Skip to main content

Benjamin

Page 1

Auf den Gipfel der Hoffnung laufen! Zugspitzlauf als Spendenaktion Im Juli hat Benjamin etwas Besonderes vor: er möchte auf seinen „Happy Place“ laufen. Einen Berg, den er bei sehr einschneidenden Erlebnissen seines Lebens schon mehrmals erklommen hat: die Zugspitze. „Dort fühlt man sich so frei aber auch so klein, der Berg zeigt dir wie winzig und wie unbedeutend wir alleine sind. Da oben ist man dem Himmel so nah, aber zum Glück auch noch fern.“ Er läuft für sich – als ein Zeichen, dass er zurück im Leben ist. Aber auch für diejenigen, die er während seiner Behandlung kennengelernt hat und leider ein ganz anderes Schicksal hatten. Dafür macht er es in der Hoffnung, dass keine Familie diesen Kampf mehr erfolglos führen muss. Denn er weiß aus eigener Erfahrung, dass Forschung dies ändern kann – und hat deshalb seinen Zugspitzlauf mit einem Spendenaufruf zugunsten der Stiftung und der Forschung verbunden. Seine Entschlossenheit und Solidarität haben schon viele Menschen erreicht. Folgen Sie dem Tagebuch seiner Aktion auf www.carreras-stiftung.de/zugspitze „Wenn man am Fuße der Zugspitze steht, erscheint es einem unmöglich da hoch zu gehen. Genau so fühlt sich der tägliche Kampf gegen die Leukämie an, ein nur schwer zu bezwingender Endgegner.“

Leukämie muss Leukämie muss heilbar werden. heilbar werden. Immer und Immer und bei Jedem. bei Jedem. JoséJosé Carreras Carreras

Wenn auchauch Sie Sie die die José Carreras Leukämie-Stiftung Wenn José Carreras Leukämie-Stiftungunterstützen unterstützen Wenn auch Sie die José Carreras möchten, treten Kontakt.Gerne Gerneschicken schicken wir wir Ihnen Ihnen möchten, treten SieSie mitmit unsuns in in Kontakt. ­Leukämie-Stiftung unterstützen möchunsere Publikationen Förderkreiszeitschrift„UNSER „UNSER ZIEL“ ZIEL“ unsere Publikationen wiewie diedie Förderkreiszeitschrift ten, oder tretenunsere Sie mit uns in Kontakt. sowie Informationsmaterial zu Nachlassbroschüre oder unsere Nachlassbroschüre sowie Informationsmaterial zu Gerne schicken wir Ihnen unsere unseren Stiftungsprojekten und Spendeninitiativenzu. zu. Wir Wir beraten beraten unseren Stiftungsprojekten und Spendeninitiativen Publikationen, wie: Sie auch gerne, wenn Sie sich mit einem Engagement zugunsten Sie auch gerne, wenn Sie sich mit einem Engagement zugunsten  dieunserer Zeitschrift „UNSER ZIEL“möchten. Tel. 0 89/2 72 90 40 oder Stiftung einbringen unserer Stiftung einbringen möchten. Tel. 0 89/2 72 90 40 oder E-Mail: info@carreras-stiftung.de  unsere Nachlassbroschüre „WILLEN SICHERN – E-Mail: info@carreras-stiftung.de HOFFNUNG SCHENKEN“ Der Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V.  unsere Informationsflyer Der Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. ist Träger des DZI-Spendensiegels, dem Gütesiegel im zu. Wir beraten Sie des auchDZI-Spendensiegels, gerne, wenn Sie sichdem mit einer Aktionim ist Träger Gütesiegel deutschen Spendenwesen. oder einem Engagement zugunsten der José Carreras Leukämiedeutschen Spendenwesen. Stiftung einbringen möchten. Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e. V.

Deutsche José Carreras Carreras Leukämie-Stiftung e. V. V. Elisabethstraße 23, 80796 München Deutsche José Leukämie-Stiftung e. Elisabethstraße 23, 80796 80796 München Telefon: +49 23, (0)89/27 29München 04 - 0, Fax: +49 (0)89/27 29 04 - 44 Elisabethstraße Mail:+49 info@carreras-stiftung.de Telefon: (0)89/27 - 0, Fax: Fax: +49 +49 (0)89/27 - 44 Telefon: +49 (0) 89 / 2729 2904 04-0, (0) 89 / 2729 29 04 04-44 www.carreras-stiftung.de Mail: info@carreras-stiftung.de info@carreras-stiftung.de Mail: www.carreras-stiftung.de www.carreras-stiftung.de Online-Spenden: https://spenden.carreras-stiftung.de Online-Spenden: Online-Spenden: Spendenkonto: Commerzbank AG München

https://spenden.carreras-stiftung.de https://spenden.carreras-stiftung.de Konto 319 966 601 BLZ 700AG 800München 00 Spendenkonto: Spendenkonto: Commerzbank IBAN DE96 7008 0000 0319 9666 01 Commerzbank AG München Konto 319 966 DRESDEFF700 601 BLZ 700 800 00 SWIFT-BIC Konto-Nr. 319 966 601, BLZ 700 800 00 IBAN DE96 7008 0000 0319 9666 01 01802 10001 IBAN:Spendenhotline: DE96 7008 0000 0319400 9666 SWIFT-BIC DRESDEFF700 Spenden SMS: Kennwort „Blutkrebs“ an die 81190 SWIFT-BIC: DRESDEFF700 Spendenhotline: 01802 400 100 und damit 5 Euro spenden Spendenhotline: Spenden SMS: Kennwort „Blutkrebs“ Spenden an die581190 01802 400 SMS: 100* Kennwort an die „Blutkrebs“ 81190 und damit Euro spenden. und damit 5 Euro spenden *Kosten aus dem deutschen Netz: 0,06 Euro

Folgen sie uns auch auf: facebook.com/josecarrerasleukaemiestiftung www.instagram.com/josecarrerasleukaemiestiftung

Alle 12 Minuten erkrankt inAlle Deutschland einerkrankt Mensch 12 Minuten an oderein einer in Leukämie Deutschland Mensch verwandten Blutkrankheit. an Leukämie oder einer

verwandten Blutkrankheit. Deshalb unsere Ich kämpfe für Deshalb große Bitteunsere … mich

und meine Lieben große Bitte …


PLÖTZLICH IST NICHTS MEHR, WIE ES WAR Benjamin – Ehemann, Vater zweier Kinder, Großvater einer kleinen Enkelin und Hundebesitzer – führt ein glückliches, gesundes und ausgewogenes Leben. Er trainiert täglich, fährt mit dem Rad zur Arbeit, läuft jede Woche, schwimmt, ist Nichtraucher und verzichtet auf Alkohol. Doch im Sommer 2020 verändert sich sein Gesundheitszustand. Immer häufiger fehlt ihm die Kraft, um Sport zu treiben und er fühlt sich zunehmend antriebslos. „Ich habe schon gemerkt, dass etwas nicht stimmt“, so Benjamin. Dann geht es Schlag auf Schlag. Über Nacht entwickeln sich blutige Wunden auf seinem Zahnfleisch und auf seiner Haut. Der erste Verdacht einer „bakteriellen Entzündung“, wird durch ein großes Blutbild widerlegt. Doch die eigentliche Diagnose erschüttert das Leben von Benjamin und seiner Familie in den Grundfesten – Akute Myeloische Leukämie (AML). „Plötzlich bin ich todkrank“, so Benjamin fassungslos.

SIE SIND SCHWER KRANK, ES GEHT UM LEBEN UND TOD „Sie sind schwer krank, es geht um Leben und Tod, wir versprechen Ihnen alles zu geben, aber wir brauchen jetzt auch Sie“, so Benjamin’s behandelnder Arzt. Unter Schock, aber dankbar für die klaren und eindringlichen Worte, aktiviert Benjamin seinen Kampfmodus, denn Aufgeben ist keine Option. Noch am selben Tag der Diagnose beginnt die Chemotherapie in der Uniklinik Würzburg. Ganzkörperbestrahlung, Hochdosis-Chemotherapie und Antikörperbehandlungen gehören von da an zum Tagesprogramm. Er leidet stark unter der Therapie, nur eine Stammzelltransplantation kann die Chance auf Heilung

signifikant erhöhen. „Damit hat ein Jahr begonnen, das ich mir nie so vorgestellt habe. Der schmale Grad zwischen Leben und Tod, Leiden und Qualen haben mich eines gelehrt, Demut und Dankbarkeit“, so Benjamin nachdenklich. Familie, Freunde und Arbeitskollegen kämpfen ebenfalls mit Trauer, Sorge, Hilfslosigkeit und manchmal auch Wut, aber sie werden zu Benjamins Helferhelden.

kostet Kraft, viel Kraft, aber macht ihn auch stark und berührt ihn. Fotos, Bilder, Briefe und Genesungswünsche seiner Liebsten, von Freunden und Arbeitskollegen ermutigen Benjamin jeden Tag aufs Neue im Kampf gegen die Krankheit. „Der Weg ist weit, aber es lohnt sich jeder Schritt.“, weiß Benjamin.

ICH HABE DAS GRÖSSTE GESCHENK BEKOMMEN, DAS MAN ERHALTEN KANN, DIE CHANCE AUF LEBEN

ICH HABE MICH ENTSCHIEDEN, GLÜCKLICH UND DANKBAR ZU SEIN

Und Benjamin hat Glück. Am 1. Dezember 2020 werden die lebensnotwenigen Stammzellen seines „genetischen Zwillings“ transplantiert. „Ich habe das größte Geschenk bekommen, das man erhalten kann, die Chance auf Leben.“ so Benjamin. Nach der Transplantation folgt der schwere Weg der Genesung. Da sein Körper genetisch „auf null gesetzt“ wurde, ist das Immunsystem extrem anfällig. Auch nachdem er nach insgesamt drei Monaten im Krankenhaus am 17. Dezember 2020 nach Hause darf, verbringt er, um mögliche Infektionen zu vermeiden, fast sechs Monate in der heimischen Quarantäne. Für Benjamin fängt ab da der Kampf zurück ins Leben an. Hierbei sind die ersten zwei Jahre nach der Stammzellspende besonders kritisch. In dieser Zeit wird sichtbar, ob die Stammzellen abgestoßen werden oder die Leukämie zurückkommt.

DER WEG IST WEIT, ABER ES LOHNT SICH JEDER SCHRITT. Doch Benjamin bleibt positiv. Den steinigen Weg bestreitet er mit Unterstützung seiner Familie, Freunde und allen voran seiner Frau, Stefanie. Die Wiedereingliederung am Arbeitsplatz beginnt, sie

„Für mich selbst aber auch für meine Familie ist nichts mehr wie es war, gestern noch die Zukunft geplant, kämpfe ich nun um's Überleben. Dass ich nie alleine war hilft in diesem Kampf wahnsinnig. Danke an meine Familie, Freunde, Arbeitskollegen und an alle Ärzte und Pflegekräfte, dass ihr so intensiv mit mir kämpft. Ich habe mich entschieden, glücklich zu sein. Es sind die kleinen normalen Dinge, die dennoch nicht normal und selbstverständlich sind. Die mir aber wichtiger als alles andere geworden sind! Unsere Enkelin aufwachsen zu sehen, vielleicht nochmal Opa werden, irgendwann, unsere jüngste Tochter zum Traualtar begleiten, Zeit mit Freunden verbringen. Einfach jeden Augenblick einfangen und jeden Tag versuchen, der bestmöglichste Mensch zu sein der ich sein kann.“


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Benjamin by José Carreras Leukämie-Stiftung - Issuu