ECUADOR PORTFOLIO 2
Menschen und Orte
E C UADOR PORTFO LIO 2 Ecuador, das Land am Äquator zwischen Pazifikküste und Amazonasbecken ist Heimat von vielen ethnischen Bevölkerungsgruppen. Es sind indigene Gemeinschaften und Menschen aus dem andinen Hochland und dem Amazonasbecken, Afro-Ecuadorianer von der Pazifikküste und viele Menschen mit europäischem Migrationshintergrund, die eine vielschichtige Gesellschaft gebildet haben, die man im positiven Sinne durchaus als eine Regenbogennation nennen darf. Die Kultur der Inkas und die tiefgreifende spanische Kolonialisierung sind heute noch in vielen Lebensbereichen und Orten stark präsent und lebendig. Ob in der Architektur von großen und kleinen Städten oder in den markanten Gesichtern ihrer Bewohner, spürt man direkt und vital deren Ursprung und Geschichte. Moderne und traditionelle Welten liegen oft dicht beieinander und geben dem Land sein originäres Erscheinungsbild. Eine merkwürdige Mischung aus Lebensfreude und Bescheidenheit, aber auch Melancholie und Ernst verbinden all diese Bildwelten. Man fühlt zuweilen die Diskrepanzen, die aus der Verbindung von lauten Hightech-Sphären der Metropolen mit der Stille unverfälschter Naturrefugien entstanden sind. Der zweite Band des Ecuador Portfolios macht sichtbar und zeigt eindrucksvoll wie grandios und vielfältig dieses kleine südamerikanischen Land ist. Im Fokus stehen seine faszinierenden Menschen im Kontext ihres alltäglichen Umfelds. Friedrich Don
2
ECUADOR PORTFOLIO 2
Menschen und Orte
Fotografie Friedrich Don
Kichwa Dorf am Arajuno Fluss – im Regenwald bei Tena
ECUADOR P O RT FOLIO 2
I N H A LT
Cotopaxi 5.897 m
12
Papallacta Pass 4.097 m
35
Vom Nebelwald zum Amazonasbecken
43
Im Dschungel des Rio Napo
59
Durch Rio Pastaza Tal nach BaĂąos
71
Anden Hochland
83
Chimborazo 6.268 m
99
Vom Hochland zum Pazifik
111
Galapagos
127
Im Norden bei Otavalo
151
5
6
ECU A D O R PORTFO LIO 2
Zwischen indigener und kolonialer Kultur „Die Ecuadorianer sind seltsame und einmalige Wesen: sie schlafen ganz ruhig mitten unter knisternden Vulkanen, sie leben arm inmitten von unermesslichen Reichtümern und sie freuen sich über traurige Musik.“ Dieses signifikante Zitat hat Alexander von Humboldt im Jahr 1802 aufgeschrieben, als er das heutige Ecuador besuchte. Seine Begeisterung und Bewunderung für dieses Land und seine Bewohner könnte man mit ähnlichen Aussagen fortsetzen. Als Forscher und Verstandesmensch war er nicht nur fasziniert von der fremdartigen Fülle an Naturerscheinungen, die er dort vorfand. Die Art der Menschen in dieser Region, damals noch Neugranada, haben ihn auch als Humanist und Menschenfreund stark beeindruckt. Ihre Weltanschauung war ihm nicht fremd, im Gegenteil; er verstand in aller Tiefe und Sympathie ihre Bindungen zur eigenen Geschichte, Kultur und Natur. Ihre Werte respektierte er aus vollem Herzen und bekam deshalb ihre Freundlichkeit, ihre natürliche Zuneigung und ihre menschliche Wärme während seiner ganzen Reise zu spüren. Seine Bewertung für dieses Landes und seiner Menschen ist auch heute noch, 200 Jahre nach seiner Pioniertat als Forschungsreisender, für einen „Normalreisenden“ sehr gut nachvollziehbar. Betrachtet man als Europäer zum ersten Mal das heutige Ecuador, das unter dem rein oberflächlichen Aspekt der Erscheinungsformen von Land und Leuten zu finden ist, dann ist der erste Eindruck der, dass historische, kulturelle und geistige Traditionen noch immer sehr stark den Alltag tangieren, ihn gar beherrschen. So tragen zum Beispiel große Teile der indigenen Bevölkerung jeglichen Alters ihre spezifische traditionelle Kleidung oder Haartracht trotz Kenntnis anderer Modewelten. Diese traditionelle Lebensform definiert sich weder folkloristisch noch als eine Art von Parallelgesellschaft. Sie stößt speziell in Großstädten auch bei denjenigen auf volle Akzeptanz, die ihr Outfit nach „modernen Gepflogenheiten“ gestalten. Diese Bekleidungsformen und diese Ordnung haben, denke ich, weniger mit Weltanschauung oder Religion zu tun, sondern sind eher Ausdruck von Zugehörigkeit und tradierten Normen. Abgesehen davon sind Poncho und Hut eben auch hervorragende Funktionskleidungsstücke, die den widrigsten Wetterbedingungen in den unterschiedlichsten Klimazonen trotzen. 7
Ecuador ist ein stark multiethnisches und multikulturelles Land. Es gehört zu seinem heutigen Selbstverständnis, all die vielen unterschiedliche Volksgruppen sozial und kulturell einvernehmlich zu integrieren und zu schützen. Sicher spielt die Geschichte des Landes mit eine große Rolle bei der Art und Weise, wie man in der Gegenwart mit sozialen Spannungen umgeht und durch Integrität und politisch verantwortliches Handeln diese reduziert, um harmonisch und im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten die Zukunft positiv zu gestalten. Diese Chance und Möglichkeit war leider in der Vergangenheit zu keinem Zeitpunkt objektiv gegeben. Die erste sesshafte Kultur, die Valdivia-Kultur, siedelte sich schon vor etwa 6000 Jahren in der Nähe der Halbinsel Santa Elena am Pazifik an. Frühe Keramikarbeiten belegen dies. In der nachfolgenden Zeit war die Chorrera-Kultur diejenige, deren Existenzgrundlage schon im 12. Jh. vor Chr. die Landwirtschaft war, und sie war auch diejenige, die erstmals mit Gold handelte. Ihr Ende wurde schließlich durch den Ausbruch des Vulkans Pululahua 476 v. Chr. besiegelt. Er liegt auf halber Strecke westlich zwischen Quito und Otavalo. Ab dem 3. Jh v. Chr. wird in der Guangala-Kultur zum ersten Mal Kupfer, Gold und auch Platin verarbeitet. Diese lange Kulturphase der Präinkazeit wird nur noch durch wenige kunsthandwerkliche Gegenstände repräsentiert – weder Architektur noch konkrete Geschichtsdaten existieren davon. Erst im 15. Jahrhundert n. Chr. begann die Expansion der Inka. Aus Peru kommend etablierten sie eine neue Hochkultur auf dem heutigen Territorium Ecuadors. Unter der Führung von Tupac Yupanqui erreichten sie die Küste und eroberten nach und nach das Hochland. Sein Sohn Huaya Capac erweiterte das Inkareich bis nach Südkolumbien. Nach seinem Tod vermachte er sein Erbe seinen beiden Söhnen. Der eine war Atahualpa, der in Quito aufwuchs, der andere Huascar, der im Stammland in Cusco lebte. Nach einem schweren Bruderstreit zwischen Atahualpa und Huascar wurde in der Folgezeit das gesamte Reich aufgeteilt. Dies war der Anfang vom Ende einer Hochkultur. Nach erbitterten Schlachten stürzte Atahualpa 1532 seinen Stiefbruder und nahm ihn in Cusco gefangen. Grausame Säuberungsaktionen folgten, die strahlende Stadt Cusco wurde ihres Status als Hauptstadt beraubt. Atahualpa schickte sich an, die Herrschaft vollständig zu übernehmen – doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Am 16. November 1532 hieß Atahualpa in Cajamarca die Spanier unter Führung von Pizzaro willkommen und unterschätzte dabei völlig die Gefahr, die von ihrem expansiven Machtanspruch ausging. Eine simple Situation löste in extremster Form eine geschichtliche Katastrophe aus, die den ganzen Kontinent verändern sollte. Da Atahualpa Pizzaros Aufforderung, sich zum Christentum zu bekehren, nicht folgte, nahmen ihn 8
spanische Soldaten fest. Sie überrumpelten die ihnen zahlenmäßig weit überlegene Begleitgarde Atahualpas, dank ihrer Feuerwaffen und ihrer besseren Ausrüstung und richteten ein Blutbad unter dem 5000 Mann starken Begleitheer an. Für die Freilassung Atahualpas erpresste Pizzaro zudem noch unvorstellbare Schätze an Gold und Schmuck. Man schätzt heute, dass es 16.000 Kilo Gold und 180.000 Kilo Silber waren. Trotz der erfüllten Erpressungszahlungen verurteilten ihn seine spanischen Richter sechs Monate später zum Tode. Er endete grausam unter der Garotte. Die blutreiche und lange spanische Eroberung und Kolonialisierung nahm ihren Anfang. Die Konquistadoren unterjochten nach und nach den ganzen Kontinent von Mittel- bis Südamerika. Anfangs befand sich die politische Führung der Spanier noch in Lima, Peru. Im Jahr 1563 dann erhielt ein Gebiet, das etwa dem Umfang des heutigen Ecuador entsprach, durch die Audiencia de Quito eigene Entscheidungsgewalt. Die Hauptstadt erhielt den Namen San Francisco de Quito, sie wurde von Sebastián de Belalcázar, einem Hauptmann Pizarros, gegründet. Von hier aus startete auch 1546 die erste Expedition zum Amazonas. Ecuador erhob deshalb bis in seine neuere Geschichte Anspruch auf Zugang zu diesem Strom. Landwirtschaft und Kunsthandwerk erblühten, und neue Produkte wie Viehwirtschaft und Bananen wurden von den spanischen Kolonialherren eingeführt. Imposante koloniale Kirchen und Gebäude entstanden, und Städte wie Quito, Cuenca und Guayaquil wuchsen unablässig. Sklaven wurden aus Afrika geholt, um die riesigen Zuckerrohrfelder bestellen zu können. Ein großer Teil dieser Afro-Ecuadorianer lebt heute noch in der Gegend um Esmeraldas an der Pazifikküste. In der Zeit um 1809 begannen die ersten Unabhängigkeits-Bestrebungen gegen die spanische Kolonialmacht, die aber erst 13 Jahre später mithilfe des Staatenverbunds von Neugranada Wirklichkeit wurde. Neugranada war eine Allianz aus den heutigen Staaten Panama, Venezuela, Kolumbien und Ecuador. Am 24. Mai 1822 wurde unter der Führung des neugranadischen Unabhängigkeitskämpfers Simón Bolívar die Schlacht am Pichincha geschlagen. Damit war die Loslösung von der spanischen Krone entschieden. Die Unabhängigkeit brachte zunächst aber nur die Einverleibung in ein südliches Departement von Großkolumbien. Erst 1830, nach dem Zerfall von Großkolumbien, wurde die erste Republik Ecuadors ausgerufen. Die Namensgebung ging auf eine französisch-spanische Expedition zurück, die zum ersten Mal die genaue Lage des Äquators vermessen hatte. Im Jahre 1832 annektierte Ecuador den bis dahin unbewohnten und vom Festland 1.000 Kilometer entfernten Galapagos-Archipel. Drei Jahre später besuchte Charles Darwin mit der HMS Beagle dieses einmalige Natur-Refugium mitten im Pazifik zu Forschungszwecken. Mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen, die er dort gewann, entwickelte er Jahre später seine bahnbrechende Evolutionstheorie. 9
Die weitere Geschichte des Landes war permanent durch große politische und territoriale Instabilität gekennzeichnet. Immer wieder gab es durch Bürgerkriege geprägte Epochen. Sie gediehen auf dem Nährboden der schroffen Gegensätze zwischen liberalen und konservativen Kräften, Großgrundbesitzern und indigener landloser Bevölkerung, rückständigen Hochland-Provinzen und reicheren Städten. Diese Gegensätze prägen bis heute die politische Landschaft in der Andenrepublik. In Ecuador leben sehr viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen. Wie in den anderen Andenstaaten auch ist der Anteil der Indígenas sehr hoch, was sich durch die Urbevölkerung der Inka erklären lässt. Laut der Indígena-Organisation CONAIE wird ihr Bevölkerungsanteil derzeit auf einen Anteil zwischen 40 und 50 Prozent geschätzt. Der Rest sind Mischgruppen europäischer und afroamerikanischer Abstammung. Der fortwährende Integrationsvorgang hat die ganze Nation und ihre Individuen sehr stark geprägt. Die moderne ecuadorianische Gesellschaft gründet ihre facettenreiche Identität gerade auf diesem Prinzip der Vermischung. Es entstand eine echte „Regenbogen-Nation“. Ecuador hat zwei Amtssprachen, Spanisch und Kichwa oder auch Quechua. Quechua ist ein lebendiges Erbe aus der Inkazeit. Gesprochen werden in Ecuador aber mehr als 23 Sprachen. Von den über 15 Millionen Einwohnern gehören drei Viertel der römisch-katholischen Kirche an. Es ist eine Hinterlassenschaft der spanischen Kolonialzeit, obwohl seit 1907 das geltende Religionsrecht alle Religionen gleichgestellt hat. Ein weiteres Vermächtnis aus dieser Zeit ist die sichtbare Form der Strukturen des Ackerlandes, speziell im Hochland, der Sierra. Nach Auflösung des Inkareichs waren alle Indígenas dem perfiden Ausbeutungssystem der spanischen Eroberer ausgeliefert. Allerorts konsolidierten sich koloniale Großgrundbesitzer als neue Machtinstanzen, die die indigene Bevölkerung als Leibeigene ausbeuteten. Sozusagen als Gegenleistung erhielten sie dafür von Ihren Lehnsherren kleine, abgelegene Landparzellen, die ihnen recht und schlecht die Existenz sichern sollten. Noch heute sieht man im gesamten Hochland, selbst an abgelegenen und erosionsgefährdeten Orten, diese Minifundios. Patchworkmuster-ähnlich ziehen sie sich in großer Höhe über steilste Hanglagen, und in den meisten Fällen sind sie nur in mühevoller Handarbeit und ohne Zugtiere zu bewirtschaften.
10
In der Mitte des 20. Jahrhunderts war eine Bevölkerungswanderung vom Hochland zur Küste festzustellen, inzwischen wird dieses Phänomen aber von einem anderen überlagert – dem der Urbanisierung. Seit 1950 haben die ländlichen Sierragebiete über 20 Prozent der Bevölkerung an die Städte der Costa und an die Hauptstadt Quito verloren. Verglichen mit anderen südamerikanischen Staaten ist das immer noch ein relativ niedriger Wert.
Leider geht mit der Urbanisierung meistens auch die Tatsache einher, dass soziale und ökonomische Systeme überstrapaziert werden und sich das Leben der Bewohner dramatisch verschlechtert. Fast 60 Prozent der Indígenas leben unter der Armutsgrenze. Gold war der alte Mythos von Ecuador – heute bestimmt das schwarze Gold in den abgelegenen Regenwäldern des Amazonasbeckens die Wirtschaft des Landes. Dies bedeutet, dass es einen schwierigen Balanceakt zwischen Ökonomie und Ökologie zu bewältigen gilt. Ölhavarien bedrohen Indianer, Tier- und Pflanzenwelt in hohem Maße. Es bleibt zu hoffen, dass die zukünftig politisch Verantwortlichen das richtige Augenmaß bewahren und gute Antworten auf diese komplexen Zukunftsfragen finden werden. Im Amazonastiefland leben heute noch viele indianische Gruppen und Communities. Ihre Gemeinsamkeit ist, sich in dieser Flora und Fauna zurechtzufinden, um damit überleben zu können. Eine kleine Störung ihres Ökosystems ist für diese Menschen meistens gleichbedeutend mit dem Entzug ihrer Existenzgrundlage. Ihre Bekanntschaft mit der neuen Welt ist noch sehr jung. Erst 1894 erreichten erste Missionare der SalesianerOrdensbrüder die Stämme der Shuar und Achuar im südlichen Oriente. Man kann sich vorstellen was passiert, wenn zwei so ungleiche Kultursysteme aufeinandertreffen. Für den schwächeren Teil bedeutet dies meistens Verlust seiner Identität und Authentizität. Die größte indianische Gruppe sind heute die Kichwa del Oriente. Mit 100.000 Menschen sind sie in den Provinzen Napo, Orellana und Pastaza ansässig. Der Besuch einer Community am Arajuno, einem kleineren Nebenfluss des über 1.000 Kilometer langen Napo, war eine interessante Erfahrung bei dieser Reise. Als reine Selbstversorger ohne Elektrizität und fließendes Wasser ist ihr direktes Umfeld der Fluss. Er dient als Nahrungsquelle und gibt ihnen Mobilität. Der angrenzende Regenwald ist für sie Jagdrevier, Apotheke und Religion zugleich. Über einer unauffälligen Flussböschung markieren ein paar mit Palmblättern bedeckte kleine, hölzerne Pfahlbauten ihr verstecktes kleines Dorf. Auf der Flussseite gegenüber liegt eine gerodete Lichtung mit auffälligen, bunt angemalten Hütten, die als Schule und Gemeindezentrum fungieren. Weiter hinten, am Rande des Dschungels, ist eine bescheidene Plantage, bepflanzt mit Bananen und Ananas. Sie dient für den Eigenbedarf, aber auch als Erwerbsquelle. Was entbehrlich ist, wird auf dem Markt in Tena verkauft. Einziger sichtbarer technischer Luxus der Kichwas sind die Motoren an ihren schmal geschnittenen Holzbooten, an denen die Versorgung des ganzen Dorfes hängt. Einige Kilometer flussabwärts ist die einzige Anlegestelle weit und breit. Eine Straße mit Brücke macht den Kontakt zur nächsten Stadt möglich. Über Pickup-Taxis geben sie ihre Ware weiter. Es ist ein stilles und einsames Leben zwischen der mächtigen Natur des Regenwaldes und der Allgegenwart des lebenspendenden Flusses. 11
Betrachtet man diese Menschen und ihr Lebensumfeld und die kaum acht Autostunden entfernte Millionenstadt Quito, spürt man unweigerlich die extreme Diskrepanz zwischen Hightech-Gesellschaft und Naturvolk. Unser üppiger mobiler Lebensstil hat indirekt Auswirkungen auf diese Menschen. Ecuadors Erdölproduktion und seine Abhängigkeit von diesem globalen Markt berührt in direkter Form ihre Lebensgrundlagen. Der enorme Einfluss, den wir mit unserem Handeln auf die Minorität dieser Ökosystem-Menschen ausüben, macht sie zum Spielball in einem politisch-ökonomischen Poker. Ihre Zukunft hängt vom Goodwill unserer modernen Industriegesellschaften ab und von unserer Einsicht, dass diese Naturwelten und ihre Menschen auch in unserem ureigensten Interesse zu schützen sind. Unser Anspruch und ihre Wirklichkeit sollten aber kongruent verlaufen, das sichert und garantiert aber nur eine nachhaltige Strategie zu ihrem Überleben. Was sie brauchen ist eine Unterstützung, die auch immer das Gleichgewicht von Ökologie und Ökonomie im Auge behält. Respekt, Verständnis und Demut sollten die Triebfedern für die Begegnung und den Umgang mit dieser andersartigen Welt sein.
Friedrich Don
12
Mai 2015
13
Quito - die Metropole auf 2.850 Meter
14
Quito - Präsidenten Palais „Palacio de Gobierno“ am Plaza Grande
15
16
Blick von der Panamericana auf Quito
Blick vom el Panecillo 3.070 m ins Stadtzentrum
17
18
Die bunten Häuser an den Berghängen von Quito
S11Quito, die Stadt der tausend Balkone
19
20
Die 41 m groĂ&#x;e beflĂźgelte Virgen de Quito auf dem Panecillo
Wandmalerei von dem bekannten ecuadorischen Wandmaler Fabio Rieti
21
22
StraĂ&#x;enszene mit indigener Imbissverkäuferin
Lamadeckenhändler aus dem Hochland
23
24
Verkehrspolizist bei der Arbeit
25
26
Strassenverkäuferin verdient mit Grillbananen Ihren Lebensunterhalt
Obstverkäuferin und Gesetzeshüter
27
28
Plaza San Francisco
„Taubentreppe“ zum Plaza San Francisco
29
30
Innenhof des Centro Cultural Metropolitano
Die goldene Kuppel der Jesuiten-Barockkirche „la Compañia de Jesus“
31
32
Schulkinder vor dem Denkmal „Los Heros del diez de Agosto“
Entspannte Sightseeingtour ßber den Dächern von Quito
33
Vom Cotopaxi nach Tena
34
Ortskundige BergfĂźhrerin am Cotopaxi
35
36
Fruchtsaft-Verkäufer in Tena
Xxxxx
37
38
StraĂ&#x;enszenen in der Oriente Metropole Tena am Rio Napo
Xxxxx
39
40
FrĂźchtestand in Tena
Kakaobohnen Händler
41
42
Häuserfassade in der Hauptstrasse von Tena
Beauty Werbeplakate in der Amazonas Provinz
43
44
Exotische Strassenpflanzen in Tena
Häuserfronten in Tena
45
Die Kichwa am Rio Arajuno
46
Kichwa del Oriente am Rio Arajuno
47
48
Mit dem Einbaum auf dem Arajuno
Kichwa Indianer bringen ihre Bananen Ernte zur nächsten Anlegestelle
49
50
Nach alter Tradition gebundendes Hßttendach aus Palmenblätter
Begrüßungszeremonie eines Kichwa-Häuptlings
51
52
Kichwa Frauen mit Ihren Kindern
53
54
Erwartungsvolle Blicke bei einer Tanzvorführung zu Ehren ihrer Gäste
Kleines Kichwa Mädchen am Rande des Festes
55
56
Nahrungssuche am Rio Arajuno
Der Sohn des Häuptlings
57
58
Kichwa Mädchen beim Spiel
Kichwa Mädchen in der Schule
59
60
Schulgebäude am Rande des Regenwaldes
Alte PfahlhĂźtte der Kichwa Indianer
61
nach BaĂąos
62
Farmerjunge verkauft Zuckerrohr und Sirup
63
64
Verkauf von Zuckerrohrprodukte in der Provinzstadt Puyo
Tropenregen in Puyo
65
66
Bäuerin in Rio Verde mit Gewüzen
Grillstation fßr Hähnchen und Forellen in Rio Verde
67
68
Erinnerungsfoto vor Weihnachtsdeko in BaĂąos
Basilika mit dem Parque Sebastián Acosta in Baños
69
70
Klosterinnenhof der Dominikanischen Basilika„der Jungfrau des heiligen Wassers“in Baños
Nonnen beim Verteilen von Adventsgaben
71
72
Im Kircheninneren derBasilika
Skurrile Gemälde kßnden von gÜttlichen Rettungen und Wunderheilungen im Kircheninneren
73
74
Reiterinnen und Reiter sammeln sich fĂźr einen Umzug durch die Stadt
Kleines Mädchen freut sich auf den Weihnachtsmarkt-Pferden
75
76
Grabschmuck und Wandmalerei auf dem Friedhof von BaĂąos
77
Nach Guamote
78
Bäuerin aus dem Hochland auf dem Markt in Sucre
79
80
FleiĂ&#x;ige Näherinnen auf dem Markt in Sucre
81
82
Älteste Kirche in Ecuador - La Balbanera von 1524 - zwischen Alausi und Riobamba
Bahnhof in Guamote mit indigenen Frauen
83
84
Mädchen hütet Schweine auf den Gleisen vor dem Bahnhof
VergnĂźgte Kichwa Frauen auf den Bahnhofsgleisen
85
86
StraĂ&#x;enecke mit gwagter Architektur
HauptstraĂ&#x;e durch Guamote
87
88
Eine von vielen Wandmalereien in Guamote
Fassade einer kleinen Kapelle in Guamote
89
90
Zwergschule im Hochland auf 3.800 m in der Nähe von Guamote
Lehrerin mit drei Schülerinnen auf dem „Schulhof“
91
92
Wandmalerei auf dem Schulgebäude zum Thema „sehen, erkennen
... und schmecken“
93
94
Bauarbeiterin im Hochland
Bäuerin mit dem typischen Schmuck der Hochland Indios
95
96
Alte Bäuerin verlässt Ihre Hütte mit einer Wollspindel
97
98
Typischer Webstuhl in einer BauernhĂźtte im Hochland
Hauseingang in Guamote
99
100
Wolle-Spinnerin im Hochland in der Umgebung von Guamote
101
102
Nacht in Guamote
Vernetzung am Abend in Guamote
103
104
Vernetzung am Abend in Guamote
Surfen in Ecuador
105
Alausi
106
Blick auf Alausi im Kanton Chimborazo
107
108
Alausi mit der Kolossalstatue des San Pedro
Strassenecke und die bunten Häuser von Alausi
109
110
Indigene Frau mit Kind aus der Provinz Chimborazo mit ihrer typischen Tracht
Frauen warten auf Ihre Rentenauszahlung
111
112
Bunte Arkaden Häuserzeile zum Bahnhof von Alausi
Der Schulhof mit spielender Klasse in Alausi
113
114
Im schรถnen Kolonialstil der Bahnhhof von Alausi
Zugschaffner wartet auf die Reisenden die zum „Navriz el Diablo“ fahren wollen
115
116
Eine der schรถnsten Zugfahrten der Welt beginnt hier
Blick aus dem Zugabteil in die steile Schlucht des Rio Chanchรกn
117
118
Im Zickzack um die Teufelsnase
Endstation einer spektakulären Zugreise - der Bahnhof Sibambe
119
120
Die Teufelsnase - das Herzstück einer spektakulären Zugfahrt
Das Zugpersonal beim Päuschen machen im Tal des Rio Chanchån
121
Cuenca
122
Xxxx
Cuenca – die Stadt der Cañari, Inka, Spanier und französischen Jesuiten
123
124
Die blauen Kuppeln der „La Nueva Catedral“
Altar der größten Kathedrale in Südamerika
125
126
Harfenspieler im Hof der alten Kathedrale
Die alte Kathedrale von Cuenca - Architekturdetail im frĂźhkolonialen klassizistischen Baustil
127
128
Zeitungsverkäuferin vor der Kathedrale
Schuhputzer unter den Arkaden gegenüber dem Parque Abdón Calderón
129
130
Wandmalerei mit Wohnhaus
Eingang des Cafe el Duende im postkolonialen Baustil
131
132
Repliken von Inkafiguren in einer Schaufensterauslage
Hausfassade eines Antiquitätengeschäftes
133
134
Panamahut Manufaktur
Die Hutmacherin
135
136
Kirschen-Verkäuferin
Frau mit cuenca-typischem Panamahut
137
138
Inka-Denkmal
Schรถne Balkonfassade im spanisch-klassizistischen Kolonialstil
139
Guayaquil
140
Xxxx
Der Stadtberg „Cerro del Carmen“
141
142
Auf dem Weg nach Guayaquil – Bananenplantage mit Obsthändler
Ananas-Straßenverkäufer vor der Stadt
143
144
In der Stadtzone Guayaquil mit dem Cerro Santa Ana und der riesigen Affenskulptur
Für den großen Durst – Straßengetränkeverkäufer überall
145
146
Das Rathaus von Guayaquil im neoklassizistischen Kolonialstil
Denkmal Jose de San Martin
147
148
Besucher an der tropischen Uferpromenade Malecรณn
Schattenspendener Palmenhain am Malecรณn
149
150
Leguan Kolonie im kleinen Parque Bolivar
ZeichenkĂźnstler mit Ihren Idolen auf der MalecĂłn 2000
151
152
Der Stadtaussichtspunkt „Cerro Santa Ana“
Blick vom Cerro Santa Ana auf ein futuristisches Hochhaus
153
154
Blick vom Cerro Santa Ana auf ein Stadtspielplatz
Seeräuber blickt in die City von Guayaquil
155
156
Touristen Security am Eingang zum „Cerro Santa Ana“
Blick vom „Cerro Santa Ana“ auf die Uferpromenade Malecón 2000
157
Cotocachi
158
Kathedrale von Cotocachi
159
160
kleine Kirche im Aussenbezirk von Cotocachi
Quichua Familie verkauft Backwaren vor Ihrem Haus
161
162
Strassenverkäuferin in Ihrer typischen regionalen Tracht
Ladenbesitzerin fĂźr ecuadoriansche Musikinstrumente in Cotocachi
163
164
Wandmalereien in Cotocachi mit Inkazeichen
Wandmalerei mit Heroen aus der Vergangenheit
165
166
Zaungast beim Volleyballspiel vor der Vulkankulisse des Imbabura in Cotocachi
167
Otavalo
168
Das RumiĂąahui Denkmal in Otavalo
169
170
Schweine fĂźr den Markt
Hühner-Verkäuferin
171
172
Der samstägliche Schweinemarkt in Otavalo
Hühnerkäuferinnen
173
174
Kleintiermarkt in Otavalo
Xxxxx
175
176
VerkaufsstraĂ&#x;e in Otavalo
Imbissecke auf dem Viehmarkt
177
178
Wolle-Verkäuferin
... und Ihre Produkte
179
180
Verkäuferin fßr diverse Webprodukte
181
182
Zeitungsleser in Otavalo
Neue Auslagen in Kindermodengeschäft in Otavalo
183
184
Indio Federschmuck
Quichua Wandmalereien
185
186
Marktfrau in Otavalo vor Ihrem Stand
Wandmalerei in Cayambe
187
188
Kommunalgebäude in Cayambe mit den Volkshelden als Wandmalerei
Indigene Familie auf dem Heimweg
189
190
Exakter Geodätischer Punkt des Äquators
Herausgeber Don Artworks Fotografie | Text | Gestaltung Friedrich Don www.don-artworks.de Š Friedrich Don 2015
Bild S. 6
Topografie einer Vulkanlandschaft am Papallacta Pass
Bild S. 11
Der Vulkan Imbabura im Abendlicht bei Otavalo
ECUADOR PORTFOLIO 3
192