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Ihre Wochenzeitung für die Region

Nr. 28 B • 21. Juli 2011

Dreieich-Zeitung Dreieich und seine Stadtteile

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Unsere Themen im Innenteil: Seite 4

KULTUR

Momentaufnahme des Wandels Frankfurter MMK präsentiert zum 20-Jährigen 1.000 Werke von 150 Künstlern....

Seite 5

WIRTSCHAFT

GVD sieht sich im Aufwind Dietzenbacher Gewerbeschau war „noch nie so schnell ausgebucht...“

Seite 6

POLITIK

ADFC attackiert das Land Finanzplanung weist keine Mittel für einen Radweg an der Neuhöfer Straße aus...

Unsere Sonderthemen heute:

Sommer · Sonne Ferienzeit Gesundheit, Schönheit,Wellness Ausbildung Unsere Beilagen heute in Teilauflagen:

2. August – der Rotstift naht:

Sparvorschläge drängen ans Licht Dreieich (DZ/jh) – Nun ist es amtlich: Am 2. August werden die Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie Vertreter der Presse erfahren, mit welchen Vorschlägen die Unternehmensberatung Kienbaum der Stadt Dreieich aus der Schuldenfalle helfen möchte. Am Dienstag der letzten Ferienwoche sollen die über 100 Maßnahmen vorgestellt werden, die die Firma aus Düsseldorf seit Jahresbeginn erarbeitet hat. Ende Juni wurde dem Magistrat ein Paket übergeben, das ein Einsparvolumen von rund 8,5 Millionen enthalten soll. Bis Ende Juli werden die Vorschläge nun noch innerhalb der Stadtverwaltung mit den Leitern der Fachbereiche „rückgekoppelt“. Auf Nachfrage der DreieichZeitung ließ Bürgermeister Dieter Zimmer am Dienstag im Rathaus durchblicken, dass die Stellungnahmen, mit denen die Kienbaum-Ideen von Beamten und Angestellten der Verwaltung hinsichtlich ihrer Durchführbarkeit und Auswirkung bewertet werden, von der Verwaltungsführung (Bürgermeister und Erster Stadtrat) unter die Lupe genommen werden. Erst nach der „Freigabe“ (Zimmer: „Wir reden hier nicht von Zensur“) flössen die Argumente dann in jene Papiere ein, die zur Grundlage der weiteren Debatte im Stadtparlament werden sollten. Worauf sich die Dreieicher angesichts des Einsparvolumens von „mindestens fünf Millionen Euro“ einstellen müssen, ließ Kienbaum schon

im Februar in einem internen Papier an die städtischen Mitarbeiter durchblicken: auf „Einschnitte in das kommunale Leistungsspektrum“, auf die „Reduzierung von Standards in der Aufgabenwahrnehmung“ (seitens der Stadt, Anm.), auf den „Wegfall bisheriger Angebote“ und die „Erhebung von (höheren) Gebühren für kommunale Leistungen“. Offen ist, ob die KienbaumDokumente nach dem 2. August auch ins Internet wandern und ob zeitnah eine Bürgerversammlung zur „Schuldenbremse“ auf die Beine gestellt wird. Über beide Maßnahmen soll hinter verschlossenen Türen im Rathaus aber bereits mehrfach gesprochen worden sein.

„KURZE STRECKE – FAHRRAD FAHREN“, lautet die Empfehlung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs, der auch in Dreieich seit vielen Jahren intensive Lobbyarbeit für das Zweirad leistet. Seit Ende Juni fordert ein fünf Meter breites Banner (siehe Foto) Verkehrsteilnehmer dazu auf, im Umfeld der eigenen Haustür verstärkt den Drahtesel zu nutzen. Entworfen und finanziert wurde das Transparent vom Dreieicher ADFC, der Rückendeckung von der Stadt Dreieich und dem im Rathaus tagenden „Runden Tisch Radverkehr“ erhielt. Es wird künftig an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet zu sehen sein. Vorstandsmitglied Dieter Fröhlich weiß: „Die Hälfte aller mit dem Auto zurückgelegten Wege in der Stadt ist kürzer als fünf Kilometer – eine Entfernung, für die das Fahrrad das perfekte Verkehrsmittel ist. Radfahren macht fit, man ist schnell am Ziel und spart das immer teurer werdende Benzin.“ Radeln fördere die Gesundheit, schone die Umwelt und den Geldbeutel. Zum Thema Radverkehr in Dreieich: siehe auch Bericht auf Seite 6. (jh/DZ-Foto: p)

Brücke und Brunnen: Stadtteil-AG „Götzenhain“ für den Abriss

Erst marode, dann entbehrlich Dreieich (DZ/jh) – Das Sparprojekt „Schuldenbremse Dreieich“ macht es deutlich: Finanziell gesehen pfeift die Stadt aus dem berühmten „letzten Loch“. Diese Diagnose mit noch unbekannter Therapie zeigt sich zunehmend auch im öffentlichen Raum. Denn offenkundig fehlen der 42.000-Einwohner-Kommune immer öfter die Gelder, um ihren Besitz adäquat zu pflegen und zu erhalten. Objekte kommen in die Jahre, sie werden marode, ihre Reparatur gilt eines Tages als unwirtschaftlich, dann folgen mit dem Verweis auf die „Kraft des Faktischen“ (Motto: „leider alternativlos...“) ihre Beseiti-

gung oder der Verkauf: Dieser Lauf der Dinge zeigt sich gegenwärtig bei gleich zwei Beispielen im Stadtteil Götzenhain. Wie von der DreieichZeitung Ende Juni berichtet, wird demnächst die seit Herbst 2007 gesperrte Fußgängerbrücke, die von der Straße „Am Hengstbach“ in das „Ringwäldchen“ an der Langener Straße führt, abgerissen. Die sanierungsbedürftige Hengstbach-Querung soll mit Verweis auf die hohen Instandsetzungskosten (2008 geschätzt: 40.000 Euro, Anm.) ersatzlos verschwinden. Der Magistrat hat diese Entscheidung am 16. Mai gefällt, nachdem er sich von der

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Stadtteil-AG „Götzenhain“ die Aussage bestätigen ließ, die fragliche Brücke sei in jeder Hinsicht entbehrlich. Nun hat die Arbeitsgemeinschaft auch noch über einem zweiten Bauwerk im Stadtteil den Daumen gesenkt. Dies macht nach Angaben des Ersten Stadtrats Martin Burlon den Weg frei für die ebenfalls dauerhafte Beseitigung des Brunnens in der dem „Ringwäldchen“ gegenüberliegenden Grünanlage an der Langener Straße. Der Wasserspeiher ist schon seit längerer Zeit außer Betrieb, die auf 11.000 Euro geschätzte Reparatur gilt als zu teuer. Und nun bieten laut Burlon die am kommenden

Montag beginnenden Kanalarbeiten im Bereich der Langener Straße die optimale Gelegenheit, den Brunnen für immer versiegen zu lassen. In der von der Stadtverwaltung initiierten Stadtteil-AG, einem losen Zusammenschluss von rund 20 Bürgern, Kommunalpolitikern und Institutionsvertretern, geht es seit 2010 um Konzepte für die Entwicklung Götzenhains: laut Magistrat ein Projekt mit Modellcharakter. Übrigens: Die Kontaktaufnahme mit Anwohnern, die für den Erhalt der Brücke kämpfen und Unterschriften sammeln, ist via E-Mail an ringwaeldchenbruecke@web.de möglich.


Dreieich-Zeitung, 21. Juli 2011

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Langen – Wegen Kanalarbeiten ist die Durchfahrt der Stettiner Straße zwischen Dresdener und Reichenberger Straße seit Anfang dieser Woche und noch bis Freitag (30. September) nicht möglich. In dieser Zeit gilt eine Sackgassenregelung.

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Termine in Dreieich

„MOTTE“ ist nach Angaben der Verantwortlichen der TierDonnerstag (21. Juli) herberge Egelsbach „Menschen gegenüber sehr lieb und ver• 14 Uhr, Treffpunkt Bürgerschmust, geht gerne Gassi und genießt Streicheleinheiten“. haus Sprendlingen, FichteDie siebenjährige Mix-Schäferhündin ist obendrein stubenstraße 50: Spazieren gehen rein, „fährt gut im Auto mit und hat einen klasse Grundgehormit den „Uhus“, ein Angebot sam“. Einziger Makel: Die hübsche Vierbeinerin ist in der für ältere Bürger, InformatioVergangenheit einem Hund gegenüber auffällig geworden, nen: Telefon (06103) 68145 weshalb sie nun einen Wesenstest absolvieren muss. Wer Freitag (22. Juli) Kümmler-Sommerfest • 19 Uhr, Treffpunkt Linden„Motte“ trotzdem ein neues Zuhause geben will, sollte sich mit dem Team der Tierherberge Egelsbach, Telefon (06103) Neu-Isenburg – In die Klein- platz, Sprendlingen: Feier49336, in Verbindung setzen, weitere Infos gibt’s im Internet gartenanlage Fischer-Lucius abendtour des ADFC Drei(www.tierherberge-egelsbach.de). (hs/DZ-Foto: p) lädt der Gesangverein Kümm- eich (20 bis 30 Kilometer, mit ler am Samstag (23.) ab 18 Einkehr), weitere Termine: Uhr zum Sommerfest ein. www.adfc-dreieich.de Kreative Köpfe im Mais: Spezialitäten vom Grill und Samstag (23. Juli) Getränke werden angeboten. • von 9 bis gegen 15.30 Uhr Zur musikalischen Unterhal- bleibt die Minigolf-Anlage in Dreieich (DZ/jh) – In der Göt- ganz nach dessen Wünschen tung tragen der Chor und Dreieichenhain wegen des 38. Dreieich-Pokalturniers Gerhard Caspar bei. zenhainer Gemarkung „Im unterhalten. des SV Dreieichenhain geHöchsten“, neben dem Frank- Am Samstag (23.) tritt ebenTermine des ADFC schlossen (ebenso am Sonnschen Maislabyrinth, sorgen falls ab 20 Uhr der Musikkain der Sommerzeit auf Einla- barettist Marco Tschirpke in Langen – Der ADFC-Ortsver- tag, 24.7.); die Anlage in Ofdung der „Bürgerhäuser Drei- Dreieich auf, der unter dem band lädt am Freitag (22.) ab fenthal öffnet am Samstag um eich“ Musiker, Kabarettisten Motto „Lauf Masche lauf“ Lie- 18.30 Uhr und eine Woche 14 und am Sonntag um 10 später (29.) ab 19 Uhr zu Fei- Uhr und Literaten für Unterhal- der und Gedichte serviert. tung. Eröffnet wird der dies- Karten für alle Veranstaltun- erabendtouren ein. Am Sonn- • ab 21.30 Uhr im „Café Zeitjährige Kleinkunst-Reigen in- gen gibt es im Bürgerhaus tag (31.) können Kultur-Inter- los“, Kurt-Schumacher-Ring mitten der Natur am Freitag Sprendlingen, Telefon (06103) essierte ab 10 Uhr auf dem 2, Sprendlingen: die Band Strike“ spielt (22). Auf dem Programm steht 600031 – das gesamte Pro- „Hölderlinpfad“ auf den Spu- „Fucky ab 20 Uhr die Improvisations- gramm (bis 30. August) im In- ren Friedrich Hölderlins von „Straight Rock“ Show „Falscher Hase“, wobei ternet: www.buergerhaeuser- Langen über Neu-Isenburg Montag (25. Juli) bis Bad Homburg strampeln. • ab 19 Uhr im Gasthaus „Fadie Akteure das Publikum dreieich.de.

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Dreieich (DZ/jh) – Die Bauarbeiten auf der Eisenbahnstraße in Sprendlingen schreiten nach Angaben der Stadtverwaltung weiter im Zeitplan voran. Am 25. Juli kommen Arbeiter und Maschinen planmäßig an der nächsten Querstraße, der Bellungstraße, an. Verkehrsteilnehmer erreichen die Liebknechtstraße dann nur noch über die August-Bebel-Straße, die Umleitung wird beschildert.

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selstall“, Fahrgasse, Dreieichenhain: Sommerstammtisch der Grünen (Thema: Gewerbevereine in Dreieich) Dienstag (26. Juli) • ab 15 Uhr in der Begegnungsstätte Haus Falltorweg in Buchschlag: bei Kaffee und Kuchen befasst sich Werner Vogelgesang unter dem Motto „Typisch Satchmo“ mit dem Leben von Louis Armstrong Und außerdem • Anmelden für die neue Tanzsportgruppe (Standard/Latein), ab 11. August im TVD-Sportzentrum, Koberstädter Straße 8, Dreieichenhain, Info und Anmeldung: Telefon (06103) 86807 • Anmelden für den Flohmarkt zum einjährigen Bestehen des „Klamottenforums“ im Berliner Ring; verkauft werden kann außer Kleidung alles, was Speicher und Keller hergeben, Info: „Forum Sprendlingen-Nord“, Telefon (06103) 388181; das Fest zum Geburtstag wird am 30. Juli von 11 bis 14 Uhr gefeiert


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Dreieich-Zeitung, 21. Juli 2011

Expressionismus: Museum Giersch im Endspurt

Spuren im Rhein-Main-Gebiet setzte; um Max Beckmann, der der damaligen Zeit wird ins Viin Frankfurt einen radikalen sier genommen, wobei der Blick Stilwandel durchlebte; und um des Ausstellungsbesuchers unter anderem in das kunstsinnige Dr. med. vet. Christiane Eidebenz Darmstadt gelenkt wird. Klinische Diagnostik Die ausgestellten Werke stamIntensivtherapie, Chirurgie Hunde, Katzen, Kaninchen men aus drei Jahrzehnten: EiniOber-Roden, Senefelderstr. 10 Telefon (06074) 92 20 31 ge dokumentieren die Anfänge www.tierarztpraxis-roedermark.de des neuen Stils um 1910, andere den in Wiesbaden tätigen Alexej entstanden in der Hochphase Jawlensky. Auch die Kunstszene des Expressionismus’ nach

1918; und schließlich wird der 1933 gespannt. Ein umfangreiBogen bis in die Jahre der natio- cher Katalog vertieft die kulturnalsozialistischen Diktatur ab historische Betrachtung.

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Wochen auf breiter Front entgegengebracht wurde; zuletzt wurde die Laufzeit noch einmal um 14 Tage verlängert. Gezeigt werden thematisch und nach Werkgruppen gegliedert 139 Kunstwerke aus dem Bestand von 66 Leihgebern, darunter Bilder und Objekte von 31 privaten Sammlern. Die Ausstellung ist ein Beitrag zur Themenreihe „Phänomen Expressionismus“, die der Kulturfonds Frankfurt/Rhein-Main mit zahlreichen Partnern auf die Beine gestellt hat, und die noch bis 2012 läuft. Anliegen der Verantwortlichen um Großkinsky ist es, die vielfältigen Ausdrucksformen der in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts kontrovers diskutierten Kunstrichtung aufzuzeigen. Dabei geht es insbesondere um das Wirken von drei Malern, die im Rhein-Main-Gebiet ihre Spuren hinterlassen haben: um Ernst Ludwig Kirchner, der sich während des Ersten Weltkrieges intensiv mit der Taunuslandschaft auseinander-

(DZ) – Das Museum Giersch am Frankfurter Schaumainkai 83 ist dienstags bis donnerstags von 12 bis 19 Uhr sowie freitags von 12 bis 17 Uhr und samstags sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Die Ausstellung „Expressionismus im Rhein-Main-Gebiet“ wird bis Ende Juli von einem Programm flankiert, über das die Kulturstätte am Main auf der Internetseite www.museum-giersch.de informiert. Öffentliche Führungen finden sonntags ab 15 Uhr und mittwochs ab 17.30 Uhr statt. Dabei sind zusätzlich zum Eintrittspreis (Erwachsene fünf Euro) zwei Euro zu entrichten. Begünstigte zahlen jeweils die Hälfte.

Frankfurt (DZ/jh) – Oftmals ist es gerade der Blick auf überschaubare Räume, der die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit anschaulich und interessant gestaltet. Raus aus der Abstraktion und Verallgemeinerung, rein in die Beschäftigung mit dem Beispiel vor Ort: Dies ist auch der Ansatz des Frankfurter Museums Giersch. Seit über einem Jahrzehnt beschäftigt sich die von einer Stiftung getragene Kulturstätte am Schaumainkai mit der regionalen Kunst. Mit wechselnden Ausstellungen spürt das Team um Dr. Manfred Großkinsky immer neuen Aspekten der Kulturhistorie in und rund um Frankfurt nach. Noch bis Ende Juli kann das jüngste Projekt des Museums Giersch in Augenschein genommen werden. Dass sich ein Besuch lohnt, belegt das große Interesse, das der bereits 23. Sonderschau mit dem Titel „Expressionismus im Rhein-Main-Gebiet, Künstler – Sammler – Händler“ in den vergangenen

Wissenswertes zur Austellung

Ein Kunstwerk von vielen, die derzeit im Frankfurter Museum Giersch auf die Spuren der Expressionisten im Rhein-Main-Gebiet führen: Das Bild „Figürliche Komposition“ von Carl Gunschmann stammt aus dem Jahr 1920. (DZ-Repro: Giersch/Nachlass Gunschmann)

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Dreieich-Zeitung, 21. Juli 2011

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Aus der Welt von Kunst und Kultur „MMK 1991-2011. 20 Jahre Gegenwart“:

Momentaufnahme des Wandels Frankfurt (DZ/mi) – Das Stammhaus plus Dependance Zollamt plus 4.000 Quadratmeter auf sieben Etagen des ehemaligen Degussa-Hauses reichen bei Weitem nicht aus, um 20 Jahre nach der Eröffnung des Museums für Moderne Kunst die komplette Sammlung auszubreiten. „Wir präsentieren 75 Prozent des substanziellen Bestands und nicht mal 40 Prozent von allem“, so MMK-Direktorin Dr. Susanne Gaensheimer. So sind nun 96 Tage lang 1.000 von insgesamt mehr als 4.500 Werken zu sehen – im Tortenstück die Ikonen, im Abrisshaus am Untermainkai die Gegenwartskunst und im ehemaligen Hauptzollamt (bis 11. September) eine Videoinstallation von Peter Welz. Die „noch nie dagewesene Überblicksausstellung“ ist für Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth ein Sinnbild für die Kontinuität des Wandels. Sowohl die Sammlung als auch die Stadt veränderten sich ständig. So wird die temporäre Ausstellungshalle auf dem Areal am Untermainkai, auf dem im Spätsommer der Abriss beginnt, in fünf Jahren ein Bestandteil des MainTorQuartiers. Dass das ehemalige Bürogebäude bislang nur entkernt, aber nicht plattgemacht wurde, ist ebenfalls Gaensheimer zu verdanken, die im Februar den DIC-Vorstandsvorsitzenden Ulrich Höller für ihre Ausstellungsidee begeistern konnte. DIC steht schließlich für Deutsche Immobilien Chancen... In einigen Räumen ist ehemalige Raumstruktur noch gut zu erkennen. Dagegen sind in anderen Gebäudeteilen Innenwände gewichen, um

großräumige Präsentationsflächen unter anderem für die 57 Pinguine von Stephan Balkenhol und die Vasen-Installation „Ghost Gu Coming Down the Mountain“ von Ai Weiwei und Serge Spitzer zu schaffen. Für Gemälde oder empfindliche Papierarbeiten – wie die von Thomas Bayrle oder Christian Boltanski – wurden Kabinette erstellt. Platz nehmen darf man auf Tobias Rehbergers Installation „Mailand, Moskau, Dubai, Singapur, Tokio“. Die einstige Kantine der Dresdner BankZentrale dient nunmehr als Café, das von Ata Macias und Simon Horn betrieben wird. Zugänglich ist das MainTor bis zum 9. Oktober dienstags und donnerstags bis sonntags von 12 bis 18, mittwochs von 12 bis 20 Uhr. MMK und MMK Zollamt öffnen jeweils zwei Stunden früher. Der Eintritt für alle Orte beträgt 12 Euro. Führungen im MMK finden dienstags und donnerstags bis samstags um 15.15 Uhr, mittwochs um 11 und 18 sowie sonntags um 11 Uhr statt. Durch das MainTor führt man mittwochs um 18, samstags um 16 und sonntags um 12.30

Uhr. Dienstags bis freitags um 12.30 und 13 Uhr gibt es Kurzführungen. Die in der Jubiläumsausstellung präsentierten Arbeiten der 150 Künstler sind auch in einem neuen Online-Katalog unter www.mmk-frankfurt.de/ die-sammlung einzusehen. In den kommenden Monaten wird schrittweise die gesamte Sammlung mit Abbildungen, Werkangaben und Kurztexten eingestellt. Für die gezielte Suche nach Künstlern oder Werken stehen alphabethische Recherchefunktionen Michael Beutlers „outdoor-yellow 13“ begrüßt die Besucher im MMK. (DZ-Foto: Mika) zur Verfügung.

10 Jahre Stadtgalerie Neu-Isenburg:

„Latte bewusst hoch angesetzt“

Neu-Isenburg (DZ/ba) – Vor mehr als zehn Jahren aus der Taufe gehoben wurde die Stadtgalerie Neu-Isenburg. „Einige Neu-Isenburger hatten sich über lange Zeit für eine kommunale Galerie eingesetzt“, erinnert das städtische Kulturbüro. Zu den Initiatoren hätten allen voran Wilhelm Krahn, der Inhaber der Gessmann-Galerie, und Walther Zimbrich, Mitbetreiber der Galerie „Patio“ und selbst Künstler, gezählt. Einen UnDZ-AKTUELL terstützer des Projektes habe man im damaligen BürgerMuseumsdamen im Städel meister Oliver Quilling gefunErzhausen – Die Museumsdamen besuchen am Mittwoch Löwenkeller-Bilanz: (31. August) das alte DegussaGebäude in Frankfurt, wo das Museum für Moderne Kunst „Unbekannte Werke“ aus sei- Neu-Isenburg (DZ/ba) – Mit nem Bestand präsentiert. der ersten Spielzeit sehr zuTreffpunkt am Erzhäuser frieden sind die Initiatoren Bahnhof ist um 13 Uhr, An- der Kleinkunstbühne im meldungen nimmt Dorothee Haus zum Löwen. „Wir waKrüger, Telefon (06150) 7010, ren fast immer ausverkauft. Das ist ein Zeichen dafür, dass entgegen. wir mit unseren Veranstaltungen das kulturelle Angebot in der Stadt bereichern konnten“, zieht der für das Marketing zuständige Nick Timm Bilanz. Zehn Veranstaltungen im Jahr bieten die Macher an. Der für die Programmgestaltung verantwortliche Wolfgang Lamprecht: „Das gibt uns die Chance, bei der Auswahl der Künstler auf hohe künstlerische Qualität zu achten. Unser Ziel ist es, dass die Besucher auch dann kommen, wenn die Künstler weniger bekannt sind, weil sie si-

den. „Als Glücksfall erwiesen sich der Umbau des Alten Stadthauses und der Leerstand der Räume im 1. und 2. Obergeschoss. Lichtdurchflutete Räume in einem offen gestalteten Gebäude mit interessanter Architektur wurden vom Betreiber, der Gewobau, für die Kunst zur Verfügung gestellt“, erläutert das Kulturbüro. Über das inhaltliche Konzept der Stadtgalerie im Bürgeramt in der Schulgasse 1 sei man sich sehr rasch einig gewesen. So sollte der Schwerpunkt der Ausstellungen auf der aktuel-

Fast immer ausverkauft cher sind, dass ihnen Unterhaltung auf hohem Niveau geboten wird.“ Mit seinem Programm „Frankfort is kaa Lumpenest“ eröffnet der Komödiant Michael Quast am 29. September die nächste Spielzeit. Am 26. Oktober singt der Schauspieler Philippe Higuet Chansons von Jacques Brel, „die in einen dramatischen Monolog eingewoben sind“, heißt es in der Ankündigung. Und am 26. November kommt die junge Liedermacherin und Pianistin Anna Piechotta aus Hannover, die ihre „hintergründigen und skurrilen Lieder“ singt und spielt. Karten kosten 18 Euro im TicketCenter in der Hugenottenhalle, Telefon (06102) 77665, www.ticketcenter.de.

len bildenden Kunst liegen. Die Räume sollten für Ausstellungen der Werke vom überregional bekannten Künstlerinnen und Künstlern genutzt werden. Das Kulturbüro: „Hier wurde die Latte bewusst hoch angesetzt. Möglichkeiten für Menschen, die in ihrer Freizeit kreativ tätig sind, bestehen in Neu-Isenburg viele. Ansätze zur Förderung auf Vereinsebene ebenfalls. Räume für professionell Kunstschaffende gab es auf städtischer Ebene jedoch bis dato nicht.“ Fester Bestandteil des Galerie-Programmes sei es, dass die Arbeiten von Künstlern präsentiert würden, die aus Neu-Isenburg kommen, hier gelebt haben oder zur Kommune in „partnerstädtischer Verbindung“ stehen. Arrangiert werden pro Jahr zwei Ausstellungen, die von ver-

schiedenen Veranstaltungen begleitet werden. Angeboten werden öffentliche Sonderführungen, Gruppenführungen nach Vereinbarung oder Führungen für Kinder, Stadtrundgänge mit Galeriebesuch und die Aktion „Wege zur Kunst.“ „10 Jahre Stadtgalerie – eine Bilanz, die sich angesichts wunderbarer Ausstellungen und hochkarätiger Künstler sehen lassen kann“, urteilt das Kulturbüro. Auch die derzeit laufende Ausstellung mit Bildern von Julia Belot erfreut sich großen Zuspruchs – Grund genug für eine Verlängerung der Präsentation bis zum 1. August. Besucht werden kann die Ausstellung montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr. Die Ausstellung wird neu zusammengestellt und es werden ab sofort neue Arbeiten gezeigt.


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Dreieich-Zeitung, 21. Juli 2011

Informationen aus der Wirtschaft Vorführungen und Vorträge:

Bald steigt die Gewerbeschau

„Gesund leben“ mit Info-Vielfalt Heusenstamm (DZ/kö) – Dass Wohlbefinden und Lebensqualität zwei Seiten einer Medaille sind: Diese Erkenntnis wird beim Aktionstag „Gesund leben“ im Fokus stehen. Am Samstag (23.) buhlen der Heusenstammer Gewerbeverein und eine Reihe ausgewählter Fachbetriebe um Kundenzuspruch. Bei Küchen Keie, Seligenstädter Grund 7-13, werden von 10 bis 18 Uhr Vo r f ü h r u n gen, Vorträge und persönliche Beratungsgespräche zu einem bunten Programm verquickt. Ob Einrichtungsspezialisten, Fitness-Trainer, Optiker, Hofladen-Betreiber, Krankenkassen-Vertreter, Therapeuten oder Naturheilkundler... Das Spektrum derjenigen, die zum Thema etwas zu empfehlen

und anzubieten haben, ist breit gefächert. Die nachfolgenden Stichworte verdeutlichen, dass von A wie „Allgemeine Ratgeber“ (Büchertipps) bis Z wie „Zentrales Nervensystem“ ein großer Bogen geschlagen wird. „Gesünder kochen mit Dampfgargeräten“, „Matrat-

nelle chinesische Medizin informieren, Aspekte rund um den Begriff „Ernährung“ erörtern und Versicherungsfragen klären. Nach der Begrüßung durch Mitglieder des Gewerbevereins-Vorstandes reihen sich von 10.30 Uhr bis zur vorgerückten Mittagszeit mehrere

Dietzenbach (DZ/kö) – Es ist kein Geheimnis: Damals, als Stephan Gieseler im Rathaus schon gedanklich auf dem Absprung war, ehe er Mitte 2009 tatsächlich seinen Bürgermeisterhut nahm und als Direktor beim Hessischen Städtetag in Wiesbaden anheuerte... Damals waren sie

GVD, so Arnolds Tenor, empfehle sich als verlängerter Arm und Sprachrohr, gut vernetzt mit der Kommunalpolitik und den führenden Köpfen im Rathaus. Dass Veranstaltungen mit großer Publikumsresonanz wichtig sind, um den Verein im „Stadtgespräch“ zu veran-

zen für gesunden Schlaf“, „Obst und Gemüse vom Bauern“: Das sind drei Beispiele, die die Informations-Fülle skizzieren. Die Besucher können an einem kostenlosen Sehtest teilnehmen, sich über traditio-

Kurzvorträge aneinander. Die Ausstellung der AktionstagTeilnehmer ist bis zum frühen Abend zugänglich. Die Veranstalter sorgen für Speis’ und Trank. Zwei Live-Bands zeichnen für den musikalischen Rahmen verantwortlich.

dünn, die Kontaktfäden zwischen der kommunalen Verwaltungsspitze und dem Gewerbeverein Dietzenbach (GVD). Die Protagonisten beider Seiten konnten nicht sonderlich gut miteinander. Der Dialog war wenig fruchtbar. Darunter litt die Präsenz des Vereins in der Öffentlichkeit. Doch mittlerweile sei die Phase „Sand im Getriebe“ überwunden. Es gebe regelmäßig Gespräche mit Gieselers Nachfolger Jürgen Rogg. Der Informationsfluss und das Klima seien ausgezeichnet. Die ortsansässigen Gewerbetreibenden würden eng und vertrauensvoll in die Aktivitäten der städtischen Abteilung für Wirtschaftsförderung einbezogen. Dies erklärten der GVD-Vorsitzende Thomas Arnold, sein Stellvertreter Bernd Heilmann und Angelika Landgraf-Krimm, die Schriftführerin des Vereins, kürzlich während eines Gesprächs mit Journalisten. Die Botschaft, die das Trio vermitteln wollte, ließ sich unschwer auf einen kurzen Nenner bringen: Der GVD sieht sich im Aufwind, nimmt Fahrt auf, will seine Öffentlichkeitsarbeit verstärken und hat die 200er-Marke nicht aus den Augen verloren. Das bedeutet: Bei der Mitgliederzahl, die seit einigen Jahren bei 175 stagniert, soll wieder Bewegung nach oben zu registrieren sein. Es sei wichtig für Einzelhändler, Handwerker und selbstständige Dienstleister, mit einer starken Lobby auf ihre Interessen aufmerksam zu machen. Der

kern, steht für den Vorsitzenden und dessen Mitstreiter außer Frage. Deshalb wird bereits am Plan für das kommende Jahr gefeilt. Fest terminiert sind der Frühlingsball im Bürgerhaus (17. März) und das Seifenkistenrennen auf der Darmstädter Straße (3. Juni), das als „rollende Gaudi“ einmal mehr zum Programm des Dietzenbacher Altstadtmarktes zählen wird. Doch ehe das Buch mit der Aufschrift „2012“ aufgeschla-

dm-Drogeriemärkte:

Offerte für die LED-Entsorgung Dreieich (DZ/PR) – Ab sofort stehen in allen 1.227 dm-Drogeriemärkte im Bundesgebiet Sammelboxen für LED- und Energiesparlampen. In diesen können Privatkunden ausrangierte Leuchtmittel unentgeltlich und sachgerecht entsorgen. Die entsprechenden Boxen stehen neben den bereits vorhandenen Entsorgungsbehältnissen für Batterien, Glas,

Metalle, Verbundmaterial, Kunststoffe, Folie, Papier und Karton im Eingangsbereich der Drogeriemärkte. Dies gilt auch für die jüngste dm-Niederlassung an der Industriestraße im Gewerbegebiet von Dreieichenhain. Mit der Beteiligung an der umweltgerechten AltlampenSammlung („Lightcycle“) übernimmt dm Verantwortung und unterstützt die nach-

Schmucker lädt ein:

Brauer-Fest im Odenwald Mossautal (DZ/jh) – Auf dem Firmengelände der Odenwälder Privat-Brauerei Schmucker in Ober-Mossau kommen Liebhaber des Gerstensaftes am letzten Juli-Wochenende in besonderer Weise auf ihre Kosten: Am Samstag (30.) und Sonntag (31.) findet an der Mossautaler Hauptstraße 89 das bereits 22. Schmucker-Bierfest statt. Mit kulinarischer und musikalischer Vielfalt wird für das leibliche Wohl und die Unterhaltung der Gäste gesorgt.

GVD sieht sich im Aufwind

Bei dem Kult-Festival treten bei freiem Eintritt sechs LiveBands auf. Zudem locken Brauereiführungen und die ebenfalls traditionelle RadlerTour am Sonntag (nähere Informationen zu diesem sportlichen Spektakel: www.radlertour.info). Das Programm beginnt am Samstag um 15 und am Sonntag um 11 Uhr. Im Internet sind die Brauer aus dem Odenwald auf der Seite www.schmucker-bier.de präsent.

haltige Nutzung natürlicher Rohstoffe. „Der verantwortungsbewusste und sparsame Umgang mit Ressourcen ist dm besonders wichtig. Deshalb hat dm die Rücknahme von Altlampen über das bundesweite Lightcycle-Sammelsystem in den bereits bestehenden Entsorgungsservice für andere Wertstoffe eingegliedert“, erklärt Kerstin Langer, bei dm verantwortlich für dieses Projekt. Durch den Recyclingprozess können mehr als 90 Prozent der Altlampen-Bestandteile wiederverwertet werden und tragen damit zur Schonung von knappen Ressourcen bei. Darüber hinaus unterstreicht dm sein soziales Engagement mit der Beauftragung der Nordeifelwerkstätten, Euskirchen, die im Rahmen der logistischen Prozesse die bundesweit anfallenden Kleinmengen zusammenfassen. Diese Einrichtung fördert und betreut behinderte Menschen und gliedert diese mit dem Ziel der Emanzipation und Gleichstellung in den Arbeitsalltag ein.

gen wird, ist der organisatorische Kraftakt schlechthin zu bewältigen: die im Zweijahresturnus wiederkehrende Gewerbeschau. Wenn der Herbst in den Startlöchern steht, am Wochenende des 10. und 11. September 2011, ist es so weit. Im Bürgerhaus und auf dem Europaplatz wird demonstriert, wie groß die Produktund Servicepalette in der Kreisstadt und im regionalen Umfeld ist. Rund 60 Aussteller sind mit von der Partie. „Wir waren noch nie so schnell ausgebucht“, zeigt sich Landgraf-Krimm erfreut über den Zuspruch. Ein Rahmenprogramm mit diversen Attraktionen (Helikopterflüge, Bogenschießen unter Anleitung der TellSchützen, Auftritt einer Marching-Band und vieles mehr) soll die beiden Messetage abrunden. Die GVD-Führungstroika rät: „Termin vormerken. Wer nicht kommt, verpasst ‘ne Menge.“

Amtsgericht Langen 7 K 69/10 Zwangsversteigerung zum Zwecke der Zwangsvollstreckung. Folgender Grundbesitz eingetragen im Grundbuch von Langen Blatt 16983 laut Gutachten: 2-Zimmer ETW im 4. OG, Darmstädter Str. 1, ca. 61 qm Wohnfläche, soll am Donnerstag, den 04.08.2011 um 10.00 Uhr, im Gerichtsgebäude, Zimmerstr. 29, Saal B zum Zwecke der Zwangsvollstreckung versteigert werden. Der Verkehrswert wurde gemäß § 74 a ZVG festgesetzt auf 59.500,- €. Baujahr des Hauses: um 1970. Bieter müssen damit rechnen, dass sie in Höhe von 10 % des Verkehrswertes Sicherheit zu leisten haben. Die Sicherheit kann geleistet werden durch: Verrechnungsschecks, ausgestellt durch inländische Kreditinstitute oder Bundesbankschecks (beide frühestens am 3. Werktag vor dem Versteigerungstermin ausgestellt), Bankbürgschaften und rechtzeitige Überweisung auf das Konto der Gerichtskasse Darmstadt, Kto. Nr. 1006048, bei der Landesbank Hessen-Thüringen, BLZ 500 500 00, unter Angabe des Kassenzeichens 11276001121. Das Kassenzeichen gilt nur für dieses Verfahren und darf nicht für die Zahlung von Sicherheitsleistungen in anderen Zwangsversteigerungsverfahren verwendet werden. Auf die Bekanntmachung im ZVG Portal unter www.zvg-portal.de wird verwiesen. Langen, 14.07.2011

- Amtsgericht -


Dreieich-Zeitung, 21. Juli 2011

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Politik aus Kreis und Kommune Radfahren auf der „Neuhöfer“:

ADFC attackiert das Land Dreieich (DZ/jh) – Die Stärkung des Radverkehrs in der Stadt am Hengstbach ist ein zentrales Anliegen, für das sich der Dreieicher Ortsverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) seit vielen Jahren einsetzt. Innovative Verkehrskonzepte, die von geeigneten Baumaßnahmen flankiert werden, sollen zum Umstieg auf das Zweirad animieren. Auf vielen Feldern können die Drahtesel-Lobbyisten Erfolge verbuchen, an anderer Stelle beklagen sie mit erhobenem Zeigefinger seit Jahr und Tag den immer gleichen Missstand. Ein aktuelles Beispiel: In der vergangenen Woche berichtete die Dreieich-Zeitung erneut über das lange Warten auf einen Radweg, der parallel zur Landesstraße L 3317 vom Hofgut Neuhof bei Götzenhain bis zur Einmündung der seit einigen Wochen für den Verkehr gesperrten Neuhöfer Straße Richtung Neu-Isenburg führt. Der (traurige) Sachstand: Das zuständige Land Hessen wird zwar die Planung für die von Radlern und Autofahrern ersehnte Trasse vermutlich 2012 abschließen, der Zeitpunkt der Realisierung steht aber ebenso wie die Höhe der Kosten in den Sternen. Tatsache ist: Die

kurz und mittelfristige Finanzplanung des Landes weist bislang keine Mittel für den Neuhöfer-Radweg aus. Zahlreiche Reaktionen von DZ-Lesern nach Lektüre des Berichtes ließen breites Unverständnis angesichts der langen Zeitschiene deutlich werden. Immer wieder gab es den Hinweis auf gefährliche Situationen, die sich aus der zwangsweisen Zweisamkeit von Rad- und Autofahrern auf dem genannten Abschnitt ergeben. Ein paar hundert Meter Radweg, ein jahrzehntelanges Debattieren: Mit Verweis auf die rasche Umsetzung prestigeträchtiger Großprojekte (ein immer wieder ge-

20 Jahren. Tenor: „Sobald der BAB-Zubringer an die alten B3 nördlich von Dreieich Sprendlingen angeschlossen ist, wird der Radweg neben der L 3317 gebaut.“ Längst ist dieses Straßenprojekt vollendet, doch die Botschaft des planenden Amts für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) lautet seit Monaten lapidar: Der Radwegebau sei auf „unbestimmte Zeit auf Eis gelegt“. Kiefers Lamento: „Was nützt alles Predigen, Energie zu sparen, Umwelt zu schonen und für kurze Strecken das Fahrrad zu nehmen, wenn dazu sichere Verbindungen fehlen? Gerade für Pendler ist dies eine wichtige Verbindung. Auch die

Straßenbeiträge in Hessen: Druck aus Dreieich

Hoffen aufs „Mainzer Modell“ nanntes Beispiel: die neue Nordwest-Landesbahn des Flughafens Frankfurt, Anm.) wird die offenkundige Unvereinbarkeit dieser beiden Aspekte beklagt. In einem Schreiben an Hessens Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) macht nun auch der ADFC seinem Ärger Luft. Der Vorstand um Bernd Kiefer verweist auf die Versprechungen in den vergangenen

sprunghafte Zunahme von elektrisch unterstützten Fahrrädern unterstreicht die Forderung nach einem sicheren Radweg, oder muss es hier erst einen tödlichen Unfall geben?“ Aus Sicht des ADFC ist schnelles Handeln geboten. Der Verband sieht alle politischen Kräfte im Soll und fordert eine gemeinsame Kraftanstrengung des Dreieicher Stadtparlaments.

Freiraumkonzept der Stadt Obertshausen:

Wunsch nach Verbesserungen Obertshausen (DZ/ba) – Der Arbeitskreis Umwelt der örtlichen Grünen traf sich vor kurzem mit den Naturschutzverbänden zu Gesprächen. Im Mittelpunkt stand das Freiraumkonzept der Stadt Obertshausen, das in der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im August beschlossen werden soll. Vertreter der Naturschutzverbände und der Grü-

Gefährlicher Alltag auf der „Neuhöfer“ zwischen Neu-Isenburg und Götzenhain: Immer wieder müssen sich auf der zweispurigen Landesstraße Radler und Autofahrer „arrangieren“. Auf den erlösenden Radweg warten beide Seite seit vielen Jahren vergebens. (DZ/-Foto: adfc)

nen hätten übereinstimmend festgestellt, dass besagtes Konzept eher als Leitfaden zu verstehen sei und man manche positiven Ansätze für den Naturschutz in Obertshausen erkannt habe, heißt es in einer Bilanz der Grünen. Gleichzeitig könne das Konzept an manchen Stellen noch verbessert werden. So müsse die Biotop-Vernetzung im Freiraumkonzept deutlicher

verfolgt werden. „Hinzu kommen Maßnahmen im Wald, welche in die Planung zum Freiraumkonzept der Stadt aufgenommen werden sollten“, heißt es in einer Pressemitteilung der Grünen. Die Naturschutzverbände hätten auch auf ihre 26 Vorschläge zur Biotop-Vernetzung verwiesen. Die Empfehlungen lägen schon seit 2007 vor.

Dreieich (DZ/jh) – Mitten in der parlamentarischen Sommerpause ist dieser Tage in der Geschäftsstelle der SPDLandtagsfraktion Post aus Dreieich eingetroffen. Was da nach Wiesbaden flatterte, ist gewissermaßen ein Hilferuf, unterzeichnet von Rainer Jakobi. Der Chef der SPD-Stadtverordneten im Rathaus an der Schulstraße sieht seine Partei in punkto „Straßenbeitragssatzung“ zum Handeln aufgefordert. Seine Botschaft: Nur wenn der Gesetzgeber in Hessen bei der Finanzierung von Gemeindestraßen künftig eine in Rheinland-Pfalz verankerte Regelung anwendet, können massive Belastungen für einzelne Bürger verhindert werden. Denn das derzeit geltende hessische Modell berge gravierende Ungerechtigkeiten. Mit dieser Haltung bewegt sich Jakobi auf einer Linie mit Dreieichs Bürgermeister Dieter Zimmer (SPD), der sich seit rund einem Jahr für die „Mainzer Variante“ stark macht. Bisher gilt in Hessen: In Kommunen, die wegen ihrer schlechten Finanzlage von übergeordneten Dienststellen zum Erlass einer Straßenbeitratssatzung aufgefordert werden (in Dreieich ist dies seit geraumer Zeit der Fall, Anm.), werden Anlieger bei der grundhaften Erneuerung von Gemeindestraßen zur Kasse gebeten. Auch für Dreieicher

mit entsprechendem Immobi- gesetzlich verankert werde. lienbesitz könnte es dann Darauf habe man auch in beim Szenario „das große Bud- Dreieich vertraut, so Jakobi. Doch nun, Monate nach dem Urnengang, seien von MinisInh. S. Stickel e. K. terpräsident Volker Bouffier (CDU) noch immer keine konGelenkarm-Markisen • Korb-Markisen kreten Schritte eingeleitet Neu-Bespannungen • Insektenschutz worden, klagt Jakobi in dem Balkon-Bespannung ROLLÄDEN + REPARATUREN Schreiben an seine Parteifreunde. - Antriebe Klar ist: Die Kommunalpolitik in Dreieich steht unter ZugÖffnungszeiten nach telefonischer zwang. In der Hoffnung, dass Vereinbarung demnächst die Allgemeinheit 63322 Rödermark mit „wiederkehrenden BeiträUrberacher Straße 9 gen“ für die Straßenerneue0 60 74 / 6 93 56 14 rung zur Kasse gebeten werdeln“ richtig teuer werden. den kann und dass Härtefälle Konkret: Öffentliche Straßen somit umgangen werden, finwerden von allen Verkehrs- den mit Zustimmung aller teilnehmern genutzt, aber nur Fraktionen derzeit in Dreieich einige wenige zahlen. „Unge- keinerlei Grundsanierungen recht“ finden dies Zimmer statt. und Jakobi und plädieren für Diese Marschroute dürfte nur das „Solidarverfahren“. für einen begrenzten ZeitDamit ist das rheinland-pfäl- raum durchzuhalten sein, zische Modell gemeint. Dort weshalb in den Reihen der werden alle Einwohner einer SPD nun der Unmut über das Kommune im Rahmen eines Verhalten der LandesregieUmlageverfahrens für anfal- rung wächst: „Vor der Kommulende Straßensanierungen zur nalwahl haben sowohl die HesKasse gebeten. Bislang hat die sen-CDU wie auch das InnenHessische Landesregierung ministerium Zustimmung zu den Weg für die Einführung dem Vorschlag (Rheinlandeiner derartigen Option zwi- Pfalz-Modell, Anm.) signalischen Bad Karlshafen und siert. Leider gibt es nach der Neckarsteinach noch nicht Kommunalwahl Hinweise, dass freigemacht. Doch gab es vor man diese Idee nun nicht mehr der jüngsten Kommunalwahl verfolgt.“ In diesem Fall, so Jaim März 2011 Signale der kobi, sollte die hessische SPD CDU/FDP-Regierung in Wies- zeitnah einen eigenen Gesetzbaden, dass auch in Hessen entwurf auf den Weg durch ein entsprechendes Verfahren die Instanzen schicken.


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Dreieich-Zeitung, 21. Juli 2011

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Sport aus der Region Vereins-Center und Tennishalle:

Kreis unterstützt SGE-Kraftakt Egelsbach (DZ/hs) – Die SGE ist zwar mit rund 2.200 Mitgliedern der mit Abstand größte Verein der Tränkbachgemeinde und gleichzeitig der viertgrößte Sportklub im Kreis Offenbach. Gleichwohl stellen die derzeit parallel laufende Errichtung eines Vereinszentrums an der Freiherrvom-Stein-Straße und die Sanierung der Tennishalle an der Kreisstraße 168 für die Sportgemeinschaft einen immensen Kraftakt dar. Für beide Projekte muss die SGE an ihr Limit gehen, doch ohne finanzielle Unterstützung wäre deren Realisierung schlicht utopisch. Umso erfreuter registrierten die Verantwortlichen um den Vereinsvorsitzenden Edgar Karg daher in der vorigen Woche einen Besuch von Landrat Oliver Quilling, bei dem sich dieser nicht nur über die zwei Bauvorhaben informierte, sondern auch einen Scheck über 5.000

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Euro übergab. Dabei handelte es sich um die erste Rate des Kreiszuschusses in Höhe von 15.000 Euro für die Renovierung der Tennishalle. „Bei einer solch gewaltigen Aufgabe, die aber auch eine einzigartige Chance für die SGE und das Sportangebot im Kreis ist, wollten wir nicht im Abseits stehen, sondern unseren Teil zum Gelingen des Projektes beitragen���, bezogen sich diese Worte Quillings sowohl auf die Modernisierung der Tennishalle – nachdem zunächst die Heizung und die sanitären Anlagen auf Vordermann gebracht wurden, wird als nächstes ein neuer, gelenkschonender Boden verlegt – als auch auf den Bau des SGECenters. Selbiges wird bekanntlich an die fast fertige Drei-Felder-Sporthalle angedockt, die zum neuen Schuljahr in Betrieb genommen wird. Für die Verwirklichung dieses lang gehegten Wun-

sches der SGE stellte die Gemeinde dem Verein das Areal zur Verfügung und gewährte obendrein noch ein Darlehen in Höhe von 1,25 Millionen Euro; das Land beteiligt sich mit 200.000 und der Kreis mit 100. 000 Euro. Die SGE selbst hat rund 90.000 Euro auf der hohen Kante, ein Sonderbeitrag der Mitglieder bringt nochmals rund 150.000 Euro in die Kasse. „Das finanzielle Engagement der Mitglieder ist nicht selbstverständlich, zeigt aber, wie tief die SGE in der Gesellschaft verwurzelt ist“, lobte der Landrat. Während das Vereinszentrum, das auf zwei Etagen je 460 Quadratmeter Nutzfläche besitzen wird, Anfang nächsten Jahres eingeweiht werden soll, können die rund 400 Mitglieder der Tennis-Abteilung die sanierte ehemalige Schlerf-Halle ab Ende September pünktlich zur neuen Hallensaison wieder nutzen.

„KÖNIGE DER ATHLETEN“ sind seit Kurzem Lars Engelmann, Patrick Bareuther und Jan Gleichmann (von links). Bei den in Viernheim ausgetragenen Hessischen Leichtathletik-Mehrkampf-Meisterschaften waren die drei Kraftpakete der SG Egelsbach nämlich richtig gut drauf und verzeichneten in den einzelnen Disziplinen tolle Resultate, die unterm Strich dazu führten, dass Jan Gleichmann mit 5.989 Punkten (neuer Vereinsrekord) Dritter wurde, Lars Engelmann mit 4.593 Punkten Platz fünf belegte und Patrick Bareuther mit 4.513 Punkten auf Rang sechs der Einzelwertung bei den Männern kam. Diese formidablen Ergebnisse führten dazu, dass die drei Egelsbacher in der Mannschaftswertung den Titel holten. (hs/DZ-Foto: p)

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Dreieich-Zeitung, 21. Juli 2011

Sport aus der Region Am Sonntag startet der zehnte „Ironman“:

Wahnsinn mit Kultstatus Langen (DZ/hs) – Wenn am kommenden Sonntag (24.) um 6.45 Uhr am Langener Waldsee der Startschuss für die „Frankfurter Sparkasse Ironman European Championship“ fällt, wird einer einzigartigen Erfolgsgeschichte das zehnte Kapitel hinzugefügt. Denn als 2002 die erste Auflage dieses sportlichen Mega-Spektakels in der Rhein-Main-Region über die Bühne ging, hätten wohl selbst die größten Optimisten nicht für möglich gehalten, welch Kultstatus dieser ultimative Ausdauer-Wettbewerb mittlerweile genießt – und zwar bei Athleten und Zuschauern gleichermaßen. Und so ist es zwar schon fast „normal“, aber trotzdem bemerkenswert, dass auch bei der diesjährigen Auflage wieder einige Superlative zu vermelden sind. Etwa, dass sich rund 2.350 Triathleten aus 55 Nationen in aller Herrgottsfrühe beim weltweit einzigen Schwimmstart auf einer Breite von 150 Metern in die Fluten der Kiesgrube stürzen und dass sich vermutlich wieder etwa 15.000 Zuschauer den Auftakt des für die ERSTKLASSIGE DARBIETUNGEN bot die Formation „Karmacoma“ des TSC Egelsbach Sportler ohne Zweifel „längsten Tags des Jahres“ nicht entgehen lassen werden. bei allen Turnieren im Verlauf dieser Saison in der 2. Bundesliga „Jazz- und Modern Dance“. Die Fans können diesmal lustre Gesellen wie Faris Al- Römerberg. Wer es bis dahin Und weil unterm Strich drei erste Plätze sowie ein zweiter Rang zu Buche standen, qualifimehr als 70 Profis zujubeln Sultan, der zum dritten Mal geschafft hat (und von den zierten sich die jungen Damen nicht nur für die im Oktober in Berlin stattfindende Deutsche und somit nach Angaben von mit von der hiesigen Ausdau- Fans auf den Tribünen wie ein Meisterschaft, sondern es gelang ihnen auch der direkte Aufstieg in die 1. Liga. Das allein ist Renn-Direktor Kai Walter er-Partie ist und liebend gerne Sieger gefeiert wird), weiß in schon aller Ehren wert, doch weil den Egelsbacherinnen in den letzten vier Jahren obendrein „dem größten Profifeld außer- einmal ganz vorne landen aller Regel, warum er sich der Durchmarsch von der Verbandsliga bis in die Beletage dieses Bereichs des Tanzsports halb der Weltmeisterschaft würde. monatelang für diesen kurzen glückte, muss man ganze Hutgeschäfte vor ihnen ziehen. Der nicht erwartete Sprung ins auf Hawaii“. Die Cracks zäh- Die härtesten Konkurrenten Augenblick geschunden hat. Oberhaus gelang der Formation um Trainerin Julia Schlabitz mit einer originellen Interpre(hs/DZ-Foto: p) len im Übrigen zu jenen 300 des Weltmeisters von 2005 Und der wird dann zwangs- tation des Stückes „Habanera“ aus der Oper „Carmen“. Athleten, für die der „Iron- dürften der Neuseeländer Ca- läufig auch von dem Virus man“ bereits um 6.45 Uhr be- meron Brown (Sieger in „Ironman“ befallen, dem ginnt, während der große Rest Frankfurt 2006), der Franzose schon so viele Sportler erledes Feldes eine Viertelstunde Patrick Vernay sowie die gen sind. Weil dem so ist, später auf die 3,8 Kilometer Deutschen Michael Raelert wird das zehnte sicherlich lange Schwimmstrecke ge- (zweifacher Weltmeister auf noch lange nicht das letzte Kaschickt wird. In der ersten der halben „Ironman“-Di- pitel der Erfolgsgeschichte  S a n d ,  K i e s  u n d  N a t u r s t e i n  Startergruppe tummeln sich stanz), Jan Raphael und Mi- dieses faszinierenden Wettbe bei den „Eisenmännern“ so il- chael Göhner sein. werbs sein. f ü r  I h r e  G a r t e n g e s t a l t u n g   Bei den 25 Frauen im Profi feld erwartet Kai Walter einen TV 1861: Parkplatzmangel: Zweikampf zwischen der InunseremKieswerkamLangener Waldsee (Sehringstraße1) Schweizerin Caroline Steffen könnenSie ab sofort auch: (letztes Jahr Zweite) und der   Niederländerin Yvonne Van Langen (DZ/hs) – Weil davon Vlerken, die voriges Jahr Drit- Neu-Isenburg (DZ/ba) – Anx•x Pflasterbrechsand 0/5 0/5 auszugehen ist, dass auch in te wurde. Zum erweiterten lässlich der zum 150-jährigen x•x Frostschutz 0/32  diesem Jahr wieder mehrere Kreis der Titelaspirantinnen Jubiläum des TV 1861 Neux•x Zierwacken  Tausend Zuschauer zum zählt der Renn-Direktor die Isenburg in der HugenottenWaldsee pilgern und die ein- Lokalmatadorinnen Nicole stadt ausgetragenen hessix•x Splitte 2/5,  2/8,  8/16   zigartige Gänsehaut-Atmo- Leder (Darmstadt) und Meike schen Mehrkampfmeister• Ziersplitte xx  sphäre beim „Ironman“ genie- Krebs (Frankfurt). schaften fanden auch die Frieund x•x Oberrheinkiese 2/8,  8/16   16/32   ßen werden, gleichzeitig aber Und während eine ganze Rei- senkampf-Wettbewerbe statt, Parkplätze ausgesprochen rar he der nicht-professionellen, an denen mehrheitlich Fechx•x Spielsand sind, sollten die Fans nach aber sehr wohl ambitionier- ter an den Start gehen. Tradi Möglichkeit mit dem Rad ten Ausdauer-Asse darauf tionsgemäß standen die fünf oder dem Bus zur Kiesgrube hofft, einen der 120 Qualifi- Disziplinen Schießen mit dem  selbst abholen oder durch kommen. Die Sonderbusse kationsplätze für Hawaii zu Luftgewehr, 100 Meter     uns direkt  anliefern  lassen.  Fragen   Sieuns der Stadtwerke fahren um ergattern, hat die große Masse Schwimmen, 1.000 Meter einfach an, wir beraten Sie gerne und unterbreiten         Ihnen  5.50 und 6.20 Uhr an der Ost- der zwischen 18 und 70 Jahre Laufen, Kugelstoßen und Deindividuelle Angebote. Wir sind für Sie zu erreichen unter               seite des Langener Bahnhofs alten Starter nichts anderes genfechten auf dem Pro ab und stoppen an den Halte- im Sinn, als innerhalb des gramm. Bei den Männern stellen Sandweg und Mörfel- Zeitlimits von 15 Stunden das siegte in der Aktivenklasse Tel.:  069  69701 ͲͲ 251  oder  069  69701 ͲͲ 288  der Landstraße. Und auch auf Ziel zu erreichen. Auch das ist Lukas Hailmann, gefolgt von Fax:  069  69701 ͲͲ 266  dem Rückweg wird dieser ein anspruchsvolles Vorha- seinem Teamkameraden RoͲͲ E Mail:  VertriebSK@sehring.de  Service offeriert – Abfahrten ben. Schließlich folgen nach land Dahlem. Bei den Juniosind um 9.20, 9.50 und 10.20 dem Schwimmen, das man ren konnte sich Johannes  Uhr. innerhalb von zweieinhalb Werner durchsetzen. Bei den  Radler wiederum gelangen in Stunden hinter sich gebracht Jugendlichen gewann Jonaknapp zehn Minuten von den haben muss (ansonsten than Ritter vor Adrian HailS-Bahn-Stationen „Langen- kommt’s zur Disqualifikati- mann, André Fast und Nils Flugsicherung“ oder „Drei- on), ja bekanntlich noch 180 Pieper. In der Seniorenklasse eich-Buchschlag“ auf Wald- Kilometer Radfahren durch 30+ siegte Torsten Spamer. wegen an den Schauplatz des Frankfurt, den Main-Kinzig- Alle Sieger und die ZweitplatGeschehens. Die Wege sind und Wetteraukreis sowie der zierten konnten sich durch ihausgeschildert, die Fahrrad- 42,195 Kilometer lange Mara- re Leistungen für die Deutmitnahme in der S-Bahn ist thon beiderseits des Mains schen Meisterschaften im kostenlos. mit dem Zieleinlauf auf dem September qualifizieren.

Zum Waldsee mit Bus und Rad

Erfolge beim Friesenkampf


Dreieich-Zeitung, 21. Juli 2011

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Sport aus der Region WM-Tipp:

Eintracht Frankfurt vor dem ersten Heimspiel:

Japan war der Favorit

Defensive als Achillesferse Frankfurt (DZ/hs) – Nachdem das erhoffte feminine Sommermärchen aus deutscher Sicht leider viel zu früh beendet war und nach dem Titelgewinn der Japanerinnen auch die gesamte Weltmeisterschaft der Frauen zu den Akten gelegt werden kann, steht wieder die männliche Variante des Fußballs im Mittelpunkt des Interesses der Fans. Allerdings müssen zumindest die Anhänger der Frankfurter Eintracht vorerst deutlich kleinere Brötchen backen. Denn weil die „Adlerträger“ in der Rückrunde der vorigen Spielzeit bekanntlich das Kunststück fertig gebracht hatten, ähnlich desolat wie zuvor nur Tasmania Berlin abzuschneiden, jagen sie jetzt nur noch in den Niederungen des Fußball-Unterhauses der Pille hinterher. Nach sechs Jahren Erstklassigkeit am Stück für Verein und Fans ein

Alptraum. Doch alles Jammern hilft ja nichts. Nach dem unnötigsten aller Abstiege müssen sich Mannschaft und Umfeld möglichst schnell mit der ungeliebten Zweitklassigkeit arrangieren, um den allenthalben als Ziel ausgegebenen sofortigen Wiederaufstieg auch tatsächlich realisieren zu können. Der Auftakt verlief für das Team des neuen Trainers Armin Veh – dass nicht mehr der unsägliche Christoph Daum am Riederwald das Sagen hat, ist das einzig Positive am so unerwarteten Gang in die 2. Liga – erfreulich, zumindest was das Ergebnis anbelangt. Der (ziemlich glückliche) 3:2-Erfolg bei Greuther Fürth darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die von fast allen Trainern der als „Klopperklasse“ verrufenen 2. Bundesliga als Aufstiegsfavorit Nummer 1 eingestufte Eintracht diesen Vorschuss-

lorbeeren beim Saisonstart nur bedingt gerecht wurde. Vor allem in der Defensive traten jede Menge Abstimmungsprobleme zutage und leisteten sich die SGE-Profis viel zu viele Fehler. Allen voran Neuzugang Gordon Schildenfeld entpuppte sich einige Male als „Sicherheitsrisiko“, und auch Thomas Kessler, der unter der Latte (zunächst einmal?) Eintracht-Urgestein Oka Nikolov auf die Bank verdrängt hat, zeigte sich nicht von seiner sichersten Seite. Überhaupt war in der neu formierten und daher verständlicherweise noch nicht eingespielten Hintermannschaft, in der sich der dritte Neue Constant Djakpa (mit Abstrichen) die Bestnote verdiente, noch viel Luft nach oben. Gleiches gilt aber auch für die Offensiv-Abteilung der VehElf, in der die ebenfalls in der Startformation befindlichen Neuzugänge Matthias Leh-

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mann und Erwin Hoffer ebenfalls eher blass blieben. Immerhin: Alex Meier deutete mit seinen beiden Treffern an, dass er nach seiner letztjährigen „Seuchensaison“ möglicherweise wieder an seine Form von vor zwei Jahren anknüpfen kann, als er einer der torgefährlichsten Mittelfeldspieler der 1. Bundesliga war. Mit ihm, dem neuen Kapitän Pirmin Schwegler und Sebastina Rode verfügt die Eintracht auf jeden Fall über das wohl spielstärkste Mittelfeld der Liga. Und wenn man dann noch berücksichtigt, dass unter anderem Ümit Korkmaz und Theofanis Gekas gegen Fürth gar nicht beziehungsweise nur für ein paar Sekunden zum Einsatz kamen, muss einem um das Frankfurter Angriffsspiel wahrlich nicht bange sein. Andererseits: In fast allen Sportarten gilt die Prämisse,

dass der Angriff zwar einzelne Spiele, die Abwehr jedoch Meisterschaften gewinnt. Und von daher dürfte die angestrebte Rückkehr ins Oberhaus der Kickerzunft – gerade nach dem Abgang von Marco Russ zum VfL Wolfsburg – für die Eintracht alles andere als ein Selbstläufer werden. Was natürlich auch für das erste Heimspiel am kommenden Montag (25.) ab 20.15 Uhr gegen Mitabsteiger FC St. Pauli gilt.

(DZ) – Die Weltmeister-Frage wurde von den meisten DZLesern richtig beantwortet, denn Japan war vor dem Endspiel der FIFA Frauen-Fußball WM gegen die USA der 58:42Favorit, wie die Auswertung ergab. Aus der Lostrommel zog „Fortuna“ Maria BeckerRaschke aus Dietzenbach, Sybille Jost aus Erzhausen, Horst Müller aus Dreieich sowie Andreas Coe aus Mörfelden-Walldorf. Sie werden vom Verlag noch schriftlich benachrichtigt.

SGE-Rollsport bietet:

Inline-Hockey für den Nachwuchs Egelsbach (DZ/hs) – Nachdem die Rollsport-Abteilung der SGE mit Lorin Mortisan über einen neuen Übungsleiter verfügt, kann sie ab sofort wieder die Offerte „InlineHockey für Kids“ anbieten. Das Training findet jeweils samstags von 11 bis 12.30 Uhr

auf der Rollsportbahn an der Heidelberger Straße statt – vorausgesetzt, es regnet nicht. Teilnehmen können bis zu zwölf Kinder im Alter von acht bis elf Jahren, die ihre Inliner-Ausrüstung sowie etwas zum Trinken für die Pausen mitbringen sollten.

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Dreieich-Zeitung, 21. Juli 2011

Sommer · Sonne Ferienzeit Stiftung Warentest nimmt Sonnenschutzmittel unter die Lupe:

Bereits ab zwei Euro gut geschützt (DZ/te) – Den Sommer genießen und dabei gut geschützt sein – das ist möglich und zwar schon für wenig Geld. 26 Sonnenschutzmittel der „mittleren“ Schutzklasse – also meist mit Lichtschutzfak-

Sommerferien in der Grube Messel:

Forschern über die Schulter schauen (DZ/gm) – In den Sommerferien findet am Besucherzentrum der Grube Messel ein abwechslungsreiches Ferienprogramm für Kinder und Erwachsene statt. Montags und mittwochs um 11.30 Uhr und 14.30 Uhr sowie sonntags um 11.30 Uhr gibt es zweistündige Familienführungen durch das Grubengelände. Hier nehmen Kinder zwischen 6 und 10 Jahren auf einer vier Kilometer langen Wanderung mit ihren Eltern oder Großeltern die Fundstätte bekannter Fossilien, wie dem Messeler Urpferd, unter die Lupe. Zu einer Expedition durch den Regenwald lädt die Welterbegesellschaft Kinder zwischen 8 und 12 Jahren ein. Diese Expedition startet je-

weils dienstags um 11 Uhr. „Erfahrt mehr über die Welt vor 47 Millionen Jahren, als in Europa noch Urpferde, Affen, Schlangen und Krokodile in einem tropischen Regenwald lebten“, heißt es dazu. Die „Kinderexpedition Wasser“ startet jeden Donnerstag um 11 Uhr. Dabei dreht sich alles um das lebenswichtige Element. Auch bei der Entstehung der Grube Messel vor 47 Millionen Jahren und ihren Fossilien spielte Wasser eine bedeutende Rolle. In Experimenten wird den Eigenschaften und Funktionen von Wasser nachgegangen. Die Expeditionen dauern zweineinhalb Stunden und kosten 8,50 Euro pro Person. Erwachsene und Jugendli-

chen können den Forschern des Senckenberg-Museums und des Landesmuseums Darmstadt auch direkt über die Schulter schauen, wenndiese Ölschiefer spalten und untersuchen, Fossilien erkennen, freilegen und bergen. Diese „Grabungsimpressionen“ erhalten Interessierte jeden Dienstag um 13.30 Uhr. Für zwei informative Stunden sind 15 Euro pro Person zu zahlen. Einstündige Schnuppertouren durch das Grubengelände finden täglich ab 12.30 Uhr statt. Kosten pro Person: 7 Euro. Eine Anmeldung für alle Angebote ist unter der Rufnummer (06159) 717590 oder auf der Internetseite www.grubemessel.de erforderlich. (DZ-Foto: gm)

tor 20 – hat die Stiftung Warentest geprüft. Mit insgesamt erfreulicher Bilanz, aber auch einigen Ausreißern nach unten. Vier Produkte mussten mit „mangelhaft“ bewertet werden: Drei Sonnen-Gels unterschritten den angegebenen Sonnenschutzfaktor um mehr als 20 Prozent. Und die Clarins Sun Care Soothing Cream schützt nicht ausreichend vor UVA-Strahlung. Zuverlässiger Schutz vor Sonnenbrand ist die wesentliche Aufgabe eines Sonnenschutzmittels. Ein unterschrittener Lichtschutzfaktor kann deshalb für Sonnenanbeter schnell zu roter Haut führen. Im Badeurlaub zählt neben dem Lichtschutzfaktor vor allem die Wasserfestigkeit. Die lobten alle Produkte im Test aus. Doch obwohl die Anforderungen an die Eigenschaft „wasserfest“ eher gering sind, schafften acht Mittel nicht einmal diese Mindestanforderungen. Viele lockten auch mit unsinnigen, zum Teil sogar gefährlichen Werbeversprechen. Den Hinweis „once a day“, wie bei der Ultrasun Sports clear gel formula, sollte man der eigenen Haut zuliebe keinesfalls befolgen. Denn für vollen Sonnenschutz sollte reichlich geschmiert werden - und das am besten alle zwei bis drei Stunden.

Dass guter Schutz nicht viel kosten muss, beweist die Sun Ozon (Sonnenmilch) von Rossmann für 1,50 Euro pro 100 Milliliter. Gemeinsam mit der teureren Nivea Sun Light Feeling (transparentes Spray) war sie die Beste im Test. Fast gleichauf lag die günstigste Milch im Test, Sun Dance von dm. Hier kostet die Flasche

nur zwei Euro. Das teuerste Produkt, das Lancaster Sun Sport Fast Dry (Sonnenschutzgel) für 36 Euro pro 100 Milliliter, schnitt lediglich „befriedigend“ ab. Der ausführliche Test ist in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/sonnenschutz veröffentlicht.

„Erlebnisticket“:

Per ICE zum Europa-Park (DZ/db) – Auch in diesem Sommer lässt sich Europa wieder an einem Tag erkunden. Mit dem „Erlebnisticket Europa-Park“ geht die Reise noch bis zum 12. September in Deutschlands größten Freizeitpark in Rust bei Freiburg. Dort erwarten die Gäste in 13 europäischen Themenbereichen über 100 Attraktionen und Shows, darunter zehn Achterbahnen. Das Paketangebot beinhaltet die An- und Abreise mit dem ICE oder Intercity/Eurocity aus ganz Deutschland ab 101 Kilometer Entfernung zum Bahnhof Offenburg, den Transfer im Expressbus vom Bahnhof in den Europa-Park und zurück sowie die Eintrittskarte. Das Angebotspaket kostet 89 Euro für einen Erwachsenen sowie für 124

Euro für einen Erwachsenen und ein Kind. Erhältlich ist das Angebot in DB-Reisezentren, in DBAgenturen sowie als OnlineTicket auf www.bahn.de/europapark. Für den längeren Aufenthalt im Europa-Park bietet Ameropa das „Erlebnispaket EuropaPark“ an. Es beinhaltet die Bahnfahrt von jedem deutschen Bahnhof nach Offenburg, Bustransfer im Expressbus, zwei Tage Eintritt und mindestens eine Übernachtung mit Frühstück im 4-Sterne Superior Erlebnishotel „Colosseo“, das direkt am Park liegt. Das Angebot ist ab 188 Euro pro Person bei Ameropa erhältlich. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www. bahn.de/europapark.

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Dreieich-Zeitung, 21. Juli 2011

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„Brainwalking“:

Viele Verdienste:

„Pro Retina“ lädt ein:

Einblick in die Welt der Blinden

Dem Gehirn Beine machen Mörfelden-Walldorf (DZ/ba) – Unter dem Motto „Denken und Bewegen – dem Gehirn Beine machen“ lädt die Turngesellschaft (TGS) Walldorf zum „Brainwalking“ ein. „Begleiten Sie uns auf einem außergewöhnlichen Spaziergang. Wir bewegen uns in frischer Luft, trainieren gleichzeitig mit Denksportaufgaben unser Gehirn, machen Koordinationsübungen und nutzen die vielfältigen Sinneserleb-

nisse der freien Natur“, heißt es in der Ankündigung. Gestartet wird das rund zweistündige Programm jeweils um 10 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in Walldorf: am 26. Juli und am 2. August. Nähere Auskünfte erteilt die Gedächtnistrainerin Ursula Dechant, Telefon (06105) 42071. Die Teilnehmer werden gebeten, dem Wetter entsprechende Kleidung und bequeme Schuhe zu tragen.

Rodgau (DZ/kö) – „Nehmen Sie Einblick in die Welt der Blinden und Sehbehinderten“: Mit dieser Aufforderung wird zum Fest der Regionalgruppe von „Pro Retina“ eingeladen. Die seit 25 Jahren in Stadt und Kreis Offenbach tätige Selbsthilfe-Organisation informiert am Sonntag (24.) von 11 bis 16 Uhr auf dem Hermann-Sahm-Platz im Zentrum von Jügesheim über Aufklärungskampagnen, Be-

ratungsangebote, Hilfsmittel... Kurzum: Aspekte, die für sehbinderte und blinde Menschen von Bedeutung sind, sollen beleuchtet werden. Die Organisatoren hoffen, auch Männer und Frauen, die sich mit der Diagnose „drohende Verschlechterung des Augenlichts“ konfrontiert sehen, beim Stelldichein vor dem Rathaus begrüßen zu können. Denn, so der Tenor von Helga Johannes, der Vorsitzenden

der Rodgauer Ortsgruppe von „Pro Retina“: Verdrängung und Tabuisierung führten zu nichts. Vielmehr müsse kontinuierlich auf umfassende Wissensvermittlung und Unterstützung hingearbeitet werden. Neben „Pro Retina“ werden das Rote Kreuz, die Rodgauer Bürgerhilfe und die örtliche Diabetiker-Selbsthilfegruppe den Aktionstag zur Darstellung in eigener Sache nutzen.

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Trauer um Reblin Neu-Isenburg (DZ/ba) – Die Stadt trauert um Klaus-Jürgen Reblin. Der Kommunalpolitiker und langjährige Vorsitzende des Sanitätsvereins NeuIsenburg sowie des Seniorenclubs Zeppelinheim ist am vergangenen Samstag im Alter von 69 Jahren verstorben. Von 1972 bis 1976 war er der letzte Bürgermeister der damals noch selbständigen Gemeinde Zeppelinheim. Von April 2001 bis Juni 2011 gehörte Reblin dem ehrenamtlichen Magistrat der Stadt NeuIsenburg an. Zudem war er von 1993 bis 2001 Mitglied des Kreistages und des Umlandverbandes Frankfurt. Gleich in zwei Vereinen agierte sich Reblin seit Jahrzehnten als Vorsitzender. Im Seniorenclub Zeppelinheim hatte er dieses Amt bereits seit 1978 inne. Im Sanitätsverein 1861 feierte er im März 2009 sein 20-jähriges Jubiläum als Vorsitzender. „In beiden Vereinen hat Herr Reblin großartige Arbeit geleistet. Sein Tod macht uns sehr traurig, wir werden KlausJürgen Reblin immer in ehrender Erinnerung behalten“, erklären Stadtverordnetenvorsteher Rolf Krumbiegel, Bürgermeister Herbert Hunkel und Erster Stadtrat Stefan Schmitt. Die Stadt verlieh ihm für seine Verdienste die Große Ehrenplakette. Die Trauerfeier für Reblin findet am Donnerstag (21.) um 13.30 Uhr in der Trauerhalle des Friedhofs Zeppelinheim statt.

In der Bücherei:

Brüder Grimm und Grüne Soße Chiffre mit Zusendung (zzgl. 6,– Euro / bei Selbstabholung 3,– Euro) Bitte buchen Sie den entstandenen Betrag nach Anzeigenerscheinung von folgendem Konto ab: Name, Vorname

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Obertshausen (DZ/ba) – In der Stadtbücherei in der Kirchstraße 2 findet am Mittwoch (27.) ein Nachmittag für Kinder der 2. bis 5. Klasse statt. Und wie es sich für die Ferien gehört, wird auf Reisen gegangen. Dabei geht es jedoch nicht um ferne Länder, sondern um Hessen. In Spielen, Geschichten und Rätseln wird der Frankfurter Zoo besucht, auf den Spuren der Brüder Grimm gewandelt, nach dem Geheimnis der Grünen Soße geforscht und es werden Burgen besichtigt. Beginn ist um 15 Uhr, die Veranstaltung dauert rund eine Stunde. Eine Anmeldung unter der Rufnummer (06104) 95100) ist erforderlich.


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Dreieich-Zeitung, 21. Juli 2011

Gesundheit, Schönheit, Wellness

Regionaltypisches Wellnesskonzept:

„Schwarzwald Balance“ (DZ/st) – Ankommen, durchatmen, aufatmen. An einem Morgen in die Stille des Waldes horchen und barfuß über taubenetzte Wiesen spazieren. So tankt man Lebensfreude und Vitalität für einen neuen Tag. Dieses wunderbare Gefühl „Hier bin ich ganz bei mir“ zu spüren. Raum für neue Gedanken und bleibende Momente für die Seele finden. Purer Luxus.

Doch der liegt zum Greifen nah. Mit dem Wellnesskonzept „Schwarzwald Balance“ war es nie leichter, zu einem ausgeglichenen, harmonischen Lebensstil zu finden. Erstmalig sind im vergangenen Jahr fünf Betriebe von der Schwarzwald Tourismus GmbH ausgezeichnet worden, die mit speziell geschultem Personal das neuartige Wellnesskonzept

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für Wohlfühlurlauber anbieten. Initiiert und entwickelt wurde die „Schwarzwald Balance“ Kur in Zusammenarbeit mit zahlreichen Gesundheitsfachleuten bewusst als Alternative zu den fernöstlichen Anwendungen. Pate hierfür stand Ferdinand Thoma, der bereits seit vielen Jahren positive Erfahrungen mit dem Angebot von Säure-BaseKuren in seinem Hotel Auerhahn am Schluchsee hat. Gesunde, ausgewogene Ernährung mit regionalen Produkten, Bewegung, Entspannung und positive Gedanken bilden die Grundlagen. Denn Stress, Hektik, Bewegungsmangel und eine falsche Ernährung bringen den Säure-Basen-Haushalt aus dem Lot. Um dieser Störung, der Azidose, entgegenzuwirken, wurde eine Basenkur entwikkelt. Die Anwendungen aus Fichtennadeln und Holunderblüten und der ganzheitliche Ansatz bringen Körper, Geist und Seele in Harmonie. Sie sorgen für einen ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt und für einen funktionierenden Stoffwechsel. Dunkelgrüne Tannenwälder, Bergwiesen, auf denen heilbringende Kräuter wachsen, klare Quellen und sonnige Täler, dazu die berühmte Gastlichkeit mit regionalen Produkten – nirgendwo sonst finden sich idealere Bedingungen zur Entschleunigung. Einfach die Augen schließen und eintauchen. Im Badezuber duftet es würzig nach waldfrischen Fichtennadeln. So ist der Alltag schnell vergessen. Samtig-weich schmiegen sich die zartgrünen Spitzen im dampfenden Wasser um die Haut und entfalten ihre ureigenen Kräfte. Im Hochschwarzwald in über 1.000 Metern Höhe sind die jungen Triebe zu puren Energiespendern herangereift: Voller Vitamin C, Chlorophyll und ätherischen Ölen. Die wohltuende Wirkung verteilt sich harmonisch auf den Körper, strafft die Haut und entschlackt auf sanfte Weise den Organismus. Basische Bäder- und Massage-

Junge, zartgrüne Fichtennadelspitzen werden für Wellness-Produkte des Hotels verwendet. (DZ-Fotos: STG) anwendungen, Saunabesuche, das bewusste Einatmen frischer Luft, kombiniert mit entspannter Bewegung in der wunderbaren Umgebung bringen neuen Entspannen und Genießen beim Holunderblüten-WellSchwung in den Körper. Dazu ness im Hotel Auerhahn am Schluchsee. die vollwertig-vegetarische Ernährung aus der regionalen Küche: die natürlichen Lebensmittel sind von heimischen Bauernhöfen zubereitet. Alle zertifizierten Gastgeber bieten mehrtätige Pauschalen und Angebote an: Hotel CaféRestaurant Nägele, 79862 Höchenschwand, www.hotel-naegele.de; Hotel Rothfuß, 75323 Bad Wildbad, www.hotel-rothfuss.de; Landhotel Talblick, 75389 Neuweiler-Oberkollwangen, www.landhotel-talblick.de; Wellnesshotel Auerhahn, 79859 %*0 $,/&(0-1# '(1"0.,)+ $,/# Schluchsee-Aha, www.auerhahn.net; Hotel Weingärtner, 75323 Bad Wildbad, www.hoFICHTESTRASSE 65 · TELEFON 03 /80 6 8014 14 Fichtestrasse 65· DREIEICH-SPRENDLINGEN • Dreieich-Sprendlingen • 0 610 61 03/6 tel-weingaertner.com.

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Juli 2011

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23. JULI

Langen • Lutherplatz, 20.30 Uhr, KOM, ma-Künstler: Dolf, Own Impact... (Eine kleine Stadtmusik; Eintritt frei) Dreieich • Burgfestspiele Dr.hain., 20 Uhr, Burgfestspiele Bad Vilbel: Ganze Kerle (20 - 29 €) • Maislabyrinth, Götz., Im Höchsten/Vor der Pforte, 20 Uhr, Marco Tschirpke: Lauf Masche Lauf (8 €) • Café Zeitlos, Kurt-Schumacher-Ring 2, 21.30 Uhr, Fucky Strike Dietzenbach • Waldschwimmbad, 22 Uhr, Willkommen im Süden (6 €; Open Air Kino) Rödermark • Theater & nedelmann, 20.30 Uhr, Sonnendeck und Winterspeck (14 €) • BSC Urb., Traminer Str., 18.30 Uhr, Orwisch Finest, Funk-Appeal (Sommerfest) Mühlheim • Schanz, Biergarten, 20 Uhr, Stelios & Friends (Eintritt frei) Offenbach • Hafen 2, 21.30 Uhr, Open AirKino: The Rolling Stones - Shine A Light (6 €) • t-raum, 20 Uhr, Gatte gegrillt (12 €) • MTW, Nordring 131, 23 Uhr, Trimm Dich Party: Fitnessboys vs. Man&Machine (3 - 7 €) Darmstadt • Carree-Piazza, 13 - 15 Uhr, Jonas Adamson Trio - Jazz (Eintritt frei) • Centralstation, 21 Uhr, Sommerperlen: Silje Nergaard (24 35,50 €) • Goldene Krone, Saal, 21 Uhr, Wutzdog 2011 Warm-Up Party; Kneipe, 22 Uhr, Safran (Eintritt

frei) Wilhelminenstr., 14 Uhr, Cars 2 Familientag - Bobby Car-Rennen (Anm.: krosenrainer@kinopolis.de) Frankfurt • Jazzkeller, 21 Uhr, Joe Krieg Quartett (12 €) • Cocoonclub, 22 Uhr, 7 Jahre Cocoonclub: Afrojack, Marco Sönke, Toni Rios, Arado (15/20 €) • Tanzhaus West, Gutleutstr. 294, 23 Uhr, Dirty Doering, Philip Bader, Peter Schumann, Nu, Bo Irion, Drunken Birds feat. Malte, Benjamin Stager, Benjamin Tritschler, Martyné, Julien Bracht, Hörsturz, Der Eine & der Andere, Steffen Nehrig, Slowhand, Jermaine Dotson, Grille & Steve Simon, Florian König, Nils Wittig • U60311, 23 Uhr, Space DJs, Sutter, The Spell, Chris Hope (10 €) • Grüneburgpark, 20.45 Uhr, Die Dramatische Bühne: Ein Sommernachtstraum (13 €) • Palmengarten, 19.30 Uhr, Chor u. Orchester d. Kammeroper Frankf.: Die Zauberflöte (29 €) • Papageno-Theater, 16 Uhr, Jim Knopf und Die wilde 13 (ab 4; 9,50 - 15,50 €), 19.30 Uhr, Der Zigeunerbaron (18,50 - 20,50 €) • Günthersburgpark, 16 Uhr, Five, The Mazers (Stalburg Theater Offen Luft; Eintritt frei) • Domplatz, 16.30 Uhr, Hexen in der Klappergass’ (ab 10; 8 €; Anm.: 06101/3496202; Morticus) Bensheim • Staatspark Fürstenlager, 20 Uhr, Sannino Reinhardt Quintett (13,90 - 27,90 €; Int. Sommer Festspiele) Erbach/Odw. • Rockzelt am Seedamm, 21 Uhr, Xtreme Reloaded (Wiesenmarkt) Hanau • Schloss Philippsruhe, Amphitheater, 19.30 Uhr, Kim Wilde (45,90 €) Lorsch • Am Kloster, 19 Uhr, 5. Rex-Festival: The Brew, Eric Burdon & The Animals (36/40 €) Mainz • Zitadelle, 19 Uhr, La Brass Banda (25/28 €) Rüsselsheim • Opel-Werkshalle A1, Eing. Bahnhofsplatz, 15.30 Uhr, 6. Phono Pop Festival: Volto Royal, Okta Logue, Abby, Herrenmagazin, The World Inferno Friendship Society, Two Gallants, Kante; David Lemaitre, Solander, The Black Atlantic (22 €)

SO

24. JULI

Kim Wilde kommt am 23. Juli ins Hanauer Amphitheater. (DZ-Fotos: Veranstalter) Dr. med. vet. Christiane Eidebenz Klinische Diagnostik Intensivtherapie, Chirurgie Hunde, Katzen, Kaninchen Ober-Roden, Senefelderstr. 10 Telefon (06074) 92 20 31 www.tierarztpraxis-roedermark.de

Schmuckstück (o. A.; 6 €; Open Air Kino) Heusenstamm • St. Cäcilia, Schlossstr. 8, 18 Uhr, Concert Royal, Solisten Bach, Byrd, Weiss, Babell (10 €; Förderverein) Rödermark • BSC Urb., Traminer Str., 11 Uhr, Mundart-Festival: Rodauschiffer, Rainer Weisbecker, Jürgen Poth, Gottfried Lehr, Biebesheimer Alphornbläser (Sommerfest) Offenbach • Haus der Stadtgeschichte, 14 Uhr, Vicente Such-Garcia: Spanien im Zweiten Weltkrieg Wahrheit und Mythos. - Vortrag (2,50 €)

JOURNAL

VERANSTALTUNGS 25. JULI

Dreieich • Burgfestspiele Dr.hain., 20 Uhr, Ulrike Neradt, Walter Renneisen: Isch glaab, dir brennt de Kittel (20 - 29 €) Frankfurt • Grüneburgpark, 20.45 Uhr, Die Dramatische Bühne: Quo vadis? (13 €) • Günthersburgpark, 18 Uhr, A Tribute To Johnny Cash, Mathias Münch (Stalburg Theater Offen Luft; Eintritt frei) • Zoo, 10 - 12 Uhr, Expedition Bleistift - Tiere zeichnen und verstehen (ab 7; 3 - 10 €; Anm.: 069/21236986) Erbach/Odw. • Rockzelt am Seedamm, 21 Uhr, No Speech (Wiesenmarkt) Hanau • Schloss Philippsruhe, Amphitheater, 19.30 Uhr, Willy Astor & Freunde (25 - 29,95 €) Rodgau • Int. Lesecafé, 18 Uhr, Christel Meyer: Eine Liebeserklärung an DI 26. JULI meine Eltern (Eintritt frei) Offenbach Frankfurt • Büsingpalais, Hof, 19 Uhr, • Palmengarten, 19.30 Uhr, Ana Wo’s Sträußche hängt.... Anjali Moura - Weltmusik (14,20/16 €) Pujari, Ralph Philipp Ziegler, • Grüneburgpark, 20.45 Uhr, Die Stefan Soltek, Ludo Kaiser Dramatische Bühne: Nacht des Lieblingsgedichte- u. -geschichGrauens (13 €) ten, AWO-Orchester (5 €) • Günthersburgpark, 18 Uhr, Darmstadt Tommy Finke, Wohnraumhelden • Hofgut Oberfeld, Erbacher Str. (Stalburg Theater Offen Luft; 125, 20.30 Uhr, London Baroque Eintritt frei) (18 - 32 €; Eröffnung ResidenzErbach/Odw. festspiele) • Feuchtes Eck, 21 Uhr, Black Raven; Rockzelt am Seedamm, 21 Uhr, Lanzer (Wiesenmarkt)

Darmstadt • 603qm, 23 Uhr, Edward, Oskar Offermann (10 €) • Alice-Hospital, 11 Uhr, Petra Bassus, Alexandre Bytchkov, Rainer Witt: Chanson & Histoire (AliceKulturSommer; Eintritt frei) Frankfurt • Liebieghaus, 11 - 13 Uhr, Jazz im Museum: Wollny, Kruse, KINOS Schaefer (10,90/12 €) • Grüneburgpark, 20.45 Uhr, Die Dramatische Bühne: Quo vadis? REX u.VIKTORIA 0 61 03 / 6 75 71 (13 €) DREIEICH - SPRENDLINGEN www.viktoriakino.de So., 24.07.11, Obertshausen • Palmengarten, 19.30 Uhr, Chor REX von 10 - 16 Uhr u. Orchester d. Kammeroper Do.- Mi. 17.30 + 20.00: HIT, Königsberger Straße 2 *********************************** Frankf.: Die Zauberflöte (29 €) HARRY POTTER UND DIE So., 24.07.11, Dieburg • Papageno-Theater, 16 Uhr, Der HEILIGTÜMER DES TODES 2 von 10 - 16 Uhr Zauberer von Oz (ab 5; 9,50 - Kaufland u. Toom, Klein-Zimmerner-Str. 3 VIKTORIA *********************************** Do.-Mi. 18.30, Sa. + So. 16.30 + 18.30: 15,50 €) Weiss: 0 6195 / 90 10 42 I www.weiss-maerkte.de DER ZOOWÄRTER • Günthersburgpark, 18 Uhr, Do.-Mi. 20.30: TRANSFORMERS 3 Bernard Muller, Rafael Sotomayor, Frank Wolff (Stalburg MI 27. JULI Theater Offen Luft; Eintritt frei) Dietzenbach Erbach/Odw. • Rockzelt am Seedamm, 21 • Waldschwimmbad, 22 Uhr, Rapunzel - neu verföhnt (6 €; Open Uhr, Lanzer (Wiesenmarkt) Air Kino) Frankfurt • Batschkapp, 21 Uhr, Authority Zero, Pennywise (20/25 €) • Sinkkasten, 21 Uhr, Circle II Circle, Sun Never Sets, Chased Crime (Sinkkasten-Benefiz; 5 €) • Grüneburgpark, 20.45 Uhr, Die Dramatische Bühne: Nacht des Grauens (13 €) • Palmengarten, 19.30 Uhr, Chor u. Orchester d. Kammeroper Frankf.: Die Zauberflöte (29 €) • Papageno-Theater, 16 Uhr, Der Zauberer von Oz (ab 5; 9,50 15,50 €) • Günthersburgpark, 18 Uhr, Schlagsaite, Philipp Weber (Stalburg Theater Offen Luft; Eintritt frei) Erbach/Odw. • Rockzelt am Seedamm, 21 Uhr, Crossfire (Wiesenmarkt) Mainz • Frankfurter Hof, 20 Uhr, John Cale (25 €)

Langen • Waldsee, 6.45 Uhr, Ironman European Championship (Eintritt frei) • Neue Stadthalle, Sonnenterrasse, 21 Uhr, Roman Kuperschmidt Klezmer (2. Sommerspiele, Eintritt frei) Dreieich • Burgfestspiele Dr.hain., 11 Uhr Die Zauberflöte - Bravo, Bravo Papageno - Familien-Musical (8 €), 20 Uhr, Stefan Gwildis - anplackt (ausverkauft!) Neu-Isenburg • Kempinski Hotel Gravenbruch, Schoppenhof, 12 - 15 Uhr, Alma Eric Burdon und seine Animals gestalten am 23. Juli das RexDietzenbach • Waldschwimmbad, 22 Uhr, Das Festival am Kloster Lorsch.

FLOH- & TRÖDELMÄRKTE

DO

28. JULI

Dreieich • Burgfestspiele Dr.hain., 20 Uhr, Theatermacher Hamburg: Die Räuber (23 €) Dietzenbach • Waldschwimmbad, 22 Uhr, Der Name der Leute (o. A.; 6 €; Open Air Kino)

NEUE LICHTSPIELE 06074/50663 Rödermark-Urb. www.Neue-Lichtspiele.de Wo. vom 21.07.2011 - 27.07.2011 Do., Fr. + Mi. 17.30, 20.30, Di. 18.00, Sa. + So. 14.30, 17.30, 20.30

HARRY POTTER UND DIE HEILIGTÜMER DES TODES 2 – 3 D


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Dreieich-Zeitung, 21. Juli 2011

Ausstellungen

KONTAKTE

SELIGENSTADT: Alchemie und Kosmos, Gemälde v. Ursula Erbacher, u. Belle Epoque des Seins, Collagen v. Stephanie Mohr, bis 4.9. im Landschaftsmuseum, Klosterhof 2, di. - so. 10 - 18 Uhr DARMSTADT: Tatorte, Fotos v. h_da-Studierenden aus dem Fachbereich Gestaltung, im Student Service Center,

FR

29. JULI

Langen • Neue Stadthalle, Sonnenterrasse, 21 Uhr, Claudia Rudek & Regina Schmitz (2. Sommerspiele, Eintritt frei) Dreieich • Burgfestspiele Dr.hain., 20 Uhr, Theatermacher Hamburg: Die Räuber (23 €) • Maislabyrinth, Götz., Im Höchsten/Vor der Pforte, 20 Uhr, Michael Jost, Gitarre – Flamenco, Weltmusik (8 €) Dietzenbach • Waldschwimmbad, 22 Uhr, Hangover 2 (ab 12; 6 €; Open Air Kino) • Europaplatz, 19 Uhr, Weinfest: Jack Steam Band Rödermark • Theater & nedelmann, 20.30 Uhr, Sonnendeck und Winterspeck (14 €) Offenbach • Hafen 2, 21.30 Uhr, Open AirKino: Alle anderen (6 €) Jethro Tull treten am 28. Juli im Amphitheater Hanau auf. Zu Darmstadt hören gibt es „Aqualung“ (das Album) und andere Titel. Be- • Goldene Krone, Kneipe, 22 reits am 25. Juli gastieren dort Willy Astor (kleines Bild) & Uhr, The Silverballs – Rock’n’ Freunde. Roll (Eintritt frei) • Mathildenhöhe, 20.30 Uhr, BarFrankfurt relhouse Jazzband, Harriet • Das Bett, 21 Uhr, Psydoll (7/10 Lewis (13 - 32 €; Residenzfest€) spiele) • Jazzkeller, 21 Uhr, Zélia FonFrankfurt seca e Amigos, Marco Lobo (12 • Das Bett, 22 Uhr, La Papa €) Verde (9/12 €) • Grüneburgpark, 20.45 Uhr, Die • Elfer, 21 Uhr, Cliffsight, TimeDramatische Bühne: Moulin line (5 €) Rouge (13 €) • Cocoonclub, 22 Uhr, Koen • Papageno-Theater, 16 Uhr, Der Groeneveld, Sidney Späth, Mark Zauberer von Oz (ab 5; 9,50 Storie (10 - 15 €) 15,50 €) • U60311, 23 Uhr, Markus • Günthersburgpark, 16 Uhr, RitScholz, Daniel Schlender, A-Lee, ter Rost ist krank, 18 Uhr, Rene Marco Coppola, Daniele CopMoreno, Mark Gillespie (Stalpola, Sven Stark (10 €) burg Theater Offen Luft; Eintritt • Grüneburgpark, 20.45 Uhr, Die frei) Dramatische Bühne: Moulin Erbach/Odw. Rouge (13 €) • Feuchtes Eck, 21 Uhr, • Palmengarten, 19.30 Uhr, Chor F.U.C.K.; Rockzelt am Seeu. Orchester d. Kammeroper damm, 21 Uhr, The BoombuFrankf.: Die Zauberflöte (29 €) sters (Wiesenmarkt) • Papageno-Theater, 16 Uhr, Der Hanau Zauberer von Oz (ab 5; 9,50 • Schloss Philippsruhe, Amphi15,50 €) theater, 19.30 Uhr, Jethro Tull • Günthersburgpark, 18 Uhr, play Aqualung and more (51,20 ...Not!, Kerstin Pfau (Stalburg €) Theater Offen Luft; Eintritt frei)

• Haus am Dom, Domplatz 3, 20.30 Uhr, Open Air-Kino: Avatar (7 €) • Eschenheimer Turm, 22 Uhr, Die Tour der schwarzen Schatten (ab 12; 9,50 €; Anm.: 06101/3496202; Morticus) • Zoo, 10 - 12 Uhr, Expedition Bleistift - Tiere zeichnen und verstehen (ab 7; 3 - 10 €; Anm.: 069/21236986) Bad Homburg • Schlosshof, 20 Uhr, Äl Jawala (Eintritt frei) Erbach/Odw. • Rockzelt am Seedamm, 21 Uhr, Lost Eden (Wiesenmarkt) Hanau • Schloss Philippsruhe, Amphitheater, 19.30 Uhr, Schandmaul (31,90 €)

N a c h z ü g l e r DO

21. JULI

Lorsch • Am Kloster, 20 Uhr, 5. Rex-Festival: Sweet Soul Music Revue feat. Ron Williams (28,50/30 €)

FR

Abendroth spielen am 22. Juli zum Nulltarif im Bad Homburger Schlosshof.

22. JULI

Bad Homburg • Schlosshof, 20 Uhr, Jocco Abendroth (Eintritt frei) Erbach/Odw. • Rockzelt am Seedamm, 21 Uhr, The Boombusters (Wiesenmarkt) Lorsch • Am Kloster, 20 Uhr, 5. Rex-Festival: Fight Footers, Völkerball (19,50/25 €) Mannheim • Alte Feuerwache, 21 Uhr, Dissidenten (17/21 €) Weinheim • Schloss, 20 Uhr, Belcanto am Schloss: Orchester u. Solisten d Nationaltheaters Mannheim (23,90 - 79,90 €) Rüsselsheim • Opel-Werkshalle A1, Eing. Bahnhofsplatz, 19 Uhr, 6. Phono Pop Festival: tba, Who Knesw, Junip, Bodi Bill; Touchy Mob, Future Islands, Hundreds, Swinger’s Club (22 €)


Dreieich-Zeitung, 21. Juli 2011

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Ausbildung IHK-Bestenehrung:

Glatte Eins für 16 Prüflinge (DZ/ih) – Die jüngste Feierstunde der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach stand ganz im Zeichen von Spitzenleistungen im Beruf. Unterstützt von Hauptgeschäftsführerin Eva Dude, ehrten IHK-Präsident Alfred Clouth und Vize Hans-Joachim Giegerich 56 erstklassige Prüflinge. In der zurückliegenden Winterabschlussprüfung sind insgesamt 655 Auszubildende angetreten, von denen auf Anhieb 82 Prozent ihre Prüfung bestanden haben. 16 Prüflinge haben dabei eine glatte Eins als Gesamtergebnis erreicht. Neben den besten Auszubildenden der Winterprüfung wurden auch drei Absolventinnen einer beruflichen Weiterbildung geehrt, die ihre Prüfung zur Personalfachkauffrau, Wirtschaftsfachwirtin und Ausbilderin als Prüfungsbeste abgeschlossen haben. Clouth erklärte an die ausgezeichneten Prüflinge gewandt: „Ihnen allen gratuliere ich ganz persönlich und von ganzem Herzen für diese hervorragenden Ergebnisse. Sie haben damit für sich, aber auch für ihre Betriebe eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft gelegt. Eine Grundlage, auf der es aufzubauen gilt. Vor allem, da gut ausgebildete Fachkräfte spürbar knapper werden, so knapp, dass wir uns als Industrie- und Handelskammer Sorgen darüber machen müssen, wie unsere Mitgliedsbetriebe ihren Fachkräftebedarf künftig decken können.“ Unter dem Jahresmotto „Gemeinsam für Fachkräfte – Bilden, Beschäftigen, Integrieren“ habe die IHK deshalb ein Bündel von Aktivitäten neu entwickelt mit dem Ziel, dass mehr junge Menschen Interesse an einer betrieblichen Ausbildung haben und hierauf gut vorbereitet werden. Dabei komme es der IHK auch sehr darauf an deutlich zu machen, dass für Jugendli-

che mit Migrationshintergrund eine solide betriebliche Ausbildung noch immer der vielversprechendste Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft und damit eine gelungene Integration ist. Beispiele für die von der Industrie- und Handelskammer Offenbach in diesem Rahmen gestarteten Projekte seien Berufsinformationsabende für Eltern und Schüler mit Migrationshintergund, die Vermittlung von Partnerschaften zwischen Betrieben und Schulen sowie kostenlose Online-Be-

Zentrum für Integration und Bildung

Schulabgängern müssen stärker die Chancen einer „Karriere mit Lehre“ über berufliche Weiterbildung bis hin zum berufsbegleitenden Studium vermittelt werden, die Erwerbsbeteiligung von Frauen und älteren Arbeitnehmern muss steigen, die hierfür notwendigen Weiterbildungsangebote müssen zielgruppengerecht weiterentwickelt werden und das Potenzial von Fachkräften mit Migrationshintergrund muss Die besten kaufmännischen und gewerblichen Auszubildenden sowie die besten Weiterbildungsabsolventen der Winterprüfung wurden in der IHK geehrt. stärker genutzt werden. (DZ-Foto: IHK) Zum Abschluss des offiziellen

SPRACHKURSE Englisch - Französisch Englisch für Anfänger Businessenglisch Prüfungsvorbereitungskurse A1/B1/B2 rufswahltests für die Schüler. Natürlich bleibe die Gewinnung von neuen Ausbildungsplätzen bei noch nicht ausbildenden Betrieben eine wichtige Daueraufgabe, die auch angesichts der für die Bewerber stark verbesserten Ausbildungssituation erfüllt werde. Die Herausforderung der Fachkräftesicherung betreffe jedoch nicht nur die betriebliche Berufsausbildung. Es gebe eine Reihe von weiteren Handlungsfeldern, die ebenfalls bearbeitet werden müssten. Hierzu habe die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer im März das Positionspapier „Fachkräfte für die Region“ verabschiedet und dort auch wichtige Hausaufgaben für die Politik formuliert: Die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss ist deutlich zu reduzieren, die direkten Übergänge von der Schule in den Beruf ohne Umweg durch teure Warteschleifen müssen verbessert werden,

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persönliche Beratung vor Kursbeginn

Teils der Feierstunde beschrieb Patrick Gallus, der als bester Kaufmann im Großund Außenhandel geehrt wurde, wie er die Ausbildung bei

• für alle Schulformen Herth & Buss Fahrzeugteile und die Prüfung erlebt hat und wie es für ihn jetzt weitergeht. Derzeit absolviert er die Weiterbildung zum IHK-

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für alle Klassen und Fächer Einzel- und Gruppennachhilfe Hausaufgabenbetreuung Abiturvorbereitung Unterrichtsvorbereitung Konzentrationstraining Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten

geprüften Wirtschaftsfachwirt und schon jetzt steht für ihn fest, danach noch den IHK-Betriebswirt anzustreben.

Ratgeber „Endlich erwachsen!“ der Verbraucherzentrale:

Tipps für alle Schulabgänger (DZ/sw) – Die Schule ist vorbei – und dann? Studium, Ausbildung oder erst einmal durch die Welt reisen? Egal, wie sich junge Menschen entscheiden, nach der Schule kommen eine Menge spannende Erlebnisse, aber auch manche Herausforderungen auf sie zu. Wenngleich die Eltern noch helfende Begleiter in dieser Lebensphase sind: Viele Entscheidungen müssen junge Menschen selbst treffen. Der Ratgeber „Endlich erwachsen!“ geht auf die organisatorischen Dinge ein, die rund um den Absprung von zu Hause zu berücksichtigen sind. Er gibt Antworten und

Tipps für alle Schulabgänger gleichermaßen. Er geht aber auch auf die Besonderheiten ein, die Auszubildende, Studierende, AuPairs, Praktikanten, Nebenjobber, Teilnehmer an einem Freiwilligendienst oder Weltreisende berücksichtigen sollten. Der Ratgeber erläutert anschaulich und praxisnah, wie junge Menschen die ihre Finanzen im Griff behalten, welche Versicherungen in dieser Lebensphase wichtig sind und worauf man beim Umzug in die neue Wohnung achten sollte. Er geht auf die wichtigsten Änderungen ein, die sich mit

der Volljährigkeit ergeben und betont die Vorteile, die sich aus einem guten Kontakt zu den Eltern ergeben. Je ein Kapitel sind der Ausbildung im Betrieb, dem Studium und der Überbrückung einer Zwischenphase gewidmet. Ein Adressverzeichnis rundet den über 200-seitigen Ratgeber ab. „Endlich erwachsen!“ kostet 9,90 Euro und kann für zusätzlich 2,50 Euro für Versandkosten bestellt werden beim Versandservice der Verbraucherzentralen, Aderstraße 78, 40215 Düsseldorf, Telefon (0211) 3809-555, Fax (0211) 3809-235, E-Mail: publikationen@vz-nrw.de.

Sommerakademie:

Orientierung für Schüler (DZ/mi) – „Die Teilnahme an der Sommerakademie soll junge Menschen in der schwierigen Berufsorientierungsphase unterstützen. Das Museum bietet eine Plattform, die sie frühzeitig bei der Erkennung und Entwicklung ihrer Interessen und persönlichen Ressourcen unterstützt und ihnen so die Wahl und Suche des passenden Ausbildungsplatzes oder Studiums erleichtert“, meinen Städel, Schirn und Liebieghaus zur fünften Auflage vom 1. bis 5. August, täglich von 10 bis 17.30 Uhr. Unter der Fragestellung „Wer bin ich? Was kann ich?“ startet die facettenreiche Orientierungswoche mit praktischen Übungen zur Selbstdarstellung und einer ersten Selbstpräsentation. In fünf Tagen lernen die Teilnehmer verschiedene Kommunikationstechniken kennen und üben sich im Projektmanagement. Ein paar Plätze sind noch frei. Die Anmeldung ist noch bis zum 25. Juli unter www.staedelmuseum.de oder via Telefon, (069) 605098-200, möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 95 Euro. Eine begrenzte Zahl von Stipendienplätzen wird zur Verfügung gestellt.


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Dreieich-Zeitung, 21. Juli 2011 STELLENANGEBOTE

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Mehr Beschäftigte in Vollzeit (DZ/ia) – Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten stieg im ersten Quartal 2011 um 1,6 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Unter dem Einfluss der kräftigen Wirtschaftsentwicklung setzte sich damit die starke Dynamik des vierten Quartals 2010 fort. Die Teilzeitbeschäftigung expandierte im gleichen Zeitraum mit einem Plus von 1,5 Prozent etwas weniger als die Vollzeitbeschäftigung. „Aufgrund der guten Konjunktur nimmt die Vollzeitbeschäftigung derzeit kräftiger zu als die Teilzeitbeschäftigung. Die Vollzeitbeschäftigten hängen stärker als die Teilzeitbeschäftigten von der Konjunktur ab“, erklärten die

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Dreieich-Zeitung Nah bei den Menschen, denn das Lokale ist unsere Stärke Seit vielen Jahren steht die Dreieich-Zeitung mit ihrem Namen für eine engagierte und unabhängige Berichterstattung in der Region zwischen Frankfurt, Darmstadt und Offenbach. Kultur, Sport, Wirtschaft, Politik und gesellschaftliche Themen aller Art: Die Wochenzeitung bietet mit ihren Beiträgen über Ereignisse, Menschen und Entwicklungen im Herzen des Rhein-Main-Gebietes eine denkbar große redaktionelle Vielfalt. Das schafft auch künftig ein anspruchsvolles Umfeld für die Werbebotschaften unserer Kunden. In einer über 40-jährigen Tradition stehend, möchte die Günther Medien GmbH den hohen Stellenwert der Dreieich-Zeitung als eine der meistgelesenen Zeitungen in der Region weiter ausbauen. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir zur Verstärkung unseres Verkaufsteams eine/n

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Eugen Spitznagel und Susanne Wanger. „Im Zuge der anhaltenden wirtschaftlichen Belebung wird in Deutschland insgesamt wieder länger gearbeitet“, so die Nürnberger Arbeitsmarktforscher. Die tarifliche bzw. betriebsübliche Arbeitszeit der Vollzeitbeschäftigten lag im ersten Quartal 2011 mit 38,23 Wochenstunden etwas höher als im ersten Quartal 2010. Auch die Guthaben auf den Arbeitszeitkonten nahmen zu, und es wurden zudem etwas mehr bezahlte Überstunden geleistet als im entsprechenden Vorjahresquartal. Die Zahl der Kurzarbeiter belief sich im Monatsdurchschnitt des ersten Quartals 2011 nur noch auf rund 300.000 Personen – nach 933.000 im ersten Quartal des Vorjahres. Die Krankenstandsquote nimmt seit Mitte des Jahres 2009 tendenziell zu und lag im ersten Quartal 2011 mit rund 4,27 Prozent deutlich über dem Niveau des Vorjahresquartals (3,77 Prozent). Im Ganzen leisteten die Erwerbstätigen dem IAB zufolge im ersten Quartal 2011 im Schnitt 364,5 Arbeitsstunden, das sind 5,1 Stunden oder 1,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Damit ist der Rückgang der Arbeitszeit, der die Wucht der großen Rezession 2008/2009 großenteils abgefedert hatte, inzwischen nahezu ausgeglichen. So ist die Arbeitszeit im ersten Quartal des Jahres 2011 um gut 11 Stunden länger als im ersten Quartal des Rezessionsjahres 2009. Da auch die Zahl der Erwerbstätigen im ersten Quartal 2011 um 1,4 Prozent stieg, nahm das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen um 2,8 Prozent zu und belief sich auf 14,7 Milliarden geleistete und bezahlte Arbeitsstunden. Die Produktivität je Arbeitsstunde erhöhte sich erstmals seit fünf Jahren wieder kräftig und lag um 2,3 Prozent über ihrem Vorjahreswert, denn die gesamtwirtschaftliche Produktion war im ersten Quartal 2011 um 5,2 Prozent größer als im Vorjahr.

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In Europa weit verbreitet (DZ/lb) – Der Doppelnutzen des Bausparens – frühzeitiges Ansparen von Eigenkapital und Zinssicherheit bis zur letzten Finanzierungsrate – hat sich gerade in der Krise der letzten Jahre als besonders wertvoll erwiesen. Davon profitieren viele Menschen nicht nur in Deutschland und Österreich, sondern bereits in zehn EU-Mitgliedstaaten. Insgesamt gibt es weit über 40 Millionen Verträge mit einer Bausparsumme von knapp einer Billion Euro. Wie LBS Research in einer aktuellen Übersicht zeigt, wird das Bausparen wegen seiner Bedeutung für die Wohneigentumsbildung in acht europäischen Ländern vom Staat gefördert. Wie die LBS-Experten hervorheben, haben nach dem Fall des eisernen Vorhangs einige Staaten in Mittel- und Osteuropa recht bald auf das Bausparen gesetzt, um eine solide Finanzierung in Gang zu bringen. Erste Vorreiter waren Anfang der 90er Jahre die slowakische und die tschechische Republik, später gefolgt von Ungarn, Kroatien und zuletzt Rumänien. Besonders erfolgreich hat sich laut LBS Research der Markt in Tschechien entwickelt. Bezogen auf die Bevölkerungszahl erreicht hier die Quote der Bauspar-

verträge bereits nach gut 15 Jahren fast 50 Prozent. Damit wird die Verbreitung in Deutschland (37 Prozent) längst übertroffen. Nur in Österreich ist die Popularität mit über 60 Bausparverträgen auf 100 Einwohner noch höher. In allen Bausparländern zeigt nach Auskunft der Immobilien-Experten die praktische Erfahrung, dass die Wohnungsbaufinanzierung dort deutlich verantwortungsbewusster und stabiler gehandhabt worden ist als in Ländern wie Großbritannien (das sich längst vom klassischen Bausparen verabschiedet hat), Irland oder Spanien. In diesen Ländern wurden in erheblichem Maße auch riskante Finanzierungsangebote praktiziert, was in den letzten Jahren zu gravierenden Probleme führte. Die Kreditvergabe ohne ausreichendes Eigenkapital wurde in vielen Ländern zusätzlich durch die steuerliche Absetzbarkeit von Schuldzinsen begünstigt. Dies ist, so LBS Research, üblicherweise ein Anreiz zum Schuldenmachen und erschwert beispielsweise auch in Skandinavien Modelle wie das Bausparen, das genau umgekehrt auf rechtzeitiges Ansparen von Eigenkapital und auf möglichst zügiges Tilgen

setzt. Ein Sonderfall ist nach Informationen der BausparExperten Luxemburg. Dieses Nachbarland verfüge zwar über keine Bausparkasse mit Sitz in den eigenen Grenzen. Trotzdem setze es bereits seit langem auf das Bausparen – das von deutschen Bausparkassen vor Ort angeboten werde – und fördere es durch attraktive steuerliche Absetzungsmöglichkeiten im Rahmen der Vorsorgeaufwendungen. Wohnungspolitisch liegt dies aus Sicht von LBS Research nahe, gibt es doch bei dem hohen Immobilienpreisniveau in Luxemburg erhebliche Teile der Bevölkerung, die sich ohne angespartes Eigenkapital eine solide Finanzierung eigener vier Wände gar nicht leisten könnten. Vor diesem Hintergrund ist es nach Auskunft der Immobilienexperten auch nicht verwunderlich, dass in einem weiteren ausgesprochen „wohlhabenden“ Land Europas immer wieder über die Einführung eines geförderten Bausparens politisch diskutiert wird – bis dato allerdings noch ohne positives Ergebnis: nämlich in der Schweiz. Lediglich einzelne Kantonalbanken hätten in der Vergangenheit unter dem Begriff „Bausparen“ günstige

Ansparverträge für die Finanzierung von Wohneigentum angeboten. In Ländern wie Frankreich, Belgien und zuletzt auch Italien hätten deutsche Bausparkassen ähnlich wie in Luxemburg Verträge jenseits der Grenzen platzieren können, teilweise sogar in Konkurrenz gegen anderweitig geförderte Angebote im Baufinanzierungsmarkt. Wie LBS Research in diesem Zusammenhang erläutert, handelt es sich bei solchen Alternativen - im Gegensatz zu dem bei uns geläufigen sogenannten kollektiven Bausparen – um individuelle Sparprozesse (teilweise auch betrieblich unterstützt) mit dem Ziel der Verwendung für den Wohnungsbau. Eine weitere Expansion des klassischen Bausparens in Europa ist durchaus möglich, so die Experten in ihrem Fazit. Wo immer über effiziente, für den Staat nicht zu kostspielige und langfristig stabile Anreize für die private Wohnungsbaufinanzierung breiter Bevölkerungsschichten nachgedacht werde, sei das Bausparen eine gute Alternative. Gegenwärtig werde etwa die Einführung in Slowenien geprüft. Und mit Kroatien stehe ein EU-Beitritts-Kandidat vor der Tür, in dem das Bausparen bereits etabliert ist.

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(DZ/tr) – Gute Matratzen sorgen für einen erholsamen Schlaf. „Wer beim Kauf auf die TÜV Rheinland LGAPrüfzeichen ,Mit Sicherheit geprüfte Qualität’, ,Schadstoffgeprüft’ und ,Ergonomischer Liegekomfort’ achtet, ist auf der sicheren Seite“, sagt Martin Globisch, Experte für Materialprüfung. Um das Qualitätssiegel zu erhalten, müssen die Matratzen – egal ob Federkern oder Schaumstoff – einen Dauerhaltbarkeitstest mit 150 Kilogramm schweren Rollen heil überstehen. Die durchschnittliche Lebensdauer einer so geprüften Matratze beträgt sieben bis zehn Jahre. Dabei ist es wichtig, die Pflegeanleitung

des Herstellers zu beachten. Grundsätzlich empfiehlt Globisch, die Matratzen regelmäßig, am besten zweimal pro Jahr, zu lüften und zu wenden. Liegt die Matratze gar direkt auf dem Boden, ist eine „Frischluftkur“ etwa alle zwei Wochen ratsam. Außerdem sollte jede Matratze ein Waschetikett tragen. Dort stehen Hinweise auf Art und Temperatur der Reinigung. „Matratzen mit fest vernähtem Bezug lassen sich mit einem schonenden Schaumreiniger behandeln“, sagt der Materialprüfer. Hier hilft dem Verbraucher ein Blick in die Pflegeanleitung weiter, um die bestmögliche Reinigung zu gewährleisten. Im Rahmen

der Vergabe des SchadstoffLabels untersuchen die Spezialisten vom TÜV auch die Freisetzung von flüchtigen organischen Verbindungen, darunter die Emission an Formaldehyd, in den Produkten. Die Materialien müssen zudem geruchsunauffällig sein und die strengen Richtwerte für giftige, Krebs erregende, erbgut- oder fortpflanzungsschädigende Stoffe einhalten. „Allergiker wissen bei diesem Signet, dass sich in der Matratze zwar noch Substanzen, die eine Allergie auslösen, befinden können“, erklärt Dr. Christian Schelle, SchadstoffExperte beim TÜV Rheinland. „Doch die Wahrscheinlichkeit ist durch die Prüf-

anforderung zur Erlangung des Schadstoff-Labels deutlich minimiert.“ Im Internet können sich Verbraucher unter www.lga.de (Produktprüfung und -zertifizierung, Schadstoffgeprüfte Produkte/Datenbank, Bauprodukte und Inneneinrichtung, Matratzen) über Matratzenhersteller und deren zertifizierte Produkte informieren. Komfort- und gesundheitsbewusste Schläfer vertrauen darüber hinaus auf das TÜV Rheinland LGA-ErgonomiePrädikat. Es garantiert, dass die Matratze dort nachgibt, wo schwere Körperteile einsinken, und trotzdem an anderen Stellen – wie dem unteren Rücken – die Wirbelsäule


Dreieich-Zeitung, 21. Juli 2011

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Motor-Journal

Rhein-Main

ADAC testet Fahrradträger:

Besser hinten als oben (DZ/ad) – Von „gut“ bis „mangelhaft“ reichen die Ergebnisse im aktuellen Fahrrad- und E-Biketräger-Test von ADAC und Stiftung Warentest. Gesamtsieger unter 14 Produkten wurde mit einer Note von 1,6 der Thule Euroway G2 920, ein Fahrradträger für die Anhängerkupplung. Unbrauchbar ist er allerdings wegen der zu geringen Zuladung für E-Bikes. Für diese schwereren Teile bietet sich der Atera „Strada Sport 2“ an, der als einziger von sechs für E-Bikes geeigneten Träger ebenfalls die Note „gut“ bekam. Wer sein Rad lieber auf dem Dach befördert, findet mit dem Thule „ProRide 591“ einen mit „gut“ bewerteten Träger, der in puncto Sicherheit sogar die Bestnote (1,4) im Test erzielt.

Generell zeigt der Test, dass Träger für die Anhängerkupplung im Gegensatz zum Transport auf dem Dach Vorteile haben. Das Beladen fällt leichter, der Kraftstoffverbrauch ist niedriger und für die neuen E-Bikes und Pedelecs kommt ein Transport auf dem Dach wegen des hohen Gewichts ohnehin nicht in Frage. Außerdem können die Systeme für die Anhängerkupplung oft zusammengeklappt und so platzsparend aufbewahrt werden. Keines der getesteten Systeme für die Anhängerkupplung kann jedoch die Note „sehr gut“ erreichen, denn beim Crash beschädigen alle die Heckscheibe. Der Testverlierer, der Montblanc „Explorer II“, bekommt die Note „mangelhaft“, weil er beim Ausweichtest schon bei Tempo 70 versagte. Ein Rad fiel komplett vom Ständer. Negativ auch die hohe Kraft (60 kg), die aufgewendet werden muss, um den Träger auf der Anhängerkupplung festzuklemmen. Auch der „Discovery“, ein Dachständer des gleichen Herstellers, wird in seiner Gruppe mit der Note „ausreichend“ nur Letzter. Beim Crashversuch reißen die Felgenbänder, das Rad wird zum Geschoss. Besonders peinlich: Der gleiche Träger patzte schon beim Test vor zwei Jahren, der Hersteller hätte also

Zeit gehabt, den Mangel nachzubessern. Die 14 Trägersysteme, von denen fünf für das Dach und neun für die Anhängerkupplung geeignet sind, wurden

auf Fahreigenschaften, wie Vollbremsung und Ausweichen, Handhabung (Montage und Beladung) sowie Sicherheit und Haltbarkeit getestet. (DZ-Foto: ad)

Auslandsfahrten:

Teure Knöllchen im Urlaub (DZ/ad) – Wer mit seinem Auto ins Ausland fahren will, muss sich trotz eines zusammenwachsenden Europas auf abweichende Verkehrsregeln und vielfach höhere Bußgelder als zu Hause einstellen. Um böse Überraschungen in Form von Urlaubsknöllchen zu vermeiden, sollten sich Urlauber vor Fahrtantritt informieren, welche Besonderheiten im Reiseland gelten. Der ADAC weist auf aktuell besonders häufige Problemfälle hin und gibt Tipps, wie man Ärger vermeiden und die Urlaubskasse schonen kann. Zahlreiche italienische Innenstädte sind für den touristischen Autoverkehr gesperrt. Jede Stadt hat unterschiedliche Regelungen, was Ausnahmen etwa für Touristen (Anfahrt zu Hotels...) betrifft. Die Beschilderung dieser „Zone a Traffico limitato/ZTL“ ist meist unübersichtlich und auf Anhieb schwer zu durch-

schauen. Fährt man versehentlich in eine gesperrte Zone, droht eine Bußgeld von rund 100 Euro. Deshalb das Auto am besten außerhalb der historischen Innenstädte parken. Ist vor der Urlaubsreise der TÜV abgelaufen, kann es ebenfalls zu Problemen kommen. Ungarische, tschechische und polnische Polizeibehörden verhängen in diesen Fällen immer wieder hohe Bußgelder oder legen sogar das Kfz still. Obwohl dies grundsätzlich unzulässig ist, erspart es viel Ärger, wenn die fällige Hauptuntersuchung noch vor der Fahrt ins Ausland durchgeführt wird. Vorsicht ist nach Angaben des Clubs auch in Ländern geboten, in denen bei der Autobahnbenutzung eine Vignette anzubringen ist. In Österreich kosten das Fahren ohne Vignette und das falsche Anbringen der selbigen jeweils min-

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 0 60 74 / 84 25 43 + 44, www.autohausmilzetti.de destens 120 Euro, in Slowenien werden dafür sogar 300 Euro kassiert und vielfach auch die Fahrzeugpapiere einbehalten. Bei Tempolimitverstößen werden Urlauber kräftig zur Kasse gebeten: Bei 11 km/h zu schnell sind in der Schweiz 250 Franken (rund 200 Euro) fällig, in Norwegen sogar rund 330 Euro, auch in Italien wird die Urlaubskasse mit knapp 160 Euro belastet. Bußgeldbescheide aus dem Ausland werden oft Wochen

oder erst Monate nach dem Urlaub zugestellt, diese sollten jedoch nicht achtlos weggeworfen werden. Eine neue EU-Regelung ermöglicht seit 2010 auch hierzulande die Eintreibung nicht bezahlter Auslandsknöllchen.


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Dreieich-Zeitung, 21. Juli 2011

Motor-Journal

Rhein-Main Ziffern und Zeichen auf Fahrzeugreifen:

R, Y, E, TWI, SSR, RFT... (DZ/av) – Die Flanken von Fahrzeugreifen sind mit einer Reihe von Zahlen und Ziffern versehen. Nur die wenigsten Autofahrer können mit den Hieroglyphen, bei denen Millimeter-, Zoll- und Prozentangaben wild durcheinander gemischt sind, etwas anfangen. Der ACV Automobil-Club Verkehr gibt Hilfen zur Entschlüsselung. Über Größe, Bauart, zulässige Höchstgeschwindigkeit und maximale Traglast informiert eine lange Ziffern-Buchstaben-Kombination, wie zum Beispiel 195/65 R 15 91 H. Die erste Zahl gibt dabei die Reifenbreite in Millimetern an. Das Breitenspektrum bei Pkw-Reifen reicht in der Regel von 125 Millimeter bis 335 Millimeter. Die Zahl hinter dem Schrägstrich gibt das Verhältnis der Reifenhöhe zur Breite in Prozent an. „65“ bedeutet demnach, dass die Höhe des Reifens 65 Prozent von der Reifenbreite beträgt. Der darauffolgende Buchstabe beschreibt die Bauart. Bei PkwReifen sind die Karkassfäden unter der Lauffläche radial angeordnet - daher das Kürzel „R“ für radial. Die gleichzeitige Montage von Radial- und

Diagonalreifen an einem Fahrzeug ist nicht erlaubt - inzwischen fahren ohnehin kaum nur noch wirkliche Oldtimer auf Diagonalreifen. Die „15“ weist in diesem Beispiel auf einen Felgendurchmesser von 15 Zoll hin. Hinter der Größenangabe findet sich die maximale Tragfähigkeit des Reifens. Die „91“ steht für 615 Kilogramm. Bei der Reifenwahl ist es wichtig, den in den Fahrzeugpapieren angegebenen Wert nicht zu unterschreiten. Ein höherer Wert ist hingegen erlaubt. Der Lasten-Index beginnt bei 30 für 106 Kilogramm und endet bei Pkw und Vans derzeit mit der Zahl 124 für 1.600 Kilogramm. Wichtig ist auch der Kennbuchstabe für die Geschwindigkeitskategorie. So können Reifen mit dem Kürzel „H“ bis 210 km/h, solche mit der Kennung „Y“ bis zu 300 km/h gefahren werden. Sind Reifen mit einem niedrigeren Last-Geschwindigkeitsindex als die zugelassenen montiert, erlischt die Fahrzeugzulassung - und damit auch der Versicherungsschutz. Die einzige Ausnahme machen Winterreifen: Bei ihnen darf die Geschwindigkeits-Kennung niedriger als die der Sommerreifen sein wenn der Fahrer durch einen

Aufkleber auf die niedrigere Geschwindigkeit hingewiesen wird. Viele Reifen verfügen in den Hauptrillen der Lauffläche über Verschleißanzeiger. Auf ihre Position weist der Schriftzug „TWI“ (Treadwear Indicator) oder ein kleines Herstellerlogo hin. An den markierten Stellen befinden sich in den Haupt-Profilrillen 1,6 Millimeter hohe Erhebungen. Spätestens wenn das Profil bis auf die Höhe dieser Stege abgenutzt ist, müssen die Reifen ausgetauscht werden, da die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe unterschritten wurde. Der Reifenhersteller Continental rät jedoch, nicht so lange zu warten: „Winterreifen sollten mindestens vier Millimeter Restprofil haben, Sommerreifen mindestens drei Millimeter, um auch bei widrigen Wetterbedingungen sicher fahren zu können.“ Jeder Reifen muss über ein ECE-Prüfzeichen verfügen. Dabei handelt es sich im Regelfall um ein „E“, eingefasst von einem Kreis und einer Ziffer. Auf der Seitenwand findet man auch das Produktionsdatum, verschlüsselt in der vierstelligen DOT-Nummer. Die ersten beiden Stellen geben die Produktionswoche

an, die letzten beiden das Jahr. Spätestens nach zehn Jahren sollten Pneus, die regelmäßig genutzt werden, ausgetauscht werden. Bei Reifen an Wohnwagen mit der 100-km/h-Freigabe dürfen die Reifen nicht älter als sechs Jahre sein. An neueren Fahrzeugen kommen häufig Reifen mit Notlauf-Eigenschaften zum Einsatz. Diese sind je nach Hersteller unterschiedlich gekennzeichnet, etwa mit „SSR“ (Self Supporting Runflat Tire) oder mit RFT (Run Flat Tyre). Diese Pneus können bei Luftverlust über eine Distanz von rund 80 Kilometern mit maximal 80 km/h bis zur nächsten Werkstatt weitergefahren werden. Bei manchen Reifen findet sich an der Seite ein Pfeil neben den Bezeichnungen „Rotation“, „Drehrichtung“ oder „Direction“. Diese Pneus sind aufgrund ihrer Profilgestaltung laufrichtungsgebunden. Neun von zehn Fahrzeugbesitzern rüsten ihren Pkw in der kalten Jahreszeit mit Winterreifen aus. Das zeigt eine Studie des Goodyear-DunlopKonzerns. Weitere acht Prozent fahren mit Ganzjahresreifen, so dass tatsächlich nur noch ein ganz kleiner Rest aller deutschen Autos im Win-

ter auf Sommerreifen rollt. Fraglich ist nur, was eigentlich ein Winterreifen ist. In der jetzt gültigen Straßenverkehrsordnung ist zwar festgelegt, dass bei Schneeglätte, Schneematsch, Reif- und Eisglätte Winterreifen aufgezogen werden müssen. Doch was ein Winterreifen ist, ist nicht eindeutig definiert. Experten vertreten jedoch eine klare Meinung: „Die M+SMarkierung auf der Reifenflanke reicht alleine sicher nicht aus.“ Nur mit dem Schneeflockensymbol sind Autofahrer auf der sicheren Seite. Das beweisen eindrucksvoll auch Bremsversuche, bei denen auf einer Gleitfläche die Reibungsverhältnisse einer schneebedeckten Fahrbahn simuliert werden. Ein mit Winterpneus bereifter Kompaktklassewagen kommt bei einer Eingangsgeschwindigkeit von rund 70 km/h nach etwa 60 bis 65 Metern zum Stehen; ein baugleiches Fahrzeug ist auf chinesischen Billigreifen mit M+SSymbol regelmäßig über die 100 Meter lange Gleitfläche hinausgerutscht. „Das zeigt deutlich, Winterreifen sind im Winter die sichereren Reifen“, kommentierte Dr. Rainer Landwehr, Vorsitzender der Geschäftsführung der Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH. Und noch einen, ebenfalls durch Fahrversuche belegten Tipp hat der Reifenmann parat: „Wenn Winterreifen weniger als vier Millimeter Restprofil haben, sind sie zu wechseln.“ Nur mit ausreichend Profil ist die Sicherheit garantiert. Spätestens ab November 2012 sollen Verbraucher neben der Kraftstoffeffizienz auch über die Sicherheitseigenschaften und die Fahrgeräusche von Reifen durch eine neue Kennzeichnung der Reifeneigenschaften informiert werden. Allerdings bietet das neue Label für Winterreifen nur eine eingeschränkte Aussagekraft, da Wintereigenschaften nicht abgebildet werden.

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SELTENER GAST ODER NEUER DREIEICHER? Noch ist die Frage ungeklärt, die sich beim Anblick dieser Aufnahme von Hannelore Bödeker unwillkürlich aufdrängt. Tatsache ist: Vor Wochfrist gelang der Götzenhainerin der Schnappschuss, der einen Storch zeigt. Das Tier saß auf dem Arm eines Baukrans, der an der Ecke Hainer Weg/Bleiswijker Straße postiert ist. „Entweder war der Vogel auf der Durchreise oder er suchte einen neuen Standort, da wir ihn schon vorher über Götzenhain haben kreisen sehen“, berichtet Hans Hermann Bödeker, der der Dreieich-Zeitung das Bild seiner Gattin zur Verfügung stellte. (jh/DZ-Foto: p)

Nachrichten aus Dreieich:

Kurz notiert • Blumen für Ann-Kathrin Hörstel: Die elfjährige Schülerin aus Dreieich erhielt den floralen Gruß zusammen mit einem Büchergutschein, weil sie in diesem Jahr die 100.000ste Ausleihe in der Stadtbücherei tätigte. Die magische Grenze wurde nach Angaben von Bibliotheksleiterin Doris Bohländer-Schäfer am vergangenen Donnerstag erreicht – zwei Wochen früher als 2010. • Das ehrenamtliche CaféTeam des Nachbarschaftstreffs im Berliner Ring möchte sich personell verstärken. Nach Angaben des Vereins „Forum Sprendlingen Nord“ werden engagierte Mitbürger gesucht, die bei den offenen Kaffeenachmittagen dienstags und sonntags von 15 bis

17 Uhr Hand anlegen. Außerdem wird an jedem ersten Donnerstag im Monat von 10 bis 12 Uhr ein Frühstück für Bewohner des Stadtteils veranstaltet. Infos erhalten Interessenten unter der Rufnummer (06103) 388181. Das Café des Treffs ist auch während der Sommerferien geöffnet. • Ab sofort bietet der „Sprendlinger Stammtisch“ Karten für seinen bereits fünften „Bunten Abend im Herbst“ an. Dieser findet am Sonntag, 25. September, ab 16 Uhr im Bürgerhaus Sprendlingen, Fichtestraße 50, statt. Der Eintritt ist frei, für Unterhaltung wird unter dem Motto „Von Dreieichern für Dreieicher“ gesorgt. Nähere Informationen zum Programm un den Akteuren er-

teilt der Initiator des „Stammtischs“: Georg Schlapp, Telefon (06103) 66137 • Während des traditionellen Gospelgottesdienstes in der evangelischen Burgkirche Dreieichenhain wurden am Sonntag 708,61 Euro für das von der Eine-Welt-Gruppe der Gemeinde unterstützte Ernährungsprogramm in Uduwela (Sri Lanka) gesammelt. Nach Angaben von Kirchenvorstandsmitglied Heidi Mühlbach wird die komplette Kollekte für die regelmäßige Versorgung von 160, aus Teepflücker-Familien stammenden Kindern zur Verfügung gestellt. Der in das Festival „Jazz in der Burg“ eingebettete Gottesdienst wurde in diesem Jahr vom Tommie HarrisGospel-Trio gestaltet.

Langen, Egelsbach, Dreieich, NeuIsenburg: Dienstbereit tägl. v. 8.30 - 8.30 Uhr d. nächsten Tages. 21.7. Löwen-Apotheke, Bahnstr. 31, Langen, Tel. 06103/29186 und Goethe-Apotheke, Bahnhofstr. 173, Neu-Isenb., Tel. 06102/21245 22.7. AVIE-Apotheke im real, Robert-Bosch-Str. 15, Dreieich/Sprendl., Tel. 06103/9303-0 23.7. Hirsch-Apotheke, Frankfurter Str. 8, Dreieich/Sprendl., Tel. 06103/67346 24.7. Garten-Apotheke, Gartenstr. 82, Langen, Tel. 06103/21178 und AdlerApotheke, Langener Str. 18, Dreieich/Götzh., Tel. 06103/85603 25.7. Stern-Apotheke, Damaschkestr. 4-6, Dreieich/Sprendl., Tel. 06103/311980 und Apotheke im Fachärztezentrum, Robert-Koch-Str. 7, Neu-Isenb., Tel. 06102/798850 26.7. Münch´sche Apotheke, Darmstädter Str. 1, Langen, Tel. 06103/22315 und Pfauen-Apotheke, Am Forsthaus 5-7, NeuIsenb./Gravenb., Tel. 06102/52239 27.7. Rosen-Apotheke, Hanau Str. 212, Dreieich/Dreieichenh., Tel. 06103/86864 und Egelsbach Apotheke, Ernst-Ludwig-Str. 48, Egelsb., Tel. 06103/49677 28.7. Braun´sche Apotheke, Lutherplatz 2, Langen, Tel. 06103/23771 und Kronen-Apotheke, Frankfurter Str. 89, Neu-Isenb., Tel. 06102/39081

theke, Heidelberger Landstr. 209, DAEberstadt, Tel. 06151/55578 26.7. Kronen-Apotheke, Rossdörfer Str., 73, DA, Tel. 06151/46648, Hubertus-Apotheke, Ettesterstr. 1, DA/Arheilgen, Tel. 06151/933320 und easyApotheke A5, Am Dornbusch 4, Weiterstadt, Tel. 06151/957630 27.7. Apotheke an der Mathildenhöhe, Dieburger Str. 75, DA, Tel. 06151/41082 und Falken-Apotheke, Wilhelm-Leuschner-Str. 6, Griesheim, Tel. 06155/2933 28.7. Heimstättenapotheke, Heimstättenweg 81c, DA, Tel. 06151/311811, Löwen-Apotheke, Dornwegshöhstr. 6, Mühlthal/Nieder-Ramstadt, Tel. 06151/148580 und Apotheke im Kaufland, Rudolf-Diesel-Str. 26a, Weiterstadt, Tel. 06151/9068647

Neu-Isenburg: Freitag 20 Uhr bis Mo. 7 Uhr. Medizinisches Institut (Ärztehaus) Neu-Isenburg, Georg-Büchner-Str. 1, Tel.: 27473 Mörfelden-Walldorf: Ärztliche Notdienstzentrale, Schubertstr. 37, 64546 Mörfelden-Walldorf, Tel.: 06105/1414, abends ab 19.00 Uhr, an Wochenenden sowie an Feiertagen.

Zahnärzte

Zahnärztl. Notfallvertretungsdienst Hessen: Die Ansage des zahnärztl. Notfallvertretungsdienstes erfolgt tagund zeitgenau über die kostenpflichtige Service-Nummer 01805/607011 (14 Cent/min. a.d. dt. Festnetz, max. Mörfelden-Walldorf: Dienstbereit tägl. v. 8.30 - 8.30 Uhr d. 42 Cent/min. über Mobilfunk). nächsten Tages. 21.7. Rats-Apotheke, Mainzer Str. 21, Büttelborn, Tel. 06152/56464 22.7. Steinweg-Apotheke, Berliner Str. 5, Mörfelden, Tel. Wochenend- und Feiertagsdienst 06105/1488 23.7. Löwen-Apotheke, OF-West: erfahren Sie über den AnBahnhofstr. 7, Groß-Gerau/Dornheim, rufbeantworter Ihres Haustierarztes.

Tierärzte

Tel. 06152/59696 24.7. Ahorn-Apotheke, Bahnhofstr. 6-8, Mörfelden, Tel. 06105/23530 25.7. Apotheke auf Esch, Bernhard-Lüdecke-Str. 6, GroßGerau, Tel. 06152/54081 26.7. CenterApotheke, Farmstr. 101, Walldorf, Tel. 06105/977775 27.7. Linden-Apotheke, Darmstädter Str. 33 a, Groß-Gerau, Tel. 06152/4317 28.7. Rosen-Apotheke, Gartenstr. 39, Walldorf, Tel. Erzhausen: Dienstbereit tägl. v. 8.30 - 8.30 Uhr d. 06105/5335 nächsten Tages. 21.7. Adler-Apotheke, Wilhelminenstr. 13, DA, Tel. 06151/26323, Pelikan-Apotheke, Heidelberger Str. 13, DA, Tel. Dreieich/Egelsbach/Langen: 06151/311866 und Grafen-Apotheke, Ärztlicher Bereitschaftsdienst falls der Darmstädter Landstr. 51-53, Weiter- Hausarzt nicht erreichbar ist: Mo., Di., stadt/Gräfenh., Tel. 06150/51377 22.7. Do. 18 - 7 Uhr, Mi. 13 - 7 Uhr, Fr. 18 Uhr Fliederberg-Apotheke, Eschollbrücker bis Mo. 7 Uhr, an gesetzl. Feiertagen Str. 26, DA, 06151/317010, Central- ganztätig: Ärztlicher BereitschaftsApotheke, Heidelberger Landstr. 230, dienst Langen-Dreieich-Egelsbach, in DA-Eberstadt, Tel. 06151/55219 und der Asklepios-Klinik Langen (über die Lortzing-Apotheke, Lortzingstr. 69, Pforte erreichbar), Tel. 19292. u. DA/Wixhausen, Tel. 06150/7788 23.7. 52111. Karls-Apotheke, Karlstr. 61, DA, Tel. 06151/22022 und Apotheke am Tho- Erzhausen: mas-Mann-Platz, Thomas-Mann-Platz Ärztlicher Bereitschaftsdienst Darm3, DA/Arheilgen, Tel. 06151/373453 stadt, Bismarckstr. 59, 64293 Darm24.7. Donnersberg-Apotheke, Ahastr. stadt, Tel. 06151/896669. Mo., di. u. 24, DA, Tel. 06151/312916 und Lin- Do. 19 Uhr bis 7 Uhr am nächsten Morden-Apotheke, Wilhelm-Leuschner- gen, Mi. 14 Uhr bis 7 Uhr am nächsten Str. 48, DA, Tel. 06155/2350 + 831175 Morgen, Fr. 14 Uhr bis Montag 7 Uhr, 25.7. Engel-Apotheke, Rheinstr. 7-9, an Feiertagen von 19 Uhr am VorDA, Tel. 06151/995830, Falltor-Apo- abend bis 7 Uhr morgens am nächsten theke, Falltorstr. 27, DA/Wixhausen, auf den Feiertag folgenden WochenTel. 06150/82171 und Georgen-Apo- tag.

Ärzte

Bei Störungen... Bereitschaftsdienst für Störungen in Stromabnehmeranlagen in Stadt und Kreis Offenbach Sammelnummer Tel. 069/ 89009444

Notruf Polizei 110 Feuerwehr/Rettungsdienst 112 Kreisgebiet Offenbach Unfallrettung u. Krankentransport Telefon: 06074/19222 Hilfe für Frauen in Notfällen/Frauenhaus Telefon: 06106/13360 Frauenberatungsstelle: Tel. 06106/3111 Notdienst für Sanitär, Gas und Heizung am Wochenende, Sonnu. Feiertagen für Stadt u. Kreis Offenbach. Tel. 069/89999530 Vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen, die nach Redaktionsschluss dieser Seite nicht berücksichtigt werden konnten. Ohne Gewähr.



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