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beyond business Magazin Ausgabe 2

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BERNDORF BESTECK

Österreichische Tischkultur höchster Qualität

ZEIT MIT URSPRUNG

Handwerk trifft Historie

SONNENMOOR

Wenn Natur zur Marke wird

FACC BAUT ZUKUNFT

Hightech-Ausbau in Oberösterreich

BERNEGGER

Wie aus einem Kalkbetrieb ein Kreislauf-Pionier wurde

LUXUS, DER LÄNGER WIRKT

Longevity am Mittelmeer

Rechtsstreit. Kosten. Abgesichert.

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INHALT

Berndorf Besteck

Österreichische Tischkultur höchster Qualität

Ankerbrot Im Wandel

Walmett

Mit unternehmerischer Weitsicht Werte schaffen

Der Premium Leaders Club Für Entscheider mit Weitblick

Meistersinger, Dolomite, Caro Strasnik, Meaco, ZEM Wellness Clinic Altea, Adobe Stock

Ein Blatt für jede Idee

Papierwelten aus Gunskirchen

FACC baut Zukunft

Hightech-Ausbau in Oberösterreich

Der Hitze Paroli bieten

Mit den MeacoFan Sefte® 10 Tischventilatoren

Wenn Natur zur Marke wird

Gesundheit aus Moor und Kräutern

WINE & SPIRITS

Österreichischer Wein

Erfolg entsteht künftig zwischen Herkunft, Erlebnis und kluger Vertriebsarchitektur

Destillerie

Hinter den Kulissen führender Destillerien

TRAVEL & GOURMET

Luxus, der länger wirkt

Longevity am Mittelmeer

Burg Schwarzenstein

Zwischen Weinbergen und Geschichte

Liebe Leserinnen, liebe Leser, es gibt Zeiten, in denen Wachstum selbstverständlich wirkt – und Zeiten, in denen jede Entscheidung neu begründet werden muss. Derzeit leben wir klar in der zweiten Kategorie: geopolitische Spannungen, fragile Lieferketten, hohe Energie- und Finanzierungskosten, Fachkräftemangel und künstliche Intelligenz machen Planung schwieriger, aber Führung wichtiger. Für CEOs und Unternehmer zählt weniger die perfekte Prognose als die Fähigkeit, unter Unsicherheit handlungsfähig zu bleiben. Entscheidend sind Liquidität, Vertrauen, klare Prioritäten und Nähe zum Markt. Wer heute führt, muss Szenarien denken: Was passiert, wenn Energiepreise steigen, Kunden später zahlen oder ein Lieferant ausfällt? Resilienz ist keine Formel für Präsentationen, sondern tägliche Managementdisziplin. Dass dies auch in Österreich gelingt, zeigen Unternehmen wie die voestalpine, die trotz schwieriger Rahmenbedingungen Ergebnis und Free Cashflow stärken und Zukunftsprojekte vorantreiben konnte. Ebenso wichtig ist der Umgang mit Technologie. KI, Automatisierung und Datenanalyse versprechen Effizienz, ersetzen aber keine unternehmerische Urteilskraft. CEOs sollten nicht fragen, ob sie „etwas mit KI“ machen müssen, sondern wo Technologie konkret hilft: bei besseren Entscheidungen, schnelleren Prozessen, Kundenerlebnissen oder stabileren Abläufen. Zugleich werden Cyberrisiken und Abhängigkeiten zu Vorstandsthemen. Digitalisierung ohne Sicherheit ist kein Fortschritt, sondern ein Einfallstor für Krisen. Auch der Blick über Grenzen hinweg bleibt zentral. Reisen ist für Unternehmer mehr als Bewegung von A nach B: Es bedeutet Marktbeobachtung, Beziehungsarbeit und kulturelles Verständnis. Wer neue Märkte erschließen, Partner finden oder Talente gewinnen will, muss auf Zahlen ebenso achten wie auf Orte, Stimmungen und Menschen. Chancen entstehen oft dort, wo andere sich zurückziehen – in Nischen, dynamischen Regionen und neuen Kooperationen.

Heimische Unternehmen zeigen diese Haltung: Red Bull steht für eine global gedachte Marke, Wienerberger für Innovation und Kreislaufwirtschaft, Andritz für technologische Kompetenz in Energie und Infrastruktur, die Erste Group für Stabilität. Doch bei aller Strategie bleibt Führung vor allem Haltung. Mitarbeitende erwarten Orientierung, Kunden Verlässlichkeit, Investoren Disziplin. Unternehmerische Stärke zeigt sich darin, vorsichtig und mutig zugleich zu sein: Kosten im Griff zu behalten, ohne Zukunftsinvestitionen zu ersticken; Risiken ernst zu nehmen, ohne sich lähmen zu lassen; Entscheidungen zu treffen, auch wenn nicht alle Daten vollständig sind. Die kommenden Monate werden zeigen, wer nur verwaltet und wer wirklich führt. CEOs und Unternehmer sollten deshalb auf finanzielle Beweglichkeit, technologische Souveränität und menschliche Nähe achten. Wer diese Balance hält, gewinnt mehr als Marktanteile – nämlich Vertrauen. Und Vertrauen ist in einer unsicheren Welt vielleicht die wertvollste Währung.

Ihre Chefredaktion

Medieninhaber Dirninger & Dirninger, Handels-, Verlags- u. Werbeges. m. b. H., 8962 Gröbming 282, dirninger@dirninger.com, dirninger.com Mitarbeiter dieser Ausgabe Alexander Dirninger, Karin Dirninger, Michael Schwab, Raffaela Marchal, Christoph Ebenhard, Katharina Wagner Artdirektion Marcella Rasinger Vertrieb Yumpu, Share magazines, PGV Austria Druck PRINTERA GRUPA d.o.o. Haftungsausschluss Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Dirninger & Dirninger Handels-, Verlags- u. Werbeges. m. b. H. Sämtliche Angaben in dieser Zeitschrift erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr. Eine Haftung der Autoren, der Herausgeber sowie des Verlags ist ausgeschlossen.

BERNEGGER

Vom

Kalkbetrieb zum Kreislauf-Pionier

Text: Alexander Dirninger

Aus einem bäuerlich geprägten Kalkbetrieb im oberösterreichischen Molln ist in 80 Jahren eine breit aufgestellte Unternehmensgruppe geworden, die Rohstoffgewinnung, Bauwirtschaft, Recycling, Logistik und Energie zusammendenkt. Die Geschichte von Bernegger ist damit mehr als eine klassische Familienunternehmer-Erzählung: Sie ist ein Beispiel dafür, wie sich regionale Verwurzelung, technischer Mut und langfristiges Denken zu einem belastbaren Geschäftsmodell verbinden lassen.

Der Ursprung des Unternehmens liegt im Jahr 1947, als Karl Bernegger am Aignergut in Molln mit der Erzeugung von Branntkalk beginnt. Was zunächst als pragmatische Nachkriegslösung und Nebenerwerb startet, entwickelt sich rasch zu einem industriellen Vorhaben mit klarer unternehmerischer Handschrift. Schon in den frühen Jahren zeigt sich jenes Muster, das die Geschichte des Hauses bis heute prägt: Aus knappen Ressourcen wird durch Beharrlichkeit, Investitionsbereitschaft und operative Disziplin Wachstum erzeugt. Karl Bernegger agiert dabei als Macher mit technischem Instinkt, seine Frau Barbara

als kaufmännisches Korrektiv mit Sinn für Zahlen, Stabilität und Organisation. Gerade diese Kombination aus Risiko und Maß, Expansion und Kontrolle, macht aus dem jungen Betrieb ein belastbares Familienunternehmen.

Wachstum entlang der Baustelle

Aus der Kalkgewinnung wächst Schritt für Schritt ein diversifiziertes Rohstoff- und Bauunternehmen. Mit dem Einstieg in das Schottergeschäft ab Mitte der 1950er Jahre und der späteren Produktion von Transportbeton erweitert Bernegger seine Wertschöpfung systematisch entlang der Baustelle. In den 1960er- und 1970er-Jahren kommen neue Standorte wie Klaus, Ternberg und Spital am Pyhrn hinzu; damit vergrößert sich nicht nur die Rohstoffbasis, sondern auch die regionale Reichweite des Unternehmens. Früh erkennt Bernegger, dass Rohstoffe, Verarbeitung, Transport und baunahe Dienstleistungen wirtschaftlich am stärksten sind, wenn sie möglichst eng verzahnt werden. Aus dieser Logik entsteht ein Geschäftsmodell, das Versorgungssicherheit, kurze Wege und operative Kontrolle zu Wettbewerbsvorteilen macht.

Unternehmenskultur als tragendes Fundament Mindestens ebenso prägend wie die Expansion ist die Unternehmenskultur. Bernegger wächst nie allein

Im Steinbruch Pfaffenboden gewinnt Bernegger Kalkstein effizient per Trichterabbau und unterirdischem Fördertunnel.

über Kapital, sondern vor allem über Einsatz, Loyalität und die Bereitschaft, Fähigkeiten im eigenen Haus aufzubauen. Das Prinzip, möglichst viel Know-how intern zu entwickeln, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Gruppe – von Buchhaltung und Lohnverrechnung bis zu Werkstatt, Anlagenbau, Logistik und Spezialtiefbau. Diese Kultur macht das Unternehmen robust und anpassungsfähig. Als in den 1980er- und 1990er-Jahren die zweite Generation Verantwortung übernimmt, wird der Familienbetrieb nicht neu erfunden, sondern strategisch weitergedacht: mit zusätzlichen Geschäftsfeldern, größeren Projekten, wachsender geografischer Präsenz und einem immer professionelleren Management. Die Führung bleibt familiär geprägt, agiert aber zunehmend in industriellen Dimensionen.

Innovation trifft Nachhaltigkeit

Besonders deutlich wird dieser Entwicklungssprung dort, wo Bernegger klassische Rohstoffwirtschaft mit Innovation und Nachhaltigkeit verbindet. Das Jahrhundertprojekt Pfaffenboden steht exemplarisch dafür. Mit dem Trichterabbau und dem unterirdischen Fördertunnel gelingt es, Kalkstein unter deutlich reduzierter Verkehrs-, Lärm- und Staubbelastung zu gewinnen und zugleich Energie aus dem Förderprozess zurückzugewinnen. Dieses Projekt zeigt, dass

Im Rohstoffpark Enns verbindet Bernegger Recycling, Aufbereitung, Energie und Logistik zu einem zukunftsweisenden Standortkonzept.

ökologische Optimierung bei Bernegger nicht als Kommunikationshülle verstanden wird, sondern als technische und wirtschaftliche Aufgabe. Ein ähnliches Muster findet sich im Recyclingbereich: Aus der Abbruchlogik der 1980er- und 1990er-Jahre entwickelt sich Schritt für Schritt ein umfassender Zugang zur Kreislaufwirtschaft – von Baustoffrecycling über Altlastensanierung bis zur Aufbereitung komplexer Reststoffe.

Kreislaufwirtschaft im großen Maßstab

Im Rohstoffpark Enns erreicht diese Strategie eine neue Größenordnung. Dort verknüpft Bernegger Recycling, industrielle Aufbereitung, Energie und Logistik zu einem Standortkonzept, das weit über die klassische Bauwirtschaft hinausweist. Mit der TBS und später der thermischen Metallgewinnung investiert das Unternehmen in Verfahren, die bislang deponierte Reststoffe als Wertstoffquelle neu definieren. Damit verschiebt sich das Geschäftsmodell von der reinen Materialbewegung hin zur Rohstoffrückgewinnung mit technologischer Tiefe. Für ein traditionell gewachsenes Familienunternehmen ist das bemerkenswert: Bernegger bleibt seiner industriellen Herkunft treu, erweitert aber konsequent die eigene Rolle in Richtung Kreislaufwirtschaft, Energie und verfahrensbasierter Innovation.

Weiterbauen an der Zukunft

Auch der Blick nach vorn folgt dieser Logik des Weiterbauens. Neue Betonfertigteilewerke, Bahninfrastruktur, Spezialtiefbau-Kompetenzen, zusätzliche Standorte und Überlegungen im Energiesektor zeigen, dass Bernegger seine Zukunft nicht in kurzfristigen Marktchancen sucht, sondern in der strategischen Verdichtung vorhandener Stärken. Das Unternehmen denkt in Stoffkreisläufen, Infrastrukturen und Generationen. Gerade darin liegt seine wirtschaftliche Relevanz: Bernegger ist ein Beispiel für einen industriellen Mittelstand, der Transformation nicht als Bruch versteht, sondern als Fortschreibung der eigenen DNA. Aus der regionalen Kalkbrennerei ist so eine Unternehmensgruppe entstanden, die Wertschöpfung vom Rohstoff über die Verarbeitung bis zur Rückgewinnung organisiert – und damit ein Modell liefert, wie traditionelle Industrie in Zeiten von Ressourcenknappheit, Dekarbonisierung und Fachkräftemangel zukunftsfähig bleiben kann.

Bernegger GmbH

Weitere Infos finden Sie unter bernegger.at

BERNDORF BESTECK

Österreichische Tischkultur höchster Qualität

Text: Christoph Ebenhard

Mit einem neuen Markenauftritt, 3D-gedrucktem Besteck und einem technologisch neu gedachten Ergänzungsservice beweist Berndorf seine führende Rolle zwischen gelebter Tradition und Innovationskraft

Wer bei Tischkultur und Qualitätsbesteck höchste Ansprüche hat, kommt an Berndorf kaum vorbei. Seit 1843 steht der Name für österreichische Handwerkskunst, präzise Verarbeitung und persönliche Beratung. Über mehr als 180 Jahre hinweg hat sich Berndorf Besteck als Marke etabliert, die Qualität, Funktionalität und stilvolle Tischkultur miteinander verbindet.

Ob Classic-Lines wie Vienna, Beta oder Carina, ob Premium-Lines von Avantgarde bis Wimbledon oder Signature-Line mit Modellen wie Barock oder Premiere – die Besteckkollektionen von Berndorf zeichnen sich durch ausgewogene Proportionen, langlebige Materialien und hochwertige Oberflächen aus. Sie sind zeitlos schön gestaltet und dafür gemacht, auch täglicher Nutzung über viele Jahre hinweg standzuhalten.

Verlässlichkeit und Kundenservice

Ob am Familientisch, im Restaurant oder im Grand Hotel: Besteck von Berndorf ist seit Generationen ein verlässlicher Begleiter am gedeckten Tisch. Die Marke steht für Beständigkeit, Wertigkeit und eine Form von Tischkultur, die nicht kurzlebigen Trends folgt, sondern auf Qualität mit bleibendem Anspruch setzt. Gleichzeitig handelt das Unternehmen, wo immer möglich, nachhaltig. Optimierter Materialeinsatz, entsprechende Verpackung, schonende Fertigungsschritte und soziale Verantwortung entlang der Lieferkette prägen die eigenen Ansprüche. So entsteht Qualität mit bleibenden Werten statt schneller Konsumware. Auch im Vertrieb zeigt sich dieser Anspruch. Die geschulten Mitarbeiter:innen stehen Fachhandel, Gastronomie, Hotellerie und Gesundheitswesen mit Fachwissen, Erfahrung und persönlicher Beratung zur Seite. Im Flagship Store in der Wiener Wollzeile erleben Kund:innen Berndorf Besteck in stilvoller

Atmosphäre. Dort findet man Beratung für den Eigenbedarf im Alltag ebenso wie für besondere Feste, hochwertige Geschenke oder individuelle Ausstattungen. Wer gerne stöbert und zugleich auf Qualität Wert legt, findet auch im Designer Outlet Parndorf Produkte aus dem Berndorf Sortiment zu attraktiven Preisen.

Zukunftsweisende Technologie – Besteck aus dem 3D-Drucker

Mit seiner langen Tradition als Qualitätshersteller setzt Berndorf zugleich ein klares Zeichen für die Zukunft der Marke. Am 21. Mai 2026 lud Berndorf Besteck zu einem exklusiven Event in die Wiener Innenstadt und präsentierte dabei nicht nur den neuen Markenauftritt, sondern auch eine besondere Produktneuheit: Besteck aus dem 3D-Drucker.

Im Mittelpunkt des Abends stand die Verbindung aus über 180 Jahren Bestecktradition und moderner Technologie. Die geladenen Gäste erhielten Einblicke in die Geschichte der Marke und konnten erstmals Prototypen des 3D-gedruckten Bestecks besichtigen. Damit wurde sichtbar, wie Berndorf Besteck seine Tradition nicht nur bewahrt, sondern aktiv weiterentwickelt. In stilvollem Ambiente wurde der Abend zu einer

Begegnung von Design, Handwerk, Technologie und Genusskultur. Zwischen Präsentationsflächen, gedeckten Tischen, floralen Arrangements und Gesprächen mit Gästen zeigte sich, worum es Berndorf bei diesem Projekt geht: Besteck nicht nur als funktionalen Alltagsgegenstand zu verstehen, sondern als Teil einer Kultur, die seit Generationen weitergegeben wird und sich dennoch immer wieder neu erfinden kann.

Die erstmals präsentierten Prototypen des 3D-gedruckten Bestecks zeigten, welches gestalterische und technische Potenzial in modernen Fertigungsmethoden steckt. Formen, die mit klassischen Produktionsverfahren nur schwer oder gar nicht realisierbar wären, können durch 3D-Druck neu gedacht werden – ohne den Anspruch an Qualität, Wertigkeit und Tischkultur aus den Augen zu verlieren.

Tradition verbindet sich mit Innovation „Die Produktneuheit steht exemplarisch für unseren Anspruch, Tradition und Innovation miteinander zu verbinden“, erklärte Claudia Descovich, Geschäftsführerin der Berndorf Besteck Gruppe, im Rahmen der Präsentation. Das über mehrere Jahre gemeinsam mit 3D-Druckexperten entwickelte Besteck wurde in Niederösterreich gefertigt. Die Prototypen

konnten beim Event erstmals besichtigt werden. Das 3D-gedruckte Besteck ist als exklusive Limited Edition im Berndorf Flagship Store in der Wiener Wollzeile erhältlich.

Für Berndorf ist das Projekt weit mehr als eine Designstudie. Es zeigt, wie sich historisch gewachsene Erfahrung, technisches Know-how und zeitgemäße Gestaltung miteinander verbinden lassen. Die Produktneuheit steht damit für einen Anspruch, der die Marke seit jeher prägt: Besteckkultur weiterzudenken, ohne ihre Wurzeln zu verlieren.

Fehlende Einzelteile einfach nachproduzieren Wer es bereits erlebt hat, weiß, wie ärgerlich es ist: Aus einem wertvollen oder über Jahre geschätzten Familienbesteck fehlt ein Teil. Eine Gabel oder ein Messer ist verloren gegangen, ein Löffel wurde beschädigt, und das Gesamtbild des Services ist nicht mehr vollständig. Gerade bei geerbten oder historischen Bestecksets ist es oft schwierig, passende Einzelteile nachzukaufen.

Genau hier sieht Berndorf Besteck ein besonderes Zukunftspotenzial. In naher Zukunft sollen Kund:innen ein vorhandenes Besteckteil scannen lassen können, um fehlende Stücke eines geerbten oder bestehenden

Berndorf-Services passgenau ergänzen zu lassen. Der 3D-Druck eröffnet damit neue Möglichkeiten, Bestecksets zu erhalten, weiterzuführen und wieder vollständig zu machen.

Damit übersetzt Berndorf die historische Idee der Nachkaufgarantie in eine neue Zeit. Was früher über bestehende Lagerbestände oder klassische Nachproduktion gelöst wurde, kann künftig durch digitale Erfassung und moderne Fertigungstechnologie neu gedacht werden. Für Kund:innen bedeutet das mehr Flexibilität und eine neue Form von Service, die besonders bei wertvollen, älteren oder emotional bedeutsamen Bestecksets eine wichtige Rolle spielen kann.

Nachkaufgarantie neu gedacht

„In naher Zukunft scannen wir eine noch vorhandene Gabel und drucken die fehlenden drei Stück nach. Damit können wir unsere historische Nachkaufgarantie technologisch neu denken und als Service anbieten“, so Claudia Descovich. Neben Privatkund:innen, die vom neuen Ergänzungsservice profitieren könnten, sieht Berndorf Besteck auch großes Potenzial in der gehobenen Gastronomie. Dort eröffnen 3D-Druck und Kleinserienfertigung neue Möglichkeiten für Individualisierung, exklusive

Der Abend zeigte, wie Berndorf Besteck seine Tradition in die Zukunft führt. Das 3D-gedruckte Besteck ist mehr als eine Produktneuheit.

Serien und maßgeschneiderte Bestecklösungen. Gerade in der Spitzengastronomie, in der jedes Detail zählt, kann Besteck zu einem gestalterischen Element werden, das Speisen, Raum und Markenidentität miteinander verbindet. Individuelle Formen, besondere Oberflächen oder kleine, exklusive Serien können dazu beitragen, das kulinarische Erlebnis noch stärker zu prägen. Der gedeckte Tisch wird damit nicht nur funktional gedacht, sondern als Teil eines umfassenden Gesamtkonzepts.

Ein starkes Signal für die Zukunft

Der Abend machte sichtbar, dass Berndorf Besteck seine Geschichte nicht nur bewahrt, sondern aktiv in die Zukunft führt. Das 3D-gedruckte Besteck ist mehr als eine Produktneuheit: Es ist ein Symbol für eine Marke, die seit 1843 für Qualität, Verlässlichkeit und Tischkultur steht – und diese Werte mit modernen Technologien weiterentwickelt. Für Berndorf Besteck ist das Projekt daher weit mehr als ein

Prestigevorhaben. Es unterstreicht den Anspruch der Marken aus dem Hause Berndorf – Berndorf Besteck und Collini by Berndorf –, Tischkultur mit Qualität, Design und Innovationskraft zu verbinden.

Über Berndorf Besteck

Berndorf Besteck steht seit mehr als 180 Jahren für Qualität, Handwerk und Tischkultur. Die Marke verbindet österreichische Tradition mit zeitgemäßem Design und innovativen Lösungen für Privatkund:innen, Gastronomie und Hotellerie.

Berndorf Besteck

Weitere Infos finden Sie unter berndorf-besteck.com

ZEIT MIT URSPRUNG

Handwerk trifft Historie

Text: Alexander Dirninger

Die Tradition der Souscription zählt zu den spannendsten Kapiteln der klassischen Uhrmacherei. Schon im 18. Jahrhundert entstanden auf diesem Weg außergewöhnliche Zeitmesser: nicht auf Vorrat für einen anonymen Markt, sondern erst dann, wenn sich ein künftiger Besitzer ganz bewusst für sie entschieden hatte. Jede Uhr besaß damit von Anfang an einen klaren Ursprung – und eine persönliche Bestimmung.

Mit der Souscription Panthero Jumping Hour Guilloché holt MeisterSinger dieses historische Prinzip ins Heute. Noch bevor die erste Linie in das Zifferblatt graviert, das Werk montiert oder die erste Stunde springend angezeigt wird, steht bereits fest, für wen dieses Exemplar bestimmt ist. So beginnt die Geschichte jeder Panthero Jumping Hour nicht erst am Handgelenk, sondern schon in der Vorfreude – und in dem Bewusstsein, dass genau diese Uhr nur entsteht, weil sich jemand gezielt für sie entschieden hat.

Guilloché als sichtbare Handwerkskunst

Im Zentrum dieser Edition steht ein Zifferblatt, dessen Fertigung zu den anspruchsvollsten Disziplinen klassischer Zifferblattkunst gehört.

Die hellgrau schimmernde Oberfläche entsteht auf historischen, manuell geführten Guillochiermaschinen. Linie für Linie wird das Metall unter höchster Konzentration bearbeitet. Jede Bewegung verlangt Ruhe, Erfahrung und beinahe meditative Präzision. Erst diese feine Struktur verleiht dem Zifferblatt seine Wirkung: Es spielt mit dem Licht, schafft Tiefe und erzeugt eine lebendige, fast dreidimensionale Präsenz. Kaum ein Blatt dürfte dem anderen bis ins Detail gleichen. Jedes einzelne trägt die unverwechselbare Handschrift seines Entstehungsprozesses – und macht jede Uhr zu einem Unikat im besten Sinn traditioneller Uhrmacherei.

Markante Architektur, klare Präsenz

Die besondere Zifferblattarchitektur der Panthero gibt dieser Handwerkskunst eine wirkungsvolle Bühne. Der dezentrale, fein aufgesetzte Minutenring, der äußere Rehaut, der charakteristische Einzeiger und das

Mit ruhiger Hand wird das Werk der Panthero montiert – ein Blick in die feine Mechanik hinter der springenden Stunde.

rotierende Sonnenrad erscheinen in elegantem Blau. So entsteht ein eigenständiges Uhrengesicht – klar, harmonisch ausbalanciert und geprägt von jener gestalterischen Souveränität, für die MeisterSinger steht. Auch das neu entwickelte 40,5-mm-Gehäuse unterstreicht den hohen Anspruch dieser Uhr: eine äußerst schmale Lünette, aufwendig bearbeitete Flanken und ein subtil gewölbtes Saphirglas führen die handwerkliche Qualität konsequent bis ins Gehäuse fort.

Die springende Stunde als technische Signatur

Die springende Stunde fügt sich auf bemerkenswerte Weise in die Welt von MeisterSinger ein. Konsequent weitergedacht bleibt die Panthero Jumping Hour der Idee der Einzeigeruhr treu und interpretiert sie zugleich neu. Der charakteristische Nadelzeiger übernimmt hier – für MeisterSinger ungewöhnlich – die Minute und vollzieht innerhalb von 60 Minuten eine vollständige Umdrehung entlang des dezentral platzierten Minutenrings, während die Stunde im kreisrunden Fenster präzise weiterspringt.

Im Inneren arbeitet das MS-JH-01, basierend auf dem flachen Schweizer Automatikwerk Sellita SW300 und ergänzt um ein hochkomplexes Modul für die

Vom guillochierten Zifferblatt bis zur fertigen Uhr:

Blau akzentuierte Anzeigen, springende Stunde und Sonnenrad prägen das Gesicht der Panthero.

springende Stunde. Das MeisterSinger-Sonnenrad im unteren Bereich des Zifferblatts rotiert kontinuierlich mit und macht den gleichmäßigen Fluss der Zeit dezent sichtbar – ein poetisches Detail, das die besondere Architektur und Mechanik der Panthero stimmig abrundet.

Souscription

Nach Abschluss der Souscription beginnt die aufwendige Fertigung jedes einzelnen Zeitmessers. Für die künftigen Besitzer wird damit nicht nur die fertige Uhr besonders, sondern bereits ihr Entstehungsprozess: Während der Produktion erhalten sie regelmäßige Einblicke in einzelne Herstellungsschritte und erleben, wie ihr persönlicher Zeitmesser Schritt für Schritt Form annimmt.

So verbindet MeisterSinger traditionelle Uhrmacherei mit einer Form von Nähe, die im Luxussegment selten geworden ist: Die Uhr ist nicht einfach verfügbar. Sie entsteht mit einer Geschichte.

Über MeisterSinger

MeisterSinger ist ein inhabergeführtes Uhrenunternehmen aus Münster, das sich seit 2001 mit mechanischen Einzeigeruhren in Swiss-Made-Qualität im Premiumsegment positioniert. Die Marke verbindet reduzierte Gestaltung mit einer klaren Produktidee und hat ihr Portfolio auf rund 15 Modellfamilien mit Zusatzfunktionen wie Datum, Mondphase oder springender Stunde ausgebaut. Mit Vertrieb in mehr als 30 Ländern und über 35 Designauszeichnungen verfügt MeisterSinger über ein eigenständiges Profil zwischen traditioneller Uhrmacherei, technischer Differenzierung und internationaler Markenpräsenz.

MeisterSinger

Weitere Infos finden Sie unter meistersinger.com

DAS PARKETT GEHÖRT ALLEN

Text: Michael Schwab

Seit 18 Jahren macht der Diversity Ball powered by Wiener Stadtwerke Inklusion zum Programm – und Vielfalt zum klügsten Networking-Event der Stadt. Was das mit der Kompetenz von Führungskräften zu tun hat? Mehr, als die meisten ahnen.

Wien liebt seine Bälle. Aber einen wie diesen gibt es nur einmal – und zwar weltweit. Der Diversity Ball powered by Wiener Stadtwerke vereint Menschen mit und ohne Behinderung auf dem Parkett: nicht als symbolische Geste, sondern als Selbstverständlichkeit. Gebärdensprachdolmetschern, Vibrations-

Christine Miess, Elisabeth Lechner

westen, barrierefreie Bühnen – was hier Standard ist, ist anderswo noch Vision. Seit 18 Jahren setzt Initiatorin Mag.ª Monika Haider damit ein klares Zeichen: Inklusion ist kein Pflichtprogramm. Sie ist eine Haltung.

Der blinde Fleck im Büro

Für Haider, Gründerin des Kompetenzzentrums equalizent, beginnt Inklusion jedoch nicht beim Ballsaal. Das eigentliche Schlachtfeld ist der Arbeitsmarkt. „Inklusion am Arbeitsplatz ist in Österreich leider noch viel zu oft die Ausnahme und nicht die Selbstverständlichkeit, die sie sein sollte. Viele Unternehmen sprechen über Vielfalt, aber wenn es um konkrete Einstellungen oder echte Karrierechancen für Menschen mit Behinderungen geht, zeigt sich oft noch große Unsicherheit“, erklärt sie im Gespräch. Die häufigsten Hürden seien nicht baulicher, sondern mentaler Natur – und der Mythos, Inklusion sei teuer,

Seit 18 Jahren zeigt Initiatorin Mag.ª Monika Haider, dass Inklusion weit mehr ist als eine Pflichtaufgabe: Sie ist Ausdruck einer klaren Haltung.

halte sich hartnäckig. Dabei gilt laut Haider: „Inklusion beginnt nicht beim Umbau eines Gebäudes, sondern bei der Haltung.“

Vielfalt rechnet sich

„Inklusion ist kein Zusatzprogramm und kein Imageprojekt. Sie ist ein Menschenrecht und gleichzeitig ein wirtschaftlicher Gewinn. Vielfalt macht Unternehmen stärker, innovativer und menschlicher“, meint die Initiatorin der Veranstaltung und ist zurecht stolz auf ihr Projekt: Der Diversity Ball im Herbst 2026 ist dabei mehr als ein gesellschaftliches Ereignis – er ist eines der besten Netzwerkformate der Stadt, wo Wirtschaft, Politik und Communities aufeinandertreffen. Wer dabei ist, ist Teil einer Geschichte, die Wien zur europäischen Vorreiterin macht.

IM GESPRÄCH

mit Alexander Oborny

Mit der Talk-Reihe „Design in Transition“, die Kreative, Wirtschaft und Medien zusammenbringt, eröffnete „Lights Of Vienna“ einen neuen Dialog über die Rolle von Design in einer Zeit des Wandels. LOV-Geschäftsführer Alexander Oborny im Gespräch über die Verantwortung von Design, internationale Projekte und darüber, warum Licht heute mehr ist als nur Funktion.

Mit „Design in Transition“ haben Sie eine Initiative gestartet, die über klassische Produktgestaltung hinausgeht. Was hat Sie dazu bewegt?

Wir leben in einer Zeit, in der sich viele Bereiche gleichzeitig verändern – Architektur, Technologie, Nachhaltigkeit und auch die Art, wie Menschen Räume erleben. Design war für uns nie nur eine Frage der Form. Es geht immer auch um Haltung, Verantwortung und darum, wie wir unsere Umwelt gestalten. Mit Design in Transition wollten wir bewusst einen Raum schaffen, in dem Design als verbindendes Element zwischen Ästhetik, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Wandel verstanden wird. Wir leben in einer Zeit des Übergangs – ökologisch, technologisch und kulturell. Design kann und sollte dabei eine aktive Rolle spielen.

Der Begriff „Transition“ deutet bereits auf Veränderung hin. Was bedeutet dieser Wandel für Ihr Unternehmen? Für uns bedeutet Transition, etablierte Denkweisen zu hinterfragen und neue Wege zuzulassen. Das betrifft Materialien, Produktionsprozesse, aber auch

die Zusammenarbeit mit Kreativen und Partnern. Wir verstehen Design nicht nur als Endprodukt, sondern als Prozess – als Dialog zwischen Idee, Handwerk, Technologie und Nutzung.

Ihr Geschäft basiert auf drei zentralen Säulen. Welche sind das?

Unsere Arbeit bewegt sich in drei Bereichen. Zum einen realisieren wir internationale Projekte im Kontext sakraler Architektur, etwa bei Moscheen oder religiösen Bauten, wo Licht eine besondere spirituelle und räumliche Bedeutung hat.

Zum anderen ist unser Projektgeschäft im Hospitality-Bereich. Hotels, Restaurants und besondere Destinationen suchen heute nach Atmosphären, die Gäste emotional erreichen – Licht spielt dabei eine zentrale Rolle.

Die dritte Säule bildet unsere Designerkollektion, die sowohl für B2B-Partner als auch designaffine Privatkunden entwickelt wird. Hier verbinden wir architektonischen Anspruch mit zeitloser Gestaltung.

An wen richtet sich diese Kollektion konkret?

Vor allem an Architekten, Interior Designer und Projektentwickler, aber auch an Menschen, die Design bewusst erleben möchten. Unsere Leuchten sollen Räume nicht nur beleuchten, sondern ihnen Identität und Atmosphäre geben.

Vielen Dank für das Gespräch!

Text: Michael Schwab

DIE KRAFT

AUS DEN ALPEN

Text: Katharina Wagner

Zwischen alpiner Landschaft, wirtschaftlicher Dynamik und dem Anspruch auf Lebensqualität entsteht in Vorarlberg ein neues Kapitel der Energieversorgung. Strom soll grüner, Netze intelligenter, Mobilität klimafreundlicher und Infrastruktur zukunftsfähiger werden. Im Zentrum dieser Transformation steht die illwerke vkw AG – ein Unternehmen, das tief in der Region verwurzelt ist und heute weit über die Rolle eines klassischen Energieversorgers hinauswächst.

Seit dem finalen Zusammenschluss der Vorarlberger Kraftwerke und der Vorarlberger Illwerke im Jahr 2019 vereint die illwerke vkw Kompetenzen, die für einen modernen Wirtschafts- und Lebensraum entscheidend sind: Energieerzeugung, Energieprodukte, Netze, Tourismus und Telekommunikation. Aus dem Standort Bregenz heraus agiert das Unternehmen mit rund 1.900 Mitarbeitenden als regionale Kraft mit strategischer Bedeutung – als Betreiberin großer Wasserkraftanlagen ebenso wie als Partnerin für Photovoltaik, E-Mobilität, Glasfaserausbau und nachhaltige Standortentwicklung.

Investitionen in Lebensqualität

Der Anspruch ist groß: Bis 2040 will die illwerke vkw rund 9 Milliarden Euro in eine nachhaltige Energiezukunft investieren. Was auf den ersten Blick nach Infrastruktur klingt, ist in Wahrheit ein umfassendes Zukunftsprogramm für das Land. Es geht um Versorgungssicherheit, erneuerbare Energie, leistungsfähige Netze, digitale Anbindung und Services, die den Alltag der Menschen spürbar erleichtern. Damit

werden Investitionen in Technik zugleich zu Investitionen in Lebensqualität, Wettbewerbsfähigkeit und Energieautonomie.

Wasserkraft als Rückgrat eines erneuerbaren

Stromsystems

Eine besondere Stärke liegt dort, wo Vorarlberg seine natürliche Bühne hat: in den Bergen. Wasserkraft ist für die illwerke vkw nicht nur ein historisches Fundament, sondern ein Zukunftsmodell. In alpinen Speichern wird Wasser zur flexiblen Energiequelle – verfügbar, wenn Strom gebraucht wird, und speicherfähig, wenn Überschüsse im Netz entstehen. In einer Energiewelt, die immer stärker von Wind und Sonne geprägt ist, wird genau diese Flexibilität zum entscheidenden Vorteil. Pumpspeicherkraftwerke gleichen Schwankungen aus und tragen wesentlich zur Stabilität eines erneuerbaren Stromsystems bei.

Lünerseewerk II als Schlüsselprojekt

Das prominenteste Symbol dieser Strategie ist das Lünerseewerk II. Geplant als größtes Pumpspeicherkraftwerk Österreichs, wird es von der illwerke vkw als „grüne Batterie in den Alpen“ beschrieben. Die Dimensionen sind beeindruckend: rund 1.100 Megawatt Leistung im Turbinenbetrieb, rund 1.050 Megawatt im Pumpbetrieb, ein geplanter Baustart im Jahr 2029 und eine Inbetriebsetzung im Jahr 2036. Die Investitionssumme liegt bei rund 2,65 Milliarden Euro – ein Projekt von nationaler Relevanz und internationaler Strahlkraft.

Planung im Berginneren: Größe mit Augenmaß

Seine Qualität zeigt sich nicht allein in der Größe, sondern in der klugen Einbettung in bestehende

Nachhaltige Energie, digitale Infrastruktur und klimafreundliche Mobilität werden in Vorarlberg zunehmend gemeinsam gedacht.

Strukturen. Der Lünersee dient als Oberwasserreservoir, vorhandene Becken in Rodund können als Unterwasserbecken genutzt werden. Viele zentrale Anlagenteile sollen im Berginneren entstehen, wodurch sichtbare Eingriffe in den alpinen Raum begrenzt bleiben. Auch das freiwillige UVP-Vorverfahren unterstreicht den Anspruch, Planungssicherheit, Transparenz und Umweltverträglichkeit frühzeitig zusammenzuführen.

Speicherenergie für kommende Generationen Für die illwerke vkw ist das Lünerseewerk II damit weit mehr als ein Kraftwerksprojekt. Es steht für eine Haltung: langfristig denken, technologisch handeln und Verantwortung für kommende Generationen übernehmen. Während Europa seine Energieversorgung neu ordnet, braucht es Speicher, die große Strommengen aufnehmen und in kürzester Zeit wieder bereitstellen können. Genau hier setzt das Projekt an – als Schnittstelle zwischen alpiner Ingenieurskunst, erneuerbarer Energie und wirtschaftlicher Zukunftsfähigkeit.

Regionaler Mehrwert über die Energieversorgung hinaus

Gleichzeitig bleibt der regionale Mehrwert greifbar. Das Investitionsprogramm schafft Wertschöpfung, sichert Arbeitsplätze und setzt Impulse für einen

Standort, der Industrie, Tourismus, Naturraum und Lebensqualität miteinander verbindet. Neben dem Lünerseewerk II umfasst es starke Energienetze, erneuerbare Wärme, Ladeinfrastruktur, Photovoltaik, Repowering bestehender Anlagen und den Ausbau von Glasfaser. Energieversorgung und digitale Infrastruktur werden so gemeinsam gedacht – als Basis eines modernen Alltags und einer starken Wirtschaft.

Aus Erfahrung wird Zukunft

So entsteht das Porträt eines Unternehmens, das seine Geschichte nicht konserviert, sondern als Ausgangspunkt für Neues nutzt. Die illwerke vkw bringt die Erfahrung aus einem Jahrhundert Energieerzeugung in eine Zeit ein, in der Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und Innovation neu zusammengedacht werden müssen. Mit dem Lünerseewerk II wird diese Haltung besonders sichtbar: Vorarlberg wird nicht nur mit Energie versorgt, sondern aktiv auf ein neues Energiesystem vorbereitet. Die Zukunft beginnt hier nicht irgendwann – sie wird bereits gebaut.

illwerke vkw

Weitere Infos finden Sie unter illwerkevkw.at

ITALIENISCHER STIL

für jeden Weg

Lässige Eleganz und höchste Funktionalität bei Schuhen schließen sich nicht aus. Das beweist seit über 125 Jahren Italiens Bergsport-Marke Nummer Eins Dolomite. Seit 1897 steht die Marke für authentische alpine Kompetenz „Made in Italy“. Dolomite wuchs seither von einer traditionellen Schuhmanufaktur zu einem international etablierten Outdoor-Label mit klarer Designhandschrift.

Dolomite bietet ein vielseitiges Sortiment aus Berg- und Wanderschuhen sowie urban inspirierten Lifestyle-Modellen. Moderne Technologien, hochwertige Materialien und ein ausgeprägter Fokus auf Ergonomie und Komfort sichern dabei Performance

und Langlebigkeit – sowohl im anspruchsvollen Gelände als auch im Alltag. Die enge Verbundenheit zu den Alpen prägt die Marke aus Norditalien bis heute, ebenso wie ein wachsender Fokus auf Nachhaltigkeit und eine verantwortungsvolle Materialauswahl.

Mit Carezza Go mit Italianita am Fuss in der City Mit dem Carezza Go vereint Dolomite italienisches Design, erstklassige Funktionalität und maximalen Komfort in einem vielseitigen Modell, das auf den charakteristischen Eigenschaften der Carezza-Produktlinie aufbaut. Wer einen Schuh sucht, der im Großstadtdschungel Halt gibt und in der stillen Natur sowie auf Reisen rund um die Uhr durch seinen Komfort überzeugt, trifft damit die richtige Wahl. Das

Italienisches Design, hoher Tragekomfort und vielseitige Einsatzmöglichkeiten machen Dolomite zum idealen Begleiter für Alltag, Reise und Freizeit.

Design ist modern und dynamisch, ohne auf Funktionalität zu verzichten. Der Aufbau des Schuhs sorgt für dessen Leichtigkeit und Flexibilität und ermöglicht so eine perfekte Anpassung an den Fuß des Trägers. Das Obermaterial besteht aus leichtem Canvas mit Recyclinganteilen und bietet auch dank der beiden kleinen Öffnungen an den Seiten an beschwerlichen Tagen und auf langen Touren Atmungsaktivität und Frische.

Optimale Passform in fünf sommerlichen Farbvarianten

Der Carezza Go basiert auf sorgfältiger anatomischer Entwicklung und bietet eine Passform, die den Fuß bei jedem Schritt zuverlässig und komfortabel unterstützt. Die Zwischensohle wurde in einem originellen und bewusst voluminösen Look für eine reaktionsfreudige und zuverlässige Dämpfung auf verschiedenen Untergründen gestaltet, während das Profil

einen sicheren Grip garantiert, mit dem jeder Ausflug unbeschwert genossen werden kann.

Von der Natur inspiriert, ist das Modell Carezza Go in fünf verschiedenen, sommerlichen Farbvarianten unisex erhältlich. Die Variante Carezza Go Leather ergänzt das Sortiment mit einem Obermaterial aus Nubukleder und überzeugt als zuverlässiger Begleiter auch bei wechselnden Wetterbedingungen.

Voll Leichtigkeit und Performance

Mit dem Vernale Hike Low GTX präsentiert Dolomite ein neues Trekkingmodell für Frühjahr und Sommer 2026, das Funktionalität, Komfort und modernes Design vereint. Entwickelt für alle – auch als Mid-Variante, die sich auf Tageswanderungen oder längeren Trekkingtouren maximale Vielseitigkeit wünschen, verbindet der Schuh die alpine Expertise der italienischen Marke mit einem leichten, flexiblen Aufbau und sorgfältig ausgewählten Materialien.

Der Carezza Go verbindet italienisches Design, Leichtigkeit und Komfort – vom Stadtbummel bis zur Reise.

Der Vernale Hike Low GTX überzeugt durch sein modernes Low-Cut-Design, das hohe Bewegungsfreiheit und Flexibilität ermöglicht, ohne dabei Stabilität und Schutz zu vernachlässigen. Das Obermaterial aus Wildleder ist LWG-zertifiziert und wurde an besonders beanspruchten Stellen mit Gummieinsätzen verstärkt, um Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit zu gewährleisten. Ergänzt wird die Konstruktion durch eine wasserdichte und atmungsaktive GORE-TEX Membran, die den Fuß auch bei wechselhaften Wetterbedingungen zuverlässig trocken hält.

Bereit für das Outdoor-Abenteuer Für Komfort und Performance auf unterschiedlichstem Terrain sorgt die speziell entwickelte Sohlenkonstruktion. Die doppeldichte Zwischensohle bietet eine ausgewogene Kombination aus Dämpfung und Stabilität, während das Vibram® XS Trek Evo Compound-Profil mit Traction Lug Technologie sicheren

Grip und optimale Traktion auch auf technisch anspruchsvollen Untergründen garantiert. Dank seiner ausgewogenen Kombination aus Leichtigkeit, Schutz und Komfort eignet sich der Vernale Hike Low GTX sowohl für sportliche Outdoor-Abenteuer als auch für aktive Reisen. Das Modell ist in vier Farbvarianten für Herren sowie vier Farbvarianten für Damen erhältlich. Perfekter und stylisher geht’s nicht in die Berge. Und das nicht nur in den Dolomiten.

Dolomite

Weitere Infos finden Sie unter dolomite.at

ANKERBROT im

Wandel

Text: Alexander Dirninger

Wie Tina Schrettner Ankerbrot zwischen Wiener Tradition, moderner Führung und urbanem Konsum neu positioniert – als Marke, die Herkunft, zeitgemäße Produktentwicklung und Nähe zum Alltag der Kund:innen konsequent zusammendenkt.

Zwischen Wiener Tradition, urbanem Lebensgefühl und dem Druck einer volatilen Wirtschaftswelt positioniert sich Ankerbrot als Marke, die Herkunft und Erneuerung bewusst zusammendenkt. Tina Schrettner, Geschäftsführerin für Marketing und Filialvertrieb, beschreibt ein Führungsverständnis, das in unsicheren Zeiten vor allem auf Klarheit, Tempo und Mut setzt. Wer in einer Welt bestehen wolle, die brüchig, ängstlich, nicht linear und oft schwer verständlich sei, müsse Richtung vorgeben, Veränderungen rasch einordnen und Entscheidungen auch dann treffen, wenn noch nicht alle Variablen geklärt sind. Ebenso entscheidend sei eine transparente Kommunikation mit den Teams, damit Orientierung nicht zum Zufallsprodukt wird, sondern Teil der Unternehmenskultur bleibt.

Wiener Identität als Markenstärke

Gerade in einem Markt, in dem Austauschbarkeit schnell zur Gefahr wird, sieht Schrettner die Stärke von Ankerbrot in einer konsequenten Positionierung. Die Marke steht für Wien, für Tradition und Verlässlichkeit, zugleich aber auch für zeitgemäße Produktentwicklung.

Dieser Spagat zeigt sich vor allem im Sortiment: Wiener Klassiker werden neu interpretiert, Formate auf einen mobilen Alltag zugeschnitten und Produkte so gedacht, dass sie sich in das Leben einer Stadt einfügen, die immer stärker unterwegs konsumiert.

Klassiker für den urbanen Alltag

Besonders sichtbar wird diese Positionierung bei den gefüllten Weckerln, die im Unternehmen bewusst nicht als bloße Snacks verstanden werden.

Ihre Vielfalt, die mehrmals tägliche frische Zuberei-

tung in den Filialen und die klare sprachliche Verankerung in der Wiener Identität sind Teil jenes Profils, mit dem sich Ankerbrot vom Wettbewerb absetzt.

Der Mensch als entscheidende Ressource

Trotz aller strategischen und technologischen Entwicklungen bleibt für Schrettner der Mensch die entscheidende Ressource. Prozesse, Systeme und Innovationen sind wichtig, doch sie werden erst durch motivierte Mitarbeiter wirksam.

In einem Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten entsteht Erfolg nicht abstrakt, sondern in vielen einzelnen Rollen Tag für Tag: in der Produktentwicklung, in der Filiale, in der Logistik. Es sind jene Menschen, die mit Erfahrung, Aufmerksamkeit und persönlichem Einsatz Qualität überhaupt erst spürbar machen.

Innovation über alle Vertriebskanäle

Die Innovationsfreude des Unternehmens zeigt sich in den unterschiedlichen Vertriebskanälen. Im Lebensmittelhandel punktet Ankerbrot mit Schnittbrot-Neuheiten wie einem Skyr-Weißbrot, das auf den anhaltenden Proteintrend reagiert, oder einem besonders weichen, leicht süßlichen Weißbrot, das sich vielseitig belegen lässt. In den Filialen setzt man auf Mehlspeisen, die Klassiker und Zeitgeist verbinden – etwa das Bananenbrot oder das Marillenschifferl, die bereits auf starke Resonanz stoßen. Selbst saisonale Großereignisse werden als Bühne für kreative Produktideen genutzt: Mit den „Anker-Fußbällen“, drei runden gefüllten Weckerln zur Fußball-WM, übersetzt das Unternehmen Popkultur in ein konsumierbares, alltagstaugliches Format.

Digitalisierung als Entlastung

Auch beim Thema Digitalisierung vertritt Schrettner eine klare Position. An digitalen Prozessen führt für sie kein Weg vorbei – allerdings nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel, um Routinen effizienter zu organisieren und Freiräume für jene Tätigkeiten zu schaffen, die nicht ersetzbar sind.

Gerade im Bäckerhandwerk, das von Erfahrung, handwerklicher Präzision und menschlicher Begegnung lebt, sieht sie die Grenzen automatisierter Systeme deutlich. Die Zukunft liegt deshalb nicht in der Verdrängung des Menschlichen, sondern in einer intelligenten Entlastung, die Qualität, Service und Handwerk stärkt.

Konsum wird individueller und mobiler

Diese Perspektive spiegelt sich auch in den Konsumtrends wider, auf die Ankerbrot reagiert. Die Bedürfnisse werden individueller, Ernährungsweisen vielfältiger und Essgewohnheiten mobiler. Vegan, proteinreich, ballaststoffbewusst oder frei von bestimmten Inhaltsstoffen – das Spektrum wächst ebenso wie der Wunsch nach unkomplizierten Angeboten für unterwegs. Vor allem in einem jungen, modernen Wien wird das Filialgeschäft damit zunehmend zur On-the-Go-Versorgung.

Genuss im Rhythmus der Stadt

Kaffee zum Mitnehmen ist längst Alltag, kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt ebenfalls. Neue Produkte müssen daher nicht nur geschmacklich überzeugen, sondern auch funktional sein: handlich, ohne Besteck essbar und kompatibel mit einem urbanen Rhythmus, der Genuss und Tempo miteinander verbindet.

Marke als Ausdruck von Lebensgefühl

Vielleicht ist es genau diese Verbindung aus wirtschaftlicher Klarheit und Sinn für Genuss, die auch den persönlichsten Moment des Gesprächs prägt. Auf die Frage, mit wem sie gerne Abendessen gehen würde, antwortet Tina Schrettner ohne Zögern: immer wieder mit ihrem Mann – seit 30 Jahren. Neue Lokale auszuprobieren, kulinarische Experimente zu wagen und gutes Essen als gemeinsames Erlebnis zu verstehen, passt zu einer Managerin, die Marke nicht nur als Geschäftsmodell begreift, sondern auch als Ausdruck von Lebensgefühl, Nähe und Alltagstauglichkeit.

Ankerbrot zwischen Tradition und Skalierung

Ankerbrot wurde 1891 in Wien gegründet und ist seit 2013 Teil der österreichischen Austro Holding Gruppe. Mit mehr als 100 Filialen in Wien, Niederösterreich,

dem Burgenland und Salzburg sowie mehr als 1.000 Beschäftigten zählt das Unternehmen zu den prägenden Akteuren der heimischen Backwarenbranche. Die operative Basis liegt heute in Lichtenwörth, wo täglich Brot- und Backwaren für das eigene Filialnetz und den Lebensmitteleinzelhandel in ganz Österreich hergestellt werden. Mit modernen Produktionsstrukturen, effizienter Logistik und einer Sortimentsstrategie, die aktuelle Ernährungstrends ebenso wie den Bedarf an alltagstauglichen Angeboten aufgreift, verbindet Ankerbrot Tradition mit betrieblicher Modernisierung.

Marke mit lokalem Resonanzraum

Der Claim „Wir sind DEIN ANKER“ steht für eine Markenpositionierung, die über klassische Produktkommunikation hinausgeht. Im Zentrum steht der Anspruch, Ankerbrot als verlässlichen, niederschwelligen Begegnungsort im urbanen Alltag zu verankern – insbesondere in Wien, wo das Unternehmen seine historische Herkunft mit sozialer Nähe, Wiedererkennbarkeit und Grätzel-Bezug verbindet. Damit setzt die Marke auf emotionale Bindung als wirtschaftlich relevanten Faktor in einem Markt, der zunehmend von Convenience, Frequenz und Kundennähe geprägt ist.

Ankerbrot

Weitere Infos finden Sie unter ankerbrot.at

neue vielfalt im brotregal.

unsere Brotinnovationen

SUPER SOFT WEISSBROT

Super soft & flaumig –für süßen und herzhaften Genuss.

SKYR WEISSBROT

Reich an Proteinen.

WALMETT

Mit unternehmerischer Weitsicht erfolgreich Werte schaffen

Text: Christoph Ebenhard

Egal, ob mit Immobilien, als Bauträger und bei durchdachten Investments bis hin zur digitalen Großküche, der klugen Wärmedämmung oder Raumausstattung für Hotels und privat – Stefan Schuler und Walmett verwandeln Visionen in erfolgreiche Wirtschaftsrealität.

Ein Unternehmen ist nur so gut wie seine Vision und den Menschen dahinter, die diese dann auch betriebswirtschaftlich erfolgreich zu Boden bringen. Walmett ist ein Beispiel dafür. Ganz ohne marktschreierische Selbstdarstellung, dafür mit konsequenter Umsetzung durchdachter Geschäftsmodelle

hat Stefan Schuler eine Unternehmensbündelung als Multiunternehmer geschaffen, die nachhaltig wirtschaftlich Mehrwert stiftet und langfristigen Bestand sichert.

Potenziale in wirtschaftliche Realität wandeln Als visionärer Multiunternehmer identifiziert Schuler Potenziale, formt daraus skalierbare Geschäftsmodelle und begleitet Unternehmen dann auf ihrem weiteren Weg zu Wachstum, Stabilität und schließlich nachhaltiger Zukunftsfähigkeit. Dabei konzentriert sich die Gruppe nicht auf eine einzige Branche. Vielmehr investiert der Unternehmer in Menschen,

deren Ideen und die Strukturen unabhängig vom Sektor, wenn Vision, Substanz und Perspektive stimmig sind. Entscheidend ist der langfristige geschaffene Wert mit dem Anspruch, Projekte zu realisieren und Unternehmen zu entwickeln, die über Generationen hinweg wirken und so auch wirtschaftliche wie gesellschaftliche Relevanz besitzen.

Kernbereich Immobilien

Die Walmett Immobilien GmbH besteht aus vier strategischen Geschäftseinheiten, die so den gesamten Prozess erfolgreicher Realitätenentwicklung bis hin zum Verkauf abbildet. Als Immobilienmakler liegt die Vermittlung hochwertiger Objekte im Gewerbe- wie Privatbereich im Zentrum. Die Projektentwicklung fokussiert auf Gewerbeimmobilien. Als Bauträger hat Walmett ein fundiertes Know-how und zugleich finanziell gesunde Strukturen zur Entwicklung, Planung und Errichtung hochwertigster Wohn- und Wirtschaftsimmobilien an ausgesuchten Standorten zu bieten. Von der Suche des geeigneten Grundstücks mit entsprechender Lebensqualität bei Lage und Anbindung zu öffentlichen Dienstleistungen bis zur behördlichen Genehmigung und dem effektiven Bau kommt alles aus einer Hand. Ergänzend bietet die Walmett Property Invest Interessierten die Möglichkeit für attraktive Beteiligungsmodelle im Bereich Wohnbau und Wirtschaftsimmobilien. Je nach Wunsch stehen kurz- bis langfristige Investitionsmöglichkeiten mit fairen Verzinsungen und Gewinnbeteiligung zur Auswahl.

Mehr als nur Immobilien

Den eigenen Anspruch unabhängig von Branchen und Sektoren in wirtschaftlich zukunftsfähige Ideen zu investieren, beweist der Unternehmer auch abseits des Immobilienbereichs. Neben vielen anderen investierten Unternehmen und Hotels gilt etwa die MM Fassaden & Isolierungen GmbH in Kramsach seit über 40 Jahren als Spezialist für qualitative Wärme- und Fassadendämmung. Vom Boden bis zur Küche können sich Privatkunden wie Hotels bei Projekta als Experten für stilvolle Raumgestaltung im Tiroler St. Gertraudi individuelles Wohnambiente sichern. Und mit Matty als weiteres Beispiel im Portfolio unterstützt die Gruppe seit 2021 die Gastronomie und Hotellerie mit einzigartigen prozessoptimierten Lösungen in der Küche.

Egal, ob mit ganzen Menüs oder einzelnen Komponenten – Matty hilft der Branche bei aktuellen Herausforderungen wie Auslastungsschwankungen, gleichbleibender Speisenqualität oder Personalengpässen. Wirtschaftlicher Erfolg und nachhaltiges Investment kann eben auch vielfältig sein.

Highlights aus dem aktuellen Immobilienportfolio

ITTERPARK:

Idyllisches Wohnen am Sonnenplateau in der Ferienregion Hohe Salve. Ein Höchstmaß an Erholung und Ruhe und trotzdem nahe an allen wichtigen Infrastrukturen und der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental, das bietet unser neues Projekt ITTERPARK.

WALMETT PURE – Moderne Architektur in Kramsach

Auf der Anhöhe im Ortsteil Winkl in Kramsach entsteht eine neue, moderne Wohnanlage „Walmett PURE“. Die 24 Wohneinheiten variieren von 40,63 m² bis 79,95 m² und entsprechen somit allen individuellen Wohnungsanforderungen. Ideal für den eigenen Wohnbedarf als auch für die Vermietung.

CAMPUS WOHNEN BREITENWANG

63 Wohneinheiten in höchster Wohnqualität mit 63 KFZ-Abstellplätzen, voll möbliert und in top-moderner Architektur. Verkauf & Vermietung möglich, 2 Wohnungen kombinierbar. Fitnessraum und Dachterrasse mit Grillstation, Kellerabteile und Fahrradraum. Heizung über Luftwärmepumpe, geringe Betriebskosten

Walmett

Weitere Infos finden Sie unter walmett.com

DER PREMIUM LEADERS CLUB

Für Entscheider mit Weitblick

Text: Christoph Ebenhard

In einer Zeit, in der echte Verbindungen wichtiger sind denn je, schafft der Premium Leaders Club Räume für Unternehmer, Führungskräfte und Entscheider, die mehr suchen als klassische

Netzwerktreffen. Der PLC versteht sich als exklusive Business-Community für Menschen, die Verantwortung übernehmen, Wissen teilen und gemeinsam Zukunft gestalten wollen.

Im Mittelpunkt stehen dabei nicht bloße Kontakte oder Mitgliedszahlen, sondern Vertrauen, Qualität und Austausch auf Augenhöhe. Der Premium Leaders Club verbindet Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft – lokal verankert, international vernetzt und getragen von einer klaren Haltung: Netzwerken bedeutet nicht Visitenkartentausch, sondern nachhaltiger Beziehungsaufbau.

Expansion mit Substanz

Nach fast vier Jahren hat sich der Premium Leaders Club zu einem starken Netzwerk mit wachsender internationaler Präsenz entwickelt – und steht dennoch erst am Anfang seiner Entwicklung. Heute ist der PLC in 7 Ländern, 24 Chaptern und über 200 Städten vertreten. Besonders die regionale Expansion zeigt, wie groß der Bedarf an hochwertigen Business-Communities ist. Seit 2026 ist der PLC auch in Südtirol vertreten. Zudem wächst das Netzwerk unter anderem in starken Wirtschaftsre -

gionen wie Stuttgart und Frankfurt weiter. Weitere Standorte wie Luxemburg, Mannheim, Ingolstadt sowie Ostschweiz/Liechtenstein befinden sich bereits in Vorbereitung. Der Premium Leaders Club wächst über starke Regionen: in Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren internationalen Standorten. Die einzelnen Chapter sind der direkte Zugang zu Unternehmern, C-Level-Entscheidern und Top-Experten – lokal verwurzelt und zugleich international verbunden. Gerade diese Kombination macht den PLC besonders relevant. Mitglieder profitieren von persönlichen Begegnungen in ihrer Region, erhalten aber gleichzeitig Zugang zu einem überregionalen und internationalen Netzwerk mit vielfältigen Perspektiven, Impulsen und Geschäftsmöglichkeiten.

Warum es heute wichtig ist, Teil einer starken Community zu sein

Die Herausforderungen für Unternehmen und Führungskräfte verändern sich rasant. Digitalisierung,

Weitere Informationen zu Mitgliedschaft und Angeboten finden Sie auf der Webseite. Werden Sie Teil der exklusiven Business-Community.

Künstliche Intelligenz, Fachkräftemangel, neue Arbeitswelten und gesellschaftliche Verantwortung verlangen nach Austausch, Orientierung und starken Partnern. Genau hier setzt der Premium Leaders Club an. Die Community bietet Zugang zu relevanten Kontakten, exklusiven Veranstaltungen, inspirierenden Lernformaten und einem Umfeld, in dem Vertrauen und gegenseitige Unterstützung im Vordergrund stehen. Mit über 200 Veranstaltungen pro Jahr, regionalen Chaptern, digitalen Angeboten und persönlichen Begegnungen entsteht ein Netzwerk, das weit über klassische Business-Formate hinausgeht. Es geht darum, Impulse zu geben, Chancen sichtbar zu machen und Menschen zusammenzubringen, die gemeinsam etwas bewegen wollen.

Ein Blick in die Zukunft

Mit starkem Wachstum und klarem Fokus auf Qualität und Werte hat der Premium Leaders Club bewiesen, dass Netzwerke mehr sind als bloße Adressbücher. Sie sind Katalysatoren für Innovation,

Inspiration und nachhaltige Entwicklung – besonders in einer Zeit, in der Leadership nicht mehr nur auf Bilanzen basiert, sondern auf Haltung, Verantwortung und Gemeinschaft.

Kontakt und Mitgliedschaft

Für weitere Informationen zur Mitgliedschaft und zu Angeboten besuchen Sie die Webseite. Werden Sie Teil der exklusiven Business-Community und gestalten Sie gemeinsam die Zukunft der globalen Geschäftswelt.

Premium Leaders Club

Weitere Infos finden Sie unter premium-leaders.club

AM GAUMEN REISEN

Entdecken Sie die Welt faszinierender Weine. Wir empfehlen die Langegasse 65 in Deutschkreutz.

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BERNEGGER HEUHOF

Text: Katharina Wagner

Zwischen Bio-Landwirtschaft, handwerklicher Verarbeitung und Direktvermarktung zeigt der Heuhof in Molln, wie aus bäuerlicher Herkunft ein wirtschaftlich tragfähiges Premiumkonzept entstehen kann – mit klarer Qualitätsstrategie, regionaler Verankerung und wachsender Relevanz für bewusste Konsumenten.

Manche unternehmerischen Geschichten beginnen mit einer Marktanalyse. Diese hier beginnt mit einer Erinnerung. Kurt Bernegger wollte eigentlich immer Bauer werden. Die bäuerlichen Wurzeln waren da, der Bezug zu Land, Tier und Lebensmittel ebenso. Doch erst Jahre später wurde aus dieser frühen Vorstellung ein konkretes Projekt – und schließlich ein Betrieb, der heute beispielhaft dafür steht, wie sich Herkunft, Qualitätsbewusstsein und wirtschaftliches Denken zu einem belastbaren Geschäftsmodell verbinden lassen.

Am Heuhof in Molln wurde dieser Gedanke Schritt für Schritt Realität. Die Flächen des elterlichen Betriebs waren lange verpachtet, ehe sie wieder in die eigene Bewirtschaftung zurückgenommen wurden. Ab 2015 kamen weitere umliegende Flächen hinzu – darunter Grundstücke von Höfen, die nicht mehr weitergeführt wurden. Daraus entstand nicht bloß eine Rückkehr

zur Landwirtschaft, sondern eine bewusste strategische Neupositionierung: weg von Masse, hin zu Qualität; weg von kurzfristiger Produktion, hin zu langfristiger Wertschöpfung.

Bio-Landwirtschaft mit klarer Haltung

Heute leben auf dem biologisch zertifizierten Betrieb rund 80 Rinder, großteils Ochsen, außerdem etwa 20 Bio-Duroc-Schweine und rund 50 Bio-Davidshirsche. Schon diese Zusammensetzung zeigt, dass der Heuhof nicht auf standardisierte Agrarproduktion setzt, sondern auf ein sorgfältig kuratiertes Angebot hochwertiger tierischer Lebensmittel. Die Philosophie des Betriebs ist klar formuliert: Achtsamkeit und Wertschätzung gegenüber Natur und Tier bilden die Basis der gesamten Produktion. Artgerechte Haltung, viel Bewegung auf Wiesen und Weiden, großzügige Ausläufe, Einstreu aus Stroh und Fütterung mit eigenem, belüftetem Bio-Heu sind hier nicht bloß Schlagworte, sondern Teil eines konsequent gedachten Systems.

Qualität statt Masse

Ein großer Teil der Ochsen und Kalbinnen verbringt den überwiegenden Teil des Jahres auf der Laussabauernalm in der Rosenau am Hengstpaß, mitten im Nationalpark. Wenn die Tiere im Herbst an den Hof

Die Eigentümer Elfi und Kurt Bernegger stehen mit ihrem Heuhof für Fleisch mit Herkunft – ein Qualitätsprofil, das ihn klar vom Markt abhebt.

zurückkehren, leben sie im Offenstall mit ständigem Zugang ins Freie. Der Betrieb verzichtet bewusst auf Silage, gibt den Tieren Zeit zum Wachsen und setzt damit auf ein Produkt, das sich sensorisch wie wirtschaftlich vom Standard abhebt. Genau darin liegt der zentrale Unterschied: Der Heuhof verkauft nicht irgendein Fleisch, sondern ein Qualitätsversprechen. Es beruht auf nachvollziehbarer Erzeugung, Glaubwürdigkeit und handwerklicher Konsequenz. In Zeiten anspruchsvoller Konsumenten wird diese Differenzierung zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Wertschöpfung entlang der gesamten Kette Wirtschaftlich interessant ist vor allem die Konsequenz, mit der der Heuhof Wertschöpfung denkt. Das Ziel ist nicht, in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Fleisch zu produzieren, sondern hochwertiges Fleisch mit klarer Herkunft und konstantem Qualitätsanspruch.

Diese Haltung verändert das gesamte Geschäftsmodell. Wer auf Spitzenqualität setzt, muss nicht primär über Volumen wachsen, sondern über Vertrauen, Preisstabilität, Markenprofil und Kundennähe. Für

kleinere und mittlere landwirtschaftliche Betriebe kann genau das ein zukunftsfähiger Weg sein – vorausgesetzt, Qualität und Geschichte bleiben glaubwürdig.

Handwerkliche Verarbeitung von Nose to Tail Besonders sichtbar wird dieser Ansatz in der Verarbeitung. Am Heuhof wird im Sinne der Tradition möglichst viel vom Tier genutzt. Das erweitert nicht nur die kulinarische Bandbreite, sondern erhöht auch die betriebliche Effizienz. Aus einem Tier entstehen nicht nur klassische Premium-Cuts wie Entrecôte oder grillfertige Steaks, sondern auch traditionelle Delikatessen wie geräucherter Bio-Rinderschinken, Wurstwaren oder Knödelspezialitäten. Hinzu kommen servierfertige Gerichte im Glas – von Rindsrouladen über Bolognese bis zu Gulasch und Beuschel –, die glutenfrei hergestellt werden und Alltagstauglichkeit mit Qualitätsanspruch verbinden.

Direktvermarktung als Stärke

Auch im Vertrieb zeigt sich, dass der Heuhof Landwirtschaft marktorientiert denkt. Die Produkte werden direkt ab Hof verkauft, sind in verschiedenen

Bioläden österreichweit erhältlich und können in ganz Österreich versendet werden.

Diese mehrgleisige Vermarktung reduziert Abhängigkeiten, stärkt die direkte Beziehung zum Kunden und erhöht die Sichtbarkeit der Marke über die Region hinaus. Für einen spezialisierten Qualitätsbetrieb ist das entscheidend: Erst durch den Zugang zu Konsumenten, die Herkunft, Bio-Qualität und Verarbeitung tatsächlich honorieren, wird das Premiumversprechen auch wirtschaftlich tragfähig.

Bewusstsein für Lebensmittel schaffen

Ein weiterer Aspekt gewinnt zunehmend an Bedeutung: der Bildungsauftrag. Der Heuhof versteht sich nicht nur als Produzent, sondern auch als Vermittler eines bewussteren Umgangs mit Lebensmitteln. Die nächste Generation – in der Familie ebenso wie unter den Konsumenten – soll verstehen, woher Fleisch kommt, welche Bedingungen gute Tierhaltung braucht und warum Qualität ihren Preis hat. In einer Zeit, in der Kaufentscheidungen immer stärker von Haltung, Transparenz und Verantwortung geprägt sind, wird diese glaubwürdige Kommunikation selbst Teil des Unternehmenswerts.

Landwirtschaft mit Zukunft

So steht der Heuhof heute für mehr als einen gelungenen Ausflug eines Unternehmers in die Landwirtschaft. Der Betrieb zeigt, wie sich bäuerliche Tradition, moderne Qualitätsansprüche und wirtschaftliche Vernunft verbinden lassen.

Wo viele über nachhaltige Ernährung sprechen, setzt man sie in Molln konkret um – mit Respekt vor der Natur, handwerklicher Sorgfalt und einem klaren Verständnis dafür, dass echte Qualität nicht nur ein kulinarischer, sondern auch ein wirtschaftlicher Wert ist. Gerade deshalb ist der Heuhof ein Beispiel dafür, wie Landwirtschaft im Premiumsegment Zukunft haben kann: regional verwurzelt, strategisch positioniert und wirtschaftlich durchdacht.

Weitere Infos finden Sie unter heuhof.at

Text: Katharina Wagner

Es gibt diesen Moment, in dem ein Gedanke zum ersten Mal Form annimmt. Bei vielen Menschen passiert er mit einem Stift in der Hand, auf einem leeren Blatt: der erste Buchstabe eines Schulkinds, eine Skizze, die am Rand eines Hefts entsteht. Format Productions aus Gunskirchen stellt seit 50 Jahren genau die Blätter her, auf denen das geschieht. Gegründet 1976, zählt das Unternehmen heute zu den größten Herstellern für Papierwaren in Österreich.

Über allem, was hier passiert, steht der Claim „understanding paper“. Er meint zwei Dinge auf einmal. Das Papier selbst, das seine Aufgabe versteht, weil ein

Heft fürs Schreibenlernen anders gebaut sein muss als ein Skizzenbuch oder ein Durchschreibeblock. Und die Menschen, die damit arbeiten. Wer Papier macht, das wirklich passt, muss vorher verstanden haben, wofür es gebraucht wird.

Bildung beginnt auf Papier Am sichtbarsten wird diese Haltung im Bildungsbereich, dem Kern des Unternehmens. Kinder lernen das Schreiben auf Papier, lange bevor ein Gerät dazukommt. Die Lineatur, also das Linien- und Kästchensystem im Heft, entscheidet mit darüber, wie leicht der Einstieg fällt. Format Productions entwickelt diese Systeme gemeinsam mit Lehrer:innen und produziert sie unter der Marke Formati® für den Schulalltag in

Am Standort Gunskirchen verbindet Format Productions moderne Papierverarbeitung mit regionaler Produktion.

Österreich und darüber hinaus. Dieselben Inhalte stellt das Unternehmen auch für die parallele digitale Verwendung in den Schulen zur Verfügung, damit Heft und Bildschirm zusammenspielen.

Für jede Hand das passende Blatt

So unterschiedlich wie die Anlässe ist auch das Sortiment. Neben der Bildung gibt es eigene Papierwelten fürs Büro und für Universitäten, wo Notizbuch oder Kalender den Tag strukturieren. Unter dem Stichwort „Your Needs“ entstehen Bücher und Blöcke für alles, was persönlich wird, vom Poesiealbum bis zum gestalteten Notizheft. Und für kreative Hände produziert das Unternehmen Papiere zum Malen und Gestalten. Was diese Welten verbindet, ist die Frage, die am Anfang jedes Produkts steht: Wer braucht das, und wofür? Beratung gehört für Anwender:innen genauso dazu wie das fertige Blatt.

Aus Gunskirchen, nachvollziehbar Produziert wird in Gunskirchen, mit kurzen Wegen vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt. Im Eigenmarkenbereich liegt die Recyclingquote bei über 70 Prozent, mehr als 90 Prozent der Produkte tragen das EU Ecolabel. Die Treibhausgasemissionen hat das Unternehmen seit 2009 um über 62 Prozent gesenkt. Nach 50 Jahren bleibt die Überzeugung dieselbe: Ein gutes Blatt Papier versteht den Menschen, der darauf schreibt. Und manchmal beginnt die beste Idee genau dort, zwischen Hand und Papier.

Format Productions

Weitere Infos finden Sie unter format-productions.com

Ein Zuhause für die Nacht.

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende.

In der VinziRast-Notschlafstelle gibt es für obdachlose Menschen ein Bett, ein warmes Essen, ein Frühstück sowie ein offenes Ohr und ein Lächeln – und das an 365 Tagen im Jahr.

Spendenkonto

Verein Vinzenzgemeinschaft St. Stephan

IBAN:

Foto: Martin Steiger

FACC BAUT ZUKUNFT

Hightech-Ausbau in Oberösterreich

Text: Christoph Ebenhard

Mit einem neuen hochmodernen Werk verdoppelt FACC die Fertigungskapazitäten für die Herstellung von Strukturbauteilen am Standort St. Martin und schafft bei 120 Millionen Euro Investvolumen bis zu 300 neue Arbeitsplätze.

Bis zum Jahr 2030 wird die FACC auf Basis aktueller Marktprognosen weiter wachsen. Zur Steigerung der Fertigungsraten von bereits bestehenden Projekten und zur Erschließung neuer Kundenprojekte werden dafür bis zum Jahr 2030 rund 350 Millionen Euro in neue Technologien und in den Ausbau der weltweiten Standorte investiert. Der strategisch wichtige Standort Oberösterreich wird nun weiter ausgebaut.

Neues Hightech-Werk stärkt Standort Um neue Kapazitäten für großflächige Strukturbauteile von Passagierflugzeugen zu schaffen – beispielsweise Höhen- und Seitenruder – wird in St. Martin im Innkreis auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern ein neues Hightech-Werk errichtet. Damit wird die dort derzeit bestehende Fertigungskapazität von Aerostructures-Komponenten verdoppelt. Mit der Investition verbunden ist die Einrichtung eines separaten Forschungsbereiches, in dem Fertigungsprozesse und Technologien entwickelt werden, die bei der nächsten Generation an Verkehrsflugzeugen zum Einsatz kommen werden. Insgesamt werden dafür rund 120 Millionen Euro investiert. Der Baubeginn ist für Ende 2026 geplant. Mitte 2028 wird das neue Werk, das direkt an das derzeit bestehende Werk 3 angeschlossen werden soll, in Betrieb genommen. Bereits Ende des Jahres 2029 wird die Vollausbaustufe erreicht sein.

Bedarf an 300 neuen Mitarbeitenden am Standort Oberösterreich

„Das neu errichtete Werk ist eine Weichenstellung. Wir bekennen uns damit langfristig zum Standort Oberösterreich und der Region. Bis zum Jahr 2030 werden alleine für diesen Ausbau 300 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigt. Mit einer hochmodernen

Fertigung werden wir für unsere internationalen Kunden damit auch weiterhin ein starker und innovativer Partner bei der Fertigung von bestehenden Projekten sowie der nächsten Generation von Passagierflugzeugen sein – für die wir bereits jetzt die Technologien der Zukunft erforschen“, unterstreicht CEO Robert Machtlinger. Die nahtlose Eingliederung und Optimierung der derzeit bestehenden Fertigung wird zudem die Effizienz weiter erhöhen – neben den gegenwärtigen, hervorragend ausgebildeten Fachkräften der FACC am Standort war dies einer der wesentlichen Gründe für die Entscheidung, das neue Werk in Oberösterreich zu errichten. Ebenso ausschlaggebend waren die bereits bestehende Infrastruktur im Bereich der Forschung und Entwicklung sowie die umfangreichen Testmöglichkeiten am Standort St. Martin im Innkreis.

Hochautomatisierte Fertigung und optimierte Prozesse

Bei der Errichtung der neuen End-to-End-Fertigung setzt die FACC auf einen hohen Automatisierungsgrad – eine Grundvoraussetzung in einem Hochlohnland wie Österreich. Insbesondere der Einsatz von künstlicher Intelligenz, automatisierte Prozesse sowie neue Produktinnovationen werden in der gesamten Fertigung zu mehr Effizienz beitragen und damit als Gamechanger fungieren. Verbunden mit einer geplanten weiteren Prozessoptimierung und neuen Fertigungstechnologien wird die FACC ihre Position als eines der weltweit führenden Luftfahrtunternehmen weiter ausbauen.

Weitere Infos finden Sie unter facc.com

DER HITZE PAROLI BIETEN

Mit den MeacoFan Sefte® 10 Tischventilatoren

Text: Christoph Ebenhard

Bei Stiftung Warentest erzielte er die Bestnote 1,4 im aktuellen Ventilatorentest und damit als einziger das begehrte „Sehr gut“. Mit Spitzenwerten bei Lautstärke, Sicherheit und Energieeffizienz kann der heiße Sommer kommen.

Ob Klimawandel oder nicht, die allseits gefürchteten Hundstage mit Tropentemperaturen bei Tag und Nacht kommen mit Sicherheit wieder. Stehende Hitze macht arbeiten, schlafen und selbst das Entspannen beim Lesen eines Buches unmöglich. Kein Wunder daher, dass viele nach Möglichkeiten der Abkühlung suchen.

Mit Meaco auf High-Level abkühlen Mittlerweile überschwemmen unzählige Billigprodukte den Markt. Oft wenig effektiv, zu laut oder wahre Stromfresser als Nachteil. Einen ganz anderen Weg geht der britische Qualitätshersteller Meaco. 1991 gegründet, war das ursprüngliche Ziel Klimatechnik für Museen und Kunstgalerien zu entwickeln. Aus diesem Spezialunternehmen entwickelte sich Meaco allerdings mit den Jahren zu einer der absolut führenden Marken für Luftbehandlung und Home Comfort in ganz Europa. Vor allem hinsichtlich innovativer, leiser und langlebiger Produkte von Kühlung bis Luftreinigung hat sich Meaco einen Namen gemacht.

Bestnoten für den MeacoFan Sefte® 10 Meaco setzt aktuell seinen Erfolgskurs im Bereich Home Comfort weiter fort. Im aktuellen Vergleichstest der Stiftung Warentest wurde der MeacoFan Sefte® 10 Tischventilator mit der Gesamtnote 1,4 ausgezeichnet und erreichte damit das beste Testergebnis im gesamten Testfeld. Besonders stark schnitt er in den Kategorien Geräuschentwicklung, Konstruktion und Sicherheit sowie beim Stromverbrauch ab. Mit Bewertungen von bis zu „Sehr gut“ überzeugte das Gerät vor allem durch den flüsterleisen Betrieb, die hohe Energieeffizienz und seine hochwertige Verarbeitung. Der MeacoFan Sefte® 10 Tischventilator wurde speziell für moderne Wohnräume designt und kombiniert die leise Performance mit smartem Bedienkomfort und der präzisen Luftzirkulation. Dank der intelligenten Luftführung eignet er sich sowohl für den Einsatz in Schlafräumen als auch im Wohn- oder Arbeitsbereich.

Meaco entwickelt Produkte mit einem klaren Fokus auf Alltagstauglichkeit, Energieeffizienz und Komfort. Dass der MeacoFan Sefte® 10 Tischventilator nun von Stiftung Warentest als bestes Gerät im Test ausgezeichnet wurde, bestätigt diesen Anspruch an Qualität und Nutzerorientierung. Bereits zum dritten Mal konnte der Anbieter in dieser Kategorie überzeugen und demonstriert damit den Erfolg der konsequenten Weiterentwicklung der Produkte.

MeacoFanSefte® 10 Tischventilator

Der kompakte Tischventilator verbindet starke Luftzirkulation mit modernem Design. Mit seinem besonders leisen Betrieb, präziser Oszillation und mehreren Geschwindigkeitsstufen sorgt er für angenehme Frische im Schlafzimmer, Wohnzimmer oder Homeoffice – ohne störend aufzufallen. Dank intelligenter Luftführung verteilt der Sefte 10 die Luft gleichmäßig im Raum und schafft ein angenehmeres Raumklima.

Erhältlich ab 129,99 Euro

MeacoFanSefte® 10 Standventilator

Für größere Räume und noch mehr Flexibilität ist der MeacoFanSefte® 10 auch als Standventilator erhältlich. Die erhöhte Bauweise sorgt für eine großflächige Luftverteilung und macht das Modell zur idealen Lösung für Wohn- und Schlafbereiche während warmer Sommermonate.

Erhältlich ab 179,99 Euro

MeacoFanSefte® 8 Portable

Mit dem MeacoFanSefte® 8 Portable erweitert Meaco die Serie um eine besonders kompakte und kabellose Lösung für unterwegs. Der tragbare Tischventilator kombiniert leisen Betrieb mit einem austauschbaren Akku und bis zu 17 Stunden Laufzeit. Dank Tragegriff eignet sich das Modell ideal für Balkon, Camping oder den Schreibtisch im Homeoffice.

Erhältlich ab 99,99 Euro

MeacoFanSefte® Pro 10 Tischventilator

Ganz neu ergänzt der britische Anbieter die Serie um den MeacoFanSefte® Pro 10 Tischventilator. Die Pro-Version kombiniert kabellose Freiheit mit smarter Technologie: Ein austauschbarer Akku, App-Steuerung sowie Google- und Alexa-Kompatibilität machen den Ventilator besonders flexibel im Alltag. Bis zu 40 Stunden Laufzeit ermöglichen komfortable Kühlung überall dort, wo sie gebraucht wird.

Erhältlich ab 149,99 Euro

MeacoFanSefte® Pro 10 Standventilator

Ergänzt wird die neue Reihe durch den MeacoFanSefte® Pro 10 Standventilator. Mit variabler Höhenverstellung, leisem Betrieb und präziser Luftsteuerung verbindet das Modell smarte Features mit maximalem Komfort – ideal für moderne Wohnräume, lange Sommerabende und erholsame Nächte.

Erhältlich ab 199,99 Euro

Weitere Infos finden Sie unter eu.meaco.com

Meaco
Aufgenommen in der La Maison EBEL – Villa Turque – entworfen vom renommierten Architekten Le Corbusier.

WENN NATUR ZUR MARKE WIRD

Text: Alexander Dirninger

Vor den Toren Salzburgs, in der Gemeinde Anthering, riecht es nach Kräutern, Erde und einem Stück österreichischer Unternehmensgeschichte. Hier hat SonnenMoor seinen Sitz. Ein Betrieb, der seit 1972 auf die Kraft von Moor und Heilpflanzen setzt und sich vom kleinen Familienunternehmen zu einer bekannten Marke für natürliche Gesundheitsprodukte entwickelt hat.

Die Geschichte von SonnenMoor beginnt nicht am Reißbrett, sondern mit der Suche nach Linderung. Gründer Franz Fink beschäftigte sich, angestoßen

durch eigene gesundheitliche Beschwerden, intensiv mit überliefertem Kräuterwissen und der besonderen Wirkung von Moor. Aus dieser Erfahrung entstanden Rezepturen, die bis heute den Kern des Sortiments prägen.

Was einst in kleinem Rahmen begann, ist heute ein Unternehmen mit rund 60 Mitarbeitenden und mehr als 2.000 Handelspartnern. SonnenMoor vertreibt seine Produkte nicht nur in Österreich, sondern auch in weiteren europäischen Märkten. Der wirtschaftliche Erfolg beruht dabei auf einem klaren Profil: Regionalität, Natürlichkeit und ein Markenversprechen, das konsequent auf Vertrauen setzt.

Nachhaltigkeit als Teil der Wertschöpfung

In einer Zeit, in der Konsument:innen genauer hinsehen, woher Produkte kommen und wie sie hergestellt werden, trifft SonnenMoor einen Nerv. Das Unternehmen betont die sorgfältige, naturschonende Gewinnung seiner Rohstoffe. Das verwendete Moor stammt nicht aus intakten Moorlandschaften, sondern aus dafür zugelassenen, bereits seit langer Zeit entwässerten Flächen. Auch bei Kräutern setzt der Betrieb auf ausgewählte Anbaugebiete und eine kontrollierte Verarbeitung.

Damit positioniert sich SonnenMoor an der Schnittstelle zweier starker Trends: dem Wunsch nach natürlichen Gesundheitsprodukten und dem steigenden Interesse an verantwortungsvoll produzierten regionalen Marken. Für die Wirtschaft der Region bedeutet das Arbeitsplätze, Wertschöpfung und ein Beispiel dafür, wie traditionelle Naturkunde in ein modernes Geschäftsmodell übersetzt werden kann.

Produkte für Mensch und Tier

Das Sortiment ist breit angelegt: Trinkmoor, Moorpackungen, Badezusätze und Moorkissen stehen neben Kräuterauszügen, Tees, Salben und Cremen. Namen wie Mawoson, Lumison, Immunkraft oder Gute Nacht zeigen, dass SonnenMoor seine Produkte klar nach

Anwendungsbereichen und Alltagssituationen strukturiert. Ergänzt wird das Angebot durch Tierprodukte wie Naturmoor für Tiere oder Pfotenbalsam. Gerade diese Mischung aus traditioneller Rezeptur und zeitgemäßer Produktkommunikation macht die Marke für den Handel interessant. Reformhäuser, Apotheken, Drogerien und der Onlinevertrieb bilden gemeinsam ein Netzwerk, das SonnenMoor weit über den Heimatort hinaus sichtbar macht.

Reiseziel für Naturinteressierte

Für ein Reisemagazin besonders spannend ist die Moor- und Kräuter-Erlebniswelt in Anthering. Besucher:innen können dort erfahren, wie aus natürlichen Rohstoffen fertige Produkte entstehen. Die Erlebniswelt macht Produktion, Tradition und Naturkunde greifbar – und bietet damit ein Ausflugsziel für alle, die Salzburg nicht nur über seine Altstadt, sondern auch über seine regionalen Betriebe entdecken möchten. Der Standort verbindet ländliche Atmosphäre mit unmittelbarer Nähe zur Stadt Salzburg. Damit eignet sich ein Besuch sowohl als kurzer Abstecher für Gesundheits- und Naturinteressierte als auch als Programmpunkt für Gruppen, die regionale Wirtschaft, nachhaltige Produktion und alpinen Lebensstil miteinander verbinden möchten.

Seit 1972 vertraut das österreichische Familienunternehmen SonnenMoor auf die vielfältige Kraft aus der Natur.

Prominente Markenbotschafterin

Zusätzliche Bekanntheit erhielt SonnenMoor durch die Zusammenarbeit mit Schauspielerin Ronja Forcher, vielen bekannt aus der TV-Serie „Der Bergdoktor“. Als Gesicht der Marke steht sie für Natürlichkeit und Bodenständigkeit – Eigenschaften, die SonnenMoor auch in der eigenen Kommunikation betont. Die Kooperation verleiht dem Unternehmen eine sympathische öffentliche Präsenz und stärkt die emotionale Bindung zur Zielgruppe.

Ausblick: Tradition mit Zukunft

SonnenMoor zeigt, dass wirtschaftliches Wachstum und naturverbundene Unternehmensführung einander nicht ausschließen müssen. Die Herausforderung der kommenden Jahre wird darin liegen, die Balance zwischen Expansion, Produktinnovation und glaubwürdiger Nachhaltigkeit zu bewahren. Gerade darin liegt aber auch die Stärke des Unternehmens: Es

erzählt keine künstliche Markengeschichte, sondern eine, die in der Region, in der Familie und im Wissen um Moor und Kräuter verwurzelt ist. Wer nach Anthering reist, begegnet daher nicht nur einem Hersteller von Naturprodukten. Man begegnet einem Stück Salzburger Wirtschaftskultur – und einer Marke, die aus Erde, Pflanzen und Erfahrung ein zeitgemäßes Versprechen formt: Gesundheit aus der Kraft der Natur.

Weitere Infos finden Sie unter sonnenmoor.at

ÖSTERREICHISCHER WEIN

Erfolg entsteht künftig zwischen Herkunft, Erlebnis und kluger Vertriebsarchitektur

Text: Alexander Dirninger

Österreichischer Wein hat sich in den vergangenen Jahrzehnten von einem regionalen Qualitätsprodukt zu einer international beachteten Herkunftsmarke entwickelt.

Nun trifft dieser Erfolg auf ein anspruchsvolleres Marktumfeld: Konsumentinnen und Konsumenten trinken bewusster, Handel und Gastronomie kalkulieren vorsichtiger, Exportmärkte reagieren sensibel. Für Winzerinnen und Winzer wird es daher entscheidend, mehrere Verkaufskanäle klug zu verbinden. Wer Herkunft glaubwürdig erzählt,

Qualität konstant liefert und Direktkontakt, Gastronomie, Handel, Export sowie digitale Plattformen professionell nutzt, kann sich auch in einem enger werdenden Markt behaupten. Wein wird damit mehr denn je als Erlebnis aus Kulinarik, Reise, Kultur und regionaler Identität verstanden.

Herkunft als Währung: Warum Profil wichtiger wird als Größe

Der vielleicht wichtigste Erfolgsfaktor bleibt die klare Positionierung. Österreich ist im internationalen

Vergleich kein Mengenland, sondern ein Herkunftsund Qualitätsland. Genau darin liegt seine Stärke. Grüner Veltliner, Riesling, Blaufränkisch, Zweigelt, Sauvignon Blanc oder regionale Spezialitäten funktionieren dann besonders gut, wenn sie nicht austauschbar auftreten, sondern mit Boden, Klima, Lage und Handschrift verbunden werden. DAC-Systeme, Einzellagen, biologische Bewirtschaftung und nachhaltige Zertifizierungen liefern dafür wertvolle Orientierungspunkte.

Jüngere Zielgruppen achten stärker auf Transparenz, Produktionsweise und Werte. Nachhaltigkeit muss daher im Betrieb sichtbar werden – etwa bei Wasser, Energie, Biodiversität, Verpackung, Transport und Mitarbeitenden. Gleichzeitig wird Klimaanpassung zur wirtschaftlichen Notwendigkeit: Spätfrost, Tro -

ckenheit und Starkregen verlangen robuste Weingartenarbeit, Investitionen in Technik und ein Sortiment, das neben Prestigeweinen auch frische, zugängliche Weine bietet. Wichtig bleibt zudem Preisdisziplin. Kundinnen und Kunden suchen nicht zwingend den billigsten Wein, erwarten aber nachvollziehbaren Wert. Österreichische Weine können hier mit Qualität, Frische, moderatem Alkohol und kulinarischer Vielseitigkeit punkten – vorausgesetzt, die Preisstruktur vom Einstiegswein bis zur Reserve-Kategorie ist klar aufgebaut und konsequent kommuniziert.

Vertrieb: Direkt, digital, gastronomisch und international

Der Direktvertrieb bleibt für viele Winzer der wirtschaftlich attraktivste Kanal. Ab-Hof-Verkauf, Vinothek,

Buschenschank, Weinclub, Newsletter und persönliche Verkostungen schaffen nicht nur Marge, sondern auch Bindung. Wer Gäste empfängt, verkauft nicht allein Flaschen, sondern Vertrauen. Besonders im Zusammenspiel mit Tourismusregionen, Hotels, Restaurants, Rad- und Wanderrouten entsteht ein Mehrwert, der sich nicht leicht kopieren lässt. Weintourismus wird deshalb zu einem strategischen Vertriebskanal – nicht als Nebenbeschäftigung, sondern als Bühne für Marke, Landschaft und Lebensgefühl.

Digitale Kanäle gewinnen weiter an Bedeutung, funktionieren aber nur mit klarer Geschichte, gepflegten Kundendaten und regelmäßiger Kommunikation. Erfolgreich sind Betriebe, die Webshop, Newsletter, Social Media, Onlineverkostungen oder Abo-Modelle mit echter Gastfreundschaft verbinden.

Entscheidend ist die Beziehung zu den Kundinnen und Kunden: Wer ihre Vorlieben, Kaufanlässe und Interessen kennt, kann gezielter anbieten und unabhängiger von Zwischenhändlern werden.

Die Gastronomie bleibt ein wichtiges Schaufenster für österreichischen Wein. Sommeliers, Restaurants, Wirtshäuser, Weinbars und Hotels prägen Wahrnehmung und Empfehlungen – besonders bei weniger bekannten Rebsorten, Lagen und Regionen. Entscheidend sind konstante Qualität, Verfügbarkeit, professionelle Unterlagen und ein partnerschaftlicher Umgang.

Auch Lebensmittel- und Fachhandel bleiben wichtige Kanäle, verlangen aber eine klare Sortimentslogik. Nicht jeder Wein passt in jedes Regal. Für kleinere Betriebe kann der regionale Fachhandel oft wertvoller sein als breite Distribution, während größere Betriebe professionelle Konditionen, Logistikstandards und eine klare Trennung zwischen Handelslinien und exklusiveren Weinen brauchen.

Im Export liegt weiterhin Potenzial, allerdings mit gezielter Marktwahl. Deutschland bleibt wichtig, Chancen bieten aber auch Märkte wie Skandinavien, Kanada, Japan oder ausgewählte asiatische Länder. Entscheidend ist, dort präsent zu sein, wo Stil, Preis und Lieferfähigkeit zusammenpassen.

Was in den nächsten zwei bis drei Jahren wichtig wird

Erstens wird Resilienz zur Kernkompetenz. Betriebe müssen mit kleineren oder schwankenden Ernten umgehen, ohne ihre Kundenbeziehungen zu

verlieren. Das verlangt vorausschauende Mengenplanung, flexible Sortimentssteuerung und klare Kommunikation, wenn bestimmte Weine knapp werden. Zweitens wird Nachhaltigkeit vom Differenzierungsmerkmal zum Markteintrittskriterium. Wer glaubwürdig ökologisch und sozial wirtschaftet, wird leichter Zugang zu anspruchsvollen Konsumentinnen, Gastronomie und Exportpartnern finden. Drittens wächst die Bedeutung alkoholarmer, leichterer und alternativer Angebote. Das bedeutet nicht, dass klassischer Wein an Relevanz verliert. Vielmehr erweitert sich das Genussfeld: Schaumwein, Pet-Nat, alkoholfreie Begleiter, Traubensaft auf hohem Niveau oder kreative Pairings können neue Zielgruppen öffnen und bestehende Gäste länger begleiten. Viertens wird Datenkompetenz wichtiger. Wer seine Kunden nur aus dem Bauchgefühl kennt, verschenkt Chancen. Wer Kaufhistorien, Besuchsanlässe und Interessen respektvoll nutzt, kann persönlicher, effizienter und profitabler verkaufen. Fünftens entscheidet die Erlebnisqualität. Ein Besuch am Weingut, ein professionell geführtes Tasting, ein stimmiger Auftritt auf einer Messe oder ein Abend in der Weinbar sind Kontaktpunkte, an denen Marken entstehen. In einem Markt, in dem viele Weine technisch gut sind, macht die Erinnerung den Unterschied. Österreichische Winzer haben hier einen natürlichen Vorteil: kurze Wege, starke Regionen, hohe kulinarische Kompetenz und eine Landschaft, die Wein glaubhaft verankert.

Der erfolgreiche Winzer der nächsten Jahre wird daher zugleich Landwirt, Gastgeber, Markenentwickler, Datenmanager und Netzwerker sein. Er muss nicht jedem Trend folgen, aber er muss wissen, welche Trends zu seinem Betrieb passen. Wer Herkunft ernst nimmt, Vertrieb breit denkt und Kundennähe professionell organisiert, hat beste Chancen, auch in einem anspruchsvolleren Umfeld zu wachsen. Denn die Stärke des österreichischen Weins liegt nicht in der Masse, sondern in der Verbindung von Präzision, Persönlichkeit und Ort – genau dort, wo Wirtschaft und Reise, Genuss und Geschichte einander begegnen.

WEINGUT WIENINGER

Wo die Großstadt Weinberge trägt

Text: Raffaela Marchal

Wien ist die einzige Metropole der Welt mit bedeutendem Weinbau innerhalb ihrer Stadtgrenzen. Kaum ein anderer Betrieb verkörpert diese einzigartige Verbindung von urbanem Lebensgefühl und großer Weinkultur so eindrucksvoll wie das Weingut Wieninger in Stammersdorf. Unter der Leitung von Fritz Wieninger entwickelte sich der Familienbetrieb in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der wichtigsten Botschafter des Wiener Weins und zu einem Vorreiter für nachhaltigen Qualitätsweinbau.

Die Weinberge des Weinguts erstrecken sich über zwei der bedeutendsten Weinbaugebiete Wiens: den Bisamberg im Norden und den Nussberg im Westen der Stadt. Die Donau trennt die beiden Lagen, deren unterschiedliche Böden und Mikroklimata den Weinen ihren unverwechselbaren Charakter verleihen. Während am Bisamberg Löss und leichte Böden für Finesse und Eleganz sorgen, prägen Kalk- und Muschelkalkformationen am Nussberg die markante Mineralität vieler Weine. Durch die naturnahe Bewirtschaftung werden diese Unterschiede bewusst herausgearbeitet und in die Flasche gebracht.

Pionier des Wiener Gemischten Satzes

Schon früh setzte Fritz Wieninger auf biodynamischen Weinbau und zählt heute zu den Pionieren dieser Bewegung in Österreich. Der respektvolle Umgang mit der Natur, der Verzicht auf synthetische Pflanzenschutzmittel und die Förderung lebendiger Böden bilden die Grundlage seiner Arbeit. Ziel ist es nicht, den Wein zu formen, sondern ihm die Möglichkeit zu geben, seine Herkunft unverfälscht auszudrücken. Diese Philosophie brachte dem Weingut internationale Anerkennung und machte Wieninger zu einem der bekanntesten Namen der österreichischen Weinszene.

Besonders eng verbunden ist der Name Wieninger mit dem Wiener Gemischten Satz. Lange Zeit galt

Die Trauben wachsen in einer der Spitzenlagen des Nussbergs, wo kalkreiche Böden dem Wein seine charakteristische Mineralität verleihen.

diese historische Spezialität als nahezu vergessen, ehe engagierte Winzer wie Fritz Wieninger ihr neues

Leben einhauchten. Anders als bei einer klassischen Cuvée wachsen beim Gemischten Satz mehrere

Rebsorten gemeinsam im Weingarten, werden gemeinsam gelesen und gemeinsam vinifiziert. Das Ergebnis ist ein Wein, der die Vielfalt seiner Herkunft auf einzigartige Weise widerspiegelt und heute als Aushängeschild des Wiener Weinbaus gilt.

Genuss mit Wiener Panorama

Neben den vielfach ausgezeichneten Weinen bietet das Weingut auch besondere Genussorte. Die Buschenschank am Nussberg zählt zu den schönsten Adressen der Stadt. Hoch über den Dächern Wiens genießen Gäste hier Weine direkt dort, wo ihre Trauben wachsen – begleitet von einem spektakulären

Blick über die Hauptstadt.

Heute werden die Weine des Hauses in zahlreichen Ländern exportiert und von Weinliebhabern auf der

ganzen Welt geschätzt. Dennoch bleibt das Weingut seinen Wurzeln treu: Wien steht weiterhin im Mittelpunkt jeder Flasche. Wer einen Wein von Wieninger öffnet, entdeckt nicht nur die Handschrift eines außergewöhnlichen Winzers, sondern auch die Vielfalt, Geschichte und Lebensfreude einer der faszinierendsten Weinregionen Europas. Ein Schluck genügt – und man versteht, warum der Leitsatz des Hauses seit Jahren lautet: „Ganz Wien in einem Wein.“

Kaum zwei Weine könnten die Identität des Weinguts besser widerspiegeln als der Ried Rosengartel 1ÖTW Wiener Gemischter Satz DAC und der Pinot Noir Grand Select. Sie zeigen eindrucksvoll, wie Herkunft, Terroir und handwerkliches Können zu charakterstarken Weinen verschmelzen.

Ried Rosengartel 1ÖTW Wiener Gemischter Satz

DAC

Mit dem Ried Rosengartel 1ÖTW Wiener Gemischter Satz DAC präsentiert das Weingut Wieninger eine

Katharina Wieninger, Monika
Loeff, Tim Jaworr

besonders ausdrucksstarke Interpretation dieser Wiener Spezialität. Die Trauben stammen von einer der besten Lagen des Nussbergs, deren kalkhaltige Böden dem Wein seine markante Mineralität verleihen. In der Nase präsentieren sich feine Kräuter, weiße Blüten und saftige gelbe Früchte. Am Gaumen überzeugt er mit Eleganz, Tiefgang und einer lebendigen Säurestruktur. Die feine salzige Note und der lange Nachhall machen diesen Wiener Gemischten Satz zu einem hervorragenden Begleiter gehobener Küche.

Pinot Noir Grand Select

Pinot Noir, auch als Blauburgunder bekannt, zählt zu den edelsten und anspruchsvollsten Rotweinrebsorten der Welt. Ursprünglich aus dem Burgund stammend, verlangt sie viel Fingerspitzengefühl im Weingarten und Keller. Gelingt dies, entstehen Weine von außergewöhnlicher Eleganz, Finesse und Langlebigkeit.

Mit dem Pinot Noir Grand Select unterstreicht das Weingut Wieninger, dass große Rotweine auch in der österreichischen Hauptstadt zuhause sind. Die sorgfältig selektionierten Trauben ergeben einen Wein von beeindruckender Tiefe und Präzision. Das Bouquet begeistert mit Aromen von Kirschen, roten Beeren und feinen Gewürzen, begleitet von dezenten Anklängen von Waldboden und edlem Holz. Am Gaumen zeigt sich der Pinot Noir samtig, vielschichtig und perfekt ausbalanciert. Feinkörnige Tannine, elegante Frucht und eine bemerkenswerte Länge verleihen ihm große Klasse.

Weingut Wieninger

Weitere Infos finden Sie unter wieninger.at

SILBERBERG

Wo steirischer Wein Zukunft schreibt

Text: Alexander Dirninger

Seit 1895 steht Silberberg für steirische Weinkultur mit Anspruch. Hier treffen fundierte Ausbildung, gelebte Tradition und eine zeitgemäße Weinproduktion aufeinander – getragen von einem erfahrenen Team und geprägt von 35 Hektar Rebfläche in den charakterstarken Lagen der Südsteiermark.

Silberberg ist weit mehr als ein Weingut: Es ist Ausbildungsstätte, wirtschaftlicher Weinbaubetrieb und Ideenschmiede in einem. Gerade diese Verbindung macht den Standort so besonders. Wo andernorts entweder Tradition oder Innovation im Vordergrund stehen, geht in Silberberg beides ganz selbstverständlich Hand in Hand. Wissen, Erfahrung und stetige Weiterentwicklung prägen den Alltag – mit dem klaren Anspruch, Wein so naturnah wie möglich zu erzeugen. Das Leitmotiv dabei ist ebenso schlicht wie überzeugend: so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich.

Eine steirische Weinbauinstitution seit 1895 Dass Silberberg heute zu den prägenden Namen des steirischen Weinbaus zählt, ist kein Zufall. Die Institution besteht seit 1895 und hat die Entwicklung des steirischen Weins über Generationen hinweg mitgestaltet. Nach bewegten Jahrzehnten und den Einschnitten zweier Weltkriege wurden 1985 die drei Landesgüter Silberberg, Kitzeck und Schlossberg unter einer gemeinsamen Verwaltung zusammengeführt – der entscheidende Schritt hin zum heutigen Landesweingut Silberberg in seiner heutigen Größe. Seit dem Weinjahrgang 2020 wird zudem auch der Wein für den Bischöflichen Weinkeller Schloss Seggau in Silberberg gekeltert.

35 Hektar Herkunft und landschaftliche Vielfalt Die landschaftliche Vielfalt spiegelt sich auch in den Weingärten wider. Insgesamt bewirtschaftet das Landesweingut 35 Hektar Rebfläche, davon 25 Prozent biologisch-organisch am Biogut Meletin in

Silberberg vereint Ausbildung, Weinbau und Innovation – und ist damit weit mehr als ein klassisches Weingut.

Schlossberg. Der größte Teil der Flächen liegt in der Ortsweinregion Kitzeck-Sausal, wo sich zehn Hektar Weingärten auf Terrassen befinden – ein Alleinstellungsmerkmal, das Silberberg zum größten Terrassenbesitzer der Steiermark macht. Herkunft ist hier keine Randnotiz, sondern der Schlüssel zum Stil der Weine.

Drei Landesgüter, drei eigenständige Charaktere Jedes der drei Landesgüter bringt dabei seinen eigenen Charakter ein. Am Standort Silberberg liegen 4,5 Hektar Rebflächen, rund zwei Drittel davon auf Terrassen. Schiefer-Verwitterungsgestein und Meereskalkablagerungen in tieferen Schichten schaffen zusammen mit der günstigen Exposition beste Voraussetzungen für besonders reife Trauben – etwa für den Sauvignon Blanc Ried Steinbruch, einen der prägenden Weine des Hauses.

In Kitzeck, dem größten der drei Güter mit 22 Hektar unter Reben, bestimmen schiefergeprägte Böden den Stil: Die Weine zeigen sich straff, mineralisch und präzise, wovon vor allem der Riesling profitiert. Namen wie Trebien, Steinriegel-Seminar und Annaberg stehen dort für Herkunft mit Profil.

Das Biogut Meletin in der Ortsweinregion Leutschach am Schlossberg schließlich wird seit 1998 biologisch-organisch bewirtschaftet. Auf 8,5 Hektar sorgen kalkreiche Schotterkonglomerate mit Opokschichten für einen unverwechselbaren Ausdruck; die Riede Meletin bringt stoffige, vom Kalk geprägte Weine hervor.

Zwischen Herkunftsbewusstsein und Zukunftsarbeit

Was Silberberg so zeitgemäß macht, ist genau diese Balance aus Herkunftsbewusstsein, Qualitätsanspruch und Offenheit für Neues. Hier entstehen nicht nur charaktervolle Weine, sondern auch die Weinmacherinnen und Weinmacher von morgen. Mit Kellermeister Andreas Lobe, Weinbaumeister Gernot Lorenz und Oenologen Karl Menhart arbeitet ein engagiertes Team daran, das Potenzial der südsteirischen Weingärten sichtbar zu machen – präzise, authentisch und mit spürbarer Leidenschaft für das Kulturgut Wein.

Lernen, Forschen und Wachsen in Silberberg Wie eng in Silberberg Ausbildung und Praxis miteinander verbunden sind, zeigt auch der Blick auf das Bildungszentrum für Obst- und Weinbau. Hier werden seit Generationen junge Menschen auf Berufe im Weinbau, in der Kellerwirtschaft sowie im Obstbau vorbereitet – praxisnah, fundiert und mit direktem Bezug zum eigenen Lehr- und Versuchsbetrieb. Dass der Obstbau seit 2014 wieder fixer Bestandteil des Standorts ist, unterstreicht den umfassenden Anspruch des Hauses zusätzlich. So ist Silberberg nicht nur ein Ort, an dem Wein entsteht, sondern auch einer, an dem Wissen weitergegeben, Erfahrung gesammelt und die Zukunft des steirischen Obst- und Weinbaus aktiv mitgestaltet wird.

Silberberg

Weitere Infos finden Sie unter silberberg.at

OFYR® ÖSTERREICH

Farm-Fill Umweltinnovations und Vertriebs GmbH

A-8162 Passail | Kirchengasse 6

Tel.:+43 (0) 3179 27727 – 0

E-Mail: info@ofyr.at

www.facebook.com/ofyraustria/

OFYR - GENUSSERLEBNISSE FÜR ALLE ZU JEDER JAHRESZEIT!

OFYR hebt Outdoor Cooking auf ein neues Niveau. Grill und Kunstobjekt in Designunion serviert der feurig-formschöne Publikumsliebling Komfort und genussvolle Momente mit Erlebniseffekt – zuhause wie im Gourmet-Restaurant. Eine völlig neue Art des Kochens, der Gastfreundlichkeit und der Bewirtung unter freiem Himmel eröffnet OFYR mit einzigartiger Schlichtheit, Multifunktionalität und modernem Design. Stilvoll verwandelt der extravagante Star unter den Grillern, solo wie im Ensemble mit passenden Begleitern, den OutdoorBereich zur Showbühne. Für alle Liebhaber, die Outdoor Cooking mit ambitioniertem Design in ihrem privaten Umfeld zu schätzen wissen, ebenso wie für professionellen Einsatz in Hotellerie, Gastronomie und Catering gedacht und gemacht, sorgen Grillen und Kochen mit OFYR für Abwechslung und ein faszinierendes Genusserlebnis für alle Sinne. Mit „Abstand“ Gourmet-Genuss mit Plus!

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KREMSTAL MIT CHARAKTER

Wer durch das Kremstal reist, begegnet einer Landschaft, die wirtschaftliche Kraft und kulturelle Tiefe auf engstem Raum vereint. Zwischen sanften Hügeln, historischen Orten und den klimatischen Einflüssen der Donau ist Wein nicht nur Genussmittel, sondern auch Identitätsträger und Standortfaktor. Genau hier, im Vorspannhof Dross, zeigt sich, wie eng Herkunft, Unternehmertum und Lebensart miteinander verbunden sind. Das Haus vereint mit dem Weingut Vorspannhof Mayr und dem Weingut Buchegger zwei eigenständige Handschriften unter einem Dach – und macht daraus ein überzeugendes Gesamtbild, das weit über die Region hinausstrahlt.

Zwei Weingüter, eine klare Haltung Dass dieser Ort so stimmig wirkt, ist kein Zufall. Winzerin Silke Mayr setzt auf Vielfalt und höchste Qualität, ohne die Eigenständigkeit der beiden Weingüter zu verwischen. Gemeinsam bewirtschaften sie 25 Hektar Weingärten und stehen damit beispielhaft für eine moderne Form regionalen Unternehmertums: tief verwurzelt in der Geschichte, zugleich offen für klare Positionierung, präzise Qualität und internationale Wahrnehmung. Als Mitglieder der Österreichischen Traditionsweingüter tragen sie zudem ein Selbstverständnis weiter, das Herkunft nicht als Marketingbegriff versteht, sondern als Verpflichtung.

Vorspannhof Mayr: Geschichte mit Leichtigkeit Besonders spürbar wird das im Vorspannhof Mayr. Das Winzerhaus in Dross, dessen Geschichte bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht, war einst eine Pferdewechselstation – ein Ort des Ankommens, des Aufbruchs und der Begegnung. Heute werden hier die Trauben aus den Toplagen rund um Krems an der Donau vinifiziert. Grüner Veltliner und Riesling bilden das Rückgrat des Sortiments, ergänzt von Gelbem Muskateller, Sauvignon Blanc, Chardonnay und Zweigelt. Entstanden sind Weine, die Eleganz mit Präzision verbinden und dabei nie ihre wichtigste

Qualität verlieren: ihre Leichtigkeit im besten Sinn. Sie erzählen vom Boden, vom Klima und von der Sorgfalt, mit der hier gearbeitet wird.

Buchegger: Substanz aus Gedersdorf Der zweite Pol dieser Geschichte liegt in Gedersdorf, ganz im Osten des Kremstals. Dort begann die Familie Buchegger bereits 1893 mit dem Weinbau. Bis heute prägt dieses lange Erfahrungswissen den Stil des Hauses. In den Rieden am Gedersdorfer Weinberg wachsen vor allem Grüner Veltliner und Riesling, dazu Roter Veltliner, Chardonnay und Zweigelt. Typisch sind Weine mit klarer Frucht, klassisch trockener Ausrichtung und einer Haltung, die weniger auf Inszenierung als auf Substanz setzt. Gerade in einer Zeit, in der viele Konsumenten nach authentischen Herkunftsprodukten suchen, liegt darin ein bemerkenswerter wirtschaftlicher Wert.

Ein Zugang zum Kremstal

Für Reisende ist der Vorspannhof Dross deshalb weit mehr als ein Weingut. Er ist ein Zugang zum Kremstal selbst: zu einer Region, die ihre Stärke aus Landschaft, Handwerk und Geschichte bezieht und genau daraus Zukunft entwickelt. Wer hier verkostet, erlebt nicht nur zwei Weingüter, sondern auch zwei Perspektiven auf dieselbe Herkunft – fein austariert zwischen Tradition und Zeitgeist. In einer Welt, in der Destinationen immer stärker um Aufmerksamkeit konkurrieren, wirkt das fast wie ein Gegenmodell: leise, selbstbewusst und von hoher Qualität. Vielleicht ist gerade das die wahre Essenz des Kremstals.

Vorspannhof Dross

Weitere Infos finden Sie unter vorspannhof.at

WIENER WEIN mit Charakter

Text: Alexander Dirninger

Seit Jahrhunderten steht die Familie Edlmoser für Wiener Wein mit Charakter – verwurzelt in Mauer, geprägt von Herkunft und getragen von echter Handwerkskunst. Auf den kalkreichen Wiener Böden entstehen biologisch zertifizierte Weine mit Struktur, Eleganz und Finesse – Weine, die nicht nur den Jahrgang erzählen, sondern auch ein Stück Wiener Lebensart ins Glas bringen.

Wien–Mauer: Wo Stadt und Weinlandschaft verschmelzen

Im Süden Wiens, dort wo der Wienerwald sanft in die Stadt übergeht, liegt mit dem Maurerberg eine der spannendsten Weinlagen Österreichs. Das Besondere: Hier reichen die Ausläufer der Kalkalpen direkt bis ins Wiener Stadtgebiet. Das Zusammenspiel aus pannonischem Klima, kühlen Nächten, gut verteilten Niederschlägen und viel Sonne schafft ideale Bedingungen

Beim Heurigen Edlmoser wird spürbar, wie stimmig Genuss sein kann, wenn Herkunft, Handwerk und Herzlichkeit selbstverständlich zusammenfinden.

für vielschichtige, tiefgründige Weine. Die unterschiedlichen Bodenstrukturen verleihen ihnen eine markante Mineralik und eine elegante Würze – Eigenschaften, die den Stil des Hauses Edlmoser unverwechselbar prägen. Wien ist dabei eine Ausnahmeerscheinung: Keine andere Hauptstadt der Welt verfügt über ein Weinanbaugebiet innerhalb ihrer Stadtgrenzen. Rund 637 Hektar Rebfläche machen die Metropole zu einer urbanen Weinstadt mit Seltenheitswert. In Mauer, das bereits 1210 urkundlich erwähnt wurde, wird Weinbau seit dem frühen Mittelalter kultiviert – und bis heute mit bemerkenswerter Kontinuität weitergeführt.

Biologisch aus Überzeugung

Bei Edlmoser ist biologische Bewirtschaftung kein Trend, sondern Haltung. Der respektvolle Umgang mit der Natur schafft ein gesundes Gleichgewicht im Weingarten und fördert die Biodiversität in Boden und Umgebung. Nachhaltigkeit wird hier nicht nur ökologisch verstanden, sondern auch als gelebter Familienwert, der seit Generationen weitergegeben wird. Dazu passt auch die kompromisslose Handlese: Jede Traube wird mit Sorgfalt gelesen, damit im Keller nur das weitergeführt wird, was im Weingarten entstanden ist. Das

Ziel ist klar – Weine, die ihre Herkunft, den Jahrgang und sonst nichts erzählen.

Heuriger Edlmoser: Wiener Genusskultur mit Stil Wer Wiener Wein, authentische Küche und entspanntes Lebensgefühl erleben möchte, findet im Heurigen Edlmoser einen Ort, an dem all das auf ganz natürliche Weise zusammenkommt.

Im historischen Winzerhaus aus dem Jahr 1629 – oder im weitläufigen Gastgarten, der zu den schönsten der Stadt zählt – verbindet sich Wiener Tradition mit moderner Gastlichkeit. Serviert werden hausgemachte Klassiker der Wiener Küche, saisonale Spezialitäten, feine Mehlspeisen und natürlich die Weine des hauseigenen Bio-Weinguts. Die Atmosphäre ist entspannt, stilvoll und unverfälscht – genau so, wie man sich einen echten Wiener Heurigen wünscht.

Edlmoser Weingut & Heuriger

Weitere Infos finden Sie unter edlmoser.at

HERKUNFT IM FASS

Wie ein Weingut Herkunft, Handwerk und Zukunft im Fass vereint

Julius Hirtzberger, Andreas Jakwert

Text: Alexander Dirninger

Hinter dem Weingut beginnt ein alter Wald – und genau dort setzt eine Form der Wertschöpfung an, die in der heimischen Weinwirtschaft Seltenheitswert hat. Jahr für Jahr werden ein bis zwei Eichen entnommen und zugleich neue Bäume nachgepflanzt; in den vergangenen Jahren waren es rund 100. Das Holz der gefällten Eichen trocknet mindestens sechs Jahre, bevor daraus die eigenen Fässer entstehen. So wird Herkunft nicht nur im Wein, sondern bereits im Material des Ausbaus sichtbar. Die Verbindung aus langfristigem Denken, handwerklicher Konsequenz und regionaler Kreislauflogik prägt auch den Stil der Weine –und zeigt sich zunehmend in ihrer Resonanz am Markt.

Aus dem eigenen Holz

Im großen Holz reiften zuletzt mehrere Weine, die auch im Wettbewerb überzeugen konnten. Der Roter Veltliner Ried Steinberg 1ÖTW Privat 2022 wurde im Salon 2025 mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Der Roter Veltliner Ried Steinberg 1ÖTW Privat 2023 erreichte den zweiten Platz, der Roter Veltliner Ried Mordthal 1ÖTW 2023 platzierte sich auf Rang zehn. Damit zeigt sich eindrucksvoll, wie präzise Herkunft, Ausbau und handwerklicher Anspruch ineinandergreifen.

Frische aus dem Jahrgang 2025

Gleichzeitig kommen die ersten 2025er in den Verkauf. Nach sechs Monaten auf der Hefe in der Flasche präsentieren sich der Grüne Veltliner Ried

Zwischen Weingut und Riede: Am Wagram verbinden sich gewachsene Kulturlandschaft und handwerkliche Weintradition.

Himmelreich und der Rote Veltliner Ried Steinberg als präzise, frische Vertreter eines kühleren Reifejahres. Die spätere Lese brachte Weine mit lebendiger Säure, klarer Kontur und einer Zugänglichkeit hervor, die schon jung viel Trinkfreude vermittelt.

Präzision trotz Wetterkapriolen

Auch der Blick auf den Jahrgang 2024 zeigt, wie stark Witterung und Timing den Charakter eines Weins prägen. Ein früher Vegetationsbeginn und ein warmer Sommer gaben zunächst die Richtung vor, ehe kräftige Niederschläge während der Ernte eine Zäsur setzten. Die ÖTW-Erste-Lage-Weine wurden deshalb in zwei händischen Lesedurchgängen eingebracht –vor und nach dem Regen. Die getrennte Vinifikation der Partien machte unterschiedliche Reifestadien bewusst nutzbar und verlieh der Kellerarbeit zusätzliche Tiefe. Nach rund einem Jahr auf der Hefe wurden die Partien wieder zusammengeführt. Entstanden sind filigrane, klare und präzise Weine mit spürbarer Leichtigkeit und bemerkenswerter Tiefe.

Generationen im Glas

Mit dem Roter Veltliner Wagram DAC Josef vs Johannes 2022 wird der Generationenwechsel nicht

als Bruch, sondern als lebendiger Dialog erzählt. Vater Josef und Sohn Johannes stehen für zwei Handschriften, zwei Blickwinkel und einen gemeinsamen Qualitätsanspruch. Im Wein verdichten sich Erfahrung, Austausch und gegenseitiges Verständnis zu einem Roter Veltliner mit Charakter, Tiefe und Perspektive.

Dass dieser Ansatz auch fachlich Anerkennung findet, zeigt die aktuelle Bewertung durch Falstaff: 96 Punkte für den Jahrgang 2022. Peter Moser beschreibt ihn als komplexen Speisenbegleiter mit Noten von Melone, Vanille und eingelegter Birne, getragen von salziger Spannung, lebendigem Säurebogen und Reifepotenzial.

Weingut Josef Fritz

Weitere Infos finden Sie unter weingut-fritz.at

DAS

Weinqualität

Der Wein gibt den Takt vor. Und eine ganze Familie folgt ihm. So entsteht höchste Qualität, die in jeder Flasche vom Weingut Müller zu schmecken ist.

Weinbau ist oft Familiensache. Bei den Müllers in Krustetten aber ganz besonders. 12 mal Müller oder drei Generationen widmen sich hier dem Wein. 12mal Leidenschaft, Handwerk und Innovationsfreude, die jedes Jahr ganz besondere Tropfen ins Glas bringt.

Es beginnt im Weingarten

Wenn die Müllers in den Kremstaler und Wachauer Rieden unterwegs sind, ist ordentlich was los. Da wird geschnitten, gespflegt und geerntet. Immer mit höchstem Respekt vor der Natur und jedem einzelnen Rebstock. Seit 2015 ist das Weingut Müller daher nicht überraschend mit dem Gütesiegel NACHHALTIG AUSTRIA zertifiziert. Begrünungen und Böschungen locken nützliche Insekten und

Wildtiere an. Eigener Kompost sorgt für beste Bodenerhaltung und insgesamt lebt Biodiversität real im Weingarten. Die Sonne liefert genauso Energie wie Hackschnitzel in der Biomasse-Anlage. All das sorgt für beste natürliche Voraussetzungen, um Wein in höchster Qualität zu schaffen.

Eigene Rebschule seit 1936

Das Handwerk und lange gewachsenes Wissen um den Wein beginnen bei den Müllers aber nicht erst im Weingarten. Seit 1936 wird bereits eine eigene Rebschule betrieben. So hat man ein wachsames Auge auf das Ausgangsmaterial, Unterlagsreben und Edelreise. So sind nur die besten, eigens selektionierten und veredelten Reben in den insgesamt 384 einzelnen Parzellen des Weinguts zu finden. Die Rieden im Kremstal rund um die Weinorte Krustetten, Hollenburg und Furth bei Göttweig mit ihren vielfältigen Böden mit Konglomeratgestein, Donauschotter, Urgestein und dem kalkreichen Löss sorgen für charakterstarke Weine. In den Rieden der

Text: Christoph Ebenhard

In Kombination mit hausgemachter Küche und einer gehobenen Glaskultur zeigen die Müller-Weine ihre ganze Einzigartigkeit.

Wachau wachsen auf den kargen Urgesteinsböden von Süßenberg, Alte Point und Leukuschberg Grüner Veltliner, Riesling und Pinot Noir gebietstypisch ausgebaut und von höchster Qualität abgefüllt als Wachau DAC. Traditionelles Wissen und über Generationen gelerntes Handwerk sind die Basis für die besonderen Weine der Müllers und herkunftstypische Sorten bilden den Fokus der Aufmerksamkeit. Trotzdem steckt die Innovation ebenfalls in der DNA des Familienweinguts. Deshalb gibt es neben den Top-Riedenweinen immer wieder Neues im Keller: Weine, wie Collage® in Weiß und in Rot – frisch und fruchtig. Oder die Hofwerk-Serie, die die Rebsorte in den Vordergrund stellt. Auch alkoholfreie Produkte werden aus den wertvollen Trauben hergestellt.

Genuss für zuhause oder beim eigenen Heurigen

Dass die hohe Weinqualität der Müllers sehr beliebt ist, zeigt die steigende Zahl der Bezugsquellen im

In- und Ausland. Im Online-Shop und ab-Hof wird ebenfalls die ganze Bandbreite der außergewöhnlichen Weine angeboten. Und besonders stimmungsvoll genießt es sich bei tollen Events und natürlich beim hauseigenen Heurigen, der bereits seit 2009 als Top-Heuriger ausgezeichnet ist. Bei hausgemacht-deftigen oder kreativ-leichten Köstlichkeiten und gehobener Glaskultur schmecken die Müller-Weine dann noch einmal einzigartiger. Heuer wieder von 6. bis 19. Juli und 11. bis 20. September täglich ab 15 Uhr.

Weingut Müller

Weitere Infos finden Sie unter weingutmueller.at

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HERKUNFT PUR

Das Weingut Loimer im Kamptal

Die Natur weiß am besten, wie es geht. Im Weingut Loimer im Kamptal bringt Biodynamie gemeinsam mit gelerntem Handwerk und viel Liebe beste Weine ins Glas.

Einst war es ein junger „Rebell“ namens Fred Loimer, der in den 90er Jahren als Sohn einer etablierten Winzerfamilie in Langenlois und Absolvent der Klosterneuburger Bundesanstalt für Wein- und Obstbau plötzlich eingefahrene Wege verließ. Da wagte er etwa den Grünen Veltliner in Barriquefässer zu füllen oder dem Chardonnay das Wort zu reden und sogar von den klassischen, weinseligen Etiketten auf den Flaschen Abschied zu nehmen.

Pionier des biodynamischen Weinbaus Kritisch war Fred Loimer aber auch schon immer dem chemielastigen Weinbau und den unnatürlichen Anbaumethoden vergangener Jahre. Schon früh vertrat er die Überzeugung, dass der prägende Faktor für die Qualität eines Weins seine Herkunft ist. Und das ist nichts anderes als die Natur. In den Gedanken des österreichischen Naturwissenschafters Rudolf Steiner fand Loimer sich wieder. Denn der Biodynamik-Visionär sah das Ziel einer biologisch-dynamischen Landwirtschaft darin, ein gesundes Gleichgewicht in Böden, Pflanzen, Tieren und den Menschen zu schaffen und

dafür die natürlichen Abwehrkräfte zu stärken. 2006 hat sich das Weingut darauf eingelassen. Und das mit all seinen Konsequenzen. Denn biodynamische Landwirtschaft ist viel mehr als natürliche Methoden. Sie umfasst das gesamte System, also auch den Umgang mit den Menschen, die darin arbeiten und die langfristige Nachhaltigkeit.

Die Kraft der Natur nutzen 2007 folgte die Gründung „respekt-BIODYN“ und damit der Grundstein einer Gemeinschaft mit anderen gleichgesinnten Winzerkollegen aus Österreich, Deutschland und Südtirol, die Biodynamie konsequent leben und umsetzen. Deren Regeln gehen sogar über jene von Bio in der EU hinaus. Und so wird den Widrigkeiten des Weingartenlebens von Hagel bis zu Pilze und Insekten, die den Weinreben zu schaffen machen nicht mit Chemie, sondern mit biologischen Mitteln der Kampf angesagt. Mit Tees und Auszügen wie aus den Ackerschachtelhalmen wird in den Weingärten die Rebengesundheit unterstützt. Brennnesseln, Kamille, Birkenblätter und andere natürliche Mittel stärken das Immunsystem der Pflanzen, wirken beruhigend und helfen gegen Pilze und schädliche Sporen. Den lästigen Traubenwickler treibt man mittels Sexualduftstoffen in die Flucht, anstatt ihn chemisch zu besiegen. Dass der Boden neben seiner vorgegebenen

Text: Christoph Ebenhard

Wer eine Flasche Loimer öffnet, spürt die klare Handschrift eines Winzers, der seinen Weg mit Leidenschaft und Überzeugung verfolgt.

mineralischen Beschaffenheit gesund bleibt, sichert der konsequente Einsatz von Kompost und Humus. Schicht für Schicht aus Reb- und Baumschnitt, Trester, Eichenrinde und organischen Nährstoffen aufgebaut, bringt er Leben und Dynamik in den Boden für eine gesunde Basis der Reben. Das nutzen auch Kornblumen, Klatschmohn, nützliche Insekten oder Bienen gerne als Lebensraum. Statt Monokultur herrscht in den Loimer-Weingärten Vielfalt.

Weine werden wieder individuell

Damit nicht genug setzt sich Biodynamie auch im Keller fort. Die Gärung erfolgt ganz spontan durch Hefen, die im Weingarten oder im Keller selbst vorkommen. Ja, wenn nötig wird geholfen, behutsam und mit Geduld. Dieses feine Handwerk verhilft dem Wein mit der nötigen Zeit zu seiner Seele und ganz individuellen Persönlichkeit zu kommen. Es entsteht eine ganz eigene Typizität und regionale Individualität, die nur durch die Geduld und gewährte Zeit erreicht wird. Die entsprechenden Trauben kommen aus den besten Rieden im Kamptal. Am Loiserberg, Seeberg, Käferberg, Steinmassl oder Heiligenstein etwa reifen die charaktervollen und so individuellen Grünen Veltliner, Rheinrieslinge oder Grauburgunder und Chardonnays in natürlicher Umgebung. 2004 erfolgte der Schritt

aus dem Kamptal hinaus in die Thermenregion nach Gumpoldskirchen. Seit diesem Zeitpunkt steht der Name Loimer unter anderem auch für hervorragende Rotgipfler, Pinot Noirs und Zierfandler aus dem „Österreichischen Burgund“

Besondere Weinarchitektur für Wein und Veranstaltungen

Es wäre nicht Fred Loimer, wäre er nicht auch in Sachen Rahmen für den Wein ein Pionier. 2000 ließ er auf dem alten Lößkeller in Langenlois einen avantgardistischen und ganz minimalistischen Kubus in schwarz errichten und setzte damit in der bestehenden Kellergasse einen speziellen Akzent. Dazu gehört auch der feine Veranstaltungsreigen wie etwa die „Fine Wine Tunes by DJ Konfetti“, Riedenwanderungen und stilvolle Verkostungen. Gerade richtig zum Genießen der „Weine mit Achtung“.

Weingut Loimer

Weitere Infos finden Sie unter loimer.at

HÄTTE SOLLTE KÖNNTE WÜRDE

MACHEN

Blutspenden rettet Leben.

Text: Alexander Dirninger

Im südburgenländischen Rechnitz zeigt das Weingut Straka, wie Herkunft, Haltung und Stil zu einer eigenständigen Weinwelt verschmelzen.

Herkunft am Geschriebenstein

Am Südhang des Geschriebensteins, dort, wo das Burgenland seine höchste Erhebung erreicht, liegt ein Weingut, das sich ganz bewusst nicht über Lautstärke definiert, sondern über Substanz. STRAKA steht in Rechnitz für eine Handschrift, die klar, geradlinig und kompromisslos auf Herkunft setzt. Der prägende Untergrund: kristalliner Grünschiefer. Dazu kommt ein ehrliches, biologisch-organisches Arbeiten auf rund zehn bis zwölf Hektar Rebfläche – getragen von dem Anspruch, die Landschaft nicht nur zu nutzen,

sondern sie im Wein spürbar zu machen. Genau aus diesem Zusammenspiel entstehen Weine mit jener präzisen Mineralik, die man nicht inszenieren kann, sondern die aus Ort, Klima und Haltung wächst.

Drei Sorten, eine klare Haltung

Während andernorts ständig nach dem nächsten Trend gesucht wird, konzentriert man sich bei Straka auf das, was in Rechnitz wirklich Sinn ergibt. Im Zentrum stehen drei Sorten: Welschriesling, Furmint und Blaufränkisch. Vor allem der Welschriesling ist hier weit mehr als nur ein Klassiker – er ist Identität. Mit einem Anteil von rund fünfzig Prozent ist er die wichtigste Rebsorte des Hauses und zugleich jene, der Thomas Straka mit besonderer Konsequenz eine neue Bühne gibt.

Teils 80 bis 90 Jahre alte Reben verleihen den Lagenweinen Tiefe und jenen Ausdruck, der das Potenzial des Welschrieslings sichtbar macht.

Welschriesling mit Tiefe

Alte Reben, teils achtzig bis neunzig Jahre alt, liefern die Grundlage für tiefgründige, spannungsgeladene Lagenweine, die zeigen, wie viel Größe in einer oft unterschätzten Sorte steckt. Daneben rückt Furmint immer stärker in den Fokus: mineralisch, kühl, vibrierend und wie gemacht für den Schieferboden. Bei den Rotweinen wiederum ist Blaufränkisch die klare Sprache des Hauses – herkunftsbetont, straff und mit jener Ruhe, die nur aus innerer Überzeugung kommt.

Ein Sortiment ohne Beliebigkeit

Sorten wie Riesling, Weißburgunder, Sauvignon Blanc oder Chardonnay werden nicht als Nebenrolle verstanden, sondern klug eingebunden, etwa im Gemischten Satz oder in der Stratos-Linie. Das Ergebnis ist ein Sortiment, das nicht beliebig wirken will, sondern stimmig – und genau deshalb so zeitgemäß ist.

Dem Eigenen vertrauen

„Ich würde immer Welschriesling machen, egal was sonst gerade modern ist. Ich konzentriere mich auf das, was ich habe und was immer hier war.“ Mit diesem Satz bringt Thomas Straka seine Philosophie auf den Punkt: nicht dem schnellen Effekt hinterherlaufen, sondern dem Eigenen vertrauen. Gerade darin liegt der Luxus dieses Weinguts – in der Konsequenz, mit der aus Herkunft Stil wird.

Weingut Straka

Weitere Infos finden Sie unter straka.wine

Hotel - Restaurant - Day Spa

FÜNF JAHRE

Eisenberg im Glas

Text: Alexander Dirninger

Mit dem Reserve Club macht das Weingut Schiefer aus Welgersdorf seine Herkunft, seine Jahrgänge und seine Philosophie zu einem langfristigen Erlebnis für Genießer, Sammler und Weinreisende.

Wer vom Südburgenland spricht, meint oft Landschaft, Weite und Ruhe. Wer vom Eisenberg spricht, meint unter Kennern vor allem eines: Blaufränkisch mit Herkunft und Charakter. Genau hier, in Welgersdorf, schreibt das Weingut Schiefer Wein seine

Geschichte weiter – und verbindet sie nun mit einer Idee, die Genuss, Kundenbindung und Markenprofil auf bemerkenswerte Weise zusammenführt: dem Schiefer Reserve Club. Das Modell ist ebenso einfach wie wirkungsvoll. Über fünf Jahre hinweg begleitet der Club Weinliebhaber durch ausgewählte Jahrgänge, rare Füllungen und besondere Erlebnisse rund um das Weingut. Was andernorts als Abo erscheinen könnte, wirkt hier wie ein bewusst entschleunigtes Bekenntnis zur Reife – und zu einer Region, deren große Weine Zeit brauchen.

Mit dem Schiefer Reserve Club verbindet das Weingut Schiefer Wein nun Genuss, Kundenbindung und Markenprofil.

Für Winzer Uwe Schiefer ist der Reserve Club mehr als ein neues Angebot. Er ist Ausdruck einer Haltung, die seit Jahren mit dem Namen des Betriebs verbunden wird: große Weine nicht nur zu verkaufen, sondern ihre Entwicklung verständlich und erlebbar zu machen. Das passt zu einem Haus, das sich mit puristischer Stilistik, naturnahem Arbeiten und der Fokussierung auf markante Lagen am Eisenberg einen eigenständigen Platz in der österreichischen Weinszene erarbeitet hat. Die Philosophie „less is more“ prägt Betrieb und Weinstil seit langem.

Genuss als langfristige Beziehung

Wirtschaftlich betrachtet ist der Club ein kluger Schritt. In einer Branche, in der Sichtbarkeit, Direktvertrieb und treue Kundschaft immer wichtiger werden, schafft Schiefer damit ein Format, das Verlässlichkeit auf beiden Seiten erzeugt: für das Weingut über planbare Bindung und wiederkehrende Umsätze, für die Mitglieder über privilegierten Zugang zu limitierten Weinen und persönlichen Einblicken. Dass die ersten Plätze bewusst langjährigen Wegbegleitern vorbehalten sind, verstärkt den Charakter des Clubs als gewachsene Gemeinschaft statt bloßes Luxusprodukt.

Inhaltlich reicht das Angebot von einem Einstieg für Blaufränkisch-Fans bis zu einer streng limitierten Spitzenmitgliedschaft für Sammler und Liebhaber gereifter Jahrgänge. Jedes Jahr erhalten die Mitglieder neu zusammengestellte Weinpakete, die die Handschrift des Hauses und die Vielfalt der Schieferlagen widerspiegeln – von frischen Weißweinen bis zu charaktervollen Reserven. Damit wird der Club zugleich zu einer Reise durch Jahrgänge, Böden und Stilistik. Gerade für ein reisefreudiges Publikum liegt darin ein besonderer Reiz: Wein wird hier nicht nur konsumiert, sondern im Kontext seiner Herkunft verstanden. Der Eisenberg mit seinen eisen- und schieferhaltigen Böden, seinen alten Steillagen und dem pannonischen Klima ist nicht bloß Kulisse, sondern der eigentliche Ursprung der Geschichte im Glas. Auf rund zehn Hektar bewirtschaftet das Weingut überwiegend Rotweinsorten, insbesondere Blaufränkisch, ergänzt um regionstypische weiße Sorten.

Zwischen Herkunft, Exklusivität und Erlebnis Zum Club gehören – je nach Stufe – nicht nur Weinlieferungen, sondern auch Preisvorteile, Magnumflaschen, Raritäten sowie exklusive Verkostungen direkt

im Weingut. Damit wird aus einer Mitgliedschaft ein Erlebnisformat, das die heute so wichtige Verbindung aus Produkt, Ort und persönlicher Begegnung schafft. Für den Tourismus im weiteren Sinn ist genau das spannend: Weingüter werden zunehmend zu Destinationen, an denen Kulinarik, Landschaft und Markenwelt ineinandergreifen.

Die exklusivste Variante, der Grand Reserve Club, ist auf nur 15 Mitglieder begrenzt. Neben besonderen Weinen und Magnumflaschen umfasst sie auch ein hochwertiges Glas-Set sowie eine persönliche Clubverkostung mit Uwe Schiefer in Welgersdorf. Solche bewusst knapp gehaltenen Formate entsprechen dem Zeitgeist einer kundigen Genusskultur, in der Verfügbarkeit nicht allein über Menge, sondern über Zugang, Vertrauen und Authentizität definiert wird.

Ein Modell, das zur Region passt

Dass ein solches Modell gerade am Eisenberg entsteht, ist kein Zufall. Die Region steht für Weine, die nicht auf schnellen Effekt zielen, sondern auf Präzision, Finesse und Lagerfähigkeit. Das gilt besonders für die Spitzenweine des Hauses, etwa aus Lagen wie Reihburg oder Szapary, mit denen Schiefer national

wie international Aufmerksamkeit erlangt hat. Falstaff hebt den Betrieb als Pionier einer feingliedrigen, puren Blaufränkisch-Stilistik hervor; zudem wurde der Blaufränkisch Ried Reihburg 2018 mit der Reserve Trophy ausgezeichnet.

So erzählt der Reserve Club letztlich nicht nur von exklusiven Mitgliedschaften, sondern auch von einem wirtschaftlich interessanten Wandel im Weinbusiness: weg vom einmaligen Verkauf, hin zu kuratierten, langfristigen Beziehungen. Für Weinfreunde bedeutet das Nähe zum Produzenten, für das Weingut eine stärkere Bindung an jene Menschen, die Herkunft und Handschrift zu schätzen wissen. Und für Reisende ist es ein zusätzlicher Grund, den Weg nach Welgersdorf anzutreten – dorthin, wo der Eisenberg seine vielleicht spannendsten Geschichten nicht laut, sondern über Jahre hinweg erzählt.

Weingut Schiefer

Weitere Infos finden Sie unter weinbau-schiefer.at

DIE KUNST

Herkunft trinkbar zu machen

Text: Raffaela Marchal

Wer das Südburgenland verstehen möchte, sollte Wein trinken. Und wer das Südburgenland wirklich erleben möchte, kommt an einem Namen nicht vorbei: Jalits. Das Familienweingut aus Badersdorf am Eisenberg zählt seit Jahren zu den prägenden

Betrieben der Region und steht für Weine, die ihre Herkunft nicht verstecken, sondern selbstbewusst zeigen. Hier entstehen charaktervolle Tropfen, die Boden, Klima und Handwerk gleichermaßen widerspiegeln – authentisch, präzise und unverwechselbar.

Die Geschichte des Weinguts ist eng mit dem Eisenberg verbunden, jenem einzigartigen Weinbaugebiet im Südburgenland, dessen eisenhaltige Böden den Weinen ihre markante Mineralität verleihen. Die Familie Jalits versteht es, diese Besonderheiten in ihren Weinen herauszuarbeiten, ohne sie zu überzeichnen. Das Ergebnis sind Weine mit Tiefgang, Eleganz und einer bemerkenswerten Eigenständigkeit.

Terroir als Leitgedanke

Die Weinberge des Weinguts erstrecken sich über renommierte Lagen am Eisenberg, Königsberg und Csaterberg. Schiefergestein, eisenhaltige Lehmböden, Grünschiefer, Dolomit und Kalkschiefer prägen die Reben und sorgen für ein facettenreiches Aromenspiel. Statt auf modische Trends setzt man bei Jalits auf eine klare Philosophie: Die Herkunft soll im Glas erkennbar bleiben.

Besonders die Rotweine des Hauses genießen einen hervorragenden Ruf. Der Blaufränkisch gilt seit Jahren als Aushängeschild des Südburgenlandes und zeigt eindrucksvoll, wie elegant und langlebig diese Rebsorte sein kann. Doch auch die Weißweine verdienen besondere Aufmerksamkeit. Sie verbinden Frische und Trinkfreude mit jener Tiefe, die man von den Weinen des Hauses erwartet.

Welschriesling 2025 – Ein Wein für jeden Tag, aber keineswegs alltäglich

Ein hervorragendes Beispiel dafür ist der Welschriesling 2025, der sich bereits jetzt als Empfehlung für Genießer anbietet. Die Trauben stammen von Rebstöcken zwischen 15 und 35 Jahren und wachsen auf den charakteristischen Böden der Regionen Eisenberg, Königsberg und Csaterberg. Nach der Lese Anfang September wurde der Wein im Stahltank vergoren und bis Mitte Dezember auf der Feinhefe gelagert. Das Ergebnis ist ein Welschriesling, der Frische, Struktur und Trinkfreude auf bemerkenswerte Weise verbindet. Bereits in der Nase zeigt sich ein vielschichtiges Aromenspiel mit kräuterwürzigen und floralen Noten. Wiesenblüten, frisches Heu und feine Kräuteranklänge verleihen ihm eine einladende Frische. Am Gaumen präsentiert sich der Wein mit feiner Frucht, bemerkenswerter Dichte und einer ausgewogenen Struktur. Ein lebendiges Säurespiel sorgt für Spannung, während die gute Länge Lust auf den nächsten

Schluck macht. Kurz gesagt: ein „schöner Alltagswein“ – allerdings einer, der deutlich mehr Charakter besitzt, als diese Bezeichnung vermuten lässt.

Mit 12,5 Volumenprozent Alkohol, einer frischen Säure von 6,4 g/l und lediglich 1,0 g/l Restzucker präsentiert sich der Welschriesling trocken, animierend und vielseitig einsetzbar. Er passt hervorragend zu leichten Vorspeisen, Salaten, Fischgerichten oder einfach als unkomplizierter Begleiter eines entspannten Sommerabends. Seine optimale Trinkreife liegt zwischen 2025 und 2028.

Genuss mit Haltung

Was das Weingut Jalits besonders macht, ist die Verbindung von Tradition und zeitgemäßer Weinbereitung. Hier wird nicht laut inszeniert, sondern konsequent gearbeitet. Die Familie vertraut auf Erfahrung, präzises Handwerk und die Kraft ihrer Lagen. Das spürt man in jedem Wein.

In einer Zeit, in der viele Konsumenten wieder verstärkt nach Authentizität suchen, liefert Jalits genau das, was moderne Weinliebhaber schätzen: Weine mit Herkunft, Persönlichkeit und Genusswert. Sie erzählen Geschichten vom Eisenberg, von den Böden des Südburgenlandes und von Menschen, die ihre Leidenschaft Tag für Tag in den Weinbergen leben. Wer die Weine von Jalits verkostet, entdeckt nicht nur ausgezeichnete Tropfen, sondern auch ein Stück österreichischer Weinkultur. Der Welschriesling 2025 ist dabei ein idealer Einstieg in die Stilistik des Hauses – unkompliziert zugänglich, zugleich charaktervoll und mit jener Handschrift versehen, die das Weingut Jalits seit Jahren zu einem der bemerkenswertesten Betriebe des Südburgenlandes macht. Denn großer Genuss muss nicht immer spektakulär sein. Manchmal genügt ein Glas Wein, das ehrlich zeigt, woher es kommt.

Weingut Jalits

Weitere Infos finden Sie unter jalits.at

ADAM-LIELEG

Manche Weingüter erzählen ihre Geschichte über Jahrgänge. Andere erzählen sie über Menschen. Das Weingut Adam-Lieleg am Eichberg in der Südsteiermark gehört zweifellos zur zweiten Kategorie. Seit mehr als 130 Jahren wird hier Weinbau nicht nur als Beruf verstanden, sondern als Lebensaufgabe, die von Generation zu Generation weitergegeben wird. Hinter jeder Rebe, jeder Lage und jedem Wein steht eine Familie, deren Geschichte eng mit der Entwicklung des Betriebes verbunden ist.

Die Wurzeln des Hofes am Eichberg reichen bis 1893 zurück, als Johanna Adam auf die bis heute sogenannte „Gottscheberkeusche“ kam. Geprägt von harter Arbeit und einfachen Lebensverhältnissen war die Landwirtschaft damals vielseitig ausgerichtet. Der Weinbau spielte bereits eine Rolle, rückte aber erst nach und nach in den Mittelpunkt – begünstigt durch die steilen Hänge, mineralischen Böden und das besondere Klima des Eichbergs.

Generation für Generation aufgebaut

Mit Franz und Franziska Adam begann eine neue Etappe in der Entwicklung des Hofes. Sie führten den Betrieb durch bewegte Zeiten, die von wirtschaftlichen Veränderungen, politischen Umbrüchen und den Herausforderungen zweier Weltkriege geprägt waren. Gerade in ländlichen Regionen war diese Zeit von Unsicherheit gekennzeichnet. Dennoch gelang es der Familie, den Hof zu erhalten und die Basis für die kommenden Generationen zu schaffen.

Die nächste Generation mit Franz und Anna Adam übernahm nicht nur Verantwortung für den Betrieb, sondern auch für die Weiterentwicklung des Weinbaus. Mit großem Einsatz arbeiteten sie daran, die Qualität der Weine kontinuierlich zu verbessern. Gleichzeitig blieb die enge Verbindung zur Natur stets erhalten. Die Arbeit im Weingarten orientierte sich nicht an kurzfristigen Trends, sondern an dem Wissen und den Erfahrungen, die über Jahrzehnte

weitergegeben wurden. Viele Entscheidungen wurden damals noch von Hand getroffen und umgesetzt. Die Arbeitstage waren lang, die Steillagen verlangten körperlichen Einsatz und die Erträge waren oft von Wetter und Natur abhängig. Doch gerade diese intensive Arbeit mit den Weinbergen schuf jenes Verständnis für Boden, Klima und Reben, das bis heute die Philosophie des Weinguts prägt.

Vom Adam-Hof zum Weingut Adam-Lieleg Ein bedeutender Wendepunkt in der Geschichte des Hauses erfolgte 1999. Mit der Hochzeit von Liane Adam und Manfred Lieleg begann ein neues Kapitel. Aus zwei Familiennamen wurde ein gemeinsamer Name, der heute für das Weingut steht: Adam-Lieleg. Diese Veränderung war weit mehr als eine formale Namensgebung. Mit ihr begann eine Phase der Modernisierung und Neuausrichtung. Die Familie investierte in die Weiterentwicklung des Betriebs und konzentrierte sich verstärkt auf die Erzeugung charaktervoller Qualitätsweine. Dabei stand stets die Frage im Mittelpunkt, wie sich die Besonderheiten des Eichbergs möglichst authentisch in die Flasche bringen lassen.

Die Weinberge wurden weiterentwickelt, der Keller modernisiert und die Herkunft der Weine stärker betont. Dabei blieb die familiäre Struktur erhalten: Entscheidungen orientieren sich nicht nur am wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch an der langfristigen Zukunft des Betriebs.

Die fünfte Generation übernimmt Verantwortung Heute ist das Weingut ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Tradition und Zukunft miteinander verbunden werden können. Mehrere Generationen arbeiten gemeinsam an einem Ziel: die Geschichte des Familienbetriebs fortzuführen und gleichzeitig neue Impulse zu setzen.

Mit Florian und Mathias Adam-Lieleg ist bereits die fünfte Generation aktiv eingebunden. Besonders Florian mit seiner Verlobten Anna steht für den Wandel einer jungen Winzergeneration, die ihre Heimat

und deren Potenzial neu interpretiert. Nach seiner Ausbildung und zahlreichen Erfahrungen im In- und Ausland kehrte er zurück an den Eichberg, um das Wissen der Vorfahren mit modernen Erkenntnissen zu verbinden.

Dabei geht es nicht darum, Bewährtes zu ersetzen, sondern es weiterzuentwickeln. Die Weinberge werden mit großer Sorgfalt bewirtschaftet, viele Arbeiten erfolgen nach wie vor von Hand. Die steilen Hänge verlangen Erfahrung, Fingerspitzengefühl und Geduld. Genau diese Eigenschaften prägen auch den Stil der Weine, die zunehmend die Handschrift ihrer Herkunft tragen.

Für die Familie ist Wein kein Industrieprodukt, sondern Ausdruck eines bestimmten Ortes. Jede Lage erzählt ihre eigene Geschichte, jeder Jahrgang spiegelt die Bedingungen eines Jahres wider. Dieses Verständnis hat sich über Generationen entwickelt und wird heute mit neuer Energie fortgeführt.

Mehr als ein Familienbetrieb

Neben dem Weinbau spielt auch die Gastfreundschaft seit jeher eine wichtige Rolle. Über viele Jahrzehnte hinweg wurde das Weingut zu einem Ort der Begegnung. Gäste aus Österreich und weit darüber

hinaus schätzen nicht nur die Weine, sondern auch die familiäre Atmosphäre und die persönliche Verbundenheit der Gastgeber mit ihrer Region. Wer die Geschichte des Weinguts Adam-Lieleg betrachtet, erkennt schnell, dass ihr Erfolg nicht auf einzelnen Jahrgängen oder Auszeichnungen beruht. Vielmehr ist es die Geschichte einer Familie, die über fünf Generationen hinweg Verantwortung übernommen hat.

Aus einem bäuerlichen Hof des späten 19. Jahrhunderts ist ein modernes Weingut geworden, das dennoch seine Wurzeln nie vergessen hat. Die Vergangenheit wird hier nicht als Erinnerung bewahrt, sondern täglich gelebt. Und genau darin liegt wohl das Besondere an der Geschichte von Adam-Lieleg: Sie ist noch lange nicht zu Ende geschrieben. Kommen Sie am Weingut vorbei und überzeugen Sie sich selbst.

Weingut Adam-Lieleg

Weitere Infos finden Sie unter adam-lieleg.at

BASALT-ORTSWEIN

Das Weingut Müller in Klöch präsentiert eine neue Weinlinie

Text: Raffaela Marchal

Mitten im steirischen Vulkanland entstehen Weine, die ihre Herkunft eindrucksvoll widerspiegeln. Das Weingut Müller in Klöch verbindet seit Generationen traditionelle Weinbaukunst mit innovativen Ideen und setzt mit seiner neuen Basalt-Ortsweinlinie ein starkes Zeichen für Terroir, Qualität und Genuss. Dass dieser Weg erfolgreich ist, beweist nicht zuletzt der aktuelle Landessieger-Titel für den Riesling Klöch Basalt.

Wer durch die sanften Hügel des steirischen Vulkanlandes fährt, spürt schnell, dass hier Natur, Genuss und Gastfreundschaft eine besondere Verbindung eingehen. Einer jener Orte, an denen diese Verbindung besonders authentisch gelebt wird, ist das Weingut Müller in Klöch. Seit 1973 bewirtschaftet die Familie Müller ihre Weinberge rund um den traditionsreichen Weinort und zählt heute zu den profiliertesten Betrieben der Region. Die Grundlage dafür bildet ein einzigartiges geologisches Erbe: Basalt, Tuff und rote Vulkanerde prägen die Böden und verleihen den Weinen ihre charakteristische Mineralität und Eleganz.

Unter der Leitung von Stefan Müller entstehen Weine, die Herkunft und Persönlichkeit gleichermaßen widerspiegeln. Dabei steht nicht nur die bekannte Klöcher Spezialität Traminer im Mittelpunkt, sondern ein breites Sortiment an Gebiets-, Orts- und Riedenweinen, die das Potenzial der Vulkanlandschaft eindrucksvoll zum Ausdruck bringen. Die Philosophie des Hauses: zugängliche, ausdrucksstarke Weine mit Tiefe und Balance, die ihre Herkunft niemals verleugnen.

Neue Basalt-Ortsweine feiern Premiere 2026 schlägt das Weingut Müller ein neues Kapitel auf und präsentiert seine neue Basalt-Ortsweinlinie. Mit den Sorten Chardonnay, Riesling und Sauvignon Blanc rückt die Familie Müller die vulkanische Herkunft der Klöcher Weinberge noch stärker in den Fokus. Die neue Linie steht für präzise Herkunfts-

weine, die den Einfluss des Basaltbodens sensorisch erlebbar machen und das unverwechselbare Terroir der Region in den Mittelpunkt stellen.

Basalt Party am Weingut Müller

Dass die neue Basalt-Ortsweinlinie auf höchstem Niveau spielt, zeigt ein aktueller Erfolg besonders eindrucksvoll: Der Riesling Klöch Basalt wurde heuer zum Steirischen Landessieger gekürt. Eine Auszeichnung, die nicht nur die Qualität des Weines bestätigt, sondern auch die Einzigartigkeit des Klöcher Terroirs und die Leidenschaft der Familie Müller für charakterstarke Herkunftsweine würdigt.

Die offizielle Präsentation erfolgt im Rahmen der ersten Basalt Party am 25. Juli 2026 am Weingut Müller. Ab 17 Uhr erwartet die Gäste ein genussvoller Sommerabend mit der Vorstellung der neuen Weinlinie, kulinarischen Kreationen von Walter Triebl und seinem Restaurant Lilli, Live-Musik der „Turtle Heads“ sowie einem stimmungsvollen Ausklang mit DJ BenJay. Der Eintritt ist frei.

Mit der neuen Basalt-Ortsweinlinie, dem Landessieger-Titel für den Riesling Klöch Basalt und der Basalt Party unterstreicht das Weingut Müller einmal mehr seine Rolle als Botschafter des steirischen Vulkanlandes. Hier wird Wein nicht nur produziert, sondern gelebt – mit großer Leidenschaft, familiärer Herzlichkeit und einem tiefen Verständnis für die Kraft der vulkanischen Böden. Wer die Zukunft des Klöcher Weins entdecken möchte, findet in Müller einen Betrieb, der Tradition und Innovation auf besonders genussvolle Weise verbindet.

Weingut Müller Klöch

Weitere Infos finden Sie unter weingut-mueller.at

GENUSS AUS DEM VULKANLAND

Text: Raffaela Marchal

Gemischte Landwirtschaft ist ein Betriebskonzept, das in den ländlichen Regionen Österreichs seit jeher tief verwurzelt ist. Auch viele österreichische Weinbaubetriebe waren ursprünglich vielseitig aufgestellt, bevor sich im Laufe der Jahrzehnte der Fokus zunehmend auf den Weinbau verlagerte. Nicht so das Genussgut Krispel in der Südoststeiermark.

Hier zeigt Familie Krispel eindrucksvoll, wie gemischte Landwirtschaft heute funktionieren kann: traditionsbewusst, nachhaltig und zugleich zeitgemäß.

Seit Stefan Krispel den Betrieb im Jahr 2007 von seinem Vater Toni übernommen hat, entwickelte er ihn gemeinsam mit seiner Frau Julia zu einem der

führenden Genussbetriebe der Region. Am Fuße des Stradner Kogels, einem erloschenen Vulkan im Südosten der Steiermark, greifen Weinbau, Bio-Wollschweinzucht, Beherbergung, Erlebnisprogramme und das eigene Restaurant „Genusstheater“ ineinander. Entstanden ist ein ganzheitliches Konzept, das weit über den klassischen Weinbaubetrieb hinausgeht.

Tradition neu interpretiert: Vermessung der Sau

Der Name Krispel steht längst für mehr als „nur“ Wein. Stefan Krispel verfolgt eine holistische Vision, in der regionale Verbundenheit, Nachhaltigkeit, traditionelles Handwerk und hochwertige Kulinarik eine zentrale Rolle spielen. Sein Ansatz: „From field to fork – from nose to tail“. Also regional, vom Feld bis zum Teller, für beste Qualität zu sorgen und dabei nachhaltig und wertschätzend das gesamte Produkt zu verarbeiten.

„Wir entwickeln Traditionen mit Respekt weiter und übersetzen sie in die Gegenwart“, erklärt Stefan Krispel. Ein besonderes Beispiel dafür ist die mittlerweile legendäre „Vermessung der Sau“.

Hinter diesem Namen verbirgt sich eine moderne Interpretation des traditionellen Sautanzes. Das Fest mit jahrhundertealter Geschichte feiert das Genussgut Krispel seit 2017 jeden November an mehreren Terminen. Im Mittelpunkt steht das hauseigene BioWollschwein: Vom ersten bis zum letzten Stück wird möglichst alles verwertet und zu unterschiedlichen Speisen verkocht.

Die „Vermessung der Sau“ ist dabei kein gewöhnliches Kulinarik-Event, sondern ein „Hands-on“-Fest, bei dem Gäste traditionelle Verarbeitungstechniken hautnah erleben können. Wer möchte, darf selbst mithelfen und altes Handwerk erlernen. Begleitet von Musik, Geselligkeit und den hauseigenen Krispel-Weinen entsteht eine Atmosphäre, die an ein großes Familientreffen erinnert.

Im Fokus der Veranstaltung stehen Wertschätzung für die Tiere und der bewusste Umgang mit Lebensmitteln. „Verschwendet wird nichts“, betont Krispel: „Was nicht auf den Teller kommt, findet im Kreislauf des Betriebs eine weitere Verwendung.“ Auf dem Menü

Ein Aufenthalt im Genussgut Krispel ist mehr als eine Verkostung – es ist eine Reise durch die Geschichte der Region.

stehen herzhafte Spezialitäten wie geröstete Leber, Bluttommerl, Grammeln mit Trüffel, aber auch Klassiker wie Schnitzel und Schweinsbraten. So nehmen die Gäste nicht nur bleibende Geschmackseindrücke, sondern auch wertvolles Wissen mit nach Hause.

Feurige Weine dank vulkanischer Böden

Für die passende Begleitung beim Event sorgen die herausragenden Weine von Familie Krispel, die Trauben dafür werden auf rund 34 Hektar am Fuße des Stradner Kogels angebaut. Hier wachsen nicht nur außergewöhnliche Sauvignon Blancs, sondern auch Weißburgunder, Grauburgunder und Chardonnay. Die vulkanisch geprägten Böden mit Basalt verleihen den Weinen Struktur, Finesse und Würze. Besonders spannend sind die Top-Lagen Rosenberg mit ihrem hohen Kalkanteil sowie der Neusetzberg, dessen Basaltverwitterungsboden auf Meeresablagerungen ruht. Sie zeigen, wie präzise Familie Krispel das Terroir der Südoststeiermark in die Flasche bringt. Der Kreislaufgedanke reicht dabei bis in den Weingarten: Die Reben werden unter anderem mit Bio-Kompost aus der Wollschweinhaltung gedüngt. So schließt sich der Kreis zwischen Landwirtschaft, Tierhaltung, Küche und Weinbau. Am Genussgut Krispel wird nicht die Asche angebetet, sondern die Glut weitergegeben: mit Respekt vor dem Ursprung, mit Bewusstsein für die Region und mit einem klaren Blick in die Zukunft.

Das Wollschwein – eine Besonderheit am Genussgut Krispel

„Ich habe nach Alternativen zum gewöhnlichen Mastvieh gesucht und bin durch die Arche Austria, einen Verein zur Erhaltung von seltenen Nutztieren, auf die Wollschweine gekommen. Diese waren damals vom Aussterben bedroht“, so der Hüter der Vierbeiner, Toni Krispel, der die Rasse 1999 auf den Hof brachte.

Das Wollschwein ist eine rund 300 Jahre alte, robuste Kreuzung aus Duroc und Mangalitza und ist bekannt für feines Aroma sowie sein zart schmelzendes, von Fett durchzogenes Fleisch. Derzeit beheimatet die seit 2023 biologisch zertifizierte Landwirtschaft circa 350 Tiere. Vom im Basalt gereiften weißen Rückenspeck „Neusetzer“ über Salami und Hauswürste bis hin zu vielen weiteren Spezialitäten – Toni Krispel entwickelt stets neue Köstlichkeiten rund um das Wollschwein.

Weingut Krispel

Weitere Infos finden Sie unter krispel.at

Planen / Gestalten / Möblieren / Realisieren

Das original Klappbett des Erfinders

Formvollendetes Küchendesign

DIE KUNST DER LANGSAMKEIT

Text: Raffaela Marchal

Wer von der Wachau spricht, denkt oft zuerst an die steilen Terrassenlagen entlang des linken Donauufers. Doch gegenüber, auf der ruhigeren Seite des Flusses, liegt Rossatz – ein Ort, der sich seine Ursprünglichkeit bewahrt hat. Hier, fernab von Inszenierung und touristischer Hektik, entstehen auf dem Weingut Josef Fischer Weine, die nicht laut um Aufmerksamkeit werben müssen. Sie überzeugen durch Tiefe, Präzision und eine bemerkenswerte Authentizität.

Als Josef Fischer im Jahr 2015 die Verantwortung für das Familienweingut übernahm, entschied er sich bewusst gegen radikale Veränderungen. Vieles wollte er neu denken, jedoch ohne die Wurzeln des Betriebs aus den Augen zu verlieren. Statt eines schnellen Kurswechsels setzte er auf konsequente Entwicklung in kleinen Schritten. Die elf Hektar Weingärten wurden zunächst auf biologische und später auf biodynamische Bewirtschaftung umgestellt. Im Keller verabschiedete sich Fischer von Reinzuchthefen und vertraut seither ausschließlich auf

spontane Vergärung. Gleichzeitig strich er die bisher fixen Termine für den Verkaufsstart seiner Weine aus dem Kalender.

Vertrauen statt Kontrolle

Diese Entscheidungen folgen einer klaren Überzeugung: Große Weine entstehen nicht nach Zeitplan. Sie entwickeln sich in ihrem eigenen Rhythmus. Besonders deutlich wird diese Philosophie beim Riesling, der auf den Urgesteinsböden rund um Rossatz ideale Bedingungen vorfindet. „Riesling ist eine eigenwillige Rebsorte. Man kann Rieslinge nicht in ein Schema pressen, sondern man muss ihnen Freiheit geben“, sagt Josef Fischer. Deshalb erhalten seine Weine die Zeit, die sie brauchen. Erst wenn die jugendliche Frucht und die oft stürmische Energie der ersten Jahre in den Hintergrund treten, beginnt sich das eigentliche Wesen der Lage zu zeigen. Dann werden die Weine zu unverfälschten Botschaftern ihrer Herkunft.

Besonders eindrucksvoll lässt sich dies an den Einzellagen des Weinguts erleben. Die Ried Kirnberg steht für lebendige Frische, feine Würze und elegante Spannung. Die Ried Mugler hingegen bringt kraftvolle, strukturierte Weine hervor, die mit markanter Geradlinigkeit und beeindruckender Tiefe überzeugen. Trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere verbindet alle Weine von Josef Fischer eine klare Handschrift: Präzision ohne Strenge, Kraft ohne Schwere und ein außergewöhnliches Reifepotenzial.

Die Stärke der Schattenseite

Dabei spielt die geografische Lage eine entscheidende Rolle. Das rechte Donauufer wurde lange Zeit als „Schattenseite“ der Wachau bezeichnet – eine Beschreibung, die heute beinahe als Qualitätsmerkmal verstanden werden kann. Während viele Weinregionen zunehmend mit Hitze und Trockenheit zu kämpfen haben, profitieren die Rossatzer Weinberge von ihrer weniger exponierten Ausrichtung. Die Trauben reifen langsamer, bewahren ihre Frische und entwickeln über einen längeren Zeitraum komplexe Aromen. Die Weine gewinnen dadurch an Balance und Ausdruckskraft.

Rossatz selbst scheint wie geschaffen für diesen Stil. Die Landschaft strahlt Ruhe und Gelassenheit aus, die sich auch in den Weinen widerspiegeln.

Hier steht nicht der schnelle Effekt im Vordergrund, sondern die nachhaltige Entwicklung von Qualität und Charakter.

Wein als Ausdruck seiner Herkunft

Diese Langsamkeit zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Arbeit des Winzers. Josef Fischer versteht Weinmachen nicht als Prozess des Eingreifens, sondern des Beobachtens und Begleitens. Im Weinberg wie im Keller geht es darum, natürliche Prozesse zuzulassen und den Weinen Raum zur Entfaltung zu geben. Geduld, Vertrauen und Respekt vor der Natur sind dabei keine Schlagworte, sondern gelebte Praxis.

Das Ergebnis sind Weine, die ihre Herkunft nicht überdecken, sondern erzählen. Weine, die die stille Kraft ihrer Landschaft widerspiegeln und gleichzeitig zeigen, dass wahre Größe oft dort entsteht, wo man sich Zeit nimmt. In einer Welt, die immer schneller wird, erinnert Josef Fischer daran, dass manche Dinge nur durch Geduld ihre volle Ausdruckskraft erreichen – und genau darin liegt die besondere Faszination seiner Weine.

Die Wachau vor Ort erleben

Wer die stille Seite der Wachau nicht nur im Glas, sondern auch vor Ort erleben möchte, kann direkt beim Weingut Josef Fischer in Rossatz übernachten. Die Ferienwohnung ist über das Weingut oder über Airbnb buchbar.

Weine für zu Hause

Wer die Rossatzer Weine auch abseits eines Besuchs entdecken möchte, kann ausgewählte Flaschen über den Online-Shop des Weinguts beziehen.

Weingut Josef Fischer

Weitere Infos finden Sie unter joseffischer.at

TERROIR MIT GESCHICHTE

Das Weinviertel wird traditionell mit frischem Grünen Veltliner, Lössböden und charaktervollen Weißweinen in Verbindung gebracht. Rotweine auf internationalem Spitzenniveau würden viele Weinliebhaber wohl eher in wärmeren Weinregionen vermuten. Doch die Rahmenbedingungen verändern sich – und mit ihnen auch die Möglichkeiten. Das Weingut Pröll im westlichen Weinviertel zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial heute in der Region steckt.

Ein aktueller Beweis dafür ist der Zweigelt Reserve Ried Kirchberg 2023, der in den renommierten SALON Österreich Wein 2026 aufgenommen wurde und gleichzeitig zu den Top 3 Zweigelt-Weinen Niederösterreichs 2026 zählt. Damit steht der Wein im diesjährigen Landessiegerfinale und gehört bereits jetzt zur absoluten Elite österreichischer Rotweine.

Internationale Erfahrungen als Erfolgsfaktor Hinter diesem Erfolg stehen neben konsequenter Qualitätsarbeit auch internationale Erfahrungen. Winzer Maximilian Pröll zog es 2023 für ein dreimonatiges Praktikum nach Südafrika, wo er auf dem renommierten Weingut Vrede en Lust wertvolle

Einblicke in die Welt hochwertiger Rotweinproduktion gewinnen konnte. Besonders intensiv beschäftigte er sich dort mit Fragen des Holzausbaus: Welche Fassarten harmonieren mit welchen Weinstilen? Wie lange sollte ein Wein im Holz reifen, um Struktur, Eleganz und Komplexität optimal zu vereinen?

Dieses Wissen floss unmittelbar in die Weiterentwicklung der Rotweine des Familienbetriebs ein – und trägt nun sichtbar Früchte.

Die Kraft der Ried Kirchberg

Die Grundlage für diesen Ausnahmewein bildet die Ried Kirchberg, eine Lage mit steilen Südhängen und kargen Braunerdeböden auf kristallinem Untergrund mit hohem Kalkgehalt. Diese besonderen geologischen Voraussetzungen schaffen ideale Bedingungen

für ausdrucksstarke, voluminöse Rotweine mit Tiefe und Lagerpotenzial.

Für den Jahrgang 2023 wurden die Reben gezielt ertragsreduziert. Durch das Teilen der Trauben im Sommer entstand lockeres, optimal versorgtes Beerenmaterial, das eine besonders hohe physiologische Reife erreichen konnte. Der sonnige und stabile Herbst 2023 brachte schließlich vollreifes Lesegut hervor. Nach einer zweiwöchigen Maischegärung wurde der Wein für 18 Monate in französischen Barriques ausgebaut, wo er seine Komplexität und Struktur entwickeln konnte.

Ein Zweigelt auf Spitzenniveau

Im Glas zeigt sich der Zweigelt Reserve Ried Kirchberg 2023 in dichtem Rubinrot mit violetten Reflexen. In der Nase entfalten sich saftige Aromen von Weichselkirschen, dunklen Waldbeeren und reifen Zwetschken, begleitet von feinen Gewürznoten und einem Hauch Vanille. Am Gaumen präsentiert er sich kraftvoll und saftig zugleich, mit reifem Tannin, bemerkenswerter Konzentration und einer Eleganz, die lange nachhallt.

Dass Spitzenrotweine heute auch im westlichen Weinviertel entstehen können, beweist das Weingut Pröll eindrucksvoll. Begünstigt durch veränderte klimatische Bedingungen, präzise Arbeit im Weingarten und wertvolle internationale Erfahrungen entstehen hier Weine, die österreichweit für Aufmerksamkeit sorgen. Der Zweigelt Reserve Ried Kirchberg 2023 zeigt auf beeindruckende Weise, welches Potenzial in der Region steckt.

Weingut Pröll

Weitere Infos finden Sie unter weingut-proell.at

Von der Pionieridee zur internationalen Erfolgsgeschichte: Das burgenländische Familienweingut Heribert Bayer setzt mit seiner Marke Zeronimo neue Maßstäbe im Segment alkoholfreier Premiumweine – und bringt österreichisches Weinhandwerk auf die Weltmeere.

Die Weinwelt befindet sich im Wandel. Genuss wird heute zunehmend bewusster gelebt, ohne dabei auf Qualität, Herkunft oder Charakter verzichten zu wollen. Genau an diesem Punkt setzt Zeronimo an. Die alkoholfreie Premiumweinmarke aus Neckenmarkt im Mittelburgenland hat sich in den vergangenen Jahren von einer mutigen Idee zu einem internationalen Vorreiter entwickelt – und schreibt nun ein weiteres Kapitel österreichischer Weingeschichte. Denn es ist offiziell: Alkoholfreier Wein aus Österreich erobert die

Weltmeere. Ab diesem Sommer werden gleich zwei Weine von Zeronimo – der Grüner Veltliner sowie der Sparkling Select – auf insgesamt 17 Kreuzfahrtschiffen der renommierten US-Reederei Princess Cruises ausgeschenkt. Rund zwei Millionen Gäste pro Jahr erhalten damit die Möglichkeit, österreichischen Premiumweingenuss ganz ohne Alkohol kennenzulernen. Damit sind es die ersten alkoholfreien Weine unter österreichischer Flagge, die auf einer derart bedeutenden internationalen Getränkekarte vertreten sind. Für Katja Bernegger und Patrick Bayer, die das Weingut in zweiter Generation führen, ist diese Zusammenarbeit weit mehr als ein wirtschaftlicher Erfolg. Sie ist ein Beweis dafür, dass alkoholfreier Wein längst kein Nischenprodukt mehr ist, sondern eine eigenständige Kategorie innerhalb der Weinwelt. Eine Kategorie, die Menschen verbindet und neue Genussmomente schafft.

Text: Raffaela Marchal

Weinhandwerk ohne Kompromisse

Der Erfolg von Zeronimo basiert auf einer klaren Philosophie: kompromisslose Qualität. Während viele alkoholfreie Getränke auf Aromatisierungen oder Zusatzstoffe setzen, verfolgt das Weingut Heribert Bayer einen anderen Weg. Die Grundlage bilden ausschließlich hochwertige österreichische Qualitätsweine, die zunächst wie klassische Weine vinifiziert und erst im letzten Schritt besonders schonend entalkoholisiert werden.

Dieser Ansatz hat internationale Aufmerksamkeit erregt. Bereits mit dem Zeronimo Leonis Blend gelang dem Team eine Weltpremiere: Er war der erste Wein mit einer Bewertung von 98 Punkten, der anschließend alkoholfrei gemacht wurde. Zahlreiche Auszeichnungen von renommierten Institutionen wie Wine Enthusiast, Mundus Vini, Falstaff oder den Austrian Zero Awards bestätigen die außergewöhnliche Qualität des Sortiments.

Bemerkenswert ist dabei auch die bewusste Konzentration auf Rotweine – eine Disziplin, die im alkoholfreien Bereich lange als besonders anspruchsvoll galt.

Zeronimo zeigt, dass gerade hier großes Potenzial steckt. Die Weine überzeugen mit Struktur, Tiefe und Eleganz und eröffnen neue Möglichkeiten im Food Pairing, insbesondere zur asiatischen, mediterranen und orientalischen Küche.

Neue Weine für eine neue Genusskultur

Die Nachfrage nach alkoholfreien Alternativen wächst kontinuierlich. Laut aktuellen Umfragen wünscht sich bereits rund ein Drittel der Österreicherinnen und Österreicher mehr alkoholfreie Optionen, bei den unter 30-Jährigen sogar jede zweite Person. Gleichzeitig konsumiert beinahe ein Fünftel der Bevölkerung überhaupt keinen Alkohol mehr. Für Zeronimo-Gründerin Katja Bernegger ist diese Entwicklung Ausdruck eines gesellschaftlichen Wandels. Menschen möchten heute bewusster genießen, ohne dabei auf soziale Erlebnisse oder kulinarische Qualität verzichten zu müssen. Genau deshalb spricht das Unternehmen gerne von „New Wines“ – Weinen, die bekannte Aromen und Charakteristika auf neue Weise interpretieren und damit das Spektrum der Weinwelt erweitern. Dass dieser Ansatz funktioniert, zeigt auch ein Blick auf die Kundschaft: Mehr als zwei Drittel der Zeronimo-Käufer trinken regelmäßig auch

klassischen Wein. Alkoholfreie Premiumweine werden also nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung verstanden – als zusätzliche Möglichkeit, Wein zu erleben.

Zwei Neuheiten zur VieVinum Pünktlich zur VieVinum, Österreichs bedeutendster Weinmesse, setzt Zeronimo nun die nächsten Akzente. Erst vor wenigen Tagen wurde der neue Zeronimo Rosé präsentiert. Die Cuvée aus Blaufränkisch und Zweigelt verbindet Fruchtigkeit mit mineralischer Frische und erweitert das Sortiment um eine weitere Facette österreichischer Weinkultur. Doch damit nicht genug: Mit dem Century Blend Nr. 2 folgt nun eine echte Sensation. Der neue alkoholfreie Rotwein basiert auf einer 22 Jahre gereiften Cuvée aus Blaufränkisch, Pinot Noir und Merlot und gilt als weltweit erster alkoholfreier Wein mit einer derart langen Reifezeit. Nach dem bereits erfolgreichen Century Blend Nr. 1 setzt Zeronimo damit erneut einen Meilenstein und beweist eindrucksvoll, welches Potenzial in hochwertigen, gereiften alkoholfreien Weinen steckt.

Ein Blick in die Zukunft

Was vor wenigen Jahren als mutiges Experiment begann, entwickelt sich zunehmend zu einer internationalen Erfolgsgeschichte. Mit der Präsenz auf den Schiffen von Princess Cruises, neuen innovativen Produkten und einer klaren Qualitätsphilosophie positioniert sich Zeronimo heute als einer der spannendsten Botschafter österreichischer Weinkultur. Dabei geht es dem Unternehmen nicht darum, traditionellen Wein zu ersetzen. Vielmehr soll die Vielfalt des Weins gefeiert werden – mit und ohne Alkohol. Oder, wie Katja Bernegger es formuliert: „Die größte Stärke von Wein ist seine Vielfalt.“

Weitere Infos finden Sie unter zeronimo.at

Zeronimo

Die Kinderhilfe Häuser unweit von Kliniken ermöglichen Nähe in Situationen, in denen Familien schwer kranker Kinder sie am dringendsten brauchen. Mit professioneller Betreuung und liebevoller Unterstützung. Ihre Spende finanziert diese Nähe. Danke!

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Ronald McDonald Kinderhilfe

LEIDENSCHAFT UND SPITZENQUALITÄT

Text: Raffaela Marchal

Im äußersten Südosten der Steiermark, eingebettet in die sanften Hügel des Klöcher Weinlandes, liegt ein Familienbetrieb, der eindrucksvoll beweist, dass große Weine dort entstehen, wo Erfahrung und Innovationsgeist zusammenfinden: das Weingut Frühwirth in

Klöch. Seit Generationen widmet sich die Familie Frühwirth mit Leidenschaft dem Weinbau und verbindet dabei traditionelles Handwerk mit modernster Kellertechnik. Das Ergebnis sind charakterstarke Weine, die weit über die Grenzen der Region hinaus Anerkennung finden.

Klöch gilt als Heimat des Traminers und zählt zu den markantesten Weinlandschaften der Steiermark. Die vulkanisch geprägten Böden und das besondere Mikroklima schaffen ideale Bedingungen für aromatische, ausdrucksstarke Weine. Genau hier entfaltet das Weingut Frühwirth sein Können und bringt Jahr für Jahr Weine hervor, die die Einzigartigkeit ihrer Herkunft eindrucksvoll widerspiegeln. Die Philosophie des Hauses basiert auf einem respektvollen Umgang mit der Natur, sorgfältiger Handarbeit im Weingarten und einer schonenden Vinifikation im Keller. So entstehen Weine mit unverwechselbarem Charakter, die die Besonderheiten der Region authentisch zum Ausdruck bringen.

Dreifacher Finaleinzug, ein Landessieg Dass sich konsequente Qualitätsarbeit auszahlt, zeigt ein herausragender Erfolg des aktuellen Jahres: Bei der Steirischen Landesweinbewertung 2026 konnte das Weingut Frühwirth einen der begehrten Landessiegertitel erringen. Die Leistung ist umso bemerkenswerter, wenn man die Dimension des Wettbewerbs betrachtet: Insgesamt wurden 1.747 Weine eingereicht, aus denen lediglich 108 Finalisten in 18 Kategorien hervorgingen.

Gleich drei Weine des Hauses schafften den Sprung ins Finale – ein eindrucksvoller Beweis für die Breite und Qualität des Sortiments. Mit dem Klöch Traminer Hoch³ 2025, dem Klöch Gelber Traminer 2025 sowie dem Blanc de Blancs Brut Winzersekt stellte das Weingut Frühwirth gleich drei Finalisten. Die Krönung folgte schließlich in der Kategorie Traminer/Gewürztraminer: Der Klöch Gelber Traminer 2025 setzte sich gegen die starke Konkurrenz durch und wurde zum Landessieger 2026 gekürt. Für das Weingut ist diese Auszeichnung eine besondere Bestätigung der jahrelangen Qualitätsarbeit und zugleich ein starkes Signal für die hohe Kompetenz des Hauses im Umgang mit der traditionsreichen Rebsorte Traminer.

Besonders die Traminervariationen des Hauses genießen seit Jahren einen hervorragenden Ruf. Die Rebsorte ist untrennbar mit Klöch verbunden und findet hier optimale Bedingungen vor. Der ausgezeichnete „Klöch Gelber Traminer 2025“ präsentiert eindrucksvoll, weshalb diese Rebsorte zu den Aushängeschildern der Region zählt: intensive

Aromatik, elegante Würze, feine Frucht und eine bemerkenswerte Balance zwischen Kraft und Finesse.

Familienbetrieb mit Leidenschaft für Genuss und Qualität

Doch das Weingut Frühwirth überzeugt nicht nur mit seinen Weinen. Der Familienbetrieb steht auch für gelebte Gastfreundschaft. Besucher erleben hier authentische steirische Genusskultur – von professionellen Weinverkostungen bis hin zum gemütlichen Buschenschank, der regionale Spezialitäten mit den Weinen des Hauses verbindet. Die Verbindung von Wein, Kulinarik und herzlicher Atmosphäre macht jeden Besuch zu einem besonderen Erlebnis. Dabei bleibt die Familie Frühwirth ihren Wurzeln stets treu. Mehrere Generationen arbeiten gemeinsam daran, die Erfolgsgeschichte des Weinguts weiterzuschreiben. Dieses Miteinander verbindet wertvolle Erfahrung mit neuen Ideen und schafft die Grundlage für eine kontinuierliche Weiterentwicklung. Tradition wird hier nicht konserviert, sondern lebendig weitergeführt.

Der Landessieg 2026 markiert einen weiteren Höhepunkt in der Geschichte des Weinguts und bestätigt eindrucksvoll den eingeschlagenen Weg. In einer Zeit, in der Authentizität und Herkunft für Weinliebhaber zunehmend an Bedeutung gewinnen, steht das Weingut Frühwirth exemplarisch für die Stärke des steirischen Weinbaus: regional verwurzelt, qualitätsorientiert und offen für die Zukunft. Wer die Vielfalt des steirischen Vulkanlandes im Glas erleben möchte, kommt an den Weinen der Familie Frühwirth nicht vorbei. Mit dem Landessieger Klöch Gelber Traminer 2025 hat das Weingut einmal mehr bewiesen, dass Spitzenqualität, Herkunft und Leidenschaft die besten Voraussetzungen für außergewöhnlichen Weingenuss sind.

Weingut Frühwirth

Weitere Infos finden Sie unter fruehwirth.at

WEIN MIT HERKUNFT

Qualität und Handwerk aus dem südlichen Kamptal

© Julius Hirtzberger

Text: Alexander Dirninger

Wer das südliche Kamptal bereist, begegnet einer Landschaft, in der Weinbau, Kultur und Unternehmergeist seit Jahrhunderten eng miteinander verbunden sind. Am Fuß des Gaisbergs, im Weinort Straß im Straßertale, liegt das Weingut Topf – ein Familienbetrieb, der Tradition nicht als Stillstand versteht, sondern als Grundlage für kontinuierliche Weiterentwicklung. Seit Generationen wird hier Wissen weitergegeben, verfeinert und an die Anforderungen eines modernen Qualitätsweinguts angepasst. Das Ergebnis sind Weine, die nicht nur geschmacklich überzeugen, sondern auch eine klare wirtschaftliche Positionierung erkennen lassen: Herkunft, Nachhaltigkeit und Handwerk bilden die zentralen Werte der Marke.

Qualität aus besten Lagen

Aus einem historischen Mischbetrieb entwickelte sich über die Jahrzehnte ein international wahrgenommenes Weingut, das heute für präzise Lagenweine, Schaumweine und gereifte Jahrgänge steht. Die bewirtschaftete Fläche von rund 50 Hektar und die starke Präsenz typischer Kamptaler Sorten wie Grüner Veltliner, Riesling, Chardonnay, Pinot Noir und Zweigelt zeigen, wie konsequent die Familie Topf auf Qualität und Vielfalt setzt. Besonders im Fokus stehen die Ersten Lagen Offenberg, Gaisberg, Wechselberg Spiegel und Heiligenstein. Ihre geologischen Unterschiede und mikroklimatischen Besonderheiten machen jene Herkunft spürbar, die im Glas zum zentralen Verkaufsargument wird. Damit positioniert sich

Die Stärke des Weinguts liegt in der gelungenen Verbindung von Herkunft, nachhaltigem Wirtschaften und der persönlichen Handschrift der Familie.

das Weingut in einem Markt, in dem Authentizität, regionale Identität und nachhaltige Bewirtschaftung zunehmend kaufentscheidend sind.

Ein Erlebnis für Weinreisende Für Reisende bietet das Weingut weit mehr als eine klassische Verkostungsadresse. Der 400 Jahre alte Keller, zwölf Meter tief unter dem Gaisberg, erzählt von einer Region, in der Geduld und Präzision Teil der Wertschöpfung sind. Hier reifen Lagen- und Schaumweine, je nach Stilistik in großer Manhartsberger Eiche oder in kleinen Fässern aus französischer Allier-Eiche. Wer das Kamptal besucht, erlebt somit nicht nur Wein, sondern auch ein Stück niederösterreichischer Wirtschafts- und Kulturlandschaft: sanfte Hügel, historische Keller, gastfreundliche Winzerfamilien und eine kulinarische Umgebung, die Genussreisen zunehmend attraktiv macht.

Tradition als wirtschaftliche Stärke

Die wirtschaftliche Stärke des Weinguts Topf liegt in der Verbindung von klarer Herkunftsstrategie,

nachhaltiger Bewirtschaftung und persönlicher Familienhandschrift. Während viele Betriebe im internationalen Wettbewerb um Aufmerksamkeit ringen, setzt Topf auf das, was nicht austauschbar ist: Böden, Klima, Erfahrung und das Vertrauen in langfristige Qualität.

Für ein Wirtschafts- und Reisemagazin ist das Weingut damit ein Beispiel dafür, wie regionale Betriebe erfolgreich zwischen Tradition, Tourismus und moderner Markenführung agieren. Ein Besuch in Straß zeigt, dass Wein hier nicht nur produziert, sondern als Erlebnis, Kulturgut und wirtschaftlicher Impuls für eine ganze Region verstanden wird.

Weingut Topf

Weitere Infos finden Sie unter weingut-topf.at

REINISCH

Wo Wein und Gastlichkeit zu einem Gesamterlebnis werden

Text: Katharina Wagner

In der Thermenregion südlich von Wien zeigt das Weingut Johanneshof Reinisch, wie ein Familienbetrieb über Generationen hinweg wachsen kann, ohne seine Herkunft zu verlieren. Wein ist hier mehr als ein Produkt: Er steht für einen Ort, eine Haltung und den Anspruch, konsequent, präzise und authentisch zu arbeiten.

Qualität durch bewusste Begrenzung Was mit einem halben Hektar begann, umfasst heute rund 40 Hektar Rebfläche rund um Tattendorf und Gumpoldskirchen. Mehr soll es vorerst nicht werden. Diese Begrenzung ist keine Frage fehlender Möglichkeiten, sondern Teil der Strategie. Überschaubarkeit schafft Kontrolle, Kontrolle ermöglicht Qualität – und

Qualität bildet die wirtschaftliche Grundlage eines Betriebs, der international wahrgenommen wird und dennoch fest in der Region verwurzelt bleibt.

Die Thermenregion als prägendes Terroir

Die Thermenregion liefert besondere Voraussetzungen: stetige Luftbewegung, Braunerde, Alluvialschotter und Konglomerate prägen ein Terroir, das Vielfalt erlaubt und zugleich Verantwortung verlangt.

Sorten mit Charakter

Das Profil des Hauses entsteht aus einer bewusst gewählten Sortenlandschaft. Rotgipfler und Zierfandler stehen für die autochthone Identität der Region, St. Laurent und Pinot Noir für jene elegante Handschrift, die Reinisch über die Jahre geprägt hat. Jede Sorte wird als eigene Persönlichkeit verstanden. Besonders Pinot Noir verlangt Aufmerksamkeit und Präzision: Er verzeiht wenig, belohnt aber mit Tiefe, Feingliedrigkeit und Spannung.

Nachhaltigkeit als gelebte Überzeugung

Seit 2013 ist der Betrieb biologisch zertifiziert. Was andernorts als Positionierung am Markt verstanden wird, wirkt hier wie eine logische Konsequenz. Die Weingärten werden als lebendiger Organismus betrachtet: Dauerbegrünung, Schafe, Bienen, Nützlinge und eine vielfältige Pflanzenwelt gehören selbstverständlich zum Bild. Biodynamische Präparate, Kompost, Tees und eine schonende Bodenpflege unterstützen das natürliche Gleichgewicht und stärken die Widerstandskraft der Reben.

Zurückhaltung im Keller

Auch im Keller folgt man dem Prinzip der kontrollierten Zurückhaltung. Tradition und Offenheit schließen einander nicht aus, sondern ergänzen sich. Weißweine reifen grundsätzlich auf der Vollhefe, selbst in der Basis, und bleiben mindestens ein Jahr im Keller. Dadurch gewinnen sie Struktur und Tiefe, ohne ihre Klarheit zu verlieren. Lagenweine werden in Holz oder Amphoren ausgebaut, Ortsweine je nach Charakter im Holz oder im Stahltank.

Pinot Noir, St. Laurent und die Kunst der Geduld Beim Pinot Noir wird je nach Jahrgang teilweise mit ganzen Trauben gearbeitet, der Ausbau erfolgt

überwiegend in französischer Eiche. St. Laurent reift auch in Eichenholz aus dem Wienerwald, das vor Ort gelagert und vorbereitet wird. So entsteht ein Stil, der nicht auf Effekte setzt, sondern auf Zeit, Beobachtung und Erfahrung.

Die nächste Generation

Mit Sebastian Reinisch bringt inzwischen auch die nächste Generation eigene Impulse ein. Der Sohn von Johannes Reinisch steht für frische Ideen, kann sich aber zugleich auf die Erfahrung der Familie stützen. Gerade diese Verbindung aus Kontinuität und Erneuerung macht den Betrieb für Beobachter der österreichischen Weinwirtschaft interessant.

Vom Weingut zur Destination

Seit dem Frühjahr 2026 erweitert das Schlafgut den Johanneshof um eine touristische Dimension. Damit wird aus dem Weingut zunehmend eine Destination für Reisende, die Wein, Landschaft und regionale Gastlichkeit verbinden möchten. Ob als Zwischenstopp auf der Durchreise, als Wochenende nahe Wien oder als bewusster Rückzug in die Reben: Der Aufenthalt macht erlebbar, was im Wein bereits angelegt ist – ein Hoforganismus, der aus vielen Teilen besteht und gerade dadurch seine Wirkung entfaltet.

Wein, Küche und Gastlichkeit

Das Restaurant Thomas ergänzt dieses Konzept kulinarisch. Thomas Reinisch hat seinen eigenen Zugang zu Genuss gefunden: bodenständig, produktbezogen und zugleich offen für Experimente. Damit entsteht ein Gesamtangebot, das wirtschaftlich klug gedacht und touristisch zeitgemäß ist. Wein, Küche und Übernachtung greifen ineinander und erzählen von einer Familie, die ihre Leidenschaften nicht nebeneinanderstellt, sondern zu einem stimmigen Erlebnis verbindet: nicht laut, nicht angepasst, sondern glaubwürdig und eigenständig.

Weingut Familie Reinisch

Weitere Infos finden Sie unter j-r.at

STEPHANO

Wo Eisen, Schiefer und Leidenschaft große Weine formen

Text: Raffaela Marchal

Im äußersten Süden des Burgenlandes, dort, wo sanfte Hügel in die ungarische Tiefebene übergehen und der Weinbau seit Jahrhunderten die Landschaft prägt, liegt ein Weingut, das sich mit bemerkenswerter Konsequenz seiner Herkunft verschrieben hat: StephanO Das-Wein-Gut in Deutsch Schützen. Gegründet von Monika Killer-Oberpfalzer und Stephan Oberpfalzer, entstehen hier handwerklich erzeugte Weine, die das Südburgenland in seiner ganzen Vielfalt widerspiegeln.

Bereits der Name erzählt eine Geschichte. „Stephano“, der lebensfrohe Kellermeister aus Shakespeares „Der Sturm“, wurde zum Namensgeber des Weinguts. Wie die Figuren des berühmten Dramatikers tragen auch viele Weine des Hauses Namen aus dessen Werken –eine charmante Verbindung von Kultur, Persönlichkeit und Genuss.

Die Sprache der Böden

Die eigentlichen Hauptdarsteller liegen jedoch draußen in den Weinbergen. Rund um Deutsch Schützen und den Eisenberg treffen geologische Formationen aufeinander, die in Österreich einzigartig sind und dem Blaufränkisch seine unverwechselbare Handschrift verleihen.

In Deutsch Schützen prägen tiefgründige, eisenhaltige Lehmböden das Terroir. Dank ihres hohen Wasserspeichervermögens versorgen sie die Reben auch in trockenen Jahren zuverlässig und bringen Weine hervor, die durch Struktur, Tiefgang und innere Spannung überzeugen.

Ganz anders präsentiert sich der Eisenberg. Hier dominiert der berühmte grüne Verwitterungsschiefer, der den Weinen ihre charakteristische Mineralität, feine Salzigkeit und bemerkenswerte Eleganz verleiht.

Diese seltene geologische Formation zählt zu den bedeutendsten Bodentypen Österreichs und bildet die Grundlage für Blaufränkisch-Weine von großer Präzision und Finesse. Mit großer Sorgfalt werden die Weingärten bewirtschaftet, viele Arbeiten erfolgen

bewusst von Hand. Alte Rebbestände, selektive Lese und ein behutsamer Ausbau schaffen die Voraussetzungen für Weine, die weniger von Kellertechnik als vielmehr von ihrer Herkunft erzählen. Ziel ist es nicht, möglichst hohe Erträge zu erzielen, sondern die Eigenheiten jeder einzelnen Lage unverfälscht zum Ausdruck zu bringen.

Besonders eindrucksvoll zeigt sich dies beim Blaufränkisch, der als Leitsorte des Südburgenlandes gilt. Seine Verbindung aus Tiefe, Eleganz und mineralischer Prägung macht ihn weit über Österreich hinaus zu einem Botschafter der Region. Gleichzeitig beweisen auch Merlot, Welschriesling oder Grüner Veltliner, dass das Südburgenland weit mehr zu bieten hat als seine berühmteste Rebsorte.

Drei Lagen, drei Persönlichkeiten

Die höchsten Qualitäten des Hauses spiegeln sich in den drei separat abgefüllten Lagenweinen wider. Sie stehen exemplarisch für die unterschiedlichen Facetten des Südburgenlandes und zeigen eindrucksvoll, wie eng Herkunft und Charakter miteinander verbunden sind. Die Ried Weinberg in Deutsch Schützen bringt die Stärken der tiefgründigen Lehmböden zum Ausdruck. Der daraus gewonnene Blaufränkisch vereint Substanz und Tiefe mit feiner Eleganz und einer ausgewogenen Struktur. Die traditionsreiche Ried Fasching am Eisenberg ist geprägt vom grünen Verwitterungsschiefer. Er verleiht dem Wein eine präzise Frucht, würzige Nuancen und jene feine Mineralität, die den Eisenberg international bekannt gemacht hat. Ganz oben am Eisenberg liegt die Ried Saybritz. Die exponierte Lage bringt Blaufränkisch-Weine hervor, die sich durch Finesse, Vielschichtigkeit und ein faszinierendes Spannungsfeld zwischen Kraft und Eleganz auszeichnen.

Zeit als Schlüssel zur Qualität

Seit 2016 werden die Trauben der drei Einzellagen separat vinifiziert. Die spontane Vergärung erfolgt in offenen, eigens dafür gefertigten Holzbottichen. Anschließend erhalten die Weine vier Jahre Zeit

StephanO bringt die Eigenheiten des Südburgenlands auf den Punkt: vielfältige Böden, und ausdrucksstarke Lagen.

zur Reife in Tonneaux-Fässern. Diese behutsame Ausbauweise ermöglicht es, den Charakter jeder einzelnen Lage präzise herauszuarbeiten und den Weinen jene Tiefe und Komplexität zu verleihen, die große Blaufränkisch-Weine auszeichnen.

Wo Landschaft und Wein eine Einheit bilden Wer das Weingut besucht, erlebt mehr als Wein. Hoch über den Reben öffnet sich der Blick bis in die ungarische Tiefebene. Die Ruhe der Landschaft, die Nähe zur Natur und die persönliche Gastfreundschaft der Familie Oberpfalzer machen deutlich, dass Wein hier Ausdruck einer tiefen Verbundenheit mit der Region ist.

Die Weine von StephanO stehen für das, was das Südburgenland so besonders macht: geologische Vielfalt, charakterstarke Lagen und das konsequente Streben nach Qualität. Jeder Jahrgang erzählt seine eigene Geschichte von den eisenhaltigen Böden Deutsch Schützens, den Schieferhängen des Eisenbergs und

den Menschen, die dieses einzigartige Terroir mit Leidenschaft und Fingerspitzengefühl in authentische Weine übersetzen.

So entstehen Weine mit Herkunft und Persönlichkeit – geprägt von Präzision, Geradlinigkeit und Eleganz. Sie verkörpern jene unverwechselbare Verbindung aus Kraft und Finesse, die den Blaufränkisch des Südburgenlandes zu einem der spannendsten Rotweine Österreichs macht.

Weingut StephanO

Weitere Infos finden Sie unter stephano.at

WEINGUT DILLINGER

Wo Herkunft zum Geschmack wird

Text: Raffaela Marchal

Zwischen den sanften Hügeln der Südsteiermark, dort, wo sich die Reben an die steilen Hänge des Hoch Pössnitzbergs schmiegen, entsteht Wein mit Charakter. Das Familienweingut Dillinger steht für Bodenständigkeit, Leidenschaft und Authentizität – Werte, die nicht nur gelebt werden, sondern sich auch in jedem Glas widerspiegeln.

Herkunft, die man schmeckt

Die Südsteiermark zählt zu den spannendsten Weinregionen Österreichs. Ihre Vielfalt zeigt sich nicht zuletzt in den unterschiedlichen Bodenformationen, die das Terroir prägen. Sand, Schotter und Opok bilden die Grundlage für Weine mit unverwechselbarer Persönlichkeit. Genau diese Besonderheiten nutzt das Weingut Dillinger, um Weine hervorzubringen, die ihre Herkunft stolz und unverfälscht zeigen.

Die nach Süden ausgerichteten Steillagen bieten ideale Voraussetzungen für eine breite Sortenvielfalt. Hier entstehen aromatisch ausdrucksstarke, präzise vinifizierte Weine, die sowohl durch ihre Klarheit als auch durch ihre Tiefe überzeugen. Jeder Jahrgang erzählt seine eigene Geschichte, jeder Wein trägt die Handschrift der Region und die Kraft seiner Böden in sich.

Dem Wein Zeit geben

Im Mittelpunkt steht dabei eine Philosophie, die heute wichtiger erscheint denn je: Den Wein nicht zu formen, sondern ihn auf seinem Weg zu begleiten. Statt technischer Eingriffe setzt man auf Geduld, Erfahrung und Vertrauen in die natürlichen Prozesse. „Dem Wein Raum, Zeit und Respekt schenken“ – dieser Leitsatz prägt die Arbeit im Keller ebenso wie jene im Weingarten. Das Ergebnis sind authentische Charakterweine, die lebendig, vielschichtig und ehrlich wirken.

Die Natur wird am Weingut Dillinger nicht als Produktionsfaktor verstanden, sondern als Partner. Diese Verbundenheit ist in jedem Wein spürbar und verleiht den Gewächsen ihre unverwechselbare Identität.

Wer einen Wein von Dillinger öffnet, verkostet nicht nur einen Jahrgang, sondern ein Stück Südsteiermark.

Nachhaltigkeit als gelebte Verantwortung

Diese Haltung zeigt sich auch im konsequenten Bekenntnis zur Nachhaltigkeit. Das Weingut arbeitet nach zertifizierten nachhaltigen Standards und setzt auf eine ressourcenschonende Bewirtschaftung. Artenreiche Begrünungen zwischen den Rebzeilen fördern die Biodiversität, während vitale Böden die Grundlage für gesunde Reben und hochwertige Trauben schaffen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem wertvollsten Gut des Weinguts: dem Boden. Reich an Nährstoffen und voller Leben bildet er das Fundament für die Qualität der Weine. Seine Fruchtbarkeit langfristig zu erhalten, ist für die Familie Dillinger nicht nur Verpflichtung, sondern Herzensangelegenheit. Nachhaltigkeit bedeutet hier weit mehr als Umweltschutz – sie ist ein Versprechen an kommende Generationen und ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Arbeit. Im Weingarten beginnt die Qualität bereits lange vor der Ernte. Behutsame Pflege, gezielte Ertragsregulierung und das Gespür für den optimalen Lesezeitpunkt sorgen dafür, dass ausschließlich gesundes und vollreifes Traubenmaterial in den Keller gelangt. Dort setzt sich die sorgfältige Arbeitsweise fort. Die Weine

erhalten vor allem eines: Zeit. Zeit, um sich zu entwickeln, ihre Eigenheiten auszubilden und ihren Ursprung unverfälscht zum Ausdruck zu bringen.

Ein Stück Südsteiermark im Glas So entstehen Weine, die mehr sind als ein Genussmoment. Sie erzählen von den steilen Hängen des Hoch Pössnitzbergs, von den Menschen, die mit Hingabe und Verantwortung arbeiten, und von einer Region, die zu den faszinierendsten Weinlandschaften Europas zählt. Das Weingut Dillinger beweist eindrucksvoll, dass große Weine nicht gemacht werden – sie entstehen dort, wo Natur, Erfahrung und Leidenschaft in perfekter Harmonie zusammenwirken.

Weingut Dillinger

Weitere Infos finden Sie unter weingut-dillinger.at

konnten bereits über 51 Millionen Euro gespendet werden.

Seit 1993 unterstützt der EAGLES Charity Club e.V. Menschen in Not. Gemeinsam mit Persönlichkeiten aus Sport, Wirtscha und Kultur

eagles-charity.de

PADRE AZUL

Der Tequila aus Österreich made in Mexiko

Wer beim Gedanken an Tequila an die üblichen Verschnitte denkt, kennt Padre Azul noch nicht. Die Kombination aus 100 Prozent Agave, einer romantischen Liebesgeschichte und echtem Handwerk bringt eine ganz andere Erfahrung von Tequila ins Glas.

Wenn die Liebe zuschlägt

Hans-Peter Eder ist das Interesse für Destillate schon in die Wiege gelegt worden. Schließlich war bereits der Vater des Salzburgers ein erfolgreicher und er-

fahrener Brenner guter Schnäpse. So gut, so schön. Doch was passiert, wenn genau dieser Salzburger an der Universität Heidelberg eine echte Mexikanerin kennenlernt und sich in diese und ihr Land verliebt? Wer den Tequila von Padre Azul genießt, kennt die Antwort.

100 Prozent Agave, 100 Prozent Mexiko und 100 Prozent Handarbeit

Padre Azul, heute der „World’s Highest Rated Tequila”, ist das Ergebnis dieser einzigartigen Liebesgeschichte. Hätten sich Adriana Alvarez aus Guadalajara und

Hans-Peter Eder nicht getroffen, müssten sich heimische Genießer weiterhin mit den üblichen Angeboten zufriedengeben. Doch durch seine Partnerin lernte er die mexikanische Lebensart und Kultur kennen und lieben. Und in dieser spielt Tequila eine große Rolle. Allerdings nicht jener, oft minderqualitativer aus feuchtfröhlichen Partynächten mit dem unvermeidlichen Kopfweh am nächsten Tag, sondern echter, langgereifter Tequila aus 100 Prozent Agave und mit Seele im Hintergrund.

Magic Moments vom ersten Moment weg Gemeinsam mit seinen Partnern Christoph und Pascal wollte Eder diesen „anderen“, echten PremiumTequila mit all seinem Zauber und seinen Emotionen im Geschmack 2014 nach Europa holen. Es begann eine detailreiche und intensive Suche nach dem Wo und Wie. Adrianas Schwiegervater und Familie hatten die entscheidenden Tipps. Lebten sie doch genau im Epizentrum des Tequila und kannten Kultur und Seele dieses besonderen „flüssigen Golds“. Und die passende kleine, traditionelle Destillerie in Amatitan nahe dem Ort Tequila war gefunden. Was folgte, war Detailarbeit, viel Handwerk und traditionelles Wissen, um aus einer Vision schließlich den einzigartigen Padre Azul Tequila zu machen.

Zeit, Zeit und viel Hingabe – Denn Blaue Agave hetzt nicht

Dabei spielt Zeit eine entscheidende Rolle. Egal wie hektisch der Alltag auch sein mag, in Mexiko ist immer Zeit für Familie, Freunde und die wichtigen Dinge des Lebens. Genau diese Grundeigenschaft des Landes findet in jedem Tropfen von Padre Azul seinen Niederschlag. Die besten mexikanischen Meister-Destillateure aus der Region Jalisco mit ihrem traditionellen Know-how in der Herstellung von Tequila arbeiten mit Liebe daran aus 100 Prozent Blauer Agave eine perfekte Hingabe dieser Spezialität zu schaffen. Nicht aus irgendeiner Agave allerdings, sondern mindesten acht Jahre alt müssen sie sein, um würdig genug zu werden. Danach kommt sie für den Kochprozess in den traditionellen, handgemachten „Mamposteria“ Ofen für 24 bis 48 Stunden, um schließlich mit viel Zeit und Hingabe die Stadien der Fermentation, Destillation und Reifung zu durchleben. Tequila braucht Zeit

und Geduld, um zu seiner Seele zu kommen. Bei Padre Azul bekommt er diese. So wird der Blanco direkt nach der Destillation in Flaschen gefüllt. Der Reposado bekommt acht Monate, der Anejo sogar 18 Monate Zeit, um in Eichenfässern zu seiner vollen Größe bei Farbe, Aroma und Charakter zu wachsen.

Ein Gesamtkunstwerk bis hin zum Design

Einzigartig sind aber nicht nur Geschmack und Qualität in der Flasche, sondern diese selbst. Denn Padre Azul wäre nicht, was es ist, würde man nicht auch beim Design authentisch bleiben. Jede Flasche wird handgefertigt und mit dem traditionellen Skull geadelt. Er verbindet den Tequila mit der einzigartigen Totenkultur Mexikos, die alljährlich am „Dia de los Muertos“ ihren Höhepunkt findet. Mit dem Ledermantel erhält die Flasche zudem eine rockige Erscheinung, die sie noch einmal besonders macht.

Hoch geschätzt in aller Welt

So verwundert es nicht, dass Padre Azul mit seinem feinen Vanille-Flavour schon im ersten Jahr seines Bestehens die ersten Auszeichnungen einheimste und schnell die Herzen der Tequilakenner über Österreich, Deutschland und die Schweiz hinaus eroberte. Heute kennt man die Top-Qualität mit der mexikanischen Seele made in Austria an den besten Adressen zwischen Kitzbühel und Miami, von Monte Carlo bis Ibiza. Und nicht nur Botschafter wie Patrick Knapp Schwarzenegger oder Stefan Kretzschmar schwärmen vom einzigartigen Geschmack und den damit verbundenen Emotionen und Momenten bei jedem Glas Padre Azul Tequilas. Liebe schmeckt eben, und das ist schließlich seine Basis.

Weitere Infos finden Sie unter padreazul.com

Erleben Sie die faszinierende Atmosphäre der Salzburger Altstadt sowie das vielfältige Musik- und Kulturprogramm im Sommer und wohnen Sie zentral und entspannt im Altstadt Hotel Hofwirt Salzburg. www.hofwirt-salzburg.at

NEUE GENUSSWELTEN

aus dem Sulmtal

Text: Raffaela Marchal

Die Distillery Krauss hat sich längst einen festen Platz in der internationalen Spirituosenszene erarbeitet. Zahlreiche Auszeichnungen und die kompromisslose Liebe zum Handwerk haben die südsteirische Manufaktur rund um Carmen und Werner Krauss zu einer

festen Größe für anspruchsvolle Genießerinnen und Genießer gemacht. Aktuell richtet sich der Blick jedoch auf zwei Neuheiten, die zeigen, wie sich preisgekrönte Destillierkunst und zeitgemäßer Genuss verbinden lassen: den G+ Classic Gin Tonic und Murique No. 1.

Prämierte Basis für neue Kreationen Grundlage für diese Innovationen sind zwei Produkte, die zu den Aushängeschildern der südsteirischen Manufaktur geworden sind: der G+ Classic Edition Gin und der Aperitif Ginerol. Vor allem der G+ Classic Edition Gin hat sich längst einen internationalen Ruf erarbeitet. Mehr als zehn Auszeichnungen in Gold, Doppelgold und Platin sowie die Ehrung als einer der zehn besten Gins der Welt bei seiner ersten Verkostung in San Francisco machen ihn zu einem der erfolgreichsten österreichischen Gins. Seine charakteristische Kombination aus Wacholder, frischen Zitrusnoten und floralen Nuancen bildet die Basis zahlreicher Kreationen aus dem Hause Krauss.

Premium Gin Tonic, sofort servierbereit Aus dem vielfach prämierten Destillat entstand der G+ Classic Gin Tonic, der die Handschrift der Distillery Krauss in besonders unkomplizierter Form erlebbar macht. Ein eigens abgestimmtes Tonic Water unterstreicht die markanten Wacholdernoten und sorgt mit feinen Bitternuancen für ein ausgewogenes Geschmackserlebnis. Mit fünf Volumenprozent Alkohol und der praktischen 330-ml-Flasche richtet sich die Ready-to-Drink-Kreation an Genießerinnen und Genießer, die auch ohne aufwendige Zubereitung nicht auf Premiumqualität verzichten möchten.

Steirische Kooperation mit Aperitif-Charakter Nicht weniger spannend präsentiert sich Murique No. 1, das in Zusammenarbeit mit der traditionsreichen Brauerei Murau entstand. Ausgangspunkt dafür ist der Ginerol, der die Eleganz des G+ Classic Edition Gin mit fein abgestimmten Bitternoten von Enzian und Orange verbindet. Gemeinsam mit Murelli Rhabarber-Minze entstand daraus ein spritziger Aperitif mit 4,8 Volumenprozent Alkohol, der Fruchtigkeit, minzige Frische und dezente Bitternoten harmonisch vereint. Das Ergebnis ist ein leichter, erfrischender Begleiter für gesellige Stunden und ein gelungenes Beispiel dafür, wie zwei steirische Qualitätsbetriebe ihre Kompetenzen zu einem gemeinsamen Genusserlebnis bündeln.

Moderner Genuss ohne Kompromisse

Mit den beiden Ready-to-Drink-Kreationen reagiert

die Distillery Krauss auf den Wunsch vieler Konsumentinnen und Konsumenten nach hochwertigen Getränken, die sofort genossen werden können und dennoch höchste Ansprüche erfüllen. Dabei bleibt die Manufaktur ihrer Philosophie treu: Ausgezeichnete Ausgangsprodukte, handwerkliche Präzision und die Leidenschaft für neue Geschmackserlebnisse bilden die Grundlage jeder Kreation.

Handwerk trifft zeitgemäße Trinkkultur

Mit dem G+ Classic Gin Tonic und Murique No. 1 knüpft die Distillery Krauss an die Erfolgsgeschichte ihrer beiden Ausgangsprodukte an. Der international vielfach ausgezeichnete G+ Classic Edition Gin und der charakterstarke Ginerol liefern die Basis für zwei Ready-to-Drink-Kreationen, die modernen Genuss, regionale Wurzeln und höchste Qualität miteinander verbinden. Ob als perfekt abgestimmter Gin Tonic oder als erfrischender Aperitif in Zusammenarbeit mit der Brauerei Murau – beide Neuheiten tragen unverkennbar die Handschrift der südsteirischen Manufaktur und zeigen, wie aus preisgekrönten Destillaten zeitgemäße Genussmomente entstehen.

Distillery

Krauss

Weitere Infos finden Sie unter distillery-krauss.com

LUXUS, DER LÄNGER WIRKT

Longevity am Mittelmeer

Text: Alexander Dirninger

Wer heute über Luxus spricht, meint immer seltener nur Suiten, Sternemenüs oder spektakuläre Pools. Im Premiumsegment verschiebt sich der Fokus seit einiger Zeit deutlich: Gefragt sind Orte, die nicht bloß Entspannung versprechen, sondern einen konkreten Mehrwert für Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden und langfristige Gesundheit liefern. Genau in diesem Spannungsfeld positioniert sich die ZEM Wellness Clinic Altea an der spanischen Mittelmeerküste – als Hybrid aus Grand-Luxury-Hotel, medizinischer Longevity-

Destination und lifestyle-orientiertem Rückzugsort. Das Haus in Altea, rund 50 Kilometer von Alicante entfernt, ist seit Januar 2025 geöffnet und setzt auf ein Modell, das in der internationalen Hospitality-Branche an Bedeutung gewinnt: Gesundheit wird nicht als Nebenschauplatz des Reisens verstanden, sondern als eigentlicher Anlass der Reise.

Das ist wirtschaftlich betrachtet ein hochinteressanter Markt. Denn mit der wachsenden Bedeutung von Prävention, Healthy Aging und personalisierter Medizin

entsteht ein neues Luxusverständnis, das nicht mehr primär auf Inszenierung setzt, sondern auf messbare Ergebnisse. ZEM übersetzt diesen Trend in eine klare Positionierung: Die Anlage verbindet medizinische Diagnostik, therapeutische Anwendungen, Ernährung, Bewegung und Regeneration in einem strukturierten Gesamtkonzept. Laut eigener Darstellung umfasst das Resort 95 Zimmer und Suiten, 25 medizinische Fachrichtungen, ein 4.000 Quadratmeter großes Spa sowie ein 40.000 Quadratmeter großes Gesamtensemble mit Garten- und Außenflächen. Herzstück ist der Anspruch, aus einer klassischen Wellnessreise eine datengestützte Health Journey zu machen.

Vom Spa zur Health Journey

Der Unterschied zu vielen traditionellen SpaKonzepten liegt in der Gewichtung. Während klas-

sische Wellnesshotels auf Regeneration über Atmosphäre, Treatments und Kulinarik setzen, beginnt die Logik bei ZEM mit der Analyse. Am Anfang steht nicht das Wohlfühlritual, sondern die Frage, was der Körper tatsächlich braucht. Diagnostische Verfahren, biomarkerbasierte Auswertungen, kardiovaskuläre Checks, Stoffwechselanalysen und kognitive Tests sollen ein individuelles Gesundheitsprofil ergeben, aus dem ein persönliches Programm abgeleitet wird. Die Erzählung dahinter ist ebenso zeitgemäß wie marktwirksam: Wer seine Gesundheit verstehen will, muss sie zunächst messen. Auf diese Weise wird Prävention zu etwas, das sich nicht abstrakt anfühlt, sondern konkret, exklusiv und handlungsorientiert.

Prävention als Premium-Erlebnis

Gerade für eine internationale Zielgruppe aus Un-

Bewegung, Prävention und Regeneration im mediterranen Ambiente: Die ZEM Wellness Clinic Altea steht für ein neues Verständnis von Luxus.

ternehmern, Executives und gesundheitsbewussten Vielreisenden liegt darin die Attraktivität. In einem Alltag, in dem Zeit zur knappsten Ressource geworden ist, wirkt ein Ort wie ZEM wie die logische Verlängerung des Premium-Lifestyles: Man reist nicht an, um einfach abzuschalten, sondern um den eigenen Organismus besser zu lesen, Belastungen früher zu erkennen und Strategien für mehr Energie, besseren Schlaf, höhere Resilienz und nachhaltige Leistungsfähigkeit zu entwickeln. Gesundheit erscheint hier als strategische Entscheidung – fast so, wie man auch in Vermögen, Bildung oder berufliche Weiterentwicklung investiert.

Longevity mit mediterraner Leichtigkeit

Diese Haltung passt in einen größeren gesellschaftlichen Kontext. Longevity hat sich in den vergangenen Jahren von einem Nischenthema für Biohacker und medizinische Spezialisten zu einem breiter anschlussfähigen Zukunftsbegriff entwickelt. Dabei geht es längst nicht nur um ein möglichst langes Leben,

sondern um die Qualität der Jahre dazwischen: geistige Klarheit, physische Belastbarkeit, emotionale Balance und Selbstständigkeit bis ins hohe Alter. Im besten Fall verkauft ZEM also nicht lediglich eine Auszeit am Meer, sondern ein Narrativ, das hervorragend in die Sprache moderner Luxusmärkte passt: die Optimierung des Selbst, allerdings mit mediterraner Leichtigkeit statt technokratischer Kälte.

Klinik trifft Hospitality

Bemerkenswert ist dabei, wie sorgfältig die Marke ihre beiden Pole ausbalanciert: Klinik und Hospitality. Schon der Name macht klar, dass es um mehr geht als um klassische Wellness. Gleichzeitig vermeidet das Haus die sterile Anmutung medizinischer Einrichtungen. Stattdessen setzt das Konzept auf Licht, Raum, Ruhe und eine Gestaltung, die das mediterrane Umfeld aktiv einbezieht. Architektur wird hier als Teil der Therapie erzählt: große Fensterflächen, natürliche Materialien, reduzierte Formen und Rückzugsorte, die

Mediterraner Genuss mit gesundheitlichem Anspruch: Bei ZEM wird Kulinarik als Teil eines ganzheitlichen Longevity-Konzepts verstanden.

weniger repräsentieren als regulieren sollen. Luxus definiert sich nicht über Überfluss, sondern über Präzision, Komfort und die Fähigkeit, Reize zu reduzieren.

Rückzug statt Repräsentation

Das gilt auch für die Zimmer und Suiten. Die 95 Einheiten sind als Rückzugsräume konzipiert, nicht als Bühnenbilder für Statussymbole. Der Fokus liegt auf Schlafqualität, Ruhe, Privatsphäre und einer Atmosphäre, die Konzentration nach innen erlaubt. In einem Markt, in dem sich viele Luxushäuser über immer lautere Signale definieren, setzt ZEM damit auf ein bemerkenswert leises Verständnis von Exklusivität. Genau darin liegt eine seiner stärksten Lifestyle-Botschaften: Die neue Form von Prestige ist nicht maximale Sichtbarkeit, sondern maximale Regeneration.

Programme mit System

Inhaltlich verdichtet sich das Konzept in mehreren

Programmlinien, die von Detox und Weight Management über Neuro Balance und Immunity bis hin zu ästhetisch-medizinischen Angeboten und einem umfassenden Prime-Longevity-Ansatz reichen. Entscheidend ist jedoch weniger die Benennung der Programme als ihre Logik: Nichts soll als isolierte Anwendung erscheinen. Ernährung, Therapien, Bewegung, Schlaf und medizinische Betreuung greifen ineinander und werden als individuelles System gedacht. Dieser systemische Ansatz entspricht exakt dem, was anspruchsvolle Gäste heute erwarten: keine standardisierten Pakete, sondern personalisierte Antworten auf hochindividuelle Bedürfnisse.

Food as Medicine, elegant gedacht

Besonders stark ist ZEM dort, wo medizinische Seriosität auf sinnliche Erfahrung trifft – etwa beim Thema Ernährung. Das hauseigene Restaurant Salvia übersetzt das Prinzip Food as Medicine in eine Küche, die nicht asketisch wirkt, sondern elegant, zeitgemäß und

mediterran. Unter der Leitung von Javier Díaz Esterri entstehen Menüs, die gemeinsam mit dem Ernährungsteam entwickelt wurden und Genuss mit ernährungsphysiologischer Präzision verbinden. Frische Zutaten, gesunde Fette, saubere Proteine, der Verzicht auf stark verarbeitete Produkte – all das gehört zur Philosophie, ohne dass daraus ein dogmatisches Gesundheitsregime wird. Genau an diesem Punkt gelingt ZEM die vielleicht wichtigste Luxusleistung: Verzicht fühlt sich hier nicht nach Mangel an, sondern nach Veredelung.

Herkunft auf dem Teller

Dazu passt die Einbindung der eigenen landwirtschaftlichen Flächen. ZEM verweist auf private Grounds mit 200.000 Quadratmetern und betont die lokale Herkunft vieler Zutaten als Teil seiner Gesundheitsphilosophie. Diese Verbindung von Landwirtschaft, Nährstoffqualität, Nachhaltigkeit und Gastlichkeit ist nicht nur kommunikativ geschickt, sondern entspricht auch einem wachsenden Bedürfnis nach Transparenz im Luxussegment. Woher kommt, was auf dem Teller liegt? Welche Qualität steckt dahinter? Und wie glaubwürdig ist das Versprechen eines gesunden Lebensstils? Indem ZEM diese Fragen über Herkunft beantwortet, gewinnt die Marke an Authentizität.

Altea als Teil der Therapie

Auch der Ort selbst spielt dabei eine zentrale Rolle. Altea ist kein zufälliger Hintergrund, sondern Bestandteil des Produkts. Das mediterrane Licht, das milde Klima, der Blick auf Meer und Berge – all das wird nicht bloß atmosphärisch inszeniert, sondern als gesundheitlicher Wirkfaktor verstanden. In einer Zeit, in der Wellness oft in künstlich perfektionierten Innenwelten stattfindet, erinnert ZEM daran, dass Natur, Tageslicht und landschaftliche Ruhe noch immer zu den wirksamsten Luxusgütern gehören. Das ist zugleich eine betriebswirtschaftlich kluge Übersetzung von Lage in Wertschöpfung: Die Destination selbst wird Teil der Therapie und damit Teil des Markenversprechens.

Die Zukunft des Reisens

Damit erzählt ZEM auch etwas Grundsätzliches über die Zukunft des Reisens. Der klassische Gegensatz zwischen Business, Leisure und Health Travel

beginnt sich aufzulösen. Wer heute in hochwertige Aufenthalte investiert, erwartet zunehmend, dass Erlebnis, Erholung, Selbstoptimierung und medizinische Kompetenz ineinandergreifen. Genau darin liegt die strategische Stärke von Häusern wie ZEM: Sie besetzen ein Segment, das ökonomisch attraktiv ist, weil es hohe Zahlungsbereitschaft, lange Aufenthalte, starke Kundenbindung und Anschlussfähigkeit an globale Zukunftsthemen vereint – von Prävention über Bioindividualität bis zur Silver Economy.

Mehr Substanz, weniger Show

Natürlich bleibt die Frage, wie viel von diesem Anspruch sich im Alltag tatsächlich einlösen lässt. Longevity ist ein Feld, das zwischen Wissenschaft, Hoffnung, Marketing und Projektion oszilliert. Gerade deshalb ist es bemerkenswert, dass ZEM seine Position weniger über spektakuläre Heilsversprechen als über Struktur, Diagnostik und Individualisierung aufbaut. Das schafft Glaubwürdigkeit – und grenzt das Haus von jenen Wellnesswelten ab, die vor allem schöne Bilder verkaufen. Im besten Fall entsteht daraus ein Modell, das den Luxusbegriff der kommenden Jahre prägen könnte: weniger Show, mehr Substanz; weniger Eskapismus, mehr Lebensqualität.

Der Luxus von morgen

Genau darin liegt die eigentliche Relevanz der ZEM Wellness Clinic Altea. Das Projekt steht exemplarisch für eine Branche im Wandel, in der Reisen nicht mehr nur Konsum, sondern Kuratierung des eigenen Lebensstils ist. Wer hier eincheckt, sucht nicht einfach ein schönes Hotel, sondern eine Erzählung für das bessere, längere und bewusstere Leben. Am Mittelmeer bekommt diese Erzählung nun eine Adresse – und der Luxus von morgen ein neues Gesicht.

ZEM Wellness Clinic Altea

Weitere Infos finden Sie unter zemaltea.com

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ANDALUSIENS SEELE ENTDECKEN

Text: Christoph Ebenhard

Mit dem neuen Ocean House Costa del Sol in Torremolinos nahe Málaga und dem Conil Playa bei Cadiz baut das mallorquinische Hotelunternehmen Grupotel Hotels & Resorts seine Präsenz auch in Andalusien weiter aus.

Das neue barrierefreie Vier-Sterne-Hotel Ocean House liegt an der feinsandigen Playa de la Carihuela und verfügt über 373 moderne Suiten. Vier Pools

samt Kinderbecken erstrecken sich in der Außenanlage, zudem gibt es ein Fitnesscenter für Aktive. Gäste der Premium-Zimmer haben exklusiven Zugang zur Dachterrasse mit Solarium, Pool, Bar und beeindruckendem Panoramablick übers Mittelmeer bis hin zum mehrfach preisgekrönten Yachthafen Puerto Marina. Im Buffet-Restaurant genießen Urlauber internationale Gerichte aus vorwiegend saisonalen und regionalen Produkten, im Strandlokal „Oh Beach“ warten andalusische Spezialitäten

Das Grupotel Conil Playa liegt direkt am Sandstrand des historischen Fischerdorfs Conil de la Frontera im Südwesten Spaniens.

wie über dem Holzfeuer gegrillte Sardinenspieße. Zusätzlich sorgen regelmäßig DJs und Live-Acts für besondere Urlaubsmomente. Ausgestattet mit mehreren Meeting- und Veranstaltungsräumen richtet sich das neue Ocean House Costa del Sol by Grupotel aber auch an Business-Gäste, die ihren Geschäften in besonderer Kulisse nachgehen wollen. Die kilometerlange Strandpromenade führt vorbei am ursprünglichen Fischerviertel bis zur Altstadt von Torremolinos, die leicht erhöht auf einer Felsklippe thront. Das Hotel ist mit den international anerkannten Nachhaltigkeitssiegeln Bioscore und Ecostars zertifiziert.

Neuzugang an der Küste des Lichts in Cádiz Mit dem Vier-Sterne-Grupotel Conil Playa eröffnete Grupotel Hotels & Resorts bereits zuvor ein Traumresort an der atlantischen Seite der andalusischen Küste. Das Grupotel Conil Playa liegt direkt am Sandstrand des historischen Fischerdorfs Conil de la Frontera im Südwesten Spaniens und richtet sich speziell an Paare. Stufenförmig über den Klippen errichtet, fügt sich das Vier-Sterne-Haus mit seiner organischen Architektur harmonisch in die Küsten-

landschaft ein. In den 210 Zimmern, teilweise mit eigenem Pool, dominieren sanfte Erdtöne, bodentiefe Fenster holen die Natur ins Innere. Auf der Dachterrasse laden die Sky Bar sowie der InfinityPool zu romantischen Stunden mit Panoramablick über den Atlantik ein. Ein besonderes Erlebnis ist die Erkundung der Steilküste mit dem Leihfahrrad, vorbei an versteckten Buchten und durch duftende Kiefernwälder. Für Meetings und Incentives stehen auch hier vier Konferenzräume mit Platz für bis zu 160 Personen bereit. Ausgezeichnet mit der Energieeffizienzklasse A, verfügt das Haus auch über 16 E-Lade-Stationen.

Grupotel Conil Playa

Weitere Infos finden Sie unter grupotel.com

Ankommen, durchatmen, genießen – im Burgenland wird nachhaltiger Tourismus nicht nur gedacht, sondern gelebt. In einer Zeit, in der bewussteres Reisen immer mehr an Bedeutung gewinnt, entsteht hier ein Raum, in dem Entschleunigung, Naturverbundenheit und Qualität ganz selbstverständlich zusammenfinden.

Text: Burgenland Tourismus

Nachhaltig unterwegs ab der ersten Minute

Das Burgenland positioniert sich dabei klar als Vorreiter für sanften Tourismus – mit einem Angebot, das österreichweit einzigartig ist. Die Burgenland Card eröffnet neue Wege des Reisens: Kostenlose öffentliche Verkehrsmittel machen die Anreise ebenso wie die Mobilität vor Ort einfach, komfortabel und klimafreundlich. Ob aus Wien oder Graz – der Urlaub beginnt bereits mit der Fahrt. Ohne Hektik, ohne Parkplatzsuche, dafür mit dem guten Gefühl, nachhaltig unterwegs zu sein. Die Reise wird zum ersten Moment des Durchatmens. Diese Leichtigkeit setzt sich im gesamten Aufenthalt fort – getragen von einer konsequenten Nachhaltigkeitsstrategie, die sichtbar ist. Mit dem Österreichischen Umweltzeichen und dem international anerkannten TourCert-Siegel setzt das Burgenland auf starke, glaubwürdige Zertifizierungen. Sie stehen für hohe ökologische Standards, für soziale Verantwortung und für eine regionale Wertschöpfung, die langfristig gedacht ist. Es geht nicht um einzelne Maßnahmen, sondern um ein ganzheitliches Verständnis von Qualität – eines, das Gäste spüren können.

Mit Nicholas Ofczarek ging es auf Entdeckungstour durch das Burgenland. Dabei entstanden besondere Momente voller Ruhe und Weite.

Große Sehnsucht – ganz nah

Aus diesem Gedanken heraus entstand auch die Leitidee für den Imageauftritt 2026: eine Kampagne, die Fernweh weckt – und es zugleich überraschend nah auflöst: Serengeti, Toskana, Amazonas. Große Sehnsuchtsorte, die plötzlich eine neue Perspektive bekommen. Denn das Gefühl dahinter gibt es auch hier. „So weit. So nah. So Burgenland.“

Gemeinsam mit Burgenland Testimonial Nicholas Ofczarek führt die Reise erneut durch das ganze Land. Vom sanften Süden entlang der Raab über das charakterstarke Blaufränkischland bis hin zum weiten Seewinkel im Norden. Es ist eine Entdeckungstour voller Ruhe, Weite und authentischer Naturmomente – und der Einladung, all das ganz entspannt zu erleben.

Auch in der Umsetzung bleibt die Kampagne fest im Burgenland verwurzelt: Mit der Filmproduktion MFilm, hinter der Raffael Maltrovsky steht, sowie dem Fotografen Andreas Hafenscher wurden bewusst starke regionale Partner gewählt – und damit eine Produktion realisiert, die zu 100 % aus dem Burgenland kommt.

Von 1. bis 11. Oktober 2026 laden die Naturerlebnistage dazu ein, das Burgenland authentisch zu entdecken.

Vor und hinter der Kamera folgt alles einer klaren Haltung: Produziert wurde nach den Prinzipien des „Green Producing“ – einem zeitgemäßen Ansatz, der Filmproduktionen nachhaltiger denkt und konsequent auf die Reduktion von CO₂-Emissionen ausgerichtet ist. Vom Einsatz von Ökostrom über nachhaltiges Catering bis hin zu Abfallvermeidung und einem achtsamen Umgang mit Materialien wurde Nachhaltigkeit in jedem Schritt mitgedacht.

Die Kampagne macht diese Stimmung sichtbar: aufmerksamkeitsstark, emotional und breit inszeniert – von TV über Out-of-Home bis hin zu digitalen Kanälen, Social Media und innovativen Sonderumsetzungen. So wird die Botschaft genau dort erlebbar, wo Inspiration entsteht – und Sehnsucht geweckt wird.

Und genau dieses Gefühl lässt sich im Burgenland nicht nur sehen, sondern erleben. Aus Inspiration wird Wirklichkeit – nahbar, spürbar und überraschend vielfältig.

Burgenländische Naturerlebnistage von 1.-11. Oktober

Ein besonderes Highlight setzt dabei der Herbst: Von 1. bis 11. Oktober 2026 laden die Naturerlebnistage dazu ein, das Burgenland noch intensiver und vor allem authentisch zu entdecken. Gemeinsam

mit den burgenländischen Naturparken und dem Nationalpark Neusiedler See–Seewinkel entsteht ein vielfältiges Programm rund um Natur und Genuss. Geboten werden unter anderem Riedenwanderungen mit Weinverkostung, kreative Workshops für Familien sowie aktive Erlebnisse wie Kanufahren mit Vogelbeobachtung.

Ergänzt wird das Angebot u.a. durch geführte Exkursionen im Nationalpark, stimmungsvolle Herbstformate im Naturpark Geschriebenstein und besondere Veranstaltungen wie „Fluss & Genuss“ im Naturpark Raab mit Kulinarik, Musik und Natur am Wasser. Auch Birdwatching und weitere Naturerlebnisse bieten eindrucksvolle Einblicke. Das Burgenland macht deutlich: Die schönsten Sehnsuchtsorte sind manchmal näher, als man denkt – und nachhaltiges Reisen beginnt genau hier.

Burgenland Card

Weitere Infos finden Sie unter card.burgenland.info

GRATIS ANREISE AUS WIEN & GRAZ,

* Mit der Burgenland Card nutzen Sie die Öffis im ganzen Burgenland gratis –inklusive Anreise aus Wien und Graz auf ausgewählten Buslinien. Details unter card.burgenland.info und verkehrsbetriebe-burgenland.at.

BURG SCHWARZENSTEIN

zwischen Weinbergen und Geschichte

Text: Hanna Holzkamm

Wer den Blick von Burg Schwarzenstein über die Weinberge des Rheingaus schweifen lässt, versteht schnell, warum dieser Ort seit Generationen fasziniert. Der Blick schweift über die Weinberge des Rheingaus, hinüber zu Schloss Johannisberg und weit über das Rheintal. Hier oben scheint die Zeit langsamer zu vergehen. Gleichzeitig erzählen die historischen Mauern von fast 150 Jahren bewegter Geschichte. Was einst als romantische Sommerresidenz entstand, ist heute ein luxuriöses Hideaway, dass Historie, Gastlichkeit und zeitgemäßen Komfort zu einem stimmigen Gesamterlebnis verbindet.

Eine Burg, entstanden aus der Sehnsucht nach Schönheit

Die Geschichte der Burg Schwarzenstein beginnt im Jahr 1876. Die Familie Mumm von Schwarzenstein ließ das Anwesen nach Plänen des Architekten F. Schädel als Sommerresidenz errichten. Inspiriert von mittelalterlicher Architektur entstand ein malerisches Burgensemble, das sich harmonisch in die Landschaft des Rheingaus einfügte. Bereits damals war die Lage außergewöhnlich. Hoch über den Weinbergen gelegen, eröffnete sich ein Panorama, das bis heute zu den eindrucksvollsten der Region zählt. Die Burg war weniger Wehrbau als vielmehr Ausdruck einer Zeit, in der Architektur die Schönheit

Historische Bausubstanz und moderne Architektur verbinden sich zu einem harmonischen Ensemble aus Burghotel, Gästehaus und Parkresidenz.

der Landschaft bewusst inszenieren sollte. Mit dem Verkauf des Weinguts Mumm im Jahr 1958 wechselte auch die Burg den Besitzer. Der Hamburger Architekt Professor Caesar Pinnau erkannte das Potenzial des historischen Ensembles und gestaltete im Inneren ein stilvolles Restaurant. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Anlage behutsam renoviert und zu einer exklusiven Hotel- und Restaurantdestination weiterentwickelt. Heute befindet sich die Burg im Besitz der Familienstiftung Burg Schwarzenstein und verbindet ihre Geschichte mit einem zeitgemäßen Verständnis von Gastlichkeit.

Architektur zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Die besondere Qualität der Burg Schwarzenstein liegt im harmonischen Zusammenspiel unterschiedlicher Epochen. Historische Bausubstanz trifft auf moderne Architektur, ohne dass das eine das andere überlagert. Das traditionelle Burghotel, das elegante Gästehaus und die moderne Parkresidenz bilden gemeinsam ein Ensemble, das über die

Jahre gewachsen ist und dennoch wie aus einem Guss wirkt. So entstanden 51 exklusive Zimmer und Suiten, die historischen Charme mit anspruchsvollem Interior Design verbinden. Auch die Außenanlagen tragen zur besonderen Atmosphäre bei. Mediterrane Gärten, Panoramaterrassen und stille Rückzugsorte schaffen fließende Übergänge zwischen Architektur und Natur. Der Blick über die Weinberge bis hin zum Rhein macht die Landschaft selbst zu einem Teil des Erlebnisses.

Genuss mit Aussicht

Heute führt Gastgeber Michael Teigelkamp gemeinsam mit Labradorhündin Maila die Burg Schwarzenstein als luxuriöses Refugium im Herzen des Rheingaus. Seit 2007 gehört das Haus zur renommierten Vereinigung Relais & Châteaux und steht damit für Individualität, Authentizität und gelebte Gastfreundschaft. Neben der außergewöhnlichen Lage prägt insbesondere die Kulinarik den Charakter des Hauses. Im Burgrestaurant mit seiner großzügigen Burgterrasse genießen Gäste regionale und

internationale Klassiker vor der beeindruckenden

Kulisse des Rheintals. Die Brasserie Schwarzenstein ergänzt das Angebot mit einer modernen, französisch inspirierten Genusskultur. Verantwortlich für die kulinarische Handschrift ist Küchenchef Marco Stenger, der hochwertige Produkte und handwerkliche Präzision zu einer zeitgemäßen Küche verbindet. Nur rund 40 Minuten von Frankfurt am Main entfernt, entsteht ein Rückzugsort, der Ruhe, Genuss und Inspiration vereint. 2024 wurde die Burg Schwarzenstein dafür vom Guide MICHELIN mit einem der begehrten MICHELIN Keys ausgezeichnet und zählt damit zu den herausragenden Adressen der deutschen Hotellerie.

Eine Burg, die ihre Geschichte weiterlebt

Die Faszination der Burg Schwarzenstein liegt in ihrer Fähigkeit, Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verbinden. Geschichte ist hier überall spürbar, ohne jemals museal zu wirken. Stattdessen entsteht eine Form von Luxus, die auf Charakter, Atmosphäre und Authentizität setzt. „Unser Anspruch ist es, die besondere Geschichte dieses Ortes zu bewahren und

Küchenchef Marco Stenger verbindet hochwertige Produkte und handwerkliche Präzision zu zeitgemäßer Küche.

gleichzeitig ein zeitgemäßes Erlebnis für unsere Gäste zu schaffen“, sagt Gastgeber Michael Teigelkamp. „Die Verbindung aus historischer Architektur, außergewöhnlicher Lage und herzlicher Gastlichkeit macht die Burg Schwarzenstein einzigartig.“ Das Hotel Burg Schwarzenstein ist Aussichtspunkt und Rückzugsort, historisches Wahrzeichen und modernes Refugium zugleich. Ein Ort, an dem sich die Schönheit des Rheingaus in Architektur, Landschaft und Gastlichkeit widerspiegelt – und an dem Geschichte nicht bewahrt, sondern gelebt wird, ganz unter dem Motto: Schöne Aussichten für Genießer.

Burg Schwarzenstein

Weitere Infos finden Sie unter burg-schwarzenstein.de

Text: Hanna Holzkamm

Manche Orte erzählen ihre Geschichte nicht durch große Gesten, sondern durch das, was über Jahrzehnte gewachsen ist: durch Menschen, die mit Leidenschaft gestalten, und durch eine Haltung, die auch im Wandel Bestand hat. Im Bayerischen Wald, einer Region geprägt von tiefen Wäldern, gelebtem Brauchtum und ursprünglicher Natur, steht ein Haus, das genau diese Entwicklung verkörpert: das Landromantik Hotel Oswald. Zum 75-jährigen Jubiläum blickt die Gastgeberfamilie Oswald auf eine außergewöhnliche Geschichte zurück – von einem klassischen Gasthof zu einem der führenden Wellness- und Gourmethotels der Region.

Drei Generationen, eine gemeinsame Vision Seit seiner Gründung im Jahr 1951 wird das Hotel von der Familie Oswald geführt. Über drei Generationen hinweg ist das Haus stetig gewachsen, ohne dabei seine Wurzeln aus den Augen zu verlieren. Was einst als bodenständiger Gasthof begann, entwickelte sich mit Weitblick, Mut und einem feinen Gespür für die Wünsche der Gäste zu einem Ort, der heute für gehobenen Komfort, erstklassige Kulinarik und authentische Gastfreundschaft steht. Dabei war die Entwicklung nie Selbstzweck, sondern entstand vielmehr aus dem Wunsch heraus, Bestehendes weiterzudenken und gleichzeitig das zu bewahren, was das Haus seit jeher auszeichnet: die Nähe zum Gast. „Viele wegweisende Entscheidungen wurden zur richtigen

Moderne Wellnesskonzepte und die Ruhe der umliegenden Natur schaffen Raum für Erholung und neue Energie.

Zeit und immer nah am angestrebten Gästeerlebnis getroffen“, beschreibt Seniorchef Alfons Oswald den Weg des Familienbetriebs. Diese Haltung prägt das Hotel bis heute. Tradition wird hier nicht konserviert, sondern weiterentwickelt. Bayerische Herzlichkeit trifft auf zeitgemäßen Komfort, familiäre Atmosphäre auf höchste Qualitätsansprüche. So entsteht eine Balance zwischen Herkunft und Zukunft, die dem Haus seinen unverwechselbaren Charakter verleiht.

Ein Rückzugsort inmitten des Bayerischen Waldes

Eingebettet in die Landschaft des Bayerischen Waldes verbindet das Landromantik Hotel Oswald die Ruhe der Natur mit den Annehmlichkeiten eines modernen Refugiums. Die Architektur vereint regionale Elemente mit zeitgemäßem Design und schafft eine Atmosphäre, die zugleich elegant und einladend wirkt. Die 57 Zimmer und Suiten bieten Rückzugsorte mit Blick ins Grüne und spiegeln die Philosophie

des Hauses wider: Komfort soll nicht beeindrucken, sondern Geborgenheit schaffen. Auch die großzügige Spa-Landschaft folgt diesem Gedanken. Hier verschmelzen moderne Wellnesskonzepte mit der entschleunigenden Wirkung der umliegenden Natur. Wasser, Wärme und Weite schaffen Raum für Erholung und neue Energie. Gleichzeitig bleibt die Verbindung zur Region stets spürbar. Der Bayerische Wald dient nicht nur als Kulisse, sondern als Inspiration für das gesamte Hotelerlebnis. Natur, Tradition und Lebensart fließen auf subtile Weise in Architektur, Gastlichkeit und Angebote ein.

Kulinarik als Ausdruck von Entwicklung Besonders eindrucksvoll zeigt sich die Entwicklung des Hauses in seiner kulinarischen Geschichte. Mit dem Fine-Dining-Restaurant Oswalds Gourmetstube hat sich das Hotel weit über die Grenzen des Bayerischen Waldes hinaus einen Namen gemacht und sich als feste Größe der deutschen

Nach zehn Jahren mit einem MICHELIN-Stern wurde die Küche 2025 mit dem zweiten MICHELIN-Stern ausgezeichnet.

Spitzengastronomie etabliert. Unter der Leitung von Küchenchef Thomas Gerber entstehen Gerichte, die regionale Produkte mit handwerklicher Präzision und kreativer Finesse verbinden. Nach zehn Jahren in Folge mit einem MICHELIN-Stern wurde seine Küche 2025 mit dem zweiten MICHELIN-Stern ausgezeichnet – ein Meilenstein, der die konsequente Weiterentwicklung des Hauses unterstreicht. Dabei steht nicht allein die Auszeichnung im Mittelpunkt, sondern die Philosophie dahinter: Qualität, die aus regionalen Wurzeln entsteht und gleichzeitig offen für neue Ideen bleibt. Oswalds Gourmetstube verkörpert damit denselben Anspruch, der das gesamte Hotel prägt – das Bestehende zu respektieren und dennoch immer wieder neue Wege zu gehen.

Ein Jubiläum mit Blick nach vorn

Das Landromantik Hotel Oswald ist ein Ort, an dem bayerische Herzlichkeit, gehobener Komfort und gelebte Gastfreundschaft auf besondere Weise

zusammenfinden – ohne dass das Haus seine familiären Wurzeln verliert. Geprägt von Qualität und der Leidenschaft, Menschen eine unvergessliche Auszeit zu schenken, schafft es besondere Momente der Erholung. „75 Jahre Oswald stehen für den konsequenten Wandel vom klassischen Gasthof zu einem der führenden Wellness- und Kulinarikhotels im Bayerischen Wald – mit klarer Handschrift, hoher Qualität und dem Anspruch, unseren Gästen heute wie morgen ein außergewöhnliches Erlebnis zu bieten“, sagt Gastgeber Andreas Oswald.

Landromantik Hotel Oswald

Weitere Infos finden Sie unter hotel-oswald.de

NATUR ALS KRAFTQUELLE

Regeneration nach den Prinzipien der Alchemie

Text: Hanna Holzkamm

Südtirol ist ein Ort, an dem Natur und Kultur seit jeher eng miteinander verbunden sind. Zwischen Weinbergen, Bergwäldern und Gipfeln wird seit Generationen hinweg ein Wissen weitergegeben, das tief in den Rhythmen der Natur verwurzelt ist. Heilpflanzen, Kräuter und natürliche Essenzen sind wertvolle Begleiter des täglichen Lebens.

Relais & Châteaux Castel Fragsburg

Wo Naturwissen auf moderne Alchemie trifft

Wer das Castel Fragsburg besucht, begegnet einer Welt, in der Wohlbefinden als Ausdruck innerer Balance verstanden wird. Die Grundlage bildet ein tiefes Verständnis der Natur und ihrer Wirkkräfte. Renate De Mario Gamper, in den Dolomiten aufgewachsen und von Generationen naturverbundener Frauen geprägt, verbindet überliefertes Pflanzenwissen mit modernen Erkenntnissen über ganzheitliche Gesundheit. Ihre Arbeit beginnt bei der individuellen Betrachtung des Menschen. Kräuter, Blüten, Wurzeln, Harze und Heilsteine werden als Teil eines größeren Zusammenspiels verstanden und Alchemie bedeutet hier nicht Mystik, sondern Verwandlung – die Kunst, natürliche Elemente so zu verbinden, dass neue Impulse für Körper, Geist und Seele entstehen.

„Die Alchemistin in mir wollte schon immer verstehen, wie die Natur ihre Wunder vollbringt“

beschreibt Renate De Mario Gamper ihren Zugang zu dieser jahrhundertealten Heilkunst.

Das alchemistische Spa des Castel Fragsburg basiert auf einem ganzheitlichen Ansatz, der weit über klassische Wellness hinausreicht.

Der Fragsburg Soul Garden – Quelle der Essenzen Nur wenige Schritte vom Schloss entfernt entfaltet sich mit dem Fragsburg Soul Garden das lebendige Herzstück des Fünf-Sterne-Boutique-Hotels. Hier wachsen Kräuter und Heilpflanzen im Einklang mit den natürlichen Gegebenheiten der Umgebung. Die Ernte folgt den Jahreszeiten, die Pflanzen werden nicht als Rohstoffe verstanden, sondern als Ausdruck eines natürlichen Kreislaufs aus Erde, Wasser, Licht und Zeit. Gleichzeitig ist der Soul Garden weit mehr als ein Kräutergarten. Gemeinsam mit einer Jugendinitiative aus Meran wird er als soziales Projekt gepflegt und bewirtschaftet. Junge Menschen erhalten hier die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und wertvolle Erfahrungen im Umgang mit der Natur zu sammeln. So verbindet der Garten Nachhaltigkeit mit gesellschaftlichem Engagement.

Die geernteten Pflanzen finden ihren Weg sowohl in die Anwendungen des Castellum Natura Spa als auch in die Sterneküche des Hauses. Küchenchef Egon Heiss verarbeitet Kräuter, Gemüse und Obst aus dem Garten zu Gerichten, die die Aromen Südtirols authentisch widerspiegeln. Was im Garten

Wer das Castel Fragsburg betritt, taucht in eine Atmosphäre ein, in der Wohlbefinden aus innerer Harmonie entsteht.

wächst, wird damit Teil eines ganzheitlichen Kreislaufs aus Genuss, Pflege und Regeneration.

Das Castellum Natura Spa

Das alchemistische Spa des Castel Fragsburg folgt einer Philosophie, die weit über klassische Wellnessangebote hinausgeht. Im Mittelpunkt steht die Aktivierung natürlicher Regenerationsprozesse. Besonders deutlich zeigt sich dies in der bioenergetischen Meridianbehandlung von Renate De Mario Gamper. Heilsteine, Räucherungen und gezielte Impulse entlang der körpereigenen Energieleitbahnen werden dabei zu einer ganzheitlichen Erfahrung verbunden. Die Behandlung setzt dort an, wo Stress, emotionale Belastungen und innere Anspannung ihre Spuren hinterlassen haben.

Durch die Harmonisierung der Energieflüsse und die Aktivierung ausgewählter kranialer Synapsen entsteht Raum für neue Balance. Gleichzeitig entfalten die bei der Räucherung freigesetzten Duftmoleküle ihre Wirkung über das limbische System, das eng mit Emotionen und Wohlbefinden verbunden ist. So entsteht eine Form der Regeneration, die den Menschen in seiner Gesamtheit anspricht. Die Anwendungen werden individuell abgestimmt und begleiten den Weg zu mehr Gelassenheit und innerer Klarheit.

Von der Heilkunst zur Schönheitspflege

Die Philosophie des Castel Fragsburg findet ihren Ausdruck nicht nur in Behandlungen, sondern auch

in eigens entwickelten Naturkosmetikprodukten. Sie entstehen aus der Überzeugung, dass wahre Schönheit aus dem Einklang mit sich selbst und der Natur entsteht. Kräuter, Blütenessenzen und natürliche Wirkstoffe werden mit großer Sorgfalt verarbeitet und zu Rezepturen verbunden, die auf überliefertem Wissen ebenso beruhen wie auf Erfahrung und Beobachtung. Jede Komposition versteht sich als Hommage an die Pflanzenwelt Südtirols und ihre verborgenen Kräfte. So entsteht die hauseigene Pflegeserie Castellum Natura Alchemistic Beauty Care, zu der exklusive Hautpflege-Elixire und -Masken mit wertvollen Ölen und handverlesenen Inhaltsstoffen zählen.

Natur neu erleben

Die Besonderheit des Castel Fragsburg liegt in seiner Fähigkeit, altes Wissen in die Gegenwart zu übersetzen. Der Fragsburg Soul Garden, die handgefertigten Elixiere und das Castellum Natura Spa folgen derselben Idee: Die Natur besitzt eine Kraft, die weit über ihre sichtbare Schönheit hinausgeht.

Castel Fragsburg

Weitere Infos finden Sie unter fragsburg.com

Fragsburg

Christoph Ebenhard

Eine einzigartige Kulisse, freundliche Gastgeber und viel Platz für Spaß mit der ganzen Familie machen Ferien am Pürcherhof einzigartig.

Manche Plätze sind besonders. Der Pürcherhof kann sich jedenfalls mit diesem Attribut schmücken. In herrlicher Alleinlage auf dem Hochplateau in 900 Metern Seehöhe am Mitterberg in der Dachstein-Tauern-Region gelegen, ist der Bauernhof der Familie Lemmerer von ausgedehnten Wiesen und duftenden Wäldern umgeben. Der Blick bietet ein einzigartiges Prachtpanorama auf die umliegende Bergwelt ohne

Hektik und Verkehr. Doch nicht nur das zeichnet den Pürcherhof aus.

Aktiv und mit viel Spaß im Sommer

Der Pürcherhof ist ein Paradies für Familien und all jene, die sich in herrlicher Natur erholen möchten. Ein intakter und lebendiger Bauernhof bietet gerade Städtern einen intensiven Kontakt zur Natur und Tieren. Dementsprechend gerne werden hier die Angebote genutzt. Ein eigenes Kinderprogramm mit Betreuung, ein Kinderspielplatz mit lustigem Spielhaus und sogar ein Heuhupfstadl sorgen für Unterhaltung der Kleinen. Beim Bummelzug und Traktorfahrten

Der Pürcherhof ist der ideale Ort für Familien und Naturliebhaber, die Erholung, Freiraum und unvergessliche Urlaubsmomente suchen.

werden selbst die Eltern neidisch und beim Besuch im Streichelzoo werden Wünsche nach einem Haustier laut. Eine große Reitanlage, Tischtennis und ein Fußballplatz verhindern selbst die geringste Langeweile sofort. Wer noch mehr erleben will, findet in der näheren Umgebung unzählige Möglichkeiten zum Wandern, Radfahren, Klettern, Raften und vielem mehr. Eine perfekte Ergänzung ist hier die inkludierte Schladming-Dachstein Sommercard. Sie bietet den Pürcherhof-Gästen ohne Aufpreis unzählige Attraktionen von Museen, Sport und Bädern und Seen entweder gratis oder ermäßigt.

Im Winter mittendrin

Wenn der Winter dann den Pürcherhof in eine weiße Schneepracht verwandelt, kommen Genießer voll auf ihre Kosten. Rundherum warten Top-Schigebiete wie die Schladminger Planai genauso wie kleine, familiäre Schizentren. Ein kostenloser Schibus sorgt für den Transfer. Abseits der Pisten laden Winterwanderwege, Langlaufloipen oder auch Winterwanderreiten hoch zu Ross zum Erleben der weißen Pracht.

Kulinarik vom eigenen Hof

Egal zu welcher Jahreszeit, der Pürcherhof ist auch in Sachen Kulinarik besonders. Als Selbstversorger sorgen glückliche Hühner und Schweine wie auch unzählige Obstsorten von Äpfeln bis Zwetschken für beste Produkte vom eigenen Hof. Die kommen dann auf den Teller der Gäste vom Frühstücksbuffet bis zum herzhaft guten Menü am Abend. Und wer zwar Bauernhofurlaub liebt, aber lieber in den „eigenen vier Wänden“ wohnt, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Denn der Pürcherhof verfügt auch über einen wunderschönen Campingplatz für Zelte, Wohnwagen und Wohnmobile.

Pürcherhof

Weitere Infos finden Sie unter puercherhof.at

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