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Nordvietnam

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N O R D V I E T N A M


N O R D V I E T N A M

FRIEDRICH DON


PORTFOLIO 1 NORDVIETNAM


Die Bildportfolio-Reihe Vietnam beschreibt in ihrem ersten Band den Norden von Vietnam. Es ist eine Region, deren Kulturlandschaft schon vor langer Zeit durch chinesische Einflussnahme geprägt wurde. Viele historische Anlagen, wie Tempel oder Zitadellen zeugen davon. Viele Traditionen und geistige Werte wurden aus diesem Riesenreich übernommen und dann regional verfeinert. Das hieß aber nicht, dass man sich China vorbehaltlos beugte. Im Gegenteil, wenn es gelegen schien sogar auch auf das heftigste bekämpfte. So entstand der erste vietnamesische Staat unter dem großen Strategen Ngo Quyèn, der 938 in der Schlacht am Bach Dang-Fluss endgültig die tausendjährige Herrschaft Chinas in Nordvietnam beendete. Nordvietnam, das in seiner langen Geschichte viel Entbehrung und Unterwerfung kennengelernt hat, zog aus schweren Zeiten auch immer seine kollektiv enorme Willensstärke, um später die eigene Zukunft souverän bestimmen zu können. Politisch gesehen gab es die größten Verwerfungen ab Mitte des 19. Jahrhunderts. Die französische Kolonialherrschaft hatte das Land stark verändert. Europäische Sichtweise wurde rücksichtslos auf ein ganzes Land übertragen. Folgerichtig brachte es den Nährboden zur Rebellion des Volkes und schließlich zur systemischen Umbildung durch eine sozialistische Revolution. Unter Führung von Ho Chi Minh gewann Nordvietnam neues Selbstbewusstsein und schuf die Grundlage zur Überwindung seiner Zweiteilung in Nord und Süd. Durch den hart erkämpften Sieg im verlustreichen und monströs absurden Vietnamkrieg gegen die Supermacht USA, entstand für die junge vietnamesische Generation eine Möglichkeit des Neubeginns. So öffnete sich das Land seit den 80er Jahren nicht nur wirtschaftlich, sondern auch in anderen Bereichen für die internationale Gemeinschaft. Zum Beispiel im Tourismusbereich. Der Norden Vietnams blühte auf, nicht zuletzt wegen seines grandiosen Reichtums an Natur, Landschaft und Kultur. Links und rechts der Lebensader des roten Flusses gibt es viel zu entdecken. Hier liegt die drittgrößte Stadt Haiphong mit dem bedeutendsten Hafen von Vietnam und Anlaufpunkt für die internationale Industrie. 120 Kilometer weiter nordwestlich breitet sich die Metropole Hanoi aus. Eine eindrucksvolle Weltstadt mit etwa 7 Millionen Einwohner und voll mit sehenswerten Besonderheiten. 160 Kilometer davon entfernt die Provinz Mai Chau. Ein wunderschönes Stück Erde mit Reisplantagen in stillen Tälern, umgeben von hohen urwaldbewachsenen subtropischen Berggipfeln. Weiter südlich davon, beginnt die einzigartige Karstlandschaft von Ninh Binh, die auch als „trockene Halong Bucht“ bekannt ist. Kleine schroffe Kalksteinberge bildeten hier über Jahrmillionen seltsame Landschaftsformen. Mittendrin kleine bunte Städtchen mit kulissenartiger Architektur. In Tam Coc kann man in einem idyllischen Flusstal bei einer gemächlichen Bootsfahrt durch zahlreiche dunkle Karsthöhlen fahren. Wer dann noch 220 km in nordöstliche Richtung weiterfährt, erreicht das sensationelle UNESCO Weltnaturerbe – die Halong Bucht. 2000 naturgeschützte kleine Felsinseln haben im Norden des südchinesischen Meeres ein traumhaftes Meereslabyrinth geschaffen. Ihre Schönheit gleicht einer prachtvollen Perle auf unserem blauen Planeten Erde. 7

NORD VIETNAM


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NORDVIETNAM 6 METROPOLE HANOI 10 PROVINZ MAI CHAU 116 NATURWUNDER BEI NINH BINH 138 WELTNATURERBE HALONG BAY 156

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Wir überquerten am Morgen die imposante 8.300 Meter lange Schrägseilbrücke Nhat Tan in Richtung Hanoi Zentrum. Der aus dem Norden kommende rote Fluss leuchtete hell unter uns und auf seiner riesigen Wasserfläche schienen die Lastschiffe klein und unbedeutend. Eine schmale Insel teilte die Fläche in zwei breite Wasserstraßen auf. Oben flogen im Takt die fünf riesigen Stützpfeiler der Seiltürme an unseren Busfenstern vorbei. Ikonenhaft sollten sie die ehemals fünf antike Stadttore vom alten Hanoi symbolisieren und ihre spitze Bögen zeigten in strenger Flucht direkt ins Herz der acht Millionen Metropole.

METROPOLE

Der Brückengigant ließ das darüberfahrende Heer an Zweiradfahrer ameisenhaft winzig erscheinen. Hundertausende Mopedfahrer erreichen über ihn als Pendler tagtäglich das Straßenlabyrinth der City. Darin verschwinden sie dann massenhaft in einem unüberschaubaren Gewirr. Man schätzt, dass jeden Tag ungefähr 4 Millionen Mopedfahrer darin unterwegs sind. Steht man als Europäer mitten in diesem lärmerfüllten Verkehrsgetümmel und schaut sich um, sticht einem unwillkürlich das ungewöhnliche Architektur-Sammelsurium ins Auge. Neuzeitlich glatte Wohnmaschinen der Plattenbauviertel verschwinden schon an den Randzonen zur Innenstadt und der traditionell schuhkartonartige, schmalbunte Mehrstock-Baustil gewinnt hier abrupt die Oberhand. Kaum mehr als 3 Stockwerke hoch, vermitteln sie ein menschliches Maß und vertraute Wohnhaus-Atmosphäre. Ihr Variationsreichtum lässt jedoch den Blick erstaunen und gibt ungewöhnliche Wohnvorstellungen seiner Bewohner preis. Verbunden mit dem chaotischen Netz seiner Elektrifizierung macht sich das Ganze zu einem wahrhaft visuellen Ereignis der besonderen Art. Gleichzeitig fällt auf, dass unzählige Grünvarianten viele Fassaden und Straßen im Wildwuchs zieren und der fleißige Alltagstrott der Vietnamesen verdichtet sich hier zu einem beeindruckenden Bild voller Vitalität. Zusammen mit der permanenten Geräuschkulisse von tausenden krächzenden Zweitaktmotoren und schrill kuriosen Händlerangeboten berauscht man sich vollends an dieser asiatischen Lebensweise.

HANOI

Der Charme einer historisch gewachsenen Weltstadt wird nicht zuletzt auch durch die Vielzahl ihrer gegensätzlichen Bilder hervorgerufen. Ob der präzise Stechschritt einer stündlichen Wachablösung vor dem Ho-Chi-Minh Mausoleum, oder das inbrünstige Gebet der Gläubigen in Pagoden und vor seltsamen Gottheiten, das Entdecken eines improvisierten „fliegenden“ Friseurgeschäft in einer luxuriösen Flaniermeile im französischen Viertel oder der Anblick vietnamesischer Frauen, wie sie ihre abendliche Tanzlust in öffentlichen Parks der Altstadt gemeinsam im kleinen Kreis ungeniert praktizieren. Überall in der Stadt ist dieses besondere Flair zu spüren, das die Einmaligkeit dieser Metropole ausmacht und in vielen Nuancen zeigt. 11


Hanoi ist die älteste Hauptstadt Südostasiens. Belegt durch die Errichtung einer Zitadelle im Jahr 866 am Westufer des Roten Flusses durch die chinesische Besatzungsmacht der Tang Dynastie. 1010 wählte dann der König Ly Thai To sie zu seiner Residenzstadt und nannte sie Thang Long – „aufsteigender Drache“. Viele Sagen und Legenden begleitenden seitdem die Geschichte von Hanoi. Eine besonders skurille Legende ist die „der See des zurückgegebenen Schwertes“: Während der chinesischen Besatzung anfangs des 15. Jahrhunderts übergab der Sage nach, eine im See lebende riesige goldene Schildkröte, dem armen Fischer Le Loi ein magisches Schwert. Dieses machte ihn unbesiegbar. Im Kampf, der immerhin zehn Jahre dauern sollte, besiegte er die Truppen der Ming Dynastie und wurde anschließend 1428 zum König gewählt. Nach seiner Krönung begab sich der junge König wiederum an den See, um den Göttern zu huldigen. Da tauchte plötzlich die goldene Schildkröte erneut auf und wollte das Zauberschwert zurück. Bevor er sich zur Rückgabe entscheiden konnte, löste sich das Schwert alleine aus der Scheide und stieg als jade-farbener Drache zum Himmel empor und stürzte danach in die Tiefe des Sees. Der See, der heute Hoan-Kiem-See heißt, liegt genau im Zentrum der heutigen Stadt Hanoi. Zur Erinnerung ließ Le Loi auf dieser Insel den dreistöckigen Schildkrötenturm erbauen, der bis heute das Wahrzeichen von Hanoi ist. Die Geschichte geht aber weiter, tatsächlich wurde 1968 eine über 2 Meter lange und 250 kg schwere Schildkröte aus dem See geborgen, die ein nachgewiesenes Alter von über 400 Jahre hatte. Sie wurde präpariert und ist im Jadeberg-Tempel auf der anderen kleinen Insel des Hoan-Kiem-Sees im Glaskasten zu bewundern.

Oase der Meditation und Stille. In völligem Kontrast dazu, der berühmt berüchtigte Gefängniskomplex Hoa Lo, der inzwischen zu einer Gedenkstätte und Museum umfunktioniert wurde. In der ehemaligen Folteranstalt wird gezeigt, wie die französischen Besatzer mit vietnamesischen Patrioten und Rebellen umgegangen sind. Hier stand für Exekutionen auch die französische Fallschwerterfindung – die Guillotine bereit. Zu Zeiten des Vietnamkrieges wurde aus diesem Kerker das sogenannte „Hanoi Hilton“, wie es dann im ironischen amerikanischen GI-Jargon hieß. Hanoi spiegelt heute eine superfacettenreiche Stadt wider, die sehr stark durch ihre Geschichte aber auch durch ihre großartigen Menschen geprägt ist. Eine Perle und herbe Schönheit unter den großen Metropolen dieser Welt, authentisch ohne Schnörkel und Schleifen.

Im Jahr 1883 besetzten französische Truppen Hanoi und drückten während ihrer Besatzungszeit, die bis 1945 dauerte, ihren Stempel auf. Sie zerstörten dabei Seen und Kanäle der Stadt, weil sie neue Bauflächen haben wollten. Dier Stadt sollte einen europäischen Charakter bekommen. Noch heute sieht man baumbestückte breite Alleen und Flaniermeilen überall in der Innenstadt. Hanoi sollte das Paris Asiens werden. Angefangen vom Nachbau der Pariser Oper, bis zu der Kirche Notre Dame im Kleinformat oder öffentliche Gebäude, Luxusvillen kopierte man den französischen Baustil und vieles andere auf eine fremde Stadt und deren eigenständigen Kulturraum. Im Westen von Hanoi befindet sich eines der berühmtesten und ältesten Bauwerke von ganz Vietnam. Es ist der über 1000 Jahre alte konfuzianische Literaturtempel – ein Ort des Wissens und gleichzeitig die älteste Universität des Landes. Sie diente zur pädagogischen Unterweisung der Söhne der Aristokratie und der Mandarine. Noch heute wird gerne zum Studienabschluss Bauten und Plätze als festliche Fotokulisse verwendet. Fünf ummauerte Innenhöfe bilden eine

(oben)Typische Schmalhäuser Staffelfronten in der Altstadt von Hanoi. (rechts) Wahrzeichen der Stadt – der Schildkrötenturm im Hoan Kiem See.


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Die Häuserbreite in Vietnam richtet sich nach den Gesetzen des Steuerrechts.


Megacities – expandierender Bauboom vor den Toren der Innenstadt.

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Smarte Werbung in der wahren Realität.


Elektrifizierungskultur.

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Vertikale Hausgärten.


Seafood Restaurant im Tropenlook.

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Älteste buddhistische Pagode Tran Quoc aus dem 6. Jh. auf der West Lake Insel.


Wachposten am See.

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Seepromenade Ho Thay.


Kaimauer bei der Tran Quoc Pagode mit Vorstadt Skyline.

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Fliegende Früchteverkäuferinnen gehören zum Stadtbild.


Transportwunder Moped.

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Boulevard Stillleben.


Blumenbouquet auf zwei Rädern.

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Blick aus dem Garten des Literaturtempels.


Verkehrskreuzung nahe des Hoan Kiem Sees.

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Im Motorroller Paradies.


Permanente Rush Hour.

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StraĂ&#x;enbild mit kleiner Pho KĂźche.


Bürgersteig - Parkplatz für Zweiräder.

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Suppen-Küchen-Abwasch.


Kompliziertes Spiel.

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StraĂ&#x;enbild mit Schirm.


Ins Zentrum der Stadt.

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GlĂźckliche Familie im Regen.


Bequemer Mittagsschlaf.

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...und die Partei hat immer Recht.


Angebot des Tages.

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Aus dem Leben einer StraĂ&#x;enecke.


Zwischen Rost und Kette.

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Nichts fĂźr Langzeitparker.


Die Trainstreet – im Wiedervereinigungszug mitten durch die Stadt.

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Portrait eines Rikschafahrers.


Das Spektrum des Verkehrs.

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Flaggenturm der Zitadelle von Thang Long.


Partei Aktivistinnen vor dem Lenin Denkmal.

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Ho Chi Minh Mausoleum mit Helden der Arbeit.


Im Stechschritt die Geschichte bewahren.

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Staatskarosse hinter Glas.


Ein Kleidungsstßck des Revolutionärs und Volksheld.

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Schriftbilder - oder die hohe Kunst des Kalligraphen.


Die offizielle Staatsfarbe.

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Die restaurierte Einsäulenpagode aus dem Jahr 1049 - ein Wahrzeichen von Hanoi.


Betende Gläubige vor der Einsäulenpagode.

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Die SchĂźler des Konfuzius im Literatur Tempel.


Bonsai Ensemble auf einem Kalksteinfels in der Tran Quoc Pagode.

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Im Dienst des Glaubens.


Gaben für die Götter.

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Räucherstäbchen für die Ahnenverehrung.


Buddha Statue in einer Nische des Pagodenturms von Tran Quoc.

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Vogelgezwitscher versus GroĂ&#x;stadtlärm.


Fleischtheke in kleinem Markt der Innenstadt.

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Warten auf Topf-Kundschaft.


Torten von einem anderen Stern.

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Spezial Reparaturservice.


Ein Hot Spot der Stromversorgung.

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Hähnchen Grill à la Hanoi.


Verkäuferin an einer Bratstation in der Altstadt am Abend.

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Die karmesinrote The-Huc-BrĂźcke in der Nacht.


Papierkunst Verkäuferin an der abendlichen Hoan Kiem See Promenade.

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Foyer im Wasserpuppentheater Hanoi.


AuffĂźhrung im Wasserpuppentheater.

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Die Tiger Stele zum Jadeberg Tempel auf der Ngoc Son Insel.


Baumstruktur am Ufer des Hoan Kiem Sees.

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Fischteich Stillleben an der Einsäulen Pagode.


Parklandschaft mit Plakat vor dem Ho Chi Minh Museum.

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Fassadenausschnitt am Eingangsportal des Literaturtempel.


Abschlussklasse im festlichen Ă o DĂ i.

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Historische PrĂźflingsstelen auf SchildkrĂśten.


Fototermin im Literaturtempel.

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Turmtor ThiĂŞn Quang Thin (Quelle des Lichts).


Bonsai mit Brettspieler aus Keramik.

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Wächterfigur im Garten des Literaturtempels Van Mieu.


Die große Trommel nur für festliche Anlässe.

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Kolonialherren ErbstĂźck - die Pariser Oper im Nachbau.


Hochzeitskulisse Operneingang.

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Entrée mit Blumen Bouquet im französischen Viertel.


Antiquitätenluxus im Quartier.

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Fliegendes Friseurgeschäft.


In memoriam Ho Chi Minh.

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Unterm Schirm der Botschaft.


vor der Kaserne vor dem groĂ&#x;en Tor...

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Kambodschanische Botschaft in Hanoi.


Im Garten des Diplomaten.

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Treppe der Botschafter-Pagode (Chua Quan Su, aus dem 15. Jahrhundert).


Räucherdüfte ein Symbol für die Worte Buddhas.

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Fenstergitter am berühmten Hoa Lo Gefängnis.


AusrĂźstungsexponate der US Luftwaffe im Museum von Hoa Lo.

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Dunkelhaft-ZellentĂźr in Hoa Lo aus der Zeit der franzĂśsischen Kolonialherrschaft.


Metalltische mit integrierten Fussfesseln fĂźr die Inhaftierten.

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Die Guillotine von Hoa Lo - Schicksal vieler vietnamesischer Patrioten.


Delinquenten Dossiers.

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Asiatisches Klein Paris mit Kathedrale.


St. Josephs Kathedrale - Die Notre Dame von Hanoi.

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Fassadenbanner vor echten Bäumen.


Bohème am Hoan Kiem See.

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Reliefbild der schwertbringenden Schildkrรถte Kim Quy am Tor des Jadeberg Tempels.


Der Schildkrötenturm zu Ehren für Kim Quy - der goldenen Schildkröte.

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Säulenheiliger Konfuzius auf dem gleichnamigen Platz.


„In der Ruhe liegt die Kraft“.

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Yin und Yang am See.


Wassereflektionen unter Bäumen.

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PROVINZ

Um von Hanoi in die Provinz von Mai Chau zu gelangen, muss man über den landschaftlich reizvollen Thung Khe Pass fahren. In einer Höhe von 1.000 Meter durchschneidet er kurvenreich ein Kalksteinmassiv. Dort ist der erste Aussichtspunkt mit dem Namen „White Rock“. Ein Bergrutsch hatte während den Trassenarbeiten das steil abfallende Gelände mit weißem Kalksteingeröll vollständig bedeckt. Um der hier entstandenen Passstraße noch einen Parkplatz abzugewinnen, hat man die obligatorischen Händlerstände riskant mit Steinstützen an den Klippenrand gebaut. Oben hat man nun als Standbesucher einen tollen Blick in die weite Berglandschaft von Hoa Binh. Weiter aufwärts am selben Platz kann man noch die markante Spitze eines freistehenden steilen Kalksteinkegels besteigen und die Mühe wird mit einem noch kühneren Rundumblick belohnt. Etwa 10 Kilometer weiter entfernt, erreicht man im wahrsten Sinne des Wortes den Höhepunkt des Passes, den Mai Chau Aussichtspunkt. Ein Postkarten Anblick, der direkt in das tiefe Mai Chau Tal mit seinen vielen abstrakt anmutenden Reisfeldstrukturen fällt, umsäumt von einer grandiosen grünen Bergwelt. In etlichen Serpentinen geht es nun steil bergab in das flache Tal des ländlichen Mai Chau Distrikts mit seinen typischen holzgezimmerten Bauernhäusern auf schmalen Stelzen. Das Klima ist hier anders - gemäßigter, subtropisch und feucht. Ringsum von den schroffen Bergwänden kommen rauschende Bäche mit frischem Wasser in die große flache Talsenke. Die Bewohner haben ein System von Wasserkanälen geschaffen das alle gut versorgt. Im klugen Umgang mit der Ressource Wasser profitiert hier Mensch, Tier und Pflanzen nachhaltig. In Wohlfühlmanier stehen hie und da ein paar Wasserbüffel in knietiefem Schlammbad vor den abgeernteten, inzwischen braun gewordenen Reisfeldern. Entspanntes Leben liegt in der Luft. Ruhe und Zeit, die keine Hektik kennt und eine freundliche Dorfbevölkerung, die vorrangig aus der ethnischen Volksgruppe der weißen Thai besteht, verstärken mit ihrer natürlich freundlichen Art dieses wohlige Lebensgefühl.

MAI CHAU

Die Anwesenheit der weißen Thai geht in Nordvietnam bis ins 8. Jahrhundert zurück. Doch sie sind bis heute nur eine kleine Minderheit geblieben. Selbst während der schwierigen Kolonialzeit wurden sie von den Franzosen respektiert und erhielten einen autonomen Status. 1948 wurden sie sogar als „Fédération Thai“ zu einem eigenständigen Staat innerhalb der „Union française“ erklärt. Doch schon bald, im Jahr 1975 wurde diese Autonomie durch die sozialistische Administration in Hanoi widerstandslos annulliert. Allerdings haben sie sich bis heute ihre Identität und Tradition bewahrt. Ihr Alltag richtet sich in der Regel an Ernte- und Jahreszeiten aus. Dabei arbeiten sie fleißig in ihren üppigen Gemüsegärten oder bestellen die vielen Reisfelder, die ihr Land bedecken. Manchmal verdienen sie sich auch ein paar Dong mehr, indem sie eine Ferienunterkunft an Gäste auf ihren Gehöften vermieten. Viele Frauen sind talentierte Weberinnen. Sie stellen Kleidungstücke und Souvenirs her, die sie auf verschiedenen Märkten in Mai Chau zu fairen Preisen an Touristen verkaufen. Die idyllischen Lagen der Gehöfte mit ihren typischen Wasserrädern an den kleinen Kanälen und die harmonische Ruhe und Stille allerorts, macht Mai Chau zu einem wirklichen kleinen Paradies auf Erden. 117


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Dschungelberg in Wolken.


Händlerstände am Thung Khe Pass.

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Händlerinnen auf ihrer Standterrasse mit Blick ins Tal von Hoa Binh.


Im Angebot ein ganzes Schwein.

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Gemüsehändlerin am White Rock.


Gemßseblätterstangen to go.

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Homestay im Stelzenhaus.


Alte Wassermühle vor dem Gehöft.

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Ein Schlammbad fĂźr das Wohlbefinden.


Des Bauern ganzer Stolz.

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Bauernhaus auf Stelzen - Typ Mai Chau.


Im Erdgeschoss - die Werkstatt mit Friseursitz.

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Odonata Libelle - Schlanker Blaupfeil (Orthetrum sabina).


Seerosenteich im GemĂźsegarten.

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Ein Pläuschchen mit den guten Nachbarn.


Aus eigener Ernte vom Teichmauer-Beet.

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Landschaft vom Mai Chau Aussichtspunkt.


Reisfeldstrukturen im Mai Chau Tal.

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Der Thung Khe Pass am White Rock Haltepunkt.


White Rock Kegelberg.

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Das ist eine Bildunterschrift


Heute geht es in südöstliche Richtung zur Provinz Ninh Binh mit ihren berühmten Kalksteinfelsformationen. Die anfangs bergige Strecke wurde zunehmend flacher und das vorher eher urwüchsige Umfeld von Mai Chau verwandelte sich allmählich in ein pures Agrarland. Die erste Rast fand gleich vor einer mächtigen Zuckerrohr-Plantage statt. Hautnah konnte man der mühevollen Tragekunst eines Bauern zusehen, wie er geschickt seinen alten Karren mit schwerer Zuckerrohrfracht belud. In weiter Ferne sah man die ersten markanten Kalksteinberge aus der fruchtbaren Ebene auftauchen. Sie waren deutliche Zeichen der Veränderung von Landschaft und Topografie. Die Ansammlung eigenwilliger Bergkegel wurde von Kilometer zu Kilometer konzentrierter. Mancherorts verbanden sie sich zu kleinen Bergketten an deren Fronten bunte Bauerndörfer sich aufreihten. Ihre kuriosen Fassaden Architekturen glichen einer überdimensionalen fiktiven Hollywoodkulisse. Anfang November 2017 hatte Vietnam einen schweren Taifun. Er setzte das Land im Nordwesten katastrophal unter Wasser, sodass die Ausläufer auch hier drastisch sichtbar waren. Reisfelder wurden zu kleinen Seen auf denen Holzboote ankerten und Reisbauern standen bis zur Brust im braunen aufgewühlten Wasser. Ummauerte Friedhöfe und höher gelegenes Land wurden zu kleinen Inseln und waren von den Bewohnern nur noch per Boot erreichbar. Ganze Landstriche erhielten so für längere Zeit neue Strukturen. Erfreulicherweise verflüchtigten sich diese bedrohlichen Bilder, je näher wir unserem Tagesziel kamen. Wir waren jetzt etwa 10 km südwestlich von Ninh Binh in der sogenannten „trockenen Halong Bucht“ angekommen. Tam Coc ist ihr Zentrum (übersetzt: Drei Höhlen). Dort bestiegen wir an der großen Anlegestelle erwartungsvoll eines der vielen metallenen Ruderboote. Die abenteuerliche Fahrt auf dem Ngo Dong Fluss konnte beginnen. Gespannt saßen wir zusammen mit einer einheimischen Ruderin im Boot, die uns zu den Naturwundern von Tam Coc bringen sollte. Bemerkenswert war ihr Ruderstil. Die Vietnamesin ruderte ganz unkonventionell mit den Füßen mehr als zwei Stunden durch das traumhafte Ngo Dong Flusstal. Vorbei an einem kleinen buddhistischen Tempel und dem sattem Grün der Reisfelder schlängelte sich das weiche Wasser des Flusses an den mächtigen schroffen harten Felswänden vorbei. Fast in demütiger Haltung steuerten wir mit unserem Boot geradewegs auf den ersten schmalen Höhlendurchbruch zu. Keine 3 Meter Abstand zwischen Berg und Wasser und über uns das kolossale Felsmassiv, Millionen tonnenschwer. Der schwarze Schlund des Berges verschluckte uns und im Innern der Höhle sahen wir glücklicherweise in einiger Entfernung das helle Licht ihres Ausgangs. Danach wurde das Tal immer enger und die Abstände von Berg zu Berg verkürzten sich. Zwei Durchbrüche durchfuhren wir noch, bis uns die letzte und dunkelste Höhlenpassage nach 350 Meter wieder ans warme Tageslicht brachte. Hinter uns lag ein Erlebnis der besonderen Art, das in seiner unwirklichen Anmutung tief beeindruckte. Der nächste Tag brachte eine vollkommen andere Szenerie. Es war die Fahrt durch die schrille Häuserwelt der dichtbesiedelten Region um Haiphong und das nächste Traumziel erwartete uns – die spektakuläre, berühmte Halong Bucht. 139

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Zuckerrohrfelder bei Ninh Binh.


Die schwere Arbeit des Zuckerrohrbauern.

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Dorfkulisse in der trockenen Halong Bucht.


Hochwasser bei Ninh Binh.

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Missernte – mit dem Boot zu den Reisfeldern.


Reisbauern im Hochwasser vor kurioser Kalksteinfels Kulisse.

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Brücke in Tam Coc.


Ein Routinier der Fuss-Rudertechnik.

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Gemächliche Bootsfahrt im Ngo Dong Flusstal.


Ruder an den FĂźĂ&#x;en, Sonnenschirm an der Hand.

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Fischer auf dem stillen Ngo Dong Fluss.


Hรถhlenausfahrt in Tam Coc.

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Vor dem schwarzen Schlund der letzten Hรถhle.


Kleiner buddhistischer Tempel bei Tam Coc.

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Bizarre Häuserfront bei Haiphong.


Industrieanlage mit buddhistischem Look im Roten Fluss Delta.

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Das Schiff lief gegen Mittag aus der Hafenzone von Halong aus, mit Kurs auf eine der spektakulärsten Insellandschaften unserer Erde. Laue Windböen an Deck versprachen ein paar schöne Tage in dieser überwältigenden Felskulisse. Eines unserer Traumziele, die sagenhafte Halong Bucht im Golf von Tonkin war nun erreicht. Der Blick ging in Richtung Süden, zu den Dschungel bedeckten Inselbergen, die uns im Dunst der Mittagshitze erwarteten. Der weiß metallene Bug unseres Schiffes durchpflügte mit Eifer das smaragdgrüne Wasser des über 1.500 km2 großen Seegebiets. Fast 2.000 Inseln und Felsen, zum Teil mehr als 300 Meter hoch, ragen schroff und wild aus dem Meer. Mutter Natur legte hier eines ihrer besten Meisterstücke vor, das die UNESCO 1994 zum Weltnaturerbe erklärte und es als eine der schönsten Meereslandschaften wertschätzte. Ihr vietnamesische Name lautet „Vinh Ha Long“ und bedeutet sinngemäß „Bucht des untertauchenden Drachen“. Man ahnt, dass hinter dieser poesievollen Bezeichnung auch eine geheimnisvolle Geschichte steckt. Der Legende nach kam ein in den Bergen lebender Drache dem Volk der Vietnamesen zu Hilfe, weil sie von einer fremden Macht aus dem Norden bedroht wurden. Er peitschte mit seinem zackigen Schwanz tiefe Furchen in das Land und verschwand danach im Meer. Dabei verdrängte er soviel Wasser, dass das Land überflutet wurde und viele kleine Inseln dabei entstanden, in denen die Eindringlinge ihre Orientierung verloren – so die Sage. Die geologische Version besagt, dass vor Jahrmillionen tektonische Bewegungen, den mit Muschelkalkablagerungen bedeckten Meeresboden anhob und hernach trocken legte. Das langsam ablaufende Oberflächenwasser schuf Tropfsteinhöhlen und trichterförmige Täler. Langanhaltende Erosionsprozesse machten die Täler immer tiefer. Weitere tektonische Verwerfungen ließen das chinesische Binnenmeer nach Nordvietnam abfließen und setzte dabei die zerklüftete Karstlandschaft unter Wasser. Die heutigen typischen Felsformationen wurden geboren. Eigentlich sind sie die Spitzen und Kuppen einer gigantischen Unterwasserlandschaft. Ein Besuch in der Höhle Hang Sung Sot („Höhle der Ehrfurcht“) zeugt von diesen frühen Urgewalten. Sie liegt auf der Insel Bo Hon 25 Meter über dem Meeresspiegel. Eine ihrer Kammern ist so groß, dass tausend Menschen darin Platz fänden. In ihren bizarren Stalaktiten und Stalagmiten ist die Zeit von Jahrmillionen Jahre festgehalten. Das warme Klima begünstigte die Entwicklung von Flora und Fauna. Sehr seltene Primatenarten bevölkern heute noch in kleinen Populationen die Dschungelgebiete abgelegener Inselbereiche. Große Mengen an Plankton in den Gewässern schufen ideale Verhältnisse für über 1.000 Fischsorten und 160 Korallenarten. Wenn es Abend wird und die Phasen des Sonnenuntergangs die Felsturmszenerien in eine andere Welt verzaubert, dann wird die Ursprünglichkeit und Exzentrik dieser Landschaft offenbar. Oben auf dem Aussichtspunkt von Ti Top Island (benannt nach dem russischen Astronauten Titov) wird der geniale Rundblick zu einem optischen Erlebnis. Die feine Rotskala der untergehenden Sonne malt Bilder von großer Schönheit. Am nächsten Tag beim Verlassen der Halong Bucht macht sich an Deck Wehmut breit und ein letzter Blick löst tiefe Gefühle für dieses einzigartige Stück Natur aus. 157

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Hafenzone bei Halong mit grandiosem Anblick auf die FelstĂźrme der Bucht.


Im Konvoi zur Halong Bucht.

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FelstĂźrme mit Fischerbooten.


Die Felsformation „Kämpfende Hähne“.

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Drachenland.


Monolithe mit Wildwuchs.

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Fischer vor Touristenschiff.


Fischerpaar bei der Arbeit.

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Silhouetten in der Hitze des Mittags.


Anlegestelle bei der Hang Sung Sot Hรถhle.

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Rot angeleuchteter Phallus Stalagmit in der Hang Sung Sot Hรถhle.


Lichtspiele an der Hรถhlenwand.

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Vor Anker am Zuckerhut.


Wenn der Abend kommt...

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Schiff am nächtlichen Ankerplatz.


Im goldenen Licht der Halong Bucht.

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Rundblick vom Ti Top Felsen.


Vor der Stille der Nacht.

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Am Morgen - Relaxing Time auf dem Oberdeck.


Die perfekten Urlaubsfotos fĂźr die Freunde zuhause.

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Felsschรถnheiten.


Felsturm Silhouette.

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180 Das ist eine Bildunterschrift


Herausgeber Don Artworks www.don-artworks.de

Fotografie + Text Friedrich Don © Don Artworks 2020

Titelbild: Stillleben aus Mai Chau Seite 4 Tor zum Jadeberg Tempel in Hanoi Seite 6 Im Delta des Roten Flusses Seite 8 Bergmassiv bei Mai Chau Seite 10 Altstadt Straßenszene in Hanoi Seite 116 Ausblick in das Tal Mai Chau Seite 138 Überschwemmter Friedhof bei Ninh Binh Seite 156 Vor den Felstürmen der Halong Bucht Seite 180 Mit Freude denke ich zurück!

Das ist eine Bildunterschrift


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