Liebe Freunde und Förderer, Ich lade Sie herzlich ein und freue mich, wenn Sie am Donnerstag, 14. Dezember 2023 ab 20.15 Uhr als TV-Zuschauer mein Gast sind. In ergreifenden Filmbeiträgen erfahren Sie, wie die José Carreras LeukämieStiftung Ihre Spendengelder für Forschungsprojekte und Strukturmaßnahmen einsetzt. Sie lernen Leukämiepatienten und ihre Familien kennen, die von ihren Ängsten und Hoffnungen erzählen. Und Sie erfahren von Ärzten und Wissenschaftlern, wie sie mit ganzer Kraft daran arbeiten, mehr über die Ursachen und Therapiemöglichkeiten dieser Krankheit herauszufinden – damit immer mehr Patienten geheilt werden können. Ich bin unheimlich dankbar, dass mich meine internationalen und nationalen Künstlerfreunde und vor allem mein Publikum seit fast drei Jahrzehnten so engagiert unterstützen. Dank Ihrer Hilfe ist es möglich, unserem Ziel näher zu kommen: Leukämie muss heilbar werden – immer und bei jedem. Vielen Dank für Ihre Hilfe und Ihnen eine schöne Adventszeit.
Ihr José Carreras
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29. José Carreras Gala Am 14. Dezember 2023 live aus Leipzig, ab 20.15 Uhr live vom MDR übertragen
José Carreras Gala, Donnerstag, 14. Dezember 2023, 20.15 Uhr beim MDR Gemeinsam mit ARD-Sportmoderatorin Stephanie Müller-Spirra und ARD-Morgenmagazin-Moderator Sven Lorig begleitet Sie José Carreras durch eine emotionale Benefizgala. Die große Herzensangelegenheit des spanischen Tenors verbindet an diesem Abend Fernsehzuschauer, Stars und Patienten. Mit einem einmaligen Musikprogramm bedanken sich José Carreras und seine Künstlerkollegen bei Ihnen. Ein Dank, der von Herzen kommt. Freuen Sie sich auf Marianne Rosenberg, voXXclub, Raphaela Gromes, Christina Stürmer und viele andere mehr.
Seien Sie als Fernsehzuschauer wieder mit dabei. Ihre Spende bewirkt Großes. Online-Spenden: https://spenden.carreras-stiftung.de Spendenkonto: Commerzbank AG München Konto-Nr. 319 966 601, BLZ 700 800 00 IBAN: DE96 7008 0000 0319 9666 01 SWIFT-BIC: DRESDEFF700 Spendenhotline: Spenden SMS: Kennwort „Blutkrebs“ 01802 400 100* an die 81190 und damit 5 Euro spenden. *Kosten aus dem deutschen Festnetz: 0,06 Euro Kosten aus dem deutschen Mobilfunknetz: max. 0,42 Euro
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Benjamin – ein tapferer Held kämpft
29.
JOSÉ CARRERAS 20:15 Uhr GALA beim MDR Donnerstag 14. Dezember 2023 Live aus Leipzig
September 2022: Als die Schule wieder begann, hatte Benjamin einen kleinen Infekt mit Fieber. In den folgenden Wochen war er weiterhin sehr schlapp und blass. Wegen sehr müder Beine konnte er an seinem so geliebten Fußballtraining nicht mehr teilnehmen. Zusätzlich bildeten sich an seinen Oberschenkeln Hämatome, und als Benjamins kompletter Oberkörper Benjamin in der Klinik mit punktförmigen Einblutungen übersät war, fuhr die Familie direkt zur Kindernotdienstpraxis. „Irgendetwas stimmt mit dem Blut ihres Sohnes nicht. Sie müssen sofort in die Klinik“, so die Ärztin. Auf dem Weg dorthin, öffnete Benjamins Mutter erstmals den Arztbrief: unter „Diagnose“ stand „Verdacht auf Leukämie“… „Ich fühlte mich wie in einem Film“, so die geschockte Mutter. In der Klinik angekommen, folgten weitere Untersuchungen, die leider den Anfangsverdacht bestätigten: Benjamin hat Akute Lymphatische Leukämie. Mit diesen Worten zog es der Familie den Boden unter den Füßen weg. „Das kann doch gar nicht sein“, so die verzweifelte Mutter.
KINDERONKOLOGIE – DER ORT AN DEM ICH NIE SEIN WOLLTE Dann ging es Schlag auf Schlag: „Wir wurden noch an dem Abend stationär aufgenommen, am nächsten Tag sollte die Therapie starten. Benjamin bekam einen zentralen Venenkatheter gelegt, über den Medikamente verabreicht werden konnten. An dem ersten Abend auf der Kinderonkologie lag ich auf der Elternliege neben Benjamin, der glücklicherweise schon schlief. Ich schaute mir meinen schwerkranken Sohn an und konnte einfach nicht glauben, dass wir wirklich dort auf der Station liegen und morgen seine Chemotherapie beginnt. Und ein Gedanke, wahrscheinlich jeder Mutter in dieser Situation, war: die Kinderonkologie ist der Ort auf der Welt, an dem ich nie sein wollte. Weil es so traurig und so unfair ist, für all diese kleinen Menschen, die sich so jung schon so einem schweren Thema stellen müssen“, so Er kämpft gegen Blutkrebs Mutter Miriam.
EINE ZERREISSPROBE FÜR DIE GANZE FAMILIE Gleich zu Beginn der Behandlungen stellte man bei Benjamin eine Coronainfektion fest. Zum Glück konnte der Chemoblock trotzdem planmäßig starten und Benjamin sprach sehr gut auf die Therapie an. Die notwendig gewordene Isolation für Miriam und Benjamin war aus medizinischer Sicht genau richtig, aus sozialer Sicht jedoch eine Katastrophe. Benjamin war oft traurig, vermisste seine Freunde und die Schule. Diese Zeit war nicht nur für ihn und seine Mutter eine immense Herausforderung. Auch seine große Schwester Pauline litt sehr unter der Trennung. Ihre geliebte Mama und ihr kleiner Bruder waren in der Klinik. Sie war plötzlich, ohne etwas dran ändern zu können, in die zweite Reihe gerutscht. Dennoch musste der Alltag für sie und Miriams Partner weitergehen. Es war eine Zerreißprobe für Pauline, liebevoll mit Bruder Benjamin die ganze Familie.
WIR SITZEN ALLE IM SELBEN BOOT „Nachdem Benjamin endlich Corona-negativ war, lernten wir viele Familien kennen, die gerade fast dasselbe durchmachten wie wir. Die Gespräche haben mir immer sehr geholfen. „Wir sitzen alle im selben Boot.“ – das war ein geflügeltes Wort auf der Station, das ein Vater oder eine Mutter immer wieder gebrauchten. Zu sehen, wie glücklich die Kinder im Spielzimmer waren, wenn sie, alle mit ihren Infusionsständern verbunden, zusammen bastelten und spielten -das waren oft sehr schöne, aber auch ambivalente Momente: ALLE diese Kinder, die gerade so viel Spaß zusammen haben, eint die Tatsache, dass sie schwer krank Lachen tröstet und stärkt sind – und trotzdem
oder gerade deshalb genießen sie jeden Moment ihres Lebens so sehr. Was für eine Lektion…!“, so Miriam nachdenklich.
EIN SEELISCHER SCHMERZ Endlich durfte Benjamin das Krankenhaus verlassen. Die weitere ambulante Therapie schien gut anzuschlagen, als sich Monate später sein Zustand plötzlich verschlechterte. Benjamin konnte nicht mehr essen und trinken. Sein Zuhause sein dürfen Mund war stark entzündet. „Der erneut lebensbedrohliche Zustand meines Sohnes war kaum auszuhalten“, so Miriam. Dank Nährstoffinfusionen und starker Schmerzmittel ging es Benjamin nach und nach besser. „Wenn man sein Kind so sieht, dann ist das ein seelischer Schmerz, den man nur schwer ertragen kann“, so die Mutter.
ZURÜCK INS LEBEN „Die Krankheit hat uns einen veränderten Blick auf das Leben beschert, auf die Dinge, die wirklich im Leben zählen. Von unschätzbarem Wert ist die viele Unterstützung, die wir durch Familie, Freunde, Schulkameraden von Benjamin und Bekannte erfahren haben. In den Sommerferien erholte Benjamin sich mehr und mehr und durfte das neue Schuljahr in seiner alten Klasse mit reduzierten Unterrichtsstunden starten. Mehr lässt seine körperliche Konstitution noch nicht zu, aber wir können sehen, wie er Tag für Tag fitter wird“, so Miriam hoffnungsvoll. Und Benjamin hat ein wichtiges Ziel vor Augen: Wieder Fußballspielen im Verein mit seinen Freunden. Zurück ins Leben mit großer Dankbarkeit Dafür gibt er alles.