#18
DAS MAGAZIN FÜR DEN IT-MARKT
5. – 18. Oktober 2026 € 6,– / 36. Jahrgang ISSN (Print) 1864-0907 ISSN (Online) 2944-3601
CHANNEL FOKUS DRUCKER & DMS
BILD: © PAUL - STOCK.ADOBE.COM / [M] UDO SCHERLIN
AUTONOMIE Autonomie : Beschreibt die Freiheit des Menschen, vernunftgeleitet nach eigenen moralischen Gesetzen zu handeln. Bleibt dieser Satz eigentlich weiterhin wahr, wenn man in dieser Definition das Wort „Menschen“ durch „KI-Agenten“ ersetzt? Autonom handeln funktioniert zumindest schon oft. Das zeigt unsere Titelgeschichte zum IT-Servicemanagement. Und oft ist das auch gut so, beispielsweise wenn es um zügige Fehlerbehebung geht. (S. 12) Für uns Menschen ist Autonomie jedenfalls ein starker Treiber und für viele ein wichtiger Faktor für ihr Berufsleben. Das ist bei Alisa Ehrk, Geschäftsführerin der Dierck Group, der Fall, die wir in unserer Rubrik IT & She porträtieren. Die dritte Facette von Autonomie zeigt sich im Gespräch mit Harald Mannheim, Head of Defence bei Schwarz Digits. Für ihn bedeutet Souveränität Autonomie: selbst entscheiden zu können, mit wem man zusammenarbeitet. Wie Schwarz Digits das umsetzt, lesen Sie auf Seite 24. Und manchmal liegt die Zukunft gerade nicht in der Autonomie: Das Drucker-Geschäft ist längst nicht mehr auf Einzelgeräte begrenzt. Gerade die Printer-Branche erfindet sich neu. Denn es wird zwar weniger gedruckt, doch der Informationsfluss ist wichtiger denn je. Deshalb entwickelt sich die Branche hin zu Prozessberatung, Datenerfassung und -verarbeitung sowie integrierten Prozessen.
SYLVIA LÖSEL sylvia.loesel@vogel.de
Editorial | IT-BUSINESS | 3
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CHANNEL FOKUS DRUCKER & DMS
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Drucken im Dokumentenmanagement Hersteller und Channel verbinden Drucker, Scanner, Software und Services zu Lösungen für Digitalisierung und Automatisierung.
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Mehr Normalität, weniger Verkrampfung Alisa Ehrk führt die Dierck Gruppe und spricht darüber, welche Rolle es für sie spielt, als Frau ein Unternehmen zu führen.
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Monaka und Diamond Rapids
Fujitsus Monaka startet im November. Intels Diamond Rapids mit bis zu 256 Cores soll dagegen erst 2027 folgen.
Hybrides Datacenter wird AI-ready
TIM knackt die Umsatzmilliarde und schärft sein Profil als VAD für sichere, KI-fähige hybride Datacenter.
MARKT & ANALYSEN Hybrides Datacenter wird AI-ready
TIM knackt die Umsatzmilliarde und schärft sein Profil als VAD für sichere, KI-fähige hybride Datacenter.
Displays für Gaming und Golf
Philips bringt einen Ultrawide-OLEDMonitor fürs Gaming, ViewSonic einen 4K-Beamer mit speziellem Golf-Modus.
>6
Vom Mobilfunk zum Servicegeschäft
Brodos will Partner mit Business Class, DaaS+ und weiteren Services beim Aufbau neuer Geschäfte und Serviceerlöse unterstützen. > 8
IT and She: Mehr Normalität, weniger Verkrampfung
Alisa Ehrk führt die Dierck Gruppe und spricht darüber, welche Rolle es für sie spielt, als Frau ein Unternehmen zu führen.
> 10
Coding-Agents überzeugen in Tests, stoßen aber bei Integration und realen Geschäftsprozessen noch an Grenzen.
> 46
DITSK 2026: Verteidiger gefordert
BAB feierte mit Kioxia, Toshiba, Lexar und Western Digital sein 15-jähriges Jubiläum. > 54
Cybersecurity ist mehr als Technik: Geopolitik, Meldepflichten und menschliche Fehler stellen Verteidiger vor neue Aufgaben.
> 18
> 20
Harald Mannheim von Schwarz Digits spricht über Milliardeninvestitionen, Digitale Souveränität und den Faktor Mensch. > 24
Telefonie zwischen Tradition und Moderne
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Salesforce-Partner und Kunden strömen zur Dreamforce in San Francisco. > 60
TIM Forum: Kunst trifft KI
Beim TIM Forum trafen sich Partner und Hersteller zu Security, Cyber-Resilience und dem KI-fähigen hybriden Datacenter. > 62
Systeam Inform: Fokus auf AV
650 Besucher und 45 Aussteller trafen sich zur Systeam Inform. Im Fokus standen Neuheiten und der wachsende AV-Bereich. > 64
Brodos Mobile Summit in Mainz
Auf der ersten gemeinsamen Com.vention der deutschen Gamma-Gruppe trafen sich Partner im Europa-Park Rust. > 26
Accompio übernimmt Fornax, Xopero baut das DACH-Geschäft aus und die EU-Kommission legt neue KI-Kennzeichnungen vor.
Über 110 Teilnehmer trafen sich in Ruhpolding zum 9. IT-BUSINESS Golfcup – bei bestem Wetter und auf gepflegtem Grün. > 56
Dreamforce 2026
Souveränität heißt Autonomie
Neue Führungspositionen
Distributor BAB feiert Jubiläum 9. IT-BUSINESS Golfcup
Digitale Souveränität und KI-Agenten fordern Unternehmen. Ein Controlware-Roundtable zeigt die Lücken auf. > 22
Künstliche Intelligenz verändert das IT-Service-Management und damit das Tagesgeschäft von IT-Dienstleistern und MSPs.
Coding-Agents überzeugen in Tests, stoßen aber bei Integration und realen Geschäftsprozessen noch an Grenzen.
> 42
VERANSTALTUNGEN
Security-Roundtable
Von der Testumgebung in die Praxis
Monaka und Diamond Rapids
KI verändert das IT-Service-Management und damit das Tagesgeschäft von IT-Dienstleistern und MSPs. > 12
KI und moderne IT treiben die Krebsforschung voran und sollen medizinischen Fortschritt ermöglichen.
ITSM – die Zukunft ist schon da
Cisco, Stackit und Controlware bündeln CloudKompetenz, Kaspersky schnürt NIS2-Pakete und Secaskill bringt Cyberrisiko-Rechner. > 40
Von der Testumgebung in die Praxis
KI verändert die Krebsforschung
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Cloud, Compliance und Security
Fujitsus Monaka startet im November. Intels Diamond Rapids mit bis zu 256 Cores soll dagegen erst 2027 folgen.
TITEL ITSM – die Zukunft ist schon da
TITELSTORY
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Rund 550 Gäste trafen sich zu Phones, Mobilfunk und neuen Services für Fachhandel und Partner.
> 66
Impressum
> 48
Epson, Secunet und Climb besetzen Führungspositionen neu: Adam Bartos, Alexandra Heine und Christian Hömer übernehmen. > 28
Neues aus dem Channel
AKTUELLE NEWS & HINTERGRÜNDE AUS DEM IT-MARKT > 29
CHANNEL FOKUS Drucker & DMS
Drucken im Dokumentenmanagement
Hersteller und Channel verbinden Drucker, Scanner, Software und Services zu Lösungen für Digitalisierung und Automatisierung.
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PRODUKTE
Server und Notebooks
Lenovo bringt einen VMware-Server für anspruchsvolle Workloads, Acer ein leichtes Googlebook als Convertible.
epaper
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Inhalt | IT-BUSINESS | 5
DAS SICHERE HYBRIDE DATACENTER WIRD AI-READY TIM hat die Umsatzmilliarde erreicht. Welche Faktoren dieses Wachstum beschleunigt haben und wie TIM sein Profil als VAD für das sichere, KI-fähige hybride Datacenter schärfen will, erläutern CEO Tim Henneveld und Vorstand Jörg Eilenstein. | Mihriban Dincel
Jörg Eilenstein (l.) und Tim Henneveld
6 | IT-BUSINESS | Markt & Analysen
Unser Fokus liegt darauf, Partner bei sicheren hybriden Datacenter-Konzepten und einer wirksamen KI-Defence zu unterstützen. Tim Henneveld, CEO bei TIM
BILD: TIM
Z
um diesjährigen TIM Forum hatte entscheidet, kann derzeit günstiger damit nicht das Training eigener KI-Modelder Value Added Distributor ins einkaufen. Früher war das eher andersle für Endkunden, sondern die UnterstütReinhard Ernst Museum nach herum“, berichtet der TIM-Vorstand. zung von Partnern. „Unser Fokus liegt Wiesbaden eingeladen. Zwischen Gleichzeitig sollte genau entschieden darauf, Partner bei sicheren hybriden Kunst und IT tauschten sich werden, welche Workloads in der Cloud Datacenter-Konzepten und einer wirksaPartner, Hersteller und das TIM-Team über und welche besser in der eigenen Inframen KI-Defence zu unterstützen“, sagt aktuelle Marktbewegungen aus. In den struktur aufgehoben sind. Schließlich Henneveld. Herstellervorträgen ging es dabei häufig dürfte auch die Nutzung von KI-Angeboten um Künstliche Intelligenz und TIM kommt traditionell aus der die Voraussetzungen für ihren siDatacenter-Welt und hat Security cheren Einsatz, von Datenmanavor mehreren Jahren gezielt gement und Infrastruktur bis hin ausgebaut. Diese Entscheidung sei zu KI-Security. vorausschauend gewesen, meint Und KI war auch einer der Vorstand Eilenstein: „Wir haben Treiber des Wachstums. Der Security vor fünf oder sechs Jahren Distributor hat die Umsatzmillibewusst ergänzt, weil wir überarde erreicht. Nach Einschätzeugt waren, dass Infrastruktur und zung von Vorstand Jörg EilenSicherheit zusammenwachsen. Das stein wurde das Wachstum zum hat sich bestätigt.“ Für TIM liegt einen von der fortschreitenden darin die Differenzierung. „Unser Digitalisierung getrieben. Zum Vorteil ist, dass wir beide Welten anderen wirkten sich deutliche verstehen und verbinden können“, Preiserhöhungen aufgrund der sagt Henneveld. TIM könne ein hohen KI-Nachfrage darauf aus. Sicherheitskonzept vom Netzwerk Diese hätten im letzten Drittel bis in die Storage-Ebene hinein des Geschäftsjahres für zusätzbetrachten. liche Dynamik gesorgt. Ende Dezember und Anfang In den vergangenen zwei Jahren Januar seien bei einzelnen hat TIM das Portfolio unter andeHerstellern zum Teil unerwarterem um Crowdstrike, Beyondtrust, te und deutliche PreisanpassunKeepit und Wasabi erweitert. Für gen erfolgt, berichtet Eilenstein. neue Herstellerpartnerschaften sei „Das sorgte für erheblichen man offen, jedoch müssten diese in Abstimmungs- und Beratungsbedas Profil des Distributors passen, darf zwischen Kunden, Partnern, über ein Partnerprogramm Herstellern und uns. Teilweise verfügen und das Angebot rund mussten bestehende Verträge um das sichere hybride Datacenter neu bewertet und alternative sinnvoll ergänzen. „Wir haben 21 Lösungsansätze gefunden TIM-CEO Tim Henneveld Hersteller im Portfolio, nicht 100“, eröffnet das Forum. werden“, erklärt Eilenstein. betont Eilenstein. TIM investiere bei CEO Tim Henneveld verweist neuen Partnerschaften von Beginn zugleich darauf, dass Preissteigean in Knowhow, Ausbildung und rungen nicht der einzige Grund Vertrieb. „So können wir dem für die Entwicklung waren. Auch Anspruch gerecht werden, den BILD: VOGEL IT-MEDIEN längere Lieferzeiten hätten dazu Hersteller und Partner an uns geführt, dass sich Umsätze zum haben.“ Teil erst spät im Geschäftsjahr oder im bei Hyperscalern auf Dauer nicht günstig Ein neues konkretes Umsatzziel hat sich laufenden Jahr realisierten. bleiben. Die hohen Investitionen müssten der VAD nach dem Überschreiten der sich für deren Betreiber rechnen. Milliardenmarke nicht gesetzt. Im VorderEine kurzfristige Entspannung erwartet TIM positioniert sich deshalb als Angrund stehe zunächst, die erreichte Eilenstein nicht. Anders als bei früheren sprechpartner für eine Infrastruktur, die Größenordnung zu bestätigen, die Qualität Engpässen komme der Druck nun von hybride Umgebungen, Security und zu sichern und die vorhandenen Themen einer hohen Nachfrage. Er rät daher zu KI-Anforderungen zusammendenkt. weiterzuentwickeln. Doch: „Für die zweite prüfen, welche Projekte vorgezogen Henneveld bezeichnet das als das „sichere Milliarde wollen wir deutlich weniger Zeit werden können. Denn: „Wer früher hybride Datacenter AI-ready“. Gemeint ist brauchen als für die erste.“
Markt & Analysen | IT-BUSINESS | 7
VOM MOBILFUNK ZUM
SERVICEGESCHÄFT Vom klassischen Mobilfunkhandel zum Full-Service-Partner: Mit der Business Class, DaaS+, dem vernetzten Laden und weiteren Features möchte Brodos Partner dabei unterstützen, neue Geschäfte und Serviceerlöse zu erschließen. | Mihriban Dincel
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und 550 Besucher, zahlreiche Aussteller sowie Vorträge gab es beim Brodos Summit in der MEWA Arena Mainz. Dort standen neben Mobilfunk, Zubehör und Geschäftskundenlösungen auch Themen wie Mobile Device Management, der vernetzte Laden und Device as a Service im Fokus. „Das, was man von reiner Distribution oder Großhandel kennt, davon haben wir uns seit vielen Jahren verabschiedet“, sagt CEO Stefan Vitzithum. Brodos verstehe sich als „Full-Service-Mobilfunkdienstleister“. Im zuletzt veröffentlichten Geschäftsjahr erzielte das Unternehmen laut Vitzithum rund 750 Millionen Euro Umsatz mit circa 500 Beschäftigten. Brodos wolle Komplexität für Partner und Kunden reduzieren. Und auch wenn der Mobilfunk weiter ein wichtiger Pfeiler bleibt, baut das Unternehmen das indirekte Geschäft über Partner mit Unternehmenskunden weiter aus. Hierfür bietet der Full-Service-Partner unter anderem Betreuung beim kompletten Lifecycle von Geräten sowie Unterstützung bei Einkauf, Abrechnung und digitaler Sichtbarkeit. Ein Baustein dafür ist der vernetzte Laden. Das Konzept verbindet den stationären Shop mit einem digitalen Auftritt, der beispielsweise Kontaktmöglichkeiten durch ein Terminvereinbarungstool und eine Leistungsdarstellung bietet. Brodos hat diesen Ansatz früh gestartet, als der Druck durch Onlineanbieter zunahm. „Cross Channel, Omnichannel, wir bringen die Welten zusammen“, erklärt Vitzithum.
8 | IT-BUSINESS | Markt & Analysen
BILD: © VOGEL IT-MEDIEN
In der Business Class bündelt Brodos zudem B2B-Aktivitäten. „Wir sind einerseits Distributor, wir sind aber auch Systemhaus im Mobile-Segment. Gleichzeitig sind wir noch Hersteller für Zubehörlösungen“, sagt Florian Stubenhofer, Director Solutions & Services. Hierzu gehört DaaS+. Darüber kombiniert Brodos Hardware, Finanzierung, Konnektivität, Security, MDM, Staging, Lifecycle-Management und End-of-LifeAbwicklung. Geräte können gekauft, gemietet oder geleast werden. Bei Bedarf übernimmt Brodos Vorkonfiguration und MDM-Integration, stellt Ersatzgeräte bereit und organisiert Rücknahme, Datenlöschung und Wiedervermarktung. Auch eigene Zubehörlösungen gehören zum Sortiment – von Schutz und Ladeinfrastruktur bis zur Arbeitsplatzperipherie. „Wir wollen Schmerzen damit lösen.
Das, was man von reiner Distribution oder Großhandel kennt, davon haben wir uns seit vielen Jahren verabschiedet. Stefan Vitzithum, CEO bei Brodos
Entweder Schmerzen, von denen der Kunde uns erzählt, oder aber Schmerzen, von denen der Kunde noch gar nicht wusste, dass er sie hat“, so Stubenhofer. Für Alexander Kehl, verantwortlich für den Fachhandel, stehen Partner vor einer Veränderung: „Das klassische Karten- und Hardwaregeschäft, so wie wir den Fachhandel seit vielen Jahren kennen, das wird nicht mehr funktionieren.“ Partner müssten sich stärker als Berater und Lösungsanbieter aufstellen. Brodos unterstützt mit Vertriebscoachings sowie digitalen Werkzeugen über den Webshop. Doch „der Faktor Mensch ist und bleibt ein wichtiger Differenzierer“, so Kehl.
MEHR NORMALITÄT, WENIGER VERKRAMPFUNG Alisa Ehrk ist geschäftsführende Gesellschafterin der Dierck Gruppe, die knapp 300 Mitarbeitende beschäftigt. Die 34-jährige Betriebswirtin ist früh in den Familienbetrieb eingestiegen und hat erst spät festgestellt, dass es tatsächlich eine Rolle spielt, eine Frau zu sein. | Margrit Lingner
Eine Frau sollte sich für die IT entscheiden, wenn es ihre Leidenschaft ist und sie Lust darauf hat. Man sollte immer das machen, was das eigene ‚Ding‘ ist Alisa Ehrk, Geschäftsführende Gesellschafterin bei der Dierckgroup
BILD: © PAVEL LOSEVSKY - STOCK.ADOBE.COM
Alisa Ehrk, Geschäftsführende Gesellschafterin, Dierck Group Alisa Ehrk ist Unternehmerin und Mutter. Nach dem Betriebswirtschaftsstudium hat sie bei einem Startup in Hamburg gearbeitet und ist danach ins Familienunternehmen eingestiegen. Dabei hat sie viele Aufgaben und Themen interdisziplinär begleitet und vorangebracht. Für sie als geschäftsführende Gesellschafterin eines IT-Dienstleisters sind Frauen in der IT willkommen, mit Gegenwind müssen sie allerdings rechnen.
10 | IT-BUSINESS | Markt & Analysen
BILD: DIERCK GROUP
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eit ziemlich genau zehn Jahren arbeitet Alisa Ehrk im Familienunternehmen. Auf dem Weg zur geschäftsführenden Gesellschafterin der Dierck Group hat sie viele Aufgaben und Themen im Unternehmen begleitet und vorangebracht. Das hat ihr ein gutes Verständnis für das Unternehmen, die Abteilungen und die kleinsten Workflows gegeben. Dabei hat sie auch feststellen müssen, dass es durchaus eine Rolle spielt, eine Frau zu sein, und dass es als Mutter ein Drahtseilakt ist, Kinder und Karriere unter einen Hut zu bringen. Für die Zukunft wünscht sie sich mehr Normalität und weniger verkrampftes Schubladendenken in der IT:
IT-BUSINESS: Sie haben sich recht früh dazu entschieden, das Unternehmen Ihres Vaters zu übernehmen. Welche Rolle hat die IT dabei gespielt? Ehrk: Ehrlich gesagt: Bewusst hat die IT bei dieser Entscheidung keine so große Rolle gespielt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich in einer extrem IT-affinen Familie aufgewachsen bin. Für mich war der Umgang mit Technologie von klein auf absolute Normalität. Ich kenne es gar nicht anders, als dass mein Vater schon vor dem Rechner saß und programmiert hat, als ich noch ein kleines Kind war. Das gehörte einfach dazu, und ich fand es damals schon wahnsinnig spannend. Es war einfach mein Alltag.
IT-BUSINESS: Was hat Sie daran gereizt und was hat Sie am meisten gestört? Ehrk: Am meisten gereizt hat mich dieses Freiheitsgefühl – die Chance, selbstbestimmt zu handeln und das eigene berufliche Leben in seiner aktivsten Form zu gestalten. Das ist bis heute mein Motor. Auf der anderen Seite gab es Dinge, von denen ich gar nicht wusste, dass sie in meiner Generation (ich bin 34 Jahre alt) überhaupt noch existieren. In der Schule, an der Uni und in verschiedenen Jobs, die ich hatte, ging es für alle gleichermaßen um Leistung und Weiterentwicklung, und als Frau in eine andere Schublade gesteckt zu werden, war in meiner Welt nicht präsent. Nach ein paar Jahren in der IT-Bubble war es ein kleiner Schock, als ich
das Fazit ziehen musste: Krass, dass ich eine Frau bin, spielt tatsächlich eine Rolle. Man kann das von verschiedenen Seiten beleuchten – warum es vorteilhaft oder anstrengend ist, eine von wenigen Frauen in der IT zu sein. Spannend ist, dass es eine Rolle spielt und zwar in beide Richtungen. Das macht es manchmal etwas zäh.
IT-BUSINESS: Gab es Hürden in Ihrem Karriereweg – und wie sind Sie damit umgegangen? Ehrk: Das prägnanteste Beispiel erlebte ich auf einer unserer Veranstaltungen. Ein Gast in einer recht hohen Position kam auf mich zu und fragte mich im Befehlston, ob es jetzt langsam mal Getränke gäbe, ich sei doch hier für die Organisation verantwortlich und solle mich mal darum kümmern. Ich packe überall mit an und kümmere mich auch gerne mit um die Orga. Darum geht es nicht. Interessanterweise änderte sich aber sein Umgangston mir gegenüber sehr plötzlich, nachdem er erfuhr, dass ich eine der geschäftsführenden Gesellschafterinnen der Dierck Group bin. Das ist für mich genau das Gegenteil von Kommunikation auf Augenhöhe. Ich empfand diesen Auftritt als ausgesprochen unhöflich und unprofessionell. Das Schöne ist: Ich hätte dem Herrn wahnsinnig gerne ein Getränk organisiert – wenn er freundlich gefragt hätte. So habe ich das als Learning verbucht, wie man es als Führungskraft (und Mensch) definitiv nicht macht.
IT-BUSINESS: Wie schwierig ist es Ihrer Ansicht nach, Karriere, Kinder und Privatleben zu vereinbaren? Ehrk: Machen wir uns nichts vor: Es ist verdammt schwierig. Es ist jeden einzelnen Tag ein riesiger Aufwand, und ich würde mir wünschen, dass wir in Wirtschaft und Gesellschaft ehrlicher damit umgehen würden. Nach außen hin sieht das immer so spielerisch und easy aus. Aber ganz ehrlich: Jeder, der sich um eine Familie kümmert, in der beide Partner arbeiten oder auch eine Führungsrolle haben, weiß, dass das ein permanenter Balanceakt auf dem Drahtseil ist. Ich bin einfach nur froh, dass das Homeoffice heute einen ganz anderen Stellenwert hat und sich die
FIT Kongress 2026: Austausch und Award Um Vernetzung und mehr Sichtbarkeit geht es auch auf dem FIT-Kongress 2026 in Berlin. Am 26. November treffen sich dort Frauen aus Business-IT, eHealth und eGovernment, um sich auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Hier geht's zur Anmeldung: https://www.fit-kongress.de
Arbeitsweisen daran angepasst haben. Ohne diese Flexibilität wäre es oft kaum machbar.
IT-BUSINESS: Was müsste sich ändern, um Berufs- und Privatleben besser vereinbaren zu können? Ehrk: Ich persönlich fände es großartig, wenn Kindergärten und Schulen echte Wohlfühlorte wären. Homeoffice ist ein Segen, aber ich sehe das als eine absolute Partnerschaft auf Gegenseitigkeit. Einerseits sollten Unternehmen die Flexibilität besitzen, individuell auf die Lebensrealitäten der Menschen einzugehen. Auf der anderen Seite stehen aber auch die Mitarbeitenden in der Verantwortung zu zeigen, dass eigenverantwortliches Arbeiten funktioniert. Das bedeutet eben auch, dass man nicht pauschal nur sich selbst priorisiert, wenn es im Unternehmen mal brennt. Umgekehrt darf das Unternehmen unterstützen, wenn es privat mal brennt. Es ist ein Geben und Nehmen. Entsteht ein Ungleichgewicht, scheitert das Modell.
IT-BUSINESS: Was müsste sich in der ITBranche ändern? Ehrk: Ich wünsche mir mehr Normalität und weniger Verkrampfung. Ich hoffe, dass wir in ein paar Jahren keine Interviews mehr darüber führen, wie es als „Frau in der IT“ ist, sondern dass wir einfach über Innovationen, Führungskultur und den Mittelstand sprechen. Die IT-Branche lebt von Kreativität und logischem Denken – und beides hat kein Geschlecht.
Markt & Analysen | IT-BUSINESS | 11
TITELSTORY
ITSM
– DIE ZUKUNFT IST SCHON DA Die disruptive Wirkung Künstlicher Intelligenz pflügt auch das IT-Service-Management und damit das Tagesgeschäft von IT-Dienstleistern und MSPs um. Wird damit alles besser und einfacher? Die Antwort ist ein im Brustton der Überzeugung vorgetragenes „Jein“. | Dr. Stefan Riedl
ITSM als Restaurant Kunde: bestellt einen Service Servicekatalog: Speisekarte Service Desk: Empfang oder Bedienung Fachgruppen: Küche SLA: zugesagte Wartezeit Ticket: Bestellung Knowledge Base: Rezeptbuch Feedback: Bewertung des Gasts
KI ist der Gamechanger im IT-Service-Management.
K
ennen Sie den schon: Ruft ein User bei der IT an und sagt, dass sein PC brennt. Erst kommt die Rückfrage, ob man es schon mit Ausund Einschalten versucht hat, und dann die Ansage, dass man ohne eröffnetes Ticket keine Brandlöschung priorisieren kann. Dass man mit einem brennenden Computer kein Ticket erstellen kann, wird zum unüberwindbaren Organisationsproblem. Der wahre Kern hinter dem Gag ist, dass User manchmal davon genervt sind, wenn es einzuhaltende Prozesse im Support gibt. Auf der IT-Seite weiß man aber, dass man diese Prozesse braucht. Vielleicht kann ja KI helfen, das zu entschärfen. So viel vorab: Ja, sie kann. Die Frage ist nur, wie und welche natürlichen Grenzen es dabei gibt. Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht, und KI kann menschliche Interaktion nicht ersetzen. Gerade im IT-Betrieb kann sie jedoch sehr vieles unter
dem Schlagwort „Autonomous Endpoint Management“ (AEM) erleichtern. Der Channel fragt sich, wie sich das Tagesgeschäft verändert, wie man wettbewerbsfähig bleibt, wo eigentlich die natürlichen Grenzen von KI in diesem Umfeld liegen – und welche Potenziale AEM bietet. „Systeme für das Autonomous Endpoint Management sind heute bereits in der Lage, Endgeräte kontinuierlich zu überwachen, deren Zustand gegen einen Soll-Zustand abzugleichen und im Zweifel sogar autonom Konfigurationen anzupassen oder Fehler zu beheben“, sagt Martin Bichler, Regional Country Manager DACH bei Climb Channel Solutions. Der zuletzt genannte Aspekt umfasst Automatisierung in dem Sinne, dass zunehmend KI-Wächter schnell reagieren, wenn Anomalien auftreten – von der Benachrichtigung bis zum automatisierten Eingriff, beispielsweise indem ein fragwürdiger Datenzugriff unterbunden wird. Das wird manchmal auch als „warme Milch mit Honig für den Admin“ bezeichnet – weil das beim Einschlafen
Im Support kann Künstliche Intelligenz First-Level-Aufgaben oft bereits ganz gut übernehmen, also beispielsweise allgemeine Fragen zu Fehlern beantworten, Tickets eröffnen und Vorschläge zur Behebung machen. Martin Bichler, Regional Country Manager DACH bei Climb Channel Solutions
BILD: MIDJOURNEY / KI-GENERIERT
BILD: CLIMB CHANNEL SOLUTIONS
Titel | IT-BUSINESS | 13
KI-basierte Automation hilft dem Admin wie warme Milch beim Einschlafen.
BILD: MIDJOURNEY / KI-GENERIERT
Nur auf Prozessoptimierung zu setzen bedeutet, in drei Jahren ein Effizienzproblem gelöst und ein Strategieproblem aufgebaut zu haben. Dr. Andreas Kohne, Geschäftsführer bei Valisory sowie bei itkon
helfen kann. Aber Automatisierung entsteht nicht im luftleeren Raum: Bichler weist darauf hin, dass es wiederum Menschen sind, die Soll-Zustände und die entsprechenden Maßnahmen sowie Guardrails vorgeben, kuratieren, bei Bedarf anpassen und kontrollieren. „Für blindes Vertrauen in die Technologie ist es noch zu früh“, so der Manager. Allgemein verlaufen die natürlichen Grenzen von KI seiner Einschätzung nach dort, wo menschliche Entscheidungskraft nötig ist, so formuliert es der Climb-Chef. Im Support könne Künstliche Intelligenz First-Level-Aufgaben oft bereits ganz gut übernehmen, also beispielsweise allgemeine Fragen zu Fehlern beantworten, Tickets eröffnen und Vorschläge zur Behebung machen. Doch wenn es um tiefergreifende und spezifische Anfragen geht, gerät auch der beste KI-Assistent aktuell noch schnell
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an seine Grenzen. „Das heißt nicht, dass es immer so sein muss“, ergänzt Bichler. Der Unternehmensberater Dr. Andreas Kohne ist an der Schnittstelle zwischen KI und Unternehmen tätig. Die fundamentale Veränderung im IT-Channel ist seiner Ansicht nach nicht, dass Tickets schneller bearbeitet werden. Vielmehr gehe es prinzipiell darum, dass das bisherige Wertversprechen eines MSP durch KI nicht einfacher wird, sondern sogar billiger und austauschbarer. „Wer nicht aufsteigt vom Betreiber zum Gestalter, wird vom Markt nach unten gedrückt.“ Das laufe dann auf keine Prozessoptimierung hinaus, sondern auf eine
BILD: © PORTRAIT YOURSELF - INH. NICLAS FLENTER
Identitätsfrage. Doch wie bereiten sich MSPs am besten auf die KI-Ära vor? Oder anders gefragt: Wie stecken sie ihre Claims ab? Kohne plädiert sinngemäß dafür, statt auf eine „Fünfjahresstrategie“ auf „eine
Entscheidung diese Woche“ zu setzen. Konkret sollte man als MSP zunächst eine Person benennen, die ab sofort für KI verantwortlich ist, und zwar nicht als Nebenprojekt, sondern als Hauptaufgabe. In einem nächsten Schritt gilt es laut Kohne, einen echten Prozess zu identifizieren, ob Ticketing, Angebotserstellung oder Monitoring, und dort einen KI-Agenten einzusetzen. Manuel Ohnacker, Chief Sales Officer beim IT-Dienstleister Evoila, berichtet aus der Praxis, wie AI-Agenten das Tagesgeschäft bereits jetzt neu formen: „Bei der TicketBearbeitung bekommt man durch den Einsatz von KI proaktiv Lösungsvorschläge und neue Lösungen werden automatisch katalogisiert und für alle bereitgestellt.“ Telefonate werden KI-gestützt automatisch mitgeschrieben und dem Ticket zugeordnet. Außerdem habe der Agent simultan Zugriff auf externe Wissensquellen, Blogs und Herstellerportale, um bei der Entstörung zu helfen. Beim Onboarding neuer Kunden übernimmt KI laut Ohnacker die Aufgabe, vorhandene Betriebshandbücher und Dokumentationen ins System zu überführen. Darüber hinaus nutzt Evoila
16 | IT-BUSINESS | Titel
Automatisierung zwingt zu Standards und dem Zusammenführen aller relevanten Daten zu einer Wissensbasis. Manuel Ohnacker, Chief Sales Officer bei Evoila
KI-Agenten operativ im Management von Infrastrukturen und Private Clouds – mit entsprechender Berechtigung führen diese Agenten teilweise sogar selbstständig Entstörungen und Rekonfigurationen durch, um die Systeme jederzeit im optimalen Gesundheitszustand zu halten. Chris Huck, CEO bei Huck IT, jener Firma, die das ITSM-System TANSS (Transparency, Analysis, Notification, Service, Solution) betreibt, findet, dass sich das ITSM-Segment aus verschiedenen Gründen besonders gut für KI-Unterstützung eignet. Entsprechend baue man bei Huck IT die TANSS-Plattform um. Ein
BILD: EVOILA
BILD: MIDJOURNEY / KI-GENERIERT
KI-basierte Automation hilft dem Admin wie warme Milch beim Einschlafen.
Dr. Stefan Riedl, Leitender Redakteur, IT-BUSINESS
großer Hebel liegt aus Sicht von Huck darin, Wissen mithilfe von KI sichtbar zu machen. Im ITSM fällt in diesem Zusammenhang der erste Blick auf das Ticket, denn dort könne KI einem Mitarbeiter direkt Kontext geben: Welche ähnlichen Fälle gab es schon? Welche Leistungen und Dokumentationen aus der Vergangenheit passen dazu? Gibt es passende Knowledge-BaseEinträge, die helfen könnten? Wer im Team hat die richtigen Skills? Betrachtet man den ITSM-Markt in der Gesamtschau, ist in den Segmenten Organisation und Wissensmanagement – wenn man so will – die KI-Zukunft bereits da. Hier wird beispielsweise priorisiert, und Lösungsroutinen werden abgerufen. Das Segment „Autonomous Endpoint Management“ birgt noch einiges an Potenzial – hier wird noch so einiges an neuen Technologien und Gepflogenheiten ins Tagesgeschäft hineindiffundieren. Ein Player, der dieses Feld beackert, ist TeamViewer –
derzeit vor allem bekannt als Plattform, über die Supportmitarbeitern RemoteZugriff auf die Rechner der User gewährt werden kann, um das Problem gemeinsam zu lösen. Sebastian Schrötel, Senior Vice President Product Management bei TeamViewer, skizziert den Stand der Dinge so: „Es gibt immer mehr vernetzte Geräte, Anwendungen werden komplexer, immer mehr Tools sind im Einsatz. Damit wachsen Anforderungen und Aufwand für den IT-Support, viele IT-Teams geraten immer stärker unter Druck.“ Die Antwort auf diese Herausforderung liege in einer wesentlich stärkeren Automatisierung des IT-Supports. Die Antwort seines Arbeitgebers auf diese Marktbedürfnisse heißt TeamViewer ONE. „Die Plattform verbindet Endpoint Management, Digital Employee Experience, KI und unsere bekannte Fernwartungstechnologie“, so Schrötel. Sie ist demnach darauf ausgelegt, IT-Probleme auf den Endgeräten frühzeitig zu erkennen und eigenständig zu beheben, noch bevor eine IT-Fachkraft manuell eingreifen muss. Der IT-Betrieb wird durch AEM insgesamt automatisierter, und es fließt tendenziell mehr „Milch mit Honig“ durch die Branche.
Manche Metaphern hinken ziemlich – so wie die, dass dank KI im ITSM-Segment bald „Milch und Honig“ für MSPs und IT-Dienstleister fließen. Im Sinne einer beruhigenden Wirkung für Security- und IT-Verantwortliche geht die Metapher auf, denn das Wissen, dass eine KI über die Systeme wacht und bei Anomalien reagiert, lässt sie besser schlafen. Im Alten Testament beschreibt der Ausdruck „Es fließen Milch und Honig“ jedoch das gelobte Land – und diese Metapher geht nicht auf. Im Sinne von Reichtum und Glückseligkeit für alle aus der IT-Service-Branche fließt das Beruhigungsmittel nämlich nicht – vielleicht werden die Zeiten sogar rauer und der Weg zum Erfolg steiniger. Denn die ganze Branche und damit auch die Konkurrenz wandeln sich schnell, und da muss man als Marktakteur erst einmal mithalten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Um die Metapher also völlig überzustrapazieren: Milch und Honig mögen zwar irgendwie fließen, aber nur für jene, die beim steilen Weg nach oben mithalten. Manch einer mag auch keinen pappigen Honig und leidet zudem an Laktoseintoleranz – die Branche wird sich daher in den kommenden Jahren neu aufstellen.
KOMMENTAR
Wo Milch und Honig bergauf fließen
Titel | IT-BUSINESS | 17
DITSK 2026:
ANGREIFER MODERN, VERTEIDIGER ÜBERFORDERT
M
ehr als 1.041 RansomwareAngriffe und 333.922 erfasste Cyberangriffe vermerkte das BKA im Bundeslagebild Cybercrime 2025. Bitkom rechnet 2026 mit Schäden von bis zu 205,8 Milliarden Euro für die deutsche Wirtschaft durch Cyberkriminalität. Mit diesen Zahlen eröffnete Carsten Meywirth, Abteilungsleiter für Cybercrime beim BKA, seine Keynote beim Deutschen IT-Security Kongress (DITSK) 2026 von PCO in Osnabrück. Auf dem Kongress wurden unterschiedliche Entwicklungen deutlich. Erstens verschiebt sich die geopolitische Lage, sodass sich Spionage, Sabotage und Hacktivismus zunehmend vermischen. Zweitens beschleunigt Künstliche Intelligenz diese Entwicklung. Die Technologie hilft Angreifern beispielsweise beim Formulieren fehlerfreier Phishing-Mails oder beim Umbau von Schadcode, der sich so der Erkennung durch Antivirensoftware entzieht. Auf der anderen Seite stehen jedoch Unternehmen, die mit weiteren Problemen zu kämpfen haben. „Wo Menschen arbeiten, da passieren Fehler, das war so, das ist so und das wird auch so bleiben“, sagte Markus Böger, Sachgebietsleiter Wirtschaftsschutz beim Niedersächsischen Verfassungsschutz. Ob KI die menschliche Fehleranfälligkeit
18 | IT-BUSINESS | Markt & Analysen
BILD: GEMINI / KI-GENERIERT
Beim 7. Deutschen IT-Security Kongress 2026 von PCO in Osnabrück wurde klar, dass Cybersecurity längst mehr ist als reine Technik. Geopolitik, Meldepflichten und der Umgang mit menschlichen Fehlern rücken in den Mittelpunkt. | Natalie Forell
Cybersecurity ist modern und bleibt modern. Christian Gäbel, Geschäftsführer von PCO
künftig verringern könnte, wagte Böger nicht zu prognostizieren. Das sei ein „Blick in die Glaskugel“. Für ihn steht allerdings fest, dass die Überforderung, die bereits durch das Thema Digitalisierung begonnen hat, sich jetzt noch verstärkt. Bei der siebten Auflage des DITSK begegnete PCO dieser Komplexität auf mehreren Ebenen: von operativen SOC-Workflows über strategische Themen wie Meldepflichten und NIS2 bis zum Blick in die Zukunft mit Physical AI und Quantencomputing. Die Breite spiegelte sich auch im Angebot der Aussteller. Nach Angaben von PCO waren in diesem Jahr doppelt so viele Partner vor Ort wie im Vorjahr, darunter TrendAI, Veeam und Fortinet. Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter unterstrich zudem, dass „IT-Sicherheit längst ein Wirtschaftsfaktor“ sei und nicht mehr nur bei den IT-Teams liege.
Als künftige Schwerpunkte kristallisierten sich beim Kongress mehrere Punkte heraus. Cybersecurity müsse laut Meywirth „von oben getrieben werden“, Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker vom Cyberintelligence Institute verwies zusätzlich auf einfache Bordmittel wie Mehrfaktor-Authentifizierung und strukturierte Rechteverwaltung, die zur Resilienz beitragen. Aus Auditorensicht betonte zudem Andreas Weyert von PCO, dass insbesondere die Wiederherstellung sichergestellt und regelmäßig getestet werden müsse. „Cybersecurity ist modern und bleibt modern.“ So hatte Christian Gäbel, Geschäftsführer der PCO, den Tag eingeleitet. Modern bleibt das Thema in jedem Fall, ob nun durch Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, geopolitische Verschiebungen oder Quantencomputing. Entscheidend wird dabei allerdings sein, wie Unternehmen der allgemeinen Überforderung entgegentreten.
WAS PASSIERT, WENN DIE USV SELBST EINE PAUSE BRAUCHT? BILD: GEMINI / KI-GENERIERT
Firewalls, Backups, Zutrittskontrollen, redundante Systeme: Unternehmen investieren viel in die Sicherheit ihrer IT. Doch echte Resilienz braucht noch etwas anderes – eine Stromversorgung, die auch dann weiterläuft, wenn an der USV selbst gearbeitet werden muss. Für Fachhändler und Systemhäuser entsteht damit ein neues Beratungsfeld. BILD: ONLINE USV-SYSTEME
24/7-VERFÜGBARKEIT ENDET NICHT BEIM STROMAUSFALL Eine USV schützt kritische Systeme bei Netzstörungen und Stromausfällen. Aber auch die USV selbst muss gewartet werden: Batterietausch, Inspektion, Reparatur oder irgendwann der Austausch beziehungsweise die Erweiterung der Anlage gehören zum Lebenszyklus. Dann stellt sich eine entscheidende Frage: Müssen die angeschlossenen Systeme dafür vom Netz – oder können sie einfach weiterlaufen? Die Antwort liefert ein externer Wartungsbypass. Er schafft einen alternativen Versorgungspfad. Die Verbraucher bleiben mit dem Stromnetz verbunden, während die USV für Arbeiten sicher vom Netz und von den Verbrauchern getrennt werden kann.
WARTEN, TAUSCHEN, TESTEN OHNE DIE VERBRAUCHER ABZUSCHALTEN Damit lassen sich notwendige Arbeiten an der USV-Anlage durchführen, ohne die angeschlossenen Systeme herunterfahren zu müssen. Das gilt für Reparaturen, Inspektionen und Batteriewechsel ebenso wie für die Erweiterung oder den Austausch der kompletten USV. Auch umfangreiche Funktions- oder Batterietests mit flexibler Testlast sind möglich, ohne die Verbraucher unnötig einem zusätzlichen Risiko auszusetzen.
Kurz gesagt: Aus unterbrechungsfreier Stromversorgung wird unterbrechungsfreie Wartbarkeit.
VOM PRODUKT ZUM BERATUNGSTHEMA Genau darin liegt die Chance für ITKFachhändler und Systemhäuser. Denn beim Kundengespräch geht es nicht mehr nur um Leistung, Autonomiezeit und Batteriekapazität. Wer die Wartbarkeit von Anfang an mitdenkt, kann ein umfassenderes Versorgungskonzept anbieten – und stellt eine Frage, die beim Kunden möglicherweise noch niemand gestellt hat: „Was passiert mit Ihrer IT, wenn wir in einigen Jahren an Ihrer USV arbeiten müssen?“ Damit wird aus dem Produktverkauf eine Beratung über den gesamten Lebenszyklus der Anlage. Gleichzeitig entstehen Anknüpfungspunkte für Service, Wartung, Batterietausch, Erweiterungen und den späteren Austausch der USV.
VERFÜGBARKEIT SCHAFFT SERVICEPOTENZIAL Ein richtig geplanter externer Wartungsbypass (Maintenance Bypass) erleichtert zukünftige Serviceeinsätze und kann geplante Abschaltungen der angeschlossenen Systeme vermeiden. Für Systemhäuser bedeutet das: Sie
können Verfügbarkeit von Anfang an ganzheitlicher planen, ihren Kunden zusätzlichen Mehrwert bieten und zugleich die Basis für eine langfristige Betreuung der installierten USV-Infrastruktur schaffen.
DAMIT DER BYPASS PASST Um die Beratung möglichst einfach zu machen, startet ONLINE USV-Systeme im Oktober den neuen Online-Service „Bypass Check“. Das Tool unterstützt dabei, für die jeweilige USV-Installation die passende BypassLösung zu ermitteln. So können Fachhändler und Systemhäuser das Thema bereits bei der Planung berücksichtigen und ihren Kunden ein Versorgungskonzept anbieten, das nicht nur den nächsten Stromausfall, sondern auch die nächste Wartung im Blick hat. Denn 24/7-Verfügbarkeit bedeutet nicht nur, dass die USV einspringt, wenn der Strom ausfällt. Sie bedeutet auch: Die IT läuft weiter, wenn an der USV gearbeitet wird.
JETZT BYPASS CHECK KOSTENLOS NUTZEN:
ONLINE USV-Systeme AG Telefon: +49 (89) 2423990 -15 E-Mail: partner@online-usv.de Webseite: https://www.online-usv.de/
Advertorial | IT-BUSINESS | 19
WIE KI UND IT DIE KREBSFORSCHUNG REVOLUTIONIEREN
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uf der MS Wissenschaft, die in Würzburg vor Anker lag, kamen fünf Experten zusammen, um eine der drängendsten Fragen unserer Zeit zu diskutieren: Wie kann Technologie bei der Krebsforschung unterstützen? Die Diskussion fand im Rahmen der Initiative „KI gegen Krebs“ statt, die die IT-BUSINESS gemeinsam mit den Vogel IT-Medien und der Vogel Stiftung ins Leben gerufen hat. Diese hat gleich zwei Ziele: Zum einen soll sichtbar gemacht werden, was Künstliche Intelligenz in der Krebsforschung tatsächlich bewirken kann. Zum anderen sammelt die
Initiative Spendengelder, die direkt der CAR-T-Zelltherapie-Forschung am Universitätsklinikum Würzburg zugutekommen. „Stiften heißt anstiften“, brachte es Gunther Schunk, Vorstand der Vogel Stiftung, auf den Punkt. Die Stiftung könne finanzielle Mittel bereitstellen, aber ebenso wichtig sei es, Netzwerke zu öffnen und Öffentlichkeit herzustellen. Wie dramatisch die Beschleunigung durch KI tatsächlich ausfallen kann, machte Michael Hudecek, Leiter des CAR-T-Forschungsprogramms am Uniklinikum Würzburg, eindrücklich deutlich. Die CAR-T-Zelltherapie – bei der körpereigene
BILD: VOGEL IT-MEDIEN
Auf der MS Wissenschaft in Würzburg diskutierten Experten aus Forschung, Klinik, IT-Herstellung und Dienstleistung, wie Künstliche Intelligenz die Krebsmedizin verändert und warum Initiativen wie „KI gegen Krebs“ wichtig sind. Wie verändern Künstliche Intelligenz und moderne IT-Infrastruktur die Krebsforschung? Und wie wird aus Technologie am Ende tatsächlich medizinischer Fortschritt für Patienten? | Sylvia Lösel
(v. l.) Sylvia Lösel, Chefredakteurin IT-BUSINESS; Prof. Dr. Michael Hudecek, Leiter CAR-T-Forschungsprogramm am Uniklinikum Würzburg; Michael Hain vom Hopp-Kindertumorzentrum (KiTZ) Heidelberg; Dr. Marten Neubauer von Dell Technologies; Gerhard Hacker von Cancom sowie Dr. Gunther Schunk, Vorstandsvorsitzender der Vogel Stiftung Dr. Eckernkamp.
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BILD: VOGEL IT-MEDIEN
Hier geht es zum Video der Diskussionsrunde auf der MS Wissenschaft.
Immunzellen so umprogrammiert werden, dass sie Krebszellen gezielt erkennen und vernichten – gilt bereits heute als eine der transformativsten Entwicklungen der Onkologie. Patienten mit bestimmten Leukämien, Lymphomen oder dem multiplen Myelom, die früher monatelange, kräftezehrende Chemotherapien und Knochenmarktransplantationen durchlaufen mussten, erhalten heute eine einmalige Infusion, die den Tumor abräumen und über Jahre vor einem Rückfall schützen kann. Der Clou: Die Entwicklung der dafür nötigen molekularen „Sensoren“ – künstliche Rezeptoren, die Tumorzellen erkennen – dauerte früher mehr als ein Jahrzehnt. „Heute ist der Entwicklungszyklus kürzer als ein Monat“, so Hudecek. KI-gestützte Computersimulationen sagen mittlerweile vorher, wie ein Molekül aussehen und funktionieren würde. Ein Quantensprung für die Forschung. Der nächste große Schritt, an dem Hudecek arbeitet, ist ein sogenannter Virtual Twin: ein digitales Abbild der Therapie im Patienten, das schon vor der eigentlichen Behandlung vorhersagen soll, wie gut sie wirkt und vertragen wird. Einen ebenso beeindruckenden Einblick lieferte Michael Hain, IT Business Manager am KiTZ Heidelberg. Mit rund 2.200 krebserkrankten Kindern pro Jahr in Deutschland – gegenüber einer halben Million erwachsener Krebspatienten – ist internationale Vernetzung für die pädiatrische Onkologie überlebenswichtig. Das Projekt „Inform“ liefert bereits heute binnen durchschnittlich 25,4 Tagen individuelle Behandlungsempfehlungen auf Basis globaler Dateneinsendungen. Der vom KiTZ mitentwickelte Tumor-Classifier für
Hirntumore im Kindesalter ist inzwischen offizieller WHO-Standard. Als nächsten Meilenstein plant das KiTZ ebenfalls einen digitalen Zwilling von Patienten, ergänzt um generative KI, um Krankheits- und Langzeitverläufe zu simulieren. Gerade bei Kindern ist die Frage nach Spätfolgen im Erwachsenenalter besonders relevant. Dass hinter jeder KI-Anwendung gigantische Infrastrukturherausforderun-
Heute beläuft sich der Entwicklungszyklus neuer Therapien auf weniger als einen Monat“ Prof. Dr. Michael Hudecek, Leiter des CAR-T-Forschungsprogramms am Uniklinikum Würzburg
gen stecken, betonten Marten Neubauer von Dell Technologies und Gerhard Hacker von Cancom. Eine einzelne Zellsequenzierung erzeugt rund fünf Milliarden Datenpunkte. Ohne leistungsfähige, oft wassergekühlte Rechencluster und intelligentes Datenmanagement wäre diese Datenflut schlicht nicht zu bewältigen. Neubauer verwies zudem auf die geopolitische Dimension: Die KI-Investitionen in Deutschland seien im Vergleich zu den USA „gering“ – ein Weckruf für Politik und Wirtschaft. Gerhard Hacker von Cancom rückte das Thema IT-Sicherheit in den Fokus: Prompt Injection, Data Poisoning
und die Frage, wessen Daten wo verarbeitet werden, seien keine theoretischen Gefahren, sondern tägliche Realität. Sein Appell: die Förderprogramme für Cybersecurity im Blick behalten, etwa ein Sofortprogramm des Bundesgesundheitsministeriums. Trotz aller Euphorie war sich das Podium einig: KI liefert Vorschläge, keine Wahrheiten. „Dass die KI uns einen Vorschlag macht, heißt nicht, dass wir ihn akzeptieren müssen“, mahnte Hudecek. Jeder von einer KI generierte Therapiekandidat müsse weiterhin klassisch im Labor validiert werden. Das Konzept „Human in the Lead“ bleibt der zentrale Grundsatz. Die Hoffnung der Podiumsteilnehmer für die nächsten drei bis fünf Jahre lautet Prävention. Statt pauschaler Vorsorgeempfehlungen nach Alter und Geschlecht könnten KI-gestützte Datenanalysen künftig individuelle Risikoprofile liefern und Krebs im Idealfall erkennen, bevor er entsteht. Die Diskussion auf der MS Wissenschaft hat gezeigt: KI in der Krebsforschung ist längst keine Zukunftsvision mehr, sondern gelebte Praxis mit messbaren Erfolgen, aber auch mit offenen Fragen zu Sicherheit, Ethik und Infrastruktur.
Machen Sie mit bei „KI gegen Krebs“! Mehr Infos zur Initiative finden Sie hier: www.it-business.de/ki-gegen-krebs
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SECURITY-ROUNDTABLE: ERST AUFRÄUMEN UND DANN KI Unternehmen wollen unabhängiger von US-Anbietern werden, gleichzeitig ziehen KI-Agenten in Unternehmenssysteme ein. Beim Security Roundtable von Controlware zeigte sich, wie weit Anspruch und Praxis auseinanderliegen. | Natalie Forell
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ero Trust bleibt für viele Unternehmen ein Ziel, das sich in der Praxis kaum vollständig umsetzen lässt. Mit diesem Realitätscheck brachte Bernd Schwefing, Geschäftsführer bei Controlware, am Vorabend des Security Day 2026 in Hanau auf den Punkt, was den Roundtable prägte. Ob Digitale Souveränität, KI-Agenten, KRITIS und OT oder Plattform versus Best-of-Breed – überall besteht eine Lücke zwischen Soll- und Ist-Zustand. Schließen lässt sich diese nicht mit noch mehr Technik. Stattdessen zählen grundlegende Maßnahmen wie ExitStrategien und klare Berechtigungen. Das zeigte sich vor allem in der Diskussion mit Vertretern von Check Point, Cisco, Fortinet, Genua, Infoblox, Palo Alto Networks, Rohde & Schwarz Networks and Cybersecurity sowie Tenable. Die völlige Unabhängigkeit hält niemand für realistisch. Es geht vielmehr um Handlungsfreiheit. Wie groß schlussendlich das Risiko durch US-Anbieter ist, bleibt jedoch umstritten. Dass es einen Kill Switch in Produkten gebe oder US-Behörden Kundenkonten durchforsteten, hält Wolfgang Huber von Infoblox für übertrieben: „Wir tendieren auf der europäischen Seite sehr dazu, ein Horrorszenario an die Wand zu malen.“ Michael Weisgerber von Fortinet ist da allerdings etwas vorsichtiger. Im Ernstfall gelte für US-Hersteller auch das US-Recht. Mehr als Kunden Zeit zu verschaffen und zu helfen, die Daten entsprechend zu verschieben, könnten
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Die Theorie ist fein. Der laufende Betrieb ist fundamental anders. Bernd Schwefing, Geschäftsführer bei Controlware
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Hersteller in solchen Fällen ihm zufolge nicht tun. Das eigentliche Risiko sieht Schwefing allerdings nicht in einer plötzlichen Abschaltung, sondern in Konflikten über Zölle und Digitalregeln wie den Digital Services Act. Ging es bei der Souveränität um Kontrolle durch andere, drehte sich die Diskussion bei KI-Agenten um die Kontrolle über die eigenen Systeme. KI-Agenten sind längst in den Unternehmen aktiv, oft ohne das Wissen der IT. Dabei erben die Agenten häufig die Rechte der Mitarbeiter, was jedoch ein großes Risiko birgt. Agenten sind kreativ und können deutlich mehr Zeit als Menschen darauf verwenden, alles auszuprobieren. „Wenn man die Grundlagen nicht im Griff hat, wird man mit den Agenten jetzt so richtig Ärger bekommen“, betont Matthias Fraunhofer von Tenable. Gute Ansatzpunkte sind hier beispielsweise angepasste Berechtigungen und eigene Identitäten für jeden Agenten. Am Ende lief die Diskussion bei allen Themen auf dasselbe hinaus: auf Wechselfähigkeit und aufgeräumte Systeme. Thomas Ehrlich von Rohde & Schwarz Networks and Cybersecurity fasst es in einem Gedanken zusammen: Vielleicht sollte man in Deutschland erst einmal digitalisieren, bevor man KI einführt. Dazu gehört auch ein vollständiger Überblick über alle Systeme und Identitäten im Netz. Für Systemhäuser liegt dort die Arbeit, um dem Soll-Zustand etwas näherzukommen.
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„SOUVERÄNITÄT HEISST AUTONOMIE, NICHT AUTARKIE “ Seit Juni leitet Harald Mannheim den Defence-Bereich von Schwarz Digits. Der Quereinsteiger aus Wehrtechnik und Militär spricht über Milliardeninvestitionen, Digitale Souveränität – und warum der Mensch der größte Engpass bleibt.
Wir müssen Performancekriterien festlegen und es den Herstellern überlassen, das Bestmögliche zu liefern. Harald Mannheim, Head of Defence bei Schwarz Digits
Harald Mannheim Head of Defence, Schwarz Digits Harald Mannheim ist ein Manager aus der Sicherheitsund Verteidigungsindustrie, der seit Juni 2026 als Head of Defence den neu geschaffenen Geschäftsbereich Defence bei Schwarz Digits leitet. In dieser Rolle ist er für den Ausbau sicherer, souveräner IT-Infrastrukturlösungen wie der Cloud-Plattform Stackit für Streitkräfte, Nachrich-
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tendienste und Behörden in Deutschland und Europa verantwortlich. Zuvor war er in Führungspositionen bei Airbus und Rheinmetall tätig. Seine Expertise liegt in den Bereichen militärische und privatwirtschaftliche IT-Systemintegration, Cyber-Resilienz, vernetzte Operationsführung und technologische Souveränität.
BILD: © SCHWARZ DIGITS
IT-BUSINESS: Herr Mannheim, Sie sind seit Juni bei Schwarz Digits, haben vorher eine Karriere bei Airbus, Rheinmetall und im militärischen Umfeld gemacht. Weshalb der Wechsel? Mannheim: Die Schwarz-Gruppe ist seit Längerem im Cloud- und IT-Sicherheitsbereich tätig. 14.500 Filialen von Lidl und Kaufland müssen betrieben werden. Und das geht nur mit einer IT, die 24/7 laufen muss und cyberresilient ist. Der Anspruch daran ist ähnlich wie bei den Streitkräften, wie im öffentlichen Sicherheitsbereich, aus dem ich komme. Das voranzutreiben, hat mich gereizt. Denn ich glaube, da besteht eine massive Notwendigkeit.
Welche Erfahrungen aus Ihrem bisherigen Berufsleben können Sie einbringen? Mannheim: Es geht darum, verschiedene Welten zusammenzuführen. In der Vergangenheit wurden bei vielen Unternehmen IT, Kommunikation und der Content voneinander isoliert beschafft. Heute wächst das zusammen. Man muss es als Gesamtarchitektur konzipieren. Ich bringe Verständnis für das, was der Kunde tatsächlich benötigt, mit. Das Dilemma ist oft: Bis ein Bedarf in einer Ausschreibung abgebildet wird, ist er schon wieder veraltet. Da muss man schnell handeln.
So weit die Theorie. Wo hakt es konkret und wie könnte eine Lösung in der Praxis aussehen? Mannheim: Innerhalb der Schwarz-Gruppe ist das Tempo enorm hoch. Bedenken habe ich eher bei den klassischen Beschaffungszyklen der öffentlichen Hand – das ist übrigens kein deutsches, sondern ein internationales Thema. Wir müssen da noch viel stärker mit leistungsbezogenen Rahmenverträgen arbeiten, statt mit hochdefinierten Contentverträgen. Wir können nicht mehr Hardware für ein Rechenzentrum spezifizieren, die im Moment der Beauftragung schon veraltet ist. Wir müssen Performancekriterien festlegen und es den Herstellern überlassen, das Bestmögliche zu liefern.
Sie haben die Geschwindigkeit bei Schwarz Digits schon angesprochen. Welche Faktoren tragen dazu bei? Mannheim: Der wesentliche Unterschied: Wir machen es zuerst für uns selbst. Unser
Geschäftsmodell fußt nicht allein darauf, ein Produkt zu verkaufen. Unser Geschäftsmodell ist unser Eigenbedarf. Wir haben über 600.000 Mitarbeitende und 14.500 Filialen, die wir betreiben müssen. Jede Nacht rechnen wir über zwei Milliarden KI-Entscheidungen, um unseren Handel abwickeln zu können. Wir betreiben eigene Rechenzentren und investieren selbst massiv, ohne auf Subventionen zu warten. Zudem sind wir nicht börsennotiert. Wir haben keine Quartalsberichte, auf die wir achten müssen.
Welche ersten Meilensteine können Sie bei Ihrer neuen Aufgabe nennen? Mannheim: Ich habe eine Firma vorgefunden, die extrem stark in KI ist. Wir haben auch schon das Vertrauen erster öffentlicher Kunden gewonnen, etwa das Präsidium Technik, Logistik und Service der Polizei Baden-Württemberg. Aktuell arbeiten wir an einer echten Zertifizierung für Verschlusssachen auf Cloud-Basis. Keine „Keller-Cloud“, die eigentlich nur mit dem Flur eine Etage höher kommunizieren kann, sondern eine Architektur, die Verschlusssachen cloudbasiert bearbeiten kann.
Es gibt Gerüchte, dass Sie eine Art Palantir-Pendant aufbauen wollen. Was ist da dran? Mannheim: Wir fokussieren uns auf IT-Infrastruktur – Rechenzentren, Rechenpower, KI-Power – und stellen diese dann mit Partnern zusammen zur Verfügung, die Datenanalysen machen. Wir haben auf dem Cloud X Summit ein Partnerabkommen mit ChapsVision unterzeichnet, die im Bereich forensische Datenanalyse und Datensegregation in Europa führend sind und perspektivisch auch das übernehmen können, was Palantir heute macht. Am Ende ist es aber eine Entscheidung unserer öffentlichen Auftraggeber, welches Angebot sie wählen.
Wenn man Souveränität ernst nimmt – wo stehen die europäischen Alternativen im Vergleich zu US-Lösungen? Mannheim: Wenn man Souveränität ernst meint, dann gibt es heute Alternativen. Es ist nicht mehr so, dass man woanders kaufen müsste. Neben ChapsVision haben wir auch mit Infodas und mit Secunet
Partnerschaftsabkommen unterschrieben. Das sind starke Partner in ihrem jeweiligen Bereich. Und ganz wichtig: Souveränität heißt nicht Autarkie, sondern Autonomie. Die Autonomie Entscheidungen treffen zu können, mit wem ich zusammenarbeite.
Wie ordnen Sie das Thema ChipSouveränität ein? Mannheim: Wenn wir über Alternativen im Chip-Bereich sprechen, reden wir über mittelfristige Perspektiven. Denn schnell wird man keine eigenen Chipfabriken aufbauen. Deshalb müssen wir kurzfristig mit dem handeln, was am Markt verfügbar ist. Aber das Potenzial ist durchaus da – viele Grundlagen dieser Technologien kommen nach wie vor aus Deutschland und Europa. Es spricht nichts dagegen, dass wir im Rahmen einer europäischen Technologiesouveränitäts-Roadmap da wieder erfolgreicher werden.
Liefern Sie Beratungsleistungen zur Datenklassifizierung auch selbst oder holen Sie dafür Partner an Bord? Mannheim: Eine Mischung. Teilweise machen wir das selbst, für Themen wie Geheimschutzbetreuung lassen wir uns auch beraten. Wir arbeiten aber auch mit vielen anderen Beratungshäusern zusammen, über die wir unsere Leistungen im öffentlichen Bereich anbieten. So können wir viel schneller skalieren, als wenn wir alles alleine machen würden.
Wo steht die Defence-Sparte von Schwarz Digits in drei Jahren? Mannheim: Ich glaube, dass wir in der Wahrnehmung in drei Jahren ein führender Lieferant für IT-Infrastrukturen für Sicherheitsbehörden, Industrie und Streitkräfte in Deutschland und Teilen Europas sein werden – einer der wenigen, die überhaupt in der Lage sind, die Bedarfe in der Geschwindigkeit zu befriedigen, die die Kunden benötigen. Wir sind gekommen, um zu bleiben.
Das Interview führte Sylvia Lösel Chefredakteurin IT-BUSINESS
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TELEFONIE TRADITION ZWISCHEN
UND MODERNE
Die erste gemeinsame Comvention der deutschen Gamma-Gruppe im Europa-Park Rust markiert einen Meilenstein in der Geschichte des UCC-Anbieters. Florian Buzin, Gründer und Geschäftsführer der Starface Group, feiert seinen Abschied und KI ist in der Kommunikation gekommen, um zu bleiben. | Margrit Lingner
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Christoph Scheuermann, Geschäftsführer Produktmanagement, Marketing und Operations bei Starface und Margrit Lingner, Leitende Redakteurin bei IT-BUSINESS BILD: VOGEL IT-MEDIEN
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echniker kommen längst nicht mehr mit dem Bohrer und die Telefonanlage steht in der Regel auch nicht mehr im Keller. Die große Welle im UCC-Markt ist KI; davon ist Florian Buzin, der scheidende Starface-Gründer und -Geschäftsführer, überzeugt. Sie verändere die Branche grundlegend in einem ungeahnten Tempo. Mit auf die Welle aufgesprungen ist die deutsche Gamma-Gruppe, die im EuropaPark in Rust die erste gemeinsame Comvention ausgerichtet hat. Dabei hat der UC-Anbieter aus Karlsruhe seit der Gründung 2005 bereits mehrere Wellen gemeistert, wie Buzin den über 700 Teilnehmern in einem kurzen Rückblick darlegte. Auch wenn die Umsetzung der Ursprungsidee des Unternehmens, die Telefonanlage aus dem Keller in die Cloud zu holen, länger gedauert hat als gedacht, werde die Telefonie bleiben. Ein großes Problem bleibe aber. Und das stehe heute noch im Keller: die abgekündigte Telefonanlage, ohne Support und ohne Updates. „KI öffnet alte Systeme“, warnt der StarfaceGründer. Doch nicht nur das Replacement alter Systeme ist eine Chance für den Channel, sondern vor allem auch deren Pflege sowie Updates und Security-Fixes. Damit Partner sowohl bei Kunden mit als auch ohne Wartungsvertrag einfacher
BILD: VOGEL IT-MEDIEN
Florian Buzin, Gründer und Geschäftsführer der Starface Group, eröffnet die erste gemeinsame Comvention der deutschen Gamma-Gruppe im Europa-Park Rust.
kontinuierliche Updates durchführen können, gibt es ab 1. Januar 2027 verpflichtende Update-Verträge. Das gelte zunächst für alle Cloud- und Neukunden. Das sei nicht zuletzt eine Vorbereitung auf die vollständigen Vorgaben des Cyber Resilience Act, die ab 11. Dezember 2027 verpflichtend werden. Demnach müssen Hersteller für Softwareprodukte fünf Jahre lang Updates zur Verfügung stellen, erklärt Christoph Scheuermann, Geschäftsführer Produktmanagement, Marketing und Operations bei Starface. Doch nicht nur geregelte Update-Verträge bieten Partnern Chancen auf mehr Umsatz. Vielmehr seien immer noch rund 25 Prozent alte Starface-Versionen im Markt, die durch neue Versionen ersetzt werden könnten. „Win the seat“ lautet daher die Devise, die Partner dazu ermutigen soll, Kunden zum Umstieg auf neue Produkte zu bewegen. Neue KI-Funktionen sollen dabei ein Türöffner sein. Und traditionell werden auf der Comvention jeweils die neuesten Versionen vorgestellt. In diesem Jahr sind es Starface 11 und Estos Procall 9. Das neue Release bringt nicht nur ein beliebtes Feature zurück: die Tasten. Vielmehr gibt es mit dem Partner-Assistenten einen Bot, der Partner beim Support unterstützt. Der KI-gestützte Assistent soll genau erklären,
wie etwas geht. Statt einfach die Hilfe zu durchsuchen, erhalten Nutzer konkrete Angaben, wie sich eine bestimmte Einstellung vornehmen oder ein bestimmtes Problem lösen lässt. Außerdem steht mit Webex for Gamma jetzt eine weitere UCC-Lösung für größere Unternehmen zur Verfügung. Das Collaboration-Tool kombiniert die Cisco-Plattform mit Sprachdiensten, Connectivity und dem Support von Gamma. Die UCC-Lösung bietet für eine effektive Zusammenarbeit auch über mehrere Unternehmensstandorte hinweg KI-gestützte Videomeetings, Messaging, Bildschirmfreigabe und integrierte Telefonie auf einer Plattform. KI-Funktionen wie automatische Transkriptionen, Gesprächsund Meeting-Zusammenfassungen sind ebenfalls verfügbar. Betrieben wird die Plattform laut Scheuermann in europäischen Rechenzentren. Partner haben so die Möglichkeit, je nach Kundenanforderung
ein breiteres Portfolio mit lokalem Support anzubieten. Zudem hat der UC-Anbieter die modernisierten, leistungsfähigeren Starface Appliances präsentiert. Spannend für die ComventionTeilnehmer dürfte aber nicht nur die technologische Entwicklung von Gamma sein. Die Gamma-Gruppe steht vor einer Übernahme durch einen Investor. Das große Interesse von Investoren an UCC unterstreiche letztlich die Bedeutung von Telefonie, die auch künftig Menschen verbinden werde. n
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Seit August leitet Adam Bartos als Head of Sales DACH das Projektorgeschäft von Epson in DACH. Er berichtet in dieser Position direkt an Michael Rabbe, Managing Director Epson DACH und Sales Director für die Projektoren auf europäischer Ebene. Bartos ist bereits seit 2008 bei Epson und war dort zuletzt Head of Commercial Management Europe. Das Projektorgeschäft ist für den Manager allerdings bekanntes Terrain: Er war von 2021 bis Anfang 2026 für das Business Development und Commercial Management DACH und Nordics bei den Videoprojektoren zuständig. In seiner neuen Position soll er das Geschäft in Bildung, Kunst und Unterhaltung sowie im Heimkino weiter ausbauen und dabei eng mit den spezialisierten Vertriebspartnern kooperieren. Rabbe sagt: „Adam Bartos bringt fundierte Marktkenntnis und langjährige Erfahrung mit. Seine Ernennung unter-
M KO BIT BILD :
BILD: EPSON
EPSON: NEUER LEITER FÜR DAS DACH-PROJEKTORGESCHÄFT
streicht die strategische Bedeutung des Projektorgeschäfts für Epson. Mit Adam haben unsere Partner für künftige Projekte eine ebenso erfahrene wie verlässliche Ansprechperson an ihrer Seite.“ | kl
DR. ALEXANDRA HEINE WIRD CFO BEI SECUNET
Alexandra Heine übernimmt zum 1. Januar 2027 die Position des CFO bei Secunet Security Networks. Der Aufsichtsrat hat sie als Nachfolgerin von Jessica Nospers bestellt, deren Vorstandsmandat zum 30. September 2026 im gegenseitigen Einvernehmen endet. Secunet möchte im Zuge seiner fortschreitenden Transformation das Finanzressort für die nächste Entwicklungsphase personell neu aufstellen. Heine war zuletzt als CFO bei Arvato Systems tätig, wo sie die Wachstumsphase mitgestaltete und die Digitalisierung der Prozesse vorantrieb. Davor hatte sie
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unterschiedliche Führungspositionen im Bertelsmann-Konzern inne. In der Übergangsphase wird Marc-Julian Siewert die ressortspezifischen Aufgaben des CFO übernehmen. „Nospers hat Secunet Security Networks in den vergangenen knapp zweieinhalb Jahren aktiv mitgestaltet und insbesondere den Finanzbereich erfolgreich weiterentwickelt. Sie hat damit einen wichtigen Beitrag zur Transformation und Zukunftsfähigkeit des Unternehmens geleistet“, so Ralf Wintergerst, Vorsitzender des Aufsichtsrats bei Secunet. | ap
Adam Bartos, der neue Head of Sales für das DACH-Projektorgeschäft bei Epson, ist bereits seit 2008 im Unternehmen, zuletzt als Head of Commercial Management auf europäischer Ebene.
Climb stärkt das Business Development Distributor Climb Channel Solutions hat Christian Hömer als Business Development Manager für die DACH-Region eingestellt. Er soll in dieser Funktion den Auf- und Ausbau des Geschäfts in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantworten. Die Position wurde im Rahmen der Expansionsstrategie des Unternehmens neu geschaffen. Christian Hömer bringt umfangreiche Erfahrung aus dem IT-Channel mit zu Climb. Zuletzt betreute er fast zehn Jahre lang als Partner Manager für die Region Süddeutschland rund 200 IT-Dienstleister im Comteam-Technologienetzwerk. Dort etablierte er deutschlandweit ConsultingLeistungen in den Bereichen IT-Security, KI sowie Digitalisierung. | ap
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Der Managed-Service-Provider Accompio hat zum 1. September Fornax mit Sitz in Lauchheim übernommen. Durch die Akquisition soll das Leistungs- und Kompetenzspektrum der AccompioGruppe erweitert werden. Fornax wird dabei künftig als Teil der Accompio MidMarket Business Unit geführt. Die Geschäftsführer Marko Bauer und Robert Weber bleiben im Unternehmen und begleiten die weitere Entwicklung innerhalb der Gruppe. Körner hebt hervor, dass das Portfolio das Managed-Service-Modell von Accompio passgenau ergänze und auch bei den Partnerschaften eine hohe Überschneidung vorliege. „Besonders die Cybersecurity-Kompetenz mit MDR- und SOC-Services sowie der höchsten WatchGuard-Partnerstufe verstärkt unser Angebot dort, wo der Mittelstand den größten Bedarf hat“, betont der CEO der MidMarket Business Unit. Marko Bauer,
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BILD: GEMINI / KI-GENERIERT
FORNAX WIRD TEIL DER ACCOMPIO-GRUPPE
Geschäftsführer von Fornax, sieht die neue Zugehörigkeit zu Accompio als Möglichkeit, das „Geschäft weiterzuentwickeln und zusätzliche Kompetenzen für Kunden nutzbar zu machen“. | ap
XOPERO BAUT DACH-GESCHÄFT AUS
Die Eröffnung einer deutschen Niederlassung in Berlin, ein Partnerprogramm und eine deutschsprachige Produktkonsole sind für Xopero die Basis für eine Expansion in der DACH-Region. Der Anbieter von Backup- und Disaster-Recovery-Software will vor allem mit ChannelPartnern und Managed-Service-Providern (MSPs) wachsen. Für die DACH-Aktivitäten ist Ferdikan Ilyasoglu verantwortlich, der zuvor unter anderem bei Kaspersky, Eset, Tenable und Tehtris im Channel-Management tätig war. „Für uns steht ganz klar die Zusammenarbeit mit Channel-Partnern und MSPs im
Vordergrund“, betont Ilyasoglu. Dafür stehe nun ein Team bereit, das sowohl im Sales-Support als auch bei der technischen Unterstützung über die erforderliche Kapazität und Expertise verfüge. Das Partnerprogramm umfasst Supportleistungen sowie wirtschaftliche Rahmenbedingungen, unter anderem Lizenzen und Revenue Renewals. Das Portfolio richtet sich an Unternehmen verschiedener Größen sowie an MSPs. Die Lösungen sollen klassische Server, Windows- und Linux-Umgebungen, virtuelle Maschinen, Endgeräte sowie Cloud- und DevOpsStacks absichern. | iz
Mit der Übernahme der Fornax GmbH baut Accompio sein Managed-Service- und Cybersecurity-Angebot in Süddeutschland aus. Fornax bringt rund 36 Mitarbeitende, zwei Standorte (Lauchheim und Nördlingen) sowie etwa 300 Kundenbeziehungen ein.
EU-Kommission stellt drei neue KI-Kennzeichnungen vor Seit dem 2. August 2026 sorgen neue Transparenzpflichten des europäischen AI Acts für mehr Klarheit. Für KI-Systeme, die bereits vor dem 2. August 2026 in Verkehr gebracht wurden, gilt für die maschinenlesbare Markierung eine Übergangsfrist bis zum 2. Dezember 2026. Für Nutzer muss nun unmittelbar erkennbar sein, wenn sie mit einer KI kommunizieren oder wenn bestimmte Inhalte künstlich erzeugt beziehungsweise verändert wurden. Diese Hinweise müssen je nach Medium sichtbar oder zu hören sein. Damit Nutzer besser erkennen können, wie KI bei einem Inhalt eingesetzt wurde, stellt die EU-Kommission drei freiwillig nutzbare Symbole für KI-generierte und veränderte Inhalte bereit. | ap
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CHANNEL FOKUS DRUCKER & DMS
ALS TEIL DES DOKUMENTENMANAGEMENTS Es wird immer noch gedruckt – nur eben weniger. Die Hersteller und der Channel reagieren darauf durch den Aufbau integrierter Lösungen aus Drucksystemen, Scannern, Software und Services, die ihre Kunden bei der Digitalisierung und der Automatisierung unterstützen. | Klaus Länger
BILD: HP
Privat wird weiterhin gedruckt Millennials und Angehörige der Gen Z gelten als Drucker-Muffel. Laut einer aktuellen GfK-Studie im Auftrag von HP ist das aber nicht der Fall: 58 Prozent der Unter-25-Jährigen drucken für Schule oder Studium und auch bei rund der Hälfte der 25- bis 44-Jährigen wird der Drucker im Homeoffice genutzt. Auch der Fotodruck bleibt relevant: 26 Prozent aller Befragten drucken für sie wichtige Bilder lieber aus, statt sie nur auf dem Smartphone zu behalten. Daher rangiert das drahtlose Drucken vom Mobilgerät aus hoch auf der Prioritätenliste beim Gerätekauf.
BILD: © PRESSMASTER - STOCK.ADOBE.COM
Das Drucken ist heute nur noch ein Teil eines komplexen Dokumentenmanagements.
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as komplett papierlose Büro ist immer noch eine Utopie, oder eher eine Dystopie für die Drucker- und Papierhersteller. Tatsächlich wird in deutschen Unternehmen und vor allem Behörden immer noch viel gedruckt. Nur eben jedes Jahr weniger. Denn die Digitalisierung schreitet mit Entwicklungen wie der E-Rechnung voran. Das zeigt sich auch am sinkenden Absatz von Druckern und Multifunktionsgeräten. Laut dem Worldwide Quarterly Hardcopy Peripherals Tracker von IDC ist der weltweite Absatz dieser Geräte im zweiten Quartal erneut um sieben Prozent gesunken, wobei der Rückgang in Westeuropa sogar noch stärker ausfällt.
Wachstum entsteht nicht mehr primär durch höhere Druckvolumina oder den reinen Verkauf von Hardware, sondern durch integrierte Lösungen. Michael Lang, Geschäftsführer sowie VP Channel und Public Sector bei Xerox DACH
BILD: XEROX
Das ist ein Umstand, der auch bei den Herstellern von Druckern und Multifunktionsgeräten wahrgenommen wird, allerdings ohne gleich Panik auszulösen. Denn die Branche hat durchaus Ideen, wie sie ihre Existenz langfristig sichern kann und auch die der Reseller und Druckdienstleister. So sieht Michael Lang, Geschäftsführer
und Vice President Channel und Public Sector Sales bei Xerox DACH, einen grundlegenden Wandel im Markt. Er weist allerdings darauf hin, dass Wachstum „nicht mehr primär durch höhere Druckvolumina oder den reinen Verkauf von Hardware entsteht, sondern durch integrierte Lösungen, die Drucksysteme mit Software, Services und Automatisierung verbinden“. Gefragt seien Technologien, mit denen die Produktivität gesteigert, Fachkräfte entlastet und digitale sowie hybride Arbeitsmodelle unterstützt würden. In dasselbe Horn stößt Hajo Soldan, Channel Director bei Canon Deutschland, und stellt fest, dass weniger Seiten nicht automatisch weniger Geschäftspotenzial bedeuten. „Während die Druckvolumina im Office-Umfeld zurückgehen, steigt die Bedeutung von Informationen als geschäftskritische Ressource. Unternehmen suchen heute nicht mehr nur leistungsfähige Hardware, sondern Lösungen, mit denen sie Informationen sicher erfassen, effizient verarbeiten und in digitale Geschäftsprozesse integrieren können“, erklärt der Canon-Manager dazu. Dass sich der Markt für Drucker und Multifunktionssysteme verändert, sieht auch Bernd Rischer, Group Director Sales bei Kyocera Document Solutions Deutschland. Für ihn bleiben aber „gedruckte Dokumente trotz sinkender Druckvolumina weiterhin Bestandteil vieler Geschäftsprozesse“. Allerdings achten die Kunden laut Rischer bei der Wahl der Geräte stärker auf Wirtschaftlichkeit, Verfügbarkeit und einen effizienten Materialeinsatz. Die Drucker und MFPs bleiben zudem länger in Nutzung, was die Betriebskosten senkt und die Kosten planbarer macht. Wie Rischer betont, sind das ebenso wichtige Argumente für MPS-Anbieter wie Services für die Sicherheit der Druckinfrastruktur. Dass die Systeme sparsamer und insgesamt nachhaltiger werden, ist
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Nachhaltiger drucken Das Drucken gilt vielen Menschen als wenig nachhaltig. Die Branche gibt sich alle Mühe, diesem Vorurteil zu begegnen. So benötigen neue Drucker und Multifunktionssysteme weniger Strom und bestehen zu einem größeren Teil aus wiederverwerteten Kunststoffen und Recyclingstahl. Zudem wandern Tonerkartuschen und Tintenpatronen nicht mehr in den Müll, sondern werden von den Herstellern wieder befüllt.
Die neue CS1700-Serie von Canon soll um die 45 Prozent weniger Strom verbrauchen als ihre Vorgänger.
BILD: CANON BILD: CANON
eine Entwicklung, die sich bereits seit einigen Jahren vollzieht. Bei Lasergeräten sorgen Toner mit niedrigerem Schmelzpunkt für einen geringeren Energieverbrauch, bei den von Haus aus sparsameren Tintendruckern sorgen Geräte mit Tintentank oder sogar Tintenbeuteln für weniger Materialeinsatz und niedrigere laufende Kosten bei hohen Druckvolumina. Ein Vorreiter ist hier Epson. Für Tim Tippmann, Manager Sales Office Print bei dem Hersteller, bleibt eine effizientere Druckumgebung wichtig. In der Beziehung der MPS-Anbieter zu ihren Kunden sollte allerdings „eine Flottenanalyse nicht das Ende des Gesprächs sein“, sondern den Blick darauf öffnen, „wo Informationen hängen bleiben, wo manuelle Arbeit Verzögerungen verursacht und wo Risiken entstehen. Hier gewinnt der Schritt von ‚Cost per Page‘ zu ‚Cost per
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Weniger Seiten bedeuten nicht automatisch weniger Geschäftspotenzial. Hajo Soldan, Channel Director bei Canon Deutschland
Process‘ an Bedeutung.“ Denn „Unternehmen denken nicht in Seiten, sondern in Prozessen“. Daniel Gleixner, Vertriebsdirektor bei Utax, geht davon aus, dass der Markt für Druckund Multifunktionssysteme durch die fortschreitende Digitalisierung von Dokumentenprozessen neue Impulse erhält.
BILD: ALEX SCHELBERT
„MFPs haben sich zu zentralen Hubs für die Digitalisierung von Informationen in Unternehmen entwickelt: Das Scanvolumen steigt, Softwarelösungen für effiziente Dokumenten- und Geschäftsprozesse sind gefragt, und Aspekte wie IT-Sicherheit, Datenschutz sowie die Haltbarkeit von Systemen spielen eine entscheidende Rolle bei der Kaufentscheidung“, betont Gleixner.
Sicherheit wird bei Druckern und MFPs immer wichtiger Die Sicherheit gegen Angriffe auf Unternehmen, bei denen die vernetzten Drucker und vor allem Multifunktionsgeräte als Einfallstor missbraucht werden, ist bei allen Herstellern ein Punkt, an dem intensiv gearbeitet wird. HP hat mit den Laserjet-Pro-Modellen der Serien 4000 und 4100 erstmals bei Geräten für KMU einen quantenresistenten Schutz eingeführt. Die Verschlüsselung und die Signierung der Firmware sollen derzeit noch theoretischen Angriffen mit Quantenrechnern standhalten.
BILD: HP
MFPs haben sich zu zentralen Hubs für die Digitalisierung von Informationen in Unternehmen entwickelt. Daniel Gleixner, Vertriebsdirektor bei Utax
berater weiterzuentwickeln“, betont Lang und verweist dabei auf das Portfolio BILD: WWW.SASCHAVENTURI.COM seines Unternehmens, das Das gebe den Fachhandelspartnern die neben Drucksystemen und Managed Print Chance, sich als Dienstleister zu positionieServices auch Software und Services für ren. Der Hersteller unterstütze sie dabei die Dokumentenerfassung und -verarbeimit einem umfangreichen Angebot an tung sowie für die Workflow-AutomatisieDokumenten- und Informationsprozessen, rung umfasst. Das neue „Go-To-Market„von hardwarenahen Lösungen bis zu Modell mit Partner-First-Fokus“ sorge umfassenden ECM- und DMS-Systemen, zudem für eine gezielte Unterstützung der sowohl lokal als auch aus der Cloud.“ Fachhandelspartner. Die sinkenden Druckvolumina verändern Xerox unterstützt seine Partner ebenfalls natürlich besonders das MPS-Geschäft, dabei, „sich vom Hardwarelieferanten zum bedeuten aber „nicht automatisch, dass ganzheitlichen Technologie- und Systemsich die Chancen am Markt verschlech-
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tern“, so Michael Blessing, Director und Head of Print Category für die DACHRegion bei HP. So können die MPS-Partner über klassisches Print Management hinaus auch die HP-Services für digitale Workflows und Dokumentenprozesse anbieten, diese mit weiteren Lösungen bündeln „und sich als Berater für unsere Kunden etablieren.“ Generell seien im Print-Umfeld sichere, vernetzte und einfach zu verwaltende Lösungen gefragt, „die sich flexibel an hybride Arbeitsmodelle anpassen und zugleich Kosten und Ressourcenverbrauch optimieren“, wie das MPS-Angebot von HP. „Die Wertschöpfung verlagert sich zunehmend von einzelnen Ausgabesystemen hin
Freuen Sie sich auf die neue Episode! Ihre Moderatorin ist IT-BUSINESS Redakteurin Mihriban Dincel! Mit Mit passendem passendem KI-generierten KI-generierten Song! Song! #Ohrwurm #Ohrwurm
B ILD: AD ESSO SE
QUANTENCOMPUTER AM HORIZONT
Mihriban Dincel im Gespräch mit:
Klaus Länger Redakteur IT-BUSINESS
Zu hören über:
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Tinte statt Toner Neben dem Tintendruckspezialisten Epson bringen auch andere Hersteller vermehrt energiesparende Systeme mit Tintentechnologie für den Unternehmenseinsatz auf den Markt. Ein Beispiel ist die neue Smart-X-Serie von Brother. Sie besteht aus kompakten A4-Tintenstrahlgeräten mit Maxidrive-Druckköpfen. Für das Refurbishing und Recycling der Tintenpatronen betreibt der Hersteller eigene Werke.
BILD: BROTHER
Unternehmen denken nicht in Seiten, sondern in Prozessen. Tim Tippmann, Manager Sales Office Print bei Epson
BILD: EPSON
zu Informations- und Dokumentenprozessen“, erklärt Soldan zu dem Wandel, mit dem die Partner konfrontiert sind. Sie können ihn allerdings auch nutzen, um ihr Geschäft auszubauen: „Gefragt sind Angebote, die Dokumentenmanagement, IT-Security und Managed Services verbinden und Unternehmen helfen, Informationen effizient zu nutzen, Prozesse zu automatisieren und produktiver zu arbeiten.“ Canon unterstütze die Partner dabei, zusätzliche Kompetenzen aufzubauen und ihr Portfolio um
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digitale Services für nachhaltige Erlösmodelle zu erweitern. „Denn die Zukunft dieses Marktes wird nicht durch die Anzahl gedruckter Seiten bestimmt, sondern durch den Mehrwert, den Unternehmen aus ihren Informationen gewinnen“, so der Canon-Channelchef. Für das Erfassen von Dokumenten eignen sich nicht nur Multifunktionsdrucker, sondern auch reine Dokumentenscanner, die auch von den meisten Druckerherstellern angeboten werden. Daneben gibt es noch spezialisierte Scannerhersteller wie das Ricoh-Tochterunternehmen PFU,
Transformation zum Lösungsanbieter Für die Erfassung von Dokumenten werden neben Multifunktionsdruckern auch Dokumentenscanner wie der Ricoh SP-2240N von PFU Limited genutzt. Das Unternehmen baut neben dem Hardwareauch sein Software-Angebot aus und will damit zum Lösungsanbieter werden. Die PaperStream-Software läuft im Zusammenspiel mit allen Scannern und MFPs.
BILD: PFU LIMITED
Sinkende Druckvolumina bedeuten nicht automatisch, dass sich die Chancen am Markt verschlechtern. Michael Blessing, Director / Head of Print Category DACH bei HP
Kodak Alaris oder Avision. Reine Einzugscanner haben den Vorteil der kompakten Bauform, sodass BILD: KAMIL KOZIELEWICZ sie etwa in Empfangsbereichen weniger Platz belegen als Multifunktionsdrucker und oft auch eine breitere Palette an Vorlagen unterstützen. Ein weiterer Einsatzbereich sind zentrale Scanstellen in Unternehmen oder Behörden, in denen sehr große Mengen an Dokumenten erfasst werden. Hier bieten sich A3-Produktionsscanner als schnellere Alternative zum MFP an. Bei der Software für das Dokumentenmanagement können sich die Partner als kompetente Berater etablieren. Denn neben den eigenen Lösungen der Druckeroder Scannerhersteller gibt es auf dem
Markt eine Fülle an Lösungen, oft auf einzelne Branchen zugeschnitten. Etliche Anbieter wie Docuware oder Easy Software setzen inzwischen auch hier auf KI für die Dokumenten- und Metadatenerkennung. BILD: KYOCERA DOCUMENT SOLUTION
Gedruckte Dokumente sind weiterhin Bestandteil vieler Geschäftsprozesse. Bernd Rischer, Group Director Sales bei Kyocera Document Solutions Deutschland
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L
enovos neuer ThinkAgile VX850 V4 nimmt unter den HCI-Lösungen für VMware die Spitzenposition ein. Der 2U-Server ist mit zwei oder vier Xeon-6-Prozessoren der GraniteRapids-SP-Familie bestückt und kann mit seinen 64 Slots für DDR5-DIMMs bis zu 16 TB an Speicher fassen. Zudem bietet er Platz für zwei PCI-Express-GPUs im Dual-Slot-Format oder vier Karten im Single-Slot-Format. So ist der ThinkAgile VX850 V4 auch für den Einsatz einer lokalen KI vorbereitet. Wie alle Geräte der VX-Serie ist der VX850 V4 dafür ausgelegt, eine Private Cloud der Enterprise-Klasse auf Basis von VMware Cloud Foundation (VCF) oder VMware vSphere Foundation (VVF) bereitzustellen. Als Workloads für
den ThinkAgile VX850 V4 nennt Lenovo stark virtualisierte Umgebungen und anspruchsvolle In-Memory-Workloads wie Big Data, Business Analytics sowie ERPund CRM-Anwendungen. | kl
GOOGLEBOOK ALS CONVERTIBLE
Acer gehört zu den Firmen, die bereits seit dem Start der ersten Chromebooks vor 15 Jahren eng mit Google zusammenarbeiten. Daher ist der Hersteller
BILD: ACER
Das 1,14 kg leichte Acer Googlebook 14 mit Intel-Panther-Lake-Prozessor ist eines der ersten Geräte mit Googlebook OS. Mit der Funktion „Continue on“ können auf einem Android-Smartphone begonnene Aufgaben einfach auf dem Googlebook fortgesetzt werden.
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BILD: LENOVO
LENOVOS SERVER-TOP-MODELL FÜR VMWARE
Der Lenovo ThinkAgile VX850 V4 wurde laut Lenovo für stark virtualisierte Umgebungen und anspruchsvolle In-Memory-Workloads entwickelt. Die Zertifizierung für SAP HANA läuft derzeit.
auch bei den Googlebooks gleich zu Beginn dabei und stellt mit dem nur 1,14 kg schweren Googlebook 14 (GP714-91N) ein ab 1.249 Euro (UVP) teures 14-Zoll-Convertible mit dem neuen Googlebook OS vor. Acer verwendet für das 14-Zoll-Display ein OLED-Panel mit einer Auflösung von 2.880 × 1.800 Pixel. Im Displaydeckel sitzt eine sogenannte Glowbar, die durch farbige Muster Informationen zum Akkustand oder zu GeminiAktivitäten liefert. Beim Prozessor lässt der Hersteller die Wahl zwischen den Panther-Lake-CPUs Core Ultra 7 355 und Core Ultra 5 325. Googlebook OS ist im Prinzip ein Android-SoftwareStack mit Linux als Basis und einer an Chrome OS angelehnten Oberfläche. Zudem gibt es bei dem neuen Betriebssystem einen starken Fokus auf KI sowie eine enge Verknüpfung mit Android-Smartphones. | kl
ULTRAWIDE-OLED-GAMING-DISPLAY MIT AMBIGLOW
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in mit 1800R gekrümmtes QD-OLED-Panel der 5. Generation ist das Kernstück des von MMD gefertigten Philips Evnia 34M2C8600P. Das Panel mit einer Auflösung von 3.440 x 1.440 Bildpunkten schafft eine Bildwiederholrate von bis zu 280 Hz und unterstützt Adaptive Sync. Zudem ist es für VESA DisplayHDR True Black 500 zertifiziert und mit einer Antireflexionsbeschichtung versehen. Ist nicht Spielen, sondern Arbeiten angesagt, kommen die 10-Bit-Farbtiefe und der USB-C-Port mit 90 Watt PD sowie der integrierte KVM-Switch zum Tragen. Als Philips-Evnia-Besonderheit ist auch der 1.069 Euro (UVP) teure 34M2C8600P mit Ambiglow und Ambi-
BILD: MMD
Scape ausgestattet. Ambiglow sorgt durch eine dynamisch angepasste rückseitige RGB-LED-Beleuchtung für mehr Atmosphäre, AmbiScape bindet zudem Matterzertifizierte Smart-Leuchten mit ein. | kl
4K-BEAMER MIT GOLF-MODUS
Eine Lichtquelle mit Laser-PhosphorTechnologie der dritten Generation verschafft dem Viewsonic LSD500-4K eine Helligkeit von bis zu 5.000
Eine Besonderheit des LSD500-4K ist ein spezieller Golf-Modus mit intensiverer Darstellung von Grün- und Blautönen.
BILD: VIEWSONIC
Der 34-Zöller Philips Evnia 34M2C8600P bietet neben einem gerkümmten Ultrawide-OLED-Panel auch eine rückseitige Ambiglow-Beleuchtung.
ANSI-Lumen und eine wartungsfreie Lebensdauer von bis zu 30.000 Stunden. Im Vergleich zur vorhergehenden Generation soll die Helligkeit um rund 20 Prozent höher liegen, obwohl die Lichtquelle selbst kompakter ist. Mit seiner unempfindlichen und langlebigen Lichtquelle sowie einer gegen Staub geschützten optischen Einheit ist der LSD500-4K für den 24/7-Dauerbetrieb ausgelegt. Der DLP-Projektor arbeitet mit einem 0,65-Zoll-DMD-Chip von Texas Instruments, der für tiefe Schwarztöne und hohe Weißwerte sorgen soll. Als maximale Bildgröße gibt Viewsonic 300 Zoll an, ein 1,6-facher optischer Zoom ermöglicht die Bildanpassung an den Raum. Zudem bietet der LSD5004K eine 4K-HDR-Darstellung für intensive Farben sowie einen GolfFarbmodus, der Grün- und Blautöne intensiver darstellt. | kl
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CLOUD-LÖSUNGEN VON CISCO, STACKIT UND CONTROLWARE
sollen hochverfügbare, cloudnative und zentral verwaltbare Unternehmensnetze ermöglichen. Controlware ist schließlich für die Umsetzung in den Kundenprojekten zuständig. | nf
COMPLIANCE-PAKETE: KASPERSKY BÜNDELT NIS2-MAßNAHMEN
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BILD: GEMINI / KI-GENERIERT
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ontrolware, Cisco und Schwarz Digits haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam Netzwerk- und Cloud-Lösungen anzubieten. Hintergrund der Kooperation ist der wachsende Bedarf an digital souveränen Lösungen. Geschäftskritische Anwendungen und Daten werden vermehrt in der Cloud verwaltet. Gleichzeitig steigen jedoch die Anforderungen an sichere und unabhängige IT-Infrastrukturen. Ziel ist eine durchgängige Lösung, die den Aufbau und Betrieb moderner Infrastrukturen vereinfachen soll. Jeder der drei Partner deckt dabei einen eigenen Teil der Lösung ab: Schwarz Digits bietet mit Stackit die Cloud- und Colocation-Umgebung, in der Kunden ihre Daten DSGVO-konform verarbeiten können. Cisco steuert Netzwerk- und Security-Komponenten wie SD-WAN-Technologien mit integrierten Security-Funktionen bei. Diese
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Zwei neue Pakete sollen Unternehmen in DACH und Liechtenstein bei der Umsetzung zentraler NIS2-Anforderungen unterstützen. Kaspersky kombiniert dafür technische Sicherheitsfunktionen, Schulungen und – in der Managed-Variante – die kontinuierliche Überwachung durch Sicherheitsexperten. Die Angebote heißen Compliance Essential und Compliance Managed. Sie richten sich an Organisationen, die Sicherheitsmaßnahmen strukturieren wollen, ohne dafür ihre gesamte IT- und Security-Architektur neu aufzubauen. Compliance Essential umfasst technische Maßnahmen zum
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Schutz von IT-Systemen sowie Angebote zur Weiterbildung von Administratoren und Mitarbeitenden. Gerade der Schulungsbereich ist relevant, weil die Richtlinie Sicherheitskompetenz nicht auf die IT-Abteilung beschränkt. Bei Compliance Managed kommt ein MXDRAngebot mit kontinuierlicher Überwachung durch Sicherheitsexperten hinzu. Das Paket soll komplexe Angriffe frühzeitig erkennen, deren Auswirkungen begrenzen und die Bearbeitung von Sicherheitsvorfällen unterstützen. Beide Varianten bieten zudem einen rund um die Uhr erreichbaren Telefon-Support. | iz
Controlware, Cisco und Schwarz Digits bündeln ihre Kompetenzen in den Bereichen Netzwerk, Security und Cloud, um eine durchgängige, digital souveräne Infrastrukturlösung zu entwickeln.
Secaskill-Schadensrechner berechnet Cyberrisiken Eine Eingabe reicht: Der kostenlose Schadensrechner von Secaskill zeigt KMU, welches finanzielle Ausmaß ein IT-Sicherheitsvorfall annehmen kann. Dazu müssen Unternehmen lediglich ihre Mitarbeiterzahl eingeben. Das Tool berechnet daraus eine auf die Betriebsgröße skalierte Schadenssumme auf Basis von Daten der HDI Cyberstudie 2026. Dies kann helfen, Investitionen in Schutzmaßnahmen gegenüber Geschäftsführung und Kunden wirtschaftlich zu begründen. Der Rechner ist Teil der Security Awareness Toolbox von Secaskill. Die Lösung kombiniert Schulungen, Tests, Phishing-Beispiele und monatliche Themenvorlagen zur Sensibilisierung von Mitarbeitenden für Datenschutz und Datensicherheit. | iz
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6 2 0 2 DISTRI AWARD
https://www.it-business.de/distri-award/
FUJITSU MONAKA UND INTEL DIAMOND RAPIDS Fujitsu hat den Start des ServerProzessors Monaka mit ARMTechnologie offiziell angekündigt: Ab November kommen die ersten Server. Intels kommender Diamond-RapidsXeon mit bis zu 256 Cores und neuer Chip-Interconnect-Architektur lässt dagegen noch bis 2027 auf sich warten. | Klaus Länger
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ür Fujitsu sind eigene Prozessoren kein fremdes Terrain. Der Hersteller baut bereits seit vielen Jahren SPARC-Prozessoren und hat mit dem A64FX den ARM-Prozessor für den Supercomputer Fugaku entwickelt, der zwischen 2020 und 2022 die Liste der Top-500-Supercomputer angeführt hat. Während der A64FX mit seinen 32 GB HBM2 für das High-PerformanceComputing ausgelegt war, soll sich Monaka, der neue ARM-Prozessor von Fujitsu, auch für den Einsatz in Standard-Servern eignen. Zudem soll die CPU den Einsatz von GPUs für die KI-Inferenz überflüssig machen und so Energie sparen. Fujitsu nutzt für Monaka eine angepasste Armv9.3-A-Architektur, die derzeit neueste Version für ARM-Server-Prozessoren. Ein Bestandteil dieser Architektur ist die Scalable Vector Extension 2 (SVE2). Jeder der 144 Cores in Monaka verfügt über zwei
256-Bit-SVE2-Ausführungseinheiten, die im Zusammenspiel mit durch spezielle Instruktionen beschleunigten Matrixoperationen eine hohe KI-Leistung ermöglichen sollen. Der Hersteller spricht hier von einem doppelten Durchsatz bei der KI-Inferenz. Aber auch bei anderen Workloads soll Monaka eine hohe Leistung bei gleichzeitig sehr guter Energieeffizienz liefern. Hergestellt wird der Prozessor bei
Ein Monaka-Server in der 1HE-Variante mit zwei Prozessoren: Luftgekühlt arbeiten sie mit 2,1 GHz, flüssigkeitsgekühlt sind 2,9 GHz möglich. Daneben wird es noch luftgekühlte 2HE-RackServert mit zwei CPUs und Platz für GPUs geben. Für den akademischen Bereich und den HPC-Sektor sollen noch Multi-Node-Server mit vier flüssigkeitsgekühlten Dual-CPU-Knoten in einem 2HE-Chassis kommen.
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BILD: INTEL CORPORATION
im günstigeren N5-Verfahren hergestellt. Laut Fujitsu wiegt der mögliche Gewinn bei der Speicherkapazität durch ein N2-Verfahren die Mehrkosten nicht auf. Ebenfalls im N5-Verfahren wird bei TSMC der I/O-Die hergestellt, der die Controller für die 12 DDR5-Speicherkanäle und die 96 PCI-Express-6.0-Lanes enthält. Ein SiliconInterposer verbindet die Chiplets. Erste Server mit Monaka sollen ab November bei Fsas Technologies bestellbar sein und ab April 2027 breiter verfügbar werden.
Die einzelnen Bestandteile von Diamond Rapids stellt Intel in unterschiedlichen Fertigungsverfahren her. Für die Core-Chiplets kommt der neue Intel-18A-P-Prozess zum Einsatz, eine Weiterentwicklung des für Panther Lake verwendeten 18A-Verfahrens. Für die Die-to-Die-Verbindungen nutzt Intel das als offene Spezifikation entwickelte UCIe-S (Universal Chiplet Interconnect Express).
Core-Die, der so gut gekühlt wird, sitzt jeweils ein SRAM-Die, der als gemeinsamer L3-Cache verwendet wird. Wie groß dieser Cache ist, hat der Hersteller noch nicht verraten. Die SRAM-Dies werden bei TSMC
BILD: VOGEL IT-MEDIEN
TSMC. Für die vier Core-Dies pro CPU, jeweils mit 36 Cores, wird der hochmoderne N2P-Prozess verwendet, der eine hohe Frequenz bei gleichzeitig niedriger Leistungsaufnahme ermöglicht. Unter dem
Auf dem Fsas Technologies Summit 2026 zeigte der Hersteller bereits einen Wafer mit Monaka-CPU-Chiplets sowie einen kompletten Prozessor, allerdings noch als funktionslose Samples. Ab November sind nun Server mit den neuen ARM-CPUs verfügbar.
Bei Intels kommender Xeon-Generation mit dem Codenamen Diamond Rapids wird es wohl noch bis 2027 dauern, bevor der Prozessor Einzug in Server hält. Aber auf der Hot-Chips-Konferenz in Kalifornien hat der Hersteller bereits einige Details zum kommenden P-Core-Xeon genannt, die aufhorchen lassen. Im Vergleich zum aktuellen Xeon 6 mit P-Cores (Granite Rapids) verdoppelt Intel bei Diamond Rapids die Anzahl der Prozessorkerne auf 256. Die P-Cores beherrschen hier allerdings kein Hyperthreading. Von daher wird AMD mit dem kommenden Epyc-Prozessor Venice bei der maximalen Anzahl der gleichzeitig ausführbaren Threads klar in Führung gehen. Denn der bietet ebenfalls bis zu 256 Cores, aber 512 Threads. Die 256 Cores in Diamond Rapids verteilen sich auf vier Compute Building Blocks, die aus einem im Intel-3-T-Verfahren gefertigten Base Tile und jeweils vier darauf sitzenden Core-Chiplets bestehen, für die Intel den neuen und leistungsfähigeren 18A-PProzess verwendet. Base Tile und CoreChiplets sind, ebenso wie bei Clearwater Forest, über Foveros Direct 3D verbunden. Die Base Tiles enthalten, ebenfalls wie bei Clearwater Forest, den Last-Level-Cache, der bei Diamond Rapids auf 320 MB pro Compute Building Block angewachsen ist. Insgesamt stehen damit 1,28 GB zur Verfügung. Die Speichercontroller für die insgesamt 16 DDR5-Speicherkanäle sitzen allerdings bei Diamond Rapids nicht mehr in den Base Tiles, sondern verteilen sich nun auf zwei Fabric Hubs, die über UCIe-S 16G miteinander und mit den Compute Building Blocks verbunden sind. Vom seit Sapphire Rapids verwendeten EMIBPackaging hat sich Intel hier verabschiedet.
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VON DER TESTUMGEBUNG IN DIE PRAXIS Coding-Agents liefern in Testumgebungen oft gute Ergebnisse, stoßen aber bei der Integration und in realen Geschäftsprozessen an ihre Grenzen. Raghu Malpani, CTO bei UiPath, kennt die Problematik dahinter. | Dr. Stefan Riedl
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ie Wirklichkeit ist eine Sense für Ideale – mit diesem Satz wird der österreichische Schriftsteller Helmut Qualtinger zitiert. Er erklärt letztlich das Delta zwischen den Ergebnissen von Coding-Agents unter Laborbedingungen und im praktischen Einsatz. „In Testumgebungen ist die Welt immer ‚ideal‘: Daten sind sauber, Systeme sind simuliert, es gibt keine gleichzeitige Last und meist nur einen klaren, erfolgreichen Weg durch den Prozess“, weiß Raghu Malpani, CTO bei UiPath. Ein Coding-Agent, der dafür optimiert ist, besteht diesen Test zuverlässig, aber eben nur diesen, erläutert der CTO. In der Realität gehe es aber um Fragestellungen, die eine Testumgebung meist ausblendet: Was passiert nach dem dritten APITimeout? Wo liegen Zugangsdaten sicher im Credential-Vault? Wie bleibt ein Vorgang über Wochen sauber nachverfolgbar, wenn er durch eine ganze Kette von Systemen läuft? Wie verhält sich ein UI ohne API in einer Citrix-Sitzung im Vergleich zu lokal? Coding-Agents übernehmen laut Malpani den ersten Teil, indem sie die Logik erzeugen. Das seien grob gesprochen die ersten zwanzig Prozent der Arbeit. Die restlichen achtzig Prozent sind laut dem CTO der schwierige Teil, nämlich der, bei dem dafür gesorgt wird, dass diese Logik
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stabil, sicher und regelkonform gegen echte, manchmal chaotische Systeme läuft. Genau das prüfe eine Testumgebung meist nicht. Damit wäre die Antwort gefunden: Deshalb funktionieren Coding-Agents im Test gut und stoßen im echten Geschäftsprozess an Grenzen, nämlich dann, wenn diese Realität auf sie trifft. Was sind die häufigsten Gründe, warum sich generierter Code nicht erfolgreich in bestehende Systeme und Deployment-Pipelines integrieren lässt? Malpani hat eine differenzierte Antwort auf diese Frage und führt aus, dass die Probleme meist weniger im Code selbst liegen, sondern darin, wie gut er zu derjenigen Umgebung passt, in die er hinein soll. Seiner Beobachtung nach tauchen immer wieder typische Muster auf. Der CTO spricht von einer erfundenen Struktur und erklärt: „Lässt man einen CodingAgent einfach laufen, denkt er sich Projektaufbau, Manifeste und Abhängigkeiten selbst aus.“ Diese seien technisch korrekt, passten aber oft nicht zu den Standards, nach denen im Unternehmen deployed wird. Damit sei der Code lokal lauffähig,
Raghu Malpani, CTO, UiPath
BILD: UIPATH
aber nicht Pipeline-kompatibel. Ein weiterer häufiger Grund liege im sogenannten Versionsdrift: „Bibliotheken und Abhängigkeiten funktionieren auf der Entwickler-Maschine, führen aber in der gemeinsamen Umgebung zu Konflikten, weil andere Versionen oder Policies gelten.“ Drittens fehle häufig das operative Grundgerüst in Form von: sauberer Fehlerbehandlung, Monitoring-Hooks, Verwaltung von Zugangsdaten sowie Rollen- und Zugriffskontrollen. Eine Deployment-Pipeline erwarte all das als gesetzt, generierter Code bringe das jedoch oft nur teilweise oder gar nicht mit.
BILD: MIDJOURNEY / KI-GENERIERT
Coding-Agents: Code schreiben, prüfen und verbessern Coding-Agents sind KI-gestützte Softwareassistenten, die Programmieraufgaben weitgehend selbstständig erledigen können. Sie analysieren Code, erstellen Lösungsvorschläge, führen Tests aus und helfen dabei, Fehler zu finden oder bestehende Anwendungen zu verbessern. Die Ergebnisse sollten jedoch immer geprüft und getestet werden.
Es gibt Unterschiede zwischen optimalen Laborumgebungen und der Praxis – auch im Zusammenhang mit dem Einsatz von Coding Agents.
Als weiteren Grund nennt der Manager brüchiges Targeting Targeting: „UI-Selektoren und API-Aufrufe sind auf genau die Version eines Systems zugeschnitten, die während der Generierung aktiv war.“ Ändere sich upstream etwas, breche die Automatisierung in sich zusammen. Den Kern dahinter formuliert er so: „Integration ist keine Eigenschaft von Code im luftleeren Raum, sondern davon, wie gut er sich in ein bestehendes System aus Konventionen, Schemata und Prüfregeln einfügt.“ Kennt der Coding-Agent diese Regeln nicht, müsse er raten, und diese Vermutungen überlebten den Kontakt mit einer echten Pipeline selten, weiß Malpani. Die Agenten-Technologie kann – falsch umgesetzt – mit einem Kontrollverlust oder der Entstehung von Schatten-IT einhergehen. Der UiPath-Manager nennt als Grund: „Weil plötzlich fast jeder, der einen Prompt formulieren kann, Dinge bauen kann, die wirklich laufen – zum Teil sogar auf Produktivsystemen.“ Das mache CodingAgents attraktiv, könne aber die etablierten Kontrollmechanismen aushebeln. Ein Beispiel aus der Praxis: „Ein Entwickler kann heute eine Automatisierung erstellen,
die komplett außerhalb der gesteuerten IT-Landschaft direkt auf produktive Systeme zugreift.“ Es gebe in solchen Fällen dann keinen Audit-Trail, keine klar definierte Rollen- und Zugriffskontrolle, keine durchgesetzten Richtlinien und keine Dokumentation darüber, was genau die Automatisierung tue oder wer sie freigegeben habe. Passiere derlei parallel in mehreren Teams, sei man laut Malpani schnell wieder beim bekannten Schatten-IT-Problem, „nur diesmal mit KI-Geschwindigkeit“. In KI-beschleunigten Codebasen sehe man laut Malpani deutlich mehr Sicherheitsvorfälle und geleakte Zugangsdaten, teils sogar bei KI-Anbietern selbst. Das Risiko liege dabei nicht in „KI an sich“, sondern im unkontrollierten Output, der direkt in die Produktion wandere. Die Antwort vieler Organisationen sei daher nicht, die Tools ganz zu verbieten, sondern den KI-generierten Output auf einen klar definierten Weg in die Produktion zu schicken. Bei der Orchestrierung der Entwicklungsarbeit von Coding-Agents gehe es darum, aus einem generierten Artefakt Code zu
erzeugen, mit dem gearbeitet werden könne. „Der Coding-Agent kann lokal schnell iterieren, aber sein Output muss durch einen definierten Prozess“, so der Manager. Damit meint er konkret: Validierung, automatisierte Tests, Prüfungen durch Workflow-Analyzer, Paketierung und Veröffentlichung – plus menschliche Reviews, wo sie sinnvoll sind. Eine gute Praxis sei, dass der Coding-Agent selbst viel von diesem Loop übernehme, also baue, teste und anhand von Feedback korrigiere. Code-Reviews gehörten seinen Ausführungen nach ebenso dazu wie eine visuelle Arbeitsfläche, auf der der Workflow als Ablauf sichtbar sei. Das mache diese Prüfung deutlich leichter, als jede Zeile Code einzeln zu lesen. Malpani geht auf die natürlichen Grenzen der Möglichkeiten von Coding-Agents ein und nennt als tiefste Grenze, dass ein solcher Agent das Geschäft des Kunden nicht kennt: „Er kennt den aktuellen Dialog, die ihm gegebenen Dokumente und Regeln, aber nicht das über Jahre gewachsene Prozesswissen.“ Und er könne es auch nicht aus sich heraus ableiten. All das spricht nach Ansicht von Malpani nicht dagegen, Coding-Agents heute im Unternehmen einzusetzen. Immerhin ist sein Arbeitgeber ein Player in diesem Marktumfeld. Aber die von ihm genannten Probleme und Risiken machen seiner Darstellung nach deutlich, dass es eine Struktur und eine Plattform braucht, die die Agenten einbettet. Denn sonst steige das Risiko schneller als der Nutzen, ist Malpani überzeugt.
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Thomas-Krenn. AG
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68
TP-Link Deutschland GmbH
35, 41, 52
ONLINE USV-Systeme AG
61
19
Vogel IT-Akademie
23 44 – 45
ZOTAC Technology Pte. Limited Unit
67
Redaktionell erwähnte Unternehmen Firma
Seite
Firma
Seite
Firma
Seite
accompio
29
estos
26
pco
18
Acer
38
evoila
12
PFU
30
Avision
30
Fortinet
22
Philips
39
BAB Distribution
54
Fsas
42
Rohde & Schwarz
22
Brodos
66, 8
Gamma
26
salesforce.com
60
Brother
30
genua
22
Schwarz Digits
24, 40
CANCOM
20
HDI
40
SecaSkill
40
Canon
30
HP
30
secunet
28
Check Point
22
HUCK IT
12
STARFACE
26
Cisco Systems
22, 40
Infoblox
22
SYSTEAM
64
Climb
12, 28
Intel
42
Tenable
22
Controlware
22, 40
Kaspersky
40
TIM
6, 62
20
Kodak Alaris
30
UiPath
46
Dierck Group
10
KYOCERA
30
UTAX
30
DocuWare
30
Lenovo
38
ViewSonic
39
30
NVIDIA
60
Xerox
30
Palo Alto Networks
22
XOPERO
29
Dell
easy software Epson
28, 30
MARKET
HOL DIR DAS IT-BUSINESS E-PAPER
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15.
(v. l.) Marko Brckalo (Embelion B. V.), Montse Neira Fernandez (Kioxia), Andreas Bajohr (BAB) und Andre Amorati (Lexar)
BAB steht für Andreas Bajohr, Murat Arpaci und Olaf Biemelt.
DISTRIBUTOR BAB FEIERT
BILD: © VOGEL IT-MEDIEN GMBH
5. 15. JUBILÄUM . 5 1
Wenn jemand Logistics kann, dann sind es (v. l.) Marco Oetting, Gunnar Greimann und Michel Niermann.
Das Team des Distributors BAB feierte am 18. September mit den Herstellern Kioxia, Toshiba, Lexar und Western Digital das 15-jährige Jubiläum. | Besa Agaj
Andreas Bajohr (BAB) mit Giuseppe Rizzo und Adrian Dita (terra solutions)
Hajdar Gjokaj und Jannis Sassenberg (BAB) freuen sich auf weitere Jubilare.
(v. l.) Andreas Svontiak (Kioxia), Kai Frieben (WD) und Olaf Biemelt (Terra Gebäudetechnik)
Das Toshiba-Team, im Bild Milutin Savic und Ayumi Kitano, war von Anfang an als Hersteller mit an Bord.
Mehr Bilder unter:
https://voge.ly/BAB-15-Jahre/
54 | IT-BUSINESS | On Tour
(v. l.) Olaf Mende (Profi AG), Andreas Hennig (Fsas) mit Terese Fleischmann und Florian Kindl
9. IT-BUSINESS GOLFCUP:
BILDER: © HANS BREITENFELLNER
TEE, TECHNIK, TEAMWORK Ein besonderer Tag in Ruhpolding – der 9. IT-BUSINESS Golfcup – mit bestem Wetter, gepflegtem Golfplatz und weit über 110 Teilnehmern! Ein großes Dankeschön geht an unsere Sponsoren für ihre Unterstützung. Wir freuen uns schon auf 2027! | Stephanie Steen
Jeff Murray (r., Meridian Group) kam extra aus Chicago geflogen, um mit Dexter Mc Ginnis (Concat) und Gerry Steinberger (HPE) dieses Turnier zu spielen.
Ein Bier zur Stärkung zwischendurch für den Canon-Flight mit (v. l.) Markus Koch, Markus und Melanie Steller, Hajo Soldan
56 | IT-BUSINESS | On Tour
(v. l.) Rennroldler Markus Schmidt, Thomas Mack (Fsas), Emily Raidt (IONOS) und Skispringer Dieter Thoma
Besa Agaj (IT-BUSINESS) zeigt dem TDSynnex-Flight ihr Logo: (v. l.) Tilo Beisiegel (teccle group), Michael Sußmann, Mark Scheidter (beide TDSynnex), Niklas Köhler (ACP)
(v. l.) Michael Rausch (ACP), Michi Hitzelberger, Helmut Siegert (beide TDSynnex) und Armin Bauer (Trigonova)
Diese 4 sind alle Jahre wieder dabei: (v. l.) Daniel Eder (TDSynnex), Hanno Boström (Erik Sterck), Thilo Amann (IT-Power), Christoph Heinz (TDSynnex)
(v. l.) Christian Uhl (enthus), Florian Fuchs (ACP) mit Skirennläuferin Nici Hosp und Biathlet Herbert Fritzenwenger
(v. l.) Jochen Bösl (Deutsche Telekom) mit Skifahrerin Daniela Schuster, Skirennläufer Edi Reichhart und Michi Görner (TDSynnex)
Golf-Pro Markus von Knörzer hatte auch in diesem Jahr viele Schnupperer in seinem Kurs.
Klaus Ritzert und Dirk Weiland (Gölz Bürotechnik) mit Biathlet Peter Angerer und Rennrodler Otto Mayregger
Ob die T-Shirt Farbe abgesprochen war, haben sie nicht verraten: Bobfahrer Hansi Lochner und Tobi Schiegl mit Kerstin Haubold (Kyndryl) und Biggi Waanders
On Tour | IT-BUSINESS | 57
DANKE an alle Sponsoren! Schön, dass Ihr dabei wart.
BILDER: © HANS BREITENFELLNER
Zwei Nationen, aber ein großes sympathisches Team im Herzen: Danke an Team Österreich und Team Deutschland.
Das IT-BUSINESS-Team sagt DANKE für einen großartigen Golfcup und freut sich auf die 10. Auflage 2027.
(v. l.) Markus Kindl, Paula Beckerbauer, Milan Dörnhöfer und Michael Huber (beide WithSecure)
Mats Waanders und Timo Stolze (beide SVA) im Flight mit den Skirennläuferinnen Evi Mittermaier und Michaela Kirchgasser
58 | IT-BUSINESS | On Tour
Team Emily (IONOS) und Thomas (Fsas) freuen sich mit David Holliday (IT-BUSINESS) über ihren Nettosieg.
(v. l.) Michael Dyck (netgo), Romy Groß-Angerer, Peter Fink (ACP) und Angelika Neuner
(v. l.) Ingo Waanders (SVA) mit Seefried Gerber und Biathlet Michi Greis
Team Patrick (Concat) und Chadli (Databuddy) haben auch einen Nettosieg erspielt.
Gerry Steinberger (HPE) hatte die große Ehre und durfte aus dem Sieger-Pokal von Team Österreich ein Schlückchen trinken.
Christine Prock mit Chadli Gdouda (Data Buddy) und Patrick Stahl (Concat) Als Baumstütze machen sie sich auch ganz gut. (v. l.) Fleischi Fleischmann, Rennrodler Markus Prock, M. Knauer (Energie Südby.), C. McClure (Databricks)
Christoph Heinz (TDSynnex) freut sich über einen aja-Gutschein, überreicht von den Glücksfeen Stephanie Steen und Besa Agaj (IT-BUSINESS).
Auf ein schönes Spiel. (v. l.) René Hofmann (Securepoint), Reinhold Egenter (Bytec) und Julius Berger (Fsas)
Mehr Bilder unter:
https://voge.ly/ ITB-Golfcup-2026/
On Tour | IT-BUSINESS | 59
Mehr als 50.000 Besucher kamen zur Salesforce Dreamforce nach San Francisco.
Kundenbeispiele mit Salesforce-Agenten gab es in der Agentic Enterprise City zu bestaunen.
KI
IM GOLDRAUSCH
Salesforce-CEO Marc Benioff sprach mit Roland Busch (l.) über den Transformationsprozess bei Siemens.
Mehr als 50.000 Teilnehmer kamen zur Salesforce Dreamforce ins Moscone Center in San Francisco. Auf der Messe zeigte der CRM-Anbieter Partnern und Kunden seine neuen KI-Lösungen AIforce, Claudeforce und Slackforce. Mit Koa stellte Salesforce ein eigenes Reasoning-Modell für komplexe Unternehmensprozesse vor. Dario Amodei (Anthropic), Jensen Huang (Nvidia) und Sam Altman (OpenAI) sprachen unter anderem über das richtige Tempo bei der KI-Entwicklung. | Alexander Siegert
Nia Samady (Salesforce) sprach mit Alex Siegert (IT-BUSINESS) über die Möglichkeiten für die Channel-Partner.
Jensen Huang (Nvidia) war für reichlich Scherze zu haben. Nachdem Dario Amodeis (Anthropic) Essay für Aufsehen sorgte, ging es auch auf der Bühne um das richtige Tempo bei der KI-Entwicklung.
60 | IT-BUSINESS | On Tour
Alexander Wallner (Salesforce), Frederik Janssen (Siemens), Tobias Krauss (Mister Spex) und Hendrik Adam (DIA) beim Media Roundtable
Mehr Bilder unter:
https://voge.ly/vgl64gC/
BILDER: © TIM
Beim Forum trafen Kunst und IT aufeinander.
TIM FORUM IN WIESBADEN
KUNST TRIFFT KI
Neue Kulisse für das TIM Forum: Im Museum Reinhard Ernst in Wiesbaden trafen sich Systemhauspartner, Hersteller und das TIM-Team. Wo sonst Kunst im Mittelpunkt steht, ging es diesmal auch um Security, Cyberresilience und das sichere, KI-fähige hybride Datacenter.| Mihriban Dincel
Zum Ausklang ein Aperitif mit (v. l.) Martin Drissner (Controlware), Jochen Griebel (Netlogix) und Alexander Pogoda (Exagrid)
Der TIM-Vorstand Jörg Eilenstein (l.) und Tim Henneveld mit IT-BUSINESS-Redakteurin Mihriban Dincel (V. l.) Yasin Leikam (TIM), Carsten Schorr (Telonic), Philip Wandelt (TIM) sowie Marwin Nowakowski (Crowdstrike)
62 | IT-BUSINESS | On Tour
Anstoßen auf einen erfolgreichen Tag: (v. l.) Sabine Rocher, Jörg Eilenstein, Stefanie Eilenstein (alle TIM)
Das Exagrid-Team mit (v. l.) Thomas Störr, Henry Schmidt und Alexander Pogoda
Freude in den Gesichtern von (v. l.) Volker Enkelmann (Dignum), Roger Hegglin (Sonio) und Alen Saradjen (TIM)
(V. l.) Daniel Ganter (HWI IT), Alexander Staib (NetApp) und Sandro Walker (Advanced Unibyte)
Das Sophos-Team mit Stefan Fritz (l.) und Sven Janssen
(V. l.) Susanne Kleinert (Everpure), André Kleeberg und Sven Heisig (beide NetApp)
(V. l.) Long Huynh, Harald Will (beide TIM), Michael Walter (Inneo Solutions) und Alexander Staib (NetApp)
(V. l.) Sascha Plathen (BeyondTrust), Paul Trippe, Matthias Többen (beide TIM) und Carsten Hinz (Hoch.rein IT Solutions)
Mehr Bilder unter:
www.it-business.de/ events/bildergalerien/
On Tour | IT-BUSINESS | 63
Gefühlt alle Mitarbeiter von HP waren am Stand!
Die Geschäftsführung von SYSTEAM eröffnet die Abendveranstaltung: (v. l.) Matthias Mitlacher, Stefanie Hoydem und Miriam Hirschi
SYSTEAM INFORM: FOKUS AUF AV-BEREICH
Die diesjährige Systeam-Hausmesse stand ganz im Zeichen von Neuheiten und Portfolio-Erweiterungen, insbesondere im wachsenden AV-Bereich. 650 Besucher trafen im Energiepark Hirschaid auf 45 Aussteller, die Abendveranstaltung fand in der Brose Arena in Bamberg statt. | David Holliday
(v. l.) Özlem Bulut, Ceylan Sonntag und Philipp Sonntag (Schneider Electric) standen zünftig in Tracht an ihrem Stand.
Steffen Bossack (l.) und Meike Walther reisen mit der Weltneuheit N2025 von Kodak an.
BrightSign ist ein neuer Partner von SYSTEAM, der mit der neuen 6er-Serie – präsentiert von Enrik Dema – auf der INFORM vertreten ist. (v. l.) Laura Volk und Toni Schwellewald von DYMO zeigen ihre neuen Produkte.
64 | IT-BUSINESS | On Tour
(v. l.) Petra Schadow und Ursula Risch-Sauer (RICOH) haben richtig viel Spaß auf der INFORM.
Mehr Bilder unter:
https://voge.ly/ Systeam-2026/
Vertreten war auch Samsung mit (v. l.) Marcus Becker, Baris Gönder und Dobrivoje Bunardzic.
Ebenso dabei waren das Team von Lenovo und Motorola mit Phones und weiteren Produktneuheiten.
BRODOS MOBILE SUMMIT IN DER MEWA ARENA IN MAINZ
Das Team von Xiaomi mit (v. l.) Daniel Sermond, Mustafa Simsek und Ercuement Secereli
Brodos-CEO Stefan Vitzithum beim Wrap-up des Tages
Rund 550 Gäste, zahlreiche Aussteller und eine außergewöhnliche Kulisse: Beim Brodos Summit drehte sich alles um Phones, Mobilfunk und neue Services für Fachhandel und Partner. Mihriban Dincel
Wie man zu 100 % scheitert – oder eben nicht –, erklärte Dominik Reinhardt (Train4Success).
Am Google-Stand mit Tuncay Acay (l.) und Sedat Antil
66 | IT-BUSINESS | On Tour
Bei Sandisk mit Frank Seidel und Anja Hohnke
Mehr Bilder unter:
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