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DER BETONBOHRER / THE CONCRETE DRILLER

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DER

BETONBOHRER

Rückbau – Umbau – Sanieren

Ausgabe 44 – 2019

Fachzeitschrift für Diamanttechnik


BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

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EDITORIAL Betonbohren ist international

Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie das Titelbild betrachten, überlegen Sie vielleicht, was es mit Betonbohren und -sägen zu tun hat. Auf den ersten Blick: nix! Das Foto entstand auf einer Urlaubsreise nach Malaysia. Aufgenommen vom 421m hohen Menara-Fernsehturm, zeigt es den Blick auf die Petronas Twin Towers, dem Wahrzeichen von Kuala Lumpur, auf denen schon Sean Connery und Tom Cruise ihre Kletterkünste bewiesen. Blickt man jedoch hinter die beeindruckende Fassade, hat das Foto doch etwas mit unserer Branche zu tun. Zum einen wurde hier jede Menge Beton verbaut, zum anderen kann man sich mit etwas Fantasie vorstellen, dass viele Tausend Kernbohrungen und Sägeschnitte notwendig waren, um diesen markanten Teil der Skyline herzustellen. Darüber hinaus soll das Titelfoto die Internationalität unserer Branche zum Ausdruck bringen. In dieser Ausgabe berichten wir über Jobs in den USA, Japan, Algerien, Kanada, Großbritannien, der Schweiz und Österreich. Impulsgeber der internationalen Themenvielfalt ist der auf der bauma vergebene Diamond Award. Die Gewinner sowie weitere interessante Jobs und innovative Produkte des Wettbewerbs, stellen wir in dieser Ausgabe vor. Natürlich berichten wir auch aus Deutschland, aus meiner Sicht jedoch viel zu wenig. Denn obwohl vor jeder neuen Ausgabe die über 700 Mitglieder des Fachverbandes von mir angeschrieben und nach interessanten Jobs gefragt werden, erhielt ich nur von fünf Fachbetrieben eine Rückmeldung und Zuarbeit von Fotos und Informationen. Woran liegt das? Gibt es in Deutschland keine interessanten Baustellen? Sind die Firmen nicht dazu bereit, ihr Know-how zu veröffentlichen? Oder finden die Chefs keine Zeit, sich dazu an den Schreibtisch zu setzen? Da unser Magazin nicht nur über Produktnews der Hersteller informieren will und gerade erst durch diese Baustellenreportagen spannend und lesenswert wird, bin ich als Redakteur auf diese Informationen angewiesen. Ich kann Sie also nur erneut bitten, Ihre Baustellenerfahrungen nicht nur für sich zu behalten, sondern auch zu veröffentlichen - Der Betonbohrer bietet die ideale Plattform. Ich benötige keine bis ins Detail ausformulierten Berichte. Gute Fotos und Stichworte reichen mir aus! Genug des Appells - ich wünsche Ihnen nun viel Spaß beim Lesen dieser neuen Ausgabe und natürlich auch einen auftragsreichen Herbst.

Hans-Georg Wagener Redaktion und Verlag DER BETONBOHRER

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

BAUSTELLEN UND PROJEKTE

BRANCHENNEWS

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Tunnel im Ikari-Damm

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Osaka Metro

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Rückbau von 1300 Tonnen

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Tyrolit: Sonderbaulösungen

Neue Löcher braucht das Land

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Tyrolit: Smarte Vernetzung

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Plattner: Neue Seilsägetechnik

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Husqvarna NeueBodenschleifmaschine

Rückbau im Genfer Bahnhof

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Shipwrecking

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LCY rüstet auf

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DEKRA modernisiert

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Laubengänge

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Bridge over troubled Water

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Dr. Schulze: Teleskopbohrständer

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Red River Dam

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Hilti: Auf der Bauma 2019

Rhondda Tunnel

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Hilti ON!Track

Glasmacherviertel

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Staudamm in Kanada

TECHNIK

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Schnitte am Nougat

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Hycon: Alternative zur Druckluft

Innovative Brückensäge

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Youngsun der Drache aus Korea

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Steigendes Grundwasser

Diamond Award 2019

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Lissmac: Multicut 900

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PQ6 in der Praxis

Airport Salzburg

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ICS: Force4 Cross-Link-Kette

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Carbonbeton zerspanen

MKS: Untergrundvorbereitung

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Deckers: Asphaltprüfbohrungen

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Erkat-Fräsen beim Bunker-Rückbau

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HTC: Start & Grind

Tyrolit: Neues Bohrsystem

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ARBEITSSICHERHEIT

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Staub war gestern Klimawandel am Bau PSA: Ende der Übergangsfrist Erste Hilfe im Betrieb


INHALT

IMPRESSUM

Herausgeber: Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e. V. (FBS) Geschäftsstelle: Dolivostraße 35, 64293 Darmstadt, Deutschland Telefon: +49 6151 870956-0, Telefax: +49 6151 870956-30 info@fachverband-bohren-saegen.de www.fachverband-bohren-saegen.de

FACHVERBÄNDE

86 88 88 89 90 92 94 95

FBS JHV in Weimar FBS Regionaltreffen FBS Ausschuss Technik FBS Meisterausbildung VBS Betonbohrertag SVBS Mitgliederversammlung

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London, Paris ...

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Shining

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Meisterzwang

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Erste Tätigkeitsstätte Mindestlohn Ressourcenschonung

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Schuldspruch

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Al Nasla Rock

Gestaltung und Produktion: WOLFFBERG MANAGEMENT COMMUNICATION GMBH www.wolffberg.de Druck: ColorDruck Solutions GmbH Gutenbergstraße 4, 69181 Leimen, Deutschland Telefon: +49 6224 7008-0, Telefax: +49 6224 77134 info@colordruck.com, www.colordruck.com Bilder: Advanced Concrete Sawing Inc., Antal GmbH, Atlantic Concrete Cutting Inc., AVG Nord GmbH, Bernd Horlbeck, Bernhard Seidl, BG Bau, Braun GmbH, CA Drillers Ltd., Christina Wagener, Concrete Coring Company, Cuts Inc., Cutting Edge Services Inc., D-Drill Ltd., Daiichi Cutters, DGUV, Diamant Technik Deckers, Diamantbohr AG, Dr. Schulze GmbH, Epiroc GmbH, Fachverband Betonbohren und –sägen, Findeis GmbH , G&S Kernbohrtechnik, Georg Groth, Goldschmidt GmbH, Hilti GmbH, HTC Floorsystems GmbH, Husqvarna GmbH, Hycon A/S, I ICS, Blount Europe SA, IACDS, Lissmac GmbH, MKS Funke GmbH, Obermayer GmbH, Plattner GmbH, Re-Corta Demolición Técnica, S.L., SMK Industries Inc., SVBS Schweiz, Thayr Demolición Técnica, TU Dortmund, Tyrolit GmbH, Vacuworkx, VBS Österreich, Westcoast Cutting & Coring Ltd., Youngsun Diatech, commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=24875099, © jd-photodesign, © pixelliebe/Fotolia.com

IACDS JHV in München

Erscheinungsweise: 2 × jährlich, jeweils am 15. Oktober und am 15. März

IACDS Kolumne

Anzeigenpreisliste: Nr. 16 vom 1. Januar 2019

VERANSTALTUNGEN

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INFORMATIONEN

Redaktion und Anzeigen: DER BETONBOHRER-Verlags UG (haftungsbeschränkt) Verantwortlich für den Inhalt: Hans-Georg Wagener, Geschäftsführer Große Allee 62, 34454 Bad Arolsen, Deutschland Telefon: +49 5691 50794, Telefax: +49 5691 914235 hans@derbetonbohrer.de, www.derbetonbohrer.de

Bauma Nachlese BeBoSa 2020

Manuskripte: Der Herausgeber übernimmt nur eine Verantwortung für die eigenen Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift. Meinungsäußerungen sind nur dann offizielle Stellungnahmen der Verbände, wenn sie ausdrücklich als solche bezeichnet werden. Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nur die Auffassung des Verfassers wieder und decken sich nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion. Änderungen im Text bleiben der Redaktion vorbehalten. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und sonstige Unterlagen übernimmt die Redaktion oder der Verlag keinerlei Haftung. Für Anzeigenaufträge gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des FBS in der jeweils gültigen Fassung. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Ein Nachdruck ist nur mit Genehmigung des Verlags unter ausführlicher Quellenangabe gestattet. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Verlagssitz in Bad Arolsen.


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TUNNEL IM IKARI DAMM Daiichi Cutters bohren und sägen einen 26m langen Tunnel Der Ikari Damm ist ein Staudamm in der Nähe von Nikko, etwa 150km nördlich von Tokio, Japan. Der Staumauer wurde 1956 gebaut, hat eine Höhe von 112m und ein Wasserreservoir von 55 Millionen m3.

de sollte der restliche Durchbruch erfolgen, der zudem glockenförmig mit einem größeren Duchmesser geplant war.

26 Meter langer Tunnel

Diesen nicht einfachen Auftrag erhielt das Bohr- und Sägeunternehmen Daiichi Cutter Kogyo K.K. Die Firma mit 10 Niederlassungen und 360 Beschäftigten ist einer der größten Dienstleister Japans. „Wir haben zunächst gedacht den Auftrag komplett mit Seilsägetechnik bewältigen zu können“, erklärte der Bauleiter, „aber, bedingt durch das Sackloch, war Tauchseilsägetechnik über 24m Tiefe nicht machbar. So entschieden wir uns für hydraulische Kernbohrtechnik. Insgesamt 56 Kernbohrungen Ø 160mm wurden überschneidend 24m tief gebohrt, gebrochen. und gezogen“

Derzeit wird der Damm umfassend saniert. Unter anderem ist geplant ein Reinigungssystem zu installieren, in dem verschlammtes Wasser aufbereitet wird. Hierzu wurde ein 26m langer Tunnel in der Schwergewichtsstaumauer aus Stahlbeton benötigt, mit einem Durchmesser von 2,60m, im unteren Teil rechteckig, und einem Gefälle von 6,9%. Erschwerend kam hinzu, dass zunächst ein Sackloch gewünscht war, um während der Regenzeit auf der stromabwärts gelegene Ausgangseite ein 2m dickes Wandstück erhalten zu können. Erst in der Trockenperio-

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Daiichi Cutter

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BAUSTELLEN UND PROJEKTE

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Weitere Schwierigkeiten • Einhaltung der engen Toleranzen von 30mm am Ende der 24m langen Bohrung, um die Blöcke überhaupt aus der Öffnung ziehen zu können. • Die Platzverhältnisse auf der temporären Arbeitsbühne an der schrägen Staumauer. Die 24m langen Ausbauteile mussten zunächst auf der Bühne mit der Seilsäge in transportable Stücke geschnitten werden, um sie mit hydraulischen Winden aus der Öffnung ziehen zu können.

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Nachdem die halbkreisförmigen Blöcke gezogen waren, konnte das untere rechteckige Teil mit der Seilsäge zurückgebaut werden. Vier Monate später, mit Beginn der Trockenzeit, wurde der trichterförmige Tunnelausgang von der Rückseite, ebenfalls mit Kernbohrtechnik, geöffnet.

Statistik 1.340m Kernbohrungen Ø 160mm 146m2 Seilsägeschnitte 42m Bohrleistung / Tag Equipment: Shibuya und Hakken

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Der 26m lange Tunnel ist fertig.

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Blick von oben auf die Arbeitsplattform an der schrägen Staumauer.

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Ready to pull!

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Ein Teil des Blockes ist gezogen.

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Die Mitarbeiter scheinen mit ihrem Job zufrieden zu sein.

Dieses Projekt war ein Beitrag zum Diamond Award 2019.

INFO www.daiichi-cutter.co.jp

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RÜCKBAU IM GENFER BAHNHOF Coupe Beton & Rénova in Kooperation mit TYROLIT Im Zuge der Bauarbeiten zur Errichtung des neuen Bahnhofs Lancy-Bachet in der Schweizer Stadt Genf war Ende Februar 2019 das sichere Abtragen einer Betonwand notwendig, die bisher zum Abstützen der Erdmassen während des Neubaus gebraucht wurde. Der Auftrag wurde von der Firma Coupe Beton & Rénova in Kooperation mit Tyrolit durchgeführt. Die Struktur stand direkt neben dem neuen Bahnhofsgebäude und sollte deshalb mittels Zerschneiden vorsichtig abgetragen werden, um durch Erschütterungen und Vibrationen verursachte Schäden zu vermeiden.

Schritt für Schritt zum Ziel Der Rückbau der drei Meter hohen und 30 Meter langen Mauer begann mit einem Horizontalschnitt am Boden, der die Mauer vom Untergrund trennte. Ausgeführt wurde der Schnitt mit der

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BAUSTELLEN UND PROJEKTE

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Seilsäge WCU17 von Tyrolit. Die 1,2 Meter dicke Wand wurde dann – ebenfalls mit der WCU17 – vertikal in Elemente von maximal 11,5 Tonnen Gewicht zerlegt, die anschließend mit dem Kran abtransportiert werden konnten.

Equipment

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Die Arbeiten wurden mit folgenden Tyrolit Produkten durchgeführt: Die neue Seilsäge WCU17 verfügt über einen extrem großen Seilspeicher und

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Hans Peter Bieri, Loïc Schneiter und Jorge Melero (v.l.) beim Abschneiden eines Wandelementes mit der WCU17.

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Die neue Seilsäge WCU17 im Einsatz.

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Die Seilsäge mit dem extrem grossen Seilspeicher und dem langen Hub für eine grösstmögliche Ausnützung und Anwendung für maximalen Baukörperumfang bis 12,6 m.

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Galvanisches BASICSägeseil DWM***-C für den alltäglichen Einsatz. Kostengünstige Lösung für Standardanwendungen.

langen Hub für bestmögliche Ergebnisse beim Schneiden von Baukörpern mit einem Umfang von bis zu 12,6 m. Sie besteht aus nur drei Hauptkomponenten und ist daher in nur einer Minute aufgebaut. Der fein regulierbare Vorschub mit seilschonendem Sanftanlauf und innovativem Dämpfungssystem ermöglicht eine optimale Kontrolle der Anwendung. Das galvanische Sägeseil DWM***-C zeichnet sich durch sehr hohe Schnittleistung, Lebensdauer und Sicherheit beim Schneiden von Beton aus. Mit einem Durchmesser von 10,2 mm und 46 Perlen/m bietet es eine zuverlässige, kostengünstige Lösung für viele Standardanwendungen.

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SHIPWRECKING Re-Corta zerschneidet Schiffswrack in Algerien Mers-el-Kébir ist eine Hafenstadt mit etwa 18.000 Einwohnern an der Nordwestküste Algeriens, nahe der Großstadt Oran. Im Juli 1940 griff die britische Royal Navy die in Mers-el-Kébir vor Anker liegenden Schiffe der französischen Marine an und versenkte sie. Dabei kamen 1297 französische Seeleute ums Leben.

20 Jahre altes Pontonwrack Auch heute noch wird ein Teil des Hafens als Militärbasis genutzt und ein Tausend Tonnen schwerer Militärponton mit den Abmessungen 30 x 12 x 3,50m lag seit 20 Jahren in einer Tiefe von 11 Metern etwa 7 Meter vom Rand des Kais entfernt. Die geringe Tiefe bedeutete, dass das Militär diesen Bereich nicht für andere Ankerplätze nutzen konnte. Das spanische Schiffahrtsunternehmen Obras Maritímas del Sur war damit beauftragt das Wrack zu heben. Die Bemühungen den Ponton mit Kränen wieder zum Schwimmen zu brin-

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gen waren aufgrund des Gewichts der gesamten Anlage erfolglos. Daher begann man bereits 2014 den Ponton mit thermischen Sauerstofflanzen zu teilen und konnte auch Teile des Aufbaus und des Rumpfes trennen und bergen. Da mineraliger Ballast aus Beton und Steinen einen weiteren Fortschritt mit der Thermolanze vereitelte, wurde nun das Unternehmen Re-Corta Demolición Técnica, S.L. aus dem Nordwesten Spa-

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niens, nahe Pontevedra, mit dem restlichen Rückbau beauftragt. Re-Corta hatte sich bereits in zahlreichen Ländern mit Unterwasser-Seilsägetechnik in Beton und Metall einen Namen gemacht. Im Februar 2017 machten sich die Spezialisten Miro, Dima und Toño mit ihrem Sprinter, vollbepackt mit Tyrolit Seilsäge-Equipment, auf den langen Weg nach Almeria um von dort per Schiff nach Oran überzusetzen. Die


BAUSTELLEN UND PROJEKTE

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letzten Kilometer ging es mit Militäreskorte in den Hafen von Mers-el-Kébir. Geplant und ausgeführt wurden vier Schnitte 5-8m lang und 3,50m hoch, damit fünf transportable Wrackteile entstehen konnten.

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Obgleich die Arbeiten für den Auftraggeber und Re-Corta innerhalb etwa 30 Arbeitstagen zufriedenstellend abgeschlossen werden konnten, war gegen allerlei Schwierigkeiten zu kämpfen: • Das Blindschneiden – auch wenn einheimische Taucher die Arbeiten unterstützten, man musste alle Sinne schärfen um Messgeräte, Seilverlauf, Schnittgeräusche und vieles mehr zu überwachen und korrigieren zu können.

Das Schneiden von losen Teilen im Laderaum wie Ankerketten, Steine usw., die zahllose Seilrisse verursachten. • Die komplizierte Kommunikation mit unerfahrenen lokalen Tauchern, die sich nur mäßig in der Technologie auskannten. • Die Ungeduld der Auftraggeber – erst nach zwei Wochen waren nur langsam Fortschritte sichtbar, da alle geschnittenen Wrackteile noch am Meeresboden lagen. • Die Monotonie – wenn nach Einrichten und Betriebnahme der Seilsäge oft zehnstündige aufmerksamste Kontrolle aller Einrichtungen gefordert war. Nicht zuletzt war auch die Sprache und Kultur in einem fremden Land eine außergewöhnliche Herausforderung.

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Schwierige Umstände

•

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Ganz schön rostig: ein abgetrenntes Wrackteil wird vom Meeresboden gehoben.

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Baugleiches Pontonboot (gleiches Modell wie Wrack).

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Schnitt durch das Boot samt Ballast aus Steinen und Beton ...

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... sowie Ankerketten.

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Seilsäge von Tyrolit wird neu eingerichtet.

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Kleine Pause der Re-Corta-Crew Miro, Dima und Toño

Dieses Projekt war ein Beitrag zum Diamond Award 2019

INFO www.re-corta.com

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

LCY RÜSTET AUF CA Drillers bei der Erweiterung des London-City-Airports dabei

Ltd. aus Whitstable, Kent, sichern. CA Drillers beschäftigt rund 70 Mitarbeiter in den Niederlassungen Kent, Surrey und London.

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Der Job – Step by Step

Vor drei Jahren wurde der Ausbau beschlossen, vergangenes Jahr fuhren die Bagger auf. Seither wird am London City Airport LCY gebaut. Der Flughafen erweitert sein Terminal, baut eine neue Rollbahn und acht zusätzliche Standplätze für Flugzeuge. Der Aus- und Umbau des innenstadtnahen auf dem ehemaligen Hafenbecken King George Dock gebauten London City Airport, kostet rund 500 Millionen Pfund oder 553 Millionen Euro. Er soll 2022 fertig sein.

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Hauptaspekt ist die neue 75.000m2 große parallele Rollbahn über die gesamte Länge, die auf rund 1.000 betonierten Stahlröhren in dem ehemaligen Hafenbecken ruht. Für den Anschluss an die bestehende Runway war ein Stufenfalz mittels Diamantsägetechnik herzustellen.

Der Auftragnehmer Diesen Großauftrag konnte sich der Bohr- und Sägespezialist CA Drillers

Die Abmessungen des 800m langen Auflagers betrugen 70 x 120cm. „Da wir einen horizontalen Schnitt über 120 cm nur mittels Tauchseilsägetechnik erreicht hätten, entschieden wir uns für die Wandsäge und sägten zunächst horizontal 60cm tief und im nächsten Schritt 70cm von oben. Mit der hydraulischen Presse teilten wir den abgeschnittenen Balken in 4m Stücke, die sodann per Kran abgehoben wurden. Im dritten und vierten Akt vervollständigten wir im Bündigschnitt die verlangten 120cm sowie den letzten Schnitt von oben. Die gesamte entfernte Betonmenge betrug 1.612t,“ erklärte Projektleiter Jim Amos. In Phase 2 und 3 waren Schächte mit den Abmessungen 2,4 x 1,8m, 180cm tief, bzw. 2,5 x 2,2m x 30cm für das Entwässerung gefordert. Diese wurde mittels Kernbohrungen, Seilsägetechnik und Brokk-Robotern hergestellt. Desweiteren standen 2.800 Bohrungen Ø 50 mm, 50cm tief, für Anschlussbewehrungen auf dem Programm. „Im Laufe des Projekt musste ein 180m langer Abschnitt des Stufenfalzes um weitere 50cm abgesenkt werden. Da wir damit unter die Wasserlinie kamen, wurde kurzfristig für 24 Stunden der gesamte Wasserstand des King George Docks abgesenkt,“ so Jim Amos.

Equipment Zum Einsatz kamen mehrere 27kw Pentruder-Wandsägen, Pentruder-Seilsägen, Tyrolit-Hydraulikpressen sowie diverse Kernbohrgeräte.


BAUSTELLEN UND PROJEKTE

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Besondere Schwierigkeiten und Fazit „Davon gab es eine ganze Menge,“ bilanzierte Jim Amos, „Zunächst waren wir auf einem Flughafen im laufendem Betrieb, vom Wasser umgeben, die Arbeitstelle nur mit dem Boot erreichbar. Und auch zum Teil der Job selbst war nur von einem Lastkahn auszuführen. Für die Kontrolle der großen Menge der täglichen Betonschlämme haben wir ein Rinne unter der Schnittlinie konstruiert, die mit Gefälle in einen speziellen Cont-

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ainer lief und von dort in einen Lastkahn gepumpt und abgefahren wurde. Danach konnten wir die Rinne wieder demontieren, da der Nachtkahn die Betonteile abtransportieren wollte. Da unsere Schnittlinie nur 20cm über der Wasserlinie war und unser Arbeitsschiff sich ständig im Wellengang bewegte, war das keine leichte Aufgabe.Außerdem hatten wir strikte Zeitvorgaben: täglich waren mindestens 80m zu schneiden. Das bedeutete, dass wir jeweils 40m Schienen montierten um mit zwei Wandsägen gleichzeitig schneiden zu können.

Wir sind stolz darauf, ein so großes Projekt termin- und budgetgerecht abgeschlossen zu haben. Es bedurfte einer enormen Anstrengung des gesamten Teams und konnte ohne vollen Einsatz nicht erreicht werden“. Dieses Projekt war ein Beitrag zum Diamond Award 2019

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Wandsäge im Einsatz für den senkrechten Schnitt des Stufenfalzes ...

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... und für den Horizontalen.

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2.800 Kernbohrungen für die Anschlussbewehrung.

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So soll der City-Airport einmal aussehen.

INFO www.cadrillers.com

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BAUSTELLEN UND PROJEKTE

DEKRA MODERNISIERT Obermayer saniert die Rosenheimer DEKRA Niederlassung

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Um die Rosenheimer DEKRA-Niederlassung auf den neuesten Stand der Technik zu bringen, wurde die Firma Obermayer aus dem nahen Frasdorf mit umfangreichen Arbeiten beauftragt. Neue Prüfstände für die Scheinwerfereinstellung wurden benötigt, eine Hebebühnengrube war zu erstellen, diverse Schlitze für Kabel- und Leerrohrkanäle sowie diverse Einbauteile waren einzubauen. Abschließend sollte der gesamten Hallenboden eine Spezialbeschichtung inklusiv Fahrspurbeschichtung erhalten. Zunächst galt es für den neuen Beleuchtungsprüfstand den Hallenboden nach Zeichnung in Streifen zu schneiden und auszustemmen. Anschließend wurden Edelstahl-Laufschienen millimetergenau einniveliert und mit einem schnell reagierenden Vergussmörtel vergossen. Vorhandene Überstände konnten nun bodenbündig mit einem Diamantschleifgerät beigeschliffen werden. Im 2. Bauabschnitt standen Bodenöffnungen für eine Hebebühne, zwei Bremsenprüfständeund und einen zweiten Beleuchtungsprüfstand auf dem

Plan. Die Betonteile wurden mit dem LKW-Kran ausgebaut und entsorgt. Der Bodenunterbau konnte nun mit dem Minibagger auf die festgelegte Höhe ausgebaggert und das Material mit dem LKW bzw. Container entsorgt werden. Für das neu zu betonierende Bodenfundament und die Seitenleibungen sollten

laut statischer Vorgabe Armierungseisen mit Klebemörtel eingebaut werden. Ferner wurden Bodenabläufe der Hebebühne- und Bremsenprüfstände sowie Kabelkanäle ausgeschnitten und KG-Rohre eingebaut. Neue Stahlwannen für Achsspieltester wurden ausgeschnitten, Maß genau eingerichtet und vergossen. Notwendige Kanäle für Leitungen und Öffnungen konnten nun ebenso vorgeschnitten und nach dem Einbau bodenbündig verfüllt werden. Nach dem Einbau der Bodenplatte in den Prüfstandgruben konnten die Seitenleibungen eingeschalt, ein Edelstahlwinkel vorinstalliert, Fugenbänder eingebaut und abschließend mit schnell aushärtendem Beton ausbetoniert werden. Zur Angleichung wurden die Leibungen nach dem abbinden des Betons zum Bestand mit dem Diamantschleifgerät beigeschliffen. Für die LKW-Spur des neuen Bremsenprüfstandes wurde der Boden für den Rahmen mit der Wandsäge ausgeschnitten, die Schnittteile ausgebaut, der Rahmen montiert und mit Beton verfüllt. Die vorhandene schadhafte Epoxid-Bo-

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HALLE 2 D06


BAUSTELLEN UND PROJEKTE

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denbeschichtung der gesamten Halle musste abgestemmt, abgefräst und entsorgt werden. Befestigungspratzen am neuen Rahmen der Prüfgrube wurden nach dem ein- und ausrichten des Grubenrahmens mit Vergussmörtel verfüllt. Die neu errichteten Prüfstandgruben konnte nun abgedichtet und beschichtet werden. Die Fahrspuren mussten laut vorgegebener Breite für PKW und LKW-Spur farblich mit einer extra harten Rollbe-

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schichtung beschichtet werden. Prüfstandränder und Halteflächen gelbschwarz zur Kennzeichnung markiert werden. Die Ausführung unterteilte sich auch zwecks Arbeiten anderer Gewerke in einzelne Bauabschnitte und waren auf ca. 6 Monate verteilt. Sämtliche vorgenannten Arbeiten wurden von der Firma Obermayer komplett in Eigenregie ausgeführt. Zum Einsatz kamen folgende Geräte und Maschinen: Fugenschneider,

Wandsäge, Diamantschleifgeräte auch, Staubabsaugung, Minibagger, LKW mit Ladekran, Stemmgeräte, Messgeräte, diverse Werkzeuge für Abdichtungsund Beschichtungsarbeiten. .

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Zunächst wird die Bodenplatte mit der Bodensäge geschnitten,

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und Betonteile herausgehoben.

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Der Rahmen der Prüfgrube ist eingebaut.

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Der Bremsenprüfstand ist fertig, einschließlich Beschichtung.

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Ebenso die Prüfgrube hinter dem Bremsenprüfstand.

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INFO www. obermayer-gmbh.de

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Hydro-Tec GmbH Industriestraße 10 91126 Rednitzhembach Tel.: +49 (0) 9122 83270


BAUSTELLEN UND PROJEKTE

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LAUBENGÄNGE Findeis Betonbohrservice schneidet Brüstungen in Nürnberg

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Bei einem 5-geschossigen MFH in der Nürnberger Südstadt werden die südseitigen Balkone und die nordseitigen Laubengänge saniert. Wer nicht, als die Firma Findeis Betonbohrservice GmbH mit ihren über 45 Jahren Erfahrung kommt besser für diese Aufgabe in Frage? So dachte auch unser Auftraggeber, eine alteingesessene Nürnberger Baufirma, welche die Firma Findeis auch schon seit über 40 Jahren zu Ihren Kunden zählt. Der erste Bauabschnitt: 126m Brüstungen der Laubengänge abschneiden. Am benachbarten Haus hatten wir bereits vor einigen Jahren in Zusammenarbeit mit selbigem Auftraggeber entsprechende Brüstungen erschütterungsarm demontiert und entsorgt: kleine Teile schneiden, zwischen Gerüsten und auskragender STB-Platten bis zum EG mit Kettenzügen ablassen. So auch bei diesem Projekt die Idee seitens des Auftraggeberst zur ersten Baubesprechung.

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Im weiteren Gesprächsverlauf konstruierten wir allerdings ein weitaus sichereres und wirtschaftlicheres Ausführungskonzept. Wir beschlossen die Brüstungsplatten als Ganzes mit Hilfe

eines Mobilkrans zu sichern und direkt nach dem das Stahlbetonteil freigeschnitten war, dieses abzuheben und in Containern zu verladen. Da das Haus während der Sanierungsarbeiten nach

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BAUSTELLEN UND PROJEKTE

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Die Brüstungsplatten sind während des Schnitts am Autokran gesichert.

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Blick vom Arbeitsplatz der Monteure auf die Nürnberger Südstadt.

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Die Hilti-Wandsäge DST-10 CA im Einsatz.

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Der gesicherte Monteur steuert den Wandsägeschnitt

INFO www.findeis.com

wie vor bewohnt war, sind unmittelbar nach dem Schnitt und dem Herabheben der Platten, provisorische Absturzsicherung angebracht worden. Während der Arbeiten waren die Monteure durch Höhensicherheitsgeräte gesichert. Durch diese Variante konnte die Zeit des Rückbaus und damit auch die Lärmbelastung der Anwohner auf neun Tage reduziert werden, wohingegen eingänglich ca. bis zu vier Wochen für die Arbeiten veranschlagt waren. 14m Brüstungen pro Tag konnten so mit einem Trupp von zwei Mann demontiert werden. Der Kran war permanent mit einem zusätzlichen Mann besetzt gewesen. Zur Anwendung kam hierbei das aktulle Flagschiff roter Natur, 20KW stark, kompakt und ohne Steuerbox. Die Entscheidung dazu war schnell getroffen: Keine Steuerbox – wesentlich weniger Zeitaufwand und deutlich spürbare „Beinfreiheit“ am ohne hin recht beengten Laubengang.

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BRIDGE OVER TROUBLED WATER Atlantic Concrete Cutting zersägt Trappan Zee Bridge in New York Die Tappan Zee Bridge ist eine Auslegerbrücke in New York und querte den Hudson River an einer seiner breitesten Stellen, Der Name ist von einem Indianerstamm, den Tappan und dem hol-

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ländischen Wort für Meer abgeleitet.Der Bau der Brücke begann im März 1952 und die Freigabe für den Verkehr erfolgte am 15. Dezember 1955. 2013 wurde der Zustand der Brücke als

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prekär eingestuft, sie galt als eine der „altersschwächsten und potenziell gefährlichsten Brücken“ in den USA. 2017 wurde der Verkehr auf die benachbarte neugebaute Ersatzbrücke


BAUSTELLEN UND PROJEKTE

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geleitet und die Demontage der Tappan Zee Bridge begann. Der Genenralunternehmer beauftragte Atlantic Concrete Cutting Inc. (ACC) mit dem Rückbau dieses Großprojekts. Dazu gehörte das Schneiden der Betonfahrbahnplatten mittels speziell umgerüsteten Fugenschneidern Typ CC7574 von Diamond Products, die es ermög-

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lichten alle Schnitte, insgesamt rund 14.000m, im 10° Winkel auszuführen. Dadurch konnte eine Abstützung entfallen und die Betonteile ließen sich leichter per Kran abheben. Desweiteren 4000m Querschnitte an den Kappen, 750m2 Seilsägeschnitte zum Teil in Tauchsägetechnik sowie unzählige Kernbohrungen.

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Die neue Brücke ist bereits für den Verkehr freigegeben. Im Hintergrund der Rückbau der alten Brücke.

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Mehrere Diamond Products Fugenschneider im Einsatz.

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Die bereits geschnittenen Betonplatten wartennoch auf ihren Abtransport.

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Hier gut zu sehen: Das Fahrgestell ist um 10° geneigt.

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Im Hintergrund wird ein Teil des Überbaus der Trappan Zee Bridge abgelassen

Projektleiter Wes Jones von ACC erläuterte abschließend: „Wir sind stolz an diesem traditionsreichen Brückenprojekt mitgearbeitet zu haben. Wir waren zeitweise mit 20 Mitarbeitern auf der Baustelle und alle konnten nur per Boot an ihren Arbeitsplatz gebracht werden. Auch die Seilsägearbeiten an den Pfeilern wurden ausschließlich von Lastkähnen ausgeführt. Erschwert wurden die umfangreichen Arbeiten zudem durch die grimmige Kälte, die in den Wintermonaten herrschte. Am 15. Januar 2019 wurde der östliche Ausleger gesprengt, der westliche Ausleger soll im Laufe des Jahres 2019 demontiert werden. Dieses Projekt war ein Beitrag zum Diamond Award 2019.

INFO www. atlanticconcretecutting.com

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RED RIVER DAM ARGE Cutting Edge Services und Advanced Concrete Sawing meistern gemeinsam großes Seilsägeprojekt in Iowa, USA Um die ständig wachsenden Energiebedürfnisse der Kunden zu verbessern, wird das Wasserkraftwerk am Des Moines River derzeit umfassend modernisiert. Nach Abschluss der Arbeiten wird das Red Rock Hydroelectric Project (RRHP), die zweitgrößte Wasserkraftanlage im Bundesstaat Iowa, eine bedeutende Ergänzung zu den erneuerbaren Energien sein und fast 18.000 Haushalte mit Energie versorgen. Neben der Erneuerung der gesamten Technik wurden für die Verlegung neuer Druckrohrleitungen mit einem Durchmesser von 6,40m mehrere Öffnungen von der Einlauf- bis zur Auslaufseite in dem massiven Damm benötigt: •

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Sechs Öffnungen 8,50m x 12-24m in der Bohrpfahlwand mit einem Durchmesser von 1,50m Vier quadratische Öffnungen 8,50

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x 8,50m, in den 2,50 m dick stromabwärts und -aufwärts stehenden Dammwänden Zwei achteckige Öffnungen 8,0 x 8,0 m, 7,50m dick, im mittleren Kern des Dammes

Die Arbeitsgemeinschaft Für diese umfangreichen Seilsägearbten haben sich zwei renommierte Rückbauspezialisten zusammen geschlossen: •

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Cutting Edge Services wurde 1997 von Tim Beckman gegründet und hat seinen Hauptsitz in Batavia, Ohio. Advanced Concrete Sawing, mit Hauptsitz in St. Paul, Minnesota, wurde vor 18 Jahren von Bennett Jones gegründet.

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BAUSTELLEN UND PROJEKTE

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Im Einsatz für die bis zu 10m langen Einfädelbohrungen waren Husqvarna Bohrgeräte mit Hochfrequenzmotoren. Als Seilsägen wurden WSE50 Sägen von Diamond Products verwendet. Diamantseile für Umfangsschnitte hatten 15mm Durchmesser, für Querschnitte wurde 10mm Seil verwendet. „Dies war eines der umfangreichsten Projekte, die ich je durchgeführt habe“, sagte Tim Beckman, Präsident von Cutting Edge Services, und verlangte nach dem Zusammenschluss mit meinem Kollegen Bennett

Jones von Advanced Concrete Sawing. Durch unseren Berufsverband CSDA haben wir die Möglichkeit Kollegen zu treffen und dauerhafte Freundschaften zu schließen. Erst dadurch ist es möglich solche umfangreichen Aufträge zu erhalten. Der Generalunternehmer Ames Construction hat uns genau deswegen ausgewählt, weil erst unsere innovative Technik, unserer Flexibilität und die gemeinsamen Ressourcen aus Manpower und Hightec Equipment solche anspruchsvollen Jobs ermöglichen.“

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Dieses Projekt war ein Beitrag zum Diamond Award 2019.

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Luftaufnahme des RRHP am Des Moines River.

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Blick auf die Bohrpfähle (Secanten Wand) und den temporären StahlrohrAbsteifungen

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Seileinführungen werden mit Husqvarna Bohrgeräten bis zu 10m Tiefe gebohrt.

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WSE50 High Cycle Seilsäge von Diamond Products im Einsatz.

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Blick stromabwärts in die Druckleitung.

INFO www. cuttingedgeservices.com www.advancedconcretecuttingsawing.com

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RHONDDA TUNNEL IN WALES D-Drill-Experten helfen unentgeltlich bei der Wiederbelebung Der Rhondda Tunnel im Süden Wales ist ein stillgelegter 3148m langer Eisenbahntunnel, der 1890 fertiggestellt wurde. Im Laufe der Jahre war durch bergbauliche Aktivitäten in der näheren Umgebung die Tunnelauskleidung marode und wurde bereits 1953 mit etwa 500 Stahlrippen verstärkt. Dennoch machten Sicherheitsauflagen einen weiteren Eisenbahnbetrieb unmöglich und der Tunnel musste 1970 endgültig geschlossen werden und die Portale mit Erdreich verfüllt. Die 2014 gegründete Rhondda Tunnel Society hatte es sich zur Aufgabe gemacht, das Tunnelportal wieder freizulegen und als Gedenkstein zu bewahren. Dank Socia Media wurde eine unerwartete Begeisterung geweckt und man entschloss sich den Tunnel in seiner Gesamtheit wieder herzustellen und als Spazier- und Fahrradweg der Bevölkerung und Besuchern zur Verfügung zu stellen.

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BAUSTELLEN UND PROJEKTE

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Um den Tunnel wieder zu eröffnen, musste eine Reihe von umfangreichen Erkundungsarbeiten durchgeführt werden, um die Statik des alten Bauwerks zu bestimmen. Eine Mauer, tief im Inneren des Tunnels, wurde freigelegt, um Materialgüten und detailierte Dimensionen zu bestimmen. Hier kamen die Experten von D-Drill, mit Niederlassungen in ganz Großbritannien, zum Einsatz, die ihr Knowhow für dieses Projekt unentgeltlich zur Verfügung stellten. Die erfahrenen D-Drill Ingenieure Alun Burnell und Gary Robinson mussten zunächst mit Hilfe einer 100mm Pilotbohrung herausfinden, wie dick die Betonwand tatsächlich war. Nachdem eine Stärke von über 2m festgestellt wurde, entschied man sich für eine größere Öffnung, die mittels 14 Kernbohrungen Ø 200mm hergestellt wurde. Aber der Job war nicht ohne Komplikationen. Durch sintflutartige Regenfälle gab es einen Wassereinbruch genau in dem Bereich des Tunnels, wo das Duo arbeitete. Doch Alun und Gary kämpften trotz des eiskalten Wassers, dass in ihre

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Stiefel lief, weiter bis der Durchbruch erfolgt war. Das bedeutete, dass die Prüfingenieure nun die Statik bewerten konnten, um einen vollständigen Bericht über die Durchführbarkeit des Plans zur Wiedereröffnung des Tunnels vorlegen zu können. Steve Mackey, der Vorsitzende der Rhondda Tunnel Society – der Organisator hinter diesem Projekt – schrieb an D-Drill, um die Bemühungen des Teams zu würdigen: „Alun und Gary betrieben die Maschinen so, als ob es sich um eine Erweiterung ihrer Körper handelte. Es war faszinierend. Jedes Mal, wenn sie auftauchten, waren sie bis auf die Haut durchnässt und die Gummistiefel voller Wasser. Sie standen jedoch immer nach dem Mittagessen auf und stiegen zurück in den Tunnel, um den Job mit unglaublicher Begeisterung zu beenden. Ich habe in meinem Leben mit vielen Menschen gearbeitet, aber ich ziehe meinen Hut vor Gary und Alun. Wie zwei Jungs stundenlang in eiskaltem Wasser arbeiten können, ist mir ein Rätsel. Ich möchte Ihnen danken, dass Sie diese beiden Jungs geschickt haben. Sie sind

ein Verdienst Ihres Unternehmens. Da die Wand in Zukunft komplett entfernt werden muss, werde ich als Vorsitzender D-Drill für diesen Auftrag empfehlen.“

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Der Tunnel im jetzigen Zustand. Gut sichtbar: die nachträglich eingebauten Stahlrippen.

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Alun und Gary in ihrem Element ...

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... und zufrieden nach dem Durchbruch ...

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trotz nasser Gummistiefel.

INFO www.d-drill.co.uk

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GLASMACHERVIERTEL Bunker soll Tor zu Düsseldorf-Gerresheim werden

Im Glasmacherviertel von Düsseldorf wird derzeit von einem jungen Team ein spektakuläres Bauprojekt umgesetzt – der Umbau eines Hochbunkers aus dem 2. Weltkrieg in ein hochmodernes Wohn-und Geschäftsobjekt. Der Investor will den schäbigen Klotz umbauen und zum Schmuckstück im Düsseldorfer Osten machen. An den Seiten der Fassade sind durchgehende Fensteröffnungen bis zu 18m Höhe vorgesehen. Ein Hingucker dürfte ebenfalls das gläserne Penthouse auf dem Hochbunker sein, auch die Fassade aus Recycling-Klinker an dem angebauten Flachbunker ist außergewöhnlich

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Seilsägespezialist Plattner Für die fast bunkerhohen Ausschnitte in den 110cm dicken Außenwänden benötigte es ein durchdachtes Konzept. Gemeinsam mit der Firma Plattner aus Schwaz in Tirol, weltweit bekannt für innovative Seilsägetechnik und Kooperationspartner der Firma Hilti, wurde die Schneidkonzeption ausgearbeitet und

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umgesetzt. Felix Plattner war als Seilsägespezialist beim Projektstart vor Ort. Eine besondere Herausforderung stellten die 16 bis 18m hohen Schnitte dar, die in einem Zug durch hocharmierten Bunkerwände ausgeführt werden mussten. Dabei war ein wesentlicher Teil des Konzeptes die Führungs- und Abdeckungsschienen aus Holz, die bei jedem Schnitt angebracht wurden um das Seil zu führen. Damit konnte ein effizienter Kanal für das Kühlwasser geschaffen werden und – im Falle eines Seilrisses – das Seil sicher zurückgehalten werden. Dies war umso wichtiger, da die Baustelle direkt an einer vielbefahrenen Straße


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mit Bürgersteig und Fußgängerverkehr grenzte und ein Seilriss unvorhersehbare Sicherheitsrisiken bedeutet hätte.

• • •

Equipment

Felix Plattner abschließend: „Die Performance war hervorragend und so konnte das Projekt zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers und desgesamten Teams abgeschlossen werden.“

Für diese Seilsägearbeit wurden folgende Komponenten eingesetzt: • eine neue Großseilsäge

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Die Bunkerfassade. Gut sichtbar: die Führungs- und Abdeckschienen aus Holz.

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Der Bunker bei Baubeginn ...

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... und wie er einmals aussehen soll.

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Hohe Sicherheitsansprüche da die Baustelle direkt an einer vielbefahrenen Straße liegt.

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Der Mitarbeiter scheint mit der neuen Seilsäge zufrieden zu sein.

eine Seilschleife von ca. 50 m 2 Rollenböcke eine Ausklinkrolle.

INFO www.plattnergesmbh.com

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STAUDAMM IN KANADA Westcoast C & C Ltd. bohrt und sägt am Ruskin Dam Der Ruskin Dam ist eine 110m lange und 59m hohe Staumauer am Stave River in Ruskin, British Columbia, Kanada. Der Schwergewichts-Damm wurde 1930 gebaut und dient vor allem als Wasserkraftwerk mit drei 35 Megawattturbinen um die Haushalte und

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Fabriken in ganz British Columbia mit Strom zu versorgen. Durch die Überflutung des Canyons erschuf er den Hayward Lake, das heute ein beliebtes Naherholungsgebiet vor den Toren Vancouvers ist und bei Wanderen sehr beliebt ist.

Umfassende Sanierung Seit 2012 saniert der Kraftwerksbetreiber BC Hydro die gesamte Anlage. Das 625 Millionen USD teure Upgrade beinhaltet den Ersatz von sieben 30t schweren Überlauftoren und acht über

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85 Jahre alten Pfeilern durch fünf neue 80t schwere Überlauftore und sechs neuen Pfeilern, der Austausch und Modernisierung der ursprünglich drei 35-Megawatt-Generatoreneinheiten und ein komplettes Upgrade aller Nebenanlagen und Steuerungssysteme der Anlage, insbesondere der seismischen Anlagen um die Erdbebensicherheit zu gewährleisten.

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Der Auftragnehmer Der Generalunternehmer Flatiron, eine Tochter der Hochtief Gruppe, beauftragte die lokale Westcoast Cutting & Coring Ltd. aus New Westminster/ Vancouver mit den umfangreichen Bohr- und Sägearbeiten. Im Einzelnen umfassten die Arbeiten das Schneiden und Entfernen von vier bestehenden

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Die Baustelle: Arbeiten auf 60° Schräge.

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Hier gut sichtbar: Schnittflächen der Tauchselsäge.

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Vier Bohrgeräte sind gleichzeitig im Einsatz.

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Zwei Kletterer bohren an der Senkrechten. Unten wird seilgesägt.

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Tonnenschwere abgesägte Altpfeiler müssen bewegt werden.

Pfeilern, dem Brückendeck und Teilen des Überlaufs. Weitere Aufgaben waren das freischneiden der alten Generatoren, neue Einlässe, Schlitze in den Toren und das Erstellen neuer Stufen am Überlauf für die neuen Pfeiler. Darüber hinaus wurden Tieflochbohrungen für den Einbau der neuen seismischen Leitungen gebohrt. „Die Arbeiten waren eine Herausforderung“, so Firmenchef Leo Wnuk, „insbesondere das Bohren und Schneiden an den 60° schrägen Ablaufflächen, die aufwändigen Gerüstbau benötigten. Auch haben wir spezielle Rollen für das Tiefsägen mit der Tauchseilsäge anfertigen müssen. Wir haben alle Arbeiten in diesem Jahr termingerecht und unfallfrei zur Zufriedenheit des Auftraggebers ausgeführt.“ Dieses Projekt war ein Beitrag zum Diamond Award 2019

INFO www. westcoastcutting.ca

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SCHNITTE AM NOUGAT Diamantbohr AG hat mit Seilsägetechnik ein Kunstwerk erschaffen In Muttenz wurde der Neubau der Fachhochschule Nordwestschweiz fertiggestellt. Im Auftrag der Künstlerin Katja Schenker durfte die Diamantbohr AG ihre grosse Erfahrung und technisches Knowhow in der Seilsägetechnik bei der „Kunst am Bau“ zur Anwendung bringen.

Die Künstlerin Katja Schenker ist eine Schweizer Performancekünstlerin, die für dieses Projekt einen Monolithen mit den respektablen Abmessungen 2,4 x 2,4m und 11m Höhe erschaffen hat. Die Stele „Nougat – wie tief ist die Zeit“ bestehend aus Steinen, Holz und Metall hat sie eigenhändig gesammelt und abschnittsweise in Beton eingegossen bis der 11m hohe, über 100t schwere Turm fertig war.

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Der Seilsägespezialist Jetzt kam die Diamantbohr AG ins Spiel. Geplant war an allen vier Seiten mit der Seilsäge jeweils 17cm abzuschälen um das eingegossene Material ebenflächig freizulegen. Durch die exakten Schnitte werden die Vermengungen, Verbindungen und Verdichtungen der nur scheinbar zufällig verwendeten und platzierten Objekte für den Betrachter unmittelbar sichtbar. In Zusammenarbeit mit der Entwicklungswerkstatt in Buchs konnte die Spezialabteilung der Diamantbohr AG das Vertrauen von Katja Schenker gewinnen. Mit Fachspezialisten aus der Filiale Muttenz, war das optimale Equipment für die anforderungsreiche Arbeit gefunden. Auch die präzisen Schnitte erforderten

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von dem Anwender an der Maschine ein Höchstmaß an Feingefühl.

Dieses Projekt war ein Beitrag zum Diamond Award 2019.

Feier am Objekt Auf Einladung der Künstlerin fand im Juni 2017 eine kleine Feier statt. An dem Event nahmen weit über 100 Besucher teil, die von der Schönheit des entstehenden Werkes überwältigt waren. Für die Performancekünstlerin Katja Schenker ist der Entstehungsprozess ihrer Skulpturen essenziell. Das Sammeln der Materialien, die Arbeit, die es brauchte, um die Stele zu bauen, all dies versteht sie als Teil einer Performance: „Auf diese Weise verwandle ich Zeit in Substanz.“

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Der Monolith in der Eingangshalle der Fachhochschule Nordwestschweiz.

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Die Künstlerin schichtet eine Collage ihrer Fundstücke.

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Querschnitt im Detail, rechts dominiert die Eiche. Ein Original-Segment kann im BBS Museum Hamm besichtigt werden.

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Bei der Preisvergabe der „Shortlistet Job Category“ Peter Dätwyler (Leiter der Diamantbohr-Werkstatt), Julie White (Präsidentin IACDS), Philippe Wingeier (CEO Diamantbohr Gruppe).

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STEIGENDES GRUNDWASSER G & S Kernbohrtechnik bohrt 650 Löcher in Hamburger Kaufhaus

Probleme mit hohen Grundwasserständen und den daraus resultierenden Vernässungen in Gebäuden sind in den letzten Jahren in vielen Städten und Gemeinden in der Bundesrepublik aufgetreten. Es gibt eine Vielzahl von Gründen für die Erhöhung der Grundwasserstände zum Beispiel reduzierte Wasserentnahme durch industrielle Nutzung. In Hamburg wird per se in vielen Bereichen der Stadt Grundwasser bereits zwei Meter oder sogar noch dichter unter der Geländeoberfläche angetroffen. Die Auswirkung einer noch so kleinen Erhöhung des Grundwasserstandes ist sofort sichtbar.

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Die Lösung: Betoninjektion Um dauerhafte Schäden an den Gebäuden zu vermeiden sollten unverzüglich Schutzmaßnahmen getroffen werden. In einem großen Hamburger Kaufhaus im Norden der Stadt Hamburgs bestand massive Vernässung des Untergeschosses. Die Lösung gegen das Eindringen des Grundwassers – Spezialbeton eingebracht im Injektionsverfahren.

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In diese Thematik wurde das Unternehmen G & S Kernbohrtechnik GmbH eingebunden. In enger Abstimmung mit der Bauleitung, dem Statiker und einer Spezialfirma für Betoninjektionen wurden in sieben Abschnitten auf der gesamten Fläche Kernbohrungen in die Fundamente eingebracht. Dem aufsteigenden Grundwasser wurde sofort mit die Injektionen des Spezialbetons entgegengewirkt.

650 Kernbohrungen Ø 200mm Die Aufgabe der Firma G & S Kernbohrtechnik GmbH um Geschäftsführer

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und Inhaber Enrico Schmidt und seiner Bohrmannschaft bestand hierin in der vorgegeben Zeit die Kernbohrungen – insgesamt 650 Stück – mit einem Durchmesser von 200mm in eine Tiefe von 80cm einzubringen. Neben dem Zeitfaktor war eine weitere Herausforderung der extrem hohe Armierungsanteil. Im Schnitt enthielt fast jede Bohrung ein Stahlanteil von ca. 150cm2. Zur Durchführung der Bohrungen in dem vorgegebenen Zeitfenster bezogen auf Menge und Bohrtiefe war ein störungsfreies Arbeiten mit gleichbleibend hohe Schnittgeschwindigkeit notwendig.

Equipment: Hilti und Goldschmidt Bei den zum Einsatz gekommenen Kernbohrern setzte G & S Kernbohrtechnik ihr Vertrauen in die Produkte und den Service des Unternehmens Goldschmidt Schleiftechnik und Diamantwerkzeuge mit Hauptsitz in Dortmund. Kurzfristig wurden dreißig spezielle Kernbohrkronen mit einem Durchmesser von 200mm

und einer Nutzlänge von 1000mm gemäß den Bohranforderungen gefertigt. Verwendet wurde das Segment BX 1/3. Das Kern-Bohrsegment BX 1/3 mit einer Segmenthöhe von 12mm ist hervorragend geeignet zum Bohren von Beton mit mittleren bis sehr harten Zuschlagsstoffen und/oder einer sehr starken Armierung. Die vollkommene drei-dimensionale Symmetrie der Diamantkornverteilung im Segment der Arix „Pattern-Technology“ führt zu einer kontinuierlichen Abnutzung des Segmentes und optimiert somit Standzeit und Schnittgeschwindigkeit. Das Dachsegment erleichtert und erhöht die Anbohrgeschwindigkeit. Angetrieben wurden die Kernbohrkronen BX1/3 mit Maschinen aus dem Hause Hilti DD 350 u DD 500 mit Säulenverlängerung und teils elektrischen Vorschub. Es wurde zeitgleich mit bis zu sieben Aggregaten gleichzeitig gearbeitet. Im Schnitt wurden zwischen sieben und acht Bohrmetern erreicht bei reinen Bohrzeiten pro Loch von im Schnitt 25 Minuten. Die dreißig eingesetzten Bohrkronen

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650 Kernbohrungen Ø 200mm, 80cm tief. Zeitweise mit sieben Bohrgeräten gleichzeitig gebohrt.

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Viele Eisenschnitte! Im Durchschnitt 150cm2 geschnittene Stahlfläche je Bohrung.

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Da liegen die Bohrkerne – nummeriert und dokumentiert.

wurden im fliegenden Wechsel durch das Hause Goldschmidt wiederbelegt, so dass ein kontinuierliches Arbeiten gewährleistet war. Somit konnte das Bauvorhaben in der vorgegeben Zeit umgesetzt werden zur vollsten Zufriedenheit der nachfolgenden Gewerken und den Auftraggebern. Nach Meinung der G & S Kernbohrtechnik GmbH passte bei der Zusammenarbeit mit dem Hause Goldschmidt Schleiftechnik und Diamantwerkzeuge alles gut zusammen - kompetente Beratung des Mitarbeiters vor Ort, hervorragende auf die Betoneigenschaften abgestimmte Kernbohrkronen und ein guter Service.

INFO www.gs-kernbohrtechnik.de www.goldschmidt.de

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AIRPORT SALZBURG TYROLIT Diamantwerkzeuge glänzen auf Salzburgs größter Baustelle Vom 24.04.2019 bis 28.05.2019 wurde die Piste 15/33 des Salzburger Flughafens in einem groß angelegten Projekt generalsaniert. Dabei blieb die alte Betonpiste aus den 1960er Jahren als Unterbau bestehen und wurde mit 120.000 Tonnen Asphalt neu bedeckt. Im Zuge der Arbeiten fielen unter anderem über 800 Kernbohrungen für die Rollbahn-Beleuchtung sowie zahlreiche Fugenschnitte an. Es arbeiteten gleich drei Spezial-Bauunternehmen zur selben Zeit, um die Aufgabenstellung innerhalb des kurzen Zeitfensters abzuschließen. In Punkto Diamantwerkzeuge und Vor-Ort-Support war Tyrolit der verlässliche Partner der ausführenden Unternehmen Possehl Spezialbau, ÖBA und OAT.

10,8km Fugenschnitte und mehr als 800 Bohrungen im Akkord Um die „längste gerade Straße in Salzburg“ mit ihren 2.850 Metern ins 21. Jahrhundert zu bringen, sollte sie so sa-

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niert werden, dass die bestehende Betondecke erhalten bleibt, und dadurch 4.000 LKW Fahrten mit Abbruchmaterial eingespart werden. Mittels Fallbeil wurde die 45 Meter breite Rollbahn deshalb in einzelne Betonschollen unterteilt und so zu einer spannungsfreien Trageschicht umgewandelt. Im Vorfeld mussten dazu im über 60 Jahre alten Beton insgesamt 10,8km Fugenschnitte von mindestens 15mm Stärke und 300mm Tiefe gemacht werden. Das entspricht 240 Querschnitten á 45m – und das in nur 5 Tagen. Dabei erwiesen sich die Tyrolit Fugenschnittblätter in TGD® Technologie als ideale Wahl für den Einsatz bei den teils recht raffinierten Schneidlösungen der ausführenden Firmen und den Tyrolit Anwendungstechnikern. Nachdem die neue Asphaltdecke aufgetragen war, galt es, für die hochmoderne LED-Rollfeld-Beleuchtung Kernbohrungen innerhalb von nur 5 Arbeitstagen zu machen. Dabei standen über 800 Bohrungen an, die allesamt mit Tyrolit Bohrkronen – ebenfalls in TGD® Technologie – durchgeführt wurden. Diese wurden mit dem Untergrund aus Splittmastix-Asphalt und Beton problemlos fertig, und so konnten auch die geplanten Arbeiten im Anschluss zeitgemäß erfolgen, um den Flughafen auch am

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ursprünglich angesetzten Datum wiederzueröffnen. Die Arbeiten wurden mit folgenden TYROLIT Diamantwerkzeugen durchgeführt:

TYROLIT Fugenschnittblätter Für die Fugenschnitte am Salzburger Flughafen kamen gleich drei Spezifikationen der Tyrolit Fugenschnittsägeblätter in TGD® Technologie zum Einsatz: FSL***-C, FSM***-C und FSH***-C. Alle drei Ausführungen eignen sich für Altbeton mit weichen bis sehr harten Zuschlägen und sind bis zu Durchmessern von 1.200 mm lasergeschweißt. Die intelligente Diamantkornverteilung durch das TGD® Setzmuster sorgt für konstant schnelle Schnittleistung und spürbare Laufruhe.

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Betonschneiden vor herrlicher Kulisse der Salzburger Alpen.

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Fugenschneider LISSMAC MULTICUT 800: Schnitttiefe max. 515 mm, Ausgangsleistung max. 44 kW/60 PS im Einsatz.

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LISSMAC UNICUT 520: Schnitttiefe max. 630 mm, Ausgangsleistung max. 74,4 kW/101 PS

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Mehr als 800 Kernbohrungen für die Rollfeld-Beleuchtung.

TYROLIT Bohrkronen Tyrolit CDL*** Bohrkronen mit TGD® Technologie sorgen für eine konstant schnelle Schnittleistung sowie für spürbare Laufruhe und überzeugen durch eine sehr hohe Lebensdauer. Sie eignen sich sowohl zum Bohren im Beton sowie im Asphalt und waren somit die ideale Wahl für die Kernbohrungen für die neue LED-Rollfeld-Beleuchtung am Salzburger Flughafen.

INFO www.tyrolit.com

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OSAKA METRO Concrete Coring Company gewinnt mit schwierigem Rückbau einer Betonwand den Diamond Award 2019

Concrete Coring Company, kurz CCC, ein Dienstleistungsbetrieb aus Osaka, wurde beauftragt, eine bestehende Seitenwand im U-Bahn-System Osakas abzubrechen. Es erwies sich als knifflige Aufgabe und erforderte den Einsatz einer maßgeschneiderten Seilsägeanlage.

Ausgang für Zuginspektionen Der Grund für die Öffnung war eine neue Inspektionstation für die Züge, die per Schiene vom U-Bahntunnel erreicht werden sollte. Die Herausforderung war der sehr begrenzte Platz und der enge Arbeitsbereich. Der Abstand von der alten 90cm dicken Seitenwand, die zurückgebaut werden sollte, zur neugebauten Außenwand der Inspektionsstation betrug nur 1m.

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CCC entschied sich dafür, die Wandöffnung mittels Reihenbohrungen und Seilsägetechnik abzubauen. Die geschnittenen Betonteile mussten mit einem speziell angefertigten Hubgerüst und einer Umlenkrolle auf Schienen nach unten gehoben werden. Um mit dem Seilsägen zu beginnen wurde die Wand zunächst unter der Decke perforiert, sowie Schrägbohrungen für die Seileinfädelung. Die Wand wurde dann in Teile gesägt, wobei jeder Betonblock etwa 2 Tonnen wog. Einige sensible Phasen, wie der Abbau der Zugschutzwand und einige Bohrungen für das Diamantseil, wurden nachts durchgeführt, als die U-Bahn nachts geschlossen wurde. Die meisten Abbrucharbeiten wurden jedoch während des Betriebs der U-Bahn ausgeführt.

Die Lösung: Schrägschnitte Besonders knifflig war die Herausnahme der Betonblockreihe, da sie an der schrägen Voute der neuen Wand anstoßen und sich festsetzen würde. Die Lösung war ein Schrägschnitt, damit die nun dreieckigen Teile aus ihrer Position herausrutschen und entfernt werden konnten. Um die 2t schweren Teile herunterheben zu können, konstruierte man eine hydraulische Rahmenkonstruktion, die auch über eine seitliche Zugfunktion verfügte, um die Teile sanft in die vorgegebene Position zu heben. Insgesamt wurden etwa 40m Betonwände abgetragen, wobei 21m in dem nur 1m schmalen Arbeitsbereich lagen.

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Beengte Verhältnisse: Der Schrägschnitt gut sichtbar.

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Die obere Reihe ist ausgebaut.

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Umlenkrollen für den Schrägschnitt.

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Reihenbohrungen unter der Decke.

INFO www.coring-osaka.co.jp Eine ausführliche Präsentation finden Sie auf der IACDS Webseite: https://bit.ly/2kwC9MI

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RÜCKBAU VON 1300 TONNEN Diamantbohr bohrt und sägt im Obervermuntwerk I / Österreich Umfangreicher Rückbau 01

Die Abbrucharbeiten umfassten nachfolgende Bauteile: • zwei Turbinenspiralen (Ø 5,0m) welche bis zur Hälfte einbetoniert waren • zwei Mauerrohre (Ø 1,0m) die in rd. 4,0m dicken Wänden einbetoniert waren • der Festpunkt (430m³ Beton) einer bestehenden Oberwasserführung inkl. einem Teil der bestehenden Druckrohrleitung (Ø 2,0m, Wanddicken der Stahlleitung ca. 37mm) • diverse Seilsäge-, Kernbohr- sowie Pressarbeiten mit hydraulischem Gerät Die oben genannten Abbrucharbeiten wurden mit grossem Engagement aller am Projekt beteiligten Mitarbeiter der Diamantbohr, Filiale St. Gallen, sowie unter der Einhaltung der zeitlichen Vorgaben des Auftraggebers, illwerke vkw AG, zur vollsten Zufriedenheit abgeschlossen.

Einmal mehr durfte sich die Diamantbohr AG im benachbarten Ausland, Österreich, beweisen, dass sie zu den Besten gehören. Für das Projekt „Generalüberholung Obervermuntwerk I“, welches sich im Silvrettagebirge auf 1700m Meereshöhe befindet, erhielt unser Kunde, die Firma Jäger Bau GmbH, den Zuschlag. Gemeinsam mit der Fa. Jäger Bau GmbH wurde für deren Auftraggeber, die illwerke vkw AG, ein Abbruchkonzept ausgearbeitet. Das wichtigste Kriterium beim Abbruch von rd. 1.300t Beton sowie Stahlbauteile der bestehenden Maschinensätze war der schonende bzw. erschütterungsfreie Abtrag zum Erhalt der restlichen Bausubstanz.

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Der Vermuntsee mit dem Obervermuntwerk I am rechten Bildrand.

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Horizontaler Seilsägeschnitt Schnittfläche ca. 25m².

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Eine der zwei auszubauenden Turbinenspiralen (Grundfläche 25m², horizontal geschnitten mittels Seilsäge).

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Geteilte Turbinenspirale, 80% Stahlschnitt.

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1/3 der ausgebauten Turbinenspirale, bereit für den Abtransport.

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Ausgebautes Mauerrohr bereit für den Abtransport.

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Ausschnitt aus Festpunkt für Freilegung Druckleitung, 12 to.

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Aussicht Festpunkt für Druckleitung, ca. 14 m (Länge) x 4 m (Breite) x 8.5 m (Tiefe).

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INFO www.diamantbohr.com

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NEUE LÖCHER BRAUCHT DAS LAND ... Trockenbohrungen mit Goldschmidt Bohrkronen im Düsseldorfer Landtag Immer wieder werden ausführende Fachfirmen mit der Situation konfrontiert, dass das Einbringen von Bohrlöchern im Nassverfahren zu aufwändig oder gar nicht möglich ist Im großen Plenarsaal des direkt am Rhein in Düsseldorf gelegenen Landtages Nordrheinwestfalens mussten auf der Besuchertribüne Treppenhandläufe installiert werden. Dazu war es notwendig, dass in die Stahlbetontreppenstufen Bohrlöcher mit einem Durchmesser von 62 mm und einer Tiefe von 200 mm eingebracht wurden. Um eine Beschädigung des auf den Treppenstufen verlegten Teppichs und des unter der Tribüne gelegenen Plenarsaales zu vermeiden, war das Trockenbohrverfahren zwingend vorgegeben. Dabei sollte der entstehende Bohrstaub minimiert werden.

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BAUSTELLEN UND PROJEKTE

Der ausführende Generalunternehmer war sehr angetan von einfachen und effizienten Handhabung der Trockenbohrkrone GT1. Die notwendigen 30 Bohrungen wurden nur mit einer Trockenbohrkronen ausgeführt. Es wurde freihand gebohrt mit einer 2-Gang Trockenbohrmaschine Baier BDB 829 Diese wird ebenfalls von der Firma Goldschmidt Schleiftechnik & Diamantwerkzeuge im Vertriebsprogramm geführt, verfügt über ein 2-Gang Getriebe mit spezieller Hochleistungsschmierung für Stahlbeton sowie einer zu- und abschaltbarer Softanschlag. Das Bohraggregat BDB 829 ist geeignet für Trockenbohrungen von Ø 42mm bis Ø 250mm. Eine Überlastung wird durch die verwendete Regelelektronik nahezu ausgeschlossen. Hieran wurde passend der Sauger BSS 606 L angschlossen. Die Staubbindung erfolgte ebenfalls im Trockensaugverfahren. Rund herum ein gelungener und effizienter Auftritt der Trockenbohrkrone GT1und des Bohraggregates BDB 829 im Plenarsaal des Landtages NRW.

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Trockenbohrkrone GT-1 Das ausführende Generalunternehmen setzte auf die Trockenbohrkrone GT1 der Firma Goldschmidt Schleiftechnik & Diamantwerkzeuge. Eingesetzt wurden die Trockenbohrkronen mit einem Durchmesser von 62 mm und einer Nutzlänge von 300 mm 1 ¼ Zoll Anschluss. Mit der Trockenbohrkrone GT-1 hat das Unternehmen Goldschmidt Schleiftechnik und Diamantwerkzeuge eine Diamant-Trocken-Bohrkrone im Sortiment, die durch einen speziellen Segmentaufbau und einen variierten Trägerkörper die Risiken des Trockenbohrens – Festsetzen und Verbrennen des Diamantsegmentes – weitgehend vermeidet. Dies ermöglicht ein risikoloses, schnelles, effizientes und sauberes Arbeiten im Trockenbohrverfahren in Stahlbeton, Beton, Mauerwerk und anderen kompakten sowie abrasiven Materialien. Die lasergeschweißten Segmente,

gefertigt in Pattern Diamond Technologie-Verfahren, garantieren eine gleichbleibende Bohrgeschwindigkeit. Der spiralförmige Trägerkörper erleichtert nicht nur den Abtransport des Bohrabriebes, sondern unterstützt einen geführten Austritt aus dem Bohrloch. Dies minimiert das Festsetzen der Bohrkrone und erleichtert die Staubabsaugung. Die Trockenbohrkrone GT-1 ist in allen gängigen Durchmessern von 42 bis 202 mm verfügbar. Die Nutzlänge beträgt 300 mm Dank der sauberen Bohrlöcher konnten die Geländeaufnahmehülsen sauber und problemlos eingeklebt werden.

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Der Plenarsaal im Düsseldorfer Landtag.

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Kernbohren durch Teppich in Stahlbeton.

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Im Detail Ø 62, 20cm tief.

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Trockenbohren mit der Baier BDB829.

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Goldschmidt TrockenBohrkrone GT-1.

INFO www.goldschmidt.de

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

Die Gruppe für ganz harte Fälle. Wir kommen immer dann zum Einsatz, wenn etwas geplant, produziert, montiert, gereinigt, kontrolliert, saniert, gebohrt, geschnitten, rückgebaut, bewegt oder verfugt werden muss. Suchen Sie die führenden Spezialisten für den kontrollierten Betonrückbau, Auskernungen, Fugenarbeiten, Metall-, Stahlbau, Schlosserei-, Montage- oder Kanalarbeiten? Wir sind gerne jederzeit für Sie da.

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

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Schneiden, bohren, beissen und pressen zuverlässig, schnell und genau. Haben Sie feste Bausubstanz zu ändern? Genau für solche Fälle sind wir Ihr idealer Partner. Unsere Spezialgebiete sind kontrollierter Betonrückbau und Auskernungen. Selbstverständlich erledigen wir auch auf Wunsch den Abtransport und die fachgerechte Entsorgung. Testen Sie uns!

BRB Betonrückbau AG Murtenstrasse 36 3202 Frauenkappelen T +41 31 961 20 40

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BAUSTELLEN UND PROJEKTE

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Ein Unternehmen der Marco Dätwyler Gruppe


BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

INNOVATIVE BRÜCKENSÄGE Die österreichische BRAUN Maschinenfabrik GmbH gewinnt beim Diamond Award 2019 den 1. Preis in der Product Category.

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Projektbeschreibung

Die Braun Maschinenfabrik erhielt den Auftrag eine fahrbare Brückenseilsäge, zum Zerlegen von 6 Dampferzeugern bzw. Wärmetauschern in der russischen Kernkraftwerkanlage Nowoworonesch, an VIP-Systems zu liefern.

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Der Endkunde, Rosatom, ist das weltweit größte Unternehmen im Nuklearbereich. Die fahrbare Brückenseilsäge ist mit der patentierten Braun Kalttrennsäge kombiniert und auch mit einem Portalkran ausgestattet.

Man stand bei diesem Projekt vor sehr schwierigen Herausforderungen, da alle 6 Wärmetauscher sich jeweils in einzelnen Kammern befinden die nur durch eine normale Tür betreten werden können. Auch ein Kran, für den Abtransport der gesägten Komponenten, steht in den Kammern nicht zur Verfügung In den Wärmetauschern befinden sich Rohrbündel, die ein radioaktives Medium befördern. Folglich sind die Rohre innen radioaktiv kontaminiert. Außerdem ist Seilsägen aus mehreren Gründen nicht das optimale Verfahren zum Zerlegen der Wärmetauscher. Zum einen weil die Wärmetauscher aus Stahl bestehen, und zum anderen weil es beim Durchschneiden der Rohre zu Seilklemmen kommen kann. Des Weiteren verschleppt Seilsägen die Kontamination. Um eine Lösung für all diese Probleme finden zu können, musste Braun das Konzept der Brückenseilsäge völlig neu überdenken. Das erste Problem wurde mittels einer modularen Aufbauweise gelöst. Der Schlüssel dafür ist die Gitterkonstruktion aus Aluminium, sodass die gesamte Anlage in kleine Teile demontiert und manuell transportiert werden kann. Kein Teil ist schwerer als 40kg und nicht länger als 2,5m.


TECHNIK

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Des Weiteren ist ein Portalkran in die Anlage integriert. Dieser ist für den Abtransport der gesägten Teile notwendig. Somit ist die zweite Hürde überwunden. Da die Rohre innen radioaktiv kontaminiert sind, musste die Anlage weitgehend automatisiert und über Kameras fernsteuerbar ausgeführt werden. Außerdem kann die Brückenseilsäge mit der patentierten Braun Kalttrennsäge kombiniert werden. So löste man auch die Probleme mit der Kontamination und dem Seilsägen. Die patentierte Braun Kalttrennsäge ist beim Zerlegen von Stahl 10mal so effizient wie eine Seilsäge. Deshalb kommt beim Zerlegen der Wärmetauscher primär die Kalttrennsäge zum Einsatz. Nur in dem Fall, dass der Durchmesser des Sägeblatts zu klein ist um gewisse Komponenten durchzuschneiden, muss seilgesägt werden. Das Resultat ist eine weltweit einzigartige, fahrbare, mobile Brückenseilsäge, die mit einer Höhe von 10m und einer Breite von 6,5m, große Objekte zerlegen kann. Die Kombination aus Kalttrennen (mit

Hartmetall- oder Diamantsägeblättern), Trennschleifen (die Braun Kalttrennsäge kann sogar mit einer Trennschleifscheibe ausgestattet werden) und Seilsägen ermöglicht es jegliche Materialen sehr effektiv und effizient zu zerlegen, sodass

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Erster Versuchsaufbau noch in der Montagehalle in Vöcklabruck. Montiert ist die Kalttrennsäge mit einem Hartmetallsägeblatt.

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Hier der Aufbau mit Seilsägeantrieb.

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Schemazeichnung mit dem zu bearbeitenden Objekt. Oben ist der Portalkran montiert.

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Feierliche Übergabe des Diamond Awards 2019 durch Julie White, der Präsidentin des internationonalen Verbandes IACDS, an Firmenchef Martin Braun.

alles was unter die „Brücke“ kommt, zersägt und zerlegt werden kann. Generell ist die Braun Brückenseilsäge universal einsetzbar und könnte beispielsweise auch in der Bauindustrie zum Einsatz kommen. Aufgrund der modularen Bauweise ist es möglich, die Brückenseilsäge an unterschiedlich große Objekte anzupassen. Deshalb wird die Brückensäge im nuklearen Rückbau auch als Nachzerlegestation eingesetzt, um demontierte Komponenten wie bspw. Turbinen, Pumpen, Rohrleitungen usw. nachträglich weiter zu zerkleinern. 2019 gewann die Braun Brückenseilsäge unter anderem den international begehrten IACDS - Diamond Award.

INFO www.braun.at bsbm@braun.at Tel. +43 7672 72463

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

Fachverband Betonbohren

SMK Industries Inc.

Silica Dust Sprayer C100

Den Gewinner des diesjährigen Diamond Awards in der „Product Category“ haben wir auf den vorangegangenen Seiten vorgestellt. Die weiteren eingereichten Beiträge wollen wir Ihnen nicht vorenthalten:

Cuts Inc.

PQ6 – werkzeugloser Anschluss.

Zusammen mit dem VDMA hatte der deutsche Fachverband Betonbohren und -sägen den bereits mehrfach vorgestellten werkzeuglosen Bohrkronenanschluss PQ6 eingereicht. www.fachverband-bohren-saegen.de

Der Silica Dust Sprayer von der US Firma SMK Industries Inc. aus Des Moines, Iowa, wurde speziell für die Bohr- und Sägetechnik entwickelt. Er ist batteriebetrieben und fast 5 Gallonen (etwa 19 Liter). www.smksprayers.com

Thayr, S.L.U.

Hilti

Anbausäge an einen CAT Radlader montiert. Thayr Seilsäge : BRETT H50 BTM

Der US Dienstleistungsbetrieb Cuts Inc.,aus Knoxville, Tenessee, hat eine hydraulische Anbausäge für Kompaktlader entwickelt. Inzwischen werden vier Modelle angeboten mit universellen Anbauplatten für diverse Radlader-Typen. Es können handelsübliche Sägeblätter mit 1“ Bohrung bis 1000mm Durchmesser montiert werden. Anbausätze zum Kernbohren sind ebenfalls erhältlich. www.skidsteersaw.com www.cutsinc.org

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Hilti DST 20-CA.

Die neue Elektro-Diamantwandsäge DST 20-CA, die weltweit erste 32A Elektrohochfrequenzwandsäge ohne externe Elektrobox, war der Beitrag der Firma Hilti www.hilti.de

Der spanische Dienstleister Thayr Demolición Técnica hat, zusammen mit der Firma Brett Ibérica Maquinaria, eine eigene Seilsäge mit 37kw Leistung und 13m Seilspeicher entwickelt. Die Seilsäge kann in drei Modis betrieben werden: manuell, halbautomatisch und vollautomatisch. Das Besondere: mit Hilfe des Raupenfahrwerks kann ein einzelner Mitarbeiter die Maschine laden und bedienen. www.thayr.es


TECHNIK

Tyrolit

TYROLIT WSE1621

Die benutzerfreundliche Tyrolit WSE1621 überzeugt mit ultrakompakten und besonders leichten Systemkomponenten sowie zahlreichen digitalen Ausstattungsmerkmalen. Gewicht Wandsäge: 22kg, wassergekühlter 17kW HF Motor, Schnitttiefen bis 705 mm, Blattdurchmesser bis 1.600 mm. www.tyrolit.com

Vacuworx

Vaccum Lifting System SL 2 Subcompact.

Das US Unternehmen Vacuworx aus Tulsa, Oklahoma, präsentierte das SL 2 Subcompact Lifting System. Die zum Patent angemeldete Konstruktion aus Vollaluminium läuft über das Hydrauliksystem der Träger-Maschine und kann in wenigen Minuten an z.B. ausgesägten Betonplatten befestigt werden. www.vakuworx.com

ASO 1. Organize Sanayi Bolgesi Gokturk Caddesi No: 4 P.O Box : 06935 Sincan / ANKARA / TURKEY

sonmak@sonmak.com www.sonmak.com made in Turkey

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PQ6 IN DER PRAXIS Ein Erfahrungsbericht aus der täglichen Anwendung – Seliger GmbH setzt auf neuen werkzeuglosen Bohrkronenanschluss

Philipp Freitag (l.) mit Geschäftsführer Matthias Seliger.

Seit 2018 ist der neue werkzeuglose Bohrkronenanschluss PQ6 verfügbar. Die technische Innovation in Form eines 6-fach-Polygonprofils wurde auf Initiative und mit Unterstützung des Fachverbandes Betonbohren und -sägen in Kooperation mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) entwickelt. Sie ermöglicht die Montage und Demontage einer Bohrkrone an der Maschine per Hand ohne Einsatz von Werkzeug. Das spart Zeit und reduziert das Verletzungsrisiko der Anwender. Die neue Technologie steht allen Herstellern patentfrei zur Verfügung. Erste Maschinen und Bohrkronen sind bereits verfügbar, Adapter ermöglichen die Kombination von alter und neuer Technik. Zu den ersten Anwendern des PQ6 zählt auch die Seliger GmbH aus Potsdam.

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Erfolgreiche Einführung Bauwerksmechaniker Philipp Freitag übernahm im Herbst 2018 den ersten Bohrmotor mit PQ6. „Zunächst kam die Anfrage an das Team: Wer möchte den PQ6 testen?“, erinnert sich der 28-jährige. „Die Beschreibung klang vielversprechend. Demnach sollte die Anwendung ja leichter fallen. Und da ich recht offen für Neues bin, habe ich zugesagt.“ Diese Entscheidung hat er nicht bereut, im Gegenteil: „Natürlich war auch ich am Anfang etwas skeptisch, zunächst ist alles neu und funktioniert einwandfrei, aber bleibt das auch so? Aber nach Monaten der Anwendung – ich habe damit rund 200 Löcher auf 15 Baustellen gebohrt – funktioniert das System noch immer wie am ersten Tag. Auch die neue Verbindung mit

Feingewinde lässt sich nach wie vor problemlos bedienen“, beschreibt Philipp Freitag seine Erfahrungen. „Heute kann ich sagen: Ich bin vom PQ6 voll überzeugt. Die Handhabung ist einfach, die Montage und Demontage der Bohrkrone geht eindeutig schneller und auch wirklich per Hand – bis heute musste ich noch kein einziges Mal einen Schraubenschlüssel ansetzen. Und dass ich für den Wechsel weniger Kraft aufwenden muss, kann ich am Ende des Tages spüren.“

Leistung überzeugt Während seiner Arbeiten konnte er auch andere Kollegen überzeugen. „Die Vorteile der einfachen Handhabung zeigen sich besonders bei großen Bohrkronen“, erklärt Philipp Freitag. „Auf einer Baustelle hatten wir Mauerwerk mit 350 mm


TECHNIK

Philipp Freitag im Porträt.

Durchmesser und einer Tiefe von rund 50 cm zu bohren. Entsprechend schwer waren die Krone und der Bohrkern. Zunächst konventionell gestartet, schlug ich meinem Kollegen den Einsatz des PQ6 vor. Er stimmte zu und zeigte sich beeindruckt von der Effektivität. Mit dem alten System mussten wir die schwere Bohrkrone mit Kern über die gesamte Gewindelänge abdrehen, mit den üblichen Hilfsmitteln wie Schraubenschlüssel und Rohrverlängerung. Doch dank PQ6 entfiel dieser Kraftakt, da die Bohrkrone zunächst von Hand gelöst und danach ohne Drehbewegungen einfach vom Bohrmotor bzw. der Spindel geschoben werden konnte. Das ging viel leichter und deutlich schneller.“

Mehr PQ6 gewünscht Aktuell steht der PQ6 noch am Anfang seiner Marktdurchdringung. Noch sind nicht alle Hersteller von Bohrmotoren und

Mit dem werkzeuglosen Bohrkronenanschluss PQ6 erfolgt die Montage und Demontage der Bohrkrone ohne Werkzeug mit der Hand.

Bohrkronen an Bord. Wenn es nach Philipp Freitag geht, soll sich das schnellstmöglich ändern. „Ich wünsche mir, dass zukünftig alle Maschinen PQ6 hätten, dann wäre das System universell einsetzbar. Mit jedem Motor und jeder Bohrkrone.“ Natürlich sieht auch er ein, dass man aufgrund eines solch grundlegenden Systemwechsels nicht sofort seinen ganzen Maschinenpark umrüsten kann. „Aber für Neuanschaffungen würde ich meinem Chef stets den PQ6-Anschluss empfehlen. Damit wird mir die tägliche Arbeit leichter gemacht und das Unternehmen profitiert von meiner Schnelligkeit“, ergänzt er mit einem verschmitzten Lächeln.

Bohrkronen mit dem Adapter waren ein Test“, so Seliger. „Mein Team und ich wollten uns in der Praxis von dem System selbst überzeugen. Die Resonanz ist durchweg positiv. Auch ich wünsche mir, dass mehr Hersteller dieses System in ihr Portfolio aufnehmen. Das bietet mir mehr Möglichkeiten bei der Auswahl für zukünftige Investitionen. Aber schon jetzt kann ich jedem Fachbetrieb guten Gewissens den PQ6 empfehlen. Abschließend ein Appell an alle Skeptiker: Probiert das System selbst aus und lasst Euch von der einfachen Handhabung in der Praxis überzeugen.“

Empfehlung: Selbst testen! Bei Geschäftsführer Matthias Seliger trifft dieses Anliegen auf offene Ohren. „Die Anschaffung des ersten Bohrmotors mit PQ6 und die Nutzung der vorhandenen

INFO www.seligergmbh.de

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

CARBONBETON ZERSPANEN Analyse der Materialtrennung bei CFK-bewehrtem hochfesten Beton Einleitung und Motivation Diamantimprägnierte Werkzeuge bewähren sich tagtäglich in der Praxis zur trennenden Bearbeitung von Beton, Stahlbeton oder Naturstein. Durch die entsprechende Anpassung der Werkzeugspezifikation können die Werkzeuge hinsichtlich der erzielbaren Vorschubgeschwindigkeiten oder der erzielbaren Standwege ausgelegt werden. Carbonbeton, ein Verbundwerkstoff aus hochfestem Beton und kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK), wird als Baustoff der Zukunft angesehen. Dabei werden Fasermatten oder Formelemente mit Kohlenstofffasern als Beweh-

nern, sogenannte Ritzversuche, ermöglichen, das Prozessergebnis unmittelbar dem Diamantkorn zuzuordnen, da der Umfang an einwirkenden Stör- und Einflussgrößen reduziert ist.

Versuchsaufbau und Versuchsmethodik Eine einfache Analyse der Materialtrennung kann durch Versuche erfolgen, bei denen bei einer vorgegebenen Einzelkornspanungstiefe hcu und Schnittgeschwindigkeit vc lineare Ritzspuren erzeugt werden, siehe Bild 1. Indem statt des Diamantwerkzeugs die Versuchsprobe bewegt wird, ist es

unidirektional ist. Bei den Ritzversuchen sind die Stäbe in einem 90°-Winkel zur Schnittrichtung ausgerichtet, siehe Bild 2. Um eine hohe Reproduzierbarkeit der Ergebnisse erzielen zu können, werden anstatt vereinzelter synthetischer Diamantkörner spezielle Diamantwerkzeuge der Fa. Dr. Kaiser, Celle, eingesetzt. Diese weisen eine definierte Gestalt auf und bestehen aus einem Diamantstäbchen, das in einem metallischen Grundkörper befestigt ist. Zudem erhalten die Diamantwerkzeuge durch einen Schleifprozess eine definierte Spitzengestalt. Die Spitzengestalt entspricht bei einem Werkzeug einer Pyramide und bei einem zweiten Werkzeug einem Konus mit verundeter Spitze, siehe Bild 2.

Einfluss der Diamantwerkzeuggestalt auf die Materialtrennung

Bild 1 Versuchsaufbau beim Ritzen von CFK-bewehrtem Beton.

rungsmaterial eingesetzt. Entsprechend ergibt sich für diesen Werkstoff der Bedarf nach angepassten leistungsfähigen diamantimprägnierten Werkzeugen, die beim Neubau, der Sanierung, der Nutzungsänderung oder dem Abriss von Bauwerken eingesetzt werden können. Durch die Analyse der grundlegenden Vorgänge der Materialtrennung können wichtige Erkenntnisse erlangt werden, die zur gezielten Optimierung diamantimprägnierter Werkzeuge für die Bearbeitung von Carbonbeton beitragen. Versuche mit einzelnen Diamantkör-

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möglich, die Vorgänge am Diamantkorn mit einer Hochgeschwindigkeitskamera aufzuzeichnen. Die Versuchswerkstücke bestehen aus hochfestem Beton der Druckfestigkeitsklasse C100/115. Hierbei wird der Anfangsbereich der Versuchsproben schräg angeschliffen, um eine schlagartige Belastung der Diamanten zu vermeiden. Als Gesteinskörnung ist Basaltsplitt verwendet worden. Als Bewehrung kommen Stäbe aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) zum Einsatz, deren Faserrichtung

Die Ritzversuche mit der Diamantpyramide stellen das Ergebnis eines „scharfen“ Diamantkorns nach. Dagegen sollen durch die Versuche mit dem Diamantwerkzeug mit verrundeter Spitze die Auswirkungen eines „stumpfen“ Diamantkorns nachgebildet werden. In Bild 3 sind die erzeugten Ritzspuren bei einer Einzelkornspanungstiefe von hcu = 100 µm und einer Schnittgeschwindigkeit von vc = 1m/s in der Beton-Phase und in der CFK-Phase dargestellt. Die unterschiedlichen Materialeigenschaften der Werkstoffe führen zu veränderten Materialtrennungsmechanismen und entsprechend veränderten Ritzspuren. Im Beton werden trotz der unterschiedlichen Querschnittsflächen der Diamantwerkzeuge in etwa gleich breite Ritzspuren erzeugt. Dies erklärt sich dadurch, dass bei der Diamantpyramide in einem größeren Umfang Materialabplat-


TECHNIK

Bild 2 Verwendete Versuchsproben und Diamantwerkzeuge.

zungen stattfinden als beim Diamantkonus mit verrundeter Spitze. Durch den Diamantwerkzeugeingriff werden in der CFK-Phase die Kohlenstofffasern in Schnittrichtung verbogen und lokal aus der Kunststoffmatrix gelöst. Wird dabei die Bruchspannung, die bei Kohlenstofffasern in Querrichtung der Faser deutlich kleiner ist als in Längsrichtung, überschritten, brechen die hochharten Fasern. Es liegt somit ein Biegeversagen der Fasern vor. Die im Randbereich der Spur gelösten Fasern verbleiben an der Ritzspur, sodass eine „Ausfransung“ vorliegt. Hierbei ist der Umfang der Ausfransung beim Diamantkonus mit verrundeter Spitze deutlich größer als bei der Diamantpyramide. Dies kann auf unterschiedlich hohe lokal wirkende Kräfte zurückgeführt werden, die in Abhängigkeit von der Diamantgestalt verschieden

hohe Spannungen verursachen. Durch die führende Kante bei der Diamantenpyramide können die Kohlenstofffasern gut getrennt werden, da an der Kante eine Konzentration der Kräfte stattfindet. Dagegen werden die Kräfte bei dem Diamantkonus über eine größere Fläche verteilt. Aus diesem Grund ist hier die Durchtrennung erschwert.

Fazit und Ausblick Sowohl beim Diamantwerkzeugeingriff in der Beton- als auch der CFK-Phase führt die Diamantgestalt zu unterschiedlichen Ergebnissen. Hierbei ist der Einsatz eines Diamantkorns mit einer Pyramidengestalt vorteilhaft. Die verrundete Diamantgestalt führt dagegen zu umfangreicheren Ausfransungen von Kohlenstofffasern in der CFK-Pha-

se. Da die Fasern hochhart sind, können diese zu einem gesteigerten abrasiven Verschleiß der metallischen Bindung von diamantimprägnierten Werkzeugen führen. Um den Einfluss dieser Ausfransungen auf das Verschleißverhalten diamantimprägnierter Werkzeuge quantifizieren zu können, sind Standzeituntersuchungen mit einzelnen Segmenten geplant.

Danksagung Die Autoren danken der DFG für die Bewilligung und Förderung des Projektes „Grundlagenuntersuchungen zum Zerspanungsverhalten eines Verbundmaterials aus Beton und CFK mit Diamantschleifwerkzeugen“ (BI 498/92-1, Nr. 391502479).

INFO Autoren: Prof. Dr.-Ing. Dirk Biermann, Julia Dreier M. Sc., Dipl.-Ing. Michael Kansteiner Kontaktdaten: Technische Universität Dortmund Institut für Spanende Fertigung Baroper Straße 303 44227 Dortmund Tel. 0231 755-2784 Weitere Informationen und Ansprechpartner: www.isf.de

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

TYROLIT: NEUE SYSTEMLÖSUNG FÜR BOHR Ø BIS 250 MM Pünktlich zur Bauma in München lancierte Tyrolit das neue Bohrsystem DRS250 für Bohrdurchmesser bis 250 mm. Neben dem DRS162 bietet Tyrolit nun ein weiteres System, bei dem Bohrmotor und Bohrständer ideal aufeinander abgestimmt sind und eine Einheit bilden. Dank des 2,5 kW Motors, der Kompaktbauweise und dem geringen Gewicht, dürfen sich die Anwender auf eine leistungsstarke und äußerst benutzerfreundliche Systemlösung freuen. Das 2-Gang-Ölbadgetriebe des DRS250 sorgt für eine ausgezeichnete Schmierung in allen Arbeitspositionen sowie ein optimal abgestimmtes Drehmoment-zu-Drehzahl Verhältnis. Mithilfe der platzsparenden Befestigungsmöglichkeit über Dübelfuß ist ein

reibungsfreies Arbeiten auch in engen Umgebungen problemlos möglich. Die mechanische Rutschkupplung und der integrierte PRCD-Personenschutzschalter sorgen für maximale Sicherheit. Optional bietet Tyrolit eine Vakuumplatte, die eine höhere Flexibilität bei der Systembefestigung gewährt.

Die Vorteile auf einen Blick • • • • TYROLIT Bohrsystem DRS250.

Bohrdurchmesser bis Ø 250 mm mit 2-Gang-Getriebe Leistungsstarker 2,5 kW Motor Platzsparende Befestigungsmöglichkeit über Dübelfuß Optionale Vakuumplatte bietet mehr Flexibilität bei Systembefestigung

SONDERBAULÖSUNGEN VON TYROLIT: PROJECT SERVICES Seit über 20 Jahren gilt Tyrolit auch als kompetenter Partner für Sonderbauprojekte, unter anderem im kontrollierten Rückbau von Offshore- oder Kernkraftanlagen. Neben der klassischen Betonbohr- und -sägeausrüstung, die den Anforderungen der Kunden entsprechend angepasst werden kann, bietet das Tyrolit Project Services Team eine eigene Palette an Spezialwerkzeugen und Maschinen für komplexe (Rückbau)Projekte an. Ein Teil davon wird erstmals auf der Bauma 2019 der breiten Öffentlichkeit präsentiert: Neben der Tyrolit Bogenschiene, dem Tyrolit Bohrgerät zum Tiefenbohren und dem weltweit ersten ATEX-zertifizierten Seilsägesystem dürfen sich die Besucher auf die Dolphin von 1Diamond freuen. 1Diamond gilt als einer der führenden Experten im Offshoreund Subsea Business. Die Partnerschaft mit Tyrolit im Jahr 2018 brachte die bestehenden individuellen Produktlösungen beider Partner auf ein völlig neues Level und ermöglicht so unterschiedliche Schneidlösungen von 3.000 m Wassertiefe bis zur Oberfläche.

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Mit der Dolphin und den dazu entwickelten TYROLIT Sägeseilen lassen sich auch komplexe Rückbauprojekte unter Wasser meistern.


BRANCHENNEWS

BAUSTELLE 4.0 – TYROLIT SETZT AUF SMARTE VERNETZUNG Tyrolit – einer der weltweit führenden Systemhersteller in der Bauindustrie – arbeitet eng mit dem Wiener Start-up ToolSense GmbH und der Deutschen Telekom zusammen um Baumaschinen zu vernetzen. Für das Internet der Dinge (IoT), welches intelligente Kommunikation zwischen Maschinen ermöglicht, wurde eine neue und herstellerunabhängige Sprache für Baumaschinen im Bereich Betonbohr- und Sägetechnik geschaffen. Tyrolit setzt diese Innovation nun als MoveSmart Technologie um.

Offlinebetrieb verwendet wurden, laufen jetzt an einer Stelle zentral zusammen. Dadurch holt das bisher wenig digitalisierte Segment der Betonbohr- und Sägetechnik enorm auf. „Unser Ziel ist es, die Baustelle von morgen vernetzt, voll digitalisiert und hoch industrialisiert zu gestalten. Das erfordert Maschinen, die die gleiche IoT-Sprache sprechen. Nur dann kann der Kunde die gewünschten Produktivitätssteigerungen realisieren“, so Alexander Manafi, CEO, ToolSense GmbH.

teter Maschinenpool befindet, wie lange welches Gerät in Betrieb war, ob es zu ungeplanten Stillstandzeiten kam oder ob ein Service ansteht. All diese Daten unterstützen einen ökonomischeren und ökologischeren Betrieb und erlauben unseren Kunden effizienter zu planen.

Digitalisierung der Betonbohrund Sägetechnik Auf der Bauma 2019 konnte die erfolgreiche Umsetzung der Kommunikation

Das in die WSE1621 integrierte Modul sammelt maschinenbezogene Daten und sendet diese an die Cloud, in welcher die Informationen für die Ausgabegeräte (PC, Mobilgeräte) aufbereitet werden.

„Vernetzte Maschinen und digitale Lösungen werden auch in unserer Branche immer wichtiger. Wir sehen bei unseren Kunden, dass sie eine einheitliche, herstellerübergreifende Lösung brauchen. Hierfür ist der Industriestandard mit ToolSense und Deutscher Telekom ideal geeignet.“, sagt Wolfgang Wiefler, Managing Director, Tyrolit Construction Products.

Weltpremiere für die erste vernetzte Wandsäge Ein einziges Tool übernimmt nun nahtlos übergreifend die Verwaltung des gesamten Maschinenparks. Bislang isoliert laufende Maschinen und solche die nur im

Die kompakte WSE1621 von Tyrolit ist ein zuverlässiges und kraftvolles Wandsägesystem und die weltweit erste Wandsäge die über die MoveSmart Technologie verfügt. Das Allroundtalent mit besonders leichten Systemkomponenten sowie zahlreichen digitalen Ausstattungsmerkmalen sammelt wichtige Daten für einen optimalen und reibungslosen Betrieb. Über seine intelligenten Kommunikationsschnittstellen sind diese Daten jederzeit im Büro oder über mobile Endgeräte verfügbar und erleichtern dem Anwender die Arbeit. ToolSense ermöglicht es dem Bauunternehmer flexibel und schnell zu reagieren, da er in Zukunft jederzeit weiß wo sich sein mit Tyrolit MoveSmart ausgestat-

zwischen Baustelle und Büro schon begutachtet werden. Tyrolit präsentierte die Weltneuheit der Öffentlichkeit am Stand 139 in der Halle A1. Bei der Herstellung vieler neuer Baumaschinen wird der digitale Standard für das IoT bereits einbezogen. Bauunternehmer können sich allerdings auch über die Möglichkeit freuen ältere Modelle mit der Technologie nachzurüsten.

INFO www.tyrolit.com

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

PLATTNER: NEUES AUS DER SEILSÄGETECHNIK Betonschneiden einfacher, leichter, benutzerfreundlicher und vor allem flexibler zugestalten – das war wohl die Grundidee von Josef Plattner, als er im Jahr 1994 seine erste Seilsäge baute – die erste, die nicht auf dem Schnitt montiert werden musste, sondern mithilfe von Rollenböcken ein flexibles Umleiten des Sägeseils ermöglichte. Nach dem frühen Tod des Gründers Josef Plattner hat die zweite Generation David, Felix und Florian Plattner das Ruder übernommen. Seitdem haben Innovationsfreude und Qualitätsbewusstsein die Plattner-Seilsägen immer wieder dem letzten Stand der Technik angepasst und zugleich neue Standards gesetzt! Seit 1998 besteht ein Kooperationsvertrag mit der Firma Hilti – eine Partnerschaft, welche bis heute erfolgreich besteht. Damals wie heute werden sämtliche Maschinen und Anlagen vom Plattner Team am Firmensitz in Schwaz/Tirol entwickelt und produziert. Wir garantieren Qualität 100 Prozent made in Austria!

DSW-SE25 Zusatz-Seilspeicher Wollen Sie große Schnitte durchführen ohne das Diamantseil zu kürzen oder die Seilsäge vom Schnitt zu entfernen? Der neue mobile Seilspeicher nimmt bis zu 25 m Sägeseil zusätzlich auf – das ergibt gemeinsam mit dem Seilspeicher Ihrer Standardsäge genug Kapazität für die allergrößten Schnitte!

Der große Vorteil des Zusatzspeichers ist, dass Sie ihn problemlos hinzunehmen können, sollte die Kapazität Ihrer Seilsäge nicht ausreichen. Für Trockenschnittanwendungen kann der Seilspeicher zusätzlich mit einem Seilkühlungssystem ausgestattet werden, welches die Temperatur des Sägeseils um bis zu 20 °C senkt und damit die Standzeit des Sägeseils deutlich erhöht.

DSW-SE 25 Der Seilspeicher für eine zusätzliche Seilaufnahme von 25 m.

PWSS-3000 Modulare Portalsäge Seilsägeportale sind für gewöhnlich wuchtig und schwer zu bewegen. Nicht so die neue Portalsäge PWSS-3000. Das System kann in mehrere kleine Teile zerlegt werden und passt damit in einen kleinen Transporter. Oft ist es nämlich einfacher, die Säge zum Schneidobjekt zu bringen als umgekehrt Für den Antrieb des Portals verwenden Sie eine HILTI Standardseilsäge DS WS15, oder, falls Sie mehr Power brauchen, eine DSW 3018-E. Der semiautomatische Antrieb ermöglicht das effiziente und seilschonende Bearbeiten eines Bauteils bis max 3 x 3 m durch Verwendung einer Seilschleife. Das maximale Gewicht der Komponenten beträgt 60kg, die maximale Länge 2,5m.

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Portalsäge zum Schneiden mobiler Komponenten wie Pipelines, Rohrleitungen, Betonbauteile.


BRANCHENNEWS

DSW-PCD-1500 Rohrschneidvorrichtung zum präzisen Abtrennen von Stahlrohren, Pipelines, Betonrohre und -Stützen und vieles mehr.

DSW-PCD-1500 Rohrschneidvorrichtung Mit dieser Vorrichtung können Sie den Scheidwinkel des Sägeseils während des Schnittes anpassen, wobei der Scheidprozess zur Anpassung des Winkels nicht unterbrochen werden muss! Scharfe Schneidwinkel schädigen

das Sägeseil – dies kann dank dieser Vorrichtung höchst effizient vermieden werden. Der maximal empfohlene Durchmesser des Schneidobjektes beträgt 3 m. Die Vorrichtung besteht aus Einzelmodulen, welche nicht mehr als 25 kg wiegen, somit kann dieses System einfach montiert und transportiert werden.

Wenn Sie mehr über Plattner und unsere Produkte erfahren wollen:

INFO www.plattnergesmbh.com

EINE SAUBERE SACHE

Hilti Wassermanagement-System DD-WMS 100 Das Hilti Wassermanagement-System DD-WMS 100 vereint gleich drei Funktionen in einem Gerät: Die Wasserversorgung für das Diamantkernbohrgerät, die Absaugung des Bohrschlamms und eine permanente Wasseraufbereitung. Aufgrund seiner kompakten Maße ist das Gerät überall flexibel einsetzbar. Mit einem Filterbeutel lässt sich das Wasser bis zu sieben Mal aufbereiten, was einer Wassermenge von circa 100 l entspricht. Die neuen WMS-Wasserfangsysteme DD-WCS-200 V und -500 V, welche dank Vakuum an der Wand und am Boden bei großen Durchführungen halten, gewährleisten ein sauberes Arbeiten an Ecken, Wand- und Deckenkanten sowie bei dicht aneinander liegenden Bohrungen.

www.hilti.de/dd-wms 100

Hilti Deutschland AG Kundenservice 0800-888 55 22 www.hilti.de

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

HUSQVARNA CONSTRUCTION PRODUCTS STELLT NEUE BODENSCHLEIFMASCHINE PG 510 VOR Glatter, sauberer und glänzender Boden ohne Anstrengung? Dieser Traum wird mit der neuen Husqvarna PG 510 wahr. Die Bodenschleifmaschine des schwedischen Baumaschinenherstellers eignet sich sowohl zum Entfernen von Beschichtungen, wie auch zum Schleifen von Beton und Estrichen.

Das Warten hat ein Ende. Ab sofort ist die neue Bodenschleifmaschine PG 510 von Husqvarna Construction Products erhältlich. Die Planeten-Bodenschleifmaschine ist mit drei Schleifscheiben ausgestattet und ermöglicht damit eine Schleifbreite von 515mm. Sie eignet sich bestens zum Entfernen von Beschichtungen sowie zum Schleifen von Beton und Estrichen. Durch die unterschiedlichen Schleifscheiben ist die PG 510 für ein breites Anwendungsspektrum geeignet. So lässt sie sich unter anderem auch optimal bei Staub und Schmutz bedienen. Der effektiv abgedichtete Schleifkopf der PG 510 hält Staub und Feuchtigkeit fern. Dadurch wird die Lebensdauer der Lager und Riemen erheblich verlängert. Auch die Abdeckung mit Bürstenleiste ist bei Staub und Schmutz ein praktischer Helfer. Sie ist selbstjustierend und schließt bündig ab. Außerdem folgt sie der Oberfläche und verhindert damit, dass Staub in die Arbeitsumgebung gelangt. Mit der Husqvarna PG 510 wird das professionelle Schleifen von Beton und Estrichen zum Kinderspiel. Die Schleifmaschine ist sehr einfach zu bedienen, da die Geschwindigkeit bereits fest eingestellt ist und keine weiteren Einstellungen mehr erforderlich sind. Außerdem ist

die Maschine mit einem benutzerfreundlichen, logischen Bedienfeld mit Überlastungsschutz ausgestattet. Um die Arbeit noch einfacher zu machen, verfügt sie über das Husqvarna-System Redi Lock®. Dieses ermöglicht einen sicheren und einfachen Wechsel der Diamantwerkzeuge. Zusätzlich lassen sich dank integriertem Betriebsstundenzähler die Betriebsstunden leicht erfassen. Die Bodenschleifmaschine der PG-Reihe ist ideal als Mietmaschine und eignet sich sowohl für den professionellen als auch semiprofessionellen Gebrauch. Sie ist einfach zu transportieren und aufzustellen. So kann die PG 510 dank ihres kompakten Designs, klappbaren Rahmens und der teilbaren Komponenten in jedem PKW transportiert werden. Schnellkupplungen ermöglichen es, den Schleifkopf vom Fahrgestell zu trennen, sodass er sich für den Transport leicht zusammenklappen lässt.

INFO www. husqvarnacp.com

Die neue Schleifmaschine PG 510 von Husqvarna Construction Products im Einsatz.

Die PG 510 besitzt einen Schleifkopf mit drei Schleifscheiben. Dieser lässt sich für den Transport abmontieren. Außerdem kann der Rahmen eingeklappt werden, um ihn einfacher zu transportieren.

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BRANCHENNEWS

DR. SCHULZE GMBH PRÄSENTIERT NEUE TELESKOPBOHRSTÄNDER

Der Teleskopbohrständer ist in alle Richtungen schwenkbar.

Die Firma Dr. Schulze GmbH erweitert ihr Bohrständerprogramm um die Teleskopbohrständerreihe Drill 40+, Drill 50+ und Drill 70+. Die 3. Generation dieser innovativen und qualitativ hochwertigen Teleskopbohrständer wurde in enger Zusammenarbeit mit professionellen Anwendern, unter Berücksichtigung von baustellengerechten Anforderungen entwickelt.

Hierbei standen die Faktoren Wirtschaftlichkeit und Anwenderfreundlichkeit im Vordergrund. Der schnelle dübellose Aufbau, der variable Einsatz in unterschiedlichen Positionen von einem Aufbauplatz, sowie ein werkzeugloser Abbau ermöglichen höchste Effizienz beim Bohren durch schnellere Rüstzeiten. Die flexibel einsetzbare Bohrsäule erleichtert Überkopfbohrungen, Winkelbohrungen und Reihenbohrungen. Unter diesen ergonomischen, zukunftsweisenden Arbeitsbedingungen mit maximalem Arbeitskomfort können Kernbohrungen bis Durchmesser 550 mm durchgeführt werden. Dies gilt selbstverständlich auch für alle vertikalen und horizontalen Kernbohrungen. Die Baureihe besteht aus den Typen Drill 40+ für einen max. Bohrdurchmesser von 220 mm, Drill 50+ für einen max. Bohrdurchmesser von 350 mm sowie Drill 70+ für einem max. Bohrdurchmesser von 550 mm. Außerdem verfügt die Baureihe über ein umfangreiches Zubehörprogramm und ist selbstverständlich mit allen gängigen Bohrmotoren kompatibel.

Dr. Schulze Bohrständer: die neue Baureihe Drill40+, Drill70+, Drill50+ Teleskopische Verstrebung: 40+(2040-3275 mm), 70+(1780-2860 mm), 50+(1845-2985 mm)

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

HILTI AUF DER BAUMA 2019

Hilti im Freigelände auf der bauma 2019.

Es ist ein Event der Superlative, das alle drei Jahre in München stattfindet: die Bergbau- und Baumaschinenmesse bauma. Unter dem Motto „The heartbeat of our industry“ waren rund 3.700 Aussteller vertreten.

Ein neuer Rekord für die bauma: 2019 kamen über 620.000 Besucher zur Messe – aus mehr als 200 Ländern. Und auch Hilti konnte sich über sieben erfolgreiche Messetage freuen. Am Messestand im Innenbereich lag der Fokus

klar auf der Akku-Technik von Hilti. Besonderes Highlight: der neue kabellose SDS-Max Bohrhammer TE 60-A36. Während man im unteren Bereich des Messestands die Geräte auch mal in die Hand nehmen konnte, gab es über dem Stand einen Bereich für Kundengespräche. Auf einer kleinen Bühne fanden zur vollen Stunde kleine Präsentationen zu den Themen ON!Track, CutAssist, BIM und SafeSet statt. Nur wenige Meter weiter im Außenbereich war genug Platz für die schwereren Geräte aus der Diamant-Technik. Im Mittelpunkt stand hier ganz klar die Wandsäge DST 20CA sowie die „kleine Schwester“, die Wandsäge DST 10-CA mit CutAssist. Neben den Wandsägen kamen auch die Diamant-Kernbohrgeräte DD 500-CA und DD 350-CA und der im April auf den Markt gebrachte Benzintrennschleifer DSH 600-X zum Einsatz. Für viel Aufsehen und erstaunte Gesichter sorgte der leichte Abbruchhammer TE 2000-AVR. Hier konnten die Kunden das Gewicht schätzen. Ebenfalls im Außenbereich war die Mess- und Detektionstechnik zu finden. Was sich auf jeden Fall gezeigt hat: Hilti ist mit seinen Produktinnovationen voll im Trend. Laut den bauma-Experten sind Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Effizienz die Schlagworte der Baubranche für 2019.

HILTI ON!TRACK – ALLE ARBEITSMITTEL IM BLICK

Der Bluetooth Smart Tag ermittelt jederzeit den Standort der Geräte innerhalb von 30 Metern. Alle 5 Sekunden wird ein Signal über die Activ Tracking-Funktion an das Smartphone gesendet.

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Die Betriebsmittelmanagement-Software Hilti ON!Track bietet eine Komplettlösung zur einfachen Verwaltung von Betriebsmitteln. Ein neues Bluetooth Active Tracking-System macht es möglich, den genauen Gerätestandort im Umkreis von 30 Metern zu erfassen und damit nahezu unmöglich, Betriebsmittel zu verlieren. Viele Profis am Bau stehen vor der Herausforderung, den Überblick über ihre Betriebsmittel zu behalten: Wo ist der Nasssauger im Einsatz? Wie lange


BRANCHENNEWS

Hilti ON!Track ist die digitale Lagerverwaltung für alle Ihre Betriebsmittel in der gesamten Baubranche – unabhängig vom Hersteller oder der Art des Betriebsmittels.

wird der Betonmischer noch gebraucht und wann muss der Bohrhammer zur Wartung? Fragen wie diese kosten das Unternehmen viel Zeit und Geld. Deshalb ist ein effizientes Werkzeug- und Gerätemanagement auf der Baustelle das A und O für wirtschaftliche Bauprojekte. Mit ON!Track bietet Hilti eine Komplettlösung zur einfachen, herstellerübergreifenden Verwaltung der Betriebsmittel. Alle Geräte, Werkzeuge und Verbrauchsmittel werden mit Barcode-Etiketten gekennzeichnet. Diese können mit einem Smartphone oder Scanner erfasst und mit den Produktdaten verknüpft werden. Informationen wie Standorte, Betriebsmittelgruppen, Rückgabefristen oder verantwortliche Personen sind für die registrierten Nutzer in der ON!Track App, über den Web-Browser oder per Smartphone überall und jederzeit verfügbar.

Bluetooth Smart Tag – hier am Kabel eines Bohrhammers angebracht.

Arbeitssicherheit mit System Mit ON!Track können aber nicht nur gerätespezifische Informationen eingelesen werden, sondern auch alle sicherheitsrelevanten Unterlagen, wie zum Beispiel zur DGUV V3 Prüfung. Auch Wartungstermine mit Erinnerungsfunktion, Prüffristen und Bedienungsanleitungen sind in der Datenbank hinterlegt. So sind die Betriebsmittel jederzeit geprüft und sicher zu bedienen. Die komfortable Software läuft in einer sicheren Cloud-Umgebung. So hat jeder Mitarbeiter seine Geräteunterlagen und Wartungstermine stets zur Hand und kann bei Bedarf die Prüfhistorie lückenlos dokumentieren.

inventarisiert, ohne jedes Gerät einzeln einscannen zu müssen.

Verlässlicher Service Hilti Spezialisten beraten Kunden in allen Fragen des Betriebsmittelmanagements. So kann auf Wunsch zunächst der Bedarf an einer Verwaltung der Betriebsmittel analysiert werden. Ein Hilti Spezialist erstellt dann ein individuelles Konzept bevor er anschließend die Implementierung und Schulung der Software überwacht und begleitet. Natürlich beinhaltet der Hilti Service auch nach Inbetriebnahme von ON!Track die Betreuung durch den Spezialisten vor Ort oder den telefonischen Kundenservice.

Standort verfolgen

ON!Track erleben

Ergänzend zur digitalen Betriebsmittelverwaltung ON!Track bietet Hilti ganz neu eine Active Tracking Lösung an, die es ermöglicht, jederzeit den zuletzt registrierten Standort über ein „Bluetooth Low Energy (BLE)“ Smart Tag abzufragen. Dieses schickt alle fünf Sekunden bis zu 30 Meter ein Signal. Über die Funktion Active Tracking der ON!Track App kann man die Umgebung jederzeit nach den Bluetooth-Signalen der Tags absuchen und den Standort der Geräte ermitteln. Zudem überträgt ON!Track automatisch die Geräte-ID sowie Zeit, Datum und Ort in die Hilti Cloud, wenn ein Smart Tag Signal von einem Smartphone erfasst wird. Dank der neuen Technologie lassen sich auch Inventuren deutlich schneller durchführen: Die Signale der Betriebsmittel werden empfangen und

Sie möchten Hilti ON!Track selbst erleben? Kein Problem – im Museum für alte Betonbohr- und Sägemaschinen in Hamm werden nach und nach alle Exponate mit Hilti ON!Track Tags versehen. Ab 2020 sind dann alle Exponate mit Hilti Tags bestückt. Wenn Sie sich die Hilti ON!Track App herunterladen, dann erhalten Sie bei Ihrem Museumsrundgang durch Scannen der Tags interessante Informationen zum jeweiligen Exponat.

INFO www.hilti.de/ontrack

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

HYCON: ALTERNATIVE ZUR DRUCKLUFT UND ELEKTRIK Traditionelle Gesteins-Bohrhämmer werden seit Jahrzehnten mit Druckluft betrieben. Der dänische Hersteller Hycon hat eine hydraulische Alternative entwickelt, den HRD 30 Rock Drill, der ab August dieses Jahres erhältlich ist.

Der eingebaute Kompressor im Bohrhammer liefert einen hohen Luftstrom bei niedrigem Druck. Der HRD 30 ist optimal geeignet um Anker-, Spreng- oder Spaltlöcher mit den Durchmessern 25 bis 50mm zu bohren.

Sägen mit Hydraulik Auch die hydraulischen Sägen von Hycon haben sich seit Jahren bewährt. So die robusten Trennsägen vom Typ Cut-off, die in vier Varianten mit 350, 400, 450 oder 500mm Scheibendurchmesser erhältlich sind. Die Hycon-Premium-Saws sind für den harten Einsatz Tag für Tag konzipiert – ohne Ausfallzeiten und sind völlig unempfindlich gegen Wasser und Staub.

Kernbohren mit Hydraulik Die Tatsache, dass Sie handgehalten bis zu Ø 350 mm bohren können und kein ständergeführtes Bohrgerät benötigen, eröffnet eine Vielzahl von Möglichkeiten. Lieferbar ist das HCD25-100 für Bohren bis Ø 100 mm Bohrdurchmesser sowie das HCD50-200 bis 350mm Durchmesser.

Hycon Core drill HCD50-200.

Hycon Power Packs Der hydraulische Antrieb wird über diverse lieferbare Power Packs erzeugt, die es in verschiedenen Leistungsklassen benzin-, diesel- oder elektrisch betrieben gibt. Hydraulischer Bohrhammer HRD30.

Cut-Off Saw HCS20, 500mm Durchmesser.

Martin Møller, CEO von Hycon, erläutert: „Um herkömmliche Bohrhämmer zu betreiben, werden große und schwere Kompressoren benötigt. Mit der Hydraulik können Sie ein kompaktes Kraftpaket im Transporter transportieren oder sogar die vorhandene Hydraulik eines Baggers nutzen. Ein weiterer Vorteil ist die verbesserte Leistung und Präzision sowie die geringeren Emissionen.“ Bei der Entwicklung des neuen Bohrhammers nahm Hycon geringfügige Modifikationen am hydraulischen Sägemotor vor und fügte ein luftgetriebenes Spülsystem zum Entfernen des Bohrmehls aus dem Bohrloch hinzu.

Mit der hydraulischen Hycon Ringsäge HRS400 werden Schnitttiefen von 300 mm realisiert.

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Hycon Power Pack HPP18E.

INFO www.hycon.dk Ring Saw HRS400, 400mm Durchmesser.


BRANCHENNEWS

NEU! HYCON HRD30 Bohrhammer

BOHREN MIT HYDRAULIKKRAFT Zum Bohren in massivem Granit und Beton für: • • • • • • • •

Sprenglöcher Zaunpfosten Straßenschilder Lüftungsinstallationen Heizungs- und Gasleistungen Wanddurchführungen Steinspaltung Verankerungen und vieles mehr

- praktisch überall, wo KRAFT und MOBILITÄT gefragt sind

www.hycon.dk

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

YOUNGSUN DIATECH: DER DRACHE AUS KOREA Youngsun Diatech ist der koreanische Spezialist für innovative Diamant-Sägeseile. Seit 1999 entwickelt das Unternehmen aus dem Seouler Umland schon neuartige Sägeseile und hat während dieser Zeit bereits über 20 nationale und internationale Patente angemeldet. Das Unternehmen exportiert seine patentierten Produkte vorwiegend ins nahegelegene Japan, in die USA und nun auch nach Deutschland. Das mit rund 15 Mitarbeitern noch recht kleine Unternehmen will sich nun auch in Europa und vor allem auch in Deutschland stärker präsentieren. Nach erstmaliger Teilnahme an der BAUMA will das Unternehmen auch die Fachausstellung BeBoSa nutzen, um unter anderem das Diamant-Sägeseil „Mir“ (altkoreanisch für „Drache“) vorzustellen. Mit seinen geschwungenen Schneidelementen ist das gesinterte Seil weltweit einmalig und war auch auf der BAUMA ein echter Blickfang. Die veränderte Geometrie des Seils wirkt sich nachweislich positiv auf das Schneidverhalten aus und kann als echte Innovation bezeichnet werden. Zuverlässiges Schneiden in stark armierten Materialien, problemloses Anschneiden ohne Verkanten und geringe Staubentwicklung im Trockenschnitt sind die Folge der neuen Geometrie und

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Youngsun Diatech Diamantseil Typ Mir.

der üppigen Bestückung mit bis zu 100 Perlen pro Meter. Ein breites Spektrum an verschiedenen Stärken und Konfigurationen (BpM) erweitert den Anwendungsbereich beim Betonschnitt. Weitere Anwendungsbereiche wie Eisen und Stahl, sowie Kupfer und Aluminium, werden mit dem tropfenförmigen, vakuumverschweißtem „Volter“-Seil und dem spiralförmigen, vakuumverschweißtem „Spir“-Seil abgedeckt. Verantwortlich für Firmenentwicklung, sowie den Firmennamen sind CEO Young Kim, ehemals beschäftigt beim koreanischen Branchenriesen Ehwa Diamond, sowie Vize-Chef und Ehefrau Sun ‚Sunny‘ Park. „Unsere Entwicklungen orientieren sich stets an den praktischen Problemen unserer Kunden, für die wir immer ein offenes Ohr haben“, verrät CEO Kim das Innovationskonzept der Firma. Die Firma Youngsun Diatech freut sich auf den 26. März, um dem Fachpublikum auf der BeBoSa ihre Produkte vorzustellen.

INFO Youngsun Diatech Diamantseile: Typ Spir (oben), Typ Mir (Mitte), Typ Volter (unten).

www.diamond114.com In D: moritz.haarstick@kotra.de


BRANCHENNEWS

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

STARK UND BEWEGLICH: LISSMAC FUGENSCHNEIDER MULTICUT 900 gesamte sehr kompakte Steuergruppe übersichtlich und zentral am Heck des Fugenschneiders angebracht ist. Der Maschinenführer hat aus dieser Position jederzeit einen optimalen Blick auf das Sägeblatt. Dank Hydraulikaushub und einer leichtgängigen Achsschenkellenkung kann das schwere Gerät ohne körperliche Belastung schnell und einfach umgesetzt werden.

Überzeugend in der Praxis

Der LISSMAC Multicut 900 auf Testfahrt mit dem Inhaber der Demski GmbH, Berlin.

In vier Jahrzehnten hat sich die Firma Lissmac aus Bad Wurzach im Allgäu vom reinen Baumaschinenhersteller zum internationalen Systempartner für hochtechnische Maschinen und Anlagen entwickelt. Nach wie vor leben jedoch die Lissmac-Entwickler ihre Innovationsfreude und ihr Know-how auch im Bereich der Baumaschinen voll aus. Zum Beispiel bei der Konstruktion des Fugenschneiders Multicut 900:

Mehr Leistung durch Aushubhydraulik Der Multicut 900 ist mit einem Hydraulikaushub ausgestattet, welcher für einen gleichbleibend langen Radstand sorgt und somit auch beim Schneiden mit großen Schneidwerkzeugen und beim Stufenschnitt einen stabilen Geradeauslauf der Maschine gewährleistet. Die Vorteile dieser technischen Lösung liegen auf der Hand. Mit diesem System können nun auch Sägeblätter mit großen Durchmessern eingesetzt werden, da der beim Einsatz der herkömmlichen

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Scherentechnik immer wieder Probleme verursachende verkürzte Radstand vermieden wird. Auch sonst erweist sich der Multicut 900 als durchdacht und anwenderfreundlich im Einsatz: Das hydrostatische Getriebe erlaubt einen feinfühligen Vorschub, wobei der für die Einhandbedienung entwickelte Vorschubhebel für Links- und Rechtsschnitt wechselbar ist.

Konstruiert für den harten Einsatz

Der leistungsfähige, wassergekühlte 4-Zylinder-Turbodiesel-Motor von HATZ mit 55 kW/75 PS überzeugt nicht nur durch seine Robustheit, sondern auch durch seine Laufruhe und seinen geringen Verbrauch. Serienmäßig ist der Multicut 900 für dreierlei Drehzahlen ausgestattet (950 / 1620 / 2450 1/min.). Mit einem max. Sägeblattdurchmesser von 1200 mm wird eine Schnitttiefe von bis zu 515 mm erreicht. Präzise gesteuert wird der Multicut 900 mittels eines handlichen Lenkrads, welches wie die

Der Multicut 900 wird in zwei Ausstattungsvarianten angeboten: Die Basisausstattung Multicut 900 SG mit Schaltgetriebe, sowie die Variante mit hydraulischer Schnittstelle für Absaugungen (Multicut 900 SGH). Je nach Ausstattungsvariante sind dabei Teile des umfangreichen Zusatzzubehörs bereits im Grundpaket enthalten. Das Getriebe ermöglicht die Entkoppelung des Sägeblattantriebes in der Neutralstellung und verfügt neben einem Rechts- und Linkslauf auch die Auswahl drei unterschiedlicher Blattdrehzahlen. Optionale unterschiedlich dimensionierte Sägeblattschutzhauben mit und ohne Absaugvorrichtung und sinnvolles Zubehör wie, Schmutzwasserabsaugung, Sitz, Wasserpumpe, Arbeitsscheinwerfer und Warnblinkleuchte machen den Multicut 900 zum überaus flexibel einsetzbaren Allrounder für vielfältige Anwendungen im harten Baustelleneinsatz.

Das Fazit Der Lissmac Multicut 900 überzeugt durch eine sehr kompakte Bauweise, hohen Bedienkomfort, kurze Umrüstzeiten und nicht zuletzt durch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis in dieser Geräteklasse.

INFO www.lissmac.com

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PROFESSIONELLE PRODUKTE FÜR DEN TIEFBAU

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LISSMAC Maschinenbau GmbH Lanzstraße 4 88410 Bad Wurzach, Deutschland Telefon +49 7564 307-0 lissmac @lissmac.com

www.lissmac.com

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NEU TitanWave für Beton

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

ICS: FORCE4 CROSS-LINK – DIAMANTKETTE DER NÄCHSTEN GENERATION Seit ihrer Einführung Anfang der neunziger Jahre hat sich die Kategorie der Diamantketten über einen Zeitraum von fast drei Jahrzehnten hinweg weiterentwickelt. In den Anfangsjahren wurden Diamantketten nach der Grundarchitektur der Holzschnitt-Sägekette modelliert und litten typischerweise unter übermäßiger Kettendehnung und begrenzter Diamantlebensdauer. Im Laufe der Jahre entwickelten sich auch Technologie und Design. Durch die Weiterentwicklung der Materialien, Bauteileigenschaften und Herstellungsverfahren ist die moderne Diamantkette, wie wir sie heute kennen, langlebiger, leistungsfähiger, dehnt sich weniger und hält länger als je zuvor. Obwohl sich Leistung und Schneidleistung im Laufe der Zeit stetig verbessert haben, ist ein grundlegendes Merkmal erhalten geblieben. Das Sägen mit einem Diamantkettenschneider erfordert typischerweise erhebliche körperliche Anstrengungen des Bedieners, um effektiv zu schneiden. Dies kann zu Ermüdung des Bedieners und Produktivitätsverlust führen, was dieses Schneideverfahren im Allgemeinen auf einen relativ engen Satz von Anwendungen beschränkt hat. Da der Markt für das Sägen und Bohren von Beton weiter wächst, die Sicherheitsund Ergonomie Anforderungen immer höher werden und neue Anwendungen entstehen, die die Verwendung eines Motors mit Diamantkette erfordern, wird

Mit den Antriebsgliedern laserverschweißte Diamantsegmente bieten Kraft und Haltbarkeit.

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Das Diamantsegment wird während des Schneidens durch 4 separate und benachbarte Befestigungsbänder unterstützt, wodurch Kettendehnung und Schwertabnutzung reduziert werden.

es immer wichtiger, das Problem des Arbeitsaufwands und der Ermüdung des Bedieners zu lösen. Mit Fokus auf Sicherheit und Produktivität ist eine neue Generation von Diamantketten auf den Markt gekommen. Die Basis des neuen Designs geht nicht mehr auf die Ursprünge der Holzschnitt-Sägekette zurück; Vielmehr handelt es sich um eine völlig neue Chassis-Architektur, die speziell entwickelt wurde, um die Diamanten im Schnitt besser zu unterstützen und zu stabilisieren. Diese verbesserte, steifere Schnittstelle zwischen den Diamantsegmenten und dem Werkstück dient dazu, die Lebensdauer der Diamanten zu verlängern, indem Vibrationen und Stoßbelastungen im Schnitt erheblich reduziert werden, wodurch Diamantbrüche und -auszüge minimiert werden. Das Ergebnis ist eine weitaus weichere, freiere Segmentformulierung, die die Lebensdauer des Diamanten nicht beeinträchtigt.

Über ICS Die in 70 Ländern vertretene Firma Blount International mit Firmensitz in Portland, Oregon, entwirft und produziert Beton-Power-Schneider und Diamantketten der Marke ICS®, die das Betonschneiden in der Bauindustrie revolutioniert haben. Power-Schneider der Marke ICS vom weltweit führenden Anbieter von Diamond Chain Technology™ sind in der ganzen Welt für ihre branchenführenden Innovationen bekannt.

INFO www.icsdiamondtools.de


icsdiamondtools.de

© 2019 ICS | Blount Inc. Palle Rechte vorbehalten. Änderungen vorbehalten. icsdiamondtools.com

ICS | Blount, Inc 4909 SE International Way Portland OR 97222 • USA

© 2018 ICS | Blount Inc. SealPRO is a registered trademark of ICS. All Right Reserved

For Patent Information visit icsdiamondtools.com/patents

WARNING

This product can expose you to chemicals including cobalt which is known to the State of California to cause cancer and 1, 3- butadiene which is known to the State of California to cause cancer and birth defects or other reproductive harm. For more information go to www.P65Warnings.ca.gov.

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

MKS FUNKE: PERFEKTE UNTERGRUNDVORBEREITUNG

Die Abtragsleistung der PDG 8R in Verbindung mit den MKS Vigor Splitt standard überzeugte auf ganzer Linie.

Kürzlich wurde ein Industrie-Verwaltungsgebäude mit MKS Maschinen- und Werkzeugtechnik saniert. Im Zuge dieser Maßnahme stand die Sanierung von mehreren 10.000m² Boden an. Nach der Entfernung der alten Oberböden wurde die Entschichtung und die Untergrundvorbereitung des Unterlagsestrichs mit MKS Maschinen und Werkzeugen durchgeführt. Alte Spachtelmassen und elastische Kleberreste wurden mit MKS Vigor Splitt silber (standard) entfernt. Die Werkzeuge überzeugten mit ihren Standzeiten und einer sehr guten Schleifgeschwindigkeit. So konnte der Schleifdienstleister die Untergrundvorbereitung zu einem wirtschaftlichen Preis anbieten. Da sich die Gesamtfläche aus vielen großen (z.B. Großraumbüros, Flure) und vielen kleinen Flächen (z.B. Einzelbüros, Sanitärraume) bestand, kamen verschiedene Maschinengrößen zum Einsatz.

Mit einem Schleifgang konnten Spachtelmasse und Teppichkleberreste bis auf den mineralisch sauberen Unterlagsestrich abgetragen werden.

PDG 8R für die großen Flächen Top-Leistungsbringer auf den großen Flächen ist die ferngesteuerte PDG 8R mit enormen Tagesleistungen auf ganz unterschiedlichen Schichtaufbauten.

Kleine Flächen mit Eraser 270

Mit der vergesteuerten PDG 8R wurden und dem MKS M-Jet 10-80 Industriesauger inkl Vorarbscheider wurden die großen Flächen schnell und effizient entschichtet.

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Die kleineren Teilflächen in dem Großobjekt stellten den Bodenbauer vor ähnliche Herausforderungen wie er sie auch im privaten Wohnungsbau findet. Hier kam die wendige und leistungsstarke MKS Eraser 270 zum Einsatz. Sie ermöglichte auf den kleinen Flächen und in der Randbearbeitung ebenfalls eine mehr als überzeugende Leistung. Insgesamt konnte der Schleifdienstleister den gesamten Auftrag zügig erledigen und blieb unter der vorher kalkulierten Zeit. Mit der Spachtelung und der Verlegung der neuen Oberböden konnte früher als gedacht auf einem perfekt vorbereiteten Untergrund begonnen werden.

MKS Eraser 270 mit M-Jet Sauger für die Untergrundvorbereitung auf kleineren Teilflächen und in Randbereichen.

INFO www.mks-funke.de


Wir schaffen Kundenbeziehungen! Seit über 20 Jahren bieten wir den Mitgliedern des Fachverbandes Betonbohren und -sägen exklusiv ein umfassendes und leicht verständliches Versicherungspaket. Zwischenzeitlich vertrauen uns mehr als 180 Betriebe. Sie profitieren von unserem branchen-spezifischen Know-how und einem unbürokratischen und persönlichen Schadenservice. Weitere Informationen finden Sie online: www.vbs-vers.de R. Kessler

T. Kessler

F. Bechtle

VBS Kessler, Kessler, Bechtle GbR Poststr. 44 - 71032 Böblingen Postfach 1767 - 71007 Böblingen

Telefon 0 70 31 / 41 56 00 WhatsApp 0 70 31 / 41 56 00 Email info@vbs-vers.de


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DECKERS: ASPHALTPRÜFBOHRUNGEN MIT DEM DD300 Das patentierte Kernbohrgerät „DD300“ von Diamant Technik Deckers als Führungssystem für elektrisches Kernbohren ist jetzt auch für Asphaltprüfbohrungen einsetzbar.

Asphaltkernbohrungen mit dem DD300.

Das komplette Set DD300.

Für den behördlichen Nachweis über den Zustand von Asphaltdecken hinsichtlich Stärke und Verdichtung war es bei entsprechenden Asphalt-Kernbohrungen immer wieder schwierig die richtigen Kernbohrgerätschaften zu bekommen. Diamant Technik Deckers hat jetzt sein bewährtes Kernbohr-Führungsgerät

DD300 konstruktiv für solche Bohrungen optimiert. Durch das Anbringen von Trittplatten kann der Bediener durch sein Eigengewicht oder ergänzendes Fremdgewicht den Wirkungsgrad für das Eindringen in den Asphalt erheblich verstärken. Dabei hilft auch ganz wesentlich die integrierte kugelgelagerte

V2A Bohrsäule, die ein Verwinden und Verdrehen des Kernbohrers nicht zulässt. Die Sicherheit des Mitarbeiters wurde selbstverständlich nicht außer Acht gelassen. Ergänzend befinden sich in den Trittplatten Vorbohrungen, damit in Härtefällen das DD300 an den Asphalt angedübelt werden kann.

INFO www.diamantwerkzeuge-kernbohrer.de

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BRANCHENNEWS

ERKAT-FRÄSEN BEIM BUNKER-RÜCKBAU IN HAMBURG Robust, aber sensibel

Bunkerabbruch mit Erkat-Fräsen.

Erkat ist seit fast 20 Jahren branchenbekannt für seine robusten, hochwertigen Spezialanbaufräsen. Aktuell überzeugen diese auf ganzer Linie beim selektiven Rückbau des Hochbunkers in Hamburg Eimsbüttel. Hier stehen vor allem das vibrationsarme Arbeiten, die effektive Abbruchleistung und der schnelle Meißelwechsel als Qualitätsmerkmale im Vordergrund.

Höchstleistung Bunkerabbruch Noch heute prägen etwa 50 überirdische Hochbunker aus dem 2. Weltkrieg das Stadtbild von Hamburg. Nach und nach werden diese nun abgerissen, um neuen Wohnraum in begehrten Stadtteilen zu schaffen. So auch der Bunker in der Eimsbüttelerstraße, an dessen Stelle bald ein Mehrfamilienhaus stehen soll. Allein der Rückbau ist ein sehr kostenintensives Verfahren und wird fachmännisch von den Spezialisten der Abbruch und Verwertungsgesellschaft Nord GmbH (AVG Nord) ausgeführt. Sie haben ein spezielles Verfahren für einen schonenden, selektiven Rückbau entwickelt, bei dem der Immissionsschutz deutlich höher ist als bei gängigen Abbruchverfahren wie zum Beispiel Hämmern.

Perfekt ergänzt wird das Konzept durch den Einsatz der robusten Erkat-Fräsen, die für ihre effiziente, aber sehr vibrationsarme und leise Arbeitsweise bekannt sind.

Über den Wolken Für den Rückbau des Hochbunkers sind zwei Erkat-Querschneidkopffräsen des Typs ER1500 und ER2000 im Einsatz – angebaut an den Raupenbagger Doosan DX340. Da die Arbeiten schrittweise von oben nach unten erfolgen, wurden die Maschinen zu Projektbeginn von einem 220 tonnenschweren Mobilkran auf die Bunkerdecke gesetzt. Arbeiten in luftiger Höhe – kein Problem für die Qualitätsfräsen. Durch ihre robuste Bauweise und hohe Belastbarkeit bauen sie stündlich circa 3 Kubikmeter Stahlbeton pro Fräse ab. Bei einem Gesamtvolumen von 4.500 Kubikmeter werden die Arbeiten trotzdem mehrere Monate dauern. In einem Turnus von 20 Minuten werden die Meißel auf Verschleißerscheinungen überprüft. Der tägliche Verbrauch liegt bei ca. 30 Stück. Umso wichtiger, dass die effektive Erkat-Quicksnap-Sicherung äußerst benutzerfreundlich ist und einen einfachen und schnellen Meißelwechsel ermöglicht.

Während sich die Lärmentwicklung dank eigens errichteter Schutzwände bei diesem Arbeitseinsatz in Grenzen hält, stellen mögliche Vibrationen ein großes Problem dar. Durch den extrem geringen Abstand zu den Nebengebäuden (0,7 m) und die schwierigen Bodenverhältnisse können Schwingungen leicht übertragen werden. Doch auch hier zeigt sich die Qualität der Erkat-Fräsen, die trotz beachtlicher Abbruchleistung erfreulich vibrationsarm und leise arbeiten. So sind sie ideal für den Einsatz in solch sensiblen Bereichen geeignet. Auch die beiden erfahrenen Baggerfahrer sind aufs Neue begeistert von den zahlreichen Vorteilen. Ihre Erfahrung zeigt, dass kein anderes Anbauwerkzeug für diese kniffeligen Rückbaumaßnahmen besser geeignet ist. Bereits auf vielen anderen Baustellen haben sich die Qualitätsfräsen als die robustesten und zuverlässigsten Maschinen ihrer Art bestens bewährt. Minimalste Wartung, schneller Meißelwechsel und Schneidköpfe mit auswechselbaren Verschleißbuchen verlängern die Lebensdauer und tragen zu niedrigen Betriebskosten bei. Epiroc konnte seinen Geschäftsbereich Bautechnik im Januar 2017 durch die Eingliederung des Unternehmens Erkat erweitern. Die bekannte Marke, die seit fast 20 Jahren in der Branche bekannt ist, bleibt erhalten. Erkat bietet robuste Spezialanbaufräsen für Bagger und Kompaktlader, die nach Qualitätsstandards in Deutschland gefertigt werden. Epiroc – als weltweit bekanntes Unternehmen in der Bauindustrie – erweitert somit sein Sortiment erfolgreich um hochwertige Quer- und Längsschneidkopffräsen für Abbruch, Kanal-, Tunnelund Gesteinsabbau.

INFO www.epiroc.com

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

START & GRIND Die neue Komplettserie macht mit ihren Fußbodenschleifmaschinen und Staubabscheidern das Schleifen zum Kinderspiel.

htc-floorsystems.com 80

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BRANCHENNEWS

START & GRIND: HTC BRINGT NEUE MASCHINENSERIE FÜR EINFACHERE SCHLEIFAUFTRÄGE AUF DEN MARKT

Die neue Serie von HTC: Start & Grind.

HTC bringt neue Maschinenserie für einfachere Schleifaufträge auf den Markt. Eine Komplettserie bestehend aus drei Bodenschleifmaschinen, drei Staubabscheidern und einem Vorabscheider mit Schwerpunkt auf ergonomischem Design und Bedienerfreundlichkeit.

Start & Grind HTC – der Experte für Fußbodenschleifen – bringt eine neue Serie kleinerer Bodenschleifmaschinen und Staubabscheider unter dem Konzeptnamen Start & Grind auf den Markt. Einfache, flexible Maschinen in stabiler Ausführung. Diese Einstiegsmodelle eignen sich besonders für die Fußbodensanierung und bewältigen alles vom Kantenschleifen bis hin zum Schleifen mittelgroßer Flächen. Sie ersetzen künftig die bisherige HTC Greyline™-Serie.Die Maschinen wurden entwickelt für Schleifer, die schnell in Gang kommen wollen und über nur geringe Vorkenntnisse verfügen. Daher eignen sie sich vorzugsweise als Leihbzw. Mietgeräte. Bei der Konstruktion standen einfacher Transport, bequemes Handling und die Sicherheit des Benutzers im Mittelpunkt. Die Schleifmaschinen haben ein klappbares Chassis, das zudem vom Schleifkopf getrennt werden kann, was den Transport erheblich ver-

einfacht. Darüber hinaus haben sie bewegliche Schleifgehäuse, die eine effizientere Staubaufnahme garantieren, und einen Zeitmesser, der aufzeichnet, wie lange die Maschine insgesamt in Betrieb war.Eine besonders interessante Neuheit ist, dass alle Staubabscheider nicht nur HEPA H13-Filter haben, die selbst feinste Stäube aufnehmen, sondern auch in Klasse H eingestuft wurden, die höchste internationale Norm für Tests von Staub- und Wassersaugern. Cathérine Königk, Marketing-Chefin bei HTC, fasst die neue Serie wie folgt zusammen:„Wir freuen uns sehr, unseren Kunden diese neue Serie praktischer, stabiler Einstiegsmaschinen anbieten zu können. Wir wollen das Fußbodenschleifen als ein positives Erlebnis gestalten. Und das fängt schon mit dem Transport der Ausrüstung an, beispielsweise mit dem teilbaren Chassis der Schleifmaschinen, das problemlos in einen normalen PKW passt. Vor Ort kann sie dann leicht montiert, in Betrieb genommen und betätigt werden. Dank der überzeugenden maschinellen Leistung, der man sofort anmerkt, dass es sich hier um Qualitätsmaschinen handelt, und die einen hohen Sicherheitsstandard bietet, bin ich davon überzeugt, dass diese Modelle von unseren Kunden sehr geschätzt werden.

Die neue Serie umfasst folgende Modelle: •

HTC 280 – flexible Schleifmaschine mit integrierter Kantenschleiffunktion • HTC 400 – leistungsstarke Schleifmaschine mit großer Schleifscheibe und hoher Abriebleistung • HTC 450 – vielseitige, planetarische Schleifmaschine mit drei gegenläufigen Schleifköpfen • HTC D10 – leichter Staubabscheider, vorzugsweise für Hand-Schleifmaschinen • HTC D20 – leistungsstarker Staubabscheider, empfiehlt sich für HTC 280 und 450 • HTC D30 – sehr leistungsfähiger 1-phasiger Staubabscheider mit drei großen Vakuummotoren • HTC PS30 – Vorabscheider zur Trennung von großen Partikeln, bei z.B. der Bodensanierung

INFO www.htc-floorsystems.com

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

STAUB WAR GESTERN Aktionsprogramm „Staubminimierung beim Bauen“

Staub war gestern - Echte Profis arbeiten staubarm. Aktionsprogramm Staub - neues handeln

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), die Sozialpartner der Bauwirt¬schaft (Deutsches Baugewerbe/ Deutsche Bauindustrie/ IG BAU), die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU), die Länder und weitere Partner haben das Aktionsprogramm vor drei Jahren mit einer gemeinsamen Erklärung gestartet. Unter dem Motto „Staub war gestern“ sollten heute besonders auch junge Menschen dafür begeistert werden, staubarme Techniken zu nutzen. „Die Etablierung von staubarmen Technologien am Bau steigert die Attraktivität dieser Arbeitsplätze“, sagte Norbert Kluger, Leiter der Abteilung Stoffliche Gefährdungen von der BG BAU. Auch beim Bauen entsteht wie in vielen anderen Wirtschaftsbereichen Staub.

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Wie Vertreter des Bündnisses feststellen, besteht leider noch zu oft die Auffassung, dass Staub unabdingbar zum Bauen dazugehöre. Vermeidbare Belastungen für die Gesundheit würden nicht als solche wahrgenommen. Gleichwohl bemerken die Bündnispartner gegenwärtig einen Wandel: Staubarme Technologien würden immer stärker als Voraussetzung für professionelles Arbeiten gesehen. Hiermit ließen sich oft auch die niedrigen Arbeitsplatzgrenzwerte einhalten. Die Bündnispartner des Aktionsprogramms „Staubminimierung beim Bauen“ wirken aktiv darauf hin, dass die Gefahren durch Staub bewusster werden. Durch systematische Kooperation und Koordinierung in den Bereichen Kommunikation, Technik, Ermittlung der Staubexposition sowie Qualifikation wird

die Wirksamkeit aller Einzelmaßnahmen sichtbar gesteigert. Die in Dortmund präsentierten, gemeinsam von Sozialpartnern und der BG Bau erarbeiteten Branchenlösungen für einzelne Gewerke, etwa für Maler und Lackierer, den Estrichbau oder Abbrucharbeiten, zeigen den Unternehmen konkret auf, was an den jeweiligen Arbeitsplätzen zu tun ist. Ein neues E-Learning-Modul vermittelt Interessierten die wesentlichen Grundlagen zum Thema Staub, Staubminimierung und den erforderlichen Staubschutzmaßnahmen. Begleitet werden die Aktivitäten des Aktionsprogramms durch neuartige Materialien, die von den Partnern des Aktionsprogramms entwickelt wur¬den. Alle Aktivtäten zielen auch darauf ab, das Image der Bauberufe zu verbessern. Moderne staubarme, attraktive Arbeitsplätze, interessante Herausforderungen beim Bauen sowie „eine Portion Outdoor“ - das spricht gerade junge Menschen an und bedeutet einen großen Vorteil in Zeiten des Fachkräftemangels. Unter dem Motto „No Limits – aber ohne Staub“ wurde deshalb auch bewusst der gerade der jüngeren Generation bekannte Ausdauersportler und Unternehmer Joey Kelly in die Veranstaltung in Dortmund eingebunden und hielt einen Gastvortrag. Die Partner des Aktionsprogramms rufen weitere Interessierte auf, sich an dem Bündnis zu beteiligen.

INFO Quelle: BG Bau www.staub-war-gestern.de


ARBEITSSICHERHEIT

KLIMAWANDEL AM BAU Hautkrebs ist häufigste angezeigte Berufskrankheit auf dem Bau Der Sonne werden überwiegend positive Eigenschaften zugesprochen: Vitamin-D-Produzent, Stimmungsaufheller, Energielieferant und vieles mehr. Doch zunehmend zeigen sich die Schattenseiten: der weiße Hautkrebs ist auf dem Vormarsch, auch Arbeitsunfälle durch Hitzschlag oder Sonnenstich nehmen zu. Die Haut hat ein großes Erinnerungsvermögen - sie vergisst nichts. Deshalb ist es wichtig, UV-Schutz ernst zu nehmen. Das gilt auch im Job: „Vielen Beschäftigten ist nicht bewusst, welcher Gefahr sie sich bei der Arbeit in der Sonne auf der Baustelle aussetzen“, sagt KlausRichard Bergmann, Hauptgeschäftsführer der BG BAU. „Hier müssen wir noch stärker aufklären und sensibilisieren. Entsprechende Präventionsmaßnahmen können Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten verhüten.“ Seit 2015 ist der weiße Hautkrebs als Berufskrankheit anerkannt. Seitdem stiegen die angezeigten Berufskrankheiten um fast sechs Prozent. Laut Deutscher Krebshilfe erkrankten in Deutschland im Jahr 2018 insgesamt 99.000 Menschen neu am Plattenepithelkarzinom oder der Vorstufe zum weißen Hautkrebs, der multiplen aktinischen Keratose. Unternehmen und Beschäftigte können hier gegen wirken: Neben den technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen, für die ein Arbeitgeber sorgen kann, sind dies auch persönliche Maßnahmen wie Sonnenschutz durch UV-Schutzcremes oder Kleidung. Der Arbeitsmedizinische Dienst der BG BAU (AMD der BG BAU) bietet allen Mitgliedsunternehmen Vorsorge für ihre Beschäftigten an. „Mit unseren Untersuchungen sollen unter anderem Krebserkrankungen verhindert und frühzeitig erkannt werden. Dazu führen wir jährlich über 500.000 Vorsorgeuntersuchungen durch“, so Dr. Anette Wahl-Wachendorf, Geschäftsführerin und ärztliche Direkto-

Klimawandel am Bau - Hautkrebs auf dem Vormarsch

rin des AMD der BG BAU. Zusätzlich hat die BG BAU gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention der Deutschen Krebshilfe einen Selbsttest zum Thema Hautkrebs entwickelt. Der Test soll eine Einschätzung zum individuellen Gefährdungspotential geben und auf mögliche Faktoren für eine Erkrankung aufmerksam machen. Die BG BAU engagiert sich mit wirksamen Regelungen und umfassenden Informationen für mehr Sicherheit und Gesundheitsschutz auf den Baustellen. Als Partner der Bauwirtschaft, verwaltet durch die Sozialpartner, bemüht sie sich um praxisnahe und wirksame Maßnahmen, um die Beschäftigten zu schützen. Mit Informationskampagnen sensibilisiert sie die Branche, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen vor Ort als Partner den Unternehmen zur Seite und mit finanziellen Anreizen werden Investitionen in den Arbeitsschutz gefördert. Hintergrund Berufskrankheiten Berufskrankheiten sind Krankheiten,

die die Bundesregierung in der Berufskrankheiten-Verordnung als solche bezeichnet und die sich ein Versicherter bei seiner Arbeit zugezogen hat. Als Berufskrankheit kommen nur solche Erkrankungen in Frage, die nach den Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft durch besondere Einwirkungen verursacht sind und denen bestimmte Personengruppen durch ihre Arbeit in erheblich höherem Grade als die übrige Bevölkerung ausgesetzt sind. Bei Beschäftigten, die im Freien arbeiten, ist dies beispielsweise die UV-Strahlung.

INFO wwwww.bgbau.de www.bau-auf-sicherheit.de/entdecken/selbsttest-hautkrebs

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ENDE DER ÜBERGANGSFRIST PSA-Verordnung der EU muss umgesetzt werden

Ab 21. April 2019 muss die neue PSA-Verordnung der Europäischen Union angewendet werden.

Die neuen Anforderungen ändern nicht das Sicherheitsniveau von PSA: Persönliche Schutzausrüstung, die nach PSA-Richtlinie in Verkehr gebracht wurden, gelten weiterhin als sicher und müssen nicht ausgetauscht werden. Ab 21. April 2019 muss die neue PSA-Verordnung* der Europäischen Union angewendet werden. Sämtliche Neuerungen der Verordnung müssen jetzt umgesetzt werden. Die Verordnung richtet sich in erster Linie an die Hersteller, Importeure und Händler von Persönlichen Schutzausrüstungen (PSA) sowie notifizierte Prüf- und Zertifizierungsstellen. Sie ersetzt die PSA-Richtlinie 89/686/EWG. Dazu Professor Frank Werner, Leiter des Fachbereichs Persönliche Schutz-

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ausrüstungen der DGUV: „Die PSA-Verordnung definiert neue Anforderungen für das Inverkehrbringen von PSA und führt so zu einheitlichen Festlegungen für den PSA-Markt. Die neuen Anforderungen ändern jedoch nicht das Sicherheitsniveau von PSA: Persönliche Schutzausrüstung, die nach PSA-Richtlinie in Verkehr gebracht wurden, gelten weiterhin als sicher und müssen nicht ausgetauscht werden.“

Die wichtigsten Neuerungen aus Sicht des Arbeitsschutzes im Überblick: •

Die Einstufung von einigen Produkten als PSA ändert sich. Es gibt drei Kategorien, denen unterschiedli-

che Prüfanforderungen zugeordnet sind. Produkte wie zum Beispiel Gehörschutz, Rettungswesten oder PSA zum Schutz gegen Kettensägenschnitte fallen jetzt unter die Kategorie III. Damit unterliegen sie einer Produktionskontrolle durch eine notifizierte Stelle. • Für Schutzausrüstung der Kategorie III gilt in Deutschland die Pflicht zu einer praktischen Unterweisung der Beschäftigten. Hier sind die Unternehmen jetzt gefragt, ihre Unterweisungen entsprechend anzupassen. • Hersteller müssen künftig die so genannte Konformitätserklärung jedem einzelnen Produkt beifügen oder über das Internet zur Verfügung stellen. Die Erklärung bestätigt, dass das Produkt den Anforderungen der Verordnung entspricht. Bislang reichte es aus, die Konformitätserklärung „auf Verlangen“ vorlegen zu können. • Der Geltungsbereich der Verordnung ist umfassender als zuvor. Sie nimmt künftig alle Wirtschaftsakteure in die Pflicht - auch Händler und Importeure. • Bislang galten EG-Baumusterprüfungen unbegrenzt. Gemäß der neuen Verordnung werden EU-Baumusterprüfbescheinigungen nur noch für längstens fünf Jahre ausgestellt.

INFO www.publikationen.dguv.de


ARBEITSSICHERHEIT

ERSTE HILFE IM BETRIEB Nur wer gut vorbereitet ist, kann im Ernstfall Leben retten

fe-Plakates müssen die Beschäftigten über Notruf, Erste-Hilfe-Material und entsprechendes Erste-Hilfe-Personal informiert werden.

Wirksam organisieren

Die jährliche Unterweisung ist gut geeignet, um alle im Betrieb für Notfälle vorzubereiten.

Gute Vorbereitung kann im Ernstfall Menschenleben retten. Deshalb sollten alle im Betrieb wissen, wie bei einem Notfall vorzugehen ist. Darauf weisen die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen im Rahmen ihrer Präventionskampagne kommmitmensch hin. Besonders wichtig: eine gute Organisation der Ersten Hilfe und die Kommunikation des Themas im Betrieb

Im Vorfeld kommunizieren Ein grundlegendes Instrument, um alle im Betrieb für Notfälle vorzubereiten, ist die jährliche Unterweisung. Hier werden wichtige Informationen zum Ablauf der Ersten Hilfe an die Beschäftigten weitergegeben. Folgende Aspekte sind von Bedeutung: •

•

Welche Personen sind Ersthelfer im Betrieb und wie sind diese zu erreichen? Wo und wie kann ein Notruf abge-

• •

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setzt werden? Wem ist der Unfall zu melden? Wo befindet sich das Erste-Hilfe-Material, z.B. Verbandkästen oder ggf. Automatisierte Defibrillatoren? Wie werden Rettungseinheiten an den Notfallort geleitet?

„Um die jährliche Unterweisung besonders eindrücklich zu machen, bietet es sich auch an, den Beschäftigten im Betrieb zum Beispiel konkret zu zeigen, wo sie Defibrillatoren finden und vorzuführen, wie die Sprachsteuerung eines Automatisierten Defibrillators gestartet wird“, erklärt Dr. Horst Reuchlein von der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) und Leiter des Fachbereiches Erste Hilfe der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). „Denn je konkreter eine Unterweisung ist, desto besser sind die Mitarbeiter auf den Notfall vorbereitet.“ Auch in Form eines Aushanges, zum Beispiel des Erste-Hil-

„Grundvoraussetzung für eine gute Erste Hilfe im Betrieb ist natürlich, dass Ersthelfer im Betrieb vom Unternehmen benannt und deren Namen sowie Arbeitsplätze kommuniziert werden“, so Reuchlein. „Unternehmen sind dazu verpflichtet je nach Betriebsgröße eine bestimmte Anzahl an Ersthelfern ausbilden und regelmäßig fortbilden zu lassen.“ Ersthelfer müssen bei einem Notfall einsatzbereit sein und helfen. Auch leichtere Verletzungen müssen im Rahmen der Ersten Hilfe versorgt werden. Gegebenenfalls muss der Transport zur ärztlichen Behandlung in die Wege geleitet werden. Darüber hinaus können Ersthelfer auch damit beauftragt werden, Erste-Hilfe-Leistungen zu dokumentieren. Als weitere Aufgabe kann dem Ersthelfer auch die Kontrolle über das Erste-Hilfe-Material, wie den Verbandkasten übertragen werden.

Hintergrund: kommitmensch kommmitmensch ist die bundesweite Präventionskampagne von Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und ihrem Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV).

INFO www. kommmitmensch.de www.publikationen.dguv.de

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

NEWS AUS DEM FACHVERBAND JAHRESTAGUNG 2019 IN WEIMAR Jährlich wechselt die Region, in der die Jahrestagung des Fachverbandes stattfindet. 2019 fiel die Wahl auf Weimar im schönen Thüringen. Passte gut – denn in diesem Jahr feiert Deutschland den 100. Geburtstag des in Weimar von Walter Gropius gegründeten Bauhauses. Er beschrieb seinen Ansatz so: „Nur vollkommene Harmonie sowohl in der technischen Zweck-Funktion wie in den Proportionen der Formen kann Schönheit hervorbringen.“

Die Jahreshauptversammlung Am 25. Mai fand im Dorint-Hotel Weimar die diesjährige Jahreshauptversam statt. Die Mitglieder wählten turnusmäßig vier Vorstandsmitglieder: Dr. Reiner Schulze als Vertreter der Herstellerfirmen zum zweiten Vorsitzenden, Britta Keinemann zur Schatzmeisterin, Manfred Dziuba zum Schriftführer und Manfred Witzke zum Beisitzer. Alle vier wurden in ihrem Amt einstimmig bestätigt. In seinem aktuellen Bericht zur Branche skizzierte der Vorsitzende Thomas Springer eine gute Geschäftslage, die von der hohen Investitionsbereitschaft im Bauwesen geprägt sei. Zugleich verwies er auf den nach wie vor deutlich spürbaren Fachkräftemangel und appellierte an die Fachbetriebe, den Nachwuchs im eigenen Unternehmen zu qualifizieren.

Geprüften Meister/in für Abbruch und Betontrenntechnik Junge Nachwuchskräfte in der BBS-Branche erwartet eine sehr gute berufliche Perspektive. Neben dem Aus-

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Vorstand des Fachverbandes Betonbohren und –sägen: Manfred Dzuiba, Matthias Seliger, Manfred Witzke, Britta Keinemann, Michael Huber, Dr. Reiner Schulze und Thomas Springer (v. l.).

bildungsberuf zum Bauwerksmechaniker für Abbruch- und Betontrenntechnik verfügt der Fachverband über Weiterbildungsangebote zum Vorarbeiter und Werkpolier. Zudem ist seit 1. März 2019 die deutsche Rechtsvorschrift für die Fortbildungsprüfung zum/zur „Geprüften Meister/in für Abbruch und Betontrenntechnik“ in Kraft. So komplettiert der Fachverband die möglichen Karriereschritte in der BBS-Branche um einen wichtigen Titel. Bereits im September 2019 wird er erste Meisterlehrgang starten, das bestätigte

Gerhard Geske, Leiter des Ausbildungszentrums (ABZ) Hamm des Berufsförderungswerks der Bauindustrie NRW. Die Ausbildung dauert knapp sieben Monate und kostet etwas mehr als 10.000 Euro zzgl. Prüfungsgebühren.

Bohrkronenanschluss PQ6 Seit der Markteinführung unterstützt der Fachverband die Etablierung des neuen werkzeuglosen Bohrkronenanschlusses PQ6, der in Kooperation mit dem Verband Deutscher Maschinen-


FACHVERBÄNDE

Wahl des Vorstandes während der Jahreshauptversammlung.

und Anlagenbau (VDMA) entwickelt wurde. Michael Huber, Leiter des Technikausschusses, erläuterte gegenüber den Mitgliedern noch einmal die Vorteile: Der PQ6 ermöglicht die Montage und Demontage einer Bohrkrone an der Maschine per Hand ohne Einsatz von Werkzeug. Das spart Zeit, ist materialschonend und reduziert das Verletzungsrisiko der Anwender. Die neue Technologie steht allen Herstellern patentfrei zur Verfügung. Erste Maschinen und Bohrkronen sind bereits verfügbar, Adapter ermöglichen die Kombination von alter und neuer Technik.

Die Fachvorträge Günter Eisenbrandt von der BG BAU stellte die neue DGUV-Regel für die Branche „Abbruch und Rückbau“ vor. Die Publikation erschien im Februar dieses Jahres. Sie richtet sich an Unternehmer, die für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Beschäftigten verantwortlich sind, und bietet konkrete Hilfestellung bei Arbeitsschutzmaßnahmen im Rahmen der Abbruch- und Rückbauarbeiten auf Baustellen. Zudem stellte er „Brisante Unfälle und wie sie vermieden werden können“ vor.

Dinner am Freitagabend in der wunderschönen Villa Haar.

Ein Vortrag der Uni Weimar informierte anschaulich über die hundertjährige Geschichte des Bauhauses. Die Intention der Gründer Walter Gropius und Henry van de Velde war die Kunst von der Industrialisierung zu emanzipieren und das Kunsthandwerk wiederzubeleben. Nach Art und Konzeption war es damals etwas völlig Neues, da das Bauhaus eine Zusammenführung von Kunst und Handwerk darstellte. Das historische Bauhaus stellt heute die einflussreichste Bildungsstätte im Bereich der Architektur, der Kunst und des Designs im 20. Jahrhundert dar. Schließlich klärte uns Nikolaus Staples über das Thema „Cybersicherheit“ auf. Neben der allgemeinen Vorgehensweise der Cyber-Kriminellen ging er auf die Risiken für Unternehmer, insbesonder dem fahrlässigen Verhalten der Mitarbeiter ein. Auch das Darknet fehlte nicht. Höhepunkt war das Live-Hacking der Webkamera eines Geschäftes in der Nachbarschaft.

Lockeres Rahmenprogramm Dem Freitagabend war ein exquisites Dinner in der wunderschönen und geschichtsträchtigen Villa Haar mitten im Goethepark gewidmet. Am Samstag gab es eine Stadtführung zu den „Großen Epochen Weimars“ und am Abend ein Menu im Köstritzer Spiegelzelt, das von der schrillen Stimme der Entertainerin Desiree Nick begleitet wurde.

Der 1. Vorsitzende Thomas Springer (rechts) mit Familie.

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

REGIONALTREFFEN 2019 Auch diesen Herbst finden wieder die Treffen für Mitglieder in Ihrer Region statt. Seien Sie unser Gast und profitieren Sie von den angebotenen Themen.

Das Programm Wir haben auch dieses Jahr ein informatives Programm für Sie zusammengestellt. Sie erfahren Aktuelles aus dem Verbandsgeschehen und lernen neue Kollegen aus Ihrer Region kennen. Nach dem gemeinsamen Mittagsbuffet eröffnen Michael Huber und Christof Boxberger einen offenen Vortrag zum Mitgestalten: „Prävention aus der Praxis für die Praxis“ und der Frage: „Wie gehe ich mit bereits vorhandenen Medien praxisgerecht um“? • Tobias Erpenbeck vom ABZ Hamm klärt Sie über die neue Meisterausbildung auf. • Der ehemalige Bohrunternehmer Uwe Koop spricht zum Thema „Unternehmensnachfolge“. Herr Koop regt zum Nachdenken an und möchte darüber diskutieren.

Geschäftsführer Christof Boxberger stellt 2018 auf dem Regionaltreffen Ost den PQ6 vor.

•

Zu guter Letzt wird FBS-Verbandsanwalt Dr. Georg Groth über aktuelle Rechtsthemen aus unserer Branche referieren. Dr. Groth steht Ihnen selbstverständlich anschließend zu aktuellen Rechtsfragen zur Verfügung. Das Treffen einschließlich Mittagsbuffet und Getränken ist für Sie – wie immer – kostenfrei! „Wir sehen die Regionaltreffen als Raum für die Mitglieder, um miteinander in Kontakt zu treten und gleichzeitig noch interessante Informationen mitzunehmen. Daher räumen wir auch in diesem Jahr wieder viel Zeit für of-

fene Diskussionen und lockere Gespräche bei Essen und Trinken ein“, so die Geschäftsführerin Anne Fuchs, „bitte denken Sie daran, sich rechtzeitig anzumelden, damit wir Sie sicher einplanen können. An jedem Regionaltreffen nehmen mindestens ein Vorstandsmitglied des Fachverbandes und ein Mitglied der Geschäftsstelle teil. Nutzen Sie die Pausengespräche zum Erfahrungsaustausch und das Netzwerken mit Kollegen der Region. Sie können sich jederzeit über die Homepage des Verbandes anmelden“.

AUSSCHUSS TECHNIK & SICHERHEIT Seit Verbandsgründung hat sich dieser Ausschuss mit einer Vielzahl von Aufgaben beschäftigt. Themen waren unter anderem: • Einfluss von Stahlschnitten • Regelwerk/Toleranzen • Standardleistungsbuch • Bohr- und Schneidschlämme • Befestigung Bohrständer • Handbuch Bohren & Sägen • Software BeBoSoft • Gefährdungsanalyse • Oberflächentechnik • Ladungssicherheit • Baustatik • Prävention

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• Lärmbelastung • Elektrik auf Baustellen • Normenausschüsse • DGUV Branchenregel • Bohrkronenanschluss PQ6 Fast alle Themen führten zu Ausarbeitungen die den Mitgliedern in Form von Flyern, Infos, Vorträgen etc. zur Verfügung gestellt wurden. Aktuell befassen sich mehrere Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Themen: • •

Prävention von Arbeitsunfällen in Zusammenarbeit mit der BG Bau, der Mitarbeit in diversen Normenausschüssen wie Standardleis-

tungsbuch, VDI, ATV DIN 18459 und 18007 sowie einer weiteren Überarbeitung mit Bebilderung des Regelwerks/Toleranzen.

REGELWERK für die Ausschreibung, Leistungsbeschreibung, Ausführung und Abrechnung von Betonbohren, Betonschneiden, Spalten und Pressen

Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e. V. Geschäftsstelle Dolivostraße 35, 64293 Darmstadt Telefon +49 6151 870956-0 Telefax +49 6151 870956-30 E-Mail info@fachverband-bohren-saegen.de Internet www.fachverband-bohren-saegen.de


FACHVERBÄNDE

NEUE BBS-MEISTER BRAUCHT DAS LAND Im September 2019 begann der erste Lehrgang zum Geprüften Meister / Geprüfte Meisterin für Abbruch und Betontrenntechnik im Ausbildungszentrum der Bauindustrie in Hamm. Seit 1. März 2019 ist die Rechtsvorschrift zur IHK-Fortbildungsprüfung zum anerkannten Abschluss „Geprüfter Meister für Abbruch und Betontrenntechnik/Geprüfte Meisterin für Abbruch und Betontrenntechnik“ in Kraft. Der Lehrgang in 3 Teile untergliedert.

1. Grundlegende Qualifikation • • •

Rechtsbewusstes Handeln, Betriebswirtschaftliches Handeln Anwenden von Methoden der Information, Kommunikation und Planung • Zusammenarbeit im Betrieb und auf der Baustelle • Berücksichtigen naturwissenschaftlicher und technischer Gesetzmäßigkeiten

1. Handlungsspezifische Qualifikation

1. Abbruch und Betontrenntechnik • Technische Vorplanung • Durchführung 2. Organisation • Baubetrieb • Betriebliches Kostenwesen • Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz • Qualitätsmanagement 3. Führung und Personal • Personalführung • Personalentwicklung

1. Berufs- und arbeitspädagogische Qualifikationen (AEVO) • • • • • • •

Allgemeine Grundlagen Planung der Ausbildung Mitwirkung bei der Einstellung von Auszubildenden Ausbildung am Arbeitsplatz Förderung des Lernprozesses Ausbildung in der Gruppe Abschluss der Ausbildung

Lehrgangstermine und -gebühren:

Teil III: vom 09.09.2019 bis 27.09.2019: 650,00 € Teil I: vom 30.09.2019 bis 10.12.2019: 3.800,00 € Teil II: vom 11.12.2019 bis 22.04.2020: 6.200,00 € Änderung zu den Kosten und Lehrgangszeiträumen vorbehalten!

Zur Prüfung ist zuzulassen, wer Folgendes nachweist:

• eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in dem anerkannten Ausbildungsberuf Bauwerksmechaniker für Abbruch und Betontrenntechnik oder Baugeräteführer oder • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf der Verordnung über die Berufsausbildung in der Bauwirtschaft und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis oder • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder • eine mindestens vierjährige Berufspraxis.

Finanzierung

Fachkräfte, die an Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung teilnehmen, z.B. „Geprüfter Industriemeister“ oder „Geprüfter Polier“, können staatliche Zuschüsse und zinsgünstige Bankdarlehen über das sog. „Aufstiegs-BaföG“ erhalten. Informationen über die Förderungsart, aktuelle Förderungshöhe und Förderungsdauer erhalten Sie über www.aufstiegs-bafoeg.de Ansprechpartnerin seitens des Fachverbandes ist Britta Keinemann, Leiterin des Ausschusses für Aus- und Weiterbildung im Fachverband. Kontakt: keinemann-britta@t-online.de

Ansprechpartner des Ausbildungszentrums der Bauindustrie in Hamm ist Tobias Erpenbeck, Bereichsleiter Fortbildung. Kontakt: t.erpenbeck@bauindustrie-nrw.de

TERMINE 23. Oktober 2019 Regionaltreffen Südwest 25. Oktober 2019 Regionaltreffen Mitte 6. November 2019 Regionaltreffen West 8. November 2019 Regionaltreffen Nord 14. November 2019 Regionaltreffen Ost 15. November 2019 Regionaltreffen Berlin 22. November 2019 Regionaltreffen SüdOst 7.–18. Januar 2020 Lehrgang zum Vorarbeiter Abbruch- und Betontrenntechnik 7. Januar–16. Februar 2020 Lehrgang zum Werkpolier Abbruch- und Betontrenntechnik 12.–17. Januar 2020 Seminar BBS1 in Hamm 10.–18. Januar 2020 Seminar BBS2 in Hamm 23.–27. Januar 2020 Seilsägeseminar GSS in Hamm 26.–28. März 2020 BeBoSa 2020, Willingen

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ÖSTERREICHISCHER VERBAND VBS Betonbohrertag am 22. und 23. März 2019 in Wien Der Österreichische Verband der Betonbohr- und Schneideunternehmen hat seinen jährlichen Betonbohrertag in diesem Jahr in Wien veranstaltet. Die Tage waren von unseren Mitgliedern gut besucht und auch unser befreundete Deutsche Verband war mit einigen Vorstandsmitgliedern anwesend. Leider mussten sich die Schweizer Kollegen entschuldigen. Nachdem Einchecken im Hotel Courtyard Marriott Vienna Prater fuhren wir per Bus zum Donaukanal, wo wir eine gesellige Schiffsfahrt mit Mittagessen machten. Anschließend hatten wir eine Fahrt mit der Vienna Ring Tram gebucht, auf der wir sehr viel über Wien erfahren haben. Aber noch mehr hörten und lernten wir bei einer Stadtführung zu Fuß durch die Altstadt Wien. Nach einer kurzen Kaffepause im Hotel fuhren wir zum Abendessen ins das ge-

Obfrau Maria Lang begrüßt die Mitglieder.

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Mitglieder und Gäste vor der prächtigen Kulisse Wiens.

mütliche Schweizerhaus. Dort haben wir gut gegessen, gelacht und geplaudert. Die Laune war allerbestens und zu später Stunde ging es zurück ins Hotel. „An dieser Stelle danke ich Georg Lahofer für die gute Organisation. Es war bestens geplant und für alle ein schöner und aufregender Tag. Herzlichen Dank!“ Am Samstag fand die Jahreshauptversammlung statt. Nach meiner Begrüßung gab es Grußworte und aktuelle Brancheninfos aus Deutschland. Danach stellte unser Vorstand den neuen VBS-Flyer und das folgende Programm vor. Den werkzeuglosen Bohrkronenanschlusses „PQ6“ präsentierte und erläuterte Michael Findeis vom Deutschen Verband. Georg Lahofer


FACHVERBÄNDE

Die Mitglieder lauschen den interessanten Vorträgen.

Michael Findeis stellt den neuen Bohrkronenanschluss PQ6 vor.

Vor dem Abendessen im Schweizerhaus.

Georg Lahofer gibt den Finanzbericht.

berichtete von einer riesengroßen Baustelle in Wien. Anschließend hielt Herr Daubner von der Daubner Consulting GmbH einen Vortrag über die Grundlagen der Arbeitssicherheit. „Ich möchte Euch auch bitten, dass alle sich die überarbeitete VBS-Homepage anschauen und uns auch mitteilen, falls Änderungen gewünscht werden oder Projekte von den Verbandsmitgliedern vorgestellt werden möchten. Auch bitte ich Euch sich für den Newsletter anzumelden, der ca. viermal im Jahr erscheint. Anfang nächsten Jahres ist wieder eine Schulung geplant. Genaueres über das Thema und Datum wird noch bekanntgegeben.

Herzlichen Dank an den gesamten Vorstand und für Eure Mithilfe. Gemeinsam sind wir stark. Ich wünsche allen Bohr- und Schneidebetrieben alles Gute und viel Erfolg.“ Eure Maria Lang, Obfrau

INFO www.vbs.co.at

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

SCHWEIZER VERBAND SVBS Mitgliederversammlung am 17. April 2019 rung und die Kenntnis, was die Branche in den vergangenen Jahren geprägt hat und in welche Richtung sich die Arbeitstechniken und Gesetze entwickeln, sind hervorragende Voraussetzungen das Amt des Präsidenten erfolgreich zu führen. Einstimmig von den SVBS-Mitgliedern und seinen Vorstandskollegen zum Präsidenten gewählt, freut sich der Verband mit Herrn Robert Brändli gemeinsam die Mikrobranche zu stärken und aktiv fortzuentwickeln.

Digitalisierung der beruflichen Grundausbildung

Das Ausbildungszentrum des SVBS in Bellach.

Ein chinesisches Sprichwort sagt «Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen». Der SVBS als Spezialist für Betonbohren und -schneiden ist praktisch näher am Mauerbau, allerdings strategisch führen wir den Verband mit Flexibilität und mit Zugänglichkeit für Neues. Wir haben erkannt, dass man Allbewährtes und Neues kombinieren kann, um den bestmöglichen Benefit für den Verband und seine Mitglieder zu erzielen.

Der neue Präsident des SVBS – Robert Brändli An der 34. Mitgliederversammlung vom 17. April 2019 wurde Herr Robert Brändli zum Nachfolgepräsidenten des

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SVBS gewählt. Sein Vorgänger, Herr Philippe Wingeier der Frutiger AG, übergab mit freudiger Zuversicht Herrn Brändli das Zepter eines kerngesunden Verbandes. Herr Robert Brändli ist ein bekanntes Gesicht in der Branche und prägt die Verbandsgeschichte seit vielen Jahren mit. Seine Firma, die Diamont Betonabbautechnik AG, zählt zu den Dreien, die den Schweizerischen Verband der Betonbohr- und Schneidunternehmen gegründet haben. Als Verantwortlicher für das Ressort Normen & Tarife war und ist er das Verbindungsglied zwischen dem SVBS und dem SBV (Schweizerischer Baumeisterverband), dem CRB (Schweiz. Zentralstelle für Baurationalisierung) und dem SIA (Schweiz. Ingenieur- und Architektenverein). Die Erfah-

Nicht nur die Firmen und Schulen dürfen auf den Digitalisierungs-Zug aufspringen. Die Lernenden werden damit gleichermassen vor diese Herausforderung gestellt. In einer Branche, in der das Handwerk im Vordergrund stand und Papier und Stift zur administrativen Ausrüstung gehörte, wandelt sich in eine Welt von Ziffern, die nicht greifbar ist. Die Unternehmen lassen von IT-Experten aufrüsten und sich schulen. Wie kommen jedoch die Konsumenten, sprich die Kunden und schlussendlich auch die Lernenden zu den Anwenderkenntnissen? Die Frage ist für den SVBS insofern bedeutsam, um zu wissen, wann und wie die überbetrieblichen Kurse und die Erwachsenenausbildungen umstrukturiert werden können. Die Zusammenarbeit in der dualen Ausbildung, in der die Theorie und die Praxis zeitlich und örtlich getrennt sind, hat einen höheren Stellenwert als zuvor. Wir haben bei Herrn Daniel Obrist, Abteilungsleiter Bau und Fachlehrer an der Berufs- und Weiterbildung Zofingen (BWZ) angefragt, wie die Digitalisierung


FACHVERBÄNDE

von den Lernenden aufgenommen wird. Die Berufsschule hat die Nachwuchs-Bauwerktrenner in den ersten Schulwochen Schritt für Schritt in die verschiedenen Bereiche eingeführt. Am zweiten Schultag findet jeweils eine intensive Schulung statt, bei der die technischen Geräte aufgerüstet und ihre Handhabung erklärt wird. Die Nachbetreuung bei Fragen ist durch die Lehrpersonen gewährleistet. Wie erwartet, wird die Umstellung von den

Die Berufs- und Weiterbildung Zofingen im Bildungszentrum.

Lernenden unterschiedlich aufgefasst. Mehrheitlich hatten die Schüler grössere Berührungsängste, die weniger EDV Vorkenntnisse hatten und grundsätzlich kritisch gegenüber der schulischen und beruflichen Grundausbildung sind. Neues zu lernen, was nicht greifbar und in ihrem Kern nicht verstanden wird, bedarf Offenheit fürs Unbekannte. Doch die Lernenden erkannten schnell den Mehrwert der Digitalisierung: Keine losen Papiere, Daten und Unterlagen sind digital geordnet im OneNote (Software von Microsoft, die den PC als digitalen Notizblock nutzt.) und sind immer verfügbar, Unterlagen in One Note for Class können nicht verloren gehen. Bei der Einführung von BYOD (Bring Your Own Device - private mobile Endgeräte in die Netzwerke von (Bildungs-) Institutionen zu integrieren) im 1. Lehrjahr wurden einige Anpassungen vorgenommen. Diese werden im 2. Schuljahr mehr oder minder komplett nach einem individuellen Programm aufgearbeitet

und installiert. Die Strukturen und die Leitfäden für die Lernenden werden weiter aufbereitet und verfeinert. Ziel ist es, dass die Lernenden den Mehrwert der digitalen Bearbeitung der Unterlagen und Lerninhalte erkennen, ohne dass die Kompetenzen im Bereich BYOD zu einer Hürde für den schulischen Teil der Ausbildung werden. Schlussfolgernd lässt sich sagen, dass obschon die Branche in eine fremde, nicht greifbare und bezifferte Welt hineingezogen wird, die Vorteile künftig überwiegen. Die räumlichen und zeitlichen Differenzen lösen sich auf. Die Lernenden können ohne grossen Aufwand auf Ihre Termine und Unterlagen zugreifen, was die Motivation zu Lernen und ihre Zuverlässigkeit positiv beeinflussen kann. Statt sich gegen die Digitalisierung zu sträuben, kann man aus ihr den Nutzen für sich ziehen und den Alltagsstress durch mehr Flexibilität mindern.

Handhabung und Montage. Die vollständig integrierte Elektronik spart Zeit. Da keine Elektronikbox oder ein Anschlusskabel notwendig sind, lässt sie sich leicht von einer Baustelle zur nächsten transportieren. Die Hilti Traktionskontrolle (Cut Assist) sorgt beeindruckend für maximale Schnittleistung mit weniger Schnittstellen. Kompatibel mit dem gesamten Portfolio an Zubehör auf Wandsägen von Hilti ist die Wandsägeanlage die intelligente Lösung für Ausschnitte, Durchbrüche, Abbrüche von Betonböden und -wänden und für das Schneiden und Trennen zahlreicher Materialien. Kurzum höhere Schnittleistung mit weniger Systemgewicht! Das bisher in der Ausbildung eingesetzte Gerät DS TS20-E wird im Museum des SVBS in Bellach ausgestellt. Wir freuen uns, die Ausbildungssaison mit der Wandsägeanlage DST 20-CA starten zu dürfen.

Dankeschön Hilti (Schweiz) Die Hilti (Schweiz) AG hat dem SVBS für das Ausbildungszentrum die Wandsägeanlage DST 20-CA kostenlos zur Verfügung gestellt. Durch diese grosse Geste seitens der Hilti (Schweiz) AG konnte der SVBS die Anzahl der Ausbildungsmaschinen erhöhen und modernisieren. Es ist dem SVBS ein grosses Anliegen in den Kursen ein breites und zeitgemässes Sortiment an Maschinen zur Verfügung zu stellen. Die Kursteilnehmer sollen nach den Schulungen für die beruflichen Herausforderungen gewappnet sein, welche die technische Entwicklung mit sich bringt. Neue Technik heisst Fortschritt und verändert die Arbeitsweise positiv hinsichtlich Produktivität sowie Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Die Wandsägeanlage DST 20-CA ermöglicht durch das ergonomische und leichte Sägekopfdesign eine einfache

Übergabe der Hilti Wandsägeanlage DST 20-CA an das Ausbildungszentrum.

INFO SVBS – Schweizerischer Verband der Betonbohr- und Betonschneideunternehmungen Postfach 528 Bahnhofstraße 7 d 4512 Bellach, Schweiz Telefon: +41 32 61810-50 www.svbs.ch

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

IACDS/IVBS Internationaler Verband traf sich in München Gäste wiederum applaudierten ihr nahezu endlos für ihr begeisterndes Engagement als Präsidentin des IACDS. Neben den Reports der einzelnen Delegierten über die wirtschaftliche Situation in ihren Ländern berichtete der IACDS-Sekretär José Blanco über die Aktivitäten des Verbandes in den vergangenen zwölf Monaten sowie dem Finanzbericht.

Michael Findeis neuer Präsident

Der neue IACDS Vorstand: In der Mitte die ehemalige Präsidentin und derzeitige Vizepräsidentin Julie White beglückwünscht den neuen Präsidenten Michael Findeis. Von links die Vorstandsmitglieder Norikazu Shibuya, Martin Gödickemeier, Anders Andersson, Doug Walker, Roderick Braun, Lars Sandström und der Sekretär José Blanco.

Der Internationale Verband der Betonbohr- und Sägeunternehmen, kurz IACDS oder IVBS genannt, traf sich zu seiner Jahrestagung während der Bauma in München.

Diamond Award

Deutschland. Ebenso Delegierte der Firmen Hilti, Tyrolit und Braun Maschinenfabrik. Julie White, UK, begrüßte die Gäste, eröffnete das Meeting und blickte auf ihre vierjährige Präsidentschaft als IACDS-Vorsitzende zurück. Sie bedankte sich für die Unterstützung durch die Vorstandskollegen und Delegierten. Die

Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurde Michael Findeis aus Nürnberg zum neuen Präsidenten gewählt. Julie White und Doug Walker aus USA fungieren künftig als Vizepräsidenten. Schatzmeister wurde Anders Andersen aus Schweden. Das Bord vervollständigen Norikazu Shibuya, Japan, Martin Gödickemeier, Liechtenstein, Roderick Braun, Österreich und Lars Sandström aus Schweden. Sekretär bleibt José Blanco aus Spanien. Die Jahrestagung 2020 findet am 25. März, einen Tag vor der BeBoSa, statt. Das Meeting 2021 in Großbrittanien und 2022 wieder auf der Bauma in München.

Highlight des diesjährigen Treffens war die Verleihung des Diamond Awards, einer besonderen Auszeichnung für hervorragende Lösungen auf dem Gebiet des Betonbohrens und -sägens. Erstmalig wurde dieses Jahr auch ein Preis für innovative Produkte der Hersteller vergeben. Siehe auch weitere Berichte über die eingereichten Job- und Produktbeiträge in diesem Heft.

Generalversammlung Die Jahreshauptversammlung fand am Sonntag, 14. April im nahe der Bauma gelegenen Novotel statt. Anwesend waren 25 Delegierte aus Österreich, Schweiz, Liechtenstein, UK, Spanien, Japan, USA, Kanada, Schweden und

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Nicht nur die Gewinner, auch die anderen Teilehmern des Diamond Awards 2019 in der Kategorie „Job“, wurden gefeiert und mit einem Präsent bedacht.


FACHVERBÄNDE

Präsident´s Kolumne

Michael Findeis, neuer Präsident des internationalen Verbandes IACDS, schreibt künftig an dieser Stelle regelmäßig aus seiner Sicht über die Betonbohr- und -sägebranche. Michael Findeis, President of IACDS.

Nach der Bauma ist vor der Bauma Die weltgrößte Baumaschinenmesse in München war eine wunderbare Veranstaltung, auf der sich Hersteller und Kunden aus aller Welt trafen. Auch die Diamantindustrie. In Halle A1 gab es eine Woche lang alles über unsere Technologie zu sehen. Aber nicht nur die Welt des Baus und Rückbaus traf sich hier, auch der IACDS war da. Der Diamond Award wurde verliehen und das ist die einzige internationale Auszeichnung für besondere Projekte in unserer Branche. In diesem Jahr wurde der Diamond Award erstmals um eine neue Kategorie erweitert: Produkt. Es war auch das erste Mal, dass die besonderen Leistungen der Hersteller mit einem Preis gewürdigt wurden. Das freut mich deshalb besonders, weil die Hersteller einen großen Anteil am Erfolg unserer wirklich tollen und einzigartigen Nische im Baugewerbe haben. Wie alle drei Jahre fand im Rahmen der Bauma am Sonntagmorgen die jährliche Jahreshauptversammlung des IACDS statt, bei der es heuer zu einem Wechsel in der Präsidentschaft gekommen ist. Aus diesem Grund schreibe ich Ihnen zum ersten Mal und in den kommenden 2 Jahren die Kolumne des Präsidenten des IACDS für den Betonbohrer. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mich Ihnen vorzustellen: Mein Name ist Michael Findeis, ich bin 49 Jahre alt, verheiratet, vier Kinder, aus Nürnberg. Ich bin Geschäftsführer

des Nürnberger Dienstleisters mit ca. 25 Mitarbeitern. Wir sind bereits in der dritten Generation in diesem Geschäft. Im Verband bin ich als Regionalleiter SüdOst und als Mitglied im Tarifausschuss tätig. In den letzten vier Jahren war ich der deutsche Vertreter im Vorstand des IACDS und auch dessen Schatzmeister. Seit der Bauma folge ich Julie White als Präsident des IACDS, die das Amt vier Jahren inne hatte. Julie White war die erste Frau als Präsident. Sie hat dem IACDS mit Ihrer Begeisterung für die Branche ein unvergleichliches Gesicht und eine einmalige Stimme gegeben. In diesen vier Jahren ist der IACDS auf den nationalen Veranstaltungen wieder präsenter geworden und hat neue Mitglieder gewonnen. Mit ihrer Energie hat Julie den Verband beflügelt. So haben wir zusammen einige Projekte gestemmt, wie zum Beispiel die Überarbeitung der „Internationalen Normen und Toleranzen“. Sowohl für Julie, als auch für mich steht immer das „gemeinsam“ im Vordergrund. Deshalb sind die internationalen Kontakte und der damit verbundene Informationsaustausch für mich das Beste, was wir in einer immer kleiner werdenden Welt erfahren können. Wir machen alle die gleiche Arbeit, nur manchmal ein klein bisschen anders. Und das ist für mich das Spannende: Zu sehen woraus genau dieses „kleine Bisschen“ besteht! Wollen wir nicht alle besser werden? Wer nicht über seinen „Tellerrand“ schauen will, verschenkt diese Chance.

Lasst uns den Austausch fördern! Es ist für mich ein wichtiges Anliegen, das Wissen unserer Branche zu teilen und zu bewahren. Der IACDS ist dafür die perfekte Plattform. Daher sind wir beispielweise dabei mit den existierenden, technischen Dokumenten der Mitgliedsländer eine Datenbank aufzubauen. Wir sammeln die Erfahrungen der Mitgliedsverbände und machen ihre Lösungsansätze den anderen Mitgliedern zugänglich. Wir haben bereits konkrete Pläne die einzige in Europa existierende Norm über Betonbohren und -sägen, die ÖNORM, in eine europäische Norm zu überführen. Dass wir das nicht über Nacht schaffen werden ist mir bewusst. Dieser Weg soll aber jetzt eingeschlagen werden. Gemeinsam wollen wir dieses Ziel in den nächsten Jahren verfolgen! Ich freue mich schon Sie auf den Regionaltreffen, an denen ich auch teilnehmen werde zu treffen. Natürlich werde ich nächstes Jahr auch auf die BeBoSa in Willingen kommen. Haben Sie Fragen oder möchten Sie gerne mehr über unsere Arbeit beim IACDS erfahren, dann rufen Sie mich einfach an. Bis dahin wünsche ich Ihnen vor allem Gesundheit und natürlich auch gute Geschäfte. Ihr Michael Findeis President of IACDS

INFO The International Association of Concrete Drillers & Sawers, IACDS, is the organization representing the associations, companies and professionals of the concrete drilling and sawing industry around the globe. www.iacds.org

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

BAUMA NACHLESE Der Fachverband präsentierte den Bohrkronenanschluss PQ6 Mit über 620.000 Besuchern aus mehr als 200 Ländern hat die bauma 2019, Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte, das beste Ergebnis ihrer 65jährigen Geschichte erzielt. Gegenüber der letzten Veranstaltung im Jahr 2016 stieg die Zahl der Besucher um etwa 40.000. Mehr als 250.000 Besucher kamen aus dem Ausland. Die Top-10-Besucherländer nach Deutschland waren Österreich, Italien, die Schweiz, Frankreich, die Niederlande, Russland, Schweden, Tschechien, Polen und Großbritannien. Auffallend starke Zuwächse gab es aus Übersee. Hier legten vor allem China, Australien und Japan deutlich zu. Allein aus China kamen über 5.500 Besucher. Mit rund 3.700 Ausstellern aus 63 Ländern wurde auch auf Ausstellerseite eine neue Bestmarke erreicht. Die mit 614.000 m² Fläche größte bauma aller Zeiten war damit einmal mehr eine bauma der Rekorde.

Entscheider über die neue Technologie und die Vorteile bei der Anwendung informieren“, erklärt Michael Huber, Leiter des Ausschusses Technik und Sicherheit des Fachverbandes. Dafür zeigte er an einem „Live-Modell“ die einfache Handhabung, Interessenten konnten auch selbst Hand anlegen. Die Resonanz war überwiegend positiv.

müssen gemeinsam einen nach dem anderen von dem System überzeugen – gemäß dem Motto: steter Tropfen höhlt den Stein. Weitere Berührungspunkte werden die Regionaltreffen des Fachverbandes sein und auch die BeBoSa 2020 wird ein wichtiger Meilenstein sein. Ich selbst bin vom PQ6 voll überzeugt.“

Statements der Hersteller Wir fragten die Hersteller, die das neue System bereits anbieten, über die Nachfrage und das Interesse am PQ6 ihrer Standbesucher:

PQ6: „zum Anfassen“

Peter Sperling, Geschäftsführer der T.D.B.S. Handels GmbH

Auf dem FBS-Stand: PQ6 Beratung Der Messeauftritt des Fachverbandes Betonbohren und -sägen auf der bauma bot die herstellerneutrale Plattform zur Präsentation des neuen werkzeuglosen Bohrkronenanschlusses PQ6. „An unserem Stand konnten wir Anwender und

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Marko Waymann, Geschäftsführer der KERN-DEUDIAM Diamantwerkzeuge und Maschinen GmbH „Der PQ6 wird interessiert aufgenommen, die Anwender stehen ihm durchaus offen gegenüber. Auch wenn ich öfter ein ‚ja, aber…‘ höre. Hier sind wir im Bereich der Psychologie, es ist etwas Neues, das viele erst kennenlernen müssen. Es ist ein Prozess und wir

„Das System PQ6 funktioniert und wir sind dabei. Als erste haben wir den Anschluss direkt in der Bohrkrone integriert. Unser Produktportfolio ist komplett mit dem PQ6 verfügbar. Somit sind keine Adapter mehr notwendig. Auch an einer Lösung für Verlängerungen mit bis zu 500 mm Länge arbeiten wir bereits. Einerseits waren mehrere Interessenten auf der baume etwas zurückhaltend andererseits haben wir eine konkrete Angebotsabfrage aus Osteuropa erhalten. Die Eigenschaften des PQ6 sind überzeugend und ich bin zuversichtlich, dass er sich langfristig durchsetzen wird.“


VERANSTALTUNGEN

stieg, indem zunächst ein erstes Fahrzeug komplett mit dem neuen System ausgerüstet wird. So lassen sich sukzessive die Maschinen und Werkzeuge auf den PQ6 umrüsten. Auch international stößt der PQ6 auf großes Interesse. So habe ich beispielsweise bei der Präsentation auf der Fachmesse World of Concrete in Las Vegas eine erste Musterbestellung erhalten.“

Bernd Schmitz, Geschäftsführer der Gölz GmbH „Unsere Bohrmotoren und Bohrkronen sind alle mit PQ6 verfügbar. Der komplette Systemwechsel bei den Anwendern wird jedoch etwas Zeit brauchen, ich rechne mit fünf bis zehn Jahren. Die Fachbetriebe sind voll ausgerüstet, ihre Lager an Bohrkronen gut gefüllt. Denn die Branche ist seit Jahrzehnten mit der aktuellen Technik unterwegs, das lässt sich nicht auf Knopfdruck austauschen. Bewährt hat sich ein schrittweiser Um-

„Das Interesse am PQ6 zur bauma war deutlich spürbar, jedoch bedarf es sicher noch einiger Überzeugungsarbeit in persönlichen Gesprächen. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich das System mittelfristig als neuer Standard etablieren wird. Die einfache Handhabung des PQ6 ist überzeugend. Für erste Tests sind die verfügbaren Adapter sicher eine Lösung. Das kann jedoch nur für den Übergang gelten bzw. um Werkzeuge aus dem Bestand noch aufzubrauchen. Entscheidend ist der Einsatz der Bohrmotoren mit dem PQ6-Anschluss – idealerweise in Kombination mit einer PQ6-Bohrkrone. Allen interessierten Anwendern empfehle ich den persönlichen Austausch mit Kollegen, die das System schon nutzen. Dazu zählen viele Mitglieder des Fachverbandes wie beispielsweise die ESG GmbH, die A&S Betontrenntechnik GmbH & Co. KG, Sabrowski Beton-Abbautechnik oder die Seliger GmbH.“

INFO

Dr. Reiner Schulze, Geschäftsführer der Dr. Schulze GmbH

Auf den Webseiten der interviewten Hersteller finden Sie ausführliche Informationen über den PQ6.

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

BEBOSA 26. - 28. MÄRZ 2020 Fachausstellung avanciert zum europäischen Branchentreff Die Fachausstellung BeBoSa findet nach 2011, 2014 und 2017 zum vierten Mal in Willingen, Hochsauerland, statt. Immer im Jahr nach der Bauma bringt die BeBoSaSie Hersteller und Anwender der Betonbohr- und -sägebranche aus ganz Europa in einem fachlich umfassenden und dabei räumlich überschaubaren Rahmen zusammen. Zu den Austellern zählen alle namhaften Hersteller – hauptsächlich aus dem deutschsprachigen Raum – aber auch Firmen aus Frankreich, Großbritannien, Dänemark und den Niederlanden. Somit avanciert die BeBoSa zunehmend zu einem europäischen Branchentreffen. Es werden mehr als 2.000 Fachbesucher ebenfalls aus ganz Europa erwartet.

Das Konzept Auf knapp 1.400 Quadratmetern Ausstellungsfläche in zwei Messehallen zeigen rund 50 Hersteller Werkzeuge und Maschinen für unterschiedlichste Anwendungen in der Betonbohr- und -sägebranche. Hinzu kommt ein etwa

Hallenplan 2017.

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Blick in Halle 2 bei der BeBoSa 2107. 400 Quadratmeter großes, überdachtes Außengelände für die Präsentation der Maschinen im Arbeitseinsatz. Entscheidend ist das zugrundeliegende Ausstellungskonzept: Charakteristisch für die BeBoSa ist ihre Unkompliziertheit und die entspannte Atmosphäre im gesamten Ausstellungsbereich. Die Fachbesucher erwartet ein technolo-

gisch umfassendes Angebot bei überschaubarere Ausstellungsgröße. Und die Austeller profitieren dank des standardisierten Standbaus von einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis. Denn hier treffen sie genau auf ihre Zielgruppe – die Anwender der Betonbohr- und -sägebetriebe.


26. - 28. MÄRZ 2020

VERANSTALTUNGEN

WILLINGEN, HOCHSAUERLAND

FACHMESSE FÜR BOHREN UND SÄGEN Bebosa.com 2.000 BESUCHER, 50 AUSSTELLER

3.200 M2 AUSSTELLERFLÄCHE

VORFÜHRUNGEN UND RAHMENPROGRAMM 99


BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

RECHTSTIPPS Verbandsanwalt Dr. Georg Groth informiert aus seiner täglichen Praxis London, Paris, Barcelona ... viele schöne Orte locken nicht nur zur Erholung, nein, man kann dort auch arbeiten. Was dabei auch noch zu beachten ist:

Im sog. Öffentlichen Recht kommt es nicht auf die Staatsangehörigkeit an, sondern es gilt das Territorialitätsprinzip. Das heißt, es gilt das Recht des Landes, in dessen Hoheitsgebiet man sich befindet. Deshalb dürfen beispielsweise Engländer in Deutschland nicht links fahren (es gilt die deutsche Straßenverkehrsordnung) und US-Amerikaner keine Waffen tragen (es gilt hierzulande das deutsche Strafgesetzbuch). Arbeitsrechtlich gelten die gesetzlichen und behördlichen Vorschriften des Einsatzortes wie z.B. das Arbeitsverbot an Sonn- und Feiertagen, die Unfallverhütungsvorschriften, die Mindestlöhne. Auch das Sozialrecht ist Öffentliches Recht. Also gilt das deutsche Sozialversicherungsrecht grundsätzlich für alle in Deutschland tätigen Arbeitnehmer.

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Und in Frankreich das französische usw. Im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), bestehend aus den (noch 28) Staaten der Europäischen Union, der Schweiz und den EFTA-Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen gilt im Interesse der Leichtigkeit des Wirtschaftsverkehrs etwas anderes aufgrund der VO (EG) Nr. 883/2004 v. 24.4.2004. Deren Art. 12 sagt: Sonderregelung (1) Eine Person, die in einem Mitgliedstaat für Rechnung eines Arbeitgebers, der gewöhnlich dort tätig ist, eine Beschäftigung ausübt und die von diesem Arbeitgeber in einen anderen Mitgliedstaat entsandt wird, um dort eine Arbeit für dessen Rechnung auszuführen, unterliegt weiterhin den Rechtsvorschriften des ersten Mitgliedstaats, sofern die voraussichtliche Dauer dieser Arbeit vierundzwanzig Monate nicht überschreitet und diese Person nicht eine andere Person ablöst. (2) Eine Person, die gewöhnlich in einem Mitgliedstaat eine selbstständige Erwerbstätigkeit ausübt und die eine ähnliche Tätigkeit in einem anderen Mitgliedstaat ausübt, unterliegt weiterhin den Rechtsvorschriften des ersten Mitgliedstaats, sofern die voraussichtliche Dauer dieser Tätigkeit vierundzwanzig Monate nicht überschreitet. Wenn Sie oder Ihre Arbeitnehmer/innen also nur vorübergehend im Ausland tätig sind (voraussichtlich nicht länger als 24 Monate), weisen Sie durch eine Bescheinigung, die mitzuführen ist, nach, dass Sie oder sie zu Hause in Deutschland sozialversichert (oder von der Sozialversicherung befreit) sind und folglich am Einsatzort keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen

müssen. Sinngemäß genauso verhält es sich, wenn Personal aus dem EWR in Deutschland tätig wird. Der Sozialversicherungsnachweis wird durch eine sog. A1 - Bescheinigung geführt. Seit dem 1.7.2019 ist für das Antrags- und Bescheinigungsverfahren das elektronische Verfahren verpflichtend (§ 106 SGB IV). Bei Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse ist der Antrag bei dieser zu stellen, für Versicherte von privaten Krankenversicherungen bei der Rentenversicherung. Die Bescheinigung soll dann innerhalb von 3 Tagen vorliegen. Der Aufwand ist beträchtlich: Allein bei der Techniker-Krankenkasse sind 800 bis 1600 Anträge zu bearbeiten – täglich. Details zu den Anträgen finden Sie auf den Internetseiten www.dsrv.info und www.dvka.de Dort finden Sie auch Informationen über Entsendungen in Länder/aus Ländern außerhalb des EWR. Ärgerlich: Für jeden Aufenthalt muss ein neuer Antrag gestellt werden. Sammelbescheinigungen gibt es nur, wenn der oder die Reisende/n absehbar über einen Zeitraum von einem Jahr regelmäßig (mindestens zweimal im Monat oder fünfmal im Quartal) in Staaten des EWR reist/reisen. Und: Es kommt nicht auf die Dauer des beruflich bedingten Auslandsaufenthaltes an ! Schon die Teilnahme an einer Fortbildungsveranstaltung, einem Tagesseminar oder auch nur das Betanken des Geschäftsfahrzeuges jenseits der Grenze löst die Pflicht zur Mitführung der Bescheinigung aus. Ob die beabsichtigte Überarbeitung der EU-Verordnung zum Bürokratieabbau führen wird, lässt sich nicht vorhersagen. Der-


INFORMATIONEN

zeit wird über verstärkte Kontrollen im EU-Ausland berichtet. Danach werden in Österreich Bußgelder zwischen 1.000 und 10.000 € gegen das entsendende Unternehmen und die Mitarbeiter/innen verhängt, in Frankreich 3.269 € pro fehlender Bescheinigung. Außerdem droht die Erhebung von Sozialversicherungsbeiträgen im Einsatzland. Sofern die Bescheinigung nicht vorgelegt werden kann, ist das Mitführen des entsprechenden Antrags ratsam. Auch kann dieser noch nachgeholt werden, selbst wenn im Empfängerstaat schon eine Prüfung der Sozialversicherungspflicht stattgefunden hat (EuGH C 527/16 v. 6.9.2018 „Alpenrind“). Wird Ihnen künftig Ihr Finanzamt noch glauben, dass Ihre Auslandsreise beruflich veranlasst war, wenn Sie für den fraglichen Zeitraum keine A1 – Bescheinigung beantragt hatten ?

Shining Wir hoffen, dass Sie, liebe Leser, bisher gut durch den Hochsommer 2019 gekommen sind. Die Sonne hat es ja in der zweiten Juli-Hälfte ordentlich krachen lassen. Aber machen Sie sich keine Sorgen, das sind mitnichten massive Anzeichen eines ebensolchen Klimawandels. So was gab’s früher auch schon. Und früher hat man sich über Sonnenschein gefreut, da musste man wenigstens nicht heizen. Sie sehen, Klimawandel ist auch ein ganz kleines bisschen Einstellungssache. Und wer ernsthaft glaubt, die Welt retten zu können, indem er auf Flugreisen, Kreuzfahrten, Einwegbecher, Kapselkaffee und SUVs verzichtet und in der Mittagspause lieber freudlos an einem in wiederverwendbare Bienenwachstücher gewickelten veganen Sandwich kaut, statt eine in viel Plastik verschweißte Rinderroulade mit Rotkraut und Spätzle zu genießen, der glaubt wahrscheinlich auch an den Osterhasen, den Storch und an den Weihnachtsmann. Vor solchen ahnungslosen Weltverbesserern, die uns jetzt auch noch unser Silvesterfeuerwerk verbieten wollen, können wir nur warnen. Und den Spaß lassen wir uns von denen schon mal gar nicht verderben, sondern heizen mit unserem 2,5-Tonner-Diesel weiterhin fröhlich über unsere gut aus-

gebauten Autobahnen. Hitze? Welche Hitze?? Dank vollaufgedrehter Klimaanlage merken wir davon garantiert nichts. Aber unterschätzen Sie mal nicht die argumentative Durchschlagskraft eines rauchenden Motorraums. Von der können Greta und ihre Fridays for Future nur träumen. Und damit sind wir auch schon bei der Entscheidung von dieser Woche. Denn die hätte es ohne Sonnenschein gar nicht gegeben (Urt. v. 9.7.2019 – 24 U 27/18). Allerdings ging es in dem Fall nicht um den Klimawandel, sondern um ein Dach. Das hatten die Eigentümer des zu dem Dach gehörenden Hauses mit hochglänzenden glasierten Dachpfannen eingedeckt. Deren Strahlkraft übertraf alles bisher Dagewesene, und selbst auf der ISS freute man sich jedes Mal, wenn die Raumstation über dem Gerichtssprengel Hamm kreiste, über die Leuchtsignale von der Erde. Der Nachbar des Beklagten konnte diese Freude nicht teilen. Denn die Reflexion von Sonnen- und Mondlicht durch die Dachziegel blende ihn dermaßen, dass er Wohn-, Esszimmer und Garten nur noch mit gesenktem Kopf nutzen könne.

Der Nachbar müsse deshalb die Blenderei – wie auch immer – abstellen. Wie bereits die Vorinstanz hatte man auch beim OLG den Eindruck gewonnen, dass der Kläger wohl dazu neigte, die Dinge zu dramatisieren. Diese Einschätzung hielt die Richter aus Hamm aber nicht davon ab, sich selbst einen Eindruck von dem blendenden Dach zu verschaffen. Deshalb verlegte man den Gerichtsort kurzerhand ins klägerische Wohnzimmer. Dort machte es sich der Senat zunächst auf der Sitzgruppe, dann am Esstisch bequem und schaute aufs nachbarliche Dach. Das gelang allen,

ohne dass auch nur einer blinzeln musste. Als dann auch noch kein Senatsmitglied auf dem Weg ans heimische OLG über flimmernde schwarze Punkte vor den Augen lamentierte, stand für alle fest, dass die vom Kläger beklagte Beeinträchtigung durch die Dachpfannen unerheblich und von ihm deshalb zu dulden sei.

Meisterzwang Trotz eines massiven Booms und zahlreicher Neugründungen in den zulassungsfreien Berufen gaben viele Betriebe aufgrund des hohen Konkurrenzdrucks und fehlender Qualität schon bald wieder auf. Das belegt ein neues Gutachten der Wettbewerbsökonomen Justus Haucap und Alexander Rasch, das die beiden Professoren der Universität Düsseldorf im Auftrag des Zentralverbands des Deutschen Handwerks angefertigt haben und das unserer Redaktion vorliegt. Derzeit wird im Handwerk darüber diskutiert, in ausgewählten Berufen die Meisterpflicht wieder einzuführen. Ein entsprechender Passus steht auch im schwarz-roten Koalitionsvertrag. Das neue Gutachten ist auch insofern bemerkenswert, als Mit-Autor Haucap langjähriger Chef der Monopolkommission war, die sich erst Ende Januar kritisch über eine Wiedereinführung der Meisterpflicht geäußert hatte. Die Monopolkommission führte neben verfassungsrechtlichen Bedenken auch den Fachkräftemangel als Argument an. Dieser werde sich in einigen Handwerksberufen im Falle einer Rückkehr zur Meisterpflicht eher noch verschärfen. Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer hatte dagegen in einem Interview gesagt: „Wir können nicht jeden wild drauflos arbeiten lassen.“ Die Meisterpflicht werde zu mehr Wettbewerbsgerechtigkeit und fairen Marktbedingungen führen. Haben Sie weitere Fragen? Bitte kontaktieren Sie mich: Telefon: 0211 9543360 E-Mail: groth@ppp-rae.de In diesem Sinne herzlichst, Ihr Georg Groth

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ERSTE TÄTIGKEITSSTÄTTE AUF EINER BAUSTELLE Wird ein Arbeitnehmer von seiner Arbeitgeber wiederholt befristet auf einer Baustelle dessen Auftraggebers eingesetzt, begründet er dort auch dann keine erste Tätigkeitsstätte, wenn der Einsatz insgesamt ununterbrochen länger als vier Jahre andauert. Der Kläger in dem vom Finanzgericht (FG) Münster entschiedenen Fall war als angestellter Elektromonteur seit mindestens 2010 ununterbrochen auf der Baustelle der Auftraggeberin seiner Arbeitgeberin eingesetzt. Die Auftraggeberin hatte dabei jeweils befristete Aufträge an die Arbeitgeberin von längstens 36 Monaten erteilt. Auf dieser Grundlage wurde auch der Kläger auf der Baustelle eingesetzt.

Reisekosten oder Entfernungspauschale? Der Kläger machte Fahrtkosten zur Baustelle an 227 Tagen mit einem Kilometersatz von 0,30 Euro für die Hin- und Rückfahrt sowie Verpflegungsmehraufwendungen geltend. Das Finanzamt berücksichtigte dagegen nur die Entfernungspauschale mit der Begründung, dass die Baustelle nach einem Einsatz von mehr als 48 Monaten zur ersten Tätigkeitsstätte des Klägers geworden sei. Dies sah das FG Münster anders und gab der Klage mit Urteil vom 25. März 2019 (Az. 1 K 447/16 E) vollumfänglich statt. Der Kläger habe keine ers-

te Tätigkeitsstätte gehabt, sodass er Fahrtkosten und Verpflegungsmehraufwendungen nach Reisekostengrundsätzen abziehen könne. Mangels arbeitsvertraglicher Bestimmung der ersten Tätigkeitsstätte durch die Arbeitgeberin sei nach dem Gesetz maßgeblich, ob der Kläger der Baustelle für die Dauer des Dienstverhältnisses oder für mehr als 48 Monate zugewiesen worden sei. Hierfür sei nicht darauf abzustellen, dass der Kläger rückwirkend betrachtet mehr als 48 Monate

auf der Baustelle tätig war. Vielmehr sei im Wege einer Prognosebetrachtung anhand objektiver Umstände zu prüfen, ob der Kläger davon ausgehen konnte, für einen so langen Zeitraum auf der Baustelle eingesetzt zu werden. Dies sei vorliegend aufgrund der stets befristeten Beauftragung seiner Arbeitgeberin durch ihre Auftraggeberin nicht der Fall. Dementsprechend habe der Kläger insbesondere seine Wohnsituation nicht danach ausrichten können.

der Minijobgrenze von 450 € pro Monat liegt. Dadurch können plötzlich Sozialversicherungsbeiträge für die Krankenversicherung, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung anfallen. Wer nicht sozialversicherungspflichtig werden möchte, muss also seine Arbeitszeit reduzieren.

Die gleiche Problematik tritt zum 01.01.2020 ein, denn dann wird der Mindestlohn erneut erhöht (auf 9,35 €), so dass die derzeit rund 7,5 Mio. Minijobber in Deutschland weiter unter Druck geraten. Bislang hat das Bundesministerium für Arbeit eine Anhebung der 450-€-Grenze abgelehnt.

MINDESTLOHN Angehobener Mindestlohn kann in die Sozialversicherungspflicht führen. Zum 01.01.2019 hat sich der gesetzliche Mindestlohn von 8,84 € auf 9,19 € pro Stunde erhöht. Für Minijobber kann diese Anhebung durchaus Folgen haben, denn bei gleichbleibender Arbeitszeit erzielen sie nun möglicherweise ein Monatseinkommen, das über

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INFORMATIONEN

RESSOURCENSCHONUNG BEIM RÜCKBAU

Rückbau-Baustelle in Frankfurt.

Mehr als die Hälfte des gesamten deutschen Abfallaufkommens entfallen auf Bau- und Abbruchabfälle aus dem Bauwesen. Grund genug, den Abbruch und Rückbau von Gebäuden von Beginn an in die Planung eines Gebäudes einzubeziehen, um so das Abfallaufkommen zu senken und natürliche Ressourcen zu schonen. Eine neue Kurzanalyse des VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) zeigt die aktuelle Praxis beim Rückbau von Gebäuden und beschreibt die Potenziale zur Ressourcenschonung im Bauwesen — ergänzt durch aktuelle Forschungsvorhaben und Gute-Praxis-Beispiele.

90 Prozent mineralischen Ursprungs: Allen voran Beton In Deutschlands Gebäuden stecken 15 Milliarden Tonnen verbautes Material. Im Tiefbau – dazu zählen beispielsweise Straßen und Kanalisation – kommen nochmals 12 Milliarden Tonnen hinzu. 90 Prozent des Baumaterials sind mineralischen Ursprungs, allen voran Beton, Zement, Steine und Ziegel. Weitere 6 Prozent entfallen auf Baustähle und Nichteisenmetalle. Das bedeutet, der Großteil dieser Materialien basiert auf wertvollen

natürlichen Ressourcen, die nicht unendlich zur Verfügung stehen. Baustoffe, die beim Abriss oder der Sanierung eines Gebäudes anfallen, sind deshalb viel zu wertvoll, als dass sie auf einer Deponie enden. Zudem sind die Deponieflächen begrenzt.

Kreislauf über den gesamten Lebenszyklus In der Kurzanalyse „Rückbau im Hochbau“ wird stattdessen eine sinnvolle Kreislaufführung empfohlen. Es werden Möglichkeiten vorgestellt, die während der Planung eines Gebäudes und der Dokumentation über den gesamten Lebenszyklus hinweg ausgeschöpft werden können, um ein möglichst hochwertiges Recycling am Lebensende des Gebäudes zu erreichen. Ebenso werden Potenziale des selektiven Rückbaus bzw. der Demontage sowie bei der Aufbereitung der Sekundärrohstoffe betrachtet.

Demontage – höchstes Potential Das höchste Ressourceneffizienzpotenzial wird der Demontage mit anschließender Wiederverwendung zugeschrieben. Beim zerstörungsfreien Ausbau von

Bauteilen (Demontage) kann nicht nur auf Primärrohstoffe verzichtet, sondern auch die Energie für die Herstellung neuer Bauteile gespart werden. Da aber nicht alle Bauteile ausgebaut werden können, ohne beschädigt zu werden, ist eine Kombination aus Demontage und selektivem Rückbau am sinnvollsten. Die Ressourceneffizienz wird auch gesteigert, wenn es gelingt, die Lebensdauer eines Gebäudes zu verlängern. Dies kann beispielsweise durch Sanierung eines bestehenden Gebäudes oder flexible Grundrisse erreicht werden, um sie an zukünftige Nutzungsbedarfe anzupassen. Hilfreich ist eine integrale Planung, bei der schon früh die Expertise von unterschiedlichen Fachrichtungen in den Planungsprozess einfließt. Das Baustoff-Recycling kann vereinfacht werden, indem von vornherein recyclingfreundliche Baustoffe, eine geringe Materialvielfalt sowie lösbare Verbindungen und Konstruktionen verwendet werden. Auch eine modulare Bauweise kommt einer Wiederverwendung oder einem Recycling entgegen. In der vorliegenden Kurzanalyse werden die Potenziale zur Ressourcenschonung im Bauwesen anhand zahlreicher Forschungsprojekte und Gute-Praxis-Beispiele veranschaulicht. Dabei wird auch gezeigt, wie wichtig eine lückenlose Dokumentation des Baugeschehens über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes ist. Das digitale Bauen und die BIM-Methode (Building Information Modeling) ermöglichen dabei eine Planung, in der sämtliche Daten und Informationen zum Gebäude digital dokumentiert werden.

INFO Die Publikation steht kostenfrei auf der Website des VDI ZRE unter www.ressource-deutschland.de/ publikationen/kurzanalysen zum Download bereit.

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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019

SCHULDSPRUCH FÜR LETZTES BANDENMITGLIED VON LEGENDÄREM JUWELENDIEBSTAHL Sie drangen mit einem Diamantbohrer in einen Tresorraum ein und stahlen Juwelen im Wert von 16 Millionen Euro. Nun ist das letzte Mitglied der Diebesbande, die 2015 in London zuschlug, schuldig gesprochen worden. Der 58-jährige Michael Seed muss mit einer Gefängnisstrafe rechnen. Da er sich für den Diebstahl verkleidet hatte, musste ihn ein Gutachter anhand seines Ganges identifizieren. Die Tat im Londoner Diamantenviertel Hatton Garden war einer der spektakulärsten Diebstähle in der englischen Kriminalgeschichte. Sechs Männer in Leuchtwesten hatten zunächst ein Loch in die Wand des Tresorraums des Diamantendepots gebohrt und anschließend 73 Schließfächer geplündert. Sie erbeuteten Gold, Schmuck und Edelsteine im Wert von 13,7 Millionen Pfund. Seed war als letztes der sechs Bandenmitglieder

Die sechs Juwelendiebe bohrten ein Loch in eine Tresorwand und räumten dann 73 Schließfächer aus. Nun wurde auch der letzte von ihnen schuldig gesprochen.

noch auf freiem Fuß gewesen. Im März 2018 wurde er in seiner Wohnung im Norden von London verhaftet. Auf einer Werkbank in seinem Schlafzimmer fand die Polizei 933 Gegenstände aus dem Hatton-Garden-Diebstahl, darunter auch Goldbarren. Auf Videoaufnahmen vom Tatort war zwar lediglich ein Mann mit roter Perücke und Gesichtsmaske zu sehen. Ein Gutachter identifizierte Seed auf den Bildern aber anhand seines hinkenden Ganges als den Mann auf dem Video. Der Fall hatte in England auch wegen des fortgeschrittenen Alters der Täter für Aufsehen gesorgt. Zwei von ihnen waren bereits über 70, einer starb nach seinem Prozess im Gefängnis. Insgesamt waren vor Seed neun Menschen im Zusammenhang mit dem Juwelendiebstahl verurteilt worden, das Strafmaß reicht von 18 Monaten bis zu sieben Jahren.

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Al Nasla Rock in der Wüste von Tayma, Saudi-Arabien.


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SVBS – Schweizerischer Verband der Betonbohrund Betonschneideunternehmungen Bahnhofstraße 7 d | 4512 Bellach, Schweiz Telefon: +41 32 61810-50 info@svbs.ch | www.svbs.ch

VBS – Verband Österreichischer BetonBohr- und -Schneideunternehmen Hatzendorf 266 | 8361 Fehring, Österreich Telefon: +43 664 5329625 info@vbs.co.at | www.vbs.co.at

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Dr. Schulze GmbH

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dr-schulze.de

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Fachverband Betonbohren- u. sägen e.V.

64293 Darmstadt

fachverband-bohren-saegen.de

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Findeis Betonbohrservice GmbH

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Gerhard Storz Betonbohren und -sägen

71069 Sindelfingen

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grabag.ch

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Groth Rechtsanwälte

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hilti.de

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PN Software GmbH BeBoSoft

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Rütters Betonbohr- u. Sägedienst GmbH

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Sonmac A.S.

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Team Thaler GmbH

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