Jahrgang 64 · Nummer 32 Ausgabe Nord · 10. August 2019
Neueste Nachrichten aus den Städten Unterschleißheim und Garching sowie den Gemeinden Oberschleißheim, Haimhausen, Eching und Neufahrn Landkreis-Anzeiger GmbH · Einsteinstr. 4 · 85716 Unterschleißheim/Lohhof · Anzeigenannahme: Tel. (0 89) 3218 40-0 · Fax (0 89) 3171176 · 64. Jahrgang Nr. 32 · 10.08.2019 Verbreitet im nördlichen Landkreis München, im südlichen Landkreis Freising und im östlichen Landkreis Dachau · Gesamtauflage 36 000 · Erscheint wöchentlich
CSU Unterschleißheim
Gute Geschäfte und gute Gespräche beim CSU Flohmarkt am Volksfestplatz Auch im Jahr 2019 erfreut sich unser Großer Flohmarkt auf dem Volksfestplatz ungebrochen hoher Beliebtheit, so kamen über 100 Aussteller und etliche hundert Besucher. Das Wetter meinte es fast zu gut, die Temperaturen waren bereits gegen halb 11 über 30 Grad. Trotzdem lädt der große Flohmarkt förmlich zu einem Spaziergang ein, und so sah man schon kurz nach Eröffnung die ersten Unterschleiß-
heimer mit ihrer Beute vom Volksfestplatz nach Hause gehen. Bereits um 7 Uhr war die Nachfrage nach Kaffee und selbstgebackenen Kuchen sehr hoch. Es wurde sehr schnell sehr warm auf dem Platz. Ab halb 11 wurde der Grill befeuert und die Aussteller und Gäste konnten sich die „3 in der Semmel“ von der Metzgerei Reichlmayr und der Bäckerei CaBaLou schmecken lassen. Trotz der hohen Temperatu-
im Gepäck hatte. Diese Auswahl an Hits begeisterte viele unserer Besucher. Für seine kleinen Fans hatte Gisela wie immer die wunderbaren Lebkuchenherzen von „Zuckersucht“ parat. Unser Flohmarkt eröffnete dieses Jahr unsere Veranstaltungsreihe „Sommerdialog“. Neben dem Einkaufsbummel gab es reichlich GeleFortsetzung auf Seite 2
Robert-Bosch-Str. 1, 85716 Unterschleißheim Tel.: 089-38869-300
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LANDKREIS-ANZEIGER
Fortsetzung von Seite 1 Lohhofer Anzeiger
INHALT SPD Unterschleißheim-Lohhof SPD Sommerfest oder: „So a Glück“ Seite 5 Stadt Unterschleißheim Seite 6 Schleißheimer Bilderbogen Seite 11 Erste-Hilfe-Ausrüstung im Wert von 4.330 Euro von der Raiffeisenbank MünchenNord eG für die Mittelschule Unterschleißheim Seite 13 Was will Bürgermeister Christoph Böck und die SPD Unterschleißheim Seite 15 Gautschfeier: Gesellentaufe für neun Azubis Traditionspflege bei der Schreiner Group in Oberschleißheim Seite 18 Garching
Samstag, 10. August 2019
AKTUELLES
Seite 19
Eching und Neufahrn Seite 24 Kirchentermine
Seite 26
Haimhausen
Seite 28
Kleinanzeigen
Seite 29
Sport
Seite 38
IMPRESSUM Landkreis-Anzeiger GmbH Einsteinstraße 4 85716 Unterschleißheim-Lohhof Telefon 0 89/32 18 40-0 Telefax 0 89/317 1176 info@landkreis-anzeiger.de Druck: Mayer & Söhne Druckund Mediengruppe GmbH & Co. KG, Oberbernbacher Weg 7, 86551 Aichach Zurzeit ist Preisliste Nr. 67 gültig. Alle mit Namen gezeichneten Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und erscheinen ausschließlich unter dessen Verantwortung. Für alle übrigen Artikel ist im Sinne des Pressegesetzes Herr Peter Zimmermann, Einsteinstr. 4, 85716 Unterschleißheim, verantwortlich. – Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Berichte übernimmt der Verlag keine Gewähr, es erfolgt keine Rücksendung. © für Texte und von uns gestaltete Anzeigen beim Verlag. Nachdruck, Vervielfältigung und elektronische Speicherung, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Gedruckt auf 100% Recyclingpapier. UNABHÄNGIG – ÜBERPARTEILICH
Gute Geschäfte und gute Gespräche beim CSU Flohmarkt am Volksfestplatz genheit, über politische Themen zu sprechen, sei es die aktuelle politische Gesamtsituation oder aber auch die mannigfaltigen Ortsthemen – die Stadträte und Ortsverbandsvertreter hatten immer ein offenes Ohr und es gab phasenweise sehr intensive Gespräche. Altbürgermeister Rolf Zeitler kam mit seiner Frau Monika auch auf einen Kaffee vorbei, er war neben unserem 2. Bürgermeister Stefan Krimmer natürlich der gefragteste Gesprächspartner zu den verschiedenen Themen der Ortspolitik. Ansonsten verlief der Flohmarkt friedlich, harmonisch und die gute Organisation zeigte sich auch darin, dass jeder Aussteller jederzeit mit dem Auto den Platz verlassen konnte. Ein herzlicher Dank geht an unser ehrenamtliches Helferteam: Stefan Götz, Ludwig Pettinger, Ludwig Geier, Björn und Marie Kowoll, Siegfried Albert, Anette Fritsch, Evi Götz, Johanna Krimmer, Renate Seeberger und Ali-Reza Mayer als Grillmeister. Hauptorganisator war wie im Vorjahr Axel Mulfinger. Wir freuen uns, dass die Unterschleißheimer
den Flohmarkt so gut annehmen und bedanken uns bei allen Ausstellern und Gästen, wär schön, wenn Sie nächstes mal wieder dabei sind. Julia Pettinger, Ortsvorstandsmitglied CSU Unterschleißheim
Die große Helfertruppe (die Frühschicht war hier schon zu Hause) machte den Flohmarkt zu einem großen Erfolg. Foto: DJ Woiferl
Verkehrsentwicklungsplan Oberschleißheim gestartet Ende Juli ist der Verkehrsentwicklungsplan Oberschleißheim auch für die Öffentlichkeit mit einer Auftaktveranstaltung im Bürgersaal Oberschleißheim gestartet. Rund 60 Teilnehmer(innen) erhielten von Ulrich Glöckl vom Büro Schlothauer & Wauer Informationen über den Ablauf und die Aufgaben einer zeitgemäßen Verkehrsentwicklungsplanung. Zudem wurde auf die Rahmenbedingungen der Verkehrsentwicklung in Oberschleißheim eingegangen. Mit dem weiterhin zu erwartenden Bevölkerungs- und Arbeitsplatzwachstum im Großraum München sind weitere Zunahmen der Auslastung aller Verkehrsmittel verbunden. Marianne Pfaffinger von Green City stellte den Beteiligungsprozess mit den drei Planungswerkstätten im Herbst vor. Die Planungswerkstätten finden an den Terminen 26. September, 23. Oktober und 28. November statt und haben eine feste Besetzung: 25 Plätze wurden aus der Bürgerschaft ausgelost, 25 Plätze wurden an interessierte Bürger, die sich beworben haben, vergeben. Die Abschlussveranstaltung mit Präsentation der Ergebnisse für alle Bürger findet am 30. Januar 2020 statt. Sibel Aydogdu und Benedikt Bracher, ebenfalls von Schlothauer & Wauer, stellten erste Erkenntnisse aus der Analyse der Bestandssituation im motorisierten Individualverkehr (MIV), Radverkehr, öffentlichen Verkehr (S-Bahn- und Bus-
Verkehre) sowie auch weiterer Mobilitätsdienstleistungen vor. Die in diesem Zusammenhang durchführten Verkehrsund Parkraumerhebungen wurden in ihrer Methodik erläutert und beispielhafte Ergebnisse aufgezeigt. Weiterhin stellte Benedikt Bracher den ersten Entwurf des Verkehrsmodells von Oberschleißheim vor, welches als wichtiges Werkzeug für die zukünftige Verkehrsplanung im MIV dienen wird. Verständnisfragen wurden im Plenum beantwortet. Die rege Teilnahme setzte sich in die interaktive Phase des Abends fort. An vier Stationen wurden die Sichtweisen der Bürgerinnen und Bürger aufgenommen und wenn möglich anhand von Fähnchen auf einer Karte verortet. Hierbei wurden Problemstellen und Verbesserungsvorschläge zu folgenden Schwerpunktthemen gesammelt: MIV (motorisierter Individualverkehr, inkl. ruhender Verkehr); Fußgänger und Radfahrer; öffentlicher Verkehr; Intermodalität und sonstige Mobilitätsdienstleistungen (z. B. Sharing). 109 kommentierte Fähnchen wurden gesteckt – ein beachtliches Ergebnis. Den Expertinnen und Experten dienen diese subjektiven Wahrnehmungen und Vorschläge der Menschen, die in Oberschleißheim tagtäglich unterwegs sind, als wichtige Ergänzung zu ihren bisher gesammelten Daten. Gemeinde Oberschleißheim
Liebe Leserinnen und Leser, an folgenden Stellen liegt der Landkreis Anzeiger in Unterschleißheim für Sie aus: Agip Tankstelle – Bezirksstraße 29 Allguth Tankstelle – Dieselstraße 4 Bunny’s Süßwaren IAZ CabaLou Café – Siedlerstraße 31 Druck & Verlag Zimmermann – Einsteinstraße 4 Gasthof Alter Wirt – Hauptstraße 36 Infinity Hotel – Andreas-Danzer-Weg 1 Metzgerei Reichlmayr – Lindenstraße 19 Orterer Getränkemarkt – Landshuter Straße 18 Victor’s Residenz-Hotel – Keplerstraße 14 Um die Verteilung des Landkreis Anzeigers ständig zu gewährleisten, bitten wir Sie um Ihre Mithilfe. Bei Problemen wenden Sie sich bitte per Mail an: vertrieb@zpvs.de oder per Telefon 0 89/41 11 48 11 01
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Samstag, 10. August 2019
AKTUELLES
LANDKREIS-ANZEIGER
Aus dem Stadtrat von Unterschleißheim
Grüne Fraktion beantragt Klimaoffensive
Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen möchte mit ihrem Antrag „Start einer Klimaoffensive“ konkrete Maßnahmen beschließen lassen, um den Klimaschutz in Unterschleißheim zu beschleunigen. Die Beschlussfassung soll ein Signal und ein Impuls sein. Ein Signal auch und gerade an die jungen Menschen in Unterschleißheim, dass dieses Thema, das die Jugend sehr bewegt, hier angekommen ist. Seitens der Politik und der Verwaltung soll dieser Beschluss zudem ein Signal der Bereitschaft sein, das Tempo im Klimaschutz zu beschleunigen. Klimaschutz ist ein Thema, das aber nicht nur Politik und Verwaltung angeht, sondern zu dem wir alle beitragen müssen. Wir
wollen, dass mindestens folgende Maßnahmen eingeleitet werden: Die Stadt Unterschleißheim erkennt die Eindämmung des Klimawandels und seiner schwerwiegenden Folgen als Aufgabe von höchster Priorität an und handelt in seinem Einflussbereich danach. Die Stadt Unterschleißheim wird die Auswirkungen auf das Klima sowie die ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Nach-
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Bezirksstr. 38 neben Body Street • Lohhof haltigkeit bei allen Entscheidungen berücksichtigen und wenn immer möglich jene Entscheidungen prioritär behandeln, welche den Klimawandel oder dessen Folgen abschwächen. Dazu soll in allen Vorlagen analog zu den „Finanziellen Auswirkungen“ eine Stellungnahme zu den
Rewe zieht in den Business Campus München : Unterschleißheim
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erkennbaren „Auswirkungen auf Klima und Umwelt“ enthalten sein. Aktualisierung des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts (2011), Darstellung des Stands der Umsetzung des Maßnahmenplans und Vorlage eines Handlungsplans „Klimaoffensive“. Unterschleißheim soll bis 2035 klimaneutral werden, u. a. durch Prüfung folgender Vorschläge: Klimaneutrale Energieversorgung von Neubauten, z. B. Michael-Ende-Grundschule, Esso-Gelände, Kindertageseinrichtungen, Erzeugung der Fernwärme der GTU spätestens ab 2035 ausschließlich aus regenerativen Quellen, Solarzellenpflicht für Neubauten, stärkere Förderung der Schaffung alternativer und attraktiver ÖPNV-Konzepte (Seilbahn, Expressbus, schneller geförderter Radverkehr), Umrüstung des Fuhrparks auf klimafreundliche Mobilität, favorisiert mit der Bahn oder dem Fahrrad durchgeführte Dienstreisen städtischer Mitarbeiter(innen), klimaneutrale kommunale Beschaffung, proaktive Reduzierung von Plastikverpackung, Entwicklung einer „no waste“-Strategie, „Aufforstung“ / Nachverdichtung von freien Flächen mit Bäumen im Stadtgebiet. Brigitte Huber, Dritte Bürgermeisterin Lissy Meyer, Stadträtin Jürgen Radtke, Fraktionsvorsitzender
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Vollsortiment-Supermarkt wird erster Mieter für den 3. Bauabschnitt PR-Anzeige
Der Business Campus München : Unterschleißheim treibt die Entwicklung seines multifunktionalen Büro- und Dienstleistungsparks weiter konsequent voran. Mit dem Einzug eines Rewe-Supermarkts wird ein weiterer sehr wichtiger Meilenstein für die künftige Infrastruktur im Park gesetzt. Schon vor Baubeginn des 3. Bauabschnitts des Business Campus München : Unterschleißheim steht der erste Mieter des geplanten Gebäudes mit 28.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche damit fest. Idealer Vollversorger im Business Campus: Mit einer Verkaufsfläche von 1.800 Quadratmetern wird der Rewe-Supermarkt mit seinem deutlichen Fokus auf Frischesortimente, regionale Produkte und Convenience der ideale Vollversorger im Business Campus München : Unterschließheim. Frische Wurst und Fleischwaren werden an der Bedientheke im Markt von der Traditionsmetzgerei Vinzenzmurr angeboten. An der Backstation im Markt erhält der Kunde den ganzen Tag über frisches Brot und Backwaren. Ergänzt wird dieses Angebot durch einen regionalen Handwerksbäcker im Vorkassenbereich. Durch innovative technische Ausrüstung leistet der neue Markt auch einen nachhaltigen ökologischen Beitrag. So werden beispielsweise die Tiefkühl- und Frischeabteilungen mit energieeffizienter Technik ausgestattet. Um einen unnötigen Kälteaustritt zu vermeiden, werden die Kühlmöbel mit verglasten Türen versehen. Ein energiesparendes Beleuchtungskonzept und der Einsatz von Grünstrom runden das ressourcenschonende Konzept des neuen Supermarktes ab. Für einen schnellen und bequemen Einkauf im zentrumsnahen Rewe-Markt werden auch 116 ebenerdige Parkplätze für 90 Minuten kostenlos zur Verfügung stehen. Optimale Infrastruktur für Mieter: Der Markt befindet sich im Erdgeschoss des neuen Gebäudes. Die restlichen Flächen des Gebäudes sind für Büro, Dienstleistung und Forschung & Entwicklung vorgesehen. Der Baubeginn des Gebäudes, das nur fünf Gehminuten vom S-Bahnhof Unterschleißheim entfernt liegen wird, ist für Herbst 2019 geplant. Das Business Campus Management rechnet mit einer zweijährigen Bauzeit. Mit dem neuen Rewe-Supermarkt stehen den Mietern des Business Campus zusammen mit dem Betriebsrestaurant Freiraum, dem Ärztehaus, dem Konferenzzentrum und der KITA JOKI alle notwendigen Infrastruktureinheiten zur Verfügung. Business Campus Management GmbH
Ihr plant Eure Hochzeit, Euren Geburtstag, eine Firmenoder Weihnachtsfeier und wollt die Beste musikalische Umrahmung für Euer Fest, dann ruft uns einfach an. Gerne könnt Ihr aber auch mit uns zusammen feiern. Eine tolle Gelegenheit dazu ist zum Beispiel die MALLORCA-PARTY am Sa., 17.08.2019 ab 20 Uhr oder der WIESN-WARMUP am Sa., 14.09.2019 ab 19 Uhr im „KIRR ROYAL“ in der Rosenheimer Str. 30 in München. Und wenn Ihr es etwas ruhiger wollt, dann kommt am letzten Montag jeden Monats ab 18 Uhr ins „H FÜNF“ in die Fünf Höfe zur Veranstaltung „meet and chill ft. djwoiferl“ in München. www.MUC.DJ, info@DJWOIFERL.de Telefon 089-5460000
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AKTUELLES
Samstag, 10. August 2019
KOMMENTAR
Thema Bürgerbeteiligung Das sind die Fakten: Bisher haben sich höchstens 400 Bürger(innen) aus Unterschleißheim am Bürgerdialog über die Neue Stadtmitte aktiv beteiligt. Das sind, nimmt man alle Personen unter 18 Jahren heraus, keine 2 % der erwachsenen Bevölkerung. Wenn das ZDF sein monatliches Politbarometer („Wenn an diesem Sonntag Bundestagswahl wäre usw.“) veröffentlicht, werden die Zahlen mittels einer repräsentativen Stichprobe ermittelt, die nach wissenschaftlichen und genau festgelegten Kriterien durchgeführt wird. Es kommen auch in der Rubrik „keine Meinung“ all diejenigen quasi zu Wort, denen das angesprochene Thema egal ist oder die zu wenig darüber wissen, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Von einer repräsentativen Stichprobe, die Rückschlüsse über die wirkliche Stimmung der Bevölkerung Unterschleißheims zulässt, kann also bei uns keine Rede sein, zumal bei einem derartigen Vorgehen Manipulationen nicht ausgeschlossen werden können. Allerdings ist unbestritten, dass auch
Meinungen, Befürchtungen und Vorbehalte gegen ein bestimmtes Projekt zu berücksichtigen sind und in die Entscheidungsfindung einfließen müssen, egal, wie hoch der Prozentsatz der dafür oder dagegen abgegebenen Stimmen ist. Es stellt sich dann nur die Frage nach der Gewichtung und ob diejenigen, die sich am lautesten äußern, wirklich ein Mandat beanspruchen können, für die Mehrheit der Bevölkerung zu sprechen und die Zukunft der Stadt im Fokus haben oder in erster Linie ihre eigenen Interessen.
Ich habe während meines Psychologie-Studiums zwei Pflicht-Semester Statistik absolviert und über 25 Jahre in der qualitativen Marktforschung gearbeitet – da kenne ich mich aus. Wenig Ahnung außer: „gefällt mir / gefällt mir nicht“ oder „finde ich vernünftig, innovativ, wünsche ich mir persönlich etc.“ habe ich von
Schleißheimer Spezialitäten präsentiert Auch beim Open Air „Barock and Fire” im Schleißheimer Schlosspark konnten sich wieder die Schleißheimer Spezialitäten, das Bier von „Remonte Bräu Schleißheim“ und die edlen „Schleißheimer Schlossbrände“ präsentieren. Hofgartenbetriebsleiter Alexander Bauer ermöglichte während der Pause einen sonst nicht möglichen Einblick in den historischen Lagerkeller unter dem Neuen Schloss, in dem die edlen Schlossbrände, bis zu 5 Jahre ausreifen.
Foto: Schlösserverwaltung
Am Stand an der Oberfläche konnte man die Brände probieren und natürlich auch, wie das neue/alte Schleißheimer Bier gleich nebenan erwerben.
Tatkräftige Unterstützung bekam Alexander Bauer dabei von seinen Mitarbeitern Sabine Behrens, Matthias Richter und der jungen „Freiin von Wogenrain“, die extra aus dem 18. Jahrhundert angereist war. Alexander Bauer
Redaktionsschluss ist am Montag, 12.8.2019, um 18 Uhr
Architektur, Städteplanung, Verkehrsführung usw.! Deswegen verlasse ich mich da auf das Wissen und die Erfahrung der Architektur- und Stadtplaner-Büros, die ja nicht ins Blaue agiert haben, sondern von uns, also Unterschleißheims Verwaltung, den Baureferenten der Fraktionen und den beiden Eigentümern im Auslobungstext die Bedingungen für ihre Entwürfe erhalten hatten. Warten wir doch jetzt die neuen, überarbeiteten Ergebnisse ab und entscheiden dann, was für die Zukunft Unterschleißheims und der Menschen, die hier wohnen und wohnen werden nach menschlichem Ermessen das Beste sein sollte. Die Zusicherung von Bürgermeister Christoph Böck, in puncto Höhenbegrenzung für die Stadtmitte den Bürgerentscheid von 2012 (50 Meter) zu respektieren, hat hoffentlich die Situation etwas beruhigt. Die Entwicklung der Neuen Stadtmitte ist meiner Meinung nach für uns alle zu wichtig und einschneidend für viele Jahre, als dass wir sie zum Spielball des Wahlkampfes machen dürfen. Antje Kolbe, SPD Stadträtin seit 2013 und seit 23 Jahren in Unterschleißheim lebend
DIE POLIZEI INFORMIERT
Betriebserlaubnis von E-Scootern prüfen Am Montagabend befuhr ein 13-Jähriger mit einem E-Scooter die Mittenheimer Straße in Oberschleißheim. Da an dem E-Scooter das benötigte Versicherungskennzeichen nicht angebracht war, wurde der 13-Jährige kontrolliert. Dabei stellten die Polizeibeamten fest, dass für den E-Scooter die benötigte Betriebserlaubnis nicht vorhanden war. Eine weitere Recherche ergab, dass der E-Scooter bis zu 30 km/h schnell fährt, somit ein führerscheinpflichtiges Kraftfahrzeug darstellt, das aufgrund der Beschaffenheit in Deutschland generell keine Erlaubnis bekommen hätte. Der junge Fahrer beging somit ein Vergehen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und ohne Versicherungsschutz sowie verschiedene Ordnungswidrigkeiten nach der Straßenverkehrsordnung. Da der junge Fahrer allerdings noch unter 14 ist, werden seine Eltern angezeigt, weil sie es zuließen, dass er mit dem Roller auf öffentlichem Verkehrsgrund fuhr. Die Polizei weist darauf hin, dass derzeit aufgrund der jetzt möglichen Zulassung von E-Scootern in hiesigen Verkaufsgeschäften auch Modelle angeboten werden, die aufgrund der Beschaffenheit keine Betriebserlaubnis in Deutschland für den Straßenverkehr haben oder erhalten können. Thomas Köglmeier, stellvertr. Dienststellenleiter
Samstag, 10. August 2019
AKTUELLES
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SPD Unterschleißheim-Lohhof
SPD Sommerfest oder: „So a Glück“ Tagelang hatte ein Hitzerekord den anderen gejagt und ausgerechnet am Samstag, dem ersten Tag der Ferien, unserem Sommerfest Termin war Regen angesagt! Morgens kam schon der erste kurze Duscherer und nicht nur Kathi Bednarek, die Organisatorin, sondern auch alle anderen Helfer(innen) blickten sorgenvoll zum Himmel. Hüpfburg, Stromkabel und Regen vertragen sich einfach nicht und der Gedanke, die Kinder indoor beschäftigen zu müssen, war auch nicht gerade prickelnd. Und überhaupt, wer würde sich bei schlechtem Wetter auf den Weg machen, wer würde die vielen gespendeten Kuchen verputzen, wer würde sich über Herrn Walters Live-Musik freuen, wer das von Bürgermeister Christoph Böck gespendete Fassl Freibier leeren? Fragen über Fragen … Dann heiterten die Wolken und die Mienen aber wieder auf, pünktlich um 14.00 Uhr wurde mit dem Aufbau begonnen und um Drei sollte es losgehen. Los ging es aber zunächst mit dicken, schwarzen Wolken, die sich immer bedrohlicher über dem Biergarten der Parkgaststätte und den schönen Bäumen auftürmten, einige Tropfen waren zu spüren oder doch nur Einbildung?? „Bitte, bitte lieber Wettergott, hab ein Einsehen!“ Offensichtlich haben die Stoßgebete etwas genützt, denn das aufziehende Unwetter zog um Unterschleißheim herum und regnete sich über den Norden Münchens ab – so a Glück für uns! Die Hüpfburg konnte bis zum Abend in Betrieb bleiben, Bürgermeister Christoph Böck zapfte unter den Augen seiner Ehefrau Petra gekonnt an und Antje Kolbe, die stellv. SPD Ortsvereinsvorsitzende begrüßte neben der stellv. Landrätin Annette Gannsmüller-Maluche auch fast alle SPD Fraktionskollegen(innen), vor allem aber viele „Festgäste“. Die beiden Künstlerinnen Sophia und Erika Past, unsere erfahrenen Kinder Schminkerinnen waren restlos ausgebucht, die lieben Kleinen verwandelt in Elfen, Schmetterlinge oder Astronauten, die Musik und auch das leckere Kuchenbuffet (von A-Z: Aprikosenkuchen über Sahnetorte bis Zwetschgendatschi) fanden allgemeinen Anklang – kurz, es war wieder ein wunderschönes Familienfest für Groß und Klein, für Jung und Alt. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten! Kleiner Nachschlag: Spät in der Nacht öffnete der Himmel dann doch heftig seine Schleusen, aber da lagen alle inklusive Hüpfburg trocken in ihren Betten ... Antje Kolbe für die SPD Unterschleißheim-Lohhof
Nachruf Johann Hintermüller Am 6. August ist Johann Hintermüller, Träger der Ehrenmedaille in Silber der Stadt Unterschleißheim, von uns gegangen. 2012 wurde ihm diese Auszeichnung verliehen. Beinahe 60 Jahre war Johann Hintermüller Mitglied der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) in Unterschleißheim. Über viele Jahre wirkte er als Vorsitzender. In Erinnerung bleibt sein Einsatz für das Projekt „Sonntag feiern“, das sich gegen die Sonntagsöffnung der Läden aussprach. Auch als Orgsnisator von vielen Veranstaltungen bereicherte er Unterschleißheim, u. a. verschiedene Infoveranstaltungen zu gesellschaftspolitischen Themen. Ein sehr persönliches Anliegen waren ihm die für einen breiten Interessentenkreis organisierten Wallfahrten. Noch bis ins hohe Alter setzte er sein Wirken im sozialen Bereich fort, erstellte Präsentationen, hielt Momente fotografisch fest und unterstützte nach Kräften. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, der wir viel Kraft bei der Bewältigung dieses Verlustes wünschen. Wir werden Johann Hintermüller in bester Erinnerung behalten. Stefan Krimmer, 2. Bürgermeister
Die nächste Ausgabe erscheint am 17. 8.2019
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STADT UNTERSCHLEISSHEIM
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Rathaus Bitte Regeln im Verkehr beachten
Die Stadt Unterschleißheim bittet um Rücksichtnahme Immer wieder melden sich Bürgerinnen und Bürger zu Wort, die sich über das Verhalten ihrer Mitmenschen im Straßenverkehr beschweren. Die Stadt bittet daher um Rücksichtnahme und Fairness aller Verkehrsteilnehmer. Bitte fahren Sie nicht schneller als erlaubt! Insbesondere an Schulen und in Wohngebieten gilt in der Regel eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern. Dies ist notwendig, da sich hier Kinder aufhalten, die plötzlich auf die Straße laufen können, ohne vorher nach rechts oder links zu schauen. Ihr Verhalten kann Unfälle verhindern und Lebensgefahren verhindern. Bitte parken Sie rücksichtsvoll! Die Fuß- und Radfahrwege sind nicht zum Abstellen von Pkws gedacht. Die Parksituation in Unterschleißheim liegt im Vergleich zu anderen Orten insgesamt relativ günstig. Bitte nutzen Sie die vorgesehenen Parkmöglichkeiten und nehmen Sie auch ein paar Meter Fußweg in Kauf. Ein Zuparken der Straße in zweiter Reihe ohne die erforderliche Fahrbahnrestbreite zu gewährleisten, behindert zudem den Gegenverkehr oder die Durchfahrt von Bussen. So passiert es zum Beispiel im Neuhofweg in Hollern Nord, dass es des Öfteren zu Behinderungen des Durchgangsverkehrs aller Verkehrsteilnehmer kommt. Ihr Verhalten trägt zum Gelingen des Verkehrsflusses bei. Bitte schützen Sie schwächere Verkehrsteilnehmer! Bitte halten Sie als Autofahrer den Mindestabstand von 1,5 Metern beim Überholen von Radfahrern ein. Öffnen Sie nie die Beifahrertür, ohne nach hinten geschaut zu haben, damit Sie keine Radfahrer übersehen. Seien Sie Kavalier im Straßenverkehr.
Samstag, 10. August 2019
Beschlossen wurde die Errichtung eines Gefahrstofflagers, um dort Gasund Sauerstoffflaschen sowie Treibstoff zu lagern. Weiterhin soll ein neues Notstromaggregat mit höherer Leistung angeschafft werden. In der Fahrzeughalle entstehen Parkplätze für First-Responder-Fahrzeuge. Darüber hinaus wird ein sogenannter Schwarz-Weiß-Bereich geschaffen, um Kontaminationen durch verunreinigtes Material der Feuerwehr nach Einsätzen zu vermeiden. Es wird also einen Schwarz-Bereich (Schmutz) und einen Weiß-Bereich (sauber) geben. Außerdem werden zusätzliche Arbeitsplätze sowie ein Archiv eingerichtet. Die Gebäudetechnik wird erneuert. Da das Feuerwehrgebäude auch als Wahllokal und für Veranstaltungen verwendet wird, ist auch ein barrierefreier Ausbau sinnvoll. Entsprechend wird auch der Saal im Obergeschoss, der auch als Versammlungsstätte genutzt wird, den Anforderungen entsprechend ausgebaut. Der Kostenschätzung zufolge werden sich die Kosten für das Projekt insgesamt auf ca. 13,5 Mio. EUR belaufen. Hierbei wird allerdings noch geprüft, ob sich aus einer Reduzierung der geplanten Sanitäranlagen etwaige Einsparungen ergeben können. Während der Baumaßnahmen wird ein beheizbares Zelt für die Einsatzfahrzeuge bereitgestellt. Damit ist die Einsatzbereitschaft jederzeit uneingeschränkt sichergestellt.
Helfern helfen helfen!
Ehrenamtsbörse der Stadt Unterschleißheim Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, aber nicht weiß, wo zur Zeit Hilfe benötigt wird, sollte unbedingt die Ehrenamtsbörse auf der Homepage der Stadt Unterschleißheim unter der Kategorie „Familie & Soziales & Bildung“ aufsuchen. Dort finden ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aktuelle Stellen von ganz verschiedenen Vereinen sowie gemeinnützigen Einrichtungen und können direkt mit diesen in Kontakt treten. Soziale, kulturelle und andere Organisationen können ihre offenen Stellen einfach und kostenlos in die Stellenbörse für Ehrenamtliche einstellen. Die Ehrenamtsbörse, die durch einen Vorschlag des Bürgerhaushaltes entstanden ist, eröffnet für gemeinnützige Einrichtungen die Möglichkeit, Helferinnen und Helfer zu finden, und für diese wiederum die Gelegenheit, sich ganz nach ihren Neigungen und Eignungen ehrenamtlich zu engagieren. So bringt die Stellenbörse für Ehrenamtliche Unterschleißheim näher zusammen. Finden auch Sie die perfekte Möglichkeit sich zu engagieren unter: www.unterschleissheim.de/ familie-soziales-bildung/ehrenamtsboerse.
Freiwillige Feuerwehr Unterschleißheim
Umbau und Erweiterung des Feuerwehrhauses Das Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Unterschleißheim entspricht nicht mehr den aktuellen Standards. Der Stadtrat hat daher für einen umfangreichen Maßnahmenkatalog gestimmt, um das Feuerwehrhaus den künftigen Anforderungen anzupassen.
Ausbau der Fernwärme am Münchner Ring – nächster Bauabschnitt
Hauptstraße wieder frei/Vollsperrung Einmündung Ringhofferstraße Die Fernwärme aus der Geothermie Unterschleißheim ist eine umweltfreundliche Form der Wärmeenergieversorgung. Die Arbeiten zur Verlegung der Fernwärmeleitungen im Münchner Ring schreiten planmäßig
Samstag, 10. August 2019
STADT UNTERSCHLEISSHEIM
voran. Beim nun anstehenden Bauabschnitt kommt es zu Änderungen bei der Verkehrsführung. Gemäß aktueller Planung ist die Hauptstraße wieder frei für Autos und Radfahrer ab 13. August 2019. Gleichzeitig ist die alte Hauptstraße in beide Richtungen von und nach Oberschleißheim wieder für Radfahrer und Fußgänger freigegeben. Für Radfahrer und Fußgänger ist für die Überquerung des Münchner Rings eine Beschilderung eingerichtet worden. Für die weiteren Arbeiten ist jedoch die Vollsperrung Ringhofferstraße/ Einmündung Münchner Ring für Kfz für eine Dauer von circa 5 Wochen notwendig. Die Arbeiten werden etwa bis Mitte/Ende September andauern. Die Stadt Unterschleißheim und GTU AG bitten um Ihr Verständnis für eine umweltnützliche Maßnahme.
Wie geht eigentlich …
Glasrecycling richtig? Jede und jeder von uns stand wohl schon einmal mit seinen gesammelten Glasgefäßen vor den Glascontainern und hat versucht, durch deren richtige Entsorgung einen Beitrag zum Recycling zu leisten. Gut so, denn heute besteht jede Glasverpackung durchschnittlich aus mindestens 60 Prozent Recyclingglas. Doch ab und zu steht man vor Fragen: Ist das Braunglas oder Grünglas? Dürfen die dicken zweiwandigen Gläser hier eingeworfen werden? Oder: Kann man Keramik hier auch entsorgen? Um das Altglas wieder verwenden zu können, muss es richtig entsorgt werden. Darum hat es sich die Initiative „Der Glasrecycler“ zur Aufgabe gemacht, Verbraucheraufklärung zu diesem Thema zu betreiben. Unter www.was-passt-ins-altglas.de gibt sie Tipps zum richtigen Glasrecycling und wartet mit Quizzen und Informationsmaterial zu dem Thema auf. Wichtig ist, dass nur Glasverpackungen für Lebensmittel, Kosmetik oder Pharmazie in den Altglascontainer gehören und vorher ausgeleert werden sollten. Ein Ausspülen ist nicht nötig. Die Deckel der Gläser sollten in die gelbe Tonne geworfen werden. Wer braune und grüne Gläser schlecht unterscheiden kann, ist einem einfachen Problem auf der Spur. Denn die Farben müssen so genau wie möglich einsortiert werden, damit aus den Scherben wieder die entsprechende Farbe hergestellt werden kann. Schwer zuordenbare Farben oder gar andersfarbige Flaschen können in den grünen Glascontainer geworfen werden, da die grüne Farbe mehr Fehlfarben verträgt als andere. Trink- oder Fenstergläser haben in den Altglascontainern jedoch nichts verloren. Genauso wie Porzellan, Keramik, Steingut, Weihnachtsschmuck, Cerankochfelder oder Spiegel stören sie den Recyclingprozess. Eine Verarbeitung dieser Stoffe kann zu Einschlüssen und damit zur Instabilität der Gläser führen. Auch Energiesparlampen und andere Leuchtmittel gehören nicht in den Altglascontainer, sondern je nach Fabrikat in den Rest- oder Sondermüll. Darüber hinaus kann man sich an einer einfachen Regel orientieren: Materialien, die Sie für Ihre Lebensmittel, Ihre Kosmetik oder Ihre medizinischen Produkte nicht verwenden würden, sollten Sie also auch nicht in den Altglascontainer werfen.
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und die Fairtrade-Zertifizierung des Landkreises München zu feiern. Landrat Christoph Göbel, der die Gäste im halbwegs schattigen Innenhof des Landratsamts begrüßte, freute sich über den großen Zuspruch aus der Bürgerschaft für das wichtige Thema Klimaschutz und verwies auf aktuelle Studien, wonach in den letzten 2000 Jahren die Erderwärmung nie so nachhaltig mess- und spürbar gewesen sei wie heute. Das sei auch der Lebensweise der Menschen geschuldet, so Göbel. „Natürlich gab es in der Geschichte der Welt immer wieder Phasen des natürlichen Klimawandels. Tatsache ist aber, dass der menschengemachte Beitrag zum Klimawandel immer schneller ansteigt“, so Göbel. Gerade in urbanen Gebieten mache sich das durch die stetig steigenden Temperaturen besonders bemerkbar. Darum sei es zwingend notwendig, hier aktiv zu werden. Dabei ginge es nicht in erster Linie um Verzicht oder Einschränkungen: „Wir müssen unser eigenes Verhalten wieder stärker in den Blick rücken und uns vernünftig verhalten, ein Maß finden. Wenn jeder bewusster über sein Konsum- und Mobilitätsverhalten nachdenkt, nachhaltiger einkauft und das eigene Auto öfter einmal zugunsten von Fahrrad, ÖPNV und Co. stehen lässt, hat das schon eine positive Auswirkung auf unser Klima. Und genau das ist auch das Prinzip unserer Zukunftsaktie: Wir müssen zuerst Vermeidungspotenziale erkennen und im Anschluss wirksame Maßnahmen zur Verringerung des CO2-Ausstoßes ergreifen“, so der Landrat weiter. Nur der Anteil, der nicht mehr vermieden oder reduziert werden kann, könne dann über den Kauf von Zukunftsaktien ausgeglichen werden. Um dem fortschreitenden Klimawandel zeitnah und messbar entgegenzuwirken plant der Landkreis aktuell die Einführung der „Zukunftsaktie“, mit der lokale und globale Klimaschutzprojekte gefördert werden und der Landkreis klimaneutral gestellt werden soll. Kreis-, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Bürger und Unternehmen sollen damit künftig die Möglichkeit haben, ihren CO2-Fußabdruck durch den Kauf von Zukunftsaktien auszubalancieren. Leitlinie ist dabei der Dreisatz „vermeiden – reduzieren – ausgleichen“. Großes Engagement für den Fairtrade Landkreis Der Landrat dankte in seiner Ansprache dann auch der Steuerungsgruppe Fairtrade mit ihrer Leiterin Jolanta Wrobel und Evelyn Reisner,
„Es geht um das Wohl der Menschen“ Landkreis München feiert Klimafest und darf sich jetzt offiziell „Fairtrade Landkreis“ nennen Wie künftige Sommer bei fortschreitendem Klimawandel aussehen könnten, wurde während der Klimawoche des Landkreises München deutlich sicht- und spürbar. Zum Höhepunkt der Aktionswoche am 25.07.2019 gab auch das Sommerwetter noch einmal mehr Gas – dennoch hatten zahlreiche Besucher den Weg in den Innenhof des Landratsamts am Mariahilfplatz gefunden, um beim Klimafest in verschiedensten Mitmachaktionen Klimaschutz hautnah und konkret zu erleben
Freuten sich über die Auszeichnung zum „Fairtrade Landkreis“ (v.l.): Evelyn Reisner, Projektleiterin im Sachgebiet Energie und Klimaschutz des Landratsamts, Jolanta Wrobel, Leiterin der Steuerungsgruppe Fairtrade, Landrat Christoph Göbel mit Manfred Holz, Ehrenbotschafter und Gründungsmitglied des Vereins TransFair e. V.
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STADT UNTERSCHLEISSHEIM
Projektleiterin im Sachgebiet Energie und Klimaschutz des Landratsamts, die sich im letzten Jahr mit unglaublichem Engagement dafür eingesetzt hat, dass der Landkreis sich ab sofort als Fairtrade Landkreis bezeichnen darf. Jolanta Wrobel richtete einen besonderen Dank „an diejenigen, die nicht auf Kosten anderer leben wollen“ und warb dafür, beim Einkauf auf faire Produkte zu achten. Wenn nur Grundprodukte wie Kaffee, Tee, Kakao, Obst oder Gewürze aus fairem Handel gekauft würden, sei schon viel geholfen. Landkreis München ist 167. „Fairtrade Town“ in Bayern Die Urkunde für den Fairtrade Landkreis konnten die Verantwortlichen dann aus den Händen von Manfred Holz, Ehrenbotschafter und Gründungsmitglied des Vereins TransFair e. V., entgegennehmen, der in seiner Rede noch einmal die hohen Anforderungen an die Zertifizierung hervorhob, die der Landkreis in unermüdlichem Einsatz im letzten Jahr erfüllt hat. „Visionen ohne Aktionen bleiben Illusionen“, so Manfred Holz. Fairer Handel lebt eben vom Handeln, darum freue er sich umso mehr, dass der Landkreis diesen wichtigen Weg gehe und nun als 167. Fairtrade Town in Bayern ausgezeichnet werde.
Verkehr
Sperrungen im August Aufgrund eines Wasseranschlusses kommt es am Moosweg 17 (Inhauser Moos) noch bis zum 14.08.2019 zur halbseitigen Sperrung des Verkehrs. Auch in der Schwalbenstraße 12a und der Buchenstraße 11 muss der Verkehr wegen des Wasseranschlusses noch bis zum 23.08.2019 gesperrt bleiben. Darüber hinaus wird auch der Verkehr in der Johann-Schmid-Straße 17 wegen der Erneuerung eines Verteilerabzweigs des Wasserleitungssystems noch bis zum 23.08.2019 halbseitig gesperrt bleiben. Wir bitten alle Betroffenen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Einschränkungen.
Bewerbungsaufruf – Einsatz am Verwaltungsgericht München
Ehrenamtliche Richter gesucht Das Landratsamt München lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger des Landkreises ein, sich für das richterliche Ehrenamt beim Verwaltungsgericht München zu bewerben. Derzeit stehen die nächsten Wahlen der ehrenamtlichen Richter für das Verwaltungsgericht München für die Amtsperiode 01.04.2020 bis 31.03.2025 an. Bewerbungsschluss ist Montag, der 19.08.2019. Die rechtsprechende Gewalt wird durch Berufsrichterinnen und -richter sowie durch ehrenamtliche Richterinnen und Richter ausgeübt. Die ehrenamtlichen Richterinnen und Richter wirken bei der mündlichen Verhandlung und der Urteilsfindung in gleichem Umfang und mit dem gleichen Stimmrecht wie die Berufsrichter mit und tragen dieselbe Verantwortung für die Entscheidung wie diese. Sie entscheiden gemeinschaftlich mit den Berufsrichtern. Bei den Beratungen mit den Berufsrichtern brauchen ehrenamtliche Richter nicht über juristische Fachkenntnisse zu verfügen. Hingegen verlangt dieses Ehrenamt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbständigkeit und Urteilsvermögen. Aus den Vorschlagslisten, die nun 2019 von den zum Gerichtsbezirk gehörenden Kreisen und kreisfreien Städten aufgestellt werden, wählt ein Wahlausschuss beim Verwaltungsgericht München die erforderliche Anzahl von ehrenamtlichen Richtern. Voraussetzungen Das Amt eines ehrenamtlichen Richters kann nur von Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit ausgeübt werden. Wer sich bewirbt, muss das 25. Lebensjahr vollendet und den Wohnsitz innerhalb des Gerichtsbezirks des Verwaltungsgerichtes München haben.
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Ausgeschlossen sind kraft Gesetz (§ 21 VwGO): M.1. Personen, die infolge Richterspruchs die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter nicht besitzen oder wegen einer vorsätzlichen Tat zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt worden sind, M.2. Personen, gegen die Klage wegen einer Tat erhoben worden ist, die den Verlust der Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter zur Folge haben kann, M.3. Personen, die nicht das Wahlrecht zum Landtag besitzen. Nicht berufen werden können zudem (§ 22 VwGO): 1. Mitglieder des Bundestags, des Europäischen Parlaments, des Landtags, der Bundesregierung oder der Staatsregierung, 2. Richter, 3. Beamte oder Angestellte im öffentlichen Dienst ist, soweit sie nicht ehrenamtlich tätig sind, 4. Berufssoldaten oder Soldaten auf Zeit, 5. Rechtsanwälte, Notare und Personen, die fremde Rechtsangelegenheiten geschäftsmäßig besorgen.
Neue Ausweise im Bürgerbüro eingetroffen Alle Reisepässe, die bis 17.07.2019, und Personalausweise, die bis 25.07.2019 beantragt wurden, können ab sofort im Rathaus – Bürgerbüro – abgeholt werden. Möchten Sie einen Dritten mit der Abholung beauftragen, verwenden Sie bitte zwingend die entsprechenden Vollmachten, die Sie auf unserer Homepage für Personalausweis und Reisepass unter www.unterschleissheim.de/Ausweis finden. Beachten Sie bitte, dass Sie Ihr altes Ausweisdokument mitbringen müssen.
Bekanntmachungen Sanierung der Wasserleitungen im Friedhof Lohhof Ab Donnerstag, den 05.09.2019, beginnen die Arbeiten zur Sanierung der Wasserleitungen im Friedhof Lohhof. Die einzelnen Arbeiten werden sich bis zur Fertigstellung über einen Zeitraum von 2 Monaten (September bis einschließlich Oktober 2019) erstrecken. Während der Bauphase ist damit zu rechnen, dass zeitweise Wegeabschnitte nicht passierbar sind. Auch werden die Schöpfbrunnen phasenweise nicht zur Verfügung stehen. Die Friedhofsverwaltung sorgt in den betroffenen Sektionen für adäquaten Ersatz. Wir bitten um Ihr Verständnis. Ihre Friedhofsverwaltung Unterschleißheim
Friedhöfe
Grabsteine werden auf Standsicherheit geprüft Jährlich ereignen sich bundesweit zahlreiche Unfälle, die auf lose Grabmale zurückzuführen sind. Zur Vermeidung solcher teils tragischer Unfälle sind die Friedhofsverwaltungen daher verpflichtet, mindestens einmal im Jahr die Grabmale auf ihre Standfestigkeit zu überprüfen. Auf den städtischen Friedhöfen wird diese Standsicherheitsprüfung im Jahr 2019 vom 12. – 13. August 2019 erfolgen. Die Grabrechtsinhaber können an der Überprüfung teilnehmen.
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STADT UNTERSCHLEISSHEIM/AKTUELLES
Weshalb kommt es überhaupt zu Lösungen oder zum Umstürzen von Grabmalen? Die Ursachen sind vielfältig: Frost, starke Regenfälle, Schädigungen am Fundament, Senkungen durch Hohlräume, Aushebungen benachbarter Gräber sowie Einwirkungen des Wurzelwerks von Bäumen und Sträuchern oder eine nicht fachgerechte Befestigung des Grabmals können die Standsicherheit beeinträchtigen. Was geschieht bei der Überprüfung der Grabmale? Bei der Prüfung wird mit einem geeichten Messgerät, einem Drucktester, ein Prüfdruck von 300N auf das Grabmal ausgeübt. Dieser Prüf-
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vorgang ist in der TA-Grabmal (technische Anweisung zur Standsicherheit von Grabmalanlagen) definiert. Wird bei der Überprüfung eines Grabmals festgestellt, dass die Standsicherheit nicht gegeben ist, werden die Nutzungsberechtigten von der Friedhofsverwaltung informiert und zur Beseitigung der Gefahrenlage aufgefordert. Besteht durch lockere Grabmale eine erhebliche Gefährdung für die Friedhofsbesucher, werden wackelige Grabmale abgesperrt oder umgelegt. Die Friedhofsverwaltung bittet daher die Grabrechtsinhaber um ihr Verständnis für diese Maßnahme, die der Sicherheit aller Friedhofsbesucher dient.
AKTUELLES
Fakten statt Populismus
SPD stellt Inhalte und Informationen gegen falsche Unterstellungen der CSU Liebe Unterschleißheimerinnen und Unterschleißheimer, der Erste Bürgermeister Christoph Böck und die SPD-Fraktion werden weiterhin Ihrer Linie einer respektvollen und konstruktiven Diskussionskultur mit sachlichen Informationen für die Bürger anstelle der Polemik der CSU-Kollegen Diehl, Krimmer und Kiener treu bleiben. Daher möchten wir kurz die aktuelle Entwicklung in einem Faktencheck darlegen: – Die Vorgaben des Stadtrates für den Architektenwettbewerb für die Neue Stadtmitte haben Flächenvorgaben für Wohnen, Einzelhandel und Gewerbe beinhaltet ohne eine konkrete Höhenbegrenzung. Darauf basierende Vorschläge zu entwickeln war die Aufgabe der Architekten. Dies hat der Stadtrat fast einstimmig beschlossen, auch mit den Stimmen aller CSU-Vertreter. – In der Jury für den Wettbewerb haben die CSU-Vertreter Weinzierl und Krimmer bei der Beschlussfassung sowohl für die drei Siegerentwürfe als auch für die Form der anschließenden Bürgerbeteiligung gestimmt. Auch der Vorgang einer anschließenden Weiterentwicklung der Entwürfe wurde von den CSU-Vertretern mit beschlossen. – Auch im Stadtrat hat die CSU außer der Aussage „die gefallen uns nicht“ keine konstruktiven Vorschläge eingebracht, auch nicht, dass alles von vorne beginnen soll. – Der Wunsch nach Flächenreduzierung, besonders der gewerblichen Flächen, als Ergebnis der Bürgerbeteiligung wurde von Bürgermeister Christoph Böck aufgegriffen und Vertretern aller Fraktionen mitgeteilt. Dies soll jetzt in die Weiterentwicklung der Entwürfe einfließen.
– Nach der Beschlussfassung in der nächsten Stadtratssitzung über die veränderten Vorgaben für die Architekten erfolgt von diesen eine Überarbeitung ihrer Entwürfe. Diese werden dann Ende des Jahres den Bürgern in der zweiten Phase der Bürgerbeteiligung erneut vorgestellt werden. Anschließend soll der Stadtrat dann einen der drei Entwürfe als Grundlage für ein Bebauungsplanverfahren für die Neue Stadtmitte beschließen. – Der SPD-Fraktion ist eine gute und vielseitige Nahversorgung mit vielen kleinen Geschäften in unserer Neuen Stadtmitte besonders wichtig. Hier wie von der CSU gefordert einen Media-Markt o.ä. anzusiedeln, der in seiner Ausrichtung auf ein überregionales Publikum zielt, lehnt die SPD und auch alle anderen Parteien im Stadtrat aufgrund der entstehenden Verkehrsbelastung ab. – Die SPD-Fraktion befürwortet die Entstehung von mehr Wohnraum in unserer Neuen Stadtmitte, da sie eine perfekte Infrastruktur mit Einkaufsmöglichkeiten, Rat- und Bürgerhaus, Post, Ärzte, Apotheke und kurze Wege zum ÖPNV bietet. Zudem profitiert die Stadt von dem Instrument der sozialen Bodennutzung und kann dadurch hier bezahlbaren Wohnraum zum Beispiel für Senioren ermöglichen. Hierzu ist eine verträgliche Höhenentwicklung in unserer Stadtmitte durchaus sinnvoll und vertretbar. Eine Entscheidung darüber trifft am Ende allein der Stadtrat.
– Die SPD ist überzeugt, dass die Bürger ahnen, warum die CSU momentan zu dieser Verhaltensweise greift. Wir stehen weiter für eine sachorientierte Politik. Eine ökologische und flächenschonende Stadtentwicklung, die den Innenbereich stärker nutzt, um zusätzliche Bodenversiegelung zu vermeiden und über kurze Verkehrswege möglichst klimaschonend ausgerichtet ist, sollte ein Ziel heutiger Politik sein. Eine Verweigerungshaltung löst nicht die anstehenden Probleme, wir alle sollten etwas dazu beitragen, für bezahlbaren Wohnraum für die Bürgerinnen und Bürger zu sorgen und gleichzeitig Klimaschutz zu betreiben. Für uns von der SPD ist dies jedenfalls ein Ziel. In unserer Neuen Stadtmitte muss endlich etwas vorangehen. Gerne stehen wir Ihnen für Fragen und Anregungen zur Verfügung, entweder in unseren Sprechstunden oder Bürgergesprächen. Annegret Harms, SPD-Fraktionsvorsitzende
Bei Problemen und Fragen rund um die Verteilung wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an unseren Verteilerservice unter Tel.: 0 89/41 11 48 11 01 E-Mail: vertrieb@zpvs.de
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Margret und Hermann Kumpfmüller feierten Diamantene Hochzeit Der erste Kuss am Ostermontag 1954 Bei einem Spaziergang und einem Kuss in Altdorf bei Landshut begann die Liebesgeschichte von Margret und Hermann. Gerne blicken sie auf die erlebnisreichen und aufregenden Jahre zurück. Erster Bürgermeister Christoph Böck gratulierte dem Paar zu ihrem 60. Hochzeitstag. Er gratulierte seinen SPDlern von ganzem Herzen, wünschte vor allem Gesundheit und noch viele gemeinsame Jahre. Für die Stadt überreichte er zudem einen großen Präsentkorb. Ihr jüngerer Sohn Stefan war ebenfalls am 28. Juli, dem Tag der standesamtlichen Trauung, bei ihnen und unterstützte beide an diesem schönen Tag. Die Jenaer Glaswerke Schott führten die Familie von Margret nach fünf Jahren in der russischen Deportation über Berlin nach Landshut, denn dort gab es ebenfalls einen SchottBetrieb. Sie schloss sich 1952 als Pfadfinderin der katholischen Jugend an. Ihr Hermann wuchs in Landshut auf und war für die katholische Jugendarbeit der Stadt Landshut verantwortlich. Am Treffen der „Ehemaligen“ sahen sie sich nach vielen Briefwechseln zum ersten Mal wieder. Beim abendlichen Spaziergang der beiden kam es zum ersten Kuss unter einem Apfelbaum. Den gab es noch bis vor zwei Jahren. „Ich fand Margret auch einfach sehr hübsch“, erzählt Hermann. Die kommenden Jahre sahen sich beide selten. Nach dem frühen Tod ihrer Mutter zog Margret nach Mainz und arbeitete dort als Buchhalterin bei den SchottGlaswerken. Hermann wurde Geschäftsführer des Jugendarbeitsprogramms beim Studentenwerk München, und ab 1964 für acht Jahre Präsident des Bayerischen Jugendrings, sowie Mitglied des Rundfunkrates des Bayerischen Rundfunks. „Ich habe meine Margret in Mainz oft besucht“,
erzählt Hermann. „Auf dem Bahnhofsplatz sah ich sie einmal mit roten Haaren. Das fand ich schrecklich und wollte eigentlich gleich umkehren.“ Bald aber schmiedeten beide an ihren Hochzeitsplänen. Die standesamtliche Trauung fand im Standesamt in der Münchner Mandlstraße statt, die kirchliche Trauung dann am 19. September 1959 in St. Josef in Mainz. Sie zogen nach München, wo die Söhne Michael und Stefan geboren wurden. 1963 fand die Familie in Unterschleißheim eine erste Wohnung. 1972 begann für Hermann seine fast 25-jährige Tätigkeit als Verbandsdirektor des Bayerischen Volkshochschulverbandes. Damit waren zusätzliche Aufgaben als Vorsitzender des Landesbeirates für Erwachsenenbildung, Vorsitzender des Beirates der Akademie für politische Bildung in Tutzing sowie als Vertreter des Vorstandes des Deutschen Volkshochschulverbandes (DVV) in der internationalen Zertifikatskonferenz für Sprachen (ICC) verbunden. Seit 1996 ist Hermann Mitglied der SPD.
Begegnung mit der ältesten Einwohnerin Unterschleißheims Frau Müller feiert gerne und freut sich über jeden Besuch – das sieht man an ihrem strahlenden Gesicht. Zum Feiern hatte sie vor kurzem jeden Grund, denn am 24. Mai wurde sie 103 Jahre alt und ist damit Unterschleißheims älteste Einwohnerin. Der Herr Bürgermeister Christoph Böck kam an dem Tag zu Besuch, stolz zeigt sie uns seine mitgebrachten Orchideen. Für die „Hospizgruppe Wegwarte“ sind die Besuche bei Frau Müller etwas ganz Besonderes. Es geht ihr nämlich immer besser, je älter sie wird. Das war nicht immer so. Beim Erstkontakt mit der Hospizbegleiterin war ihr Zustand durchaus besorgniserregend. Doch nun fühlt sich Frau Müller in ihrem Zimmer im Haus am Valentinspark sehr wohl und strahlt Zufriedenheit aus. Sie freut sich darüber, dass sie im Erdgeschoss einen bunten Garten direkt vor der Terrassentüre hat und fühlt sich vom Personal gut betreut. Seit 5 Jahren ist sie nun im Seniorenheim und hat sich bestens eingelebt. Jede Woche lässt sie sich vom Friseur im Haus „stylen“ und schaut anschließend mindestens 20 Jahre jünger aus!
Margret engagierte sich in Unterschleißheim. Bereits im März 1971 trat sie der SPD bei. Zusammen mit anderen gründete sie die Nachbarschaftshilfe Unterschleißheim und blieb 30 Jahre ihre 1. Vorsitzende. Die sehr erfolgreiche soziale Einrichtung erfuhr mit der Verleihung der Theodor-Heuß-Medaille 1980 im Herkulessaal der Münchner Residenz eine hohe Ehrung durch Dr. Hildegard Hamm-Brücher. Bei der Kommunalwahl 1972 wurde sie als erste Frau für die SPD in den Gemeinderat gewählt, dem sie 18 Jahre angehörte. Im Jahre 1990 wurde sie mit der Ehrenmedaille in Gold der Gemeinde Unterschleißheim geehrt. 1999 erhielt sie das Ehrenzeichen „für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männer“ des Bayerischen Ministerpräsidenten verliehen, 2002 die Bürgermedaille in Silber der Stadt Unterschleißheim sowie die Goldene Ehrenplakette des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Eine wahrlich erfüllte Zeit. Ralf Enke
Regelmäßig bekommt Frau Müller natürlich auch Besuch von ihrer Tochter, die sich um alles kümmert und für sämtliche Bedürfnisse ein offenes Ohr hat. Von Frau K. erfahren wir einiges über den turbulenten Lebenslauf ihrer Mutter. Demnach hat Frau Müller bereits 1935, also mit 18 Jahren, den Führerschein gemacht, was zu der Zeit besonders für eine Frau wirklich außergewöhnlich war. Die Hospizgruppe wünscht auf diesem Weg, dass noch viele frohe Begegnungen mit Frau Müller im Rosengarten des Pflegeheims stattfinden und bedankt sich für die vertrauensvollen Gespräche. Lissy Meyer und Irmengard Reinmoser, Hospizgruppe Wegwarte Unterschleißheim
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AKTUELLES
SPD Oberschleißheim
Oberschleißheimer treten bei der kommunalpolitischen Radltour in die Pedale Die SPD Oberschleißheim führte auch in diesem Jahr ihre traditionelle Radltour durch. Es wurden mehrere Stationen angefahren, über die momentan in der Gemeinde und im Rathaus aus verschiedenen Gründen diskutiert wird. Die Reiseleiter waren Fraktionssprecher Florian Spirkl, Bürgermeisterkandidat Harald Müller und Ortsvereinsvorsitzender Maximilian Weiß. Hier die Tour im Überblick: Station 1: Bürgerplatz / REWE – Am Bürgerplatz beim Übergang zum REWE-Zentrum endet die rosarote Zukunft des Bürgermeisters, so führte der Bürgermeisterkandidat der SPD Oberschleißheim, Harald Müller, in das Thema „Oberschleißheimer REWE-Misere“ ein. Obwohl vor 5 Jahren ein guter Planungszustand erwirkt werden konnte, sei es dem Bürgermeister in der Zwischenzeit nicht gelungen, eine befriedigende Entwicklung dieses wichtigen Nahversorgungsbereichs hinzubekommen. Das ehemals städtebaulich sehr schöne Ensemble ist schon seit Jahren in einem desolaten Zustand und damit ein Schandfleck der Gemeinde. Der Bürgermeister habe sich von den Beteiligten über den Tisch ziehen lassen. Das Schlimmste sei, dass nicht abgesehen werden könne, wann hier Abhilfe geschaffen werde. Mittlerweile, so heißt es aus dem Gemeinderat, könne bestenfalls noch mit einem PennyDiscount-Markt gerechnet werden. Station 2: Hallenbad – Auch das Hallenbad sei seit einiger Zeit wieder in den Schlagzeilen, so der Fraktionsvorsitzende Spirkl (SPD). Eine angemessene Sanierung des Hallenbades sei bereits vor Jahren für die Gemeinde eine Herausforde-
rung gewesen. Man müsse hier aufpassen, dass nicht eine teure Luxussanierung als Vorwand dafür genutzt werde, dass das in die Jahre gekommene Hallenbad aus Kostengründen ganz beseitigt werde. Das Hallenbad sei unverzichtbar; Vorrang müsse deshalb eine vernünftige, angemessene und möglichst preiswerte Instandsetzung haben. Station 3: Kreuzacker – Eines der größeren Oberschleißheimer Baugebietsprojekte stand als Nächstes auf der Radl-Route: Das Areal „Am Schäferanger/Moosweg/St. Margarethenstraße“, das in den Medien als Kreuzacker in der Diskussion steht, ist wegen der unübersichtlichen Eigentümersituation nicht unproblematisch. Hier versuche die Gemeinde seit Langem eine Bauplanung zu erstellen, die möglichst allen Interessen gerecht werde. Das sei u. a. wegen der unterschiedlichen Eigentümerinteressen nicht ganz leicht, so Fraktionschef Spirkl. Zudem fehle es dem Bürgermeister bei diesem Projekt an Durchsetzungsvermögen und Überblick. Station 4: Gewerbe südlich B471 – Eine bisher wenig beachtete Variante für ein Gewerbegebiet ist das Areal südlich der B471. Hier würde sich eine Gewerbeansiedlung anbieten, weil dadurch die Verkehrssituation im Ortsgebiet wenig bis gar nicht betroffen ist. Konkrete Hinweise dafür, dass es bereits Vorgespräche oder Vorplanungen für eine Gewerbeansiedlung gibt, sind allerdings bisher seitens der Verwaltung nicht bekannt gemacht worden. Station 5: A92/Verlegung St2342/Ausbau Autobahn – Großes Interesse hat bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der SPD-Kommunal-
radltour die in den Planungen vorgesehene Verlegung der Staatsstraße St2342 gefunden. Die Straße soll westlich an Oberschleißheim vorbeigeführt werden und dann auch das Neubaugebiet Mittenheim anbinden. Der Beginn des 6-streifigen Ausbaus der A92 mit den dann nötigen Lärmschutzmaßnahmen ist konkret für die nahe Zukunft geplant. In diesem Zusammenhang soll auch der Autobahnanschluss zu einem Voll-Kleeblatt ausgebaut werden. Dessen Planung berücksichtigt ebenso den notwendigen Anschluss der verlegten Staatsstraße an die B471. Viele der Radler sahen in diesem schon konkret geplanten Vorhaben einen Schlüssel für eine Verbesserung der Stausituation auf der Durchgangsstraße in Oberschleißheim B471 in Richtung Dachau und in umgekehrter Richtung. Station 6: Bebauung Mittenheim – Am weitesten vorangeschritten ist die Planung des Neubaugebietes Mittenheim / St. Benno, westlich der Mittenheimer Straße. An dieser Station konnten die Bürgerinnen und Bürger die Auswirkungen der Bebauung auf die Infrastruktur der Gemeinde diskutieren. Dieses Vorhaben wird voraussichtlich Wohnraum für 1.400 Menschen schaffen und die prekäre Verkehrssituation in Oberschleißheim weiter belasten. Darüber war man sich einig. Nach etwa zwei Stunden hatten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann eine Erfrischung redlich verdient. Gemeinsam wurde zum Sommerfest des Kleingartenvereins geradelt, wo es eine leckere Verpflegung gab. Maximilian Weiß, SPD Oberschleißheim
HINWEIS Würmbachtaler Lohhof e.V.
Volkstänze kennenlernen und gemeinsam tanzen Am 31. August ab 16 Uhr lädt der Heimatund Trachtenverein Würmbachtaler Lohhof interessierte Kinder und Jugendliche zum offenen Volkstanz ein. Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Programms „schöner Ferientag“ im Grünen Saal im Haus der Vereine in der Birkenstraße in Lohhof statt. Die Teilnehmer dürfen zwischen 5 und 18 Jahre alt sein und die Kleineren können gerne auch ihre Eltern oder Großeltern mitbringen. Der offene Volkstanz findet bei jeder Witterung statt. Die Würmbachtaler freuen sich über die rege Teilnahme von vielen Unterschleißheimer Nachwuchs-Volkstänzern. Dr. Friedrich Kiener wird die lustige Tanzrunde leiten. Niko Ponschab, Würmbachtaler Lohhof
Samstag, 10. August 2019
AKTUELLES
LESERBRIEFE
zu „Sommerliche Grüße von Erstem Bürgermeister Böck“ im Lohhofer Anzeiger vom 27.7.2019 Bürgermeister Böck schickt die Anwohner der Weihersiedlung mit beschwichtigenden Worten in die Sommerpause: Der ursprünglich 70 m hoch geplante Wohnturm auf dem derzeitigen Siemensparkplatz soll nun doch „nur“ 50 m hoch gebaut werden. Mehr als ein halbes Jahr wurden die Pläne vor der Bevölkerung geheim gehalten; den Stadträten war wie üblich ein Maulkorb verpasst worden. Verwundert stellten wir fest, dass diese hochgeheimen Pläne schon seit Anfang April auf der Homepage des Büros FreiRaumArchitekten einzusehen waren. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Sollte hier zunächst maximale Empörung provoziert werden, um uns nun – gerade einmal eine Woche nach Vorstellung der Pläne – 50 m als riesiges Zugeständnis verkaufen zu können? 50 m: Das ist mehr als doppelt so hoch wie der Parkhausgigant im Business Campus! Das neue Wohngebiet muss sich in die Umgebung einfügen und Unterschleißheim sollte die Stadt-mitMaß bleiben, wegen der wir aus München in den Landkreis gezogen sind. Nicht nur der geplante solitäre Turm ist zu hoch, auch weitere Gebäude mit bis zu EG+8 sollen ca. 30 m in die Höhe ragen und damit deutlich größer als das Parkhaus sein. Und das in direkter Nachbarschaft zu einer Reihenhaussiedlung mit E+1+D. Jeder, der sich für dieses Projekt ausspricht, sollte sich fragen, ob er das auch direkt vor seiner eigenen Haustür akzeptieren würde und ob Unterschleißheim generell ein derartiges Wachstum verträgt. Ruth Biller, Mitglied der Stadt-mit-Maß
Innovatives Wohngebiet auf dem ehemaligen Siemensparkplatz Auf dem Parkplatz des Business Campus soll ein neues Wohngebiet entstehen. Am 19. Juli wurde uns Bürgern der Siegerentwurf aufwendig präsentiert. Viele Fragen blieben leider unbeantwortet. Die Planungen für das Areal, das steht für mich außer Frage, wirken innovativ und zukunftsorientiert. Auf den ersten Blick schaut alles sehr gut aus. Aber: 1. Die Art der Bebauung und Nutzung (gemeinschaftlich nutzbare Räume, Zimmer zur Vermietung, Gartenbereiche, Bandübungsraum etc.) erfordert einen immens hohen Verwaltungs- und Wartungsaufwand. Schaut das Ensemble auch in 10 oder 20 Jahren noch so gut aus? Wie wird sich DV-Immobilien, die eigentlich auf Gewerbeimmobilien spezialisiert sind, daher mittelfristig verhalten? 2. Wird mit der aufwendigen Bebauung tatsächlich der benötigte günstige Wohnraum geschaffen? Oder wird nur der Preis für eine Wohneinheit über die Verkleinerung der Wohnflächen auf eine erschwingliche Kaltmiete gesenkt? Um wie viel erhöht sich die Gesamtmiete wegen der hohen Nebenkosten für Verwaltung, Aufzüge etc.? Ich glaube, dass hier exklusives Wohnen entstehen wird, das sich nur Personen und Familien leisten können, die über ein gehobenes Einkommen verfügen. 3. Der Wohnturm mit den Mini-Appartements ist auch mit 50 Meter Höhe überflüssig und stört nur das Stadtbild. Menschen, die nur kurze Zeit hier wohnen werden, tragen mit Sicherheit nicht zum angenehmen Miteinander bei und sind erfahrungsgemäß nicht im gleichen Maße an der Erhaltung und Pflege der Wohnanlage interessiert. 4. Kino, Fitnesscenter, Übungsräume, Fahrradwerkstadt etc. könnten gut im bestehenden Gewerbegebiet nebenan untergebracht werden. Dann wäre Fläche für zusätzlichen Wohnraum frei. Mein Fazit: Zu viel Schnickschnack, auch wenn’s noch so innovativ und modern sein soll. Wir sollten wirklich aufpassen, dass wir die Bausünden aus den 70er Jahren nicht wiederholen. Die Gebäude an Margaretenanger, Siriusstraße etc. verschandeln unser Stadtbild in ausreichendem Umfang. Petra Gibisch
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Erste-Hilfe-Ausrüstung im Wert von 4.330 Euro von der Raiffeisenbank MünchenNord eG für die Mittelschule Unterschleißheim Das Thema „Leben retten“ ist der Mittelschule Unterschleißheim im gleichen Maße wie der Raiffeisenbank wichtig. Aktuell hat die Mittelschule bereits junge Sanitäter im Einsatz. Im nächsten Schuljahr kann die Ausbildung der jungen Nachwuchskräfte mit dem neuen Equipment der Raiffeisenbank München-Nord eG durchgeführt werden. Die Jugendlichen erfahren während der Erste-Hilfe-Schulung wie wichtig das Thema ist, aber auch wie leicht es sein kann, Hilfe zu leisten. So sollen ausgebildete Lehrkräfte und 15 Übungspuppen dafür sorgen, dass die Schülerinnen und Schüler zukünftig in der Lage sind, Mitmenschen mit der klassischen Herz-Lungen-Wiederbelebung zu retten. Neben den speziellen Übungspuppen und einem Übungsdefibrillator erhielt die Mittelschule einen voll funktionstüchtigen AED Defi. Die Lebensrettung und die Ausbildung weiterer Lebensretter ist eine wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft. Am 24. Juli durfte sich Hans Roth, Vorstand der Raiffeisenbank von dem hervorragenden Equipment überzeugen und übergab gleichzeitig den symbolischen Spendenscheck in Höhe von 4.330 Euro. Die jungen Sanitäterinnen nahmen gemeinsam mit Rektorin Gina Hanke und Konrektorin Silke Braumandl den Scheck entgegen und bedankten sich herzlich und überglücklich für die großzügige Unterstützung. Mit den Spenden aus dem VR Gewinnsparen kann gemeinsam mehr bewegt werden. Hiervon profitieren regionale Sportvereine, Kindergärten, Feuerwehren, Kirchen, Schulen, wie die Mittelschule Unterschleißheim und viele weitere soziale und gemeinnützige Organisationen. Silvia Zankl, Raiffeisenbank München-Nord eG
TERMINE
Gleis 1 Unterschleißheim Reguläre Öffnungszeiten Gleis 1 und Cafe F & D Cafe F & D vom 05.08. bis 18.08. geschlossen Gleis 1 von Di., 13.08. bis Sa., 17.08. geschlossen Spezielle Angebote Mo., 12.08.: 20.00 Uhr Inline Hockey (Eishalle Freising) Fr., 16.08.: Ab 17.00 Uhr Inline Hockey am Hockeyplatz/Stadion Markus Baier, Gleis 1 Unterschleißheim
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G’fildner Bühne Lohhof
Ausflug der jungen Theaterspieler Bei schönstem Wetter, am 20. Juli, trafen sich die jungen Theaterspieler der G’fildner Bühne in der Eisdiele Cellino. Mit einer großen Portion Eis machten wir uns auf den Weg zu den Bienen von Helmut Krimmer. Die Kinder durften sich in ein Imkeroutfit werfen und wurden über die Wichtigkeit der Bienen aufgeklärt. Gleichzeitig wurde gezeigt, wie man Honig herstellt. Vielen Dank dafür an Helmut Krimmer. Im September beginnen die Theaterproben für das neue Stück „Dr. Allwissend von den Gebrüdern Grimm“, das unter der Leitung von Doris Langhammer und Gudrun Liedl am Samstag, 30. November und am Sonntag, 1. Dezember, jeweils 15.00 Uhr, aufgeführt wird. Es werden 14 junge Theaterspieler(innen) ihr Bestes geben. Bitte den Termin schon mal vormerken. Dominique Schieren, G’fildner Bühne Lohhof
HINWEIS Informationstag Pflegehilfe
Nutzen Sie alle Förderungen und Zuschüsse? Am 25. August 2019 veranstaltet der Verband Pflegehilfe einen Informationstag zu dem Thema „Förderungen & Zuschüsse“. Wird ein Familienmitglied pflegebedürftig, stellt dies die Betroffenen vor eine große Herausforderung. Ein großes Problem ist häufig die Finanzierung. Viele wissen nicht, welche Zuschüsse und Förderungen ihnen zustehen. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Pflege zu finanzieren. Der Verband Pflegehilfe veranstaltet am 25. August 2019 einen Informationstag rund um das Thema „Förderungen & Zuschüsse“. Interessierte erfahren u. a. wie sie Leistungen wie 24-Stunden-Pflege, Treppenlifte oder eine ebenerdige Dusche kostenlos erhalten können. Die Mitarbeiter aus der Beratung sind von 8.00 bis 20.00 Uhr unter der bundesweiten Rufnummer 06131 / 83 82 160 kostenfrei für Sie da. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Verbands-Homepage unter www.pflegehilfe.org. Melissa Kropp, Verband Pflegehilfe
Samstag, 10. August 2019
AKTUELLES
Was will Bürgermeister Christoph Böck und die SPD Unterschleißheim Einige Gedanken zur Zukunft – weg von der Tagespolitik! Welche Ziele verfolgen wir… Unser oberstes Ziel ist es, mit Vernunft und Maß und mit einem zukunftsgewandten Blick zum langfristigem Wohl aller Unterschleißheimer Bürgerinnen und Bürger zu handeln und mit realistischen Zielen Politik zu machen. Dabei müssen komplexe gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Entwicklungen in die Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Sachkundige und qualifizierte Arbeit des Bürgermeisters mit seiner Verwaltung und seinen Stadträten, sowie die Beteiligung der Bürgergesellschaft an den Entscheidungsprozessen tragen zur Zukunftssicherung und Zufriedenheit bei. (Zielsetzung der SPD seit 2014) Ein positiver Blick in die Veränderungen der Zukunft… In Unterschleißheim spüren sicher viele von uns, dass die globalen Entwicklungen nicht an uns vorbeiziehen. Die Stadt Unterschleißheim, der Landkreis München, die Metropolregion München verändern sich aufgrund der Digitalisierung, der brennenden Fragen des Wohnraums, der Veränderungen in der Arbeitswelt, der Mobilität in den Ballungsräumen, der Integration und Migration von Menschen, die zu uns kommen. Wie sehen all diese Veränderungen in dem Kleinkosmos Unterschleißheim aus? Diese Frage verängstigt viele Mitbewohnerinnen und Mitbewohner. Der oft etwas verherrlichte Satz: „Früher war alles besser“, ist oft zu hören und lässt Interpretationen über Ängste und Zukunftssorgen zu, besonders zu spüren in der älteren Generationen. Verständlich und nachvollziehbar. Es sind laufende Entwicklungsprozesse, die schwer durchschaubar sind und keine endgültigen Lösungen haben. Wie gehen wir damit um, lassen wir uns von solchen Ängsten beherrschen oder packen wir sie gemeinsam an und gestalten die Entwicklungen mit. Die Zukunftsgenerationen… Die oberste Priorität unseres Blickes in die Zukunft haben unsere Kinder, Jugendliche, junge Familien, ja die Generation der Mitte. Alle, die ihre Zukunft in Unterschleißheim sehen, müssen wir noch mehr in die Entscheidungsprozesse verstärkt einbinden. Wie leben sie in den nächsten Jahrzehnten, arbeiten sie vor Ort, wie kommen sie zur Arbeit, wohnen sie in einem Ein-Doppel/Reihenhaus oder in einer Mehrgenerationen-Wohnanlage oder in einem Wohlfühl-Hochhaus (weil z. B. die Nachbarschaft stimmt!) in Unterschleißheim? Sind das nicht die Fragen, mit denen wir uns schon jetzt und gerade wir Stadträte, die in der Verantwortung einer zukunftsorientierten Kommunalpolitik stehen, auseinandersetzen müssen, sachlich und lösungsorientiert und ohne ideologische Scheuklappen? Bei all diesen Prozessen ist für die SPD Fraktion wichtig, dass alle Menschen in der Stadt Unterschleißheim ihren sozialen Stellenwert in der Gesellschaft haben müssen. Die Kommunalpolitik der Zukunft… Politik gestalten heißt für uns, positiv mit einer großen Sensibilität und ohne Ängste in die Zukunft zu blicken und die Unterschleißheimer Bevölkerung auf diesem Weg mitzunehmen. Es ist an der Zeit, auch darüber nachzudenken, wie gut es vielen von uns geht und sich den zunehmenden und zum Teil ausufernden Egoismen vieler Menschen entgegen zutreten. Das aktuelle Thema Bauen und Wohnen in der Zukunft… Der Wohnungsmarkt ist geprägt von Wohnraummangel und steigenden Miet- und Kaufpreisen, auch in Unterschleißheim. Die Diskussion über fehlenden Wohnraum bei uns darf sich nicht nur darauf beschränken, das Bauen in die Höhe abzulehnen. Mangels vorhandener Baufläche verbunden mit dem Bestreben möglichst viele Grünflächen zu erhalten, ist das Bauen in die Höhe eine städtebauliche Alternative. Dazu sollten wir uns an den positiven Bürgerentscheid von 2012, mit einer Höhenbeschränkung von 50 Meter orientieren. Wohnen und Bauen werden sich nachhaltig verändern. Hier ist der Stadtrat gefragt und hat diese Fragen zu lösen, ohne Polemik und Angstmacherei. Ich richte meinen besonderen Aufruf an alle jungen Bürgerinnen und Bürger, beteiligt euch an den Zukunftsfragen in unserer Heimatstadt Unterschleißheim. Wohnen, Arbeiten und Mobilität – eure Themen! Ihre Annegret Harms SPD Fraktionsvorsitzende
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CAPITOL Lohhof
Das Programm bis Mittwoch, 14.08.2019 Leberkäsjunkie Fr/Sa 16.50 + 18.45 + 20.45, So 15.00 + 17.00, Mo/Di 18.25 + 20.30, Mo a. 16.30, Mi 17.00 + 19.00 Yesterday So 11.00, Mi 20.45
Die drei !!! Fr/Sa/Mi 15.00, So 13.10, Mo 14.45, Di 16.30
Pets 2 Sa 13.20
Der König der Löwen NEU ab Do., 22.08.2019 RAMBO I-III (OmU) nur am Fr., 13.09.2019
Alleestr. 24 · 85716 USH · Tel.: 089 -18 91 19 21 www.capitol-lohhof.de
SKC Lohhof
Zwei Lohhofer Tandempaare Münchner Meister und Vizemeister! Insgesamt 35 Paare gingen beim MKV-Tandem Klassisch über 120 Schub (4 Serien à 30 Wurf) in der MKV-Halle an den Start, davon kamen 8 Paare vom SKC Lohhof. Am 20./21.07. wurden nun Viertelfinale, Halbfinale und Finale gespielt. Zwei Lohhofer Teams konnten sich für das Finale qualifizieren und ganz weit vorne landen. Bei den Frauen wurden Uschi Eder / Monika Hartmann Münchner Tandemmeister mit 2,5 SP und 329 Holz. Beim Mixed spielten Susanne Hömke / Werner Schüchel mit 380 Holz das beste Ergebnis aller Finalteilnehmer. Sie belegten aber trotzdem nur Platz 2 hinter Sylvia Otto/Werner Stössl (371 Holz), da sie nur 8 SP hatten, die Sieger aber 10 SP. Beide Lohhofer Finalteams haben sich mit ihren tollen Platzierungen für die Bayerischen Tandem-Meisterschaften am 7./8. September in Augsburg qualifiziert. Die Platzierungen der anderen Lohhofer Teilnehmer: Männer – Toni Wunderlich / Sorin Gavriloiu 6., Mattias Hofmann / Werner Schüchel 10. Mixed – Irene Bancsov / Jörg Räk 8., Marina Storl / Mattias Hofmann 11., Uschi Eder / Helmut Nieder 13., Monika Hartmann/Peter Hitzinger 14. Emmi Hobelsberger
V.l.n.r.: 1. Platz Eder / Hartmann SKC, 3. Platz Stöcker / Storz (Siemens-Ost), nicht auf dem Foto: 2. Platz Gammer / Jungtäubl (Milbertshofen)
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Planet ,O‘ Oberschleißheim
Heilpädagogisches Centrum Augustinum zu Besuch in der Jugendfreizeitstätte Zwei Wohngruppen des Heilpädagogischen Centrums Augustinum waren am Samstag, 20. Juli, zu Besuch im Planet ,O‘. Freudige Gesichter genossen das Zusammensein und die Partystimmung. Mit viel Musik wurde fleißig getanzt, gelacht und gemeinsam gespielt. Das Team vom Planet ‚O‘ freut sich schon auf das nächste Zusammentreffen! Deniz Dadli
Samstag, 10. August 2019
AKTUELLES
LESERBRIEF
Leserbrief zur Neuen Stadtmitte Den vielen kritischen Stimmen auf den Infoveranstaltungen und in der Presse zu den Planungen für die neue Stadtmitte möchte ich als direkt Betroffener (seit 25 Jahren im IAZ arbeitend und in der Nähe wohnend) folgendes hinzufügen: Alle Entwürfe leiden unter der vorgegebenen großen Baumasse. Bis jetzt ist die Gewerbefläche im IAZ ca. 13.000 qm, in Zukunft mehr als doppelt soviel, ca. 28.000 qm, davon das Hotel ca. 10.000 qm. Die Wohnfläche steigt von 400 qm auf ca. 24.000 bis 31.000 qm. Die Gespräche mit den Architekten waren sehr interessant und informativ, sie ließen anklingen, dass die Baumasse „sehr ambitioniert“ sei und dass es mit weniger Bauvolumen auch weniger Probleme gebe. Ein Architekt sagte, dass dies eine „großstädtische Flächennutzung“ sei. Unterschleißheim eine Großstadt? Der Flächennutzungsplan Ende 2017 sah bis Ende 2030 ein gemäßigtes Bevölkerungswachstum von 2000 Einwohnern in den neuen Wohngebieten EADS-Parkplatz (Alfred-Nobel-Straße), Furtweg und Erdbeerfeld vor. Stadträtin Bednarek sagte damals: „Wir sind am Rande der Kapazität.“ Zu den IAZ-Plänen wurde damals gesagt, dass das keine nennenswerte Rolle spiele für das Bevölkerungswachstum. Und jetzt sollen beachtliche ca. 25 % mehr Neubürger Platz finden und dazu die Gäste in den neuen großen Hotels in der Stadtmitte und im Koryfeum? Auch sollen am EADS-Parkplatz und in der „Neuen Mitte“ in großem Umfang Boardinghaus-Einheiten entstehen, die den Wohnungsmarkt überhaupt nicht entlasten. In der Baumasse der „Neuen Mitte“ muss deutlich abgespeckt werden, dann können die Architekten auch vernünftige, innovative und lebenswerte Planungen machen. Das würde auch die größte Problematik entschärfen, den Verkehr. Innerhalb weniger 100 Meter rund und um das Nadelöhr Le-Crès-Brücke werden Wohngebiete für tausende neue Einwohner und Gewerbegebiete für tausende Beschäftigte gebaut („Neue Stadtmitte“ mit Gewerbe und Wohnungen, neue Wohngebiete EADS-Parkplatz, Furtweg, Erdbeerfeld, Gewerbe im Business Campus und Koryfeum und nicht zu verges-
sen, das neue Wohngebiet und wahrscheinlich weitere Gewerbegebiete in Oberschleißheim-Mittenheim). Das Verkehrsgutachten zur „Neuen Mitte“ sieht die Verkehrsführung allein über die Kreuzung Robert-Schumann-Straße, Münchner Ring und Le-Crès-Brücke sehr kritisch. Deshalb war auch eine zweite Tiefgaragenzufahrt über den Robert-Koch-Weg im Gespräch, damit ein Teil des Verkehrs über die Raiffeisenstraße abfließen kann. Anscheinend lässt sich diese zweite Tiefgaragenzufahrt aber nicht realisieren. Somit sind Staus während der Hauptverkehrszeiten unvermeidbar. Ungeklärt ist auch der Liefer- und Ensorgungsverkehr. Von den Architekten ist dieser teilweise über die Tiefgarage vorgesehen (mit LKWs und Müllfahrzeugen?) oder über die Bahnseite (wie bisher) über die schönen neuen Bahnhofs- und Hotelplätze. Sehr einladend! Und ein Mediamarkt (Wunsch der CSU) würde noch mehr Verkehr bedeuten, das Thema ist nun doch zu wichtig, um damit Wahlkampf zu machen! Die Anbindung an die S-Bahn ist positiv zu sehen, allerdings ist diese zu den Stoßzeiten jetzt schon überfüllt! Herr Dragomir vom „Büro Dragomir Stadtplanung“ und ein Leserbriefschreiber meinten, man solle sich über den zusätzlichen Verkehr keine Gedanken machen, man wisse ja nicht was in 20 Jahren sei. Ja, vielleicht wachsen uns dann Flügel, aber was ist bis dahin? Ich sehe nicht, dass die vorhandene (oder zukünftige) Infrastruktur den zusätzlichen öffentlichen und privaten Verkehr verkraftet. Bitte erst eine Verkehrsplanung für Gegenwart und Zukunft machen, und dann entsprechend im verträglichen Maß Gewerbe ansiedeln und Wohnungen bauen. Natürlich haben die Investoren ein Interesse daran, eine möglichst große Gewinnmaximierung durch eine möglichst effektive Ausnutzung der Flächen zu erzielen, das ist ihr gutes Recht. Diesen Wunsch umzusetzen ist aber nicht die Aufgabe der Stadt Unterschleißheim. Die Stadt Unterschleißheim muss das Wohl all ihrer Bürger berücksichtigen, sie kann dies durch den Erlass eines ausgewogenen Bebauungsplans mit den entsprechenden Vorgaben. Gerhard Friedemann
Die nächste Ausgabe erscheint am 17.8.2019 Anzeigenschluss ist Mittwoch, 14.8.2019 um 14 Uhr
Samstag, 10. August 2019
AKTUELLES
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Einblicke in die Welt des Balletts der Spitzenklasse – Etude mit der Shcherbakov BallettAkademie zum guten Zweck In Unterschleißheim gibt es seit Anfang 2019 die Shcherbakov BallettAkademie (SBA). Die Akademieleiter Janice Chan aus Singapur und Ilya Shcherbakov aus St. Petersburg bringen ihre ganze Erfahrung als ehemalige Profitänzer internationaler Ballettkompagnien ein. Beide haben ein sicheres Händchen und ein besonderes Gespür bei der Arbeit mit ihren Tanzschülern. In ihrer ersten großen Veranstaltung zeigten sie am 6. Juli 2019 das Programm „Etude“ und führten mit eleganter Leichtigkeit durch das Programm und vermittelten dem Publikum brillante Einblicke in die Welt des Balletts der Spitzenklasse. Der Nachmittag mit der Shcherbakov BallettAkademie war unterhaltsam, interessant und sehr lehrreich auch für die, die Ballett nur oberflächlich kennen. Das Publikum, Jung und Alt,
wurde von den Tänzerinnen und Tänzern auf die Reise mitgenommen: Erst „entzückten“ die beiden Tänzer des Bayerischen Staatsballetts (Elisa Mestres und Matteo Dilaghi). Im Anschluss „verzückten“ die Schüler der SBA die Herzen der Zuschauer. Als Höhepunkt des Nachmittags tanzten die beiden Profis des Bayerischen Staatsballetts den Pas de Deux von Don Quixote und begeisterten alle Schüler und Gäste. Körperästhetik, Eleganz, Stolz und Emotionen erfüllten an diesem Nachmittag den Saal. Die Shcherbakov BallettAkademie setzt sich begeistert ein für die Weitergabe von Wissen und Freude am Tanzen. Ebenso liegt ihnen Talentförderung am Herzen. Ein Gewinn für Unterschleißheim. Janice Chan bedankte sich am Ende der Veranstaltung beim 2. Bürgermeister Stefan
Krimmer für die Unterstützung. „Etude“ diente auch einem guten Zweck, denn ein Teil des Geldes vom Kartenverkauf, 230 Euro, wurden an den Unterschleißheimer Tisch gespendet. CSU Unterschleißheim
KOMMENTAR
zum Erörterungstermin bei der Regierung von Oberbayern zum 6-spurigen Ausbau der A92 am 26.07.2019 Am Freitag, 26.07.2019 war der letzte von mehreren Erörterungsterminen bei der Regierung von Oberbayern wegen des 6-spurigen Ausbaus der A92 zwischen dem Autobahnkreuz Feldmoching und der Anschlussstelle bei Eching. Es war der Termin der kleinen Leute; der Leute, die ein persönliches Anliegen hatten und ihren ganzen Mut brauchten, um bei der Regierung von Oberbayern in einem großen Saal gegenüber einer ganzen Riege von Fachleuten das Wort zu erheben. Meistens ging es dabei um Lärmschutz, um Befürchtungen die eigene Lebensqualität betreffend, um das eigene Haus oder die eigene Wohnung. Klar, dass sie keine Chance hatten und mit vielen Standardantworten abgespeist wurden. Mal hatten sie mit ihrem Thema den Planungsgegenstand nicht getroffen. Mal seien die Gesetze schuld, an die man sich schließlich halten müsse. Mal sei eine andere Behörde zuständig usw. Nein, es war nicht wirklich eine Stunde des Dialogs. Schon eher eine Stunde der Belehrung. Als Bürger steht man manchen Planungsinhalten fassungslos gegenüber und wundert sich über Vieles. Über Planer, über Juristen, über Politiker und über die Zeit, in der wir leben. Wie kann es etwa sein, dass bei Oberschleißheim die A92 sechsspurig und die B 471 vierspurig ausgebaut wird, um im Norden von München noch mehr Verkehr noch flüssiger abzuwickeln, und der dafür notwendige ökologische Ausgleich zu immerhin 63 % in der Gemeinde Krailling im Südwesten von München erfolgt? Einer wohlhabenden Gemeinde, die zu jenen Gemeinden gehört, die den Ringschluss der A 99 im Süden ablehnen, damit es da schön ruhig und schön grün bleibt. Sind wir
im Norden denn immer wieder Bürger zweiter Klasse, die es eben hinzunehmen haben, dass sie die Belastungen und der Süden die Begünstigungen bekommt? Warum regt sich kein Politiker darüber auf? Warum zwingt niemand die Planer, den ökologischen Ausgleich dort vorzunehmen, wo sie mit ihrer Planung auch den ökologischen Schaden anrichten? Glaubt denn niemand, dass es den Menschen im Norden ein besseres Gefühl geben würde, wenn sie nicht nur den Schaden, sondern auch den Ausgleich spüren würden? Wie kann es sein, dass man die Verbreiterung der A 92 und der B 471 plant und in der Planung ignoriert, dass zusätzlich auch noch die Staatsstraße 2342 aus Oberschleißheim heraus mitten in die grüne Fläche zwischen der im Westen vorhandenen Wohnbebauung und der im Westen verlaufenden Autobahn verlegt wird. Wie viel Verkehr insgesamt soll denn dort die Bevölkerung ertragen müssen und warum hält man das für zumutbar? Wie viel unseres natürlichen Außenbereichs wollen wir zerstören und für was genau wollen wir das denn tun? Warum hört man darauf keine Antwort, sondern nur, dass die Staatsstraßenverlegung keine Rolle spielt, weil sie einen anderen Plan betrifft? Wie kann es sein, dass die Planer den erforderlichen Lärmschutz rechnerisch ermitteln und dabei unterstellen, dass Kfz kontinuierlich 130 km/h (Berechnung der Lärmbelastung) bzw. 120 km/h (Berechnung der Auswirkungen von Flüsterasphalt) fahren und gleichwohl nicht bereit sind, diese rechnerische Annahme auch durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung Wirklichkeit werden zu lassen? Warum können sich Planer darauf herausreden, dass sie zwar mit
begrenzten Geschwindigkeiten rechnen müssen aber keine verkehrsrechtlichen Anordnungen treffen können und warum kann die für verkehrsrechtliche Anordnungen zuständige Behörde sich weigern, Geschwindigkeitsbegrenzungen anzuordnen, auf denen die Zumutbarkeit einer Planung für Menschen rechnerisch beruht? Wie kann es sein, dass man sich den Lärmschutz mit einem Flüsterasphalt schön rechnet, der Flüsterasphalt aber mit zunehmender Lebensdauer seine lärmmindernden Eigenschaften verliert und gar nicht sicher ist, ob er zum richtigen Zeitpunkt oder ob er überhaupt erneuert wird? Flüsterasphalt ist teuer und niemand weiß heute, ob in der Zukunft noch die für einen pünktlichen Austausch erforderlichen steuerlichen Mittel vorhanden sein werden. Wie kann es sein, dass sich die Gemeinde Oberschleißheim nicht mit einer Verbesserung des staatlichen Lärmschutzes auf eigene Kosten einbringt, obwohl das dazu beitragen würde, dass ihre Bürger hinreichend geschützt werden könnten und obwohl der Straßenbaulastträger der Gemeinde genau das angeboten hat? Ist uns unsere Lebensqualität im Westen von Oberschleißheim nichts wert? Hatte Lustheim, wenn es darum geht, Lärmschutz von der Gemeinde zu erhalten, einfach die bessere Lobby? Vielleicht ist es höchste Zeit dafür, dass sich die Bürger noch mehr als bisher organisieren. Klar ist aber auch, dass es an uns allen liegt, den Autoverkehr einzudämmen, um Planungen wie die kommentierte in Zukunft überflüssig werden zu lassen. Thomas Guldenkirch, Oberschleißheim
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Samstag, 10. August 2019
Gautschfeier: Gesellentaufe für neun Azubis
Traditionspflege bei der Schreiner Group in Oberschleißheim Im Rahmen der Gautschfeier werden die Auszubildenden von ihren Sünden der Lehrzeit reingewaschen. Ab ins kühle Nass: Die Schreiner Group, ein internationales Hightech-Unternehmen aus Oberschleißheim mit rund 1.100 Mitarbeitern, feierte am Freitag, 19. Juli, die alljährliche Gautschfeier. Bei dieser jahrhundertealten Zeremonie werden die Auszubildenden des Druckerhandwerks in einem 600-Liter-Wasserbottich von ihren Sünden während der Lehrzeit reingewaschen. Durch die Zeremonie führte der historisch gewandete Gautschmeister, der die Lehrzeit des Nachwuchses mit launigen Versen Revue passieren ließ. Der Festakt ist ein jährlicher Höhepunkt für die gesamte Belegschaft. Einmal im Jahr trifft die Schreiner Group besondere Vorbereitungen: Es wird der riesige Bottich mit 600 Litern Wasser gefüllt, der Gautschmeister bereitet sich auf seine Rede vor, es werden die traditionellen Kostüme hergerichtet, die Packer stehen bereit und wenn die Schleißheimer Schlosspfeiffer durch den Hof der Schreiner Group marschieren ist es so weit. Vor allen Mitarbeitern des Standorts in Oberschleißheim werden die Mediengestalter, Medientechnologen Flexodruck und Siebdruck sowie die frisch ausgebildeten Maschinen- und Anlagenführer
„gegautscht“. Gespannt und etwas verunsichert warteten die neun ausgelernten Azubis auf ihren „Tauchgang“. Doch spätestens als Gautschmeister Bozidar Petrak, Ausbildungsbeauftragter der Schreiner Group, der Belegschaft launige Anekdoten über die Kornuten erzählte und die vier Packer den Gesellen unter die Arme griffen, war alle Skepsis verflogen und die Freude über den Abschluss der Ausbildung groß. Das Gautschen stammt aus dem 16. Jahrhundert. Damals wurden die Gesellen der sogenannten schwarzen Zunft mit der Taufe symbolisch von „Unfug, Fehlerhaftigkeit, Murkserei und Hudelei“ der Lehrzeit reingewaschen. Bei der Schreiner Group wird diese Tradition nun seit 16 Jahren gepflegt. Nachdem die neun Auszubildenden unter Applaus von den Packern in den bereitstehenden Bottich getaucht wurden bekamen sie im Anschluss alle ihre Gautschbriefe, die die Gesellentaufe bestätigen. Roland Schreiner, geschäftsführender Gesellschafter der Schreiner Group, freut sich sehr, dass ein Großteil der engagierten und nun bestens ausgebildeten jungen Männer und Frauen im Unternehmen bleiben und in die Festanstellung übernommen werden.„Die Ausbildung genießt einen sehr hohen Stellenwert bei
uns im Unternehmen. Sie leistet einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung unserer Zukunft. Wir setzen auf unseren Nachwuchs und bilden ausschließlich für uns aus. In den vergangenen Jahren haben wir 95 Prozent aller Azubis übernommen.“ Tatsächlich finden sich ehemalige Azubis in allen Bereichen des HightechUnternehmens. 10,5 Prozent aller 1.000 Mitarbeiter der Schreiner Group sind ehemalige Azubis – eine stolze Quote. Selbst Roland Schreiner begann seine Berufslaufbahn 1990 als Auszubildender zum Industriekaufmann im Unternehmen. Susanne Höppner, Schreiner Group
Im Rahmen der Gautschfeier werden die Auszubildenden von ihren Sünden der Lehrzeit reingewaschen.
Samstag, 10. August 2019
NEUES AUS GARCHING
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Hamburger Fischmarkt vom 15. bis 18. August wieder in Garching! Der Hamburger Fischmarkt auf Tour macht im August wieder Halt in Garching, und zwar von Donnerstag, den 15. August bis Sonntag, den 18. August. Die Besucher erwartet echte Fischmarkt-Atmosphäre mit den allseits bekannten Marktschreiern, die ihre Angebote auf ihre humorvolle Art „gnadenlos“ billig an die Frau und an den Mann bringen: Ob Käse-Heiko, Nudel-Kiri, Knabber-Paul, der Blumenspezialist „JAK-Peters“, der legendäre Bananen-Fred, Wurst-Herby oder Aal-Hinnerk, sie alle können „etwas“ erzählen. Vieles ist nur Seemannsgarn, aber zum Lachen ist es allemal! Und die „echten Kerle“ sind alles andere als geizig: Vom Probieren der Qualitätsware bis zum Kauf der vollen Körbe ist es ganz bestimmt nicht weit! Es gibt viel zu sehen, zu essen und zu lachen. Der „Biergarten“ lädt zur Einkehr mit Grillwurst oder Fischbrötchen, und süße Leckereien gibt es auch… Geöffnet hat der Fischmarkt am Donnerstag von 11–20 Uhr, Freitag und Samstag von 10–20 Uhr und am Sonntag von 11–19 Uhr. Hinweis: Der Bauernmarkt wird wegen des Hamburger Fischmarktes am Samstag, den 17. August auf den Maibaumplatz verlegt. Programm: Donnerstag 11 Uhr: Beginn der Veranstaltung mit Unterhaltung durch die Marktschreier Freitag 10 Uhr: Beginn der Veranstaltung Freitag 16.00 Uhr: Aktion „Nachwuchs-Marktschreien“! Egal ob Groß oder
Klein: Jeder kanns versuchen. Machen Sie es einfach wie die Großen auf den Marktschreierwagen. Jedem, der sich traut, wirds danach mit einer tollen Fischmarkt-Tüte gedankt! Samstag 10 Uhr: Beginn der Veranstaltung Samstag 16.00 Uhr: Aktion „Nachwuchs-Marktschreien“! Sonntag 11.00 Uhr: Beginn der Veranstaltung mit dem Großauftritt der Marktschreier Sonntag 16.00 Uhr: Aktion „Nachwuchs-Marktschreien“! Stadt Garching
20-Jahrfeier des Jugendhaus Hochbrück Zur 20-Jahrfeier des Jugendhaus Hochbrück hatte der Leiter der Einrichtung Jan Stepputtis eingeladen. Jugendliche, Eltern, die Schulleitung und die Lehrer der Grundschule Hochbrück, Mitglieder des Integrationsbeirates und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisjugendrings, sie alle kamen, um mitzufeiern! Alfons Kraft, Garchings Zweiter Bürgermeister, sprach in Vertretung des Ersten Bürgermeisters Dr. Dietmar Gruchmann in seiner Begrüßung kurz die Entstehungsgeschichte des Hauses an. Kraft selbst war seitens der Stadtverwaltung von der Planungsphase an bis zur Fertigstellung Projektbegleiter. Bei der Feier schilderte er u. a., wie es dazu kam, dass trotz eines seit 1983 bestehenden Freizeitheimes im sogenannten Ortsteilzentrum von Hochbrück (OTZ) der Bau eines neuen Jugendhauses angegangen wurde: Es waren die nachbarschaftlichen Unverträglichkeiten und Schwierigkeiten zwischen den Jugendlichen und der dortigen Bürgerschaft; das friedliche Zusammensein war bald gestört. Um Wohnbebauung und den Bedürfnissen der Jugendlichen gleichsam gerecht zu werden, traf der Stadtrat 1994 die Grundsatzentscheidung, die Einrichtung in der Nähe der Wohnbebauung zu erhalten und nach Norden an den Lärmschutzwall an der B 471 zu verlagern. Nach der Baugenehmigung 1997 musste zunächst ein Widerspruchsverfahren eines Nachbarn ausgeräumt werden, bis letztlich im Mai 1998 mit dem Bau begonnen werden konnte. Ein Jahr später, am 28.7.1999 fand die Übergabe an den Betreiber des KJR statt. Bürgermeister Helmut Karl hatte damals in seiner Rede gesagt: „Ich lade alle jungen
Linke Bank, von vorn: Christopher Redl (Stadt Garching), Stephan Schwarz (KJR), Alfons Kraft Rechte Bank, von vorn: Cornelia Otto (Stadt Garching), Edeltraud Feirer (Rektorin Grundschule Hochbrück), Jan Stepputtis Menschen aus Hochbrück und auch aus Garching herzlich in das neue Haus ein. Ich wünsche mir, dass ihr hier einen Ort findet, an dem ihr euch wohlfühlen könnt und wo ihr gerne ein- und ausgeht. Dem Team des KJR wünsche ich viele aktive Jugendliche, die dieses schöne Haus schnell mit viel Leben erfüllen. Dieses Haus soll euer Haus sein.“
Alfons Kraft jedenfalls ist der Meinung, dass sich die Wünsche Karls nach 20 Jahren genau so erfüllt haben. Seine eigenen Wünsche gehen dahin, weiterhin behutsam mit dem Jugendhaus Hochbrück umzugehen, damit die weiteren jungen Generationen die Einrichtung noch viele Jahrzehnte für sich nutzen können und Spaß darin haben. Stadt Garching
Lesen Sie den Landkreis-Anzeiger vorab auf www.issuu.com/druckverlagzimmermann und www.icu-net.de
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Samstag, 10. August 2019
Lebendiges Garching e.V.
VfR Garching e.V. – Abteilung Budosport
Dinner in Weiß hat Farbe bekannt mit einem bunten Programm
Süddeutscher Kempo-Cup 2019
Das weiße Dinner ist bei den Garchinger(innen) bereits ein fester Termin im Sommerkalender. Zum dritten Mal organisierte der Verein Lebendiges Garching dieses Event. Weiß war angesagt – weiß gedeckte Biertische, weiße Wimpel, weiße Blumen, weiße Luftballons, weiße Sonnenschirme und eine große Bühne verwandelten den Rathausplatz in ein festliches Ambiente. Thomas Gotterbarm, der Kulturreferent der Stadt Garching, begrüßte die Gäste und zeigte sich begeistert von dem Engagement des Vereins für ein lebendiges Garching. Bei bestem Sommerwetter genossen 150 weiß gekleidete Menschen ihre selber mitgebrachten Speisen und Getränke. Neue Bekanntschaften wurden geschlossen und die Tischnachbarn prosteten sich zu und probierten von den Köstlichkeiten der anderen. Aber nicht nur dies, es war für ein buntes Programm gesorgt. Der Campus-Chor Garching präsentierte Lieder aus seinem Repertoire und gesellte sich anschließend spontan zum Dinner dazu. Die Balletttänzerinnen des Tanzstudio-Garching boten Auszüge aus ihrer Dornröschenaufführung dar. Für musikalische Unterhaltung sorgte der DJ Bayern-Hans und schaffte es, die Gäste auf die Tanzfläche zu locken. So wurde bis spät nachts ausgelassen getanzt, bis einige symbolische Regentropfen die Veranstaltung beendeten. Begeisterte Besucher halfen beim Abbau mit und ermunterten den Verein, nächstes Jahr wieder ein Dinner in Weiß auf die Beine zu stellen. Annette Hülsmann
Am 6. Juli wurde der Süddeutsche Kempo-Cup vom Budo Sportverein Hallbergmoos e.V. ausgerichtet. Viele Kempokas kämpften vor den Augen der zahlreich anwesenden Eltern um die Pokale und Medaillen. Turnierleiter waren Björn Anton (4. Dan Schwarzgurt und Stilrichtungsreferent Kempo-Karate Deutschland) und Florian Fendt (2. Dan Schwarzgurt) und Leiter des Dojo (= Trainingsort) des Budo-Sportvereins Hallbergmoos. Kampfrichter des Turniers waren neben Björn und Florian noch Maren Büttner (2. Dan), Michael Sauer (1. Dan) und Oliver Gregortschek. Ganz klar: Das war schon ganz schön aufregend – und das nicht nur für unsere Jüngsten, sondern auch für alle anderen Teilnehmer. 40 Kempokas stellten sich in Unter-, Mittel- und Oberstufe den Kampfrichtern in den Disziplinen Kata, Team-Kata und „Kumite am Ball“. Bei Kumite am Ball werden Karatetechniken gegen aufgesteckte Bälle, welche einen fiktiven Gegner darstellen, ausgeführt. So können auch die Jüngsten ohne Verletzungsgefahr die erlernten Techniken zeigen. In zwei Runden mussten die Sportler unterschiedliche Katas bzw. Techniken vorführen. Saubere Technik, gutes Timing, Konzentration, richtige Atmung und Fokussierung der Kraft waren für eine gute Note ausschlaggebend. Wir gratulieren allen, die es auf’s Treppchen geschafft haben.
Herzlichen Dank auch an alle Organisatoren und Helfer, die mit ihrem Engagement zum Erfolg des Cup beigetragen haben. Eine gelungene Veranstaltung, bei der insbesondere unsere Jüngsten Wettkampfluft schnuppern konnten. Wer sich für Karate oder Judo interessiert – Kinder, Jugendliche oder Erwachsene – kann auf unserer Seite im Internet unter www.vfr-budosport.de gerne schnuppern und ist natürlich zum Training herzlich eingeladen. Erwin Seitz
Anzeigenschluss ist Mittwoch, 14.8.2019 um 14 Uhr
Sommerfest Grundschule Garching Ost
Den Sommer feiern Am 19. Juli war es wieder soweit: Das alljährliche Sommerfest der Grundschule Garching Ost fand auf dem Schulgelände für die gesamte Schulgemeinschaft statt. Die Veranstaltung hat bereits Tradition: Seit 13 Jahren organisiert der Elternbeirat gemeinsam mit Eltern, Lehrern und Mitarbeitern der Grundschule Garching Ost ehrenamtlich das Sommerfest. Auch dieses Jahr wurde den rund 300 Kindern ein buntes Unterhaltungsprogramm durch verschiedene Garchinger Vereine geboten. Es gab unter anderem einen Koordinationspfad von Karate Altinger, ein CD-Malworkshop vom
Kunstverein KunstKompass und eine Insektenhotel Bastelaktion vom Bund Naturschutz. Auch die Bläserklasse, die Schulband und der VfR mit ihrer Junior-Hip-Hop Gruppe begeisterten mit tollen Auftritten. Für das leibliche Wohl war bei strahlendem Sonnenschein bestens gesorgt. Die Elternschaft stellte einmal mehr ein sensationelles Salat und Kuchenbuffet. Außerdem gab es einen Grillstand, Hot Dogs und den hochfrequentierten Popcornstand. Dank der Unterstützung des Garchinger Getränkemarkts Altinger fanden alle einen Platz zum Essen, Ratschen und Staunen. Der gesamte Erlös des Sommerfests kommt u. a. der Unterstützung sozial benachteiligter Kinder sowie Schulprojekten der Grundschule Garching Ost zugute. Die Grundschule Gar-
ching Ost bedankt sich herzlich beim REWEMarkt Garching, der mit einer großzügigen Warenspende das Sommerfest unterstützt hat. Stadt Garching
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NEUES AUS ECHING UND NEUFAHRN
Samstag, 10. August 2019
Freiwillige Feuerwehr Eching
„Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ erfolgreich abgelegt Am Mittwoch, 24. Juli, konnten 17 Aktive erfolgreich das Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ ablegen. Auch an dieser Prüfung in Eching nahmen wieder zwei Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Weng teil. Das Schiedsrichterteam bestehend aus Florian Ferdinand, Manfred Waldner und Bernhard Kuffner fand bei den Abschlussbesprechungen nach der erfolgreichen Prüfung äußerst lobende Worte, da die zwei Prüfungen jeweils fehlerfrei durchgeführt wurden. Auch die Kommandanten Markus Kistler (FFW Weng) Stefan Maidl und Georg Geil (FFW Eching) konnten dies bestätigen. Zur Abnahme der Prüfung gehörten in der Bronzegruppe die Gerätekunde am Fahrzeug, wohingegen die gemischte Gruppe im Zweier-Team Truppaufgaben durchführen musste. Danach folgte der Aufbau des Hydraulischen Rettungssatzes an einem angenommenen Unfallort mit verunfalltem PKW, bei welchem eine Person eingeklemmt war. Zudem wurden die Verkehrsabsicherung sowie der Brandschutz sichergestellt.
Kommandant Maidl und Kreisbrandmeister Michael Hinterholzer bedankten sich für die geleisteten Übungsstunden und gratulierten den Teilnehmern zur souverän bestandenen Prüfung. Ein weiterer Dank ging an die beiden Ausbilder Bernhard Kuffner und Matthias Beth. Sehr erfreulich ist es, dass vier der 17 Kameraden die letzte Stufe (Gold/Rot) abgelegt haben während sechs Teilnehmer mit dem Bronzeabzeichen gestartet sind. Die Leistungsabzeichen der verschiedenen Stufen wurden an folgende Prüflinge verteilt: Bronze: Stefani Benjamin, Widdau Klaus (beide FFW Weng); Graf Markus, Handschuh Lukas, Prawica Bartek, Schlenker Jonas. Silber: Holz Fabio. Gold: Ahlborn Julius, Eckert Leon, Huber Florian, Wallner Maximilian. Gold/Blau: Göring Christian. Gold/Grün: Klinar Alexander. Gold/Rot: Beth Matthias, Scharnagl Michael, Schulz Florian, Wopperer Christian (alle FFW Eching). Christian Göring, Presseteam der Freiwilligen Feuerwehr Eching
Die erfolgreichen Prüflinge mit (v.l.) Schiedsrichter Manfred Waldner, Schiedsrichter Florian Ferdinand, Kreisbrandmeister Michael Hinterholzer, Schiedsrichter und Ausbilder Bernhard Kuffner, stellv. Wenger Kommandant Markus Kistler und (v.r.) Echinger Kommandant Stefan Maidl und Stellvertreter Georg Geil
Echinger Gemeinderätin Dr. Irena Hirschmann wechselt zur FDP Am 29. Juli stellte die bislang fraktionslose Echinger Gemeinderätin Dr. Irena Hirschmann den Antrag der FDP beizutreten. Der FDP Kreisvorsitzende Dr. Martin Alberti und der Echinger Ortsvorsitzende Heinz Müller Saala begrüßten das neue Mitglied des FDP Ortsverbands: „Wir freuen uns mit Dr. Hirschmann eine sehr aktive, bislang fraktionslose Gemeinderätin als Mitglied gewonnen zu haben. Sie wird unsere Kandidatenliste für die Kommunalwahl 2020 verstärken“, so der Ortsvorsitzende, „Wir freuen uns auch sehr, dass mit Dr. Hirschmann jetzt wieder ein Mitglied des Echinger FDP-Ortsverbandes Mitglied des Gemeinderates ist. Damit werden auch wieder die Interessen von Menschen, die den Freien Demokraten nahestehen, im Gemeinderat vertreten. Dies wollen wir natürlichwo immer möglich zusammen mit den anderen Fraktionen und/oder Gruppierungen erreichen.“ Auch Frau Dr. Hirschmann freut sich auf die Arbeit in der FDP: „Ich möchte weiterhin eine starke Stimme für die Echinger Bürgerinnen und Bürger sein und diese Chance sehe ich bei der FDP. Dafür werde ich meine Arbeit wie bisher nach bestem Wissen und Gewissen weiterführen. Insbesondere freut mich, dass in der FDP eine offene Diskussionskultur herrscht, bei der alle Meinungen gehört werden. So stelle ich mir gemeinsames Arbeiten vor!“ Jens Barschdorf
V.l.n.r.: Dr. Martin Alberti (Kreisvorsitzender), Dr. Irena Hirschmann, Heinz Müller-Saala (Ortsvorsitzender FDP Eching)
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LANDKREIS-ANZEIGER
Samstag, 10. August 2019
KIRCHENTERMINE/TRAUERANZEIGEN
Pfarrverband Unterschleißheim St. Ulrich / St. Korbinian St. Ulrich Regelmäßige Gottesdienste Di., 18.30 Uhr Hl. Messe in der Neuen Kirche Do., 18.30 Uhr Hl. Messe in der Neuen Kirche Fr., 17.00 Uhr Rosenkranz in der Neuen Kirche So., 8.30 Uhr Hl. Messe in der Alten Kirche; 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst in der Neuen Kirche Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen Sa., 10.08., 9.30 Uhr „aktiv sein – aktiv bleiben“
im Erwachsenenraum Do., 15.08., 8.30 Uhr Festgottesdienst in der Alten Kirche; 10.00 Uhr Festgottesdienst in der
Neuen Kirche; in den Gottesdiensten Segnung der Kräuterbuschen St. Korbinian Regelmäßige Gottesdienste Sa., 17.15 Uhr Beichtgelegenheit; 18.00 Uhr Vor-
abendmesse So., 10.00 Uhr Eucharistiefeier für die Pfarrge-
meinde Mi., 19.00 Uhr Hl. Messe
Do., 18.00 Uhr Rosenkranz Fr., 9.00 Uhr Hl. Messe Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen Do., 15.08., 10.00 Uhr Festgottesdienst mit Segnung der Kräuterbüschel und Blumen; 15.00 Uhr Hl. Messe im Valentinspark
Pfarrverband Oberschleißheim St. Wilhelm / Maria Patrona Bavariae Regelmäßige Gottesdienste Sa., 18.00 Uhr Maria Patrona Bavariae So., 9.00 Uhr Maria Patrona Bavariae (keine Messe in den Sommerferien); 10.30 Uhr St. Wilhelm; 19.00 Uhr St. Wilhelm (keine Abendmesse
in den Ferien) Di., 18.30 Uhr Maria Patrona Bavariae Mi., 8.00 Uhr St. Wilhelm Do., 8.00 Uhr Maria Patrona Bavariae Fr., 18.30 Uhr St. Wilhelm Rosenkranz So., 18.30 Uhr St. Wilhelm Mo. – Sa., 18.00 Uhr St. Wilhelm
Sa., 17.15 Uhr Maria Patrona Bavariae Mi., 17.30 Uhr Maria Patrona Bavariae und Lust-
heim Besondere Gottesdienste und Veranstaltungen So., 11.08., 15.00 Uhr Erwachsenenbildungsaus-
schuss: Führung in St. Michael, Bürgersaal Do., 15.08., 10.30 Uhr Festgottesdienst zu Mariä Himmelfahrt, MPB
Christliche Gemeinde Unterschleißheim Lise-Meitner-Str. 1 (EG) 85716 Unterschleißheim Gottesdienst mit Kinderbetreuung in 3 Gruppen, Beginn sonntags um 10.30 Uhr mit Stehkaffee (www.cgush.de).
Evang.-Luth. Trinitatiskirche Oberschleißheim Gottesdienste So., 11.08., 11.00 Uhr Gottesdienst (Pfarrerin
Katarina Freisleder)
TRAUERANZEIGEN Plötzlich und unerwartet ist meine Ehefrau
Trauerdrucksachen in dezenter Aufmachung
Christa Bettina Ranke * 21.03.1936
Dipl.-Ing. Ingo Schoenewolf
† 19.07.2019
* 29.07.1948
verstorben.
Kornelia Fieder geb. Pfeiffer
* 20.3.1957
† 31.7.2019
In stiller Trauer: Werner Pfeiffer Helmut Samer mit Familien Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Dienstag, dem 13. August 2019, um 15.00 Uhr im Friedhof Hochmutting statt.
Anzeigenschluss ist am Mittwoch, 14. August 2019 um 10 Uhr
† 25.07.2019
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied: Sylvia Schoenewolf Walter Schulze im Namen aller Angehörigen und Freunde
In Liebe und Dankbarkeit verabschiedet die Familie die Mutter, Oma und baldige Urgroßoma. Das Begräbnis findet am 17.08.2019 um 11 Uhr im Waldfriedhof Unterschleißheim statt.
Nach kurzer, schwerer Krankheit nehmen wir in Liebe Abschied von
Nach langer, schwerer Krankheit ist mein lieber Ehemann viel zu früh von mir gegangen
tel +49 (0)89 321 840-0
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 16. August 2019 um 14.00 Uhr im Waldfriedhof Unterschleißheim statt.
Samstag, 10. August 2019
KIRCHENTERMINE/APOTHEKEN
Samstags und sonntags ist die Kirche bis 20 Uhr
geöffnet. Alle sind herzlich eingeladen, einzukehren. Zwergerl-Treff: Die „Zwergerl“ treffen sich in der Regel auch in den Ferien (zur Sicherheit bitte im Pfarramt anrufen). Der Treff ist für Mütter und Väter mit ihren Kindern (bis etwa drei Jahre) immer dienstags von 10 Uhr bis 11.30 Uhr im Gemeindesaal der Trinitatiskirche, Lindenstraße 4, 85764 Oberschleißheim.
Das ev. Pfarrbüro ist vom 14.08.–09.09.2019 geschlossen. Do., 15.08., 19.00 Uhr Posaunenchor, Magdale-
Evang.-Luth. Genezareth-Kirche So., 11.08., 10.30 Uhr Gottesdienst, Lektorin
Heike Köhler Schlosskapelle Haimhausen So., 11.08., 9.00 Uhr Gottesdienst, Lektorin Heike
Köhler
Kath. Pfarrgemeinde St. Nikolaus Haimhausen
Vorschau So., 18.08., 10.00 Uhr Sommerkirche in Eching:
Gottesdienst (Lektorin A. Sachs)
Freie evangelische Gemeinde Neufahrn Jeden Sonntag, 10.00 Uhr Gottesdienst in der Zeppelinstraße 2, 85375 Neufahrn. Parallel zum Gottesdienst findet eine altersgerechte Kinderbetreuung statt. Zudem haben wir unter der Woche in Eching, Neufahrn und Unterschleißheim Bibelstunden, die Termine entnehmen Sie bitte unserer Website: http://www.feg-neu fahrn.de Bibelgespräch: Wer die Bibel näher kennenlernen möchte, ist bei uns herzlich willkommen. Wir treffen uns jeden Dienstag um 20.00 Uhr zum Bibelgespräch in unseren Gemeinderäumen in der Zeppelinstraße 2, 85375 Neufahrn.
So., 11.08., 8.30 Uhr Hl. Messe in Inhausen; 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst in Inhausen Di., 13.08., 18.00 Uhr Heilige Messe mit Fatima-
feier des Seniorenclubs Haimhausen in Inhausen Do., 15.08., 8.30 Uhr Festgottesdienst z. Patrozinium
Evang.-Luth. Pfarramt Garching Laudatekirche So., 11.08., 9.00 Uhr Gottesdienst (Pfarrerin Freisleder); 19.00 Uhr Treffen der Anonymen Alkoholiker
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Eching
Kath. Pfarramt St. Severin Garching
So., 11.08., 9.30 Uhr Sommerkirche: Gottes-
dienst in Oberallershausen, J.-DannheimerStr.1 in 85391 Allershausen. Kein Gottesdienst in der Magdalenenkirche! Mo., 12.08., 19.00 Uhr Treffen der Anonymen
Alkoholiker, Kontakt Hans, Tel.: 0175-400 34 36, 20.00 Uhr Gebetskreis, Magdalenenkirche
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potheken-Notdienst
nenkirche
leben aus der Mitte – mitten im Leben
Evang.-Luth. Kirchengemeinde Unterschleißheim/Haimhausen
LANDKREIS-ANZEIGER
St. Severin So., 11.08., 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst Di., 13.08., 19.00 Uhr Hl. Messe Mi., 14.08., 10.45 Uhr Hl. Messe in der St.-Josefs-
Kapelle im Seniorenpflegeheim
TRAUERANZEIGEN
Do., 15.08. Mariae Himmelfahrt, 10.00 Uhr Festgottesdienst mit besonderer
Bestattungsinstitut MÜHLBAUER
musikalischer Gestaltung und anschl. Kräutersegnung Fr., 16.08., 9.00 Uhr Hl. Messe; 17.00 Uhr Rosenkranz im Seniorenpflegeheim
85229 MARKT INDERSDORF WALDSTRASSE 9 TELEFON 0 81 36/50 64 TAG UND NACHT Erd- und Feuerbestattungen • Überführung • Vorsorge Fachmännische Beratung bei Todesfällen Erledigung sämtlicher Formalitäten Große Auswahl an Särgen • Ausstattungen • Sterbebildern • Zeitungsanzeigen
Rosenkranz von Montag bis Freitag um 15.30 Uhr in St. Katharina! St. Katharina Sa., 10.08., 15.00 Uhr Trauung; 18.30 Uhr Rosenkranz mit Beichtgelegenheit; 19.00 Uhr Vorabendmesse St. Franziska Romana Sa., 10.08., 10.00 Uhr Diamantene Hochzeitsfeier; 17.30 Uhr Rosenkranz So., 11.08., 8.30 Uhr Hl. Messe Internet: www.severinkirche.de Termine/Infos/Veranstaltungen Während der Ferienzeit entfallen in St. Severin das Morgenlob dienstags und freitags und die Freitagsanbetung. In Hochbrück entfällt die Mittwochs-
messe mit anschl. Anbetung. Während der Ferienzeit findet statt: - Gebetskreis in St. Franziska Romana am Mittwoch, 19.00 Uhr
für Ismaning, Garching, Haimhausen Oberschleißheim, Unterschleißheim, Eching und Neufahrn Samstag, 10. August 2019 Hallberg Apotheke Theresienstr. 63, Hallbergmoos....08 11/5 53 40 Phönix-Apotheke Am Fohlengarten 10A, Oberschleißheim ..315 17 52 Sonntag, 11. August 2019 Korbinian-Apotheke Korbinianstr. 14, Ismaning ....................96 60 50 Montag, 12. August 2019 Rathaus-Apotheke Rathausplatz 2, Unterschleißheim ....31 78 41-0 Dienstag, 13. August 2019 Apotheke Dr. Aurnhammer Bahnhofstr. 26, Ismaning......................96 86 88 Mittwoch, 14. August 2019 Apotheke am Maxfeld Maxfeldhof 5, Unterschleißheim......31 60 51 28 Donnerstag, 15. August 2019 EHO-Apotheke Bahnhofstr. 4 b, Eching......................3 19 40 55 Schloß-Apotheke Hauptstr. 4, Haimhausen..............0 81 33/20 20 Freitag, 16. August 2019 Delphin-Apotheke Feierabendstr. 51, Oberschleißheim 3 15 05 02 Götz-Apotheke Hauptstr. 23, Fahrenzhausen ......0 81 33/81 32
Der Notdienst endet jeweils am Folgetag um 8.00 Uhr früh.
Notrufnummern Polizei Notruf Polizei Oberschleißheim PI 48 Feuerwehr/Notarzt Frauen-Notruf Giftnotruf Tierrettung München e.V. Sucht-Hotline
110 089 315 64 0 112 089 76 37 37 089 19 240 01805 84 37 73 089 28 28 22
- Treffen der Legio Mariae freitags um 18.30 Uhr im Legiozimmer Mo., 12.08., 14.00 Uhr Kaffeekranzerl im Hochbrücker Pfarrsaal
Wenn Sie die schmerzliche Pflicht haben, über den Tod eines lieben Menschen zu informieren, dann hilft Ihnen eine Traueranzeige im Landkreis-Anzeiger:
Beratung: 32 18 40-32
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LANDKREIS-ANZEIGER
NEUES AUS HAIMHAUSEN
Samstag, 10. August 2019
BRK Kreisverband Dachau
BRK Dachau
Sommerfest 2019 mit Luftballonwettbewerb
Ferienfahrt nach Solferino
Mit einem Sommerfest dankte die Vorstandschaft des BRK-Kreisverbandes seinen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Hof des Rotkreuzhauses herrschte sommerliche Stimmung. Biertische, eine Grillstation und eine kleine Cocktailbar luden zum gegenseitigen Austausch ein. „Unser Ziel ist es das Miteinander zu stärken“, betonte der BRK-Kreisgeschäftsführer Paul Polyfka. Der BRK-Kreisvorsitzende Bernhard Seidenath nutzte den Anlass, um in einem kurzen Impulsvortrag einen Blick auf die Entwicklung des BRK-Kreisverbandes zu lenken. „Eines unserer wichtigsten Ziele ist es, das Ehrenamt stärker zu fördern“, so Seidenath. Ein Luftballon-Wettbewerb um die daran befestigten Grußkarten möglichst weit fliegen zu lassen, war einer der Höhepunkte des Sommerfestes. Bärbel Schäfer
Für elf Mitglieder des Jugendrotkreuzes des Kreisverbands Dachau kam es zu einem außergewöhnlichen Erlebnis. Eine Reise führte die Kinder und Jugendlichen sowie ihre Betreuer nach Solferino am Gardasee. Dort wurde das Rote Kreuz geboren. Der Schweizer Kaufmann Henry Dunant wurde im Juni 1859, einen Tag nach der Schlacht von Solferiono, Zeuge schrecklicher Zustände unter den Verwundeten. Spontan organisierte Dunant Hilfe für die Tausenden von Verletzten, die unabhängig von ihrer Nationalität unter dem Leitsatz „Wir sind alle Brüder“ geleistet wurde. Damit war die Gründungsidee des Roten Kreuzes geboren. Die JRKler nahmen an der Fiaccolata, einem Fackellauf teil, der jedes Jahr stattfindet. Gemeinsam mit rund 10.000 anderen Rotkreuzlern aus aller Welt zogen die Mitglieder des JRK Dachau zwölf Kilometer von Castiglione nach Solferino. „Es war ein unglaubliches Erlebnis, das jeder Rotkreuzler einmal in seinem Leben erleben sollte“, betonte die stellvertretende Leiterin der Jugendarbeit Gemma Cleobury. Zudem besuchten die JRKler das Museum, die Gedenkstätte, die Statue von Henry Dunant und bestiegen den Turm, um den wunderbaren Blick über ganz Solferino zu genießen. Ein besonderes Erlebnis war die Begegnung mit den Nachfahren der Urgesteine des Roten Kreuzes Henry Dunant, Gustave Moynier (Mitbegründer des 1863 entstandenen Internationalen Komitees der Hilfsgesellschaften für die Verwundetenpflege) und Louis Appia, einem Schweizer Chirurgen im 19. Jahrhundert. Bärbel Schäfer
Der KulturKreis feiert die „Brazilian Night“ „Brazilian Night“ mit Andreas Martin Hofmeier und Band am Samstag, den 9. November – das 35. Jubiläum feiert der Haimhauser KulturKreis standesgemäß. Seit Gründung im Oktober 1984 bietet das jeweilige Programm des KuK ausgesuchte Kulturevents nicht nur für Haimhausen. Ab September beginnt das neue Programm 2/2019 mit einem Abend des deutschlandweit bekannten Kabarettisten HG. Butzko, „Dr. Ösi und die Chefpartie“ unterhält danach mit Austro-Pop und –Rock. Bezirksheimatpfleger Dr. Norbert Göttler, Kathrin Krückl und Martin Off präsentieren im Oktober Göttler’s schräge bairische Gedichte – das nächste Highlight. Aus Anlass des KuK-Jubiläums würdigen 20 in Haimhausen lebende und arbeitende Künstler der verschiedensten Bereiche den Künstlerort mit ihren Werken. Das Märchen von „Frau Holle, Goldmarie und Pechmarie“ erzählt der Kasperl wie immer in versierter Weise für Leute ab 3 Jahren. „The Spirit of New Orleans“ bringen Anja Baldauf im Stil
der „Zydeco Annie“ mit der Band „Swamp Cats“ auf die Bühne der Kulturkneipe. Der bereits 8. Haimhauser Weihnachtsmarkt am Schloss am 1. Adventswochenende – bestens geeignet nicht nur für besondere Weihnachtgeschenke. Wieder ein vielseitiges Kulturangebot des Vereins „mit der persönlichen Note“. Zum Schluss zu empfehlen: das weihnachtliche Festkonzert mit dem Westböhmischen Sinfonieorchester aus Marienbad am 2. Adventssonntag, eine Co-Produktion des Chors Stimmbruch und des Haimhauser KulturKreises. Die Programmhefte werden ab August an alle Haushalte in Haimhausen verteilt und liegen in Geschäften und Banken sowohl in Haimhausen als auch den umliegenden Orten Fahrenzhausen, Unter- und Oberschleißheim, Ampermoching, Hebertshausen und Dachau aus. Die Events sind zudem unter www.haimhauser-kul turkreis.de nachzulesen, hier auch Kartenbestellungen vier Wochen vor dem jeweiligen Veranstaltungstermin. Christiane Kettinger, KuK
Samstag, 10. August 2019
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Gesundheitssport
Auch für Nichtmitglieder! Der Gesundheitsclub des SV Lohhof e.V. Start: Montag, 30. September 2019 ➢ Präventive Gesundheitsgymnastik nach Pilates ➢ Hatha-Yoga ➢ Hatha-Yoga – „Atem-Yoga“ ➢ Haltung und Bewegung durch Ganzkörpertraining ➢ Body in Balance ➢ Bewegungstraining zur Förderung des Muskelund Skelettsystems Einige Kurse sind ausgezeichnet mit dem Qualitätssiegel Sport Pro Gesundheit Anmeldung: ab Mittwoch, den 11.09.2019, 17.00 Uhr Geschäftsstelle SV Lohhof e.V., Bezirksstraße 27, 85716 Unterschleißheim Tel.: 089/3101590, Fax: 089/31009699 Internetseite: www.svlohhof.de/gesundheitssport Hanna Scheurmann
len 1,36 m sowie im Weitsprung mit 3,99 m. Einen weiteren 1. Platz erkämpfe sich Daniel Vohrer im 800 m-Rennen der M12 mit einer Zeit von 2:34,91 min. Monika Escherle
Kreismeisterschaften Hebertshausen
Leichtathletik
Kulow und Pejakovic unter Top 8 in Bayern Mitte Juli fanden die bayerischen Meisterschaften der Aktiven, U18 und U20 im Rosenaustadion in Augsburg statt. Auch zwei SVL-Athleten qualifizierten sich für die Bestenkämpfe und platzieren sich unter den besten acht ihrer Altersklasse. Abiturient Nikola Pejakovic ging im Dreisprung der männlichen U20 an den Start. Nach einem durchwachsenen Wettkampf standen 11,52 m zu Buche. Dies bedeutete Rang 5. Vereinskollegin Estelle Kulow wagte sich an eine für sie eher unbekannte Strecke heran. Im 3000 m-Rennen der weiblichen U18 zeigte die Fahrenzhauserin ein couragiertes Rennen und erlief sich in einer Zeit von 11:17,91 min einen tollen 7. Platz! Monika Escherle
Judo Leichtathletik
Lohhofer Leichtathleten siegreich in Neufahrn Anfang Juli feierte der TSV Neufahrn sein 100-Jähriges Jubiläum mit einem schönen Sportfest. Auch die SVL-Athleten nutzten den sonnigen Tag und zeigten ihr Können. Dies wurde mit vielen 1. Plätzen belohnt. U20-Athlet Luca Otting siegte im 100 m-Sprint mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 12,80 s. Auch im 800 m-Lauf stand er ganz oben auf dem Treppchen mit einer Zeit von 2:20,83 s. Lohhofs Nachwuchstalent, Leonard Gawron, ging in einer älteren Altersklasse (M14) an den Start. „Mal schauen, was so geht“, war hier die Devise. Seine ersten 100 m sprintete er in tollen 13,14 s und wurde somit Erster. Trainingskollege Laurence Rendl landete mit 15,29 s auf Rang 3. Zweiter wurde Laurence im Weitsprung mit 4,25 m und Erster im Hochsprung mit übersprungenen 1,32 m. Im Weitsprung ging Leonard Gawron in seiner Altersklasse (M13) an den Start. Hier gewann er überlegen mit einem tollen Sprung auf genau 5,00 m! Vierter wurde hier Arthur Eitel mit 4,13 m. Den ersten Rang belegte Arthur im 800 m-Lauf in einer Zeit von 2:40,33 Min. Dreimal stand Nils Reichenbach in der M12 ganz oben auf dem Treppchen. Im 75 m-Sprint setzte er sich in 11,88 s gegen seine Konkurrenten durch. Ebenso Rang 1 belegte Nils im Hochsprung mit tol-
Bei wechselhaftem Wetter gingen am 14.07.2019 neun Leichtathleten der C-Schüler des SV Lohhof an den Start. Mit einem tollen 1. Platz im Weitsprung und knapp 4 m Weite feierte Tobias Netusil seinen Wettkampfeinstand. Sandro De Marco nahm ebenfalls zum ersten Mal an einem Wettkampf teil und sprang auf solide 3,41 m. Als einziger Lohhofer Athlet stellte sich Maximilian Sieren dem Hochsprung. Hier übersprang er 1,24 m, lieferte sich ein hartes Duell und erkämpfte sich, weit vor allen anderen, einen tollen zweiten Platz. Beim 50 m-Sprint der M11 gingen die Plätze 2, 3, 4 und 5 an Luca Menzel, Maximilian Sieren, Felix Täuber und Elias Appel. In der Altersklasse darunter sicherte sich Tobias Netusil Silber. Charlotte Lehnertz und Sofia Gawron sprangen in die Top Ten des Weitsprung Finales der W11 mit 3,82 m und 3,79 m. Neela Kaltenbach sprang auf 3,64 m. Im Sprint lief Charlotte Lehnertz aufs Treppchen mit 7,89 Sekunden über 50 m. Zum Abschluss gingen die Jungs in der 4 x 50 m Staffel an den Start und ließen das Publikum mitfiebern. Schon zu Beginn erkämpften sich die laufstarken Lohhofer einen Vorsprung, der durch die Staffelübergabe allerdings wieder etwas kleiner wurde. Nach einem so spannenden Lauf konnten sie sich souverän den zweiten Platz sichern. Manuel Mackendaz
Judoka in neuen Gürtelfarben Kurz vor den Sommerferien haben Judoka des SV Lohhof sich noch einer Gürtelprüfung gestellt. Nach intensiver Vorbereitung zeigten sie Fallschule, Wurf- und Bodentechniken sowie die Fortgeschritteneren bereits die erste Kata. Alle haben bestanden und dürfen nach den Ferien mit ihren neuen Gürtelfarben trainieren. Neue Gelbgurte sind Kaoru Delettre, Tim Irlberger, Magdalena Jupe, Toni Karberg, Rebecca Maier, Colin Rieger und Constantin Sturm. Die Prüfung zum gelb-orangefarbenen Gürtel bestanden haben Maximilian Kleisel, Gianluca Lederer sowie Bennit und Tamara Pötzsch. Tudi Le Blais trägt nun den Orangegurt, orange-grün bekommen Ana und Mathilda Gracic sowie Anastasia Sergov. Und Dominik Lang trainiert ab sofort im grünen Gürtel. Ingrid Zeilinger
SPORT
Samstag, 10. August 2019
LANDKREIS-ANZEIGER
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von Johannes Dieterle
SVL-Sponsoren-News Die neue Bundesliga-Saison 2019/20 steht vor der Tür und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit unseren Sponsoren Haus der Werbung in München, unserem Jugendsponsor dem Flughafen München sowie unserem Partner-Sponsor „Das-Bau-Team“ mit Andreas Vollrath und unserem Haus-Friseur „HannisHaarhaus“!
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Wir freuen uns auf ein weiteres erfolgreiches Jahr und auf die Zusammenarbeit mit euch.