Liebe Freunde und Förderer, gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es umso wichtiger, Leukämiepatienten und deren Familien nicht allein zu lassen. Ich freue mich deshalb auf unseren wunderbaren Abend und bedanke mich bei meinen Künstlerfreunden sowie allen Spenderinnen und Spendern, die uns auch in diesem Jahr bei unserer großen Mission unterstützen: Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem“. Ich lade Sie herzlich ein und freue mich, wenn Sie am Mittwoch, 7. Dezember 2022 ab 20.15 Uhr als TV-Zuschauer mein Gast sind. Es wird ein bewegender Abend mit vielen besonderen Momenten werden. Dank Ihrer Hilfe ist es möglich, auch in Zukunft neue Wege in der Behandlung von Leukämie gehen zu können. Für Ihre Treue danke ich Ihnen von Herzen und wünsche Ihnen ein frohes Fest und ein gesundes neues Jahr.
José Carreras Gala, Mittwoch, 7. Dezember 2022, 20.15 Uhr beim MDR Gemeinsam mit Brisant-Moderatorin Mareile Höppner und ARD-Morgenmagazin-Moderator Sven Lorig führt José Carreras durch einen emotionalen und glanzvollen Gala-Abend mit zahlreichen prominenten Künstlern. In ergreifenden Filmbeiträgen erzählen Leukämiepatienten ihre ganz persönliche Geschichte – von ihren Ängsten, ihren Träumen und von der Hoffnung, endlich wieder ganz gesund zu werden. Mit hochkarätiger Musik bedanken sich José Carreras und seine Künstlerkollegen bei Ihnen für Ihre treue Unterstützung. Freuen Sie sich auf David Garrett, Kerstin Ott, Chris de Burgh und viele andere mehr.
Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem. Seien Sie als Fernsehzuschauer wieder mit dabei. Ihr José Carreras
Schalten Sie ein und seien Sie mit dabei!
28. José Carreras Gala Am 7. Dezember 2022 live aus Leipzig, ab 20.15 Uhr live vom MDR übertragen
Online-Spenden: https://spenden.carreras-stiftung.de Spendenkonto: Commerzbank AG München Konto-Nr. 319 966 601, BLZ 700 800 00 IBAN: DE96 7008 0000 0319 9666 01 SWIFT-BIC: DRESDEFF700 Spendenhotline: Spenden SMS: Kennwort „Blutkrebs“ 01802 400 100* an die 81190 und damit 5 Euro spenden. *Kosten aus dem deutschen Festnetz: 0,06 Euro Kosten aus dem deutschen Mobilfunknetz: max. 0,42 Euro
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28.
Wir sind Kämpfer
JOSÉ CARRERAS 20:15 Uhr GALA beim MDR Mittwoch 7. Dezember 2022 Live aus Leipzig
Der 2-jährige Benno hatte im Herbst ´21 eine Bronchitis, welche sich gut behandeln ließ. Doch zwei Wochen danach veränderte sich plötzlich seine Atmung. Sehr besorgt nahm der Kinderarzt sofort Blut ab. „Die Intuition und Kompetenz des Arztes hat Benno wohl das Leben gerettet. Denn wir wurden von ihm direkt und dringBenno bei der Erstdiagnose lich ins Klinikum MünchenSchwabing geschickt. Dort war sehr schnell klar, dass es sich um eine Leukämie handelt und Benno direkt auf die Intensivstation muss - unsere Welt brach zusammen“, so Mutter Lena fassungslos. Etwa eine Woche nach der Erstdiagnose kam der nächste Schock, Benno leidet unter einer speziellen Form der Leukämie: Philadelphia Chromosom positiv. Das bedeutete neue Therapiepläne, neue Studie, höheres Risiko – und weitere sorgenvolle Ängste.
MAMA, DU MUSST NICHT TRAURIG SEIN Nach zwei Nächten auf der Intensivstation waren Lena und Benno sechs Wochen stationär auf der Kinderonkologie. „Dort durften wir zum Glück zusammen in einem Zimmer schlafen“, so die besorgte Mutter. „Mama, du musst nicht traurig sein”, sagte der kleine tapfere Kämpfer Benno in den ersten Tagen zu seiner Mama. „Der Papa durfte uns besuchen, aber Bennos großer Bruder Emil leider nicht. Er musste von einem Tag auf den anderen auf seine Mama und den Bruder verzichten. Das tut in der Seele weh…“, so Lena. Der Vater meisterte währenddessen den Spagat zwischen zu Hause und Krankenhaus. Ohne Unterstützung der Angehörigen und Freunde hätten sie diese erste Zeit nicht geschafft. „Wir sind dankbar und glücklich, ein so empathisches Umfeld zu haben. Mama Lena mit Benno Das gibt uns so
die Familie lebt völlig isoliert. Das Risiko einer Ansteckung mit einem vermeintlich harmlosen Virus o.ä., könnte für Benno lebensbedrohlich sein. „Wir leben zwischen der onkologischen Tagesklinik, zu Hause und der onkologischen Station. Emil kämpft für seinen Bruder, er ist selbst noch ein Kind und muss so zurückstecken. Das Ganze so zu erleben wünscht man niemandem“, so Lena.
viel Mut und Kraft, um alles zu schaffen!“, so die dankbare Familie. Durch die Therapie verlor Benno relativ schnell seine Haare und durch das Cortison war er sehr antriebslos. Er konnte sich am Ende der ersten sechs Wochen nicht mehr selbst im Bett drehen, so völlig kraftlos war er. Das Laufen musste er erneut lernen, dazu trug er ohne Klagen sein Korsett, welches er wegen zwei instabiler Wirbel (leukämiebedingt) angepasst bekam.
Bruderliebe
WIR SIND UNENDLICH DANKBAR
Benno gibt nicht auf
DIE ANGST SITZT IM NACKEN Fieber, eine Lungenentzündung und hartnäckiger Pilzbefall in der Lunge verzögern die kräftezehrende Therapie. CT Kontrollen unter Vollnarkose sind neben medikamentöser Therapie nötig, die Benno nicht immer gut verträgt. Eines Nachts bekommt Benno heftige Bauchschmerzen, er kann kein Wasser mehr lassen. Die Familie fährt sofort in die Klinik und wird mit dem Schlimmsten konfrontiert - ist ein Rückfall verantwortlich? Die Familie ist am Boden zerstört. Nach drei Tagen dann die erlösende Benno in der Tagesklinik Nachricht, MRT und Knochenmark sind unauffällig. Die Familie ist nochmal mit dem Schrecken davongekommen. Aber die Angst bleibt.
DAS GANZE SO ZU ERLEBEN WÜNSCHT MAN NIEMANDEM Es ist nichts mehr wie es war. Bennos 5-jähriger Bruder Emil ist seit fast einem Jahr nicht mehr im Kindergarten,
„Unendlich dankbar sind wir für sehr Vieles: dass wir es bis hierher als Familie geschafft haben, dass wir uns so sehr lieben. Und jeden Tag sind wir dankbar, dass wir leben. Dankbar für Freunde, Familie, den ambulanten Kinderhospizdienst, der uns toll unterstützt, die Schwestern und Ärzte, die für uns da sind. Ohne Physiotherapie und Sportwissenschaftlern hätten wir diesen Weg niemals gehen können. Und natürlich dankbar für die Forschung, die es uns überhaupt ermöglicht hat, einen Therapieweg gehen zu können“. Benno freut sich schon darauf, wenn er wieder ein Eis aus der Eisdiele essen darf. Und darauf, dass seine Beine wieder kräftiger werden, um zusammen mit seinem Bruder Emil Roller zu fahren, zu hüpfen, zu tanzen. Er will im Dreck wühlen und mit Laub spielen. Er will endlich wieder Oma und Opa und andere liebe Menschen kuscheln, treffen Die Familie bleibt zusammen stark und spielen.
Zum Glück überwiegen die positiven Gedanken, wir schaffen das!