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Programm_witch_dance_project

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ein tanzFondS eRbe PRojekt

18.30 tanzScout einFÜhRung

18.30 which iS the     witch?

Nora Amin

20.00  bloo / d /R unk  Jahra ‘Rager’

Wasasala

Palna ea SY

FR anci S

Dana Michel

in the woodS

Claire Vivianne

Sobottke R ide R

Darlane Litaay

22.00 Young giRl  Reading gRouP # 134

Too many /aboriginal women / have been chewing on god‘s palms / ever since …

Eine Spurensuche nach Hexenkunst im Pazifikraum legt auch eine Geschichte von Gewalt gegen indigene Frauen offen –die bis heute anhält. Jahra „Rager“ Wasasala beschwört die weiblichen Stimmen der Vergangenheit und sucht nach ihren ausradierten Traditionen auf den Fidschi-Inseln.

Laying bare the history of ongoing violence against indigenous women, while conjuring up missing ancient female voices and the last remnants of witchcraft in Fidji and across the Pacific realm. jahRa  ‘RageR’

w aSaSala bloo/d/Runk
noRa  amin

w hich  iS  the witch?

dance veRSuS oRdeR  and authoRit Y

Wie bedroht Tanz Autorität und Ordnung? Warum würde eine Tänzerin als Hexe gesehen werden? Wann wird die Bühne zum Ort des Aufstands? Und welche Rolle spielen dabei Sexualität, Schönheit und Grenzüberschreitung?

Die Autorin, Performerin, Choreografin und Regisseurin Nora Amin gründete 2011 The Egyptian National Project for Theatre of the Oppressed und dessen arabisches Netzwerk. Ihr aktuelles Buch Migrating the Feminine erschien bei 60pages.

How can dance be threatening to order and authority? And why would a female dancer be regarded as a witch? Can the stage be considered as a platform of revolt?

Palna eaSY  FRanciS

Dana Michel besinnt sich ihres familiären Erbes und hinterfragt ihre Identifikation mit dem Begriff der Hexe und die Fremdzuschreibung von außen.

“Ya, okay. I can teach you a trick or two. But you gotta let go! Gotta let go of what they tell you, you are capable of! The sun doesn‘t have to rule the whole game! There is snow too.

Trust me! We will gather around, regularly, and we will see what the snow can bring, okay?” dana  michel

Claire Vivianne Sobottke lädt zu einer Begegnung mit der Hexe als ultimativer Figur des Widerstandes. Sie widersetzt sich dem Versuch, die Welt rational zu verstehen und das Weibliche zu kategorisieren. Ein fluktuierendes Portrait, in dem der Körper selbst zum magischen Instrument wird.

An invitation to meet the witch explored as the ultimate figure of resistance. By reclaiming the body as a magical tool, Claire Vivianne Sobottke draws a portrait of the feminine that refuses all forms of categorization.

Her glands expand. Her mouth waters. So hot. Young-Girl reads for everyone with everyone.

neuSeeland / FidSchi tanz      kanada tanz      deutSchland tanz      indoneSien

Der Lesekreis der young girl reading group trifft sich seit 2013. In Ausgabe #134 liest die YGRG gemeinsam mit den Besucher innen auf Englisch das Kapitel The Great Caliban: The Struggle Against the Rebel Body aus Silvia Federicis Caliban and the Witch.

The young girl reading group is reading the chapter

The Great Caliban: The Struggle Against the Rebel Body out of Silvia Federicis Caliban and the Witch with you.

von und mit Dorota Gaweda, Egle Kulbokaite

Young  giRl Reading  gRouP # 134 leSekReiS

daRlane  litaaY

RideR

Im indonesischen West-Papua bezieht die Hexe wie eine Reiterin ihre Kraft aus der Symbiose mit anderen. Auf einer Reise durch seine Heimatinsel fand Darlane Litaay verschiedene Tänze und körperliche Ausdrucksformen, deren stärkende Wirkung auf den Körper ihn an Hexenhybride erinnerten. Macht euch eure Hexe zur Freundin und reitet gemeinsam!

Drawing strength from West Papuan traditions and physical expression to ride the hybrid witch, that friendly magical phenomena of life.

doRt,  wo  daS wiSSen um  die  dinge  auFhöRt, wo  nuR  daS eRlebniS geSetz  iSt,   doRt  beginnt deR tanz.

SoPhienSaele.com  |

Die queere Party-Reihe Gegen im Berliner Kit Kat Club als Forschungsfeld: Auf der Suche nach den Genderpolitiken und der Produktion von Weiblichkeit auf dem Electronic- und Post-Industrial-Dancefloor, treffen WARBEAR und A/ONA die neue Noise-Frau als Nachkommin von Pop-Hexen der letzten Jahrzehnte.

Intervention and talk exploring the cultural production of “woman” and analyzing the neue noise Frau, as electronic/post industrial body music based on the Gegen party series at the Kit Kat Club in Berlin.

FRanceSco  macaRone

PalmieRi  aka  waRbeaR  +  aleSSia d’aRtino  aka  a/ona gegen witcheS

Red magick oR the

PoweR oF noiSe

RodRigo gaRcia alveS /

Studio diSoRdeR

RootS bloodY RootS

Ein Kommentar zur Fetischisierung des Anderen: In Studio Disorders Performance-Collage treffen Symboliken und Bewegungselemente aus wenig beachteten, brasilianischen Filmen, sowie aus afro-brasilianischen Religionen und aktuellen, künstlerischpolitischen Arbeiten aufeinander. Queer, exhibitionistisch und humorvoll!

A funny, queer, exhibitionist performance collage of symbols and movements from Brazilian film, religion and political art commenting on the fetishization of the Other.

von und mit Rodrigo Garcia Alves, Pêdra Costa, Sanni Est, Gästen

In Kooperation mit Altes Finanzamt Projektraum e.V.

Wie werden Frauen als Hexen dargestellt? Christine Joy Alpuerto Ritter sucht in den ihr vertrauten Kulturen nach Antworten und verbindet Elemente aus philippinischen Volkstänzen mit Voguing, Hip Hop und Zeitgenössischem Tanz. In diesem Spiel mit visuellen Klischees und energetischer Spiritualität generiert sie einen sich stetig wandelnden Charakter, der stark und verwundbar zugleich ist.

A multi-cultural perspective on woman as witch, mixing elements of Philipino folk dance, voguing, hip-hop and contemporary dance in a search for knowledge, control, transcendence and humanity.

Mit freundlicher Unterstützung von Theaterhaus Mitte, Studiohaus und T-Werk Potsdam.

Inspiriert von den zentralen Konzepten in Mary Wigmans Arbeit – Hingabe, Widerstand und Experimentierfreude – begeben sich Tänzerin und Choreografin Nadia Beugré sowie Bassistin Manou Gallo in einen Dialog zwischen Körper, Klang und außerordentlichen Kräften.

A dialogue of live dancing, music and unseen extraordinary forces.

chRiStine  joY alPueRto  RitteR  babae

Wir verabschieden die helle Jahreszeit und tauchen ein in die dunkle. Ein Ritual des Loslassens und der Transformation für alle auf dem Weg zu innerer Weisheit und Wahrheit.

Film ScReening uSa

maRY doRe

She’S beautiFul when She’S angRY

Sie waren wütend, sie waren kämpferisch – und manche waren Hexen: Die Begründerinnen der modernen US-Frauenbewegung. Ein Dokumentarfilm über die unterschiedlichen Ausrichtungen der Szene von 1966 bis 1971.

A documentary that resurrects the buried history of the outrageous, often brilliant women who founded the modern women‘s movement from 1966 to 1971 in the US.

Melanie Jame Wolf umreißt die Sehnsucht nach magischen Kräften und nach Nähe zur Natur –auch zur eigenen. In der Auseinandersetzung mit Mary Wigmans Verkörperung eines queeren, multiperspektivischen Selbst nähert sie sich der Frage nach der Bedeutung von (Über)Natürlichkeit.

A performance and video work critically mapping the desire to be magic. Melanie Jame Wolf deals with Mary Wigman‘s materialization of queer identity from multiple perspectives and questions the meaning of (super)nature.

Die Konstruktion des Anderen aus der Ferne: Verwurzelt in Deutschland und Indonesien, wird Melati Suryodarmo beider Orts als „anders“ gelesen. Nun nimmt sie Mary Wigmans ethnologischen Blick auf Fernost in Hexentanz II zum Anlass, um ihre persönliche Perspektive auf die traditionellen Tänze ihres Herkunftslandes auszuloten.

The challenge of being identified with “otherness” has inspired a re-investigation of how the distant contemplation of traditional culture as the “Other” can be revealed.

melati SuRYodaRmo

YouR otheRneSS –i’ve neveR  been So eaSt

danYa  hammoud o.t.

Warum Kunstwerke bewahren, wenn uns gerade ihre Vergänglichkeit fasziniert? Menschen, Kriege und Erinnerungen kommen und gehen. Einzig von Dauer ist die Kraft der Erde. Diese Wahrheit entdeckt Danya Hammoud in der Auseinandersetzung mit Wigmans Körper und Gedankenwelt für sich wieder.

A physical dialogue tracing the figure of the “witch” as both fertile and destructive and rediscovering the power in the soil that we live on.

Die amerikanische Tanzhistorikerin Susan Manning setzt sich in ihrem Vortrag Mary Wigman and Asia mit den asiatischen Einflüssen auf Wigmans choreografische Arbeit auseinander. Im Anschluss daran kommen alle Beteiligten des Witch Dance Projects zu einem Abschlussgespräch zusammen. Zu diesem wird auch Irene Sieben anwesend sein, eine der drei ehemaligen Wigman-Schülerinnen, in deren Verantwortung es liegt, Tänzer innen bei der Rekonstruktion von Wigman-Tänzen mit einem Bewegungscoaching zu unterstützen. abSchluSSPanel

Frauen, entdeckt eure eigene Weisheit und schließt euch dem Tanz der Kraft an, lernt das schamanische Weltbild, Krafttiere und Rituale kennen! Thematisiert werden Trancereisen und Trancehaltung ebenso wie die acht Jahreskreisfeste, z.B. Walpurgis und Halloween/Samhain. In einem Tagesseminar führt Attis Silke Beyn in den weiblichen Schamanismus ein, der seine Wurzeln in den matriarchalen Kulturen Mitteleuropas hat. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, dafür Socken, lockere Kleidung und Humor!

Full-day workshop on female shamanism for women only (in German). melanie  jame w olF/ Savage  amuSement natuRe / natuRe / i am  YouR bRide/ take  me//

attiS  Silke  beYn hexenFRauenkRaFt  –w eiblicheR  SchamaniSmuS

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