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IT-BUSINESS 09/2026

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Wie Unternehmen die Agenten im Griff behalten

BIG BANG MIT SICHERHEITSNETZ

Erinnern Sie sich noch an die legendäre Szene aus The Big Bang Theory, in der Sheldon Cooper versucht, sein gesamtes soziales Leben auf einen Schlag umzukrempeln? Nur um festzustellen, dass radikale Veränderungen selten so reibungslos verlaufen wie in der Theorie berechnet? Nun, auch in der IT-Welt stehen Unternehmen oft vor genau dieser Frage: radikaler Umbruch oder strukturierter Übergang? Klar wird das in unserem Channel Fokus zu Netzwerk & Infrastruktur (ab S. 28). Auslaufende MPLS-Verträge treiben Unternehmen in Richtung SASE-Migration . Die Versuchung ist groß, die alte Infrastruktur mit einem großen Knall abzuschalten und komplett auf die neue Technologie umzuschwenken. Doch nicht immer ist das klug – oft ist ein geregelter Übergang der bessere Weg.

Apropos Regeln: Erinnern Sie sich an Sheldons berühmt-berüchtigtes „Roommate Agreement“? Was vielen wie übertriebene Regelwut erschien, hatte durchaus seinen Sinn – Strukturen schaffen Sicherheit. Genau diese Erkenntnis setzt sich nun auch im Bereich der KI-Agenten durch. Ohne klare Governance, Security und menschliche Kontrolle können KI-Agenten schnell vom nützlichen Assistenten zum Risiko für Unternehmen werden. Das zeigt die Titelgeschichte (ab S. 14) dieser Ausgabe eindrucksvoll.

Was lernen wir also aus dieser kleinen Reise durch die IT-Landschaft? Die besten Ergebnisse entstehen selten durch radikale Alleingänge, sondern durch durchdachte Strategien, klare Regeln und die Bereitschaft, auch mal den längeren, aber sichereren Weg zu gehen.

Der „große Knall“ mag im Fernsehen unterhaltsam sein. Für Netzwerk-Migrationen und KI-Strategien ist ein evolutionärer Ansatz meist die bessere Wahl.

In diesem Sinne, wie Sheldon sagen würde: „Bazinga!“

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Fsas hat eine wichtige Hürde genommen

Ein Jahr nach der Umfirmierung zieht Fsas Technologies eine positive Bilanz. Laut Santosh Wadwa wurden die Ziele erreicht – nun soll der Wachstumskurs mit neuen Schwerpunkten fortgesetzt werden.

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Herweck fokussiert Services und Austausch

Mit zweistelligem Wachstum, Ausbau des DaaS-Geschäfts und mehr technischem Support zeigt Herweck auf der Perspectives, wie sich der Distributor stärker zum Servicepartner für den Channel entwickeln will.

Die Theorie vom großen Knall

Auslaufende MPLS-Verträge treiben viele Unternehmen zur SASE-Migration. Doch der große Big Bang birgt Risiken. Warum ein hybrider, schrittweiser Ansatz für Systemhäuser

38 Neue MotorolaPhones

Motorola hat ein neues FoldableTrio und die neue Generation der Moto-g-Reihe vorgestellt.

40 Agent 365 integriert KI-Agenten in die IT

Schluss mit der Agentenanarchie! Microsoft macht das Tool „Agent 365“ zum regulären Bestandteil des neuen Abonnements „Microsoft 365 E7“.

TITELSTORY

Vom Brandbeschleuniger zum Produktivitätsturbo

Ohne klare Governance, Security und menschliche Kontrolle können KI-Agenten schnell zum Risiko für Unternehmen werden. Warum Microsoft jetzt stärker auf Compliance und gezielte Steuerung setzt.

MARKT & ANALYSEN

Herweck fokussiert Services und Austausch

Herweck zeigt auf der Perspectives, wie sich der Distributor mit neuen Services weiterentwickelt.

> 6

DexxIT trotzt der Storage-Knappheit

CHANNEL FOKUS

Netzwerk & Infrastruktur

Die Theorie vom großen Knall

Auslaufende MPLS-Verträge treiben SASEProjekte – sicherer gelingt die Migration schrittweise. > 28

PRODUKTE

DexxIT bleibt trotz schwieriger Marktlage auf Wachstumskurs und setzt weiter auf Vorsicht.

KI-Ära

hält Einzug in die MSP-Welt

> 7

Der „Managed Intelligence Provider“ soll bald Realität werden, wenn es nach Pax8 geht.

Harmonisierung und Service-Fokus

> 8

Jens Gerken spricht über neue Vertriebsstrukturen und den Ausbau des Servicegeschäfts bei Westcon-Comstor.

> 9

ADN macht Partner KI-fit

Smartphone und PCIe-Karte

Sony zeigt sein neues KI-Flaggschiff und AMD stellt die Instinct MI350P vor. > 36

Drucker fürs Büro

HP hat einen neuen Monolaser-Drucker und Utax einen A3-MFP. > 37

Neue Motorola-Phones

Motorola hat ein neues Foldable-Trio und die neue Generation der Moto-g-Reihe vorgestellt. > 38

Agent 365 integriert

KI-Agenten in die IT

> 12

Beim ADN Transformation Day steht erneut KI im Fokus. Doch diesmal aus einem anderen Blickwinkel.

Channel-Chat mit Andreas Toeroek

Mit „Nobix Next“ stärkt die Gruppe CrossSelling, Zusammenarbeit und Orientierung im KI-Zeitalter. > 13

TITEL Vom Brandbeschleuniger zum Produktivitätsturbo

KI-Agenten automatisieren Prozesse –doch ohne Kontrolle werden sie schnell zum Risiko.

> 14

Security-Brücken für KMU

Sophos setzt auf MSP-Wachstum und stärkt den Channel zwischen KMU und Enterprise.

Fsas hat eine wichtige Hürde genommen

> 20

Fsas Technologies zieht zum ersten Geburtstag positive Bilanz und blickt weiter nach vorn. >22

SAP mit neuer Channel-Strategie

SAP zeigt, wie KI neue Geschäftschancen für den Channel schaffen soll. > 24

Wechsel im Management

Seppmail, Netgo und Netgear haben Personaländerungen. >26

Channel-News

Panasonic mit neuem Partnerprogramm, Watchguard und Datagroup kaufen zu. > 27

Microsoft will KI-Agenten mit neuen Security- und Compliance-Funktionen kontrollierbar machen. >40

VERANSTALTUNGEN

Herweck Perspectives

Zur 21. Perspectives begrüßte Herweck rund 1.200 Teilnehmer in St. Ingbert. > 56

TIM Conference in Wiesbaden

Bei der TIM Conference trafen über 600 Partner und 140 Hersteller aufeinander. > 58

HERWECK FOKUSSIERT SERVICES UND AUSTAUSCH

Zweistelliges Wachstum im ersten Terzial, Ausbau des DaaS-Geschäfts und verstärkter technischer Support: Herweck zeigt auf der Perspectives, wie der Distributor Partner mit Services unterstützen und sich in diese Richtung weiterentwickeln möchte. | Mihriban Dincel

Die Herweck Perspectives lockte in diesem Jahr knapp 1.200 Besucher nach St. Ingbert. Mit neuen Ausstellern wie Zyxel und einem überarbeiteten Messekonzept setzte der Distributor neue Akzente. „In diesem Jahr haben wir eine Bühne mit Speakern ins Konzept integriert“, erklärte Gründer und Geschäftsführer Jörg Herweck. Das Format kam an. Denn gerade in diesen Zeiten sei Austausch sowie der persönliche Kontakt wichtiger denn je für die Sicherheit und Bestätigung der Partner.

Um Partner weiter zu unterstützen, hat Herweck im vergangenen Jahr das Device as a Service (DaaS) gestartet. Mit Silvie Guardiola hat der Distributor nun eine neue Vertriebsleiterin für die IT-COM gewonnen, die sich insbesondere auf DaaS fokussiert. Die DaaS-Modelle von Herweck sollen sich durch ihre reine Indirektheit differenzieren: Der Distributor tritt in keinem Fall als Konkurrent zum Partner auf. „Alles im Hintergrund, inklusive Dropshipping, Vertrieb, Zustellung etc., das machen wir. Wir geben die Dienstleistung auch nicht außer Haus. Ansonsten würden noch weitere mitverdienen. So ist das Ganze attraktiver durch höhere Margen“, erklärt Herweck. Neu: Für die DaaS-Modelle gibt es nun eine Plattform, über die Partner das Angebot in verschiedenen Varianten unkompliziert online beziehen können. Die Weiterentwicklung in Richtung

Wir wollen all das machen, was nicht leicht ist. Denn wenn es leicht ist, werden wir ersetzbar.

Jörg Herweck, Geschäftsführer bei Herweck

Services erfolgt konsequent. Die klare Botschaft: Partner sollen bestmöglich unterstützt werden. „Wir wollen all das machen, was nicht leicht ist. Denn wenn es leicht ist, werden wir ersetzbar“, bringt es Herweck auf den Punkt.

Den Fokus im Blick, schloss Herweck das vergangene Jahr mit rund 500 Millionen Euro Umsatz ab, etwa 2 bis 3 Prozent weniger als im Vorjahr. Doch durch gezielte Maßnahmen gelang es, den Gewinn zu steigern. Das erste Terzial 2026 zeigt nun eine starke Wende: „Wir sind zweistellig im Plus“, berichtete Herweck – eine Umsatzsteigerung von knapp 15

Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besonders der Mobilfunkbereich entwickelte sich positiv.

Auch bei IT sieht Hans-Jürgen Witfeld, Teil der Geschäftsführung, Herweck in vorteilhafter Position: „Wir haben im IT-Bereich, insbesondere im Kommunikationssektor schon hinzugewonnen, weil unsere Mitbewerber bei manchen Lösungen nicht mehr so stark investieren.“ Während sich größere Distributoren auf dimensionsstarke Projekte konzentrieren, profitiere Herweck von „kleineren Geschäften“. Um diesen Vorteil weiter auszubauen, investierte der Distributor hier gezielt in die Kundenbetreuung. 

BILD: VOGEL IT-MEDIEN

DEXXIT TROTZT DER STORAGE-KNAPPHEIT

2025 navigierte DexxIT positiv jedoch vorsichtig durch eine herausfordernde Marktlandschaft. Die Herausforderungen sind nicht weniger geworden, doch der verhaltene Optimismus hat sich bewährt: 2025 brachte ein niedriges zweistelliges Umsatzwachstum. | Mihriban Dincel

Während 2024 und 2025 konjunkturelle Herausforderungen die Branche prägten, sind es aktuell Verknappung und Preiserhöhung bei Storage. Eine Entwicklung, die auch DexxIT spürt. Denn mit dem Ausbau von Infrastrukturen für Künstliche Intelligenz ist der Bedarf an leistungsfähigen Speicherlösungen enorm gestiegen. Die Kapazitäten der drei großen Speicherhersteller haben sich klar auf margenhöhere Bereiche verschoben – Rechenzentren und KI-Anwendungen. Was wegfällt, ist der Consumer-Markt. „Der Storage-Bedarf wächst nicht mehr linear. In vielen Projekten entscheidet heute die Verfügbarkeit der Speicherinfrastruktur über die Umsetzbarkeit“, erklärt Judith Öchsner, Vertriebsleitung bei DexxIT. Geopolitische Gegebenheiten und Altbestände in Lagern verschärfen die Lage zusätzlich. Während für Hersteller die Verfügbarkeit im Vordergrund steht, „sind die Preise für die Endkunden durchaus ausschlaggebend“, weiß Öchsner. Doch „das ist unsere Aufgabe als Distributor, hier Strategien zu entwickeln und Partner sowie Kunden mit entsprechenden Lösungen auszustatten“, betont die Vertriebschefin. Der Distributor geht von einer Stabilisierung der Preise aus, jedoch, wann und auf welchem Niveau, bleibt unklar.

„Die zentrale Herausforderung bleibt die Planbarkeit“, so Öchsner.

Die DexxIT-Vertriebsleitung mit Judith Öchsner (l.) und Stefanie Gundlach

Trotzdem blickt DexxIT auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Zwar traf der prognostizierte Peak durch das SupportEnde von Windows 10 nicht wie erwartet ein. Das Umsatzwachstum liegt dennoch im niedrigen zweistelligen Bereich. Besonders der Enterprise-Bereich entwickelte sich positiv. Treiber waren neue Partnerschaften und Projekte wie die Markenwebsite von Micron oder die Zusammenarbeit beim CXMT-Speicher mit ZTE sowie die personelle Verstärkung. Ebenfalls punkten konnten Electronics und Supplies durch optimierte Lieferfähigkeit. Weniger erfreulich sei Video/TV aufgrund sinkender TV-Preise und mehr Streaming-Angeboten. „Natürlich gibt es immer Luft nach oben, aber wir sind zufrieden“, bewertet Öchsner.

DexxIT erweitert zudem das Portfolio um neue Geschäftsbereiche. Konkret widmet sich der Distributor nun dem 3D-Druck mit Marken wie Anycubic, Creality und xTool. „Wir beobachten, dass in diesem Bereich

In vielen
Projekten entscheidet heute die Verfügbarkeit der Speicherinfrastruktur über die Umsetzbarkeit

eine zunehmende Marktreife erkennbar ist“, begründet Öchsner. Darüber hinaus gibt es weitere neue Marken im Sortiment: XPG von Adata, ASRock, D-Link, HPE, RingConn, Roberts, Seasonic, Speedlink und Xerox. Damit listet der Würzburger Distributor über 600 Marken. „Wir verstehen uns trotzdem nicht als Broadliner“, betont Öchsner, „sondern als Partner, der Kundenbedarfe gezielt bedient.“ 

Judith Öchsner, Vertriebsleitung bei DexxIT

KI-ÄRA HÄLT EINZUG IN DIE MSP-WELT

Der „Managed Intelligence Provider“ soll bald Realität werden, wenn es nach Pax8 geht. Die KI-Ära hält also Einzug in das MSP-Umfeld. Was der Cloud Marketplace sonst noch alles im Fluggepäck hat, das verriet er auf einer Partnerveranstaltung am Hugo Junkers Hangar. | Sylvia Lösel

Während manche Dienstleister gerade erst das Boarding in die MSP-Welt begonnen haben, hat Pax8 bereits fast die Flughöhe für die KI-Ära erreicht. Der US-amerikanische Cloud Marketplace will deutsche Managed Service Provider (MSP) fit für die nächste Evolutionsstufe machen, die er Managed Intelligence Provider (MIP) nennt. Mit inzwischen 30 Mitarbeitern, einem Schweizer Büro und dem für Q2 2026 angekündigten Agent Store signalisiert das Unternehmen: Die DACH-Region ist für ihn keine Zwischenlandung, sondern eine wichtige Destination. Pax8 beschäftigt mittlerweile rund 30 Mitarbeiter in der DACH-Region. Im Sommer 2025 eröffnete Pax8 seine Schweizer Niederlassung in Zürich und ging eine Partnerschaft mit Alltron ein, die ihren Microsoft-CSP-Status aufgrund neuer Mindestanforderungen an Pax8 abgaben. Das Ergebnis: Alltron bezieht künftig Microsoft-Cloud-Lösungen über den Pax8-Marketplace, während der Schweizer Traditionsdistributor weiter Hardware und klassische Software vertreibt. Für Pax8 bedeutet der Deal Zugang zu etablierten KMU-Kunden und beschleunigte Marktdurchdringung. „Wir verstehen uns gar nicht als Distributor. Wir sehen uns eher als Transformation Enabler“, stellt Oevel klar. Das zentrale

Harald Nuij, CEO für EMEA bei Pax8, und Thorsten Oevel, Regional Sales Director für die DACH-Region bei Pax8, im Gespräch auf der Bühne.

Thema von Pax8 ist die Transformation vom klassischen Managed Service Provider zum Managed Intelligence Provider. „MSP sind sehr technisch orientiert“, erklärt Nuij. „Wenn man im MIP-Bereich erfolgreich sein möchte, heißt das: Man muss künftig eher in Business Consultants investieren als in Techniker. Man braucht eher Leute, die auf der Bühne stehen, als Support Engineers.“ Denn statt reaktiv Tickets abzuarbeiten, haben MIP die Aufgabe, Geschäftsprozesse beim Endkunden zu analysieren und Automatisierungspotenziale durch agentenbasierte KI zu identifizieren. Um hier bei Kunden erfolgreich zu sein, gelte es zunächst, „kleine, schnell umsetzbare KI-Projekte zu identifizieren, statt monatelanger Proof of Concepts. Man muss das Ergebnis schnell sehen können“, ist Nuij überzeugt. 

Harald Nuij, CEO EMEA bei Pax8
BILD: VOGEL IT-MEDIEN

HARMONISIERUNG UND SERVICE-FOKUS

Jens Gerken ist seit Kurzem alleiniger Geschäftsführer für die DACH-Region bei WestconComstor. Im Interview mit IT-BUSINESS spricht er über die Harmonisierung des Vertriebsmodells, die Zusammenführung von Westcon und Comstor sowie den Fokus auf Services.

Herr Gerken, was ist Ihre Mission in der neuen Position?

Gerken: Meine Mission ist klar definiert: Wir harmonisieren das gesamte Vertriebsmodell europaweit, darunter auch in der DACH-Region. Der Fokus liegt darauf, Westcon und Comstor vollständig zusammenzuführen, um ein besseres Betriebsmodell für unsere Kunden zu schaffen. In der Vergangenheit liefen beide Units weitgehend separat. Durch die Integration können wir Cross-Selling-Potenziale voll ausschöpfen und unseren Partnern ein

einheitliches Setup bieten mit einem Go-to-Market und einer Ansprechstruktur.

Bleiben die einzelnen Units trotzdem bestehen?

Gerken: Ja und nein. Natürlich brauchen wir weiterhin Spezialisten für die einzelnen Bereiche. Das Cisco-Geschäft ist so umfangreich, dass es als eigener Pfeiler bestehen bleibt. Aber nach außen treten wir nur noch als Westcon-Comstor auf. Es gibt keine getrennten Veranstaltungen mehr, kein separates Marketing. Prozesse wie Vertrieb, Abwicklung und Webauftritt werden harmonisiert.

Warum gerade jetzt dieser Wandel?

Gerken: Der Markt verändert sich rasant. KI und Marketplaces bringen völlig neue Herausforderungen. Um unseren Partnern mehr bieten zu können, brauchen wir größere, schlagkräftigere Teams. Diese Modernisierung betrifft ganz Europa. Wir müssen mit den Marktveränderungen Schritt halten und unsere Partner besser unterstützen können. Das möchten wir damit gewährleisten.

Um unseren Partnern mehr bieten zu können, brauchen wir größere, schlagkräftigere Teams.
Jens Gerken, VP Regional

Worin liegt derzeit Ihre Kernaufgabe?

Gerken: Eine zentrale Aufgabe ist der Ausbau unseres Servicegeschäfts. Mit Services können wir unseren Partnern bessere Unterstützung bieten, ihnen helfen, schneller bei ihren Endkunden zu sein und ihr Angebot zu vervollständigen. Deswegen werden wir unser Service-Portfolio überarbeiten, neue Services entwickeln und uns auf das konzentrieren, was unsere Partner wirklich voranbringt.

Haben Sie schon konkrete ServiceAngebote in Planung?

Gerken: Wir haben bereits viele Services im Portfolio. Im ersten Schritt analysiere ich, welche davon wirklich sinnvoll sind. Ich konzentriere mich darauf, die wichtigsten Services für unsere Partner und Hersteller aufzubauen. Ein großer Fokus liegt zudem auf Embedded Support: Wir übernehmen First- und Second-LevelSupport für Hersteller. Das ist attraktiv für unsere Kunden, weil wir ihn kosteneffizient und in Muttersprache anbieten. 

Sales DACH bei Westcon-Comstor

3. JUNI | FRANKFURT/M.

Scandic Hafenpark

9. JUNI | MÜNCHEN

Design Offices Macherei

16. JUNI | HAMBURG

Grand Elysée Hotel

23. JUNI | DÜSSELDORF

Design Offices Fürst & Friedrich

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IT-Sicherheit resilient gestalten

»Gegneranalyse – Bedrohungslage verstehen, um Niederlagen zu verhindern« Thomas Hemker, Director Cyber Defense, DCSO (FFM, HH, DUS) und Dr. Kerstin Zettl-Schabath, Senior Cyber Threat Intelligence Analystin, DCSO (MUC)

»Zukunftsherausforderung Digitalsouveränität: Europas strategische Handlungsfähigkeit in der vernetzten Welt« Dr. Michael Littger, Strategy Director, cyberintelligence.institute (FFM) und Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker, Research Director & Founder, cyberintelligence.institute (MUC)

»Souverän oder ausgeliefert? Cyberrisiken und geopolitische Abhängigkeiten im Realitätscheck« Dr. Swantje Westpfahl, Gesellschafterin, VICCON GmbH/ Senior Lecturer & Researcher, FHNW (HH, DUS)

»AI Act – Demystified!« Dr. Jens Eckhardt, Fachanwalt für IT-Recht, pitc legal

»Chat mit dem Feind: wenn wir mit Hackern verhandeln müssen«

Rüdiger Trost, IT-Sicherheitsexperte (FFM) und Tobias Schrödel, IT-Sicherheitsexperte & Comedyhacker (MUC, HH, DUS)

»Cybercrime 2026 – Bedrohungen, Erkennung und Schutz« Michael Brügge, Leitender Berater, cirosec (FFM) und Stefan Strobel, CEO, cirosec (MUC, HH, DUS)

Unsere komplette Agenda findest Du unter www.isxconference.de

ADN MACHT PARTNER KI-FIT

Künstliche Intelligenz prägt den diesjährigen Transformation Day sowie das Geschäft von ADN.

Denn „KI ist heute allgegenwärtig. Sie ist der zentrale Beschleuniger, der nahezu allen Bereichen zugrunde liegt“, betont Ramacher. Daher behandle ADN KI nicht als eigenständige Kategorie, sondern themenübergreifend. Diese Entwicklung verändert die Rolle der Distribution grundlegend. „ADN positioniert sich als Service- und Dienstleistungs-Enabler für den Channel und bietet Orientierung für Systemhäuser, ISV und MSP.“

Beim ADN Transformation Day steht erneut KI im Fokus. Doch diesmal aus einem anderen Blickwinkel: Wie können Partner vom KI-Boom profitieren, welche Voraussetzungen sind erforderlich und welche Rolle nimmt die Distribution hier ein? | Mihriban Dincel

Während es im vergangenen Jahr vor allem um KI-Kompetenzaufbau ging, steht diesmal die Frage im Mittelpunkt, „wie der Channel konkret an diesem dynamischen Wachstumsmarkt partizipieren kann“, erklärt ADN-Geschäftsführer Hermann Ramacher. Man beobachte noch erhebliche Hemmnisse bei der Adaption von KI-Potenzialen. „Diese Hürden lassen sich nur überwinden, wenn die Mitarbeitenden selbst Vertrauen in die Technologie entwickeln – und vor allem erleben, wie KI-Agenten sie spürbar bei repetitiven Aufgaben entlasten.“ ADN geht mit gutem Beispiel voran und automatisiert in allen sinnvollen Bereichen. „Es geht uns nicht um vereinzelte KI-Anwendungen, sondern um durchgängige Prozessautomatisierung.“

Diese Orientierung schaffe der VAD durch fünf strategische Hebel: Cloud, Cybersecurity, Virtual Workplace, Datacenter und Tech-Akademie.

Zudem hat ADN personell aufgerüstet. „Zehn zertifizierte KI-Trainer sind mittlerweile an Bord“, erklärt Ramacher. Aktuell entwickle man Formate, die Systemhäusern zeigen, wie sie KI-gestützte Arbeitsplätze produktiv vermarkten können. Dabei gelte: „Partner müssen das Potenzial, das KI-Szenarien bringen, selbst erlernen, bevor sie in die Bereitstellung gehen können.“

Am Markt beobachtet der ADN-Chef einen klaren Trend: „Große Unternehmen starten jetzt mit spezialisierten KI-Sprachmodellen, die sie in ihren lokalen Rechenzentren hosten, um so die volle Kontrolle über ihre Daten zu haben.“ Das eröffne Systemhäusern interessante Geschäftsfelder beim

KI ist heute allgegenwärtig. Sie ist der zentrale Beschleuniger, der nahezu allen Bereichen zugrunde liegt.

Aufbau KI-fähiger Infrastrukturen. „Da sich Sprachmodelle stetig weiterentwickeln, entsteht ein enormer Beratungs- und vor allem Servicebedarf. Wir decken die Gesamtthematik mit unseren Angeboten vollumfänglich ab“, nennt Ramacher ein weiteres Geschäftsfeld. 

Hermann Ramacher, Geschäftsführer bei ADN
Hermann Ramacher beim ADN Transformation Day 2026.

KI-HYPE: ERST GRUNDLAGEN SCHAFFEN

CHANNEL CHAT

Was läuft derzeit besser als erwartet?

Wir haben drei Schwerpunkte: Wachstum, stärkere Verzahnung der neun Gesellschaften in unserer Gruppe und mehr Cross-Selling innerhalb unseres Portfolios. Besonders stark fällt mir dabei die Entwicklung auf, dass die Zusammenarbeit über die Unternehmensgruppe hinweg sehr erfolgreich voranschreitet. Mit dem Programm „Nobix Next“ haben wir

gezielt daran gearbeitet, die Gesellschaften stärker zusammenzuführen und als Einheit aufzustellen. Das zeigt sich im Markt: Alle regionalen Einheiten kennen das Gesamtportfolio inzwischen sehr gut und nutzen es im Kundengeschäft.

Im Channel-Chat erfahren Sie, was die Chefs aus dem IT-Channel so umtreibt.

In dieser Ausgabe mit Andreas Toeroek, Co-CEO bei Nobix

Wie geht ihr mit KI im eigenen Unternehmen um?

Welche Kennzahl sagt Dir persönlich mehr als Umsatz oder Marge? Wir schauen immer sehr genau auf qualitative Indikatoren. Ein Beispiel sind unsere Vertriebstrainings: Wie viele Mitarbeitende nehmen teil und welches Feedback bekommen wir? Abseits davon nehmen wir regelmäßige Pulse-Checks vor. Dabei interessiert mich vor allem, wie laufende Transformationsprozesse in den Teams ankommen und ob es irgendwelche Unsicherheiten gibt. Das sagt mir oft mehr über den Zustand des Unternehmens als reine Finanzkennzahlen.

Wir haben bei uns ein eigenes AI Competence Center aufgebaut. Hier sammeln wir Use Cases aus unserer Organisation, hinterfragen sie nach den Effekten und probieren neue Anwendungen aus. Besonders deutlich sehe ich den Nutzen bei Angebotsprozessen oder automatisierbaren Abläufen im Service, wo wir die Teams beispielsweise durch Zeitersparnisse entlasten können.

Welche Technologien bringen konkret Geschäft – und welche eher nicht? Im Tech-Bereich werden Entwicklungen schnell zum Hype – im Falle von KI ist das zwar berechtigt, allerdings sehen wir im Mittelstand den Nachholbedarf eher bei den Grundlagen: stabile Netzwerke, saubere Strukturen, verlässliche Security. Ich erlebe immer wieder, dass sich KI und Cloud erst mit einer sicheren Basis für IT sinnvoll einsetzen lassen.

Wo brauchen Kunden heute mehr Erklärung als früher?

IT ist in den vergangenen Jahren deutlich komplexer geworden. Es gibt immer mehr Anbieter, und der technologische Fortschritt ist rasant und Fragen der Security und Datensouveränität sind wichtiger denn je. Mittelständler haben oft kein großes IT-Team, das diese Themen im Detail bewerten und reflektieren kann. Als IT-Partner reicht es mir nicht mehr, einfach nur die Technologie zu liefern: Wir müssen Orientierung bieten, unsere Maßnahmen verständlich an den Kunden herantragen und gemeinsam individuelle Strategien entwickeln. 

Unsere Pulse-Checks sagen mir oft mehr über den Zustand des Unternehmens als reine Finanzkennzahlen.

Andreas

VOM BRANDBESCHLEUNIGER ZUM PRODUKTIVITÄTSTURBO

KI-Agenten verändern die Art und Weise, wie Unternehmen arbeiten. Sie übernehmen Routineaufgaben, analysieren Daten und liefern Handlungsempfehlungen. Doch wer Agenten nicht einer strengen Governance, Security und menschlicher Kontrolle unterzieht, droht Gefahr, sich das eigene Unternehmen in Brand zu setzen. |

Alexander Siegert

Es ist ein Moment, der die ganze Ambivalenz der agentischen Ära in einer einzigen Szene einfängt. Beim Softwareanbieter PocketOS, dessen Plattformen für Autovermietungen in mehreren Ländern im Einsatz sind, soll ein alltäglicher Login-Fehler korrigiert werden. Routinearbeit. Erledigen soll sie ein Coding-Agent auf Basis von Claude Opus 4.6, eingebunden über Cursor – eine bei Entwicklern beliebte Programmierumgebung, in der KI-Modelle eigenständig Code lesen, schreiben und ausführen dürfen. Der Agent interpretiert die Situation jedoch falsch. Er stößt auf ein ungesichertes Zugangstoken zur Cloud-Plattform Railway, auf der PocketOS seine Systeme betreibt, und beschließt ohne Rückfrage, das Problem durch Löschen zu beheben. In neun Sekunden ist die Produktionsdatenbank weg – und damit der Zugang zu Buchungen und Neuregistrierungen bei zahlreichen Autovermietungen. Die Systeme bleiben mehr als 30 Stunden lahm.

Was dann folgt, wirkt ironischerweise sehr menschlich. Der Agent zeigt Einsicht und entschuldigt sich. Im Chatprotokoll, das PocketOS-Gründer Jer Crane später öffentlich macht, gesteht er: „I violated every principle I was given“ – ich habe jedes Prinzip verletzt, das mir mitgegeben

wurde. Er habe „entirely on its own initiative“ gehandelt, um den Konflikt zu lösen. Sein eigenes Vorgehen bezeichnet er als „catastrophic judgment failure“ und spricht von „panic“, als säße auf der anderen Seite ein reuiger Praktikant, der gerade den Server gegen die Wand gefahren hat. Schuldgefühle inklusive. Dass selbst KI-Spitzenforscherinnen davor nicht gefeit sind, beweist ein zweiter Vorfall, der in der KI-Community Schule gemacht hat. Summer Yue, Director of Alignment bei Meta Superintelligence Labs, lässt den berüchtigten Open-SourceAgenten OpenCLAW ihren überfüllten E-Mail-Posteingang aufräumen. Der Agent interpretiert die Aufgabe als Löschbefehl und entfernt innerhalb von Sekunden hunderte Mails. Yue beschreibt später, sie habe zu ihrem Gerät „rennen müssen wie beim Entschärfen einer Bombe“, um den Vorgang zu stoppen. Ausgerechnet eine der weltweit führenden Forscherinnen für KI-Sicherheit wird zum Sinnbild für die Risiken autonomer Agenten. Nicht fehlendes Wissen ist das Problem – sondern fehlende Grenzen.

Beide Fälle illustrieren, was Sicherheitsforscher seit Monaten warnen: Die Liste der Angriffsmethoden gegen agentische Systeme wächst rasant. Besonders kritisch ist dabei, dass KI-Agenten nicht mehr nur Informationen liefern, sondern eigenständig handeln. Sie greifen auf APIs, Datenbanken, Postfächer oder Cloud-Systeme zu, treffen Entscheidungen und führen Aktionen automatisiert aus. Genau dadurch entsteht ein neuer Angriffsraum. Bei sogenannten PromptInjection-Angriffen schleusen Angreifer manipulierte Anweisungen in Webseiten, PDFs, Tickets oder E-Mails ein, die der Agent verarbeitet. Das System interpretiert diese Inhalte nicht als Daten, sondern als legitime Befehle. Sicherheitsforscher konnten bereits zeigen, dass Agenten dadurch Zugangsdaten preisgeben, interne Informationen exfiltrieren oder schädliche Aktionen ausführen. Besonders gefährlich wird das in Kombination mit weitreichenden Berechtigungen: Wird ein Agent kompro-

Daniel Meyer, CTO bei Camunda

mittiert, agiert er faktisch wie ein digitaler Insider mit legitimem Zugriff auf Unternehmenssysteme.

Autonome Agenten erweitern die Angriffsfläche also nicht nur – sie verändern sie qualitativ. Sie handeln persistent, in hochdynamischen Systemlandschaften, mit einer Geschwindigkeit, gegen die ein menschlicher Eingriff strukturell zu langsam ist. Integritäts-, Datenschutz- und

Unternehmen müssen verstehen: Agents sind nur so gut wie die Umgebung, in der sie arbeiten.
Calvin Dudek, CPTO bei OMR Reviews

Compliance-Verstöße werden so wahrscheinlicher – nicht aus Böswilligkeit, sondern weil Kontrollmechanismen fehlen.

Wer glaubt, mit dem Kauf eines Tools sei die Sache erledigt, irrt. Calvin Dudek, CPTO bei der B2B-Softwarevergleichsplattform OMR Reviews, hat das selbst durchexerziert. „KI Agents produktiv einzusetzen, ist keine reine Tool-Frage“, sagt Dudek. „Unternehmen brauchen zuerst eine technische Basis, der man vertrauen kann: saubere Codebasen, Typing, Linting, ausreichende Testabdeckung, CI/CD-Pipelines, Branch Protection und klare Kontextdokumentation für Agents. Ohne diese Grundlagen produzieren Agents nicht automatisch bessere Ergebnisse, sondern im Zweifel schneller unverifizierten Code.“

Daneben stehen Sicherheits- und Governance-Regeln: keine Kunden-, Finanz- und Zugangsdaten oder Tokens in KI-Tools, Zugriff ausschließlich über Unternehmensaccounts und SSO, sichtbare Attribution von KI-generierter Beiträge sowie menschliche Freigabe bei Hochrisikoaktionen wie Datenbank-, Auth- oder Infrastrukturänderungen. Doch das ist nur die halbe Miete. Die andere Hälfte ist Kultur.

„AI Adoption scheitert selten am einzelnen Tool“, so Dudek. „Sie scheitert daran, dass Organisationen keine gemeinsamen Workflows, keine klaren Erwartungen und keine Führung durch Vorbild etablieren. AI ist ein Multiplikator: Gute Strukturen werden besser, schlechte Strukturen werden schneller dysfunktional.“

Besonders heikel ist der menschliche Teil. Erfahrenen Engineers fällt es nicht leicht,

BILD: CAMUNDA

Indirect Prompt Injection

KI-Agenten nutzen bei ihrer Arbeit externe Quellen wie Webseiten, PDFs oder Datenbanken. Angreifer können in solchen Inhalten versteckte Befehle platzieren. Das

Problem: Der Agent erkennt nicht, ob ein Befehl vom Nutzer stammt oder von einem Angreifer eingeschleust wurde. So lässt er sich austricksen – und gibt zum Beispiel vertrauliche Daten preis oder führt schädliche Aktionen aus.

Die Ursache? Der Agent kann Daten und Anweisungen nicht sauber voneinander trennen, und seine Werkzeuge haben oft zu viele Rechte.

Am Ende macht Souveränität den Unterschied: Nicht der größte Stack gewinnt, sondern der kontrollierbarste.

Kontrolle abzugeben – und das ist keine Sturheit, sondern berechtigte Skepsis. Wer jahrelang Code selbst geschrieben hat, vertraut dem eigenen Werk mehr als einem Agenten. Diese Skepsis löst sich nicht durch Argumente, sondern durch Erfahrung: klein anfangen, kleine Aufgaben delegieren, Ergebnisse prüfen, mehr abgeben. Mit jeder erfolgreichen Iteration wächst das Vertrauen.

Die Verantwortung dafür liegt bei der Führungsetage. „CTOs und IT-Führungskräfte müssen die Einführung selbst führen“, betont Dudek. „Sie sollten AI nicht nur freigeben, sondern aktiv nutzen, Erfolge und Fehler sichtbar machen, Standards setzen, Teams befähigen und Governance konsequent durchsetzen.“ Wer

KI nur einkauft, aber Organisation, Qualität und Kultur unverändert lässt, erreiche keine nachhaltige Adoption.

Spätestens wenn Agenten autonom handeln, brauchen sie etwas, das sie bisher nicht hatten: eine eigene Identität. Arkadiusz Krowczynski, Principal Product Acceleration Specialist bei Okta, rechnet vor, welche Dimension das annimmt: „Ein Unternehmen beschäftigt 10.000 Mitarbeiter und jeder nutzt zehnmal am Tag ein KI-Tool. Rechnen wir mit 1.000 Agenten mit durchschnittlich 57 Werkzeugen oder Zugriffen. Heraus kommt die schwindelerregende Zahl von 5,8 Milliarden Zugriffsentscheidungen pro Tag.“ Klassische Sicherheitsmodelle sind dieser Last nicht

gewachsen. „Es braucht den Paradigmenwechsel: Ein dediziertes Sicherheitskonzept samt KI-Governance – mithilfe von modernem Identitätsmanagement“, sagt Krowczynski. „KI-Agenten erhalten digitale Identitäten, wie Menschen oder Maschinen, mit Zugriffsrechten, die über einen KillSwitch jederzeit entzogen werden können, Zero-Trust und Least Privilege, einer Dokumentation für die Auditierung sowie Compliance-Überprüfung.“ Hinzu kommt

Christian Klinkerfuß, Bereichsleiter Managed Services bei q.beyond

die Bekämpfung der Schatten-KI als weitere Baustelle für die IT-Sicherheit.

Nirgends wird die agentische Transformation derzeit so sichtbar wie im IT-ServiceManagement. Hier fallen täglich Millionen strukturierter Vorgänge an – ein idealer Spielplatz für autonome Systeme, aber auch ein Bereich, in dem jeder Fehlentscheid teuer wird. Salesforce setzt deshalb auf einen agentengesteuerten Servicelayer mit klaren Leitplanken. „Autonome KI-Agenten im IT-Service dürfen nur innerhalb klar definierter Leitplanken agieren“, sagt Toni Rinser, Head of Alliances & Channel in der Region EMEA Central bei Salesforce. Die Plattform kombiniert Richtlinienprüfung, rollenbasierte Zugriffsrechte, Freigabeworkflows und eskalierbare Übergaben an Mitarbeiter. Konkret prüfen die Agenten bei Anfragen Mitarbeiterprofil, Unternehmensrichtlinien und erforderliche Genehmigungen, bevor sie eine Aktion ausführen. Basis ist der Trust Layer. „Die Umstellung von Ticket-Systemen auf KI-Agenten ist nicht nur ein Technologie-Projekt, sondern bedeutet auch einen Prozess- und Kulturwandel“, berichtet Rinser. Unternehmen müssten manuelle Altprozesse vereinfachen, Kontext aus Chat, Daten und Workflows zusammenführen und Governance neu denken.

ServiceNow geht mit seiner Autonomous Workforce auch diesen Schritt. Das Unternehmen führt spezialisierte agentische KI-Mitarbeiter ein, die End-to-EndProzesse autonom bearbeiten. „Rein beratende KI hat ausgedient. Unternehmen brauchen KI, die Situationen versteht, entscheidet und im Einklang mit unternehmensweiten Leitplanken sicher handelt“, sagt Amit Zavery, President, CPO und COO bei ServiceNow. Die KI-Spezialisten arbeiten auf einer gemeinsamen operativen Intelligenz aus CMDB, Context Engine, Workflow Data Fabric und AI Control Tower. Der Level-1-IT-Service-Desk-Spezialist soll zugewiesene Tickets bereits heute um 99 Prozent schneller als menschliche Kollegen lösen. Neue Spezialisten für AIOps erkennen Anomalien und stoßen Gegenmaßnahmen an, SRE-Agenten übernehmen die Incident-Triage, und im

CRM-Bereich bearbeitet die Plattform monatlich mehr als 100 Millionen Kundenanliegen und steuert über 16 Millionen Bestellungen. Jährlich laufen über 95 Milliarden Workflows auf der Plattform –ein Maßstab, der zeigt, was End-to-EndAutonomie bedeuten kann. Auch Mitbewerber Kaseya folgt einem agentischen Ansatz und hat dazu eine agentenbasierte Plattform für IT-Management vorgestellt, gestützt auf Kaseya Intelligence – trainiert auf über einer Milliarde Helpdesk-Tickets, drei Exabyte Backup-Daten und 17 Millionen Endpoints. „Die Branche braucht kein weiteres KI-Feature, das auf ein isoliertes Tool aufgesetzt wird“, sagt CEO Rania Succar. „Was MSPs und IT-Teams brauchen, ist eine Plattform, die ihre Abläufe steuert – die alle Systeme überblickt, den Kontext versteht und eigenständig handelt.“ Die sogenannten Digital Specialists der Plattform sollen die Ticket-Triage übernehmen und Fehlkategorisierungen eliminieren. So unterschiedlich diese Plattformen wirken – sie teilen ein gemeinsames Muster. Daniel Meyer, CTO von Camunda, formuliert es deutlich: „In komplexen Systemlandschaften ist ein isolierter KI-Agent häufig eher Brandbeschleuniger

als Problemlöser. Er greift auf unvollständige oder veraltete Daten zu, trifft nicht nachvollziehbare Entscheidungen und arbeitet ohne jegliche Integration an den restlichen Systemen vorbei. Zudem sind lokal eingesetzte Agenten nicht ohne Weiteres skalierbar – es entstehen Silos. Die Dynamik erinnert an die Verbreitung von RPA in den 2010er Jahren.“

Die Antwort, so Meyer, heißt Agentic Orchestration: „Plattformen zur Agentic Orchestration verbinden starre Regeln in Form von deterministischen Prozessen mit dynamischer Entscheidungsfindung durch einen KI-Agenten. So lassen sich Silos vermeiden und die Stärken eines KI-Agenten nutzen, ohne auf Compliance, Nachvollziehbarkeit oder effektive Guardrails verzichten zu müssen.“

Spätestens hier rückt eine Frage in den Vordergrund, die im Hype gerne übersehen wird: Wo eigentlich laufen all diese Agenten – und wessen Recht greift auf ihre Daten zu? Christian Klinkerfuß, Bereichsleiter Managed Services beim IT-Dienstleister q.beyond, weist auf eine Verschiebung hin, die viele Unternehmen unterschätzen: „Agenten sind keine Chatbots: Sie laufen persistent, handeln autonom und sind tief

BILD: CAMUNDA
Es braucht den Paradigmenwechsel: ein dediziertes Sicherheitskonzept samt KI-Governance.

in ERP, CRM, Postfächer und Dokumentenmanagement integriert. Damit verstärkt sich die Datenintensität. Denn sie sehen Margen, Lieferantenkonditionen, Personalkosten und strategische Investitionen im Klartext.“

Werden diese Daten an US-Anbieter weitergeleitet, greift laut Klinkerfuß der Cloud Act und somit US-Recht – unabhängig vom physischen Rechenzentrumsstandort. „Souveränität ist also kein Ideologiethema, sondern Geschäftsgrundlage“, so Klinkerfuß. Lokaler, souveräner und hybrider Modellbetrieb werde damit zum notwendigen Standard. Doch Souveränität allein reicht nicht. Entscheidend wird, wer die wachsende Vielzahl an Modellen, Agenten und Tools zu einem funktionierenden Ganzen zusammenführt. „Die Single-Vendor-Logik ist tot“, sagt Klinkerfuß. „Die strategische Frage muss sich verschieben: weg von ‚Welches Modell ist am besten?‘ hin zu ‚Wer dirigiert das Orchester?‘“ Standards wie MCP und A2A bilden dabei eine neue technische Schicht, die Modelle, Agenten und Kontexte verbindet. „Am Ende macht Souveränität den Unterschied: Nicht der größte Stack gewinnt, sondern der kontrollierbarste. Wer Kosten, Datenflüsse und

Workflow-Logik selbstbestimmt steuert, ist nicht nur resilienter aufgestellt, sondern verschafft sich auch einen klaren Wettbewerbsvorteil“, so Klinkerfuß.

Für den IT-Channel bedeutet die agentische Welle eine weitere Neusortierung. Der klassische Lizenzhandel verliert an Bedeutung. „Die größten Chancen entstehen dort, wo Agentic AI in reale Betriebsmodelle übersetzt wird“, sagt Klinkerfuß. „Gefragt sind weniger klassische Reseller, sondern Partner, die Souveränität, Integration und operative Verantwortung zusammenbringen. Organisationen sollten deshalb früh mit Pilotagenten starten, Souveränität als Architekturprinzip verankern und Governance-Frameworks aufsetzen, bevor Agenten produktiv gehen.“

Dass diese Neusortierung bereits in vollem Gange ist, berichtet auch Salesforce. „Partner sind ein zentraler Bestandteil unserer ITSM-Strategie“, sagt Toni Rinser. „In der EMEA Central-Region haben wir dazu unsere bislang umfangreichste ITSM-Field-Aktivierung mit mehr als 200 internen Vertriebs- und SystemsEngineering-Kräften gestartet und über 20 ausgewählte Partner in einem dedizierten, praxisnahen Training informiert.“ Sales-

force soll so als Alternative zu klassischen Legacy-ITSM-Lösungen – mit einer Agentfirst-Ausrichtung – positioniert werden, mit dem klaren Ziel, Kosten und Komplexität im IT-Service deutlich zu reduzieren. Auch auf der Ebene der Entwicklerteams verändert sich vieles. Calvin Dudek von OMR Reviews beschreibt einen Wandel, der über Tooling hinausgeht: „Der Wert von Engineers verschiebt sich: weniger Tastenanschläge, mehr Spezifikation, Architektur, Review und Orchestrierung von Agents. Das muss man mit Empathie erklären, aber auch mit Klarheit umsetzen.“ Wer KI-Projekte begleite, brauche zudem ein belastbares Framework für die Erfolgsmessung. „Wir orientieren uns an DORAMetriken, dem Industriestandard für Engineering-Leistung, und ergänzen sie um den Anteil von Pull Requests, die mit Agents entstehen. Wer den Effekt von AI nicht misst, kann ihn auch nicht steuern.“ Die Botschaft an den Channel ist unmissverständlich: Die agentische Ära belohnt nicht den, der die meisten Lizenzen verkauft, sondern den, der Governance, Souveränität und operative Exzellenz zu einem Gesamtpaket verbindet. Wer dieses Orchester dirigieren kann, gewinnt. 

Arkadiusz Krowczynski, Principal Product Acceleration Specialist bei Okta
BILD: MIDJOURNEY / KI-GENERIERT
BILD: OKTA

SECURITY-BRÜCKEN FÜR KMU

Sophos verzeichnet ein klares MSP-Wachstum. Auf der Partner Experience 2026 hat der Hersteller nun vorgestellt, wie sie dieses Wachstum mit dem Channel ausbauen und wie sie die Lücke zwischen KMU und Enterprise schließen wollen. | Natalie Forell

Sophos will den „Cybersecurity Poverty Gap“ schließen. Dadurch sollen Cybersecurity-Lösungen auf Enterprise-Niveau für alle Unternehmen zugänglich gemacht werden. Auf der Partner Experience 2026 wird spürbar, wie das gelingen soll: durch den Channel. Die vorgestellten Tools zielen darauf ab, dass Partner vereinfacht

Security-Services anbieten können.

„Services sind klar der Trend“, fasst Stefan Fritz, Senior Director Channel Sales EMEA Central bei Sophos, die Strategie zusammen. Der Channel sei als Operating Model Teil der Wertschöpfungskette, indem Partner die bestehenden Tools mit individuell angepassten Managed Services erweitern.

Nach eigenen Angaben verzeichnet das Unternehmen ein deutliches Wachstum im MSP-Bereich, besonders bei MDR. Dieses werde aktuell in Unternehmen jeder Größe nachgefragt, ob KMU oder Enterprise, so Sven Janssen, VP Sales EMEA Central bei Sophos. Nur die Anforderungen seien andere. Während kleine und mittlere Unternehmen eher

auf All-in-One-Lösungen setzen, sind die Lösungen für Enterprise-Kunden meist modular aufgebaut.

Um das MSP-Wachstum zu unterstützen, hat Sophos im vergangenen Jahr MSP Elevate gestartet. „Das Elevate-Programm ist letztendlich dafür gedacht, um Partnern aufs Pferd zu helfen“, beschreibt Fritz. Ergänzend plant Sophos für die zweite Jahreshälfte ein MSSPProgramm.

verfügbar sein, mit Funktionen wie intelligenter Preisfindung, Verkaufsberatung oder einem Verkaufsassistenten. Der Fokus liegt dabei weniger auf dem Technischen, sondern eher auf den Business Case.

der Trend.

Zusätzlich neu vorgestellt wurde der Sophos Partner Agent. Diese KI-Plattform soll Deal-Workflows vereinfachen und beschleunigen. Das Tool wird aktuell in der Distribution getestet, wo es beim Angebotsmanagement unterstützt. Breiter ausgerollt soll es dann für weitere Partner

Eine weitere zentrale Strategie ist die Better-Together-Kampagne mit Microsoft. „Microsoft hat jeder“, erklärt Fritz. Sophos positioniert sich als Ergänzung und schützt mit MDR nicht nur Endpoints, sondern überwacht auch die Cloud-Dienste von Microsoft. Die Integration soll bereits ab einer Business-Basic-Lizenz von Microsoft 365 funktionieren.

Für die kommenden Monate plant Sophos, ein Next-Gen SIEM zu veröffentlichen und treibt die Integration der Taegis-Plattform voran. Außerdem soll ab Herbst der CISO Advantage zur Verfügung stehen. Eine Weiterentwicklung des vCISO, mit der auch Partner CISO-Funktionen anbieten können. 

Senior Director
Channel Sales
EMEA Central bei Sophos
BILD: CANVA / KI-GENERIERT
Stefan Fritz,

DAS ZUKUNFTSSICHERE RECHENZENTRUM

WIE SANGFOR INFRASTRUKTUR NEU DENKT

Im digitalen Zeitalter ist das Rechenzentrum längst mehr als nur ein Unterstützungsbereich – es ist der Motor für Innovation. Trotzdem arbeiten viele Unternehmen noch mit starren Infrastrukturen, die Stabilität, Agilität und Modernisierung nur schwer unter einen Hut bringen.

Parallel dazu verändern sich die Rahmenbedingungen im Markt:

Neue Lizenz- und Preismodelle –etwa von VMware – zwingen Unternehmen dazu, ihre Gesamtbetriebskosten (TCO), ihre Architektur und auch Sicherheitskonzepte neu zu bewerten.

STABILITÄT NEU GEDACHT: PRÄDIKTIVE RESILIENZ

Klassische IT-Infrastrukturen reagieren erst, wenn etwas schiefgeht. Moderne Ansätze gehen einen Schritt weiter: Sie verhindern Ausfälle, bevor sie entstehen.

Genau hier setzt Sangfor mit Predictive Resilience an. Die Plattform überwacht kontinuierlich den Zustand zentraler Hardware-Komponenten wie Festplatten, Netzwerke und Arbeitsspeicher. Sobald sich ein potenzielles Problem abzeichnet, werden Workloads automatisch auf andere Systeme verschoben – ohne Unterbrechung im Betrieb.

ERGÄNZT WIRD DAS DURCH:

• Intelligente Lastverteilung (DRS), die Ressourcen dynamisch ausbalanciert

• Memory Tiering über NVMe, das die effektive Speichernutzung deutlich verbessert

Das Ergebnis: weniger Engpässe, stabilere Performance und eine effizientere Nutzung der vorhandenen Ressourcen

EINFACH MODERNISIEREN:

EINE PLATTFORM FÜR ALLES Modernisierung bedeutet heute vor allem eines: flexibel bleiben. Unternehmen müssen klassische Anwendungen und neue Cloud-native Workloads parallel betreiben können – möglichst ohne zusätzliche Komplexität.

Sangfor löst das mit einer einheitlichen Plattform, auf der virtuelle Maschinen und Container nebeneinander laufen.

Mit der integrierten Sangfor Kubernetes Engine (SKE) steht eine sofort einsatzbereite Kubernetes-Umgebung zur Verfügung, die direkt mit der Infrastruktur verzahnt ist. So bleiben Performance, Sicherheit und Betrieb konsistent – unabhängig vom Workload. Auch beim Thema Datensicherung bleibt es pragmatisch: Neben integrierten Backupund Replikationsfunktionen unterstützt Sangfor etablierte Lösungen wie Veeam und Cohesity. Unternehmen können bestehende Tools weiter nutzen, zentral verwalten und gleichzeitig ihre Komplexität reduzieren.

SICHERHEIT DIREKT INTEGRIERT –NICHT NACHGERÜSTET

Angriffe bewegen sich heute oft unbemerkt innerhalb des Rechenzentrums. Klassische Perimeter-Sicherheit reicht dafür nicht mehr aus. Viele Unternehmen setzen deshalb auf Mikrosegmentierung – häufig als Zusatzlösung wie VMware vDefend. Sangfor geht einen anderen Weg: Die Mikrosegmentierung ist direkt in die

Plattform integriert. Sicherheitsrichtlinien greifen auf Workload-Ebene und verhindern, dass sich Bedrohungen im Netzwerk ausbreiten - bei gleichzeitig geringerem Implementierungsaufwand

DER NEUE STANDARD: DIE

3 RS

Das moderne Rechenzentrum lässt sich auf drei Kernprinzipien herunterbrechen:

• Resilience – Probleme erkennen und verhindern, bevor sie entstehen

• Runtime – Eine Plattform für VMs und Container gleichermaßen

• Recovery – Schnelle, zuverlässige Wiederherstellung im Ernstfall

FAZIT

Die Anforderungen an IT-Infrastrukturen steigen: Kosten, Komplexität und Sicherheitsrisiken nehmen zu. Gefragt sind Lösungen, die all das von Anfang an berücksichtigen. Sangfor liefert genau das – eine integrierte Plattform, die Stabilität, Modernisierung und Sicherheit zusammenbringt. So entsteht nicht nur eine funktionierende IT, sondern eine belastbare Basis für zukünftiges Wachstum.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns gerne oder gehen Sie direkt auf den QR-Code, um eine persönliche Demo anzufordern.

Kontaktdaten:

 Patrick-Douglas Bossack Manager Channel DACH mobile: +49 15111551856

eMail: PDB@sangfor.com

 Timo Grimm

PreSales Manager mobile: +49 15567081681

eMail: timo.grimm@sangfor.com

BILD: SANGFOR

FSAS HAT EINE WICHTIGE HÜRDE GENOMMEN

Zum ersten Geburtstag gibt es für Fsas Technologies Grund zum Feiern: Laut

Santosh Wadwa, VP und Head of Platform Business Germany, hat das im April 2025 umfirmierte Unternehmen seine Ziele erfüllt. Auf den Lorbeeren ausruhen will sich Wadwa allerdings nicht. | Klaus Länger

Skalkuliert war, heute das Dreifache. Das stellt viele Kunden vor erhebliche Finanzierungsprobleme. Bei den für Fsas wichtigen öffentlichen Auftraggebern müssen Ausschreibungsverfahren geändert werden, um überhaupt Projekte durchführen zu können.

Laut Wadwa reagieren viele Mitbewerber auf die steigenden und volatilen Preise mit stark verminderten Gültigkeiten von Angeboten, nachträglichen Preiserhöhungen und sogar Stornierungen von Bestellungen. „Fsas bleibt hier transparent und verlässlich“, betont der Manager. Bei Fsas-Systemen habe alle Angebote eine Gültigkeit bis zum

eit etwas über einem Jahr gibt es Fsas Technologies als Hersteller und Lösungsanbieter für den Datacenter- und Hybrid-CloudSektor. Die Neuausrichtung des Unternehmens mit dem Ende des ClientGeschäfts hatte hier zwar schon stattgefunden, die Namensänderung von Fujitsu zu Fsas Technologies sollte diesen Schritt noch betonen. Er war allerdings auch ein Einschnitt für Kunden sowie Partner und hätte dort durchaus zu Bedenken über die Zukunft der Fujitsu-Hardwaresparte führen können. Wie Santosh Wadwa, Vice President und Head of Platform Business Germany, betont, war dies bei beiden Gruppen nicht der Fall: Die Umsatzziele für das vergangene Geschäftsjahr hat seine Firma „mit einer Punktlandung“ erfüllt, es konnten neue Kunden gewonnen und die Partnerbreite erhöht werden. Dabei sind auch einige frühere Fujitsu-Partner zu Fsas zurückgekehrt.

Aktuell steht Fsas allerdings, wie auch der Rest der IT-Branche, vor großen Herausforderungen durch die angespannte Wirtschaftslage bei vielen Kunden und durch die massiv gestiegenen Preise für DRAM sowie Speichermedien. Die schlagen bei Servern und Storage-Systemen mehr durch als bei Desktop-PCs oder Notebooks. Wie Wadwa ausführt, kostet ein Server, der vor der Speicherkrise mit 10.000 Euro

Fsas bleibt transparent und verlässlich.
Santosh Wadwa, Vice President und Head of Platform Business Germany bei Fsas Technologies

Das Kürzel EP in der Produktbezeichnung des Fsas EP300 steht für Eco Power. Es soll die Nachhaltigkeit des kompakten und energieeffizienten All-Flash-Storage-Systems unterstreichen.

Monatsende. Wenn also ein Angebot zu Beginn des Monats erstellt wird, dann hat es eine Gültigkeit von 30 Tagen. Zudem soll es keine Abweichungen von den zum Zeitpunkt der Bestellung getroffenen Vereinbarungen geben: Selbst wenn Hardware erst drei oder vier Monate nach der Bestellung geliefert wird, gilt der im Angebot festgelegte Preis. Für die OEMSysteme von Supermicro, die der Hersteller im Rahmen von Projekten verkauft, gilt diese Garantie nicht.

Fsas Technologies baut zudem das Portfolio weiter aus. Dabei werden Schwerpunk-

te auf digitale Souveränität und Open Source gelegt. So ist das Unternehmen inzwischen Proxmox-Gold-Partner und bietet Support für die Virtualisierungssoftware an.

Im KI-Sektor kooperiert Fsas mit den französischen und kanadischen Anbietern Mistral AI und Cohere. Mit Takane entwickelt der Mutterkonzern Fujitsu zudem ein eigenes LLM, auf das Fsas Zugriff hat. Größere KI-Plattformen entstehen in Zusammenarbeit mit Suse und Nutanix. Mit Kozuschi gibt es schließlich eine eigene Lösung für AI Factories. Ein weiterer wichtiger Teil des Geschäfts ist das Consulting, von dem auch die Partner profitieren. Hier ist laut Wadwa das

SAP-Consulting mit dem Fokus auf der Fortsetzung des On-Premises-Betriebs sehr erfolgreich. Die eigene Entwicklung beschränkt sich bei Fujitsu nicht auf Software, sondern auch auf fortschrittliche Hardware wie Quantencomputing oder eigene Prozessoren. Dabei verfolgt die Firma ebenfalls das Ziel größerer Souveränität für sich, die Partner und die Kunden. Der auch für KI-Inferenz ausgelegte Monaka-Prozessor auf ARM-Basis soll noch dieses Jahr in Evaluationssystemen zur Verfügung stehen. Im ersten Quartal 2027 folgt die Serienproduktion des 2-nm-Prozessors. Im Storage-Sektor kommt in Kürze Eternus EP300 als sparsame All-FlashMidrange-Lösung. 

BILD:FSASTECHNOLOGIES

SAP MIT NEUER CHANNEL-STRATEGIE FÜR DEN MITTELSTAND

Die Veranstaltung SAP Sapphire steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Frage, wie sich KI in konkrete Geschäftsvorteile für den Channel übersetzen lässt. Susanne Dhiem, Chief Partner Revenue Officer bei SAP, erläutert die neue Strategie für die DACH-Region sowie Mittel- und Osteuropa. | Dr. Dietmar Müller

Im Mittelpunkt der SAP Sapphire 2026 stand die Business AI. Susanne Dhiem, Chief Partner Revenue Officer bei SAP, erläutert, wie diese High-LevelAnkündigungen in handfeste BusinessOpportunities für den mittelständischen Channel gerade in DACH umgesetzt werden. Zunächst müsse man konstatieren, so Dhiem,

ner eröffne das viele neue Chancen, weil die Einstiegshürden deutlich sinken würden.

dass die Zeiten, in denen KI als separate,

komplexe Innovationsschicht über bestehende Anwendungen gestülpt wurde, endgültig vorbei seien.

Business AI entwickle sich

„Business AI wird über SAP S/4HANA Cloud, RISE with SAP und GROW with SAP bereitgestellt. Damit können Partner KI als zusätzlichen Mehrwert im Rahmen laufender Prozess- und Cloud-Transformationen positionieren – etwa durch einen beschleunigten Finanzabschluss, vorausschauende Instandhaltung oder intelligente Supply-Chain-Planung – statt KI als disruptive Technologieumstellung verkaufen zu müssen.“

rasant zur Standardfunktion moderner Enterprise-Anwendungen. „Mit Joule, das über das gesamte Cloud-Portfolio von SAP hinweg eingebettet ist, und mit KI-Agenten, die direkt in Kernprozesse integriert werden, ist KI heute operativ nutzbar und skalierbar – und zwar in einer Form, die sich auch für den Mittelstand wirtschaftlich rechnet“, so Dhiem. Für die Midmarket-Part-

Ein weiterer wichtiger Punkt sei der Fokus auf partnerentwickelte und branchenspezifische KI, sowohl über Frameworks für intelligente Agenten als auch über Low-Code-Erweiterbarkeit auf der SAP Business Technology Platform (BTP). Dies erscheine besonders relevant, da Partner sich über maßgeschneiderte KISzenarien differenzieren können, die konkrete Branchenanforderungen und lokale Rahmenbedingungen wie regulatorische Vorgaben und Datensouveränität adressieren. „Die Chance für unsere DACH-Partner ist zweigeteilt: Erstens erhöht KI den Lifecycle-Value von Cloud-ERP-Projekten weit über die Erstimplementierung hinaus durch kontinuierliche

Optimierung. Und zweitens unterstützt SAPs Fokus auf messbaren Business Value dabei, Kundengespräche weg von der Kostenfrage hin zu den Ergebnissen zu verschieben“, so Dhiem. Genau diese Diskussion wollten Midmarket-Entscheider heute führen.

Um den Übergang zum Cloud-Modell rentabel zu gestalten, habe SAP die Partnerökonomie gestärkt. Die langfristige Profitabilität basiere auf zwei Säulen: attraktiven Margen und gesteigerter Effizienz. Im Zentrum stünden kumulierte, aka „stackable“ Incentives für RISE with SAP und öffentliche Cloud-Lösungen. Für 2026 könnten Partner bis zu 15 Prozent leistungsabhängige Rebates erzielen, ergänzt um zusätzliche 5 Prozent für partnergeführte Demand Generation. Über Overachievement-Multiplikatoren könnten die Gesamtrabatte in der Spitze sogar auf bis zu 34 Prozent ansteigen, zusammen mit höheren Auszahlungsgrenzen. Besonders im Midmarket und in partnergeführten Vertriebsgebieten würden Cloud-Deals damit deutlich profitabler. SAP belohne dabei nicht nur Topline-Wachstum,

sondern auch Pipeline-Verantwortung und konsequente Execution.

Auf der Effizienzseite stünden Partnern Angebote zur Verfügung, die Implementierungen beschleunigen und Komplexität reduzierten. Die KI-gestützte „Integrated Toolchain“ schaffe 360-Grad-Transparenz über Prozesse, Anwendungen und Daten entlang der gesamten RISE-Journey. Im Vorfeld der Sapphire mahnte die SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG), dass Innovationen künftig fast ausschließlich Cloud-Kunden vorbehalten bleiben könnten. Susanne Dhiem begegnet dieser Angst differenziert: „Wir nehmen die Sorge der DSAG ernst: Innovation darf sich nicht wie ein Hebel anfühlen, um Kunden in die Cloud zu ‚drücken‘, gerade im deutschen Mittelstand, wo viele ERP-Kernsysteme weiterhin On-Premises betrieben werden.“ Gleichzeitig aber zeigten Studien, dass die Realität in Deutschland längst nicht mehr „rein On-Premises“ sei. Laut Bundesnetzagentur nutzen bereits 47 Prozent der Unternehmen kostenpflichtige CloudServices. KPMG und Bitkom kommen zu ähnlichen Ergebnissen: Cloud Computing ist für Unternehmen ab 50 Mitarbeitenden

Abstrakte Datenwelten, intelligente Prozesse und vernetzte Plattformen: SAP positioniert Business AI als festen Bestandteil moderner ERP-Umgebungen.

faktisch zum Standard geworden. „Unser Ziel ist nicht, On-Premises-Kunden zu benachteiligen, sondern sicherzustellen, dass sie Innovation zu ihren eigenen Bedingungen nutzen können.“ Um die Sorge vor doppelten Betriebskosten während einer Migration zu mildern, biete SAP ein strukturiertes Support-Programm an. „Und für alle, die noch nicht bereit sind zu migrieren, garantieren wir Support für SAP S/4HANA On-Premises mindestens bis 2040.“

Mit dem neuen Support-Modell und den „Success Plans“ verschöben sich Verantwortlichkeiten, doch die Rolle der Systemhäuser bleibe essenziell. SAP positioniere sich in einem „Partner-First“-Betriebsmodell, in dem die eigenen Erfolgspläne die Angebote der Partner ergänzten. „Partner sind ein zentraler Bestandteil der SAP-Strategie. Sie behalten entlang der gesamten Kundenwertschöpfungskette ihre führende Rolle, insbesondere bei der Einführung und kontinuierlichen Optimierung“, sagt Dhiem. Die Rolle von SAP liege in der Bereitstellung von Leitlinien, Koordination und dem Zugang zu Fachwissen. 

MARCUS ZEIDLER WIRD NEUER CEO BEI SEPPMAIL

Marcus Zeidler ist seit 15. April 2026 Chief Executive Officer (CEO) bei SEPPmail. Er tritt die Nachfolge von Stefan Klein an und will die nächste Wachstumsphase beim Anbieter für sichere E-Mail-Kommunikation vorantreiben.

Zeidler bringt langjährige Erfahrung aus dem Channel-Geschäft mit: Von 2020 bis Mitte 2025 war er Chief Financial Officer (CFO) und Chief Operating Officer (COO) beim Distributor Elovade. Dort verwaltete er vor allem die europäische Expansion und einen nachhaltigen Wachstumskurs. Bei SEPPmail ist der Manager kein Unbekannter. Er unterstützt den Anbieter bereits als Senior Advisor und Beiratsmitglied. Gemeinsam mit dem Team will Zeidler nun das Portfolio gezielt weiterentwickeln, und „neue Impulse im Bereich sicherer und souveräner Kommunikation setzen“.

Der Wechsel in der Führung fällt in eine Phase des Wachstums. Im Dezember hatte SEPPmail die Übernahme des Schweizer Geschäfts von Alinto angekündigt, die im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen

NETGO KOMPLETTIERT FÜHRUNGSTEAM

Lange Zeit war ungewiss, wer als CEO nach dem Austritt von Jacques Diaz die Netgo leiten wird. Bisher hatte Dr. Sven Fürth die Position interimistisch übernommen. Nun ist er dauerhaft als Group-CEO bestätigt. Gemeinsam mit dem Führungsteam soll er das Wachstum der Netgo Group weiter vorantreiben.

Zudem rückt Kai Wedel als Chief Operations Officer in die Geschäftsführung auf.

Gemeinsam mit Felix Kusch, der seit März als Chief Commercial Officer die

Vertriebskraft bündelt, ist das Führungstrio des IT-Dienstleisters nun komplett. Netgo möchte mit dieser Besetzung die Weichen für die nächste Phase der Unternehmensentwicklung stellen und setzt dabei auf eine Mischung aus bewährter Expertise, internem Wachstum und Kontinuität. Gleichzeitig hält die Gruppe an der strategischen Ausrichtung fest, sich konsequent weiterzuentwickeln und die Rolle im IT-Markt zu festigen. Für die neue Führungsriege geht es nicht um einen radikalen Kurswechsel, sondern darum, die Stärken der Netgo Group konsequent umzusetzen. | md

werden soll. Im Herbst des vergangenen Jahres hat der E-Mail-Anbieter bereits LEA Partners als strategischen Investor gewonnen. Der Karlsruher Investor will bei der Expansion in Europa begleiten. | nf

Neuer Regional Sales Director Central Europe bei Netgear

Netgear ernennt Bernd Sebode zum Regional Sales Director Central Europe und unterstreicht damit seinen Fokus auf das Wachstum durch Partner. Die Ernennung von Sebode soll die Geschäftsstrategie von Netgear unterstützen, das Wachstum durch ein starkes Netzwerk aus VAR- und MSP-Partnern zu beschleunigen. Ziel ist es, KMU mit skalierbaren Netzwerklösungen zu unterstützen, die sowohl für klassische IT-Infrastrukturprojekte als auch für AV auf IP-Implementierungen geeignet sind und gleichzeitig den Budgetanforderungen entsprechen. Bernd Sebode verfügt über nahezu 30 Jahre Erfahrung im IT-Sektor und soll bestehende Partnerschaften ausbauen und neue strategische Partner akquirieren. | ap

Marcus Zeidler ist seit April 2025 neuer CEO bei SEPPmail.
Mit (v. l.) Sven Fürth als CEO, Kai Wedel als COO und Felix Kusch als CCO ist das Führungsteam der Netgo Group nun komplett.
BILD: NETGO

PANASONICS TAFFES PARTNERPROGRAMM

Deal-Registrierungsrabatte, erweiterte Schulungs- und Zertifizierungsprogramme sowie wachstumsorientierte Incentives erhalten Rugged-Mobility-Partner mit dem neuen Partnerprogramm von Panasonic. Das weiterentwickelte europäische Channel-Partnerprogramm Elevate stellt laut Hersteller eine der bedeutendsten Veränderungen in der Channel-zentrierten Go-to-Market-Strategie in der 30-jährigen Toughbook-Geschichte dar. Dabei besteht Elevate aus drei ResellerStufen (Authorised, Expert und Elite), einem zertifizierten ISV-Track und einem dedizierten Distributor-Netz. Im Zentrum von Elevate steht ein neues System für Deal-Registrierungen, das Partnern kommerzielle Planbarkeit und Stabilität für ihre Deal-Pipelines bieten soll. Beim Anmelden von Opportunities erhalten Partner damit Klarheit über

Watchguard Technologies erweitert mit der Akquise des Cloud-Security-Experten Perimeters.io das Angebot. Im Mittelpunkt steht dabei die Lösung Cloud Detection and Response (CloudDR), die auf der Sicherheitstechnologie von Perimeters basiert. Die Lösung soll durchgängige Transparenz, integrierte Erkennung und automatisierte Reaktionsmöglichkeiten für Cloud-Anwendungen über eine einzige, mandantenfähige Plattform bieten und damit den Bedürfnissen von Managed-Service-Providern (MSP) gerecht werden. Dienstleister jeder Größe können CloudDR anbieten.

Preise mit Premium-Rabatten. Über die Trainingsplattform Basecamp soll Marktteilnehmern die robuste Mobilität näher gebracht werden und Partner für eine erfolgreiche Kundenberatung geschult. | ml

WATCHGUARD AKQUIRIERT PERIMETERS.IO

Mit Watchguard CloudDR sollen MSP in der Lage sein, die Risiken von CloudAnwendungen in jeder Kundenumgebung zu minimieren, ohne dass dadurch zusätzlicher Betriebsaufwand oder Kosten auf Unternehmensebene entstehen. „Mit der Übernahme von Perimeters. io bieten wir cloudbasierte Detection & Response, die konkret an den Bedürfnissen von MSP ausgerichtet wurde: von Grund auf skalierbar, kostengünstig anzubieten und zugeschnitten auf das Tagesgeschäft von Managed-ServiceProvidern“, so Joe Smolarski, CEO bei Watchguard. | iz

Mit Elevate präsentiert Panasonic Thoughbook ein überarbeitetes dreistufiges Partnerprogramm, das unter anderem erweiterte Schulungsprogramme umfasst.

Datagroup übernimmt IT-Dienstleister

Die Datagroup baut ihre Aktivitäten im europäischen Ausland aus und will den niederländischen IT-Dienstleister Valid Managed Services übernehmen. Das Unternehmen mit Sitz in Eindhoven beschäftigt rund 180 Mitarbeitende und erzielt einen Jahresumsatz von etwa 35 Millionen Euro. Zum Portfolio zählen Managed Services sowie Beratungsleistungen rund um Modern Workplace, Infrastruktur, Netzwerke sowie Security & Compliance. Mit der Übernahme will Datagroup seine internationale Präsenz stärken und die eigene Position als europäischer IT-Service-Anbieter ausbauen. Beide Unternehmen sehen vor allem im Bereich Managed Services und bei internationalen Kundenprojekten Wachstumspotenzial. | hs

BILD: DALL-E / KI-GENERIERT

DIE THEORIE VOM

MPLS-Verträge laufen aus, Unternehmen suchen nach Alternativen. Viele setzen auf den Big Bang, was effizient klingt. Doch das birgt Risiken für Systemhäuser und ihre Kunden. Eine zuverlässige SASE-Migration gelingt vorrangig Schritt für Schritt mit einem hybriden Ansatz.

Klassische IT-Dienstleister (Integratoren, Reseller) stehen vor einem harten Umbruch. Ihr traditionelles Geschäft schrumpft.

Michael
DACH bei Arista

Klassische WAN-Architekturen scheitern an der Cloud und stellen Systemhäuser unter Druck.

„Klassische IT-Dienstleister (Integratoren, Reseller) stehen vor einem harten Umbruch. Ihr traditionelles Geschäft – der Verkauf, Aufbau und die Wartung von physischer Hardware vor Ort – schrumpft“, warnt Michael Sicklinger, Area Vice President Sales DACH bei Arista Networks.

Stattdessen fragen die Kunden nach flexiblen und cloudbasierten Lösungen wie SD-WAN (Software-Defined Wide Area Network) oder verstärkt nach SASE (Secure Access Service Edge). Doch viele Unternehmen begehen bei der SASEMigration den gleichen Fehler: Sie warten auf das nahende Vertragsende der MPLS-Verträge (Multiprotocol-LabelSwitching), um dann eine 1:1-Ersatzlösung

Bei der Big-Bang-Methode werden alle betroffenen Netzwerksysteme zeitgleich komplett ausgetauscht.

zu wählen. „Damit wird lediglich der Status Quo erhalten − mit dem Resultat einer Vertragsverlängerung des bestehenden Netzes“, erklärt Jens Müller, Teamleiter Business Development Network Solutions bei Controlware. Die Vorteile einer möglichen Modernisierung fallen dadurch zwangsläufig unter den Tisch, so Müller.

Dabei ist die Modernisierung der Netzwerk-Architektur längst unerlässlich. Sicklinger merkt an: „Anwendungen wie Software-as-a-Service (SaaS) von Microsoft 365 oder Salesforce und Infrastrukturen wie AWS oder Azure liegen zunehmend außerhalb des eigenen Rechenzentrums.

Da ergibt es keinen Sinn mehr, den gesamten Datenverkehr erst durch die Firmenzentrale zu leiten.“ Dieser Umweg über eine Zentrale – auch Backhauling genannt – war zu MPLS-Zeiten Standard. Alle Datenströme liefen zentral durch ein Rechenzentrum, wo eine Firewall den gesamten Datenverkehr kontrollierte und filterte. Das funktioniert nur, solange die eigenen Anwendungen im eigenen Rechenzentrum lagen. Heute liegen geschäftskritische Systeme aber häufig in der Cloud und Mitarbeiter greifen direkt aus dem Homeoffice auf diese Daten zu. Der Umweg führt zu unnötiger Latenz und frustriert Anwender.

Damit Nutzer ohne Umweg auf CloudDienste wie Microsoft 365 zugreifen können, helfen moderne SD-WANLösungen. SD-WAN verbindet mehrere Verbindungstypen, wie MPLS, 5G, Breitband oder Satellit, und leitet den Datenverkehr intelligent über die schnellste Verbindung. Kritische Anwendungen bleiben so zuverlässig erreichbar. Über eine zentrale Steuerung lassen sich die Standorte gemeinsam verwalten und es muss nicht jede Leitung einzeln konfiguriert werden.

Moderne SD-WAN-Lösungen nutzen intelligente Algorithmen, um den Datenverkehr dynamisch über die beste Verbindung zu leiten. Lancom Systems setzt beispielsweise auf Dynamic Path Selection (DPS). „Der Algorithmus zur Dynamic Path Selection wählt für Sessions die Leitung mit der besten Qualität aus“, erklärt Martin Krebs, Vice President Router & Gateways

Was sind Hybridnetzwerke?

Bei einem Hybridnetzwerk werden verschiedene Leitungstypen kombiniert. Ein Beispiel: Ein Unternehmen nutzt weiterhin MPLS für geschäftskritische Anwendungen wie SAP oder IP-Telefonie. Services wie M365, Cloud-Backups oder Software-Updates werden über kostengünstigere Internet-Verbindungen geleitet. SD-WAN verwaltet diese beiden Leitungstypen zentral und wählt automatisch die Verbindung mit der besten Qualität aus. Unternehmen können so MPLS-Leitungen nach und nach reduzieren und Risiken bei der Migration minimieren.

bei Lancom Systems. Die Entscheidung basiert dabei auf Attributen wie Last, Paketverlust, Latenz oder Jitter. Richtlinien helfen dabei, die Leitungen für die jeweiligen Business-Anwendungen zu definieren, sodass beispielsweise Echtzeitdatenverkehr, erlaubter Paketverlust oder die maximale Latenz festgelegt werden können. Bei mehreren passenden Leitungen wird der Datenverkehr gleichmäßig verteilt, wie Krebs erklärt: „Erfüllen mehrere Leitungen die geforderten Richtlinien, so wird ein Load Balancing im Round-Robin-Verfahren über diese Leitungen durchgeführt.“

SD-WAN allein optimiert zwar die NetzwerkPerformance, bietet jedoch nur grundlegende Sicherheitsfunktionen wie eine Firewall, Verschlüsselung oder

SASE sichert Datenpakete bereits am Edge ab, statt sie erst durch die Zentrale zu leiten.

Segmentierung. Der Netzwerkhersteller Arista bietet zum Beispiel die VeloCloud als SD-WAN-Lösung an. Diese bietet eine native Sicherheitsgrundlage, sodass Netzwerkverbindungen überwacht und verfolgt werden können. „Damit wird bereits vor der Integration von Drittanbietern eine solide Sicherheitsbasis geschaffen“, merkt Sicklinger an und trifft dabei einen wichtigen Punkt: die Integration von Drittanbietern. „VeloCloud verfolgt eine Best-of-Breed-SASE-Strategie, die führende Sicherheitsanbieter wie Zscaler, Palo Alto Prisma Access, Netskope One SSE, Symantec WSS und Forcepoint SSE integriert“, so Sicklinger. Unternehmen können auf dieser Basis

Router & Gateways bei Lancom Systems

IHR KUNDE HAT EINE USV.

ABER WEISS ER AUCH, OB SIE IM ERNSTFALL WIRKLICH REAGIERT?

FÜNF

SITUATIONEN AUS

DER PRAXIS, DIE RESELLER UND SYSTEMHÄUSER KENNEN SOLLTEN

Eine USV-Anlage ist keine Blackbox, die man installiert und vergisst. Sie ist das letzte Glied in der Kette – und entscheidet, ob im Ernstfall alles kontrolliert läuft oder der Worst Case eintritt.

KENNEN SIE DIESE FRAGEN?

1. „Mein Server fährt bei Stromausfall nicht sauber herunter.“

Der Klassiker – und der teuerste Fehler. Ohne Shutdown-Software erkennt der Server den Stromausfall nicht rechtzeitig und geht einfach vom Netz. Die Folge: korrupte Datenbanken, beschädigte Dateisysteme, stundenlange Wiederherstellung.

Die Lösung: Viele ONLINE USV-Anlagen werden mit einer Software-Einzelplatzlizenz ausgeliefert, die den Stromausfall automatisch erkennt und den Server kontrolliert herunterfährt – ohne manuellen Eingriff, auch nachts und am Wochenende.

2. „Ich habe mehrere Serverwie schütze ich alle gleichzeitig?“

Mit einer Einzelplatzlösung stößt man schnell an Grenzen. Jeder Server bräuchte eine eigene direkte Verbindung – weder praktikabel noch skalierbar.

Die Lösung: Eine RCCMD-Netzwerklizenz ermöglicht den Shutdown beliebig vieler Server über das Netzwerk – koordiniert, priorisiert, vollautomatisch. Einmalkauf, keine laufenden Lizenzkosten, unbegrenzt skalierbar.

3. „Ich will meine USV aus der Ferne überwachen.“

Ohne Netzwerkanbindung ist die USV für jedes Monitoring-System unsichtbar – ein Stromausfall um 3 Uhr nachts bleibt unbemerkt, bis der erste Anruf kommt.

Die Lösung: Die ONLINE Network Management Card gibt der USV eine eigene IP-Adresse und macht sie per Webbrowser sowie per SNMP v1/v2/v3 einbindbar. Kein zusätzlicher PC, keine Cloud, kein Drittanbieter.

4. „VMware soll bei Stromausfall automatisch und in der richtigen Reihenfolge stoppen.“

Virtuelle Maschinen müssen vor dem Host-Server heruntergefahren werden –priorisiert und fehlerfrei. Wer das nicht konfiguriert hat, riskiert inkonsistente VM-Zustände und aufwendige Wiederherstellungen.

Die Lösung: Die USV-Software DataWatch unterstützt VMware vSphere/ESX, Microsoft Hyper-V und Citrix XenServer mit frei konfigurierbarer ShutdownReihenfolge.

5. „Ich muss USV-Daten für EnEfGReporting & Compliance bereitstellen.“ Energieeffizienzgesetz und wachsende Compliance-Anforderungen verlangen Transparenz und lückenlose Protokollierung von Betriebsdaten, Ereignissen und Lastverläufen.

Die Lösung: USV-Monitoring-Software und SNMP-Integration ermöglichen vollständige, automatische Protokollierung – lokal, ohne Cloud-Abhängigkeit, DSGVO-konform.

DIE GUTE NACHRICHT

Für die häufigsten Problemsituationen gibt es klare, praxiserprobte Lösungen.

Sprechen Sie uns gerne an. Kein Ticketsystem, kein Callcenter –direkt ein erfahrener USV-Experte, der Ihre Infrastruktur versteht.

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aufbauen und spezialisierte Sicherheitslösungen entsprechend der individuellen Anforderungen auswählen.

Was SD-WAN fehlt, liefert Security Service Edge (SSE). SSE umfasst unter anderem Zero Trust Network Access (ZTNA), Secure Web Gateways (SWG) für Malware-Schutz und Cloud Access Security Broker (CASB). „Durch die Integration von Secure-Service-Edge-Lösungen in ein SD-WAN entstehen Secure-Access-Service-EdgeVerbindungen (SASE), die Verkehrsbeziehungen erheblich anwender- und anwendungsfreundlicher gestalten“, erklärt Müller von

Vertrauen ist hier die Währung, die erfolgreiche Projekte langfristig erst ermöglicht.

Controlware. SD-WAN plus SSE ergibt also SASE, aus vielen verschiedenen Systemen wird eine einheitliche Plattform für die Netzwerk-Infrastruktur mit Sicherheitsfunktionen.

Doch wie gelingt eine gute Migration? „Die Umstellung von einer heterogenen Systemlandschaft in Richtung einer SASE-Lösung erfolgt nur selten durch einen Big-Bang“, so Müller. Statt die Systeme alle zeitgleich auszutauschen und somit einen „Big-Bang“ zu riskieren, macht eine Umstellung in einzelnen Schritten Sinn. Wichtig dabei ist es laut Müller, sich „konzeptionell, betrieblich und infrastrukturell auf eine Zielarchitektur zu einigen“.

Jens Müller, Teamleiter Business Development bei Network Solutions

Für die Herstellerauswahl empfiehlt Müller vor allem Hersteller, die über Netzwerk-, Securityund Cloud-Knowhow verfügen. Dabei zeichnen sich zwei Ansätze ab. „Wir sehen, dass Kunden zunehmend eine One-Vendor-SASE-Strategie verfolgen“, stellt Kevin Schwarz, Head of CTOs bei Zscaler fest. Das seien oft Unternehmen, die bereits Erfahrung mit Zscaler im Security-Bereich gemacht haben. Dennoch gäbe es auch aus der anderen Richtung Anfragen, so Schwarz: „Andererseits sehen wir auch Anfragen, die ursprünglich aus der Richtung Netzwerk kommen, wenn Kunden ihren Best-of-Breed-Ansatz ablösen wollen.“ In der Praxis führen beide Ansätze – Single Vendor und Best-of-Breed – oft zu

OMADA BY TP-LINK

GESTALTET MODERNE ENTERPRISE-NETZWERKE

WENN NETZWERKE ZUM STRATEGISCHEN RÜCKGRAT MODERNER UNTERNEHMEN WERDEN

Digitale Prozesse und deren Verfügbarkeit sind heute keine Option, sondern ein Muss. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Sicherheit, Skalierbarkeit und Performance kontinuierlich. Genau hier positioniert sich Omada by TP-Link mit modernen Layer-3Lösungen für Business-Infrastrukturen.

Mit intelligenten Switching-Plattformen, zentralisiertem Cloud-Management und hochperformanter Hardware adressiert Omada by TP-Link die Anforderungen moderner Unternehmen – von Healthcare über Hospitality bis zu Smart Buildings.

WENN VERFÜGBARKEIT GESCHÄFTSKRITISCH WIRD

Ein modernes Klinikzentrum arbeitet rund um die Uhr. Digitale Patientenakten, Medizintechnik, Sicherheitskameras, VoIP-Telefonie, Gebäudeautomation und mehr greifen gleichzeitig auf dieselbe Infrastruktur zu. Jede Unterbrechung hat direkte Auswirkungen auf Prozesse und Sicherheit.

SECURITY BEGINNT IM NETZWERK

Die Herausforderung: maximale Verfügbarkeit bei gleichzeitig höchsten Sicherheitsanforderungen.

Mit den Enterprise-Layer-3-Switches von Omada by TP-Link entsteht eine Netzwerkarchitektur, die speziell für hochverfügbare Umgebungen entwickelt wurde. Technologien wie MLAG, VRRP, ERPS und physisches Stacking schaffen redundante Netzwerkpfade und minimieren Ausfallzeiten. Redundante Netzteile und HotSwap-Lüfter erhöhen zusätzlich die Betriebssicherheit.

Das Ergebnis: Selbst bei Wartungsarbeiten oder Hardware-Ausfällen bleiben Anwendungen, Endgeräte und Prozesse stabil verfügbar.

In modernen IT-Umgebungen reicht klassische Perimeter-Security längst nicht mehr aus. Unternehmen benötigen Sicherheitsmechanismen direkt in der Infrastruktur.

Omada by TP-Link integriert SecurityFunktionen wie MACsec, Secure Boot, ACLs, 802.1X sowie Routing. Dadurch entsteht eine Architektur, die sensible Daten aktiv schützt und Netzwerksicherheit auf Enterprise-Niveau ermöglicht. Zusätzlich sorgen intelligente MonitoringMechanismen und zentrale Managementfunktionen für mehr Transparenz und schnellere Reaktionszeiten im laufenden Betrieb.

HIGH PERFORMANCE FÜR

MODERNE BUSINESS-ANWENDUNGEN

Wi-Fi 7, KI-basierte Anwendungen, hochauflösende Videosicherheitslösungen und

OMADA LÖSUNGEN ENTDECKEN

datenintensive Echtzeitkommunikation erzeugen enorme Datenmengen.

Omada by TP-Link unterstützt diese Entwicklung mit Multi-Gigabit, 25G-/100G-Uplinks, PoE++ und intelligentem TrafficManagement. Gleichzeitig ermöglichen Fast PoE und Perpetual PoE den unterbrechungsfreien Betrieb kritischer Endgeräte – selbst während Neustarts oder Firmware-Updates.

ZENTRALES MANAGEMENT

STATT STEIGENDER KOMPLEXITÄT

Mit wachsender Infrastruktur steigt auch der Verwaltungsaufwand. Genau deshalb setzt Omada by TP-Link auf ein zentralisiertes Software-Defined-Networking-Konzept mit Cloud-Management, Zero-TouchProvisioning, Echtzeit-Monitoring und Multi-Tenant-Management.

So entsteht eine moderne Single-Pane-ofGlass-Architektur, die Transparenz schafft und operative Aufwände deutlich reduziert.

Denn moderne Netzwerke transportieren heute nicht einfach nur Daten.

Sie sichern Prozesse. Sie schützen Geschäftsmodelle. Und sie entscheiden über die Resilienz moderner Unternehmen.

einem Hybridnetzwerk. Kay Wintrich, Enterprise Networking Lead bei Cisco Deutschland, zeigt auf: „In den meisten Fällen können Cisco Kunden ihre existierenden MPLS-Netze transparent in diese Infrastruktur einbauen. Somit profitieren sie von einem Hybridnetzwerk mit einem einheitlichen Management.“ Ein klarer Vorteil, da Unternehmen nicht alle Systeme auf einmal umstellen müssen. Für KRITIS-Betriebe und Legacy-Systeme bleibt MPLS bestehen, Internetverbindungen übernehmen dann den unkritischen Datenverkehr. Nach und nach lässt sich der MPLS-Anteil im Netzwerk reduzieren und durch „moderne, kostengünstigere Leitungen ersetzt“, so Wintrich.

Die Dauer der Migration hängt stark von der Komplexität ab. „Ein erster Proof-ofConcept oder Test mit ersten Nutzern lässt sich in wenigen Wochen realisieren“, sagt Krebs von Lancom. Das Problem sei allerdings, dass in vielen Unternehmen erst einmal eine Bestandsaufnahme gemacht werden muss, damit die Teams wissen, welche Anwendungen vorhanden sind, welche Zugriffsrechte und Zugriffswege bestehen. „Bis eine vollständige SASE-Architektur umgesetzt ist, können sehr viele Monate vergehen“, so Krebs weiter. Besonders aufwendig seien

moderne Konzepte wie Zero Trust. Gibt es allerdings bereits viele Cloud-Anwendungen und hauptsächlich Remote User, geht die Migration schneller und einfacher. Nicht zuletzt deswegen ist Krebs der Meinung, dass sich SASE in der Regel nicht für kleine Unternehmen mit wenig Mitarbeitern lohnt: „Viele Angebote sind in Bezug auf Architektur, Problemlösung und auch Preis- und Lizenzmodelle auf Enterprise-Unternehmen ausgerichtet. Für kleine Unternehmen passen diese in der Regel nicht und werden oft auch nicht angeboten.“

SASE bedeutet für Systemhäuser einen grundlegenden Wandel. Sie entwickeln sich vom Hardware-Reseller zum strategischen Partner. „Der Verkauf einer Cloud-Plattform generiert einen kontinuierlichen Einnahmenstrom und geht weg vom Peak-Geschäft durch Hardware-Verkauf“, so Christian Knief, RVP DACH & MEA, Commercial Sales bei Zscaler. Systemhäuser profitieren von langfristigen Kunden- sowie Partnerbeziehungen, ebenso wie von Lizenz-Modellen für monatliche Einnahmen. Hersteller bieten den Partner häufig Schulungen, Support und Marketing-Unterstützung. So setzt Cisco beispielsweise auf spezialisierte Schulungen mit einer Lernplattform und

validierten Architektur-Richtlinien. Auch Arista setzt auf eine intensive Betreuung der Partner. Dabei sollen Support-Anfragen direkt zu einem Level 3 Engineer gehen, bevor man ein Callcenter erreicht. Darüber hinaus bieten die Hersteller meist über Plattformen weitere Beratungsdienstleistungen an. Gerade kleinere Systemhäuser profitieren davon, dass sie nicht die komplette technische Tiefe selbst aufbauen müssen, um ihre Kunden trotzdem mit den notwendigen Technologien auszustatten.

Bei all dem ist eines entscheidend: das Zusammenspiel zwischen allen Beteiligten. „Vertrauen ist hier die Währung, die erfolgreiche Projekte langfristig erst ermöglicht“, fasst Müller zusammen. Das gilt sowohl für Hersteller und Partner als auch für Kunden und Systemhäuser. Auch die Teams in den Unternehmen sind aufeinander angewiesen – Netzwerk-, Security- und Cloud-Teams müssen zusammenarbeiten.

SASE ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Unternehmen sollen nicht auf den Big Bang warten. Stattdessen können sie den Wandel zu modernen NetzwerkArchitekturen aktiv mitgestalten und Schritt für Schritt vorankommen. 

■ AI-Map: Einsatz & Betrieb, Infrastruktur, Rollen der Service Provider, Geschäftsmodelle

■ Souveränität & Sicherheit: Regulierung, Compliance, Cybersecurity

■ Transformation & Business: Kundenbedarfe, Marktmodelle, Strategien

■ Infrastruktur & Zukunftstechnologien: Datacenter, Geopolitik, Sustainability, Quantencomputing

Dr. Jens Eckhardt Rechtsanwalt und Partner bei pitc legal Eckhardt Rechtsanwälte Partnerschaft

Prof. Dr. Rafaela Kraus

Universität der Bundeswehr München

Dr. Swantje Westpfahl Gesellschafterin / Senior Researcher & Lecturer, VICCON GmbH/ FHNW Basel

Christoph Keese Journalist & Publizist

Karl-Heinz Land Digital Evangelist

SONY XPERIA 1 VIII: DAS NEUE KI-FLAGGSCHIFF

Sony hat mit dem Xperia 1 VIII ein neues Smartphone vorgestellt, das vor allem mit einer weiterentwickelten Kamera und KI-Funktionen punkten soll. Die neue 50-MP-Tele-Kamera sowie der 50-MP-Weitwinkel sind mit einem 1/1,56-Zoll-Bildsensor ausgestattet. Er ist rund viermal größer als beim Vorgängermodell. Die 52-MP-Hauptkamera (24 mm) arbeitet mit einem 1/1,35-Zoll-Exmor-T-Sensor und einer Blende von f/1.9. Der neue KI-Assistent für die Kamera erkennt automatisch Motive und Szenen und schlägt unterschiedliche Optionen für das Bild vor. Angetrieben wird das Xperia 1 VIII von der Snapdragon-8-Elite-Gen-5-Mobile-Plattform von Qualcomm. Dazu gibt es 12 oder 16 GB

RAM und 256 GB oder 1 TB internen Speicher. Das Das 6,5-Zoll-große Display löst mit 2.340 x 1.080 Pixel auf und bietet eine Bildwiederholrate von 120 Hz. Der UVP startet bei 1.499 Euro. | ml

INSTINCT MI350 ALS PCIE-KARTE

Das neue Sony Xperia 1 VIII soll vor allem mit einer guten Kamera und KI-Funktionen punkten. Auch das Design des Smartphones hat Sony erneuert.

Bisher gab es die AMD-DatacenterGPUs der Instinct-MI350-Serie nur als Open Accelerator Module (OAM). Nun schiebt der Hersteller mit der MI350P eine PCI-Express-Variante nach. Die Karte kann einfach in neuen oder bestehenden Standard-Servern eingesetzt werden. AMD gibt eine maximale TDP von 600 Watt an. Allerdings kann die FHFL-Karte (Full Height, Full Length) auch auf 450 Watt gedrosselt laufen. Sie benötigt zwei Slots und als passive Karte eine ausreichende Kühlung durch die Lüfter im Server.

AMD bringt mit der Instinct MI350P die CDNA-4-Architektur nun auch auf einer PCI-Express-Karte. Sie ermöglicht einen flexibleren Einsatz als die bisherigen Modelle der MI350-Serie in OAM-Bauform.

Für die PCIe-Karte hat AMD die CDNA-4-GPU der OAM-Variante MI350X einfach halbiert: Der Chip auf der Instinct MI350P bietet daher insgesamt 128 GPU-Compute-Einheiten sowie 128 MB Cache. Auch der Speicher ist halbiert: Er besteht aus 144 GB HBM3e. Die Kommunikation mit der Host-CPU oder den Host-CPUs im Server erfolgt über 16 PCIe-Gen5Lanes. Bis zu acht Karten können in einem Server installiert werden. | kl

MONOLASER MIT ERHÖHTER SICHERHEIT

HP schickt eine neue Generation der Laserjet-Pro-Serien 4000 und 4100 an den Start. Ein neues Duplex-Druckwerk sorgt für eine höhere Druckgeschwindigkeit von bis zu 45 A4-Seiten pro Minute, statt wie bisher 40 Seiten. HP wirbt hier mit dem schnellsten automatischen beidseitigen Drucken ihrer Klasse. Die neuen TerrajetToner sind kleiner geworden, sollen aber trotzdem für eine um 11 Prozent höhere Reichweite sorgen. Zusätzlich sollen Verschleißteile schneller auswechselbar sein. Die Multifunktionsdrucker (MFP) der Serie 4100 sind mit einem Duplex-ADF und mit einem größeren Touchscreen ausgestattet als die reinen Drucker der Serie 4000. Zudem sollen hier KI-Funktionen

nicht nur die Druckqualität erhöhen, sondern auch beim Scannen und der Bedienung helfen. Laut HP sind die neuen Laserjet-Pro-Modelle die ersten KMU-Drucker mit quantenresistentem Schutz. | kl

MFPS MIT WASSERKÜHLUNG

An der Grenze zwischen klassischem Bürodruck mit hohem Volumen und professionellem Production Printing positioniert

Die neuen A3-High-Speed-Multifunktionssysteme von Utax sind für ein sehr hohes Druckvolumen ausgelegt.

Das Design der neuen Laserjet-Pro-Geräte der Serien 4000 und 4100 ist kantiger geworden. Zudem gibt es nun auch bei den Mono-Geräten eine blaue Frontblende.

Utax die sieben neuen A3-Multifunktionssysteme 7565i, 8565i, 9565i und 10565i für Schwarz-weiß-Druck sowie 7515ci, 8515ci und 9515ci für Farbdruck. Sie sind die ersten Utax-MFPs mit Wasserkühlung in der Entwicklereinheit. Diese soll einem Qualitätsverlust bei den Tonern durch zu hohe Temperaturen entgegenwirken und gleichzeitig die Produktionszyklen verlängern. Zudem verfügen alle Modelle über ein Dual-Toner-System für eine hohe Systemverfügbarkeit. Die vier Mono-MFPs sind für Druckgeschwindigkeiten von bis zu 75, 85, 95 und 105 DIN-A4-Seiten pro Minute ausgelegt. Die High-Speed-Modelle 9565i und 10565i sind damit deutlich schneller als die bisherigen MFPs. Die drei neuen Farbsysteme liefern eine Druckauflösung von bis zu 2.400 x 2.400 dpi für den Druck mit hohen Qualitätsanforderungen. | kl

MOTOROLA-PHONES:

FALTBAR, FLEXIBEL, FARBENFROH

Motorola hat ein neues Foldable-Trio und die neue Generation der Moto-g-Reihe vorgestellt. Die Faltphones verfügen über große externe Displays, während die Moto-g-Geräte mit langen Akkulaufzeiten und günstigen Preisen punkten. | Margrit Lingner

das Razr 70. Allerdings kommt die Hauptkamera mit einem anderen Sensor und die Selfie-Knipse löst mit 32 MP auf. Das Top-Modell der Razr-Reihe wird angetrieben von der Snapdragon-8-EliteMobile-Platform. Außerdem soll die speziell

Mit der Razr-70-Familie setzen wir unsere Innovationsreise fort und bringen Leistung, Flexibilität und intelligente Funktionen in eine neue FoldableGeneration

Motorola hat die Razr-Serie um drei neue Smartphones erweitert. Dabei sollen die neuesten Ableger des Kult-Phones, das Razr 70, das 70 plus und das 70 ultra, wieder raffiniertes Design, fortschrittliche Leistung und KI-Intelligenz verbinden.

So bieten das Razr 70 ultra und das Razr 70 plus ein 4,0 Zoll großes Außendisplay. Beim Razr 70 misst der Außen-Screen nur 3,63 Zoll in der Diagonale. Aufgeklappt ist der Bildschirm des Razr 70 ultra 7 Zoll groß. Das AMOLED-Display bietet eine Bildwiederholrate von 165 Hz und Spitzenhelligkeiten von 5.000 Nits. Und dank der Pantone-Validated-Displays sollen bei allen Geräten Farben und Hauttöne naturgetreu dargestellt werden.

Zudem steckt im Motorola Razr 70 ultra ein hochauflösendes 50-MP-Kamerasystem, das auf einem neuen 50-MP-LOFICSensor basiert. Schnelles, präzises Fokussieren und optische Bildstabilisierung (OIS) sollen für scharfe Bilder sorgen. Dazu gibt es ein 50-MP-Ultraweitwinkel- und Makroobjektiv. Und mit der 50-MP-Frontkamera sollen Selfies eine verbesserte Szenenerkennung und KI-Optimierungen bieten. Dabei werden Bildausschnitte und Beleuchtung für Einzelpersonen oder Gruppen automatisch optimiert.

Ebenfalls mit einem 50-MP-Hauptkamerasystem arbeiten das Razr 70 plus und

Björn Simski, Director und General Manager bei Motorola DACH

Die Smartphones der Moto-g-Reihe sind wasserresistent (IP64- und MIL-STD-810H-zertifiziert).

entwickelte Qualcomm-Oryon-CPU der 3. Generation und die fortschrittliche Adreno-GPU dafür sorgen, dass auch grafikintensive Spiele in Filmqualität laufen. Der 5.000 mAh große SiliziumKohlenstoff-Akku des Falthandys soll über

36 Stunden lang mit einer einzigen Ladung durchhalten. Benötigen die Foldables einen Energieschub, liefert laut Hersteller die Schnellladefunktion mit 68-W-Turbopower in nur 8 Minuten genug Energie für den ganzen Tag.

Ebenfalls neu im Sortiment von Motorola sind das Moto g37, das g37 power, das g47 und das g87. Die Smartphones sind nicht nur robust und ausdauernd. Sie punkten auch mit fortschrittlichem Kamerasystem und günstigen Preisen.

Herzstück des Moto g87 ist ein Kamerasystem mit einem 200-MP-Ultra-Res-Hauptsensor mit zweifach optischem Zoom und optischer Bildstabilisierung (OIS). Ebenfalls integriert ist ein 8-MP-Ultraweitwinkel und auf der Frontseite eine 32-MP-Selfie-Kamera. Dank KI-gestützter Funktionen wie Auto Smile Capture gelingen laut Hersteller ausdrucksstarke, professionell wirkende Bilder. Und mit Google Fotos sind KI-Bearbeitungstools wie Magic Eraser, Reimagine und Auto Frame mit an Bord. Das 6,78 Zoll große AMOLED-Display ist 120 Hz schnell. Und der 5.200 mAh starke Akku soll Energie für den ganzen Tag liefern.

Mit einer 108-MP-Kamera mit einer Blende von f/1.7 punktet das Moto g47. Die SelfieKamera löst mit 8 MP auf und wie auch beim Moto g87 sind im g47 KI-Funktionen für bessere Bilder wie zum Beispiel Auto Smile Capture integriert. Ein 6,67 Zoll großes Full HD+-Display mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz soll für eine flüssige Darstellung sorgen. Und für lange Laufzeiten ist ein 5.200 mAh großer Akku mit Schnelllade-Unterstützung an Bord. Mit einem 7.000 mAh starken Akku ist das Moto g37 power ausgestattet. Damit soll selbst bei intensiver Nutzung lange kein Aufladen erforderlich sein. Und für 249 Euro (UVP) gibt es das Moto g37. Ausgestattet ist es mit einem 50-MP-Kamerasystem (Blende: f/1.8) und einer 8-MP-Kamera. Alle neuen Motorola-Smartphones gibt es in ausgewählten Pantone-Farben. 

BILD: MOTOROLA
BILD: MOTOROLA

AGENT 365 INTEGRIERT KI-AGENTEN IN DIE IT

Schluss mit der Agentenanarchie! Microsoft macht das Tool „Agent 365“ zum regulären Bestandteil des neuen Abonnements „Microsoft 365 E7“. Dabei können KI-Agenten systematisch in Identitäts-, Sicherheits- und ComplianceProzesse eingebunden und damit „gezähmt“ werden. | Dr. Stefan Riedl

KI-Agenten werden als Entität in die IT-Infrastruktur integriert.

Alles neu macht der Mai, behauptet der Volksmund, und auch bei Microsoft tut sich etwas Grundlegendes in Bezug auf agentische KI: Seit dem 1. Mai 2026 stellt Microsoft „Agent 365“ als Control-Plane für KI-Agenten bereit. Das Agentenwerkzeug ordnet Agenten formale Entra-Identitäten zu und macht deren Berechtigungen, Lebenszyklen und Aktivitäten für IT- und Security-Teams verwaltbar und auditierbar. Microsoft beschreibt Agent 365 als

Mechanismus, Agenten in bestehende Unternehmensprozesse zu integrieren, statt sie als Insellösungen zu betreiben. Damit soll die Betriebssicherheit mit einer organisatorischen Klammer auf ein solides Fundament gestellt werden.

Laut Microsoft umfasst Agent 365 folgende Funktionen:

 Zuweisung von Entra-IDs an Agenten,

 Lebenszyklus-Management (Provisioning/Deprovisioning),

 Governance-Funktionen wie Eigentumsund Berechtigungssteuerung,

 Observability und Audit-Protokollierung von Agentenaktivitäten sowie

 Integration in Microsofts Sicherheits- und Compliance-Werkzeuge.

Entra-IDs sind digitale Identitäten, die in Microsoft Entra (dem Identity-Dienst von Microsoft, ehemals Azure Active Directory) verwaltet werden. Agenten lassen sich mit dieser organisatorischen Einbindung ähnlich wie Nutzerobjekte verwalten, inklusive der Möglichkeit, Least-PrivilegePrinzipien und Prüfpfade durchzusetzen.

Der Softwarekonzern hat „Microsoft 365 E7“ als neues Top-Tier-Abonnement konzipiert. E7 vereint den Funktionsumfang von E5 (Sicherheit, Compliance und Management) mit Microsoft 365 Copilot,

KI-Agenten werden gezähmt und organisiert

Was heißt das in der Praxis? Agent 365 schafft die technische Grundlage, KI-Agenten als verwaltbare Identitäten mit Governance- und Observability-Funktionen zu betreiben. Microsoft führt Agent 365 als Bestandteil des neuen Microsoft-365-E7Abonnements ein, in dem die Steuer- und Governance-Ebene für Agenten mit Identitäts-, Sicherheits- und KI-Funktionen kombiniert wird.

KI-Agenten können mit „Agent 365“ organisatorisch in die IT eingebunden werden.

ty). E7 wird als nutzerbasiertes Abonnement angeboten. Zur Begriffsklärung: Das „E“ in Bezeichnungen wie E1, E3, E5 oder jetzt E7 steht für „Enterprise“ — also für die Enterprise-Lizenz-SKU von Microsoft 365. E7 fasst zentrale Elemente des MicrosoftÖkosystems zusammen, darunter die bestehenden Enterprise-Funktionen sowie erweiterte KI- und Identitäts-Capabilities. Mit dabei: Agent 365 als die Governanceund Steuerungsschicht für Agenten, während die übrigen E7-Komponenten Identität, Sicherheit und die KIFunktionalität bereitstellen. Agenten agieren im Kontext lizenzierter Benutzer und werden über die in E7 enthaltenen Verwaltungs- und Sicherheitsdienste eingebettet.

Plattform Agent 365 in die Verwaltungsund Entwicklungswerkzeuge der Microsoft-Plattform einbinden lässt – etwa in Admin-Oberflächen und in CopilotWorkflows – und sie verbindet sich dann mit Sicherheits- und Compliance-Diensten wie Defender und Purview. Das soll es ermöglichen, Agenten dort zu steuern, wo auch Nutzer und Anwendungen verwaltet werden.

Agent 365 ist benutzerbezogen: Agenten agieren also im Namen lizenzierter Anwender und erhalten damit eine verwaltbare Identität. Die Plattform macht Agenten in den bestehenden Identity- und Security-Prozessen sichtbar, sodass Administratoren Rechte, Zugriff und Aktivitäten über die bekannten Kontrollund Überwachungsmechanismen verwalten können.  der Microsoft Entra-Suite für Identity und Zugriff sowie Agent 365 – der Steuer- und Governance-Ebene für KI-Agenten (Entra-IDs, Rechteverwaltung, Lebenszyklussteuerung und Observabili-

Microsoft beschreibt die Funktionsweise von Agent 365 dahingehend, dass sich die

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Verbreitete Auflage: 47.101 (davon 32.212 ePaper) Exemplare (IVW I / 2026)

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Ulf Masselink Marketingleiter PCO

Klaus Kaiser Geschäftsführender Gesellschafter Teccle Group

Olaf von Heyer Vorstand, Concat

Sandra Balz Vorständin Kiwiko

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Mark Schröder CEO bei Synaxon

Kai-Ole Kirsten Geschäftsführer Datagroup Bremen GmbH

Jan Bindig Vorstandsmitglied Kiwiko

Sven Glatter Geschäftsführer Comteam

Thorsten Raquet Geschäftsführer PCG

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IT-BUSINESS 10 / 2026 erscheint am 8.6.2026

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Ihre Moderatorin ist IT-BUSINESS Redakteurin Mihriban Dincel!

Im Gespräch mit: AGNES PANJAS Redakteurin IT-BUSINESS

Mit passendem KI-generierten Song! #Ohrwurm

So fühlt sich Sergio Gagliardi (Herweck) sichtlich wohl, eingerahmt von den IT-BUSINESS-Ladies

Das Vorstands-Trio der Herweck AG freut sich auf einen erfolgreichen Messetag: (v. l.) Hans-Jürgen Witfeld, Jörg Herweck und Jakob Saga

HERWECK PERSPECTIVES

Am 8. Mai lud der Distributor Herweck zur 21. Perspectives nach St. Ingbert ein. Rund 1.200 Teilnehmer erhielten konkrete Einblicke zu aktuellen Markt- und Technologietrends, Innovationen zum Anfassen und viel Raum für den direkten Austausch. | Stephanie Steen

Stephanie Steen (l.) und Mihriban Dincel.

DaaS ist das Herweck-HighlightThema der Messe. Hans-Jürgen Witfeld und Silvie Guardiola erklären das neue Mietgeschäft mit dem DaaS-Manager.

Can Güntuncer (l.) und Christian Baltes sind die Gesichter der Herweck-Agentur Geist Kirch und Hof.

„London is calling“ ist das Motto der diesjährigen Abend-Gala.

Björn Bestmann (GN

und

(Herweck) arbeiten sehr gut und gerne miteinander.

Bei Schneider Electric ist (fast) alles grün: Philipp Sonntag und Özlem Bulut
Audio)
Monika Gottschalk
Sandra Schu (l., Herweck) wollte mal ein etwas anderes Bild, und das ist uns auch gelungen.

IT-BUSINESS sagt „Danke“ für die tolle Zusammenarbeit mit TIM: (v. l.) Jörg Eilenstein, Lilli Kos, Tim Henneveld, Stephanie Steen und Stefanie Eilenstein

TIM CONFERENCE IN WIESBADEN

Eine starke Partnerschaft

zwischen TIM und Dell: (v. l.) Jens Löber, Tim Henneveld, Michael Wasinski, Jörg Eilenstein, Frank HIllberg, Thomas Asten, Joachim Rapp

Weitere Impressionen finden Sie

Stefanie Eilenstein (TIM) mischt sich unter die Männergruppe auf dem Cohesity-Stand.

Wenn der Wiesbadener Distributor TIM zur Conference einlädt und sich der IT-Channel versammelt, kommt man zu solchen Zahlen: 600+ Systemhauspartner, 140+ Hersteller, 120+ TIM-Mitarbeiter und 28 spannende Vorträge. Innovation trifft auf Networking! | Stephanie Steen

Das Lenovo-Team ist bei der TIM Conference gar nicht mehr wegzudenken: (v. l.) Toralf Spindler (Profi AG), Florian Pawletta, Barbara Stiedl, Kai Werner, Matthias Kälberer

TIM-Vertriebsleiter Markus Götz im Austausch mit Carsten Hinz (l., hoch.rein IT Solutions) und Frank Hohnke (r., GOB Software & Systeme)

Crowdstrike und TIM – das passt gut zusammen.

Im Cafe del Sol wird am Abend gefeiert: (v. l.) Jürgen Lucke (enthus), Klaus Weiss (TIM) und Gerhard Bastian (Erik Sterck)