DER
BETONBOHRER
Rückbau – Umbau – Sanieren
Ausgabe 44 – 2019
Fachzeitschrift für Diamanttechnik
8. – 14. April 2019
BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019
Sauberer Rückbau. Erledigt. PREMIUM Seilsägesysteme mit innovativen Technologien für sauberen Rückbau, auch unter schwierigen Bedingungen. Garantiert zuverlässig, leistungsstark und langlebig. Für professionelle Anwender. Mehr erfahren auf www.tyrolit.com
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EDITORIAL Bauma 2019 – Herzschlag der Branche
Liebe Leserinnen und Leser, es ist wieder so weit, 2019 ist das Jahr der Bauma. Am 8. April öffnen sich die Tore zur 32. Weltleitmesse für Baumaschinen – dem Herzschlag der Branche. Seit meinem ersten Besuch dieser Messe im Jahr 1998 habe ich keine einzige versäumt. Mein Hauptinteresse gilt vor allem der Halle A1, dem Treffpunkt der Betonbohr- und -sägebranche. Rückblickend ist eine Veränderung des Kreises der Aussteller erkennbar – oder anders ausgedrückt: Es sind kontinuierlich weniger Aussteller unserer Branche vertreten. Ein Grund ist sicher, dass der finanzielle Aufwand für eine Präsenz auf der Bauma relativ hoch ist. Darüber hinaus glaube ich, dass die jeweils im Jahr nach der Bauma stattfindende Fachmesse BeBoSa, die sich sehr erfolgreich etabliert hat, eine wirtschaftlich attraktive Alternative vor allem für kleinere Hersteller darstellt. Unabhängig von dieser Entwicklung ist die Bauma aus meiner Sicht immer eine Reise wert. Vor allem ein Besuch der Anbieter von Maschinen und Werkzeugen aus dem nichteuropäischen Ausland ist spannend. Darüber hinaus möchte ich auf den 11. April verweisen. An diesem Tag verleiht der internationale Verband IACDS den diesjährigen Diamond Award für herausragende Leistungen im Bereich Betonbohren und -sägen. Die Preisvergabe wird in diesem Jahr um eine Kategorie für innovatives Equipment zum Bohren und Sägen erweitert. Dafür hat sich unter anderem der Fachverband Betonbohren und -sägen mit dem neuen werkzeuglosen Bohrkronenanschluss PQ6 beworben. Ich bin gespannt! Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen dieser neuen Ausgabe und natürlich einen erfolgreichen Besuch auf der Bauma.
Hans-Georg Wagener Redaktion und Verlag DER BETONBOHRER
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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019
BAUSTELLEN UND PROJEKTE
BRANCHENNEWS
WIR STELLEN VOR
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Mauer gekappt
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Antal bewegt die Massen
Büros zu Wohnungen & Hotel
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Im Zentrum der Macht
Schnell & präzise
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Mouille Point
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Bohrlöcher rilliert
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Underwater
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Isar-Kraftwerk
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Puma House
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Dancefloor
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Ein Juwel wird wachgeküsst
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Power Plant in Rumänien
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Freihand-Säge
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Neptuns Rückkehr
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Abstellgleise
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Barrierefreies Pflaster
Schwamborn
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Kern-Deudiam
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Hilti DSH 600-X
60
Dr. Fritsch
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Tyrolit WCU17
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Darda
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Schwamborn
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Weka
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Tsurumi
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AGP Neu in D
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Reul Steinsäge
TECHNIK
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Hikoki Motoren
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Norton Clipper
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Goldschmidt
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ICS Power
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MKS Funke
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Werkerapp
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123erfasst.de
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Definierter Abtrag Memory Steel
Porträt SSB Fidan
ARBEITSSICHERHEIT
84 85 86 87 88
Arbeitsunfälle rückläufig Nienhaus+Thielkes Präventionspreis Regel für die Baubranche Anhänger geklaut Reibereien auf dem LKW
INHALT
Rechtsanwalt Dr. Georg Groth ist für Sie da, wenn das Recht härter ist als Ihr Beton. Streit mit dem Auftraggeber? Mit Subunternehmern? Mit Mitarbeitern?
IMPRESSUM Herausgeber: Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e. V. (FBS) Geschäftsstelle: Dolivostraße 35, 64293 Darmstadt, Deutschland Telefon: +49 6151 870956-0, Telefax: +49 6151 870956-30 info@fachverband-bohren-saegen.de www.fachverband-bohren-saegen.de
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FBS: Positive Stimmung FBS JHV in Weimar FBS: Gewerbliche Seminare FBS spendet Bohrsystem FBS: Personalien FBS Regionaltreffen / Q-Zeichen VBS Betonbohrertag SVBS Safety Day IACDS auf der Bauma IACDS Julies Kolumne
VERANSTALTUNGEN
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Bauma: Herzschlag der Branche
INFORMATIONEN
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25.07.13 19:23
Subunternehmer
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Telefonieren
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DSVGO
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Surfen
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Baul. Veränderung
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Wiedemeier Kommunikation, Düsseldorf
Mit der Unterstützung durch:
Redaktion und Anzeigen: DER BETONBOHRER-Verlags UG (haftungsbeschränkt) Verantwortlich für den Inhalt: Hans-Georg Wagener, Geschäftsführer Große Allee 62, 34454 Bad Arolsen, Deutschland Friedrichstraße 2, 40217 Düsseldorf Telefon: +49 5691 50794, Telefax: +49 5691 914235 Telefon: 0211 - 37 26 59, www.georggroth.de hans@derbetonbohrer.de, www.derbetonbohrer.de
Betonbohrer m/w/d gesucht
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Klau am Bau
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65 Jahre WD40
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Helfer melden
Gestaltung und Produktion: WESTEND Communication GmbH www.westend-communication.de Druck: ColorDruck Solutions GmbH Gutenbergstraße 4, 69181 Leimen, Deutschland Telefon: +49 6224 7008-0, Telefax: +49 6224 77134 info@colordruck.com, www.colordruck.com Bilder: 123erfasst.de GmbH, A.Fidan B&S, ABZ Hamm, Alfa-Bet GmbH, Alois Kober GmbH, Antal GmbH, Arvi Demolition Tools, Bernd Horlbeck, BG Bau, BKS Münsterland, Blitz + Donner GmbH, CCD Diamanttechnik, Christina Wagener, Concrete Worm, Daniel Ternes, Darda GmbH, Der Betonbohrer-Verlags UG, DGUV, Diamantbohr AG, Dr. Fritsch GmbH, Empa Institut ETH Zürich, Fachverband Betonbohren und -sägen, Georg Groth, Goldschmidt GmbH, Heger GmbH, Hikoki GmbH, Hilti GmbH, Hydro-Tec GmbH, IACDS, ICS, Blount €pe SA, Jan Eckert, Jandeck Kernbohrungen, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Koop GmbH, Lissmac GmbH, Matthias Seliger, Messe München GmbH, MKS Funke GmbH, Netzwerk Kleinstberufe, Nienhaus & Thielkes GmbH, Norbert Braun GmbH, Reul GmbH, Saint-Gobain Abrasives GmbH, Schwamborn GmbH, Spanset GmbH, SSB Fidan GmbH, Suva Gesundheitsschutz, SVBS Schweiz, VBS Österreich, W+F GmbH, WD40 GmbH, Weka Elektrowerkzeuge, WESTEND Communication GmbH, Youssef Hallak, Zeiser Diamanttechnik, © jd-photodesign, © pixelliebe/Fotolia.com, © peshkov/stock.adobe.com Erscheinungsweise: 2 × jährlich, jeweils am 15. Oktober und am 15. März Anzeigenpreisliste: Nr. 16 vom 1. Januar 2019 Manuskripte: Der Herausgeber übernimmt nur eine Verantwortung für die eigenen Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift. Meinungsäußerungen sind nur dann offizielle Stellungnahmen der Verbände, wenn sie ausdrücklich als solche bezeichnet werden. Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nur die Auffassung des Verfassers wieder und decken sich nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion. Änderungen im Text bleiben der Redaktion vorbehalten. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und sonstige Unterlagen übernimmt die Redaktion oder der Verlag keinerlei Haftung. Für Anzeigenaufträge gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des FBS in der jeweils gültigen Fassung. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Ein Nachdruck ist nur mit Genehmigung des Verlags unter ausführlicher Quellenangabe gestattet. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Verlagssitz in Bad Arolsen.
BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019
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MAUER GEKAPPT Zeiser Diamanttechnik sägt in Schwäbisch Gmünd In Schwäbisch Gmünd, der größten Stadt im Remstal nahe Stuttgart, ist auf dem Zeiselberg ein Naherholungsgebiet entstanden und bietet mit einer gläseren Aussichtsplattform einen grandiosen Panoramablick über die historische Altstadt. Auf dem Fußweg nach oben wird der Hang von einer
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neuen Mauer aus Naturstein gestützt. Nach ihrem Bau sollte diese Mauer auf das Anfüllniveau gestutzt werden. Zunächst war angedacht, dass der Steinmetz die Steine aufnimmt und mit der Tischsäge bearbeitet. Dies schien allerdings zu zeit- und kostenintensiv. So kam man auf die Idee, die Steine mit
einer schienengeführten Wandsäge zu kappen.
Zeiser Diamanttechnik Die Firma Georg Eichele, Tief- und Straßenbau, beauftragte die Firma Zeiser Diamanttechnik aus dem nahe gelege-
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BAUSTELLEN UND PROJEKTE
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nen Salach mit diesen Arbeiten. Neben der Dienstleistung Bohren und Sägen handelt die Firma Zeiser mit Bauwerkzeugen, insbesondere Werkzeugen für die Diamanttechnik. „Wir hatten etwa 100 lfdm Schnitte 15 bis 25 cm tief auszuführen“, erklärte Firmenchef Markus Zeiser. „Schwierig war das Einmessen und Andübeln der Schie-
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nenböcke, da die Mauer uneben und um 10° geneigt war sowie zahlreiche Rundungen aufwies. Auch konnten wir keine Schlagdübel verwenden, sondern haben alle Schienenböcke mit Klebeankern und M12-Gewindestangen befestigt. Zudem musste, bedingt durch das Eigengewicht der Steine, die Schnittfuge mit Keilen gesichert werden.“
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Blick vom Zeiselberg auf die Altstadt von Schwäbisch Gmünd.
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Die Mauer vor den Schneidarbeiten.
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Die Schienen der Wandsäge werden montiert …
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… und die Säge läuft.
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M12-Gewindestangen in Klebeankern für die Schienenbefestigung.
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Pentruder-Wandsäge im Einsatz.
Equipment Gesägt wurde mit einer 22-kW-Wandsäge von Pentruder, Typ CBK. Für sämtliche Bohrungen kam eine Baier-Handbohrmaschine BDB 825 zum Einsatz, mit der auch nach Fertigstellung die Klebeanker überbohrt und entfernt wurden. Den erforderlichen Strom lieferte ein 40-kW-Stromaggregat. Als Werkzeuge wurden spezialangefertigte Natursteinblätter mit Schrägsegmenten der Firma Hydro-Tec benutzt.
Alle waren zufrieden „Auftraggeber und natürlich auch wir waren mit dem Ergebnis hochzufrieden und Schwäbisch Gmünd ist jetzt um eine Attraktion reicher“, bilanzierte Markus Zeiser abschließend.
INFO www.zeiserbauwerkzeuge.de
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BÜROS ZU WOHNUNGEN & HOTEL Diamantbohr bei dem Umbau der alten Post in Bern dabei
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Der ehemalige Hauptsitz der Post in der Schönburg Bern wird seit 2017 umgebaut und renoviert. Die Swiss Prime Site AG als Eigentümerin der Liegenschaft, baut die ehemaligen Büroräumlichkeiten zu einem Wohn- und Hotelkomplex um. Zu diesem Zweck werden die nach der Windrose ausgerichteten Flügel des Gebäudes komplett neu gestaltet. Im Nordflügel wird ein Drei-Sterne-Hotel der deutschen Prizeotel Gruppe erstellt, welches mit 188 Zimmern viel Raum für Gäste bietet. Im Ost-, Südund Westflügel entstehen total 142 Mietwohnungen von 2,5 bis 4,5 Zimmer. Nachdem bereits im Frühjahr 2017 mit den Verhandlungen um die verschiedenen Teilaufträge für den Rückbau begonnen wurde, startete die Diamantbohr AG schliesslich im November 2017 mit den eigentlichen Rückbauarbeiten. Dabei bildete die Neugestaltung von insgesamt vier neuen Treppenhäusern die Hauptarbeit. Parallel dazu wurde
der zentrale Kernbereich des Gebäudes komplett umgestaltet. Neben diesen grossen Rückbauarbeiten wurde auch mit den umfangreichen Kernbohrungen gestartet, um mit den gesamten neuen Installationen so schnell wie möglich beginnen zu können.
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BAUSTELLEN UND PROJEKTE
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Ziel der Firma Losinger-Marazzi, welche die Aufgabe der Totalunternehmung innehat, war es, diese Rückbauarbeiten bereits Ende März 2018 abzuschliessen. Dieses Vorhaben wurde aufgrund von Bedenken an der statischen Sicherheit und den damit nötigen Änderungen des Ablaufs nicht erreicht. Erfolgreich beendete die Diamantbohr AG die umfangreichsten Rückbauarbeiten auf Ende September 2018. Diese Arbeiten wurden hauptsächlich mit Universalsägen und Abbruchrobotern ausgeführt. An einzelnen Stellen mit massiven Wandstärken wurden zudem Seilsägen eingesetzt.
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Total wurden während den Rückbauarbeiten rund 2.200 m³ Beton aus dem Gebäude entfernt. Aktuell sehen wir dem Ende dieses aufwendigen Projekts entgegen. Es sind unsererseits nur noch einige Abschlussarbeiten zu erledigen. An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen am Bau beteiligten Personen für die gelungene Zusammenarbeit und insbesondere bei unseren Mitarbeitern für die grosse Einsatzbereitschaft sowie das grosse Engagement während der gesamten Bauzeit. Markus Graf, Diamantbohr AG
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Die Baustelle aus der Vogelperspektive.
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Eine weitere 60 cm starke Wand muss weichen.
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Im Treppenhaus Süd werden die zerschnittenen Betonstücke direkt mit dem Baustellenkran ausgebaut.
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Die Liftvertiefung beim Treppenhaus West wird gespitzt.
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Übersicht Lageplan.
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Im Kern 2.2 sind sämtliche Zwischenwände bis ins 3. Geschoss entfernt.
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Die Ausschnitte für das neue Treppenhaus West sind schon bis ins Erdgeschoss fortgeschritten.
INFO www.diamantbohr.com
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SCHNELL UND PRÄZISE BKS Münsterland bohrt in 18 Stunden 68 Ø 400 von Beton mit mittleren bis sehr harten Zuschlagsstoffen und/oder einer sehr starken Armierung. Die vollkommene dreidimensionale Symmetrie der Diamantkornverteilung im Segment der Arix „Pattern-Technology“ führt zu einer kontinuierlichen Abnutzung des Segmentes und optimiert somit Standzeit und Schnittgeschwindigkeit. Die notwendigen 68 Bohrungen wurden mit zwei Hilti-Bohrgeräten DD350 CA mit automatischem Vorschub und zwei Mitarbeitern in 36 Monteurstunden oder 18 Arbeitsstunden durchgeführt. Dabei wurden nur vier Bohrkronen BX 1/3 benötigt. Herr Veerkamp zeigte sich zufrieden mit der von den Bohrkronen erbrachten Bohrgeschwindigkeit, der Standzeit und der gleichbleibenden Qualität im Diamantsegment und wird bei weiteren Kernbohraufträgen gerne auf diese Produkte der Firma Goldschmidt zurückgreifen.
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Das Unternehmen Renk AG in Rheine, einer der führenden Hersteller von Antriebstechnik, benötigte für das Aufstellen von Produktionsmaschinen Fundamentbohrungen. Beauftragt wurde die ebenfalls in Rheine ansässige BKS Münsterland GmbH, ein professioneller Dienstleister für Abruch- und Sanierungsarbeiten. Notwendig waren 68 Bohrungen mit einem Durchmesser von 400 mm und einer Bohrtiefe von exakt 410 mm. Gefordert war eine schnelle und präzise Ausführung der Bohrarbeiten. Aus diesem Grund entschied sich Herr Veerkamp, Inhaber des Unternehmens BKS Münsterland GmbH, für die Bohrkronen BX 1/3 von Goldschmidt Schleiftechnik und Diamantwerkzeuge. Die lasergeschweißte Bohrkrone BX 1/3 ist hervorragend geeignet zum Bohren
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Kein Schweizer Käse – 68 Bohrungen im Fundament.
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Zwei Hilti DD350 CA mit automatischem Vorschub sind gleichzeitig im Einsatz.
INFO www.bks-muensterland.de
A:
F DER BAUM
RBAND AU DER FACHVE
INNOVATION PQ6 PQ6, das werkzeugloses Verschlusssystem für sekundenschnellen Bohrkronenwechsel, entstand auf Initiative des Fachverbandes Betonbohren und -sägen in Kooperation mit dem VDMA. Es ermöglicht die Montage und Demontage einer Bohrkrone an der Maschine per Hand, ohne Einsatz von Werkzeug. Die Eigenschaften im Überblick: • • • • • •
einfache und schnelle Montage leichtes Lösen der Bohrkrone ohne Werkzeug Selbstzentrierung dank neuem 6-fach-Polygonprofil hohe Rundlaufpräzision spiel- und vibrationsfreie Übertragung hoher Drehmomente sehr kurze Bauweise und geringes Gewicht
Steigen Sie jetzt um und profitieren Sie von der Effizienzsteigerung im Arbeitsablauf bei gleichzeitiger Reduzierung der Verletzungsgefahr! Informieren Sie sich auf der bauma am Stand des Fachverbandes oder besuchen Sie einen der teilnehmenden Hersteller! www.fachverband-bohren-saegen.de
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HALLE A1.13
PQ6 AUF DER BAUMA: • • • • • • • • • • • •
ADAMAS, Halle A1.233 BRAUN Maschinenfabrik, Halle A1.215 EURODIMA, Halle A1.402 GÖLZ, Halle A1.449 Heger, Halle A1.438 Hydro-Tec, Halle A1.403 KERN DEUDIAM, Halle A1.422 LISSMAC, Halle A1.249 Dr. Schulze, Halle A1.149 T.D.B.S., Halle A1.100 TYROLIT, Halle A1.139 WEKA, Stand: A1.113
BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019
MOUILLE POINT Concrete Worm schneidet in Kapstadt Treppen ab
an einer Seite durch eine Treppenkonstruktion aus Stahl ersetzt werden, die eine eventuelle Flucht erheblich verkürzte. Hierzu musste ein Teil der Treppen, Podeste und Brüstungen in der Breite der neuen Stahlkonstruktion entfernt werden. Ein Abbruch mit Stemmhammer und -zangen fiel aus, da die neue Betonstruktur auf gar keinen Fall beschädigt werden durfte. Für die schonende Betondemontage mit Diamanttechnik konnte die Firma Concrete Worm gewonnen werden
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Concrete Worm Der Rückbauspezialist aus Kapstadt hat sich in der Gegend einen guten Ruf erworben und war schon für das Mammutprojekt Mocaa-Kunstsilo verantwortlich (siehe auch DER BETONBOHRER, Ausgabe 42, Titelseite).
Der Job – Step by Step Zunächst baute Concrete Worm ein Gerüst auf und rüstete die abzubrechenden Podeste, Treppen und Brüstungen mit Stahlstützen standsicher ab. Anschließend wurden Kernbohrungen für sämtliche Kranaufhängungen gefertigt. Im nächsten Schritt kam die Wandsäge für die Demontage der Brüstungen zum Einsatz. Nachdem diese vom Autokran abgehoben waren, kamen die Treppen und Podeste an die Reihe. Teilweise wurden die Treppen auch mit Loch-anLoch-Bohrungen vom bestehenden Gebäude abgetrennt. Mit einem weiteren Kraneinsatz war der Auftrag beendet. Das trendige Mouille Point an der südatlantischen Küste von Kapstadt ist bekannt für seine eleganten Fischrestaurants mit Terrassen am Strand sowie für die Sea-Point-Promenade, die am Meeresufer entlangführt.
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Ein gerade fertiggestelltes Appartementhaus musste aufgrund geänderter Brandschutzbedingungen erneut umgebaut werden. Um kurze Fluchtwege zu ermöglichen, sollten die langen Treppenhausgänge
Equipment Zum Einsatz kamen eine Hilti-Wandsäge DS TS20E sowie Bohrgeräte des Fabrikats AGP DM14.
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Statistik & Fazit „Insgesamt haben wir 75 m Brüstungen und 17 m Treppen geschnitten, außerdem etwa 50 Kernbohrungen Ø 130 mm“, erläuterte Peter Fink, Chef von Concrete Worm. „Unsere höchste Priorität war die Sicherheit beim Um-
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gang mit den tonnenschweren Betonteilen, aber der Auftrag verlief reibungslos und ohne Unfälle. Der Auftraggeber ,Prime Projects‘, für den wir schon häufig gearbeitet haben, war hochzufrieden. Wir natürlich auch!“
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Ein freigeschnittener Treppenlauf hängt am Kran.
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Das Gebäude vor …
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… und nach den Rückbauarbeiten.
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Hier gut zu sehen: Die geschnittenen und abgebohrten Betonflächen.
INFO www.concreteworm.co.za
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BOHRLÖCHER RILLIERT Ganz spezielle Kernbohrungen im Herzen von Frankfurt am Main
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Die Norbert Braun GmbH aus Münster im Süden von Frankfurt wurde Anfang des vergangenen Jahres von den Bauherrenvertretern des Bauvorhabens Junghof Plaza im Herzen von Frankfurt am Main zu Rate gezogen. Im Zuge der Abbrucharbeiten des bestehenden Geschäftshauses bis auf das Straßenniveau musste die öffentliche Tiefgarage Junghofstraße in Betrieb bleiben. In die Bodenplatte der zweistöckigen Tiefgarage mit darüber liegendem Ladehof und daran angrenzender Technikebene sollten Kernbohrungen für Mikropfähle eingebracht werden, um die umverteilten Lasten durch die geplanten Innenhöfe des neuen Gebäudekomplexes in den Baugrund abtragen zu können.
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Die Bodenplatte der Tiefgarage mit ca. 185 cm Stärke sollte mit Kernbohrungen Ø 300 mm versehen, und die Bohrlochwandung aufgeraut werden, um
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die Lasten aus der Bodenplatte in die Mikropfähle einleiten zu können und dadurch die Ertüchtigung bzw. Verbreiterung der aufgehenden Stützen im Rahmen zu halten. Die Anzahl der während der Bauarbeiten nutzbaren Parkplätze sollte aus wirtschaftlichen Gründen so hoch wie möglich bleiben. Durch diese Bohrungen sollen dann im Spezial-Tiefbau-Verfahren Mikropfähle eingebracht werden. Eine für die geplanten Arbeiten relevante Besonderheit des Baugrundes in Frankfurt ist dem Main geschuldet, der durch die Stadt fließt. Laut Baugrundgutachten ist unter der Bodenplatte mit drückendem Grundwasser mit einer Wassersäule von mehreren Metern über die Bodenplatte hinaus zu rechnen. Das Durchbohren der Bodenplatte würde somit zu einem artesischen Brunnen führen und die Tiefgarage fluten. Es wurde daher angeboten, nur bis zur unteren Bewehrungslage der Bodenplatte zu bohren und den Kern zu brechen. Für die Herstellung einer rauen Bohrlochwandung wurde das „flex-O-loop“-Innenfrässystem mit einer Rillentiefe von ca. 4 mm und einem Rillenabstand von ca. 4–5 cm angeboten. Die Firma Neidhardt sollte die Mikropfähle herstellen, als Diamantdienstleister empfah-
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len die Bauherrenvertreter die Norbert Braun GmbH. Das Konzept zur Herstellung der Mikropfähle sah nunmehr vor, auch die Decken über den in der Bodenplatte herzustellenden Pfahlbohrungen mit Kernbohrungen zu versehen. Durch diese Kernbohrungen würden Standrohre über mindestens zwei Geschosse aufgestellt, um dem drückenden Grundwasser genügend Ausdehnungsraum zu bieten, da durch die Pfahlbohrungen durch die verbleibende Bodenplatte in den Baugrund sonst eine Flutung der Tiefgarage möglich gewesen wäre. An manchen der 49 Bohrstellen für die Mikropfähle wurden sogar drei Decken über der Bodenplatte durchbohrt, um einen ausreichenden Freiraum für das Positionieren des Spezial-Tiefbau-Bohrgerätes zu schaffen. Zudem sollten Kernbohrungen für Probepfähle und Ausziehversuche in der Bodenplatte hergestellt werden. Bereits bei der Herstellung der Rillierungen für die Ausziehversuche in den nur 80 cm tiefen Kernbohrungen in der Bodenplatte kam es zu Vibrationen beim Betreiben des Flex-o-loop-Gerätes und es konnten nur Rillentiefen an der unteren Grenze der angebotenen 3–4 mm Rillentiefe realisiert werden.
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Eine Vorgabe des Prüfstatikers verlangte nunmehr einen Rillenabstand von ca. 2,5 cm anstelle des von der Firma Braun angebotenen und auch ausgeführten Abstands von 4 bis 5 cm. Ferner stellte sich heraus, dass die Rillentiefe von nur 3 mm in Anlehnung an den im statischen Konzept verwendeten Eurocode 2 für Deutschland nur als „raue Fuge“ beurteilt wurde. Für das statische Gesamtkonzept musste jedoch eine „verzahnte Fugenausbildung“ zum Einsatz kommen, damit die Norm noch angewendet werden kann und keine Überprüfung im Einzelfall vorgenommen werden müsste. Hier wären sehr viele Ausziehversuche notwendig, für die weder die Zeit noch der Platz in der Tiefgarage vorhanden gewesen wäre. In mehreren Schritten wurde das Flex-o-loop-System mithilfe der hauseigenen Werkstatt und unserer erfahrenen Mitarbeiter in relativ kurzer Zeit weiterentwickelt, um den Zielsetzungen des Auftraggebers bzw. der Bauherrenschaft gerecht zu werden. Es wurden insgesamt 49 Diamant-Kernbohrungen Ø 300 mm in der Bodenplatte hergestellt. Diese wurden auf einer Höhe von 160 cm mit einem mittleren Rillenabstand von ca. 2,5 cm und einer Einzelrillentiefe von ca. 5 bis 6 mm mit den angestrebten Rillen versehen. Zu-
dem wurde jede Rillierung in jeweils vier Messpunkten je Einzelrille durch einen Ingenieur der Norbert Braun GmbH aufgemessen und für die statische Beurteilung dokumentiert. Hinzu kamen noch insgesamt 115 Bohrungen durch die teilweise hochbewehrten Zwischendecken für die Aufstellung der Standrohre.
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Gut sichtbar: die Rillierung im Abstand von 2,5 cm und mit 5–6 mm Tiefe.
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Die Baustelle: Geschäftshaus im Herzen von Frankfurt.
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Die Arbeitssituation in der Tiefgarage.
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Die ausgebohrten Kerne mit reichhaltiger Bewehrung.
INFO www.betontec.de
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UNDERWATER CUTTING 1Diamond und Tyrolit schneiden unter Wasser im Golf von Mexiko Im Zuge eines Stilllegungsprojektes im Golf von Mexiko ließ einer der dort größten Ölplattformen-Betreiber einen Stutzen im Meer entfernen. Der Plattformen-Betreiber beauftragte zwei weltweit führende Stilllegungsexper-
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ten, die auf Offshore-Dienstleistungen spezialisiert sind, mit den Schneidearbeiten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten war allerdings recht schnell klar, dass der Rückbau des Stutzens mit konventioneller Schneidetechnologie
nicht möglich ist. Der US-Ölriese holte sich daher Unterstützung von einem Offshore-Rückbau-Profi, dem norwegischen Unternehmen 1Diamond AS, welches gemeinsam mit Tyrolit über die entsprechende Technologie verfügt, anspruchsvolle Unterwasserschneidearbeiten durchzuführen.
Schneiden von großen Durchmessern unter schwierigen Bedingungen Konkret mussten eine Senkkastenhülle mit 4 m Außendurchmesser und 50 mm Wandstärke sowie 76 mm Beton und ein Senkkasten mit 3,9 m Außendurchmesser und 76 mm Wandstärke 4,5 m unter dem Meeresspiegel durchtrennt werden. Bei diesem aufwendigen Rückbauprojekt empfahl 1Diamond, sein Green-Sawfish-System zu verwenden und schrittweise vorzugehen, um poten-
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BAUSTELLEN UND PROJEKTE
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zielle Probleme während der Schneidearbeiten frühzeitig erkennen und gegebenenfalls auch verhindern zu können. Insgesamt dauerte die Entfernung des Stutzens vier Tage.
Das Green-Sawfish-System Entfernt wurde der Stutzen mithilfe des Green-Sawfish-Systems von 1Diamond, ausgestattet mit dem Tyrolit-Sägeseil
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DWH***-SL. Das Green-Sawfish-System ist eine hydraulische Seilsäge, die Schnitte mit maximalen Abmessungen von 4,85 × 4,85 m in Tiefen von bis zu 120 m durchführen kann. Durch eine Fernbedienungsfunktion reduziert die Maschine das potenzielle Risiko für Anwender, da sie aus einer Entfernung von 100 m bedient werden kann. Das DWH***-SL von Tyrolit ist ein galvanisiertes Seil, das für die Bearbeitung von Stahl entwickelt wurde, sich durch schnelle Schneidleistung auszeichnet, und als ideales Werkzeug für das Green-Sawfish-System gilt. Die größten Herausforderungen des Projektes waren das Timing und die Komplexität sowie die Größe des Senkkastens. Das Durchtrennen der doppelten Wand des Senkkastens wäre für traditionelle Werkzeuge nur sehr schwer zu bewerkstelligen gewesen. Mit der zweiachsigen Drehung des Green-Sawfish-Systems in Kombination mit dem Tyrolit-Sägeseil DWH***-SL konnte Proserv jedoch die erforderlichen Schneidearbeiten in kurzer Zeit erfolgreich und ohne Zwischenfälle durchführen.
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Der Green Sawfish von 1Diamond ist ein einzigartiges modulares System, das für die Entfernung von Deckrahmen sowie für schwerkraftbasierter Strukturen entwickelt wurde. Das Green-SawfishSystem ist eine SchwerlastUnterwassermaschine mit neuester Seilsäge-Technologie, die zum Abtragen von praktisch jedem Material und Gewicht genutzt wird.
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Die Entfernung des Stutzens im Golf von Mexiko.
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Das galvanische TyrolitSägeseil DWH***-SL wurde für komplexe und anspruchsvolle Schneidearbeiten in Stahl entwickelt.
Tyrolit & 1Diamond Tyrolit und 1Diamond AS (Teil der amerikanischen Quantas Services) sind Partner im Offshore- und Unterwassergeschäft. 1Diamond bietet Maschinen an, die Strukturen von bis zu 7,5 m in jeder Neigung und in einer Tiefe bis 3.000 m schneiden können. Zusammen mit den Diamantwerkzeugen von Tyrolit ist es nun möglich, einen neuen Standard für Unterwasserschneidearbeiten zu setzen, und damit die hohen Anforderungen dieses stetig wachsenden Marktsegmentes zu erfüllen.
INFO www.1diamondtechnology.com www.tyrolit.com
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ISAR – KRAFTWERKSBRÜCKE Koop Diamanttechnik überzeugt mit Kompetenz und Flexibilität
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In einem direkt an der Isar gelegenen Wasserkraftwerk sollte Ende November ein Brückenteil zurückgebaut werden. Die Herausforderung lag darin, dass ein Unterbau mit Schwerlaststützen aufgrund des durchlaufenden Wassers nicht möglich war. Aus diesem Grunde sollte die Lastabfangung unter ständigem Einsatz eines Autokrans stattfinden. Die Arbeiten mussten nach Planvorgabe unbedingt vor Weihnachten abgeschlossen sein, was aufgrund des vorgegebenen Volumens und unter Berücksichtigung des Schwierigkeitsgrades realistisch erschien. Die Stahlbetonstützen dienten konstruktiv als Auflager, die erhalten bleiben sollten. Ebenso die seitlichen Stahlbetonschächte, in denen die Leitungen des Kraftwerks untergebracht waren und deshalb freigeschnitten werden mussten. Das Abbruchkonzept sah vor, die Brücke der Länge nach in Teile von 10 bis 15 t zu sägen. Die freigeschnittenen Teile konnten dann Zug um Zug sofort
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BAUSTELLEN UND PROJEKTE
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nach Freiwerden verhoben werden. Für die geplante Ausführung mit dem Trennen und Verheben von ca. sechs Teilen stand ein Zeitfenster von drei bis fünf Tagen zur Verfügung. Während der Ausführung der Arbeiten wurde jedoch rasch festgestellt, dass die Betonbeschaffenheit und die vorhandene Armierung in einem sehr schlechten Zustand waren. Trotz Einhaltung des vorgegebenen Schnittplans senkte sich nach Einschneiden eines Teils am Auflager das gesamte Brückenteil ab. Der geplante
Schnitt konnte aus Sicherheitsgründen nicht weiter ausgeführt werden. Es bestand die Gefahr, dass der für das Halten der Teile eingesetzte Kran die zusätzliche Last nicht mehr sichern könnte und zu kippen drohte. Alle Arbeiten wurden sofort eingestellt. Ein komplettes Umdenken war erforderlich. Die Statik wurde aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse neu berechnet und es wurde ein neues Rückbaukonzept erstellt. Das neue Konzept sah nun vor, dass die Brücke unter Erhaltung der
KOOP Diamanttechnik GmbH & Co. KG Estostraße 37 · 82140 Olching Telefon 08142 4184995 Telefax 08142 418 4996 info@koop-diamanttechnik.de
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Das Münchner Isar-Kraftwerk. Im Vordergrund die marode Brücke.
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Mit Wandsägetechnik werden die Stützen und Schächte freigeschnitten …
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… und mit dem Autokran abgehoben.
tragenden Unterzüge in kleinere, ca. 5 t schwere Teile zu zersägen. Die Sicherung der freizuschneidenden Elemente erfolgte wieder unter Einsatz eines Autokrans. Wie ein Schweizer Käse wurden die einzelnen Teile zwischen den Unterzügen bearbeitet, ausgebaut und mit einem Autokran verhoben. Im zweiten Schritt ging es an die Unterzüge, die im gleichen Verfahren zurückgebaut wurden. Aus einem vermeintlich kleinen Auftrag wurde nun ein ansehnliches Projekt, das nach zwei Wochen Ausführungszeit mit nunmehr zwei kompletten Teams abgeschlossen werden konnte. Selbst der überraschende Wintereinbruch mit entsprechenden Minusgraden konnte die Firma Koop Diamanttechnik nicht aufhalten und die Arbeiten waren am 22. Dezember 2018 rechtzeitig vor Weihnachten zur vollen Kundenzufriedenheit erledigt.
• Betonbohren • Betonsägen • Seilsägen • Oberflächenfräsen • Fugenschnitte
KOOP Diamanttechnik GmbH & Co. KG Nord Mittweidaer Str. 50 · 09249 Taura Telefon 03724 8299552 Telefax 03724 8299290 s.jans@koop-diamanttechnik.de
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PUMA HOUSE Jan Eckert Diamanttechnik sägt Vordach bei Puma ab Der Sportartikelhersteller Puma wächst! Auf einer Freifläche vor dem „Brand Center“ soll ein Neubau mit 6.000 m2 Fläche entstehen. Für das Projekt, das „Puma House“, muss nicht nur ein Fuß-
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ballplatz weichen, sondern auch ein beträchtlicher Teil der „Puma Plaza“. Im Puma House ist neben einem Kundenrestaurant ein 4.000 m2 großer Showroom vorgesehen.
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Zunächst musste aber das 22 m lange Vordach am Brand Center dem Baufeld weichen. Eine Aufgabe, die das Erdbauunternehmen Heffner GmbH an den Bohr- und Sägespezialisten Jan Eckert
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übertrug. Die Firma Jan Eckert Diamanttechnik aus dem nahen Simmelsdorf hat sich bei komplexen Rückbauprojekten einen guten Namen bei den Auftraggebern erarbeitet, insbesondere in Verbindung mit einem außergewöhnlich umfangreichen Maschinenpark. „Wir hatten nur wenige Stunden Zeit, da nachmittags schon der 500-t-Kran der
Gebr. Markewitsch bereitstand, um das 103 t schwere Vordach abzuheben. Das L-förmige Vordach stand allerdings frei vor der Fassade und ruhte auf der einen Seite auf fünf Stahlstützen, sodass wir es auf der anderen Seite nur von dem 80 cm dicken und 6 m langen Betonschenkel trennen mussten“, erklärte Jan Eckert.
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Spektakulär: Das 22 m lange Dach wird vom Autokran abgehoben.
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Das Vordach vor Beginn der Schneidarbeiten.
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Der 500-t-Autokran positioniert sich.
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Die Wandsäge wird für den horizontalen Schnitt eingerichtet.
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103 t Beton werden zum weiteren Zerkleinern abgeladen.
Dafür eingesetzt wurden eine PentruderWandsäge, bestückt mit Hilti-Sägeblättern, sowie ein Hilti-Bohrgerät für die vier Aufhängebohrungen. „Eigentlich ein ganz alltäglicher Tageseinsatz“, resümierte abschließend Jan Eckert. „Das eigentlich eindrucksvolle war der Einsatz des 500-t-Krans auf einer spektakulären Baustelle.“
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INFO www.jan-eckert-diamanttechnik.de
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DANCEFLOOR IM BUNKER Arbeitsgemeinschaft bringt Tageslicht in den Tiefbunker Wuppertal Sieben Meter unter der Erde des Döpperberges liegt der Bunker im Wuppertaler Stadtteil Elberfeld. Der 1942 gebaute Tiefbunker, mit einer Grundfläche von 1.600 m2, diente in der Nachkriegszeit vor allem Ausgebombten und Flüchtlingen als Notunterkunft.
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Spätestens Anfang 2020 soll hier die Partysaison losgehen, wenn die Wuppertaler Brüder Markus und Thomas Riedel einen Club sowie eine Konzertbühne für Kunst und Kultur eröffnen. 2,60 m Deckenhöhe im Bereich des künftigen Dancefloors war den Bauherren
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zu niedrig. Also sollten zunächst rund 300 m2 Stahlbetondecke weichen, um Platz für Lüftung und Beleuchtung über der Tanzfläche zu schaffen sowie einen Zugang zum Club. Weitere umfangreiche Rückbauarbeiten standen auf dem Programm. Zahllose Zwischenwände
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der Notunterkünfte sollten entfernt werden, Öffnungen in den Außenwänden, zwei Aufzugsunterfahrten in der Betonsohle, sowie zahlreiche Kernbohrungen. Für diese umfangreichen Arbeiten suchte der Auftraggeber, die Brausenwerth GmbH, ein leistungstarkes Rückbauunternehmen. Mit den drei Bohr- und Sägespezialisten: Chevallier Betonboh-
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ren und -sägen, Nienhaus & Thielkes GmbH und Alfa-bet Handel & Service GmbH taten sich gleich drei Fachfirmen zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen, die im nordrhein-westfälischen Raum über einen ausgezeichneten Ruf, gut ausgebildete Mitarbeiter und einen umfangreichen Maschinenpark verfügen.
„Um überhaupt mit dem Innenabbruch beginnen zu können, haben wir zunächst eine leistungsstarke Belüftungsanlage installiert“, erläuterte Heiko Cölsmann, Geschäftsführer von Alfa-bet die Vorgehenweise. „Dann kamen vier Brokk-Abbruchroboter zum Einsatz, um rund 500 m3 Ziegelmauerwerk der Zwischen-
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Die Bunker-Baustelle im Zentrum von Elberfeld.
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Blick über die Fernbedienung der Seilsäge auf die Baustelle.
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Der Bagger hebt das Abbruchmateriall bis auf die Bunkerdecke.
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Die Zwischenwände werden mit Brokks entfernt.
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Der Monster-Teleskopstapler hebt 25 Tonnen.
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Blick auf die ausgeschnittene Bunkerdecke. Im Hintergrund der Primark-Neubau.
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wände abzubrechen. Parallel dazu haben wir die Löcher in der Bunkerdecke für Kranaufhängungen und Seilführungen gebohrt. Die Bunkerdecke haben wir mit der Seilsäge geschnitten. Wider Erwarten war die Decke nicht nur 1,70 m, sondern gut 2,70 m stark. Neben diversen Öffnungen in den 54 cm dicken Betonwänden war eine weitere anspruchsvolle Aufgabe, die geplanten Aufzugsunterfahrten mit Tauchseilsägetechnik herzustellen. Insgesamt haben wir 2.290 t Beton zurückgebaut. Eine logistische Herausforderung waren auch der Ausbau und Transport aus der 6 m tiefen Baugrube.“ Eingesetzt wurden vier Abbruchroboter von Brokk, Typ 330, 180, 100 und 90, sowie Seilsägen der Firmen Tyrolit und Hilti, und zwar zwei Tyrolit SB mit Antrieb PPH 25, zwei Tyrolit SKB-Ständerseilsäge mit Antrieb PPH 20, weiterhin ein Hilti-Seilsägeautomat DSW 3018-E, zudem Wandsägen von Tyrolit WSE 1217 und Hilti DS TS20-E, diverse Kernbohranlagen DRA 500 von Tyrolit mit Bohrmotor Weka DK42 und Hilti DD 350 & 500 mit Bohrmatik. Zum Ausbau der Betonteile kam ein Teleskoplader mit 35 t Eigengewicht zum Einsatz. Der Stapler kann Lasten bis zu 25 t heben. Das Gerät ist so selten, dass es in Belgien angemietet werden
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Einige Mitarbeiter und die Geschäftsführer der drei beteiligten Firmen haben sich vor den ausgebauten Betonteilen aufgestellt.
musste. Die Werkzeuge, Diamantseile, -Sägeblätter und -Bohrkronen stammten von Tyrolit, Hilti und Husqvarna. Abschließend äußerte der Arge-Partner Heiko Cölsmann: „Der Auftraggeber und wir waren sehr zufrieden mit der Abwicklung dieses nicht alltäglichen Auftrags. Trotz der nicht ungefährlichen Handhabung mit tonnenschweren Betonteilen, eine Gefährdungsanalyse wurde übrigens von dem Ingenieurbüro ASZ aus Bocholt erstellt, verlief die Baustelle reibungslos und unfallfrei, bis auf einen sintflutartigen Wasserein-
bruch im Mai, der halb Wuppertal unter Wasser setzte. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den beiden Kollegenfirmen hat sich ein weiteres Mal bewährt“.
INFO www.chevallier-betonbohren.de www.betonbohrprofi.de www.kernbohrservice.de
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INFO
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EIN JUWEL WIRD WACHGEKÜSST Firma Ternes ist bei der Revitalisierung des legendären Parkcafés dabei
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Am 29. April 1957 wurde in Köln die Bundesgartenschau eröffnet und mit ihr das Parkcafé. Bundespräsident Theodor Heuss und Bundeskanzler Konrad Adenauer hielten als Schirmherren die Eröffnungsreden. Lange war das Architekturjuwel der Fünfzigerjahre im Kölner Rheinpark dem Verfall preisgegeben, jetzt ist es wieder eine Baustelle. Eigentlich sollte das Café nach der Bundesgartenschau wieder abgerissen werden, so erhielt es unter anderem keine Heizungsanlage. Auch durch die komplizierte Konstruktion mit unterschiedlichen Ebenen und Rampen hatten einige Gastronomen Schwierigkeiten, das beliebte Lokal rentabel zu betreiben. Das Gebäude verfügte weder über eine durchgehende Innentreppe noch über einen Personenaufzug.
Perle sucht Dame Durch die Initiative „perle sucht dame“ des Architekten Oliver Grebe wurde
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die Öffentlichkeit auf dieses denkmalgeschützte Juwel aufmerksam und die Stadt Köln entschied, das Gebäude zu revitalisieren, nachdem der Architekt Bodo Marciniak es denkmalgerecht renoviert hat.
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Der Auftragnehmer Für die zahlreichen erforderlichen Decken- und Wandöffnungen in den teilweise 5,70 m hohen Räumen erhielt die Firma Ternes vom Kölner Amt für
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Wirtschaftsförderung den Auftrag. Der Betonbohr- und -sägebetrieb aus Wuppertal, 2014 von dem Jungunternehmer Daniel Ternes übernommen, hat sich dank Neustrukturierung sowie Optimierung der Arbeitsgängen und des Maschinenparks, schnell einen guten Namen gemacht und sich am Markt
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etabliert. „Zunächst haben wir Deckenöffnungen für den Aufzug und die neue Treppe geschnitten. Dazu mussten wir zuvor aufwendige Abfangungen mit Schalungsträgern und Baustützen aufstellen. Insgesamt kamen bisher rund 420 m Schnitte und 140 Eckkernbohrungen zusammen“, erklärte Daniel Ternes.
Eingesetzt wurden die neue Hilti-Wandsäge DST 20 CA sowie Hilti-Kernbohrgeräte DD 350 und DD 500. Da Ternes auch für Ausbau und Entsorgung der Betonteile zuständig war und kein Kran zur Verfügung stand, kamen Portalkräne und Elektro-Radlader zum Einsatz.
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Schöne Blumen – schlechter Zustand: das Rheinparkcafé bei Baubeginn.
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Eröffnungsrundgang 1957, angeführt von Bundeskanzler Konrad Adenauer.
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Die Eckbohrungen werden gesetzt …
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und sind fertiggestellt.
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Jetzt kommt die Wandsäge zum Einsatz.
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Die ausgebauten Deckenteile werden in Containern entsorgt.
INFO www.ternes.nrw
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POWER PLANT IN ROMANIA Diamond Drilling SRL ist beim Rückbau eines Atomkraftwerks dabei Sicherheitsbedingungen Stahlbetonwände und -stützen kontrolliert abgebrochen werden.
In Cernavoda im Südosten Rumäniens, in der Nähe der Schwarzmeerküste, steht das einzige rumänische Kernkraftwerk. Zwei Blöcke haben jeweils eine Leistung von 700 MW und liefern damit etwa ein Fünftel der Elektrizität des Landes. Ein Block wird derzeit umfassend modernisiert. Hierzu mussten unter hohen
Der Auftragnehmer Mit den umfangreichen Rückbauarbeiten wurde die Diamond Drilling SRL aus Bukarest beauftragt. Diamond Drilling,
gegründet 1973 in Australien, mit Niederlassungen in Dubai und Beirut, ist seit 2015 auch in Rumänien mit derzeit 25 Mitarbeitern aktiv. „Unsere Aufgabe war es, neun 5 m hohe Stahlbetonstützen mit den Abmessungen 150 × 150 bzw. 250 × 150 cm mit der Seilsäge zu schneiden und mit dem Brokk zu zerkleinern“, erklärte Youssef
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Hallak, Inhaber von Diamond Drilling, „darüber hinaus 22 lfdm Stahlbetonwände 4,5 m hoch und 75 cm dick, insgesamt rund 400 t Beton.“
Equipment Eingesetzt wurden elektrische Seilsägen von Tyrolit, Typ WCE14 und SBE, sowie Wandsägen WSE2226 und Motoren Weka DK32, außerdem zwei Brokk-Ro-
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boter Typ 110 und 170. Als Werkzeuge kamen Diamantseile und -blätter sowie Bohrkronen von Husqvarna, Typ Piranha, und Goldschmidt, Typ Zenesis, zum Einsatz.
Fazit „Trotz widriger Umstände – es waren Minusgrade, Schnee und eisiger Wind, zudem hochfester Beton der Qualität
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Stützen werden mit der TyrolitSeilsäge geschnitten.
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Die Wandsäge wird für die Wandschnitte montiert.
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Erforderliche Kernbohrungen für die Seileinführung.
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Die Mitarbeiter haben trotz grimmiger Kälte gute Laune.
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Gespenstisch wirkender Einsatz der beiden BrokkAbbruchroboter.
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Youssef Hallak erhält 2018 von netten Damen den „Geneva Century International Quality Award“.
HPC 120 MPa – haben wir die Arbeiten innerhalb von 14 Tagen, anstatt der geforderten 30 Tage, fertigestellt. Dies wurde sogar mit einem Zuschlag belohnt, aber für uns war die Zufriedenheit des Kunden ausschlaggebend. Dieses Projekt war ein Härtetest für unser Equipment und unsere Mitarbeiter, der es uns ermöglichte, unter härtesten Bedingungen und dem härtesten Beton, mit dem wir bisher konfrontiert waren, zu erproben“, bilanzierte Youssef Hallak diesen außergewöhnlichen Auftrag.
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INFO www.diamonddrilling.ro
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FREIHAND-WANDSÄGE CCD Diamanttechnik setzt erstmalig Anbausäge an Abbruchroboter ein
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Das Dach eines Supermarktes im Bremer Stadtteil Kattenturm sollte komplett erneuert und um mehrere Meter in der Höhe versetzt werden. Die bestehende Gebäudekonstruktion bestand, ausgehend vom Boden des unterkellerten Erdgeschosses, aus einer Stahlbetonskelett-Struktur aus Säulen und Unterzügen, auf denen eine holzbalkentragende Flachdachkonstruktion aufgebaut war. Zudem sollte das neue Dach auf deutlich weniger Säulen auflagern. Die Aufgabe bestand darin, nachdem die Dachkonstruktion entfernt war, das Stahlbetonskelett zurückzubauen.
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Der Auftragnehmer Für diesen Auftrag konnte der Bremer Dienstleister CCD Diamanttechnik gewonnen werden. „Wir bieten seit über 28 Jahren Betonbohren und -sägen an und, da wir auch im Vermietungsgeschäft tätig sind, verfügen wir über einen umfangreichen Maschinenpark“, erklärte Firmenchef Uwe Gerecke. Die Unterzüge hatten einen Querschnitt von 30 × 60 cm und sollten bündig mit dem Auflager abgeschnitten werden. Da ein Teil der Außenwände stehen bleiben sollte, mussten eng verbaute Bereiche
am Auflager mit Reihenbohrungen abgetrennt werden. Alle weiteren Unterzüge wurden abschnittsweise mit einem Husqvarna-Abbruchroboter als Trägergerät mit angebauter Diamantsäge abgeschnitten. Dies bot mehrere Vorteile im Vergleich mit einer schienengeführten Wandsäge: Zum einen ließen sich die Rüstzeiten deutlich minimieren. Zum anderen musste niemand im Gefahrenbereich der angeschnittenen Unterzüge arbeiten. Hinzu kam, dass mit geräuscharmen Sägeblättern kaum Lärm entstand und nur ein kleiner Gefahrenbereich während der
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Sägephase gesichert werden musste, wodurch die Emissionsbelastung auf der Baustelle minimal war. Das System war aufgrund seiner Beweglichkeit recht flexibel, was bei wenig verfügbarem Platz und gelegentlichen Unterbrechungen durch sonstige Baustellenprozesse die gesamte Performance verbessert hat.
Equipment und Fazit „Benutzt haben wir eine ferngesteuerte Abbruchmaschine des Typs DXR 310 von Husqvarna. Hieran haben wir eine hydraulische Wandsäge der Firma
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Echidna betrieben. Die Säge ist robust ausgeführt, schlicht gehalten und gut funktionierend. Bezogen haben wir die Säge von der Firma Arvi, die uns kompetent unterstützt hat“, erläuterte Marlon Prestin-Gerecke, Juniorchef von CCD. Von Arvi kam auch das Diamantblatt Ø 800 mm. Der Segmentbesatz war etwas breiter als üblich und der Geräuschpegel angenehm leise. Für die Reihenbohrungen waren 16 Kernbohrungen Ø 160 mm notwendig. Der Rest der Unterzüge ließ sich mit 24 Trennschnitten zerlegen. Die Gesamtschnittfläche betrug 4,32 m². Ins-
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Der Husqvarna-Abbruchroboter mit angebauter Echidna-Säge ist einsatzbereit.
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Der Schnitt wird positioniert und zunächt 10 cm vorgeschnitten.
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Der Nachschnitt bis zur Balkenmitte..
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Schließlich der Durchschnitt in der vollen Balkenstärke.
gesamt kamen zehn Ausbaustücke mit einem Gesamtgewicht von rund 10 t zusammen. Der Zeitbedarf je Trennschnitt betrug ca. 4–6 min. Die gesamte Ausführung einschließlich Ein- und Abrüsten der Baustelle sowie sämtlicher Nebenarbeiten dauerte fünf Tage. „Ich persönlich war mit der neuen Anbausäge sehr zufrieden. Zunächst waren einige Leute etwas skeptisch, was wir uns da ausgedacht hatten. Diese Säge war vorher noch nie an dieser Maschine eingesetzt worden. Es war keine revolutionäre Neuerung und auch keine große Baustelle, aber wir haben erfolgreich etwas umgesetzt, das vorher noch nicht gemacht wurde. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass in der BBS-Branche viel Neues gewagt wird und dass eine überdurchschnittlich hohe Bereitschaft besteht, die Erkenntnisse anderer aufzugreifen und in eigene neue Ansätze einfließen zu lassen. Gerade in Zusammenhang mit moderner Technik kann das richtig Spaß machen“, so Prestin-Gerecke abschließend.
INFO www.ccd-diamanttechnik.de www.arvi-demolitiontools.com
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NEPTUNS RÜCKKEHR Seliger GmbH bohrt im Park Sanssouci
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Potsdam gilt mit seinen Schlössern, Gärten und Bauwerken unumstritten als eine der bedeutendsten Kulturstätten Deutschlands. Dazu zählt unter anderem die Parkanlage Sanssouci, die als Gesamtkunstwerk in der Liste der UNESCO für erhaltenswertes Weltkulturerbe verzeichnet ist. So auch die Neptungrotte, die es jedoch galt, denkmalgerecht instand zu setzen und zu restaurieren, um sie der Öffentlichkeit wieder zugänglich und erlebbar zu machen.
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Die Neptungrotte in der Potsdamer Parkanlage Sanssouci entstand auf der Ostseite des Areals im Zuge der Planung zahlreicher Wasserspiele. Im Auftrag Friedrichs des Großen fertigte Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff den Entwurf, der in den Jahren 1751 bis 1757 zur Ausführung kam. Die Grottierarbeiten und den Skulpturenschmuck übernahm ab 1754 der Bildhauer Johann Peter Benkert. Finanzieren konnte die „Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Bran-
denburg“ dieses Projekt durch einen Teil der Eintrittsgelder der Schlösssernacht und durch private Spendengelder. Prominentester Geldgeber war dabei der in Potsdam wohnhafte TV-Moderator Günther Jauch.
Ringanker und Zugstangen Für die Firma Seliger GmbH aus Potsdam begann damit eine umfangreiche Aufgabe, aufgeteilt in mehrere Teilabschnitte. Um die Standsicherheit des Gebäudes
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zu gewährleisten, musste zunächst über dem Gewölbe der Innenraumdecke ein Ringanker eingebaut werden. Dieser Stahlbetonbalken sollte mit acht Zugstangen verbunden werden, die senkrecht bis kurz über dem Bodenniveau eingesetzt wurden. Diese Zugstangen sollten an ihrem Ende mit Konterplatten versehen und hydraulisch vorgespannt werden. Nötig waren dazu acht Kernbohrungen mit Einzellängen von bis zu 8 m, vertikal im Mauerwerk der Außenwände punkt-
genau in die dafür ausgearbeiteten Ankertaschen herzustellen. Das Einmessen der Taschen und der dazugehörigen Bohrungen konnte mit angelegten Achsen und Parallelverschiebungen umgesetzt werden.
saugung zu bohren, war aufgrund der Bohrlänge ebenfalls nicht möglich. So fiel die Wahl auf das Bohren mit Druckluft, einer Endlosbohrkrone Ø 76 mm, wassergekühltem Motor (Hilti DD 500) und Staubabsaugung am äußeren Ringspalt der Bohrkrone. Die Motorkühlung konnte durch den Bypass mit einer Pumpe gewährleistet werden und der Kompressor, mit einer Leistung von bis zu 5,5 m3/min, wurde an einem eigens dafür angefertigten Adapter zwischen Motor und Bohrkrone angeschlossen. Im Ergebnis konnten somit pro Tag durchschnittlich zwei Bohrungen fertiggestellt werden.
Kühlung mit Druckluft Um Beschädigungen am denkmalgeschützten Gebäude zu vermeiden, war es ausgeschlossen, die Bohrungen mit Wasser auszuführen. Trocken mit Ab-
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Eröffnungsfeier mit viel Prominenz.
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Hier werden die Bohrungen für die Zuganker gesetzt.
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Der bewehrte Korb in der Bohrung.
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Bohrung durch Marmorb für die Rückverankerung des Muschelbeckens.
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Verankerung des neuen Ringbalkens.
Mikropfähle Im nächsten Teilabschnitt sollten die Fundamente unter den Sandsteinpostamenten der Eingangssäulen ertüchtigt und neu gegründet werden. Ausgeschrieben war dazu die Methode des Einbaus von Mikropfählen in jedem der vier Fundamente. Als erstes wurden die Postamente mit Kernbohrungen Ø 550 mm vertikal durchbohrt. Im Anschluss wurden zentrisch weiterführende Kernbohrungen mit einem Durchmesser von 150 mm durch die Fundamente ausgeführt. Abschließend sollten durch diese Bohrungen die Mikropfahlsysteme mit einer Einzellänge von bis zu 10 m eingebaut werden. Damit konnte die Tragfähigkeit auch wieder gewährleistet werden.
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Rückverankerungen „Zu guter Letzt sollten für die bereits abgenommenen Muschelbecken aus Marmor neue Rückverankerungen montiert werden. Dazu waren horizontale Kernbohrungen zur Durchführung von Zugankern notwendig. Maßgabe war weiterhin, unnötige Verunreinigungen und Beschädigungen am verbleibenden Bauteil und an der Grottierung (Muscheln und Verzierungen) zu vermeiden, was auch von uns umgesetzt wurde“, erklärte Firmenchef Matthias Seliger. „Mit Beendigung der
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statischen Ertüchtigungen konnten auf dem Dach im Zuge der Sanierung und Restaurierung die Figuren des Neptun und seiner Najaden wieder aufgestellt werden.“
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Der neue Ringanker kann jetzt betoniert werden.
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Der Hauptsponsor Günther Jauch wird bei der Eröffnungsfeier interviewt.
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Auch die Mitarbeiter der Seliger GmbH scheinen mit dem Projekt zufrieden zu sein.
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Eröffnungsfeier „Nach Abschluss aller Arbeiten feierten wir im Oktober 2018 mit allen Beteiligten – auch Günther Jauch war anwesend – die Wiedereröffnung der Neptungrotte“, so Matthias Seliger abschließend. Die Pracht dieses wundervollen Bau-
werks mit 100.000 Muscheln, den Flussgöttinen, aus deren Füllhörnern unter den wachsamen Augen Neptuns wieder das Wasser sprudelt, kann seitdem wieder von den Besuchern des Parks Sanssouci bestaunt werden.
INFO www.seligergmbh.de
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BAUSTELLEN UND PROJEKTE
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ABSTELLGLEISE Firma Jandeck: Schienensanierung bei laufendem Betrieb
Arbeitsaufträge bei laufendem Betrieb des Auftraggebers durchzuführen, stellt immer eine große Herausforderung dar und unterliegt eigenen Gesetzen. Die Firma Jandeck Kernbohrungen aus Mettingen im Münsterland musste sich einer solchen Aufgabe stellen. Bei einem großen namhaften Hersteller für Dachziegel, der Braas GmbH, mussten in einem Trockenhang sieben Gleisabteile und die dazugehörenden Querstränge für die Bestückung mit Trockenwagen erneuert werden. Gleisteile werden die Schienenstränge genannt, auf denen jeweils die Trockenwagen stehen zum Trocknen der gebrannten Ziegel. Produktionstechnisch war es maximal möglich, zwei Gleisabteile zu schneiden, was ein zeitkoordiniertes Hand-inHand-Arbeiten mit dem Unternehmenerforderte, das für das Einbringen der neuen Schienenstränge zuständig war. Tagsüber wurde der Boden entlang der Schienenstränge getrennt. Die Schnittlänge betrug 2.300 m mit einer
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Schnitttiefe von 22 cm. Nachts konnten dann die sanierungsbedürftigen Schienen mit einem Stemmbagger auf 700 m herausgehoben und durch neue ersetzt werden, sodass die Trockenwa-
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gen verschoben werden konnten und der nächste Schienenabschnitt für die Trennarbeiten bereitstand. Für die Trennarbeiten wurden ein 40-kW-Diesel- sowie Elektrofugen-
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schneider mit 18 kW und 7,5 kW eingesetzt. Bestückt wurden diese mit Diamanttrennscheiben im Durchmesser 600 und 700 mm. Dabei wurde neben Produkten der Firma Norton auf die bekannte und bewährte Qualität der Firma Goldschmidt Schleiftechnik und Diamantwerkzeuge gesetzt. Der Dieselfugenschneider wurde mit der Goldcut FX 2/2 bestückt. Die lasergeschweißte Diamanttrennscheibe FX 2/2 ist hervorragend geeignet zum Schneiden von Alt-Beton mit mittleren bis sehr harten Zuschlagsstoffen und/oder extrem starker Armierung. Die patentierte Arix „Pattern-Technology“ ermöglicht eine vollkommen gleichmäßige Verteilung der Diamanten in der Bindung und führt in Verbindung mit dem Wellensegement zu einer extrem hohen Standzeit bei einer gleichzeitig extrem hohen Schnittgeschwindigkeit.
Auf den Elektrofugenschneidern wurde die Goldcut FX 3 eingesetzt, die über die gleichen technischen Spezifikationen wie die FX 2/2 verfügt. Insgesamt wurde an 13 Tagen geschnitten. Die detaillierte Planung, die sehr hohe Standzeit und die Schnittfreudigkeit der Diamanttrennscheiben führten dazu, dass der Auftrag zur vollsten Zufriedenheit der Firma Braas zwei Tage früher abgeschlossen werden konnte als geplant.
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Vorschnitt mit einem Dieselfugenschneider.
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Blick in die Schienenstränge.
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Auch Elektrofugenschneider wurden eingesetzt.
INFO www.jandeck-kernbohrungen.de www.goldschmidt-w.de
210x148,5_kernbohrtechnik_4c.pdf 1 14.02.2019 12:00:09
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BARRIEREFREIES PFLASTER Heger und Lissmac schleifen Kopfsteinpflaster plan Der Ochsenplatz ist ein innerstädtisches Kleinod der Stadt Heitersheim, die circa 25 km südlich von Freiburg im Markgräfler Land gelegen ist. Im Zentrum des Platzes befindet sich der wunderschöne und überregional beliebte Biergarten des Restaurants Ox, wo man unter alten Kastanienbäumen bei einem Glas Markgräfler Wein die berühmten Sommerabende der deutschen Toskana genießen kann. Der Platz ist mit Granit-Kopfsteinpflaster gestaltet, was das Ambiente und die einladende Atmosphäre noch verstärkt. Aber hier liegt auch das Problem des Platzes. Die raue Oberfläche des Belages ist ein Hindernis für Rollstuhlfahrer, vom Rollator abhängige Fußgänger oder auch für Kleinkinder in kleinräd-
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rigen Kinderbuggys. Für diesen Personenkreis ist der Platz nur unter sehr großen Mühen und Beschwerden zu überqueren. So weichen diese Personen teilweise in den Straßenverkehr aus, was trotz Tempo 30 ein großes Risiko darstellt. Auch häufen sich die Beschwerden bei der Stadtverwaltung, dass hier etwas geschehen muss. Das hier beschriebene Problem findet man in nahezu jeder Stadt oder Gemeinde, und diese greifen teilweise zu sehr teuren Maßnahmen, um des Problems Herr zu werden. So werden Pflastersteine ausgebaut, geschliffen und aufwendig wieder eingepasst. Solche Baumaßnahmen ziehen sich sehr lange hin, blockieren die Verkehrsfläche und sind enorm teuer.
Im Herbst 2018 hat dann die Stadtverwaltung Heitersheim mit der ortsansässigen Firma Heger Excellent Diamond Tools ein Projekt gestartet, um hier eine schnelle und günstige Variante zu testen. Heger hat ausgeprägte und langjährige Erfahrungen in der Entwicklung von Diamantwerkzeugen zum Schleifen von Verkehrsflächen oder in der Aufrauung von Stallanlagen. Gemeinsam mit der Firma Lissmac Maschinenbau GmbH, Bad Wurzach, wurde dann ein System entwickelt, um die beschriebene Pflasterproblematik kostengünstig zu lösen. Zum Einsatz kamen ein Fugenschneider Multicut 900 mit Schlammabsaugung und einem Schleifanbausatz (Prototyp) sowie die mit 135 Diascheiben der Type
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TBX30 Ø 300 mm besetzte Schleifwelle mit einer Arbeitsbreite von 600 mm. Ziel war es, einen ebenen, aber rutschfesten Weg zu schaffen, der das Ambiente des Platzes erhalten sollte. Die in der Norm geforderte Wegbreite für Barrierefreiheit beträgt 1 m. Absätze bis 20 mm gelten noch als barrierefrei.
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Eine andere Voraussetzung war eine erschütterungs- und vibrationsfreie Bearbeitung, um die vorhandene Bausubstanz der Verkehrsfläche nicht zu beeinträchtigen. Die Bearbeitung mit einer Fräsmaschine war somit ausgeschlossen. Die Ausführung erfolgte in zwei Arbeitsschritten. Nach Festlegen des gewünschten Weges durch das Stadtbauamt wurde der erste Streifen geschliffen. Dabei sind die Abtasträder des Anbausatzes direkt in einer Linie der Wellenmitte angebracht. So passt sich das Schleifbild eventuellen Wellen im Belag optimal an. Nachdem die Schleiftiefe festgelegt wurde, konnte der erste Streifen mit 60 cm Breite und ca. 150 m Länge mit einer Vorschubgeschwindigkeit von 8 bis 10 m/min geschliffen werden. Danach setzte die Maschine zum Anfangspunkt dieses Abschnittes zurück. Für den zweiten Abschnitt (linke Spur) wurde mit dem rechten Abtastrad die Welle auf die Höhe der rechten Spur justiert. Sobald die Welle leicht kratzte, war die korrekte Höhe erreicht. Dann musste mit der linken Abtastung die gewünschte Schleiftiefe eingestellt werden. Der linke Streifen wurde mit den gleichen Vorschubwerten zügig und unterbrechungsfrei ausgeführt. Nachdem die am Platz befindliche Apotheke auch noch zwei Zuwege erhalten hatte, war die eigentliche Maßnahme innerhalb von drei Stunden komplett abgeschlossen. Durch die effektive und rückstandslose Absaugung konnte auf eine Absperrung komplett verzichtet werden, da sich die Baustelle auf den unmittelbaren Arbeitsbereich der Maschine begrenzte. Diese Arbeitsweise verursacht Kosten, welche mehr als 50 % unter denen eines herkömmlichen Pflastertausches liegen. Von der Verkehrsbehinderung während der minimalen Baudauer einmal ganz abgesehen. Die entfällt nämlich komplett! Bei Flächen mit großen Fugen im Pflaster empfiehlt sich vor dem Schleifen ein Verfüllen dieser Fugen mit einem geeigneten Füllmaterial. Denn Unebenheiten durch breite und tiefe Fugen kann dieses System natürlich nicht ausgleichen. Zudem empfiehlt sich die Einfas-
sung des neu entstandenen Fußweges mit einer Schattenfuge rechts und links der Bahn. Das frisch geschliffene Pflaster hebt sich zwar anfangs durch das hellere Gestein deutlich ab. Allerding gleicht die Witterung über mehrere Monate die farblichen Kontraste wieder an, sodass die Erkennbarkeit des Weges nachlässt. Diese kann mit einer farbigen Füllung der Schattenfuge langfristig sichergestellt werden. Die Stadtverwaltung Heitersheim war vor allem von der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit überzeugt. Der städtische Bauhof musste lediglich ein Standrohr für die Wasserversorgung zur Verfügung stellen sowie die Trasse festlegen. Mittags waren die Bauarbeiten beendet und die Fläche konnte sauber und nun barrierefrei übergeben werden. Auf der Bauma 2019 stellen die Firmen Heger und Lissmac das System ausführlich vor. Am Heger-Stand (Halle A1, 438) können Sie sich über den Anbausatz und die Diamanttechnik informieren. Auf dem Stand der Lissmac (Halle A1, 249) finden Sie detaillierte Informationen zur Maschinentechnik, Absaugung und Schlammentsorgung. Heger und Lissmac freuen sich auf Ihren Besuch.
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Der Lissmac Multicut 900 beginnt den Schleifeinsatz. 135 Diascheiben sind aufgespannt.
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Das Ergebnis: Der Weg ist jetzt barrierefrei!
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Die geschliffene Fläche im Detail.
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ANTAL BEWEGT DIE MASSEN Exklusiver Wohnturm in Frankfurts Innenstadt ständisches Abbruchunternehmen und beschäftigt circa 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es wird bereits in zweiter Generation familiengeführt und hat den Zuschlag für dieses Projekt der Superlative erhalten.
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Das Projekt Das Gebäude ist ein ehemaliges Bürogebäude mit einer Glasfassade. Die Firma Antal übernimmt die Entkernung, den teilweise konstruktiven Rückbau von Gebäudebereichen und diversen Bauteilen, sowie die gesamten Rohbauleistungen und die dazugehörigen Gewerke. Allein der Rückbau der zwei Treppentürme umfasst insgesamt 1.200 m² Sägeschnittfläche. Dabei werden Wände von bis zu 60 cm Stärke mithilfe von mehreren Diamantwandund Diamantseilsägen durchschnitten, sowie mit einem mit einer Betonschere ausgestatteten Abbruchroboter zerkleinert. Insgesamt werden im Rahmen dieses Projekts mehr als 15.000 t Be-
Angrenzend an den Grüneburgpark im Frankfurter Innenstadtbezirk Westend, entsteht das exklusive Wohngebäude im Rahmen einer Umnutzung. Das Projektgebäude aus dem Jahr 1974 ist 96 m hoch und gliedert sich in zwei Körper mit einer Gesamtbruttogeschossfläche von circa 47.500 m². Es verbindet Wohnen und Leben zu einer modernen Symbiose. Künftig werden diese beiden Türme Wohneinheiten mit einem Hotel, einer Kita, einem Spa-Bereich und vielem mehr vereinen.
Der Auftragnehmer Die Antal Abbruch & Baumanagement GmbH ist ein inhabergeführtes mittel-
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BAUSTELLEN UND PROJEKTE
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ton von der Firma Antal innerhalb von etwa sechs Monaten zurückgebaut.
Auch kleinste Teile könnten beim Fall aus den 96 m Gebäudehöhe erheblichen Schaden anrichten.
zialisierten Recyclingunternehmen in der Region zugeführt. Durch Engagement, Zuverlässigkeit, Kosteneinhaltung und Termintreue hat sich das Unternehmen Antal Abbruch & Baumanagement GmbH bei seinen Kunden aus dem privaten sowie öffentlichen Bereich einen Ruf erarbeitet. Man kennt dieses Unternehmen als verlässlichen, flexiblen und kompetenten Partner und es wird auch dieses Projekt in Zukunft als erfolgreiche Referenz führen.
Rückbau inmitten eines Wohngebietes Die zwei Treppentürme stellen nicht nur aufgrund ihres Ausmaßes eine besondere Herausforderung dar. Auch die örtlichen Anforderungen, vor allem an den Lärmschutz sowie die gegebene Höhe, stellen die Firma Antal vor diverse Herausforderungen. Das Projekt liegt inmitten eines Wohngebietes und in unmittelbarer Nähe des Campus Westend. Um die Lärmausbreitung einzudämmen und zum Schutz vor herunterfallenden Teilen wird zum einen der Einsatz von Stemmgeräten auf ein Minimum reduziert und stattdessen auf Sägemethoden zurückgegriffen. Zum anderen werden die Treppenhaustürme während des gesamten Rückbaus durch einen Fassadenlift eingehaust.
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Komplexe und vielfältige Aufgabenfelder Weitere Schwierigkeiten entstehen durch die Witterung – das Abbruchunternehmen beginnt seine Arbeit an diesem Projekt im Sommer 2018. Beim Rückbau von Teilen des Daches und der Treppenhaustürme sind die Arbeiter unmittelbar der Sonneneinstrahlung und starken Sommerhitze ausgesetzt. Im Herbst haben sie mit starken Windböen umzugehen, die das Abheben der großflächigen Betonteile erheblich erschweren. Zudem muss jedes Betonteil berechnet werden, damit die zulässige Anhängelast des jeweiligen Krans nicht überschritten wird. Dieses Großprojekt fordert vom Unternehmen viele weitere komplexe und vielfältige Aufgabenbereiche. Die Tiefgarage erhält eine komplett neue Zufahrt für die zukünftigen Bewohner, Gäste und Mitarbeiter. Deshalb werden in diesem Bereich diverse Auf- und Abfahrrampen zurückgebaut und neu konstruiert. Auch die Verstärkung und Ertüchtigung der etwa 600 Tragwerksstützen stellt für sich allein bereits eine große Aufgabe dar. Diese Arbeit erfolgt überwiegend im Hammerbohrverfahren und wird Tausende Arbeitsstunden umfassen. Ein ebenso nicht zu vergessen der Aspekt sind die durch die Entkernung resultierenden Rückbaustoffe, sowie die ausgebauten Betonteile. Diese werden durch Antal selbst abgefahren, auf einem Deponieplatz sortiert, zerkleinert und spe-
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Außenansicht Treppenhaus nach Beginn der Demontage.
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Das Rückbauprojekt mit der Frankfurter Skyline im Hintergrund.
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Horizontalschnitt mit der HiltiSeilsäge DS WS15.
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Senkrechter Schnitt im Treppenhaus mit der HiltiWandsäge TS20-E.
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Dachabbruch mit Brokk 160.
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Abgehobenes Betonteil von der Abfahrt Tiefgarage.
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IM ZENTRUM DER MACHT Koop Diamanttechnik saniert Brandschutzklappen im Bundestag
Eine Aufgabe der ganz besonderen Art wartete auf die Firma Koop Diamanttechnik Nord in zweierlei Hinsicht. Zum einen war es der besondere Ausführungsort und zum anderen die spezielle Herausforderung, unter laufendem Betrieb in den vollausgestatteten Büros der Bundestagsabgeordneten zu arbeiten. Die Aufgabe bestand darin, fest einbetonierte Brandschutzklappen (BSK) unter extrem beengten Verhältnissen auszubauen. Hierzu war es erforderlich, diese rundum abzubohren, da ein Überbohren der Klappen aus Platzgründen unmöglich war. An den Seiten der quadratischen BSK gab es maximal 4–5 cm Freiraum. Die Brandschutzklappen waren also extrem unzugänglich in Versorgungs-
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BAUSTELLEN UND PROJEKTE
schächten verbaut. Die Schächte befanden sich hinter Schranktüren, die als Verkleidung dienten. Hinzu kam, dass die Klappen innerhalb der Schächte ungünstig positioniert waren. Sie befanden sich in einer Vertiefung, was es erforderlich machte, eine Sonderkonstruktion zur Aufnahme eines Hilti-Bohrständers DD 150 anzufertigen. Die Klappen konnten ausschließlich mit Bohrkronen Ø 30 mm abgebohrt werden. Vor Auftragsvergabe wurde in einem der Abgeordnetenbüros zunächst ein Probelauf vorgenommen. Es sollte im Rahmen einer Machbarkeitsprüfung unter anderem auch festgestellt werden, ob alle Vorgaben umgesetzt werden könnten. Besonderes Augenmerk wurde auf Sauberkeit, geringe Lärmentwicklung, reibungslose Koordina-
tion und professionelle Vorbereitung gelegt. Eine weitere Herausforderung war, neben der terminlichen Abstimmung mit den Assistentinnen der Bundestagsabgeordneten unter anderem das Prozedere der Zutritts- und Einfahrtsberechtigung. Jeder gemeldete Mitarbeiter wurde auf zweifelsfreie Zuverlässigkeit überprüft. Nachdem die erste Brandschutzklappe termingerecht, sauber und ohne Komplikationen entfernt war, wurde der Gesamtauftrag für das Ausbauen sämtlicher zu erneuernder BSK an die Firma Koop Diamanttechnik Nord vergeben. Alles in allem wurden die Terminvorgaben und Erwartungen an Sauberkeit und professionelles Arbeiten vollumfänglich erfüllt, sodass beide Seiten sehr zufrieden waren.
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Vor dem Reichstag – ein ganz besonderer Parkplatz.
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Hilfskonstruktion zur Ständerbefestigung um den Schrankunterbau zu überbrücken.
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DEFINIERTER ABTRAG hochbewehrter Stahlbetone (DefAhS), eine Innovation zum fernhantierten Arbeiten in für Menschen gefährlichen Umgebungen Prof. Dr.-Ing. Sascha Gentes, Dipl.-Ing. M. Sc. Nadine Gabor (Karlsruher Institut für Technologie, KIT), Dipl.-Ing. Anton Steringer (Kraftanlagen Heidelberg GmbH), Dr.-Ing. Gerhard Wehrmeyer (Herrenknecht AG)
Ausgangslage und Problemstellung 52 Millionen m³ hat alleine die deutsche Transportbetonindustrie im Jahr 2017 produziert, in Summe wurden über 100 Millionen m³ verbaut – Beton. Kaum ein Bauwerk kommt ohne Stahlbeton aus, angefangen bei den Fundamenten, den Ingenieurbauwerken wie Brücken, Tunnel, Fußballarenen bis hin zu Kernkraftwerken. Und alle betonierten Bauwerke haben eines gemeinsam: Spätestens nach dem Lebensende muss der Stahlbeton wieder abgetragen werden. Aber wie kann das ohne Personaleinsatz vor Ort und ohne Werkzeugwechsel vom Beton zum Stahl erfolgen? Und wie können wir gleichzeitig umweltschädliche Abfälle minimieren und dabei unsere Ressourcen schonen? Eine erstmalige Lösung hierzu bietet die im Nachfolgenden vorgestellte Innovation „DefAhS“ – ein Anbaugerät zum definierten Abtrag hochbewehrter Stahlbetone in einem Arbeitsgang, das Ganze natürlich fernhantiert. So unendlich viele Vorteile der Baustoff Stahlbeton beim Bauen aufweist, so schwierig ist es, diesen Stahlbeton auch wieder definiert abzutragen, sei es beim Rückbau von Kernkraftwerken, beim Abbruch von Bauwerken oder beim Bauen im Bestand, ja sogar bei vielen Neubauten muss im Laufe der Bauausführung hochbewehrter Stahlbeton definiert abgetragen werden. Es existiert keine Maschine und kein Baggeranbaugerät auf dem Markt, um diese Aufgabe fernhantiert und in einem Arbeitsgang durchführen zu können. Die-
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ses Problem löst die vorliegende Innovation DefAhS beim definierten Abtrag von Stahlbetonen. Denn jedes Bauwerk erreicht irgendwann sein Lebensende und spätestens dann muss der Stahlbeton wieder abgetragen werden. Beim Rückbau von kerntechnischen Anlagen, sowohl bei Leistungsreaktoren als auch bei Forschungsreaktoren, steht die Dekontamination von Stahlbetonen im Fokus. So müssen beispielsweise Kontaminationen, die in Risse oder Störstellen eingedrungen sind, punktuell entfernt werden. Nur durch diese Entfernung kann der dann dekontaminierte Beton recycelt und somit die endzulagernden Abfälle minimiert werden. Um dieses umweltschonende Ziel zu erreichen, muss eine „Freimessung“ an der stehenden Betonstruktur erfolgen, das heißt, es wird überprüft, ob der Beton noch mit kontaminierten Partikeln belastet ist oder bereits vollständig dekontaminiert wurde. Um die Freimessung durchzuführen, muss der kontaminierte Beton für spätere Messzwecke großflächig händisch abgetragen werden. Hierfür wird der Stahlbeton an den betroffenen Stellen, zum Beispiel Rissen in Form einer Nut, ausgebrochen, wobei die dann entstehende Oberfläche relativ glatt sein muss, um das folgende Freimessen durchführen zu können. Stand der Technik ist hierbei der händische Abtrag: zunächst wird der Beton mit Stemmmeißeln von Hand ausgebrochen, um anschließend mit Stahlscheren die Bewehrung zerkleinern zu können. Die ausführenden Personen vor Ort müssen in gefährlichen Umgebungen diese Arbeiten bei einer relativ kleinen Leistung durchführen. Da in
einem Kernkraftwerk bis zu 150.000 m² Betonoberflächen vorhanden sind, wird deutlich, welch ein Aufwand hierbei händisch durchgeführt werden muss. Im konventionellen Bauwesen müssen zum Beispiel bei der Sanierung von Gebäuden Stahlbetone ausgefräst werden, wenn Pentachlorphenol(PCP)-haltiges Fugenmaterial entfernt wird. Gleiches gilt beim Abtrag von Spritzasbest. Auch hier ist aktuell Stand der Technik, dass Maschinen händisch geführt werden und somit eine hohe Arbeitsbelastung auf das Personal – das unter Atemmasken arbeiten muss – vorhanden ist, gleichzeitig aber eine geringe Arbeitsleistung erzielt werden kann. Auch beim Abbruch von Gebäuden müssen Stahlbetone teilweise millimetergenau getrennt werden, wenn beispielsweise die Nachbarbebauung erhalten bleibt. Selbst beim Tunnelbau muss von der Tunnelbohrmaschine direkt im Anfahrtschacht eine hochbewehrte Betonwand durchfahren werden, sodass die Disken oftmals bereits nach wenigen Metern verschlissen sind. Darüber hinaus werden die rechtlichen und berufsgenossenschaftlichen Vorgaben zur Vermeidung von freigesetzten Stäuben immer strenger. Da bei allen Abbrüchen von Stahlbetonen unweigerlich Staub entsteht, führt dies besonders in innerstädtischen Bereichen dazu, dass hier viel Aufwand zum Schutz der Nachbarschaft betrieben werden muss, welcher den Abbruch wiederrum verteuert. Das DefAhS-Konzept beinhaltet bereits Gegenmaßnahmen durch eine Staubschutzabdeckung und eine angebrachte Abzugsanlage mit entsprechenden Partikelfiltern.
TECHNIK
Innovation und Lösung Diese Beispiele verdeutlichen die vielen Felder im Bauwesen, in denen hochbewehrte Stahlbetone abgetragen und getrennt werden müssen. Es bedarf folglich einer Innovation, die hochbewehrte Stahlbetone in einem Arbeitsgang – ohne Personaleinsatz in menschenge-
Genau hier setzt die vorliegende Innovation an. Im entwickelten Anbaugerät DefAhS werden erstmals zwei verschiedene Verfahren zu einem gemeinsamen Bearbeitungswerkzeug zusammengeführt: die Schnittmechanismen für das Trennen von Beton und die Schnittmechanismen für das Spanen von Metall. Die Besonderheit bei diesem Werkzeug
Abbildung 1: Kombinierte Frästrommel mit Schlaglamellen und Wendeschneidplatten.
fährdenden Umgebungen – abtragen kann. Hierzu existiert aktuell kein Anbaugerät für Bagger oder Trägersysteme, das diese Aufgabe automatisiert und ohne Werkzeugwechsel durchführen kann.
liegt also in der Zusammenführung von vorher nicht kombinierbaren Verfahren in nur einem Bearbeitungswerkzeug für den Abtrag von hochbewehrtem Stahlbeton, verbunden mit der Innovation der Rückzugsfähigkeit der Schlaglamel-
len. Es kann selektiv Beton sowie Stahl unabhängig voneinander abgetragen und nachträglich sortenrein getrennt werden. Auf einer Trommel werden beide Werkzeuge kombiniert angeordnet, sodass ohne Werkzeugwechsel und ohne händisches Eingreifen ein tiefengenauer Abtrag von hochbewehrten Stahlbetonen möglich ist. Standardbeton wird normalerweise mittels Impulseintrag, beispielsweise durch Schlaglamellen, abgetragen. Stahl wird ebenfalls klassisch mittels Wendeschneidplatten (WSP), wie sie aus dem spanabtragenden Fertigungsverfahren bekannt sind, abgetragen. Beim Prozessfenster Beton wird eine höhere Umdrehungsgeschwindigkeit benötigt. Stahl hingegen benötigt eine langsamere Umdrehungsgeschwindigkeit des Bearbeitungswerkzeuges. Durch eine stetige Datenerfassung mittels integrierter Detektion ist es möglich, jedes erforderliche Prozessfenster (Beton oder Stahl) für den Abtrag genau einzustellen. Es kann selektiv Beton sowie Stahl unabhängig voneinander abgetragen und getrennt werden. Hierbei zerkleinern die Schlaglamellen zunächst den Beton. Durch eine integrierte Detektion wird die Bewehrung bei jedem Übergang genau erfasst und dann durch die in der Trommel integrierten Wendeschneidplatten automatisiert abgetragen. Diese Zusammenführung von verschiedenen Verfahren für den Abtrag von hochbewehrtem Stahlbeton mit der Entwicklung einer integrierten Detektion und Steuerung ist eine zukunftsweisende Innovation im Bauwesen.
Anwendung und Praxisbezug
Abbildung 2: Detail des Abtragsprozesses für Beton und Stahl.
Die zuvor beschriebene Innovation DefAhS erlaubt es, auch im kerntechnischen Bereich ohne direkten Personaleinsatz am Abtragsort die Dekontamination fernhantiert durchzuführen. Da kein Werkzeugwechsel nötig ist, wird eine Leistungssteigerung erzielt, das Personal geschützt und auch der anfallende Abfall minimiert. Der abgetragene Stahlbeton wird hierbei direkt pneumatisch abgefördert. Zudem kann das Gerät auch ohne Pause arbeiten, was beim Personaleinsatz mit Atemmasken
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aus Arbeitsschutzgründen natürlich nicht der Fall ist. Selbst im Tunnelbau werden je nach Projekt von der Tunnelbohrmaschine immer öfter bewehrte Betonwände angetroffen, welche die Werkzeuge überproportional verschleißen. Durch den hohen Autonomiegrad der Anlage ist es möglich, dass sich der Mensch über die Bearbeitungsdauer
eine Beobachterrolle innehat. Er selbst kommt nicht in Kontakt mit gefährlichen Stoffen. Durch die Telemanipulation aller Anlagenteile ist der Benutzer größtmöglich geschützt und der eigentliche Prozess läuft vollautomatisch ab. Gleiches gilt für den gesamten Anwendungsbereich im konventionellen Bauwesen und beim Abbruch, beispielsweise bei der PCP-Sanierung zum
Abbildung 3: Schnittprozess und Fräsergebnis.
Staubbelastung bei innerstädtischen Anwendungen zu verhindern, beinhaltet das DefAhS-Konzept bereits die Staubschutzabdeckung, inklusive Absaugung und Partikelfilter.
Ausblick Die Innovation ist in einem durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekt als Kooperation vom Institut für Technologie und Management im Baubetrieb am KIT, der Herrenknecht AG und der Kraftanlagen Heidelberg GmbH entstanden. Durch die frühzeitige Einbindung der anwendenden Industrie ist ein Forschungsergebnis entstanden, das direkt und unmittelbar in der Industrie eingesetzt werden kann. In Deutschland wurde die deutsche Patentanmeldung „Vorrichtung zum Abtragen von Bauwerkstoff“ (DE102015114122B3) erfolgreich genehmigt, ein internationales Patent wurde bereits beantragt.
INFO Ansprechpartner: Karlsruher Institut für Technologie Prof. Dr.-Ing. Sascha Gentes Am Fasanengarten, Geb. 50.31 76131 Karlsruhe Tel.: +49 721 608-46546 sascha.gentes@kit.edu
Abbildung 4: Handhabung.
aus dem Gefahrenbereich zurückzieht. Besonderes Augenmerk wird auf den Schutz von Menschen bei möglichem Kontakt von kontaminierten Strukturen wie zum Beispiel Wänden, Einbauten, usw. gelegt. Im speziellen Anwendungsfeld liegt der Hauptfokus in einer Verwendung im kerntechnischen Bereich, jedoch ist der Einsatz der Anlage für jeden Bereich, in dem eine Gefährdung durch chemische, biologische, radiologische oder nukleare (CBRN) Gefahrstoffe vorliegt, möglich. Die Verwendung sieht vor, dass der Bediener lediglich
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Ausfräsen von Stahlbetonnuten, im Tunnelbau oder auch bei ganz konventionellen Abbrucharbeiten mit bestehender Nachbarbebauung und dem Bauen im Bestand. Auch der entstehende Staub, ein Beton-Stahl-Gemisch, wird mit DefAhS direkt vor Ort abgesaugt, bevor er in die Atmosphäre gelangen kann. Somit ist das Personal vor Ort keiner Staubbelastung ausgesetzt und auch die Nachbarschaft wird, gerade beim innerstädtischen Abbruch, geschützt. Um Kontaminationsverschleppung und die
Herrenknecht AG Dr.-Ing. Gerhard Wehrmeyer Schlehenweg 2 77963 Schwanau-Allmannsweier Tel.: +49 7824 302-4580 wehrmeyer.gerhard@herrenknecht.de Kraftanlagen Heidelberg GmbH Dipl.-Ing. Anton Steringer Im Breitspiel 7 69126 Heidelberg Tel.: +49 6221 94-1250 anton.steringer@kraftanlagen.com
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MEMORY STEEL Ein neues Material zur Verstärkung von Bauwerken, geeignet auch für nachträgliche Deckenöffnungen Ein neues, an der Empa (siehe Info rechts) entwickeltes Baumaterial steht kurz vor der Markteinführung: Mit „memory-steel“ lassen sich nicht nur neue, sondern auch bestehende Betonstrukturen verstärken. Erhitzt man das Material (einmalig), spannt es sich wie von selber vor.
Methode Spannbeton Bislang wurden Stahlarmierungen in Betonbauwerken meist hydraulisch vorgespannt. Dazu sind Hüllrohre für die Führung der Spannkabel, Anker zur Kraftübertragung und ölgefüllte Hydraulikpressen notwendig. Der Raumbedarf all dieser Apparaturen schuf die geometrischen Rahmenbedingungen für jedes Bauwerk aus Spannbeton; die nachträgliche Versteifung älterer Bauten scheitert daher bisweilen am hohen Platzbedarf dieser bewährten Methode. In rund 15 Jahren Forschungsarbeit haben Experten der Empa und des EmpaSpin-off re-fer AG nun eine alternative Methode zur Serienreife gebracht: Formgedächtnislegierungen auf Eisenbasis, die sich beim Erhitzen zusam-
Bewehrungsstäbe aus Memory-steel.
menziehen und die Betonstruktur so dauerhaft vorspannen. Auf hydraulische Vorspannung kann dadurch verzichtet werden – es genügt, den Stahl kurz zu erhitzen, etwa durch elektrischen Strom oder mittels Infrarotstrahler. Unter dem Namen „memory-steel“ wird der neue Baustoff ab sofort vertrieben. Mehrere Pilotprojekte, etwa die Verstärkung von diversen Stahlbetondecken, verliefen bereits erfolgreich.
Entwicklung von Memory-steel Die Entwicklung von Memory-steel begann Anfang der 2000er-Jahre. Schon in den Jahrzehnten zuvor hatte die Empa Pionierarbeit in der nachträglichen Verstärkung von Beton mittels Kohlefaser verstärktem Kunststoff (CFK) geleistet. So entstand die Idee, Formgedächtnislegierungen zur Vorspannung von Beton zu verwenden. Erste Versuche mit Nickel-Titan-Legierungen verliefen positiv. Doch das aus der Medizin bekannte Material ist für den Einsatz im Baubereich viel zu teuer. 2009 gelang es den Empa-Forschern dann, eine Formgedächtnislegierung auf Eisenbasis zu entwickeln, die sie auch patentieren liessen. 2012 gründeten Forscher um Julien Michels schliesslich die Firma re-fer AG. Michels amtiert seitdem als CEO der Jungfirma.
Neue Möglichkeiten für alte Gebäude Verstärkung einer Werkstattdecke mit Memory-steel.
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Memory-steel soll zunächst vor allem dazu verwendet werden, bestehende
TECHNIK
Beton-Fertigteile mit spezieller Geometrie In Zukunft könnte Memory-steel auch ein probates Mittel sein, um Beton-Fertigteile mit einer bislang nicht gekannten Geometrie zu fertigen. Bei den bislang üblichen hydraulischen Vorspannungen entsteht Reibung bei gekrümmten Strukturen, was den Einsatz dieser Methode stark einschränkt. Mit einem einbetonierten Profil aus Memory-steel werden nun auch stark gebogene Konstruktionen möglich: Das Profil zieht sich beim Erhitzen gleichmässig über die ganze Länge ohne Reibungsverluste zusammen und überträgt die Spannung auf den Beton. Verstärkung einer Zwischendecke mit Memory-steel.
Gebäude nachträglich zu verstärken. Sobald zum Beispiel in die Betonstruktur eines Altbaus neue Fenster, Türen oder Aufzugsschächte eingebaut werden, ist eine Verstärkung der Tragstruktur oft unumgänglich. Bei Industriegebäuden muss bisweilen die Traglast einer alten Zwischendecke erhöht werden. Dank Memory-steel sind solche Aufgaben nun auch in engen Räumen gut lösbar: Entweder wird ein Streifen des Spezialstahls mittels Dübeln unter der Decke befestigt und dann mit
Strom oder per Infrarotstrahler erhitzt. Alternativ dazu kann die Verstärkung auch einbetoniert werden: Dazu wird zunächst ein Schlitz in die Oberfläche der Betondecke gefräst, dann ein gerippter Bewehrungsstab aus Memory-steel in die Vertiefung eingelegt und mit Spezialmörtel verfüllt. Zum Schluss wird das Profil mit Hilfe von Gleichstrom erhitzt und so vorgespannt. Eine weitere Variante ist das Einbetten des Bewehrungsstabs in eine zusätzliche Spritzbetonschicht.
Markteinführung von Memory-steel Die einbaufertigen Profile aus Memorysteel werden von der Voestalpine Böhler Edelstahl GmbH & Co KG in Österreich hergestellt. Ausserdem entwickelt die Firma gemeinsam mit re-fer und der Empa die Zusammensetzung der Legierung weiter. Der Vertrieb erfolgt über die re-fer AG.
INFO Empa – Materialien und Technologien für eine nachhaltige Zukunft. Die Empa ist eine interdisziplinäre Forschungs- und Dienstleistungsinstitution für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung der ETH Zürich – Eidgenössische Technische Hochschule Zürich. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Empa orientieren sich an den Anforderungen der Industrie und den Bedürfnissen der Gesellschaft und verbinden anwendungsorientierte Forschung und praktische Umsetzung, Wissenschaft und Industrie sowie Wissenschaft und Gesellschaft. www.empa.ch www.re-fer.eu
Eine Temperaturanzeige ermöglicht die Überwachung des Heizvorgangs auf über 160°.
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SCHWAMBORN: HANDARBEIT AN WAND UND DECKE WAR GESTERN
Die herausragenden Vorteile der WDS: substanzschonende Entfernung auch von kontaminiertem Material.
Schwamborn präsentiert auf der Bauma als Weltneuheit eine Wand- und Deckenschleifmaschine mit überragender Flächenleistung. Die neue WDS 530 ist eine Weltneuheit und Finalist beim Bauma-Innovationspreis. Mit dieser Eigenentwicklung können ab sofort schwere Abbruch-, Sanierungs- und Gestaltungsarbeiten, die bisher von Hand ausgeführt werden mussten, maschinell mit professioneller Schleiftechnik bei überragender Flächenleistung bewältigt werden. Die Anforderungen an Abbruch, Sanierungen und Gestaltung sowohl in ergonomischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht steigen kontinuierlich. Dafür entwickelt Schwamborn innovative, anwenderorientierte Lösungen mit Maschinenbau „Made in Germany“ und einer eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung.
Effizient und ergonomisch Neuestes Produkt des innovativen schwäbischen Maschinenbau-Unternehmens ist die WDS 530, mit der die über 50-jährige Erfahrung in Sachen
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Deckenschleifen – professionelle Strukturierung großer Flächen mit konstant hohem Anpressdruck.
professioneller Schleiftechnologie auf Wände und Decken übertragen wird. Die WDS 530 arbeitet mit einem hydraulischen Antrieb, der per Fernsteuerung bedienbar ist. Sie ermöglicht erstmalig ein wirtschaftliches Schleifen und Strukturieren von großen Wand- und Deckenflächen mit einer herausragenden Flächenleistung. Darüber hinaus ermöglicht sie eine erhebliche Arbeitsvereinfachung und Arbeitserleichterung, da die bisherigen Technologien entweder per Handarbeit angewendet werden mussten oder nicht annähernd so schonend für die Bausubstanz waren.
der in dritter Generation das Unternehmen führt. Damit ist die WDS 530 für die verschiedensten Einsatzbereiche geeignet, so zum Beispiel für die effiziente, schnelle, gründliche und sichere Entfernung von Beschichtungen – auch mit Schadstoffen wie beispielsweise As-
Gleichmäßig hoher Anpressdruck „Die für die Arbeit mit Brokk-Abbruchrobotern konzipierte Maschine ermöglicht einen gleichmäßig hohen Anpressdruck an Wand und Decke und liegt mittels Kardantechnologie am Schleifkopf immer plan auf. Je nach Aufgabenstellung kann die Maschine mit den unterschiedlichsten Werkzeugen (Schleifdiamanten, Stockwerkzeuge) ausgestattet werden“, berichtet Eckart Schwamborn,
Polierte Betonwand – neue Möglichkeiten bei der Gestaltung von Decken und Wänden.
BRANCHENNEWS
best. Farben, Putz oder großflächig verwendeter Fliesenkleber lassen sich jetzt wirtschaftlich entfernen. Ein weiterer Einsatzbereich ist die Untergrundvorbereitung bei Sanierungen und die Gestaltung von Designbeton bzw. Naturstein durch Schleifen mit Diamantwerkzeugen.
Gesundheits- und umweltschonend Durch die jetzt maschinelle Entfernung von Beschichtungen ist die Gefahr der Gesundheitsschädigung minimiert. Die Kombination mit der professionellen Staubabsaugung – auch in geschützten Bereichen – ermöglicht die sichere Entsorgung bei größtmöglichem Schutz der Bediener und der Umwelt.
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Immer planes Aufliegen des Schleifkopfes auch bei Neigungen bis zu 6 %.
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KERN-DEUDIAM: TRADITION – INNOVATION – QUALITÄT Was bedeutet Tradition – Innovation – Qualität? Unter diesem Service-Dreiklang präsentiert Kern-Deudiam auf der Bauma 2019 sein aktuelles Produktportfolio „Made in Germany“. Das international agierende Unternehmen aus Hövelhof (Nordrhein-Westfalen) produziert seit über 40 Jahren hochwertige und professionelle Diamantwerkzeuge und Maschinen an seinem Standort in Deutschland und gehört damit zu den führenden Herstellern. Als regional verwurzeltes, bodenständiges und sozial verantwortungsbewusst handelndes mittelständisches Unternehmen ist „Made in Germany“ für Kern-Deudiam Verpflichtung und zeitgleich ein Bekenntnis zum Standort Deutschland. Mittlerweile über 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigend, überzeugt das ostwestfälische Familienunternehmen durch individuelle und hochspezialisierte Fertigung von Werkzeugen und Maschinen, insbesondere zur Steinund Betonbearbeitung, wie zum Beispiel (Elektro -)Fugenschneider, Dosensenker, Diamanttrennscheiben, Bohrkronen, Schleifwerkzeuge oder Schneid- und
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Bohrmaschinen. Vom Segment bis zum Fertigprodukt liegt bei Kern-Deudiam alles in einer Hand. Aufgrund der großen Produktionstiefe ist der Betrieb in der Lage, nahezu jeden Kundenwunsch in kürzester Zeit zu erfüllen: Kern-Deudiam definiert sich über Service. Dank permanenter und innovativer Produktentwicklung sowie konsequentem und engem Kunden- bzw. Anwenderkontakt ist es Kern-Deudiam gelungen, Pionier in vielen Produktbereichen der Branche zu werden, zum Beispiel auf den Gebieten Dosensenker, PKD-Laserschweißen und moderner Elektrofugenschneider. Durch den TÜV Süd ist Kern-Deudiam nach ISO 9001:2015 zertifiziert. Kern-Deudiam ist außerdem eines der ersten Unternehmen seiner Branche, welches die Vorteile des Digital Brand Marketings (auch in sozialen Netzwerken wie Instagram, Twitter, Youtube, Facebook oder Linkedin) erkannt hat und nutzt. So wurden für die Kommunikation der Marke (Wahrnehmung, Image, Kompetenzen), die Servicequalität (B2B) und für den Vertrieb von Kern-Deudiam-Produkten neue Perspektiven und Dimensionen erschaffen.
Zur größten Fachmesse der Welt, der Bauma 2019 auf dem Münchner Messegelände, weckt Kern-Deudiam wiederholt mit innovativen Produkten und Dienstleistungen das Interesse der Besucher. Auf der im Vergleich zur vergangenen Bauma 2016 deutlich vergrößerten Messepräsenz des Unternehmens sind Interessierte herzlich dazu eingeladen, Neuheiten wie den Elektro-Fugenschneider KDF1200-E, die Produktlinie Express² für Diamantwerkzeuge sowie die Unix²-Trockenbohrkronen kennenzulernen. Neu im Kern-Deudiam-Portfolio ist ebenfalls der spezielle Weka-Reparaturservice Servix², welcher den ServiceBereich des Unternehmens abrundet. Kommen Sie mit Kern-Deudiam auf der Bauma 2019 ins Gespräch und entdecken Sie deutsche Diamantwerkzeuge und Maschinen in Halle A1, Stand 422.
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HILTI BENZINTRENNSCHLEIFER DSH 600-X HANDLICHES KRAFTPAKET MIT GROSSER LEISTUNG Kleinste der DSH-X-Reihe: Ein automatisches Choke-System sorgt für eine einfache Inbetriebnahme der Hilti Benzintrennschleifer DSH 600-X, sodass im Handumdrehen mit der Arbeit begonnen werden kann. Dank reduziertem Gewicht, kleinerer Trennscheibe und speziellem Bügelgriff liegt der Trennschleifer äußerst gut in der Hand und schneidet mit einem Hubraum von 63,3 cm3 und einer Nennleistung von 3,2 kW mühelos durch Beton, Ziegel, Mauerwerk, Asphalt oder Stahl. Anwendungen wie das Verlegen von Pflastersteinen oder Schneiden von Stahlprofilen, Rohren und Blechen sind schnell und sicher im Nass- oder Trockenbetrieb erledigt. Noch schneller wird es mit der maßgeschneiderten SPX-Diamanttrennscheibe.
Lebensdauer verlängert, Wartung verkürzt Hilti DSH 600-X, Scheiben Ø 300 mm.
Hilti erweitert sein BenzintrennschleiferProgramm um die kompakte und leichte Version DSH 600-X. Mit gerade einmal 9,5 kg Gewicht, einem 63-cm³-Motor und einer 300-mm-Trennscheibe erreicht der handgeführte Trennschleifer eine Schnitttiefe von bis zu 120 mm – das schaffen sonst nur die Großen. Schon beim Starten überzeugt der
Für eine gleichbleibend hohe Leistung und höchste Zuverlässigkeit ist der Benzintrennschleifer DSH 600-X mit einem innovativen Zyklon-Filtersystem ausgerüstet. Der Zyklonfilter filtert die Luft und hält große Partikel fern – damit wird der Motor frei von Schmutz und Staub gehalten. Die Lebensdauer des Filters wird so erheblich erhöht und die Ausfallzeiten des Geräts minimiert. Kleinere Reparaturen und Services kann der Anwender mit dem beigefügten Wartungs-
kit – bestehend aus Ersatzstartkabel, Luftfilter, Zündkerze sowie Kraftstofffilter – problemlos selbst erledigen. Eine Wartung des Antriebsriemens durch den Benutzer ist aufgrund des vorgespannten Riemens nicht erforderlich.
Sicherheit und Komfort Wie bei allen anderen Hilti-Geräten steht die Sicherheit des Anwenders bei der Entwicklung neuer Produkte an erster Stelle. Entsprechend punktet der neue Trennschleifer DSH 600X mit einem ergonomischen Obergriff und geringen Vibrationswerten durch eine spezielle Federung (<2,5 m/s2 beim Schneiden von Beton). Zudem verfügt der neue Benzintrennschleifer DSH 600-X über einen schnellen Sägeblattstopp. Nach dem Loslassen des Sicherheitsgriffs steht die Trennscheibe in weniger als drei Sekunden still. Die strengen Sicherheitsvorschriften für staubfreies Arbeiten können mit der optionalen Wasserpumpe DSH-P, die mit allen Hilti-DSH-X-Geräten kompatibel ist, eingehalten werden – ohne dass ein Wasseranschluss vorhanden sein muss. Einfach einen Eimer mit Wasser bereitstellen, die selbstansaugende Pumpe direkt am Gerätegehäuse befestigen, den Schlauch der Pumpe in den Eimer legen und schon hat man eine tragbare Staubunterdrückungs-Lösung.
HILTI WASSERMANAGEMENT-SYSTEM DD-WMS 100 EINE SAUBERE SACHE Mit dem Wassermanagement-System DD-WMS 100 hat Hilti ein Produkt für alle Diamantkernbohrgeräte entwickelt, das aufgrund seiner integrierten Wasseraufbereitung nicht nur schnelleres, sondern auch saubereres Arbeiten ermöglicht. Diamantkernbohrgeräte sind
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extrem leistungsstark, arbeiten schnell und effizient. Für den eigentlichen Bohrprozess werden in der Regel nur wenige Minuten benötigt. Äußerst zeitraubend hingegen ist die Vorbereitung, bis überhaupt mit der Bohrung begonnen werden kann. So muss erst einmal
für eine ausreichende Wasserzufuhr gesorgt werden, was sich des Öfteren als schwierig erweist. Probleme bereiten meistens die wenigen Anschlüsse, die langen Schläuche bis zum Einsatzort, das Fassungsvolumen einer Handpumpe etc. Darüber hinaus nimmt das
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keine Verunreinigungen aufbauen können. Damit wird permanent gefiltertes Wasser in den Tank abgegeben und die Wasserzufuhr konstant gehalten. Erst wenn beide Kammern vollständig mit Schlammrückständen gefüllt sind und die Oberfläche bedeckt ist, muss der Filter ausgetauscht werden.
Einfach praktisch Auch in der Handhabung erfreut das Wassermanagement-System durch Benutzerfreundlichkeit. Sobald der Filter voll ist und die Saugleistung abnimmt, wird der Einweg-Filterbeutel mit dem Bohrschlamm mit einem Griff herausgezogen und anschließend entsorgt. Das Gerät ist sofort wieder einsatzbereit, zudem ermöglicht die wartungsfreie Filtertechnik einen pausenlosen Einsatz. Das Wassermanagement-System DD-WMS 100 ist mit allen Diamantkernbohrgeräten kompatibel, sodass nur ein Gerät für alle Anwendungen erforderlich ist.
Hilti Wassermanagement im Einsatz bei Kernbohrungen.
Sauberhalten der Baustelle sehr viel unproduktive Zeit ein. So wird im Durchschnitt fast eine Stunde am Tag damit verbracht, sich um Wasser zu kümmern, Schutzfolien anzubringen oder Bohrschlamm zu beseitigen. Für Hilti Grund genug, ein neues Produkt auf den Markt zu bringen, welches kontinuierlich Wasser liefert, die Baustelle von vornherein sauber hält und damit die Produktivität deutlich erhöht: das Wassermanagement-System DD-WMS 100.
Autonomer Wasserkreislauf Das Hilti Wassermanagement-System DD-WMS 100 vereint gleich drei Funktionen in einem Gerät: die Wasserversorgung für das Diamantkernbohrgerät, die Absaugung des Schlammwassers und eine permanente Wasseraufbereitung. Aufgrund seiner kompakten Maße von 520 × 380 × 650 mm (L × B × H), der großen Räder und komfortablen Griffstange ist das Gerät überall flexibel
einsetzbar. In der Praxis bedeutet das, dass der Wassertank zu Arbeitsbeginn nur einmal mit 14 l frischem Wasser aufgefüllt werden muss. Dieses kann über den Tag hinweg bis zu sieben Mal recycelt werden und entspricht damit einer kontinuierlichen Wasserversorgung von etwa 100 l.
Patentiertes Filtersystem Möglich macht dies ein neues, patentiertes Filtersystem, das von Hilti speziell für das Sammeln von Bohrschlämmen konzipiert wurde. Um die Durchlaufgeschwindigkeit zu steigern, wird der Filter über einen im Gerät integrierten Sattel gelegt. So kann in der Anfangsphase zunächst ausschließlich die rechte Kammer mit Bohrschlamm befüllt werden. Wenn diese voll ist, wird das Schmutzwasser über einen Überlaufkanal in die zweite Kammer geleitet. Der Vorteil ist, dass durch dieses Prinzip die Filteroberfläche frei bleibt und sich
Hilti Wassermanagement-System DD-WMS 100.
INFO www.hilti.de
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DR. FRITSCH AUF DER BAUMA: INNOVATION UND ZUKUNFT Die Live-Produktion auf hochwertigen Maschinen, ein vollautomatisierter Roboter und ein gefahrenfreies Metallpulver. Dr. Fritsch präsentiert auf der Bauma 2019 modernste Technologie für die Diamantwerkzeugfertigung. Mit den neuen Produkten setzt Dr. Fritsch branchenweit Standards in Bezug auf Kosten- und Prozessoptimierung sowie Steigerung der Produktivität. „Wir haben täglich den Anspruch, unseren Kunden mit unserem Produkt- und Leistungsportfolio zu helfen, wirtschaftlich zu agieren und wichtige Wettbewerbsvorteile in ihren Märkten zu erzielen. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr hohes Engagement und ihren Beitrag, damit sich
Dr. Fritsch auch auf der Bauma 2019 als zukunftsweisender Schrittmacher präsentiert“, betont Ute Wilkinson, Geschäftsführerin von Dr. Fritsch.
Präzision bei Live-Produktion: Herstellung von Segmenten mit gesetzten Diamanten Im Vordergrund steht auf dem BaumaMessestand die volumetrische Kaltpresse KPV 300. Diese produziert vier Segmente mit gesetzten Diamanten pro Minute. Ein Segment besteht dabei aus mehreren Granulat- und Diamantlagen. „Die KPV 300 verfügt über eine Presskraft von 400 kN und eine Matrize von Ø 120 mm. Dies ermöglicht es dem An-
wender, im Produktionsprozess entweder eine höhere Gründichte oder eine große Anzahl von Segmenten gleichzeitig zu pressen“, erläutert Uwe Funk, Bereichsleiter Entwicklung der Dr. Fritsch Sondermaschinen GmbH. Neben der Steigerung der Produktivität sind kurze Umrüstzeiten, maximale Flexibilität sowie eine intuitive Bedienerführung durch einen Touchscreen wesentliche Vorteile der KPV 300.
DiaSet V3: Optimierung Werkzeugverschleiß und einfacher Werkzeugwechsel Die hohe Produktivität und Präzision in der Herstellung von Segmenten mit gesetzten Diamanten auf der KPV 300 stützt die Diamant-Setzeinheit DiaSet V3. „Diese reduziert den Werkzeugverschleiß und stellt durch unser patentiertes Abblas-System sicher, dass die Diamantpositionierung in jedem Segment präzise an der definierten Stelle erfolgt“, detailliert Funk. Damit ist die Leistungsfähigkeit der DiaSet V3 jedoch noch nicht voll ausgeschöpft. Diese kann bis zu 1.000 Diamanten pro Lage setzen und in der Verbindung mit der Kaltpresse bis zu 27 Lagen pressen, abwechselnd Pulver und Diamanten. „Sichergestellt ist auch ein direkterer Zugang des Bedieners zum beweglichen DiaSet-Modul, wodurch ein Werkzeugwechsel einfach erfolgen kann“, erläutert Funk.
Stapelsystem SGS 200 sichert Effizienz und Präzision im Produktionsprozess
Kaltpresse KPV 300 mit DiaSet V3 von Dr. Fritsch.
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Die Vorteile und Leistungsfähigkeit der Automatisierung demonstriert Dr. Fritsch anhand des Segment-Grafit-Stapelsystems SGS 200. „Die Vorführmaschine stapelt in einer laufenden Demonstration Grünlinge und Grafit-Stempel vollautomatisch. Ein weiterer Beitrag im Hinblick auf Effizienz und Präzision im Produktionsprozess“, hebt Funk hervor.
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Nachhaltige Metallpulverproduktion: keine Gefahren für Mensch und Umwelt durch Viridis Vielen Firmen ist heute ein wichtiges Anliegen, dass möglichst keine vermeidbaren Gefahren von ihrer Produktion und ihren Produkten ausgehen – nicht nur, aber auch aus Kostengründen. Den meisten in der Segmentproduktion verwendeten Materialien wird jedoch irgendein Gefahrenpotenzial für Mensch
und Umwelt attestiert. „Die Nachhaltigkeit ist daher seit Jahren ein wichtiger Faktor unserer Entwicklungsarbeit. Nun haben wir ein Pulver entwickelt, von dem keinerlei Gefahr mehr für Mensch und Umwelt ausgeht und das gleichermaßen unsere Anforderungen an die Verarbeitungsparameter erfüllt“, erläutert Elke Ade, Leiterin Geschäftsbereich Metallpulver der Dr. Fritsch GmbH & Co. KG, des führenden Anbieters für Sintermetallpulverlösungen. Mit der Viridis-Pulverserie stellt das Unternehmen erstmals auf der Bauma Metallpulver vor, die diese Kriterien wirklich erfüllen. „Zahlreiche Testversuche mit Kunden haben uns die Eignung bei einigen Anwendungsfeldern bereits bestätigt, beispielsweise beim Betonbohren und Wandsägen. Ebenso zeigte uns ein Sägeversuch in hartem Granit: Im direkten Vergleich mit reinen kobalthaltigen Segmenten hat ein Blatt mit Viridis-100 eine leicht höhere Standzeit – bei messbar höherem Freischnitt“, betont Ade. Auf der Messe soll nun mit Kunden über weitere Potenziale von Viridis im Serieneinsatz gesprochen werden. „Wir setzen den Nachhaltigkeitsweg fort und
entwickeln bereits neue Produkte. So testen einige Kunden aktuell Viridis-200 als zweites Produkt dieser Reihe – eine weichere Variante mit deutlich niedrigerer Sintertemperatur“, so Ade.
Branchenweites Alleinstellungsmerkmal: Maschinen und Metallpulver aus einer Hand Dr. Fritsch ist Weltmarktführer in der Diamantwerkzeugindustrie mit einem branchenweiten Alleinstellungsmerkmal: der Kombination aus Fertigungs-Know-how und Expertenwissen in der Materialherstellung. Als zukunftsweisender Schrittmacher bietet das Familienunternehmen Kunden weiterhin ein umfassendes Produkt- und Serviceangebot – innovativ, leistungsstark und maßgeschneidert.
INFO www.dr-fritsch.de
Wenn aus Innovation Vorsprung entsteht! Erleben Sie auf unserem Messestand Nachhaltigkeit und Automatisierung in der Diamantwerkzeugfertigung von morgen – umweltverträglich und ressourcenschonend.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch: Halle A1, Stand 538.
8.-14. April 2019, München
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DIE NEUE SEILSÄGE WCU17 VON TYROLIT Tyrolit erweitert sein Seilsägesortiment und präsentiert die neue WCU17. Die universelle Seilsäge kann sowohl elektrisch als auch hydraulisch angetrieben werden und ist dank ihrer leichten, ergonomisch optimierten Komponenten und der einfachen Handhabung äußerst benutzerfreundlich. Mit der Lancierung der neuen WCU17Seilsäge trifft Tyrolit wieder einmal den
Nerv der Zeit: Trotz einer ansehnlichen Bruttoseillänge von 17 m ist das System ausgesprochen benutzerfreundlich. Die aus drei Hauptkomponenten bestehende Säge kann nicht nur innerhalb einer Minute aufgebaut werden, auch die Seilführung gestaltet sich mit der WCU17 äußerst intuitiv. Der lange Hub des vereinfachten Seilspeichers sorgt für eine größtmögliche Ausnutzung und An-
wendung bei einem maximalen Baukörperumfang von bis zu 12,6 m. Der Mehrfachpulley-Antrieb ermöglicht zudem ein problemloses Anfahren. Besonderes Highlight der WCU17: Wie eine Vielzahl der Maschinen aus dem Hause Tyrolit ist auch die WCU17 auf eine modulare Verwendung ausgelegt. So sind Antrieb und Fernbedienung der Wandsägen WSE1217 und WSE1621 sowie die hydraulischen Antriebe mit dem neuen System der WCU17 kompatibel.
Die Vorteile auf einen Blick • Bruttoseillänge 17 m, Seilspeicher 12,6 m • einfache Handhabung des Seilspeichers • problemloses Anfahren dank Mehrfachpulley-Antrieb • leichte, ergonomisch optimierte Komponenten • simples und schnelles Aufund Abbauen • hydraulisch und elektrisch einsetzbar
INFO Die WCU17 aus dem Hause Tyrolit verfügt über einen Seilspeicher von bis zu 12,6 m.
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Mit der WCU17 wurde die Handhabung des Seilspeichers extrem vereinfacht.
www.tyrolit.com
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DREI AUF EINEN STREICH: NEUE BETONZANGEN VON DARDA! Parallel zu den Maschinenneuvorstellungen des schwedischen Abbruchroboterherstellers Brokk, präsentiert deren Tochterunternehmen, die Darda GmbH, drei neue Zangenmodelle. Sie wurden als geräuscharmes und dennoch kraftstrotzendes Anbauwerkzeug für die neue Abbruchroboterserie sowie für Minibagger der Klasse 2,5 bis 9 t konzipiert. Darda ist weltweit als Spezialanbieter für kleinere Betonzangen bekannt. Eine Darda-Zange kann, trotz ihrer kompakten Größe und mit lediglich einem Mini-
Brokk 520 D mit CC 700 Betonzange.
bagger als Trägergerät, locker mit der Leistung größerer und schwererer Zangen mithalten. Denn die Darda-Geräte sind auf hohe Brechkraft und funktionales Eigengewicht getrimmt. Die neuen Zangenserien CC440, CC480 und CC580 erscheinen in einem modernen, einheitlichen Design und setzen in Sachen Robustheit und Leistung neue Standards. „Im Fokus der Neukonstruktionen standen ein noch höheres Kraft-Leistungs-Verhältnis, einheitliches Design und eine noch höhere Widerstandsfähigkeit sowie neue Brechspitzen für die beiden größeren Zangen“, so Konstruktionsleiter, Mathias Reichmann.
Technisch sind sie mit einer völlig neuen Art von Druckübersetzern ausgerüstet, was sich in Geschwindigkeit und noch höheren Brechkräften widerspiegelt. Alle Zangen behalten die bisherigen Optionsvarianten wie zusätzliche Brechzähne oder hydraulischen Drehantrieb bei. Der Einsatz von geräuscharmen Betonzangen als Alternative zum extrem lauten Abbruchhammer gewinnt immer mehr an Bedeutung. Nicht nur der Lärm, auch die Erschütterungen, die ein Abbruchhammer verursacht, und die damit verbundenen Auflagen zwingen die Abbruchunternehmer zum Umdenken. Nicht selten werden laufende Abbrucharbeiten aufgrund von Lärmbelästigungen oder Normüberschreitungen bei den Schwingungen bzw. den erlaubten Vibrationen eingestellt. Ein Minibagger in Verbindung mit einer Darda-Betonzange kann hier die Lösung sein. Doch nicht nur „externe“ Auflagen wollen erfüllt sein: So gewährleistet die Arbeit in Verbindung mit einer Betonzange für den Bediener auch eine gewisse Sicherheit und höheren Komfort, da er sich im wahrsten Sinne nicht den Boden unter den Füßen wegmeißelt und direkt selbst mit weniger Lärm belastet wird. Anspruchsvolle Abbrucharbeiten werden noch einfacher und effektiver, wenn eine Darda-Betonzange in Verbindung mit einem elektrohydraulischen, funkferngesteuerten Brokk-Abbruchroboter Abbruchroboter zum Einsatz kommt. Fragen Sie das Expertenteam von Darda, das schon seit über 20 Jahren die Brokk-Maschinen exklusiv in Deutschland und Österreich vertreibt und auch auf dem internationalen Abbruchmarkt mit dem schwedischen Brokk-Hersteller Hersteller erfolgreich und partnerschaftlich zusammenarbeitet. Auch starke, armierte Betonstrukturen, wie beispielsweise Aufzugsschächte, Pfeiler, Betonwände und -Decken, können mit den Zangen aus dem Schwarzwald effizient und umweltfreundlich abgebrochen werden. Es braucht nicht immer großes Gerät! Besuchen Sie uns auf der Bauma: Freigelände – Stand Nr. FM 713/2.
Neue Zangenserie: CC440.
Auch neu: CC480.
Ebenfalls neu: CC580.
INFO www.darda.de
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SCHWAMBORN PRÄSENTIERT ZUR BAUMA DIE PERFEKTEN ERGÄNZUNGEN ZUM BESTEHENDEN SCHLEIFPROGRAMM Boden immer besser machen! Der Schleifprofi kann sich – pünktlich zur Bauma 2019 – auf einige Weiterentwicklungen in Sachen Schleifmaschinen freuen. Der führende deutsche Hersteller von Hi-Tech Schleifmaschinen erfüllt ein Versprechen damit einmal mehr: Für jedes Problem der Fußbodenbearbeitung eine passende Lösung anzubieten.
DSM 250 Die Randschleifmaschine DSM 250 ist eine Erfolgsgeschichte, denn sie ermöglichte mit ihrem schwenkbaren Schleifkopf die professionelle Untergrundvorbereitung bis zum Rand. Wer jedoch Design-Beton- oder -Terrazzoböden bis zum Endprodukt durch Nassschleifen polieren wollte, stieß an Grenzen. Mit der stufenlosen Drehzahlregelung und dem Wassertank füllt die neue DSM 250S genau diese Lücke. Die perfekte Ergänzung für Profianwendungen.
DSM 400 Neben der DSM 400 ist die DSM 450 die leistungsfähige Profi-Schleifmaschine für mittlere Flächen bis ca. 500 qm. Die komplett überarbeitete Modellfamilie gibt es nun mit oder ohne Wassertank und als 230- oder 400-V-Variante sowie im neuen Design. Außerdem ist die Maschine mit einem stufenlosen Drehzahlregler ausgestattet, wodurch das Schleifen bis zum fertigen Designboden noch effizienter gelingt..
gel erleichtert das Steuern und Manövrieren der Maschine. Zudem ist sie, wie bereits die Vorgängerversion, schnell zerlegbar für einen für einen einfachen und unproblematischen Transport.
DSM 450 Die DSM 450 ermöglicht das Schleifen und Polieren von Beton, Naturstein, Terrazzo, Estrich und Asphalt, das Entfernen von Klebern und Beschichtungen sowie von Spachtelmassen und reguliert effizient und ergonomisch Bodenunebenheiten. Die neuen abriebfesten Räder hinterlassen dabei keinerlei Spuren und der ergonomische Führungsbü-
Universell einsetzbar: DSM 450.
INFO DSM 250 - Schleifen bis zum Rand.
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Sanierungsschleifer DSM 400.
www.schwamborn.com
HANDARBEIT WAR GESTERN! DIE NEUE WDS 530
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! T I E H U E N T L E W Professionelle Schleiftechnologie mit 체berragender Fl채chenleistung f체r das Sanieren, Strukturieren und Gestalten von Decken und W채nden
Made in Germany Tel.: +49 (0) 7161 2005 0
www.schwamborn.com
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65 gut! ...mit uns machen Sie Boden
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NEU BEI WEKA: TROCKENBOHRMASCHINE & FREQUENZUMRICHTER FU6C und FU6D
Neue Trockenbohrmaschine DKS 15.
DKS 15 Mit der DKS 15 präsentiert Weka ein kompaktes und leistungsstarkes Kernbohrgerät im Bereich Trockenbohren. Die zuschaltbare Softschlag-Funktion unterstützt den leistungsstarken 2000W-Motor und beschleunigt den Arbeitsfortschritt in Stahlbeton und sonstigen harten Materialien. Das Bohrmehl wird durch den Softschlag von den Diamantsegmenten entfernt und durch die Staubabsaugung abtransportiert.
Die 2-Gang-Trockenbohrmaschine ist für Bohrdurchmesser bis 200 mm konzipiert und kann von Hand sowie im Bohrständer betrieben werden. Das einfach zu handhabende Staubabsaugsystem und die kompakte Größe machen die Kernbohrmaschine sehr benutzerfreundlich. Das 2-Gang-Getriebe verfügt über eine Ölbadschmierung für hohe Effizienz und Langlebigkeit. Die DKS 15 ist sowohl mit Spatengriff als auch mit Pistolengriff erhältlich.
Als universales Antriebsaggregat für alle Hochfrequenzgeräte aus der AnnaGeräteserie wurde der bestehende Frequenzumrichter FU6U mit einigen neuen Funktionen ausgestattet. Sowohl dem Anwender, als auch dem Servicetechniker ergeben sich hierdurch bedeutende Vorteile bei Betrieb und Wartung des Frequenzumrichters. Herausragende neue Merkmale sind die Integration einer Bluetooth-Schnittstelle zur einfachen und sicheren Durchführung von Software-Updates (mithilfe der Weka-Service-App) sowie eines Displays mit Folientastatur (nur FU6D). Über ein LC-Display hat der Nutzer nun Zugriff auf vielfältige Informationen und kann mithilfe der Folientastatur Einstellungen am Frequenzumrichter vornehmen. Die integrierte Bluetooth-Schnittstelle ermöglicht die intuitive und sichere Durchführung von Software-Updates. Der Nutzer hat mithilfe der Weka-Service-App (verfügbar im Google Play Store) immer Zugriff auf den neuesten Software-Stand. Er kann somit ohne zusätzliches Programmierwerkzeug direkt vor Ort ein Software-Update selbstständig durchführen. Ein Software-Update für einen bestehenden Frequenzumrichter kann dann erforderlich sein, wenn neue Maschinentypen existieren oder wenn Software mit verbesserten Einstellungen vorhanden ist. Ebenfalls ist es möglich, kundenspezifische Software per Bluetooth-Update auf den Frequenzumrichter zu übertragen.
INFO www.weka-elektrowerkzeuge.de Die neuen Frequenzumrichter FU6C (Connect) und FU6D (Display).
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TSURUMI: NEUE BAUPUMPEN AUF DER BAUMA 2019 Mit zwei neuen Pumpen bietet Tsurumi Bauunternehmern jetzt noch mehr Auswahl, damit diese ihre Arbeit optimal bewältigen können. Auf der Bauma 2019 werden sie erstmals vorgestellt. Mit den Neuheiten KTZ415 und KTZ615 toppen die Düsseldorfer ihre Serie professioneller Schmutzwasserpumpen für schwierige Einsätze. Die 615 ist das neue Spitzenmodell der KTZ-Baureihe, die nunmehr 15 Modelle umfasst. Mit 15 kW Motorleistung schafft das Aggregat bis zu 2.800 l/min mit Förderhöhen bis knapp 40 m. Die 415 hingegen pumpt mit gleichem Motor zwar „nur“ rund 2.000 l, dafür aber bis auf maximal 55 m. Beide Tauchmotorpumpen kommen mit sandhaltigem Wasser, Grund- und Regenwasser klar. Gestein bis 12 mm Korndurchmesser darf enthalten sein. Die Pumpen sind druckbeständig bis 25 m Tauchtiefe und verfügen über einen Druckstutzen mit vier (Modell 415)
bzw. sechs (Modell 615) Zoll Durchmesser am Außengewinde. Die KTZ-Baureihe kam bereits in den 1980er-Jahren auf den Markt und zählt zu den Bestsellern des japanischen Konzerns. Schon das kleinste Modell mit nur 1,5 kW Motorleistung bewegt 430 l/min auf bis zu 21,5 m. Technisch bietet der Hersteller mit der KTZ offenbar, was in der Zielgruppe gefragt ist. Zu den Highlights der Baureihe zählen die trockenlaufsichere Konstruktion (Motorkühlung und Ölschmierung), die hohe Verschleißbeständigkeit (abrasive Fördermedien) und Ausfallsicherheit (Elektrik). Ingesamt 44 Baureihen offeriert der Hersteller im Direktvertrieb und über 250 Händler allein in Deutschland. Viele Pumpen sind mietbar. In Halle A6 am Stand 338 zeigt Tsurumi zahlreiche weitere Pumpenmodelle für den Hoch- und Tiefbau. Dazu eine noch nicht näher spezifizierte Neuheit, die in 2019 ebenfalls Marktpremiere feiern wird. Für Technikbegeisterte und zum
Staunen werden Pumpen als Schnittmodelle und im nassen Live-Betrieb gezeigt. Tsurumis Europa-Zentrale in Düsseldorf feierte dieser Tage übrigens ihr 35-jähriges Bestehen: auch das wird ein Thema sein.
Die KTZ-Baureihe zählt zu den ältesten im Markt und ist damit auf vielen Baustellen anzutreffen.
INFO www.tsurumi.eu
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NEU IN DEUTSCHLAND: AGP GERMANY GMBH
Seit 1. Januar 2019 befindet sich in Bochum die AGP Germany GmbH. Die AGP Germany GmbH ist Hersteller von Maschinen für die Diamantwerkzeug-Industrie. Das umfangreiche Programm besteht aus Kernbohrmaschinen, Diamant-Handsägen, Ringsägen, Kettensägen, Schleifmaschinen, Kernbohrständern und Schleifgeräten. Der Firmensitz in der Dietrich-BenkingStraße 37 wurde 2018 neu gebaut. Auf einer Fläche von 1.300 m² befinden sich Ausstellung, Verwaltung, Lager und Werkstatt unter einem Dach. Aktuell 20 Mitarbeiter im Innen- und Außendienst sollen für einen reibungslosen und effizienten Vertrieb der Produkte sorgen. Geführt wird das Unternehmen durch den Geschäftsführer Stefan Klebowski. Seine mehr als 25-jährige Erfahrung hat den taiwanesischen Mutterkonzern dazu bewogen, auf den Standort Deutschland und dessen Nachbarländer als wichtigen Absatzmarkt zu setzen.
AGP bedeutet: „All Get Profit“ Als Hersteller von Elektromotoren und fertigen Elektrowerkzeugen und der er Marke „AGP“ ist es das Hauptziel des Unternehmens, dass alle Kunden den bestmöglichen Gewinn erzielen können, indem sie Maschinen mit höchstmöglichem Wert und optimaler Leistung zu attraktiven Konditionen anbieten. Aktuelle Produkte werden ständig weiterentwickelt, neue Maschinen werden konstruiert und gebaut – so ermöglicht AGP ihren Kunden einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil in dem jeweiligen Marktsegment.
Neues AGP Firmengebäude in Bochum.
• 3.200-W-Universalmotor mit elektronischem Überlast- und Wärmeschutz • einzigartiges einstufiges Klingenspannsystem: schneller, einfacher und genauer als herkömmliche Systeme • „ High Stability Guide“-Rollendesign hält den Sägering stabil und zentral, wenn der Schnitt beginnt • LED-Anzeige, die die Lastbedingungen anzeigt
• der Ringwechsel kann schnell durchgeführt werden und erfordert keine Demontage der Abdeckung • 330-mm-Ringsäge mit 220 mm Schnitttiefe
INFO www.agp-germany.de
AGP Ringsäge R13 Die einzige 13-Zoll-Ringsäge ihrer Klasse mit 3.200-W-Elektromotor und einer Schnitttiefe von 220 mm: Die revolutionäre R13 bietet beste Funktionen, damit Sie mehr Schnitte machen und mehr sparen können!
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Neue AGP-Ringsäge R13.
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STEINSÄGE REUL S26 FÜR MAUERSTEINE UND WANDSCHNITTE Die Steinsäge Reul S26 hat eine Schnitttiefe von bis zu 26 cm. Damit sind Sägearbeiten im Trockenschnitt an Mauersteinen und an Wänden mit nur einem Gerät möglich. Alle massiven Baustoffe wie Ziegel, Poroton, Kalksandstein (KS), Leichtbeton, Bims, Blähton und Porenbeton können damit dauerhaft geschnitten werden. Die Reul S26 wiegt mit Sägeblatt und Aluminiumgehäuse ca. 24 kg, wobei das Gewicht beim Sägen von Mauersteinen nicht gehalten werden muss. Das Sägegerät wird mit einem 230-V-Elektromotor betrieben, der neben einem Sanftanlauf auch über eine wartungsfreie Bremse verfügt. Das spezielle Diamantsägeblatt kommt in ca. 4 s zum Stillstand. Möglich ist das durch einen qualitativ hochwertigen Elektromotor von der Firma Fein mit einem Spezialgetriebe „Made in Germany“. So haben schon mehrere
Bauunternehmen eine weitere Sägen gekauft, was die Qualität der Steinsäge unterstreicht. Seit Sommer 2004 fertigt die Firma Reul Sägetechnik GmbH im bayerischen Tröstau die Steinsäge. Inzwischen wurden mehr als 1.000 Stück hergestellt. Für die neue Erfindung wurde ein europäisches Patent im Herbst 2006 erteilt. Mauersteine sind in Kombination mit dem Sägetisch T50 zu bearbeiten. Der Sägevorgang funktioniert ähnlich wie bei einer Kappsäge. Der verzinkte Sägetisch T50 mit zwei Rädern wiegt ca. 30 kg. Somit kann der Standort der Sägeeinheit von einer Person innerhalb der Baustelle schnell verändert werden, um lange Wegezeiten beim Sägen von Mauersteinen zu vermeiden. Alle üblichen Steinformate, die von Hand zu vermauern sind, können gesägt werden, natürlich auch Plansteine und erforderliche Schrägschnitte. Für Schräg-
Reul-Steinsäge S26: 230 Volt, 26 cm Trockenschnitt, geringes Gewicht, einfache Bedienung, wenig Wartungsaufwand und leichte Reinigung.
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schnitte steht ein Winkelanschlag zur Verfügung, der auch als Endanschlag anwendbar ist. Mit dem Sägetisch T50 sind „Giebelschnitte“ an Mauersteinen bis 50 cm Wandstärke möglich. Dazu kann der Sägetisch in der Höhe ohne Werkzeug verstellt werden.
Sägen im Trockenschnitt In der Praxis werden Mauersteine im Trockenschnitt auch ohne Absaugung gesägt, weil ein großer Teil des Staubes sich im integrierten Auffangbehälter des Sägetisches sammelt. Der Sägetisch T50 verfügt zusätzlich über einen eigenen Anschluss für einen Staubsauger. Ebenfalls im Trockenschnitt und ohne Erschütterungen sind Tür- oder Fensterausschnitte bzw. ein Wanddurchbruch mit exakten Schnittkanten am Mauerwerk leicht herzustellen. Dazu wird die Wandschiene W60 mit Laufwagen an der Wand montiert. Die Befestigung erfolgt mit herkömmlichen Universal-Kunststoffdübeln. Die 2,25 m lange Wandschiene wiegt mit Laufwagen ca. 13 kg. Sie ist im Verhältnis 0,75 m zu 1,50 m teilbar und kann somit noch leichter transportiert werden. Ebenso ist natürlich eine Verlängerung möglich. Mit dem Einsatz von handelsüblichen Staubsaugern können Sägearbeiten in Räumen ohne große Staubentwicklung durchgeführt werden. Die einfache Bedienung der elektrischen Steinsäge Reul S26 und das staubarme Sägeverfahren im Trockenschnitt sowie die zusätzliche Kombination Stein- und Wandsäge ist einzigartig. Es ist kein Drehstrom und kein Wasser notwendig, was oft weitere Probleme bereitet. Ausreichend ist ein 230-V-Anschluss. Mit der kompakten Steinsäge Reul S26 wird ein schneller Baufortschritt bei Renovierungen und Neubauten erreicht.
INFO www.steinsaege.info
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HIKOKI SETZT BEI KABELGEBUNDENEN ELEKTROWERKZEUGEN AUF BÜRSTENLOSE MOTOREN
Der DH40MEY ist ein Vertreter der 7-kg-Klasse der Bohr- und Meißelhämmer. Er, seine größeren Brüder DH45MEY und DH52MEY und die Abbruchhämmer H45MEY und H60MEY gehören weltweit zu den ersten Geräten mit bürstenlosen Motoren.
Hikoki setzt bei kabelgebundenen Elektrowerkzeugen auf bürstenlose Motoren – für eine stabile Leistungsentfaltung bei Stromschwankungen beim Kabeltrommel- oder Generatoren-Einsatz
Aus Hitachi wurde Hikoki Zum 1. Oktober wurde aus Hitachi Power Tools die Marke Hikoki. Kaum geboren, setzt die neue Marke auch schon weltweit Maßstäbe, denn in zahlreichen kabelgebundenen Elektrowerkzeugen kommen bürstenlose Motoren zum Einsatz – darunter in Bohr- und Abbruchhämmern, Winkelschleifern, Handkreissägen und Schlagschraubern. Damit gehört Hikoki zu den ersten Herstellern, die in einem breiten Anwendungsfeld auf die bürstenlose Motorentechnik setzen. Die bürstenlosen Hocheffizienzmotoren für kabelgebundene Geräte sind weitestgehend wartungsfrei und haben eine sehr hohe Lebensdauer. Der Verzicht auf Kohlebürsten sorgt für weniger Widerstand – das erhöht den Wirkungsgrad des Motors. Die Ausgangsleistung eines kompakten bürstenlosen ACMotors ist größer als bei Bürstenmotoren gleicher Baugröße. Ein weiterer Vorteil, besonders auf großen Baustellen: Eine kompakte Wechselrichterschaltung verhindert den Leistungsabfall, auch wenn die Stromversorgung über einen Generator ohne Wechselrichter erfolgt oder wenn das Gerät über Kabeltrommeln an die Stromversorgung angeschlossen ist. Dies hat bisher aufgrund von Leistungseinbußen immer zu einer geringeren Bohr- oder Abbruchleistung geführt.
Wartungsarm und konstant leistungsstark Die bürstenlosen Motoren kommen ohne Kohlebürsten, Wicklung und Kollektoren aus. Ausbrennen des Motors, Lagenkurzschluss oder der Kommutatorverschleiß gehören auch bei intensivem Einsatz in staubiger Umgebung der Vergangenheit an. „Der bürstenlose AC-Motor bietet eine deutlich verlängerte Lebensdauer“, sagt Klaus Jourdan, Vertriebsleiter Hikoki Power Tools Deutschland GmbH. „Weniger Verschleiß bedeutet weniger Wartung, und weniger Wartung bedeutet mehr Betriebszeit und mehr Effizienz auf der Baustelle.“
Motoren über einen Silent-Mode. Der Silentmodus passt die Leistungsbereitstellung automatisch der Belastung am Sägeblatt an. Das heißt, die Säge passt die Lautstärke der Schnittführung an. Dass die bürstenlosen Motoren auch im Schwersteinsatz ihre volle Leistung bringen, zeigen Hikokis Bohr- und Abbruchhämmer. Der H45MEY mit seinem 1.150-W-Motor erreicht eine Schlagenergie von 10,1 J nach EPTA-Standard (European Power Tool Association). Die Abbruchkapazität beträgt 131 kg (pro 30 min). Der größere Bruder H60MEY mit seinem 1.500-W-Motor (Aufprallenergie: 15,9 J) bringt ihn auf 164 kg.
Praktisch in der Anwendung und intelligent am Arbeitsplatz Die Steuereinheit für bürstenlose AC-Motoren erfordert eigentlich einen Glättungskondensator, der aber zu groß für Elektrowerkzeuge ist. Hikoki entwickelte eine Steuereinheit ohne Kondensator für den Einsatz in kompakten und handlichen Maschinen wie etwa bei den Schlagschraubern WR14VE, WR16SE, WR22SE und WR25SE. Handfeste Vorteile auch beim Winkelschleifer G13VE: Dank des kompakten und leistungsstarken Brushless-Motors mit 1.320 W verfügt das Gerät über einen schlanken Griff, der wiederum ermüdungsärmeres Arbeiten erlaubt. Die intelligente neue Steuereinheit macht auch die Kreissäge C6MEY leiser. Sie verfügt dank der bürstenlosen
Die Bohr- und Meißelhämmer von Hikoki sind auch dann hocheffizient, wenn die Energieversorgung über einen Generator ohne Wechselrichter erfolgt oder auch bei Spannungseinbrüchen im Stromnetz.
INFO www. hikoki-powertools.de
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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019
INNOVATIONEN: NORTON CLIPPER AUF DER BAUMA 2019
Der handgeführte Elektro-Trennschleifer CE414 macht bedeutend weniger Lärm als ein Benziner.
Wer am Bau täglich Spitzenleistungen in der Be- und Verarbeitung von Baustoffen leisten muss, der sollte sich den Besuch der NortonBohr- undClipper-Messestände fest in seinen Bauma-Terminplan schreiben. Marko Waldschmidt, Vertriebsleiter Deutschland und Österreich bei Saint-Gobain Abrasives: „Norton Clipper steht einerseits für Qualität, lange Lebensdauer und höchste Leistung der eingesetzten Maschinen und Werkzeuge, anderseits erhöhen wir kontinuierlich den Komfort und die Sicherheit der Produkte für den Anwender.“ So präsentiert Norton Clipper Maschinen aus allen Produktbereichen. Das sind Fliesenschneidmaschinen, Brückenkopftischsägen, Tischsägen, Fugenschneider, Betonglätter, Trennschleifer, Bohrmotoren, Wandschlitzfräsen, Schleifmaschinen sowie Absaugeinheiten. Als weitere Schwerpunkte im Maschinenprogramm stellt Norton Clipper neben dem neuen Elektro-Trennschleifer die neue tragbare und hoch leistungsfähige Alu-Tischsäge Norton Clipper CM70 Alu sowie die Bandsägen CB311
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und CB651 vor. Mit ihnen ist der Baufacharbeiter in der Lage, Schneidoperationen auch an großen Leichtbaumaterialien bei größtmöglichem Komfort und besonders einfachem Handling optimal zu erledigen. „Ein weiteres Thema wird die Digitalisierung in unseren Maschinen sein. So zeigen wir einen Prototyp unseres Fugenschneiders CS451, der mit dem Smartphone verbunden werden kann, um die GPS-Position anzeigen zu lassen, sowie technische Daten, wie etwa Belastungszeiten, abzurufen“, so Waldschmidt. Richtungsweisend präsentiert sich die Norton-Clipper-Diamantwerkzeug-Technologie, die mit ihren speziellen Diamantwerkzeugen optimal auf die Norton-Clipper-Maschinen in Leistung und Einsatzgebieten abgestimmt ist. Zu nennen sind etwa die „Extreme Granite“-Scheiben in großen Durchmessern oder die „Extreme Ceramic Soft“-Scheiben für sehr harte Fliesen sowie Feinsteinzeug. Marko Waldschmidt: „Die Extreme-Diamantwerkzeuge aus dem Clipper-Programm sind bewährte Produkte für Winkelschleifer, Trennschleifer, Tischsägen und Fugenschneider. Allgemeine und auch harte Baumaterialien wie etwa Beton, Guss- und Betonrohre, Bordsteine, Poroton, Mauer-ziegel, Stradalit, Granit und Gehwegplatten schneiden sie schnell und präzise.“ Ein besonderer Schwerpunkt des NortonClipper-Auftritts auf der Bauma wird das Vermeiden von arbeitsbedingten Gesundheitsgefährdungen am Bau sein. Diese Thematik steht bei Norton Clipper ganz oben auf der Tagesordnung. Viele der Neuentwicklungen dienen neben einer Steigerung von Produktivität und Leistungsfähigkeit vor allem dazu, die Umwelt und die Sicherheit beziehungsweise Gesundheit des Menschen zu schützen. Beispiele sind die neuen Anti-Vibrationsprodukte, der Fugenschneider CS 451 und die Diamanttopfschleifscheibe „Extreme CG Comfort“, sowie die Diamanttrennscheibe „Extreme Universal Silencio“, die nachweislich leiseste Diamantscheibe am Markt. Die hohe Schalldämmung dieser Scheibe
wurde – ebenso wie die weiteren Scheiben der „Silen-cio“-Serie – durch ein unabhängiges Institut untersucht und zertifiziert. Die Norton Clipper „Pro Beton Silencio“Diamanttrennscheibe reduziert dank eines speziellen Stahlkerns etwa bei Verwendung auf einem Winkelschleifer den Lärm bis zu drei Mal (minus 5 dB(A)) im Vergleich zu herkömmlichen Scheiben. Spezialisiert auf bewehrten Beton und Baumaterialien, schneidet sie schnell und effizient – besonders in Bereichen, wo Lärm und Kosten auf ein Minimum reduziert werden müssen. Die Norton Clipper „Pro Beton Silencio“ ist mit 12 mm hohen Segmenten für eine sehr hohe Standzeit ausgestattet. Marko Waldschmidt: „Ein weiteres Highlight sind unsere bedruckbaren Diamantscheiben. Dank brandneuer Drucktechnologie sind wir in der Lage, individuell gestaltbare Diamantscheiben herzustellen: So lassen sich beide Seiten des Stahlkerns einer NortonClipper-Diamantscheibe komplett mit kundeneigenen Designs bzw. Vorlagen großflächig bedrucken. Ausgewählte Bereiche im Druckbild, wie etwa ein Firmenlogo, können topografisch und damit haptisch herausgehoben werden.“
Dank „2D+“-Design in der Produktion bietet Norton Clipper an, individuell gestaltbare Diamantscheiben herzustellen.
INFO www.construction.norton.eu
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NEUES VON GOLDSCHMIDT Die Diamanttrennscheiben „goldcut AS 3 Longlife“ sind das Premiumprodukt für das Schneiden von Asphalt im Nassschnitt im Hause Goldschmidt Schleif-
schutzsegmente schützen vor Unterspülung und dem dadurch hervorgerufenen Segmentabriss. Die Diamanttrennscheibe ist in den Durchmessern 600, 700 und 800 erhältlich.
Die GT-1 ermöglicht kraftvolles und effizientes Trockenbohren auch in armiertem Beton. Immer wieder werden ausführende Fachfirmen mit der Situation konfrontiert, dass das Einbringen von Bohrlöchern im Nassverfahren zu aufwendig oder gar nicht möglich ist. Mit der Trockenbohrkrone GT-1 hat das Unterneh-
Premiumqualität mit sagenhafter Standzeit: „goldcut AS 3 Longlife“.
technik und Diamantwerkzeuge. Mit dieser sehr schnittigen Diamanttrennscheibe für starke Fugenschneider ab 40 kW werden weit überdurchschnittliche Standzeiten erzielt. In Abhängigkeit von den Asphalt-Zuschlagsstoffen werden Standzeiten bis zu 650 m erzielt. Der stärkere Kern und die 4,5 mm breiten Segmente mit einer Höhe von 13 mm garantieren einen ruhigen Lauf und einen sauberen Schnitt. Schräg-
durch einen speziellen Segmentaufbau und einen variierten Trägerkörper die Risiken des Trockenbohrens – nämlich Festsetzen und Verbrennen des Diamantsegmentes – weitgehend vermeidet. Die Trockenbohrkrone GT-1 ermöglicht ein schnelles und effizientes Arbeiten im Trockenbohrverfahren in Stahlbeton, Beton, Mauerwerk und anderen kompakten sowie abrasiven Materialien. Die lasergeschweißten Segmente, gefertigt im „Pattern Diamond Technologie“-Verfahren, garantieren eine gleichbleibende Bohrgeschwindigkeit. Der spiralförmige Trägerkörper erleichtert den Abtransport des Bohrabriebes und minimiert das Festsetzen der Bohrkrone. Die Trockenbohrkrone GT-1 ist in allen gängigen Durchmessern von 42 bis 202 mm verfügbar. Die Nutzlänge beträgt 300 mm.
INFO men Goldschmidt Schleiftechnik und Diamantwerkzeuge eine neu entwickelte Diamantbohrkrone im Sortiment, die
www.goldschmidt.de
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ICS STELLT NEUEN POWERSCHNEIDER 536-E AUF DER BAUMA VOR Power-Schneider werden bestehende Schwerter, Diamantketten, Verbrauchsmaterialien und Teile eingesetzt. Der 536-E wird zusammen mit der kompletten ICS-Produktpalette vom 8. bis 14. April auf der Bauma 2019 in München zu sehen sein. Halle A1/Stand 415; Vorführung: 12A/Stand 12.
Kernbohrung oder Kettensäge
Kleinere Öffnungen immer mit der Kettensäge.
Saubere Öffnung – keine Überschnitte.
ICS präsentiert den elektrischen BetonPower-Schneider 536-E, den einzigen Power-Schneider mit einer maximalen Leistungsabgabe von 3,5 kW. Der 536-E wird mit Netzstrom (220240VAC/50–60 Hz) betrieben und ist mit einem bürstenlosen Motor und integrierter unterstützender Elektronik
ausgestattet (kein Steuergerät). Der Power-Schneider 536-E ist emissionsfrei und eignet sich perfekt für Sägearbeiten in Gebäuden und bei beengten Platzverhältnissen. Der 536-E ist schlammdicht, abwaschbar, ergonomisch und ausgewogen, und der Sägekopf wiegt nur 8,2 kg. Am neuesten ICS
Diese zwei unterschiedlichen Verfahrensweisen stehen sich tatsächlich im Alltag öfter gegenüber. Kleine eckige Öffnungen oder quadratische Aussparungen werden immer noch oft gebohrt und anschließend mit Wandbündigflex oder Meißel nachgearbeitet. Während einer Anwenderschulung haben unsere Teilnehmer diese beiden Verfahren Kernbohrung und Kettensäge gegenübergestellt mit dem Anspruch, die Arbeit schnell (deshalb testet man neue Werkzeuge und Maschinen!) und fachgerecht zu liefern. Ausschlaggebend für die Wahl der Kettensäge war ein perfektes Resultat ohne Nacharbeit. Die Zeitersparnis ergibt eine erhebliche Einsparung der Lohnkosten und steht im Verhältnis zu den unterschiedlichen Werkzeugkosten der Bohrkrone und Kette.
Über ICS Die in 70 Ländern vertretene Firma Blount International mit Firmensitz in Portland, Oregon, entwirft und produziert Beton-Power-Schneider und Diamantketten der Marke ICS®, die das Betonschneiden in der Bauindustrie revolutioniert haben. Power-Schneider der Marke ICS vom weltweit führenden Anbieter von Diamond Chain Technology™ sind in der ganzen Welt für ihre branchenführenden Innovationen bekannt.
INFO www.icsdiamondtools.de Der neue elektrische Power-Schneider 536-E.
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BRANCHENNEWS
Produkteinführung
536-E
new
Elektrischer Power Schneider 230V
Cross-LINK
new
Diamant Kette
Höhere Schnittgeschwindigkeit | Längere Lebensdauer
Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns unter 03222.1092711 oder für Demo & Service 0172.3018111
icsdiamondtools.de
HALLE A1/STAND 415 VORFÜHRUNG - 12A/STAND 12 © 2019 ICS | Blount Inc. Alle Rechte vorbehalten. Änderungen vorbehalten.
75 BetonBohrer_March_2019_Bauma_FINAL.indd 1
2/13/2019 6:17:30 PM
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MKS FUNKE: NEUER WIND IN DER UNTERGRUNDVORBEREITUNG Als enger Partner des Handwerks hat die MKS Funke GmbH die Chance genutzt, auf der Domotex alte Bekannte zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen. Auf dem 40 m² großen Stand in Halle 13 konnten sich die Besucher live die MKSLösungen rund um den Bereich Untergrundvorbereitung ansehen. Besonderes Interesse der Besucher weckte die Generation 2 der MKS XC Super-Wings. MKS XC Super-Wings sind neben den MKS Vigor Splitt die am meisten verwendeten Diamantwerkzeuge in der Untergrundvorbereitung. Die Generation 2 der XCs ist die konsequente Weiterentwicklung der bewährten ersten Generation der XCs und setzt modernste Bindungstechnologien um. Auch die im Wohnungsbau häufig eingesetzten Maschinen PDG 5000 und MKS Eraser 270 waren häufig Thema der Gespräche. Die bekannten und bewährten Fachvorträge für die Besucher wurden in diesem Jahr erstmalig durch praktische Vorführungen ergänzt, die die Themen der Vorträge aufgreifen und in der Praxis zeigen sollten. MKS unterstützte das neue Konzept der Domotex für den Treffpunkt Handwerk mit einer professionellen Maschinen- und Werkzeugvorführung für die praxisgerechte Untergrundvorbereitung. Im Mittelpunkt des Besucherinteresses standen aber ganz klar die MKS PKD Micro. Diese zeigten im Praxiseinsatz beim Treffpunkt Handwerk auf der Messe ihre hervorragende Schnittleistung und -geschwindigkeit. MKS zeigte ex-
PKD Vigor Micro für den schnellen und effizienten Abtrag von Klebern.
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Auf dem Messestand der Domotex beraten die MKS Mitarbeiter Leon Kerkling, Marvin Hoffmann und Thomas Zeisler (von links) das Fachpublikum.
emplarisch die einfache, professionelle Untergrundvorbereitung und entfernte schnell und staubfrei (!) einen sehr standfesten 2K-PU-Parkettklebstoff bis auf den mineralisch sauberen und gesunden Unterlagsestrich. Die Gespräche und Fragen der Besucher zeichneten einen deutlichen Trend im bodenbearbeitenden Handwerk. Der Trend geht offensichtlich deutlich in Richtung professionellerer und richtig guter Untergrundvorbereitung. Die Themen auf der Messe decken sich damit mit der neuen Qualität in der Nachfrage nach Untergrundvorbereitung, die seit einiger Zeit von der Branche ausgeht. Befördert wurde diese Entwicklung auf der Domotox auch noch einmal sehr deutlich durch den engagierten Vortrag des Sachverständigen Richard Kille. Dieser zeigte in seinen Vorträgen eine weitergehende Auslegung von DIN 18365 und Kommentar durch die Einbeziehung von VOB (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen) und BGB (Bürgerliches Gesetzbuch). Er eröffnet damit dem Handwerker erneut eine wegweisende Argumentationskette und damit hervorragende Möglichkeiten, dem Kunden die Untergrundvorbereitung gewinnbringend anzubieten und zu verkaufen.
MKS unterstützt die Entwicklung in Richtung professionellerer und richtig guter Untergrundvorbereitung und schult Interessenten und Kunden in der Argumentation und natürlich in der Technik. Zu den eintägigen „Workshops Untergrundvorbereitung“ sind bereits jetzt Anmeldungen über mks-funke.de/ Schulungszentrum möglich.
MKS entfernte schnell und staubfrei einen sehr standfesten 2K-PU-Parkettklebstoff.
INFO www.mks-funke.de
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WERKERAPP: NEUES SMARTPHONE-TOOL FÜR DIE BAUSTELLE Gute Nachricht für Handwerksbetriebe: Mit der neuen WerkerApp, einer Smartphone-Anwendung, können Handwerksbetriebe ab sofort schneller und einfacher Baustellen dokumentieren. Die umständliche und mitunter zeitaufwendige Baustellendokumentation gehört damit der Vergangenheit an. Die WerkerApp ermöglicht Handwerkern, bereits auf der Baustelle Informationen und Fotos zu sammeln, sodass sie am Tagesende keine Protokolle mehr ausfüllen müssen. Alle abrechnungs- und dokumentationsrelevanten Daten sind dabei zentral verfügbar und für Projektleiter, Monteure, Meister und vor allem die Kollegen im Büro sichtbar. Somit müssen sie sich nicht mehr umständlich über WhatsApp oder E-Mail austauschen und Bautagebücher sowie Rapportzettel untereinander verteilen. Sie bekommen vielmehr live mit, was gemacht wird, und können, wenn nötig, Rücksprache mit dem Auftraggeber halten, bevor Missverständnisse entstehen. „Mit der WerkerApp gewinnt der einzelne Handwerker wertvolle Zeit, die er bisher für das Sammeln und Ablegen der Baustellendaten aufwenden musste. Die Betriebe sparen durch die cloudbasierte Anwendung außerdem einen Großteil der Kosten, die sie bislang für teure Server ausgeben mussten, um Dokumentation langfristig verfügbar zu machen und sicher abzulegen. Durch den
Austausch mit unseren Kunden aus dem Handwerk wissen wir, wie umständlich die Baustellendokumentation betrieben wird. Unser wichtigstes Anliegen ist es, die Kunden zu unterstützen und deren Arbeit damit ein Stück weit leichter zu machen. Das Handwerk und so auch die Dokumentation im Handwerk benötigt dringend digitale Unterstützung, um in der heutigen digital vernetzten Welt Schritt zu halten. Gemeinsam mit Mantro haben wir daher die WerkerApp gegründet“, so der Geschäftsführer Dr. Philipp Dehn. Die vorerst kostenlose WerkerApp konzentriert sich zum Start auf die Fotodokumentation von Baustellen. Der Monteur kann Bilder machen, die dann der korrekten Baustelle zugeordnet und benannt werden. Zukünftig wird es eine Reihe weiterer Funktionen geben, wie zum Beispiel Abweichungen vom ersten Aufmaß klar dokumentieren oder Gefährdungsbeurteilungen schneller und vollständiger erstellen zu können. Ein weiteres Feature soll die korrekte Rechnungsstellung auf Grundlage der Projektdokumentationen künftig mit einem Knopfdruck ermöglichen. Außerdem ist eine Übersetzungsfunktion geplant, die etwa eine Sprachnotiz in das Schriftbild einer anderen Sprache übertragen kann und so eine sprachübergreifende Verständigung ermöglicht. Wichtigste Funktionen von WerkerApp:
Export der WerkerAppBaustellenmappe Die in WerkerApp geführte Baustellenmappe können Sie mit einem Klick als Word-Datei exportieren, damit Sie mit Bauherren, Auftraggebern und Gutachtern möglichst schnelle Übergaben machen können.
den übergeben oder in Ihrer Bürosoftware ablegen.
Sofort einsetzbar WerkerApp kann auf jedes Smartphone runtergeladen werden. Am Tablet und am PC erreichen Sie die Software einfach über Ihren Browser. Es ist keine kosten- und betreuungsintensive Installation oder Schulung nötig.
Erfassung auch ohne Internet Auch wenn Sie vor Ort keine Internetverbindung haben, können Sie mit WerkerApp arbeiten. Die Bilder werden dann hochgeladen, wenn Sie wieder Netz haben. Wenn Sie möchten, auch nur, wenn Sie im WLAN sind.
Text über Spracheingabe Statt mühevoll zu tippen, können Sie in WerkerApp Text auch einfach per Sprache erfassen. Mit tiefstem Fränkisch tun wir uns allerdings etwas schwer.
Wetter am Baustellenort Falls es für Ihre Dokumentation nötig ist, können Sie täglich das Wetter am Ort der Baustelle festhalten, um beispielsweise Verzögerungen zu rechtfertigen.
Keine Doppelerfassung und kein Abschreiben mehr Alle Daten zu einer Baustelle liegen zentral verfügbar. Es ist nicht mehr nötig, Bilder zu sortieren oder doppelt anzulegen. Eine sichere Speicherung Ihrer Daten ist bei WerkerApp inklusive.
Export der Fotos
Das WerkerApp-Team.
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Alle Fotos, die Sie in WerkerApp hinzufügen, können Sie auch exportieren. Sie sind dann bereits logisch benannt und sortiert. Die Fotos können Sie dem Kun-
INFO www.werkerapp.com
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123ERFASST.DE: HANDWERKER 2.0 – BAUUNTERNEHMER BAUT APPS
Startbildschirm auf einem Smartphone.
Jürgen Bruns ist ein Bauunternehmer, wie er im Buche steht. Der 45-Jährige aus Lohne (Oldenburg) hat sein Handwerk von Grund auf gelernt. Maurerlehre mit Bestnote, Fachabitur, Bauingenieurstudium mit dem Schwerpunkt Informatik und vor 17 Jahren dann Übernahme des elterlichen Baubetriebes. Dazu noch die ehrenamtliche Tätigkeit als Obermeister der Maurer-Innung Vechta. Da gibt es viel zu tun. Doch ein umtriebiger Mensch wie Bruns, der immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen ist, hat seine Augen und Ohren immer im On-Modus. „Vor fast zehn Jahren stand Dominic Sander in meinem Büro und wollte sich ein Angebot für den Bau eines Privathauses machen lassen“, erinnert sich Jürgen Bruns. Eine Begegnung der besonderen Art mit dem IT-Experten, der schon vor Abitur und Mathematikstudium als Sechzehnjähriger eine komplette Software für Videotheken-Management unter dBase entwickelte, denn seither sind der erfolgreiche Softwareentwickler Sander und der Bauunternehmer Bruns ein Team. Und das kam so: „Bei der Projektplanung spricht man über dies und das, Privates und Beruf-
liches. ,Was machen Sie denn so? Softwareentwicklung – das ist ja spannend. Ich bin da schon seit längerer Zeit auf der Suche nach mobiler Zeiterfassung, finde aber nicht das, was ich mir konkret vorstelle‘“, erzählt der Bauunternehmer über die Keimzelle des heutigen Unternehmens 123erfasst.de. „,Was soll die Software denn können? Vielleicht kann ich Ihnen helfen, wenn es eine praktische und einfache Lösung sein soll‘“, kann sich Dominic Sander noch gut an den Übergang von der privaten Hausplanung zur Business-Konzeption erinnern. Was folgte, waren eine gute Idee, etwas unternehmerisches Wagnis und eine gelungene Partnerschaft zweier unterschiedlicher Menschen. Jürgen Bruns brachte den bautechnischen Sachverstand in das gemeinsame Web-2.0-Projekt ein und Dominic Sander sein in 20 Jahren Selbstständigkeit erworbenes Know-how in Sachen Programmierung. Das Duo tüftelte intensiv herum, wie 2008 aus ersten Überlegungen mit Erstellung eines Pflichtenheftes und anfänglichen 1.0-Programmierungen eine konkrete Geschäftsidee entstand. Die Idee war, eine Software für Bauunternehmen zu entwickeln, die eine enorme Arbeitserleichterung darstellt, indem ganze Projektdokumentationen direkten Eingang in die Buchführung und die Projektabwicklung finden. Was lag da näher, als auf das Utensil zurückzugreifen, das mittlerweile selbst jeder Bauarbeiter am Mann hat: das Mobiltelefon. „Es ist schon erstaunlich, welche Fortschritte die Technik gerade in diesem Bereich zu verzeichnen hat“, sagt der 42-jährige IT-Experte Sander, der sich auch privat mit Kommunikations- und Erkenntnistheorien sowie Computergrafik beschäftigt, wenn sein mittelständisches Unternehmen ihm dazu Zeit lässt. Und sein Kompagnon pflichtet ihm bei. „Als wir vor fünf Jahren mit unserem Produkt an den Start gingen, da begann der Hype um die Apps gerade. Da sind wir mit optimalem Timing auf den fahrenden Zug aufgesprungen“, erinnert
sich auch Jürgen Bruns an die Pionierzeit seiner App. Der Bau-Informatiker hatte den großen Vorteil, dass er das Produkt auf Herz und Nieren im Alltagsgeschäft zunächst in seinem eigenen Bauunternehmen ausprobieren konnte. Eine ideale Ergänzung. „Meine 15 Mitarbeiter waren echte Versuchskaninchen. Aber sie waren dafür auch die Ersten, die ein modernes Smartphone zur eigenen Nutzung dabei hatten“, erzählt der Chef von Brunsbau in Lohne. Der Familienmensch und Vater zweier Töchter ist mit seinem Bauunternehmen vor allem im kommunalen Hochbau, bei Bauvorhaben des staatlichen Baumanagements, beispielsweise von Universitäten oder Justizvollzugsanstalten, sowie im Gesundheitswesen bei Krankenhäusern tätig. „Bei vielen Baustellen kann der Überblick schon mal verloren gehen. Aber seitdem ich unsere Software 123 erfasst nutzen kann, haben wir nicht nur Ordnung in der Buchführung, sondern ich weiß dank GPS auch immer, wo unsere Mitarbeiter gerade sind und welche Tätigkeiten erledigt werden“, so Jürgen Bruns über die Vorteile seiner Software. Und Zeit ist schließlich Geld. Gerade in Zeiten von Web 2.0.
Die Chefs: Dominic Sander und Jürgen Bruns.
INFO www.123erfasst.de
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WIR STELLEN VOR Dreißig Jahre SSB Fidan aus Augsburg
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Am 1. und 2. März hat die Firma SSB Fidan GmbH mit einer Hausmesse das 30-jährige Firmenjubiläum gefeiert. Das Unternehmen ist nicht nur als Dienstleister auf Baustellen tätig, sondern hält Patente für mehrere selbstentwickelte Produkte, die das Arbeiten für den Bohr- und Sägebetrieb erleichtern. Zudem stellte die Firma Husqvarna ihre aktuellen Produkte vor. Aus diesem Anlass hat DER BETONBOHRER die Firma besucht und mit den Inhabern Adnan Fidan und Bettina Petras gesprochen.
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Guten Tag, Herr Fidan, guten Tag, Frau Petras, Sie haben dieses Jahr Ihr 30-jähriges Firmenjubiläum gefeiert. Das ist eine lange Zeit. Wie hat denn alles angefangen? Adnan Fidan (A.F.): Ich habe als Schweißer und Anlagenbauer Tankstellen und Abfüllanlagen in der chemischen Industrie deutschlandweit gebaut und selber oft Kernbohrungen abgerufen. Mit der Leistung der beauftragten Firmen war ich nicht besonders zufrieden. Sie kamen unzuverlässig und hinterließen eine kleine Verwüstung auf den Baustel-
len. Ich dachte mir: das kann und muss man besser machen. Das habe ich mir zur Aufgabe gemacht und das ist auch heute noch mein Firmenkonzept. Außerdem rückte der Gedanke an eine Familie immer näher und deswegen wollte ich mich von der Montagetätigkeit, die mir eigentlich immer großen Spaß gemacht hat, zurückziehen. Bettina Petras (B.P.): Zunächst wurde die Firma mit einem weiteren Partner, der den kaufmännischen Part übernahm, gegründet. Als unser Sohn geboren wurde, habe ich die kaufmännische Seite übernommen und es wurde ein reines Familienunternehmen aus der Firma. Der Firmensitz war lange Zeit in Mering, nun sind sie in Augsburg. Zurück zu den Wurzeln? A.F.: Tatsächlich wurde das Unternehmen in Augsburg gegründet, weil wir hier auch lebten. Das Lager war aber die ersten beiden Jahren in meinem Elternhaus in Rain am Lech. Als wir unseren Wohnsitz nach Mering verlegt haben, war es nur konsequent, auch den Firmensitz mit umzuziehen. B.P.: Leider hat der Vermieter den langjährigen Mietvertrag wegen Umbauplänen gekündigt und so sind wir mit dem
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Unternehmen dann doch wieder nach Augsburg gezogen. Können Sie mir etwas von den ersten Jahren erzählen, wie haben Sie sich Ihren Kundenstamm aufgebaut? A.F.: Unser erster Auftraggeber war die Firma BASF in Ludwigshafen, zu der ich aus meiner Zeit als Anlagenbauer gute Kontakte hatte, die meine akkurate und zuverlässige Arbeitsweise kannten. B.P.: Parallel dazu haben wir zwei komplette Fahrzeuge mit Kernbohrgeräten und Wandsägen ausgerüstet und dann natürlich potenzielle Kunden auf uns aufmerksam gemacht. Wir haben Preis-
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listen verschickt und um Einladung zur Angebotsabgabe gebeten. A.F.: Nach den ersten Aufträgen hat sich herumgesprochen, dass wir sauber, schnell und effektiv arbeiten. Viele Architekten und Baufirmen kamen dann von selbst auf uns zu. Ich erinnere mich an die 6 m kreisrunden Deckenöffnungen für eine Wendeltreppe in einem Einkaufscenter in Augsburg. Das war schon ein Highlight, das uns als jungem Unternehmen viel Anerkennung gebracht hat. B.P.: Nicht zu vergessen, wir waren der erste und, soweit ich weiß, bis heute auch der einzige Bohr- und Sägebetrieb, der sein Gewerk auf einer reinen
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Die Mannschaft – ohne sie geht nichts!
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Rund 200 Gäste kamen zum Jubiläum nach Augsburg.
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Aktuelle Produkte von Husqvarna auch im Freigelände.
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Adnan Fidan – immer gut drauf.
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Der Fuhrpark aus der Anfangszeit.
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Der Vater zeigt dem Sohn, wie man eine Bohrkrone lötet.
Verbrauchermesse, der AFA in Augsburg, vorgestellt hat. Die Resonanz war durchweg positiv. Unsere Kunden haben uns besucht, viele Verbraucher haben oft zum ersten Mal gesehen, dass man Türöffnungen auch ohne Presslufthammer herstellen kann. Das klingt nach viel Innovationsbereitschaft. Haben Sie sich die bis heute bewahrt? A.F.: Ich war nie mit dem Erreichten zufrieden. Mein Antrieb war und ist bis heute, die Arbeitsweise und das Werkzeug, mit dem wir arbeiten, weiterzuentwickeln. Die Produktlinie K50,
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SSB-Fidan-Mitarbeiter im Einsatz: Bohren, …
… Seilsägen.
Die Chefin Bettina Petras und die gute Seele im Büro: Meika Bühler.
die aus Befestigungsmaterial, Abfangmaterial und den inzwischen weltweit eingesetzten Wassersammelringen besteht, ist aus der Praxis entstanden. Unser Betonanker- und Abhebevorrichtung ist übrigens das einzige System, das auf der Kölner Dombauhütte für den Transport von großformatigen Steinquadern zugelassen ist. Den Herausforderungen, die sich mir auf den Baustellen stellten und für die ich keine adäquaten Lösungen auf dem Markt fand, haben mich dazu gebracht, selbst als Entwickler tätig zu werden. Und ich bin mit meinen Ideen noch lange nicht am Ende. Da kann die Branche gespannt bleiben. Was sind die Pläne für die nahe Zukunft, möchten Sie da schon etwas verraten? B.P.: Wir werden – wie bisher – auf den Baustellen sehr gute Arbeit abliefern und unsere Kunden zufriedenstellen. Wann immer besondere Anforderungen auftreten, fühlen wir uns besonders herausgefordert. Nach dem Motto: Wenn andere aufgeben, fragen Sie uns! A.F.: Im Entwicklungsbereich wird der Wassersammelring gerade für den dauerhaften Überkopfeinsatz modifiziert und für sehr große Durchmesser getestet. Dann steht eine Einmesseinrichtung für Bohrkronen vor der Produktionsreife. B.P.: Für den Vertrieb unserer Produkte haben wir eine Partnerschaft mit dem weltweit vertretenen Ausrüster, der Husqvarna Group, geschlossen. Auf diese Zusammenarbeit freuen wir uns sehr. Und irgendwann steht dann die Übergabe an die nächste Generation an, aber bis dahin ist noch ein bisschen Zeit. Frau Petras, Herr Fidan, ich bedanke mich für dieses Interview und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg.
INFO Adnan Fidan und Sohn David vor dem Kölner Dom.
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Der Chef, wie er leibt und lebt …
www.ssb-fidan.com www.k50-innovation.de
N A ID
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S B&
Der effizienteste Minidumper der Welt ES-800 • Mit Stromantrieb • Lastvermögen 800 Kg
Technische Daten Batterie: 4 x 6 Volt Betriebsstunden: bis zu 14 Stunden Fahrgeschwindigkeit: 0-6 km/Std. Ladezeit: 6 Stunden Inhalt in Liter: 280 Liter Inhalt in kg: 800 kg Hubhöhe: 2000 mm Höhe Kipppunkt 500 mm Maschinenabmessungen: L = 2200 mm B = 870 mm H = 1120/920 mm Gewicht: 420 kg Radgröße: Triebrad: 18 x 7 Drehrad: 140-6 Multianzeige: LED Display
DIE EINZIGARTIGE LENKUNG GIBT SOUVERÄNE FAHREIGENSCHAFTEN
A. Fidan B&S | Baumaschinen und Sonderzubehör | a.fidan@mail.de | Mobil: 0049 172 3947401
Unser höchstes Ziel - Die Zufriedenheit unserer Kunden Wir nehmen uns Zeit für Ihre Wünsche Eine sorgfältige Beratung ist Vorraussetzung für ein optimales Ergebnis Wir legen Wert auf größtmögliche Sauberkeit, Zuverlässigkeit und Termintreue garantiert blitzsauber und staubfrei spezialisiert auf Arbeiten in bewohnten Räumen
SSB Fidan GmbH | Zusamstraße 7 | 86165 Augsburg Phone +49 (0) 821 2071 16-0 | info@ssb-fidan.de www.ssb-fidan.de
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ARBEITSUNFÄLLE RÜCKLÄUFIG Schwerpunkt im Unfallgeschehen immer noch Absturzunfälle Bau auf Sicherheit „Auch künftig werden wir unsere Präventionsmaßnahmen wirksam umsetzen und das Engagement für unser Präventionsprogramm ,Bau auf Sicherheit. Bau auf dich.‘ weiter stärken. Sicheres Verhalten lohnt sich für jeden Berufstätigen, seine Familie und seine Kollegen. Und wir werben offensiv für die Betrieblichen Erklärungen“, sagte der Hauptgeschäftsführer. Damit erklären sich die Beschäftigten und Betriebsleitungen, gemeinsam lebenswichtige Regeln zu typischen Gefahrenquellen einzuhalten und bei Sicherheitsmängeln Stopp zu sagen. Weitere Informationen unter www.bau-auf-sicherheit.de.
Auswertung Unfallursachen
Absturz mit Bodensäge beim Ausschneiden einer Deckenöffnung.
„Hinter jedem einzelnen Arbeitsunfall steckt ein persönliches Schicksal, das zum Teil große Auswirkungen auf den Betrieb sowie das familiäre und soziale Umfeld der Verunglückten hat. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns alle weiter gemeinsam für eine sichere, gesunde und nachhaltige Bauwirtschaft einsetzen.“ Das sagte Klaus-Richard Bergmann, Hauptgeschäftsführer der BG Bau. Der langfristige Rückgang der Unfallzahlen hat sich verlangsamt, doch der Trend bleibt: So geschahen 2017 immerhin 18.476 Arbeitsunfälle weniger als noch vor zehn Jahren und auch die Unfallquote – also die Unfallzahlen in konjunkturbereinigter Sicht – ist weiter rückläufig: Diese Quote ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,98 % auf 53,64 Fälle pro Tausend Personen zurückgegangen. Vor zehn Jahren lag diese Tausend-Personenquote noch bei 66,60 Fällen.
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„Gründe für den langfristig rückläufigen Trend sehen wir im gewachsenen Sicherheitsbewusstsein der Unternehmen und in einer guten Zusammenarbeit zwischen Innungen, Verbänden, Gewerkschaften und der BG Bau“, so Bergmann weiter.
Abstürze Hauptursache Ein Schwerpunkt im Unfallgeschehen waren 2017 die über 21.000 Sturz- und Absturzunfälle – auch schon aus geringen Höhen. Insgesamt machte das 20,5 % der Arbeitsunfälle aus. 37,5 % aller tödlichen Arbeitsunfälle hatten Abstürze als Ursache. Dazu Bergmann: „Die Regeln und Vorschriften zum Schutz gegen Abstürze, wie Seitenschutz, Absperrungen an Arbeitsflächen, Fanggerüsten und Auffangnetzen, müssen konsequent beachtet und umgesetzt werden.“
Weiterhin eine große Rolle in der Präventionsarbeit spielt die konsequente Auswertung von Unfallursachen sowie Initiativen der BG Bau für eine Präventionsarbeit, die auf bestimmte Zielgruppen zugeschnitten ist. Zahlreiche präventive Maßnahmen, zum Beispiel gegen Absturz, für sichere Handmaschinen, zur besseren Ausrüstung von Baumaschinen und Baustellen-Lkw oder zur Organisation des Arbeitsschutzes unterstützt die BG Bau auch durch ihre Arbeitsschutzprämien. Informationen zu den Fördersummen unter www.bgbau.de/praemien. Anfragen unter der E-Mail: arbeitsschutzpraemien@bgbau.de, Antragsteller erhalten Auskünfte unter Telefon: 0231 5431-1007.
INFO Quelle: www.bgbau.de/praemien
ARBEITSSICHERHEIT
AUF NUMMER SICHER Präventionspreis der BGHW für Nienhaus & Thielkes GmbH
Vor Ort bespricht der Mitarbeiter die Checkliste mit dem Bauleiter. Mängel können direkt eingetippt werden.
Nienhaus & Thielkes GmbH mit Hauptsitz in Rhede ist eines der größten Fachunternehmen für Betonbohr- und -sägetechnik in Nordrhein-Westfalen. Die Firma mit knapp 30 Mitarbeitern bietet Dienstleistungen rund um die Betontrenntechnik an und handelt mit Profiwerkzeugen. Für die Arbeit auf Baustellen wurde eine App für das Smartphone entwickelt, die vor Arbeitsbeginn einen baustellenbezogenen Schnellcheck zur Risikobewertung ermöglicht. Die Einsatzteams sind ständig auf wechselnden Baustellen unterwegs. Da der Baufortschritt täglich neue Herausforderungen mit sich bringt, müssen die Maßnahmen für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz stets aufs Neue angepasst werden. Um flexibel reagieren zu können und trotzdem sicheres Arbeiten zu gewährleisten, suchten die beiden Firmeninhaber nach mobilen, unkomplizierten Lösungen. Ihre innovative Idee: ein SicherheitsCheck auf Baustellen, den die Mitarbeiter direkt vor Ort über das Smartphone erledigen können. Und so funktioniert
Die Geschäftsführer Gregor Resing und Michael Dannhauer bei der Preisverleihung der „Goldenen Hand“ im Bonner Maritim-Hotel.
das System: Jedes Team erhält täglich eine E-Mail auf sein Smartphone. Darin sind der gesamte Arbeitsauftrag sowie ein Link zur objektbezogenen Checkliste enthalten. Klickt der Mitarbeiter auf den beigefügten Link in der E-Mail, öffnet sich eine Checkliste, die vor Arbeitsbeginn bearbeitet werden muss. Darin enthalten sind elf vorgegebene Fragen zur Arbeitssicherheit. Beispielsweise wird abgefragt, ob es Stolperund Rutschstellen gibt, ob Absturzgefahr besteht oder eine ordnungsgemäße Stromversorgung vorhanden ist. Bestehen keine Sicherheitsmängel, reicht ein Bestätigungsklick. Ist etwas nicht in Ordnung, öffnet sich ein Zusatzfenster. Hier können dann gemeinsam mit dem Auftraggeber Maßnahmen zur Mängelbehebung festgelegt und notiert werden. Anschließend legt der Mitarbeiter die vollständig ausgefüllte Checkliste dem Baustellenverantwortlichen zur Unterschrift vor. Danach versendet der Mitarbeiter die ausgefüllte und unterschriebene Checkliste per E-Mail an die Geschäftsleitung und informiert diese zusätzlich telefonisch über die vor Ort
getroffenen Maßnahmen. Mit dieser Baustellen-App schlägt Nienhaus & Thielkes GmbH mehrere Fliegen mit einer Klappe: Die Mitarbeiter sind sensibilisiert und haben die Gewissheit, dass sie in Sachen Arbeitsschutz an alles gedacht haben. Die Kunden werden direkt mit eingebunden und können bestehende Mängel erkennen und beheben. Die Berufsgenossenschaft BGHW zeichnet Unternehmen aus, denen die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten wichtig ist und die dafür innovative Ideen entwickelt haben. 2018 wurde die Firma Nienhaus & Thielkes mit der „Goldenen Hand“, verbunden mit einem Preisgeld, ausgezeichnet.
INFO Ein Video über diese SicherheitsChecklisten-App finden Sie hier: www.nienhaus-thielkes.de facebook.com/betonbohren
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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019
REGEL FÜR DIE BAUBRANCHE Neue Branchenregel informiert Verantwortliche auf Baustellen praktische Umsetzung oder die Delegation der Maßnahmen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Marco Einhaus, Leiter des Sachgebiets Hochbau im DGUV-Fachbereich Bauwesen. Die Branchenregel wurde von Experten der Unfallversicherung sowie Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände der Bauwirtschaft erarbeitet. „Aufgrund der engen Zusammenarbeit liegt uns nun ein Arbeitsschutzkompendium für den Rohbau vor, das von allen Partnern mitgetragen und genutzt wird.“
Umsetzung arbeitsschutzrechtlicher Vorgaben leichtgemacht Neue Branchenregeln „Rohbau“ und „Abbruch und Rückbau“.
Vom Einfamilienhaus bis hin zur großen Liegenschaft – auf Baustellen sind zahlreiche unterschiedliche Gewerke, Arbeitsmittel und Maschinen im Einsatz. Mit der neuen Branchenregel 101-601 „Rohbau“ sowie 101-603 „Abbruch und Rückbau“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, erhalten Verantwortliche einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Arbeitsschutzbestimmungen. Zudem werden mögliche Gefährdungen und entsprechende Maßnahmen zur Prävention für Arbeiten im Rohbau aufgezeigt.
Handlungsanweisungen für die sichere Baustelle Wer ist für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit verantwortlich, wenn mehrere Unternehmen am Bau beteiligt sind? Was sind neben Abstürzen die häufigsten Gefahren im Rohbau und wie kann man diese vermeiden? Welche Maßnah-
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men sind notwendig, um Beschäftigte vor Schadstoffen, Lärm oder zu großer körperlicher Belastung zu schützen? Auf Fragen wie diese gibt die Branchenregel verständliche Antworten und praxisbezogene Handlungsanweisungen. Verantwortliche erfahren darin das Wichtigste zur Verwendung von Arbeitsmitteln wie Leitern und Gerüsten, zum Einsatz von Maschinen oder auch zu verschiedenen Tätigkeiten des Rohbaus wie beispielsweise Maurer- oder Zimmerarbeiten.
Übersichtliches Arbeitsschutzkompendium für den Rohbau Im Rohbau muss aufgrund der verschiedenen Gewerke ein sehr umfangreiches Vorschriften- und Regelwerk aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen und Quellen beachtet werden. „Die neue Branchenregel bündelt alle diese rechtlichen Vorgaben, potenziellen Gefährdungen und Präventionsmaßnahmen übersichtlich in einer einzigen Publikation. Das erleichtert Verantwortlichen die
Die Branchenregeln der gesetzlichen Unfallversicherung sind ein neues Informationsformat. Sie setzen kein eigenes Recht, sondern fassen das vorhandene komplexe Arbeitsschutzrecht für die Unternehmen einer bestimmten Branche verständlich zusammen. Die über 100-seitige Branchenregel „Rohbau“ ist die erste Publikation dieser Art für das Bauwesen. Jüngst erschienen sind „Ausbau“ sowie „Abbruch und Rückbau“, weitere folgen. Sie dienen Verantwortlichen als praxisbezogenes Präventionswerkzeug: Symbole vereinfachen das Auffinden von Informationen, konkrete Beispiele und Bilder veranschaulichen die Handlungsanweisungen. Checklisten, Prüfprotokolle und Hinweise auf weiterführende Dokumente erleichtern die korrekte Umsetzung der arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben.
INFO www.publikationen.dguv.de
ARBEITSSICHERHEIT
ANHÄNGER GEKLAUT So schützen Sie Ihren Nutzanhänger vor Diebstahl
Kein Platz für Risiko – so sichern Sie Ihren Anhänger.
Pkw-Nutzanhänger sind praktisch und finden Verwendung in vielen Branchen. Umso ärgerlicher ist es, wenn der tägliche Helfer gestohlen wird. Dabei entwenden Diebe die teuren Stücke nicht mehr nur im Schutze der Dunkelheit, sondern gehen auch am helllichten Tage besonders dreist vor. Da Versicherungen, sofern sie denn abgeschlossen sind, nicht immer greifen, bleiben Geschädigte oftmals auf dem Schaden sitzen. Wie man sich vor Langfingern schützt, erklärt der Fahrzeugspezialist AL-KO.
Anhänger geklaut: Das sollten Sie tun
Anwendung AL-KO Safety Ball.
Nutzanhänger sicher parken Ein Nutzanhänger erleichtert den Arbeitsalltag deutlich. Doch ist er für anstehende Fahrten nicht nötig, wird der Anhänger abgekuppelt und geparkt. Gemäß dem Sprichwort „Gelegenheit macht Diebe“ ist in diesem Fall darauf zu achten, dass der Trailer nicht in einem dunklen Eck geparkt wird. Suchen Sie, auch wenn die Parkdauer nur für eine Nacht ist, einen gut einsehbaren
Platz aus. Das gilt ebenso, wenn Sie Ihr gesamtes Gespann parken. Für diesen Fall empfehlen die Experten von AL-KO Fahrzeugtechnik, auf zusätzliche Sicherheit zu setzen und den Anhänger mit einem speziellen Diebstahlschutz aufzurüsten. Hier bietet sich ein Anhängerschloss der „Safety Compact“-Klasse an. Die bewährte Lösung gewährleistet Schutz sowohl während der Fahrt als auch im Stand. Hierzu wird der Safety Ball benötigt: Er ergänzt die Diebstahlsicherungen auf der Anhängerkupplung im Standbetrieb. Die Sicherung aus hartem Kunststoff kommt im abgekuppelten Zustand in die Kugelkupplung und verhindert dort die Aufnahme des Kugelkopfs – und damit ein unbefugtes Ankuppeln. Auch die hochwertigen Edelstahl-Modelle Safety Box und Safety Box XL von Winterhoff garantieren größtmöglichen Schutz. Sie sind für alle gängigen Kugelkupplungen geeignet. Die Safety Box verhindert das An-, die klappbare Safety Box XL zudem das Abkuppeln des Anhängers.
Bei einem Diebstahl müssen Polizei und Versicherung informiert werden. Sensibilisieren Sie zusätzlich die Händler der Region. Hinweise auf Eigenheiten des Anhängers wie Kratzer und Aufkleber sind hierbei besonders wichtig. So kann man frühzeitig erfahren, ob der Anhänger zu Geld gemacht werden soll. Beobachten Sie zudem Verkaufsportale und Auktionsplattformen im Internet, da dort Diebesgut besonders gerne verkauft wird.
INFO www.alko-tech.com AL-KO Safety Plus.
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REIBEREIEN AUF DEM LKW Ladungssicherung: formschlüssig oder kraftschlüssig Gerätschaften in Position. Dazu werden die Maschinen mit gekreuzten Gurten oder Ketten an Zurrpunkten befestigt. Der Fachmann spricht von der formschlüssigen Ladungssicherung. Das Gegenstück zur formschlüssigen ist die kraftschlüssige Ladungssicherung: das Niederzurren. In der Praxis kommt diese Methode viermal so oft wie die Diagonalverzurrung zum Einsatz – insbesondere bei Gerüsten, Rohren, Betonteilen und dergleichen. Das Prinzip: Zurrgurte ziehen oder pressen das Ladegut kräftig nach unten. Das erhöht die Reibung zwischen Ladung und Ladefläche und sichert das Material gegen Verrutschen.
Kostenlose Zurr-Rechner-App
Ladungssicherheit: So sollte es in einem Bohrtransporter nicht aussehen!
Bei der Ladungssicherung tun sich Unternehmer, Fahrzeughalter und Fahrer noch immer schwer. Dabei sind die Vorgaben wunderbar eindeutig. Es gibt kompliziertere Gesetze und Regeln als § 22 der Straßenverkehrsordnung. Demnach sind Ladung und Ladeeinrichtungen „so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin und her rollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können“.
Es muss nicht immer die Kette sein Den meisten Menschen fallen beim Thema Ladungssicherheit die Wörter
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Zurrgurt und Kette ein. Damit ist ein geradezu weltanschaulicher Streitpunkt angesprochen, der sich genauso wenig für immer und für jeden lösen lässt wie die Frage nach Tee oder Kaffee. Fakt ist, dass ergonomische Zurrgurte längst aus dem schwergewichtigen Schatten der Eisenketten herausgetreten sind. Bis zu 112 t können sie mit Direktzurren bei relativ einfachem Handling sichern. Und kostengünstiger sind sie auch.
Zwei Prinzipien: formschlüssig oder kraftschlüssig Je nach Ladegut bieten sich zwei grundsätzlich unterschiedliche Zurrmethoden an. Durch das Diagonalverzurren hält man Bagger, Walze und andere schwere
Die Regelwerke zur Berechnung der korrekten Ladungssicherung sind weitaus sperriger als die eingangs zitierte Vorschrift aus der Straßenverkehrsordnung. Wer es genau nachlesen will, sei verwiesen auf VDI 2700 Blatt 2:2014 und auf die DIN EN 12195-1:2011. Aber die dort aufgeführten und durchaus komplizierten Formeln schrecken den Praktiker eher ab, als dass sie ihn für die präzise Ausführung begeistern. Zudem setzen sie ein erhebliches Maß an Erfahrung voraus. Zum Glück muss man mitten im Baustellenlärm nicht alles selbst ausrechen oder herleiten. Eine verlässliche Vorgabe bieten Tabellen und Softwareprogramme wie der kostenlose SpanSet Zurr-Rechner. Er berücksichtigt Ladungsgewicht, Reibung und Zurrwinkel. Ein Download gibt es unter http://bit.ly/2Hxc6dZ, im App Store und bei Google Play.
Vollgummi oder Granulat Dringend gebotene Zusatzmittel gegen die unkontrollierte Materialwanderschaft sind Antirutschmatten.
ARBEITSSICHERHEIT
Doch nicht alles, was nach Matte und rutschfest aussieht, kommt für die Ladungssicherung in Betracht, wie der Sachverständige Ralf Schmitz betont: „Das ausgediente Förderband aus dem Kieswerk taugt genauso wenig wie die Gummireste, die der Bauunternehmer irgendwo aufgetrieben hat.“ Auch Antirutschmatten unterliegen VDI-Richtlinien, ihr Material muss Mindestkriterien erfüllen. Schmitz gehört zum Produktmanagement von SpanSet (ÜbachPalenberg), einem Unternehmen, das Sicherungsmittel wie Spanngurte, Kantenwinkel, Matten und Netze produziert. Sein Tipp für den Praktiker: „Vollgummimatten sind einfach zu säubern und widerstehen dem Hochdruckreiniger. Außerdem lassen sich Eisschichten durch einfaches Biegen entfernen.“ Aber auch für die offenporigen Granulatmatten hat Schmitz was übrig. „Die sind besonders resistent gegen Schmutz, Staub und Erde.“ Auf die Frage, bis zu welchem Gewicht solche Matten sinnvoll sind, hat Isaac Newton schon vor 300 Jahren die Antwort gegeben. Sie lautet: Der Widerstand gegen das Verrutschen der Ladung ist nicht von ihrem Gewicht abhängig, sondern von der Reibung. Das heißt: Ob Rüttler oder Holzplatte, unter identischen Standverhältnissen und bei gleicher Beschleunigung bewegt sich alles synchron. Aus diesem Grund ist es für jede Lkw-Ladung von großem Nutzen, wenn Antirutschmatten möglichst viel „Reiberei“ erzeugen. Zumal das dazu beitragen kann, dass unerwünschte Reibungspunkte mit der Polizei bei Verkehrskontrollen gar nicht erst entstehen.
Hochwertige Matte, weniger Spannkraft Die Wirksamkeit der Antirutschmatte ist geradezu verblüffend. Platziert man eine Ladung von 10 t auf einer hochwertigen Ausführung, reicht bei den Zurrgurten eine Spannkraft von rund 3,5 t. Der Fachmann spricht von 3.500 Dekanewton (daN). Um die gleiche Ladung bei verschmutzter Ladefläche und ohne Rutschmatte zu sichern, bedarf es gut und gerne der zehnfachen Spannkraft. Antirutschmatten sind auch eine ideale Standfläche für Kisten, in denen Werk-
zeuge, kleine Materialchargen und anderes Zeug zur Baustelle gelangt. Dieser Kleinkram addiert sich schnell auf mehrere Zentner, die niemals ungesichert über die Ladefläche purzeln dürfen. Geeignete Kisten sollte man wie jede andere Ladung niederzurren. Schmitz hält in diesem Zusammenhang noch einen Ratschlag bereit: „Die meisten hören es zwar nicht gerne: Aber die Ladefläche muss sauber sein. Steinchen wirken wie Kugeln, auf denen das Ladegut optimal gelagert durch die Gegend rutscht.“
nieren: Unterschiedliche Materialien und Qualitäten führen zu unterschiedlichen Produkteigenschaften. Das wirkt sich auf das Verhalten der Gurte aus. Zurrmittel müssen unbeschädigt sein. Für Reparatur und Wartung ist allein der Hersteller zuständig. Niemand kann sich aus der Verantwortung stehlen: Fahrzeughalter, Versender und Fahrer haften für die Folgen einer fehlerhaften und unzulänglichen Ladungssicherung.
„Babyphone“ für Zurrsystem Mit vorschriftsmäßig gesicherter Ladung losfahren ist das eine. Aber wie überwacht der Mann am Lenkrad, dass die Gurte während der Fahrt das halten, was er von ihnen erwartet? Man kann schließlich nicht an jeder Haltebucht stoppen, um alles zu überprüfen. Hier kommt eine Innovation des digitalen Fortschritts ins Spiel, der sich mittlerweile auch auf der Lkw-Ladefläche breitmacht. Das CargoWatcher-System von SpanSet erlaubt das durchgängige Überwachen der Vorspannkraft jedes einzelnen Zurrgurtes, ohne dass man rechts ran muss. Über eine Funkverbindung erfährt der Fahrer, wenn sich etwas lockert. Dabei dokumentiert das „Babyphone“ regelmäßig die aktuellen Vorspannkräfte – auch wenn alles passt.
Nichts für „nebenbei“ Doch alle digitalen und tabellarischen Assistenten sind ohne das verantwortungsbewusste Handeln des Menschen wertlos. Die Berufsgenossenschaft Bau diktiert es ihren Mitgliedern ins Gewissen: „Ladungssicherung ist keine Tätigkeit, die mal so nebenbei durchgeführt werden kann.“ – Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte dieses Thema immer ganz weit oben platzieren, wenn es um Mitarbeiterschulungen geht und um die Definition von absoluten Muss-Bestimmungen.
Bestimmung des Zurrwinkels mit der kostenlosen Zurr-Rechner-App von SpanSet.
INFO Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft hat eine 130 Seiten starke Informationsschrift „Ladungssicherung auf Fahrzeugen der Bauwirtschaft“ publiziert. Ein Download finden Sie unter www.bgbau-medien.de
Das sollten Sie beachten
Zudem hat SpanSet eine „Checkliste für den Transport von Baumaschinen“ zusammengestellt.
Auch bei kürzester Strecke gilt: Ladungssicherung muss sein! Ohne Wenn und Aber. Zurrgurte niemals mischen/kombi-
www.spanset.com
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NEWS AUS DEM FACHVERBAND NACHHALTIG POSITIVE STIMMUNG IN DER BETONBOHR- UND -SÄGEBRANCHE seit Jahren mit unseren Aus- und Weiterbildungsangeboten. Dazu zählt das eigene Berufsbild Bauwerksmechaniker für Abbruch- und Betontrenntechnik als Einstieg für junge Menschen mit sehr guten Zukunftsaussichten. Aufstiegschancen bieten die Weiterbildung zum Vorarbeiter und Werkpolier sowie die für 2019 geplante neue Meisterausbildung. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit für ein duales Studium. Darüber hinaus bieten wir mit Fachseminaren im Bereich der Erwachsenenqualifizierung optimale Möglichkeiten für Quereinsteiger. Thomas Springer, 1. Vorsitzender.
Die Erwartungen der Betonbohr- und -sägebranche vom Jahresbeginn wurden erfüllt. Auch unsere Sparte folgte dem konjunkturellen Trend der gesamten Bauwirtschaft und profitierte 2018 von anhaltenden Investitionen u. a. in den Wohnungsbau und in die energetische Sanierung im Bestand. Im Ergebnis verzeichnet das Gros der Fachbetriebe ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018.
Fachkräfte durch verbandseigene Fort- und Weiterbildung So treibt die Unternehmer weniger die Sorge nach neuen Aufträgen um; deutlich herausfordernder ist es, die personellen Kapazitäten mit qualifizierten Fachkräften aufzubringen. Dem deutlichen Fachkräftemangel begegnen wir
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BBS-Museumseröffnung Auf einen für unsere Branche emotionalen Höhepunkt möchte ich gern noch einmal zurückblicken: Im Juni 2018 fand die feierliche Eröffnung des Informationszentrums für Abbruch- und Betontrenntechnik statt. Auf Initiative des Museumsvereins für alte Betonbohrund -sägemaschinen e. V. entstand auf dem Gelände des Ausbildungszentrums (ABZ) Hamm des Berufsförderungswerks der Bauindustrie Nordrhein-Westfalen die Heimstatt für eine Sammlung historischer Maschinen. Diese macht die technische Entwicklung der Branche für alle Interessierten erlebbar. Für den Neubau stellte der Museumsverein finanzielle Mittel in Höhe von 190.000 Euro zur Verfügung. Diese Gelder stammen aus Spenden der BBS-Fachbetriebe, einer Zulage des Fachverbandes und aus Eigenmitteln des Museumsvereins. Mein Dank gilt da-
bei im Besonderen den engagierten Mitgliedern des Museumsvereins, dem ABZ Hamm sowie natürlich den zahlreichen Unterstützern und Sponsoren, die das Projekt organisatorisch und finanziell möglich gemacht haben.
Investitionen in der Branche Für 2019 rechne ich weiterhin mit einer hohen Investitionsbereitschaft im gesamten Baubereich, sei es staatlich oder privat, und somit mit einer positiven Entwicklung für unsere Branche. Die Binnennachfrage ist nach wie vor sehr hoch. Für eine gewisse Unsicherheit sorgen dagegen geopolitische Einflüsse wie der Brexit, die die EU beeinflussenden Entwicklungen in Italien, die internationalen Beziehungen im Handelsstreit zwischen den USA und anderen Wirtschaftsregionen oder der politische Status zwischen der Ukraine und Russland. Zwar haben wir keinen Einfluss auf diese Entwicklungen, deren Folgen im Falle einer negativen Trendwende wären jedoch auch für den deutschen Mittelstand spürbar.
FBS wieder auf der Bauma Die Bauma wird wieder deutliche Impulse für die Bauwirtschaft setzen, gleichzeitig ist sie mit Blick auf die dort erkennbare Investitionsbereitschaft der Bauunternehmen ein Gradmesser für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung. Für unsere Branche liefert sie eine ideale Plattform zur weiteren Marktdurchdringung des in diesem Jahr
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eingeführten werkzeuglosen Bohrkronenanschlusses PQ6. Dieser wurde in Zusammenarbeit mit dem VDMA entwickelt und steht allen Herstellern ohne Einschränkungen zur Verfügung. Ich gehe davon aus, dass nahezu alle Herstellerfirmen für ihre Maschinen und Werkzeuge eine Lösung mit dem PQ6 anbieten werden. Fachbetriebe, die das System bereits einsetzen, sind jedenfalls überzeugt von den Vorteilen bei
der Anwendung: Es verringert das Verletzungsrisiko und führt zu einer signifikanten Zeitersparnis. Beides sollte im Interesse jedes Fachbetriebes liegen – mehr Arbeitssicherheit für Mitarbeiter und wirtschaftliche Vorteile für das Unternehmen. So möchte ich allen interessierten Kollegen und Firmen einen Besuch der Bauma empfehlen und sie recht herzlich an unseren Stand einladen. Außerdem
findet vom 24. bis 26. Mai unsere Jahreshauptversammlung in Weimar statt. Beide Termine bieten den idealen Rahmen zum Informationsaustausch unter Kollegen und die Möglichkeit, das persönliche Netzwerk in der Betonbohrund -sägebranche zu erweitern. In diesem Sinne wünsche ich allen Fachbetrieben ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr sowie den Inhabern und Mitarbeitern persönlich alles Gute für 2019.
JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 24.–26. MAI IN WEIMAR Désirée Nick im Köstritzer Spiegelzelt direkt neben unserem Hotel.
Die Fachvorträge
Das alte Bauhaus-Museum auf dem Theaterplatz in Weimar.
Jährlich wechselt die Region, in der die Jahreshauptversammlung des Fachverbandes stattfindet. Für 2019 ist die Wahl auf Weimar im schönen Thüringen gefallen. Passt gut – denn in diesem Jahr feiert Deutschland 100 Jahre Bauhaus, das in Weimar gegründet wurde.
Die Location Hier wurde vor 100 Jahren das Bauhaus von Walter Gropius gegründet. Er beschrieb seinen Ansatz so: „Nur vollkommene Harmonie sowohl in der technischen Zweck-Funktion wie in den Proportionen der Formen kann Schönheit hervorbringen.“ Erleben Sie mit uns Fachvorträge zu diesem und weiteren interessanten Themen.
Vorstandswahlen Im Jahr 2019 stehen wieder Vorstandswahlen an. Die Position des 2. Vorsitzenden und Herstellervertreters steht erneut zur Wahl. Auch die Ämter des Schatzmeisters, des Schriftführers und das eines Vorstandsmitgliedes mit besonderen Aufgaben sind zu besetzen.
Die BG Bau berichtet über „Brisante Unfälle und wie sie vermieden werden können“. Außerdem werden die neuen Branchenregeln vorgestellt. Ein Vortrag der Uni Weimar informiert über das Bauhaus, das von Walter Gropius vor 100 Jahren in der beschaulichen Stadt Weimar gegründet wurde. Schließlich klärt uns Nikolaus Staples über das Thema „Cybersicherheit“ auf. Selbstverständlich sind neben unseren spannenden Fachvorträgen am Samstagvormittag auch Stadtführungen zu den „Großen Epochen Weimars“ möglich. Wir freuen uns schon jetzt auf die gemeinsame Zeit mit Ihnen!
Lockeres Rahmenprogramm Auch für die kommende Veranstaltung haben wir uns wieder etwas einfallen lassen. So verbringen wir den Freitagabend gemeinsam in der Villa Haar, einem wunderschönen, geschichtsträchtigen Gebäude mitten im Goethepark. Samstagabend wird es schrill: Lauschen Sie mit uns der lieblichen Stimme von
Der Museums-Neubau, Eröffnung im April 2019.
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GEWERBLICHE SEMINARE ERFOLGREICH BEENDET BBS1 und BBS2 Am 19. Januar 2019, endeten im Ausbildungszentrum der Bauindustrie in Hamm die diesjährigen Fachseminare im Betonbohren und -sägen, kurz BBS1 und BBS2. Insgesamt 76 Teilnehmer stellten sich an sechs (BBS1) bzw. neun Tagen (BBS2) der Herausforderung, von bis zu 23 Technikern und 18 Dozenten unterrichtet zu werden. Das Arbeiten an verschiedenen Seilsägestationen, unterschiedlichen Kernbohr- und Wandsägestationen, Fugenschneidern und ferngesteuerten Abbruchmaschinen brachte den begeisterten Teilnehmern jede Menge neue Kenntnisse über die Werkzeuge und Erfahrungen im Umgang mit diesen Geräten. Mit der Teilnahme am Grundlagenseminar BBS1 und am Aufbauseminar BBS2 und erfolgreichem Abschluss der anschließenden Prüfung dürfen sich nun 26 Teilnehmer „Geprüfter Betonbohr- und -sägefachmann“ nennen. Der beste Teilnehmer: Leonhard Schenk von der Firma Schenk aus dem Allgäu.
50 Teilnehmer waren beim ausgebuchten Grundlehrgang BBS1 dabei.
Seilsägeseminar Ebenfalls im Ausbildungszentrum Hamm fand vom 24. bis 28. Januar das diesjährige Seilsägeseminar des Fachverbandes statt. An den fünf Schulungstagen wurden 32 Teilnehmer an acht unterschiedlichen Stationen im sicheren Umgang mit der Seilsäge geschult. Bei dieser in Deutschland einzigartigen Schulung wurden den Teilnehmern auf sehr anschauliche Art und Weise die unterschiedlichen Verfahrensweisen der Seilsägen nähergebracht. Lehrgangsbeste war Swen Boden von der Firma Josef Seidl aus Österreich.
26 „Geprüfte Betonbohr- und -sägefachmänner“ bestanden die Abschlussprüfung.
Vorarbeiter und Werkpolier Elf Absolventen schlossen die Prüfung zum Werkpolier ab. Lehrgangsbester war Pascal Dolstra von der Firma ESG GmbH aus Ludwigshafen.
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32 Teilnehmer beim ebenfalls ausgebuchten Seilsägeseminar.
FACHVERBÄNDE
NEUE MEISTERAUSBILDUNG IN DER BETONBOHR- UND -SÄGEBRANCHE
TERMINE 8.–14. April 2019 Bauma München
Zum 1. März 2019 tritt die Rechtsvorschrift für die Fortbildungsprüfung zum/zur „Geprüften Meister/in für Abbruch und Betontrenntechnik“ in Kraft. Somit ist das vom Fachverband Betonbohren und -sägen initiierte Vorhaben zur Etablierung einer staatlich anerkannten Meisterausbildung in der BBS-Branche erfolgreich abgeschlossen. „Damit komplettieren wir die Karriereschritte in unserer Branche um einen wichtigen Titel“, erklärt Britta Keinemann, Leiterin des Ausschusses für Aus- und Weiterbildung im Fachverband. „Die Qualifizierungen
im Bereich Betonbohren- und -sägen reichen nun von der Ausbildung zum Bauwerksmechaniker für Abbruch und Betontrenntechnik über die Weiterbildung zum Vorarbeiter, Werkpolier und Bauleiter bis zum Meister.“ Die erste Meisterausbildung startet im September 2019, derzeit werden dafür die detaillierten Lehrinhalte sowie der konkrete Stundenplan erstellt. Als Ausbildungsbetrieb agiert das ABZ Hamm des Bauindustrieverband NRW e. V. Ab sofort berät der Fachverband interessierte Fachbetriebe und nimmt Anmeldungen entgegen.
FBS SPENDET BOHRMOTOR UND BOHRKRONENSET AN ABZ HAMM
Übergabe des PQ6-Systems, von links: Verbandsvorsitzender Thomas Springer, die beiden ABZ-Mitarbeiter Rainer Brockmann und Norbert Klein, sowie der Leiter des ABZ Gerhard Geske.
Die Ausbildung zum Bauwerksmechaniker für Abbruch- und Betontrenntechnik ist auf dem technisch neuesten Stand: Am 26. Januar 2018 übergab Thomas Springer, Vorsitzender des Fachverbandes Betonbohren und -sägen, einen neuen Bohrmotor mit dem
werkzeuglosen Bohrkronenanschluss PQ6 inklusive neuem Bohrkronensatz an das Team des Ausbildungszentrums der Bauindustrie in Hamm (ABZ). Die Entwicklung des neuen Systems wurde vom Fachverband initiiert und maßgeblich vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) unterstützt. Seit Mitte 2018 ist PQ6 verfügbar. „Mit dieser Sachspende wollen wir die technische Innovation an unsere Nachwuchskräfte herantragen“, erklärte Thomas Springer. „Sie sollen den PQ6 bereits mit Beginn ihrer beruflichen Laufbahn anwenden und so die Vorteile der leichten und sicheren Anwendung persönlich erleben.“ Das ABZ Hamm verantwortet die überbetriebliche Ausbildung zum Bauwerksmechaniker für Abbruch- und Betontrenntechnik. Neben dem Bohrmotor und dem Bohrkronensatz erhielt das ABZ mehrere Adapter. So können auch Bohrkronen mit konventionellem Anschluss mit dem neuen System eingesetzt werden.
11. April 2019 Verleihung des Diamond Awards Bauma München 24.–26. Mai 2019 JHV Weimar 29.8.–1.9. 2019 Cabrio & Motorrad Tour 23. Oktober 2019 Regionaltreffen Südwest 25. Oktober 2019 Regionaltreffen Mitte 6. November 2019 Regionaltreffen West 8. November 2019 Regionaltreffen Nord 14. November 2019 Regionaltreffen Ost 15. November 2019 Regionaltreffen Berlin 22. November 2019 Regionaltreffen SüdOst 7.–18. Januar 2019 Lehrgang zum Vorarbeiter Abbruch- und Betontrenntechnik 7. Januar–16. Februar 2019 Lehrgang zum Werkpolier Abbruch- und Betontrenntechnik 12.–17. Januar 2020 Seminar BBS1 in Hamm 10.–18. Januar 2020 Seminar BBS2 in Hamm 23.–27. Januar 2020 Seilsägeseminar GSS in Hamm 26.–28. März 2020 BeBoSa 2020, Willingen
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PERSONALIEN 25 Jahre BBS-Linker GmbH
Generationswechsel bei W-F
Paul Schuldei gestorben
2018 feierte unser Mitglied, die BBS-Linker GmbH aus Heddesheim, sein 25-jähriges Bestehen.
Mit einem großen Fest wurde der Generationswechsel vom Senior auf den Junior gefeiert.
Unser Ehrenmitglied Paul Schuldei ist am 12. Oktober 2018 im Alter von 91 Jahren in Winsen/Aller verstorben.
Thorsten Linker (links) erhält vom stellvertetenden Vorsitzenden Michael Huber eine Jubiläumsurkunde.
Der Unternehmer Thorsten Linker, der in unserer Branche seit 25 Jahren erfolgreich am Markt besteht, kann stolz auf seine Vergangenheit zurückblicken. Der gelernte Stahlbetonbauer, ursprünglich Mitarbeiter bei der Firma Diamant, wagte 1993 den Schritt in die Selbstständigkeit. Begonnen hatte alles als „Garagenfirma“ in Mannheim mit einem Kernbohrgerät und einem Transporter. Mit dem Umzug auf einen Bauernhof in Heddesheim kamen neues Equipment und endlich ein Lagerraum hinzu. 2001 wurde der erste Mitarbeiter eingestellt und ein zweiter Transporter gekauft. Zuverlässigkeit und saubere Auftragsabwicklung sprachen sich schnell herum und die Aufträge nahmen beständig zu. 2006 übernahm Thorsten Linker als Unternehmensnachfolger die Firma Schnaus GbR samt allen Mitarbeitern, Maschinen und Fahrzeugen. 2008 folgte ein weiterer Umzug in eine 800 m2 große Halle, in der auch Büros und Sozialräume Platz fanden. Mittlerweile beschäftigt die BBS-Linker GmbH rund 30 Mitarbeiter. Das Jubiläum wurde mit 170 Gästen groß gefeiert. Der Fachverband war mit dabei und gratulierte.
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Ernst William (rechts) übergibt die Geschäftsführung an seinen Sohn Lutz.
Mit dem Motto „Die Zeit ist reif für einen Generationswechsel“ feierten rund 250 Gäste Ende Oktober 2018 den Wechsel in der Geschäftsführung. Mitarbeiter, Familie, Freunde und Geschäftspartner erwartete ein großartiges Programm. Ernst William zieht sich nach über 35 Jahren aus der Geschäftsleitung zurück und übergibt den Betrieb an seinen Sohn Lutz. Er sei und bleibe aber weiterhin eng mit dem Betrieb verbunden und stehe seinem Sohn beratend zur Seite, bekräftigte er. Die Firma W-F Betontrennverfahren GmbH – mit dem Dinosaurier im Firmenlogo, dem Zeichen für Kraft und Stärke – wurde 1983 unter dem Namen „Diamanttrenn GbR“ von Ernst William gegründet und 1984 zur GmbH umgewandelt, bei gleichzeitiger Namensänderung. 2004 gründeten er und Lothar Plamp zudem eine Tochtergesellschaft in Ludwigshafen.
Er begann seine Karriere bei der amerikanischen Firma Boart Longyear, die in Celle eine Niederlassung aufbaute, um Bohrausrüstungen für die wachsende Erdölindustrie in Niedersachsen zu verkaufen. Später wurden auch Maschinen und Werkzeuge zum Bohren und Sägen für die Bauindustrie produziert und verkauft. Der Produktingenieur Paul Schuldei entwickelte dort unter anderem eine Tiefen- oder Tauchsäge, die erstmals eckige Sacklöcher in Beton ermöglichte. Nachdem Longyear deutschlandweit Dienstleistungsunternehmen – die BBG-Gruppe – gründete, übernahm er auch deren Leitung. Nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben war er von 1991 bis 1997 Geschäftsstellenleiter im damals neugegründeten Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e. V. In dieser Zeit engagierte er sich maßgeblich in der gewerblichen Aus- und Weiterbildung. So wurden unter seiner Leitung die ersten BBS-Seminare in Rödermark und Stockstadt veranstaltet, in denen er auch selbst als Referent tätig war. Das erstmals veröffentliche Handbuch „Betonbohren und -sägen“ entstand ebenfalls unter seiner Leitung und Mitwirkung. Wir trauern mit seiner Familie um einen langjährigen Freund und Wegbegleiter.
FACHVERBÄNDE
RÜCKBLICK REGIONALTREFFEN 2018
Geschäftsführer Christof Boxberger stellt auf dem Regionaltreffen Ost den PQ6 vor.
Mit insgesamt 250 Teilnehmern fanden die letztjährigen Regionaltreffen des Fachverbandes in den Regionen Nord, Berlin, Ost, Südost, Mitte, Südwest und West statt. Die Themen der Regionaltreffen 2018 umfassten ein breites Spektrum von Technik über Sicherheit bis IT.
So wurden der neue Bohrkronenanschluss PQ6 und Erfahrungsberichte von der Anwendung vorgestellt. Ebenfalls wurden die Teilnehmer über das aktuelle Verbandsgeschehen informiert und es wurde die zukünftige Weiterbildungsmöglichkeit zum „Meister für Ab-
bruch- und Betontrenntechnik“ vorgestellt. Die Herren Kottmeier und Kessler referierten zum Thema „Versicherung nicht ohne Arbeitssicherheit – wie Sie Stolperfallen vermeiden und wann die Betriebshaftpflicht greift“. Herr Richard, ein Referent unseres Kalkulationsseminars, sprach zum Thema „Sicherer Datenumgang am PC“. Natürlich berichtete auch wieder Verbandsanwalt Dr. Georg Groth wie in jedem Jahr von brisanten Infos aus der Rechtswelt. Den Teilnehmern wurde in diesem Jahr mehr Zeit zum Diskutieren in Pausen und für Fragen bei den Vorträgen geschenkt. „Diskussionen machen einen Vortrag lebendig“, so Regionalleiter Südwest Michael Huber, „bei den Teilnehmern kam das gut an.“ Auch die Präsenz von Vorstand und Geschäftsleitung wurde geschätzt und für individuelle Gespräche in Anspruch genommen.
QUALITÄTSZEICHEN DES FACHVERBANDES Der Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e. V. verfügt über ein eigenes Qualitätszeichen (Q-Zeichen). Damit soll das konsequente Streben qualifizierter Fachbetriebe nach Ausbildung im technischen, organisatorischen und kaufmännischen Bereich gewürdigt und nach außen sichtbar und erkennbar gemacht werden. Die mit dem Q-Zeichen zertifizierten Unternehmen werden auf der Homepage des Fachverbandes bei der Mitgliedersuche explizit gekennzeichnet. Ebenso wurde das Qualitätszeichen des Fachverbandes in der VDI-Richtlinie 6210 Blatt 1: „Abbruch von baulichen und technischen Anlagen“ verankert. Geprüft und bewertet werden drei Bereiche: Im Bereich A werden alle gesetzlichen und sozialen Verpflichtungen abgefragt. Dazu zählen beispielsweise Unbedenklichkeits- und Freistellungsbescheinigungen vom Finanzamt und von der Be-
rufsgenossenschaft sowie der Nachweis einer ausreichenden Deckung bei der Betriebshaftpflichtversicherung. Bereich B widmet sich der Qualifikation der Betriebsleitung. Voraussetzung für das Q-Zeichen ist eine handwerkliche oder betriebswirtschaftliche Ausbildung mit dem Abschluss als Ingenieur, Meister oder Betriebswirt. Alternativ werden auch entsprechende Weiterbildungen anerkannt. Im Bereich C steht die Qualifikation der Mitarbeiter im Vordergrund. So gibt es einen festgelegten Punkteschlüssel, der die Anzahl ausgebildeter Fachkräfte als auch Weiterbildungen (beispielsweise Teilnahme an den BBS-Seminaren) je nach Betriebsgröße regelt. Idealerweise haben die Mitarbeiter den Fachberuf des Bauwerksmechanikers für Abbruchund Betontrenntechnik erlernt oder eine adäquate Aus- bzw. Weiterbildung absolviert. Erst wenn alle Kriterien im
geforderten Maß erfüllt sind, wird das Q-Zeichen verliehen. „Der Auftraggeber kann bei der Auftragsvergabe davon ausgehen, dass er mit qualifizierten Betrieben keine bösen Überraschungen erlebt“, betont Manfred Rütters, Vorsitzender des Ausschusses Qualitätszeichen des Verbandes. Damit das auch so bleibt, werden die Q-Zeichen-Betriebe alle drei Jahre erneut geprüft. Im Frühjahr 2019 wurde zwei weiteren Dienstleistungsbetrieben das Qualitätszeichen verliehen. Die WF-Betontrennverfahren GmbH aus Ludwigshafen und die Firma J. & F. Schmitt GmbH Betonbohr- und Sägetechnik aus Bremen wurden jüngst geprüft und mit dem Q-Zeichen ausgezeichnet. Interessierte Betriebe können sich gerne an Manfred Rütters oder an die Geschäftsstelle des Fachverbandes in Darmstadt wenden.
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ÖSTERREICHISCHER VERBAND VBS Seilsägeseminar 2018 und Betonbohrertag 2019 in Wien Unser erstmaliges Seilsägeseminar fand am 5. und 6. April 2018 in der Bauakademie in Salzburg statt. Sieben Lieferanten (Hilti, Gölz, Eurodima, Husqvarna, Tyrolit, Braun und Cedima) stellten ihr Seilsäge-Equipment zur Verfügung. Zunächst stand ein dreistündiger Theoriekurs an, auf dem Herr Siegfried Übleis alle Sicherheitsaspekte des Seilsägens behandelte. Nach der Mittagspause wurden die 40 Teilnehmer in Gruppen aufgeteilt, wo sie von Stand zu Stand gingen und die verschiedenen Seilsägetechniken an unterschiedlichen Aufgaben in die Praxis umsetzten. Das Interesse war groß und jeder konnte einen neuen reichhaltigen Erfahrungsschatz mit nach Hause nehmen. Am Abend gab es ein gemeinsames Abendessen, zu dem die Teilnehmer eingeladen wurden. Die Seilsäge von Husqvarna ist aufgebaut.
Kanalabtrennung mit der Gölz-Seilsäge.
Nach dem Frühstück wurde der Kurs fortgesetzt und endete am Nachmittag. Alle Teilnehmer erhielten ein Zertifikat. Nachdem heuer der Seilsägekurs leider wegen zu wenig Anmeldungen nicht stattfinden kann, der vom 21. bis 22.2.2019 geplant war, werden wir für nächstes Jahr einen neuen Kurs bei unserem Betonbohrertag vorstellen.
Samstag: • 9.30-ca. 12.00 Uhr Sitzung • anschließend gemeinsames Mittag essen und Abreise Neue Mitglieder: Dem Verband sind zwei neue Mitglieder beigetreten. Herzlich willkommen! Ich wünsche allen Unternehmern und Lieferanten viel Glück und Erfolg für das Jahr 2019.
Unser Betonbohrertag findet vom 22. bis 23. März 2019 in Wien statt.
Horizontalschnitt mit der Cedima-Seilsäge.
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Freitag: • Eintreffen beim Hotel • Abfahrt zum Donauturm mit Besichtigung, anschließend Stadtführung • Abendessen im Schweizerhaus
Eure Maria Lang, Obfrau
INFO www.vbs.co.at
FACHVERBÄNDE
Bucar Diamantwerkzeuge steht für Bohrkronen Manufaktur aus Nürnberg. Mit 17 Jahren Berufserfahrung als Dienstleister für Beton Bohren und Sägen bringen wir nun seit Januar 2019 frischen Wind in die Branche.
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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019
SCHWEIZER VERBAND SVBS Safety Day 2019 „ Anpacken & umsetzen“ in der Ebene und auf Treppen/Leitern zu den häufigsten Unfallursachen gehören.
Stolpern und Stürzen Die zurzeit von der SUVA Schweiz lancierte Kampagne zum Stolpern/Stürzen zeigt auf, wie nachhaltig die Sicherheit durch längerfristige Planung und kontinuierliche Aktivitäten gewährleistet werden kann. Frau Zumsteg und Herr Schürmann haben am Safety Day in Gruppen den Teilnehmern aufgezeigt, worauf in den Betrieben geachtet werden muss und welche Einsatzmittel für Schulungszwecke zur Verfügung stehen und genutzt werden sollen. Es gibt zehn einfache Regeln, um vermeidbare Risiken zu minimieren1:
„Die Führung der Mitarbeiter ist in die Hände von ausgebildetem Personal zu legen, damit Arbeitssicherheit sowie Gesundheitsschutz gewährleistet sind.“ Mit diesem Satz haben wir im letzten Bericht die Einleitung beendet und schliessen genau hier wieder an. Der SVBS führt jedes Jahr den Safety Day im Ausbildungszentrum in Bellach durch. Die Tagung ist ein wichtiger Anlass für alle Sicherheitsfachleute, die der Branchenlösung Nr. 66 für Betonbohr- und Schneidunternehmungen angeschlossen sind. Gleichzeitig ein informativer Event für all jene, die sich für das Unfallgeschehen und die notwendigen Massnahmen in den Betrieben der Branche interessieren. Doch Wissen genügt in unserer Branche, in der das Unfallrisiko sehr hoch ist, kaum. Somit war das Motto für den Verband des diesjährigen Safety Days klar:
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Anpacken & umsetzen Das Motto tangiert verschiedene Bereiche unserer Branche. Seien es die vermeidbaren Unfälle durch geringfügige Massnahmen in den Betrieben, die Entsorgung von Altlasten auf Baustellen oder die Stärkung und Positionierung unserer Minibranche. Der SVBS arbeitet eng mit der SUVA zusammen. Sie bietet den obligatorischen Versicherungsschutz für Berufstätige und Arbeitslose gegen Unfälle und Berufskrankheiten in der Schweiz und vereint Prävention, Versicherung und Rehabilitation. Herr Daniel Braun, Sicherheitsspezialist der SUVA, berichtet eingangs über das Unfallgeschehen der Schweiz und der Betonbohr- und Schneidbranche. Die Zahlen zeigen deutlich, dass nebst Verletzungen an Fingern und Augen (Safety Day 2018) das Stolpern sowie Stürzen
1. Vorsicht auf Treppen. 2. Keine Ablenkung. Konzentrieren Sie sich beim Gehen auf den Weg und nicht auf Ihr Handy oder die Zeitung. 3. Sicht freihalten. Sorgen Sie stets für freie Sicht beim Gehen, auch wenn Sie etwas tragen. 4. Licht an. Für jedes Wetter und jede Tätigkeit gibt es den geeigneten Schuh, so haben Sie stets sicheren Halt. Machen Sie immer Licht, dann übersehen Sie keine unerwarteten Hindernisse. 5. Aufwischen und Gefahrenstellen markieren. Reinigen Sie verschmutzte Böden umgehend, bevor jemand wegen Nässe, Dreck oder Abfall ausrutscht. Auch Kabel und Schläuche sind gefährliche Stolperfallen. 6. Stolperfallen vermeiden. Benutzen Sie auf Treppen immer den Handlauf, um sich bei einem Sturz auf-
FACHVERBÄNDE
fangen zu können, und lassen Sie nichts auf dem Boden herumliegen. 7. Mängel beheben. 8. Richtiges Schuhwerk. 9. Aufpassen. 10. Bewegen. Körperliche Fitness schützt vor Stolper- und Sturzunfällen oder mildert die Folgen.
Entsorgung von Altlasten auf Baustellen
verabschiedet) erstellt wurden, wurden mit grosser Wahrscheinlichkeit keine asbesthaltigen Materialien verwendet. Bei Verdacht ist somit besser Vorsicht als Nachsicht geboten!
Netzwerk der Kleinstberufe Zuletzt auf der Tagesordnung durfte Frau Karin Illi, Leiterin der Berufsbildung «feusuisse», das Netzwerk für Kleinstberufe vorstellen.
Wenn von Altlasten auf Baustellen die Rede ist, sprechen wir von Gefahren, die die Gesundheit massivst schädigen können. Herr Hansjörg von Guten, Leiter Arbeitssicherheit der Frutiger AG, referierte über die versteckten Risiken von Radon2 und seinen Zerfallsprodukten sowie asbesthaltigen Werkstoffen3.
INFO SUVA Prospekt 88242.d „In der Schweiz verletzen sich jährlich mehr Menschen bei Stolperunfällen als bei Autounfällen. Das muss nicht sein.“
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Quelle Radon: www.suva.ch/de-ch/praevention/ sachthemen/strahlenschutz-radioaktivitaet
2
Die erhöhte Konzentration des Edelgases, die mithilfe der geeigneten Messgeräte feststellt wird, lässt sich durch Massnahmen, wie Eliminierung der Radonquelle, luftdichte Verschliessung der Räume oder gute Belüftung, bevor sich Personen darin aufhalten, reduzieren. Asbestfasern können allein durch das Einatmen schwere Erkrankungen verursachen. Bei Verdacht auf asbesthaltiges Material ist immer eine Untersuchung des Materials durch die entsprechenden Laboratorien zu empfehlen. Die wichtigsten Anwendungsformen sind Asbestzementprodukte im Hochund Tiefbau sowie als Isolationsmaterial zur Wärmedämmung und für den Brandschutz. Für Gebäude und Einrichtungen, die nach 1990 (in diesem Jahr wurde das Asbestverbot in der Schweiz
Für den SVBS ein wichtiges und aktuelles Anliegen. Bereits öfters hat der Verband die Dienstleisterfirmen motiviert, Lernende zum/zur Bauwerkrenner/-in EFZ auszubilden. Ein wichtiges Ziel des Berufsbildungsgesetzes ist die Erhaltung und Förderung der Lehrstellen und damit auch die Sicherstellung des beruflichen Nachwuchses in der Schweiz. Für Berufe mit wenigen Lernenden bedeutet dies eine grosse Herausforderung bei Aufwand und Kosten pro Lernendem – wie es für den SVBS aktuell ist. Das Netzwerk für Kleinstberufe baut ein tragfähiges Geflecht auf, welches gemeinsam branchenübergreifend sich gegenseitig unterstützt, finanziell entlastet und seine Interessen gebündelt nach aussen vertritt. Der Vorstand hat in diesem Jahr das Aufnahmegesuch eingereicht und hofft auf einen baldigen und positiven Bescheid. Dieser Schritt verdeutlicht die Dringlichkeit der branchenangehörigen Unternehmen, den Erhalt des Berufes des Bauwerktrenners mithilfe von aktiven Marketingmassnahmen (Werbung, Messen usw.) zu fördern. Der SVBS unterstützt jedes Mitglied bei der Planung, Umsetzung und Durchführung. Gemeinsam können wir Grosses bewirken!
3 Quelle Asbest: www.suva.ch/de-CH/praevention/ sachthemen/asbest?gclid=EAIaIQobChMIjIjLvMGs4AIVl-iaCh36_ Q55EAAYASAAEgILTfD_BwE#uxlibrary-lwrslider=1
SUVA Gesundheitsschutz Postfach 6002 Luzern, Schweiz Tel.: +41 41 419 58 51 www.suva.ch Netzwerk Kleinstberufe c/o Ziegelindustrie Schweiz Geschäftsstelle Postfach 6210 Surse, Schweize Tel.: +41 41 255 70 70 www.kleinstberufe.ch SVBS – Schweizerischer Verband der Betonbohr- und Betonschneideunternehmungen Postfach 528 Bahnhofstraße 7 d 4512 Bellach, Schweiz Telefon: +41 32 61810-50 www.svbs.ch
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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019
IACDS/IVBS Internationaler Verband trifft sich in München
Der Internationale Verband der Betonbohr- und Sägeunternehmen, kurz IACDS oder IVBS genannt, trifft sich zu seiner Jahrestagung während der Bauma in München. Der IACDS besteht aus Mitgliedern der nationalen BBS-Verbände sowie aus Vertretern der Industrie. Der Verband hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Interessen der Bohr- und Sägefirmen international zu vertreten und weltweite Standards in puncto Ausbildung, Normen, Gesetze etc. zu setzen. Er will Branchenstatistiken der einzelnen Länder nach Anzahl, Umsatz und Mitarbeitern erstellen und vergleichen. Er will Gesprächspartner für internationale politische Gremien oder andere internationale Verbände sein. Außerdem will er Koordinationsstelle zur Ausnutzung von Synergien sein (verschiedene Verbände sollten nicht gleichzeitig die gleiche Arbeit tun) und nicht zuletzt auch bei der Gründung nationaler Verbände Förderung und Hilfestellung geben.
rück. Erstmalig vergeben auf der BeBoSa 2000, gefolgt von den Baumas 2004 bis 2016 sowie auf den Messen World of Concrete ist die internationale Beteiligung stetig größer geworden und die Qualität der eingereichten Arbeiten kontinuierlich gewachsen. Die Bewertung erfolgt durch eine international besetzte Jury, die die eingereichten Arbeiten unter den folgenden Gesichtspunkten bewertet: • Planung, Komplexität • Innovation • Schwierigkeitsgrad • Qualitätsansprüche
Diamond Award Highlight des diesjährigen Treffens ist die Verleihung des Diamond Awards, einer besonderen Auszeichnung für hervorragende Lösungen auf dem Gebiet des Betonbohrens und -sägens. Der Award, ursprünglich eine Idee des deutschen Fachverbandes, blickt inzwischen auf eine 18-jährige Tradition zu-
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IACDS-Meeting 2017 in Wien.
Erstmalig wird dieses Jahr auch ein Preis für innovative Produkte der Hersteller vergeben. Die Gewinner erwartet neben der internationalen Bekanntmachung der Firma mit dem Bonus „Winner of the Diamond Award“ eine Einladung zur feierlichen Preisverleihung am 11. April auf der Bauma im Pavillon B1, Raum B11. Hier werden die Preisträger und deren herausragende Projekte im Rahmen einer Pressekonferenz ausgezeichnet, einem breiten Fachpublikum und der internationalen Fachpresse vorgestellt. Vor der eigentlichen Zeremonie sind alle Interessierten zu einem Networking-Event im gleichen Raum eingeladen.
Generalversammlung Die Jahreshauptversammlung findet am Sonntag, 14. April, statt. Das Treffen ist ausschließlich IACDS-Mitgliedern vorbehalten. Wegen des Diamond Awards erhalten die Gewinner die Möglichkeit, an diesem Event teilzunehmen. Ebenso an einem Dinner am Vorabend, das in der Münchner Innenstadt stattfindet.
FACHVERBÄNDE
JULIES KOLUMNE Julie White, Präsidentin des internationalen Verbandes IACDS, schreibt an dieser Stelle regelmäßig aus ihrer Sicht über die Betonbohr- und -sägebranche. Julie White, Präsidentin des IACDS.
Betonschneiden ist sexy! All die Jahre habe ich mich gefragt, warum wir immer wieder nur die Stars aus Sport, Film und Musik für hervorragende Leistungen mit einem Award auszeichnen. Die Helden der Wirtschaft werden dagegen nicht sehr oft gefeiert. Wo ist die Begeisterung für unsere besten Unternehmen, vor allem für uns Fachspezialisten, die jeden Tag erstaunliche Lösungen für schwierige Probleme finden. Vor einiger Zeit habe ich beschlossen, das für meinen Betrieb D-Drill zu ändern. Und das war erfolgreich!
Bereits 2011 war unser erster großer Preis der Gewinn des Diamond Awards. Damals haben wir mit Seilsägetechnik ein Keramik-Kunstwerk aus einer Wand geschält, das ohne die innovative Technik unseres Teams verloren gegangen wäre. Ich bitte Sie daher an dieser Stelle: Seien Sie nicht schüchtern! Machen Sie mit bei solchen Wettbewerben! Ich weiß nicht, ob wir wegen des Awards zusätzliche Aufträge bekommen haben, aber der moralische Schub, den es dem Team gab, weil sie für ihre Arbeit international anerkannt wurden, war erstaun-
lich. Auch bei Auftragsverhandlungen hat es bestimmt nicht geschadet, dass wir für unsere Arbeit weltweite Anerkennung bekommen haben. Später haben wir noch bei Großbritanniens größter Bauzeitschrift den SpecialistA ward erhalten. Für den Titel „Unternehmerin des Jahres“ habe ich mich beworben – und gewonnen. Deshalb möchte ich Sie ermutigen, an den Diamond Awards, dem internationalen Wettbewerb für Betonbohrund -sägespezialisten, teilzunehmen, damit Sie die Möglichkeit haben, Ihre Professionalität unter Beweis zu stellen. Leider ist es für den diesjährigen Diamond Award zu spät, aber der nächste Award kommt bestimmt! Wir sehen uns auf der Bauma 2019! Bei Fragen oder Anregungen schicken Sie mir einfach eine E-Mail: juliewhite@d-drill. co.uk Julie White President of IACDS
INFO The International Association of Concrete Drillers & Sawers, IACDS, is the organization representing the associations, companies and professionals of the concrete drilling and sawing industry around the globe. The main office of IACDS is in Madrid (Spain): Av. Rey Juan Carlos 92, 4 Rabuso – Argalia Building 28916 Leganés – Madrid (Spain) phone +34 911 294 440 info@iacds.org Quelle: Iacds, PDI
www.iacds.org
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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019
HERZSCHLAG DER BRANCHE:
Blick in die Luft: Bauma-Panorama.
Alle Branchen, alle Marktführer, alle wichtigen Innovationen: Wer einmal hier war, kommt immer wieder. Die Weltleitmesse Bauma ist die global führende Plattform für Experten rund um Bauund Baustoffmaschinen, Baufahrzeuge und -geräte sowie Bergbaumaschinen. Hier treffen sich die internationalen Key Player. Hier werden die maßgeblichen
Morgendlicher Ansturm auf den Eingang West.
Neuheiten präsentiert. Hier finden Anbieter und Lösungen passgenau zusammen. Die 32. Weltleitmesse Bauma findet vom 8. bis 14. April 2019 in München statt. Auch 2016 erzielte die Veranstaltung wieder Rekordzahlen. So bewies sie erneut ihre führende Rolle als größte Fachmesse der Welt:
•6 05.000 m² Ausstellungsfläche •3 .425 Aussteller aus 58 Ländern •5 83.736 Besucher aus über 219 Ländern •1 38.929 Fachbesucher im MiningBereich •1 .423 Journalisten und Medienvertreter aus 47 Ländern
FBS mit eigenem Stand In Halle A1, Stand 138, informiert der Fachverband Betonbohren und -sägen e. V. Architekten und Ingenieure, Bauunternehmer und Bauherren über die Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile des Bohrens und Sägens. Bei konkreten Projektanfragen werden qualifizierte Mitgliedsbetriebe aus der jeweiligen Region empfohlen. Gleichzeitig ist der FBS-Stand Treffpunkt für Mitgliedsbetriebe, die sich nach Begutachtung der neuesten Technik zum Erfahrungsaustausch mit Kollegen treffen.
INFO www.bauma.de www.fachverband-bohren-saegen.de Fachverbandsstand auf der Bauma 2016
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VERANSTALTUNGEN
Standübersicht Bauma:
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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019
RECHTSTIPPS Verbandsanwalt Dr. Georg Groth informiert aus seiner täglichen Praxis Subunternehmer Können Sie Subunternehmer – insbesondere Einmannbetriebe – nach Stunden vergüten ?
Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) ist das eigentlich gar kein Problem – aber: Die Prüfer von Zoll oder Sozialversicherung wittern immer gleich „Scheinselbständigkeit“, wenn Subunternehmer nicht nach erbrachter Werkleistung, also dem Arbeitsergebnis, sondern nach Stunden bezahlt werden, da nun einmal typisch für Arbeitnehmer sind. Daher: Vorsicht, und darauf achten, dass kein weiteres Verdachtsmoment die Vermutung der „Scheinselbständigkeit“ erhärtet. •K ommen die Leute mit eigenem Fahrzeug zum Einsatzort? Gut •H aben sie eigene Werkzeuge/Maschinen? Gut •S ind sie werbend am Markt präsent? Gut •H aben sie noch weitere Kunden? Gut •M achen sie auf den Einsatzorten etwas anderes als Ihre Mitarbeiter? Gut
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•H aben die Leute spezielle Fähigkeiten, die Ihre Mitarbeiter nicht haben? Gut •W erden gleichartige Arbeiten üblicherweise im Stundenlohn erledigt? Gut
(Arbeitnehmer) oder andere (selbständiger Unternehmer) Ergebnis.
Schlecht ist es, wenn die Subunternehmer keine anderen Kunden haben und mit Ihren Mitarbeitern im Firmenauto zum gemeinsamen Einsatzort fahren, wo sie mit Ihren Maschinen/Werkzeugen unter der Leitung Ihres Vorarbeiters ganztags Hand in Hand mit Ihren Leuten gemeinsam arbeiten, Pausen machen und wieder gemeinsam wegfahren. Selbständigkeit ist nur gegeben, wenn die Subunternehmer die ihnen übertragene Arbeit weisungsungebunden in eigener Verantwortung erledigen können, also z. B. frei in der Zeiteinteilung sind (soweit Einsatzzeiten nicht vom Bauherrn vorgegeben sind). Außerdem muss die Vergütung, wenn die Subunternehmer nach Zeit bezahlt werden, deutlich über dem Stundenlohn liegen, den einer Ihrer Arbeitnehmer für eine gleichartige Tätigkeit erhalten würde. Können Sie die Arbeit, die im Stundenlohn erledigt werden soll, konkret beschreiben? Also etwa: Abbruch eines Anbaus bis (Datum), Vergütung nach Zeitaufwand. Gut auch, wenn Sie eine entsprechend abgrenzbare Position in Ihrem Vertrag mit Ihrem Auftraggeber haben und den Einsatz der Subunternehmer beispielsweise durch Zeitnot, Krankheitsausfälle in der Belegschaft o. ä. begründen können. Das Problem ist: Irgendwann beurteilt ein Gericht den Subunternehmer „in der Gesamtschau“ – es gibt nicht ein einziges sicheres Kriterium für das eine
Die Berufsgenossenschaft zahlt nicht bei Handynutzung im Straßenverkehr! Wer auf dem Weg nach Hause mit dem Handy telefoniert, ist nicht unfallversichert. Zwar sei die Klägerin als Beschäftigte auf dem Heimweg grundsätzlich gesetzlich unfallversichert gewesen.
Telefonieren im Auto
Versichert sei allerdings nur die Tätigkeit des Nachhausegehens vom Arbeitsort, nicht jedoch auch das gleichzeitige Telefonieren mit dem Handy. Insofern liege eine sogenannte gemischte Tätigkeit vor in Form der gleichzeitigen Ausübung einer versicherten Verrichtung (Nachhausegehen) und einer unversicherten Verrichtung (Telefonieren). Ein Arbeitsunfall liege nur vor, wenn der Unfall und hierdurch der Gesundheitsschaden im Rechtssinne wesentlich durch die versicherte Tätigkeit verursacht worden sei. Dies wäre dann der Fall gewesen, wenn sich auf dem Heimweg ein allgemeines Wegerisiko verwirklicht
INFORMATIONEN
hätte. Demgegenüber sei ein Arbeitsunfall abzulehnen, wenn eine unversicherte Tätigkeit wie hier die wesentliche Unfallursache sei. Durch das Telefonieren sei die Wahrnehmungsfähigkeit der Klägerin im Verkehr deutlich eingeschränkt gewesen. Das hierdurch begründete erhebliche Risiko habe maßgeblich zu dem Unfall geführt. Sozialgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 18. Oktober 2018, Az.: S 8 U 207/16 (nicht rechtskräftig)
DSVGO und Visitenkarten Seit wenigen Monaten ist die Datenschutzgrundverordnung durchsetzbar. Eigentlich für den digitalen Bereich vorgesehen, zeigen sich bereits jetzt aufkommende Probleme auch in der analogen Welt. Was hat die DSGVO mit Visitenkarten zu tun? Im Unternehmensalltag ist es eine übliche Geste: die Übergabe einer Visitenkarte mit Namen, Telefonnummer und anderen Daten. Überreichen Sie eine Visitenkarte, möchten Sie in der Regel auch, dass Ihr Geschäftspartner diese
daher sein, vor der digitalen Verarbeitung der Visitenkarte eine Einwilligung einzuholen und über die Möglichkeit des Widerspruchs aufzuklären. Dies könnte beispielsweise per E-Mail erfolgen. Wie brisant die rechtliche Situation tatsächlich sein wird, wird sich erst im Laufe der Zeit zeigen. Ob dann Visitenkarten vielleicht sogar ganz aus dem Geschäftsleben verschwinden, bleibt abzuwarten.
Surfen in der Arbeitszeit Ein häufiger Streitfall zwischen Arbeitgeber und -nehmer ist das Surfen im Internet oder das Schreiben privater E-Mails während der Arbeitszeit. Dürfen Chefs den PC des Mitarbeiters kontrollieren? Es ist dem Arbeitgeber nur dann gestattet, den Browserverlauf und E-MailAccount des Arbeitnehmers einzusehen, wenn eine private Nutzung im Betrieb ausdrücklich verboten ist. Von einer Er-
das auch vertraglich festzulegen. Vor dem Ausscheiden eines Beschäftigten können dann im Beisein des ausscheidenden Mitarbeiters entsprechende Vorkehrungen – wie etwa die Übertragung der E-Mail-Daten beispielsweise an den Rechner des Chefs – getroffen werden. Wie sehen die Regeln aus, wenn ein Mitarbeiter krank ist? Es könnten ja für die Praxis relevante Daten in der Post sein. Im Grunde gelten im Fall von Krankheit eines Mitarbeiters die gleichen Regeln. Der Chef darf nur auf den Rechner zugreifen, wenn mit dem Mitarbeiter eine rein dienstliche Nutzung vereinbart wurde. Hat der kranke Kollege mit wichtigen Partnern der Praxis Kontakt, kann es erforderlich sein, seine E-Mails zu lesen. Allerdings muss der Chef erklären können, warum er auf bestimmte Daten zugreift. Auch für solche Fälle sollten bereits im Arbeitsvertrag klare Spielregeln festgelegt sein.
Haben Sie weitere Fragen? Bitte kontaktieren Sie mich: Telefon: 0211 9543360 E-Mail: groth@ppp-rae.de In diesem Sinne – herzlichst, Ihr Georg Groth
zur Kontaktaufnahme verwendet. Daran ändert auch die DSGVO nichts. Doch kaum jemand pflegt seine Adresssammlung in einem Karteikästchen. Regelmäßig werden die Kontaktdaten in eine Adressdatei übernommen oder eingescannt und weiterverarbeitet. Und damit ist der Anwendungsbereich der DSGVO eröffnet. Allein in der Übergabe des Kärtchens wird keine Einwilligung mit der digitalen Verarbeitung gesehen werden können. Zwar reicht eine mündliche Einwilligung aus, diese ist im Streitfall aber nur schwer zu beweisen. Ratsam kann es
laubnis der privaten Nutzung wiederum ist bereits dann auszugehen, wenn kein Verbot vereinbart wird und das Schreiben privater Mails im Betriebsalltag mangels Kontrolle geduldet wurde. Doch selbst wenn der Chef in diesem Sinne die private Nutzung erlaubt, sind die Hürden für den Zugriff auf die elektronischen Nachrichten des Arbeitnehmers sehr hoch. Darf der E-Mail-Verkehr ehemaliger Beschäftigter angeschaut werden? Der Zugriff auf E-Mails Ehemaliger ist nur nach vorheriger Genehmigung durch den Datenschutzbeauftragten des jeweiligen Unternehmens erlaubt. Es ist deshalb immer ratsam, ein absolutes Verbot mit den Angestellten zu vereinbaren und
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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019
BAULICHE VERÄNDERUNG DURCH MIETER Tür mit Betonsäge vergrößert Eine Mietwohnung darf ohne Zustimmung des Vermieters nicht einfach baulich verändert werden. Halten sich Mieter nicht an diese Regel, riskieren sie eine fristlose Kündigung. So hielt das Amtsgericht Berlin-Mitte eine Kündigung für gerechtfertigt, nachdem ein Mieter mit einer Betonsäge den Ausschnitt der Wohnungstür vergrößert hatte (Az.: 6 C 68/13), wie die Zeitschrift „Das Grundeigentum” des Eigentümerverbandes Haus & Grund Berlin berichtet. In dem verhandelten Fall wollte der Mieter einer Hochhauswohnung eine einbruchshemmende Tür einbauen. Die von ihm ausgesuchte Tür passte allerdings nicht in den Ausschnitt. Deshalb griff der Mieter zur Betonsäge und vergrößerte den Türausschnitt. Die Vermieterin kündigte das Mietverhältnis daraufhin und begründete dies mit einem erheblichen Eingriff in die Bausubstanz. Der Mieter rechtfertigte sich damit, dass die Hausverwaltung ihm den Einbau einer DIN-Eingangstür genehmigt hatte. Das Gericht gab der Vermieterin Recht:
Der Mieter musste die Wohnung räumen. Der Eingriff habe Auswirkungen auf die Statik des Hauses. Selbst wenn die Hausverwaltung ihm den Einbau einer DIN-Tür gestattet habe, sei damit
keine Erlaubnis für Betonsägearbeiten verbunden gewesen. Dieser Eingriff sei so erheblich, dass in diesem Fall nicht einmal eine Abmahnung nötig gewesen sei, so die Richter.
„BETONBOHRER (M/W/D) GESUCHT“ Änderung des Personenstandsgesetzes tritt in Kraft Ab 1. Januar 2019 aufpassen bei Stellenausschreibungen – Fehler können den Arbeitgeber schadensersatzpflichtig machen! Das Bundesverfassungsgericht hat 2017 entschieden, dass ein drittes Geschlecht in das Personenstandsregister aufgenommen werden muss. Niemand darf wegen seines Geschlechtes diskriminiert werden – das gilt auch für Menschen, die weder männlich noch weiblich sind. Auch Menschen, die sich keinem Geschlecht zuordnen können, brauchen eine passende Kategorie im Personenstandsregister.
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Das hat Folgen für Ihren Betrieb. Deshalb sollten Sie Stellenanzeigen, die ja auch jetzt schon immer beide Geschlechter ansprechen müssen, um die Abkürzung „d“ für „divers“ erweitern. Ein kleines „i“ für intersexuell ist auch denkbar, allerdings scheint sich das „d“ nach bisherigen Beobachtungen eher durchzusetzen. Korrekt bei einer Stellenanzeige wäre dann: „Betonbohrer (m/w/d) gesucht“. Im Beschreibungstext sind Sie auf der sicheren Seite, wenn Sie Ihre Bewerber direkt ansprechen oder neutral formulieren: „Wir bieten Ihnen …“ oder „Diese Fähigkeiten setzen wir voraus …“ Ein Verstoß des Arbeitgebers kann eine unzulässige Diskriminierung nach dem
Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) darstellen und ihn entschädigungspflichtig bis zu einer Höhe von drei Monatsgehältern machen. Brauchen Sie eine dritte Toilette? Die Arbeitsstättenverordnung (AVO) legt fest, dass es getrennte Wasch-, Toiletten- und gegebenenfalls Umkleideräume für Männer und Frauen geben muss. „Nein“, sagen die Arbeitsrechtler, „es ist in Ordnung abzuwarten, wie der Gesetzgeber mit der AVO verfahre, und sich dann entsprechend zu verhalten. Möglicherweise wird es auch auf Unisex-Toiletten hinauslaufen. In anderen Ländern ist das schon üblich.“ Es kann also auch einfacher statt komplizierter werden.
INFORMATIONEN
KLAU AM BAU – UNTERNEHMER HAFTET
Einbruch auf der Baustelle.
Immer wieder und leider mit steigender Tendenz kommt es auf Baustellen zur Entwendung dort gelagerter oder bereits verbauter Materialien. Nicht immer tritt für solche Schäden eine Versicherung ein und in vielen Fällen haben auch weder der Bauherr noch der Werkunternehmer eine entsprechende Versicherung zur Absicherung derartiger Schäden abgeschlossen. Für ein Handwerksunternehmen stellt dies eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar, da in vielen Fällen der Werkunternehmer die Kosten für entwendete oder beschädigte Materialien zu tragen hat. Dieser Ansicht sind jedenfalls die Gerichte, die – unabhängig davon, ob es sich um einen VOB- oder BGB-Vertrag handelt – an dem Grundsatz festhalten, dass der Unternehmer vor Abnahme seiner Werkleistung die Gefahr für die Materialien und Werkzeuge trägt.
OLG-Entscheidung Ganz aktuell hat so auch das Oberlandesgericht (OLG) Saarbrücken in einem Fall entschieden, in dem in das vom Auftraggeber ordnungsgemäß verschlossene Haus eingebrochen wurde und dabei
Materialien für den noch zu erfolgenden Innenausbau entwendet wurden. Um den Fortgang der Baustelle nicht zu verzögern, besorgte sich der Bauherr zunächst auf eigene Kosten neue Materialien und rechnete diese Kosten anschließend gegen die Werklohnforderung des Unternehmers auf – nach Ansicht des Gerichtes zu Recht. Danach trage gemäß der für Werkverträge typischen Risikoverteilung grundsätzlich der Unternehmer das Beschädigungs- und Diebstahlrisiko bis zur Abnahme des von ihm zu erstellenden Gewerks, und zwar auch für die zu dessen Erstellung erforderlichen Hilfsmittel wie Maschinen und Werkzeuge.
Diese Risikoverteilung werde nach Ansicht des Gerichts der tatsächlichen, an einer Baustelle regelmäßig anzutreffenden Situation gerecht, wonach es der Entscheidungsfreiheit des Unternehmers überlassen sei, in welchem Umfang er die von ihm verwandten Materialien und Hilfsmittel vor Zugriffen Dritter während der Bauausführung schütze. Den Umstand, dass allein der Bauherr im Besitz der Haustürschlüssel war, bewertete das Gericht nicht zugunsten des Unternehmers, da ansonsten kein Verstoß gegen die dem Bauherrn obliegenden Sorgfaltspflichten feststellbar war, der die Haustür nachweislich ordnungsgemäß verschlossen hatte. Eine Teilabnahme, die es bezüglich anderer, fertiggestellter Bauleistungen des Unternehmers bereits gegeben hatte, umfasste jedenfalls nicht die für den später geplanten Innenausbau gelagerten Materialien, sodass die Verantwortung beim Werkunternehmer verblieb. Auch aufgrund dieser strengen Rechtsprechung bleibt es für einen Handwerksbetrieb ein erhebliches Risiko, wenn er bis zur vollständigen Abnahme Werkzeuge und Materialien auf der Baustelle lagert.
Lohnt sich eine Versicherung? Präventiv kann zwar durch den Abschluss von Versicherungen wie der sog. Bauleistungsversicherung und Geschäftsinhaltsversicherung das finanzielle Risiko grundsätzlich minimiert werden. Derartige Versicherungspolicen sind jedoch nicht gerade günstig, sodass es sich empfiehlt, entsprechende Kosten bei Vertragsverhandlungen mit dem Auftraggeber einzukalkulieren. Darüber hinaus sollte unbedingt darauf geachtet werden, zeitnah nach Fertigstellung der Werkleistungen nachweislich die Abnahme durch den Auftraggeber herbeizuführen. Gegebenenfalls sollten im Vertrag bereits entsprechende Vereinbarungen in zeitlicher Hinsicht hierzu getroffen werden. (OLG Saarbrücken, Urt. v. 03.12.2014 - 1 U 49/14)
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„ALTE LIEBE ROSTET NICHT“: 65 JAHRE WD 40 Das Multifunktionsprodukt WD-40 gehört weltweit zu den Marken mit dem höchsten Wiedererkennungswert und wird in Haushalten und Betrieben rund um den Globus verwendet. Heute sehen viele in WD-40 den Problemlöser Nummer 1 bei Wartungsarbeiten. Entwickelt wurde das Produkt bereits vor über 60 Jahren von drei Mitarbeitern der Rocket Chemical Company. In einem kleinen Labor in San Diego, Kalifornien, versuchten sie, eine Produktreihe von Rostschutzmitteln und Entfettern für die Raumfahrtindustrie zu entwickeln. Leiter des Teams war der Chemiker Norman Lawson, dessen Ziel die Herstellung einer Wasserverdrängungslösung für die NASA war. Sie sollte die Atlas-Trägerrakete vor Rost und Korrosion schützen. Larsen und sein Team brauchten 40 Ver-
1953 begann in der Rocket Chemical Company in San Diego der WD 40 Erfolg.
suche, bis sie die weltbekannte Rezeptur fanden. Dies gab dem Produkt seinen Namen: WD-40. Nach einer Weile stellte sich
UNSERE KOMPETENZ ...
heraus, dass Mitarbeiter das Produkt mit nach Hause genommen und so weitere Anwendungsmöglichkeiten entdeckt hatten. Das brachte Larsen auf die Idee, das Multifunktionsprodukt WD-40 in leicht zu handhabende Sprühdosen zu füllen. Die ersten dieser Sprühdosen wurden im Jahr 1958 verkauft. Nach zwei Jahren hatte sich die Größe des Unternehmens bereits verdoppelt und 1969 wurde die Rocket Chemical Company nach ihrem einzigen Produkt umbenannt in WD-40. Im Laufe der Jahre haben Tausende von Kunden der WD-40 geschrieben und ihre persönlichen (manchmal verrückten) Anwendungen des Produkts mitgeteilt. Hier zwei der interessantesten Geschichten: Ein Busfahrer aus Asien verwendete WD-40 zum Entfernen einer Python, die sich unter den Bus geschlängelt hatte. Und einmal benutzten Polizeibeamte WD-40, um einen Dieb zu befreien, der im Belüftungsschacht einer Klimaanlage feststeckte. Die Rezeptur ist ein wohlbehütetes Geheimnis und wurde in all den Jahren nie verändert. Jeden Tag finden Kunden neue Anwendungen für die berühmte blau-gelbe Sprühdose.
INFO www.wd40.de
www.findeis.com
INFORMATIONEN
HELFER MELDEN – SCHWARZARBEIT MEIDEN Private Bauherren In der warmen Jahreszeit wird vielerorts in Eigenarbeit am Häuschen gesägt, gehämmert und verputzt. Beteiligen sich Helfer daran, muss der Bauherr deren Anzahl spätestens eine Woche nach Arbeitsbeginn an die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) melden. Auf diese gesetzliche Pflicht hat die BG Bau am 27. Juli 2018 hingewiesen. Der Bauherr sollte außerdem darauf achten, wann die Grenze zwischen Gefälligkeitsleistungen und Schwarzarbeit überschritten wird, um nicht als „Mittäter“ in den Fokus der Ermittlungsbehörden zu geraten. Mit der rechtzeitigen Meldung an die Berufsgenossenschaft vermeiden private Bauherren Bußgelder bis 2.500 €. Die Beiträge für die Helferversicherung machen derzeit 1,28 € (neue Bundesländer) sowie 1,45 € (alte Bundesländer) pro Helferstunde aus. Dafür bietet die BG Bau persönliche Beratungen und einen umfassenden Versicherungsschutz. Zum Beispiel informiert die BG Bau darüber, wie schwere Unfälle und Leid bei gefährlichen Arbeiten vermieden werden können und welche Schutzkleidung, wie Helme oder Sicherheitsschuhe, sinnvoll oder gar erforderlich ist. Dass niemand vor Unfällen geschützt ist, zeigt die Statistik. So geschehen jedes Jahr in Deutschland mehrere Hundert Unfälle bei nicht gewerbsmäßigen Bauarbeiten. Viele Unfälle hinterlassen schwerste Folgen wie Querschnittslähmung oder Schädel-Hirn-Verletzungen und die Betroffenen müssen über Jahre hinweg oder sogar lebenslang versorgt werden. Manche Unfälle enden sogar tödlich. Neben einer umfassenden Betreuung versucht die BG Bau im Falle eines Versicherungsfalles, die Gesundheit mit allen geeigneten Mitteln wiederherzustellen. Zu den Leistungen der BG Bau zählen zum Beispiel die Kostenübernahme bei Arbeits- oder Wegeunfällen, etwa für Heilbehandlung und Rehabilitation mit anschließender Hilfe zum Wiedereinstieg in den Beruf.
Auch das Ausmaß und die Gefährlichkeit der Tätigkeit spielen eine Rolle bei der Bewertung des Versicherungsschutzes. Versichert sind Mithelfende ausnahmsweise nicht bei der BG Bau, wenn sämtliche Helfer zusammen nicht länger als 40 Stunden geholfen haben. In solchen Fällen sind sie bei den Unfallkassen der öffentlichen Hand versichert.
Wann ist es Schwarzarbeit?
Private Bauherren müssen Helfer bei der Berufsgenossenschaft melden.
Alle Helfer, zum Beispiel Kollegen, Freunde, Bekannte, Verwandte und Nachbarn, sind grundsätzlich bei der BG Bau versichert, auch wenn sie nur vorübergehend tätig sind. Eine Ausnahme gibt es jedoch bei spontanen Handreichungen und sogenannten Gefälligkeitsleistungen. Hier ist der Versicherungsschutz ausgeschlossen, weil die Hilfe nicht als arbeitnehmerähnlich gilt. Bei den Gefälligkeitsleistungen ist in jedem Einzelfall die Beziehung zwischen dem Bauherren und dem Helfer zu untersuchen. Je enger die soziale Bindung ist, umso eher kann von einer Gefälligkeitsleistung ausgegangen werden.
Private Bauherren sollten klar unterscheiden, wo Freundschaftsdienste enden und Schwarzarbeit beginnt. So dürfen Hilfeleistungen nicht auf Gewinn ausgerichtet sein. Fahrtkosten und ein kleines Dankeschön darf der Bauherr dagegen leisten. Nach dem Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit ist es illegal, wenn Dienst- oder Werkleistungen in erheblichem Umfang gegen Entgelt geleistet werden und die Sozialversicherungsträger sowie das Finanzamt nicht über die Einkünfte informiert werden. In solchen Fällen drohen Bauherren und gesetzwidrig arbeitenden Helfern empfindliche Bußgelder, in Extremfällen bis zu 100.000 €. Wird Schwarzarbeit nachgewiesen, müssen die Steuer- und Sozialversicherungsbeiträge nachgezahlt werden. Schwarzarbeit lohnt sich schon deshalb nicht, weil nur ordnungsgemäße Handwerkerrechnungen, die per Überweisung bezahlt wurden, als haushaltsnahe Dienstleistungen beim Finanzamt geltend gemacht werden können.
INFO www. bgbau.de/mitglieder/bauherr
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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019
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INFORMATIONEN
DER
BETONBOHRER Fachzeitschrift für Diamanttechnik
Mitglied im
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Mit einer Anzeige im BETONBOHRER erreichen Sie über 6.000 Leser der Betonbohr- und -sägeunternehmen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. Zudem zahlreiche Abonnenten, Maschinen- und Werkzeughersteller und einen ausgesuchten Empfängerkreis aus Entscheidungsträgern der Bauwirtschaft.
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Unter www.derbetonbohrer.de finden Sie die Mediadaten oder scannen Sie den QR-Code rechts.
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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019
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INFORMATIONEN
MITGLIEDERVERZEICHNIS Dienstleistungsbetriebe und Hersteller der Fachverbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Nutzen Sie den QR-Code und kommen Sie so direkt auf das jeweilige Mitgliederverzeichnis. Alternativ können Sie natürlich auch über die jeweilige Website das Verzeichnis durchsuchen.
FBS – Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e. V. Dolivostraße 35 | 64293 Darmstadt, Deutschland Telefon: +49 6151 870956-0 info@fachverband-bohren-saegen.de www.fachverband-bohren-saegen.de
SVBS – Schweizerischer Verband der Betonbohrund Betonschneideunternehmungen Bahnhofstraße 7 d | 4512 Bellach, Schweiz Telefon: +41 32 61810-50 info@svbs.ch | www.svbs.ch
VBS – Verband Österreichischer BetonBohr- und -Schneideunternehmen Hatzendorf 266 | 8361 Fehring, Österreich Telefon: +43 664 5329625 info@vbs.co.at | www.vbs.co.at
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BETONBOHRER – Ausgabe 44 – 2019
Inserentenverzeichnis Seite
Firma
Ort
Internet
69
AGP-Germany GmbH
44805 Bochum
agp-germany.de
26
alfa-bet Handel & Service GmbH
45525 Hattingen
kernbohrservice.de
44
Antal Abbruch & Baumanagement GmbH
60599 Frankfurt am Main
antal-abbruch.de
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Arvi tho B.V.
NL-4566-BB Heikant, Niederlande
arvi-demolitiontools.com
62
BBG Betonbohr GmbH Bad Langensalza
99947 Bad Langensalza
bbg-langensalza.de
51
BBS Keller GmbH
32423 Minden
bbs-keller.com
45
BBT Bohr- + Befestigungssysteme AG
CH-3178 Bösingen / Schweiz
bbtec.ch
56
Betab GmbH
33689 Bielefeld
betab.de
97
Bucar Beton Bohren Sägen
90427 Nürnberg
bucar-betonbohren.de
26
Chevallier Betonbohren und -sägen
47445 Moers
chevallier-betonbohren.de
111
Der Betonbohrer-Verlags UG
34454 Bad Arolsen
derbetonbohrer.de
110
Diamantbohr AG
CH-5033 Buchs / Schweiz
diamantbohr.com
61
Dr. Fritsch GmbH
70736 Fellbach
dr-fritsch.de
112
ESG Diamant-Kernbohrungen GmbH
67071 Ludwigshafen
betonbohren-esg.de
11
Fachverband Betonbohren- u. sägen e.V.
64293 Darmstadt
fachverband-bohren-saegen.de
83
Fidan GmbH
86165 Augsburg
ssb-fidan.com
83
Fidan B&S
86356 Neusäß
108
Findeis Betonbohrservice GmbH
90455 Nürnberg
findeis.com
37
Gölz GmbH
53940 Hellenthal
golzgroup.com
106
Groth Rechtsanwälte
40472 Düsseldorf
georggroth.de
51
Günther Keller
32425 Minden
bbs-keller.com
47
Heger GmbH
79423 Heitersheim
heger.com
103
Hermann Schützeichel GmbH
56587 Straßenhaus
schuetzeichel.com
55, 116
Hilti Deutschland AG
86916 Kaufering
hilti.de
22, 23, 27
Hydro-Tec GmbH
91126 Rednitzhembach
hydro-tec.com
75
ICS Blount Europe SA
B-1435 Mont-Saint-Guibert
icsdiamondtools.de
57
Kern-Deudiam Diamantwerkzeuge GmbH
33161 Hövelhof
kern-deudiam.de
73
Klingspohn Spezialabbruch GmbH
21255 Tostedt
kurt-klingspohn.de
19
Koop Diamanttechnik GmbH & Co.KG
82140 Olching
koop-diamanttechnik.de
39
Lissmac Maschinenbau GmbH
88410 Bad Wurzach
lissmac.com
77
MKS Funke GmbH
46395 Bocholt
mks-funke.de
26
Nienhaus & Thielkes GmbH
46414 Rhede
betonbohrprofi.de
112
Norbert Braun GmbH
64839 Münster
betontec.de
51
PN Software GmbH BeBoSoft
27367 Sottrum
pn-software.de
110
Rütters Betonbohr- u. Sägedienst GmbH
46047 Oberhausen
ruetters.de
65
Schwamborn Gerätebau GmbH
73117 Wangen / Göppingen
schwamborn.com
112
Seliger GmbH
14469 Potsdam
seligergmbh.de
113
Team Thaler GmbH
82496 Oberau
team-thaler-shop.de
110
Tsurumi GmbH
40472 Düsseldorf
tsurumi.eu
2
Tyrolit GmbH
82216 Maisach
tyrolit.com
77
VBS Versicherungsstelle GbR
71032 Böblingen
vbs-versicherungsstelle.de
67
Weka Elektrowerkzeuge
75387 Neubulach
weka-elektrowerkzeuge.de
110
W-F Betontrennverfahren GmbH
74248 Ellhofen
wf-heilbronn.de
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Wilhelm Goldschmidt GmbH & Co. KG
44357 Dortmund
goldschmidt.de
Bestellung Die Fachzeitschrift für Diamanttechnik DER BETONBOHRER erscheint zweimal jährlich. Einzelpreis inkl. MwSt.: 12,50 €; Jahresabonnement in Deutschland inkl. MwSt. und Versand: 25 €, in EU-Länder: 30€; Bestellung per Fax oder E-Mail bei der Redaktion des BETONBOHRERS: DER BETONBOHRER-Verlags UG (haftungsbeschränkt) Hans-Georg Wagener Große Allee 62 | 34454 Bad Arolsen Telefon: +49 5691 50794 |Telefax: +49 5691 914235 E-Mail: hans@derbetonbohrer.de
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