

ISSN 1864-0907



























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ISSN 1864-0907



























Selten fiel es so schwer der Digitalisierung des Gesundheitswesens ein Etikett anzuheften. Statt eines dominanten Leitthemas, wie es die mitunter recht anfällige Telematikinfrastruktur in den Jahren zuvor darstellte, laufen 2026 mehrere Entwicklungsstränge parallel nebeneinander. Damit nicht genug, sollen einige von ihnen nun nach und nach zusammenfinden.
Die elektronische Patientenakte (ePA) ist gereift, die „ePA für alle“ von der Rollout- in die Nutzungsphase übergetreten. Auch das E-Rezept boomt, während Apotheken sich sukzessive von lokaler TI-Konnektoren-Hardware verabschieden und Künstliche Intelligenz die Telefonanlagen in den Arztpraxen erobert – allesamt positive Signale für einen Health-IT-Markt, dessen Wachstum stetig voranschreitet. Und in Berlin feilt man an einem rechtlichen Rahmen, dem „Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen“, das hinsichtlich der Datennutzung zu Forschungs- und Versorgungszwecken die Marschrichtung für die kommenden Jahre und die abHerausforderungen vorgeben soll.

dieser Tage den Überblick behalten will, tut gut daran, sich nicht von Einzelmeldungen ablenken zu lassen. Vielmehr gilt es, angesichts der zahlreichen Parallelentwicklungen „das große Ganze“ im Blick zu behalten. Genau dabei soll Ihnen dieses Sonderheft helfen, greift es doch die wichtigsten Themen, Taten und Technologien in der Healthcare-Digitalisierung auf.
Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre stephan.augsten@vogel.de

Alles stabil im Jahr der Belastungsprobe?
Die Weichen für die Digitalisierung des Gesundheitswesens wurden in den vergangenen Jahren gestellt, die ersten Lösungen setzen sich durch und werden sukzessive erweitert. Doch im Stellwerk der Telematikinfrastruktur läuft noch längst nicht alles rund. 6

Apotheken
Die Apotheken als zentrale Schnittstelle im Versorgungssystem? Dazu gibt es konträre Meinungen. 12

Welches System passt zu mir?
Eine Umstellung des KIS will aus monetärer und struktureller Sicht gut überlegt sein. 16

Anwendungs-Szenarien
Beispiele, bei denen KI und IT heute schon im Gesundheitswesen unterstützen. 20

Alles stabil im Jahr der Belastungsprobe?
Während sich die „ePA für alle“ und das E-Rezept etablieren, muss sich die Telematikinfrastruktur erst noch stabilisieren.
Der Digital-Healthcare-Markt in Zahlen
Der Digital-Health-Markt legt deutlich zu; Ärzte sind skeptisch bei KI; Den Deutschen geht die Digitalisierung des Gesundheitswesens zu langsam.
Die Rolle der Apotheke ist im Wandel. Neben assistierter Telemedizin sehen sich die Apotheken auch stärker in der Primärversorgung.
Eine Marktübersicht aktueller KIS
Krankenhausinformationssysteme bilden das digitale Rückgrat von Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen.
KI und IT als Hebel für bessere Versorgung
Ob bei der Planung des Pflegebedarfs, in der Onkologie oder bei der Sicherung der Infrastruktur: KI und IT bieten vielfältige Unterstützung
Ein Jahr „ePA für alle“
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26 Zeit für ein Interview mit dem Gematik-Geschäftsführer: Dr. Florian Hartge sowie Kliniken, Praxen und Apotheken ziehen eine erste Bilanz.
Krankenhausplattformen werden Realität
Patientenportale, MEDI:CUS und H³ in Hamburg: Mehrere Großprojekte sind 2026 schon in der Umsetzung.
Digitale Mitarbeiter für Arztpraxen
KI-Assistenten können das Praxispersonal über automatisierte Abläufe bei Terminvergabe, Telefonie und Dokumentation entlasten.
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