Diakonische Information 167-2/13
Jahresbericht 2012
Menschlichkeit braucht Unterst端tzung
Inhalt
Inhalt 3 Vorwort 4 Altenhilfe 6 Behindertenhilfe 8 Gesundheit 10 Flüchtlingshilfe 12 Katastrophenhilfe 13 Entwicklungszusammenarbeit 14 Bildung 16 Kinder- und Jugendhilfe 17 Menschen in sozialen Krisen 18 Rettungs- und Sanitätsdienst 19 Eurodiaconia 20 Sponsoring 21 Diakonie Produkte & Service 22 Finanzübersicht 23 Mitglieder Aus dem Leben schöpfen. Für mich und für andere.
www.diakonie.at Spendenkonto PSK 23.96.444
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Altern in der Mitte der Gesellschaft. Lebensqualität sichern.
Vorwort
Very Inspired People Liebe Freundinnen und Freunde der Diakonie! Liebe Schwestern und Brüder!
ja auch die Wirtschaft braucht inspirierte und inspirierende Menschen. Da gehen Glanz und Geist, scheint’s Hand in Hand.
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ie Welt braucht VIP’s – ist zu lesen. Gemeint sind aber nicht die Reichen und Schönen der Seitenblickgesellschaft, sondern die Welt brauche „Very Inspired People“. Dem kann ich zustimmen, die Welt braucht Menschen, die beseelt sind, die vom Geist erfüllt sind, die bewegt sind und andere bewegen können. Der Papst, der eine arme Kirche für die Armen wolle, sei so einer, oder Mutter Theresa, oder Bill Gates,
Im Neuen Testament wird uns gesagt: „Es sind verschiedene Gaben; aber es ist „ein“ Geist. Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist „ein“ Gott, der da wirkt alles in allen. In einem jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller.“ (1.Kor.12)
Arbeit der Diakonie, ob haupt- oder ehrenamtlich, ob durch ihren materiellen oder immateriellen Beitrag. Diese Heft gibt Gelegenheit, in die Welt der VIP’s einzutauchen, an die Orte zu gelangen, an denen sich das Leben entscheidet und all den Menschen, die sich vom Geist der Nächstenliebe inspirieren haben lassen und anderen zur Inspiration werden, auch Dank sagen zu können. Ihnen allen dankt besonders
Die Welt braucht „Very Inspired People.“ Und die Welt hat diese VIP’s , sie sind mitten unter uns und müssen nur wahrgenommen werden. Jede und jeder von ihnen leben diese Begeisterung und ihre Begabungen an ihrem jeweils besonderen Ort. Dieser Jahresrückblick macht viele dieser Menschen sichtbar. Sie leben und arbeiten in der Diakonie, sie unterstützen die
Pfarrer Mag. Michael Chalupka, Direktor der Diakonie Österreich
Diakonie „Hoffnungsträger“-Kampagne
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m Advent 2012 war die Diakonie Österreich wieder Botschafterin für Kinder und Jugendliche, die es schwer haben. Diakonie Direktor Michael Chalupka konnte auch in diesem Jahr diversen prominenten Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft originale Diakonie-Adventkränze überreichen und nützte die Gelegenheit, die Geschichte des „Hoffnungsträgers“ zu erzählen. Der Adventkranz ist eine ursprünglich evangelische Erfindung. Er steht in engem
Zusammenhang mit der Entstehungsgeschichte der Diakonie und der Hilfe für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Nationalratspräsidentin Barbara Prammer, Sozialminister Rudolf Hundstorfer, Kardinal Christoph Schönborn sowie die drei Landeshaupt leute Erwin Pröll, Hans Niessl und Josef Püringer nahmen den Diakonie Adventkranz mit Freude entgegen.
Diakonie Adventkampagne für Jugendliche, die es schwer haben
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Altenhilfe
Leistbare Pflege für Menschen im Alter
Die EU hat 2012 zum Jahr des „Aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen“ erklärt. Der Diakonie ging es bei den politischen Aktionen im EU-Jahr nicht um die „Aktivierung“ von Menschen im Alter, sondern um einen Aktivierungsschub für die Politik. Die Forderung der Diakonie ist es, Menschen im Alter ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Die Diakonie bietet schon jetzt individuell zugeschnittene Dienstleistungen, wie Tageszentren oder Kurzzeitpflege, damit Menschen im Alter und ihre Angehörigen bei großen Belastungen aufgefangen werden können. Leistbare Pflege für alle Menschen im Alter ist das Ziel.
Die Würdigung der Jury bei der Preisverleihung am 5. Dezember 2012 in Brüssel lautete: Das Projekt sei nicht nur innovativ und effektiv, sondern zeige auf eindrucksvolle Weise, wie „miteinander leben“ funktionieren kann.
Englischunterricht im Haus für Senioren
20 Jahre Tageszentren für SeniorInnen in Salzburg – ein Fest!
20 Jahre Tageszentren in Salzburg
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ageszentren bieten Betreuung für pflegebedürftige SeniorInnen tagsüber, während die Betroffenen jedoch im gewohnten Umfeld wohnen. Für viele Menschen im Alter sind die Tageszentren eine unverzichtbare Alternative zum Seniorenheim. Vor 20 Jahren stellte die Stadt Salzburg erstmals finanzielle Mittel für geriatrische Tageszentren zur Verfügung und
übernahm damit österreichweit eine Vorreiterrolle. Das Diakonie-Zentrum Salzburg betreibt zwei Tageszentren und lud am 18. Oktober ehemalige MitarbeiterInnen, Freiwillige, VertreterInnen aus Politik und Verwaltung, sowie Angehörige zu einem Jubiläumsabend ein. Auf dem täglichen Engagement und der qualitätsvollen Arbeit der MitarbeiterInnen seit 20 Jahren baut der Erfolg dieses wichtigen Angebotes in der SeniorInnenarbeit auf.
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ood morning!“ tönt es fröhlich aus einem „ Raum im Erdgeschoss des Hauses für SeniorInnen Wels. Dort sitzt nicht etwa eine Schulklasse, die mit dem Englischunterricht beginnen will, sondern eine Gruppe von sechs
„Miteinander leben“ gewinnt den Euro päischen Diakoniepreis 2012
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Elke Merl, Geschäftsführerin „Miteinander leben“ bei der Verleihung des Europäischen Diakoniepreis 2012 in Brüssel
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iteinander leben“ freut sich über den Eurodiaconia Award 2012. Das ausgezeichnete „ Projekt „Haus Lagergasse“ in Graz vereint drei Angebote unter einem Dach: Betreute Wohngemeinschaften für SeniorInnen, vollzeitbetreutes Wohnen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und geförderte Wohnungen für Familien und Studierende. Diese Durchmischung ermöglicht, dass sich alte und junge, kranke und gesunde Menschen im Alltag begegnen.
Eine besondere Englischklasse: Sprachunterricht im Haus für Senioren
Bewohnerinnen des Hauses, die vorhandene Kenntnisse auffrischen oder einfach etwas Neues kennen lernen wollen. Die gebürtige Südafrikanerin Elaine Pichler bietet ehrenamtlich Unterricht in ihrer Muttersprache an. „Es geht darum, die TeilnehmerInnen in Schwung zu bringen, ihnen eine schöne Abwechslung zu bieten – und nicht so sehr um das Erlernen der Sprache“, erklärt sie.
© dermaurer
Altenhilfe
Im Garten des Altenwohn- und Pflegeheims St.Peter in Klagenfurt
Zehn Jahre Diakonie in Harbach & Eröffnung Altenwohn- und Pflegeheim St. Peter
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leich zwei besonders schöne Ereignisse an einem Tag und Ort standen am Freitag dem 19. Oktober 2012 für die Diakonie de La Tour am Programm. Bei Sonnenschein und regem Gästeandrang wurde nicht nur das 10 jährige Jubiläum der Diakonie in der Stadt Klagenfurt gefeiert, sondern auch das neue Altenwohn- und Pflegeheim St. Peter offiziell eröffnet. Ein modernes Bauwerk, dass junge Architektur mit den Bedürfnissen älterer Menschen gekonnt in Einklang bringt. „Ankommen und wohlfühlen“,
so der Grundsatz, den dieses Haus mit Licht, Wärme, freundlichen Farben, Wintergärten sowie großzügigen Platzverhältnissen im positiven Sinne erfüllt.
Generationen gehen aufeinander zu
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m Rahmen eines Sinnesprojektes initiierte die Evangelische Volksschule des Diakonievereins in Salzburg begleitete Treffen zwischen Kindern und BewohnerInnen des Hauses für Senior Innen. SchülerInnen besuchten die Bewohner Innen im Haus für SeniorInnen und boten ihnen an zwei Tagen ein vielfältiges Programm: Märchen vorlesen, miteinander singen und musizieren, zeichnen und malen. Beim Bewegungsangebot der Ergotherapie war Jung und Alt willkommen und machte beiden Generationen viel Spaß. Beim Gegenbesuch in der Volksschule konnten SeniorInnen am Unterricht teilnehmen und erleben, wie abwechslungsreich Schule heutzutage sein kann.
Neues Haus für Betreutes Wohnen in St. Stefan ob Leoben
Austausch zwischen Alt und Jung öffnet beiden die Augen und macht Spaß
sind 12 barrierefreie und seniorengerechte Wohnungen mit jeweils 47 m² Wohnfläche entstanden. Nach einer rund einjährigen Bauzeit konnten die Wohnungen im November 2012 an die ersten BewohnerInnen übergeben werden. Weitere Projekte sind bereits in Umsetzung: In der Grazer Peter Rosegger Straße werden aktuell 34 betreute Seniorenwohnungen gebaut und im Bezirk Voitsberg wird das Schloss Maria Lankowitz revitalisiert.
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iteinander leben“ konnte im Jahr 2012 bereits ihr sechszehntes Haus für Betreutes „ Wohnen eröffnen. Im Mittelpunkt der Steiermark, in der Wohngemeinde St. Stefan ob Leoben,
Schnupperstunde Musik- und Bewegungstraining beim Tag der offenen Tür in St. Stefan ob Leoben
Diakonie Kernkompetenz Altenhilfe Diakonie Burgenland Diakonie Oberwart Diakonieverein Burgenland Diakonie de La Tour in Kärnten Diakoniewerk Gallneukirchen in Steiermark, Oberösterreich, Salzburg, Wien Evangelischer Diakonieverein Linz Johanniter-Unfall-Hilfe in Wien, NÖ, Tirol Miteinander leben in der Steiermark
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Behindertenhilfe
Teilhabe und Selbstbestimmung
Im Juli 2012 beschloss die Regierung den „Nationalen Aktionsplan für Menschen mit Behinderungen“, der die behindertenpolitische Strategie Österreichs bis 2020 vorgibt. Der NAP orientiert sich dabei an den Grundsätzen der UN-Konvention, die 2008 in Österreich ratifiziert wurde, und im Bereich Behinderung wesentliche Standards vorgibt. Die Diakonie begrüßte den NAP, und forderte gleichzeitig die Regierung auf, sofort mit der Umsetzung der vielen Maßnahmen, die darin definiert sind, zu beginnen.
Projekt, weil es so viel Hoffnung in sich trägt, da es auch die Eltern- und Großelterngeneration anspricht“, sagte Antje Piller von der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, die den mit 10.000 Euro dotierten Preis gestiftet hat.
LIFEtool jetzt auch in Tirol
I Theatergruppe Malaria mit dem Stück „Experiment Leben – Winklergasse 43“
Experiment Leben – Das Leben auf die Bühne bringen
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or 19 Jahren ist das Theater Malaria aus einer Eigeninitiative von künstlerisch tätigen Menschen mit Behinderung im Diakoniewerk entstanden. Das Ensemble besteht derzeit aus zehn SchauspielerInnen aus dem Diakoniewerk, die von externen Profis der freien Szene unterstützt werden. Diese sind oft überrascht vom komischen Talent sowie vom tänzerischen oder
sprachlichen Ausdruck der SchauspielerInnen der Theatergruppe Malaria. „Experiment Leben – Winklergasse 43“ heißt das Stück, das im Frühsommer 2012 mehrmals in Linz vor ausverkauftem Haus aufgeführt wurde. „Es ist schon etwas Besonderes, auf dieser renommierten Bühne mit so viel Raum auftreten zu können. Den Posthof haben wir gewählt, weil er den Anspruch einer Zeitkultur am Hafen hat, und wir sind ein Stück Zeitkultur“, erklärt die Theaterpädagogin Iris Hanousek-Mader.
m Oktober startete LIFEtool mit einer Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation und Assistierende Technologien im slw Elisabethinum in Axams. Es ist die erste Beratungsstelle dieser Art in Tirol. Die offizielle Eröffnung fand am 15. November im Beisein von Landesrat Gerhard Reheis statt. Die Beratungsstelle ist ein kostenloses Angebot für Menschen mit Behinderungen, für ihre Angehörigen und FreundInnen, für TherapeutInnen sowie für PädagogInnen in ganz Tirol. Die Beratungsstellen LIFEtool Wien und LIFEtool Kärnten konnten 2012 ihr 10-jähriges Jubiläum feiern.
Inklusiver Kindergarten in Bosnien-Herzegowina gewinnt Diakoniepreis 2012
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Inklusion im integrativen Kindergarten „Suncˇ ani most“ in Mostar
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er integrative Kindergarten „Suncˇ ani most“ in Mostar wurde beim diesjährigen Reformationsempfang der Evangelischen Kirchen am 30. Oktober in Wien mit dem Diakoniepreis 2012 ausgezeichnet. Der Kindergarten bemüht sich seit zehn Jahren um Toleranz zwischen Menschen unterschiedlicher Konfessionen und ethnischer Zugehörigkeit. Gleichzeitig ermöglicht er ein selbstverständliches Miteinander von Kindern mit und ohne Behinderungen. „Wir unterstützen dieses
Eröffnung der LIFEtool Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation in Tirol
Behindertenhilfe
im Brucknerhaus in Linz statt. Am Symposion nahmen 900 Interessierte teil und diskutierten mit ExpertInnen und Betroffenen die Frage, wie Teilhabe konkret umgesetzt wird, und welche Schritte noch zu gehen sind.
Hohe Auszeichnung für Krippendarstellung des Ateliers de la Tour Menschen mit Behinderungen müssen zu Wort kommen, wenn es um ihre Rechte geht
FRISBI feiert 30. Geburtstag
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eit 30 Jahren gibt es im Diakoniewerk Bildungs- und Freizeitarbeit für Menschen mit Behinderungen im Zentrum für Freizeit-SportBildung (FRISBI). Heute sind es 90 Angebote und 550 TeilnehmerInnen pro Jahr, die FRISBI begleitet. FRISBI sieht sich als Inklusionsgestalter, -begleiter und als Informationsdrehscheibe. Zum Jubiläum fand am 30. Oktober im OK Centrum in Linz die Enquete „Sackgasse – Inklusive Bildung?“ statt. Laut ExpertInnen sind es zwar zielgruppenbezogene Angebote, die das für Inklusion nötige Empowerment schaffen. Trotz allem sei es wichtig, hinaus zu gehen aus der Institution. „Erwachsenenbildung für Menschen mit Behinderungen muss Teil der allgemeinen Erwachsenenbildung sein,“ betonten die Veranstalter.
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ür seinen einzigartigen Stil und seine unverkennbare künstlerische Ausdrucksweise erhielt Christoph Eder aus dem Atelier de La Tour eine hohe Auszeichnung. Er überzeugte mit seinem Werk eine fachkundige Jury und ging als einer der Preisträger bei der kärntenweiten Ausschreibung zur IV. Krippenbiennale der Galerie Muh hervor. „Der Engel im Himmel, der bringt die Flammen (symbolisch durch die Kerzen dargestellt) zur Maria und dann weiß die Maria, dass das Baby kommt. Der Jesus der ist heilig, weil er Geburtstag hat. Die Flammen scheinen durch die Kreuze,“ erläutert der Künstler, der dafür den 3. Preis erhielt.
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de La Tour. Ein Team aus MitarbeiterInnen des David Zentrums sowie des Integrationsbetrieb es Hotel Hochschober verwandelte im Rahmen der „Engagementtage“ ein unbenutztes Holzhäuschen in ein wahres Schmuckkästchen und schuf damit das Café „Auszeit“. Haus und Fenster wurden neu gestrichen, Böden verlegt, Innenräume ausgemalt und teils mit neuen Möbeln heimelig gestaltet. Im Außenbereich wurden Wege angelegt, Blumen gepflanzt und gemütliche Bänke und Schirme aufgestellt. Das Café „Auszeit“ ist mittlerweile zu einem gemütlichen, integrativen Treffpunkt geworden – Gäste sind herzlich willkommen!
Diakonie Kernkompetenz Behindertenhilfe
Martinstift Symposion – Inklusion verändert die Gesellschaft as Martinstift-Symposion zählt zu den traditionsreichsten und bedeutendsten Foren der Behindertenarbeit in Österreich. Durch die Mitwirkung international bekannter ReferentInnen bietet es die Gelegenheit, Entwicklungen in der Behindertenpolitik in einem fachlichen Kontext zu diskutieren. Das 40. MartinstiftSymposion zum Thema „Teilhabe verändert unsere Gesellschaft“ fand am 12. Oktober 2012,
Renovierung des Café „Auszeit“ beim Engagementtag
Diakonie de La Tour in Kärnten Das einzigartige Krippen-Sujet von Preisträger Christoph Eder
Empfohlen: Auszeit im Café „Auszeit“
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in Café für Menschen mit und ohne Behinderung: das gibt es seit Sommer 2012 im Garten des David Zentrum, einem Werkstättenzentrum für behinderte Menschen der Diakonie
Diakonie Zentrum Spattstraße in OÖ Diakoniewerk Gallneukirchen in OÖ, Salzburg, Steiermark, Tirol, Wien, Mostar/Bosnien, Rumänien Diakonie in der Gemeinde in OÖ Johanniter-Unfall-Hilfe in Tirol LifeTool in Kärnten, Graz, Linz, Tirol, Wien, Prag (CZ), Novi Sad (SRB)
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Gesundheit
Gesund bleiben – Prävention und im Fokus
Prävention hat in Österreich noch immer einen nachgeordneten Stellenwert, denn nur etwa 2% des Gesundheitsbudgets werden für Gesundheitsförderung und Prävention ausgegeben. Die Diakonie legt besonderen Wert auf Förderung und Prävention in der Frühphase des Lebens. Auch Frauen sind eine wichtige Zielgruppe für Gesundheits-und Präventionsprojekte, da sie das Wissen vielfach in der Familie anwenden und weitertragen.
Hilfe für Menschen ohne Krankenversicherung
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mberMed ist eine Einrichtung des Diakonie Flüchtlingsdienstes in Wien, die ambulantmedizinische Betreuung und Medikamentenhilfe für Menschen ohne Krankenversicherung bietet. Insgesamt gab es im Jahr 2012 pro Monat durchschnittlich 340 PatientInnenkontakte, die Tendenz ist stark steigend. Seit 2011 gibt es bei AmberMed das Gesundheitsvorsorge-Projekt „Meduna“ für Frauen. Sie können dort Ernährungsberatung in Anspruch nehmen, Gewicht, Blutdruck, Blutzucker messen lassen und es gibt Tipps zu Erster Hilfe, Bewegung, kostenfreier und „gesunder“ Freizeit, auch mit den Kindern. Schwerpunktthemen in der Beratung sind auch Familienplanung und Schwangerschaft.
Neuartiges Verfahren zur Schmerzreduktion an der Klinik Diakonissen Linz
Zimmer mit Aussicht und effizienter Betreuung
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m Juni 2012 bezogen die ersten PatientInnen den neu fertiggestellten Bettentrakt des Krankenhauses Waiern, das durch den laufenden Großumbau zum modernen Kompetenzzentrum für Psychosomatik, Innere Medizin und Geriatrie werden wird. Im Bettentrakt sind vor allem die vergrößerten, rollstuhlgerechten PatientInnenbäder unmittelbar sichtbar und spürbar. Durch den Neubau kommt es insgesamt zu einer deutlichen Ver-
Gesundheitsvorsorge-Projekt „Meduna“ für Frauen bei AmberMed
Frauen sind als Zielgruppe für Vorsorgeprojekte wichtig, weil sie das Wissen zur GesundheitsVorsorge in der Familie anwenden und auch weitergeben. Für ÄrztInnen bietet AmberMed Vorträge zu Spezialthemen wie Flucht, Aufenthaltsrecht oder Asyl und damit verbundenen psychomedizinischen Themen wie etwa Traumatisierung. Im Jahr 2012 konnten mithilfe des Förderpreises der Bank Austria die Praxisräumlichkeiten bei AmberMed modernisiert werden.
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Neuer Bettentrakt des Krankenhaus Waiern
besserung des Funktionsgefüges, das die Effizienz des Betriebs erhöht. Die gesteigerte Zufriedenheit von MitarbeiterInnen und PatientInnen ist jedoch das oberste Ziel der Arbeiten. In einer zweiten Umbauphase werden derzeit noch Ambulanz und Altgebäude umgestaltet. Nach Abschluss der zweiten Baustufe – die bei Vollbetrieb läuft – wird in Kürze die große Eröffnung über die Bühne gehen.
Neues Verfahren zu Schmerzreduktion in der Klinik Diakonissen Linz
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as in der Klinik Diakonissen Linz seit Jahren etablierte Schmerzmanagement unter der Leitung von Prim. Dr. Josef F. Macher wurde verstärkt durch Dr. Andrea Marek, Schmerzexpertin und medizinische Hypnosetherapeutin, und Dr. Kambiz Yazdi, Facharzt für Neurologie. Das Schmerzmanagement beruht auf einem individuellen, durch und durch auf die Patient Innen abgestimmten Therapiekonzept und umfasst eine Kombination verschiedenster Methoden. „Durch die Einbeziehung von Dr. Marek, ist es uns möglich, ein völlig neuartiges Verfahren zur Schmerzreduktion und -modulation anzubieten“, freut sich Macher.
Gesundheitsförderung © dermaurer
Gesundheit
Prävention und Therapie für Jugendliche und Erwachsene
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Bulgarische Delegation im DiakonissenKrankenhaus Schladming
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ine hochrangige Delegation von ÄrztInnen, ProfessorInnen, Tourismusverantwortlichen und PolitikerInnen aus Bansko (Bulgarien) besuchte am 17. September das DiakonissenKrankenhaus Schladming. Im Vordergrund stand der Erfahrungsaustausch, denn die Gemeinde Bansko möchte ihr Angebot im Gesundheitswesen, der Erstversorgung und Pflege erweitern. Bansko ist, wie Schladming, ein Tourismusskiort und auch Ski-WeltcupAustragungsstätte.
Kniegelenke der neuesten Generation erstmals im Diakonissen-Krankenhaus Schladming eingesetzt
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ls eine der ersten Abteilungen weltweit hat die Unfallchirurgie im Diakonissen-Krankenhaus Schladming kürzlich erstmals die neuen „Unity Knie Systems“ einer englischen Firma bei PatientInnen mit Kniegelenksproblemen eingesetzt. Diese künstlichen Kniegelenke wurden
Die Alkoholambulanz de La Tour in Spittal an der Drau bietet kostenlose und anonyme Hilfe an
in einem Zeitraum von drei Jahren von einem Chirurgenteam von Weltruf entwickelt, darunter der Orthopäde Dr. Thomas Paszicsnyek aus Kapfenberg, der immer wieder im DiakonissenKrankenhaus als Ausbildner tätig ist. An der ersten Operation dieser Art war Dr. Paszicsnyek gemeinsam mit Dr. Christian Kaulfersch, Leiter des Departments für Unfallchirurgie, beteiligt.
mmer mehr Menschen entwickeln Abhängigkeiten, die sie ohne professionelle Hilfe nicht mehr in den Griff bekommen. Die neue Alkohol ambulanz de La Tour in Spittal an der Drau bietet seit Mai 2012 kostenlose und anonyme Hilfe an. Da Alkoholkrankheit zumeist Erwachsene betrifft, liegt der Angebotsschwerpunkt der Beratung und Therapie in der Erwachsenenarbeit. Um entstehender Abhängigkeit schon in Jugendjahren vorzubeugen, setzt die Einrichtung aber auch verstärkt auf Prävention und Jugendarbeit. So finden gefährdete Jugendliche in der Alkoholambulanz ebenfalls eine Anlaufstelle. Mit dem Sozialarbeiter und Gruppentrainer Norbert Arbesser und der Psychologin Jutta Trzesniowski stehen jungen Menschen mit riskantem Alkoholkonsum erfahrene Fachleute zur Seite.
Diakonie Kernkompetenz Gesundheit AmberMed/Diakonie Flüchtlingsdienst in Wien Spielsuchtambulanz der Diakonie de La Tour in Villach Sozialpsychiatrisches Wohnen/ Diakoniezentrum Gols Klinik Diakonissen Linz/ Diakoniewerk Gallneukirchen Klinik Diakonissen Salzburg/ Diakoniewerk Gallneukirchen Diakonissen-Krankenhaus Schladming/ Diakoniewerk Gallneukirchen Evangelisches Krankenhaus Wien Sonderkrankenhaus für Kinder- und Jugendpsychiatrie Linz/Diakonie Zentrum Spattstraße Öffentliches Krankenhaus Waiern/ Diakonie de La Tour Sonderkrankenhaus de La Tour für Abhängigkeitserkrankungen in Treffen Ambulanz de La Tour für Abhängigkeitserkrankungen im LKH Villach
Erfolgreiches Team der Kniegelenksoperation in Schladming
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Flüchtlingshilfe
Der Diakonie Flüchtlingsdienst ist Flüchtlingsarbeit in Österreich
Mit der Annahme des staatlichen Auftrages zur österreichweiten Rechtsberatung in Asyl- und fremdenpolizeilichen Verfahren hat der Diakonie Flüchtlingsdienst den Sprung ins kalte Wasser gewagt und sich dabei nicht nur Freunde gemacht. Engagierte Menschenrechtsarbeit wird auch angefeindet, überall auf der Welt. Als Lohn für ihre schwierige Arbeit erhalten die MitarbeiterInnen dafür manchmal nur die Gewissheit, die Würde eines Menschen gewahrt zu haben.
nen dennoch gelungen, altersgemäße freizeitpädagogische Programme, Lernbetreuung und Deutschkurse anzubieten und für die Jugendlichen einen Ort der Geborgenheit und der Unbeschwertheit zu schaffen. Insgesamt stellten 2012 17.415 Menschen einen Asylantrag. Das sind um 21% mehr als im Vorjahr. Die bestehenden Kapazitäten in der Grundversorgung reichten bei weitem nirgends mehr aus. Nach dem Asylgipfel von Bund und Ländern konnten Platzaufstockungen in den Bundesländern erreicht werden. Der Diakonie Flüchtlingsdienst erhielt in Folge den Auftrag,
In den Beratungsstellen des Diakonie Flüchtlingsdienstes finden KlientInnen kompetente und engagierte Beratung.
Rechtsberatung sichert Menschenrechtsstandards
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012 war das erste Jahr der operativen Tätigkeit der bundesweiten Rechtsberatung, die der Diakonie Flüchtlingsdienst gemeinsam mit der Volkshilfe Oberösterreich betreibt. Die Ent scheidung, sich trotz viel zu geringer Finanzie rung auf dieses Projekt einzulassen, war im Sinne der KlientInnen äußerst wichtig. Ohne die unabhängige Rechtsberatung wäre es Menschen, die zu Unrecht in Schubhaft genommen wurden, weder möglich gewesen, sich gegen unrechtmäßige Schubhaft zu wehren, noch eine Haftentschädigung zu erhalten. Allein 2012 wurden etwa 1400 in Schubhaft sitzende Menschen beraten, in etwa 300 Fällen eine Schubhaftbeschwerde eingebracht und in 70 Fällen wurde dieser sogar stattgegeben. Das heißt, dass diese Menschen zu Unrecht inhaftiert worden waren.
„Mutigste Initiative Tirols“ ausgezeichnet
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ie unabhängige Rechtsberatung Tirol, die von rund 30 ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, bestehend aus StudentInnen aber auch pensionierten RichterInnen,durchgeführt wird,
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hat mit ihrer hervorragenden Arbeit erreicht, dass viele Flüchtlinge bereits in erster Instanz Asyl erhalten haben. Sie wurde deshalb als „mutigste Initiative Tirols“ mit dem „Eduard Wallnöfer Preis 2012“ ausgezeichnet. Wir gra tulieren herzlich! Gemeinsames Kochen in einer LARES Wohngemeinschaft.
20 Plätze mehr in den Wohngemeinschaften für Menschen in Grundversorgung in der Einrichtung LARES zu schaffen.
Großer Ansturm auf AmberMed Katharina Lang von der unabhängigen Rechtsberatung Tirol bei der Verleihung des „Eduard Wallnöfer Preis 2012“.
Unterbringung und Betreuung
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m Jahr 2012 stiegen die Asylanträge von min derjährigen Flüchtlingen um 46% an. In den Quartieren für minderjährige Flüchtlinge des Diakonie Flüchtlingsdienstes waren sämtliche Plätze laufend belegt. In dieser herausfordernden Situation ist es den BetreuerInnen in den Quartieren mit Unterstützung von SpenderIn-
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mberMed, die ambulant-medizinische Versorgung für nicht krankenversicherte Menschen erlebte einen regelrechten Ansturm an KlientInnen. Das ist gut, denn die Diakonie will nicht, dass Menschen, die unversichert sind, im Krankheitsfall unversorgt bleiben. Leider lässt die öffentliche Hand aber nach wie vor um jeden Cent mit sich ringen, um dieses wichtige Projekt zu unterstützen. Wäre nicht eine große Zahl an ehrenamtlichen MitarbeiterInnen bereit, diesen wichtigen Beitrag zu leisten, müssten viele schmerzhafte Erkrankungen von Menschen unbehandelt bleiben.
die tragende Säule der
Flüchtlingshilfe
Bildungsberatung in Mödling
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ie bewährten Projekte zur Basisbildung und zur Unterstützung beim Nachholen des Hauptschulabschlusses in Mödling konnten im Juni 2012 um ein Bildungsberatungsprojekt erweitert und im Bildungszentrum BACH zusammengeführt werden.
Interkulturelle Psychotherapie und Krisenintervention
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ie beiden interkulturellen Psychotherapieeinrichtungen des Diakonie Flüchtlingsdienstes leisteten im Jahr 2012 fast 5000 Therapiestun den, sowie psychiatrische Beratung und Krisenintervention. ANKYRA bietet in Innsbruck außerdem Gruppentherapie für Frauen und eine Reittherapiegruppe für Flüchtlingskinder an. Das Psychotherapie Zentrum konnte 2012 in neue Räumlichkeiten übersiedeln, wodurch nun alle Einrichtungen des Diakonie Flüchtlingsdienstes in Tirol unter einem Dach vereint sind. Bei JEFIRA, dem Interkulturellen Psychotherapiezentrum in St. Pölten, lag der Schwerpunkt der Arbeit aufgrund des Bedarfes im Jahr 2012 auf dem Angebot von Krisenintervention. Das interdisziplinäre Team von PsychotherapeutIn nen, PsychiaterInnen und DolmetscherInnen konnte vielen traumatisierten Menschen und Folterü berlebenden bei der Bewältigung ihrer Erfahrungen helfen.
Mit dem Schulabschluss kann die Zukunft kommen!
die Wartelisten für Einzelpersonen schließen. Nur mehr Familien und Menschen in humanitären Notlagen konnten aufgenommen werden. Ende des Jahres warteten immer noch 168 Personen auf die Aufnahme in eine IntegrationsStartwohnung und die Integrationsunterstützung des Diakonie Flüchtlingsdienstes.
Lernunterstützung in Wien
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as Wiener Lernbetreuungsprojekt „Chancen Gleich!“ unterstützte 2012 über 70 Kinder mit nicht deutscher Erstsprache bei ihren schulischen Erfolgen. Dennoch wurde die Finanzierung für das Jahr 2013 leider nicht verlängert. Der Diakonie Flüchtlingsdienst sucht nach einer Möglichkeit, die Unterstützung für die Kinder weiterhin aufrecht zu erhalten.
Schwierige Lage für wohnungsuchende Flüchtlinge
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012 gab es keine Entspannung in der Problematik der obdachlosen Asylberechtigten und subsidiär Schutzberechtigten. Die Wiener Integrationseinrichtungen INTO Wien und ZukunftsRaum mussten bereits Anfang des Jahres
Das Frauencafé im IZ St.Pölten bietet die Möglichkeit zum Vernetzen und zum ungezwungenen Gedankenaustausch.
Integrationsprojekte in St. Pölten unter einem Dach vereint
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Einzug in eine Integrationsstartwohnung in Salzburg.
Mit Ernst bei der Sache.
n Niederösterreich ist es 2012 gelungen, die fünf Integrationsprojekte des Diakonie Flüchtlingsdienstes unter einem Dach zu vereinen. Die KlientInnen von INTO NÖ, „Perspektiva“, „Idioma“, „Aufschwung“ und „Elongó“ haben nun eine zentrale Anlaufstelle für ganzheitliche Integrationsunterstützung: Das Integrations- und Bildungszentrum St.Pölten bietet Startwohnungen, Deutschkurse, offene Integrationsberatung, Gemeinwesenarbeit und Job-Vermittlung für mehr als 1000 Menschen.
Diakonie Kernkompetenz Flüchtlingshilfe Diakonie Flüchtlingsdienst: Betreuung von Jugendlichen in NÖ Integrationsprojekte in NÖ, Wien, Sbg. Psychotherapie in NÖ, Tirol Rechtsberatung in ganz Österreich Soziale Beratung in NÖ, Wien Unterbringung von AsylwerberInnen in Wien Diakoniewerk Gallneukirchen: Betreuung von AsylwerberInnen, insbes. Jugendlichen AsylwerberInnen in der Stmk.
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Katastrophenhilfe
2012 war ein Jahr der „stillen“ Katastrophen
Wer in der Katastrophenhilfe tätig ist, lernt mit der Zeit, dass es so etwas wie „stille“ und „laute“ Katastrophen gibt. Die „lauten“ Katastrophen brechen mit einem dramatischen Ereignis über die Betroffen herein. Sie sind in den Medien präsent, sie erschüttern die Welt. – „Stille“ Katastrophen dagegen bahnen sich langsam an und ziehen sich über längere Zeiträume hinweg. Die Opfer sind meist nicht sofort sichtbar. „Stille“ Katastrophen gehen in der öffentlichen Wahrnehmung oft unter.
Sahel: Frauen des Dorfes Dougui im Tschad graben nach Ameisennestern um dort angesammelte Getreide- und Grassamen zu sammeln.
Schaden mit sich. Mangelernährung, wenn sie eine Zeitlang andauert, richtet vor allem bei Kindern nicht wieder gut zu machende gesundheitliche Schäden an. Hungerphasen treiben die Menschen zur Flucht an. Familien werden zerrissen, weil die Männer in die Stadt gehen, um dort Arbeit zu suchen. Die Frauen bleiben mit den Alten und den Kindern allein in den Dörfern zurück. In solchen Situationen wird langfristige Hilfe benötigt, die ebenso „still“ vor sich geht, wie die Katastrophe selbst. Langfristige Projekte der Diakonie Katastrophenhilfe helfen den Betroffenen, ihre Landwirtschaft den veränderten Klimabedingungen anzupassen. So werden sie dabei unterstützt, Dürreperioden überbrücken zu können.
Dürre in den Sahelländern
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ie Dürre in den Sahelländern wurde medial weniger wahrgenommen, als die des Vorjahres am Horn von Afrika. Hilfsorganisationen wie die Diakonie konnten frühzeitig auf die sich anbahnende Katastrophe aufmerksam machen und mit Nahrungsmitteln und Landwirtschafts projekten helfen, das Schlimmste zu verhindern. Im Lauf des Jahres kam dann doch die heißersehnte Regenperiode. Langfristig bringen solche langen Dürre- und damit Hungerperioden für die Menschen großen
Krieg in Syrien bedeutet Not für die Menschen
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uch die Katastrophe in Syrien ist, auch wenn ein Krieg ganz und gar nicht leise ist, eine „stille“ Katastrophe, die nur sehr am Rande wahrgenommen wird. Tausende Menschen sind vor den Kampfhandlungen in die Nachbarländer geflüchtet. Dort leben sie entweder in Flüchtlingslagern oder bei entfernten Verwandten. Viele Familien in der Türkei, dem Libanon oder Jordanien haben Flüchtlinge bei sich zu Hause
Türkei: Eine syrische Familie, die Unterschlupf bei Verwandten in der Türkei gefunden hat.
aufgenommen. Ihre eigenen Ressourcen sind aber ebenso knapp. Das Wenige, das sie haben, reicht nicht, um die Flüchtlinge für längere Perioden mit zu versorgen. – Auch da hilft die Diakonie Katastrophenhilfe, indem sie die Menschen mit dem Notwendigsten versorgt.
Familien in Nachbarländern nehmen Kriegsflüchtlinge auf
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bu Abdullah ist im Sommer 2012 mit seiner Frau, den drei Kindern und seiner Mutter aus Aleppo in die Türkei geflohen. Sein Haus war von Bomben zerstört worden. Die Familie musste allen Besitz in Syrien zurücklassen. In einem Dorf in der Provinz Hatay wurde der Familie ein kleines Haus kostenlos zur Verfügung gestellt. Doch da die Familie keinerlei Einkommen hat, fehlte das Geld, um die einfachsten Einrichtungsgegenstände, Nahrungsmittel, Heizmaterial oder gar Medikamente zu kaufen. Die Partnerorganisation der Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt, indem sie für die Familien das Notwendigste zur Verfügung stellt.
Diakonie Kernkompetenz Katastrophenhilfe Diakonie Katastrophenhilfe derzeit v.a. in Sahelregion, Ostafrika, und Syrien in Kooperation mit dem weltweiten kirchlichen Netzwerk „ACT Alliance“ Jordanien: Mehr als 65.000 Menschen leben mittlerweile im Auffanglager Za’atari, Jordanien.
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Lebensbedingungen verbessern, Menschen stärken
Entwicklungszusammenarbeit
Entwicklungszusammenarbeit bedeutet, Menschen in Ländern des Südens den Zugang zur Grundversorgung zu ermöglichen, damit sie selbstbestimmt ihr Leben in die Hand nehmen können. Wichtig war für „Brot für die Welt“ im Jahr 2012 auch der Austausch mit PartnerInnen aus dem Süden zu Themen, die beide in gleicher Weise betreffen. Auch das ist Entwicklungszusammenarbeit, die beide Seiten weiterbringt!
gen Krankenhausaufenthalt nicht aus. Durch die Unterstützung von JJA konnte Tarirai eine Schule besuchen. Heute ist Tarirai bereits in der Berufsschule und dort sehr beliebt. Im nächsten Jahr wird er seine Ausbildung zum Elektrotechniker abschließen.
Kenia: Sauberes Trinkwasser aus einem eigenen Brunnen ist ein wertvolles Gut
Ernährungssicherheit und Gesundheit in Kenia verbessern
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rot für die Welt“ ist unter anderem in jenen Gebieten Kenias tätig, die von Wassermangel und Armut geprägt sind. Gemeinsam mit der Anglikanischen Kirche Christian Community Services (CCS) hilft „Brot für die Welt“ nachhaltige Strukturen zur Ernährungssicherheit aufzubauen. Im vergangenen Jahr stellte „Brot für die Welt“ eine Handpumpe für die Familie von Grace und deren NachbarInnen zur Verfügung. Außerdem wurde der Brunnen abgedeckt. „Sehen Sie, wie sauber das Wasser ist?“, fragt die Frau aus Isiolo, „Man kann es trinken, ohne es abzukochen. Früher, als der Brunnen noch offen war, starben
Simbabwe: Tarirai wird in der Berufsschule zum Elektrotechniker ausgebildet
die Menschen im Dorf an Cholera,“ sagt Grace. „Seit wir ihn abgedeckt haben, gibt es keinen einzigen Krankheitsfall mehr.“ Zusätzlich haben die Familien im Projektgebiet in landwirtschaftlichen Schulungen gelernt, wie sie ihre Ernteerträge steigern können, da dies aufgrund der schwierigen klimatischen Bedingungen in den betroffenen Regionen eine große Herausforderung darstellt.
Inklusion [er] leben im Süden Simbabwes
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m Herbst 2012 reiste Dagmar Lassmann, Leiterin des Bereichs Projektarbeit von „Brot für die Welt“ nach Simbabwe, um jene Projektpartner zu besuchen, die sich im Süden Afrikas für Menschen mit Behinderung einsetzen. Die Bewusstseinsbildung für die Rechte und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung macht einen Schwerpunkt der Arbeit der entwicklungspolitischen Aktion der evangelischen Kirche aus. Eine Station auf ihrer Reise war Bulawayo. In der Berufsschule des Projektpartners Jairos Jiri Association (JJA) lernte Dagmar Lassmann Tarirai kennen, der mit einem Klumpfuß geboren wurde. Sein Vater erzählte, dass Tarirai bis zu seinem siebten Lebensjahr nicht gehen konnte. Er hätte zwar in Harare operiert werden sollen, aber das Geld der Familie reichte für den lan
Kosovo: Lernzentrum „Balkan Sunflowers“
Die Vergangenheit verabschieden, neue Wege finden
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a sich von den Ländern am Balkan besonders der Kosovo nach den Kriegsjahren noch immer in einer schwierigen Situation befindet, betreut „Brot für die Welt“ das Lernzentrum „Balkan Sunflowers“ für besonders benachteiligte Kinder aus Roma- und Ashkalifamilien, um sie schulisch zu fördern. Sie bekommen dort täglich eine warme Mahlzeit, verbringen ihre Freizeit zusammen und werden beim Lernen unterstützt.
Diakonie Kernkompetenz Entwicklungszusammenarbeit Ost- und Südosteuropahilfe u.a. in Serbien, Kosovo, Bosnien-Herzegovina, Moldawien, Rumänien Entwicklungszusammenarbeit u.a. in Kenia, Simbabwe, Mosambik, Israel/ Palästina
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Bildung
Gleiche Zukunftschancen durch gute Bildung für alle!
Zukunftschancen durch Bildung sind ein zentrales Anliegen der Diakonie. Und zwar Zukunftschancen für alle, unabhängig von Herkunft oder sozialem Status, egal ob mit oder ohne Behinderung. Die Diakonie investiert in Bildung, die den ganzen Menschen sieht und setzt Schwerpunkte in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung, Musik und sozialem Engagement.
Oberstufenrealgymnasiums zu ermöglichen, da inklusive Schulen derzeit nach der I. Sekundarstufe enden. Das Angebot kann bis jetzt nur als Schulversuch geführt werden. Das generelle Recht auf inklusive Schule bis 18 Jahre ist noch nicht umgesetzt, obwohl die „UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung“ inklusive Bildung fordert.
150 Jahre Tradition und Innovation
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Klasse der inklusiven Oberstufe bei der Gestaltung ihres Klassenzimmers
Erste inklusive Oberstufe Österreichs in Salzburg
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m September eröffnete die Montessori-Schule der Diakonie in Salzburg die erste AHS Ober stufe, in deren Klassen Jugendliche mit und ohne Behinderung gemeinsam unterrichtet werden. Der Unterricht findet im Teamteaching statt und bei Schulaktivitäten sind alle SchülerInnen und Schülerinnen selbstverständlich eing ebun den. So wird durch den gemeinsamen Unterricht zu einer umfassenden Persönlichkeitsbildung beigetragen. Hauptziel des Schulversuchs ist es, Jugendlichen mit Behinderungen den Besuch eines
ahlreiche Feierlichkeiten gab es rund um das 150-jährige Bestandsjubiläum des Evangelischen Schulgebäudes am Karlsplatz. Das denkmalgeschützte Haus, erbaut von Theophil von Hansen, beherbergt neben Volksschule und Wiener Mittelschule auch eine Aufbaumittelschule (Polytechnikum), ein Tagesheim und einen Standort der Johann Sebastian Bach Musikschule. Der Festgottesdienst wurde im März in der sehr gut besuchten Gustav Adolf Kirche im sechsten Bezirk abgehalten.„Evangelische Kirche macht Schule“ war das Motto des offiziellen Festaktes, der im Juni im Wiener Konzerthaus stattfand. Bundespräsident Heinz Fischer stand an der Spitze der zahlreichen Ehrengäste und GratulantInnen. Neben dem großen Sommerfest der Schulen am Karlsplatz war auch eine Konzertreihe der Johann Sebastian Bach Musikschule ganz dem Jubiläum gewidmet.
©Krobath
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den Einstieg in die Popmusik-Szene oder ein späteres Musikstudium leichter macht. Die Johann Sebastian Bach Musikschule in Innsbruck gab indessen im Juni erfolgreich ihr erstes Konzert seit der Gründung.
Eine erste Klasse bei einem Friedensprojekt
Neue Klänge
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Gäste des Festaktes vor dem Schulgebäude am Karlsplatz
Die Popakademie der JSBM wurde lautstark eröffnet
anz neu und gar nicht traditionell tönt es aus der POP Akademie der Johann Sebastian Bach Musikschule, die unter starkem Medienecho im Herbst ihre Tore im Wiener Gasometer geöffnet hat. Die POP Akademie bietet in Kooperation mit der Stadt Wien eine fundierte und praxisnahe Ausbildung in den Bereichen Pop, Rock, Jazz, Soul, Funk – und Weltmusik und erfreut sich seit der Eröffnung über reges Interesse und starke Nachfrage. Vom Songwriting Workshop bis zum Aufnehmen im hauseigenen Tonstudio ist alles dabei, was
Frieden gemeinsam lernen und erleben
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um Thema Friedenserziehung arbeiteten Kindergärten, Schulen und Horte der Diakonie Bildung im vergangenen Jahr in verschiedenen Projekten. Der Bogen spannte sich vom Erwerb sozial-emotionaler Kompetenzen durch Spiel, Kommunikation, Raum- und Materialgestaltung bis zu konkreten Projeken und einem Friedensfest mit dem Diakonie Flüchtlingsdienst. Die Kinder waren mit viel Engagement bei der Sache und auch die PädagogInnen griffen das Thema in einer Weiterbildung zur Gewaltfreien
©Wieser
Bildung
10 Jahre Schule zur Sozial-Emotionalen Stärkung
Kommunikation für sich auf. Friedenserziehung reiht sich neben Inklusion, Nachhaltigkeit, religiöser Kompetenz und Musik in die Kernthemen der Einrichtungen der Diakonie Bildung.
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Die DAVINCI-Schule lehrt Bionik
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ionik – das Übertragen von Phänomenen der Natur auf die Technik lernen die SchülerInnen der DAVINCI-Schulen, die seit Sommer 2012 zur Diakonie de La Tour gehören. Der Name „da Vinci“ weist auf das Universalgenie Leonardo und dessen Geisteshaltung hin. Ökologie und Umweltschutz sind Schwerpunkte der Schulen, Bionik wird in keiner anderen
Viel Platz zum Spielen im neuen integrativen und heilpädagogischen Hort
Bionik als Lehrfach in der DAVINCI-Schule
Mehr Platz zum Spielen und Lernen
Schule Österreichs unterrichtet. Der sorgsame Umgang mit Ressourc en, die Achtung alles Lebendigen sowie eine positive Einstellung zur eigenen Person bilden das pädagogische Fundament dieser Schulen, in der individuell nach Montessori, Freinet und Birkenbiehl gelehrt und gefördert wird.
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Neue Ausbildungsmöglichkeiten für Sozialberufe
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flegehelferInnen, die sich vom Gesundheitsbereich in die Altenarbeit weiterbilden wollen, können dies nun in den Ludwig-SchwarzSchulen in Gallneukirchen tun und sich damit ein neues, zukunftsweisendes Berufsfeld erschließen. Aufbauend auf der vorhandenen
Pflegehelfer-Qualifikation werden Inhalte der Fach-Sozialbetreuer-Ausbildung/Altenarbeit berufsbegleitend in 2 Semestern vermittelt. Ein sanfter Einstieg in den Sozialberuf ist in der „Stiftungsklasse“ der Implacementstiftung möglich. Mit zunächst nur einem Tag Theorie-Unterricht pro Woche und 200 Praxis-Stunden kommt die Ausbildung QuereinsteigerInnen besonders entgegen, denn in der Regel ist das Feld der Sozialberufe für sie Neuland. Bereits nach 2 Semestern verfügen die Studierenden über eine Grundausbildung, die sie in ihren Praxisstellen einbringen können.
er integrative und heilpädagogische Hort in der Martin Boos-Schule in Gallneukirchen wurde am 11. Mai mit einem Festakt und einer Segnung offiziell eröffnet. „Die Qualität der Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung hängt auch von der Qualität der Räume ab“, erklärte Rektorin Mag.a Christa Schrauf und betonte, dass die neuen hellen Räumlichkeiten mit viel Platz fürs Lernen und Spielen ein großer Gewinn sind. Wichtig sei auch, dass durch das Hortangebot die Berufstätigkeit beider Elternteile gleichberechtigt möglich werde. Ein gutes und flächendeckendes Hortangebot mache jungen Menschen das Ja zu Kindern einfacher. Das Diakoniewerk kann auf eine lange Tradition bei der Arbeit mit Kindern mit Behinderung zurückblicken.
ie SES – Schule zur sozial-emotionalen Stärkung in Klagenfurt feierte 2012 ihr 10-jähriges Bestehen. Die Einrichtung achtet besonders die Bedürfnisse von SchülerInnen mit speziellem Förderbedarf im sozial-emotionalen Bereich und/oder im Bereich Lernen. Die SES betreut SchülerInnen im Pflichtschulalter, die den Schulbesuch verweigern und SchülerInnen, die im Rahmen der Jugendwohlfahrt in Heimen oder Wohngemeinschaften untergebracht sind und einer besonderen Betreuung bedürfen. Der Rektor der Diakonie de La Tour, Pfarrer Dr. Hubert Stotter, bedankte sich beim LehrerInnenTeam, allen voran bei Direktorin Daniela Gasser und wünschte den SchülerInnen auch für die Zukunft ihren eigenen Weg zu finden, der nur mit „Boden unter den Füßen“ zu beschreiten ist.
Die Schule zur sozial-emotionalen Stärkung in Klagenfurt feierte 2012 ihr 10-jähriges Bestehen
Diakonie Kernkompetenz Bildung Diakonie Bildung in Wien und NÖ Diakonie de La Tour in Knt. und Stmk. Diakoniewerk Gallneukirchen in OÖ und Sbg. Diakonieverein Salzburg Diakonie Zentrum Spattstraße in NÖ und OÖ Evang. Kindergärten in Graz, St. Pölten
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Kinder- und Jugendhilfe
Lernen, sich selbst und andere zu schützen
Wer Gewalterfahrungen in der Familie macht, wer seine Eltern pflegen muss, oder selbst mit psychischer Erkrankungen aufwächst, tut sich oft im Alltag schwer. Die Diakonie bietet Prävention und Unterstützung – und macht im Rahmen der „Hoffnungsträgerkampagne“ auf die Situation dieser Kinder und Jugendlichen aufmerksam.
Starke Bindung, gesunde Entwicklung
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ande zwischen Eltern und Kindern stärken und damit eine gesunde körperliche, see lische und mentale Entwicklung der Kinder ermöglichen: das ist das Anliegen des Pilotprojektes STEEP™ mit MUM-Talk im Diakonie Zentrum Spattstraße in Linz für Familien mit großer psychischer und sozialer Belastung. Derzeit werden zehn sogenannte „Hochrisiko“-Familien betreut. Psychologinnen besuchen die Mütter zu Hause und analysieren gemeinsam mit ihnen anhand von gefilmten Szenen und mit Methoden aus dem STEEP™-Programm die Interaktion zwischen Mutter und Kindern. Diese Methode führt zu einer tieferen Bindung zwischen Eltern und Kindern. Eine solche trägt maßgeblich zu einer gesunden Entwicklung der Kinder bei.
Kinderschutzpreis für „König der Kinder“
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as Haus Herrenhilf, ein Wohnhaus für Kinder und Jugendliche der Diakonie de La Tour, erhielt für sein innovatives Projekt „König der
Kinder“ den Österreichischen Kinderschutzpreis MYKI 2012. Das Projekt bietet Kindern mit Gewalterfahrungen die Möglichkeit, ihre Sorgen mittels pantomimischem Schauspiels zu bewältigen. Die Kinder konnten in geschütztem Rahmen lernen, ihre Bedürfnisse und Gefühle zur rechten Zeit auszudrücken und zugleich aufeinander mit Rücksicht zu hören.
Prävention von Missbrauch und Gewalt
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ie Geschäftsführung des Diakonie Zentrum Spattstraße hat 2012 ein bereichsübergreifendes Team intern mit der Erstellung eines „Konzepts zur Prävention von Missbrauch“ beauftragt. Anstoß waren die Medienberichte zum Thema Missbrauch und Gewalt an Kindern und Jugendlichen, die große Betroffenheit auslösten. Um die große Verantwortung für die anvertrauten Kinder und Jugendlichen noch besser wahrzunehmen, wurden Vorschläge für die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen erarbeitet. Auch auf Teamebene, im Personalmanagement sowie auf Organisationsebene sieht das Konzept Maßnahmen zur Missbrauchsprävention vor. Bei einem ausgebuchten Symposium im Februar in Linz wurden Fachleute dazu angeregt, sich intensiv für die Prävention von Missbrauch und Gewalt in Einrichtungen der Erziehungshilfe einzusetzen.
Neubau Sonderkrankenhaus für Kinderund Jugendliche in Linz
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Gewaltprävention – österreichischer Kinderschutzpreis für das Haus Herrenhilf
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m Neubau des Sonderkrankenhauses für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Diakonie Zentrum Spattstraße in Linz finden seit Mai 2012 drei heilpädagogische Wohngruppen mit jeweils sechs Kindern im Alter von 5 – 13 Jahren Platz. Die Kinder, die medizinische, psychiatrische und therapeutische Versorgung benötigen, werden ganzjährig und rund um die Uhr betreut. Die familienähnliche Atmosphäre und der geregelte Tagesablauf geben Orientierung und Sicherheit. Nach ein bis vier Jahren sind die Kinder meist
Sozialpädagogische Einrichtung für Jugendliche im Diakonie Zentrum Spattstraße
psychisch, emotional und sozial soweit stabil, dass sie wieder in ihre Familien zurückkehren können. Andernfalls wechseln sie in eine sozialpädagogische Einrichtung für Jugendliche.
Diakonie Kernkompetenz Kinderund Jugendhilfe Diakonie Bildung in Wien Diakonie de La Tour in Kärnten Diakonie Flüchtlingsdienst in NÖ und Bgld Diakoniewerk Gallneukirchen in OÖ, Stmk., Wien Diakonischer Verein Tirol Diakonie Zentrum Spattstraße in NÖ, OÖ Evang. Waisenversorgungsverein LifeTool in Kärnten, Graz, Linz, Wien, Prag (CZ), Novi Sad (SRB) Stadtdiakonie Wien
Armut bekämpfen, Armut vermeiden
Menschen in sozialen Krisen
Armut ist nicht nur ein Mangel an Einkommen, sondern auch ein Mangel an Möglichkeiten, um an den zentralen gesellschaftlichen Bereichen zumindest in einem Mindestausmaß teilhaben zu können: Wohnen, Gesundheit, Arbeitsmarkt, Sozialkontakte, Bildung. Die Diakonie unterstützt Betroffene in schwierigen Situationen, versucht sie zu stärken und kämpft für bessere Lebensbedingungen.
Zum Glück gibt es viele FreundInnen des Häferl. Ohne deren Solidarität bliebe es im Häferl kalt: sowohl am Herd als auch in den Räumen.
Offenes Frauencafe – Ein Ort zum Atem holen
D Kinder bereiten ihre Jause gemeinsam vor. Der soziale Aspekt ist genauso wichtig wie die gesunde Jause
„Lernen mit leerem Bauch? – Geht nicht!“
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as jüngste Projekt der Stadtdiakonie Wien „Lernen mit leerem Bauch? – Geht nicht!“ ist 2012 in zwei Wiener Schulen angelaufen. Die Kooperative Mittelschule im 16. Bezirk und das Sonderpädagogische Zentrum im 22. Be zirk berichten über die zunehmende Anzahl an SchülerInnen, die das gemeinsame Essen sehr schätzen. Dabei geht es nicht nur um das Essen. Viele Kinder kommen auch wegen der sozialen Aspekte des Projektes. Sie ziehen das gemeinsame Essen und das Miteinander schon beim
2012 wurden im Häferl fast doppelt so viele Menschen versorgt wie 2011
Herrichten der Jause dem Essen zuhause vor, wo sie oft alleine sind. Derzeit werden zwischen 80 und 100 Kinder täglich versorgt. Pro Schule und Schuljahr werden ca. € 5.000,– benötigt. Pro Kind ist das nicht einmal € 1,– pro Tag um sich richtig satt zu essen. 2013 werden zwei weitere Schulen mit weiteren 120-150 Kindern in das Projekt aufgenommen.
‘s Häferl – immer ein Ort für Wärme und gutes Essen
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as Jahr 2012 war für das Häferl ein Jahr der traurigen Rekorde. Mit 27.595 servierten Menüs wurden fast doppelt so viele Menschen versorgt wie im Vorjahr. Im November wurden an nur einem Öffnungstag 256 Essen serviert. Wenn man bedenkt, dass das Essen in einer 4m²-Küche zubereitet wird, ist das auch eine logistische Hochleistung! 2012 wurden 872 kg Zwiebel, 1988 kg Kartoffeln, 912 kg Teigwaren, 436 kg Reis, 880 kg Fleisch, 228 kg Wurst, 156 kg Fisolen, 356 kg Bohnen, 626 kg Tomaten, 1120 Eier, 256 kg Mehl, 464 Liter Milch und 616 Liter Öl verkocht. Daraus entstanden beispielsweise 2564 Liter Suppe oder 5600 Palatschinken. Ein Großteil der Lebensmittel wurde gespendet.
as Offene Frauencafé der Stadtdiakonie Linz ist ein offener Treffpunkt für Frauen in ganz verschiedenen Lebenssituationen. Armutsgefährdete Frauen mit Kindern finden einen Raum für Gespräch, Austausch, Beratung oder auch „nur“ für einen Tee/Kaffee in angenehmer Atmosphäre. Ent-Spannung in der Anspannung der Existenzsicherung. Frauen in der Wohnungshilfe brauchen geschützte Räume, um durchzuatmen und auch Themenkreise ansprechen zu können, die im männlich dominierten Setting keinen Platz haben. Geboten wird: ●● E in Raum für offene Kommunikation in angenehmer Atmosphäre. ●● G espräche/Beratung zu Themenkreis Erziehung und Schule. ●● E rfahrungsaustausch von Betroffenen. ●● E ntwicklung kleiner Hilfsangebote wie z.B. eine Kinderkleiderbörse.
Diakonie Kernkompetenz für Menschen in sozialen Krisen Altkatholische Diakonie in Wien AmberMed/Diakonie Flüchtlingsdienst in Wien Blaues Kreuz Evangelische Stadt-DIAKONIE Linz Heilsarmee in Wien Schweizer Haus Hadersdorf in Wien/ Evangelischer Waisenversorgungsverein Stadtdiakonie Wien
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Rettungs- und Sanitätsdienst
Einsatz und Hilfe für die Nächsten
Ende 2012 wurde die Studie des Sozialministeriums zur Situation pflegender Kinder in Österreich präsentiert. 42.700 Kinder sind in die Pflege ihrer Angehörigen eingebunden. Die damit verbundene Verantwortung und der zeitliche Aufwand lasten schwer auf ihnen. Schon seit Sommer gibt es mit der Homepage www.superhands.at ein erstes Angebot für Kinder und Jugendliche, die ihre Eltern pflegen. Die Diakonie fordert den Ausbau von Akutpflegediensten und anderen Dienstleistungen, um diese Kinder zu entlasten.
Superhands – Hilfe für pflegende Kinder
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inder die Angehörige pflegen – diese schockierende Beobachtung wurde bei vielen Hausbesuchen im Rahmen des Akutpflegedienstes (s.u.) mehrfach gemacht. Als erstes, niederschwelliges Angebot in Österreich wurde daraufhin die Homepage superhands.at, mit praktischen Tipps und Beratungsangeboten für Betroffene, ins Leben gerufen.
Training für den Einsatz im unwegsamen Gelände: Hundeführer lernen ihre Vierbeiner abzuseilen
superhands ist das erste Hilfsangebot für pfle gende Kinder und Jugendliche. Der niederschwellige, anonyme Kontakt soll ermöglichen, dass Hilfe leichter in Anspruch genommen wird. Nur wenn der Erstkontakt gelingt, können Kinder entlastet und Angehörige unterstützt werden. www.superhands.at
Auszeichnung für Wiener Akutpflegedienst als Lehreinrichtung
D Praktische Tipps für pflegende Kinder
Eine vom BMASK in Auftrag gegebene Studie der Uni Wien bestätigte die Beobachtung: die Zahl von 42.700 Betroffenen ist jedoch höher als erwartet. Junge Menschen die Angehörige pflegen sind oft überlastet, schneiden in der Schule schlechter ab und haben wenig Freunde. Zudem fehlt Geld und Zeit für Freizeitaktivitäten. Viele Betroffene nehmen sich nicht als solche wahr oder wollen nicht, dass jemand von ihrer Situation erfährt.
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er Wiener Akutpflegedienst der Johanniter wurde im Januar 2012 als Lehreinrichtung der Fachhochschule Campus Wien mit einer Auszeichnung gewürdigt. Die Johanniter stellen im Pflegedienst Praktikumsplätze für die FH Campus Wien bereit und sichern so die qualitativ hochwertige praktische Ausbildung der Studierenden der Gesundheitsberufe. Der Akutpflegedienst ist ein Angebot, das nur in Wien existiert. Er kann in Notsituationen kurzfristig kontaktiert werden, auch abends, nachts und am Wochenende, wenn andere Pflegedienste nicht erreichbar sind. Der Ausbau des Akutpflegedienstes österreichweit ist eine zentrale Forderung der Johanniter und könnte vielen Betroffenen, auch Kindern, die Angehörige pflegen, helfen.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe beim Interna tionalen Tag der Rettungshunde
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ei der Suche nach Lawinen- und Erdbebenopfern oder nach Vermissten sind die Rettungshunde unverzichtbar. In waghalsigen Einsätzen bringen sie Höchstleistungen, die nur durch intensives Training und die Vertrautheit mit der/dem HundeführerIn möglich sind. Wie aus einem jungen tollpatschigen Welpen ein erfahrener Rettungshund wird und wie die Vierbeiner für Einsätze trainieren, zeigten die ehrenamtlichen Hundeführer der Johanniter am internationalen Tag der Rettungshunde im April im Wiener Prater.
Diakonie Kernkompetenz Rettungs- und Sanitätsdienst Johanniter-Unfall-Hilfe in Kärnten, NÖ., Tirol und Wien Rettungsdienst und Krankentransport Erste-Hilfe-Ausbildung Pflege und soziale Dienste Hausnotruf Mobiles Palliativteam
Investitionen in soziale Dienstleistungen
Eurodiaconia
Auf europäischer Ebene war das Jahr 2012 von Spardebatten geprägt – hier hielt die Eurodiaconia mit dem Konzept der Investitionen in soziale Dienstleistungen dagegen. Bereits heute arbeiten fast 22 Millionen Menschen im Gesundheits- und Sozialbereich. Und sie tragen 5 % der gesamten Wirtschaftsleistung in der EU bei. Diese Dienstleistungen auszubauen, und damit nicht nur den Konjunkturabschwung in Europa zu verhindern, sondern auch Menschen in ihrem tagtäglichen Leben zu unterstützen, hat sich die Eurodiaconia zur Aufgabe gemacht.
Von einander lernen: Social Innovation in Helsinki
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Abschlussfoto der TeilnehmerInnen am Eurodiaconia Jahrestreffens an der Donau in Novi Sad
Internationale Arbeitsgruppe zum Jahr des “Aktiven Alterns” in Wien
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er sperrige Titel der Arbeitsgruppe – Healthy Ageing and Elderly Care Network Meeting – hielt die TeilnehmerInnen aus 11 eur opäischen Nationen im April 2012 nicht davon ab, nach Wien zu kommen. Denn hinter dem HAEC Meeting verbirgt sich eine sehr lebendige Plattform der Eurodiaconia, die sich mit dem Thema Alter und Pflege beschäftigt. ExpertInnen aus ganz Europa diskutierten in Wien mit der Diakonie Österreich Maßnahmen zum Europäischen Jahr des „Aktiven Alterns“, sowie zu weiteren Entwicklungen im Bereich Pflege auf EU-Ebene. Bei einem gemeinsamen Besuch in der Hausgemeinschaft Erdbergstraße wurden best practise Beispiele vorgestellt und diskutiert.
ir entwickeln spezielle Programme für Menschen, die schwer erreichbar sind und von der Gesellschaft sonst ausgeschlossen „ wären“, erklärt Jarmo Kökkö von der Diakonie in Finnland. Landesweit berühmt geworden ist zum Beispiel das Projekt Vamos, das obdachlose Jugendliche aufspürt und zurück ins Leben bringt. Daneben gibt es am Helsinki Deaconess Institute Angebote zu Obdachlosigkeit, Suchtmittelabhängigkeit und Kinderschutz. Wir sind da um zu lernen: Wie können Armutsbetroffene gestärkt werden, welche guten neuen Projekte gibt es in Europa, wie kann Partizipation gelingen?
Generalversammlung in Serbien
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as Jahrestreffen der Eurodiaconia fand im Juni 2012 in Novi Sad, Serbien, statt. Gastgebende Organisation war die Ecumenical Humanitarian Organisation (EHO), die seit den Zeiten des Bürgerkrieges in der Stadt Novi Sad Sozialprojekte mit Aidskranken, Straßenkindern, Menschen im Alter und Menschen mit Behinderung, sowie Hausbauprojekte in Romasiedlungen durchführt. Am internationalen Jahrestreffen nahmen neben den VertreterInnen der Diakonie Österreich Diakonie-VertreterInnen aus rund 15 Ländern teil. In intensiven Diskussionen konnte eine gemeinsame Erklärung formuliert werden, die die Basis für die politischen Lobbyingarbeit in der EU im Jahr 2013 sein wird.
Eurodiaconia heute Die heutige Organisation Eurodiaconia entstand 1996 durch die Vereinigung von zwei bereits bestehenden diakonischen Organisationen: Der Europäische Verband für Diakonie wurde 1922 auf Initiative des lutherischen Erzbischofs Nathan Söderblom gegründet. Die frühere Eurodiaconia entstand 1992, um den diakonischen Organisationen bei den Institutionen der Europäischen Union Gehör zu verschaffen. Das Sekretariat von Eurodiaconia be findet sich in Brüssel. Dort repräsentiert der Verband auf europäischer Ebene das ökumenische Zusammenwirken der diakonischen Strukturen und Tätigkeiten zahlreicher Kirchen und kirchlicher Organisationen in Ost- und West europa. Heather Roy ist Generalsekretärin der Eurodiaconia.
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Sponsoring
Starker Partner für soziale Aufgaben
Kooperationen helfen dort, wo es Lücken im öffentlichen Netz sozialer Unterstützungen gibt. Mit starken Partnern aus der Wirtschaft kann die Diakonie dringend notwendige Projekte für Menschen in Not verwirklichen. Immer mehr Unternehmen wollen im Rahmen ihrer CSR-Strategie auch ihre gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen, indem Sie die Arbeit der Diakonie unterstützen.
BAWAG-PSK unterstützt die Diakonie in Linz
Soccer Platz für die dort untergebrachten AsylwerberInnen errichtet.
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Niemand bleibt Sprachlos! – Assistierende Technologien helfen
mmer mehr Familien befinden sich in schweren Belastungs- und Krisensituationen, aus denen sie nicht mehr alleine herauskommen. Das Diakonie Zentrum Spattstraße hilft mit der Betreuung von Kindern in heilpädagogischen Tagesgruppen. Die Familien werden entlastet und unterstützt und der Verbleib der Kinder in ihren Familien gesichert. Mit einer großzügigen Spende der BAWAG P.S.K. im Rahmen der „Licht ins Dunkel“ Weihnachtskampagne konnten 2012 die Tagesgruppen in Linz in neu adaptierte und kindgerechte Räume übersiedeln.
VERBUND Empowerment Fund der Diakonie © BAWAG P.S.K./APA-Fotoservice/Gregor Hartl
Adventkooperation – Der erste essbare Adventkranz von der Bäckerei „Der Mann“
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eit mehreren Jahren hilft der VERBUND Empowerment Fund der Diakonie Menschen mit Behinderungen durch Einsatz modernster Technologien ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Die Diakonie bietet mit dem LIFEtool Beratungsnetzwerk ein kostenfreies und österreichweit einzigartiges Angebot zum Thema „Assistierende Technologien“ und „Unterstützte Kommunikation“. Die durch VERBUND bereitgestellten Mittel bieten die Möglichkeit, dieses Beratungsnetz werk strukturell abzusichern und bedarfsorientiert auszubauen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Frühförderung von Kindern mit Behinderungen. Der VERBUND Empowerment Fund der Diakonie leistet zudem finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung und Ausstattung mit Assistierenden Technologien und Unterstützter Kommunikation. Die Volunteering Initiative „Freunde bei VERBUND“ sowie die gemeinsame Lobbyingstrategie zur Verankerung des Rechtsanspruchs auf diese Technologien flankieren das Projekt.
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BAWAG P.S.K. unterstützt Diakonie Zentrum Spattstraße
SAP engagiert sich
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AP unterstützt einerseits das Projekt superhands, wo für pflegende Kinder und Jugendliche eine neue und innovative Internetp lattform der Diakonie Unterstützung und Hilfestellung anbietet. Andererseits engagierte sich SAP im Rahmen des Social Action Day 2012 tatkräftig für junge Flüchtlinge in Neu Albern. Auf dem weitläufigen Areal des Flüchtlingswohnhauses wurde von den SAP MitarbeiterInnen ein Street
Bäckerei Der Mann und der erste essbare Adventkranz
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m Rahmen der „Hoffnungsträger“ – Kampagne der Diakonie unterstützte die Bäckerei Der Mann sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in Wien mit einem speziellen Gebäck: Das Diakonie Adventkranzerl. Mit jedem verkauften Diakonie Adventkranzerl werden benachteiligte junge Menschen dabei unterstützt, eine Ausbildung in Einrichtungen der Diakonie abzuschließen. Die Erfindung des Adventkranzes geht auf die Ursprünge der Diakonie zurück.
Ansprechpartnerin für Unternehmenskooperationen Dr.in Michaela Richter Tel. 01/409 80 01 – 16 michaela.richter@ diakonie.at
Diakonie Produkte & Service
Produkte
Hoffnungsträger – Kampagne
Bestellen Sie Plakate unserer Diakonie-CartoonSerie, erhältlich in verschiedenen Motiven, die Lust auf Engagement und Mut zu gegenseitiger Hilfe machen. Im Büro, im Klassenzimmer und zu Hause.
Unterstützen Sie unsere „Hoffnungsträger“ – Kampagne für Kinder und Jugendliche in Not auch mit eigenen Diakonie-Produkten: unser exklusives Diakonie-Pixibuch über die Geschichte des Adventkranzes – erhältlich in unserem Shop unter www.diakonie.at
Service
Service Sozialpolitische Stellungnahmen der Diakonie zu Gesetzesvorhaben Die Diakonie setzt sich für die Anliegen der Menschen ein – ganz konkret u.a. durch Stellungnahmen zu Gesetzesentwürfen. Diese werden auf der Website veröffentlicht: www.diakonie.at/publikationen
Die Geschichte des
wie du Schmuck für den Adventskranz bastelst. Dazu suchst du dir ein paar Walnüsse aus, die ein kleines Loch an der Stelle haben, wo
Adventskranzes
vorher der Stiel war. In das Loch spießt du
Diakonie Themen
einen Zahnstocher, damit du die Nüsse leichter bemalen kannst. Male die Nüsse mit goldener, silberner oder roter Farbe an. Wenn die Farbe getrocknet ist, steckst du die Nüsse zwischen die Zweige des Adventskranzes.
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Für die warme Jahreszeit gibt es unsere „Hoffnungsträger / Hoffnungsträgerin“ – T-Shirts – als Damen- oder Herrenmodell auf Anfrage erhältlich.
Die Zeitschrift „DiakonieThemen“ (Hg. Diakonie Österreich) erscheint zwei Mal im Jahr und bietet einen Überblick über aktuelle sozialpolitische Themen. Alle unsere Themenhefte gibt es kostenlos zum Download unter www.diakonie.at/publikationen und zu bestellen.
Unter dem Titel „Tragen helfen“ ist auch eine praktische Stofftasche auf Bestellung erhältlich.
Für die Schule empfehlen wir das Mitteilungsheft.
Service Diakonie Newsletter: newsletter@diakonie.at Diakonie-Shop: www.diakonie.at Bestellungen: service@diakonie.at facebook: www.facebook.com/diakonieAT
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Finanzübersicht
Finanzübersicht 2012 Ende des Jahres 2012 arbeiteten in der Diakonie rund 7.450 MitarbeiterInnen (inklusive PraktikantInnen, Freiwillige, Zivildiener) in allen Bereichen sozialer Hilfe. Sie erbrachten 1,99 Millionen Leistungstage.
Aufwand nach Gewinn- und Verlustrechnung
Kosten und Einnahmen
für das Jahr, basierend auf vorläufigen Zahlen Sonstige Aufwendungen (inkl. Außerordentliche und Aufwand aus Vorperioden) 1,3 % Zinsaufwand und Abschreibungen 4,5 %
D Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen 0,6 %
Sonstige betriebliche Aufwendungen 7,8 % Betriebsaufwand 12,6 % Personalaufwand 60,2 % Materialaufwand und Aufwendungen für bezogene Leistung (Direktleistungen f. KlientInnen) 13,0 %
er Aufwand nach Gewinn und Verlustrech nung für das Jahr 2012 basiert auf operativen Zahlen. Der größte Anteil an den Ausgaben (60,2 %) wird für unsere MitarbeiterInnen aufgewendet.
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ie Diakonie ist weiblich. Knapp drei Viertel unserer MitarbeiterInnen sind Frauen.
ie Gesamterlöse belaufen sich auf rund 305 Millionen Euro. Sie setzen sich zusammen aus Spenden sowie öffentlichen leistungsbezogenen Kostenersätzen und Refundierungen. Außerdem umfassen sie öffentliche Subventionen sowie private Leistungsentgelte.
Erlöse nach Arbeitsbereichen Ihre Spende kommt an!
für das Jahr, basierend auf vorläufigen Zahlen Rettungsdienst und Krankentransport 2,2 % Kinder und Jugendliche 2,6 % MigrantInnen und Flüchtlinge 4,8 %
Auslands- & Katastrophenhilfe 1,1 % Sonstige Bereiche 0,7 %
Schule und Ausbildung 5,9 % Gesundheitsbereich 42,7 % Altenhilfe und Pflege 15,7 %
Behindertenbetreuung 24,3 %
MitarbeiterInnen in der Diakonie für das Jahr, basierend auf vorläufigen Zahlen
Kinder und Jugendliche 6 % Schule und Ausbildung 7 % Rettungsdienst und Krankentransport 8 %
MigrantInnen und Flüchtlinge 3 % Soziale Krisen 1 % Behindertenbetreuung 26 %
Sonstige Bereiche 10 % Altenhilfe und Pflege 16 %
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Gesundheitsbereich 23 %
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ie Diakonie Österreich ist seit 2001 Trägerin des österreichischen Spendengütesiegels. Die SpenderInnen haben dadurch die Sicherheit, dass ihre Spenden widmungsgemäß verwendet werden.
Mitglieder
Die Diakonie in Österreich Die Diakonie Österreich ist der Sozialverband der evangelischen Kirchen. Im Vorstand des Vereins Diakonie Österreich sind folgende Mitglieder ständig vertreten: Evangelisches Diakoniewerk Gallneukirchen, Evangelisches Diakoniewerk Waiern, Evangelische Stiftung de La Tour Treffen und Servitas – Dienst am Nächsten. Die Diakonie in Österreich ist ein Netzwerk zahlreicher Organisationen aus allen Bereichen der Sozialen Arbeit. Diese sind in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet:
Altkatholische Diakonie Schottenring 17 1010 Wien Tel. +43 (0)1/317 83 94 altkatholischediakonie@ altkatholiken.at www.altkatholiken.at
Blaues Kreuz in Österreich Kaiser Josef Platz 16b 4600 Wels Tel. +43 (0)7242/46 519 0699 146 519 01 info@blaueskreuz.at www.blaueskreuz.at
Christlicher Missionsverein für Österreich Seeallee 12 9871 Seeboden Tel. +43 (0)4762/811 31 seeboden@cmv.or.at www.cmv.or.at
Christlicher Verein Junger Menschen Kenyongasse 15 1070 Wien Tel. +43(0)1/523 63 04 cvjm.wien@ymca.at www.ymca.at
Diakonie Austria
Diakonie Katastrophenhilfe Brot für die Welt Steinergasse 3/12 1170 Wien Tel. +43 1 402 67 54-12 www.brot-fuer-die-welt.at www.diakonie-katastrophenhilfe.at
Diakonie Bildung
Diakonie Eine Welt Steinergasse 3/12 1170 Wien Tel. +43 (0)1/890 50 91 bildung@diakonie.at www.diakonie.at/bildung
Diakonie Burgenland und Diakonie Oberwart
Evangelische Pfarrgemeinde Oberwart Evang. Kirchengasse 8-10 7400 Oberwart Tel. +43 (0)3352/322 83 pfaender@diakoniebgld.at www.diakoniebgld.at
Diakonie de La Tour
Stiftung de La Tour & Diakonie Waiern Harbacher Straße 70 9020 Klagenfurt Tel. +43 (0)463/323 03-0 rektorat@diakonie-delatour.at www.diakonie-kaernten.at
Diakonie Eine Welt
Evang. Hilfswerk & Evang. Schulwerk Steinergasse 3/12 1170 Wien Tel. +43 (01) 402 67 54 einewelt@diakonie.at www.diakonie.at/einewelt
Diakonie Flüchtlingsdienst
Diakonie Eine Welt Steinergasse 3/12 1170 Wien Tel. +43 (0)1/402 67 54 fluechtlingsdienst@diakonie.at www.diakonie.at/ fluechtlingsdienst
Diakonie Pinkafeld Burgenlandhaus
Kirchengasse 10 7423 Pinkafeld Tel. +43 (0)3352/322 83 pfaender@diakoniebgld.at www.diakoniebgld.at
Diakonischer Verein Tirol Gänsbacherstraße 4 6020 Innsbruck Tel. +43 (0)512/587 820 diakonie.tirol@ikbnet.at www.diakonie-tirol.at
Diakoniezentrum Gols
Diakonie Burgenland Bergstraße 16 7000 Eisenstadt Tel. +43 (0)2173/232 08 diakonie@diz-gols.at www.diz-gols.at
Diakonie Zentrum Spattstraße
Willingerstraße 21 4030 Linz Tel. +43 (0)732/349 271 office@spattstrasse.at www.spattstrasse.at
Evangelische Frauenarbeit Blumengasse 4/6 1180 Wien Tel. +43 (0)1/408 96 05 frauenarbeit.oe@evang.at www.evang.at/frauenarbeit
Evangelische Gemeinschaft Wort und Weg Eschenweg 1/19 5081 Anif Tel. +43 (0)6246/787 19 m.koranda@gmx.at
Evangelische Pfarrgemeinde Graz Heilandskirche Kindergarten Kaiser-Josef-Platz 9 8010 Graz Tel. +43 (0)316/827 528-0 pfarramt@evang-grazheilandskirche.at www.evang-graz-heilandskirche.at
Evangelische Pfarr- gemeinde St. Pölten
Kindergarten Heßstraße 20 3100 St. Pölten Tel. +43 (0)2742/310 317-0 stpoelten@evang.at http://stpoelten.evang.at
Evangelische Stadt- Diakonie Linz
Starhembergstraße 39 4020 Linz Tel. +43 (0)732/663 266 office@stadtdiakonie.net www.diakonie.at/ stadtdiakonie-linz
Evangelischer Diakonieverein Burgenland
Kirchengasse 10 7423 Pinkafeld Tel. +43 (0)3357/42436-69 patrizia.kirnbauer@diakonie.at www.diakonieverein.at
Evangelischer Diakonie verein Linz
Weissenwolfstrasse 15 4020 Linz Tel. +43 (0)732/7675-290 diakonieverein.linz@diakoniewerk.at
Evangelischer Diakonie verein Salzburg Hellbrunner Allee 51 5020 Salzburg Tel. +43 (0)662/884 872 verwaltung@diakonie.cc www.diakonie.cc
Evangelischer Kranken hausverein
EKH-Wien Gemeinnützige Betriebsges.m.b.H Hans-Sachs-Gasse 10-12 1180 Wien Tel. +43 (0)1/404 22-0 kontakt@ekhwien.at www.ekhwien.at
Evangelischer Waisen versorgungsverein
Hamburgerstraße 3 1050 Wien Tel. +43 (0)1/587 31 41 mail@waisenversorgungsverein.org www.waisenversorgungsverein.org
Evangelisches Diakoniewerk Gallneukirchen Martin Boos-Straße 4 4210 Gallneukirchen Tel. +43 (0)7235/632 51 oea@diakoniewerk.at www.diakoniewerk.at
Evangelisches Diakonissenhaus Graz Nibelungengasse 69 8020 Graz g.gaebler@diakoniewerk.at
Heilsarmee Österreich Große Schiff-Gasse 3 1020 Wien Tel. +43 (0)1/214 48 30 www.heilsarmee.at
Herzwerk – diakonische Initiative für Menschen in Prostitution Beheimgasse 1 1170 Wien www.herzwerk-wien.com
Miteinander leben GmbH
Hangweg 29 8052 Graz Tel. +43 (0)316/825 266 office@miteinander-leben.at www.miteinander-leben.at
Österr. Arbeitsgemeinschaft „Hilfe und Heil“ Ammeringstraße 9 4910 Ried i.I. schiller@ivnet.co.at
Schloss Klaus – Diakonie in der Gemeinde
Klaus 16 4564 Klaus a.d. Pyhrnbahn/OÖ Tel. +43 (0)7585/441 47 diakonie@schlossklaus.at www.schlossklaus.at
Servitas – Dienst am Nächsten
Prechtlerstraße 25 4030 Linz Tel. +43 (0) 732/657 137 (Fax DW 20) www.emk.at
Stadtdiakonie Wien
Große Neugasse 42/1 1040 Wien Tel. +43 (0)1/208 58 93 Tel. +43 (0)664/522 75 46 claudia.roethy@diakoniewien.at www.diakoniewien.at
Verein der Freunde des Evangelischen Krankenhauses Wien Hans-Sachs-Gasse 10-12 1180 Wien www.ekhwien.at
Hilfsverein der Baptisten Österreichs
Krummgasse 7 1030 Wien Tel. +43 (0)1/713 68 28 hv@baptisten.at www.baptisten.at
Johanniter-Unfall-Hilfe Österreich
Herbeckstraße 39 1180 Wien Tel. +43 (0)1/470 70 30-0 bund@johanniter.at www.johanniter.at
Diakonie Österreich Kontakt: Schwarzspanierstr.13 1090 Wien office@diakonie.at www.diakonie.at Tel. +43 (0)1409 8001-0 ZVR-Zahl 023242603
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