The SUMMER PAPER
by Skiservice Corvatsch

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by Skiservice Corvatsch

Künstliche Intelligenz hält Einzug in immer mehr Bereiche unseres Alltags. Für diese Ausgabe des Summer Papers haben wir sie genutzt, um den aktiven alpinen Lebensstil im Engadin neu darzustellen. Dabei haben wir die KI auch spielerisch eingesetzt: In manchen der Bilder tritt sie klar zutage, in anderen fällt es schwer, den Unterschied zwischen echter Fotografie und KI-generiertem Bild zu erkennen. Was meinen Sie dazu?
Die KI-generierten Bilder dieser Ausgabe wurden konzipiert und gestaltet von Gian Reto Furger.


Artificial intelligence is making its way into ever more areas of our daily lives. For this issue of the Summer Paper, we‘ve used it to present the Engadin‘s active Alpine lifestyle from a fresh perspective. We have also taken a more playful approach: in some images, the use of AI is plain to see; in others, it is harder to tell where photography ends and AI-generated imagery begins. How do you see it? The AI-generated images in this issue were conceived and designed by Gian Reto Furger.
Wir sind gespannt auf Ihr Feedback. We are looking forward to your feedback. contact@skiservice-corvatsch.com

Für jedes Alter und praktisch jeden Lebensstil hält das Engadin eine Vielfalt von Möglichkeiten bereit, die Freizeit oder die Ferien genau nach dem eigenen Geschmack zu verbringen. Bei vielen unserer Gäste steht der Sport dabei im Zentrum. Mountainbiken und Windsurfen sind zwei der Sommersportarten, die wir in dieser Ausgabe etwas näher beleuchten; die Pioniere erzählen von den Anfängen und blicken in die Zukunft.
Mountainbiken erlebt seit einigen Jahren einen regelrechten Boom und auch die weniger gefederten Gravelbikes sind immer mehr gefragt. Ähnlich wie in den Städten nutzen Einheimische und Gäste ihre Bikes aber nicht nur als Sportgeräte, sondern auch immer mehr als unkomplizierte Nahverkehrsmittel, mit denen sie sich in unserer Region bewegen und dabei die Natur geniessen.
Ein reines Sportgerät ist hingegen das Surfboard. Vor bald 60 Jahren erfunden, fand es rasch den Weg ins Engadin und erlebte hier einen Boom der besonderen Art. Innerhalb weniger Jahre wurde der Silvaplanersee zu einem Paradies für Surfer aus ganz Europa und die Weltstars der damaligen Zeit nahmen an unseren Regatten teil. Mit fast 600 Teilnehmenden war der Engadin Surfmarathon 1988 die wohl grösste Regatta, die weltweit je durchgeführt wurde.
Auch abseits der Seen und Biketrails bietet das Engadin so viel Abwechslung wie vermutlich kaum eine andere Region der Alpen. Zusammen mit unserer Gastfreundschaft machen sie das Engadin zu dem einmaligen Ort, den viele unserer Gäste ihr zweites Zuhause nennen.
Willkommen im Engadin!
Karin & Conradin Conrad und das Skiservice Corvatsch team
The Engadin offers an extraordinary range of options—suited to all ages and nearly every lifestyle—inviting you to shape your leisure time or holidays entirely to your own rhythm. For many of our guests, sport lies at the heart of the experience. In this issue, we turn the spotlight on two summer disciplines—mountain biking and windsurfing—through the eyes of the pioneers who recount their early days and share their perspective on what lies ahead.
Mountain biking has enjoyed a real surge in popularity in recent years, while gravel bikes, typically with little or no suspension, are also increasingly in demand. Much like in urban settings, locals and visitors alike use their bikes not only for sport, but also as an easy way to get from place to place—taking in the surrounding landscape as they go.
By contrast, the surfboard remains a pure piece of sporting equipment. Invented nearly 60 years ago, it quickly found its way to the Engadin, where it experienced a remarkable boom. Within just a few years, Lake Silvaplana became a haven for surfers from across Europe, with the world’s leading names of the time competing in local regattas. With close to 600 participants, the Engadin Surf Marathon 1988 was arguably the largest regatta ever held anywhere in the world.
Yet beyond its lakes and bike trails, the Engadin offers a diversity that few Alpine regions can rival. Combined with a spirit of genuine hospitality, this richness is what makes it the unique place so many of our guests call their home away from home.
A warm welcome to the Engadin!
Karin and Conradin Conrad and the Skiservice Corvatsch team
Windsurfen ist aus dem Engadiner Sommer nicht mehr wegzudenken. Was vor 50 Jahren als Spinnerei einiger weniger begann, wurde zum Boom, der dem Tal zahllose Sommergäste bescherte. Das Surfen und sein Lebensgefühl haben den Sommer im Engadin nachhaltig geprägt hat.
Der St. Moritzer Schreinermeister Ruedi Holinger war der erste Surfer auf den Engadiner Seen. Ab 1975 versuchte er mit seinen Söhnen, die kippeligen Boards zu beherrschen. «Wir fuhren von St. Moritz jeweils an den Champfèrersee, denn dort kannte uns niemand», lacht Sohn Nicolò Holinger heute. Bald gründeten die Holingers eine erste Surfschule und legten den Grundstein zu einer Erfolgsgeschichte im Engadin.
Von Silvaplana aus beobachteten die Brüder Curdin und Peter Conrad das Treiben auf dem Champfèrersee. Auch sie begannen, zu surfen und erkannten, dass das stehende Segeln nicht nur Spass machte, sondern auch touristisches Potential hatte. Das Delta des Julierbaches, wo heute der grösste Campingplatz des Engadins steht, war damals noch eine grosse Heuwiese. Am Ufer des Sees stellten die Conrads ein Zelt auf und eröffneten ebenfalls eine Surfschule.
«Anfänglich hatten wir wenig Freunde auf dem See», erinnert sich Curdin Conrad. Fischer, Segler und die Gäste des noch kleinen Campingplatzes fühlten sich durch uns gestört.» Gemeinsam mit Toni Mayer führten die Conrads die Schule weiter und schon im zweiten Sommer zogen sie in eine Baracke um.
Dokumentationsbibliothek, St. Moritz


Hier gab es nicht nur Umziehkabinen, sondern auch einen kleinen Shop und das Restaurant mit seinem Aussengrill wurde rasch zum beliebten Treffpunkt für die Surfer des Tals.
Die Gemeinde Silvaplana stand dem neuen Sport offen gegenüber. Schon drei Jahre später baute sie den Surf-Hafen und die Hütte zog weiter an den Standort des heutigen Surfcenters. «Silvaplana hat seit den Achtzigern immer wieder in den Wassersport auf dem See investiert», sagt Gemeindepräsident und Hotelier Daniel Bosshard. «Anfänglich lebten die Surfer fast alle auf dem Campingplatz. Viele von ihnen sind heute Stammgäste in Hotels oder haben eigene Wohnungen. Tagsüber sind sie auf dem See und Abends gern gesehene Gäste in den Restaurants.»
Dass das Engadin ein so beliebter Surf-Spot wurde, hat viel mit den Regatten zu tun, die hier stattfanden. Der thermische Malojawind bläst im Sommer zuverlässig und so wurden schon Anfangs der Achtzigerjahre die Meisterschaften der verschiedenen Herstellerklassen hier durchgeführt. Dabei entstand auch die Idee zur später grössten Surfregatta der Welt. Nicolò Holinger erzählt: «1978 hatten wir auf dem Silsersee die Schweizer Meisterschaften der Mistralklasse durchgeführt. Weil der Wind so gut war, waren wir mit dem Programm schon vor dem Wochenende fertig. So organisierten wir am Samstag spontan eine offene Regatta für alle Klassen. Das war die Geburtsstunde des Engadin Surfmarathon.» Das jährliche Rennen wurde zu einem Grosserfolg: Stars wie Robby Naish oder der erste Surf-Olympiasieger Stephan van den Berg kamen ins Engadin und sorgten für jede Menge Medienpräsenz. 1988 nahmen fast 600 Surfer am Engadin Surfmarathon teil.
Einer der Besten war damals der Belgier Arnaud Missiaen. ”Noldi”, wie ihn bald alle nannten, blieb dem Engadin treu. «Ich brauchte nicht viel und lebte von den Preisgeldern, die ich bei den Regatten gewann. Zuerst wohnte ich auf dem Campingplatz, dann gab mir Peter Conrad für 10 Franken pro Nacht eine Unterkunft in seinem Hotel.» Noldi wurde sesshaft, übernahm die Surfschule und wurde Vater von Sarah und Steivan. Noch heute trifft man ihn in Silvaplana am See. Zusammen mit Sarah führt er die Surfschule und Steivan hat mit seiner Frau das Restaurant Pappaloù übernommen.
Seit den Achtzigern hat sich das Surfen in Silvaplana rasant weiterentwickelt: Neben den Windsurfern gibt es auf dem See heute manchmal hunderte von Kitern und Wingfoilern, aber die Stimmung im Surfcenter, dem Sportzentrum Mulets und dem Campingplatz ist noch immer getragen vom Zusammengehörigkeitsgefühl und der Liebe zum Wassersport. Die Pioniere von damals freut’s: «Silvaplana hat einfach den besten See dafür», sagt Curdin Conrad (72). «Wir sind ein Surf-Spot von Weltruf», ergänzt Hotelier Daniel Bosshard (67). «Die Kites, Wings und Foils sind spektakulär!», pflichtet Nicolò Holinger (70) bei. Im Herzen sind sie aber alle Windsurfer geblieben. «Das klassische Windsurfen boomt wieder», freut sich Noldi Missiaen (65), der aus purere Freude immer noch Anfänger unterrichtet. Auch seine Enkelin hat die Freude am Wassersport entdeckt. «Das Material ist viel leichter geworden. Schon Sechsjährige können heute Surfen lernen.»
Windsurfing has long been an integral part of summer in the Engadin. What began some 50 years ago as something of a quirky pursuit for a handful of enthusiasts grew into a boom that brought countless visitors to the valley. Surfing—and the lifestyle that comes with it—has left a lasting mark on the Engadin summer.
The St. Moritz native Ruedi Holinger was the first to take to the Engadin lakes on a surfboard. From 1975 onwards, he and his sons set about mastering the unsteady boards. “We used to go to the lake in the neighbouring village because nobody knew us there,” his son Nicolò recalls with a laugh. Before long, the Holingers founded one of the first surf schools.
Brothers Curdin and Peter Conrad watched the activity from Silvaplana and soon took up windsurfing themselves, realising its tourism potential. At the time, the delta of the River Julia—home today to the Engadin’s largest campsite—was still a hay meadow. The Conrads pitched a tent by the lake and opened a surf school of their own. “In the beginning, we weren’t exactly popular,” recalls Curdin Conrad, who had founded Skiservice just one year earlier. “Fishermen and sailors felt disturbed by us.” Together with Toni Mayer, they expanded the school and soon moved into a simple hut with changing facilities, a small shop and a restaurant, which quickly became a meeting place for the valley’s surfers.
The town supported the new sport early on. Within three years, it built a surf harbour, and the hut moved to the site of today’s Surf Centre. “Since the 1980s, Silvaplana has continued to invest in water sports,” says mayor Daniel Bosshard. “In the early days, most surfers stayed at the campsite. Today, many are regular guests in hotels or have their own apartments—on the lake by day, in the restaurants by night.”
The Engadin’s rise as a surf destination owes much to the regattas held here. The Maloja wind reliably blows in summer, and by the early 1980s, championships were already taking place. Nicolò Holinger recalls: “In 1978, we finished the programme early and organised an open regatta. That was the birth of the Engadin Surf Marathon.” The race grew into a major event, attracting stars such as Robby Naish and Olympic champion Stephan van den Berg. In 1988, nearly 600 surfers took part.
Among them was Belgian Arnaud “Noldi” Missiaen. “I lived off prize money and at first stayed at the campsite; later I had a room in Peter Conrad’s hotel.” He took over the surf school and settled in the Engadin. Today, he still runs it with his daughter Sarah, while his son Steivan manages the Pappaloù restaurant.
Since the 1980s, the sport has evolved rapidly. Alongside windsurfers, the lake is now often dotted with hundreds of kites and wingfoils. Yet the atmosphere remains shaped by community and a shared passion for water sports. “Silvaplana simply has the best lake,” says Curdin Conrad. “We’re a world-class surf spot,” adds Daniel Bosshard. Nicolò Holinger agrees: “The kites and foils are spectacular.” At heart, however, they remain windsurfers. “Classic windsurfing is enjoying a revival,” says Noldi Missiaen, who still teaches beginners for the joy of it. “Even six-year-olds can learn today.”


Die Trails rufen und die Bikes stehen bereit: Das wird ein guter Tag heute!
Seepromenaden, Waldstrassen, Flowtrails durch grüne Wiesen und Single Trails im hochalpinen Raum: Das Engadin bietet für jedes Bike und jeden Biker den passenden Weg. Im Tal, in den Seitentälern und auf den ausgedehnten Berghängen sind Bikes mit oder ohne Elektromotoren heute allgegenwärtig. Das Engadin gilt zurecht als eine der vielfältigsten Bike-Destinationen der Alpen; die 50 Trails aller Schwierigkeitsgrade und fast 20 Touren für Mountainbike, E-Bikes und Gravelbikes lassen sich fast endlos kombinieren.
Von jedem Dorf aus führen Trails in die Höhe, viele der Bergbahnen transportieren auch Bikes und an einigen der Bergstationen gibt es auch Skill-Parks und Pumptracks für kleine und grosse Nachwuchsbiker. Kinder-, Bio- und E-Bikes gibt es bei Skiservice vom einfachen Hardtail bis zum anspruchsvollen Fully, dazu Anhänger für die Kleinkinder oder Hunde sowie Helme, Protektoren und jede Menge Bekleidung.
Wer sich nicht in die steileren Hänge wagen will, für den stehen auch die neuen Gravel-Bikes bereit. Mit ihren mittelbreiten Reifen sind sie ganz auf die vielen Spazierwege und Naturstrassen im Tal ausgelegt. Vom gemütlichen Spazierfahren mit Kindern oder Senioren bis zu anspruchsvollen Tagestouren bieten auch Gravel-Bikes Spass in allen Schwierigkeits- und Leistungsklassen.
Das Bike Eldorado Engadin wartet auf Sie. Die Teams in den Filialen von Skiservice geben Ihnen gerne Tipps für die optimale Ausrüstung und die vielen Routen, auf denen Sie unser Tal ganz neu erleben können!
Chantarella- und Corvigliabahn im Sommer geschlossen
Die beiden Standseilbahnen St. Moritz-Chantarella und Chantarella-Corviglia werden diesen Sommer grundüberholt und behindertengerecht gemacht. Sie eröffnen erst im Winter wieder. Biker und Fussgänger können das Gebiet Corviglia von St. Moritz aus über die Signalbahn und den Sessellift Alp Giop erreichen. In der Seilbahn und auf dem Sessellift werden auch Bikes transportiert. Von Signal fährt zudem ein Shuttlebus nach Corviglia und zur Piz Nair-Bahn.
The trails are calling, and the bikes are ready: today is going to be a good day!
Whether along lakefront promenades, forest roads, flow trails through lush green meadows or single trails high in the mountains, the Engadin offers something for every rider and every bike. In the valley, its side valleys, and across the expansive mountain slopes, bikes, with or without electric assistance, are now everywhere. The Engadin is regarded as one of the Alps‘ most diverse biking destinations—and with good reason: its 50 trails of all difficulty levels and almost 20 tours for mountain bikes, e-bikes and gravel bikes can be combined in almost endless ways.
From every village in the valley, trails lead up into the mountains, while many of the mountain railways also transport bikes. Several upper stations also feature skill parks and pump tracks for young riders of all ages. At Skiservice, you will find children‘s bikes, good old pedal-powered bikes and e-bikes— from simple hardtails to high-performance full-suspension models—as well as trailers for toddlers and dogs, helmets, protective gear and plenty of clothing.
For those who prefer to avoid the steeper slopes, the new gravel bikes are ready and waiting. With their medium-width tyres, they are perfectly suited to the many walking trails and natural roads across the valley. From relaxed outings with children or seniors to demanding all-day tours, gravel bikes offer enjoyment for all ages, fitness levels and ambitions.
The Engadin bike eldorado is yours to explore. The teams at Skiservice‘s various shops will be delighted to advise you on the right equipment and the many routes on which to experience the valley in a whole new way.










Das Engadin ist eine der vielfältigsten Bike-Destinationen der Alpen.

Mountain-, Gravel und Roadbikes sind im Engadin nicht nur Sportgeräte, sondern immer mehr auch Verkehrsmittel des Alltags, sagt der Bike-Pionier Darco Cazin. Die Popularität der Zweiräder wird weiter wachsen.
Darco Cazin (49) legt den Kopf weit nach hinten und zeigt auf eine breite Narbe unter seinem Kinn: «Sie stammt aus der ersten Klasse. Ich hatte das BMX-Bike gerade neu bekommen und machte meinen ersten Abflug». Kaum war die Wunde genäht, war Darco wieder auf dem Bike. Heute gehört Darco zu den bekanntesten Entwicklern von Mountainbike-Angeboten im Alpenraum. Zum Thema kam er aber nicht als Sportler, sondern aus einem touristischen Grund: 1999 übernahm Darco’s Mutter ein kleines Hotel in Müstair: «Der Tourismus im Tal war nur spärlich entwickelt und wir suchten nach Möglichkeiten, Gästegruppen für unsere Region und unser Hotel zu begeistern.» Mountainbikes waren damals nicht viel mehr als herkömmliche Räder mit Stollenreifen und vielen Gängen, zum Teil hatten sie aber schon ansprechende Federungen. Die Angebote fanden rasch Anklang und Darco wurde zum viel beschäftigten Bike-Guide.
Es dauerte nicht lange, bis ihm und seinem Vater das Potential klar wurde, das diese neue Sportart für den Alpenraum haben würde. Sie gründeten Allegra
Tourismus und begannen, Bikeangebote zu entwickeln und zu planen, und später auch Bike-Trails zu bauen und zu unterhalten. Bald machten sie sich einen Namen und ihre Projekte führten sie weit über die Alpen hinaus bis nach Japan. Vater Fadri ist heute pensioniert, Darco kümmert sich vor allem um seine drei Kinder und ist noch in einige Projekte involviert. Allegra hat sich zu einem internationalen Unternehmen entwickelt, dass von Engadinern geführt und geprägt wird.
Der Erfolg des Mountainbiking liege einerseits daran, dass immer mehr Menschen sich draussen bewegen wollen und dass das Fahrrad insgesamt einen enormen Boom erlebe, sagt Darco. «In den Städten ist es enorm populär geworden und auch in der Freizeit macht es immer mehr Leuten grossen Spass.» Vor dem Hintergrund der Klimaverschiebungen werde das Sommergeschäft in den Alpen zudem immer wichtiger. «Mountainbike, Gravelbike und Roadbiking schwimmen auf einer Beliebtheitswelle. Die Destinationen müssen sich darauf einstellen, um die hohe Nachfrage befriedigen zu können.»
Dass das Engadin bei seinen Gästen heute als vielseitiges Mountainbike-Gebiet punkten kann, liegt nicht zuletzt an der jahrelangen Arbeit von Darco Cazin. Gemeinsam mit der damaligen Tourismusorganisation entwickelte er ab 2008 den ersten Mountainbike Masterplan und baute mit seinen Leuten einen wesentlichen Teil der Trails. Heute steht die Region vor der Herausforderung, den vielen Bikes und Bikern die passende Infrastruktur für die Zukunft zu bieten. Mit dem Kanton Graubünden und den Gemeinden der Region setzt Darco nun ein Bike-Konzept um, das weit über das Mountainbiken hinausgeht: «Velos in all ihren Formen sind auch im Tal immer präsenter. Mehr und mehr Gäste nutzen sie als Mobilitätsform und auch die Einheimischen haben das Bike als Verkehrsmittel für den Alltag entdeckt.»
Neben Verbesserungen im Wegnetz zwischen den Dörfern und innerhalb der Ortschaften gilt es, in Abstimmung mit zahlreichen Partnern auch die Dienstleistungen rund um das Velo kontinuierlich zu verbessern. Dazu gehören zum Beispiel Ladestationen für E-Bikes, Abstellräume und Garagen oder die Vermietung, Reparaturen und die Transportmöglichkeiten in den Zügen und Bussen der Region. Die Arbeit wird Darco Cazin also nicht ausgehen. Wann immer er kann, schwingt er sich nach dem Feierabend und am Wochenende selbst auf sein Bike. «Ich fahre seit Jahren ein E-Bike. Es lässt mich in kürzerer Zeit an weiter entfernte Orte gelangen und die Region geniessen.» Dem Gravelbike sagt Darco eine grosse Zukunft voraus. «Mountainbike braucht mehr Ausrüstung und ist noch immer sehr männlich. Gravel ist eine gute Alternative für Frauen und Paare, die das doch eher kostspielige Material scheuen und sich dennoch gemeinsam auf den Bikes bewegen wollen.»
Seine eigenen Kinder sind bei Darcos Biketouren übrigens fast nie dabei: «Ich bin kein Vater, der seinen Kindern den eigenen Lieblingssport aufdrängen will. Mein Sohn kommt am ehesten mit, aber Ballet, Reiten oder Gaming sind in unserem Haus wichtigere Themen als das Biken.»

Mountain, gravel and road bikes are no longer just sports equipment in the Engadin—they are increasingly part of everyday mobility, says bike pioneer Darco Cazin. And their popularity is set to grow.
Darco Cazin (49) tilts his head back, revealing a broad scar under his chin. „I got it in first grade. I‘d just got my BMX and promptly took my first tumble.“ No sooner had the wound been stitched than he was back on his bike. Today, Darco is one of the best-known developers of mountain biking offerings in the Alpine region. He came to the field not as an athlete, but for tourism-related reasons: in 1999, his mother took over a small hotel in Müstair. „Tourism in the valley was very limited, and we were looking for ways to attract groups to the region and to our hotel.“ At the time, mountain bikes were little more than standard bikes with knobbly tyres and multiple gears, though some already had decent suspension. The early offers proved popular, and Darco soon became a busy bike guide.
It did not take long for him and his father to realise the potential this new sport held for the Alpine region. They founded Allegra Tourismus and began developing mountain bike offerings, later also building and maintaining trails. Before long, they had made a name for themselves, their projects taking them far beyond the Alps—to Japan and beyond. His father Fadri has since retired, while Darco, still involved in several projects, is first and foremost a stay-at-home dad to his three children. Allegra has grown into an international company shaped and led by people from the Engadin.
According to Darco, mountain biking owes its success above all to a growing desire to spend time outdoors and the broader boom in cycling. „It‘s become hugely popular in cities, and more and more people are enjoying it in their leisure time.“ Moreover, against the backdrop of climate change, the summer season in the Alps is becoming increasingly important. „Mountain, gravel and road biking are riding a wave of popularity. Destinations need to adapt to meet demand.“
The Engadin‘s reputation today as a versatile mountain biking region is due in no small part to Darco Cazin‘s work over many years. From 2008 onwards, he worked with the then tourism organisation to develop the first mountain biking masterplan and, with his team, built a large share of the trails. Today, the region faces the challenge of providing adequate infrastructure for a growing number of riders and their bikes. Together with the Canton of Graubünden, Darco is now implementing a broader cycling concept that reaches far beyond mountain biking: „Bikes of all kinds are becoming ever more present in the valley. More and more guests use them to get around, and locals, too, have embraced the bike for everyday mobility.“
Alongside improvements to the network of routes between and within the villages, services around cycling also need to be continuously enhanced, in coordination with numerous partners. These include charging stations for e-bikes, storage and garage facilities, as well as rental and repair services and transport options on the region‘s trains and buses.
Darco Cazin is unlikely to run out of work any time soon. Whenever he finds time, he hops on his bike after work or at weekends. „I‘ve been riding an e-bike for years. It allows me to go further in less time and enjoy the region more.“ He expects gravel bikes to take off in a big way. „Mountain biking requires more equipment and is still largely male-dominated. Gravel is a good alternative for women and couples who may shy away from the more expensive gear but still want to explore together.“
His own children, however, rarely join him on his rides: „I‘m not the kind of dad who imposes his favourite sport on his children. My son comes along now and then, but in our house, ballet, horse riding and gaming are more important than biking.“


1 Surlej - Flagship Store
+41 81 838 77 77
Via dal Corvatsch 31, 7513 Sil vaplana-Surlej
2 Silvaplana
Via dal Farrer 1, 7513 Silvaplana, Tel. +41 81 828 84 86
3 Pontresina
Hotel Rosatsch, Via Maistra 157, 7504 Pontresina
Tel. +41 81 828 91 91
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Schweizer Skischule St. Moritz
www.skischool.ch
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4 Kempinski Grand Hotel des Bains St. Moritz
Via Mezdi 27, 7500 St. Moritz
Tel. +41 81 838 30 89
5 Badrutt’s Palace Hotel St. Moritz
Via Serlas 7, 7500 St. Moritz
Tel. +41 81 833 75 85
6 Grace Hotel St. Moritz
Via Serlas 5, 7500 St. Moritz
Tel. +41 81 838 77 89
7 Kulm Hotel St. Moritz
Via Veglia 18, 7500 St. Moritz
Tel. +41 81 838 77 80 8
9 Bergstation Corviglia
Bergstation Corviglia, 7500 St. Moritz Tel. +41 81 832 18 41 Sommer 2026 geschlossen / Closed Summer 2026
10 Talstation Celerina
Truoch dal Runel 6, 7505 Celerina Tel. +41 81 833 77 40
11 Outlet
Das Bike-Eldorado Engadin auf einen Blick: Die Bike-Karte von Engadin Tourismus zeigt alle Routen, GPS-Tracks und Toureninfos.
The Engadin bike eldorado at a glance: The Engadin Tourism bike map features all routes, GPS tracks and tour information.
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«So nah an der Natur zu sein, ist der wahre Luxus.»
Wer im Camping Curtinac in Maloja übernachtet oder isst, kommt in den Genuss einer ganz besonderen Gastfreundschaft. Flurina, Max, Malvina und Claudio Pittin haben den naturnahen Platz zu einem Treffpunkt für die Geniesser des Einfachen gemacht.
«Zum ersten Mal sah ich Max im Restaurant Longhin», erinnert sich Flurina Pittin. «Er redete den ganzen Abend. Aber er gefiel mir.» Max Pittin war 1981 aus Zürich als Surflehrer ins Engadin gekommen. Nach einigen Wochen reiste er wieder ab – aber er kam im nächsten Sommer wieder. «Ich arbeitete in der kleinen Surfschule in der Bucht beim Camping Maloja», erzählt Max. «Alles war damals noch sehr einfach und der Camping war etwas heruntergekommen.» Flurina und Max wurden ein Paar und als sie 1984 angefragt wurden, ob sie den Platz übernehmen wollen, sagten die beiden zu.
Seit den Fünfzigerjahren gibt es den Campingplatz Curtinac in Maloja. Am Fahrweg nach Isola gelegen, erstreckt er sich über eine grosse Waldlichtung. Direkt am See, ist er ein Treffpunkt für Fischer und Wassersportler, aber Wanderer und Biker schätzen ihn und seine unmittelbare Nähe zur Natur genauso. Ein Kiesweg führt zu den Plätzen für etwa 50 Campingbusse und Anhänger. Darum herum gibt es in den Wiesen und am Waldrand genügend Raum für Zelte von ganz gross bis ganz klein. Herzstück des Platzes ist das hölzerne Betriebsgebäude. Hier finden die Gäste Duschen, Waschbecken und Toiletten und auf der Seeseite gibt es ein gemütliches, kleines Restaurant mit einer Terrasse.
Max und Flurina blieben nicht lange allein: 1986 kam Tochter Malvina und 1987 Sohn Claudio zur Welt. «Auf diesem Platz aufzuwachsen, war ein Traum. Der Wald, die Bäche und der See sind wie gemacht für Kindheitsabenteuer»,

Fotos: Gian Giovanoli

schwärmt die Touristikerin Malvina. Auch ihr Bruder Claudio genoss den Platz in vollen Zügen und tut das heute noch: «Für viele unserer Gäste – aber auch für mich – ist er einfach ein Kraftort.»
Zu den Gästen gehören einige «Saisoniers» sowie Gäste, die hier ihre Wochenenden oder Ferien verbringen. Sie stammen vor allem aus der Schweiz, Deutschland und Holland. «Unsere Gäste mögen die Einfachheit des Ortes. Wer im Zwölfmetercamper reist und Luxus sucht, ist anderswo besser aufgehoben», sagt Mutter Flurina. Einfach, aber hervorragend ist die Küche des kleinen Restaurants. Den Pizzaofen baute Maurer Max einst selbst und wurde damit zu einem der bestens Pizzaiolos im Tal. Sohn Claudio (39) löst ihn seit einigen Jahren immer mehr am Ofen ab und in der Küche zaubert Tochter Malvina (40).
«In den ersten Jahren lief das Restaurant sehr schleppend», erinnert sich Mutter Flurina. «Manchmal waren wir froh, wenn wir unter der Woche genügend einnahmen, um das Holz für den Pizzaofen zu bezahlen.» «Das lag vielleicht auch an der Küche», lacht Malvina. «Wir wärmten Fertiggerichte auf und achteten zu wenig auf die Details.» Heute ist das ganz anders. «Unsere Karte ist einfach, aber die Qualität muss immer top sein», sagt Claudio. Die Pizzas, die er und Vater Max backen, sowie die Teigwaren, Capuns und wunderbar angerichteten Salate aus der Hand von Malvina ziehen immer mehr externe Gäste aus dem ganzen Engadin an.

„Being so close to nature is the true luxury.“
Anyone who stays or dines at Camping Curtinac in Maloja experiences a very special kind of hospitality. Flurina, Max, Malvina and Claudio Pittin have turned this site close to nature into a meeting place for those who enjoy the simple things in life.
“The first time Max caught my attention was at Restaurant Longhin,” Flurina Pittin recalls. “He talked all evening. But I liked him.” Max Pittin had come to the Engadin from Zürich in 1981 to work as a surf instructor. After a few weeks, he left again—but the following summer he was back. “I worked at the small surf school in the bay by the Maloja campsite,” Max recalls. “Back then, everything was still very simple, and the campsite was a bit run-down.” Flurina and Max became a couple, and in 1984, when they were asked whether they would like to take over the site, they said yes.
Maloja’s Camping Curtinac dates back to the 1950s. Located along the unpaved road leading to Isola, it stretches across a wide forest clearing. Sitting right by the lake, it is a favourite spot for anglers and watersports enthusiasts, and equally popular with hikers and bikers, who value its immediate closeness to nature. A gravel path leads up to the 50 or so campervan and caravan pitches. In the surrounding meadows, stretching up to the forest edge, there is ample space for tents of all sizes. At the heart of the site stands a wooden main building, where guests will find showers, washbasins and toilets. On the side overlooking the lake, a small, welcoming restaurant with a terrace invites guests to linger.
Max and Flurina soon became a family: their daughter Malvina was born in 1986, followed by their son Claudio in 1987. “Growing up here was wonderful. The forest, the streams and the lake were a child’s dream playground,” recalls Malvina, who trained in tourism. Her younger brother Claudio also explored every inch of the site, and still does: “For many of our guests—as for me—it’s simply a place to recharge.”
Among the guests are several who stay for the summer, while others come for weekends or holidays. Most are Swiss, German or Dutch. “Our guests enjoy the simplicity of the place. Those travelling in a twelve-metre motorhome in search of luxury are better off elsewhere,” says Flurina. The food at the restaurant is simple yet excellent. Max, a trained mason, built the pizza oven himself and went on to become one of the valley’s finest ‘pizzaiolos’. In recent years, his son Claudio (39) has increasingly taken over at the wood-fired oven, while his daughter Malvina (40) works her magic in the kitchen.
“In the early years, business at the restaurant was slow,” Flurina recalls. “Some weeks, we were glad if we earned enough to pay for the wood for the pizza oven.” “That may also have had something to do with the food,” Malvina laughs. “We reheated ready-made dishes and didn’t pay enough attention to the details.” Things are very different today. “Our menu is simple, but the quality has to be first-rate—without exception,” says Claudio. The pizzas baked by him and his father Max, along with Malvina’s pasta, capuns and beautifully presented salads, are drawing an increasing number of visitors from across the Engadin.

Die Berge warten. Der Weg ist frei. Und du weisst: Heute gehst du deinen Weg.
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«Bei alten Autos geht mir das Herz auf. Diese Autos haben etwas erlebt.»

Als Teenager restaurierte sie einen historischen Kleinwagen, als Mechanikerin kümmert sie sich heute um seltene Oldtimer und im Rallye-Cockpit gehört sie zu den besten der Welt: Die Engadinerin Cristina Seeberger hat Benzin im Blut.
Als Cristina Seeberger im Alter von vier Jahren zum ersten Mal an einer Kartbahn stand, war es um sie geschehen. Die Go-Karts faszinierten die Kleine so sehr, dass sie keine Ruhe mehr gab, bis sie selbst ans Steuer durfte. Die Faszination für Motoren und das schnelle Fahren sind heute ihr Beruf. Mit ihrem Lebenspartner Claudio Enz hat sie in Zuoz eine ganz besondere Autowerkstatt gegründet: Auto Engiadina kümmert sich um Raritäten aus mehr als einem Jahrhundert Automobilgeschichte.

Dass ihre Abschlussarbeit am Gymnasium mit Autos zu tun haben würde, erstaunte niemanden. Aber Cristina wählte ein ganz besonders Projekt: Sie restaurierte einen BMW 600 aus den Fünfzigerjahren. Die monatelange Beschäftigung mit dem besonderen Kleinwagen weckte ihre Passion, an alten Autos zu arbeiten. «Das wollte ich jeden Tag machen!», strahlt sie noch heute. Statt einem Studium machte sie die Berufslehre zur Automobil-Mechatronikerin und schloss die Ausbildung zur Diagnostikerin ab. «Claudio und ich ergänzen uns sehr gut», sagt sie über die Zusammenarbeit mit ihrem Lebens- und Geschäftspartner. Cristina (32) hat ihre Stärken im Umgang mit den Kunden, der Buchhaltung und der Planung aller Arbeiten, Claudio führt die Werkstatt mit den sieben Mitarbeitenden des Betriebs. Auf das Schrauben zu verzichten, käme Cristina aber nie in den Sinn: «Ich mag die Arbeit an den Wagen, die Fehlersuche und die Freude, wenn wir einem Stück Autogeschichte zu einem längeren Leben verhelfen können.»
Alte Autos sind ihre Liebe geblieben. Auf den Liften in der Werkstatt stehen italienische Raritäten genauso wie deutsche Sportler. Bei unserem Besuch kontrolliert sie gerade einen BMW 2002 aus den Siebzigern, der für die Sommermonate wieder in Betrieb genommen wird. «Bei alten Autos geht mir das Herz auf», sagt sie. «Diese Autos haben etwas erlebt.» Den Winter verbringen die Raritäten meist in einer trockenen Remise. Dort steht auch der BMW 600 aus ihrer Abschlussarbeit. «Ich könnte ihn nie hergeben», sagt Cristina.
Eines ihrer Hobbies sind Rallyes mit historischen Wagen. Dabei gewinnt nicht das schnellste Auto, sondern das Team, das über alle Prüfungen am nächsten an einer vorgegebenen Durchschnittsgeschwindigkeit bleibt. Auch in den Rallyes sind Cristina und Claudio ein Team: Cristina navigiert und Claudio fährt. «In den Rallyes gibt es kaum je Auslaufzonen und neben den Bergstrassen geht es oft senkrecht in die Tiefe. Ich fahre lieber auf Rundstrecken.»
Als Navigatorin bereitet Cristina die Strecken vor und gibt ihrem Fahrer laufend Informationen über die nächsten Streckenteile und die Geschwindigkeit, die er einhalten muss. Dabei gehören Cristina und Claudio zur Weltelite: 2023 gewannen sie die Rallye Monte Carlo Historique, die wohl schwierigste aller historischen Rallyes.
Old cars make my heart
As a teenager, she restored a small vintage car; today, she cares for rare classics as a mechanic—and in the rally cockpit, she ranks among the best in the world: Engadin native Cristina Seeberger has petrol in her veins.
When Cristina Seeberger first found herself by a karting track at the age of four, she was instantly captivated. The go-karts fascinated her so much that she wouldn‘t rest until she was allowed behind the wheel herself. Today, the fascination with engines and speed has become her profession. Together with her fiancé Claudio Enz, she founded a very special garage in Zuoz: Auto Engiadina cares for rare vehicles spanning more than a century of automotive history.
It came as no surprise that her final school project at upper secondary school would revolve around cars. But Cristina chose a particularly ambitious one: she restored a BMW 600 from the 1950s. Months spent working on the unusual little ‚bubble car‘ sparked her passion for classic vehicles. „I wanted to do that every day!“ she says, still beaming. Instead of going to university, she trained as an automotive mechatronics technician and went on to qualify as a diagnostics specialist.
„Claudio and I complement each other very well,“ she says of working with her partner in life and business. Cristina (32) focuses on customer relations, accounting and planning, while Claudio runs the workshop with seven employees. Giving up hands-on work has never been an option: „I enjoy working on the cars, troubleshooting, and the satisfaction of helping a piece of automotive history live on.“
Her love of classic cars has never faded. On the lifts in the workshop are Italian rarities alongside German sports cars. When we visit, she is checking over a BMW 2002 from the 1970s, being prepared for the summer season. „Old cars make my heart sing,“ she says. „They‘ve lived a life.“ In winter, the vehicles are usually kept in a dry outbuilding. That‘s also where she keeps the BMW 600 from her school project. „I could never part with it,“ Cristina says.

One of her hobies is rallying in historic cars. Victory does not go to the fastest team, but to the one that maintains a prescribed average speed most accurately across all stages. In rallying, too, Cristina and Claudio form a team: she navigates, he drives. „There are hardly any run-off areas in rallies, and the mountain roads often drop away steeply at the side. I prefer circuit racing.“
As a navigator, Cristina prepares the routes and continually provides her driver with information about the upcoming sections and the speed he needs to maintain. She and Claudio are among the world‘s elite: in 2023, they won the Rallye Monte Carlo Historique, arguably the most demanding historic rally.
























