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Laura

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Philipp Lahm Sommercamp für junge Leukämiepatienten. Vom 27. Juli bis 4. August 2012 fand das 2. Philipp LahmSom-

Die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. hat seit

tung bei München statt. Rund 60 Kinder zwischen 10 und

Bau von Forschungs- und Behandlungseinrichtungen, die

mercamp in Kooperation mit der José Carreras Leukämie-Stif-

13 Jahren, die meisten davon ehema­lige Leukämiepatienten,

waren begeistert. Spielerisch und professionell angeleitet

setzten sie sich mit der hinter ihnen liegenden Krankheit auseinander. Laura war ebenfalls dabei und schreibt:

­ihrer Gründung 1995 über 900 Projekte finanziert und so den

­Erforschung von Leukämie und ihrer Heilung sowie die Arbeit von Selbsthilfegruppen und Elterninitiativen unterstützt.

­Damit möchte die Stiftung die Lebenszeit von Betroffenen

­verlängern und die Lebensqualität verbessern. Das große Ziel

ist: „Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem.“

„Wir waren im Philipp Lahm Sommercamp und hatten eine ­tolle und erlebnisreiche Woche. Zuhause sprachen wir über das Camp, dabei ist uns aufgefallen das wir uns eigentlich bei ­ihnen genauso bedanken müssen, da sie mit ihrer Stiftung der

Liebe Freunde und Förderer, ich konnte Laura im Juni persönlich kennen lernen. Ihre

Wir halten weitere Informationen zu unseren Stiftungs­

projekten, Spendeninitiativen und zur potentiellen Nachlass­ betreuung für Sie bereit:

Sponsor sind, und Sie es so erst ermöglichen das es das Camp für leukämiekranke Kinder gibt – eine tolle Sache.“

„Leukämie muss heilbar werden – immer und bei jedem.“

Geschichte finden Sie auf den Folgeseiten. Lauras Umgang m ­ it Schicksalsschlägen hat mich sehr beeindruckt. Ihre Geschichte macht Hoffnung und motiviert uns, unsere Arbeit weiter ­voranzutreiben.

Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V.

Auch Sie können Menschen wie Laura helfen!

80796 München

Bitte unterstützen Sie die Arbeit der José Carreras

Fax: 089/27 29 04-44

in Deutschland alle 20 Minuten ein Mensch an Leukämie

Elisabethstraße 23

Telefon: 089/27 29 04-0

Leukämie-Stiftung mit Ihrer Spende. Noch immer erkrankt

Mail: info@carreras-stiftung.de

oder einer verwandten Blutkrankheit.

www.carreras-stiftung.de

Wenn Sie die José Carreras Leukämie-Stiftung dauerhaft

unterstützen möchten, werden Sie Mitglied in unserem

Spendenkonto:

Förderkreis. Unter www.carreras-stiftung.de informieren

Konto-Nr. 319 966 601

für Leukämiepatienten engagieren können.

Commerzbank AG München BLZ 700 800 00

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wir Sie gerne, was Ihre Spende bewirkt und wie Sie sich

Vielen Dank für Ihre Hilfe! Ihr

facebook.com/JCLStiftung twitter.com/JCLStiftung

José Carreras


Seit dem Dezember 2010 sind noch nicht mal zwei Jahre vergangen – dennoch ist für Laura seitdem alles anders. Laura erzählt:

Inzwischen haben meine Haare wieder angefangen zu

wachsen. Und ich darf wieder reiten! Ohne Sattel auf

­einem Islandpferd zu reiten, war immer mein Traum, der

nun wahr geworden ist.

„Ich war gerade zwölf Jahre alt geworden und zusammen

Anfang August konnte ich mit meiner Cousine Tara

mit meinem Bruder, meinen Eltern und meinem Opa beim

auch beim Philipp Lahm Sommercamp dabei sein, was

ich mich dann immer wieder übergeben und nach einigen

­Gemeinsam mit anderen leukämiekranken Kindern

Skifahren in Österreich. Es ging mir gut! Im Januar musste

ein unvergessliches Erlebnis für mich bleiben wird.

Untersuchungen kam das schlimme Ergebnis: Ich hatte

­haben wir einfach den Tag gelebt und ihn genossen. Auch

zwei Tumore in meinem Kopf und musste auch operiert

jetzt nehme ich noch immer täglich Chemo gegen die

komplett entfernt werden, ich bekam Bestrahlungen und

Hirntumor. Aber ich gehe wieder zur Schule und freue

werden. Meine Tumore konnten in einer komplizierten OP

Leukämie und einmal im Monat zusätzlich gegen den

musste eine Chemotherapie machen. Glücklicherweise

mich darauf in den kommenden Ferien mit meinen

konnte ich die Chemo in Tablettenform einnehmen, so

Großeltern nach Spanien zu fahren.“

durfte ich zu Hause bleiben und stundenweise sogar in die

Schule gehen.

Mir ging es immer besser und so dachten wir lange Zeit,

dass nun alles überstanden sei. Ich ging wieder zur Schule

Ich musste stationär ins Kranken-

­müder und konnte mich in der Schule gar nicht mehr rich-

ich Leukämie habe. Es klingt viel-

ten die Ärzte fest, dass meine Blutwerte nicht stimmen.

ging es mir mit der Diagnose besser

und hatte mein Leben zurück. Dann wurde ich immer

tig konzentrieren. Bei einer Routine-Blutbildkontrolle, stell-

haus. Dort stellte sich heraus, dass leicht komisch, aber trotz aller Angst als mit der Ungewissheit. Und: Im

Gegensatz zum Hirntumor ist die

„Anfangs hatten viele Freundinnen Angst mich zu besuchen, weil meine Blutwerte so schlecht waren. Meine Eltern haben deshalb eine Überraschungsparty für mich organisiert und alle meine Freundinnen eingeladen. Jetzt waren die letzten Berührungsängste verschwunden. Auch wenn wir uns nicht immer sehen konnten, so haben wir über email und Skype Kontakt gehalten.“

Leukämie viel besser behandelbar. Es hat mir Mut gemacht,

dass die Ärzte mir alle meine Fragen offen und ehrlich beant-

wortet haben. Ich musste im Krankenhaus bleiben und während der über halbjährigen Intensiv-Chemo ging es mir

­oftmals sehr schlecht. Aber die Schule ermöglichte mir den

Online-Unterricht. Über Skype konnte ich den Unterrichts-

stunden meiner Klasse folgen. Der Kontakt mit meiner Klasse

hat mir in dieser Zeit sehr geholfen und mir e ­ twas Normali-

tät nach Hause oder ins Krankenzimmer gebracht.

Ich habe zusammen mit meinem Eltern seitdem einen sehr

langen und schwierigen Weg hinter mich gebracht. Der

­Kontakt zu meinen Freundinnen, die Bastelstunden mit den Erzieherinnen im Krankenhaus und meine Familie haben

mir immer viel Kraft gegeben.


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