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Mobirama 02/2015 (de)

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Mobirama

Ausgabe 2/2015

Das Magazin für Kundinnen und Kunden der Mobiliar

Simon Schlauri Auto teilen macht Freude Wiederaufbau Bäckerei Brunner trotzt Unwetter Verbrauch Wie wir Energie sparen können


Auftakt

Chiara Lu stenberger mit Policen Urgrossva vom ter und vo m Grossva ter.

Historische Police vor dem Abfall gerettet Kundendokumente, Versicherungsschilder, eine Wappenscheibe und eine Uhr: Nach dem Aufruf im letzten Mobirama meldeten sich über 50 Personen mit ihren historischen Fundstücken. Lustenbergers aus Kriens fanden alte Versicherungspolicen. «Ist das ein ‹N›? Das zweite Wort heisst sicher ‹Arbeiter›.» Zwei alte Mobiliar-Verträge von 1904 und 1931 befinden sich im Familienbesitz der Lustenbergers. Auf der älteren, von Hand ausgefüllten Police versucht Chiara Lustenberger, 24, den Beruf ihres Urgrossvaters zu entziffern. Sie vergleicht Buchstaben, rätselt. Der jüngere Vertrag, gut leserlich schreibmaschinengetippt, versicherte das Hab und Gut ihres Grossvaters.

Ihr Vater war es, der die Dokumente Ende der 90er-Jahre beim Räumen der elterlichen Wohnung vor dem Abfall rettete. Psychologiestudentin Chiara Lustenberger fasziniert die regelmässige Kurrentschrift, mit der Gottlieb Leu, Bezirksagent für Luzern und das Entlebuch, zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Wohnungsinventar erfasste. Und dann die tiefen Frankenbeträge: acht Monate Versicherungsschutz für 5.30 Franken bei einer versicherten Summe von 1600 Franken. Vater Lustenberger blickt auf den Familienstammbaum. Die Mobiliar begleitet die Familie seit Generationen. Noch heute. Mehr über die Geschichte der Mobiliar: mobi.ch/geschichte

Impressum Herausgeber Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG, 3001 Bern, Unternehmenskommunikation, Karin Baltisberger Redaktion Kurt Messerli (Chefredaktor), Patricia Blättler, Claudia Freire, Susanne Maurer, Claudia Puppato, Tanja Roth, Jürg Thalmann, Unternehmenskommunikation, Bundesgasse 35, 3001 Bern, Tel. 031 389 65 43, Fax 031 389 68 57, E-Mail mobirama@mobi.ch, Internet mobi.ch. Mitarbeiterinnen dieser Nummer: Seraina Heierli, Martina Schäfer Bilder Iris Stutz, Emanuel Ammon, Marina Bräm, Michael Mey, Das Zelt, iStockphoto.com, Galery MAGNIN-A Übersetzungen Übersetzungsdienst der Mobiliar Bestellwesen Abteilung Marketing Support, Tel. 031 389 70 15, Fax 031 389 68 77 Konzept und Gestaltung wave-advertising ag, Luzern, wave.ch Druck Kyburz AG, Dielsdorf Auflage 1,3 Millionen Ex., erscheint zweimal jährlich deutsch, französisch und italienisch © Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG. Oktober 2015 Titelbild Simon Schlauri, fotografiert von Iris Stutz. 2 Mobirama 2/2015


Auftakt

Auf Zeit versichert Liebe Kundin, lieber Kunde Tauschen statt kaufen, leihen statt besitzen. Geteilt haben die Menschen schon früher. Auch Wohngemeinschaften und Bibliotheken gibt es schon lange. Doch erst mit dem Internet kam die Sharing Economy auf. Soziale Netzwerke und Smartphones machen das Teilen so leicht wie nie. Teilen ist Trend und belebt den Markt. Ob dies Bestand hat, wird sich weisen. Das gemeinschaftliche Nutzen führt zu einer neuen Konsumkultur. Zum Beispiel, wenn man sich das Auto teilt. Die Carsharing-Plattform Sharoo macht es möglich (Seite 6). Wer sein Auto mit anderen teilt, will gut abgesichert sein. Dafür sind neue Versicherungslösungen gefragt. Wie viel muss eine Versicherung für einen halben Tag oder eine Stunde kosten? Wie berechnet man eine Prämie, wenn man den Fahrer nicht kennt? Die Mobiliar ist seit alters her gewohnt, Risiken einzuschätzen und sie kalkulierbar zu machen. Sie kennt das Sicherheitsbedürfnis ihrer Kunden und offeriert ideale Versicherungsprodukte auch im Zeitalter der Sharing Economy. Die Sharing-Idee braucht neue Regeln, damit es nicht zum Missbrauch kommt. Gerade bei Versicherungen. Ebenso gewinnt das Vertrauen an Wichtigkeit. Bei Sharoo schafft ein gegenseitiges Bewertungssystem Transparenz – ein Weg, einen zukunftsträchtigen Wirtschaftszweig vor schwarzen Schafen zu schützen. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.

Markus Hongler, CEO ceo@mobi.ch

Die Wirtschaft des Teilens Simon Schlauri macht mit Seite 6

Nach Unwetter Brunners backen wieder Seite 10

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Delsberg Renaturierung als Hochwasserschutz Seite 12

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Energieverbrauch Beim Duschen Energie sparen Seite 14 Mobirama 2/2015 3


Panorama

Kälte verursacht Schäden Eis und Schnee haben auch ihre Schattenseiten: Sie frieren Leitungen ein oder ver verursachen Unfälle. Gegen solche Schäden kann man sich versichern. Manchmal kann man sie sogar verhindern. Eingefrorene Leitungen Wenn Wasser in Leitungen gefriert, beschädigt es Rohr und Ventil. Bei Tauwetter läuft es aus und zerstört Möbel und Boden. Wenn das passiert, springen Hausrat- und Gebäudewasserversicherung ein. Präventionstipp: Stellen Sie Wasserleitungen in unbeheizten Räumen ab und entleeren Sie die Rohre. Crash auf der Skipiste Auf der Skipiste ist es wichtig, seine Geschwindigkeit anzupassen. Mit einem Helm schützen Sie sich vor Kopfverletzungen. Passiert dennoch ein Unfall, über übernimmt Ihre Privat-Haftpflichtversicherung unter anderem Arzt- und Spitalkosten für die andere Person.

Wussten Sie, dass  sich die Mobiliar für den Innovationsplatz Schweiz engagiert? Im Mobiliar Forum Thun haben seit September 2014 rund 30 Unternehmen und Or Organisationen von den Innovationsworkshops profitiert. mobi.ch/mft  in diesem Jahr von Januar bis Juli rund 50 000 Notrufe bei Mobi24 eingegangen sind? 31 500 Anrufer meldeten eine Autopanne, davon sind 2500 im Ausland passiert.  die Mobiliar erneut Goldsponsor des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests ist? Vom 26. bis 28. August 2016 findet das Fest in Estavayer-leLac FR statt.

Weitere Präventionstipps unter mobi.ch/kaelte

Senkrechtstart der neuen Sparversicherung Die neue Sparversicherung der Mobiliar ist ein voller Erfolg: Seit dem Startschuss am 1. Mai 2015 haben bereits 4000 Kundinnen und Kunden die Sparversicherung mit transparenter Erfolgsbeteiligung abgeschlossen. Das Produkt ist bisher einmalig: Bei vorzeitiger Vertragsauflösung

werden mindestens 97% des gesparten Betrags an die Kunden zurückbezahlt. Melden Sie sich bei Ihrem Versicherungsund Vorsorgeberater, wenn auch Sie sich für die Sparversicherung interessieren. Weitere Informationen zur Sparversicherung: mobi.ch/mobilife

 in diesem Sommer 94 neue Lernende bei der Mobiliar angefangen haben?  Sie uns im Schadenfall auch über die Mobiliar-App erreichen? Dank Geolokalisierung können wir Ihnen so noch rascher helfen. Die App Mobiliar Notruf ist kostenlos im App-Store erhältlich.

Kunst aus Westafrika An der neuen Ausstellung «Kunst & Nachhaltigkeit Vol. 4» sind Werke von Romuald Hazoumè (Bild links) ausgestellt. Neben Objekten und Masken zeigt die Mobiliar Fotoarbeiten, Malereien und Installationen des Künstlers am Hauptsitz in Bern. Die Arbeiten sind die afrikanische Antwort auf die Herausforderungen der Globalisierung der Kulturen. «Seine Werke setzen Zeichen. Kulturelle Differenzen, Klischees und Wertvorstellungen gehen uns alle an», sagt Dorothea Strauss, Leiterin des Bereichs Corporate Social Responsibility der Mobiliar. Im Fokus steht vor allem ein Gegenstand: der Benzinkanister. In Benin, wo Hazoumè herkommt, ist der gefährliche Benzinhandel lebenswichtig. Mit seinen Werken will der Künstler unter anderem auf dieses Problem aufmerksam machen.

Die öffentliche Ausstellung läuft noch bis am 5. Februar 2016 und ist in der Mobiliar an der Bundesgasse 35 in Bern zu sehen. Weitere Informationen unter mobikunst.ch Portrait Romuald Hazoumè – ® Albert Watson Elf rien à foutre, 2005 © Romuald Hazoumè, ADAGP, 2005 – Courtesy Galerie MAGNIN-A, Paris Nanawax, 2009 © Romuald Hazoumè, ADAGP, 2009 – Courtesy Galerie MAGNIN-A, Paris

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Panorama

Ba sis :

ko kas rat s u Ha z: at s Zu

ung her c i s r Einbruch und tve Beraubung sra u Ha

Diebstahl zu Hause

Wasser

Bruch nach Fallenlassen

Feuchtigkeitsschäden Feuer

(90% der Schäden)

(10% der Schäden)

Elementarereignisse wie Sturm oder Hochwasser etc.

So versichern Sie Ihr Handy optimal Handys zersplittern am Boden. Oder fallen in die Toilette. Die Hausratkasko der Mobiliar kommt für solche Schäden auf. Die Mobiliar versichert Handys über die Hausratversicherung gegen Feuer, Wasser, Einbruch, Diebstahl und Elementarereignisse wie Sturm oder Hochwasser. Seit gut einem Jahr können Mobiliar-Kunden ihre Mobiltelefone zusätzlich mit der Hausratkasko gegen Beschädigungen wie Bruch oder Feuchtigkeit versichern. Zum Beispiel, wenn die Geräte auf den Boden fallen. Oder ins WC, in die Badewanne oder in den Swimming-

pool. Oder wenn Sie aus Versehen Kaffee über Ihr Handy verschütten. Seit Einführung des Angebots hat sich die Nachfrage nach einer Hausratkasko verdoppelt. Der zusätzliche Schutz lohnt sich. Auch Elektrohaushalt- und Sportgeräte, Musikinstrumente, HiFi- und Home-Cinema-Anlagen sowie Flachbildschirme sind damit gegen Beschädigungen versichert. Die Höhe der Versicherungssumme wählen Sie selbst – von 2000 bis 30 000 Franken. mobi.ch/hausrat-kasko

Günstiger in «Das Zelt»

hen, Mitmac kte un Bonusp n! l samme

Gestalten Sie die Zukunft der Mobiliar mit Was Sie denken, interessiert uns. Nehmen Sie an unseren Kundenumfragen teil und sammeln Sie Bonuspunkte. Die können Sie bei Le Shop, Ex Libris, Smartbox oder microspot.ch einsetzen oder an die Organisation Pro Infirmis spenden.

Wieder mal so richtig lachen oder staunen: Lassen Sie sich von Fabian Unteregger oder Duo Fischbach in «Das Zelt» begeistern. Als Mobiliar-Kundin oder -Kunde erhalten Sie die Eintritte 20% günstiger. Denn auch 2016 ist die Mobiliar nationale Partnerin von «Das Zelt». Vergünstigte Tickets unter mobi.ch/daszelt So nehmen Sie an der Ticketverlosung teil: Per SMS an 363 (Kennwort: Mobi Zelt, Name und Adresse) oder online unter mobi.ch/mobirama Teilnahmeschluss: 31. Dezember 2015 mobi.ch/daszelt | daszelt.ch

So gehts: Registrieren Sie sich unter mobi.ch/panel. Per E-Mail erhalten Sie Einladungen zu Umfragen rund um Versicherungs- und Gesellschaftsthemen. Dabei können Sie jedes Mal aufs Neue entscheiden, ob Sie an der Umfrage teilnehmen möchten oder nicht. Die Umfrageergebnisse helfen uns, Ihre Bedürfnisse noch besser zu berücksichtigen und unseren Service noch persönlicher zu machen. Ihre Daten werden streng vertraulich behandelt. Wenn Sie keine Einladungen zu Umfragen mehr erhalten möchten, können Sie sich jederzeit wieder abmelden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung.

ckets 2× 2 Ti n! e gewinn Mobirama 2/2015 5


Fokus

Vorausschauen – teilen: Simon Schlauri ist seit erster Stunde bei Sharoo dabei.

Teilen Meins, deins, unseres Autos, Kleider, Wohnungen: Warum nicht einfach teilen? Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Die Mobiliar macht mit. Simon Schlauri auch.

Claudia Puppato

Iris Stutz

«Ich fahre Velo», sagt Simon Schlauri. Seinen weissen Smart mit Elektroantrieb braucht er nur gelegentlich für Einkäufe oder Geschäftsbesuche. Steht sein Auto still, können es dank der Internetplattform Sharoo andere fahren. «Sharoo ist ein spannendes Beispiel eispiel für ein Unter Unternehmen, das ausprobiert, was mit Inter Internet und Smartphones alles möglich ist», sagt der 42-jährige Jurist. Teilen ist das neue Haben. Menschen teilen seit Menschengedenken. Etwas älter ist das Schenken, etwas später kamen Tauschen, Leihen und Mieten in Mode. Zuletzt das sogenannte Leasing, eine Art Mietkauf für alles, was man sich nicht leisten will oder kann. Inzwischen wird fast alles geteilt, was auf einen SmartphoneBildschirm passt: Ferienwohnungen, Kleider, Autos, Musik, das Smartphone selbst oder sogar Geld. Man nennt es Sharing 6 Mobirama 2/2015

Economy, die Wirtschaft des Teilens. Sie folgt dem Grundsatz «What’s Mine is Yours» (Meins ist Deins) – Teilen ist klasse. Allerdings, je intimer, desto weniger. Am Ende der Sharing-Skala stehen Zahnbürs-

«Die Mobilität der Menschen hat sich geändert.» Jeannine Blunier, Garage Werner Blunier

ten, Unterwäsche, der eigene Lebenspartner. Die Sharing Economy ist trotzdem zu einem nicht zu unterschätzenden milliar milliardenstarken Wirtschaftsfaktor geworden.

Ihren Ursprung hat sie natürlich in den USA. Zu den Vorreitern zählt Ebay, zu den bekanntesten und umstrittensten der private Taxidienst Uber oder das Wohnpor Wohnportal Airbnb. Sharoo: ohne Schlüsselübergabe Unterdessen gibt es auch eine Reihe von Sharing-Start-ups in der Schweiz. Auf dem Gedanken, dass ein Privatauto im Schnitt 23 von 24 Stunden ungenutzt herumsteht, gründet die Geschäftsidee der Firma mway, die 2014 ihre Car-Sharing-Plattform Sharoo ins Leben rief. Mittels App lässt sich in Sekunden ein verfügbares Auto in der Nähe finden und buchen. Eine raffinierte Technik macht es möglich, das Fahr Fahrzeug – ebenfalls per App – zu öffnen. Die Schlüsselübergabe wird hinfällig. Und wer ein Sharoo-Auto mietet, ist dank der


Fokus

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Fokus

Nutzen statt besitzen: Simon Schlauri bietet anderen seinen E-Smart auf Sharoo an.

Mobiliar gegen Schadenfälle abgesichert. Wer will, kann sein Auto mit allen teilen, die sich dafür interessieren, oder auch nur innerhalb eines auserwählten Kreises von Nachbarn oder Freunden. Es lassen sich Zeitfenster bestimmen, in denen man den Wagen lieber selbst fahren möchte. Das Teilen von Autos kennt die Schweiz seit Jahren durch das Unternehmen Mobility. Doch das Mieten von Privatfahrzeugen ist neu. Eine moderne Form des Carsharings, die auch Simon Schlauri fasziniert. Seit dem Start von Sharoo bietet er seinen Smart auf dessen Website an. CarSharing ist für ihn eine ebenso pragmatische wie praktische Weiterentwicklung der Gesellschaft: «Es bietet mehr Flexibilität und ist ökologisch sinnvoll.» Auch, dass er dabei noch etwas Geld zur Deckung seiner Fixkosten verdient, findet Schlauri angenehm. Die Romandie teilt lieber Sharoo nutzt im Unterschied zu Mobility keine eigene Flotte, sondern die geringe Auslastung von Autos, die bereits anderswo in Betrieb sind. Unterdessen haben sich fast 700 Besitzer und knapp 15 000 Benutzer angemeldet. Spitzenreiter sind die Städte Zürich und Bern – sowohl was die Anzahl der Fahrzeuge als auch die der Vermietungen angeht. Im Sommer expandierte Sharoo in die Romandie. Laut einer Studie des Beratungsunternehmens Deloitte könnte das Angebot in der Westschweiz sogar noch schneller zum Erfolg werden. In einer Umfrage bezeichneten sich dort 65% der Befragten als Anhänger der Sharing Economy. In der Deutschschweiz sind es nur 32%. «Mit der Ent8 Mobirama 2/2015

wicklung sind wir sehr zufrieden», sagt Sharoo-Geschäftsführerin Carmen Spielmann. Besonders intensiv läuft das Sharing an Wochenenden.

«Ich habe bisher nur gute Erfahrungen gemacht.» Simon Schlauri, Vermieter

Keine Einbusse für Garagen Jeannine Blunier, Inhaberin der Autogarage Werner Blunier in Bern, hat keine Angst vor der neuen Konkurrenz: «Die Mobilität der Menschen hat sich geändert», sagt sie nüchtern. «Gerade die Jungen wollen keine Verantwortung mehr für ein eigenes Auto übernehmen, sondern flexibel blei-

ben und am Wochenende lieber eines mieten.» Weniger Autos habe sie deshalb bisher nicht verkauft. Auch die Garage Sommerhalder in Zürich beobachtet einen Wandel: «Die Fahrprüfung hat bei den Jungen heute einen geringeren Stellenwert», sagt Verkaufsleiter Kurt Haas. Ihm scheint, dass sich das Auto vom Statussymbol zunehmend in einen Gebrauchsgegenstand verwandelt. Dass man heute kein Auto mehr besitzen, sondern es lieber mieten wolle, sieht er ebenfalls deutlich: «Ich verliere deshalb aber kein Geschäft.» Überdies hat Haas festgestellt, dass die Menschen heute nicht so sehr aus finanziellen Gründen aufs eigene Fahrzeug ver verzichten, sondern eher aus ökologischen Überlegungen. Wichtig findet der Autohändler, dass in der neuen Sharing-Gesellschaft die Regulierung nicht verloren geht: «Wenn nicht die gleichen Auflagen

Neu: Sharely und die Mobiliar

Neu ist die Mobiliar Partnerin bei Sharely.ch, der Miet- und Vermietplattform für Alltagsgegenstände. Ob Bücher, Schneeschuhe oder eine Bohrmaschine, fast alles findet sich zum Mieten. Die Mobiliar versichert die Objekte gegen Schäden, die bei einer Miete entstehen können. Im Falle eines Teilschadens werden die Kosten für die Wiederherstellung des betroffenen Mietobjekts und im Falle eines Totalschadens der Zeitwert des versicherten Objekts beglichen – jeweils bis zu einem Maximum von 1500 Franken abzüglich 50 Franken Selbstbehalt. Dies schafft sowohl für Mieter als auch Vermieter mehr Sicherheit. sharely.ch/insurance


Fokus

«Das Bewertungssystem schafft eine neue Transparenz.» Simon Schlauri, Vermieter

herrschen, kann es schnell zu einer Konkurrenz für das Gewerbe werden», ist er überzeugt. Sharoo-Nutzer Simon Schlauri ist als Anwalt auf Technologierecht spezialisiert. Er beschäftigt sich häufig mit Unternehmen, die neue Ideen über das Netz lancieren, und sieht zwei wichtige Aspekte der neuen Wirtschaftsform: Wichtig sei einerseits die jeder staatlichen Regulierung zugrundeliegende Frage, ob ein Angebot sicher erbracht werde. Anderseits schaffe eine Plattform, die wie Sharoo via SmartphoneApp funktioniert (siehe unten), zusätzliche Transparenz. Dies könne der Anstoss für eine allgemeine Deregulierung sein. Vertrauen ist die neue Währung «Der Innovationsaustausch bricht Märkte auf», argumentiert der Zürcher Anwalt. Das Internet bringe Anbieter und Nachfrager vergleichsweise umstandslos zusammen. Das Sharoo-Bewertungssystem schaffe dabei einen neuen Überblick – über Besitzer wie Nutzer: «Schnell trennt sich die Spreu vom Weizen.» Wer das Auto schmutzig hinterlasse oder sich nicht an die Regeln halte, werde gesperrt. «Ich habe bisher nur gute Erfahrungen gemacht», sagt Schlauri. Die Leute hätten sicher auch mehr Respekt, weil sie ein Privatauto ausleihen. Je privater ein Geschäft sei, desto entscheidender würden eben persönliche Aspekte wie Reinlichkeit und Zuverlässigkeit. Je nach Generation brauche es vielleicht ein wenig mehr Über Überwindung, seinen Besitz mit allen zu teilen. «Ich freue mich, wenn die Leute mir

Alles via App: Auto wählen, buchen, öffnen und schliessen – die Schlüsselübergabe entfällt.

Das ist Sharoo

«Schnell trennt sich die Spreu vom Weizen.» Simon Schlauri, Vermieter

Sharoo ist eine unabhängige Plattform für privates Car-Sharing und vereint Fahrzeugbesitzer mit Menschen, die ein Fahrzeug mieten möchten. Die Mehrheit von Sharoo hält m-way, eine auf Elektrozweiräder spezialisierte Tochtergesellschaft der Migros.

nach der Rückgabe schreiben, dass ihnen das Elektroauto Spass machte.» Das heutige Teilen spiegelt einen anderen Umgang mit dem Besitz. Es symbolisiert die neue Leichtigkeit des Miteinanderwirtschaftens.

Beteiligt sind auch die Unternehmen Mobility, die Mobiliar und seit August die AMAG Automobil- und Motoren AG in Zürich. mobi.ch/sharoo sharoo.com

So iert funktion Sharoo

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FAHREN Mobirama 2/2015 9


Schadenfall

Bäckermeister Joseph Brunner und seine Frau Bernadette mit einer Spezialität des Hauses: die Brunner Birewegge.

Nach Unwetter Brunners backen wieder Mithilfe Freiwilliger und der Mobiliar kann Joseph Brunner heute wieder backen. Ein schlimmes Unwetter in Dierikon LU zerstörte im Frühsommer beinahe die Existenz der Bäckersfamilie.

Seraina Heierli

Emanuel Ammon

Es geht zu und her wie im Bienenhaus bei der Bäckerei Brunner in Dierikon. Handwerker kommen und gehen, Elektriker ver verlegen neue Leitungen, der Sanitär hat sich für später angekündigt. Der Wiederaufbau der Brunner Bäckerei Conditorei zur Mühle ist in vollem Gang. «Es gibt noch viel zu tun», sagt Joseph Brunner (57). Der Götzentalbach plätschert in seinem Bachbett dahin, als wäre nie etwas gewesen. Doch der unscheinbare Bach zerstör zerstörte den Familienbetrieb fast vollständig. In 10 Mobirama 2/2015

der Nacht vom 7. Juni 2015 verwandelte er sich in einen reissenden Fluss und frass sich seinen Weg durch Strassen, Wohnungen und Keller. Flucht auf die Anhöhe Die Bäckerei Brunner, versichert bei der Mobiliar, war besonders stark betroffen. «Das Wasser stand stellenweise bis zu 20 Zentimeter unter der Decke», erzählt Ber Bernadette Brunner (55). «Wir sind froh, haben sich keine Personen mehr in den Räu-

men aufgehalten», sagt sie. «Das Wasser kam so schnell – sie hätten keine Chance gehabt.» Sie und ihr Mann sind auf eine Anhöhe in der Nähe geflüchtet. In den Räumen der Bäckerei und im angrenzenden Wohnhaus der Familie Brunner richtete die Gewitternacht riesigen Schaden an. «Wasser und Schlamm haben Kühlschränke und Fahrzeuge weggespült wie Spielzeugautos», sagt Joseph Brunner. Auch die Wohnräume im 300-jährigen Gebäude waren betroffen.


Schadenfall

Zwei antike Tische aus dem Wohnzimmer konnten sie im letzten Moment retten. Am Tag danach war an Backen nicht mehr zu denken: Die Backstube stand hüfthoch im Schlamm.

«Das Wasser kam so schnell, Menschen hätten keine Chance gehabt.» Bernadette Brunner

«Es war ein Schock», erzählt Joseph Brunner. «Die Digitalanzeige am Backofen blinkte noch und ich schöpfte schon Hoffnung.» Vergeblich. Schnell musste er einsehen, dass sein Betrieb in den kommenden Wochen stillstehen würde. Nicht nur ein funktionierender Backofen, sondern auch die Kühlgeräte sind für die Produktion der Brunners von zentraler Bedeutung. Daher wurden rasch provisorische Kühlschränke sowie ein Kühlanhänger vor dem Haus aufgestellt. Die Mobiliar hat Brunners dabei unterstützt. Wenige Stunden nach dem Hochwasser waren Christoph Blum und Pirmin Lang von der Mobiliar Generalagentur Seetal-Rontal vor Ort und machten sich ein Bild vom entstandenen Schaden.

und seit 1848 in Familienhand. Anfang 20. Jahrhundert nahmen die Brunners die Turbine in Betrieb: Die Mühle wurde fortan durch den Götzentalbach angetrieben. Während des Zweiten Weltkriegs fiel in der Mühle so viel Arbeit an, dass rund um die Uhr produziert wurde. Unterdessen ist das Mühlenrad seit zwei Jahren stillgelegt.

Kollegen, Vereine und auch der Zivilschutz haben uns bei den Aufräumarbeiten unter unterstützt», sagt Joseph Brunner. Und Bäckerkollegen aus der Region überbrückten den Ausfall der Produktion und backten Brot für die nicht betroffenen drei Verkaufsläden, die ebenfalls zum Filialnetz der Bäckerei Brunner gehören.

Seit 1986 führen Bernadette und Joseph Brunner den Betrieb, in fünfter Generation. Und sogar die siebte Generation Brunner ist schon eine – wenn auch noch kleine – Hilfe bei den Aufräumarbeiten. Die einjährige Enkelin spielt vor dem Haus mit dem Gartenschlauch, während Bernadette Brunner die Rabatten neu mit Blumen bepflanzt. Mit ihrem fröhlichen Gekreische sorgt die Kleine für gute Stimmung.

Die Schäden haben auch die Luzerner Regierung alarmiert. Dass für den Durchlauf des Götzentalbachs durch Dierikon eine Lösung gefunden werden muss, ist seit Langem bekannt. Jedoch wurde das Projekt aus finanziellen Gründen sistiert. Nach den Ereignissen vom Juni wird die Sanierung vorgezogen und soll im Herbst 2016 erfolgen. Dafür setzt sich besonders die neu gegründete «IG Dörfli» ein, die von Bewohnern aus dem Dorf nach dem Unwetter ins Leben gerufen wurde. «Wir wollen der Bevölkerung eine gewichtigere Stimme geben, damit nun endlich etwas passiert», sagt Joseph Brunner, der ebenfalls im Vorstand mitwirkt.

Der Zusammenhalt und die Unterstützung in der Familie Brunner sind gross. Deshalb fragte Joseph Brunner seine Kinder nach dem Unglück: Wollt ihr weitermachen? Völlig klar für die jungen Brunners. Einer der beiden Söhne schliesst im kommenden Frühjahr seine Weiterbildung als Bäcker Bäckermeister ab, eine der Töchter führt bereits jetzt die Buchhaltung. Die beiden wollen den Betrieb nach der Pensionierung der Eltern übernehmen. Auch die anderen beiden der vier Brunner-Kinder haben eine Woche Ferien genommen, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen. Joseph Brunner ist stolz: «Wir freuen uns, dass die Kinder unser Lebenswerk weiterführen wollen.»

«Schön, dass die Kinder das Lebenswerk weiterführen wollen.» Joseph Brunner

Grosse Solidarität in der Region Seit über 300 Jahren in Familienhand Die Mühle eingangs Götzental ist bereits seit Mitte des 16. Jahrhunderts in Betrieb

Auch die Solidarität im Dorf und in der Region ist gross. «Wir durften auf die Unter Unterstützung vieler freiwilliger Helfer zählen –

Aufräumen statt backen: Das Unwetter vom 7. Juni richtete grossen Schaden an.

Holztüre von 1747 wieder aufgetaucht Seit dem Unwetter durfte die Familie auch schöne Momente erleben. Joseph Brunner habe besonders geschmerzt, erzählt er, dass die antike Holztüre von 1747 weggeschwemmt wurde. Umso grösser die Freude, als sie ein Bekannter auf einem Schutthaufen an der Hauptstrasse wiederfindet und den Brunners zurückbringt. «Mit etwas Geduld und Fingerspitzengefühl bei der Restauration dürfte sie bald wieder so aussehen wie früher», sagt Brunner und lächelt. Film zu Unwetter und Aufräumarbeiten unter mobi.ch/brunner-baeckerei

Betriebs- und Gebäudeversicherung

Weitere Informationen zur Betriebsund Gebäudeversicherung MobiPro unter mobi.ch/mobipro

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Prävention

Hochwasserschutz Zur Nachahmung empfohlen Die Mobiliar unterstützt seit zehn Jahren Präventionsprojekte zum Schutz vor Naturgefahren. Auch in Delsberg, wo ein vorbildliches Generationenprojekt umgesetzt wird, das weit über den reinen Hochwasserschutz hinausgeht. Jürg Thalmann

Iris Stutz

Die schöne Seite des Hochwasserschutzes: Gemeinde-Ingenieur David Siffert am neuen Ufer beim Delsberger Campingplatz.

Gemeinde-Ingenieur David Siffert sitzt in seinem Büro und breitet den Projektplan aus. Es ist ein beeindruckender Plan, der das gesamte Stadtgebiet von Delsberg abbildet. Im Zentrum die Sorne: der Fluss, der den jurassischen Hauptort in zwei Teile trennt und dem es in seinem Bett manchmal zu eng wird. Im August 2007 zum Beispiel setzte er grosse Teile der Innenstadt unter Wasser und verursachte Schäden von 30 Millionen Franken. «Das Hochwasser 2007 beseitigte die letzten Zweifel, dass etwas geschehen muss», erklärt Siffert. Die Überschwemmungen hätten die Gefahrenkarte bestätigt, die erst ein paar Monaten zuvor fertiggestellt worden war. Sie machten deutlich, wie anfällig das Stadtzentrum mit seinen vielen Läden und dem Bahnhof ist. «Und es war nicht einmal ein aussergewöhnliches Hochwasser, sondern ein sogenannt ‹30-jährliches›», führt der 42-jährige Jurassier weiter aus. Ein Ereignis also, mit dem man statistisch alle 30 Jahre rechnen muss. Sind alle geplanten Massnahmen umgesetzt, wird Delsberg selbst vor Hochwassern sicher sein, die nur alle 300 Jahre zu erwarten sind. Wichtige Gesamtsicht «Die Gesamtsicht ist wichtig», sagt Ingenieur Siffert. «Wir wollten nicht nur punktuelle Massnahmen ergreifen, sondern den Fluss und sein Gefahrenpotenzial auf dem ganzen Gemeindegebiet unter die

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Lupe nehmen.» Entstanden ist ein auf drei Etappen verteiltes Generationenprojekt, das von den ersten Skizzen (2003) bis zum Abschluss (2020) fast 20 Jahre dauert und 15 Millionen Franken kostet. Kosten, die sich Bund, Kanton und Gemeinde teilen. Die Mobiliar hat die erste Etappe mit 247 000 Franken unterstützt.

Delsberg ist ein Schulbeispiel für modernen Wasserbau. Den Fluss erlebbar machen Obwohl die Sorne mitten durch Delsberg fliesst, hat die Bevölkerung nicht viel von ihrem Fluss: Er fliesst monoton durch die Stadt. Das soll sich ändern. «Wir werden den Zugang besser erschliessen und Naherholungsgebiete schaffen», sagt Siffert. So wird etwa ein kleiner Stadtpark in Wassernähe entstehen und die Sorne künftig zu Spaziergängen entlang ihres Ufers einladen. Der am Fluss gelegene Campingplatz gibt bereits einen ersten Vorgeschmack: Der Bereich wurde in der ersten Etappe renaturiert, dem Fluss mehr Platz eingeräumt. Ausserdem lädt neu ein kleiner Strand zum Verweilen am und im Wasser.

Mehr als Hochwasserschutz Delsberg ist ein Schulbeispiel für modernen Wasserbau: Statt nur Mauern und Dämme zu erhöhen, wird der Hochwasserschutz mit Renaturierung und der Schaffung von Naherholungsgebieten ver verbunden. Einer der Gründe, weshalb das Grossprojekt in der Bevölkerung kaum auf Widerstand gestossen ist. Der frühzeitige Einbezug aller Interessengruppen sei ein weiterer Erfolgsfaktor gewesen, erklärt Siffert. «Zu Beginn der Projektarbeit musste ich vor allem diskutieren und erklären.» Der Aufwand habe sich gelohnt. 30 Millionen für die Prävention

Die Mobiliar unterstützt seit dem verheerenden Hochwasser von 2005 Präventionsprojekte in gefährdeten Gebieten der Schweiz. Seither hat sie 30 Millionen Franken aus dem Überschussfonds der Genossenschaft gesprochen und über 80 Projekte unterstützt. Das Mobiliar Lab für Natur Naturrisiken an der Universität Bern hat kürzlich 71 Hochwasserschutz-Projekte evaluiert und auf Erfolgsfaktoren untersucht. Sind Sie an den wissenschaftlichen Erkenntnissen interessiert? Schreiben Sie uns an mobirama@mobi.ch mobi.ch/praevention mobiliarlab.unibe.ch


Ratgeber

Teil- oder Vollkasko? Die häufigsten Fragen zur Autoversicherung Haben Sie bei Ihrer Autoversicherung den Durchblick? Wir klären die am häufigsten gestellten Fragen. Tanja Roth

Welche Versicherungen brauche ich?

tversicherung ist obligaDie Motorfahrzeughaftpflich o n, die Sie mit dem Aut torisch. Sie deckt Schäde sko lka Vol und lTei en. ach gegenüber Dritten verurs n am äde Sch ken dec und lig versicherung sind freiwil r etwa Marderschäden ode eigenen Fahrzeug wie ubra os Aut te eas me: Gel kaputte Scheiben. Ausnah lkasko deckt Schäden, Vol Die . sko lka Vol e chen ein verursachen, zum Beibst die Sie an Ihrem Auto sel Je nach Situation sind Zuspiel bei einer Kollision. Unfall- oder Parkschadensatzdeckungen wie die versicherung sinnvoll.

Muss ich meiner Ver sicherung melden, dass ich mein Auto vermiete?

Ja. Wenn Sie Ih r Auto mit ande ren teilen und au Plattformen wie f Sharoo zur Mie te ausschreiben dann muss das , Ihr Versicherer wissen (mehr zu Thema Auto teile m n ab Seite 6).

atisch Ist ein Freund autom ein versichert, wenn er m Auto fährt?

Auto gekoppelt, icherung ist ans rs ve to nAu e Di . Ja st hat ein Schade er Achtung: Mei lHa als e Si nicht an Sie. Ab r fü tufe ng der Prämiens verrzu n ie fall eine Erhöhu re ite re St r zur Folge. Um chen terin oder Halte anziellen Ansprü fin r vo t lbs se h sic d aftun th en iva eid Pr m seiner llte Ihr Freund in nLe es ch tli zu schützen, so en «geleg ung den Zusatz i der Be . en pflichtversicher ss lie ch orfahrzeuge» eins tken fremder Mot r Privathaftpflich er Schutz in de es Mobiliar ist di rsichert. automatisch ve Grunddeckung

Ist mein Aut o auch im Ausland vers ichert?

Nur zum Teil. Der Kasko- u gilt in Eu nd Haftp ropa und flichtschu den ans den Staa tz Mittelme ten, ohne er grenze Russisch en, Arme ne Födera nien, Ase tion, Geo rbaidscha jeden Fa rgin und Kas ll sollten a chstan. A S ie vor der E rer Versic uf herung d uropareis ie «Grüne e bei Ihbestätigt K a rt e» verlang in einem en. Diese Schadenfa pflichtvers ll, dass Ih ichert ist. r Auto ha Verreisen nente, kö ftSie in and nnen Sie ere Konti den Geltu versicheru n gsbereich ng bei Ih der Kasko rem Auto Für die Ha v e rs ftpflicht b icherer an rauchen S passen. rung, welc ie eine Gre he Sie dir nzversich ekt an de können. er Grenze abschlies sen

ollV e n i e h c i s Wann lohnt o? ask oder Teilk

Auto n Ihrem haden a c icht. S n n s e a d deckt zahlt d o o k k s s t, a a k k ll il bereit is Die Te Die Vo n, ob er ollision. e K id e r e e ig h e c in e bei h ents s dem rzeug au ss für sic s h u a to u m F A r i m e e e d Je an sein el gilt: B g n e e d tr a s h h u c c a a inn. N . Als F einen S llkasko S bezahlen o u V z f, e u k a c in a e K nen S iko in macht n Jahren e das Ris t e h ig b ic in ie n s e r r n unte ehme der ga n zahlen o Jahren n a e r b m a a lt u p z e s t in e wech selbs chaden sem Fall üssen einen S n. In die e s Autos m s la te s u a z le n e re G e . ri o repa Teilkask sein. Voll- zur rsichert e von der v o k s a k ll o v d zwingen

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Interview

Innovation Beim Duschen Energie sparen Warmwasser ist der zweitgrösste Energiefresser im Haushalt. Gundula Heinatz Bürki und Verena Tiefenbeck forschen am Mobiliar Lab für Analytik der ETH Zürich, wie sich der Verbrauch senken lässt.

Tanja Roth

Iris Stutz

Sind Herr und Frau Schweizer gute Energiesparer? Verena Tiefenbeck: Im Vergleich mit den USA verbrauchen wir weniger Energie. Vergleichen wir uns aber mit ärmeren Ländern, liegt unser Verbrauch deutlich höher. In der Schweiz ist das Umweltbewusstsein hoch und die Bereitschaft zum Ener Energiesparen ist vorhanden. Jedoch hapert es bei der Umsetzung. Das ETH-Spinoff Amphiro hat eine Duschanzeige entwickelt. Lohnt es sich, beim Duschen Energie zu sparen? Gundula Heinatz: Ja, denn Warmwasser ist der zweitgrösste Energiefresser im durchschnittlichen Schweizer Haushalt.

«Die Bereitschaft zum Energiesparen ist da.» Verena Tiefenbeck

Wie funktioniert die intelligente Duschanzeige? Tiefenbeck: Man schraubt das Gerät einfach zwischen Duschschlauch und Brause. Im Gegensatz zu Sparbrausen reduziert es nicht automatisch die Wassermenge. Die Anzeige schafft lediglich das Bewusstsein für den Wasser- und Energieverbrauch. Die meisten sind ob dem eigenen Verbrauch erstaunt, duschen künftig weniger lange und sparen so Energie und Geld. 800 Mitarbeitende der Mobiliar haben die Duschanzeige getestet. Was ist dabei herausgekommen? Heinatz: Mit jedem Gerät konnte durchschnittlich eine kWh pro Tag gespart wer werden. Das entspricht etwa dem Energieverbrauch eines grossen Kühlschranks. Im Durchschnitt haben die Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer ihren Energieverbrauch um 22% reduziert. 14 Mobirama 2/2015

Schärfen das Bewusstsein für mehr Ökologie im Alltag: Verena Tiefenbeck (links) und Gundula Heinatz Bürki.

Die Mobiliar forscht zusammen mit der ETH Zürich. Weshalb? Heinatz: Weil das zur Mobiliar passt. Wir investieren in die Forschung, um die Zukunft nachhaltig mitgestalten zu können. Das Thema Energiesparen wollen wir vor vorantreiben. Jeder dritte Haushalt ist bei der Mobiliar versichert. Dies birgt grosses Potenzial. Und wenn wir mit unserem Engagement etwas bewirken können, ist das hervorragend.

Duschanzeige 20% günstiger

Lesen Sie das ganze Interview unter mobi.ch/innovation

Die Duschanzeige kostet 68 Franken

Mit der intelligenten Duschanzeige können Sie Ihren Wasser- und Ener Energieverbrauch bewusst steuern. Das Gerät wird zwischen Duschbrause und -schlauch geschraubt und zeigt Temperatur sowie Wasser- und Ener Energieverbrauch an. Es funktioniert ohne Batterie und stuft den Verbrauch auf einer Skala ein. inkl. Porto und Verpackung (statt 84 Franken). Zu bestellen unter

Dr. Verena Tiefenbeck (31) hat ursprünglich Maschinenbau studiert. Sie leitet das Bits to Energy Lab an der ETH Zürich und lebt in Zürich. bitstoenergy.ch Dr. Gundula Heinatz Bürki (46) hat Informatik studiert und leitet das Mobiliar Lab für Analytik, welches das Potenzial von grossen Datenmengen im Versicherungskontext erforscht. Sie lebt in Thun. mobi-lab.ch

mobi.ch/wasser Solange Vorrat.


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Teilnahmeberechtigt sind alle Kundinnen und Kunden der Mobiliar mit Wohnsitz in der Schweiz oder dem Fürstentum Liechtenstein. Pro teilnehmende Person ist maximal ein Gewinn möglich. Die Preise werden nicht bar ausbezahlt und können nicht umgetauscht werden. Die Gewinner werden von der Mobiliar benachrichtigt. Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

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