MAGAZIN FÜR MITGLIEDER DER DR. RATH GESUNDHEITS-ALLIANZ
Rath international #03 SEPTEMBER 2026
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VITAMIN C UND ATP
Vitamin C ist ein unterschätzter Energielieferant unserer Zellen
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IE DREI D SÄULEN DER GESUNDHEIT
Gibt es die Wurzel allen Übels?
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ELEMEDIZIN T AUF DEM VORMARSCH
Die unerträgliche Leichtfertigkeit des Dr. Digital
Gehirnleistung auf ganz neuem Niveau! Mikronährstoffe für Konzentration, Gedächtnis und mentale Energie
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INHALT
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EDITORIAL
GEHIRNLEISTUNG AUF GANZ NEUEM NIVEAU!
Mikronährstoffe für Konzentration, Gedächtnis und mentale Energie
C UND UNSER 08 VITAMIN GEHIRN: ZWEI, DIE SICH MÖGEN
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VITAMIN C: UNTERSCHÄTZTER ENERGIELIEFERANT FÜR UNSERE ZELLEN
Wie Vitamin C die ATPProduktion beeinflusst
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DIE DREI SÄULEN DER GESUNDHEIT
Gibt es die Wurzel allen Übels?
TELEMEDIZIN AUF DEM VORMARSCH
Die unerträgliche Leichtfertigkeit des Dr. Digital
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GESUNDHEITSNACHRICHTEN
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ERNÄHRUNG SERVICE
IMPRESSUM Dr. Rath Education Services BV Postbus 656, NL-6400 AR Heerlen Tel. 0031-457-1111-00, Fax -19 rathinternational@rath-eduserv.com Anzeigen/V.i.S.d.P.: Nico Molitor Redaktion: A. Wartenberg Mitarbeit: J. Wortmann, R. Saemann Layout: T. Wenn Fotos: Dr. Rath Health Foundation, Envato, Magnific, Stock Images Rath International 3/2026
Liebe Leserinnen und Leser, seit vielen Jahren steht die Rath International für fundiertes Wissen über die zellulären Grundlagen der Gesundheit. Aufbauend auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen von Dr. Linus Pauling und Dr. Matthias Rath zeigen wir Ihnen immer wieder praktische Wege auf, wie Sie Ihre Gesundheit auf natürliche Weise unterstützen können. Auch in dieser Ausgabe nehmen wir Sie mit auf eine spannende Reise durch die Welt der Zellgesundheit. Im Mittelpunkt stehen zwei Themenschwerpunkte: Wie eine spezielle Kombination ausgewählter Mikronährstoffe und Pflanzenstoffe die geistige Leistungsfähigkeit in unterschiedlichen Lebensphasen unterstützen kann, sowie die bislang wenig bekannten Effekte von Vitamin C auf die Energiegewinnung in unseren Zellen. Energie ist eine Grundvoraussetzung des Lebens, denn jede einzelne Zelle unseres Körpers ist auf eine kontinuierliche Energieversorgung angewiesen. Am Gehirn wird dies besonders deutlich: Es macht nur rund zwei Prozent unseres Körpergewichts aus, verbraucht aber einen überproportional großen Anteil der verfügbaren Energie. Diese benötigt es für seine hochkomplexen Leistungen – vom Denken und Erinnern bis hin zu Sprache und Informationsverarbeitung. Doch nicht nur sein Energiebedarf ist außergewöhnlich. Auch an bestimmte Mikronährstoffe stellt das Gehirn besondere Ansprüche. Ein Beispiel hierfür ist Vitamin C. Damit der Nährstoff auch in Mangelsituationen verfügbar bleibt, speichert das Gehirn ihn mithilfe spezieller biologischer Mechanismen. Das erklärt die sehr hohen Vitamin-C-Konzentrationen im Gehirn. Bekannt ist Vitamin C vor allem als machtvolles Antioxidans und als unverzichtbarer Faktor für die Kollagenbildung. Weniger bekannt ist hingegen seine wichtige Rolle beim Schutz der Mitochondrien – jener Strukturen in unseren Zellen, die für die Energiegewinnung von zentraler Bedeutung sind. Diesem bislang wenig beachteten Zusammenhang widmen wir uns in dieser Ausgabe ausführlich. Auch beim Gehirn stellt sich natürlich die Frage, wie sich seine Leistungsfähigkeit möglichst lange erhalten lässt. Unsere wissenschaftlichen Untersuchungen deuten darauf hin, dass eine gezielte Kombination ausgewählter Mikronährstoffe bestimmte Gehirnfunktionen positiv beeinflussen kann. Mehr dazu erfahren Sie in unserer Titelgeschichte. Wirksame und zugleich bezahlbare Prävention beginnt vor allem im Alltag: mit einer ausgewogenen Ernährung, einem aktiven Lebensstil und einer gezielten Versorgung mit wissenschaftlich ausgewählten Nährstoffen. Lassen Sie uns gemeinsam darauf hinarbeiten, diesen Ansatz als festen Bestandteil einer modernen Gesundheitsversorgung zu verankern. Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen
Dr. A. Niedzwiecki
TITELTHEMA
GEHIRNLEISTUNG AUF GANZ NEUEM NIVEAU!
Mikronährstoffe für Konzentration, Gedächtnis und mentale Energie Es gibt kein Wundermittel, das uns auf Knopfdruck volle mentale Leistungsfähigkeit bringt. Unsere kognitiven Fähigkeiten, also alles, was wir allein mit der Kraft unseres Gehirns leisten können, beginnen mit einem komplexen Zusammenspiel von Stoffwechselprozessen in den Zellen der grauen Masse. Dieses Zusammenspiel können wir beeinflussen. Entweder wir stellen eine absolute Sparversorgung mit
lebensnotwendiger Bioenergie bereit, was uns folgerichtig so manches Mal wie der Ochs‘ vorm Berge dastehen lässt und auf Dauer eine folgenreiche Abwärtsspirale in Gang setzt. Oder wir sorgen für eine großzügige Versorgung und damit für die optimale Basis, damit die Datenverarbeitungsmaschine im Oberstübchen richtig gut laufen kann. So sieht das angewandte, wissenschaftlich
begründete Naturheilverfahren der Zellular-Medizin in Reinkultur aus – weiterentwickelt durch eine neue Synergie-Kombination natürlicher Mikronährstoffe! Das Gehirn ist die Schaltzentrale unseres Körpers. Es verarbeitet Sinneseindrücke, steuert Bewegungen, ermöglicht Sprache und logisches Denken, speichert Erinnerungen und beeinflusst unse-
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re Emotionen. Ob in der Schule, im Studium, bei anspruchsvollen beruflichen Aufgaben oder im Alltag: Unser Gehirn ist nahezu ständig damit beschäftigt, Informationen aufzunehmen, zu bewerten, zu speichern und bei Bedarf wieder abzurufen. Selbst im Schlaf läuft die Datenverarbeitung weiter und ermöglicht uns für unsere psychische Gesundheit eine mentale Klärung des Erlebten. Besonders deutlich wird die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns, wenn wir vor anspruchsvollen geistigen Herausforderungen stehen. Bei einer Prüfung müssen gelernte Inhalte innerhalb kürzester Zeit abrufbar sein, bei komplexen beruflichen Aufgaben sind Konzentration und strategisches Denken gefragt und selbst bei alltäglichen Tätigkeiten wie der Orientierung in einer fremden Stadt oder dem Erlernen einer neuen Sprache laufen zahlreiche kognitive Prozesse gleichzeitig ab. In solchen Situationen arbeitet der Stoffwechsel der Nervenzellen auf Hochtouren.
Das Gehirn benötigt dafür außerordentlich viel Energie. Obwohl es nur einen vergleichsweise kleinen Teil unseres Körpergewichts ausmacht, beansprucht es einen erheblichen Anteil des täglichen Energieumsatzes. Makronährstoffe, insbesondere Glucose, stellen dabei wichtige Energieträger zur Verfügung. Doch eine ausreichende Energiezufuhr allein ist nicht alles. Damit die komplexen Stoffwechselvorgänge in den Nervenzellen reibungslos funktionieren können, ist auch die Versorgung mit geeigneten Mikronährstoffen und weiteren Naturstoffen von Bedeutung, die die Energiegewinnung erst in Gang setzen. Ganze Stoffwechselketten sind erforderlich, um die Glucose überhaupt erst an ihrem Einsatzort nutzen zu können.
Geistige Leistungsfähigkeit braucht eine gezielte Versorgung Die Entschlüsselung der einzelnen Mechanismen und die Identi-
Schach erfordert Aufmerksamkeit, Gedächtnisleistung und eine schnelle Informationsverarbeitung.
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fizierung von geeigneten Synergiepartnern zur Optimierung dieser Abläufe sind bereits seit einigen Jahren Forschungsschwerpunkte der Wissenschaftler im Dr. Rath Forschungsinstitut in Kalifornien. Konzentration, Gedächtnisleistung, Reaktionsfähigkeit und mentale Ausdauer beruhen auf einem komplexen Zusammenspiel zahlreicher Prozesse. Nervenzellen müssen Energie erzeugen, Informationen übermitteln und sich gleichzeitig vor Belastungen schützen. Entscheidend ist daher nicht ein einzelner „Wirkstoff“, sondern das Zusammenspiel verschiedener Substanzen. Genau hier setzt die Idee einer gezielten Mikronährstoffkombination an. Die unterschiedlichen Bestandteile übernehmen verschiedene Aufgaben im Zellstoffwechsel und ergänzen und verstärken sich innerhalb einer abgestimmten Kombination gegenseitig in ihrer Wirkung. Dieses Zusammenwirken bezeichnet man als Synergie-Effekt: Die Wirkung der Kombination ist deutlich höher als die Summe der Einzelwirkungen. Anstatt sich also auf einen einzelnen Pflanzenextrakt zu konzentrieren, verfolgen die Forscher einen umfassenderen Ansatz, der die wichtigsten Aspekte des Zellstoffwechsels und der kognitiven Funktionen berücksichtigt und optimiert. Die neue „Gehirn-Kombination“ folgt diesem Prinzip der Zellular-Medizin. Zink, Coenzym Q10, NicotinamidRibosid und Acetyl-Carnitin bilden zusammen mit ausgewählten Pflanzenextrakten eine Kombination, deren einzelne Bestandteile
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unterschiedliche Eigenschaften beisteuern. Zink trägt zu einer Verbesserung der kognitiven Funktion bei. Damit nimmt dieses essentielle Spurenelement innerhalb der neuen Zusammensetzung eine besondere Stellung ein. Der menschliche Körper kann Zink nicht selbst herstellen und ist daher auf eine regelmäßige Versorgung angewiesen. Coenzym Q10 ist eine natürliche Verbindung, die in den Mitochondrien selbst vorkommt, aber auch aus der Nahrung aufgenommen und verwertet wird. Mitochondrien bezeichnen wir als die „Kraftwerke“ unserer Zellen, da in ihnen die wesentlichen Prozesse der zellulären Energiegewinnung mit hoher Produktionsleistung stattfinden. Macht Sinn, gerade in Zellgewebe mit einem hohen Energiebedarf, wie dem Gehirn, das ganz besonders auf funktionierende Energieprozesse angewiesen ist. Ein weiterer Bestandteil ist Nicotinamid-Ribosid, kurz NR. NR wird im Körper in NAD+ umgewandelt. NAD+ ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen innerhalb der Zellen beteiligt und spielt insbesondere bei Prozessen des Energiestoffwechsels eine Rolle. Ergänzt wird die Kombination durch Acetyl-Carnitin, die bioaktive Form der Aminosäure Carnitin. Es kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden, transportiert Fettsäuren in die Mitochondrien und ermöglicht damit ihre Nutzung zur Energiegewinnung.
Studierende müssen Wissen in Prüfungen oder Abschlussarbeiten strukturiert abrufen können.
Richtig spannend wird die Zusammensetzung durch einen theaninhaltigen Grüntee-Extrakt, Ginseng, Vitamin-C-haltige Hagebutte, Bacopa monnieri, Rosenwurz, Haferstroh und Gotu Kola. Damit verbindet diese Formulierung Mikronährstoffe und körpereigene beziehungsweise körpernahe Verbindungen mit einer Auswahl traditionell verwendeter Pflanzenstoffe, die teilweise schon seit Tausenden Jahren für ihre positive Wirkung bekannt sind. Jetzt mit wissenschaftlicher Bestätigung!
Warum nicht einfach Ginkgo? Wer sich mit Produkten für Gedächtnis und Konzentration beschäftigt, stößt zwangsläufig auf Ginkgo. Seit Jahrzehnten werden Ginkgo-Präparate intensiv beworben. Tausende wissenschaftliche Publikationen beschäftigen sich mit der Pflanze, und auf dem Markt findet sich eine große Zahl unterschiedlichster Nahrungsergänzungsmittel und Extrakte.
Der hohe Bekanntheitsgrad von Ginkgo beruht nicht zuletzt auf seiner langen Tradition. In der chinesischen Pflanzenkunde wird Ginkgo seit jeher eingesetzt und mit zahlreichen positiven Eigenschaften in Verbindung gebracht. Auch in Europa werden Ginkgo-Extrakte häufig im Zusammenhang mit Gedächtnis, geistiger Leistungsfähigkeit und altersbedingten Veränderungen diskutiert. Doch nur weil ein Pflanzenstoff sehr bekannt ist, bedeutet das nicht automatisch, dass er für jede Formulierung die optimale Lösung darstellt. So können sich unterschiedliche Ginkgo-Produkte beispielsweise hinsichtlich ihrer Herkunft, ihres Extraktionsverfahrens, ihrer Konzentration und ihrer Standardisierung unterscheiden. Dadurch ist ein direkter Vergleich der Präparate nicht ohne Weiteres möglich. Für die Wissenschaftler im Dr. Rath Forschungsinstitut spielten Tradition und Bekanntheitsgrad aber keine große Rolle bei der Ent-
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Ginseng
Gotu Kola
wicklung einer Mikronährstoffkombination für kognitive Prozesse. Vielmehr stand die Frage im Mittelpunkt, welche Kombination verschiedener Inhaltsstoffe den umfassenderen Ansatz ermöglicht. Die zugrunde liegende Idee lautet: Anstatt die Erwartungen an einen einzigen Pflanzenextrakt zu knüpfen, können verschiedene Mikronährstoffe und Pflanzenstoffe gemeinsam eingesetzt werden. Ginkgo zeigte in den Untersuchungen einfach nicht das gewünschte Optimierungspotenzial, wie beispielsweise die Kombination aus Zink, Coenzym Q10, NicotinamidRibosid, Acetylcarnitin sowie den ausgewählten Pflanzenextrakten.
Pflanzenextrakte der Extra-Klasse Die Pflanzenkunde empfiehlt uns einige ganz besondere Naturstoffe. Gotu Kola, auch als Indischer Wassernabel bekannt, wird seit Urzeiten in der traditionellen chinesischen Medizin und in der ayurvedischen Lehre aufgrund seiner Wirkung bei der Wundheilung, bei psychischen Störungen und bei Arteriosklerose eingesetzt. Zudem wirkt die Pflanze antibiotisch (gegen Bakterien), antimykotisch
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Hagebutte
Bacopa monnieri
(gegen Pilze) und zytostatisch (regulierend bei zu schnellem Zellwachstum). Ginseng ist bekannt als Stärkungsmittel für die körpereigene Abwehr gegen Stress und Krankheit. Bacopa monnieri, das Kleine Fettblatt, das in Indien Brahmi genannt wird, unterstützt nachweislich das Gedächtnis, fördert die Konzentration und schützt die Nervenzellen im Gehirn. Rosenwurz, das in Sibirien „Goldene Wurzel“ genannt wird, steigert als Extrakt aus der Wurzel das Erinnerungsvermögen, die Konzentration und das Aufnahmevermögen. Haferstroh wirkt beruhigend auf das Nervensystem und stärkt die Nerven bei innerer Unruhe, Erschöpfung und Prüfungsangst. Es fördert einen ruhigen Schlaf, ohne am Tag müde zu machen. Den theaninhaltigen Grüntee-Extrakt kennen wir in der Zellular-Medizin schon sehr lange als bestätigten Lieferanten seines entzündungsmindernden Hauptwirkstoffs EGCG (Epigallocatechin-3Gallat). Die Hagebutte ist vor allem wegen ihres extrem hohen, natürlichen Vitamin-C-Gehalts und ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften sehr geschätzt. Gemeinsam ergeben sie eine kraftvolle Mischung aus der Natur,
Rosenwurz
deren Einzelkomponenten in den verschiedenen medizinischen Traditionen bereits seit Langem bekannt sind. Neu ist ihre erstmalig wissenschaftlich untersuchte und bestätigte Wirkung im Synergieverbund zur Steigerung und zum Erhalt der kognitiven Fähigkeiten!
Synergie statt Einzelwirkstoff Unser Gehirn ist eine komplexe Maschine. Milliarden Nervenzellen kommunizieren miteinander und benötigen dafür kontinuierlich Energie und eine zuverlässige Versorgung mit zahlreichen Stoffwechselkomponenten. Wenn alles gut läuft und die Einzelzellen der geforderten Gehirnareale unter besten Bedingungen und gut vernetzt arbeiten können, entstehen Gedächtnisbildung, Aufmerksamkeit und Informationsverarbeitung als Ergebnisse aus dem Zusammenspiel der biologischen Vorgänge. Folgerichtig muss bei einem Mikronährstoffkonzept die Synergie im Mittelpunkt stehen. Die kombinierten Einzelstoffe übernehmen unterschiedliche Funktionen und ergänzen sich in einer abgestimmten Zusammensetzung. Dieses Konzept unterscheidet sich deutlich
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von dem verbreiteten Gedanken, ein einzelner besonders bekannter Pflanzenstoff müsse automatisch die beste Lösung sein. Wissenschaftliche Forschung bedeutet vielmehr, verschiedene Möglichkeiten miteinander zu vergleichen, Kombinationen zu untersuchen und bestehende Annahmen kritisch zu hinterfragen. Schon von Beginn an war die Erforschung der Synergien einzelner Naturstoffe untereinander die wichtigste Forschungsrichtung am Dr. Rath Forschungsinstitut. Ein wesentlicher Grundsatz der von Dr. Matthias Rath entwickelten ZellularMedizin ist genau diese Absage an Mega-Dosen einzelner Mikronährstoffe zu Gunsten der Ausnutzung natürlicher Verstärkungseffekte, wie sie auch im natürlichen Verbund von Mikronährstoffen in ihrem pflanzlichen Ursprung zu beobachten sind. Die neue „Gehirn-Kombination“ ist das aktuelle Ergebnis dieser Strategie und stellt somit den neuesten wissenschaftlichen Standard dar. Nur so ist eine wissenschaftlich bestätigte Steigerung der kognitiven Fähigkeiten möglich.
Vom Klassenzimmer bis zum Berufsalltag Geistige Leistungsfähigkeit ist keineswegs nur für Schüler oder Studierende wichtig. Praktisch jede Altersgruppe ist auf Konzentration, Erinnerungsvermögen und mentale Belastbarkeit angewiesen. Schüler müssen Vokabeln, Formeln und komplexe Zusammenhänge
lernen. Studierende verarbeiten große Informationsmengen und müssen dieses Wissen in Prüfungen oder Abschlussarbeiten strukturiert abrufen können. Im Berufsleben sind analytisches Denken, Konzentration und schnelle Entscheidungen gefragt. Auch Weiterbildung, Meisterprüfung oder berufliche Neuorientierung stellen hohe Anforderungen an die kognitive Leistungsfähigkeit. Mit zunehmendem Alter gewinnt zudem der Wunsch an Bedeutung, geistig aktiv und leistungsfähig zu bleiben. Erinnerungen, Orientierung, Sprache und problemlösendes Denken sind wesentliche Bestandteile unserer Selbstständigkeit und Lebensqualität. Doch auch Freizeitaktivitäten fordern das Gehirn. Strategiespiele, Schach oder Skat, das Erlernen eines Musikinstruments, Reisen in unbekannte Regionen oder intensive Gespräche verlangen Aufmerksamkeit, Gedächtnisleistung und schnelle Informationsverarbeitung. Ein gut versorgtes Gehirn ist deshalb in jeder Lebensphase von Bedeutung.
Hinzu kommen weitere Faktoren, die für unsere geistige Leistungsfähigkeit entscheidend sind: Ausreichend Schlaf, körperliche Bewegung, regelmäßige geistige Aktivität und ein bewusster Umgang mit Stress. Das Gehirn lässt sich durchaus mit einem Muskel vergleichen. Es profitiert davon, regelmäßig gefordert zu werden. Lernen, Lesen, Problemlösen, soziale Interaktion und neue Erfahrungen halten unsere Denkprozesse aktiv. Neue Dinge zu erfahren oder altbekannte Dinge einmal anders zu tun, hält uns nicht nur auf Trab, sondern stößt auch neue Vernetzungen in den verschiedenen Gehirnarealen an. Wenn wir diese Aktivität beibehalten und die beteiligten Zellsysteme bestmöglich versorgen, haben wir eine gute Chance, langfristig geistig gesund zu bleiben und kognitive Herausforderungen zu meistern! Jetzt sind die Gehirne aller Mitglieder der Dr. Rath Gesundheits-Allianz gefordert, die Gehirnleistung aller mit uns verbundenen Menschen auf ein neues Niveau zu heben! Davon sollte jeder profitieren!
Ernährung bleibt die Grundlage Eine gezielte Ergänzung sollte jedoch nie isoliert betrachtet werden. Die Basis einer guten Versorgung ist und bleibt eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung. Über unsere tägliche Nahrung erhält der Körper die Bausteine, die er für die Energiegewinnung, die Zellfunktion und zahlreiche Stoffwechselprozesse benötigt.
Referenz Dr. Rath Health Foundation. (2023). Mikronährstoffe für ein gesundes Gehirn und geistige Funktionen. https://issuu.com/ drrath/docs/dres_ mikronaehrstoffe_f_r_ ein_gesundes_gehirn
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FORSCHUNG
Vitamin C und unser Gehirn: Zwei, die sich mögen Das Gehirn ist eines der aktivsten Organe unseres Körpers. Obwohl es nur etwa zwei Prozent des Körpergewichts ausmacht, verbraucht es rund ein Fünftel der gesamten Energie sowie große Mengen an Sauerstoff und Nährstoffen. Aufgrund ihrer hohen Stoffwechselleistung sind die Nervenzellen auf eine kontinuierliche Versorgung mit Vitaminen und anderen Mikronährstoffen angewiesen. Wie wichtig vor allem Vitamin C für das Gehirn ist, lässt sich bereits an seiner Verteilung im Körper erkennen: Mit rund 0,8 Millimol pro Kilogramm Gewebe gehört das Gehirn zu den Organen mit den höchsten Vitamin-C-Konzentrationen. Um diese hohe Konzentration aufrechtzuerhalten, verfügt unser Denkorgan über spezielle Transport- und Recyclingmechanismen. Sie sorgen dafür, dass Vitamin C gezielt aufgenommen und in den Nervenzellen angereichert wird.
Warum Vitamin C für das Gehirn so wichtig ist Erst mit einem Überfluss an Vitamin C wird unser Gehirn zu einer kraftvollen zentralen Steuereinheit in unserem gesamten Nervensystem. Das ist daran erkennbar, dass der Nährstoff an diesem besonderen Ort im Körper eine ganze Reihe wichtiger Aufgaben erfüllt: • Vitamin C unterstützt die Entwicklung von Nervenzellen und die Verzweigung ihrer Fortsätze.
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• Allgemein fördert Vitamin C die Funktionsabläufe unseres Nervensystems. • Für die Bildung wichtiger Neurotransmitter wie Dopamin und Noradrenalin wird Vitamin C gebraucht. Beide steuern Antrieb, Motivation, Aufmerksamkeit und Wachheit. • Vitamin C ist wichtig für die Stabilität der Gefäßwände, insbesondere der hirnversorgenden Arterien! • Als starkes Antioxidans schützt es zudem Gehirn- und Nervenzellen vor zerstörerischem oxidativem Stress. • Außerdem ist Vitamin C am Energiestoffwechsel beteiligt und damit auch für die hohe Stoffwechselaktivität des Gehirns höchst bedeutsam.
Vitamin C kann auch die Gehirngesundheit im Alter beeinflussen Aktuelle Forschungsergebnisse liefern nun weitere Hinweise auf die enge Verbindung zwischen dem Gehirn und Vitamin C. Ein Forschungsteam der Universität Hirosaki in Japan hat untersucht, ob Menschen mit höheren Vitamin-C-Spiegeln im Blut eine andere Gehirnstruktur aufweisen als Menschen mit niedrigeren Werten. Dazu verglichen die Forscher die Vitamin-C-Werte von über 2.000 älteren Erwachsenen mit MRT-Aufnahmen ihrer Gehirne.
Ergebnis: Höhere Vitamin-C-Konzentrationen gingen mit einem größeren Volumen der grauen und weißen Hirnsubstanz sowie mit einer stärkeren Vernetzung innerhalb des sogenannten Default Mode Network einher. Dieses Netzwerk ist unter anderem verantwortlich für Gedächtnisprozesse, Selbstreflexion und die Verarbeitung von Gedanken. Für die Forscher ist das ein spannender Hinweis: Vitamin C könnte dabei helfen, die Hirngesundheit im Alter zu erhalten und den altersbedingten kognitiven Abbau abzumildern.
Offenbar ist Vitamin C für unser Gehirn also noch viel wichtiger, als wir bisher dachten!
Referenzen Du J, Cullen JJ, Buettner GR. (2012). Ascorbic acid: Chemistry, biology and the treatment of cancer. Biochimica et Biophysica Acta (BBA) – Reviews on Cancer, 1826(2), 443–457. https://pmc. ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3608474 Nagaya H et al. (2026). Plasma vitamin C levels are associated with brain structural networks on MRI: A large cohort study. PLoS One. 21(6):e0348504. https://journals.plos.org/plosone/ article?id=10.1371/journal.pone.0348504
AUS UNSERER FORSCHUNG
Wie Vitamin C die ATP-Produktion beeinflusst
Vitamin C: Unterschätzter Energielieferant für unsere Zellen
Vitamin C gilt als Schlüsselmolekül für den gesamten Zellstoffwechsel. Bekannt ist es vor allem für seine kraftvolle Rolle im Kampf gegen freie Radikale und bei der Kollagenbildung. Doch kann dieses spezielle Vitamin auch die Energieproduktion unserer Zellen beeinflussen? In einer aktuellen Studie sind die Wissenschaftler des Dr. Rath Forschungsinstituts dieser ganz neuen und spannenden Fragestellung nachgegangen. 9.
AUS UNSERER FORSCHUNG
Ob Denken, Bewegung, Regeneration oder die Aufrechterhaltung unserer Organfunktionen – all diese Prozesse benötigen kontinuierlich ein gehöriges Maß an BioEnergie. Eine zentrale Rolle bei der Energieversorgung spielt in den Zellen unseres Körpers eine besondere Art von Zellorganellen: die Mitochondrien. Sie gewinnen aus Zucker und Fetten aus der Nahrung Energie, die für die Bildung von ATP genutzt wird. Deswegen benennen wir Mitochondrien gerne mit ihrem Spitznamen „Kraftwerke der Zellen“. ATP (ausgeschrieben: Adenosin-triphosphat) stellt im Energiestoffwechsel unserer Zellen eine Art universelle Energiewährung dar: Es speichert Energie kurzfristig in chemischer Form und gibt sie dort frei, wo sie in der Zelle benötigt wird. Wie jeder Stoffwechselvorgang ist auch die Energieversorgung ein komplexer Prozess, der zahlreiche biologische Katalysatoren umfasst. Direkt beteiligt sind unter anderem die Vitamine B1, B2, B3 und B5 sowie die Mineralstoffe Magnesium, Eisen und Kupfer. Nach bisherigem wissenschaftlichen Verständnis ist die Rolle von Vitamin C bei der ATP-Produktion nur eine indirekte, nämlich: Schutz vor oxidativem Stress und Unterstützung des Transports langkettiger Fettsäuren in die Mitochondrien zur Energiegewinnung.
Weniger bekannt ist hingegen, dass Vitamin C die Energieproduktion in den Zellen auch direkt ankurbeln kann. Genau hier hat das Dr. Rath Forschungsinstitut einen neuen Forschungsschwerpunkt gesetzt, um neue Erkenntnisse über Vitamin C zu gewinnen. Werfen wir zunächst einen genaueren Blick auf die ATP-Bildung in den Mitochondrien.
Wie Zellen ihre Energiewährung ATP herstellen ATP lässt sich vereinfacht mit einem wiederaufladbaren Energieträger vergleichen. Das ATP-Molekül setzt Energie frei, wenn es zu ADP (Adenosin-di-phosphat) und anorganischem Phosphat gespalten wird. Ein kleinerer Teil entsteht jedoch auch im Rahmen der sogenannten Glykolyse, die ohne Sauerstoff ablaufen kann. Bei diesem Prozess können Zellen schnell Energie gewinnen, beispielsweise bei starker körperlicher Anstrengung. Auch viele Krebszellen nutzen die Glykolyse verstärkt. Aus einem Glukosemolekül entstehen dabei zwei ATP-Moleküle und Lactat (Milchsäure).
INFOGRAFIK 1
Energiebedarf im Überblick
Sechs Beispiele für Gewebe mit hohem Energiebedarf
Diese Organe und Gewebe haben einen besonders hohen Energiebedarf. Pumpfunktion
DAS HERZ arbeitet ohne Unterbrechung und benötigt ständig Energie für die Pumpfunktion.
ENERGIEWÄHRUNG DER ZELLE ATP stellt Zellen schnell verfügbare Energie bereit – etwa für Bewegung, Stoffwechsel und Transportprozesse.
Je aktiver das Gewebe, desto höher der ATP-Umsatz
Aktiver Transport
DIE NIERE braucht viel Energie für Rückresorption und aktiven Stofftransport.
Stoffwechsel
DIE LEBER ist ein zentrales Stoffwechselorgan und verarbeitet fortlaufend Nährstoffe.
Bewegung
DIE SKELETTMUSKULATUR verbraucht bei Bewegung und Belastung besonders viel ATP.
Zellerneuerung
DIE HAUT benötigt Energie für Zellerneuerung, Reparatur und Schutzbarriere.
DAS GEHIRN benötigt viel Energie für Nervensignale und kontinuierliche Informationsverarbeitung.
Der Energiebedarf ist nicht überall im Körper gleich. Besonders viel ATP benötigen Zellen, die ständig aktiv sind oder besonders intensiv arbeiten.
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Informationsverarbeitung
AUS UNSERER FORSCHUNG
Deutlich mehr Energie liefern jedoch die Mitochondrien. Über die Atmungskette entstehen dort etwa 26 bis 28 ATP-Moleküle. Unter normalen Bedingungen wird deshalb der größte Teil des ATP in den meisten Zellen in den Mitochondrien gebildet.
KURZ ERKLÄRT ATP (Adenosintriphosphat) ist die universelle „Energiewährung“ der Zellen. Es treibt praktisch alle biologischen Prozesse an – von der Muskelkontraktion bis zum Transport von Molekülen durch Zellmembranen.
Unter welchen Umständen kann den Zellen die Energie ausgehen? Die Leistungsfähigkeit der Mitochondrien kann durch verschiedene Faktoren beeinträchtigt werden, zum Beispiel durch genetische Veränderungen, chronische Entzündungsprozesse oder bestimmte Erkrankungen. Auch einige Arzneimittel, Chemikalien, Luftschadstoffe und Zigarettenrauch können ihre Funktion beeinträchtigen. Je nach Ursache werden dabei beispielsweise die Atmungskette gestört oder die mitochondriale DNA geschädigt. Dadurch gerät die Energiegewinnung ins Stocken und den Zellen steht möglicherweise nicht mehr genügend ATP zur Verfügung. Der passende Oberbegriff ist hierbei meist „oxidativer Stress“. Gemeint ist damit ein Übermaß an reaktionsfreudigen Verbindungen, die anderen Molekülen Elektronen entziehen und so oxidative Reaktionen auslösen. Dadurch geraten Stoffwechselprozesse aus dem Gleichgewicht, es entstehen schädliche Reaktionsprodukte und Zellbestandteile sowie Organellen werden geschädigt und in ihrer Funktion beeinträchtigt. So auch die Mitochondrien. In Folge setzen geschädigte Mitochondrien vermehrt reaktive Sauerstoffverbindungen frei, wodurch sich der oxidative Stress weiter verstärkt. So entsteht ein Teufelskreis, der noch weit größere Schäden Tür und Tor öffnet. Doch die Natur hat natürlich vorgesehen, dass den Zellen unseres Körpers auch wirksame Schutzmecha-
Geistige Aktivität benötigt kontinuierlich eine beträchtliche Menge an Energie.
nismen zur Verfügung stehen. Eine besondere Rolle nimmt dabei Vitamin C ein: Es gibt Elektronen ab und hilft so, freie Radikale unschädlich zu machen. Aus der Gleichung Mitochondrien plus großzügige Vitamin-CVersorgung ist das Ergebnis volle Energiegewinnung praktisch vorprogrammiert!
Kann Vitamin C die ATP-Produktion wirklich steigern? Was eine aktuelle Zellstudie zeigt Dies war die Ausgangslage für die neuen Untersuchungen des Dr. Rath Forschungsinstituts. In einer 2026 veröffentlichten Laborstudie untersuchte das Forscherteam, wie sich zwei Kombinationen verschiedener Vitamin-C-Formen auf den Energiehaushalt von Zellen auswirken. Verglichen wurde ein im Handel erhältliches Vitamin-C-Präparat mit einer im Labor hergestellten Mischung. Beide Formulierungen enthielten verschiedene Vitamin-C-Verbindungen, darunter Ascorbinsäure, Palmitoyl-6-Ascorbat, Calciumascorbat und Magnesiumascorbat. Das kommerzielle Präparat enthielt zusätzlich Bioflavonoide und weitere für die Herstellung notwendige Zusatzstoffe.
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AUS UNSERER FORSCHUNG
Getestet wurden menschliche und tierische Zellen aus Haut, Herz, Niere, Leber und Skelettmuskulatur. Diese wurden zwölf Stunden lang unterschiedlichen Konzentrationen der Vitamin-C-Mischungen ausgesetzt. Anschließend ermittelten die Wissenschaftler, wie viel ATP die Zellen gebildet hatten. Die Ergebnisse zeigten, dass die Wirkung der verschiedenen Vitamin-C-Kombinationen auf die ATP-Produktion sowohl von der eingesetzten Konzentration als auch vom jeweiligen Zelltyp abhing. Besonders deutlich fiel der Effekt bei Zellen aus Geweben mit hohem Energiebedarf aus: Sowohl Leber- als auch Skelettmuskelzellen wiesen nach der Behandlung deutlich höhere ATP-Werte auf. Am stärksten war der Effekt bei menschlichen Leberzellen. Verwendet wurden sogenannte HepG2-Zellen, die ursprünglich aus Leberkrebsgewebe stammen. Bei der höchsten getesteten Vitamin-C-Konzentration lag der ATP-Wert 79 Prozent über dem der unbehandelten Kontrollzellen! Auch menschliche Skelettmuskelzellen reagierten deutlich: Bereits bei einer niedrigen VitaminC-Konzentration stieg ihr ATP-Gehalt um 48 Prozent. Eine Folgestudie offenbarte einen weiteren, bislang weitgehend unbekannten Aspekt der Wirkung von Vitamin C auf den zellulären Energiehaushalt. Demnach
Viele Früchte liefern reichlich Vitamin C.
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können verschiedene Vitamin-C-Formen – beispielsweise Verbindungen mit Mineralstoffen wie Calcium, Magnesium oder Kalium sowie fettlösliche Formen wie Ascorbylpalmitat – gezielt eingesetzt werden, um die ATP-Produktion in unterschiedlichen Organen zu steigern. Darüber hinaus weisen diese Studien auf einen praktischen Vorteil bestimmter Vitamin-C-Formen gegenüber der sauren Ascorbinsäure hin.
Was bedeuten die Studienergebnisse für uns? Wie genau Vitamin C die ATP-Werte verändert, ist noch nicht abschließend geklärt. Schon jetzt haben die Ergebnisse jedoch die Tür für weitere Erkenntnisse geöffnet, die das Forschungsfeld der natürlichen mitochondrialen Gesundheit erweitern. Daraus ergeben sich auch vielversprechende therapeutische Perspektiven: Das Forschungsteam um Dr. Aleksandra Niedzwiecki sieht darin Ansatzpunkte sowohl für die Prävention als auch für die Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Mitochondrien-Funktion oder die zelluläre Energieversorgung beeinträchtigt ist. Dazu gehören unter anderem degenerative Muskelerkrankungen, neuroinflammatorische Erkrankungen, chronische Erschöpfungszustände und Stoffwechselstörungen.
AUS UNSERER FORSCHUNG
INFOGRAFIK 2
Vitamin C: Mehr als nur ein Antioxidant Wofür Vitamin C im Körper wichtig ist
Wie Vitamin C die Energieproduktion unterstützt
Funktionen im Überblick
ns
I nfe k
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1
Nutzung von Fettsäuren als Energiequelle
2
Unterstützung der ATP-Produktion
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r
VITAMIN C
Vitamin C unterstützt die Bildung von Carnitin, das Fettsäuren zur Energiegewinnung in die Mitochondrien transportiert.
Vitamin C kann die ATP-Produktion in der Atmungskette unterstützen, indem es Elektronen zur Verfügung stellt.
3 Bildung neuer Mitochondrien
Vitamin C ist zudem an Prozessen beteiligt, die die Bildung zusätzlicher Mitochondrien begünstigen.
Bi n d eg s y n e we the s
Vitamin C ist auf vielfältige Weise in den Zellstoffwechsel eingebunden und spielt auch für die mitochondriale Bioenergie eine wichtige Rolle.
Fazit
Vitamin C hat viele bekannte Funktionen im Körper, doch die Forschung entdeckt immer wieder neue Facetten dieses vielseitigen Mikronährstoffs. Die aktuellen Ergebnisse des Dr. Rath Forschungsinstituts zeigen, dass Vitamin C nicht nur zur Erhaltung der Mito-
chondrien-Funktion beiträgt, sondern auch direkt Einfluss auf die Bildung von ATP nehmen kann. Zukünftige Forschungen werden zeigen, welche weiteren Möglichkeiten der Universal-Booster Vitamin C noch bereithält.
Referenzen und weiterführende Quellen Sumera W, Goc A, Niedzwiecki A. (2026): Vitamin C-based formulations increase bioenergy production (ATP) in various cell types. Journal of Cellular Medicine and Natural Health. https:// jcmnh.org/vitamin-c-based-formulations-increase-bioenergyproduction-atp-in-various-cell-types/
Sagan KC, Cárcamo JM, Golde DW. Vitamin C enters mitochondria via facilitative glucose transporter 1 (Glut1) and confers mitochondrial protection against oxidative injury. The FASEB Journal. 2005;19(12):1657–1667. https://faseb.onlinelibrary.wiley. com/doi/abs/10.1096/fj.05-4107com
Aumailley L et al. Vitamin C modulates the levels of several proteins of the mitochondrial complex III and its activity in the mouse liver. Redox Biology. 2022;57:102491. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/ articles/PMC9520280/
Zhang Y et al. Mitochondrial Function and Dysfunction in Health and Disease. Antioxidants & Redox Signaling. 2018;28(15):1235– 1256. https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1089/ars.2017.7253
Deshpande OA, Mohiuddin SS. Biochemistry, Oxidative Phosphorylation. In: StatPearls [Internet]. Treasure Island (FL): StatPearls Publishing; 2023 Jul 31. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/ books/NBK553192/
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LIFESTYLE
DIE DREI SÄULEN DER GESUNDHEIT Gibt es die Wurzel allen Übels? Wenn wir uns in unseren Familien, unserem Freundesoder Bekanntenkreis oder auch unter unseren Kollegen im Beruf umsehen, bekommen wir so manche Berichte über gesundheitliche Probleme oder sogar Krankheiten mit: „Die Tina aus der Buchhaltung hatte doch letztens so einen schlimmen Zusammenbruch!“ Oder auch: „Der Schwiegersohn von der Uschi hat jetzt auch Krebs, genauso wie sein Vater!“ Und dann gibt es auch immer Personen, von denen hört man nie solche Klagen. Denen geht es immer gut, sie genießen ihr Leben und machen höchstens mit schrulligen Hobbys wie Miniatur-Eisenbahnen oder exotischen Musikinstrumenten auf sich aufmerksam. Warum ist das so? Warum kann es nicht uns allen einfach gut gehen?
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Das wäre schön: Allen geht es einfach gut! Auch wenn nach Auskunft der Krankenkassen die Krankenstände im ersten Halbjahr 2026 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken sein sollen, zeigen die großen Krankheitsfelder, dass das Wachstum der vergangenen Jahre immer noch eine Steigerung erfahren kann. Die Herz-Kreislauf-Erkrankungen nehmen mit ungebremstem Wachstum weiter zu, die psychischen Erkrankungen führen mittlerweile die Krankschreibungsstatistiken an, und auch beim Krebs sind es mittlerweile weniger die jungen und mittleren Altersgruppen, sondern eher die Älteren und Hochbetagten, die zum LangzeitHoch dieser schicksalhaften Heimsuchung beitragen.
LIFESTYLE
Lungen- und Bronchialkrebs ist mittlerweile der Meister der krebsbedingten Todesursachen. Wenigstens sind die Atemwegserkrankungen und Infektionen im ersten Halbjahr zurückgegangen, dem früh einsetzenden milden Klima sei‘s gedankt. Und doch: Wieso trifft es die Betroffenen und viele andere in ihrem Umfeld nicht? Wenn es ein Rezept für Gesundheit gibt, könnten es doch alle Menschen nutzen und ein gutes, gesundes Leben führen. Und wenn schon keine Wurzel allen Übels ausgemacht werden kann, muss es doch einen Quell von Gesundheit im Leben geben?
Von anno dazumal Vor fast 80 Jahren startete in der kleinen Stadt Framingham im US-Bundesstaat Massachusetts die aufsehenerregende Framingham-Herz-Studie. Der politische Wille im Nachkriegsamerika verlangte endlich Aufklärung darüber, warum so viele Menschen an Herzerkrankungen litten und sogar daran verstarben. In den 1950er Jahren wurden die ersten Berichte veröffentlicht, die nur den Anfang für unzählige Studien darstellten, die sich bis heute mit den erhobenen Daten beschäftigen. Mittlerweile beantwortet schon die dritte Generation der Bürger aus Framingham die Fragebögen der Forscher und sorgt so für immer weitere Analysemöglichkeiten und vernetzte Erkenntnisse der verwandtschaftlich verflochtenen Personenkreise. Nahezu alles, was wir heute über die multifaktoriellen Ursachen von Herzerkrankungen wissen, hängt mit den Daten aus Framingham zusammen. Im Rahmen der Studie wurden sowohl der Begriff „Risikofaktoren“ als auch das Prinzip der Teilursachen geprägt. Als Gefahren für das Herz wurden Rauchen, Alkoholkonsum, Bluthochdruck, hohes Cholesterin, Diabetes und Übergewicht identifiziert. Mittlerweile ermöglichen neue Untersuchungen auch Schlussfolgerungen zu Demenz, Genetik, Schlaganfällen und dem Alterungsprozess des Gehirns. Die Empfehlungen für eine mediterrane Diät mit pflanzlichen Ölen und ihren mehrfach ungesättigten Fettsäuren sowie die Einschränkung des Fleischkonsums zur Förderung der Herzgesundheit basieren auf den Beobachtungen der Forscher.
Aktiv in der Natur – gut für Körper und Geist.
Aus Sicht der Zellular-Medizin wissen wir auch schon lange, dass Krankheiten ihre Ursachen nicht auf Organebene haben, sondern eigentlich ein viel tiefer sitzendes Missverhältnis auf Zellebene besteht. Wenn dauerhaft eine Mangelversorgung mit wichtigen, also an vielen Zellstoffwechselvorgängen beteiligten, Mikronährstoffen besteht, wird durch die zu geringe verfügbare Bioenergie auf Organebene ein Schaden entstehen. Die Framingham’schen Risikofaktoren, wie beispielsweise die Giftstoffe aus dem Tabakrauch oder der Blutalkohol, beeinflussen das Missverhältnis ebenfalls, da diese gefährlichen freien Radikale solange Schaden anrichten, bis sich ihnen die wenigen noch vorhandenen Antioxidantien entgegenstellen. Dadurch fehlen sie an anderen Stellen, wo sie gebraucht werden. Eine Abwärtsspirale entsteht.
Modernes Wissen für die Gesundheit Während die Forscher aus Framingham und alle, die ihre Daten weiter auswerten, weiter an der Oberfläche kratzen und sich nur mit den Risikofaktoren beschäftigen, hat das Dr. Rath Forschungsinstitut schon kurz nach seiner Gründung mit der wichtigen Grundlagenforschung begonnen, wie nachhaltige, natürliche Gesundheit aussehen sollte. Statine, Betablocker und Wassertabletten gehören nicht dazu!
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Einer der wichtigsten Grundsätze der Zellular-Medizin ist, dass eine durch anhaltende Mangelversorgung mit wichtigen Vitaminen, Aminosäuren, Spurenelementen, Mineralien, sekundären Pflanzenstoffen und weiteren Mikronährstoffen herbeigeführte Erkrankung durch eine großzügige Versorgung mit eben diesen auch wieder zurückgedrängt werden und damit wieder eine vollständige Heilung eintreten kann. Und natürlich ist auch eine Reduzierung von Risikofaktoren hilfreich für einen positiven Gesundheitstrend: Rauchen reduzieren oder ganz aufhören, Alkoholgenuss nur in Maßen oder ritualisiert, „wenn es wirklich etwas zu feiern gibt“, Fettleibigkeit vermeiden oder reduzieren durch Verzicht auf vorproduziertes, mit allerlei Zusätzen versehenes Essen und einem anspruchsvollen Bewegungsprofil; und das alles gepaart mit einer erholsamen und nachhaltigen Erholungsroutine.
Die drei Säulen der Gesundheit Ernährung Was wir essen, bestimmt, was wir leisten können. Wer „Junkfood“ isst, kann kein anhaltendes Leistungsvermögen erwarten. Wer sich Schokoriegel als „Nervennahrung“ gönnt, fördert nicht seine kognitiven Fähigkeiten, sondern lässt sie im Zuckerrausch untergehen. Wer sich hauptsächlich von Fleisch ernährt und Gemüse, Rohkost und Früchte weglässt, fördert eher einen Gam-
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melprozess in seinen Verdauungsorganen, als dass eine Verdauung mit Verwertung der wichtigsten Makro- und Mikronährstoffe stattfinden kann. Milch ist eigentlich kein Grundnahrungsmittel – außer für Kälber – und außerhalb Europas sind drei Viertel der Menschen laktoseunverträglich. Als Produkt der Massentierhaltung birgt sie eher Gefahren, als dass sie gesundheitsförderlich wäre. Wer Fertigmahlzeiten zu sich nimmt, führt seinem Körper in erster Linie eine Vielzahl unbekannter Zusatzstoffe zu, die seine Sinne überlisten. Von gesunder Ernährung bleibt nach dem Herstellungsprozess nichts übrig. Empfehlung: Frisch, regional und ausgewogen Mahlzeiten selber zubereiten, durch Bio-Produkte Gefahrenquellen möglichst ausschalten. Da gekochte Lebensmittel auch viele Inhaltsstoffe verlieren, bietet es sich an, die Ernährung gezielt mit den vielen nötigen Mikronährstoffen zu ergänzen. Sich selbst gegenüber großzügig zu sein, wird sich auszahlen! Übrigens gehört auch der ausreichende Konsum von Wasser mit zur Ernährung. Unser Gehirn braucht Wasser zum Überleben und meldet sich nachdrücklich bei Dehydration mit Kopfschmerzen. Schachgroßmeister kennen diese Abhängigkeit ihres wichtigsten „Sportgerätes“ und stellen ihm große Mengen an Wasser zur Verfügung. Zwei Liter pro Tag sind ein guter Durchschnitt, beim Sport oder in heißen Sommern gerne mehr.
Bewegung hält gesund.
Bewegung Ein anspruchsvolles Bewegungsprofil ist das, wofür wir Menschen gemacht sind. Seit wir in unserer sich verändernden Umwelt vor drei Millionen Jahren den aufrechten Gang als vorteilhafteste Fortbewegungsart entdeckt haben, war Bewegung der Motor für unsere evolutionsbiologische Weiterentwicklung. Unser Skelett und unsere Muskulatur ist nicht für das dauerhafte Sitzen, Stehen oder Liegen gemacht, sondern für das andauernde In-Bewegung-Bleiben. Dieser Bewegungsrhythmus spiegelt sich in unseren inneren Organen wider. Das gilt nicht nur für die offensichtlichen wie Herz und Lungen, sondern auch für unsere Verdauungsorgane. Sie vollführen ihren peristaltischen Verdauungstanz, der sogar bei gemäßigter Bewegung wie dem Verdauungsspaziergang noch besser
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funktioniert. So wird aus dem Speisebrei wirklich alles an verwertbaren Nährstoffen herausgeknetet. Selbst in unseren Körperzellen herrscht eine beschwingte Transportbewegung von Stoffwechselprodukten, Resten und Abfällen zu ihrem Bestimmungsort. Klar, unser Herz ist dafür gemacht, den Blutkreislauf kontinuierlich am Laufen zu halten. Es ist aber auch für Spitzenleistungen ausgelegt und dafür, Belastungsgrenzen zu erreichen und bei Bedarf zu erweitern. Das Herz ist einer der am besten überwachten Bereiche in unserem Körper. Jede Änderung des Normalzustands bewirkt Veränderungen im ganzen Körper, wie eine Erhöhung des Grundumsatzes, die Bereitstellung von Energie und Nährstoffen sowie die Vernetzung mit anderen Organen.
Wenn wir dieses System regelmäßig durch sportliches Training einem Belastungstest unterziehen, erhalten wir auch die Leistungsfähigkeit und Agilität seiner Funktionen. Natürlich erfordert der aktive, bewegungsfreudige Körper auch bis in seine kleinsten Einheiten, die Zellen, eine bestmögliche Versorgung mit Bioenergie und allen Komponenten, diese auch für den reibungslosen, erhöhten Betrieb nutzen zu können. Viele verschiedene Mikronährstoffe spielen hier wieder eine zentrale Rolle, als Katalysatoren das Aufknacken biologischer Bindungen in Makromolekülen energiespendend zu ermöglichen. Auch hier gilt, dass ein Mangel zu strukturellen Schäden führen kann, eine großzügige Versorgung hingegen ein positives Gesamtergebnis herbeiführt.
Regeneration Eine der wichtigsten Phasen unseres physischen Lebens ist die, in der wir das Leben sprichwörtlich verschlafen. Unser Körper benötigt ein Drittel des Tages, um Reparaturen und Anpassungen vorzunehmen. Ein wesentliches Merkmal von uns Menschen als einer lebendigen Symbiose aus Billionen von Zellen ist die ständige Erneuerung. Jede einzelne unserer Körperzellen erneuert sich, alte Zellen sterben ab und werden durch neue ersetzt. Werden Zellstrukturen beschädigt oder verletzt, werden sie in unseren Regenerationsphasen repariert oder ausgetauscht. Wie gut diese Regeneration gelingt, hängt von zwei Faktoren ab: Gibt es eine ausreichend lange Aktivitätspause, in der der Stoffwechsel und alle Regelkreise aus Botenstoffen, Hor-
Frisch, regional und ausgewogen kochen – gemeinsam macht’s mehr Spaß!
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Eine Tasse Tee schenkt uns Ruhe und neue Kraft im Alltag.
monen und Transportkanälen wie dem Blutkreislauf ungestört arbeiten können? Und ist die Versorgung mit allen Makronährstoffen und vor allem den essenziellen Mikronährstoffen gegeben, um strukturelle Reparaturen und Umbauarbeiten bestmöglich ausführen zu können? Es gibt aber auch einen weniger greifbaren, aber umso entscheidenderen Aspekt der Regeneration. Unser Gehirn hat schon tagsüber alle Hände voll zu tun, den Irrsinn des Alltags zu begreifen, auszuwerten, zu katalogisieren und teilweise für die spätere Nachbearbeitung zu speichern. Im Schlaf läuft dann, während wir unser Bewusstsein ausgeschaltet haben, die vollständige Datenanalyse und Sortierung nach Relevanz und gegebenenfalls das Wegschließen in die hinterste
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Ecke unseres Gedächtnispalasts. Unsere bewusste, mentale Regeneration müssen wir aktiv für uns einfordern und Momenten großer Zufriedenheit, Bestätigung und Wohlbefindens ihre angemessene Raumnahme gestatten. Das kann die Meditation am Morgen sein, die beruhigende Tasse Tee mit Weitblick am Fenster oder auch der entspannte Spaziergang im Wald, ohne Zeitdruck oder unnötiges Plappern. In diesen Momenten gewinnt unser Geist seine Stärke und seine Resilienz, die es ihm gestattet, auch in angespannten Situationen souverän zu agieren. Auch hier können wir es unserem Gehirn leicht machen. B-Vitamine und Omega-3-Fettsäuren sorgen nachweislich für eine regenerative Regulation in diesem Bereich.
Aber die Gene Tatsächlich gibt es eine Liste von Vererbungsdefekten, die beim Merkmalsträger auch auftreten, wie zum Beispiel Albinismus oder auch die Sichelzellenanämie. Zusätzlich gibt es auch Tumorerkrankungen, die ebenfalls vererbbar sind. In den verschiedenen Krankheitsbereichen gibt es Wahrscheinlichkeiten für die Vererbung, die normalerweise bei 5 Prozent liegt. Hier spielt auch die Art des Erbganges eine Rolle und die Frage, wie viele Gene an einem Krankheitsbild beteiligt sind. Darüber hinaus werden erbliche Veranlagungen aber als Bandbreite der Merkmalsausprägung an die Folgegeneration weitergegeben, das heißt, dass weitere Umstände nötig sind, um das krankmachende Gen überhaupt sichtbar zu machen.
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Dieser Zusammenhang ist natürlich viel komplizierter, als festzustellen, dass der Vater Herzinfarkt hatte und der Sohn auch, also: schicksalhafte Erbkrankheit. Oft ähneln oder gleichen sich jedoch die Entscheidungen in der Lebensführung der Eltern- und der Tochtergeneration, wenn es um krankmachende Umstände geht. Wenn die Eltern starke Raucher sind, kann oft beobachtet werden, dass auch die Kinder spätestens mit Erreichen der gesetzlichen Rauchgrenze mit dem Rauchen anfangen. Gleiches kann bei Alkoholgenuss oder Essgewohnheiten beobachtet werden. Bewusste Entscheidungen gegen einen ungesunden Lebensstil sind nach wie vor das wirksamste Mittel, um Krankheiten zu verhindern und ein gesundes Leben zu führen. Wer die drei Säulen der Gesundheit in seine Entscheidungsroutinen integriert, hat definitiv einen starken Gesundheitsvorteil auf seiner Seite!
tigt und für die Menschen anwendbar gemacht werden. Vor über zehn Jahren konnten die Mitglieder der Dr. Rath Gesundheits-Allianz Zeugen werden, als der Durchbruch in der natürlichen Herz-Kreislauf-Forschung in der Universität Maastricht präsentiert wurde und in den Podiumsdiskussionen auch dem medizinischen Fachpublikum ausführlich dargestellt wurde. Die Abschaffung der Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Volkskrankheit, wie Dr. Rath und Linus Pauling sie in ihrem gemeinsamen Appell vor gut zweieinhalb Jahrzehnten eingefordert hatten, ist damit für alle Menschen greifbar geworden. Die Standardrezepte der althergebrachten Medizin können die drängenden Gesundheitsprobleme der Menschen nicht lösen, wie aktuelle Krankheitserhebungen der Krankenkassen und Gesundheitsbehörden zeigen – im Gegenteil.
Wenn wir uns heute fragen, was wir tun können, um nicht zur nächsten Zahl in der Krankheitsstatistik zu werden, dann sind die zuvor genannten drei Säulen der Gesundheit zusammen mit der Zellular-Medizin die Antwort. Wenn wir die richtigen Entscheidungen für unsere Lebensführung treffen, werden wir überrascht feststellen, dass wir das Problem mit ein bisschen Entschlossenheit eigentlich selbst sehr leicht lösen können. Wenn Sie diesen Moment der Erkenntnis bereits erlebt haben, schildern Sie der Redaktion der Rath International gerne Ihre Erfahrungen. Bei Fragen zu den drei Säulen der Gesundheit wenden Sie sich bitte per E-Mail ebenfalls an die Redaktion unter: redaktion@rathinternational.com.
Aktive Forschung statt alter Standardrezepte In den letzten drei Jahrzehnten hat das Dr. Rath Forschungsinstitut in Kalifornien unter der Leitung von Dr. Aleksandra Niedzwiecki die wesentlichen Komponenten eines gesunden Lebens entschlüsselt. Die Hypothesen zur Herzgesundheit, die Dr. Matthias Rath zuvor mit Linus Pauling in ihren gemeinsamen Arbeiten und Veröffentlichungen aufgestellt hatten, konnten mit bemerkenswert präziser, wissenschaftlicher Beweisführung bestäRegelmäßige Entspannung fördert die Gesundheit.
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TELEMEDIZIN AUF DEM VORMARSCH Die unerträgliche Leichtfertigkeit des Dr. Digital
Sie werben mit niedrigen Kosten, einem Rund-umdie-Uhr-Service, einfachem Zugang, umgehender Terminvergabe, professioneller Gesundheitsbetreuung und schnell erhältlichen Verschreibungen. Die Rede ist von Tele-Health-Anbietern. In den USA sind sie vor dem Hintergrund der COVID-19-Restriktionen, als Vor-Ort-Besuche beim Arzt erschwert waren, wie Pilze aus dem Boden geschossen. Die Ausweitung ihrer Nutzung wird kräftig forciert. Tatsächlich könnten Tele-Health-Dienste eine sinnvolle Erweiterung in der Gesundheitsversorgung sein. In ihrer jetzigen Ausgestaltung bieten sie Pharmainteressen jedoch ein willkommenes Einfallstor, um das Geschäft mit der Krankheit voranzutreiben. Damit legen Tele-
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Health-Anbieter die eigentliche Schwachstelle im aktuellen Gesundheitssystem offen: die mangelnde Orientierung auf ursachenbezogene Behandlung. Medizin, die Grenzen überwindet, ist kein Wunschdenken mehr. Behandlungen auch dann durchzuführen, wenn zwischen Therapeut und Patient räumliche Distanzen liegen, war wegen unzureichender technologischer Möglichkeiten lange eingeschränkt oder führte ein Nischendasein in wirklich abgeschiedenen Landstrichen. Heute begegnen wir den verschiedenen Ausprägungen der Telemedizin – oder auf Englisch: Tele Health – immer häufiger. Vor allem in den USA haben sich online durchgeführte Sprechstunden einen festen Platz in
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der Patientenbetreuung erobert. Hausärzte, Kliniken, Psychologen bieten diese Dienste an. Den wesentlichen Durchbruch erfuhr die Telemedizin unter dem Eindruck der Pandemiemaßnahmen, als die Gesundheitsbehörden den Zugang und die medizinischen Standards von Tele-Health-Anbietern flexibler gestalteten, innerhalb der neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen. Schon damals wuchsen Bedenken wegen einer Aufweichung des Arzneimittelrechts. Fachleute warnten vor einem quasi legalisierten „Drug Dealing Online“, also einem unregulierten Medikamentenhandel im Internet, wenn verschreibungspflichtige Medikamente ohne eine direkte Konsultation des Arztes an Patienten abgegeben werden. Verfolgt man die Entwicklung der letzten Jahre, scheinen sich diese Befürchtungen bewahrheitet zu haben. Etliche Tele-Health-Anbieter tummeln sich inzwischen auf dem Markt und konkurrieren hart um die Patienten. Es fällt auf, dass bei praktisch allen Behandlungsschwerpunkten medikamentöse Ansätze im Vordergrund stehen. Angepriesen wird die schnelle Verfügbarmachung verschreibungspflichtiger Arzneimittel wie Antibiotika, Virustatika, Antiallergika, Schmerzmittel und Antirheumatika, Gewichtssenker vom GLP-
1-Typ, Kontrazeptiva und anderen Hormonpräparaten, Antipsychotika und Antidepressiva. Das intensive Bewerben von Medikamenten bei TeleHealth-Anbietern spiegelt sich bei deren Nutzern wider. Repräsentative Auswertungen aus dem vergangenen Jahr ergaben, dass Patienten, die Tele-Health-Dienste in Anspruch nehmen, mindestens 20 Prozent häufiger verschreibungspflichtige Medikamente anwenden. Bei bestimmten Untergruppen chronisch Erkrankter lag der Anteil sogar wesentlich höher.
Intervention statt Prävention Zu Beginn des Jahres verlängerte das US-Gesundheitsministerium zum vierten Mal die vorübergehende Flexibilisierung der Telemedizin und stellte zugleich eine dauerhafte Regulierung in Aussicht. Als Begründung für diesen Schritt wurde ausdrücklich benannt, dass die via Tele Health erteilten Verschreibungen für Millionen von Amerikanern zu einer „Rettungsleine“ geworden seien. Diesen Weg gelte es zu festigen, auch um „Patienten zu schützen“ und „vor Kursänderungen zu bewahren“.
Fälle von unerwünschten Nebenwirkungen, die im Zusammenhang mit den genannten Medikamenten beim FDA System zur Überwachung unerwünschter Ereignisse gemeldet wurden. Abgefragt am 16.06.2026.
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dieser innigen Partnerschaft zwischen Pharma- und Tele-HealthUnternehmen die Gesundheit des Patienten/Kunden im Vordergrund des Interesses steht. Es ist gerade so, als ob bei einem wirklichen Arztbesuch der Pharmavertreter gleich mit am Tisch sitzen würde und gefällige Unterstützung beim Ausstellen des Rezepts leistet. Eine unabhängige Gesundheitsversorgung zum Wohl des Patienten mit dem Ziel der Genesung sieht anders aus!
Die digitale Sprechstunde gehört für viele Ärzte inzwischen zum Alltag.
Die zynische Doppelbödigkeit in diesen Aussagen ist mit Händen zu greifen. Von einem tragfähigen Gesundheitswesen, das auf Prävention anstatt auf Intervention setzt, ist hier jedenfalls keine Rede. Vielmehr wirkt die Festschreibung der Flexibilisierung wie ein ausgerollter roter Teppich für die einflussreiche Pharmaindustrie. Groß waren die Begehrlichkeiten dieser Branche von Anfang an. Dass Tele Health als lukrative Vermarktungsstrategie gesehen wird, ist kein Geheimnis. Welche Rolle hier dem Patienten zugedacht ist, ergibt sich von selbst! Ein ständiger Konsum patentierbarer, synthetischer Präparate bei steigender Bedarfstendenz sorgt für einen stetigen Kapitalfluss in die Kassen der Hersteller und Anteilseigner. Ebenso offensichtlich ist, welchen „Störfaktor” die Wiederherstellung oder gar die Bewahrung von Gesundheit darstellen würde.
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Zu wessen Nutzen ist die Sprechstunde am Bildschirm? Tatsächlich haben sich Modelle etabliert, in denen die jeweiligen Pharmahersteller sich auf ihren Webseiten direkt an die „Endverbraucher“ richten und ihnen TeleHealth-Dienste empfehlen, wo sich bequemerweise sofort ein Termin vereinbaren lässt und schließlich – nicht ganz zufällig – genau das „passende“ Produkt für die entsprechende Befindlichkeit verschrieben wird. Coupons oder andere Anreize tragen das ihrige zu dieser Wahrscheinlichkeit bei. Möglicherweise begann diese „verbraucherfreundliche“ Geschäftsanbahnung sogar noch einen Schritt vorher: durch eine gezielte Werbung auf Social-Media-Plattformen oder den vermeintlich uneigennützigen Hinweis eines Influencers. Niemand wird ernsthaft erwarten, dass bei
Wir erinnern uns: Verschreibungspflichtige Medikamente sind in den USA die dritthäufigste Todesursache – wenn sie nicht sogar bereits an der Spitze stehen. Besonders problematisch ist die sogenannte Polypharmazie, also die Anwendung mehrerer Medikamente gleichzeitig, die sich in ihren Nebenwirkungen umso heftiger niederschlagen, weil sie sich nicht einfach addieren oder etwa gegenseitig aufheben, sondern sich in schweren Fällen sogar potenzieren! Gerade bei psychiatrischen Arzneimitteln ist Polypharmazie nicht etwa die Ausnahme, sondern die Regel. Auch bei anderen chronischen Erkrankungen, etwa im Bereich der Herz-Kreislauf-Präparate, steigern sich die negativen Effekte durch die Dauereinnahme mehrerer Medikamente. Wie zu beobachten ist, geht die zunehmende Inanspruchnahme von Tele-Health-Diensten einher mit der vermehrten Verschreibung von Medikamenten. Dass dies – mit gewisser Verzögerung – Folgen hat, liegt auf der Hand. Ablesen lässt sich die erwartbare Zunahme gemeldeter Nebenwirkungen beispielsweise bei
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der Arzneimittelklasse der Antibiotika. Über die unmittelbaren Effekte beim Patienten hinaus, besteht beim leichtfertigen Einsatz von Antibiotika bekanntermaßen die Gefahr, dass sich Resistenzen ausbilden, die weitere Interventionsmaßnahmen erforderlich machen. Eine Verschreibungsspirale wird in Gang gesetzt, die längst nicht mehr das Augenmaß auf das Wohlergehen des Patienten richtet, sondern immer neue Verschreibungsanlässe produziert.
Befreiung aus der Unmündigkeit Der Trend zur Telemedizin weist, allen Versprechungen zum Trotz, keinen Ausweg aus dem Dilemma
ausufernder Kosten in einem System, das Gesundheit nur vermeintlich liefert. Solange der Kern des Problems, das Pharma-Investmentgeschäft mit der Krankheit, unangetastet bleibt, wird der virtuelle Austausch zwischen Patient und Arzt allenfalls der digitale Ersatz für ein echtes Behandlungsgespräch sein, aber keine Kosten senken. Die Vorteile, die in Bezug auf Tele-Health-Dienste ins Feld geführt werden – die Ersparnis weiter Wege; die Verringerung des Ansteckungsrisikos leicht übertragbarer Krankheiten; die Verkürzung zeitlicher Abläufe pro Patient, wenn begrenzt verfügbares Gesundheitspersonal im Schnitt mehr Menschen behandelt –, können unter den gegenwärtigen Bedingungen
nicht die Nachteile aufwiegen. Zu diesen zählen auch die offensichtlich limitierten Beurteilungs- und Untersuchungsmöglichkeiten bei einer Videokonsultation. Vielfach sind nicht einmal diese technischen Voraussetzungen erfüllt, und der Kontakt besteht nur gesprächsweise oder gar in schriftlicher Form per E-Mail oder per Kurznachrichten auf dem Smartphone. Wie lassen sich bei solch gravierenden Einschränkungen zuverlässige Diagnosen treffen? Wie kann unter diesen Umständen die Qualität der ärztlichen Behandlung abgesichert werden? So wie Tele Health heute ausgestaltet ist, erleichtert diese Technologie primär die Verordnung bestimmter Medikamente, die gewissenhafte Konsultation ist eher deutlich erschwert.
Telemedizin verbindet zunehmend digitale Beratung mit der Verschreibung von Arzneimitteln.
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Persönlichkeitsrecht Datenhoheit Darüber hinaus gibt es datenschutzrechtliche Risiken. Wie lässt sich die Sicherheit bei der Übermittlung und Verarbeitung sensibler Daten gewährleisten? Wer hat in welchem Umfang Zugriff darauf? Wer kontrolliert die Datensicherheit? Zentral bleibt die Frage, wie eine sachlich nicht gerechtfertigte Beeinflussung des Arzt-Patienten-Verhältnisses durch Dritt-Interessen verhindert werden kann. Die Unabhängigkeit eines Tele-Health-Anbieters ist zwingend erforderlich. Diese wird in jedem Fall korrumpiert, wenn zugleich ein Anreiz für den Verkauf von Medikamenten gesetzt wird. Umgekehrt muss es jeden skeptisch machen, wenn man auf den entsprechenden Produktseiten von Pharmaherstellern
empfohlen bekommt, bei welchem Tele-Health-Dienst oder auch Arzt in seiner Nähe man sich eingehender über dieses Präparat „beraten lassen“ kann. Eine tragfähige Gesundheitsversorgung verwirklichen wir, indem wir die gesundheitlichen Belange der Menschen aus dem Klammergriff wirtschaftlicher Interessensgruppen befreien. Die Prävention bzw. ursachenorientierte Behandlung auf Basis wissenschaftlich begründeter Naturheilverfahren schaffen hierzu die Grundlage. Ausschlaggebend für die Umsetzung ist die Überwindung der weit verbreiteten Unmündigkeit. Jeder kann und sollte sich an dieser Aufklärung beteiligen. Aus diesem Blickwinkel vermag onlinegestützte gesundheitliche Bildung tatsächlich einen wichtigen Beitrag zu leisten.
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Aufruf zur Wachsamkeit Die Dr. Rath Gesundheits-Allianz propagiert seit Jahrzehnten das Modell des informierten Patienten. Information regelt tatsächlich auch das Kräfteverhältnis zwischen Arzt und mündigem Patienten. Telemedizin kann in den Fällen der Notwendigkeit eines Arztbesuches eine Vereinfachung für den Patienten darstellen und auch mehr Bequemlichkeit bei reduzierter Ansteckungsgefahr bringen. Wir müssen diesen Trend jedoch auch besonders in Deutschland, wo die ansässigen Pharma-Hersteller als systemrelevante Industrie einen überproportionalen Einfluss haben, aufmerksam beobachten und unsere Stimme erheben, wenn eine Fehlentwicklung droht. Bleiben wir wachsam!
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NEWS
Gesundheitsnachrichten Laufend werden neue Studienergebnisse aus dem Bereich der Ernährungs- und Mikronährstoff-Forschung veröffentlicht. Eine Auswahl interessanter Meldungen der letzten Wochen haben wir hier für Sie zusammengestellt. erzielten im „Montreal Cognitive Assessment“-Test (MoCA-Test) durchschnittlich über 13 Prozent höhere Werte als Teilnehmer, die kein Vitamin D supplementierten.
Höhere Vitamin-D-Zufuhr mit besserer geistiger Leistungsfähigkeit verbunden Neue Forschungsergebnisse der US-amerikanischen Emory University in Atlanta deuten auf einen möglichen Zusammenhang zwischen einer höheren Einnahme von Vitamin-D-Präparaten und einer besseren kognitiven Leistungsfähigkeit bei Erwachsenen mit erhöhtem Demenzrisiko hin. An der Studie nahmen 54 Erwachsene teil, die sowohl unter Schlafstörungen als auch unter leichten kognitiven Beeinträchtigungen (Mild Cognitive Impairment, MCI) litten. Beide Faktoren können mit frühen Stadien einer Demenzerkrankung in Verbindung stehen. Die in der Fachzeitschrift Sleep Medicine veröffentlichten Ergebnisse zeigen: Personen, die täglich 5.000 I.E. Vitamin D oder mehr einnahmen,
Vitamin-C-Einnahme und Multipler Sklerose (MS). Demnach war eine regelmäßige Einnahme von Vitamin-C-Präparaten mit einem um 49 Prozent geringeren Risiko verbunden, an MS zu erkranken.
Der MoCA-Test ist ein häufig eingesetztes Screening-Verfahren, mit dem unter anderem Gedächtnis, Denkvermögen und mögliche kognitive Beeinträchtigungen erfasst werden. Referenz: S. Zhou et al. Vitamin D supplement intake is associated with better cognition in persons with sleep disturbance and mild cognitive impairment. Sleep Medicine, 2026; 146: 108960. h t t p s : // w w w . s c i e n c e d i r e c t . c o m /s c i e n c e /a r t i c l e /a b s /p i i / S1389945726001991?via%3Dihub ...........................................................
Vitamin C könnte MS-Risiko senken Eine groß angelegte prospektive Bevölkerungsstudie, deren Ergebnisse in der Fachzeitschrift Nutrients veröffentlicht wurden, liefert interessante Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang zwischen der
Dabei zeigte sich auch ein Zusammenhang mit dem genetischen Risiko für MS: Bei Menschen mit einem mittleren oder hohen genetischen Risiko war die Einnahme von Vitamin C mit einem signifikant geringeren Erkrankungsrisiko verbunden. Bei Personen mit einem niedrigen genetischen Risiko ließ sich dagegen kein statistisch signifikanter Zusammenhang feststellen. Für die Studie werteten die Forscher Gesundheits- und Geninformationen von rund 487.000 Erwachsenen aus. Zu Beginn der Untersuchung wiesen die Teilnehmer keine neurologischen Erkrankungen auf. Während der durchschnittlich 13,5 Jahre dauernden Beobachtungszeit erkrankten 452 Personen an MS.
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NEWS
Referenz: A. Nova et al. Association of Vitamin C Supplementation and Genetic Susceptibility with Multiple Sclerosis Risk: A Prospective Population-Based Cohort Study. Nutrients. 2026;18(14):2367. https://www. mdpi.com/2072-6643/18/14/2367 ...........................................................
Vitamin B3 zeigt Potenzial bei seltener Erbkrankheit Eine frühzeitige Behandlung mit hochdosiertem Vitamin B3 könnte Kindern mit NAXD-Defizienz helfen. Bei dieser äußerst seltenen Erbkrankheit können nach Infektionen oder Fieber schwere Schäden vor allem an Gehirn und Herz auftreten.
Wie wirksam die Behandlung langfristig ist, ist noch unklar. Die Ergebnisse wecken jedoch die Hoffnung, dass eine NAXD-Defizienz künftig früher erkannt und gezielt behandelt werden könnte. Referenz: N. Seyedkatouli et al. NAXD Deficiency: Heterogeneous Phenotypes and Positive Response to Niacin Treatment. J Inherit Metab Dis. 2026;49(4):e70217. https://onlinelibrary.wiley.com/ doi/10.1002/jimd.70217 ...........................................................
Steigende Lebenserwartung geht mit mehr Jahren bei schlechter Gesundheit einher Weltweit leben Menschen zwar länger als früher, verbringen jedoch auch mehr Jahre mit Krankheiten und gesundheitlichen Einschränkungen. Das geht aus einer neuen Analyse der globalen Krankheitslast hervor, die in The Lancet Public Health veröffentlicht wurde.
Kürzlich beschrieben Forscher neun weitere Fälle und zeigten, wie unterschiedlich die Erkrankung verlaufen kann. Das Spektrum reichte von Krampfanfällen und Entwicklungsstörungen bis hin zu schweren Herzproblemen. Die Behandlung mit Niacin, einer Form von Vitamin B3, ist besonders vielversprechend: Vier Kinder überstanden unter dieser Therapie wiederholte Fieber- und Infektionsphasen, die sonst lebensbedrohliche Verschlechterungen zur Folge haben können.
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Zwischen 1990 und 2023 stieg die durchschnittliche Lebenserwartung weltweit von 64,6 auf 73,8 Jahre. Im selben Zeitraum nahm die gesunde Lebenserwartung von 55,9 auf 63,1 Jahre zu. Da die gesamte Lebenserwartung jedoch stärker zunahm als
die Zahl der gesunden Lebensjahre, wuchs die sogenannte Morbiditätslücke – also die Zeit, die Menschen mit Krankheiten oder Einschränkungen verbringen – von 8,8 auf 10,7 Jahre. Der Anteil der Lebenszeit, den Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen verbringen, stieg von 13,6 auf 14,5 Prozent. Besonders groß war die Morbiditätslücke in wohlhabenden Ländern. So betrug sie 2023 in den USA 14 Jahre, in Australien 13,9 Jahre und in Kanada 13,7 Jahre. Frauen leben zwar länger als Männer, verbringen im Durchschnitt aber auch mehr Jahre mit gesundheitlichen Einschränkungen: 12,1 gegenüber 9,3 Jahren bei Männern. Die Forscher sehen darin eine wachsende Herausforderung für Gesundheitssysteme. Es müsse stärker darauf geachtet werden, dass Menschen nicht nur länger leben, sondern möglichst viele dieser zusätzlichen Jahre bei guter Gesundheit verbringen. Dies könne beispielsweise durch Prävention, eine bessere Behandlung chronischer Erkrankungen und Rehabilitationsmaßnahmen erreicht werden. Referenz: S.I. Hay et al. Global, regional, and national trends in the morbidity gap and contributing diseases, injuries, and risk factors, 1990–2023: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2023. Lancet Public Health. 2026;11(8):e487– e505. https://www.thelancet.com/ journals/lanpub/article/PIIS24682667(26)00098-8/fulltext
ERNÄHRUNG
Die besten Lebensmittel für den Herbst
SERVICE NEWS
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Wenn die Tage kürzer und kühler werden, lohnt es sich ganz besonders, auf eine ausgewogene Ernährung mit saisonalen Lebensmitteln zu achten. Saisonale Vielfalt nutzen Im Herbst haben viele heimische Obst- und Gemüsesorten Saison. Sie liefern wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe:
PLZ 4 Raum Recklinghausen: Hans-Werner Diel, Tel.: 0157-57849905, E-Mail: hwdiel@icloud.com PLZ 5 Raum Koblenz: Christel und Udo Krehl, Tel.: 02620-950224 E-Mail: udokrehl-zell-gesundheit@web.de PLZ 6 Böhl-Iggelheim: Marlene Pagani, Tel.: 06324-6811 oder 0174-9029898, E-Mail: Pagani.Marlene@t-online.de Fürth/Odw.: Waltraud Spindre, Cell World Center Fürth, Heppenheimer Str. 51, 64658 Fürth, Tel.: 06253-930463, E-Mail: info@haarinstitut-spindre.de
• Kürbis enthält viel Beta-Carotin, welches der Körper in Vitamin A umwandeln kann. • Äpfel liefern Ballaststoffe wie Pektin und verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe. • Kohl – zum Beispiel Grünkohl, Rotkohl oder Weißkohl – enthält unter anderem Vitamin C und Vitamin K sowie Glucosinolate.
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Wärmende Speisen
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Wärmende und kräftigende Speisen passen ideal in die kühlere Jahreszeit. Aus Kürbis, Karotten, Pastinaken, Roter Bete und anderem Wurzelgemüse lassen sich köstliche, nährstoffreiche Suppen und Eintöpfe zaubern.
Gewürze mit Mehrwert Ingwer und Kurkuma bringen Abwechslung in die Herbstküche. Ingwer verdankt seine typische Schärfe unter anderem den Gingerolen. Kurkuma enthält den Pflanzenstoff Curcumin. Beide Gewürzpflanzen eignen sich ideal zum Würzen. Mit der richtigen Auswahl an Lebensmitteln und natürlichen Helfern sind wir gut für den Herbst gerüstet!
Tübingen: Erich Gutmann, Tel.: 07071-7936518, E-Mail: degutmann@t-online.de PLZ 8 Augsburg: Winfried und Petra Harsch, Tel.: 0821-98808, E-Mail: rauher.forst@t-online.de
Schnett: Frank Guido Edelmann, 98666 Schnett, Tel.: 036874-387173, Mobil: 0151-15205019 Vacha: Anna-Luise Korkowsky, Tel.: 036962-21007, E-Mail: Anna-Luise-Korkowsky@t-online.de Österreich Pfaffstätten: Do-Ri Amtmann, Tel.: 02252-43243, E-Mail: eMail@Do-Ri.com Schweiz Olten: Peter Kehr, Sprechstunde und telefonische Beratung: Mo. bis Fr. von 8 bis 10 Uhr, Tel.: 062 296 88 50, E-Mail: kehr@kehr.ch
Sie sind Allianz-Mitglied und möchten für Interessierte erreichbar sein? Dann senden Sie Ihre Telefonnummer und/ oder E-Mail-Adresse an rathinternational@rath-eduserv.com.
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