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Deutsche Oper Berlin: Libretto #5 (Februar 2026)

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Deutsche Oper Berlin Libretto #5 Magazin Februar 2026


Deutsche Oper Berlin, Februar 2026 Liebe Leserinnen und Leser, die Faszination von Oper beruht zum

erheblichen Teil darauf, dass sie ihre klangliche Wirkung rein akustisch entfaltet, ohne elektrische Verstärkung. Allein mit der Kraft ihrer Stimmen reißen die Sängerinnen und Sänger einen ganzen Saal mit. Dennoch ist unser Team von der Tonabteilung bei jeder Vorstellung mit dabei: meist, um die Musik für unser Archiv aufzuzeichnen, aber auch um spezielle akustische An­for­ derungen einer Produktion umzusetzen. Musikalische Einsätze hinter der Bühne oder gesprochene Dialoge müssen gelegentlich verstärkt werden, damit für Sie ein natürliches, ausgewogenes Klangbild entsteht. In einigen zeitgenössischen Stücken wird moderne Tontechnik sogar explizit in der Komposition gefordert. Bei Detlev Glanerts DIE DREI RÄTSEL sind wir dabei, um die Stimmen der Kinder in den Hauptrollen mit den großen Opern­ stimmen auszubalancieren. Im Februar steht diese wunderbare Produktion wieder auf unserem Spielplan, bei der Kinder genau­ so ihren Spaß haben wie Erwachsene. Darüber und über alles, was wir im Februar für Sie geplant haben, informiert Sie dieses Heft. Viel Spaß beim Lesen! Ihr Andreas Gockel Hinter dem ersten Rang verfolgen Andreas Gockel und seine Kolleg*innen vom Ton die Vorstellungen der großen Bühne – ohne Glasscheibe live dabei – und lesen die Noten mit, um die Einsätze präzise zu starten und auszusteuern


ELEKTRA im Februar >

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im Spielplan


3 Fragen

Klytämnestra in ELEKTRA ist einer der seltenen weiblichen Bösewichte. Auch dafür liebt Sopranistin Karita Mattila die Rolle

Was macht die Klytämnestra so spannend?

Ihre musikalische Tiefe. Sie ist kein People-Pleaser, steckt voller Unruhe, mentaler Instabilität. Alle halten sie für eine Mörderin, dabei hat sie viele Facetten.

Sind Bösewichte die interessanteren Charaktere?

Niemand ist nur gut oder nur böse. Man muss Klytämnestras Vorgeschichte kennen. Warum hat sie wohl Agamemnon ermordet? Ein schrecklicher Mann, erst opfert er seine Tochter, dann kehrt er aus dem Krieg zurück und hat eine Geliebte an seiner Seite.

ELEKTRA gilt als Schlagabtausch der Soprane. Wie fühlt sich das für Sie auf der Bühne an? Kraftvoll, verrückt, irre. Alles ist energetisch aufge­ laden. Ich liebe diese Oper und die Inszenierung. Alle Figuren stecken knietief im Korkgranulat, quälen sich durch den Schlamm der Familiengeschichte. Das macht es für uns und das Publikum so authentisch.

Online: Dreißig Jahre lang hat Mattila auf diesen Part gewartet 5


Gleich passiert’s

Detlev Glanert DIE DREI RÄTSEL

Die Welt ist voller Abenteuer für Lasso. Doch dann wird er im Wald von einem hungrigen Wildschwein überfallen, das ihm den Kuchen wegfrisst, den er dabeihat – und dann stirbt. Glanerts DIE DREI RÄTSEL ist ein modernes Märchen von der Suche nach dem großen Glück für Jung und Alt, aber auch eine Coming of Age-Story und stets so richtig große Oper.

DIE DREI RÄTSEL im Februar >

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Gleich passiert’s

Richard Strauss ELEKTRA

Nur die Sehnsucht nach Rache für den Mord an ihrem Vater Agamemnon und der Hass auf ihre Mutter Klytämnestra halten Elektra aufrecht. Doch sie weiß noch nicht, dass end­ lich der Tag der Vergeltung gekommen ist. Die hochdramatische Partie der mykenischen Königstochter ist eine Paraderolle der britischen Sopranis­ tin Catherine Foster, die hier zuletzt als Färberin in DIE FRAU OHNE SCHATTEN begeisterte.

ELEKTRA im Februar >

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Wieder auf unserer Bühne

Kajtazi ist seit 2018 im Ensemble der Staatsoper Hamburg. Vor zwei Jahren sprang sie als Violetta bei uns ein – ein legendärer Auftritt

LA TRAVIATA im Februar >

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Elbenita Kajtazi kam als Stipendiatin an die Deutsche Oper Berlin. Nun kehrt sie als Violetta in LA TRAVIATA an unser Haus zurück

An der Deutschen Oper Berlin begann meine Karriere. Ich stamme aus dem Kosovo, wo es nicht mal eine Oper gibt, habe in Pristina Gesang studiert und mich mit meiner Lehrerin Caroline Merz in Düsseldorf 2013 auf das Vorsingen an der Deutschen Oper Berlin vorbereitet. Der Rest ist Geschichte, wie man so schön sagt. Ich stand zwei Spielzeiten als Stipendiatin auf dieser wundervollen Bühne, habe in genau der Produk­ tion, in der ich nun Violetta singe, immer die Annina gesungen, Violettas Kammerzofe. Ich kenne die Insze­ nierung also richtig gut, kann mich voll auf meine Rolle konzen­trieren. Violetta ist eine der größten Partien der Operngeschichte. Mit den Jahren, mit dem Reifen der eigenen Stimme – sie wird kräftiger, runder, sicherer – finde ich immer neue Aspekte. Der erste Akt macht Spaß, da klingt alles noch leicht. Das Wichtigste ist, im letzten Akt an die Grenze zu gehen, alles zu geben, um das Publikum mitzureißen. Ob mir das gelingt, er­ kenne ich natürlich am Applaus – und an meiner eige­ nen psychischen Erschöpfung, eine schöne, zarte Leere, mit der ich vor den Vorhang trete.

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Chloé Payot spielt auf einem Heckelphon aus Ahorn, es wurde 1955 von der Firma Heckel hergestellt, die seit mehr als 200 Jahren in Wiesbaden Holzblasinstrumente baut 12


Mein Instrument Chloé Payot spielt Oboe und Englischhorn. Und sie beherrscht das Heckelphon: ein Instrument, das Richard Wagner erfand und Richard Strauss dann bauen ließ

In der Familie der Holzblasinstrumente ist das Heckel­ phon wie der entfernte Onkel: Kommt selten vorbei, aber wenn, dann wird der Abend gut! Das Instrument ist humorvoll, etwas seltsam, mysteriös. Es schlägt eine Brücke zwischen Oboen und Fagotten. Man trägt es nicht, es ist recht schwer. Es steht auf einem kugelför­ migen Schallstück, dem sogenannten Liebesfuß. Sein Klang variiert zwischen hell und gedämpft, warm und nasal – eine breite Palette. Die Idee zu einer Oboe in Ba­ ritonlage hatte ursprünglich Richard Wagner, aber erst Richard Strauss verwirklichte sie 1905, als er das Instru­ ment bei »Wilhelm Heckel« in Auftrag gab, einer Fagott­ baufirma in Wiesbaden. In seiner SALOME brachte er es erstmals zum Einsatz. In ELEKTRA spielt das Heckel­ phon viele musikalische Rollen: Mal tritt es rhythmisch und artikuliert auf, mal schnell wie die Oboe, dann wie­ der kraftvoll wie das Fagott. Aber immer markant, es lässt uns aufhorchen. Was ist das für ein Instrument? Wie ein unerwarteter Besuch .

ELEKTRA im Februar >

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im Spielplan 13


Dr. Takts Zeitreisen

Dr. Takt ist ein Zeitwanderer durch die Opernwelt. So manchen Komponisten besucht er. Wer weiß, ob er hier und da nicht sogar nachgeholfen hat? 14


Diesmal: Wie Erich Wolfgang Korngold, obwohl er noch nichts von der Liebe weiß, in VIOLANTA eine erotische Stimmung komponiert

Endlich traf ich Erich Wolfgang Korngold mal allein, 1915 in einem Wiener Kaffeehaus, und nicht in Beglei­ tung seines Vaters Julius, dieses erzkonservativen Kriti­ kerpapstes und Kämpfers gegen die Neue Musik. Erich Wolfgang war gerade achtzehn geworden, längst nicht mehr das pausbäckige Wunderkind, das Jahre zuvor die Musikwelt in Erstaunen versetzt hatte. Doch auch jetzt noch überwachte der Vater die Karriere des Sohns, achtet darauf, dass der Junge sich nicht zu sehr für die Moderne interessiert. Gerade hatte der Sohn den Auf­ trag für seine zweite Oper erhalten, ein wildes Sex-&Crime-Drama im Stile des Fin de siècle. Erich Wolfgang gestand mir, keine Erfahrung mit Frauen zu haben, sein Vater passe sehr auf. Ich wich dem heiklen Thema aus, sprach lieber darüber, wie man wohl Erotik und Sinn­ lichkeit mit einem modernen Orchestersatz ausdrü­ cken könne, und erzählte, was ich gerade in aktuellen Stücken von Mahler und Strauss gehört habe. Beide hatten nämlich als erste das Klavier als Orchesterinst­ rument verwendet – eine für seinen Vater sicher völlig abwegige Vorstellung. Erich Wolfgang fand die Idee hochinteressant und setzte in VIOLANTA das Klavier in gänzlich neuer Weise ein, zusammen mit Celesta und zwei Harfen, um damit diese besonders sinnliche Klangwelt zu erschaffen.

VIOLANTA im Februar >

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im Spielplan 15


Mein Seelenort Der Wald vor Wien

Olesya Golovneva 16


Im Wald denkt Olesya Golovneva über ihre Rolle der Els in DER

SCHATZGRÄBER nach.

Und findet dabei auch Hexen-Röhrlinge

Mein Seelenort ist der Wald in der Nähe meines Hauses. Ich lebe seit zwölf Jahren mit meiner Familie in Press­ baum, rund fünfzehn Kilometer westlich von Wien. Früher wohnten wir in der Stadt, im zweiten Bezirk, aber mir fehlten die Bäume, die Natur. Wenn ich jetzt aus dem Fenster blicke, sehe ich weite Hügel und eine vierzig Jahre alte Tanne, sie beschützt unser Haus. Zum Wald sind es nur ein paar Minuten zu Fuß, dort sammle ich oft Pilze. Man findet Steinpilze, Rot­ kappen, Birkenpilze, Riesenschirmlinge und meinen Lieblingspilz: den flockenstieligen Hexen-Röhrling. Den halten die meisten wegen seines orangefarbenen Fußes für giftig, lassen ihn stehen. So landet er in mei­ nem Korb! Das Wissen über Pilze habe ich mir aus Bü­ chern und Videos angeeignet. Es gibt Leute, die schau­ en Serien, ich gucke YouTube-Clips über Pilzsorten. Ich liebe ihre Farbenpracht, sie sind schön wie Blumen. Im Wald fühle ich mich zuhause. Schon als Kind in 18


Russland war ich immer draußen, mitten im Nirgend­ wo, sammelte Beeren, Pilze oder Kräuter. Mein Vater ging jagen und fischen. Es gab in den Läden damals nicht viel zu kaufen. Wir nahmen dankend alles an, was die Natur uns bot. Das russische Wort für Wald ist »les« – es steckt also schon in meinem Namen: Olesya. Es gibt eine Geschichte von Nikolai Leskow, die so heißt wie ich. Er erzählt von einem Mädchen, das mit seiner Großmutter im Wald lebt, sich mit Pflanzen auskennt und mit Tieren spricht. Die Leute halten sie für eine Hexe und vertreiben sie aus ihrer Hütte. Die Figur der Hexe begleitet mich. Zuletzt haben ich an der Deutschen Oper Berlin in LA FIAMMA die Silvana gesungen, sie endet auf dem Scheiterhaufen. Auch Els in Franz Schrekers DER SCHÄTZGRÄBER wird als Hexe beschimpft. Ich springe für eine Kolle­ gin ein, habe nicht viel Zeit, um einen so großen Part zu lernen! Aber Druck gehört zu meinem Beruf. Einmal bin ich am Tag der Premiere von RIGOLETTO an der Deutschen Oper Berlin für eine erkrankte Gilda einge­ sprungen. Ich kam gegen 14 Uhr aus der Kirche, schal­ tete mein Handy ein und hatte die Frage auf der Mail­ box, ob ich um 18 Uhr auf der Bühne stehen könnte? Ich fuhr zum Flughafen und landete eine Stunde vor Vorstellungsbeginn in Berlin. Dem Regisseur Jan Bosse sagte ich: Keine Sorge, ich kann alles szenisch spielen. Er dachte, ich sei verrückt, ich kannte ja seine Inszenie­ rung gar nicht. Na gut, dann sang ich Gilda eben von der Seite ein, ohne Noten, denn die Partie hatte ich noch frisch drauf. Es war ein großer Erfolg. Die Els muss ich mir ganz neu aneignen. Obwohl Els Männer umbringen lässt, versuche ich, ihre Motive zu verstehen und ihre Situation nachzuvollziehen. Sie 19


flieht vor einem schrecklichen Schicksal: Ihr Vater will sie mit einem Mann verheiraten, den sie verabscheut. »Er wird mit seinen derben Fäusten mein zartes, weißes Körperchen zerbrechen«, klagt sie, träumt von einem Märchenprinzen, will eine Prinzessin werden. Daher hat sie es auf den Schmuck der Königin abgesehen, nicht aus Gier, sondern weil sie denkt: Wenn sie das Gold hat, wird sie schön sein. In ihren Träumen führt der Prinz sie auf einem wei­ ßen Ross in ein Schloss. Das ist naiv, aber auch traurig, denn der Traum geht nie in Erfüllung. Den Prinzen sieht Els in dem Sänger Elis. Er ist groß, hat blaue Au­ gen, ist Künstler und Poet. Sie ist fasziniert von seinen Geschichten, möchte ein Teil davon werden, am liebs­ ten in seine Märchen schlüpfen und so ihrem Unglück entkommen. Zu Beginn des dritten Aufzugs singt Els das Wiegenlied, das ihre Mutter für sie gesungen hat, auch ein Märchen. Es geht um ein Mädchen, dessen Va­ ter gestorben ist, einst ein mächtiger Graf, der in einem fremden Land ums Leben gekommen ist. Eine berüh­ rende Geschichte über Liebe und Verlust. Als Kind im Wald fühlte ich mich selbst wie im Märchen. Alles war geheimnisvoll, ich begegnete Tie­ ren, fand verlassene Lager und Nester. Auch heute noch zieht es mich ins Unterholz, abseits des Wegs, wo Feuersalamander, Schlangen, Frösche und Rehe sich herumtreiben. Ich lausche den Vögeln, manchmal sin­ ge ich. Wenn mich jemand sehen würde, wie ich durch den Wald streife, singend, mit einem Pilzmesser in der Hand – man könnte mich glatt für eine Hexe halten.

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Zuletzt sang Golovneva bei uns in LA FIAMMA Silvana, die auf dem Scheiterhaufen endet. Nun spielt die Sopranistin erneut eine Frau, die um ihr Leben ringt

DER SCHATZGRÄBER im Februar >

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im Spielplan


Wusstest du, dass

wir auch gern zur Schule gehen? Marie Scholz und das Team der Jungen Deutschen Oper bieten Workshops für Schüler*innen an, als Vorbereitung auf die Oper

Schulklassen können zu uns ins Opernhaus kommen oder wir besuchen sie direkt in der Schule. Zu jeder Oper und für jedes Alter gibt es Workshops – aber keine lang­ weilige Werkeinführung, bei der alle stillsitzen wie im Unterricht. Bei uns wird gesungen, gespielt und aus­ probiert! Wir starten mit einem Warm-up: Wir bewe­ gen uns, singen oder entdecken, wie eine Figur klingt – zum Beispiel: Wie schimpft eine Prinzessin? Welche Stimmung hat die Musik? So nähern wir uns spielerisch dem Libretto. Viele Kinder kommen zum ersten Mal mit Oper in Berührung. Der Workshop weckt Neugier und gibt ihnen ein gutes Gefühl, ohne die Spannung zu verlieren. Manchmal entstehen sogar richtig kreative Momente: Ein Mädchen aus der fünften Klasse schrieb mal spontan ein Lied zu ORPHEUS UND EURYDIKE und sagte: »Die Muse hat mich geküsst.« Mein Tipp: Hört vorher schon einmal die Musik. Oft merkt man überrascht: Hey, das kenne ich doch!

Infos und Angebote für Schulklassen 22


Was mich bewegt

Kurz vor der Revolution

Wie klang Arnold Schönbergs Musik, bevor er die Atonalität erfand? So wie in den »Gurreliedern«, seinem letzten spätromantischen Werk. Sir Donald Runnicles über die Klangwelt vor der Musikmoderne


Vor ihnen die Moderne: Schönberg und seine Schüler Anton Webern und Erwin Stein (von links) im niederländischen Zandvoort 25


In so kurzem zeitlichem Abstand zwei Werke der Wie­ ner Moderne dirigieren zu dürfen, die obendrein voller Leidenschaft auf die Musik von Wagner, Strauss und Mahler reagieren, ist für mich eine große Freude: Erich Wolfgang Korngolds VIOLANTA ist die Oper eines Achtzehnjährigen, der die Klangwelt eines Richard Strauss weiterentwickelt, ohne an der Tonalität zu zweifeln. Und auch Schönbergs Monumentalwerk der »Gurrelieder« ist noch komplett in der Tonalität ver­ ankert. Es ist faszinierend, wie meisterhaft Schönberg diese harmonische Sprache beherrscht – und wie groß­ artig das Stück für das von ihm verlangte Riesenorches­ ter instrumentiert ist. Damit steht er in der Tradition von Richard Wagner, schafft aber trotzdem seine eige­ ne Klangwelt. Schönberg hat an den »Gurreliedern« zwischen 1900 und 1903 gearbeitet, sie dann aber erst nach einer längeren Pause zwischen 1910 und 1911 fertiggestellt. In der Zwischenzeit war er den Schritt in die Atonali­ tät gegangen und das mit dem Selbstverständnis eines »konservativen Revolutionärs«, wie er sich nannte, denn das radikal Neue war bei ihm nicht Selbstzweck, sondern geschah im Bewusstsein von und in einer Li­ nie mit Bach, Beethoven, Brahms und dessen »entwi­ ckelnder Variation«. Die Atonalität war für Schönberg nur ein nächster, notwendig zu vollziehender Schritt. Damit laden die »Gurrelieder« zu dem Gedanken­ spiel ein, wie sich Schönbergs Musik wohl ohne den Bruch mit der Tonalität entwickelt hätte. Wobei man in diesem Werk auch bereits den Schönberg der Zukunft durchhört – etwa im Melodram kurz vor Ende. Hier nutzt er die von ihm entwickelte Technik des Sprech­ gesangs, die er wenig später etwa in seinem »Pierrot 26


lunaire« einsetzen wird. Direkt darauf folgt dann aber das große Chorfinale. Neu und Alt stehen nebenein­ ander. Schönbergs Meisterschaft besteht darin, beides organisch miteinander zu verbinden. So verschmilzt er insgesamt in den »Gurreliedern« die verschiedensten Genres miteinander: Sind sie ein Liederzyklus, ein Ora­ torium, eine Oper, eine Kammersinfonie? Letztlich findet sich von allem etwas. Und in der Summe dieser Teile geht das Stück in origineller Weise weit darüber hinaus. Die »Gurrelieder« erzählen eine Liebesgeschichte, damit sind sie auch großes Musikdrama im Geist des Fin de siècle. Es geht um die bedingungslose Liebe Kö­ nig Waldemars zu der jungen Tove, seiner »Waldtaube«, die von seiner eifersüchtigen Ehefrau ermordet wird. Waldemar stößt einen Fluch gegen Gott aus und wird dazu verdammt, nach seinem Tod ruhelos mit seinen Männern in einer Geisterschar umherzuziehen. Die Dramatik dieser Geschichte erzeugt Schönberg mit einem Riesenorchester, zwei großen Chören, sechs Solisten, das macht die »Gurrelieder« zu einem der größten Stücke im Konzertrepertoire überhaupt.

Gurrelieder

von Arnold Schönberg Musikalische Leitung Sir Donald Runnicles (Foto) Mit Chor u. Orchester der Deutschen Oper Berlin, Rundfunkchor Berlin 10. Februar 2026 in der Berliner Philharmonie

Tickets & Termine 27


Wenn man als Dirigent Opern wie Berlioz’ TROYENS, den SAINT FRANÇOIS D’ASSISE von Messiaen oder den zweiten Aufzug der GÖTTERDÄMMERUNG mit den dort entfesselten Klangwelten geleitet hat, relati­ viert sich die Herausforderung jedoch ein wenig. Hier wie dort gibt es herrliche, sehr leise Passagen, die ganz zart und durchsichtig klingen müssen. Kennengelernt habe ich die »Gurrelieder« schon recht früh. In jungen Jahren habe ich mir im Wagner-­ Fieber alles an Aufnahmen besorgt, was mit dessen Welt im weitesten Sinne zu tun hatte. Dann habe ich in Wien eine grandiose Aufführung mit Claudio Abbado erlebt, die mich sehr beeindruckte. Ich selber habe die »Gurrelieder« 2002 das erste Mal dirigiert, bei den BBC Proms, dann wieder 2016 beim Edinburgh Festi­ val. Und nun bin ich sehr dankbar, dass ich dieses Stück in meiner letzten Spielzeit als Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin in der Philharmonie diri­ gieren werde. Es ist mit seiner Dramatik wie gemacht für eine Aufführung durch ein Opernhaus. Vor allem, wenn dieses Haus über so großartige Kräfte verfügt wie die Deutsche Oper Berlin mit ihrem Ensemble, dem Chor (der durch den Rundfunkchor Berlin ver­ stärkt wird) und einem Orchester, in dessen DNA das Repertoire der deutschen Spätromantik auch durch unsere jahrelange gemeinsame Arbeit tief verankert ist. Ich bin überaus glücklich, diese Zeit jetzt mit den »Gurreliedern« krönen zu dürfen.

»Gurrelieder« im Februar > 3 28

im Spielplan


Der dänische Schriftsteller Jens Peter Jacobsen. Er schrieb die Gedichte zu den »Gurreliedern«, ein tragisches Liebesmärchen um einen nordischen König und seine heimliche Geliebte


Die Verwandlung Maria Vasilevskaya singt die Frau Knochen in der Familienoper DIE DREI RÄTSEL . Und weil sie die Schurkin ist, trägt sie das schickste Kleid

Der Part ist gesanglich anspruchsvoll und exponiert, dasselbe gilt fürs Kostüm, bei­ des ist herrlich. Die weißen Elemente und der Kopfschmuck sind aus Tüll, das Kleid ist aus Neopren, daraus werden Taucheran­ züge gefertigt. Es verleiht mir bereits Fes­ tigkeit und Würde, eine Korsettschnürung im Rücken sorgt für die herrschaftliche Körperhaltung. Ich fühle mich darin sofort gut, habe Spaß ab dem Moment, in dem ich die Bühne betrete. Ich muss mich langsam bewegen, denn ich trage hohe Schuhe. Der Schnitt des Kleids, die Schuhe, sorgen für dieses verlangsamte, königliche Schreiten. Alle wissen: Ich bin die Chefin. Damit das auch wirklich klar ist, haue ich immer mal wieder, sehr gut hörbar, mit meinem Zepter auf den Boden, ein Metallstab, auf dem oben ein Knochen (aus Holz) befestigt ist, unten hat er einen Gummifuß, damit ich keine Delle in die Bühne haue. Ich liebe diese Rolle. Warum? Weil es so selten vor­ kommt, dass Soprane Bösewichte sind. DIE DREI RÄTSEL im Februar >

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Erkennen Sie die Disney-Schurkinnen, die für Frau Knochen gemixt wurden? Es sind Cruella de Vil aus »101 Dalamtiner« und Yzma aus »Ein Königreich für ein Lama« 31


Hinter der Bühne

Bühnenbildner Jo Schramm hat für Korngolds VIOLANTA einen Raum konstruiert, der ins Unterbewusstsein der Hauptfigur führt

Zu Beginn sehen wir Violanta allein auf einer schrägen runden Plattform. So ausgeleuchtet, dass sie inmitten der Schwärze zu schweben scheint. Der Bühnenraum gehört ganz der Hauptfigur aus Erich Wolfgang Korn­ golds Einakter. Violanta will den Tod ihrer Schwester rächen, den Mann umbringen lassen, der sie verführt hatte. Wenn dieser Mann ins Spiel kommt, schraubt sich aus der Mitte der Plattform eine Spirale nach oben: eine Konstruktion aus Stahl und Holz, sechs Meter im Durchmesser, fast ebenso hoch. Angehoben wird sie aus der Unterbühne, zwei Motoren sorgen dafür, dass sie sich dreht. Die Spirale besteht aus sieben Räumen, Violanta durchwandert sie nach und nach, begegnet ihrer toten Schwester, begegnet sich selbst als älterer Frau, eine Reise in ihr Unterbewusstes. Der erste sicht­ bar werdende Raum ist komplett verspiegelt, in ihm bricht sich noch das Licht, aber je weiter es für sie nach unten geht, desto dunkler werden die Räume. So schraubt sich Violanta in die Tiefen ihrer Seele. VIOLANTA im Februar >

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im Spielplan


Der Operntherapeut Patient: Alfredo Germont (ca. 25)

Er liebt bedingungslos, reagiert impulsiv und verliert im entscheidenden Moment die Kontrolle: Alfredo Germont sucht Hilfe, weil ihm die eigene Eifersucht zu entgleiten droht. Ein Fall für den Operntherapeuten 34


Fachärztlicher Bericht: Überweisungsgrund Übersteigerte Eifersucht, Verlust­ ängste, impulsive Gefühlsausbrüche Anamnese Patient erscheint gereizt, verletzt, berichtet von einer anfänglich intensiven, idealisierten Land­ haus-Beziehung mit Violetta Valéry, »endlich frei vom Pariser Getriebe«, dann sei alles zerbrochen; Auffällig ist Alfredos brüchige Selbstsicherheit, er erwähnt einen Vater, »der alles besser weiß«, und eine diffuse familiäre Erwartung. Aus den Andeutungen lässt sich ein erheb­ licher äußerer Druck vermuten. Musikalisch zeigt sich seine emotionale Instabilität in abrupten Wechseln zwischen lyrischer Innigkeit und scharfem, fast aggres­ sivem Klang. Auf einem Fest kommt es zum Eklat, Alfredo schleudert Violetta Geld vor die Füße, auch musikalisch ein Kontrollverlust: schneidende Akkorde, forciertes Forte, orchestrale Stiche. Diagnostische Einschätzung F43.0 (Akute Stressreak­ tion, emotionale Impulskontrollproblematik) Z63.8 (Externer familiärer Einflussfaktor) Therapieplanung und Zielsetzung Stärkung von Resi­ lienz u. Affekt­regulation, Bearbeitung idealisierter Lie­ besvorstellungen, Exploration des Familieneinflusses Prognose Vorsichtig optimistisch. Alfredo erkennt seine Muster, sobald der akute Affekt abklingt. In Kri­ sen wirkt er stark identitätsunsicher, reagiert, bevor er versteht. Gelingt es, seine Affekte in ein stabileres Selbstbild einzubetten, sind Fortschritte möglich. LA TRAVIATA im Februar >

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Da war was los! Große Gefühle, Intrigen, Neid und Missgunst. Wir blicken zurück auf die spektakulärsten Aufreger an der Deutschen Oper Berlin. Diesmal, 1988: Applausrekord für Pavarotti

Der Februar klirrt mit seiner Kälte, doch die Berliner Opernfans schreckt das nicht ab. Für die neue Inszenie­ rung von Donizettis ELISIR D’AMORE hat die Deut­ sche Oper Berlin mit Luciano Pavarotti den König der Tenöre engagiert. Zwei Wochen vor der Premiere for­ mieren sich schon Warteschlagen vor dem Kartenbüro: Was sind schon ein paar Stunden Bibbern im Berliner Frost gegen die Hoffnung, den Star einmal in seiner Pa­ raderolle als Nemorino erleben zu können? Auch die Presse schürt den Hype mit immer neuen Geschich­ ten: Wie die Schöneberger Sängerknaben Pavarotti bei seiner Ankunft am Flughafen mit einem Begrüßungs­ ständchen Tränen entlocken, dass er vierzig Kilo abge­ nommen habe, wie ihm der Geist einer verstorbenen Operndiva riet, nur bei offenem Fenster zu schlafen, und natürlich, bei welchem Italiener er in Berlin am liebsten einkehre. Kein Tag vergeht ohne neue Pavarot­ ti-Story, doch die Premiere am 24. Februar stellt alles in den Schatten: Über eine Stunde lang bejubelt das Pub­ likum seinen Star und ruft ihn insgesamt 165 Mal vor den Vorhang. Der neue Applausweltrekord beschert der Deutschen Oper Berlin einen Eintrag im GuinnessBuch der Rekorde. Mehr Unerhörtes in der Foyer-Ausstellung »Skandal!« 37


Meine Liste

Es gibt Träume jenseits der Oper: Was Opernstars unbedingt noch schaffen wollen Elena Stikhina haben Sie vielleicht schon einmal als Cio-Cio-San auf der Bühne der Deutschen Oper Berlin erlebt. Nun singt die Sopra­ nistin bei uns wieder die Titelrolle in Puccinis MADAMA BUTTERFLY

nach 1. Nochmal Mexiko Bei unserem ersten Besuch haben mein Mann und ich uns sofort mit dem Land verbunden gefühlt, mit der Herzlichkeit der Menschen und seiner Historie. Und dann diese atemberaubenden Strände, die wundervol­ len Aromen überall. Mein Mann ist daher großer Fan der mexikanischen Küche. Diesen Ort möchte ich wirk­ lich gern wieder erleben. 38


2.

Junge Menschen an die Oper heranführen

Ich erinnere mich, wie überwältigend alles war, als ich anfing. Ich möchte anderen die Unterstützung geben, die ich selbst einmal bekommen habe. Menschen einla­ den, die sich neugierig fühlen, aber fürchten, diese Welt sei vielleicht nichts für sie. Jungen Künstlern helfen, ihre Stimme zu finden. Neue Charaktere willkommen heißen, die Stereotypen rund um die Oper aufbrechen, zeigen, dass klassische Musik intim sein kann, lebendig und zutiefst menschlich. Für mich wäre das eine künst­ lerische Mission und eine Möglichkei, der Welt, die mein Leben prägt, etwas Sinnvolles zurückzugeben.

3.

Japan und Südostasien erkunden

Das Entdecken neuer Kulturen hat mich schon immer angezogen und Asien hört nicht auf, mich zu faszinie­ ren. Japan und Südostasien wirken auf mich fast wie eine andere Welt: das Essen, die Stille, die Schönheit, dieses Gespür für Rituale. Ich würde die Region gerne lange erkunden, nicht als Touristin, sondern mit purer Neugier und Offenheit.

MADAMA BUTTERFLY im Februar >

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Rätselhaft

Ihnen ist Oper kein Geheimnis? Dann raten Sie mal, was wir hier suchen (von oben): Komponist*in, Werk, Regisseur*in. Ein Tipp: Beachten Sie, wie sich das, was Sie sehen, anhört – auch in unter­schiedlichen Sprachen!

Bitte senden Sie die Lösungen bis zum 19.01.2026 an diese Adresse: libretto@deutscheoperberlin.de. Unter allen Einsendungen verlosen wir zwei mal zwei Eintrittskarten für die Vorstellung von ELEKTRA am 21. Februar 2026 um 18 Uhr, in der Deutschen Oper Berlin. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Lösung finden Sie wie immer im nächsten Heft.

Auflösung aus Libretto #4: Giuseppe Verdi, DON CARLO, Marco Arturo Marelli

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Impressum Herausgeber Deutsche Oper Berlin – Stiftung Oper in Berlin Intendant Christoph Seuferle Geschäftsführender Direktor Thomas Fehrle Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles Konzept Grauel Publishing / Redaktion Ralf Grauel; Tilman Mühlenberg, Patrick Wildermann / Texte und Redaktion für die Deutsche Oper Berlin Jörg Königsdorf [verantwortlich], Kirsten Hehmeyer, Marion Mair, Wenke Vendt, Dramaturgie, Marketing / Gestaltung und Satz Sandra Kastl Anzeigen und Vertrieb anzeigen@deutscheoperberlin.de Druck PIEREG Druckcenter Berlin GmbH Libretto erscheint zehnmal pro Spielzeit Bestellung und Anregungen libretto@deutscheoperberlin.de

Bildnachweise Cover Nancy Jesse / Editorial Max Zerrahn / Drei Fragen Marica Rosengard / Gleich passiert’s Nancy Jesse, Bettina Stöß / Wieder auf unserer Bühne Marie-Luise Calvero / Mein Instrument Nancy Jesse / Dr. Takts Zeit­reisen Eva Harmann / Mein Seelenort Carolina Frank / Wusstest Du schon? S.I. / Was mich bewegt Arnold Schönberg Center [Wien], Alamy Stock / Die Verwandlung Nancy Jesse / Hinter der Bühne Jo Schramm / Operntherapeut Bettina Stöß / Da war was los Bart Sparnaaij / Das muss ich nochmal sehen privat, Bettina Stöß / Spielplan Sandra Kastl und Ruth Tromboukis, Marcus Lieberenz, Bettina Stöß [2] Cover: Szenenfoto aus DIE DREI RÄTSEL

Wir danken unserem Medienpartner. 41


Das muss ich nochmal sehen! Dirigent und Musikwissenschaftler Takumi Kimura empfiehlt Lorenzo Fioronis Inszenierung von TURANDOT

Puccinis hat seine letzte Oper nie fertig komponiert, das hört man. Sie hat kein endgültiges Finale, die Musik strömt Kälte aus. Wie immer bei Puccini bin ich im Sog der Gefühle, doch es schwingt mit, dass Puccinis Le­ benskräfte zu Ende gingen. Das Ende ist sehr pianissimo, unver­ söhnlich, schmerzhaft. Fioroni lässt die Figuren direkt aufein­ andertreffen, das hat teils den Stil eines Konversationsstücks: Im zweiten Akt setzt sich Calaf einfach zu Prinzessin Turandot an den Tisch, als wäre es selbs­t­ ver­s tändlich. Hier merkt man, dass hier zwei gleichwertige Gegner miteinander ringen, die sich nicht um den Rest der Welt kümmern. Sehr spannend, sehr interessant! TURANDOT im Februar >

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im Spielplan


Spielplan Februar 2026 Premieren, Repertoire, Uraufführungen – Musiktheater im großen Saal und in der Tischlerei

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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts 10. Februar 2026 | Philharmonie

4., 6., 13. Februar 2026

Gurrelieder

Violanta

Dirigent Sir Donald Runnicles Chor-Einstudierung Jeremy Bines [Deutsche Oper], Justus Barleben [Rundfunkchor] Mit David Butt Philip, Felicia Moore, Annika Schlicht, Thomas Blondelle, Thomas Lehman, Thomas Quasthoff, Rundfunkchor Berlin, Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin Dauer 2:00 | Keine Pause | 14+

Dirigent Sir Donald Runnicles Regie David Hermann Mit Ólafur Sigurdarson, Laura Wilde, Mihails Culpajevs u. a. Dauer 1:30 | Keine Pause | 14+

Arnold Schönberg

Es begann als Liederzyklus für zwei Stimmen und Klavier und wurde ein chorsinfonisches Mammutwerk: Arnold Schönbergs »Gurrelieder« erzählen, basierend auf Gedichten des dänischen Schriftstellers Jens Peter Jacobsen, von der Liebe zwischen Tove und König Waldemar. Schönberg verbindet hier in der Nachfolge von Wagner, Mahler und Strauss sämtliche musikali­ sche Einflüsse der Spätromantik zu einem fast zweistündigen Opus, das ein Höhepunkt und Endpunkt jener Kunst­epoche ist. Lesen Sie auch S. 24-29

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Erich Wolfgang Korngold

Wie viele Opern der Jahrhundertwende beschwört auch Korngolds VIOLANTA das Bild der italien­i­sch­en Renaissance als einer Epoche, in der die Menschen ungehemmt von bürgerlichen Konventionen ihre Leidenschaften auslebten. Unter der Oberfläche brodelnde Triebe und Gefühle konnten so in ihrer zerstörerischen Wirkung auf die Bühne gebracht werde. Folgerichtig legt der Berliner Regisseur David Hermann Korngolds Oper als eine Reise ins Innere von Violantas Psyche an – als einen Prozess der schmerzlichen Selbsterkenntnis. Voran stellt er der Oper John Dowlands »Lautenstück« und Alban Bergs »Präludium« aus den »Drei Orchesterstücken« op. 6. Lesen Sie auch S. 15, 32


7., 12. Februar 2026 Zum letzten Mal

21., 27. Februar 2026

Elektra Der Schatzgräber Richard Strauss Franz Schreker

Dirigent Marc Albrecht Regie Christof Loy Mit Jared Werlein, Doke Pauwels, Thomas Cilluffo, Thomas J. Mayer, Byung Gil Kim, Daniel Johansson, Olesya Golovneva, Patrick Cook u. a. Dauer 3:15 | Eine Pause | 16+ Als eine »riesige Kammermusik für 120 Musiker«, als »eine Musik, die in jedem Moment Suchtpo­ tenzial entfaltet«, beschreibt Marc Albrecht Schrekers mystisches Meisterwerk über die mutterlose Wirtstochter Els, die ihre Liebhaber zum Raub an heißbegehrtem Schmuck anstiftet, und den fahrenden Sänger Elis, der mit seiner geheimnisvollen Laute Schätze aufzuspüren vermag. Schreker, der in den 20er Jahren einer der bedeutendsten Opernkomponisten in der Nachfolge Richard Wagners war, schuf mit diesem Werk eine Tragödie »wahrhaft aus dem Geiste der Musik«.

Dirigent David Afkham Regie Kirsten Harms Mit Karita Mattila, Catherine Foster, Flurina Stucki, Burkhard Ulrich, Tobias Kehrer u. a. Dauer 1:45 | Keine Pause | 16+ Strauss’ und Hofmannsthals Umsetzung von Sophokles’ ELEKTRA kam 1909 zur Erstaufführung. Aufgrund der Psychoanalyse gewann die griechische Antike als Studie der Abgründe menschlichen Handelns zunehmend an Relevanz. Elektra, getrieben vom Hass auf die Mutter, der sie nach dem Mord am Vater den Tod wünscht, opfert diesem Verlangen alles, während sie sich an die Rückkehr ihres Bruders klammert. Der Schauplatz der Tragödie ist ein Hinterhof: Die kargen Mauern lassen das Geschehen zu einem unentrinnbaren Kammerspiel werden, welches die Figuren in wadenhohem Kies sowie in ihrem Schmerz versinken lässt. Lesen Sie auch S. 5, 9, 13

Lesen Sie auch S. 16-21

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Zu Beginn des 20. Jahrhunderts 20., 23. Februar 2026

11., 14. Februar 2026

Giacomo Puccini

Giacomo Puccini

Dirigent Friedrich Praetorius Regie Pier Luigi Samaritani Mit Elena Stikhina, Karis Tucker, Andrei Danilov, Joel Allison u. a. Dauer 3:00 | Eine Pause | 14+

Dirigent Daniel Carter Regie Lorenzo Fioroni Mit Anna Pirozzi, Angelo Villari, Nina Solodovnikova, Michael Bachtadze, Kangyoon Shine Lee, Thomas Cilluffo u. a.

Madama Butterfly Turandot

Mit dieser Tragödie gelang Puccini ein emotional eindringliches Werk, das unsere Vorstellung von der Wirkungsmacht des Musiktheaters bis heute prägt: Tragisch ist nicht allein die Illusion von großer Liebe, der Cio-Cio-San erliegt, als der Amerikaner Pinkerton sie für die Dauer seines Japan-Aufenthaltes ehelicht. Tragisch ist auch das Gefühl tiefster Einsamkeit: Von den Japanern ausgestoßen muss sie er­ leben, auch von den Amerikanern nicht als ihresgleichen akzeptiert zu werden. Die Inszenierung Sa­ ma­­ritanis erzählt von ihrem Lieben und Sterben in suggestiven JapanBildern. Lesen Sie auch auf S. 38-39

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Mit seiner letzten Oper beschritt Puccini neue Wege und schuf einen in dieser Form und Prägnanz nie dagewesenen Typus von Chor­ oper. Zugleich entstanden darin Arien für die Ewigkeit, allen voran das weltberühmte »Nessun dorma«. Die Inszenierung von Lorenzo Fioroni verweigert sich nicht nur konsequent musikalischen Schwelgereien, Schnörkeln und Exotismen, sondern konterkariert auch das nach dem Tod Puccinis notdürftig vervollständigte Ende. Lesen Sie auch S. 42


Weitere Opern im Repertoire 13., 15. [2x] Februar 2026 Das kommt: 5. Februar 2026 *

Die drei Rätsel Detlev Glanert

Dirigent Dominic Limburg Regie Brigitte Dethier Mit Solist*innen des Kinderchores, Martina Baroni, Philipp Jekal, Joel Allison, Chance Jonas-O’Toole, Byung Gil Kim, Maria Vasilevskaya, Kinderchor, Junger Chor, Musiker* innen des Orchesters, der UdK, des Arndt-Gymnasiums Dahlem, der Musikschulen City West und Friedrichshain-Kreuzberg, des Landesjugendorchesters Dauer 2:00 | Eine Pause | 9+ In einer wilden Mischung aus Märchen u. Sozialdrama, Road-Movie u. großer Oper erzählt Komponist Detlev Glanert in DIE DREI RÄTSEL witzig, skurril und ein wenig gruselig von zwei höchst unterschied­ lichen Kindern, die letztlich zusammenfinden, um sich gegen die Erwachsenenwelt zu behaupten und ihren eigenen Weg zu gehen.

1., 19. Februar; 6. März 2026

Die Zauberflöte Wolfgang Amadeus Mozart

Dirigent Sir Donald Runnicles [1. Feb.] / Friedrich Praetorius Regie Günter Krämer Mit Tobias Kehrer, Kangyoon Shine Lee / Kieran Carrel / Andrei Danilov, Hye-Young Moon, Nina Solodovnikova / Lilit Davtyan, Maria Motolygina / Flurina Stucki, Arianna Manganello / Karis Tucker / Martina Baroni, Stephanie WakeEdwards / Aleksandra Meteleva, Hyejin Lee, Padraic Rowan / Artur Garbas, Thomas Cilluffo / Burkhard Ulrich u. a. Dauer 3:00 | Eine Pause | 10+ In der Mischung aus Volkstheater, Freimaurermysterium und Märchen ist diese Oper die wohl meistgespielte im deutschen Sprachraum. Die farbenfroh-bildstarke Inszenierung von Günter Krämer ist ein Favorit unseres Publikums und ein sinnlichheiteres Einstiegswerk in die Welt der Oper.

* Das kommt: Besuchen Sie vor der Wie-

deraufnahme von DIE DREI RÄTSEL eine Stückeinführung, eine Probe und kommen Sie mit Mitwirkenden ins Gespräch.

Lesen Sie auch S. 6, 30 47


Weitere Opern im Repertoire 22. Februar; 1. März 2026

25., 28. Februar 2026

Giuseppe Verdi

Giuseppe Verdi

Rigoletto

Dirigent Roberto Rizzi Brignoli Regie Jan Bosse Mit Xabier Anduaga, Juan Jesús Rodríguez, Lilit Davtyan, Patrick Guetti, Stephanie Wake-Edwards u. a. Dauer 2:45 | Eine Pause | 14+ Der Titelheld in Verdis Klassiker ist ein überfürsorglicher Vater, bildet zugleich aber als Hofnarr des Herzogs von Mantua den Arche­t ypen des traurigen Clowns. Hämisch teilt er gegen die politischen Gegner seines Herren aus, so lange bis seine größten Ängste sich einlösen: Er und seine Tochter ge­ raten selbst ins Fadenkreuz der aristokratischen Willkür. Regisseur Jan Bosse stellt die Frage nach Verantwortung und stellt den Außenseiter Rigoletto dem Publikum im Opernhaus gegenüber.

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La traviata

Dirigent Francesco Lanzillotta Regie Götz Friedrich Mit Elbenita Kajtazi, Andrei Danilov, Dean Murphy, Arianna Manganello u. a. Dauer 2:45 | Eine Pause | 13+ Fußend auf Alexandre Dumas’ Bestseller »Die Kameliendame« konfrontiert Verdi in LA TRAVIATA auf einzigartige Weise den Traum romantischer Liebe mit den Härten rigoroser Familienpolitik. Regie­ legende Götz Friedrich erzählt die berühmte Geschichte als Rückblende und verschärft so den tra­ gischen Konflikt zwischen unbändiger Lebenslust und unaufhalt­ samem Verfall: In dieser Pariser Halbwelt wandelt sich das rauschende Fest Schritt für Schritt zur Totenfeier. Lesen Sie auch S. 11, 35


In der Tischlerei

Staatsballett Berlin

28. Februar; 1. März 2026 Jazz & Lyrics II

2., 3. Februar 2026

100 Miles Ahead Dirigent Martin Auer Mit Musiker*innen der BigBand Der 100. Geburtstag eines der größten Jazzmusiker aller Zeiten ist ein schöner Anlass, Miles Davis in seiner Genialität und Zwiespältigkeit musikalisch und als Persönlichkeit zu beleuchten. Entdecken sie „Another Kind of Miles“ in einem musikalischen Abend über dieses Enfant terrible mit u. a. Christian Brückner. 20., 21., 22. [2x], 24. Februar 2026

Next Generation Choreografien von Tänzer*innen des Staatsballetts Berlin

Minus 16

Choreografien Sharon Eyal, Ohad Naharin Musik vom Tonband Mit Tänzer*innen des Staats­balletts Berlin Dauer: 2 Stunden | Eine Pause Mit SAABA zeigt Sharon Eyal ihre vierte Produktion mit dem Staatsballett Berlin. Der unverwechselbare Stil der Choreografin hat eine hypnotische, pulsierende Kraft, die jeder sofort wiedererkennt. Nach der Pause steht Ohad Naharins MINUS 16 auf dem Programm, eine temperamentvolle Choreografie voller akrobatischer Kühnheit. Zu einer eklektischen Musik von Dean Martin über Mambo und Techno bis hin zu traditioneller israelischer Musik ist der Abend eine Hommage an Tanzlust und Lebensfreude.

Dieses Format bietet den Tänzer* innen des Staatsballetts Freiraum und notwendigen Rahmen, die künstlerische Ausdruckspalette zu erweitern und eigene Choreographien zu kreieren. Es entstehen Experimente auf der Suche nach individuellen Handschriften und ein Spiegel dessen, was die nächste Gene­ration von Künstler* innen beschäftigt. 49


Vorschau März 2026 8. [Premiere], 11., 14., 20., 28. März 2026

L’Italiana in Algeri Gioacchino Rossini

Nach LA RONDINE und DIE FLEDERMAUS kehrt Rolando Villazòn als Regisseur zurück, um mit einer der großen Komödien des Belcanto sein humoristisches Talent unter Beweis zu stellen. Dass L’ITALIANA noch heute begeistert, ist zweifellos der musikalischen Raffinesse geschuldet, die Rossini zum unumstrittenen König der Opera buffa macht. 50


7., 13., 22. März 2026

Don Carlo

Giuseppe Verdi

Marelli erzählt Verdis Tragödie um einen Vater­-Sohn­- Konflikt unter dem Brandmal der Inquisition im wuchtigen Mauerlabyrinth, das vom Escorial inspiriert ist. In dieser Atmosphäre von Heimlich­ keit und Bedrohung erscheint selbst der mächtigste Mann der Welt als ein Gefangener. 15., 23., 26. März 2026 – Zum letzten Mal

Aida

Giuseppe Verdi Radames ist bis zur Selbstaufgabe in Aida verliebt. Doch existiert diese Frau wirklich oder ist sie nur ein Traumbild, mit dessen Hilfe er seinem tristen Alltag entfliehen kann? Als immersives Opernerlebnis ist Benedikt von Peters Inszenierung Kult. Verdi hautnah! 29. März 2026

Parsifal

Richard Wagner

Antiaufklärerische Weltsicht, Wunderglaube, die gewalttätige Ausgrenzung von Außenseitern sind Themen, die Philipp Stölzl in Tableaux vivants als Zeitreise gestaltet. Attilio Glaser und Thomas Lehman debütieren als Parsifal und Amfortas. 51


Karten, Preise, Adressen Unsere Adressen Großes Haus Bismarckstraße 35, 10627 Berlin Tischlerei Richard-Wagner-Straße / Ecke Zillestraße, 10585 Berlin [direkt an der Rückseite der Deutschen Oper Berlin] Kartenverkauf Webshop www.deutscheoperberlin.de Am Telefon T +49 30 343 84 343 Mo – Sa 9.00 – 20.00 Uhr So, feiertags 12.00 – 20.00 Uhr An der Tageskasse [Bismarckstraße 35] Fr – Sa 12.00 – 19.00 Uhr So – Do, feiertags geschlossen Abendkasse [Bismarckstraße 35] Für Vorstellungen im großen Haus ab 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn. Für Vorstellungen in der Tischlerei gibt es keine Abendkasse.

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Sie wollen generelle Ermäßigungen nutzen? Deutsche Oper Card Die Deutsche Oper Card 25/26 kostet einmalig € 75,00 und berechtigt Sie zum Kauf von bis zu zwei Karten für sich und Ihre Begleitung mit einer Ermäßigung von 30% je Vorstellung der Preiskategorien A bis E (ausgenommen DER RING DES NIBELUNGEN , Fremd- und Staatsballettveranstaltungen und Vorstellungen mit Einheitspreisen im Saal sowie in Tischlerei und Foyer). Die Deutsche Oper Card können Sie an der Tageskasse, am Telefon oder im Webshop erwerben. Unsere Operntage! Oper zum Einheitspreis: Karten für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren kosten € 10,00, für alle anderen – unabhängig von der Platzwahl – € 34,00. Die Opern‑ tage finden Sie in den Monats­ kalendarien vermerkt. ClassicCard App Für alle bis 30 Jahren: Im Vor­ verkauf kosten Karten für Oper und Ballett € 18,00, für Konzerte € 16,00 / an der digitalen Abendkasse Oper und Ballett nur € 13,00, Konzerte € 11,00. Die Jahresmitgliedschaft kostet einheitlich € 28,00: classiccard.de


Unser Service für Sie Besucher*innen mit Behinderung Unsere Oper ist barrierefrei. Informieren Sie sich im Detail T +49 30 343 84 343 Kontakt T +49 30 343 84 343 info@deutscheoperberlin.de www.deutscheoperberlin.de

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Februar 2026

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So.

17.00

Die Zauberflöte

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Mo.

19.30

Minus 16 Staatsballett Berlin

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Di.

19.30

Minus 16 Staatsballett Berlin

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Mi.

18.00

Violanta Operntag

34/10

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Do.

16.30

Das kommt: Die drei Rätsel

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Fr.

19.30

Violanta

C

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Sa.

16.00

Winterferienmusiklabor – Die Präsentation Tischlerei 5

19.30

Der Schatzgräber

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Shen Yun Hausvermietung | auch 9., 10. Februar

S

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So.

3

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Di.

20.00

Gurrelieder Philharmonie

B

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Mi.

19.30

Turandot

C

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Do.

19.30

Der Schatzgräber

C

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Fr.

11.00

Die drei Rätsel Operntag

34/10

19.30

Violanta

C

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Sa.

19.30

Turandot

C

15

So.

14.00

Die drei Rätsel Operntag | auch 18.00 Uhr

34/10

19

Do.

19.30

Die Zauberflöte

C

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Fr.

19.30

Madama Butterfly

C

19.30

Next Generation UA Staatsballett | Tischlerei

25/15

21

18.00

Elektra

B

19.30

Next Generation Staatsballett | Tischlerei

25/15

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15.00

Next Generation, auch 19.00 Uhr

25/15

16.00

Rigoletto

B

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Mo.

19.30

Madama Butterfly

B

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19.30

Next Generation Staatsballett | Tischlerei

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La traviata

B

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Fr.

19.30

Elektra Operntag

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Sa.

18.00

La traviata

C

20.00

Jazz & Lyrics II: 100 Miles Ahead Tischlerei

28/15

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Sa. So.

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01

So.

März 2026

16.00

Rigoletto

C

18.00

Jazz & Lyrics II: 100 Miles Ahead Tischlerei

28/15

03 Di.

18.30

Opernwerkstatt: L’Italiana in Algeri

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Fr.

19.30

Die Zauberflöte

C

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Sa.

19.00

Don Carlo

C

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So.

11.00

Konzert der Internationalen Musikakademie Foyer

18/10

17.00

L’Italiana in Algeri Premiere

E

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Mi.

19.30

L’Italiana in Algeri

C

13

Fr.

19.00

Don Carlo

C

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Sa.

19.30

L’Italiana in Algeri

C

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So.

11.00

Premierengespräch Nurejew Staatsballett Berlin

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16.00

Aida

C

16

Mo.

20.00

Tischlereikonzert: Sehnsuchtsort Italien

18/10

17

Di.

10.00

Babykonzert Foyer | auch 12.00

5

18

Mi.

10.00

Babykonzert Foyer | auch 12.00

5

20

Fr.

19.30

L’Italiana in Algeri

C

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Sa.

19.30

Nurejew Premiere | Staatsballett Berlin

D2

22

So.

17.00

Don Carlo

C

23

Mo.

19.30

Aida Operntag

34/10

24

Di.

19.30

Nurejew Staatsballett Berlin

D2

25

Mi.

19.30

Nurejew Staatsballett Berlin

D2

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Do.

10.30

Knirpskonzert Foyer | auch 14.30 und 16.00

5

19.30

Aida

C

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10.30

Knirpskonzert Foyer | auch 14.30 und 16.00

5

19.30

Il barbiere di Siviglia

C

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10.30

Knirpskonzert Foyer | auch 14.30 und 16.00

5

19.30

L’Italiana in Algeri

C

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So.

16.00

Parsifal

D

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19.30

Nurejew Staatsballett Berlin

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Führungen 1., 8., 14., 21., 28. Februar 2026 7., 14., 21., 28 März 2026 jeweils 13.00 Uhr Dauer 1:30 | Kosten € 10,00 Familienführungen speziell für Kinder ab 6 Jahren 1., 8., 14., 21., 28. Februar 2026 7., 14., 21., 28 März 2026 jeweils 14.30 Uhr Dauer 1:00 | Kosten € 5,00

Unsere Kartenpreise Im Großen Saal Im Kalendarium finden Sie in der letzten Spalte jeweils einen Buchstaben, der auf das geltende Preisgefüge verweist. Für den Saal erwerben Sie ein Ticket, das Ihren Sitzplatz präzise bezeichnet. Die Preise der jeweiligen Kategorien belaufen sich auf: A: € 18,00–€ 74,00 B: € 24,00–€ 92,00 C: € 26,00–€ 108,00 D: € 30,00–€ 144,00 E: € 36,00–€ 184,00 S: € 83,00–€ 143,00

In Foyer und Tischlerei In der Tischlerei gelten Einheitspreise, wobei in der Darstellung des Kalenders der reguläre Preis zuerst genannt ist. Den niedrigeren Preis erhalten Ermäßigungsberechtigte. Mehr dazu auf unserer Website oder im telefonischen Kartenservice. In der Tischlerei sowie bei der Opernwerkstatt gilt freie Platzwahl.

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www.deutscheoperberlin.de


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