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DKMS LIFE Magazin &you 1/2018

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&YOU IST EIN MAGAZIN VON LOOK GOOD FEEL BETTER, DEM PATIENTENPROGRAMM VON DKMS LIFE AUSGABE JANUAR 2018

t s i k c ü l G "   jetzt! “ Ina Otto

Engagiert

Lena Gercke ist neue Jugendbotschafterin

LOVE OF LIFE

Fotoausstellung by Rui Camilo


INHALT > Lebensfreude

de u e r f s n e b e L Mit gen den Krebs ge

06 .................. Ina Otto: „Glück ist jetzt!“ 16 .................. health tv: Lebensfreude und Wohlbefinden bei Krebs 18 .................. LOVE OF LIFE: Fotoausstellung by Rui Camilo 30 .................. D ankesbriefe von Patientinnen 37 .................. E rfahrungsbericht von Anna Struzyna: „Ich fühlte mich wieder wie eine Frau.“

> Helfen

dreamball

2017

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10 .................. LOVE OF LIFE: dreamball 2017 14 .................. Unternehmensporträt EAU THERMALE Avène 22 .................. E ngagiert: Lena Gercke ist neue Jugendbotschafterin 25 .................. Charity Ladies' Lunch: Interview mit Nikolaus Albrecht 26 .................. Nachgefragt: Ärztin Dr. med. Beate Rautenberg 28 .................. Z eit zu Helfen 32 .................. H inter den Kulissen von DKMS LIFE: Social Media 36 .................. Zeit zu Helfen

> Für Sie entdeckt!

04 .................. L esenswert, sehenswert, wissenswert

> Young You

34 .................. S hiba: „Ich schaffe das!"

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Shiba

Impressum:

Herausgeber: DKMS LIFE gemeinnützige GmbH Scheidtweilerstr. 63 – 65, 50933 Köln E-Mail: info@dkms-life.de Verantwortliche Redakteurinnen: Anja Lottritz, Nina von Lovenberg, Ruth Neri Design und Layout: Julia Schröder Druck: Media Cologne Kommunikationsmedien GmbH Bildmaterial: Cover: Rui Camilo Photography (Verlag Kiepenheuer & Witsch, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Universal Filmstudio, Universitätsklinikum Freiburg, Rui Camilo Photography, ghd, Avène, Elizabeth Arden, EHINGER SCHWARZ 1876, About you, Rayk Weber, Douglas, Christian Rudnik, L’Oréal, Jessica Kassner / API (c.), O. Walterscheid /  BrauerPhotos, H. Fuhr / Eventpress für DKMS LIFE / L’Oréal)

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Ina Otto

YOUNG


JUGE ND B OTS CHAF TERIN

&

Liebe LESERINNEN

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Engagiert: Lena Gercke ist neue Jugendbotschafterin

LESER,

wir alle kennen Situationen in unserem Alltag, die uns vollkommen ausweglos erscheinen. Wie muss es erst sein, wenn man von einer lebensbedrohlichen Erkrankung wie Krebs getroffen wird? Das ganze Leben gerät ins Wanken und es reißt einem sprichwörtlich den Boden unter den Füßen weg. In einer solchen Situation gibt es nichts Wichtigeres als Unterstützung. Unterstützung von Menschen, die wieder Stabilität ins Leben bringen. Aus diesem Grund möchten wir in dieser Ausgabe u. a. die Menschen in den Fokus rücken, die in der schweren Zeit die größte Stütze sind, die sogenannten „feel better“-Menschen: Stellvertretend haben wir einige Patientinnen mit ihren Unterstützern fotografiert und in einer Ausstellung unter dem Motto ­„LOVE OF LIFE“ – Lebensfreude – zusammengebracht. Lesen Sie mehr dazu auf S. 18. Auch Ina Otto mit ihren zauberhaften Töchtern und ihrem warmherzigen Mann ist Teil dieser Ausstellung. Als ich sie kennenlernte, war ich unglaublich berührt, wie viel Glück und Lebensfreude diese kleine Familie ausstrahlt. Eine Situation, die zunächst aussichtslos erscheint und nur durch diesen liebevollen Rückhalt zu meistern ist. Lesen Sie mehr in unserer Titelstory auf S. 6. Krebs ist keine Frage des Alters. Leider erkranken auch immer wieder sehr junge Menschen daran. Menschen wie Shiba, die bereits mit ihren 15 Jahren schon einen harten Krankheitsweg hinter sich hat. Mehr über diese unglaublich starke junge Frau erfahren Sie auf S. 34. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und danke der Druckerei Media Cologne, die uns bei dieser Ausgabe der &you wieder großzügig unterstützt hat. Wenn auch Sie unsere Arbeit für Krebspatientinnen mit einer Spende unterstützen möchten, finden Sie in der Mitte des Magazins einen Überweisungsträger. Ich bedanke mich vorab für jede geleistete Spende im Namen aller Patientinnen. Herzlichst


My Journey & you

Für Sie entdeckt! (2)

ERWÄHNENSWERT Marlene, 18 Jahre, Krebspatientin. Zu Anfang dachte sie an vieles, aber nicht an die Diagnose Krebs. Mittlerweile steckt sie seit mehr als sechs Monaten in der Therapie und ist sich sicher, der Krankheit mit ihrer positiven Einstellung keine Chance zu lassen. https :// www . instagram . com / marlene _ biwt / https :// marlene - bierwirth . weebly . com / blog

eben as L er d ene: b ü Mehvron Marl

(1) (1) Marlene beim Kosmetikseminar von DKMS LIFE (2) Sie postet auch Bilder aus dem Krankenhaus

M

arlene teilt ihre Erfahrungen seither nicht nur mit ­ihrer Familie und ihren Freunden, sondern mit vielen weiteren­Menschen. Besonders viel Zuspruch erhält Marlene­über die Plattform Instagram, bei der sie mittlerweile über 74.000 Menschen auf ihrem Weg zur Genesung begleiten. Marlene gibt Einblicke in eine Welt zwischen Chemo-Restbeständen und langen Aufenthalten in Krankenhausbetten und erklärt ihre Sicht der Dinge. So berichtete sie auch von ihrer Teilnahme an einem look good feel better Kosmetikseminar: „Ich habe mich sehr gefreut und es hat total Spaß gemacht. Ich habe viele Tipps bekommen zur Pflege und Produkte, die mir dabei helfen. Außerdem habe ich Make-up-Tipps bekommen, wie man die Augen auch ohne Wimpern betonen kann." Du bist bereits seit 2013 auf Instagram aktiv. War es für dich eine bewusste Entscheidung, auch nach der Diagnose mit dem Account weiterzumachen? Zuerst war ich mir unsicher, wie ich mich ohne Haare fühlen würde und ob ich mir so wirklich gefallen könnte. Aber mit der Zeit wurde es immer besser, ich habe angefangen, mich daran zu gewöhnen und sogar schön zu fühlen. Ab dann war es auch okay für mich, mich so auf Instagram zu zeigen. Du beziehst deine Follower in dein Leben mit ein und zeigst ihnen teilweise auch sehr intime Momente – fernab von der

teilweise unrealistischen Instagram-Welt. Wie fühlt es sich an, wenn plötzlich so viele Menschen Anteil am eigenen Lebensweg nehmen und dich direkt kontaktieren können? Es ist eigentlich gar nicht wirklich real, dass die Menschen so viel über einen wissen. Natürlich rede ich mit meinen Freunden und meiner Familie, aber plötzlich kommen auch Fremde oder entfernte Bekannte auf mich zu. Aber ich habe viel Spaß daran, auch komplett fremden Menschen zu zeigen, was man trotz der Diagnose für ein Leben haben kann. Ich beantworte alle Nachrichten immer sehr gern. Du vermittelst durch deine Bilder und Texte eine sehr positive Lebenseinstellung. Hilft dir das Bloggen dabei, im Kampf ­gegen den Krebs stark zu bleiben, und würdest du anderen Mädchen und Frauen in ähnlichen Situationen raten, ihre Geschichte ebenfalls öffentlich zu teilen? Was mir definitiv sehr hilft, ist mein Blog. Aber auch über Instagram erhalte ich sehr viel Zuspruch, man traut sich immer mehr zu zeigen und ich bekomme viel positive Rückmeldungen. Ich rede zusätzlich auch mit Freunden oder schreibe Tagebuch und wäre definitiv auch ohne Instagram positiv eingestellt. Ich denke, das alles ist generell typabhängig, aber so viel Zuspruch hilft auf jeden Fall.


FÜ R S IE EN TDEC KT &you I / 2018

LESENSWERT Erschienen im Rowohlt Verlag, 9,99 Euro, im Taschenbuchformat

Erschienen im Verlag Kiepenheuer & Witsch, 18,99 Euro

Catharina Junk

Liebe wird aus Mut gemacht

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ie wieder Sonnenblumen von Van Gogh an den Wänden. Nie wieder Hähnchen Estragon. Nie wieder Krankenhaus: Nina darf zurück ins Leben stolpern. Aber sie würde eher einem Hütchenspieler vertrauen als ihrem eigenen Körper. Also lieber die Handbremse anziehen: keine Pläne machen, keinen Spaß haben, nicht verlieben. Schon gar nicht in Erik. Doch zum Leben braucht es Mut – und erst recht für die Liebe. Ein Roman über den Tod und das Leben – und über das Glück, lieben zu können.

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SEHENSWERT Verena Lueken

Alles zählt – Von der Kunst der Achtsamkeit

Now is good – Jeder Moment zählt

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D

n ihrer Wahlheimat New York, mitten im Sommer in Harlem, trifft sie die Diagnose mit ihrer ganzen Härte: Lungenkrebs, und das nach zwei vermeintlich erfolgreichen Therapien. Was besiegt zu sein schien, ist wieder da, und damit beginnt alles von Neuem. Klinik, Operation, Segen und Fluch des Morphiums. Aus einer willkommenen Auszeit wird ein Kampf um Heilung und Haltung. Sie stellt sich der lebensbedrohlichen Situation allein, lässt ihre Gedanken schweifen und landet immer wieder in der amerikanischen Literatur, in Filmen und der eigenen Vergangenheit. Gebannt folgt ihr der Leser in die Kindheit, zu ihrer Mutter, in den eigenen Aufbruch und in die Freiheit der Kunst und der Fremde. Die Rückkehr nach Frankfurt bereitet einen neuen Aufbruch vor: Eine Reise nach Burma zu einem außergewöhnlichen Mann eröffnet eine neue Perspektive. Verena Lueken erzählt von einer faszinierenden Frau, vor der sich ein Abgrund auftut –­ und die unerschrocken hineinblickt und dann entschlossen springt. Ein grandioser Roman über das Leben und das Überleben.

ie 17-jährige Tessa (Dakota Fanning) ist ein lebensbejahender Mensch. Als bei ihr eine unheilbare Krankheit diagnostiziert wird, beschließt sie, jeden Moment ihres Lebens voll auszunutzen. Dafür hat sie eine Liste zusammengestellt: Darauf sind Erfahrungen zu finden, die jeder normale Jugendliche macht und die sie vor ihrem Tod auch erleben möchte. Mithilfe ihrer besten Freundin Zoey (Kaya Scodelario) versucht sie die Dinge auf ihrer Liste in die Tat umzusetzen. Während ihre Eltern (Paddy Considine und Olivia Williams) und ihr jüngerer Bruder Cal (Edgar Canham) lernen müssen, mit der Krankheit umzugehen, erlebt Tessa ein vollkommen neues Leben, in dem sie jeden Moment genießt. Sich in den Nachbarsjungen Adam (Jeremy Irvine)­ zu verlieben stand eigentlich nicht auf der Liste, stellt sich jedoch als die aufregendste Erfahrung ihres kurzen Daseins heraus.

Universum Film GmbH, DVD im Handel erhältlich, 18,99 Euro


My Story & you

“    !  t z t e j t s i k c ü l G "   Ina Otto


LEBENS FREU DE & you I / 2018

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Ina und ihre Familie machen jedes Jahr ein Fotoshooting – ob mit oder ohne Haare

„Sie haben Brustkrebs.“ Diese drei Worte­ stellen das Leben von Ina Otto komplett auf den Kopf. Die verheiratete Mutter von zwei Töchtern denkt im ersten Moment, sie muss sterben. Aber das lässt sie nicht zu. Sie kämpft, für sich und ihre Familie, die ihr alles bedeutet und sie dabei unterstützt und motiviert, wieder gesund zu werden.

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nas Familie, das sind zum einen ihr Mann Alex und zum anderen ihre beiden Töchter Lena (8) und Louisa (3). Jedes Jahr machen sie ein großes Familienfotoshooting. Auch Anfang 2017 ist dies wieder geplant. Ina erinnert sich, dass sie zu ihrer Tochter Lena sagte: „Komm, lasst uns mal ein schönes Bild von uns machen. Wer weiß, wofür es gut ist.“ Wenige Tage nach dem Fotoshooting bekommt Ina die niederschmetternde Diagnose Brustkrebs. Es folgt eine kräftezehrende Chemotherapie, durch die sich Inas Aussehen verändert. Sie verliert Haare, Augenbrauen und Wimpern. Dadurch bekommen die Fotos eine ganz neue Bedeutung für die Familie. „Siehst du Mama, als ob du

gewusst hättest, dass du ohne Haare bist nachher“, so Lena zu ihrer Mutter.

„Das Leben ist wertvoll und manchmal auch kurz.“ Ina erinnert sich noch gut an den Moment, als ihr die Ärzte mitteilten, dass sie wirklich Brustkrebs habe: „Der erste Gedanke war, dass ich sterben muss und meine Kinder keine Mama mehr haben. Die Welt von Alex und mir ist in dem Moment so abgestürzt.“ Doch Ina findet Halt in ihrer Familie und geht den Kampf gegen den Krebs beherzt an. „So eine Erkrankung führt einem vor Augen, dass das Leben wirk-

lich wertvoll ist und manchmal auch sehr kurz sein kann“, berichtet Alex. Er möchte seine Frau, so gut es geht, in dieser schwierigen Zeit unterstützen und fasst beherzt einen Entschluss: Er reduziert seine Arbeitsstunden, um in schwierigen Momenten für Ina da sein zu können. Er begleitet sie zu jeder Chemotherapie und zu den Blutuntersuchungen und kümmert sich zu Hause um die Kinder. „Er ist mir eine sehr große Stütze“, so Ina über ihren Ehemann. „Ich wusste ja schon immer, dass ich mich auf ihn verlassen kann, aber diese Situation hat mir noch einmal gezeigt: Egal was kommt, er ist da!“ Auch von ihren sechs Geschwistern erhält Ina Beistand. Sie schicken ihr „Seelen­ nahrung“. Das sind kleine Zettelchen mit


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lieben Worten oder Sprüchen, die sie aufbauen sollen, wenn es ihr einmal nicht so gut geht. Auch im Glauben an Gott und in Gebeten findet Ina innere Kraft und Stärke.

„Ohne meine Kinder wäre mein Leben grau.“

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„Ich holte mir meine Weiblichkeit zurück.“

Ina und Alex bemühen sich, den Familienalltag für ihre Kinder, so gut es geht, normal beizubehalten. Doch natürlich merken auch die Töchter, dass es der Mama manchmal nicht gut geht. „Sie versuchen dann, mich abzulenken, und tanzen mir nach der Chemo zum Beispiel etwas vor“, erläutert Ina. Ihre Töchter und ihr Mann Alex sind ihre „feel better“-Menschen, die sie unterstützen und motivieren, alles zu meistern, was die Therapie an unerwünschten Nebenwirkungen mit sich bringt. „Meine Kinder machen mich einfach glücklich. Ohne sie wäre mein Leben grau. Und bei Alex weiß ich jetzt noch mehr als je zuvor: Ich hab die richtige Wahl damals getroffen.“ Deshalb sind es auch diese drei Personen, die sie mit zum Fotoshooting für die DKMS LIFE Fotoausstellung „LOVE OF LIFE“ nimmt (siehe auch Seite 18) – ein aufregendes und motivierendes Erlebnis für die ganze Familie, das alle noch lange in Erinnerung behalten werden. Es entstehen tolle Fotos, die Ina nun ohne Haare, aber dank ihrer Familie dennoch mit ganz viel Lebensfreude zeigen. „Mir gefällt meine Frau nach wie vor – ob mit Haaren oder ohne“, so Alex. Doch die Veränderungen des Äußeren durch die Chemotherapie verunsichert Ina wie viele andere krebskranke Frauen­. Was tun, wenn Haare, Augenbrauen und Wimpern ausfallen? Das erfährt Ina bei


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einem look good feel better Kosmetikseminar: „Da ich selbst Kosmeti­kerin bin, habe ich eine gewisse Grundvoraussetzung. Aber es ist doch etwas anderes, wenn dann die Wimpern und die Augenbrauen, und damit ja auch in gewisser Weise die Weiblichkeit, verloren gehen. Ich fand das einfach toll, was man mit ein bisschen Schminke aus sich herausholen kann. Es war auch vieles dabei, was ich als Kosmetikerin noch dazugelernt habe.“ Doch nicht nur das Make-up ist für Ina Balsam für die Seele, sondern auch die Gespräche mit den anderen Teilnehmerinnen:

„Es war toll, die starken, mutigen Frauen zu sehen und mit ihnen zu reden.“ Wie Ina hilft es vielen Krebspatientinnen, sich mit anderen Frauen in der gleichen Situation in ungezwungener Atmosphäre über die Therapie und ­alles, was die Krankheit mit sich bringt, auszutauschen. Inas Zusammenfassung: „Alle Patientinnen sind sehr glücklich und freudestrahlend nach Hause gegangen. Es war für mich einfach ein toller Tag. Ich bin so froh, dass es so etwas gibt.“

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ihren Alltag mit ihrer Familie, aber auch über ihre Chemositzungen und wie es ihr danach geht. Mittlerweile hat Ina ihre letzte Chemotherapie hinter sich, die sie ganz gut verkraftet hat. „Natürlich gab es Nebenwirkungen. Aber die gehören dazu. Und ich weiß ja, wofür ich das mache; wofür ich kämpfe“, sagt sie mit Blick auf ihre beiden Töchter. Ihr Rat an andere Krebspatientinnen: „Niemals aufgeben, nach vorne schauen und kämpfen und in jedem Tag ­etwas Positives sehen. Denn das Positive trägt auf jeden Fall zur Genesung bei.“

(1) Ina ist gelernte Kosmetikerin und hat sich auch schon vor ihrer Erkrankung geschminkt (2) Während des look good feel better Seminars lernte sie, wie man die Folgen der Chemotherapie kaschieren kann und wieder frischer aussieht (3) Dünner gewordene Augenbrauen kann man gut mit einem Augenbrauenstift nachzeichnen (4) Inas Mann Alex stand ihr während der Krebserkrankung immer zur Seite (5) Inas Kinder sind ihre größte Motivation im Kampf gegen den Krebs

MEHR ÜBER INA AUF INSTAGRAM: WWW.INSTAGRAM.COM/ DAUGHTER_OF_THE_KING80/

„Lernen, im Regen zu tanzen.“ Das Kosmetikseminar hilft Ina, sich in ihrer Haut wieder wohler zu fühlen und positiv die Herausforderungen während der Chemotherapie zu meistern. „Für mich ist es wichtig, jeden Moment zu nutzen. Egal wie schlecht die Situation ist, es gibt auch irgendetwas Gutes daran.“ Ihr Lebensmotto: „Leben heißt nicht, zu warten, dass der Sturm vorüberzieht, sondern zu lernen, im Regen zu tanzen. Glück ist jetzt!“ Diese positive Einstellung teilt sie auch öffentlich auf ihrem Instagram-Kanal. Sie postet

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(6) Vorher – nachher: Mit Schminke fühlt sich Ina wieder wohler in ihrer Haut


Engagement & you

e d u e r f s n e Mit Leebgen den Krebs g Die große DKMS LIFE Charity Gala dreamball stand 2017 ganz im Zeichen des Mottos:­ „LOVE OF LIFE – Lebensfreude”, die DKMS LIFE seit mehr als 20 Jahren krebskranken Mädchen und Frauen mit ihrem look good feel better Patientenprogramm schenkt.

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ie pure Lebensfreude verkörperte auch Moderatorin Barbara Schöneberger, die die rund 400 Gäste in ihrer gewohnt frech-charmanten Manier durch den Abend im WECC führte. Sylvie Meis war erneut Schirmherrin der Veranstaltung. Sie will seit ihrer Krebserkrankung vor acht Jahren Krebspatientinnen mit ihrem Engagement für DKMS LIFE Mut machen. Denn sie weiß, wie wichtig Hoffnung, Mut und Lebensfreude für krebskranke Frauen während der Therapie sind. Dies bestätigte auch dreamlady Ina Otto. Stellvertretend für alle Krebspatien­ tinnen, die an den look good feel better Kosmetikseminaren teilnehmen, erzählte sie auf der Bühne von ihrem Umgang mit ihrer Brustkrebserkrankung und erlebte eine aufregende Zeit.

Neben vielen Prominenten wie Lena Gercke, Franziska Knuppe, Jogi Löw und Alec Völkel von Boss Hoss traf sie bei einem Meet & Greet auf Influencerin­und Model Stefanie Giesinger. Zusammen sprachen sie nicht nur über Inas Erkrankung, sondern auch darüber, wie sie auf ihrem Instagram-Kanal ganz offen darüber berichtet, um anderen Frauen Mut zu machen. Nachdem

sie von L’Oréal Paris Make-up A ­ rtist ­Miriam Jacks geschminkt wurde, ging es für Ina und ihren Mann Alex auf den gelben Teppich. Auf der Bühne erwarteten sie Barbara Schöneberger und Sängerin Melanie C., die für die beiden als Überraschung ihren Song „Next Best Superstar“ performte. Als krönenden Abschluss schenkte ihr Herwig Preis, CEO und Founder SELECT WORLD, seinen Tombola-Hauptgewinn: eine Reise mit Starclippers in die Karibik. Inas Fazit: „Der dreamball war eine tolle Erfahrung und ich bin froh, dass ich als dreamlady stellvertretend für viele weitere Krebspatientinnen daran teilnehmen konnte.“. Dank der Unterstützung von Hauptsponsor L’Oréal, den Co-Sponsoren WECC, EAU THERMALE Avène und der ­ satis&fy AG sowie vieler weiterer ­DKMS LIFE Unterstützer wie ghd, Traffic und zahlreichen Stiftern der Tombolapreise betrug der Reinerlös im Rahmen des dreamball rund 500.000 Euro. Das Geld wird für den Erhalt und Ausbau des look good feel better Patientenprogramms von DKMS LIFE ­genutzt, damit noch mehr Krebspatien-

tinnen wie Ina eine Teilnahme ermöglicht ­werden kann.

Mehr Informationen unter www.dreamball.de

(1) Das dreamball-Abschlussfoto (v. l.): Stefan Meister, Irene Meister, Fabrice Megarbane, Sylvie Meis, Thys Niermeyer, Barbara Schöneberger, Gaby Wurth, Ruth Neri, Ina Otto, Eva Leihener-­ Stefan, Lena Gercke, Irmi Ries (2) Sängerin Melanie C. (3) V. l.: DKMS LIFE Jugendbotschafterin Lena ­Gercke, dreamlady Ina Otto und dreamball-Schirmherrin Sylvie Meis (4) Model und Influencerin Stefanie Giesinger (5) Gute Laune auf der Bühne (v. l.): Moderatorin Barbara Schöneberger, dreamlady Ina Otto mit Mann Alex und DKMS LIFE Geschäftsführerin Ruth Neri


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Exklusiver ’Freude-am-Leben’ Schmuckanhänger Lilou für DKMS LIFE - helfen Sie mit! Auf dem diesjährigen DKMS LIFE dreamball in Berlin wurde der eigens für DKMS LIFE kreierte Charm von Lilou erstmalig vorgestellt und begeisterte auch die prominenten Gäste. Mit dem Verkaufserlös aus diesem eleganten Schmuckanhänger unterstützt Lilou ab sofort das Patientenprogramm ’look good feel better’. Der Anhänger ist in filigraner Blütenblattform designt und kann - wie es das Konzept von Lilou ist - auch als Charityschmuckstück ganz individuell nach eigenen Wünschen kreiert werden: Als Collieranhänger, als Armband und auch als Ohrring. Fertigung, Wunschgravur und ein Schnurband in Lieblingsfarbe ist im Preis des ’Freude-amLeben’ - Charms zum Preis von 39 Euro enthalten. Der Charm ist in 925 Sterlingsilber oder 23kt Gelbvergoldung oder 18kt Rosévergoldung ab sofort online unter lilouparis.com/de und in unseren Lilou Juwelierateliers in Düsseldorf, Köln und Münster erhältlich. Von jedem verkauften Freude-am-Leben Schmuckanhänger fließen 6 Euro direkt an die DKMS LIFE.

Freude am Leben schenken symbolisch mit diesem Lilou für DKMS LIFE - Talisman!

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( 1 ) Sänger Graham Candy ( 2 ) Sarah Connor und Ehemann Florian Fischer ( 3 ) Das Executive-Team der DKMS: Drazen Bopp (1. v. l.), Sandra Bothur (2. v. l.), Henning Wrogemann (Mitte) und Sirko Geist (1. v. r.) mit DKMS LIFE Geschäftsführerin Ruth Neri (2. v. r.) ( 4 ) DKMS Hauptgeschäftsführer Henning Wrogemann im Gespräch mit Barbara Schöneberger

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HENNING WROGEMANN, HAUPTGESCHÄFTSFÜHRER DER DKMS IM INTERVIEW BEIM DREAMBALL Wofür steht die DKMS als gemeinnützige Organisation? Die DKMS steht für Gemeinnützigkeit und soziales Engagement mit Wirkung. Der DKMS Purpose ist: Im Kampf gegen Blutkrebs weigern wir uns, Hoffnungs- und Aussichtslosigkeit zu akzeptieren. Für die zweite Chance auf Leben überwinden wir Grenzen, lassen nichts unversucht und geben nie auf! Die Mutter der DKMS LIFE ist die DKMS. Was verbindet die beiden? DKMS LIFE ist ja ein Angebot für alle Krebspatientinnen, und DKMS hat den Blutkrebs im Fokus. Wie passt das zusammen?

Das look good feel better Kosmetikseminar, das DKMS LIFE anbietet, ist aus meiner Sicht eine Art emotionales Aufbauseminar nach dem Motto: Heraus aus dem Krankenzimmer und hinein in eine Gemeinschaft gleichgesinnter Frauen. Die Krebspatientinnen erhalten in den Seminaren die Möglichkeit, sich selbst wieder sehen zu können und als Frau und nicht immer direkt als Krebspatientin aufzufallen. Wir möchten ihnen damit auch neues Selbstwertgefühl und Sicherheit geben, denn damit kann Kraft und Hoffnung wachsen. Diese Möglichkeit der selbstbestimmten Hoffnung fördern wir bei der DKMS LIFE und damit letztendlich die Hoffnung auf eine zweite Chance.

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Und beim Kampf gegen Blutkrebs, wie helfen wir dort konkret? Beim Thema Blutkrebs ist es ganz konkret und meistens ganz akut: die zweite Chance auf Leben. Die DKMS schafft es, sehr viele Menschen für diese Hoffnung zu mobilisieren: 2017 sind über ­7,5 Millionen Menschen weltweit bei der DKMS als Stammzellspender registriert, davon mehr als 5 Millionen allein in Deutschland. In diesem Jahr konnten bislang 6.607 Übertragungen weltweit von Stammzellen oder Knochenmark an einem Blutkrebspatienten stattfinden! Das bedeutet 6.607 Mal die zweite Chance­auf Leben!

te Chance.“ ei w z e n ei f u a g n u fn of H "


Engagement & you

P ierre F abre • A vène Therapeutisches Wasser, Pferde, Adlige und ein Visionär – die Geschichte von EAU THERMALE Avène

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er 2013 verstorbene Apotheker Pierre Fabre aus dem südwestfranzösischen Castres war ein Visionär mit dem Traum, eine Dermo­ Kosmetikmarke zu schaffen, die für alle Menschen mit empfindlicher Haut da sein sollte. Eine Marke, die darüber hinaus der Schönheit und dem Gemein­wohl verpflichtet sein sollte. Das ist Pierre Fabre gelungen: Aus seiner Vision entstand mit Weitblick, Leidenschaft und Herz die führende Apothekenmarke im Bereich Dermo-Kosmetik in Frankreich. Rund 10.000 Mitarbeiter in 130 Ländern dieser Erde führen Pierre Fabres Erbe, die Vision der Marke E ­ AU THERMALE Avène, täglich weiter – und das seit mehr­ als 25 Jahren. Im Val d’Orb, am Fuße der südfranzösischen Cevennen, liegt das kleine Dorf Avène. Hier sprudelt die natürliche Quelle Sainte Odile, und hier hat das Avène Thermalwasser mit entzün-

dungshemmenden und reizlindernden Eigenschaften seinen Ursprung. Die Erfolgsgeschichte von Avène führt zurück ins Jahr 1736 und beginnt außer­ gewöhnlich: Das unter einer Hauterkrankung leidende Pferd des Marquis de Rocozels hatte einige Wochen in der Quelle des Flusses Orb nahe A ­ vène gebadet und daraus getrunken. Daraufhin war das Tier genesen. Der Marquis ließ die Quelle untersuchen, erklärte sie zur Thermalquelle und verlieh ihr den Namen Sainte Odile. Aus der Thermalquelle erwuchs ein Heilbad. Seine Glanzzeit erlebte es Anfang des 20. Jahrhunderts, als es für ein mondänes Publikum chic war, sich in Kurkliniken zu erholen. Doch im Zuge der beiden Weltkriege geriet das idyllisch gelegene Heilbad mehr und mehr in Vergessenheit. Bis eines Tages der Apotheker Pierre Fabre die Quelle bei einem Spaziergang entdeckte, sie kaufte und restaurierte und somit den Ort

(1) Eva Gulden, Kosmetikerin und Trainerin bei Pierre­ Fabre Dermo-Kosmetik, gibt Patientin Melanie ein paar Extratipps für den perfekten Lidstrich


H ELFEN & you I / 2018

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Avène als Erholungsort wieder zum Leben erweckte. Das war im Jahr 1975.

(2) In der Thermalklinik werden jährlich rund 4.000 Patienten behandelt (3) Unternehmensgründer Pierre Fabre (4) Die EAU THERMALE Avène Charity Edition 2017 zugunsten DKMS LIFE (5) Gaby Wurth (1. v. l.), Marketingleitung bei Pierre Fabre, überreichte beim dreamball den Spendenscheck für DKMS LIFE

Pierre Fabre Dermo-Kosmetik – das Unternehmen hinter EAU THERMALE Avène EAU THERMALE Avène gehört wie Ducray, A-Derma, Pierre Fabre Dermatologie und René Furterer zur Unternehmensgruppe Pierre Fabre Dermo-Kosmetik. Der Apotheker Pierre Fabre legte 1961 mit dem Venentherapeutikum Phlebodril® den Grundstock zu einem multinationalen Konzern. Heute beschäftigt das Unternehmen knapp 10.000 Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von ca. 2 Milliarden Euro. Zum weltweiten sozialen Engagement von Pierre Fabre zählt u. a. die Unterstützung von DKMS LIFE sowie des Krebsforschungszentrums Oncopôle in Toulouse und einer weltweit tätigen humanitären Stiftung zur besseren Medikamentenversorgung in Entwicklungsländern.

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Heute lassen in der Avène Thermal­klinik jährlich 4. 000 Patienten entzündliche Haut­ erscheinungen wie Neurodermitis, chronische Ekzeme, Psori­a­sis, Verbrennungen sowie Vernarbungsstörungen mit Wasseranwendungen auf Basis des Thermalwassers von Avène behandeln. Auch Krebspatienten kommen in die Klinik. Mit der Abfüllung des ­ Avène Thermalwassers unter sterilen Bedingungen direkt an der Quelle legte Pierre Fabre 1990 den Grundstein für die Marke EAU THERMALE­ ­Avène – eine Dermo-Kosmetikmarke, die für alle Menschen mit empfindlicher Haut da sein sollte. Das ist dem Entrepreneur gelungen: „Jährlich werden 16 Millionen Flaschen des Thermalwassersprays verkauft, was EAU THERMALE Avène zu einer der beliebtesten Apothekenmarken für Hautpflege in Deutschland macht. Auf diesen Erfolg sind wir stolz – genauso wie auf unsere intensive Forschungsarbeit und unsere patentierten Aktivstoffe,

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die höchste Sicherheit, Reinheit, Wirksamkeit und Verträglichkeit garantieren“, so Gaby Wurth, Marketingleitung bei Pierre Fabre in Deutschland.

Soziale Verantwortung gehört zur U nternehmens philosophie

Seit 2008 ist EAU THERMALE Avène Förderer von DKMS LIFE. Im Jahr 2017 unterstützte EAU THERMALE Avène die D ­ KMS LIFE mit finanziellen Zuwendungen in Höhe von 75.000 Euro – generiert aus einer Spendenaktion in Apotheken, aber auch dank engagierter Mitarbeiter. Darüber hinaus beteiligte sich EAU ­THERMALE­ Avène als Co-Sponsor beim dreamball sowie mit Sach- und Produktspenden­an den Kosmetikseminaren der­ DKMS LIFE im Wert von über 250.000 Euro.­Auch im Bereich der Schminkse­ minare für Krebspatientinnen engagiert sich das Unternehmen durch die Ausbildung von PTAs und eigenen Mitarbeiterinnen zu DKMS LIFE Kosmetikexpertinnen und trägt so dazu bei, noch mehr Patientinnen in das look good feel better ­Programm von DKMS LIFE einbinden zu können.

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Engagement & you

health tv ist ein neuer bundesweiter privater Fernseh-Spartensender für gesundes Leben. Er will seine Zuschauer allgemeinverständlich und kompetent über Gesundheit, Wohlbefinden und Medizin informieren. Die Kooperation umfasst bewegende Reportagen, informative Experten-Interviews sowie emotionale Gespräche mit Betroffenen und prominenten Unterstützern. Gemeinsam wollen DKMS LIFE und health tv Krebspatientinnen wertvolle ­Hilfestellungen geben, damit sie mit mehr Lebensfreude­ und Hoffnung den Kampf gegen den Krebs meistern. ­Experten im Interview erzählen, warum Lebensfreude während einer Krebstherapie aus ihrer jeweiligen­ Sicht so wichtig ist.

Daniel Bahr, Bundesminister für Gesundheit a. D.: „Ich finde es super, wenn es im Gesundheitswesen gemeinnützige Organisationen gibt. […] Und ich finde, das sollten wir auch unterstützen, und deshalb mache ich es auch gerne, weil ich erlebe, dass es Menschen unheimlich guttut. Ich war bei Veranstaltungen, wo ich selbst mit vielen Betroffenen gesprochen habe, die diese Krebsdiagnosen wie einen Schicksalsschlag erlebt haben. Und dann nehmen sie am Programm von DKMS LIFE teil. Gerade bei Frauen, die mehr an Selbstwertgefühl gefunden haben, die Stärke gewonnen haben, die auch andere Betroffene kennengelernt haben, mit denen sie sich austauschen konnten, sieht man: Das hat ihnen so viel Kraft gegeben. Und deswegen, finde ich, ist das eine tolle Initiative und ein tolles Programm, und ich unterstütze das gerne, wo ich kann, damit noch mehr Menschen davon erfahren und noch mehr erreicht werden kann.“

Stefan Meister, Communications Manager bei Facebook und E hemann der krebskranken I rene : „Meine Frau ist eigentlich ein sehr natürlicher Typ. Sie hat früher eigentlich fast kein ­Make-up benutzt. Doch je mehr die Haare ausgefallen sind, die Augenbrauen und die Wimpern, desto wichtiger wurde das ganze Thema Make-up. Wir sind damals zum ersten Mal mit dem look good feel better Programm und der DKMS LIFE in Verbindung gekommen, weil uns empfohlen wurde: Macht doch einmal ein Kosmetikseminar. Denn man weiß ja nicht, wie zeichnet man denn eigentlich eine Augenbraue. Denn man hat ja eigentlich Augenbrauen.­ Aber wenn man sie komplett neu zeichnen muss, das ist gar nicht so trivial. Da waren die Kosmetikseminare eine wirkliche Unterstützung, und wir haben gesehen, was das eigentlich für einen Wert in das Leben der Patientinnen bringt, und wollten das weiter unterstützen.“

www . healthtv . de Alle Beiträge finden sich auf dem DKMS LIFE YouTube-Kanal und in der

health tv Mediathek.

Gemein  mehr L eb   und Woh  bei K


LEBENS FREU DE & you I / 2018

Charlotte Link, Bestseller-­Autorin,­ die ihre S chwester an den F olgen der K rebstherapie verlor :

sam für   ensfreude  lbefinden  rebs Unter diesem Motto startete am dreamball 2017 eine Medienko­operation von health tv und

DKMS LIFE.

„Wenn meine Schwester, als sie krank war, irgendwie erwähnte, also, ich finde heute aber meine Haare blöd, dann sagten die Leute um sie herum:­Mein Gott, du hast Krebs, du willst dich doch nicht wirklich um solche Dinge kümmern. Aber warum denn eigentlich nicht? Sie war doch eine ganz normale Frau. Natürlich hat sie sich noch um ihr Aussehen gekümmert, aber irgendwie durfte sie das gar nicht mehr, weil sie ja jetzt ein großes anderes Problem hatte. Und DKMS LIFE sagt ja ganz klar: Nein. […] Das machen wir nicht mit, sondern wir kümmern uns genau um diesen Aspekt. Wir vermitteln Frauen, die wegen der Therapie ihre Haare verlieren, ihre Wimpern verlieren, vielleicht ihre Brüste verlieren, wie sie sich wieder so herrichten, dass sie trotzdem der Welt ein strahlendes, schönes Gesicht zeigen und sich deshalb gut fühlen. Man weiß es ja auch selbst bei kleineren Krankheiten als Krebs – wenn man sich zurechtmacht, fühlt man sich auch einfach körperlich besser. Und ich finde es wichtig, dass man diesen Aspekt betont und nicht so unter den Teppich kehrt.“

Prof. Dr. Marion Kiechle, Direktorin der F rauenklinik der T ech nischen U niversität M ünchen (TUM), Lehrstuhl für Gynäkologie und G eburtshilfe , K linikum Rechts der Isar: „Als ich das erste Mal bei einem Seminar dabei war, da sind mir wirklich die Tränen gekommen. Weil es ist so berührend, wenn Sie die Frauen sehen. Es gehen ja nicht nur die Haare aus, es gehen auch die Wimpern aus und die Augenbrauen, und das macht das Gesicht ganz anders. Man sieht einfach anders aus und da lernen die Frauen, wie man das hinkriegt, dass man einfach wieder schön aussieht. Als ich das zum ersten Mal gesehen habe, war ich so berührt, weil die haben so eine Freude gehabt, die haben so gelacht. Zwei Stunden Spaß haben und lernen für die Zeit der Therapie. […] Und mir kann niemand sagen, dass das nicht gut ist für die Menschen und nicht gut für den Heilungsprozess.“

Pia Bollig, dreamlady 2015 und geheilte Brustkrebspatientin: „Es ist total wichtig, dass man sich während der Therapie auch äußerlich wohlfühlt. Es gibt die Organisation DKMS LIFE, und das ist super. Ich benutze heute noch Produkte, die ich im look good feel better Seminar kennengelernt habe, ich setze heute noch bestimmte Schminktechniken um, die ich da gelernt habe. Brustkrebs hat ja auch mit der Weiblichkeit zu tun … und wenn man dann auch noch ohne Haare und ohne Gesichtsbehaarung ist … Für mich war es einfach total wichtig, dass ich mich in dieser Zeit ‚fraulich’ fühle, und da haben die Seminare von DKMS LIFE sehr geholfen. […] Mir hat es viel gebracht, und das erzähle ich auch gerne.“

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Engagement & you

Dilan (Mitte), 17 Jahre Non-Hodgkin-Lymphom, mit ihren Geschwistern

LOVE OF LIFE BY RUI CAMILO X DKMS LIFE Rui Camilo ist 1964 in Lissabon / Portugal geboren und auf der Farm seines Vaters in den Serra-da-Estrela-Bergen aufgewachsen. Mit sechs Jahren zog er mit seiner Familie an die Küste bei Lissabon, seit 1975 lebt er in Wiesbaden.

Die Diagnose Krebs stellt das ganze Leben auf den Kopf und zieht einem sprichwörtlich den Boden unter den Füßen weg. Alle Freude verblasst. In einer solchen Situation gibt es nichts Wichtigeres als Unterstützung. Unterstützung von Menschen, die wieder Stabilität und Freude ins Leben bringen.


LEBENS FREU DE & you I / 2018

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us diesem Grund haben wir in diesem Jahr die Menschen in den Fokus gerückt, die in der schweren Zeit die größte Stütze sind, die Lieblingsmenschen, unsere sogenannten „feel better“-Menschen: sei es die Mutter, Schwester oder Oma, der Vater, Bruder, Partner oder Mitbewohner. Stellvertretend für alle Krebspatientinnen haben wir zusammen mit dem Fotografen Rui Camilo einige junge Mädchen und Frauen­ mit ihren Unterstützern fotografiert, die in der Ausstellung „LOVE OF LIFE“ die

Bettina, 51 Jahre Diagnose Brustkrebs

pure Lebensfreude ausstrahlen. Einige sind noch in Therapie, andere haben die Erkrankung schon hinter sich gelassen. Die Shootings fanden in München und Berlin statt. In München unterstützte Model, Moderatorin und DKMS LIFE Jugendbotschafterin Lena Gercke das Shooting und sorgte mit ihrer einfühlsamen und positiven Art für tolle Stimmung bei den jungen Mädchen, die von Lena und vom Shooting begeistert waren.­ In Berlin half Sängerin Lena Meyer-­ Landrut­dabei, den Patientinnen und

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i­hren Angehörigen die Nervosität vor der Kamera abzulegen und den Frauen einen unvergesslichen Tag zu schenken. Wir sind stolz auf die wunderschönen und ausdrucksstarken Bilder, die dabei entstanden sind, und auf die starken Menschen, die sie abbilden. Auch für Fotograf Rui Camilo, der das Projekt ehrenamtlich unterstützt, waren die Shootings etwas Besonderes. Im Kurzinterview verrät er, was ihn motivierte, sich für DKMS LIFE zu engagieren.

Verena (l.), 25 Jahre Diagnose Brustkrebs, mit Freundin Indira

„Das Fotoshooting hat so viel Spaß gemacht – danke für die tollen Bilder!“ Warum unterstützt du DKMS LIFE mit dem tollen Fotoshooting? Ich finde, dass DKMS LIFE auf ihrem Gebiet großartige Arbeit leistet und schon sehr vielen Menschen geholfen hat, die nötige Kraft zu finden, diese schwere Krankheit durchzustehen. Ich habe gesehen, wie alle Mitarbeiter bei DKMS LIFE­zu 150 % hinter ihrer Arbeit stehen und alles geben, um das Bestmögliche für die Krebspatientinnen rauszuholen. Das kann man nur unterstützen! Was war das Besondere an den Shootings mit Krebspatientinnen?

So eine schwerwiegende Krankheit wirkt sich sehr stark auf Körper und Geist aus. Wenn man das überstehen will, muss man lernen, an dieser Krankheit zu wachsen und die innere Stärke zu entwickeln, um sie durchzustehen. Ich habe diese Kraft in allen Krebspatientinnen gespürt und finde, dass sie sich auch in den Bildern, die entstanden sind, widerspiegelt. Ein Ausdruck, der über das gewöhnliche Lächeln, über das gewöhnliche Posen vor der Kamera hinausgeht und eine ganz e­ igene Kraft hat. Es sind authentische Augenblicke, über die ich mich freue, sie eingefangen haben zu dürfen.

Welcher Moment ist dir besonders im Gedächtnis geblieben? Von allen witzigen, traurigen, intensiven und freudigen Momenten ist mir im Gedächtnis geblieben, wie herzlich und motivierend Lena Gercke mit den Patientinnen umgegangen ist. Nicht nur vor der Kamera, sondern besonders auch dahinter. Sie hat viel Sensibilität bewiesen, und obwohl sie an diesem Tag der Star war, über den sich alle Mädchen sehr gefreut haben, hat sie verstanden, dass nicht sie, sondern die Patientinnen im Mittelpunkt standen. Vielen Dank dafür, Lena!


Nadja, 48 jahre Diagnose Brustkrebs, mit Lena Meyer-Landrut

„Lena hat definitiv mit ihren Tipps dazu beigetragen, meinen Zustand zu verbessern.“ Felice, 11 Jahre Diagnose Osteosarkom


Melissa, 17 Jahre Diagnose Ewing-Sarkom, mit Lena Gercke

Carmen Diagnose Brustkrebs, mit ihren Töchtern Sarah und Julia

„Meine Töchter sind meine ‚feel better’-Menschen, da sie mich so sehen, wie ich war. Die Krankheit beziehungsweise Chemotherapie hat mich in ihren Augen nicht verändert.“

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Im Interview

mit Lena Gercke

Engagement & you

Als internationales Topmodel und Moderatorin in Deutschland ist sie bekannt – seit diesem Jahr ist Lena Gercke auch offiziell Botschafterin der DKMS LIFE Jugendseminare für junge Krebspatientinnen zwischen 11 und 21 Jahren. Wir haben mit der erfolgreichen und netten Moderatorin über ihr Engagement gesprochen.

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Lena, wie bist du in Kontakt mit­ seminare für Krebspatientinnen – unter anderem auch besondere Seminare für DKMS LIFE gekommen? junge Krebspatientinnen in München. Angefangen hat alles eigentlich damit, dass ich einem Aufruf zur KnochenSeit ein paar Jahren setzt du dich markspende gefolgt bin. In der Nähe speziell für die Beauty-Workshops für meines Heimatortes suchte ein Kind junge Krebspatientinnen ein. Warum einen Spender, viele meiner Freunde liegt dir dieses Thema so am Herzen? und Bekannten sind zu diesem Test gegangen. Als ich das erste Mal davon Ich glaube, es ist wichtig, dass gerade hörte, klang es für mich wie ein Wundie noch sehr jungen Krebspatientinnen der, dass man eventuell durch eine weiterhin das Gefühl haben, am Leben Spende jemand anderem das Leben teilzunehmen, auch wenn sie gerade retten kann. Da wollte ich dann sofort eine unfassbar schwere Zeit durchleben. mitmachen und ließ auch mich typisieViele Teenager haben natürlich zunehren. Etwa zeitgleich fing ich an, mich mend Mädchenthemen im Kopf. Sie für die DKMS LIFE einzusetzen, und fangen an, sich zu schminken, sie prokam dem Thema Brustkrebs damit sehr bieren sich aus. Und dann stehen sie auf nah. DKMS LIFE organisiert Kosmetikeinmal vor dem Spiegel und sehen, dass

die Wimpern immer weniger werden oder sie schon keine Augenbrauen mehr haben. So etwas macht dich wütend. Sie schämen sich, wollen natürlich so aussehen wie die anderen Mädels in ihrem Alter – eben wie sie selbst vor der Krankheit. Die DKMS LIFE Seminare sind dazu da, den Mädels zu zeigen: Okay, wir haben vielleicht die ein oder andere Wimper weniger, aber wir können uns genauso hübsch zurechtmachen wie die anderen. Schminktipps zu erhalten und auszuprobieren macht natürlich gemeinsam mit anderen mehr Spaß, und die Mädchen können dem Klinikalltag für kurze Zeit entfliehen. Was ist deine persönliche Motivation, dich für DKMS LIFE zu engagieren?


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in Berührung, andere haben schon mal etwas ausprobiert. Meistens ist es eine kleine Runde, sodass man auf alle individuell eingehen kann. Natürlich können die Mädchen mich dann auch mit ihren Fragen löchern. Welches Erlebnis hat dich im Zusammenhang mit den Seminaren besonders berührt?

(1) Die 11-jährige Felice mit Lena Gercke (2) Lena Gercke gibt den an Krebs erkrankten Mädchen Make-up-Tipps (3) Lena Gercke macht ein Selfie mit der 17-jährigen Melissa

Man arbeitet sein Leben lang sehr viel und beschäftigt sich mit so vielen Dingen, die eigentlich gar nicht wichtig sind. Wenn ich einen kleinen Teil dazu beitragen kann, dass die Mädchen, die so eine schwere Zeit durchleben, einen schönen Tag oder ein professionelles Shooting erleben, dann macht mich das sehr glücklich. Und die Mädchen hoffentlich auch. Ich kann ihnen durch meinen Beitrag Hoffnung schenken und sie im Kampf gegen die Krankheit motivieren. Wie erlebst du die Mädchen bei solchen Workshops? Anfangs sind sie natürlich etwas schüchtern, aber alle sind wahnsinnig neugierig. Einige kommen das erste Mal mit Make-­up

Als ich einmal in den Seminarraum kam, saßen die Mädels schon dort und warteten. Ich habe sie nicht kommen sehen, aber ich habe sie den Raum verlassen sehen. Wir waren alle total in Mädchenthemen vertieft und haben uns die letzten Minuten nur über Make-up unterhalten. Dann kam die Realität zurück, und die Mädels mussten wieder Schläuche und ihre Klinikumhänge umlegen. Ich empfand diesen Schritt als sehr emotional, die Mädchen gingen aber mit einer solchen Selbstverständlichkeit damit um, dass ich nur bestaunen konnte, (3)

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wie stark diese jungen Erwachsenen doch schon sind. Das hat mich sehr beeindruckt. Wie stellst du dir deine neue Aufgabe als Jugendbotschafterin von DKMS LIFE vor und welche Projekte planst du? Ich möchte gerne, so oft es geht, auch selber bei den Seminaren und den Mädchen dabei sein. Wir erarbeiten gerade ein Konzept, wie das konkret aussehen kann. Mein Ziel ist es, langfristig einen Bezug zu den Menschen vor Ort herzustellen und mein Netzwerk zu aktivieren, das Patientenprogramm von ­DKMS LIFE­zu unterstützen. Das könnte ich mir sehr gut durch Fotoshootings oder verschiedene gemeinsame Aktivitäten vorstellen. Hauptsache, wir können den Mädchen gemeinsam ein kleines Erfolgserlebnis schenken und sie zumindest einen Tag aus ihrem Krankenhausalltag herausholen.

JUGE ND B OTS CHAF TERIN


Engagement & you

Charity Ladies’ Lunch

(1) (1) Zum ersten DKMS LIFE Charity Ladies’ Lunch in Hannover wurden knapp 80 Frauen ins Schloss Herrenhausen geladen. Am Tisch (v. l.): Wera Röttgering, Marina Ruperti und Marie Nasemann (2) V. l.: Annika de Buhr und Marie Amière

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(3) Yvonne Catterfeld begeisterte mit einer Akustik-Performance (4) V. l.: Dr. Sabine Piller und Birgit Fischer-Höper

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(5) Model Annika Gassner (6) V. l.: Marie Amière, Ruth Neri, Dr. Marlena Robin-Winn und Carmen Schmies

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(7) Schirmherrin Marina Ruperti im Talk mit Ehrengast Nikolaus Albrecht, Chefredakteur der Zeitschrift freundin

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H ELFEN

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Zum allerersten Mal fand im April ein Charity Ladies’ Lunch in Hannover statt. DKMS LIFE und Hauptsponsor Laverana GmbH & Co. KG hatten dazu zahlreiche ­Damen ins Schloss Herrenhausen geladen. Unterstützt wurde der Lunch zusätzlich von Dr. Marlena Robin-Winn, Geschäftsführerin NKR. Ziel war es, Unterstützerinnen und Spenden für das look good feel better Patientenprogramm zu gewinnen. Schirmherrin und Moderatorin Marina Ruperti freute sich über einen engagierten und charmanten Ehrengast: ­Nikolaus ­Albrecht, Chefredakteur der Zeitschrift freundin.

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von Marina Ruperti mit Nikolaus Albrecht

Wie ist es, als Mann bei einer Frauenzeitschrift zu arbeiten?

Welche Eigenschaften bei Frauen schätzen­Sie besonders?

Die kurze Antwort: Es ist ein großes Vergnügen, als Mann bei einer Frauenzeitschrift zu arbeiten. Die längere wäre: Ich bin überzeugt, dass Männer gute Frauenmagazine machen können und Frauen gute Trucker-Zeitschriften. Eine Zielgruppe­zu erkennen und sich zu überlegen, welche Zeitschrift sie sich wünscht, können Männer ebenso wie Frauen. Und wenn es an die Details geht, darum, ob ein Schuh umwerfend toll und absolut notwendig ist oder nur so lala, dann vertraue ich auf das Fachwissen meiner Kolleginnen.

Vielleicht bilde ich es mir nur ein, aber ich habe das Gefühl, dass die Frauen, mit denen ich arbeite, gut im Zuhören sind, ihnen Inhalte wichtiger sind als Selbstdarstellung.

Welche Herausforderungen stecken dahinter? Im Moment beschäftigt uns das Thema Digitalisierung sehr: Was erwarten Frauen von Zeitschriften in Zeiten des Internets? Was suchen sie online, was in gedruckter Form? Verändert sich vielleicht sogar unser Leseverhalten? Bei freundin sind wir erfreulicherweise gut aufgestellt: mit einem gedruckten Magazin, das in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiert, und mit freundin.de, unserem sehr erfolgreichen Internet-­ Auftritt.

Welchen Stellenwert haben die Themen Mode und Beauty für Sie? Ich mag an Mode und Beauty besonders, dass sie uns verändern können –­­ und ich meine nicht nur unser Äußeres. Wenn wir uns schön fühlen, steigt sofort unsere Stimmung und unser Selbstbewusstsein. Und wenn man sich nach einem Tag, der nicht so gut gelaufen ist, mit einer Kleinigkeit aus der Modeboutique oder der Parfümerie belohnt, ist die Stimmung schlagartig ein kleines bisschen besser. Können Sie sich vorstellen, warum diese gerade für Krebspatientinnen von Bedeutung sind? Wenn ich mit Krebspatientinnen gesprochen habe, habe ich immer wieder den Wunsch gehört, möglichst viel Normalität im Leben behalten zu können.

Und dazu gehört natürlich auch, sich schön und sich weiblich zu fühlen. Bei beidem können Mode und Beauty helfen. Warum finden Sie die Arbeit von DKMS LIFE wichtig? Wer Menschen, die in einer Krisensituation stecken, hilft, ein wenig glücklicher zu werden, vielleicht sogar die Krise für eine Weile zu vergessen, hat unseren großen Respekt verdient. DKMS LIFE tut genau das. Und abschließend: Haben Sie einen besonderen Beautytipp? Trauen Sie sich was! Ziehen Sie den Lidstrich einfach mal etwas länger als sonst, nehmen Sie diesen Winter statt rotem Lippenstift einen in Beerentönen (am schönsten in Matt) und, zur Abwechslung mal einen sehr angesagten flaschengrünen Nagellack. Und gefallen Sie sich? Und noch ein kleiner Hinweis: Zwingen Sie Ihre Männer, sich einzucremen. Täglich. Sonst bleiben Sie ewig jung und an Ihrer Seite haben Sie einen Berg Falten.


Engagement & you

Im Interview

mit Dr. med. Beate Rautenberg Oberärztin, Klinik für Frauen­heil­kunde, Universitätsklinikum Freiburg

(1)

Liebe Frau Dr. Rautenberg, bereits seit 2009 bieten Sie in der Klinik für Frauenheilkunde das Patientenprogramm look good feel better für Krebspatientinnen an. Wissen Sie noch, wie es zur Zusammenarbeit zwischen Ihnen und DKMS LIFE kam?

Ich kenne die look good feel better Kosmetikseminare schon viel länger aus meiner früheren Tätigkeit beim Evangelischen Krankenhaus Bethesda zu Duisburg.­Schon dort hatte ich die Seminare ins Leben gerufen. Es gibt sie dort bereits seit 2001. Ich hatte damals etwas über das look good feel better Patientenprogramm von DKMS LIFE gelesen und fand es sehr spannend. Ich habe eine psychoonkologi-

sche Ausbildung, und für mich gehören Körper und Seele immer zusammen bei meinen Patientinnen. Daher habe ich nach Möglichkeiten gesucht, die Zeit der Therapie für sie leichter zu gestalten. Und da ist das Seminar ein wichtiges Mittel. Als ich dann ans Universitätsklinikum Freiburg gewechselt bin, wollte ich auch hier das Patientenprogramm etablieren. Parallel hatte sich aber auch schon Schwester Birgit Held dafür interessiert. Wir beide haben dann die Verwaltung und die Klinikleitung ohne Probleme davon überzeugen können, die Kosmetikseminare hier anzubieten. Wo liegen die Vorteile in der Zusammenarbeit mit DKMS LIFE für die Klinik? Für die Klinik ist es eine gute Außendarstellung. Denn es kommt sehr gut an bei den Patientinnen und ist eine sehr sinnvolle Geschichte.


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Sie selbst sind Ärztin, was denken Sie aus medizinischer Sicht über das DKMS LIFE Patientenprogramm look good­­ feel better? Inwiefern unterstützt es die erkrankten Frauen während der Therapie im Kampf gegen den Krebs? Ich denke, die Seminare bieten insbesondere aus pychoonkologischer Sicht Unterstützung. Die Patientinnen bekommen damit ein Instrument an die Hand, um sich besser zu fühlen, ihr Selbstwertgefühl zu verbessern, das leider oft durch die Diagnose selbst und die therapiebedingten körperlichen Veränderungen in Mitleidenschaft gezogen ist. Das Seminar kann damit ­einen Beitrag leisten zur Verarbeitung der Erkrankung und damit auch die sogenannte „Compliance“ – also Therapietreue – stärken.

ständig mit dem Krebs oder der Chemotherapie konfrontiert werden. Kosmetik beziehungsweise ein gutes Makeup kann hier sehr gut helfen, die Folgen der Therapie weniger sichtbar zu machen und dadurch den Alltag etwas zu normalisieren. Denn die krebskranken Frauen können dann selbst entscheiden, wann und mit wem sie über die Krankheit reden wollen oder nicht. (2)

Weitere Unterstützer gesucht ! Sie wollen auch look good feel better Kosmetikseminare anbieten oder ehrenamtlich als Kosmetikexpertin unterstützen? Dann melden Sie sich bei DKMS LIFE unter der Telefonnummer 0221 94 05 82-4100 oder per Mail an info@dkms-life.de. Gemeinsam können wir noch mehr Krebspatientinnen eine Teilnahme ermöglichen.

Wie viele Seminare sind für 2018 bei Ihnen in der Klinik geplant? Wir bieten die Seminare im zweimonatlichen Rhythmus an. Das hat sich bei uns sehr gut eingespielt. Wir arbeiten da sogar mit Wartelisten aufgrund des großen Interesses. Ich muss da auch sehr die engagierte Organisation der Seminare durch Schwester Birgit Held und Krystyna Stachon loben. Letztere organisiert die Seminare nun sogar ehrenamtlich, seitdem sie vor ein paar Jahren in Altersteilzeit gegangen ist. Was möchten Sie als Ärztin Krebspatientinnen mit auf den Weg geben?

Warum sind die Kosmetikseminare für die betroffenen Frauen wichtig? Warum ist Kosmetik ein so wichtiges Thema für krebskranke Frauen? Viele Frauen leiden darunter, wenn man direkt sieht, dass sie krank sind, wenn zum Beispiel die Augenbrauen ausfallen oder sie sehr blass sind. Sie erzählen mir, wie sehr mitleidige Blicke sie belasten oder wie schwierig es sein kann, direkt auf die Erkrankung angesprochen zu werden. Das ist zwar oft gut gemeint vom Umfeld – aber viele Frauen empfinden dies als belastend und wollen gar nicht

er seit Jahren nicht mehr gemacht.“ Für das Selbstwertgefühl der Frau war das natürlich toll, vom Mann diese Komplimente zu bekommen.

(1) Dr. Beate Rautenberg unterstützt DKMS LIFE (2) Kosmetikexpertinnen geben Krebspatientinnen Tipps zum Schminken

Was bewirken die look good feel better Kosmetikseminare aus Ihrer Sicht bei den Patientinnen? Gab es ein Erlebnis, das Ihnen im Zusammenhang mit den Seminaren besonders im Kopf geblieben ist? Es sind immer wieder einzelne positive Erlebnisse, die mir in Erinnerung bleiben: Vor allem ist es das Strahlen in den Augen der Patientinnen nach dem Seminar. Einmal hat mir eine Patientin erzählt: „Ich kam nach dem Seminar geschminkt nach Hause, und mein Mann war so begeistert von meinem Aussehen, dass er mich spontan ins Restaurant eingeladen hat. Das hatte

Es ist wichtig, sich Hilfe zu suchen und die Hilfe auch anzunehmen. Außerdem rate ich meinen Patientinnen, ihren Alltag soweit es geht, weiterzuleben wie zuvor. Es ist wichtig, sich selbst jeden Tag etwas Gutes zu tun, sich im Alltag Freiräume zu schaffen und zu genießen – soweit es die Therapie zulässt. Sei es, sich zu schminken, oder seien es vermeintliche Kleinigkeiten, wie sich mit einem leckeren Getränk auf die Terrasse in die Sonne zu setzen, sich eine schöne Blume zu kaufen, einen schönen Film anzusehen oder sich mit Freunden zu treffen. Es ist sicherlich für Krebspatientinnen nicht immer einfach, denn es gibt auch viele schwierige Stunden, psychisch oder physisch oder beides – aber es gibt auch immer wieder gute Zeiten. Und auf diese guten Momente sollte man den Fokus legen. Herzlichen Dank für das Gespräch! SCHAUEN SIE SICH UNSEREN SEMINAR­FILM AUS DEM UNIVERSI­ TÄTS­KLINIKUM FREIBURG AN: WWW.YOUTUBE.COM/ LOOKGOODFEELBETTERDE

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Engagement & you

Viele Menschen wollen helfen und engagieren sich für look good feel better. Egal wie klein oder groß – jede Spende zählt, jeder kann dazu beitragen, krebskranken Frauen wieder ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Ein paar der Highlights der Charity- und Spendenaktionen auf einen Blick.

PINK BLUSH LÄSST ALLE STRAHLEN Mit einem exklusiven Get-together prominenter Gäste aus Social Media, Film, Fernsehen, Fashion und Life­style startete die Styling- und Beautytoolmarke ghd 2017 in eine neue Runde­ihrer Charity-Partnerschaft mit ­DKMS LIFE.­In München wurde die „ghd pink blush collection“ präsentiert, u. a. von Top-Stylist André Märtens, der die neuen Tools live in Action­­ zeigte. Für ­jedes verkaufte Beautytool ging ein Betrag zugunsten des ­look good­feel better Programms. ghd erweiterte die Spendenaktion noch durch die #keepshining Social Media Kampagne, die von zahlreichen Influencern wie Farina Opoku­­ ­(Novalanalove), Pamela Reif oder Anna Hiltrop unterstützt wurde. Für jedes hochgeladene Selfie­innerhalb dieser Kampagne spendete ghd zusätzlich 1­ Euro. So kamen sensationalle 180.000 Euro zusammen. Schon das sechste Jahr in Folge kooperiert ghd Deutschland mit der gemeinnützigen Organisation­­ ­DKMS LIFE­ und konnte in Deutschland so bereits eine unglaubliche Summe von 731.387 Euro zugunsten des ­look good feel better Programms für Krebspatientinnen spenden.

ERFRISCHEND ENGAGIERT

Auch Avène unterstützte DKMS LIFE 2017 wieder mit einer limitierten Edition des beliebten Thermalwassersprays. Beim Kauf eines Avène Thermalwassers 300 ml gab es im Aktionszeitraum gratis eine limitierte Sonderedition 50 ml des japanischen Künstlers Takushi Mizuno „Raffinement-Raffinesse“ hinzu! Mit jeder verkauften Packung ging 1 Euro direkt an DKMS LIFE. So kamen insgesamt 75.000 Euro für Krebspatientinnen zusammen. Den Spendenscheck überreichte Marketingleiterin Gaby Wurth beim dreamball, bei dem Avène erstmalig als Co-Sponsor aktiv war. Bereits seit 2008 unterstützt die Dermo-Kosmetikmarke das Programm für Krebspatientinnen, u. a. mit Geld und Produktspenden oder der Ausbildung von Kosmetikexpertinnen, die die Seminare in den Kliniken leiten.


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LAUFEN UND GUTES TUN DKMS LIFE Unterstützerin Sylvie Meis hat den Startschuss zum 26. Stichting Roparun, einem großen Charity-Staffel­ lauf von Hamburg und Paris nach Rotterdam, gegeben und einen tollen Scheck von 69.000 Euro für das Patientenprogramm entgegengenommen.

FASHION UND CHARITY Beim 5. Charity Event Kempinski Fashion Dinner­ im gleichnamigen Hotel in München sammelten­­ d ­ie Gastgeber Birgit ­Fischer-Höper von Munich­ Connexxxions, Dr. Sabine­ Piller von Piller Enterprise­ Group und ­Pedro Da Silva­ von CONNECTIONS­PR in Zusammenarbeit mit dem EAGLES Charity Golf Club e. V. Spenden. Auch unser Patientenprogramm wurde bedacht, und D ­ KMS LIFE­ freut sich über einen Spendenbetrag von 5.000 Euro.

BURG WIRD PINK

Die ehrenamtliche DKMS LIFE Kosmetikexpertin Kerstin Reeh hatte mit großem Engagement eine Charity-Veranstaltung unter dem Titel „Burg wird Pink“ durchgeführt. Mehr als 1.000 Euro sind dabei zugunsten des look good feel better Patientenprogramms zusammengekommen.

S i e wo llen au c h Spende DKMS LIFE ntell e und Spende r aufstellen n samm eln? Da n n schreib en Sie f u n d ra eine E ising@ -Mail an dkmslife.de .

HELFERIN MIT HERZ

Nadine Weber hat selbst als Krebspatientin erlebt, wie sehr ein look good feel better Kosmetikseminar helfen kann. Damit noch viel mehr betroffene Frauen teilnehmen können, hat sie eine große Spendenaktion ins Leben gerufen und u. a. mehr als 25 Spendenteller in ihrem Umfeld verteilt. Bereits jetzt wurden so über 1.500 Euro gesammelt.

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e f e i r b Dankes Words & you

und Social - Media - Postings

Wir freuen uns sehr über die positiven Rückmeldungen der Teilnehmerinnen unserer look good feel better Kosmetikseminare für Krebspatientinnen. Hier ein paar Zeilen, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Hallo zusammen, mit Freude lese ich die Zeitschrift und möchte berichten, dass ich mit Freuden an dem Schminkseminar teilgenommen habe. Zwar habe ich mich vorher auch schon zurechtgemacht und dachte immer „Ach, da brauchst du nicht hin“. Habe mich dann aber doch angemeldet und war positiv überrascht. Das Schöne daran war, dass alle gleich waren, jeder hatte Glatze. Wir bekamen Anleitungen und probierten es gleich aus. Es gab auch viel Gelächter, danach sahen alle wie Topmodels aus. Es war wirklich sehr schön. Zum Fotografen bin ich gegangen und habe mich mit meiner Glatze fotografieren lassen, da sie echt gut aussieht. Dann stellte sich Frau Hung vor, sie ist die Leiterin der „Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs" in Wolfsburg. Dort habe ich erfahren, dass auch ich mit Magenkrebs an der Gruppe teilnehmen kann. Denn die meisten Gruppen oder Treffen sind für Brustkrebspatienten. Deshalb bin ich nie zu einer Gruppe gegangen. Ich besuchte das Treffen und fand Gefallen dran. Hier wird man verstanden und man ist unter sich, hier gibt es das richtige Verständnis, dass man von Familienangehörigen nicht bekommen kann. Meine Familie steht sehr stark hinter mir, aber sie kann es nicht immer nachvollziehen. Die Gruppe gibt mir sehr viel Kraft. Wenn ich die Gruppe mal gesundheitlich nicht besuchen kann, werde ich sogar angerufen, und es wird nachgefragt, wie es mir geht. Das ist wirklich super. Man fühlt sich gestärkt und nicht alleine.

Yvonne Schorle


LEBENS FREU DE & you I / 2018

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Engagement & you

Ein Blick hinter die Kulissen

Was sind eigentlich … Follower? Follower oder auch Fans bzw. Abonnenten eines Social-­ Media-Kanals folgen ihm. Ihnen werden neue Posts des Social-Media-Kanals z. B. in einem „News Feed“ angezeigt.

Posts? Mit Posts sind sogenannte Statusmeldungen auf den Social-Media-Kanälen gemeint. Das können Texte, Bilder, Videos oder Kombinationen daraus sein. Es können auch Verlinkungen auf Websites eingebunden werden. Die Posts werden den Followern des Social-Media-Kanals angezeigt.

Likes? Mit einem Like – auf Deutsch: „gefällt mir“ – kann man auf eine Seite oder einen Post reagieren und gibt damit ein direktes Feedback, das auch andere Follower sehen können.

DKMS LIFE GOES SOCIAL MEDIA

Hashtags? „Hashtag“ bezeichnet ein Wort oder eine Zeichenkette mit vorangestelltem Doppelkreuz bzw. einer Raute („#“). Nach Hashtags kann bei Instagram oder Facebook gezielt gesucht werden, z. B. #dkmslife.

5 Schritte, wie ich DKMS LIFE über SOCIAL MEDIA unterstützen kann

2.

KMS LIFE auf Facebook, Instagram oder YouTube D folgen bzw. abonnieren. Den Freunden bzw. dem Netzwerk vorschlagen, ebenfalls DKMS LIFE auf Social Media zu folgen.

3.

4.

I n den eigenen Statusmeldungen, z. B. wenn von einem look good feel better Seminar berichtet wird, DKMS LIFE mit @dkmslife verknüpfen und den Hashtag #dkmslife nutzen. So können die Leser des Posts direkt auf unsere Seite gelangen.

ie DKMS LIFE Posts teilen, sodass auch die eigenen D Freunde bzw. Follower davon erfahren.

5.

L iken

und kommentieren. Je mehr Interaktion auf den Seiten stattfindet, desto besser.


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Social Media – seit ein paar Jahren kommt fast keiner mehr an diesem Begriff vorbei. Für die jüngere Generation ist es ganz selbstverständlich, darüber zu kommunizieren. Aber auch viele Ältere und Unternehmen nutzen die Vorteile der sozialen Medien.

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uch für DKMS LIFE sind soziale Netzwerke mittlerweile ein wichtiges Mittel in der Kommunikation­­ geworden. „Für unsere tägliche Arbeit nutzen wir zurzeit vorrangig Instagram und Facebook, um schnell und einfach Informationen über unsere Seminare, über Charity-Aktionen oder Veranstaltungen zu teilen“, so Nina von Lovenberg, die für die DKMS LIFE Social-Media-Kanäle verantwortlich ist und u. a. von Online-Fundraiserin Theresa Aengenheyster unterstützt wird. „Wenn zum Beispiel noch Termine in einem Seminar frei sind, können wir das über Facebook kommunizieren und bitten, diese Info zu teilen, um noch mehr potenzielle Teilnehmerinnen zu erreichen.“

Die Abonnenten und Follower der ­DKMS LIFE Social-Media-Kanäle sind vorrangig weiblich. Es sind viele Krebs­

patientinnen und auch Teilnehmerinnen der look good feel better Seminare dabei. „Das freut uns natürlich besonders, wenn sie über das Seminar hinaus noch weiterhin Interesse an unserer Arbeit haben und uns dabei unterstützen,­ indem sie zum Beispiel unsere Beiträge in ihrem Netzwerk teilen­ oder zum Spenden aufrufen“, so Nina. Aber auch Angehörige von krebskranken Mädchen und Frauen verknüpfen sich über Social Media mit ­DKMS LIFE, genauso wie viele der ehrenamt(1) lichen Kosmetikexpertinnen und weitere Unterstützer, die über die Arbeit der D ­ KMS LIFE­ informiert werden wollen. Neben dem Engagement bei Face­ book und Instagram gibt es noch den ­DKMS LIFE­YouTube-Kanal. Hier ändern sich die Inhalte – also in diesem Fall die Videos – nicht so schnell und sind eher für eine langfristige Nutzung ausgelegt. So gibt z. B. der neue DKMS LIFE Seminarfilm einen guten Einblick in den Ablauf und die Organisation e­ines­­ ­look good feel better Seminars. „Das ist

ue e n e h c i e lr h a z f u a Wir freuen uns mentare m o K , s e k i L , r e w o Fans und Foll und Nachrichten! Die DKMS LIFE Social-Media-Kanäle: Facebook: www.facebook.com/DKMSLIFE Instagram: www.instagram.com/DKMSLIFE YouTube: www.youtube.com/lookgoodfeelbetterde

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sowohl für Patientinnen als auch zum Beispiel für Kosmetikerinnen oder Kliniken­interessant, die mit uns zusammenarbeiten wollen“, erklärt Nina. Aber nicht nur die Information von DKMS LIFE über Social­ Media ist dem Team wichtig, sondern auch der Austausch mit den Followern. Täglich verfolgen die Mitarbeiterinnen die Reaktionen der Follower auf die verschiedenen Posts – seien es Kommentare,­ Likes oder das Teilen von Beiträgen. „Auf Social Media erhalten wir auf unsere Aktionen oft direkt Feedback, das finden wir toll“, so Nina. Natürlich werden Fragen dann auch direkt beantwortet, und das möglichst noch am selben Tag. ( 1 ) Die DKMS LIFE Mitarbeiterinnen Nina von Lovenberg und Theresa Aengenheyster kümmern sich um die Social-Media-Kanäle


My Story & you

" Ich schaffe das! “

Shiba Taufiqui ist 15 Jahre alt und lebt mit ihrer Familie in einem Vorort von München. Sie ist ein aufgewecktes fröhliches, Mädchen und hat fast immer ein strahlendes Lachen auf dem Gesicht. Sie geht gerne zur Schule, ins Schwimmbad und liebt es, mit ihren Schwestern zu spielen. Nichts deutet darauf hin, dass sie kein gesundes Kind ist, kein normales Leben führt. Doch leider verläuft ihr Leben bislang alles andere als normal.

YOUNG

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hiba wurde in Afghanistan geboren und kämpft schon von Geburt an mit gesundheitlichen Beschwerden – die Diagnose: Beta-Thalassämie, eine Erkrankung der roten Blutkörperchen. Für Shiba und ihre Familie beginnt ein anstrengender Krankenhausmarathon mit zahlreichen Untersuchungen. Sie ist auf regelmäßige Bluttransfusionen angewiesen, doch die Versorgung in Afghanistan ist schlecht. Nur alle zwei Monate kann sie zur Transfusion kommen, manchmal ist kein Blut vorrätig und sie muss warten, bis die richtige Blutgruppe wieder verfügbar ist. Ihre Eltern haben die Möglichkeit, alle paar Wochen nach Pakistan zu reisen, um die lebenswichtigen Medikamente zu kaufen – eine gefährliche Reise mitten durch das Kriegsgebiet. Die Medikamente helfen zwar, aber Shiba verträgt sie schlecht, hat ständig starke Bauchschmerzen und kann oft kaum atmen. Zudem ist der Reiseaufwand enorm und sie verpasst jedes Mal mindestens eine Woche lang die Schule. Trotzdem ist sie froh, diese Möglichkeit zu haben: „In Afghanistan sterben viele Kinder an der Erkrankung, da sie nicht die Möglichkeit haben, nach Pakistan zu fahren.“ Mit nur sieben Jahren muss ihre Milz entfernt werden, da der ständige Blutwechsel und der damit einhergehende hohe ­Eisengehalt das Organ zerstört haben. Ihr Körper leidet sehr unter der Erkrankung und den ständigen Bluttransfusionen. Erst ein tragisches Ereignis ändert alles. Als ihr ältester Bruder im Krieg sein Leben verliert, beschließt die Familie, ihre Heimat zu verlassen und nach Deutschland

eine Geschichte von Shiba


YOU N G YOU & you I / 2018

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(1) Die 15-jährige Shiba ist trotz ihrer schweren Krankheit ein fröhlicher Teenager

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(2) Model Lena Gercke gibt Shiba Tipps zum Schminken

DKMS LIFE im Klinikum MünchenSchwabing organisierte. Zusammen mit sechs anderen erkrankten Mädchen und deren Lieblingsmenschen verbringen Shiba und Zara einen tollen Tag. Als weiteres Highlight werden die Schwestern zur DKMS LIFE Charity Gala dream­ball in Berlin eingeladen. Die beiden Mädchen freuen sich sehr über das Erlebte: „Zara hat mich nach dem Ball umarmt und gesagt, dass sie natürlich nicht will, dass ich diese Krankheit habe, aber sich freut, dass ich dadurch auch ein paar schöne Sache erlebe.“ zu gehen – auch, um eine bessere medizinische Versorgung für Shiba zu erhalten. Zurück bleibt dabei ihre ältere Schwester, die gerade geheiratet hat. Eine lange Reise mit Zug, Taxi, Auto und vor allem zu Fuß beginnt. Der Weg ist beschwerlich und Shiba so schwach, dass ihr Vater, ihr Onkel und ihr Bruder sie abwechselnd auf ihren Schultern tragen müssen. Als sie Deutschland endlich erreichen, ist die Erleichterung groß und der erste Schritt in ein neues Leben getan. „Die erste Zeit war schon hart, aber nun hat sich sehr vieles zum Positiven verändert.“ Auch in Deutschland geht das Leben der Familie erst einmal mit Krankenhausaufenthalten weiter. Zehn Tage lang wird Shiba im Klinikum München-Schwabing auf den Kopf gestellt. Hier bekommt sie endlich die Versorgung, die sie mit ihrer Krankheit benötigt.

„In Deutschland gibt es viele Medikamente, die es in Afghanistan nicht gibt. Hier bekomme ich regelmäßig alle drei Wochen eine Transfusion und es ist immer Blut da.“

Schnell geht es der damals 13-Jährigen besser und es gibt sogar die Aussicht auf Heilung durch eine Stammzelltransplantation. Shiba kann jetzt auch wieder zur Schule gehen und spricht bereits nach einem halben Jahr so gut Deutsch, dass sie in die normale Klasse wechseln darf. Sie ist sehr gut integriert, hat viele Freunde und versteht sich gut mit ihren Lehrern. „Zur Schule gehe ich super gerne. Wenn ich zu Hause bleiben muss, ist mir total langweilig.“ Um in der Schule nichts zu verpassen, hat sie, anders als andere Kinder mit ihrer Krankheit, die Therapie extra auf den Sonntag gelegt. Ihre Familie ist immer an Shibas Seite und unterstützt sie, wo es nur geht. Vor allem ihre 13-jährige Schwester Zara ist eine große Stütze. Sie begleitet sie zu allen Untersuchungen und wartet dabei auch stundenlang allein auf dem Krankenhausflur, wenn sie wegen der Ansteckungsgefahr nicht in Shibas Zimmer darf. „Zara macht mich glücklich. Manchmal kann ich nichts machen, weil ich die Krankheit habe, aber sie muntert mich immer auf und ist positiv.“ So war es auch Zara, die Shiba als ihren Lieblingsmenschen mit zum Kosmetikseminar und anschließenden Shooting mit Model Lena Gercke nahm, welches

Bei solchen Erlebnissen denkt sie auch oft an ihre ältere Schwester, die in Afgha­ nistan geblieben ist und ihrer Familie aufgrund der aktuellen politischen Situation nicht nach Deutschland folgen kann.

„Ich habe zwei Wünsche in meinem Leben: meine ältere Schwester noch einmal wiedersehen zu können und meine Krankheit zu besiegen.“ Ein Wunsch könnte schon bald in Erfüllung gehen, denn in ein paar Monaten soll Shiba die heilende Stammzelltransplantation erhalten. Auch wenn die Krankheit sie schon so früh prägte, sieht sie auch die positiven Seiten. Später möchte sie anderen etwas zurückgeben und Krankenschwester oder Arzthelferin werden. „Wenn irgendjemand anderes so eine Krankheit hat, möchte ich helfen.” Ihre Pläne machen sie glücklich, und egal wie es weitergeht, eines wird sie so schnell nicht verlieren – ihr strahlendes Lachen.


Engagement Engagement & & you you

KÜSSEN MACHT GLÜCKLICH Rund um den Tag des Kusses sammelte Douglas wieder Küsse in den Filialen. Das Ziel von 250.000 Küssen wurde schnell erreicht. Daher spendete Douglas 25.000 Euro an das look good feel better Programm für Krebspatientinnen.

KISS KISS BANG BANG X DKMS LIFE Mit der limitierten Sonderedition „KISS KISS BANG BANG X DKMS LIFE“-Kette aus 925er Sterlingsilber roségoldplattiert spendet­ ­SO COSI­pro verkauftem Kettchen 20 Euro an unser look good feel better Patientenprogramm für krebskranke Frauen in Therapie.

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E F L E H E I D , FTE LIPPENSTI

L’ORÉAL PARiS ist überzeugt: Sich schön zu fühlen trägt zum Wohlbefinden bei. Auch – oder vielleicht gerade – in schwierigen Situationen. Für krebskranke Mädchen und Frauen ist Kosmetik oft mehr als nur Make-up. Sie kann zu einer positiven Lebenseinstellung beitragen und so den Heilungsprozess unterstützen. Zugunsten der DKMS LIFE gab es aus diesem Grund wieder eine Sonderedition mit neuem Design des Color-Riche-Lippenstiftes in zehn limitierten Trendfarben. Für jeden verkauften Lippenstift spendete L’Oréal Paris 1 Euro an das look good feel better Programm. Außerdem wurde dazu aufgerufen, unter dem Hashtag #lookgoodfeelbetter Bilder mit dem Lippenstift zu posten. Jedes Bild erhöhte die Gesamtsumme, die gespendet wurde, um ebenfalls 1 Euro. Auch L’Oréal-Paris-Markenbotschafterin Lena Meyer-Landrut unterstützte die Kampagne und besuchte ein look good feel better Seminar in Berlin. Beim dreamball überreichte Eva Leihener-Stefan, Geschäftsführerin der Marke L’Oréal Paris, dann einen Spendenscheck über sensationelle 100.000 Euro.


H ELFEN

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& you I / 2018

Ein Erfahrungsbericht von Anna Struzyna

„Ich fühlte mich wieder wie eine Frau.“

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on einer meiner Ärztinnen habe ich erfahren, dass die DKMS LIFE einen kostenlosen Schminkkurs für Krebspatientinnen anbietet. Ich dachte mir „Warum nicht? Ausprobieren kann ich es ja“. Der Kurs ging zwei Stunden und man hat Tipps von A bis Z bekommen. Angefangen bei der Reinigung der Haut, Verwendung des richtigen Make-ups, Betonung der Augen bis zum Auftragen des Lippenstifts. Zusätzlich wurde uns gezeigt, welche Möglichkeiten es gibt, Tücher zu verwenden und je nach Kopftyp richtig zu betonen oder zu kaschieren.

Die Dame, die den Kurs geleitet hat, macht dies ehrenamtlich, und das schon seit über zehn Jahren. Ich finde es toll, dass diese Menschen sich die Zeit nehmen und uns damit in unserer schwierigen Zeit helfen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es dann los. Jede Frau hatte auf ihrem Platz eine Tasche stehen mit jeder Menge Kosmetikartikeln. Für jede Anwendung, ob Reinigung der Haut oder Betonung der Augen, war der passende Kosmetikartikel in der Tasche. An ­einer Frau wurde immer gezeigt, wie man es machen soll, und dann haben es alle nachgemacht. Das war super, denn nun

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konnten wir direkt mit diesen Der vollständige Produkten alles Erfahrungs­bericht und ausprobieren viele weitere Infos auf und hatten bei Annas Blog. Fragen eine Ansprechpartnerin. So haben wir uns dann Step für Step vorgearbeitet. Für mich war es eine schöne Abwechslung zu all den vielen Arztterminen, die man sonst so hatte. Man konnte sich austauschen, hat gelernt, wie man sich schminken kann und wie man die Tücher richtig anzieht.

So natürlich!

„Nicht einmal meine beste Freundin hat gemerkt, dass ich eine Perücke trage.“ Deg en Eleg hardt H anz in m aarcoll ec eiste rhaf tion: tem Cut

Eine gepflegte Frisur gibt Lebensfreude. Haarverlust ist manchmal nicht zu vermeiden – eine Perücke hilft Ihnen über die haarlose Zeit hinweg. Aufschütteln, aufsetzen, fertig! 3 starke Marken: Wählen Sie Ihren Lieblingsstyle aus über 100 hochwertigen Frisuren in mehr als 50 natürlichen Haartönen. Perücke kostenlos auf Rezept, wir rechnen direkt mit Ihrer gesetzl. Krankenkasse ab.

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Engagement & you

SPENDEN STATT SCHENKEN Die Firma Rohde Schutzgasöfen GmbH hat bei ihrer Einweihungsfeier des neuen Firmenstandorts in Hanau auf Aufmerksamkeiten verzichtet. Stattdessen wurde zur Spende für DKMS LIFE aufgerufen – mit einem großartigen Spendenergebnis von 3.000 Euro! Natasha Rohde (r.) übergab die Spende an DKMS LIFE Geschäftsführerin Ruth Neri.

DOPPELTES ENGAGEMENT

Elizabeth Arden engagierte sich 2017 gleich doppelt für DKMS LIFE: Für ausgewählte im Aktionszeitraum verkaufte Eight Hour® Produkte in teilnehmenden Parfümerie Douglas Deutschland Filialen ging jeweils 1 Euro an das look good feel better Patientenprogramm. Auch im dm Drogeriemarkt gab es eine Auswahl an Düften des Elizabeth Arden Klassikers Green Tea, bei denen 1 Euro pro verkauften Duft gespendet wurde. Insgesamt kamen so rund 20.000 Euro für die Kosmetikseminare für krebskranke Mädchen und Frauen zusammen.

HERZENSGUTE SCHMUCKSTÜCKE Für jedes verkaufte Schmuckstück aus den Kollektionen Rosengold, Blumenherzen und Alpenblick spendete­ EHINGER SCHWARZ 1876 15 Euro an das look good feel better Patientenprogramm.

ES WEIHNACHTET SEHR Zusammen mit ABOUT YOU hat DKMS LIFE Jugendbotschafterin Lena Gercke einen wunderschönen Weihnachtspulli auf den Markt gebracht, dessen Verkaufserlös zu 100 % an DKMS LIFE geht.

HERZENSSACHE Bereits zum zweiten Mal hat Eileen Woosmann (1. v. l.), die ehrenamtlich für DKMS LIFE ­Kosmetikseminare leitet, mit einer großen Spendenaktion Geld für die look good feel better Seminare gesammelt. Die Douglas-Pflegeexpertin hat dafür prominente Mitstreiter, wie die Fußballer vom 1. FC Magdeburg, gewonnen und konnte insgesamt über 4.000 Euro einnehmen.


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