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Idee + Tat März 2026

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März 1/2026

DRK beim Karneval

Über 1 100 Einsatzkräfte gewährleisteten Sicherheit

DRK-Kältehilfe in Westfalen-Lippe Aktionskreis bilanziert den Winter 2025/2026

Vielgefragt: Unsere Expertise im Bevölkerungsschutz

Titelbild

Im WDR-Interview: Uwe Krischer, Beauftragter Bevölkerungsschutz im DRK Westfalen-Lippe, am Rande der Veranstaltung „Zivile und militärische Versorgung – ist Westfalen vorbereitet?“ am 8. Januar in Augustdorf

Foto: Christine Futter / LV WL

Impressum

Herausgeber und Verleger: DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V., Sperlichstraße 25, 48151 Münster

Verantwortlich für den Inhalt: Vorsitzender des Vorstandes

Dr. Hasan Sürgit

Redaktion: Claudia Zebandt

E-Mail: Claudia.Zebandt@drk-westfalen.de Tel.: 0251 9739-137

Gestaltung und Anzeigenverwaltung: Martina Czernik

E-Mail: Martina.Czernik@drk-westfalen.de Tel.: 0251 9739-136

Stabsstelle Kommunikation

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers wieder.

Druck:

Bonifatius GmbH Druck

Karl-Schurz-Str. 26 33100 Paderborn

Erscheinungsweise: jeden 3. Monat

Auflage: 6 700

IDEE + TAT wird umweltfreundlich auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt. Der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten.

Inhalt

Kolumne

Topthema

Seite 3

„Was machen wir als Zivilgesellschaft im Ernstfall?“ ................................................................ Seiten 4, 5

Helfen – bei uns und anderswo Aktionskreis Kältehilfe zieht Bilanz ............................... Seite 6

Einsätze an Karneval ....................................................... Seite 7

Benefizkonzert für den Sudan am 24. April ................... Seite 9

25 Jahre „Kampi und Puppe Paul“ ................................. Seite 9

DRK Gladbeck ringt um Erhalt der Tafel ....................... Seite 17

Fackellauf nach Solferino gestartet Seite 19

Nachrichten Seiten 8, 16

Jugendrotkreuz

SSD-Tag am 7. Mäz in Nottuln .................................... Seite 10

Erster Kreisrat 2026 .................................................... Seite 11

Reanimation lernen – Leben retten .............................. Seite 11

Blutspendedienst

75 Jahre DRK-Blutspendedienst .................................. Seite 12

Gewusst wie

Jetzt schon vormerken:

11. Freiwilligen- und Ehrenamtstag in Münster ............ Seite 13

Herzensretter-Tag in Paderborn ............................ . Seite 13

Personalien

Ehrenamtlich in Leitungsfunktionen Seiten 14, 15

Nachruf

Karlheinz Molkenthin (KV Coesfeld) Seite 18

Raimund Kortenjan (LV Westfalen-Lippe) ...................... Seite 18

Wolfgang Hartmann (KV Siegen-Wittgenstein) Seite 18

Anzeigen .......................................................... Seiten 7, 19, 20

Die Liste der Rundschreiben für die Monate Oktober, November und Dezember 2025 finden Sie im Internet:

Download https://www.drk-westfalen.de/ aktuell/presse-service/ idee-tat-2026.html

Wir sind verlässliche Hilfe

Menschliches Leid zu lindern und zu verhindern, ist unsere zentrale Aufgabe.

Hilfe nach dem Maß der Not …

erbringen beim DRK in Westfalen-Lippe

über 23 000 Ehrenamtliche.

Davon engagieren sich rund

7 000 als Einsatzkräfte im Bevölkerungsschutz.

Der Schutz der Bevölkerung sowie die wirksame Hilfe im Katastrophenoder Notfall sind Kernaufgaben des DRK als Nationale Hilfsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. In Westfalen-Lippe sind insgesamt über 23 000 Rotkreuzmitglieder ehrenamtlich aktiv. Sie alle haben sich mit ihrer Mitgliedschaft dafür entschieden, Menschen nach dem Maß der Not zu helfen. Von ihnen gehören rund 7 000 zu den Einsatzeinheiten, die bei Hochwasser, Großunfällen und anderen Ernstfällen aus dem Stand Hilfe leisten.

Einige Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit: Im Frühjahr 2022 waren 37 teils schwerst- und mehrfachbehinderte Kinder und ihre Begleitpersonen auf der Flucht vor dem Krieg in der Ukraine. Gestrandet waren sie im polnischen Kolberg. In wenigen Tagen halfen 64 Einsatzkräfte aus 17 DRKKreisverbänden in Westfalen-Lippe, diese Menschen zur Stiftung Bethel in Bielefeld zu bringen. Während der Corona-Krise hat das DRK wesentlich zur Eindämmung bzw. Bekämpfung der Pandemie beigetragen. Und als nach einem schweren Unwetter im Sommer 2021 die Hochwasserkatastrophe über Teile von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hereingebrochen war, gehörten unsere Einsatzkräfte zu den

ersten, die an die Unglücksorte eilten, um zu helfen.

Angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Lage sind wir als Nationale Hilfsgesellschaft speziell gefordert. Als verlässlicher Partner der Kreise, Städte und Gemeinden gehört es zu unserer Verantwortung, auf die dringenden Verbesserungsbedarfe im Bevölkerungsschutz hinzuweisen. Die in den letzten 35 Jahren vorgenommenen Einsparungen müssen insbesondere durch Land und Bund zügig kompensiert werden, doch damit ist es nicht getan. Wenn Hilfsorganisationen wie das DRK – zum Beispiel in der zivilen Verteidigung – mehr leisten sollen, benötigen sie zusätzliche (staatliche) Ressourcen, denn wir sind bereits „all-in“! Wichtige Aufgabe bleibt für uns, die Selbsthilfefähigkeit und Resilienz der Bevölkerung aktiv zu fördern und neue Wege zu gehen, dabei wirksam zu unterstützen. Und natürlich werden wir weiterhin überzeugt dafür werben, dass sich Menschen ehrenamtlich für ihre Nächsten engagieren. Am liebsten beim Roten Kreuz.

Herzlich

Tanja Knopp Landesrotkreuzleiterin

„Was machen wir als Zivilgesellschaft im Ernstfall?“

Nicht erst vor dem Hintergrund der aktuellen sicherheitspolitischen Lage in Europa hat diese Frage im DRK Westfalen-Lippe Konjunktur.

(v. li.) Manfred Müller, Vorsitzender von Westfalen, Brigadegeneral Hans-Dieter Müller, Uwe Krischer, Beauftragter Bevölkerungsschutz im DRK Westfalen-Lippe, MdB Kerstin Vieregge, Landesinnenminister Herbert Reul, Regierungspräsidentin Anna Katharina Bölling und Landrat Christoph Rüther

Selbstverständlich waren daher auch Angehörige des Roten Kreuzes bei der Fachveranstaltung „Zivile und militärische Versorgung – ist Westfalen vorbereitet?“ am 8. Januar 2026 in Augustdorf vertreten. Rund 150 Akteure aus Bundeswehr, Katastrophenschutz, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft waren in der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne zusammengekommen. Weitere rund 150 Personen verfolgten den Live-Stream der Veranstaltung.

In Westfalen und generell als Gesellschaft müsse man sicherstellen, sich sowohl auf äußere Gefahren als auch auf innere Krisen vorzubereiten, sagte Regierungspräsidentin Anna Katharina Bölling. Spätestens nach dem Ausbruch des Ukraine-Krieges, der Energiemangellage oder der Flut im Ahrtal müsse

jeder und jedem klar werden: „Die Hütte brennt“, so NRW-Innenminister Herbert Reul. In Nordrhein-Westfalen funktioniere die Zusammenarbeit zwischen der Blaulichtfamilie und der Bundeswehr bereits gut. Dies sei auch der Verdienst der zahlreichen ehrenamtlichen Engagierten, die immer dann zur Stelle seien, wenn sie gebraucht würden, betonte Reul.

In der anschließenden Podiumsdiskussion suchten der Landesbeauftragte für den Bevölkerungsschutz des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, Uwe Krischer, Manfred Müller als Vorsitzender von Westfalen e. V., die Bundestagsabgeordnete Kerstin Vieregge, der Landrat des Kreises Paderborn Christoph Rüther und der Brigadegeneral und Kommandeur des Landeskommandos Nordrhein-Westfalen, Hans-

Rund 150 Interessierte besuchten die Fachveranstaltung am 8. Januar in Augustdorf.

Dieter Müller, nach Lösungen, wie die Gesellschaft besser auf verschiedene Krisen und Bedrohungslagen vorbereitet werden könnte. Uwe Krischer kritisierte die sinkende Selbsthilfefähigkeit in der Gesellschaft bei einem gleichzeitig steigenden Anspruch an den Staat. Im Ernstfall müsse jede und jeder in der Lage sein, sich selbst zu helfen. Um den Bevölkerungsschutz noch weiter zu stärken, seien die Sensibilisierung der Gesellschaft und Geld unerlässlich. Krischer zeigte sich aber auch überzeugt, dass es im Ernstfall zu einer Freiwilligenwelle kommen werde und sich also im Ernstfall viele Bürgerinnen und Bürger engagieren werden. In der anschließenden Fragerunde wurde über zahlreiche Aspekte der zivilen und militärischen Verteidigung diskutiert. Zudem präsentierten der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe und der DRK-Kreisverband Lippe den zahlreichen Gästen ihre Arbeit und stellten unter anderem Katastrophenschutzfahrzeuge vor.

Ob im Zusammenhang mit Naturkatastrophen oder anderen Heimsuchungen: Der Bevölkerungsschutz ist im DRK Westfalen-Lippe seit Jahren ein sehr wichtiges Thema. Bereits vor dem Hochwasser im Juli 2021 hatten Repräsentanten des Landesverbandes immer wieder die notwendige Unterstützung des ehrenamtlichen Bevölkerungsschutzes durch die öffentliche Hand angemahnt. Schließlich wird dieser im Ernstfall von den

Hilfsorganisationen erwartet. Außerdem setzt sich das Rote Kreuz nachdrücklich für die Förderung der Resilienz innerhalb der Bevölkerung ein. Zum Beispiel hat der Landesverband mit dem „Katastrophenschutztag aus der Kiste“, den es inzwischen auch in der Version „für Kids“ gibt, seinen Kreisverbänden ein professionelles Equipment für ihre Öffentlichkeitsarbeit zur notwendigen Selbstwirksamkeit aller an die Hand gegeben.

Was zu einer guten Vorbereitung auf den Ernstfall gehört, erklärte Landesrotkreuzleiterin Tanja Knopp im „Stadtgespräch“ der WDR-Lokalzeit „Wenn der Krieg näher rückt – Wie verteidigt sich die Zivilgesellschaft?“ am 22. Januar in Bielefeld. Im Gespräch mit Moderator Ralph Erdenberger erklärte sie, was ein stets griffbereiter „Notfall-Rucksack“ enthalten sollte, damit Betroffene im Evakuierungsfall für ca. zwei Tage autark sein können: essenzielle Dokumente, Medikamente, Wasser, haltbare Nahrung, Taschenlampe, Radio, Hygieneartikel, Decke und Bargeld. Sehr gut unterstrichen wurden Knopps Ausführungen von Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern aus dem Kreis Bielefeld, die mit ihrem „Katastrophenschutztag aus der Kiste“ am Rande der Veranstaltung darüber informierten, wie es gelingen kann, auch in der Krise handlungsfähig zu sein. i+t

„Wenn

es euch nicht gäbe …“

Zum kalendarischen Frühlingsanfang am

20. März bilanzierte der Aktionskreis

Kältehilfe die Wintersaison 2025 / 2026.

Bezirksrotkreuzleiterin Susanne Werkmeister und Landesarzt Dr. Uwe Devrient (3. + 4. v. li.) besuchten das Gelsenkirchener Kältehilfe-Team.

Die dem Aktionskreis zugehörigen DRK-Kreisverbände Bochum, Gelsenkirchen, Gütersloh, Herne und WanneEickel, Recklinghausen und Wattenscheid haben bei Redaktionsschluss an insgesamt 160 Einsatztagen 5 487 Menschen geholfen. Dabei haben sie 6 360 Mahlzeiten und 3 494 Kleidungsstücke ausgegeben.

Ihr seid Engel!

„Am Anfang haben wir das Projekt Kältehilfe an allen Standorten gleich angelegt“, berichtet Landesverbandsvorstand Dr. Hasan Sürgit. „Dann haben wir gelernt, dass alle Teams unterschiedliche Ressourcen haben.“ Diese führten zu verschiedenen Konzepten. So gebe es zum Beispiel in Bochum ein DRK-Seniorenzentrum mitsamt Küche. Hier werde selbst gekocht. Danach werde das Essen zu einem Stand am Bahnhof verbracht. Die Bochumer ergänzen mit ihrem Stand die mobile Hilfe der Rotkreuzler des DRK-Kreisverbandes Wattenscheid, den Pionieren der Kältehilfe im DRK Westfalen-Lippe. In Recklinghausen hingegen kooperiere man mit einer kirchlichen Einrichtung. Dort werde durch andere gekocht. „Und das DRK kümmert sich um die Ausgabe und die weitergehende Betreuung.“ Der Bus des DRK-Kreisverbandes Herne und Wanne-Eickel steht ganzjährig jeden Dienstagmittag an einem zentralen Ort im Stadtteil Wanne und bietet warme Mahlzeiten und Getränke an. Auch der Kältebus des DRK-Kreisverbandes Gütersloh fährt einmal pro Woche seinen Standort an.

Die Helferinnen und Helfer des DRK Gelsenkirchen fahren einmal in der Woche zu Stationen in den Gelsenkirchener Stadteilen Buer, Horst und Erle, um Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen: Einer warmen Mahlzeit, warmer Kleidung und Hygieneartikeln. „Besonders die warme Mahlzeit am Abend kommt gut an“, erzählt

Katrin Dünker, die das Projekt von Beginn an betreute und aufbaute. Anfang März besuchten Bezirksrotkreuzleiterin Ruhr-Lippe Susanne Werkmeister und Landesarzt Dr. Uwe Devrient das Team während einer Tour und waren beeindruckt vom Engagement der Ehrenamtlichen.

Wenn es Euch nicht gäbe …

Alle im Aktionskreis engagierten Gliederungen eint das Ziel, das Überleben von obdachlosen Menschen während der kalten Jahreszeit zu sichern und akute Notlagen zu verhindern. Für die Helfer*innen ist es eine große Freude, die Wirksamkeit ihres Engagements zu erleben. Die hier aufgeführten Zitate stehen für viele positive Rückmeldungen.

Darf ich Euch mal umarmen?

„Die bedürftigen Menschen erwarten uns jeden Montag freudig und sind wirklich dankbar für unsere Arbeit“, berichten zum Beispiel Susanne und Norbert Globke aus dem DRK Recklinghausen. Ihre Rotkreuzkameradin Petra Strebel sagt: „Was mich sehr berührt, ist die große Freude und Dankbarkeit über selbstgestrickte warme Sachen. Die Handarbeit vermittelt den Obdachlosen das Gefühl, dass sie wertgeschätzt werden. Herausfordernd finde ich, auszuhalten, dass nicht alle Obdachlosen Hilfe annehmen und jeden Montag das warme Essen und das heiße Getränk ablehnen.“

Weitere Gliederungen sind herzlich im Aktionskreis willkommen; der Landesverband unterstützt beim Aufbau des Angebots! i+t

Über 1 100 DRK-Einsatzkräfte beim Karneval

Über 1 100 Rotkreuzlerinnen bzw. Rotkreuzler erbrachten bei diesjährigen Karnevalsveranstaltungen in Westfalen-Lippe insgesamt rund 13 000 Einsatzstunden und trugen damit zur allgemeinen Sicherheit bei.

Die DRK-Gliederungen in Westfalen-Lippe meldeten über 600 medizinische Hilfeleistungen. Übermäßiger Alkoholkonsum, Kreislaufprobleme, kleinere Verletzungen, dabei vereinzelte Glasschnittverletzungen, waren die häufigsten Ursachen für sanitätsdienstliche Versorgungen. Viele Rückmeldungen betonten die gute Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen.

Der Ablauf der Dienste wurde insgesamt ruhiger als in den Vorjahren beschrieben. Bemerkenswert fanden einige Dienste das schlechte Winterwetter. So kam es in Rietberg aufgrund des starken Schneefalls zu Verzögerungen des Kinderumzugs. Die Einsatzkräfte des DRK organisierten kurzfristig eine Teeausgabe für die Zugteilnehmer.

Die personalstärksten DRK-Dienste wurden in Ostwestfalen erbracht: Insgesamt haben hier 169 Einsatzkräfte

aus zehn Ortsvereinen der DRK-Kreisverbände Bielefeld, Gütersloh und Herford-Land über mehrere Tage eine gemeinschaftliche Leistung erbracht. i+t

1 100

DRK-Einsatzkräfte

13 000 Einsatzstunden

600 Hilfeleistungen

58507 Lüdenscheid Am Drostenstück 18 – Postfach 18 63 Telefon 02351 6 66-0 – www.elektrowaermetechnik.de

Beim Karneval in Rietberg

DRK Gelsenkirchen probte erstmals

Aufbau eines NIP

Vor dem Szenario eines Blackouts übte eine Einsatzeinheit des DRK Gelsenkirchen erstmals den Aufbau eines Notfallinformationspunktes (NIP). Anlässlich einer befürchteten Energiemangellage, ausgelöst durch den Ukrainekrieg, hatte die Stadt Gelsenkirchen eine flächendeckende Einrichtung von Notfallinformationspunkten vorangetrieben. Am Übungsende stand ein positives Fazit. i+t

Neue Plattform

„DRK-Lifelong Learning“

Am 24. Januar, dem internationalen Tag der Bildung, ging die Bildungsplattform „DRK-Lifelong Learning“ an den Start, die alle Bildungsangebote des Roten Kreuzes im Kreis Borken bündelt. Mehr als 500 Lernangebote und Kurse aus den Bereichen Gesundheit, Soziales, Pflege, Erste Hilfe, Rettungsdienst und Management stehen zur Auswahl: www.drk-lifelonglearning.de i+t

Tagung der Justitiare und Konventionsbeauftragten

Die diesjährige Tagung fand am 7. März im DRKTagungshotel in Münster statt. Landesjustiziar Heinz S. Gosmann begrüßte die Teilnehmenden zu einer Veranstaltung, bei der es um Konflikte und mögliche Lösungen ging. Auf einen spannenden Einstiegsvortrag von Prof. Dr. André Niedostadek folgte der Workshop „Von der Sackgasse zur Lösung –mediative Werkzeuge für den DRK-Alltag“. i+t

Rettungshundeeinheit: Erfolgreiche

Spendensammlung für neues Fahrzeug

Fast zweidrittel der Kosten für ein neues Fahrzeug

hat die Rettungshundeeinheit des OV Verl bereits über eine Spendenkampagne erzielt. Das Auto und die Ausstattung u. a. mit einer Sondersignalanlage, Hundeboxen und Digitalfunk kosten 120 000 Euro. Der Wagen soll bei der Vermisstensuche, aber auch bei größeren Schadenslagen und Sanitätsdiensten im Kreis Gütersloh eingesetzt werden. i+t

Weitere Informationen zu den Nachrichten: www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/idee-tat-2026.html

Benefizkonzert für die DRK-Hilfe im Sudan

Seit der Eskalation eines Machtkampfs zwischen der Armee und der paramilitärischen RSF-Miliz im Jahr 2023 herrscht im Sudan ein Krieg, der eine der schlimmsten Hunger- und Vertreibungskrisen hervorgerufen hat. Es gibt 25 Millionen Hungernde, über 14 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht. Mehr als 460 000 Kinder sind von lebensbedrohlicher akuter Unterernährung betroffen und insgesamt 30 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Im Rahmen eines Benefizkonzerts am 24. April 2026 um 19:00 Uhr möchten die FH Münster, die Universität Münster und der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe Spenden für die Sudanhilfe des Deutschen Roten Kreuzes sammeln. i+t

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.

Zur Anmeldung und zum Programm:

25 Jahre „Kampi und Puppe Paul“

Das Duo Kampi und Puppe Paul feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Viele Aktionen, Wettbewerbe und Veranstaltungen sind für 2026 geplant. Die Auftaktveranstaltung zum Jubiläumsjahr besuchten auch Landtagspräsident André Kuper und Landesverbandsvizepräsidentin Nilgün Özel.

Seit 25 Jahren gehören „Kampi“ und seine Puppe Paul zum ehrenamtlichen Repertoire des DRK im Kreis Herford. „Kampi“, das ist Sven Kampeter, Kreisrotkreuzleiter im Kreisverband Herford-Land und Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Vlotho. Ehrenamtlich besucht er Kitas und Grundschulen, um Kindern mithilfe von Puppe Paul elementare Kenntnisse aus dem Bereich der Ersten Hilfe zu vermitteln, zum Beispiel den Umgang mit Verbandmaterial oder das Absetzen eines Notrufs. Rund 22 000 Kinder haben Kampi und Paul mittlerweile erlebt. i+t

SSD-Tag: „Henry und der Rettosaurus-Rex“

Am Samstag, 7. März lud das Jugendrotkreuz Westfalen-Lippe wieder zum jährlichen Wettbewerb der Schulsanitätsdienst (SSD)-Gruppen in das DRK-Logistikzentrum Westfalen in Nottuln ein.

Zwölf Gruppen stellten sich im Wettbewerbsparcours den zehn Aufgaben und bewiesen, dass viel ErsteHilfe-Know-how, Teamgeist und Rotkreuzwissen in ihnen steckt. Am Ende des spannenden Wettbewerbstages standen die stolzen Gewinner*innen fest:

Wir gratulieren der SSD-Gruppe des Ravensberger Gymnasiums aus Herford zum ersten Platz! Gymnasium St. Xaver aus Bad Driburg konnte einen sehr guten zweiten Platz für sich beanspruchen. Und auf dem Treppchen des dritten Platzes landete die Gruppe des Siegener Gymnasiums am Löhrtor.

Fünf der zehn zu lösenden Aufgaben deckten das Thema Erste Hilfe ab. Hier konnten die Schulsanis zei-

gen, was in ihnen steckt. Herausforderungen waren unter anderem, Unfallsituationen richtig zu deuten und entsprechende Hilfeleistungen korrekt anzuleiten. Unter dem Motto: „Henry und der Rettosaurus-Rex“ wurden die Aufgaben thematisch in eine Parallelwelt versetzt, in der Menschen mit Dinosauriern zusammenleben.

Neben den Erste-Hilfe-Lektionen waren Teamgeist, Kreativität und Lösungsfindung in den Bereichen Rotkreuzwissen, Musisch-Kulturelles, Sport & Spiel sowie Soziales gefragt. Die gestellten Aufgaben forderten die SSDler*innen heraus und ließen gleichzeitig Raum für Spaß und Kreativität. Katharina Plate / i+t

© Fotos: Ben Hansen / DRK
2. Platz Gymnasium St. Xaver, Bad Driburg
3. Platz Gymnasium am Löhrtor, Siegen
1. Platz Ravensberger Gymnasium, Herford

Erster Kreisrat 2026

Vertreter*innen aus den Kreisverbänden und der Landesleitung kamen am 22. Februar zum ersten Kreisrat des Jahres zusammen.

Im Mittelpunkt stand das Kennenlernen, denn dieses Mal waren viele neue Gesichter dabei. Weitere zentrale Themen waren die Erweiterung des Netzwerkes und die gegenseitige Stärkung im Amt. Hier gab es Gelegenheiten, Erfahrungen zu teilen und Herausforderungen zu benennen. Es wurde wieder einmal deutlich, wie wertvoll der direkte Dialog über Kreisverbandsgrenzen

hinweg ist. Besonders bereichernd war der Austausch zwischen langjährig im Amt Engagierten und neu Gewählten. So trafen Expertenwissen und frische Perspektiven aufeinander – genau diese Mischung macht den Kreisrat aus!

Große Aufmerksamkeit erhielt der Tagesordnungspunkt Schutzkonzepte und Prävention. Bildungsre-

Der JRK-Kreisrat tagte am 22. Februar im DRK-Tagungshotel in Münster.

ferentin Lea Bexten vermittelte konkrete Handlungsmöglichkeiten und machte deutlich, wie Schutzkonzepte dazu beitragen, Sicherheit und Orientierung zu geben. Viele Fragen konnten geklärt werden. Das Interesse an weiterführenden Schulungen ist groß. Der Bedarf ist klar erkennbar und der Wille zur Umsetzung spürbar.

Plate / i+t

Reanimation lernen – Leben retten!

Am Mittwoch, 4. März, fand in den Räumlichkeiten der Bezirksregierung Münster die erste Fortbildung zur Laienreanimation für Lehrkräfte in Westfalen-Lippe statt. Rund 200 Lehrkräfte nahmen teil und setzten ein klares Zeichen: Reanimation gehört in die Schule! Im praktischen Teil konnten die Lehrkräfte selbst aktiv werden und an Reanimationsphantomen üben. Das Ziel ist klar: Schüler*innen ab

Klasse 7 sollen lernen, einen Herzstillstand zu erkennen und zu handeln.

Auch das Jugendrotkreuz war mit dabei: Lena Stennecken (JRK im Landesverband Westfalen-Lippe) und Karolin Janßen (JRK im Kreisverband Tecklenburger Land) stellten den Schulsanitätsdienst und seine wichtige Rolle für die Laienreanimation vor. In vielen Gesprächen

mit Lehrkräften konnten sie zeigen, wie der Schulsanitätsdienst und unsere neuen Materialien zur Laienreanimation Schulen dabei helfen, dieses Wissen nachhaltig zu vermitteln. Kreisverbände können die Materialpakete für ihre SSD-Schulen in der JRK-Geschäftsstelle anfordern und dazu nutzen, die Begeisterung für Erste-Hilfe-Themen bei den Schüler*innen zu wecken. Katharina Plate

75 Jahre DRK-Blutspendedienst – von der Pionierleistung zur Erfolgsgeschichte

Nach einem Grubenunglück auf der Zeche Dahlbusch in Gelsenkirchen-Rotthausen mussten im Jahr 1950 zahlreiche Blutkonserven aus Frankreich geholt werden, um die Verletzten zu behandeln. In Deutschland standen ausreichende Mengen an gespendetem Blut nicht zur Verfügung. Das war ein deutlicher Impuls, die Gründung eines Blutspendedienstes voranzutreiben.

Am 9. März 1951 gründeten die DRK-Landesverbände Nordrhein und Westfalen den ersten DRK-Blutspendedienst in Deutschland. Eine mutige Pionierleistung, denn niemand wusste, ob und wie das Rote Kreuz diese völlig neue Aufgabe bewältigen würde. Etta Gräfin Waldersee, Vizepräsidentin des DRK-Landesverbands Nordrhein, und Else Weecks, Vizepräsidentin des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe,

waren davon überzeugt, dass im Zusammenspiel von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräften im Roten Kreuz die beste Lösung lag. Und sie hatten Recht!

Am 29. Februar 1952 fand der erste Blutspendetermin statt. Diese Premiere gab es in Gelsenkirchen an einem Tag an drei Standorten. In Buer wurden 65 Blutspender*innen begrüßt, in „Alt-Gelsenkirchen“ 12 und in Horst 18.

Was vor 75 Jahren ein Experiment war, ist mittlerweile Routine. Die hauptamtlichen Mitarbeiter*innen des DRK-Blutspendedienstes West und die ehrenamtlichen Einsatzkräfte in den DRK-Ortsvereinen organisieren gemeinsam rund 12 000 Blutspendeaktionen im Jahr und begrüßen über 770 000 Blutspender*innen. Claudia Müller / BSD West / i+t

Das BlutspendeEhrenamtsportal

Digital, nah dran, aktuell: Das neue Service-Portal für ehrenamtliche Einsatzkräfte bei der Blutspende.

Jetzt registrieren und ausprobieren! ehrenamt.blutspendedienst-west.de

Jetzt schon vormerken:

Freiwilligen- & Ehrenamtstag

Ehrenamt lebt von Begegnung, Austausch und neuen Ideen. Genau dafür bietet der 11. Freiwilligen- und Ehrenamtstag am 9. Mai 2026 in Münster den passenden Rahmen. Das thematische Spektrum der Infound Workshops reicht von Ziviler Verteidigung, Katastrophenschutz und Antizipation über Ehrenamtsgewinnung, Willkommenskultur und Künstlicher Intelligenz bis hin zu Prävention, Inklusion, Vielfalt und psychosozialer Notfallversorgung. Angebote wie die Vorstellung der Medizinischen Task Forces, der

Landesverstärkung Westfalen 2035 und der Kommunalen Resilienzbewertung treffen auf praxisnahe Themen wie Digital Streetwork, Besuchshundearbeit, Schwimmförderung oder Suchdienst. Herzstück der Veranstaltung ist der „Markt der Möglichkeiten“ mit zahlreichen Infound Mitmachangeboten. Neben dem fachlichen Input bleibt ausreichend Raum für Begegnung: gemeinsame Mahlzeiten, Kaffeepausen und der Abendimbiss fördern den persönlichen Austausch und stärken das Netzwerk. Parallel

sorgt eine Kinderbetreuung dafür, dass auch Eltern entspannt teilnehmen können. i+t

Anmeldung:

Herzensretter-Tag in Paderborn

Menschen für die lebensrettende Bedeutung von Erster Hilfe zu sensibilisieren, darum geht es beim Herzensretter-Tag am Samstag, 16. Mai von 11:00 bis 15:00 Uhr auf dem Schützenplatz in Paderborn.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung werden Reanimationsübungen stehen. „Wir möchten möglichst viele Passanten motivieren, bei diesen moderierten Übungen mitzumachen“, so Nilgün Özel, Vizepräsi-

dentin des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe. Rund um die Erste-Hilfe-Übungen wird es ein buntes Rahmenprogramm geben: Die Veranstalter werden ihre Organisationen vorstellen, es werden Getränke und Gerichte angeboten, und wer möchte, kann im Mobil des DRK-Blutspendedienstes West Blut spenden.

Der Herzensretter-Tag ist eine gemeinschaftliche Veranstaltung der

Das erste Vorbereitungstreffen fand im Januar in Paderborn statt.

Bürgerstiftung Paderborn, des Paderborner-Bürger-Schützenvereins, der Schura Paderborn, des DRK-Blutspendedienstes West und des Deutschen Roten Kreuzes, hier vertreten durch Partner aus dem DRK-Bundesverband, dem DRK-Landesverband Westfalen-Lippe, dem DRK-Kreisverband sowie dem DRK-Ortsverein Paderborn. Schirmherr der Veranstaltung ist der Landtagspräsident von NRW André Kuper. i+t

Leitungsfunktionen

In jeder Ausgabe stellen wir Menschen vor, die sich in Leitungspositionen in den Rotkreuzgemeinschaften, im Jugendrotkreuz, in Einsatzformationen oder AGs auf Landesverbandsebene ehrenamtlich engagieren oder engagiert haben.

loyal,zuverlässig, organisiert

Lana Gregor

Die Jugendrotkreuz-Kreisleiterin engagiert sich seit August 2020 im DRK-Kreisverband Lünen. Neben ihrer Leitungsfunktion im JRK ist Lana Sanitätshelferin und als Truppführerin Technik und Sicherheit mit ihrem Team Teil der Einsatzeinheit ihres Kreisverbandes: „Wir kümmern uns unter anderem um die Gerätschaften und Materialien.“ Darüber hinaus ist Lana auch noch als Erste-Hilfe-Ausbilderin aktiv.

„Am DRK schätze ich den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit mit den Leuten.

Die 31-jährige Verwaltungsangestellte ist verheiratet und Mutter von drei Kindern. Ihre Freizeit nutzt sie für Spaziergänge, um zu lesen und neue Rezepte auszuprobieren.

Kraft geben ihr „mein Ehemann und meine Kinder“. Ihr Lieblingsessen ist die japanische Nudelsuppe Ramen. Eine besondere Lieblingsfarbe hat sie nicht. „Ich mag alles, was schön hell und bunt ist.“ Ihr Vorbild ist die literarische Figur Pippi Langstrumpf: „frech, frei, kreativ etc.“.

Daniel Joseph Waterreus

Daniel ist beruflich als Betreuungsleiter der Erstaufnahmeeinrichtung Bielefeld tätig; seine Rotkreuzlaufbahn startete er als Helfer im Ortsverein Minden. Aktuell ist er Bezirksrotkreuzleiter Detmold. Als solcher pflegt er eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kreisrotkreuzleitungen, um Einsätze, Projekte und Schulungen effektiv abzustimmen. Außerdem engagiert er sich in der Ausbildung von Ehrenamtlichen, unterstützt bei der Organisation von Sanitätsdiensten und bei strategischen Projekten zur Förderung des Ehrenamts.

„Mich beeindruckt besonders die Verbindung von Tradition und moderner Hilfeleistung.

Daniel ist verheiratet und Vater eines Sohnes. Er reist gerne und verbringt viel Zeit mit Familie und Freunden: „Inspirierende Gespräche, gutes Essen und besondere Erlebnisse helfen mir, Energie zu tanken und motiviert zu bleiben!“ Die mediterrane Küche schätzt er besonders, seine Lieblingsfarbe ist Blau. Sein größtes Vorbild ist sein Vater, der ihm die Bedeutung von Werten wie Ehrlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und Durchhaltevermögen vermittelt hat.

Die Kreisrotkreuzleiterin des Kreisverbandes Coesfeld ist im Beruf Nichtärztliche Praxisassistentin in einer Hausarztpraxis in Billerbeck. Die 43-Jährige fand mit 14 Jahren ihren Weg zum Jugendrotkreuz Coesfeld. „Was als Freizeitaktivität begann, entwickelte sich schnell zu einer Herzensangelegenheit“, erinnert sich Heidi. „Über die Jahre hinweg durfte ich nicht nur aktiv mitwirken, sondern schließlich auch als Jugendrotkreuzleiterin Verantwortung übernehmen und junge Menschen für das Ehrenamt begeistern.“ Zur Kreisrotkreuzleiterin wurde sie im Oktober 2025 gewählt, zuvor war sie zwölf Jahre Rotkreuzleiterin im Ortsverein Coesfeld. Neben ihrer Leitungsfunktion ist sie weiterhin im Sanitätsdienst, Rettungsdienst und Katastrophenschutz tätig. Besonders gern wirkt Heidi bei der Organisation von Veranstaltungen und Aktionen wie dem Blaulichtweihnachtsmarkt oder Gemeinschaftsfesten mit.

„Am DRK faszinieren mich die starke Gemeinschaft und die Kameradschaft.

Besonders schätzt sie die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Menschen, „die alle das Ziel verbindet, gemeinsam zu helfen“.

Ihre Freizeit verbringt sie gerne mit ihrem Partner und Freunden, besucht Konzerte und fährt regelmäßig Rad. Als ihre stärksten Kraftquellen nennt sie Musik und Freundschaft. Ein spezielles Vorbild hat Heidi nicht, aber ein Lieblingsessen: Rosmarinkartoffeln mit Hähnchen. Ihre liebste Farbe ist Blau.

Nicole ist 39 Jahre alt, Erzieherin in einer Kita und wohnt in Olpe. Beim DRK hat sie im Jahr 2011 als Helferin ohne Grundausbildung angefangen. Im Laufe der Jahre hat sie parallel zu ihrem Beruf die Ausbildung zur Rettungshelferin, diverse Grundausbildungen und später auch die Ausbildung zur Rettungssanitäterin absolviert. Seit 2012 ist sie mit einer zwischenzeitlichen Unterbrechung JRK-Leiterin im Ortsverein Olpe. Sie plant und leitet die JRK-Gruppenstunden, erledigt Verwaltungsaufgaben, arbeitet mit dem Vorstand zusammen, kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit und steht den Eltern der JRK-Kinder bei Fragen zur Verfügung. Soweit möglich, beteiligt sie sich außerdem an Sanitätsdiensten, Notfalleinsätzen oder allgemeinen Diensten.

„Mich beeindruckt am DRK, dass viele Menschen mit unterschiedlichen Meinungen und politischen Ausrichtungen für die gleiche Sache stehen.

An ihrem Ehrenamt schätzt sie das große Aufgabengebiet, die Arbeit mit den Kindern und die Vereinbarkeit mit dem Familienleben. Kraft gibt ihr, Zeit mit ihrer Familie und Freunden zu verbringen. Gerne unternimmt sie mit ihrem Mann und den drei Kindern Radtouren, liest oder reist mit allen an die Ostsee. Nicoles Vorbilder sind ihre Kinder, „mit ihrer Unvoreingenommenheit, Begeisterung für Neues, Ehrlichkeit und Unbeschwertheit“. Am liebsten isst sie Nudeln, und ihre Lieblingsfarbe ist „Pink mit Glitzer - also typisch Mädchen“. i+t

Besondere Auszeichnung für DRKKinderhort in Schwerte

Der DRK-Kinderhort „Am Wuckenhof“ in Schwerte wurde als erste Einrichtung im Kreis Unna mit dem Zertifikat „Schule mit Biss“ ausgezeichnet. Ziel des Programms ist eine ganzheitliche und präventive Gesundheitsbildung, die Kinder darin stärkt, Verantwortung für ihren eigenen Körper zu übernehmen. Dazu gehören u. a. regelmäßiges Zähneputzen und eine ausgewogene Ernährung. i+t

Starkes Ehrenamt versus großen Wasserschaden

Wasser, das durch eine Kellerwand des DRK-Kleidershops in Castrop-Rauxel drückte, bedrohte im vergangenen Jahr mehrmals hunderte Kleiderspenden und Requisiten. Sabrina Lankers, KleidershopVerantwortliche des KV Recklinghausen, ist stolz auf ihre starke ehrenamtliche Gemeinschaft. Diese sorgte dafür, dass der Schaden nicht noch größer wurde. „Wir halten zusammen!“, so Lankers. i+t

Öffentlicher Dank nach lebensrettendem Einsatz

„Ich weiß, dass ich nur noch hier bin, weil sofort geholfen wurde“, bedankte sich Guido Eming. Beim DFB-Pokalspiel am 29. Oktober 2025 in der Home Deluxe Arena Paderborn erlitt er plötzlich ernsthafte gesundheitliche Probleme. Dank des schnellen Handelns eines Ersthelfers und anschließender medizinischer Versorgung durch ehrenamtliche DRK-Kräfte konnte sein Leben gerettet werden. i+t

„Mobiles Spieleangebot“ gegen Langeweile am Krankenbett

Das „Mobile Spieleangebot“ der DRK-Kinderklinik Siegen sorgt seit einem Jahr für Lichtblicke am Krankenbett. Dreimal pro Woche sorgt Erzieherin Christina Dilgert mit ihren liebevoll ausgestatteten mobilen Spielwagen bei ans Bett gebundenen Kindern für wichtige Abwechslung. Das durch Spenden finanzierte Angebot hat sich inzwischen fest auf den Stationen etabliert. i+t

Weitere Informationen zu den Nachrichten: www.drk-westfalen.de/aktuell/presse-service/idee-tat-2026.html

DRK Gladbeck ringt um Erhalt der Tafel

Aufgrund der „Bedürftigkeit der Tafel in finanzieller Sicht“, wie es der Präsidiumsvorsitzende Wilhelm Walter nennt, stehen Ausgabestellen und -zeiten der Tafel des DRK Gladbeck derzeit auf dem Prüfstand. Spenden von Privatleuten und Unternehmen hätten ein Aus des Angebots bislang abwenden können. Aber diese Hilfe ist eben keine fest kalkulierbare Größe; eine dauerhafte, regelmäßige Unterstützung, mit der das DRK rechnen kann, sei eher selten. „Im Januar bleiben Spenden oft aus“, sagt der Gladbecker DRKChef. Er vermutet, dass die Monate November und Dezember wegen der bevorstehenden Ausgaben zu Weihnachten viele Portemonnaies strapazieren. „Wir stehen Plus-Minus-Null da“, so Wilhelm Walter. Immerhin keine roten Zahlen, jedoch auch keine beruhigende monetäre Situation.

Hohe Energiekosten, Versicherung, TÜV-Gebühren und Unterhalt der Fahrzeuge – dies alles mache sich empfindlich in der Kasse bemerkbar

Wilhelm Walter (li.) mit dem ehrenamtlichen Team der Tafel Gladbeck

und sei nicht ohne weiteres verzichtbar. „Das zusammengerechnet, landen wir schon in den Miesen. Da ist noch kein Auto, kein Sprit bezahlt“, stellt Wilhelm Walter fest. Ergo stelle sich die Frage: „Wie sieht die Zukunft aus: Wie können wir als Betreiber die Tafel finanziell absichern?“ Diese Frage wird aktuell im Präsidium des DRK-Kreisverbandes und auf der Verwaltungsebene der Stadt Gladbeck diskutiert. So könnte die Reduzierung auf eine Ausgabestelle an zwei Werktagen Geld einsparen, allerdings auf Kosten der Klientel. Aktuell tourt das Tafelmobil an fünf Tagen pro Woche durch verschiedene Stadteile. So werden 1 229 Bedarfsgemeinschaften mit insgesamt 1 676 Erwachsenen und 870 Kindern erreicht. Ein wichtiger Aspekt dabei ist auch die wöchentliche Hausversorgung der über 40 mobilitätseingeschränkten Tafelkund*innen in ganz Gladbeck. Mit diesen Kund*innen haben die Ehrenamtlichen der Tafel besondere Beziehungen aufgebaut, um Einsamkeit entgegenzuwirken oder

erst gar nicht entstehen zu lassen. Hier werden persönliche Gespräche geführt und kleine Hilfen geleistet: vom Ausfüllen von Anträgen bis hin zu Vermittlungen zu anderen Wohlfahrtsverbänden.

Im Jahr 2025 wurden über 10 000 Lebensmittel an Tafel-Kund*innen ausgegeben. Darüber hinaus versorgt die Gladbecker Tafel die Obdachlosenhilfe der Caritas, den Wärmebus der Maltester sowie viele weitere Soziale Einrichtungen in Gladbeck, von der Jugendhilfe bis zu Wohngruppen behinderter Menschen. Auch die kurzfristigen Notausgaben von Lebensmitteln und Hygieneartikeln an Einzelpersonen oder Familien nimmt stetig zu. Trotz der finanziellen Engpässe ist Wilhelm Walter optimistisch: „Unsere örtlichen Lebensmittelspender, die Supermärkte und Bäckereien, stehen hinter uns und sichern uns den Zulauf der notwendigen Lebensmittel für unsere Tafelkunden. Wir werden Wege finden, um die wichtige Arbeit der Tafel in Gladbeck zu erhalten.“ KV Gladbeck / i+t

Trauer

um Karlheinz Molkenthin

Der ehemalige Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Coesfeld, Karlheinz Molkenthin, ist am 26. Dezember 2025 im Alter von 88 Jahren verstorben.

Karlheinz Molkenthin war von 1975 bis 1977 Kreisgeschäftsführer des DRK im Altkreis Lüdinghausen und übernahm diese Funktion im neuen Kreisverband Coesfeld ab dem 1. April 1977. Er behielt diese Position bis zu seinem Ausscheiden im Jahre 2000 inne.

Für seine Verdienste wurde er bereits 1977 mit dem DRK-Ehrenzeichen und

Wolfgang Hartmann war über viele Jahrzehnte hinweg ehren- und hauptamtlich im Deutschen Roten Kreuz engagiert – im DRK-Ortsverein Siegen-Mitte, im DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein sowie darüber hinaus. Sein Wirken war geprägt von hoher Fachlichkeit, Verlässlichkeit und einem tiefen Verständnis für die Werte und Aufgaben des Roten Kreuzes.

Ein besonderes Anliegen war ihm zudem die Unterstützung von Kindern

Trauer um

2000 mit der Verdienstmedaille des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe ausgezeichnet. Auch nach seinem Ausscheiden aus dem Hauptamt unterstütze er mit seinen Fachkenntnissen die Arbeit in „seinem DRK-Ortsverein Lüdinghausen“.

Bis zuletzt nahm er regen Anteil an der Entwicklung des DRK im Kreis Coes-

feld. Mehr als sechs Jahrzehnte engagierte sich Molkenthin für das Abenteuer Menschlichkeit. Er hinterlässt seine Frau Annemarie und zwei Kinder. Wir werden sein Andenken in Ehren halten.

DRK-Kreisverband Coesfeld e. V.

Dr. Christian Schulze Pellengahr, Präsident Christoph Schlütermann, Vorstand

Wolfgang Hartmann

Am 27. Dezember 2025 verstarb Wolfgang Hartmann, DRKKreisverband Siegen-Wittgenstein, im Alter von 77 Jahren.

in Notfallsituationen. Wolfgang Hartmann hat die Idee der Rettungsteddys in unserer Region etabliert. Diese sind heute aus keinem Einsatzfahrzeug des Rettungsdienstes in SiegenWittgenstein wegzudenken und leisten Kindern, die in Unfälle verwickelt sind oder notfallmedizinisch versorgt werden müssen, wertvolle emotionale Unterstützung. Für sein außergewöhnliches Engagement wurde Wolfgang Hartmann mit der Verdienstmedaille

Raimund Kortenjan

Am 8. Januar 2026 verstarb Raimund Kortenjan, DRK-Landesverband Westfalen-Lippe, im Alter von 91 Jahren.

Raimund Kortenjan begann als Ehrenamtlicher im damaligen Kreisverband Münster-Stadt. Später wechselte er auch hauptberuflich zum DRK in das damalige Referat „Männerarbeit“ beim DRK-Landesverband Westfalen-Lippe. Er war in der Abteilung Einsatzdienste und Katastrophenschutz als Referent für die Katastrophenschutzeinheiten und die Auslandshilfe zuständig, bevor er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand stellvertretender Ab -

teilungsleiter wurde.

Auch in seinem Ruhestand blieb Raimund Kortenjan über viele Jahre der Rotkreuzarbeit eng verbunden und kümmerte sich insbesondere um die Alterskameradschaft des Landesverbandes.

Viele Kameradinnen und Kameraden werden sich an Raimund Kortenjan als warmherzigen, engagierten Lehrgangsleiter in der Ausbildung von Leitungs- und Führungskräften erinnern.

des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe, mit dem DRK-Ehrenzeichen und mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Wir werden unserem Kameraden Wolfgang Hartmann ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. DRK-Kreisverband Siegen-Wittgenstein e. V. Andreas Müller, Präsident Dr. Martin Horchler, Vorstand

Raimund Kortenjan hat eine ganze Generation von Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern in Westfalen-Lippe nachhaltig geprägt. Wir werden ihn in ehrender Erinnerung behalten. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.

DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e. V. Dr. Fritz Baur, Präsident Dr.HasanSürgit,Vorstandsvorsitzender

Trauer um

Fackellauf nach Solferino

Route durch Westfalen-Lippe:

08.05. Übernahme 01 Hamm

09.05. Übernahme 02 LV Westfalen-Lippe

09.05. Übernahme 03 Warendorf-Beckum

10.05. Übernahme 04 Gütersloh

10.05. Übernahme 05 Rotkreuz-Museum Westfalen-Lippe

11.05. Übernahme 06 Unna

11.05. Übernahme 07 Witten

12.05. Übernahme 08 Bochum

12.05. Übernahme 09 Wattenscheid

13.05. Übernahme 10 Herne und WanneEickel

14.05. Übernahme 11 Gelsenkirchen

14.05. Übernahme 12 Bottrop

Der diesjährige Fackellauf ist am 23. Februar im DRK-Landesverband Sachsen gestartet und erreicht Westfalen-Lippe am 8. Mai in Hamm.

Weitere Informationen:

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