&YOU IST EIN MAGAZIN VON LOOK GOOD FEEL BETTER, DEM PATIENTENPROGRAMM VON DKMS LIFE
20 Jahre
DKMS LIFE Ehrenamtliche Unterstützer berichten über Engagement
Haarausfall
bei Krebs
Perücken, Tücher und Mützen helfen Patientinnen
e r a a H n e i n d a d n , n n esfalleen sie »W aukomcmh weg.« glei Laura Kric ke
INHALT > Lebensfreude 06 14 16 22 25 42
.................. Irene Meister: „Ich habe noch viele Träume.“ .................. Patientinnen-Kurzmeldungen .................. D ankesbriefe von Patientinnen .................. Eva Weide: „Ich will anderen Mut machen.“ .................. Ausgezeichnete Kochbücher .................. Weltweiter Einsatz für Krebspatientinnen
> Helfen 10 .................. Interview mit der DKMS LIFE Kosmetikexpertin Gudrun Tiele 12 .................. Charity Ladies’ Lunch in Hamburg und München 17 .................. Klinik der ersten Stunde – Interview mit Dr. Königs El-Amrawy 18 .................. It’s showtime – 100 Jahre Maybelline New York 24 .................. Douglas Charity-Aktionen für DKMS LIFE 26 .................. Franziska Knuppe engagiert sich für DKMS LIFE 28 .................. Zeit zu helfen 38 .................. U nternehmensportrait Estée Lauder: Ein Kosmetikunternehmen im Kampf gegen Brustkrebs
> Look good 32 .................. Für jede Patientin die richtige Perücke – modern, angenehm und typgerecht 36 .................. Tücher binden leicht gemacht
> Für Sie entdeckt 04 .................. Wissenswert 30 .................. XL-Bangles von Burda Style
> Young You 40 .................. Laura Kricke: „Wenn die Haare ausfallen, dann kommen sie gleich weg.“
Impressum:
Herausgeber: DKMS LIFE gemeinnützige Gesellschaft mbH Scheidtweilerstr. 63–65, 50933 Köln T 02 21 94 05 82 - 41 00 F 02 21 94 05 82 - 41 99 E-Mail: info@dkms-life.de Verantwortliche Redakteure: Stephanie Hatting, Anja Hockelmann, Ruth Neri Design und Layout: TRAFFIC Productions GmbH (www.traffic-productions.de) mit freundlicher Unterstützung von Press Factory, associates (www.press-factory.de) Druck: Media Cologne Kommunikationsmedien GmbH Bildmaterial: Cover + Artikel Laura Kricke: Jasmin Rosanka; ghd, Avène, L’Oréal, Douglas, 99pages, TOMS, Blanvalet Verlag, DKMS, Estée Lauder, thinkstockphotos.de, shutterstock.com
Lau r a Kr i c k e
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100 Jahre Maybelline: Patientinnen feiern mit Irene kämpft für ihre Träume und gegen den Krebs
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Liebe LESERINNEN
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Eva will anderen Patientinnen Mut machen
LESER,
vor 20 Jahren habe ich in der Mildred Scheel Akademie unser erstes Pilot-Kosmetikseminar für Krebspatientinnen mit begleitet. Heute, nach zwei Jahrzehnten, planen wir in über 260 Kliniken mehr als 1.200 look good feel better Seminare, um krebskranke Mädchen und Frauen im Kampf gegen den Krebs zu unterstützen. Diesen Erfolg haben wir nur dem großartigen Engagement unserer ehrenamtlichen Kosmetikexpertinnen, den Organisatoren in den Kliniken sowie unseren Partnern und Unterstützern zu verdanken! Leider gibt es von damals keine Fotos mehr, aber wir möchten zwei Personen exemplarisch zu Wort kommen lassen, die uns seit fast 20 Jahren treu zur Seite stehen: Gudrun Tiele (S. 10) und Dr. med. Brigitte Königs-El Amrawy (S. 17) berichten, wie sie Krebspatientinnen neue Lebensfreude schenken und so in ihrem Heilungsprozess begleiten. Damit wir uns zukünftig für noch mehr Patientinnen starkmachen können, benötigen wir auch Ihr Engagement, sei es als ehrenamtliche Helfer oder treuer Sponsor. Einige tolle Aktionen stellen wir Ihnen im aktuellen Heft vor. Vielleicht regt es Sie auch zur Unterstützung an, denn es gibt noch so viel mehr zu tun! Jedes Jahr erkranken 230.000 Frauen neu an Krebs. Unser Traum ist, dass wir einmal jeder von ihnen eine Teilnahme an unserem look good feel better Programm ermöglichen können, um ihnen so in einer der schwersten Phasen ihres Lebens Mut zu machen und Kraft zu geben. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und danke unserer Agentur TRAFFIC und der Druckerei Media Cologne, die uns diese Ausgabe der &you ermöglicht haben. Herzlichst
Ruth Neri, Programme Director look good feel better Leitung Kommunikation und Fundraising DKMS LIFE
My Journey & you
Für Sie entdeckt! BEWUNDERNSWERT mit youtube-videos aufklären und sensibilisieren
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ie 32-jährige Christine aus Großostheim hat nach der Diagnose Brustkrebs Ende letzten Jahres die Flucht nach vorn gewagt: Sie lässt ALLE an ihrem Leben mit der Krankheit teilhaben. Die selbstständige Visagistin veröffentlicht Youtube-Videos, in denen sie von Chemotherapie, ihren Nebenwirkungen und Gefühlen berichtet und sich vor laufender Kamera ihre Haare abrasiert. Sie will aufklären und sensibilisieren, aufgeben oder sich hängen lassen, ist für sie keine Option. YOUTUBE.COM/USER/CHRISTINEMAKEUPART
glatzimaxi und ihre krebschallenge
„I
st das gutartig oder kann das weg?“ So oder so ähnlich hat alles angefangen und jetzt ist Maximiliane mittendrin statt nur dabei im Land der Giftspritzen, Glatzenpolituren und Brustprothesen. Wer die 23-Jährige mit dem Katzengesicht auf der Prothese kennenlernen will, der ist herzlich eingeladen, sie auf ihrem Blog „Glatzimaxi“ zu begleiten und dem (Brust-)Krebs mal so richtig ins Gesicht zu lachen. GLATZIMAXI.WORDPRESS.COM
FÜ R S IE EN TDEC KT & you I / 2015
WISSENSWERT
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neue spenderfilme machen mut im kampf gegen blutkrebs
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ie DKMS, die Schwesterorganisation der DKMS LIFE, ist mit über fünf Millionen registrierten Stammzellspendern der weltweit größte Dateienverbund (Deutschland, USA, Polen, Spanien und Großbritannien) im Kampf gegen Blutkrebs. Wie lässt man sich eigentlich als Spender bei der DKMS registrieren? Was passiert genau, wenn man Stammzellen für einen Blutkrebspatienten spendet? Und wie ist es, zum ersten Mal „seinen“ geheilten Patienten zu treffen? Wer sich solche und andere Informationen aus erster Hand wünscht, für den sind die neuen Spenderfilme der DKMS genau richtig: Die „Hauptrolle“ spielt der 28-jährige Polizist Bastian Gnamm, der 2012 einer jungen Frau Stammzellen spendete und so ihr Leben rettete. In den Videos erzählt Basti in ganz persönlichen Erfahrungsberichten aus seiner Perspektive über das, was er erlebt hat – einfach mal reinklicken.
WWW.YOUTUBE.COM/DKMS
LESENSWERT Erschienen im Blanvalet Verlag, 15,99 €
Charlotte Link
sechs jahre – der abschied von meiner schwester
A
uf eindringliche Weise berichtet Bestsellerautorin Charlotte Link von der Krankheit und dem Sterben ihrer Schwester Franziska. Es ist nicht nur das persönlichste Werk der Schriftstellerin, voller Einblicke in ihr eigenes Leben, sondern auch die berührende Schilderung der jahrelang ständig präsenten Angst, einen über alles geliebten Menschen verlieren zu müssen. Charlotte Link beschreibt den Klinikalltag in Deutschland, dem sich Krebspatienten und mit ihnen ihre Angehörigen ausgesetzt sehen, das Zusammentreffen mit großartigen, engagierten Ärzten, aber auch mit solchen, deren Verhalten schaudern lässt und Angst macht. Und sie plädiert dafür, die Hoffnung nie aufzugeben – denn nur sie verleiht die Kraft zu kämpfen. Ein subtiles, anrührendes Plädoyer für mehr Menschlichkeit. Ein Buch, das Kraft gibt, nicht aufzugeben und um das Leben zu kämpfen.
Bestelladresse „Der Zauberkopf“ über Mamma Mia! Das Brustkrebsmagazin, Leserservice, Postfach 1363, 82034 Deisenhofen (1,45 € frankierten DIN-C4 Rückumschlag beilegen), oder unter www.mammamia-online.de
Tatjana Munz
der zauberkopf
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as Vorlesebuch „Der Zauberkopf“ von Tatjana Munz erzählt die Geschichte von Leonard und seiner kleinen Schwester Jette, deren Mutter an Brustkrebs erkrankt ist. Einfühlsam erklärt sie ihrem Sohn, was Brustkrebs ist und wie er behandelt wird. Um ihren Kindern die Angst vor der Veränderung zu nehmen, erfindet sie den „Zauberkopf“ – die Bezeichnung für die bevorstehende „Chemoglatze“. Es gelingt der Autorin, die selbst als Mutter kleiner Kinder an Brustkrebs erkrankte, ein positives Bild der haarlosen Zeit zu zeichnen. Denn kaum ist das letzte Haar ausgegangen, dürfen die Kinder die Glatze bemalen und verzieren – sie machen einen Zauberkopf aus ihr. Ein liebevoll gestaltetes Bilderbuch, illustriert von Kindern für Kinder. Es richtet sich an Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter.
My Story & you
h c o n e b a h h c I „ e Träume.“ viel
„In 20 Jahren wirst du dich mehr ärgern über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die, die du getan hast. Also wirf die Leinen und segle fort aus deinem sicheren Hafen. Fange den Wind in deinen Segeln. Forsche. Träume. Entdecke.“ Mark Twain eine Geschichte von Ir ene Meister
LEBENS FREU DE & you I / 2015
Irene liebt es zu reisen, neue Länder zu entdecken, viele verschiedene Menschen unterschiedlichster Kulturen kennenzulernen. Sowohl privat als auch beruflich war sie immer viel im Ausland unterwegs. Das Zitat von Mark Twain, bezeichnet die 40-Jährige als ihr Lebensmotto. Doch zurzeit ist sie „gezwungen“ , an einem Ort zu sein und ein ruhigeres Leben zu führen. Ende letzten Jahres wurde bei ihr Brustkrebs diagnostiziert, und nun befindet sie sich auf einer unfreiwilligen Reise, an deren Ende nur ein Ziel steht: den Krebs besiegen und wieder ganz gesund werden.
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S
ie erinnert sich noch gut daran, wie das Mitte Dezember letzten Jahres war, als sie plötzlich mit der Krankheit konfrontiert wurde: „Mein Freund Stefan hat zufällig einen Knoten in der rechten Brust entdeckt. Dabei war ich noch drei Monate zuvor bei meinem Gynäkologen zur Kontrolle. Er hat zu dem Zeitpunkt noch nichts gesehen oder ertastet. Ich bin dann gleich am nächsten Tag zu einer Mammographie-Praxis, da ich ein ungutes Gefühl hatte. Ich selber habe vorher überhaupt nichts gemerkt oder gespürt. Schon am Tag der Mammographie hat die Ärztin gesagt, dass es nicht gut aussieht, hat Stanzen gemacht und mich an eine andere Praxis für ein MRT überwiesen. Nach ein paar Tagen stand fest, dass ich sogar drei unterschiedliche Tumore in beiden Brüsten hatte.“ Für Irene war das ein Riesenschock, es flossen viele Tränen und sie wollte das alles zunächst nicht wahrhaben. Sie machte sich erstmalig im Leben Gedanken über das Sterben, hatte große Angst vor der OP, einer eventuellen Brustamputation, der Chemotherapie und dem Haarverlust. Doch schnell begann sie den Kampf gegen den Krebs aufzunehmen: Sie suchte sich erfahrene Ärzte in Hamburg, wo sie zu diesem Zeitpunkt erst ein halbes Jahr wohnte. Keine zehn Tage später, am 30. Dezember, wurde sie bereits operiert und begann anschließend ihre Therapie.
„Ich bin sehr dankbar, so einen tollen Partner zu haben.“ Sie ist froh, dass sie das alles nicht allein durchstehen muss: „Ich bekomme liebe Worte, Besuch, Blumen, Nachrichten aus aller Welt, und bisher ist für fast
(1) Ihr Freund Stefan unterstützt Irene bei der Perückenauswahl (2) Irene mit Stefan, der sich eine „Solidaritätsglatze“ machen ließ
jede Sitzung jemand extra angereist, um mich zu unterstützen.“ Doch den größten Halt erfährt sie durch ihren Freund Stefan. Zunächst war da die Angst, ihn zu verlieren, da sie zum Zeitpunkt der Diagnose gerade einmal zwei Monate zusammen waren. Doch er hielt immer zu ihr, war am Anfang bei allen Untersuchungen sowie Tag und Nacht im Krankenhaus mit dabei. „Ohne ihn würde ich das sicherlich nicht so packen. Ich bin sehr dankbar, so einen tollen Partner zu haben, da es sicherlich auch für ihn nicht einfach war und ist.“ Irenes Mutter nennt ihn ihren „Schutzengel“, da er den Knoten in der Brust entdeckt hat. Mitte Februar, als sie sich von ihren Haaren trennen musste, hat er darauf bestanden, sich eine „Solidaritätsglatze“ machen zu lassen – für Irene ein großer Liebesbeweis.
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Äusserliche Veränderungen machten Angst Der Verlust ihrer langen braunen Haare traf sie schwer. „Das war ein Drama für mich. Ich habe vorher und auch am Tag der Kopfrasur sehr viel geweint. Aber: Sie kommen wieder und wachsen auch schon wieder“, berichtet Irene. Ihre Perücke hat sie bei einem DKMS LIFE Partnerfriseur gekauft und trägt sie jeden Tag. Zuhause oder zum Einkaufen können es dann auch Tücher oder „Beanies“ sein. Alles in allem ist sie sehr glücklich, damit die Zeit ohne Haare gut überbrücken zu können. Weitere Hilfestellungen fand sie in einem look good feel better Kosmetikseminar in Hamburg. „Es war eine sehr nette Runde, und es war toll, auch andere betroffene Frauen in einem netten, fröhlichen Kontext zu treffen. Die Schminktipps waren sehr hilfreich, und auch die Produkte der vielen DKMS LIFE Partner, die wir bekommen haben, sind super, und ich verwende sie jeden Tag.“ Ihre Augenbrauen und Wimpern sind weniger geworden. Doch dies kann sie dank der erhaltenen Tipps nun sehr gut mit Make-up kaschieren.
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» Ich finde die Arbeit, die das Team der DKMS LIFE macht, ganz toll! Es hilft uns Frauen in diesen schwierigen Zeiten sehr, uns wohler zu fühlen und die Situation sowie die äußerlichen Veränderungen anzunehmen. DANKE! « (2)
LEBENS FREU DE & you I / 2015
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Beruflich einen Schritt kürzergetreten Mit Make-up und Perücke fühlt sie sich auch bei der Arbeit wohler. Irene war beruflich immer viel unterwegs, war lange in Paris bei einem internationalen Lebensmittelkonzern tätig. Heute arbeitet sie bei einem großen Digitalunternehmen in Hamburg. „Ich habe zunächst versucht, normal weiter zu arbeiten. Ich war zwei Wochen nach der OP wieder im Büro und auch einige Tage nach der Chemo. Allerdings musste ich relativ schnell feststellen, dass dies zu ambitioniert und gerade der erste Teil der Therapie (EC) sehr anstrengend war.“ Darum stieg sie drei Monate komplett aus und konzentrierte sich in dieser Zeit voll und ganz auf die Therapie. Anschließend hat sie zusammen mit ihrem
Chef, der Personalabteilung und ihrem Arzt einen Wiedereingliederungsplan erstellt und ist langsam wieder in ihren Job zurückgekehrt. Bis zum Ende der Chemotherapie arbeitet sie in Teilzeit. „Und dann sehen wir gemeinsam, was realistisch ist; wie und wann ich am besten wieder ganz einsteige. Natürlich stelle ich mir die Frage, wie es wohl in der Zukunft wird: ob ich wieder richtig arbeiten kann und werde, was die Krankheit für meine Karriere und Entwicklung bedeutet etc. Das wird sich den nächsten Monaten zeigen, aber ich bin zuversichtlich, den Support zu haben, und werde jetzt eher langsam starten, bevor ich dann hoffentlich wieder durchstarten kann.“
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(1) Ihre langen braunen Haare hat Irene durch die Therapie verloren (2) Irene zeigt DKMS LIFE Partnerfriseur Daniel Bruns ein Bild mit ihrer alten Frisur (3) Mit ihrem Weltreise-Projekt „We like the world“ ermöglichte Irene 30 Mädchen aus Kambodscha die Schulausbildung – die Schülerinnen wünschen ihr gute Besserung (4) Gemeinsam stark: Irene und Stefan planen bereits eine Australien-Reise für die Zeit nach der Therapie
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Bewusster leben und Träume verfolgen Irene ist es sehr wichtig, aufzuklären. Sie rät allen Frauen, regelmäßig zur Vorsorge zu gehen und sich selbst abzutasten. „Brustkrebs ist keine Frage des Alters, und ich kenne viele Frauen, die noch wesentlich jünger sind als ich!“ Durch die Erkrankung wurde ihr noch bewusster, was wirklich wichtig im Leben ist: „Ich habe mein Lebensmotto intensiv gelebt, indem ich vor zwei Jahren ein Sabbatical gemacht habe. In der Zeit habe ich mir meinen Traum einer siebenmonatigen Weltreise erfüllt und gleichzeitig mit einem Projekt die Schulausbildung von 30 Mädchen in Kambodscha unterstützt. Es gibt mir noch heute sehr viel Kraft und ein sehr gutes Gefühl, wenn ich daran zurückdenke. Seit der Reise habe ich insgesamt mehr Mut, den ich jetzt auch brauche! Es muss nicht gleich eine Weltreise sein, aber ich finde es sehr wichtig, seine Träume zu leben und bestimmte Dinge nicht immer zu verschieben, weil vermeintlich Wichtigeres dazwischenkommt.“ Jetzt verwendet Irene erst einmal all ihre Kraft, um gesund zu werden. Stefan, ihre Familie und Freunde unterstützen sie dabei. „Ich brauche sie und sie brauchen mich. Daher muss ich stark sein und kämpfen, auf mich achten und wieder gesund werden.“ Für die Zeit nach der Therapie planen Irene und Stefan bereits eine besondere Reise nach Australien. „Ich habe noch viele Träume, und es gibt viele Orte, die ich sehen und bereisen will.“
Engagement
you
Im Interview
mit der DKMS LIFE Kosmetikexpertin Gudrun Tiele
Mehr als 200 Kosmetikexpertinnen unterstützen DKMS LIFE ehrenamtlich und leiten die jährlich rund 1.200 look good feel better Kosmetikseminare. Gudrun Tiele ist eine von ihnen und eine DKMS LIFE Kosmetikexpertin der ersten Stunde. Die 67-Jährige aus Lehrte erzählte uns im Interview, was sie dazu motiviert, DKMS LIFE seit rund 20 Jahren zu unterstützen.
Liebe Frau Tiele, Sie engagieren sich bereits seit vielen Jahren für DKMS LIFE, wie kam es damals dazu?
Das war 1995, als ich über meinen damaligen Arbeitgeber Coty auf die Kosmetikseminare für Krebspatientinnen aufmerksam geworden bin. Ich bin damals von einer Kollegin, die die Seminare bereits geleitet hatte, darauf angesprochen worden, ob ich das nicht auch machen möchte. Daraufhin habe ich mir die Seminare erst einmal angeschaut und dann war schnell klar: Das ist etwas, was ich machen und unterstützen möchte.
Wie viele Seminare leiten Sie und an welchen Kliniken? Ich leite zurzeit jährlich circa zehn bis zwölf Seminare für Erwachsene und
H ELFEN & you I / 2015
zusätzlich noch zwei Seminare für jugendliche Krebspatientinnen in Hannover, überwiegend an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Aber wenn Not am Mann ist, springe ich auch bei anderen Kliniken ein.
Wie lässt sich das ehrenamtliche Engagement mit Ihrem Beruf / Privatleben vereinbaren?
Früher, als ich noch bei Coty angestellt war, hat mich mein Arbeitgeber für die Seminar-Tage, freigestellt. Das war natürlich sehr komfortabel. Nun bin ich seit zwei Jahren in Rente. Das lässt sich auch alles sehr gut vereinbaren, da ich Termine im Voraus planen kann, und bei Krankheit findet sich schnell eine Vertretung.
Bezug zum Thema, aber das war nicht der einzige Grund, sich für die Kosmetikseminare von DKMS LIFE zu engagieren.
Was motiviert Sie denn zu dem ehrenamtlichen Engagement bzw. was macht Ihnen besonders viel Freude daran?
Dass man der Gesellschaft damit auch etwas zurückgeben kann. Ich habe mich schon immer ehrenamtlich engagiert, z. B. in der Kirche. Ich denke, dass man auch selbst etwas geben muss, weil es uns selbst so gut geht und man von der Gesellschaft so viel Positives bekommt. Wenn man am Ende des Seminars in die frohen Gesichter schaut und weiß, dass man den Patientinnen zwei schöne Stunden bereitet hat, dann entschädigt einen das für jeden Aufwand.
Was bewirken die look good feel better Kosmetikseminare aus Ihrer Sicht bei den Patientinnen?
Erst einmal stellen wir mit den Kosmetikseminaren einen Kontakt zwischen den Patientinnen her. Es entsteht ein Austausch untereinander, der ihnen unheimlich guttut. Ich sehe sie nach den Seminaren oft noch zusammenstehen und miteinander reden. Außerdem bekommen sie durch das Schminken unheimlich viel Selbstsicherheit. Sie können wieder in den Spiegel sehen und sich selbst – auch in dieser schwierigen Zeit – sagen: „Ich sehe gut aus!“ Wenn ich am Ende des Seminars ein Strahlen in ihren Augen sehe, dann weiß ich, dass das Seminar gut war.
Erinnern Sie sich noch, wie es war, als Sie das erste Mal ein Seminar geleitet haben?
Im Detail kann ich mich nicht mehr genau daran erinnern, dafür ist es zu lange her. Aber was ich mit Sicherheit sagen kann, ist, dass ich aufgeregt war, wie man bei allen neuen Dingen aufgeregt ist. Aber man erhält auch sehr viel Unterstützung und durch die positive Resonanz der Kursteilnehmer bekommt man direkt ein gutes Gefühl.
Hatten Sie schon vorher Kontakt zu Krebs und Krebspatienten? 1986 ist meine Mutter an Krebs gestorben. Also gab es schon einen gewissen
Für welche Tipps sind die Patientinnen besonders dankbar?
Das sind ganz klar die Tipps rund um das Schminken der Augen bzw. um die fehlenden Wimpern und Augenbrauen. Das ist besonders schlimm für die Frauen, weil es den Gesichtsausdruck so stark verändert. Aber dann sehen sie im Seminar, dass man durch Kosmetik viel erreichen kann, um die fehlenden Haare zu kaschieren.
Gibt es eine besondere Geschichte/ein besonderes Ereignis aus einem Kosmetikseminar, von dem Sie uns erzählen möchten? Ja, ein Erlebnis ist mir besonders im
Gedächtnis geblieben. Es gab mal eine Dame, die aufgrund ihrer Krankheit und einer Cortison Behandlung sehr übergewichtig und deutlich gekennzeichnet war von der Therapie. Doch im Laufe des Seminars strahlte diese Frau immer mehr und beeindruckte die ganze Gruppe mit ihrer tollen Ausstrahlung und positiven Art, die sie trotz ihrer schweren Erkrankung versprühte. Diese Dame war in einem Gospelchor und hat am Ende ein Lied für uns gesungen als Dank – das war beeindruckend für mich und auch für die Organisatorin vor Ort, Frau Rode, die die Seminare schon seit vielen Jahren betreut. Wir hatten beide Gänsehaut und werden das nie vergessen. Auch die Jugendseminare sind für mich immer wieder bewegend. Die Jugendlichen freuen sich so sehr über die Produkte, die sie bekommen, und sind dankbar für die Schminktipps und die zwei fröhlichen Stunden gemeinsamer Zeit, das ist immer sehr bewegend für mich.
Vielen Dank für das Gespräch!
weitere ehrenamtliche Unterstützer gesucht! Sie möchten ehrenamtlich Kosmetikseminare für DKMS LIFE leiten? Voraussetzung für eine zukünftige Zusammenarbeit ist, dass Sie ausgebildete Kosmetikerin sind oder eine ähnliche Qualifikation (z. B. Visagistin, Make-up Artistin) erworben haben. Weitere Infos unter: T 02 21 94 05 82-41 00 oder info@dkms-life.de.
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Engagement
you
Lunch, Charity und Talk Regelmäßig treffen sich engagierte Frauen zum Lunch, um auf die Arbeit der DKMS LIFE aufmerksam zu machen und Spenden zu sammeln. In Hamburg lauschten die Gäste dem Talk mit Gala-Chefredakteurin Anne Meyer-Minnemann, die als Ehrengast geladen war. In München stand das Gespräch mit BUNTE SocietyKolumnistin Marie von Waldburg im Mittelpunkt der Veranstaltung.
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as hat schon Tradition in Hamburg! Zum siebten Mal veranstaltete die DKMS LIFE ihren Charity Ladies’ Lunch in der Hansestadt, um Spenden für das Patientenprogramm „look good feel better – Das Kosmetikseminar für Krebspatientinnen“ zu sammeln. Rund 100 engagierte Frauen nahmen sich Zeit und kamen ins Restaurant AU QUAI, direkt im Hamburger Hafen. Mit dabei: Regina Halmich, Marlies Möller, Mirja du Mont, Sabrina Staubitz, Theresa Underberg und Bettina Wulff. Als Ehrengast traf Gala-Chefredakteurin Anne Meyer-Minnemann in einem spannenden Talk auf die Journalistin und Moderatorin Annika de Buhr. Starker Einsatz für krebskranke Frauen auch in München: Rund 100 engagierte und prominente Frauen kamen zum traditionellen Charity Ladies’ Lunch
(1) ( 1 ) Rund 100 Gäste kamen zum Charity Ladies' Lunch ins Hamburger Restaurant AU QUAI
exklusiv unterstützt durch Hauptsponsor CHRISTINA DUXA Couture in die Käfer-Schänke. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Talk zwischen PR-Frau Alexandra von Rehlingen und Marie von Waldburg, BUNTE SocietyKolumnistin. Bereits zum neunten Mal veranstaltete DKMS LIFE den Charity Ladies’ Lunch in der bayrischen Hauptstadt. Für viele der anwesenden Frauen, darunter u. a. Prof. Marion Kiechle, Verena Kerth, Antje-Katrin Kühnemann, Ulrike Kriener und Clarissa Käfer, ist die Teilnahme und das Engagement für die look good feel better Kosmetikseminare mittlerweile zu einer Herzensangelegenheit geworden. Der Charity Ladies’ Lunch in München hatte in diesem Jahr ein zusätzliches Highlight: Zwischen Hauptgang und Dessert zeigte Modedesignerin Christina Duxa eine Auswahl ihrer
Kollektion unter dem Motto „Defilée vom Blumen-Bouquet“. Die vorgestellten Modelle konnten im Anschluss in einem Charity-Sale zugunsten von DKMS LIFE von den Gästen erworben werden. Für die Finanzierung und den weiteren Ausbau des look good feel better Patientenprogramms ist DKMS LIFE ausschließlich auf Spenden angewiesen. Deshalb sind die Charity Ladies’ Lunches so wichtig, weiß Ruth Neri, Programme Director look good feel better: „Ich bin begeistert und dankbar, dass so viele engagierte Frauen regelmäßig an unseren Charity Ladies’ Lunches teilnehmen. Durch ihre Spenden unterstützen sie uns dabei, Krebspatientinnen Freude und Lebenswillen wiederzugeben, um den Kampf gegen die Krankheit gewinnen zu können.“
H ELFEN (2)
(2) v. l.: Ruth Neri mit Petra van Bremen (3) v. l.: Annika de Buhr im Talk mit Anne Meyer-Minnemann
(4) Bettina Wulff
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(5) v. l.: Regina Halmich, Tanja Bülter und Mirja du Mont
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(6) Nandini Mitra
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(7) v. l.: Christina Duxa, Sabine Piller und Dr. Barbara Sturm (8) Helen Prinzessin zu Oettingen-Wallerstein (9) v. l.: Alexandra von Rehlingen im Talk mit Marie von Waldburg ( 10 ) v. l.: Clarissa Käfer, Elke Reichart, Natalie Schmid, Ulrike Kriener, Ruth Neri
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Words & you
VOM DREAMBALL ZUM BIG APPLE
L
isa und Torsten haben vom DKMS LIFE Unterstützer Elizabeth Arden eine Reise nach New York geschenkt bekommen, dem „Geburtsort“ des Kosmetikkonzerns. Der Kontakt zwischen den beiden und Elizabeth Arden wurde beim dreamball hergestellt, bei dem Lisa auf der Bühne von sich und ihrem Umgang mit der Krebserkrankung im jungen Alter von 21 Jahren erzählte. Ihren Begleiter Torsten hatte sie im Krankenhaus kennengelernt, als die zwei dort in der Onkologie behandelt wurden. Mittlerweile haben beide ihre Therapie abgeschlossen und konnten ihre Zeit im verschneiten New York City genießen: vom Besuch des berühmten Times Square, des Central Parks, der Freiheitsstatue bis hin zur Fifth Avenue, wo Elizabeth Arden 1910 ihren ersten Beauty Salon eröffnet hat. Der Big Apple hat Lisa und Torsten sehr beeindruckt und sie kamen mit vielen unvergesslichen Erinnerungen zurück nach Hause. Großstadtfeeling: Lisa und Torsten am Times Square
» Die letzten Tage waren einfach unglaublich schön. Es ist nicht selbstverständlich, dass einem ein solch großartiges Geschenk gemacht wird. Aus diesem Grund wollten wir uns noch einmal von ganzem Herzen bei allen bedanken, die uns dies ermöglicht haben. « Torsten und Lisa beim dreamball2014
HINTER DEN KULISSEN: LENA GERCKE TRIFFT PATIENTINNEN
Ü
ber diesen Backstage-Auftritt freute sich Topmodel und Moderatorin Lena Gercke mindestens ebenso wie über die vielen spannenden Talente auf der großen Showbühne: Beim Finale der RTL-Show „Das Supertalent 2014“ mit prominenter Jury rund um Dieter Bohlen, Bruce Darnell, Guido Maria Kretschmer und eben „Charming Lady“ Lena durften vier ganz besondere Mädels einen Blick hinter die Kulissen werfen. Jenny, Lisa, Larissa und Verena sind allesamt Teilnehmerinnen eines look good feel better Kosmetikseminars von DKMS LIFE und durften Lena exklusiv in ihrer Garderobe treffen. Denn Lena, die 2014 selbst ein DKMS LIFE Jugendseminar besuchte, hatte sie persönlich zur großen Live-Show in Köln eingeladen. Ein tolles Erlebnis für die Patientinnen in Therapie, die die Sendung anschließend im Publikum miterleben konnten.
Tolles Erlebnis: Model Lena Gercke mit Patientin Jenny
MODE TUT GUT BASLER UNTERSTÜTZT DIE DKMS LIFE MIT DEM COAT OF CONFIDENCE Hoher Anspruch, präzise Schneiderkunst und viel Liebe zum Detail – all das wird bei BASLER seit 80 Jahren liebevoll mit jedem Nadelstich in die Kollektionen eingearbeitet. Handgefertigte Schönheit für die moderne Frau. Umso schöner, dass die Mode von BASLER nun auch einem guten Zweck dient: „Coat of Confidence“, ein klassisch geschnittener Wollmantel von BASLER, schützt nicht nur an kalten Herbsttagen, sondern hilft auch krebskranken Frauen. Vom 12. bis 25. Oktober 2015 spendet BASLER für jeden verkauften Mantel der Herbst/Winter 2015 Kollektion 10,00 € an die DKMS LIFE. Für CEO Reiner Unkel ist es eine Herzensangelegenheit, „Unser
Ziel
ist
mit es,
Mode
Gutes
Frauen
jedem
zu
tun.
Anlass
entsprechend anzukleiden und sie nicht zu verkleiden. Sie sollen sich in unserer Mode wohlfühlen, und es freut uns, dass wir mit dieser Aktion Frauen ein Stück Selbstbewusstsein mit auf den Weg geben können.“ Gehen auch Sie mit Selbstbewusstsein voran: Gewinnen Sie Ihren „Coat of Confidence“ und wählen Sie unter sechs verschiedenen Farben.
Schreiben Sie unter dem Stichwort „Coat of Confidence“ an presse@dkms-life.de. BASLER und die DKMS LIFE wünschen Ihnen viel Glück!
e f e i r b s e Dank Words & you
Wir freuen uns sehr über die positiven Rückmeldungen der Teilnehmerinnen unserer look good feel better Kosmetikseminare für Krebspatientinnen. Hier ein paar Zeilen, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
Liebe Frau Westerschulte, für die Durchführung des Kosmetik- seminars am Donnerstag vor 8 Tagen (22.1.) möchte ich mich bei Ihnen noch einmal ganz herzlich bedanken! Meine große Hochachtung für alle, die sich ehrenamtlich engagieren! Sie haben das wunderbar und sehr, sehr liebevoll gemacht. Es ist ja für uns alle eine bewegende, anstrengende Zeit und manchmal bleibt der zärtliche Umgang mit einem selber dabei auf der Strecke. Daran haben Sie mich sehr sympathisch erinnert. Und so streichele ich jetzt immer meine Haut beim Eincremen und klatsche nicht nur einfach alles drauf ;-) Herzliche Grüße
öhler G a i r a Eva-M
Liebes DKMS LIFE-Team,
Sehr geehrte Frau Scheja,
am 25.03.2015 besuchte ich den look good feel better Kurs im KH Weinheim. Geführt wurde er von Cornelia Ehret und Frau Wilhelmy.
ich durfte gestern am Kosmetikseminar im Bethesda Krankenhaus in Mönchengladbach teilnehmen und bin total begeistert!
Ich möchte Ihnen zum einen danken, dass Sie diese Kurse in Verbindung mit dem KH Weinheim überhaupt möglich machen, zum anderen aber auch hervorheben, wie professionell, einfühlsam und freundlich die beiden Damen das Seminar geleitet und uns durch viele Schminktipps geführt haben. Wir betroffenen Damen fühlten uns alle sehr wohl, obwohl das Abnehmen von Perücken und Tüchern nicht jedem leichtfällt, wurde eine so harmonische, intime Atmosphäre geschaffen, dass keine peinliche Situation entstand und jeder sich locker entfalten konnte. Dass wir alle eine so prall und wertvoll gefüllte Tasche unser Eigen nennen durften, hat alle sehr überrascht, auch dafür vielen Dank Ihnen und Ihren Sponsoren. Freundliche Grüße
Adams a e r d n A
Die Leiterin (Frau Brüggemann) war sehr kompetent, nett, einfühlsam und humorvoll. Es herrschte eine tolle Atmosphäre, auch dank der anderen Teilnehmerinnen, und wir haben viel gelernt. Die prall gefüllte Tasche mit den hochwertigen Kosmetikartikeln war dann natürlich noch die Krönung der ganzen Veranstaltung. Ich fange nächste Woche mit der Chemo an und habe richtig Angst vor dem Verlust der Augenbrauen und Wimpern; dank des Seminars fühle ich mich aber etwas gestärkt und sehe der schwierigen Zeit etwas zuversichtlicher entgegen. Auf diesem Wege einen herzlichen Dank an alle, die diese Seminare ermöglichen und unterstützen. mit freundlichen Grüßen
lig Pia Bol
H ELFEN
Engagement
Liebe Frau Dr. Königs El-Amrawy, Sie unterstützen DKMS LIFE und unsere look good feel better Kosmetikseminare nun schon seit fast 20 Jahren – genauer gesagt organisieren Sie bereits seit 1998 Seminare für Krebspatientinnen im Hermann-Josef-Krankenhaus in Erkelenz. Wissen Sie noch, wie es damals zur Zusammenarbeit zwischen Ihnen, der Organisatorin Rita-Anna Contractor und DKMS LIFE – damals noch „Aktiv gegen Krebs“ (AGK) – kam? Frau Contractor und ich kannten uns privat, da ihre Enkelin und meine Tochter befreundet waren. Ich war damals schon als Oberärztin im Erkelenzer Krankenhaus tätig und betreute unter anderem auch viele Krebspatientinnen. Frau Contractor hatte schon immer viele internationale Kontakte und Freunde und hörte von der Aktion „look good feel better“ von einer Freundin aus Amerika. Wir wollten diese Idee auch für unsere Patientinnen in Erkelenz anbieten. Sie nahm telefonisch Kontakt mit AGK – „Aktiv gegen Krebs“ in Köln auf, in Person von Frau Rodert. Diese besuchte uns, inspizierte unsere Räumlichkeiten, konnte sich davon überzeugen, dass vom damaligen Chefarzt Prof. Dr. Breuker über den Verwaltungsleiter Herr Salz bis zur Krankenschwester alle hinter der Idee standen, und dann bekamen wir den Zuschlag.
In diesem Jahr feiert DKMS LIFE 20-jähriges Jubiläum. Hat sich in diesen zwei Jahrzehnten die Nachfrage nach den Seminaren oder die Resonanz darauf aus Ihrer Sicht verändert?
Auch wenn sich in den 20 Jahren die Anzahl der betreuten Krebspatientinnen durch die Etablierung des Brustzentrums unter dem neuen Chefarzt Dr. Peisker stark erhöht hat, ist das oberste Ziel immer noch, jede Frau individuell nach ihren Bedürfnissen zu betreuen. Gott sei Dank haben wir es auch geschafft, den tollen Teamgeist (CA, OÄ, Verwaltung, Schwestern und Selbsthilfe) aufrechtzuerhalten, auch wenn leider Frau Contractor gesundheitsbedingt kürzertreten musste und sich aus der Organisation zurückgezogen hat.
& you I / 2015
you
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Im Interview Dr. med. Brigitte Königs El-Amrawy, leitende Oberärztin der Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe, Senologie im Hermann-Josef-Krankenhaus An der individuellen Situation, „an Krebs erkrankt zu sein“ und sich einer intensiven Behandlung unterziehen zu müssen, denke ich, wird sich auch in 100 Jahren nichts grundlegend ändern.
Sie selbst sind Ärztin, was denken Sie aus medizinischer Sicht über das DKMS LIFE Patientenprogramm look good feel better? Inwiefern unterstützt es die erkrankten Frauen während der Therapie im Kampf gegen den Krebs? Ich erlebe es oft, dass Frauen allgemein, aber insbesondere Krebspatientinnen, sich selbst zurücknehmen und immer nur für andere da sind. Durch die Krebserkrankung insbesondere an der Brust, dem Symbol für Weiblichkeit schlechthin, leidet das Selbstbewusstsein und das Körpergefühl. Die Sicherheit und das Vertrauen in den eigenen Körper ist erschüttert. Da setzt das Seminar an: einfach zwei Stunden etwas nur für sich tun, zwei Stunden in den Spiegel gucken, sich pflegen und schön machen. Ich bin meistens zum Anfang und zum Ende des Seminars anwesend und bin jedes Mal erstaunt, wie sich die Atmosphäre von
anfangs „angespannt und ernst“ zu „entspannt und fröhlich“ geändert hat.
Gibt es eine besondere Geschichte / ein besonderes Ereignis aus einem Kosmetikseminar, von dem Sie uns erzählen möchten und das Sie motiviert, sich weiterhin für Krebspatientinnen einzusetzen?
Durch die Organisation der Seminare haben Frau Contractor und ich von dem Bedarf an Treffen und Gesprächen vonseiten der betroffenen Frauen erfahren, und auch wenn es etwas ungewöhnlich scheint, haben wir die Selbsthilfegruppe „Rosa Schleife“ in Erkelenz im Jahr 2000 gegründet.
Vielen Dank für das Gespräch!
(1) Dr. med Brigitte Königs-El-Amrawy organisiert regelmäßig Seminare (2) Rita-Anna Contractor vor fast 20 Jahren
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e m i t w o h S s ’ It (1)
100 Jahre Maybelline New York – feiern für den guten Zweck
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ie Kosmetikmarke Maybelline New York wird in diesem Jahr 100 Jahre alt und feiert dies mit zahlreichen Aktionen, bei denen auch DKMS LIFE eingebunden ist. Seit diesem Jahr ist Maybelline Partner von look good feel better in Deutschland und unterstützt mit Geld- und Produktspenden die Kosmetikseminare. Der Startschuss für die Geburtstags-Feierlichkeiten erfolgte am 13. Mai. Drei Tage lang machte die Maybelline Make-up School in einem Pop-up Store halt im Berliner Sony Center. Direkt darüber befand sich ein riesiger Screen, auf dem DKMS LIFE ihre look good feel better Kosmetikseminare für Krebs-
patientinnen den täglich Tausenden Besuchern im Sony Center präsentieren durfte. Damit aber noch nicht genug: Denn Maybelline Make-up Artist Boris Entrup und sein Team luden sieben Krebspatientinnen zu einem exklusiven look good feel better Beauty-Workshop in den Pop-up Store ein. Dort erhielten Madlen, Noreen, Kerstin, Eva, Pia, Maike und Irene professionelle und auf sie zugeschnittene Tipps sowie ein komplettes Make-up. Boris ermunterte sie alle, Fragen zu stellen und sich zeigen zu lassen, wie sie das Make-up auch selbst hinbekommen können: Und so ging es schnell munter zu: „Wie zeichne ich am besten
meine Augenbrauen nach, wo fangen sie an, wo hören sie auf? Wie kann ich meine Lippen voller erscheinen lassen. Welcher Lidschatten passt zu mir und meiner Augenfarbe? Jede Teilnehmerin hatte ihren eigenen Make-up Artist, der ihr Rede und Antwort stand. Dabei standen sowohl ein Tages- als auch ein Abend-Make-up auf dem Programm. Eine Möglichkeit, das Gelernte anzuwenden, erhielten sie gleich am nächsten Tag. Denn alle anwesenden Frauen wurden von Maybelline zur großen Make-up Night eingeladen, mit der die Kosmetikmarke am 15. Mai groß ihren 100. Geburtstag feierte.
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(1) v. l.: Boris Entrup, Ruth Neri, Eva Podlich, Lena Gercke, Matthias Killing (2)
(2) Boris Entrup gibt Kerstin Make-up Tipps
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(3) Ruth Neri (Mitte) mit den Patientinnen Madlen (links) und Eva
(4) Noreen lässt sich schminken und verwöhnen (5) Pia bekommt Tipps zum Gesichts-Make-up
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Vor der großen Make-up Night sollte aber erst einmal der „Maybelline Make-up day“ stattfinden. Dabei gingen mehr als 100 Make-up Artists auf die Straßen in Berlin, um so vielen Frauen wie möglich ein kostenloses Make-up Make-over anzubieten. Doch bei der reinen Verschönerung blieb es nicht: Maybelline spendete zusätzlich 1 € pro Make-over an das Patientenprogramm look good feel better: Dementsprechend hoch war die Motivation bei den Makeup Artists, möglichst viele Berlinerinnen zu verschönern. Von frühmorgens bis in den späten Nachmittag zogen sie bewaffnet mit Kajal, Lippenstift und Rouge quer durch die Straßen der Hauptstadt. Der Abend stand dann ganz im Zeichen von „the power of women, the power of make-up: the secret“. Maybelline lud zur Geburtstagsfeier, der großen Maybelline Make-up Night, in das Kraftwerk Berlin. Mitten unter den rund 500 Gästen, zu denen auch zahlreiche Prominente wie z. B. Miriam Pielhau, Mirja du Mont oder Susan Sideropoulos zählten, waren auch die Teilnehmerinnen des look good feel better BeautyWorkshops vom Vortag, für die das eine willkommene Abwechslung vom Alltag mit Chemotherapie und Bestrahlung war. Vom „blauen“ Teppich und dem Blitzlichtgewitter der Presse ging es direkt
zur Maybelline Fotostation. Jeder Gast konnte dort ein Bild von sich machen lassen. Dieses wurde dann vor Ort von einem Grafiker in einem coolen New York Style bearbeitet und an eine große Leinwand über der Bühne geworfen. So wurden alle Gäste – und natürlich auch alle Patientinnen – Teil des Maybelline Programms. Moderator Matthias Killing und General Manager von Maybelline New York Stefan Heidrich führten anschließend durch ein facettenreiches Programm, unterstützt von den beiden Markenbotschafterinnen und bekannten Models Lena Gercke und Marloes Horst sowie Maybelline Make-up Artist Boris Entrup. Dieser erzählte den Gästen dann auch gleich vom Engagement für DKMS LIFE, dem Beauty-Workshop und der großen Make-over Spendenaktion, die tagsüber stattgefunden hat. Eva Podlich, Director Corporate Communications L’Oréal, durfte dann das Ergebnis verkünden: Insgesamt schafften die Maybelline Make-up Artists rund 25.000 Make-overs, was eine Spendensumme von 25.000 € für DKMS LIFE bedeutete, die Podlich spontan auf 50.000 € verdoppelte. Neben Ruth Neri, Programme Director look good feel better, die den Scheck dankend entgegennahm, freute sich auch Lena Gercke über die hohe Spendensumme. „Ich habe im letzten Jahr selbst einen makeUP Beauty-Workshop für junge Krebspatientinnen besucht und weiß, dass das Geld da gut investiert wird.“ Als krönender Abschluss der Geburtstagsfeier wurde Kelly Rowland in das New York Europas eingeflogen und heizte dem Kraftwerk mit ihren bekannten Liedern „When Love Takes Over“, „Dilemma“ sowie einem Medley aus verschiedenen Destinys Child Songs kräftig ein, sodass sich die Tanzfläche, auf der sich auch alle Patientinnen wiederfanden, schnell füllte. Alle waren sich einig: „Das war ein einmaliges Erlebnis, was man sicher nicht so schnell vergisst.“
Madlen
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Kerstin
Noreen
Maike
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My Story & you
n e r e d n a l l i w „Ich t machen.“ Mu
eine Geschichte von (1) E va Weide
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Mittendrin in den „100 Jahre Maybelline New York“ Feierlichkeiten war auch die 34-jährige Eva aus Bruchmühle mit ihrem Lebensgefährten Lars. Sie ist Krankenschwester in einer Klinik in Berlin. Ihre Aufgabe ist es eigentlich, Patientinnen zu versorgen, ihnen Mut zu machen und ihnen beim Gesundwerden zur Seite zu stehen. Doch seit Kurzem steht sie „auf der anderen Seite“ – wie sie selbst sagt. Denn im Februar 2015 erhielt sie die Diagnose Brustkrebs. Für die junge Mutter, die einen 7-jährigen Sohn hat, war dies zunächst ein Schock. Ihre ersten Gedanken: „Wie kann ich mein Kind weiterversorgen, wie wird es mir gehen? Fallen alle Haare aus? Wird die Brust amputiert oder brusterhaltend operiert?“ Doch getreu ihrem Motto „Das Leben ist eine Herausforderung“ stellte sie sich dem Krebs. (3)
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(1) Boris Entrup gab Eva Schminktipps (2) Evas Bild im Maybelline New York Style (3) Eva genießt es, in der Natur zu sein
ls Krankenschwester weiß Eva um die äußerlichen Auswirkungen der Chemotherapie. In der Klinik, in der sie arbeitet, werden im Brustzentrum schon lange look good feel better Kosmetikseminare für Krebspatientinnen angeboten. Ermutigt von ihren Kolleginnen hat sie daran teilgenommen und war begeistert: „Es hat mir gefallen, sich auch ohne Haare schön zu machen.“ Make-up, Mützen und ihre blonde Langhaar-Perücke helfen ihr, den Alltag weiter gut zu meistern, der mit einem Kind immer weitergehen muss. „Mein Sohn hilft mir, eine Struktur im Alltag zu haben. Daneben unterstützt mich auch mein Partner, der mir zur Seite steht in dieser schwierigen Zeit. Auch meine Freunde kümmern sich intensiv und sind in schlechten Momenten für mich da.“ Wenn sie sich schlecht fühle, helfe ihr, sich „schön“ zu machen. Die Maybelline Make-up Night bot dafür die perfekte
Gelegenheit, und dank des Maybelline Workshops mit Boris Entrup hatte sie noch einmal neue Tipps und Tricks für das passende Abend Make-up erhalten. Perfekt gestylt fiel keinem der Gäste auf, dass sich die junge Frau mitten in der Chemotherapie befindet. „Das ist schon etwas ganz Besonderes, hier zu sein“, so Eva. „So eine Gelegenheit hat man ja sonst nicht.“ Insbesondere freute sie sich, Miriam Pielhau unter den Gästen zu entdecken, die sie gleich ansprach. „Ich finde, sie ist eine ganz tolle und nette Frau.“ Die Moderatorin, die selbst vor ein paar Jahren an Krebs erkrankt war, unterhielt sich lange mit Eva und den anderen Patientinnen, machte ihnen Mut und erzählte ganz persönlich von ihren eigenen Erfahrungen mit der Krankheit. Auch Eva geht offen mir ihrer Erkrankung um und will anderen Patientinnen Mut machen, sich mit einer positiven Einstellung der Krankheit zu stellen: „Hinter mir liegt zwar ein turbulentes Jahr und es ist noch lange nicht alles geschafft. Aber mein Glas ist immer halb voll, nicht halb leer.“
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YOUR PARTNER IN BEAUTY DOUGLAS CHARITY-AKTIONEN FÜR DKMS LIFE
THE GAMES OF BEAUTY
DOPPELT FREUDE SCHENKEN Schenken Sie doppelt Freude mit der Douglas & DKMS LIFE Gutscheinkarte. Als Käufer dieser Gutscheinkarte spenden Sie 2 € an das Patientenprogramm look good feel better. Sie erhalten sie in allen Douglas Parfümerien. Dort finden Sie außerdem DKMS LIFE Spendenboxen, mit denen Geld für die Kosmetikseminare für Krebspatientinnen gesammelt wird. Wir freuen uns über jeden gespendeten Euro!
Der Deutsche Parfumpreis „DUFTSTARS 2015“ wurde am 7. Mai im Rahmen einer glamourösen Gala in Berlin vergeben. Douglas als Hauptsponsor begrüßte alle Gäste, wie schon im letzten Jahr, in einer einzigartigen Douglas Lounge. Dieses Mal erwartete die After-Show Gäste ein Beauty-Spielcasino de Luxe: The Games of Beauty – Spannung, Schönheit und Glamour beim Spiel für den guten Zweck. Jeder Gala-Teilnehmer bekam drei Douglas Jetons, die er gegen Spielchips für den Roulette- oder Black Jack Tisch eintauschen konnte. Je eingelöstem Jeton spendete Douglas 2 €. Zusätzlich konnte jeder Gast auch weitere Chips im Wert von 10 € vor Ort kaufen. Durch die eingelösten Douglas Jetons und die gesammelten Bargeld-Spenden kamen insgesamt 6.350 € für die look good feel better Kosmetikseminare zusammen.
HAUPTSPONSOR BEIM DREAMBALL2015 10 Jahre Träume machen Mut – unter diesem Motto findet am 10. September 2015 der 10. dreamball in Berlin statt. Moderiert wird der Abend im The Ritz-Carlton wieder von Barbara Schöneberger. Douglas unterstützt die DKMS LIFE Charity-Gala erneut als Hauptsponsor und wird die Gäste in der Douglas Beauty Lounge powered by smashbox und der Douglas Hair-Lounge powered by L’Oréal Professionnel & Andre Märtens verwöhnen. Weiterhin wird am Abend auch der „DOUGLAS CHARITY STAR“ für besonderes Engagement für Krebspatientinnen verliehen. L’Oréal und BMW sind Co-Sponsoren der großen Jubiläums-Charity Gala. Einen ausführlichen Bericht zum dreamball2015 look good feel better finden Sie in der nächsten Ausgabe der „&you“. KÜSSEN ERLAUBT! Am 6. Juli ist der jährliche Tag des Kusses. Dies nimmt Douglas erneut zum Anlass für eine große Charity-Aktion für DKMS LIFE. Bundesweit werden vom 29. Juni bis 6. Juli in allen Filialen Küsse gesammelt. Für insgesamt 250.000 Küsse spendet Douglas 25.000 € an DKMS LIFE. Schon im letzten Jahr war die Aktion ein Riesenerfolg und es wurde bundesweit munter für den guten Zweck geküsst.
Regina Halmich und André Märtens
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Taste & you
e t e n h c i e z Ausge Kochbücher Für den Verlag 99pages rieselt es regelmäßig Preise bei den World Cookbook Awards: Unter anderem wurde Sybille Schönbergers „Lust auf Leben – Kochen gegen Krebs“, das in Zusammenarbeit mit DKMS LIFE erstellt wurde, als Germany’s Best Health & Nutrition Book 2015 ausgezeichnet. Aber auch zahlreiche andere Kochbücher des kleinen Verlags aus Hamburg sind nicht nur ein Gaumen-, sondern auch ein wahrer Augenschmaus.
Kiss me Cake – Very British! Englische Snacks und Cakes sind in aller Munde – spätestens als in England für Kate und William die Hochzeitsglocken läuteten, wusste man, was die Gäste amused.
Lust auf Leben – Kochen gegen Krebs „Kochen gegen Krebs“ – der Titel ist Programm! Obwohl es kein Heilungsversprechen gibt, möchte dieses Buch die Chance auf ein längeres Leben durch gesunde Ernährung erhöhen. Möglich wird’s durch die Wohlfühlrezepte der TV-Köchin Sybille Schönberger. Zielgruppe sind sowohl betroffene Patienten als auch alle, die sich vorsorgend ernähren möchten. Beratend zur Seite stand der renommierte Ernährungswissenschaftler Prof. Dr. med. Hans Hauner aus München. Von jedem verkauften Buch gehen 2 € als Spende an DKMS LIFE. Bestellen Sie direkt über www.99pages.de mit dem Stichwort „DKMS LIFE“ und der Verlag erhöht die Spende auf 4 € je verkauftes Buch.
Fleur de Sel – Weißes Gold aus dem Meer Im Sturm erobert das edelste und feinste aller Salze die Gaumen der Feinschmecker: Die Rede ist von Fleur de Sel, der Salzblume. Das Buch schafft den Spagat zwischen der Beschreibung des harten Lebens als Salzbauer und einer raffinierten, modernen Küche.
Parmesan – Italiens Kuss aus der Küche Eine Hommage an Parmigiano Reggiano mit Rezepten von Sternekoch Carmelo Greco aus Frankfurt. Das Buch vereint unbekannte Fakten, spannende Geschichten und innovative Rezepte – alles zum Thema Parmesan.
Black & White Food Das gab es noch nie – ein Buch, das sich ausschließlich weißen und schwarzen Lebensmitteln widmet. Edle Küche, einfach gekocht. Design aus der Natur. Auch optisch ist das Buch ein Leckerbissen, denn Sie können es drehen und wenden, wie Sie wollen. Alle Bücher können direkt beim Verlag unter www.99pages.de bestellt werden.
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FRANZISKA KNUPPE ENGAGIERT SICH FÜR DKMS LIFE
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Auf acht Krebspatientinnen wartete in der Berliner Charité eine besondere Überraschung. Das international bekannte Top-Model Franziska Knuppe besuchte ein look good feel better Kosmetikseminar und gab den krebskranken Frauen Tipps rund um Kosmetik und Make-up.
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er Blick in den Spiegel ist für Krebspatientinnen nicht immer leicht. Denn die Krebstherapie bringt Chance auf Heilung, aber auch drastische Veränderungen im Aussehen mit sich. Damit müssen sich auch die acht Teilnehmerinnen des look good feel better Kosmetikseminars von DKMS LIFE auseinandersetzen. Franziska Knuppe kennt und unterstützt DKMS LIFE seit vielen Jahren und weiß um die Sorgen der Patientinnen: „Ich habe im familiären Umfeld selbst erlebt, was Krebs für Frauen bedeutet. Es ist nicht nur der Kampf gegen die Krankheit, der belastet. Als Frau muss man auch mit den äußerlichen Veränderungen leben lernen. Die look good feel better Kosmetikseminare leisten hier großartige Hilfe und mir war es wichtig, den Patientinnen persönlich Mut zu machen und ihnen Hilfestellung zu geben, damit sie diese schwierige Zeit der Erkrankung erfolgreich meistern können.“ Während des rund zweistündigen „Mitmachworkshops“ zeigte Catrin von Pabrutzki, die seit 2009 ehrenamtlich als Kosmetikexpertin Seminare leitet, den Patientinnen Schritt für Schritt, wie sie die äußerlichen Folgen der Therapie kaschieren können: von der Reinigung und Pflege der oft sehr empfindlichen Haut, dem Auftragen der Grundierung und natürlichen Nachzeichnen der ausge-
fallenen Augenbrauen und Wimpern bis hin zum Abdecken von Hautflecken. Die Frauen erhielten dafür eine Tasche mit 13 hochwertigen Kosmetikprodukten, probierten selbst aus, gaben sich gegenseitig Hilfestellungen und Komplimente. Franziska Knuppe gab ihnen Tipps und Tricks und griff auch selbst zu Lippenstift und Pinsel. Nach und nach wurde die Gruppe immer lebhafter, alle lachten und tauschten sich aus.
» MIR WAR ES WICHTIG, DEN PATIENTINNEN PERSÖNLICH MUT ZU MACHEN. « Denn bei den Kosmetikseminaren geht es nicht um das perfekte Make-up, sondern um ein natürliches und frisches Aussehen für den Alltag und ein Stück Normalität. Für Krebspatientinnen ist Kosmetik oft viel mehr als nur Make-up – sie kann Therapie und Lebenshilfe sein. So auch für die 37-jährige Kerstin, die sich auch noch Wochen nach dem Seminar gern daran erinnert: „Das Seminar hat großen Spaß gemacht. Ich habe es in sehr guter Erinnerung und profitiere nun täglich davon.“
Franziska Knuppe ist Teil der „Models give back“Initiative von TOMS Für seine weltweit bekannte „Models give back“ Initiative kooperiert das Schuhlabel TOMS mit drei deutschen Supermodels, eine von ihnen ist Franziska Knuppe. Jedes Model hat sich ihr Lieblingsmodell aus der TOMS Haiti Artist Schuh-Kollektion ausgesucht, die von Künstlern des „Haiti Artist Collective“ individuell handbemalt werden. Für jedes verkaufte Paar spendet TOMS 20 € an eine von dem Model bestimmte gemeinnützige Organisation. „Ich konnte mich selbst davon überzeugen, wie gut den Frauen das look good feel better Seminar getan hat, wie sie regelrecht aufgeblüht sind“, so das Model. Ihr ist es wichtig, sich für die look good feel better Kosmetikseminare und damit für Krebspatientinnen zu engagieren. Deshalb hat sie entschieden, dass die Spende von TOMS zugunsten des DKMS LIFE Patientenprogramms gehen soll. Der von Franziska Knuppe ausgesuchte Slipper „Haiti Tropical Leaves Classics“ ist bei ausgewählten Händlern und direkt bei TOMS verfügbar.
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Viele Menschen wollen helfen und engagieren sich für look good feel better. Egal wie klein oder groß – jede Spende zählt, jeder kann dazu beitragen, krebskranken Frauen wieder ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Ein paar der Highlights der Charity- und Spendenaktionen auf einen Blick.
VINTAGE PINK!
Die pinken ghd Styler für den guten Zweck sind bereits seit langem Kult – auch weil ghd traditionell einen Teil des Verkaufserlöses der speziell in Pink designten Limited Edition an Krebsinitiativen spendet. Unter dem Motto „Mein Haarstyling für die gute Sache“ gibt es in diesem Jahr gleich vierfach Grund zur Freude. Denn in der „Limited Edition ghd Vintage Pink“ – inspiriert von dem Look der 60er Jahre – gibt es neben dem Styler auch noch einen Haartrockner, eine Paddle Brush und Clips. Von jedem dieser Produkte geht jeweils ein Teil des Erlöses an den guten Zweck. In diesem Jahr spendet ghd Deutschland bereits zum vierten Mal an das DKMS LIFE Patientenprogramm look good feel better – bislang kamen so schon 250.000 € zusammen. Um möglichst viele Frauen für die gute Sache zu begeistern, ruft ghd zudem zu einer Mitmach-Aktion auf Instagram auf: Für jedes von der ghd Vintage Pink Limited Edition inspirierte Frisurenbild mit rosa Accessoires oder Haaren, das mit dem Hashtag #VintagePinkDE versehen und mit @ghdhairDE getaggt ist, spendet ghd Deutschland zusätzlich 1 € zugunsten des look good feel better Programms für Krebspatientinnen. www.ghdhair.de
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FRISCHE AKTION Eau Thermale Avène verkauft auch in diesem Jahr wieder die Creme für überempfindliche Haut leicht oder reichhaltig als limitierte Edition zusammen mit einem Eau Thermale Avène Thermalwasserspray in besonderem Design: Das außergewöhnliche Motiv „Le miroir – Der Spiegel“ von dem japanischen Designer Takushi Mizuno entstand in nur einem einzigen Pinselstrich! Je verkauftes Set gehen 1 € an look good feel better. Eau Thermale Avène unterstützt DKMS LIFE seit 2008 mit Produkt- und Geldspenden und seit 2009 jährlich mit dem Verkauf von limitierten Editionen, von denen ein Teil des Erlöses gespendet wird. Fast 200.000 € gingen durch den Verkauf dieser Charity-Produkte in den letzten sechs Jahren bereits an das look good feel better Patientenprogramm. www.avene.de
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JEDE SPENDE ZÄHLT! Als gemeinnützige Organisation finanzieren wir unsere look good feel better Kosmetikseminare ausschließlich über Spenden. Deshalb freuen wir uns über jede Geldsammlung, für die Sie nun unsere neue DKMS LIFE Spendenbox anfordern können. Sie kann z. B. für eine geplante Charity-Aktion zu unseren Gunsten genutzt oder in einem Geschäft mit viel Publikumsverkehr – sei es ein Kosmetikstudio, ein Friseursalon, eine Arztpraxis oder ein Modegeschäft – aufgestellt werden. Oder feiern Sie vielleicht bald einen runden Geburtstag und möchten statt Geschenke lieber Spenden für DKMS LIFE sammeln? Auch dafür können Sie unsere Spendenbox nutzen. Damit helfen Sie uns, unser Programm noch bekannter zu machen, und unterstützen unsere Arbeit zusätzlich durch die gesammelten Spenden. Schreiben Sie eine E-Mail an fundraising@dkms-life.de und Sie erhalten die Spendenbox zusammen mit DKMS LIFE Info-Flyern.
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BEAUTY 2015!
Zum ersten Mal war die DKMS LIFE auf der Fachmesse Beauty Düsseldorf im März 2015 mit einem Infostand, den die Messe Düsseldorf kostenlos zur Verfügung gestellt hat, vertreten. Darüber hinaus präsentierte die ehrenamtliche Kosmetikexpertin Marion Wehmeier-Kissel DKMS LIFE und das look good feel better Patientenprogramm am Meeting Point, und Dr. Trudi Schaper, Organisatorin der Kosmetikseminare am Luisenkrankenhaus Düsseldorf, hielt im Trend Forum einen Vortrag zum Thema „Gut aussehen – sich besser fühlen. Lebensfreude und Selbstwertgefühl bei Krebserkrankung“. Danke für neue Kontakte, neue Unterstützer und neue ehrenamtliche Kosmetikexpertinnen. www.beauty.de
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UNTER DEM HAMMER! Deutschlands größtes Charity-Auktionsportal United Charity versteigert Dinge und Erlebnisse, die man meist nicht kaufen kann. Der Erlös fließt ohne Abzüge an verschiedene Kinderhilfsprojekte – u. a. werden auch die Jugendseminare von DKMS LIFE unterstützt. Hinter der gemeinnützigen Stiftung stehen Dagmar und Karlheinz Kögel, die alle Verwaltungskosten selbst tragen. So können sämtliche Auktionserlöse komplett den Kinderhilfsprojekten zugutekommen. Dank zahlreicher Versteigerungen über United Charity (z. B. eine signierte Litographie von Bon Jovi Schlagzeuger Tico Torres) konnte 2014 eine Summe von mehr als 15.000 € zugunsten der makeUP Beauty-Workshops für jugendliche Krebspatientinnen erzielt werden. Möchten auch Sie uns exklusive Produkte, Sammlerstücke oder Unikate für eine Versteigerung auf United Charity zur Verfügung stellen? Dann schreiben Sie eine E-Mail an fundraising@dkms-life.de. Weitere Infos und alle Auktionen: www.unitedcharity.de
Gastbeitrag von
Creative & you
Roberto Cavalli
Chanel
XL-Bangles Véronique Branquinho
je grösser, desto schöner, und am besten viele auf einmal. von diesem Armreif-Trend kann man kaum genug bekommen! Fotograf ie Jan Sc h m i edel | Produktion Th er esa Bachl er
FÜ R S IE ENTDEC KT & you I / 2015
Verkettung Das Filzarmband wird von vielen verschiedenen, kreuz und quer liegenden Ketten umgarnt.
Verwicklung Rolle umwickeln, Steine bemalen – so bekommen eine Papprolle und alte Schmucksteine ein neues Leben.
Verknüpfung Hier kommt Festivalfeeling auf: Armreif mit Ketten, Kristallen und geknüpften Bändern.
so entsteht ein freundschaftsband mit zickzackmuster!
MATERIAL
STEP 1
STEP 2
STEP 3
Stickgarn in 4 Farben (Anchor), Klebeband, Kette (Rayher), Maßband, Schere, Nadel, Creativ Decor-Steinchen (Prym)
Je 160 cm Garn abschneiden, im Bruch und farblich sortiert mit Klebeband fixieren. Rechts beginnen, pro Faden Doppelknoten schlagen.
3 Fäden von rechts, 3 Fäden von links, bis die gleichen Farben aufeinandertreffen. Mit Doppelknoten verknüpfen.
Fäden an den Enden flechten, Decor-Steinchen anbringen, Kette mit Überwendlingsstich annähen. Bändchen auf den Armreif kleben.
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Beauty
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Eine Krebsdiagnose bringt das Leben von heute auf morgen völlig durcheinander. Der Alltag wird bestimmt von Arztterminen und Ungewissheiten. Dazu kommt die Nachricht, dass die Haare ausfallen werden. M aik e Für viele Frauen ist dies ein erschreckender Moment. Denn damit wird die Krankheit für jeden sichtbar. Moderne und individualisierte Perücken helfen den Frauen, selbst zu entscheiden, wem sie von ihrer Erkrankung erzählen möchten und wem nicht.
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ie 30-jährige Maike befindet sich seit Ende letzten Jahres in der Krebstherapie und hat ihre Haare, Wimpern und Augenbrauen verloren. Zusammen mit ihrer Schwester, die vor drei Jahren selbst schon einmal an Krebs erkrankt war, ging sie zu Beginn der Chemotherapie eine Perücke aussuchen. Sie hatte vorher braune, kinnlange Haare und entschied sich wie viele Patientinnen für eine Perücke, die ihrer Frisur in Schnitt und Farbe ähnelte. Eigentlich hatte Maike alles richtig gemacht, indem sie sich frühzeitig eine Perücke aussuchte, als sie noch ihre Haare hatte. „Ich bin direkt eine Woche nach der Diagnose und zwei Tage nach meiner ersten Chemo zum Perückengeschäft gegangen. Nach ca. zwei Wochen fingen die Haare dann an auszufallen und ich bin mit meiner Schwester wieder zum Perückengeschäft gefahren. Die haben sie mir dann abrasiert und die Perücke habe ich dann auch gleich mitgenommen“, so Maike.
Ausgesucht, eingepackt und nie getragen Doch nach dem Kauf der Perücke blieb diese die meiste Zeit im Karton. Denn so richtig wohl fühlte sich Maike nie mit ihr. Zwar hatte sie Ähnlichkeit mit ihrer vorherigen Frisur, sie wurde aber nicht individuell auf sie angepasst, nicht zurechtgeschnitten. Bei einem geschulten Zweithaarspezialisten – wie z. B. den DKMS LIFE Partnerfriseuren – erfolgt zusätzlich zur individuellen Perückenauswahl immer auch eine Anpassung an den Kopf der Patientin. Neben
dem passenden Schnitt ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Perücke gut sitzt und nicht rutscht. Der Friseur wird dafür Sorge tragen, den Kopf ausmessen und anschließend die richtige Größe auswählen. Damit die Perücke ganz natürlich aussieht, wird überschüssiges Haar ausgedünnt. Passform und Schnitt werden individuell an die Bedürfnisse und Wünsche angepasst. Wichtig ist aber vor allem, dass jede Patientin auch allein gut mit ihrer Perücke zurechtkommt und sie ohne viel Aufwand frisieren kann. Außerdem sollte sie Tipps zur Pflege und Aufbewahrung vom Friseur erhalten. Bei Maike war dies leider nicht der Fall. Da die Perücke nicht richtig passte, hat die Hamburgerin sie lieber gleich in der Schublade gelassen und sich mit Mützen, Tüchern und Turbanen beholfen. Wie der Studentin geht es vielen Krebspatientinnen. Zwar hat jede Anspruch auf eine Perücke, ohne etwas zuzahlen zu müssen – aber nicht jede ist dann auch mit ihrer ausgewählten Perücke zufrieden und trägt sie.
Nachdem Maike ein look good feel better Kosmetikseminar besucht hatte, lernte sie über DKMS LIFE Daniel Bruns kennen, der Partnerfriseur vom look good feel better Haarprogramm ist und ihr veranschaulichte, wie eine Perückenberatung eigentlich stattfinden sollte. Als Erstes zeigte sie ihm Fotos, wie ihre Haare und ihre Frisur vor der Therapie aussahen, und erzählte, was sie sich grundsätzlich vorstellen könnte. Anschließend wurde ihr Kopf vermessen und sie bekam eine Unterziehhaube aufgesetzt. Diese wird unter Perücken und Tüchern getragen, sie wirken kühlend bei Wärme und wärmend bei Kälte und sind damit sehr angenehm für viele Perückenträgerinnen. Nachdem sie verschiedene Perücken probiert hatten, stand schnell der Favorit fest: ein kinnlanger Bob mit Pony in einem warmen Goldton aus Kunsthaar. Mit Schere, Kamm und Stylingprodukten wurde anschließend die Perücke in Form gebracht und individuell an Maikes Gesicht angepasst. Eine ganz neue Erfahrung für die 30-Jährige und kein Vergleich zu ihrem ersten Perückenkauf: „Die Perücke ist so schön, ich bin einfach nur glücklich! Und jetzt weiß ich auch, wie eine ‚richtige‘ Perückenberatung im besten Fall aussieht.“
Raffinierte Schnitte und trendige Frisuren Doch ohne Haare oder mit Kopftuch sieht jeder, dass etwas nicht stimmt. Eine gute Perücke gibt betroffenen Frauen die Möglichkeit, nicht ständig auf die Erkrankung angesprochen zu werden. Und auch raffinierte Schnitte, trendige Frisuren-Varianten und aktuelle Farbakzente sind heutzutage kein Problem mehr. Maike mit Daniel Bruns
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MAN MUSS ES NICHT SEHEN
Für jede Patientin die richtige Perücke – modern, angenehm und typgerecht
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DKMS LIFE Haarprogramm für Krebspatientinnen DKMS LIFE hat zusammen mit L’Oréal Professionelle Produkte „look good feel better – Das Haarprogramm für Krebspatientinnen“ ins Leben gerufen. Unterstützt wird das Programm zusätzlich durch die gfh, Gesellschaft für Haarästhetik mbH, die als Co-Partner in Perückenfragen berät. Patientinnen erhalten bei einem speziell geschulten Partnerfriseur eine individuelle Beratung, vom Umgang mit Haarausfall über Informationen zur Anschaffung und Abrechnung mit der Krankenkasse beim Kauf der Zweitfrisur bis hin zum perfekten Anpassen der Perücke. Und das vor, während und nach dem Haarverlust. Für die Zukunft ist geplant, das Haarprogramm auszubauen und weitere Partner einzubinden.
Ziel ist, Patientinnen die Beratung durch speziell geschulte Friseure bundesweit zugänglich zu machen. Mittlerweile sind bereits mehr als 100 Friseursalons Partner des look good feel better Haarprogramms für Krebspatientinnen. Eine Auflistung aller Partnersalons finden Sie auch auf unserer Homepage www.dkms-life.de.
Perückenberatung durch DKMS LIFE Partnerfriseur André Märtens
Per ü
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styling
anzeige
ECHT- ODER KUNSTHAAR-PERÜCKEN?
Für viele Krebspatientinnen stellt sich beim Perückenkauf die Frage nach Echt- oder Kunsthaar-Perücke. Jede hat ihre Vor- und Nachteile, die Frauen in ihre Entscheidung mit einbeziehen sollten: Synthetikfaser-/Kunsthaar-Perücke Kunsthaar-Perücken sind bereits gestylt und können direkt getragen werden, sie sind pflegeleichter und wesentlich preiswerter als Echthaar-Perücken. Allerdings ist Kunsthaar in der Regel nicht hitzebeständig und hält nur bis zu einem Jahr und damit kürzer als eine Echthaar-Perücke. Bei Langhaarperücken brechen und verf ilzen Kunsthaare außerdem nach kurzer Zeit durch die Reibung auf der Kleidung. Echthaar-Perücken Echthaar wirkt sehr natürlich, fühlt sich an wie Naturhaar und kann auch so gestylt werden. Das heißt, sie können Fön, Glätteisen und Lockenstab so benutzen, wie sie es auch mit ihrem echten Haar getan haben. Echthaar-Perücken halten deutlich länger als andere Perücken und sind vor allem bei langem Haar erste Wahl. Allerdings sind die Pflege, das Styling und der damit verbundene Zeitaufwand deutlich höher als bei anderen Perücken. Und nicht zuletzt sind sie sehr viel teurer als Kunsthaar-Perücken. Es können Kosten von bis zu 5.000 € auf die Patientin zukommen. Da Echthaar um ein Vielfaches teurer ist als Kunsthaar, entscheiden sich viele Frauen für eine Synthetikfaser-Perücke. Die Wahl einer Kunsthaar-Perücke bedeutet aber nicht die Entscheidung für das „Zweitbeste“. Mittler weile haben Kunsthaar-Perücken eine hohe Qualität und sehen sehr natürlich aus. Die Haltbarkeit ist zwar im Vergleich zu einer Echthaar-Perücke geringer. Da das Tragen der Perücke durch die Therapiezeit jedoch ohnehin zeitlich begrenzt ist, entschließen sich viele Patientinnen für eine Kunsthaar-Perücke. Wichtig ist, sich in Ruhe zu überlegen, welcher Perückentyp für die eigenen Zwecke am ehesten geeignet ist. Geschulte Zweithaarspezialisten informieren über alle Vor- und Nachteile einer Echt- oder Kunsthaarperücke.
Wir wollen, dass Sie Ihre Lebensfreude, Attraktivität und Sicherheit zurückbekommen! Jede unserer Wellness®-Perücken mit natürlich wirkenden Ansätzen und raffiniert geschnittenen Nacken ist mit viel Sorgfalt und Rücksicht auf Ihre Situation entworfen. Sie werden die extra-weichen und atmungsaktiven Monturen auf der Kopfhaut kaum spüren. Und über die Vielfalt der modischen Schnitte und aktuellen Farbnuancen staunen.
gesellschaf Heinrich-St D-90765 Fü www.gfh-hair.de
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Telefon 091 Telefax 091
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Beauty
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n e d n i b Tücher leicht gemacht Kreative Alternativen zur Perücke
Schals, Mützen, Caps, Turbane und Kopftücher sind kreative, preisgünstige und einfache Alternativen zu Perücken. Es gibt sie in allen möglichen verschiedenen Farben, Materialien und Mustern. Der Vorteil dieser Kopfbedeckungen ist, dass hier kein Wärmestau entsteht – wie es teilweise bei Perücken der Fall ist – und die sensible Kopfhaut somit nicht zusätzlich irritiert wird. Besonders zu Hause und in der Nacht sind Tücher und Kappen für viele Patientinnen eine angenehme Wohlfühl-Alternative. (1)
Piratentuch-Technik mit Schlauchtuch und Cap Jede Teilnehmerin eines look good feel better Kosmetikseminars erhält auch ein Schlauchtuch von L’Oréal Professionelle Produkte. Schlauchtücher können auf die verschiedenste Weise getragen werden. Sie liegen angenehm an, sind leicht zu pflegen und lassen sich auch ohne Spiegel einfach knoten, wickeln oder können auch mit Caps kombiniert werden, wie in diesem Beispiel.
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(1) Zunächst die Cap aufziehen, die mit dem Schlauchtuch kombiniert werden soll. Natürlich kann das Schlauchtuch auch allein verwendet werden. (2) Das Schlauchtuch nehmen und auf links ziehen. Mit beiden Händen durch das Tuch greifen und die entgegengesetzten Enden festhalten. (3) Anschließend die Hände mit den Enden wieder herausziehen, sodass mittig ein Knoten im Schal entsteht. (4) Den Knoten noch etwas nach hinten schieben. (5) Nun kann das Schlauchtuch über die Cap gezogen werden, der Knoten sitzt im Nacken oder wird untergesteckt.
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Das Piratentuch mit Dutt Für diese Technik eignet sich am besten ein großes, rechteckiges Tuch, das man gegebenenfalls mittig faltet. Wenn Fransen an dem Tuch sind, können diese einfach umgeschlagen werden. (1) Das Tuch über den Kopf und mittig an die Stirn legen. (3)
(4)
(2) Die Enden nach hinten nehmen, sodass das Tuch eng am Kopf liegt, und wie ein Pferdeschwanz zusammenhalten. (3) Das Tuch hinten eindrehen, sodass eine lange Kordel im Nacken entsteht.
(5)
(4) Dann die Kordel immer wieder um sich selbst zu einem Dutt eindrehen.
TIPP:
(5) Die letzten Enden des Tuches in den Dutt einstecken und ggfls. miteinander verknoten.
Saharatuch-Technik mit Schlauchtuch und Cap
Alternative: Man kann den Dutt auch seitlich oder offen als Zopf tragen, dadurch ergibt sich ein völlig neuer Look.
(1)
(2)
(3)
(4)
(1) Auch hier wird zunächst eine Cap aufgezogen und das Schlauchtuch auf links gewendet. (2) Nun legt man das Tuch auf den Kopf, eine Hand greift von der Stirn her in das Tuch hinein. (3) Die obere Lage des Tuches wird jetzt nach hinten über den Kopf in den Nacken gezogen.
TIPP:
(4) Wer möchte, kann es bereits so tragen oder das im Nacken hängende Ende des Schlauches unter dem Tuch verstecken.
Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Tücher oder Kappen einen hohen Baumwoll- oder Viskoseanteil haben, da sich diese Materialien besonders angenehm tragen lassen. Nähte sollten entweder gar nicht vorhanden oder sehr dünn und weich sein, damit keine Druckstellen entstehen.
Engagement
you
ESTÉE LAUDER • Company Profile Ein Kosmetikunternehmen im Kampf gegen Brustkrebs Unternehmensgründerin Estée Lauder
D
as Unternehmen Estée Lauder wurde 1946 von Estée und Joseph Lauder in New York gegründet. Die Erfolgsmarke startete mit einer Creme, die ein Onkel Estée Lauders, der Chemiker war, in einer Garage hinter dem Haus ihrer Eltern herstellte. Heute ist der Konzern weltweit der führende Hersteller von Hautpflege, Make-up und Duft im Prestigemarkt mit knapp 11 Mrd. US Dollar Umsatz und rund 42.000 Voll-
zeit-Mitarbeitern weltweit. Die Produkte der Estée Lauder Companies werden in mehr als 150 Ländern unter Markennamen wie Estée Lauder, Clinique, MAC, Bobbi Brown, Aveda, Bumble & bumble, GoodSkinTMLabs, oder smashbox vertrieben. Zusätzlich besitzt das Unternehmen die Lizenz für Duft- und Kosmetikprodukte von Designern wie Tommy Hilfiger, Donna Karan, Michael Kors oder Tom Ford. Flagship-Marke des Unternehmens ist nach wie vor Estée Lauder, die in Deutschland besonders erfolgreich in den Segmenten Pflege und Make-up ist. Bis heute spielt die Lauder-Familie eine bedeutende Rolle im Unternehmen. Sie besitzt die Mehrheit der Aktien, und wichtige Positionen obliegen der dritten Generation. Auch das soziale Engagement spielt für das Kosmetikunternehmen eine wichtige Rolle.
Familie Lauder
Kampagne „Bewusstsein für Brustkrebs“ So rief Evelyn H. Lauder, die selbst an Brustkrebs erkrankte, 1992 persönlich die Initiative „Bewusstsein für Brustkrebs“ ins Leben. Sie findet alljährlich im Oktober statt und wirbt in mehr als 70 Ländern durch gezielte Aktionen für mehr Bewusstsein für die Krankheit und ihre Heilungschancen durch Früherkennung. So werden weltweit berühmte Bauwerke, Plätze und Regierungsgebäude illuminiert – in Deutschland erstrahlte z. B. schon das Münchener Rathaus oder das Brandenburger Tor in Berlin ganz in Pink. Die internationale Kampagnenbotschafterin Elizabeth Hurley unterstützt genau wie Schauspielerin Ulrike Kriener als deutsche Botschafterin für „Bewusstsein für Brustkrebs“ die zahlreichen Aktionen im Brustkrebsmonat Oktober.
H ELFEN & you I / 2015
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»Wir sind davon überzeugt, dass die look good feel better Kosmetikseminare allen Patientinnen mehr Lebensfreude und Selbstbewusstsein geben.« Beate Fastrich, Hauptgeschäftsführerin der Estée Lauder Companies GmbH
Das Brandenburger Tor pink illuminiert
„Ich treffe unzählige Frauen und Familien, deren Leben von Brustkrebs durcheinander gewirbelt wurde. Sie erzählen unglaublich bewegende Geschichten von Stärke, Hoffnung und Mut. Ich bewundere diese Frauen, die mit der Unterstützung ihrer Familien und Freunde durch diese schwierige Zeit gehen; das macht für mich den Slogan „Gemeinsam sind wir stark“ aus. Wenn wir uns zusammenschließen, können wir alles erreichen. Das ist ganz im Sinne von Evelyn Lauder“, unterstreicht Elizabeth Hurley. Unternehmensgründerin Estée Lauder im Labor
Spenden für Hilfs- und Aufklärungsprojekte Seit 1992 konnten im Rahmen der Kampagne weltweit bereits mehr als 53 Millionen US-Dollar generiert und an Hilfsund Aufklärungsprojekte weitergegeben werden. Mehr als 500 Millionen Dollar an Spendengeldern (Stand 2014) konnten zusätzlich durch die ebenfalls von Evelyn H. Lauder initiierte Breast Cancer Research Foundation (BCRF) an profilierte Krebsforscher und ihre Projekte vergeben werden.
Charity-Produkte zugunsten von „Bewusstsein für Brustkrebs“
In Deutschland generieren die Estée Lauder Companies Spendengelder durch den Verkauf von limitierten Produkteditionen und weiteren Aktionen im Brustkrebsmonat Oktober. Durch den Produktverkauf konnten 2014 mehr als 50.000 € an Spendengeldern generiert werden, die an Brustkrebs Deutschland e. V. sowie an DKMS LIFE weitergegeben wurden.
Die Estée Lauder Companies unterstützen DKMS LIFE bereits seit 1996 und sind damit eines der ersten Partnerunternehmen, das sich für die look good feel better Kosmetikseminare für Krebspatientinnen engagiert haben. Dabei ist das Unternehmen sowohl mit Produkten seiner Marken Clinique, Estée Lauder, Bobbi Brown, MAC und smashbox vertreten, die die Patientinnen in den Seminaren kostenlos erhalten. Weiterhin unterstützt Estée Lauder Companies DKMS LIFE mit Geldspenden und stellt eigene Kosmetikexpertinnen, die für die Leitung der Seminare verantwortlich sind, frei. Bereits drei Mal waren die Estée Lauder Companies zudem Hauptsponsor des jährlich stattfindenden DKMS LIFE Charity Ladies’ Lunch in München, bei dem Spenden für look good feel better gesammelt werden und Solidarität mit krebskranken Frauen gezeigt wird. Auch in anderen Ländern wie den USA, Kanada oder England unterstützten die Estée Lauder Companies das Patientenprogramm look good feel better. „Wir sind davon überzeugt, dass die look good feel better Kosmetikseminare allen Patientinnen mehr Lebensfreude und Selbstbewusstsein geben und somit eine große Hilfe in der Krebstherapie und einen wichtigen Bestandteil bei der Heilung darstellen. Deshalb unterstützen wir DKMS LIFE sehr gerne“, so Beate Fastrich, Hauptgeschäftsführerin der Estée Lauder Companies GmbH.
My Story & you
Wenn die Haare aufgrund der Chemotherapie büschelweise ausfallen, ist für viele Patientinnen der Zeitpunkt gekommen, zu Schere und Rasierer zu greifen. Auch für die 18-jährige Laura war klar: „Wenn die Haare ausfallen, dann kommen sie gleich weg.“
D
as Abrasieren der Haare ist für die meisten ein sehr privater Moment, der häufig mit Tränen verbunden ist. Laura hat diesen Moment – unterstützt durch Freundin Jasmin, die als Fotografin arbeitet – in einer Bilderserie festgehalten, die eindrucksvoll zeigt: Laura lässt sich vom Krebs nicht unterkriegen – sie sprüht vor Lebensfreude und Mut.
YOUNG
Bereits 2012 war die Schülerin aus Lehrte an Morbus Hodgkin erkrankt, im Herbst 2014 wurde ein Rezidiv festgestellt. Sie wusste daher schon, was auf sie zukommen sollte: Chemotherapie und als Folge der Verlust ihrer Haare. Zusammen mit ihren beiden Schwestern und ihrer Freundin Jasmin kam ihr die Idee, daraus ein kleines Shooting zu machen: „Solche Bilder hat man ja sonst nicht“, so Laura lachend. Natürlich war es auch für die 18-Jährige nicht leicht, sich von den Haaren zu trennen. „Nach meiner ersten Krebserkrankung hatten sie gerade wieder eine schöne Länge, deshalb war es schon sehr schade. Und es gab einen kurzen Moment, in dem ich dachte: Jetzt sieht jeder, dass ich Krebs habe. Danach war es aber okay für mich, ich hatte die Haare ja auch schon einmal verloren.“
eine Geschichte von
Während der Therapie trug sie häufig eine ihrer fünf Perücken: „Ich habe eine braune lange, eine braune kurze, eine blonde, eine Echthaar- und sogar eine pinke.“
Laura Kri c ke
YOU N G YOU & you I / 2015
Je nach Stimmung und Anlass hat sie sich für eine entschieden. Im Winter wählte sie auch häufiger Mützen. „Ohne Kopfbedeckung war ich nur Zuhause; gar nicht so sehr, weil ich ein Problem mit der Glatze hatte, sondern eher aus Rücksichtnahme anderen gegenüber.“
» WENN DIE HAARE AUSFALLEN, DANN KOMMEN SIE GLEICH WEG. « Laura besuchte auch einen makeUP Beauty-Workshop für junge Krebspatientinnen an der Medizinischen Hochschule Hannover, der ihr gut gefallen hat. „Ich habe mich während der Chemo ganz viel geschminkt, vor allem die Augenbrauen nachgezeichnet und sogar Wimpern angeklebt, solange es noch ging.“ Das Schminken und ihre Perücken haben ihr sehr geholfen, ihr Leben so weit wie möglich weiterzuleben wie vorher. Zur Schule zu gehen, ohne gleich auf die Krankheit angesprochen zu werden, mit Freunden auch einmal feiern zu gehen. Getreu ihrem Motto „A little party never killed nobody!“ will sie all das tun, was alle anderen Mädchen in ihrem Alter normal auch tun.
Bilder Jasmin Rosank a
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Engagement
you
WELTWEITER EINSATZ FÜR KREBSPATIENTINNEN Seit 20 Jahren gibt es die look good feel better Kosmetikseminare bereits in Deutschland. 1995 wurden sie hierzulande erstmals nach dem Vorbild der amerikanischen Gesellschaft look good feel better organisiert, die in den USA bereits seit 1989 kostenfreie Kosmetikseminare für Krebspatientienten anbietet. Denn look good feel better ist ein internationaler Erfolg!
Die Kosmetikseminare für Krebspatientinnen werden mittlerweile in 26 Ländern angeboten: Argentinien – Australien Brasilien – Chile – Dänemark Deutschland – Ecuador – Frankreich Grossbritannien – Irland – Israel Italien – Kanada – Kolumbien Mexiko – Neuseeland – Niederlande Norwegen – Polen – Schweden Schweiz – Singapur – Spanien Südafrika – Uruguay – USA
Seit 1989 haben weltweit über 1,7 Millionen Frauen an den Seminaren von look good feel better teilgenommen, über 20.000 ehrenamtliche Helfer engagieren sich quer über den Globus für look good feel better.
„look good feel better (lg fb) U.S. would like to congratulate look good feel better Germany on its 20th anniversary! Since its inception in the U.S. in 1989, look good feel better’s popularity has grown on an international scale to include program aff iliates in 26 countries on six continents today. Together, our 26 aff iliates have helped more than 1.7 million women living with cancer worldwide to regain their beauty, spirit, conf idence and hope, during one of the most diff icult times in their lives. We wish look good feel better Germany continued success and growth in the future!“
k Louanne Roar
Best wishes,
Executive Director Personal Care Products Council Foundation and look good feel better USA
TUR NI NG
ID EAS I NTO
R E A L IT I E S
R ETAIL-MARKETING | KAM PAGNENM ANAGEM EN T | P RO D U C T I O N S E RV I C E S | S OU RC I N G & L OG I ST I C S W W W. TRAFFI C - P RO D U C T I O N S. D E
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DKMS LIFE Ehrenamtliche Unterstützer berichten über Engagement
Haarausfall
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Perücken, Tücher und Mützen helfen Patientinnen
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