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Diakonie Jahresbericht 2013

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Jahresbericht

2013

Diakonische Information 171-1/14

Jahresbericht 2013

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Inhalt

Inhalt Vorwort............................................................... 3

Kinder- und Jugendhilfe........................... 16

Altenarbeit......................................................... 4

Menschen in sozialen Krisen.................. 17

Behindertenarbeit........................................... 6

Rettungs- und Sanitätsdienst................. 18

Gesundheit........................................................ 8

Eurodiaconia.................................................. 19

Flüchtlingsarbeit.......................................... 10

Sponsoring..................................................... 20

Entwicklungszusammenarbeit............... 12

Kampagnen.................................................... 21

Katastrophenhilfe........................................ 13

Finanzübersicht............................................ 22

Bildung............................................................. 14

Mitglieder........................................................ 23

Spendenkonto Diakonie Österreich IBAN AT49 2011 1287 1196 6399 BIC GIBAATWWXXX Impressum: Medieninhaber, Herausgeber und Redaktion: Diakonie Österreich. Redaktionsteam: Roberta Rastl-Kircher, Magdalena Schwarz. Mitwirkende: Karin Brandstötter, Andrea Brummeier, Martina Gasser, Hannelore Kleiß, Dagmar Lassmann, Katharina Meichenitsch, Nikolaus Onitsch, Verena Reisinger, Michaela Richter, Christoph Riedl, Claudia Röthy, Eva Rohregger, Martin Schenk, Belinda Schneider, Roland Skowronek, Hansjörg Szepannek, Thomas Katjejowsky, Johanna Pasiecznik; Redaktion: 1090 Wien, Albert Schweitzer-Haus, Schwarzspanierstraße 13. Tel. (0)1 409 80 01, Fax (0)1 409 80 01-20, E-Mail: office@ diakonie.at; Internet: www.diakonie.at; Verlagsort: Wien. Direktor Diakonie Österreich: Pfr. Michael Chalupka. Grafik-Design: Elisabeth Frischengruber. Fotorechte: Cover: Nadja Meister; Seite 2: Parlamentsdirektion/Bildagentur Zolles KG/Jaqueline Godany; Seite 3: epd/Uschmann; Anna Rauchenberger; Seiten 4/5: Diakoniezentrum Gols; dermaurer; Diakonie miteinander leben; Diakoniewerk/Christian Jungwirth; Seiten 6/7: dermaurer; Transilvania Pack & Print, Thomas Smetana; Franz Pammer, JugendamWerk; Katrin Lemler; Diakoniewerk (2x); Seiten 8/9: Diakonie Zentrum Spattstrasse; dermaurer; Andreas Kolarik; EKH-Wien; EKH/Groesel; Seiten 10/11: Regina Huegli; Seite 12: Anna Rauchenberger; Siobhán Kathleen Geets; Jairos Jiri; Seite 13: Thomas Lohnes/DKH; Jens Grossmann/DKH; Seiten 14/15: Nadja Meister; Diakonie Zentrum Spattstrasse; dermaurer; Regina Huegli; Diakonieverein Salzburg/ Montessori-ORG; Seite 16: Diakonie Zentrum Spattstraße; Diakonie de La Tour; Seite 17: Sageder_vdg.at; Seite 18: Peter Lechner/ HBF; Die Johanniter; Die Johanniter/ R. Herbst; Seite 19: Eurodiaconia; Seite 20: Sandra Speer; Diakonie Österreich; Diakonie Flüchtlingsdienst Die Diakonische Information bringt Sachinformationen und Nachrichten zur Diakonie der Evangelischen Kirchen. Der Bezug ist kostenlos. DVR: 041 8056 (201) UZ24 „Schadstoffarme Druckerzeugnisse“ UW 734

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Jahresbericht 2013


Vorwort

Liebe Freundinnen und Freunde der Diakonie! Liebe Schwestern und Brüder! „Dem Armen wird Hoffnung zu Teil, und die Bosheit muss ihren Mund halten.“ Hiob 5,16

schen Kirchen das Jahr der Diakonie. Zu Ende gegangen ist es mit der Nominierung von vielen HoffnungsträgerInnen, Diakonie Direktor Michael Chalupka, Nationalratspräsidentin die von PfarrgemeinBarbara Prammer und SchülerInnen der I-Fit-Schule bei der den, diakonischen InitiaÜberreichung des Adventkranzes im Parlament. tiven oder Einrichtungen nominiert wurden, um die Saat der Hoffnung, die in diesem Jahr as Leben liegt vor uns. Doch auch hinter gesät wurde, weiterzutragen. Darunter sind uns liegt das Leben – all das was wir Frauen, die jungen AsylwerberInnen Deutsch getan, bewirkt und unterlassen haben. Der beibringen, ebenso wie Männer, die HaftentJahresbericht oder, wie es moderner heißt lassenen bei der Wohnungssuche beistehen. der Wirkungsbericht zeigt, was getan wurde, für wen mit welchen Mitteln was bewirkt wurHoffnungsträger bringen Hoffnung, sie teilen de. Und er zeigt auch, wie wir das, was getan Hoffnung, sodass anderen Hoffnung zu Teil wurde, gerne sehen möchten. Das ist richtig wird und sie selbst zu HoffnungsträgerInnen so, denn damit weist der Bericht schon in die werden können. Zukunft – und das Leben liegt vor uns und will jetzt, in diesem Augenblick gelebt werden. Hoffnung zu haben, ist ein Geschenk. Es In der Gegenwart die Zukunft zu leben, heißt Hoffnung. Das Jahr 2013 war für die Evangeli- ermöglicht, heute und jetzt die Zukunft zu

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Diakonie – Hoffnungsträger für Menschen in Not

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Kerzen für Kinder und Jugendliche in Not brannten vor 170 Jahren im ersten Haus der Diakonie. Dort, im „Rauhen Haus“ in Hamburg, fanden Kinder aus ärmsten Verhältnissen ein neues Zuhause. Jeden Tag im Advent wurde an einem großen Wagenrad eine Kerze entzündet. Um den Kindern ein Gefühl für Zeit, für Vorfreude und Zuversicht

zu schenken. 1839 entstand so der erste mit Tannenreisig geschmückte Adventkranz. Um ihren Einsatz für junge Menschen bis heute zu bekräftigen, überreichten VertreterInnen von Diakonie und Kirche im Winter 2013 mehr als 35 Adventkränze an Personen des öffentlichen Lebens. Außerdem konnte die Diakonie erstmals Riesenadventkränze auf öffentlichen Plätzen in den Städten Wien, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Gallneukirchen aufstellen.

leben. So wie es bei Hiob heißt: „Dem Armen wird Hoffnung zuteil, und die Bosheit muss ihren Mund halten.“ Das erstaunt nun doch. Warum muss die Bosheit den Mund halten angesichts der Hoffnungsträgerinnen? Ganz einfach: Weil es ihr die Sprache verschlägt angesichts der vielen Chancen und Möglichkeiten, die das Leben bietet, wenn es aus der Hoffnung gelebt wird, die uns zu Teil wird. In diesem Heft können Sie die Geschichten der Hoffnungsträgerinnen und Hoffnungsträger lesen. Kein Wort über die Bosheit, denn die hält ja den Mund. Pfarrer Mag. Michael Chalupka,

Direktor der Diakonie Österreich

Original Wichern Adventkranz mit 4 Metern Durchmesser im Wiener Rathauspark.

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Altenarbeit

Pflege als Zukunftinvestition Die Diakonie fordert den Ausbau von Pflegedienstleistungen. Denn Investitionen in Pflege und Betreuung rechnen sich mehrfach. Regionale Arbeitsplätze werden geschaffen, pflegende An­ gehörige werden entlastet – unter ihnen 42.700 Kinder und Jugendliche* – und die Lebensqualität von Menschen mit Pflegebedarf steigt: durch leistbare Ange­bote, die den eigenen Bedürfnissen entsprechen. *Siehe Seite 18

Haus Harbach und Haus Elvine erstrahlen in neuem Glanz

D Feierliche Schlüsselübergabe im Haus Harbach.

ie Bedürfnisse von Menschen im Alter verändern sich stetig im Gleichschritt mit der Gesellschaft. Investitionen in diesem Arbeitsbereich müssen daher gleichzeitig nachhaltig und innovativ sein. Diesem Grundsatz ver­pflichtet feierte die Diakonie de La Tour am 20. September die Eröffnung des generalsa­nierten und neu aufgestockten „Hauses Har­bach“. Rund

Haus für SeniorInnen in der Slowakei

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er Verein Agapé der evangelischen Kirche be­treibt in Svätý Jur, einer Klein­stadt nahe Bratislava, einige Sozialeinrichtungen. Mit Herbst 2013 wurde in Kooperation mit dem Diakoniewerk ein Haus für SeniorInnen für 40 pflegebedürftige Menschen im Alter in Betrieb genommen. Zusätzlich werden in der Küche dieser Einrichtung 120 Mittagessen für die Versorgung des Kindergartens und für rund 50 SeniorInnen der Stadt Mahlzeiten für „Essen auf Rädern“ zubereitet. Das Haus wird auch als Praktikumsstelle für die Ausbildung von Pflegekräften zur Verfügung stehen.

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um die beiden Klagenfurter Häuser „Harbach“ und „St. Peter“ ist außerdem ein richtiger Generationenpark entstanden: Die Häuser werden re­gelmäßig von Kindern aus den Diakonie-Kindergärten und -Schulen besucht, die sich auf dem selben Gelände befinden. Auch aus Treffen gibt es Neuigkeiten: Die BewohnerInnen aus dem alten Haus Elvine, fanden in dem fertiggestellten namensgleichen Neubau ein auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes zu Hause.

Generationenwohnen in der Rosa Zukunft in Salzburg

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n der Rosa-Hofmann-Straße errichteten vier private Bauträger ein Leuchtturmprojekt, dem ein Sozialkonzept des Diakoniewerks seine Besonderheit verleiht: die Rosa Zukunft. Das Zusammenleben von jungen Familien und Menschen im Alter steht im Mittelpunkt. Das Diakoniewerk Salzburg hat das Sozialkonzept entwickelt und wird die Rosa Zukunft durch eine Wohnkoordination dauerhaft begleiten. Dabei geht es vor allem um die soziale Integration und um die Beratung von Senior­ Innen mit Betreuungs- und Pflegebedarf. Im Dezember 2013 wurden 129 Wohneinheiten etappenweise an die MieterInnen, MietkäuferInnen und EigentümerInnen übergeben.


Altenarbeit

Betreutes Wohnen rentiert sich mehrfach

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Für Ehrenamtliche BegleiterInnen und Interessierte gibt es Weiterbildungen in der neuen Hospizakademie.

Neue Hospizakademie in Kärnten

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a. 600 schwerstkranke Menschen werden jährlich von über 160 ehrenamtlichen BegleiterInnen der Hospizbewegung Kärnten begleitet. Für diese Ehrenamtlichen und andere Interessierte gibt es

„Ich bin mehr“ – Vielsprachiges Angebot auf www.demenzinfo.at

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emenz und Alzheimer als Volkskrank­ heiten der Zukunft? Mit der neuen Homepage www.demenzinfo.at bietet das Diakoniewerk nicht nur Aufklärung sondern auch Beratung für Betroffene und deren Angehörige. Informationen sind neben Deutsch auch auf Bosnisch/Serbisch/Kroatisch und Türkisch erhältlich.

nun zertifizierte Hospiz-Grundkurse sowie Weiterbildungsveranstaltungen in der Hospizakademie. Diese Kooperation der Hospizbewegung Kärnten und der Akademie de La Tour wurde im Oktober feierlich eröffnet.

Ebenso auf www.demenzinfo.at zu sehen ist ein Fotoprojekt des Diakoniewerks mit dem renommierten Fotografen Christian Jungwirth: Er porträtierte vier BewohnerInnen des Pflegewohnheims für SeniorInnen „Haus am Ruckerlberg“ in Graz. Sie alle sind an Demenz erkrankt. Trotzdem haben natürlich auch sie das Recht, mit Respekt und Würde behandelt zu wer­den und mit ihrer Lebensgeschichte und Persönlichkeit wahrgenommen zu werden.

eder Euro, der im Bereich des Betreuten Wohnens für SeniorInnen investiert wird, bringt der Gesellschaft mehr als das doppelte an monetärem Gegenwert: Die Diakonie miteinander leben konnte im Oktober die Ergebnisse einer Studie der Wirtschaftsuniversität Wien über den Social Return on Investments (SROI) des betreuten Wohnens für SeniorInnen präsentieren. Im Rahmen der Studie wurden die Wirkungen sozialer Investitionen auf BewohnerInnen, Angehörige, Bund, Land, Bauträger, etc. erfasst und anschließend monetär bewertet. Die Ergebnisse sind beachtlich: jeder ins betreute Wohnen investierte Euro bringt der Gesellschaft einen Gegenwert von 2,26 €. Der größte Teil des Profits kommt dabei den BewohnerInnen zugute, die nicht nur finanziell sondern auch durch erhöhte Lebensqualität von Investitionen profitieren.

Präsentation der WU-Studie zum „Social Return on Investment“. Im Bild: Elke Merl, Diakonie Miteinander Leben und Dr. Christian Schober, Wirtschaftsuniversität Wien.

Altenarbeit in der Diakonie Betreutes Wohnen / Wohnen mit optionaler Betreuung, Hausgemeinschaft, Wohnheim bzw. Pflegeheim Therapie, Gesundheits- und psychosoziale Beratung z.B. Demenz, Hospizbetreuung

Christian Jungwirth portraitierte für das Diakoniewerk an Demenz erkrankte Menschen.

Hauskrankenpflege, Mobile Betreuung, Akut- und Kurzzeitpflege, Tageszentren, Tagesbetreuung, Besuchsdienste

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Behindertenarbeit

Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung In allen Projekten der Behindertenarbeit der Diakonie steht das Ziel im Vordergrund, dass betroffene Menschen ihr Leben selbst in die Hand nehmen können. Eine der zentralen politischen Forderungen der Diakonie ist deshalb auch die gesetzliche Verankerung einer Selbstvertretung von Menschen mit intellektueller Behinderung. Nur so können sie für sich selbst sprechen.

Diakonie schafft „Sprungbrett“ ins Arbeitsleben

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Auf dem Weg ins Berufsleben.

Beratungsstelle für Eltern von Kindern mit Behinderung

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erdende Eltern müssen sich in einer Schwangerschaft mit diversen pränatalen Untersuchungs­­ methoden auseinandersetzen. Eine mögliche oder bereits feststehende Diagnose einer Behinderung des noch ungeborenen Kindes stellt zu­künftige Eltern vor große Herausfor­derungen. Aus diesem Grund eröff­nete das Diakonie Zentrum Spattstraße im April in Linz eine neue Be­ratungsstelle für (werdende) Eltern von Kindern mit Behinderung und schließt damit eine Lücke im psychosozialen Beratungsangebote für Eltern.

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Diakoniewerk International in Rumänien

ennen Sie das Gefühl, Sie wollen unbedingt etwas erreichen, doch niemand traut Ihnen das so richtig zu? Menschen mit Behinderung erleben das in vielen Lebensbereichen, und vor allem, wenn es um die Integration ins Berufsleben geht. Die Diakonie de La Tour hat sich in Kooperation mit dem Diakoniewerk dieser Thematik angenommen: Mit dem Projekt „Sprungbrett Glöcklturm“ in Lienz werden Menschen mit Behinderung dabei begleitet, sinnvolle Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt zu finden. Die inklusive Einrichtung, die gleichzeitig Schulungsstandort ist, wurde im Juni eröffnet. Einige Wirtschaftsbetriebe in der Region nutzen mittlerweile dieses Angebot und schätzen die wertvolle Arbeitsleistung der Klientinnen und Klienten.

– einem Nachbarort von Sibiu – ein Grundstück angekauft, um dort eine weitere Werkstätte für Menschen mit Behinderung zu errichten. Geiakoniewerk International erweitert sein Angebot an Arbeit für Menschen mit Behin- plant ist eine Werkstätte mit Schwerpunkt Holz, sowie landwirtschaftlichen Tätigkeiten. Auch ein derung. Dazu wurde in Schellenberg/Šelimbar Verkaufsladen ist angedacht. Bereits aktiv ist die Firma Transilvania Pack & Print in Sura Mica/Rumänien, die gemeinsam mit dem Diakoniewerk Inter­national integrative Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zur Verfügung gestellt hat. Zurzeit arbeiten fünf Menschen im Betrieb mit. Die Firma stellt die Arbeit und das WerksArbeit in einem Unternehmen – für gelände zur Verfügung, eine Sozialarfünf Menschen mit Behinderung ist beiterin des Diakoniewerks begleitet dieser Traum bei Transilvania Pack & Print Wirklichkeit geworden. die MitarbeiterInnen mit Behinderung bei der Arbeit.

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Behindertenarbeit

Theater Malaria hat neue Profis an Board

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Aktion für mehr Rechte von Menschen mit Behinderungen im Dezember 2013.

Flashmob Forum Selbstvertretung

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twa 120 Menschen mit Behinderung kamen am 3. Dezember genau 5 Minuten vor 12 vor das Parlament, um auf die Rechte von Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen. Lautstark wurde gepfiffen und getrillert, und auch einige mitgebrachte Wecker waren auf 5 vor 12 gestellt. Die Selbstver-

treterInnen des Forum Selbstvertretung, bei dem auch die Diakonie Mitglied ist, haben den „Flashmob“ selbstständig organisiert, und auf wichtige Forderungen des Forums hingewiesen: Es geht ihnen um inklusive Bildung, Lohn und Pension für Menschen in Werkstätten, sowie um mehr Selbstbestimmungsrechte.

Von wegen sprachlos!

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Teresa Breuer, zweifache Medaillengewinnerin der Special Olympics in Pyeong Chang, ist seit Dezember auch erste Botschafterin der Special Olympics Winterspiele 2017.

athrin Lemler war der Star des diesjährigen Martinstift Symposion, bei dem es um die Verwendung von Sprachhilfsmitteln, so genannten Assistierenden Technologien ging. Kathrin Lemler, die aufgrund einer infantilen Cerebralparese selbst ein Sprachausgabegerät benutzt, ging im Vortrag auf die Wichtigkeit der Versorgung mit unterstützenden Geräten ein. Nur so ist es ihr möglich, trotz der fehlenden Lautsprache mit ihrer Umwelt in Kontakt zu treten. Und vor allem ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten. Katrin Lemler ist an der Universität zu Köln beschäftigt. Ihr Vortrag hat einen bleibenden Eindruck beim Publikum hinterlassen.

as Theater Malaria – vor mehr als 20 Jahren als Theaterwerkstatt für Menschen mit Behinderung im Diakonie­ werk gegründet – bekommt seit heuer Unterstützung von den Professionisten der Anton Bruckner Universität Linz. Namhafte HochschulprofessorInnen unterrichten die SchauspielerInnen in unterschiedlichen Workshops (Sprecherziehung, Improvisation, Bewegungstraining). Für Margareta Pesendorfer, Leiterin des Schauspielinstitutes, ist die Zusammenarbeit mit dem Theater Malaria etwas Besonderes: „Jeder Mensch hat ein Recht darauf, seine Talente zu entwickeln, seine kreative Kraft zu fördern. Darüber hinaus kann jeder seine Sicht der Welt schildern und Geschichten erzählen – egal ob jung, alt, beeinträchtigt oder nicht. Das macht es spannend.“

Die SchauspielerInnen des Theater Malaria haben neue professionelle Unterstützung.

Gold und Silber

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eresa Breuer, Sportlerin der Sektion Behindertensport des SV Gallneukirchen und Mitarbeiterin im Diakoniewerk, errang bei den Special Olympics in Pyeong Chang/ Südkorea Gold im Slalom und Silber im Riesenslalom. Dieser Leistung verdankt Teresa Breuer auch den Titel „Sportlerin des Jahres“ – an der Seite von Marcel Hirscher und anderen Sportgrößen – und die Ehre, 2017 erste Botschafterin der Special Olympics World Winter Games in Graz/Schladming zu sein.

Behindertenarbeit in der Diakonie

Kathrin Lemler war mit ihrem Vortrag über Sprachcomputer der Star des Martinstift Symposion 2013.

Beratung, Computergestützte Kommunikation, Förderung/Frühförderung, Integrative Berufsausbildungen, Tagesbetreuung, Therapie, Lern- und Freizeitbetreuung, mobile Betreuung, Schulassistenz, Tageszentren, (Kunst-)Werkstätten, betreute Wohngemeinschaften und Wohnhäuser

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Gesundheit

Gesundheit ganzheitlich sehen Im Englischen bedeutet „ease“ ohne das verneinende „dis“ (disease) so viel wie Leichtigkeit, Behaglichkeit und Sorglosigkeit. Das gibt Raum für einen größeren Blick auf Gesundheit. Österreich hat zehn nationale Gesundheitsziele erarbeitet. Darin geht es um Chancengerechtigkeit, um sozialen Zusammenhalt, um barrierefreie Gesundheitsversorgung, um Prävention bei psychischen Erkrankungen oder um Kindergesundheit. „Health in all Policies“ bedeutet, dass Wohnen, Arbeit oder Bildung einen großen Einfluss auf die Gesundheit haben. Die Diakonie engagiert sich für die Umsetzung dieser Ziele.

In sozialtherapeutischen Gruppen können Kinder ihre sozialen Kompetenzen stärken und lernen, mit Grenzen besser umzugehen.

Gruppentherapie – Gemeinsam leben lernen

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inder, die Einzelpsychotherapie und Familientherapie besuchen, werden oft durch auffälliges Verhalten zu Aussenseitern. Dem kann mit Gruppentherapeutischen Angeboten entgegengewirkt werden. Dies ist nun Dank einer Unternehmenskoopera­tion

möglich geworden: das Diakonie Zen­trum Spattstraße kann sein Angebot nun um spozialtherapeutische Gruppen für die kom­menden zwei Jahre erweitern. In der Gruppe SoKo wird die „Soziale Kompetenz“ der Kinder und Jugendlichen gefördert, während es in der Gruppe „Limes“ um die Erweiterung der Kompetenz im Umgang mit Grenzen geht.

Anonym und kostenlos: Neue Suchtambulanzen in Spittal an der Drau.

Prävention und Therapie: Suchtambulanzen in Spittal/Drau

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mmer mehr Menschen entwickeln Abhängigkeiten, die sie ohne professionelle Hilfe nicht mehr in den Griff bekommen. Gezielte Prävention und Therapie werden den Betroffenen und deren Angehörigen in zwei neuen Spittaler Suchtambulanzen der Diakonie de La Tour ermöglicht. Neben der Alkoholambulanz gibt es auch eine Spielsuchtambulanz. Hier werden nicht nur spielsüchtige, sondern auch kauf- und onlinesüchtige Menschen beraten. Die Beratung in den Ambulanzen erfolgt anonym und ist kostenlos.

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Zwei Mal Feiern in Waiern: Eröffnung des Krankenhauses und Jahresfest

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ach intensiver Umbauphase wurde das Krankenhaus Waiern der Dia­ konie de La Tour als topmodernes Kom­petenzzentrum für Psychosomatik, Innere Medizin und Geriatrie präsentiert. So wurden u.a. das mehrfach ausgezeichnete Labor erweitert, neue räumliche Voraussetzungen für gastroenterologische Untersuchungen geschaffen und der Bau bestmöglich auf Betreuung und Pflege abgestimmt. Gleichzeitig fand das Wairer Jahresfest mit einem vielfältigen Programm statt.

Lindsey Vonn als Gast der anderen Art zur Schi-WM in Schladming

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as Diakonissen-Krankenhaus Schladming konnte die Herausforderungen, die die Alpine Schi-WM im Februar mit sich brachte, gut meistern. 22 TeilnehmerInnen aus 17 Nationen mussten die ärztliche und pflegerische Betreuung in Anspruch neh­men, darunter die mehrfache Gesamtweltcup-Gewinnerin Lindsey Vonn mit einer komplizierten Knieverletzung. Weitere 220 Personen, die im Rahmen der Schi-WM ärztliche Behandlung brauchten, konnten ebenfalls gut versorgt werden.


Gesundheit

Neuer Primar im Evangelischen Krankenhaus

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Interdisziplinäre Schmerztherapie als neuer Schwerpunkt in der Klinik Diakonissen Salzburg.

Schwerpunkt Schmerztherapie jetzt auch in Salzburg

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ach der Klink Diakonissen Linz bietet nun auch die Klinik Diakonissen Salzburg den Schwerpunkt „Interdisziplinäre Schmerztherapie“ an. Abhängig von der Art des Schmerzes arbeiten SchmerzmedizinerInnen,

NeurologInnen, RadiologInnen, KomplementärmedizinerInnen, NeurochirurgInnen, PsychologInnen, PhysiotherapeutInnen und andere Berufsgruppen gemeinsam an der therapeutischen Strategie. Mit Dr. Karl Wohak verstärkt seit Oktober ein anerkannter Schmerzmediziner das Team in Salzburg.

Tumorboard: Krebs erfolgreich behandeln

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ur erfolgreichen Bekämpfung von Krebs ist eine interdisziplinäre und abteilungsübergreifende Behandlung wichtig. Die Zusammenarbeit von ÄrztInnen verschiedener Fachrichtungen im Evangelischen Krankenhaus wird mit dem seit Jänner eingerichteten Tumorboard möglich: Während der/ die vertraute Arzt/Ärztin weiterhin AnsprechpartnerIn für die PatientInnen bleibt, kann im Tumorboard das Krankheitsbild fachübergreifend und ohne bürokratische Hürden diskutiert werden.

Das Tumorboard ermöglicht interdisziplinäre Krebsbehandlung.

rimarius Univ.-Prof. Dr. Christoph Reisser ist seit September neuer ärztlicher Direktor des Evangelischen Krankenhaus Wien. – „Nicht nur Mediziner, sondern Arzt sein!“ Mit diesem Credo tritt der Facharzt für Hals-, Nasen und Ohrenheilkunde seine Position als ärztlicher Direktor im Evangelischen Krankenhaus Wien an. Er folgt damit Prim. Univ.-Prof. Dr. Gerald Pflüger nach, der nach 24 Jahren als ärztlicher Direktor den Ruhestand antritt.

Übergabe im Evangelischen Krankenhaus: Prim. Dr. Reisser (li.) und Prim. Pflüger (re.)

30 Jahre Expertise für Sucht­e rkrankungen im Krankenhaus de La Tour

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it einer Fachtagung am 4./5. Oktober feierte das Krankenhaus de La Tour sein 30 jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Sucht im Wandel der Zeit“ wurde über zeitgemäße Therapien für Abhängigkeitserkrankungen diskutiert. Suchterkrankungen betreffen Frauen und Männer jeden Alters. Therapiekonzepte müssen daher der Komplexität der Krankheits­ bilder gerecht werden. Das Krankenhaus de La Tour ist auf die Behandlung von Alkohol-, Medikamenten- und Spielsucht sowie anderen Verhaltensabhängigkeiten spezialisiert. 400 Menschen mit Suchtproblemen werden jährlich behandelt.

Neurochirurg verstärkt Klinik in Linz

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eit 1. Juli verstärkt der renommierte Neurochirurg Dr. Babak Parsaei das Ärzteteam der Klinik Diakonissen Linz. Für den Wirbelsäulenspezialisten steht die mikrochirurgische Arbeit im Zentrum seiner Tätigkeit. Dr. Parsaei ist einer von wenigen Ärzten in Österreich, die auch an Kindern diese anspruchsvollen Wirbelsäulenoperationen durchführen.

Gesundheitsangebote in der Diakonie Akutpflegedienste, Ambulanzen für Suchterkrankungen, Ambulanz für Menschen ohne Versicherung, Beratungsstellen, Therapieangebote, Betreuung und Wohnen für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Mobiles Palliativteam, Selbsthilfegruppen, Krankenhäuser, Hauskrankenpflege

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Flüchtlingsarbeit

Flüchtlingsarbeit der Diakonie in Österreich Die Arbeit mit und für Menschen auf der Flucht ist ein Balanceakt zwischen dem öffentlichen Aufzeigen der Schwierigkeiten, denen Menschen auf der Flucht begegnen, und der Kooperation mit Behörden. Vor allem vor dem Hintergrund der starken Grenzposten an den EUAußengrenzen und den schlimmen Vorfällen auf der Insel Lampedusa im Oktober ist der Diakonie jedoch die laute Stimme für die menschenwürdige Behandlung von Flüchtlingen besonders wichtig

Gemeinwesenarbeit in Wien

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it BASIS Margetin eröffnete der Dia­ konie Flüchtlingsdienst im Frühjahr 2013 im Wiener Stadtteil Zinnergasse / Margetinstraße / Landwehrgasse im 11. Bezirk ein gemeinwesenorientiertes Integrationsbüro. BASIS Margetin richtet sich an etwa 1.500 im Stadtteil lebende MigrantInnen, Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte, aber auch an die Mehrheitsgesellschaft. Ziel ist es, Menschen bei der Eigenorganisation zu unterstützen und dadurch die Entwicklung auf lokaler Ebene voran zu treiben und Integration zu fördern.

Eröffnungsfest der Integrationsberatungsstelle BASIS Margetin.

Blick in ein Quartier für AsylwerberInnen.

Unterbringung von Flüchtlingen in Österreich

Menschenrechtsarbeit in der Schubhaft

m Jahr 2013 war erneut die Qualität der Quar­tiere in der Grundversorgung ein Thema. Eine Gruppe von JournalistInnen hat in einer ausführlichen Recherche über die Standards der Unterkünfte in Salzburg, Niederösterreich und Burgenland teilweise katastrophale Zustände ans Licht befördert. Das Land Niederösterreich hat daraufhin rasch reagiert und mit der Mobilen Betreuung NÖWE des Diakonie Flüchtlingsdienstes eine Zusatzvereinbarung abgeschlossen. Durch definierte Standards und stärkere Kontrollen soll sie eine Reduktion von Mängeln in den Quartieren erreichen. Obwohl die Unterkünfte im Burgenland in der Untersuchung am schlechtesten abgeschnitten hatten, konnte mit der burgenländischen Landesregierung bis dato leider noch keine derartige Übereinkunft getroffen werden.

on 331 Schubhaftbeschwerden im Jahr 2013 konnte die Rechtsberatung des Diakonie Flüchtlingsdienstes 122 Verfahren gewinnen. Das heißt, dass mehr als ein Drittel aller Flüchtlinge zu Unrecht in Haft saß, und nur durch die Intervention der RechtsberaterInnen wieder freigelassen werden musste. Eine außergewöhnliche Belastung in diesem Zusammenhang stellte 2013 die ungerechtfertigte Betrugsanzeige gegen die österreichweite Rechtsberatung des Diakonie Flüchtlingsdienstes dar. Glücklicherweise haben sich die UnterstützerInnen der Flüchtlingsarbeit der Diakonie davon nicht in die Irre führen lassen. Ihre Solidaritätsbekundungen und Spenden haben uns durch diese schwere Zeit getragen. Im Sommer wurde das Verfahren schließlich von der Staatsanwaltschaft eingestellt, weil sich der Vorwurf als haltlos erwiesen hatte.

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Petition „Gegen Unmenschlichkeit“ erreicht über 30.000 Menschen

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emeinsam mit 14 anderen Organisationen hat der Diakonie Flüchtlingsdienst die Initiative GEGEN UNMENSCHLICHKEIT – für eine menschenwürdige Asylpolitik ins Leben gerufen, und eine Kampagne zu fünf

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zentralen Forderungen durchgeführt. Über 30.000 Menschen haben den Aufruf unterstützt und über 270 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sind dem Personenkomitee beigetreten.


Flüchtlingsarbeit

Eine Integrationsstartwohnung für Flüchtlingsfamilien ist leider keine Selbstverständlichkeit.

Integration in Wien…

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auptanliegen der Wiener Integrationseinrichtungen INTO Wien und ZukunftsRaum war auch 2013 die Problematik von Obdach losigkeit von Flüchtlingen direkt nach der Grundversorgung. Als im September die Warteliste für Integrationsstartwohnungen geöffnet wurde, standen mehr als 200 Menschen vor

Gesundheit und Psychotherapie

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mberMed, die ambulant-medizinische Versorgung für Menschen ohne Krankenversicherung, verzeichnete 2013 erneut einen Anstieg der PatientInnen. Mit 1910 PatientInnen nutzten über 300 Menschen mehr die Einrichtung als noch im Jahr zuvor. Die zwei interkulturellen Psychotherapiezentren – „Ankyra“ in Tirol und „Jefira“ in Niederösterreich – boten AsylwerberInnen und Flüchtlingen psychotherapeutische, psychiatrische und medizinische Begleitung bei der Bewältigung von psychischen Krisen, Traumatisierung und der aktuell belastenden Lebenssituation in Österreich.

Warteschlange am Anmeldeschalter von AmberMed.

dem Büro Schlange. Der Be­darf an Wohnraum ist so groß, dass mit 330 Personen nur ein Teil der Hilfesuchenden vom Diakonie Flüchtlingsdienst durch Beratung und Wohnversorgung adäquat unterstützt werden konnte. Ergänzt wurde das Angebot durch Deutschkurse und Lernbetreuung. Im Juli konnte die Bildungsberatung und –begleitung um das Projekt QualiFair erweitert werden.

… in Salzburg … In Salzburg sind Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte leider weiterhin stark von Obdachlosigkeit bedroht, da vor allem zweitere

keinen Anspruch auf Mindestsicherung haben. Viele ziehen es vor, das Bundesland zu ver­ lassen. Nichtsdestotrotz konnten bei INTO Salzburg 376 Personen im Integrationshaus oder in Startwohnungen mit einer Bleibe versorgt werden. Sprachkurse und ganzheitliche Beratungsangebote unterstützen die Menschen bei ihren Integrationsbestrebungen.

… und in Niederösterreich Im Integrations- und Bildungszentrum St. Pölten konnten im Jahr 2013 pro Tag über 100 Flüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte aus dem gesamten westlichen Niederösterreich Sprachkurse und Beratung erhalten. Auch Unterstützung bei der Integration in den Arbeitsmarkt wird dort angeboten.

Unterbringung und Betreuung

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m Mai konnte das Haus der Ju­ gend für 36 Unbegleitete Minder­jährige Flüchtlinge (UMF) im bur­ genländischen Rechnitz seine Arbeit aufnehmen. Gemeinsam mit dem Laura Gatner Haus in Hirtenberg und der Betreuungsstelle Mödling kann der Flüchtlingsdienst bis zu 118 männliche UMF betreuen und beraten. Die Einrichtungen KARIBU und LARES des Diakonie FlüchtlingsGemeinsames Kochen im Flüchtlingshaus dienstes sind Wohngemeinschaften Neu Albern des Diakonie Flüchtlingsdienstes. für Menschen in Grund­versorgung. Hier konnte die Platzanzahl auf 58 erhöht werden. Es freut uns besonders, dass seit Sommer 2013 auch Familien in diesen Einrichtungen begleitet werden können. Flüchtlingsarbeit in der Diakonie In den beiden Flüchtlingshäusern des DiakoAmbulanz für Menschen ohne Versinie Flüchtlingsdienst in Wien (Rossauer Lände cherung, Beratung im Asylverfahren und Neu Albern), sind die beiden Projekte und allgemeine Sozialberatung, BeFRIEDA und ESTIA für Menschen mit erhöhtreutes Wohnen, Gemeinwesenarbeit, tem Betreuungsbedarf nach wie vor mehr als interkulturelle Psychotherapie, Inte­ ausgelastet. 2013 konnten dort 90 Menschen grationsprojekte, Lern- und Freizeitmit physisch oder psychisch bedingtem betreuung, Sprachkurse, Schulaberhöhtem Betreuungsbedarf adäquat betreut schlusskurse und versorgt werden.

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Entwicklungszusammenarbeit

Es ist genug für alle da! Die vorhandenen landwirtschaftlichen Flächen reichen aus, um alle Menschen zu ernähren. Der Kampf gegen den Hunger ist zu gewinnen, wenn das vorhandene Land gerechter verteilt wird. Besondere Unterstützung brauchen Menschen mit Behinderung und Menschen in Konfliktregionen. Gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen setzt sich Brot für die Welt dafür ein.

Einsatz für eine Trendwende in der österreichischen Entwicklungspolitik.

Schluss mit leeren Versprechungen

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nlässlich des Welttags der Armutsbekämpfung appellierte Brot für die Welt im Oktober 2013, im Rahmen der Kampagne „Mir wurscht…?“ für eine Trendwende in der Entwicklungspolitik. Vertreterinnen und Vertreter von 46 Organisationen forderten bei einer Aktion vor dem Parlament in Wien einen zeitlich definierten Stufenplan zur Erhöhung

der budgetären Mittel für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe. Leere Sprechblasen symbolisierten die leeren Versprechungen der Politik betreffend der internationalen Armutsbekämpfung in den vergangenen Jahren. Das Zwischenergebnis ist ermutigend. Die Kürzungen wurden fürs erste gestoppt. 2014 geht die Kampagne weiter.

Tägliches Brot für alle

I Mehluli ist gut in die Klassengemeinschaft integriert.

Veränderung ins Rollen bringen

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ausende Kinder mit Behinderung leben in Sim­babwe, ohne dass sie und ihre Familien staatliche Unterstützung bekommen. Da es den Familien am Nötigsten fehlt, sind sie auf Hilfe von außen angewiesen. Die lokale Partnerorganisa­ tion von Brot für die Welt Jairos Jiri Association (JJA), füllt seit Jahrzehnten diese Lücke und betreut mit mobilen Teams über 900 Kinder im ganzen Land. So auch Mehluli: Der Jugendliche kann auf­grund einer Komplikation bei seiner Geburt nicht gehen. Jahrelang war er vom Dorfleben ausgeschlossen, bis er von JJA einen Rollstuhl bekam. Das hat sein Leben verändert. Heute besucht Mehluli die Schule und ist Teil der Gemeinschaft geworden.

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n dem kulturell und landschaftlich reichen Land Kenia leidet jeder dritte Mensch an Hunger und Mangelernährung. Im Januar 2013 machte eine Reisegruppe von Brot für die Welt einen Besuch bei der Partnerorganisation Christian Community Services (CCS) in Kenia, die wesentlich zur Ernährungssicherheit der Bevölkerung beiträgt. Die Reisenden waren zwei SpenderInnen und zwei Mitarbeiterinnen von Brot für die Welt, sowie eine Journalistin. „Geht es in einer Region um die Steigerung des Ernteertrags, so sind die Menschen in einer anderen Gegend von den Folgen plötzlicher heftiger Regenfälle betroffen. So unterschiedlich die Probleme von Gegend zu Gegend sind, unsere Partnerorganisation findet auf jede Schwierigkeit eine passende Antwort“, berichten die Reisenden.

Diakonie – Brot für die Welt – Entwicklungszusammenarbeit Spender Hans Hofbauer unterstützt die Kleinbäuerinnen und -bauern tatkräftig bei ihrer Arbeit.

Ost und Südosteuropahilfe u.a. in Serbien, Kosovo, Bosnien-Herze­ govina, Moldawien, Rumänien. Entwicklungszusammenarbeit u.a. in Kenia, Simbabwe, Mosambik, Israel/Palästina.


Katastrophenhilfe

Katastrophen erschüttern die Welt In notdürftigen Zeltunterkünften verharren syrische Flüchtlinge im Bekaa-Tal, Libanon, bei Temperaturen um die null Grad.

Das Ende des Krieges in Syrien ist nicht absehbar

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ie Diakonie Katastrophenhilfe versorgt syrische Flüchtlingsfamilien in den Flüchtlingslagern der angrenzenden Länder und auch außerhalb mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln. Außerdem werden nach

Der Taifun auf den Philippinen hat viele schutzlos zurück gelassen In den Wochen nach dem Taifun am Jahresende 2013 unterstützte die Diakonie Katastrophenhilfe die lokalen Partner bei den Aufräumarbeiten. Die Verteilung von Hilfsgütern hat dazu beigetragen, das

Möglichkeit kinderfreundliche Zonen eingerichtet, sowie Bildungs- und Freizeitaktivitäten für Kinder angeboten, die helfen sollen, das psychische Wohlbefinden der Kinder nach den Schrecken des Krieges wiederherzustellen.

unmittelbare Überleben der Betroffenen des Sturms zu sichern. In den nächsten Monaten geht es darum, die Betroffenen in der Übergangszeit dabei zu unterstützen, ihre Lebensgrundlagen wiederherzustellen und wieder ein sicheres Dach über dem Kopf zu schaffen.

Zwei große Katastrophen haben im Jahr 2013 die weltweite Öffentlichkeit erschüttert. Der Bürgerkrieg in Syrien, der nun schon ins 4. Jahr geht, und dessen Heftigkeit nicht nachlässt. Und der Taifun Haiyan, der auf den Philippinen so viele Menschen schutzlos zurück gelassen hat. Beide Katastrophen sind in ihren Ausmaßen kaum zu fassen. Die Hilfe von außen ist in vielen Fällen überlebensnotwendig.

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eien es die Opfer eines gewaltsamen Krieges wie in Syrien oder diejenigen, die durch eine Naturgewalt wie den Taifun Haiyan ihre Lebensgrundlage verloren haben, all diese Menschen brauchen Unterstützung. Für die syrischen Flüchtlinge ist Hilfe von außen mittlerweile überlebensnotwendig. Ebenso sind die Bewohnerinnen und Bewohner der philippinischen Inseln auf Hilfsgüter angewiesen, die Hilfsorganisationen wie die Diakonie Katastrophenhilfe an die Überlebenden der Katastrophe verteilen.

Katastrophenhilfe der Diakonie

Ein Mitarbeiter der lokalen Partnerorganisation verteilt Nothilfepakete an Überlebende nach dem Taifun Haiyan auf den Philippinen.

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist derzeit v.a. in der Grenzregion zu Syrien, auf den Philippinen und im Sahel tätig und arbeitet mit dem weltweiten kirchlichen Netzwerk „ACT Alliance“ zusammen.

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Bildung

Bildung macht Zukunft Bildung und Förderung bestimmen die Zukunftschancen von Kindern und Jugendlichen – aber nicht jede und jeder hat denselben Förderbedarf. Gleiche Chancen für alle heißt, Kindern und Jugendlichen vielfältige Angebote zu machen. Die Diakonie gibt Zeit und begleitet – z.B. durch die Schulassistenz in Oberösterreich oder individualisierte Teilausbildungen der I-FIT-Schule in Wien.

SchülerInnen der I-FIT-Schule fordern faire Chancen in der Bildung.

Faire Bildungschancen für alle!

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it dem traditionellen Adventkranzbinden beteiligte sich die I-FIT-Schule (inklusive Fachspezifische Schule für Individualisierte Teil­ ausbildungen) wieder an der HoffnungsträgerKampagne der Diakonie (Siehe auch S. 3). Die dort entstanden Kränze wurden an Persönlich-

Assistenz für SchülerInnen mit Behinderung

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Die Schulassistentin ermutigt und hilft der Erinnerung auf die Sprünge.

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elbstbestimmung durch persönliche Assistenz für Kinder und Jugendliche Jugendliche mit Behinderung im Schulalltag: Das will die Schulassistenz des Diakonie Zentrum Spattstraße erreichen. Die Tätigkeiten der AssistentInnen reichen vom Anund Ausziehen über das Essen bis hin zum Lösen schulischer Aufgaben. SchülerInnen in ganz Oberösterreich wird so der Zugang zu Bildung ermöglicht und zahlreiche regionale Arbeitsplätze konnten für die AssistentInnen geschaffen werden.

keiten aus Politik und Kirche überreicht. SchülerInnen der I-FIT-Schule, die oft selbst durch Lernschwierigkeiten oder Entwicklungsbeeinträchtigungen von Ausgrenzung bedroht sind, gaben dabei ihren „Hoffnungen“ Ausdruck: Sie wünschen sich „Bildung für Alle und so viel Zeit dafür, wie jede und jeder braucht!“.

Neue Website www.zukunftsberufe.at

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erufe mit Zukunft“ lautet das Motto der Schulen für Sozial- und Gesundheitsberufe des Diakoniewerkes. In diesem Sinne startete das Diakoniewerk am 8. März die neue Website www.zukunftsberufe.at. Sie wurde speziell für junge Menschen gestaltet und bietet umfangreiche Informationen zu den Berufsbildern in der Altenhilfe, Behindertenhilfe und Gesundheits- und Krankenpflege.

Montage in 914 km Entfernung

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14 km fuhren drei Tischler aus dem Diakoniewerk, um am ersten Dezember-Wochenende im Kindergarten Suncani most in Mostar, (BiH) Spiel­häuser aufzubauen. Die raumhohen „Häuser“ wurden in Gallneukirchen angefertigt. Dank Spenden konnten diese und eine Reihe wei­terer Kindermöbel, Spielgeräte und Spielsachen zwar von einer Spedition nach Mostar transportiert werden. Die Tischler hatten es sich aber nicht nehmen lassen, die Spiel­häuser selbst in den beiden Kindergartengruppen „Ribice/ Fische“ und „Bubamare/Marienkäfer“ aufzubauen.


Bildung

Jahresthema Nachhaltigkeit

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Die Kleinsten lernen spielerisch, wie wichtig es ist, auf die Umwelt zu achten.

Umweltbildung bei den Kleinsten

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kologisches Bewusstsein wird einem nicht in die Wiege gelegt, es muss rechtzeitig gefördert werden. Seit September 2013 betreibt die Diakonie de La Tour den DAVINCI-Kindergarten inmitten eines Ökoparks in Hartberg. Dort und in den DAVINCI-Schulen am gleichen Ort wird spielerisch versucht, schon den Kleinsten die Wichtigkeit einer intakten Umwelt näherzubringen. Im DAVINCI-Kindergarten lernen Kinder zwischen drei und sechs Jahren, wie sich Abfall vermeiden lässt und wie mit Ressourcen sparsam umgegangen werden kann. Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass die Spiel- und Arbeitsmaterialien aus natürlichen Rohstoffen hergestellt werden.

achhaltigkeit beschreibt das Ziel, die Bedürfnisse der Gegenwart zu befriedigen, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden. Daran angelehnt beschäftigten sich die Einrichtungen der Diakonie Bildung im Jahr 2013 intensiv mit dem Jahresthema „Ökologische Nachhaltigkeit“. Dazu arbeiteten und lernten Kinder vom Kindergartenalter bis hin zur Matura in verschiedensten Projekten und Themenschwerpunkten. Auch nach außen ist die konkrete Auseinandersetzung bereits merkbar gewor-

den: Nach drei Schulen der Diakonie Bildung ist mit dem Kindergarten Donaustadt nun auch der erste Evangelische Kindergarten dem Klimabündnis beigetreten.

Theater Inklusiv

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wei Klassen, eine Bühne und ein Theaterstück: Jugendliche aus der 6. Klasse des MontessoriGymnasiums und der Orientierungsstufe für Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf führten gemeinsam im April SchülerInnen mit und ohne Behinderung den Wedekind-Klassiker „Frühdes evang. Gymnasiums in Salzburg lingserwachen“ auf. Das Stück war standen gemeinsam auf der Bühne. eine Adaption mit aktuellen Songs, Tanz und Kommentar, und es war eine Annäherung der SchülerInnen „Nach der Aufführung bin ich mit meiner untereinander: „Ich habe gelernt, „normal“ Familie ins Wirtshaus gegangen und wir mit Leuten mit Behinderungen zu reden und haben auf den Erfolg angestoßen. Ich war zusammen zu arbeiten“, so Andrea, eine sehr stolz auf mich. Das Theaterstück war Schülerin aus dem Gymnasium. Auch Misehr gut!“ chael von der Orientierungsstufe schwärmt:

Inklusion in der Evangelischen Schule Wien Donaustadt

D Frei- und Projektarbeit im neuen evangelischen Gymnasium.

Ökologische Nachhaltigkeit war das Jahresthema der Diakonie Bildung.

as Evangelische Realgymnasium/ Wiener Mittelschule in Wien Donaustadt wächst! Bereits neun Klassen der neuen evangelischen Schule der Dia­konie Bildung lernen mit dem innovativen Lehrkonzept mit Frei- und Projektarbeit. Auch Inklusion bleibt ein großes Anliegen der Diakonie Bildung: Mit Schulanfang 2013 startete die erste Integrationsklasse.

Bildung in der Diakonie Inklusive Schulen und Kindergärten für Kinder und Jugendliche von 0-18 Jahren nach unterschiedlichen päda­ gogischen Konzepten, Lern- und Frei-­ zeitbetreuung, Studierendenheime, Fach- und Musikschulen, Schulen für Sozialbetreuungsberufe und Kranken­pflege, Anlehren und Teillehren für Menschen mit Lernbehinderung, Matura mit Lehre.

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Kinder- und Jugendhilfe

Potentiale nicht brach liegen lassen Die Unterstützung von Kindern und ihren Familien ist entscheidend für ihr weiteres Leben und muss bereits vor der Geburt beginnen. Obwohl das Regierungsprogramm von 2008 den „Ausbau psychosozialer Beratungsangebote für Eltern“ vorsah, wurden hier seitens des Familienministeriums bislang jedoch keine Schritte gesetzt. Die Diakonie ist daher selbst aktiv geworden und konnte ihr Angebot in dem Bereich ausbauen.* *Siehe auch Seite 6

Für die gute Sache im Einsatz: Das Laufteam der Diakonie de La Tour.

Bundespräsident Heinz Fischer im Integrations- und Heilpädagogischen Kindergarten.

50 Jahre Diakonie Zentrum Spattstraße

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ein 50jähriges Bestehen feierte am 26. Februar das Diakonie Zentrum Spattstraße in Linz mit einem großen Festakt und einem Symposium. Die Aufnahme der ersten Mädchen im Jahr 1963 war der Beginn von fünf Jahrzehnten intensiver Beziehungsarbeit. Heute erstreckt sich

Betreuung der Kleinsten gut schaukeln können

F Run for Seat

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ochsommer, der Asphalt flirrt, die Hitze treibt einem den Schweiß aus den Poren. Wer es sich aussuchen kann, zieht sich in den Schatten zurück. Nicht so das Laufteam der Diakonie de La Tour Jugendwohlfahrt. Unter dem Motto „Run for Seat“ absolvierten sie beim „Kärnten Läuft Business-Run“ am 16. August einen Parcours quer durch den Klagenfurter Europapark, um Kindern und Jugendlichen aus dem „Haus Bethanien” in Feldkirchen Schreibtischstühle zu „erlaufen“. Sponsoringpartner unterstützten die LäuferInnen und finanzierten so die Möbel.

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lexible Kinderbetreuung für Linzer Kinder unter 3 Jahren bietet nun das Diakonie Zentrum Spattstrasse an. Selbst bei bester Planung treten manchmal unvorhergesehene Situationen ein, in denen eine kurzfristige Lösung gefunden werden muss, die meisten Eltern bekommen in solchen Situationen aber keinen Krabbel-

Flexible Kinderbetreuung bietet die Krabbelstube „Schaukelpferd“.

das bedarfsorientierte Leistungsangebot von stationären Wohnformen über ambulante Dienste bis hin zur mobilen Begleitung und Betreuung. Anlässlich des 50 jährigen Bestehens be­ suchte auch Bundespräsident Dr. Heinz Fischer das Diakonie Zentrum Spattstraße. Die Besichtigung der Heilpädagogischen Kindergruppe des Sonderkrankenhauses für Kinder- und Jugendpsychiatrie und des Integrationskindergartens war für die MitarbeiterInnen und die Kinder und Jugendlichen eine ganz besondere Ehre.

stubenplatz für ihr Kind. Viele Eltern finden in solchen Situationen aber keinen Krabbelstubenplatz für ihr Kind. Alle Kinder, deren Eltern für sie nicht mehr als 20 Stunden Betreuung pro Woche benötigen, sind im „Schaukelpferd“ gut aufgehoben.

Hilfe für Kinder- und Jugendliche in Krisensituationen in der Diakonie Betreutes Wohnen, Beratungsstelle für (werdende) Eltern von Kindern mit Behinderung, Erziehungsberatung, Frühe Hilfen, Kriseninterventionszentrum, Lern und Freizeitbetreuung, Frei­zeit- und Erholungsheime, mobile Betreuung, sozialtherapeutische Wohngemeinschaften, Therapie, Tagesbetreuung, Selbsthilfegruppen.


Menschen in sozialen Krisen

Armut hält Türen geschlossen Armut ist nicht nur ein Mangel an Einkommen, sondern auch ein Mangel an Möglichkeiten, um an den zentralen gesellschaftlichen Bereichen teilhaben zu können. Wohnen, Gesundheit, Arbeitsmarkt, Sozialkontakte, Bildung. Die Diakonie unterstützt betroffene in schwierigen Situationen, versucht sie zu stärken und kämpft für bessere Lebensbedingungen.

Das neue Leben in denen eigenen vier Wänden muss man erst wieder lernen.

„Ich dachte, das gibt es nicht“

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lso, an meine Kindheit kann ich mich nicht mehr erinnern. Ich wurde in Oberöster„ reich bei einem Kloster angeblich mitten in der Nacht in einem „Omo“ Waschmittelkarton gefunden. Da sind die gleich auf die Idee ge-

„Lernen mit leerem Bauch? – Geht nicht!“

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% der österreichischen Bevölkerung leben in akuter Armut. Kinder sind von Armut in besonderer Weise betroffen. Wegen ihrer schwierigen sozialen und psychischen Situation sind ihre Eltern oftmals nicht mehr in der Lage, sie auch nur mit dem Nötigsten zu versorgen. Das Projekt „Lernen mit leerem Bauch? – Geht nicht!“ der Stadtdiakonie Wien sorgt

kommen, dass ich die Klosterschule besuche. Naja, aber von dort bin ich immer weggelaufen und mit 7 Jahren war ich schon auf der Straße. Da hat dann das Leben angefangen. Ich brauchte keine Schule, meine Ausbildung war die „Street-University“. Als ich den ersten

dafür, dass sich Kinder in vier Wiener Schulen einmal am Tag satt essen können. „Es geht darum, die Konzentration und Aufnahmebereitschaft der Kinder im Unterricht zu steigern, den Umgang mit Lebensmitteln zu lernen und das soziale Verhalten untereinander zu verbessern“, betont Claudia Röthy, die Projektinitiatorin. Das Projekt läuft seit drei Jahren und soll mithilfe von Spenden im kommenden Schuljahr auf mindestens eine weitere Schule ausgeweitet werden.

Warmer Ort und warmes Essen für Menschen in Not

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„Es ist schön, weil es immer gut schmeckt, und weil ich hier nicht alleine bin.“

iermal in der Woche gibt es im Häferl eine warme Mahlzeit. Und über einen Mangel an Gästen kann sich das „Häferl“ wahrlich nicht beklagen: Waren es im Jahr 2011 noch 14.067 Essen so ist die Zahl im Jahr 2013 auf fast 35.000 Portionen angestiegen. Vor 9 Jahren waren es noch 5.027 Essen im ganzen Jahr. „In dieser Zeit sind unsere Kräfte und Möglichkeiten allerdings nicht um das 7-fache angestiegen“, betont der „Chef­koch“ Norbert Karvanek. Und er ergänzt: „Wir brauchen jede helfende Hand!“

Tag da war, dachte ich, das gibt es nicht. Da habe ich Tränen der Freude geheult. Ein Höhepunkt meines Lebens, vielleicht einer der Letzten, aber einer der Besten.“ Der Autor ist Bewohner des Hauses „Erna“ der Heils­armee in Wien.

Eine von Vier

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enn man im Leben viel gearbeitet hat, bedeutet das leider nicht, dass man Geld-Sorgen-frei alt werden kann. Aus der täglichen Arbeit wissen wir, dass mehr als 60 % der Bewohnerinnen und Bewohner im „Be­ treuten Wohnen“ eine Pension unter 800 Euro beziehen. Bei Frauen betrifft das eine von vier. Wohnbeihilfe, und andere soziale Unterstützungen helfen über das Gröbste hinweg, aber ersparen kann sich die Betroffene nichts. Diakonie miteinander leben hat mit dem Projekt „Eine von Vier“ einen Fonds eingerichtet, der gerade bei unvorhergesehenen Ausgaben hilft.

Angebote der Diakonie für Menschen in Sozialen Krisen Ambulanzen/Beratung für Suchterkrankungen, Ambulanzen für Menschen ohne Versicherung, Gefangenenseelsorge, mobile Wohnbetreuung, Nachbarschaftshilfe, Sozialberatungsstellen, Streetwork, betreutes Wohnen, Wohnheime/Wohngemeinschaften, Selbst­ hilfegruppen, Stadtteilzentren, Wärmestuben mit Mahlzeiten.

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Rettungs- und Sanitätsdienst

Seit 900 Jahren im Rettungseinsatz Vollen Einsatz der Johanniter forderte das Jahr 2013. Von der Hochwasser­ katastrophe in Österreich waren tausende Haushalte betroffen. Stellvertretend für alle HelferInnen durften Johanniter und Diakonie Katastrophenhilfe im Rahmen der Gala „Österreich sagt Danke“ im November 2013 eine Ehrung von Bundespräsident Heinz Fischer und Sozialminister Rudolf Hundstorfer entgegen nehmen. Bundespräsident Fischer und Sozialminister Hundstorfer ehrten Freiwillige für ihren Einsatz während des Hochwassers.

Hochwasserhilfe in Österreich

D Freiwillige der Johanniter halfen beim Hochwasserschutz.

as Hochwasser im Juni hatte in zahlreichen Haushalten von Tirol über Salzburg und Oberösterreich bis Niederösterreich schwere Schäden verursacht. Freiwillige der Johanniter waren rund um die Uhr im Einsatz: Sie halfen bei den Vorkehrungen und der Dammsicherung in Orth an der Donau sowie

900 Jahre Johanniter-Orden und 15 Jahre Akutpflegedienst

Sozialpreis für SchulSaniDienst

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leich zwei Jubiläen hielt das Jahr 2013 bereit: Im Frühjahr feierten die Johanniter gemeinsam mit den Maltesern die offizielle Anerkennung des Ordens „St. Johannis“ durch Papst Paschalis II. vor 900 Jahren mit einem ökumenischen Festgottesdienst im Wiener Stephansdom. Auf eine 15jährige Erfolgsgeschichte blickte der Johanniter-Akutpflegedienst vergangenen Herbst zurück. 11 Personen sind heute rund

Superhands bei Muttertagsaktion auf Ö3

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und 42.700 Kinder und Jugendliche sind in die Pflege ihrer Angehörigen eingebunden. Auf der Internetplattform superhands finden Jugendliche wie auch Eltern Informationen und die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Ein Jahr nach ihrer Gründung konnte

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grenzübergreifend in Rosenheim (DE) bei der Evakuierung der Bevölkerung. Rasche und unbürokratische finanzielle Unterstützung leistete auch die Diakonie Katastrophenhilfe durch die Zusammenarbeit mit den evangelischen Pfarrgemeinden in den überschwemmten Gebieten.

900 Jahre Johanniterorden: Kommen­dator des österreichischen Johanniter­ordens Hans Joachim Giulini (li) und sein Vorgänger Hubertus Schulz-Wulkow.

um die Uhr im Einsatz, 27.000 Einsätze wurden seit 1998 absolviert.

der Radiosender Ö3 gewonnen werden, um mediale Aufmerksamkeit für die Situation von pflegenden Minderjährigen zu schaffen. Mit der Ö3 Muttertagsaktion gelang eine Informationskampagne, mit der fast 2,8 Millionen Österreicher und Österreicherinnen erreicht werden konnten.

roße Erfolge konnte der Tiroler SchulSaniDienst feiern: Das Projekt wurde mit dem 10.000 Euro dotierten Sozialpreis der Bank Austria ausgezeichnet. Im Rahmen des SchulSaniDienstes werden SchülerInnen in Erster Hilfe ausgebildet, die in einem Notfall an ihrer Schule ihre Mitschüler versorgen. Dabei werden die jungen Menschen zu sozialem Engagement ermutigt und lernen Verantwortung zu übernehmen.

Rettungs- und Sanitätsdienst in der Diakonie Akutpflegedienste, Fahrdienste/Krankentransporte, Hauskrankenpflege, Mobiles Palliativteam, Rettungsdienste, Sanitätsdienste, Schulungen/Ausbil­ dungen, Unterstützung für Kinder, die ihre Angehörigen pflegen.


Eurodiaconia

In soziale Dienstleistungen investieren, Gemeinnützigkeit fördern

TeilnehmerInnen an der Jahreshauptversammlung der Eurodiaconia in Berlin.

Das Social Investment Package, die EU2020 Strategie oder das Europäische Semester – wichtige Schlagwörter, hinter denen sich hoch bedeutsame Regulative für die EU aber auch für die Mitgliedsstaaten verbergen. Die Eurodiaconia verfolgt die politischen Prozesse auf europäischer Ebene für ihre Mitgliedsorganisationen und versucht, mit starker Stimme für ein sozialeres Europa einzutreten.

Soziale Investitionen zahlen sich aus

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er Sozialkommissar der EU, László Andor, stellte zu Beginn des Jahres das so ge­ nannte Social Investment Package (SIP) vor, wonach stärker in gemeinnützige und soziale Organisationen investiert werden solle, um bessere Lebensbedingungen für alle zu schaffen. Fließen mehr Gelder in soziale Dienstleis­ tungen, profitieren alle. Diese langjährige For­derung der Eurodiaconia soll nun ganz konkret in den Mitgliedsstaaten umgesetzt werden. Damit die Inhalte des SIP auch in der Diakonie bekannt werden, hat die Eurodiaconia ein um­fassendes Briefing auf ihrer Homepage zur Verfügung gestellt. Dort kann nachgelesen werden, wie die Europäische Kommission ver­mehrt finanzielle Mittel für soziale Organisationen bereitstellen möchte. Auf www.eurodiaconia.org finden sich auch viele weitere Publikationen und Stellungnahmen.

Eurodiaconia stellt Präsidentin der social platform

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eather Roy, Generalsekretärin der Euro­ diaconia, wurde im April 2013 für die kommenden zwei Jahre zur Präsidentin der social platform gewählt. Die social platform

ist ein Zusammenschluss von 47 Dachorganisationen mit Sitz in Brüssel und vertritt die Anliegen des sozialen Sektors in der EU. Roy betonte zu ihrem Amtsantritt, dass in Zeiten, in denen nur mehr bestimmte Bevölkerungsgruppen an ökonomischen und politischen Entscheidungsprozessen teilnehmen können, die starke Stimme der social platform umso wichtiger wird. Dabei sei es die Aufgabe der social platform, für die Einhaltung von sozialen Rechten, Anti-Diskriminierung und der gemeinsamen Gestaltung der Europäischen Union einzutreten. www.socialplatform.org

Jahreshauptversammlung in Berlin

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ie alljährliche Hauptversammlung der Eurodiaconia fand 2013 in Berlin statt. Mit dabei war auch die Diakonie Österreich, die sich mit einem Workshop zum Thema „Mehrwert von gemeinnützigen Organisationen“ inhaltlich einbrachte. Diskutiert wurden neben den politischen Entwicklungen auf EU Ebene auch viele Best Practice-Beispiele aus den einzelnen Diakonie Organisationen. Dabei wurde sichtbar, dass sich die Diakonie in ganz Europa für Menschen in Not einsetzt. Neben dem inhaltlichen Programm kam aber auch

das kulturelle Angebot der deutschen Bundeshauptstadt nicht zu kurz – eine Führung durch den deutschen Bundestag gemeinsam mit dem sozialpolitischen Vorstand der Diakonie Deutschland, die auch die Besichtigung der gläsernen Kuppel beinhaltete, war für die TeilnehmerInnen jedenfalls ein Highlight.

Eurodiaconia heute Die heutige Organisation Eurodiaconia entstand 1996 durch die Vereinigung von zwei bereits bestehenden diakonischen Organisationen: Der Europäische Verband für Diakonie wurde 1922 auf Initiative des lutherischen Erzbischofs Nathan Söderblom gegründet. Die frü­here Eurodiaconia entstand 1992, um den diakonischen Organisationen bei den Institutionen der Europäischen Union Gehör zu verschaffen. Das Sekretariat von Eurodiaconia be­ findet sich in Brüssel. Dort repräsentiert der Verband auf europäischer Ebene das ökumenische Zusammenwirken der diakonischen Strukturen und Tätig­­keiten zahlreicher Kirchen und kirchlicher Organisationen in Ost- und West­europa. Heather Roy ist Generalsekretärin der Eurodiaconia.

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Sponsoring

Starke Partner für soziale Aufgaben

Jugendliche beim gemeinsamen Bau ihres Baumhauses.

Mit starken PartnerInnen aus der Wirtschaft kann die Diakonie innovative Projekte verwirklichen, die anders nicht finanzierbar wären. Die Diakonie unterstützt die Unternehmen dabei, ihre gesellschaftliche und soziale Verantwortung im Sinne gelebter CSR in ihre unternehmerische Tätigkeit zu integrieren. Verantwortliches unternehmerisches Handeln führt zu verbesserten Beziehungen mit allen Stakeholdern und zu einem nachhaltigen Unternehmenserfolg

EVN unterstützt Jugendliche in NÖ

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peziell wenn es um die Betreuung jener Kinder und Jugendlichen geht, die als die „schwierigsten“ gelten, nimmt das Diakonie Zentrum Spattstraße seit vielen Jahren eine Expertenrolle ein. Die EVN ermöglicht es den Jugendlichen in den Wohngemeinschaften in NÖ, ihre schulischen Leistungen zu verbessern. Im Schuljahr 2012/2013 konnte – dank der Unterstützung der EVN

Petrus Advisers setzt sich für die Integration unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge (UMF) ein

Niemand bleibt sprachlos!

VERBUND Empowerment Fund der Diakonie Österreich

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eit mehreren Jahren hilft der VERBUND Empowerment Fund der Diakonie Menschen mit Behinderungen durch Einsatz modernster Technologien ein selbstbestimm­ tes Leben zu führen. Das LIFEtool Bera­tungs­netzwerk kann, abgesichert durch die VERBUND-Mittel, ein kostenfreies und österreichweit einzigartiges Angebot zum Thema „Assistierende Technologien“ und „Unterstützte Kommunikation“ bereitstellen. Eine Volunteering Initiative von VERBUND MitarbeiterInnen, sowie eine gemeinsame Lobbyingstrategie zur Verankerung des Rechtsanspruchs auf diese Technologien flankieren das Projekt.

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er Diakonie Flüchtlingsdienst betreibt zwei Einrichtungen für minderjährige Flüchtlinge in Niederösterreich. In den Häusern finden Kinder und Jugendliche auf der Flucht einen Ort, an dem sie ihre durch Trennung und Verlust verlorene Unbeschwertheit wieder entdecken können. Petrus Advisers möchte dazu beitragen, diesen Jugendlichen ein sinn­ volles Freizeitprogramm zu ermöglichen und damit auch ihre Chancen auf Integration zu verbessern. Dazu wurde ein Fußballprojekt ins Leben gerufen, bei dem die Jugendlichen mehrmals wöchentlich in Kooperation mit einem lokalen Fußballverein

– das Projekt „Karriere mit Lehre“ in der intensivpädagogischen Wohngemeinschaft Neue Welt in Gaaden durchgeführt werden. Mit dem Projekt konnte Schul- und Ausbildungsabbrüchen entgegengewirkt werden. Für eine sinnvolle Gestaltung ihrer Freizeit ermöglichte die EVN den Jugendlichen den gemeinsamen Bau eines Baumhauses, das diese jetzt an den Nachmittagen als „Hauptquartier“ nutzen können.

trainieren können. Zusätzlich wurden mit Sponsorenmitteln IT-Kurse ermöglicht, im Rahmen derer die Jugendlichen StandardComputeranwendungen erlernen und so eine wertvolle Zusatzqualifikation erlangen. Das Projekt wird im nächsten Jahr mit Unterstützung von Petrus Advisers sowie ihren Partnern und Kunden noch weiter ausgebaut werden.

Jugendliche Flüchtlinge trainieren Fußball gemeinsam mit einem lokalen Verein.


Kampagnen

Kampagnen der Diakonie Hoffnungsträger-Produkte: Neue Produkte aus der Serie „Hoffnungsträger“ sind ab sofort im Diakonie-Shop erhältlich.

Die Stofftasche aus Biobaumwolle mit langen Henkeln präsentiert sich im neuen Design. Sie ist beid-­ seitig bedruckt mit „Hoffnungsträgerin“ und „Hoffnungsträger“.

Die beliebten „Hoffnungsträgerin“/ „Hoffnungsträger“ T-Shirts sind weiterhin erhältlich als Herrenund Damenmodell. Die Biobaumwoll-Lätzchen sind mit der Aufschrift „Hoffnungsträger“ (rot) oder „Hoffnungsträgerin“ (grün) erhältlich.

Diese und viele weitere Produkte finden Sie im Shop unter www.diakonie.at

Schwerpunktjahr Diakonie

Spring ins Leben „Ich will dieses Jahr testen, ob ich für den Sozial­bereich überhaupt geeignet bin, oder ob ich mit den Problemen anderer Menschen nicht klarkomme. Bis jetzt bin ich aber sehr froh, dass ich mich für ein Sozialjahr entschieden habe“, so schreibt Johanna im Blog der Website www. spring-ins-leben.at . Sie ist eine von 80 jungen Menschen, die ein Freiwilliges Sozialjahr bei der Diakonie machen. Die Website bietet dazu seit Herbst 2013 Informationen aus erster Hand: hier „bloggen“ die jungen Freiwilligen aus ihrem Arbeitsalltag und ermöglichen so einen Einblick für alle Interessierten und zukünftigen Freiwilligen.

Kirche ist wesentlich diakonisch – so lautet der erste Satz der Grundsatzerklärung zur Diakonie in Österreich. Ihm wurde mit dem „Jahr der Diakone 2013“ der evangelischen Kirchen ausführlich Rechnung getragen. Nicht nur die zahlreichen diakonischen Aktivitäten der einzelnen Pfarrgemeinden – auch die vielen freiwilligen HelferInnen und die wichtigen Verbündeten im diakonischen Handeln der Pfarrgemeinden standen im Zentrum dieses Jahres. Die Diakonie begleitete dieses Schwerpunktjahr u.a. mit Workshops zum Thema Gemeinwesenarbeit, gemeinsamen, österreichweiten Diakonie-Gottesdiensten und einer Ehrung unverzichtbarer haupt- und ehrenamtlicher Engagierter unter dem Titel „HoffnungsträgerInnen“. Einen Überblick über die Aktivitäten in ganz Österreich finden Sie unter www.diakonie2013.at .

Diakonie online www.diakonie.at www.facebook.com/diakonieAT www.twitter.com/diakonieAT www.spring-ins-leben.at www.facebook.com/spring-ins-leben

Jahresbericht 2013

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Finanzübersicht

Finanzübersicht 2013 Ende des Jahres 2013 arbeiteten in der Diakonie rund 7.500 hauptamtliche MitarbeiterInnen, sowie PraktikantInnen, Junge Freiwillige des Freiwilligen Sozialjahres der Diakonie und Zivildiener in allen Bereichen sozialer Arbeit.

Kosten und Einnahmen

Aufwand nach Gewinn- und Verlustrechnung

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für das Jahr, basierend auf vorläufigen Zahlen Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen 0,6 % Zinsaufwand und Abschreibungen 4,5 % Materialaufwand und Aufwendungen für bezogene Leistung (Direktleistungen f. KlientInnen) 13,6 %

Sonstige Aufwendungen (inkl. Außerord. Und Vorperioden) 0,6 %

Personalaufwand 61,0 %

Betriebsaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen 19,8 %

er Aufwand nach Gewinn und Verlustrechnung für das Jahr 2013 basiert auf operativen Zahlen. Der größte Anteil an den Ausgaben wird für unsere MitarbeiterInnen aufgewendet.

Die Gesamterlöse belaufen sich auf rund 312 Millionen Euro. Sie setzen sich zusammen aus Spenden sowie öffentlichen leistungsbezogenen Kostenersätzen und Refundierungen. Außerdem umfassen sie öffentliche Subventionen sowie private Leistungsentgelte.

Ihre Spende kommt an!

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ie Diakonie ist seit 2001 Trägerin des österreichischen Spendengütesiegels. Die SpenderInnen haben dadurch die Sicherheit, dass ihre Spenden widmungsgemäß verwendet werden.

Erlöse nach Arbeitsbereichen für das Jahr, basierend auf vorläufigen Zahlen Rettungs- und Sanitätsdienst 2,0 % Bildung 1,5 % Flüchtlingshilfe 4,6 % Armut und Soziale Krisen 5,2 %

Katastrophenhilfe und Entwicklungszusammenarbeit 0,9 %

Kinder- und Jugendhilfe 6,6 %

Gesundheit 39,8 %

MitarbeiterInnen in der Diakonie nach Geschlecht für das Jahr, basierend auf vorläufigen Zahlen

Altenarbeit 16,4 % 100

Behindertenarbeit 23,0 %

MitarbeiterInnen in der Diakonie nach Arbeitsbereichen für das Jahr, basierend auf vorläufigen Zahlen

Bildung 5,9 % Sonstige Bereiche 9,1 %

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Flüchtlingshilfe 5,8 % Behindertenarbeit 22,3 %

Kinder- und Jugendhilfe 9,6 % Rettungs- und Sanitätsdienst 10,2 %

Altenarbeit 15,9 %

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Gesundheit 21,3 %

Gesamt Männer 29,8 % Gesamt Frauen 70,2 %

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Mitglieder

Die Diakonie in Österreich Die evangelische Diakonie zählt zu den fünf größten Sozialorganisationen in Österreich. Die Diakonie in Österreich ist ein Netzwerk zahlreicher Organisationen aus folgenden Bereichen der Sozialen Arbeit: Altenarbeit, Armut und Soziale Krisen, Auslandsarbeit, Behindertenarbeit, Bildung, Gesundheit, Kinder- und Jugendhilfe, Flüchtlingshilfe, Rettungs- und Sanitätsdienst. Die Mitgliedsorganisationen sind hier in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet:

Altkatholische Diakonie Schottenring 17/1/3/12 1010 Wien Tel. +43 (0)1 317 83 94 kilei@altkatholiken.at www.altkatholiken.at

Blaues Kreuz in Österreich Quergasse 1 4600 Wels Tel. +43 (0)699 146 519 01 info@blaueskreuz.at www.blaueskreuz.at

Christlicher Missionsverein für Österreich Seeallee 12 9871 Seeboden Tel. +43 (0)4762 811 31 seeboden@cmv.or.at www.cmv.or.at

Christlicher Verein Junger Menschen – Wien Kenyongasse 15 1070 Wien Tel. +43(0)1 523 63 04 cvjm.wien@ymca.at www.ymca.at

Diakonie Burgenland Träger des Diakoniezentrums Gols Bergstraße 16 7000 Eisenstadt Tel. +43 (0)2173 232 08 diakonie@diz-gols.at www.diz-gols.at

Diakonie de La Tour

Harbacher Straße 70 9020 Klagenfurt Tel. +43 (0)463 323 03 rektorat@diakonie-delatour.at www.diakonie-kaernten.at

Diakonie Eine Welt: Diakonie Flüchtlingsdienst Brot für die Welt Diakonie Katastrophenhilfe Diakonie Bildung Steinergasse 3/12 1170 Wien Tel. +43 (0)1 402 67 54 einewelt@diakonie.at www.diakonie.at/einewelt

Diakonie Südburgenland

evangelische Kirchengasse 8-10 7400 Oberwart Tel. +43 (0) 3352 312 00 diz.oberwart@diakoniesuedburgenland.at diz.pinkafeld@diakoniesuedburgenland.at www.diakoniebgld.at

Diakonischer Verein Tirol

Gänsbacherstraße 4 6020 Innsbruck Tel. +43 (0)512 587 820 diakonie.tirol@ikbnet.at www.studentenwohnheim-saggen. at

Diakonie Zentrum Spattstraße

Willingerstraße 21 4030 Linz Tel. +43 (0)732 349 271 office@spattstrasse.at www.spattstrasse.at

Evangelische Frauenarbeit in Österreich Blumengasse 4/6 1180 Wien Tel. +43 (0)1 408 96 05 frauenarbeit.oe@evang.at www.frauen-evang.at

Evangelische Pfarrgemeinde Graz Heilandskirche

Kaiser-Josef-Platz 9 8010 Graz Tel. +43 (0)316 827 528 pfarramt@heilandskirche.at www.evang-graz-heilandskirche.at

Evangelische Pfarrgemeinde A.u.H.B. St. Pölten Hessstraße 20 3100 St. Pölten Tel. +43 (0)2742 310 317 stpoelten@evang.at stpoelten.evang.at

Evangelische Stadt-Diakonie Linz Starhembergstraße 39 4020 Linz Tel. +43 (0)732 663 266 office@stadtdiakonie.net www.stadtdiakonie.net

Evangelische Stadtdiakonie Wien

Hilfsverein der Baptisten Österreichs

Evangelischer Diakonieverein Burgenland

Johanniter-Unfall-Hilfe in Österreich

Evangelischer Diakonieverein Salzburg

LifeTool

Große Neugasse 42/1 1040 Wien Tel. +43 (0)1 208 58 93 claudia.roethy@diakoniewien.at www.diakoniewien.at

G.A. Wimmer-Platz 1 7432 Oberschützen Tel. +43 (0)3353 26 245 christian.goeltl@diz-gols.at www.diakonieverein.at

Hellbrunner Allee 51 5020 Salzburg Tel. +43 (0)662 884 872 verwaltung@diakonie.cc www.diakonie.cc

Krummgasse 7 1030 Wien Tel. +43 (0)1 713 68 28 hilfsverein@baptisten.at www.austrianbaptistaid.com

Ignaz Köck Straße 22 1210 Wien Tel. +43 (0)1 470 70 30 bund@johanniter.at www.johanniter.at

Hafenstraße 47-51 4020 Linz Tel. +43 (0)732 99 70 56 office@lifetool.at www.lifetool.at

Evangelischer Waisen­ versorgungsverein Wien

Miteinander leben – Organisation für Betreutes Wohnen

Hamburgerstraße 3 1050 Wien Tel. +43 (0)1 587 31 41 mail@waisenversorgungsverein.org www.waisenversorgungsverein.org

Lagergasse 12 8020 Graz Tel. +43 (0)316 825 266 office@miteinander-leben.at www.miteinander-leben.at

Evangelisches Diakoniewerk

Schloss Klaus – Diakonie in der Gemeinde

Martin-Boos-Straße 4 4210 Gallneukirchen/ Oberösterreich Tel. +43 (0)7235 632 51 office@diakoniewerk.at www.diakoniewerk.at

Evangelisches Krankenhaus Wien

Hans-Sachs-Gasse 10-12 1180 Wien Tel. +43 (0)1 404 22-0 kontakt@ekhwien.at www.ekhwien.at

Heilsarmee Österreich

Große Schiff-Gasse 3 1020 Wien Tel. +43 (0)1 214 48 30 0 austria@swi.salvationarmy.org www.heilsarmee.at

Herzwerk

Beheimgasse 1 1070 Wien herzwerk.office@gmail.com www.herzwerk-wien.com

Klaus 16 4564 Klaus a.d. Pyhrnbahn Tel. +43 (0)7585 441 office@schlossklaus.at www.schlossklaus.at

Servitas – Dienst am Nächsten Prechtlerstraße 25 4030 Linz Tel. +43 (0)732 657 137 ev@emk.at www.emk.at

Diakonie Österreich Kontakt: Schwarzspanierstr.13 1090 Wien office@diakonie.at www.diakonie.at Tel. +43 (0)1 409 8001-0 ZVR-Zahl 023242603

Jahresbericht 2013

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