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KULTUR
Guillermo García Calvo Generalmusikdirektor | Sabrina Sadowska Ballettdirektorin | Christoph Dittrich Generalintendant | Carsten Knödler Schauspieldirektor | Gundula Hoffmann Direktorin Figurentheater| Hergen Gräper Verwaltungsdirektor (v.l.n.r.)
[ VORWORT ] Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Publikum, die Stadt Chemnitz feiert 2018 ihr 875. Jubiläumsjahr mit vielen Veranstaltungen und frischen Ideen. Das Theater ist mit großem Engagement in zahlreichen künstlerischen und auch populären Bereichen beteiligt. Vor allem vollenden wir Wagners Ring des Nibelungen, der sich mit seinem großen Erfolg anschickt, ein echter Chemnitzer Ring zu werden. Anschließend starten wir 2019 mit den zyklischen Aufführungen, für die bereits zahlreiche überregionale Bestellungen vorliegen. In der Spielzeit 2018 / 2019, zu der ich Sie herzlich willkommen heiße, vollenden wir ebenso Goethes Faust mit dem zweiten Teil, erneut in der Inszenierung von Carsten Knödler. Eine enorme Herausforderung für Theatermacher und Publikum, zählt die Faustfigur doch zu unseren ikonischen Kulturhelden. Er steht unerreichbar auf einem mythischen Sockel, umweht von der unantastbaren Aura unseres großen Dichterfürsten. Aber gehört er als moralischer Mensch, als handelnde Figur des Dramas dort wirklich hin?
Das Figurentheater bleibt seiner großen Spannbreite treu. Traditionell werden die fantasievollen Kinder- und Jugendstücke wie König Drosselbart liebevoll entwickelt und gleichzeitig die Produktionen für Erwachsene ausgebaut. Ich möchte Ihnen besonders Wenn mich einer fragte ... ans Herz legen, ein Stück, das sich mit dem unglaublichen Lebensweg unseres großen Chemnitzers Stefan Heym beschäftigt. Damit sich die Freunde der italienischen Kantilene nicht zurückgesetzt fühlen, darf ich mit Hamlet des Verdi-Zeitgenossen Franco Faccio die deutsche Erstaufführung dieser Ausgrabung und damit ein besonderes Highlight ankündigen. Die Konzerte von GMD Guillermo García Calvo werden wieder emotionale Höhepunkte im Spielplan sein, die sich auf internationalem Spitzenniveau bewegen. Die geplanten Rundfunkübertragungen sind dafür beredter Beweis. Herzlich willkommen in Ihrem Theater, Ihr
Besonders gespannt sein dürfen Sie auf die Produktionen des Balletts Chemnitz. Sabrina Sadowska holt in Nordlicht mit den Choreografen Alexander Ekman, Marco Goecke und Katarzyna Kozielska nicht nur die besten und aufregendsten zeitgenössischen Handschriften in die Stadt, sondern wird mit Schwanensee auch den Spitzentanz wieder ins Repertoire der Company bringen.
Christoph Dittrich Generalintendant
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[ OPER ]
Zweiter Tag aus dem Bühnenfestspiel Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner
[ SIEGFRIED ] 8
„Denke dir nun dieses Stück“, schrieb Richard Wagner an Franz Liszt, „zwischen der Walküre und Siegfrieds Tod [der späteren Götterdämmerung, Anm. d. Verf.], welche beide als Dramen eine weit kompliziertere Handlung haben, aufgeführt, so wird – meiner Ansicht nach – dieses Waldstück mit seiner jugendlich- kühnen Einsamkeit gewiss einen eigentüm lichen und wohlstimmenden Eindruck machen.“ Als Richard Wagner sein Mammutwerk Der Ring des Nibelungen konzipierte, war sein Ziel, mit Siegfried einen Menschen auf die Bühne zu bringen, der die bestehende Ordnung radikal in Frage stellt. Nach dem Tod seiner Eltern Siegmund und Sieglinde wächst Siegfried bei dem Nibelungen Mime auf. Schon bald zeigt sich eine Besonderheit des Jungen. Er weiß nichts von alldem, was vorher war und er hat vor allem eines: keine Angst vor nichts und niemandem. Mime will das ausnutzen, denn er weiß, dass nur ein Furchtloser das zerbrochene Schwert Siegmunds neu schmieden und damit den Riesen Fafner töten kann, der in Gestalt eines Drachens den zur Macht über die Welt
verhelfenden Ring hütet. Siegfried überwältigt den Drachen und beseitigt auch den hinterhältigen Mime. Kein Hindernis scheint für ihn unüberwindlich, bis ihm in Gestalt von Brünnhilde die Liebe begegnet. Menschliche Regungen bemächtigen sich seiner. Zum ersten Mal spürt er Angst – Angst vor dem neuen Gefühl in seinem Herzen. Gemeinsam mit Brünnhilde, die er von dem göttlichen Bann erlöst, den ihr Vater Wotan über sie verhängt hatte, erlebt er den Akt der Menschwerdung als hoffnungsvollen Weg in die Zukunft. Die Regisseurin Sabine Hartmannshenn feierte internationale Erfolge mit Der Kaiser von Atlantis und Die sieben Todsünden in Brüssel, Antwerpen, Liège, Lissabon, Tel Aviv und beim Festival in Sarajevo, mit Lulu in Göteborg sowie mit Werther in Oslo. Darüber hinaus wird sie regelmäßig von namhaften Opernhäusern im In- und Ausland verpflichtet. Sie drängt in ihren Arbeiten auf Wahrhaftigkeit sowie eine moderne Personenführung und orientiert sich konsequent an der Musik. Aufführung mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Felix Bender / Guillermo García Calvo | Inszenierung Sabine Hartmannshenn | Bühne Lukas Kretschmer | Kostüme Susana Mendoza | Dramaturgie Carla Neppl Besetzung Daniel Kirch (Siegfried), Arnold Bezuyen (Mime), Ralf Lukas (Der Wanderer), Jukka Rasilainen (Alberich), James Moellenhoff / Magnus Piontek (Fafner), Bernadett Fodor (Erda), Christiane Kohl (Brünnhilde), Guibee Yang (Stimme des Waldvogels); Robert-Schumann-Philharmonie, Statisterie Premiere 29.09.2018 | Weitere Termine 20.10. | 10.11.2018 | 19.01. | 20.04. | 08.06.2019 | Opernfrühstück 16.09.2018 | Altersempfehlung 16+ | Preis 27,- bis 54,- e Kat. G | Premiere 32,- bis 59,- e Kat. H | Sonderpreis für Vorstellungen im April und Juni 2019
Oper von Franco Faccio, Libretto von Arrigo Boito DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG
[ HAMLET ] William Shakespeares leidenschaftliches Drama Hamlet inspirierte Anfang der 1860er Jahre zwei junge Italiener zu einer grandiosen Oper: Franco Faccio und Arrigo Boito. Beide waren erst Anfang 20, als sie sich der Herausforderung stellten, diesen Klassiker der Schauspielbühne für das musikalische Theater zu erschließen. Sie schufen einen faszinierenden Operntext voll Sensibilität und poetischer Kraft – doch die Zeit schien bei der Uraufführung 1865 in Genua noch nicht reif zu sein für ein Werk dieser Art. Nach einer zweiten Aufführung 1871 an der Mailänder Scala, bei der der Darsteller des Hamlet aus gesundheitlichen Gründen kaum singen konnte, verschwand es völlig in der Versenkung. Erst 2014 war es erstmalig wieder auf einer Bühne zu sehen – zunächst nur in den USA, zwei Jahre später mit ebenso sensationellem Erfolg in der Inszenierung von Olivier Tambosi bei den Bregenzer Festspielen, die der international gefragte Regisseur nun gemeinsam mit seinem renommierten Ausstatterteam in Chemnitz auf die Bühne bringen wird. Der Zuschauer
taucht dabei ein in die Welt nächtlicher Geistererscheinungen, verräterischen Theaterspiels und tragisch endender Liebe. Die Oper beginnt mitten im Krönungsfest für den neuen König Claudio. Hamlet kann seine dunkle Ahnung, dass Claudio seinen Vater ermordet und sich dessen Krone und Frau zu Eigen gemacht hat, nur schwer ertragen und steigert sich in ein verhängnisvolles Spiel aus Rache, Blut und Tränen hinein. Musikalisch bietet sich von seelenvollem Pathos über tänzerische Zwischenspiele und elegisch-lyrische Passagen bis hin zu großen Chorszenen die ganze Palette italienischer Opernkunst. „In dieser Musik kann bis zur Glückseligkeit baden und schwelgen, wer große Oper liebt“, schwärmte die Presse anlässlich der Premiere in Bregenz. Eine Produktion der Bregenzer Festspiele 2016 Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Gerrit Prießnitz | Inszenierung Olivier Tambosi | Bühne Frank Philipp Schlößmann | Kostüme Gesine Völlm | Chor Stefan Bilz | Dramaturgische Betreuung Christiane Dost Besetzung Gustavo Peña (Hamlet), Pierre-Yves Pruvot (Claudio), Magnus Piontek (Polonio), Andreas Beinhauer (Orazio), Matthias Winter (Marcello), Cosmin Ifrim (Laerte), Tatiana Larina / Guibee Yang (Ofelia), Bernadett Fodor (Gertrude), Noé Colín (Geist / Priester), Benedikt Nawrath (Herold / König Gonzaga) u. a.; Robert-Schumann-Philharmonie, Opernchor, Statisterie Premiere 03.11.2018 | Weitere Termine 18.11. | 08.12.2018 | 18.01. | 17.03. | 29.03. | 28.04. | 05.05.2019 | Opernfrühstück 21.10.2018 | Altersempfehlung 14+ | Preis 14,- bis 38,- e Kat. D | Premiere 18,- bis 43,- e Kat. E
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Dritter Tag aus dem Bühnenfestspiel Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner
[ GÖTTERDÄMMERUNG ] 10
Mit Siegfried und Brünnhilde hat sich am Ende von Siegfried das ideale Liebespaar gefunden, das die Kraft haben könnte, auf Macht und Besitz zu verzichten und die Welt sowie die Menschen durch Liebe zu versöhnen. Hätte Richard Wagner seinen Ring des Nibelungen mit Siegfried abgeschlossen, wäre die Parabel über die zerstörerische Macht des Geldes auf Kosten von Mitmenschlichkeit und Liebe glücklich ausgegangen. Doch Wagner konzipierte seine Nibelungen-D icht ung ausgerechnet von Siegfrieds Tod aus, so der ursprüngliche Titel der späteren Götterdämmerung. Die politischen Ereignisse und gesellschaftlichen Umwälzungen seiner Zeit veranlassten ihn dazu, den Stoff um die Vorgeschichten zu erweitern und damit ein einzigartiges Opus Magnum, seinen Ring des Nibelungen zu komponieren. In der Götterdämmerung spitzt sich zu, was dem Ring, dem Machtsymbol schlechthin, seit Alberichs Fluch im Rheingold anhaftet: Er bringt allen, die ihn besitzen, den Tod und führt schließlich zum Untergang eines ganzen Imperiums. Siegfried, der furchtlose Held, anders als sein Vater Siegmund nun frei von Wotans Wille, ist sich der Verantwortung dieses Liebespfandes Brünn-
hildes jedoch nicht bewusst. Von Alberichs Sohn Hagen manipuliert, verspielt Siegfried leichtfertig den Ring, seine große Liebe und jede Chance auf Wiedergut machung und Rettung der aus den Fugen geratenen Welt. Einzig Brünnhilde, durch Liebe und schmerzvolle Erfahrung gereift, überdauert den Untergang des machtzerfressenen, elitär-dekadenten und brutalen Gesellschaftssystems. Durch sie besteht die Möglichkeit der Hoffnung auf eine Zukunft. Innerhalb von nur einem Jahr vollendet die Oper Chemnitz mit der Götterdämmerung den von vier Regisseurinnen neu inszenierten Ring des Nibelungen. Elisabeth Stöppler arbeitete u. a. an der Hamburgischen Staatsoper, der Staatsoper Hannover, der Staatsoper Berlin, der Oper Frankfurt sowie der Semperoper Dresden. Für ihren in Gelsenkirchen realisierten Peter Grimes erhielt sie den Götz-Friedrich-Preis und den Förderpreis NRW. Seit der Spielzeit 2014 / 2015 ist sie Hausregisseurin am Staatstheater Mainz. Aufführung mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Guillermo García Calvo | Inszenierung Elisabeth Stöppler | Bühne Annika Haller | Kostüme Gesine Völlm | Chor Stefan Bilz | Dramaturgie Susanne Holfter Besetzung Daniel Kirch (Siegfried), Pierre-Yves Pruvot (Gunther), Jukka Rasilainen (Alberich), Angel Hristov (Hagen), Stephanie Müther (Brünnhilde), Maraike Schröter (Gutrune), Anne Schuldt (Waltraute), Sophia Maeno (Floßhilde), N. N. (Erste Norn), Sylvia Rena Ziegler (Zweite Norn / Wellgunde), Guibee Yang (Dritte Norn / Woglinde); Robert-Schumann-Philharmonie, Opern- und Extrachor, Statisterie Premiere 01.12.2018 | Weitere Termine 22.12.2018 | 26.01. | 22.04. | 10.06.2019 | Opernfrühstück 18.11.2018 | Altersempfehlung 16+ | Preis 27,- bis 54,- e Kat. G | Premiere 32,- bis 59,- e Kat. H | Sonderpreis für Vorstellungen im April und Juni 2019
Eine deutsche Oper von Wolfgang Amadeus Mozart Libretto von Emanuel Schikaneder
[ DIE ZAUBERFLÖTE ] Wolfgang Amadeus Mozart hat mit Die Zauberflöte, seinem letzten Bühnenwerk, eine der bis heute weltweit beliebtesten Opern geschaffen. Zusammen mit dem Librettisten Emanuel Schikaneder konzipierte er die am 30. September 1791 in Wien nur wenige Wochen vor seinem Tod uraufgeführte Oper in deutscher Sprache. Dieses Meisterwerk vereint Elemente aus volkstümlichem Singspiel, Märchenwelt, orientalischer Exotik, Freimaurertum und Aufklärung in sich und öffnet die Tür in die große Welt der Fantasie und Assoziationen. Der Prinz Tamino wird von der Königin der Nacht auserwählt, deren Tochter Pamina aus den Fängen Sarastros und seines mystischen Zirkels zu befreien. Als Preis wird ihm Pamina versprochen. Gemeinsam mit dem redseligen Vogelfänger Papageno gelingt es Tamino, zu Sarastro vorzudringen. Dabei muss er feststellen, dass der weise Sarastro keineswegs der Tyrann ist, der er der Beschreibung der Königin der Nacht nach sein soll. Und so stellt sich Tamino Sarastros Prüfungen, um
Paminas Herz zu gewinnen. Drei Knaben geben Tamino eine Zauberflöte und Papageno ein Glöckchenspiel als magische Glücksbringer mit auf den Weg. Nachdem die ungleichen Freunde einige Hindernisse überwunden haben, triumphiert neben der Freundschaft nun auch die Liebe: Tamino und Pamina fallen einander in die Arme und selbst Papageno scheint zu seiner Überraschung ein Weibchen gefunden zu haben ... Mozarts kontrast- und einfallsreiche Musik lässt Die Zauberflöte zu einem ebenso klugen wie berührenden Zauberspiel verschmelzen, das viele mystische Rätsel in sich birgt, die die Fantasie beflügeln und die zu entschlüsseln sich nach wie vor lohnt. Regisseur Michael Schilhan, dem in Chemnitz 2017 mit dem Familien-Musical Emil und die Detektive ein großer Erfolg gelang, wird die Zauberflöte unterhaltsam und poetisch als heutiges Märchen mit einem Schuss Humor und Ironie erzählen.
Musikalische Leitung Jakob Brenner | Inszenierung Michael Schilhan | Bühne und Kostüme Alexia Redl | Chor Pietro Numico | Dramaturgie Susanne Holfter Besetzung Magnus Piontek (Sarastro), Siyabonga Maqungo (Tamino), Vanessa Waldhart (Königin der Nacht), Franziska Krötenheerdt / Guibee Yang (Pamina), Maraike Schröter / Natalia Stepanska (Erste Dame), Sylvia Rena Ziegler / N. N. (Zweite Dame), Sophia Maeno / Ghazal Kazemi (Dritte Dame), Andreas Beinhauer / Liviu Holender (Papageno), Katharina Boschmann / Marie Hänsel (Papagena), Benedikt Nawrath (Monostatos) u. a.; Robert-Schumann-Philharmonie, Opernchor, Statisterie Premiere 02.02.2019 | Weitere Termine 08.02. | 08.03. | 24.03. | 07.04. | 12.05. | 23.05. | 28.05.2019 | Gastspiel Aschaffenburg 05.+06.06.2019 | Opernfrühstück 20.01.2019 | Altersempfehlung 10+ | Preis 14,- bis 38,- e Kat. D | Premiere 18,- bis 43,- e Kat. E
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Musical von Wolfgang Böhmer und Peter Lund URAUFFÜHRUNG
[ DRACHENHERZ ] 12
Günnis Clique ist echt cool. Findet Günni jedenfalls. Sonst ist aber wenig cool in der mitteldeutschen Kleinstadt, wo so viele arbeitslos sind und die meisten Erziehungsberechtigten apathisch vor der Glotze sitzen. Dann kommt Fred. Fred ist anders: Er hat Ideen und was im Kopf. Mit Fred macht alles mehr Spaß. Fred ist schon bald Günnis bester Gefolgsmann in der Clique. Hannes könnte kotzen. Günnis bester Mann war doch immer Hannes. Und wenn einer das Recht hat, Günnis Schwester Jenny den Hof zu machen, dann doch wohl er! Mit einem Wort: Fred geht Hannes schwer gegen die Ehre. Ehre ist ein wichtiges Stichwort in Drachenherz, dem neuen Musical von Wolfgang Böhmer und Peter Lund, das 2019 in Chemnitz uraufgeführt wird. Ehre, Verrat, Treue – keine besonders aktuellen Themen? Im Gegen teil: Was man tut, wie man kämpft und vor allem wofür – das sind die großen Fragen, die jeder Jugendliche an die Gesellschaft stellt und deren Beantwortung eher dürftig ausfällt. Das war bei den Nibelungen noch anders. Da wusste jeder, wofür er kämpfte. Im schlimmsten Fall für sich selber. Siegfried musste
sterben, weil es damals keinen Platz gab für echte Helden. Gibt es diesen Platz heute? Oder müssen die Guten immer noch sterben, weil die Gemeinen es einfach nicht ertragen, im Geist so klein zu sein? Diesen Fragen geht Drachenherz nach und hat sich dafür die Siegfried-Sage ausgeliehen, um sie im Hier und Jetzt und mit den Mitteln des Musicals neu zu erzählen. Es ist nur auf den ersten Blick überraschend, wie genau die alte Sage den jungen Protagonisten in Herz und Hirn schaut. Der Verrat der Siegfried-Sage ist universell und passiert jeden Tag wieder – direkt vor unserer Haustür. Das Autorenteam Wolfgang Böhmer und Peter Lund arbeitet seit mehr als 20 Jahren zusammen und kreierte zahlreiche erfolgreiche Bühnenwerke. Ihr Musical Stella – Das blonde Gespenst vom Kurfürstendamm wurde 2016 beim Deutschen Musical Theater Preis als „Bestes Musical des Jahres“ ausgezeichnet. Koproduktion mit der Neuköllner Oper Berlin
Musikalische Leitung Hans-Peter Kirchberg / Jakob Brenner | Inszenierung Peter Lund | Bühne und Kostüme Ulrike Reinhard | Choreografie Neva Howard | Dramaturgie Christiane Dost Besetzung Absolvent/innen der Abschlussklasse Musical der Universität der Künste Berlin, Sylvia Schramm-Heilfort; Projektband Premiere 02.03.2019 | Weitere Termine 10.03. | 14.03. | 23.03. | 04.04. | 26.04.2019 | Opernfrühstück 24.02.2019 | Altersempfehlung 12+ | Preis 14,- bis 38,- e Kat. D | Premiere 18,- bis 43,- e Kat. E
Fantastisch-burleske Operette von Franz von Suppé, Libretto von Karl Juin und Julius Hopp Neubearbeitung von Alexander Kuchinka und Hinrich Horstkotte Revidierte musikalische Fassung von Jakob Brenner
[ DER TEUFEL
AUF ERDEN ]
Was macht der gestresste Oberteufel, wenn es ihm in seinem Reich zu voll wird, weil heutzutage wirklich jeder in die Hölle will? Genau: Er lässt sich auf der Erde nieder. Kein Wunder, dass das Höllenleben ohne Regierungschef völlig aus dem Ruder gerät und die Belegschaft überfordert ist. Wieso ist er auch ausgerechnet jetzt nicht da?! Und wo, zum Teufel, steckt er eigentlich genau? Der einzige Ausweg scheint zu sein, dass einer der Unterteufel die Erdenleiter hinaufklettert, um nach dem Chef zu suchen. Auf seiner Reise streift er nicht nur durch die Kontinente, sondern auch durch die Jahrhunderte, um festzustellen, dass das Leben dort viel teuflischer ist, als er je geahnt hätte. Mit seiner fantastisch-burlesken Operette Der Teufel auf Erden schrieb Franz von Suppé 1878 ein augenzwinkerndes, zeitkritisches Bühnenwerk in bester Offenbach-Tradition und traf damit auch inhaltlich den
Nerv des Wiener Publikums. Schließlich übte der Teufel als Theaterfigur schon von jeher eine große Anziehungs kraft aus. Warum sich das Werk trotz des Premieren erfolgs nicht auf der Bühne hielt, ist unklar. Der Suppé- Biograf Hans-Dieter Roser konstatiert: „Wahrscheinlich stand der Operette die unverhüllte Forderung nach mehr Liberalität im Wege, die in der Monarchie nicht gern gehört wurde, später nicht im österreichischen Ständestaat oder in der nationalsozialistischen Bewegung.“ Hinrich Horstkotte, der als Regisseur, Bühnenund Kostümbildner in Chemnitz bestens bekannt ist und zuletzt mit seiner Turandot-Inszenierung für ausverkaufte Vorstellungen sorgte, wird dem „fröhlichen, musikalisch anspruchsvollen Ganzen“ (Roser) den Weg zurück auf die Bühne und in die Herzen der Operettenfreunde ebnen. In Kooperation mit der Volksoper Wien
Musikalische Leitung Jakob Brenner | Inszenierung, Bühne und Kostüme Hinrich Horstkotte | Choreografie Sabrina Sadowska | Chor Stefan Bilz | Dramaturgie Carla Neppl Besetzung Alexander Kuchinka (Teufelsbote), Matthias Winter (Schutzengel), Dagmar Schellenberger (Mutter Aglaja), Franziska Krötenheerdt / Guibee Yang (Amanda), Sophia Maeno / Sylvia Rena Ziegler (Isabella), Andreas Beinhauer (Isodor), N. N. (Reinhard), Gerhard Ernst (Oberst Donnersbach), Edward Randall (Haderer), Tilo Kühl-Schimmel / Jürgen Schimmel (Tanzschullehrer) u. a.; Robert-Schumann-Philharmonie, Opernchor, Statisterie Premiere 27.04.2019 | Weitere Termine 04.05. | 17.05. | 24.05. | 02.06.2019 | Gastspiel Aschaffenburg 19.+20.06.2019 | Opernfrühstück 14.04.2019 | Altersempfehlung 14+ | Preis 14,- bis 38,- e Kat. D | Premiere 18,- bis 43,- e Kat. E
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Oper von Ludwig van Beethoven Text von Joseph Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Friedrich Treitschke
[ FIDELIO ] 14
Marzelline hat sich in Fidelio verliebt, den neuen Gehilfen ihres Vaters, des Gefängnismeisters Rocco. Doch hinter Fidelio verbirgt sich die verzweifelte Leonore. Sie vermutet in dem Gefängnis ihren Mann Florestan, den der Gefängnisgouverneur Don Pizarro als uner schrockenen Regimekritiker einkerkern ließ. Von dieser Willkür weiß nur Rocco. Da der Minister Don Fernando von Unregelmäßigkeiten gehört hat, will er das Gefängnis inspizieren. Pizarro ordnet an, den Gefangenen vorsichtshalber zu beseitigen. Doch Rocco vermag nicht zu morden, ist aber bereit, das Grab auszuheben. Fidelio erwirkt, dabei helfen zu können und erkennt in dem Gefangenen Florestan. Als Pizarro ihn töten will, stellt sich Leonore Pizarro in den Weg und bedroht ihn. Der angekommene Minister und die Gefangenen preisen die allen Gefahren und Widerständen trotzende Leonore und damit auch die Kraft der Liebe: „Wer ein solches Weib errungen, stimm in unsern Jubel ein! Nie wird es zu hoch besungen, Retterin des Gatten sein.“ Nicht nur um seine Sinfonien hat Ludwig van Beethoven gerungen, sondern auch um seine einzige Oper, den
Fidelio. Er hat nicht weniger als drei Fassungen komponiert – die ersten beiden wurden 1805 bzw. 1806 uraufgeführt und tragen noch den Titel Leonore – und vier Ouvertüren. Die letzte Fassung wurde als Fidelio am 23. Mai 1814 im Wiener Kärntnertortheater uraufgeführt und steht in der Tradition der erfolgreichen französischen Revolutions- und Befreiungsoper der 1790er Jahre. Die politische Dimension durch Polizeiwillkür und Revolutionskräfte ist eng mit der aufopferungsvollen Liebe Leonores zu ihrem inhaftierten Ehemann Florestan verknüpft. Durch Beethovens gleichermaßen erschütternde wie triumphale Musik berührt Fidelio bis heute. Robert Lehmeier, der an der Oper Chemnitz 2017 die Operette Südseetulpen aus der Taufe hob, arbeitet als freischaffender Regisseur u. a. in Berlin, Dresden, München, Hamburg, Wien, Barcelona und den Nieder landen. Seit 2011 ist er im Leitungsteam vom Umculo / Cape Festival, das sich zum Ziel setzt, Oper in Südafrika neu zu positionieren. Aufführung mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Guillermo García Calvo | Inszenierung Robert Lehmeier | Bühne Tom Musch | Kostüme Ingeborg Bernerth | Chor Stefan Bilz | Dramaturgie Susanne Holfter Besetzung Andreas Beinhauer (Don Fernando), Krisztián Cser (Don Pizarro), Viktor Antipenko (Florestan), Pauliina Linnosaari (Leonore), Magnus Piontek (Rocco), Maraike Schröter (Marzelline), Siyabonga Maqungo (Jaquino) u. a.; Robert-Schumann-Philharmonie, Opern- und Extrachor, Statisterie Premiere 25.05.2019 | Weitere Termine 29.05. | 15.06. | 23.06.2019 | Opernfrühstück 12.05.2019 | Altersempfehlung 14+ | Preis 14,- bis 38,- e Kat. D | Premiere 18,- bis 43,- e Kat. E
Ein Maskenball
Die Walküre
Der Rosenkavalier
Emil und die Detektive
Das Rheingold
Turandot
[ WIEDER
AUFNAHMEN ]
M Y FAIR L ADY
DI E FLEDERMAUS
Musical von Alan Jay Lerner und Frederick Loewe
Operette von Johann Strauß
Eliza Doolittle, ein Blumenmädchen mit Herz und Verstand, fällt dem Sprachforscher Henry Higgins durch ihren ordinären Dialekt auf. Er schließt mit seinem Freund Oberst Pickering eine Wette ab, in der es darum geht, binnen weniger Wochen aus der, wie Higgins sagt, „Rinnsteinpflanze“ Eliza eine Grande Dame werden zu lassen. Womit Higgins allerdings nicht gerechnet hat, ist, dass neben dem „dienstlichen“ Verhältnis zu Eliza plötzlich auch die Liebe eine große Rolle spielt. – Evergreens wie Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen, Wäre det nich wundascheen, Mit ’nem kleenen Stückchen Glück und Hei, heute morgen mach’ ich Hochzeit sind der Grund, warum My Fair Lady zu den erfolgreichsten Musicals der Welt gehört.
Gabriel von Eisenstein hat vor einiger Zeit seinen Freund, den Notar Dr. Falke, nach einem Faschingsball blamiert. Nun will sich Falke an Eisenstein rächen und inszeniert eine Revanche, die mit ihren Irrungen und Wirrungen nicht nur das Gefühlsleben Eisensteins durcheinanderbringt. Er lädt Eisenstein auf einen Ball ein und präsentiert ihm dort eine feurige ungarische Gräfin. Eisenstein tappt prompt in die Falle und erkennt viel zu spät, dass sich hinter der Maske der schönen Ungarin seine eigene Frau verbirgt. – „Die Fledermaus ist so klassisch wie der Nibelungenring Wagners“, schrieb Dirigent Hans von Bülow über jenes Werk, das als die Operette schlechthin gilt und sich seit mehr als 140 Jahren ungebrochener Beliebtheit beim Publikum erfreut.
Musikalische Leitung Jakob Brenner Inszenierung Erik Petersen Choreografie Sabine Arthold Bühne Sam Madwar Kostüme Lukas Waßmann Chor Pietro Numico
Musikalische Leitung Jakob Brenner Inszenierung Johannes Pölzgutter Choreografie Sabrina Sadowska Bühne Nikolaus Webern Kostüme Janina Ammon Chor Stefan Bilz
Besetzung Matthias Winter (Higgins), Dorit Gäbler (Mrs. Higgins), Katharina Boschmann / Marie Hänsel (Eliza), Marko Bullack / Gerhard Ernst (Alfred Doolittle), Gunther Emmerlich (Pickering), Sylvia Schramm-Heilfort (Mrs. Pearce), Benjamin Sommerfeld (Freddy) u. a.
Besetzung Reto Rosin (Eisenstein), Tatiana Larina / Maraike Schröter (Rosalinde), Matthias Winter (Frank), Sophia Maeno / Sylvia Rena Ziegler (Orlofsky), Siyabonga Maqungo / Benedikt Nawrath (Alfred), Andreas Beinhauer (Dr. Falke), Jürgen Mutze / Edward Randall (Dr. Blind), Katharina Boschmann / Marie Hänsel / Franziska Krötenheerdt (Adele), Sylvia Schramm-Heilfort (Ida), Hardy Hoosman (Frosch)
Termine 14.09. | 22.09. | 04.11. | 23.11.2018 Altersempfehlung 12+ Preis 14,- bis 38,- e Kat. D
Termine 15.09. | 06.10. | 20.11. | 31.12.2018 | 01.01. | 22.03.2019 Altersempfehlung 12+ Preis 18,- bis 43,- e Kat. E
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AUFNAHMEN ]
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DO N PA SQ UAL E
EMI L UND DI E DETEK TI VE
Oper von Gaetano Donizetti
Musical von Marc Schubring und Wolfgang Adenberg nach Erich Kästner
Der alte Junggeselle Don Pasquale verbietet seinem Neffen Ernesto, die junge, aber mittellose Norina zu heiraten. Doch Pasquales Leibarzt Malatesta will den Verliebten zu ihrem Glück verhelfen und ersinnt eine Intrige. Er entfacht in Don Pasquale romantische Gefühle für Norina, die den alten Herrn zum Schein heiraten und ihm dann das Leben zur Hölle machen soll. Gesagt, getan: Schon kurz nach der Hochzeit verwandelt sie sich in eine kommandierende Furie, die verschwenderisch das Geld aus dem Fenster wirft und sich über den alten Pasquale lustig macht. Don Pasquale will nun die unsägliche Plage an den Neffen loswerden. – In nur elf Tagen hat Gaetano Donizetti die Skizze zu Don Pasquale zu Papier gebracht und ein Werk geschaffen, das mit einer Leichtigkeit und einem versteckten Lachen das Publikum weltweit begeistert. Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Musikalische Leitung Attilio Tomasello Inszenierung Nils Braun Bühne und Kostüme Oliver Burkhardt Chor Pietro Numico Besetzung Noé Colín (Don Pasquale), Andreas Beinhauer (Malatesta), Cosmin Ifrim (Ernesto), Silvia Micu / Guibee Yang (Norina), André Eckert (Notar) Termine 23.09. | 07.10. | 25.11. | 15.12. | 29.12.2018 Altersempfehlung 14+ Preis 14,- bis 38,- e Kat. D
Emil Tischbein ist ein ganz normaler Junge, der von einem Moment auf den anderen sein wohl größtes Abenteuer erlebt. Von der Mutter mit 140 Mark ausgestattet, fährt er mit dem Zug nach Berlin, um seine Großmutter und seine Cousine Pony Hütchen zu besuchen. Als er am Berliner Bahnhof ankommt, wird klar, dass diese Reise eine ganz andere Wendung nehmen wird: Der mysteriöse Herr Grundeis hat ihm während der Fahrt sein Geld gestohlen! Damit darf er nicht davonkommen! Dieser Meinung ist auch Gustav mit der Hupe, der sofort alle jungen Detektive der Stadt zusammenhupt, um sich unter der „Parole Emil“ auf eine spannende und turbulente Verbrecherjagd quer durch Berlin zu begeben. Koproduktion mit dem Next Liberty Kinder- und Jugendtheater, der Oper Graz und der art&event Theaterservice Graz GmbH Musikalische Leitung Jakob Brenner Inszenierung Michael Schilhan Bühne und Kostüme Alexia Redl Kinder- und Jugendchor Pietro Numico Besetzung Lukas Sandmann (Emil), Cassandra Schütt (Pony Hütchen), Florian Stanek (Gustav), Jan Rogler (Professor), Matthias Winter / André Eckert (Erzähler), Andreas Goebel / Terry Chladt (Herr Grundeis) u. a. Termine 14.10. | 19.10. | 28.10. | 31.10. | 11.11. | 21.11. | 12.12. | 13.12. | 15.12. | 23.12. | 25.12. | 30.12.2018 Altersempfehlung 6+ Preis 12,- bis 33,- e Kat. C
H Ä N SE L UND GR ETE L
DAS RHEI NGOLD
Märchenoper von Engelbert Humperdinck
Vorabend zu dem Bühnenfestspiel Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner
Steffen Pionteks Inszenierung der Märchenoper Hänsel und Gretel lockt nun schon seit mehr als 25 Jahren Familien in das Opernhaus Chemnitz, von denen sicher der eine oder andere die bekannten Kinderlieder wie Brüderchen, komm tanz mit mir oder Ein Männlein steht im Walde leise mitsummt. Auch in der Spielzeit 2018 / 2019 können Groß und Klein wieder mit Hänsel und Gretel zittern, wenn die Mutter bei ihrer Rückkehr vom schweren Tagwerk statt eines Abendbrots nur einen leeren Topf und statt der erledigten Arbeiten zwei tanzende Kinder vorfindet. Man wird mit den Geschwistern hoffen, dass sie aus dem dunklen Wald mit der Funkel-Augen-Eule wieder herausfinden und darf sich auch diesmal über die Engelpyramide freuen, über das duftende Lebkuchenhaus und über den verbrannten Hexenpopo. Musikalische Leitung Jakob Brenner Inszenierung Steffen Piontek Bühne und Kostüme Ralf Winkler † Choreografie Sigrid Busch †, Gottfried Messenbrink Chor Pietro Numico
Ein „Drama der Gegenwart“ nannte George Bernard Shaw Wagners Ring des Nibelungen im Jahre 1896, und bis heute ist der politische und gesellschaftskritische Gehalt des Werks aktuell. Am Beginn der Tetralogie, im Rheingold, befindet sich das Geschehen in einer Art Urzustand. Doch bald schon zerstören Gewalt und Betrug die unberührte Natur. Der Nibelung Alberich raubt den Rheintöchtern das Gold und schmiedet es zu einem Ring, um den ein unheilvoller Machtkampf entbrennt, der für alle zur existentiellen Bedrohung wird. Alberich, durch List und Tücke des Rings beraubt, belegt das Machtsymbol mit einem Fluch: Wer mit ihm in Berührung kommt, ist dem Untergang geweiht. Aufführung mit deutschen Übertiteln Musikalische Leitung Guillermo García Calvo Inszenierung Verena Stoiber Bühne und Kostüme Sophia Schneider
Besetzung Andreas Beinhauer / Matthias Winter (Vater), Dagmar Schellenberger / Anne Schuldt (Mutter), Sophia Maeno / Sylvia Rena Ziegler (Hänsel), Katharina Boschmann / Franziska Krötenheerdt / Tatiana Larina (Gretel), Jürgen Mutze / Benedikt Nawrath (Hexe), Katharina Boschmann / Marie Hänsel (Sandmännchen / Taumännchen)
Besetzung Krisztián Cser (Wotan), Andreas Beinhauer (Donner), Siyabonga Maqungo (Froh), Bernhard Berchtold / Benjamin Bruns (Loge), Bernadett Fodor / Anne Schuldt (Fricka), Franziska Krötenheerdt (Freia), Anja Schlosser (Erda), Jukka Rasilainen (Alberich), Benedikt Nawrath (Mime), Magnus Piontek (Fasolt), James Moellenhoff (Fafner), Guibee Yang (Woglinde), Sylvia Rena Ziegler (Wellgunde), Sophia Maeno (Floßhilde)
Termine 09.12. | 16.12. | 17.12. | 19.12. | 20.12. | 26.12.2018 Altersempfehlung 6+ Preis 14,- bis 38,- e Kat. D
Termine 05.01. | 27.01. | 18.04. | 30.05.2019 Altersempfehlung 16+ Preis 27,- bis 54,- e Kat. G | Sonderpreis für Vorstellungen im April und Mai 2019
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[ WIEDER
AUFNAHMEN ]
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DI E WA L K ÜR E
DER ROSENKAVALI ER
Erster Tag aus dem Bühnenfestspiel Der Ring des Nibelungen von Richard Wagner
Komödie für Musik von Richard Strauss Libretto von Hugo von Hofmannsthal
Siegmund, von Wotan gezeugt, um als freier Held den Ring zurückzugewinnen, ist auf der Flucht und sucht Schutz bei Sieglinde und Hunding. Die Zwillinge Sieg linde und Siegmund, als Kinder voneinander getrennt, entbrennen in Liebe zueinander. Hunding fordert Siegmund zum Duell heraus und stirbt. Wotans Frau Fricka prangert Ehebruch und Geschwisterliebe an und ringt Wotan das Versprechen ab, Siegmund zu töten. Brünnhilde, entsetzt vom Sinneswandel ihres Vaters, beschließt, Siegmund gegen Wotans Befehl zu schützen, kann ihn aber nicht retten. Brünnhilde flieht mit der schwangeren Sieglinde vor dem Zorn Wotans in eine ungewisse Zukunft.
Die Marschallin hat einen jungen Geliebten, Octavian. Er wird auserwählt, als Rosenkavalier für den Schürzen- und Mitgiftjäger Baron Ochs auf Lerchenau um die Hand von Sophie, Tochter des reichen Herrn Faninal, anzuhalten. Doch Sophie und Octavian verlieben sich ineinander, was zu einer Reihe von Intrigen und Verwechslungen führt. Schließlich räumt Ochs blamiert das Feld, und nach dem großherzigen Verzicht der Marschallin steht der Verbindung zwischen Sophie und Octavian nichts mehr im Wege. – Diese Dreiecksgeschichte voller Humor und leiser Melancholie bezaubert schon seit mehr als 100 Jahren die Opernfreunde in aller Welt.
Aufführung mit deutschen Übertiteln
Aufführung mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Guillermo García Calvo Inszenierung Monique Wagemakers Bühne Claudia Weinhart Kostüme Erika Landertinger
Musikalische Leitung Guillermo García Calvo Inszenierung und Bühne Paul Esterhazy Kostüme Ursula Renzenbrink Chor Stefan Bilz
Besetzung Viktor Antipenko (Siegmund), Magnus Piontek (Hunding), Aris Argiris (Wotan), Maraike Schröter (Sieglinde), Bernadett Fodor / Anne Schuldt (Fricka), Stephanie Müther (Brünnhilde), Regine Sturm (Gerhilde), Guibee Yang (Helmwige), Sylvia Rena Ziegler (Waltraute), Nathalie Senf (Grimgerde), Alexandra Sherman (Schwertleite) u. a.
Besetzung Maraike Schröter (Feldmarschallin), David Steffens (Baron Ochs), Sylvia Rena Ziegler (Octavian), Peter Schöne (Faninal), Guibee Yang (Sophie), Franziska Krötenheerdt (Jungfer Marianne), Benedikt Nawrath (Valzacchi), Anne Schuldt (Annina) u. a.
Termine 12.01. | 19.04. | 01.06.2019 Altersempfehlung 16+ Preis 27,- bis 54,- e Kat. G | Sonderpreis für Vorstellungen im April und Juni 2019
Termine 09.02. | 03.03. | 31.03.2019 Altersempfehlung 16+ Preis 14,- bis 38,- e Kat. D
T U RAND O T
EI N MASKEN BALL
Dramma lirico von Giacomo Puccini Finale ergänzt von Franco Alfano (Lange Urfassung)
Melodramma von Giuseppe Verdi (Stockholmer Fassung)
Giacomo Puccini griff für seine Oper Turandot auf einen alten persischen Märchenstoff zurück. Prinzessin Turandot hat geschworen, das Eheversprechen nur einem Mann zu geben, der drei Rätsel lösen kann. Wem das nicht gelingt, dem wird der Kopf abgeschlagen. Mit diesem radikalen Vorgehen will die schöne chinesische Prinzessin den Tod ihrer Ahnin rächen, die einst Selbstmord beging, um dem männlichen Joch zu entfliehen. Doch die Freier lassen sich nicht abschrecken: Einer nach dem anderen stellt sich der grausamen Tortur. Auch Prinz Calaf entbrennt für die unbekannte Schöne. Kann er die geforderten drei richtigen Antworten geben und den eisigen Ring um Turandots Herz lösen?
Der schwedische König Gustavo III. ist in Amelia, die Frau seines Sekretärs und Freundes Renato Anckarström, verliebt. Amelias Versuch, sich ihre Liebe zu Gustavo zu versagen, scheitert. Ein Irrtum führt zur Katastrophe: Anckarström, der sein Leben für Gustavo gegeben hätte, fühlt sich betrogen. Seine tiefe Freundschaft zu Gustavo schlägt in blinden Hass um. Wie von der Zigeunerin Ulrica prophezeit, tötet Anckarström auf dem Maskenball den Freund. – Giuseppe Verdis Ein Maskenball gilt seit der Uraufführung 1859 als sein erstes Musikdrama. Auf einzigartige Weise wob er Komödiantisches und Magisches, Traumhaftes und Reales in diese berührende Tragödie um Liebe und Freundschaft, Treue und Eifersucht, Last der Macht und Denunziation.
Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Musikalische Leitung N. N. Inszenierung, Bühne und Kostüme Hinrich Horstkotte Chor Stefan Bilz Besetzung Jee Hye Han (Turandot), Edward Randall (Altoum), Magnus Piontek (Timur), Daniele Prola (Calaf), Maraike Schröter (Liù), Andreas Kindschuh (Ping), N. N. (Pang), Siyabonga Maqungo (Pong) u. a. Termine 09.03. | 15.03. | 10.05.2019 Altersempfehlung 14+ Preis 14,- bis 38,- e Kat. D
Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Musikalische Leitung N. N. Inszenierung Arila Siegert Bühne Hans Dieter Schaal Kostüme Marie-Luise Strandt Chor Stefan Bilz Besetzung Ho-yoon Chung (Gustavo), N. N. (Anckarström), Maraike Schröter (Amelia), Bernadett Fodor (Ulrica), Guibee Yang (Oscar), Magnus Piontek (Horn) u. a. Termine 05.04. | 14.04. | 18.05.2019 Altersempfehlung 14+ Preis 14,- bis 38,- e Kat. D
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[ WAGNER IN CHEMNITZ ] 30
RI N G- Z Y K L E N
WAGN ER -VOR TRÄGE
Die Werke Richard Wagners waren stets ein wichtiger Schwerpunkt in der Chemnitzer Operntradition und brachten der Stadt den ehrenvollen Beinamen „Säch sisches Bayreuth“ ein. 2018, im Jahr des 875. Stadtjubiläums, bringt die Oper Chemnitz alle vier Teile des Bühnenfestspiels Der Ring des Nibelungen als Neuproduktion heraus. 2019 sind die Bühnenwerke dann auch als Zyklen zu erleben: im Januar, im Rahmen der Wagner-Festtage zu Ostern sowie im Zeitraum zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten.
Für alle, denen Richard Wagner nicht behagt, aber erst recht natürlich für alle, die ihn lieben, gibt Eske Bockelmann eine besondere Art der Einführung in den Ring des Nibelungen. Begleitend zum ersten Gesamtzyklus im Januar 2019 widmet er jedem der vier Musikdramen einen eigenen Abend. Wie bei seinen Lesungen mit Burkhard Müller, die in Chemnitz Kultstatus haben, wird er die Werke vorstellen und in Auswahl vorführen, diesmal musikalisch begleitet von Thomas-Michael Gribow.
Ring-Zyklus im Januar 2019 05.01.2019 Das Rheingold 12.01.2019 Die Walküre 19.01.2019 Siegfried 26.01.2019 Götterdämmerung Zyklus-Preis: 108,- bis 216,- e
02.01.2019 Vortrag zu Das Rheingold 09.01.2019 Vortrag zu Die Walküre 16.01.2019 Vortrag zu Siegfried 23.01.2019 Vortrag zu Götterdämmerung jeweils 19.30 Uhr, Weltecho Chemnitz Eintritt frei, Anmeldung: info@theater-chemnitz.de
Ring-Zyklus zu Ostern 2019 18.04.2019 Das Rheingold 19.04.2019 Die Walküre 20.04.2019 Siegfried 22.04.2019 Götterdämmerung Zyklus-Preis: 148,- bis 256,- e
Schon seit mehreren Jahren begleitet Prof. Dr. Christoph Fasbender von der TU Chemnitz die Wagner-Produk tionen mit seinen unterhaltsam-spannenden Vorträgen. 2019 beleuchtet er anlässlich der beiden Ring-Zyklen zu Ostern und Pfingsten den reichhaltigen Fundus an Literatur, der Wagner seinerzeit als Inspirationsquelle diente, seien es die altnordischen Heldenlieder, die Deutsche Mythologie Jacob Grimms und Wilhelm Grimms Deutsche Heldensage, Karl Lachmanns Edition des Nibelungenliedes und vieles mehr.
Ring-Zyklus zu Himmelfahrt / Pfingsten 2019 30.05.2019 Das Rheingold 01.06.2019 Die Walküre 08.06.2019 Siegfried 10.06.2019 Götterdämmerung Zyklus-Preis: 128,- bis 236,- e
18.04.+30.05.2019 Vortrag zu Das Rheingold 19.04.+01.06.2019 Vortrag zu Die Walküre 20.04.+08.06.2019 Vortrag zu Siegfried 22.04.+10.06.2019 Vortrag zu Götterdämmerung jeweils 10.30 Uhr, Opernhaus / Rangfoyer Eintritt frei, Anmeldung: info@theater-chemnitz.de
[ SONDER
VERANSTALTUNGEN ] D I E FL EDE R M AUS – S I LV ES TER S PE CIAL
LI EDERABENDE Opernhaus / Rangfoyer
31.12.2018 | Opernhaus Wieder ist das Jahr wie im Fluge vorbeigezogen und im Dezember stellt sich die Frage aller Fragen: Wie möchten Sie den Silvesterabend verbringen? Tanzen Sie mit uns in das neue Jahr! Am 31. Dezember laden wir Sie ein, Johann Strauß‘ Operetten-Hit Die Fledermaus mit all seinen Ohrwürmern, seiner Komik und manchmal auch einer süßen Melancholie zu genießen, bevor der Abend für Sie im Opernhaus weitergeht. Ein reichhaltiges kaltes Buffet und Musik auf allen Etagen verkürzen Ihnen die Wartezeit bis Mitternacht, wenn Sie das Jahr 2019 mit einem Glas Sekt und dem großen Feuerwerk auf dem Theaterplatz begrüßen. Also dann: Frohes Neues! Preis: 122,- bis 149,- e
17. C H E M NITZ ER O P E RNBAL L 16.02.2019 | Opernhaus Walzerträume, Strangers In The Night, Gold und Silber, Unforgettable, La nuit en rouge: Schon allein die Themen der letzten Opernbälle klingen wie Musik in den Ohren und lassen von Nächten voll ausgelassenem Tanz, heiterem Amüsement und dem Zauber eines einmaligen Erlebnisses träumen. Wie das Motto 2019 lautet? Lassen Sie sich überraschen und seien Sie sich sicher, dass auch diesmal keiner Ihrer Wünsche offenbleiben wird. Längst ist der Chemnitzer Opernball eines der wichtigsten gesellschaftlichen Ereignisse der Stadt. Das besondere Flair und die persönliche Atmosphäre locken Jahr für Jahr nicht nur Stammgäste, sondern auch immer mehr junge Leute in den schönsten Ballsaal von Chemnitz. Preis: 219,- bis 509,- e
Wenn, wie der Geiger Yehudi Menuhin sagte, Singen die eigentliche Muttersprache des Menschen ist, so geben Lieder tiefe Einblicke in die Natur und das Seelenleben des menschlichen Wesens. Nicht ohne Grund haben sich Komponisten über Epochen hinweg intensiv mit dem Lied, dieser komprimierten und dadurch erzählerisch dichten musikalischen Form auseinandergesetzt und Werke geschaffen, die wie Kaleidoskope gebündelte Empfindungen und Gedanken auf unmittelbare Art und Weise transportieren. Auch in der Spielzeit 2018 / 2019 tauchen Sängerinnen und Sänger der Oper Chemnitz in der intimen Atmosphäre des Rangfoyers ein in große Liedkompositionen von der Romantik bis in die Moderne. 1. Liederabend | 09.12.2018 Guibee Yang, Am Flügel: Perla M. Kim 2. Liederabend | 13.01.2019 Sophia Maeno, Am Flügel: Masa Novosel Moderation: Susanne Popp 3. Liederabend | 24.03.2019 Andreas Beinhauer, Am Flügel: Anna Beinhauer 4. Liederabend | 21.04.2019 Sylvia Rena Ziegler, Am Flügel: Friederike Wiesner Preis: 15,- e
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[ OPER EXTRA ] 32
Opernfrühstück Präsentiert von unseren Dramaturginnen, geben Ihnen Dirigent, Regieteam und Sänger/innen einen Einblick in die Premierenvorbereitungen. Das Opernfrühstück findet in der Regel ein bis zwei Wochen vor der Premiere am Sonntagvormittag im Rangfoyer statt. Preis: 5,- e Einführungen Sicher kennen Sie das: Sie sitzen erwartungsvoll im Zuschauerraum, der Vorhang geht auf, das Stück beginnt – und plötzlich beschleicht Sie das Gefühl, dass ein vorheriger Blick in den Opernführer gut getan hätte. Das passiert Ihnen nun nicht mehr: Jeweils eine halbe Stunde vor ausgewählten Opernvorstellungen begrüßen unsere Dramaturginnen Sie im Rangfoyer zu einer kurzen Einführung. Diese Vorstellungen sind im Monatsspielplan mit einem E gekennzeichnet. Premierenfeiern Im Anschluss an die Premieren finden im Rangfoyer des Opernhauses unsere Premierenfeiern statt. Wir laden Sie herzlich ein, sich mit den Künstlern und Besuchern über das Erlebte auszutauschen. Führungen Nutzen Sie unsere öffentlichen Rundgänge durch das Opernhaus, bei denen neben wissenswerten Fakten zum Theateralltag sicher auch die eine oder andere Anekdote preisgegeben wird, um einmal hinter die Kulissen zu schauen. Die Termine entnehmen Sie bitte den aktuellen Spielplänen. Karten für die Führungen erhalten Sie im Vorverkauf. Preis: 6,- e / erm. 3,- e
Ausgeplaudert Dem Wunsch vieler Besucher, die Künstler auch außerhalb der Bühne kennen zu lernen, kommen wir mit der Veranstaltungsreihe Ausgeplaudert entgegen. Im Foyer des Opernhauses trifft Matthias Winter Ensemblemitglieder, die er Ihnen in einem musika lischen Plauderstündchen vorstellt. Termine: 27.10. | 17.11.2018 | 02.03. | 13.04.2019 Preis: 5,- e JOW – JungeOpernWerkstatt In der Spielzeit 2018 / 2019 geht es mit JOW, der Jungen OpernWerkstatt der Oper Chemnitz, weiter. Nachdem die Mitglieder im ersten Jahr Menschen aus dem Büh nenalltag kennen gelernt, Proben besucht und viele Geheimnisse des Theaters entdeckt haben, wollen wir diesen Weg nun intensivieren und die besondere Kunst des Musiktheaters gemeinsam entdecken und erleben. Weitere Informationen findest du auf Seite 136 und in der gesonderten Broschüre Junges Theater. Kontakt: Christiane Dost, Tel. 0371 6969-815 dost@theater-chemnitz.de
[ BALLETT ]
Tanzabend von Katarzyna Kozielska, Marco Goecke und Alexander Ekman
[ NORDLICHT ] 38
Der neue, dreiteilige Tanzabend Nordlicht bringt choreo grafische Handschriften der Superlative nach Chemnitz: Mit Katarzyna Kozielska, Marco Goecke und Alexander Ekman ist ein hochkarätiges Trio der angesagtesten Choreografen unserer Zeit zu Gast. Die aus Polen stammende Katarzyna Kozielska, seit der Spielzeit 2000 / 2001 Mitglied des Stuttgarter Balletts, ist seit 2011 auch als Choreografin erfolgreich. Die von der Fachzeitschrift tanz als „Bemerkenswerteste Nach wuchs-Choreografin“ genannte Künstlerin wird eigens für das Ballett Chemnitz eine Uraufführung kreieren. Marco Goecke, Hauschoreograf des Stuttgarter Balletts und ab 2019 neuer Ballettdirektor der Staatsoper Hannover, sorgt von Leipzig bis New York, von Oslo bis Monte Carlo sowie bei renommierten Tanzfestivals mit seinen Uraufführungen für Aufsehen. Sein avantgardistischer Tanzstil fordert die Tänzer technisch heraus und berührt. 2006 erhielt Marco Goecke den im Rahmen des Monaco Dance Forums in Monte Carlo verliehenen
Prix Nijinsky in der Kategorie „Aufstrebender Choreograf“. Von der Fachzeitschrift tanz wurde er 2015 als „Choreograf des Jahres“ gewählt. Sein Stück Suite Suite Suite entstand 2008 für das Leipziger Ballett. Inspiriert von Anekdoten aus dem Leben Johann Sebastian Bachs hat er zu dessen Orchestersuite Nr. 4 D-Dur eine unverwechselbare, sehr persönliche Bewegungssprache entwickelt. Alexander Ekman, ehemaliger Tänzer des Kungliga Operan Balett, des Nederlands Dans Theater 2 und des Cullberg Ballet, zählt zu den international gefragtesten Choreografen und lehrt an der renommierten Juillard School New York. Für Cow am Dresdner Semperoper Ballett wurde er 2016 mit dem deutschen Theaterpreis Der Faust ausgezeichnet. Dass Ekman als Spezialist für große Ensemble-Stücke gilt, spürt man auch bei Episode 31, einem Werk, das er 2011 für die Juilliard School New York konzipierte. Dieses energiegeladene Stück mit atemberaubendem Tempo lässt trotz der starken Gruppenchoreografie auch die individuelle Ausdruckskraft der jungen athletischen Tänzer Teil des Kunstwerks werden.
N. N. (Uraufführung) von Katarzyna Kozielska, Musik von Niels Gade u. a. Choreografie Katarzyna Kozielska | Bühne und Kostüme Ines Alba Suite, Suite, Suite von Marco Goecke, Musik von Johann Sebastian Bach Choreografie, Bühne und Kostüme Marco Goecke | Dramaturgie Nadja Kagel | Lichtdesign Udo Haberland Episode 31 von Alexander Ekman, Musik von Mikael Karlsson, Erik Satie und Ane Brun Choreografie und Bühne Alexander Ekman | Kostüme Luke Simcock | Lichtdesign Nicole Pearce Mit Ballett Chemnitz Premiere 12.10.2018 | Weitere Termine 27.10. | 09.11. | 17.11. | 30.11.2018 | 20.01. | 01.02.2019 | Matinee 06.10.2018 | Altersempfehlung 12+ | Preis 12,- bis 33,- e Kat. C | Premiere 14,- bis 38,- e Kat. D
Tanzstück von Peter Svenzon URAUFFÜHRUNG
[ SHOWCASE II ] Das Ballett Chemnitz öffnet in der Spielzeit 2018 / 2019 mit der Fortsetzung der Reihe Showcase erneut die Türen zum Ballettsaal. In der intimen Atmosphäre dieses Probenraumes präsentiert die Company Neukreationen internationaler Gastchoreografen. Die sonst übliche Distanz zwischen Bühne und Publikum, die durch den Orchestergraben oder die Rampe vorgegeben ist, weicht einer puren und hautnahen Begegnung mit dem Tanz und ermöglicht eine neue, andere Wahrnehmung von Körpersprache und Bewegung. Den Auftakt der Reihe Showcase gestaltete 2017 Anthony Missen, Künstlerischer Direktor und Mitbegründer der Company Chameleon aus der Chemnitzer Partnerstadt Manchester, mit Mavericks And Sheep (Außenseiter und Schafe). Die Intensität, die Wucht und zugleich auch die Poesie dieses Tanzabends beeindruckten das überwiegend junge Publikum zutiefst. „Ein unglaublich wert voller wie intensiver Theatermoment, der sich des weiten Repertoires des modernen Tanzes bedient. 24 Tänzer, 50 Zuschauer – ein Muss!“, urteilte das Chemnitzer Magazin Stadtstreicher.
Für die zweite Ausgabe von Showcase wird Peter Svenzon, Choreograf, Komponist und Künstlerischer Direktor der schwedischen Company Art Of Spectra (Göteborg / Stockholm), mit dem Ballett Chemnitz eine Uraufführung entwickeln. Erste Berührungspunkte gab es bereits zum Tanzfestival TANZ | MODERNE | TANZ 2015, als er mit seiner Company und ihrem gemeinsamen Stück Fragment in Chemnitz zu Gast war. Seine Choreografien sind stets von einer starken, bisweilen brutalen Körperlichkeit geprägt, die den Tänzern höchste Präzision in der Ausführung abverlangt und traditionelle Geschlechterrollen verneint. Im Zentrum seiner neuen Arbeit steht die Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen, politischen und ganz persönlichen Themen unserer Zeit als Ausgangspunkt für eine spannende Choreografie, die mit der einzigartigen Körpersprache der Tänzer wortlos und doch poetisch Wünsche, Träume, Ängste und Hoffnungen in bewegende Bilder setzt. Lassen Sie sich überraschen und berühren!
Choreografie, Musik und Kostüme Peter Svenzon Mit Ballett Chemnitz Premiere 18.01.2019 | Weitere Termine 23.01. | 10.02. | 01.03.2019 | Spielort Ballettsaal | Altersempfehlung 12+ | Preis 15,- e | Premiere 18,- e
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Ballett von Eno Peci und Sabrina Sadowska mit Teilen der Originalchoreografie von Lew Iwanow Musik von Peter Tschaikowsky
[ SCHWANENSEE ] 40
1871 nutzte Peter Tschaikowsky den Sommerurlaub bei seiner Schwester, um für seine Nichten und Neffen das kleine Kinderballett Schwanensee zu komponieren. Als er 1875 einen lukrativen Kompositionsauftrag für ein neues Ballett des Moskauer Bolschoi-Theaters erhielt, war das Libretto bereits fertig. Es vereint verschiedene Legenden und Märchen in sich, unter anderem das deutsche Volksmärchen Der geraubte Schleier von Johann Karl August Musäus. Anders als bei den späteren Balletten Dornröschen und Der Nussknacker arbeiteten der Choreograf Julius Reisinger und Tschaikowsky hier nicht zusammen. Durch aufführungsbedingte Kürzungen, Umstellungen und Einlagen Reisingers blieb der große Erfolg zunächst aus. Erst als Lew Iwanow 1894 anlässlich einer Gedenkfeier für den ein Jahr zuvor verstorbenen Tschaikowsky den zweiten Akt mit den berühmten weißen Schwänen präsentierte und Marius Petipa und Lew Iwanow das Ballett anschließend am Mariinski Theater in St. Petersburg neu arrangierten, avancierte es zum Welterfolg. Seitdem hat der Schwanen see viele Interpretationen erfahren, so durch George Balanchine (New York 1951), Vladimir Bourmeister
(Moskau 1956), John Cranko (Stuttgart 1963), Mats Ek (Cullberg Ballet 1987), John Neumeier (Hamburg 2002) und die rein männlich besetzte Neufassung von Matthew Bourne (London 1995). Für den Chemnitzer Schwanensee konnte der junge, aus Tirana (Albanien) stammende Choreograf Eno Peci gewonnen worden. Seit 2000 ist er Mitglied des Wiener Staatsopernballetts und seit 2009 Solotänzer des Balletts der Wiener Staatsoper und Volksoper. Parallel dazu begann er u. a. für das Wiener Staatsballett und die Ballettakademie der Wiener Staatsoper eigene Ballette zu entwickeln. Für die berühmten „weißen Akte“ erhält das Ballett Chemnitz Unterstützung von der Staatlichen Ballettschule Berlin. So wird dieser Chemnitzer Schwanensee mit der ergreifenden Musik Tschaikowskys zu einer Reminiszenz an das romantische Tanzmärchen, in dem Liebe und Tod, Sehnsucht und Resignation, Menschen- und Fabelwelt zu einem sinnlich-berührenden Ballettabend verschmelzen. In Kooperation mit der Staatlichen Ballettschule Berlin
Musikalische Leitung N. N. | Choreografie und Inszenierung Eno Peci (1. + 3. Akt), nach Lew Iwanow (2. + 4. Akt) | Einstudierung Sylviane Bayard, Sabrina Sadowska | Bühne und Kostüme Thomas Mika | Dramaturgische Mitarbeit Susanne Holfter Mit Ballett Chemnitz; Schüler/innen der Staatlichen Ballettschule Berlin; Robert-Schumann-Philharmonie Premiere 30.03.2019 | Weitere Termine 06.04. | 13.04. | 19.05. | 26.05. | 14.06.2019 | Matinee 23.03.2019 | Altersempfehlung 12+ | Preis 14,- bis 38,- e Kat. D | Premiere 18,- bis 43,- e Kat. E
Tanzstück von Kaori Ito URAUFFÜHRUNG
[ MADE IN CHEMNITZ 20•19 ]
Für den Beitrag des Balletts Chemnitz zum 5. Internationalen Festival TANZ | MODERNE | TANZ konnte die junge Choreografin Kaori Ito gewonnen werden, die eigens für diese Company ein neues Tanzstück entwickeln wird. In ihrer Heimatstadt Tokio begann sie mit fünf Jahren ihre klassische Ballettausbildung, die sie in New York um zeitgenössischen Tanz ergänzte. Seit mehreren Jahren lebt sie in Paris. Choreografen und Regisseure wie Philippe Decouflé, Angelin Preljocaj, Alain Platel, Sidi Larbi Cherkaoui und James Thierrée prägten sie als Tänzerin, bevor sie sich selbst auf das Abenteuer des Choreografierens einließ. Sie gastierte u. a. in Marseille, Genf, Lyon, Lausanne, Avignon und HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden. 2010 wurde sie von der japanischen Zeitschrift On Stage zur „Besten jungen Choreografin“ gekürt. 2015 erhielt sie den Preis Nouveau talent chorégraphie de la SACD und die Auszeichnung Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres. Ihr Ausdrucksspektrum beschränkt sich nicht allein auf den Tanz, sondern erweitert sich auf Video-Projekte und Bildende Kunst. So entstand 2004 der Film Carbon Monoxide, der im Centre Pompidou in Paris und bei mehreren Festivals in den USA gezeigt wurde. Kaori Itos Blickwinkel sind intim und gehen auf persönliche Erfahrungen zurück. Nach Jahren in New York und Paris kehrte sie in ihr japanisches Elternhaus zurück und spürte, hier fremd geworden zu sein. Sie beschäf-
tigte ihre Beziehung zu ihrem Vater Hiroshi Ito, die von Liebe, aber auch kulturellen Unterschieden und Unverständnis geprägt ist. Die Erkenntnis, dass Kommunikation durch Worte allein an Grenzen stößt, veranlasste sie 2015 zu dem persönlichen Tanzdialog Je danse parce que je me méfie des mots (Ich tanze, weil ich Worten misstraue), bei dem sie gemeinsam mit ihrem Vater auftrat. Die Choreografin hat mit den vielfältigen Möglichkeiten der Bewegung und des Tanzes unendlich viel zu erzählen, zu erfragen und zu erspüren – über ihr Sein, über die Familie, die Gesellschaft, unsere (Um)Welt. In ihrer Tanzsprache verbinden sich Elemente des zeitgenössischen europäischen Tanztheaters mit japanischen Einflüssen. Ihre Stücke sind geprägt von starken Emotionen wie Liebe, Sehnsucht, Aggression, Wut und Fremdsein, aber auch Poesie, Übertreibung und Humor sind charakteristisch für ihre Stückkreationen. Ihre Energie wird sie auf das Ballett Chemnitz übertragen und einen berührenden wie nachdenklich stimmenden Tanzabend in die „Stadt der Moderne“ bringen. Im Rahmen des 5. Internationalen Festivals TANZ | MODERNE | TANZ Gefördert vom Institut Français
Choreografie, Inszenierung und Kostüme Kaori Ito | Bühne N. N. | Dramaturgie N. N. Mit Ballett Chemnitz Premiere 21.06.2019 | Spielort Schauspielhaus | Altersempfehlung 12+ | Preis 10,- bis 18,- e Kat. B
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Das Dschungelbuch
Mavericks And Sheep
Mavericks And Sheep
Romeo und Julia
[ WIEDER
AUFNAHMEN ]
DA S DS C HUNGEL B UC H
ROMEO UND JULI A
Ballett von Ashley Lobo nach Rudyard Kipling
Ballett von Luciano Cannito nach William Shakespeare Musik von Sergej Prokofjew
Mehr als 100 Jahre alt und dennoch unvergessen ist die Geschichte des britischen Autors Rudyard Kipling über das Findelkind Mowgli. Als Baby in einem Korb auf dem Fluss ausgesetzt, landet Mowgli mitten im indischen Dschungel. Dort findet ihn ein Wolfsrudel, das ihn wie ein eigenes Junges aufzieht. Beschützt von den Tieren, erlebt Mowgli viele Abenteuer – doch der Tiger Shere Khan ist ihm auf den Fersen, denn er will das Menschenkind loswerden ... Der indische Choreograf Ashley Lobo bringt Mowglis Erlebnisse und die Geheimnisse des Dschungels als energie geladenes Ballett für Jung und Alt auf die Bühne. Es verbinden sich die Körpersprache des westlichen Tanzes und die besondere Emotionalität der indischen Kultur zu einem Abenteuer für die ganze Familie. Choreografie und Inszenierung Ashley Lobo Bühne und Kostüme Hans Winkler Mit Ballett Chemnitz Termine 09.09. | 10.09. | 16.09. | 17.09. | 03.10. | 21.10. | 02.12. | 21.12.2018 | 13.01. | 25.01.2019 Altersempfehlung 5+ Preis 12,- bis 33,- e Kat. C
Romeo und Julia, Nachkommen zweier verfeindeter Familien, verlieben sich Hals über Kopf ineinander und besiegeln ihre Liebe mit einer heimlichen Hochzeit. Doch nicht nur die geplante Vermählung der jungen Braut mit einem Grafen bedroht ihre Liebe. In einem Kampf kommt Romeos Freund Mercutio ums Lebens – eine Tat, die Romeo blind vor Wut ebenso blutig vergilt. Nur eine Flucht könnte die beiden aus den schicksalhaften Verwicklungen führen. Doch die Geschichte nimmt ihren unbarmherzigen Lauf. – Sergej Prokofjew schuf eine packende Ballettmusik zu Shakespeares Tragödie, die zu einem der größten Klassiker der Ballettmusik avancierte. Luciano Cannitos Choreografie, die bereits im Teatro Massimo in Palermo das Publikum mitgerissen hat, begeistert seit der Spielzeit 2017 / 2018 auch das Chemnitzer Publikum. Musikalische Leitung Gerrit Prießnitz / Guillermo García Calvo Choreografie und Inszenierung Luciano Cannito Bühne Italo Grassi Kostüme Silvia Aymonino Video Maurizio Gaibisso Mit Ballett Chemnitz; Robert-SchumannPhilharmonie Termine 07.12. | 28.12.2018 | 16.03. | 31.05.2019 Altersempfehlung 12+ Preis 14,- bis 38,- e Kat. D
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E I N E W E IHN AC HT S G E S C H I C HTE Ballett von Reiner Feistel nach Charles Dickens Musik von Hans-Peter Preu, Rachel Portman, John Williams u. a. Am Tag vor dem heiligen Fest ist die Stadt erfüllt von weihnachtlicher Barmherzigkeit. Nur der gefühllose Geschäftsmann Ebenezer Scrooge zeigt sich unberührt von dem bunten Treiben um Geschenke und der Vorfreude auf die Zeit mit der Familie – bis ihm am Abend sein verstorbener Teilhaber Marley als Geist erscheint. Er fordert ihn auf, sein Leben zu ändern, ehe es zu spät ist und kündigt ihm die Ankunft der drei Geister der Weihnacht an, die Scrooge mitnehmen auf eine Reise durch die Nacht. Sie zeigen ihm das Glück, das er durch seine Habgier und Selbstsucht versäumt hat, aber auch die Einsamkeit, in der er sterben wird, falls er sein Leben nicht ändert. Choreografie und Inszenierung Reiner Feistel Bühne und Kostüme Stefan Wiel
MADE IN CHEMNITZ 20 •18 Tanzstücke von Emilijus Miliauskas, Raul Arcangelo und David Blázquez (UA) Drei Tänzer fangen in ihren eigenen Stücken ver schiedene Aspekte einer Gesellschaft ein. Emilijus Miliauskas spürt in Thunder.Perfect Mind der Frage nach, welche Rolle(n) die Frauen in unserer Gesellschaft spielen – als Mutter, als Geliebte, als zartes und grausames Geschöpf – und wie diese vom Mythos geprägt sind. Raul Arcangelo fragt in No.VA (Family), welche Rolle die Familie in unserem Leben spielt und was passiert, wenn sich die aus ihr erwachsenden Gefühle wie Sicherheit, Geborgenheit und Liebe auf alle Menschen ausweiten würden. Schließlich beschäftigt sich der spanische Tänzer David Blázquez in AbOUt mit dem Platz, den jeder von uns als Individuum in der Gesellschaft einnimmt. Wie einzigartig dürfen wir sein? Was müssen wir von uns verstecken, was können wir offen zeigen? Thunder.Perfekt Mind von Emilijus Miliauskas Choreografie Emilijus Miliauskas
Mit Ballett Chemnitz; Opernballettschule Termine 11.12. | 12.12. | 14.12.2018 Altersempfehlung 6+ Preis 8,- bis 23,- e Kat. A
No.VA (Family) von Raul Arcangelo Choreografie und Musik Raul Arcangelo Kostüme Beatriz Caravetto AbOUt von David Blázquez Choreografie und Kostüme David Blázquez Musik Steve Reich, Ólafur Arnalds, Schtang u. a. Mit Ballett Chemnitz Wiederaufnahme 02.11.2018 Spielort Ballettsaal Altersempfehlung 12+ Preis 15,- e
[ SONDER
VERANSTALTUNGEN ] TA N Z | M ODE R NE | TAN Z Internationales Festival für zeitgenössischen Tanz 19.-23.06.2019 | Schauspielhaus und andere Orte 2019 feiert das internationale Festival TANZ | MODERNE | TANZ in Chemnitz sein fünfjähriges Jubiläum! Eine Sommerwoche lang bringen Companys der internationalen zeitgenössischen Tanzszene wieder frischen Wind nach Chemnitz. Mit packender Bewegungssprache, außergewöhnlicher Musik und einer jeweils ganz eigenen Ästhetik verarbeiten die Tänzer/innen in ihren Stücken aktuelle und zeitlose Themen des Seins. Als bedeutender Teil des kulturellen Lebens und als Kunstform ohne sprachliche Barrieren verbinden Tanzschaffende aller Nationalitäten die Kulturen miteinander und leisten einen unverzichtbaren Beitrag in unserer zunehmend globalisierten Gemeinschaft. Wie Chemnitz, das mit zwölf Partnerstädten auf vier Kontinenten enge Beziehungen pflegt, haben auch Mulhouse, Manchester, Ljubljana, Düsseldorf, Tampere, Timbuktu und Taiyuan in den letzten zwei Jahrzehnten historische Umbrüche, Neuorientierungen und eine aktive Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit und Gegenwart erfahren. Jene Veränderungen haben vielerorts zeitgenössischen Tanz erst möglich gemacht. Renommierte internationale Performer und Com panys werden wieder in Chemnitz zu Gast sein. Die Stadt wird zu einem Ort für die Gegenwart verschiedener künstlerischer und kultureller Gemeinschaften, aus deren Vielfalt Internationalität und Integration entstehen kann. Ein Spiegel für ein Europa voller Geschichten und Brüche, Reibungspunkte, Tatendrang und Zukunftsgeist! Das Festivalprogramm umfasst neben den Gastspielen auch Workshops und richtet sich an alle Altersgruppen.
DI E MODERN E GEHT BADEN I I I Jahreszeiten mit Ballett Chemnitz & Friends 26.+27.01.2019 | 02.+03.02.2019 | Stadtbad Chemnitz Nach längerer Pause setzt das Ballett Chemnitz die Reihe Die Moderne geht baden fort. Inspiriert von der Aufbruchstimmung der 1920er Jahre, der kulturellen Experimentierfreudigkeit jener Zeit und dem Wunsch nach dem Bruch mit Konventionen und Traditionen erkundet die Company erneut das 1925 von Stadtbaudirektor Fred Otto im Bauhausstil entworfene Stadtbad, das bei seiner Eröffnung 1935 zu den größten Hallenbädern Europas gehörte. Preis: 20,- e
6 . C HEMN I TZER BALLETTBENEFI ZGAL A 11.05.2019 | Opernhaus Prominente Tanzcompanys und Tanzhochschulen aus ganz Deutschland präsentieren wieder in einem hochkarätigen Programm ihre aktuellen Produktionen und legen damit ein Zeugnis von der großen Bandbreite der deutschen Tanzszene ab. Alle Beteiligten treten ohne Gage auf, um mit dem Erlös eine soziale oder karitative Einrichtung in Chemnitz zu unterstützen. In den vergangenen Jahren wurde für den Elternverein krebskranker Kinder e. V. Chemnitz, das Haus Sonne (erstes sächsisches Demenz-Service-Zentrum), die Chemnitzer Selbsthilfegruppe Multiple Sklerose offensiv, den Wildwasser e. V. Chemnitz (Beratungsstelle und AG gegen sexuelle Gewalt), den Freundeskreis Indira Gandhi e. V., die Bürgerstiftung für Chemnitz und die Stiftung TANZ – Transition Zentrum Deutschland getanzt. Preis: 14,- bis 38,- e Kat. D
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[ BALLETT EXTRA
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Matinee Ein bis zwei Wochen bevor sich für eine Inszenierung auf der großen Bühne der Premierenvorhang hebt, lädt das Ballett Chemnitz zu einer Matinee ein, in der das Autorenteam das Konzept – illustriert durch Aus schnitte – auf der Bühne vorstellt. Nordlicht 06.10.2018 | Schwanensee 23.03.2019 Preis: 5,- w Einführungen Eine halbe Stunde vor ausgewählten Ballettvorstellungen bieten wir Ihnen im Foyer des Opernhauses eine kurze Einführung an, in der Sie interessante Details zur Bearbeitung des Stückes, zu Inhalt und Konzeption erfahren können. Diese Vorstellungen sind im Monats spielplan mit einem E gekennzeichnet. Premierenfeiern Im Anschluss an die Premieren finden im Rangfoyer des Opernhauses unsere Premierenfeiern statt. Wir laden Sie herzlich ein, sich mit den Künstlern und Besuchern über das Erlebte auszutauschen. Trainings- und Probenbesuche Auf Anfrage sind Trainings- und Probenbesuche für alle interessierten Schulklassen, Kita-Gruppen, Vereine, Jugendclubs etc. möglich. Kontakt: Heike Vieth, Tel. 0371 6969-817 vieth@theater-chemnitz.de
]
Ballet au lait Was Sie schon immer über Tanz wissen wollten, können Sie hier erfahren! – In der Spielzeit 2018 / 2019 lädt Ballettdirektorin Sabrina Sadowska zu Ballet au lait wieder in den Ballettsaal ein und gibt bei einer Tasse Café au lait oder Tee oder auch einem kalten Erfrischungsgetränk Einblicke in die vielen Geheimnisse der Welt des Tanzes. Termine: 25.11.2018 | 17.03.2019 Preis: 5,- w Ballett mal anders Einmal pro Spielzeit zeigen die Mitglieder des Ballett ensembles im Rahmen der NACHTSCHICHT im Schauspielhaus, welche Talente sonst noch in ihnen schlummern. Die Termine werden im Monatsspielplan bekannt gegeben. Matinee der Opernballettschule Es ist in den letzten Jahren zu einer schönen Tradition geworden, dass sich die jungen Talente der Opern ballettschule in einer Matinee auf der Bühne des Opernhauses präsentieren. Ob unter dem Titel Erste Schritte, In 80 Tagen um die Welt oder Cinderella: Stets haben die ca. 120 Nachwuchstänzer/innen ihrer Begeisterung intensiv Ausdruck verliehen. Neben den ganz Kleinen, die gerade mit dem Tanzen begonnen haben, treten Kinder und Jugendliche auf, die schon länger dabei sind und bei diversen Produktionen neben den Mitgliedern der Chemnitzer Company bereits auf der Bühne standen. Traditionell sind auch die Teilnehmer der Opernballettschule für Erwachsene zur Matinee zu erleben. Weitere Informationen zur Opernballettschule finden Sie auf Seite 136. Termin: 10.02.2019 Preis: 10,- w / erm. 5,- w
[ PHILHARMONIE ]
[ SINFONIE
KONZERTE
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1. Sinfoniekonzert
ME N D E L S S OHN BA R THOL DY | L U T O SŁ AWS K I | B R AHM S 03. + 04.10.2018 Felix Mendelssohn Bartholdy Ouvertüre zum Schauspiel Ein Sommernachtstraum op. 21 Witold Lutosławski Konzert für Violoncello und Orchester Johannes Brahms Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90 Solist: Jakub Tylman, Violoncello Dirigent: Michael Boder Robert-Schumann-Philharmonie
]
3. Sinfoniekonzert
REGER | BR UC KN ER 14. + 15.11.2018 Max Reger Konzert für Violine und Orchester A-Dur op. 101 Anton Bruckner Sinfonie Nr. 3 d-Moll Solist: Hartmut Schill, Violine Dirigent: Guillermo García Calvo Robert-Schumann-Philharmonie
4. Sinfoniekonzert
C ORI GLI AN O | RAC HMANI N OW 12. + 13.12.2018
2. Sinfoniekonzert
24. + 25.10.2018
John Corigliano Pied Piper Fantasy Konzert für Flöte und Orchester nach Der Rattenfänger von Hameln
Johannes Brahms Tragische Ouvertüre d-Moll op. 81
Sergej Rachmaninow Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27
Sergej Rachmaninow Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43 für Klavier und Orchester
Solist: Andreas Kißling, Flöte Schüler/innen der Städtischen Musikschule Chemnitz, Flöten und Percussion Dirigent: Eckehard Stier Robert-Schumann-Philharmonie
BRAHMS | RACHMANINOW | T S C H A I KOWS K Y
Peter Tschaikowsky Sinfonie Nr. 5 e-Moll op. 64 Solistin: Evgenia Rubinova, Klavier Dirigent: Felix Bender Robert-Schumann-Philharmonie
5. Sinfoniekonzert
7. Sinfoniekonzert
16. + 17.01.2019 Ralph Vaughan Williams Sinfonie Nr. 6 e-Moll
13. + 14.03.2019
VAU G HAN WIL L IAM S | P RO KOF J E W
Sergej Prokofjew Sinfonie Nr. 5 B-Dur op. 100 Dirigent: Guillermo García Calvo Robert-Schumann-Philharmonie
BRAHMS | MENDELSSOHN BARTHOLDY | SCHUMANN Johannes Brahms Variationen über ein Thema von Haydn op. 56a Felix Mendelssohn Bartholdy Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 Italienische Robert Schumann Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 Frühlingssinfonie Dirigent: Lawrence Foster Robert-Schumann-Philharmonie
6. Sinfoniekonzert
S I N F ONIE IN B IL D ER N 13. + 14.02.2019 Max Bruch Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26 Richard Strauss Eine Alpensinfonie in Bildern von Tobias Melle Solist/in: Gewinner/in des Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerbs 2018 Fotografie und Live-Projektion: Tobias Melle Dirigent: Guillermo García Calvo Robert-Schumann-Philharmonie
8. Sinfoniekonzert
LI SZT | DEBUSSY 10. + 11.04.2019 Franz Liszt Les Préludes Sinfonische Dichtung Nr. 3 Franz Liszt Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 A-Dur Claude Debussy Jeux (Spiele) Claude Debussy La mer (Das Meer) Drei sinfonische Skizzen Solist: Bernd Glemser, Klavier Dirigent: Miguel Romea Robert-Schumann-Philharmonie
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[ SINFONIE
KONZERTE
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]
9. Sinfoniekonzert
SC HU BE R T | HAY D N | MO Z A R T 01. + 02.05.2019, Opernhaus Franz Schubert Sinfonie Nr. 5 B-Dur Joseph Haydn Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 D-Dur Wolfgang Amadeus Mozart Serenade G-Dur Eine kleine Nachtmusik Joseph Haydn Sinfonie Nr. 100 G-Dur Militärsinfonie Solist: Thomas Bruder, Violoncello Dirigent: Guillermo García Calvo Robert-Schumann-Philharmonie
Die Sinfoniekonzerte 1 bis 8 finden wie gewohnt in der Stadthalle / Großer Saal statt. Das 9. Sinfoniekonzert wird wegen Umbauarbeiten in der Stadthalle in das Opernhaus verlegt. Bitte beachten Sie, dass ab der Saison 2018 / 2019 alle Sinfoniekonzerte (Mittwoch und Donnerstag) bereits 19.00 Uhr beginnen. Der Eintrittspreis der Sinfoniekonzerte 1 bis 5 sowie 7 bis 9 beträgt 14,- bis 29,- e Kat. A. Das 6. Sinfoniekonzert kostet 19,- bis 34,- e Kat. B. Zur Konzerteinführung laden wir Sie jeweils 45 min vor Beginn in das Foyer ein. Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre) in Begleitung eines vollzahlenden erwachsenen Konzertbesuchers erhalten zu allen Sinfoniekonzerten freien Eintritt.
[ FAMILIEN
KONZERTE ]
1. Familienkonzert
P E T ER GEGE N DE N WOLF 04.11.2018
2. Familienkonzert
DER JUNGE, DER VON MUSI K TRÄUMTE 03.02.2019
Ein gerichtliches Lustspiel mit Orchester für Kinder von Justin Locke basierend auf den Charakteren, Ereignissen und der Musik des sinfonischen Märchens Peter und der Wolf von Sergej Prokofjew Mit Schauspieler/innen der Theater Chemnitz als Peter, Wolf, Staatsanwältin und Richter Regie: Matthias Winter Dirigent: Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie
Joaquín Rodrigo – Der Junge, der von Musik träumte Das Leben des spanischen Komponisten, erzählt als Geschichte für die ganze Familie mit Ausschnitten aus seinen Werken Text von Eduardo Moyano Joaquín Rodrigo Concierto de Aranjuez Konzert für Gitarre und Orchester Sprecher: N. N. Solist: Fabian Zeller, Gitarre Dirigat: Studenten der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden Robert-Schumann-Philharmonie In Kooperation mit der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden
3. Familienkonzert
ZU GAST BEI DEN NEMUKI DS 16.06.2019 Die Familienkonzerte finden jeweils sonntags, 10.30 Uhr im Opernhaus statt.
Kreatives aus der Stadt der Moderne mit Werken von jungen und junggebliebenen Komponisten
Der Eintrittspreis beträgt 8,- bis 23,- e Kat. A. Abonnenten der Familienkonzerte können für Kinder und Jugendliche (bis 18 Jahre) ein kostenfreies zusätzliches Abonnement abschließen.
Dirigent und Moderation: Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie In Kooperation mit der Kompositionsklasse Dresden
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Generalmusikdirektor Guillermo García Calvo
[ KAMMERMUSIK ABENDE
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1. Kammermusikabend
MO Z A R T | ČAK R T 14.10.2018 Wolfgang Amadeus Mozart Streichquartett C-Dur Dissonanzenquartett Michael Čakrt Volné chvile (Freie Stunden) Michael Čakrt Quartetto Ausführende: Quattrovaganti
2. Kammermusikabend
GOUNOD | IBERT | HAYDN | TA FFA N EL | F R AN ÇAIX
]
3. Kammermusikabend
RAVEL | SC HUMANN | DVOŘÁK 02.12.2018 Maurice Ravel Chansons madécasses (Madegassische Lieder) für Mezzosopran, Flöte, Violoncello und Klavier Robert Schumann Klavierquintett Es-Dur op. 44 Antonín Dvořák Klavierquintett A-Dur op. 81 Ausführende: Sylvia Rena Ziegler, Mezzosopran Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie Guillermo García Calvo, Klavier
11.11.2018 Charles Gounod Kleine Sinfonie für neun Bläser op. 216 Jacques Ibert Fünf Stücke für Trio Joseph Haydn Streichquartett f-Moll op. 20 Nr. 5 Paul Taffanel Quintett g-Moll für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn Jean Françaix Neuf pièces charactéristiques (Neun charakteristische Stücke) Ausführende: Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie
4. Kammermusikabend
MI LHAUD | PROKOF JEW | SC HUBER T 03.02.2019 Darius Milhaud Sonate Nr. 2 für Violine und Klavier Sergej Prokofjew Romeo und Julia Auszüge aus der Ballettmusik in einer Fassung für Oboe / Englischhorn und Streichquintett von Volker Braun Franz Schubert Oktett F-Dur für Klarinette, Horn, Fagott und Streicher D 803 Ausführende: Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie Thomas-Michael Gribow, Klavier
5. Kammermusikabend
B E E THOV E N | M E NDEL SS O H N BAR THOL DY | R E I MANN 10.03.2019 Ludwig van Beethoven Quartett F-Dur op. 59 Nr. 1 Rasumowsky-Quartett
Felix Mendelssohn Bartholdy / Aribert Reimann Oder soll es Tod bedeuten Acht Lieder und ein Fragment von Felix Mendelssohn Bartholdy nach Gedichten von Heinrich Heine für Sopran und Streichquartett bearbeitet und verbunden mit sechs Intermezzi von Aribert Reimann
6. Kammermusikabend
BL OC H | HAAS | SC HOSTAKOWI T SC H 12.05.2019 Ernest Bloch Klavierquintett Nr. 2 E-Dur Pavel Haas Streichquartett Nr. 1 cis-Moll op. 3 Dmitri Schostakowitsch Klavierquintett g-Moll op. 57 Ausführende: Robert-Schumann-Quartett Frank-Immo Zichner, Klavier
Ausführende: Franziska Krötenheerdt, Sopran Mejo-Quartett
Die Kammermusikabende finden jeweils sonntags, 19.30 Uhr im Opernhaus, Rangfoyer statt. Der Eintrittspreis beträgt 15,- w.
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[ KL ASSE
KL ASSIK!
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]
E I N H AYD N-S PAS S
HÄNDEL-BAR
13.10.2018, 19.30 Uhr Neue Synagoge Chemnitz
07.06.2019, 19.30 Uhr tuffner Möbelgalerie Chemnitz
Joseph Haydn Hornkonzert Nr. 2 D-Dur Sinfonie Nr. 45 Abschiedssinfonie Violinkonzert G-Dur Trompetenkonzert Es-Dur
Georg Friedrich Händel Se pietà di me non senti aus der Oper Giulio Cesare Concerto grosso d-Moll op. 3 Nr. 5 Piangero la sorte mia aus der Oper Giulio Cesare Concerto grosso D-Dur op. 3 Nr. 6 Lascia ch’io pianga aus der Oper Rinaldo Wassermusik Suite Nr. 1 F-Dur
Solisten: Benedikt Euler, Horn Conrad Wecke, Trompete Hartmut Schill, Violine Leitung: Hartmut Schill Kammerorchester der Robert-Schumann-Philharmonie
Solistin: Daniela Gerstenmeyer, Sopran Leitung: Hartmut Schill Kammerorchester der Robert-Schumann-Philharmonie
Aufführungsorte der Kammerkonzerte: Neue Synagoge Chemnitz, Stollberger Straße 28, 09119 Chemnitz tuffner Möbelgalerie Chemnitz, Am Walkgraben 13, 09119 Chemnitz Der Eintrittspreis beträgt 25,- e.
[ SONDER
KONZERTE ]
9 . P I C K NIC K-KONZ ER T 02.09.2018, 11.00 Uhr, Schloßbergmuseum
KON ZER T I N DER KREUZKI RC HE 25.11.2018, 17.00 Uhr, Kreuzkirche Chemnitz
Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie Eintritt frei
Antonín Dvořák Requiem op. 89
O P E N-AIR -KO NZE R T ZUR S P I E LZ EITER Ö F F NUN G
Solisten: Svetlana Katchour, Sopran | Sophia Maeno, Alt | Jörg Dürmüller, Tenor | Martin Snell, Bass
08.09.2018, 19.00 Uhr, Theaterplatz Solisten, Chor und Gäste der Oper Chemnitz Moderation: Christoph Dittrich Dirigenten: Jakob Brenner, Stefan Bilz Robert-Schumann-Philharmonie Preis: 10,- e
F E STKO NZE R T Zum Jubiläum 875 Jahre Chemnitz und 130 Jahre St. Petrikirche 21.10.2018, 17.00 Uhr, St. Petrikirche Chemnitz Chorsinfonische Musik der Romantik von den Chemnitzer Komponisten Carl August Fischer, Paul Geilsdorf und Ewald Gotthold Siegert Solisten: Guibee Yang, Sopran | Sebastian Richter, Bariton | N. N., Violine | Michael Schönheit, Orgel St. Petri-Schloß-Kantorei Chemnitz Leitung: Siegfried Petri Robert-Schumann-Philharmonie Kartenverkauf nur über St. Petri-Schloß-Kantorei
Kantorei der Kreuzkirche Chemnitz Leitung: Steffen Walther Robert-Schumann-Philharmonie Kartenverkauf nur über Kantorei der Kreuzkirche
WEL C OME SAN TA CL AU S ! 18.12.2018, 19.00 Uhr, Opernhaus Swingmusik zur Weihnachtszeit Leitung: Rolf von Nordenskjöld Big Band der Robert-Schumann-Philharmonie und Überraschungsgäste Preis: 14,- bis 38,- e Kat. D
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[ SONDER
KONZERTE ]
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KO N Z E R T Z UM JA H RE SWEC HS EL
L ANGE N AC HT DER KL ASSI K
31.12.2018, 18.00 Uhr, Stadthalle
03.05.2019, 19.00 Uhr, Opernhaus
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125
Wolfgang Amadeus Mozart Ouvertüre zur Oper Così fan tutte
Solisten: Maraike Schröter, Sopran Sophie Maeno, Alt Siyabonga Maqungo, Tenor Magnus Piontek, Bass
Joseph Haydn Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 D-Dur
Camerata Poznań Singakademie Chemnitz Universitätschor der TU Chemnitz
Antonio Vivaldi Konzert für Sopranino C-Dur
Dirigent: Christoph König Robert-Schumann-Philharmonie
Joseph Haydn Sinfonie Nr. 100 G-Dur Militärsinfonie
Antonio Vivaldi Violinkonzert G-Dur
Preis: 24,- bis 39,- e Kat. C
Wolfgang Amadeus Mozart Serenade G-Dur Eine kleine Nachtmusik
N E U JA H RS KO NZE R T
Wolfgang Amadeus Mozart Klavierkonzert Nr. 8 C-Dur Lützow-Konzert
04.01.2019, 19.00 Uhr + 06.01.2019, 11.00 Uhr, Opernhaus Philharmonische Kostbarkeiten zum neuen Jahr mit Kompositionen von Johann Strauß u. a. Solist: Andreas Beinhauer, Bariton Dirigent und Moderation: Justus Thorau Robert-Schumann-Philharmonie Preis: 27,- bis 54,- e Kat. G
Franz Schubert Sinfonie Nr. 5 B-Dur Solisten: Guillermo García Calvo, Klavier | Gudrun Jahn, Sopranino | Thomas Bruder, Violoncello | Solist/in der Städtischen Musikschule Chemnitz, Violine Dirigent: Guillermo García Calvo Robert-Schumann-Philharmonie Preis: 14,- bis 38,- e Kat. D
V I VA L A M US IC A!
PHI LHARMON I E ON T OUR
22.06.2019, 18.00 Uhr, Opernhaus
01.03.2019, 18.00 Forum am Schlosspark Ludwigsburg
Konzertprojekt der Robert-Schumann-Philharmonie und der Städtischen Musikschule Chemnitz
Die Walküre Konzertante Aufführung
Preis: 5,- e Solisten der Oper Chemnitz und internationale Gäste
BAC KS TAGE21 25.06.2019, 19.00 Uhr, Opernhaus / Hinterbühne
Dirigent: Guillermo García Calvo Robert-Schumann-Philharmonie
Kammermusikalische Kompositionen aus dem 20. und 21. Jahrhundert
In Kooperation mit dem Forum am Schlosspark Ludwigsburg
Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie Preis: 15,- e In Kooperation mit Ufer e. V. / Weltecho Klangwerk – Neue Musik
JA N OS K A E NS E M B L E GO E S SY M P HONIC 29.06.2019, 19.00 Uhr + 30.06.2019, 11.00 Uhr, Straßenbahnbetriebshof Adelsberg Sinfonische Klassik von Mozart, Bizet, Paganini, Piazzolla u. a., arrangiert im einzigartigen Janoska Style Janoska Ensemble: Ondrej Janoska, Violine | Roman Janoska, Violine | Julius Darvas, Kontrabass | František Janoska, Klavier Dirigent: Jakob Brenner Robert-Schumann-Philharmonie Preis: 24,- bis 34,- e
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[ PHILHARMONIE EXTRA ]
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Konzertfrühstück Mehrmals pro Spielzeit gibt es am Sonntagvormittag ein Konzertfrühstück, bei dem Dirigenten, Dramaturgen und Musiker des Orchesters über Aktuelles, Besonderes und wichtige Werke berichten. Im Rangfoyer des Opernhauses nutzen die Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie diese Gelegenheit, um sich bei ihrem treuen Publikum mit musikalischen Beiträgen, selbst gebackenem Kuchen und Kaffee zu bedanken. Preis: 5,- e Einführungen 45 Minuten vor jedem Sinfoniekonzert gibt es im Foyer der Stadthalle eine Einführung. Dirigenten, Solisten und Dramaturgen vermitteln Wissenswertes rund um die jeweiligen Komponisten und ihre Werke. Das Känguru-Plakat für Chemnitz Diese Plakataktion wird nach wie vor von vielen Freunden der Philharmonie unterstützt, bei denen wir uns herzlich bedanken möchten. Neue „Paten“, die ein Plakat in ihrer Nähe (beim Bäcker, Friseur, im Haus usw.) aufhängen möchten und mit den entsprechenden „Einlegern“ aktualisieren wollen, sind herzlich willkommen. Kontakt: Christiane Dost, Tel. 0371 6969-815 dost@theater-chemnitz.de
Zusammenarbeit mit der Musikschule Die Philharmoniker verbindet eine intensive Zusammenarbeit mit der Städtischen Musikschule Chemnitz. Die Aktivitäten reichen dabei von der Konzertvorbereitung verschiedener Musikschulensembles über die Begleitung besonders begabter Schüler auf dem Weg zu Wettbewerben und zum Studium bis hin zu gemeinsamen Konzertprojekten. Nächste Projekte: 05.03.2019 Chemnitzer Friedenstag, Neumarkt 22.06.2019 Viva la musica!, Opernhaus
[ SCHAUSPIEL ]
Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe
[ FAUST II ] 74
Die „kleine Welt“ der Liebe liegt in Trümmern hinter Faust. Sie hat Spuren und Wunden hinterlassen. Umso lauter schreit in ihm die Rastlosigkeit nach Vergessen, nach einem Fortkommen. Begierig stürzt er sich in die „große Welt“ der Politik, der Wirtschaft und der Macht. In diesem entfesselten Kosmos sind Raum und Zeit außer Kraft gesetzt und so reisen Faust und der zum Narren avancierte Teufel durch die Epochen und mythische Welten. Nichts scheint unmöglich: Ein künstlicher Mensch wird erschaffen, das Papiergeld erfunden. Faust wird Feldherr, expandierender Landbe sitzer – Naturbändiger und Kulturschaffender. Er heiratet die schönste Frau der Welt, zeugt einen Nachkommen und verliert alles zugleich wieder, weil ihm auch das nicht reicht. Doch an Rast oder Innehalten ist nicht zu denken. Seine gnadenlose Egozentrik hat sich verselbstständigt. Der skrupellose Drang nach Macht und Herrschaft steht längst schon zwischen jeder wirklichen menschlichen Beziehung. Doch wenn nur noch Positionen, Funktionen und Mehrwert leitend
sind, wo treibt der Mensch dann hin? Diese Frage aufgreifend, inszeniert Carsten Knödler mit Faust II die Fortsetzung des Fauststoffs und schickt den ewig suchenden Wissenschaftler auf eine abenteuerliche Reise mit unbestimmtem Ausgang. Goethes FAUST – Der Tragödie zweiter Teil erschien 1833 posthum. So wollte es der Dichter. Vielleicht wissend, dass das Urteil seiner Zeitgenossen wenig wohlwollend ausgefallen wäre. Zu maßlos, ausufernd, experimentell war die Fortsetzung der Tragödie. Doch heute erscheint dieser zweite Teil geradezu visionär. In ihm wird nicht nur die Moderne mit all ihren Schrecken und Verheißungen vorweggenommen, sondern er spiegelt umso mehr den durch technischen und medialen Fortschritt begünstigten Expansionsund Verwirklichungsdrang des rastlosen Menschen unserer Tage. In Zusammenarbeit mit dem Ballett Chemnitz
Regie Carsten Knödler | Bühne Frank Hänig | Kostüme Ricarda Knödler | Choreografie Sabrina Sadowska | Musik Steffan Claußner | Dramaturgie Kathrin Brune Premiere 22.09.2018 | Weitere Termine 28.09. | 24.10. | 31.10. | 08.11. | 08.12.2018 | 30.01. | 07.02. | 03.03. | 03.04. | 27.04. | 08.05. | 29.05.2019 | Spielort Große Bühne | Altersempfehlung 16+ | Preis 12,- bis 22,- e Kat. C | Premiere 14,- bis 26,- e Kat. D
Ziemlich weihnachtliche Komödie von Alan Ayckbourn
[ SCHÖNE
BESCHERUNGEN ]
Alles geht in die Binsen, wissen Sie. Die ganze Struktur. Reißt auseinander, wie Seidenpapier. (Onkel Harvey) Die Ehepartner Belinda und Neville haben Verwandte und Freunde sowie deren Kinder zum Weihnachtsfest eingeladen. Die Geschenke sind präpariert, der Baum ist gekauft und in der Küche wird der Braten geschmort, dass es nur so qualmt. Alle sitzen in den Startlöchern und unter dem Deckmantel bürgerlicher Weihnachts seligkeit entspinnt sich ein atemberaubender Familienk rach. Er gegen sie, sie gegen ihn, Schwester gegen Schwester, der Onkel gegen den Weihnachtsmann und alle auf einen. Dieser eine heißt Bernard und möchte zum Verdruss der anderen wie in jedem Jahr sein Weihnachtspuppentheater aufführen. Im vergangenen Jahr dauerte es mehrere Stunden und die Kinder streikten am Ende. Diesmal möchte Bernard
die Geschichte von den drei kleinen Schweinchen erzählen, mit ihrem unterschiedlichen Hausbau und dem bösen Wolf. Was aber, wenn es gar nicht ums Bau material geht, sondern um Beziehungsfundamente? Da steckt Bernard mit hochroten Ohren bereits mitten im Streit. Nur Onkel Harvey behält die Ruhe. Er glotzt TV, schwafelt vom Weltuntergang und hält seinen Revolver bereit, um Einbrecher zu jagen. Alan Ayckbourn (*1939) begann seine Theater karriere als Schauspieler, bevor er zum wohl populärsten Gegenwartsdramatiker Großbritan niens reüssierte. Seine über achtzig Theaterstücke wurden mehrfach ausgezeichnet und in über fünfunddreißig Sprachen übersetzt. Ayckbourn beobachtet sehr genau und schreibt äußerst pointiert. Nahezu hinter jedem Satz lauert eine Überraschung. Ziehen Sie sich warm an, denn es geht natürlich um Sie!
Regie und Bühne Bogdan Koca | Kostüme Pia Wessels | Dramaturgie Kathrin Brune Premiere 13.10.2018 | Weitere Termine 19.10. | 27.10. | 17.11.2018 | 20.01. | 03.02. | 21.02.2019 | Spielort Große Bühne | Altersempfehlung 14+ | Preis 12,- bis 22,- e Kat. C | Premiere 14,- bis 26,- e Kat. D
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Weihnachtsmärchen nach den Brüdern Grimm
[ DER TEUFEL MIT DEN
DREI GOLDENEN HAAREN ] 76
Die goldenen Haare will ich wohl holen, ich fürchte mich vor dem Teufel nicht. (Glückskind) Vor vielen Jahren, als das Wünschen noch geholfen hatte, wurde armen Leuten ein Glückskind geboren. Dem kleinen Jungen ward vorausgesagt, die Königstochter zu heiraten und eines Tages Herrscher des Reiches zu werden. Schnell wie der Wind verbreitete sich diese Weissagung und kam dem König zu Ohren. Der ergrimmte so sehr, dass er das Kind töten wollte. Heimtückisch kaufte er es den Eltern ab und warf es in den nahen Fluss. Aber der Fluss, milde, trug es zu einer Mühle, wo freundliche Müllersleute sich seiner annahmen und es großzogen. Einmal kam der König auf einer seiner Reisen an der Mühle vorbei, entdeckte den Burschen und wurde sehr, sehr zornig. Arglistig schickte er ihn mit einem Brief zur Königin, damit diese ihn töten lasse. Doch wo der junge
Mann auch hinkam, war das Glück ihm hold. Selbst die Räuber im finsteren Wald halfen ihm weiter. Schließlich gelangte er zum Schloss und heiratete wie vorausgesagt die Prinzessin. Als der König endlich heimkam, platzte er fast vor Wut. Seine Tochter aber liebte ihren Mann und der König konnte nichts weiter tun, als ihn auf eine letzte Reise zu schicken – zum Teufel in die Hölle, um drei goldene Haare zu holen. Das wundervolle Märchen Der Teufel mit den drei goldenen Haaren, erstmals erschienen 1819 in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm, passt genau in die besinnliche Weihnachtszeit. Voller Selbstvertrauen fürchtet das Glückskind weder König noch Teufel, hadert niemals mit seinem Schicksal oder verzweifelt an einer Aufgabe. Es nimmt sein Leben an und erobert sich ein Königreich. Wenn wir nur alle so mutig wären …
Regie Stefan Wolfram | Bühne und Kostüme N. N. | Dramaturgie René Schmidt Premiere 24.11.2018 | Weitere Termine 13.12. | 16.12.2018 u. v. a. | Spielort Große Bühne | Altersempfehlung 5+ | Preis 10,- bis 18,- e Kat. B | Premiere 12,- bis 22,- e Kat. C
Drama von Gerhart Hauptmann
[ EINSAME MENSCHEN ] Ich lege dieses Drama in die Hände derjenigen, die es gelebt haben. (Gerhart Hauptmann) Endlich – der langersehnte Sohn ist da! Für den jungen Gelehrten Johannes und seine Frau Käthe erfüllt sich eine große Sehnsucht und im Hause Vockerat scheint das Familienidyll perfekt zu sein. Doch unter der gutbürgerlichen Fassade schwelt bereits ein Flächenbrand. Johannes hadert mit seiner philosophischen Arbeit, mit der er nicht vorankommt, er ist gereizt und ungeduldig und fühlt sich schnell von dem vermeintlich kleinen Familienglück eingeengt und bedroht. Mehr und mehr entfremdet er sich von Frau und Kind. Eines Tages steht überraschend die russische Studentin Anna Mahr vor der Tür, die auf der Durchreise nach Zürich Johannes‘ Freund, den Maler Braun, besuchen will. Johannes ist fasziniert von ihr und bittet sie zu bleiben, sieht er doch in dieser selbstbewussten und emanzi-
pierten Frau erstmals eine ebenbürtige Gesprächs partnerin, die sein philosophisches Interesse teilt – eine Verwandte im Geiste. Die Beziehung der beiden erreicht schnell eine Intensität, von der Käthe sich und die Familie bedroht sieht. Und auch Johannes‘ fromme Eltern betrachten die Entwicklung der Dinge mit großen moralischen Bedenken. Gerhart Hauptmanns Einsame Menschen entstand 1891 in einer Zeit des industriellen und kulturellen Wandels, in der gesellschaftliche Positionen und soziale Systeme im Um- und Aufbruch waren. Die damit verbundene Verunsicherung und notwendige Neuorientierung untersucht Hauptmann im Kern einer Familie. Und weil die Familie der engste Bezugskreis ist, tritt in ihr die Entstehung von Einsamkeit und Sprachlosigkeit, die wachsende Entfremdung umso schmerzlicher zu Tage.
Regie Nina Mattenklotz | Bühne und Kostüme Johanna Pfau | Dramaturgie Kathrin Brune Premiere 26.01.2019 | Weitere Termine 31.01. | 15.02. | 09.03.2019 | Spielort Große Bühne | Altersempfehlung 16+ | Preis 12,- bis 22,- e Kat. C | Premiere 14,- bis 26,- e Kat. D
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Nach dem Drehbuch von Federico Fellini, Tullio Pinelli und Ennio Flaiano
[ L A STRADA. DAS LIED DER STRASSE ]
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Wir sind Dickhäuter, wir strecken die Hände nachein ander aus, aber es ist vergebliche Mühe, wir reiben nur das grobe Leder aneinander ab – wir sind sehr einsam. (Georg Büchner) Gelsomina – wie schön das klingt. Gelsomina di Constanza. Das ist ihr Name. Von der Mutter hat sie ihn bekommen und die Mutter verkauft sie für ein paar tausend Lire an diesen fremden Mann. Mit ihm, dem Zampano, zieht sie von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Stadt, von einem staubigen Jahrmarkt zum nächsten, mit diesem Haudegen von Zampano, diesem Jahrmarktskünstler, diesem ungebärdigen Tier, das mit jeder Frau vögelt und von sich selbst nichts weiß. Mit ihm schläft Gelsomina, ihn hasst sie, von ihm lernt sie Trompete spielen, von ihm wird sie geschlagen. Und eines Tages sieht sie einen Engel, weit oben. Es ist der Seiltänzer Matto, der bald sterben wird, dem Himmel
so nah. Gelsomina wird sich entscheiden müssen: Geht sie mit ihm oder bleibt sie bei Zampano, dessen grobschlächtige Hilflosigkeit ihre Mission geworden ist. Federico Fellinis berühmter Film sorgte 1954 für einen Skandal, denn er ließ sich nicht einordnen. Die italienischen Neorealisten lehnten ihn ab, in Frankreich wurde er berühmt und in den USA 1957 mit einem Oscar geehrt. Die Welt der detailgenau fotografierten Drehorte mag inzwischen vergangen sein, doch die Poesie der Geschichte, die hart gefügten Widersprüche, das nahe Beieinander von trostloser Armut und seelischer Fülle, von bedrückender Realität und der traumleichten Fantasie des Jahrmarkts erscheinen absolut zeitlos. Genau wie die kraftvollen Figuren: Ohne ein Zuhause treiben sie durch eine unbarmherzige Welt, immer auf der Suche nach etwas Herzenswärme, nach einem Ort zum Lieben.
Regie Robert Czechowski | Bühne Wojtek Stefaniak | Kostüme Ełzbieta Terlikowska | Musik Jacek Hałas | Choreografie Paweł Matyasik | Dramaturgie René Schmidt Premiere 16.03.2019 | Weitere Termine 22.03. | 30.03. | 04.04.2019 | Spielort Große Bühne | Altersempfehlung 16+ | Preis 12,- bis 22,- e Kat. C | Premiere 14,- bis 26,- e Kat. D
Rabenschwarze Komödie von Anders Thomas Jensen
[ ADAMS ÄPFEL ] Ich will den kleinkriegen. Diesen Himmelsboten mit seiner Barmherzigkeitspisse. (Adam) Obwohl ihm das Leben einiges abverlangt, hält Ivan bis zur totalen Selbstverleugnung am Guten im Menschen fest. In seiner winzigen Pfarrei versucht er, Strafgefangene zu resozialisieren. Da sind zunächst der arabische Tankstellenräuber Khalid – nie um einen Spruch verlegen – und der fette Alkoholiker Gunnar, der sich für Frauen in besonderer Weise interessiert. Der Neonazi Adam wird der dritte Zögling. Ivan fordert ihn in einem ersten Gespräch auf, sich eine Aufgabe zu suchen. Adams Antwort: „Apfelkuchen. Mein Ziel ist ein riesiger Apfelkuchen.“ Wider Erwarten wird dies für ihn zur alles entscheidenden Herausforderung im Ringen mit Ivan. Denn neben kleineren und größeren Katastrophen, wie Gunnars Liebe zur Kleptomanie und Khalids schießfreudigem Verhalten gegenüber multinationalen Konzernen, erschweren Krähen
und Maden, Katzen und Nazis das Reifen der Früchte des alten Apfelbaumes im Kirchgarten. Als schließlich ein Gewitter über die Gemeinde hereinbricht, droht nicht nur der Apfelbaum in Rauch aufzugehen, sondern auch Ivan – erschöpft von den ständigen Provokationen Adams – seinem Glauben zu entsagen. Langsam erkennt Adam die Bedeutung des Apfelkuchens. Der Film Adams Äpfel räumte nach seinem Erscheinen 2005 eine Reihe von Preisen ab – nicht die ersten Auszeichnungen für den produktiven dänischen Regisseur und Drehbuchautor Anders Thomas Jensen (*1972). Bereits 1999 gewann er mit Wallnacht einen Oscar in der Kategorie „Bester Kurzfilm“. Adams Äpfel bewegt sich mit widersprüchlichen Figuren an den dunklen Rändern des Humors und geht der alten Frage nach dem Sinn des Guten in der Welt nach. Am Ende gibt Jensen eine wundervolle Antwort.
Regie Carsten Knödler | Bühne und Kostüme Teresa Monfared | Dramaturgie René Schmidt Premiere 04.05.2019 | Weitere Termine 09.05. | 18.05. | 24.05.2019 | Spielort Große Bühne | Altersempfehlung 14+ | Preis 12,- bis 22,- e Kat. C | Premiere 14,- bis 26,- e Kat. D
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Kinderabenteuer nach Otfried Preußler SOMMERTHEATER IM KÜCHWALD
[ DIE KLEINE HEXE ] 80
Pfui Rattendreck, welch eine schlechte Hexe! (Oberhexe) Die kleine Hexe wohnt mit ihrem Freund, dem neunmalklugen Raben Abraxas, mitten im Wald in einem windschiefen Hexenhäuschen und hat die gleichen Probleme, die alle Kinder haben. Jeden Tag muss sie lernen, darf nie wütend sein und ist zu klein für all die Dinge, die wirklich Spaß machen. Und das, obwohl sie schon einhundertsiebenundzwanzig Jahre alt ist! Nicht einmal zur Walpurgisnacht darf sie mit den anderen Hexen hexen! Sie tut es trotzdem, wird von der bösen Hexe Rumpumpel entdeckt und vom hochwohlstrengen Hexengericht verurteilt. Im nächsten Jahr darf sie jedoch wiederkommen und mit den anderen Hexen tanzen, wenn sie, ja, wenn sie bis dahin das Hexen-1x1 beherrscht und die Hexenprüfung besteht. Fortan gibt sich die Kleine alle Mühe, eine gute Hexe zu werden. Sie hilft den Holzsammlerinnen, indem sie
die Bäume des Waldes durchschüttelt, verzaubert wundersam die Blumen des armen Blumenmädchens, damit es zu Geld kommt, rettet beim Schützenfest den Ochsen Korbinian vor dem Grill und feiert Fasching mit den Tieren im Wald. Aber reicht das, um eine gute Hexe zu werden? Die böse Hexe Rumpumpel jedenfalls lacht sich das ganze Jahr über ins Fäustchen. Der im nahen Liberec geborene Otfried Preußler (1923-2013) gehört zweifellos zu den beliebtesten deutschen Kinderbuchautoren. Bereits 1956 machte er mit Der kleine Wassermann auf sich aufmerksam. Es folgten Krabat, Der Räuber Hotzenplotz, Das kleine Gespenst und nicht zu vergessen Die kleine Hexe. Preußler wurde weltberühmt und seine Bücher in über fünfzig Sprachen übersetzt. Es wird Zeit, dass die kleine Hexe über den Chemnitzer Küchwald fliegt!
Regie Silke Johanna Fischer | Bühne und Kostüme Stefan Morgenstern | Dramaturgie Kathrin Brune Premiere 22.06.2019 | Spielort Küchwaldbühne | Altersempfehlung 5+| Preis 16,- e / erm. 8,- e
Mit freundlicher Unterstützung:
Die Räuber
Homo faber
Faust I
Europa! – Ein patriotischer Abend, 1917!
Ein Spiel über Leben und Zufall von Roland Schimmelpfennig STUDIOINSZENIERUNG
[ DIE VIER HIMMELS-
RICHTUNGEN ]
Ich habe hier Luftballons, sagt er – aus denen ich alles machen kann, alles, alles, was Sie wollen. (Ein Mann) Vier Menschen treffen scheinbar zufällig aufeinander. Ein Mann aus dem Norden verunglückt mit seinem LKW und verliert eine ganze Ladung Modellierballons im Straßengraben. Ein zweiter, von Süden kommend, hofft mit ihnen auf eine bessere Zukunft. Beide verlieben sich in dieselbe Frau, eine Kellnerin mit Locken wie Schlangenhaaren, die der Wind aus dem Westen zu ihnen getragen hat. Mit einem Mal hat das Schicksal ihre Lebenswege untrennbar miteinander verbunden. Einer wird am Ende des Tages nicht mehr leben. Doch das weiß nur Madame Oiseau, die Wahrsagerin, die einst mit Schnee und Eis aus dem Osten kam, sich fort sehnt und doch nicht fliegen kann.
Puzzlespiel verschachtelt er in Die vier Himmelsrichtungen Sehnsüchte und Ängste seiner Figuren, lässt sie in Monologen kreiselnd aufeinanderprallen und entfaltet einen poetischen Sog, der auf essentielle Themen und Fragestellungen unserer Zeit zielt – nach einem eigenen Platz in der Welt, in der alles möglich scheint, der Sehnsucht nach Liebe oder dem Kampf um das Leben und nicht zuletzt den Träumen, die so schmerzlich mit unseren Entscheidungen verbunden sind. Erneut kooperieren wir für diese Produktion mit den Studierenden des Masterstudienganges Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin. Unter Leitung des TU-Dozenten Norman Heinrich entstehen während des Sommersemesters 2018 mögliche Bühnen- und Kostümbildentwürfe, von denen dann ein Konzept aus gewählt und für die Studioinszenierung realisiert wird.
Roland Schimmelpfennig zählt zu den erfolgreichsten und meistgespielten Gegenwartsautoren. Wie in einem
Regie Ulrike Sorge | Bühne und Kostüme Studierende des Masterstudienganges Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin | Dramaturgie Kathrin Brune, Friederike Spindler Premiere 21.09.2018 | Spielort Ostflügel | Altersempfehlung 16+ | Preis 12,- e Kat. A | Premiere 14,- e Kat. B
Schauspielstudio Chemnitz In der Spielzeit 2018 / 2019 setzen wir die jahrzehntelange Studiotradition am Schauspiel Chemnitz fort. Vier Studierende der mit uns kooperierenden Hochschulen aus Linz und Zürich werden als Teil unseres Ensembles lernen und sich auf ihr Berufsleben vorbereiten. Neben der Studioproduktion sind sie in unseren Schau spielinszenierungen zu sehen und präsentieren eigene Arbeiten im Rahmen der NACHTSCHICHT-Reihe auf dem weg sowie zum NONSTOP FESTIVAL 2019!
In Kooperation:
Mit freundlicher Unterstützung:
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Ein Abend mit Songs von Leonard Cohen URAUFFÜHRUNG
[ THE SILENT ] 88
Schätzchen, ich wurde in einem Anzug geboren. (Leonard Cohen) Vom Vater hatte er das untrügliche Gespür für Anzüge geerbt, von der Mutter neben dem Gefühl unerschütterlicher Liebe eine Neigung zur Depression. Leonard Cohen wurde am 21. September 1934 geboren und wuchs in den geordneten Verhältnissen eines wohlhabenden jüdischen Elternhauses in Montreal auf. Mit vierzehn beschäftigte er sich intensiv mit Hypnose, um zum ersten Mal eine Frau nackt zu sehen. Mit ähnlicher Energie verfolgte er das Ziel, Schriftsteller zu werden. Cohen studierte Englische Literatur an der McGill University Montreal, umgab sich mit Dichtern wie Irving Layton, brachte 1956 seinen ersten Gedichtband Let Us Compare Mythologies heraus und wurde über Montreal hinaus bekannt. Er versuchte dann sein Glück in New York, kehrte zurück, schrieb wie ein Besessener, etablierte die Four Penny Art Galery und trug seine Gedichte zu Jazzmusik vor. Aber die Unruhe
der Wanderjahre blieb, nicht nur auf seinen nächtlichen Streifzügen durch die Straßen Montreals. Es zog ihn nach London, wo ihm seine Wirtin Mrs. Pullman täglich drei Romanseiten abforderte, und weiter auf die griechische Insel Hydra. Dort waren die Tage am Meer bestimmt vom Schreiben und Baden, von spiritueller Suche und der Libertinage sexueller Revolution. Auf der Insel lernte er auch seine wohl bedeutendste Muse, Marianne Ihlen, kennen. Dennoch zog es ihn weiter. Nach Havanna, wo ihn seine Mutter 1961 während der Kuba-Krise rettete, und wieder nach New York. Schließlich legte er 1967 sein erstes Album Songs of Leonard Cohen vor – mit jenem Sound, der bis heute nachhallt. Der 2016 verstorbene Meister sehnsuchtsvoller Melancholie konnte mit seinen Versen und seiner Stimme direkt in die Seele singen. Viel war und ist von ihm zu lernen: an Empathie und Respekt, an Gespür für die Schönheit und die Tragik des Lebens.
Konzeption und szenische Einrichtung Carsten Knödler, René Schmidt | Musikalische Leitung Steffan Claußner | Bühne und Kostüme N. N. | Dramaturgie René Schmidt Premiere 16.11.2018 | Spielort Foyer | Altersempfehlung 16+ | Preis 18,- e Kat. C
Kammerspiel von Henning Mankell
[ TREFFEN AM
NACHMITTAG ]
Ich liebe dich immer noch, aber ich kann nicht mit dir leben. (Mann) – Ich könnte dich jetzt einfach küssen – oder erwürgen. (Frau) Die Liebe – welches Schlachtfeld könnte leidenschaftlicher, wüster, liebevoller, freundschaftlicher, aber auch gemeiner und voller Tücken sein – egal wie alt man ist. Seit 60 Jahren ist das Paar verheiratet, seit 23 Jahren lebt es getrennt. Oder seit 24? Da fängt der Streit schon an, als die beiden sich wiedertreffen. Der Grund: Die Frau will sich, nach all den Jahren ohne ihn, nun auch offiziell scheiden lassen. Weil sie ihn nicht in der Nähe haben will, wenn sie stirbt. Weil sie nicht sterben will, bevor sie mit ihm fertig ist. Das jedenfalls sagt sie ihm, direkt und schonungslos, aber in aller Freundschaft. Er denkt gar nicht daran, sich scheiden zu lassen. Und so streiten die beiden Alten mit angezogener Handbremse: Man will den anderen verletzen, holt zu durchaus bösen verbalen Attacken aus, aber man will ihn nicht vernichten.
Angesichts der Einsamkeit des nahenden Todes fehlt einem dafür vielleicht auch die Kraft. Die Stimmungen wechseln sprunghaft: Nur Augenblicke vergehen zwischen der Beichte eines Ehebruchs und der Erinnerung an den Heiratsantrag. Das Paar redet miteinander, zum ersten Mal seit Jahren – über die Namen ihrer Pillen, über Probleme beim Pinkeln und über die gemeinsamen Töchter. Ihr Dialog steckt voller Verletztheiten, aber auch voller Vertrautheit – und ja, noch immer voller Liebe ... Treffen am Nachmittag erschien 2008 zunächst als Hörspiel und wurde 2012 am Societätstheater Dresden uraufgeführt. Den Autor Henning Mankell verbindet man zumeist mit dem Krimigenre und seinem kauzigen Kommissar Kurt Wallander. Mit dem Psychogramm Treffen am Nachmittag zeigte Mankell eine leisere Seite seines Könnens. Ein Stück, das großen Vor bildern folgt, wie z. B. August Strindbergs Totentanz oder dem Film Szenen einer Ehe von Ingmar Bergman, mit dessen Tochter Mankell in dritter Ehe verheiratet war.
Regie Philipp Otto | Bühne und Kostüme N. N. | Dramaturgie Kathrin Brune Premiere 23.11.2018 | Spielort Ostflügel | Altersempfehlung 16+ | Preis 12,- e Kat. A | Premiere 14,- e Kat. B
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Von Rodrigo García Aus dem Spanischen von Philipp Löhle
[ SOLL MIR LIEBER GOYA DEN SCHL AF RAUBEN ALS IRGENDEIN ARSCHLOCH
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Die rasende Geschwindigkeit zieht uns die Haut von den Knochen. Erfahrungen anzuhäufen – das habe ich in einem Buch gelesen – schützt nicht. (Erzähler) Fünfzig Jahre ist er alt, hat fünftausend schwer erarbeitete Euro auf der Bank und möchte damit etwas anstellen, das richtig knallt, etwas, das Substanz und Tiefe hat, etwas Sinnvolles im Gegensatz zu den Verlockungen von Adidas, Gucci oder Volkswagen. Er liebt die Bibliothek von Espinaredo, diese Ansammlung von Büchern und Schriften, die nach Papier riechen und Gedanken, Träume, aber auch allzu menschliche Geheimnisse enthalten. In ihm reift ein verrückter Plan: Gemeinsam mit seinen Kindern will er zum Museo del Prado fahren, dort ein, zwei Fenster einschlagen und sich mit Drogen, Chips und einer Flasche Macallan eine Nacht lang den gewaltigen Bildern von Goya aussetzen. Doch seine Kinder halten dagegen. Sie wollen lieber ins Disneyland Paris, wo man sich mit Mickey Mouse unterhalten kann beziehungsweise dem armen Jungen,
]
der den ganzen Tag Mickey Mouse spielen muss, um die Traurigkeit des modernen Menschen zu verstehen. Aber der Vater setzt sich durch und so fahren sie mit dem Taxi durchs nächtliche Madrid gen Prado – nicht ohne den etwas schwierigen deutschen Philosophen Peter Sloterdijk eingeladen zu haben. Dem argentinischen Autor und Regisseur Rodrigo García (*1964) ist eine extrem physi sche Bühnensprache eigen, die der Autor und Übersetzer Philipp Löhle kraftvoll ins Deutsche überträgt. Den Bezugspunkt des Stückes bilden die Werke des berühmten spanischen Malers Francisco José de Goya y Lucientes (1746-1828). Als einer der letzten großen Barockmaler erlebte er den Untergang einer Epoche und die blutigen Revolutionen seiner Zeit. Wie keiner vor ihm thematisierte er in seinen Bildern schonungslos die Verunsicherungen, Gräuel, Ängste und Abgründe des Menschen. Mit Goyas Expressivität und Haltung konstrastiert Rodrigo García die Welt des 21. Jahrhunderts.
Regie Esther Undisz | Bühne und Kostüme N. N. | Dramaturgie René Schmidt Premiere 25.01.2019 | Spielort Ostflügel | Altersempfehlung 16+ | Preis 12,- e Kat. A | Premiere 14,- e Kat. B
Eine Liebesgeschichte von Fjodor Dostojewski
[ WEISSE NÄCHTE ] Es war eine wundervolle Nacht, eine solche Nacht, wie sie vielleicht nur vorkommen kann, wenn wir jung sind! (Träumer) Er mag Häuser lieber als Menschen – ganz besonders gern hat er jenes liebreizende hellrosa Häuschen, das ihn im Vorbeigehen immer so freundlich anlächelt und sein Herz in Freude versetzt. Und so hört auch nur er den tiefen Jammerschrei des Hauses, als es eines Tages gelb angestrichen wird. Nur Bösewichte und Bar baren bringen es fertig, aus einem stolzen rosa Häuschen einen Kanarienvogel zu machen – und muss sich denn immer alles verändern? Mit diesen Gedanken beschäftigt, wird die Großstadt um ihn langsam leiser, das pulsierende Treiben ruhiger – alle machen sich mit ihren Familien in die Sommerfrische auf. Nur der junge Mann bleibt zurück und streift träumend durch die weißen Nächte von St. Petersburg, in denen die Sonne nie ganz untergeht und so Zeuge einer wundervollen Begegnung wird: Im Schatten einer Brücke trifft der Mann
zufällig auf ein junges Mädchen namens Nastenka. Vier Nächte treffen sie sich zur gleichen Zeit am selben Ort. Sie sprechen über das Leben, die Einsamkeit, ihre Sehnsüchte und die Liebe. Dabei kommen sie sich näher und näher. Er erzählt ihr von seinem Leben als Träumer, sie ihm von einer unerfüllten ersten Liebe zu einem Mann, auf dessen versprochene Rückkehr sie bis heute wartet. Vielleicht wird ihre Begegnung mit dem Träumer ein Neubeginn. Die Novelle von Fjodor Dostojewski (1821-1881) erschien erstmals 1848 mit dem Untertitel: Ein empfindsamer Roman. Aus den Erinnerungen eines Träumers. Wenn man die gefühlvolle und zarte Annäherung dieser zwei Liebenden vor dem Hintergrund unserer schnelllebigen, manchmal rauen Zeit und ihren ach so praktischen Partnersuchportalen denkt, dann wirken sie wie zwei aus der Zeit gefallene Romantiker. Gibt es die heute noch?
Regie Kathrin Brune | Bühne und Kostüme Frank Hänig | Dramaturgie Friederike Spindler Premiere 15.03.2019 | Spielort Ostflügel | Altersempfehlung 15+ | Preis 12,- e Kat. A | Premiere 14,- e Kat. B
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URAUFFÜHRUNG
[
THEATERPREIS FÜR JUNGE DRAMATIK 2019 ]
CHEMNITZER
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In unserer heutigen beschleunigten und multimedialen Welt ist das Theater, als Fossil unter den Medien, ein entschleunigter Raum für Geschichte(n), ein Raum der Erinnerung an das, was aussteht, Vergangenheit und Zukunft, Gedächtnis und Teilhabe. Als sinnlich-lebendiger Gedächtnisraum wird Theater da bedeutsam, wo es den Zuschauer unversehens über rascht, berührt, aufwühlt und den Reizschutz durchbricht. In diesem Sinne verstehen wir den Chemnitzer Theaterpreis für junge Dra matik als Nachwuchs- und Förderpreis und laden junge Autorinnen und Autoren ein, sich mit virulenten Themen unserer Gegenwart künstlerisch auseinanderzusetzen.
Dank der Uraufführung des Preisträgerstückes ist unser Theaterpreis Anregung und praktisches Experimentierfeld zugleich: für junge Autor/innen, junge Regisseur/ innen und Schauspieler/innen. Er bietet die Möglichkeit, sich kritisch und fantasievoll, freimütig und scharfsinnig unserer gegenwärtigen Lebensrealität zu stellen. Wir laden dazu ein, Formen auszuprobieren und Grenzen zu durchbrechen, Denkverbote zu benennen und Positionen meinungsstark zu behaupten – und das uneingeschränkt ohne Vorgabe.
Regie N. N. | Bühne und Kostüme N. N. | Dramaturgie Kathrin Brune Premiere 03.05.2019 | Spielort Ostflügel | Altersempfehlung 16+ | Preis 12,- e Kat. A | Premiere 14,- e Kat. B
Auswahlverfahren Der Theaterpreis ist mit 5.000,- e dotiert. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren ausschließlich mit deutschsprachigen Theatertexten. Das Stück darf bei keinem Verlag erschienen sein und muss zur Uraufführung freistehen. Die Besetzung sollte zwei bis vier Figuren betragen. Bitte reichen Sie Ihre Stücke bis zum 30.11.2018 ein. Das von einer fünfköpfigen Jury ausgewählte Werk wird im Januar 2019 bekanntgegeben. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Uraufführung im Chemnitzer Schauspielhaus statt. Kontakt und weitere Infos: Kathrin Brune, Tel. 0371 6969-722, brune@theater-chemnitz.de Postalisch: Städtische Theater Chemnitz, Käthe-Kollwitz-Str. 7, 09111 Chemnitz
Mit freundlicher Unterstützung:
[ JUNGES SCHAUSPIEL ] N E U E PR O D UK TIO N DES THE ATE R J UGE NDCL U BS
NEUES KL ASSENZI MMERSTÜC K
Die Mitglieder des TheaterJugendClubs erarbeiten auch in dieser Spielzeit unter Leitung von Jan Gerrit Brüggemann und Denise von Schön-Angerer eine eigene Inszenierung. Nach der erfolg reichen Produktion Ich bereue nichts, mit der sie in der letzten Spielzeit die Entwicklungen der digitalen Massenüberwachung ins Visier nahmen, widmen sie sich auch mit der neuen Produktion ihrer heutigen Lebenswelt. Mit einem kritischen Blick in die Zukunft fragen sie danach, was noch übrig sein mag vom Hier und Jetzt, wenn alles so bleibt, wie es ist oder so weiter geht wie bisher. Politikmüdigkeit und konstruktives Mit einander, Menschenrechtsverletzungen und Freiheit, Konsumkritik und Globalisierungsfragen oder Klimawandel und Umweltschutz scheinen Probleme zu manifestieren, die an den Grundfesten der Zukunft rütteln – ihrer wie unserer. Gemeinsam gehen sie auf die Suche nach Texten, Musik und Gedanken über die Welt, die bald ihnen gehört. Spielerisch, kämpferisch und sportlich erproben sie neue Ausdrucksmöglichkeiten, improvisieren, diskutieren und lassen sich treiben – von ihren Gefühlen und dem, was kommt, von ihrer Fantasie und Neugier.
In dieser Spielzeit entsteht am Schauspiel Chemnitz erneut eine mobile Produktion, die direkt zu Ihnen in die Schule kommt und kontroverse Diskus sionen anregt. Bereits seit März 2015 spielte Martin Valdeig als geläuterter Nazi Jonas in Karen Köhlers Klassenzimmerstück Deine Helden – meine Träume erfolgreich in zahlreichen Schulen von Chemnitz und Umgebung. Und 2017 folgte mit Malala eine nachdenk liche Inszenierung über die gleichnamige pakistanische Heldin, die von Terroristen schwer verletzt wurde. Auch unser neues Klassenzimmerstück wird sich aus einer ganz eigenen Perspektive den Themen Erwachsenwerden, Zukunftsangst, Ausgrenzung und Toleranz nähern.
Spielleitung Jan Gerrit Brüggemann, Denise von Schön-Angerer Dramaturgie Friederike Spindler Premiere 22.02.2019 Spielort Ostflügel Altersempfehlung 14+ Preis 8,- e / erm. 5,- e
Regie N. N. Dramaturgie René Schmidt Premiere Frühjahr 2019 Spielort Klassenzimmer Altersempfehlung 12+ Gesamtpreis mobil 200,- e Diese Produktion ist mobil und kommt zu Ihnen ins Klassenzimmer. Termine und weitere Infos: Ina Baldauf, Tel. 0371 6969-663, baldauf@theater-chemnitz.de
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Und Nietzsche weinte
Meister und Margarita
Der kleine Lord Fauntleroy
[ WIEDER
AUFNAHMEN ]
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FAU S T I
DER PROZESS
Tragödie von Johann Wolfgang von Goethe
Nach dem Roman von Franz Kafka in einer Bearbeitung von Bogdan Koca
Faust schließt eine folgenreiche Wette mit dem Teufel ab. Mit ihm an seiner Seite gelangt er mehr und mehr in unentdeckte Sphären seiner selbst. Was in Auerbachs Keller als leichtes Saufgelage beginnt, endet über Hexenkeller und Walpurgisnacht in der Vernichtung einer jungen Frau, die noch nicht einmal angefangen hatte zu leben. Faust bereut die Wette mit dem Teufel, weil er mehr und mehr spürt, in welcher Abhängigkeit er sich befindet. Aber ist es wirklich die Abhängigkeit, die er verteufelt? Sind es nicht vielmehr unentdeckte oder verdrängte Begierden, mit denen sich Faust plötzlich, wie in einem Spiegel, konfrontiert sieht?
Als Josef K. am Morgen vom Klingeln an seiner Haustür geweckt wird, ahnt er noch nicht, dass sich sein Leben auf fatale Weise ändern wird. Vor seiner Tür stehen zwei Wärter, die ihm die Nachricht seiner Verhaftung überbringen … Der Prozess ist der Inbegriff jenes kafkaesken Panoptikums, in dem die Figuren mit Erfahrungen von Entfremdung, Isolation und Ich-Zerfall konfrontiert werden. Die Verding lichung des Menschen, soziale Kälte und Ausgrenzung sind in diesem Werk so schmerzlich eingefangen und beklemmend dargestellt, dass sie den Blick auf signifikante Probleme der Moderne schärfen.
In Zusammenarbeit mit dem Ballett Chemnitz Regie, Bühne und Kostüme Bogdan Koca Regie Carsten Knödler Bühne Frank Hänig Kostüme Ricarda Knödler Musik Steffan Claußner Choreografie Sabrina Sadowska Termine 01.09. | 23.10. | 30.10. | 07.11. | 09.12.2018 | 29.01. | 08.02. | 09.02. | 02.03. | 02.04. | 07.05. | 28.05.2019 Spielort Große Bühne Altersempfehlung 15+ Preis 14,- bis 26,- e Kat. D
Termine 04.09. | 05.09.2018 Spielort Kleine Bühne Altersempfehlung 15+ Preis 12,- e Kat. A
U N D NIE TZ S C HE WEI NTE
DER DRESSI ER TE MAN N
Nach dem Roman von Irvin D. Yalom in einer Bühnenfassung von Kathrin Brune (DSE)
Komödie von John von Düffel nach dem gleichnamigen Bestseller von Esther Vilar
Kann man jemandem helfen, der Hilfe als Schwäche ansieht? Ende des 19. Jahrhunderts bittet Lou Salomé den angesehenen Arzt Josef Breuer, Friedrich Nietzsche von seiner Obsession für sie zu heilen. Breuer unterzieht Nietzsche einer ungewöhnlichen „Redekur“. Unter den Augen von Breuers Frau Mathilde, Lou und dem jungen Sigmund Freud führen sie eine leidenschaftliche Auseinandersetzung über versteckte Begierden, allzu menschliche Abgründe und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten im Korsett gesellschaftlicher Zwänge. – Irvin D. Yalom verstrickt reale Figuren in eine fiktive Handlung und schlägt in scharfen und humorvollen Dialogen eine tiefe Kerbe in unsere Komfortzonen.
Scheinbar ist alles gut zwischen Helen und ihrem Freund Bastian. Beide machen Karriere bei derselben Bank, er kocht für sie, der Nachwuchs wird langsam Thema und sie möchte die Seine werden. Doch eines Abends gerät alles aus den Fugen. Sie eröffnet ihm, dass sie Vorstandsmitglied beim gemeinsamen Arbeitgeber wird und auf der Karriereleiter bei zehnfachem Gehalt an ihm vorbeirauscht. Das hält der stärkste Mann nicht aus. Bastian zieht seinen geplanten Heiratsantrag zurück und der Haussegen hängt schief. Damit kommen die Mütter ins Spiel. Seine ist Hardcore-Feministin und ihre eine mit allen Finessen weiblicher Schattenkriegsführung beschlagene Zahnarztgattin. Beide munitionieren Helen für den Kampf gegen das andere Geschlecht auf und merken gar nicht, wie ihre Indoktrinierung an den Bedürfnissen von Helen vorbeigeht.
In Zusammenarbeit mit dem Ballett Chemnitz Regie Kathrin Brune Bühne und Kostüme Pia Wessels Musik Steffan Claußner Choreografie Sabrina Sadowska Termine 07.09. | 05.10. | 11.11.2018 Spielort Hinterbühne Altersempfehlung 16+ Preis 12,- e Kat. A
Regie Herbert Olschok Bühne und Kostüme Alexander Martynow Termine 08.09. | 30.09. | 20.10. | 09.11.2018 Spielort Große Bühne Altersempfehlung 14+ Preis 12,- bis 22,- e Kat. C
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[ WIEDER
AUFNAHMEN ]
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EU RO PA ! – EIN PATR IO T I S C H E R AB E ND, 1917!
DI E RÄUBER Drama von Friedrich Schiller
Eine szenische Collage (UA) In einem poetischen Zusammenspiel aus Schauspiel, Musik, Tanz und Bildender Kunst spürt Carsten Knödler künstlerischen Strömungen und Biografien der Welt um 1917 nach, die in hoffnungsvollem Aufbruch ihren Anfang nahm und mit dem 1. Weltkrieg in einem kollektiven Kollaps mündete, dessen Folgen bis heute spürbar sind. Texte, Gedichte, Lieder, Pamphlete und Tagebucheinträge verbinden sich zu einer sinnlichen und zugleich skizzenhaft-rissigen Collage, die von einem brüchigen Zitat der Belle Époque über den 1. Weltkrieg bis weit in die 20er Jahre hineinreicht. Während sich die schmerzlichen Folgen der Nachkriegszeit schließlich in der Welt der (DADA-)Varietés auflösen, verweist der Abend bereits auf das nächste Kapitel, in dessen Schatten sich der 2. Weltkrieg andeutet. Regie Carsten Knödler Bühne und Kostüme Teresa Monfared Musik Steffan Claußner Choreografie Eszter Manz-Kozár Termine 08.09. | 30.09. | 09.11.2018 Spielort Ostflügel Altersempfehlung 14+ Preis 12,- e Kat. A
Was hat Vater (-Staat) seinen Kindern angetan – oder was hat er nicht getan, dass das passieren konnte? Wie kann so eine Brutalität und Radikalität entstehen? Diese Fragen stellt man sich, wenn sich bereits ein Riss durch die Gesellschaft zieht und rechts wie links Misstrauen, Angst und Feindlichkeit wachsen. In Die Räuber legt Schiller den privaten Konflikt der ungleich erzogenen Brüder Franz und Karl als Nährboden, um zwei gesellschaftliche Radikalisierungsmuster zu hinterfragen. Er stellt Franz‘ instrumentellen Rationalismus gegen den blutigen Idealismus Karls – zwei extreme Entwürfe prallen damit aufeinander und bilden das Spannungsfeld und zugleich einen Versuchsraum, in dem sich die Inszenierung auf eine sinnliche Ursache-Wirkungs-Forschung begibt. Regie Nina Mattenklotz Bühne und Kostüme Johanna Pfau Termine 25.09. | 25.10.2018 Spielort Große Bühne Altersempfehlung 14+ Preis 12,- bis 22,- e Kat. C
MEISTER UND MARGARITA Nach dem Roman von Michail Bulgakow in einer Bühnenfassung von Malte Kreutzfeldt (UA) Der Teufel kommt nach Moskau, um sich für sein alljährliches Fest eine Ballkönigin zu suchen. Nun rollt so mancher Kopf! Mit seinem unwirklichen Treiben spült er lustvoll die hässlichen Abgründe der modernen Gesellschaft an die Oberfläche. Als er Margarita trifft, deren Geliebter einsam auf das Ende seiner Geschichte wartet, nimmt er sich ihres Schicksals an – denn die magische Fiktion hat die Wirklichkeit längst eingeholt. – Michail Bulgakow (1891-1940) verknüpft in seinem satirischen Gesellschaftsroman zeitkritische und allegorische Erzählstränge zu einer utopischen und universalen Menschheitserzählung, die bis zum Tod Jesu zurückreicht und bis heute nichts an Aktualität eingebüßt hat. Regie Malte Kreutzfeldt Bühne Nikolaus Porz Kostüme Anke Wahnbaeck Termine 27.09. | 10.11.2018 Spielort Große Bühne Altersempfehlung 16+ Preis 12,- bis 22,- e Kat. C
T OD EI NES HAN DL UN GSREI SEN DEN Drama von Arthur Miller Deutsch von Volker Schlöndorff und Florian Hopf Eines Morgens wachst du auf und stellst fest, dass du tot mehr wert bist als lebendig. Nach über dreißig Jahren als Handelsvertreter bleibt Willy Loman am Ende nur diese Erkenntnis. Dabei fing doch alles so gut an: Mit einer Bilderbuchfamilie im Rücken, einem Lachen im Gesicht und der Bügelfalte in der Hose zog er los. Fest entschlossen, den amerikanischen Traum von höchstem Erfolg bei maximaler Selbst- und Gewinnoptimierung in die Tat umzusetzen. Doch wenn das Lachen nicht mehr erwidert wird, stürzt eine Welt ein. Als Loman in der Firma nicht mehr mithalten kann und schließlich entlassen wird, steht er vor dem Bankrott seiner gesamten Existenz und sieht nur noch einen Ausweg. – Mit Tod eines Handlungsreisenden entlarvt Arthur Miller den „American Dream“ als Trugbild. Das Scheitern des Einzelnen erscheint symptomatisch für das Scheitern einer ganzen Gesellschaftsordnung. Regie Carsten Knödler Bühne Stefan Morgenstern Kostüme Ricarda Knödler Termine 29.09. | 28.10.2018 | 10.03. | 07.04.2019 Spielort Große Bühne Altersempfehlung 16+ Preis 12,- bis 22,- e Kat. C
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SI E BE N G E IS TE R
HOMO FABER
Familiendrama von Sören Hornung (UA) Gewinnerstück des Chemnitzer Theaterpreises für junge Dramatik 2018
Ein Bericht von Max Frisch
Es ist der Tag von Omas Beerdigung und die Soljanka längst kalt. Als ihr Lieblingssohn Frank eintrifft, ist er unausstehlich. Offen provoziert er seine Schwester Elise und legt sich mit dem dementen Onkel an. Mit Kanonen auf Spatzen? Nur scheinbar. Elise hatte ihre Mutter voller Selbstaufgabe gepflegt, Frank als Werbe filmer notwendiges Geld beigesteuert, der Onkel sich in die Ferne verdrückt und Franziska, Franks Tochter, sich leidlich mit Drogen über Wasser gehalten. Wirklich geredet wurde kaum in der Familie, das quasselnde Schweigen war der ständige Begleiter am Tisch. Doch viel wäre zu erzählen gewesen: von der Besetzung Deutschlands durch die Russen, vom Aufbau der DDR und ihrer notwendigen Grenze, von Franks Freundin Bettina, die ums Leben kam, des Onkels Unschuld und Omas mitleidloser Härte. Regie Laura Linnenbaum Bühne und Kostüme Valentin Baumeister Wiederaufnahme 29.09.2018 Spielort Ostflügel Altersempfehlung 16+ Preis 12,- e Kat. A
Walter Faber, Ingenieur aus der Schweiz, begegnet zufällig dem Bruder seines früheren Freundes Joachim. Kurz entschlossen begleitet er ihn durch den Dschungel Guatemalas zu Joachims Farm, wo sie den Freund erdrosselt auffinden. Die Zufälle mehren sich. Walter trennt sich von seiner Geliebten, lernt unerkannt seine Tochter kennen, verliebt sich zögerlich in sie und macht sich unschuldig schuldig. Schließlich trifft er inmitten einer Katastrophe die Frau seines Lebens wieder. – Max Frischs Bericht, 1957 erschienen, ist einer der großen Würfe der deutschsprachigen Literatur. Regisseur Hasko Weber, Generalintendant des DNT Weimar, kehrt damit an den Ausgangspunkt seiner Karriere nach Chemnitz zurück, wo die „Dramatische Brigade“ in den späten 1980er Jahren das DDR-Establishment herausforderte. Regie Hasko Weber Bühne und Kostüme Sarah Antonia Rung Termine 06.10. | 03.11.2018 | 17.02.2019 Spielort Große Bühne Altersempfehlung 16+ Preis 12,- bis 22,- e Kat. C
N O C H IS T POL E N N I C HT V ER L O R E N
DI E MAGI SC HE STI MME Ein Liederabend von Farinelli bis Coldplay
Komödie von Jürgen Hofmann 1939: Am Posener Stadttheater probt man Gestapo – eine Parodie auf Adolf Hitler –, als die Wehrmacht in Polen einfällt. Das Stück muss abgesetzt werden. Nach und nach wird das Theater zur Keimzelle aktiver Widerstandskämpfer und die Theaterleute geraten in die Schusslinie. Geheime Briefe müssen umgelenkt und vermeintlich tote NS-Männer zum Leben erweckt werden. Da erweist sich das schauspielerische Talent des Ensembles als beste Waffe, denn das Stück Gestapo tobt längst auf der Straße. Und Josef Tura spielt die Rolle seines Lebens, denn es geht um nichts Geringeres als eben dieses – es geht um Sein oder Nichtsein. Regie Herbert Olschok Bühne Alexander Martynow Kostüme Joachim Herzog Wiederaufnahme 07.10.2018 Spielort Große Bühne Altersempfehlung 14+ Preis 12,- bis 22,- e Kat. C
Der Lärm unserer Tage bringt oft Stimmen zum Schweigen – oder die Vielstimmigkeit lässt das Schweigen verhallen. In einer musikalischen Entdeckungsreise bringen Steffan Claußner und Marko Bullack vergessene Stimmen wieder zum Klingen. Ausgangspunkt ist der berühmte Kastrat Carlo Broschi. Er wurde vor der Pubertät kastriert, um seine glockenhelle Knabenstimme zu erhalten. Unter dem Künstlernamen Farinelli gelang ihm eine großartige Karriere und er avancierte zum Megastar des Barocks. Von dieser historischen und berühmten Geschichte ausgehend, schauen Steffan Claußner und Marko Bullack fantasievoll und mit einem Augenzwinkern auf grandiose Gesangskünstler aus Vergangenheit und Gegenwart und erkunden die zauberhafte, suggestive Wirkung von Stimme und Musik. Idee und Konzept Marko Bullack, Steffan Claußner Musikalische Leitung Steffan Claußner Szenische Einrichtung Kathrin Brune Wiederaufnahme 17.10.2018 Spielort Foyer Altersempfehlung 12+ Preis 12,- e Kat. A
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R I N G O F F IR E
STELL A
Eine Johnny-Cash-Hommage
Ein Schauspiel für Liebende von Johann Wolfgang von Goethe
Aufgewachsen auf den Baumwollfeldern im Süden der USA, machte Johnny Cash als Musiker sensationell Karriere: Er tourte in den 1950er Jahren mit Elvis Presley, Jerry Lee Lewis u. a., spielte 1968 legendär im Folsom State Prison und begeisterte in den 1990ern mit den American Recordings ein neues, junges Publikum. Unsere sehr persönliche Hommage erinnert an einen Mann, der sein Leben zwischen Rausch und Religion, zwischen Verausgabung und beständiger Liebe zu seiner Frau June Carter lebte. – Die Inszenierung erlebt am Schauspiel Chemnitz inzwischen ihre 6. Spielzeit, und noch immer sind nahezu alle Vorstellungen ausverkauft. Sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Karten! Musikalische Leitung Steffan Claußner Szenische Einrichtung Carsten Knödler Konzept, Bühne und Kostüme René Schmidt Wiederaufnahme 26.10.2018 Spielort Große Bühne Altersempfehlung 14+ Preis 14,- bis 26,- e Kat. D
Wenn zwei Frauen den gleichen Mann lieben, kann das tragisch enden. Das Objekt der Begierde ist der Offizier Fernando. Er hat seine Frau Cäcilie und die gemeinsame Tochter Lucie verlassen und sich in die Baronesse Stella verliebt. Für die junge Stella ist Fernando die große Liebe. Doch nach fünf Jahren verlässt Fernando auch sie und zieht in den Krieg. Eines Tages erscheint Cäcilie mit ihrer Tochter zufällig bei Stella, um für Lucie eine Anstellung zu erbitten. Noch wissen beide Frauen nicht, welche Leidens- und Liebesgenossinnen sie sind, und freunden sich an. Als dann Fernando aus dem Krieg zurückkehrt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Unbändige Liebe, Sehnsüchte, Begehren und Zweifel treiben die Figuren an. Gibt es einen anderen Ausweg als den Tod? Regie Alexander Flache Bühne und Kostüme Anja Furthmann Wiederaufnahme 26.10.2018 Spielort Ostflügel Altersempfehlung 15+ Preis 12,- e Kat. A
D E R K L EINE L O R D FAUNTL ER OY
DER BESUC H DER ALTEN DAME
Weihnachtsmärchen von Marc Gruppe nach dem Kinderbuch von Frances Hodgson Burnett
Tragische Komödie von Friedrich Dürrenmatt
Der kleine Cedric lebt mit seiner Mama in New York. Sie sind zwar nicht reich, aber glücklich. Eines Tages erreicht den Jungen eine seltsame Nachricht: Der Earl of Dorincourt, Cedrics bislang unbekannter Groß vater, bittet seinen Enkel, nach England zu kommen. Das ist erstmal ein Schock! Und der Earl ist auch nicht gerade das, was man einen liebevollen Großvater nennt. Doch der kleine Sonnenschein schafft, was bisher keinem gelang: Er bricht den Panzer des Alten auf und aus dem unbeliebten Griesgram wird ein Mann, der noch einmal zu leben beginnt … Eine wunderbare Geschichte über die Kraft der Liebe und die Freude, die es bereitet, anderen Gutes zu tun. Regie Silke Johanna Fischer Bühne und Kostüme Stefan Morgenstern Termine 02.11. | 18.11.2018 Spielort Große Bühne Altersempfehlung 5+ Preis 10,- bis 18,- e Kat. B
Güllen wird von der Vergangenheit heimgesucht: Claire Zachanassian, einst hier aufgewachsen und in Schande verstoßen, kehrt nach Jahren als reiche und angesehene Dame zurück, um der verarmten Stadt ein Angebot zu machen: eine Milliarde für den Tod ihres ehemaligen Liebhabers Alfred Ill. – Die alte Dame installiert sich wie ein Stachel im Fleisch der Kleinstädter, deren anfängliche Empörung über das Angebot bald der gierigen Aussicht auf neuen Wohlstand weicht. Die Moral der Güllener gerät ins Wanken, bis schließlich ganz unverblümt über Schuld und Unrecht debattiert wird. Das Geld bringt öffentliche Meinung, Recht und moralische Instanzen zu Fall. Schon bald geht es nicht mehr darum, ob man der Versuchung widerstehen kann, sondern wie weit man im Namen der Gerechtigkeit gehen will. Regie Malte Kreutzfeldt Bühne Nikolaus Porz Kostüme Katharina Beth Termine 04.02. | 05.02. | 19.03. | 09.04.2019 Spielort Große Bühne Altersempfehlung 14+ Preis 12,- bis 22,- e Kat. C
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I C H BE R E UE NIC HT S
MAL AL A
Ein NSA-Projekt von Jan-Christoph Gockel, Thomas Halle und Konstantin Küspert
Ein Klassenzimmerstück
2013 leakte Edward Snowden 1,7 Millionen Dateien, die brisantes Material zu weltweiten staatlichen Überwachungs- und Spionageprogrammen enthielten. Seitdem steht sein Gesicht exemplarisch für den Kampf um Privatsphäre und demokratisch-freiheitliche Prinzipien im Netz: Edward Snowden – Verräter oder Held? Die Bilder, die sich über ihn zeichnen lassen, sind vielfältig und doch nur kleine Mosaiksteine, die sich dem großen Ganzen zu entziehen scheinen. – Die Digital Natives des TheaterJugendClubs nähern sich in ihrer Produktion der Schlüsselfigur Snowden und zerlegen den Text der drei Autoren in vielstimmige hochaktuelle Gedankenbilder.
Die reale Geschichte von Malala Yousafzai ist eine tiefreichende Grundlage, um über virulente Themen und Fragen unseres gesellschaftlichen Miteinanders ins Gespräch zu kommen: Was heißt es eigentlich, seine Stimme zu erheben? Woher nehme ich den Mut dafür? Wie entscheide ich, was wichtig ist? Was bedeutet Heimat? Was bedeutet Fremdsein? Was ist, wenn die Heimat zur Fremde wird? Was bedeuten eigentlich Wissen und Bildung und wie wichtig oder selbstverständlich sind derlei Güter für uns? Mit diesen Fragen und Gedanken haben sich die Regisseurin Ulrike Sorge und die Schauspielerin Seraina Leuenberger auseinandergesetzt und eine spannende Gedankenreise fürs Klassenzimmer erarbeitet.
Produktion des TheaterJugendClubs
Regie Ulrike Sorge
Regie, Bühne und Kostüme Jan Gerrit Brüggemann, Denise von Schön-Angerer
Wiederaufnahme wird noch bekannt gegeben Spielort Ostflügel / Klassenzimmer Altersempfehlung 10+ Preis 12,- e Kat. A Gesamtpreis mobil 200,- e
Wiederaufnahme wird noch bekannt gegeben Spielort Ostflügel Altersempfehlung 14+ Preis 8,- e / erm. 5,- e
Diese Produktion wird auch mobil angeboten und kommt zu Ihnen ins Klassenzimmer. Termine und weitere Infos: Ina Baldauf, Tel. 0371 6969-663, baldauf@theater-chemnitz.de
[ SONDER
VERANSTALTUNGEN ] S P I E LZE ITE R Ö F F NUNGS F ES T
ADVEN T SFLI MMERN 02.12. | 16.12. | 23.12.2018 | Schauspielhaus
15.09.2018 | Schauspielhaus Feiern Sie mit uns in die neue Spielzeit! Bereits am Nachmittag öffnen sich die Türen des Schauspiel hauses für ein buntes Kinderfest. Auf unsere kleinen und großen Gäste warten jede Menge Überraschungen, Einblicke in den Theateralltag, Ausblicke auf die kommenden Kinder- und Familienproduktionen sowie Märchen und Zauberhaftes. Am Abend heißt es dann „Vorhang auf“ für die große Spielzeiteröffnungsgala. Freuen Sie sich auf neue Gesichter, Ausschnitte unserer kommenden Premieren in Schauspiel und Figuren theater, schräge Szenen, berührende Musikeinlagen, illustre Videobotschaften und andere Überraschungen, bevor wir den Tag bei kühlen Getränken und Musik gemeinsam ausklingen lassen. Eintritt frei
D E N KFAB R IK Herbst 2018 | Frühjahr 2019 | Sommer 2019 | Schauspielhaus Lassen Sie uns Gedanken bauen! In der Spielzeit 2018 / 2019 führt das Schauspiel Chemnitz die Denk fabrik fort. An drei Terminen möchten wir mit Expert/ innen aus Politik, Philosophie, Kultur und Gesellschaft Themenfelder, Fragestellungen und Konzeptionen unseres Spielplans flankieren und mit Ihnen ins Gespräch kommen. Abgerundet wird die Veranstaltungsreihe im Mai wieder mit internationalen Gastspiel produktionen im Rahmen des NONSTOP FESTIVAL 2019! und der Uraufführung des Gewinnerstücks des Chemnitzer Theaterpreises für junge Dramatik 2019. Eintritt frei
Mit unseren großen und kleinen Gästen wollen wir auch in diesem Jahr gemeinsam in die Vorweihnachtszeit starten! Parallel zu den Märchenvorstellungen auf der Großen Bühne und im Figurentheater gibt es an drei Adventssonntagen wieder allerhand Weihnachtliches zu entdecken. Zum Adventsflimmern können unsere kleinen Gäste am großen Basteltisch selbst kreativ werden und einen märchenhaften Gruß für Freunde und Familie mit nach Hause nehmen. Dazu tauchen wir mit Musik und Geschichten in Fantasiewelten ein und schauen hinter die Kulissen unserer Produktionen. Zauberhaft und besinnlich stimmen wir uns auf die Weihnachtszeit ein. Eintritt frei
NONSTOP FESTIVAL 2019! 16.-20.05.2019 | Schauspielhaus Im Frühjahr laden wir verschiedene internationale Gastspielproduktionen zu NONSTOP FESTIVAL 2019! nach Chemnitz ein. Einen Schwerpunkt des Festivals bildet die Uraufführung des Chemnitzer Theaterpreises für junge Dramatik 2019, ergänzt um ein vielseitiges Rahmenprogramm und das Internationale Schauspielstudententreffen, welches mittlerweile ein besonderes Highlight unseres Studiojahres ist. Studierende aus dem In- und Ausland kommen nach Chemnitz, um ihre vielseitigen Abschlussarbeiten, Szenenstudien und besonderen Projekte, Monologe und Liederprogramme zu zeigen und sich auszutauschen. Lassen Sie uns gemeinsam über Theater ins Gespräch kommen und feiern! Mit freundlicher Unterstützung:
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Vorhang auf für das elfte Jahr der NACHTSCHICHT, des fantastisch-abgedrehten Crossover von Szene- und Theaterkultur. In der neuen Spielzeit führt das Schauspiel Chemnitz Bewährtes und Liebgewonnenes weiter und probiert Neues aus. In jedem Fall heißt es wieder: Bühne frei für Literatur, Musik, Performance und Expertentum. Die NACHTSCHICHT bringt‘s ans Licht!
BÜHNE FREI
PUPPE - ODER WAS?
Das offene Format! Lesungen oder Musikabende, Tanzund Videoperformances, neue Serien- oder Show formate, Werkstattpräsentationen und Experimente – alles ist möglich. Den Spielwütigen eine Bühne!
Neu in dieser Spielzeit: Ensemblemitglieder des Figuren theaters experimentieren wild und poetisch mit Musik, Texten, Materialien, Puppen und allerlei Objekten. Ein fantasievoller Abend – bis in die Puppen!
F R AG E N V ER B O TE N
TURBOPROP
Kunst über Kunst und was Sie schon immer mal darüber wissen wollten. Exklusive Hintergrundberichte, szenisch- musikalische Outtakes und Kulissengeflüster zu ausgewählten Inszenierungen mit unseren Dramaturg/innen und dem Schauspielensemble.
Das „Zimmer frei in Sachen Literatur“ mit den Herren Graebel & Nießen und jeweils einem jungen prominenten Gast, Live-Lektorat, Einspielfilmen, Gewinn spielen und Kuchen. www.turbopropliteratur.de
AU F D E M WE G
LI VE-HÖRSPI EL
Hilfe, sie sind losgelassen! Die Schauspielstudierenden des Chemnitzer Studios zeigen ihre aktuellen Arbeiten, Monologe, Szenenstudien und Liederabende sowie abgedrehte Projekte.
Erleben Sie Klassiker oder Highlights der Weltliteratur und Perlen des Krimi- und Gruselgenres, live gelesen und vertont. Alles garantiert ohne Konserve!
BA LL E TT M AL ANDE R S
Egal ob Lesung, Konzert oder szenische Beiträge, spezial ist das besondere Format für Veranstaltungen mit unseren Kooperationspartnern – entweder im Schauspielhaus oder unterwegs an interessanten Orten und Institutionen der Stadt.
Die einen tanzen, die anderen spielen. In ballett mal anders ist alles verquer. Tänzer/innen und unser Schauspielensemble treffen aufeinander, um Talente auszugraben, die sonst im Verborgenen schlummern und um Dinge zu zeigen, die sie schon immer einmal präsentieren wollten.
SPEZI AL
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L ATE-NIGHTFORMAT IM SCHAUSPIELHAUS
DAS
S O U NDS C APE
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Erleben Sie in experimentellen Klanglandschaften einen Monatsrückblick der besonderen Art. Aktuelle Themen und Ereignisse des Monats werden musikalisch reflektiert. Von und mit Steffan Claußner.
Weitere Infos: www.theater-chemnitz.de | www.nachtschicht-chemnitz.de | Kontakt: Friederike Spindler, Tel. 0371 6969–722, spindler@theater-chemnitz.de
F O R U M F R E IE M US IK
Mit Dank an den Förderverein der Theater Chemnitz
Alles ist erlaubt, nur keine fertigen Kompositionen. Freie Improvisationen und der Dialog verschiedener Sound elemente stehen im Vordergrund. Von und mit Steffan Claußner.
Z E L L UL O ID Fiktion, Dok, Animation oder Experimentelles – der besondere Film. In Zusammenarbeit mit der Filmwerkstatt Chemnitz.
Ü BU NGS PAR T Y GE S EL L S C HAF T S TANZ Der perfekte Schritt, die perfekte Drehung, der perfekte Paartanz zur perfekten Tanzmusik – hier kann das geübt werden, was auf dem Tanzparkett alle anderen vor Neid erblassen lässt. In Zusammenarbeit mit der Tanzschule Köhler-Schimmel.
K N E I PENQ UIZ Dienstag ist Wissenstag: Fragen, Fragen, noch mehr Fragen. Die fakultative Abendunterhaltung für Wissens durstige und Spielwütige im Theaterclub.
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[ SCHAUSPIEL EXTRA
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Einführungen Für ausgewählte Produktionen bieten wir Ihnen eine halbe Stunde vor Aufführungsbeginn eine Einführung zu Stück und Inszenierung an. Diese Vorstellungen sind im Monatsspielplan mit einem E markiert.
Zugabe Die Ausstellungsreihe erwartet Sie regelmäßig im Seitenfoyer des Schauspielhauses. Wir zeigen wechselnde Arbeiten und Ausstellungen in Zusammenarbeit mit dem Chemnitzer Künstlerbund e.V.
Premierenfeiern Im Anschluss an unsere Premieren auf der Großen Bühne laden wir Sie ein, gemeinsam mit uns zu feiern und im Foyer oder Theaterclub bei Getränken und Musik über das Erlebte ins Gespräch zu kommen.
Volkshochschule In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule findet der Kurs „Treffpunkt Schauspielhaus“ statt und bietet Ihnen in regelmäßigen Abständen besondere Einblicke hinter die Kulissen. Kontakt: Dr. Urs Luczak, Fachbereichsleiter Kunst und Kultur, Tel. 0371 488-4322, luczak@vhs-chemnitz.de, www.vhs-chemnitz.de
Publikumsgespräche In regelmäßigen Abständen haben Sie im Anschluss an ausgewählte Vorstellungen die Gelegenheit, mit unserem Team über die gesehene Inszenierung zu diskutieren. Die Termine entnehmen Sie bitte unserem aktuellen Monatsspielplan. Führungen Schauen Sie bei unseren Führungen hinter die Kulissen des Theaters. Kontakt: Denise von Schön-Angerer, Tel. 0371 6969-711 schoen-angerer@theater-chemnitz.de
[ FIGUREN
THEATER ]
Ein Stück über Stefan Heym und Chemnitz URAUFFÜHRUNG
[ WENN MICH
EINER FRAGTE ... ]
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Der Autor, Politiker, Redner und Publizist Stefan Heym wurde 1913 als Helmut Flieg in Chemnitz geboren. Wegen der Veröffentlichung eines antimilitaristischen Gedichts flog er vom Gymnasium, musste Chemnitz verlassen und floh 1933 vor den Nazis nach Prag, wo er sich sein Pseudonym Stefan Heym zulegte. 1935 emigrierte er in die USA und begann als Schriftsteller, Journalist und Redakteur zu arbeiten. Als Soldat der U.S. Army kehrte Heym 1945 auf der Suche nach dem Grab seines Vaters erstmals wieder in das zerbombte Chemnitz zurück und übersiedelte Anfang der 50er Jahre in Folge der McCarthy-Ära schließlich nach Ostberlin, wo er bis zu seinem Tod 2001 lebte. In der DDR zunächst als Verfechter des Sozialismus gefeiert, ließ er in seinen Texten die Widersprüche im Lebensalltag der DDR spürbar werden. 1994 hielt er als Alterspräsident die Eröffnungsrede des zweiten gesamtdeutschen Bundestages und sprach sich ausdrücklich für einen gemeinsamen Weg und ein tolerantes Miteinander auf Augenhöhe aus, mahnte aber
zugleich die Fehler an, die in den ersten Jahren der Wiedervereinigung gemacht wurden, um die geteilte Vergangenheit – und damit auch die Identität und Lebenswelt vieler DDR-Bürger – so schnell wie möglich aus den Köpfen und der Gesellschaft zu tilgen. In der Regie von Christoph Werner, dem langjährigen Künstlerischen Leiter des Puppent heaters Halle / Saale, untersucht Wenn mich einer fragte ... mit dokumenta rischen Mitteln und Puppenspiel das Verhältnis von Stefan Heym und Chemnitz. Der alte und der junge Heym kehren zurück und blicken in ihrer je eigenen Perspektive auf die Stadt und eine Lebensgeschichte, die voller Umbrüche, Widersprüche und Visionen steckt und doch eine gemeinsame ist. Was haben sich der Autor Heym und sein junges Ich zu erzählen? Und was hätten sich Chemnitz und der Mensch Heym heute zu sagen? In Kooperation mit nun – neue unentd_ckte narrative
Regie Christoph Werner | Ausstattung Angela Baumgart | Puppenbau Hagen Tilp | Dramaturgie Friederike Spindler Premiere 06.10.2018 | Spielort Figurentheater | Altersempfehlung 15+ | Preis 6,- e Ki. / 12,- e Erw. Kat. B
Ein Generationenprojekt zur Nachwendezeit URAUFFÜHRUNG
[ AUFSTAND
DER DINGE ]
Da gehen sie. Großeltern und ihre Enkel. Zum Beispiel ins Chemnitzer Industriemuseum. Oder anderswohin. Neugierig sind sie auf die Gegenstände, die in den Ma gazinen rumoren. Jene Prototypen und Konsumgüter, jene Maschinen und Schalthebel, Alltagsgegenstände und mechanischen Wunderwerke, die die Älteren aus ihrem Leben in der DDR nur zu gut kennen und die nach der Wende an Bedeutung verloren haben. Alle? Nein, nicht alle! Die Gegenstände im Museum jedenfalls üben den Aufstand. Sie möchten gehört werden, denn sie haben Geschichten zu erzählen, von der Wendezeit und danach, als alle sich in einem neuen Land zurechtfinden mussten. 28 Jahre lang stand die Mauer, noch länger steht sie nicht mehr – nahezu eine Generation. Mit der Wende 1989 / 1990 wurde das Land DDR radikal überschrieben, Treuhand und Massenentlassungen waren die Geburtshelfer der neuen Bundesländer als „blühende Landschaften“. Manche Menschen kamen glücklicher davon,
andere weniger. Auf jeden Fall schrieben sich die Brüche von Wende- und Nachwendezeit in die Biografien der Beteiligten ein. Und genauso erging es den Dingen, welche in Chemnitz hergestellt oder alltäglich genutzt wurden. Was ist mit ihnen passiert? Warum kennen die Kinder nicht mehr, was ihren Großeltern einst am Herzen lag und worüber es Geschichten mitzuteilen gibt, Geschichten, die den Dingen gehören? Regisseur Mirko Winkel und sein Team gehen – gestützt auf Recherchen unter Chemnitzer Entwickler/innen, Arbeiter/innen und Nutzer/innen aus der früheren DDR – einer ungewöhnlichen Fragestellung nach: Wie haben die Objekte die Wende erlebt? Wie fühlen sie sich heute? Was muss aufgearbeitet werden? – Die Bezugnahme auf Objekte, die Emotionalisierung des Materiellen lässt einen Abstand zum Thema Wendeund Nachwendezeit zu, der sonst schwer zu haben ist. In Kooperation mit nun – neue unentd_ckte narrative
Regie und Ausstattung Mirko Winkel | Dramaturgie René Schmidt Premiere 03.11.2018 | Spielort N. N. | Altersempfehlung 8 bis 108 | Preis 6,- e Ki. / 12,- e Erw. Kat. B
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Weihnachtsmärchen nach den Brüdern Grimm
[ KÖNIG DROSSELBART ] 120
Ach, hätt‘ ich genommen den König Drosselbart! Es war einmal vor gar nicht allzu langer Zeit, da lebte ein König mit seiner Tochter in einem fernen, märchenhaften Land. Als sie alt genug war, sollte die Prinzessin verheiratet werden. Doch sie war nicht nur klug und schön, sondern hatte ihren eigenen Kopf. Und wollte nicht! Jeden ihrer Bewerber ließ sie abblitzen, niemand war ihr gut genug – und keiner von ihnen schien ein ehrliches Interesse an ihr zu haben. Alle sahen nur ihre Schönheit und ihren Stand und waren schrecklich einfältig. Nur einer nicht: Der war ein König und ihr sehr wohlgetan. Doch hatte er ein spitzes Kinn. Als sie ihn darum verspottete und „König Drosselbart“ schimpfte, nahm er seinen Antrag kurzerhand zurück und zog davon. Wie sie nun alle Könige, Herzoge, Grafen und Edelleute vom Schloss vertrieben hatte, blieb ihr nur der erstbeste Bettler, mit dem sie sich vermählen müsse. Aber keiner wollte sie zur Braut
nehmen. Bis eines Tages ein Spielmann vor das Schloss tor kam und sie mit sich führte … In seinem bescheidenen Reich ist es mit den Vorzügen eines Prinzessinnenlebens natürlich vorbei. Zumal jede Wiese, jedes Tier, jeder Weg und jeder Fluss ausgerechnet dem König Drosselbart gehören! Eigensinnig beschließt die Prinzessin, keine Sekunde in der ärmlichen Hütte des Spielmanns zu leben und bleibt am Ende doch. An seiner Seite lernt sie für sich und andere Verantwortung zu übernehmen und zu sich selbst zu finden. Zum Glück, denn der sonderbare Spielmann ist kein geringerer als der verkleidete König Drosselbart. Die Ursprünge des bekannten Märchens der Brüder Grimm – 1812 erstmals in den Kinder- und Hausmärchen veröffentlicht – reichen bis weit ins Mittelalter zurück. Auch die Grimmsche Fassung erfuhr zahlreiche Bearbei tungen, bevor sie in der bis heute beliebten Variante Einzug in die Bücherschränke und ein glückliches Ende fand.
Regie Kristine Stahl | Ausstattung Bärbel Haage | Dramaturgie Friederike Spindler Premiere 24.11.2018 | Spielort Figurentheater | Altersempfehlung 4+ | Preis 5,- e Ki. / 10,- e Erw. Kat. A
Nach Tomi Ungerer in einer Bühnenfassung von Tobias Eisenkrämer
[ DER MONDMANN ] Mir hört einfach nie jemand zu!!! (Professor Bunsen van der Dunkel) Der teuflisch-geniale Wissenschaftler Professor Bunsen van der Dunkel hat ein Problem: Weder ihn noch seine verrückten Erfindungen nimmt irgendjemand ernst. Dabei hat er doch zum Beispiel den tropfenden Wasserhahn erfunden, um den Klempnern eine Freude zu machen! Damit die Menschen endlich seine erfinderische Genialität erkennen, beschließt er, den Mond vom Himmel zu holen und mit seiner Kraft die Weltherrschaft an sich zu reißen. Doch der Mond ist nicht unbewohnt … Bestimmt habt ihr schon einmal vom Mondmann gehört. Wir können ihn nicht sehen, aber in der Nacht sitzt der kleine Mann auf seinem Erdtrabanten und schaut auf uns hinab. Sehnsüchtig beobachtet er das Treiben der Erwachsenen, wacht über den Schlaf der Kinder und fühlt sich schrecklich einsam. Denn allein kann es da oben ganz schön langweilig werden. Nichts wünscht
er sich mehr, als die Menschen und Tiere kennen zu lernen, an den Blumen zu riechen und einmal auf der Erde spazieren zu gehen. Da kommt ihm Bunsens Rakete gerade recht. Als blinder Passagier schmuggelt er sich auf die Erde und bringt die Pläne des Professors gehörig durcheinander. Der Mondmann hat nämlich eine besondere Gabe: Er kann zuhören. Die beiden freunden sich an und stürzen von einem Abenteuer ins nächste. Ohne den Mondmann aber gerät die Ordnung der Welt ganz schön aus den Fugen. Bunsen muss schließlich all seinen Erfindergeist aufbieten, um den kleinen Mann wieder nach Hause zu bringen. Tomi Ungerers Kinderbuchklassiker Der Mondmann wurde im Jahr 1966 veröffentlicht – die Mondlandung oder E.T. waren da noch in weiter Ferne. Zahlreiche Über setzungen und Verfilmungen und zuletzt ein Trickfilm folgten. Die temporeiche Inszenierung für einen Spieler entstand 2014 am Puppentheater Plauen-Zwickau und feiert nun auch in Chemnitz Premiere.
Regie Korbinian Schmidt | Bühne Tobias König | Puppen Verena Waldmüller | Dramaturgie Chemnitz Friederike Spindler Chemnitzer Premiere 02.02.2019 | Spielort Figurentheater | Altersempfehlung 6+ | Preis 5,- e Ki. / 10,- e Erw. Kat. A
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Eine Geschichte über das Träumen nach der Idee von Laura Ertimo und Satu Kontinen URAUFFÜHRUNG
[ YÖ – GEHEIMNISSE
DER NACHT ]
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Und was hast du gestern Nacht erlebt? „Yö“. Ein schönes Wort. Oder? Es ist finnisch und meint die besondere Zeit zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang, in der sich die Erde vom Licht der Sonne abwendet, die Welt fast ganz in der Dun kelheit der Nacht versinkt und die Sterne am Himmel zu leuchten beginnen. Während wir einschlafen und auf Traumreise gehen, regt sich woanders neues Leben. Tiere er- wachen im Schutz der Dämmerung, Sternbilder erzählen ihre Geschichten, zauberhafte Wesen beschützen uns vor manchen Ängsten, Blütenknospen entfalten ihre ganze Pracht. Unsere Sinne nehmen die Welt plötzlich ganz anders wahr und wir beginnen zu fliegen – durch unsere Gedanken und Träume mitten hinein in die Geheimnisse der Nacht.
buch-Enzyklopädie über die Nacht und das Träumen veröffentlicht. In vier Kapiteln tragen sie faszinierende Gutenachtgeschichten, Schlafrituale, Mythen und Legenden sowie astronomische und biologische Besonderheiten zusammen und erzählen mit fantasievollen Illustrationen über Tag und Nacht, Schatten und Dunkelheit, Schlaf und Traum. Denn die Nacht ist Teil der Welt und des Lebens – auch wenn wir mal nicht einschlafen wollen und unsere Gedanken stattdessen auf Wanderschaft gehen. Regisseurin Merja Pöyhönen verwendet diesen besonderen Wissensschatz als Grundlage für ihre Inszenierung. Mit zwei Spieler/innen, Puppen, Papier und Objekten, Farben, Licht- und Schattenspiel nimmt sie unser junges Publikum mit auf eine poetische und sinnliche Reise in die fremden Traumwelten unseres Unterbewusstseins.
Die finnische Autorin Laura Ertimo hat gemeinsam mit der Kinderbuchillustratorin Satu Kontinen eine Bilder-
Regie Merja Pöyhönen | Ausstattung Robert Voss | Dramaturgie Friederike Spindler Premiere 16.02.2019 | Spielort Figurentheater | Altersempfehlung 5+ | Preis 5,- e Ki. / 10,- e Erw. Kat. A
Poetische Lebensreise für kleine Menschen von Martin Baltscheit
[ NUR EIN TAG ] Na also! Gehen wir das Glück suchen. (Fliege) Der gar nicht so schlaue Fuchs und sein Freund, das dicke Wildschwein, erleben eines Morgens, wie eine kleine Eintagsfliege ihre Flügel entfaltet und in ihren einzigen Tag tritt. Ganz traurig betrachtet das Schwein mit seinen Kulleraugen die Fliege und möchte schnell fort. Bloß nicht verlieben, wenn man sich am Abend schon wieder trennen muss! Als die putzmuntere Fliege fragt, warum es so traurig schaut, erfindet das Schwein eine klitzekleine Notlüge: „Na wegen des Fuchses! Füchse leben hierzulande nur einen Tag.“ Nun wird die Fliege ganz traurig. Sie hat Mitleid mit dem Fuchs, denn sie ist der Meinung, dass jedes Lebewesen das Glück verdient hat. Und sie möchte unbedingt helfen. So erlebt der Fuchs an einem Tag ein ganzes Leben: Er geht zur Schule, heiratet das Schwein, bekommt mit ihm ein Kind und wird gemein-
sam mit ihm alt. Ach nein, alt wird er nicht, zumindest nicht an diesem Tag, da hat sich die kleine Fliege geirrt. Denn der Fuchs verplappert sich, die Geschichte fliegt auf und die Eintagsfliege enttäuscht davon. Am späten Nachmittag sitzt sie traurig bei einer anderen Eintagsfliege, die nichts weiter tut, als die Minuten bis zur Nacht zu zählen. Da erkennt die kleine Fliege, welch schönen Tag sie mit ihren beiden Freunden hatte und macht sich auf zum nächsten großen Abenteuer. Dem preisgekrönten Zeichner, Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler Martin Baltscheit (*1965) gelingt es in Nur ein Tag auf herzberührende Weise, vom Leben und Sterben zu erzählen. Seine kleinen Helden stehen füreinander ein und erkennen, dass Lügen verletzen können, aber auch, dass sich hinter mancher Lüge herzensgute Freundschaft verbirgt.
Regie Annette Scheibler | Ausstattung Anja Müller | Dramaturgie René Schmidt Premiere 23.03.2019 | Spielort Figurentheater | Altersempfehlung 4+ | Preis 5,- e Ki. / 10,- e Erw. Kat. A
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Alptraum einer Puppenspielerin
[ THE DARK TRULL AL A ] 124
Tri Tra Trullala, der Kasper, der ist wieder da ... Langsam kreiselt das Licht eines Scheinwerfers durch die Dunkelheit und gibt den Blick auf ein Bett frei. Darin liegt eine junge Frau und schläft. Plötzlich raschelt es unter der Bettdecke und eine altbekannte Figur erscheint in fremder Gestalt: Es ist der Kasper – und der ist gefährlich! Langsam tastet er sich an die Spielerin heran und beginnt sie zu manipulieren, bis sie nach und nach die Kontrolle über sich verliert … Generationen von Puppenspieler/innen lassen den Kasper für Kinder und Erwachsene lustig nach ihrer Pfeife tanzen. Nun setzt sich die kleine Handpuppe mit Unterstützung ihrer Kumpane zur Wehr und beginnt einen epischen und schonungslosen Kampf um die Bühnenwelt und die eigene Erzählung. – Vorhang auf für ein fantasievolles und rasend komisches Alptraum- Varieté: Der Kasper schlägt, schreit und spielt mit allen
Tricks, um die Wirklichkeit aus den Angeln zu heben und die Spielerin unter seine Kontrolle zu bringen. Doch auch sie führt die Auseinandersetzung so gar nicht prinzessinnenhaft bis zum bitteren Ende. Wer gewinnt, wird sich zeigen. Der Kasper immerhin hat einen entscheidenden Vorteil – er ist nicht tot zu kriegen. The Dark Trullala entstand 2016 als Abschlussarbeit an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Sarah Wissner, ab der Spielzeit 2018 / 2019 Ensemblemitglied am Figurentheater Chemnitz, baut das morbid- schauerhafte Horrorszenario für eine Puppenspielerin und ihr Publikum in der Regie von Lutz Großmann zu einem abendfüllenden Programm aus. Handpuppen, Großfiguren und Klappmaulpuppen geben sich im rasanten Erzähltempo dieses Alptraum-Varietés die Klinke in die Hand und bereiten den Raum für allerlei skurrile und tragikomische Begegnungen.
Regie Lutz Großmann | Ausstattung Sarah Wissner | Dramaturgie Chemnitz Friederike Spindler Chemnitzer Premiere 27.04.2019 | Spielort Figurentheater | Altersempfehlung 15+ | Preis 5,- e Ki. / 10,- e Erw. Kat. A (Tagesvorstellung) | 6,- e Ki. / 12,- e Erw. Kat. B (Abendvorstellung)
Nach dem Roman von Janne Teller in der Bühnenfassung von Andreas Erdmann Übersetzung von Sigrid C. Engeler
[ NICHTS. WAS IM
LEBEN WICHTIG IST ]
Ein Stein. Zwei Steine. Viele Steine. In einer dänischen Kleinstadt beginnt das neue Schuljahr für die Klasse 7A wie gewohnt. Da steht Pierre Anthon plötzlich auf und erklärt, dass nichts etwas bedeute und es sich folglich auch nicht lohne, irgendetwas zu tun! Er zieht sich auf den Ast eines Pflaumenbaums zurück und verun sichert seine Klassenkameraden fortan mit nihilistischem Spott. Um ihm das Gegenteil zu beweisen, tragen sie in einem stillgelegten Sägewerk alles zusammen, was von Bedeutung ist. Mit liebgewordenen Erinnerungen, neuen Schuhen, einer Adoptionsurkunde oder der geklauten Jesusstatue wächst ihr „Berg aus Bedeutung“ rasch heran. Je wichtiger die Opfergabe, desto größer scheint die Bedeutung zu werden. Als schließlich auch der Sarg des kleinen Emil mitsamt Inhalt, Sophies Unschuld und Jan-Johans Zeigefinger auf dem Haufen landen, droht die Situation
zu eskalieren. Eltern und Polizei schreiten ein, die Presse beginnt sich für die Vorfälle in der Kleinstadt zu interessieren und ein Museum möchte das „Werk“ sogar kaufen. Nur Pierre Anthon ist von alldem unbeeindruckt. Bis sich der hilflose Zorn der eingeschworenen Ge meinschaft entlädt. Nichts. Was im Leben wichtig ist erschien bereits 2000 und löste in Dänemark einen Skandal aus. Janne Tellers nihilistischer Roman wird bis heute kontrovers diskutiert und avancierte zugleich zum preisgekrönten internationalen Bestseller. Schmerzlich lässt die Autorin Pierre Anthons Fragen nach der Bedeutung und der Sinnlosigkeit des Lebens durchspielen und schafft den Raum für eine beeindruckende und radikale Parabel über Moral und Gewalt, menschliche Abgründe und Verantwortung jüngeren Generationen und nicht zuletzt uns selbst gegenüber.
Regie Katharina Kummer | Ausstattung N. N. | Dramaturgie Friederike Spindler Premiere 11.05.2019 | Spielort Figurentheater | Altersempfehlung 14+ | Preis 5,- e Ki. / 10,- e Erw. Kat. A (Tagesvorstellung) | 6,- e Ki. / 12,- e Erw. Kat. B (Abendvorstellung)
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Tiefsee
Am Anfang war Weiß
Frankenstein oder Der moderne Mensch
Hans mein Igel
[ WIEDER
AUFNAHMEN ]
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HA N S ME IN IGE L
DI E GÄNSEMAGD
Märchen nach den Brüdern Grimm Spielfassung von Christian Martin
Märchen mit einer falschen Prinzessin nach den Brüdern Grimm Spielfassung von Andrea Czesienski
Es war einmal ein Bauer, der hatte alles außer einem Kind. Als ihm nach langen Jahren des Hoffens endlich ein Sohn geboren wurde, war dieser zur Hälfte ein Mensch und zur Hälfte ein Igel. Darüber war der Bauer so erzürnt, dass er ihn hinter den Ofen verbannte. Der Igelbub aber war nicht blöde. Nachdem er groß genug geworden war, ließ er sich vom Vater einen Dudelsack schenken und einen Hahn beschlagen. Allein machte er sich auf in die Welt, wo er nach vielen Abenteuern eine Prinzessin mit fühlendem Herzen für sich gewann. – Hans mein Igel erzählt von der hoffnungsvollen Reise eines Ausgegrenzten zu sich selbst. Das Leben bei den Hörnern packend, richtet er sich ein in der Welt. Regie, Ausstattung und Puppen Frank Alexander Engel Wiederaufnahme 24.08.2018 Spielort Figurentheater Altersempfehlung 6+ Preis 5,- e Ki. / 10,- e Erw. Kat. A
Noch jung an Jahren, heißt es für die Königstochter Abschied nehmen von der Mutter. Begleitet von ihrem geliebten Pferd Fallada und einer Magd begibt sie sich auf eine weite und gefährliche Reise zu ihrem künftigen Gemahl, dem Prinzen. Unterwegs stellt sich jedoch heraus, wie unerfahren die Prinzessin ist. Sie verliert unbedacht das magische Taschentuch ihrer Mutter und ist wehrlos gegen die selbstbewusste Magd. Diese zwingt sie schließlich, Pferd und Kleider zu tauschen. Wer erkennt schon eine Königstochter ohne königliche Gewänder? Wäre da nicht ein sprechender Pferdekopf, die Prinzessin müsste für immer als Magd dienen. – Grimms Märchen erzählt von einer Erfahrung, die viele Kinder teilen. Früh müssen sie lernen, sich in einer neuen Umgebung zurechtzu finden, sei es in der Kita oder in der Schule. Regie Ines Heinrich-Frank Ausstattung Robert Voss Wiederaufnahme 31.08.2018 Spielort Figurentheater Altersempfehlung 5+ Preis 5,- e Ki. / 10,- e Erw. Kat. A
F RE R K , D U Z WER G!
TI EFSEE
Puppentheater nach dem Kinderbuch von Finn-Ole Heinrich
Eine interaktive Forschungsreise
Frerk ist nicht besonders groß und außerdem auch etwas ängstlich, weil er öfter mal was auf den Kopf kriegt – zum Beispiel von Andi Kolumpeck. Er und die anderen hänseln Frerk, weil er kleiner ist als sie, seltsam spricht und mit seinen Bügelfaltenhosen und Hemden ein bisschen so aussieht wie sein Vater, der Schuhverkäufer ist und kaum redet. In Frerks Kopf aber wohnen wilde Gedanken, bunte Wörter, er träumt von Abenteuern und ganz besonders von einem zotteligen Riesenhund. Eines Tages findet er ein Ei und sein geordnetes Leben nimmt schwungvoll Fahrt auf. – In Tobias Eisenkrämers Inszenierung lässt Puppenspielerin Claudia Acker Frerks Welt als Live-Hörspiel mittels Flachfiguren, Loop-Maschine und wilder Fantasie aus einem überdimensionalen Ei entstehen. Regie Tobias Eisenkrämer Ausstattung Gildas Coustier Wiederaufnahme 07.09.2018 Spielort Figurentheater Altersempfehlung 5+ Preis 5,- e Ki. / 10,- e Erw. Kat. A Gesamtpreis mobil 150,- e Diese Produktion wird auch mobil angeboten und kommt zu Ihnen in Kita, Hort oder Schule. Termine und weitere Infos: Ina Baldauf, Tel. 0371 6969-663, baldauf@theater-chemnitz.de
Mit einer außergewöhnlichen Abenteuerexpedition erforschen wir die unbekannten Tiefen der Meere. Die Reise führt 11.000 Meter unter die Wasseroberfläche – dorthin, wo der Ozean nicht mehr blau schimmert, sondern ganz schwarz ist, wo Lebewesen zu leuchten beginnen und sich faszinierende neue Welten eröffnen. Was werden wir sehen? Welche Gefahren lauern auf uns? Und was bringen wir am Ende mit zurück? – Bei dem rekordverdächtigen Experiment wird das Publikum zum Mitspieler: Ausgerüstet mit einem Logbuch und den Kopf voller Ideen erkunden die Teilnehmer/innen dieser interaktiven Versuchsanordnung die geheimnisvolle Lebenswelt des Ozeans, spüren seinem unbekannten Zauber nach und gestalten den Verlauf der Expedition mit spielerischen Mitteln selbst. Kooperation mit dem Game Theatre Kollektiv komplexbrigade (Berlin) Konzeption komplexbrigade und Ensemble Regie und szenische Umsetzung Johanna Kolberg, Hannes Kapsch, Caspar Bankert (komplexbrigade) Ausstattung Simon Buchegger Wiederaufnahme 11.09.2018 Spielort Figurentheater Altersempfehlung 6+ Preis 5,- e Ki. / 10,- e Erw. Kat. A
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AUFNAHMEN ]
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A M A N FANG WAR WEIS S
DI E GOLDEN E GAN S
Objekttheater für die Allerkleinsten von Gundula Hoffmann (UA)
Märchen von Peter Brasch nach den Brüdern Grimm
Am Anfang war das Nichts. Das kannst du dir sicher schwer vorstellen. Du musst alles, was es jetzt gibt, weglassen. Du musst das Licht ausmachen und selbst nicht da sein und dann sogar noch die Dunkelheit weglassen, denn am Anfang war nichts, also auch keine Dunkelheit. Wenn du den Anfang von allem sehen willst, musst du sehr viel weglassen. „Weiß“ ist eine Möglichkeit des „Noch-Nicht-Seins“. Doch das „Nicht-Sein“ strebt nach einem Werden. In diesem Sinne steht „Weiß“ für „Anfang“ und so können unsere kleinen Zuschauer den Ursprung, das Beginnen von und mit etwas assoziativ erforschen. Anhand verschiedener Objekte werden sinnlich und fantasievoll Erfahrungsräume erkundet und neue Dinge entdeckt.
Vor Jahren lebte ein Junge, den jedermann für dumm hielt und der deswegen schlecht behandelt wurde. Weil er aber gut und hilfreich war, erhielt er von einem Alten ein wunderbares Geschenk: eine goldene Gans mit eingebauter Diebstahlsicherung. Mit ihr zog er in die weite Welt hinaus und machte am Königshof sein Glück. – Auf der Bühne steht ein großer Tisch. Zwei Puppenspieler/innen geraten lachenden Auges in heftigen Streit darüber, wer die wundersame Ge schichte besser erzählen kann. Beide überbieten sich an fantastischen Ideen und zaubern wie nebenbei die Grimmsche Märchenwelt mittels wundervoller mechanischer Sperrholzfiguren auf den Tisch. Übernahme vom Puppentheater Halle/Saale
Regie und Bühnenfassung Gundula Hoffmann Ausstattung Ulrike Hoffmann
Regie Ines Heinrich-Frank Ausstattung Robert Voss
Wiederaufnahme 22.09.2018 Spielort Figurentheater Altersempfehlung 2+ Preis 5,- e Ki. / 10,- e Erw. Kat. A Gesamtpreis mobil 150,- e
Wiederaufnahme 10.01.2019 Spielort Figurentheater Altersempfehlung 5+ Preis 5,- e Ki. / 10,- e Erw. Kat. A
Diese Produktion wird auch mobil angeboten und kommt zu Ihnen in die Kita. Termine und weitere Infos: Ina Baldauf, Tel. 0371 6969-663, baldauf@theater-chemnitz.de
D E R F R O S C HKÖ NIG Märchen nach den Brüdern Grimm
FRAN KENSTEI N ODER DER MODERNE MEN SC H Frei nach dem Roman von Mary Shelley (UA)
Das Leben einer Königstochter am Hof ist gar nicht so leicht: Man darf nicht jammern, nie fluchen, die Krone drückt und die Kleider sind total unbequem. Viel lieber spielt Prinzessin Rosalinde mit ihrer goldenen Kugel draußen im Wald. Als diese eines Tages in den Brunnen fällt, kann nur ein Frosch sie herausholen. Doch das hat seinen Preis! – Die Geschichte vom verzauberten Froschkönig ist ein Märchenklassiker für die ganze Familie. Dorothee Metz hält sich eng an die Vorlage der Brüder Grimm und erzählt mit fantasievollem Stabpuppen- und Schattenspiel im märchenhaften Bühnenbild von Andreas Becker von den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens – und dass es immer besser ist, Versprechen zu halten, denn man wird sicherlich dafür belohnt. Regie und Bühnenfassung Dorothee Metz Ausstattung Andreas Becker Musik Steffan Claußner Wiederaufnahme März 2019 Spielort Figurentheater Altersempfehlung 4+ Preis 5,- e Ki. / 10,- e Erw. Kat. A
Ausgerüstet mit seinem Smartphone lebt Frank online zwischen Algorithmen und zahlreichen Profilen auf Facebook, Instagram und Youtube, kommuniziert ausschließlich digital und verbringt beinahe jede freie Minute allein in seiner Welt. Hier experimentiert er mit den Möglichkeiten der Manipulation und Selbst inszenierung, legt Schritt für Schritt ein ideales Spiegel bild seiner selbst frei und wird zum Schöpfer eines virtuellen Egos, das sich mehr und mehr verselbstständigt. Schließlich werden die digitalen Abbilder plastischer und stärker. Doch wer ist Frank Stein wirklich? – Mary Shelleys Roman dient Nis Søgaard und Jana Barthel als konzeptioneller Leitfaden für eine spannende Auseinandersetzung mit der medialen Gegenwart und unserer eigenen Identität zwischen analogen und digitalen Welten. Regie und Bühnenfassung Nis Søgaard Ausstattung Jana Barthel Wiederaufnahme wird noch bekannt gegeben Spielort Figurentheater Altersempfehlung 15+ Preis 6,- e Ki. / 12,- e Erw. Kat. B
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[ MITMACHEN ]
[ MITMACHEN ] 136
T H E ATE R JUGE NDCL UB IM S C H AUS PIEL HAUS Mindestens einmal pro Woche treffen sich die 19 Jugendlichen zwischen 14 und 24 Jahren für die Pro ben des TheaterJugendClubs im Schauspielhaus. Unter der Leitung des Schauspielers Jan Gerrit Brüggemann und der Theaterpädagogin Denise von Schön-Angerer entwickeln sie Spielideen, improvisieren, proben für neue Projekte, besuchen Theatervorstellungen, disku tieren über Inszenierungen und lassen sich von ihrer Fantasie und Neugier treiben. Sie lernen vielfältige Aus drucksmöglichkeiten ihres Körpers und ihrer Stimme kennen und setzen sich mit sich selbst und ihrer Lebenswirklichkeit auseinander. Nach den erfolgreichen Premieren der letzten Jahre wie Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss, #blümchenwiese blümchenwiesefuckfuckfuck oder Ich bereue nichts entwickeln sie auch in dieser Spielzeit eine eigene Inszenierung. Neugierig geworden? Kontakt: Denise von Schön-Angerer, Tel. 0371 6969-711 schoen-angerer@theater-chemnitz.de
J OW – J UNGE OP E RN W E R KS TATT Musiktheater ist so viel: lebendig und kunstvoll, es ermöglicht Begegnungen mit Menschen und erzählt Geschichten über Liebe und Hass, Ankunft und Ab schied, über unser gesamtes Zusammensein. Musiktheater ist aber auch, besonders durch die grenzenlose Sprache der Musik, nah und für jeden erlebbar, es kann Sehnsüchte befreien und zu eigenem Empfinden an regen. Es ist eine einzigartige Kunst, die wir mit Jugend lichen gemeinsam entdecken und erleben möchten. In der Spielzeit 2018 / 2019 geht es mit JOW, der Jungen
OpernWerkstatt der Oper Chemnitz, weiter. Nachdem die Mitglieder im ersten Jahr Menschen aus dem Bühnenalltag kennen gelernt, Proben besucht und Geheimnisse des Theaters entdeckt haben, wollen wir diesen Weg nun intensivieren. Egal ob du ein Instrument spielst, leidenschaftlich gern singst oder schreibst oder auch nur gern ins Theater gehst – du bist willkommen. Kontakt: Christiane Dost, Tel. 0371 6969-815 dost@theater-chemnitz.de
OPERNBALLETT SC HULE FÜR KI N DER UN D JUGENDLI C HE Kinder und Jugendliche haben großen Spaß daran, ihrer Fantasie und ihren Vorstellungswelten im Tanz Flügel zu verleihen. Die Chemnitzer Opernballettschule bietet allen Kindern ab 6 Jahren die Möglichkeit, unter professioneller Leitung Tanzerfahrungen zu sammeln. Als Mitwirkende in Musiktheater- und Ballettproduktionen wie Hänsel und Gretel, Eine Weihnachtsgeschichte oder Der Teufel auf Erden sowie in einer eigenen Matinee zeigen die Schüler/innen ihr Können auf der Bühne des Opernhauses. Der Unterricht findet unterteilt nach Altersstufen jeweils am Montag oder Donnerstag im Ballettsaal statt. Für laufende Vorstellungen wird nach Absprache zusätzlich geprobt. Die Jahresgebühr beträgt 105,- e für eine Stunde bzw. 130,- e für zwei Stunden wöchentlich. Zu Spielzeitbeginn können wieder neue Schüler/- innen aufgenommen werden. Kontakt: Sabrina Sadowska, Tel. 0371 6969-870 opernballettschule@theater-chemnitz.de
O P E RNBAL L E TT S C HU LE F Ü R E R WAC HS ENE Sie träumen schon seit Ihrer Kindheit davon, sich ein mal zu schöner Musik zu bewegen, leichtfüßig über die Bühne zu schweben oder die Grundpositionen des klassischen Balletts auszuprobieren, hatten aber nie die Möglichkeit dazu? Dann sind Sie in der Chemnitzer Opernballettschule für Erwachsene genau richtig. Tanzinteressierte ab 17 Jahren treffen sich jeden Montag 19.00 Uhr im Ballettsaal des Opernhauses. Dort können sie in die Grundlagen des klassischen Tanzes hineinschnuppern und an einem professionellen Training mit Tanzpädagogin B. A. Maria Damm teilnehmen. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die Jahresgebühr beträgt 105,- e. Kontakt: Sabrina Sadowska, Tel. 0371 6969-870 opernballettschule@theater-chemnitz.de
KINDER- UND JUGENDCHOR D E R O PE R C HEM NITZ Längst ist der Kinder- und Jugendchor zu einem un verzichtbaren Baustein der Chemnitzer Musiktheater produktionen geworden. Ob in der traditionellen Märchenoper Hänsel und Gretel, anderen großen Werken der Opernliteratur wie Der Rosenkavalier, Turandot und Tannhäuser, oder im Familien-Musical Emil und die Detektive: Die jungen Gesangstalente geben immer alles. Ein ganz besonderes Highlight ist auch in dieser Spielzeit ein eigenes Chorkonzert, das am 9. Juni 2019 auf der Bühne des Opernhauses stattfindet. Lampenfieber ist mit Sicherheit vorprogrammiert. Damit aus reinem Spaß am Gesang eine bühnenreife Leistung wird, treffen sich die Chormit-
glieder im Alter von 8 bis 18 Jahren einmal wöchentlich unter Leitung von Pietro Numico im Probenhaus der Theater Chemnitz, Wilhelm-Raabe-Straße 15. Der Besuch einer „Schnupperprobe“ ist für Neugierige jederzeit möglich. Kontakt: Christiane Schubert, Tel. 0371 6969-810 kinderchor@theater-chemnitz.de
EXTRAC HOR DER OPER C HEMN I TZ Spätestens seit dem Chorprojekt Chemnitz singt! steht fest: Die Chemnitzer/innen singen in Gemeinschaft für ihr Leben gern. Dieser Freude am gemeinsamen Musizieren gehen auch die ca. 20 Mitglieder des Extrachores der Oper Chemnitz nach. Woche für Woche treffen sie sich, um unter der Leitung von Pietro Numico Chorpartien aus aktuellen Produktionen bühnenreif einzustudieren und den Opernchor in den Vorstellungen tatkräftig zu unterstützen. Verstärkung für den Extrachor, besonders bei den Männerstimmen (vor allem Tenöre), wird immer gesucht. Interessenten zwischen 18 und 60 Jahren, die bereits Erfahrung mit Stimmbildung oder in anderen Chören gesammelt haben und in der Lage sind, vom Blatt zu singen, können sich gern zum Vorsingen anmelden. Die musikalischen Proben finden im Allgemeinen donnerstags 18.00 bis 21.00 Uhr im Opernhaus oder im Probenhaus der Theater Chemnitz, Wilhelm-Raabe- Straße 15 statt. Szenische Proben werden nach Absprache vereinbart. Kontakt: Christiane Schubert, Tel. 0371 6969-810 extrachor@theater-chemnitz.de
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[ MITMACHEN ] 138
M AT E R I AL AR TIS TEN IM F I GU RE NTHE ATER Die Kindertheatergruppe des Figurentheaters im Alter von 8 bis 13 Jahren stellt sich auch in dieser Spielzeit wieder den darstellerischen Herausforderungen des modernen Puppenspiels. Neben Probenbesuchen und Diskussionen über Inhalte und verschiedene Spiel weisen greifen die Kinder zu Spielmaterialien jeglicher Art. So wie richtige Puppenspieler stehen sie selbst mit auf der Bühne, agieren offen, spielen mit Objekten, Materialien, Versatzstücken, einfach allem, was ihnen in die Finger kommt und dazu taugt, Inhalte auf assoziative Weise zu transportieren. Denn schon längst bestimmen nicht mehr nur traditionelle Puppenarten und verdeckte Spielweise das Geschehen auf der Puppentheaterbühne. Die Treffen finden immer mittwochs 16.00 bis 17.30 Uhr in der Probebühne des Figurentheaters (Brühl) statt. Neue Material artisten sind herzlich willkommen. Kontakt: Denise von Schön-Angerer, Tel. 0371 6969-711 schoen-angerer@theater-chemnitz.de
OFFEN E WORKSHOPS Mit diesem Angebot laden wir Sie herzlich ein, intensiver in ein Stück einzutauchen. Kommen Sie und nehmen Sie teil an unseren Workshops in den Bereichen Musiktheater, Ballett oder Schauspiel. Diese finden meist am späten Nachmittag statt und stimmen Sie auf ein Theaterstück ein. Sei es durch einfache Schritte und Bewegungen, mit denen Sie Szenen einer Tanzinszenierung nachvollziehen können, sei es durch das Singen von Ausschnitten aus Oper und Musical oder aber durch das Ausprobieren von Figurenbeziehungen in Schauspielstücken. Sie erfahren, was die Regisseure, Bühnen- und Kostümbildner mit ihren Konzepten beabsichtigen und welche Wirkung diese haben können. Sind Sie neugierig geworden? Dann freuen wir uns auf Sie. Den Besuch der Inszenierung empfehlen wir im Anschluss an den Workshop. Nach der Vorstellung treffen wir uns zu einem abschließenden Gespräch. Die Workshop-Termine finden Sie in unseren Monatsspielplänen. Kontakt: Heike Vieth, Tel. 0371 6969-817 Denise von Schön-Angerer, Tel. 0371 6969-711 workshop@theater-chemnitz.de
Alle Angebote für Kinder, Jugendliche und Pädagogen in einem Heft! Erhältlich in unseren Vorverkaufsstellen und Spielstätten Musiktheater | Ballett | Konzert Dr. Heike Vieth Tel. 0371 6969-817 Fax 0371 6969-898 vieth@theater-chemnitz.de
Schauspiel | Figurentheater Denise von Schön-Angerer Tel. 0371 6969-711 schoen-angerer@theater-chemnitz.de
Ich bereue nichts (Produktion des TheaterJugendClubs)
ERFOLG DURCH KOMPETENZ ZELTE • MOBILIAR • SATTLEREI Seit 1991 agiert die Eschenbach GmbH als zuverlässiger Systempartner in puncto Zeltbau, Zeltlogistik und Zubehör mit einer modernen Produktionsstätte und angrenzendem Verwaltungsgebäude, mehreren Lagerhallen sowie Näherei und Sattlerei auf über 1600 m² Fläche in Mühlau bei Chemnitz. Tag der Sachsen, Motorrad Grand Prix auf dem Sachsenring, Landesgartenschau Oelsnitz, Stadtfest Chemnitz, Ski-Langlauf-Weltcup Dresden, Chemnitzer Opernball, Augustusmarkt in Dresden, diverse Messeveranstaltungen, u. s. w. – die Liste der Referenzen ist lang, denn die Eschenbach GmbH wird auch weit über die Grenzen Sachsens hinaus angefragt und ist weltweit bei wichtigen Events vertreten. ESCHENBACH bietet Ihnen Zeltsysteme für verschiedene Ansprüche: von der gehobenen Privatparty über anspruchsvolle Großveranstaltungen in Kultur und Sport, bis hin zu Anwendungen in Industrie und Wirtschaft. Die Produktpalette umfasst eine große Auswahl an Zeltsystemen - von der eleganten Multi-Light-Pagode über das imposante Doppelstock-Zeltmodul der kubischen E-Linie bis hin zur raumschaffenden Lagerhalle. ESCHENBACH bietet als Zelt- und Leichtbauhallenhersteller kostengünstige Alternativen bei vorübergehendem Raumbedarf und kann mit temporären Architekturlösungen für Events und Präsentationen eine hohe Wirkung für Ihre Kunden erzielen.
Eschenbach GmbH Lindenstraße 10 D-09241 Mühlau
Daneben hat sich ein an den Wünschen der Kunden ausgerichtetes, weiteres Geschäftsfeld ergeben – die Zeltausstattung und Eventmöblierung. Hier bietet die Eschenbach GmbH die komplette Bandbreite für jeden Anlass, von der Biertischgarnitur bis zu trendigen Lounge Möbeln In- und Outdoor. In der Sattlerei werden sowohl private als auch gewerbliche Kunden individuell betreut – von der Sofortreparatur von LKW-Planen bis hin zur Maßanfertigung. Das Produktionsprogramm umfasst die technische Konfektion von PVC und textilen Materialien aller Art. Nicht nur Zeltbeplanung, auch Planen für LKW und Kleinanhänger, Abdeck- und Werbeplanen, Planen für Sonderkonstruktionen, wie Carport, Gartenschaukel, Boot, Schwimmbecken und Container werden vom Fachpersonal nach Kundenwunsch gefertigt. Die Sattlerei ist auf moderne Fertigungsprozesse eingestellt und sichert somit die bewährte Qualität der Eschenbach-Produkte. Eine hausinterne Grafikabteilung gewährleistet optimale Ergebnisse bei der Beschriftung und Bedruckung von Fahrzeugen, Werbe- und Zeltplanen – vom kleinen Banner bis hin zu Großformatprints.
Tel.: +49 (0) 3722 / 8906 - 0 Fax: +49 (0) 3722 / 8906 - 28 info@eschenbach-gmbh.de
www.eschenbach-gmbh.de
[ MENSCHEN ]
[ OPER ] Ensemble 146
Katharina Boschmann
Franziska Krötenheerdt
Sylvia Schramm-Heilfort
Maraike Schröter
Guibee Yang
Andreas Beinhauer
Siyabonga Maqungo
Magnus Piontek
Edward Randall
Matthias Winter
Residenzgäste
Gäste
Bernadett Fodor, Marie Hänsel, Tatjana Larina, Sophia Maeno, Anne Schuldt, Cassandra Schütt, Sylvia Rena Ziegler
Monika Bohinec, Jana Büchner, Dorit Gäbler, Jee Hye Han, Elvira Hasanagić, Christiane Kohl, Ghazal Kazemi, Pauliina Linnosaari, Susanne Müller-Kaden, Claudia Müller-Kretschmer, Stephanie Müther, Kerstin Randall, Dagmar Schellenberger, Anja Schlosser, Nathalie Senf, Alexandra Sherman, Natalia Stepanska, Monika Straube, Ina Yoshikawa
Noé Colin, Krisztián Cser, Cosmin Ifrim, Benedikt Nawrath, Pierre-Yves Pruvot, Lukas Sandmann
Viktor Antipenko, Aris Argiris, Bernhard Berchtold, Arnold Bezuyen, Benjamin Bruns, Terry Chladt, Ho-yoon Chung, André Eckert, Gunther Emmerlich, Gerhard Ernst, Valeriy Georgiev, Andreas Goebel, Liviu Holender, Angel Hristov, Daniel Kirch, Alexander Kuchinka, Tilo Kühl-Schimmel, James Moellenhoff, Jürgen Mutze, Gustavo Peña, Daniele Prola, Jukka Rasilainen, Jan Rogler, Reto Rosin, Jürgen Schimmel, Peter Schöne, Benjamin Sommerfeld, Florian Stanek, David Steffens, Georg Streuber
[ OPERNCHOR ] Stefan Bilz Chordirektor Pietro Numico Chorassistent Andrea Ahrens, Ulrike Bader, Christiane Barth, Babett-Jaqueline Bode, Beate Dimitrova, Antje Gebhardt-Randazzo, Ute Geidel, Su-Yeon Hilbert, Petra Koziel, Elisabeth Kraus, Anett Krüger, Elžběta Laabs, Annemari Moilanen, Jung-Eun Park, Susanne Schultchen, Gudrun Schultz, Kathrin Schulz, Simone Stolzenburg, Beatrice Tews, Katharina Vogel, Jana Zaharieva Gyung-Ha Choi, Sung-Min Choi, Tomasz Garbarczyk, Peter Heber, Stephan Hönig, Young-Ho Jeong, Plamen Jontschev, Jörg Kersten, Mu-Gon Kim, Mathias Kunze, Tamás Liviusz, Alexander Martin, Harald Meyer, Serge Novique, Yi-Dong Qiao, Matthias Repovs, Jann Schröder, Łukasz Wieloch
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[ BALLETT ] Solisten 148
Natalia Krekou
Nela Mrázová
Milan Maláč
Emilijus Miliauskas
Raul Arcangelo
Jean-Blaise Druenne
Benjamin Kirkman
Solo mit Gruppe
Isabel Dohmhardt
Sandra Ehrensperger
Molly Gardiner
Helena Gläser
Emily Grieshaber
Savanna Haberland
Soo-Mi Oh
Alanna Saskia Pfeiffer
Ivan Cheranev
Alejandro Guindo Martín
Yester Mulens García
Sascha Paar
Florine Fournier
Valeria Gambino
N. N.
N. N.
Praktikanten N. N.
[ ROBERT-SCHUMANNPHILHARMONIE
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Guillermo García Calvo Generalmusikdirektor 1. Violinen Heidrun Sandmann, Hartmut Schill, Ovidiu Simbotin, Katarzyna Radomska, Claudia Zakowsky, Béla Lepetit, Konstantin Zahariev, Franziska Fischer, Johanna Nowack, Friedemann Sammler, Hans-Martin Tschöpe, Mechthild Winkler, Anna Kießling, Alke Schmidt, Sabine Seumel-Kosensky, Sophie Keiter 2. Violinen Hanna Hilsberg, Andreas Weber, Andreas Nollau, Benjamin Fuhrmann, Dorothea Schüler, Lutz Schmidt, Almut Voigt, Nana Wallbrecht, Friederike Pansa, Sigrid Scommotau, Sandra Zehme, Annekatrin Foulquier, Ting-Hsuan Hu Violen Matthias Worm, Hardy Wenzel, Eckbert Reuter, Dagmar Schergaut, Ulla Walenta, Beatrice Adolphi-Bludau, Petr Krupa, Larissa Petersen, Albrecht Kunath, Sebastian Mickelthwate, Veronika Lauer Violoncelli Thomas Bruder, Jakub Tylman, Tilman Trüdinger, Dinar Enikeev, Matthias Gäbler, Rolf Müller, Jörg Schmidt, Enrico Schüler, Julia Flögel Kontrabässe Jörg Scholz, Holger Schultchen, Olaf Jossunek, Michael Poscharsky, Thomas Fröhlich, Nikola Bogdanow, Peter Fischer, Dae-Kyu Park
Harfen Helke Scheibe, Petra Růžička Flöten Gudrun Jahn, Ulrike Rusetzky, Marianne Tilsch, Sabine Bruder, Jérémie Abergel Oboen Peter Wenzel, Volker Braun, Falk Stolzenburg, Ekkehard Hering, Claudia Schöne Klarinetten Ingolf Grohmann, Regine Müller, Arnim Kosensky, Ralf Pettke, Uwe Fritzsching Fagotte Norman Kuhnert, Akiko Komaki, Philipp Löschau, Steffen Albert Hörner Benedikt Euler, Dirk Bludau, Alexander Pansa, Thomas Maciej, Sebastian Krügel, Franz Wagner-Streuber, Kay Schneider Trompeten Thomas Irmen, Conrad Wecke, Udo Schauppner, Michael Weese, Philipp Lohse Posaunen Dirk Fuchs, Falko Munkwitz, Ingolf Günther, Peter Berger, Volkmar Jäger Tuba Edgar Schilling Pauken und Schlagzeug Carsten Neppl, Jens Gagelmann, Sebastian Pfeuffer, Frank Lange, André Schieferdecker
[ SCHAUSPIEL ] Ensemble 150
Magda Decker
Ulrike Euen
Christine Gabsch
Katka Kurze
Seraina Leuenberger
Maria Schubert
Susanne Stein
Andrea Zwicky
Wolfgang Adam
Jan Gerrit Brüggemann
Marko Bullack
Martin Esser
Dirk Glodde
Andreas Manz-Kozár
Philipp Otto
Dominik Puhl
Christian Ruth
René Schmidt
Philipp von Schön-Angerer
Konstantin Weber
Gäste Eszter Manz-Kozár, Muriel Wenger, Bogdan Koca, Klaus Schleiff, Markus Schoenen, Stefan Schweninger, Martin Valdeig
[ FIGURENTHEATER ] Ensemble 151
Claudia Acker
Gundula Hoffmann
Karoline Hoffmann
Mona Krueger
Sarah Wissner
Tobias Eisenkrämer
Gast Felix Schiller
[ SCHAUSPIELSTUDIO ] Svenja Koch*
Rebecca Halm**
Simon Kirschner**
* Studentin der Zürcher Hochschule der Künste ** Student/in der Anton Bruckner Privatuniversität Linz
N. N.
[ LEITUNG &
MITARBEITER 152
T HE AT ERL EI T UNG Dr. Christoph Dittrich Generalintendant und Geschäftsführer Hergen Gräper Verwaltungsdirektor und Prokurist Guillermo García Calvo Generalmusikdirektor Patrick Wurzel Direktor für Künstlerische Planung und Betriebsdirektor Oper Raimund Kunze Orchesterdirektor Carsten Knödler Schauspieldirektor Sabrina Sadowska Ballettdirektorin Gundula Hoffmann Direktorin Figurentheater Raj Ullrich Technischer Direktor Wilhelmine Falkenau Mitarbeiterin der Theaterleitung Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Besucherservice N. N. Leiter | Uta Thomsen Pressereferentin | Kerstin Riedel Vertriebsreferentin | Dr. Henning Franke Internetredakteur | Nicole Lappöhn Werbegestalterin | Stefan Otto Leiter Besucher service | Annemarie Krüger Organisationsleitung VVK und stellv. Leiterin Besucherservice | Ina Baldauf, Barbara Große, Lutz Günthner, Marion Langer, Birgit Leipziger, Cornelia Swientek Mitarbeiter Besucherservice | Carmen Epphardt Leiterin Abenddienst Opernhaus | Silke Oertel Leiterin Abenddienst Schauspielhaus | Gisela Pere Mitarbeiterin K ÜNST L E RISCHE R BE T RIE B OP E R UND BA L L E T T Patrick Wurzel Direktor für Künstlerische Planung und Betriebs direktor Oper | Christiane Schubert Künstlerisches Betriebsbüro | Dan Eugen Ratiu Studienleiter | N. N. Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung | Claudia Lang Solorepetitorin und stellv. Studienleiterin | Jeffrey Goldberg Solorepetitor | Nils Braun, Jasna Žarić Regieassistenten | Uwe Oertel Inspizient und Leiter Statisterie | Karoline Schubert Inspizientin | Andreas Kindschuh, Michael Schäfer Souffleure Dramaturgie Carla Neppl Leitende Musikdramaturgin | Susanne Holfter Dramaturgin | Christiane Dost Dramaturgin und Assistentin | Dr. Heike Vieth Theaterpädagogin OP E R Ensemble Katharina Boschmann, Franziska Krötenheerdt, Sylvia Schramm- Heilfort, Maraike Schröter, Guibee Yang; Andreas Beinhauer, Siyabonga Maqungo, Magnus Piontek, Edward Randall, Matthias Winter Residenzgäste Bernadett Fodor, Marie Hänsel, Tatjana Larina, Sophia Maeno, Anne Schuldt, Cassandra Schütt, Sylvia Rena Ziegler; Noé Colin, Krisztián Cser, Cosmin Ifrim, Benedikt Nawrath, Pierre-Yves Pruvot, Lukas Sandmann
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Gäste Monika Bohinec, Jana Büchner, Dorit Gäbler, Jee Hye Han, Elvira Hasanagić, Christiane Kohl, Ghazal Kazemi, Pauliina Linnosaari, Susanne Müller-Kaden, Claudia Müller-Kretschmer, Stephanie Müther, Kerstin Randall, Dagmar Schellenberger, Anja Schlosser, Nathalie Senf, Alexandra Sherman, Natalia Stepanska, Monika Straube, Ina Yoshikawa; Viktor Antipenko, Aris Argiris, Bernhard Berchtold, Arnold Bezuyen, Benjamin Bruns, Terry Chladt, Ho-yoon Chung, André Eckert, Gunther Emmerlich, Gerhard Ernst, Valeriy Georgiev, Andreas Goebel, Liviu Holender, Angel Hristov, Daniel Kirch, Alexander Kuchinka, Tilo Kühl-Schimmel, James Moellenhoff, Jürgen Mutze, Gustavo Peña, Daniele Prola, Jukka Rasilainen, Jan Rogler, Reto Rosin, Jürgen Schimmel, Peter Schöne, Benjamin Sommerfeld, Florian Stanek, David Steffens, Georg Streuber Dirigenten Guillermo García Calvo Generalmusikdirektor | N. N. Kapellmeister | Jakob Brenner Kapellmeister Gastdirigenten Gerrit Prießnitz Erster Ständiger Gastdirigent | Felix Bender, Hans-Peter Kirchberg, Attilio Tomasello Regisseure Nils Braun, Paul Esterhazy, Sabine Hartmannshenn, Hinrich Horstkotte, Robert Lehmeier, Peter Lund, Erik Petersen, Steffen Piontek, Johannes Pölzgutter, Michael Schilhan, Arila Siegert, Verena Stoiber, Elisabeth Stöppler, Olivier Tambosi, Monique Wagemakers Choreografen Sabine Arthold, Sigrid Busch †, Ferdinando Chefalo, Neva Howard, Gottfried Messenbrink, Sabrina Sadowska Bühnen- und Kostümbildner Janina Ammon, Ingeborg Bernerth, Oliver Burkhardt, Paul Esterhazy, Annika Haller, Hinrich Horstkotte, Lukas Kretschmer, Erika Landertinger, Susana Mendoza, Sam Madwar, Tom Musch, Alexia Redl, Ulrike Reinhard, Ursula Renzenbrink, Hans Dieter Schaal, Frank Philipp Schlößmann, Sophia Schneider, Marie-Luise Strandt, Gesine Völlm, Lukas Waßmann, Nikolaus Webern, Claudia Weinhart, Ralf Winkler † Opernchor Stefan Bilz Chordirektor | Pietro Numico Chorassistent und Leiter Kinder- und Jugendchor | Andrea Ahrens, Ulrike Bader, Christiane Barth, Babett-Jaqueline Bode, Beate Dimitrova, Antje Gebhardt- Randazzo, Ute Geidel, Su-Yeon Hilbert, Petra Koziel, Elisabeth Kraus, Anett Krüger, Elžběta Laabs, Annemari Moilanen, Jung-Eun Park, Susanne Schultchen, Gudrun Schultz, Kathrin Schulz, Simone Stolzenburg, Beatrice Tews, Katharina Vogel, Jana Zaharieva, Gyung-Ha Choi, Sung-Min Choi, Tomasz Garbarczyk, Peter Heber, Stephan Hönig, Young-Ho Jeong, Plamen Jontschev, Jörg Kersten, Mu-Gon Kim, Mathias Kunze, Tamás Liviusz, Alexander Martin, Harald Meyer, Serge Novique, Yi-Dong Qiao, Matthias Repovs, Jann Schröder, Łukasz Wieloch
BA L L E T T Sabrina Sadowska Ballettdirektorin | Fernando Moraga Ballettmeister | Andrzej Barlog Repetitor Ensemble Solisten: Natalia Krekou, Nela Mrázová; Raul Arcangelo, Jean-Blaise Druenne, Benjamin Kirkman, Milan Maláč, Emilijus Miliauskas | Solo mit Gruppe: Isabel Dohmhardt, Sandra Ehrensperger, Molly Gardiner, Helena Gläser, Emily Grieshaber, Savanna Haberland, Soo-Mi Oh, Alanna Saskia Pfeiffer; Ivan Cheranev, Alejandro Guindo Martín, Yester Mulens Garcia, Sascha Paar, N. N. | Praktikanten: Florine Fournier, Valeria Gambino, N. N., N. N. Choreografen Raul Arcangelo, David Blázquez, Luciano Cannito, Alexander Ekman, Reiner Feistel, Marco Goecke, Kaori Ito, Katarzyna Kozielska, Ashley Lobo, Emilijus Miliauskas, Eno Peci, Peter Svenzon Dirigenten Guillermo García Calvo, Gerrit Prießnitz Bühnen- und Kostümbildner Ines Alba, Silvia Aymonino, Alexander Ekman, Marco Goecke, Italo Grassi, Kaori Ito, Thomas Mika, Luke Simcock, Peter Svenzon, Stefan Wiel, Hans Winkler ROBE R T- SCHUM A NN - P HIL H A RMONIE Guillermo García Calvo Generalmusikdirektor | Raimund Kunze Orchesterdirektor | Gitte Pettke Mitarbeiterin | Georg Prokein Orchesterinspektor | Konrad Schubert, Thomas Thieme, Jens Aumann, Andreas Lindner Orchesterwarte Dirigenten Guillermo García Calvo Generalmusikdirektor | N. N. Kapellmeister | Jakob Brenner Kapellmeister Gastdirigenten Felix Bender, Michael Boder, Lawrence Foster, Christoph König, Miguel Romea, Eckehard Stier, Justus Thorau Orchester 1. Violinen: Heidrun Sandmann, Hartmut Schill, Ovidiu Simbotin, Katarzyna Radomska, Claudia Zakowsky, Béla Lepetit, Konstantin Zahariev, Franziska Fischer, Johanna Nowack, Friedemann Sammler, Hans-Martin Tschöpe, Mechthild Winkler, Anna Kießling, Alke Schmidt, Sabine Seumel-Kosensky, Sophie Keiter | 2. Violinen: Hanna Hilsberg, Andreas Weber, Andreas Nollau, Benjamin Fuhrmann, Dorothea Schüler, Lutz Schmidt, Almut Voigt, Nana Wallbrecht, Friederike Pansa, Sigrid Scommotau, Sandra Zehme, Annekatrin Foulquier, Ting-Hsuan Hu | Violen: Matthias Worm, Hardy Wenzel, Eckbert Reuter, Dagmar Schergaut, Ulla Walenta, Beatrice Adolphi-Bludau, Petr Krupa, Larissa Petersen, Albrecht Kunath, Sebastian Mickelthwate, Veronika Lauer | Violoncelli: Thomas Bruder, Jakub Tylman, Tilman Trüdinger, Dinar
Enikeev, Matthias Gäbler, Rolf Müller, Jörg Schmidt, Enrico Schüler, Julia Flögel | Kontrabässe: Jörg Scholz, Holger Schultchen, Olaf Jossunek, Michael Poscharsky, Thomas Fröhlich, Nikola Bogdanow, Peter Fischer, Dae-Kyu Park | Harfen: Helke Scheibe, Petra Růžička | Flöten: Gudrun Jahn, Ulrike Rusetzky, Marianne Tilsch, Sabine Bruder, Jérémie Abergel | Oboen: Peter Wenzel, Volker Braun, Falk Stolzenburg, Ekkehard Hering, Claudia Schöne | Klarinetten: Ingolf Grohmann, Regine Müller, Arnim Kosensky, Ralf Pettke, Uwe Fritzsching | Fagotte: Norman Kuhnert, Akiko Komaki, Philipp Löschau, Steffen Albert | Hörner: Benedikt Euler, Dirk Bludau, Alexander Pansa, Thomas Maciej, Sebastian Krügel, Franz Wagner-Streuber, Kay Schneider | Trompeten: Thomas Irmen, Conrad Wecke, Udo Schauppner, Michael Weese, Philipp Lohse | Posaunen: Dirk Fuchs, Falko Munkwitz, Ingolf Günther, Peter Berger, Volkmar Jäger | Tuba: Edgar Schilling | Pauken und Schlagzeug: Carsten Neppl, Jens Gagelmann, Sebastian Pfeuffer, Frank Lange, André Schieferdecker K ÜNST L E RISCHE R BE T RIE B SCH AUSP IE L UND F IGURE N T HE AT E R Carsten Knödler Schauspieldirektor | Gundula Hoffmann Direktorin Figurentheater | Jana Barth Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros Schauspiel und Figurentheater | Manuela Landgraf, Monika Meyer, Jana Neubert, Denise von Schön-Angerer, N. N. Regieassistentinnen, Inspizientinnen und Souffleusen | Ilona Dittmann Inspizientin | Kathrin Brune Leiterin Schauspielstudio | Jan Gerrit Brüggemann, Denise von Schön-Angerer Leiter Theaterjugendclub | Gabriele Noack Leiterin Statisterie Dramaturgie Kathrin Brune, René Schmidt, Friederike Spindler Schauspielund Figurentheaterdramaturgen | Denise von Schön-Angerer Theaterpädagogin SCH AUSP IE L Ensemble Magda Decker, Ulrike Euen, Christine Gabsch, Katka Kurze, Seraina Leuenberger, Maria Schubert, Susanne Stein, Andrea Zwicky; Wolfgang Adam, Jan Gerrit Brüggemann, Marko Bullack, Martin Esser, Dirk Glodde, Andreas Manz-Kozár, Philipp Otto, Dominik Puhl, Christian Ruth, René Schmidt, Philipp von Schön-Angerer, Konstantin Weber Gäste Eszter Manz-Kozár, Muriel Wenger; Bogdan Koca, Klaus Schleiff, Markus Schoenen, Stefan Schweninger, Martin Valdeig Schauspielstudio Svenja Koch*, Rebecca Halm**, Simon Kirschner**, N. N. * Studentin der Zürcher Hochschule der Künste ** Student/in der Anton Bruckner Privatuniversität Linz
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Regisseure Jan Gerrit Brüggemann, Kathrin Brune, Robert Czechowski, Silke Johanna Fischer, Alexander Flache, Carsten Knödler, Bogdan Koca, Malte Kreutzfeldt, Laura Linnenbaum, Nina Mattenklotz, Herbert Olschok, Philipp Otto, Denise von Schön-Angerer, Ulrike Sorge, Esther Undisz, Hasko Weber, Stefan Wolfram Bühnen- und Kostümbildner Valentin Baumeister, Katharina Beth, Jan Gerrit Brüggemann, Anja Furthmann, Frank Hänig, Joachim Herzog, Ricarda Knödler, Bogdan Koca, Alexander Martynow, Teresa Monfared, Stefan Morgenstern, Johanna Pfau, Nikolaus Porz, Sarah Antonia Rung, René Schmidt, Denise von Schön-Angerer, Wojtek Stefaniak, Ełzbieta Terlikowska, Anke Wahnbaeck, Pia Wessels Bühnenmusik und musikalische Leitung Steffan Claußner, Jacek Hałas Choreografen Eszter Manz-Kozár, Paweł Matyasik, Sabrina Sadowska F IGURE N T HE AT E R Ensemble Claudia Acker, Gundula Hoffmann, Karoline Hoffmann, Mona Krueger, Sarah Wissner; Tobias Eisenkrämer Gast Felix Schiller Regisseure Caspar Bankert, Tobias Eisenkrämer, Frank Alexander Engel, Lutz Großmann, Ines Heinrich-Frank, Gundula Hoffmann, Hannes Kapsch, Johanna Kolberg, Katharina Kummer, Dorothee Metz, Merja Pöyhönen, Annette Scheibler, Korbinian Schmidt, Nis Søgaard, Kristine Stahl, Christoph Werner, Mirko Winkel Puppenbau, Bühnen- und Kostümbildner Jana Barthel, Angela Baumgart, Andreas Becker, Simon Buchegger, Gildas Coustier, Frank Alexander Engel, Bärbel Haage, Ulrike Hoffmann, Tobias König, Anja Müller, Hagen Tilp, Robert Voss, Verena Waldmüller, Mirko Winkel, Sarah Wissner Bühnenmusik Christian Claas, Steffan Claußner T ECHNISCHE DIRE K T ION Raj Ullrich Direktor | Gerlinde Schönherr Mitarbeiterin Technische Direktion | Manuela Gramsch Sachbearbeiterin Technische Direktion | Ronny Wollnitzke Leiter Abteilung Haustechnik | Eckehart Kelterborn Sicherheitsingenieur | Andreas Nofz Elektromeister | Frank Schubert Elektriker | Roman Alonso-Seltmann Klimatechniker | Thomas Kluge, Uwe Schaarschmidt Kraftfahrer | Bernd Köhler Hausmeister
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Bühnentechnik Opernhaus Ferdinand Scheel Technischer Leiter Opernhaus | Sören Herold Bühneninspektor | Danilo Illig, Thorsten Schulz Bühnenmeister | Robert Klöpfel Veranstaltungstechniker | Rico Ballmann, Uwe Bey, Thomas Böttcher, Harald Fellenberg, Michael Förster, Mirko Gläßer, Klaus Graf, Uwe Illgen, Ronny Korn, Thomas Landgraf, Frank Lange, René Matschewsky, Wolfhard Meister, Hans-Uwe Model, Werner Reiß, Sebastian Scheel, Robby Schwanitz, Thomas Seifert, Frank Strelow, Matthias Vogel, Steffen Walenta, Ralph Weber Bühnentechniker Beleuchtung Matthias Vogel Leiter Beleuchtung Opernhaus | Mathias Klemm, Holger Reinke Beleuchtungsmeister | Jörn Müller, Karsten Schulz Oberbeleuchter | Holm Grünert, Mario Zoll Ober beleuchter und Videotechnik | Marcus Klemmt, Alexander Rätz Veranstaltungstechniker | Frank Brückner, Rita Böhme, Jörg Dittrich, Thomas Gläßer, Andreas Müller, Dirk Walenta Beleuchter Ton Gerald Kassube Leiter Ton Opernhaus | Kevin Fricke, Thomas Katt, Hartmut Knechtel Tontechniker Requisite Ullrich Pietzsch Leiter Requisite Opernhaus | Andreas Kirst Rüstmeister | Birgit Atia, Marko Blümel Requisiteure Ankleider Karolin Ahnert Leiterin | Angela Friede, Nicole Hempel, Lisanne Horn, Gabriele Weiß Ankleiderinnen Maske Nadine Wagner Chefmaskenbildnerin Opernhaus | Ines Sarembe Stellvertreterin | Yvonne Grund, Ilka Küting, Tanja Lindemann, Petra Mutze, Jana Ziebarth, N. N. Masken bildnerinnen | Carolin Michel Auszubildende Bühnentechnik Schauspielhaus und Figurentheater Jörg Lenk Technischer Leiter Schauspielhaus | Ingo Friede Technischer Leiter Spielstätte Ostflügel | Detlef Flähmig Technischer Leiter Spielstätte Figurentheater | Olaf Dittmann, Matthias Rentzsch, Wolfgang Neubert, Sven Uhlig Bühnenmeister | André Heinz, Silvio Schuster, Wulf Günther-Sommer Veranstaltungstechniker | Heiko Albrecht, Heiko Becker, Andreas Kozik, Alexander Landgraf, Jan Mehnert, Kay Mothes, René Oehmig, Jens Pillep, Dietmar Rieß, Torsten Terlinden, Michael Worch Bühnentechniker | Louis Baumgärtel, Lukas Löschner, N. N. Auszubildende Beleuchtung Dietmar Lange Leiter Beleuchtung Schauspielhaus | Ulrich Zeil Beleuchtungsmeister | Adelheid Rentzsch, Frank Willrich Stellwerksbeleuchter | Robby Dost, Ioan Lörincz, Ulrike Worch Beleuchter
Ton Sebastian Mansch Leiter Ton Schauspielhaus | Steffen Granz, Toni Paschke Tontechniker Requisite Hans-Detlef Seipold Leiter Requisite Schauspielhaus | Gunnar Richter Requisiteur Rüstmeister Klaus-Dieter Beyer Ankleider Regina Ahner, Andrea Schönherr Maske Anja Nickel Chefmaskenbildnerin Schauspielhaus | Yvonne Beier, Jenny Rücker, Stella Terlinden Maskenbildnerinnen W E RKSTÄT T E N Norbert Richter Leiter Ausstattungswerkstätten | Daniel Flath Produktionsleiter und stellv. Leiter Ausstattungswerkstätten | Christiane Kleiber Produktionsleiterin Tischlerei und Schlosserei Mike Langensiepen Leiter | Steffen Anders Tischlermeister | Daniel Ackermann, Andreas Barth, Thomas Klemm, Jörg Kouba, Hans Tuphorn, Piet Weidner, Jean Weiner, Karsten Wenzel Tischler | Martin Günther Verantwortlicher Schlosserei | Matthias Model Schlosser-Wartungsschlosser Dekorationsabteilung Gert Wilhelm Leiter | Anja Findeisen Dekorateurin Malsaal Katja Byhan-Weber Leiterin Malsaal | Karoline Arlt Stell vertreterin | Mathias Dick Bühnenmaler/-plastiker | Matthias Lassek, Ina Nestler Dekorationsmaler | Anke Wachter-Lehn Bühnenplastikerin Kostümwerkstätten Mallika Manuwald Leiterin | Birgit Saupe Stellv. Leiterin und Gewandmeisterin | Peggy Storch Mitarbeiterin der Werkstatt leitung und Fundusverwalterin | Kerstin Fleischer Damen gewandmeisterin | Jeannette Langer, Katja Mehner Herren gewandmeisterinnen | Ines Graupner, Christine Müller, Theresa Pollmer, Romy Reimann, Janet Schäfer, Nadja Uhlig Damen maßschneiderinnen | Ute Bäuerle, Petra Belger, Mary-Ann Blumhagen, Clemens Irmisch, Simone Lindner, Jana Matschke, Ilka Nikolaizig, Cornelia Schiele Herrenmaßschneiderinnen | Edda Jahn Putzmacherin | Dörthe Dietrichkeit Putzmacherin und Damenmaßschneiderin | Ina Beckmann Kostümmalerin und Damenmaßschneiderin | Roberto Narr Schuhmacher | Marianne Rößler Auszubildende Probenhaus Thomas Hartmann Technischer Leiter Probenhaus | Peter Grille Bühnentechniker
V E RWA LT UNG Hergen Gräper Verwaltungsdirektor und Prokurist | Ronny Guhlmann Leiter Controlling und stellv. Verwaltungsdirektor | Jens Neubert Mitarbeiter | Gabriele Baumgärtel Sachbearbeiterin Personal- und Lohnwesen | Kerstin Gruner, Andreas Lissner Sachbearbeiter/in Personalwesen | Silke Reichelt Mitarbeiterin Lohnwesen | Anja Richter Sachbearbeiterin Gäste | Katrin Arnold Leiterin Finanzbuchhaltung | Claudia König, Martina Kreß Mitarbeiterinnen | Ingo Bellmann, Sören Lang Mitarbeiter Verwaltung Betriebsrat Volker Braun Vorsitzender AUF SICH T SR AT & E HRE NMI TGL IE DE R Aufsichtsrat Barbara Ludwig Vorsitzende Ralph Burghart, Hubert Gintschel, Jörg Hopperdietzel, Ulf Kallscheidt, Cornelia Knorr, Thomas Lehmann, Almut Patt, Falk Stolzenburg, Gert Wilhelm Ehrenmitglieder der Theater Chemnitz Hartwig Albiro, Ursula Handrick †, Julius Klee †, Gerhard Meyer †, Prof. Carl Riha †, Rosl Schönfeld †, Rolf Stiska, Klaus Weidner, Dieter-Gerhardt Worm Ehrenmitglieder der Robert-Schumann-Philharmonie Rudolf Kempe †, Gerhard Wehner †, Dieter-Gerhardt Worm
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T H E ATE R F Ö R DE RV E R E IN Die Antwort fiel mir leicht. Bettina Volksdorf, die MDR-Moderatorin, hatte mich für eine Sendung nach der Chemnitzer Rheingold-Premiere gefragt, warum ich mir das „antue“ mit dem Förderverein. „Ich liebe das Theater“, sagte ich, „das Chemnitzer besonders.“ Es ist innovativ und inspirierend, lebendig und lustvoll, wagt etwas und gewinnt – nicht selten auch gegenüber den Häusern in den anderen sächsischen Metropolen. Die Pläne für die anstehende Spielzeit bestätigen das wieder: der Ring komplett, eine deutsche Erstauf führung in der Oper (Hamlet), dazu Fidelio, ein dreiteiliger Ballettabend mit der Crème de la Crème zeit genössischer Choreografen, im Schauspiel nach dem Erfolg mit dem 1. Teil nun auch Faust II von Carsten Knödler, der im Übrigen auch stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins ist, viele neue Stücke im Figurentheater und – vor der Robert-Schumann-Phil harm onie in Konzerten viermal GMD Guillermo García Calvo, nicht nur als Dirigent, sondern auch am Flügel. Der Spanier hat einen furiosen Start hingelegt in der vergangenen Spielzeit. Wie gut das Chemnitzer Theater ist und wie viel Freude es macht, das zeigen auch die steigenden Zahlen der Mitglieder im Theaterförderverein und die Zugriffe auf die beliebte Web-Seite (www.theaterfoerderverein- chemnitz.de). Die Mitglieder wollen nah dran sein an „ihrem“ Theater und ihren Theaterlieblingen, Vorteile genießen und Proben erleben. Und sie helfen, wenn es Not tut. Wenn es bei der Ausstattung für ein Märchen nicht so klappt wie gewünscht (wie für Aladin im Figurentheater in der vergangenen Spielzeit) oder wenn ein Instrument im Orchester fehlt. Oder die Rudolf-Kempe-Orchesterakademie oder das Schaupielstudio Unterstützung brauchen.
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Freude haben, Freude schaffen – das wollen die Mit glieder des Theaterfördervereins. Und dafür sorgen, dass der gute Ruf der Chemnitzer Theater noch deutlicher nach draußen hallt – gerade auf dem Weg der Stadt zur europäischen Kulturhauptstadt 2025. Das lohnt sich doch, oder? Sie gehören dazu, machen Sie mit! Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Herzlich willkommen! Ihr Johannes Schulze Vorsitzender
Kontakt Mitgliederservice: Ina Baldauf, Barbara Große, Tel. 0371 24081468 Sprechzeiten: Di und Do 10.00-12.00 und 14.00-16.00 Uhr info@theaterfoerderverein-chemnitz.de www.theaterfoerderverein-chemnitz.de
C HE M NITZ ER M U S I K V E R E IN Die Jugend ist glücklich, weil sie fähig ist, Schönheit zu erkennen. Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden. (Franz Kafka) Der Chemnitzer Musikverein blickt auf eine über 180-jährige Geschichte zurück. Er ist längst ein unverzichtbarer Bestandteil des kulturellen Lebens unserer Stadt und bietet allen Mitgliedern zahlreiche interessante Veranstaltungen an. In der bewährten Reihe Musikclub sprechen renommierte Musikwissenschaftler über Themen der Musikgeschichte und des gegenwärtigen Musikschaffens. Wir bieten ein Podium für Ensembles, die alte, fast vergessene Musik, aber auch Zeitgenössisches erklingen lassen und stellen junge Nachwuchskünstler vor. Musiker der Robert-Schumann- Philharmonie zeigen ihre Verbundenheit zum Publikum in den beliebten Veranstaltungen Philharmoniker im Porträt. Die jährliche Veranstaltung Gegen das Vergessen setzt sich in besonderer Weise mit dem Antisemitismus auseinander. In dieser Hinsicht unter stützen wir auch die Tage der jüdischen Kultur. Exkursionen zu musikalischen Höhepunkten, gemeinsame Probenbesuche und ein vorweihnachtliches Beisammensein fördern das Vereinsleben. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Internetseite. Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns, Sie als neues Mitglied begrüßen zu dürfen. Kontakt: Gerlinde Schilling, Tel. 0371 307426 vorstand@chemnitzermusikverein.de www.chemnitzermusikverein.de
FREUNDE DER ROBER T-SC HUMANN PHI LHARMON I E Die Robert-Schumann-Philharmonie ist das Herzstück der Städtischen Theater Chemnitz. Ohne ihre Musik gäbe es keine Oper, kein Musical, kein Ballett und natürlich keine Konzerte. Die Initiativen der Philharmoniker auch außerhalb des Theaters sind vielfältig und engagiert, ob in der Musikschule, im Kraftwerk oder im Weltecho. Um den Erhalt des Orchesters in bewährter Form, Qualität und Größe auch in finanziell angespannten Zeiten zu unterstützen, gründete sich der Verein. Regelmäßig engagiert sich der Verein bei der Organisation und Durchführung des traditionellen Picknick-Konzerts rund um das Schloßbergmuseum. Ein besonderes Highlight war in der Saison 2016 / 2017 die erfolgreiche Aktion Stuhlpaten gesucht!, bei der Patenschaften für eine neue Bestuhlung im Rangfoyer des Opernhauses vergeben wurden. Als Dank für ihr Engagement im Verein erhalten unsere Mitglieder in Probenbesuchen exklusive Einblicke in die Arbeit des Orchesters. Zu all dem begrüßen wir Sie gern als neues Mitglied! Kontakt: Freunde der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz e.V. Tel. 0371 9098575 info@freunde-philharmonie-chemnitz.de www.freunde-philharmonie-chemnitz.de
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R I C H A R D-WAGNE R V E R BA N D C HE M NITZ
CHEMNITZER VOLKSBÜHNE
Erst die Möglichkeit, einen Traum zu verwirklichen, macht unser Leben lebenswert. (Paulo Coelho)
Anlässlich des Jubiläums 875 Jahre Chemnitz möchten wir allen Theater- und Musikfreunden noch intensiver das Anliegen der Volksbühnenorganisationen nahebringen. „Kunst und Kultur für alle!“ – Volksbühnen- Mitglied zu sein bedeutet, preiswerte Theaterbesuche und kulturelle Vielfalt in Gemeinschaft zu erleben, egal woher man kommt und wie alt man ist.
Viele junge Musiker träumen davon, einmal zu den Bayreuther Festspielen fahren zu können, um Richard Wagner nahe zu kommen und seine Musik an einem authentischen Ort zu erleben. Gerade hierin liegt die Hauptaufgabe unseres Vereins: Einerseits wollen wir Leben und Werk des Komponisten im Bewusstsein unserer Zeit wachhalten, vor allem aber ist es uns ein besonderes Anliegen, den künstlerischen Nachwuchs zu fördern: Jedes Jahr laden wir zwei junge Künstler ein, eine Woche lang die Bayreuther Festspiele zu besuchen. Die Sopranistin Katharina Boschmann und die Mezzosopranistin Alexandra Ionis aus dem En semble der Oper Chemnitz freuten sich in diesem Jahr über diese Auszeichnung. Es ist immer wieder ein herrliches Gefühl, die Freude der jungen Menschen zu erleben, mit der sie von ihrem Besuch in Bayreuth berichten. Schon für einen Jahresbeitrag von 25,- e können auch Sie den künstlerischen Nachwuchs unterstützen. Kontakt: Matthias Ries-Wolff RWV-Chemnitz@gmx.de
Unsere traditionsreiche Besucherorganisation kann seit 1991 wieder dank des Partnerschaftsvertrages mit den Theatern Chemnitz wenigstens zweimal im Monat preiswerte Besuche von Oper bis Sinfonie konzert ermöglichen. Durch unsere Probemitgliedschaft lernen Sie die besonderen Vorteile der Chemnitzer Besucherorganisation kennen: Freie Auswahl von Vorstellungen mit ermäßigten Theaterkarten in allen Preisgruppen. Und das ohne Abo, denn wir gehören zu den wenigen Volksbühnen (bundesweit 55 mit über 110.000 Mitgliedern), die einen freien Kartenverkauf ermöglichen. Zusätzlich organisieren wir Theater- und Kulturfahrten, besuchen Museen und laden Künstler und Kulturschaf fende ein. Seit 2012 wird unser Verein ausschließlich durch seine Mitglieder ehrenamtlich geführt. Kommen auch Sie zu uns und stärken Sie unsere Besucher organisation in Chemnitz. Bringen Sie Freunde und Bekannte mit – so verdoppelt sich Ihr Theatererlebnis und wir werden ein noch größeres Theaterpublikum. Wir freuen uns auf Sie, Anruf genügt! Kontakt: Tel. 0371 6661898 www.volksbuehne-chemnitz.de volksbuehne.chemnitz@t-online.de
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Theaterkassen in Chemnitz Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Ihnen in unseren Vorverkaufsstellen gern zur Verfügung. Hier können Sie nicht nur Ihre Karten kaufen, sondern sich auch über die neuesten Inszenierungen informieren, geeignete Plätze aussuchen, Gutscheine erwerben, CDs kaufen und Abonnements abschließen. Wir sind gern persönlich für Sie da. Theaterkasse im Opernhaus Theaterplatz 2, 09111 Chemnitz Mo bis Fr 10.00 – 13.00 und 14.00 – 18.00 Uhr (geschlossen vom 9. Juli bis 31. August 2018 und vom 4. bis 22. Februar 2019) MARKT1 Tourist & Ticket Service Markt 1, 09111 Chemnitz Mo bis Fr 9.00 – 18.00 Uhr, Sa 9.00 – 16.00 Uhr Theaterservice in der Sachsen-Allee Thomas-Mann-Platz 1, 09130 Chemnitz Mo bis Sa 10.00 – 20.00 Uhr Tickethotline Unsere Mitarbeiter/innen nehmen Ihre Wünsche auch gern telefonisch entgegen. Mo bis Sa 9.00 – 20.00 Uhr Tel. 0371 4000-430 Kartenbestellung per E-Mail tickets@theater-chemnitz.de Kartenverkauf im Internet Alle Informationen rund um die Produktionen und Extras der einzelnen Sparten können Sie von zuhause oder unterwegs auf unserer Website einsehen. Neben nützlichen Informationen zu Ihrem Besuch in den
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Spielstätten können Sie Ihre Karten bequem per print@home drucken oder sich als mobileTicket auf Ihr mobiles Endgerät zusenden lassen. www.theater-chemnitz.de Abendkassen Alle Spontanen, die erst kurz vor knapp einen Theateroder Konzertbesuch ins Auge fassen, können direkt in den Spielstätten ihre Karten erwerben. Die Kassen öffnen jeweils eine Stunde vor Vorstellungs- bzw. Konzertbeginn. Kasse Opernhaus Theaterplatz 2, 09111 Chemnitz Tel. 0371 6969-666 Kasse Schauspielhaus / Große Bühne + Figurentheater Zieschestraße 28, 09111 Chemnitz Tel. 0371 6969-777 Kasse Schauspielhaus / Ostflügel Zieschestraße 28, 09111 Chemnitz Tel. 0371 6969-739 Kasse Stadthalle Theaterstraße 3, 09111 Chemnitz Tel. 0371 4508-625 Kartenverkauf überregional Deutschlandweit bieten wir in allen autorisierten CTS EVENTIM Vorverkaufsstellen sowie auf eventim.de unsere Eintrittskarten zum Verkaufspreis zzgl. Vorver kaufsgebühr an.
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Eine schöne Geschenkidee: Theatergutscheine Kaufen Sie einen Geschenkgutschein zum Preis Ihrer Wahl. Gutscheine sind in unseren Vorverkaufsstellen, telefonisch oder online erhältlich. Sie sind für alle Ver anstaltungen der Theater Chemnitz einlösbar und ab Ausstellungsdatum drei Jahre lang gültig. CDs, Bücher und Programmhefte Sie können aktuelle CDs, Bücher und Programmhefte unserer laufenden Inszenierungen käuflich erwerben. Darunter auch den Kunstführer Das Chemnitzer Opern haus und seine Schätze. Dieser widmet sich den Kunstwerken vom Foyer bis in den 2. Rang und erzählt von der bewegten Geschichte des Hauses. Alle aktuellen Angebote erhalten Sie in den Vorverkaufskassen der Theater Chemnitz, bei den Vorstellungen im Opernhaus sowie bei den Sinfoniekonzerten in der Stadthalle. Ausgewählte Artikel sind auch in unserem Webshop erhältlich. Service für Menschen mit Behinderung Sowohl das Opernhaus als auch das Schauspielhaus verfügen über behindertengerechte Zugänge, Rollstuhl plätze in den Sälen und Toiletten für Rollstuhlfahrer. Die Garderobe in der Stadthalle ist für Rollstuhlfahrer leider nicht zugänglich. Bitte wenden Sie sich hierfür an das Einlasspersonal. Besucher mit eingeschränkter Hörfunktion können über eine Induktionsschleife den vollen Klang unserer Vorstellungen genießen. Für Hör geräte mit integriertem Induktionsempfänger ist eine direkte Übertragung akustischer Signale möglich. Dieser Service ist kostenfrei und wird im Opernhaus, im Großen Saal des Schauspielhauses und im Großen Saal der Stadthalle (Balkon G) angeboten. Wir bitten Sie, sich bereits beim Erwerb der Tickets dafür anzumelden, da nur eine begrenzte Zahl an Rollstuhl
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plätzen und Plätzen mit Hörschleife zur Verfügung steht. Unsere Mitarbeiter/innen stehen Ihnen in allen Fragen gern zur Seite. Garderoben Die Nutzung der beaufsichtigten Garderoben im Opern- und Schauspielhaus steht Ihnen kostenfrei zur Verfügung, die Garderobengebühr in der Stadt halle beträgt 1,50 e. Wir bitten Sie, diesen Service weiterhin in Anspruch zu nehmen. Gastronomie Sie möchten Ihren Theaterbesuch auch kulinarisch abrunden? Wir offerieren Ihnen einen gastronomischen Service, den Sie vor der Vorstellung und in den Pausen nutzen können. Unsere Empfehlung: Bestellen Sie Ihr Getränk und Ihren Snack für die Pause vor. So können Sie direkt zu Ihrem reservierten Tisch gehen und die Pause in Gänze genießen. Vermietungen Sie suchen einen außergewöhnlichen Ort für Ihre Ver anstaltung? Wir vermieten unsere Bühnen und Räumlichkeiten sehr gern für Ihr Event, sofern es die künst lerische Disposition zulässt. Das künstlerische und kulinarische Rahmenprogramm Ihrer Veranstaltung besprechen wir gern mit Ihnen individuell. Kontakt: Patrick Wurzel, Tel. 0371 6969-800 vermietung@theater-chemnitz.de
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Halber Preis Kinder, Schüler, Studenten, Auszubildende, Freiwillige (Bundesfreiwilligendienst / Freiwilliges Soziales Jahr / Freiwilliger Wehrdienst) und Inhaber des Chemnitzpasses erhalten gegen Vorlage des Ausweises 50 % Preisermäßigung. Ausgenommen sind Gastspiele, Schülerkonzerte und Sonderveranstaltungen. Bitte halten Sie beim Einlass den Nachweis Ihrer Ermäßigungsberechtigung bereit. Ohne diesen Nachweis müssen wir Sie ggf. bitten nachzuzahlen. Ermäßigung für Menschen mit Behinderung Für Begleitpersonen von Schwerbehinderten werden 100 % Preisermäßigung gewährt, sofern der Schwerbehindertenausweis den Nachweis über eine Begleit person enthält. Studenten-Kulturticket Die Theater Chemnitz und der Studentenrat der Universität bieten allen Studierenden der TU Chemnitz ein Kulturticket an. Dabei erhalten die Studentinnen und Studenten der Technischen Universität Chemnitz je nach Verfügbarkeit eine kostenfreie Eintrittskarte pro Person und Vorstellung. Das Angebot gilt in allen Spielstätten der Theater Chemnitz ab 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der jeweiligen Abendkasse. Ausgenommen sind Gastspiele und Sonderveranstaltungen. Jugend-Abonnement Ein Abonnement zum halben Preis erhalten Kinder, Schüler, Studenten, Auszubildende, Freiwillige (Bundes freiwilligendienst / Freiwilliges Soziales Jahr / Freiwilliger Wehrdienst) und Inhaber des Chemnitzpasses gegen Vorlage des Ausweises. Ausgenommen von dieser Aktion sind die Abonnements mit Zubringerservice.
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre in Begleitung eines vollzahlenden erwachsenen Konzertbesuchers erhalten freien Eintritt zu allen Sinfoniekonzerten der Robert-Schumann-Philharmonie. Als Abonnent der Familienkonzertserie können Sie zusätzlich ein kostenfreies Abonnement für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre abschließen. Familienticket für Figurentheater und für Sommertheater auf der Küchwaldbühne Zwei Erwachsene und bis zu 3 Kinder (bis 16 Jahre) erhalten für Vorstellungen im Figurentheater sowie für das Sommertheater auf der Küchwaldbühne ein Familienticket. Der Kauf ist an unseren Vorverkaufsstellen sowie an der Tageskasse möglich. Familienticket Figurentheater: Familienticket Sommertheater:
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*Gegen Vorlage des Sächsischen Familienpasses gewähren wir allen im Pass aufgeführten Kindern freien Eintritt im Rahmen des Familientickets.
Ermäßigung für Kitas, Schulen, Universitäten, Fachhochschulen und Berufsschulen Ab einer Gruppengröße von 10 Kindern, Schülern, Auszubildenden und Studenten gewähren wir folgende vergünstigte Eintrittspreise: Figurentheater 4,Schauspiel (Große Bühne) 7,Schauspiel (Ostflügel, Foyer, Hinterbühne, Kleine Bühne) 6,Konzerte 7,Oper und Ballett 9,Musical 11,-
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Ab 20 Teilnehmern gibt es eine Freikarte für die Begleitperson. Im Figurentheater erhalten Sie schon ab 10 Kindern eine kostenfreie Begleitkarte. Die Zahl der Teilnehmer kann unbegrenzt erhöht werden. Bitte lassen Sie sich umfassend von uns beraten und reservieren Sie rechtzeitig Ihre Plätze für die beliebtesten Vorstellungen in unseren Häusern. Kontakt: Ina Baldauf, Tel. 0371 6969-663 baldauf@theater-chemnitz.de
Gruppenermäßigung Sie erhalten bei einer Gruppenbestellung ab 20 Personen 10 % und ab 50 Personen sogar 20 % Rabatt auf den Einzelkartenpreis. Bei Inanspruch nahme der Gruppenermäßigungen gelten keine weiteren Ermäßigungen. Kontakt: Marion Langer, Tel. 0371 6969-662 langer@theater-chemnitz.de Barbara Große, Tel. 0371 6969-661 grosse@theater-chemnitz.de
167
Sitzplan & Preise
[ OPERNHAUS ] 㩷BÜHNE 168
282 283 284 284
256 257 258 259 314 313 312 311
289 288 287 286
315 316 317 318
341 342 343 344
364 365
366 367 368 369 370 371 372 373 374 375 376 377 378 379 380 381 382 383
384 385
402 401 400 399 398 397 396 395 394 393 392 391 390 389 388 387 386
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100
PG PG PG PG PG PG
I II III IV V VI
Kat. A 23,- e 21,- e 18,- e 14,- e 12,- e 8,- e
Kat. B 29,- e 25,- e 21,- e 17,- e 13,- e 10,- e
Kat. C 33,- e 29,- e 25,- e 20,- e 16,- e 12,- e
Kat. D 38,- e 34,- e 29,- e 24,- e 18,- e 14,- e
79 99
80 98
81 97
82 96
95
Kat. E 43,- e 38,- e 33,- e 28,- e 23,- e 18,- e
83
84 94
85 93
86 92
91
87
88 90
Kat. F 48,- e 43,- e 38,- e 33,- e 28,- e 22,- e
89
Kat. G 54,- e 48,- e 43,- e 38,- e 33,- e 27,- e
Kat. H 49,- e 53,- e 48,- e 43,- e 38,- e 32,- e
Kat. I 64,- e 58,- e 53,- e 48,- e 43,- e 37,- e
Sitzplan & Preise
[ STADTHALLE ] 㩷BÜHNE
169
I
PG PG PG PG
I II III IV
Kat. A 29,- e 24,- e 19,- e 14,- e
Kat. B 34,- e 29,- e 24,- e 19,- e
Kat. C 39,- e 34,- e 29,- e 24,- e
Sitzplan & Preise
[ SCHAUSPIELHAUS ] BÜHNE
BÜHNE
170 13 12 11 10 9
8 7
6
5 4
3
2
1
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26
39 38 37 36 35 34 33
32 31 30 29 28 27
40 41 42 43 44 45 46
47 48 49 50 51
62 61 60 59 58 57 56
55 54 53 52
63 64 65 66 67 68 69
70 71 72 73
83 82 81 80 79 78 77
76 75 74
84 85 86 87 88 89 90
91 92
101100 99 98 97 96 95
94 93
Schauspielhaus – Figurentheater Kinder Erwachsene
Kat. A 5,- e 10,- e
Kat. B 6,- e 12,- e
Schauspielhaus – Hinterbühne, Ostflügel, Kleine Bühne, Foyerbühne Kat. A 12,- e
PG PG PG PG
Kat. A I 14,- e II 12,- e III 10,- e IV 8,- e
Kat. B 18,- e 16,- e 14,- e 10,- e
Kat. C 22,- e 20,- e 18,- e 12,- e
Kat. D 26,- e 23,- e 20,- e 14,- e
Kat. E 30,- e 26,- e 22,- e 18,- e
Kat. B 14,- e
Kat. C 18,- e
[ ABONNEMENTS ] Sichern Sie sich zum Auftakt der Spielzeit ein Abonnement und werden Sie Stammgast. Wenn Sie mehrere Vorstellungen in unseren Häusern erleben möchten, ist der Kauf eines Abonnements die einfachste und vor allem günstigste Möglichkeit. Sie erhalten nicht nur die Karten mit einem hohen preislichen Vorteil, sondern genießen noch weitere Annehmlichkeiten unseres Services. Bei der großen Auswahl der unterschiedlichen Abonnement serien finden Sie sicherlich auch in der neuen Spielzeit das für Sie passende Angebot. Die Vorteile des Abonnements auf einen Blick: Als Abonnent können Sie bis zu 45 % gegenüber dem Normalpreis sparen. Sie erhalten aus erster Hand die Informationen zum neuen Spielplan und können sofort buchen. Kein Anstehen an den Vorverkaufskassen – Sie wählen bequem von zuhause aus und Ihr Abonnementaus weis wird Ihnen direkt per Post zugeschickt.
Sie suchen sich Ihren Lieblingsplatz aus und behalten diesen während der gesamten Saison. Ein Anruf genügt – Sie erhalten individuelle Betreuung durch unsere Mitarbeiterinnen aus dem Abonne mentbüro. Auf Wunsch senden wir Ihnen das monatliche Spielplanleporello kostenfrei zu. Sollten Sie einen Vorstellungstermin nicht wahrnehmen können, tauschen wir Ihnen diesen gern gegen einen anderen Termin aus der laufenden Saison (Gebühr 2,- e). Bitte wenden Sie sich hierzu ausschließlich an unser Abonnementbüro in der Käthe-Kollwitz-Straße. Sie können Ihr Abonnement gern in zwei Raten zahlen, sofern uns Ihre Einzugsermächtigung vorliegt. Als Abonnent erhalten Sie vier Coupons, mit denen Sie Freunde und Bekannte – mit einem Preisnachlass von 25 % auf den Normalpreis – zu einer Ihrer Abonne mentvorstellungen mitnehmen können.
Wir würden uns freuen, Sie als Abonnent in unseren Häusern begrüßen zu dürfen. Für alle Fragen zu den Abonnements beraten Sie unsere Mitarbeiterinnen gern persönlich. Marion Langer, Tel. 0371 6969-662, langer@theater-chemnitz.de Barbara Große, Tel. 0371 6969-661, grosse@theater-chemnitz.de Abonnementbüro: Käthe-Kollwitz-Straße 7, 09111 Chemnitz Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9.00 – 12.00 und 14.00 – 16.00 Uhr
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[ ABONNEMENTS ] 172
P R E M I E R EN-AB ONNE M ENT S Glanz und Gloria Opernhaus Sa 29.09.2018 Fr 12.10.2018 Sa 03.11.2018 Sa 01.12.2018 Sa 02.02.2019
– Premieren-Abonnement für Musiktheater und Ballett | Serie 01 16:00 19:00 19:00 16:00 19:00
Siegfried Nordlicht Hamlet Götterdämmerung Die Zauberflöte
Sa Sa Sa Sa
02.03.2019 30.03.2019 27.04.2019 25.05.2019
19:00 19:00 19:00 19:00
Drachenherz Schwanensee Der Teufel auf Erden Fidelio
19:30 19:30 19:30
Einsame Menschen La Strada. Das Lied der Straße Adams Äpfel
Preisgruppen: 328 e | 291 e | 255 e | 219 e | 182 e | 147 e Sie sparen bis zu 20 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
Lampenfieber – Premieren-Abonnement für Schauspiel Schauspielhaus Sa 22.09.2018 19:30 Faust II Sa 13.10.2018 19:30 Schöne Bescherungen Sa 24.11.2018 18:00 Der Teufel mit den drei goldenen Haaren
| Serie 02 Sa Sa Sa
26.01.2019 16.03.2019 04.05.2019
Preisgruppen: 123 e | 106 e | 94 e | 65 e Sie sparen bis zu 20 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
Melange – Premieren-Abonnement für Musiktheater, Ballett und Schauspiel | Serie 03 Opernhaus Schauspielhaus Fr 12.10.2018 19:00 Nordlicht Sa 22.09.2018 19:30 Faust II Sa 02.02.2019 19:00 Die Zauberflöte Sa 24.11.2018 18:00 Der Teufel mit den drei Sa 02.03.2019 19:00 Drachenherz goldenen Haaren Sa 27.04.2019 19:00 Der Teufel auf Erden Sa 16.03.2019 19:30 La Strada. Das Lied der Straße Preisgruppen: 192 e | 169 e | 147 e | 117 e Sie sparen bis zu 20 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
Auslese – Premieren-Abonnement für Musiktheater, Ballett und Schauspiel | Serie Opernhaus Schauspielhaus Sa 29.09.2018 16:00 Siegfried Sa 13.10.2018 19:30 Sa 03.11.2018 19:00 Hamlet Sa 26.01.2019 19:30 Sa 01.12.2018 16:00 Götterdämmerung Sa 04.05.2019 19:30 Sa 30.03.2019 19:00 Schwanensee Sa 25.05.2019 19:00 Fidelio Preisgruppen: 259 e | 228 e | 202 e | 167 e Sie sparen bis zu 20 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
04 Schöne Bescherungen Einsame Menschen Adams Äpfel
A BO NNE M ENT S AM WOC HEN ENDE
173
Animato – Abonnement für Musiktheater, Ballett und Schauspiel am Freitag | Serie 11 Opernhaus Schauspielhaus Fr 30.11.2018 19:00 Nordlicht Fr 28.09.2018 19:30 Faust II Fr 07.12.2018 19:00 Romeo und Julia Fr 19.10.2018 19:30 Schöne Bescherungen Fr 18.01.2019 19:00 Hamlet Fr 15.02.2019 19:30 Einsame Menschen Fr 26.04.2019 19:00 Drachenherz Fr 22.03.2019 19:30 La Strada. Das Lied der Straße Fr 14.06.2019 19:00 Schwanensee Fr 24.05.2019 19:30 Adams Äpfel Preisgruppen: 206 e | 186 e | 163 e | 122 e Sie sparen bis zu 30 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
Fascinoso – Abonnement Opernhaus Fr 19.10.2018 18:00 Fr 30.11.2018 19:00 Fr 18.01.2019 19:00
für Musiktheater und Ballett am Freitag | Serie 16 Emil und die Detektive Nordlicht Hamlet
Fr Fr Fr
22.03.2019 26.04.2019 24.05.2019
19:00 19:00 19:00
Die Fledermaus Drachenherz Der Teufel auf Erden
Preisgruppen: 157 e | 139 e | 119 e | 99 e | 77 e | 59 e Sie sparen bis zu 30 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
Espressione – Abonnement für Musiktheater, Ballett und Schauspiel am Samstag | Opernhaus Schauspielhaus Sa 20.10.2018 16:00 Siegfried Sa 17.11.2018 19:30 Sa 08.12.2018 19:00 Hamlet Sa 09.03.2019 19:30 Sa 09.02.2019 18:00 Der Rosenkavalier Sa 30.03.2019 19:30 Sa 13.04.2019 19:00 Schwanensee Sa 27.04.2019 19:30 Sa 15.06.2019 19:00 Fidelio Sa 18.05.2019 19:30 Preisgruppen: 221 e | 200 e | 175 e | 135 e Sie sparen bis zu 30 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
Serie 12 Schöne Bescherungen Einsame Menschen La Strada. Das Lied der Straße Faust II Adams Äpfel
[ ABONNEMENTS ] 174
Pomposo – Abonnement für Musiktheater und Ballett am Samstag | Serie Opernhaus Sa 15.09.2018 19:00 Die Fledermaus Sa 15.12.2018 Sa 20.10.2018 16:00 Siegfried Sa 16.03.2019 Sa 17.11.2018 19:00 Nordlicht Sa 04.05.2019
14 19:00 19:00 19:00
Don Pasquale Romeo und Julia Der Teufel auf Erden
19:30 19:30
Einsame Menschen Adams Äpfel
Preisgruppen: 193 e | 172 e | 149 e | 125 e | 99 e | 79 e Sie sparen bis zu 20 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
Dramatico – Abonnement für Schauspiel am Samstag | Serie 15 Schauspielhaus Sa 27.10.2018 19:30 Schöne Bescherungen Sa 09.03.2019 Sa 08.12.2018 19:30 Faust II Sa 18.05.2019 Preisgruppen: 72 e | 64 e | 56 e | 40 e Sie sparen bis zu 20 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
A BO N N EM E NT AN WER K TAGEN Da Capo – Abonnement für Musiktheater, Ballett und Schauspiel | Serie 13 Opernhaus Schauspielhaus Sa 06.10.2018 19:00 Die Fledermaus Do 08.11.2018 19:30 Sa 27.10.2018 19:00 Nordlicht Do 13.12.2018 19:30 Do 14.03.2019 19:00 Drachenherz Do 23.05.2019 19:00 Die Zauberflöte Do 31.01.2019 19:30 Do 21.02.2019 19:30 Preisgruppen: 168 e | 150 e | 132 e | 98 e Do 04.04.2019 19:30 Sie sparen bis zu 40 % gegenüber den Freiverkaufspreisen. Do 09.05.2019 19:30
Faust II Der Teufel mit den drei goldenen Haaren Einsame Menschen Schöne Bescherungen La Strada. Das Lied der Straße Adams Äpfel
A BO NNEM E NT S AM N AC HMI TTAG Con Passione – Abonnement für Musiktheater und Schauspiel am Sonntagnachmittag | Serie 21 Opernhaus Schauspielhaus So 07.10.2018 15:00 Don Pasquale So 16.12.2018 15:00 Der Teufel mit den drei So 18.11.2018 15:00 Hamlet goldenen Haaren So 03.03.2019 15:00 Der Rosenkavalier So 03.02.2019 15:00 Schöne Bescherungen So 07.04.2019 15:00 Tod eines Handlungsreisenden Preisgruppen: 106 e | 94 e | 81 e | 62 e Sie sparen bis zu 40 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
Con Bravura – Abonnement für Musiktheater und Schauspiel am Sonntagnachmittag | Serie 22 Opernhaus Schauspielhaus So 23.09.2018 15:00 Don Pasquale So 28.10.2018 15:00 Tod eines Handlungsreisenden So 24.03.2019 15:00 Die Zauberflöte So 20.01.2019 15:00 Schöne Bescherungen So 28.04.2019 17:00 Hamlet So 02.06.2019 15:00 Der Teufel auf Erden Preisgruppen: 118 e | 104 e | 90 e | 70 e Sie sparen bis zu 40 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
Con Grandezza – Opernhaus So 02.12.2018 So 14.04.2019 So 05.05.2019 So 23.06.2019
Abonnement für Musiktheater, Ballett und Schauspiel am Sonntagnachmittag | Serie 23 Schauspielhaus 15:00 Das Dschungelbuch So 30.09.2018 15:00 Der dressierte Mann 15:00 Ein Maskenball So 10.03.2019 15:00 Tod eines Handlungsreisenden 17:00 Hamlet 15:00 Fidelio
Preisgruppen: 115 e | 101 e | 88 e | 68 e Sie sparen bis zu 40 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
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[ ABONNEMENTS ] 176
KO N Z E R T-AB O NNEM E NT S Crescendo – Abonnement Opernhaus Mi 03.10.2018 15:00 Mi 31.10.2018 15:00 Fr 05.04.2019 19:00 Mi 29.05.2019 19:00
für Musiktheater, Ballett und Sinfoniekonzert am Mittwoch | Serie 31 Stadthalle Das Dschungelbuch Mi 12.12.2018 19:00 4. Sinfoniekonzert Emil und die Detektive Mi 13.02.2019 19:00 6. Sinfoniekonzert Ein Maskenball Mi 13.03.2019 19:00 7. Sinfoniekonzert Fidelio
Preisgruppen: 164 e | 142 e | 119 e | 95 e Sie sparen bis zu 30 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
Brillante – Abonnement für Musiktheater und Sinfoniekonzert am Donnerstag | Serie 32 Opernhaus Stadthalle Sa 15.09.2018 19:00 Die Fledermaus Do 25.10.2018 19:00 2. Sinfoniekonzert Sa 15.12.2018 19:00 Don Pasquale Do 15.11.2018 19:00 3. Sinfoniekonzert So 31.03.2019 15:00 Der Rosenkavalier Do 17.01.2019 19:00 5. Sinfoniekonzert So 12.05.2019 15:00 Die Zauberflöte Do 11.04.2019 19:00 8. Sinfoniekonzert Preisgruppen: 191 e | 167 e | 135 e | 111 e Sie sparen bis zu 30 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
Grandioso – Abonnement Stadthalle Mi 03.10.2018 19:00 Mi 24.10.2018 19:00 Mi 14.11.2018 19:00 Mi 12.12.2018 19:00 Mi 16.01.2019 19:00
für Sinfoniekonzert am Mittwoch | Serie 33 1. Sinfoniekonzert 2. Sinfoniekonzert 3. Sinfoniekonzert 4. Sinfoniekonzert 5. Sinfoniekonzert
Mi 13.02.2019 Mi 13.03.2019 Mi 10.04.2019 Opernhaus Mi 01.05.2019
Preisgruppen: 174 e | 156 e | 139 e | 112 e Sie sparen bis zu 35 % gegenüber den Freiverkaufspreisen. *Aufgrund von Umbauarbeiten findet das 9. Sinfoniekonzert im Opernhaus statt.
19:00 19:00 19:00
6. Sinfoniekonzert 7. Sinfoniekonzert 8. Sinfoniekonzert
19:00
9. Sinfoniekonzert*
Sonoro – Abonnement für Stadthalle Do 04.10.2018 19:00 Do 25.10.2018 19:00 Do 15.11.2018 19:00 Do 13.12.2018 19:00 Do 17.01.2019 19:00
Sinfoniekonzert am Donnerstag | Serie 34 1. Sinfoniekonzert 2. Sinfoniekonzert 3. Sinfoniekonzert 4. Sinfoniekonzert 5. Sinfoniekonzert
Do 14.02.2019 Do 14.03.2019 Do 11.04.2019 Opernhaus Do 02.05.2019
177
19:00 19:00 19:00
6. Sinfoniekonzert 7. Sinfoniekonzert 8. Sinfoniekonzert
19:00
9. Sinfoniekonzert*
19:00 19:00
5. Sinfoniekonzert 8. Sinfoniekonzert
10:30
3. Familienkonzert
19:30 19:30 19:30
4. Kammermusikabend 5. Kammermusikabend 6. Kammermusikabend
Preisgruppen: 174 e | 156 e | 139 e | 112 e Sie sparen bis zu 35 % gegenüber den Freiverkaufspreisen. * Aufgrund von Umbauarbeiten findet das 9. Sinfoniekonzert im Opernhaus statt.
Rondo – Abonnement für Stadthalle Mi 03.10.2018 19:00 Mi 24.10.2018 19:00 Mi 14.11.2018 19:00
Sinfoniekonzert am Mittwoch | Serie 35 1. Sinfoniekonzert 2. Sinfoniekonzert 3. Sinfoniekonzert
Mi 16.01.2019 Mi 10.04.2019
Preisgruppen: 110 e | 95 e | 80 e | 60 e Sie sparen bis zu 25 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
Encore – Abonnement für Familienkonzert am Sonntag | Serie 36 Opernhaus So 04.11.2018 10:30 1. Familienkonzert So 16.06.2019 So 03.02.2019 10:30 2. Familienkonzert Preisgruppen: 48 e | 45 e | 39 e | 33 e | 30 e | 18 e Sie sparen bis zu 30 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
Abonnenten der Serie 36 können für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ein kostenfreies zusätzliches Abonnement abschließen. Camerata – Abonnement Opernhaus, Rangfoyer So 14.10.2018 19:30 So 11.11.2018 19:30 So 02.12.2018 19:30
für Kammermusik am Sonntag | Serie 37 1. Kammermusikabend 2. Kammermusikabend 3. Kammermusikabend
Preis: 63 e auf allen Plätzen Sie sparen bis zu 30 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
So 03.02.2019 So 10.03.2019 So 12.05.2019
[ ABONNEMENTS ] 178
A B O N N E M ENT S M IT ZUBRI N GERSERVI C E Mit diesen Abonnements werden Sie von regionalen Busunternehmen an der gewünschten Haltestelle der Route abgeholt und sicher ins Theater und wieder nach Hause gebracht. Sie möchten Freunde oder Bekannte mitnehmen? Rufen Sie uns an, wir kümmern uns gern um den zusätzlichen Sitzplatz im Reisebus und im Theater. Amoroso – Bus-Abonnement für Musiktheater, Ballett und Schauspiel am Freitag | Serie 42 Region: Erzgebirgskreis / Landkreis Mittelsachsen Opernhaus Fr 07.12.2018 Fr 08.02.2019 Fr 29.03.2019 Fr 24.05.2019
19:00 19:00 19:00 19:00
Romeo und Julia Die Zauberflöte Hamlet Der Teufel auf Erden
Preisgruppen: 96 e | 87 e | 74 e | 59 e
Schauspielhaus Fr 09.11.2018
19:30
Der dressierte Mann
zzgl. Fahrtkosten
Sie sparen bis zu 45 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
Capriccio – Bus-Abonnement für Musiktheater, Ballett und Schauspiel am Sonntag | Serie 43 Region: Erzgebirgskreis / Landkreis Mittelsachsen Opernhaus So 25.11.2018 So 17.03.2019 So 07.04.2019 So 26.05.2019
15:00 15:00 15:00 15:00
Don Pasquale Hamlet Die Zauberflöte Schwanensee
Preisgruppen: 95 e | 86 e | 73 e | 58 e
zzgl. Fahrtkosten
Sie sparen bis zu 45 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
Schauspielhaus So 17.02.2019
15:00
Homo faber
WA HL-AB O NNEM E NT S Sie gehen oft ins Theater, nur den Termin möchten Sie selbst bestimmen? Dann sind diese drei Wahl- Abonnements für Sie genau das Richtige, denn hier haben Sie die freie Auswahl. Ihre Vorteile: Sie entscheiden sich für das Opernhaus, das Schauspielhaus oder für die Sinfoniekonzerte. Sie bestimmen selbst, welche Inszenierungen oder Konzerte Sie erleben möchten (ausgenommen sind Premieren, Vorstellungen der Kat. G / H / I, Silves terveranstaltungen, Neujahrskonzerte und Gastspiele). Die Wahl-Abonnements sind übertragbar und nicht an den persönlichen Besuch gebunden. Sie bekommen sechs Gutscheine zum Festpreis, müssen diese nur noch an der Theaterkasse in Ein trittskarten tauschen – frühzeitiges Buchen sichert die besten Plätze. Das Wahl-Abonnement können Sie 3x zu zweit oder 6x alleine einlösen. Sie können jederzeit Wahl-Abonnements nachkaufen.
Ad Libitum Oper – Wahl-Abonnement Opernhaus | 6 Karten | Serie 51 Preisgruppen: 186 e | 174 e | 150 e | 126 e | 96 e | 78 e Sie sparen bis zu 20 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
Ad Libitum Schauspiel – Wahl-Abonnement Schauspielhaus | 6 Karten | Serie 52 Preisgruppen: 108 e | 96 e | 84 e | 60 e Sie sparen bis zu 20 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
Ad Libitum Konzert – Wahl-Abonnement Sinfoniekonzert in der Stadthalle | 6 Karten | Serie 53 Preisgruppen: 144 e | 126 e | 102 e | 72 e Sie sparen bis zu 20 % gegenüber den Freiverkaufspreisen.
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[ AGB ] 180
1. Allgemeines Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Beziehungen zwischen der Städtische Theater Chemnitz gGmbH (im Folgenden „Theater“ genannt) und den Besuchern ihrer Veranstaltungen sowie deren Partnern und sind Bestandteil des Vertrages zwischen ihnen.Erwerb und Verwendung der Eintrittskarten zu den Veranstaltungen des Theaters und in den Räumen des Theaters sowie der Zutritt zu den Spielstätten, in denen die Veranstaltungen stattfinden, unterliegen den nachstehenden AGB des Theaters. Durch Erwerb oder Verwendung einer Eintrittskarte akzeptiert der jeweilige Erwerber bzw. Inhaber die Geltung dieser AGB. Die AGB gelten auch für Veranstaltungen, für die ein Dritter der Veranstalter ist, soweit nichts anderes vereinbart wird. 2. Öffnungszeiten Die Öffnungszeiten werden durch Aushang bekannt gemacht. An Sonn- und Feiertagen bleiben die Vorverkaufsstellen in der Regel geschlossen. Änderungen bzgl. der Verkaufsstellen und deren Öffnungszeiten werden veröffentlicht. 3. Reservierungen Kartenbestellungen werden für die gesamte Spielzeit entgegengenommen. Die maximale Reservierungsdauer ist auf 10 Tage bis maximal 3 Tage vor Vorstellung begrenzt. Wird der Abholtermin überschritten, ist die Reservierung hinfällig. Ausnahmen werden durch das Theater festgelegt. Desweiteren behält sich das Theater vor, Reser vierungen bei bestimmten Veranstaltungen zu untersagen. 4. Karten(vor)verkauf Der Erwerb einer Eintrittskarte berechtigt zum Besuch der darauf ausgedruckten Vorstellung zum angegebenen Termin. Der mit Kauf der Eintrittskarte erworbene Anspruch auf Besuch einer Vorstellung gilt bis zum Beginn der Vorstellung. Der Kunde hat unmittelbar beim Kauf die Richtigkeit der gekauften Eintrittskarten und des Wechselgeldes zu überprüfen. Nachträgliche Reklamationen können nicht anerkannt werden. Im Falle der Internetbuchung oder der telefonischen Buchung geht das Angebot für einen Vertragsabschluss vom Antragsteller / Besteller aus, sobald dieser das Feld „Absenden“ auf der Internet-Bestellmaske angeklickt bzw. dem Beauftragten des Theaters telefonisch die Bestellung erteilt hat. Das Angebot ist bindend. Ein Anspruch auf die bestellten Eintrittskarten besteht erst nach Bestätigung der Bestellung durch das Theater. Mit dem Antrag / der Bestellung kommt kein Fernabsatzvertrag gemäß § 312 b BGB zustande; ein Widerrufs- und Rückgaberecht besteht insoweit nicht. Jeder Antrag / Bestellung von Eintrittskarten ist damit bindend und verpflichtet zur Abnahme und Bezahlung der bestellten Eintrittskarten. Die Sitzplätze einzelner Bestellungen werden, soweit möglich, zusammenhängend zugeteilt. Ein Anspruch auf zusammenhängende Plätze kann jedoch nicht gewährt werden. Ermäßigungen müssen bei der Bestellung geltend gemacht werden, da nach Erhalt der Rechnung oder der Eintrittskarten eine Ermäßigung nicht mehr möglich ist. Für ermäßigte Eintrittskarten muss am Veranstaltungstag vor Einlass der Berechtigungsnachweis mit beim Einlasspersonal vorgezeigt werden. Wird der Nachweis nicht erbracht, muss die Differenz zum vollen Kartenpreis vor dem Einlass nachentrichtet werden. 5. Eintrittspreise und Ermäßigungen Für den Einzelkartenverkauf, die Abonnements und für Ermäßigungen gelten in der Spielzeit die im Jahresspielzeitheft und die an den Anzeigetafeln in den Vorverkaufsstellen und den Veranstaltungskassen genannten Preise. Soweit nicht auf der Eintrittskarte vermerkt, sind im Kartenpreis keine weiteren Leistungen enthalten. Die gleichzeitige Gewährung mehrerer Ermäßigungen pro Eintrittskarte ist ausgeschlossen. Eine etwaige Ermäßigung muss vor dem Kauf der Eintrittskarte persönlich geltend gemacht werden. Eine nachträgliche Geltendmachung wird nicht anerkannt. 6. Abonnement Mit einem Abonnement wird die vereinbarte Anzahl von Vorstellungen in der gewählten Serie im Voraus erworben. Änderungen der einem Abonnement zugeordneten Termine oder Produktionen bleiben dem Theater vorbehalten. Bereits bestehende Abonnements behalten ihre Gültigkeit. Das Abonnement verlängert sich automatisch um eine weitere Spielzeit, wenn es nicht schriftlich bis zum 31.05. einer laufenden Spielzeit gekündigt wird. Ein Wechsel des Stammplatzes ist nur vor Beginn der Spielzeit möglich. Die Abonnementunterlagen werden erst nach Bezahlung ausgehändigt. Ein Tausch in eine andere Veranstaltung ist bei Verhinderung möglich. In diesem Fall muss der Abonnementausweis bis zum Aufführungstag im Theater-Service vorliegen bzw. die Plätze telefonisch freigemeldet werden. Die Tauschgebühr ist in der Preisliste festgelegt. Abweichend dazu gilt bei einer Terminverschiebung innerhalb der gleichen Vorstellung eine ermäßigte Umtauschgebühr von 2,00 e. Anspruch auf einen bestimmten Platz besteht nicht. Beim Umtausch einer Abonnementvorstellung wird ein Aboguthaben erstellt. Der Wert des Aboguthabens ermittelt sich aus dem jeweiligen Abonnementpreis der Vorstellung. Steht bei Einlösung eines Guthabens die abonnierte Platzgruppe nicht zur Verfügung, so ist die Wahl einer höheren Preisklasse gegen Aufzahlung möglich. Fällt die Wahl auf eine niedrigere Preisklasse, kann eine Verrechnung nicht erfolgen. Guthaben sind bis zum 31.10. der folgenden Spielzeit dem Kundenkonto hinterlegt und einlösbar.
7. Gutscheine Werden Gutscheine für Veranstaltungen mit einem geringeren Entgelt eingelöst, wird ein neuer Gutschein über den Restbetrag ausgestellt. Ausgestellte, bezahlte und noch nicht eingelöste Gutscheine behalten ihre Gültigkeit für längstens 3 Jahre ab Erwerb. 8. Zahlung Eintrittskarten können nur in Euro bezahlt werden. Sämtliche mit der Banküberweisung verbundenen Zahlungsgebühren bei Auslandsüberweisungen sind vom Kunden zu tragen. Kann die Zahlung des Kunden nicht erfolgreich bearbeitet werden bzw. unterschreitet bei Banküberweisung der Zahlbetrag den Rechnungsbetrag, wird die Bestellung abgelehnt. Alle dabei entstehenden Aufwendungen gehen zu Lasten des Kunden. 9. Versand, Rechnungslegung Die Bearbeitungsgebühr für die Erstellung von Rechnungen ist der Preisliste zu entnehmen. Bei Versand der Eintrittskarten erhält der Kunde vorab vom Theater eine Rechnung. Nach Zahlungseingang werden die Eintrittskarten zugesandt. Dies erfolgt auf Risiko des Bestellers. 10. Rückgabe, Umtausch, Ersatz und Erstattung Der Umtausch bereits erworbener Eintrittskarten in andere Eintrittskarten oder Gutscheine ist gegen eine Umtauschgebühr lt. Preisliste nur bis spätestens 3 Tage vor Veranstaltungstermin möglich. Eine Barauszahlung erfolgt nicht. Ein Umtausch am Tag der Veranstaltung erfolgt nur für den Fall eines gesicherten Weiterverkaufs. Diese Beurteilung liegt im Ermessen des Theaters. Bei Ausfall einer Vorstellung können die Eintrittskarten gegen eine andere Veranstaltung umgetauscht oder, wenn das nicht möglich ist, gegen Erstattung des Kartenpreises zurückgegeben werden. Der Ausfall einer Vorstellung infolge von Streik oder höherer Gewalt begründet keinen Erstattungsanspruch. Bei Abbruch der Vorstellung wird der Kartenpreis nur dann erstattet, wenn der erste Akt bzw. bei einaktigen Stücken die erste Hälfte der Vorstellung noch nicht abgelaufen ist. Ansprüche dieser Art sind innerhalb von 30 Tagen gegen Vorlage der Originaleintrittskarten geltend zu machen. Über den Eintrittspreis hinausgehende Ansprüche sind ausgeschlossen. Bei Zusendung der Originalkarten mit Angabe der Bankverbindung ist auch eine Überweisung möglich. Besetzungsänderungen oder veränderte Anfangszeiten begründen keinen Anspruch auf Minderung oder Erstattung des Kartenpreises. Im Falle einer Programmänderung besteht kein Anspruch auf eine Ersatzkarte oder auf die Erstattung des Kartenpreises, wenn der Besucher die angebotene Ersatzvorstellung ganz oder teilweise besucht hat. Für in Verlust geratene Eintrittskarten wird vom Theater grundsätzlich kein Ersatz geleistet. Eine Ersatzkarte kann nur dann ausgestellt werden, wenn der Betreffende nachweisen oder glaubhaft machen kann, welche Eintrittskarte er gekauft hatte. Die Originalkarte hat Vorrang vor der Ersatzkarte. Ein Ersatz ist ebenfalls ausgeschlossen für nicht besuchte Vorstellungen, nicht rechtzeitig umgetauschte oder verfallene Eintrittskarten, verspätetes Eintreffen sowie verloren gegangene Gutscheine. 11. Rückgabe, Umtausch, Ersatz und Erstattung bei Open-Air-Veranstaltungen Open-Air-Veranstaltungen finden auch bei ungünstiger Witterung statt. Bei unsicherer Witterung wird empfohlen, regenfeste Kleidung und Regencapes mitzuführen. Das Aufspannen von Regenschirmen während der Veranstaltung ist wegen der damit verbundenen Sichtbehinderung für andere Besucher nicht gestattet. Wir weisen darauf hin, dass es aufgrund der Witterung zur Verzögerung des Beginns der Veranstaltung oder zu Unterbrechungen kommen kann. Wird die Veranstaltung vor Beginn dennoch aufgrund extremer Wetterbedingungen abgesagt, so wird der Kartenpreis an der Vorverkaufsstelle zurückerstattet, an der die Eintrittskarte erworben wurde (nur gegen Vorlage der Originaleintrittskarten innerhalb einer Frist von 30 Tagen). Wird eine bereits laufende Open-Air-Veranstaltung aufgrund extremer Wetterbedingungen abgebrochen, so wird der Kartenpreis an der Vorverkaufsstelle zurückerstattet, an der die Eintrittskarte erworben wurde (nur gegen Vorlage der Originaleintrittskarte innerhalb einer Frist von 30 Tagen), allerdings nur, wenn noch keine 45 Spielminuten erreicht worden sind. Wird eine bereits laufende Open-Air-Veranstaltung aufgrund extremer Wetterbedingungen nach mehr als 45 Spielminuten abgebrochen, so gilt die Leistung als erbracht und es besteht kein Anspruch auf Erstattung des Eintrittspreises. Gebühren (z.B. Vorverkaufsgebühr, Versand- oder Bearbeitungsgebühren) werden in allen genannten Fällen nicht erstattet. Ein Ersatz ist ebenfalls ausgeschlossen für nicht besuchte Vorstellungen, nicht rechtzeitig umgetauschte oder verfallene Eintrittskarten, verspätetes Eintreffen sowie verloren gegangene Gutscheine. 12. Ordnung und Sauberkeit Es dürfen keine Mäntel, Jacken, Schirme, große Taschen, Rucksäcke und ähnliche Gegenstände mit in den Saal genommen werden. Diese müssen während der Veranstaltung an der Garderobe zur Aufbewahrung abgegeben werden. Dem Besucher wird durch das Garderobenpersonal eine Garderobenmarke ausgehändigt. Die Garderobe wird gegen Vorlage der Garderobenmarke ohne Nachprüfung der Berechtigung an den Besucher zurückgegeben. Bei Verlust der Garderobenmarke können die aufbewahrten Stücke nur ausgehändigt werden, wenn der Besucher seine Berechtigung daran nachgewiesen oder glaubhaft gemacht und die in der
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Preisliste festgelegten Wiederbeschaffungskosten der Garderobenmarke ersetzt hat. Bei Verlust oder Beschädigung an der Garderobe ist das Garderobenpersonal unverzüglich zu informieren. Reklamationen nach Verlassen des Theaters werden nicht akzeptiert. Mit Aushändigung der Garderobenmarke übernimmt das Theater die Haftung für grob fahrlässige oder vorsätzliche Verletzung der Aufbewahrungspflicht durch das Garderobenpersonal. Die Haftung beschränkt sich auf den Zeitwert des Garderobenstücks. Von der Haftung ausgeschlossen sind Bargeld und andere in der Garderobe befindliche Gegenstände. Die Abgabe solcher Gegenstände erfolgt auf eigene Gefahr des Besuchers. Das Rauchen ist nur in den dafür ausgewiesenen Raucherzonen gestattet. Für die verbleibenden Bereiche ist das Rauchen verboten. Dies schließt die Anwendung offener Flammen oder pyrotechnischer Artikel ein. Zuwiderhandlungen können zu einem Hausverweis führen. Für entstandene Schäden haftet der Verursacher vollumfänglich. Das Mitbringen und der Verzehr von Speisen und Getränken in den Zuschauerräumen der Spielstätten sind nicht gestattet. Begleitende Betreuer von Gruppenbesuchen sind angehalten, auf die Einhaltung der vorgenannten Regeln zu achten. Das Sitzen auf Treppen, Simsen o. ä. ist grundsätzlich untersagt. 13. Rollstuhlplätze Das Theater verfügt über eine begrenzte Anzahl von Rollstuhlplätzen. Besucher, die auf einen der Plätze angewiesen sind, haben dies beim Kauf der Eintrittskarte anzugeben. Anderenfalls kann der Besuch der Vorstellung im Rollstuhl nicht sichergestellt werden. Bitte wenden Sie sich an unser Servicepersonal. 14. Fundsachen Gegenstände aller Art, die in den Spielstätten des Theaters gefunden werden, sind beim Hauspersonal abzugeben. Für deren Aufbewahrung wird keine Haftung seitens des Theaters übernommen. Die weitere Behandlung der Fundsache richtet sich nach den Vorschriften der §§ 978ff. BGB. Der Verlust von Gegenständen ist ebenfalls beim Hauspersonal zu melden. 15. Speicherung von Daten Personenbezogene Daten werden bei Bedarf in dem Umfang erfasst und gespeichert, wie es für den Verkauf und die Verwaltung von Eintrittskarten und Abonnements u. ä. notwendig ist. Mit der Reservierung bzw. dem Kauf einer Eintrittskarte oder eines Abonnements erklärt sich der Besucher mit der etwaigen Speicherung der Daten einverstanden. Das Theater verpflichtet sich, die Daten zu schützen und nicht an unberechtigte Dritte weiterzugeben. 16. Sonstige Bestimmungen Der Zugang zu den Spielstätten kann unabhängig vom Alter grundsätzlich nur mit einer gültigen Eintrittskarte erfolgen. Die Eintrittskarte berechtigt ausschließlich den Besitzer zum Zutritt zum Veranstaltungsort und zur Ausübung eventueller anderer Rechte des Karteninhabers nach diesen AGB. Der Zutritt kann verweigert werden, wenn Anlass zu der Befürchtung besteht, dass der Betroffene den Vorstellungsablauf oder den allgemeinen Geschäftsbetrieb stört oder andere Besucher belästigt werden. Besucher können aus der laufenden Vorstellung verwiesen werden, wenn sie diese stören, andere belästigen oder einen Platz eingenommen haben, für den sie keine gültige Eintrittskarte haben. Eine Erstattung der Eintrittskarten erfolgt nicht. Es ist nicht gestattet, die Eintrittskarte oder die sich aus ihr ergebenden Rechte ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Theaters an dritte Personen zu übertragen und hierfür ein Entgelt zu verlangen, welches das an das Theater gezahlte oder zu zahlende Entgelt übersteigt (z. B. Internet / Ebay). Besucher und sonstige Personen, die den Kartenverkauf behindern, insbesondere versuchen, Eintrittskarten privat in den Spielstätten des Theaters weiterzuverkaufen oder das Publikum belästigen, können des Hauses verwiesen werden. Die Benutzung von Mobiltelefonen während der Veranstaltung ist untersagt. Sie sind genauso wie Armbanduhren mit Stundensignalen aus Rücksicht auf andere Besucher auszuschalten.
Kontakt Städtische Theater Chemnitz gGmbH Käthe-Kollwitz-Straße 7, 09111 Chemnitz www.theater-chemnitz.de Opernhaus Theaterplatz 2, 09111 Chemnitz Tel. 0371 6969-5, Fax 0371 6969-699 Schauspielhaus / Figurentheater Zieschestraße 28, 09111 Chemnitz Tel. 0371 6969-710, Fax 0371 6969-799 Impressum Herausgeber Städtische Theater Chemnitz gGmbH Generalintendant und Geschäftführer Dr. Christoph Dittrich Spielzeit 2018 / 2019
Bild-, Video- und Tonaufzeichnungen sind aus urheberrechtlichen Gründen nicht gestattet. Geräte oder Anlagen, die für solche Aktivitäten benutzt werden können, dürfen nicht ins Theater mitgebracht werden. Bei Zuwiderhandlungen ist das Theaterpersonal berechtigt, die entsprechenden Geräte und Anlagen einzuziehen und bis zum Ende der Veranstaltung einzubehalten. Filme und Aufzeichnungsmaterialien jeder Art, auf denen Teile der Aufführung festgehalten sind, können vom Veranstalter eingezogen und verwahrt werden. Sie werden an den Eigentümer wieder ausgehändigt, wenn dieser der Löschung der Aufnahmen zugestimmt hat. Mitschnitte und Aufnahmen von Aufführungen, die für eine spätere Verwendung im künstlerischen oder im Bildungssektor vorgesehen sind, müssen grundsätzlich vorher vom Generalintendanten genehmigt werden. Dieser kann unter gegebenen Voraussetzungen Sondergenehmigungen erteilen. Zuwiderhandlungen können zudem einen Hausverweis und Schadenersatzpflichten auslösen. Der Aufenthalt in den Vorverkaufsstellen und Veranstaltungsorten erfolgt auf eigene Gefahr. Für schuldhaft verursachte Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit haftet das Theater nach den gesetzlichen Vorschriften. Im Übrigen haftet das Theater nur für Schäden, die von ihm, seinen gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden, es sei denn, es sind wesentliche Vertragspflichten betroffen. Die Haftung des Theaters ist außer im Falle vorsätzlichen Handelns auf den Ersatz des vorhersehbaren, vertragstypischen Schadens begrenzt, es sei denn, es liegt eine grob fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten vor. Für Fremdleistungen haftet nicht das Theater, sondern der jeweilige Leistungserbringer direkt. Im Interesse der Sicherheit und eines geordneten und reibungslosen Ablaufs der Veranstaltung ist der Karteninhaber verpflichtet, den Anweisungen des Theaters und deren Beauftragten im Veranstaltungsort Folge zu leisten. 17. Gerichtsstand Das Vertragsverhältnis und diese AGB unterliegen ausschließlich dem deutschen Recht. Ist der Vertragspartner Kaufmann im Sinne des HGB, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er seinen allgemeinen Gerichtsstand außerhalb von Deutschland, so ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Auseinandersetzungen aus und im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis Chemnitz. Das Theater ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherstreitbeilegungsstelle teilzunehmen. 18. Salvatorische Klausel Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit und Durchführbarkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen treten am 01.05.2017 in Kraft. Preisliste der Städtische Theater Chemnitz gGmbH gültig ab 01.05.2018 Für den Einzelkartenverkauf und die Abonnements gelten in der Spielzeit die im Jahresspielzeitheft und die an den Anzeigetafeln in den Vorverkaufsstellen und den Veranstaltungskassen genannten Preise. Für Gastspiele, Sonderveranstaltungen und zu Silvester gesondert festgelegte Preise sind ebenfalls den Anzeigetafeln zu entnehmen. Die aufgeführten Preise gelten für alle Veranstaltungsorte der Städtische Theater Chemnitz gGmbH. Bearbeitungsgebühr pro Auftrag / Rechnungslegung 2,00 e € Nachdruck bei Verlust der Eintrittskarte 2,00 e Nachdruck bei Verlust des Aboausweises 5,00 e Umtauschgebühr pro Abonnementtausch 2,00 e Storno-, Umtauschgebühr pro Eintrittskarte 5,00 e Mindestsatz Mahngebühren 5,00 e Wiederbeschaffungskosten für den Verlust einer Garderobenmarke 10,00 e Garderobengebühr 1,50 e (nur gültig in der Stadthalle, eigene Spielstätten sind von der Garderobengebühr befreit)
Konzept und Redaktion Uta Thomsen, Mario Köppe, Nicole Lappöhn Redaktionelle Mitarbeit Kathrin Brune, Christiane Dost, Susanne Holfter, Carla Neppl, Stefan Otto, René Schmidt, Denise von Schön-Angerer, Friederike Spindler, Heike Vieth Fotos Nasser Hashemi, Kirsten Nijhof, Dieter Wuschanski, Ida Zenna, Agenturen / privat Redaktionsschluss 27. März 2018 Grafische Gestaltung und Satz Punkt 191 – Marketing & Design, www.punkt191.de Druck / Verarbeitung MUGLER Druck und Verlag GmbH Gewerbering 8, 03723 Hohenstein-Ernstthal Tel. 03723 4991-0 Anzeigenakquise MUGLER Druck und Verlag GmbH - Änderungen vorbehalten -
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[ INHALT ] 182
5 Vorwort Oper 8 Siegfried 9 Hamlet 10 Götterdämmerung 11 Die Zauberflöte 12 Drachenherz 13 Der Teufel auf Erden 14 Fidelio 25 Wiederaufnahmen 30 Sonderveranstaltungen 32 Oper Extra Ballett 38 Nordlicht 39 Showcase II 40 Schwanensee 41 Made In Chemnitz 20•19 47 Wiederaufnahmen 49 Sonderveranstaltungen 50 Ballett Extra Philharmonie 56 Sinfoniekonzerte 59 Familienkonzerte 62 Kammermusikabende 64 Klasse Klassik! 65 Sonderkonzerte 68 Philharmonie Extra Schauspiel 74 Faust II 75 Schöne Bescherungen 76 Der Teufel mit den drei goldenen Haaren 77 Einsame Menschen 78 La Strada. Das Lied der Straße 79 Adams Äpfel 80 Die kleine Hexe 87 Vier Himmelsrichtungen 88 The Silent 89 Treffen am Nachmittag 90 Soll mir lieber Goya den Schlaf rauben … 91 Weiße Nächte 92 Chemnitzer Theaterpreis für junge Dramatik 93 Junges Theater 100 Wiederaufnahmen 109 Sonderveranstaltungen 110 Nachtschicht 112 Schauspiel Extra
Figurentheater 118 Wenn mich einer fragte … 119 Aufstand der Dinge 120 König Drosselbart 121 Der Mondmann 122 Yö – Geheimnisse der Nacht 123 Nur ein Tag 124 The Dark Trullala 125 Nichts. Was im Leben wichtig ist 130 Wiederaufnahmen Mitmachen 136 Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Die Menschen 146 Oper 147 Opernchor 148 Ballett 149 Robert-Schumann-Philharmonie 150 Schauspiel 151 Figurentheater & Schauspielstudio 152 Leitung & Mitarbeiter 156 Vereine & Verbände Service 164 Kartenservice 165 Service Extra 166 Ermäßigungen 168 Sitzpläne & Preise 171 Abonnements 180 Allgemeine Geschäftsbedingungen 181 Kontakt & Impressum