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DKMS LIFE Magazin &you 2/2018

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&YOU IST EIN MAGAZIN VON LOOK GOOD FEEL BETTER, DEM PATIENTENPROGRAMM VON DKMS LIFE AUSGABE SEPTEMBER 2018

PILOTPROJEKT:

Haarstyling-Kurs für Krebspatientinnen

YOUNG YOU: Die 19-jährige Melissa kämpft gegen den Krebs

Caro

"

l a m n i e f u a d n U "  ist alles anders!


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Caro

INHALT > Lebensfreude

06 .................. Caro: „Und auf einmal ist alles anders!“ 12 .................. Marlene: „Es macht viel mehr Spaß, positiv durchs Leben zu gehen.“ 16 .................. P ilotprojekt: Haarstyling-Kurs für Krebspatientinnen 20 .................. R aliza: „Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!“ 30 .................. D ankesbriefe von Patientinnen

> Helfen

10 .................. G emeinsam helfen: Spenden und Spenden sammeln mit Facebook 13 .................. L'Oréal Paris – women of worth 14 .................. Zeit zu Helfen 23 .................. Jeder Kuss zählt: ghd pink Limited Edition 24 .................. Neues E-Learning für Kosmetikexpertinnen 26 .................. Charity Ladies' Lunch: Interview mit Charlotte Link 28 .................. Z eit zu Helfen 32 .................. Unternehmensporträt Shiseido 38 .................. Douglas hilft Frauen, sich selbst treu zu bleiben

„Und auf einmal ist alles anders! “

> Für Sie entdeckt!

04 .................. L esenswert, sehenswert, wissenswert 34 .................. Rezepte von La Vialla: ein Kurztrip nach Bella Italia

> Young You

36 .................. Die 19-jährige Melissa kämpft gegen den Krebs

Impressum:

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Herausgeber: DKMS LIFE gemeinnützige GmbH Scheidtweilerstr. 63 – 65, 50933 Köln E-Mail: info@dkms-life.de Verantwortliche Redakteurinnen: Anja Lottritz, Nina von Lovenberg, Ruth Neri Design und Layout: Julia Schröder Druck: Köllen Druck + Verlag GmbH Bildmaterial: Agnes Fritz, Anna Struzyna (Schmetterlings-Momente.de), Avène, CONNECTIONSPR, DKMS, Douglas, ghd, Hilfe für Kinder krebskranker Eltern e.V., Jessica Kassner / API (c.), Katrin Hauter (Hauter und Eichentopf Fotografie), La Vialla, L’Oréal, Nana - Recover your Smile e.V., Rui Camilo Photography, Schwan Stabilo Cosmetics, Shiseido, Verlag Knaur TB

GEMEINSAM

HELFEN

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Marlene

„ ES MACHT VIEL MEHR SPASS, POSITIV DURCHS LEBEN ZU GEHEN.“


YOUNG

36 M e l i s sa

&

Liebe LESERINNEN

LESER,

ein Moment im Leben, der alles verändert. Für Krebspatientinnen wie Caro war das der Moment, in der ihr die Diagnose Brustkrebs mitgeteilt wurde. Denn auf einmal war alles anders. Statt Beauty, Fashion und Travel­ drehte sich nun alles um Blutabnahmen, OP-Vorbereitungen, Therapieplan und Arztgespräche. Doch die 30-Jährige versucht ihr Leben trotz der Krankheit möglichst normal weiterzuleben. Wie sie dies macht und wie ihr die „Zaubereinheiten namens Make-up“ dabei helfen, erfahren Sie in unserer Titelstory auf S. 6. Immer mehr krebskranke Mädchen und Frauen gehen in den sozialen Medien sehr offen mit ihrer Krankheit um. Neben Caro berichtet die 19-jährige Marlene ihren Instagram-Abonnenten von ihren Krankenhausaufenthalten, Blutwerten und Therapien. Mittlerweile hat sie über 170.000 Follower und der Austausch und Zuspruch ihrer Community stärkt sie sehr. Zudem hat sie auch einen prominenten Fan: Model und Influencerin Steffi Giesinger besuchte Marlene zu Hause und tauschte sich mit ihr über Social Media, ihre Krankheit und Make-up aus. Mehr dazu auf S. 12. Wenn man die Chemotherapie überstanden hat und die Haare so langsam wieder wachsen, freuen sich die Mädchen und Frauen in der Regel riesig. Aber damit stehen sie gleich vor der nächsten Herausforderung. Denn wie stylt man denn jetzt die kurzen Haare? Darf man sie färben? Und welche Frisur steht mir? Diese Fragen stellte sich auch Anna, die mit DKMS LIFE und Partnerfriseurin Tatjana Richartz kurzerhand einen ersten „Haarstyling-Kurs für Krebspatientinnen“ auf die Beine stellte. Mehr dazu lesen Sie auf S. 16. Natürlich berichten wir im aktuellen Magazin wieder über tolle Charity Aktionen unserer treuen Unterstützer, ohne die wir Krebspatientinnen wie Caro, Marlene und Anna nicht helfen könnten. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen der 20. Ausgabe unseres Magazins &you. Herzlichst


My Journey & you

Für Sie entdeckt!

ERWÄHNENSWERT

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n Zusammenarbeit mit der DKMS hat die Bild-Zeitung das neue Blutkrebs-Gesundheitsportal auf bild.de gestartet. Es hat das Ziel, viele neue bereitwillige Spender zu finden, die Blutkrebspatienten eine zweite Chance auf Leben schenken können. Die Bild-Redaktion möchte damit eine Anlaufstelle sein, um das medizinisch komplexe Thema­gemeinsam mit der DKMS verständlich für die Leser aufzubereiten und aufklären. Eine derartige Onlineplatt-

form ist bisher einzigartig und erreicht täglich etwa vier Millionen Leser. Neben allgemeinen Informationen, Zahlen und Daten berichtet Bild über betroffene Patienten und deren Familien ebenso wie über Spender, die bereits eine Lebens­ chance schenken konnten. WEITERE INFORMATIONEN UND DAS GESUNDHEITSPORTAL UNTER BILD.DE/RATGEBER/GESUNDHEIT/BLUTKREBS/BLUTKREBSPORTAL

Medizinstudenten übersetzen Befunde in eine für P atienten leicht verständliche S prache .

W

er kennt das nicht: Man ist beim Arzt, bekommt seinen Befund mitgeteilt und versteht kaum, worum es eigentlich geht. Das Internetportal „Was hab' ich?” schafft Abhilfe: Hier werden medizinische Befunde kostenlos in eine für Laien leicht verständliche Sprache übersetzt. Dazu

laden die Nutzer ihren medizinischen Befund anonym hoch oder senden ihn per Fax ein. Die Übersetzung wird innerhalb weniger Tage von einem ehrenamtlichen Team aus Medizinstudenten höherer Semester erstellt. HTTPS://WASHABICH.DE


FÜ R S IE EN TDEC KT &you II / 2018

LESENSWERT Dr. Anna Büntge

Tausche Gummibärchen gegen Drachenmedizin

SEHENSWERT Nicole Staudinger Stehaufqueen

Spielerische Aufklärung über Krebs: Zauberbaum-App für Kinder

Illustrationen von Ulrike Heidemann, erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 7,95 Euro, Softcover

Erschienen im Verlag Knaur TB, 14,99 Euro, KlappenbroschurPaperback

ena ist fünf Jahre alt, als sich ihre Mutter vor der Chemotherapie die Haare abschneidet. Für Lena ist es nur schwer verständlich, dass es Medizin gibt, die einen scheinbar kränker als gesünder macht. Um Lena die Angst vor der bevorstehenden Therapie zu nehmen, erfindet Lenas Mutter eine Geschichte, in der eine Prinzessin dank einer geheimnisvollen Drachenmedizin vom Krebs geheilt wird. Das Buch richtet sich an alle, die in die missliche Lage geraten, mit ihren Kindern über das Thema Krebs und Chemotherapie sprechen zu müssen. Empfohlen für Kinder zwischen vier und sieben Jahren.

it viel Witz, Charme und Humor gibt die „Queen“ Nicole Staudinger Tipps für den Umgang mit den schwierigen Momenten des Lebens. Jeder erlebt einmal Rückschläge, Krisen oder doofe Tage. Doch woran liegt es, dass die einen daran zerbrechen und die anderen scheinbar locker damit fertigwerden? Und was ist eigentlich ein Schicksalsschlag, was eine Lappalie – und wer bestimmt das? Nicole Staudinger weiß, wovon sie spricht: Mit Anfang dreißig erhält die Mutter zweier kleiner Kinder die niederschmetternde Diagnose Brustkrebs. Doch anstatt die Hoffnung zu verlieren, entdeckt sie die Stehaufqueen in sich. Heute ist Nicole Staudinger geheilt und erfolgreiche Trainerin und Autorin. In diesem zutiefst persönlichen Buch macht sie ihren Leserinnen Mut, sich nie unterkriegen zu lassen und immer wieder aufzustehen. Dem Leben mit Humor und Zuversicht zu begegnen, denn: In jeder Frau steckt eine Stehaufqueen.

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peziell für Kinder, deren Mütter an Brustkrebs erkrankt sind, gibt es die App „Der Zauberbaum“, die vom Verein „Hilfe für Kinder krebskranker Eltern e. V.“ entwickelt wurde. Sie soll Kinder in einer spielerischen Art und Weise über die Krankheit Krebs aufklären und Fragen beantworten. Zentrum der App ist der Zauberbaum, der durch das Ansehen eines Informationsfilms oder das Spielen eines Spiels mit dadurch gewonnenem Schmuck verziert werden kann. Auf kindgerechte Art und Weise werden Informationen vermittelt, zur Entspannung und Ablenkung gibt es kleine Spiele. Neben Antworten für Kinder stellt die App auch einen Leitfaden für die Eltern dar, welche die Aufklärung über das Thema Krebs erleichtert. Die Anwendung wendet sich an Kinder zwischen drei und zehn Jahren.

MEHR INFORMATIONEN ZU NICOLE STAUDINGER UNTER

DIE APP „DER ZAUBERBAUM“ IST IM APP STORE/

WWW.NICOLE-STAUDINGER.NET

PLAY STORE KOSTENLOS ERHÄLTLICH


Und auf einmal ist alles anders! „Noch vor wenigen Wochen war alles gut, vollkommen entspannt und ich vollkommen zufrieden! Doch es ist krass, wie schnell sich unser Leben auf einmal ändern kann, mit einer doch nur so kleinen Diagnose: der Diagnose Brustkrebs! Ich erhielt sie am ­Mittwoch, dem 08.11.2017. Diesen Tag werde ich nicht vergessen. Denn spätestens mit diesem Tag hat sich alles geändert.“

Caro

Ungeschminkt oder geschminkt – Caro ist eine starke, selbstbewusste und attraktive Frau


LEBENS FREU DE & you II / 2018

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aro ist 29 Jahre alt, als sich ihr Leben auf den Kopf stellt. Sie ist glücklich liiert, hat einen Job, den sie mag, wohnt in Hamburg und hat vor Kurzem einen Blog über alle Themen rund um Beauty, Fashion, Travel und den Bereich Healthy Living erstellt. Alles ist gut – bis die Diagnose Brustkrebs in ihr Leben tritt.

Arztbesuch folgt auf Arztbesuch; nach einer Untersuchung kommt die nächste: Einige Blutabnahmen, MRTs, CTs, Ultraschalle und Gespräche später legen die Ärzte endlich die Behandlung fest: erst OP, dann Chemo. „So sehr ich auch probiert habe, die starke Frau in diesem Gespräch zu spielen, sobald ich im Krankenhauszimmer zurück war, kamen die Tränen. Es fühlte sich einfach wie ein schlechter Albtraum an, aus dem man einfach nicht wach werden konnte.“ so normal wie möglich leben

Nach dem ersten Schock beschließt Caro,­sich nicht vom Krebs unter­ ­ kriegen und sich ihre Lebensfreude nehmen zu lassen. Doch die Chemo bringt zahlreiche Nebenwirkungen mit sich. „Stellt euch vor, ihr habt am Tag vor der Chemo die Sau rausgelassen und richtig ordentlich gefeiert. In etwa so fühlen sich die Tage nach der Chemo ungefähr an. Wie drei Tage lang Dauer-Kater, an denen man sich einfach nur

Caro mit ihrer blonden Perücke


My Story & you

auch für Caro wichtig. Dass sich ihr Aussehen während der Chemotherapie verändern wird, ist ihr bewusst. Die Tage vor Weihnachten verbringt sie also nicht mit klassischem Weihnachtsshopping, sondern damit, eine Perücke auszusuchen. „Nach einem ausführlichen Gespräch und einer Beratung probierte ich ein paar Perücken an. Und schon die erste Perücke sah so unfassbar gut aus!“ Eine Woche später probiert sie dann noch einmal ihre Favoriten an und entscheidet sich dann sogar für zwei Perücken – eine blond, eine braun.

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„Was mich nun aber auch direkt im Haar­ studio erwartete, war der Radikalschnitt! “ im Bett verstecken möchte. Der Körper ist schwach und megaleicht angreifbar und auch das Energielevel wird von mal zu mal weniger. Das geht dann zum Teil natürlich auch an die Psyche. Manchmal fühle ich mich wie eine alte, zerbrechliche Frau. Darf ich einen neuen Körper haben? Ich bin mit meinem gerade nicht so zufrieden!“

D er Schritt in die Öffentlichkeit Caro teilt ihre Erfahrungen während der Therapie auf ihrem Blog in einem „Brustkrebstagebuch“ und auf ihrem Instagram-Profil. „Mir geht's darum, den Leuten ja vor allem zu sagen, dass man auch mit so einer Diagnose immer

noch ganz normal weiterleben kann. Nur eben etwas bewusster.“ Man dürfe auf keinen Fall seine Lebensfreude verlieren und den Krebs die Oberhand gewinnen lassen. Mittlerweile zieht sie aber auch selbst ganz viel Kraft aus dem Feedback zu ihren Blog- und In­s­ tagram-Beiträgen. „Es tut einfach gut, offen darüber zu sprechen, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und so viel Zuspruch zu erhalten. Das stärkt einen enorm und sorgt auf jeden Fall dafür, sich nicht selbst aufzugeben.“

T schüss, Haare . Hallo Glatze! Als Bloggerin und Model ist das Thema Beauty – wie für viele Frauen – ­natürlich­

„Was mich nun aber auch direkt im Haarstudio erwartete, war der Radikalschnitt! Der Friseur fragte noch ein letztes Mal, ob ich wirklich sicher sei, und schon setzte er den Rasierer an. Und je mehr und mehr er abrasierte, desto begeisterter waren mein Freund und ich. Glatze stand mir in der Tat!“ Schnell arrangiert sich Caro mit ihrer Glatze: „Make-up rauf, Perücke auf –­fertig! Es gibt also auch immerhin Vorteile in der ganzen Geschichte! Und Make-up ist gerade eh meine Lieblingsmedizin!“

Z aubereinheiten namens M ake - up Caro fällt es mit den äußerlichen Veränderungen nicht immer leicht, sich in ihrer eigenen Haut schön zu fühlen! „Denn wenn ich morgens aufstehe und in den Spiegel schaue, dann sehe ich eine kranke junge Frau! Eine kranke junge Frau, aber nicht mich! Ein blasser und fahler Gesichtston, kleine Fältchen, kleine Unebenheiten, dunkle Augenringe, farblose unförmige Lippen und Augenbrauen und Wimpern, welche von Tag zu Tag weniger werden (mal ganz abgesehen von der Glatze) – das ist es, was ich jeden Morgen in meinem Spiegel sehe! Ein Anblick, der mich nicht gerade jeden Tag vor Selbstbewusstsein strotzen lässt. Und dann gehe ich rüber zu meinem Schminktisch ... meinem Schminktisch voll mit all den kleinen Zaubereinheiten namens Make-up, die aus mir wieder eine starke, selbstbewusste und attraktive Frau zaubern können.“


LEBENS FREU DE

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& you II / 2018

Verlust von Ausdruck und W eiblichkeit Bei Caro wechseln sich der Verlust der Kopfhaare mit dem Verlust von Augenbrauen und Wimpern ab. „Den Verlust der Haare fand ich ja nicht ganz so schlimm. Eine Glatze unterstreicht ja nur noch mal das Gesicht und den Charakter. Die Augenbrauen jedoch geben dem Gesicht die Mimik und Gestik – den Ausdruck! Wimpern hingegen geben dem Gesicht die gewisse Weiblichkeit. Ohne beides sieht man dann einfach nur fahl im Gesicht und wie ein kleiner Junge aus.“ Caro nimmt daher an einem ­­look good feel better Kosmetikseminar in der Hamburger Krebsgesellschaft teil. Zusammen mit neun anderen Frauen lernt sie unter Anleitung der ehrenamtlich tätigen Kosmetikexpertin Steffi Oesterwind und der DKMS LIFE­ Seminarpatin Petra van Bremen,­wie man die äußerlichen Veränderungen kaschieren kann. „Es war ein total schöner Vormittag. Und nicht nur, weil es so viele tolle Produkte gab, sondern weil es ein

richtig schöner Ausgleich war, und sich mit anderen ‚Gleichgesinnten’ zu treffen und auszutauschen und so ein bisschen Beauty­programm zu haben. Das tat einfach unglaublich gut. Ich kann es auf ­jeden Fall nur weiterempfehlen.“

Persönliche Geheimwaffe gegen K rebs Sich immer einmal wieder etwas Gutes zu gönnen, kleine Auszeiten zu nehmen wie z. B. durch Wochenendtrips oder Wellnesseinheiten und all das zu tun, was man gerne mag, ist Caro Geheimwaffe gegen den Krebs. Natürlich kämpft aber auch sie mit vielen schweren Momenten, in denen der Körper zu schwach ist und nicht mehr mitspielt. Dann ist sie dankbar für die Unterstützung, die sie von vielen Seiten erfährt: „Danke an all meine Freunde, Family und Kollegen, die gerade jetzt ein offenes Ohr haben und genau dann da sind, wenn man sie braucht! Vielen, vielen Dank aber vor allem an meinen Freund, der mich auch

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Caro

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jetzt j­eden Tag wieder von Neuem zum Lachen bringt, für mich da ist und auch einfach einmal nachts mit mir durchs Wohnzimmer tanzt.“

(1) Auch mit Glatze hat Caro eine tolle Ausstrahlung und ein mitreißendes Lächeln (2) Caro wechselt gerne zwischen ihren „drei verschiedenen Ichs“: der lässigen Blondine, der dekadenten Brünette und dem coolen Mädel mit dem Fast-Pixi

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„Mir geht's darum, den Leuten ja vor allem zu sagen, dass man auch mit so einer Diagnose immer noch ganz normal weiterleben kann. Nur eben etwas bewusster.“


Engagement & you

GEMEINSAM HELFEN SPENDEN UND SPENDEN SAMMELN MIT FACEBOOK

Millionen von Menschen sind auf Facebook mit gemeinnützigen Seiten verbunden, die sie gerne noch mehr unterstützen möchten. Im Sep­tember 2017 hat Facebook ein neue Funktion auf den Markt gebracht, die es allen Usern ermöglicht, über gemeinnützige Organisationen sowie deren Zwecke aufzuklären und für sie zum Spenden aufzurufen – das Facebook Spendentool. Ziel ist es, eine Plattform für wohltätige Zwecke zu schaffen, die langfristig nachhaltig arbeitet und keinen Gewinn erwirtschaftet. Gemeinnützige Organisationen, wie DKMS LIFE, können sich seit dem Start des Tools auf der neugeschaffenen Webseite für NGOs für die Spenden-­Werkzeuge registrieren. So brachten 2017 z. B. Menschen auf Facebook über 10 Millionen US-Dollar zusammen, um Opfer­ Bei Fragen des Hurrikane Harvey zu ku ng en od er A nm er h sic ie S en kö nn unterstützen. un te r je de rz eit

so cia lm ed ia

@dkms-life.de

pe r M ail en . an un s we nd

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H ELFEN & you II / 2018

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ie angelegten Spendenaktionen bieten Freunden, Abonnenten und Unterstützern die Möglichkeit, Geschichten auszutauschen, für Aufmerksamkeit zu sorgen und vor allem Geld für die wohltätigen Zwecke zu sammeln, die ihnen besonders am Herzen liegen. So kann man z.B. Spendenaktionen zu seinem Geburtstag anlegen und seine Freunde dazu aufrufen zu spenden, anstatt sich um ein anderes Geschenk Gedanken zu machen. Die Spenden gehen zu 100 % an die jeweilige gemeinnützige Organisation. Gespendet werden kann jeder Betrag, den der Spender möchte – per Kreditkarte oder PayPal. Ob durch neueste Sicherheitstechnologien oder den steten Einsatz von Anti-Betrugs-Experten ­– Facebook hat einen besonderen Fokus auf das Thema Sicherheit und den Umgang mit den sensiblen Daten gelegt. Das Facebook Spendentool bietet eine ganz neue Möglichkeit, Spenden für den guten Zweck zu sammeln. Auch für­ DKMS LIFE­ist dieses neue Tool eine große Entwicklung im Bereich Online-­ Spenden für das look good ­feel better Patientenprogramm. DKMS LIFE Geschäftsführerin Ruth Neri weiß „Im Online Fundraising sehen wir für die Zukunft viel Potential. Es ist für uns ein großer Mehrwert, auf einer reichweitenstarken Plattform wie Facebook, für unser Patientenprogramm Gelder sammeln zu können. Der Spendenmechanismus ist mit wenigen Klicks stark vereinfacht und die Mechanik verkürzt, was die Spendenbereitschaft deutlich erhöht. Durch das Spendenbarometer der persönlichen Spendenaktionen wird das Spenden für den Nutzer zu einem individuellen Erfolgserlebnis und erhält eine motivierende Dynamik. Wir sind sehr glücklich, dass die neuen Spendenfunktionen von Facebook unser Ziel, möglichst vielen Krebspatientinnen zu helfen, sehr unterstützt.“

(1) Ob zum Geburtstag oder einfach als Unter­ stützung ohne bestimmten Anlass – hier sind ein paar Beispiele toller Facebook Spenden­ aktionen für das look good feel better Patientenprogramm von DKMS LIFE

Spendenaktion:

Auch Sie möchten uns helfen, noch mehr Patientinnen zu erreichen? Dann starten Sie Ihre persönliche Facebook-Spendenaktion! So geht’s:

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Gehen Sie auf die DKMS LIFE Facebookseite und klicken Sie auf „Spendenaktion erstellen“ Entscheiden Sie sich für das Spendenziel, das Sie mit Ihrer Spendenaktion erreichen möchten. Trage Sie nun ein, wie lange Ihre Spendenaktion laufen soll. ählen Sie den Titel Ihrer Spendenaktion und W erzählen Sie warum Sie Spenden für DKMS LIFE sammeln möchten (Siehe Textbausteine). Suche Sie sich ein Titelbild für Ihre persönliche Spendenaktion aus.

Was Ihre Spende bewirkt: Mit 980€ können wir ein look good feel better Kosmetik­ seminar für Krebspatientinnen in Therapie ermöglichen. 4 %

9 % 7 %

Seminarkosten

80 %

Fundraising Kommunikation Verwaltung

vereinfachter

Spendennachweis:

Spendenbeträge bis zu 200 Euro können mit dem vereinfachten Spendennachweis in Verbindung mit Ihrem Kontoauszug als Spende ­beim Finanzamt geltend gemacht werden. Den vereinfachten Spenden­­ nachweis der DKMS LIFE können Sie jederzeit per Mail anfordern: FUNDRAISING@DKMS-LIFE.DE.

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Engagement & you (1)

Für viele junge Mädchen ist Stefanie Giesinger ein großes Vorbild. Sie ist nicht nur Model, sondern auch eine erfolgreiche Influencerin. Ihre über 3,3 Millionen Instagram-Abonnenten lässt sie an vielen Facetten ihres Lebens teilhaben. Man sieht sie auf Reisen oder bei Fashionshows, begleitet sie zu Fotoshootings und Drehs oder zu Treffen mit ihren Freunden. Aber sie zeigt auch ihre private und verletzliche Seite, indem sie ihnen z. B. Einblicke in ihren Krankenhausaufenthalt nach einer schweren Operation gibt, die aufgrund ihrer chronischen Erkrankung notwendig war.

„Es macht viel mehr Spaß, positiv durchs Leben zu gehen.“

M

arlene ist eine ihrer Abonnenten, die Stefanies Leben auf Ins­ tagram verfolgen. Sie ist aber auch selbst auf Instagram aktiv und hat schon mehr als 170.000 Follower. ­Marlene ist 19 Jahre alt und hat einen Hirntumor. Seit dieser Diagnose gibt sie auf Instagram sehr offen Einblicke in eine Welt zwischen Chemo, Krankenhausaufenthalten und Bestrahlungen. Doch von der Krankheit lässt sich die Abiturientin aus Hessen nicht die Freude am Leben nehmen, wie man ihren zahlreichen Fotos und Videos ansieht: „Ich habe gemerkt, es macht viel mehr Spaß, positiv durchs Leben zu gehen. Ja und warum nicht andere quasi dabei mitnehmen und das auch nach außen zeigen.“

Dass die jungen Frauen viel gemeinsam haben, zeigte sich sofort, als die beiden nun für eine Charityaktion von L’Oréal Paris für DKMS LIFE auf einandertrafen. Stefanie besuchte M ­ arlene zuhause auf dem Hof ihrer Eltern. Nach einer herzlichen Umarmung tauschten sich die beiden munter über Instagram, Marlenes Krankheit und das Thema Make-up aus, das für Marlene seit ihrer Erkrankung eine besondere Bedeutung bekommen hat: „Ich male mir die Augenbrauen immer auf, weil das für das Gesicht so wichtig ist, finde ich. Und dann nehme ich noch Concealer für die Augenringe, ein bisschen Rouge oder Bronzer, um frischer auszusehen, und mache etwas auf die Lippen. Und das habe ich dann auch gerne

im Krankenhaus gemacht, um zu zeigen, dass ich nicht so ein krankes Mädchen bin, sondern dass ich immer noch mein Leben habe.“ Tipps, wie sie die Augen z. B. auch ohne Wimpern betonen kann, hat Marlene in einem look good feel better Beauty-Workshop für junge Krebspati­ entinnen erhalten. „Es hat total Spaß gemacht und ich habe viele Tipps bekommen zur Pflege und Produkten, die mir dabei helfen“, erinnert sie sich. Stefanie freut sich sehr, dass sie als Markenbotschafterin von L’Oréal Paris das look good feel better Patientenprogramm von DKMS LIFE unterstützen kann, damit noch mehr krebskranke Mädchen und Frauen wie Marlene an einem Seminar teilnehmen können:


H ELFEN

Und Action!

& you II / 2018

L’Oreal Paris – women of worth L

'Oréal Paris­ ist überzeugt: Sich schön zu fühlen trägt zum Wohlbefinden bei. Auch – oder vielleicht gerade – in schwierigen Situationen. Deshalb unterstützt die Kosmetikmarke seit vielen Jahren die look good feel better Kosmetikseminare für krebskranke Mädchen und Frauen mit Kosmetikprodukten für die Teilnehmerinnen und tollen Spendenaktionen wie der Charity-Sonderedition des Color-Riche-Lippenstiftes. Für jeden verkauften Lippenstift spendet L'Oréal Paris 1 Euro an DKMS LIFE. In diesem Jahr stehen die beiden L'Oréal Paris Markenbotschafterinnen Lena Meyer Landrut und Heike Makatsch

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„Marlene ist so eine starke Frau, und wenn auch ihr das tolle Programm unterstützen wollt, dann geht jetzt auf die Facebook-Seite von DKMS LIFE und startet eine Spendenaktion.“

(1) Model und Influencerin Stefanie Giesinger besuchte Krebspatientin Marlene zu Hause. Die beiden haben viele Gemeinsamkeiten und haben sich gut verstanden (2) Im Rahmen einer Charity-Aktion von L'Oréal Paris drehten Stefanie Giesinger und Marlene einen Film. Mehr dazu auf www.dkms-life.de

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für die beiden limitierten Trendfarben der Sonderedition „Paris in love by Lena“ und „Berlin in love by Heike“. Im letzten Jahr kamen durch den Verkauf der Charity-Edition 100.000 Euro für D ­ KMS LIFE zusammen. Über die Color Riche Kampagne hinaus möchte L'Oréal Deutschland alle Mitarbeiter für das look good feel better Programm sensibilisieren. Am ­13. August fand aus diesem Grund der Citizen Day statt, bei dem in diesem Jahr die DKMS LIFE­vorgestellt wurde. Stefanie Giesinger und Marlene knüpften an diesem Tag zusammen mit allen Mitarbeitern Armbänder, die an Teilnehmerinnen in den look good feel better Kosmetikseminaren verschenkt werden sollen.


Engagement & you

Viele Menschen wollen helfen und engagieren sich für look good feel better. Egal wie klein oder groß – jede Spende zählt, jeder kann dazu beitragen, krebskranken Frauen wieder ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Ein paar der Highlights der Charity- und Spendenaktionen auf einen Blick.

WUNDERWAFFE WASSER Avène ist bereits seit 2008 Partner von ­DKMS LIFE und unterstützt das look good feel better Kosmetikseminar seit vielen Jahren großzügig, u. a. durch den Verkauf limitierter Editionen des beliebten Thermalwassersprays. So auch in diesem Jahr: In rund 1.800 teilnehmenden Apotheken gab es im Aktionszeitraum beim Kauf eines 300-ml-Avène-Thermalwassers eine limitierte Sonderedition des japanischen Künstlers Takushi Mizuno gratis hinzu („La Rêveuse – Die Träumerin“, 50 ml). Die limitierte Packung zeigt laut Künstler eine Darstellung von Thermalwasser auf dem Gesicht, die Reichhaltigkeit und die Bewegung des Wassers, die Kombination aus der Bewegung des Wassers und des weiblichen Gesichts. Mit jeder verkauften Packung ging 1 Euro an DKMS LIFE.

ZURÜCK INS LEBEN

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Als Nina 2013 an Brustkrebs erkrankte, waren ihre Familie und Freunde ihr größter Halt. Anfang Juni, fünf Jahre nachdem sie den Krebs besiegt hat, feierte sie in Österreich ihr ganz persönliches Fest „Zurück ins Leben“. Dabei bat sie die eingeladenen Gäste um eine Spende zu unseren Gunsten. Wir freuen uns riesig über die tolle Spendensumme von 4.500 Euro, die dabei für unser Patientenprogramm zusammengekommen ist! Nina überreichte den Scheck gestern persönlich an unsere Unterstützerin Sylvie Meis, die ihn stellvertretend für DKMS LIFE annahm. Wir sagen von Herzen Danke an Nina und ihre Friends!

„Während meiner Brustkrebserkrankung im letzten www.weingut-muench.de Jahr habe ich an einem der Kosmetikseminare teilgenommen und war sehr begeistert. Mein erster Gedanke, nach dem Seminar war, dass ich dieses Projekt unterstützen möchte“, so Andrea Münch vom Weingut Münch in der Pfalz. Daher unterstützen sie und ihr Mann DKMS LIFE ein Jahr lang mit dem Verkauf des Perlweins „Sweet like a kiss“. Von jeder verkauften Flasche geht 1 Euro an das look good feel better Patientenprogramm.


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GOLF FOR GOOD

MODEL GIBT MAKE-UP TIPPS ... ______ ...

Golffor Good

„Golf for Good“ ist eine deutschlandweite DKMS LIFE Turnierserie im Rahmen des Damengolfs mit dem Ziel, Krebspatientinnen während der Therapie zu unterstützen. Wir freuen uns, dass sich in diesem Jahr sechs Clubs dazu angemeldet und damit Spenden zugunsten des ­look good­­ ­feel better Kosmetikseminars gesammelt haben. Sie wollen im nächsten Jahr teilnehmen oder weitere Informationen erhalten? Bitte schicken Sie uns eine Mail an fundraising@dkms-life.de

... ______ ... „Als Model ist man in einer oberflächlichen Welt, wo es nur aufs Aussehen ankommt. Deswegen finde ich es gut, zeigen zu können, dass man auch innere Werte und Herz hat“, sagte Model Anna Hiltrop nach ihrem ersten Besuch in einem look good ­feel better­Kosmetikseminar. Sie unterstützt DKMS LIFE ehrenamtlich durch Spendenaktionen, in der Öffentlichkeitsarbeit und über Social Media wie auch als Seminarpatin. Ihre Erfahrungen im Marien Hospital in Düsseldorf: „Wir hatten viel Spaß und haben viel gelacht. Für die Patienten ist der Workshop eine Abwechslung und auch Ablenkung, der ihnen neue Lebensfreude geschenkt hat.“

AUF SCHNÄPPCHENJAGD GUTES TUN GENUSS IM BECHER Gutes tun kann so lecker sein! Denn YOMARO Frozen Yogurt unterstützt DKMS LIFE mit einer erfrischenden CharityAktion. Pro verkauften Becher Frozen Yogurt in der Größe M erhält DKMS LIFE 0,20 Euro im Aktionszeitraum ab September 2018.

Romy Wölfl organisierte in Karben einen großen Spendenflohmarkt zugunsten der DKMS LIFE. Besucher konnten auf Schnäppchenjagd gehen und dabei etwas Gutes tun. Zudem lockte ein großes Unterhaltungsprogramm und eine Tombola mit attraktiven Gewinnen. Die beim Flohmarkt generierten Spenden von 1.300 Euro gehen zu 100 Prozent an das look good feel better Programm. Für die DKMS LIFE Botschafterin eine Herzensangelegenheit: „In meiner Familie ist Krebs verbreitet, meine Mutter ist an Krebs verstorben.“ Wenn Sie auch eine Spendenaktion für DKMS LIFE planen wollen, schreiben Sie gerne eine E-Mail an fundraising@dkms-life.de


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Pilotprojekt im Rahmen des look good feel better Haarprogramms

Haarstyling-Kurs fĂźr Krebspatientinnen Ein Erfahrungsbericht von Anna Struzyna (2)

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LEBENS FREU DE & you II / 2018

W

enn man die Chemo überstanden hat und die Haare so langsam wiederkommen, freut man sich riesig. Man ist auf jeden Millimeter stolz, den man wieder auf dem Kopf hat. Vor allem dieser erste Babyhaarflaum, der ist so schön weich. Meine Freunde konnten die Hände nicht von meinem Kopf lassen und mussten immer wieder drüberstreicheln. Nach einiger Zeit bekommen die Haare eine Länge, wo man sich dann langsam überlegt, was man denn nun mit den Haaren macht. Die erste Frisur steht dann an. Ich hatte ­z. B. mein Leben lang sehr lange Haare. Wie stylt man denn jetzt kurze Haare? Welches Produkt ist richtig für mich? Welche Frisur steht mir? Fragen über Fragen …

VORHER

 NACHHER

„Es war ein sehr schöner Nachmittag mit tollen Frauen in einer schönen Atmosphäre. Ich hoffe, dass noch viele Frauen nach der Chemotherapie von so einem Haarstyling-Seminar profitieren können. Vielen Dank dafür.“

Auf diese Fragen gab es jetzt Antworten. Wir hatten den ersten HaarstylingKurs für Krebspatientinnen in Köln. Fünf Frauen hatten die Möglichkeit, an unserem Pilotprojekt teilzunehmen und mit uns die ersten Erfahrungen zu sammeln.

Der Haarstyling-Kurs: In zwei Stunden haben wir viele Tipps und Tricks gezeigt bekommen, was man alles mit den kurzen Haaren machen kann, und vor allem, dass man mit kurzen Haaren toll und weiblich aussehen kann. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es los. Im ersten Schritt wurden uns die verschiedenen Gesichtsformen erklärt, die es gibt, und wie man erkennt, welcher Gesichtstyp man ist. Bis auf eine Frau haben wir uns alle falsch eingeschätzt. Aufgrund des Cortisons und des Chemo-Gesichts dachten die meisten von uns, dass wir ein rundes Gesicht haben. Aber dem war gar nicht so. Es war interessant, zu erfahren, auf welche Gesichtsmerkmale man achten sollte, um so seine Gesichtsform festzulegen. Je nach Gesichtsform müssen andere Partien im Gesicht betont oder auch „kaschiert“ werden. Die Friseurmeisterin Tatjana hat jeder Frau ihre Gesichtsform erklärt und, worauf wir achten sollten.

„Super Veranstaltung! Mit Spaß und kompetenter Beratung zu neuem, besserem Aussehen. Ich bin super glücklich mit meiner neuen Frisur. Lieben Dank an alle, die diesen Kurs möglich gemacht haben.“

Nachdem nun bei jeder Frau die Gesichtsform klar war, ging es weiter mit den möglichen Frisuren. Je nach Gesichtsform ergeben sich unterschiedliche Frisuren, die zu einem passen. Ob die Haare dann nach oben gestylt werden oder doch seitlich oder fransig nach vorne. Da können schon Kleinigkeiten sehr viel im Look ausmachen. Auch hier wurde mit jeder Frau besprochen, welche möglichen Frisuren zu ihr passen könnten. Doch wir haben nicht nur alle unterschiedliche Gesichtsformen, sondern auch Haare. Die einen sehr lockig, die anderen glatt, eher dünn, eher voll usw. Da gibt es wieder viele Varianten. Je nach Haartyp sind andere Haarprodukte zu verwenden. Hier haben wir z. B. erklärt bekommen, warum Frauen mit dünnen Haaren nicht Haargel verwenden sollten oder wie man die lockigen Haare bändigen kann.

„Nicht gegen die Haar­beschaffenheit arbeiten, sondern mit den Haaren arbeiten. Wenn es die Power-Locke gibt, dann arbeitet man sie mit ein.“ (1) Anna Struzyna (r.) erklärt, wie sie auf die Idee zum Kurs gekommen ist

„Es war ein wunderbarer und spannender Kurs, den ich nur jedem weiterempfehlen kann. Es ist so hilfreich, von Profis zu erfahren, was einem am besten steht und wie man sein Haar dementsprechend stylen kann.“

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(2) Ein starkes Team: (v. l.) Friseurmeisterin Tatjana Richartz, Anna Struzyna und Svenja Paul von DKMS LIFE

(3) Tatjana Richartz und ihr Team beraten die Teilnehmerinnen individuell


My Story & you

Vielleicht kennen das viele von euch: Wenn die Haare wieder wachsen, sind sie anfangs nicht immer in der Farbe, die man vor der Chemo hatte. Bei einigen werden sie viel dunkler, andere bekommen graue Strähnen usw. Deshalb ist ganz klar, dass das Thema Haare färben für uns Frauen auch wichtig ist. Hier hat uns Tatjana erklärt, warum man den ersten Haarflaum nicht färben kann, sondern abwarten sollte, bis die Haare eine feste Haarbeschaffenheit haben, und was man dann machen kann. Nachdem die Tipps für die Frisuren besprochen wurden, wurde mithilfe von goldenen und silbernen Platten festgelegt, welcher Hauttyp man ist. Eher der warme oder eher der kühlere. Je nachdem, was man ist, sollte man z. B. eher Silberschmuck tragen und kühlere Farben für Make-up und das Outfit verwenden. Wenn man etwa ein warmer Hauttyp ist und dann aber kühlere Farben verwendet, kommen die Falten oder Tränensäcke mehr zum Vorschein.

VORHER

NACHHER

Wie ich auf diese Idee gekommen bin? „Nachdem ich ein Leben lang lange Haare hatte, war ich mit den kurzen Haaren und dessen Styling völlig überfordert. Bei dem Styling-Kurs wurde genau darauf eingegangen, man wurde beraten, bekam Dinge gezeigt, genau das, was man in dieser Phase der Genesung braucht. Dieser Kurs entspricht perfekt den Bedürfnissen einer Frau nach den Folgen eine Chemotherapie. Vielen Dank, dass ich ein Teil des Pilotprojektes sein durfte.“

Nach dem Reden folgten dann Taten Alles, was vorher besprochen wurde, wurde nun von den Friseurmeistern mit jeder einzelnen Frau in Angriff genommen. Die Friseurmeister haben sich mit den Frauen abgestimmt und ihnen erklärt, warum sie was wie machen würden, und dann ging es los. Hier wurden die Spitzen geschnitten, da die Ohren frei gemacht, wieder woanders die Locken gebändigt. Auf jede Frau wurde individuell eingegangen und das Beste für sie rausgeholt. Manchmal musste nur ein kleines bisschen abgeschnitten werden und dann hat das Styling viel ausgemacht. Es war toll, zu sehen, wie man mit kleinen Handgriffen eine schöne, weibliche Frisur hinbekommt. Die Frauen haben es von den Friseurmeistern gezeigt bekommen und konnten es dann direkt selbst üben. Jedes Produkt, das für die jeweilige Frau und ihre Haare das Richtige war, durften sie behalten. Hier noch mal ein großes Dankeschön an

L'Oréal, die uns die Produkte im Rahmen des look good feel better Haarprogramms der DKMS LIFE netterweise zur Verfügung gestellt haben.

„Ein sehr netter Abend unter Gleichgesinnten. Viele wertvolle Tipps, was man mit der neuen Haarpracht so alles anstellen kann. Ein gelungener Abend … sollte unbedingt für alle Frauen, die diese schwere Zeit durchgemacht haben, angeboten werden.“

Der Haarstyling-Kurs für K rebspatientinnen Der Haarstyling-Kurs für Krebspatientinnen wurde auf Initiative von Anna Struzyna und in Kooperation mit DKMS LIFE sowie durch die ehrenamtliche Unterstützung von Friseurmeisterin Tatjana Richartz und ihrem Team in Köln durchgeführt. Weitere Haarstyling-Kurse im Rahmen des look good feel better Haarprogramms von DKMS LIFE sind in Planung. Mehr Infos dazu auf www.dkms-life.de und auf Annas Blog: WWW.SCHMETTERLINGS-MOMENTE.DE

Während meiner Chemo letztes Jahr habe ich am look good feel better Kosmetikseminar der DKMS LIFE teilgenommen und es hat mir sehr geholfen und gutgetan. Ich habe mich wieder wie eine Frau gefühlt und mich getraut, mehr auszuprobieren. Nachdem die ersten Behandlungssteps überstanden waren und meine Haare langsam zurückkamen, habe ich mich gefragt: „Und nun?“. Ich hatte immer lange Haare. Keine Ahnung, wie man kurze Haare pflegt, oder geschweige denn stylt. Als ich dann an einem Tag vor den ganzen Haarprodukten in einem Drogeriemarkt stand und einfach nicht wusste, welches ich denn nun nehmen soll von den 100 Produkten, kam mir die Idee, dass es super wäre, wenn es auch hierzu einen Kurs geben würde.

Mit kurzen Haaren toll und weiblich aussehen

Es wäre doch schön, wenn uns Frauen von einem Profi gezeigt wird, wie wir die kurzen Haare stylen können und damit toll und weiblich aussehen. Warum soll man denn warten, bis die Haare komplett nachgewachsen sind, oder ständig mit der Perücke rumlaufen? Da hatte ich keine Lust drauf. Die Haare wachsen wieder und gehören zu mir, also kann ich das auch zeigen. So ist die Idee zum Haarstyling-Kurs entstanden. Da ich mit der DKMS LIFE und der Friseurmeisterin Tatjana Richartz in Kontakt stand, dachte ich mir, frage ich sie, was sie von der Idee halten. Und auch sie finden die Idee toll und unterstützen mich hierbei.


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Engagement & you

Raliza


LEBENS FREU DE & you II / 2018

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„Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum! “ Als junge Frau mit gerade einmal 30 Jahren denkt man an vieles, nur nicht an Krebs. Für Raliza ist das leider seit fast zwei Jahren Realität. Trotz zweier unterschiedlicher Krebserkrankungen innerhalb eines Jahres hat sie ihre positive Art nicht verloren und versprüht pure Lebensfreude. Die Kraft, die sie für einen Fußmarsch von über 500 Kilometern­ zwischen den beiden Erkrankungen aufgebracht hat, ist nicht das einzig Beeindruckende an dieser jungen Frau. Dies ist ein Teil ihrer Geschichte.

R

aliza ist ein le­ bens­froher und aufgeschlossener Mensch. Sie kommt aus Halle an der Saale, ist soeben fertig mit der Schule und bereit, ihre Zukunft aufzubauen. Sie beginnt in Osnabrück International Business und Management zu studieren. Sie macht ein Auslandssemester in Argentinien und beschließt 2009 wegen der Liebe dorthin zurück zu gehen, um dort weiterzustudieren. Aus einem kleinen Abenteuer werden sieben Jahre, in denen sie Land und Kultur zu lieben lernt. 2016 entscheidet sie sich, nach Deutschland zurückzukommen und vorher Südostasien zu bereisen. Sie ist gerade nach Berlin gezogen, um dort ihren Master zu machen. Nur zwei Monate später, am 12. Dezember, dann der Schock: Diagnose Morbus Hodgkin im vierten Stadium, eine bösartige Erkrankung des lymphatischen Systems. Doch Aufgeben ist für Raliza keine Option. Ihr erster Gedanke:

Chemotherapie ist sie im Mai 2017 fertig mit der Therapie und beginnt ihre Reha in Bad Oexen. Hier erfährt sie auch vom look good feel better Kosmetikseminar von DKMS LIFE und ist begeistert: „Ich schminke mich gerne und habe das auch schon vor der Erkrankung getan. Im Seminar habe ich viele tolle Tipps erhalten – allerdings wäre es zu einem früheren Zeitpunkt für mich noch sinnvoller gewesen. Wenn die Haare ausfallen und man die Wimpern und Augenbrauen verliert.“

Niemals aufgeben: Raliza versprüht positive Energie

„Ich schaffe das!“ Eine Reihe an Untersuchungen und Therapien bestimmen das nächste halbe Jahr ihren Alltag. Nach sechs Zyklen­

Nach der Reha zieht die 30-Jährige nach Hamburg, sie möchte einen Neustart. Es ist Novem­ ber, als sie in ein neues Abenteuer nach Afrika aufbricht: Sie ist eine der 30 Teilnehmer am Water!walk2017, – über 550 Kilometer zu Fuß von Ruanda nach Uganda in 24 Tagen für den guten Zweck der Organisation Viva con Agua.


My Story & you

„Ich hätte niemals gedacht, dass das nach dem Krebs möglich ist, aber das war es. Ich wollte einfach den Kopf wieder freibe­ kommen.“ Sie erlebt eine einzigartige Zeit, von der sie unvergessliche Erlebnisse mitnimmt, glücklich ist und doch auch körperlich an ihre Grenzen kommt. An ein paar Tagen fühlt sich Raliza müde und setzt einige Etappen aus, am Schluss ist aber auch sie mehr als 400 Kilometer zu Fuß gegangen. Drei Tage vor dem Abflug nach Hause entdeckt sie plötzlich geschwollene Lymphknoten an ihrem Kopf. Gleich ist die Angst wieder da, die sie in den letzten Wochen so erfolgreich verbannt hatte. Zurück in Deutschland, sucht sie sofort ihre Ärzte auf. Der anfängliche Verdacht eines afrikanischen Virus bestätigt sich leider nicht. Die Ärzte teilen ihr am 13. Dezember mit, fast auf den Tage genau ein Jahr nach ihrer letzten Diagnose, dass sie an Leukämie erkrankt ist und eine Stammzelltransplantation benötigt. Ihre Welt gerät aus den Fugen und sie fällt in ein tiefes Loch. Nach ein paar Tagen kehrt ihr Kampfgeist zurück:

„Ich konnte es nicht glauben. Wie konnte das alles nur wahr sein? Aber ich wusste, ich werde den Kampf erneut gewin­ nen, und dieses Mal für immer!“

Der Water!walk hat Raliza stark gemacht

Dieses Mal ist die Chemotherapie noch härter und aggressiver – sieben Tage lang, 24 Stunden. Doch auch hier gibt sie nicht auf und darf sogar an Weihnachten für ein paar Stunden nach Hause. Wieder sind es ihre Familie und ihr Umfeld, die ihr in der schweren Zeit Halt geben und sie glücklich machen:

„Alle meine liebsten Menschen um mich herum und sogar unzählig viele unbekannte Men­ schen, die mir immer wieder Kraft und Liebe schickten!“ Zum neuen Jahr dann das Wunder: Ihr Bruder ist ein geeigneter Stammzellspender. Nur kurze Zeit später bekommt Raliza die lebensrettende Stammzellspende ihres Bruders – ihr persönlicher Held. Danach beginnt die bange Zeit des Wartens in Isolation. Nimmt ihr Körper die Stammzellen an und vermehrt sie? Endlich die gute Nachricht: Die Zellen wachsen! Natürlich gibt es auch Tage, an denen Raliza sich nicht gut fühlt, der Genesungsprozess ist ein langer Weg. Es ist die Musik, die sie schon seit langem begleitet und aufrecht hält. „Vor allem durch die Erkrankungen merkte ich, wie wichtig die Musik, der Gesang,­für mich sind! Wenn ich singe, fühle ich mich immer besser! Ich habe auch im Krankenhaus jeden Tag gesungen, gesummt und gemeinsam mit Freunden musiziert. Währenddessen und danach geht es mir immer gut! Die Musik hat mich aus meinem schwarzen Loch gezogen, vor allem nach der zweiten Diagnose.“ Nach all den Monaten des Kämpfens blickt Raliza nun positiv in ihre Zukunft: „Ich habe zu mir selber gefunden und bin im Reinen mit mir selbst. Ich weiß, was wichtig ist im Leben, liebe und versuche jeden Moment zu genießen.“


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Für jedes gepostete Kussmund-Selfie unter dem Hashtag #JederKussZählt spendet ghd 1 Euro

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wei britische Ikonen – ghd und Lulu Guinness – kämpfen gemeinsam gegen Krebs. Denn ghd präsentiert die Limited Edition „ghd x Lulu Guinness collection“, mit Lulus kultigem Kussmund-Print auf dem neuen­ ghd gold® Styler und ghd air® Haartrockner. Für jedes verkaufte Produkt der „ghd x Lulu Guinness collection“ spendet ghd zugunsten des look good feel better ­Programms von DKMS LIFE. „Die jährliche ghd pink collection ist Kult und hat bereits einen unglaublichen Geldbetrag an globale Brustkrebs­ organisationen gespendet – über 12 Millionen Euro! Ich bin begeistert, ein Teil der diesjährigen Kampagne zu sein und mit meinem Design hoffentlich zu noch höheren Spendenbeiträgen verhelfen zu

Die neue limited Charity-Edition „ghd x Lulu Guinness collection“ zugunsten von DKMS LIFE

JEDER

KUSS ZÄHLT

Starkes Trio für den guten Zweck (v. l.): Influencerinnen Cathy H ­ ummels (@catherinyyy), Pamela Reif (@pamela_rf) und Xenia Adonts (@xeniaoverdose)

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können“, so die britische Modedesignerin Lulu Guinness. Und nicht nur durch den Kauf der limitierten Edition kann man krebskranke Mädchen und Frauen unterstützen. Jeder kann mitmachen und ein Zeichen setzen, denn #JederKussZählt auf Instagram. Für jedes gepostete Kussmund-Selfie spendet ghd 1 Euro an das look good feel better Programm von DKMS LIFE. ghd Deutschland unterstützt DKMS LIFE seit 2012. 2015 wurde ghd Partner und im Jahr 2017 Platinpartner. In den letzten sechs Jahren hat ghd mehr als 730.000 Euro an das look good feel better­ Patientenprogramm gespendet und damit rund 7.500 Patientinnen die Seminarteilnahme ermöglicht.

Die britische Designerin Lulu Guinness ist bekannt für ihren kultigen Kussmund-Print


Engagement & you

Neues E-Learning für Kosmetikexpertinnen Herzstück der look good feel better Kosmetikseminare und Beauty-Workshops sind die ONLINE-SCHULUNGS­VIDEOS mehr als 300 Kosmetikexpertinnen, die zum größten Teil ehrenamtlich und mit viel UNDmöglich, DIGITALE LERNANGEBOTE Engagement, die Seminare leiten. Ohne sie wäre es nicht dass mehr als 9.500 ZUM LOOK GOOD Krebspatientinnen jedes Jahr daran teilnehmen können. Ziel von DKMSFEEL LIFEBETTER ist es, PROGRAMM das Programm weiter auszubauen, so dass noch mehr krebsranke Mädchen und Frauen davon profitieren können. Daher ist es sehr wichtig, neue Kosmetikexpertinnen für die Leitung der Seminare zu gewinnen.

Herzstück der look good feel better Kosmetikseminare und Beauty-Workshops sind die mehr als 300 Kosmetikexpertinnen, die zum größten Teil ehrenamtlich und mit viel Engagement die Seminare leiten. Ohne sie wäre es nicht möglich, dass mehr als 9.500 Krebspatientinnen jedes Jahr daran teilnehmen können. Ziel von DKMS LIFE ist es, das Programm weiter auszubauen, sodass noch mehr krebskranke Mädchen und Frauen davon profitieren können. Daher ist es sehr wichtig, neue Kosmetikexpertinnen für die Leitung der Seminare zu gewinnen.

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m die Kosmetikexpertinnen mit umfassendem Wissen zum look good­feel better Programm und zur Arbeit mit Krebspatientinnen zu versorgen, geht DKMS LIFE jetzt erstmals auch digitale Wege und hat ein E-Learning erstellt. DKMS LIFE Geschäftsführerin Ruth Neri: „Wir freuen uns, dass wir mit unserem neuen E-Learning die Schulung unserer Kosmetikexpertinnen noch weiter

ausbauen und verbessern können. Gerade die Einbindung von Video-Tutorials, die alle Seminarschritte anschaulich und im Detail zeigen, wird insbesondere neuen Kosmetikexpertinnen sehr weiterhelfen.“ Zielgruppe des E-Learnings sind aber nicht nur neue bzw. interessierte Kosmetikexpertinnen, die das Patientenprogramm noch kennenlernen müssen. „Auch für alte Hasen ist es sicherlich interessant, denn man lernt ja nie aus“, so

Weitere Unterstützer gesucht ! Sie wollen auch für DKMS LIFE Kosmetikseminare für Krebs­ patientinnen leiten und haben eine Ausbildung und Erfahrung als Make-up-Artist, Visagist etc.? Dann melden Sie sich bei DKMS LIFE unter INFO@DKMS-LIFE.DE


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WAS IST E-LEARNING? Beim E-Learning handelt es sich grundsätzlich um Angebote, bei denen digitale Medien zur Vermittlung von Wissen eingesetzt werden. Dies kann über die Bereitstellung einer Lernsoftware oder das Anbieten eines Onlinelehrgangs erfolgen. E-Learning hat viele Vorteile:

• digital zu jeder Zeit Zugriff (unabhängig von Ort und Zeit) • jeder Zeit an aktuellen Bedürfnissen anpassbar • jeder kann in eigenem Tempo lernen • Kostenersparnis durch generell unbegrenzte Teilnehmerzahl • Interaktivität: Integration von interaktiven Modulen wie Videos oder animierten Inhalten

Neri. Das E-Learning ist als Ergänzung zu den bereits bestehenden Schulungsmaßnahmen zu sehen. Ein wichtiger Part ist dabei die Hospitation in den Kosmetikseminaren, in denen die Seminarleiterinnen voneinander lernen. Kompetente inhaltliche Unterstützung beim Dreh für die Schulungsvideos fand DKMS LIFE bei Kosmetikexpertin Catrin von Pabrutzki. „Ich unterstütze DKMS LIFE bereits seit fast zehn Jahren und habe schon viele look good­ feel better Kosmetikseminare geleitet. Mir macht die Arbeit mit Krebspatientinnen unglaublich viel Spaß, und die Verwandlung der Teilnehmerinnen – äußerlich wie innerlich – ist immer wieder toll, mitanzusehen. Ich kann anderen Make-up-Artists oder Kosmetikerinnen nur ans Herz legen, sich ebenfalls für DKMS LIFE zu engagieren – es ist ein ganz tolles Ehrenamt, mit dem man viel bewirken kann.“ Die Make-up-Artistin, die auch Dozentin an der Famous Face Academy ist, zeigt in Tutorials die einzelnen Seminarschritte – von der Gesichtspflege über besondere Hinweise zum Sonnenschutz für Krebspatientinnen, (2)

vom Nachzeichnen der verlorenen Augenbrauen bis hin zum Binden von Kopftüchern. Ein Video aus einem l­ook good­­ feel better Kosmetikseminar aus dem Uniklinikum Frankfurt zeigt exemplarisch den Seminarablauf und gibt Einblicke in das Patientenprogramm. Experteninterviews mit Ärzten und Psychoonkologen, die Infos zu den Auswirkungen der Krebserkrankung und -therapie geben, runden das E-Learning ab. Dipl. Psych. Dr. Bianca Senf, Leiterin Psychoonkologie am Universitären Centrum für Tumorerkrankungen – UCT am Uniklinikum Frankfurt, ist eine diese Expertinnen, die den Kosmetikerinnen wichtige Hintergrundinfos rund um die Lebensqualität bei Krebs geben. Für Senf und ihr Team war es eine Selbstverständlichkeit, auch den Dreh für das E-Learning im Uniklinikum Frankfurt zu ermöglichen, da sie das look good feel better Programm seit vielen Jahren unterstützen und vor Ort anbieten: „Es gibt zwei wichtige Aspekte, wie die Kosmetikseminare den Patientinnen helfen können: zum einen, dass die Seminare auch einen gewissen Selbsthilfegrup-

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pencharakter haben, sodass sich die Teilnehmerinnen untereinander austauschen können und aktiv ins Gespräch kommen, ohne dass sie aktiv zu einer Selbsthilfegruppe gehen müssen. Und zum anderen ist es so, dass sich durch die gezielte Beratung der geschulten Kosmetikexpertinnen, wie man mit den äußerlichen Veränderungen im Gesicht und den Haarverlust umgehen kann, die Frauen definitiv deutlich besser fühlen.“ Neri: „Vielen Dank an alle Beteiligten für die Unterstützung: Insbesondere geht unser Dank an Alexandra, Cathrin von Pabrutzki, Dr. Bianca Senf und ihre Assistentin Christina Henkel, an die Agentur neokom.tv und an die Teilnehmerinnen aus dem Seminar, der ­Famous Face ­Academy, das wir in Frankfurt fi ­ lmen durfen.“ (1) Das DKMS LIFE E-Learning für Kosmetik­ expertinnen umfasst sechs Lektionen und dauert ca. 90 bis 120 Minuten (2) In verschiedenen Sequenzen werden die einzelnen Schritte des Programms gezeigt


Engagement & you

Charity Ladies’ Lunch BEWEGENDER TALK IN MÜNCHEN

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n München hieß es geballte Frauenpower für Krebspatientinnen. Unterstützt wurde der Charity Ladies' Lunch in der Käfer-Schänke durch die Förderinnen Birgit Fischer-Höper (Munich Connexxxions) und Dr. Sabine Piller (Piller Enterprise ­ Group). Im Mittelpunkt stand hier der bewegende Talk zwischen Moderatorin und Schirmherrin Marina Ruperti und Bestsellerautorin Charlotte Link, die sehr emotional über ihr Buch „Sechs Jahre – Der Abschied von meiner Schwester“ sprach, in dem sie die Krebs­erkrankung und den Tod ihrer Schwester verarbeitete. (1) (3)

(1) V. l.: Charlotte Link, Marina Ruperti, Ruth Neri, Sabine Piller, Birgit Fischer-Höper

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(2) V. l.: Natalie Schmid, Claudia Schwarz

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V. l.: Sybille Beckenbauer, Nina Ruge, Clarissa Käfer

von Marina Ruperti mit Charlotte Link

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Du hast bislang nie etwas Persönliches in der Öffentlichkeit erzählt. Mit dem Buch „Sechs Jahre – Der Abschied von meiner Schwester“ hat sich das geändert. Warum?

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Ich habe meine Schwester nach einem sechs Jahre langen Kampf gegen den Krebs verloren. Wir haben als Familie gekämpft und haben in diesen sechs Jahren so vieles erlebt. Und das trifft leider ja für ganz viele Menschen zu, die entweder selbst Krebs haben oder die einen Verwandten oder einen Freund durch diese Krankheit begleiten. Und bei mir war es so, dass meine Schwester der Mensch war, der mir am allernächsten stand. Nach ihrem

Tod habe ich nicht mehr in mein normales Leben zurückgefunden und hatte zudem so viele bedrängende Bilder und Geschichten im Kopf von dem, was wir eben erlebt hatten als Krebspatientin und Angehörige auf diesem Weg durch viele deutsche Kliniken: Erlebnisse mit Ärzten und Kliniken, Fehldiagnosen. Ich hatte den Eindruck, es ist für mich wichtig, darüber zu sprechen, und es könnte bedeutungsvoll für Menschen sein, die das Gleiche erleben. Kannst du einmal ein Beispiel nennen von den wirklich furchtbaren Erfahrungen? Bei ihrer ersten Krebsdiagnose saß meine Schwester zum Beispiel dieser Ärztin

alleine gegenüber. Franziska war gerade 41 Jahre geworden, Mutter von zwei noch relativ kleinen Kindern. Und diese Ärztin sagte ihr: „Also sie haben einen Krebs im vierten Stadium, der hat bereits gestreut, da ist nichts mehr zu machen. Wir werden versuchen, das mit Chemotherapie eine Weile hinzuhalten. Sie werden das Ende dieses Jahres nicht mehr erleben. Machen Sie einmal schnell Fotos, die Sie Ihren Kindern hinterlassen, denn so wie jetzt sehen Sie bald nicht mehr aus.“ Und mit dieser Aussage durfte sie herausgehen, hat einen völligen Zusammenbruch erlitten und hat für den ganzen Rest ihres Lebens, der nicht am Jahresende zu Ende war, sondern sechs Jahre später, immer wieder starke


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JUBILÄUM IN DÜSSELDORF

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ereits zum zehnten Mal fand der Charity Ladies' Lunch unterstützt durch Schwarzkopf in Düsseldorf statt. Gastgeberin Ruth Neri, Geschäftsführerin DKMS LIFE, freute sich sehr, dass sie zum Jubiläum die Ausnahmedesigne­ rinnen Rieke Common und Malaika Raiss als Ehrengäste gewinnen konnte. Die Gäste konnten sich außerdem auf ein exklusives Drei-Gänge-Menü im Restaurant Klee’s und eine exklusive Führung durch die Ausstellung „Anni Albers“ im K20 freuen.

(4) Ruth Neri (l.) im Gespräch mit Irene Meister, die 2015 an einem look good feel better Kosmetikseminar teilgenommen hat

(5) Hahn im Korb: Armin Morbach zwischen Moderatorin Aleksandra Bechtel (l.) und Schönheitsexpertin Dr. Barbara Sturm

(6) V. l.: Designerin Rieke Common, Ruth Neri, Designerin Malaika Raiss, Marie-Ève Schröder sowie Moderatorin und Schirmherrin Marina Ruperti

Beruhigungsmittel nehmen müssen, weil ihr diese Szene immer wieder durch den Kopf ging. Und sie war total traumatisiert und wir als Familie auch. Wir sind danach zu jedem Gespräch mitgekommen und sind dann sehr vorsichtig geworden.

Das heißt, wenn ihr fünf Ärzte gesagt haben, da ist nichts zu machen, dann ist sie aufgestanden und hat gesagt, dann suche

Habt ihr die Hoffnung nie aufgegeben?

Das Buch war ja ein sehr großer Erfolg, obwohl es am Ende ja nicht gut ausging. Aber anscheinend haben es doch viele als tröstlich empfunden. Kannst du dir das erklären? Ja, es geht wie gesagt nicht gut aus. Meine Schwester hat am Ende den Kampf verloren. Trotz allem haben mir sehr viele geschrieben, dass es so viel Mut gemacht hat, und ich glaube, das liegt daran, dass meine Schwester so ein positiver Mensch gewesen ist und sich wirklich keine Stunde geschlagen gegeben hat – sicher auch deshalb, weil sie Kinder hatte. Sie hat gekämpft und sie hat immer wieder neue Wege gefunden.

ich mir jetzt den sechsten und siebten und achten. Und das ist ein roter Faden, der sich durch ihr Leben und durch ihre Krankengeschichte und damit auch durch das Buch zieht. Das hat vielen Mut gemacht.

Ich würde sagen, Hoffnung ist die einzige Kraft, die einen durch so etwas hindurchträgt. Ich finde auch, der Begriff „Hoffnung“ kommt in diesem gesamten Bereich Krebs beziehungsweise Krankenhäuser immer zu kurz. Es wird doch sehr der Begriff „Wahrheit“ hochgehalten, was aber fast immer eine sehr statistische Wahrheit ist. Also nach einer statistischen Wahrscheinlichkeit hat der Patient eine so und so hohe prozentuale Chance, zu überleben oder auch nicht. Wir wissen aber alle, dass jeder Mensch aus der Statistik herausfallen kann. Für uns war immer wichtig, neben allen Hiobsbotschaften, die wir erhalten haben, diese Hoffnung zu bewahren, dass wir es schaffen werden. Und ich kann mir auch keinen anderen Weg vorstellen, wie man diese Torturen ansonsten aushält, die man als Patientin mit einer fortgeschritten Krebserkrankung aushalten muss.


Engagement & you

SCHMINKEN TUT GUT

EIN PAAR KLICKS FÜR DEN GUTEN ZWECK Unsere treue Unterstützerin Annika Gassner hat über ihre Facebook-Spendenaktion 1.045 Euro für unser look good ­ feel better Patientenprogramm gesammelt. Sie ist damit eine von mehreren Hundert Facebook-Nutzern, die DKMS LIFE ­ ereits in einer Spendenaktion über diese Plattform unterb stützt haben. Und jeder kann ihrem Vorbild folgen. Über die Aktion kann man ganz einfach – z. B. anlässlich des eigenen Geburtstages – Freunde und Bekannte dazu aufrufen, zu ­spenden. Danke für die Unterstützung, liebe Annika!

Michaela Schneider ist Kosmetikerin aus Leidenschaft. Das einjährige Jubiläum ihres Kosmetikstudios M. Schneider in Siemensstadt nutzte sie jetzt für eine Spendenaktion für DKMS LIFE: Unter dem Motto „Schminken für den guten Zweck“ kamen mit Unterstützung der Baugenossenschaft Charlottenburg stolze 1.045 Euro für das look good feel better Patientenprogramm zusammen. Vielen Dank!

FÜR DEN RAHMEN DES GESICHTS 14.000 Augenbrauenstifte konnte DKMS LIFE Geschäftsführerin Ruth Neri jetzt von Dr. Jörg Karas, Managing Director Schwan-STABILO Cosmetics GmbH & Co. KG, entgegennehmen. Die Augenbrauenstifte wurde eigens für die Teilnehmerinnen der look good feel better Kosmetikseminare produziert. „Für Krebspatientinnen ist der Verlust der Augenbrauen oft die schlimmste äußerliche Veränderung, denn sie geben dem Gesicht einen Rahmen“, weiß Neri. „Deshalb ist es so wichtig, dass wir allen Mädchen und Frauen im Seminar einen Augenbrauenstift zur Verfügung stellen können. Dank der großzügigen Spende von Schwan Cosmetics ist das jetzt für mehr als ein Jahr sichergestellt.“


ÄSTHETISCHE AUGENBLICKE

GUTES AUS DER OLIVE Fattoria La Vialla spendet 10.000 Euro aus den Erlösen des Nahrungsergänzungsmittels OliPhenolia an das l­ook good feel better Patientenprogramm! Und das ist noch nicht alles! Zusätzlich hatten 100 Patientinnen die Möglichkeit, einen kostenfreien Jahresvorrat an OliPhenolia zu erhalten! Herzlichen Dank Fattoria La Vialla für diese tolle Unterstützung!

Augenbrauen & Wimpern Unsere handgefertigten Lösungen für die Augenpartien lassen sich mühelos aufkleben und sehen ganz natürlich aus.

LECKERER LADIES' LUNCH Rund 80 Frauen der Hamburger Gesellschaft folgten der Einladung von Birgit Fischer-Höper und Dr. Patricia ­Cronemeyer zum Charity Ladies' Lunch in das Süllberg Hotel & Gastronomie. In Kooperation mit dem EAGLES Charity­ Golf Club e. V. sammelten die Gastgeberinnen Spenden für gemeinnützige Projekte. So konnten die DKMS LIFE Botschafterinnen Petra van Bremen und Marie Amière einen Spendenscheck über 5.000 Euro für das look good feel better Patientenprogramm entgegennehmen.

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n ö h c s e k n a Ein D Words & you

Wir freuen uns sehr über die positiven Rückmeldungen der Teilnehmerinnen unserer look good feel better Kosmetikseminare für Krebspatientinnen. Hier ein paar Zeilen, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

anniter-Kranken oh J im r , a a in nj A em Liebe feel better S nette Runeinem look good uf a h ic Wir waren eine r a n. w lle e fa ge heut t gu h sehr oll waren auch s hat mir wirklic sse gemacht. T a kl s a haus in Bonn. E d t ha k Fin Wir kannten inarleiterin Ute lnehmerinnen. ei T en er de, und die Sem nd a i den ich eigentlich n Reaktionen be Ich schminke m t. oo B die gegenseitige en lb se lle im t, saßen aber a uns ja gar nich ern. te sich jetzt änd nn kö s a d r be a nie, möglicht. anstaltungen er er V he lc so E IF MS L ass ihr von DK bag. Vielen Dank, d die tolle Goodie r fü ön ch es nk iesen-Da Und auch ein R Lieben Gruß

und

Fre i n o M

Hallo an DKMS LIFE, am Donnerstag habe ich im Bethanien-Seniorenstift das Kosmetikseminar für Krebspatientinnen besucht und muss Ihnen jetzt endlich mal ein großes Lob aussprechen. Es war so schön informativ und wir haben so viele interessante Sachen über besseres Aussehen gelernt, einfach toll. Gerade in der schlimmen Zeit der Erkrankung und unmittelbar danach, wenn man noch so gezeichnet ist von den Strapazen der Behandlung, ist es wie ein Sonnenstrahl, mal auf ganz andere Gedanken zu kommen – und zu Hause mit den tollen Sachen zu experimentieren. Danke schön für das alles, es tut einfach gut und macht frohe Gedanken!!! Meinen Beitrag habe ich schon vor Ort in die Dose gesteckt, die aufgestellt war – nächsten Monat kann ich Ihnen mehr geben. Und übrigens: Für die Kosmetikfirmen ist das Ganze auch eine tolle Werbung: Vertrage ich ein Produkt gut, werde ich es mir kaufen, wenn die Tube leer ist. Also ein Gewinn für beide Seiten. Mit ganz herzlichen Grüßen

Ellen Dohmen


LEBENS FREU DE & you II / 2018

Hallo, ich wollte Ihnen ein ku rzes Feedback zum Sc hminkseminar am 02 First-Stirum-Klinik in .02.2018 in der Bruchsal geben. Aufm er ks am da ra uf un d bin ich durch Schwes eingeladen geworden ter Anja aus der Chem o-A m bu la nz de r besagten Klinik. Mein Erwartungen wurden e so dermaßen übertro ffe n, da ss ich Ihnen dies unbeding muss. Zunächst wurd t mitteilen en wir am vereinbarte n Treffpunkt von einer empfangen und in de Kr ankenschwester n Gewölbekeller der Klinik gebracht. Dort ­Blumen, Tüchern und war eine Tafel mit Lichterketten geschm üc kt . Es ga b Ka ffe e, Tee, Wasser sowie belegte Häppchen un d Kekse. Ich war spra ch los , de nn da mit hatte ich überha gerechnet. Dann stellt upt nicht en sich die beiden Vi sa gi ste n vor. Auf jedem Platz Tasche, die wir ausp stand eine acken durften. Ich war mehr als über rascht, als ich den In halt erblickte und mir wir das alles behalte klar wurde, dass n dürfen. Dann ging es auch schon los un d uns wurde Schritt fü Schritt erklärt. Es wa r r ein rundum gelung ener Nachmittag, mit Austausch, und der Sc Zeit für Gespräche un hminkkurs war einfa d ch genial. Die beiden wirklich viel Mühe. W Da m en ga ben sich ir waren eine kleine Gr uppe von 8 Frauen un konnte für sich Tipps d ich de nke, jede und Tricks mitnehmen . Ich jedenfalls war to möchte mich deshalb ta l beeindruckt und ganz herzlich bedank en, auch für die Prod Hause nehmen durft uk te, die wir mit nach en. Am Ende ging ein e Spendenkasse rum dies beibehalten und und ich hoffe, dass Si e noch viele Schminkkur se für Krebspatienten anbieten können. Ich selbst habe mich schon vor vielen Jahr en als Knochenmarks lassen – leider wurde penderin registrieren ich nun aus der Date i gelöscht ... auch wenn in Frage kam, es tut so ich nie als Spender gut, zu wissen, dass m an ev tl. an de re n helfen kann. – Es tu auch unwahrscheinlic t aber h gut, wenn man selb st er kr an kt ist und so einen schö mittag erleben darf – nen Nachvielen Dank dafür! Mit freundlichen Grüß en

Gabriele Siegele

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Engagement & you

S hiseido • C ompany P rofile Höchste Qualität mit östlicher Tradition – die Geschichte eines Visionärs

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as Kosmetikunternehmen Shiseido blickt auf eine lange Tradition zurück. Als Sohn eines Arztes der östlichen Medizin wurde der Gründer Arinobu Fukuhara 1848 in Japan geboren. Viele Jahre bevor die meisten Japaner in Erwägung zogen,

Elemente des westlichen Lebensstils in ihr eigenes Leben zu integrieren, trieb Arinobu Fukuhara die Vision an, östliche Ästhetik und westliche Wissenschaft zu kombinieren. In einer Nation, in der die Praktiken östlicher Medizin stark verwurzelt waren, schaff-

te es Arinobu Fukuhara mit seinen fortschrittlichen Ideen und verbunden mit altbekannten Traditionen zum Pionier seiner Zeit zu werden. Arinobu Fukuhara absolvierte ein Studium der westlichen Medizin, durchlief anschließend eine Ausbildung zum

Eudermine-Flakon 1897 und 1997

Ultimune Power Infusing Concentrate

Werbeanzeige beherrscht durch das Konzept der „Modern Girls“, 1938


H ELFEN & you II / 2018

Shiseido unterstützt bereits seit 2006 das look good feel better Programm für Krebspatientinnen

Shiseido spendet DKMS LIFE Produkte wie diese Lippenstifte für die Kosmetikseminare

Apotheker und wurde im Rahmen einer erfolgreichen militärischen Laufbahn leitender Pharmazeut der japanischen Marine. Im Jahr 1872 gründete er die erste Apotheke nach westlichem Vorbild: ein Erfolg. Arinobus moderner Ansatz und seine aktive Forschungs- und Entwicklungsarbeit erwiesen sich als visionäres Unternehmenskonzept, sodass sich seine Apotheke schnell zu einem der einflussreichsten und größten Unternehmen Japans entwickelte.

weltweit. Shiseido steht auch weiterhin für die fortschrittliche Arbeit in der Forschung, sodass Shiseido bisher häufiger als jedes andere Kosmetikunternehmen mit dem IFSCC-Preis für außergewöhnliche wissenschaftliche Forschungsarbeiten ausgezeichnet wurde.

Ein Name, eine Intention Der Name des Unternehmens stammt von einem chinesischen Gedicht, aus dem Yi Jing, einem Klassiker der asiatischen Literatur, und bedeutet so viel wie: „Preise die Tugenden der Erde, die neues Leben gibt und neue Werte schafft“. Shi. Sei. Do. Diese drei Silben, mit denen Arinobu Fukuhara die Intentionen seines Unternehmens auf den Punkt brachte, beschreiben auch heute noch die Grundwerte, auf denen der globale Unternehmenskonzern Shiseido basiert.

Gestern wie heute: soziale Verantwortung wahrnehmen Shiseido steht heute für hochklassige Kosmetik sowie Haut-, Haar- und Körperpflegeprodukte als eines der ältesten Unternehmen in diesem Bereich

Damit geht auch soziale Verantwortung einher: Denn Schönheit ist eng mit dem Leben und den Gefühlen der Menschen verbunden und ist somit in der Lage, Freude, Selbstbewusstsein, neue Energie und noch so vieles mehr zu übermitteln. Shiseido und DKMS LIFE teilen hierbei dieselbe Überzeugung: Vorübergehende äußerliche Veränderungen, z. B. während einer Krebstherapie, können großen Einfluss auf die Lebensqualität und das Selbstwertgefühl haben. Aus diesem Grund unterstützt Shiseido DKMS LIFE und das look good feel better Patientenprogramm seit 2006 mit Zeit-, Geldund Produktspenden. Im Jahr 2018 ist ­Shiseido wieder Goldsponsor von ­DKMS LIFE­mit einer Geldspende, der Freistellung von mehreren Mitarbeiterinnen für die Leitung der Kosmetikseminare und mit Produktspenden. „Shiseido trägt so unter anderem dazu bei, dass noch mehr Patientinnen an den look good feel better Patientenprogrammen teilnehmen können, um sie während ihrer Therapie zu unterstützen und den Heilungsprozess positiv zu beeinflussen“, so Nicole Nitschke, Country General Manager Shiseido Deutschland.

Shiseido-Mitarbeiterinnen wie Yvonne Baumann leiten die look good feel better Kosmetikseminare

Die Shiseido Group Im Rahmen der Vision 2020 gab die Shiseido Group im Oktober 2016 den Start der Shiseido Group EMEA (Europa, Mittlere Osten und Afrika) bekannt. Durch einen Verschmelzungsvertrag Anfang 2017 wurde Beauté Prestige International (BPI) in die Shiseido Deutschland GmbH integriert und agiert seither als Fragrance Division innerhalb der Shiseido Group. Zur Shiseido Fragrance Group gehören die Duftlizenzen Issey Miyake, Narciso Rodriguez, Elie Saab, Alaia Paris, Zadig & Voltaire und Dolce & Gabbana. Im ersten Quartal 2018 ist die Integration der Marken BareEscentuals und Laura Mercier erfolgt. Neuzugang in der Make-up-Division ist die Marke NARS. Shiseido beschäftigt rund 46.000 Mitarbeiter in 120 Ländern der Erde und verzeichnete einen Nettoumsatz von 1,005.1 Billionen Yen im Jahr 2017. Das Unternehmen engagiert sich neben der Unterstützung von ­ DKMS LIFE für die Erreichung der 17 Nachhal­ tig­­keitsziele der Vereinten Nationen, die sich u. a. auf die Beseitigung von Kinderarmut, ökologische Nachhaltigkeit und Gleichbe­ rechtigung konzentrieren.

Arinobu Fukuhara

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Rezepte von

Taste & you

Ein Kurztrip nach bella Italia

Hügelige Landschaften, Pinien, Zypressen, Olivenbäume und Weinreben – die Toskana hat viel zu bieten: Neben der wun­ derschönen Landschaft ist die Region Italiens auch für kulinarische Köstlichkeiten bekannt. Die Fattoria La Vialla ist der größte Bio-Bauernhof der Toskana und steht seit 40 Jahren für hohe Qualität und ökologisch nachhaltige Vorgehensweise. Die Rezepte von La Vialla enthalten frische, gesunde Zutaten und tragen damit zu einer ausgewogenen Ernährung bei. Wir wünschen viel Freude beim Nachkochen des Drei-Gänge-Menüs:

Vorspeise, HaupTgericht und Dessert

ZUTAT EN

<< POMODORINI CONFIT E FAGIOLINI >> (= KIRSCHTOMATENCONFIT MIT GRÜNEN BOHNEN) > Die Kirschtomaten waschen und vorsichtig trocken tupfen, ohne die Stiele zu entfernen (während des Kochens schenken sie Geschmack). > Eine Backform mit Backpapier auslegen und mit Olivenöl einfetten, die Tomaten hineingeben, mit Salz und Pfeffer würzen, mit 2 Esslöffeln Öl benetzen und mit dem Oregano, den Thymianblättchen und dem Zucker bestreuen. Dann im auf 150 ° C vorgeheizten Ofen für 2 Stunden garen. > In der Zwischenzeit waschen Sie die Bohnen, entfernen die beiden Enden und blanchieren sie ohne Deckel 10 Minuten lang in kochendem Salzwasser (die Bohnen bleiben so knackig und schön grün); dann gut abgießen und abkühlen lassen.

> Nach den 2 Stunden werden die Kirschtomaten weich und leicht karamellisiert sein. Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und mit der Schere die Stiele abschneiden. Lassen Sie dabei nur die oberen grünen Blättchen daran. > Nun die Bohnen in eine Schale geben, mit Salz, Pfeffer, 4 Esslöffeln Olivenöl und dem Essig würzen, mit dem in dünne Scheiben geschnittenen Pecorino und den Kirschtomaten garnieren. Die richtige Jahreszeit für diese Beilage (oder Zwischengericht oder Vor­speise)­ ist der Sommer, wenn das Gemüse dieses Rezepts voller Geschmack und Vitamine ist.

FÜR 4 PERSONEN •

250 g Kirschtomaten (möglichst mit den Stielen)

•

3–4 frische Thymianzweige

•

1 TL Oregano

•

1 TL Rohrzucker

•

500 g grüne Bohnen

•

6 EL Olivenöl Extravergine (plus 1 EL zum Einfetten der Form)

•

1 EL Weißweinessig

•

40 g Pecorino

•

Salz und Pfeffer


FÜ R S IE EN TDEC KT & you II / 2018

35

FÜR 6 PERSONEN •

500 g Pici

•

300 g Brokkoli 2 Salsicce (= frische toskanische

•

­Bratwürste, ca. 200 g) 40 g Krume von hausgemachtem

•

­Weißbrot •

8–9 EL Olivenöl Extravergine

•

2 Knoblauchzehen

•

1 frische Chilischote

•

Salz

ZUTAT EN

<< I PICI CON I BROCCOLI, LA SALSICCIA E LA MOLLICA DI PANE CROCCANTE >> (= PICI MIT BROKKOLI, WURST UND KNUSPRIGER BROTKRUME) > Dünsten Sie in einer Pfanne mit schwerem Boden, die groß genug ist, um später auch die Pasta aufzunehmen, den Knoblauch und die Chilischote in 6 Esslöffeln Olivenöl an. Den Knoblauch aus der Pfanne nehmen, sobald er Farbe annimmt (auch die Chilischote). > Entfernen Sie den Darm vom Wurstfleisch, geben Sie dieses grob mit den Fingern zerkleinert in die Pfanne, braten es an und „zerkrümeln“ es währenddessen mit dem Kochlöffel. > Den Brokkoli waschen, die Röschen abschneiden, diese erneut waschen und 5 bis 6 Minuten in einem Topf mit reichlich kochendem Salzwasser garen. Nehmen Sie die Brokkoliröschen mit einem Schaumlöf-

fel aus dem Topf (das Kochwasser für die Pici beiseitestellen) und geben sie in die Pfanne mit der Wurst: Vermengen Sie das Ganze und lassen Sie es bei großer Hitze 2 Minuten lang Geschmack annehmen, wobei Sie die Brokkoliröschen leicht mit dem Kochlöffel zerbröckeln, damit sie sich gut mit der Salsiccia vermengen. > Die Brotkrume zerkrümeln und in einer kleinen, schweren Pfanne mit 2–3 Esslöffeln Olivenöl Extravergine und einer Prise Salz anrösten; sobald sie eine goldbraune Farbe angenommen hat und schön knusprig ist, den Herd abstellen. > Bringen Sie das Brokkoliwasser erneut zum Kochen, garen Sie die Pici darin. Bissfest abgießen und einige Minuten lang

in der Pfanne mit dem Brokkoli und der ­Salsiccia schwenken. > Vor dem Servieren die knusprige Brotkrume über die Pici streuen.

<< LA TORTA RUSTICA DI PANE E CACAO >> (= RUSTIKALER BROT-KAKAO-KUCHEN) > Die Brotkrume in Würfel schneiden, zusammen mit der heißen Milch in eine große Schüssel geben, gut mit einem Holzlöffel vermengen und mit einem Teller abdecken. Lassen Sie das Ganze für einige Stunden einweichen und rühren Sie hin und wieder um, damit das Brot die gesamte Milch aufsaugen kann und vollkommen weich wird. > Dann zerdrücken Sie das Brot mit einer Gabel und vermischen alles sorgfältig, bis Sie eine gleichmäßige Masse erhalten haben. > Die mit einem Mixer fein gemahlenen Amaretti, den Kakao und die Eier hinzu-

fügen und gut unterrühren. Nun auch den Zucker, die Pinienkerne und die zuvor 10 Minuten lang in warmem Wasser eingeweichten und gut ausgedrückten Rosinen hineingeben und vermischen. > Geben Sie den Teig in eine eingefettete und mit Mehl bestäubte Springform und backen Sie den Kuchen 60 Minuten lang im auf 190 ° C vorgeheizten Ofen. Wenn er gar ist, herausnehmen und abkühlen lassen, bevor Sie ihn aus der Form nehmen. > Garnieren Sie den Kuchen mit 2–3 grob zerbröselten Amaretti.

ZUTAT EN

F Ü R E I N E R U N D E BAC K F O R M M I T 2 8 C M D U R C H M E SS E R 300 g Krume von altbackenem Weißbrot

•

120 g Amaretti und 2-3 zum Garnieren

• •

150 g Rohrzucker

•

6 EL ungesüßtes Kakaopulver

•

1 l Milch

•

2 Eier

•

100 g Pinienkerne

•

70 g Rosinen 1 Stückchen Butter (zum Einfetten der Form)

• •

2–3 gehäufte Esslöffel Mehl für die Form


My Story & you

Melissa ist 16 Jahre alt, macht eine Ausbildung als Tourismuskauffrau, reist gerne, geht mit Freunden aus und spielt Klavier – der normale Alltag einer jungen Frau, die gerade anfängt, sich ein selbstständiges Leben aufzubauen. Doch dann wird auf einmal alles anders: Im Oktober 2015 e­ rhält sie die Diagnose Ewing-­ Sarkom, ein Knochenkrebs im Becken. Aufgeben ist für sie keine Option. Mit ihrer positiven Art stellt sie sich der Erkrankung und lässt sich auch von Rückschlägen nicht unterkriegen.

„Es ist nicht wichtig, was dir im Leben passiert. Es ist nur wichtig, was du daraus machst.“

eine Geschichte von Melissa

Wie hast du von der Erkrankung erfahren?

YOUNG

Ich habe im Mai 2015 immer stärker werdende Rückenschmerzen bekommen. Nach zwei Monaten wurde dann eine Schwellung am unteren Rücken sichtbar. Nach mehreren Arztbesuchen und Krankengymnastik wurde ich Anfang Oktober in ein MRT gebracht und wurde sofort am nächsten Tag biobziert. Meine Diagnose habe ich am 2­ 6. Oktober 2015 erhalten. Was waren deine Gedanken nach der Diagnose? Zuerst war mein Kopf total leer, ich konnte das alles irgendwie noch nicht glauben. Sobald ich es dann realisiert hatte, war es ein riesiger Schock. Aber andererseits war ich auch sehr froh, endlich Klarheit zu haben. Mein Rezidiv mit Metastasen in der Lunge kam im November 2016, sehr früh nach meiner ersten Therapie.

(1)

Das Rezidiv hat mir sofort den Boden unter den Füßen weggerissen – aber aufzugeben kam für mich nie infrage!

Wie hat sich dein Leben durch die Krankheit verändert? Wegen meiner Therapie musste ich meine Ausbildung pausieren. Was mich am meisten stört, ist, dass man nichts mehr planen kann. Es kann immer sein, dass ich ungeplant ins Krankenhaus muss. Ich lebe also von Tag zu Tag. Trotz allem versuche ich mein Leben dadurch nicht allzu sehr zu verändern. Ich mache das, worauf ich Lust habe.


YOU N G YOU & you II / 2018

Und am meisten hat es mich und meinen Bruder Maik noch mehr zusammengeschweißt. Denn er hat mir seine Stammzellen gespendet und mir somit eine zweite Chance auf das Leben gegeben. Dafür bin ich ihm von ganzem Herzen dankbar!

bei kann Schminke sehr helfen. Vor allem in einer so schwierigen Zeit ist es wichtig, nicht als das „kranke“ Mädchen angesehen zu werden, nur weil man vielleicht keine Augenbrauen mehr hat.

Wie geht deine Familie und wie gehen deine Freunden mit den Umständen um?

Zeit mit den liebsten Menschen zu verbringen. Egal, ob man spazieren geht, zusammen in den Urlaub fährt oder einfach nur im Bett liegt und miteinander Filme schaut. Das macht mich glücklich.

Meine Eltern, meine vier älteren Geschwister und meine beste Freundin geben mir sehr viel Kraft. Sie zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht, auch wenn mir manchmal nicht danach ist. Sie sind immer für mich da. Bis heute gibt es keinen Tag, an dem ich alleine im Krankenhaus war. Sie sind immer ganz nah an meiner Seite, und dafür bin ich jedem Einzelnen sehr dankbar! Besonders meiner Schwester – sie bedeutet mir alles. Wie hat dir das look good feel better Jugend-Kosmetikseminar geholfen und wie hast du davon erfahren? Unsere Onko-Station bietet sehr viel für die Patienten an, und unsere Sozialpädagogin, Simone Kreutmaier, fragte uns, ob wir Lust hätten, dort mitzumachen. Mir hat das Seminar sehr gut gefallen. Wir haben eine ganze Tasche voll mit hochwertigen Kosmetikartikeln bekommen.

Es war schön, dem Krankenhausalltag etwas entfliehen zu können und sich zusammen mit den anderen Mädels zu schminken. Wir haben tolle Tipps zur Pflege und zu den Produkten erhalten. Wie wichtig ist das Thema Schminke für dich? Ich finde es wichtig, sich in seinem ­eigenen Körper wohlzufühlen, und da-

(2)

Was gibt dir Kraft?

Wie war das Thema Haarverlust für dich? Um ehrlich zu sein, ging alles so schnell, dass ich davor nicht viel Zeit hatte, drüber nachzudenken. Als ich dann die ersten Haare verlor, war das schon ein kleiner Schock.

Ich empfand es aber nicht als schlimm, meine langen Haare zu verlieren. Was mich aber traurig machte, war, meine Mama mit Tränen in den Augen zu sehen, als ich die ersten Haare verlor. Danach ließ ich sie mir einfach von der lieben Krankenschwester Anja abrasieren. Was wünscht du dir für die Zukunft? Mein größter Wunsch ist, dass meine Familie und ich gesund sind und dass wir in den schwierigen Zeiten und Momenten immer etwas Positives sehen können. In zehn Jahren sehe ich mich am liebsten auf einer Weltreise, denn ich liebe es, die Welt zu entdecken und die verschiedenen Kulturen kennenzulernen. Außerdem möchte ich meine Ausbildung erfolgreich abschließen und in einer eigenen Wohnung leben. (1) Melissas Eltern geben ihr sehr viel Kraft.

(2) Vor der Therapie hatte Melissa lange braune Haare (3) Melissa mit ihrem Hund, der ihr viele schöne Momente schenkt (3)

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Das neue Erholungskonzept für sensible Haut „Sensibilität ist eigentlich eine Gabe. Wo sie aber zum Problem wird, ist eine wirksame Lösung gefragt.“

Die optimale Pflege empfindlicher Haut ist sehr anspruchsvoll. Denn sie reagiert unberechenbar individuell und unterschiedlich intensiv. Zudem hat eine überhöhte Sensibilität viele Ursachen. Ob innere oder äußere Reize. Veranlagung, Stress oder mangelnder Schutz vor Sonne und Kälte. Geraten die hauteigenen Schutzmechanismen schließlich aus der natürlichen Balance, wird es unangenehm: Trockenheit, Juckreiz und Rötungen sind deutliche Anzeichen einer instabilen Lipidbarriere. Ein Problem, das tiefgreifende Hilfe erfordert.

SENSICURA ist das nahtlos sanftee Pflegekonzept für empfindliche und hypersensible Haut. Vom milden Reinigungsprogramm über Anti-Aging-Formulierungen unterschiedlicher Texturen bis hin zur aufbauenden Kurpackung. Abgerundet durch Lotionen und Cremes für Körper, Hände und Augenpartie. Die elf perfekt aufeinander abgestimmten Produkte berücksichtigen alle Bedürfnisse für sofortige Linderung, gezielte Stabilisierung und nachhaltigen Schutz. Frei von Silikonen, Parfümölen und Konservierungsstoffen.

Dr. Spiller hat sich intensiv auf diese Aufgabe konzentriert und eine Lösung mit System entwickelt – SENSICURA. Das Pflegekonzept mit hochwirksamen Aktivstoffen wie Magnolienrinden-Extrakt und Vitamin-F-Komplex bringt gestresste Haut wieder in ein stabiles Gleichgewicht. Die Effekte dieses umfassenden Erholungsprozesses lassen sich schnell sehen und nachhaltig spüren. Irritationen verschwinden, während die Geschmeidigkeit dauerhaft zurückkehrt. Damit sorgt SENSICURA für geschützte, stabile und intakte Haut, um den Spuren der Sensibilität besonders attraktiv zu begegnen: mit einer gesunden Erscheinung und einem rundum gepflegten Gefühl.

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*Bei Abgabe eines Krankenkassen-Rezeptes im Rahmen der vom Arzt empfohlenen Versorgung.


Patientin Pia mit Tochter Hanna und Lena Gercke

„Mama, Du bist mein Topmodel!“ Sich schön fühlen trotz Krebs

Für Kinder ist Mama immer die Schönste! Doch die Diagnose Krebs kann alles verändern. Haarausfall, Verlust von Wimpern und Augen­ brauen, Hautirritationen belasten nicht nur krebskranke Frauen, sondern auch ihr Umfeld – denn die bedrohliche Krankheit und da­ mit die Angst um die Mutter ist damit allgegenwärtig. Deswegen verhilft DKMS LIFE mit ihrem kostenlosen look good feel better Patientenprogramm nicht nur den betroffenen Frauen zu neuem Selbstwertgefühl und Lebensfreude, sondern schenkt auch ihren Familien ein Stück Normalität und Sicherheit. DKMS LIFE organisiert an mehr als 300 Kliniken bundesweit mehr als 1.400 look good feel better Kosmetikseminare für krebskranke Mädchen und Frauen. In einem zweistündigen Mitmachworkshop lernen Krebspatientinnen, wie sie die äußerlichen Folgen der The­ rapie kaschieren können. Bei jährlich 230.000 Neuerkrankungen in Deutschland ist die Nachfrage groß.

Helfen Sie uns mit Ihrer Spende und unterstützen auch Sie Krebspatientinnen!

DKMS LIFE SPENDENKONTO Deutsche Bank AG Reutlingen IBAN DE27 6407 0085 0013 2308 00 BIC DEUTDESS640 Stichwort: Mama

Für die Organisation und den Ausbau des Programms ist die gemein­ nützige Organisation auf Ihre Spende angewiesen.

www.dkms-life.de


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