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einundzwanzig 3/2018

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Ausgabe 3/18

GRUPPE Magazin


Inhalt Stadtleben

Rom, London, Dortmund S. 3 Ich wurde von Pink Floyd fotografiert S. 4 Pink Floyd-Ausstellung im U S. 6 Einer von 23 Millionen S. 7

Mobilität + Logistik

10 Fakten über Fahrtreppen S. 8 Alles frisch auf der Westfalenhütte S. 10 Jeder Tag ist anders S. 19 Der Leuchtturm am Hafen S. 24 Eintrittskarte als Fahrschein S. 26

Mobilität + Logistik | Energie + Wasser

Azubis unter Strom S. 14

Energie + Wasser

Kulturfestival der Superlative S. 12 Straßenschmuck aus der Spraydose S. 18 Kulturbeutel S. 27

Lebensräume

Die goldene Mitte S. 16 Neue Pfade in Hohenbuschei S. 20

Datennetze

Individuell, umfassend, nah S. 22

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Rom, London, Dortmund Die Ausstellung »Pink Floyd – Their Mortal Remains« läuft ab dem 15. September 2018 im Dortmunder U. Lokaler Präsentationspartner ist DSW21. Was verbindet die Stadtwerke mit Pink Floyd? Ein Interview mit dem DSW21-Vorstandsvorsitzenden Guntram Pehlke. Herr Pehlke, müssen Stadtwerke eine RockBand unterstützen? Pehlke: Diese Ausstellung zieht sehr viele Leute an – Rom und London waren nahezu ausver­ kauft – und große Museen reißen sich um diese Ausstellung. Dortmund hat den Zuschlag bekom­ men. Jetzt ist es wichtig, dass sich die gesamte Stadtgemeinschaft hinter dieses Projekt stellt. Und die Ausstellung ist für die Fans und weni­ ger für die Band. Dortmund hinter Pink Floyd – also Floydmund? Pehlke: Ja, warum nicht? Wir gehören zu den ganz wenigen deutschen Städten, in denen Pink Floyd aufgetreten sind. Bis heute wird zum Teil noch darüber gesprochen. Sie investieren Geld in eine Sache, die bereits sehr gut läuft. Pehlke: Naja, besser als in eine Sache investieren, die nicht läuft. Spaß beiseite: Für die Ausstel­ lung haben wir ein KombiTicket auf den Weg gebracht. Ein Anteil an jeder verkauften Ein­ trittskarte gehört uns. Auf diesem Weg fließt ein Teil des Sponsoring-Geldes zurück. Und auch an anderer Stelle fließt Geld in die Stadt: Die Besucher kommen über den Airport, nutzen Strom und Wasser von DEW21 in ihrem Hotel. Sie kaufen die Dinge, die sie mitnehmen, bei

den Händlern, die unsere Kunden sind. Ich bin mir sicher, dass auch der Stadttourismus nach­ haltig von der Ausstellung profitieren wird. Aber Dortmund ist ja eigentlich schon Fußballund Bierhauptstadt. Pehlke: Diese Reduzierung auf zwei Attribute macht Dortmund kleiner als es ist. Jede Stadt bemüht sich um einzigartige Ausstellungen, Denkmäler, Töchter und Söhne der Stadt. Das Image einer Stadt ist so wichtig wie das Image eines Unternehmens. Von daher waren wir dank­ bar als wir diese Chance zusammen mit der Stadt bekommen haben. Pink Floyd – London, Rom, Dortmund. Das klingt. Kultur für das Image? Pehlke: Ein klares Ja. Kultur jeglicher Art ist aus Sicht von DSW21 ein Teil der Infrastruktur und die Basis für gutes Standortmarketing. Bei Pink Floyd geht es nicht nur um die vielen Besucher, die die Ausstellung und auch die Stadtwerke als Sponsor mindestens an einem Tag wahrnehmen. Durch die mediale Berichterstattung und die große Wahrnehmung im Internet vervielfachen wir die Reichweite immens. Von dieser Aufmerk­ samkeit profitieren wir natürlich auch als Un­ ternehmen und Arbeitgeber.

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„Ich wurde von Pink Floyd fotografiert“ Kreuzwege des Dortmunder Rock-Fotografen Carl van der Walle Musik ist seine Leidenschaft, seine Porträts von Musikern auf der Bühne sind seit 50 Jahren Bestandteil der Fankultur. Aktuell werden seine Bilder immer wieder gerne in England, der Heimat von Beat und Rock sowie Pink Floyd, ausgestellt. Wir telefonierten mit Carl van der Walle, der im­ mer noch für Rockfanzines fotografiert, zwischen zwei Festivals und einer Ausstellungsvorberei­ tung auf seinem Weg nach England. Hallo, Herr van der Walle, Stichwort »Pink Floyd« rufe ich Ihnen zu.

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v.d.Walle: Großartige Musik, ich habe damals das Konzert in Aachen 1970 fotografiert, eigentlich war ich wegen Mungo Jerry da. Aber Pink Floyd hat mich gepackt, bis heute. Mein Lieblingssong ist »Echoes«, als Album würde ich den Liveteil von »Ummagumma« benennen. Live kamen die

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Stadtleben

in Aachen schon mit einer für damalige Verhält­ nisse unglaublichen Anlage an und bliesen ein­ fach alle weg. Wen haben sie am häufigsten fotografiert? v.d.Walle: David Gilmour. Ich finde ihn sympa­ thisch. Aber eine Geschichte ist mir passiert, die vielleicht den Eindruck etwas verändert. Ich hatte über ein Jahr lang eine Ausstellung in dem Hotel The Golden in der Portobello Street in Lon­ don und da arbeitete ein junger Mann, der sah Gilmour verdammt ähnlich. Eines Tages kamen wir ins Gespräch und er erzählte mir, dass er Matt Gilmour sei, er ein schwieriges Verhältnis zu seinem Vater habe und jetzt jeden Tag an dessen Porträt vorbei müsse. Aber er hat dann selbst ein Album »The Grey« – auch über das Vater-Sohn-Verhältnis – gemacht und mittler­ weile eine Band in Austin, Texas. Also mit Pink Floyd passieren einem immer Sachen. Was denn noch? v.d.Walle: Ich wurde von David Gilmour fotogra­ fiert. Das war damals auch in Aachen, ich hatte Mungo Jerry porträtiert und mich dafür in den Pressebereich reingeschmuggelt. Da saß ich dann und merkte, dass mir gegenüber Pink Floyd saß.

Also holte ich die Kamera raus und wollte ein Foto machen. Aber es ging nicht, der Auslöser klemmte. Es war keine große Sache, aber ich war so aufgeregt, dass ich es nicht hinbekam. Ich schaute immer wieder rüber zu Pink Floyd, das machte es auch nicht besser. Und plötzlich stuppste David Gilmour Roger Waters an, holte selbst eine Kamera raus und fotografierte mich. Gilmour hat mich fotografiert, wie ich an der Kamera rumfrickel! Leider habe ich das Foto nie gesehen, aber Gilmour noch ein paar Mal ge­ troffen, wir kreuzten uns regelmäßig. Vielleicht ist das Bild ja in der Ausstellung, mal sehen. Letzte Frage: »Echoes« hat die Liedzeile »ich bin du und was ich sehe, bin ich«. Das könnte ihr Leitspruch sein? v.d.Walle: Ja, mein Motto ist ja, ich will dein Ge­ sicht sehen, alle meine Bilder konzentrieren sich aufs Gesicht der Musiker. Und ich glaube schon, dass sich darin die Energie der Fans spiegelt und vieles mehr zu sehen ist. Ein biss­ chen van der Walle ist in den Fotografierten, da­ mit kann ich leben und Pink Floyd hoffentlich auch. Wer sich für die Arbeit von Carl van der Walle interessiert, der schaue auf die Webseite www.rocusfocus.com

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Stadtleben

Pink Floyd-Ausstellung im U In und hinter die Welt einer der größten Rockbands schauen Rockmusik prägt das Lebensgefühl bis heute. Ohne den von Rockmusikern geprägten Aufbruch aus Formaten in den 60er und 70er Jahren gäbe es aber weder Multimedia noch Musikfilme oder Bühnenshows, wie wir sie heute kennen. Ein Motor all dessen waren Pink Floyd, die englische Rockband, die schnell von Singles auf Konzept­ alben umstieg und diese mit gigantischen Büh­ nenshows und einzigartigen LP-Covern insze­ nierte. Dazu der Film zu »The Wall«, der ebenfalls einen neuen Mix zeigt, der hinter vielen Pink Floyd-Konzepten steht – die Vermischung von

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Traum und Wirklichkeit zu einer neuen Dimension. Alles das sehen wir in der Ausstellung im Dort­ munder U. Und man muss kein Pink Floyd-Fan sein, um diese Ausstellung zu genießen. Auch wer sich für den Zeitgeist der Studentenrevolu­ tion, für die Stimmung der 80er oder für Studio­ technik, Gitarren oder Bühnentechnik oder die Verbindung von Menschen und Themen inter­ essiert, kommt auf seine Kosten. Die Ausstel­ lung ist – wie das Gesamtkunstwerk von Pink Floyd – überdimensional und multimedial, ein Fest für alle Sinne. Mit dem Au­ dioguide hört man Musik, State­ ments der Bandmitglieder, un­ veröffentlichte Demos und Zeit­ zeugen und taucht ein in eine Welt, die als perfekte Pink Flo­ yd-Welt in 3D erscheint. Nach London und Rom ist das Dort­ munder U nun in der Lage, die einzigartige Schau zu präsen­ tieren. Die durchschnittliche Be­ sucherzeit betrug in London mehr als drei Stunden – das relati­ viert den Preis. Eine Ausstellung wie ein Kinofilm mit Erleb­ nispark in 3D mit 360 Grad Au­ dio und Überlänge.

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Einer von 23 Millionen kiU zeigt Pink Floyd aus anderer Perspektive

Detlef sammelt Platten und hat einen eigenen Plattenladen. Los ging es für ihn als Jugendli­ cher mit einer Pink Floyd-Scheibe – ab da war die Welt für ihn rund. Kopfhörer auf und weg­ tauchen aus der Welt mit all den althergebrach­ ten Erwartungen. So ähnlich ging es auch Ha­ rald Opel. Der ist mittlerweile Professor an der Fachhochschule Dortmund und künstlerischer Leiter des kiU im Dortmunder U. Das kiU er­ forscht und zeigt aktuelle Entwicklungen in den Präsentationsformen und Erzählweisen digita­ ler Medien. Detlef eröffnet das 360 Grad-Spektakel, das ei­ gens für das Juicy Beats-Festival erschaffen wurde und dort im Igluzelt die Zuschauer be­ geisterte. Mit Detlef tauchen die Zuschauer und Zuhörer in die Welt ein: U-Turm und Florianturm werden Teil der Pink Floyd-Traumwelten mit fliegenden Schweinen, Lehrern und Hämmern. Harald Opel: „Pink Floyd hat wirklich diese Ver­ bindung geschaffen aus Bildern und Sounds und dabei bis heute geltende Codes entwickelt. Jeder kennt diese Sonar-Sounds aus »Echoes«, die laufenden Hämmer, das Mauerdesign.“ Auf der Basis dieser Fragmente – der essenziel­ len Codes von Pink Floyd – baute das Team des kiU eine neue Erlebniswelt, die fasziniert und in

die Ausstellung im Dortmunder U zum Schaffen von Pink Floyd hineinzieht. Man will mehr – so wie Detlef, der alle Platten und Bootlegs (unau­ thorisierte Veröffentlichungen) besitzt. Die er­ fundene Dokumentation um Detlef (mocku­ mentary genannt) findet Platz im »Pink Floyd Exhibition 360° Dome«: Ein mit fünf Projektoren bestücktes Zelt mit einem Außendurchmesser von 10 Metern zeigt »The Fall into U«. Klangliche Verdichtung in Kombination mit Vi­ sualisierungen begeistern aber nicht nur alte Fans, bis heute steht das Album »The Wall« auf Platz 4 der meistverkauften Tonträger – 23 Mil­ lionen Mal wanderte es in Haushalte weltweit. Die Show zu »The Wall« haben damals in Dort­ mund – dem einzigen Aufführungsort neben London, Los Angeles, New York – 132.000 Men­ schen gesehen. Angereist aus ganz Europa. Das kann sich jetzt wiederholen.

Ausstellung Pink Floyd – Their Mortal Remains 15. September 10 Uhr bis 18 Uhr 29,76 € (ermäßigt 23,16 €).

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10 Fakten über Fahrtreppen Rolltreppen befördern seit 125 Jahren Menschen von oben nach unten und wieder zurück. In Dortmund betreibt DSW21 mit 189 Fahrtreppen, wie die Anlagen eigentlich heißen, die meisten in der Stadt. Passend zum Jubiläum kommen hier zehn Fakten über die Fahrtreppen bei DSW21, die Sie vielleicht noch nicht kennen.

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1893, also vor 125 Jahren, soll sich die erste Fahrtreppe in New York im Bahnhof Cortland Street in Bewegung gesetzt haben. Ob die erste Fahrt nach oben oder nach unten ging, ist nicht überliefert.

189

189 Fahrtreppen hat DSW21 und ist damit das Dortmunder Unternehmen mit den meisten »Rolltreppen« in der Stadt. Die ersten Fahrtreppen gingen übrigens Anfang der 80er Jahre mit den ersten unterirdischen Stadtbahnhaltestellen in Betrieb.

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Mobilität + Logistik

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Fahrtreppen halten etwa 30 Jahre, je nach Benutzungsfrequenz und Witterungs­ einflüssen können es auch ein paar Jahre mehr oder weniger sein. DSW21 erneuert im Schnitt vier Fahrtreppen pro Jahr und gibt dafür rund 1,2 Mio. € aus. Jede Ein­ zelne ist eine Maßanfertigung.

Rauf und runter: Die meisten Fahrtreppen können nach Bedarf zwischen zwei Rich­ tungen umschalten. Der Richtungswechsel wird heute über eine Lichtschranke ange­ fordert, früher war es eine Kontaktplatte. Nur ein paar ältere Modelle können nicht im Wechselbetrieb fahren.

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Welche technischen Rahmenbedingungen einzuhalten sind und wie man mit Kleinkindern, Hunden und sperrigen Gütern auf der Fahrtreppe umgeht, regelt die EU-Norm DIN EN 115. Heißt in diesem Fall: Kleinkinder festhalten, Hunde tra­ gen und sperrige Güter zuhause lassen.

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Beeindruckend: Die längsten DSW21-Fahrtreppen an der Märkischen Straße kom­ men auf 31 Meter Länge und sind dort gleich sechs Mal vertreten. Die kürzesten Fahrtreppen an der Kampstraße kommen nur auf neun Meter Länge.

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Nicht überraschend: Die längsten Fahrtreppen an der Märkischen Straße gehen mit einer Förderhöhe von 13 Metern auch am meisten in die Höhe. An der Kampstra­ ße und am Westfalenpark ist dagegen schon nach vier Metern Schluss.

27,3

Der Neigungswinkel ist bei allen DSW21-Fahrtreppen gleich und beträgt ex­ akt 27,3°. Damit verlaufen sie parallel zu den festen Treppen in den Anlagen. Das ist typisch für Verkehrsanlagen, die meisten Fahrtreppen arbeiten hier mit einem Neigungswinkel zwischen 27,3° und 30°.

0,5

Einen halben Meter legt die DSW21-Rolltreppe pro Sekunde zurück. Auf der Ex­ press-Spur an der Märkischen Straße sind es sogar 0,65 Meter pro Sekunde. Auch anderswo sind 0,5 bis 0,65 Meter pro Sekunde üblich, nur in Ausnahmefäl­ len sind Rolltreppen schneller unterwegs.

120

Je nach Größe haben die immer einen Meter breiten Fahrtreppen 60 bis 120 Stu­ fen. Da diese aus solidem Metall sind, machen sie einen großen Teil des Gewichts aus. Ein paar Tonnen kommen da schnell zusammen.

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Alles frisch auf der Westfalenhütte Größer, moderner, zentraler: Seit Juni laufen die Bauarbeiten für das neue Frischezentrum der REWE Dortmund SE & Co. auf dem 16 Hektar großen Teilstück (ehemalige Sinteranlage) der Westfalenhütte. REWE hatte das Gelände vor gut zwei Jahren von der Dortmund Logistik GmbH erworben, die dort in zwei Bauabschnitten einen neuen, hochmodernen Logistik-Standort entwickelt.

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Mobilität + Logistik

Ab dem Herbst beginnen die Baumaßnahmen für das Frischezentrum. Die ersten Lager können ab Herbst 2019 den Betrieb aufnehmen.

Die zuvor notwendigen Maßnahmen zur baurei­ fen Herrichtung des Areals unter Federführung der Dortmund Logistik GmbH waren aufwändig: „Logistikstandorte erfordern einen setzungs­ freien Untergrund mit besonderer Standfestig­ keit und Punktstabilität. Um dies zu erreichen, waren aufwändige Bodenarbeiten wie z.B. die Verdichtung des Untergrunds mit Kalk notwen­ dig“, so Dortmund-Logistik-Geschäftsführerin Silke Seidel. Insgesamt sind rund 1,8 Mio. Kubik­ meter Bodenmasse auf dem Gelände lagenweise eingebaut worden, um die bis zu neun Meter großen Höhenunterschiede auszugleichen. Er­ schlossen wird das Gelände über die Neue Rü­ schebrinkstraße, deren erster Bauabschnitt fer­ tiggestellt ist, und die das Gelände des neuen Frischezentrums über die sogenannte Planstra­ ße A (zukünftig: Walzwerkstraße) ans weitere Verkehrsnetz anbindet. Anfang 2020 Umzug abgeschlossen Seit Sommer 2018 ist die Anbindung des Geländes an das Strom-, Wasser- und Gasnetz in der Um­ setzung; ab Herbst 2018 starten die aktiven Bau­ maßnahmen für den Hochbau des über 45.000 m² großen, neuen Frischezentrums. Im Sommer des nächsten Jahres sollen das Gebäude fertigge­ stellt und die ersten Logistikanlagen in den Folge­ monaten in Betrieb genommen werden, damit die

beiden Frischelager in Wesel und Dortmund sowie die Bubi Frischdienst eG ihren Umzug zum Jahres­ ende 2019 abschließen können. Anfang 2020 zieht dann auch die Doego Fruchthandel und Import eG ins neue Frischezentrum an der Westfalenhütte. Stärkung von Unternehmen und Region Mit dem ersten Spatenstich für das neue Fri­ schezentrum hat Dortmund Logistik den ersten der zwei Bauabschnitte an der ehemaligen Sin­ teranlage an REWE übergeben. Das zweite Teil­ stück ist im November 2017 an den weltweit tä­ tigen Logistikdienstleister Prologis veräußert worden und soll nach Beendigung der Baureif­ machung im Jahr 2020 an den Käufer überge­ ben werden. Herrichtung und Baureifmachung des Geländes der ehemaligen Sinteranlage an der Westfalenhütte sind sowohl für Dortmund Logistik als auch für die Stadt Dortmund ein loh­ nendes Projekt: Dortmund gilt aufgrund seiner hervorragenden verkehrlichen Anbindung als idealer Logistik-Standort, „daher gab es von An­ fang an mehr Interessenten als Flächen“, so Sil­ ke Seidel. „Gleichzeitig betrachten wir unser En­ gagement vor allem als aktiven Beitrag für den Strukturwandel, indem wir buchstäblich den Boden dafür bereiten, dass im Herzen von Dort­ mund neue Arbeitsplätze in der boomenden Logistik-Branche entstehen können.“

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Kulturfestival der Superlative 18, 50, 10: Was diese kryptisch anmutende Zahlenkombination mit der DEW21-Museumsnacht am 22. September zu tun hat? Nun ja, das beliebte Kulturfestival feiert diesmal seinen 18. Geburtstag. Und diese Volljährigkeit wird an rund 50 Spielorten mit etwa 10 Stunden Programm gewürdigt. Erstmals dabei: das Wissenschaftsfestival »Highlights der Physik« und das Schauspiel Dortmund. Sämtliche Glanzpunkte der diesjährigen DEW21-­ Museumsnacht aufzuzählen, wäre angesichts der beachtlichen Dimensionen ein hoffnungs­ loses Vorhaben. Denn im Jahr 2001 bereits mit rund 200 Einzelveranstaltungen gestartet,

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kann das Kulturfestival mittlerweile sogar mehr als 500 Veranstaltungen vorweisen. Ausstellungen und Führungen, Konzerte und Lesungen, Film, Tanz und Theater sind obligato­

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Energie + Wasser

Die Besucher der Museumsnacht können sich auf Highlights der Physik und RoboterFußball freuen.

risch, daneben stehen unter anderem Lichtin­ stallationen, Live Escape Games, Kinder-Aktivi­ täten, ein Streetfood-Festival am Dortmunder U und Roboter-Fußball auf dem Programm. Kein Wunder also, dass die DEW21-Museumsnacht längst zu den Höhepunkten im lokalen Kultur­ kalender zählt. Ein kleiner Ausschnitt aus dem vielfältigen Angebot am 22. September: DASA Die Wissenschafts-Comedy-Gruppe »Die Phy­ sikanten« (16 und 18 Uhr), Comedy-Nerd Maxi Gstettenbauer (19 Uhr) und Poetry-Slammer Jan Philipp Zymny (21 Uhr) treten auf. Dazu können die Besucher ab 16 Uhr in einem Esca­ pe Room ihr Geschick und Kombinationstalent ausprobieren. Schauspiel Dortmund Erstmals seit 15 Jahren wieder bei der DEW21-­ Museumsnacht dabei. Um 17 und 20 Uhr bekom­ men die Besucher einen Vorgeschmack auf das Programm der nächsten Spielzeit. Brauerei-Museum Zu Gast sind unter anderem der bekannte Che­ miker Georg Schwedt mit seinen Experimenten zur Biochemie des Bieres (17, 18.30 und 20 Uhr) und Poetry-Slammer Sebastian 23 mit seinem Soloprogramm »Hinfallen ist wie Anlehnen, nur später« (18.30, 20, 21.30 Uhr). TU Dortmund Die Universität ist Mitveranstalter des Wissen­ schaftsfestivals »Highlights der Physik« und prä­ sentiert unter dem Motto »Herzrasen« span­ nende Experimente, faszinierende Vorträge und Stars der Wissenschaft – unter anderem den Astrophysiker Harald Lesch (19.30 Uhr).

Fußball-Museum Ballsportliebhaber erwarten Kurzführungen und Roboter-Fußball-Sessions. Tickets Eintrittskarten (Erwachsene 14,50 €; ermäßigt 11 €; Kinder von 6 bis 17 Jahren 3€) sind unter anderem an allen Veranstaltungsorten, im DEW21-Servicecenter am Günter-Samtle­ be-Platz 1 und im DSW21-KundenCenter an der Petrikirche erhältlich. Außerdem gibt es spannende Rabatt-Aktionen. Infos unter: www.dortmunderdewmuseums­ nacht.de Sonderbusse Ab 15.45 Uhr fahren die DSW21-Sonderbusse die Veranstaltungsorte an. Knotenpunkt der Sonderbuslinien ist am Hauptbahnhof Haupt­ eingang/Königswall. Das DEW21-Museums­ nacht-Ticket gilt für alle DSW21-Sonderbusse, für alle Busse und Bahnen im VRR-Gebiet und für die DSW21-NachtExpress-Linien. Mehr auf www.bus-und-bahn.de

4.000 Leuchtballons gibt’s kostenlos bei DEW21 Auch bei DEW21 am Günter-Samtlebe-Platz ist jede Menge los. „Hier gibt es wieder etwas für die ganze Familie, vom Kinderprogramm mit Theater und Mitmachaktionen bis zum bunten Musikprogramm bis in den späten Abend hinein – und natürlich wieder unsere beliebten Polaroid-Aktionen und eine tolle Lichtinstallation“, erläutert Wolfgang Bödeker, Kulturmanager und Sponsoring-Beauftragter bei DEW21. Hauptverwaltung und Adlerturm werden dazu festlich illuminiert, mit Helium gefüllte Ballons säumen die Klepping­ straße und zum Abschluss gibt es die stimmungsvolle Fiurfaro-Feuershow. Weitere Infos unter: www.dortmunderdewmuseumsnacht.de

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Azubis unter Strom Wenn in zwei bis drei Jahren die ersten Elektro-Busse am DSW21-Betriebshof eintreffen, werden sie wohl bei Jessica Kopic und Malte Hübner auf der Hebebühne stehen. Denn die beiden angehenden Kfz-Mechatroniker absolvieren ihre Ausbildung mit Schwerpunkt »System- und Hochvolttechnik«. Damit werden sie zu Experten für Elektro-Fahrzeuge jeder Art. Doch so weit ist es noch nicht, denn die beiden DSW21-Azubis befinden sich im Moment am Anfang des zweiten Ausbildungsjahres. Bis zum dritten Jahr sind ihre Lerninhalte praktisch identisch mit dem der »normalen« Kfz-Mecha­ troniker, erst im letzten halben Jahr erfolgt die Spezialisierung auf Elektro-Fahrzeuge. Jessica Kopic und Malte Hübner werden damit die ers­ ten Kfz-Mechatroniker im Unternehmen sein, die auf die Wartung und Instandsetzung von E-Bussen, -Nutzfahrzeugen und -Pkws spezia­ lisiert sind. Doch sie werden nicht alleine blei­ ben, denn schon im nächsten Jahr werden fünf weitere Kfz-Mechatroniker mit diesem Schwer­ punkt die Ausbildung beginnen. Der ÖPNV-An­ bieter DSW21 bereitet damit die Umstellung der Bus-Flotte von Diesel- auf Elektrofahrzeu­ ge vor. Sie soll beginnen, sobald zuverlässige und serienreife Elektro-Busse mit der nötigen Reichweite erhältlich sind – das wird vermut­ lich 2020 oder 2021 der Fall sein.

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„Die Fahrzeugtechnik verändert sich derzeit ra­ sant“, findet Kfz-Ausbilder Sebastian Wessel. „Das ist auch für uns Ausbilder eine Herausfor­ derung. Da der Schwerpunkt »System- und Hoch­volttechnik« in der Ausbildung neu ist, ha­ ben wir noch keine Erfahrungen. Wir werden jetzt erst einmal einen Schulungsstand, ent­ sprechende Werkzeuge und spezielle Schutz­ ausrüstung an­schaffen.“ Zwar steht schon ein Hybrid-Pkw in der Ausbildungswerkstatt bereit, doch bis auf einen kurzen Blick unter die Motor­ haube ist dieser momentan noch tabu. Denn das Arbeiten »unter Strom« ist aus Sicherheits­ gründen nur mit Unterweisungen und Schutz­ kleidung erlaubt. Beide Auszubildenden kamen übrigens über ei­ ne Empfehlung aus dem Bekanntenkreis dazu, sich bei DSW21 zu bewerben. Jessica Kopic tes­ tete beim »Girls Day«, ob eine technische Aus­ bildung etwas für sie wäre. „In der Kfz-Werk­

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Mobilität + Logistik

Energie + Wasser

Ausbilder Sebastian Wessel (l.) wirft mit Jessica Kopic (Mitte) und Malte Hübner (r.) einen Blick unter die Motorhaube des Übungsfahrzeugs.

statt habe ich dann gemerkt, dass das am bes­ ten zu mir passt“, so die 20-Jährige, die sich mit einem Fachabitur beworben hat. Wie man sich bewirbt und was einen in der Ausbildung erwar­ tet, das gibt die junge Frau als »Azubi-Agentin« auf Messen und Veranstaltungen an Interessier­te weiter. Sie steht voll hinter dem Unternehmen und der Ausbildung: „Das ist fast wie ein Sech­ ser im Lotto. Wir erhalten viele Hilfen, z. B. bei der Prüfungsvorbereitung, es gibt Fahrten und Wei­ terbildungen, Unterstützung bei Gesundheits­ themen und vieles mehr, das es anderswo nicht gibt.“ Ähnlich zufrieden ist auch der 17-jährige Malte Hübner, der nach dem Realschulabschluss die Ausbildung begonnen hat: „Die Ausbilder stehen bei allen Fragen Rede und Antwort, der Umgang miteinander ist locker.“ Er fügt hinzu: „Dafür wird allerdings von uns auch einiges ver­ langt. In der Berufsschule ist das schon eine Menge Stoff, den wir lernen müssen. Man sollte deshalb über gute Grundlagen in Mathe und Physik verfügen.“

Die Bewerbungsphase für die Ausbildung 2019 läuft bereits. DSW21 und die Energietochter DEW21 bilden gemeinsam in insgesamt sieben Berufen aus. Infos und Bewerbung unter www.startchancen.de Ausbildung Kfz-Mechatroniker/-in Voraussetzung: mind. Fachoberschulreife Dauer: 3 ½ Jahre Ausbildungsvergütung: 970 € bis 1.130 €/Monat

Dreieinhalb Jahre intensive Ausbildung, die sich aber lohnen, denn danach werden die bei­ den Azubis breit aufgestellt sein: Neben Elekt­ ro- und Hybridfahrzeugen jeder Art werden sie auch herkömmliche Pkw, Busse und Nutzfahr­ zeuge warten können, die bei DSW21 zum Fuhr­ park gehören oder für die das Unternehmen die Wartung übernimmt.

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Die goldene Mitte Seit 2015 gab es in Löttringhausen keine Lebensmittel mehr zu kaufen. Mit dem neuen Ladenzentrum in der »Neuen Mitte Löttringhausen« ist dies schlagartig wieder anders. Das Dortmunder Wohnungsunternehmen DOGEWO21 hat mehr als 4 Mio. € investiert und so die Nahversorgung langfristig sichergestellt.

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Mit dem neuen Edeka hat Löttringhausen wieder einen Supermarkt.

Lebensräume

jetzt fast doppelt so großen und modern gestal­ teten Markt investiert. Weitere rund 500.000 € flossen darüber hinaus in die benachbarten La­ denlokale. Sie beherbergen neben einem Friseur auch die Nachbarschaftsagentur und das DO­ GEWO21-Servicebüro (siehe Kasten).

Über ein mangelndes Engagement von DOGEWO21 im Stadtteil Löttringhausen kann sich niemand beschweren: Denn allein zwischen 2012 und 2015 investierte das Wohnungsunternehmen 22 Mio. € in die rund 720 eigenen Wohnungen vor Ort. DOGEWO21 erneuerte Fenster, moder­ nisierte Heizungen, baute Aufzüge und gestal­ tete die Fassaden neu – um nur ein paar Punkte zu nennen. Trotz der massiven Investitionen blieben die Mietpreise der Wohnungen jedoch vergleichsweise niedrig. Sie liegen nach wie vor bei durchschnittlich 4,97 € pro Quadratmeter. Als die Bauarbeiter 2015 dann schon dabei wa­ ren, ihr Werkzeug wieder einzupacken, kündigte der DOGEWO21-Gewerbemieter Aldi plötzlich sei­ nen Rückzug aus der Eichhoffstraße in Löttring­ hausen an. „Das Tempo war für alle Beteiligten eine Überraschung“, sagt Wiltrud Grünebaum, stellvertretende Bereichsleiterin Technik bei DOGEWO21. Denn obwohl der Mietvertrag des Ladenzentrums noch rund ein Jahr lief, wurden die Regale ausgeräumt und der Markt geschlos­ sen. Der Stadtteil Löttringhausen verlor sein ein­ ziges Lebensmittel-Angebot. „Als kommunales Unternehmen haben wir in dieser kniffligen Situation gerne Verantwortung für den Stadtteil und dessen Nahversorgung über­ nommen. Löttringhausen braucht einen Super­ markt“, betont DOGEWO21-Geschäftsführer Klaus Graniki und fügt an. „Ich bin überzeugt, dass wir jetzt eine langfristige Lösung gefunden haben.“ Diese kristallisierte sich nach ersten Gesprä­ chen mit der Supermarkt-Kette Edeka heraus. „Verständlicherweise gab es klare Vorstellun­ gen in puncto Innengestaltung, Parkplatz-An­ zahl und Ladengröße. Diese haben wir in vollem Umfang berücksichtigt“, so Wiltrud Grünebaum. Letztlich hat DOGEWO21 für den neuen Gewer­ be-Mieter rund 4 Mio. € in einen mit 1.400 m²

„Wir wollten Bestand und Neubau miteinander verknüpfen. Außerdem war es uns ein Anliegen, den Charakter der »Neuen Mitte Löttringhausen« als örtlichen Treffpunkt zu stärken“, skizziert Grünebaum die zu beachtenden Aspekte. Hell, offen und modern ist das Ganze gestaltet. Ein Bäcker mit angeschlossenem Café komplettiert das neue Ladenzentrum, in dessen Umfeld rund 4.500 Menschen wohnen. Und weil auch das ökologische Bauen stets ein Ansinnen von DOGEWO21 ist, weist das Dach des neuen Supermarktes eine umfangreiche Dach­ begrünung auf. Sie hat positive Klima-Effekte und unterstützt den Wasserabfluss, was wie­ derum das lokale Kanalsystem entlastet. „Für die Bewohner des Hochhauses, die dort drauf­ gucken, ist es auch optisch ein Gewinn“, ergänzt Grünebaum. Aus der Politik gibt es derweil lobende Worte für das Projekt »Neue Mitte Löttringhausen«, dem sogar eine gewisse Vorbildfunktion für den Dort­ munder Einzelhandel insgesamt zugesprochen wird. „Es ist ein Glücksfall für den ganzen Ortsteil und die nähere Umgebung. Wir sind sehr dank­ bar, dass DOGEWO21 diese große Investition ge­ stemmt hat“, betont Bezirksbürgermeister Hans Semmler. „Viele Anwohner haben zurecht das Fehlen eines Supermarktes in Lött­ringhausen beklagt. Jetzt hoffen wir, dass sie das neue An­ gebot entsprechend gut annehmen.“

Vor Ort in den Stadtteilen DOGEWO21 betreibt in Dortmund elf Servicebüros. Die Mieter finden dort Ansprechpartner für alle Wohnungs-Angelegenheiten. Neben den Service­ büros hat DOGEWO21 gemeinsam mit der Diakonie vier Nachbarschafts­ agenturen ins Leben gerufen. Sie sollen das Miteinander sowie den Aus­ tausch in den Quartieren fördern und unbürokratisch Hilfe organisieren – beispielsweise wenn es um Blumenpflege, Kinderbetreuung oder Einkaufs­ unterstützung geht.

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Energie + Wasser

Straßenschmuck aus der Spraydose Ortsnetzstationen, Kabelverteilerschränke und Gasdruckregelanlagen: Der lokale Graffiti-Künstler Roberto Trementino verzaubert die optisch unscheinbaren Anlagen des kommunalen Verteilnetzbetreibers DONETZ in farbenfrohe Kunstwerke, die nachhaltig das Straßenbild verschönern. Genau mitgezählt hat er nicht, aber es müssen mittlerweile an die Hundert Anlagen der DEW21-­ Tochter DONETZ sein, die Graffiti-Künstler Ro­ berto Trementino mit seinen gesprühten Ideen veredelt hat. Deren Basis ist stets ein prägnan­ tes Himmel-Wiese-Motiv in blau-grüner Optik, dem Trementino häufig Elemente aus der Um­ gebung hinzufügt. „Ich bin in den Dolomiten ge­ boren, daher habe ich einen starken Bezug zu Motiven aus der Natur“, erklärt der 38-Jährige. Sein jüngstes Projekt war die Station in direkter Nachbarschaft zum Kindernest Sterntaler e. V. in Dortmund-Mengede. „An dieser Stelle war es naheliegend, auf die Kreativität der Kinder zu­ rückzugreifen“, so Trementino. Die kleinen Künst­ ler malten auf Papier, was ihnen zu Begriffen wie Natur, Himmel und Elektrizität einfiel. Die dabei entstandenen Dinosaurier mit eingebau­ ter Glühbirne, Ampel-Bäume und farbenfrohen Schmetterlinge übertrug Trementino anschlie­

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ßend mit seiner Spraydose auf die Trafostation. „Ich trage zuerst immer eine Grundierung auf und nutze dann spezielle Acryl-Lacke, um die Langlebigkeit der Werke sicherzustellen.“ Mit dieser Herangehensweise überzeugte der Dortmunder Künstler 2009 den Verteilnetzbetrei­ ber DONETZ, der ihn fortan beauftragte, seine optisch eher unscheinbaren Anlagen nachhaltig zu veredeln. „Für uns war es natürlich wichtig, dass die Motive ihre Ausstrahlung über einen lan­ gen Zeitraum bewahren“, so DONETZ-Projekt­ leiter Thomas Lanzki. „Außerdem geht an eine künstlerisch gestaltete Ortsnetzstation in der Regel kein anderer Sprayer dran.“ Trementino selbst wird häufig auf seine Werke angesprochen und bekommt zahlreiche Anre­ gungen von Anwohnern. „Offenbar haben die ge­ stalteten Anlagen eine inspirierende Wirkung. Viele entwickeln dadurch eigene Motiv-Ideen.“

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Mobilität + Logistik

Zsófia Vári wird am Dortmunder Flughafen zur Servicekauffrau im Luftverkehr ausgebildet.

Jeder Tag ist anders Wenn Sie von Dortmund aus fliegen, sorgt unter anderem Zsófia Vári für einen reibungslosen Reisestart. Die angehende Servicekauffrau im Luftverkehr liebt ihren Job – insbesondere wegen der vielseitigen Arbeiten und des Kontakts zu den Passagieren. „Bereits als Kind war ich von der Luftfahrt be­ geistert“, erinnert sich Zsófia Vári. Sie lebte in der Nähe des Budapester Flughafens. Das hat sie geprägt. Erst arbeitete die gebürtige Unga­ rin im Auftrag einer Airline, dann flog sie der Liebe wegen öfter nach Dortmund. „Ich weiß noch: Die familiäre Atmosphäre an diesem Flug­ hafen war spürbar und gefiel mir wirklich gut.“ Schließlich der Entschluss: Sie würde sich für eine Ausbildung bewerben. Wenn Sie demnächst mal von Dortmund aus in den Urlaub fliegen, werden Sie vielleicht Zsófia Vári am Check-In-Schalter, im Terminal beim »Onboarding« oder auf dem Vorfeld begegnen. Denn seit einem Jahr wird sie zur Servicekauf­ frau im Luftverkehr ausgebildet – etwa eineinhalb Jahre hat sie noch vor sich. Wie es ihr gefällt? „Ich mag den Kundenkontakt sehr. Natürlich gibt es auch mal herausfordernde Situationen, die ich im Arbeitsalltag am Flughafen mit den Fluggästen, Airline-Partnern und Behörden am Platz meistern muss – das »Dankeschön« der Passagiere bei gutem Ausgang ist der anschlie­ ßende Lohn. Und die positiven Erlebnisse über­ wiegen deutlich.“ Sie freut sich, dass sie alle zwei Monate neue Arbeitsbereiche kennen­ lernt, bereits nach kurzer Einarbeitung Verant­

wortung übernehmen kann und auch darüber, dass jeder Arbeitstag anders ist. Und über die vielseitigen Aufgaben in den verschiedenen Ar­ beitsbereichen – angefangen von der Buchhal­ tung über das Marketing bis hin zum Vorfeld. Bei erfolgreichem Abschluss der Ausbildung stehen die Übernahmechancen gut. Auch Zsófia Vári möchte nach ihrer Ausbildung gerne am Dortmund Airport beschäftigt bleiben, um weiter Berufserfahrung zu sammeln. Später einmal könnte sie sich vorstellen, noch ein Studium im Luftverkehrsmanagement zu absolvieren. Mindestens Fachhochschulreife, gute Geografieund Englischkenntnisse, Belastbarkeit, Offen­ heit und Verständnis gegenüber anderer Kulturen sowie Konflikt- und Teamfähigkeit – das sind die Voraussetzungen, die potenzielle Bewerber mitbringen sollten. Wer sich für die Flugbran­ che begeistert und eine Ausbildung am Dort­ mund Airport anstrebt, kann seine Bewerbung für das Ausbildungsjahr 2019 noch bis Oktober einreichen. Im kommenden Jahr wird übrigens zusätzlich ein Ausbildungsplatz als Fachkraft für Lagerlogistik im Bereich Cargo angeboten. Weitere Infos unter www.dortmund-airport.de

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Der Heimatverein Kurl/Husen, der Initiativkreis Naturlehrpfad Alte Körne, die Dr. Gustav Bauckloh-Stiftung, die Bezirksvertretung Dortmund-Scharnhorst und die Hohenbuschei GmbH & Co. KG machen den Naturpfad möglich.

Neue Pfade in Hohenbuschei Noch in diesem Jahr entsteht in Hohenbuschei ein neuer Naturlehrpfad: Auf insgesamt rund zwei Kilometern können Spaziergänger die heimische Tier- und Pflanzenwelt an sieben Stationen buchstäblich erleben. Groß und Klein die Natur näherbringen: Das ist die Intention, die hinter der Errichtung des neu­ en Naturlehrpfades steht. Tierspuren erkennen und lesen, die Bewohner eines Insektenhotels beobachten, Fledermausrätsel lösen – all das und noch mehr ermöglichen die Spiel- und Ak­ tions-Stationen, die das Bottroper Landschafts­ architekturbüro Drecker in Zusammenarbeit mit

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der Hohenbuschei GmbH & Co. KG entwickelt hat. Als Vorbild diente der benachbarte Natur­ lehrpfad Alte Körne, der vor gut elf Jahren von Mitgliedern des Initiativkreises »Naturlehrpfad Alte Körne« ins Leben gerufen und von ehren­ amtlich tätigen Mitgliedern des Heimatvereins Kurl/Husen betreut wird. Auch der neue Hohen­ buschei-Naturlehrpfad, der übrigens fast voll­

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Lebensräume

Naturnah wohnen: Hohenbuschei ist umgeben von Wiesen, Feldern und dem rund 77 Hektar großen Naturschutzgebiet Buschei.

ständig über Kurler Gebiet verläuft, wird zu­ künftig vom Heimatverein Kurl/Husen mit Unter­ stützung der Kolpingfamilie Kurl betreut: Rund zwei Dutzend Mitglieder haben sich bereit er­ klärt, den Lehrpfad im Rahmen von wöchentlichen Begehungen »in Schuss« zu halten und kleinere wie größere Reparaturen an den Erlebnisstatio­ nen durchzuführen. Große Unterstützung bei der Einrichtung des Naturlehrpfades kommt von der Dortmunder Dr. Gustav Bauckloh-Stiftung, deren Zweck in der Förderung des Tier- und Naturschutzes liegt und die auf Dortmunder Stadtgebiet bereits zahlreiche gemeinnützige Projekte, so auch den bestehenden Naturlehrpfad Alte Körne, mitfinan­ ziert hat. Auch dessen Initiativkreis hat bereits Unterstützung signalisiert und angekündigt, den Ehrenamtlern bei allen Fragen rund um die Betreuung des neuen Naturlehrpfades mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

mit dem Heimatverein Kurl/Husen ein solcher Verein gefunden wurde, sei auch maßgeblich auf das Engagement der lokalen Politik zurück­ zuführen, die sich ebenfalls sehr stark für die Errichtung des Naturlehrpfades eingesetzt und die entsprechenden Kontakte geknüpft habe. „Der Naturlehrpfad ist also ein echtes Gemeinschafts­ produkt, das den Standort Hohenbuschei be­ reichert und noch attraktiver macht“, freut sich Silke Seidel: „Allen an der Realisierung Beteilig­ ten gebührt daher ein herzlicher Dank!“

Was krabbelt denn da? Ein Insektenhotel bietet Unterschlupf und Lebensraum und ist ein Stück Artenschutz – übrigens auch für den eigenen Garten!

„Die Idee zu dem Naturlehrpfad war recht früh geboren“, erklärt Silke Seidel, Geschäftsführerin der Hohenbuschei GmbH & Co. KG. „Bis zur jetzt erfolgenden Umsetzung brauchte es dennoch etwas Zeit, da die Errichtung des Naturlehrpfa­ des und auch die finanzielle Unterstützung durch die Dr. Gustav Bauckloh-Stiftung maß­ geblich daran geknüpft ist, eine gemeinnützige Institution oder einen Verein zu finden, die bzw. der für die Betreuung des Naturlehrpfades ver­ antwortlich zeichnet“, so Silke Seidel weiter. Dass

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Egal, ob Sie Viel- oder Wenigtelefonierer sind: DOKOM21 hat für jeden Bedarf ein individuell passendes Angebot, das um unterschiedliche zubuchbare Optionen erweiterbar ist.

Individuell, umfassend, nah DOKOM21 ist der regionale Telekommunikationsdienstleister für Telefon, Internet und TV, und auch im Mobilfunkbereich bietet das Unternehmen ein breites, individuell anpassbares Angebot und individuelle Beratung an. Der Einsteiger-Tarif »DOKOM21 Mobil basis spe­ zial« richtet sich vor allem an Wenig-Telefonierer, die hauptsächlich erreichbar sein wollen: Sie können kostenlos ins DOKOM21-Mobilfunknetz telefonieren; Gespräche ins DOKOM21-Festnetz

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kosten 5 Cent pro Minute (Gespräche in sons­ tige deutsche Fest- und Mobilfunknetze 15 Cent/­ Minute). Die Grundgebühr liegt bei 2,99 € pro Monat, DOKOM21-Festnetz-Kunden zahlen nur 0,99 €. Für alle, die ihr Handy nach wie vor haupt­

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Datennetze

Kein Call-Center, sondern lokal und nah: Ivonne Schäfer (r.) und Jessica Pilling (l.) sind zwei von insgesamt elf Kunden­ beraterinnen und -beratern am Firmensitz Stadtkrone Ost.

sächlich zum Telefonieren nutzen und allenfalls gelegentlich im Internet surfen, bietet sich der »DOKOM21 Mobil plus-Tarif« für monatlich 6,99 € Grundgebühr an. Damit können Kunden kosten­ los ins DOKOM21-Mobilfunknetz, ins DOKOM21-­ Festnetz und für 50 Minuten in alle deutschen Netze telefonieren. Bis 300 MB Datenvolumen ist mobiles Surfen in UMTS-Bandbreite mög­ lich, danach steht GPRS-Bandbreite zur Verfü­ gung. »DOKOM21 Mobil LTE« ist das Rundum-­ Sorglos-Paket für alle, die günstig telefonieren und surfen wollen: Telefonate ins deutsche Fest­ netz und in alle deutschen Mobilfunknetze sind kostenlos, eine Drosselung des Datenvolumens erfolgt erst bei Erreichen der jeweiligen Daten­ volumengrenze von 1 GB, 3 GB oder 5 GB. Kos­ tenpunkt: in der günstigsten Variante 16,99 € pro Monat. Für alle Tarife sind viele Optionen wie z. B. erweiterte Datenvolumina, weitere Freiminu­ ten oder Frei-SMS zubuchbar. »Internet Pur« als ideale Ergänzung Immer mehr Menschen telefonieren auch zu­ hause ausschließlich über das Handy, benöti­ gen in ihren vier Wänden aber zusätzlich güns­ tiges, schnelles Internet: In diesem Fall ist »In­ ternet Pur« die ideale Ergänzung zum beste­ henden Mobilfunk-Vertrag. Ab 12,40 € umfasst

der Tarif einen DSL-Internetzugang inklusive Datenflatrate ohne Volumenbegrenzung und viele weitere Extras wie ein umfassendes Si­ cherheitspaket mit Virenschutz/Firewall, Spam­ filter und Kindersicherung. Auch hier sind zahl­ reiche Optionen zubuchbar. Umfassende und persönliche Beratung Egal ob Telefonie, Internet oder Mobilfunk: In der DOKOM21-Kundenberatung an der Stock­ holmer Allee 24 oder im DSW21-KundenCenter Petrikirche werden die Kunden kompetent und persönlich beraten. „Unsere Mitarbeiter in der Kundenberatung sind wirklich hier vor Ort und sitzen nicht in einem weit entfernten Call-Cen­ ter am anderen Ende der Republik“, betont Mar­ kus Isenburg, Marketingleiter von DOKOM21: „Endlose Telefon-Warteschleifen gibt es bei uns nicht.“ Für den Kunden bedeutet dies: Feste Ansprechpartner, dokumentierte Beratungsge­ spräche und das gute Gefühl, auch bei kompli­ zierten Rückfragen stets mit »seinem« Kun­ denberater verbunden zu sein. Weitere Infos unter www.dokom21.de, in der Kundenberatung an der Stockholmer Allee 24 und im DSW21-KundenCenter Petrikirche oder telefonisch unter 0800.930-10 50.

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Der Leuchtturm am Hafen Neue Bürogebäude sollen die Speicherstraße aufwerten. Es geht Schlag auf Schlag: Die Stadt hat jetzt die ersten beiden Privatinvestoren für die südliche Speicherstraße an der Angel. Das Dortmunder Medienhaus Lensing hat den Zuschlag für den Umbau des Speichergebäudes 2/2a erhalten. Im gleichen Atemzug errichten das Bauunternehmen Hofschröer GmbH & Co KG aus Lingen mit dem Immobilienentwickler Apodo Bauen + Wohnen am Santa Monika-Anleger ein sechsgeschossiges Bürogebäude. Bei der Vorstellung beider Projekte erinnerte Oberbürgermeister (OB) Ullrich Sierau an die Versuche früherer Jahre, die Speicherstraße in die Zukunft zu führen. Nach langem Hin und Her, so der OB, habe man jetzt das Gefühl, an einem Punkt angekommen zu sein, an dem die Entwicklung nicht mehr zurückgedreht werden könne. Ganz im Gegenteil: Es geht Schlag auf Schlag. In wenigen Jahren wird sich die Spei­

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cherstraße in ein völlig neues Quartier verwan­ delt haben. Der Leuchtturm Mitte 2019 soll Baubeginn sein, kündigte Jörg Borchers, Geschäftsführer von Apodo, an. Ge­ plante Bauzeit: 18 bis 20 Monate. Nach den Plä­ nen des Büros Bräuning Höhne Architekten aus Esslingen entsteht am Santa Monika-Anleger

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Mobilität + Logistik

Stolz präsentieren die Architekten, der Investor, die Hafenleitung und die Stadtspitze den Entwurf für den neuen Medienport.

ein sechsgeschossiges Bürogebäude, das sei­ nem Arbeitstitel »Leuchtturm« alle Ehre macht: Seine transparente Glasfassade wird nachts leuchten. Im Innern stehen 3.300 m² Bruttoge­ schossfläche zur Verfügung – reichlich Raum für Start Up-Unternehmen und Firmen aus dem Digital-Bereich. Der Ankermieter ist bereits gefunden Das Weiterbildungsinstitut Wbi wechselt mit seiner Gründungstocher »garage ruhr« aus dem Hörder Stiftsforum in den »Leuchtturm« am Ha­ fen. Neben einem Zugang vom Sunderweg wird sich das Gebäude auch zur ebenfalls geplanten Hafenpromenade öffnen. Wer dort drüber fla­ niert, gelangt über eine Freitreppe direkt ins erste Obergeschoss, kann es sich dort in einem Restaurant gemütlich machen und die Aussicht genießen. Rund 8 Mio. € wollen die Bauherren in den Leuchtturm investieren. Der Lensing Media Port Das Dortmunder Medienhaus Lensing will dem Speichergebäude 2/2a eine neue Karriere als Heimat für digitale Nutzungen bescheren. Verteilt über eine Fläche von rund 6.000 m², soll das Haus zu einer Ideenschmiede für Digitalagen­ turen und digitale Gründer werden.

Einer der ersten Mieter wird »Ruhr24«, die ge­ meinsame Digital-Tochter der Medienhäuser Lensing und Rubens. „Wir haben das Speicher­ gebäude bereits seit zwei Jahren im Blick“, sagt Verleger Lambert Lensing-Wolff. „Arbeitsplätze am Wasser sind immer sensationell.“ Die Höhe der Investitionen beziffert Lambert Lensing-­Wolff auf einen Betrag zwischen 4 und 12 Mio. € – ab­ hängig von der Ausstattung des Gebäudes und von der Ausführungsplanung, die sich nun an­ schließen muss. Der Entwurf aus dem Dort­ munder Architektenbüro Schamp & Schmalöer sieht vor, den blauen Anbau 2a abzureißen und durch eine viergeschossige Veranstaltungshal­ le zu ersetzen. Mit diesen Projekten gehe die Entwicklung des Hafenquartiers zu einem digitalen, urbanen Gründungs- und Wissensquartier in großen Schritten voran, betont Thomas Westphal, Ge­ schäftsführer der Dortmunder Wirtschaftsför­ derung. Das Ende ist noch lange nicht erreicht: Ende 2018 soll das Nachbar-Gebäude Spei­ cherstraße 10 bis 20 auf den Markt kommen. Die Stadt flankiert das private Engagement mit der Erneuerung der Speicherstraße und der Hafenpromenade, deren Bau 2019 begonnen werden soll.

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Mobilität + Logistik

2017 fand er noch in Berlin statt (siehe Foto), 2019 kommt er nach Dortmund: der evangelische Kirchentag. Veranstalter und DSW21 haben sich bereits auf ein KombiTicket-­ Vertrag verständigt.

Eintrittskarte als Fahrschein Ob BVB-Heimspiel, Juicy Beats oder DEW21-Museumsnacht: Mit dem KombiTicket wird die Eintrittskarte zum Fahrschein für Bus und Bahn – und trägt damit gerade bei Großveranstaltungen dazu bei, dass die An- und Abreise bequem und umweltfreundlich funktioniert. „In der Regel kommen diejenigen Veranstalter auf uns zu, die ein KombiTicket wünschen“, erklärt Torge Gebhardt, der beim DSW21-Marketing für dieses Angebot zuständig ist. „Es funktioniert nach dem Solidarprinzip: Alle, die eine Eintritts­ karte kaufen, zahlen es mit, unabhängig davon, ob sie es nutzen oder nicht.“ Die Einnahmen, die DSW21 durch das KombiTicket erzielt, helfen da­ bei, ein für die Veranstaltung passendes ÖPNV-­ Angebot auf die Beine zu stellen. Das kann be­ deuten, dass wie bei den Konzerten in der »Warsteiner Music Hall« einige zusätzliche Bus­ se eingesetzt werden. Es kann aber auch be­ deuten, dass wie bei den BVB-Heimspielen al­ les im Fuhrpark rollt, was Räder hat. Letzteres wird wohl auch beim 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag im nächsten Jahr der

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Fall sein, der vom 19. bis 23. Juni in Dortmund unter dem Thema »Was für ein Vertrauen« statt­ finden wird. Es wird pro Tag mit über 100.000 Besuchern gerechnet, von denen der überwie­ gende Teil Busse und Bahnen nutzen wird. Die Planungen und Gespräche laufen schon, die KombiTicket-Verhandlungen stehen kurz vor dem Abschluss. Für den Vorstand des Dortmunder Kirchentags Carsten Kranz passt die Partner­ schaft bestens ins Konzept des Kirchentages: „Gern bezeichnen wir uns als die Erfinder des KombiTickets. Seit 1981 konnten wir für jeden Kirchentag eine entsprechende Vereinbarung abschließen, um unseren Besuchern eine um­ weltfreundliche, schnelle und zuverlässige Mo­ bilität in der Kirchentagsstadt zu ermöglichen. Wir freuen uns darauf, dass dies auch in Dort­ mund im kommenden Jahr möglich sein wird.“

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DEW21Kultur

Impressum Herausgeber: Dortmunder Stadtwerke AG (DSW21), Unternehmenskommunikation, Leitung: Bernd Winkelmann

Kulturbeutel

Von DEW21 unterstützte Veranstaltungen Oktober ab 11. Oktober DEW21-Kunstpreis (Ausstellung) Dortmunder U (Leonie-Reygers-Terrasse) Eintritt frei

Redaktion: Britta Heydenbluth (verantwortlich), Sebastian Bickert, Christiane Hinkerohe, Thomas Steffen, Marc Wiegand

November 10. + 11. November Trash up (Upcycling-Festival) Depot (Immermannstr. 29) Eintritt stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest

Layout: Christina Sternal Fotos/Grafiken: Simon Bierwald, Hans Blossey, Christian Boh­ nenkamp, Deutsches Fußballmuseum, DOKOM21, Dortmund Logistik, Walter Fischer, Fotolia, Gisbert Gerhard, Highlights der Physik/ Offer, Martin Kirchner, Jochen Linz, Jörg Schimmel, Hans-Jürgen Landes/ Dortmund Airport, Harald Opel, Frauke Schumann, Rupert Truman, Carl van der Walle

Nähere Informationen und weitere Termine finden Sie unter www.dew21kultur.de

Der DEW21-Kunstpreis hat sich als feste Größe in der Kunstszene etabliert.

Meine Tante ist Stadtwerkerin Zusammen mit dem Carlsen-Verlag hat DSW21 die Kinderbuch-App »Meine Tante ist Stadtwerkerin« herausgebracht. Die kostenlose App (Android, iOS) hat Origi­ nal-Geräusche vom PHOENIX See, Flugha­ fen, der Stadtkrone Ost und viele lustige Animationen im Bilderbuch. Den Text zum Buch liest entweder Schauspielerin Andrea Dewell – oder man kann auch seine eigene Stimme nutzen sowie völlig andere Texte aufsprechen. Natürlich fehlen auch das Pi­ xi-Rätsel und -Puzzle nicht. Das von der Conny-Illustratorin gemalte Bilderbuch führt einmal durch die Stadt und wir erle­ ben, wie diese sich in den letzten Jahren doch auch verändert hat.

Druck: Lensing Druck GmbH & Co. KG, Feldbachacker 16, 44149 Dortmund Verteilung: ORA mbH & Co. KG Service-Hotline ORA: 0231.56 22 96-24 montags bis donnerstags 9-17 Uhr freitags 9-16 Uhr Höhe der Auflage: 290.000 Internet: www.einundzwanzig.de Redaktion: DSW21, Unternehmenskommunikation, Deggingstraße 40, 44141 Dortmund, Telefon: 955-00

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