch und Reichweite des Elektro-Fahrzeugs simuliert. Nach zehn Fahr­ ten erhält jeder Nutzer eine Empfehlung, wel­ ches Elektro-Fahrzeug am besten zu seinem individuellen Fahrstil passt. Das Aufladen Die »fahr-e Simulator App« zeigt stets an, wie weit die Batterie des virtuellen Testfahrzeugs gefüllt ist und welche Strecke damit noch zu­ rückgelegt werden kann. „Dies ist natürlich im­ mer vom jeweiligen Fahrzeugtyp, vom Strecken­ verlauf und der Fahrgeschwindigkeit abhängig“, erklärt Monika Schneider, Vertriebsmanagerin Elektromobilität bei DEW21. Nach jeder Fahrt wird der Nutzer zudem gefragt, ob er an diesem Ort sein E-Fahrzeug auftanken könnte. „Davon erhoffen wir uns Hinweise, wo möglicherweise noch größere Versorgungslücken im Lade-Netz bestehen“, so Schneider. Die Tester Grundsätzlich kann jeder die App von DEW21 kostenlos ausprobieren. Ab September ist sie sowohl im Apple App Store für das Betriebssys­ tem iOS als auch im Google Play Store für das Betriebssystem Android erhältlich. Lediglich ei­ ne einmalige Registrierung per E-Mail-Adresse ist Voraussetzung. Wichtig dabei: Die erhobenen Fahr-Daten werden anonym und völlig losgelöst von der jeweiligen Testperson gesammelt. Sie kommen auch einem übergreifenden For­ schungsprojekt der Universität Köln zugute. Das Forschungsprojekt Das Energiewirtschaftliche ewi Institut an der Universität zu Köln und der Mobilitätsdienst­ leister green|connector GmbH möchten Er­ kenntnisse über Nutzerverhalten und mögliche Entwicklungen der Elektromobilität gewinnen. Diese sollen dabei helfen, Fahrzeuge, Ladeinf­ rastruktur und Ladevorgänge möglichst bedürf­

nisgerecht zu gestalten. Gemeinsam mit Part­ nern wie DEW21 und der Stadtwerke Lübeck GmbH werden daher bis Ende des Jahres über entsprechende Simulations Apps Nutzer-Daten gesammelt. Die DEW21-App wird auch darüber hinaus kostenlos erhältlich sein.

Die Zielsetzung Als lokales Energieunternehmen will DEW21 den Ausbau der Elektromobilität in Dortmund aber auch insgesamt vorantreiben und unter­ stützt daher das Forschungsprojekt der Univer­ sität Köln. „Wir möchten möglichst viele An­ knüpfungspunkte zu den Elektro-Fahrzeugen schaffen und etwaige Berührungsängste ab­ bauen“, so Monika Schneider. „Und natürlich schauen wir, wie wir hier vor Ort unsere Angebote sinnvoll erweitern können.“

Monika Schneider, Vertriebsmanagerin Elek­ tromobilität bei DEW21, hat die Simulator App im Selbsttest ausgiebig erprobt.

Der Selbsttest „Mit der App bekommt man einen direkten Zu­ gang zum Thema Elektromobilität. Vor allem entwickelt man ein Gespür dafür, welche Reich­ weiten in den unterschiedlichen Elektrofahr­ zeugen möglich sind“, resümiert Monika Schnei­ der, die die App selbst ausgiebig getestet hat. „Ich habe eine ganze Palette an E-Autos aus­ probiert und auch mal verschiedene Fahrstile simuliert. Am Ende hatte ich somit einen wirk­ lich aussagekräftigen Gesamteindruck.“

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Revitalis baut ein modernes Wohnquartier an der Berswordtstraße in Dortmund.

Glasfaser bis in die Wohnung Beim neu entstehenden Wohnquartier an der Berswordtstraße arbeiten DOKOM21 und die Revitalis Real Estate AG eng zusammen, um die zukünftigen Mieter mit schnellem Internet und freiem WLAN zu versorgen: Die 365 Mikro-Appartements werden mit hoch­ modernen Glasfaseranschlüssen ausgestattet – bis in die einzelnen Wohneinheiten hinein!

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Datennetze Revitalis-Projektmanager Burkhard Venderbosch (l.) und Nicolas Gunia, Vertrieb Wohnungswirtschaft bei DOKOM21 (r.), freuen sich über die Realisierung des hochwertigen Telekommunikationskonzepts.

Die Hamburger Revitalis Real Estate AG entwi­ ckelt und realisiert ein modernes Wohnquartier in Dortmund: In direkter Nähe zum Kreuzviertel und zur Fachhochschule entstehen auf einem 10.900 m² großen Grundstück 365 moderne, voll­ möblierte Mikro-Appartements und 222 hoch­ wertige Mietwohnungen in einer Größe zwischen 22 und 125 m². Zudem wird eine 208 Pkw fas­ sende Tiefgarage gebaut. Revitalis hat sich bei den 365 Mikro-Appartements im Wohnquartier an der Berswordtstraße für eine zukunftssichere Glasfaseranbindung durch DOKOM21 entschie­ den. Dabei wird nicht nur das Gebäude an das DOKOM21 Glasfaserkabelnetz angebunden: „Wir bringen Glasfaser von den Übergabepunkten im Keller des Gebäudes bis in jede einzelne Wohnung“, sagt Nicolas Gunia, Vertrieb Woh­ nungswirtschaft bei DOKOM21. Technikexperten spre­chen hier von einer sogenannten FTTH-Lö­ sung (Fibre to the home, Glasfaser bis in die Wohnung). Dabei endet das Glasfaserkabel im Appartement des Mieters erst am Teilnehmer­ anschluss; so werden aktuell und vor allem für zukünftige Anwendungen die höchsten und stabilsten Band­ breiten erreicht. „In Zusam­ menarbeit mit DOKOM21 realisieren wir hier ein Leuchtturmprojekt: Glasfaser bis in das Appar­ tement verlegt, das ist auch bundesweit noch absolut außergewöhnlich“, berichtet Revita­ lis-Projektmanager Burkhard Venderbosch.

Pauschaler Internet-Zugang Jedes der 365 Appartements bekommt pauschal einen Internet-Anschluss mit bis zu 50 Mbit/s im Download und bis zu 10 Mbit/s im Upload. Die Kosten für den Internetzugang sind als Ba­ sistarif bereits in den Mietkosten enthalten. Leistungsstärkere Pakete können auf Wunsch jederzeit dazu gebucht werden. Zusätzlich kön­ nen die Bewohner in bester Qualität über den Glasfaseranschluss telefonieren. „Damit sind wir für unsere Zielgruppe, die primär aus Stu­ dierenden und Business-Travellern besteht, auch kommunikationstechnisch auf der Höhe der Zeit: Die Mieter profitieren von einem opti­ malen Highspeed-Internetzugang, mit dem auch datenintensive Downloads oder Uploads bei­ spielsweise von Unterlagen und Arbeiten im Rah­ men des Studiums problemlos möglich sind“, sagt Venderbosch. Alle Appartements sind zu­ dem mit einem DOKOM21-Kabel-TV-Anschluss mit einem vielfältigen TV- und Radio-Angebot in optimaler Bild- und Tonqualität ausgestattet. Über 150 digitale TV-Sender, davon rund 40 kostenlos in HD, sowie zahlreiche digitale Ra­ dio-Sender und weitere Angebote im Pay-TVBereich, werden den Mietern über ihren Glasfa­ seranschluss zur Verfügung stehen. WLAN-Hot Spots im Innenhof Für die Mieter der Mikro-Appartements ergeben sich durch den DOKOM21-Glasfaseranschluss weitere Vorteile: Im Innenhof des Gebäudekom­ plexes an der Berswordtstraße wird das Unter­ nehmen eigenständige WLAN-Hot Spots auf­ bauen, die sie kostenfrei und unbegrenzt nut­ zen können. Es ermöglicht für sie darüber hin­ aus freies WLAN im Rahmen des Projekts DO­ KOM21 WLAN-City – kostenlos und zeitlich un­ begrenzt. So können die Mieter der Mikro-Ap­ partements in der U-Bahn, im Café in der City oder im benachbarten Westfalenpark mobil im Internet surfen, chatten oder streamen. Bezugsfertig Mitte 2020 Die Fertigstellung des Wohnquartiers mit einer oberirdischen Bruttogeschossfläche von rund 38.000 m² unweit des Messezentrums Westfalen­ hallen und des Signal Iduna Park ist für das 3. Quartal 2020 geplant. Die Vermarktung wird vo­ raussichtlich im 1. Quartal 2020 beginnen, Bezugs­ fertigkeit ist für das 2. Quartal 2020 vorgesehen.

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Jede Menge »Spiel-Raum« Hohenbuschei ist auch bei Familien mit Kindern ein sehr beliebtes Wohngebiet. Und weil die bereits vorhandene Evangelische Kita Hohenbuschei aus allen Nähten platzt, wird voraussichtlich Ende 2020 eine neue Kindertagesstätte eröffnet, um den hohen Bedarf an Plätzen für Kinder aus Hohenbuschei und Umgebung zu decken.

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Elke Krause, zuständig für die Projektierung und den Betrieb der Caritas-Kindertagesstätten, freut sich auf die neue Kita in Hohenbuschei.

Lebensräume

ist sie überzeugt. Und: „Auch bei Bewerbungs­ gesprächen hören wir immer wieder heraus, dass viele Erzieherinnen und Erzieher im Ver­ gleich zum gänzlich offenen Konzept das Prin­ zip der Stammgruppe ebenfalls sehr schätzen.“ Die neue Kita wird an der Oesterstraße entste­ hen und rund 105 Kinder aufnehmen. „Damit zählt unsere Einrichtung zu einer der größeren in Dortmund“, weiß Elke Krause, die beim Träger, dem Caritasverband Dortmund, unter anderem für Projektierung und Betrieb der Caritas-Kin­ dertagesstätten zuständig ist. Sechs Gruppen werden in der noch namenlosen Kita vorgehal­ ten: Zwei U2-Gruppen für die Kleinsten von null bis zwei Jahren, zwei altersgemischte Gruppen für Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren sowie zwei Gruppen für Kinder ab drei Jahren bis zum Schuleintritt. Spielen und Ausruhen Die zweigeschossige Kita wird auf einem knapp 2.500 m² großen Eckgrundstück errichtet; Bau­ herr ist ein Essener Investor, der mit der Caritas einen Mietvertrag über 25 Jahre geschlossen hat. 1.100 m² wird allein der Außenspielbereich umfassen, der damit sehr viel Platz zum Spie­ len und Toben bieten wird. Und auch im Innern wird das Gebäude mit mehr als 1.300 m² Nutz­ fläche den Kindern viel Raum zur Entfaltung geben. Die beiden U2-Gruppen werden im Erd­ geschoss untergebracht sein; jede von ihnen ver­ fügt über je drei Räume: „Pro U2-Gruppe haben die Kinder einen Gruppenraum, einen Schlaf­ raum und einen weiteren Differenzierungs­ raum, z. B. für individuelle Fördermaßnahmen, zur Verfügung“, freut sich die Projektleiterin. Auch ein Bewegungsraum, der natürlich von al­ len Kinder­gartenkindern genutzt werden wird, ist eingeplant. Im Obergeschoss sind dann die Größeren untergebracht, hier stehen jeder Gruppe jeweils zwei Räume zur Verfügung. Ap­ ropos Gruppe: „Wir arbeiten in all unseren Ein­ richtungen nach einem gruppenbezogenen Kon­ zept“, erklärt Elke Krause. Will heißen: Jedes Kind kann sich zwar frei im Kindergarten bewe­ gen, hat aber »seine« feste Gruppe. „Unsere Er­ fahrungen zeigen, dass eine feste Anlaufstelle und auch feste Räumlichkeiten ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit bieten – wichtig gerade für die kleineren Kindergartenkinder“,

Aufnahme nach festen Kriterien „Über die Aufnahme der Kinder entscheiden wir – wie alle anderen Träger auch – nach festge­ legten Kriterien“, so Elke Krause weiter, „relevant sind z. B. die Berufstätigkeit der Eltern, alleiner­ ziehende Elternteile oder auch die Anzahl der nachgefragten Stunden.“ Obwohl die Kita unter katholischer Trägerschaft laufen wird, spielt die Konfession des aufzunehmenden Kindes keine Rolle. „Für uns ist nicht von vorrangiger Bedeu­ tung, ob das Kind bzw. die Eltern katholisch, evangelisch, muslimisch oder vielleicht auch gar nicht religiös orientiert sind“, sagt die Pro­ jektleiterin. Anders sieht es bei den Erzieherin­ nen und Erziehern aus, von denen noch einige gesucht werden: „Durch ihre Tätigkeit tragen die Kolleginnen und Kollegen dazu bei, dass christ­ liche Grundwerte gelebt und vermittelt werden. Die Mitarbeitenden erfüllen damit einen Teil des Sendungsauftrag der katholischen Kirche.“ Sie sollten daher katholisch getauft sein.

Viel Platz und ein gruppenbezogenes Konzept verspricht die neue Kita in Hohenbuschei, die Ende 2020 eröffnen will.

Infos und Ansprechpartner Auch wenn mit einem Betriebsbeginn der neuen Kita nicht vor Ende 2020 gerechnet werden kann, können sich Interessierte bereits jetzt an die Caritas als Träger der Kita wenden. Ansprech­ partner für interessierte Eltern ist Stefanie Tig­ ges (Tel. 0231.184 81 69). Und wer Interesse an der Tätigkeit als Erzieherin oder Erzieher in ei­ ner neuen Kita hat und Engagement sowie Pio­ niergeist mitbringt, nimmt mit Elke Krause (Tel. 0231.184 81 68) Kontakt auf.

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Das Nadelöhr in Richtung Dortmund – hier im funktionierenden Zustand.

Schleusenreparatur und Sonderbetrieb Stell dir vor, Du hast einen Hafen ohne Schiffe. Unvorstellbar. Ein Schildbürgerstreich? Wieder so eine Investitionsruine? Mitnichten. Der Dortmunder Hafen musste sechs Wochen komplett auf Binnenschiffe verzichten (siehe »einundzwanzig« Ausgabe 2/19), blickt jetzt aber umso optimistischer in die Zukunft. Denn jedem Dortmunder ist nun klar: Eine doppelte Schleusenmöglichkeit in Henrichenburg muss her.

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Mobilität + Logistik

Die trockengelegte Schleuse zeigte weitere Mängel, die nun 2020 behoben werden.

Die Alternative würde keinem Dortmunder ge­ fallen. Rund 10.100 LKWs mehr zog allein die zurückliegende Vollsperrung der Schleuse nach sich. Eine immense Belastung für die Anwoh­ ner, enorme Kosten für die Hafenanlieger sowie langfristige Schäden für die Umwelt sind der Preis. Dagegen sind die geschätzten 60 bis 100 Mio. € für eine zweite Schleuse zu stellen. Doch mit der zunehmenden Bedeutung des interna­ tionalen Warenverkehrs, mit der Schlüsselposi­ tion von Dortmund in der Mitte Europas für die großen Handelsketten gibt es eigentlich keine Wahl. Auch die 5.000 Arbeitsplätze in den Ha­ fenbetrieben sind wichtig genug, um hier zu handeln. Immerhin wurden die umfangreichen Arbeiten an den Antrieben der Schleuse in Henrichen­ burg im knappen Zeitplan fertiggestellt. Auch der Sonderbetrieb per Hand wird kürzer ausfal­ len als geplant. Notwendig ist der manuelle Be­ trieb während der Nachtstunden, weil die eben­ falls komplett neue vollelektronische Steue­ rung noch programmiert und getestet werden muss. Denn die Schleuse wird ferngesteuert aus Duisburg betrieben. Hier sitzt das Wasser­ straßen- und Schifffahrtsamt, welches auch für die turnusmäßigen Reparaturen der Schleu­ sen zuständig ist. Wasser und Zeit fordern ihren Tribut, auch 2020 muss die Schleuse für mehrere Wochen ge­ sperrt werden, weil dann die Tore selbst noch einmal überarbeitet werden müssen. Der Dort­ munder Hafen war mit Aufsichtsräten, Hafen­

Vorstand, Aufsichtsrat und Politik informierten sich vor Ort über die Bauarbeiten.

anliegern, Ratsmitgliedern, Wirtschaftsförde­ rern und Landtagsabgeordneten zu Beginn und zum Ende der eigentlichen Bauzeit vor Ort in Henrichenburg. Fazit des Hafenvorstands Uwe Büscher: „Die Verantwortlichen sowie die ein­ gebundenen Firmen hier in Henrichenburg ha­ ben uns über die Arbeiten sehr gut ins Bild ge­ setzt und eine neue Vertrauensbasis geschaf­ fen. Trotzdem wird natürlich jedem hier vor Ort auch klar, dass so ein Nadelöhr für den Logis­ tik-Standort Dortmund keine Zukunftslösung sein kann.“ Deshalb engagieren sich die Hafen­ verantwortlichen weiter für eine zusätzliche Schleuse. Der Rat der Stadt Dortmund hat sich dafür schon ausgesprochen. Auch im NRW-Landtag ist das Thema mittlerweile ange­ kommen und der umtriebige Dortmunder Hafen kann hier mit Blick auf den Rhein und den stän­ digen Strom der Binnenschiffe auch nicht igno­ riert werden. „Wir sprechen über den kleinstmöglichen öko­ logischen Fußabdruck von Warentransporten, da führt kein Weg am Schiff vorbei“, formuliert Uwe Büscher die Kernbotschaft. Und hat auch gleich ein zweites wichtiges Anliegen: Die ei­ gentlich abrissbereite und zwischenzeitlich un­ ter Denkmalschutz gestellte Brückenkonstruk­ tion in Schwieringhausen muss aus der Was­ serstraße genommen werden. Stattdessen müssten hier und am restlichen Kanal die Brü­ cken neu und höher konstruiert werden, um dreilagige Containertransporte zu ermöglichen. Sonst hängt Dortmunds Zukunft irgendwann von ein paar rostigen Schrauben ab.

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Stadtleben

Von Nudeln und Monstern Am ComicDay 2020 erscheint der erste Teil des Dortmund Mangas. Ein Comic über das Leben in Dortmund in der Zukunft – ein Produkt der DSW21-Konzernkommunikation. Die Geschichte um Anne und Lan schreibt und zeichnet Alexandra Völker, Manga-Künstlerin aus Hamm. »einundzwanzig« hat die gefragte Manga-­ Expertin mitten in der Umsetzung für ein Kurz-Interview getroffen.

Wie wird man Manga-Zeichnerin in Deutschland? Ich habe immer schon gezeichnet, schon mit 14 regelmäßig für die Westfalenpost. Vier Jahre später bei einem Manga-Wettbewerb gewann ich einen Preis und bekam auch sofort ein Ver­ lagsangebot. So erschien meine erste Ge­ schichte und später dann auch gab es meine Mangas bei Carlsen, der Verlag, der jetzt auch die Dortmunder Geschichte als Auftrag von DSW21 umsetzt. Du bist ausgebildete Grafikerin? Ich habe in Köln sowie an der Folkwang Uni Es­ sen studiert und meinen Bachelor in Kommuni­ kationsdesign und den Master in Kunst und Designwissenschaften gemacht. Heute arbeite ich als freischaffende Designerin, Illustratorin und Fotografin und gebe auch sehr viele Man­ ga-Kurse in Schulen, Bibliotheken oder auf Manga-Messen. Was ist das Geheimnis der Mangas? Mangas unterscheiden sich wesentlich von eu­ ropäischen oder amerikanischen Comics. Sie

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sind sehr viel filmischer angelegt, kommen mit weniger Bildern und deutlich weniger Sprech­ blasen aus. Der Dortmund-Manga wird eine greifbare Utopie mit einer spannenden Ge­ schichte. Und Mangas werden von hinten nach vorne gelesen. Viel Arbeit? Und wie! Jede einzelne Seite muss vorher als gut ausgearbeitete Vorzeichnung vorliegen. Dann wird mit der Lektorin viel diskutiert und korrigiert. Erst danach fängt die Hauptarbeit an, die Skizzen werden übertragen und digital ausgearbeitet. Da kommen Stunden zusam­ men, bevor dann zum Schluss die so Manga-­ typische Rasterung anfällt: Die Seiten erhalten einen Schatteneffekt und wirken so, wie wir sie aus der Mangawelt kennen. Der Text darf auch nicht vergessen werden, als Designerin bin ich in der Lage, das komplette Buch zu gestalten und druckfertig zu machen. Viele dieser Ar­ beitsschritte wird es in der Ausstellung zum Dortmund-Manga im Dortmunder Comicmuse­ um zu sehen geben, zudem erste Entwürfe zu den Charakteren und verworfene Ideen.

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DEW21Kultur

Impressum Herausgeber: Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21), Unternehmenskommunikation, Leitung: Bernd Winkelmann

Neben »Klassikern« wie der DASA (hier mit den Physikanten) sind am 21. September auch neue Spielorte dabei.

DEW21-Museumsnacht Das beliebteste Kulturfestival der Stadt geht mittlerweile in die 19. Runde und lädt mit 500 Veranstaltungen an rund 50 Spielstätten zur Nacht der Nächte ein. Neben den Klassikern wie z.B. dem Deutschen Fußballmuseum, der DASA, dem Dortmunder U, dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte oder dem DEW21 Servicecenter sind viele Spie­ lorte zum ersten Mal dabei: So feiern z. B. das JunkYard als kulturelles Event-Zentrum und Partylocation sowie der Rekorder I + II, Heimat junger Kunst und Musik am Dortmunder Hafen, ihre Museumsnacht-Premiere. Auf die Besucherinnen und Besucher wartet von nachmittags bis tief in die Nacht ein breites Programmangebot aus Musik, Performances, Shows, Kunst, Comedy, Mitmachaktionen, Spaß und Action für alle Altersgruppen. Nacht­ schwärmerinnen und Nachtschwärmer haben in diesem Jahr zudem erstmals die Gelegen­ heit, beim Kulturfestival die Nacht zum Tage zu machen. Die DEW21-Museumsnacht-Tickets sind Kom­ biTickets und können in dieser Nacht für alle Sonderbusse sowie das normale Bus- und Bahn-Angebot von DSW21 genutzt werden. Informationen zum Programm und zu den Tickets finden Sie unter: www.dortmunderdewmuseumsnacht.de

Hilfestellung für Fahrgäste Beim Ein- und Aussteigen helfen, Fahrplanaus­ künfte geben, Präsenz zeigen – das sind die Auf­ gaben der 13 Kundenbetreuerinnen und -betreuer, die seit dem 1. Juni für zwei Jahre bei DSW21 an­ gestellt sind. Die ehemaligen Langzeitarbeitslosen werden vor allem dort eingesetzt, wo viele ältere Fahrgäste unterwegs sind, z. B. in der Nähe von größeren Senioreneinrichtungen. Ein Service, der von den Fahrgästen gerne angenommen wird. DSW21 zeigt beim Thema Beschäftigung übrigens schon seit vielen Jahren soziale Verantwortung: Seit 2005 wurden in Kooperation mit dem Job­ Center Dortmund bereits rund 600 Langzeitsar­ beitslose in unterschiedlichen Maßnahmen be­ schäftigt.

Redaktion: Britta Heydenbluth (verantwortlich), Sebastian Bickert, Gabi Dobovisek, Christiane Hinkerohe, Thomas Steffen, Marc Wiegand Layout: Christina Sternal Fotos/Grafiken: Mark Ansorg,Christian Bohnenkamp, Continentale, BAU.WERT.PLAN, Fotolia, Pascal Frai, Mark Keppler, MAN, Physikanten & Co., Oliver Schaper, Jörg Schimmel, Frauke Schumann, Thomas Steffen, Alexandra Völker, WSA Duisburg Meiderich Druck: Lensing Druck GmbH & Co. KG, Feldbachacker 16, 44149 Dortmund Verteilung: ORA mbH & Co. KG 0231.56 22 96-57 montags bis donnerstags 9-17 Uhr freitags 9-16 Uhr Höhe der Auflage: 290.000 Internet: www.einundzwanzig.de Redaktion: DSW21, Unternehmenskommunikation, Deggingstraße 40, 44141 Dortmund, Telefon: 955-00

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