DER
BETONBOHRER
Rückbau – Umbau – Sanieren
Ausgabe 43 – 2018
Fachzeitschrift für Diamanttechnik
Ab durch die Decke. Erledigt. WSE1621 – der Evolutionssprung im Wandsägenbereich Die WSE1621 ist DIE Elektro-Wandsäge für den täglichen Einsatz am Bau. Von Grund auf neu konzipiert und kompromisslos auf ein optimales Gewichtsund Leistungsverhältnis ausgelegt. Ausgestattet mit innovativen Technologien für anspruchsvolle Arbeiten auf höchstem Niveau. Für Anwender mit Weitblick.
Erhältlich ab Frühjahr 2018
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EDITORIAL Goodbye, Fäustel! Premiere für den PQ6
Liebe Leserinnen und Leser, zugegeben, das Foto auf der Titelseite ist etwas ungewöhnlich für das Fachmagazin DER BETONBOHRER. Normalerweise stellt das Titelfoto ein modernes Betongebäude oder ein anderes Bauwerk dar, das zumeist in irgendeiner Form auch mit Betonbohren und -sägen zu tun hat. Heute zeigt es eine technische Innovation! Denn die drei strahlende Männer präsentieren den neuen werkzeuglosen Bohrkronenanschluss PQ6. Aufgenommen wurde das Foto auf der Jahreshauptversammlung 2018 des Fachverbandes Betonbohren und -sägen e. V. in Hamm und stellt die beiden stellvertretenden Vorsitzenden des Fachverbandes, Michael Huber (links) und Dr. Reiner Schulze (rechts), dar. In der Mitte der Unterzeichner dieser Zeilen, der auch dabei sein durfte. Bereits vor acht Jahren, im Sommer 2010, haben sich die Verbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden auf einer gemeinsamen Sitzung gedacht: In Zeiten moderner Diamantbohrtechnik mit immer leistungsstärkeren Motoren kann es doch nicht die optimale Lösung sein, wie seit Jahrzehnten eine Bohrkrone mit 41er-Schlüssel und Fäustel zu lösen. Die Initiative der Verbände, federführend gefördert durch den Fachverband Betonbohren und -sägen, hieß also: Wir entwickeln einen neuen Bohrkronenanschluss, der einen werkzeuglosen Schnellwechsel der Bohrkronen erlaubt. Mit diesem anspruchsvollen und komplexen Vorhaben wandte sich der Fachverband an die Industrie und deren Herstellerverband VDMA. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, dem auch die meisten Bohrgerätehersteller angehören, bildete eine Arbeitsgruppe, die sich dieses Themas annahm. Nach vielen Sitzungen, mehreren Alternativen und zahlreichen Tests entschied sich die Arbeitsgruppe für ein System, das erstmalig auf der BeBoSa 2017 präsentiert und vom Publikum mit großem Interesse aufgenommen wurde. Inzwischen ist der PQ6 am Markt verfügbar – Informationen dazu finden Sie auf Seite 58. Jetzt sind die Anwender gefragt, dem neuen System eine Chance zu geben und sich von den Vorteilen selbst zu überzeugen. Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß beim Lesen und natürlich auch einen auftragsreichen Herbst.
Hans-Georg Wagener Redaktion und Verlag DER BETONBOHRER
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
BAUSTELLEN UND PROJEKTE
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Rundbögen gesägt
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Perle der Alpen
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Große Brocken
Schornsteinrückbau
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Mit Brokk Salz gewinnen
Schutzraum zu Luxustraum
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Alu-Schnitte
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Neuer Balkon
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Glatt geschliffen
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Hochhaus heruntergesägt
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28-Tausend m2
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BRANCHENNEWS
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Kern-Deudiam KDF800-E
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Hilti Wandsäge DST 20-CA
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Hilti: Gesicherte Nachfolge
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Lissmac neuer Fugenschneider
Rückbau auf 1.475 M.ü.M.
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Tyrolit Wandsäge WSE1621
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Lichtdurchflutet
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Brokk vier neue Abbruchroboter
Abgesägt
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Über 5.000 Löcher
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Deckers Multikanal-Kernbohrgerät
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Weinstein
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Norton Lösungen für harte Fälle
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Tower of Oud
58
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Große Löcher
60
Goldschmidt Turbo Schleifer
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Paradise Circus
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ICS Trennen auf engstem Raum
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Fundament gekürzt
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Seelbach Bodenbehandlung
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Ein Kunstwerk entsteht
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MKS Funke XC-Werkzeuge
TECHNIK
Premiere für PQ6 Schärfprozess Diamantsäge von 1876
ARBEITSSICHERHEIT
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Sommer, Sonne, Hitze Vorbildcharakter
INHALT
IMPRESSUM Herausgeber: Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e. V. (FBS) Geschäftsstelle: Dolivostraße 35, 64293 Darmstadt, Deutschland Telefon: +49 6151 870956-0, Telefax: +49 6151 870956-30 E-Mail: info@fachverband-bohren-saegen.de Internet: www.fachverband-bohren-saegen.de
FACHVERBÄNDE
92 94 96 97 98 99 100 101
FBS Museum eröffnet FBS JHV in Hamm VBS Betonbohrertag SVBS Weiterbildung SVBS SwissSkills IACDS Diamond Award IACDS traf sich in Tokio IACDS Julies Kolumne
VERANSTALTUNGEN
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Hilti Betontrennen heute und morgen
INFORMATIONEN
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Datenschutz
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Mindestlohn
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Baurecht im BGB
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ATV Abbruch
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Kleidung fürs Team
Redaktion und Anzeigen: DER BETONBOHRER-Verlags UG (haftungsbeschränkt) Verantwortlich für den Inhalt: Hans-Georg Wagener, Geschäftsführer Große Allee 62, 34454 Bad Arolsen, Deutschland Telefon: +49 5691 50794, Telefax: +49 5691 914235 E-Mail: hans@derbetonbohrer.de Internet: www.derbetonbohrer.de Gestaltung und Produktion: WESTEND Communication GmbH www.westend-communication.de Druck: ColorDruck Solutions GmbH Gutenbergstraße 4, 69181 Leimen, Deutschland Telefon: +49 6224 7008-0, Telefax: +49 6224 77134 E-Mail: info@colordruck.com Internet: www.colordruck.com Bilder: ABZ Hamm, Adidas Group, BASF, bauberufe.ch, BBG Schwabach GmbH, BBS Zeiler, Bernd Horlbeck, Betoncoupe AG, Betontrenntechnik Gotha, BG Bau, BVG Boren & Zagen, Campus Sursee, Christina Wagener, Cutting Company, D-Drill, Darda GmbH, dbl Kuntze & Burgheim Textilpflege GmbH, Deckers Diamanttechnik, DGUV, Diamantbohr GmbH, Dr. Bender GmbH, ESG GmbH, Fachverband Betonbohren und -sägen, Findeis GmbH, Georg Groth, Gerhard Kadletz, Gerhäuser, Goldschmidt GmbH, Hilti GmbH, Husqvarna GmbH, IACDS, ICS, Blount Europe SA, IFW Uni Hannover, Jan Eckert, Kern-Deudiam GmbH, Lissmac GmbH, Lukas Schmidt, MKS Funke GmbH, OSB GmbH, SaintGobain Abrasives GmbH, Schloss Johannisberg, Scientific American, Seelbach International GmbH, Sieghard Hantsch, Stutz AG, SVBS Schweiz, swiss-skills.ch, Tyrolit GmbH, VBS Österreich, Westend GmbH, WF Ludwigshafen GmbH, commons.wikimedia.org/w/index. php?curid=24875099, © jd-photodesign, © pixelliebe/Fotolia.com Erscheinungsweise: 2 x jährlich, jeweils am 15. Oktober und am 15. März Anzeigenpreisliste: Nr. 15 vom 1. Januar 2018 Manuskripte: Der Herausgeber übernimmt nur eine Verantwortung für die eigenen Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift. Meinungsäußerungen sind nur dann offizielle Stellungnahmen der Verbände, wenn sie ausdrücklich als solche bezeichnet werden. Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nur die Auffassung des Verfassers wieder und decken sich nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion. Änderungen im Text bleiben der Redaktion vorbehalten. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und sonstige Unterlagen übernimmt die Redaktion oder der Verlag keinerlei Haftung. Für Anzeigenaufträge gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des FBS in der jeweils gültigen Fassung. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Ein Nachdruck ist nur mit Genehmigung des Verlags unter ausführlicher Quellenangabe gestattet. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Verlagssitz in Bad Arolsen.
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WF GMBH: RUNDBÖGEN GESÄGT Konversion der ehemaligen Stadtkaserne in Germersheim
Mitten im Zentrum von Germersheim, der pfälzischen Festungsstadt am Rhein, liegt die ehemalige Stadtkaserne. Nachdem die Bundeswehr den Standort geräumt hatte, erwarb bereits 2009 die Stadt Germersheim das Gelände, bestehend aus dem Proviantamt und dem Lazarettgebäude der Festung Germersheim. Die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude wurden zwischenzeitlich unter Auflagen an einen Investor abgegeben. Dort soll nun ein Handels- und Dienstleistungszentrum geschaffen werden, um die Innenstadt zu stärken und als Einkaufsziel attraktiver zu machen.
Größere Fenster Um mehr Licht in das ehemalige Lazarettgebäude zu bekommen, sah die Planung vor, die vorhandenen Fensteröffnungen zu vergrößern. Nachdem das Denkmalamt dem Konzept zugestimmt hatte mit der Auflage, die Rundbögen
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zu erhalten, bekam die Firma WF Betontrennverfahren GmbH aus Ludwigshafen den nicht alltäglichen Auftrag. Die Firma WF, mit dem Slogan „Wir machen uns stark für Sie!“ und dem Dinosaurier auf den giftgrünen Transportern, unterhält Standorte in Ludwigshafen und Heilbronn.
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Der Auftrag lautete, insgesamt 25 der vorhandenen Fensteröffnungen mit Rundbögen 1,55 m breit und 2,90 m hoch auf die Breite bzw. den Durchmesser von 3,26 m und eine Höhe von 5,05 m im Scheitel bauwerksschonend in der 1,0 m dicken Mauerwerkswand zu erweitern. Ein Teil der Öffnungen sollte
BAUSTELLEN UND PROJEKTE
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als Ausgang zu der neuen „schwebenden“ Terrasse dienen. WF-Juniorchef Mario Plamp: „Das war schon eine spannende Aufgabe und nur mit einer Kreis-Seilsäge machbar. Wir entschieden uns für die Pentruder-Zirkelsäge, geliefert von der Firma Hydro-Tec GmbH.“
In der Arbeitsvorbereitung wurde bei WF eine Schablone aus Stahlträgern gebaut, an der auch die Achsführung des Zirkels befestigen werden konnte. Mario Plamp abschließend: „Wie man auf den Bildern sieht, wurde der Auftrag optisch und technisch perfekt zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers ausgeführt.“
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25 Rundbogen-Fenster mit der Seilsäge gesägt.
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Hier gut sichtbar: die eigens gebaute Stahlschablone.
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Die Pentruder-Säge von Hydro-Tec im Einsatz.
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Alle Fensteröffnungen des Lazarett-Gebäudes sind fertiggestellt.
INFO www.wf-ludwigshafen.de
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
SCHORNSTEINRÜCKBAU Betontrenntechnik Gotha sägt alten Heizkamin ab Das Gesamtvolumen betrug 60 m³, was etwa einem Gewicht von 150 t entspricht. 2 m unterhalb der Schornsteinkrone befand sich eine Stahlkonstruktion, die vor Beginn der Arbeiten zurückgebaut werden musste. Nicht bekannt war, wie die Stahlkonstruktion am Schornstein befestigt war, sodass die Art des Rückbaus erst nach Gerüststellung entschieden werden konnte. Unklar war auch die Beschaffenheit des Betonsockels.
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Der Auftragnehmer Die Gesellschaft Betontrenntechnik Gotha wurde 1994 gegründet. 1998 ist das Unternehmen in einen Familienbetrieb überführt worden. Vater und Tochter – technisch und kaufmännisch routiniert – entwickelten das Unternehmen von Jahr zu Jahr weiter. Inzwischen ist Anette Görlitz alleinverantwortlich und der Vater genießt den Ruhestand.
Das Abbruchkonzept
Der Schornstein befand sich auf dem Parkplatz der Polizeidirektion Gotha und diente einst im Kasernengelände der russischen Streitkräfte als Schornstein des zentralen Heizhauses. Nach deren Abzug war er funktionslos. Mit der Entwicklung und Umnutzung des Geländes durch die Mila GmbH entstanden entlang der Kasernenstraße die Polizeidirektion, ein Wohngebiet mit Einfamilienhäusern sowie ein großer Einkaufsmarkt. Aus den Bestandsgebäuden erwuchsen ein Hotel und Sozialwohnungen.
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Das Bauwerk Der Schornstein hatte einen Durchmesser von 2,20 m und eine Höhe von 40 m. Die Wandstärke betrug 24 cm, gegliedert in zwei Teilringe mit einer Dämmschicht am inneren Ring, die mit Maschendraht befestigt war. Die Herstellungsfugen der zwei Teilringe (innen und außen) waren um ca. 20 cm versetzt. Die 2 m hohen Teile waren außen durch eine gemauerte Fuge verbunden.
Die Rückbauplanung sah vor, jeweils Teilringe à 2 m zu schneiden, diese mit drei Kernbohrungen zu versehen und mit einem Kran abzuheben. Das circa 7,5 t schwere Teil sollte auf dem Parkplatz zwischengelagert und zu einem späteren Zeitpunkt in Container verladen werden. Als Equipment für die Sägeschnitte waren Seilsägen und Diamantseile des Fabrikats Cedima vorgesehen. Als Sicherheitsmaßnahme sollten rund um das Gerüst in Höhe der Schnittebene 2 cm starke Holzplatten befestigt werden. Für die Sägearbeiten waren 20 Arbeitstage eingeplant. Ein Unsicherheitsfaktor war das Wetter. Bei windigem Wetter hätten die Arbeiten ggf. unterbrochen werden müssen.
BAUSTELLEN UND PROJEKTE
Fazit 02
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• Einmal mussten die Arbeiten wegen Wind/Gewitter unterbrochen werden. • Die Fußwegabsperrung musste nachgebessert werden, da manch ein Fußgänger die Absperrung ignorierte. • Das Entsorgungskonzept war eine Herausforderung, weil die Teile sehr groß und schwer waren. Die runde Form war eine zusätzliche Herausforderung in Bezug auf Ladungssicherung und Transport. „Der Auftraggeber war mit unseren Arbeiten sehr zufrieden und wir natürlich auch, denn es gab keine Beschädigungen durch Spritzwasser oder Staub, die Baustelle blieb unfallfrei und alle Beteiligten arbeiteten sehr gut zusammen. Zudem war das Wetter stabil und auch unsere Kalkulation und das abschließende Ergebnis waren stimmig“, resümierte die Chefin Anette Görlitz.
Chronologie der Ausführung • Absprache mit der Polizei zur Sperrung des Parkplatzes • Absprachen mit den örtlichen Behörden zur halbseitigen Sperrung der Zufahrtsstraße und Verlegung des Fußweges auf die andere Straßenseite • Entnahme eines Probekerns und Versand zur Analyse, um festzu-
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stellen, wie das Material entsorgt werden muss • Hinzuziehen eines Statikers, um das Abbruchkonzept statisch abzusichern • 16.04.2018: Aufstellen des Gerüstes bis zum Stahlgeländer • 20.04.2018: Ausbilden eines Gehweges auf der Seite des Wohngebietes • 23.04.2018: Stellen eines Kranes und Herabnehmen der Stahlkonstruktion und Aufstellen der halbseitigen Sperrung in der Zufahrtsstraße • 24.04.2018: Gerüstturm vervollständigen inkl. Anbringen spritzdichter Folie; Absperrung der Parkplätze für die Abbrucharbeiten/Bauzaun • 24.04.2018: vorbereitende Arbeiten und geplante Kernbohrungen erstellen • 30.04.2018: Abtragen des Schornsteins, Zwischenlagerung der Ringe auf dem Parkplatz, 2 x täglicher Rückbau des Gerüstes, Materialabtransport • 07.05.2018: Rückbau der Verkehrssperrung, Abbruch Fundamentsockel des Schornsteins • 09.05.2018: Rückbau der Bauzäune und Übergabe der Fläche an den Kunden inkl. Übergabe der Parkplätze an die Polizeidirektion Gotha
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Der Schornsteinkopf hängt am Kran.
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Ein weiteres Teil wird abgelassen. Im Hintergrund der eingerüstete Kamin.
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Auf dem Parkplatz werden die Betonteile zwischengelagert ...
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... und anschließend in Container verladen.
INFO www.btt-gotha.de
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SCHUTZRAUM ZU LUXUSTRAUM Diamantbohr bringt Licht ins Dunkel Im Zweiten Weltkrieg suchten bis zu 2.000 Personen bei Luftangriffen Schutz im Luftschutzbunker (Baujahr 1941/42), der im Stuttgarter Stadtteil Untertürkheim in der Sattelstraße steht. Nun wird durch einen Investor eine große Umgestaltung zur zivilen Nutzung durchgeführt, sodass hier zukünftig fünf
Wohnungen in gehobener Wohnausstattung mit jeweils drei bis vier Zimmern entstehen. Der Slogan lautet: „Wohnen im Bunker“. Das Gebäude hat mit seinen 15,74 m Länge, 14,05 m Breite und 15,50 m Höhe sowie einer Außenwandstärke von 1,20 m eine beeindruckende Größe
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und ist in massiver Stahlbetonbauweise ausgeführt. Die Innenwände weisen eine Stärke von 0,45 m bis 0,65 m und die Decken bis zu 0,65 m auf. Diese Ausmaße spiegeln die massive Bauweise aus der früheren Nutzung wider. Die Diamantbohr GmbH, Filiale Stuttgart, erhielt den Auftrag, für die neuen, lichtdurchfluteten Wohnungen die dafür notwendigen Öffnungen für Fenster und Türen zu erstellen. Das Bauvorhaben steht mitten in einem Wohngebiet mit beengten Platzverhältnissen, direkt an einer Kreuzung, die während der Bauphase nicht gesperrt werden konnte. Um eine reibungslose Ausführung sicherzustellen, wurde ein Bauablauf- und Zeitenplan für sämtliche Arbeiten erstellt. Die Diamantbohr-Profis vor Ort entschieden sich für den Einsatz von Diamantseilsägeanlagen, um die Kontur- und Teilungsschnitte an den Außenwänden durchzuführen. Die Größe der zu ent-
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fernenden Betonteile wurde über das Gewicht definiert. Das optimale Gewicht wurde auf max. 8,50 t festgelegt, damit die herausgesägten Teile mit einem 100-t-Telekran ausgebaut werden konnten. Insgesamt wurden 64 Betonteile in dieser Größenordnung aus den Außenwänden geschnitten. Die dafür notwendigen Seildurchführungsöffnungen wurden präzise mittels Kernbohrtechnik eingebracht. Insgesamt wurden 216 lfm. Kernbohrungen hergestellt und 365 m² Schnittfläche mit der Diamantseilsägetechnik durchgeführt. Für den optimalen Ablauf wurden die Betonteile mit einem Gesamtvolumen von 215 m³ und 538 t in der Außenwand in Etappen geschnitten und mit dem Telekran ausgebaut. Der Abtransport von
der Baustelle erfolgte direkt mit dem Lkw mit anschließender Zerkleinerung auf der Deponie und Rückführung der Bestandsstoffe in den Rohstoffkreislauf. Für die Entkernungsarbeiten im Innern des Bunkers wurden Abbruchroboter des Herstellers Brokk eingesetzt. Die zu entfernenden Innenwände wurden mit elektrischer Wandsägeanlage vom Bestand abgetrennt und im Gebäude direkt zerkleinert. Hier war das Ziel, die geschnittenen Betonteile zu zerkleinern, um dann transportable kleine Stücke zur händischen Schuttabfuhr zu erhalten. Das Entkernungsvolumen betrug 52 m³ mit einem Gewicht von 130 t. Für die zukünftigen Bewohner wurde in diesem Bunker mit Diamantseiltechnik auch Platz für einen Fahrstuhl geschaf-
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Der Bunker hat nach dem Ausbau der Betonteile Licht bekommen.
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Der Bunker noch vor Beginn der Arbeiten.
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Blick ins Innere.
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Der Ausbau ist beendet.
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Ein Betonteil hängt am Kran.
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Der Mitarbeiter ist stolz auf seinen Job.
fen. Die Aufzugsanlage ist ein zusätzliches Komfortmerkmal für die Eigentümer der Wohnungen in den oberen Stockwerken. Die Baustelle startete pünktlich am 04.10.2017 mit einer geplanten Dauer von vier Monaten. Trotz einer dreiwöchigen Winterpause im Februar 2018 aufgrund der sehr tiefen Temperaturen mit lang andauerndem Frost und den zusätzlichen Arbeiten für die Fahrstuhlöffnungen konnte die vom Auftraggeber gewünschte Ausführungszeit eingehalten werden. Dank der eingebrachten Fachkompetenz aller Beteiligten an diesem speziellen und anspruchsvollen Umbauprojekt im Bereich Betonbohr- und und -sägetechnik konnte die Diamantbohr GmbH ihren Leitspruch „Wir bringen Licht ins Dunkel“ eindrücklich in die Praxis umsetzen. Danke an alle Mitarbeiter, unterstützende Dienstleister und besonders an den Besitzer des Gebäudes für das entgegengebrachte Vertrauen in unsere Fachkompetenz und für die gute Zusammenarbeit. Klaus Erles, Geschäftsführer Diamantbohr GmbH
INFO www.diamantbohr.com
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NEUER BALKON BBS-Zeiler bohrt Schraub-Pfahl-Fundamente Die Eigentümer eines stattlichen Wohnhauses in Durmersheim nahe Karlsruhe wünschten sich einen größeren Balkon. Obwohl der alte mit 10 m Länge und 1,70 m Tiefe nicht gerade klein war, sollte der neue Balkon aus Stahl die darunterliegende Terrasse mit 4,50 m Ausladung überdachen.
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Probleme gab es bei der Fundamentierung der neuen Rundstahlstützen. Da sich ein steiler Hang an die untere Terrasse anschloss und ein Bodengutachter aufgrund fehlender Druckfestigkeit ein Abrutschen des Hanges befürchtete, waren die geschätzten Kosten für Betonfundamente explodiert. Außerdem
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sollte die Terrasse weitgehend verschont bleiben. Die Idee des Planers: Wir bohren Schraub-Pfahl-Fundamente (SPF). Die SPF aus feuerverzinktem Stahl mit einer Verdrängerspitze und einem massiven, durchgehend geschweißten Gewinde werden erschütterungsfrei in den Boden
BAUSTELLEN UND PROJEKTE
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gedreht. Bei dieser Art des Fundamentbaus wird der Boden seitlich verdrängt und verdichtet und es entsteht eine hohe Mantelreibung. Die Schraubfundamente können je nach Bedarf verlängert werden. Angetrieben wird der Bohrpfahl über ein Schwerlastgetriebe und HF-Technik, System Beluga, von Dr. Bender.
Der Bohrprofi BBS-Zeiler Hier kam der Bohr- und Sägespezialist Rolf Zeiler mit seiner Firma BBS-Zeiler
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aus dem nahen Illingen ins Spiel. „Wir haben uns neben dem Betonbohren und -sägen auf diese Technik spezialisiert“, erläutert Rolf Zeiler, „bohren können wir sowieso und mit Hochfrequenzmotoren beschäftigen wir uns auch tagtäglich, da lag es nahe, in dieses Geschäft einzusteigen.“
Weg ist der Balkon Zunächst musste aber von BBS-Zeiler der alte Balkon entfernt werden. „Wir haben die Geländer demontiert, ein-
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Der neue Balkon kann sich sehen lassen.
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Der alte Balkon ist für die Demontage vorbereitet ...
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... und jetzt abgesägt.
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Das Schraub-Pfahl-Fundament wird eingedreht.
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Drei Gründungen sind bereits gesetzt.
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Die Montage der Stahlkonstruktion hat bereits begonnen.
gerüstet und mit der Wandsäge abgeschnitten“, so Rolf Zeiler weiter, „dann hat die Kranfirma Bissinger die Betonplatte abgenommen und entsorgt.“ Für die zwei äußeren Stützen, die jeweils 2,5 t tragen mussten, hatte der Statiker eine Pfahlgründung von 2 m Tiefe vorgesehen. Für die zwei inneren Stützen mit 5,5 t Traglast wurdendie Schraubpfähle fast 5 m eingedreht. Durch den am HF-Antrieb angeschlossenen Laptop konnte jederzeit die aktuelle Lastaufnahme der Pfähle überwacht und für den statischen Nachweis dokumentiert werden.
Fazit „Der Bauherr war außerordentlich zufrieden mit unseren Rückbauarbeiten und hat durch den Einsatz der Schraub-Pfahl-Fundamente viel Zeit und Kosten gespart“, so Rolf Zeiler abschließend.
INFO www.bbs-zeiler.de www.schraub-pfahl-fundament.de
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HOCHHAUS HERUNTERGESÄGT Firma Gerhäuser hat das ehemalige Conti-Haus zurückgebaut
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Das Conti-Hochhaus in der Singener Bahnhofstraße wurde 1967 errichtet. Der Bau dauerte nicht einmal ein Jahr. Im Erdgeschoss und bis in den dritten Stock befand sich das Hotel Continental, das dem Conti seinen Spitznamen verlieh. Im Rest des Hauses waren Wohnungen untergebracht. Später baute man das Erdgeschoss um und ein Nachtlokal zog ein. Nach und nach kaufte die Stadt die Wohnungen auf, um das gesamte Areal weiterzuentwickeln. Bis Ende Februar 2017 wurde das Conti als Notunterkunft genutzt. Nachdem das höchste Gebäude Singens entkernt und von Schadstoffen befreit war und wie ein gerade fertiggestellter Rohbau wirkte, kamen Überlegungen, den Abriss zu vermeiden und stattdessen sozialverträglichen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Zumal die Abbruchkosten gewaltig gestiegen waren, da aus Sicherheitsgründen weder
eine Sprengung noch ein Rückbau mit Longfrontbaggern möglich war.
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BAUSTELLEN UND PROJEKTE
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Der Bohr- und Sägespezialist So kam die Firma Gerhäuser aus dem nahen Hilzingen ins Spiel. Thomas Gerhäuser mit seinem Team und dem Slogan „Wir brechen bei Ihnen durch“ erhielt durch die Abbruchunternehmung „Schotter-Teufel“ den Auftrag, das 30 m hohe Gebäude Stück für Stück herunterzusägen. „Die Geschossfläche beträgt 18 x 18 m“, so Firmenchefin Andrea Gerhäuser, „diese wird mit der Wandsäge in etwa 100 Teile 2,50 x 1,30 m à 1,6 t zerteilt. Wir gehen von einer Arbeitsdauer von
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etwa drei Monaten aus. In den unteren der zehn Etagen geht es dann etwas schneller, da die Wege kürzer sind und sich eine gewisse Routine einstellt und der Kran auch größere Teile von bis zu 4 t abtransportieren kann.“ Thomas Gerhäuser ergänzt: „Unser oberstes Gebot ist die Sicherheit. Jedes Teil, das wir aus Wänden oder Decken schneiden, wird zunächst akribisch abgesichert. Damit kein Einzelteil im Zuge des Rückbaus auf die Straße fällt, wird der Kran nur im Bereich der Baustelle geschwenkt.“
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Mit der Pentruder-Wandsäge wird ein weiteres Deckenfeld ausgesägt.
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Das „Conti“ vor ....
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... und nach der Entkernung.
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Noch ganz am Anfang: Rückbau der Aufzugsüberfahrt.
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Kranarbeit: ein Deckenfeld wird heruntergelassen.
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Unten stapeln sich die Betonteile.
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Chef und Chefin: Thomas und Andrea Gerhäuser. Im Hintergrund der Hohentwiel.
INFO www.betonbohren-gerhäuser.de
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
28-TAUSEND QUADRATMETER AMA GmbH setzt auf den Husqvarna FS 7000
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28.000 m² WU-Beton zu schneiden, ist kein Kinderspiel. Da braucht es solide und leistungsfähige Maschinen und Werkzeuge. So im Falle der Komplettsanierung des Gewerbeparks in Baden-Baden. Nachdem in den Ge-
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schäftslokalen Feuchtigkeit festgestellt wurde, die auf Wasserdurchlässigkeit im Beton zurückzuführen ist, müssen nun alle Betonflächen komplett entfernt und ersetzt werden. Nach einigen Versuchen mit Konkurrenzprodukten
hat man sich zu einem Testlauf mit dem Fugenschneider FS 7000 von Husqvarna Construction Products entschieden. Mit einer dreifach höheren Schnittleistung als die der Konkurrenz hat der FS 7000 (94 PS) in Kombination mit den Profi-Blättern F 1510 eingeschlagen wie eine Bombe. Die höhere Tagesleistung führt zu einer kürzeren Bauzeit und somit auch zu geringeren Kosten. Ein weiteres großes Plus der Husqvarna-Maschinen ist der Partikelfilter Tier-4/Stufe IIIB, mit dem minimalste Abgase verursacht werden. Dadurch ist der laufende Betrieb sowohl im Außenwie auch im Innenbereich möglich. Dementsprechend zufrieden zeigte sich der Geschäftsführer der AMA GmbH, Oliver Pitter: „Wie so oft in der Vergangenheit bestätigt sich auch dieses Mal wieder, dass sich Qualität bezahlt macht. Bei diesen hervorragenden Ergebnissen und der professionellen Betreuung durch den ausgewiesenen Experten Herrn Raoul Lambertz (Husqvarna Construction Products) werden wir auch in Zukunft verstärkt auf Husqvarna setzen.“
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Voller Einsatz: der Husqvarna FS 7000 in Aktion.
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Viele Schnitte: 28.000 m2 Schnittfläche im Gewerbepark Baden-Baden.
INFO www.husqvarnacp.de
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RÜCKBAU AUF 1.479 M.Ü.M. Betoncoupe schneidet und beißt auf der Lenker Bergbahnstation Adelboden liegt im Westen des Berner Oberlands. Als zweitmeist besuchtes Skigebiet der Schweiz holte sich Adelboden-Lenk den kantonalen Spitzenplatz. Mit der neuen Gondelbahn Stand-Xpress endet die Geschichte der Luftseilbahn
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Metsch. Die beiden Kabinen wurden bereits versteigert und die Bergstation soll zum Teil den Baggern und Betonsägen weichen und künftig von den Bergbauern als Abstellhalle für Landmaschinen genutzt werden.
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Beauftragt von der Lenker Bergbahnen AG, konnte die Betoncoupe AG die notwendigen Schneid- und Beissarbeiten ausführen. Eine grosse Herausforderung, denn die Bergstation befindet sich auf einer Höhe von 1.479 m ü. M.
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Betonbrechen mit Brokk 400 und famoser Aussicht.
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Ansichten der ehemaligen Bergstation. Sie wird zurückgebaut und dient künftig als Abstellhalle für Landmaschinen.
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Im Keller werden die Betonteile zwischengelagert.
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In der Abenddämmerung machen sich die Monteure auf den Heimweg.
Bei den Schneidarbeiten an der Aussenfassade war es wichtig, dass keinerlei Abbruchmaterial ins Tal hinunterfällt. Im Innern der Station wurde die Giebelwand, die sich auf 6,5 m Höhe befand, mit Schneidarbeiten in 300 Einzelteile geschnitten. Alles entfernte Betonmaterial wurde im Keller der Bergstation zwischengelagert, ansonsten wäre die Statik der Bergstati-
on gefährdet gewesen. Vorgegeben war ein Zeitrahmen von zwei Monaten, die Arbeiten konnten jedoch innerhalb von sechs Wochen beendet werden. Insgesamt wurden 300 m3 Beton mit dem Brokk 400 gebissen und entfernt. Zusätzlich waren zwei Monteure für die Schneidarbeiten mit der Hydrostress-Wandsäge WSE im Einsatz sowie ein Kranführer und ein Maschinist. Der
ganze Einsatz verlief unfallfrei. Es wurde mit Absturz- und Höhensicherung gearbeitet. Eine spannende Baustelle in einer speziellen Umgebung.
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INFO www.betoncoupe.ch
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
LICHTDURCHFLUTET Erne AG schneidet 20 Bullaugen in Basel
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Vom Schüttgutsilo zum neuen Kult-Ort Zur Belebung des Erlenmatt-Ost-Areals im Norden der Schweizer Stadt Basel entsteht derzeit ein neues Stadtquartier. Das ehemalige Silogebäude aus dem Jahr 1912, das ursprünglich zur Lage-
rung von Getreide und Kakaobohnen verwendet wurde, wird zu einem kulturellen und gastronomischen Anziehungspunkt umgebaut. Herzstück des „Hauses für Kosmopolitisches“ ist ein offener Salon, um den sich eine Herberge, Gastronomiebetriebe, Ateliers und Werkräume ansiedeln werden. Bauherr
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des Projektes ist die Stiftung Habitat, Betreiber der Verein für Kosmopolitisches und für die Architektur ist das Harry Gugger Studio aus Basel verantwortlich. Dieser neue soziokulturelle Treffpunkt soll Ende 2019 seine Tore öffnen. Das ursprünglich freistehende Silo ist ein früheres Eisenbetongebäude,
BAUSTELLEN UND PROJEKTE
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das nun städtebaulich in eine Zeilenbebauung integriert wird. Die charakteristischen Silokammern bleiben dabei erhalten.
Der Auftragnehmer Das Team der Schweizer Erne AG Bauunternehmung hat dafür gesorgt, dass
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große Bullaugen, Türen und weitere Öffnungen die Helligkeit und Transparenz des Bauwerks unterstützen. Insgesamt wurden 20 Bullaugen mit ø 260 cm mit Tyrolit-Kreisseilsäge CCE25 mit WX-15-Antriebskomponenten ausgeschnitten. Die inhomogene Seitenwandstärke, die im oberen Bereich 15 cm und gegen Boden hin einseitig breiter verläuft, erforderte eine spezielle Stützrohrkonstruktion, die von der Firma Erne eigens angefertigt wurde. Besonders herausfordernd waren die Schneidearbeiten bei starkem Wind, da verhindert werden musste, dass Betonnebel auf die angrenzende Autobahn geweht wird.
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Das vom Basler Architekten Rudolf Sandreuter 1912 errichtete Silo wird zu einem Ort der Vielfalt umgestaltet.
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Mit der Tyrolit-Kreisseilsäge CCE25 und einer speziell angefertigten Stützkonstruktion realisierte Erne-Mitarbeiter Andreas Beil BullaugenAusschnitte mit ø 260 cm.
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Erne-Mitarbeiter Michael Grütter bei der Arbeit mit der neuen Tyrolit-Wandsäge WSE1621.
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Die Kreissäge CCE25 eignet sich ideal für Rundschnitte mit Durchmessern von 500 bis 2.500 mm und wird elektrisch angetrieben.
Schnittflächen dauerhaft sichtbar bleiben. Auch die Wasserhaltung über die Neutralisationsanlage wurde durch die Firma Erne bestens gelöst. Ein Großteil der Schneidearbeiten wurde mit der kürzlich lancierten WSE1621 durchgeführt. Anwender Michael Grütter ist von der neuen Wandsäge begeistert: „Top finde ich den werkzeuglosen Wechsel des Antriebsmotors und die einfache Montage. Es macht ,klick-klick‘ und der Sägekopf ist sicher montiert. Einfacher geht es nicht. Diese leichte, leistungsstarke und kompakte Maschine gebe ich nicht mehr her.“
Equipment von Tyrolit Um die Schneidearbeiten für Türen an den Trennwänden durchzuführen, kamen die neue Tyrolit-Wandsäge WSE1621 sowie die WSE1217 und WSE811 zum Einsatz. Aus dem 100 Jahre alten, 15 cm dicken Beton wurden 147 x 190 cm große Wand- und 73,5 x 95 cm große Bodenteile ausgeschnitten. Das Team von Erne musste hier sehr sorgfältig und sauber arbeiten, weil die Beton- und
INFO www.erne.ch www.tyrolit.com
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ABGESÄGT Rückbau der denkmalgeschützten Klenzebrücke in Nürnberg Die 1937 errichtete Betonbrücke an der Klenzestraße gehört wie der angrenzende Bahnhof Zollhaus zum denkmalgeschützten Areal rund um das Reichsparteitagsgelände. Die Denkmalwürdigkeit, so fand eine Gruppe von Experten he-
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raus, liege in der historischen Bedeutung und der gestalterischen Qualität. Von dieser Bahnstation aus, einer von insgesamt vieren rund um das frühere NaziAufmarsch-Gelände, sollten die Menschenmassen auf das Areal gelangen.
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Abbruch und Neuaufbau Zunächst wurde eine Sanierung der maroden Brücke ins Auge gefasst, schließlich entschied man sich aber doch für den Abbruch und Neuaufbau nach den
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waltige Kran der Firma Schmidtbauer noch heben konnte. Das waren 60 t bei 35 m Ausladung“, erklärte Jan Eckert die Vorgehensweise, „und anschließend haben wir mit Kernbohrungen und Seilsägetechnik die Querträger und Stützen entfernt.“
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Das Equipment Eingesetzt wurden Wand- und Seilsägen von Pentruder sowie Hilti-Kernbohrgeräte. Als Diamantwerkzeuge wurden Heger-Diamantseile und Hilti-Wandsägeblätter verwendet. Die Bohrkronen stammten aus eigener Herstellung.
Fazit
Originalplänen des historischen Vorbilds. Der Generalunternehmer Implenia beauftragte die Rother Abbruchunternehmung Reithelshöfer GmbH mit dem Abriss. Da der Bahnverkehr unter der Brücke weiterlaufen musste und nur ein selektiver Rückbau mit Sägetechnik möglich war, vergab Reithelshöfer diesen Auftrag weiter an den Spezialisten
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BBG Betonbohr GmbH aus Schwabach. Die BBG zog aus Termin- und Zeitgründen – es konnte nur außerhalb der von der Bahn vorgegebenen Sperrzeiten gearbeitet werden – mit Jan Eckert Diamanttechnik aus Simmelsdorf einen weiteren Spezialisten hinzu. „Wir haben zunächst mit der Wandsäge die Kappen und Deckenfelder in den Abmessungen geschnitten, die der ge-
„Alles klappte wie am Schnürchen“, so Jan Eckert abschließend, „insgesamt haben wir 350 m mit der Wandsäge 30 bis 50 cm tief geschnitten, rund 60 Kernbohrungen Ø 200 mm zur Teilung der Stützen 100 cm tief sowie sechs Schnitte mit der Seilsäge à 1,5 m2 in den Querträgern realisiert.“
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Der erste Querträger wird abgehoben.
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Zunächst werden die Kappen entfernt, ...
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... danach die Deckenfelder ausgeschnitten.
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Ein Deckenfeld wird abtransportiert.
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Kernbohrungen Ø 200 mm zur Teilung der Pfeiler.
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Der Rückbau ist vollzogen und alles für den Wiederaufbau bereit.
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INFO www.bbg-schwabach.de www.jan-eckert-diamanttechnik.de
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ÜBER 5.000 LÖCHER Betonbohrservice Findeis bohrt in der „World of Sports“
Eine gigantische Baustelle! Bis zu 1.000 Bauleute sind auf der Adidas „World of Sports“ in Herzogenaurach beschäftigt. Am 13. Juli 2016 legte die Adidas Gruppe den Grundstein für zwei neue Mitarbeitergebäude. Die „Campuserweiterung Süd“ ist eine weitere wichtige Voraussetzung für das kontinuierliche
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Wachstum des Unternehmens und sieht ein neues Bürogebäude für über 2.000 Mitarbeiter sowie ein Veranstaltungsgebäude mit integriertem Mitarbeiterrestaurant vor. Zudem wird ein weiteres Parkhaus entstehen. „Arena“, das neue, 50.000 m² große Bürogebäude, von Behnisch Architek-
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ten konzipiert, wird auch der zukünftige Haupteingang der „World of Sports“ sein. Das 14.000 m² große Veranstaltungsgebäude „Halftime“, vom dänischen Architekturbüro Cobe designt, kombiniert Event- und Restaurantflächen. Genaue Kosten nennt Adidas nicht, aber
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wenn alles fertig ist, wird das Unternehmen seit der Entscheidung in den 1990er-Jahren, von der Innenstadt in den Stadtnorden umzuziehen, rund eine Milliarde Euro investiert haben. Der Umzug ist für Ende 2018 schrittweise geplant.
Betonbohrservice Findeis „Logisch, dass für ein solches Großprojekt reichlich Kernbohrungen benötigt werden, aber die schiere Menge macht
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So soll es einmal aussehen: Die „Arena“, darunter die „Halftime“
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Jede Menge Bohrungen in Mauerwerk ...
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... und in Beton.
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Kernbohrung an der Dachkante mit Anseilschutz.
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Bohrungen unter der Decke mit fahrbarer Arbeitsbühne.
es so spektakulär, zumal ,nur‘ 1.600 Bohrungen beauftragt waren“, betont Michael Findeis, Chef der Findeis Betonbohrservice GmbH aus Nürnberg, „wir sind seit Oktober 2017 mit bis zu 12
Mann und zusätzlichen Subunternehmern auf dieser Baustelle und haben bis Sommer 2018 schon über 5.000 Löcher bis Ø650mm in allen drei Neubauten gebohrt und es ist noch kein Ende abzusehen.“
NICHT ALLE LÖCHER SIND VON UNS ...
INFO www.findeis.com
www.findeis.com
BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
WEINSTEIN Kernbohrtechnik Nidda in den Weinkellern von Gut Johannisberg
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Rund 1.200 Jahre Weinbaugeschichte sind mit dem Johannisberg verbunden: Als Benediktinerkloster gegründet, wurde die Johannisberger Abtei schnell zum Mittelpunkt und Initiator des Rheingauer Weinbaus. Im Herzen der unterirdischen Kelleranlage befindet sich bis heute die „Bibliotheca subterranea“, die
berühmte Schatzkammer des Schlosses mit ihren kostbaren Weinraritäten aus mehreren Jahrhunderten. Aktuell sollen zwei große Weinkeller unterirdisch miteinander verbunden werden und ein Großteil der Bodenplatte herausgenommen werden, um neue Weintanks und Ablaufrinnen zu bauen.
Die Bauunternehmung Albert Weil beauftragte die Kernbohrtechnik Nidda, aus dem gleichnamigen hessischen Nidda, mit den Abbruch- und Rückbauarbeiten. Firmenchef Lukas Schmidt hat sich vor fünf Jahren selbstständig gemacht, beschäftigt fünf Monteure und führt neben Betonbohr- und -sägear-
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beiten auch größere Abbrucharbeiten aus. Lukas Schmidt erläutert: „Zunächst haben wir zwei Wanddurchbrüche von ca. 2 x 3 m in einer Bruchsteinwand mit einer Wandstärke von stolzen 2 m mit dem Abbruchroboter erstellt.“ Diese beiden Öffnungen dienen zur anschließenden Verbindung der beiden Kellergewölbe.
„Nachdem wir diverse Betonaufkantungen auf der Bodenplatte abgebrochen hatten, haben wir mit dem Fugenschneider alle Trennschnitte zwischen Abbruch und bestehendem Fußboden erledigt und mit dem Brokk ca. 250 m² Bodenplatte zerkleinert und entsorgt“, fährt Lukas Schmidt fort und bilanziert: „Trotz eisiger Kälte haben wir binnen ei-
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ner Woche rund 280 t Beton und Bruchsteine zurückgebaut und aus dem Kellergewölbe geschafft. Meine Mitarbeiter und auch ich haben bei diesem Auftrag wieder einmal unsere Fähigkeiten unter Beweis gestellt und gleichzeitig wieder ein großes Stück an Erfahrung hinzugewonnen.“
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Mittelpunkt des Rheingauer Weinbaus: Gut Johannisberg.
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Die Baugrube vor dem Weinkeller ist vorbereitet.
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Die erste Wandöffnung ist hergestellt.
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Die zweite auch – von innen gesehen.
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Mit dem Hilti-Fugenschneidwagen werden die Trennschnitte in der Bodenplatte erstellt ...
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... und mit dem TakeuchiHybridbagger ausgebaggert.
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Die Bodenplatte ist für die Folgearbeiten vorbereitet.
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
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TOWER OF OUD BVG ist beim Rückbau des ältesten Hochhauses von Den Haag dabei
Im März begannen die Arbeiten am ehemaligen ersten Wolkenkratzer von Den Haag. Er hat eine Höhe von 65 m und wird „Toren van Oud“ genannt, nach dem Namen des Architekten JJP Oud. Das Gebäude wird mit zwei zusätzlichen Etagen in zwei Penthäuser, 38 Woh-
nungen, ein modernes Fitnesscenter, eine Lounge und ein eigenes Parkhaus umgewandelt. Da der dreieckige Turm im Grundriss schwer nutzbar war, sah die Planung vor, die gesamte Fassade zu entfernen und die Wohnfläche nach außen zu erweitern. Die neue Fassade aus einer Stahlkonstruktion ist so aus-
gelegt, dass die störenden Betonscheiben im Inneren entfernt werden können. Die alte Fassade, bekannt für ihre gelb-blauen Farben, die sich jeweils auf den Strand und das Meer beziehen, wird durch eine neue ersetzt, die genauso aussehen wird. Nur ist diese Fassade schlanker und besser isoliert.
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BVG Boren & Zagen Für diese chirurgische Meisterleistung konnte vom Generalunternehmer RED Betonbouw BV der Bohr- und Sägespezialist Bas van Germert mit seiner Firma BVG Boren & Zagen aus dem nordholländischen IJmuiden nahe Amsterdam gewonnen werden. Bas van Germert erläutert: „Zunächst haben wir die 60 cm dicken Dachkanten mit der Wandsäge
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abgesägt und anschließend – nachdem wir die Spitze des Dreiecks abgeschnitten hatten – sämtliche Brüstungen über 19 Etagen von unten nach oben entfernt.“ Das Projekt ist für BVG momentan zu etwa 40 % abgeschlossen. Sobald das Sägen der Brüstungen und des Frontpfeilers abgeschlossen ist und die komplette Stahlkonstruktion montiert ist, werden auch die beiden anderen Pfei-
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Mit der Pentruder-Säge wird die Spitze des Gebäudes über alle Etagen abgeschnitten.
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Tower of Oud – bevor BVG anrückte.
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Nach kurzer Zeit ist die Frontspitze entfernt.
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Kernbohrungen für die Aufhängung der Betonteile werden benötigt.
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Die Dachkante wird abgeschnitten ...
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... und hängt am Kran. Im Hintergrund: die Nordsee.
ler mithilfe von Seilsägen entfernt. Die innenliegende Wendeltreppe aus Stahl wird freigeschnitten und um 180° gedreht. Das bedeutet, dass auch neue Türöffnungen über alle Etagen in den 48 cm dicken Betonwänden gesägt werden müssen.
Equipment & Statistik Eingesetzt werden Wandsägen von Pentruder, Typ 8-20iQ. Die Wandsägeblätter, Typ Arix G3X3, werden von Adamas geliefert. „Auf uns wartet noch eine Menge Arbeit“, erklärt Bas van Germet zufrieden, „wenn wir hier fertig sind, haben wir ungefähr 1.650 m Wandsägeschnitte mit einer Dicke zwischen 15 und 65 cm, 480 m2 Schnitte mit der Seilsäge und 1.800 Kernbohrungen für die Kranaufhängungen hergestellt.“
INFO www.bvgborenzagen.nl
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
GROSSE LÖCHER Stutz AG: Betonbohren und -schneiden auf flexiblem Niveau Seit Spätherbst 2016 wird der Standort Sulgen des Schweizer Nahrungsmittelherstellers Hochdorf Nutrition AG um eine neue Produktionsanlage erweitert. Der sehr ehrgeizige Zeitplan des Projekts beinhaltet ein umfangreiches Arbeitspaket. Besonders die Lage der Baustelle inmitten der bestehenden Infrastruktur verlangt den ausführenden Partnern höchste Flexibilität und Professionalität ab. Ergänzend zu den Baumeisterarbeiten erhielt die Stutz AG, das führende Bauunternehmen der Ostschweiz, auch den Auftrag für die Betonschneidarbeiten von 20 Türen zwischen Alt- und Neubau sowie 25 Großlochbohrungen in Decken mit einer Stärke von bis zu 60 cm. Dabei vertraut die Ostschweizer Baugruppe auf die Qualität und Zuverlässigkeit von Tyrolit.
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25 geplant – 1.200 ausgeführt Zusätzlich zum Auftrag für die Großlochbohrungen kamen im Verlauf der Montagearbeiten eine große Zahl von Betonbohrungen sowie weitere Betonschneidearbeiten hinzu. Marcel Mussoi, Bauführer der Stutz-Sparte Bautenschutz, Betonbohren und -sägen, zeigt sich darüber sehr zufrieden: „Dass wir bis heute über 1.200 Bohrungen (ø 60 bis 300 mm) und über 20 Türen ohne den geringsten Schaden an den neuen, hochwertigen Produktionsanlagen geschnitten haben, freut uns sehr.“ Dieser große Umfang erforderlicher Betonbohr- und -schneidearbeiten ist jedoch nur eine der Herausforderungen, die es bei dem Projekt zu bewältigen galt. Neben den Arbeiten im Neubau wurde auch in den bestehenden Räumlichkeiten gebohrt und gesägt. „Unsere Mitarbeiter haben den Hygienekurs der Firma Hochdorf besucht und natürlich auch
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die geforderte Bekleidung getragen. Neben diesen Sonderbedingungen waren die eng gesteckten Zeitfenster für die einzelnen Arbeiten sehr klein, sodass wir uns flexibel und rasch vor Ort organisieren mussten“, betont Mussoi.
Tyrolit – ein starker Partner Die rasche und unkomplizierte Abwicklung der Arbeiten schreibt Marcel Mussoi einerseits den flexiblen Mitarbeitern von Stutz und andererseits der Unter-
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stützung durch Tyrolit zu. Bereits seit dem Jahr 2000 verlässt sich die Firma Stutz in puncto Betonbohr- und Betonsägeausrüstung auf die Systemprodukte und Sonderlösungen von Tyrolit. „Die einfache Handhabung und Zuverlässigkeit der Produkte überzeugen sehr. Das Angebot von Maschinen und Werkzeugen aus einem Haus lässt uns unsere Aufträge speditiv durchführen. Ich schätze diesen Trumpf von Tyrolit sehr“, so Marcel Mussoi. Auch über den Service sowie über das Angebot an
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Lösungen für Sonderwünsche zeigt sich Mussoi begeistert. Für die Großlochbohrungen nutzt Stutz etwa den für solche Zwecke eigens entwickelten hydraulischen Doppelbohrständer von Tyrolit, der den Mitarbeitern auf der Baustelle die Arbeit massiv erleichtert.
Branche mit Zukunft Der Stellenwert dieses umfangreichen Auftrags für die Stutz AG zeigt sich un-
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Der Tyrolit-Doppelbohrständer erleichterte die Großlochbohrungen enorm.
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Skizze zur Arbeitsvorbereitung.
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Durch zwei Bodenschnitte – hier mit der Tyrolit WSE1217*** – wurden die Ausschnitte schließlich verbunden.
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Der Stutz-Mitarbeiter scheint zufrieden zu sein.
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Alfred Müller, Präsident des Stutz-Verwaltungsrates.
ter anderem durch den Besuch des Präsidenten des Verwaltungsrates Alfred Müller auf der Baustelle. Er machte sich selbst ein Bild vor Ort und äußerte sich positiv zur Entwicklung der Branche: „Wir werden die Möglichkeiten im maschinellen und kontrollierten Rückbau von Beton aktiv weiterverfolgen und darin auch in Zukunft investieren. Durch das technologische Entwicklungspotenzial glauben wir an das Wachstum in dieser Branche.“
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INFO www.tyrolit.com
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PARADISE CIRCUS BIRMINGHAM D-Drill-Experten sind bei einem hochkarätigen Projekt gefragt
beispielhaften historischen Rahmen erheblich erweitert. Es ist derzeit die bedeutendste Innenstadtentwicklung Großbritanniens außerhalb Londons.
The Paradise Circus Development ist das zentrale Erneuerungskonzept in Birminghams Stadtzentrum. The Paradise soll in eine lebendige, gemischte Nutzung von Geschäfts-, Bürger-, Einzelhandels-, Freizeit- und Hotelflächen verwandelt werden, die den Zugang zu Fußgängern erheblich verbessert und den öffentlichen Raum in diesem
Die Experten von D-Drill, mit Niederlassungen in ganz Großbritannien, wurden
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Wandsäge und Brokk-Roboter
im Rahmen der Erschließungsarbeiten gerufen, um eine Stahlbetontreppe, eine ovale Treppe und einen Teil einer Stahlbetonschermauer zu entfernen. Niederlassungsleiter Andrew Bowen und sein Team rückten mit Wandsägeequipment Hilti TS20 sowie einem Brokk 180 an, um den Rückbau vorzubereiten, bevor ein Longfrontbagger
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den Abbruch abschließen konnte. „Wir arbeiteten an einer sechs Meter hohen Absturzkante, also haben wir einen ferngesteuerten Brokk 180 verwendet, damit der Mitarbeiter an einem sicheren Ort außerhalb des Arbeitsbereichs stehen konnte“, erläuterte Andrew und ergänzte: „Da die Treppe eine ovale Form hatte, mussten wir schräg nach oben und dann nach unten schneiden,
was einen zeitlich hohen Aufwand bedeutete. Außerdem haben wir Schallschutzmatten verwendet, da wir in unmittelbarer Nähe von Büros gearbeitet haben.“ Andrew Bowen abschließend: „Unser Auftraggeber war mit dem Ergebnis hochzufrieden und wir sind stolz, dass unsere Kompetenz an einem so prestigeträchtigen Projekt gefragt war.“
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Baustelle im Zentrum Birminghams: Paradise Circus.
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Die Vision: so soll der Platz einmal aussehen.
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Mit der Wandsäge wird eine gerade Abbruchkante geschaffen.
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Brokk 180 mit Fernsteuerung im Einsatz.
INFO www.d-drill.co.uk
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FUNDAMENT GEKÜRZT O.S.B. GmbH schneidet im Stahlwerk mit Seilsägetechnik
Die Georgsmarienhütte ist ein 1856 als Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein gegründetes Stahlwerk mit Sitz in der nach dem Stahlwerk benannten Stadt Georgsmarienhütte südlich von Osnabrück. Namensgeber des Werkes waren König Georg V. und Königin Marie, das letzte Herrscherpaar des Königreichs Hannover. Die Georgsmarienhütte zählt zu den führenden europäischen Anbietern von Stabstahl, Halbzeug und Blankstahl aus Qualitätsstahl und Edelbaustahl und erzielt 80 Prozent ihres Umsatzes mit der Automobilindustrie.
Neuer Prellbock Für die Eisenbahnwaggons musste im Werksbereich ein Prellbock erneuert werden. Um den neuen Prellbock auf dem vorhandenen Stahlbetonfundament montieren zu können, war es notwendig, das Fundament mit den Abmes-
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sungen 6 x 3 m in der Höhe um 40 cm zu kürzen. Das Fundament mit einem Stemmbagger abzubrechen, schied aus, da nur ein knapp bemessener Zeitrahmen mit Stillstand für alle Arbeiten zur Verfügung stand.
Die O.S.B.-Spezialisten Der Bauleiter des Stahlwerks trat an die O.S.B. Schneid- & Bohrbetrieb GmbH heran und erkundigte sich nach einer schnellen Lösung. „Unser Vorschlag, das Fundament horizontal mit Seilsägetechnik abzusägen, fand sofort großen Anklang“, sagte der O.S.B.-Chef Winfried Otto, dessen Betrieb ebenfalls in Georgsmarienhütte ansässig ist. Am 19. Juli wurde das Fundament rundherum mit einem Bagger freigelegt. Am 20. Juli wurde die Baustelle eingerichtet und sofort mit dem Aufbau der Seilsäge begonnen.
Equipment & Statistik Eingesetzt wurde eine Seilsäge von Tyrolit/Hydrostress Typ SK-SD mit dem Antriebsaggregat CR3. Das Diamantseil (3 x 10 m) hatte die Firma Hilti geliefert. Für den horizontalen Schnitt mit einer Schnittfläche von 18 m2 wurden 10 h benötigt, einschließlich Einkürzen des Seils. Dabei waren 80 Rundeisen Ø 30 mm und 12 m Längseisen Ø 14 mm zu durchtrennen. Am nächsten Morgen konnte der Autokran das abgesägte Betonteil mit einem Gewicht von 18 t abheben und zur Zerkleinerung für den Stemmbagger bereitstellen. „Wir haben die Arbeiten einen Tag vor Ablauf des gesetzten Zeitlimits beendet und der Bauleiter des Auftraggebers war beeindruckt von der schnellen und perfekten Ausführung unserer Arbeiten“, stellte Winfried Otto zufrieden fest.
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Gut sichtbar: Das Fundament wird in der Höhe um 40 cm gekürzt.
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Die Tyrolit-Seilsäge SK-SD mit Rollenführung im Detail. Die Seilschutzabdeckung wurde für das Foto abgenommen.
INFO www.osb-betonsaegen.de
BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
EIN KUNSTWERK ENTSTEHT Findeis Betonbohrservice erhält einen nicht alltäglichen Auftrag
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Nahe dem Ufer des Flüsschens Aitrach in der niederbayerischen Gemeinde Salching ist ein naturnaher kunsthistorischer Schaugarten entstanden. Hier sollte die historische Nutzung der Aitrach, durch die Lage und Ansiedlung von Mühlen in dieser Gegend, kunsthistorisch dargestellt werden. Mit der künstlerischen Ausführung wurde der Künstler Gerhard Kadletz aus Kothingeichendorf beauftragt. Der Künstler schlug dafür einen großen Monolithen aus Bayerwaldgranit vor; entsprechend dem Material früherer Mahl- und Mühlsteine. Der Granitblock aus dem Steinbruch von Alois Bauer aus Nammering hatte die
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Abmessungen 4x3m, wog etwa 50t und war rund 1m dick. Allein der Transport war eine logistische Herausforderung, da er dank eines „Buckels“ Übermaß hatte. In den Monolith sollte nach den Vorgaben des Künstlers eine runde Öffnung geschnitten werden, um den Durchblick der Besucher auf das Zentrum des Schaugartens zu richten. Der verbleibende Betonkern kann dann als „Mühlstein“ herausgenommen werden und als Sitzgelegenheit neben dem Kunstwerk dienen. Auf der Oberfläche des Steines wurde ein Edelstahlband eingelegt, das den Verlauf
der Aitrach darstellt und an die fünf Mühlen im Gemeindebereich erinnert.
Schnittes gefallen sowie die Einfädelbohrung, die kaum noch sichtbar ist“, so Michael Findeis, Chef des Unternehmens, das bereits auf über 40 erfolgreiche Jahre zurückblicken kann. „Wir danken dem Künstler für den Auftrag und sind stolz darauf, ihm bei der Verwirklichung geholfen zu haben.“
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Der Mühlstein – perfekt aus dem Granitblock geschnitten.
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Zunächst wird die Zentrierbohrung hergestellt.
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Bohrung mit Durchblick.
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Die Zirkelseilsäge ist montiert ...
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... und im Einsatz.
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Der „Mühlstein“ wird herausgehoben.
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Der Mitarbeiter scheint sichtlich zufrieden zu sein.
Der Bohr- und Sägespezialist Diesen nicht alltäglichen Auftrag erhielt die Firma Findeis Betonbohrservice GmbH aus Nürnberg. „Wir haben zunächst die notwendige Einfädel- und Zentrierbohrung hergestellt und dann mit der Zirkelseilsäge ein 1,80 m messendes Loch geschnitten. Besonders hat dem Künstler – und natürlich auch uns – die perfekte Oberfläche des
INFO www.findeis.com
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
PERLE DER ALPEN Betoncoupe bohrt in der Bergwelt von Saas-Fee
80 % Sonnentage, 100 % schneesicher und bis zu 4.545 m hoch! Im Saastal im Schweizer Kanton Wallis liegt eine einzigartige Berg- und Gletscherwelt: Saas-Fee – auch Perle der Alpen genannt. Die Saastaler Bergbahnen AG planten eine neue Beschneiungsanlage. In einem 150 m langen Fensterstollen musste hierzu für die erforderlichen Rohrleitungen eine 12,70 m lange Bohrung mit ø 650 mm hergestellt werden. Die Kraftwerke Mattmark AG beauftragten mit der nicht alltäglichen Aufgabe die Betoncoupe AG, die mit Filialen in der ganzen Schweiz seit einigen Jahren die grösste unabhängige Unternehmung im kontrollierten Betonrückbau des Landes ist.
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Komplizierte Logistik Betoncoupe war nicht nur gerufen, um die 650er-Bohrung im stark quarz- und glimmerhaltigen Fels auszuführen, sondern die Aufgabe war es ebenfalls, die gesamte Infrastruktur inkl. Stromaggregat, Dieselvorrat und Notbeleuchtung im Stollen zu liefern und zu installieren.
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Allein der Materialtransport erforderte rund 80 Flüge der Air Zermatt. Ebenfalls nicht gewöhnlich war der tägliche Arbeitsweg der Monteure: Der Weg führte vom Parkplatz auf 1.800 m ü. M. zu einer Brücke auf 1.600 m ü. M. und von dieser dann wieder hoch auf
1.700 m ü. M. zur Baustelle. Pro Tag ergab das 360 Höhenmeter. Zeitbedarf am Morgen 30, am Abend 50 min. Innerhalb des Stollens diente ein elektrisch betriebener Raupenkipper Huki 80E für den Materialtransport. Um die Bohrlafette überhaupt anbringen zu
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können, musste zunächst mit Wandsäge und Brokk 90 eine Nische im Stollen erstellt werden. Schon bei diesen Arbeiten war klar, dass man es mit einem außergewöhnlich harten Gestein zu tun hatte und die nachfolgende Bohrung nicht einfach werden würde. Die Kernbohrung war auch eine Herausforderung – nicht nur durch die geringen
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Abweichungstoleranzen, sondern auch durch die Performance des Bohrkronenfortschritts in diesem quarzhaltigen Gestein. Mehrfach wurden die Bohrkronen umgelötet und selbst die Segmentlieferanten waren teilweise ratlos. Trotz aller Hürden wurde die Bohrung termingerecht zum Stillstandstag des Druckstollens fertig. Es folgten abschlie-
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Blick über Saas-Fee.
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Die Baustelleneinrichtung in 1.700 m Höhe.
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Blick in den 150 m langen Stollen.
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Das Hydrostress-Bohrgerät in Aktion.
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Die Metallröhre wird in die Bohrung eingezogen.
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Der Bohrkern wird begutachtet.
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Ausbruch des Druckstollens.
ßend noch einige Reihenbohrungen zur Aufnahme des Einlaufkonus. Trotz aller Schwierigkeiten und des unermüdlichen Einsatzes des Personals der Betoncoupe AG konnte die Anschlussleitung termingerecht dem Auftraggeber übergeben werden.
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INFO www.betoncoupe.ch
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GROSSE BROCKEN Jan Eckert baut 580 Tonnen Fundamente zurück
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Sumitomo Demag hat die Entwicklung der Kunststoffbranche seit Anbeginn nachhaltig geprägt. Als Spezialist für Spritzgießmaschinen zur Kunststoffverarbeitung gehört Sumitomo (SHI) Demag gemeinsam mit seinem japanischen Mutterkonzern Sumitomo Heavy Industries zu den weltweit führenden Unternehmen der Branche. Am deutschen Demag-Standort in Schwaig bei Nürnberg wurde in den letzten Monaten kräftig investiert. Von der Markteinführung einer neuen Generation vollelektrischer Spritzgießmaschinen verspricht man sich einen weiteren Umsatzschub. Hierzu waren u. a. umfangreiche Rückbauarbeiten in der Fundamentierung erforderlich.
580 Tonnen Betonrückbau So mussten 2 m hohe Maschinenfundamente mit den Abmessungen 17 x 11 m mit Wand- und Seilsägetechnik zurückgebaut werden. Jan Eckert, Bohr- und Sägespezialist aus Simmelsdorf nahe Nürnberg, erhielt den entsprechenden Auftrag. Die Firma Jan Eckert Diamanttechnik hat sich landesweit einen guten Namen in der Betonbohr- und -sägebranche erarbeitet. Insbesondere findet Jan Eckert bei äußerst komplexen Rückbauprojekten Lösungen, die seine Auftraggeber immer wieder mit allergrößtem Respekt zur Kenntnis nehmen. In Verbindung mit einem außergewöhnlich umfangreichen Maschinenpark
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werden Aufträge zuverlässig und vor allem termingerecht fertiggestellt. Der Zeitplan sah eine Fertigstellung innerhalb von 14 Tagen vom 6. bis 22. Dezember vor.
Fazit Insgesamt wurden mit Pentruder-Seilsägen etwa 160 m2 Schnittflächen bis 2 m Tiefe hergestellt, zusätzlich rund
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70 m2 Betonflächen mit der Wandsäge bis 90 cm tief. Über 600 Bohrmeter mit Hilti-Bohrgeräten waren erforderlich, um mit ø 200 mm Überschnitte zu vermeiden sowie die Seil-Einfädelöffnungen ø 50 mm herzustellen. Sämtliche Arbeiten blieben im Zeit- und Kostenrahmen und konnten zur Zufriedenheit des Auftraggebers noch vor Weihnachten übergeben werden.
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Der Arbeitsplatz: Ein Teil der Fundamente ist bereits entfernt.
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Der Firmensitz von Sumitomo Demag in Schwaig bei Nürnberg.
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Einfädelbohrungen für das Diamantseil werden hergestellt.
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Hier wird ø 200 mm gebohrt.
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Auch ein 1.000er-Wandsägeblatt kommt zum Einsatz.
INFO www. jan-eckert-diamanttechnik.de
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MIT BROKK SALZ GEWINNEN Brokk 160 bewährt sich auch unter Tage
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Ungewöhnliche Herausforderungen machen außergewöhnliche Lösungen nötig: ein Abbruchroboter Brokk 160 wird neuerdings in den Salzbergwerken im österreichischen Salzkammergut erfolgreich eingesetzt und erhöht die Effizienz bei der Tunnelinstandhaltung und beim -vortrieb spürbar. Die elektrohydraulischen Brokk-Abbruchroboter, die von der für ihre Spezialabbruchgeräte bekannten Darda GmbH in Blumberg vertrieben werden, sind wahre Allroundtalente – das bestätigt sich auch durch die Vielfalt an zum Teil unkonventionellen Einsatzmöglichkeiten. Eine neue kam vor Kurzem hinzu: die Salinen Austria AG, Ebensee am Traunsee, setzt neuerdings einen Brokk 160 in ihren Salzbergwerken ein. Die Salinen Austria AG zählt zu den führenden Salzherstellern Europas. Das Unternehmen gewinnt jährlich an den Stand-
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orten Altaussee, Hallstatt und Bad Ischl 4 Mio. m3 Sole, aus denen 1,1 Mio t Salz produziert werden. Unter anderem macht seine enorme Leistungsfähigkeit gepaart mit den kompakten Maßen den Brokk-Roboter zum perfekten Tool für zwei Anwendungen im Untertagesalzabbau:
Tunnelinstandhaltung Tunnel werden kilometerweit in den Berg aufgefahren, um an die Salzvorkommen zu gelangen, wo über Produktionsbohrungen das Salz im Nassabbau gewonnen wird. Da sich das Gebirge bewegt und danach strebt, Hohlräume wieder zu verschließen, verändern sich die Tunnelwände, Gestein lockert sich und droht abzufallen. Der Brokk 160 löst mit angebauter Gesteinsfräse bzw. Hydraulikhammer die
losen Gesteinsbrocken von den Wänden. Dabei steht der Maschinenbediener außerhalb des Gefahrenbereichs herunterfallender Felsbrocken, da er den Abbruchroboter mit einer Fernbedienung aus sicherem Abstand sehr genau fernsteuern kann. Bisher wurde diese Tätigkeit mit handgehaltenen Meißelhämmern ausgeführt. Das war nicht nur deutlich gefährlicher für den Anwender, sondern auch enorm zeitaufwendig, denn in den bis zu 2,30 m hohen Tunneln mussten dafür erst Gerüste aufgebaut und ständig versetzt werden. „Seit wir den Brokk 160 einsetzen, sind unsere Leute sicherer und können die Arbeiten schneller ausführen“, bestätigt Ariane Herzog, Projektleiterin bei der Salinen Austria AG. Ein weiterer Pluspunkt der Brokk-Abbruchroboter sind im Untertagebau die Elektromotoren – sie arbeiten völlig ab-
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gas- und emissionsfrei, was gerade in geschlossenen Räumen vorteilhaft ist.
Tunnelvortrieb Die Erschließungstunnel im Salzbergwerk werden durch Sprengungen vorgetrieben. Dazu sind eine Vielzahl von Sprengstofflöchern zu bohren. Ausgerüstet mit einer entsprechend leistungsstarken Bohrlafette, übernimmt der Abbruchroboter Brokk 160 auch diese Arbeiten. Bis zur Anschaffung des neuen Gerätes wurden die Sprenglöcher teilweise mit einer Bohrlafette an einem Minibagger gebohrt, was den Nachteil mit sich
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brachte, dass zwei Steuerpulte benötigt wurden – eines für das Trägergerät selbst, ein zweites für die Bedienung der Bohrlafette –, was die Handhabung kompliziert machte. Außerdem weisen konventionelle Minibagger ein ungünstiges Gewicht-Leistungs-Verhältnis auf, sodass zum Betrieb schwerer Anbaugeräte ein relativ großes Trägergerät eingesetzt werden muss. Zum Teil wurden die Sprenglöcher auch mit Standbohrmaschinen auf von Hand auf- und abzubauenden Gerüsten gebohrt, was zeitaufwendig war. Hier punktet der Brokk 160 ebenso: obwohl er wesentlich kompakter und leichter ist als herkömmliche Minibagger, ist seine Leistungsfähigkeit um ein Vielfaches höher. Er passt also perfekt in die Tunnel, kann die Bohrlafette problemlos handhaben und erzielt dabei auch noch einen eindeutig schnelleren Arbeitsfortschritt. Außerdem können sowohl Roboter als auch Bohrlafette mit nur einer gemeinsamen Fernbedienung mit Sicherheitsabstand gesteuert werden. Die nötigen Anpassungen an der bereits im Besitz der Salinen Austria AG befindlichen Bohrlafette wurden von der Darda GmbH fachmännisch vorgenommen. Sie wurde technisch so adaptiert, dass sie an den Brokk 160 montiert, von ihm betrieben sowie mit demselben Steuerpult bedient werden kann.
All-inclusive mit Brokk Ausgestattet mit einer Ladeschaufel kann der leistungsstarke Abbruchrobo-
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Abbruchroboter Brokk 160 mit Gesteinsfräse im Erschließungstunnel im Salzbergwerk.
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Brokk 160 erstellt mit adaptierter Bohrlafette Sprengstofflöcher für den Tunnelvortrieb.
ter das gesprengte bzw. während der Instandhaltungsarbeiten gelöste Gesteinsmaterial zum Abtransport effizient in Waggons schaufeln. Kein zusätzliches Gerät ist notwendig. Der Abbruchroboter Brokk 160 stellt somit eine „All-inclusive-Lösung“ dar. Die Wirtschaftlichkeit beider Anwendungen konnte erhöht werden, da die Arbeiten dank Brokk 160 und der aktiven Unterstützung der Darda GmbH um ein Vielfaches schneller vorangetrieben werden können. „Wir sind mit der Arbeitsleistung des Roboters und dem Service durch die Firma Darda sehr zufrieden“, konstatiert Projektleiterin Ariane Herzog. Die Darda GmbH aus Blumberg ist für den Vertrieb der schwedischen Abbruchroboter in Deutschland und Österreich verantwortlich. Sie entwickelt und produziert selbst leistungsstarke Anbaugeräte wie z. B. Betonzangen, Stahlscheren, Tankschneider und maschinengeführte Steinspaltzylinder für die Brokk-Maschinen und andere Trägergeräte. Die Brokk-Roboter gibt es in unterschiedlichsten Baugrößen und Ausführungen – vom kleinsten Brokk 60 bis zum größten Brokk 800 – für eine Vielzahl an Einsatzbereichen.
INFO www.darda.de
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ALUSCHNITTE Cutting Company schneidet Aluminiumblöcke
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Die SMR Schrott Metall Recycling GmbH ist ein mittelständisches Recyclingunternehmen mit Sitz in Mühldorf am Inn. Für einen aktuellen Auftrag suchte SMR nach einer Fachfirma, die in der Lage war, fünf Aluminiumblöcke mit einem Gewicht zwischen 27 und 30 t so zu zerteilen, dass das Maximalgewicht von 10 t für das Schmelzwerk nicht überschritten wird.
Cutting Company Nachdem bereits zwei Dienstleister an dieser speziellen Aufgabe gescheitert waren, schlug die Cutting Company ein Zerteilen der Alublöcke in drei Segmente mit Seilsägetechnik vor. Die Cutting Company aus Waakirchen am Tegernsee erhielt den Auftrag.
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„Wir haben zunächst mit Autokran den Alublock angehoben und mit alten Bahnschwellen unterbaut“, erläuterte Firmenchef Johannes Heuwieser die Vorgehensweise, „dann haben wir die Husqvarna-Seilsäge seitlich montiert und zunächst diverse Probeschnitte mit unterschiedlichen Diamantseilen getestet, um das optimale Seil bezüglich Standzeit, Performance und Temperaturverhalten zu testen. Auch haben wir verschiedene Positionen der Umlenkrollen ausprobiert, und mit einer Eigenkonstruktion aus Gerüstteilen konnten wir das obere Laufrad auf dem Block schnell und stufenlos versetzen. Ebenso galt es die beste Schnittleistung herauszufinden durch einen häufigen Wechsel zwischen Seilgeschwindigkeit, Zugwinkel und der Kühlung des Seiles. Wir
BAUSTELLEN UND PROJEKTE
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überprüften permanent die Temperatur des Seils und des Alublocks, denn bei zu hoher Temperatur kann schädlicher aluminiumoxidhaltiger Rauch entstehen“, so Johannes Heuwieser.
Equipment Eingesetzt wurde eine Husqvarna CS 10 Seilsäge mit WS 482 HF Powerpack und 19 kW Ausgangsleistung. Ebenso von Husqvarna war ein speziell gelötetes Diamantseil.
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Statistik und Fazit Insgesamt wurden zehn Schnitte mit jeweils 3 bis 3,6 m2 Schnittfläche hergestellt und knapp 120 t Aluminium bewegt. „Wir und auch der Auftraggeber waren sehr zufrieden mit der erfolgreichen Abwicklung dieses Projekts. Danken möchte ich auch der starken Unterstützung durch die Firma Husqvarna, durch deren Ratschläge und Ersatzteilbeschaffung über Nacht blieben wir auch im Zeit- und Kostenrahmen“, so Johann Heuwieser abschließend.
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Das Husqvarna-Seilsägeequipment ist bei SMR aufgebaut.
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Detailansicht der CS 10.
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Die Aluminium-Schnittfläche glänzt.
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Die obere Seilrolle kann stufenlos verstellt werden.
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Johannes Heuwieser scheint mit dem Ergebnis zufrieden zu sein.
INFO Die Cutting Company aus Waakirchen am Tegernsee hat sich neben dem Bohren und Sägen auf die komplette Durchführung von Brückenprüfungen spezialisiert. Die Leistungen reichen von der Anmietung der Untersichtgeräte über das Scannen der Armierung mit Ferroscan und das Entnehmen der Bohrproben bis zum fertigen Prüfbericht nach DIN-Norm. www.cutting-company.de
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GLATT GESCHLIFFEN Jenzowski GmbH schleift mit dem DRS-Floor-System
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Der Supermarkt im nordhessischen Bad Arolsen war in die Jahre gekommen. Gebaut in den 1960er-Jahren, war insbesondere die etwa 1.600 m2 große Fußbodenfläche aus Betonwerksteinplatten stark renovierungsbedürftig. Bedingt durch den Staplerverkehr waren etliche Kanten gebrochen, Löcher für nicht mehr benötige Leitungen entstanden sowie zahlreiche Rost- und Farbflecken „zierten“ die Verkaufsfläche. Ein neuer Belag oder eine Kunststoffbeschichtung fiel aus Kostengründen aus.
• Reinigung der gesamten Fläche mit einer Kärcher-Scheuersaugmaschine • mechanisches Aufweiten von Rissen und Löchern • Verfüllung mit einem innovativen, Polyurea basierten Rissfüller sowie Einstreuen einer Splittkörnung ähnlicher Optik • Schleifen in drei Arbeitsgängen – grob, mittel und fein • Oberflächenversiegelung mit Lithium basiertem Oberflächenschutz • Polieren mit dem DBB-700-Burnisher
DRS-Floor by Dr. Schulze
Jenzowski GmbH
Die Eigentümer entschieden sich für ein Abschleifen der Fläche nach dem DRSFloor-System. Die einzelnen Arbeitsschritte sahen vor:
Ausgeführt wurden die Arbeiten von der Jenzowski GmbH aus dem nahen Trendelburg an der Weser. „Neben Bohren und Sägen haben wir uns auf die Ober-
BAUSTELLEN UND PROJEKTE
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flächenbearbeitung spezialisiert“, erklärt der Chef Maik Jenzowski, „und haben uns dabei für das DRS-Floor-System von Dr. Schulze entschieden. Wir sind von den Maschinen, den chemischen
Produkten und vor allen dem Ergebnis total überzeugt, außerdem schätzen wir sehr die kompetente Unterstützung durch Anwendungstechniker von Dr. Schulze.“
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Der perfekte Schliff, ...
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... nachdem es vorher so aussah.
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Hier wird geschliffen und gleichzeitig abgesaugt.
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DRS-Floor-Anwendungstechniker beim Hochgeschwindigkeits-polieren mit Burnisher DBB-700.
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Der Jenzowski-Transporter parkt vor dem Objekt.
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INFO www.jenzowski-gmbh.de
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PREMIERE FÜR PQ6 Fachbetrieb Betonbohrservice Findeis GmbH erhält ersten Bohrmotor und Bohrkronen-Set mit neuem werkzeuglosen System
Dr. Reiner Schulze übergab den ersten Bohrmotor mit PQ6-Anschluss an Michael Findeis im Beisein von Thomas Springer.
Michael Findeis, Geschäftsführer der Betonbohrservice Findeis GmbH, ist stolzer Besitzer des weltweit ersten Bohrmotors mit dem innovativen werkzeuglosen Bohrkronenanschluss PQ6. Im Beisein von Thomas Springer, Vorsitzender des Fachverbandes Betonbohren und -sägen, nahm er Mitte Juli die Maschine samt einem Satz neuer Bohrkronen des gleichen Systems von Dr. Reiner Schulze entgegen. Letzterer hat die Entwicklung des PQ6 als Vertreter der Hersteller im Vorstand des Fachverban-
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des und Mitglied im VDMA maßgeblich mitgestaltet. Im Zuge der Markteinführung für das neue System bündelte er zudem die Nachfrage der Hersteller und Anwender und gab eine erste Auflage des Bohrkronenanschlusses in Serienproduktion. „Die Verfügbarkeit bei den einzelnen Herstellern ist derzeit noch etwas unterschiedlich“, beschreibt Dr. Schulze den aktuellen Status. „Nach meiner Kenntnis können derzeit drei Hersteller sofort liefern. Ich gehe davon aus, weitere werden zeitnah folgen.“
Pionier für ein neues System Michael Findeis plant als „First Mover“ den Einsatz des PQ6-Systems im Alltagsgeschäft. „Ich bin von der neuen Technologie voll überzeugt“, erklärte er bei der Übergabe. „Der werkzeuglose Wechsel der Bohrkrone ist leichter handhabbar und geht vor allem schneller. Ich gehe davon aus, dass wir die Kronenwechselzeit im Schnitt halbieren können. Die daraus resultierende Zeitersparnis strafft den Arbeitsablauf
TECHNIK
tisch. „Unseren Pool an Bohrkonen mit PQ6-Anschluss können wir zukünftig dann Schritt für Schritt wechseln.“
Überzeugende Eigenschaften
Der neue Anschluss PQ6: 6-fach-Polygonprofil.
Der werkzeuglose Bohrkronenanschluss in Form eines 6-fach-Polygonprofils ermöglicht ein leichtes Lösen der Bohrkrone per Hand ohne technische Hilfsmittel. Beim waagerechten Arbeiten kann die Bohrkrone auf der Spindel der Maschine aufgelegt werden, sodass beide Hände frei sind, um die Mutter zu schließen. Beim Lösen der Bohrkrone bleibt diese zunächst auf der Spindel, sodass auch die Demontage leichter fällt. „Aufgrund der ergonomisch vorteilhaften Handhabung bei der Montage und Demontage werden sowohl der Anwender als auch die Maschine und der Bohrständer geschont“, erklärt Thomas Springer. „Im Endergebnis sinkt das Verletzungsrisiko für die Mitarbeiter, da ,festgefahrene Bohrkronen‘ bei Nutzung des neuen Systems der Vergangenheit angehören.“ Darüber hinaus überzeugt der Anschluss durch eine kurze Bauweise, ein geringes Gewicht sowie eine hohe Rundlaufpräzision, denn der Polygon ermöglicht einen 100-prozentigen Kraftschluss. Die anfallenden hohen Drehmomente werden spiel- und vibrationsfrei übertragen.
Dieter Steigerwald, Werkstattmeister der Betonbohrservice Findeis GmbH, montiert die Bohrkrone auf dem Bohrmotor mit dem werkzeuglosen Bohrkronenanschluss PQ6.
Von der Marktreife zur Marktdurchdringung
Motor und Bohrkrone getrennt.
und ermöglicht eine deutliche Effizienzsteigerung.“ Im ersten Schritt wird zunächst ein Fahrzeug komplett mit dem neuen System bestückt. Um für die gängigsten Aufgabenstellungen im Alltag gerüstet zu sein, erhielt er die Zusage von Dr. Schulze für die zeitnahe Lieferung des ersten zur Freihandbedienung geeigneten Bohrmotors. „So müssen wir nicht zwei Systeme mitführen, ergänzend kann für alte Bohrkronen der verfügbare Adapter eingesetzt werden“, argumentiert Michael Findeis pragma-
„Für eine erfolgreiche Markteinführung sind jetzt auch die Hersteller gefordert“, appelliert Thomas Springer. „Sie können gegenüber ihren Kunden die Lieferbereitschaft des Systems signalisieren und aktiv auf die Anwender zugehen.“ Auch der Fachverband thematisiert den werkzeuglosen Bohrkronenanschluss gegenüber seinen Mitgliedern. So wurden erste Maschinen und Bohrkronen auf der Jahreshauptversammlung in Hamm vorgestellt. Auch zu den im Herbst stattfinden Regionaltreffen wird das System den Anwendern präsentiert. Und um einen eigenen Beitrag zur Einführung des PQ6 zu leisten, hat Thomas Springer am selben Tag eine „Erstausstattung“ mit zwei Bohrmotoren und einem Bohrkronenset bei Dr. Schulze geordert.
INFO Haben Sie Fragen zum PQ6? Kontaktieren Sie uns: Christof Boxberger (Geschäftsführer Technik des Fachverbandes), Tel. 06151 87095612, E-Mail: boxberger@ fachverband-bohren-saegen.de
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
SCHÄRFPROZESS Kontakterosives Schärfen von mehrschichtig gelöteten Schleifperlen Vorwort
Einleitung
Im konventionellen Einsatz werden Seilschleifprozesse von metallischen Strukturen mit Wasser gekühlt. Aufgrund von Kontaminationsverschleppungen muss beim Rückbau von kerntechnischen Anlagen häufig auf diese Möglichkeit zur Leistungssteigerung verzichtet werden. Bei der Bearbeitung von Metall erfolgt zudem keine Selbstschärfung der auf dem Seil angebrachten Schleifperlen. Folglich werden beim Seilschleifen von Metallen heute ausschließlich einschichtige Schleifperlen eingesetzt. Im Gegensatz zu mehrschichtigen Schleifperlen liegt hier nur eine Lage an Schleifkörnern in der Bindung vor. Ist diese Lage verschlissen, muss das komplette Seilschleifwerkzeug ausgetauscht werden, wodurch hohe laufende Kosten entstehen. Die Entwicklung eines gezielten Schärfprozesses für den Einsatz mehrschichtiger Seilschleifwerkzeuge an reinen Metallstrukturen wird die wirtschaftliche Nutzbarkeit dieser Werkzeuge erhöhen.
Die kerntechnischen Anlagen zur kommerziellen Stromerzeugung sollen in Deutschland bis zum Jahr 2022 stillgelegt werden. Zusätzlich zu den 15 bereits im Rückbau oder im vorgelagerten sicheren Einschluss befindlichen Kernkraftwerken müssen in naher Zukunft somit weitere 17 Anlagen sicher, schnell und effizient zurückgebaut werden. Mit dem Ziel des vollständigen Rückbaus zur „Grünen Wiese“ fallen in Abhängigkeit von Größe und Typ des Reaktors zwischen 200.000 t und 400.000 t Beton sowie einige 10.000 t Stahl- und Bewehrungsstrukturen pro Kraftwerk an [1, 2]. Bei den zu trennenden Werkstoffen handelt es sich hauptsächlich um Systeme, Komponenten und Strukturelemente aus Bau- und Edelstählen sowie Beton aus dem biologischen Schild und anderen Gebäudestrukturen. Wie eingangs erwähnt, werden nach dem Stand der Technik zum Zertrennen reiner Metallstrukturen ausschließlich einschichtige Seilschleifwerkzeuge eingesetzt. Das
Bild 1: Aufbau des Analogiewerkzeugs.
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zerspante Metall weist keine ausreichend abrasive Wirkung auf die Werkzeugbindungen auf, um diese im Falle mehrschichtiger Seilschleifperlen effektiv zurücksetzen und weitere Kornlagen freizulegen [3]. Mit einem angepassten Schärfprozess kann diesem Problem jedoch entgegengewirkt werden, indem die Bindung der Seilschleifwerkzeuge gezielt zurückgesetzt wird und somit neue scharfe Diamantkornlagen in den Eingriff gelangen. Eine Möglichkeit, den fehlenden Selbstschärfeeffekt beim Trennen von Metall zu kompensieren, bietet das kontakterosive Schärfen. Aufgrund der metallischen Bindung der am Markt verfügbaren Seilschleifwerkzeuge eignet sich dieses Verfahren für den Rücksatz der Bindungen der Seilschleifperlen, ohne die Diamanten zu beschädigen. In bereits abgeschlossenen Untersuchungen konnte die Schärfung von gesinterten Seilschleifperlen umgesetzt werden [4]. Ein Kernthema ist zudem die Anpassung der Schleifperlenbindung im Hinblick auf möglichst hohe Kornhaltekräfte und kontakterosive Abricht-
TECHNIK
barkeit. Gelötete Schleifperlen weisen wesentlich höhere Kornhaltekräfte als gesinterte Schleifperlen auf. Diese sind jedoch nur mit einer Kornlage Diamanten am Markt verfügbar, da diese Schleifperlen nicht auf einen Abrichtprozess oder eine Selbstschärfung ausgelegt sind. Aus diesem Grund wurden erstmals mehrschichtig gelötete Seilschleifperlen hergestellt und auf ihre kontakterosive Abrichtbarkeit untersucht, wodurch sich die Standzeit von gelöteten Seilschleifwerkzeugen signifikant erhöhen würde.
Entwicklung einer Analogie-Methode Bild 2: Versuchsaufbau zum kontakterosiven Schärfen von Schleifperlen.
Seilschleifwerkzeuge werden aus den Komponenten Trägerseil, Stahlfedern und den Schleifsegmenten aufgebaut. Das Trägerseil besteht aus korrosionsbeständigen Stahllitzen, auf denen die zylindrischen Schleifsegmente aufgereiht und durch Stahlfedern in definiertem Abstand fixiert werden. Zur Vermeidung rotatorischer oder axialer Bewegungen der Schleifperlen, die ein Verhaken des Werkzeugs am Werkstück und damit ein frühzeitiges Versagen fördern, wird zwischen den Schleifsegmenten Kunststoff verspritzt oder Gummi aufvulkanisiert. Diese Gummierung dient außerdem als Schutz der Federn und des Trägerseils. (Bild 1, links). Für die Grundlagenuntersuchung zur Bindungsanpassung der Schleifperlen wurde ein Analogiewerkzeug entwickelt. Mit diesem ist es möglich, Schleifperlen einzusetzen, ohne ein komplettes Seilschleifwerkzeug herstellen zu müssen. Die Schleifperlen werden analog zu der Segmentierung des Seilschleifwerkzeugs auf dem Umfang eines rotationssymmetrischen Trägers befestigt. Dieses Analogiewerkzeug kann dann, in einer Schleifmaschine aufgespannt, zum Trennen eingesetzt und abgerichtet werden (Bild 1, rechts).
Kontakterosives Schärfen einzelner Schleifperlen Das kontakterosive Schärfen basiert auf dem elektroerosiven Materialabtrag und kann bei Schleifwerkzeugen mit leitfähiger Bindung, primär somit metallischer Bindung, angewendet werden. Durch die Zuführung einer Grafitelektrode zu dem
mit Schnittgeschwindigkeit rotierenden Werkzeug wird die Elektrode zerspant. Aufgrund einer anliegenden Spannung entsteht ein elektrisches Feld zwischen der Grafitspanspitze und der metallischen Bindungsoberfläche, das nach dem Überschreiten der Durchschlagsfestigkeit eine Entladung hervorruft. Während der Entladung verdampft der Elektrodenspan und die Bindung wird lokal aufgeschmolzen. Nach Einbrechen des Plasmakanals werden die geschmolzenen Bindungspartikel aufgrund der Umfangsgeschwindigkeit aus dem Arbeitsraum geschleudert. Somit entsteht ein Materialabtrag und die Bindung des Werkzeugs wird zurückgesetzt [5]. Die Einstellgrößen für den Schärfprozess sind die Schärfspannung Uds, der Schärfstrom Ids und die Vorschubgeschwindigkeit der Elektrode vf,e. Die mittlere Grafitspanlänge hängt von der Schnittgeschwindigkeit vc des Werkzeugs und der Elektrodenvorschubgeschwindigkeit vf,e ab. Die Schärfspannung Uds und die mittlere Spanlänge wirken sich direkt auf die maximal mögliche Spaltüberbrückung zwischen Elektrode und Werkzeug aus und bestimmen dadurch die zu erreichenden Kornüberstände und somit den Schärfegrad des Werkzeugs [6]. Der Materialabtrag erfolgt sowohl an der Anode als auch an der Kathode, jedoch ist bevorzugt ein Abtrag am Werkzeug erwünscht. Es wird zwischen negativer und positiver Polarisation unterschieden. Bei kurzzeitigen Entladungen entstehen an
der positiven Elektrode höhere Temperaturen. Der Grund dafür ist die Ansammlung mehrheitlich negativer Teilchen bei der Bildung des Plasmakanals. Diese Teilchen werden zur positiven Elektrode hin beschleunigt und verursachen dort aufgrund der Impulsübertragung beim Aufprall einen höheren Materialabtrag. Deshalb ist es vorteilhaft, das Werkzeug positiv und die Grafitelektrode negativ zu polarisieren (negative Polarisation). Bei langzeitigen Impulsen entstehen zu gleichen Teilen positive wie auch negative Teilchen im Plasmakanal. Da die positiven Ionen eine größere Masse besitzen, entsteht beim Auftreffen auf der negativen Elektrode eine höhere Temperatur und somit ein größerer Materialabtrag. Somit wird bei langzeitigen Impulsen die Grafitelektrode positiv und das Werkzeug negativ gepolt [7]. Beim Schärfen von Seilschleifwerkzeugen entstehen durch die hohe Schnittgeschwindigkeit und das Abtrennen kleiner Späne von der Elektrode nur sehr kurzzeitige Entladungen, weshalb in diesem Anwendungsfall durch die negative Polarisation der höhere Materialabtrag an der Bindungsoberfläche entsteht. Im Folgenden wird der Versuchsaufbau zur Einstellung eines gleichmäßigen Werkzeugverschleißes als Eingangsgröße für die anschließenden eigentlichen Schärfuntersuchungen beschrieben. Die Schleifperlen werden mithilfe von Passstiften auf dem Umfang der erwähnten Trägerscheibe positioniert und
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
Bild 3: Verschleißen und Schärfen von Schleifperlen.
festgeschraubt. Das Analogiewerkzeug wird in einer Flachschleifmaschine der Fa. Geibel und Hotz montiert. Über einen Schleifkontakt wird der Träger positiv gepolt, um einen möglichst großen Bindungsabtrag an den daran befestigten Schleifperlen zu generieren. Die Grafitelektrode wird gegenüber dem Maschinentisch isoliert und negativ gepolt. Die Zustellung des Analogiewerkzeugs erfolgt mit einer Vorschubgeschwindigkeit vf,e über die Y-Achse der Schleifmaschine. Die Schleifperlen rotieren mit der Schnittgeschwindigkeit vc und tragen Späne von der Grafitelektrode ab. Am Netzgerät werden Schärfspannung Uds und Schärfstrom Ids variiert. Für das Prozessergebnis ist zudem noch die Gesamtzustellung der Grafitelektrode sf,e bzw. die Schärfdauer ausschlaggebend (Bild 2). Für einen einheitlichen Ausgangszustand der Perlentopografien werden diese zuvor in einen verschlissenen Zustand überführt. Dazu wird das Analogiewerkzeug als segmentierte Trennschleifscheibe zum Trennen eines Stahlblocks aus S235JR verwendet, bis die im Einsatz befindlichen Bereiche der Schleifperlen nur noch einen sehr geringen Kornüberstand aufweisen und somit verschlissen sind (Bild 3, links). Anschließend erfolgt das Schärfen mit angelegter Spannung und Zustellung der Perlen zur Grafitelektrode (Bild 3, rechts). Sowohl das Verschleißen als auch das Schärfen er-
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folgt mit einer Schnittgeschwindigkeit von vc = 20 m/s. Der Stellgrößenbereich für Spannung und Vorschubgeschwindigkeit wird auf Grundlage der Voruntersuchungen zum Schärfen gesinterter Schleifperlen ausgelegt. Die Spannung Uds wird zwischen 40 V und 80 V und die Vorschubgeschwindigkeit vf,e zwischen 0,1 mm/min und 1 mm/min variiert. Je Versuch wird eine Gesamtzustellung sf, e = 40 mm mit Elektroden vom Typ ISEM-2 erreicht. Der Elektrodenquerschnitt beträgt 8 mm x 11 mm.
Schärfergebnisse Die Ergebnisse zeigen, dass ab einer Schärfspannung von 60 V die Bindung effektiv zurückgesetzt wird. Dieses Ergebnis ist vergleichbar mit den Untersuchungen an gesinterten Schleifperlen [4]. Mit abnehmender Vorschubgeschwindigkeit sinkt die Einzelkornspanungsdicke im Schärfprozess. Dies hat eine Verringerung der mittleren Spandicke und eine Verringerung der simultanen Grafitspananzahl zur Folge. Somit verringert sich der Bindungsabtrag. Die maximal erreichte Rücksetzgeschwindigkeit der Bindung liegt mit 13 µm/min auf einem Niveau, das ein In-Prozess-Schärfen und somit die Kompensation des auftretenden Verschleißes während des Schleifprozesses ermöglicht. Dieser liegt beim Trennen von Baustahl bei etwa 3,5 µm/min. Ein Querschliff der eingesetzten mehr-
schichtig gelöteten Schleifperlen ist auf Bild 4, dargestellt. Eine nähere Betrachtung der Segmentoberflächen mit dem Rasterelektronenmikroskop bestätigt die erzielten Ergebnisse. Im Auslieferungszustand ist der Kornüberstand der Diamanten deutlich erkennbar. Die Schleifperle ist einsatzscharf (Bild 4 links). Im verschlissenen Zustand ist die Bindung der Schleifsegmente stark eingeebnet, was die fehlende Abrasivwirkung des zerspanten Baustahls bestätigt. Die Diamanten sind abgeflacht und weisen vergleichsweise geringe Kornüberstände auf (Bild 4, Mitte). Dies hätte im weiteren Einsatz eine verminderte Spanbildung zur Folge, wodurch die Prozesstemperaturen durch erhöhte Reibanteile stark ansteigen würden. Nach dem Einsatz des kontakterosiven Schärfprozesses sind neue, scharfe Diamanten auf der Oberfläche erkennbar. Die Bindung wurde ausreichend zurückgesetzt, um die Diamanten der nächsten Kornlagen freizulegen. Die kraterartige Oberfläche ist auf die lokalen Entladungen und das unregelmäßige Aufschmelzen der Bindungsoberfläche zurückzuführen. Zur optimalen Einstellung des resultierenden Kornüberstandes ist eine weiterführende Untersuchung der Schärfstellgrößen erforderlich, um möglichst hohe Kornhaltekräfte der resultierenden Diamantenlage zu gewährleisten.
Zusammenfassung und Ausblick Das kontakterosive Schärfen ist für das Zurücksetzen mehrschichtig gelöteter Bindung von Seilschleifwerkzeugen sehr gut geeignet. Das komplett verschlissene Werkzeug kann wieder in einen schnittfähigen Zustand gebracht werden und die Geschwindigkeit des Bindungsrücksatzes ist ausreichend groß, um den im Trennschleifprozess auftretenden Verschleiß kompensieren zu können. In anschließenden Untersuchungen werden die geschärften Perlen auf die entstehenden Kornhaltekräfte hin untersucht und erneut zum Trennschleifen reiner Stahlstrukturen eingesetzt. Zudem wird der Lötprozess der Schleifperlen weiterentwickelt, um eine gleichmäßigere Diamantkornverteilung in der Bindung zu gewährleisten. Nach erfolgreichem
TECHNIK
INFO Autorenangaben • Prof. Dr.-Ing. Berend Denkena, Leiter des Instituts für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen • Dr.-Ing. Thilo Grove, Bereichsleiter Fertigungsverfahren am Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen • Dipl.-Ing. Jan Harmes, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen • M. Sc. Christian Heller, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen Bild 4: Werkzeugquerschnitt und Versuchsablauf beim Schärfen mehrschichtig gelöteter Schleifperlen.
Kontakt IFW Institut für Fertigungstechnik und Werkzeugmaschinen, Leibniz Universität Hannover
Abschluss der Voruntersuchungen wird ein Demonstrator-Seilschleifwerkzeug gefertigt und unter Realbedingungen an reinen Stahlstrukturen eingesetzt und simultan geschärft, um eine Prognose über die mögliche Standzeiterhöhung gegenüber der konventionellen Prozessführung mit einschichtigem Seilschleifwerkzeug zu ermöglichen.
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Danksagung Die dargestellten Untersuchungen wurden innerhalb des Forschungsvorhabens „Kontakterosives Abrichten mehrschichtiger Seilschleifwerkzeuge für die Stahlbeton- und Stahlbearbeitung (KESS)“ im Rahmenprogramm „Stilllegung und Rückbau kerntechnischer Anlagen“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Literatur [1] Thierfeld, S.: Decommissioning and Waste Management. Proceedings of 3rd European IRPA Congress 2010, 14./16.06.2010, Helsinki, 2010 [2] Zeiher, M.: Ein Entscheidungsunterstützungsmodell für den Rückbau
[5]
[6]
[7]
massiver Betonstrukturen in kerntechnischen Anlagen, Dissertation, Karlsruher Institut für Technologie, 2009 Paspaliaris, I.; Katalagarianakis, G.: Ornamental and dimensional stones network. Proceedings of 2nd Annual Workshop, Pisa, 2002 Denkena, B.; Grove, T.; Harmes, J.: Kontakterosives Schärfen von Seilschleifwerkzeugen, DIHW; Ausgabe 2/2018, S. 34–38 Wegener, K.; Weingärtner, E.; Blaser, M.: Inprocess wire electrical discharge dressing (IWEDD) of metal bonded diamond wheels, Manufacturing Technology 61 (2013), S .339–342 Hahmann, D. M.: Produktives Schleifen von dreidimensionalen Mikrostrukturen, Dr.-Ing. Dissertation, Leibniz Universität Hannover, 2012 Schöpf, M.: Electro Chemical Discharge Machining (ECDM): Neue Möglichkeiten zum Abrichten metallgebundener Diamantschleifscheiben, Dr.-Ing. Dissertation, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, 2001
PZH Produktionstechnisches Zentrum Hannover An der Universität 2 30823 Garbsen Germany harmes@ifw.uni-hannover.de www.ifw.uni-hannover.de
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DIAMANT-TRENNSÄGE VON 1876 Aus der Zeitschrift „Scientific American“, New York, 23. Sept. 1876
Branch’s Diamond Stone-Sawing Machine, patented to Joseph W. Branch, Branch, Crookes & Co., St. Louis, Missouri.
Seit der Entdeckung des Bort Carbon, des schwarzen Diamanten, wurde viel Energie und Kapital aufgewendet, um ihn für die verarbeitende Industrie von praktischem Wert zu machen. Der Diamant ist seit Langem als eine der härtesten Substanzen in der Natur bekannt. Er wurde und wird auch heute noch von Steinmetzen und Edelsteinschleifern verwendet, um andere Edelsteine, sogar den weißen Diamanten, zu
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schneiden und zu polieren. Aber während seine Bedeutung für das Schneiden von harten Substanzen, insbesondere von Steinen, geschätzt wurde, war sein praktischer Nutzen durch die Schwierigkeit, ihn sicher halten zu können, beeinträchtigt. Eine Menge an Erfindergeist, Zeit und Geld wurde aufgewendet, um dies zu erreichen, aber die Versuche waren in der Regel Misserfolge, insbesondere die Versuche, Steine zu sägen und
zu bearbeiten. Die Aufzeichnungen des Patentamtes in den letzten zehn Jahren zeigen die verschiedenen Modi und Geräte zu diesem Zweck. Die Erfindung von Joseph Branch war eine der erfolgreichsten für den praktischen Gebrauch. Das erste Patent von Mr. Branch vom 8. Juni 1869 betraf das Einsetzen des Diamanten in einen zweiteiligen Stahlhalter mit Aussparungen und weichen Blechkissen für den Diamanten. Diese
TECHNIK
Halterungen wurden dann in den Rand des Sägeblattes eingepasst und durch eine Keilvorrichtung in das Weichmetall gepresst. Die Säge war, was das Schneiden betraf, erfolgreich, aber in der Arbeitspraxis konnte der Diamant auch nicht sicher gehalten werden, und das Projekt wurde abgebrochen. Andere haben versucht, dies zu verbessern, indem sie die Diamanten in Stahlhalter gelötet haben. Die Ergebnisse waren allerdings nicht besser, da die weichen Metallkissen dem Andruck des Blattes nachgaben und die Zentrifugalgeschwindigkeit der Säge den Diamanten wegschleuderte. Einige Erfinder, die diese scheinbar unüberwindlichen Schwierigkeiten sahen, betrachteten die Diamantkreissäge als nicht praktikabel. So wurden auch Versuche unternommen, die Diamanten auf dem Schwert einer Pendelsäge aufzubringen. Sie behaupteten, damit eine größere Leistung beim Sägen von großen Blöcken zu haben. Auch wenn dies teilweise zutrifft, ist sowohl die Qualität wie auch die Quantität der geleisteten Arbeit einer Kreissäge nicht mit der einer Pendelsäge zu vergleichen. Mister Joseph Branch, der Erfinder der hier abgebildeten Maschine, behauptet, den Diamanten ohne die Hilfe von Weichmetallen sicher in Stahlhaltern befestigen zu können. Der Stone Monarch, wie er seine Säge nennt, verleihe der Kreissäge der steinverarbeitenden Industrie den gleichen Stellenwert wie der bei der Holzbearbeitung. Die besondere Weise, den Diamanten in die Halterung und diese wiederum in die Sägescheiben einzusetzen, ist in den Patenten vom 31. August 1875 ausführlich beschrieben. Das Hauptverdienst dieser Erfindung ist die perfekte Sicherheit, die dem Diamanten bei jeder Geschwindigkeit gegeben wird. Die Diamanthalter sind einfach in der Konstruktion (Figur 2) und werden entweder in der fertigen Säge oder in zweifacher Ausführung geliefert, sodass etwaige Fehler, die durch übermäßigen Druck oder andere Umstände entstehen können, erneuert oder ersetzt werden können. Sie können von jedem Arbeiter in die Säge eingesetzt werden, ohne dass er die Befähigung hat, den Diamanten zu setzen.
Annonce von Branch, Crookes & Co.
Die Art und Weise, wie die Sägen mit Wasser gekühlt und die Zementschlämme weggespült werden, ist ebenfalls neu und einzigartig bei dieser Maschine. Das Wasser wird durch die Achse in Kammern und durch radiale Öffnungen auf jede Seite des Sägeblattes geleitet, wodurch das Wasser auf das Sägeblatt trifft und durch die Zentrifugalkraft zum Schnitt geleitet wird. Dies wirkt sich auf drei Ergebnisse aus: 1. die Achse zu kühlen, 2. das Sägeblatt zu kühlen und bei gleichmäßiger Temperatur zu halten, um eine Ausdehnung zu verhindern, und 3. die Reinigung des Sägeblattes von anfallenden Steinschlämmen und anderen Verschmutzungen beim Sägen. Die Konstruktion für den Vorschub des Steinblocks ist perfekt unter der Kontrolle des Bedienpersonals und verfügt über eine einfache Zuführeinrichtung, die an die variable Textur oder Dichte des zu sägenden Steins angepasst werden kann. Die Sägen sind auch entsprechend zur Schnitttiefe verstellbar, entweder ganz oder teilweise durch den Block hindurch, wobei eine gerade Linie am unteren Ende des Schnittes
erhalten bleibt, aber auch Formteile, Falze usw. möglich sind. Der Tisch zum Bearbeiten des Steins wird auf einer Reihe von Rollen im Schlitten platziert, die eine einfache Einstellung des Steins im rechten Winkel mit der Säge ermöglichen, sodass jede gewünschte Dicke abgeschnitten werden kann. Der Wagen, auf dem der Tisch steht, ist ebenfalls mit Rollen versehen, die auf parallelen V-Bahnen montiert sind, und mit einer Vorschubzahnstange, die auf einem Vorschubritzel arbeitet. Die Sägen werden entweder über oder unter der Werkstückoberfläche, vorzugsweise aber über der Werkstückoberfläche zum Sägen von großen Blöcken und Quadern und unter der Werkstückoberfläche zum Kanten, Ablängen und Sägen von Steinen mit kleinen Abmessungen eingesetzt. Dieser Einsatzbereich ist auf den zentralen Einsatz von Wasser zurückzuführen, da durch die Zentrifugalgeschwindigkeit des Sägeblatts das Wasser immer dem Schnitt zugeführt wird. Kurz gesagt, diese Maschine ist für alle Anforderungen der Geradlinigkeit ohne Komplikationen geeignet und ein großer Teil der für den Bau nötigen Steinblöcke kann jetzt ohne manuelle Handarbeit fertiggestellt werden. Die Sägen laufen zudem mit einer durchschnittlichen Umfangsgeschwindigkeit von 10.000 Fuß pro Minute, was eine große Geschwindigkeit und Perfektion beim Schneiden des Steins bewirkt – abhängig von der variablen Dichte des zu schneidenden Steins, die von 1 bis 36 Zoll pro Minute oder pro 10.000 Fuß Umlauf der Säge variiert. Gewöhnliche Sandsteine werden mit einer Geschwindigkeit von 6 bis 36 Zoll pro Minute gesägt, Marmor und Kalksteine mit einer Geschwindigkeit von 3 bis 18 Zoll pro Minute oder einem Durchschnitt von 200 bis 800 Fuß pro Tag. Die Hersteller, die Firma Branch, Crookes & Co., haben auf der CentennialMesse zwei ihrer Diamantkreissägen ausgestellt. Die beiden Maschinen verfügen über 66- bzw. 20-Zoll-Sägen. Die 66-Zoll-Säge enthält 84 Diamanten, die 20-Zoll-Säge 60 Diamanten. Diese Maschinen werden im laufenden Betrieb ausgestellt und ziehen die Aufmerksamkeit der Messebesucher auf sich.
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
KERN-DEUDIAM: 150 FUGENSCHNEIDER KDF800-E VERKAUFT
150-mal verkauft: KDF800-E.
Was für einen Bigplayer eine Randnotiz wäre, ist für Kern-Deudiam ein voller Erfolg. Inzwischen wurden über 150 Fu-
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genschneider KDF800-E mit 11-kW-Motor in Hövelhof produziert und verkauft. Für das mittelständische Unternehmen hat sich das Risiko, in zusätzliches Personal, die Entwicklung und die Maschinenfertigung zu investieren, voll ausgezahlt. Aufgrund der erfolgreichen Entwicklung wurde das Portfolio von Elektrofugenschneidern inzwischen um zwei Varianten mit 7,5-kW-Motoren ergänzt. In Planung ist ein weiterer Typ, der zur nächsten Bauma in München präsentiert werden soll. Neben Deutschland und Europa kommen die Fugenschneider mit 11-kW-Motor von Südamerika bis in den Nahen Osten zum Einsatz. Das bedeutet, dass die Fugenschneider den verschiedensten klimatischen Bedingungen ausgesetzt sind. Zum Beispiel sehr hohe Luftfeuchtigkeit in Kolumbien, Temperaturen von mehr als 48° C im Schatten in Ägypten, Dubai oder Katar, die die Gummis der Handgrif-
fe schmelzen lassen, oder im Gegenteil Temperaturen von bis zu minus 25° C etwa in Russland oder Norwegen – nichts konnte dem Fugenschneider KDF800-E bisher etwas anhaben. In Deutschland macht sich die Investition für den Anwender sehr schnell bezahlt, da gerade für Schneidarbeiten noch gute Preise verlangt werden können. Zudem unterstützt die BG Bau den Kauf von Elektrofugenschneidern für ihre Mitglieder mit bis zu 1.000,00 €. Durch zum Teil sehr enge Kontakte zum Anwender gingen und gehen Anregungen aus der Praxis in die Fertigung der Fugenschneider mit ein. So sind z. B. jetzt zwei verschiedene Handgriffe zum Schieben der Fugenschneider lieferbar. Zum einen sind das die bewährten klassischen Einzelgriffe und zum anderen der sogenannte U-Handgriff, der mehr Körpereinsatz zulässt.
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HILTI: DIE NEUE DIAMANT-WANDSÄGE DST 20-CA Kundenstimmen „Durch die höhere Leistung und die schnelle Montage der neuen Wandsäge (keine E-Box, keine Kabel) haben wir eine Zeitersparnis von ca. 15–20 Prozent. Joachim Hovestädt, Man schneidet 30 Prokurist HNT GmbH Prozent schneller und benötigt so weniger Wasser. Weiterer Vorteil: Die Säge braucht weniger Platz und spart damit Gewicht auf den Fahrzeugen. Das sehr gute Handling der Säge ist insbesondere beim Bündigschnitt unter der Decke deutlich spürbar. Du schwenkst das Blatt ein und ballerst einfach voll durch. Jetzt haben wir die Streitigkeiten, wer die alten Sägen nimmt!“
Hilti Diamant-Wandsäge DST 20-CA: extrem kompakt, einfache Handhabung und Einrichtung sowie schneller Transport dank integrierter Steuerelektronik (keine externe Elektrobox erforderlich).
Meilenstein Eine Diamant-Wandsäge mit voll integrierter Elektronik und einer Produktivität, die ihresgleichen sucht: Hilti hat im Frühjahr 2018 die neueste Generation der DST-Wandsäge auf den Markt gebracht. Die neue Elektro-Diamantwandsäge DST 20-CA von Hilti ist die erste 32-A-Elektrohochfrequenzwandsäge ohne externe Elektrobox. Dies bedeutet in erster Linie circa 60 Prozent weniger Systemgewicht und eine höhere Schnitttiefe von bis zu 73 cm mit einem 1.600-mmBlatt.Zum anderen keine zusätzlichen Kabel: Strom-, Steuer- und Fernbedienungskabel zwischen Elektronik-Box und Sägekopf sind nicht mehr notwendig. Die Fernbedienung mit 2.400-MHzBand mit Frequency-Hopping-Technologie und einer Reichweite von rund 20
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Metern zeigt in Echtzeit die Schnitttiefe auf dem Display an. Durch die integrierte Elektronik kann die Säge schnell transportiert und aufgebaut werden, sodass lange Rüst- und Transportzeiten entfallen und der Anwender rasch mit dem Diamantsägen beginnen kann. Hier überzeugt die neue Wandsäge DST 20-CA durch ihre Leistungsstärke: Im Vergleich zur Wandsäge DS-TS 20-E bringt sie 30 Prozent mehr Leistung und ein 200 Prozent höheres Drehmoment. Das aktuelle Hilti CutAssist-Update optimiert den Sägevorgang und sorgt damit für eine 15 Prozent höhere Schnittgeschwindigkeit. Der Anwender muss lediglich wenige Parameter wie Schnitttiefe oder den Durchmesser einstellen, auf den Startknopf drücken und schon nimmt die Hilti DST 20-CA ihre Arbeit auf. Das spart Zeit und gestaltet Diamantsäge-Arbeiten deutlich effizienter.
Die HNT Handelsgesellschaft für Diamantwerkzeuge mbH ist seit 25 Jahren bundesweit im Bereich Betonbohr- und Sägearbeiten im Auftrag aller namhaften Bauunternehmen tätig. Das Unternehmen beschäftigt 120 Mitarbeiter und hat seinen Unternehmenssitz in Riesa.
„Die Säge ist das Nonplusultra unter den Wandsägen: Die neue Arretierung ist gigantisch, die Leistung wurde um einiges gesteigert, das ausgewogene und geringe Gerhard Storz, Storz Betonbohren Gewicht, die sehr und -sägen GmbH gute Griffposition und keine E-Box mehr! Die DST 20-CA bringt uns zeitlich viel Ersparnis.“ Betonbohren, Betonsägen, Betonfräsen – das sind seit 1991 die Arbeitsgebiete der Storz Betonbohren und
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-sägen GmbH in Sindelfingen. Zu den Kernaufgaben kommen Sonderleistungen wie z. B. Spalt- und Pressarbeiten, Dosensenkarbeiten, Fugenschneiden, Betonabtrag oder auch Bohrungen für den nachträglichen Einbau von Klima-, Wasser-, Elektro- und Heizungsanlagen.
„Es ist die einzige Säge am Markt, die so viel Technik in einem kleinen Gehäuse ohne E-Box untergebracht hat. Durch den Wegfall der E-Box sind wir nicht mehr an Mario Bierfreund, Geschäftsführer die Leitungslänge Bierfreund Betondes Powerkabels Bearbeitung gebunden und die Rüstzeit hat enorm abgenommen. Die vielen Griffmöglichkeiten machen das Einhängen der Säge sehr viel angenehmer. Wir werden in Zukunft zu 100 Prozent auf die neue DST 20-CA setzen und auch die 10-kW-Sägen durch diese ersetzen.“ Der Familienbetrieb aus dem hessischen Ober-Ramstadt hat sich als Partner im Hoch- und Tiefbau für den Spezialabbruch mit Diamanttechnik etabliert – insbesondere unter erschwerten Bedingungen. Beispiel-Referenzen: Sanierung Bundesamt für Gesundheit in Berlin, Sanierung der historischen Stadtmauer in Ulm.
„Die DST 20-CA von Hilti ist ein Quantensprung in der Sägetechnik und dabei sehr zuverlässig. Bei größeren Blattdurchmessern wie dem 1.600er ist es ein gefühltes Thomas Buve, Geschäftsführer Leistungsplus von Thomas Buve GmbH 50 Prozent zur bisherigen TS 20E. Wofür ich mit der bisherigen Technik einen Tag gebraucht habe, schaffe ich jetzt in zwei Stunden. Insbesondere die
Arretierung ist ein Meilenstein: Du haust das Ding an die Wand und es geht los!“ Die Thomas Buve GmbH mit Sitz in Leipzig ist seit 25 Jahren auf den Gebieten Altbausanierung, Betonrückbau sowie Hoch- und Tiefbau deutschlandweit tätig. Alle Beton- und Sägearbeiten führt der Full-Service-Dienstleister mit Diamanttechnik aus wie z. B. bei der Verschiebung des 2.800 Tonnen schweren Portikus des Bayerischen Bahnhofs in Leipzig.
Christian Tiddia und Michael Jesse, Geschäftsführer Betontrenn GmbH
„An der neuen Diamant-Wandsäge begeistern uns insbesondere das einfache Handling, ihr leichtes Gewicht und die Leistung. Wir können damit Schnitte deutlich schneller und präziser ausführen. Zudem eröffnet uns das Bearbeiten von Beton mit einer 20-kW-Säge ohne E-Box ganz neue Möglichkeiten.“ Die Betontrenn GmbH in Ludwigsburg bietet sämtliche Arbeiten der Betonbearbeitung an: Bohren, Sägen, Sprengen, erschütterungsfreier Rückbau, nachträglicher Bewehrungsanschluss. Zu den Referenzprojekten zählen u. a. Stuttgart21, der Fluchttunnel in Bad Cannstatt (Tauchsägen) oder die Kunstschnitte in Rundstützen an der Uni Tübingen.
Burkhard Landgraf und Matthias Landgraf, Geschäftsführer BBS Matthias Landgraf
„Die Steigerung von Hydraulik auf die TS 20-E war schon enorm und jetzt das
Ganze nochmal. Unsere alte Säge bleibt jetzt schon im Regal stehen. Die DST 20-CA hat so viel Power, dass man eher bremsen muss. So schaffen wir viel mehr Schneidleistung pro Tag. Zudem ist die Maschine viel handlicher und man muss nicht mehr auf die Kabel aufpassen.“ Die BBS Matthias Landgraf hat sich 2005 in Dresden als Beton-Bohr- und Sägebetrieb gegründet. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Kernbohrungen, Ausschnitte in Decken und Wänden aus Stahlbeton und Mauerwerk, Wand- und Seilsägen, Fugenschneiden sowie Spezialabbruch im Raum Dresden, Chemnitz, Leipzig und Berlin.
„Eine Halbierung des Systemgewichtes um 50 Prozent bei gleichzeitiger Leistungssteigerung von 30 Prozent – das kann nur Hilti. Gefühlt sind wir mit der DST 20George Antal, Geschäftsführer CA jetzt doppelt Antal Abbruch & so schnell. Hinzu Baumanagement kommt, dass das GmbH niedrige Systemgewicht die Rüstzeit enorm beschleunigt und aufgrund der geringeren Anzahl von Komponenten, die kaputtgehen könnten, gibt es deutlich weniger Ausfall der Säge. Und auch in Sachen Ergonomie hat sich Hilti was einfallen lassen: Durch die vielen Griffe und das neue Verrieglungssystem lässt sich die Säge auch über Kopf viel leichter installieren. Wir überlegen, alle unsere ,alten‘ Wandsägen bereits vorzeitig auf die DST 20-CA umzustellen, um auf allen Baustellen die Vorzüge des Gerätes nutzen zu können.“ Das Frankfurter Bauunternehmen Antal ist mit seinen 175 Mitarbeitern schwerpunktmäßig in den Bereichen Abbruch, konstruktiver Rückbau (z. B. Zeilgalerie in Frankfurt), Sanierung (z. B. Eurotower und Hochhaus am Park in Frankfurt), Bohren & Sägen sowie Rohbau tätig.
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Gerüst hat man eine klare Zeitersparnis, da es nur noch ein Kabel gibt. Bisher haben wir beispielsweise drei Fenster am Tag geschafft, jetzt sind es sechs. Auch der Transportwagen schafft eine echte Erleichterung, damit spart man schon beim Einladen am Morgen 20 Minuten.“ Matthias Seliger, Geschäftsführer Seliger GmbH
„Unsere Monteure ziehen fast schon Streichhölzer, wer die neue Säge einsetzen darf. So leicht und schnell konnten sie noch nie mit einer so effizienten Technik arbeiten. Bei Arbeiten auf dem
Das Leistungsspektrum der Firma Seliger in Potsdam reicht von der filigranen Bohrung bzw. Schneidarbeit im Privathaushalt bis zur 1.000-mm-Kernbohrung mit Diamanttechnik in denkmalgeschützten Gebäuden. Aktuell ist die Seliger GmbH mit der Sanierung der Neptun-Grotte in Sanssouci, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, betraut.
HILTI: GESICHERTE NACHFOLGE der langjährige Prokurist „Gebietsleiter Deutschland Diamant Heavy User“, stellte seinen Nachfolger Rupert Ströbele vor, der ab Dezember 2018 die Leitung übernehmen wird. „Ich freue mich sehr, dass Rupert Ströbele meine Nachfolge antreten wird – auch wenn ich mich mit einem lachenden und weinenden Auge aus meiner Tätigkeit verabschiede. Rupert Ströbele bringt langjährige Erfahrung in der Diamanttechnik mit und wird diesen Bereich mit dem bewährten Team sicher weiter maßgeblich positiv gestalten. Ich wünsche ihm für seine neue Aufgabe und die bevorstehenden Herausforderungen viel Erfolg“, fasst Hartmut Frisch zusammen.
Hartmut Frisch, der langjährige Prokurist „Gebietsleiter Deutschland Diamant Heavy User“, stellte seinen Nachfolger Rupert Ströbele vor.
Auch über das Jahr 2018 hinaus wird die Hilti Deutschland AG der verlässliche und vertrauensvolle Partner für die Kunden in der schweren Diamanttechnik in Deutschland und Europa bleiben!
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Auf den Hilti Diamanttechnik-Innovationstagen, die im April 2018 in Schaan (Fürstentum Liechtenstein) stattfanden, erwartete die Teilnehmer am Abend noch eine Überraschung: Hartmut Frisch,
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LISSMAC: NEUER FUGENSCHNEIDER FÜR OAT
Lissmac Unicut 520 als Tiefenschnittausführung.
OAT Bietigheim erweitert seine bestehende Lissmac-Fugenschneiderkolonne mit dem neuen Lissmac-Fugenschneider Unicut 520 inkl. Seitenschnitteinrichtung sowie dem Unicut 520 als Tiefenschnittausführung. Wer tagtäglich bis zu 630 mm tiefe Fugen sowie Frischbetonbaustellen im Dauer einsatz schneidet und hierfür sowohl Schlepp- als auch geschobene Schnitte erbringen muss, für den ist der Lissmac Unicut 520 die ideale Lösung. Somit war es für OAT Bietigheim die logische Konsequenz, seine Fugenschneiderkolonne um den Lissmac Unicut 520 inkl. Seitenschnitteinrichtung sowie den Unicut 520 als Tiefenschnittausführung zu erweitern. Zumal die Entwicklung des leistungsstarken Fugenschneiders in enger Zusammenarbeit zwischen den Profianwendern von OAT und den Lissmac-Ingenieuren erfolgte. Ein Fugenschneider, der sowohl durch seine Leistung als auch durch seine Funktionalität in allen Einzelheiten besticht. „Seit vielen Jahren kennen wir Lissmac als verlässlichen Partner“, betont Rudolf Bader, Niederlas-
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sungsleiter der Otto Alte-Teigeler GmbH in Bietigheim sowie Oberpframmern, und fügt hinzu: „Eingesetzt werden soll der Unicut 520 mit Seitenschnitteinrichtung hauptsächlich im Frischbetonbereich. Wir freuen uns schon sehr darauf, die neuen Geräte in Betrieb zu nehmen.“ Der Unicut 520 zeichnet sich besonders durch die einfache Bedienung mit dem multifunktionalen Joystick aus. Die kompakte und bedienerfreundliche Bauweise ermöglichen den Umbau der Sitzpositionen innerhalb kürzester Zeit. Zusätzlich sind die ausgelieferten Geräte mit der neuesten Motorengeneration ausgestattet.
Optimale Kraftübertragung dank Hydraulik und Elektronik Ein kraftvoller 101-PS-Deutz-Turbodiesel-Motor mit integriertem Ladeluftkühler, welcher auch die Abgasnorm EU IIIB erfüllt, sorgt in Verbindung mit dem stufenlos elektronisch regelbaren Hydraulikantrieb am Sägeblatt für maximale Schneidkraft. Der einstellbare Drehzahl-
bereich geht von 600 1/min bis maximal 2.900 1/min. Dadurch sind auch problemlos Dauereinsätze möglich, da es keine Seltenheit ist, dass ein Lissmac Unicut 520 im Mehrschichtbetrieb tagelang am Stück rund um die Uhr im Einsatz ist, um die Bauzeit möglichst kurz zu halten. Durch ein elektrohydraulisches Lenksystem ist es Lissmac gelungen, den Hydraulikkreislauf zu optimieren und dem Anwender eine höhere Leistung am Sägeblatt zur Verfügung zu stellen. Ein optimal abgestimmter Kombikühler für Hydraulik und Motor stellt sicher, dass auch solche Belastungen ohne übermäßige Temperaturerhöhung erfolgen können. Die hydraulische Regelung der Sägeblattaushebung und -absenkung erfolgt stufenlos. Die fein abgestimmte Vorschubregelung sorgt zusätzlich für höchste Präzision bei der Schneidarbeit. Dank der guten Leistungsentfaltung können Umsetzgeschwindigkeiten von bis zu 60 m/min im Eilgang erreicht werden. Selbstverständlich ist der Unicut 520 von Links- auf Rechtsschnitt umrüstbar und auch Schrägschnitte bis 15° nach innen und nach außen sind möglich. Der Schieberkasten ist um 100 bzw. 200 mm nach außen versetzbar und kann 150 mm in der Höhe verstellt werden. Die bewährte Lissmac-Sägeblattkühlung sorgt für einen sparsamen Wasserverbrauch. Optional sind unter anderem eine Tandemlängsschnitteinrichtung, eine Tiefenschnitteinheit, eine Grooving-Einheit, eine Bohr-Einheit, ein Umbausatz auf Schleppschnitt, eine Antriebseinheit für die Hinterachse, eine Schmutzwasserabsaugung sowie eine Trockenabsaugung erhältlich.
Maximaler Arbeitskomfort Weitere nützliche Details sind zum einen die hydraulisch bewegliche Sägeblatthaube mit integriertem Schallschutz sowie breite, nicht markierende Antriebsräder. Die Anordnung von Fahrersitz und Bedienpult kann darüber hinaus jeweils auf die Schnittart abgestimmt werden. Dies sorgt für eine optimale Sicht und ein ergonomisches Arbeiten des Maschi-
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Mit der Tandemlängsschnitteinrichtung können Vor- und Nachschnitte in einem Arbeitsgang erledigt werden. Dadurch kann bei manchen Anwendungen die Arbeitsgeschwindigkeit verdoppelt werden und somit die beim Nachschneiden entstehenden Bruchkanten reduziert werden. Dies macht den Unicut 520 noch attraktiver, erweitert die Einsatzmöglichkeiten und erhöht die Produktivität. Aktuell bietet Lissmac mit seinen drei Fugenschneiderklassen Compactcut, Multicut und Unicut leistungsstarke Geräte in allen Größen und für alle Anwendungen. Dabei wird konsequent auf Effizienz durch Leistung, Nachhaltigkeit und gesünderes Arbeiten gesetzt.
Lissmac Unicut 520 mit Seitenschnitteinrichtung.
nisten mit dem Unicut 520. Das zentrale Display überzeugt durch seinen modularen Aufbau und seine umfangreiche Informationsübersicht. Der Anwender kann alle Motorenwerte schnell und einfach über das Display ablesen. Die elektrohydraulische Lenkung macht die
Maschine, in Verbindung mit dem stufenlosen hydraulischen Radnabenantrieb, mühelos beherrschbar. Der Unicut 520 kann mit der optional erhältlichen „Tiefenschnitteinheit“ auf Sägeblätter mit einem Durchmesser von bis zu 1.500 mm aufgerüstet werden.
INFO www.lissmac.com
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TYROLIT: MIT DER WSE1621 NEUE ÄRA BEIM WANDSÄGEN
Die benutzerfreundliche Tyrolit WSE1621 überzeugt mit ultrakompakten und besonders leichten Systemkomponenten sowie zahlreichen digitalen Ausstattungsmerkmalen.
Tyrolit beweist mit der Einführung des Wandsägesystems WSE1621 einmalmehr, dass man in puncto Leistung und Gewicht keine Kompromisse mehr eingehen muss. Im Gegenteil: Das von Grund auf neu konzipierte Premium-Wandsägesystem setzt mit seinen ultrakompakten und besonders leichten Systemkomponenten sowie zahlreichen digitalen Ausstattungsmerkmalen neue Maßstäbe in seiner Klasse. Mit einer Schnitttiefe von 705 mm bei einem Blattdurchmesser von 1.600 mm lassen sich nahezu alle Aufgaben des täglichen Betriebs problemlos meistern. Seit Ende Mai 2018 ist die neue Universal-Elektrowandsäge über die Tyrolit-Vertriebsgesellschaften in Österreich, Deutschland und der Schweiz verfügbar und wird nachfolgend europa- und weltweit ausgerollt.
Mit Erfahrung und Kompetenz an die Spitze Tyrolit Hydrostress, ein Unternehmen der Tyrolit Gruppe, entstand in den 1970er-Jahren und präsentierte 1983 als weltweit erstes Unternehmen eine vollhydraulische Wandsäge. Damit war der Grundstein für eine Erfolgsgeschichte gelegt, die mit viel Kompetenz, Erfahrung und Innovationsgeist Stück für Stück weitergeschrieben wurde. Mit Einführung der WSE1621 ist Tyrolit Hydrostress erneut ein Evolutionssprung im
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Wandsägen gelungen und das Unternehmen beweist einmal mehr seine Vorreiterrolle bei der professionellen Bearbeitung von armiertem Beton. Die WSE1621 verbindet dabei eine besonders hohe Leistung mit kompakten Abmessungen und einem bisher unerreichten Gewicht in ihrer Klasse.
Zuverlässig, kraftvoll und innovativ Das Projektziel, eine benutzerfreundliche und zuverlässige Wandsäge mit besonders kompakten Systemkomponenten und innovativen Technologien zu entwickeln, wurde vom Tyrolit-Hydrostress-Team überzeugend umgesetzt. Sämtliche Komponenten wurden dazu von Grund auf neu konzipiert und kompromisslos auf ein optimales Gewichts-Leistungs-Verhältnis ausgelegt. Beispielsweise wiegen der Sägekopf und der mit einer werkzeuglosen Schnellbefestigung ausgestattete ultrakompakte Motor zusammen lediglich rund 35 kg. In Verbindung mit dem ebenfalls neu entwickelten, besonders leichten Blattschutz wird der Aufbau der WSE1621 damit fast zum Kinderspiel. Vervollständigt wird das neue Wandsägesystem durch eine Steuerungseinheit, die auf die Größe eines Arztkoffers reduziert wurde und über zeitgemäße Kommunikationsschnittstellen verfügt.
Zudem gibt das leuchtstarke Farbdisplay dem Anwender Aufschluss über sämtliche relevanten Informationen, die vor, während und nach dem Schnittprozess benötigt werden. Auch beim neuesten Mitglied der Wandsägen-Familie setzt Tyrolit auf das revolutionäre P2®-Antriebskonzept, das für konstant hohe Leistung und maximale Zuverlässigkeit bei deutlich reduzierten Servicekosten steht. Das modulare Baukastensystem (Modular System), mit dem eine systemunabhängige Verwendung von Einzelkomponenten innerhalb unterschiedlicher Anwendungen möglich ist, wurde ebenfalls erfolgreich integriert. Beispielsweise eignen sich die handliche Steuerung und der kompakte Hauptmotor neben dem Wandsägen auch zum Seilsägen und Bohren. Für optimale Anwendungsergebnisse empfiehlt Tyrolit, die neue WSE1621 mit Wandsägeblättern in TGD®-Technologie zu bestücken.
Highlights der WSE1621 auf einen Blick: • Gewicht Wandsäge: 22 kg • wassergekühlter 17-kW-HF-Motor • Schnitttiefen bis 705 mm, Blattdurchmesser bis 1.600 mm • kompakter Antriebsmotor mit werkzeuglosem Schnellverschluss • neu konzipierter, ultraleichter Blattschutz • handliche Funkfernbedienung mit Farbdisplay • innovative Kommunikationsschnittstellen • revolutionäres P2®-Antriebskonzept für höchste Zuverlässigkeit ohne Leistungsverlust • modular einsetzbare Systemkomponenten, die sich auch zum Seilsägen und Bohren eignen
INFO www.tyrolit.com
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BROKK STELLT VIER NEUE ABBRUCHROBOTER VOR Eine neue Generation hält Einzug! Auf der Intermat in Paris hat die schwedische Brokk AB mit der größten Produkteinführung ihrer Firmengeschichte überzeugt. Gleich vier neue Maschinenmodelle wurden auf einen Schlag präsentiert. Gleichzeitig wurden das Debüt einer eigenen Brokk-Abbruchhammerserie und die Vorstellung von drei neuen Betonzangen von Darda gefeiert. Mit den vier neuen Maschinenmodellen erreicht das legendäre Gewichts-Leistungs-Verhältnis von Brokk eine neue Dimension. Möglich macht dies die einzigartige Brokk SmartPower™-Technologie. Auch neu: Brokk 200.
Der neue Abbruchrobotor Brokk 170.
Der neue Brokk 170 ersetzt den Brokk 160 in der Produktpalette. Der Brokk 170 ist die ultimative Abbruchmaschine für die Bauindustrie. Mit einem 24-kW-SmartPower-Elektroantrieb verfügt diese leichte Maschine über 15 % mehr Abbruchleistung als ihr Vorgänger. Mit dem neuen Brokk Abbruchhammer BHB 205 hat sie eine Hammerleistung, die es in sich hat, und mit der Darda Betonzange CC440 eine enorme Kraft. Mit dem komplett neuen Brokk 200 wird eine zusätzliche Gewichtsklasse für Abbruchroboter definiert, die die Lücke zwischen dem Brokk 170 und dem Brokk 300 schließt. Dabei wird die Leistung eines 3.100 kg schweren Brokk 280 in
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ein 2.100-kg-Paket gepackt, was durch das Brokk SmartPower ermöglicht wird. Diese 27,5-kW-Brokk-SmartPower-Maschine trägt Anbauwerkzeuge, welche in der Regel der nächsthöheren Gewichtsklasse vorbehalten sind. Im Vergleich zu seinem kleineren Bruder, dem Brokk 170, bringt der Brokk 200 den neuen Brokk Abbruchhammer BHB 305, der 40 % härter schlägt mit. Zudem brilliert er mit der neuen, stärkeren Betonzange, der Darda CC480. Der Brokk 200 hat eine um 15 % längere vertikale und horizontale Reichweite, wobei nahezu alle kompakten Abmessungen des Brokk 160 beibehalten werden. Das verlängerte Fahrwerk und das Maschinengewicht sorgen für ein hervorragendes Gleichgewicht, auch mit schwereren und leistungsstärkeren Anbaugeräten. Alles in allem setzt der Brokk 200 den neuen Standard für kompakte ferngesteuerte Abbruchleistung. Ideal für anspruchsvolle, aber auch schwer zugängliche Projekte und Anwendungen. Der neue Brokk 300 ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie schnell sich die Abbruchroboter von Brokk weiterentwickeln, um den ständig steigenden Anforderungen der Industrie gerecht zu werden. Das Nachfolgermodell des relativ jungen Brokk 280 ist mit dem stärkeren Brokk Abbruchhammer BHB 455
ausgestattet, der 40 % mehr Schlagkraft liefert. Die neueste Generation der Brokk SmartPower-Technologie steigert die Leistung auf 37 kW und liefert den hydraulischen Durchfluss und Druck für die schwereren und leistungsstärkeren Anbaugeräte, die mit ihm eingesetzt werden können. Obwohl etwas länger als der Brokk 280 und 500 kg schwerer, hat der Brokk 300 immer noch die gleiche Breite und Höhe, was den Zugang zu den gleich beengten Baustellen ermöglicht. Ein neues Armsystem erhöht die vertikale und horizontale Reichweite auf beachtliche 6,5 bzw. 6,1 m. Und schließlich setzt der Brokk 520D mit einem größeren Hydraulikhammer einen neuen Standard für dieselbetriebene Abbruchroboter. Er liefert 40 % mehr Schlagkraft als der Brokk 400D, den er ersetzt. Diese umweltfreundliche Fünf-Tonnen-Maschine ist mit einem Euro-4-Dieselmotor (Fabrikat Kohler) ausgerüstet, der die neuen EU-Abgasnormen erfüllt. Mit einem größeren BHB-705-Abbruchhammer und einer 250 mm längeren Reichweite ist der neue Brokk 520D etwas schwerer und länger als der alte Brokk 400D. Dank seines robusteren Auslegersystems und der höheren hydraulischen Leistung kann er alle schwereren und leistungsstärkeren Anbaugeräte tragen, die bereits für den im letzten Jahr auf den Markt gekom-
Brokk 300 mit dem Abbruchhammer BHB 455.
BRANCHENNEWS
menen Brokk 500 verfügbar sind. Mit der Markteinführung dieser vier neuen Brokk-Modelle stellt das Unternehmen auch sein Brokk SmartConcept™ vor, welches aus drei neuen Technikbereichen besteht: SmartPower™, SmartDesign™ und SmartRemote™. Ein weiterer Schritt auf breiter Front in Bezug auf Leistung, Betriebszeit und Ergonomie.
Brokk SmartPower Mit der neuen Maschinengeneration von Brokk SmartPower stellt das Un-
von 3,5 t, eine konstante Leistung von 22 kW erzeugt. Die nächste Generation, der Brokk 280 mit SmartPower, verbesserte die Leistung auf über 27 kW. Der neue Brokk 300 mit SmartPower der nächsten Generation verfügt nun über eine Ausgangsleistung von 37 kW, sodass der Roboter bei nahezu gleicher Baugröße Abbruchhämmer der nächsthöheren Gewichtsklasse nutzen kann. Noch besser: Die integrierte PowerManagement-Software überwacht das System automatisch und passt es den jeweiligen Gegebenheiten an. Das be-
draulischen Komponenten der Maschine und garantiert eine längere Betriebszeit unter realen Bedingungen.
Brokk SmartDesign Die neuen Brokk-Modelle beinhalten eine Reihe von konstruktiven Verbesserungen, die die Lebensdauer der Maschinen verlängern und die laufenden Wartungsarbeiten vereinfachen. Alle Schmierpunkte sind von außen zugänglich und die regelmäßige Wartung kann ohne Entfernen von Abdeckungen durchgeführt werden.
Brokk SmartRemote
Brokk 520 D mit CC 700 Betonzange.
ternehmen ein einzigartiges, intelligentes Energiesystem vor, das speziell für schwere Abbruchroboter entwickelt wurde. Das System kombiniert eine intelligente Steuerung mit einem zusätzlich verstärkten Elektriksystem und bietet dadurch deutlich mehr Leistung für maximale Produktivität. Der weiterentwickelte Elektroantrieb maximiert die hydraulische Leistung des Abbruchroboters und erhöht gleichzeitig die Betriebssicherheit. So wurde im Brokk 260, dem früheren Flaggschiff des Unternehmens mit einem Gewicht
deutet, dass die Maschinen auch in einem extrem rauen und heißen Umfeld kontinuierlich arbeiten können. Brokk SmartPower basiert auf einer einzigartigen, patentierten technischen Plattform und einem völlig neu gestalteten Elektriksystem. Dabei sind Kabel und Anschlusspunkte um 70 % reduziert und alle Komponenten extrem robust und verstärkt angelegt, sodass starken Vibrationen und unterschiedlichsten Hitzeentwicklungen standgehalten werden kann. Diese neue Technik erhöht die Lebensdauer der elektrischen und hy-
Über 40 Jahre Erfahrung in der Konstruktion von ferngesteuerten Abbruchmaschinen haben immer weiter zu ergonomischen Fernbedienungen geführt. Die patentierte Lösung von Brokk beinhaltet einen breiten verstellbaren Gürtel, damit der Bediener die Fernbedienung bequem tragen kann. Und mit den kurzen Joysticks werden die Hände auf der Fernsteuerung ergonomisch abgestützt. Dadurch wird das Gewicht dorthin verlegt, wo es ergonomisch hingehört, auf die Hüfte und weg von den Schultern und dem oberen Rücken. Alles in allem bietet das neue SmartConcept von Brokk eine Vielzahl von handfesten Verbesserungen an einer bereits erstklassigen Reihe von Abbruchrobotern: mehr Leistung bei gleicher Baugröße, zusätzlich verstärkte, maßgeschneiderte Komponenten für eine längere Lebensdauer, Designverbesserungen zur Steigerung des Komforts und der Effizienz der Bediener und ein ergonomisches, intuitives Steuerungssystem, das die Bedienung der Maschinen zum Kinderspiel macht. Die Darda GmbH garantiert für den überaus wichtigen Kundendienst und die Ersatzteilvorhaltung für alle Brokk-Modelle in Deutschland und Österreich.
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DIAMANTTECHNIK DECKERS: EINSATZSZENARIO DES MULTIKANAL-KERNBOHRGERÄTES DD 300 In 5 m Tiefe in einer engen Baugrube soll ein Abzweig in ein Abwasserrohr gesetzt werden, wobei eine Gesamtwandstärke von 50 cm durchbohrt werden muss. Dazu musste nun ein Bohrgerät eingesetzt werden, das sich an einem Betonrundrohr mit ø 1.100 mm anbringen lässt und die enormen Drehmomente beim Ausführen einer Kernbohrung von ø 350 mm aufnehmen kann. Um dieses Bohrloch in der geforderten Präzision für eine spätere jahrzehntelange Dichtigkeit des anzuschließenden Abzweiges herzustellen, bedarf es einer Bohrlochqualität, die geprägt ist durch Maßhaltigkeit, Glattheit der Wandung und präzise Ausrichtung der Bohrlochachse. Zum Einsatz kam das Kanalbohrgerät DD 300 der Firma Diamant Technik Deckers. Aufgrund des gegenüber Konkurrenzprodukten geringen Gewichtes von
Bohrgestell, Vortrieb und Bohrmotor und der damit verbundenen durchgehenden Einmann-Hantierbarkeit kann der Aufwand für Transport zur Baustel-
le, Einbringen in den Kanalschacht und Positionieren des Bohrgerätes am Bohrloch enorm verkürzt werden.
DD 300 – Befestigung mit Spanngurt.
DD 300 – Befestigung mit Erdnägel-Set.
INFO www.diamantwerkzeuge-kernbohrer.de Multikanal-Kernbohrbohrgerät DD 300 von Diamant Technik Deckers.
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
NORTON CLIPPER: LÖSUNGEN FÜR DIE HARTEN FÄLLE Betonbaustoffen gefragt sind, ist auch der Bedarf an entsprechenden Maschinen und Diamantwerkzeugen groß. Im Bereich Betonbohren und -sägen steht der Name Norton Clipper als Synonym für Qualität, lange Lebensdauer und höchste Leistung der eingesetzten Maschinen und Werkzeuge. Die kompletten Systeme ermöglichen es dem Handel, den Bedarf an Maschinen und Diamantwerkzeugen aus einer Hand zu decken.
Höchstleistung beim Betonbohren
Zum Betonbohren und -sägen stellt Norton Clipper dem Fachhandwerker hochwertige Diamantwerkzeuge, Maschinen und Komplettsysteme in bewährter Markenqualität zur Verfügung.
Betonbohren ist ein hartes Geschäft. Nur mit Diamant-Hochleistungswerkzeugen lässt sich Beton auch mit harten Zuschlagstoffen sowie Stahlarmierung schnell, sicher und wirtschaftlich bearbeiten. Dabei müssen die Maschinen und Werkzeuge robust, wartungsarm, handlich und sicher sein. Mit einem neuen Programm an Bohrmotoren, Diamantbohrkronen und Bohrständern unterstützt Norton Clipper aus dem Hause des führenden Schleifmittelherstellers Saint-Gobain Abrasives den Facharbeiter am Bau etwa in Bohr- und Sägebetrieben sowie in der naturstein-, feuerfest- und baustoffbearbeitenden Industrie. Die optimal aufeinander abgestimmten Komplettsysteme zeichnen sich durch herausragende Bohrleistungen, hohe Zuverlässigkeit und Anwendersicherheit aus. Überall dort, wo Spitzenleistungen in der Be- und Verarbeitung von Beton und
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Für die optimale Performance des Komplettsystems aus Bohrmotor und Bohrständer stellt Norton Clipper ein umfassendes Programm an Bohrkronen für unterschiedliche Anwendungsgebiete in verschiedenen Ausführungen bereit. Ein Beispiel ist die Norton Clipper Bohrkrone Extreme CB Beton (bis ø 102 mm, Nutzlänge 450 mm, 1 ¼” UNC-Anschluss). Sie ist zum Bohren von Beton, Stahlbeton mit normalen und harten Zuschlagsstoffen (Flint, Quarz) sowie Mauerwerk konzipiert. Die lasergeschweißten, 12 mm hohen Dachsegmente sorgen für eine sehr hohe Standzeit. Dank einer speziellen Diamantspezifikation und Segmentform sind sehr hohe Bohrgeschwindigkeiten möglich. Marko Waldschmidt, Vertriebsleiter Deutschland und Österreich bei Saint-Gobain Abrasives: „Dank der konstruktiven Vorteile kann der Anwender viel leichter anbohren und insbesondere 20 Prozent schneller bohren als mit Standardbohrkronen.“
Durchzugsstarke Bohrmotoren Ausgelegt für optimale Bohrleistungen sowie komfortables und sicheres Arbeiten sind die wartungsarmen Norton-Clipper-Bohrmotoren CDM 163 (1,8 kW) beziehungsweise CDM 203 (2,0 kW). Dank ihrer durchzugsstarken Motoren ermöglichen sie schnelles und effizientes Bohren in Mauerwerk und Beton. Das robuste Vollaluminiumgehäuse leitet entstehende Wärme optimal ab
und ist für härteste Baustelleneinsätze konzipiert. Dank der integrierten Sanft-Anlauf-Elektronik erreicht der Bohrmotor seine maximale Drehzahl erst zwei Sekunden nach dem Einschalten. Das erleichtert dem Anwender die Anbohrphase und erhöht die Sicherheit. Drei Getriebestufen erlauben die optimale Drehzahlabstimmung auf den jeweiligen Kernbohrdurchmesser. Die elektronische und mechanische Überlastrutschkupplung bietet hohen Schutz für Anwender und Maschine. Die spezielle Konstruktion des Bohrmotors reduziert die Hand-Arm-Vibration auf ein Minimum. Der ergonomisch geformte Handgriff und die zusätzlich angebrachte Schulterstütze ermöglichen zudem dauerhaftes, ermüdungsfreies und sicheres Arbeiten.
Umfangreiches Zubehör Komplettiert wird das Norton-Clipper-Kernbohrsystem durch robuste und verwindungssteife Bohrständer und ein breit gefächertes Zubehörprogramm. So ist beispielsweise der Bohrständer CDR133 besonders einfach zu bedienen und ist dank seiner Aluminium-Leichtbauweise besonders anwenderfreundlich. Die vier Polyamidrollen des Führungsschlittens sind besonders leichtgängig und einfach zu reinigen. Die einstellbare Bohrkronenzentrierung sorgt für geringen Verschleiß an Werkzeug und Maschine. Durch den Laser-Bohrmittelpunktanzeiger lässt sich der Bohrständer sehr einfach präzise positionieren. Die Schnellwechselmotorhalsaufnahme zum raschen Montieren des Motors ohne Zusatzwerkzeug ist ein weiterer Pluspunkt.
INFO www.construction.norton.eu
BRANCHENNEWS
GOLDSCHMIDT: DIAMANTWERKZEUGE, DIE DIE BETONBEARBEITUNG ERLEICHTERN
Helden mögen keinen Waschtag. Und Sie?
Diamantschleifteller Turbo Premium Flex, der extra Leichte mit fast 70 % reduziertem Gewicht.
Diamantschleifteller Turbo blau Mini, der extra Kleine mit ø 50 mm.
Die Bearbeitung von Beton umfasst zahlreiche mechanische Bearbeitungstechniken, die durch die Härte und andere Eigenschaften des Materials Beton stark beeinflusst werden. Das gilt auch für das Fräsen/Schleifen von Beton mit Diamantwerkzeugen. Während das Schleifen von Betonböden mit zu schiebendem Fußbodenschleifer relativ anwenderfreundlich ist, erfolgt das Schleifen von Decken und Wänden meistens mit Handmaschinen. Dies ist körperlich sehr anstrengend für den Anwender, da er nicht nur das Gewicht des Handschleifers stemmen muss, sondern auch gezwungen ist, den notwendigen Anpressdruck zu erzeugen und Vibrationen aufzufangen.
Der Turbo Premium Flex eignet sich zum Schleifen von Beton und Hartgestein im Trocken- und Nassschliff. Das schnelle Schleifen und die anwenderfreundlichen Eigenschaften machen den Diamanteller Turbo Premium Flex zum idealen Partner beim Schleifen von Betondecken und -wänden.
Turbo Premium Flex Mit dem innovativen Diamantschleifteller Turbo Premium Flex ø 100 mm begegnet die Firma Goldschmidt diesen Belastungen. Mit nur 136 g gegenüber einem konventionellen Teller mit 438 g ist der Schleifteller um fast 70 % im Gewicht reduziert. Eine Gummischicht zwischen dem gesinterten Diamantbelag und dem Trägerkörper verringert die Vibration und senkt den Geräuschpegel. Der gesinterte Diamantbelag mit einer speziellen Mischkörnung Korn 40 und 50 garantiert eine sehr hohe Abtragleistung mit einem gleichmäßigen Schliffbild.
Turbo blau Mini Der mit einen Durchmesser von 50 mm kleine Turbo blau Mini besitzt einen extrem aggressiven „Turbo“-Schleifrand zum Verschleifen von Beton, Estrich, Granit und Hartkeramik. Dieser ermöglicht schnelles, ebenmäßiges und akkurates Abschleifen unebener Oberflächen und das Entfernen von Kleberresten mit einer sehr hohen Abtragsleistung bei geringem Kraftaufwand auch in kleinsten Ecken und Rinnen. Der gesinterte Belag 10 x 5 mm ist sowohl für den Nass- als auch für den Trockenschliff geeignet zur Anwendung auf Winkelschleifern mit ø 115 mm und 125 mm; Anschluss M14.
Mietberufskleidung. Sauber. Clever. DBL.
DBL – Deutsche Berufskleider-Leasing GmbH info@dbl.de | www.dbl.de
INFO www.goldschmidt.de
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
ICS: TRENNEN AUF ENGSTEM RAUM MIT SCHNITTTIEFEN BIS 63 CM mittel montiert. Durch das Einschwenken des Schwertes benötigt der Anwender nur sehr wenig Platz. Sobald die Säge im Schnitt ist, kann diese nach oben oder unten geführt werden. Zusätzliche Vorteile: • Zugang von nur einer Seite • Schneidschlämme werden zu 80 % in einem Behälter aufgefangen • perfekt gerader Schnitt und kein Überschnitt • sauberer Eckschnitt – keine Nacharbeiten • Schwertlängen 25, 38, 50 und 63 cm
Für jede Aufgabe das richtige Werkzeug
Hier wird das Schienensystem Speedhook™ als Hilfsmittel montiert.
Für einen Trennschnitt im 36-cm-Mauerwerk oder -Beton werden Wandsägeblätter bis zum ø 1.000 mm benötigt. Auf der Baustelle im oberen Bild herrschten beengte Verhältnisse und es konnte keine Wandsäge montiert werden. Die
Diamant-Kettensäge als Alternative ist perfekt für das Trennen auf engstem Raum. Die meisten Arbeiten mit der Kettensäge werden freihändig ausgeführt. Für bestimmte Arbeiten wird gerne das Schienensystem Speedhook™ als Hilfs-
Eine andere Aufgabe lautete, eine quadratische Öffnung in der 40 cm starken Dachdecke für einzubringende Lüftungsschächte ohne Überschnitte herzustellen (Bilder unten). Weil keine andere Säge diese Arbeit so einfach von einer Seite erledigen kann, wählte der Dienstleister die Kettensäge von ICS. Der Schnitt wurde mit der Schwertspitze angezeichnet. Es erfolgte der Tauchschnitt und mithilfe des Wallwalker®-Systems – eine bewegliche Stahlnase verklemmt sich beim Schneidvorgang in der Schnittfuge – wurde ein schnellerer und ermüdungsfreier Arbeitsfortschritt ermöglicht. Das Gewicht der Säge ist nach dem Eintauchen praktisch aufgehoben. Der Kunde hat die Auswahl zwischenHochfrequenz-Kettensägen, Hydraulikund Benzin-Kettensägen. Bei dieser auf dem Dach gezeigten Anwendung ist die Benzin-Kettensäge 695Pro mit 43 cm Schnitttiefe die flexibelste Version.
INFO Öffnung in der 40 cm dicken Dachdecke.
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Saubere Öffnung – von unten gesehen.
www.icsdiamondtools.de
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ic sdiam on dtools.com © 2018 ICS | Blount Inc. Alle Rechte vorbehalten. Änderungen vorbehalten. Gültig bis 31.12.2018.
BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
BODENBEHANDLUNG MIT SEELBACH INTERNATIONAL: WIRKUNGSVOLLER LANGZEITSCHUTZ MIT OPTISCHER FINESSE
Mit einer Scheuersaugmaschine mit einem Anpressdruck von 115 kg und den „Crush Long Life“-Pads wurde die 4.000 m2 große Bodenfläche angeschliffen.
Für die Fußböden in einer Berufsschule in Elmshorn bei Hamburg nutzte die dazu beauftragte Firma Molt Bodenbeläge Werkzeuge und Versiegelungs- bzw. Schutzmittel von Seelbach International. Die 4.000 m2 große Bodenfläche wurde zunächst mit einer Scheuersaugmaschine mit einem Anpressdruck von 115 kg angeschliffen. Zum Einsatz kamen dabei „Crush Long Life“-Pads, Korn 120. Thomas Wolf, Geschäftsführer von Seelbach International: „Die metall- bzw. kunststoffgebundenen Diamantteller waren für den geglätteten Beton die richtige Wahl. Sie schleifen den Boden gleichmäßig ab, sodass eine ebene Fläche entsteht, die für die weitere Behandlung perfekt geeignet ist.“ Generell können die Diamantwerkzeuge nass und trocken verwendet werden – zur Auswahl stehen sie in den Größen 75 mm und 100 mm von Korn 30 bis 400. „Der Vorteil an den
Fußböden können die Atmosphäre in einem Raum weit mehr beeinflussen, als viele denken. In Gebäuden, wie beispielsweise Schulen, wird mittlerweile viel Wert auf den „Wohlfühlfaktor“ gelegt, um sowohl Schülern als auch Lehrern die Arbeitsstätte einladender zu gestalten. In einer Berufsschule nahe Hamburg wurde der neue Boden mit Produkten von Seelbach International behandelt, um ihn strapazierfähiger zu machen, einen dauerhaften Schutz zu gewährleisten und ein neues Flair zu schaffen.
Berufsschule in Elmshorn Viele alte Schulgebäude wirken oftmals aufgrund des Betons trist und kalt. Schüler und Lehrer sollten sich dennoch in diesem Umfeld wohlfühlen. Mit den richtigen Bodenbelägen lassen sich Räume enorm aufwerten – statt mattem grauenBeton sind helle, glänzend polierte oder gar bunte Fußböden gefragt, die das Licht reflektieren und die Räume heller und freundlicher machen.
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Nach dem Auftragen der C2-Schutz- und -Versiegelungsmittel konnte die trockene Oberfläche ganz nach Bedarf poliert werden.
BRANCHENNEWS
Die metall- bzw. kunststoffgebundenen Diamantteller waren für den geglätteten Beton die richtige Wahl.
Schleifwerkzeugen ist, dass sie diese feinen Oberflächen überaus wirtschaftlich erzeugen“, so Thomas Wolf.
Aufwand, der sich lohnt Anschließend wurde auf der gesäuberten, trockenen Oberfläche das Mittel C2 Hard von Seelbach International zur Versiegelung appliziert. Das patentierte
Lithiumsilikatmittel kann problemlos mit einem Sprühgerät gleichmäßig aufgetragen werden. Die enthaltenen Silikate dringen tief in die Mikroporen ein, wo sie mit dem Beton reagieren und dort unlösliches Kalziumsilikathydrat bilden – diese Reaktion versiegelt, härtet und verdichtet Betonoberflächen und sorgt für dauerhaften Schutz vor Beschädigungen. Behandelte Oberflächen werden dadurch widerstandsfähiger gegen Wasser und Abrieb und weisen eine geringere Staubbildung auf. Gerade diese Punkte spielen in einer Berufsschule eine große Rolle, da allenthalben Stühle und Tische gerückt werden und der Boden auf viele andere Weisen beansprucht wird. C2 Hard ist zudem ökologisch abbaubar. Nach der Versiegelung mit C2 Hard wurde zweimal mit C2 Seal eine dünne Schutzund Glanzschicht auf den trockenen Boden aufgebracht. Auch dieses C2-Mittel ist auf Lithiumsilikatbasis hergestellt, wodurch es ebenfalls gleichmäßig in die Poren des Betons sickert und diesen wirkungsvoll härtet. Durch die patentierte Copolymerzubereitung wird die Oberfläche glänzend versiegelt. Dank dieser Langzeit-Imprägnierung lässt sich der Beton dauerhaft leicht säubern und instand halten. Abschließend kam die äußerst haltbare, chemikalienbeständige Hochglanzschutzversiegelung C2 Ultra Seal von Seelbach International zum Einsatz. „Schmutzabweisend, UV-stabil, ungiftig – dies sind nur wenige der vielen positiven
Eigenschaften, mit denen das Oberflächen-Schutzmittel den Boden aufwertet und ihm ein längeres Leben schenkt“, so Thomas Wolf. Denn insbesondere für den Boden in der Berufsschule überzeugte die Schutzversiegelung auch aus anderen Gründen: Laut Seelbach International eignet sich C2 Ultra Seal hervorragend für dekorative Betonböden, auf die versehentlich Essen und Getränke fallen und den Boden verschmutzen könnten, indem es für eine finale Versiegelung sorgt. Zudem ist das Mittel auf Wasserbasis und damit nicht gesundheitsgefährdend. Weiterhin bleiben die behandelten Böden stets rutschfest, obwohl sie für einen schönen, lang anhaltenden Glanz poliert werden können – C2 Ultra Seal vergilbt und verfärbt sich nicht und blättert nicht von der Oberfläche ab. Thomas Wolf: „Da das Licht aufgrund der glänzenden Oberflächen reflektiert wird, wirken die Räumlichkeiten der Berufsschule viel heller und damit einladender! Die neuen Böden sind nun dauerhaft geschützt und lassen sich leicht reinigen.“
INFO www. seelbach-international.com
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
MKS FUNKE: XC-WERKZEUGE – ETABLIERTER STANDARD FÜR GROBE SCHLEIFARBEITEN
Die neueste Version der PDG 8000 mit schwenkbaren Gewichten ist noch flexibler an die Anforderungen des Untergrundes anzupassen.
Immer mehr Betonbohr- und -sägebetriebe erweitern ihr klassisches Dienstleistungsportfolio um das Schleifen von Böden. In den meisten Fällen handelt es sich um grobe Schleifarbeiten im Rohbau, wie die Sanierung von verregneten, verfrorenen, verbrannten oder einfach nur unsauber eingebauten Betonböden. Betonbohr- und -sägebetriebe sind prädestiniert für die Ausführung von Schleifarbeiten dieser Art. Sie verfügen über fundierte Erfahrungen im Umgang mit komplexen Baugeräten und Diamantwerkzeugen und haben meistens ein gutes Netzwerk mit Planern, Bauleitern und
XC Arrow blau – für grobe Schleifarbeiten auf monolithischen Untergründen die erste Wahl.
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Verregnete, verfrorene und verbrannte Betonflächen können durch Schleifen sehr leicht saniert werden.
anderen Gewerken rund um den „Rohbau“. Für viele Betriebe stellt sich mit dem geplanten Einstieg in das Schleifen die Frage nach der Anschaffung von Maschinen- und Werkzeugtechnik – es soll eine verlässliche und wirtschaftliche Lösung her. Hier bietet MKS, basierend auf der jahrzehntelangen Erfahrung, robuste und auch auf den „groben“ Einsatz optimierte Maschinen und Werkzeuge. Vielen Betonbohrern und -sägern ist bereits bekannt, dass die MKS-Schleifsysteme in puncto Preis/Leistung optimal eingestellt sind und auch in der Wertschöpfung auf der Baustelle viele Möglichkeiten eröffnen. Neben der neuesten Maschinentechnik ist dafür der technisch hohe Standard der Werkzeugtechnik verantwortlich. Im Bereich der Betonbodensanierung kommt man hier an der XC-Werkzeuglinie kaum vorbei. Das meistgenutzte Werkzeug in dieser Linie ist der XC Arrow blau. Mit diesem Werkzeug decken Sie das Gros aller Anwendungsfälle ab. Die Werkzeuge überzeugen besonders durch die sehr gute Schleifleistung und den extrem günstigen Preis! XC-Werkzeuge sind schon bei geringen Stückzahlen zu interessanten Konditionen erhältlich. Das breite Spektrum an Einsatzmöglichkeiten, die schnelle und effiziente Arbeitsgeschwindigkeit und die
lange Lebensdauer der Werkzeuge vereinen viele Vorteile für den Schleifbetrieb. Die Bevorratung der Werkzeuge kann klein gehalten werden und die Schleifkosten gestalten sich dank Geschwindigkeit und geringer Werkzeugkosten pro m² sehr wirtschaftlich. Es überrascht daher nicht, dass die XC-Werkzeuge mittlerweile bei vielen Betonbohr- und -sägebetrieben ein etablierter Standard sind. Die Betriebe setzen die XC-Werkzeuge abhängig von der Flächengröße unter der „kleinen“ PDG 5000 bis hin zur großen, ferngesteuerten PDG 8R ein. Nach dem Einsatz der Werkzeuge sind sie überzeugt und bleiben ihnen treu. Aber auch Nutzer anderer Schleifsysteme vertrauen in großer Anzahl den Vorteilen der XC-Werkzeuge. Sie haben ihre Maschinen auf das Schnell-Wechsel-System MKS SWS umrüsten lassen und schleifen schnell, kostengünstig und mit der Erfahrung und Kompetenz der MKS-Fachberater im Rücken.
INFO www.mks-funke.de
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
SOMMER, SONNE, HITZE Wer im Freien arbeitet, braucht Schutz keit oder unklaren Beschwerden rechtzeitig Alarm zu schlagen“, so Arenz. Wer unter einer Hitzeerkrankung leidet, braucht sofort Schatten und feuchte Tücher zur Kühlung. Bewusstlose müssen in die stabile Seitenlage gebracht werden und es muss sofort der Rettungsdienst her – unter der Rufnummer 112.
Gefährliche UV-Strahlung
Gefährdung UV-Strahlung: Wie wir uns schützen müssen.
Es wird wärmer und sonniger, und vor allem Beschäftigte, die häufig im Freien arbeiten – zum Beispiel im Baugewerbe – müssen sich schützen. Denn hochsommerliche Temperaturen können sich auf die Gesundheit auswirken. Und große Hitze birgt Gefahren: Wie die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) am 3. Juli 2018 in Berlin mitteilte, wurden in den vergangenen Jahren mehrere Hitzetote registriert. Daher sind Maßnahmen gegen Hitze und UV-Strahlen dringend geboten. Spitzenwerte zwischen 25 und 40 Grad im Schatten werden auch in Deutschland immer häufiger. „Wenn die Sonne vom Himmel brennt, kann das schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben – daher sind Maßnahmen gegen Hitze und UV-Strahlen dringend geboten“, so Bernhard Arenz, Leiter der Hauptabteilung Prävention der Berufsgenossenschaft der BG Bau. „Um sich bei hohen
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Temperaturen gegen gesundheitliche Folgen wie Sonnenstich, Hitzeerschöpfung oder einen Hitzschlag zu schützen, sollten Unternehmen und Beschäftigte einige Vorsichtsmaßnahmen beachten.“ Zum Beispiel können für schwere Arbeiten die Morgen- und Abendstunden genutzt und kurze Zusatzpausen an schattigen Orten vereinbart werden. Wo es möglich ist, sollten auch Sonnensegel oder Sonnenschirme für kühleres Klima sowie UV-Schutz sorgen. Zusätzlich sollten Arbeitsbereiche gut belüftet werden. Bei hohen Temperaturen müssen Berufstätige zudem mehr Flüssigkeit aufnehmen: Wer körperlich schwer arbeitet, muss das ausgleichen und pro Arbeitsschicht mindestens 2,5 l Mineralwasser, Früchtetee oder Fruchtschorle trinken. Weil ungeschütztes Arbeiten in der Hitze sogar tödlich sein kann, „sollten die Beschäftigten aufeinander achten, um bei Symptomen wie Kopfschmerzen, Übel-
Zu intensive UV-Strahlen schädigen zudem die Erbsubstanz in den Zellkernen der Hautzellen und schwächen die Immunabwehr. So können sich über einen längeren Zeitraum unbemerkt bösartige Tumore bilden. Der weiße Hautkrebs (Plattenepitelkarzinom oder multiple aktinische Keratose) ist die häufigste gemeldete Berufskrankheit in der Bauwirtschaft. Arenz: „Gegen UV-Strahlung kann man sich vielfältig schützen. So durch dichtgewebte Kleidung, die Körper, Arme und Beine bedeckt. Helm oder Kopfbedeckung müssen zusätzlich auch die Ohren und den Nacken schützen. Und da UV-Strahlen auch für die Augen schädlich sind, sollten UV-Schutzbrillen nach der Norm EN 166 und 172 mit seitlicher Abschirmung genutzt werden.“ Auf alle nicht bedeckten Körperteile, wie beispielsweise das Gesicht, sollte eine UV-Schutzcreme mit dem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 aufgetragen werden. Wichtig ist dabei regelmäßiges Nachcremen.
INFO Weitere Tipps zum Schutz vor Hitze und UV-Strahlen gibt die BG Bau in der Broschüre „Sonnenschutz auf dem Bau“ unter www.bgbau.de.
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VORBILDCHARAKTER ESG GmbH von der BASF mit Kontraktorenaward ausgezeichnet „Dass Kontraktorenvertreter aktiv den Dialog gemeinsam mit BASF gestalten, wie hier heute, dies hätte es vor einigen Jahren so nicht gegeben“, sagte Werksleiter Dr. Uwe Liebelt mit Blick in die gut belegte und durch zahlreiche Themenstände aufgelockerte Multihalle. Bei der Nachmittagsveranstaltung stand die Awardvergabe im Mittelpunkt des Programms. Im Rückblick auf 2017 dankte Werksleiter Uwe Liebelt all denen, die beim Wiederaufbau des Nordhafens und bei der Bewältigung der technischen Probleme in der TDI-Anlage und der Citralanlage mit unterstützt haben. „Diese Projekte haben wir nur gemeistert, weil alle, BASF-Mitarbeiter und Kontraktoren, super mitgemacht haben.“ Den Blick nach vorne gerichtet, erwähnte Liebelt die großen Projekte, um das
Werk zu modernisieren. Er setze darauf, dass Anlagenstillstände durch mangelnde Qualität und die inzwischen seit 2017 anhaltend schlechte Unfallentwicklung bei den Kontraktoren schnell der Vergangenheit angehören. „Warum müssen wir alles tun, um die Unversehrtheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter zu schützen? Es sind nicht die Zahlen, sondern jeder Unfall tut mir ganz persönlich weh, und ich kann mir vorstellen, dass es Ihnen nicht anders geht.“ Dies sei für ihn eine Bestätigung, wie dringend notwendig es war, das inzwischen allen bekannte und gut akzeptierte Neun-Punkte-Programm für mehr Sicherheit aufzulegen. Es enthält im Wesentlichen einen verbindlichen Sanktionskatalog für die Lebensrettenden Regeln, die seit Langem bei BASF gelten, aber jetzt konsequent durchge-
setzt werden – ein vereinfachtes und klar geregeltes Vorgehen für die Ausweisvergabe an Kontraktoren und die konsequente Überprüfung, ob ein Kontraktorenmitarbeiter in seinem Fach für die Arbeiten nicht nur auf dem Papier, sondern auch praktisch ausreichend geeignet ist. „In erster Linie geht es uns jedoch um eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe“, so Liebelt. So werden bei Projekten und Abstellungen gemeinsame Qualitäts- und Sicherheitsziele vereinbart, die auch durch zusätzliche Prämien honoriert werden können. „Der Kontraktorenaward ist Ausdruck dafür, dass wir hier am Standort viele Kontraktoren haben, die in ihrer Qualitäts- und Sicherheitsarbeit wirklich Vorbildcharakter haben“, so Seemann, Leiter der Montage. Deshalb wurde in diesem Jahr neben elf weiteren Kontraktorenfirmen die Firma ESG Diamant-Kernbohrungen und Betonsägen GmbH für ihre gute Qualität und Sicherheitsarbeit ausgezeichnet.
Über die ESG Die Firma ESG Diamant-Kernbohrungen und Betonsägen GmbH ist ein seit 1989 in Ludwigshafen ansässiges, nach AMS zertifiziertes Unternehmen. AMS bedeutet Arbeitsschutz mit System und das Zertifikat wird von der Berufsgenossenschaft für Bauwirtschaft vergeben. Zudem ist sie Mitglied im Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e. V. und ist von diesem ebenfalls zertifiziert und darf dessen Qualitätszeichen tragen.
INFO Stefan und Thomas Springer (5. und 6. von links), Geschäftsführer der ESG GmbH, haben von der BASF den Kontraktorenaward erhalten.
www.betonbohren-esg.de
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
NEWS AUS DEM FACHVERBAND INFORMATIONSZENTRUM FÜR ABBRUCHUND BETONTRENNTECHNIK ERÖFFNET
Das Geschenk des Schweizer Verbandes zur Eröffnung des Informationszentrums präsentieren v. l. n. r.: Martin Karnein, Bauindustrieverband NRW, Manfred Rütters und Norbert Braun, Vorstände des Museumsvereins, Philippe Wingeier, Präsident des Schweizer Verbandes, Thomas Springer, Vorsitzender des Fachverbandes, Monika Simshäuser, Bürgermeisterin der Stadt Hamm, sowie Gerhard Geske, Leiter des ABZ Hamm. Im Hintergrund zwei Mitarbeiter des ABZ, hinten rechts: der Neubau.
Am 9. Juni 2018 fand die feierliche Eröffnung des Informationszentrums für Abbruch- und Betontrenntechnik auf dem Gelände des Ausbildungszentrums (ABZ) Hamm des Berufsförderungswerks der Bauindustrie NRW statt. Der Neubau entstand auf Initiative des Vereins Museum für alte Betonbohr- und -sägemaschinen e. V. in Kooperation mit dem ABZ und beherbergt zukünftig eine Ausstellung historischer Maschinen. „Hier im ABZ Hamm treffen Alt und Jung aufeinander: alte Maschinen der vergangenen Jahrzehnte und der jun-
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ge Nachwuchs zukünftiger Fachkräfte für unsere Branche“, erklärte Norbert Braun, Vorsitzender des Museumsvereins, in seiner Eröffnungsrede. „Mein herzlicher Dank geht an diesem historischen Tag an alle Beteiligten sowie alle Unterstützer und Sponsoren, die an das Projekt geglaubt und seine Realisierung möglich gemacht haben.“ Die symbolische Schlüsselübergabe übernahm Gerhard Geske, Leiter des ABZ Hamm, im Beisein von Martin Karnein, Vorstandsmitglied im Bauindustrieverband NRW, Monika Simshäuser,
Die „Macher“ des Museumsvereins: Norbert Braun (links) und Eberhard Burhans neben der von Lehrgangsteilnehmern angefertigten Museums-Skulptur.
Bürgermeisterin der Stadt Hamm, und Thomas Springer, Vorsitzender des Fachverbandes Betonbohren und -sägen Deutschland. Ebenfalls dabei waren der gesamte Vorstand des Schweizerischen Verbandes der Betonbohr- und Schneidunternehmungen, dessen Vorsitzender Philippe Wingeier stellvertretend ein Präsent übergab: das Kunstwerk „Wie tief ist die Zeit“ der Schweizer Künstlerin Katja Schenker. Es zeigt den per Seilsäge durchgeführten Querschnitt eines mit unterschiedlichen Materialen versehenen Betonquaders.
FACHVERBÄNDE
Der Neubau von außen ...
Erfolgreiche Partnerschaft Das ABZ Hamm ist bereits langjähriger Partner des Fachverbandes für die überbetriebliche Aus- und Weiterbildung und agierte federführend bei der Errichtung des Gebäudes. Für den Neubau stellte der Museumsverein finanzielle Mittel in Höhe von insgesamt 190.000 Euro zur Verfügung. Diese Gelder stammen aus Spenden der BBS-Fachbetriebe, einer Zulage des Fachverbandes Betonbohren und -sägen und aus Eigenmitteln des Museumsvereins. „Als wir 2015 das Projekt auf unserer Jahreshauptversammlung in Bremen vorgestellt haben, war ich nicht sicher,
ob wir das stemmen können“, resümierte Thomas Springer in seinem Grußwort. „Doch ich wurde positiv überrascht! Das Ergebnis ist eine fantastische Leistung aller Beteiligten: der Mitglieder des Museumsvereins, der Mitglieder unseres Fachverbandes und natürlich des ABZ Hamm. Gemeinsam haben wir einen Ort der Kommunikation geschaffen – den auch wir, der Fachverband und seine Gremien, für zahlreiche Aktivitäten nutzen werden.“ So dient das Informationszentrum zukünftig als Begegnungsstätte im Rahmen der vom Fachverband verantworteten Aus- und Weiterbildung oder für branchennahe Veranstaltungen wie beispielsweise Regionaltreffen und Kundenevents der Hersteller.
INFO Über den Museumsverein: Der 2006 gegründete Verein Museum für alte Betonbohr- und -sägemaschinen e. V. hat sich das Ziel gesetzt, die langjährige technische Historie der Betonbohr- und -sägebranche aufzubereiten und künftigen Fachkräften sowie der breiten Öffentlichkeit in Form einer Ausstellung zugänglich zu machen. Unter dem Vorsitz von Norbert Braun arbeiten im derzeit 60 Mitglieder zählenden Museumsverein erfahrene Unternehmer ehrenamtlich zusammen. In den vergangenen Jahren wurde dank der Unterstützung verschiedener Fachbetriebe und Hersteller eine beachtliche Anzahl historischer Maschinen zusammengetragen. Das Informationszentrum beherbergt zukünftig eine Ausstellung ausgewählter Maschinen und ist Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr sowie Freitag von 8 bis 15 Uhr geöffnet. Alle Informationen zum Projekt gibt es unter: www.bbs-museum.de.
... und von innen.
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2018 IN HAMM rung zum Vorarbeiter und Werkpolier ist für 2019 die Einführung der Meisterausbildung geplant.
Bohrkronenanschluss PQ6
Wiederwahl: Die Hauptversammlung stimmt geschlossen ab.
Am selben Tag und Ort veranstaltete der Fachverband Betonbohren und -sägen am Vormittag seine Jahreshauptversammlung. Bei den Vorstandswahlen wurden der Vorsitzende Thomas Springer, der zweite Vorsitzende Michael Huber und der Beisitzer Matthias Seliger einstimmig in
ihrem Amt bestätigt. Darüber hinaus gab Britta Keinemann, Leiterin des Ausschusses Aus- und Weiterbildung, eine Erweiterung der Qualifizierungsmöglichkeiten in der BBS-Branche bekannt: Neben dem Ausbildungsberuf Bauwerksmechaniker für Abbruchund Betontrenntechnik, der Qualifizie-
Wiedergewählt der neue und alte Vorstand, v. l. n. r.: Manfred Dziuba, Thomas Springer, Michael Huber, Britta Keinemann, Manfred Witzke, Dr. Rainer Schulze und Matthias Seliger.
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Große Beachtung unter den Teilnehmern fand auch die Präsentation des neuen werkzeuglosen Bohrkronenanschlusses PQ6. Die technische Innovation in Form eines 6-fach-Polygonprofils wurde auf Initiative und mit Unterstützung des Fachverbandes Betonbohren und -sägen in Kooperation mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) entwickelt. Sie ermöglicht die Montage und Demontage einer Bohrkrone an der Maschine per Hand ohne Einsatz von Werkzeug. Der Name PQ6 steht für „Polygon“, „Quick“ im Sinne von schneller Handhabung und „6-fach“. Die neue Technologie steht allen Herstellern von Maschinen und Bohrkronen patentfrei zur Verfügung. Die Markteinführung startete im Mai 2018.
Der stellvertrende Vorsitzende: Michael Huber präsentiert den neuen PQ6.
FACHVERBÄNDE
Gipfeltreffen Anlässlich der Hauptversammlung des deutschen Fachverbandes Betonbohren und -sägen sowie der Eröffnung des Museums für alte Betonbohr- und -sägemaschinen in Hamm kam es zu einem seltenen „Gipfeltreffen“. Vereint waren auf dieser Veranstaltung alle deutschsprachigen Präsidenten der Betonbohrund -sägebranche vertreten. Wie auf dem Foto zu erkennen ist, haben die drei selbstständigen Landesverbände ein gutes und kollegiales Verhältnis. Es gibt sogar österreichische Mitgliedsfirmen, die ihre Mitarbeiter zur Aus- und Weiterbildung nach Deutschland senden.
TERMINE 12.–13. Oktober 2018 Kalkulationsseminar BWL 1 17. Oktober 2018 Regionaltreffen Südwest Queens Hotel Pforzheim-Niefern 26. Oktober 2018 Regionaltreffen Mitte NH Hotel Frankfurt-Mörfelden
Gipfeltreffen D, A und CH, v. l. n. r.: Thomas Springer, Maria Lang und Philippe Wingeier.
Rahmenprogramm Bereits am Freitagabend hatte der Fachverband in den Maximilianpark eingeladen, einen Freizeitpark, der auf dem Gelände der stillgelegten Zeche Maximilian errichtet wurde. Samstags konnten die Gäste Führungen über das ABZ-Gelände genießen, an der Bohr- und Sägeolympiade teilnehmen, sich im Bau-Bus informieren und sich auf einer Torwand aus Stahlbeton im Torwandschießen üben. Um 18.30 Uhr begann schließlich mit einem Sektempfang der festliche Teil des Abendprogramms und nach einem von der Küche des Ausbildungszentrums gezauberten Festessen endete erst in den späten Abendstunden bei Musik und guter Laune der für alle Beteiligten außergewöhnliche Tag im ABZ Hamm.
2. November 2018 Regionaltreffen Nord Handwerkskammer Hamburg 7. November 2018 Regionaltreffen West ABZ Hamm 9. November 2018 Regionaltreffen Ost Atlanta Hotel Leipzig-Wachau 16. November 2018 Regionaltreffen Südost Hopfenhotel Hallertau in Wolnzach 23. November 2018 Regionaltreffen Berlin Mercure Hotel Potsdam City 7.–18. Januar 2019 Lehrgang zum Vorarbeiter Abbruch- und Betontrenntechnik
Freitagabend: Legeres Treffen im Maximilianpark.
7. Januar–16. Februar 2019 Lehrgang zum Werkpolier Abbruch- und Betontrenntechnik 13.–18. Januar 2019 Seminar BBS1 in Hamm 11.–19. Januar 2019 Seminar BBS2 in Hamm 24.–28. Januar 2019 Seilsägeseminar GSS in Hamm
INFO Sägeolympiade: Fahrrad als Seilsäge.
Samstagabend: Buffet & Casino in der Ausbildungshalle.
www.fachverband-bohren-saegen.de info@fachverband-bohren-saegen.de
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
ÖSTERREICHISCHER VERBAND VBS Betonbohrertag 2018 in Innsbruck
Die Teilnehmer des Betonbohrertags auf der Bergeralm.
Der Betonbohrertag, zugleich Jahreshauptversammlung des österreichischen Verbandes, fand am 2./3. März 2018 in Innsbruck statt. Der Freitag begann mit einem ausgiebigen Frühstück im Schanzenrestaurant des Bergisels. Anschließend stand eine geführte Tour zu den Swarowski Kristallwelten auf dem Programm. Am Abend ging es mit dem Bus zur Talsta-
tion Bergeralm in Steinach am Brenner und mit der Gondel zum Bergrestaurant Bärenfalle, wo ein deftiges Abendessen serviert wurde. Bei interessanten Gesprächen und guter Laune ging es bis in den späten Abend. Wer dann noch Lust und Liebe hatte, konnte mit dem Schlitten bei Schneefall ins Tal rodeln. Am Samstag stand die Jahreshauptversammlung mit vierzig Teilnehmern und
sieben Lieferanten im Blickpunkt. Da keine Wahlen anstanden, setzt sich der Vorstand auch weiterhin aus den altbewährten Kollegen zusammen. Das neue Seilsäge-Sicherheitsseminar wurde vorgestellt und ein Vortrag über die EU-Datenschutz-Grundverordnung ergänzte das Programm. Neue Aktivitäten sind die Überarbeitung der Homepage sowie ein Aufkleber-Logo, um dem Verband mehr Geltung zu verschaffen. Vier neue Betriebe sind dem Verband beigetreten – herzlich willkommen! Herzlichen Dank auch an die Organisatoren dieses Betonbohrertags, Christian Brunner und Andreas Knaus. Maria Lang, Obfrau
INFO www.vbs.co.at Blick von der Schanze nach Innsbruck.
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Gemütlicher Abend in der Bärenfalle.
FACHVERBÄNDE
SCHWEIZER VERBAND SVBS Weiterbildung ist ein fester Bestandteil des SVBS-Programms Bauwerktrenn-Vorarbeiter/in Mit der Weiterbildung zum Bauwerktrenn-Vorarbeiter wird nach erfolgreichem Lehrabschluss (eidg. Fähigkeitszeugnis EFZ) der nächste Schritt auf der Karriereleiter getan. Vorarbeiter zu sein, ist spannend und fordert heraus. Die Funktion setzt Freude an Führungs- und Organisationsaufgaben voraus. Der Bauwerktrenn-Vorarbeiter übt folgende Tätigkeiten aus: Ausbildung zur Bauwerktrenn-Vorarbeiterin/zum Bauwerktrenn-Vorarbeiter und zur -Polierin/ zum -Polier. Quelle: Flyer Campus Sursee
Nebst der beruflichen Grundausbildung Bauwerktrenner/in EFZ bietet der SVBS zusammen mit dem Ausbildungszentrum Campus Sursee Karrieremodelle, die in den Kader-Berufen Bauwerktrenn-Vorarbeiter/in und Bauwerktrenn-Polier/in weiterbilden. Auf den Baustellen ist nicht nur fachliches Können gefragt! Die Führung der Mitarbeiter ist in die Hände von ausgebildetem Personal zu legen, damit Arbeitssicherheit sowie Gesundheitsschutz gewährleistet sind.
Weiterbildung im Bau Der stetige technische Wandel sowie der zunehmende Fachkräftemangel stellt die Betriebe vor neue Herausforderungen. Die Wirtschaftlichkeit sowie Ökologie zu fördern/zu berücksichtigen, ohne den Mitarbeitenden als Menschen ausser Acht zu lassen, ist ein hohes und komplexes Unternehmensziel. Die Unternehmer antworten auf die Frage,
weshalb die Mitarbeiter nicht von den Weiterbildungsangeboten profitieren, einstimmig: Es fehlt an Zeit und Geld! Der Mensch als wichtigstes Kapital eines Unternehmens muss für die gesetzten Unternehmensziele ebenso fit sein wie die modernisierte Infrastruktur. Der Betrieb stärkt seine Wettbewerbsvorteile und schafft sich gute Zukunftsperspektiven hinsichtlich der Existenzsicherung. Interessierte Mitarbeiter, die bereits über Soft Skills wie Eigeninitiative, Team- und Konfliktfähigkeit verfügen, sind geeignete Kandidaten für anspruchsvollere Aufgaben. Mithilfe neuer Erfahrungen und erweiterter Kompetenzen wird motivierter und erfolgreicher gearbeitet. Das Selbstbewusstsein des Mitarbeiters wird gestärkt, wodurch er in seiner neuen Funktion konsequenter und durchsetzungsfähiger agieren kann. In die Weiterbildung investiertes Geld und Zeit lohnen sich langfristig für Arbeitgeber sowie Arbeiternehmer. Eine Win-win-Situation!
• Er leitet eine kleinere Gruppe, verteilt und erklärt die Aufgaben und überwacht die Arbeiten. • Er organisiert Material und Geräte. • Er arbeitet selber mit – vor allem, wenn es anspruchsvoll wird – und zeigt, wie es geht. • Der Polier oder der Bauführer muss sich auf ihn verlassen können. Auf grösseren Baustellen springt er als Stellvertreter ein, wenn der Polier ausfällt. Auf kleineren Baustellen übernimmt er die Aufgaben eines Poliers. Nach Abschluss erhalten die Kandidaten das Schuldiplom zum Bauwerktrenn-Vorarbeiter, welches sie dazu berechtig, die Ausbildung zum Bauwerktrenn-Polier anzutreten und den eidg. Fachausweis zu erwerben (weitere Zulassungsbedingungen sind der Schule zu entnehmen).
Bauwerktrenn-Polier/in Im Januar 2018 fand erstmalig die eidgenössische Berufsprüfung für Bauwerktrenn-Poliere und -Polierinnen statt. Ein Meilenstein in der Ver-
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bandsgeschichte und zurzeit das höchste eidg. Diplom, welches in der Branche erlangt werden kann. Bauwerktrenn-Poliere übernehmen in Bauunternehmungen eine leitende Funktion auf der Baustelle. Der Bauwerktrenn-Polier hat eine wichtige Vorbildfunktion und bringt technisches Wissen, handwerkliches Können sowie mehrjährige Praxiserfahrung mit. Der Bauwerktrenn-Polier übt folgende Tätigkeiten aus: • Er kann mit den Baufachleuten umgehen, kommunizieren und kooperieren. • Zusammen mit dem Bauführer legt er den Arbeitsablauf fest, der den einzelnen Baustellen-Teams kommuniziert wird. • Er plant in der Arbeitsvorbereitung den wirtschaftlichen Einsatz von Personal, Inventar, Material und Fremdleistungen und berücksichtigt deren Verfügbarkeit und die Rahmenbedingungen. • Er überwacht, kontrolliert die Ausführung und gibt Ratschläge, um Gefahren zu minimieren.
• Er erledigt administrative Arbeiten, wie Rapportieren der erbrachten Leistungen, Sammeln von Daten für die Bauabrechnung, die Kostenkontrolle und den Qualitätsnachweis. • Er führt und motiviert seine Leute und schweisst sie zu einem Team zusammen. • Er betreut die Lernenden und begleitet sie in ihrer praktischen Ausbildung. • Er überwacht auf der Baustelle die Einhaltung der Baunormen und -vorschriften, der Sicherheitsvorschriften sowie der Umweltschutzverordnungen. Um den Titel Bauwerktrenn-Polierin/-Polier mit eidg. Fachausweis zu erlangen, sind bei Prüfungsantritt der Abschluss einer beruflichen Grundbildung EFZ sowie mindestens vier Jahre Berufspraxis in einer Bauunternehmung vorzuweisen (weitere Zulassungsbedingungen sind der Schule zu entnehmen).
INFO SVBS – Schweizerischer Verband der Betonbohr- und Betonschneideunternehmungen Postfach 528 Bahnhofstraße 7 d 4512 Bellach, Schweiz Telefon: +41 32 61810-50 www.svbs.ch Schweiz. Baumeisterverband SBV Berufsbildungspolitik Weinbergstraße 49 Postfach 8042 Zürich Tel.: +41 44 258 83 32 www.baumeister.ch Campus Sursee Postfach 487 6210 Sursee Tel.: +41 41 926 26 26 www.campus-sursee.ch
SWISSSKILLS 2018
Übersicht Weiterbildung im Bau. Quelle: www.bauberufe.ch
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Vom 12. bis 16. September 2018 fand in Bern die Berufsmesse SwissSkills statt. Es wurde eine „temporäre Fabrik“ mit Arbeitsplätzen für rund 1.000 Teilnehmende aufgebaut, in der die Schweizerischen Berufsmeisterschaften durchgeführt wurden. Der Erfolg zeigt, dass das duale Berufsbildungssystem der Schweiz einzigartig ist. Junge Berufsleute stellen dies immer wieder an Schweizer-, Europaund Weltmeisterschaften unter Beweis. SwissSkills fördert diese Meisterschaften als Chance für eine motivierte und hochqualifizierte Generation von jungen Berufsleuten. Sie sind eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich im Wettbewerb zu messen, zu bestätigen und fachlich zu entwickeln.
FACHVERBÄNDE
Die Nachwuchsförderung hat beim SVBS einen hohen Stellenwert. Dieser Grossevent im Mittelland ist ideal, um die Bekanntheit des jungen Berufes des Bauwerktrenners zu steigern und die Jugend auf ihn aufmerksam zu machen. Unter den zahlreichen Lehrberufen hat der SVBS den Beruf und die Ausbildung des Bauwerktrenners vorgestellt und Interessierten die Möglichkeit gegeben, sich praxisnah ein Bild über seine Tätigkeiten zu machen. Nebst der Berufsdemonstration waren die diesjährigen Bauwerktrenner-Absolventen am Stand des SVBS und berichteten den Jugendlichen aus erster Hand über die Berufsausbildung.
INFO SwissSkills Bernexpo, Bern www.swiss-skills.ch
VERLEIHUNG DES DIAMOND AWARDS AUF DER BAUMA 2019 Die Verleihung des Diamond Awards, einer besonderen Auszeichnung für hervorragende Lösungen auf dem Gebiet des Betonbohrens und -sägens, wird im April 2019 wieder auf der Bauma erfolgen.
Der Award, ursprünglich eine Idee des deutschen Fachverbandes, blickt inzwischen auf eine lange Tradition zurück.
Erstmalig vergeben auf der BeBoSa 2000, gefolgt von den Baumas 2004 bis 2016 sowie den Messen World of Concrete, ist die internationale Beteiligung stetig größer geworden und die Qualität der eingereichten Arbeiten kontinuierlich gewachsen. Die Bewertung erfolgt durch eine international besetzte Jury, die die eingereichten Arbeiten unter den folgenden Gesichtspunkten bewertet: • Planung, Komplexität • Innovation • Schwierigkeitsgrad • Qualitätsansprüche Seit der Bauma 2007 ist der internationale Verband IACDS Veranstalter und Organisator dieses Wettbewerbs. Die Gewinner erwartet neben der internationalen Bekanntmachung der Firma mit dem Titel „Winner of the Diamond
Award“ eine Einladung zur feierlichen Preisverleihung am 11. April 2019 auf der Bauma in München. Dort werden die Preisträger und deren herausragende Projekte im Rahmen einer Pressekonferenz ausgezeichnet, einem breiten Fachpublikum und der internationalen Fachpresse vorgestellt. Wichtige Termine: 2018-01-01 – Beginn Einreichungsfrist 2018-12-31 – Ende Einreichungsfrist 2019-03-30 – Bekanntgabe der Gewinner 2019-04-11 – feierliche Preisverleihung
INFO www.iacds.org/diamondaward/
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
IACDS/IVBS Internationaler Verband traf sich in Tokio Vorträge
Die International Association of Concrete Drillers and Sawers, IACDS, veranstaltete ihre Jahrestagung, das wichtigste Event des Jahres, vom 21. bis 23. Mai in Tokio. Den erfolgreichen Kongress besuchten über 100 Teilnehmer, die auf Einladung des japanischen Verbandes JCSDA, der ebenfalls seine Jahrestagung durchführte, ein komplettes dreitägiges Programm genossen. Die erste Aktivität war der Besuch des Hauptsitzes von Daiichi Cutter Kogyo, Mitglied des JCSDA und eines der bedeutendsten Bauunternehmens Japans.
Nach der Begrüßung durch die IACDSPräsidentin Julie White standen am nächsten Tag diverse Fachvorträge auf dem Programm: Joel Vinsant vom englischen Verband DSA informierte über modernes Wassermanagement in der Branche und klärte über Gesundheitsrisiken durch Staub auf. Erin O‘Brien vom amerikanischen Verband CSDA befasste sich mit der Frage, wie man die jüngere Generation für die Branche begeistern kann. Cota Fujio, JCSDA-Direktor, berichtete über eine komplizierte U-Bahn-Baustelle. Einen Jobreport über die Modernisierung eines Wasserkraftwerks in Kanada – unter arktischen Bedingungen – präsentierte Brian Wnuck von der Westcoast Cutting & Coring Ltd. Jun Ozawa, JCSDA-Direktor, von der Firma Concrete Coring Ltd. Osaka, gab eine Vorstellung des Verbandes, der Geschichte, der Aktivitäten und jüngsten Entwicklungen. Über neueste Rückbautechnologien in Kernkraftwerken informierte Martin Braun, Braun Maschinenfabrik GmbH,
Workshop Nachmittags startete ein Marketingworkshop unter der Leitung von IACDS-Sekretär José Blanco, der die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kundschaft analysierte und identifizierte, um die besten Dienstleistungen und Produkte anbieten zu können – jeweils aus der Sicht des Dienstleisters, des Herstellers und des nationalen Verbandes.
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IACDS-Meeting 2018 in Tokio.
vom österreichischen Verband VBS. Schließlich präsentierten Michael Findeis und Dr. Reiner Schulze, Delegierte des deutschen Verbandes, den neuen PQ6, den werkzeuglosen Bohrkronenanschluss, den der deutsche Fachverband maßgeblich initiiert hatte (siehe hierzu auch den Bericht auf Seite 58/59 dieser Ausgabe).
Generalversammlung Nach dem Mittagessen fand die Hauptversammlung des internationalen Verbandes statt, auf der die Mitglieder die Hauptthemen des Verbandes besprachen sowie die allgemeinen Themen der Branche. Darüber hinaus gab es Zeit, sich einen Überblick über die Branche in jedem Land zu verschaffen, sowie länderspezifische Prognosen für die Zukunft.
Rahmenprogramm In der konferenzfreien Zeit wurde von den japanischen Gastgebern ein attraktives Besichtigungsprogramm mit den Highlights Tokios geboten. Dazu gehörten auch festliche Abendessen mit traditioneller Tokioter Musik. Im Rahmen dieses Dinners wurde Norizaku
FACHVERBÄNDE
JULIES KOLUMNE Julie White, Präsidentin des Internationalen Verbandes IACDS, schreibt an dieser Stelle regelmäßig aus ihrer Sicht über die Betonbohr- und -sägebranche. Julie White, Präsidentin des IACDS.
Versicherungen – ein notwendiges Übel? Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber nur sehr wenige Leute außerhalb der Betonbohrbranche verstehen wirklich, was wir tagtäglich tun. Doch ich wurde positiv überrascht: Auf einer Tagung des amerikanischen Verbandes CSDA erlebte ich eine wirklich tolle Präsentation eines Versicherungsmaklers. Eigentlich bin ich eher skeptisch, wenn Bankmanager, Anwälte oder eben Versicherungsmakler auf unseren Veranstaltungen Vorträge halten, denn zumeist verstehen sie nicht
Shibuya von der Firma Shibuya, seit Jahrzehnten stark im IACDS engagiert, zum Mitglied des IACDS Club of Honor ernannt und erhielt eine Gedenktafel von Präsidentin Julie White.
wirklich, was wir tun. Warum sollten sie? Wir sind eine so spezialisierte Branche, dass es für Außenstehende sehr schwer ist, unsere täglichen Arbeiten in allen Facetten zu erfassen. So habe ich bisher die für solche Dienste erforderlichen Gebühren und Beiträge eher widerstrebend bezahlt und mich anschließend schnell wieder anderen Themen gewidmet. Das hat sich in jüngerer Vergangenheit jedoch geändert. So stimmte auch die fantastische Präsentation des Versicherungsvertreters sehr gut mit meinen Überlegungen zu diesem Thema überein. Deshalb ist mein Rat: Seien Sie offen für Neues und lassen Sie sich nicht
Jahreskonferenz 2019 Die nächste IACDS-Jahrestagung findet im Rahmen der Bauma 2019 in München statt.
von Vorurteilen leiten. Prüfen Sie für sich selbst, wie Sie Angebote Dritter zu Ihrem Vorteil nutzen können, und arbeiten Sie zusammen. Halten Sie beispielsweise beim Thema Versicherungen Ihren Makler auf dem Laufenden, was Ihre geschäftliche Entwicklung angeht. Er kann Ihnen wertvolle Ratschläge geben, sie optimal versichern und im Idealfall ihre Versicherungskosten. Das Gleiche gilt für Ihren Banker, Ihren Anwalt und andere professionelle Dienstleister. Diese sind die Experten auf ihrem jeweiligen Gebiet und können mit einem möglichst großen Branchenwissen unser Geschäft optimieren und das Betriebsergebnis zu verbessern. Nutzen Sie diese Chance! Bei Fragen oder Anregungen schicken Sie mir einfach eine E-Mail: juliewhite@d-drill. co.uk Julie White President of IACDS
INFO The International Association of Concrete Drillers & Sawers, IACDS, is the organization representing the associations, companies and professionals of the concrete drilling and sawing industry around the globe. The main office of IACDS is in Madrid (Spain): Av. Rey Juan Carlos 92, 4 Rabuso – Argalia Building 28916 Leganés – Madrid (Spain) phone +34 911 294 440 info@iacds.org www.iacds.org
Die Teilnehmer der IACDS-Konferenz in Tokio.
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BE
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BETONTRENNEN – HEUTE UND MORGEN Hilti Innovationstage 2018 Die Hilti-Konzernzentrale im idyllischen Schaan in Liechtenstein hatte zu den Innovationstagen 2018 eingeladen: Über 250 Fachleute der Bohr- und Sägebranche aus ganz Europa folgten Ende April diesem Event, das, regelmäßig zwischen den Messen BeBoSa und Bauma, die neuesten Trends der Betonbearbeitung vorstellt.
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Wandsäge DST 20-CA
Begleitprogramm
Attraktion des Tages war die neue Elektro-Diamantwandsäge DST 20CA, die weltweit erste 32-A-Elektrohochfrequenzwandsäge ohne externe Elektrobox. Dies bedeutet circa 60 % weniger Systemgewicht und eine maximale Schnitttiefe von bis zu 73 cm mit einem 1.600-mm-Blatt. Sie hat 30 % mehr Leistung und ein 200 % höheres Drehmoment im Vergleich zur Wandsäge DS-TS 20-E. Das aktuelle Hilti CutAssist Update optimiert den Sägevorgang und sorgt damit für eine 15 % höhere Schnittgeschwindigkeit. Außerdem bietet die DST 20-CA eine integrierte Schnitttiefenanzeige, Logbuchfunktion und eine intelligente Fernbedienung. Im direktem Vergleichswettbewerb mit dem Vorgängermodell (siehe Bild 2) wurde eine deutliche Zeitersparnis und Leistungssteigerung sichtbar.
Neben weiteren Innovationen in der Kernbohr-, Meißel- und Seilsägetechnik sowie der Betriebsmittelverwaltung ON!Track wurde ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten mit diversen Vorträgen sowie Besichtigungen der einzelnen Produktionslinien.
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VERANSTALTUNGEN
WISSENSWERTES
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Führungswechsel Während des Abenddinners in der stilvollen „Otten Gravour“, deren attraktives Ambiente auf der Industriearchitektur des 19. Jahrhunderts beruht, wurde auch ein länger geplanter Führungswechsel bekanntgegeben: Hartmut Frisch, langjähriger Verkaufsleiter der Diamanttechniksparte Heavy User, übergab den Führungsstab an seinen Nachfolger Rupert Ströbele. Hartmut Frisch, seit Jahrzehnten erfogreicher Hilti-Mitarbeiter, geht am
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30. November in den wohlverdienten Ruhestand.
Denkfabrik Krönender Abschluss war ein eindrucksvoller Besuch der neuen „Denkfabrik“, des 2015 eröffneten Innovationszentrums. Das multifunktionale Raumkonzept vereint Büros, Labors und Werkstätten und soll als Kompetenzzentrum die Spitzentechnologie für hochinnovative Produkte weiter festigen.
Hilti bietet technologisch führende Produkte, Systeme und Serviceleistungen an, die dem professionellen Kunden aus der Bau- und Energiebranche innovative Lösungen mit überlegenem Mehrwert bieten. Der Hauptsitz der Hilti Gruppe befindet sich in Schaan im Fürstentum Liechtenstein. Weltweit rund 27.000 Mitarbeitende in mehr als 120 Ländern begeistern ihre Kunden und bauen eine bessere Zukunft. Integrität, Mut zur Veränderung, Teamarbeit und hohes Engagement bilden das Fundament der Unternehmenskultur. Hilti steht für herausragende Innovationen, höchste Qualität und direkte Kundenbeziehungen. Hilti betreibt eigene Produktionswerke sowie Forschungs- und Entwicklungszentren und internationale Technologiepartnerschaften. 1941 als Familienunternehmen gegründet, hat sich Hilti seither zum Weltkonzern entwickelt.
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Skulptur vor der Hilti-Zentrale in Schaan.
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Im Wettbewerb: Wandsäge DST 20-CA vs. DS-TS 20-E.
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Das CutAssist-System wird anschaulich erklärt.
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Im Plenum: 250 Dienstleister sind bei den Innovationstagen 2018 zu Gast.
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Führungswechsel: Hartmut Frisch (Mitte), sein Nachfolger Rupert Ströbele (links) und Martin Gödickemeier, Leiter Diamant Dienstleistergeschäft.
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
RECHTSTIPPS Verbandsanwalt Dr. Georg Groth informiert: Datenschutz – und was Sie wissen sollten Wer oder was kann für Sie gefährlich sein? Es ist zu befürchten, dass missgünstige Wettbewerber oder professionelle Abmahnhyänen versuchen werden, Ihnen Ärger (und Kosten) zu machen, weil Sie irgendwelchen Hinweispflichten nicht korrekt nachkommen. So kann eine gute Idee missbraucht werden. Denn eigentlich wollen auch Sie selbst sicher nicht, dass die ganze Welt erfährt, welche Krankheiten Sie haben, wo Sie Urlaub machen und was Sie für Ihr Auto bezahlt haben. Datenschutz ist also wichtig und richtig!
Die gute Nachricht: Zu schützen sind die Daten natürlicher Personen (Art. 1 DSGVO, § 1 BDSG). Ein Unternehmensdatenschutzrecht haben wir nicht.
Mit welchen natürlichen Personen haben Sie zu tun? In erster Linie mit Ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Deren Daten (Name, Alter, Anschrift, Familienstand, Kinderzahl, Bankverbindung, ggf. Schwerbehinderung) dürfen Sie nicht nur, Sie müssen sie erheben, um Ihren gesetzlichen und arbeitsvertraglichen Pflichten nachzukommen. Die – formlos gültige – Einwilligung Ihrer Arbeitnehmer/-innen haben Sie durch die Preisgabe der Daten erhalten. Die andere Gruppe natürlicher Personen, mit denen Sie zu tun haben, sind Ihre Kunden (und in wahrscheinlich geringerem Umfang Lieferanten), so-
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weit es sich um Privatleute handelt. Im Hinblick auf beide Personengruppen gilt: • Daten werden korrekt und sparsam erhoben. • Es werden nur notwendige Daten erhoben. • Daten werden gesichert, im Haus durch sichere Passwörter, Tresore …, bei aushäusiger Verarbeitung durch die Wahl zuverlässiger (europäischer! Für die gilt die DSGVO) Datenverarbeiter. • Daten werden gelöscht, wenn sie nicht mehr benötigt werden („Recht auf Vergessenwerden“). Die gesetzlichen, z. B. steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen sind einzuhalten.
Das müssen Sie tun: Dokumentieren Sie: • Von wem erheben Sie welche Daten wofür in welcher Form? • Wer hat auf diese Daten Zugriff? • Wie können Daten in falsche Hände geraten? Was ist dagegen zu tun? • Welche Datensicherung ist in Ihrem Unternehmen vorhanden? Wenn in Ihrem Unternehmen regelmäßig mehr als 9 Mitarbeiter Zugriff auf persönliche Daten haben („am PC arbeiten“), müssen Sie eine/-n Datenschutzbeauftragte/-n bestellen. Er oder sie hat Anspruch auf Fortbildung (die Kosten tragen Sie) und Kündigungsschutz, was Sie möglicherweise veranlasst, ein externes Unternehmen zu beauftragen. Sie selbst können jedenfalls nicht Ihr eigener Datenschutzbeauftragter sein.
Nächste Schritte: Auch gegen kleine Unternehmen, bei jeder Datenverarbeitung und -erhebung auf Papier oder per Computer, bestehen Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Widerspruch. Damit diese Rechte auch von dem, dem sie dienen sollen, wahrgenommen werden können, besteht die „Informationspflicht bei Erhebung von personenbezogenen Daten bei der betroffenen Person“ (Art. 13 DSGVO). Leider gibt es für die Informationserteilung kein amtliches Muster. Daher der Text der Vorschrift, soweit er für Sie Bedeutung haben dürfte, mit entsprechenden Klammerzusätzen für die praktische Anwendung: 1. Werden personenbezogene Daten bei der betroffenen Person erhoben, so teilt der Verantwortliche der betroffenen Person zum Zeitpunkt der Erhebung dieser Daten (formlos) Folgendes mit: a. den Namen und die Kontaktdaten des Verantwortlichen sowie gegebenenfalls seines Vertreters (das sind Sie); b. gegebenenfalls die Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten; c. die Zwecke, für die die personenbezogenen Daten verarbeitet werden sollen, sowie die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung (Vertragserfüllung); 2. Zusätzlich zu den Informationen, gemäß Absatz 1, stellt der Verantwortliche der betroffenen Person zum Zeitpunkt der Erhebung dieser Daten folgende weitere Informationen zur Verfügung, die notwendig sind, um eine faire und transparente Verarbeitung zu gewährleisten: a. die Dauer, für die die personenbezoge-
INFORMATIONEN
nen Daten gespeichert werden oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer (für die Dauer der Verjährungsfrist/steuerliche Aufbewahrungsvorschrift); b. das Bestehen eines Rechts auf Auskunft seitens des Verantwortlichen über die betreffenden personenbezogenen Daten sowie auf Berichtigung oder Löschung oder auf Einschränkung der Verarbeitung oder eines Widerspruchsrechts gegen die Verarbeitung sowie des Rechts auf Datenübertragbarkeit; c. wenn die Verarbeitung auf Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe a oder Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe a beruht, das Bestehen eines Rechts, die Einwilligung jederzeit zu widerrufen, ohne dass die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung berührt wird; d. das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde; e. ob die Bereitstellung der personenbezogenen Daten gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben oder für einen Vertragsabschluss erforderlich ist, ob die betroffene Person verpflichtet ist, die personenbezogenen Daten bereitzustellen, und welche mögliche Folgen die Nichtbereitstellung hätte (Vertragszweck wäre gefährdet). Wenn Sie Verträge auf elektronischem Wege schließen, wird es kein allzu großes Problem sein, Ihre Internetseite um eine entsprechende Passage zu ergänzen. Vorbilder finden Sie hierfür schon jetzt auf den Seiten großer Unternehmen. Sehr instruktiv und lesenswert sind auch die Internetseiten des Bayerischen Datenschutzbeauftragten.
Praktische Fragen & Antworten: Ein Privatkunde fragt mich, ob ich einen Unternehmer kenne, der eine weitere Tätigkeit wie z. B. Fliesen legen ausführen kann, und bittet mich, seine Handynummer weiterzugeben. Darf ich das? Ja, die Bitte des Kunden enthält seine Einwilligung. Zum Setzen eines Türsturzes muss zwecks Terminabsprache die Telefonnummer des Kunden (Privatkunde) weitergegeben werden. Mache ich mich strafbar? Gewiss nicht strafbar, aber schon aus Höflichkeit würde man doch dem Kunden
sagen, dass man seine Telefonnummer weitergibt, um den Vertragszweck erfüllen zu können. Darf ich meine Kundendaten an eine Druckerei weitergeben, um Weihnachtskarten drucken zu lassen? Falls ja, muss ich mit der Druckerei einen besonderen „Datenschutzvertrag“ vereinbaren, der meine Kunden schützt? Sofern es sich um Privatkunden (natürliche Personen) handelt, wird man auch weiterhin darauf vertrauen dürfen, dass diese nichts gegen eine Weihnachtskarte haben – sofern der Drucker mit den Adressdaten keinen schwunghaften Handel treibt. Das hat er noch nie gesollt und gedurft; ratsam ist, dass Sie sich von ihm schriftlich bestätigen lassen, dass er die DSGVO und das BDSG einhält. Wie lange darf ich Kundendaten speichern? So lange wie nötig. Zu beachten sind die gesetzlichen Aufbewahrungsfristen (Steuerrecht), zum anderen vertragliche Gewährleistungs-/Verjährungsfristen, die bis zu 10 Jahren betragen können. Der Monteur auf der Baustelle hat eine Handynummer vom Kunden bekommen, die speichert er in seinem Handy. Macht es einen Unterschied, ob es das Privathandy des Monteurs ist oder das dienstliche? Und wie schnell muss er diese Handynummer wieder löschen? Da der Kunde ihm die Nummer gibt, erklärt er sich offensichtlich damit einverstanden, dass sie gespeichert wird. Ob das Handy privat oder dienstlich ist, ist gleichgültig. Der Zweck entscheidet: Wenn der Monteur die Nummer für private Zwecke erhält (Verabredung für Freizeitaktivität ö. ä.), unterliegt er nicht den Datenschutzvorschriften. Muss ich als Chef meine Mitarbeiter (alle, also auch die Monteure) über die Datenschutzbestimmungen aufklären? Die schon bisher üblichen Verschwiegenheitsverpflichtungen dürften ausreichen. Keiner Ihrer Monteure darf publizieren, was er in der Wohnung Ihres Kunden sieht.
persönliche Daten. Muss ich ihn unterweisen? Verpflichten Sie ihn zur Verschwiegenheit wie einen regulären Mitarbeiter. Was ist, wenn ich mein Handy verliere? Wenn dadurch die Gefahr der Verletzung persönlicher Daten besteht, unterrichten Sie innerhalb von 72 Stunden die Aufsichtsbehörde. Auch eine Informationspflicht der gefährdeten Personen ist in Betracht zu ziehen. Muss ich meinen Kunden darauf hinweisen, dass ich seine Daten speichere? Wenn ja, in welcher Form? Ja, wobei die Form freigestellt ist, praktisch aber wegen des Umfangs der Belehrung nur in Textform möglich sein wird. Falls ich die Kunden in Schriftform hinweisen muss, haben Sie, Herr Groth, die passende Formulierung für uns? Siehe obige Ausführungen zu Art. 13 DSGVO. Wie muss ich meine Homepage schützen, wenn ich Kontaktformulare verwende? Beispielgebend sind die Datenschutzbelehrungen großer Unternehmen, die Sie auf deren Internetseiten finden. Wenn Sie nicht selbst Ihre Internetseite pflegen, lassen Sie es Ihren Netzexperten formulieren und einstellen. Ich biete meinen Kunden einen Newsletter an. Reicht es, zukünftig die Formulierung „Wenn Sie keinen Newsletter mehr erhalten wollen, kontaktieren Sie uns“ zu verwenden? Ja, wie bisher schon. Haben Sie weitere Fragen? Bitte kontaktieren Sie mich: Telefon: 0211 9543360 E-Mail: groth@med-juris.de In diesem Sinne – herzlichst, Ihr Georg Groth
Im Sommer habe ich einen Praktikanten, der erfasst Aufträge und hat Zugriff auf
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
AUS DEN AUSSCHÜSSEN DES FACHVERBANDES Mindestlohn – neu ab 2019 Das Gesetz, das in Deutschland tätigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erstmals einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn garantiert, ist am 1.1.2015 in Kraft getreten. Es gilt (fast ausnahmslos) immer dann, wenn nicht aufgrund speziellerer Regelungen (Vertrag, Tarifvertrag, Allgemeinverbindlicherklärung, Rechtsverordnung, bindender Festsetzung) ein höherer Lohn geschuldet wird. Insgesamt waren die Auswirkungen des Mindestlohngesetzes für die Arbeitgeberseite angesichts andauernder guter Konjunktur eher gering. Die Höhe des Mindestlohns wird von einer ständigen Mindestlohnkommission beschlossen. Ihr Beschluss des Jahres 2018 lautet: Der gesetzliche Mindestlohn wird ab dem 1.1.2019 auf 9,19 €/ Std. angehoben, ab dem 1.1.2020 auf 9,35 €/Std. Für die Arbeitgeber und Arbeitnehmer der Betonbohr- und -sägebranche ergeben sich keine unmittelbaren Änderungen; deren Lohnniveau liegt weit höher. Vorsicht aber gleichwohl vor und Hände weg von auffälligen Billiganbietern: Wenn von Ihnen beauftragte Subunternehmer den eigenen Arbeitnehmern nicht den vorgeschriebenen Mindestlohn zahlen, haften Sie wie ein selbstschuldnerischer Bürge! Das gilt nicht nur im Hinblick auf den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn, sondern auch für 12 Branchen-Mindestlöhne nach dem AEntG, AÜG und TVG (nachzulesen auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, BMAS), um nur einige zu nennen.
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Wären wir wirklich mit einem einzigen allgemeinen Mindestlohn als Untergrenze so viel schlechter dran? Wieso muss die sächsische Pflegekraft mit 10,55 € (ab 1.1.2019) auskommen, während ein Bauhilfsarbeiter mit 12,20 € nach Hause geht? Schützen wir Branchen oder Menschen?
Baurecht neu im BGB Der Fachverband hat bereits unmittelbar nach dem Inkrafttreten der Gesetzesnovelle ein Seminar zum Thema durchgeführt. Der Zuspruch der Teilnehmer gibt Anlass, es zu geeigneter Zeit an passender Stelle nochmals aufzulegen. Die Systematik des Gesetzes ist jetzt: Allgemeine Vorschriften zum Werkvertrag, §§ 631 ff.: Hier finden Sie Regelungen zu Abnahme, Vergütung, Mängelhaftung und Kündigungsrecht, die auch für kleinere Instandhaltungs- oder Ausbesserungsarbeiten an Bauwerken gelten. Bauvertrag, §§ 650a ff.: Diese Vorschriften enthalten die wesentlichen Neuigkeiten. Zunächst die Definition: „Ein Bauvertrag ist ein Vertrag über die Herstellung, die Wiederherstellung, die Beseitigung oder den Umbau eines Bau-
werks, einer Außenanlage oder eines Teils davon.“ § 650b gibt dem Besteller (Auftraggeber) erstmals im BGB ein einseitiges Anordnungsrecht, das er – wie der Unternehmer (Auftragnehmer) sein Vergütungsanpassungsrecht – nun im Wege der Einstweiligen Verfügung durchsetzen kann. Verbraucherbauvertrag, §§ 650i ff.: Liegt vor, wenn ein Unternehmer von einem Verbraucher zum Bau eines neuen Gebäudes oder zu erheblichen Umbaumaßnahmen an einem bestehenden Gebäude verpflichtet wird. Architektenvertrag und Ingenieurvertrag sowie Bauträgervertrag: Sind zwei weitere Neuheiten im BGB, die dort erstmals als solche behandelt werden.
Haben Sie Fragen? Herzlichst, Ihr Georg Groth Tel.: 0211 9543360 groth@med-juris.de www.ppp-rae.de
INFORMATIONEN
ATV Abbruch- und Rückbauarbeiten – DIN 18459, Abrechnung und Aufmaß
Auch in der in 2015 neugefassten DIN 18459 sind unter Nr. 5 weiterhin die Regelungen zu Abrechnung und Aufmaß enthalten. Gegenüber der ersten Fassung ist inhaltlich nichts bewegend Neues zu finden. Allerdings sind leider für unsere Branche wünschenswerte Ergänzungen und Präzisierungen nicht vorgenommen worden. Zum Thema Aufmaß von Stahlschnitten wurde bereits im BETONBOHRER, Ausgabe 39, Stellung genommen. Aus der Praxis der Fachbetriebe gab es zahlreiche Fragen zum diesem Thema. Zu Sachverhalten von allgemeinem Interesse werden die nachfolgenden Standpunkte des Fachverbandes wiedergegeben: Aufmaßregel (Schräg-)Bohrung bei der Abrechnung nach der Bohrlänge: Als Bohrlänge wird die Strecke entlang der Bohrachse zwischen dem Erstkontakt des Schneidkopfes der Bohrkrone am zu bohrenden Bauteil bis zum vollständigen Austritt des Schneidkopfes aus dem Bauteil aufgemessen. Bei einer Schrägbohrung ist die Bohrachse ungleich 90° zur Bauteiloberfläche auf der Ansatzseite des Bohrgerätes. Berechtigt ist ein Schrägbohrzuschlag auf den Grundpreis der Standardbohrung (90°), damit sind insbesondere der Mehraufwand für das komplizierte Ein-
richten und Ansetzen des Bohrgerätes sowie die sensiblere Prozessführung und das erhöhte Risiko während des Anbohrens abgegolten. Bei schrägen Überkopfbohrungen kommt ein weiterer Zuschlag für Überkopfarbeit (Bohrachse aufwärts steigend größer/gleich 45° zur Waage) hinzu. Mehraufwand und erhöhtes Risiko entstehen auch beim Überbohren vorhandener Öffnungen, beim Bohren an/ auf Bauteilkanten sowie beim Tangieren von Hohlräumen entlang des Bohrkanals, also wenn der Schneidkopf nicht im vollen Material läuft. In solchen Fällen ist ein Preisabschlag auf den Grundpreis der Bohrung nicht angezeigt. Es werden stets ganze cm aufgemessen, bei angerissenen cm wird immer aufgerundet. Auf die Übermessungsregeln nach DIN 18459 Pos. 5.3.5 wird hingewiesen. Beim Bohren werden Unterbrechungen im Bauteil kleiner/gleich 15 cm in der Bohrtiefe übermessen, das ist entlang der Bohrachse zu verstehen. Die aufzumesssende Mindest-Abrechnungslänge je Bohrloch beträgt 10 cm. Aufmaß/Abrechnung von Sägeschnitten bei der Abrechnung nach dem Längenoder Flächenmaß: Als Schnittlänge anzuerkennen ist die Strecke zwischen den physischen Schnittenden auf der Ansatzseite der Sägemaschine beim Sägen mit Trennscheiben, wobei diese bei erlaubten Überschnitten nicht mehr als um Bauteildicke über den projektierten Endpunkt hinausgehen dürfen. Eck- bzw. Stoßbohrungen an Schnittenden reduzieren die aufzumessende Schnittlänge nicht, es gilt dann der projektierte Endpunkt. Beim Seilsägen ist das physische Schnittende maßgeblich, wenn es am Bauteilende liegt. Falls das Schnittende im Bauteil liegt, so ist der projektierte Endpunkt maßgeblich, also der Mittelpunkt der Seilführungsbohrung. Aufzumessen sind alle Schnitte einschl. der Teilungsschnitte gemäß bauseitiger Veranlassung/Vorgabe. Wenn Teilungsschnitte nicht ausdrücklich bauseits vorgegeben sind, so sollte der Fachbetrieb zur Sicherung seines Vergütungsanspruchs hierzu vorab klare Vereinbarungen mit dem Auftraggeber treffen. Auf die Übermessungsregeln nach DIN 18459 Pos. 5.3.3 bzw. 5.3.4 wird hingewiesen. D. h., bei Abrechnungen nach
Leidiges Thema: Stahlschnitte.
dem Längenmaß werden Unterbrechungen kleiner/gleich 1 m bzw. nach dem Flächenmaß kleiner/gleich 0,1 m² übermessen. Bei der Abrechnung nach der Schnittfläche bei Beton und Mauerwerk beträgt die aufzumessende Mindestschnitttiefe 3 cm. Der Bedarf an Zwischen- bzw. Teilungsschnitten erschließt sich oft nicht aus den übergebenen Unterlagen des AG. Die Menge und Lage von Teilungsschnitten ergibt sich insbesondere aus der Öffnungsgröße und den Umgebungsbedingungen sowie den Möglichkeiten zum Sichern, Ausbringen, Fördern, Laden, Transportieren und Entsorgen. Zur Vermeidung von Unstimmigkeiten mit dem Auftraggeber bei der Abrechnung von Teilungsschnitten ist es sinnvoll, vorher darüber Einvernehmen zu erzielen. Hierzu kann ein vom AG bestätigtes Schnittschema helfen mit dem Vermerk einer Vergütungszusage.
Herzliche Grüße Ihr Sieghard Hantsch Autor Sieghard Hantsch ist Vertreter des Fachverbandes im DIN-Normenausschuss, der sich mit der Anwendung der VOB/ATV DIN 18459 befasst.
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
KLEIDUNG FÜRS TEAM DBL-Service: Drei Stufen des gepflegten Auftritts
Claudia Kuntze-Raschle, Geschäftsführerin des DBL-Vertragswerks Kuntze & Burgheim Textilpflege GmbH.
Kleider machen Leute. Stimmt – auch für Berufskleidung. Doch wie lassen sich Erscheinungsbild, Anschaffung, Pflege und Sicherheit optimal organisieren? Antworten liefert Claudia Kuntze-Raschle, Geschäftsführerin der Kuntze & Burgheim Textilpflege GmbH. Frau Kuntze-Raschle, im Trend liegt aktuell – insbesondere im Handwerk – Berufsmode, die sich optisch moderner Freizeitkleidung anpasst. Wo liegen eigentlich die Unterschiede? Bequeme Shorts oder modern geschnittene Bundhose, dazu Shirt und Weste – das ist heute schon ok. Aber auch wenn sich Berufskleidung optisch lässiger Freizeitmode anpasst, gibt es in den Ansprüchen deutliche Unterschiede. Denn professionelle Berufskleidung muss grundsätzlich haltbarer sein. Sie ist auf Dauer angelegt – das kann nur Qualitätsware. Sie muss resistent sein, beispielsweise gegen mechanische Einflüsse. Sie muss viele Wäschen überstehen.
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Sie muss sich gut instand setzen lassen. Welcher Betrieb will schon ständig seine Kleidung austauschen? Das ist ja auch ein Kostenfaktor.
Ist zudem ergänzend PSA gefragt, ist diese Variante keine Lösung. Hier muss der Betrieb die Kleidung zur Verfügung stellen, dazu ist er verpflichtet.
Wie erkenne ich Qualität, worauf sollte ich achten? Wichtig sind berufsspezifische Attribute. Denn auf die kommt es an, damit die Kleidung hochfunktional ist und den Träger bei der Arbeit unterstützt. Dazu zählen z. B. Details wie die praxisgerechte Anordnung der Taschen, Verstärkungen mit Cordura an stark beanspruchten Stellen wie den Knien oder dehnbares Stretchmaterial in Rücken und Armen für mehr Bewegungsfreiheit. Und: Nicht nur der Stoff der Kleidung muss robust und von hoher Qualität sein. Es zählen auch Verarbeitung und Zutaten. So sind bei guter Berufskleidung die Reißverschlüsse stabiler, die Knöpfe robuster, die Nähte als Doppel- oder Dreifachnähte gefertigt. Professionelle Berufskleidung ist eben auch professionell geschnitten und verarbeitet. Das ist ihr Kennzeichen.
Was wären Alternativen – also Stufe 2? Der Betriebsinhaber kauft für alle Mitarbeiter professionelle Berufskleidung, bei Bedarf auch Schutzkleidung – damit sichert er zunächst den einheitlichen und auch sicheren Auftritt seiner Mitarbeiter. Das ist schon mal gut. Allerdings hat er damit noch nicht das Thema Pflege und Organisation gelöst.
Thema Anschaffung und Pflege. Welche Möglichkeiten gibt es für den professionellen Auftritt? Es gibt diverse Varianten. Natürlich können Mitarbeiter auch zu Freizeitkleidung greifen. Doch davon rate ich aus oben genannten Gründen ab. Stufe 1 des gepflegten Auftritts wäre, wenn die Mitarbeiter alle in einer professionellen Berufskleidung arbeiten, die sie selbst kaufen und deren Pflege sie übernehmen. Vorteil hier ist die maximale Entscheidungsfreiheit. Allerdings leidet der einheitliche, professionelle Auftritt des Unternehmens dabei. Einmal dadurch, dass meist ganz unterschiedliche Kleidungsstücke und Farben im Einsatz sind. Andererseits dadurch, dass Wäsche und Pflege der Kleidung nicht immer optimal geregelt sind.
Was kommt da auf mich zu? Viele Fragen, die es zu klären gilt. Lässt er das Team die Kleidung waschen? Wer kürzt die Hose, wenn sie nicht passt? Wer repariert den Reißverschluss? Wer tauscht die Kleidung aus, wenn neue Mitarbeiter dazukommen oder ausscheiden? Wie wird die Kleidung bevorratet? Es müssen ja pro Mitarbeiter mehrere Sets zur Verfügung stehen. Eines wird getragen, eines ist in der Wäsche, eines steht zum Austausch bereit. Daher muss auch die Lagerung bedacht werden. Ebenso das Thema Veredelung – denn Logos, Namenschilder, Embleme sollten fachgerecht auf die Kleidung aufgebracht werden. Die Variante Kauf ist daher für viele Betriebe eine Herausforderung, wenn es darum geht, den ordentlichen und einheitlichen Auftritt des Teams auf Dauer aufrechtzuerhalten. Ein Kosten- und Zeitfaktor. Was ist hier mit PSA? Auch hier gilt: Wird im Betrieb PSA eingesetzt, muss diese so gepflegt werden, dass die Schutzkleidung auch nach der Wäsche die Normen einhält. Dazu braucht es eine regelmäßige Kontrolle der einzelnen Artikel, eine fachgerechte Pflege mit speziellen Temperaturen, Laugen und Be-
INFORMATIONEN
wegungen sowie umfangreiche Kennnisse bezüglich Reparatur und Näharbeiten an der Schutzkleidung. Was wäre der nächste Schritt? Stufe 3 wäre für mich die Mietberufskleidung. Der Betrieb bezieht seine Kleidung bei einem textilen Mietdienstleister – und lagert damit das Thema Berufskleidung komplett aus. Beratung, Anproben, individuelle Ausstattung, Pflege, Reparatur sowie Hol- und Bringdienst der Kleidung sind hier inklusive. Ebenso wie die CI-gerechte Veredelung der Kleidung mit dem Firmenlogo und/oder Namensschild. Auch professionell geregelt ist hier die Einkleidung neuer Mitarbeiter. In Zeiten eines gestiegenen Sicherheitsdenkens und des verstärkten Einsatzes von Funktionstextilien und PSA bietet diese Möglichkeit noch einen weiteren Vorteil. Textile Mietdienstleister wie die DBL gewährleisten mit ihren zertifizierten Waschverfahren die Sicherheit der Schutzkleidung – klar dokumentiert und für die Betriebe nachweisbar. Insgesamt ist das textile Full-Service-Leasing für alle Unternehmen, die Wert auf einen dauerhaft gepflegten Auftritt legen, sicher die beste Alternative. Was raten Sie mir, um einen guten Auftritt meines Teams zu gewährleisten? Das Thema Berufskleidung ist komplex und zudem beim Team meist auch emo-
Professioneller und teamgerechter Auftritt der Mitarbeiter. Dabei unterstützt der textile Mietdienstleister DBL mit modernen Kollektionen – hier BPerformance – und Full-Service.
tional belegt. Es ist eben Kleidung, in der man viele Stunden verbringt. Ob nun Kauf oder Leasing – ich rate dazu, bereits im
Vorfeld der Entscheidung genügend kompetente Beratung in Anspruch zu nehmen, um auf der sicheren Seite zu sein und teure Fehlentscheidungen zu vermeiden. Hier können wir die Betriebe als textiler Mietdienstleister unterstützen, stellen ihnen qualitativ hochwertige Berufskleidung in großer Vielfalt bereit und übernehmen die komplette Logistik. In Zeiten von Fachkräftemangel und Employer Branding gilt es zudem als ein Zeichen der Wertschätzung den Mitarbeitern gegenüber, ihnen Qualitätskleidung zur Verfügung zu stellen und sie zudem professionell pflegen zu lassen. Denn das Team sollte sich nicht auch noch um die Wäsche kümmern müssen.
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
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BETONBOHRER – Ausgabe 43 – 2018
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VBS – Verband Österreichischer BetonBohr- und -Schneideunternehmen Hatzendorf 266 | 8361 Fehring, Österreich Telefon: +43 664 5329625 info@vbs.co.at | www.vbs.co.at
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40217 Düsseldorf
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Günther Spelsberg GmbH + Co. KG
58579 Schalksmühle
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Hermann Schützeichel GmbH
56587 Straßenhaus
schuetzeichel.com
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Hilti Deutschland AG
86916 Kaufering
hilti.de
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Hydro-Tec GmbH
91126 Rednitzhembach
hydro-tec.com
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ICS Blount Europe SA
B-1435 Mont-Saint-Guibert
icsdiamondtools.de
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Kern-Deudiam Diamantwerkzeuge GmbH
33161 Hövelhof
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Kernbohrtechnik L. Schmidt
63667 Nidda
kernbohrtechnik-nidda.de
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21255 Tostedt
kurt-klingspohn.de
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Lissmac Maschinenbau GmbH
88410 Bad Wurzach
lissmac.com
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CH-5012 Schönenwerd
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MKS Funke GmbH
46395 Bocholt
mks-funke.de
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Norbert Braun GmbH
64839 Münster
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PN Software GmbH BeBoSoft
27367 Sottrum
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Rütters Betonbohr- u. Sägedienst GmbH
46047 Oberhausen
ruetters.de
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Schwamborn Gerätebau GmbH
73117 Wangen / Göppingen
schwamborn.com
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Seelbach International GmbH
56477 Rennerod
seelbach-international.com
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Seliger GmbH
14469 Potsdam
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Team Thaler GmbH
82496 Oberau
team-thaler.de
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Tyrolit GmbH
82216 Maisach
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VBS Versicherungsstelle
71032 Böblingen
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75387 Neubulach
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