&YOU IST EIN MAGAZIN VON LOOK GOOD FEEL BETTER, DEM PATIENTENPROGRAMM VON DKMS LIFE
Träume machen Mut 10. dreamball zugunsten DKMS LIFE Hut ab!
MÜTZE AUF! Stylische Kopfbedeckungen selbst nähen
Pia Bolli g
e f f a h c s h c »I s schon ! « da
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INHALT > Lebensfreude 06 .................. Pia Bollig: „Ich schaffe das schon!“ 14 .................. D ankesbriefe von Patientinnen 20 .................. H anna Droste & Nora Busch: nach fünf Jahren zurück im Leben
> Helfen 10 .................. I nterview mit der DKMS LIFE Kosmetikexpertin Maria Witton-Hinz 12 .................. Tolles Jubiläum: 20 Jahre DKMS LIFE 16 .................. Interview mit Prof. Dr. Marion Kiechle & Annette Maier 18 .................. Charity Ladies’ Lunch in Düsseldorf 22 .................. Douglas Charity-Aktionen für DKMS LIFE 23 .................. Zeit zu helfen 28 .................. d ream ball2015: 10 Jahre Träume machen Mut 34 .................. Unternehmensportrait L’Oréal: Schönheit für alle!
> Look good 32 .................. P rofi-Tipps von L’Oréal Paris Make-up Artist Miriam Jacks 38 .................. Perücke ist nicht gleich Perücke!
> Für Sie entdeckt 04 .................. L esenswert, bewundernswert, wissenswert 26 .................. S tylische Kopfbedeckungen zum Selbernähen
> Young You 36 .................. L ia Laureen Moga: „Ich verliere niemals …“
Impressum:
Herausgeber: DKMS LIFE gemeinnützige Gesellschaft mbH Scheidtweilerstr. 63 – 65, 50933 Köln T 02 21 94 05 82 - 41 00 F 02 21 94 05 82 - 41 99 E-Mail: info@dkms-life.de Verantwortliche Redakteure: Stephanie Hatting, Anja Lottritz, Ruth Neri Design und Layout: TRAFFIC Productions GmbH (www.traffic-productions.de) Druck: Media Cologne Kommunikationsmedien GmbH Bildmaterial: Cover: Claudio di Lucia (twentyfourone // motionpicture GmbH); Basler, Douglas, Eden Books, L’Oréal, Ullstein Buchverlage, Zsolnay Verlag, thinkstockphotos.de
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L ia Lau r e e n Mo g a
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Hanna & Nora: fünf Jahre nach dem Krebs
Pia bleibt stark für ihre Tochter Hanna
dream ball-Jubiläum: 10 Jahre Träume machen Mut
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&
Liebe LESERINNEN
LESER,
2015 war für uns ein sehr spannendes Jahr mit gleich zwei Jubiläen. Ich freue mich sehr, dass es unsere kostenfreien look good feel better Kosmetikseminare für Krebspatientinnen nun schon seit 20 Jahren in Deutschland gibt. Zusammen mit unseren ehrenamtlichen Kosmetikexpertinnen und Organisatorinnen blicken wir auf diese zwei Jahrzehnte zurück (siehe S. 12), in denen wir mehr als 120.000 krebskranke Mädchen und Frauen unterstützen konnten. Eine von ihnen ist die 41-jährige Pia, die wir Ihnen in unserer Titelstory vorstellen. Sie erzählte mir von sich und ihrer Tochter Hanna. Die 10-Jährige hatte große Sorge, dass ihre Mama sie mit Glatze von der Schule abholte. Diese Geschichte hat mich sehr bewegt. Pias Krebserkrankung und die damit verbundenen äußerlichen Veränderungen der Therapie haben sowohl sie als auch ihre Tochter sehr belastet. Wie unser look good feel better Programm sowohl Mutter als auch Tochter die Angst nahm und Sicherheit schenkte, lesen Sie ab S. 6. Unser zweites Jubiläum im vergangenen Jahr feierten wir mit unserer Charity-Gala dreamball, die unter dem Motto „10 Jahre Träume machen Mut“ bereits zum 10. Mal stattfand. Es war ein Abend voller bewegender und emotionaler Momente sowie mit einem großartigen finanziellen Erlös, mit dem wir viele unserer Seminare finanzieren können. Mehr zu unserer Geburtstags-Gala lesen Sie auf S. 28. Aber natürlich wollen wir nicht nur zurückblicken, sondern auch nach vorn. Denn wir haben viel erreicht, aber noch lange nicht genug! Jedes Jahr erkranken 230.000 Frauen neu an Krebs. Damit möglichst viele von ihnen an unserem look good feel better Programm teilnehmen können, sind wir auf Unterstützung angewiesen. Wir haben bereits tolle Partner an unserer Seite, wie Sie in dieser Ausgabe lesen können. Für den Ausbau unserer Seminare benötigen wir aber weitere Unterstützung – jede helfende Hand und Spende ist herzlich willkommen.
Ruth Neri, Programme Director look good feel better Leitung Kommunikation und Fundraising DKMS LIFE
Ich wünsche Ihnen nun viel Freude beim Lesen und danke unserer Agentur TRAFFIC und der Druckerei Media Cologne, die uns diese Ausgabe der &you ermöglicht haben. Herzlichst
My Journey & you
Für Sie entdeckt!
LESENSWERT
Nicole Staudinger
Brüste umständehalber abzugeben
14,95 €
Erschienen bei Eden Books,
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s ist Nicoles 32. Geburtstag, als sie unter der Dusche steht und sich auf die Feier mit ihren zwei kleinen Kindern und ihrem liebevollen Mann freut. Abrupt wird sie aus ihren Gedanken gerissen, als sie einen Knoten in ihrer Brust ertastet. Eine Welt bricht für sie zusammen. Später stellen die Ärzte die Diagnose, dass in Nicoles Körper nicht nur ein hochaggressiver Tumor wächst, sondern dass sie außerdem dieselbe genetische Vorbelastung wie Angelina Jolie (in Fachkreisen auch BRCA1 bzw. BRCA2) hat. Doch Nicole lässt sich nicht unterkriegen. Mitreißend und humorvoll berichtet die Erftstädterin über ihr neues Leben zwischen Kindergeburtstagen, Selbstständigkeit und Chemotherapie und zeigt damit, dass sie eine ganz besondere, lebensbejahende Art hat, mit der Krankheit umzugehen.
3 Fragen an
Nicole Staudinger: Viele Frauen fürchten als Nebenwirkung einer Chemotherapie am meisten den Verlust ihrer Haare und fragen sich immer und immer wieder, wann diese wiederkommen werden. Wie würden Sie das Gefühl beschreiben, man steht unter der Dusche und merkt, wie einem die Haare vom Kopf fallen? Das lässt sich schwer beschreiben. Es ist ein bisschen, als ob man seinen Schutz ablegen muss. Ohne Haare ist man schutzlos wie ein
Kind. Der tägliche Blick in den Spiegel erinnerte mich daran, in welcher Phase meines Lebens ich mich gerade befinde. Um es auf den Punkt zu bringen: Es fühlt sich sehr, sehr bitter an. Wie kam es dazu, dass Sie sich dann doch gegen eine Perücke entschieden haben? Anfänglich hatte ich mich ja für eine wundervolle Echthaarperücke entschieden! Ich war mir sicher: Die trägst du die ganze Zeit! Während des Hochsommers ist das aber schlicht
und ergreifend ein Unding, zumindest für mich war das so, und ich trennte mich dann sehr schnell. Und irgendwann kommt der Moment, da steht man zu sich und erkennt: Schau mal an, so ganz ohne Haare steht dir gar nicht so schlecht. Sie haben auch an einem look good feel better Kosmetikseminar in Köln teilgenommen. Wie war dies für Sie? Es war ein toller Nachmittag und ich habe es anderen bereits empfohlen!
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ls sie 18 ist, ändert sich Helenas Leben. Sie leidet an Übelkeit und Magenproblemen, fühlt sich schlapp und immer unwohl. Eine ÄrzteOdyssee beginnt. Dann, zwei Jahre später, bekommt sie die niederschmetternde Diagnose: Magenkrebs im fortgeschrittenen Stadium. Seither kämpfte Helena: gegen die Krankheit und für jeden positiven Moment. Dabei half ihr ihre große Leidenschaft, das Singen. In ihrem Buch beschreibt sie, was jetzt in ihrem Leben wirklich zählt, welche Träume sie noch hat und was ihr die Musik geben kann. Helenas Geschichte ist berührend und hat eine klare Botschaft: Tu, was dir am Herzen liegt. Helena Zumsande ist am 15. August 2015 gestorben. Die Arbeit an ihrem Buch konnte sie noch abschließen. Es ist so erschienen, wie sie es sich gewünscht hat.
& you I I / 2015
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Treibsand: Was es heisst, ein Mensch zu sein
WISSENSWERT Zusammen ist man stärker 24,90 €
14,99 €
Erschienen im Ullstein Buchverlage,
Solange ihr mein Lied hört
Henning Mankell
Erschienen im Paul Zsolnay Verlag,
Helena Zumsande
FÜ R S IE EN TDEC KT
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ie Diagnose Krebs hat den erfolgreichen Autor Henning Mankell an einen alten Albtraum erinnert: im Treibsand zu versinken, der einen unerbittlich verschlingt. Im Nachdenken über wichtige Fragen des Lebens fand er ein Mittel, die Krise zu überwinden. Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Welche Art der Gesellschaft will ich mitgestalten? Er beschreibt seine Begegnungen mit den kulturgeschichtlichen Anfängen der Menschheit, er reflektiert über Zukunftsfragen und erzählt, was Literatur, Kunst und Musik in verzweifelten Momenten bedeuten können. Henning Mankell blickt zurück auf Schlüsselszenen seines Lebens und beschreibt Fähigkeiten und Strategien, ein sinnvolles Leben zu führen.
BEWUNDERNSWERT Stammzellspende schenkt zweite Lebenschance
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ie 24- jährige Stuttgarterin Eva ist schwanger und überglücklich – doch in der 18. Schwangerschaftswoche bekommt sie die Schockdiagnose Blutkrebs. Noch während der Schwangerschaft muss sie sich strapaziösen Chemotherapien unterziehen. Trotz alldem ist die kleine Emilia heute ein gesundes und vergnügtes Baby. Alles schien zunächst, als ginge es wieder bergauf, doch dann kehrte der Krebs zurück, und nur noch eine Stammzelltransplantation konnte Evas Leben retten. Um ihr und anderen Blutkrebspatienten zu helfen, haben Evas Freunde gemeinsam mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei eine Aktion zur Gewinnung neuer potenzieller Stammzellspender durchgeführt. Eva hatte das Glück, dass ein passender Stammzellspender für sie gefunden wurde und sie mittlerweile erfolgreich transplantiert werden konnte. Eva teilt ihre Hoffnungen und Sorgen in ihrem Blog: www.ichliebemeinemamablog.wordpress.com.
WEITERE INFORMATIONEN ZUM THEMA STAMMZELLSPENDE: WWW.DKMS.DE
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ine Krebsdiagnose ist immer eine Belastung. Manchmal ist es schwierig, über alle Sorgen mit der Familie und Freunden zu sprechen. Dann ist es einfacher, sich mit jemandem auszutauschen, der Ähnliches durchgemacht hat. Oft entstehen Kontakte und enge Bindungen zwischen Patientinnen bereits in den Kliniken, auch in unseren look good feel better Kosmetikseminaren kommen Betroffene zusammen und können sich austauschen. Eine weitere Möglichkeit sind Krebs-Selbsthilfegruppen und –organisationen, wie z. B. Frauenselbsthilfe nach Krebs, Selbsthilfe Lungenkrebs, Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe. Sie bieten Krebserkrankten Austausch mit Gleichbetroffenen, Information, Orientierung, Unterstützung sowie moderierte Online-Foren und telefonische Beratung. Außerdem findet man Ansprechpartner für Fragen und die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Betroffenen. Auch online findet man Hilfe. So gibt es bei Facebook viele (geschlossene) Gruppen wie z. B. „Krebs kann jeden treffen“, „Brustkrebs“ und viele weitere, in denen sich Betroffene und ihre Angehörigen austauschen und sich so gegenseitig unterstützen können.
ADRESSEN ZUR SUCHE VON SELBSTHILFEGRUPPEN: WWW.NAKOS.DE WWW.SELBSTHILFE-INTERAKTIV.DE WWW.PATIENT-UND-SELBSTHILFE.DE WWW.SCHON-MAL-AN-SELBSTHILFEGRUPPENGEDACHT.DE
My Story & you
e f f a h c s h „Ic schon! “ das
eine Geschichte von Pia Bol l ig
LEBENS FREU DE & you I I / 2015
(1)
»Mit der Diagnose kamen 100.000 Gedanken. Was mache ich jetzt, was ist mit meiner Tochter? Was ist mit meiner Arbeit?« Im Oktober 2014 erhält Pia die Diagnose Brustkrebs. Die alleinerziehende Mutter lässt sich davon nicht unterkriegen. Ihr größter Wunsch ist: gesund werden! „Ich will und werde noch lange für meine 10-jährige Tochter da sein und noch viel mit ihr gemeinsam erleben.“ Diese positive Lebenseinstellung, die Unterstützung von Freunden, Familie und ganz besonders ihrer Tochter gaben ihr die nötige Kraft im Kampf gegen den Krebs, den sie sofort anging.
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a ist eine Welt zusammengebrochen. Ich habe von einem Tag auf den anderen aufgehört zu arbeiten. Es folgte die Operation der Brust und dann ganz schnell die Chemotherapie“, erzählt die 41-jährige Pia. Die Krankenschwester aus Mönchengladbach musste dabei nicht nur gegen die Angst vor der lebensbedrohenden Krankheit ankämpfen, sondern auch vor den Nebenwirkungen der Therapie. „Ich habe mich besonders vor dem Verlust der Augenbrauen und Wimpern gefürchtet. Denn die verändern das Gesicht komplett und geben ihm einen Rahmen“, so Pia. Ganz am Anfang der Chemotherapie – die Haare waren noch nicht ausgefallen – besuchte sie ein look good feel better Kosmetikseminar im Evangelischen Krankenhaus Bethesda in Mönchengladbach, wo
sie in Behandlung war. Dort hingen Plakate aus, die sie auf das Seminar aufmerksam machten. „Ich muss zugeben, erst habe ich etwas gezögert, daran teilzunehmen. Denn schließlich habe ich mich auch vorher schon geschminkt. Aber dann dachte ich: Ja klar, das mache ich, das kann mir vielleicht helfen, mit meinen Ängsten umzugehen.“ So war es dann auch, berichtet Pia: „Für Krebspatientinnen sind die look good feel better Kosmetikseminare wirklich ein Segen. Da waren Frauen, die sich mitten in der Chemotherapie befanden, die schon alle Haare verloren hatten. Der Austausch mit ihnen hat mir sehr viel Mut gemacht.“ Denn es gibt Möglichkeiten, wie man die äußerlichen Veränderungen der Therapie für diese Zeit kaschieren kann. Pia nahm viele Tipps aus dem Seminar mit. Sie ist sich sicher, dass das „sich in der eigenen Haut wohlfühlen“ sehr wichtig für ihren Heilungsprozess war. „Ich habe mich in der Zeit der Chemotherapie sogar mehr geschminkt, einfach, um mich ein bisschen besser zu fühlen.“ Nach dem Seminar war sich Pia sicher: „Ich schaffe das schon!“ Sie ging mit neuer Kraft und Lebensfreude nach Hause. „Die Teilnahme war vor allem wichtig für mich selbst, um mich in einer Situation, die schon ohnehin schlimm genug ist, so wohl wie möglich zu fühlen, wenn ich mich im Spiegel angucke. Aber auch für meine Tochter Hanna war es wichtig, dass ich einigermaßen normal aussehe.“ Eine Krebserkrankung hat nicht nur Auswirkungen auf die Erkrankte, sondern
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(1) Ein Lidstrich betont Pias Augen (2) Die Lippen werden dezent geschminkt (3) Pia fühlt sich mit Make-up wohler
auf das gesamte Umfeld: den Partner, Freunde, Familie und insbesondere Kinder. Denn für diese ist die lebensbedrohende Krankheit durch den Verlust der Haare immer sichtbar und damit allgegenwärtig. Hanna beschäftigte nicht nur, ihre Mutter durch den Krebs zu verlieren, sondern auch, sie im Alltag, in aller Öffentlichkeit, ohne Haare zu sehen. „Sie hat gesagt: Mama, aber du kommst mich jetzt bitte nicht mit Glatze von der Schule abholen.“ Pia merkte schnell, dass es wichtig war, so normal wie möglich auszusehen, vor allem für ihre junge Tochter, die der Haarverlust der Mutter sehr belastete. Mützen, Tücher und Perücken sowie Schminke gaben der 41-Jährigen die Möglichkeit, ihre Tochter zu beruhigen
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und ihr mit einem Aussehen, das nicht sofort „krank“ ausstrahlt, Sicherheit und ein Stück Normalität zu geben. Als alleinerziehende Mutter war es für Pia aber nicht leicht, während ihrer Krebserkrankung immer stark zu bleiben: „Es gibt Momente, in denen es einem selbst nicht so gut geht, und da ist es natürlich schwierig, dass das Kind dies dann nicht so mitbekommt.“ Denn der Alltag muss mit Kindern – trotz Krankheit – immer weitergehen. Pia ist sehr offen mit ihrer Erkrankung umgegangen. Sie will damit anderen Patientinnen helfen und Mut machen. Darum berichtete sie als dreamlady beim letzten dreamball vor 450 Gästen von ihren Erfahrungen mit der Krankheit und den Auswirkungen der Therapie auf sie und ihre Tochter (siehe dazu auch S. 28). Inzwischen ist die Behandlung abgeschlossen – alle Operationen sind erfolgt, die Chemotherapie beendet, die Haare sind wieder nachgewachsen und Pia genießt die Zeit mit ihrer Tochter.
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Fotoshooting für die DKMS LIFE Anzeigenkampagne mit Lena Gercke
LEBENS FREU DE
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& you I I / 2015
Pia, Hanna und ihr Idol vor der Kamera Model und Moderatorin Lena Gercke besuchte im letzten Jahr bereits ein Kosmetikseminar für jugendliche Krebspatientinnen von DKMS LIFE: „Die sind gerade dabei, Frau zu werden, und das wird durch die Krankheit unterbrochen“, erläutert sie beim dreamball über ihr Engagement. „Und durch das Seminar kommen sie einmal wieder heraus aus ihrem Klinikaufenthalt und können mal wieder Mädchen sein.“ Für viele junge Mädchen ist Lena ein prominentes Vorbild, das sie nur aus Magazinen und dem Fernsehen kennen. Dementsprechend toll und aufregend war es, sie persönlich beim Seminar zu treffen. Auch Pias Tochter Hanna ist ein großer Fan des Topmodels. Daher war die Freude riesig, als ihre Mutter ihr mitteilte, dass sie zusammen ein Fotoshooting für die aktuelle DKMS LIFE
Anzeigenkampagne machen würden – ermöglicht durch Maybelline New York, für die Lena aktuell Markenbotschafterin ist, und der Agentur twentyfourone motionpicture, die das Shooting umsetzte. Die Aufregung war groß, still sitzen fiel der 10-Jährigen sehr schwer, als sie in einem Düsseldorfer Loft auf Lena wartete. An Schlaf war in der Nacht vorher nicht zu denken. Die sonst so aufgeweckte und extrovertierte Hanna wurde ganz still und schüchtern, als Lena vor sie trat und sie umarmte. Nach und nach taute sie dann beim gemeinsamen Fotoshooting auf – es entstanden tolle Bilder für die DKMS LIFE Anzeige. Am Ende gab es noch eine Überraschung: Hanna hatte ein Bild für Lena gemalt, das sie ihr überreichte. Dabei flossen sogar ein paar Tränen. Aber wie Hanna versicherte: „Es waren Freudentränen.“
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Anzeige
„ Mama, Du bist mein Topmodel!“
Patientin Pia mit Tochter Hanna und Lena Gercke
Schön fühlen trotz Krebs: look good feel better schenkt Normalität und Sicherheit! Für Kinder ist Mama immer die Schönste! Doch die Diagnose Krebs kann alles verändern. Haarausfall, Verlust von Wimpern und Augenbrauen, Hautirritationen belasten nicht nur krebskranke Frauen, sondern auch ihr Umfeld – denn die bedrohliche Krankheit und damit die Angst um die Mutter ist damit allgegenwärtig. Deswegen verhilft DKMS LIFE mit ihren kostenlosen look good feel better Kosmetikseminaren nicht nur den betroffenen Frauen zu neuem Selbstwertgefühl und Lebensfreude, sondern schenkt auch ihren Familien ein Stück Normalität und Sicherheit. DKMS LIFE organisiert an mehr als 260 Kliniken bundesweit mehr als 1.200 look good feel better Kosmetikseminare für krebskranke Mädchen und Frauen. In einem zweistündigen Mitmachworkshop lernen Krebspatientinnen, wie sie die äußerlichen Folgen der Therapie kaschieren können. Bei jährlich 230.000 Neuerkrankungen in Deutschland ist die Nachfrage groß. Für die Organisation und den Ausbau des Programms ist die gemeinnützige Organisation auf Spenden angewiesen.
Helfen Sie uns mit Ihrer Spende und unterstützen auch Sie Krebspatientinnen! Spendenkonto DKMS LIFE DKMS LIFE Deutsche Bank AG Reutlingen IBAN DE27 6407 0085 0013 2308 00 BIC DEUTDESS640
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»Einfach mal wieder Mädchen sein, frei von Sorgen um die eigene kranke Mutter – das hat an diesem Tag dank Lena geklappt.«
(4) Beim dreamball (v. l.): Barbara Schöneberger, Pia Bollig, Lena Gercke, Ruth Neri (5) Beim Fotoshooting (v. l.): Lena Gercke, Pia Bollig und ihre Tochter Hanna
(6) Die aktuelle DKMS LIFE Anzeige (7) Für Tochter Hanna ist Pia immer die Schönste (8) Hanna freute sich riesig über das Treffen mit Lena
Engagement
you
Im Interview mit der DKMS LIFE Kosmetikexpertin und Partnerfriseurin Maria Witton-Hinz
Mehr als 250 Kosmetikexpertinnen unterstützen DKMS LIFE ehrenamtlich und leiten die jährlich rund 1.200 look good feel better Kosmetikseminare. Maria Witton-Hinz ist eine von ihnen. Die 60-Jährige aus Kerpen erzählte uns im Interview, was sie dazu motiviert, DKMS LIFE zu unterstützen.
Liebe Frau Witton-Hinz, seit wann engagieren Sie sich für DKMS LIFE und wie kam es dazu bzw. was ist Ihre Motivation? Ich engagiere mich seit mehr als zehn Jahren für DKMS LIFE. Da ich seit über 30 Jahren als Expertin für Haarersatz täglich mit Chemopatientinnen Kontakt habe und in vielen Kliniken unterwegs bin, reifte in mir der Wunsch, auch ehrenamtlich etwas ganz Besonderes für die Patientinnen anzubieten. Waltraud Gier-Barbeln, Organisatorin im St. Katharinen-Hospital Frechen, gab mir die Möglichkeit, bei einem solchen Seminar dabei zu sein, und da war für mich klar: Genau das möchte ich machen! Wie viele Seminare leiten Sie und an welchen Kliniken? Inzwischen leite ich ca. 20 bis 24 Seminare
H ELFEN & you I I / 2015
pro Jahr und freue mich wirklich auf jedes einzelne. Meine festen Seminarorte sind das Städtische Krankenhaus Düren, das St. Marien-Hospital Düren-Birkesdorf, das St. Katharinen-Hospital Frechen und St. Elisabeth Köln-Hohenlind. Wie war der erste Eindruck, als Sie das erste Mal bei einem Kosmetikseminar hospitiert haben? Sofort habe ich gespürt, dass es genau das ist, was ich zusätzlich zu meinem Beruf machen möchte, und ich in der DKMS LIFE genau den Partner finde, mit dem das möglich ist. Und wie war es, als Sie das erste Mal alleine ein Seminar geleitet haben? Es war damals so wie heute. Ich bin immer noch fasziniert von den Veränderungen, die in der Kürze des Seminars bei den Patientinnen zu sehen sind. Und damit meine ich nicht die aufgetragene Schminke, sondern das Strahlen in den Augen der Frauen, wenn sie in den Spiegel schauen und sich wahrnehmen. Und sich „Gutes tun“, indem sie sich berühren und sich selbst Aufmerksamkeit schenken. Und zum Schluss der Satz, der in jedem zweiten Seminar fällt: „So … und wo gehen wir jetzt hin?!“. Einfach immer wieder herrlich. Das macht mich selbst immer sehr glücklich. Wie lässt sich das ehrenamtliche Engagement mit Ihrem Beruf / Privatleben vereinbaren? Mit meinem Beruf lässt sich das Ehrenamt wunderbar verbinden. Irgendwie gehört nach all den Jahren alles zusammen. Es ist für mich eine wunderbare Ergänzung und Einheit. Und da ich sowohl meinen Job als auch die Arbeit für DKMS LIFE mit ganz viel Freude und Herz ausübe, gehört beides fest zu meinem Leben. Was bewirken die look good feel better Kosmetikseminare aus Ihrer Sicht bei den Patientinnen? Unendlich viel. Die Frauen kommen für einen Nachmittag aus dem gewohnten Krankenhausalltag heraus und sie nehmen sich plötzlich ganz anders wahr. Der Blick in den Spiegel wird in den zwei Stunden
des Seminars zunehmend bejahender. Sie lernen sich neu kennen, sie entdecken ganz viel Schönes bei sich, sie entwickeln Initiative, sich auszuprobieren. Oft hört es sich an, als ob sich Teenager für ein Date herausputzen. Und ich beobachte ganz oft, dass sich die Körperhaltung während des Seminars ändert. Das Selbstbewusstsein ist gestärkt, und ich glaube, das ist ganz wichtig für den Genesungsprozess. Für welche Tipps sind die Patientinnen besonders dankbar? Ganz wichtig sind immer die Tipps, wie man die Augen betont, wenn Wimpern und Augenbrauen dünner werden. Da hilft auch oft schon der Hinweis, dass diese meist nur spärlicher werden und nicht ganz ausfallen. Gibt es eine besondere Geschichte aus einem Kosmetikseminar, von dem Sie uns erzählen möchten? Ja, da gibt es einige. Aber diese hier ist magisch und ganz besonders: Es ist einige Jahre her, da hatte ich ein Seminar, in dem eine sehr junge Frau saß, die schon zum zweiten Mal an Krebs erkrankt war: kahlköpfig, ohne Wimpern, ohne Augenbrauen und mit einem Blick, der mir signalisierte: „Ist doch sowieso alles egal“. Aber sie hat mit etwas Animation dann doch aktiv mitgemacht. Da sie die Einzige war, die gar keine Brauen hatte, habe ich bei ihr das „Brauenstricheln“ vorgeführt, und sie schaute ungläubig in den Spiegel, drehte sich zu mir um, fiel mir um den Hals und sagte nur: „Danke, Sie haben mir mein Gesicht zurückgegeben.“ Und von der Organisatorin des Seminars habe ich später erfahren, dass sie nie mehr ohne gemalte Augenbrauen zur Chemo ging. Sie unterstützen die DKMS LIFE nicht nur als ehrenamtliche Kosmetikexpertin, sondern sind auch DKMS LIFE Partnerfriseur, wie kam es dazu? Nun, wie schon gesagt habe ich bereits vor meiner ehrenamtlichen Tätigkeit, d. h. seit 1983, Patienten mit Haarersatz versorgt. Als DKMS LIFE das Haarprogramm mitaufnahm, war es für mich Ehrensache, dort nochmals das Fortbildungsprogramm zu durchlaufen, um den Frauen während
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der „haarlosen“ Zeit mit höchstmöglicher fachlicher Kompetenz zur Seite zu stehen. Die Zeit für die Patientin vom ersten Beratungsgespräch bis hin zum Anpassen des Haarersatzes und das Abschneiden des Eigenhaares ist immer eine sehr emotionale, intime Situation, die neben fachlichem Wissen eine ganze Menge Einfühlungsvermögen verlangt. All das zu geben, macht einen Partnerfriseur eben aus. Mein Motto ist: Ich verkaufe keine Perücke, ich versorge mit Haarersatz! Wie wichtig ist es, den Patientinnen unter anderem im Kosmetikseminar Tipps zum Thema Tücher und Perücken zu geben? Das Thema „Tücher binden“ wird immer sehr gut angenommen. Bei den Perücken ist es so, dass viele Frauen schon eine haben, wenn sie am Seminar teilnehmen. Da sind eher die Fragen zur speziellen Kopfhautpflege ganz, ganz wichtig. Weil das oft vergessen wird, wenn keine Haare mehr da sind. Wie wichtig ist aus Ihrer Sicht das Thema Perücken und Tücher für Krebspatientinnen? Das Thema ist schon sehr wichtig. Und die Patientin muss entscheiden, womit sie sich wohler fühlt. Das ist etwas, das ganz viel Fingerspitzengefühl und Empathie verlangt. Für viele Frauen bedeutet das Tragen eines Haarersatzes, ein Stück Normalität weiterzuleben, während andere Frauen sich verkleidet vorkommen. Wichtig ist nur, dass etwas den Kopf bedeckt – nicht nur wegen der Optik! Und das wird oft vergessen.
weitere ehrenamtliche Unterstützer gesucht! Sie möchten ehrenamtlich Kosmetikseminare für DKMS LIFE leiten? Voraussetzung für eine zukünftige Zusammenarbeit ist, dass Sie ausgebildete Kosmetikerin sind oder eine ähnliche Qualifikation (z. B. Visagistin, Makeup- Artistin) erworben haben. Weitere Infos unter: T 02 21 94 05 82-41 00 oder info@dkms-life.de.
Ein tolles Jubiläum:
Seit 20 Jahren gibt es nun schon die look good feel better Kosmetikseminare in Deutschland – mehr als 120.000 Patientinnen konnten wir eine Teilnahme ermöglichen. Dieser Erfolg wäre nicht möglich ohne das großartige Engagement unserer Kosmetikexpertinnen und den Organisatorinnen in den Kliniken.
Engagement
you
Annette Wenz, mehrere Kliniken „In der schwersten Zeit meines Lebens haben so viele Leute etwas für mich getan, deswegen stand für mich fest, wenn es mir besser geht, tue ich etwas für andere.“
Barbara Schmid, Lörrach St. Elisabeth Krankenhaus und Onkologie Dreiländereck „Immer wieder motivieren mich aufs Neue diese wunderbaren Frauen, die mit so viel Mut, Kraft und Würde sich ihrer Krankheit stellen. Sie lassen mich nach jedem Seminar demütig, dankbar und beschenkt zurück!“
Jana Chartron, Park-Klinik, Klinikum Königin Elisabeth Herzberge Berlin „Manchmal ist es auch eine Herausforderung, bei einer Patientin erst noch das Strahlen hervorzulocken. Aber ganz am Ende zur Verabschiedung schaut man immer in glückliche Gesichter, die noch zwei Stunden vorher traurig oder schmerzvoll aussahen, und spürt große Dankbarkeit.“ Heike Steinmaßl, Bad Feilnbach Blumenhofklinik „Einer meiner schönsten Erlebnisse war, als die Damen nach dem Seminar so motiviert und gut drauf waren, dass sie im Klinikgarten ein großes Fotoshooting gestartet haben.“
DKMS DIE SCHÖNSTEN GEDANKEN & ERLEBNISSE
EX IK ET SM KO
Audrey Zitscher, mehrere Kliniken „Eine Teilnehmerin bedankte sich nach dem Seminar persönlich bei mir. Ihr Ehemann erwartete sie schon vor dem Seminarraum. Als er sie so schön und glücklich sah, hat er über das ganze Gesicht gestrahlt, bedankte sich und war voll Komplimente für seine Frau.“
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Elisabeth Wolf, Universitäts-Frauenklinik Erlangen „Ich erinnere mich an ein Seminar mit vielen sehr jungen Frauen, die am Ende voll unbeschwerter Fröhlichkeit beschlossen, den Tag in einer Disco zu beschließen, weil sie sich einfach nur noch schön und attraktiv fanden. Die Krankheit war durch das Seminar spürbar in den Hintergrund getreten.“
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Ilse Wittal, Klinikum Bayreuth „Wir sind immer voll ausgebucht. Dieser Wechsel von Traurigkeit zu Lebensfreude wiederholt sich immer wieder in eigener Gruppenausprägung und ist jedes Mal neu eine Freude und Motivation.“
Gudrun Robertson, St. Elisabeth Gütersloh „Es ist schön zu sehen, wie positiv verändert die Patientinnen aus dem Seminar gehen. Inzwischen schlage ich ihnen vor, ein ‚Selfie‘ von sich zu machen – vorher und nachher. Einige haben es dann auch gemacht und waren von der Veränderung positiv überrascht.“
Petra Klemm, Königin Elisabeth Krankenhaus Herzberge Berlin „Eine junge Frau erzählte mir, dass sie sich ohne ihr künstliches Haar sehr unwohl fühle. Irgendwann stellte ich die Frage, ob sie möchte, dass ich auch an ihr einmal das Binden eines Tuches zeige. Die junge Frau fixierte mich mit ihrem Blick, legte ihren wunderschönen Kopf frei und strahlte mich an. Dieser Situation und ihrem Vertrauen werde ich immer dankbar sein.“
Jahre LIFE UNSERER ENGAGIERTEN HELFERINNEN
Simone Kreutmaier, Klinikum München „Wir hatten eine Patientin, die schwer krank war und mittlerweile leider verstorben ist. Nachdem sie an dem Schminkseminar teilgenommen hatte, hatte sie zum ersten Mal nach langer Zeit wieder das Gefühl, ‚schön‘ zu sein. Eines der Fotos, welche die Mutter nach dem Seminar von ihr gemacht hat, wurde später für ihr Sterbebild verwendet.“
Nicole Scharf, Lahn-Dall Kliniken „Die Resonanz ist durchweg sehr positiv. Die Teilnehmerinnen haben zusammen mit der Kosmetikerin viel Spaß. Sie nutzen aber auch gezielt die Zeit, um alle Fragen zur Hautund Gesichtspflege sowie zum Schminken zu klären. Auch die Tipps zum Tragen von verschiedenen Kopftuchvarianten nehmen sie immer dankend an.“
Katrin Winkler, Gertrauden Krankenhaus Berlin „Am schönsten sind dann die strahlenden Gesichter, wenn das Seminar vorbei ist und die Patientinnen wieder mit neuem Mut nach Hause gehen können.“
Margot Leitz-Jarosch, Frauenselbsthilfe nach Krebs Aachen „Das Kosmetikseminar endet fast immer mit dem Satz: ‚Wo gehen wir denn hin? Bei unserem Aussehen ist es doch zu schade, ins Bett zu gehen.‘ Und dieser Satz motiviert mich immer wieder neu.“
e f e i r b s e Dank Words & you
Wir freuen uns sehr über die positiven Rückmeldungen der Teilnehmerinnen unserer look good feel better Kosmetikseminare für Krebspatientinnen. Hier ein paar Zeilen, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
, S LIFE Team Liebes DKM us Köln-Porz im Krankenha h ic te rf als du suchen. Dam dieses Jahres ikseminar be et die Anfang Mai m er os ab K e, er bekomm feel bett h eine Chemo Ihr look good ic h m ic te ss at da h , st icht fe ynäkologie G er ? d g en stand noch n n g tu al ll ich sa in der Verw esagt. Was so g ste zu us n nette Dame m ta h on ic … denn ich hatte sp eines Lebens s. m gefragt und g au un re id aa he H ich die ste Entsc fielen natürl Es war die be efizite mo und mir he C per meine D r su zu h h ic ic nn ka s tatsächl ck ri T ielen Dank n Tipps und el schauen. V g ie Dank der tolle Sp Peugeot n de d kann in erlosung von V un r en ne er ei hi an sc ka habe t keinem nur das … ich onnen! Es is dafür!!! Nicht shooting gew to e SchminkFo di n h ei rc d en un age, bzw. du tr ir, ke teilgenomm üc er P n Foto von m dass ich eine Beigefügt ei s. au k aufgefallen, an kr auch nicht n. tricks sah ich öln hängt. en Mut mache s Plakat in K al t ei n Patientinn re de . an dass zurz en h ch tlic kann damit au te ja veröffen Ich hoffe, ich ne Geschich ei m ie S en n n ! Vielleicht kö ank noch mal und vielen D ße rü G e eb Li
dou Maria Sarafi
Sehr geehrte Dame n
und Herren,
vielen Dank für da s tolle Kosmetiksem inar, dass Sie an Klinike n für Krebspatienten unterstützen. Es war sehr lehrre ich, und es gab tolle Informationen und Produkte, die einem das Leben einfache r gestalten. Ein großes Dankes chön auch an die Ihnen behilflichen Kosmetikfirmen. Herzlichen Dank
! d Herren amen un D e rt h e e h Sehr g nz herzlic inmal ga e h r c o fü n r ina te mich metiksem men Ich möch lose Kos re n B te s in o rz k ä itte M für das M d hat n e n n p ti su er un en Krebspati ie Idee ist einfach besser zu n. D Leuten bedanke at ich unter m , n e e Haare h lf o man kein mir geh n n e t. w is e nug erad fühlen. G hon schwierig ge nn, c u Feldma s s ra e F ll t a il g k n und a in D E it viel onderer remen m at. Mein bes B h in rt h r a r gefü emin nd Humo die das S u r n fü e g n ö e verm e Firm fühlungs knamhaft Kosmeti so viele s s a ! d n , e ll d Die n To e p s n atiente lasse. Krebssp einfach k d in s te k produ rüßen dlichen G Mit freun
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Prof. Dr. Marion Kiechle & Annette Maier
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Prof. Dr. Kiechle ist Direktorin der Frauenklinik, Klinikum Rechts der Isar der Technischen Universität München, Lehrstuhl für Gynäkologie und Geburtshilfe. Annette Maier ist Direktionsassistentin und setzt als Organisatorin für DKMS LIFE die Seminare in der Klinik um.
Liebe Frau Prof. Dr. Kiechle, seit diesem Jahr bieten Sie in der Frauen- und Poliklinik des Klinikums Rechts der Isar der TU München das Programm look good feel better für Krebspatientinnen an. Wissen Sie noch, wie es zur Zusammenarbeit zwischen Ihnen und DKMS LIFE kam? Kiechle: Wir hatten in der Vergangenheit bereits den Gedanken, unseren Krebspatientinnen DKMS LIFE Kosmetikseminare anzubieten; letztendlich wurde es dann konkret, als ich bei einer Charity-Veranstaltung in München mit Frau Neri nochmals mit dem Thema direkt in Kontakt kam. Sie selbst sind Ärztin, was denken Sie aus medizinischer Sicht über das DKMS LIFE Patientenprogramm look good feel better? Inwiefern unterstützt es die erkrankten Frauen während der Therapie im Kampf gegen den Krebs?
Kiechle: Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass „Lifestyle“ für viele Brustkrebspatientinnen sehr wichtig ist, zumal ja die Diagnose sehr eng mit dem „Frausein“ verknüpft ist und es den meisten betroffenen Frauen sehr gut tut, sich z. B. trotz Haarverlust als Frau zu fühlen und sich schön zu machen. Dies ist eine sehr wichtige Komponente im Gesundungsprozess. Warum sind die Kosmetikseminare für die betroffenen Frauen wichtig? Kiechle: Die Seminare sind ein wunderbares Angebot für die Frauen! Es wird eine ganz andere Ebene angesprochen: Nicht nur unsere Medizin hilft ihnen in ihrer Erkrankung, sondern auch die durchweg positive Erfahrung der Kosmetikkurse bringt eine schöne Normalität in den Alltag der Patientin. Liebe Frau Maier, Sie organisieren die look good feel better Kosmetik-
seminare vor Ort. Wie viele Seminare sind für 2016 bei Ihnen in der Klinik geplant? Maier: Es sind vier für das nächste Jahr geplant, in diesem Jahr haben bereits drei stattgefunden. Was bedeutet es, wenn man als Organisatorin die look good feel better Kosmetikseminare in der Klinik organisiert? Wie läuft die Organisation ab? Maier: Zunächst braucht man Termine, die man mit DKMS LIFE abstimmt, dann einen passenden Raum. Wenn Ort und Zeit feststehen, sollte man das Einladungsplakat gut sichtbar für die Patientinnen aushängen. Gleichzeitig gebe ich eine persönliche Info an die entsprechenden Abteilungen (Gyn.Krebszentrum, Onkologische Tagesklinik, Brustzentrum und Stationen). Es werden möglichst viele Patientinnen
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Fortbildungsvorträge von DKMS LIFE
(1) v. l.: Annette Maier und Prof. Dr. Marion Kiechle
(2) Die look good feel better Seminare bringen eine schöne Normalität in den Alltag der Patientinnen
von uns persönlich angesprochen und auf das Seminar hingewiesen. Am Tag des Seminars selbst wird der Raum vorbereitet, sodass alle Teilnehmerinnen genug Platz haben und die Produkte schön und einladend an jedem Platz drapiert sind.
professionelle Anleitung und die schönen Produkte.
Was ist bei der Organisation und Planung eines look good feel better Kosmetikseminars besonders wichtig? Maier: Zum einen ist eine rechtzeitige Info sehr wichtig, sodass die Teilnehmerzahl erreicht wird. Und zum anderen ein Raum, wo man ungestört den Kurs abhalten kann. Wie war Ihr Eindruck, als das erste Kosmetikseminar bei Ihnen in der Klinik stattfand? Maier: Durchweg positiv! Die Patientinnen waren sehr dankbar für die
Was bewirken die look good feel better Kosmetikseminare aus Ihrer Sicht bei den Patientinnen? Kiechle: Generell ist zu sagen, dass alles, was von den Patientinnen positiv empfunden wird, sicherlich einen sehr guten Einfluss auf das Gesamtbefinden hat. Die Kosmetikkurse sind hierbei eine wunderbare „Auszeit“ von der Krankheit und somit vielleicht eine zusätzliche Motivation für die Patientinnen. Maier: Selbstbewusstsein und das Gefühl für die eigene Schönheit trotz fehlender Haare, Augenbrauen und Wimpern.
Um die Bekanntheit des look good feel better Patientenprogramms weiter zu erhöhen und die Bedeutung für die Patientinnen deutlich zu machen, hält DKMS LIFE seit 2015 1-stündige Fortbildungsvorträge für onkologisches Pflegepersonal und andere Interessierte, die mit Krebspatientinnen arbeiten. DKMS LIFE hat die Berechtigung, für die Teilnahme einen Weiterbildungspunkt „Registrierung beruflich Pflegender“ zu vergeben. Die psychosozialen Aspekte der Erkrankung und das Recht der Patientin, während der Krebstherapie nicht sofort als Krebspatientin erkannt zu werden, sind nur einige Beispiele der vermittelten Inhalte. Das Angebot wurde bislang sehr gut angenommen. Besonders auf Pflegekongressen war das Interesse groß.
Weitere Fortbildungsvorträge für 2016 geplant! 2016 werden die Vorträge insbesondere auf Pflegefortbildungen und an Kliniken, in denen die look good feel better Kosmetikseminare noch nicht zum Standard gehören, fortgeführt. Sie möchten uns zu einem Fortbildungsvortrag an Ihrer Klinik oder während einer Fortbildung einladen? Weitere Infos unter: T 02 21 94 05 82-41 00 oder info@dkms-life.de
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Engagement
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HERZ ZEIGEN FÜR KREBSKRANKE FRAUEN
Lunucnhd, Talk Charity
(1) ( 1 ) v. l.: Marie-Ève Schröder (Henkel), Ruth Neri, Marina Ruperti, Franziska Knuppe, Annamaria Englebert (Henkel)
T
alk, Kunst und Charity: Das erwartete mehr als 60 engagierte Frauen beim traditionellen Charity Ladies’ Lunch, zu dem die gemeinnützige Organisation DKMS LIFE und Schwarzkopf ins K20 geladen hatten. Für viele der anwesenden Frauen, darunter u. a. Susanne und Anna Asbrand-Eickhoff, Aleksandra Bechtel, Prinzessin Elna-Margret zu Bentheim und Steinfurt, Nina Moghaddam und Dr. Barbara Sturm, ist dies mittlerweile zu einer Herzensangelegenheit geworden. Denn der Erlös der Veranstaltung kommt den look good feel better Kosmetikseminaren zugute. Im Mittelpunkt der Veranstaltungsserie steht stets ein Talk zwischen Schirmherrin und Moderatorin Marina Ruperti und einer prominenten und engagierten Frau – in diesem Fall Eh-
rengast Franziska Knuppe. Das international bekannte Topmodel unterstützt DKMS LIFE schon seit vielen Jahren und weiß um die Sorgen der Patientinnen: „Ich habe im familiären Umfeld selbst erlebt, was Krebs für Frauen bedeutet. Es ist nicht nur der Kampf gegen die Krankheit, der belastet. Als Frau muss man auch mit den äußerlichen Veränderungen leben lernen. Die look good feel better Kosmetikseminare leisten hier großartige Hilfe.“ Sie besuchte vor ein paar Monaten ein Seminar: „Mir war es wichtig, den Patientinnen persönlich Mut zu machen und ihnen Hilfestellung zu geben, damit sie diese schwierige Zeit der Erkrankung erfolgreich meistern können.“ Der Charity Ladies’ Lunch in Düsseldorf fand dieses Mal einen besonderen Abschluss: Dr. Marion Ackermann,
künstlerische Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, gab einen Überblick über die Ausstellung „Miró. Malerei als Poesie“, welche die Gäste im Anschluss in exklusiven Führungen besuchen durften. Als Sponsor der Miró Ausstellung in Düsseldorf und langjähriger Unterstützer der DKMS LIFE ermöglichte Henkel Beauty Care mit der führenden Haarkosmetikmarke Schwarzkopf den Düsseldorfer Charity Ladies’ Lunch in der Kunstsammlung. „Die look good feel better Kosmetikseminare schenken krebskranken Frauen neue Lebensfreude“, so Marie-Ève Schröder, Corporate Senior Vice President Henkel Beauty Care. „Und eine positive Lebenseinstellung unterstützt nachweislich den Heilungsprozess. Deshalb richten wir bereits seit 2009 zusammen mit DKMS LIFE den Düsseldorfer Charity Ladies’ Lunch aus.“
Interview
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mit Marina Ruperti, Moderatorin und Schirmherrin DKMS LIFE Charity Ladies’ Lunches
Liebe Frau Ruperti, seit vielen Jahren engagieren Sie sich für DKMS LIFE. Seit wann genau und wie kam es damals dazu? Ich glaube, es war 2005, als die Idee der Charity Ladies’ Lunches entstand und ich gefragt wurde, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Als damalige Moderatorin von „Mona Lisa“ im ZDF lagen und liegen mir Frauenthemen besonders am Herzen, allerdings war ich mir zunächst gar nicht bewusst, wie wichtig Kosmetik und das „sich schön fühlen“ für Frauen ist, die mit der Diagnose Krebs und den Folgen der Chemotherapie leben müssen. Gott sei Dank wurde ich schnell eines Besseren belehrt. Warum ist Ihnen Ihr Engagement für die look good feel better Kosmetikseminare für Krebspatientinnen so wichtig? Ich bin ganz einfach dankbar dafür, dass ich dazu beitragen kann, betroffenen Frauen das Leben ein wenig leichter zu machen. Was wir oft
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(2) v. l.: Prinzessin Elna-Margret zu Bentheim und Steinfurt und Nina Moghaddam (3) Gülcan Kamps
vergessen: Die Patientinnen müssen nicht nur die niederschmetternde Diagnose verkraften, sondern weiter ihren Alltag leben. Wie hart der sein kann, erlebe ich auch in meinem Freundeskreis. Für die Patientin, aber auch für ihre Partner, Familien und Freunde ist es leichter, das alltägliche Leben gemeinsam zu bewältigen, wenn sie nicht schon auf den ersten Blick von der Krankheit gezeichnet ist. Wir wissen doch alle: Wenn wir uns schön fühlen, gehen wir aufrechter, fühlen uns selbstbewusster und stärker. Und diese Haltung braucht erst recht, wer den Feind im eigenen Körper bekämpfen muss. DKMS LIFE feiert 20-jähriges Jubiläum. Was wünschen Sie sich für das Patientenprogramm look good feel better und die Charity Ladies’ Lunches für die nächsten 20 Jahre? Erfolg ohne Ende! Je mehr Spenden wir bekommen, desto mehr Frauen können wir erreichen und Mut machen. Es sind ja nicht nur Schminke, Perücke oder die beste Art, das Kopftuch zu binden, die diese Seminare so wertvoll machen, sondern vor allem das Miteinander, das Teilen der Erfahrungen, das gemeinsame Lachen auch in schwierigen Zeiten. Und so gilt auch bei den Ladies’ Lunches: Sie sind nicht nur wichtig, weil jeder gespendete Cent zählt, egal ob von großen Unternehmen oder aus einem privaten Portemonnaie, sondern sie machen auch ganz einfach Spaß, trotz des ernsten Themas. Hier kann man engagierte, interessierte, kluge Frauen kennenlernen und auch noch einem spannenden Gast zuhören, der aus seinem Leben erzählt.
(4) v. l.: Franziska Knuppe, Aleksandra Bechtel, Nina Moghaddam, Dr. Barbara Sturm, Ruth Neri, Prinzessin Elna-Margret zu Bentheim und Steinfurt
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(5) Dr. Marion Ackermann (6) v. l.: Aleksandra Bechtel und Dr. Barbara Sturm (7) v. l.: Dr. Barbara Sturm mit Susanne und Anna Asbrand-Eickhoff (8) Franziska Knuppe im Talk
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Nora Busch und Hanna Droste trafen sich beim dreamball2015 nach fünf Jahren wieder. Gemeinsam standen sie 2010 bereits an gleicher Stelle auf der Bühne. Beide waren damals an Brustkrebs erkrankt, lernten die DKMS LIFE Kosmetikseminare kennen und durften ein großes Fotoshooting mit der bekannten Fotografin GABO machen. Die Motive waren dann in einer großen Anzeigenstrecke von DKMS LIFE zu sehen. Beim dreamball2010 erzählten sie als dreamladies von dieser einmaligen Erfahrung und ihrem Umgang mit der Erkrankung. Fünf Jahre später blicken sie auf diese prägende Zeit zurück.
(1) Hanna Droste (1. v. l.) mit ihrer Begleitung Kristina Stauf (1. v. r.) und Ruth Neri beim dreamball2015
(1) (2) Hanna und Nora beim dreamball2010
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ie Diagnose Krebs liegt nun schon fünf Jahre hinter euch – wie geht es euch heute? Ist das Thema Krebs noch sehr präsent für euch? Hanna: Mir geht es super. Ich stehe nach dieser schwierigen Zeit wieder mit beiden Beinen im Leben und genieße es in vollen Zügen. Zwischendurch ist das Thema Krebs immer mal wieder präsent (z. B. bei Vor- und Nachsorgeuntersuchungen), aber ich habe gelernt, damit umzugehen. Nora: Mir geht es wieder sehr gut. Natürlich ist Krebs immer ein Thema – gerade wenn es zu den Vorsorgeuntersuchungen geht oder man auch hin und wieder mal von einer Freundin hört, die auch betroffen ist. Ich glaube, das wird man nicht mehr los! Hanna, du standest damals mit Perücke auf der dreamball-Bühne, Nora du mit Glatze: Was denkt ihr, wenn ihr die Bilder von damals seht? Hanna: Wenn ich mir die Bilder von damals anschaue, bin ich sehr stolz, an einem so wundervollen Abend dabei gewesen sein zu dürfen. Die Perücke hat mir an diesem Abend ein sichereres Gefühl gegeben. Heute würde ich es vielleicht anders machen und ohne Perücke auftreten. Nora: Ich habe mich mit Glatze wohler gefühlt, und ich glaube, das sieht man auch in meinem Gesicht. Trotz allem, was damals auf einen niedergeprasselt ist, war es eine gute Zeit. Plötzlich wusste man, wer Freund oder Freundin ist
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(3) Nora Busch (1. v. l.) mit ihrem Mann Tim und Ruth Neri beim dreamball2015
und dass man das Leben vielleicht nicht ganz so ernst nimmt. Ich schaue mir die Bilder immer noch an und ich habe kein schlechtes Gefühl dabei. Die Zeit gehört genauso zu mir wie die Zeit davor und danach. Warum habt ihr euch damals dazu entschieden, mit eurer Erkrankung öffentlich umzugehen und DKMS LIFE mit der Anzeigenkampagne zu unterstützen? Hanna: Das Kosmetikseminar der DKMS LIFE hat mir damals geholfen, mein Selbstvertrauen wiederzuerlangen. Dieses positive Gefühl wollte ich weitergeben. Mit Hilfe der Anzeigenkampagne konnte ich anderen Frauen Mut machen und dieses positive Gefühl teilen. Nora: Ich finde, man sollte sich mit dieser Erkrankung nicht verstecken. Es kann jeden treffen, und je mehr darüber erzählt/ berichtet wird, desto sensibilisierter sind vielleicht andere Frauen – z. B. die Vorsorge nicht zu vernachlässigen. Und den Frauen zu zeigen, dass Krebs nicht ansteckend ist und man ganz beruhigt weiter am Leben teilnehmen kann. Ich glaube, das ist sogar ganz wichtig. Wie seid ihr in der Zeit eurer Erkrankung mir eurem Aussehen umgegangen? Wie wichtig waren Schminke, Perücke und andere Hilfsmittel? Hanna: Zu Beginn habe ich mich sehr unwohl und verunsichert gefühlt. Schminke und Perücke halfen mir dabei, die
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Nebenwirkungen der Therapie zu kaschieren. Nora: Wie schon erwähnt war mir eine Perücke nicht wichtig. Ich fand mich hübscher ohne. Aber das ist natürlich Typ-Sache. Aber geschminkt war ich fast immer. Das gibt irgendwie immer einen positiven Effekt. Man fühlt sich nicht so krank und die Leute nehmen einen auch ganz anders wahr. Wenn man aussieht wie ein Häufchen Elend, dann wird man halt auch extrem bemitleidet, und das hätte ich noch viel weniger ertragen. Was würdet ihr anderen Patientinnen raten, die gerade die Diagnose Krebs erhalten haben? Was hat euch in der Therapie geholfen? Hanna: Meine Familie und meine Freunde waren mir damals eine sehr große Stütze. Ablenkung und positives Denken ist während dieser schwierigen Zeit sehr wichtig. Man sollte versuchen, niemals den Mut verlieren. Nora: Immer positiv denken. Sich nicht verstecken – mitleben! Darüber sprechen! Sich auf die Zeit einlassen, kämpfen und nie den Humor verlieren. Und sich selbst verwöhnen – und sei es nur mit einer Tasse Kaffee bei Sonne in einem Café.
LEBENS FREU DE
My Story & you
NACH FÜNF JAHREN ZURÜCK IM LEBEN! ein Gespräch mit H anna Droste & Nora Busch
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Y UR PARTNER IN BEAUTY DOUGLAS CHARITY-AKTIONEN FÜR DKMS LIFE LEBENSFREUDE SCHENKEN!
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Hollywoodstar Jennifer Aniston lancierte gemeinsam mit Elizabeth Arden und Douglas ihren ersten eigenen Duft. „J by Jennifer Aniston“ ist seit September 2015 exklusiv bei Douglas erhältlich. Frisch und lebensfroh spiegelt der Duft den einzigartigen Stil und die natürliche Schönheit der sympathischen US-Schauspielerin wider. „ ‚J by Jennifer Aniston‘ ist eine Mischung all meiner Lieblingsnoten. Feminine Blumen, Moschus und eine Brise salziger Seeluft, die mich an einen Tag am Meer erinnern – einer meiner Lieblingsorte, um zu entspannen und Zeit mit Freunden zu verbringen.“ Jennifer Aniston
( 1 ) v. l.: Claudia Reinery (Douglas) und Marie Amière
( 2 ) v. l.: Marie Amière und Ruth Neri
SEND A KISS! Küssen, küssen, küssen – und alles für den guten Zweck: Vom 21. bis zum 27. September hieß es für Douglas-Kundinnen und -Kunden: Küsse verteilen, wo es nur geht. Denn Gutes tun war selten so einfach: zu Douglas gehen, Lippen stylen lassen und einen Kuss auf ein kleines Kärtchen drücken. Jeder Kuss wurde an einer Kuss-Wand gesammelt. Es gab noch ein ganz besonderes Highlight. In ausgewählten Großstädten konnte jeder einen persönlichen Wunsch für die Patientinnen auf ein Kärtchen schreiben und diesen dann an einem Ballon in den Himmel steigen lassen. Model Marie Amière unterstützte fleißig beim Küssen und ließ in der Douglas Parfümerie in Berlin die Ballons steigen. Wie auch schon beim Tag des Kusses im Juli spendete Douglas für 250.000 Küsse 25.000 Euro an das Patientenprogramm look good feel better – insgesamt wurden damit 50.000 Euro zur Unterstützung von Krebspatientinnen „erküsst“.
HERZENSSACHE! Wie kaum ein anderer Hollywoodstar strahlt Jennifer Aniston Natürlichkeit und Lebensfreude aus. Diese Lebensfreude auch anderen zu schenken, ist ihr ein großes Anliegen. Mit einer Grußbotschaft beim dreamball (siehe S. 28) rief sie auf, die Kosmetikseminare für Krebspatientinnen zu unterstützen: „Gemeinsam können wir alle helfen, das Selbstbewusstsein und die Lebensqualität von Frauen zu verbessern, die eine Krebstherapie durchmachen.“ Mit jedem verkauften Flakon unterstützt „J by Jennifer Aniston“ das Patientenprogramm look good feel better mit einem Euro – 50.000 Euro wurden so gespendet.
Douglas und Elizabeth Arden nahmen den Launch des Parfums „J by Jennifer Aniston“ als Anlass für eine tolle Charity-Aktion. In den Mitarbeiterzentralen wurde im August ein sommerlich gestalteter Promotion-Stand aufgebaut, der das neue Eau de Parfum des Hollywood-Stars den Mitarbeitern vorstellte. Aber eigentlich spielte der neue Duft nur eine Nebenrolle. Viel wichtiger für die Aktion war der gute Zweck: Denn mit jeder Unterschrift auf dem großen weißen Bilderrahmen spendeten Douglas und Elizabeth Arden jeweils 5 Euro für look good feel better – insgesamt kamen so 10.000 Euro zusammen.
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Engagement
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Viele Menschen wollen helfen und engagieren sich für look good feel better. Egal wie klein oder groß – jede Spende zählt, jeder kann dazu beitragen, krebskranken Frauen wieder ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Ein paar der Highlights der Charity- und Spendenaktionen auf einen Blick.
JUBILÄUM FEIERN! Das Medical Wellness Studio von Ulrike Schaaf-Deege, ehrenamtliche DKMS LIFE Kosmetikexpertin, feiert in diesem Jahr 10-jähriges Bestehen. Dieses Ereignis nahm sie zum Anlass, um das Patientenprogramm look good feel better mit einer Aktion zu unterstützen. 10% aller Einnahmen aus dem Verkauf von Accessoires und Kosmetik gingen bis Ende September zugunsten von DKMS LIFE. www.medical-wellness-deege.de
MODE TUT GUT! Im Oktober ging die Basler Herbst/Winter Kollektion 2015 in den Verkauf. Von jedem verkauften Mantel gingen im Zeitraum vom 12. bis 25. Oktober 10 Euro an das Patientenprogramm look good feel better von DKMS LIFE – insgesamt 30.000 Euro. www.basler-fashion.de
BEAUTY 2016 Im Jahr 2015 war die DKMS LIFE zum ersten Mal auf der Fachmesse Beauty Düsseldorf. Vom 4. bis 6. März 2016 wird DKMS LIFE erneut mit einem Messestand, der durch die Messe Düsseldorf kostenlos zur Verfügung gestellt wird, auf der Beauty 2016 vertreten sein. Darüber hinaus gibt es einen Vortrag mit dem Thema „look good feel better – Lebensmut für Krebspatientinnen“ am Meeting Point. DKMS LIFE freut sich auf neue Kontakte, neue Unterstützer und neue ehrenamtliche Kosmetikexpertinnen.
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JEDE SPENDE ZÄHLT! Anlässlich der Jubiläums Weihnachtscharity-Gala der Passauer Runde, initiiert durch Claudia Gugger-Bessinger, unterstützen rund 30 Unternehmen das Patientenprogramm look good feel better von DKMS LIFE. In Unternehmen, Arztpraxen und Kanzleien wurden bis Jahresende über 60 DKMS LIFE Spendenboxen aufgestellt. Der Erlös aus der Aktion fließt direkt in die Organisation und den Ausbau der look good feel better Kosmetikseminare. Planen Sie auch eine Charity-Aktion zu unseren Gunsten? Dann bestellen Sie gerne bei uns eine Spendenbox und Informationsmaterial unter: fundraising@dkms-life.de
SPENDE STATT GESCHENKE! Anlässlich ihres 30. Geburtstags verzichtete Bettina Güthe auf Geschenke und bat ihre Gäste stattdessen um Spenden für das DKMS LIFE Patientenprogramm look good feel better – insgesamt 300 Euro kamen zusammen! Sie selbst hat in ihrer Familie erlebt, wie sehr eine Krebserkrankung Frauen zeichnet, und möchte daher mit ihrer Spende anderen Frauen helfen, sich während dieser schweren Zeit gut zu fühlen.
HAIRSTYLING FÜR DEN GUTEN ZWECK! Stefan M. Pauli, Inhaber des Salons Pauli in München, nahm die Instagram-Aktion VintagePinkDE von ghd zum Anlass, DKMS LIFE zu unterstützen. In seinem Salon gab es im Juli einen Aktionstag zugunsten von look good feel better. Neben der Aufklärung über die wichtige Unterstützung für krebskranke Frauen wurde auch Geld gesammelt – 201 Euro kamen zusammen.
Das innovative Erholungskonzept für sensible Haut
„Sensibilität ist eigentlich eine Gabe. Wo sie aber zum Problem wird, ist eine wirksame Lösung gefragt.“
Die optimale Pflege empfindlicher Haut ist sehr anspruchsvoll. Denn sie reagiert unberechenbar individuell und unterschiedlich intensiv. Zudem hat eine überhöhte Sensibilität viele Ursachen. Ob innere oder äußere Reize. Veranlagung, Stress oder mangelnder Schutz vor Sonne und Kälte. Geraten die hauteigenen Schutzmechanismen schließlich aus der natürlichen Balance, wird es unangenehm: Trockenheit, Juckreiz und Rötungen sind deutliche Anzeichen einer instabilen Lipidbarriere. Ein Problem, das tiefgreifende Hilfe erfordert.
Dr. Spiller hat sich intensiv auf diese Aufgabe konzentriert und eine Lösung mit System entwickelt – SENSICURA. Das neue Pflegekonzept mit hochwirksamen Aktivstoffen wie Magnolienrinden-Extrakt und Vitamin-FKomplex bringt gestresste Haut wieder in ein stabiles Gleichgewicht. Die Effekte dieses umfassenden Erholungsprozesses lassen sich schnell sehen und nachhaltig spüren. Irritationen verschwinden, während die Geschmeidigkeit dauerhaft zurückkehrt. Damit sorgt SENSICURA für geschützte, stabile und intakte Haut, um den Spuren der Sensibilität besonders attraktiv zu begegnen: mit einer gesunden Erscheinung und einem rundum gepflegten Gefühl.
SENSICURA ist das nahtlos sanfte Pflegegekonzept für empfindliche und hypersensible nsible Haut. Vom milden Reinigungsprogramm über Anti-Aging-Formulierungen unterschiedlicher Texturen bis hin zur aufbauenden Kurpackung. Abgerundet durch Lotionen und Cremes für Körper, Hände und Augenpartie. Die elf perfekt aufeinander abgestimmten Produkte berücksichtigen alle Bedürfnisse für sofortige Linderung, gezielte Stabilisierung und nachhaltigen Schutz. Frei von Silikonen, Parfümölen und Konservierungsstoffen.
Erhältlich in ausgewählten Kosmetikinstituten und Spas.
www.dr-spiller.com
Gastbeitrag von
Creative & you
HUT AB!
Und Mßtze auf! Denn in diesem W inter geht’s nicht ohne. Und diese vier stylishen Kopfbedeckungen stehen uns sogar drinnen gut.
Fotograf ie Jan Sc h m i ede l | Produktion Theresa Bachl er
kreative Accessoires
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STEP BY STEP – SO WIRD DIE MÜTZE GENÄHT
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1 ZUTATEN
STEPPEN
Elastisches Stoffrechteck: Länge = 60 cm, Breite = Kopfumfang + 2 cm. Schere, Handmaß, Maßband, Trickmarker und Stecknadeln (Prym), Garn (Coats).
Die Stoffbreite (Kopfumfang + 2 cm) in Bruch legen (rechts auf rechts) und zusammenstecken, bei 1 cm Nahtzugabe zusammensteppen. Die Nahtzugabe auseinanderbügeln.
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4 EINSTÜLPEN
Das obere Ende des Schlauchs nach innen stülpen, bis alle offenen Kanten aufeinanderliegen. Auch die beiden Nahtenden liegen jetzt aufeinander.
MARKIEREN Die Naht liegt in der Mitte. Nun an den Ecken eine Rundung mit Trickmarker zeichnen. Sie beginnt ca. 3 cm von der Naht entfernt und geht an der Seite 8 cm tief.
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IN FORM SCHNEIDEN
ABNÄHEN
Mit 1 cm Nahtzugabe zu der markierten Linie nähen. Nach dem Nähen die Ecken an der Naht entlang abschneiden.
Mütze so falten, dass die Naht an der Seite ist. Von der Mützenspitze 7 cm abmessen und ebenfalls bei 1 cm Nahtzugabe nähen. Wenden und fertig!
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„10 Jahre Träume machen Mut“ – unter diesem Motto feierte die gemeinnützige Organisation DKMS LIFE den 10. dreamball. Zu der Jubiläums-Gala zugunsten des look good feel better Programms für Krebspatientinnen, das es seit 20 Jahren in Deutschland gibt, kamen rund 450 nationale und internationale geladene Gäste ins Hotel „The Ritz-Carlton, Berlin“. Ruth Neri, Programme Director look good feel better bei DKMS LIFE, freute sich als Gastgeberin zusammen mit Claudia Reinery, General Manager der PARFÜMERIE DOUGLAS DEUTSCHLAND GmbH, und Moderatorin Barbara Schöneberger über zahlreiche prominente Gäste, darunter u.a. Marie Amière, Barbara Becker, Mandy Capristo, Nazan Eckes, Lena Gercke, Franziska Knuppe, Miriam Pielhau, Simone Thomalla und Udo Walz. Für internationalen Glamour und musikalischen Genuss sorgten Soul-Sängerin Joss Stone, Newcomer Graham Candy und Überraschungs-Act Sarah Connor. Unterstützt wurde die Charity-Gala von Hauptsponsor DOUGLAS und den Co-Sponsoren L’Oréal und BMW. Alle waren von dem emotionalen Abend bewegt, in dem das Spendensammeln und die Träume von krebskranken Frauen im Mittelpunkt standen. Inklusive Tombola-Losverkauf betrug der Erlös zugunsten des Patientenprogramms look good feel better im Rahmen des dreamball rund 650.000 Euro.
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(1) Soul-Sängerin Joss Stone (2) ÜberraschungsAct Sarah Connor (3) Newcomer Graham Candy (4) v. l.: Peter und Tina Harf mit Sarah Connor und Florian Fischer (2)
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(5) v. l.: Irene Meister, Nathalie Roos (L'Oréal), Barbara Schöneberger (6) Laura Kricke
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er dreamball stand ganz im Zeichen des Jubiläums: In gewohnt frech-charmanter Manier führte Barbara Schöneberger durch die Gala und eröffnete sie mit einem „Happy Birthday“ Geburtstagsständchen. Sylvie Meis unterstützte den dreamball erneut als Schirmherrin und schickte ihre Geburtstagsgrüße in einer Videobotschaft. Seit ihrer eigenen Krebserkrankung vor sechs Jahren will sie anderen Krebspatientinnen Mut machen und engagiert sich für die look good feel better Kosmetikseminare, die krebskranken Mädchen und Frauen seit zwei Jahrzehnten neues Selbstwertgefühl schenken. Ein weiteres Highlight: Der preisgekrönte Hollywoodstar Jennifer Aniston sendete eine Videobotschaft aus L.A. Auch sie engagiert sich mit ihrem ersten eigenen Duft für das Patientenprogramm look good feel better (siehe S. 22). Im Mittelpunkt der Charity-Gala standen auch in diesem Jahr wieder starke Frauen, die von ihrem Umgang mit der lebensbedrohlichen Krankheit Krebs und den Auswirkungen der Therapie berichteten. In bewegenden Worten schilderte die 41-jährige Pia Bollig von ihrer Brustkrebserkrankung (siehe auch Portrait auf S. 6). Auch die Auftritte der Patientinnen Laura Kricke und Irene Meister berührten die Gäste. Die 19-jährige Schülerin aus Lehrte und die 40-jährige Hamburgerin berichteten von ihren Erfahrungen mit der Krankheit und von ihrem Besuch eines look good feel better Seminars, das ihnen half, mit dem Verlust von Haaren, Wimpern und Augenbrauen besser umzugehen. Ein musikalischer Hochgenuss beim dreamball2015 war der Auftritt von Joss Stone. Mit Songs wie „You had me“ und „Son of a preacher man“ zeigte sie eine unglaubliche Farbenvielfalt in ihrer unverwechselbaren Soul-Stimme. Auch Newcomer Graham Candy beeindruckte mit seiner einzigartigen, charismatischen Stimme. Als Überraschungsact eingeflogen wurde Sarah Connor und brachte allen mit ihrem aktuellen Hit „Wie schön du bist“ Gänsehautfeeling.
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(7) v. l.: Barbara Schöneberger mit Reiner Unkel (Basler) (8) v. l.: Rudi Meicht (ghd), Ruth Neri und Britta Just (ghd) (9) v. l.: Claudia Reinery (Douglas), Udo Heuser (Elizabeth Arden), Ruth Neri ( 10 ) Lena Gercke ( 11 ) v. l.: Dr. Barbara Sturm und Isabel Edvardsson verkaufen Tombola-Lose ( 12 ) Hans-Reiner Schröder (BMW) mit Ehefrau Katerina
WEITERE PROGRAMMHIGHLIGHTS DES ABENDS
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L’Oréal Geschäftsführerin Nathalie Roos freute sich gleich mehrere Charity-Aktionen zu präsentierten. L’Oréal Professionelle Produkte unterstützte das look good feel better Haarprogramm, im Rahmen von 100 Jahre Maybelline New York wurden 50.000 Euro an DKMS LIFE übergeben, und mit L’Oréal Paris wurde von einer limitierten Color Riche Charity-Edition 1 Euro je Lippenstift an DKMS LIFE gespendet. Weiterhin sicherte Roos zu, im kommenden Jahr auch mit der Marke Garnier zu unterstützen. ghd verkaufte bereits zum vierten Mal die limited pink Edition zugunsten der DKMS LIFE. In diesem Jahr umfasste die „Limited Edition ghd Vintage Pink“ gleich vier Produkte, von denen ein Betrag zugunsten des look good feel better Programms ging. Durch deren Verkauf und einer zusätzlichen Spendenaktion bei Instagram konnte ghd eine Spendensumme von 121.387 Euro erzielen und beim dreamball überreichen. Eau Thermal Avène spendete 50.000 Euro, die durch den Verkauf einer Sonderedition ihres Thermalwassers zusammengekommen sind. Basler stellte beim dreamball eine große Spendenaktion rund um den Wollmantel „Coat of Confidence“ vor. Geschäftsführer Reiner Unkel sicherte daraus schon einmal eine Spendensumme von 30.000 Euro zu.
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TRAUMPREIS-
TOMBOLA Die Tombola des dreamball2015 hatte auch dieses Jahr wieder hochwertige Preise zu bieten. Co-Sponsor BMW stellte nicht nur den Shuttle-Service zum dreamball, sondern mit dem Elektro-Scooter BMW C Evolution auch einen exklusiven Hauptpreis. Als weitere Hauptpreise lockten eine STAR CLIPPERS Kreuzfahrt in die Karibik und ein exklusives Wochenende im eleganten The Ritz-Carlton Apartment in Berlin.
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CHARITY STAR 2015 Der „Douglas Charity Star“ beim dreamball ging an Model und Moderatorin Marie Amière. Sie engagiert sich schon seit vielen Jahren für die look good feel better Kosmetikseminare und weiß, wie betroffene Frauen sich fühlen. Denn sowohl ihre Mutter als auch Oma starben an Krebs und mussten unter den äußerlichen Veränderungen während der Therapie, wie z. B. Haarausfall, leiden. Daher möchte das Model Krebspatientinnen helfen, ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Mit dem Preis hat sich DOUGLAS zum Ziel gesetzt hat, Menschen stets aufs Neue für das Thema Krebs zu sensibilisieren und zu motivieren, ebenfalls für die gute Sache tätig zu werden. Außerdem überreichte Reinery im Namen von DOUGLAS einen Scheck in Höhe von 100.000 Euro an DKMS LIFE.
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( 13 ) Claudia Reinery (Douglas), Ruth Neri ( 14 ) Barbara Becker ( 15 ) v. l.: Gaby Wurth (Avène), Barbara Schöneberger ( 16 ) Ruth Neri mit den DKMS-Geschäftsführern Sirko Geist (1. v. l.), Sandra Bothur (2. v. l.) und Dr. Dr. Alexander Schmidt
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( 17 ) Preisträgerin Marie Amière
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( 18 ) v. l.: Barbara Schöneberger, Pia Bollig
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DER NATÜRLICHE LOOK FÜR DEN ALLTAG Profi-Tipps von L’Oréal Paris Make-up Artist Miriam Jacks Gerade der Verlust von Wimpern und Augenbrauen belastet viele Krebspatientinnen. Ohne Wimpern wirken die Augen oft müde, und der Verlauf der Augenbrauen ist von großer Bedeutung für den Gesichtsausdruck und die Mimik. Wenn die Gesichtshaare fehlen, erkennen sich die erkrankten Frauen im Spiegel kaum wieder. L’Oréal Paris Make-up Artist Miriam Jacks gibt Tipps, wie fehlende Wimpern und Augenbrauen nachgezeichnet werden können. Der beeindruckende Vorhernachher-Effekt bei Claudia zeigt: Es geht nicht um das perfekte Make-up, sondern um ein natürliches und frisches Aussehen für den Alltag und ein Stück Normalität. Augenbrauen (1) Es gibt eine kleine Hilfsmethode, wie man sich die Augenbrauen richtig nachzeichnen kann. Dafür nimmt man sich den Augenbrauenstift und hält ihn diagonal zum äußeren Nasenflügel nach oben. Über dem inneren Augenwinkel beginnt die Augenbraue. Dort den Startpunkt markieren. Hier ist auch der Bogen für die Augenbrauen erkennbar. (2) Anschließend gerade in den Spiegel schauen und den Augenbrauenstift über die äußere Pupille legen. Dort befindet sich der höchste Punkt der Augenbraue. (3) Dann den Augenbrauenstift am äußeren Auge vorbeihalten – hier endet die Augenbraue. (4) Mit einem helleren Augenbrauenstift die Hilfspunkte hauchzart, strichelnd verbinden, um so die Form der Augenbraue festzulegen. Anschließend mit einem dunkleren Augenbrauenstift ganz feine Striche ziehen – so entstehen die feinen Härchen.
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wichtig: ⋅ Die Augenbrauen sollten nicht in einem Strich gezogen, sondern die Härchen einzeln nachgestrichelt werden. Das wirkt natürlicher. ⋅ Man kann einen Stift oder aber auch ein Augenbrauenpuder benutzen.
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Augen-Make-up (1) Beim Augen-Make-up geht es vor allem darum, die fehlenden Wimpern zu kaschieren und dem Auge eine Tiefe zu geben. Das kann man erzeugen, indem man eine ganz hauchdünne Eyeliner-Linie malt. Man verwendet dafür z. B. einen Creme Eyeliner und einen kleinen, hauchdünnen Pinsel. Dann nimmt man ein bisschen Farbe und malt erst mal eine dünne Linie auf den Wimpernrand, da wo die Wimpern mal waren oder auch da wo noch ein kleines bisschen die Wimpern sind. Und es ist gar nicht schlimm, wenn das am Anfang nicht so ordentlich aussieht. In erster Linie ist es erstmal wichtig, dass überhaupt die Farbe dahinkommt. (2) Dann nimmt man im nächsten Schritt einen ganz schmalen Pinsel und schattiert bzw. verwischt die Farbe mit einem dunkleren Ton, in diesem Fall einen schlammigen, grauen Taupe-Ton.
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wichtig: ⋅ D er Eyeliner sollte nicht zu flüssig sein, sonst kann er ins Auge laufen.
(3) Nun den Lidschatten mit einem weiteren, weicheren Pinsel in der Lidfalte verteilen und verwischen. Das bewegliche Lid wird dabei nicht geschminkt und bleibt so heller; das Auge wird optisch vergrößert. Man kann sich so auch wunderbar ein leichtes Schlupflid wegschminken. (4) Und man könnte auch noch unten das Auge ein bisschen mit Lidschatten betonen. Dafür einen dunkleren Ton ganz dicht am Wimpernrand auftragen. Dabei außen anfangen und die Farbe nach innen ausschattieren. (5) Alternativ zum schwarzen Eyeliner könnte man auch einen braunen Kajal nehmen. Der ist ein bisschen weicher und wirkt nicht ganz so hart. Man kann ihn unten auf der Wasserlinie auftragen. Das gibt dem Auge eine Tiefe und erzeugt auch noch einmal den Wimpern-Look. Auch oben könnte man den ganz leicht auftragen, wenn man z. B. eher einen bräunlichen Look anstatt einen schwarz-grauen haben möchte. Das vollständige Make-up Tutorial mit Miriam Jacks kann online unter www.dkms-life.de/tutorials angesehen werden.
»DANK SCHMINKE UND PERÜCKE SIEHT MAN MIR DIE KRANKHEIT NICHT AN!«
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Engagement
you
L’ORÉAL • Company Profile
Schönheit für alle! (1)
( 1 ) Unternehmensgründer Eugène Schueller
D
er junge französische Chemiker Eugène Schueller entwickelte 1907 die ersten synthetischen Haarfärbemittel, denen er den Namen L’Auréale gab. Er stellt die Produkte nachts in seinem Appartement her und präsentierte sie am nächsten Morgen bei den Pariser Friseuren. Zwei Jahre später gründete Schueller das heutige Unternehmen L’Oréal.
Der Konzern ist ausschließlich im Bereich Kosmetik tätig und konzentriert sich auf vier strategische Bereiche: Haarpflege, dekorative Kosmetik, Hautpflege und Parfums. Zu den 32 internationalen Marken des Unternehmens gehören u. a. L’Oréal Paris, Garnier, Maybelline New York, Lancôme, Biotherm, Kiehl’s, Yves Saint Laurent Beauté, L’Oréal Professionnel, Kérastase, Vichy und La Roche Posay. Die Produkte der Marken werden in vier Vertriebskanälen (Lebensmitteleinzelhandel, Drogerien sowie Kauf- und Warenhäuser, in Parfümerien, über Friseursalons und Apotheken) angeboten. L’Oréal ist heute mit mehr als 22 Mrd. Euro Umsatz und mehr als 78.000 Mitarbeitern weltweit führender Kosmetikkonzern. In Deutschland beginnt die Geschichte von L’Oréal 1930 in Berlin und setzt sich nach dem Krieg in Karlsruhe und später
auch in Düsseldorf fort. Heute macht der Kosmetikkonzern mit 2.000 Mitarbeitern hierzulande einen Jahresumsatz von über einer Mrd. Euro. Damit ist Deutschland nach den USA, Frankreich und China der viertgrößte Markt.
Gesellschaftliche Verantwortung International und national zeigt die L’Oréal Gruppe seit Gründung gesellschaftliche Verantwortung. 2007 wurde die L’Oréal Corporate Foundation gegründet, die ihr Engagement auf drei Gebiete konzentriert: Förderung der Bildung, Ermutigung zur wissenschaftlichen Forschung und Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen. Seit 1989 unterstützt L’Oréal das Patientenprogramm look good feel better
H ELFEN & you I I / 2015
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(2) Daniel Bruns, DKMS LIFE Partnerfriseur, passt Patientin Irene eine Perücke an
(4) Lippenstifte aus der COLOR RICHE Charity Edition
(3) Patientin Irene informiert sich über „look good feel better – Das Haarprogramm für Krebspatientinnen“
für krebskranke Frauen in den USA, seit 2004 auch in Deutschland. Damit verfolgt L’Oréal auch beim sozialen Engagement die eigene Mission: „Schönheit für alle“. Der Kosmetikkonzern spendet Produkte seiner Marken wie L’Oréal Paris, Maybelline New York, L’Oréal Professionnel und Garnier, die die Patientinnen in den Seminaren kostenlos erhalten. L’Oréal Kosmetikexpertinnen werden von der Arbeit freigestellt, damit diese die look good feel better Kosmetikseminare leiten können. Außerdem verkauft L’Oréal regelmäßig Charity-Produkte, von denen ein Teil des Erlöses an DKMS LIFE geht, und hilft mit weiteren Geldspenden sowie als regelmäßiger Co-Sponsor bei der Charity-Gala dreamball. Auch im Bereich Haare unterstützt der Kosmetikkonzern mit seiner Expertise: 2011 wurde mit L’Oréal Professionelle Produkte als Hauptsponsor „Das Haarprogramm für Krebspatientinnen“ gegründet, um Friseure für die Bedürfnisse von Krebspatientinnen zu schulen. So erhalten Patientinnen bei einem speziell geschulten Partnerfriseur eine individuelle Beratung zum Umgang mit Haarausfall, Informationen zur Anschaffung und Abrechnung mit der Krankenkasse beim Kauf der Zweitfrisur bis hin zum perfekten Anpassen der Perücke. Und das vor, während und nach dem Haarverlust.
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Lippenstift für den guten Zweck
Traumhafte Lippenstiftfarben und gleichzeitig etwas Gutes tun: Seit August spendet L’ORÉAL PARiS bei dem Kauf eines COLOR RICHE Lippenstifts aus der limitierten Charity-Edition 1 Euro an das look good feel better Programm. Die Spendenaktion hat L’Oréal groß mit TVSpots und Anzeigen in führenden Frauen- und People-Zeitschriften beworben. Parallel wurde das Engagement auch auf den Social-Media-Plattformen gespielt. L’Oréal rief zu einer großen HashtagAktion auf: Dank des großen Engagements der Fans und Follower kamen 1.500 Beiträge mit einem COLOR RICHE Lippenstift und dem Hashtag #coloryourlifeforcharity zustande. Ziel erreicht! Dadurch spendet L’Oréal zusätzlich zur CharityAktion 10.000 Euro an DKMS LIFE.
My Story & you
» ICH VERLIERE NIEMALS … ENTWEDER ICH GEWINNE ODER ICH LERNE!«
YOUNG eine Geschichte von L i a Laureen Moga
Mit 21 Jahren denkt man an vieles: Studium, Freund, Reisen. Aber ganz sicher nicht an Krebs. So ging es auch Lia aus Riesa. Doch im Februar 2015 erhielt sie die Diagnose Brustkrebs. Ihr erster Gedanke: „Im Labor müssen die Proben vertauscht worden sein, ich kann doch keinen Krebs haben!“ Doch so war es nicht. Die Studentin musste ihr Studium unterbrechen, ihre Wohnung kündigen, zog wieder zu ihren Eltern und begann mit der Therapie. Nach dem ersten Schock und vielen Tränen wurde ihr Kampfgeist geweckt. Getreu ihrem neuen Lebensmotto „Ich verliere niemals …, entweder ich gewinne oder ich lerne!“ nahm sie den Kampf gegen den Krebs auf.
YOU N G YOU & you I I / 2015
W
ie haben deine Familie und Freunde auf deine Erkrankung reagiert?
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Wir alle gehen sehr offen mit meiner Erkrankung um. Meine Mama begleitet mich zu jeder Chemo, da sie in der KFZ-Werkstatt meines Papas arbeitet und es somit ermöglichen kann. Mein Freund hilft mir sehr viel, und er unterstützt mich, wo er kann. Wie ist es, gerade als junger Mensch mit der Krebsdiagnose konfrontiert zu werden? Nach der Diagnose stürzte für mich alles ein. Ich dachte immer wieder, es muss doch eine Verwechslung der Proben im Labor gegeben haben. Mit 21 konnte ich doch keinen Brustkrebs kriegen. Aber, wie heißt es doch: Der Mensch plant und das Schicksal lacht! Bei mir hatte es wohl schon Bauchschmerzen vom vielen Lachen. Doch dann legte sich irgendwann der Schalter um, ich begriff, dass es ganz an meiner inneren Einstellung lag, ob ich den Krebs besiegen können würde, und so kam ich zu dem Entschluss: Krebs, ich kann auch ohne dich, du aber nicht ohne mich! Die erste Zeit nach der Diagnose war furchtbarer Stress, jeden Tag Untersuchungen und Arztgespräche, die kein Ende nehmen wollten. Meine Gedanken kreisten immer wieder um dieselben Worte: Ist eine Frau nicht schon genug bestraft, wenn sie Brustkrebs hat? Muss ihr die Therapie auch noch alle Haare nehmen? Heute weiß ich, dass es an so vielen Tagen eine Erleichterung war, sich nicht die Haare waschen und stylen zu müssen. Denn es gab Tage, an denen ich nicht mal die Kraft aufbringen konnte, meinen Schlafanzug gegen richtige Klamotten zu tauschen. Wie wichtig waren dir Schminke und Perücke in der Therapiezeit? Mein Kopfhaarausfall machte mir später nicht so viel zu schaffen wie der Ausfall von Wimpern und Augenbrauen. Es gab keinen Tag, an dem ich ohne geschminkte Augenbrauen aus dem Haus gegangen bin. Es gibt viele, die sagen: „Hey, du hast Krebs, da gibt es doch wohl
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Wichtigeres, als sich zu schminken!" Na klar gibt es das, aber wenn ich in den Spiegel sehe und mich nicht mehr erkenne, kann ich mich auch nicht darauf konzentrieren, gesund zu werden. Deshalb war ein schönes Make-up während der haarlosen Zeit viel wichtiger für mich als eine Perücke. Als dann die ersten Haare zurückkamen, war ich so stolz auf sie, dass ich fortlaufend keine Kopfbedeckung mehr trug.
(1) Für Lia war ein schönes Make-up während der Therapie sehr wichtig (2) Lia mit ihrer pinken Perücke (3)
Wie hat dir das look good feel better Seminar gefallen? Dank des Seminars hatte ich einen wunderbaren Nachmittag. Noch nie konnte ich mich so schön schminken wie jetzt. Der Verein Herzenswünsche hat dir mit einer Patenschaft die Teilnahme am dreamball2015 ermöglicht. Wie hat es dir bei unserer DKMS LIFE CharityGala gefallen? Ich hatte einen wunderbaren Abend. Die Veranstaltung hat mir so viel Kraft gegeben und gezeigt, dass ich trotz der Krankheit dazugehöre. Wer oder was macht dich stark im Kampf gegen den Krebs? Die lieben Kommentare all meiner Freunde zu meinem jetzigen Aussehen. Im Internet bekomme ich auch sehr viele liebe Worte dazu. Aber vor allem meine ganze Familie zeigt mir, dass es sich zu kämpfen lohnt. Ich denke jedoch, dass es vor allem meine Einstellung ist, denn ich will im Leben noch so viel erleben, deshalb werde ich gesund!
(3) Lia mit ihrer Mutter beim dreamball2015
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(4) Beim dreamball traf Lia Barbara Schönebeger auf dem gelben Teppich
ÄSTHETISCHE AUGENBLICKE
PERÜCKE IST NICHT GLEICH PERÜCKE!
Beim Kauf einer Perücke gilt es einiges zu beachten. Unser Partnerunternehmen gfh, Gesellschaft für Haarästhetik mbH hat zusammengetragen, welchen Ansprüchen Zweithaar unbedingt standhalten sollte:
Die Haare Der erste Eindruck einer Perücke, wie künstlich oder natürlich sie aussieht, wird maßgeblich von der Haarqualität bestimmt, gleichgültig ob Echt- oder Kunsthaar verwendet wurde. Achten Sie auf Qualität! Die Farben Raffinierte Farbverläufe, Melierungen, Akzentuierungen durch Strähnen und Strähnchen etc. sind heute ebenso selbstverständlich wie helle oder dunkle Ansätze. Sie sind dafür verantwortlich, dass die Farbwirkung einer Perücke so natürlich ausfällt wie bei echtem Haar.
Augenbrauen Wimpern Unsere handgefertigten Lösungen für die Augenpartien lassen sich problemlos anwenden und sehen ganz natürlich aus. So geben wir Ihnen Ihre feminine Ausstrahlung und Schönheit zurück.
gesellschaft für haarästhetik mbh Heinrich-Stranka-Straße 16 D-90765 Fürth bei Nürnberg Telefon +49 (0) 9 11 / 97 49 23-0 www.gfh-hair.de
Die Monturen Es gibt eine Vielzahl von Perücken-‚Unterbauten‘, also Monturen. Die Materialien dafür sollen weich und formbeständig, unauffällig und langlebig sein. Nichts darf stören, kratzen oder irritieren. Auch die transparente ‚Lace-Front‘, die einen natürlichen, unsichtbaren Ansatz an Stirn und Seiten garantiert, gehört bei hochwertigen Perücken mittlerweile fast zum Standard. Die Verarbeitung Das Zusammenspiel von Montur und Tressen bzw. Knüpfung entscheidet über die besondere Note einer Perücke. Sorgfalt ist auch hier oberstes Gebot. Alle Säume, Nähte und Einfassungen der Monturen müssen so ordentlich genäht sein, dass nichts auf der Kopfhaut aufträgt oder stört und dass sich bei der täglichen Beanspruchung nichts löst.
DKMS LIFE hat zusammen mit L’Oréal Professionelle Produkte und mit Unterstützung von gfh, Gesellschaft für Haarästhetik mbH als Co-Sponsor „look good feel better – Das Haarprogramm für Krebspatientinnen“ ins Leben gerufen. Mehr als 100 DKMS LIFE Partnersalons finden Sie unter: www.dkms-life.de
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