DER
BETONBOHRER
Rückbau – Umbau – Sanieren
Ausgabe 42 – 2018
Fachzeitschrift für Diamanttechnik
BETONBOHRER – Ausgabe 42 – 2018
Ab durch die Decke. Erledigt. WSE1621 – der Evolutionssprung im Wandsägenbereich Die WSE1621 ist DIE Elektro-Wandsäge für den täglichen Einsatz am Bau. Von Grund auf neu konzipiert und kompromisslos auf ein optimales Gewichtsund Leistungsverhältnis ausgelegt. Ausgestattet mit innovativen Technologien für anspruchsvolle Arbeiten auf höchstem Niveau. Für Anwender mit Weitblick.
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EDITORIAL 2018 – ein ganzes Jahr ohne Messe?
Liebe Leserinnen und Leser, gibt es in diesem Jahr keine Messe für Betonbohrer? Nein, zumindest nicht in Deutschland! Die letzte Bauma fand 2016 statt – und da sie nur alle drei Jahre stattfindet – lädt sie uns erst wieder im April 2019 ein. Die Fachausstellung BeBoSa, die sich 2017 erfolgreich zum dritten Mal in Willingen präsentierte, hat sich diesem Rhythmus angepasst und öffnet somit ein Jahr später im Frühjahr 2020 wieder ihre Tore. Doch welche Alternativen gibt es? Wenn man von den Bau- oder Handwerksmessen absieht, auf denen sich einzelne Hersteller unserer Branche präsentieren, wie die Eisenwarenmesse in Köln, die Stone+tec in Nürnberg oder die Nordbau in Neumünster, bleibt nur der Blick auf unsere Nachbarländer. Hier wäre vor allem die Demcon in Stockholm zu nennen, auf der sich im September fast alle namhaften Aussteller der Bohr- und Sägebranche zeigen. Daneben finden natürlich auch zahlreiche Hausmessen und -events unserer Hersteller statt, die Ihnen hier gern die Produktnews des Jahres vorstellen. In dieser Ausgabe des BETONBOHRERS dürfen Sie sich auf insgesamt 14 Baustellenreports freuen. Dem geneigten Leser wird auffallen, dass die Hälfte davon auf Projekte ausländischer Fachbetriebe entfällt. Das ist keineswegs das Ziel des deutschsprachigen BETONBOHRERS. Vielmehr liegt es an der zurückhaltenden Bereitschaft unserer Fachbetriebe, ihre Erfahrungen mit anderen zu teilen. Deshalb möchte ich meinen Appell an alle Fachbetriebe erneuern: Senden Sie mir Ihre – mit Sicherheit spannenden und vielseitigen – Projekte für eine Veröffentlichung im BETONBOHRER zu. Ich verspreche Ihnen, es profitieren beide Seiten: Denn einerseits lebt dieses Magazin von spannenden Reportagen unserer Branche, andererseits beweisen Sie mit Ihren Referenzen die Leistungsfähigkeit Ihres Unternehmens und sprechen so potenzielle Auftraggeber an. Denn der Betonbohrer erreicht nicht nur nahezu alle Fachbetriebe im deutschsprachigen Raum, sondern auch zahlreiche mögliche Auftraggeber wie Bauunternehmen, Architekten und Bauplaner. Nutzen Sie die Chance, Ihren Fachbetrieb dieser Zielgruppe vorzustellen! Ich wünsche Ihnen nun viel Freude beim Lesen dieser neuen Ausgabe und natürlich auch ein auftragsreiches Jahr.
Hans-Georg Wagener Redaktion und Verlag DER BETONBOHRER
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BETONBOHRER – Ausgabe 42 – 2018
WIR STELLEN VOR
BRANCHENNEWS BAUSTELLEN UND PROJEKTE
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Hilti Flottenmanagement
Abwasser auf neuen Wegen
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Hilti BIM Services
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Fundamente perforiert
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Cedima MicroTrenching
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Präzise Schnitte
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Thayr Neue Seilsäge
Museum Küppersmühle
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SiegenthalerConsulting
Kupferschnitte
TECHNIK
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BeBoSoft
Fundamentrückbau
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Brokk 500
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Zimmtec
60
Rellok MicroTrenching
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Sibirische Kälte
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Anchorsholme Park
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Liebesschlösser
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ICS: Sie haben die Wahl
U-534 in fünf Teile gesägt
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Heger 110 Jahre
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Große Brocken
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Norton CDM 253
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Panzerknacker
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Holzwurm
MKS Untergrundvorbereitung
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Tschernobyl
BurmeisterDiamant
Kern-Deudiam Neues Logo
Kunst-Mekka Afrika
Carbonbeton
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ARBEITSSICHERHEIT
72 73 74 75 76 79
Sicherheitsbroschüre Prävention zahlt sich aus Präventionsprogramm BG Bau Versichertenkarte Handgeführte Maschinen Neuer Gefahrtarif
INHALT
Rechtsanwalt Dr. Georg Groth ist für Sie da, wenn das Recht härter ist als Ihr Beton. Streit mit dem Auftraggeber? Mit Subunternehmern? Mit Mitarbeitern?
IMPRESSUM Herausgeber: Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e. V. (FBS) Geschäftsstelle: Dolivostraße 35, 64293 Darmstadt, Deutschland Telefon: +49 6151 870956-0, Telefax: +49 6151 870956-30 E-Mail: info@fachverband-bohren-saegen.de Internet: www.fachverband-bohren-saegen.de
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Mit der Unterstützung durch:
Prognose Rechtsanwältinnen Dr. Gisela2018 Nagel, Kanzlerin a. D., und Irmgard Rathmacher Auch kompetent in: Wissenschafts- und Hochschulrecht, Familien- und Erbrecht
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Anzeigenentwurf.indd 1
INFORMATIONEN
Gewerbliche Seminare
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Strukturumfrage
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Regionaltreffen
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Grundsteinlegung
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Österr. Verband
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SVBS Safety Day
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Diamond Award
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IACDS in Tokio
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IACDS Julies Kolumne Global Concrete Cutting Market
VERANSTALTUNGEN
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Rätsel der Anden
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Neues Recht Festpreisklausel Wagnis und Gewinn
Wiedemeier Kommunikation, Düsseldorf
FACHVERBÄNDE
Redaktion und Anzeigen: DER BETONBOHRER-Verlags UG (haftungsbeschränkt) Verantwortlich für den Inhalt: Hans-Georg Wagener, Geschäftsführer Große Allee 62, 34454 Bad Arolsen, Deutschland Telefon: +49 5691 50794, Telefax: +49 5691 914235 E-Mail: hans@derbetonbohrer.de Internet: www.derbetonbohrer.de Friedrichstraße 2, 40217 Düsseldorf Telefon: 0211 - 37 26 59, www.georggroth.de Gestaltung und Produktion: Westend Communication GmbH 25.07.13 19:23 www.westend-communication.de Druck: ColorDruck Solutions GmbH Gutenbergstraße 4, 69181 Leimen, Deutschland Telefon: +49 6224 7008-0, Telefax: +49 6224 77134 E-Mail: info@colordruck.com Internet: www.colordruck.com
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Internetnutzung
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Soka-Bau
Bilder: ABZ Hamm, BBS Kozalla, BG BAU, big GmbH, Britta Keinemann, BVG Boren + Zagen B.V., Cedima GmbH, Christina Wagener, Concrete Worm cc, CS Applicator Co. Ltd., D-Drill Ltd., Darda GmbH, Dirk Burmeister, Ernst Siegenthaler, Fachverband Betonbohren und -sägen, Gerd Cölsmann-Then, Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH, hayr S.L., Heger GmbH, Hilti GmbH, Holemasters, IACDS, PDI Magazin, ICS GmbH, Jan Eckert, Kern-Deudiam, Koda GmbH, Kokoschka GmbH, Koller GmbH, Lissmac GmbH, Michael Kansteiner, Michael Meyer, MKS Funke GmbH, Pickard + Heffner GmbH, PN Software GmbH, Sabrowski, Saint-Gobain GmbH, Seliger GmbH, SVBS Schweiz, Technische Universität Dortmund, Tyrolit GmbH, VBS Österreich, Westend Communication GmbH, Wilhelm Goldschmidt GmbH, Witschi AG, Zimmtec GmbH, © jd-photodesign, © GVS, © fotomek, © LianeM/ Fotolia.com
Kündigung aus Altersgründen
Erscheinungsweise: 2 x jährlich, jeweils am 15. Oktober und am 15. März
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Elterngeld
Anzeigenpreisliste: Nr. 15 vom 1. Januar 2018
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Geschätzte Löhne
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Mindestlöhne
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Insolvenzanfechtung Kündigung vor Baubeginn
Manuskripte: Der Herausgeber übernimmt nur eine Verantwortung für die eigenen Veröffentlichungen in dieser Zeitschrift. Meinungsäußerungen sind nur dann offizielle Stellungnahmen der Verbände, wenn sie ausdrücklich als solche bezeichnet werden. Die mit Namen gekennzeichneten Beiträge geben nur die Auffassung des Verfassers wieder und decken sich nicht unbedingt mit der Meinung der Redaktion. Änderungen im Text bleiben der Redaktion vorbehalten. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und sonstige Unterlagen übernimmt die Redaktion oder der Verlag keinerlei Haftung. Für Anzeigenaufträge gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des FBS in der jeweils gültigen Fassung. Nachdruck und Vervielfältigungen: Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Ein Nachdruck ist nur mit Genehmigung des Verlags unter ausführlicher Quellenangabe gestattet. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Verlagssitz in Bad Arolsen.
BETONBOHRER – Ausgabe 42 – 2018
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KUNST-MEKKA AFRIKA Zeitz MoCAA: Kunstsilo an der Waterfront Jochen Zeitz hat sich einen Traum erfüllt. Das erste Museum für moderne afrikanische Kunst in Afrika soll Kapstadt zum Kunst-Mekka machen. Ex-PumaChef Jochen Zeitz hat dafür seine private Sammlung gestiftet und will damit Kunstliebhaber aus aller Welt anziehen. Das Zeitz Museum of Contemporary Art Africa, kurz Zeitz MoCAA, in bester Lage
an der Kapstadter Touristenmeile Waterfront wurde kürzlich feierlich eröffnet. Ganz unumstritten ist das Konzept nicht. Ausgerechnet zwei weiße Männer, die die Fäden in der Hand halten: Jochen Zeitz, Museumsgründer, Afrika-Liebhaber, Sammler und ehemaliger PumaChef, und Mark Coetze, Geschäftsführer und Chefkurator des Museums, der
nach 25 Jahren in sein Heimatland Südafrika zurückgekehrt ist.
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Das Bauwerk Schon das Gebäude des MoCAA ist ein Kunstwerk: Seit 1920 steht der monumentale Getreidespeicher am Hafen. Eine funktionale Architektur aus 42 Be-
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tonröhren, in denen Mais zum Export lagerte. Mit dem Ende der Apartheid 1991 wurde er stillgelegt. Eher schlicht von außen, aber atemberaubend von innen. Wo einmal tonnenweise Maiskörner mächtige Betonröhren heruntergerutscht sind, schlägt nun das Herz des Zeitz MoCAA. So jedenfalls bezeichnet der britische Star-Architekt Thomas Heatherwick das mächtige Atrium. Das Zeitz MoCAA soll den Besuchern schon beim Betreten den Atem rauben. Der Kern des Gebäudes ist ein 27 m hoher, kathedralartiger Innenhof, dessen gläserne Decke gleichzeitig als Dachterrasse dient. Da es zwischen den Betonröhren keine Freiräume gab, musste das Gebäude buchstäblich ausgehöhlt werden. Auf dem Boden fand Heatherwick auch ein paar getrocknete Maiskörner. Eines davon scannte er und verwendete es als Schablone für die Konturen des schlicht aus Beton und Stahl gebauten Atriums. Das für umgerechnet rund 32 Mio. Euro sanierte Zeitz MoCAA
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zieht sich über neun Stockwerke. Besucher können in zwei röhrenförmigen gläsernen Fahrstühlen das Atrium hinauf bis ins Obergeschoss fahren oder über eine offene Wendeltreppe aufsteigen, die atemberaubende Blicke in das Foyer gewährt.
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Das Atrium mit den geschnittenen Sichtflächen.
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Das Getreidesilo um 1920, ...
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... vor dem Umbau und ...
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... 2017 bei der Einweihung.
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Concrete Worm mit zwei Wandsägen im Einsatz.
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Auch Freihandsägen ist angesagt.
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Die Siloröhren werden Stück für Stück geöffnet.
Concrete Worm Hier kam die Firma Concrete Worm ins Spiel, der Kapstadter Bohr- und Sägespezialist. Firmenchef Peter Fink betonte: „Das war das ehrgeizigste Projekt, das wir in unserer zwanzigjährigen Geschichte bewältigt haben. Wir hatten teilweise 10 Teams gleichzeitig vor Ort. Die erste Aufgabe bestand darin, in den 42 kreisrunden und 40 m hohen Silos Schlitze zu sägen, um Platz für eine neue Stahlbetonplatte zu schaffen, die als Fundamentierung für die entkernten Silos dient. Allein die runden Wände waren eine Herausforderung für die Montage der Wandsägen. Die größte Herausforderung aber waren die dekorativen
Schnitte im Atrium: an den gekrümmten Silowänden sollten die großflächigen Öffnungen die Form eines überdimensionierten ausgehöhlten Maiskorns darstellen. Hierzu wurden durch einen Vermessungsingenieur dreidimensionale Zeichnungen angefertigt und Schablonen hergestellt, um uns den Schnittverlauf anzuzeichnen. Die sich ständig ändernden Kurven konnten zum Teil nur mit Freihandsägen ausgeführt werden“, so Peter Fink weiter, „im Elevator Building, dem hohen Gebäude mit rechteckigen Silos, warteten weitere Aufgaben auf uns: zunächst mussten die vorhandenen 120 kleinen Fenster-
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öffnungen auf 4 x 3 m vergrößert werden. Dies geschah auf mehreren Etagen mit Wandstärken von 20 bis 48 cm. Im Inneren wurden zahlreiche Silowände und -decken mit Wandsägen entfernt, um Platz für neue Räume zu schaffen. „Fast alle Arbeiten wurden von Hängegerüsten ausgeführt“, betonte Peter Fink, „was bedeutete, dass unser Equipment und Sägeblätter bis 1600 mm vom Dach auf die jeweilige Gerüstetage getragen werden mussten. Alle Mitarbeiter trugen Auffanggurte mit Fallschutz.“
Basement „Die letzte Aufgabe waren die Tunnel und Keller des Bauwerks. Sie hatten die dicksten Wände und Decken“, so Peter Fink weiter, „wir bohrten und sägten Öffnungen in Betonplatten, die mit Eisenbahnschienen bewehrt waren, mit einer Dicke von bis zu 70 cm, die für neue Fundamente in der Platte erforderlich waren. Weitere neue Wandöffnungen – auch hier dekorative Schnitte
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in Kurven – mit der Seilsäge wurden durch Wandstärken von 60 bis 300 cm ausgeführt.
Maschinen und Werkzeuge Folgendes Equipment wurde während der Bauzeit eingesetzt: • H ilti Wandsägen DS TS10-E, DS TS20-E, DS TS 22 • H ilti Seilsägen DS WS10-E • H ilti Kernbohrmaschinen DD 200, DD 350 • H usqvarna K 3000 Cut-n-Break • S hibuya Kernbohrmotoren Diamantwerkzeuge von folgenden Firmen kamen zum Einsatz: • D iamond Products (South Africa) Diamantblätter und -seile • H ilti Diamantsägeblätter • C astle Tools Diamantsägeblätter • M acTool Diamantsägeblätter • H usqvarna Diamantsägeblätter
BAUSTELLEN UND PROJEKTE
Statistik Insgesamt hergestellt wurden rund 0 000 m Wandsägeschnitte bis 70 cm • 1 tief, hergestellt • 2 900 Stück Kernbohrungen mit ø 20 bis 500 mm • 1 16 m2 Seilsägeschnitte.
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Fazit Peter Fink bilanziert abschließend: „Wir sind glücklich, an diesem außergewöhnlichen Projekt mitgewirkt zu haben. Es war das anspruchsvollste Projekt in unserer zwanzigjährigen Firmengeschichte. Wir lagen im Zeit- und Kostenlimit und haben dabei selber viel gelernt. Wir blicken jetzt in eine erfolgreiche und auftragsreiche Zukunft, da wir durch die Zufriedenheit der Auftraggeber schon weitere Projekte im Silodistrikt in Aussicht haben.“
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Im Atrium: Details der Concrete-Cutting-Kunst.
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Wandsägen am Elevator Building.
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Seilsägen im Foyer.
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Wandsägen mit Blick auf den Tafelberg.
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Auch der Dachgarten erhielt großzügige Öffnungen.
INFO www. concreteworm.co.za
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ABWASSER AUF NEUEN WEGEN Seliger GmbH sägt GFK-Rohre für Münchner Abwasserkanal Im Norden von München, im Bereich des Olympiageländes, befindet sich der Sammler Oberwiesenfeld. Der Hauptsammelkanal im Stadtbezirk Milbertshofen ist über hundert Jahre alt und weist Schäden mit Undichtigkeiten auf. Aus Umweltschutzgründen musste er daher erneuert werden. Die Sanierung erfolgte in dem Zeitraum September 2015 bis Dezember 2017. Hierbei wurden grabenlos vorgefertigte GFK-Rohrelemente in den Altkanal geschoben. Die einzelnen Rohre, 2 m lange Maulprofile mit Trockenwetterrinne, wurden über Einbauschächte in den vorhandenen Kanal eingebracht und an den Stößen zusammengeschoben.
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Die Stoßfuge wurde von innen laminiert und der äußere Ringraum zum alten Kanal verdämmert. Der Kanal wurde auf einer Gesamtlänge von 1 600 m saniert. Das letzte Teilstück des Kanals endete mit einer Kurve. Da die GFK-Rohrelemente an den Enden nicht schräg produziert werden können, suchte der Hersteller, die Firma Hobas Rohre GmbH aus Trollenhagen, nach einer alternativen Lösung. Hobas fragte bei dem Potsdamer Bohr- und Sägespezialisten Seliger GmbH an, ob er in der Lage ist, 23 GFK-Rohrelemente mit einem Durchmesser von ca. 4 m und einer Wandungsdicke von etwa 12 cm beidseitig schräg abzuschneiden.
Schrägschnitt mit Seilsäge „Wir kamen zu dem Schluss, dass die Seilsäge WCE14 der Firma Tyrolit die effektivste Maschine für diese Arbeit war“, erklärte Firmenchef Matthias Seliger. „Und um eine genaue Schnittführung des Seils zu gewährleisten, die weit unter der des Toleranzbereiches liegt, stellte uns der Auftraggeber einen verstellbaren Auflagertisch für die GFKRohre zur Verfügung. In Verbindung mit unserer dafür eigens angefertigten Stahlrohrkonstruktion zur Rollenführung bildete es eine Einheit. Die nächste Herausforderung, die sich uns stellte, war die richtige Auswahl des Diamantseils für die Säge. Nach mehrmaligem
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Das GFK-Maulprofil ist auf Paletten zwischengelagert ...
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... und jetzt auf dem verstellbaren Auflagertisch montiert.
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Die Seilrollenführung ist fest mit dem Auflagertisch verbunden.
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Keine Toleranzen: die Seilführung im Detail.
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Die fertig geschnittenen Profile liegen wieder auf Paletten und sind für den Einbau bereit.
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Tausch des Seils entschieden wir uns für ein gesintertes Seil mit 40 Perlen pro Meter, zylindrisch einzeln verpresst und vorgeschärft, um ein besseres Anschnittverhalten zu erzielen. Bei 15 m/s Geschwindigkeit erzielten wir das bes-
te Schnittergebnis, um den Fertigstellungstermin einhalten zu können. Die Firma Hobas Rohre GmbH war mit der Präzision und der termingerechten Ausführung der Arbeiten äußerst zufrieden“, so Matthias Seliger abschließend.
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FUNDAMENTE PERFORIERT Big GmbH bohrt am Messe- und Kongresszentrum Düsseldorf Düsseldorf als Messestandort geht auf das Jahr 1806 zurück. Der größte Teil des heutigen am Rhein gelegenen Ausstellungsgeländes stammt aus dem Neubau von 1971. Um dem kontinuierlichen Wachstum der vergangenen 40 Jahre und den Erfordernissen der Zukunft gerecht zu werden, erfolgt ein schrittweiser Umbau und/oder Ausbau der bestehenden Hallen.
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Bis Ende 2016 wurden 11 der 19 Hallen modernisiert oder neu gebaut, bis zum Jahr 2030 sollen die Arbeiten fertiggestellt sein. Das Investitionsvolumen beträgt 636 Mio. Euro.
Fundamente müssen weichen Im Juni 2017 begann die Messe Düsseldorf mit dem Abriss der bestehenden
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Hallen 1 und 2 und dem anschließenden Neubau einer 12 025 m² großen neuen Halle 1 und eines komplett neuen südlichen Eingangsbereichs. Im Rahmen dieses Bauprojektes wird am Kongresszentrum eine neue Tiefgarage gebaut. Hierzu mussten vorab bestehende Säulenfundamente aus den 1970ern gekürzt werden.
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Der Einsatz einer Wand- und Seilsäge war nicht möglich, da erst nach Kürzen der Säulenfundamente ein problemloses Auskoffern möglich war. Die mit diesem Projekt beauftragte Firma Big GmbH, Ingenieurgesellschaft für Betonbohr- und Trenntechnik aus Tönisvorst, Mitglied im Fachverband, entschied sich für ein präzises und überschneidendes Abbohren, da so die Säulenstatik des bestehenden Kongresszentrums genau berücksichtigt werden konnte. Die Höhe der drei Säulenfundamentsockel betrug 2,5 m. Auf einer Länge von ca. 5 m pro Säulenfundament wurden jeweils ca. 30 ineinander greifende Bohrungen mit ø 200 mm gesetzt. Zeitweilig wurde parallel mit vier Stän-
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derbohrmaschinen gearbeitet. Mit zwei Fachkräften konnte jedes Säulenfundament innerhalb von drei Tagen gekürzt werden. Aufgrund des unbewehrten Betons war der Einsatz von Bohrkronen mit einer Länge von 1,5 m ausreichend.
Die Bohrkronenträger wurden bei Goldschmidt mit dem Diamantsegment BZ1 bestückt. Das Segment BZ1 ist mit der innovativen Zenisis-Pattern-Technologie gefertigt. Die ausgerichteten und in der Bindung gleichmäßig verteilten Diamantkörner garantieren eine sehr hohe Schnittgeschwindigkeit bei einer gleichzeitig hohen Standzeit in mittlerem bis hartem Beton auch bei einer starken Armierung. Die Segmentstärke des Produktes BZ1 wurde beim Vor- und Nachbohren aufeinander abgestimmt. Um genügend Freischnitt zum Nachbohren zu gewährleisten, wurden die Bohrkronen für die ersten 1,5 m mit einer Segmentstärke von 4,6 mm bestückt. Das Nachbohren erfolgte mit einer Segmentstärke von 4,1 mm. Dirk Neumann und sein Team der Big GmbH waren mit der Qualität, der Standzeit und der erzielten Bohrgeschwindigkeit des BZ1-Segmentes hochzufrieden und werden auch in Zukunft auf die Diamantwerkzeuge von Goldschmidt vertrauen.
Werkzeuge von Goldschmidt Bei den verwendeten Diamantwerkzeugen vertraute die Firma Big unter dem Geschäftsführer Dirk Neumann auf die Produktqualität und den Service der Firma Goldschmidt aus Dortmund. Die Wilhelm Goldschmidt GmbH & Co. KG, Schleiftechnik und Diamantwerkzeuge, kann auf über 90 Jahre Erfahrung im Bereich Schleifen, Trennen und Zerspanen zurückblicken.
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Blick auf das abgebohrte Stützenfundament des Kongresszentrums.
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Loch-an-Loch-Bohrungen müssen nicht eintönig sein.
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Abgebohrte Fundamentteile.
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Stitch drilling – wie der Engländer sagt.
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Die Stütze bleibt stehen.
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Was übrig bleibt: Bohrkerne.
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INFO www.big-krefeld.de www.goldschmidt-w.de
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PRÄZISE SCHNITTE BBS Kozalla schneidet Lkw-Waage frei Auf dem Gelände des Aktenvernichters Pickard + Heffner GmbH im nordrheinwestfälischen Schalksmühle gab es ein Problem: Die Lkw-Waage funktionierte nicht mehr! Durch das Querbefahren mit Lastwagen hatten sich die Seitenwände der Waage leicht nach innen geneigt und der Waagentisch konnte sich nicht mehr frei senken. Was tun? Die Waage freibaggern, ausbauen und die Seitenwände ersetzen? Zu aufwendig!
BBS Kozalla hatte die Lösung Mehrere Firmen wurden um Rat gefragt. BBS Kozalla, Bohr- und Sägespezialist aus dem nahen Lüdenscheid hatte zusammen mit einem Statikbüro, die
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Lösung. „Unser Vorschlag war, seitlich neben der Waage das Pflaster aufzunehmen und einen stabilen Betonbalken an die senkrechte Waagenwand zu betonieren und anschließend mit der Wandsäge einen senkrechten, 37 cm tiefen Schnitt an der Waagenwand vorzunehmen, um die Wand um ca 1,5 cm zu verjüngen, damit der Waagentisch sich wieder frei bewegen kann“, erläuterte Gregor Kozalla seinen Plan. Dem Auftraggeber leuchtete der Lösungsvorschlag ein und nachdem ein Angebot erstellt wurde, erhielt BBS Kozalla den Auftrag, das Vorhaben innerhalb von zwei Tagen fertigzustellen. „Ich hatte etwas Bedenken, den Schnitt so präzise hinzubekommen, dass das Blatt nicht aus dem Schnitt verläuft und die Fuge zwischen Wand und Tisch zu groß wird, da nur sehr wenig Führung bzw. Material vorhanden war“, so Gregor Kozalla weiter, „denn das Eichamt hatte klare Vorgaben mit einer Schnittbreite von max. 1,5 bis 2 cm gegeben, da sonst Einklemmgefahr besteht.“
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Demco-Säge im Einsatz ...
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... trotz Sturm und Regen.
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Das Werksgelände des Auftraggebers. Der Arbeitsplatz: Lkw-Waage (roter Pfeil).
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Der Kozalla-Mitarbeiter hebt den Daumen für einen gelungenen Freischnitt.
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Hier gut sichtbar: hauchdünne Betonstreifen verbleiben.
te Diamanttrennscheibe WX 2 ist sehr gut geeignet zum Schneiden von Beton mit einer sehr starken Armierung. Die patentierte Arix „Pattern-Technology“ mit einer für diese Anwendung vollkommen gleichmäßigen und optimierten Verteilung der Diamanten in der Bindung führt zu einer sauberen Schnittkante. Dabei zeichnet sich die WX 2 aus durch eine sehr hohe Standzeit bei gleichzeitig sehr hoher Schnittgeschwindigkeit. Insgesamt waren vier Schnitte à 9 m mit einer Tiefe von 37 cm erforderlich. Um exakt im Schnitt zu bleiben, wurden die ersten 5 cm in 2 Schritten à 2 bzw. 3 cm geschnitten.
Fazit Der Auftrag wurde zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers im Zeit- und Kostenrahmen – trotz starkem Wind und Regen – ausgeführt. Und trotz meiner Bedenken war auch ich sehr zufrieden, da alle Schnitte, dank präziser Ausführung, einwandfrei gelungen waren, so Gregor Kozalla abschließend.
Ausführung und Equipment Zum Einsatz kamen eine elektrische Captor-Wandsäge mit 18,5 kW von Demco sowie Wandsägeblätter Arix WX 2 der Firma Goldschmidt. Die lasergeschweiß-
INFO www.bbs-kozalla.de
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MUSEUM KÜPPERSMÜHLE Kokoschka GmbH schneidet Öffnungen in runde Silowände
Werke von Anselm Kiefer bis Gerhard Richter, ein vielseitiges Ausstellungsprogramm und eine markante Architektur zwischen Industriedenkmal und White Cube – willkommen im MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst. Das Haus im lebhaften Duisburger Innenhafen ist eines der größten deutschen Privatmuseen und gehört zum Netzwerk der RuhrKunstMuseen. Die Schweizer Stararchitekten Herzog & de Meuron haben das ehemalige Speichergebäude – bis in die 1970er-Jahre lagerte hier Getreide – in einen zeitgemäßen Kulturbau mit lichten hohen Räumen verwandelt. Jetzt vergrößert sich das MKM: Bis Ende 2018 entstehen 2 500 m2 neue Ausstellungsfläche für die Präsentation der Sammlung. Der historische Silobau verbindet die Ausstellungsräume des Alt- und Neubaus im Erdgeschoss sowie durch Brücken auch im 1. und 2. Obergeschoss zu einem Gebäudekomplex. Die Bausubstanz des Silos bleibt hierbei in ihrer ro-
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hen, ursprünglichen Materialität erhalten. Höchster Punkt des Komplexes wird die neu zu erstellende Aussichtsplattform auf dem Silobauwerk in einer Höhe von ca. 46 m.
Silos mit Stahlummantelung Die Firma Kokoschka GmbH aus Schloß Holte-Stukenbrock nahe Bielefeld war damit beauftragt, sechs Öffnungen 1,25 x 3,70 m in den Silos herzustellen und damit die Verbindung zum Neubau zu schaffen. „Eigentlich fast ein alltäglicher Auftrag“, erklärte Geschäftsführer René Wellenbüscher, „wären da nicht ein paar Schwierigkeiten zu meistern gewesen: zum einen waren die Silowände naturgemäß rund und zum anderen mit Stahl ummantelt. Auch war die Schienenmontage aufgrund der runden Wände und des Wandaufbaus (10 mm Stahl, 60 mm Foamglas, dann der Beton) nicht so einfach und eine umfangreiche und detaillierte Arbeitsvorbereitung war notwendig.“
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• Herstellen von Auflagertaschen an den Silowänden für die Brückenunterkonstruktion, um den Neubau mit dem Altbau zu verbinden Im Einzelnen bedeutete das folgende Arbeitsgänge: unktuelles Öffnen der Stahlumman • p telung mittels Hilti Stahlhandkreissäge für die Schienenbockmontage • v orsichtiges Vorschneiden der sichtbar bleibenden Schnittfläche des Stahlmantels mit Hilti Wandsäge DS TS20-E
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• Herstellen der Sägeschnitte schräg mithilfe von Schrägböcken bis zu einer Tiefe von 55 cm • Eckbohrungen herstellen mithilfe des Hilti Bohrwagens DD-HD 30 (Schienenadapter) • konstruktiver Ausbau ohne Dübelmontage an den sichtbaren runden Wandflächen
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Geschäftsführer René Wellenbüscher abschließend: „Trotz aller Schwierigkeiten konnte dieser nicht alltägliche Auftrag dank guter Arbeitsvorbereitung, zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers, der Bauunternehmung Fritz Meyer GmbH, im Zeitplan fertiggestellt werden.“
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Der Neubau „White Cube“ wird neben dem Silo errichtet.
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Die stahlummantelten Silos von innen gesehen, eine Türöffnung ist bereits sichtbar.
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Die Schienenmontage der Wandsäge ist nicht ganz einfach.
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Kokoschka-Mitarbeiter an der Fernbedienung für einen senkrechten Schnitt.
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Dieser Kokoschka-Kollege bohrt Auflagertaschen für die Brückenkonstruktion.
INFO www.kokoschka-gmbh.de
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KUPFERSCHNITTE BVG Boren & Zagen B.V. zersägt Wärmetauscher in Amsterdam Derzeit wird am Hauptsitz einer großen niederländischen Bank in Amsterdam in neue Technik investiert. So sollte ein Wärmetauscher demontiert und durch einen effizienteren ersetzt werden. Durch den Einsatz eines Wärmetauschers kann bisher ungenutzte Wärmeenergie für andere Prozesse sinnvoll
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eingesetzt werden. In der Folge werden Energiekosten in erheblichem Umfang eingespart. Die Medien Wasser/Luft werden im Wärmetauscher durch voneinander getrennte Metallrohre gepumpt. Der Wärmetauscher bestand aus vier Rohren mit einer Länge von 6 m, einem Durchmesser von 900 mm und einer
Wandstärke von 32 mm und war mit Kupferrohren gefüllt. Auf den Wärmetauschern befanden sich zwei Pumpen mit einem Gewicht von 3600 kg. Das Problem war, dass die demontierte Anlage nur durch eine 90 cm breite Tür entfernt werden konnte. Die Aufgabe lautete also, die Anlage zu demontie-
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ren und die Rohre, einschließlich der Kupferrohre, in 85 cm lange Stücke zu zersägen. Hier kam die Firma BVG Boren & Zagen B.V. aus IJmuiden in Nordholland, nahe Amsterdam, ins Spiel. Firmenchef Bas van Gemert mit dem Leitmotiv „Qualität, Handwerkskunst, Engagement und Service“ bekam die Anfrage am 27. November auf den Tisch und sollte bereits am 4. Dezember mit der Arbeit beginnen und innerhalb von drei Wochen fertigstellen. „Die erste Herausforderung war, die 3,6 t schweren und 2 m hohen Pumpen auf engstem Raum zu demontieren. Mit selbst gefertigten Ankerplatten und weiterer Zerlegung wurde auch dieses Problem gelöst und wir konnten die Pumpen neben den Wärmetauschern abstellen“, erklärte Bas van Gemert, „und am 11. Dezember begannen wir mit den Schneidearbeiten.“ Pro Rohr mussten sieben Trennschnitte vorgenommen werden. Jeder Schnitt dauerte etwa zwei Stunden. Eingesetzt wurde die HF-Seilsäge 3P8 mit 27 kW von Pentruder, das Diamantseil kam von
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Das Diamantseil trennt das Kupferbündel.
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Pentruder-Seilsäge unter engen Platzverhältnissen im Einsatz.
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Das Seil ist am Stahlrohr im Eingriff; Detail der Rollenführung.
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Der Mitarbeiter hebt per Seilzug einen abgetrennten Rohrabschnitt auf den Transportwagen.
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Geschafft! Die 3,6 t schwere Pumpe ist vom Wärmetauscher entfernt.
Diacom BV und Husqvarna. Insgesamt wurden 45 m Diamantseil eingesetzt. Anschließend wurde jedes Element per Seilzug abgehoben und zum Abtransport bereitgestellt. Das Einzelgewicht jedes Abschnitts betrug einschließlich Kupferkern ca. 1,2 t. Insgesamt wurden rund 55 t Stahl bewegt. „Da die einzelnen Arbeitsschritte in den beengten Verhältnissen ziemlich zeitaufwendig waren, kamen wir leicht in Zeitverzug und mussten auch noch während der Weihnachtsfeiertage arbeiten. Dennoch lagen wir im Zeitlimit und der Auftraggeber war äußerst zufrieden. BVG Boren & Zagen war ebenfalls stolz, die nicht alltägliche Herausforderung angenommen zu haben“, so Bas van Gemert abschließend.
INFO www.bvgborenzagen.nl
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FUNDAMENTRÜCKBAU Witschi AG: Spezielle Aufgaben erfordern spezielle Lösungen
Im November letzten Jahres startete ein umfassender Umbau der Produktionshalle der Jorns AG in Lotzwil, Schweiz. Die Firma Jorns gehört weltweit zu den Spitzenreitern in Entwicklung, Herstellung und Verkauf von Blechbearbeitungsmaschinen für die Bereiche Spenglerei, Dach- und Hallenbau und steht für Schweizer Qualität. Damit das Unternehmen in Zukunft mit einer neuen, schwereren Maschine die Produktion steigern kann, ist ein größeres und stärkeres Fundament notwendig.
Fundament 7,5 x 32 m Die Arbeiten führten wir bei laufendem Betrieb und engen Platzverhältnissen aus. Es galt das alte Fundament und die Bodenplatte von 7,5 x 32 m und mit ei-
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nem Gewicht von rund 260 t rückzubauen. Der ölverschmutzte Boden musste als Erstes abgefräst werden. Wir saugten ihn zeitgleich mit unserem Saugbagger ab und transportierten den Sondermüll anschließend zur Reaktorstoffdeponie. Während unser Mitarbeiter Thomas Wisler mit der Wandsäge Typ Hilti DS TS20 die Bodenplatte Stück für Stück schnitt, arbeiteten Beat Meyer und Bukurim Pollozhani mit unserer neuen Anschaffung, der Seilsäge Hilti DS WS15. Bevor aber die Seilsäge starten konnte, hoben wir das Erdreich entlang dem alten Fundament aus und Microtunnel.ch AG, ein Unternehmen der Witschi Gruppe, erstellte Löcher mittels Schlagvortrieb unter dem Fundament hindurch, um das Seil für die Säge einfädeln zu können. 4,5 t schwere Stücke luden wir mit dem praktischerweise vorhandenen
Hallenkran in Abrollcontainer. Auf unserem Aufbereitungsplatz wurde der rückgebaute Beton schliesslich maschinell gebrochen und zu wiederverwertbarem Recyclingkies aufbereitet. Nach rund 200 m² Schnittfläche, davon 60 m² mit der Seilsäge, waren die Schneidarbeiten beendet. Im Anschluss der Abbrucharbeiten durfte die Witschi AG auch die Baumeisterarbeiten für das neue Fundament ausführen.
Perfekte Arbeitsvorbereitung Reto Zeindler, unser Leiter Betonbohren und Schneiden, steckte viel Planungsarbeit in die ausführungstechnischen Details und konnte Peter Roth, Projektleiter Umbau Jorns AG, mit seiner Idee überzeugen. Der Vorteil der Lösung mit der Seilsäge und dem Schlagvortrieb
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ist, dass die Schnittleistung höher ist als beim Tauchsägen.
Alles aus einer Hand Die Witschi AG ist dank einer breiten Palette an Baudienstleistungen Ansprechpartner für grosse und kleine Projekte. Das Bauunternehmen mit Sitz in Langenthal BE, Schweiz, gegründet 1947,
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wird heute in dritter Generation geführt. Mit 150 Mitarbeitern ist es in folgenden Bereichen tätig: Hochbau, Modernisierung, Böden und Beläge, Betonbohren und -schneiden, Tief- und Strassenbau, Transport und Recycling, Baumanagement. Seit 2008 bietet Witschi Panamá Betonbohren und -schneiden mit Schweizer Qualität an – eine Marktlücke in Lateinamerika.
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Die Seilsäge Hilti DS WS15 wird eingerichtet für einen weiteren Schnitt.
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Zuvor wurde die Bodenplatte mit der Wandsäge Hilti DS TS20 aufgetrennt.
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Das Diamantseil wird erneut in die Seilrolle eingefädelt.
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Per Bagger und Hallenkran werden die Fundamentabschnitte entfernt.
INFO www.witschibau.ch
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IN SIBIRISCHER KÄLTE Kontrollierter Rückbau eines 250 Meter hohen Schornsteins Ende 2016 konnte Tyrolit mit seinem Kunden Aktivmontage aus St. Petersburg ein frostiges Projekt realisieren, bei dem ein 250 m hoher Schornstein eines Wasserkraftwerks in Sayansk, Sibirien, auf eine Höhe von 150 m zurückgebaut wurde. Grund für diesen Auftrag war die Sanierung des Kraftwerks. Da der Turm nicht mehr den neuesten Standards entsprach und sich außerdem in der Nähe eines Wohngebiets befand, kam eine Sprengung in diesem speziellen Fall nicht in Frage. Der Schornstein musste kontrolliert rückgebaut werden. Das russische Unternehmen Aktivmontage erhielt den Zuschlag für dieses besondere Projekt. Es überzeugte sowohl durch Erfahrung und Know-how als auch durch professionelles Diamantwerkzeug und Maschinen von Tyrolit. Die Herausforderung des Rückbaus bestand darin, sich einerseits einen Zugang in schwindelerregender Höhe zu verschaffen und auf engstem Raum zu arbeiten und andererseits 20 cm bis 50 cm stark armierten Beton zu durchtrennen. Aufgrund der Beschaffenheit des Schornsteins konnte nicht mit
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Wandsägen gearbeitet werden. Alleine die Arbeitshöhe innerhalb des Schornsteins machte den Auftrag zu einem Spezialprojekt, denn die Sicherheit von Mensch und Maschine galt es zu jeder
Zeit zu gewährleisten. Ebenso herausfordernd war die Befestigung der einzelnen ca. 2 t schweren Betonblöcke, die abgetragen und per Seilzug sicher zu Boden transportiert werden mussten. Auch die eisige Kälte des Winters in Sibirien durfte nicht unterschätzt werden. Es musste sichergestellt werden, dass Mitarbeiter weder abstürzen noch bei -25 °C Erfrierungen erleiden, und die Wasserzufuhr für Maschinen und Werkzeug sollte ebenfalls nicht gefrieren. Zur Unterstützung vor Ort holte sich Aktivmontage Tyrolit ins Boot, die Tiroler Schleifmittelhersteller und Experten für kontrollierten Rückbau. Gemeinsam haben sie bereits viele erfolgreiche Projekte gemeistert. Tyrolit empfahl seinem Kunden, die Rückbauarbeiten des Schornsteins mit dem hydraulischen Seilsägesystem SK-SD und dem Diamantseil DMW***-C mit ø 10,2 und 46 Perlen/m für Beton durchzuführen. Zum einen ist dieses System für den
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Transport in 250 m Höhe leicht zu zerlegen und zum anderen ist es kompakt und wiegt wenig. Positiv zu verzeichnen war, dass der Kunde schon sehr viel Erfahrung im Umgang mit der Seilsäge hatte.
Gute Vorbereitung ist Gold wert Mehr als zwei Monate verbrachte das Aktivmontage-Team mit den Vorbereitungen für den Bau des Stahlgerüsts
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im Inneren des Schornsteins und mit der Inbetriebnahme des integrierten Aufzugs. Der Schornstein sollte blockweise von oben nach unten abgetragen werden. Zu beachten war dabei, dass die Schornsteinmauer nach unten hin dicker wurde und es galt bis zu 50 cm dicken Beton zu durchtrennen. Vorteil des Seilsägesystems SK-SD von Tyrolit ist, dass die Seilsäge sehr robust und kompakt ist und somit das Handling auf sehr engem Raum erleichtert. Die Seil-
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Mitarbeiter von Aktivmontage bei der Arbeit mit der Tyrolit Seilsäge SK-SD.
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Der linke Schornstein wurde mit der Seilsäge SK-SD Stück für Stück von 250 m auf 150 m Höhe abgetragen.
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Seilsäge SK-SD im Einsatz.
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Kontrollierter Rückbau eines 250 m hohen Schornsteins in Sibirien.
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Sicherer Abtransport eines 2 t schweren Betonblocks.
säge wurde für jeden Block neu positioniert. Das heißt, auf 100 m Höhe des Schornsteins musste ca. 150 Mal neu angesetzt werden. Dafür waren einige Mannstunden nötig. Ebene für Ebene wurden die einzelnen Betonblöcke mit einem Gewicht von 2 t abgetragen und mit einem Seil auf der Außenseite des Schornsteins zu Boden gelassen. Für das Abtragen wurden etwa 800 m Sägeseil verbraucht. Wie überall auf der Welt, war Tyrolit auch in Russland für Ernstfälle auf der Baustelle vorbereitet. So lagerten alle notwendigen Ersatzteile im nahe liegenden Lager für den Fall, dass Reparaturen oder unvorhersehbare Komplikationen auftreten würden.
INFO www.tyrolit.com
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Das Team von D-Drill ist gleichzeitig mit Wandsäge und Kernbohrgerät im Einsatz.
ANCHORSHOLME PARK D-Drill-Experten sind sofort einsatzbereit
Blackpool ist in jedem Sinne des Wortes ein Badeort. Es liegt in der Grafschaft Lancashire an der nordwestlichen Küste
Englands in Richtung der Irischen See und ist bekannt für den 11 km langen goldenen Strand.
Hochwasserregulierung
Strandabschnitt Anchorsholme Park.
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Etwa vier Meilen nördlich vom Zentrum befindet sich der Anchorsholme Park. Hier wird seit 2015 kräftig gebaut, um den Park und den Strand in seiner alten Pracht wiederherzustellen. In der ersten Phase wurde ein riesiger unterirdischer Regenwasserbehälter gebaut, der dazu beiträgt das Hochwasser zu regulieren und damit die Qualität der Badegewässer zu verbessern. Für diverse Leitungen und Pumpen waren kürzlich auf die Schnelle zwei größere Wandöffnungen in dem Betonbauwerk erforderlich. D-Drill, die Bohr- und Sägeexperten mit Niederlassungen in ganz England, darunter auch im nahen Wigan, konnten helfen. Ein Team, das im Auftrag des
Hauptauftragnehmers C2V arbeitete, wurde kurzfristig zur Baustelle geschickt, um 10 t Beton aus einem bestehenden Sturmdurchlass zu entfernen. Mit einer Kombination von Schnitten mit der Wandsäge und Loch-an-Loch-Bohrungen wurden innerhalb von vier Tagen zwei Öffnungen von 5 x 1,50 m in dem Betondurchlass hergestellt. „Wir mussten unter hohem Zeitdruck in beengter Umgebung und gegen die Gezeiten arbeiten, aber der Auftraggeber war mit unserere Professionalität und Flexibilität äußerst zufrieden“, erklärte Neil Wood, Manager bei D-Drill, abschließend.
INFO www.d-drill.co.uk
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LIEBESSCHLÖSSER Koda GmbH bohrt für ein neues Geländer am Maschsee in Hannover
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Der Maschsee ist ein in den Dreißigerjahren des letzten Jahrhunderts künstlich angelegter 2,4 km langer und 180 bis 530 m breiter See südlich des Stadtzentrums von Hannover. Mit einer Fläche von 78 ha ist er das größte Gewässer in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Der See ermöglicht zahlreiche Wassersportarten und ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Am Nordufer des Sees wird die bis an das Wasser reichende Promenade durch ein gusseisernes Gelände abgegrenzt. Wie an vielen Brücken und Treppen wurden auch an diesem Geländer sogenannte Padlocks oder Liebesschlösser angebracht. Woher dieser Brauch kommt, der sich so plötzlich über die ganze Welt verbreitet hat, ist nicht bekannt. Der Ursprung könnte in Florenz liegen. Dort feiern die Studenten der Sanitätsakademie San Giorgio das Ende ihres Studiums, indem
sie ihre Spindschlösser an die Ponte Vecchio klemmen und die Schlüssel in den Fluss werfen.
Korrosion Probleme an den Geländern entstehen nicht durch das zusätzliche Gewicht der Schlösser, sondern durch das Korrodieren der unterschiedlichen Metalle. Die hohe Besucherfrequenz und die eher feuchte Witterung in Hannover führten letztendlich dazu, dass das Ende der 1930er-Jahre in Naturstein eingelassene und befestigte Geländer auf einer Länge von 180 m ersetzt werden musste. Sowohl das Geländer selbst als auch die Befestigung im Natursteinfundament entsprachen nicht mehr den Sicherheitserfordernissen. Mit der Herstellung eines baugleichen neuen Geländers aufgrund des bestehenden Denkmalschutzes und mit der Geländermontage wurde ein Metallbau-
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er beauftragt. Zur Bauausführung, der kompletten Demontage des alten Geländers, wurde die Firma Koda GmbH Bohrund Schneidservice hinzugezogen. Das Bauvorhaben wurde in drei Bauabschnitte unterteilt. Als Vorrausetzung für das Setzen der neuen Fundamente war die komplette Entfernung der alten Fundamente notwendig. Insgesamt wurden 198 Bohrungen mit ø 90 bis 110 mm mit einer Tiefe von ca. 15 bis 20 cm erstellt. Dabei mussten die alten vorhandenen Fundamentlöcher mit den abgetrennten Restgeländern überbohrt werden.
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Arix „Pattern-Technology“ führt zu einer kontinuierlichen Abnutzung des Segmentes und optimiert somit Standzeit und Schnittgeschwindigkeit. Das Dachsegment erleichtert und erhöht die Anbohr-Gegeschwindigkeit. Durch das schnittige Segment BX 1/3 konnten die Bohrungen in der vorgegebenen Zeit ausgeführt werden. Segmentabrisse durch die im Bohrloch herumschleudernden Stahlkugeln traten kaum auf und stellten somit kein Problem dar. Die Arbeiten konnten in den vorgegebenen drei Bauabschnitten zur
vollsten Zufriedenheit des Kunden, der Landeshauptstadt Hannover/Denkmalschutz, fertiggestellt werden.
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Stimmungsvoll: Der Maschsee im Nebel mit Bohrgerät.
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Das Geländer an der Nordseite ist bereits abgetrennt.
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Trotz schlechtem Wetter – hier wird gebohrt.
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Liebesschlösser!
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Hier gut sichtbar: die unterschiedlichsten Zuschlagstoffe im Beton.
Blei und Stahlkugeln Problematisch waren hierbei die unzähligen Zuschlagstoffe wie Blei, Stahlkugeln sowie das alte eiserne Geländer selbst, welches häufig in der Bohrlinie lag. Koda setzte sein Vertrauen in die kompetente Beratung der Wilhelm Goldschmidt GmbH & Co. KG und entschied sich für den Einsatz der Kernbohrkrone BX 1/3. Die lasergeschweißte Bohrkrone BX 1/3 ist hervorragend geeignet zum Bohren von Beton mit mittleren bis sehr harten Zuschlagstoffen und/oder einer sehr starken Armierung. Die vollkommene dreidimensionale Symmetrie der Diamantkornverteilung im Segment der
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INFO www.koda-gmbh.com www.goldschmidt.de
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U-534 IN FÜNF TEILE GESÄGT Holemasters trennt mit Seilsäge gesunkenes deutsches U-Boot
Am 5. Mai 1945 sank das deutsche U-Boot U-534 im Kattegat zwischen Dänemark und Schweden, nachdem es von mehreren Wasserbomben britischer Bomber getroffen wurde. Das Wrack der U-534 wurde erst 1977 von einem dänischen Taucher entdeckt und Jahre später von einer Bergungsfirma gehoben. Nachdem die Firma Merseytravel U-534 erwor-
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ben hatte, wurde es am Woodside Ferry Terminal als Touristenattraktion und als begehbares Museumsschiff ausgestellt.
Holemasters Zuvor kam jedoch der britische Bohr- und Sägespezialist Holemasters ins Spiel. Das Unternehmen arbeitet mit fünf Be-
trieben im Südosten, in den Midlands und im Norden Großbritanniens. Holemasters verfügt über ein eigenes flexibles und maßgeschneidertes Angebot an Equipments und bietet außergewöhnliche Dienstleistungen im Bereich des Betonabbaus und der Diamantbohrtechnik. Der Service des Unternehmens wird von einem Team von 14 Ingenieuren und Technikern und über 50 geschulten Monteuren erbracht. Holemasters ist auch ein Spezialist in der Nuklearindustrie mit engagierten Mitarbeitern im Kernkraftwerk Sellafield.
Der Job: in fünf Teile trennen Holemasters wurde beauftragt, das Schiff in fünf Sektionen zu zerlegen, um es dann zu verlegen und präsentieren zu können. Das Problem bestand zunächst darin, die zahlreichen unterschiedlichen Stahlschichten, aus denen sich die Ballasttanks und der Druckbehälter zusammensetzten, zu durchschneiden. Holemasters schlug die Seilsägetechnik vor, um den massiven Querschnitt präzise und kostengünstig zu zerteilen. Der Kommandoturm und das Flakgeschütz wurden zunächst
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mittels Plasmaschneidern entfernt. Nachdem alle Rückstände und die Öltanks des U-Bootes entleert waren, konnte mit dem Schneiden begonnen werden. Die Consultingfirma Brian Hannaby and Associates und die Ingenieure von Holemasters hatten sich auf den Schnittverlauf geeinigt, der von Holemasters markiert war. Anschließend wurde die maßgeschneiderte Seilsägenanlage aufgebaut und das diamantimprägnierte Seil mit einer Reihe von Laufrollen um den zu schneidenden Bereich geführt. Der Schneidevorgang
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U-534 wird auf dem Fährterminal für das Zerlegen vorbereitet.
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Seilsäge beim ersten Schnitt in Aktion.
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U-534 ist in vier Teile zerlegt und fertig für den Transport zum endgültigen Standort.
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Hier gut sichtbar: Wasserbombenschaden – ursächlich für das Sinken.
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Die beiden vorderen Teile von U-534 in der Ausstellung.
konnte nun von den erfahrenen Mitarbeitern von Holemasters mit großer Genauigkeit ausgeführt und zur größten Zufriedenheit des Auftraggebers fertiggestellt werden.
Touristenattraktion Nach Abschluss weiterer Baumaßnahmen, die auch die Errichtung eines Gebäudes zur Aufnahme der Ausstellung zu U-534 sowie den Nachbau des Turmes mit der Brücke beinhalteten, konnte nun die „U-Boat Story“ eröffnet werden. Kri-
tiker mögen einwenden, dass das Boot durch das Zerschneiden als solches zerstört wurde, aber dem Publikum bieten sich nun einzigartige und bessere Einblicke in die Konstruktion und Struktur der U-534.
INFO www.holemasters.co.uk
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GROSSE BROCKEN Jan Eckert baut 580 Tonnen Fundamente zurück
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Sumitomo Demag hat die Entwicklung der Kunststoffbranche seit Anbeginn nachhaltig geprägt. Als Spezialist für Spritzgießmaschinen zur Kunststoffverarbeitung gehört Sumitomo (SHI) Demag gemeinsam mit seinem japanischen Mutterkonzern Sumitomo Heavy Industries zu den weltweit führenden Unternehmen der Branche. Am deutschen Demag-Standort, in Schwaig bei Nürnberg, wurde in den letzten Monaten kräftig investiert. Von der Markteinführung einer neuen Generation vollelektrischer Spritzgießmaschinen verspricht man sich einen weiteren Umsatzschub. Hierzu waren u. a. umfangreiche Rückbauarbeiten in der Fundamentierung erforderlich.
580 Tonnen Betonrückbau So mussten 2 m hohe Maschinenfundamente mit den Abmessungen 17 x 11 m mittels Wand- und Seilsägetechnik zurückgebaut werden. Jan Eckert, Bohr- und Sägespezialist aus Simmelsdorf nahe Nürnberg, erhielt den entsprechenden Auftrag. Die Firma Jan Eckert Diamanttechnik hat sich landesweit einen guten Namen in der Betonbohr- u. -sägebranche erarbeitet. Insbesondere findet Jan Eckert bei äußerst komplexen Rückbauprojekten Lösungen, die seine Auftraggeber immer wieder mit allergrößtem Respekt zur Kenntnis nehmen. In Verbindung mit einem außergewöhnlich umfangreichen Maschinenpark
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werden Aufträge zuverlässig und vor allem termingerecht fertiggestellt. Der Zeitplan sah eine Fertigstellung innerhalb von 14 Tagen vom 6. bis 22. Dezember vor.
Fazit Insgesamt wurden mit Pentruder-Seilsägen etwa 160 m2 Schnittflächen bis 2 m Tiefe hergestellt, zusätzlich rund
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70 m2 Betonflächen mit der Wandsäge bis 90 cm tief. Über 600 Bohrmeter mit Hilti-Bohrgeräten waren erforderlich, um mit ø 200 mm Überschnitte zu vermeiden sowie die Seil-Einfädelöffnungen ø 50 mm herzustellen. Sämtliche Arbeiten blieben im Zeit- und Kostenrahmen und konnten zur Zufriedenheit des Auftraggebers noch vor Weihnachten übergeben werden.
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Der Arbeitsplatz: Ein Teil der Fundamente ist bereits entfernt.
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Der Firmensitz von Sumitomo Demag in Schwaig bei Nürnberg.
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Einfädelbohrungen für das Diamantseil werden hergestellt.
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Hier wird ø 200 mm gebohrt.
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Auch ein 1000er Wandsägeblatt kommt zum Einsatz.
INFO www. jan-eckert-diamanttechnik.de
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PANZERKNACKER CS Applicator öffnet Banktresor in Thailand In der Provinz Roi-Ed, im Nordosten Thailands, steht ein 30 Jahre altes Bankgebäude. In der Vergangenheit wechselte es mehrfach den Besitzer. Da man schon ein schlechtes Feng-Shui vermutete, veräußerte der letzte Bankbetreiber das Geschäftshaus an einen Privatmann.
Tresor für Pfandleiher Neben Wohnungen will der neue Eigentümer den vorhandenen massiven Tresorraum für ein Pfandleihhaus nutzen. Allerdings war dem Pfandleiher der Tresorraum zu klein und die Tresorwand sollte versetzt werden, das heißt, die hoch bewehrte, 38 cm dicke Betonwand mit den Abmessungen 2,5 x 2,5 m musste entfernt werden. Vorher musste die Tresortür schonend ausgebaut werden, da sie in der neuen Wand wieder eingebaut werden sollte.
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Der Dienstleister Hier kam Kasit Arwatchanakarn mit seiner Firma CS Applicator Co., Ltd aus der Provinz Khon Kaen, etwa 430 km nördlich von Bangkok, ins Spiel. Mit seinem gut geschulten Fachpersonal und modernstem Equipment von Tyrolit hat sich CSA einen guten Namen in ganz Thailand gemacht. Beauftragt von Kees Co. Ltd., dem Generalunternehmer, mit dem CSA auf eine langjährige zufriedene Zusammenarbeit zurückblicken kann, rückte CSA mit fünf Mitarbeitern im August 2017 an.
Die Ausführung „Um Überschnitte zu vermeiden, setzten wir zunächst Kernbohrungen ø 250 mm an den Enden der Schnittlinien und mussten dann aber feststellen, dass die Wand nicht wie vorgegeben 25, son-
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dern 38 cm stark war“, so berichtete Kasit Arwatchanakarn, „das hieß, wir mussten die Gewichte der auszubauenden Betonteile neu berechnen und die Schnittlinien neu festlegen, damit die
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Einzelgewichte nicht mehr als 700 kg für einen sicheren und leichten Abtransport betrugen.“ Nun kam die Wandsäge zum Einsatz. Zunächst wurde die Tresortür freigeschnitten, ausgebaut und zur Wiederverwendung gelagert. Dann erfolgten die horizontalen und senkrechten Schnitte. „Meistens sägen wir erst einmal einen schmalen Streifen oben unter der Decke, um anschließend die größeren Brocken leichter ausbauen zu können“, so Kasit Arwatchanakarn, „außerdem haben wir die kurzen senkrechten Schnitte mittels Loch-an-LochBohrungen hergestellt.“
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Blick durch die Bohrungen auf den Tresor.
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Die Baustelle: Bankgebäude in Roi-Ed.
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Tyrolit-Wandsäge im Einsatz.
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Kernbohrungen vermeiden Überschnitte.
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Die ausgebauten Betonteile warten auf den Abtransport.
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Kasit Arwatchanakarn mit seiner Mannschaft: Kittipong Sooksomboon, Sirapong Aocharoen, Wuthinan Kongphuwes, Suparat Pimsim, Natthaphol Sroi-Udom.
rät DRA400 mit DME33-Motor sowie TGD-Sägeblätter ø 800 bis 1 000 mm eingesetzt. „Nachdem wir alle Betonteile mittels Kettenzügen ausgebaut und auf Palettenhubwagen abtransportiert hatten, konnten wir dem zufriedenen Auftraggeber die Baustelle besenrein übergeben“, so Kasit Arwatchanakarn abschließend.
Die Ausrüstung Das verwendete Equipment stammte ausschließlich von Tyrolit. Im Einzelnen wurden die Wandsäge WZ mit der Hydraulik PPH255, das Kernbohrge-
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INFO www.csa.co.th
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HOLZWURM Firma Sabrowski bohrt Zaunpfosten aus
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Ein älteres Ehepaar aus Stegen bei Freiburg hatte einen sehr gepflegten Garten, der allerdings an einer viel befahrenen Straße lag. Darum hatten sie das Grundstück mit einer Schallschutzwand umfriedet. Die Holzkonstruktion und insbesondere die einbetonierten Holzpfosten waren im Laufe der Jahre abgefault und die Wand drohte umzukippen. Daher wurde die Zimmerei Rombach aus Kirchzarten beauftragt, eine neue Wand zu konstruieren. Der Vorschlag, alles zu demontieren, neue Fundamente herzustellen, inklusive einseitiger Straßensperrung, war dem Ehepaar zu aufwendig und zu teuer. Außerdem befürchteten sie einen umgepflügten Garten.
Holzbohrkronen von GDI Die Lösung brachte Michael Huber, Chef der Sabrowski Beton-Abbautechnik aus
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Eschbach: Die Holzpfosten werden ausgebohrt und durch Stahlträger ersetzt. Nun weiß eigentlich jeder Betonbohrer, dass Holzbohren mit Diamantbohrkronen nicht immer so einfach ist. Die Ehefrau als Laie wusste das natürlich nicht und sagte: „Wir fliegen bis zum Mond, dann werden Sie es wohl schaffen, die Holzstämme rauszubohren!“ Nachdem das Überbohren mit einer Diamantbohrkrone wegen des schlechten Betons und der schrägen Holzreste scheiterte, besorgte Michael Huber spezielle Holzbohrkronen ø 200 mm, besetzt mit Hartmetall-Segmenten, in verschiedenen Längen bis 110 cm. Zunächst wurden Holzdielen auf dem Rasen ausgelegt und ein selbstgebauter Befestigungsfuß für den extralangen Bohrständer montiert und versprießt. Außerdem wurde ein Baukompressor besorgt, mittels Adapter an die Bohrkrone angeschlossen und mit Druckluft
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die Holzspähne ausgeblasen. Der Bohrfortschritt war jetzt zufriedenstellend und nachdem seitliche Holzreste mit einem langen Stemmeisen entfernt waren, konnten neue verzinkte Stahlträger einbetoniert und die Wand neu befestigt werden.
Fazit Mit geeignetem Werkzeug lässt sich auch Holz bohren. Das Ehepaar war glücklich darüber, viel Geld eingespart zu haben und – vor allem – dass der schöne Garten verschont wurde.
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Viel Sägestaub – Bohren war nur mit Staubmaske möglich.
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Die Schallschutzwand vor Beginn der Arbeiten.
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Der Stamm ist ausgebohrt und der Kern wird entfernt.
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Die seitlichen Holzreste können mit einem langen Meißel weggebrochen werden.
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Holzbohrkrone von GDI.
INFO Ausführende Firma: www.sabrowski-beton.de Bohrkronen: www.gdi-herdecke.de
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CARBONBETON Bewehrungselemente aus Kohlenstoff zerspanen? Neues Forschungsprojekt am ISF untersucht die grundlegenden Zusammenhänge
Motivation und Stand der Technik
Bild 1 Technische Fasern im Vergleich zu einem menschlichen Haar.
Einleitung Carbonbeton, ein Verbundmaterial aus Hochleistungsbeton und Elementen mit Kohlenstofffasern, wird als Baustoff der Zukunft angesehen. Die Eigenschaften von Carbonbeton ermöglichen bisher nicht ausführbare Konstruktionen und Bauwerke. Doch zu irgendeinem Zeitpunkt muss jedes Bauwerk um- oder zurückgebaut werden. Hierbei kommen unter anderem diamantimprägnierte Werkzeuge zum Einsatz, sodass sich die Frage stellt, welche Anforderungen bei der Zerspanung dieses neuartigen Betonmaterials von den Werkzeugentwicklern und Anwendern erfüllt werden müssen. In der letzten Ausgabe des Betonbohrers (Heft 2, 2017) wurden bereits erste Ergebnisse vorgestellt, die beim Einsatz von diamantimprägnierten Schleifwerkzeugen bei
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der Bearbeitung eines Hochleistungsbetons mit Bewehrungselementen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff, kurz CFK, gewonnen wurden. Im Dezember 2017 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Förderung eines Projektes bewilligt, in dem am Institut für Spanende Fertigung (ISF) der TU Dortmund im Detail die Materialtrennmechanismen des innovativen Verbundmaterials Carbonbeton (Beton und Kohlenstofffasern bzw. CFK) weiter untersucht werden sollen. Ziel ist es dabei, die erforderlichen Grundlagen zu erarbeiten und zu veröffentlichen, damit den Herstellern und Anwendern von Diamantwerkzeugen die entsprechenden Detailkenntnisse vorliegen, um neue Werkzeuge angepasst an die speziellen Erfordernisse des Carbonbetons entwickeln und einsetzen zu können.
Betonwerkstoffe sind in der Lage, hohe Druckbelastungen aufzunehmen. Im Vergleich dazu können Betonelemente jedoch nur geringe Zugbelastungen ertragen, bevor ein Versagen auftritt. Üblicherweise wird Beton daher mit Bewehrungselementen aus Stahl als Verbundmaterial eingesetzt. Zur Übertragung der Zugspannungen in die Stahlbewehrung ist es zwangsläufig notwendig, dass die umgebende Betonmatrix reißt. Durch diese üblicherweise sehr kleinen Risse gelangen jedoch Luft und Feuchtigkeit an den Stahl, wodurch sich mit der Zeit das alkalische Umgebungsmedium zwischen Stahlbewehrung und Beton löst und die Korrosion des Bewehrungsstahls einsetzt. Zum Schutz des Stahls sind daher hohe Betonüberdeckungsgrade notwendig. Bei Carbonbeton entfällt die Notwendigkeit, hohe Betonüberdeckungen einsetzen zu müssen, da Kohlenstofffasern oder CFK keiner Korrosion unterliegen. Darüber hinaus können Elemente mit Kohlenstofffasern im Vergleich zu Baustahl deutlich höhere Belastungen aufnehmen. In der Folge können Bauelemente und Konstruktionen aus Carbonbeton deutlich filigraner ausgelegt werden, als dies mit Stahlbeton möglich wäre. In Bild 1 ist eine Kohlenstofffaser unter anderem im Vergleich zu einem menschlichen Haar dargestellt. Bei der Bearbeitung von Stahlbeton durch diamantimprägnierte Werkzeuge lässt sich feststellen, dass der Beton aufgrund seines sprödharten Verhaltens trotz der hohen Inhomogenität durch die Zuschläge relativ gut und zuverlässig
TECHNIK
zerspant werden kann. Die Durchtrennung der Stahlbewehrung ist dagegen durch das zähe, plastische Materialverhalten erschwert, sodass hier die erzielbaren Vorschubgeschwindigkeiten absinken und der Werkzeugverschleiß ansteigt. Bei der Zerspanung von Carbonbeton stellt sich die Frage, inwieweit die besonderen Eigenschaften des neuen Bewehrungsmaterials die Zerspanungseigenschaften beeinflussen. Reine Kohlenstofffasern haben im Vergleich zu Stahl eine geringere Dichte bei einer hohen Festigkeit und Steifigkeit (sehr hohe Zugfestigkeit und E-Modul). Zu beachten ist, dass die Fasern in Längsrichtung weitaus höhere Belastungen aufnehmen können als quer dazu. Wird eine einzelne Kohlenstofffaser durchtrennt, dann tritt zuerst eine kleine Durchbiegung auf, bevor die Faser sprödhart durchbricht. Bei der Betrachtung des Verbundmaterials übernimmt
die umgebende Matrix die Aufnahme der Querbelastungen. Der Einsatz von Diamantschleifwerkzeugen bei der Zerspanung von CFK-Platten, die in der Luftfahrt eingesetzt werden, zeigt, dass wenn die Kohlenstofffaser in einer Kunststoffmatrix eingebettet wird, die Faser bei scharfen Werkzeugen direkt an der Schnittkante getrennt wird. Bei stumpfen Werkzeugen tritt die Durchtrennung der Faser aufgrund der zuvor genannten Vorgänge nicht direkt an der Schnittkante ein, sodass es zu Ausfransungen und Delaminationen kommt.
Geplante Arbeiten und Forschungsziele Um die grundlegenden als auch übergeordneten Zusammenhänge bei der Zerspanung von Carbonbeton erkennen zu können, erfolgen Untersuchungen auf verschiedenen Betrachtungsebenen.
Ausgehend von detaillierten Untersuchungen mit einzelnen Diamantkörnern bis hin zu Anwendungsversuchen mit Diamantkernbohrern sollen umfangreiche Informationen über das Materialtrennverhalten des neuen Verbundmaterials Carbonbeton gesammelt werden. Auf der Ebene einzelner Diamantkörner werden verschiedene Untersuchungsmethodiken durchgeführt (Beispiele siehe in Bild 2). Hierdurch ist es möglich, zum Beispiel eine Abhängigkeit zwischen der Eindringtiefe des einzelnen Diamantkorns und der mechanischen Belastung darzustellen. Interessant ist hierbei insbesondere der Übergangsbereich von dem Beton zu dem mit Kohlenstofffasern bewehrten Bereich. Hierdurch kann abgeschätzt werden, wie hoch die Überstandshöhe bzw. Korngröße der Diamanten in den späteren Werkzeugen für eine ausreichende Prozesssicherheit sein muss. Die Versuche werden sowohl
Bild 2 Versuchskinematiken beim Ritzen von Beton mit einzelnen Diamanten.
Bild 3 Aufbau bei Versuchen mit einzelnen Segmenten zur Messung der Prozesstemperaturen.
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mit neuen als auch verschlissenen, also gesplitterten oder abgerundeten Körnern durchgeführt, um aufzuzeigen, mit welchen Veränderungen hinsichtlich der mechanischen Belastungen als auch des Verschleißes zu rechnen ist und inwieweit die Diamantform die Durchtrennung der einzelnen Kohlenstofffasern begünstigt. Bei Einsegmentversuchen wird untersucht, inwieweit das Verschleißverhalten der metallischen Bindung durch abrasiven Verschleiß beeinflusst wird. Hierbei werden unterschiedliche Bindungsspezifikationen und Diamantkorngrößen eingesetzt. Neben dem Segmentverschleiß soll bei diesen Versuchen die thermische Belastung der Werkzeuge untersucht werden (siehe Bild 3). Da die mechanische Belastung der Werkzeuge bei der Bearbeitung von CFK-Beton im Vergleich zu Stahlbeton kleiner ist, ist davon auszugehen, dass auch die thermischen Belastungen kleiner sind. Somit stellt sich die Frage, welchen Einfluss die Kühlstrategie, zum Beispiel auch eine Trockenbearbeitung, auf den Prozess hat. Problematisch ist dabei allerdings, dass bei der Zerspanung von Kohlenstofffasern die Freisetzung kleinster Schwebteilchen erfolgt, die als gesundheitsgefährdend einzustufen sind. Zu erwarten ist des Weiteren, dass es bei stumpfen Werkzeugen zu Ausfransungen der Kohlenstofffasern an der Schnittkante kommt. Aufgrund der hohen Härte und damit abrasiven Wirkung der Kohlenstofffasern könnten sich die Ausfransungen negativ auf das Verschleißverhalten der eingesetzten Werkzeuge auswirken. Zum Abschluss des Projektes soll, ba-
sierend auf den Erkenntnissen, die bei den Versuchen mit einzelnen Diamanten und Segmenten gesammelt worden sind, eine für die Bearbeitung von Carbonbeton optimierte Diamantbohrkrone entwickelt werden. Hierdurch können die Ergebnisse der Laborversuche mit den anwendungsnahen Ergebnissen gekoppelt werden. Zudem sollen die Erkenntnisse in entsprechende Prozessmodelle überführt und öffentlich zugänglich gemacht werden.
Zusammenfassung und Ausblick Die Entwicklung und der Einsatz neuer innovativer Werkstoffe und Verbundmaterialien in der Bauindustrie erfordern auch die Entwicklung neuer Werkzeuglösungen für deren Bearbeitung. Etablierte Verfahren und Werkzeuge können mitunter weiter eingesetzt werden, jedoch unter Billigung einer verminderten Leistungsfähigkeit. Aufgrund des hohen Anwendungspotenzials, das Carbonbeton zugesprochen wird, ist davon auszugehen, dass dieses innovative Verbundmaterial zunächst bei hochbelasteten und teuren Bauwerken/ Konstruktionen Anwendung finden wird, bevor eine weite Verbreitung bis hin zu konventionellen Bauten eintritt. In jedem Fall wird es zu einem späteren Zeitpunkt notwendig sein, dieses Verbundmaterial mit diamantimprägnierten Werkzeugen zu zerspanen. In dem nun bewilligten Forschungsprojekt am ISF werden die grundlegenden zerspanungstechnischen Zusammenhänge auf unterschiedlichen Detailebenen erarbeitet, um den speziel-
len Herausforderungen bei der Bearbeitung von Carbonbeton begegnen zu können. Das Institut für Spanende Fertigung steht dabei dem Austausch und Dialog mit Anwendern und Werkzeugherstellern auf verschiedenen Ebenen offen gegenüber, um einen möglichst umfänglichen Wissenstransfer vollziehen zu können.
Danksagung Die Autoren danken der DFG für die Bewilligung und Förderung des Projektes „Grundlagenuntersuchungen zum Zerspanungsverhalten eines Verbundmaterials aus Beton und CFK mit Diamantschleifwerkzeugen“ (BI 498/92-1, Nr. 391502479), das im Sommer 2018 starten wird.
INFO Autoren Prof. Dr.-Ing. Dirk Biermann Dipl.-Ing. Michael Kansteiner Dipl. -Ing. Timo Bathe Kontaktdaten: Technische Universität Dortmund Institut für Spanende Fertigung Baroper Straße 303 44227 Dortmund Tel. 0231 755-22784 Weitere Informationen und Ansprechpartner unter www.isf.de
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Arbeiten an der 85 000 m2 großen Kuppel des New Safe Confinement (Quelle: ChNPP).
TSCHERNOBYL Neue Schutzhülle soll Rückbau des Unfallreaktors ermöglichen
Eine neue Schutzhülle bedeckt nun den Unfallreaktor von Tschernobyl. Nach acht Jahren Bauzeit konnte das 36 000 t schwere New Safe Confinement (NSC) über den alten Sarkophag geschoben werden. Den alten Sarkophag hatten Arbeiter nach dem Unfall am 26. April 1986 innerhalb von nur sechs Monaten aus Stahl und Beton provisorisch konzipiert und gebaut. Um die Strahlenbelastung der Arbeiter bei der Errichtung des New Safe Confinements möglichst gering zu halten, wurde die neue Schutzhülle 330 m entfernt vom Unfallreaktor montiert. Ein spezielles System, bestehend aus 224 Hydraulikzylindern, hat das Gebäude an seine neue Position geschoben.
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Welche Aufgaben erfüllt die neue Schutzhülle? Aufgabe des New Safe Confinements ist zu verhindern, dass die radioaktiven Stoffe aus dem Unfallreaktor in die Umwelt gelangen. Dies wird vor allem dann wichtig, wenn zum Beispiel Teile des alten Sarkophags und des zerstörten Blocks abgebaut werden. Die neue Schutzhülle reduziert so weit wie möglich die radiologischen Auswirkungen auf Bevölkerung, Personal und Umwelt im Normalbetrieb und bei Ereignissen. Außerdem ermöglicht das New Safe Confinement die Entsorgung der verbleibenden radioaktiven Materialien. Zur Zeit der Explosion befanden sich 190 t bestrahlter Kernstoff im Block 4.
Nach Schätzungen sind noch immer weit über 90 % dieser vor allem langlebigen radioaktiven Stoffe (Uran, Plutonium) im Reaktor. Wieso ist das New Safe Confinement ein besonderes Bauwerk? Die neue Schutzhülle ist etwa 110 m hoch, 160 m lang und 260 m breit und bedeckt eine Fläche von 85 000 m2 − was in etwa acht Fußballfeldern entspricht. Damit ist das New Safe Confinement das größte mobile freitragende Gebäude der Welt. Das New Safe Confinement ist nicht nur wegen seiner Größe ein außergewöhnliches Bauwerk. Es ist ein äußerst komplexer und stabiler, luftdicht abgeschlos-
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te die GRS die nuklearen Aufsichts- und Genehmigungsbehörden bei der Begutachtung der Sicherheitsdokumentation für das New Safe Confinement. Bis heute arbeitet die GRS mit ukrainischen Experten zusammen, um zu beraten, wie Tschernobyl und seine Umgebung langfristig in einen ökologisch sicheren Zustand überführt werden kann.
INFO Kran, mit dem zunächst die instabilen Teile des Sarkophags demontiert werden sollen (Quelle: ChNPP).
sener Bau. Er hält Einflüssen von außen wie Erdbeben, extremen Wetterlagen mit starken Niederschlägen und Sturm sowie extremen Temperaturen (zum Beispiel durch einen Brand) stand. In seinem Inneren befinden sich Überwachungssysteme, beispielsweise zur Messung von Strahlung, Temperatur und seismischen Erschütterungen. Eine Lüftungsanlage sorgt dafür, dass die Luftfeuchtigkeit unter 40 % bleibt. Dies ist wichtig, damit die Metallkonstruktion des auf 100 Jahre ausgelegten Gebäudes nicht zu rosten beginnt. Unter der Bogenkonstruktion des New Safe Confinements ist eine große Krananlage installiert. Mit ihr sollen der alte Sarkophag und der zerstörte Reaktor demontiert werden. Wer hat das Projekt finanziert? Die Europäische Union und die G7-Staaten unterstützen die Ukraine dabei, Tschernobyl in einen ökologisch sicheren Zustand zu überführen. Die Finanzierung des Projektes erfolgt über den Chernobyl Shelter Fund, der von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) verwaltet wird. Die Gesamtkosten für den Bau des New Safe Confinements werden etwa 2,1 Mrd. Euro betragen. Wie geht es in Tschernobyl weiter? Die Fertigstellung des New Safe Confinements war für Ende 2017 geplant.
Fertigzustellen sind die Technologieund Versorgungsgebäude sowie die Verbindung des New Safe Confinements mit den sonstigen Gebäudestrukturen. Im Anschluss daran können weitere Schritte zur Überführung des Standorts in einen ökologisch sicheren Zustand eingeleitet werden. In einem ersten Schritt sollen dabei alle instabilen Teile des Sarkophags abgebaut werden. Anschließend kann mit der Bergung der kernbrennstoffhaltigen Materialien, dem Rückbau des restlichen Sarkophags und des zerstörten Reaktors begonnen werden. Es ist geplant, den Reaktor innerhalb von 100 Jahren komplett zurückgebaut und entsorgt zu haben. Um das Kernkraftwerk Tschernobyl herum besteht noch immer eine 30-km-Sperrzone, in der keine Menschen wohnen dürfen. Aktuell diskutieren ukrainische Politiker, was mit diesem Gebiet auf lange Sicht geschehen soll. Derzeit bewerten sie unter anderem die Einrichtung eines Biosphären-Reservats. Arbeiten der GRS zu Tschernobyl Die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) gGmbH hat sich in den letzten 30 Jahren intensiv mit dem Unfall in Tschernobyl beschäftigt: von der Analyse des Unfalls und dessen Folgen über die radiologische Situation am Standort bis hin zur Standsicherheit des Sarkophags. Unter anderem unterstütz-
GRS – global research for safety www.grs.de GRS-Projekte zu Tschernobyl Am 26. April 2016 jährte sich zum 30. Mal der Reaktorunfall von Tschernobyl. Noch immer wird am Ort der bislang schwersten Nuklearkatastrophe der Geschichte an der Beseitigung der Folgen gearbeitet. Diese Arbeiten werden noch viele Jahrzehnte andauern. Bereits kurz nach der Katastrophe hat sich die GRS mit der Analyse des Unfalls und seiner Auswirkungen befasst. Im Juni 1986 legte sie als eine der ersten Institutionen weltweit einen Bericht über den wahrscheinlichen Unfallablauf und dessen Folgen vor. In den folgenden Jahren befasste sich die GRS intensiv mit der radiologischen Situation am Standort und mit Fragen zur Standsicherheit des unter extremen Bedingungen errichteten Sarkophags. Daneben unterstützte die GRS die Ukraine sowie andere osteuropäische Länder auch beim Aufbau nuklearer Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden. Im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), der Europäischen Union und internationaler Organisationen wie der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) war bzw. ist die GRS bis heute in verschiedenen Projekten für Tschernobyl aktiv. Ziel dieser Projekte ist es, den Standort Tschernobyl und seine Umgebung langfristig in einen ökologisch sicheren Zustand zu überführen.
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AUS ZWEI MACH EINS
WARUM KERN-DEUDIAM JETZT EIN NEUES LOGO HAT
Manchmal ist etwas ganz Kleines der Anlass für etwas ganz Großes: Eine neue Verpackung für die Diamanttrennscheiben war der Anlass, dass das Unternehmen Kern-Deudiam ein neues Logo entwerfen ließ. Doch warum gerade jetzt? Seit der Verschmelzung der beiden Firmen Kern und Deudiam zu einem der führenden deutschen Hersteller von Diamantwerkzeugen und -Maschinen mit weltweiten Geschäftsbeziehungen sind bereits zehn Jahre vergangen. Zeit genug, um ein neues Logo einzuführen. Geschäftsführer Marko Waymann erklärt: „Ein etabliertes Logo zu ersetzen, ist immer eine heikle Angelegenheit. Man darf nicht vergessen, dass die Verschmelzung zweier Firmen ein gewaltiger personeller und zeitlicher Kraftakt ist. Für eine gleichzeitige Darstellung nach außen über ein gemeinsames Logo fehlten ganz einfach die Kapazitäten. Zudem wollten wir damals auch nach außen darstellen, dass wir weiterhin beste Qualität und Stabilität garantieren. Deshalb haben wir lange Zeit die gut eingeführten Logos beider Firmen nebeneinander verwendet. Doch nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem wir einfach nicht
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mehr länger warten können. Wir liefern unsere Produkte in mehr als 60 Länder. In den letzten Jahren haben wir massiv in den Ausbau unserer internationalen Geschäftsbeziehungen investiert; insbesondere in den russischen und spanischen Sprachraum. Je länger wir warten, desto größer wird der Aufwand mit der Umstellung. Denn es müssen ja alle Kataloge, Verpackungen, Aufkleber und Produkte neu bedruckt werden. Jetzt alles mit zwei Logos zu versehen und dann in zwei Jahren umzustellen, wäre noch teurer. Als sich bei der Verpackung der neuen Diamanttrennscheiben die Frage nach dem Design und den Logos stellte, haben wir beschlossen: Jetzt gehen wir es an. Also haben wir das Design international ausgeschrieben und es waren wirklich tolle, kreative Entwürfe dabei. Gemeinsam mit allen 50 Mitarbeitern haben wir aus 180 Vorschlägen den besten Entwurf ausgewählt.“ Das neue Logo ist einfach, klar und hat einen guten Wiedererkennungswert. Es ist in den CI-Farben Blau und Schwarz gehalten und verbindet ein blaues D mit einem schwarzen K, wobei die senkrechten Balken der Buchstaben eins sind. Daneben stehen untereinander die
Wörter Kern und Deudiam. Letzteres ist eine Abkürzung für „deutsche Diamantwerkzeuge“. „Das ist für uns auch ein Standortbekenntnis. Wir gehören zu den wenigen Unternehmen der Branche, die eine eigene Produktion und Entwicklung in Deutschland haben“, so Waymann. „Wir freuen uns schon sehr auf die Vorstellung des neuen Logos auf der Internationalen Eisenwarenmesse im Frühjahr 2018 in Köln. Natürlich wird die Umstellung ein Prozess über mehrere Jahre werden. Aber wir wollen mit unserem neuen Logo kurz nach unserem 40-jährigen Firmenjubiläum in 2017 auch eine Botschaft transportieren: Der Verschmelzungsprozess ist nun endgültig abgeschlossen. Aus zwei Firmen ist eine geworden, aus zwei Teams eines. Jetzt gibt es nur noch ein ‚Wir‘ – und das heißt ‚Kern-Deudiam‘.“
INFO www.kern-deudiam.de
BRANCHENNEWS
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HILTI FLOTTENMANAGEMENT – BEWÄHRTER SERVICE
Flottenmanagement bedeutet auch: Der Kunde kann sich um sein Kerngeschäft kümmern, Hilti sorgt dafür, dass die Mitarbeiter mit produktiven, sicheren Geräten arbeiten und keine Ausfallzeiten entstehen.
Innovative Produkte, die stets auf dem aktuellen Stand der Technik sind, mehr Service und weniger Verwaltungsaufwand: Das Hilti Flottenmanagement bietet Kunden die Möglichkeit, mit einer professionell verwalteten Geräteausstattung zu monatlich fixen und damit planbaren Kosten zu arbeiten. Hilti-Flottenkunden können ihren Gerätepark jederzeit erweitern und an den aktuellen Bedarf anpassen. Kommt es bei Projekten zu Bedarfsspitzen, so können zusätzliche Geräte auf Zeit einfach dazugemietet werden. Die direkten Vorteile des Hilti Flottenmanagements liegen auf der Hand. Was die Serviceleistung darüber hinaus ausmacht, erklären André Hamacher, Vertriebs-Gebietsleiter, Hilti Deutschland AG, und Dr. Benjamin Klitzke, Head of Tool Services Central Europe, Hilti Deutschland AG, im Interview. Herr Klitzke, Herr Hamacher, Hilti Flottenmanagement gibt es bereits seit knapp
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15 Jahren. Welche Erkenntnisse haben Sie während dieser Zeit gewonnen? Klitzke: „Wir kommen aus dem Gerätepark-Business – also von der Produktseite. Mit Hilti Flottenmanagement haben wir dann zu einem bereits bestehenden Produkt einen zusätzlichen Service etabliert. Jetzt geht es darum, klassisches Geräteparkmanagement und Flottenmanagement als gesamtheitliche Lösung zu verstehen. Dazu helfen wir unseren Kunden in einer individuellen Geräteparkanalyse, die perfekte Flotte zusammenzustellen. Und dann prüfen wir, welche internen Prozesse wir gemeinsam verbessern können.“ Hamacher: „Wichtig dabei ist, dass wir nicht das einzelne Gerät betrachten, sondern auch Prozesse, Abläufe und Verhaltensweisen. In den 15 Jahren haben wir festgestellt, dass wir unseren Kunden eine Komplettlösung bieten müssen, von der sie in allen Bereichen im Unternehmen profitieren.“
Warum ist dafür eine individuelle Analyse wichtig? Hamacher: „Mit der Geräteparkanalyse wollen wir Transparenz schaffen. Und den Gerätepark so optimieren, dass das Produktportfolio perfekt aufeinander abgestimmt ist. Letztendlich sollen die Kosten für die Kunden geringer ausfallen als mit bisherigen Lösungen.“ Klitzke: „Zudem möchten wir sicherstellen, dass unsere Kunden Flottenmanagement bestmöglich nutzen können. Dazu begleiten wir sie selbstverständlich auch bei der Einführung und helfen dabei, dass auch die jeweiligen Mitarbeiter unseren Service in vollem Umfang in Anspruch nehmen können. Wir bieten eine Systemlösung an, die sich nicht ausschließlich auf den Gerätepark bezieht, sondern auch Bereiche wie den Einkauf oder die Lagerverwaltung unterstützt.“ Hilti Flottenmanagement greift im Unternehmen also in verschiedenen Abteilungen?
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Jedes Flottengerät erhält ein personalisiertes Etikett.
Klitzke: „Richtig. Wir sprechen ganz unterschiedliche Bereiche an, die positiv beeinflusst werden. Der offensichtlichste liegt beim Mitarbeiter selbst. Und hier greift Flottenmanagement nicht ausschließlich als Produktlösung. Das heißt, der Mitarbeiter hat nicht nur die innovativsten und produktivsten Geräte zur Hand, sondern er kann im Falle eines Ausfalls über das Flottenetikett auch
eigenständig den Reparaturprozess ansteuern. Wir überspringen also viele interne Prozesse und argumentieren nicht nur auf der Produktebene, sondern auch bei der Befähigung der Mitarbeiter.“ Für welche Art von Kunden macht Hilti Flottenmanagement Sinn? Hamacher: „Wir möchten den Großkonzern ebenso unterstützen wie den Mit-
telständler. Unsere Kunden sollen mit sicheren Geräten produktiv arbeiten und eine gute Transparenz über ihren Gerätepark haben. Die Prozessoptimierung im Unternehmen setzt eine professionelle, partnerschaftliche Beziehung voraus, die wir selbstverständlich allen Hilti-Kunden bieten möchten.“ Wie verläuft diese Beziehung genau? Hamacher: „Unsere Kunden sollen sich vollkommen auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Das funktioniert, wenn wir als Hilti den Gerätepark managen: also die Geräte, die Prozesse. Wenn wir sicherstellen, dass die Mitarbeiter mit produktiven, sicheren Geräten arbeiten und keine Ausfallzeiten entstehen. Wenn wir dafür sorgen, dass unsere Kunden immer auf dem neuesten Stand der Technik sind. Dann können sie sich auch vollkommen auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Was im Umkehrschluss bedeutet: Mehr Produktivität auf der Baustelle.“
INFO Dr. Benjamin Klitzke, Head of Tool Services Central Europe, Hilti Deutschland AG, und André Hamacher, Vertriebs-Gebietsleiter, Hilti Deutschland AG, im Gespräch zum Hilti Flottenmanagement.
www.hilti.de/flottenmanagement
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HILTI: INTEGRALE PLANUNG AUS SICHT EINES HERSTELLERS
Neu! Dübelbemessung in „Profis Engineering“ mit Integration in den gesamten Projektworkflow (Hilti).
Die Digitalisierung schreitet auch in der Baubranche voran und alle Beteiligten einschließlich Baustoffhersteller tun gut daran, diesen Weg konsequent mitzugehen. Hilti, bekannt als professioneller Partner am Bau für eigens entwickelte technologisch führende Lösungen und Spitzentechnologien im Bereich von Maschinen und Bauprodukten, Software und Dienstleistungen, investiert massiv in neue Technologien, wie etwa die Entwicklung von Software mit Schnittstellen für integrale Planung. Die daraus resultierende Bereitstellung von nativen und optimierten BIM-fähigen (BIM = Building Information Modelling) Herstellerdaten zur effizienten Planung stellt neben dem Angebot von BIM-Services zur Unterstützung des Bauablaufs entlang der Wertschöpfungskette wichtige Schritte hin zur durchgängigen Planung und Ausführung von Bauwerken dar.
Bisheriger Ansatz im Bereich BIM Hilti stellt alle seine Produkte, wie beispielsweise Dübel und Ankerschienen,
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Installationsschienen und Brandschutzprodukte, auch in digitaler Form via BIM/ CAD-Bibliothek bereit. Dies geschieht in nahezu 20 unterschiedlichen Dateiformaten – auch im neutralen IFC-Format, in verschiedenen Detaillierungsstufen, webbasiert und mit offenem Zugriff in unterschiedlichen Sprachen (1). Die sogenannten BIM-Objekte als Basis des Gebäudeinformationsmodells werden mehr und mehr als parametrisierte Objektfamilien im nativen Format bereitgestellt, die den konstruktiven Abläufen bei der BIM-Modellierung folgen. Für eine verbesserte Bereitstellung der BIM-Objekte für möglichst alle Planer und Kunden hat sich Hilti dazu entschlossen, auch webbasierte Portale wie etwa bimobject.com (2) oder Tekla Warehouse (3) zu verwenden. Neben diesem „Self-Service“-Angebot unterstützt Hilti als Hersteller auch mit maßgeschneiderten BIM-Services, um seine Kunden in ihren BIM-Projekten bei der Planung, Modellierung bis hin zur Ausführung mit der benötigten Kompetenz und dem Wissen über eine fachgerechte Anwendung der Produkte zu be-
gleiten. Dieses Angebot reicht von der fachgerechten anwendungsoptimierten Produktauswahl und Bemessung bis hin zur Gewerke übergreifenden Koordination einer termingenauen Logistik. Je nach Anwendungen konnten bei ersten erfolgreich durchgeführten BIM-Projekten Einsparungen von bis zu 50 % des Befestigungsmaterials sowie damit verbundene Reduktion der Installationszeit von bis zu 70 % erzielt werden.
Steigerung der Effizienz in der Planung Deutliche Effizienzsteigerung bei der Planung wird durch parametrisierte und noch einfacher handhabbare BIM-Objekte erreicht. Einmal im Gebäudeinformationsmodell platziert, werden unterschiedlichste Varianten einer Produktfamilie situativ modelliert und jeweils ein geeigneter Typ bei geänderter Produktkonfiguration ausgewählt. Die vom Hersteller mitgelieferten Attribute wie etwa Bezeichnung, Artikelnummer, Gewicht etc. werden jeweils zuverlässig aktualisiert, um sie durchgängig zum Beispiel in Stücklisten im Stücklisten, im gesamten Projektablauf zu nutzen.
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Darüber hinaus unterstützt Hilti die Prozessoptimierungen seiner Planer und Kunden durch die Integration von Experten-Softwaresystemen in ihren Workflow. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Reduktion von Fehlern und Zeitaufwand, verursacht durch die wiederholte Eingabe von Daten aufgrund von Medienbrüchen, gelegt.
ternationale BIM-Projekterfahrung und wird von BIM-Projektmanagern und deren Fachplanern aufgrund vorhandener fachlicher Kompetenz bereits vielerorts frühzeitig zur Planung und Umsetzung ihrer Projekte herangezogen.
lich, zu starten und im Rahmen von Projekten die entsprechende Kompetenz aufzubauen. Dr.-Ing. Oliver Geibig Head of Engineering Hilti Central Europe
Zusammenfassung und Ausblick
Dipl.-Ing. Dieter Hahn Technical Marketing / BIM Hilti Central Europe
Ein Beispiel hierzu ist „Profis Engineering“ (4) – eine Softwarelösung, mit der Hilti ganz neue Wege in Richtung Workflow-Integration bei den Planern und Kunden geht. Entscheidender Erfolgsfaktor einer BIM-Implementierung für alle Projektphasen ist eine integrale objektbasierte Planung. Dazu braucht es die Kollaboration aller Projektbeteiligten einschließlich der Hersteller wie Hilti, die sich für die Zusammenarbeit im Projekt einbringen – insbesondere vor dem eigentlichen Start der Design-Phase. Hilti hat dazu bereits einschlägige und in-
Die konsequente Auseinandersetzung mit BIM-Methoden schafft mehr und mehr anwendbare und erprobte Lösungen in der Praxis. Mit maßgeschneiderten virtuellen Bauprodukten (sog. BIM-Objekte in der nativen Planung) garantiert Hilti sinnvolle, handhabbare Modellierungslösungen und eine Weiternutzung des BIM-Modells für nachfolgende Bauphasen wie Ausführung und das Betreiben. Nach einer gewissen Zeit, in der sich Projektbeteiligte nur verbal mit dem Thema BIM auseinandergesetzt haben, ist es nun erforder-
Literaturverzeichnis (1) BIM/CAD Bibliothek als Link: http://hilti. cadclick.com/ (2) Bimobject als Link: http://bimobject. com/de/product?brand=hilti (3) Tekla Warehouse als Link: https:// warehouse.tekla.com/#/collections/online/ u03f810ae-6d5d-4ffb-bb2c-409b5dd15225 (4) PROFIS Engineering als Link: https:// www.hilti.de/software/software-f%c3%bcr-befestigungssysteme/r6502279
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CEDIMA: NEUE WEGE AUS DER DROHENDEN BREITBANDKRISE Anbausätze
Cedima CF-6020 bei einem Einsatz in Bad Honnef. Hier gut sichtbar: der Anbausatz für das „angelehnte Bordstein-Schneiden“.
Micro-Trenching (MT) – das intelligente und minimalinvasive Verfahren der Straßen- und Tiefbauindustrie ist derzeit erneut in aller Munde und stellt weiterhin den am höchsten gehandelten Hoff-
Fuge zwischen Bordstein und Pflaster.
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nungsträger dar, wenn es um schnellen und effizienten Breitbandausbau geht. Das Fräsen schmaler Gräben in die bereits vorhandenen und weiterhin aktiven Verkehrswege sowie das anschließende Verlegen von Glasfaserleitungen in geringer Tiefe erlauben eine schnelle, schonende, nachhaltige und sichere Modernisierung und Erweiterung der Telekommunikationslinien. Die Vorteile des neuartigen Verfahrens liegen klar auf der Hand. Wie diese jedoch möglichst umfassend den individuellen Anforderungen vor Ort entsprechend und gleichzeitig überregional langfristig realisiert werden können, stellt dabei die besondere Herausforderung dar. Mit der Zeit sind viele MT-Lösungen und teils völlig neuartige Spezialmaschinen entstanden. Sie versprechen allesamt, diesen individuellen Ansprüchen gerecht zu werden, und haben die praktische Anwendbarkeit auch überregional unter Beweis stellen können.
Anders bei der Cedima GmbH: Das seit zehn Jahren im MT-Bereich spezialisierte Unternehmen hat sich frühzeitig auf seine traditionellen Stärken konzentriert. So widmete sich der Anbieter von professionellen Diamantwerkzeugen und -Maschinen eher den Maschinenschnittstellen bzw. speziellen Anbausätzen anstatt einer aufwendigen Neuentwicklung. Derzeit bietet die Cedima GmbH gleich zwei leistungsstarke und vollhydraulische MT-fähige Fugenschneider an: eine kleinere und wendige Version, den CF-5030, sowie eine größere und kraftvollere, den CF-6021. Beide Versionen garantieren zuverlässiges und präzises Schneiden von in der Breite und Höhe variierbaren Fugen. Ein zusätzlicher Anbausatz ermöglicht das am Bordstein angelehnte Schneiden im Gehweg, das bereits vor 1,5 Jahren in einem Telekom-Pilotprojekt zusammen mit der Firma Swarco-Curb-Trenching® in Bad Honnef erfolgreich realisiert wurde (QR-Code auf Seite 49 scannen, um das Video anzusehen).
Passendes Werkzeugpaket Komplettiert werden die Lösungen durch ein flexibles Werkzeugspektrum aus Celle. Es ermöglicht, über verschiedene Blattpakete mit abgestimmten Härtegraden ebenfalls auf die Anforderungen von unterschiedlichen Untergründen zu reagieren und so die optimale Projektabwicklung zu gewährleisten. Mit diesem innovativen Lösungsansatz ist das Unternehmen bereits auf globaler Ebene erfolgreich unterwegs, mit Einsätzen seiner MT-fähigen Fugenschneider beispielsweise in Südafrika, Skandinavien und auf den Philippinen. Auch hierzulande hat Cedima bereits die Realisierung einiger leistungsfähiger Glasfaser-Kundenanschlüsse ermöglicht. Die enge überregionale Zusammenarbeit ist für Cedima dabei von essenzieller Bedeutung. So auch in der Gemeinde Stemwede: Eine Hanglage auf einer kompakten Sedimentschicht (Schiefer),
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Das gegenüber dem Cedima CF-6020 etwas kleinere und wendigere Modell CF-5030.
beengte Straßenverhältnisse mit sehr vielen Anwohnerzufahrten und ohne Gehwege oder Grünstreifen erforderten eine möglichst schnelle und wirtschaftliche MT-Lösung. Das überaus positive Ergebnis konnte nicht zuletzt aufgrund der engen Zusammenarbeit mit dem verantwortlichen Generalunternehmer und Dienstleister für die schlüsselfertige Erstellung von Breitband- und TK-Netzen, der Martin Steinbrecher GmbH, erzielt werden. „Innerhalb kürzester Zeit wur-
den die Microtubes im Randbereich des Straßenkörpers fachgerecht eingebracht. Die häufig mit derartigen Baumaßnahmen verbundenen Einschränkungen und Belästigungen der Anwohner entfielen fast komplett. Unser Auftraggeber, die Anlieger und insbesondere die Genehmigungsbehörde der Gemeinde waren von dieser geradezu ‚minimal-invasiven’ Bauweise und der gesamten Projektrealisierung rundum positiv beeindruckt“, so Ronald Lüdemann, Niederlassungsleiter
von der Martin Steinbrecher GmbH. Das Anbausatz-Prinzip von Cedima erlaubt eine optimale Verknüpfung von herkömmlichen Tiefbauarbeiten und neuen Verfahren wie dem Micro-Trenching. Dieser intelligente und vielversprechende Ansatz lässt in jedem Falle aufatmen und die so dringend flächendeckend benötigte sowie standardisierbare und dennoch individuelle, aber eben auch flexible Lösung für den Breitbandausbau in greifbare Nähe geraten.
INFO Ein Einsatzvideo können Sie sich auf dem Cedima Youtube-Kanal anschauen:
www.cedima.com „Minimal-invasiver Eingriff“ mit dem Cedima CF-6020 in der Gemeinde Stemwede.
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THAYR: NEUE SEILSÄGE AUS SPANIEN
Die neue H 50 BTM im Baustelleneinsatz.
IACDS-Präsidentin Julie White überreicht den Diamond Award an Fabián Alcudia Aranda.
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Fabián Alcudia Aranda aus Madrid/Spanien ist Betonsäger aus Leidenschaft. Außerdem ist er ein Tüftler. Der Chef des spanischen Rückbauunternehmens Thayr Demolición Téchnica ist mehrfacher Preisträger des internationalen Wettbewerbs „Diamond Award“, der von dem internationalen Verband der Betonbohr- und -sägeunternehmen IACDS alle drei Jahre ausgelobt wird. So hatte Aranda zuletzt 2016 mit einer komplizierten Unterwasser-Seilsägearbeit im Hafen von Menorca die Jury überzeugt. Der Betonbohrer berichtete in der Ausgabe 39 über dieses Projekt. Die Seilsägen, die er dabei einsetzt, sind eigene Konstruktionen, die er jetzt auch verkaufen will.
Seilsäge H 50 BTM Nach mehreren Jahren der Entwicklung und Tests eines Prototypen unter realen Baustellenbedingungen präsentiert Thayr das endgültige Modell der Seilsäge H 50 BTM, die ab sofort auch vermarktet wird. Die auf einem Raupenfahrwerk verfahrbaren Maschinen werden komplett in Spanien hergestellt. Die Hauptkomponenten sind namhafte Markenprodukte, die im Falle eines Falles überall auf der Welt ersetzt werden können. So stammt der Antriebsmotor von ABB, die Hydraulik von Parker und die Elektronik von Mitsubishi. Die Seilsäge kann in drei Modi betrieben werden: manuell, halbauto-
BRANCHENNEWS
Seilspeicher der H 50 BTM.
Technische Daten.
matisch und vollautomatisch. Bei Tests mit den unterschiedlichsten Betongüten wurden andere Seilsägesysteme in der Leistung und Schnelligkeit weit übertroffen. Die großen Vorteile der H 50 BTM: • von Profis für Profis gemacht • unschlagbare Performance • niedrige Wartungskosten • fairer Einführungspreis Kontaktieren Sie uns:
INFO fabian@thayr.es www.thayr.es
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ERNST „SIGI“ SIEGENTHALER GRÜNDET siegenthalerconsulting leistern in komplizierten Anwendungsfällen und Entscheidungssituationen im Bereich Diamanttechnik kompetenteste Beratung und Unterstützung an. Dadurch schafft Ernst Siegenthaler einen greifbaren Mehrwert für Auftraggeber wie auch für Gesamtverantwortliche von komplexen Diamantanwendungen. Im Bereich Projekt-Engineering bietet er weiter Machbarkeitsstudien an, Empfehlungen der Methode, Empfehlungen der Maschinen und Werkzeuge, Rückbaukonzepte, Kosten und Zeitplanung, Koordination und Organisation vor Ort und vieles mehr. Im Bereich Produkt-Engineering – natürlich nicht abschliessend – offeriert er die: Entwicklung von Spezialmaschinen für kundenspezifische Anwendungen, Einführungstraining, Anwendungstraining für Anwender und Operateure vor Ort.
Großer Erfahrungsschatz
Siegenthalerconsulting bietet weltweit Baufirmen mit Gesamt-Projektverantwortung, aber ohne Diamantkompetenz, KKW-Rückbauern, Onshore- und Offshoreunternehmen sowie Diamantdienst-
Ernst Siegenthaler hat seine berufliche Karriere im Diamant-Dienstleistungsgeschäft 1985 bei der Firma HYDROSTRESS AG in der Schweiz begonnen. Hydrostress hat damals Maschinensysteme für die Betonbearbeitung entwickelt und hergestellt und war auch sehr erfolgreich in der Höchstdruckhydraulik und in der Vorspannsystemtechnik. Sigi war gleichzeitig massgeblich am Aufbau der ersten Auslandsniederlassungen und Vertriebspartner von Hydrostress in England, Frankreich,
Sicht auf die beendete Seilsägearbeit an einem Staudamm.
Automat: Gleichzeitig 10 Bohrlöcher mit zusätzlichen Funktionen.
Sigi: Der Zeitpunkt war reif, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Hier demonstriert er den Ingenieuren aus dem Offshore-Geschäft eine hydraulische Diamant-Rohrseilsäge.
Ernst Siegenthaler ist in der DiamantBohr- und Sägeszene weltweit schlicht als „Sigi“ bekannt. Im September 2017 hat er seine eigene Firma, die „siegenthalerconsulting“, gegründet. Während der letzten 30 Jahre hat Sigi im internationalen Verband der Betonbohr-und -sägeunternehmen IACDS zunächst Hydrostress und danach die Firma Hilti AG repräsentiert. Mit Siegenthalerconsulting stellt Sigi nun sein grosses Knowhow für komplexe Diamant-Anwendungen allen zur Verfügung.
Onshore und offshore
Kernkraftwerks-Rückbau Sigi ist ein Pionier der Trockenseiltechnik, die er bereits 2003 angewendet hat. Im Bereich KKW-Rückbau gelang es ihm damals erstmals, schwer armierten Beton trocken ohne Zusatzkühlung zu schneiden.
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Deutschland, Österreich und Italien beteiligt. 1990 hat die Hydrostress AG die Hydrostress Canada Inc.. in Toronto gegründet. Als General Manager von Hydrostress Canada Inc. hat er in Kanada und den USA die europäischen hydraulischen Maschinensysteme für die Betonbearbeitung etabliert. Dies war eine grosse Herausforderung, da die amerikanische Technik sich auf einem klar tieferen Niveau bewegte. So musste Sigi die hydraulischen Betonbearbeitungsmaschinen – im Speziellen die hydraulischen Wandsägesysteme – passend für die amerikanischen Antriebsaggregate modifizieren. 1997 holte die Hilti AG Ernst Siegenthaler nach Liechtenstein. In der Konzernzentrale hat Sigi als Projektmanager in der Business Unit Diamant begonnen. Sigi war massgeblich am Aufbau des Diamant-Dienstleistungsgeschäftes in Europa und Asien
beteiligt. In der Funktion als Global Key Account Manager hat er in Deutschland, England und Frankreich viele Projekte im KKW-Rückbau erfolgreich betreut, kundenspezifische Sondermaschinen gebaut und Anwendungstrainings durchgeführt. Speziell waren auch die Beratertätigkeiten im Offshore-Geschäft im Atlantik, in England und Norwegen. In Asien hat Sigi im Onshore-Geschäft diverse Ölraffinerien mit viel Know-how in der Diamantseiltechnik mit Schulungen und Anwendungstraining unterstützt. Siegenthalerconsulting steht für garantierte Entscheidungssicherheit, die Auswahl der richtigen technischen Lösungen, Kosteneinsparungen, Termintreue und schlussendlich für den Projekterfolg – Kompetenz, auf die Sie sich verlassen können!
Ernst Siegenthaler.
INFO siegenthalerconsulting Hofstrasse 29 9657 Unterwasser, Schweiz Telefon: +41 79 673 1917 E-Mail: sigi@sigi-siegenthaler.ch
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BEBOSOFT – MEHR GEWINN DURCH GUTE ORGANISATION! wer wann welches Werkzeug benutzt hat. Zusätzlich erhalten Sie Informationen über die Kosten und Umsätze der einzelnen Werkzeuge.
Projektorientierte Baukalkulation
Screenshot der „BeBoSoft“-Oberfläche.
„BeBoSoft“ ist eine leistungsoptimierte Fachsoftware für den Bereich Betonbohren und -sägen. In Zusammenarbeit mit dem IT-Ausschuss des Fachverbandes Betonbohren und -sägen Deutschland e. V. wurde diese Software entwickelt. Durch regelmäßigen Erfahrungsaustausch mit Unternehmen aus diesem Bereich erfolgt eine permanente Optimierung der Software. Das Resultat ist eine spezielle Softwarelösung mit praxisorientierten Funktionsabläufen. Mit nur wenigen Handgriffen können vom Angebot bis hin zur Rechnung alle Geschäftsvorfälle schnell und einfach abgewickelt werden. Aus der laufenden Anwendung erhalten Sie nahezu automatisch aussagekräftige Informationen, die Sie in Ihren betrieblichen Entscheidungsprozessen unterstützen können. Nutzen Sie für Ihre Kalkulation den Bohr- und Sägeassistenten. Durch Eingabe weniger Parameter erhalten Sie nahezu fix und fertig Ihr Angebot oder Ihre Rechnung. Oder verwenden Sie für Ihre Kalkulation die in Bebosoft integrierte Baukalkulation. So erreichen Sie Kostentransparenz und im Bedarfsfall Rechtssicherheit bei Streitigkeiten. Bebosoft verfügt über eine selbsterklärende Bedienerführung und ist dadurch besonders leicht zu handhaben. Bebosoft stellt das komplette Leistungsspektrum einer kaufmännischen Softwarelösung
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in einem Betonbohr- und -sägebetrieb dar. Durch die hohe Leistungsfähigkeit des Systems eignet sich diese Software sowohl für den kleinen Betrieb als auch für Unternehmen oder Sparten innerhalb einer Unternehmensgruppe. Bebosoft bietet folgende Schwerpunkte:
Berichtserfassung Zentrale Stelle in Bebosoft ist die Berichtserfassung. Hier haben Sie schnell Zugriff auf alle wichtigen Daten. Kundenspezifische Rabatte werden genauso berücksichtigt wie individuelle Zahlungsbedingungen oder Warnhinweise zu Ihren Kunden.
Ihr Bohr- und Sägeassistent Sinnvolle Unterstützung im Bereich Wanddurchbrüche erhalten Sie durch den integrierten Bohr- und Sägeassistenten. Mit wenigen Eingaben ist die Anzahl an Schnitten und Bohrungen ermittelt und als Angebot aufbereitet. Schneller geht es nicht.
Maschinenverwaltung In dem Modul Maschinenverwaltung können Sie Ihren gesamten Maschinenund Werkzeugbestand erfassen. Bei Bedarf verfügen Sie über den Nachweis,
Bebosoft stellt zusätzlich im Projektwesen die Möglichkeit der Kalkulation über die Angebotssumme nach dem Standard des üblichen deutschen Baukalkulationsschema zur Verfügung, in vielen Betrieben Urkalkulation genannt. Dabei werden auch Sonderfälle wie Mehr- oder Mindermengenberechnung nach Auftragserteilung berücksichtigt. Sie verfügen über eine rechtssichere Kalkulation. Das schafft Sicherheit in Preisverhandlungen und schützt Sie vor risikoreichen Preisnachlässen.
Stundenumsatz Möchten Sie wissen, was Ihre Mitarbeiter erwirtschaften? Auf Tastendruck erhalten Sie alle Informationen über die geleisteten Stunden Ihrer Mitarbeiter (z. B. je Auftrag, je Tag oder Monat) und deren Stundenumsatz. Leistungsumfang der Software Bebosoft:
Basismodul Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter, Artikel, Artikelsets, Rabattgruppen, Warengruppen, Preislisten, Angebote, Aufträge, Lieferscheine, Rechnungen, Gutschriften, Arbeitsberichte, Aufmaßerfassung, Formeln, Bestellungen, Kalender/Terminverwaltung, Aufgabenverwaltung, Briefverwaltung, Rechnungsjournal, diverse Auswertungen. Schnittstellen: Word, Excel (Aufmaßblätter), Datanorm, Eldanorm, ZVEH, UGS (z. B. Bildpreisliste Digis), UGL (Bestellungen, Preisanfragen usw.), XML, Outlook (Adressen, Termine, Aufgaben, alle Druckdokumente als E-Mail-Anlage), Mareon-Schnittstelle zur Wohnungswirtschaft.
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InformationsManagement-System (IMS) Das PN Informations-Management-System bietet eine intelligente Zuordnung und Archivierung aller elektronischen Dokumente zu Ihren Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern. Der Zugriff auf diese Dokumente erfolgt direkt oder belegorientiert.
Mahnwesen Verwaltung offener Posten, Zahlungen, OP-Listen, Zahlungserinnerung, Mahnungen, direkter Zugriff auf Rechnungen, Notizen, Kontrollfunktionen, Mahngebühr, Zinsberechnung, Archivfunktion u. v. m.
Projektverwaltung Zentrale Projektverwaltung, Projektübersicht (alle Belege eines Projektes), Los/Gewerk, Titel, detaillierte Vorkalkulation mit Material und Lohn, Hinterlegung kundenspezifischer Stundensätze, Nachkalkulation, Soll-/Ist-Vergleich,
Kalkulation über die Angebotssumme (übliches deutsches Baukalkulationsschema), Ermittlung des Deckungsbeitrages, Abschlags-, Teil-, Schlussrechnung, Lieferantenrechnungen mit Zahlungsüberwachung, Stundenerfassung mit diversen Auswertungen, Gaeb-Schnittstelle, Projekt Ressourcenplanung u. v. m.
Schnittstelle Übergabe von Debitoren/Kreditoren an Finanzbuchhaltungsprogramme. Formate: Datev, Lexware, KHK Classic Line, HD-Software, Wago, Varial, Real Time. Andere auf Anfrage.
Maschinenverwaltung Maschinen und Werkzeuge, Ausgabe von Maschinen und Werkzeugen, Auswertungen, wer hat welches Gerät, u. v. m.
Preislisten Individuelle Preislisten, Preislisten Zuordnung zu Kunden oder Aufträgen,
Vergabe von Kundenrabattgruppen, z. B. Bohren, Rüsten, Sägen. Kundenrabattgruppen können einem Kunden oder einem Auftrag zugeordnet werden und werden dann automatisch berechnet.
Leistungs- und Bohrberichte Erfassung der auf der Baustelle geleisteten Arbeiten: Bohrarbeiten, Sägearbeiten, Rüstkosten, Lohnstunden, Wartezeiten, FE-Berechnung usw. Erfassen von Werkzeugnummern, Segment-Rest und Bohr- und Sägezeiten, Verknüpfung zur Werkzeug- und Maschinenverwaltung, Verknüpfung Mitarbeiter-Stundenerfassung (insgesamt geleistete Stunden), einfaches Kopieren in Rechnung. Ein oder mehrere Leistungsberichte pro Rechnung.
Lagerverwaltung Lagerbestände Ist-, Soll-, Bestell-, Lagermengen, Wareneingang, Warenausgang, Barcode-Druck, Einlesen von Barcodeetiketten und vieles mehr.
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BETONBOHRER – Ausgabe 42 – 2018
BROKK STELLT EINE NEUE KRAFTVOLLE MASCHINE VOR! Bauteile des Systems sind von Brokk entwickelt oder entsprechend modifiziert worden, um den Abbruchkräften langfristig standzuhalten. Darüber hinaus hilft es dem Bediener, die Maschine bei schlechter Stromversorgung zu starten, während es die Brokk-Maschine gleichzeitig vor einer fehlerhaften und schädlichen Stromversorgung schützt.
Robuster
Der neue Abbruchrobotor Brokk 500 mit 40 % mehr Abbruchleistung.
Brokk, der weltführende Hersteller von ferngesteuerten Abbruchrobotern, stellt den neuen Brokk 500 vor! Neben einer herausragenden Optik punktet er mit 40 % mehr Abbruchleistung, dem neuen Brokk „SmartPowerTM“-Elektriksystem, stärkerem Hammer, mehr Reichweite und einer noch nie dagewesenen Wartungsfreundlichkeit.
Stärker Der neue Brokk 500 bietet 40 % mehr Abbruchleistung als sein Vorgänger, der Brokk 400. Die Maschine liefert eine Schlagkraft von 1 500 J mit jedem Schlag des 700 kg schweren Abbruchhammers Atlas Copco SB702. Darüber hinaus vergrößert sich die Reichweite des bewährten Brokk Drei-Arm-Systems auf vertikal 7,4 m und horizontal 7,0 m. Die Maschine kann somit noch höheren Anforderungen gerecht werden. Trotz mehr Kraft und Reichweite behält der Brokk
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500 die kompakten Außenmaße seines Vorgängers fast vollständig bei. Mit seinen 5 200 kg ist er nur geringfügig schwerer und die Breite der Maschine bleibt unverändert. Zudem ist er „rückwärtskompatibel“, sodass alle Werkzeuge und Anbaugeräte, die mit dem Brokk 400 verwendet werden, auch mit dem neuen Brokk 500 eingesetzt werden können.
Intelligenter Der Brokk 500 ist ausgestattet mit dem neuen intelligenten Brokk „SmartPowerTM“-Elektriksystem, welches entscheidend zur Leistungsverbesserung der Maschine beiträgt. Abhängig von Umwelt- und Betriebsfaktoren maximiert es fortlaufend die Leistung der Maschine, je nach Bedarf. Das Brokk „SmartPowerTM“-System ist speziell für die extrem rauen Arbeitsbedingungen konzipiert, denen ein Abbruchroboter oft ausgesetzt ist. Alle
Der Brokk 500 vereint die branchenführende Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit, für die Brokk seit Jahren bekannt ist. Neu an dieser Maschine ist, dass der Betreiber jetzt alle täglichen und wöchentlichen Wartungsarbeiten durchführen kann, ohne die Verkleidung der Maschine entfernen zu müssen. Und das Ersetzen von beschädigten Hydraulikschläuchen ist jetzt einfacher denn je. Schließt man alle Verbesserungen, wie das neue, robustere Maschinendesign, die mit Stahlguss verstärkten Details und den verbesserten Scheinwerfer-Schutz mit ein, so hat man eine Maschine, die noch widerstandsfähiger gegenüber den rauen Brokk-Arbeitsbedingungen geworden ist. „Der Brokk 500 zeigt eindrucksvoll, wie weit wir die Abbruchleistung einer Brokk-Maschine weiterentwickelt haben, ohne ihre Größe zu verändern, vor allem dank des neuen Brokk SmartPower-Systems. Dieses Modell ist zudem ein weiterer Beweis für unseren Ehrgeiz, den wir in die Produktentwicklung investieren – der Brokk 500 ist die vierte neue Maschine, die wir in knapp über einem Jahr auf den Markt bringen“, sagt Martin Krupicka, CEO der Brokk Gruppe.
INFO www.darda.de
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BETONBOHRER – Ausgabe 42 – 2018
ZIMMTEC: HANDEL & VERMIETUNG FÜR DIE BBS-BRANCHE
Zwei Brokk-Abbruchroboter im Einsatz (Foto: Andreas Robert).
Die Firma Zimmtec GmbH in der Schweiz hat sich auf die Vermietung von ferngesteuerten Elektroabbruchmaschinen in verschiedenen Grössen und auf den weltweiten Verkauf von Gebrauchtmaschinen für Betonrückbau- und Betontrenntechnik spezialisiert.
Ankauf und Verkauf von Gebrauchtmaschinen Im Sektor Gebrauchtmaschinen handelt Zimmtec mit den marktüblichen Maschinen. Die Gebrauchtmaschinen werden vor dem Verkauf durch eingespielte Partner von Zimmtec auf ihre Funktionen geprüft und bei Bedarf werden sie komplett überholt. Durch das weltweite Netzwerk lässt sich praktisch jede noch so alte Maschine verkaufen. Was in Europa ungenutzt, veraltet und verstaubt in einer Ecke steht, wird im Mittleren Osten oft noch eingesetzt. Die einfachere Technik ist sehr zuverlässig und die Maschinen lassen sich zudem einfach reparieren. Oft ein Thema sind Gebrauchtmaschinen auch bei Grossbaustellen, wo Kunden, um keine Subunternehmer einsetzen zu müssen, auf eine zusätzliche Wandsäge- oder Seilsägeanlage angewiesen
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sind. Durch die hohen Kosten einer neuen Anlage lässt sich dies wirtschaftlicher lösen mit Gebrauchtmaschinen. Die Eintauschgeschäfte der grossen Anbieter auf dem Markt sind oft nicht allzu interessant. Zimmtec bietet oft bessere Preise für den Ankauf als die „Keyplayer“ und ist somit für den Verkäufer lukrativer. Egal ob die neuste Hochfrequenztechnik oder die älteren zuverlässigen hydraulischen Anlagen, Zimmtec macht Ihnen gerne ein Angebot.
eine Möglichkeit, an Aufträge zu gelangen, die dank der Effizienzsteigerung durch den Roboter erst möglich geworden sind. Der Einsatz eines Abbruchroboters zahlt sich wirtschaftlich aus, es wird Zeit und Geld gespart. Firmen, die selber über Abbruchroboter verfügen, können während ihrer Spitzenzeiten einen zusätzlichen Abbruchroboter mieten und diese so überbrücken. Die Abbruchroboter werden nach jedem Mieteinsatz kontrolliert und überholt. Bei den Abbruchrobotern handelt es sich um Maschinen der schwedischen Marke Brokk, die bekannt sind für ihre Zuverlässigkeit und Schlagkraft. Zimmtec bietet eine breite Palette an verschiedenen Typen: Brokk 50, mit nur 500 kg ein Leichtgewicht zum Arbeiten auf engstem Raum. Ausser dem Brokk 330 können alle Typen gut mit einem leichten Lkw oder Anhänger transportiert werden. Ausserdem zeichnen sich alle Roboter durch einfache Bedienung und emissionsfreies Arbeiten aus.
Warum elektrische Abbruchroboter mieten? Maschinenmiete ist für viele Abbruch-, Betonbohr- und Betonschneideunternehmungen zum Schlüsselfaktor im Tagesgeschäft geworden. Zimmtec sieht die Miete vor allem als komplexe Dienstleistung. Es ist nicht nur mit der Vermietung der Maschinen getan, sondern braucht eine Werkstatt und eine Reparaturdienstleistung vor Ort, welche Zimmtec ebenfalls anbietet. Es gibt verschiedene Situationen, wo eine Miete anstatt Kauf durchaus Sinn macht. Bei Baufirmen, die über keinen Abbruchroboter verfügen, ist die Miete
Firmenchef Micha Zimmermann.
INFO www.zimmtec.ch www.abbruchroboter-mieten.ch
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KOLLER Maschinen- und Anlagenbau GmbH Geschäftsbereich RELLOK cutting solutions Bruchkampweg 5, 29227 Celle info@rellok.com, www.rellok.com
MICROTRENCHING
INFO
Zubehör v.l.n.r.: Bohrkronenverlängerung,Sechslochflansch, Bohrkronenmuffe zum Einschrauben in das Bohrkronenrohr.
HP Tschirren Bau AG Dällikerstrasse 37 | 8107 Buchs Telefon +41 44 844 16 47
WIR SIND BEREIT FÜR IHRE SCHNEIDARBEITEN!
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BETONBOHRER – Ausgabe 42 – 2018
MICRO-TRENCHING: RELLOK UND MEDAM KONSTRUIEREN SPEZIALSCHNEIDGERÄT C
einem verwindungssteifen Brückenrahmen. Um die Vorhaltung für Ersatzteile zu minimieren, stammt ein Großteil der Komponenten vom vollhydraulischen Fugenschneider RSF 760.
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Antrieb: Perkins Diesel
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Rellok MTC 760 in beengten Platzverhältnissen im Einsatz.
Schweden ist führend in Europa, wenn es darum geht, wirklich jeden Haushalt des Riesenlandes an ein Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz anzubinden. Aufgrund schwieriger geologischer Bedingungen ist Micro-Trenching oftmals das einzig mögliche Verfahren, Kanäle für die Kommunikationsleitungen in den Untergrund einzubringen. Eine große Herausforderung stellen die Platzverhältnisse im urbanen Raum dar. Das Schneiden der Querfugen für die Hausanschlüsse in den oftmals engen Straßen gestaltet sich schwierig mit großen, vollhydraulischen Maschinen. Dazu kommt, dass der starr an der Maschine befestigte Schneidantrieb ein zeitaufwendiges Wendemanöver erfordert, um beidseitig an die Grundstücksgrenze heranzuschneiden.
über die Räder hinweg verfahren werden. Aufgrund des Gewichtes und der hohen Kräfte, die beim Schneiden mit großen Blattpaketen auftreten, kam eine Lösung an der Maschinenseite nicht in Frage.
Brückenrahmen Aus diesem Grund verbauten die Ingenieure von Rellok die gesamte Technik in
Als Antriebsmotor dient ein Dieselmotor von Perkins mit 74,5 kW. Fahrantrieb, Lenkung und Schneidantrieb sind hydraulisch, werden jedoch elektrisch angesteuert. Zur Einrichtung über dem Schnitt ist die Maschine mit diversen Visiereinrichtungen bestückt. Bedient wird der MTC 760 ausschließlich über eine Kabelfernbedienung, die dem Bediener eine optimale Bewegungsfreiheit ermöglicht. Der Schneidantrieb wird unter dem Brückenrahmen hindurchgefahren und kann beidseitig auf voller Tiefe von 380 mm überschneiden.
INFO www.rellok.com
Der MTC 760 Mit diesem Problem trat die Firma Medam AB, schwedischer Marktführer im Micro-Trenching, an Rellok heran. In enger Zusammenarbeit entwickelten die beiden Firmen ein Spezialgerät für exakt diese Anforderung – den MTC 760. Der Fugenschneider wurde von Grund auf neu gedacht. Um beide Fahrbahnseiten ohne Wendung erreichen zu können, muss der Schneidantrieb beidseitig
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Hier gut sichtbar: Der Brückenrahmen des Rellok MTC 760.
NEU IM PRODUKTPROGRAMM PROFESSIONELLE WAND- UND SEILSÄGEN
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LISSMAC Maschinenbau GmbH Lanzstraße 4 88410 Bad Wurzach, Deutschland Telefon +49 7564 307-0 lissmac @lissmac.com www.lissmac.com
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BETONBOHRER – Ausgabe 42 – 2018
DIAMANTKETTEN VON ICS: SIE HABEN DIE WAHL
Mit Kettensäge: Keine Überschnitte!
Seit Einführung der Diamantketten für handgeführte Betonschneidemaschinen vor fast 30 Jahren wurden diese enorm weiterentwickelt und ihre Lebensdauer erheblich verbessert. 2018 wird eine neue O-Ring-Technologie für unsere Ketten eingeführt und eine völlig neue Kettentechnologie vorgestellt, die vor allem für die Hydraulikund die Hochfrequenz-Powerschneider wichtig sind. Eine weitere erfreuliche Entwicklung ist die steigende Anzahl von Sägenherstellern für Betonschneidmaschinen, die ihre Produkte mit unseren Diamantketten ausrüsten.
Sie haben die Wahl ICS ist Ihr Spezialist für Diamantketten, Schwerter und Antriebsräder. Das Sortiment bietet für alle Powerschneider das passende Zubehör.
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In der Ausbildung: Künftiger Bauwerksmechaniker schneidet Stern aus Betonwand.
513122
SCHWERT (80CC/32SEG/64DL/35CM)
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SCHWERT (90CC/29SEG/58DL/30CM)
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73600
SCHWERT (90CC/32SEG/64DL/35CM)
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SCHWERT (90CC/35SEG/70DL/40CM)
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SCHWERT (32SEG/64DL/35CM) GS461
74042
SCHWERT (25SEG/50DL/33CM)
579158
SCHWERT, 680PG
524490
SCHWERT F4(90CC/29SEG/54DL/40CM)
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SCHWERT F4(90CC/25SEG/50DL/30CM)
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SCHWERT F4 (25SEG/50DL/25CM)
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SCHWERT F4 (29SEG/50DL/38CM)
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SCHWERT F4 (34SEG/50CM)
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SCHWERT F4 (40SEG/80DL/63CM)
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3/8 Teilung
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Ein Wort zur Kettenauswahl: Wenn Sie das richtige Schwert für Ihren Powerschneider gefunden haben, ist es wichtig, auch die richtige Kette für die gewünschten Anwendungen zu finden. Wie auch bei Diamant-Bohrkronen und Sägeblättern, sind Ketten mit verschiedenen Diamantsegementen, den sogenannten Rezepten, bestückt. Das ist notwendig, um den vielfältigen Materialien wie Stahlbeton, Beton, Mauerwerk, Granit etc. gerecht zu werden. Die Auswahl der richtigen Diamantkette optimiert die Lebensdauer und Schnittgeschwindigkeit Ihres Powerschneiders. Brauchen Sie zusätzliche Beratung bei der Auswahl? Kontaktieren Sie Ihren ICS-Ansprechpartner oder besuchen Sie unsere Website: icsdiamondtools.de
Stanley
Weka
CS Unitec
Demco
Cedima®
Dr. Bender
Cardi
Stihl® RockBoss®
HCP Prime HF Säge
K950-K970
814 Hydraulik
Pentruder HF Power Schneider
890 Hydraulik
695 Series
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SCHWERT (80CC/29SEG/58DL/30CM)
444 Teilung Benzin FORCE4 Schwert
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444 Teilung FORCE4 Hydraulik und Pneumatische Schwert
680 Series
Nicht alle Diamantketten sind gleich: Die richtige Kette für unterschiedliche Typen und Anforderungen.
701-A Pneumatische Schneider
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Regelwerk Im Regelwerk des Fachverbandes Betonbohren und -sägen e. V. heißt es unter „Vom Auftraggeber zu vergütende Leistungen“: •4 .1.14 Eckkernbohrungen, auch bei Teilungsschnitten •4 .1.15 Scharfkantiges Ausschneiden der Ecken als Zulage zu den Sägearbeiten Für das scharfkantige Ausschneiden ist eine Diamant-Kettensäge das am häufigsten verwendete Gerät und kann bei der Arbeitsweise zu Punkt 4.1.15 erfolgreich eingesetzt werden. Die Anwendung ist denkbar einfach. Es dauert, ohne Rüstzeiten, weniger als fünf Minuten, eine perfekte Ecke mit
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der Schwertspitze auszustechen. Die Lebensdauer einer Force4-Premiumkette beläuft sich bei Schnitten in einer 30-cm-Wand auf ca. 85 bis 120 Ecken. Unser ICS-Pro-Direktservice bietet Ihnen kostenlose Schulungen auf der Baustelle, kostenlosen Service für Ihre ICD-Diamant-Kettensäge und einen kostenlosen Umrüstsatz auf die Pro-Force4-Kettentechnologie - auch für Sägen anderer Hersteller.
INFO www.icsdiamondtools.de
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BETONBOHRER – Ausgabe 42 – 2018
HEGER DIAMANTWERKZEUGE 110 JAHRE QUALITÄT UND KNOW-HOW ten bis zur Endfertigung liegen in einer Hand. Bohr-, Säge- und Schleifsegmente werden in Heitersheim gefertigt und mit neusten Laser- und Kontaktschweißtechnologien auf die jeweiligen Trägerkörper aufgebracht. Da auch die Zulieferer der Rohkomponenten in naher Umgebung zu finden sind, können Werkzeuge für Sonderanwendungen mit speziellen Spezifikationen kurzfristig in Heitersheim entwickelt und produziert werden. Lange Lieferzeiten aus fernen Ländern entfallen somit – zum Vorteil der Kunden. Seit nunmehr 110 Jahren steht Heger für Profi-Diamantwerkzeuge. Der Fokus liegt dabei konsequent auf Qualität made in Germany. Nutzen auch Sie das Expertenwissen und mehr als ein Jahrhundert Erfahrung und Know-how!
Bereits 1908 gründete Rudolf Heger eine Diamantfräserei in Freiburg. HegerSpezialsägen wurden unter dem Namen Heger-Hamedis in alle Welt verkauft. In den 1960er-Jahren wurde die Sintertechnologie eingeführt – damals eine absolute Weltneuheit. Der Fokus lag anfänglich noch auf Diamantwerkzeugen für die Natursteinindustrie. Im Laufe der Jahre hat sich Heger immer wieder den Anforderungen des Marktes gestellt. Mehr und mehr standen Produkte für die Bauindustrie im Mittelpunkt. Nach der Trennung vom amerikanischen Konzern ITW im Jahre 2013 wurde die an zwei Standorten aufgeteilte Produktion am Standort Heitersheim zusammengeführt – die Segmentfertigung kam aus Belgien zurück nach Deutschland. Damit ist Heger seit 2013 wieder Hersteller mit kompletter Fertigungstiefe am Standort Heitersheim. Für die Betreuung der Benelux-Länder wurde ebenfalls im Jahr 2013 die Heger BV in Hoogerheide (NL) gegründet. 2015 erfolgte der Umzug in das neu errichtete Fertigungs- und Bürogebäude – natürlich im südbadischen Heitersheim.
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Dies war und ist ein Schritt in die richtige Richtung: Jahr für Jahr investiert Heger in neueste Produktionsmaschinen und Technologien. Damit kann die Produktionsbreite ständig erweitert werden. Alle Fertigungsschritte vom Einkauf der einzelnen Rohkomponen-
INFO www.heger.com
BRANCHENNEWS
NORTON CLIPPER: NEUE KERNBOHRMOTOREN CDM Mit den Kernbohrmotoren CDM 253 sowie 353 erweitert Norton Clipper aus dem Hause Saint-Gobain Abrasives die Auswahl an Maschinen zum Einsatz auf Bohrständern. In Kombination mit leistungsfähigen Norton-Bohrkronen erhält der Profi am Bau ein Komplettsystem abgestimmter Komponenten zum Bohren in Beton, Stahlbeton und Mauerwerk. Ausgelegt für sehr gute Bohrleistungen sowie komfortables und sicheres Arbeiten sind die neuen Norton Clipper Ständer-Bohrmotoren CDM 253 (2,5 kW, 230 V, ø 25-250) beziehungsweise CDM 353 (3,3 kW, 230 V, ø 30-350). Die Geräte mit integrierter Wechselplatte beeindrucken durch ihre durchzugsstarken Motoren und ermöglichen schnelles und effizientes Bohren in Mauerwerk und Beton. Das sehr robuste Vollaluminiumgehäuse leitet entstehende Wärme optimal ab und
ist für härteste Baustelleneinsätze konzipiert. Dank der integrierten Sanftanlaufelektronik erreicht der 3-Gang-Bohrmotor mit Spindel 1 1/4“ seine seine maximale Drehzahl erst zwei Sekunden nach dem Einschalten. Das erleichtert dem Anwender die Anbohrphase und erhöht die Sicherheit. Die drei Getriebestufen des Ölbadgetriebes ermöglichen die Drehzahlabstimmung genau auf den jeweiligen Kernbohrdurchmesser. Eine LED-Anzeige zeigt die jeweils aktuelle Vorschubgeschwindigkeit an. Die elektronische und mechanische Überlastrutschkupplung bietet maximalen Schutz für Anwender und Maschine. Die Bohrmotoren sind dank lebenslanger Schmierung sehr wartungsarm und -freundlich. So sind etwa die Kohlebürsten leicht zugänglich und schnell zu wechseln.
Norton Clipper Kernbohrsystem: Clipper-Bohrständer, -Bohrmotor und -Bohrkrone.
INFO www.construction.norton.eu
Q U A L I TÄT - M A D E I N G E R M A N Y
110 Jahre 1908 - 2018
Heger GmbH Excellent Diamond Tools Kaliring 1 • D - 79423 Heitersheim Tel. +49 7634 5020 info@heger.com www.heger.com
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BETONBOHRER – Ausgabe 42 – 2018
MKS ANWENDUNGSTECHNIK: UNTERGRUNDVORBEREITUNG
Der Magnesia-Unterlagsestrich sollte vor der Neubeschichtung bis auf den mineralisch sauberen Untergrund von Kleber- und Linoleumresten befreit werden.
Ende des vergangenen Jahres hat die MKS-Anwendungstechnik die Mannschaft eines Kunden erfolgreich bei der Durchführung einer Untergrundvorbereitungs-Baustelle unterstützt. Aufgabenstellung war die Neubeschichtung von ca. 300 m² Boden in einer Industriehalle. Der Magnesia-Unterlagsestrich war mit einem alten und maroden Linoleum auf einer dünnen Spachtelmasse belegt. Im Zuge der Sanierungsmaßnahme sollte dieser inklusive aller Spachtelmassen- und Kleberreste bis auf den mineralisch sauberen Untergrund abgetragen und später neu mit einem Reaktionsharz dünn beschichtet werden.
Der Einsatz der PDG 6000 war sehr wirtschaftlich und alle UV Arbeiten waren in weniger als 1,5 Arbeitstagen abgeschlossen.
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Durch die Kombination mit einem MKS M-Jet Sauger- und Vorabscheidersystem konnte nahezu staubfrei gearbeitet werden.
Der Bodenleger wie auch der Endkunde haben in diesem Projekt einen besonders großen Wert auf die fachgerechte Untergrundvorbereitung gelegt. Aufgrund der hohen Belastung durch Flurförderzeuge stand der optimale Verbund von Untergrund und Beschichtung im Fokus. Die Abstimmung der Werkzeuge zu Beginn der Schleifarbeiten wurde durch die MKS-Anwendungstechnik begleitet. Nach grobem Abtrag des Linoleumbelages mit einem Stripper sollten mit der PDG 6000 alle Kleber- und Linoleumreste entfernt werden. Die Kombination mit einem MKS M-Jet Sauger- und Vorabscheidersystem ermöglichte eine nahezu staubfreie Arbeitsumgebung. In den ersten kleinen Testflächen erwiesen sich die MKS XC Arrow blau, ein speziell auf die Untergrundvorbereitung abgestimmtes Diamantwerkzeug, aufgrund der hohen Schleifgeschwindigkeit und der passenden Rautiefe als sehr geeignet. Mit den Werkzeugen konnte der Schichtaufbau schnell und gründlich in einem Arbeitsschritt bei gleichzeitig sehr homogenem Schleifbild abgetragen werden. Ein Nachschleifen der Fläche zur Vorbereitung der Beschichtung erübrigte sich somit. Wie geplant zeigte sich die Oberfläche nach der Entschichtung mineralisch sauber und plan. Die Rautiefe war gleichmäßig und passend auf die nachfolgende Beschichtung abgestimmt. Der perfekt vorbereitete Magnesia-Estrich bot so-
mit beste Voraussetzungen für die Verarbeitung des Beschichtungsmaterials. Entsprechend wirtschaftlich gestaltete sich dann auch der Materialverbrauch für die neue Beschichtung. Nach dem groben Entfernen des Linoleumbelages konnten die Schleifarbeiten schnell und ergebnissicher ausgeführt werden. Die Entfernung des Schichtaufbaus mitsamt der Beseitigung der sehr zahlreich vorhandenen Metallbolzen und Dübel sowie die Bearbeitung der Randbereiche konnten dank der sehr guten Abstimmung von PDG 6000, XC Arrow blau und MKS M-Jet Absaugsystem in weniger als 1,5 Arbeitstagen abgeschlossen werden.
Wegen hoher Schleifgeschwindigkeit und passender Rautiefe waren die XC Arrow das Schleifwerkzeug der Wahl.
INFO www.mks-funke.de
BRANCHENNEWS
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BETONBOHRER – Ausgabe 42 – 2018
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WIR STELLEN VOR Diamant-, Bohr- und Sägebetrieb Burmeister aus Leipzig Der Betonbohrer sprach mit Dirk Burmeister, dem Inhaber der Firma Diamant-, Bohr- und Sägebetrieb Burmeister, über die Gründung seines Betriebs, die Aufträge, die Branche und seine Firmenphilosophie.
wachte das Interesse, Diamantwerkzeuge zu vertreiben, die hier im Osten noch nahezu unbekannt waren. Herr Pampel meinte scherzhaft, dass mein Vater doch gleich der erste Kunde meines Onkels sein könnte.
Guten Tag, Herr Burmeister – wie sind Sie eigentlich zum Bohren und Sägen gekommen? Es war nicht meine Idee, sondern die Idee meines Vaters. Eigentlich war es eine Nacht- und Nebelaktion, und das kam so: Mein Onkel ist Schmiedemeister hier in Leipzig-Holzhausen und suchte ein zweites Standbein. Er bat meinen Vater, ihn als Mitfahrer zur Baumesse nach Frankfurt zu begleiten. Dort auf der Messe lernten sie Uwe Pampel, den damaligen Geschäftsführer der Firma Deudiam, kennen. In meinem Onkel er-
Dann war es also Zufall? Ja, genau, kaum von der Messe zurückgekommen, gab es mit meiner Mutter fast die ganze Nacht Diskussionen über das Für und Wider, aber die Entscheidung war gefallen. Am 3. Oktober 1990 hat mein Vater das Gewerbe angemeldet und er hat es bis heute nicht bereut!
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Das war aber mutig – so ganz ohne Kenntnis in dieser speziellen Branche. Ja, das stimmt. Das war mutig, aber mein Vater ist Ingenieur mit großem technischem Wissen, aber gleichzei-
Die Chefs: Dirk und Jürgen Burmeister.
tig auch ein Praktiker auf der Baustelle. Zudem organisierte Deudiam ein vierwöchiges „Praktikum“ bei der Firma Görlich aus Hude/Delmenhorst, auf deren Baustelle in Rostock mein Vater schnell mit der Diamant-
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technik vertraut wurde. Übrigens, aus dieser neuen Bekanntschaft entwickelte sich ein familiäres Verhältnis, das bis heute Bestand hat. Waren Sie nicht an der Entscheidung zu einer Firmengründung beteiligt? Nein, ich konnte mich gar nicht mit meinen Eltern im Vorfeld darüber unterhalten und absprechen, denn ich war seit September 89 schon im „Westen“! Und wie kam der Vater zu den ersten Aufträgen?
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Zunächst wurde ein Kredit aufgenommen und das erste Equipment eingekauft und wir machten Werbung für die noch unbekannte Diamanttechnik. Dann kam auch schon der erste Auftrag, der Abbruch eines Trafohäuschens. Über kleine private Aufträge wurde unsere Firma bekannter und wir konnten den ersten Mitarbeiter beschäftigen. Ehemalige Arbeitskollegen bewarben sich bei meinem Vater und wurden eingestellt. Diese ersten Kollegen sind zum Teil noch heute im Betrieb oder nun im Ruhestand. Übrigens auch bei meinem
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Das Firmengebäude in LeipzigHolzhausen.
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Auch Asphaltschneiden ist eine Spezialität der Firma Burmeister.
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Tauchsäge im Einsatz beim Umsetzen der Emmauskirche.
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Zeitgemäße Beschriftung: Burmeister-Transporter.
Onkel ging es mit dem Vertrieb von Diamantwerkzeugen voran. Wann kamen Sie selbst aus dem Westen zurück und sind in den Betrieb eingetreten? Im Frühjahr 1991 kam ich wieder nach Hause und bin in die Firma eingestiegen. Mein Vater und ich waren sofort ein gutes Team. Wir haben weiter in die Technik investiert und eine größere Halle wurde angemietet. Die Bautätigkeit im Osten nahm enorm zu und damit auch unsere Aufträge. Auch die
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BETONBOHRER – Ausgabe 42 – 2018
me des Stahlgerüstes plan abgetrennt. Über diese Arbeiten haben Sie ja auch schon vor einiger Zeit im Betonbohrer berichtet. Wann hat sich Ihr Vater aus dem Geschäft zurückgezogen und wie viele Mitarbeiter beschäftigen Sie heute? Der Vater hat sich vor zwei Jahren aus Gründen des Alters und der Gesundheit aus dem Alltagsgeschäft verabschiedet und am 1. Juli 2016 den Betrieb an mich übergeben. Wir beschäftigen derzeit elf Mitarbeiter. Leider ist im vorigen Jahr ein Mitarbeiter viel zu früh verstorben und zwei Kollegen sind in den wohlverdienten Ruhestand gegangen. Uns fehlt es dringend an Nachwuchs! Burmeister-Transporter vor dem Völkerschlachtdenkmal.
Mitarbeiterzahl ist ganz schnell auf 19 Monteure angewachsen. Später haben wir ein Grundstück mit Halle gekauft und mit Werkstatt, Lager, Büro und Sozialräumen ausgebaut. Dort sind wir auch heute noch.
Die Emmauskirche wird umgesetzt.
Was waren das für Aufträge und wer waren Ihre Auftraggeber? Wir waren – und sind – sehr stark in der Stadt Leipzig und dem Umland eingebunden. Aber wir haben in den 90-er Jahren auch in St. Petersburg, in Spanien und Österreich gearbeitet. Natürlich auch in den alten Bundesländern bis hoch hinauf nach Helgoland. Gab es Lieblingsaufträge? Was waren die absoluten Highlights? Ja, ein Wahrzeichen unserer schönen Stadt ist das Völkerschlachtdenkmal. Dort sollte eine neue Entwässerung verlegt werden. Gefordert war eine Kernbohrung ø 600 mm durch das Fundament auf einer Länge von 5,35 m mit einem Gefälle von 4 % und seitlicher Verschiebung um 9°. Ein anderer Bohrbetrieb hatte hier schon aufgegeben. Aus einer engen Baugrube hatten wir mit zwölf Perforationsbohrungen ø 160 mm die geforderte Leistung in kurzer Zeit geschafft. Der Auftraggeber, die Firma Porr Deutschland, bedankte sich ausdrücklich für unser Konzept und den schnellen Einsatz. Ein anderes Highlight war die Umsetzung der 750 Jahre alten Heuersdorfer Emmauskirche in das 12 km entfernte Borna. Wir haben der Kirche rund 1 800 Bohrungen zugefügt und mittels Seilund Tauchsägetechnik das 80 cm breite Mauerwerk aus Feldsteinen zur Aufnah-
Sind Sie auch Mitglied im Fachverband Betonbohren und -sägen und was halten Sie von der Verbandsarbeit? Wir sind seit 2007 Mitglied. Ich schätze die Arbeit des Verbandes und seit Kurzem engagiere ich mich auch als Regionalleiter für die Regio-Treffen im Osten. Am Verband begeistern mich die Veranstaltungen, Seminare und Treffen, bei denen bisher einige dauerhafte Kontakte mit Kollegen aus ganz Deutschland entstanden sind. Hierdurch entsteht für mich ein Netzwerk von Bohrern und Sägern, denen wir bei Engpässen aushelfen, so wie wir uns auch auf sie verlassen können, falls es bei uns mal wieder brennt. Meine Eltern sind auch regelmäßig bei der jährlichen Cabrio-Tour dabei. Was erwarten Sie von der Zukunft? Wir sind für kleine und große Aufträge gut ausgerüstet. Ich denke, dass unsere Branche eine gute Zukunft hat. Es wird immer mehr Beton verbaut, der eines Tages auch wieder zurückgebaut werden muss. Herr Burmeister, wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen Ihnen weiterhin gute Geschäfte.
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BETONBOHRER – Ausgabe 42 – 2018
SICHERHEITSHEFT FBS und BG Bau stellen gemeinsam eine Sicherheitsbroschüre vor
Sicherheitsheft
Betonbohren und -sägen
Rechtzeitig zum Start der deutschlandweit stattfindenden Regionaltreffen im Oktober letzten Jahres veröffentlichte der Fachverband Betonbohren und
Betonbohren und Sägen
-sägen ein neues Sicherheitsheft für die Branche. Es ist ein weiterer Baustein der Präventionskampagne des Verbandes. „Mit dem neuen Sicherheitsheft Betonbohren und -sägen erhalten Arbeitgeber und Mitarbeiter ein Instrument zur eigenverantwortlichen Umsetzung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes“, erläutert Michael Huber, Leiter des Ausschusses Technik und Sicherheit. „Die vom Fachverband in Kooperation mit der BG Bau zusammengestellte Auswahl arbeitsschutzrelevanter Themen ist speziell auf unsere Branche abgestimmt. Sie ist ein weiterer Baustein im Rahmen der langfristigen Präventionsaktivitäten des Fachverbandes. Unser Ziel ist es, die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen und Arbeitsunfälle sowie Berufskrankheiten zu vermeiden“, ergänzt Huber. Die regelmäßige Unterweisung von Mitarbeitern zum Thema Gesundheitsschutz und Sicherheit an der Einsatzstelle wird vom Arbeitsschutzgesetz und von den speziellen Arbeitsschutzvorschriften unserer Branche vorgeschrieben. Gleichzeitig tragen Mitarbeiter vor Ort bei der Erledigung der ihnen zugewiesenen Arbeitsaufgaben im Rahmen ihrer persönlichen
Entscheidungs- und Gestaltungsmöglichkeiten Verantwortung für ihre eigene Sicherheit und dafür, dass sie durch ihr Verhalten andere nicht gefährden. Mit dem vorliegenden Sicherheitsheft Betonbohren und -sägen erhalten Arbeitgeber und Mitarbeiter ein Instrument zur eigenverantwortlichen Umsetzung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes. Die vom Fachverband Betonbohren und -sägen in Kooperation mit der BG Bau zusammengestellte Auswahl arbeitsschutzrelevanter Themen ist speziell auf unsere Branche abgestimmt. Sie ist ein weiterer Baustein im Rahmen der Präventionsaktivitäten des Fachverbandes. Unser Ziel ist es, die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen und Arbeitsunfälle sowie Berufskrankheiten zu vermeiden. Ein besonderer Dank des Fachverbandes geht an die BG Bau, die dieses Projekt fachlich unterstützt hat. Im Ergebnis erhalten die Fachbetriebe der Betonbohr- und -sägebranche ideale Voraussetzungen, branchenrelevante Arbeitsschutzthemen im eigenen Unternehmen zu kommunizieren – beispielsweise bei persönlichen Unterweisungen der Mitarbeiter und beim Einsatz in Schulungen.
Michael Huber
C 365
2
Leiter des Ausschusses Technik und Sicherheit des Fachverbandes Betonbohren und -sägen
3
3
1
Gefährdungen Durch umstürzende, herabfallende Teile, unkontrolliert bewegte Maschinen- und Werkzeugteile können Personen verletzt werden. Die Lärmbelastung kann zu Gehörschäden führen.
Allgemeines Vor Beginn der Arbeiten Arbeitsbereich auf Vorhandensein und Verlauf von Leitungen, Kanälen und nicht tragfähigen Bauteilen überprüfen. Das geeignete Betonbohr- und Sägeverfahren auswählen.
07/2017
Schutzmaßnahmen Standsicherheit der Bauteile jederzeit gewährleisten. Abzutrennende Bauteile durch Unterstützung, Aufhängung oder Abspannung sichern. Lage der Bewehrung und statisches System beachten. Gefahrbereiche, in die abgetrennte Teile fallen können, absperren oder durch Warnposten sichern. Bei Arbeiten über Bodenhöhe geräumige und tragfähige Standflächen schaffen, ggfs. Absturzsicherungen anbringen. Führungsschienen und Grundplatten von Maschinen sicher befestigen. Biegebeanspruchung von Befestigungsbolzen durch winkelrechten Einbau der Dübel vermeiden. Geeignete Dübel entsprechend dem Dübeluntergrund auswählen 1 .
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Nur gekennzeichnete Werkzeuge (Trennscheiben, Sägeblätter bzw. Bohrer) verwenden. Angegeben sein müssen Hersteller oder Vertreiber, max. Umdrehungszahl, Laufrichtung, Durchmesser und Einsatzbedingungen (Nass- oder Trockenschnitt). Nassschnittverfahren anwenden, ansonsten Staubabsaugung. Drehzahl der Maschine mit höchstzulässiger Umdrehungszahl des Werkzeuges vergleichen. Die Umdrehungszahl der Maschine darf nicht höher sein als die des Werkzeuges. Schutzhaube über Werkzeug muss vorhanden, verwendet und richtig eingestellt sein 2 . Funktion der Wasserfangeinrichtung regelmäßig überprüfen.
Werkzeuge vor Arbeitsbeginn überprüfen. Fehlerhafte Werkzeuge mit Rissen, Brandflecken oder Beschädigungen aussondern. Vor Schneidbeginn Werkzeug leer laufen lassen. Nur laufendes Werkzeug auf das zu bearbeitende Material ansetzen. Hilfseinrichtungen zum Bewegen von gelösten schweren Bauteilen verwenden. Geeignete Hebezeuge und Transportmittel zum Abtransport schwerer Bauteile verwenden. Persönliche Schutzausrüstungen, wie z.B. Gehörschutz 3 , ggf. bei Staubentwicklung Atemschutz verwenden.
Zusätzliche Hinweise für elektrisch betriebene Maschinen Elektrisch betriebene Maschinen und Geräte nur über einen besonderen Speisepunkt mit Schutzmaßnahme anschließen, z.B. Baustromverteiler mit RCD (Fl-Schutzeinrichtung).
Bei frequenzgesteuerten Betriebsmitteln sind besondere Maßnahmen, z.B. allstromsensitive RCD (FI-Schutzeinrichtung), erforderlich. Bei Nassschneid- und Bohrarbeiten müssen handgeführte Maschinen und Geräte betrieben werden mit: – Schutzkleinspannung (≤ 50 V AC/≤ 120 V DC) oder – Schutztrennung (in nicht engen leitfähigen Räumen ist FI-Schutzeinrichtung (RCD) mit IΔN ≤ 30 mA zulässig). Trenntransformator und Kleinspannungstransformator grundsätzlich außerhalb des Nassbereiches aufstellen.
Prüfungen Art, Umfang und Fristen erforderlicher Prüfungen festlegen (Gefährdungsbeurteilung) und einhalten, z.B.: − bei Montage der Maschine auf augenfällige Mängel durch den Geräteführer, − nach Bedarf regelmäßig durch eine „zur Prüfung befähigte Person“. Ergebnisse dokumentieren.
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Arbeitsmedizinische Vorsorge Arbeitsmedizinische Vorsorge nach Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung veranlassen (Pflichtvorsorge) oder anbieten (Angebotsvorsorge). Hierzu Beratung durch den Betriebsarzt.
Weitere Informationen: Betriebssicherheitsverordnung DGUV Vorschrift 4 Elektrische Anlagen und Betriebsmittel DGUV Vorschrift 38 Bauarbeiten DGUV Regel 101-003 Umgang mit beweglichen Straßenbaumaschinen DGUV Regel 112-190 Benutzung von Atemschutzgeräten DGUV Regel 112-194 Benutzung von Gehörschutz DGUV Information 203-004 Einsatz von elektrischen Betriebsmitteln bei erhöhter elektrischer Gefährdung DGUV Information 203-006 Auswahl und Betrieb elektrischer Anlagen und Betriebsmittel auf Bau- und Montagestellen EN 500-1
INFO Die 156-seitige Broschüre finden Sie auf der Website des Fachverbandes www.fachverband-bohren-saegen.de
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BETONBOHRER – Ausgabe 42 – 2018
PRÄVENTION ZAHLT SICH AUS BG Bau fördert jetzt auch Handmaschinen mit Staubabsaugung
Die BG Bau belohnt Sie, wenn Sie Wert auf Arbeitssicherheit legen. Von diesem Förderprogramm können auch Sie profitieren, denn Investitionen und Maßnahmen, die der Arbeitssicherheit oder dem Gesundheitsschutz in Ihrem Betrieb dienen, erhalten Zuschüsse. Hintergrund für diese Förderung ist, dass die BG Bau als gesetzliche Unfallversicherung für die Bauwirtschaft daran interessiert ist, Arbeitsunfälle und berufsbedingte Krankheiten zu vermeiden.
Das Förderprogramm Der Katalog der Werkzeuge, Arbeitshilfen und Maßnahmen, die von der BG Bau als förderwürdig anerkannt werden, wird jährlich aktualisiert. Dabei berücksichtigt die BG Bau einmal die technischen Weiterentwicklungen oder Innovationen bei Produkten. Zum anderen bestimmen neue Erkenntnisse über Belastungen und Gefährdungen am Arbeitsplatz die Förderfähigkeit einzelner Arbeitsmittel. Für das Jahr 2018 wurden auch Handmaschinen mit Staubabsaugung in das Programm mit aufgenommen. Beim Einsatz von Handmaschinen im Bauhand-
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werk wird viel Staub freigesetzt, der das Bedienpersonal, aber auch die Umgebung belastet. Die BG Bau testet seit Jahren abgesaugte Handmaschinen und Bau-Entstauber (abgestimmte Systeme) hinsichtlich ihrer Wirksamkeit. Die Anschaffung abgestimmter Systeme, von Maschinen mit Absaugeinheit oder von Absaugeinheiten wird gefördert. Für das Jahr 2017 wurden bereits unter anderem Elektro-Fugenschneider in der Liste aufgeführt. Zur Staubreduktion werden nur die Fugenschneider für Nassschnitt und die Fugenschneider für Trockenschnitt mit Absaugung gefördert. Ebenso werden seit 2017 leichte Plattformleitern nach DIN-EN 131 1-3 bezuschusst.
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Wie viel wird gefördert? Die Förderungssummen sind – je nach Gerät – unterschiedlich und betragen meist 25 bis 50 % der Anschaffungskosten, sind aber auf einen festen Höchstbetrag begrenzt. Förderfähig sind nur Geräte, die vom Hersteller für den gewerblichen Bereich zugelassen sind. Die Anforderungen und Hinweise je Maßnahme sind zwingend einzuhalten, um eine Förderung zu erhalten! Die Arbeitsschutzprämien wurden nach folgenden Kategorien für Sie zusammengestellt: eue Arbeitsschutzprämien •N •P räventive Maßnahmen gegen Absturz •S taub und Gefahrstoffe •U V-Strahlung •R eduzierung körperlicher Belastungen •E lektrische Gefährdung •L ärm •S ichere Handmaschinen •B aumaschinen und Baustellen-Lkw •O rganisation des Arbeitsschutzes und Qualifikation von Mitarbeiter
Leichte Plattformleiter nach DIN-EN 131 1-3.
INFO Einen Katalog aller förderwürdigen Maßnahmen finden Sie unter: www.bgbau.de/praev/arbeitsschutzpraemien
ARBEITSSICHERHEIT
BG-BAU-KARTE Neuer Service zu Unfallversicherung
Auch wenn die Unfallzahlen im Langzeittrend sinken, die Berufstätigen der Bauwirtschaft und baunaher Dienstleistungen sind im Vergleich mit der Gesamtwirtschaft einem hohen Risiko ausgesetzt. Über 100 000 meldepflichtige
Arbeitsunfälle und mehr als 13 800 Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit registrierte die BG Bau allein im Jahr 2016. Mit ihren Beiträgen übertragen die Unternehmen die Haftung für Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten auf die BG Bau und schützen so ihre Beschäftigten. „Mit der neuen Karte können die Unternehmen zeigen, dass sie ein wichtiger Teil der Solidargemeinschaft sind und sie können ihre Wertschätzung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausdrücken“, so Klaus-Richard Bergmann, Hauptgeschäftsführer der BG Bau. Vielen Beschäftigten sind die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung nicht bekannt.
Die BG-Bau-Karte gibt Unternehmen die Möglichkeit, ihre Arbeitnehmer über den speziellen Versicherungsschutz zu informieren. Versicherte Berufstätige, die im Besitz der BG-Bau-Karte sind, können im Falle eines Arbeitsunfalls beim Durchgangsarzt die nötigen Angaben machen. Sie wissen, wer ihr Unfallversicherungsträger ist, und haben die Kontaktdaten der BG Bau immer zur Hand. Die BG-BauKarte gibt es entweder als Standard-Variante oder als Standard-Plus-Version, wenn Unternehmen ihr Logo und die Mitgliedsnummer auf die Karte gedruckt haben wollen. Mehr Infos unter www.bgbau.de/service/bgbau-karte.
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BETONBOHRER – Ausgabe 42 – 2018
HANDGEFÜHRTE MASCHINEN Flexibel einsetzbar – doch der Umgang damit birgt Risiken betriebene Maschinen zurückzuführen sind. Ein Blick in die Statistik verrät, dass Maschinen, die zum Schneiden oder Schleifen bestimmt sind, vor allem Trennschleifer, handgeführte Kreissägen und Schleifmaschinen, besonders oft mit Unfällen in Zusammenhang stehen. Unfälle mit Kreissägen führen oftmals zu so schwerwiegenden Verletzungen, dass die BG Bau den Betroffenen Unfallrenten zahlt, weil ihre Erwerbsfähigkeit längerfristig gemindert ist. Zieht man die Unfallberichte zurate, lassen sich daraus bestimmte Muster ablesen, aus welchen Gründen es zu Unfällen mit kraftbetriebenen, handgeführten Maschinen kommt. Die Mehrheit der Unfälle verläuft nach dem Prinzip „kleiner Fehler, große Auswirkungen“. Die grundsätzlich sichere Arbeitsweise ist den meisten Betroffenen bekannt. Unfallbeispiele zeigen, dass im Arbeitsalltag die Sicherheit manchmal jedoch hinter schnelle und weniger aufwendige Lösungen zurückgestellt wird.
Langfristige negative Folgen durch Lärm und Staub Betonschneiden mit handgeführtem Trennschleifer (Foto: Michael Meyer).
Was nicht passt, wird passend gemacht. Wie ließe sich dieser geflügelte Satz am Bau ohne handgeführte Maschinen, auch als kraftbetriebene Handwerkzeuge bezeichnet, umsetzen? Die Montage ist ohne Schlagschrauber nicht denkbar, genauso wenig sind es viele Vor- und Nacharbeiten ohne Flex. Die Vorteile bestehen allerdings nur, wenn die gebotenen Sicherheitshinweise und die Grundregeln sicheren Arbeitens beachtet und die Maschinen nicht „passend gemacht“, sprich manipuliert werden. Ihre auf den ersten Blick leichte Handhabung – einstöpseln, anlegen, loslegen –
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verleitet manche zu unsachgemäßem Einsatz.
Gefährdungen durch handgeführte Maschinen Von handgeführten Maschinen gehen je nach Verwendung und Anwendung mechanische, physikalische, elektrische und chemische Gefährdungen aus. Die Unfallzahlen sind seit Jahren konstant hoch: In jedem Jahr melden Unternehmer den Unfallkassen und Berufsgenossenschaften rund 27 000 Unfälle, die ursächlich auf handgeführte, kraft-
Die regelmäßige Arbeit mit handgeführten Maschinen kann sich aber auch schleichend gesundheitsgefährdend auswirken. Je nach Maschine und bearbeitetem Material begleitet jede Arbeit mehr oder weniger Lärm und/oder Staub. Es drohen langfristig Gesundheitsschäden wie Lärmschwerhörigkeit oder Quarzstauberkrankungen. Andauernder Lärm verursacht langfristig Gehörschäden. Aber auch ein kurzer, intensiver Schallimpuls kann unmittelbar zum Hörverlust führen. Lärm verursacht Stress, erhöht den Blutdruck, führt zu Schlafstörungen und ist Mitursache von Herzinfarkten. Jeder Mensch empfindet Geräusche unterschiedlich, den einen stören sie nicht, den anderen nerven sie.
ARBEITSSICHERHEIT
Beim Bohren, Schleifen und Fräsen von mineralischen Materialien, Gesteinen und Beton entsteht Staub. Staubteilchen dringen in die Atemwege ein, im schlechtesten Fall verbleiben sie dort. Sowohl bei den Maschinen als auch bei der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) existieren wirksame Maßnahmen gegen Gefährdungen durch Staub.
Was die Betriebsanweisung erlaubt und was nicht Wo und unter welchen Bedingungen eine handgeführte Maschine verwendet werden und was man damit bearbeiten darf, ergibt sich aus der Betriebsanweisung. Sie muss mindestens Angaben über Einsatzbedingungen der Maschine, absehbare Betriebsstörungen und damit vorliegende Erfahrungen enthalten. Der Arbeitgeber sorgt dafür, dass Beschäftigte am Arbeitsplatz Informationen über mögliche Gefahren bei der Maschinennutzung in verständlicher Form und Sprache einsehen können. Wer eine Maschine über ihre Bestimmung hinaus einsetzt, bekommt eventuell das Problem, dass sie den Geist aufgibt und repariert oder ersetzt werden muss. Aber der Nutzer riskiert dabei immer die eigene Gesundheit und die anderer, die im Umfeld arbeiten. Niemand kann vorhersagen, wie sich ein Trennschleifer verhält, wenn er in ungeeignetem Terrain verwendet wird.
Vor dem Einkauf Vor der Anschaffung oder Anmietung einer Maschine heißt es, die möglichen Einsatzgebiete richtig abzuschätzen. Geräte mit Verbrennungsmotor dürfen aufgrund der Vergiftungsgefahr durch Kohlenmonoxid nie in geschlossenen Räumen betrieben werden. Das Arbeiten in Feuchträumen und in Bereichen mit Explosionsschutz bringt besondere Anforderungen an handgeführte, kraftbetriebene Maschinen mit sich. Eine grundsätzliche Orientierung bietet die CE-Kennzeichnung. Der Hersteller garantiert damit, dass sein Gerät alle im europäischen Raum geltenden Anforderungen wie Maschinenrichtlinie, Niederspannungsrichtlinie und einige mehr erfüllt. Beachtenswert sind auch
Trockenbohren mit Staubabsaugung.
Eigenschaften, die das Arbeitsergebnis nicht direkt beeinflussen, aber zu einem langfristigen Mehrwert führen. Staub- und lärmarme Geräte schonen die Gesundheit der Beschäftigten. Absaugvorrichtungen reduzieren die Staubbelastung. Die BG Bau unterstützt Mitgliedsbetriebe beim Erwerb sicherer und staubarmer handgeführter Maschinen mit den Arbeitsschutzprämien.
Wer handgeführte Maschinen benutzen darf Was manchen überraschen mag: Das Jugendarbeitsschutzgesetz erlaubt für Beschäftigte unter 18 Jahren, also die meisten Azubis, keine Tätigkeiten, die mit besonderen Unfall- oder Gesundheitsgefahren verbunden sind. Das umfasst zum Beispiel Arbeiten mit folgenden handgeführten Maschinen: Handkreissägen, Schussapparate, Handoberfräsmaschinen, Handhobelmaschinen. Aber zu Lehrzwecken und unter Aufsicht eines Fachkundigen dürfen Auszubildende über 15 Jahren an diesen Maschinen angelernt werden.
Vor dem ersten Einsatz Der Unternehmer führt vor dem ersten Einsatz einer handgeführten Maschine eine Gefährdungsbeurteilung durch und erstellt eine Betriebsanweisung. Dann
unterweist er die vorgesehenen Benutzer und dokumentiert diese Schritte zur Absicherung aller Beteiligten.
Maschinensicherheit: Vertrauen ist gut, prüfen besser Maschinen müssen funktionieren und sicher sein. Werden sie regelmäßig geprüft und gewartet, erhöhen sich Lebensdauer und Verlässlichkeit. Im alltäglichen Gebrauch empfiehlt es sich, Sichtprüfungen vorzunehmen. Sind vorhandene Kabel und Steckvorrichtungen unversehrt? Klappern Teile oder sind sie lose? Bevor man die Maschine ans Werkstück ansetzt, einfach einmal kurz probeweise laufen lassen. Liegt die Maschine ruhig in den Händen, laufen alle beweglichen oder rotierenden Teile frei? Oder gibt sie Störgeräusche von sich oder erhitzt sich ohne äußeren Einfluss? All diese Indizien geben Hinweise darüber, ob das Gerät funktionstüchtig ist und sicher betrieben werden kann. Im Gegensatz zur alltäglichen mechanischen Überprüfung ist die elektrische Prüfung strombetriebener Maschinen obligatorisch. Die elektrische Prüfung darf nur eine Elektrofachkraft vornehmen. Sie muss in regelmäßigen Intervallen erfolgen, die in der Gefährdungsbeurteilung festgeschrieben sind, und zwar wenigstens einmal jährlich. Bei Gebrauch auf Baustellen steht die
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BETONBOHRER – Ausgabe 42 – 2018
steht. Das heißt also, bevor er die Maschine in Gang setzt, nimmt der Nutzer einen stabilen, sicheren Stand ein. Wenn eine Maschine für beidhändiges Führen vorgesehen ist, greifen auch beide Hände die vorgesehenen Griffe. Unvorhergesehene Gegenkräfte und Widerstände lassen sich so abfangen und das gefürchtete Verkanten weitestgehend vermeiden. Bei einhändiger Führung besteht ein vielfach höheres Risiko, dass die Maschine entgleitet und sich selbstständig macht. Unfallanalysen zeigen, dass eine legere Handhabung häufig schwere Verletzungen nach sich zieht.
Persönliche Schutzausrüstung
Nicht ungefährlich: Arbeiten mit Schleifhexe/Winkelschleifer.
Elektroprüfung alle drei Monate an. Nicht vorgeschrieben, aber vorteilhaft ist es, geprüfte und als mängelfrei beurteilte Maschinen mit einer Prüfplakette oder Banderole zu kennzeichnen. Bestimmte Maschinenteile bilden typische Schwachstellen, die sich zu Risikofaktoren bei Beschädigung entwickeln. Besonders bei strombetriebenen Geräten ist darauf zu achten, dass die Anschlussleitungen beim Arbeiten, aber auch beim Transportieren nicht beschädigt werden. Achtung, diese bilden auch Stolperfallen. Bei Druckluftwerkzeugen empfiehlt es sich, vor jeder Verwendung zu überprüfen, ob die Schlauchverbindungen an jedem Ende fest sitzen. Vor jedem Trennen der Schläuche ist das Druckpotenzial abzuführen.
Defekte und Schutzeinrichtungen Sollten Maschinen nicht mehr ordnungsgemäß funktionieren oder einzelne Komponenten Schäden aufweisen, ist eine weitere Verwendung allermeist gefährlich und immer unzulässig. In einem solchen Fall wird damit nicht weitergearbeitet, sondern der Netzstecker gezogen und dem Vorgesetzten der Defekt gemeldet. Der Unternehmer ent-
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scheidet, ob eine Reparatur wirtschaftlich ist oder das Gerät stillgelegt und entsorgt wird. Schutzeinrichtungen an Maschinen sorgen dafür, dass eine unfallfreie Verwendung möglich ist. Dennoch werden sie oft genug manipuliert oder demontiert – weil die Arbeit scheinbar bequemer von der Hand geht bzw. die Maschine für Arbeiten eingesetzt oder an Stellen verwendet wird, für die sie nicht vorgesehen ist.
Stabile Lage und sicherer Stand Schutzeinrichtungen sind das eine. Wenn das Werkstück vor dem Bearbeiten nicht stabil aufliegt und fixiert oder eingespannt ist, sodass es den im Zuge der Bearbeitung einwirkenden Kräften widersteht, können diese Vorrichtungen am Gerät keinen Schutz garantieren. Verletzungsgefahr geht auch von splitternden, rotierenden oder wegkatapultierten Werkstücken aus. Obendrein erhöht sich die Gefahr, dass Sägeblatt oder Schleifscheibe brechen und außer Kontrolle geraten. Faustregel für handgeführte Maschinen ist: Das Gerät wird bewegt, das zu bearbeitende Material ist fixiert. Freilich hilft dieses Vorgehen wenig, wenn der Anwender selbst nicht stabil
Fehlen Absaugvorrichtungen oder Bauentstauber, schützen Atemschutzmasken den Maschinenführer und die in der unmittelbaren Umgebung Tätigen individuell gegen den beim Maschineneinsatz entstehenden Staub. Auf Sicherheitsschuhe kann nur in Ausnahmefällen verzichtet werden. Immer zu empfehlen und für die meisten Anwendungsfälle vorgeschrieben ist eine Schutzbrille. Ebenso wie ein Gehörschutz, denn Arbeiten mit handgeführten Maschinen sind selten leise. Wer ständig mit einem Stemmhammer arbeitet, für den sollten Antivibrationshandschuhe zur Grundausstattung gehören. In einigen Arbeitssituationen erhitzen sich das bearbeitete Material und Teile der Maschine oder es kommt zu Funkenflug. Dann empfiehlt sich feuerfeste Kleidung, um Verbrennungen auszuschließen. Es sind mehrere Unfälle aktenkundig, bei denen die Arbeitskleidung während Trennschleiferarbeiten durch Funkenflug in Brand geriet.
INFO Autor: Stephan Imhof Quelle: BG BAU aktuell 4/17 www.bgbau.de/bgbau-aktuell
ARBEITSSICHERHEIT
BG BAU– NEUER GEFAHRTARIF Ab 1. Januar 2018 wird es für Betonbohrer günstiger
Mit Gefahren verbunden: Großbohrung von der Arbeitsbühne.
In der Tarifstellenziffer 500 „Abbruch und Entsorgung“, in der auch die meisten Betonbohr- und -sägebetriebe eingruppiert sind, sinkt die Gefahrklasse von 20,74 auf jetzt 17,96. Dies bedeutet für die Betriebe wohl eine Ersparnis von 300 bis 400 Euro pro Monteur – abhängig von der Lohnsumme. Ein Erfolg, der nicht zuletzt auch dem Fachverband Betonbohren und -sägen zu verdanken ist, der durch regelmäßige Umfragen unter den Mitgliedern beweisen konnte, dass der Gefahrtarif für die BBS-Branche zu hoch ist. Die Höhe der Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung verteilt sich damit entsprechend der aktuellen Unfallgefahren neu. Betroffen ist hier vor allem das Zimmererhandwerk, für das erstmals eine eigene Tarifstelle gebildet wird und das aus der Tarifstelle 500 herausgenommen wurde. „Angesichts
der Tatsache, dass die Unfallbelastung im Zimmererhandwerk unvermindert hoch ist, musste eine eigene Tarifstelle für Zimmererarbeiten gebildet werden“, führt Klaus-Richard Bergmann, Hauptgeschäftsführer der BG Bau, aus. „Für die anderen Gewerbezweige in der Tarifstelle Bauwerksbau wurde die Gefahrklasse dadurch gesenkt.“ Der Gefahrtarif ist Bestandteil des umlagefinanzierten Beitragssystems der gesetzlichen Unfallversicherung. Die Höhe der Beiträge deckt dabei immer genau die Ausgaben der BG Bau für das abgelaufene Kalenderjahr. Zur Abstufung der Beiträge nach der Unfallgefahr werden im Gefahrtarif die Gefahrklassen für die verschiedenen Gewerbezweige mit ähnlichem Unfallrisiko festgestellt. Die Gefahrklassen werden aus dem Verhältnis der von der Berufsgenossenschaft gezahlten Leis-
tungen zu den Arbeitsentgelten des jeweiligen Gewerbezweiges berechnet. Während die durchschnittliche Unfallquote im Bereich der Bauwirtschaft und baunaher Dienstleistungen 2016 bei 55,29 Fällen pro 1 000 Beschäftigten lag, bewegt sich das Unfallrisiko im Zimmererhandwerk bei deutlich über 100 Fällen. Dort erleidet im Jahresdurchschnitt etwa jeder achte Beschäftigte einen Arbeitsunfall. Meistens ist dieses mit enormem Leid für Betroffene und deren Angehörige verbunden sowie auch mit hohen Kosten für Heilbehandlungen, Rehabilitation und Renten. Bergmann: „Angesichts der Entwicklungen sind Unternehmen im Zimmererhandwerk besonders gefordert, die Arbeitsplätze sicher zu gestalten und mehr in den Arbeitsschutz zu investieren! Die Fachleute der BG Bau unterstützen und beraten dabei. Zudem arbeiten sie zusammen mit Verbänden, Innungen und Sozialpartnern am runden Tisch „Sichere Bauprozesse im Zimmererhandwerk“ an Lösungen für die Praxis. Auch werden Tagesseminare zum Arbeitsschutz für Zimmerer zusammen mit Holzbau Deutschland im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes angeboten. Finanzielle Einsparungen lassen sich durch Arbeitsschutzprämien der BG Bau erzielen. So werden bestimmte Maßnahmen des Arbeitsschutzes in Unternehmen gefördert, wie beispielsweise sichere handgeführte Sägen und Schutzmaßnahmen gegen Absturz.
INFO www.bgbau.de/mitglieder/untern/ gefahrtarife
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BETONBOHRER – Ausgabe 42 – 2018
NEWS AUS DEM FACHVERBAND THOMAS SPRINGER, 1. VORSITZENDER DES FACHVERBANDES: STABILE ENTWICKLUNG UND POSITIVE PROGNOSE FÜR 2018
Thomas Springer, 1. Vorsitzender.
Das Gros der Fachbetriebe der Betonbohr- und -sägebranche verzeichnet ein sehr gutes Geschäftsjahr 2017. Das zeigen die aktuellen Wirtschaftsdaten, die der Fachverband Betonbohren und -sägen e. V. jeweils zum Jahresende im Rahmen einer Umfrage unter seinen Mitgliedern erhebt. Sie belegen eine sehr gute Auftragslage, verbunden mit einer positiven Erwartungshaltung für 2018. Damit folgt unsere Branche dem konjunkturellen Trend der gesamten Bauwirtschaft und profitiert von anhaltenden Investitionen in den Wohnungsbau und in die energetische Sanierung im Bestand. Doch diese Entwicklung hat auch eine Kehrseite: So wird der zunehmende Fachkräftemangel bei positiver Auf-
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tragslage immer deutlicher. Zahlreiche Fachbetriebe arbeiten hart an ihrer Kapazitätsgrenze und würden ihre Belegschaft gern aufstocken, es fehlt jedoch an geeigneten Mitarbeitern. Dieser Entwicklung begegnet der Fachverband mit seinen Angeboten zur Aus- und Weiterbildung mit speziell auf die Branche abgestimmten Inhalten. Dazu zählen der Ausbildungsberuf zum Bauwerksmechaniker für Abbruch- und Betontrenntechnik sowie die Weiterbildung zum Vorarbeiter und Werkpolier. Zudem ist 2017 die Entscheidung für die Einführung der Meisterausbildung gefallen. Damit bietet die Branche eine komplette und aufeinander aufbauende Qualifizierungsmöglichkeit für spezialisierte Fachkräfte. Darüber hinaus spielen die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter sowie die Qualifizierung von geeigneten Quereinsteigern eine entscheidende Rolle. So konnten mit den anwendungsorientierten Seminaren für die Bereiche Betonbohren und -sägen sowie Seilsägen im Zuge der Erwachsenenqualifizierung in diesem Jahr auch erstmals Flüchtlinge integriert werden. Ebenfalls positiv verlief die Entwicklung innerhalb des Fachverbandes: Wir verzeichnen 2017 einen Zuwachs auf heute 730 Mitglieder. Einen in den letzten Jahren kontinuierlich steigenden Zuspruch erfuhren auch die jährlichen Regionaltreffen. Immer mehr Fachbetriebe nutzen sie zum Erfahrungs- und Wissenstransfer sowie zum Netzwerken unter Kollegen in ihrer Region. Dies sehen wir als Ergebnis der Optimierung unseres Informationsangebotes verbunden mit
dem stets offenen Zugehen auf unsere Mitglieder und der persönlichen Präsenz der Vertreter des Vorstandes und der Geschäftsstelle. Ein weiterer Schwerpunkt der Verbandsarbeit war und ist die 2012 initiierte Präventionskampagne für Arbeits- und Gesundheitsschutz. Im Oktober letztenJahres veröffentlichte der Fachverband ein neues Sicherheitsheft „Betonbohren und -sägen“. Die in Kooperation mit der BG Bau zusammengestellte Auswahl arbeitsschutzrelevanter Themen ist speziell auf unsere Branche abgestimmt. Damit erhalten Arbeitgeber und Mitarbeiter ein Instrument zur eigenverantwortlichen Umsetzung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes. Es ist ein weiterer Baustein im Rahmen der langfristigen Präventionsaktivitäten des Fachverbandes. Im Vordergrund steht dabei die Sicherheit der eigenen Mitarbeiter – aber sie zahlt sich auch wirtschaftlich aus. So wurden für 2018 aufgrund niedrigerer Unfallzahlen die Beiträge für die Berufsgenossenschaft gesenkt. Abschließend möchte ich noch auf einen weiteren für uns wichtigen Meilenstein hinweisen: den Bau eines Informationszentrums der BBS-Branche. Kooperationspartner ist das Ausbildungszentrum Hamm des Berufsförderungswerks der Bauindustrie NRW, auf dessen Gelände derzeit das Gebäude entsteht. Initiiert wurde das Projekt vom Verein „Museum für alte Betonbohr- und -sägemaschinen e. V.“. Er hat sich das Ziel gesetzt, die langjährige technische Historie der Betonbohr- und -sägebranche
FACHVERBÄNDE
So soll der Museumsneubau einmal aussehen. Sitzung des Technik-Ausschusses am 27. Januar in Darmstadt.
erlebbar zu gestalten. So beherbergt das Informationszentrum zukünftig eine Ausstellung ausgewählter Exponate historischer Maschinen aus unterschiedlichen Epochen der BBS-Branche. Gleichzeitig dient es als Begegnungsstätte im Rahmen der vom Fachverband verantworteten Aus- und Weiterbildung oder für branchennahe Veranstaltungen wie beispielsweise Regionaltreffen oder Kundenevents. Den Rahmen der feierlichen Eröffnung im Juni 2018 nutzen wir
für unsere Jahreshauptversammlung, zu der ich alle Mitglieder und Interessierten schon heute herzlich einlade. Ich freue mich auf rege Diskussionen im Kollegenkreis und wünsche allen Fachbetrieben ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr sowie den Inhabern und Mitarbeitern persönlich alles Gute für 2018. Thomas Springer Vorsitzender des Fachverbandes Betonbohren und -sägen Deutschland e. V.
Einladung zur 34. Jahreshauptversammlung 8./9. Juni 2018 im neuen BBS-Museum in Hamm
INFO Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e. V. Dolivostraße 35 64293 Darmstadt www.fachverband-bohren-saegen.de info@fachverband-bohren-saegen.de Ansprechpartner: Anne Fuchs: 06151 870956-11 Christof Boxberger: 06151 870956-12
WISSENSWERTES
Liebe Mitglieder, wir laden Sie herzlich zu unserer 34. Jahrestagung 2018 nach Hamm ein. Wir hoffen, dass Sie sich die Zeit nehmen, sich über die Geschehnisse des Verbandes im vergangenen Jahr zu informieren, an den anstehenden Beschlüssen und Wahlen mitzuarbeiten und – wie jedes Jahr – mit uns gemeinsam zu feiern. Auch dieses Jahr haben wir uns wieder ein tolles Rahmenprogramm einfallen lassen, Schauplatz unserer Jahrestagung wird diesmal das Gelände des Ausbildungszentrums (ABZ) Hamm und unser Museum für alte Betonbohr- und -sägemaschinen sein. Freitag verbringen wir gemeinsam einen netten Abend mit DJ, Tanz und gutem Essen. Am Samstagabend trifft bei uns Kultur nicht nur Spaß, sondern auch Spannung. Wir eröffnen unser neues Museum und in der Halle der Bauwerksmechaniker findet eine Bohr- und Sägeolympiade statt. Abends wird eine Ausbildungshalle des ABZ zum Casino umgestaltet. Hier begegnen Sie dann nicht nur charmanten Candy-Girls – lassen Sie sich überraschen! Die Einnahmen des Casinos werden übrigens komplett dem Museumsverein zugute kommen.
Der Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e. V. ist mit mehr als 700 Mitgliedern weltweit der stärkste Verband dieser Branche. Mitglieder sind Dienstleistungsbetriebe und Herstellerfirmen rund ums Betonbohren und -sägen. Zu seinen gestellten Aufgaben zählen die Aus- und Weiterbildung qualifizierter Fachkräfte, die Förderung technischer Innovationen, die Vermittlung nationaler und europäischer Normen sowie die Vereinheitlichung von Ausschreibungsverfahren. Darüber hinaus gibt der Verband seinen Mitgliedern fachliche und juristische Hilfestellung in allen Bereichen der Unternehmensführung.
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BETONBOHRER – Ausgabe 42 – 2018
GEWERBLICHE SEMINARE ERFOLGREICH BEENDET BBS1 und BBS2 Am Samstag, 20. Januar 2018, endeten im Ausbildungszentrum der Bauindustrie in Hamm die diesjährigen Fachseminare im Betonbohren und -sägen, kurz BBS1 und BBS2. Insgesamt 78 Teilnehmer stellten sich an sechs (BBS1) bzw. neun Tagen (BBS2) der Herausforderung, von bis zu 23 Technikern und 18 Dozenten unterrichtet zu werden. Das Arbeiten an verschiedenen Seilsägestationen, unterschiedlichen Kernbohr- und Wandsägestationen, Fugenschneidern und ferngesteuerten Abbruchmaschinen brachte den begeisterten Teilnehmern jede Menge neue Kenntnisse über die Werkzeuge und Erfahrungen im Umgang mit diesen Geräten. Mit der Teilnahme am Grundlagenseminar BBS1 und am Aufbauseminar BBS2 und erfolgreichem Abschluss der anschließenden Prüfung dürfen sich nun 29 Teilnehmer „Geprüfter Betonbohr- und -sägefachmann“ nennen. Die besten Teilnehmer: Michael Plamp, WF GmbH, Swen Boden, Seidl GmbH, Sven Kuhn, ESG GmbH, und René Müller von der Firma Eiche.
49 Teilnehmer waren beim Grundlehrgang BBS1 dabei.
Seilsägeseminar Ebenfalls im Ausbildungszentrum Hamm fand vom 25. bis 29. Januar das diesjährige Seilsägeseminar des Fachverbandes statt. An den fünf Schulungstagen wurden 29 Teilnehmer an sieben unterschiedlichen Stationen im sicheren Umgang mit der Seilsäge geschult. Bei dieser in Deutschland einzigartigen Schulung wurden den Teilnehmern auf sehr anschauliche Art und Weise die unterschiedlichen Verfahrensweisen der Seilsägen nähergebracht. Lehrgangsbeste wurden Albert Zub, WF GmbH, sowie Stefan Schmiebusch von der BBG Celle.
29 „Geprüfte Betonbohr- und -sägefachmänner“ bestanden die Abschlussprüfung.
Vorarbeiter und Werkpolier Gratulation an den gelernten Bauwerksmechaniker: Alexander Kinnisch von der Nebotec GmbH schloss als Bester den Lehrgang zum Werkpolier ab.
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Die Teilnehmer am einzigartigen Seilsägeseminar.
FACHVERBÄNDE
Impressionen aus den BBS-Seminaren 2018.
STRUKTURUMFRAGE UNTER BBS-BETRIEBEN Anfang 2017 hatte der Fachverband unter 616 Mitgliedsunternehmen eine Strukturumfrage durchgeführt. Dabei wurde ermittelt, wie viele Mitarbeiter und seit wie vielen Jahren ein Bohr- und Sägebetrieb beschäftigt. Mithilfe der Zahlen aus der Strukturumfrage möchte der FBS seine Stärke in der Branche dokumentieren und mit dem gesammelten Zahlenwerk seine Position in der Tarifpolitik, in der Satzungsversammlung der BG-Bau und auch in der parlamentarischen Lobbyarbeit geltend machen. Aufgrund der guten Baukonjunktur sind in den letzten fünf Jahren viele Bohrund Sägebetriebe neu gegründet worden. Aber rund die Hälfte der FBS-Mitgliedsbetriebe existiert schon seit mehr als zehn Jahren. Dabei ist interessant, dass aus den Antworten der Strukturumfrage ersichtlich wurde, dass im Durchschnitt drei Monteure pro „>10
Schon in den 60er-Jahren wurde gebohrt!
Jahresbetrieb“ länger als zehn Jahre bei diesem beschäftigt sind (Vollzeit). Daraus kann man ableiten, dass offensichtlich eine Zufriedenheit bei den langjährig angestellten Mitarbeitern in den Betrieben herrscht. Acht Mitarbeiter beschäftigt ein durchschnittlicher
Bohr- und Sägebetrieb, der Mitglied im Fachverband ist. Ebenfalls gaben die befragten Dienstleistungsbetriebe an, wie viele Mitarbeiter insgesamt in der Firma angestellt sind und wie viele Angestellte im Büro und wie viele auf den Baustellen arbeiten. Die Auswertung besagt, dass nahezu jeder zweite Betrieb eine kaufmännische Bürokraft unterhält, 23 % der befragten Firmen gaben an, zwei und mehr Büroangestellte zu beschäftigen. Einen eigenen Bauleiter unterhält knapp die Hälfte der Mitgliedsbetriebe und 10 % der befragten Dienstleister beschäftigen zwei und mehr Bauleiter. Was sagen die Zahlen hinsichtlich der Rekrutierung von neuen Mitarbeitern aus? 73 % der Betriebe gaben an, Mitarbeiter zu beschäftigen, die weniger als sechs Monate angestellt sind. Bezogen auf die Summe der Angestellten trifft dies auf jeden zehnten Mitarbeiter in den Betrieben zu.
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REGIONALTREFFEN: NETZWERKEN IN DER BBS-BRANCHE Einen lebhaften Erfahrungsaustausch gab es auf sieben Regionaltreffen des Fachverbandes. Von Oktober bis Ende November lud der Fachverband Betonbohren- und -sägen seine Mitglieder zu den jährlich im Herbst stattfindenden Regionaltreffen ein. Die sieben Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet zählten insgesamt knapp 300 Teilnehmer aus dem Kreis der aktuell 730 Mitglieder. Diese nutzten die Chance zum Informationsaustausch unter Fachkollegen oder suchten das Gespräch mit den anwesenden Vertretern des Vorstandes. „Die Resonanz auf die Regionaltreffen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen“, resümiert Christof Boxberger, technischer Geschäftsführer des Fachverbandes, der sechs der sieben Termine begleitete. „Vor allem der mit den Regionaltreffen verbundene Netzwerkgedanke wird zunehmend gelebt. Darüber hinaus hat sich das an den einzelnen Standorten gleichlautende
Die Referenten des Regionaltreffens Leipzig (v. l n. r.): Herr Meyer, Fa. Doepke Schaltgeräte (FI-Schalter), Herr Eisenbrandt, BG Bau, Britta Keinemann (Aus- und Weiterbildung), Dr. Georg Groth (Entsorgung und Recht), Dirk Burmeister (Regionalleiter Ost), Christof Boxberger (Neuigkeiten aus dem Verband).
Programm bewährt. So erhalten alle interessierten Mitglieder den gleichen Kenntnisstand über neueste Entwicklungen in unserer Branche.“ Zum Programm zählten ein Referat der Firma
Ermittlung BBS Geschäftsbarometer 2017 GESAMT (alle 7 Regionaltreffen zusammengefasst) Anzahl Mitarbeiter
gewerblich
730
kaufmännisch
175
persönliche Geschäftslage derzeit Geschäftserwartungen 1. HJ 2018
gut gut
67 55
befriedigend befriedigend
9 18
schlecht schlecht
1 0
Umsatzentwicklung 2017 Gewinnentwicklung 2017
gestiegen gestiegen
40 38
gleichbleibend gleichbleibend
34 30
rückläufig rückläufig
3 4
Personal Mitarbeiterzahl in diesem Jahr Mitarbeiterzahl in den kommenden Monaten Probleme bei der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern Betriebsbedingte Kündigungen in den letzten 12 Mon. Arbeiten Sie z.Zt. mit Überstd.? Haben Sie z.Zt. Kurzarbeit Werden Sie vorauss. In den nächsten 3 Mon. kurzarbeiten?
zugenommen
27
konstant
37
abgenommen
zunehmend
18
konstant
58
abnehmend
10 3
ja
67
nein
12
ja ja ja
9 64 0
nein nein nein
68 13 77
ja
2
nein
76
sinkend ja, bei der Annahme von Aufträgen
1
Investitionen Wie werden sich Ihre Invest. In den nächsten Mon. vorauss. Entwickeln? Schränkt Sie Ihre derzeitige Finanzsituation bei Investitionen o. neuen Aufträgen ein?
steigend
26
gleichbleibend
46
nein
66
ja, bei Investitionen
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Was sind die größten Probleme der BBS-Branche? Preispolitik Personalgewinnung Finanzierung/Liquidität Personalkosten Steuern und Sozialabgaben Betriebskosten Stärkerer Wettbewerb sonstige
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34 73 3 20 29 21 15 7
4
Doepke über die Notwendigkeit des Fehlerschutzschalters auf Baustellen, ein Vortrag der BG Bau zum sicheren Umgang mit Tritten und Leitern sowie ein Bericht über die neuen Richtlinien und Verordnungen für die Entsorgung von Abbruchmaterial. Darüber hinaus gab Britta Keinemann, Leiterin des Ausschusses Aus- und Weiterbildung, einen Ausblick auf die zukünftig mögliche Weiterbildung zum Meister und Verbandsanwalt Dr. Georg Groth erläuterte juristische Neuigkeiten für Unternehmer im Allgemeinen und die BBS-Branche im Besonderen. Der Präventionsausschuss präsentierte das neue „Sicherheitsheft Betonbohren und -sägen“, das den Mitgliedern kostenlos zur Mitnahme zur Verfügung gestellt wurde. „Mit dem Sicherheitsheft erhalten unsere Mitglieder ideale Voraussetzungen, um branchenrelevante Arbeitsschutzthemen im eigenen Unternehmen zu kommunizieren – beispielsweise bei persönlichen Unterweisungen der Mitarbeiter und beim Einsatz in Schulungen“, erklärt Michael Huber, Leiter des Ausschusses Technik und Sicherheit. „Ein besonderer Dank des Fachverbandes gilt der BG Bau, die dieses Projekt fachlich unterstützt hat.“ Das Sicherheitsheft ist ab sofort auch als Online-Version auf der Website des Fachverbandes abrufbar.
FACHVERBÄNDE
BBS-MUSEUM: DER GRUNDSTEIN IST GELEGT
Legen den Grundstein (v. l n. r.): Thomas Springer, Norbert Braun, Manfred Rütters und Gerhard Geske.
Während die Fort- und Weiterbildung in den Bauberufen auf Hochtouren läuft, wird auf dem ABZ-Gelände gebaut. Das neue Museum für alte Betonbohrund -sägetechnik entsteht und die ersten Betonarbeiten sind seit Kurzem im Gange. Am Samstagmittag, 13. Januar 2018, wurde in einem feierlichen Akt der Grundstein für das neue Gebäude gelegt. Der Leiter des Ausbildungszentrums Dipl.-Ing. Gerhard Geske eröffnete den Festakt und betonte in seiner Rede die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit dem Fachverband Betonbohren und -sägen e. V. Schließlich sei das ABZ-Hamm
deutschlandweit das einzige überbetriebliche Ausbildungszentrum für Bauwerksmechaniker für Abbruch- und Betontrenntechnik. Auch die Weiterbildungen zum Vorarbeiter und Werkpolier sowie die Seminare zum Betonbohr- und -sägefachmann fänden zurzeit deutschlandweit einzig im Ausbildungszentrum der Bauindustrie in Hamm statt. Gerhard Geske bedankte sich insbesondere bei den für dieses Projekt wichtigen Partnern: bei Norbert Braun, Eberhard Burhans und Manfred Rütters vom Verein „Museum für alte Betonbohr- und -sägemaschinen e. V.“ sowie bei Thomas
Springer vom Fachverband Betonbohren und -sägen e. V. Auch das Architekturbüro Schulenberg und vor allem die vielen Sponsoren hätten ihren wichtigen Teil dazu beigetragen, dass das Museum nun endlich realisiert werden könne. Thomas Springer, Vorsitzender des Fachverbands Betonbohren und -sägen e. V., berichtete, dass er damals vor immerhin sechs Jahren erst noch Zweifel an dem Museumsprojekt gehabt hätte. Die ersten Exponate wären zu der Zeit noch in einem Kellerraum in der Bayerischen Bauakademie in Feuchtwangen ausgestellt worden. Die gesammelten Spenden beliefen sich inzwischen aber in einem weiten sechsstelligen Bereich, sodass die Einweihung des Museums nun für den 9. Juni 2018 geplant sei. Norbert Braun, Vorsitzender des Vereins „Museum für alte Betonbohr- und -sägemaschinen e. V.“, sprach anschließend den Richtspruch und versenkte den mit aktuellen Ausgaben des Westfälischen Anzeigers und des „Betonbohrers“, einigen Euromünzen und Namenslisten der Beteiligten versehenen Betonbohrkern: „Die Planung ist Vergangenheit, wir bauen für die Ewigkeit. Wir setzen heute mit Bedacht den Grundstein, nur für uns gemacht. Er sei für jetzt und alle Zeit mit Glück und Kraft fürs Haus bereit.“
JHV Museumsverein Im Anschluss an den feierlichen Akt tagte in den Räumen des Ausbildungszentrums die Mitgliederversammlung des Vereins „Museum für alte Betonbohrund -sägemaschinen e. V.“. In der jährlichen Hauptversammlung wurde ausgiebig über die Gestaltung des neuen Museums und dessen Eröffnungsfeier diskutiert. Bei den anstehenden Neuwahlen wurden Norbert Braun und Manfred Rütters in ihren Ämtern als 1. und 2. Vorsitzender bestätigt.
INFO www.bbs-museum.de Waren auch dabei: die anwesenden Mitglieder des Museumsvereins.
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ÖSTERREICHISCHER VERBAND VBS Jahreshauptversammlung 2018 in Innsbruck
Der aktuelle Vorstand von links: Christian Brunner (PR), Georg Lahofer (Kasse), Wolfgang Niedermühlbichler (Schriftführer), Obfrau Maria Lang, Andreas Knaus (Ausbildung und Lieferantenvertreter), Karl Heufler (stellv. Obmann), Hannes Bellinger (Kasse), Klaus Schlor (PR), Bernhard Seidl (Schriftführer und PR). Nicht auf dem Foto: Manfred Gratz (stellv. Obmann) und Siegfried Übleis (Ausbildung und Lieferantenvertreter).
Die Hauptversammlung des österreichische Betonschneideverbandes findet in diesem Jahr Anfang März in Innsbruck statt. Der genaue Termin wird den Mitgliedern noch mitgeteilt. Da es in den letzten Jahren zu einem erheblichen Mitgliederrückgang geführt hatte, wurde bereits auf der Versammlung 2017 ausgiebig über die Vergangenheit diskutiert und man beschloss, mit einem neuen Vorstand den Verband neu aufzustellen. Schwerpunkte setzt das neue Vorstandsteam um Obfrau Maria Lang auf die folgenden Ziele:
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• Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit mittels neuer Kommunikationskanäle • Erarbeitung verbandseigener Schulungsmodule • ein zweitägiges Seilsägeseminar ist bereits im April im Raum Salzburg geplant • regelmäßige Durchführung von Fachtagungen • Erneuerung und regelmäßige Aktualisierung der Website www.vbs.co.at/ • Zusammenarbeit mit anderen nationalen Verbänden, insbesondere dem deutschen Fachverband
„Der neugewählte VBS-Vorstand bedankt sich für das Vertrauen und ist hoch motiviert, sich den Herausforderungen zu stellen“, betont Obfrau Maria Lang.
INFO www.vbs.co.at
FACHVERBÄNDE
SCHWEIZER VERBAND SVBS Der Safety-Day und die Berufsbildnertagung sind feste Bestandteile des SVBS-Programms
beitssicherheit und Gesundheitsschutz. Beides Themen, mit denen wir in unserer risikobehafteten Branche tagtäglich konfrontiert werden.
„Einen Augenblick bitte!“
Das SVBS-Ausbildungszentrum in Bellach.
Beide Anlässe informieren, hinterfragen und definieren Massnahmen, die die Grundbausteine in der Arbeitssicherheit und im Gesundheitsschutz sowie in der Grundbildung zum Bauwerktrenner/in EFZ definieren.
Safety-Day Am 16. Januar 2018 hat der SVBS zum jährlich stattfindenden Safety-Day ins Ausbildungszentrum in Bellach geladen. Der Safety-Day berichtet über die Statistiken und Neuheiten im Bereich Ar-
„Einen Augenblick bitte“, SUVA-Prospekt Gefahren und Massnahmen rund um den Augenschutz.
Die Statistik der ASA-Branchenlösung 66 über die Berufsunfälle lässt deutlich erkennen, dass die Augen sowie Finger die am meisten verletzten Körperteile sind. Herr Daniel Braun, SUVA-Experte, hat mit seinem Referat „Einen Augenblick bitte!“ den Teilnehmern die Augen geöffnet. Unsere Augen sind im Berufsalltag durch abbrechende Kleinstteilchen, ätzende Flüssigkeiten sowie herumfliegende Partikel stark gefährdet. Das Arbeiten ohne Schutzmassnahmen lässt vermuten, dass wir uns der Sensibilität und Komplexität des Augenlichts nicht bewusst sind. Verletzungen am Auge hinterlassen irreparable Schäden, die unser zukünftiges Leben in allen Bereichen einschränken. Die Kosten für die Umsetzung der Massnahmen sollten im Hintergrund stehen. Die Massnahmen selbst sind schnell aufgezählt und für jeden Betrieb leicht umzusetzen. Der Augenschutz muss zumutbar, modern und bequem sein. Jeder einzelne Mitarbeiter fungiert als Vorbild, damit die persönliche Schutzausrüstung (PSA) in gefährdender Umgebung getragen wird. Die blauen Gebotstafeln für den Augenschutz sichtbar platziert, signalisieren, dass man
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vor Betreten des Bereichs zuerst entsprechend ausgerüstet sein muss. Der Safety-Day vermittelt Wissen. Es sind die KOPAS und Mitarbeiter, die es in Händen haben, dass die Unfallstatistiken in Zukunft keine Zahlen aufweisen, die mit so einfachen Massnahmen minimiert werden können. Dazugehörig verweisen wir an dieser Stelle auf das Merkblatt der BfA Beratungsstelle für Arbeitssicherheit zu „Warnkleidern: Kombinierte Gefährdung im Strassenbau“. Die Anforderungen für das Tragen von Warnkleidern bei Arbeiten im öffentlichen Raum wurden verschärft. Ziel und Zweck des Merkblattes ist aufzuzeigen, wie aufgrund der Gefahrenermittlung die Schutzmassnahmen zu priorisieren sind.
Zeitmanagement „Zeitmanagement ist der Weg zu mehr Effizienz, Effektivität und Spitzenleistung“. Herr Justin Meyer, ibW Höhere Fachschule Südostschweiz, zeigte mit seinem Referat auf, dass Zeitmanagement im Beruf einen positiven Einfluss auf unsere Work-Life-Balance hat. Wer speditiv und organisiert arbeitet, um-
„Zeitmanagement“ – IBW-Prospekt
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geht unnötige Überstunden, sodass mehr Zeit zum Leben bleibt. Schnell wurde unseren Teilnehmern klar, dass es bei der Umsetzung kein Patentrezept gibt, welches für jeden gleichermassen umsetz- und durchführbar ist. Zum einen bringt jede Anstellung andere Tätigkeiten und Aufgabenbereiche mit sich und zum anderen ist der Biorhythmus jedes Menschen unterschiedlich. Die Arbeitsplanung ist wichtig, doch darf man vor lauter Planen das Arbeiten nicht vergessen. Zeitmanagement heisst, dass die Art und Weise sowie der Zeitpunkt optimal gewählt sind. Zehn Aufgaben gleichzeitig anzufangen, führt dazu, dass der Berg an Arbeit unüberwindbar scheint und durch Unachtsamkeit vermeidbare Fehler passieren. In unserer Branche führen die fehlende Konzentration und Sorgfalt zu Unfällen, die Schicksale bedeuten und nicht zuletzt massive Gesundheitskosten verursachen. Die Visualisierung aller pendenten Aufgaben durch das Führen von Listen hilft, den Überblick zu bewahren. Gleichzeitig können die Aufgaben zeitlich den Arbeitsumständen und dem Wohlbefinden entsprechend besser geplant werden.
Laut Meyer bahnt man sich mithilfe des „Flow“ den Weg zum Glückserlebnis. Dies ist der Bewusstseinszustand, in dem unsere Konzentration auf eine bestimmte Sache fokussiert ist und wir dadurch höhere Leistungen erzielen können. Voraussetzung, um diesen Zustand zu erreichen, ist, dass die Anforderung an die Tätigkeit mit den Fähigkeiten und Kompetenzen übereinstimmen. Viele Wege führen nach Rom. Die 72-Stunden-Regel, das 80/20-ParetoPrinzip, die Alpen-Tagesplanung sowie das Eisenhowerprinzip haben sich in der Praxis bewährt (nähere Infos zu den Praktiken/Prinzipien finden Sie auf unserer Website). Sein Zeitmanagement zu optimieren, soll nicht bedeuten, dass wir zu Maschinen werden. Vielmehr heisst es, den Stresspegel zu senken, die Sicherheit am Arbeitsplatz zu verbessern, auf die Gesundheit zu achten und ein bisschen mehr Zeit für das Leben zu haben.
Berufsbildnertagung Die Berufsbildner und Ausbildungsverantwortlichen für den Beruf des Bauwerktrenner/in EFZ haben sich am 17. Januar 2018 zusammengefunden, um sich über die Schnittstellen in der dualen Ausbildung und deren Herausforderungen auszutauschen. „Mit dem Lehrvertrag verpflichtet sich der Arbeitgeber, die lernende Person für eine bestimmte Berufstätigkeit fachgemäss auszubilden.“ Die Hilfsmittel für die Ausbildung zum Bauwerktrenner/in EFZ wie die Bildungsverordnung, der Bildungsplan, der Bildungsbericht sowie die Lerndokumentation haben keinerlei Nutzen, wenn sie in der Praxis nicht angewendet und umgesetzt werden. Der Berufsbildner hat mitunter die Verantwortung, die Entwicklung des Lernenden zu beobachten, zu fördern und bei Problemen reichzeitig Massnahmen einzuleiten. Um dieser anspruchsvollen Aufgabe gewachsen zu sein, muss gewährleistet sein, dass dem Berufsbildner die nötige Arbeitszeit zur Verfügung gestellt wird. Der Arbeitgeber hat es in der Hand, motivierte und engagierte Berufsbildner für seine Auszubildenden zu gewinnen, in-
FACHVERBÄNDE
Wir sind es, die den jungen Leuten den Weg praxisnah und fachgerecht zeigen dürfen.
Eine Aufgabe – drei Partner
dem es als Bestandteil der Anstellung mit entsprechenden Vereinbarungen gesehen wird. Die Aufgaben des Berufsbildners sind nichts für „so nebenbei auch noch“. Ein angehender Bauwerktrenner hat Vorstellungen und Erwartungen an seine Ausbildung und den späteren Berufsalltag.
Die Bildungspartner für die Ausbildung sind der Bund, die Organisation der Arbeitswelt (OdA) und die Kantone. Ein Trio, das gewährleistet, dass Verordnungen, Gesetze sowie Rechte für die Berufsbildung entwickelt, kommuniziert und umgesetzt werden. Sie stellen die eingangs genannten Hilfsmittel zur Verfügung. Die maximale Gewinnorientierung der Betriebe darf nicht zu Lasten der Mitarbeiter gehen, sondern aus optimalen Arbeitsbedingungen resultieren. Hand in Hand und in Zusammenarbeit mit den Lehrbetrieben festigen wir das Berufsbild des Bauwerktrenner/in EFZ und sichern den Nachwuchs für unsere Branche.
INFO Quellen: • SUVA-Prospekt „Einen Augenblick bitte“ , Merkblatt BfA „Warnkleider“ • IBW-Prospekt „Zeitmanagement“ Zusätzliche Informationen und Dokumente zum Safety-Day 2018 finden Sie auf der SVBS-Webeite in der Rubrik „Aktuelles“. SVBS – Schweizerischer Verband der Betonbohr- und Betonschneideunternehmungen Postfach 528 Bahnhofstraße 7 d 4512 Bellach, Schweiz Telefon: +41 32 61810-50 www.svbs.ch www.bwzofingen.ch
VERLEIHUNG DES DIAMOND AWARDS AUF DER BAUMA 2019 Die Verleihung des Diamond Awards, einer besonderen Auszeichnung für hervorragende Lösungen auf dem Gebiet des Betonbohrens und -sägens, wird im April 2019 wieder auf der Bauma erfolgen.
2000, gefolgt von den Baumas 2004 bis 2016 sowie den Messen World of Concrete, ist die internationale Beteiligung stetig größer geworden und die Qualität der eingereichten Arbeiten kontinuierlich gewachsen. Die Bewertung erfolgt durch eine international besetzte Jury, die die eingereichten Arbeiten unter den folgenden Gesichtspunkten bewertet: • Planung, Komplexität • Innovation • Schwierigkeitsgrad • Qualitätsansprüche
Der Award, ursprünglich eine Idee des deutschen Fachverbandes, blickt inzwischen auf eine lange Tradition zurück. Erstmalig vergeben auf der BeBoSa
Seit der Bauma 2007 ist der internationale Verband IACDS Veranstalter und Organisator dieses Wettbewerbs. Die Gewinner erwartet neben der internationalen Bekanntmachung der Firma mit dem Titel „Winner of the Diamond Award“ eine Einladung zur feierlichen Preisverleihung am 11. April 2019 auf
der Bauma in München. Dort werden die Preisträger und deren herausragende Projekte im Rahmen einer Pressekonferenz ausgezeichnet, einem breiten Fachpublikum und der internationalen Fachpresse vorgestellt.
Wichtige Termine: 2018-01-01 – Beginn der Einreichungsfrist 2018-12-31 – Ende der Einreichungsfrist 2019-03-30 – Bekanntgabe der Gewinner 2019-04-11 – eierliche Preisverleihung
INFO www.iacds.org/diamondaward/
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IACDS/IVBS Internationaler Verband trifft sich in Tokio ten neben Palästen. Immer spannend, nie langweilig. Altes, das sich neu erfindet. Das ist Tokio. Die bestorganisierte 30-Millionen-Siedlung und das größte Labyrinth des Planeten. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, diese erstaunliche Stadt durch die Teilnahme an dem IACDS-Jahreskongress 2018 zu genießen.
IACDS 2018
ANNUAL CONVENTION May 21st-23rd, Tokyo, Japan
This event is organized by IACDS
2018 veranstaltet die International Association of Concrete Drillers & Sawers, IACDS, ihre Jahrestagung vom 21. bis 23. Mai in Tokio (Japan). Die Veranstaltung findet im Rahmen der Generalversammlung des japanischen Verbandes statt. Der Kongress vereint professionellen Wissenstransfer durch eine Reihe von Vorträgen sowie die Vorstellung der neuesten Technik durch die bekannten Herstellerfirmen. Während des Begleitprogramms (Dinner, Besichtigungen etc.) möchten wir das Netzwerk und dieFreundschaften der Teilnehmer fördern. Die Veranstaltung soll auch den Rahmen für die Diskussion, den Austausch von Wissen zwischen den Entscheidungsträgern der Bohr- und Sägeindustrie für alle beteiligten Akteure bieten.
Das Programm Montag, 21. Mai • Besichtigung japanischer Baustellen und Fabriken • Offizielle Eröffnung des Jahreskongresses mit einem Begrüßungscocktail im Hotel Dienstag, 22. Mai • 09:00 – 13:00 Uhr Konferenzsitzung • 13:00 – 15:00 Uhr Lunch und Networking • 15:00 – 17:00 Uhr Generalversammlung (nur für IACDS-Mitglieder) • 19:30 – 23:00 Uhr Festliches Abendessen in einzigartiger Lage
Der Veranstaltungsort Tokio – unüberschaubar und doch perfekt organisiert. Pulsierend und gleichzeitig beruhigend. Fernost und Westen in einem. Tradition neben Moderne. Hüt-
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IACDS-Meeting 2017 in Wien.
Mittwoch, 23. Mai • Generalversammlung der JCSDA (nur für JCSDA-Mitglieder) • Abendessen unter IACDS- und JCSDAMitgliedern Donnerstag, 24. Mai Golf Day mit JCSDA (optional)
Das Hotel Das ausgewählte Hotel für die Jahrestagung: Hotel Mielparque Tokyo 2-5-20, Shibakouen, Minato-Ku 105-8582, Japan Tel.: +81 3-3433-7211 www.mielparque.jp/tokyo
INFO www.iacds.org/convention/
FACHVERBÄNDE
JULIES KOLUMNE Julie White, Präsidentin des Internationalen Verbandes IACDS, schreibt an dieser Stelle regelmäßig aus ihrer Sicht über die Betonbohr- und -sägebranche. Julie White, Präsidentin des IACDS.
Was erwartet uns 2018? Jetzt ist wieder die Zeit gekommen, in der wir uns darüber Gedanken machen, wie das neue Jahr verlaufen wird. Es gibt eine Menge politischer und wirtschaftlicher Verunsicherungen in Europa, in Amerika und ja, in der ganzen Welt. Bei uns in England dominiert natürlich der Brexit und wie er sich auch auf unsere Branche auswirken wird. Aber ich bin sicher, dass die Unternehmen einen Weg finden werden, miteinander zu handeln und Geschäfte zu machen – egal in welcher Branche.
Jetzt ist es wichtig, dass wir uns an Kollegen und Organisationen – wie den IACDS – wenden können, um relevante Informationen und Unterstützung für unsere ganz spezielle Branche zu bekommen. Ein Beispiel ist die IACDS-Facebookgruppe, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut und auf der immer mehr Kollegen miteinander kommunizieren und sich austauschen. Oder der IACDS-Newsletter, der mittlerweile fast monatlich erscheint und inzwischen mehr als 2 000 Einzelpersonen erreicht. Aber der entscheidende Punkt ist, dass dies Ihre Organisation ist und wir Ihr Feedback benötigen, um zu wissen, was
wir gut oder falsch machen oder was wir noch mehr für Sie tun können. Ich lade Sie auch ganz herzlich ein, an unserer internationalen Konferenz in Tokio teilzunehmen. Das Event findet vom 21. bis 23. Mai statt und ist eine fantastische Gelegenheit, Arbeit und Spaß in einer wunderbaren, einzigartigen Stadt mit all unseren Kollegen, Freunden und Bekannten aus der ganzen Welt zu teilen. Ich finde es auch großartig, dass unser Gastgeber, der japanische Verband JCDSA, uns die Gelegenheit gibt, Einblicke in die Bohr- und Sägewelt Japans zu erhalten. Ich habe keinen Zweifel, dass die Japaner uns wunderbare Gastgeber sein werden. Bei Fragen oder Anregungen schicken Sie mir einfach eine E-Mail: juliewhite@d-drill. co.uk Julie White President of IACDS
Der BBS-Markt – weltweit Der IACDS ermittelt, gemeinsam mit der Fachzeitschrift PDI, aktuelle Marktzahlen aus der weltweiten Betonbohr- und -sägeindustrie. Die Zahlen sind überwiegend Schätzungen aus Herstellerkreisen und Angaben aus den nationalen Verbänden. Auch wenn die Werte nicht belegbar sind und nicht alle Nationen umfassen, ergeben sich dennoch aufschlussreiche Daten. So ist zum Beispiel der deutsche Verband mit 730 Mitgliedern mit großem Abstand die weltweit größte Organisation. Ein Vergleich der durchschnittlichen Jahresumsätze je Betrieb ergibt auch erhebliche Unterschiede. Sie lassen wiederum den Umkehrschluss zu, dass die Betriebe in den USA oder in Großbritannien wesentlich größer sind als holländische oder deutsche Betriebe.
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VERANSTALTUNGEN
RÄTSEL DER ANDEN Private Studien-Gruppenreise durch Peru und Bolivien Leistungen • Linienflüge ab D nach Lima •1 Inlandsflug, 1 Länderflug, 1 Flug über Nazca und Palpa •A lle Transfers und Rundreise laut Reiseverlauf, inklusive Eintrittsgelder, in gut ausgestatteten Bussen •F achkundige deutsche Reisebegleitung durch Gerald Appel •A lle Übernachtungen inklusive Frühstück in 4- und 5-Sterne-Hotels •A lle Abendessen in Restaurants als Buffet oder Dinner
Die Inkastadt Machu Picchu in den peruanischen Anden.
Gerd Cölsmann-Then ist ein alter Hase in der Betonbohr- und -sägebranche. Bereits 1974 gründete er seinen ersten Betrieb, den heute sein Sohn erfolgreich weiterführt. Das Interesse an der Steinbearbeitung ist geblieben. Allerdings faszinieren ihn heute mehr die Rätsel in den Anden Südamerikas. „Riesige Monolithen aus Andesit, das zu den härtesten Gesteinsarten zählt: Wie wurden sie transportiert, wie wurden die Aussparungen, Nischen und Treppenstufen so passgenau ohne Diam-
antwerkzeuge hergestellt?“, fragte sich Gerd. Das Thema ließ ihn nicht mehr los und auf mehreren Südamerikareisen beschäftigte er sich intensiv mit dieser faszinierenden Welt.
Wegen der langen Vorbereitungszeit ist am 15.08.2018 Anmeldeschluss.
Gruppenreise Peru & Bolivien Dieses Erlebnis würde Gerd gerne mit interessierten Kolleginnen und Kollegen teilen. Er plant für das nächste Jahr eine 20-tägige Gruppenreise nach Peru und Bolivien. Unter fachkundiger Leitung des Paläo-Seti-Forschers und Reiseprofis Gerald Appel erleben Sie rätselhafte Stätten und atemberaubende Landschaften. • Termin: 15.02. bis 06.03.2019 • Reisepreis pro Person: 4 930 Euro • i m Einzelzimmer: 5 442 Euro
Kartenausschnitt Südamerika.
Nicht im Preis enthalten: •G etränke, Mittagessen sowie eigene Ausgaben
Auf dem Programm stehen unter anderem die rätselhaften Ruinen von Tiahuanaco, Puma Punku, Machu Picchu, Cuzco, Sacsayhuaman, Ollantaytambo, Nazca, Ica, Paracas, Lochstreifenband, Uros-Titicaca-See, Stargate und vieles mehr.
H-Steine in Puma Punku, Bolivien.
INFO Weitere Unterlagen über den genauen Reiseverlauf, Fragen und Anmeldungen erhalten Sie bei: Gerd Cölsmann-Then Tippelstr. 4 | 45529 Hattingen Mobil: 0157 50102843 E-Mail: ghct@gmx.de oder kernbohrservice@web.de
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RECHTSTIPPS Verbandsanwalt Dr. Georg Groth informiert aus seiner täglichen Praxis Neues Recht? Wird es die VOB/B noch lange geben?
Die Frage ist provokant gestellt, aber keineswegs abwegig. Denn die VOB/B weicht vielfältig vom gesetzlichen Leitbild ab. Wenn Sie dieses Leitbild gesucht haben, hieß es bislang „Fehlanzeige“. Denn obwohl das BGB bereits im Jahre 1900 in Kraft getreten ist, suchten Sie bislang darin das Thema „Bauvertrag“ vergeblich. Dies änderte sich mit dem Jahreswechsel. Für alle ab dem 01.01.2018 geschlossenen Verträge gilt: Wie bisher können Sie mit anderen Unternehmen (noch) die Einbeziehung der VOB/B vereinbaren. Geschieht dies nicht, gilt für Ihre Verträge mit anderen Unternehmern das neue Bauvertragsrecht des Bürgerlichen Gesetzbuches. Für Verträge mit Verbrauchern gilt das dann neue Verbraucherbauvertragsrecht. Sie werden erstmals im BGB Regelungen über die Anordnungsrechte des Auftraggebers finden, die es bislang nur in § 1 Abs. 3 und Abs. 4 VOB/B
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gab; sie sind im künftigen § 650 b BGB aufgenommen – aber mit verändertem Inhalt und anderen Konsequenzen für die Vergütungsanpassung (künftig § 650 c BGB). Zudem kann über Streitigkeiten aus den neuen §§ 650 b und c BGB demnächst durch einstweilige Verfügung vor den neu einzurichtenden Spezialkammern der Landgerichte (§ 72 a Gerichtsverfassungsgesetz neuer Fassung) entschieden werden. Es besteht also aller Grund dafür, sich mit den neuen Regelungen vertraut zu machen. Die juristischen Schriftsteller arbeiten seit Monaten mit Hochdruck.
der Vergütung aufgrund einer Störung der Geschäftsgrundlage ausschließen und damit den Auftragnehmer unangemessen benachteiligen. An die Stelle dieser unwirksamen Festpreisklausel tritt im VOB-Vertrag die Regelung des § 2 Abs. 3 VOB/B, so der Bundesgerichtshof in einem Urteil vom 20.07.2017 (VII ZR 259/16).
Ohne Wagnis und Gewinn … hieß es immer bei Entschädigungsforderungen gemäß § 642 BGB. Was ist gemeint?
Problematische Festpreisklausel In einem VOB-Vertrag heißt es: „Die dem Angebot des Auftragnehmers zugrundeliegenden Preise sind grundsätzlich Festpreise und bleiben für die gesamte Vertragsdauer verbindlich.“
Bei dieser Klausel handelt es sich um eine, die vom Auftraggeber für eine beliebige Zahl von Verträgen vorformuliert ist. Sie unterliegt daher der AGB-Kontrolle. Und ist unwirksam. Denn sie würde im ungünstigsten Fall sogar eine Anpassung
Der Unternehmer, der nicht zügig arbeiten kann, wird seinem Auftraggeber unversäumt mitteilen, dass und wie er sich in der Ausführung behindert sieht. Dann ist es Sache seines Auftraggebers, alles dafür zu tun, dass der Auftragnehmer seine Leistungen zügig und wie im Vertrag vorgesehen erbringen kann. Geschieht dies nicht, werden also beispielsweise Arbeiten durch „Baustellenverbote“ unterbrochen, steht dem Auftragnehmer eine Entschädigung nach § 642 BGB zu. Für gestiegene Lohn- oder Materialkosten kann nach dieser Gesetzesbestimmung nichts beansprucht
INFORMATIONEN
werden. Der Anspruch ist begrenzt auf eine angemessene Entschädigung für die Dauer der Arbeitsunterbrechung. Er ist etwas anderes als „Schadenersatz“. Die angemessene Entschädigung nach § 642 BGB ist für die Wartezeiten des Auftragnehmers zu zahlen und soll einen Ausgleich für die Bereithaltung von Personal, Geräten und Kapital darstellen. Bei der Bemessung der Entschädigung ist die Höhe der vereinbarten Vergütung zu berücksichtigen, die auch den in dieser Vergütung enthaltenen Anteil für Gewinn, Wagnis und Allgemeine Geschäftskosten einschließen kann. Hierzu weist der Bundesgerichtshof die unteren Gerichte ausdrücklich auf die Möglichkeit einer Schätzung nach § 287 Abs. 1 ZPO hin. Umfangreiche und teure Sachverständigengutachten über alternative Bauverläufe gehören damit hoffentlich der Vergangenheit an. (BGH XII ZR16/17 vom 26.10.2017)
Insolvenzanfechtung Als Unternehmer fleißig gearbeitet, irgendwann schließlich auch unter größten Anstrengungen das Geld bekommen – und dann soll man es Jahre später wieder zurückzahlen? Dass es so kommen kann, zeigt ein Urteil des Bundesgerichtshofs vom 06.07.2017 (IX ZR178/16):
Ein Betonbohr- und -sägebetrieb führt im Rahmen eines einmaligen geschäftlichen Kontaktes für einen Dachdeckerbetrieb Kernbohrungen durch und berechnet hierfür im Juli 2011 einen Betrag in Höhe von 1 675 Euro. Der Dachdecker zahlt die Rechnung auch nach dreimaliger Mahnung nicht, sodass sich unser Betonbohrer zur Einleitung eines ge-
richtlichen Verfahrens veranlasst sieht. Es ergeht der Mahnbescheid, danach der Vollstreckungsbescheid, dann geht es in die Zwangsvollstreckung. Im März 2012 vereinbart der Gerichtsvollzieher mit dem Dachdecker Ratenzahlungen von monatlich 400 Euro. Im August 2012 ist schließlich die Forderung, die sich durch Zinsen und Kosten auf 2 000 Euro erhöht hat, ausgeglichen. Im November 2013 wird das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Dachdeckers eröffnet. Im Oktober 2014 verlangt der Insolvenzverwalter vom Betonbohrer die erhaltene Zahlung von 2 000 Euro zurück. Er stützt sich hierbei auf die Anfechtung gemäß § 133 Insolvenzordnung und führt dazu aus, dass der Dachdecker im März 2012 schon Verbindlichkeiten von 100 000 Euro gehabt habe, die bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens nicht zurückgeführt worden seien. Die genannte Gesetzesbestimmung lautet sinngemäß, soweit sie hier von Interesse ist: Anfechtbar ist eine Zahlung, die der Dachdecker vor dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens mit dem Vorsatz geleistet hat, seine anderen Gläubiger zu benachteiligen, wenn der Betonbohrer zur Zeit der Zahlung den Vorsatz des Schuldners kannte. Diese Kenntnis wird vermutet, wenn der Betonbohrer wusste, dass die Zahlungsunfähigkeit des Dachdeckers drohte und dass die Handlung die anderen Gläubiger benachteiligte (die nämlich im Gegensatz zu ihm nichts mehr bekamen). Der Fall ging durch drei Instanzen, bis der Bundesgerichtshof im Juli 2017, also sechs Jahre nach Abschluss der Arbeiten, erklärte: „Erklärt sich der Schuldner einer geringfügigen Forderung gegenüber dem Gerichtsvollzieher zum Abschluss einer Zahlungsvereinbarung bereit, muss der Gläubiger allein aus diesem Umstand nicht zwingend darauf schließen, dass der Schuldner seine Zahlungen eingestellt hat.“ Anders gesagt: Wenn der Betonbohrer aus Äußerungen des Dachdeckers oder auf andere Weise erfahren hätte, dass diesem „das Wasser bis zum Hals steht“, wäre der Insolvenzverwalter wohl erfolgreich gewesen. Falls Sie selbst öfters mit „faulen“ Schuldnern zu tun haben, besteht für Sie also aller Grund, sich genauer mit den Anfechtungsgefah-
ren vertraut zu machen und Rücklagen zu bilden – oder auch an eine Verminderung des Risikos durch Abschluss einer geeigneten Versicherung zu denken.
Kündigung vor Baubeginn
Die zumindest in Teilen gute Baukonjunktur soll gelegentlich dazu führen, dass Betonbohr- und -sägebetriebe von größeren Auftraggebern für kommende Bauvorhaben durch Vertragsschlüsse gewissermaßen reserviert werden, ohne die geplanten wahren Bauabläufe zu erfahren. In einem Fall, den das Oberlandesgericht Frankfurt/Main am 27.02.2017 zu entscheiden hatte (29 U 166/16) war im Verhandlungsprotokoll eines VOB-Vertrages als Leistungsbeginn „April/Mai“ vorgesehen. Bis Anfang August tat sich nichts. Mitte August kündigte der Subunternehmer – wodurch er sich schadenersatzpflichtig machte, denn er hat zu früh gekündigt. Zwar setzt das Kündigungsrecht des Auftragnehmers nach § 6 Abs. 7 VOB/B nicht voraus, dass mit den Arbeiten bereits begonnen worden ist und erst dann eine Unterbrechung von drei Monaten eintritt. Die Kündigungsmöglichkeiten nach dieser Vorschrift stehen dem Auftragnehmer im VOB-Vertrag auch schon dann zu, wenn der vertraglich vorgesehene Beginn der Bauarbeiten um mehr als drei Monate verschoben wird. Diese Dreimonatsfrist ist aber auch einzuhalten. Hätte also der Auftragnehmer mit der Kündigung bis zum 1. September gewartet und damit die Dreimonatsfrist gewahrt, hätte er keinen Schadenersatz leisten müssen, sondern im Gegenteil eine angemessene Entschädigung erhalten. Merke: Nichts überstürzen! In der Ruhe liegt die Kraft.
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Internetnutzung Ein Arbeitgeber ist bei einem bestehenden Verbot der privaten Internetnutzung nicht ohne Weiteres berechtigt, die Nutzung des Anschlusses zu überwachen.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte befand, dass die Überwachung bzw. Aufzeichnung der Kommunikation den Kläger in seinen Rechten aus Art. 8 EMRK verletzt habe. Die rumänischen Arbeitsgerichte hätten bei der Ablehnung der Kündigungsschutzklage nicht ausreichend festgestellt, ob der Kläger vorab nicht nur generell über Kontrollen informiert worden war, sondern auch ausdrücklich darüber, dass auch seine Kommunikation über den Yahoo-Messenger aufgezeichnet wird. Weiter fehle es an der Feststellung, ob der Kläger über das Ausmaß der Überwachung und die Intensität des Eingriffs in seine Rechte informiert worden sei. Auch das Fehlen weiterer Feststellungen durch die rumänischen Gerichte bemängelte der EGMR. Unternehmen dürfen folglich die Internetkommunikation ihrer Beschäftigten überwachen, sofern die Überwachung insbesondere verhältnismäßig ist. Voraussetzung dafür ist unter anderem, dass der Beschäftigte vorab über die Möglichkeit, die Art und das Ausmaß von Kontrollen informiert wurde. EGMR, Urteil vom 05.09.2017 -61496/08
Soka-Bau Die Soka-Bau wird bisherige Zahlungen des Mindestbeitrags zum Berufsbildungsverfahren zurückerstatten. Das Bundesarbeitsgericht hat in seinem Beschluss 9 AZB 45/17 vom 01.08.2017 entschieden, dass der Rechtsweg zu den Arbeitsgerichten hinsichtlich des Min-
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destbeitrags zum Berufsbildungsverfahren der Bauwirtschaft für Betriebe ohne Beschäftigte nicht eröffnet ist. Das Gericht vertritt in seiner Entscheidung die Auffassung, dass diese Betriebe keine Arbeitgeber im Sinne von § 2 Arbeitsgerichtsgesetz seien. Soka-Bau wird in Abstimmung mit seinen Trägern, den Tarifvertragsparteien der deutschen Bauwirtschaft, die Entscheidung zum Anlass nehmen, den Einzug des Mindestbeitrags gemäß § 17 VTV zu stoppen und die bislang geleisteten Mindestbeiträge baldmöglichst zurückzuerstatten.
Kündigung aus Altersgründen
Das Erreichen eines Alters von 60 Jahren kann im Dienstvertrag mit einem GmbH-Geschäftsführer als Altersgrenze vereinbart werden, die eine ordentliche Kündigung rechtfertigt. Wenn gewährleistet ist, dass dem Geschäftsführer nach seinem Ausscheiden aus dem Unternehmen eine betriebliche Altersversorgung zusteht, verstößt eine derartige Regelung nicht gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Das haben die Richter des Oberlandesgerichts Hamm am 19.06.2017 entschieden. Als Begründung führte das OLG an, dass das Anforderungsprofil für Unternehmensleiter regelmäßig besonders hoch ist. Daher kann sich aus betriebs- und unternehmensbezogenen Interessen ein Bedürfnis für die Vereinbarung einer Altersgrenze ergeben, die unter dem gesetzlichen Renteneintrittsalter liegt.
Des Weiteren kann ein Unternehmen ein legitimes Interesse daran haben, frühzeitig einen Nachfolger in der Unternehmensleitung zu installieren. Erhält dann ein aufgrund der Altersklausel vorzeitig ausscheidender Geschäftsführer sofort eine betriebliche Altersversorgung, ist seinen Interessen an einer sozialen Absicherung Rechnung getragen. Unter diesen Voraussetzungen ist daher – nach Auffassung des OLG – eine vereinbarte Altersgrenze, die deutlich unterhalb des gesetzlichen Renteneintrittsalters liegt, als mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz vereinbar anzusehen.
Kein höheres Elterngeld Jährlich einmal gezahltes Urlaubs- oder Weihnachtsgeld erhöht nicht das Elterngeld. Diese Gelder bleiben bei der Bemessung des Elterngeldes als sonstige Bezüge außer Betracht. Dies stellten die Richter des Bundessozialgerichts mit Urteil vom 29.06.2017 fest.
Im entschiedenen Fall war eine Frau vor der Geburt ihrer Tochter im Jahr 2014 und ihrer sich anschließenden Elternzeit als Angestellte tätig. Sie hatte nach ihrem Arbeitsvertrag Anspruch auf monatliche Lohnzahlung in Höhe von 1/14 des vereinbarten Jahresgehalts. Die einmal jährliche Zahlung eines Urlaubsgeldes im Mai und eines Weihnachtsgeldes im November sollten weitere je 1/14 des vereinbarten Jahresgehalts betragen. Bei der Bemessung des Elterngeldes wurden jedoch lediglich die monatlich wiederkehrenden Löhne, nicht aber das Urlaubs- und Weihnachtsgeld berücksichtigt. Das Elterngeld bemisst sich für Arbeitnehmer nach dem Durchschnitt des laufenden, in der Regel monatlich zufließenden Lohns im Bemessungszeitraum. Üblicherweise sind damit die lau-
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fenden Löhne in den zwölf Kalendermonaten vor dem Geburtsmonat des Kindes Grundlage der Berechnung. Nicht zu diesem laufenden Arbeitseinkommen gehören Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, welches im Bemessungszeitraum jeweils nur einmal gewährt wird. Sie zählen zu den für die Bemessung des Elterngeldes unmaßgeblichen, lohnsteuerlich als sonstige Bezüge behandelten Einnahmen. Eine Zuordnung zum laufenden Lohn folgt nicht daraus, dass Urlaubs- und Weihnachtsgeld als Teile des Gesamtjahreslohns zu berechnen sind. Auch dass sie in gleicher Höhe wie regelmäßiger Monatslohn gezahlt werden, begründet keine wiederholten beziehungsweise laufenden Zahlungen. Die Zahlung erfolgte vielmehr auch hier anlassbezogen einmal vor der Urlaubszeit und einmal vor Weihnachten.
Geschätzte Löhne
Eine Korrektur dieser Schätzung kann jedoch erfolgen, wenn nachträglich Versicherungs- oder Beitragspflicht bzw. Versicherungsfreiheit festgestellt und die Höhe des Arbeitsentgelts nachgewiesen werden. Erfolgt dies nicht, hängt die Rechtmäßigkeit der Schätzung (nur) davon ab, ob die Beitragshöhe nicht ohne unverhältnismäßig großen Verwaltungsaufwand festgestellt bzw. Arbeitsentgelt einem bestimmten Arbeitnehmer zugeordnet werden kann. Anmerkung: Der Arbeitgeber, der nicht ordnungsgemäß aufgezeichnet hat, trägt die objektive Beweislast, dass statt einer Schätzung der eigentlich richtige Betrag ohne unverhältnismäßigen Aufwand festgestellt werden könnte.
Mindestlöhne ab 01.01.2018 Am 01.01.2015 wurde der gesetzliche Mindestlohn mit 8,50 Euro pro Stunde eingeführt.
Unvollständige Lohnbuchhaltung führt zur Schätzung von Sozialversicherungsbeiträgen.
unter dem gesetzlichen Mindestlohn vorsehen, galt eine Übergangsfrist. Diese Frist ist inzwischen abgelaufen, sodass er ab 01.01.2018 in allen Branchen bezahlt werden muss. Für Zeitungszusteller gab es ebenfalls Sonderregelungen. Danach hatten sie im Jahr 2016 einen Anspruch auf 85 % des gesetzlichen Mindestlohnes und ab 10.01.2017 einen Anspruch auf 8,50 Euro pro Stunde. Ab 01.01.2018 erhalten jetzt auch sie den gültigen Mindestlohn von 8,84 Euro. Ausnahmen gelten nach wie vor für Jugendliche unter 18 Jahren ohne abgeschlossene Berufsausbildung, Auszubildende im Rahmen der Berufsausbildung, Langzeitarbeitslose während der ersten sechs Monate ihrer Beschäftigung nach Beendigung der Arbeitslosigkeit, Praktikanten bei verpflichtendem Praktikum im Rahmen einer schulischen oder hochschulischen Ausbildung oder freiwilligem Praktikum bis zu einer Dauer von drei Monaten zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder die Aufnahme eines Studiums, Jugendliche, die an einer Einstiegsqualifizierung als Vorbereitung zu einer Berufsausbildung oder an einer anderen Berufsbildungsvorbereitung nach dem Berufsbildungsgesetz teilnehmen, sowie ehrenamtlich Tätige. In diesem Sinne – herzlichst, Ihr
Nach dem Sozialgesetzbuch hat der Arbeitgeber für jeden Beschäftigten, getrennt nach Kalenderjahren, Entgeltunterlagen in deutscher Sprache zu führen und bis zum Ablauf des auf die letzte Prüfung folgenden Kalenderjahres geordnet aufzubewahren. Hat ein Arbeitgeber die Aufzeichnungspflicht nicht ordnungsgemäß erfüllt und können dadurch die Versicherungs- oder Beitragspflicht oder die Beitragshöhe nicht festgestellt werden, kann der prüfende Träger der Rentenversicherung den Beitrag in der Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung und zur Arbeitsförderung von der Summe der vom Arbeitgeber gezahlten Arbeitsentgelte geltend machen. Soweit der prüfende Träger der Rentenversicherung die Höhe der Arbeitsentgelte nicht oder nicht ohne unverhältnismäßig großen Verwaltungsaufwand ermitteln kann, hat er diese zu schätzen.
Seit dem 01.01.2017 beträgt er 8,84 Euro. Das Mindestlohngesetz regelt eine Anpassung alle zwei Jahre. Demnach gelten auch im Jahr 2018 8,84 Euro. Für Tarifverträge, die Löhne
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FBS – Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e. V. Dolivostraße 35 | 64293 Darmstadt, Deutschland Telefon: +49 6151 870956-0 info@fachverband-bohren-saegen.de www.fachverband-bohren-saegen.de
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VBS – Verband Österreichischer Beton- Bohrund -Schneideunternehmen Rosegger Straße 28 | 9241 Wernberg, Österreich Telefon: +43 676 840888602 info@vbs.co.at | www.vbs.co.at
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