DER
BETONBOHRER
Rückbau – Umbau – Sanieren
Ausgabe 38 – 2016
Fachzeitschrift für Diamanttechnik
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
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EDITORIAL Bauma – Herzschlag der Branche
Liebe Leserinnen und Leser,
es ist wieder so weit. Drei Jahre sind vergangen und es ist Zeit für die Bauma, die 31. Weltleitmesse für Baumaschinen, den Herzschlag der Branche. Seit meinem ersten Besuch dieser Messe im Jahre 1998 habe ich keine einzige versäumt. Mein Hauptinteresse gilt vor allem der Halle A1, dem Treffpunkt der BBS-Branche. Nennen Sie es Nostalgie – irgendwie ging mein Griff in das Bücherregal, wo noch immer die Ausstellerverzeichnisse der vergangenen sechs Messen liegen. Beim Durchsehen der ersten Ausgabe aus dem Jahre 1998 musste ich feststellen, dass auch in unserer Branche Veränderungen stattgefunden haben. Viele etablierte Maschinenhersteller, die noch 1998 im Ausstellerverzeichnis genannt wurden, sind in diesem Jahr auf der Bauma nicht mehr vertreten. Entweder sind sie vom Markt verschwunden oder sie sind in andere Nischen gewechselt. Der Grund? Auch anspruchsvolle Betonbearbeitungsmaschinen wie z. B. Wandsägen haben keine hohen Abnahmequoten. Ein Hersteller verriet mir, dass seiner Schätzung nach in Deutschland nur wenige Hundert neue Wandsägeanlagen pro Jahr verkauft werden. Bei rund 1 200 Dienstleistungsbetrieben – die Bauindustrie mal außer Acht gelassen – kaufen die Dienstleister also im Schnitt nur alle zwei bis drei Jahre eine neue Säge. Bei solch geringen Stückzahlen kann keine rationelle Serienproduktion stattfinden. Das gelingt nur, wenn diese Produkte auch weltweit verkauft werden. Damit sind die größeren Hersteller und Konzerne mit ihrer Technologie und Logistik klar im Vorteil und es ist nicht verwunderlich, dass kleinere Hersteller da nicht mithalten können. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen dieser neuen Ausgabe und natürlich einen erfolgreichen Besuch auf der Bauma.
Hans-Georg Wagener Redaktion und Verlag DER BETONBOHRER
Ein Unternehmen der SWAROVSKI Gruppe www.tyrolit.com 3
INHALT
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
IMPRESSUM
INFORMATIONEN BRANCHENNEWS
PORTRÄT
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MKS Funke
BAUSTELLEN UND PROJEKTE
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Kanalsanierung
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Ronda: Sauger
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Hilti News
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EDT Eurodima: Servo Engine
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Tyrolit News
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Fleika Bohrstative
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Peter Streng – Bodenschleifen
Pfähle geköpft
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Zurückgebaut
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Bohrtiefe: 8 Meter
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Eingehaust
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Freiheitsdenkmal
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Fischteichsanierung
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Für den Bürger gebaut
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Luftlöcher
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Perforiert
42
Jet-Cutting
44
Die Säulen der Erde
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Löcher für Rotterdam
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Wellenbrecher
TECHNIK
69
ICS Kettensäge
70
DWT Fahrzeugeinrichtung
72
K50 Innovation
74
Heger Excellent Diamond Tools
Wir stellen vor: Bierfreund BetonBearbeitung aus Ober-Ramstadt
FACHVERBÄNDE
84 85
ARBEITSSICHERHEIT
80 82
Abgestürzt
BG Bau News
85 86 88 92 94 96 97
Stabile Auftragslage
TechnikAusschuss JHV in Heidelberg Gewerbliche Ausbildung Museum: Zwischenlager Großzügige Spende
26
Stahlschnitte
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Stuttgart 21
30
Bombensicher
32
Komplettleistung
34
Albertbrücke Dresden
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36
Fachtagung Abbruch
Im Bunker Feste feiern
99
Hilti Foundation
Bauen neu denken
IACDS auf der Bauma
VERANSTALTUNGEN
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Preiskorrektur
101 101 102 103 104 106
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Pfähle gekappt
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SVBS: Neuer Geschäftsführer
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Einfluss der Bewehrung
ATV Abbruch
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Demontage
Bauma 2016
Mindestlohn
100
SVBS: Kaderseminar
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50
100
Sicherheit fürs das Geld Soka-Bau Arbeitnehmerüberlassung Internet Insolvenzanfechtung Anzeigen
Herausgeber: Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e. V. (FBS) Geschäftsstelle: Dolivostraße 35, 64293 Darmstadt, Deutschland Telefon: +49 6151 870956-0, Telefax: +49 6151 870956-30 E-Mail: info@fachverband-bohren-saegen.de Internet: www.fachverband-bohren-saegen.de Redaktion und Anzeigen: DER BETONBOHRER-Verlags UG (haftungsbeschränkt) Verantwortlich für den Inhalt: Hans-Georg Wagener, Geschäftsführer Große Allee 62, 34454 Bad Arolsen, Deutschland Telefon: +49 5691 50794, Telefax: +49 5691 914235 E-Mail: hans@derbetonbohrer.de Internet: www.derbetonbohrer.de Gestaltung und Produktion: Westend. Public Relations GmbH www.westend-pr.de Druck: ColorDruck Solutions GmbH Gutenbergstraße 4, 69181 Leimen, Deutschland Telefon: +49 6224 7008-0, Telefax: +49 6224 77134 E-Mail: info@colordruck.com Internet: www.colordruck.com Bilder: ABZ Hamm, Adamas, Beton-Bohr Reutlingen, Bierfreund, Braun GmbH, Broendum, D-Drill, Darda GmbH, DBO-Böttcher GmbH, DBS GmbH, DBS Vogel, Deutscher Abbruchverband, Diamantbohr AG, Diatec GmbH, DWT GmbH, E-Z Drill, EDT Eurodima, Fachverband Betonbohren und -sägen, Filmaton, Fleika GmbH, Gelbrich, Heger GmbH, Hilligardt, Hilti GmbH, HTWK, Husqvarna GmbH, Hydro-Tec GmbH, IACDS, ICS, Messe München, Milla & Partner, MKS Funke GmbH, Obermayer GmbH, Seidl GmbH, Seliger, Sendner GmbH, SSB Fidan GmbH, Stadt Heidelberg, Storz, SVBS, TU Dortmund, TU Dresden, Tyrolit GmbH, van Stipriaan, Wagener, Weber GmbH, Westend GmbH, Zibler © gkphotoart2012, TasfotoNL jd-photodesign, drhfoto/Fotolio.com
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BAUSTELLEN UND PROJEKTE
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Pfähle kappen
PFÄHLE GEKÖPFT DIATEC führt innovative Seilsägetechnik unter Wasser aus
Um den Berliner Hauptbahnhof besser an den öffentlichen Nahverkehr anzubinden, plant die Deutsche Bahn AG die S-Bahn-Linie S21. Mit der S21 wird der Hauptbahnhof ab 2017 von der Ringbahn aus Richtung Norden ohne umzusteigen erreichbar sein. Die unterirdische Bahntrasse für die Züge der S21 existiert bereits, denn vorsorglich wurde sie beim Bau des Hauptbahnhofs
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eingeplant. So wurden in zwei Baufeldern auf rund 250 m Länge Schlitzwände und 139 Bohrpfähle (Durchmesser 1,3 m, Länge ca. 30 m, Bohrtiefe ca. 45 m) eingebracht.
Pfahlintegritätsprüfung Um die Pfähle auf ihre Tragfähigkeit zu untersuchen (engl. PIT – Pile Integrity
Test), ist ein Testverfahren anzuwenden, bei dem mit Hilfe der Schallwellengeschwindigkeit die Laufzeit von Pfahlkopf bis Pfahlfuß gemessen wird. Aus dem gemessenen Schallimpuls lassen sich die Länge und die Qualität des Pfahls bestimmen. Um diese Prüfung durchführen zu können, müssen alle Pfähle gekappt werden. Je nach Überbeton variiert die Kapphöhe.
Der Berliner Bohr- und Sägespezialist DIATEC Betonspezialabbruch GmbH bekam den Auftrag für diese anspruchsvollen Arbeiten. Geschäftsführer Axel Diffenhard: „Wir hatten die Aufgabe, den Bohrpfahl bis auf die Höhe abzusägen, wo der gesunde tragfähige Beton erreicht ist. Nach Beendigung des Kapp-/ Sägevorgangs werden die Bohrpfahlköpfe mittels Kran aus der Baugrube herausgehoben und abgelegt, wobei eine Zuordnung zum entsprechenden Pfahlkopf gewährleistet wurde.“ Damit kann eine visuelle Begutachtung des Bohrpfahlstummels erfolgen und es können Erkenntnisse über die Beschaffenheit und Qualität gewonnen werden. „Für uns ergab sich folgende Problemstellung“, so Axel Diffenhard weiter. „Erstens war die Baugrube mit pech-
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schwarzem Moorwasser gefüllt – Sicht gleich 0. Zweitens standen 60 Prozent der Bohrpfähle unter einer Horizontalaussteifung, drittens hatten wir nur eine sehr kurze Zeitspanne zur Verfügung, und schließlich sind Seilsäger keine Taucher und andersherum Taucher keine Seilsäger.“
Eigenkonstruktion Die in ersten Testsversuchen eingesetzte Seilsägeantriebseinheit (Cedima Seilspeicher) zeigte sich unter Wasser als nicht befriedigend, da die gegenläufigen Rollen für so starke Verwirbelungen sorgten, dass das Seil sehr unruhig lief. Selbst eine nachträglich aufgebaute Haube, die mit Pressluft das Seil im „Trockenen“ hielt, war nicht zielführend. Wir entwickelten daher eine Sonderkonstruktion, die den
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Die Antriebseinheit mit Klammerarmvorrichtung.
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Blick auf die Baugrube.
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Querschnitt der Baugrube.
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Die Klammervorrichtung wird in der Werkstatt montiert.
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Die Antriebseinheit wird per Kran abgelassen.
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Der gekappte Bohrpfahlkopf wird aus der Grube gehoben.
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BAUSTELLEN UND PROJEKTE
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Halle A1 Stand 448
Microtrenching vorhandenen Bohrpfahl umfasst, hydraulisch umklammert und die komplette Seilantriebseinheit trägt, auf der das Seil vorgespannt montiert ist. Die Antriebsänderung – Zwei-HolmStänder mit einem Treibrad – war optimal. In der uns bekannten Literatur gab es keine Angaben, inwieweit Reibungsverluste unter Wasser die erforderliche Seilgeschwindigkeit beeinträchtigen. Daher musste die Kilowatt-Leistung durch praktische Versuche in einem Tauchbecken ermittelt werden.
Klammerarm-Roboter Da die Taucher das Seil unter Wasser nicht ablängen, verpressen, auflegen und vorspannen konnten, musste eine völlig neue Lösung gefunden werden: Dazu wurden auf den beiden Armen je drei Haltepunkte (60°) montiert, die das Seil fixierten. Nachdem die Maschine auf dem Pfahl in der vorgegebenen
Höhe ausgerichtet war, erfolgte das hydraulische Anpressen der beiden „Klammerarme“. Beim Anfahren des Seils – Schneidrichtung von hinten nach vorne – durchtrennte dieses erst die sechs Fixpunkte, um dann den Pfahl zu schneiden. Die hydraulische Klammervorrichtung, auf der das Seil vorgespannt war, erwies sich als optimal. Der Taucher musste unseren Roboter vor Ort nur positionieren – Befestigung und Schnitt erfolgten vom Ufer aus. Schneidbeginn war Mitte April 2014 – der 150. Schnitt Mitte Juni 2014 (manche Pfähle mussten zwei Mal getrennt werden). Insgesamt ergaben sich eine Schnittfläche von ca. 200 m2 sowie ca. 1 000 t Abbruchbeton. 14 Monate später konnte die Baugrube gelenzt werden und das Ergebnis wurde zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers sichtbar. Mit entscheidend für den Erfolg dieser Arbeit waren die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber
(Bilfinger/Züblin) und die Unterstützung durch unsere Partner: A & K Anschlagmittel und Hebezeuge Vertriebs-GmbH (Enerpac), Cedima GmbH, J. Dräger, PONS Stahl- und Schweißtechnologie GmbH & Co. KG, TYROLIT GmbH.
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Die Bohrpfahlstummel stehen zur Begutachtung bereit.
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Die verbliebenen Bohrpfähle in der gelenzten Baugrube.
INFO
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BAUSTELLEN UND PROJEKTE
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ZURÜCKGEBAUT Abbruch einer 110 Jahre alten Fußgängerbrücke Bereits 1905 wurde in Lohmar (RheinSieg-Kreis) die Fußgängerbrücke über den Gleisen der Regionalbahn gebaut, die Köln mit Gummersbach verbindet. Seit Langem galt die Brücke als marode, war aber in ihrer Standsicherheit nicht gefährdet und deshalb auch nicht für den Fußgängerverkehr gesperrt. Aber man hatte Angst, dass Teile hätten herunterfallen können, was natürlich eine Gefährdung des Zugverkehrs bedeutete. Ein Ersatzbauwerk war nicht geplant, da man die Gleise an einer hundert Meter
entfernten weiteren Brücke ebenerdig unterqueren kann. Einen Neubau oder eine Sanierung konnte sich die Stadt Lohmar ohnehin nicht leisten. So entschied man sich nach vielen Terminverschiebungen für den Abbruch.
Spezialisten gefragt Für den Rückbau wurde zunächst ein 150-Tonnen-Kran auf Schienen geordert, der für das Sichern und Herausheben der Betonteile verantwortlich war.
Mit der nicht einfachen Betondemontage des 35 m langen und 2 m breiten Brückenbauwerks wurde der Bohr- und Sägespezialist aus dem nahen Frechen, die Firma Zibler GmbH, beauftragt.
Bohren und Sägen Nachdem das 42 t schwere Mittelteil am Kran angehängt war, wurden mittels Kernbohrungen die vier Betonpfeiler oben und unten mit Durchmesser 250 mm perforiert.
Dann kam die Wandsäge mit 1200er Sägeblatt zum Einsatz, um das trogförmige mittlere Betonteil von den beiden Böschungsbauwerken zu trennen. Genauso generalstabsmäßig erging es den beiden Böschungsteilen mit je 10 m Länge und einem Gewicht von 36 t. Nachdem auch noch die Entsorgung der Betonpfeiler erledigt war, konnte der Zugverkehr, der seit Sonntagmorgen 1 Uhr gesperrt war, am Montagmorgen um 5 Uhr wieder aufgenommen werden. So konnte das 110 Jahre alte Bauwerk, das die Bahn, damals noch „Deutsche Bundesbahn“ genannt, schon 1986 we-
gen des „sehr schlechten Allgemeinzustandes“ abreißen wollte, zur vollsten Zufriedenheit der Auftraggeber im Zeitplan zurückgebaut werden. Denn dafür hat die Brücke noch lange gehalten.
INFO
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Das Böschungbauwerk hängt am Kran.
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Die 35 m lange Brücke ist in drei Teile zersägt.
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Gut sichtbar: der trogförmige Brückenquerschnitt.
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Abtransport auf Schienen.
Ausführende Firma: www.zibler.de
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BAUSTELLEN UND PROJEKTE
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INFO
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Ausführende Firma: www.koop-diamanttechnik.de
BOHRTIEFE: 8 METER Theater am Gärtnerplatz saniert
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rischen Einbauten, in die auch schon König Ludwig II. seine Ideen mit einbrachte. Damals hatte es den Namen „Königliches Theater am Gärtnerplatz“ und war bis zum Jahr 1930 im Besitz der Wittelsbacher. Erst im Jahre 1937 ging das Theater an den Freistaat Bayern über.
Rückbauspezialist
In Münchens Innenstadt wird das im Jahr 1864 erbaute Gärtnerplatztheater generalsaniert. Ursprünglich hatte man gehofft, schon die Jubiläumsparty zum 150-jährigen Bestehen im November 2015 im sanierten Haus feiern zu können – jetzt muss man wohl noch beinahe zwei Jahre warten, bis das Theater aus den Ausweichspielstätten ins Stammhaus zurückkehren kann. Erst im Oktober 2017 ist jetzt die Wiedereröffnung geplant. Die Kosten der Renovierung belaufen sich dann auf ca. 96 Mio. Euro. Während dieser Arbeiten legte man besonderen Wert auf die Erhaltung der wertvollen Gemälde und der histo-
Die Firma Koop Diamanttechnik aus dem nahen Olching wurde mit den Rückbauarbeiten im Gärtnerplatztheater beauftragt. Der Auftrag beinhaltete den Rückbau des Gesimses am Dach, diverse Deckenöffnungen, alte Böden in der Höhe durch Schleifen und Fräsen wieder anzupas-
sen und insbesondere die Schächte für die Versorgungsleitungen im Keller zu bohren.
8 Meter tiefe Bohrungen Ein Schacht hatte die Maße 1,0 m x 0,40 m bei einer Bohrtiefe von 8 m. Der Bohrdurchmesser wurde mit 450 mm vorgegeben. Die Platzverhältnisse im Raum waren mit 2,50 m (nach hinten) nur sehr beschränkt. Die Schwierigkeit bestand darin, den Kern, der maximal 2 m Länge hatte, auch in einer Tiefe von knapp 8 m zu brechen, auszubauen und abzutransportieren. Während der ersten Bohrung gab es zusätzliche Probleme: Der Beton war so
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Blick in die 8 m tiefen Bohrungen.
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Schmuckstück in München: die klassizistische Fassade des Theaters am Gärtnerplatz.
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Koop-Mitarbeiter Faik Krasniqi freut sich über den Fortschritt der Bohrungen.
porös, dass der Kern sich bereits nach 1,50 m Bohrtiefe durch sein Eigengewicht vom Bestand löste und die Bohrkrone einklemmte. Wir entschieden uns somit, die Kernbohrungen in drei verschiedenen Durchmessern auszuführen, um das Gewicht der Kerne und somit auch das Risiko, dass sich ein Bohrkern durch das Eigengewicht löst, zu vermindern. Jeder Bohrdurchmesser (250, 350 und 450 mm) und somit jeder Bohrkern musste nach ca. 1 m Bohrtiefe gebrochen und ausgebaut werden. Die Einzelkronenlänge belief sich auf 2,0 m. Durch diese Maßnahme konnten wir nun an drei Tagen eine Bohrung im Durchmesser 450 mm ausführen, ohne weitere größere Probleme hervorzurufen.
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BAUSTELLEN UND PROJEKTE
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EINGEHAUST Kirchenrestaurierung in Mundelsheim
Die evangelische Kirchengemeinde in Mundelsheim/Baden-Württemberg hat mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, des Landesdenkmalamtes und der Gemeinde Mundelsheim umfangreiche Sanierungen der Kilianskirche, die für ihre Freskenmalereien aus dem 15. Jahrhundert weithin bekannt ist, durchgeführt. Bei den Restaurierungsarbeiten musste für den Einbau einer neuen Heizung der vorhandene Natursteinplattenbelag im Chor und um den Altar entfernt werden. Die Firma Hilligardt GmbH aus Walheim war mit der Ausführung beauftragt. Die Arbeiten erfolgten unter erschwerten Bedingungen. Um die denkmalgeschützten und erst vor Kurzem res-
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taurierten Wandgemälde vor Staub und Wasser zu schützen, wurden alle Arbeiten innerhalb einer Einhausung durchgeführt. Die 129 Einzelplatten mit einer durchschnittlichen Größe von ca. 60 cm x 40 cm wurden ausgesägt, unbeschädigt ausgebaut und nummeriert, um nach Einbau der Heizung wieder an der jeweils gleichen Stelle neu verlegt werden zu können. Unter diesen ausgebauten Platten musste ein Kanal für die Verlegung der neuen Heizungsanlage in einer 25 cm starken Stahlbetonbodenplatte ausgesägt werden. Diverse bis zu 250 mm große Bohrungen durch bis zu 250 cm starke Wände bzw. Decken waren dazu für die Heizungsrohre notwendig.
Eingesetzt wurden die leistungsstarken und kompakten Primeprodukte von Hilti und Husqvarna: HF-Wandsäge, HF-Ringsäge, HF-Trennschleifer und HF-Bohrmotor.
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Bodenschnitt mit Wandsäge.
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Schrägbohrungen bis 250 cm Tiefe.
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Plattenschnitte mit HF-Trennschleifer.
INFO Ausführende Firma: www.hilligardt-gmbh.com
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BAUSTELLEN UND PROJEKTE
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INFO www.seligergmbh.de
FREIHEITSDENKMAL Seliger setzt Seilsägetechnik am Berliner Stadtschloss ein
Im Zuge des Neubaus des Stadtschlosses entschied der Deutsche Bundestag, ein Freiheits- und Einheitsdenkmal auf der Berliner Schlossfreiheit zu errichten. Der Gemeinschaftsentwurf von Johannes Milla und Sasha Waltz – die begehbare Schale mit dem Titel „Bürger in Bewegung“ – ging als Sieger aus dem
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Gestaltungswettbewerb hervor. Um die darunter liegenden Gewölbekeller für Besucher wieder begehbar zu machen, benötigte man einige Öffnungen in den Gewölbewänden. Die Aufgabe bestand darin, eine Türöffnung 1,31 m x 2,30 m in einer 7,20 m starken Mauerwerkswand so herzustel-
len, dass die Schnittflächen für den Besucher sichtbar bleiben. Eine Lösung für diese Situation wurde von der Firma Seliger GmbH aus Potsdam geliefert. Aufgrund dieser Wandstärken führte die Firma Seliger die Arbeiten mit modernster Seilsägetechnik aus. Um eine genaue Seilführung
zu erreichen, wurden die Seildurchführungsbohrungen und der dazugehörige Bohrständer mit einem Vermesser eingerichtet. Nachdem die Kernbohrungen mit Durchmesser 50 mm und einer Bohrlänge von 7,20 m ausgeführt waren, konnte mit dem Seilsägen begonnen werden. Zum Einsatz kam ein WIREX 10 Diamantseil 10,5 mm der Fa. Saint Gobain mit einem Hydraulikaggregat und einem automatischen Vorschub, um eine gleichmäßige Schnittfläche zu erzielen.
Nachdem das Mauerwerk vom Auftraggeber mit einem Minibagger abgetragen war, wurde die Genauigkeit der Schnitte in vollem Umfang ersichtlich. Dieses Bauvorhaben zeigte wieder eindrücklich die fast unbegrenzten Möglichkeiten der modernen Seilsägetechnik. Der Auftraggeber war mit dem termingerechten Ergebnis vollends zufrieden. Bis 2017 sollen die Arbeiten abgeschlossen und das Denkmal für Besucher eröffnet sein.
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Der geplante Entwurf des Einheitsdenkmals.
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Seilsäge an der 7,20 m dicken Gewölbemauer im Einsatz.
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Polier Carsten Pflug bei der Einrichtung der Säge.
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Blick auf die hergestellte Öffnung.
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Ansicht der Schnittfläche.
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Im Entwurf sichtbar: das Gewölbe unter dem Denkmal.
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BETONTRENNUNG IN BERLIN UND BRANDENBURG SEIT MEHR ALS 20 JAHREN
KERNBOHRUNGEN WANDSÄGEN SEILSÄGEN BETONPRESSEN FUGENSCHNEIDEN
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BAUSTELLEN UND PROJEKTE
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Connecting Global Competence
FISCHTEICHSANIERUNG Fundament an Seitenwänden bündig abgeschnitten
Für die Weber Beton Bohr- und Sägetechnik GmbH mit Sitz in Schwäbisch Gmünd war die Fischteichsanierung in Oberkochen eine neue Erfahrung. Die Firma Weber erhielt den Auftrag, ein Fischteichbecken zur Vertiefung vorzubereiten. Der bestehende Baukörper mit einer Länge von 30 m und einer Breite von 10 m verfügte über eine Bodenplatte, die ca. 0,5 m stark war.
Wandbündig Die Aufgabe bestand darin, das Fundament an den Seitenwänden bündig zu trennen und die Bodenplatte so zu zerteilen, dass ein Abtransport der Betonteile möglich war. Da die Zeitvorgabe sehr eng war, entschied sich Weber für den Einsatz zweier Pentruder-Wandsägen. Die Leistungsfähigkeit der 25-kW-Hydraulik- sowie der 22-kW-Hochfrequenzsäge war überzeugend. Die Sägen konnten abermals unter Beweis stellen, dass Beton kein Hindernis ist. Die Montage der Pentruder-Wandsäge, die max. Sägeblätter von 2 000 mm aufnehmen kann, war schnell erledigt. Weber richtete das Schienenmaterial mit einer Gesamtlänge von ca. 7 m im rechten Win-
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kel aus, befestigte die Sägeköpfe über einen Schnellspannmechanismus auf den Schienen und wählte nach Beratung mit der HYDRO-TEC GmbH für den Beton spezielle Diamantsägeblätter.
Spezialwerkzeuge
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Die Fischteichanlage im Überblick.
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22-kW-PentruderHF-Wandsäge
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Die Sägeblätter in der WS18-Arix-Spezifikation schnitten wie der Teufel. Der Auftraggeber freute sich über den Rückbau der Betonplatte mit doch eher filigranen Mitteln – war doch zunächst der Einsatz eines Baggers geplant, der mit einem Stemmhammer die Betonteile zertrümmern sollte. Weber konnte die Zeitvorgabe erfüllen und den Auftrag zur vollsten Zufriedenheit erledigen.
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INFO Ausführende Firma: www.weber-betontechnik.de Equipment: www.hydro-tec.com
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31. Weltleitmesse für Baumaschinen, Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte
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www.bauma.de
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FÜR DEN BÜRGER GEBAUT
zu 2,5 m konzipiert war. Andererseits bereitete das zu bearbeitende Material Bruchstein Schwierigkeiten, da eine Befestigung der Maschine am Mauerwerk praktisch unmöglich schien. Die Projektpartner TYROLIT und Sendner haben sich jedoch gemeinsam dazu entschlossen, die Herausforderung anzunehmen und die bereits vorhandene TYROLIT Kreisseilsäge Typ SL durch Spezialkonstruktionen bzw. Sonderbau so aufzurüsten, dass sie den Spezialanforderungen des Projektes entsprach. Um die geforderten Durchmesser sägen zu können, wurde das Maschinensystem mit dem hydraulischen 20-kW-Antriebsaggregat CR-5/RC und dem dafür passenden TYROLIT Diamantseil Typ DWM***-C von 11 m Länge aufgerüstet. Für die Befestigung der Seilsäge am Bruchstein entwi-
ckelte die Firma Sendner einen Sonderbau aus Stahl. Dieser Stahlträger wurde an die Wand montiert und darauf wurde die Seilsäge befestigt. Dadurch konnten sowohl die Antriebsseite als auch die Umlenkung auf der Außenseite stabilisiert werden. Das Ergebnis dieser Sonderbau-Lösung übertraf alle Erwartungen: Mit dem galvanischen Seil konnte ein Halbbogen mit 7,2 m2 Bruchsteinmauerwerk in nur 2,5 h Schnittzeit bewältigt werden. Das entspricht einer effektiven Schnittzeit von über 2,9 m2/h (exklusive der für die Umbauarbeiten benötigten Zeit). Auch die Standzeit des 11 m langen Diamantseils Typ DWM***-C beeindruckte mit 5,2 m2/lfm, wobei es am Ende des Projektes noch nicht einmal vollständig aufgebraucht war. Die errechnete
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Restaurierung einer alten Brauerei in Würzburg
Die Geschichte des Bürgerbräu Würzburg geht als Brauhaus Zell am Main zurück bis in das 19. Jahrhundert. Angeordnet an einem der Stadteingänge, umgeben von parkähnlicher Grünstruktur, hat das letzte Architekturbeispiel der Gründerzeit in Würzburg eine besondere Bedeutung für die Stadt und ihre Bürger. Die fast 200-jährige Geschichte, der Niedergang der Brauerei und der lange Leerstand der letzten Jahre haben allerdings Spuren an den denkmalgeschützten Gebäuden und dem Areal hinterlassen. Mit der Übernahme großer Teile des Ensembles durch eine Gruppe von Unternehmern im Sommer 2012 soll das Bürgerbräu wieder zum Leben erweckt werden, wobei die bestehende Bausubstanz weitestgehend erhalten bleiben soll. Ein Kultur- und Kreativzentrum soll entstehen, ein urbaner, weltoffener Raum, der sowohl Gewerbe- und Büronutzung, Sport und Bildung sowie Soziokultur, Kunst und Kultur, Gastronomie und Veranstaltung beinhaltet. Am 19. Dezember 2012 erfolgte der erste Spatenstich und seitdem wird das Areal in mehreren Bauabschnitten saniert.
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Bogenschnitte Die Firma Sendner GmbH aus Güntersleben (bei Würzburg) wurde Ende 2014 vom Architekt und von den Auftraggebern Roland Breunig und Hans-Reiner Waldbröl mit umfangreichen Bohr-, Spezialabbruch- und Seilsägearbeiten beauftragt. Das Team um Alfred Sendner konnte sich in der Würzburger Region mit Betonbeißarbeiten und statischem
Rückbau bereits einen Namen machen. Zum Ausschneiden von acht Halbbögen an der Flaschenfüllerei von je 6,20 m Durchmesser und 1,10 m Materialstärke engagierte Alfred Sendner im März 2015 die Firma TYROLIT als Partner für Equipment und Werkzeuge. Herausforderung beim Sägen der Halbbögen war einerseits der Durchmesser von 6,20 m, da die bereits vorhandene SL-Kreisseilsäge von TYROLIT für Durchmesser bis
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Umfangsgeschwindigkeit von 18 m/s erwies sich als äußerst geeignet, um die Aufgabe, acht Halbbögen an der Flaschenfüllerei herauszusägen, erfolgreich zu lösen.
INFO Ausführende Firma: Sendner GmbH 97261 Güntersleben www.sendnergruppe.eu Equipment: www.tyrolit.com
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So präsentiert sich das Bürgerbräu nach dem Umbau.
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Acht Halbbögen wurden aus dem Sandstein geschnitten.
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Ein fertiger Bogenschnitt.
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Umbaumaßnahme im Bereich des Stirnrades.
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Spezialkonstruktion zur Befestigung der Seilsäge.
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Saubere Schnittfläche.
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BAUSTELLEN UND PROJEKTE
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
Wand- und Seilsägeanlagen für den Rückbau und die Zerlegung eingesetzt. Für das Anschlagen und Sichern der Betonbauteile mit Stahlwellen wurden Kernbohrungen in die Bauteile hergestellt. Der Rückbau erfolgte nach einem statisch genau berechneten Ablaufkonzept, um die angrenzenden Gebäudeteile nicht zu beschädigen und zu keiner
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DEMONTAGE
INFO Ausführende Firma: www.diamant-bohren-saegen.de
DBS baut Hochregallager in Karlsruhe zurück
Um Platz für ein neues, größeres Hochregallager zu schaffen, wurde die DBS Durmersheim beauftragt, die Stahlbetonstützen und -trägerkonstruktion erschütterungs- und staubfrei zurückzubauen. Da das alte Lager an eine Produktionshalle und ein Gefahrstofflager angrenzte, hatte der Auftraggeber hohe Ansprüche an die Planung der Abbrucharbeiten, damit mit größter Sorgfalt und entsprechenden Sicherungsmaßnahmen gearbeitet wurde. Die 14 m hohen Hallenwände mussten an drei Seiten stehen bleiben. Gleichzeitig mit dem Rückbau sollte eine neue Brandschutzwand vom Rohbauer erstellt werden.
Ablaufkonzept von DBS Der Bauherr entschied sich deshalb für das Rückbaukonzept der DBS GmbH aus Durmersheim, bei dem die Stahlbetonkonstruktion im Diamantsägeverfahren zurückgebaut werden sollte. Die abgesägten Betonteile mussten vor Ort in transportfähige Einzelteile zerlegt und abtransportiert werden. Die Zerklei-
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nerung der Stahlbetonteile erfolgte auf einer nahe gelegenen Recyclinganlage. Für das neue, 36 m hohe vollautomatisierte Hochregallager wurde die alte Bodenplatte mit einer neuen hochbewehrten Stahlbetonbodenplatte überbaut. Aus diesem Grund wurde das Zeitfenster für den Rückbau der Stahlbetonskelettkonstruktion auf drei Wochen begrenzt, da ein Befahren und Belasten der Betonfläche erst nach einer vorgegebenen Trockenzeit möglich war. Durch den en-
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Zeit instabile Bauteile auf der Baustelle stehen zu haben. Da alle Arbeiten auf der neuen Bodenplatte ausgeführt wurden, musste beim Absetzen und Zerlegen der Stahlbetonteile mit größter Sorgfalt gearbeitet werden, um Beschädigungen an der fertigen Oberfläche des Hallenbodens zu vermeiden. Durch den Einsatz von bis zu zehn Facharbeitern und unter der Beaufsichtigung und Koordination eines Abbruchpolierers konnte das Baufeld termingerecht zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers an das Nachfolgegewerk übergeben werden.
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Zwei Wandsägen werden von der Hubbühne in Einsatz gebracht.
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Betonteil per Kran angehängt ...
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... und im Container entsorgt.
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Seilsäge trennt Stütze ab.
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Die DBS-Mannschaft freut sich über den erfolgreichen Einsatz.
gen Zeitplan wurde gleichzeitig mit einem Hochbaukran mit 70-m-Ausleger, zwei Autokränen und einem Teleskopstapler gearbeitet. Der gesamte Rückbau umfasste 735 t Attikarandträger, Pfetten und Stützen mit 14 m Höhe sowie bis zu 27 m lange Hauptträger. Die schwersten Teile waren die Hallenhauptträger mit 24 t Einzelgewicht. Um den engen Zeitplan einhalten zu können, wurden zeitweise bis zu acht
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120 dB(A) Schreien Mit einem Kran werden die hydraulisch gespaltenen Bohrpfahlköpfe abtransportiert.
Jeweils zwei Darda Spaltzylinder C9L brechen einen armierten Bohrpfahlkopf.
PFÄHLE GEKAPPT Mit Darda-Spaltgerät Bohrpfähle gekappt
Beim Bau der Ruhrtalbrücke bei Bermecke im Zuge des Ausbaus der Autobahn 46 wurden zur Tiefengründung 84 Bohrpfähle gesetzt. Zum Abtragen des Überbetons, d. h. also zum Kappen der Bohrpfahlköpfe, kam ein hydraulisches Spaltgerät von Darda zum Einsatz. Die im Durchmesser 1,50 m starken und bis zu 1,50 m hohen Pfahlköpfe wurden mit zwei Darda Spaltzylindern C9L genau und effizient gekappt. Bei den hydraulischen Stein- und Betonspaltgeräten der Darda GmbH, Blumberg, handelt es sich um handgehaltene, aber leistungsstarke Geräte, mit denen Stahlbeton und Naturstein leise, vibrationsarm, kontrollierbar und ziemlich genau abgebrochen werden kann. Ein komplettes Gerät besteht aus einem oder mehreren Spaltzylindern und einem Antriebsaggregat und einem Hydraulikschlauch. Die handgehaltenen Abbruchgeräte entwickeln eine enorm wirksame Spaltkraft, die je nach Mo-
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dell und Ausführung zwischen 195 und 413 t liegt. Der C9-Spaltzylinder hat weltweit das beste Größen-Leistungs-Verhältnis und ist für mittelschwere bis schwere Einsätze in bewehrtem Beton gemacht.
Funktionsprinzip Zunächst muss in die abzubrechende Betonstruktur ein Loch mit definiertem Durchmesser und vorgegebener Tiefe gebohrt werden. Hier hinein setzt man den Spalteinsatz des Spaltzylinders. Hydraulisch schiebt sich dann ein Keil zwischen die beiden sogenannten Druckstücke. Diese werden gegen die Bohrlochinnenwand gedrückt, bis der Beton dem Druck nicht mehr standhalten kann und bricht. Ein Riss in vom Anwender vorab definierter Richtung entsteht in Sekundenschnelle. Die Vorteile dieser Methode, gerade auch beim Köpfen von Pfählen, liegen auf der Hand: Leichte Vibrationen ent-
stehen nur beim Bohren mit dem Bohrgerät. Der Einsatz des Darda-Spaltgerätes ist völlig vibrationsfrei. Das Material wird schnell und vor allem kontrolliert zerlegt. Ganz im Gegensatz zum Abbruch der Pfeilerköpfe mit einem Abbruchhammer schont das nicht nur die Betonstruktur der Pfähle, sondern auch den Anwender. Angenehm ist das Arbeiten mit Spaltzylinder zusätzlich, weil keine Splitter entstehen und der Betrieb nahezu geräuschlos ist. Außerdem ist die Belastung der Arbeiter durch das Gewicht des Gerätes gering. Ein Spaltzylinder C9L wiegt gerade einmal 23 kg und nachdem der Spalteinsatz in das Bohrloch gesteckt wurde, hält das Gerät darin, der Anwender muss nicht mehr das gesamte Gerätegewicht heben. Die Bohrpfähle aus C3037-Beton beim Brückenbau in Bermecke wurden auf Höhe der gewünschten Bruchstelle zunächst ringsum 5 cm tief mit einem Winkelschleifer angeschnitten, um eine noch genauere Sollbruchstelle zu definieren.
Auf genau dieser Schnittlinie bohrten die Arbeiter dann mit Bohrhämmern in jeden Pfahl zwei gegenüberliegende Löcher. In jedes wurde ein Spaltzylinder C9L eingeführt und dann eingeschaltet. Innerhalb weniger Sekunden brach der Beton auf der gewünschten Höhe und durch die komplette Fläche jedes Pfeilers, trotz dessen enormer Armierung mit 25 mm starken Bewehrungen. An zuvor in die Betonstruktur eingebrachten bügelförmigen Eisen hob ein Kran die abgespaltenen Bohrpfahlköpfe herunter. Dies war möglich, da vor Einbau jedes Bewehrungskorbes die jeweils 24 Längseisen, die in die Pfahlköpfe einbanden, mit einer Kunststoffschale ummantelt wurden, die beim Abheben über die Eisen rutschte. Insgesamt wurden auf diese Art und Weise 135 m3 Betonmaterial entfernt. Das ausführende Unternehmen, Kukor Pfahlabbruch aus Völklingen, attestierte eine spürbare Zeit- und somit deutliche Kosteneinsparung, die auf die effiziente Abbruchmethode des Darda-Spaltgerätes zurückzuführen war.
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BAUSTELLEN UND PROJEKTE
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
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BAUSTELLEN UND PROJEKTE
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
Die Stahlkonstruktion vor der Trennung.
STAHLSCHNITTE Mit Diamantseil Stahlkonstruktion trocken getrennt
Die sehr genaue Positionierung von Patienten während einer Krebsbestrahlung setzt voraus, dass sich die eingesetzten Geräte exakt steuern und positionieren lassen, dass keinerlei Schwingungen entstehen und festgelegte Messpunkte sich nicht verändern können. Für die Entwicklung des robotischen Patienten-Positioniersystems (PPS) exacure hat die Firma BEC in Reutlingen eine 40 t schwere Stahlkonstruktion aus Stahlträgern mit bis zu 4 cm starken Flanken in ihre Halle bauen lassen. Der Messaufbau ermöglicht es, die an der Decke montierten Robotersysteme mit hochgenauen Laser-Messsystemen zu
prüfen. Für einen geplanten Umzug in größere Räume war es erforderlich, die Konstruktion zu teilen. Bei der Suche nach einem geeigneten Unternehmen, das in der Lage ist, eine so komplexe Stahlkonstruktion zu teilen, ist man auf die Firma Beton-Bohr Reutlingen gekommen. Mit der geeigneten Ausrüstung – Kompaktseilsäge KS400 von GÖLZ – und einem speziellen Seil wurde die geforderte Leistung mit sauberer Schnittführung und ohne Verschmutzung der Umgebung im Trockenschnitt ausgeführt. Nach 1,5 Tagen war der Auftrag erledigt und das über 20 t schwere Oberteil konnte termingerecht
mit zwei schweren Staplern abgehoben und anschließend auf Schwerlastrollen zum Verladen aus der Halle transportiert werden.
INFO Ausführende Firma: www.betonbohr.de Equipment: GÖLZ GmbH
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Das Seil im Eingriff – die Funken fliegen.
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Jetzt sichtbar: die saubere Schnittfläche.
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BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
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Ausführende Firma: www.storz-bohren-saegen.de Equipment: www.hilti.de
einjustiert, fährt man mit der Lafette lediglich die Schienen entlang. Damit ist immer die gleiche Lage und Neigung der Bohrachse gewährleistet. Später wurden die Seitenwände des Betonkanals an diesen Bohrungen angehängt und, nachdem der Kanal längs der Fließrichtung gesägt wurde, mit dem Kran nach oben gezogen und entfernt.
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Erschwerend kam bei diesen Arbeiten hinzu, dass der Zutritt zum Kanal sehr begrenzt war, da kaum Arbeitsraum freigelegt wurde. Außerdem konnten die Bohr- und Sägearbeiten nur unter fließendem Wasser ausgeführt werden. Insgesamt wurden 24 Bohrungen – je Seite 12 – mit je 150 mm Durchmesser hergestellt.
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Das Bohrgerät ist auf Lafette und Sägeschiene montiert.
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In dieser Baugrube ensteht das Unterhaupt für den Hauptsammler West.
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Die Lafette im Detail.
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Der Deckel ist abgehoben und die Schiene ist montiert.
Firma Storz setzt Bohrlafette für Reihenbohrungen ein
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Zunächst wurde der Scheitel des Betonrohrs längs und quer zur Fließachse mit einer Wandsäge eingeschnitten und per Kran der Deckel abgenommen. Anschließend wurden die Reihenbohrungen für die Anhängepunkte eingebracht.
Hierzu wurden jeweils 10 m Sägeschienen montiert und eine Hilti Bohrlafette aufgesetzt. Diese ermöglichte es, eine ganze Reihe Bohrlöcher nebeneinander zu setzen, ohne den Ständer ständig neu einzurichten. Einmal aufgebaut und
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www.jager.de
Im Zuge der Umlegung des Kanalsystems am Stuttgarter Hauptbahnhof musste der Hauptsammler West, der sogenannte Tübbingkanal, abgebrochen werden, um für eine Pumpstation Platz zu schaffen.
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BOMBENSICHER
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DBO-Böttcher GmbH lebt weiter gefährlich
Im März 1945 fielen innerhalb kürzester Zeit Tausende Bomben auf Oranienburg. Ziel waren die Rüstungsbetriebe in der Region. Neben den Heinkel-Werken lagen dort auch die Auer-Werke, in denen ganz geheim an der Uranaufbereitung für Hitlers Atomprogramm geforscht wurde. Oranienburg wurde dabei weitgehend zerstört. Noch heute werden dort etliche nicht detonierte Weltkriegsbomben im Erdreich vermutet. So einen Bombenverdachtspunkt (Anomalie) ermittelten die Kampfmittelräumer auch im vergangenen Jahr: In einer ehemaligen Klärgrube wurde unter
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einer Stahlbetonplatte ein Blindgänger vermutet. Für DBO-Böttcher GmbH, dem ortsansässigen Bohr- und Sägespezialisten, der ähnliche Arbeiten für die Kampfmittelräumer schon öfter erledigt hatte, lautete zunächst der Auftrag, die Betonplatte mit den Abmessungen 50 x 6 m vibrationsfrei zu entfernen. Geschäftsführer Gerd Böttcher: „Nachdem wir die 30 cm starke Bodenplatte mit Fugenschneidern eingeschnitten hatten und der Autokran die Betonteile entfernt hatte, dachten wir, unsere Arbeiten seien hiermit beendet. Aber unter der Platte
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Ausführende Firma: www.dbo-boettcher.de
tauchten vier Betonpfeiler (3,0 x 0,8 m, 1,70 m hoch) auf, die wir ebenfalls entfernen sollten.“ Im Abbohrverfahren wurden auch diese Pfeiler mit rund 100 Kernbohrungen Durchmesser 200 mm und Bohrtiefen bis 180 cm abgebohrt. „Aber wir merkten schon während der Bohrarbeiten, dass sich weiterer Beton unter den Pfeilern befand“, so Gerd Böttcher weiter, „und unsere Vermutung ließ uns nicht im Stich: unter den Pfeilern tauchten zwei Fundamentplatten mit den geschätzten Abmessungen 6 x 5 m auf. Geschätzt deshalb, da sie nicht sichtbar im Grundwasser lagen.“
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Damit erhielt DBO-Böttcher GmbH den nächsten Auftrag, auch diese Fundamentplatten zu beseitigen. Nachdem durch einen Brunnenbauer die Grundwasserabsenkung installiert war, wurde im kombinierten Bohr-, Säge- und Pressverfahren auch diese 65 cm starke Platte eliminiert. Hierbei wurden Sägeblätter bis Durchmesser 1 800 mm eingesetzt. Gerd Böttcher abschließend: „Auch
wenn wir mehrmals in der Baugrube abgesoffen sind, da die Pumpen des Brunnenbauers ausgefallen waren, wir hatten es endlich geschafft und bombenmäßig ist nichts passiert. Gott sei Dank. Nun müssen noch mal die Kampfmittelräumer ran, um zu untersuchen, ob da wirklich eine Bombe liegt. Ich bleibe dran und werde berichten.“
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Geschichte: amerikanische B17-Bomber im Angriffsflug.
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Blick auf die Baustelle.
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Die oberste Betonplatte wird eingeschnitten.
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Die Pfeiler werden abgebohrt.
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Untere Betonplatte wird mittels Wandsägen eingeschnitten.
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Bohrkerne werden entfernt.
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Ausgebohrte Betonteile.
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KOMPLETTLEISTUNG
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Flächen seitlich des Fertigungsband beschichtet, was einen entsprechenden Arbeitsbereich für die Endmontage darstellen soll. Die Arbeiten konnten ausschließlich nur ab Freitagmittag bis Montagmorgen ausgeführt werden. Um die Produktion während der Woche zu gewährleisten, wurde der Bodenkanal bauseits jeweils mit einer Holzkonstruktion bodenbündig abgedeckt. Die kompletten Schneid-, Abbruch-, Verguss-, Schleif- und Beschichtungsarbeiten wurden von der Firma Obermayer ausgeführt, wobei ein entsprechender Geräte- und Maschineneinsatz aus dem eigenen Bestand nötig war. Es
waren ein Vorarbeiter und drei Facharbeiter für die Ausführung aller Arbeiten im Einsatz. Für die gesamten Arbeiten wurden vier Wochenenden benötigt.
Obermayer erstellt Bodenkanal für Montageförderband
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Die Firma Obermayer GmbH aus Frasdorf erhielt von der Firma Schechtl, einem renommierten Hersteller für Blechabkantmaschinen, den Auftrag, einen Bodenkanal für ein Montageband (Taktmontage) in einer Fertigungshalle herzustellen. Der Bodenkanal wurde laut Vorgabe auf einer Länge von 32 m inkl. Ausspa-
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rungen für eine Hebebühne und diverse Kabelkanäle in die Bodenplatte der Fertigungshalle bis zur Rohbetondecke mit dem Fugenschneider in Teilstücke 15 cm tief vorgeschnitten und ausgebaut. Die Betonteile wurden mit dem bauseitigen Laufkran abgehoben und mit einem Stapler aus dem Gebäude transportiert.
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Ferner mussten in die Rohbetondecke mehrere Vertiefungen für Antriebsmotoren und eine Hebebühne auf Maß und auf geeignete Tiefe ausgeschnitten, ausgestemmt und plan geschliffen werden. Ebenso wurde darauf geachtet, dass in der Betonplatte quer verlaufende Verstrebungsarmierungen nicht durchtrennt werden. Zu diesem Zweck wurden die Armierungseisen vorsichtig freigestemmt. Für die Schleifarbeiten wurden Handschleifgeräte mit Diamantscheiben eingesetzt. Bei den Betonsäge- und Schleifarbeiten musste besonders auf eine möglichst geringe Staubentwicklung geachtet werden. Die Staubabführung erfolgte per Absaugung mit Schlauchleitungen, Gebläse-Ventilatoren und Staubfilteranlagen. Nach dem Ausbauen der Betonteile und der Reinigung der Schnittbereiche wurde ein Höhenausgleich mit Beton und Einbau von entsprechender Armierung hergestellt. Bauseits wurden 265 Bohrungen in die Leibungen der Betonplatte gebohrt für von der Fa. Obermayer einzuklebende Armierungseisen. Anschließend montierte der Hersteller des Transportbandes eine vorgefertigte Blechwannenkonstruktion auf der
gesamten Länge. Diese wurde entsprechend dem Bodenniveau ausnivelliert. Der Spalt zwischen Wannenkonstruktion und Betonboden wurde anschließend mit Spezialvergussmörtel mit einer Mörtelpumpe per Schlauch verfüllt. Der ausgehärtete Verguss wurde anschließend plan zum bestehenden Betonboden beigeschliffen. Nicht zu vermeidende einzelne Hohlstellen unter der Blechwanne wurden für die erforderliche Stabilität mit Epoxidharz verpresst. Danach musste der Betonboden nach vorgegebenen Maßen abgeschliffen werden für das Aufbringen von Grundierung und Zwei-Komponenten-Verlaufsmörtel. Abschließend wurden die
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INFO www.obermayer-gmbh.de
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Der Bodenkanal wird beidseitig eingeschnitten.
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Die Betonteile sind ausgebaut.
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Höhenausgleich mit Beton.
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Vertiefungen eingeschnitten und ausgestemmt.
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Untergrund wird plan geschliffen.
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Die abgeschlossenen Arbeiten.
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Das fertige Förderband im Betrieb.
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Die Unterkonstruktion wird vergossen.
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ALBERTBRÜCKE DRESDEN DBS Vogel schneidet Behelfspfeiler ab
Die 316 m lange Albertbrücke in Dresden (Eröffnung 19. November 1877) befindet sich östlich des Stadtzentrums und war bis zur Eröffnung der Waldschlösschenbrücke die östlichste Innenstadtbrücke der Stadt. Mit einer durchschnittlichen täglichen Verkehrsbelastung von etwa 20 000 Kraftfahrzeugen, zwei Straßenbahnlinien und mehreren Tausend Fußgängern und Radfahrern ist die Elbbrücke für den Verkehr der Innenstadt von großer Bedeutung. 2010 beschloss der Stadtrat, die Brücke zu sanieren, damit sie dem steigenden Verkehrsaufkommen auch zukünftig gerecht wird (geplante Wiedereröffnung: Ende 2016).
Behelfsbrücke Im Zuge der Sanierung wurde die Brücke von ursprünglich 18,60 m Breite um rund 3,6 m auf dann 22,20 m verbreitert.
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Dafür wurde der Fahrrad- und Fußgängerverkehr für einige Zeit auf eine eigens errichtete Behelfsbrücke namens „kleine Albertbrücke“ verlegt. Diese Behelfsbrücke stand auf zwei Stahlbetonpfeilern und wurde nach Fertigstellung der ersten Fahrbahnhälfte der Albertbrücke wieder zurückgebaut. Die Bauleitung hat sich dazu entschlossen, den Stahlbetonpfeiler, der strommittig in der Elbe stand, mit Betonsägetechnik zurück zu bauen. Den Zuschlag für den Rückbau erhielt die Firma DBS Vogel aus Mittelsachsen, die sich in der Vergangenheit durch größere Abbruchbaustellen einen Namen machen konnte. Als Partner für den kontrollierten Rückbau des Pfeilers der kleinen Albertbrücke wurde das Tiroler Unternehmen TYROLIT ausgewählt. Dipl.-Ing. Egbert Hanzsch, technischer Verkäufer bei TYROLIT und Projektbetreuer: „Die Herausforderung dieses Projektes lag im straffen Zeitplan des
Rückbaus. Die Firma DBS Vogel hatte nur vier Wochen Zeit, um den Pfeiler abzutragen, vom 17. November bis 17. Dezember 2015. Und da wir gemeinsam in der Vergangenheit bereits mehrere Projekte erfolgreich meistern konnten, haben wir auch diesen Auftrag wieder gemeinsam in Angriff genommen.“
Anschließend wurde mit Sägeblättern von 1 200 mm und 1 600 mm und entsprechend abnehmender Blattstärke weiterbearbeitet. Zum Schluss kam das Sägeblatt mit 2000 mm Durchmesser und 4,7 mm Stärke zum Einsatz. Insgesamt wurden 220,5 m2 mit der 2 Seilsäge und 140 m mit der Wandsäge geschnitten und damit 550 t armierter Beton abgetragen. Dabei waren sowohl die Schnittgeschwindigkeiten als auch die Standzeiten der Werkzeuge beim Seil- und Wandsägen höher als erwartet, sodass das Rückbauprojekt sogar vor Ablauf der Frist beendet werden konnte. Aufgrund der guten Zusammenarbeit und der leistungsstarken Werkzeuge und Maschinen, die verwendet wurden, wurde dieses Projekt ein weiterer Erfolg für DBS Vogel und den Schleifmittelhersteller TYROLIT.
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weise geschaffen wurden, waren somit durchschnittlich 10 t schwer und konnten mit einem Hydraulikbagger mit Kranausleger an Land gebracht werden. Die horizontalen Schnitte wurden mit dem TYROLIT Diamantseil DWL***-CF von 25 m Länge durchgeführt. In Kombination mit der TYROLIT Hydrostress SK–SD Seilsäge und den Hydraulikaggregaten BR–3 und ADS–4 konnten bis zu 2 m2 armierter Beton pro Stunde geschnitten werden. Voraussetzung für den effizienten Rückbau war ein kons-
tanter horizontaler Schnitt, sodass das 2 000 mm große Wandsägeblatt die 90 cm starken Betonlagen anschließend durch vertikale Schnitte komplett trennen konnte. Die Wandsägearbeiten wurden mit der 26-kW-Hochfrequenzwandsäge WSE2226*** von TYROLIT Hydrostress mit einem Tiefschnittsatz von 800 mm bis 2 000 mm durchgeführt. Der erste vertikale Schnitt wurde jeweils mit dem Sägeblatt von 800 mm Durchmesser und 6 mm Schnittbreite durchgeführt.
INFO Ausführende Firma: DBS Jörg Vogel 04618 Langenleuba Equipment: www.tyrolit.com
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Der Behelfspfeiler vor ...
45 m lang und 100 t schwer
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... und während des Rückbaus.
Effizientes Abtragen von 550 t stark armiertem Beton erfordert gute Planung und leistungsfähiges Werkzeug. Die Abmessungen des Stahlbetonpfeilers betrugen 4 x 6 x 9 m (B x T x H). Der Rückbau wurde mit neun horizontalen Schnitten durch das Diamantsägeseil im Abstand von 90 cm sowie mehreren Teilungsschnitten durch Wandsägen mit Sägeblättern unterschiedlicher Dimensionen von 800 mm bis 2 000 mm Durchmesser realisiert. Die einzelnen Betonteile, die durch diese Vorgehens-
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Horizontale Schnitte am Pfeiler: das Diamantseil im Eingriff.
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Die Albertbrücke während der Pfeilerdemontage.
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der einheimischen Bevölkerung zur Verfügung steht. Unter anderem soll der Seepavillon auch für Trauungen genutzt werden.
Mit Seilsägetechnik
IM BUNKER FESTE FEIERN Umbau Armeebunker zum Seepavillon
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Die Mitarbeiter der Diamantbohr AG realisierten die Öffnung in die 1,5 m dicke Bunkerwand mit der Seilsägetechnik. Sie schnitten zwölf einzelne Betonblöcke mit einem Gewicht von jeweils einer Tonne. Der Ausbau erfolgte mit einem Pneulader und einem Raupenbagger. Wegen der exponierten Lage in der Nähe zum Bodensee wurde der Wasserhaltung höchste Priorität geschenkt. Das Schneidwasser wurde komplett ge-
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Die Filiale St. Gallen der Diamantbohr AG durfte in Steinach, direkt am Bodensee, eine spezielle und nicht alltägliche Arbeit ausführen. Der Auftrag lautete, in einen ehemaligen Armeebunker der Schweizer Armee eine Öffnung herzustellen, damit ein Gang aus Glas mit dem angrenzenden Seepavillon verbunden werden kann. „Somit fällt auch mehr Sonnenlicht in den Bunker“, erklärt Architekt Alex Buob. Durch den Einbau von Sanitäranlagen in den ehemaligen Bunker und die Sanierung der Gesamtanlage entsteht für die Gemeinde Steinach ein neuer Treffpunkt, der zukünftig für private wie öffentliche Feiern primär
sammelt und direkt vor Ort mit einer Schlammfilterpresse gereinigt. Die Bauherrschaft, vertreten durch den Gemeindepräsidenten und den Architekten, war von der Genauigkeit und der Sauberkeit der Seilsägetechnik beeindruckt und mit der Arbeit der Diamantbohr AG sehr zufrieden.
INFO Ausführende Firma: www.diamantbohr.com
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Idylle am Bodensee: Seepavillon und Bunker.
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An der Baustelle: Gemeindepräsident Roland Brändli und Architekt Alex Buob.
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Besprechung, bevor die Seilsäge startet.
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Ausbau mit dem Avant ...
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... und Abtransport.
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Die fertige Öffnung.
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LUFTLÖCHER Runde Öffnungen für eine zusätzliche Lüftung
Bei einem Geflügelproduzenten bei Mattighofen in Oberösterreich mussten zusätzliche Lüftungsturbinen eingebaut werden. Es galt fünf runde Öffnungen mit einem Durchmesser von 140 cm in einer Höhe von +7,50 m (Mitte) in der Außenwand herzustellen. Der Wandaufbau: Stahlpaneele mit 10 cm Isolierung sowie 30 cm Stahlbeton. Die Firma Josef Seidl Betonbohr- und -sägedienst GmbH aus Obertrum (A) hat diese Arbeiten als Komplettlösung angeboten und im Dezember 2015 ausgeführt.
die Öffnungen exakt kreisrund herausgeschnitten. Die Ausschnitte wurden von innen gegen das Herausfallen gesichert. Mittels Lkw mit Kran wurden die Betonausschnitte ausgebaut und entsorgt. Nach Reinigung der Stahlpaneele mit dem Hochdruckreiniger war die Außenfassade zum Einbau der Lüftung bereit. Die Arbeiten wurden in 3,5 Arbeitstagen zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers fertiggestellt.
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Von der Hubbühne bis auf +7,5 m.
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Die Zirkelsäge im Einsatz.
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Betonteil an den Kran gehängt, ...
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... herausgenommen ...
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... und auf den Lkw verladen.
Einsatz einer Zirkelsäge Nach dem genauen Ausmessen wurde die Außenhülle um 10 cm größer ausgeschnitten. Nach der Kernbohrung im Mittelpunkt der geplanten Öffnung und einer Randbohrung zum Einführen des Sägeseils wurden mittels Kreisseilsäge
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INFO Ausführende Firma: www.seidl.at
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PERFORIERT 150 Meter Schlitz mit 1 000-er Bohrungen hergestellt Für die Verankerung einer Dammwand musste im Unterwasserkanal eines Kraftwerkes in Sibirien (Fluss Wiljui) ein Schlitz in 20 m Wassertiefe in der armierten Betonsohle hergestellt werden. Ursprünglich war geplant, den 1 700 mm
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tiefen und ca. 600 mm breiten Schlitz mittels Seilsägen im Tauchverfahren herzustellen. Da man jedoch ohne den ständigen Einsatz von Tauchern arbeiten wollte, aber auch aufgrund der höheren Prozess-
sicherheit, hatte man sich letztendlich entschlossen, den ca. 150 m langen Schlitz mittels Perforationsbohrungen herzustellen. Um die Anzahl der notwendigen Bohrungen zu minimieren, wurde ein Bohrdurchmesser von 1 000 mm gewählt. Der Braun-Partner in Russland, VIP-Systems (verantwortlicher Projektingenieur Yuri Belobrov), wurde mit der Ausarbeitung eines Konzeptes und mit der Lieferung der maschinellen Ausrüstung beauftragt. Da die Baustelle sehr abgelegen und nicht über befestigte Straßenverbindungen erreichbar war, wurde die komplette Ausrüstung im Winter über die zugefrorenen Flüsse Sibiriens transportiert. Für die Bohrarbeiten stand witterungsbedingt nur ein Zeitfenster zwischen Juli und September zur Verfügung.
Die Basis der Bohreinheiten waren spezielle Montageplattformen mit integrierter Lünette. Die Lünetten führten die Bohrkronen beim Anbohren und sorgten für einen exakten Bohrungsverlauf. Mit dem Kran wurden die Bohreinheiten ins Wasser abgesenkt und eine speziell entwickelte Vorrichtung und Unterwasserkameras ermöglichten die exakte Positionierung und Befestigung der Anlage in 20 m Wassertiefe, ohne dass Taucher zum Einsatz kommen mussten. Auch der Bohrvorgang selbst wurde über Kameras und mit Hilfe von Markierungen und Sensoren überwacht und mit hydraulischen Spindelantrieben gesteuert. Selbst das Setzen der Anker
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zum Ziehen der Bohrkerne war ferngesteuert möglich. Dafür wurde eine spezielle Vorrichtung entwickelt, die ebenfalls über die Braun-Bohreinheiten gesteuert und betrieben wurde.
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Die Braun-Kernbohrausrüstung in Sibirien.
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Der Unterwasserkanal des Kraftwerks Svetlinskaya.
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Kernbohranlage wird per Kran abgetaucht.
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Bilder der Unterwasserkameras aus 20 m Tiefe.
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Die Bohrkerne am Wiljui-Ufer. Gewicht: ca. 3 000 kg.
• 4 Montageplattformen mit integrierter Lünette • 32 Bohrkronen mit 1 000 mm Durchmesser und einer Nutzlänge von 2 000 mm
Equipment • 4 Bohrstative aus dem BraunBaukastensystem (Wandsägeschienen) mit 2 500 mm Bohrhub • 4 Hydraulikaggregate der Type HAE26V mit stufenlos regelbaren Axialkolben-Verstellpumpen • 4 Hydraulik-Bohrspindeln mit einem maximalen Drehmoment von über 1 200 Nm
INFO Equipment: www.braun.at
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BAUSTELLEN UND PROJEKTE
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
von einem Meter und möchten einen geraden Schnitt machen. Es ist unglaublich schwer, den Anfangspunkt zu treffen“, sagt Patrick Meeresmans.
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Weniger als 20 Minuten
JET-CUTTING Oder wie man ein Flugzeug richtig zersägt
Als das niederländische Unternehmen AELS beauftragt wurde, eine alte Boeing 737-300 in fünf Teile zu zerlegen, standen die Mitarbeiter vor einer aufregenden Herausforderung. Das Flugzeug sollte so zerlegt werden, dass beim Schneidvorgang möglichst keine Splitter herumfliegen und wenig Schmutz entsteht. Mit dieser Herausforderung wandte sich das Unternehmen an das Husqvarna Spezialabbruch-Team. Empfohlen wurde eine Diamantseilsägelösung.
„Viele der ausrangierten Flugzeuge sind auf Parkplätzen in der Nähe der Startund Landebahn abgestellt. Ist das der Fall, besteht die Gefahr, dass während des Start- bzw. Landevorgangs Trümmerstücke durch die Motoren der Maschinen aufgesaugt werden.“
Saubere und gerade Schnitte AELS (Aircraft End of Life Solutions) ist ein niederländisches Unternehmen,
welches sich auf die Demontage von Flugzeugen spezialisiert hat und weltweit tätig ist. Mit dem neuen Auftrag ging das Unternehmen auf Husqvarna zu. Denn bei dem neuen Projekt, sollte das Flugzeug in fünf Teile mit einem Diamantseil zerlegt werden. Eine wichtige Voraussetzung für dieses Projekt sind saubere Schnitte. „Das Heck des Flugzeugs sollte auf ein anderes Flugzeug montiert werden, der mittlere und der vordere Teil sollten zu Schulungszwecken verwendet werden. Es war somit wichtig, dass die Arbeiten sehr sauber durchgeführt werden“, so Patrick Meeresmans von Meeresmans von Husqvarna. Mit Hilfe einer Seilsäge kann man sehr glatte und saubere Schnitte durchführen. Ebenfalls kann man auch sehr gerade Schnitte durchführen. „Warum eine Seilsäge? Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Rohr mit einem Durchmesser
Die Boeing 737-300 stand auf dem Aviolanda Woensdrecht Flugplatz im Süden der Niederlande. Für die Aufgabe benötigten Patrick Meeresmans und sein Kollege Antoine Henneaux eine Husqvarna CS 2512 Seilsäge, ein PP 455 Hydraulikaggregat und das Cobra C 1000 Diamantseil. „Mit dieser Ausrüstung benötigen Sie genau zwei Mitarbeiter, um diese Aufgabe zu bewältigen“, so Patrick Meeresmans. Nach dem Aufbau und dem Einstellen der Maschine benötigte man pro Schnitt weniger als 20 min pro Stück. AELS-Projektleiter Patrik Huiberts war sehr beeindruckt von dieser Leistung. „Wir haben im Vorfeld einige Testversuche mit anderen Herstellern durchgeführt, aber keinem ist es gelungen, ein solches Ergebnis vorzulegen. Wie einfach sich das Husqvarna-Seil durch die verschiedenen Materialien gearbeitet hat, war beeindruckend. Wir waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, erläutert Patrik Huiberts.
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Erfolgreiches Projekt „Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt“, so Patrick Huiberts, „werden wir Seilsägen in Zukunft in unserem Portfolio mit aufnehmen.“ Unter normalen Umständen, wenn Splitter keine Rolle spielen, werden solche Arbeiten mit einem Bagger mit Schneidkopf erledigt. Präzisere Schnitte werden dabei mit einem K-760-Trennschleifer durchgeführt. Doch bei Geisterflugzeugen, welche am Rand von Flugplätzen geparkt stehen und demontiert werden müssen, ist Seilsägen eine sehr effektive, saubere und schnelle Lösung. Auch den Abtransport von Flugzeugwracks an Absturzstellen könnte man auf diese Weise sehr effektiv vorbereiten, sagte Huiberts. Doch nicht nur die Firma AELS war von der Leistung des Husqvarna-Seils beeindruckt. „Während der Sägearbeiten haben wir alle mit unseren Mobiltelefonen Filme von den Arbeiten gedreht. Diese haben wir zu einem kurzen Film zusammengefügt, welcher von AELS online gestellt wurde. Nach kurzer Zeit erhielten sie mehrere Anfragen zu dem Verfahren. Ein fruchtbares Geschäft für beide Seiten“, stellt Patrick Meeresmans fest.
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INFO Ausführende Firma: www.aels.nl Equipment: www.husqvarnacp.de
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Die Boeing 737-300 auf dem Flughafen Woensdrecht.
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Cockpit, Rumpf und Heck sind abgetrennt.
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Seilsäge trennt Heck vom Rumpf.
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Gut zu sehen: Schnitt und Seileingriff.
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Fertiger Schnitt im Detail.
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Splittergefahr Das Zerlegen von Flugzeugen ist nicht immer ganz einfach, da die unterschiedlichsten Materialien gleichzeitig geschnitten werden müssen. Am häufigsten werden solche Arbeiten mit Trennschleifern oder hydraulischen Scheren durchgeführt. Doch bei dieser Form des Zerlegens kommt es oft zu herumfliegenden Teilen und ist zudem sehr zeitaufwendig. Patrick Meeresmans, Global Special Applications Manager bei Husqvarna, erklärt, weshalb dies manchmal sehr gefährlich sein kann.
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BAUSTELLEN UND PROJEKTE
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
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DIE SÄULEN DER ERDE Dreihundert Meter Kernbohrungen gegen Setzungen
Die Sint Janskerk (deutsch: Sankt Johanneskirche) im niederländischen Gouda ist eine gotische fünfschiffige Kreuzbasilika, die Johannes dem Täufer, dem Schutzpatron Goudas, gewidmet ist. Die Kirche ist mit 123 m Länge die längste Kirche der Niederlande und vor allem für ihre Goudaer Glasfenster bekannt. Sie wurde im 13. Jahrhundert auf einem Fundament aus Holzpfählen gebaut. Teilweise wurden diese Holzpfähle im vorigen Jahrhundert schon durch neue ersetzt. Nachdem Setzungen in den mächtigen Innensäulen – im Gegensatz zum übrigen Gebäude – protokolliert wurden, musste eine grundlegende Entscheidung getroffen werden, wie man den
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unterschiedlichen Setzungen entgegenwirken kann. Die Planungen sahen vor, rund um die Säulen neue Stahlpfähle zu rammen.
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Auf diese Pfeiler wurden waagerechte Stahlträger aufgelegt, die wiederum das Auflager einer Hilfskonstruktion waren, die aus Stahlträgern bestand, die in ge-
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nau berechneten waagerechten Kernbohrungen in den gemauerten Sockel der Innensäulen geschoben wurden. Die Löcher mit den Trägern wurden anschließend mit Beton verpresst. Damit ruhen die Innensäulen nicht mehr auf der Holzpfahlfundamentierung, sondern auf der neuen, jetzt setzungsfreien Stahlkonstruktion. Ausgeführt wurden die Bohrarbeiten von der niederländischen Firma Vis Groep aus Wateringen nahe Den Haag. Insgesamt wurden rund 300 m Bohrungen Durchmesser 220 bis 260 mm hergestellt. Das Equipment der Bohrständer und Bohrkronen stammte von Adamas.
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Als Bohrmotoren wurden Pentruder MDU-Motoren eingesetzt. Besonderes Know-how war bei der exakten Positionierung der Kernbohrungen gefragt. Nach den Plänen des Statikers wurden Bohrschablonen aus Holz gefertigt, die für eine exakte Einhaltung der Bohrachsen sorgte. Auch wurden bei der Freilegung der Säulensockel mehrere Male menschliche Knochengerüste vorgefunden, die die Arbeiten für längere Zeit unterbrachen. Nach Sichtung und Verlegung durch archäologische Experten wurden die Skelette nach Abschluss der Arbeiten, wieder an der gleichen Stelle begraben.
INFO Ausführende Firma: www.vistech.nl Equipment: www.adamas.pro
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Die Sint Janskerk in Gouda.
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Blick auf die Innensäulen.
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Bohrständer werden auf den Schablonen eingerichtet.
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Pentruder im Einsatz.
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Bohrungen passend zum Trägerquerschnitt.
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Stahlträger ist eingeschoben.
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300 m Bohrkerne.
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BAUSTELLEN UND PROJEKTE
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
E-Z Drill 01
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LÖCHER FÜR ROTTERDAM Bemo bohrt 180.000 Löcher im neuen Hafen von Maasvlakte
Der Hafen von Rotterdam, Europas größtem Hafen, hat seine maximale Kapazität erreicht. Bereits 2008 wurde zur Vergrößerung des Hafens für Terminals und Industrie mit der Neulandgewinnung durch Aufspülung begonnen. Durch die Erweiterung von Maasvlakte 2 (auf deutsch: Maasebene) verdreifacht sich die Umschlagskapazität für Container. 2012 wurde der Lückenschluss des elf Kilometer langen Schutzdeiches um die neue Halbinsel vollzogen. Die Kosten für die Erweiterung um 6 000 ha belaufen sich auf 3 Mrd. Euro.
Löcher für Verdübelungen Für die Infrastruktur des neuen Hafens mit zwei neuen Containerterminals wurden enorme Mengen Beton verbaut.
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Straßen, Bahnlinien, Be- und Entladekais benötigten riesige Flächen aus Beton, die alle für Schwerlastverkehr
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ausgelegt werden müssen. Allein für die Verdübelung der Betonfahrbahnen wurden 180 000 Löcher benötigt. Bei
Betonfahrbahnen sind Dübel zur Lastübertragung und Sicherung gleicher Höhenlage der Platten in den Querfugen und in den Längsfugen Dübel zur Verhinderung des Auseinanderwanderns der Platten einzusetzen. Normalerweise werden diese Dübel vor dem Betonieren verlegt, bei anbetonierten Flächen werden die Dübellöcher gebohrt. Zwar hat sich bei Bohrungen in Beton die Diamanttechnik durchgesetzt, bei diesen speziellen Arbeiten (Durchmesser 20–25 mm, 25–30 cm tief) geben jedoch die Bohrunternehmer aus wirtschaftlichen Gründen der Vollbohrung mit Pressluft den Vorzug.
1 000 Bohrungen am Tag Um den engen Zeitplan einhalten zu können, wurde ein zuverlässiger Bohrunternehmer gesucht, der in der Lage war, 800 bis 1 000 Löcher pro Tag zu bohren. Mit Karel van de Moosdijk, Inhaber der Firma Bemo Betonboor- & Zaagtechniek aus Someren (NL), war der geeignete Unternehmer gefunden. „Seit vielen Jahren sind wir in der Diamantbohrtechnik zu Hause“, so der Inhaber, „und solche Bohrungen haben wir in der Vergangenheit mit handgehaltenen Luftdruckbohrern erledigt. Aber bei dieser Tagesleistung brauchst du besseres Equipment.“
Mit dem US-Hersteller E-Z Drill war der geeignete Partner gefunden. Die Palette der Bohrgeräte beginnt beim Modell 210 mit der Single-Bohrlafette und reicht bis hin zum Modell 210-5, mit dem gleichzeitig fünf Bohrlöcher hergestellt werden können, und das sowohl waagerecht als auch senkrecht. Für eine 20 cm tiefe Bohrung mit dem Durchmesser 25 mm werden etwa 20 Sek. benötigt. Der Rückzug aus der Bohrung erfolgt auf Knopfdruck. „Wir haben hier überwiegend die Modelle 210-3 und 210-5 eingesetzt“, so Karel van de Moosdijk, „die brauchst du, wenn du 1 000 Löcher am Tag bohren willst.“ Die Hafenbehörde setzte neben dem engen Zeitkorsett auch strenge Umweltschutzvorschriften voraus. So wurden alle Bohrungen mit Staubmanschette und Absaugung durchgeführt. Das komplette Absaugungssystem wurde ebenfalls von E-Z Drill geliefert.
ge. „Remco war immer da, wenn ich ihn brauchte. Dadurch hatten wir keine Ausfälle“, so der Bohrunternehmer Karel van de Moosdijk abschließend. Der Betrieb von Maasvlakte 2 wurde am 24. April 2015 eröffnet und kann jetzt jährlich 2,3 Mio. Container handeln.
INFO Ausführende Firma: www.bemobetonboren.nl Equipment: www.ezdrill.com www.rocbo.nl
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Dübelbohrungen mit E-Z Drill 210-3 mit drei Bohrhämmern im Einsatz.
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Aus der Luft: die künstliche Insel Maasvlakte 2.
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Vertikales Bohren mit E-Z Drill 210B mit Single-Bohrhammer.
ROCBO Boortechniek Der niederländische E-Z-Drill-Händler Remco Joon, Inhaber von ROCBO Boortechniek, erwies sich als zuverlässiger Partner. Er begleitete das Projekt über die gesamte Bauzeit und lieferte auch immer die geeigneten Bohrwerkzeu-
Druckluft Bohr- und Abbruch Geräte und Werkzeuge • Monoblockbohrer • Bohrstangen • Bohrkronen • Druckluft Hämmer • Anbau Bohrlafetten • E-Z Drill Bohrgeräte • Spezialanfertigungen • Meissel • Staubsauger
Druckluft Bohr & Abbruchgeräte
Haarlem • Niederlande T. +31 23 525 69 04 www.rocbo.de
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BAUSTELLEN UND PROJEKTE
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
CONSTRUCTION TECHNOLOGY
DRILL-JET – DIAMANTKERNBOHRGERÄTE UND BOHRSTÄNDER LISSMAC Kernbohrgeräte und Bohrständer sind durch ihre modulare Bauweise überaus wirtschaftlich und flexibel in ihrer Handhabung. Mit einer universalen Montageplatte sind die Kernbohrgeräte vielseitig im Einsatz mit den funktionellen LISSMAC Bohrständern kombinierbar. Insgesamt ein leistungsstarkes und robustes Kraftpaket für den Profi-Einsatz am Bau.
Julie White vor der neuen Flotte.
Der Wellenbrecher: North Pier in Seaham.
INVESTITION IN NEUE FLOTTE
WELLENBRECHER D-DRILL SCHNEIDET AM NORTH PIER IN SEAHAM Seaham ist eine kleine Hafenstadt nahe Durham, an der Nordostküste Englands. Der Nord- und der Südpier wurden zwischen 1899 und 1906 gebaut, um den Hafen vor den gewaltigen Wellen zu schützen und die Errosion der Küstenlinie zu stoppen. Nach über hundert Jahren, in denen nur kosmetische Reparaturen stattfanden, war eine Generalsanierung überfällig. Das Projekt, das mit 3,4 Mio. Pfund veranschlagt ist, wurde im November 2015 fertiggestellt.
INFO
Aufgabenstellung Der Auftrag von D-Drill bestand darin, auf beiden Längsseiten 30 cm tiefe Trennschnitte entlang der Innenseite der Granitkappen herzustellen, um den alten Beton schonend entfernen zu können. Weitere 60 cm tiefe Schnitte waren am Anfang und Ende des Piers zu bewältigen. Außerdem wurden von D-Drill die Bohrungen für die Anschlussbewehrung der neuen Betonplatte an die Granitsteine ausgeführt.
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270.000 Pfund wurden in 25 neue Transporter investiert. Damit stieg die Flotte für die neun Niederlassungen, die über ganz England verteilt sind, auf jetzt 72 Fahrzeuge. „Die D-Drill-Transporter sind im ganzen Land bekannt und oft erzählen mir die Kunden, dass sie ein Fahrzeug in Newcastle (ganz im Norden) oder in Plymouth (ganz im Süden) gesichtet haben“, so Julie White, „und außerdem sind sie mit dem neuen Design ein noch auffälligerer Eyecatcher als zuvor geworden. Wir sind uns bewusst, dass die Arbeit nicht so ohne Weiteres zu uns kommt, daher investieren wir auch auf diese Weise in unsere Zukunft.“
D-Drill (Master Drillers) Limited wurde vor 40 Jahren von Peter White gegründet und ist mit neun Niederlassungen einer der größten Betonbohr- und -sägebetriebe Englands. Mittlerweile ist Tochter Julie White Chefin von rund 100 Mitarbeitern. Fugenschneider-Einsatz an der Kappe.
www.d-drill.co.uk
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Bauma 2016 / Halle A1 / Stand 348
LISSMAC Maschinenbau GmbH Lanzstraße 4 D-88410 Bad Wurzach Deutschland Telefon +49 (0)75 64 / 307-0 lissmac @lissmac.com www.lissmac.com
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TECHNIK
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
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EINFLUSS DER BEWEHRUNG Detaillierte Zerspanungsversuche an Stahlbeton
Das Institut für Spanende Fertigung (ISF) an der TU Dortmund untersucht den Materialabtrag beim Diamantkernbohrprozess von Stahlbeton auf verschiedenen Ebenen mithilfe von experimentellen und simulativen Methoden. In der BETONBOHRER-Ausgabe Nr. 36 des letzten Jahres erfolgte eine einfüh-
rende Vorstellung in das Forschungsprojekt „Statistische Prozessmodellierung bei der Bearbeitung inhomogener mineralischer Untergründe“, das an der TU Dortmund Teil des Sonderforschungsbereichs 823 ist1. In diesem Artikel werden ausgewählte Ergebnisse gezeigt, welche bei Versuchen mit einzelnen Dia-
manten („Einkornritzversuche“) und bei Versuchen mit einzelnen diamantimprägnierten Segmenten („Segmentversuche“) bei der Bearbeitung von hochfestem Stahlbeton gewonnen wurden. Bei diesen Modellversuchen ist die Anzahl der Einflüsse reduziert, wodurch sich Abhängigkeiten und Zusammenhänge
zwischen den Bearbeitungsparametern und dem Bearbeitungsergebnis leichter herstellen lassen.
Einkornritzversuche Beim Kernbohren verursacht eine Vielzahl von Diamantkörnern mit unterschiedlicher Form, Orientierung und Eingriffstiefe den Materialabtrag. Zudem beeinflussen sich die Vorgänge an den einzelnen Körnern gegenseitig durch z. B. Rissbildungen. Um Schleifprozesse, zu denen das Kernbohren zu zählen ist, im Detail untersuchen zu können, werden Versuche mit einzelnen Diamanten durchgeführt, sogenannte Ritzversuche. Angelehnt an die Kinematik des Kernbohrprozesses wurden die Ritzversuche so durchgeführt, dass die Bewegungs-
bahn des Diamanten beim Ritzen einer Helix entspricht (siehe Abbildung 2). Zur Realisierung dieser Bewegung wurden scheibenförmige Betonproben an der Spindel einer Werkzeugmaschine befestigt und ein Halter mit dem Diamanten auf einer auf dem Maschinentisch befestigten Kraftmessplattform fixiert. Während der Versuche rotierte die Betonprobe und wurde gleichzeitig gegen den Diamanten zugestellt. Zur Beurteilung des Prozesses wurden die Normalkraft Fn und die Tangentialkraft Ft aufgezeichnet. Für die Versuche hat sich der Einsatz von Diamanten mit definierter Form und Orientierung als sinnvoll erwiesen, um den Einfluss unterschiedlicher Formen analysieren zu können. Bei den nachfolgend dargestellten Versuchen wurden aus diesem
Grund pyramidenförmig angeschliffene Diamanten verwendet. In Abbildung 3 sind Kraftmessungen dargestellt, die beim Ritzen von Beton und Stahlbeton gemessen wurden. Die Stahlbetonproben wiesen hierbei einen Stahlstift auf dem Umfang auf (vgl. Abbildung 2). Durch die helixförmige Bewegungsbahn und die damit verbundene kontinuierlich steigende Eingriffstiefe ist der Anstieg der Prozesskräfte über die Anzahl der Umdrehungen erklärbar. In den Signalen ist direkt erkennbar, dass beim Ritzen des Stahlbereichs in der Stahlbetonprobe deutlich höhere Prozesskräfte auftreten als im Betonbereich und somit mehr Energie notwendig ist, um die Stahlbewehrung zu durchtrennen. Interessant ist hierbei der Effekt, dass der Einfluss der Stahlbewehrung unmittelbar in der Tangentialkraft erkennbar ist, jedoch nur mittelbar in der Normalkraft, da sich hier die Absolutwerte im Betonbereich und im Stahl auf einem ähnlichen Niveau befinden. Die Topografiemessungen der Ritzspuren zeigen die unterschiedlichen Abtragsmechanismen im Beton und in der Stahlbewehrung (siehe Abbildung 4). Im Beton liegt nach dem Ritzen eine Spur vor, welche in etwa dem Querschnitt des Diamanten entspricht. Das heißt, dass hier das Material entfernt wurde, das sich beim Eingriff des Diamanten vor diesem befindet. Da die Oberfläche der Ritzspur sehr glatt erscheint, ist davon auszugehen, dass eine Rissbildung seitlich des Diamanten nur nachrangig verantwortlich für den Materialabtrag bei den eingestellten Parametern ist. In der Stahlbewehrung sind dagegen Materialaufwürfe seitlich der Ritzspur erkennbar, welche
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Detailebenen Projekt.
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Ritzen – Versuchsaufbau.
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Verläufe der Prozesskräfte bei Ritzversuchen.
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Ritzspuren in Stahl und Beton.
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TECHNIK
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
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sich auf die Duktilität des Stahls und plastische Deformationen zurückführen lassen. Dieses verdrängte Material wird nicht abgetrennt, sondern verbleibt als Grat am Ritzspurrand. Da die Ritzspur hier nicht dem Querschnitt des Diamanten entspricht, ist hier davon auszugehen, dass auch elastische Deformationen beim Eingriff vorliegen.
Zustellung. Zur Spülung wurde additiviertes Wasser eingesetzt. Wie das Beispiel eines Versuches an einer Betonprobe in Abbildung 1, rechte Seite, zeigt, kann anders als bei den Einkornritzversuchen bei den Segmentversuchen ein stationärer Kraftverlauf beobachtet werden. Der Vergleich der Kraftsignale bei Versuchen auf Stahl-
beton und Beton zeigt den Einfluss der Stahlbewehrung auf die Prozesskräfte (Abbildung 2, oben), diese verursachen deutliche Kraftspitzen. Da die Stahlbetonproben mit zwei Stahlbewehrungselementen versehen sind, zeigen sich in den Kraftsignalen zwei Spitzen pro Umdrehung. Die Absolutwerte dieser Spitzenbereiche sind annähernd sie-
Segmentversuche Äquivalent zu den Ritzversuchen wurden bei den Segmentversuchen die Prozesskräfte aufgezeichnet und die Ritzspuren vermessen, um den Materialabtrag zu analysieren. Bei Segmentversuchen steigt die Anzahl der Einflussgrößen auf das Prozessergebnis, jedoch ist es weiterhin möglich, eine detaillierte Analyse durchzuführen. Für die Versuche wurden Segmente mit synthetischen Diamanten der Firma ElementSix und einer Metallpulvermischung der Firma Dr. Fitsch verwendet, die am Lehrstuhl für Werkstofftechnologie (LWT) der TU Dortmund mithilfe einer Heißsinterpresse hergestellt wurden. Die Segmente werden bei den Versuchen an einem Werkzeughalter angebracht, der bei der Versuchsdurchführung rotiert und weggeregelt in eine Beton- oder Stahlbetonprobe zugestellt wird (siehe Abbildung 1, linke Seite). Die Versuchskinematik entspricht damit der des Kernbohrprozesses, jedoch erfolgt keine kraft-, sondern eine weggeregelte
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ben Mal höher als die Werte im Beton desselben Versuches. Die Messungen der Schleifspuren im Betonbereich und der Stahlbewehrung (siehe Abbildung 2 unten) zeigen den Einfluss der Materialeigenschaften auf den Abtrag. Im Beton ist eine über die gesamte Eingriffsbreite des Segmentes relativ ebene Oberfläche zu erkennen. Hierbei können vereinzelt tiefere Ritzspuren auf hervorstehende Diamanten zurückgeführt werden, die anhand mikroskopischer Aufnahmen der Segmente erkennbar sind. Dahingegen ist die Schleifspur in der Stahlbewehrung durch Riefen und Spitzen geprägt, welche sich durch plastische Verformungen des duktilen Materials ergeben. Die Erkenntnisse aus den Einkornritzversuchen lassen vermuten, dass auch bei den Segmentversuchen nicht das gesamte vor den Diamantkörnern aufgeworfene Material abgetragen wird, sondern ein mehrfaches Durchpflügen des Materials auftritt.
Zusammenfassung Die Erkenntnisse der beiden Analogieversuche entsprechen den Erkenntnissen aus der Praxis bzw. sind mittelbar auf diese übertragbar. Beim kraftgeregelten Kernbohren wird beim Durchtrennen der mineralischen Betonphase i. d. R. eine höhere Vorschubgeschwindigkeit erzielt als beim Durchtrennen der Bewehrung. Beim Bohren der bewehrten Betonbereiche sinkt die Vorschubgeschwindigkeit spürbar ab. Dies zeigt sich bei den durchgeführten Analogieversuchen anhand der auftretenden Kraftspitzen. Die Analogieversuche mit einzelnen Diamanten und Segmenten lassen vermuten, dass beim Durchtrennen der Stahlbewehrung neben der gewünschten Spanbildung vor den Diamantkörnern auch unerwünschte, da ineffiziente, elastische und plastische Materialverdrängungsvorgänge stattfinden. Dieses verdrängte Material wird beim Bohren mehrmals von Diamantkörnern durchpflügt und bricht schließlich aufgrund der Materialversprödung bzw. -ermüdung von der Oberfläche der Stahlbewehrung ab. In der Praxis führt das mehrmalige Durchpflügen zu einer Absenkung der Vorschubgeschwindigkeit
und lässt die notwendige Prozesszeit ansteigen. Zur Erzielung einer Leistungssteigerung beim Bohren von stark armiertem Beton sind demnach die Segmenteigenschaften so einzustellen, dass der Anteil von Reibungsvorgängen und elastischen und plastischen Deformationen ohne direkte Materialtrennung in der Kontaktzone möglichst gering ist.
Danksagung Das vorgestellte Projekt wird mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 823 „Statistik nichtlinearer dynamischer Prozesse, Teilprojekt B4“ im TP4 gefördert, wofür sich die Autoren herzlich bedanken.
PROFESSIONELLES BETONTRENNEN F A C H K O M P E T E N Z S E I T Ü B E R 3 0 J A H R E N
BETONBOHREN WANDSÄGEN FUGENSCHNEIDEN BETONPRESSEN BETONBEISSEN SEILSÄGEN ERSATZBEWEHRUNGEN
INFO Autoren: Professor Dr.-Ing. Dirk Biermann, Dipl.-Ing. Michael Kansteiner 1
iermann, D.; Kansteiner, M.: MaB terialabtrag. DER BETONBOHRER – Fachzeitschrift für Diamanttechnik, Heft 36, 2015, S. 46–49
Kontaktdaten: Technische Universität Dortmund Institut für Spanende Fertigung Professor Dr.-Ing. Dirk Biermann Baroper Straße 303 44227 Dortmund Tel. 0231 755-2782 Weitere Informationen und Ansprechpartner unter: www.isf.de
Brücklesäckerstr.6 74248 Ellhofen T.: 07134.5 28 48 48 F.: 07134.5 28 48 49 info@wf-heilbronn.de www.wf-heilbronn.de Am Herrschaftsweiher 31 67071 Ludwigshafen T.: 06237.40 38 0 F.: 06237.40 38 10
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Segmentversuche – Versuchsaufbau und Kraftsignal.
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Prozesskräfte und Schleifspuren.
info@wf-ludwigshafen.de www.wf-ludwigshafen.de
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TECHNIK
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
Bauweise einen immensen Innovationsschub im Bauwesen, für unser Unternehmen sowie für die gesamte Betonbohr- und -sägebranche.
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Beton – vielseitiger Baustoff
BAUEN NEU DENKEN Eine neue Art des Bauens mit Carbonbeton
Carbon ist „in“! Viermal leichter (1,8 statt 7,8 g/cm3) und sechsmal tragfähiger (3 000 statt 500 N/mm2) als üblicher Bewehrungsstahl hat der Werkstoff allerhand Vorteile: er ist bei sehr großer
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Festigkeit extrem leicht, ist nahezu beliebig formbar und rostet nicht. Weltweit arbeiten Forscher daran, aus dem CO2 der Luft Carbonfasern herzustellen und Carbonfasern als umweltfreundli-
che Bewehrung im Beton zu verwenden. Der Verbundwerkstoff aus Carbon und Beton – kurz: Carbonbeton – kommt langsam aus den Kinderschuhen und wird bei ersten Bauprojekten eingesetzt. Die Bundesregierung hat diesen Trend erkannt und unterstützt das derzeit größte deutsche Forschungsprojekt im Bauwesen mit circa 45 Mio. Euro Fördermitteln, um Deutschland als weltweiten Leitanbieter für die Carbonbetonbauweise zu etablieren. Geleitet wird dieses Forschungsprojekt von der Technischen Universität Dresden. Wir, die steinbeisser GmbH aus 06188 Landsberg, sind als Betonbohr- und -sägeunternehmen Teil dieses größten Bauforschungsprojektes Deutschlands, des Projekts C3 – Carbon Concrete Composite e. V. Zusammen mit mehr als 130 Partnern aus Forschung, Unternehmen und Verbänden entwickeln wir im C3-Projekt einen neuen Materialverbund aus Carbonfasern und Hochleistungsbeton. Wir erhoffen uns von der Entwicklung einer neuen nachhaltigen
Das bisher im Bauwesen am häufigsten verwendete Material ist Beton. Das vor fast 2 000 Jahren erbaute Pantheon in Rom wurde bereits mit betonähnlichen Materialien erbaut. Beton besitzt eine sehr hohe Druckfestigkeit, er ist frei formbar, wasserdicht, brandbeständig und preiswert. Es besitzt jedoch so gut wie keine Zugfestigkeit, sodass Betonbauwerke bis Mitte des 19. Jahrhunderts so konstruiert werden mussten, dass in den Bauteilen nur Druckkräfte entstehen. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde dann erstmals die Materialverbindung aus Beton und Eisen (später Stahl) für tragende Strukturen im Bauwesen eingesetzt. Seitdem die mit Stahl bewehrten Betonbauteile auch nennenswerte Zugkräfte aufnehmen können, ist der Beton aus der Bauwelt nicht mehr wegzudenken. Beton ist das weltweit meistverwendete Material nach Wasser. Straßen, Brücken, Tunnel, Gebäude, Masten, Stützwände, Abwasseranlagen und vieles mehr werden aus stahlbewehrtem Beton – kurz: Stahlbeton – gebaut.
Korrosion Dieser fantastische Verbundbaustoff hat jedoch einen entscheidenden Nachteil: der herkömmliche Bewehrungsstahl kann korrodieren und dadurch zu erheblichen Schäden an Bauwerken führen. Über die Folgen der Schäden, z. B. in Form von gesperrten Brücken und geschlossenen Schulen, wird täglich in der Presse berichtet. Um die Korrosion zu verhindern, wird der Stahl mit mehreren Zentimetern Beton ummantelt – in Fachkreisen auch als Betondeckung bezeichnet.
Schlankere Bauteile Nichtkorrodierende Materialien wie z. B. Carbon müssen nicht vor Korrosion
geschützt werden, sodass die Bauteildicken und damit die notwendige Betonmenge erheblich reduziert werden können. Übliche Stahlbetonbauteile (z. B. Fassadenplatten) sind heute ca. 8 cm dick, Carbonbetonbauteile kommen dagegen schon mit einer Dicke von nur 2 cm zu Anwendung. Mit der Verwendung von Carbonbeton erzielt man immense Wirkungen im Hinblick auf Ressourcen- und Energieverbrauch sowie die CO2-Bilanz, die man mit kaum einem anderen Material in kaum einer anderen Branche erreichen kann. Bauen mit Carbonbeton verlängert nicht nur die Lebensdauer von Bauwerken, sondern ermöglicht auch eine filigranere Architektur. Das Anwendungsgebiet von Beton könnte damit deutlich ausgedehnt werden. Leicht bauen und Beton wird kein Widerspruch mehr sein, es ist das Konzept der Zukunft. In dem ambitionierten C3-Projekt arbeiten Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette, von den Grundmaterialien bis zum fertigen Bauwerk, mit. Die Schlüsseltechnologien liegen in den Bereichen Material und hocheffiziente Herstellungstechnologien. Neben der reinen Produktentwicklung werden im C3-Projekt alle relevanten Themen wie beispielsweise Arbeitsschutz, Aus- und Weiterbildung, Recycling und Lebenszyklus sowie multifunktionale Anwendungen betrachtet. Die Ziele des Projektes sind mit dem Ausbau, der Ansiedlung und Neugründung von Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette verbunden – von den Grundmaterialien bis zum fertigen Bauwerk. Parallel dazu werden Bildungsangebote (Ausund Weiterbildung) für alle wertschöpfungsrelevanten Etappen entwickelt und in neue Berufsbilder überführt. Wir, das Unternehmen steinbeisser GmbH, bringen unser Know-how sowie die Kompetenzen und Erfahrungen aus den Bereichen Betontrenntechnik und Betonsanierung ein und arbeiten in den Vorhaben als Praxisforschungspartner des Handwerks mit. Wir untersuchen die Bearbeitbarkeit des neuen Verbundwerkstoffs C3 mit konventionellen Bohrund Schneidsystemen auf Basis von Diamantwerkzeugen. Wegen der neuartigen Bewehrung, der zu erwartenden neuen Betonzusammensetzungen und
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der an den neuen Werkstoff angepassten Konstruktionsverfahren dürfte auch eine Anpassung der Trennverfahren erforderlich werden. Im Vordergrund stehen zunächst grundsätzliche Maßnahmen wie Untersuchungen zur prinzipiellen Verwendbarkeit handelsüblicher Diamantwerkzeuge, insbesondere Bohrkronen und Trennscheiben auf den üblichen Maschinen. Neben der optimierten Auswahl aus dem Sortiment des Fachhandels könnten auch Aufgaben an die Werkzeughersteller zur Anpassung des Diamantbelages gestellt werden. Vertiefend sind die technologischen Prozesse des Bohrens und Sägens auf den neuen Werkstoff zu optimieren hinsichtlich der Parameter wie Drehzahlen, Vorschubkräfte und Nebenarbeiten, auch hinsichtlich der Abhängigkeit vom Bewehrungsgrad. Die Messung der Emissionen sowie die Gewinnung und Analyse der Abfälle gehört ebenfalls zum Programm. Unser Beitrag wird die Entwicklung einer technisch-technologisch fundierten Handlungsanleitung sein, wie der neue Baustoff wirtschaftlich bearbeitet werden kann. Wir besetzen damit eine
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Visionen: Modell einer Brücke aus Carbonbeton.
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Stahl- und Carbon-Bewehrungsstäbe im Vergleich.
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Gewebeverlegung für eine Dachkonstruktion.
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TECHNIK
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
Leichtbau-Forscher der TU Chemnitz haben Pavillons aus Carbonbeton als Referenzobjekte errichtet, deren Beleuchtung sich über Sticksensoren steuern lässt. © Dr. Sandra Gelbrich
entscheidende Schlüsselrolle im C3-Projekt. Über die zu erwartende verlängerte Lebensdauer von Bauwerken aus dem neuen Baustoff wird gerade dem Bauen im Bestand ein höherer Stellenwert zukommen. Aufgrund der schlankeren Bauweise wird beim Umbau die Verwendung von erschütterungsarmen und maßgenauen Trennverfahren noch wichtiger.
Nachhaltigkeit
effizienzpreis des Bundesministeriums für Wirtschaft und Umwelt (BMWi) ausgezeichnet. C3 – Carbon Concrete Composite wird als eines von zehn Projekten im Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ im Rahmen von „Unternehmen Region“ mit circa 45 Mio. Euro gefördert. Rund 23 Mio. Euro kommen aus Eigenmitteln der Partner hinzu. So stehen über 60 Mio. Euro Forschungsmittel für das Thema zur Verfügung.
INFO www.bauen-neu-denken.de
Nicht nur Unternehmen, Verbände, Forschungseinrichtungen und die Bundesregierung haben das große Potenzial von Carbonbeton erkannt. Auch Experten für grüne Technologien, Nachhaltigkeit und Rohstoffeffizienz sehen Carbonbeton als zukünftige Alternative zu Stahlbeton. Das C3-Projekt wurde 2014 mit dem GreenTec Award, Europas größtem Umwelttechnologiepreis, und 2015 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis Forschung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie dem Deutschen Rohstoff-
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BRANCHENNEWS
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
MKS FUNKE: BETRIEBSERWEITERUNG
LISSMAC: NEUE TROCKENBOHRMASCHINE
Die Firma MKS Funke GmbH startet mit einer deutlichen Erweiterung der räumlichen Kapazitäten in das Jahr 2016. Die für die Erweiterung notwendigen Flächen erwarb der Bocholter Spezialist für Bodenschleifsysteme und Diamantwerkzeug-Systeme zu Beginn des Jahres mit dem ca. 1 700 m2 umfassende Nachbargrundstück. Im Laufe des Jahres werden die Planung und Umsetzung neuer Büro- und Sozialräume sowie die Anbindung der neuen Halle an die bestehenden Lager- und Werkshallen realisiert werden. Im abschließenden Ausbauschritt erfolgt dann die Erschließung der Grundstücksreserven als Hochregallager.
Mit der CDM 18 T präsentiert LISSMAC in Zukunft auch ein leistungsstarkes und effizientes Gerät im Bereich Trockenbohren. Das bisherige DRILL-JET-Produktsortiment wird durch die Ein-Gang-Maschine sinnvoll ergänzt und hält nun Qualitätsprodukte für sämtliche Anwendungsfälle bereit. High-Performance bei weniger Reibung: der 1 800-W-Motor wird unterstützt durch eine zuschaltbare Softschlag-Funktion. Diese Besonderheit beschleunigt den Arbeitsfortschritt in harten Materialien und gewährleistet neben einer exzellenten Laufruhe auch zuverlässiges und werkzeugschonendes Arbeiten. Durch das saubere und schmutzfreie Trockenbohrverfahren eignet sich das Gerät hervorragend für
Doppelte Hallenfläche Mit den neuen Flächen trägt MKS der positiven Entwicklung der letzten Jahre Rechnung. Nach der Verdopplung der Hallenfläche auf 800 m2 wurde schon 2014 deutlich, dass vor allem Lagerund Produktionsflächen erweitert werden müssen. Die voraussichtlich ab Mai 2016 nutzbare neue Halle ermöglicht mit weiteren 500 m2 eine noch effizientere Lagerhaltung für Maschinen, Diamantwerkzeuge und Chemieprodukte für Reinigung, Pflege, Oberflächenschutz und -vergütung. Zielsetzung ist auch weiterhin, trotz wachsender Nachfrage, eine nahezu 100 -prozentige Lieferfähigkeit für Abnahmemengen aller Größenordnungen.
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Jetzt Onlineshop Im Zuge der Lagererweiterung werden auch Produktion und MKS-Werkstatt erweitert. Eigene Räume mit optimaler Ausstattung wird dann auch die im Mai 2015 neu aufgestellte Abteilung für Elektrotechnik und Elektronik finden. Als weiterer Meilenstein für das Unternehmen wird in 2016 der MKS-Profi-Webshop ans Netz gehen. Der Webshop ermöglicht es den Kunden, rund um die Uhr Bestellungen aufzugeben. Dazu können Smartphones, Tablets wie natürlich auch herkömmliche Geräte wie Laptop oder PC genutzt werden. Damit reagiert MKS auf die stetig größer werdende Zahl von Kunden, die unabhängig von den gängigen Bürozeiten bestellen wollen oder müssen. Die durchgängige Erreichbarkeit für Bestellungen ist für Kunden aber nicht der einzige Vorteil des Webshops. Nachbestellungen werden durch eine bebilderte
Bestellhistorie deutlich erleichtert. Der Webshop ist mit der Warenwirtschaft gekoppelt und gibt leicht erfassbare Informationen zu kundenspezifischen Preisen, Mengenrabatten und Vorteilspaketen sowie die verfügbaren Mengen der benötigten Produkte an. Weitergehende Informationen zum Einsatz von Maschinen, Werkzeugen und MKS-Chemie können ebenfalls mit einem Klick als Video oder PDF-Datei abgerufen werden. Online gehen wird der neue MKS-Webshop zum 01.06.2016. Weitere Informationen und Details zum bevorstehenden Launch wird MKS frühzeitig auf mks-funke.de, im Infoletter „MKS aktuell“ und in den Printmedien veröffentlichen.
Renovierungsarbeiten in geschlossenen Räumen. Das entstehende Bohrmehl wird durch den Softschlag von den Diamantsegmenten entfernt und mit dem integrierten Entstauber direkt abtransportiert. Die aufwendige und kostspielige Bereitstellung und Entsorgung von Wasser und Bohrschlamm entfällt. Die handgeführte Maschine ist für Bohrungen von 60 bis 200 mm Durchmesser konzipiert. Mit einer Drehzahl von 1 150 1/min und einem handlichen Gewicht (5,5 kg) ermöglicht die CDM 18 T garantiert ausbruchfreie Bohrungen in Stahlbeton und sonstigen harten Materialien. Mit dem optimal auf das Trockenbohren abgestimmten LISSMAC Diamantwerkzeug BKTW 10 werden Leistung und Arbeitsergebnis optimiert.
MKS® Funke GmbH
www.lissmac.com
Schleiftechnik für Profis
SCHLEIFEN
Die starke Alternative zum Kugelstrahlen und Fräsen Vor der Beschichtung mit Kunstharzen oder der Verlegung von Oberböden jeglicher Art ist die gewissenhafte und wirtschaftliche Untergrundvorbereitung die Grundlage für ein perfektes Endergebnis.
INFO
Mit unseren hochwertigen und langlebigen MKS® Schleifmaschinen und Werkzeugen legen Sie diesen Grundstein: ■ Starke Bodenschleifmaschinen für die Untergrundvorbereitung und -Sanierung
www.mks-funke.de
■ Auf verschiedenste Untergründe abgestimmte MKS® Super Wings Schleifwerkzeuge ■ VIGOR PKD Werkzeuge für die rasend schnelle Entschichtung
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MKS-Betriebserweiterung: links neues, rechts altes Grundstück.
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MKS: neue Halle nach der Optimierung des Bodens.
■ 250 mm Werkzeuge für Betonschleifer für den schnellen, effizienten Abtrag ■ Kraftvolle Handschleifmaschinen und Topffräser mit extrem hoher Standzeit für die manuelle Randbearbeitung
Werkzeuge für Betonschleifer 250 mm 58
INFO
MKS® PDG 5000 Bodenschleifmaschine im Einsatz mit MKS® Super Wings
Blizzex™ Power-Schleifer / Profi Topffräser
59 MKS® Funke GmbH . Im Fisserhook 28 . D-46395 Bocholt . Phone +49 [0] 2871 . 24 75 - 0 . Fax +49 [0] 2871 . 24 75 50 . info@mks-funke.de
BRANCHENNEWS
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
KANALSANIERUNG – GELENKE AN SCHACHTBAUWERKEN
RONDA® GREEN TECH STAUBSAUGER
Abwasserrohre wurden über Jahrzehnte immer starr mit den Schachtbauwerken verbunden, sprich sie wurden fest einbetoniert. Das führte im Laufe der Jahre zu Problemen, die durch Setzungen entstanden, und damit zu Rissen und nicht tolerierbaren Undichtigkeiten am Abwassersystem. Heute wird bei der Rohrverlegung bereits ein vorgefertigtes Gelenkstück eingebaut, damit derartige Probleme nicht mehr entstehen können. Um aber das Problem von bereits verlegten Rohren – wie bei diesem 1 000erRohr – zu lösen, wurde es vor dem Bauwerk zweimal komplett durchgesägt und so von diesem entkoppelt. Bei der
Das Programm der dänischen RONDAHochleistungs-Staubsauger für das Baugewerbe ist mit einem ganz neuen Modell, dem RONDA® 2800H, erweitert worden. Er ist ein Staubsauger der Klasse H für die größeren Aufgaben mit großen Mengen von feinem oder gesundheitsgefährdendem Staub. Der Sauger hat seine Weltpremiere auf der Bauma in München (Halle A1, Stand Nr. 434).
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Wahl des Equipments entschied sich Beton-Bohr Reutlingen für die Kleinseilsäge KS 400 von GÖLZ, da der Einsatzort weit im Gelände lag und nicht mit einem Fahrzeug angefahren werden konnte. Mit speziellen Übergangsmanschetten aus Edelstahl mit innenliegender Gummidichtung wurde die Rohrführung wieder dicht und elastisch hergestellt.
INFO www.betonbohr.de
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Das Rohr wird mit der Kleinseilsäge 2 x getrennt, ...
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... das ausgesägte Segment entfernt ...
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... und mit der Übergangsmanschette verbunden.
Behälter oder Longopac
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Alle, die mit größeren Mengen Staub arbeiten, wissen, dass das Entleeren und die Entsorgung des Saugguts ein wichtiger Teil des Arbeitsprozesses ist. Der neue RONDA® 2800H bietet mehrere Möglichkeiten von Auffangsystemen, die sowohl zum einzelnen Benutzer der Maschine als auch zu der konkreten Arbeitsaufgabe am besten passen. Der RONDA® 2800H ist mit den folgenden Auffangmöglichkeiten erhältlich: mit einem Longopac-Beutelauffang, einem 40-l-Behälter für Zementstaub, einem 65-l-Behälter für leichteren Staub sowie auch mit einer Kombination von Longopac-Beuteln in einem Behälter. Gleichzeitig bietet Ronda eine Klappenventileinheit an, die über das Auffangsystem hineingeschoben wird und die eine im Wesentlichen staubfreie Entleerung sichert, wo dieses notwendig ist. Noch dazu ist es möglich, die Maschine so zu konfigurieren, dass sie
während des Betriebes entleert werden kann. Falls z. B. große Mengen von feinem Zement von einer Bodenschleifmaschine aufgefangen werden, wird es für den Bediener möglich sein, den Staubsauger zu entleeren, während gleichzeitig ein anderer Bediener mit der Schleifmaschine weiter arbeitet.
Große Mengen Feinstaub Der RONDA® 2800H ist für die Handhabung mit großen Mengen feinen Staubs entwickelt, wie z. B. Zementstaub, und ist mit einem geprüften Kanalfiltersystem ausgestattet, das auch in anderen RONDA®-Maschinen benutzt wird. Gleichzeitig reduziert ein Zykloneffekt die Filterbelastung. Jetzt ist die Maschine auch mit dem bekannten RONDA® Filterreinigungssystem ausgestattet. Die Maschine ist mit drei leistungsstarken Green-Tech-Motoren ausgestattet und sowohl für 230 als auch für 380 V lieferbar. Die drei Motoren können separat eingeschaltet werden, und falls nur 13-A-Sicherungen zur Verfügung stehen, kann man den Stromverbrauch reduzieren und nur mit zwei Motoren arbeiten. Ein Stundenzähler ist Standard, sodass man verfolgen kann, wann die Maschine zu pflegen und zu warten ist. Der RONDA® 2800H ist für das Baugewerbe entwickelt und ist deshalb von einem kräftigen Metallrahmen mit großen Rädern geschützt, sodass die Maschine für den Transport zwischen und auf den Baustellen hervorragend geeignet ist.
Staubsauger der Klasse H 01
Flexibles Auffangen: mit Behälter oder Logopac.
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Der Rest des großen RONDA®-Programms wird natürlich auch auf dem Stand repräsentiert: der RONDA 200H und RONDA 200H-A für Asbest, die Nasssauger mit und ohne Pumpe und natürlich auch der RONDA® 600 Luftreiniger sind da. Ein Datenblatt mit weiteren Auskünften über das RONDA®-Programm kann auf www.broendum.com heruntergeladen werden, wo man auch ein kurzes Video mit dem RONDA® 2800H findet.
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BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
HILTI: BETRIEBSMITTELVERWALTUNG MIT HILTI ON!TRACK
Hilti ON!TRACK: Werkzeug wird eingescannt.
Mit der neuen Software ON!Track bietet Hilti eine Komplettlösung zur einfachen Verwaltung von Betriebsmitteln. Mittels RFID- und Barcode-Scanner können diese herstellerunabhängig und -übergreifend erfasst und identifiziert werden. Die Cloud-basierte Software sichert die Daten zentral und synchron, so dass sie über das Internet oder Smartphone jederzeit abgerufen werden können. Viele Profis am Bau stehen vor der Herausforderung, den Überblick über ihre Betriebsmittel zu behalten. Mit mehr als einem Jahrzehnt Erfahrung in der professionellen Verwaltung von Betriebsmitteln über das Flottenmanagement hat Hilti gemeinsam mit Kunden eine Lösung dafür entwickelt. ON!Track dokumentiert den Verlauf sämtlicher Betriebsmittel in der Bauindustrie und Produktion herstellerunabhängig und transparent und ist auf die Bedürfnisse der Gewerke angepasst.
Verwaltung leicht gemacht Die einzelnen Betriebsmittel oder ganze Einheiten von Materialien werden mit einem spezifischen RFID-Tag (stromunabhängiges Funketikett) sowie einem integrierten Barcode gekennzeichnet. Über den Hilti RFID-Scanner oder ein Smartphone werden die Funketiketten flexibel und ortsunabhängig ausgelesen. Die Cloud-Lösung macht Installation und manuelle Updates überflüssig. Die Betriebsmittelverwaltung funktioniert über die Web-Anwendung sowie von mobilen Geräten. So sind sämtliche Daten zentral, sicher und synchron gespeichert.
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Verschiedene registrierte Nutzer können die Daten jederzeit und an jedem Ort abrufen. Standorte, Betriebsmittelgruppen oder Rückgabefristen sind im System hinterlegt. Des Weiteren erinnert ON!Track an Serviceprüfungen und Zertifikate, sodass die Termine für Sicherheits- und Planungsprozesse eingehalten und diese effizient durchgeführt werden können. Hilti-Spezialisten beraten Kunden in allen Fragen des Betriebsmittelmanagements: von der Analyse der Betriebsmittelverwaltung, der Implementierung der Software bis zu Serviceanfragen – telefonisch oder online.
zu visualisieren. Da die Nutzung online im Internet geschieht, ist es uns auch möglich, auf einer Baustelle zu reagieren, um den Standort von kurzfristig benötigten Gerätschaften zu identifizieren bzw. einen Gerätetausch unter Mitarbeitern zeitgleich zu erfassen. Wir erwarten uns von dem System eine deutliche Verbesserung der Arbeitsabläufe“, Dr. Georg Rachar.
Die Kunden „Die Firma Norbert Braun GmbH setzt schon seit fünf Jahren ein gut funktionierendes EDV-gestütztes Warenwirtschaftssystem zur Erfassung von Gebrauchs- und Verbrauchsmaterialien unter Zuhilfenahme von 2-D-Strichcodes und optischen Handscannern ein. Dabei können der Wareneingang und der Verbleib, zum Beispiel von Diamantwerkzeugen oder persönlicher Schutzausrüstung, dokumentiert werden und nachträglich personen- oder ortsbezogen ausgewertet werden. Mit Hilti ON!Track möchten wir nun einen Schritt weiter gehen und uns verbessern. Der Einsatz von RFID-Chips in den robusten Klebeetiketten erlaubt es uns, die Erfassungs- und Buchungsvorgänge weiter zu optimieren und für die beteiligten Abteilungen, wie Disposition und Werkstatt, noch besser
zusetzen, war ich begeistert“, berichtet Christian Müller (Inhaber Müller Bohrtechnik).
INFO Christian Müller, Inhaber Müller Bohrtechnik.
www.hilti.de
HILTI: FREQUENZGESTEUERTE MOTOREN
Die RFID-Technologie Hilti nutzt bei ON!Track, neben den Barcodes, eine Identifizierung über Funkwellen, die RFID-Technologie (RFID = Radio Frequency Identification). Die Daten lassen sich mit dem RFID-Scanner ohne eine direkte Sichtverbindung auslesen, zum Beispiel beim Scannen durch einen Gerätekoffer. Hilti RFID-Tags und RFID-Scanner wurden von Hilti besonders robust und baustellentauglich ausgelegt.
ser Lagerist und unsere Poliere zu viel Zeit darauf verwenden müssen, die Bewegungen aller unserer Geräte und Materialien in Form von Lieferscheinen schriftlich zu dokumentieren. Bei 30 Mitarbeitern im bundesweiten Einsatz, verteilt auf 20 Fahrzeuge, ist es eine große Herausforderung, den Überblick über alle Bewegungen der Maschinen und Betriebsmittel zu behalten. Gleichzeitig war es oft so, dass Geräte und Materialien nachbestellt wurden, obwohl davon noch etwas auf einer anderen Baustelle vorrätig war. Als sich dann die Möglichkeit ergab, als einer der ersten Kunden die neue HiltiBetriebsmittelverwaltung ON!Track ein-
Dr. Georg Rachor, Geschäftsführer der Norbert Braun GmbH
„ON!Track ist für mich eine Software-unterstützte Lösung, um meine Firma für die Zukunft noch effizienter zu machen. Ich setze auf das neue Lagerverwaltungssystem von Hilti, weil ich mir dadurch noch bessere Transparenz über Verbrauch und Auslastung meiner Betriebsmittel verspreche. Ich freue mich auf den Einsatz des neuen Systems.
Sicherer Betrieb von frequenzgesteuerten Hilti-Diamantbohrgeräten, -Wand- und -Seilsägen an 3-Phasen-Wechselstromnetzen. Beim Betrieb frequenzgesteuerter Betriebsmittel können im Fehlerfall Ableitströme entstehen, welche zur Fehlfunktion von in der elektrischen Zuleitung installierten Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen vom Typ A führen können. Der Schutz im Fehlerfall kann in der Regel nur durch die Verwendung von speziellen allstromsensitiven Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen des Typs B sichergestellt werden.
bau, durch den Fehlerströme, welche zur Fehlfunktion von Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen Typ A führen können, vermieden werden. Die Hilti Aktiengesellschaft garantiert daher den sicheren Betrieb frequenzgesteuerter Hilti-Geräte an Baustromanlagen mit Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen vom Typ A oder Typ B. Es handelt sich um folgende Geräte: •D iamantkernbohrgerät DD 500 und DD 500-CA
•W andsäge DST 10-E und DST 10-CA •W andsäge DS TS20-E •S eilsäge DS WS10-E und DSW 1005-E •S eilsäge DS WS15 •S eilsäge DSW 3018-E Bitte beachten Sie auch die Anwendungsund Sicherheitshinweise der Bedienungsanleitung und Betriebsanweisung Ihres Hilti-Gerätes.
FI-Schutzeinrichtungen
Manfred Kaiser, Inhaber Kaiser GmbH, Seekirch.
Ich war auf der Suche nach einer Software, mit der ich meine Betriebsmittel einfach und transparent verwalten kann. In der Vergangenheit haben un-
Um einen sicheren Betrieb von frequenzgesteuerten Betriebsmitteln an Baustromanlagen, in welchen ausschließlich Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen vom Typ A verbaut sind, zu gewährleisten, sieht die BG BAU eine Anschlussbox mit einer Fehlerstrom-Schutzeinrichtung vom Typ B+Mi vor. Diese ist zwischen dem Anschlusspunkt im Baustromnetz und dem frequenzgesteuerten Betriebsmittel zu schalten.
Andere Optionen Frequenzgesteuerte Geräte von Hilti verfügen über einen technischen Auf-
Hilti Kernbohrgerät DD 500.
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BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
EDT EURODIMA: UMRÜSTUNG HYDRAULIK AUF ELEKTRO 01
EDT EURODIMA präsentiert stolz ihre neueste Entwicklung, um vorhandene Wandsägen von Hydraulik auf elektrischen Antrieb umzurüsten.
Servo Engine® & Power Cube® Das innovative Paket besteht aus der Motor-/Getriebe-Einheit, genannt Servo Engine® und der Steuereinheit Power Cube®. „Mit dem kraftvollen 20-kW-Paket sind wir in der Lage, jede hydraulische Wandsäge von B&B und EDT EURODIMA (Type WM50 oder WM90) von hydraulischem auf elektrischen Antrieb umzurüsten“, so Franz Kogler, Prokurist von EDT EURODIMA, „es ist nicht einfach nur ein Update auf elektrischen Antrieb, es ist ein Update auf die neueste Servo-Technologie und auf ein Stirnradgetriebe, das sich durch hohe Effizienz auszeichnet.“ Nahezu 100 Prozent der gesamten Leistung – bei einem sehr hohen Drehmoment des 20-kW-Motors – finden den Weg zum Diamantblatt.
Leichte Handhabung Servo Engine® & Power Cube® haben im Vergleich zum herkömmlichen Hydraulik-Paket sehr viel weniger Gewicht, das heißt die Handhabung wird extrem erleichtert. Im Vergleich zum hydrau-
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lischen WM50-/HA150-Paket verliert das Servo-Engine-Paket ca. 80 kg des vorherigen Gesamtgewichtes und im Vergleich zum hydraulischen WM90-/ HA300-Paket ca. 190 kg! Der Platzbedarf des Motors und des Getriebes ist noch kleiner als mit dem Hydraulikmotor inklusive Schläuche, was speziell in beengten Räumen große Vorteile bietet. Durch die innovative Konstruktion ist es nicht mehr notwendig, nach Beendigung des Schneidevorgangs den Antriebsmotor zu kühlen. Und das komfortable Display ist natürlich auch mit Handschuhen bedienbar. „Zusammengefasst haben wir es geschafft, mit Servo Engine® & Power Cube® die bewährte und robuste hydraulische Wandsäge zu einer hoch entwickelten, sehr leichten und leistungsstarken elektrisch angetriebenen Wandsäge zu modernisieren – somit haben wir das Beste aus beiden Systemen kombiniert“, stellt Franz Kogler weiterhin fest.
Modularer Aufbau Zusätzlich spart der Anwender mit dem Update bares Geld: Es können alle bisherigen Schienen, Blattschutze, Sägeköpfe usw. wie bisher einwandfrei verwendet werden. Fazit: Es muss kein komplettes neues elektrisches Wandsägepaket gekauft werden! Selbstverständlich sind Servo Engine® & Power Cube® nicht nur als Update für bestehende WM50-/WM90-Wandsägen verfügbar, sondern auch im Gesamtpaket mit Sägekopf etc.
TYROLIT: NEUHEITEN AUF DER BAUMA 02
Wandsäge WSE811***
Die Vorteile Servo Engine® & Power Cube® vs. hydraulischen Antrieb: • neueste Servo-Motoren-Technologie • viel mehr Leistung • höheres Drehmoment über den gesamten Drehzahlbereich • sehr viel weniger Gewicht • anwendbar mit 16-A (Haushalt!) und 32-A-Anschluss • geringerer Platzbedarf • komfortables Display • weniger Komponenten/Bestandteile
Mit der neuen Wandsäge WSE811*** präsentiert TYROLIT die weltweit leichteste Wandsäge ihrer Klasse. Ihre vollintegrierte Bauweise spart wertvolle Zeit im Auf- und Abbau und die bewährte P2®-Antriebstechnik macht sie zu einer sehr zuverlässigen, benutzerfreundlichen Maschine.
seine einfache Handhabung und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Handsägen Die zwei leistungsstarken und handlichen Handsägen, die Ringsäge HRE400*** und die HBE350***, finden Sie ebenfalls an unserem Messestand: Mit der Ringsäge HRE400*** bietet TYROLIT dem Bauprofi eine leichte und handliche Alternative zu Eckbohrungen und Diamantkettensägen. Ihre außer Konkurrenz stehende Schnitttiefe von 317 mm und der 3,1 kW starke Elektromotor mit voll integrierter Elektronik machen sie universell einsetzbar und sehr zuverlässig. Auch die neue Handsäge HBE350*** glänzt durch ihre speziellen Features: Mit nur 7,9 kg ist sie äußerst leicht und aufgrund der kompakten Bauweise auch sehr handlich. Ihr integrierter Staubsaugeranschluss und der elektrische Antrieb mit 230 V erlauben sauberes, flexibles Arbeiten im Innen- und Außenbereich, wobei sie sowohl für Nassschnitte als auch für Trockenschnitte geeignet ist.
Leichteste Wandsäge weltweit: WSE811***
INFO www.eurodima.com
Technische Daten •L eistung: 20 kW (32-A-Anschluss)/ 12 kW (16-A-Anschluss) • Stromaufnahme: 16–32 A • Drehzahl (U/min): 0–1 150 •N ennspannung: 400 V/460 V • Gewicht von Motor und Getriebe: ca. 20 kg • Gewicht Steuereinheit: ca. 18 kg
Auf dem rund 200 m2 großen Stand erwarten den Messebesucher sechs Ausstellungsbereiche zu den Produktgruppen Wandsägen, Seilsägen, Kernbohren und Fugenschneiden. Zusätzlich gibt es im Freigelände die 80 m2 große TYROLIT „Hands on-Area“ für Produktvorführungen und Testmöglichkeiten für Kunden. Der Fokus liegt dabei auf der Vorstellung innovativer Produktneuheiten (Halle A1, Stand 238).
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Wandsäge WM50 umgerüstet mit Servo Engine.
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Servo Engine separat.
Trockenbohrsystem Das TYROLIT Trockenbohrsystem ist die weltweit erste Lösung für einfaches und kostengünstiges Trockenbohren von armiertem Beton. Das perfekte Zusammenspiel von Bohrmotor DME19DP*** mit Softschlag-Funktion und den speziell entwickelten TGD®-Trockenbohrkronen garantiert herausragende Ergebnisse. Eigens entwickeltes Trockenbohr-Zubehör sowie der leichte, stabile Bohrständer DRU160*** runden das Angebot zusätzlich ab. Das TYROLIT Trockenbohrsystem überzeugt durch
Nassbohrprogramm Das TYROLIT Bohrkronen-Programm wird um die neuen CD-Nassbohrkronen erweitert, deren intelligente Geometrie und neue Segmenthöhe für eine gesteigerte Zerspanungsleistung und Standzeit überzeugen.
Weitere Neuheiten • die Großseilsäge SB, die jetzt auch mit elektrischem Antrieb erhältlich ist • der Ziegelfräser in TGD®-Technologie • das umfangreiche TYROLIT Fugenschnitt-Sortiment mit Fugenschneidern und langlebigen Fugenschnitt-Blättern • den Oberflächenschleifer PC4500 (Bump Grinder PC4500) zum Nuten und Schleifen von Betonoberflächen von Autobahnen sowie Start- und Landebahnen von Flughäfen • Auch die am Markt etablierte zuverlässige Wandsäge WSE1217*** möchte der Schleifmittelhersteller und Systemanbieter TYROLIT seinen Besuchern 2016 nicht vorenthalten. Die vier Anwendungsmöglichkeiten der modularen Komponenten zum Wandsägen, Seilsägen, Kreisseilsägen und Bohren sowie ihre Zuverlässigkeit dank P2®-Technologie machen diese Maschine zur meist verkauften TYROLIT Maschine. • das umfangreiche Sortiment an TYROLIT Diamantwerkzeugen für Trockenschnitt-Anwendungen • eine große Auswahl an TYROLIT Diamantseilen
Ringsäge HRE400***
INFO www.tyrolit.com Handsäge HBE350***
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BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
20 JAHRE FLEIKA – BOHRSTATIVE VON 10 BIS 1 400 MM
Detail: Vorschubantrieb.
FleiKa bietet ab sofort ein Sortiment mit sechs Bohrstativen und hat damit für jeden Bohrprofi das volle Programm, um Löcher von 10 mm bis 1 400 mm Durchmesser zu bohren. Die Firma FleiKa Maschinen und Anlagenbau GmbH & Co KG ist ein privates mittelständisches Familienunternehmen im Anlagen- und Maschinenbau. Aus jahrelanger Erfahrung im Betonbearbeitungsbereich mit Diamantwerkzeugen und Maschinen entwickelte Josef Kastner ein neuartiges Rollen-Führungssystem für Kernbohrstative, für das 1997 ein Patentschutz erteilt wurde. 1995 entschloss sich Josef Kastner, seinen
Bezeichnung
Bohr- und Sägebetrieb aufzulösen und die Firma FleiKa Maschinen und Anlagenbau GmbH & Co KG zu gründen. Er hat aus über 20 Jahren praktischer Erfahrung als selbstständiger Betonbohrer, Konstrukteur und Hersteller von Bohrstativen die markanten und arbeitserleichternden Teile in zeitintensiver Entwicklungsarbeit erfunden und konstruiert. Der Firmenchef und sein Sohn als Nachfolger garantieren durch ihre tägliche Arbeit an den Stativen für ein hoch entwickeltes und qualitativ einmaliges Produkt. Neue Ideen zur Verbesserung der Stative werden sofort umgesetzt und in die Anlagen integriert. Die Familie sichert einen hohen Service und Kontinuität. Die Original-FleiKa-Bohrständer für die Betonbohr-Profis gibt es in den Größen KF 160, KF 250, KF 400, KF 600, KF 700 und KF 1000.
Technische Daten Die FleiKa-Stative zeichnen sich vor allem aus durch: 1. Das Aluminiumgehäuse: kompakt gebaut und sehr robust. 2. Sein bewährtes integriertes Schnellwechselsystem ist zur Aufnahme von Spannhalsadapter und
Bohrmotorplatten konzipiert. Diese werden von oben mittels Schwalbenschwanzführung eingeschoben. 3. Der Motor kann in jeder Ecke anund abmontiert werden, ohne das Stativ abschrauben zu müssen – eine spezielle Entwicklung von FleiKa. 4. Bei den Stativen KF 160 und KF 600 ist jede der acht Rollen nach dem FleiKa-Patent doppelt gelagert und somit das komplette Gehäuse insgesamt 16-fach gelagert. 5. Mit der neu entwickelten gut zugänglichen Vorschubarretierung ist auch beim KF 160 ein leichtes Stoppen und Lösen des Vorschubgehäuses möglich. 6. Die Kurbel ist mit ihrem Schnellwechselsystem reibungslos auf der Antriebswelle von links nach rechts zu wechseln. 7. Die Führungssäule ist aus rostfreiem Edelstahl. Ihre abgerundeten Ecken ermöglichen ein angenehmes Handling und ein müheloses Reinigen. 8. Beide Gelenkschellen beim KF 160 aus rostfreiem Edelstahl ermöglichen das Einstellen des Bohrwinkels nach vorne 30 °, nach hinten 60 °.
KF 160
KF 250
KF 400
KF 600
KF 700
KF 1000
Max. Bohrdurchmesser
10–160 mm
250 mm
400 mm
600 mm
700 mm
1 400 mm
Schlittenvorschubweg
520 mm
590 mm
690 mm
1 090 mm
1 010 mm
1 080 mm
Säulenlänge
700 mm
820 mm
1 000 mm
1 400 mm
1 400 mm
1 470 mm
Gewicht
11,5 Kg
16 Kg
26 Kg
37 Kg
43 Kg
65 Kg
Abmessung Länge x Breite mm
250 x 180
330 x 200
360 x 250
410 x 300
460 x 380
580 x 525
Abmessung Gesamthöhe mm
800
950
1 140
1 540
1 540
1 650
Motorleistung max.
2,3 kW
3,3 kW
5,3 kW
5,3 kW
7,5 kW
8,0 kW
Drehmoment max.
100 Nm
200 Nm
400 Nm
400 Nm
400 Nm
700 Nm
M 12
M 12
M 16
M 16
M 16
M 20
65 mm
71 mm
34 mm
34 mm
3,7 mm
4,4 mm
8,9 mm
10,5 mm
1:51/1:21
1:51/1:21
Befestigung Ankerstange Schlittenweg/Kurbelumdrehung Übersetzungsgetriebe/Gang 2 Übersetzungsverhältnis
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27 mm 1:14
1:11
1:20
1:20
9. In die Abstützung ist an der Befestigung zur Säule eine Tragegriffstelle integriert. Eine eigens von FleiKa entwickelte Klemmschelle ermöglicht das stufenlose Einstellen des Bohrwinkels bei Schrägbohrungen (nur KF 160). 10. Mit der Fußkonsole aus einer hochwertigen und belastbaren leichten Aluminiumlegierung ist die Grundstabilität des Statives gesichert (nur KF 160). 11. Alle vier Stellschrauben der Fußkonsole sind selbstreinigend und mit bewährten handlichen Alu-Kreuzgriffen ausgestattet. KF 700 und KF 1000 sind mit ihrem neuartigen patentierten Vorschubgetriebe auch bei Bohrungen bis 700 mm (KF 700) und bis 1 400 mm (KF 1000) mit Leichtigkeit von Hand zu bedienen. Bei Vertikalbohrungen jeder Größe bleibt das Führungsgehäuse auch
beim Loslassen der Vorschubkurbel selbsthemmend stehen und saust somit nicht selbstständig nach unten. Während des Bohrens kann ein kontinuierlicher Vorschubdruck auf die Bohrkrone ausgeübt werden, was den Vorteil hat, dass die Schneide der Bohrkronen ständig im Einsatz ist und somit ein zeitsparendes und schnelles Bohren ermöglicht. Bei der Vielzahl von Angeboten von Bohrstativen wird es für alle Interessenten immer schwieriger, den richtigen Bohrständer für die nötigen Anforderungen auszuwählen. Gutes und Bewährtes wird natürlich immer versucht nachzumachen – aber meistens bleibt das Original einfach das Original, welches alle Vorteile auf sich vereint. Alle Nachbauten haben dann doch im Detail die eine oder andere Einschränkung. Die FleiKa-Bohrstative sind und bleiben das Nonplusultra für den Profibohrer. Der Profi-Kernbohrer benötigt leichte, robuste und sehr stabile und
zuverlässige Bohrständer. Die FleiKaBohrstative vereinen all diese Vorteile. Sie zeichnen sich aus durch hohe Stabilität, eine leichte Bauweise und eine einfache Bedienung. Die Bohrständer sind stufenlos für Schrägbohrungen einsetzbar. Unterschiedliche Säulenlängen, Abstützungen (auch zum Nachrüsten), Wassersammelringe, Distanzstücke, Bohrmittenanzeiger, Übersetzungsgetriebe und Radachsen und weiteres Zubehör sowie alle Ersatzteile sind jederzeit lieferbar.
INFO www.flei-ka.com
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BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
PETER STRENG DIAMANTTECHNIK IN KITZINGEN
ICS: BRÜSTUNG BÜNDIG MIT KETTENSÄGE TRENNEN
Als im Herbst 2013 die erste größere Anfrage fürs Betonschleifen ins Haus flatterte, stellte sich dem Unternehmer Peter Streng die Frage: „Machen wir das richtig und investieren in leistungsfähige Maschinen oder lassen wir die Finger davon?“ Der Gründer und Inhaber der Peter Streng Diamanttechnik in Kitzingen bei Würzburg nahm den Auftrag an – und erwarb eine PG 400 von Husqvarna Construction Products. Heute hat er fünf Betonschleifmaschinen, darunter auch das neue Top-Modell PG 820 RC mit Fernsteuerung, sowie mehrere Staubabsauganlagen im Einsatz. Der Begriff Diversifizierung ist schon seit einiger Zeit bei Unternehmen nicht mehr verpönt. Schon längst wieder wird die „breite Aufstellung“ eines Unternehmens als eine strategisch kluge Entscheidung angesehen, können doch so Schwankungen im Kerngeschäft leichter ausgeglichen werden. Für Peter Streng war das schon immer die Devise. Dementsprechend umfangreich ist das Leistungsspektrum, das der 55-Jährige seit der Gründung seines Unternehmens im Jahr 1989 heute mit 18 Mitarbeitern anbietet. Neben dem klassischen Bohren und Sägen gehören das Fugenschneiden dazu, Abbrucharbeiten mit dem Elektroroboter, Brandschutz oder auch das Betonpressen, bei dem durch ein spezielles Verfahren Betonwände mit wasserführenden Rissen „trockengelegt“ und damit saniert werden. Mittlerweile sehen sich Peter Streng und seine Mitarbeiter als Bodenschleif-Experten und als eine Art Vorreiter in der Region. Sie wissen genau, welches Werkzeug oder welche Maschine am produktivsten auf einer Baustelle ist. „Jeder Betonboden ist anders“, sagt Peter Streng, „und mit etwas Gefühl ist die Bedienung einer Einscheibenmaschine wie der PG 280 oder der PG 400 kein Hexenwerk.“ So ließ ein Autohändler in der Nachbarschaft den Betonboden im Showroom mit der wiederholten Bitte „geht’s noch ein bisschen mehr“ gleich mehrmals abschleifen und zum Schluss mit Husqvarna-„Hiperguard“ impräg-
Der Auftrag: Eine Balkonbrüstung bzw. ein Blumenkasten aus Stahlbeton muss weichen, weil der Hausherr sein Haus dämmen möchte. Das Problem: Eine Wandsäge zu montieren, funktionierte nicht, also muss ein Freihandschneidgerät die Arbeit erledigen. Der Dienstleister hatte sich vor zwei Jahren für eine bestimmte Arbeit mit perfekten Ecken eine Diamantkettensäge zugelegt, aber seitdem nicht wieder in Gebrauch gehabt. Diese Balkonarbeit hat den Kunden veranlasst, sich die Kettensäge durch Fachpersonal vom Hersteller nochmals vorführen zu lassen im Hinblick auf Handhabung und Kosten/m2. Die Lösung: Die Schnitttiefen bis zu 15 cm könnte man auch mit einem Trennschleifer erledigen. Die kurze Winkelform der Brüstung erfordert es, Distanzen zu überbrücken, deshalb wurde eine Kettensäge mit ei-
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Peter Streng inmitten seiner Bodenschleifausrüstung.
„Das Geschäftsfeld Bodenschleifen hat bei uns voll eingeschlagen.“
nieren. Der Boden war somit vor dem Einsickern von Flüssigkeiten geschützt und zudem derart hochglänzend, dass sich alle Autos spiegelten. Die Grundkenntnisse dafür hat der Husqvarna-Produktspezialist Karl-Heinz Butz vermittelt, bundesweit der anerkannte Experte fürs Bodenschleifen. „Das gehört von Anfang an mit zu unserem Service“, betont Stefan Seehofer, der als zuständiger Husqvarna-Gebietsverkaufsleiter großen Wert auf die „enge Partnerschaft mit unseren Kunden“ legt. Weshalb es eine Selbstverständlichkeit war, dass Peter Streng die neue ferngesteuerte PG 820 RC testen konnte, als er auf einer Großbaustelle im benachbarten Wertheim einen Folgeauftrag abarbeitete. Aufgrund der Schleifbreite von 820 mm und des hohen Schleifdrucks von 290 kg sowie der patentierten Dual Drive Technology – mit der die Drehzahl oder Richtung des Planetenschleifkopfs oder der Satellitenschleifköpfe individuell gesteuert werden kann und die für ein gleichbleibendes Schleifbild sorgt – war mit der Maschine eine hohe Flächenleistung möglich. Das Geschäftsfeld Bodenschleifen soll
auf jeden Fall noch weiter ausgebaut werden. „Denn wir sehen ein großes Potenzial“, sagt Peter Streng. „Eine geschliffene und mit HiPERFLOOR behandelte Fläche hält eigentlich ewig und ist vergleichsweise kostengünstig.“ Bei der Husqvarna-Produktmarke HiPERFLOOR handelt es sich um ein komplettes Bodenveredelungsverfahren, das unterschiedliche sowie neue und alte Betonoberflächen markant verändert. Das HiPERFLOOR-System optimiert dabei nicht nur das Erscheinungsbild des behandelten Betonbodens, sondern maximiert auch dessen Robustheit und Abriebfestigkeit. Dadurch verringert sich automatisch der Aufwand für die Instandhaltung und damit auch die Kosten.
nem Schwert von 40 cm ausgerüstet. Alle Schnitte konnten von einer Seite und wandbündig erledigt werden. Zur Freude des Bauherrn konnte die komplette Schneidarbeit in weniger als einer Stunde schnell und sauber erledigt werden. Das Resultat: Der BBS-Betrieb war überrascht, wie leicht sich das Gewicht der Säge im Schnitt verlagert. Er konnte sich davon überzeugen, dass ca. 80 Prozent der Schneidschlämme direkt in einen Behälter aufgefangen wurden, und hat zusätzlich die neueste Kettengeneration ProForce™ getestet. Resultat ist 35 Prozent weniger Kosten, 50 Prozent weniger Wasserkühlung und minimale Kettendehnung. Wichtig: Schulung und Einweisung durch den Hersteller, garantiert 100 Prozent Zufriedenheit oder Geld-zurück-Garantie.
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Betonbohrbetriebe kennen das Problem: Neben zahllosen Bohrkronen
Erfahrung &Qualität BRANCHENNEWS
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
und Sägeblättern, Schläuchen, Kabeln und 1 000 anderern Kleinigkeiten sind Bohrständer, Wandsägen, Strom- und Hydraulikaggregate und vieles mehr in den Transportern unterzubringen. Dabei sind auch noch Ladungssicherheit und mögliche Zuladung zu beachten. Passende Regalsysteme sind wegen der besonderen Anforderungen eines Bohr- und Sägebetriebes von den professionellen Fahrzeugeinrichtern kaum zu bekommen. Entsprechend sieht es leider in manchen BBS-Fahrzeugen aus: Regale be-
Diamantwerkzeuge stehen aus Dachlatten und Bohrkronen werden in Speisfässern transportiert. Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel der dwt GmbH aus Kettig bei Koblenz. Geschäftsführer Stefan und Dietmar Zerwas: „Unsere beiden neuen Fahrzeuge wurden kurz vor Weihnachten ausgeliefert, und obwohl wir zwischen den Feiertagen nicht gearbeitet haben, hatten unsere beiden Mitarbeiter Bastian Schunk und Steffen Neander den Ehrgeiz, ‚ihre‘ Transporter in ihrer Freizeit einzurichten.“ Das Ergebnis kann sich sehen lassen:
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BRANCHENNEWS
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
BOHRZUBEHÖR VON ADNAN FIDAN Adnan Fidan, den findigen Bohr- und Sägeunternehmer aus dem bayerischen Mering nahe Augsburg, hatten wir schon in der letzten Ausgabe vorgestellt. Mit seiner Firma K50 innovation vertreibt er weltweit sinnvolles Zubehör für den Bohr- und Sägeunternehmer. Sämtliche Werkzeuge werden aus dem laufenden Betrieb von einem Anwender entwickelt. Adnan Fidan kann auf eine jahrzehntelange Erfahrung auf den Baustellen zurückblicken und hat nach wie vor täglich seine eigenen Produkte im Einsatz. Zuletzt konnte er bei der WOC 2016 in Las Vegas das Fachpublikum begeistern. Begonnen hatte alles mit der Entwicklung des Betonankers K50.
K50® – der Betonanker Die Betonschraube K50® ist als Alternative zu Schwerlastankern, Einschlagdübeln etc. für die Befestigung von Kernbohrgeräten, Wandsägeschienen, Abhebevorrichtungen u. v. m. gedacht. Als Alternative zu der gängigen Befestigungstechnik kommt sie ohne Dübel aus, ist wiederverwendbar und für verschiedenste Anwendungen erhältlich.
Protector 1.0
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Multibefestigungsplatte MFP Viele Anwender kennen das Problem – auf unebenem oder nachgiebigem Untergrund ist die Befestigung von Bohrständern oder Schienenböcken schwierig und es werden zum Teil abenteuerliche Konstruktionen gebastelt. Die Multibefestigungsplatte MFP löst das Problem! Durch die Vorbohrungen ist sie einsetzbar mit allen gängigen Systemen und ermöglicht eine sichere und stabile Befestigung der teuren Geräte.
ür die Befestigung von KernbohrgeräF ten, Maschinen, Abhebevorrichtungen u. v. m. ist die Tellermutter B15 gedacht. Vorteile: • kein Verbiegen der Ankerstange durch beweglichen Kugelkopf • keine zusätzlichen Werkzeuge • keine Beschädigung an Maschinen durch Festschlagen mit Hammer • einfache Nachjustierung der Kernbohreinheit durch Federkraft und • kein Lockern durch Vibration
Adnan Fidan arbeitet bereits mit Hochdruck an einem neuen Projekt. Noch gibt es nur einen Prototyp, aber er ist zuversichtlich, dass der Protector 1.0 bald in Serienproduktion geht. Die Anforderung war klar. Die Kunden wünschen Topleistung. Wer sich im allgemeinen Preiskampf absetzen will, tut dies besser durch qualitativ hochwertige Arbeit. Und da kommt der Protector 1.0, der Vorabscheider, ins Spiel. Durch sein durchdachtes System gehören Überschwemmungen am Arbeitsplatz und volle, defekte Wassersauger der Vergangenheit an. Im Protector 1.0 ist ein Behälter mit Sieb und Pumpe vorgeschaltet. Durch den Unterdruck eines gängigen Saugers wird das Wasser in den Behälter gesaugt und kann über die Pumpe und einen angeschlossenen Ab-
leitungsschlauch über große Entfernung abgeleitet werden. Der Sauger kommt mit dem Wasser durch einen cleveren Schutzmechanismus gar nicht mehr in Berührung.
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Saugsystem Protector 1.0.
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Abhebevorrichtung Für das Abheben von größeren Betonteilen bietet Fidan eine Abhebevorrichtung an. Die Befestigung erfolgt in Verbindung mit der K50®-Betonschraube oder anderen Schwerlastankern/Einschlagdübeln.
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Wassersammelring WSR Wird der Wassersammelring, der Verkaufsschlager aus dem Haus K50 innovation, eingesetzt, dann hinterlassen die Dienstleister ihren Kunden eine besenreine, saubere Baustelle. Durch Unterdruck angesaugt, hält der Wassersammelring bombenfest. Sein transparentes Material ermöglicht eine Durchflusskontrolle und schützt dennoch die Umgebung vor Spritzwasser. Er ist in verschiedenen Größen von 100 bis 350 mm Durchmesser erhältlich, universell einsetzbar und vom Markt nicht mehr wegzudenken.
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BRANCHENNEWS
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
Besuchen Sie uns! Halle A1 Stand 438
Neue Heger Wandsäge- und Fugenschneidblätter.
Der Beginn des Jahres 2016 steht wieder ganz im Zeichen der Bauma. Zum 31. Mal findet die größte internationale Fachmesse der Baumaschinenbranche in München statt. Auch Heger wird diese Gelegenheit nutzen, um über aktuelle Produktentwicklungen zu informieren. Auf 70 m2 Messestand – wie bereits in den vergangenen Jahren in Halle A1, Stand 438 – wird das Heger-Vertriebsteam für Informationen und Fragen zur Verfügung stehen.
Heger expandiert Und Neuigkeiten gibt es auch in diesem Jahr wieder genügend. Mit dem Umzug 2015 in das neue Firmengebäude wurden die Weichen für die nächsten Jahre gestellt. Die Verdopplung der Fertigungs- und Lagerfläche mit den daraus entstandenen Kapazitäten sichert ein höchstes Maß an Lieferfähigkeit. Die flexible Produktion reagiert zudem kurzfristig auf spezielle Kundenanforderungen. Denn der Kunde steht bei Heger im Mittelpunkt! Daher wurde auch der Vertrieb noch einmal verstärkt: Seit dem 01.02.2016 steht Sven Retzlaff als weiterer Mitarbeiter im Außendienst den Kunden in Deutschland als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung. Jimmy Taybi wird ab 01.04.2016 die ausländischen Kunden und Partner betreuen. Und auch in den Niederlanden gibt es Unterstützung: Johan van Brenk übernimmt das Verkaufsgebiet Nord-Holland. Die aktuellen Kontaktdaten und
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Ein weiterer Fokus lag im letzten Jahr auf der Entwicklung der neuen Bohrsegmentspezifikationen. Die Kundenresonanz nach der Produkteinführung Anfang 2016 bestätigt die während der Entwicklung gewonnenen Erkenntnisse und erzielten Ergebnisse. Die zur Verfügung stehenden Segmenttypen bieten dem Anwender die Möglichkeit, ein Optimum an Effizienz in der jeweiligen Anwendung zu erzielen. Die neuen Segmentrezepturen werden in Deutschland entwickelt und produziert – so können eine gleichbleibende Produktqualität und zuverlässige Ergebnisse gewährleistet werden.
Verkaufsgebiete sind unter www.heger. com zu finden – wie natürlich auch alle Produktinformationen.
Neue Produkte 2016 Die größere Fertigungsfläche bietet nicht nur Platz für höhere Fertigungskapazitäten, sondern auch für mehr Produktionstiefe. Ein Schwerpunkt liegt in der Entwicklung und Eigenfertigung von Segmenten. Die neuen Bohrkronen und Trennscheiben werden unter den unterschiedlichsten Einsatzbedingungen direkt auf der Baustelle getestet. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in zukünftige Entwicklungen ein. Seit dem Spätsommer 2015 stehen die neu konzipierten Fugenschneidblätter für Beton der Baureihe TCD zur Verfügung. Im Bereich Trockenschnitt sind seit Herbst 2015 verschiedene Diamant-Trennscheiben für den Einsatz auf Trennschleifern in Beton und Asphalt verfügbar – Entwicklung und Produktion Made in Germany.
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PORTRÄTS
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
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WIR STELLEN VOR Bierfreund Beton-Bearbeitung aus Ober-Ramstadt DER BETONBOHRER sprach mit KarlHeinz und Mario Bierfreund, dem Inhaber der Firma bierfreund Beton-Bearbeitung, über ihren Betrieb, die Branche und ihre Firmenphilosophie. Guten Tag, Herr Bierfreund, Sie und Ihr Sohn führen ein langjähriges Unternehmen unserer noch jungen Branche. Unsere Leser interessiert sicherlich der Werdegang Ihres Betriebes, den Sie ja inzwischen an Ihren Sohn übergeben haben. Karl-Heinz Bierfreund (K. B.): Ich erinnere mich gern an die alten Zeiten und bin dankbar, dass ich alles in bester Gesundheit erleben durfte. Nach meiner Ausbildung als Industriekaufmann war es mein Wunsch, im Außendienst zu arbeiten. Der direkte Kontakt mit dem Kunden machte mir schon damals viel Freude. 1972 lernte ich Erhard Mattern von der Firma Christensen in Celle kennen. Mein Vater war damals bei der Firma Possehl, Wiesbaden. Er wurde als Kunde von Herrn Mattern betreut und mit Diamant-Scheiben für
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Grooving-Arbeiten beliefert. Ich stellte mich dann in Celle bei Wilfried Rudolf als Verkäufer vor und wurde auch sogleich eingestellt. Deutschland war damals produkttechnisch gesehen ein weißer Fleck auf der Karte. Ich suchte mir als Tätigkeitsfeld das Land Baden-Württemberg aus. Als junges Paar zogen wir mit unserm Sohn Mario in die Nähe von Stuttgart. Niemand hatte damals ein Diamantwerkzeug gesehen oder gar in der Hand gehabt. Aber das änderte sich bald, und meine Frau und ich waren sehr erfolgreich im Verkauf für die Firma Christensen. Nach etwa fünf Jahren kam es zur Trennung von Christensen und ich übernahm die Verkaufsleitung der Firma Wakra in Lörrach, dem Hersteller von Fugenschneidern und Lieferant von Christensen. Im Rahmen dieser Aufgabe bereiste ich viele Länder Europas. Wann beschlossen Sie, in die Selbstständigkeit zu wechseln? (K. B.): Nach etwa einem Jahr und etlichen harten Diskussionen mit der Geschäftsleitung kam es zum Bruch mit
Wakra. Der Entschluss zur Selbstständigkeit war gefasst. Wir wussten, wie hoch der Bedarf an Fugenschneidern war. Die Dienstleistung Fugenschneiden im Tiefbau war unsere Idee.
Warum haben Sie sich entschieden, in diesem Bereich nicht weiter zu expandieren? (K. B.): Als fast der erste im Teich kann man schnell ein großer Fisch werden? Nein, unsere Vorstellung vom „Leben“ war eine andere. Hart arbeiten, aber auch noch Zeit haben, um zu leben! Deshalb lehnten wir auch alle größeren Aufträge ab, um flexibel zu bleiben. Zum Beispiel wurden beim Neubau des Opel-Werkes bei uns 20 000 Kernbohrungen angefragt. Bei der Vergabeverhandlung mit dem Oberbauleiter wurde versucht, alles aus dem Preis herauszuholen. Ich ging dann raus mit den Worten: „Wissen Sie, Herr ..., ich bin in der glücklichen Lage, nicht für Sie arbeiten zu müssen.“ Herr Bierfreund, seit wann sind Sie denn Mitglied im Fachverband? (K. B.): Ich hatte die Ehre, schon bei der Gründung dabei sein zu dürfen. Ich habe viele Kollegen kommen und gehen sehen. Es waren gute Menschen dabei,
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Warum entschieden Sie sich für den Standort Darmstadt? (K. B.): Es gab zwei gute Gründe für uns. In Hessen hatte mein Kollege von Christensen kaum Fugenschneider verkauft und in der Metropole um Frankfurt war noch viel Freiraum für uns. Ich bin als junger Mann in Darmstadt auf einem Internat zur Schule gegangen und wir wollten, dass unser Sohn dort auch ausgebildet wird. Hat sich dieser Plan denn erfüllt? (K. B.): Schon nach einem Jahr waren wir in der Lage, uns unser Geschäftshaus mit Lagerhallen zu bauen. Die ersten Jahre hatten wir noch wenige Mitarbeiter. Auch ohne die Werbetrommel zu rühren wuchs das Unternehmen. Zu der Dienstleistung im Tiefbau kamen nach und nach Bohr- und Sägeaufträge hinzu
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die sehr viel für den Verband geopfert haben. Ich schätze ihre ehrenamtliche Tätigkeit sehr hoch ein. Im Laufe der vielen Jahre sehe ich die positiven Auswirkungen für alle jetzigen und künftigen Kollegen. Warum sieht man Sie heute nur noch sehr selten? (K. B.): Im Jahr 2000 habe ich ein mir selbst gegebenes Versprechen eingelöst und den Betrieb unserem Sohn übergeben. Er hatte schon die ganzen Jahre während der Schulzeit und des Studiums immer seine Ideen und Kraft in das Unternehmen gesteckt. Zu diesem Zeitpunkt war ich 50 und Mario 30 Jahre alt. Meine Frau und ich begannen ein zweites Leben in Kanada. Wir reden häufiger über die heutige wirtschaftliche Situation, da wir ja im Geschäftshaus wohnen. Heute können wir nur dankbar sein, nicht mehr in der Verantwortung zu stehen. Der Kampf ist deutlich heftiger geworden. Wie sehen Sie denn heute die Arbeit Ihres Sohnes, und fällt es nicht schwer, die Verantwortung abzugeben, wenn man noch im besten Alter ist? (K. B.): Sicherlich fällt es den Vätern schwer, den Betrieb zu übergeben. Aber es ist wie in der Tierwelt. Es gibt im Rudel nur ein Alpha-Tier. Ich persönlich stehe hinter meinem Sohn und freue mich, dass er heute viele Dinge entscheidet und sie wohlüberlegt und konsequent mit Erfolg zu Ende bringt. Viele Unternehmer treffen diese Entscheidung zu spät. Zugegeben, es gehören Mut und Vertrauen dazu. Herr Bierfreund, Ich danke ihnen für die offenen Worte und ich werde nun über den weiteren Werdegang des Betriebes mit Ihrem Sohn Mario sprechen. Vielen Dank. (K. B.): Es hat mir Freude gemacht. Danke ebenfalls. Ihr Vater hat uns über die Anfänge Ihres Unternehmens berichtet. Wie und wann haben Sie an die Nachfolge und Übernahme des elterlichen Betriebs gedacht? Mario Bierfreund (M. B.): Seit meiner frühen Kindheit faszinierten mich die Maschinen wie auch die Anwendung der
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Diamanttechnik. Schon als Kind wurde dieses Interesse von meinem Vater gefördert, indem er immer, wenn er die Gelegenheit hatte, mich zu Kunden und auf die Baustellen mitnahm. Anfangs als Beobachter, dem er sein Wissen weitergegeben hat; später hatte ich die Möglichkeit, selbstständig meine eigenen Erfahrungen zu machen und meine Ausbildung abzuschließen. Mein Vater hat mich sehr früh als gleichwertigen Partner in unseren Betrieb eingebunden und somit den Grundstein für seine spätere Ablösung gelegt. Wenn ich rückblickend darüber nachdenke, hat sich für mich nie die Frage gestellt, etwas anderes zu machen. Daher war auch die Weiterführung des Familienbetriebs schon
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Ist heute der Chef: Mario Bierfreund.
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Balkondemontage mit eigenem Teleskopstapler.
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Schon als 6-Jähriger hat Mario Interesse an Fugenschneidern.
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Der Auswanderer: Karl-Heinz Bierfreund.
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PORTRÄTS
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
Wand- und Deckenfräse auf Basis der früh ein fester Bestandteil meiner Lebensplanung. Hat sich durch Ihre Übernahme im Jahr 2000 der Betrieb verändert? (M. B.): Ja, auf jeden Fall, nicht weil mein Vater etwas falsch gemacht hätte, nein, ich bin vielmehr davon überzeugt, dass wir den Prozess, wie sich die Dinge um uns herum verändern, nicht aufhalten können. Damit wir bestmöglich darauf reagieren können, müssen wir hin und wieder den beliebten Ausspruch „das haben wir schon immer so gemacht“ hinterfragen. Ein Generationswechsel, wie mein Vater ihn vollzogen hat, bringt in der Regel auch neuen Wind in den Betrieb. Was heißt das in Ihrem Fall? (M. B.): Für mich war klar, dass wir unser Leistungspektrum für unsere Kunden breiter aufstellen müssen, um trotz fallender Preise die Wirtschaftlichkeit für uns wie auch für unsere Kunden zu halten oder sogar zu erhöhen. Die Investition in eine erweiterte technische Ausstattung sowie auch die umfassendere Beratung unserer Kunden bescherte uns die Festigung unserer Position am Markt und auch das Wachstum auf die heutige Betriebsgröße. Was umfasst Ihr Leistungsspektrum heute? (M. B.): Nach wie vor die komplette Palette der Betonbohr- und -Sägetechnik: • Kernbohrungen standardmäßig von 15 bis 1200mm Durchmesser
• Wandsägen bis 80 cm • Seilsägen • Fugenschneiden Diesel bis 80 cm • Fugenschneiden elektrisch bis 50 cm • Tiefenbohrungen mit Schraubbohrkronen
• Besetzung Personal: • 2 Bau- und Projektleiter (mit mir) • 2 Büro/Verwaltung • 2 Werkstatt/Lager • 12 Baustellen-Personal • 1 Auszubildender
• Ergänzende Leistungen im Zusammenhang mit der Diamanttechnik: •n achträgliche Bewehrungsanschlüsse und Fassadenverankerung •B ewehrungsscannen und Bauwerksuntersuchung •h ydraulisches und chemisches Sprengen •O berflächenbehandlung durch Schleifen •k onventioneller Teil- und Spezialabbruch •S chadstoffbearbeitung Asbest, KMF, PAK, PCB gemäß TRGS 519, 521, 551und BGR 128 • s tatische Sicherungsmaßnahmen inkl. Beratung und Planung •B eratung und Konzepterstellung in Zusammenarbeit mit Planern und Bauherren
Wie sehen Sie die Zukunft? (M. B.): Ich sehe durchaus für die Zukunft ein großes Potenzial am Markt. Entscheidend wird langfristig sein, wie schaffe ich es, mich so aufzustellen, dass wir ein Stück vom zu verteilenden Kuchen abbekommen und das natürlich mit einem auskömmlichen Ertrag. Leider sehen wir immer wieder Beispiele in unserer Branche, die den notwendigen Ertrag, um auch weiterhin unsere Branche als Spezialdienstleistung am Bau hochzuhalten, vernachlässigen. Ungeachtet dessen sehe ich unsere Strategie der hohen fachlichen wie auch innovativen technischen Ausstattung als Garant für eine erfolgreiche Zukunft.
• Technische Ausstattung: •A bbruchroboter bis 2 t mit Meißel und Abbruchzange •F ahrzeuge bis 15 t mit Ladekran •S tromerzeugung bis 70 kVA •M inikräne bis 2 t •T eleskoplader bis 22 t •C ontainerfahrzeuge bis 7,5 t •B agger bis 2,5 t •G abelstapler bis 2,5 t
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ARBEITSSICHERHEIT
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
ABGESTÜRZT Absturzsicherung beim Bohren und Sägen – eine Kolumne von Michael Huber
Michael Huber
2012 initiierte der Fachverband Betonbohren und -sägen eine Präventionskampagne für Arbeits- und Gesundheitsschutz. Seitdem rückt jährlich ein Schwerpunkt des Arbeitsschutzes in den Fokus. Dazu zählten bisher der sichere Umgang mit elektrischen Geräten, das Thema Staub und die Gefährdungsbeurteilung. Das Jahr 2016 steht nun im Zeichen der Absturzsicherung. Zwar ging laut einer Statistik der BG BAU die Zahl der Absturzunfälle von 10 859 im Jahr 2004 auf 6 811 im Jahr 2013 zurück. Dennoch: Rund die Hälfte aller tödlichen Arbeitsunfälle, 81 verzeichnete die BG BAU im Jahr 2014, sind Absturzunfälle, oder die Berufstätigen verletzen sich so schwer, dass sie lebenslange Schäden davontragen. Wir sehen es im Interesse der Mitglieder und aller Fachbetriebe als unsere Aufgabe an, einmal mehr das Bewusstsein für das Thema Absturzsicherung zu wecken und sowohl Unternehmer, aber auch Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren. Im Vordergrund der Aktivitäten und Aufklärung steht die Sicherheit der eigenen Mitarbeiter. Arbeiten sie unfallfrei, ist das für deren Gesundheit und Zufriedenheit positiv – und natürlich profitiert auch das Unternehmen von dauerhaft einsatzfähigen und motivierten Mitarbeitern.
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Im Rahmen der Präventionskampagne setzen wir seit mehreren Jahren erfolgreich auf die Zusammenarbeit mit der BG BAU, die uns dankenswerterweise fachlich und personell unterstützt. Konkret erstellt der Fachverband in diesem Jahr eine Sicherheitsfibel, die Gefahren und Maßnahmen zur Vermeidung von Arbeitsunfällen übersichtlich zusammenfasst. Diese wird allen Fachbetrieben der Betonbohr- und -sägebranche zur Verfügung gestellt. Weiterer Vorteil: Sie gibt gleichzeitig Empfehlungen für die Gefährdungsbeurteilung allgemeiner Arbeiten des Betonbohrens und -sägens. Darüber hinaus informieren wir zum Thema Absturzsicherung auf der Jahreshauptversammlung und den deutschlandweit im Herbst stattfindenden Regionaltreffen. Letztere stehen übrigens jedem interessierten Fachbetrieb offen, unabhängig von einer Mitgliedschaft im Fachverband. Die genauen Termine werden auf der Homepage des Fachverbandes bekannt gegeben. Abschließend noch einige Worte zu unserer Präventionskampagne allgemein: Unser Ziel ist es, die Unfallzahlen in der Betonbohr- und -sägebranche langfristig zu senken und so auch die finanzielle Belastung der Unternehmen zu minimieren. Das betrifft nicht nur eine mögliche Reduzierung der Beiträge für die Berufsgenossenschaft, vielmehr zählt die Gesundheit der Mitarbeiter in den Fachbetrieben. Denn gesunde Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital eines Unternehmens. So belegt eine Studie der Universität Gießen, dass für jeden in den Arbeitsschutz investierten Euro das Unternehmen 1,60 Euro an Nutzen zurückerhält. Prävention schützt also nicht nur die Mitarbeiter, sie fördert auch eine positive Unternehmensentwicklung. Deshalb gibt es aus meiner Sicht keine Al-
BETON ..
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B O H R U N G E N
Vermeidbarer Absturz durch Gefährdungsbeurteilung vor Beginn der Arbeiten.
ternative zu einer konsequenten Umsetzung des Arbeitsschutzes im Allgemeinen und der Absturzsicherung im Besonderen. Dabei unterstützen wir als Fachverband jedes interessierte Unternehmen. Michael Huber ist Leiter des Ausschusses Technik und Sicherheit des Fachverbandes Betonbohren und -sägen Deutschland e. V.
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ARBEITSSICHERHEIT
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
BG BAU: TARIFSTELLE 500 „ABRUCH UND ENTSORGUNG“ Nach den Erhebungen der BG BAU werden in der Gefahrklasse 20,74, Tarifstelle 500 „Abbruch und Entsorgung“, 21 125 706 Stunden jährlich gearbeitet, was einer Vollarbeiterzahl von 13 629 entspricht. Die Summe der Arbeitsentgelte beträgt jährlich knapp 908 Mio. Euro, die Summe der Entschädigungsleistungen knapp 19 Mio. Euro.
Vertreterversammlung Über die Gefahrklassen und die Zuordnung von Gewerken zu diesen entscheidet unter den Vorgaben von Gesetz und Rechtsprechung die Vertreterversammlung der Bau-Berufsgenossenschaft. Dieses Gremium, das jeweils auf sechs Jahre gewählt wird und sich zuletzt am 13.10.2011 konstituiert hat, besteht aus 30 Vertretern der Arbeitgeber und
einer ebenso großen Anzahl von Vertretern der Versicherten (Arbeitnehmer). Der Fachverband hat in diesem Gremium bislang weder Sitz noch Stimme und strebt im Interesse seiner Mitgliedsunternehmen an, diesen Zustand zu ändern, um seinen Mitgliedern künftig auch in diesem Selbstverwaltungsgremium Sitz und Stimme zu verleihen. Im laufenden Jahr bleibt noch alles beim Alten. Auf einen günstigeren Gefahrtarif können die Unternehmen – wenn überhaupt – frühestens ab 2017 hoffen. Dies musste auch ein Unternehmen der Branche zur Kenntnis nehmen, das sich in einem gerichtlichen Verfahren gegen die Einstufung in die Gefahrklasse 20,74 wehrte. Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg entschied (Urteil vom 18.06.2015, Aktenzeichen L 3 U 76/14): Ein Unternehmen, dessen
Tätigkeitsschwerpunkt das Schneiden, Sägen und Bohren von Beton darstellt, kann im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung auch dann in die Gefahrklasse für Abbruch und Entsorgung eingestuft werden, wenn es überwiegend im Hochbau tätig ist, jedenfalls soweit der Unfallversicherungsträger die genannten Tätigkeiten unabhängig von der Ausübungsform in dieser Gefahrklasse zusammengefasst hat. In seinem Urteil führt das Gericht aus, dass die derzeitige Zusammensetzung der Gefahrtarifstelle 500 auch unter Berücksichtigung der Grundsätze, die das Bundessozialgericht entwickelt hat, nicht zu beanstanden sei.
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Bei Fragen zu diesem Thema können Sie sich gerne an den Verbandsanwalt Dr. Georg Groth wenden.
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FACHVERBÄNDE
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
NEWS AUS DEM FACHVERBAND
TECHNIK-AUSSCHUSS NEU FORMIERT
Michael Huber
STABILE AUFTRAGSLAGE
Thomas Springer, 1. Vorsitzender
Das vergangene Jahr war für die Betonbohr- und -sägebranche wirtschaftlich erfolgreich. Sicher gab es regionale Unterschiede, aber in Summe herrschte eine gute bis sehr gute Auftragslage unter den Fachbetrieben. Auch für dieses Jahr rechne ich mit stabilen bis wachsenden Umsätzen, denn die aktuelle Finanzpolitik der Europäischen Zentralbank fördert die Hochkonjunktur im Bau- und Immobilienmarkt. Davon profitiert auch unsere Branche. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob der eingeschlagene Weg mittel- und langfristig der richtige ist, kritische Stimmen mehren sich und warnen vor einer möglichen Deflation. Auch ich persönlich sehe den derzeitigen Boom durchaus mit einer gewissen Skepsis verbunden mit der Hoffnung, dass sich hier keine Immobilienblase nach amerikanischem Vorbild entwickelt. Die gefüllten Auftragsbücher der Fachbetriebe offenbaren aber auch ein seit mehreren Jahren erkennbares Problem der Branche: Es fehlen zunehmend qualifizierte Fachkräfte. Einige Kollegen berichteten, dass sie gern mehr Pro-
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jekte gestemmt hätten, wenn sie nicht an die Kapazitätsgrenzen ihrer Mitarbeiter gestoßen wären. Diesem Thema widmet sich der Fachverband mit dem seit Jahren erfolgreich umgesetzten Angebot der überbetrieblichen Aus- und Weiterbildung von Nachwuchskräften und Quereinsteigern. Mit dem eigenen Berufsbild des Bauwerksmechanikers für Abbruch- und Betontrenntechnik ist die Branche sehr gut aufgestellt. Es bietet Auszubildenden sehr gute Perspektiven in einem hoch spezialisierten Bereich der Baubranche und attraktive Möglichkeiten, sich langfristig persönlich weiterzubilden. Denn dafür offeriert der Fachverband mehrere Optionen der Erwachsenenqualifizierung, die bis zur Ausbildung zum Werkpolier reichen. Auch ein duales Studium zählt zu den Angeboten. Als gesamtgesellschaftliche Herausforderung sehe ich in diesem Zusammenhang die aktuelle Zuwanderung. Auch wenn die Größenordnung alles bisher Erlebte in den Schatten stellt, sehe ich die derzeitige Entwicklung ganz klar als Chance für die deutsche Volkswirtschaft – und nicht zuletzt für unsere Branche. Für eine gelungene Integration sind primär das Erlernen der deutschen Sprache und Perspektiven für ein selbstbestimmtes, finanziell unabhängiges Leben notwendig. Hier können wir unterstützen, denn wir brauchen qualifizierten Nachwuchs. Geben wir geeigneten Zuwanderern im Rahmen unserer Möglichkeiten eine Chance, sich persönlich zu entwickeln. Das geht nicht von heute auf morgen, ich rechne mit
Sitzung des Technik-Ausschusses am 27. Januar in Darmstadt.
Blick auf die bürokratischen Formalien und die Zeit der Berufsausbildung mit bis zu fünf Jahren, um Effekte spüren zu können. Deutlich kurzfristiger sind die Aufgaben für das begonnene Jahr. So sehen wir uns bei der gemeinsam mit dem VDMA forcierten Entwicklung eines werkzeuglosen Schnelltrennsystems für Bohrkronen auf einem guten Weg. 2016 erwarten wir den technologischen Durchbruch für eine europaweite Standardisierung, die nicht zuletzt einen weiteren Baustein für sicheres Arbeiten unserer Mitarbeiter darstellt. Abschließend möchte ich noch auf zwei Termine hinweisen. Wichtige Impulse erwarten wir und insbesondere unsere Herstellermitglieder von der bauma im April dieses Jahres. Auch der Fachverband wird wieder vertreten sein. Ich darf schon heute alle interessierten Kollegen und Firmen recht herzlich zu einem Besuch an unserem Stand einladen. Außerdem findet vom 3. bis 5. Juni 2016 unsere Jahreshauptversammlung in Heidelberg statt. Beide Termine bieten den idealen Rahmen zum Informationsaustausch unter Kollegen und die Möglichkeit, das persönliche Netzwerk in der Betonbohr- und -sägebranche zu erweitern. In diesem Sinne wünsche ich allen Fachbetrieben ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr sowie den Inhabern und Mitarbeitern persönlich alles Gute.
Ihr Thomas Springer 1. Vorsitzender
Michael Huber, Vorstandsmitglied aus dem Freiburger Raum, hat den Ausschuss Technik neu aufgestellt. Die Ausschussarbeit ist vielfältig: Bohrkronenanschlüsse, Maschinenbefestigung, Bohrschlammrecycling, Ausschreibungen, DIN-Normen, Regelwerk sind nur einige Themen. Einen besonderen Stellenwert nimmt die Arbeitssicherheit und damit die Zusammenarbeit mit der BG BAU ein. Arbeitsunfälle, Prä-
vention und damit Gefärdungsbeurteilung und Arbeitsanweisungen sind hier die Schwerpunkte. Aktuelle Arbeitsgruppen in diesem Ausschuss sind: • Bohrkronenanschluss: Norbert Braun, Michael Huber, Roland Kirsch, Jörg Müller und Thomas Springer
• DIN18459/Regelwerk: Sieghard Hantsch, Joachim Hordzewitz und Hans-Georg Wagener • Ausschreibungen: Jörg Müller • Prävention in Zusammenarbeit mit der BG BAU: Michael Huber, Reinhold Dumproff, Sieghard Hantsch, Winfried Otto und Manfred Schiff
JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2016 IN HEIDELBERG
Das Schloss Heidelberg thront an der Nordflanke des Königstuhls über der Stadt Heidelberg.
Vom 3. bis 5. Juni findet in Heidelberg die Jahreshauptversammlung des Fachverbandes statt, zu der alle Mitglieder herzlich eingeladen sind. Neben der allgemeinen Tagesordnung stehen die Neuwahlen des 2. Vorsitzenden, des Schatzmeisters und eines Beisitzers an. Selbstverständlich ist auch für ein attraktives Rahmenprogramm gesorgt:
Am Freitagabend erwartet die Gäste ein Ritterspektakel auf der Wachenburg in Weinheim. Samstagvormittag stehen ein interessantes Vortragsprogramm oder alternativ eine Führung durch das Heidelberger Schloss auf dem Programm. Der Nachmittag ist für die eigentliche Hauptversammlung reserviert. Der Samstagabend steht im Zeichen ent-
spannter Unterhaltung unter Kollegen in der Heidelberger Kulturbrauerei mit einem Abendessen aus der regionalen Küche, selbstgebrautem Bier und einem Comedian. Das komplette Programm und Anmeldeformulare – soweit noch nicht bei allen Mitgliedern eingetroffen – ist auf der Website des Fachverbandes abrufbar.
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BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
GEWERBLICHE SEMINARE ERFOLGREICH BEENDET
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Punktzahl Martin Kreutzer von der Firma Betontrenn Dumproff. Insgesamt haben 10 Teilnehmer mit einem „sehr gut“ abgeschlossen. Als Arbeitsaufgabe wurde unter anderem ein Tannenbaum aus einer Betonplatte herausgeschnitten, der dem ABZ für die nächste Weihnachtsdeko dienen soll.
Vorarbeiter-Lehrgang Am Freitag, 22. Januar 2016, endeten im Ausbildungszentrum der Bauindustrie in Hamm die Lehrgänge zum Vorarbeiter Tiefbau und Bauwerksmechaniker für Abbruch- und Betontrenntechnik. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung präsentierten sich die „neuen“ Vorarbeiter stolz dem Fotografen.
BBS1 und BBS2 Am Samstag, 16. Januar 2016, endeten im Ausbildungszentrum der Bauindustrie in Hamm die diesjährigen Fachseminare im Betonbohren und -sägen, kurz BBS1 und BBS2. Insgesamt 72 Teilnehmer stellten sich an sechs (BBS1) bzw. neun Ta-
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gen (BBS2) der Herausforderung, von rund 20 Dozenten an den unterschiedlichsten Werkzeugen geschult zu werden. Das Arbeiten an verschiedenen Seilsägestationen, unterschiedlichen Kernbohr- und Wandsägestationen sowie das Fugenschneiden brachten den begeisterten Teilnehmern jede Menge neue Kenntnisse über die Werkzeuge
und Erfahrungen im Umgang mit diesen Geräten. Erstmalig wurde im Seminar BBS2 ein ferngesteuerter Abbruchroboter eingesetzt, da diese auf immer mehr Baustellen zu finden sind und Fachleute dafür benötigt werden. Mit Teilnahme am Grundlagenseminar BBS1 und am Aufbauseminar BBS2 sowie erfolgreichem Abschluss der an-
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schließenden Prüfung dürfen sich nun 22 Teilnehmer „Geprüfter Betonbohrund -sägefachmann“ nennen. Beste Teilnehmer: Georg Bischoff von der Firma Betontrenn Dumproff und Timo Remter von der Firma Diamantbohr. Beide schlossen punktgleich mit 93 Prozent der erreichbaren Punkte ab. Insgesamt erzielten vier Teilnehmer ein „sehr gut“. Die Fachseminare BBS1 und 2 werden vom Fachverband Betonbohren und -sägen im ABZ Hamm durchgeführt. Die nächsten Fachseminare starten im kommenden Jahr – BBS1 am 15. Januar und BBS2 bereits am 13. Januar 2017.
11. April 2016 Messe Bauma in München 27. April 2016 Seminar ATV DIN 18459 in Hamm 3. bis 5. Juni 2016 Hauptversammlung in Heidelberg 13. Januar 2017 Seminar BBS2 in Hamm 15. Januar 2017 Seminar BBS1 in Hamm Weitere Termine immer aktuell auf der Website des Fachverbandes.
Werkpolier-Lehrgang 13 Werkpoliere freuen sich auf neue Aufgaben und sehen optimistisch in ihre berufliche Zukunft. Am 20. Februar endete der Lehrgang für die neuen Führungskräfte für Abbruch und Betontrenntechnik. Lehrgangsbester wurde mit 93 Prozent der erreichbaren Punktzahl Marco Rönne von der Firma Klingspohn aus Hamburg. Das Ausbildungszentrum der Bauindustrie bedankt sich für die Unterstützung bei der Durchführung der Seminare bei folgenden Partnern: HYDRO-TEC, Braun, EDT EURODIMA, TYROLIT, Cedima, Hilti, Husqvarna und GÖLZ.
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Die Seminarteilnehmer BBS1.
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Der neue Abbruchroboter in Aktion.
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Hier werden Schrägbohrungen geübt.
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Das Fachverbands-Logo wird gesägt und ausgebohrt.
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Die erfolgreichen Vorarbeiter.
Seilsägeseminar Unter der Leitung von Britta Keinemann fand im Ausbildungszentrum der Bauindustrie in Hamm vom 28. Januar bis zum 1. Februar das diesjährige Seilsägeseminar des Fachverbands Betonbohren und -sägen Deutschland e. V. statt. An den fünf Schulungstagen wurden 27 Teilnehmer an acht unterschiedlichen Stationen im sicheren Umgang mit der Seilsäge geschult. Bei dieser in Deutschland einzigartigen Schulung wurden den Teilnehmern auf sehr anschauliche Art und Weise die unterschiedlichen Verfahrensweisen der Seilsägen nähergebracht. Lehrgangsbester wurde mit 96 Prozent der erreichbaren
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TERMINE
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FACHVERBÄNDE
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
SPONSOREN GESUCHT Seit 2006 gibt es den Verein „Museum für alte Betonbohr- und -sägemaschinen e. V.“ Unser Ziel ist es, die technische Historie der Betonbohr- und -sägebranche erlebbar zu gestalten und künftigen Fachkräften sowie der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Norbert Braun, Vorsitzender des Im Laufe der letzten Jahre konnte mit Unterstützung Museumsvereins verschiedener Fach- und Herstellerbetriebe eine umfassende Sammlung historischer Maschinen zusammengetragen werden. Um diese Sammlung in einer attraktiven Ausstellung präsentieren zu können, planen wir die Kooperation mit dem Ausbildungszentrum Hamm, das bereits Partner der Aus- und Weiterbildung des Fachverbandes Betonbohren und -sägen ist. Das ABZ Hamm bietet den Neubau eines Informationszentrums als künftige Heimstatt des Museumsvereins und seiner Ausstellung an. Damit besteht die optimale Möglichkeit, die Ausstellung in die überbetriebliche Ausbildung zu integrieren. Außerdem können Auszubildende bei der Entwicklung und Umsetzung des Informationszentrums integriert werden. Zudem gibt es Kooperationsmöglichkeiten mit weiteren Berufsfeldern. Entscheidende Voraussetzung ist die finanzielle Beteiligung des Museumsvereins an diesem Neubau. Um dieses Projekt stemmen zu können, suchen wir Sponsoren mit der Bitte um einen finanziellen Beitrag. Auf der nächsten Seite entnehmen Sie eine erste Skizze des geplanten Projektes. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich zu einer Unterstützung entschließen könnten und im ersten Schritt Ihre Bereitschaft mit unten stehendem Abschnitt erklärten.
Hydraulische Wandsäge und Bohrgerät mit Schienen- und Vakuumbefestigung.
ZWISCHENLAGER Museumsverein findet perfekte Übergangslösung
Bis zum Bau des neuen Kompetenzzentrums des Museumsvereins auf dem Gelände des Ausbildungszentrums (ABZ) in Hamm wurde nun eine für alle Beteiligten tolle Übergangslösung gefunden. Eine für die nächsten zwei Jahre ungenutzte Ausbildungshalle im ABZ wird aktuell leer geräumt und gereinigt, sodass die Maschinen schon im Frühjahr dieses Jahres von Feuchtwangen nach Hamm umziehen können.
Die Halle wird dann nicht nur zu Ausstellungszwecken genutzt, sondern das diesjährige Regionaltreffen West wird auch in diesen Räumlichkeiten stattfinden.
Der Verein Auf Initiative des Vorstands und engagierter Mitglieder des Fachverbandes Betonbohren und -sägen wurde im Jahr
2006 der Verein Museum für alte Betonbohr- und -sägemaschinen e. V. gegründet. Vereinszweck ist laut Satzung die „Erhaltung, Pflege und Ausstellung alter Betonbohr- und -sägemaschinen“. Bis heute engagieren sich erfahrene Unternehmer, um die technische Historie der Betonbohr- und -sägebranche erlebbar zu gestalten und künftigen Fachkräften sowie der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Folgende Sponsoringpakete stehen zur Wahl*: • BRONZE-Sponsor bis 1.000 Euro • Sponsoringtafel im Informationszentrum • SILBER-Sponsor ab 1.000 Euro • Sponsoringtafel im Informationszentrum • Unternehmensporträt auf der Internetseite des Museums • GOLD-Sponsor ab 5.000 Euro • Sponsoringtafel im Informationszentrum • Unternehmensporträt auf der Internetseite des Museums • Anrecht auf jährlich eine mietfreie Veranstaltung im Informationszentrum (für 10 Jahre) • PLATIN-Sponsor ab 10.000 Euro • Sponsoringtafel im Informationszentrum • Unternehmensporträt auf der Internetseite des Museums • Anrecht auf jährlich zwei mietfreie Veranstaltungen im Informationszentrum (für 10 Jahre) * Sponsoring abrechenbar als Betriebsausgaben i. S. d. § 4 EStG
Herzlichen Dank!
Absichtserklärung*: Unternehmen
Name, Vorname
INFO Adresse
www.bbs-museum.de info@bbs-museum.de PLZ, Ort
Ansprechpartner: Norbert Braun: 0171 7963061 Manfred Rütters: 0172 5676900 Eberhard Burhans: 0172 2102027 Hans-Georg Wagener: 0172 5616086 Anne Fuchs: 06151 870956-11
INFO
Telefon
Datum/Unterschrift
Entgelt bezahlt Empfänger
„Wir wollen Sponsor werden“ BRONZE-Sponsor geplanter Betrag: SILBER-Sponsor geplanter Betrag: GOLD-Sponsor geplanter Betrag:
Antwort Museum für alte Betonbohrund -sägemaschinen e. V. Dolivostraße 35 64293 Darmstadt
PLATIN-Sponsor geplanter Betrag: Versand per Fax an: 06151 870956-30
*D ie Absichtserklärung ist rechtlich unverbindlich. Bitte geben Sie diese dennoch nur ab, wenn Sie ernsthaft Interesse an einer Unterstützung des Museumsvereins haben.
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BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
MIT UNS MACHEN SIE BODEN GUT!
DAS PROJEKT: KOMPETENZZENTRUM + MUSEUM Der Museumsverein plant den Bau neuer Räumlichkeiten für eine Präsentation der Sammlung alter Betonbohr- und -sägemaschinen. Als Partner konnte das Ausbildungszentrum Hamm gewonnen werden, das sich als Kompetenzzentrum für Abbruch- und Betontrenntechnik etablieren wird. Erste Voraussetzungen
sind durch die Aus- und Weiterbildung der BBS-Branche in Zusammenarbeit mit dem Fachverband Betonbohren und -sägen gegeben. In diesem Rahmen wird ein Informationszentrum für Abbruchund Betontrenntechnik gebaut, das zukünftig dauerhaft die Ausstellung des Museums beherbergt. Dieses Gebäude
zählt als Ausbildungsbauwerk für die Aus- und Weiterbildung und wird in die überbetriebliche Ausbildung eingebunden. Ergänzend kann es als Veranstaltungszentrum genutzt werden und präsentiert so die Ausstellung historischer Maschinen einem erweiterten Fachpublikum sowie der breiten Öffentlichkeit.
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• ODE Diamanttechnik • Rütters Betonbohr- und Sägedienst GmbH • Hasan Sahin Bohrtechnik GmbH • Seliger GmbH • Thomas Springer • VBS Versicherungsstelle • W-F Betontrennverf. GmbH, Ellhofen • WF Betontrennverf. GmbH, Ludwigsh.
SILBER-Sponsoren • Abbautechnik Rautenstrauch GmbH • Norbert Braun GmbH • DER BETONBOHRER-Verlags UG • DIATEC Betonspezialabbruch GmbH • Diabus GmbH • Reinhold Dumproff • Findeis Betonbohrservice GmbH • HNT GmbH • Husqvarna Deutschland GmbH • Kurt Klingspohn Spezialabbruch GmbH
BRONZE-Sponsoren • 4B Christian Kühnrich • Affeld GmbH • BBG Betonbohr GmbH • Eberhard Burhans • Jürgen Burmeister • Peter Daxerer • DBSM Ltd. • DBT-Service GmbH • Karsten Dethloff • Diamantbohr GmbH, Klaus Erles
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• DREISS Betonabbruchtechnik GmbH • DWT GmbH • Josef Feiler • Fredy Riem Tetrebo GmbH • Groth Rechtsanwälte • H&T GmbH Betonbohrtechnik • Matthias Kaus • Britta Keinemann, Britta • KERN-DEUDIAM GmbH • Leins Kernbohrservice GmbH • O. S. B. Schneid- u. Bohrbetrieb GmbH • Klaus Pakutz • REBOTEC GbR • steinbeisser GmbH Landsberg • Siegfried Vissel • angerer GmbH & Co. Betriebs KG • Jäger + Schneider GmbH & Co. KG
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BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
Innovationen für Ihren Erfolg auf der Baustelle
FACHVERBÄNDE
GROSSZÜGIGE SPENDE Firma GÖLZ sponsert die Ausbildung Optimale Leistung - Optimale Standzeit - Aggressives Schneidverhalten Ende Februar übergab Bernd Schmitz, Geschäftsführer der GÖLZ GmbH, eine Kompakt-Seilsäge vom Typ KS 400 an das Ausbildungszentrum (ABZ) Hamm des Bauindustrieverbandes Nordrhein-Westfalen. Damit unterstützt das Unternehmen die überbetriebliche Ausbildung zum Beruf des Bauwerksmechanikers für Abbruch und Betontrenntechnik. „Mit dieser Sachspende leisten wir unseren Beitrag für eine professionelle, praxisnahe Ausbildung und ermöglichen so eine Nachwuchsförderung auf technologisch neuestem Niveau“, erklärte Bernd Schmitz bei der Übergabe. Das Unternehmen engagiert sich in dieser Form bereits seit der Ansiedlung des Ausbildungsberufes im ABZ Hamm. „Seit Ausbildungsstart im Jahr 2005 stellt uns die GÖLZ GmbH ‚Mann und Maschine‘ für die Verbesserung der überbetrieblichen Ausbildung zur Verfügung“, ergänzte Gerhard Geske, Leiter des Ausbildungszentrums. „Mit der neuen Kompakt-Seilsäge agieren wir zukünftig noch selbstständiger. Sie ist ein wichtiger Baustein, um langfristig an modernsten Maschinen lehren und ausbilden zu können. Herzlichen Dank für diese Unterstützung.“
denden ein fundiertes Fachwissen, das sie direkt in ihrem ausbildenden Betrieb anwenden können. Somit profitieren alle Beteiligten.“ Das ABZ Hamm ist deutschlandweit der einzige Standort für die Ausbildung von Bauwerksmechanikern für Abbruch und Betontrenntechnik. Inzwischen zählt ein Jahrgang bis zu 35 Auszubildende.
Saubere Arbeitsweise Die Seilsäge KS 400 wurde speziell in Zusammenarbeit mit Kunden zum Trockensägen von kleinen Öffnungen entwickelt und zeichnet sich vor allem durch ihre kompakte Bauform aus. Sie dient dem ABZ Hamm zukünftig für Übungen und Arbeiten im Gebäude. Dank der integrierten Absaugtechnik lassen sich Durchbrüche innerhalb des Gebäudes ohne größere Behinderung und Staubbelästigung realisieren. Durch den Wechselstromanschluss und den Ver-
zicht auf eine aufwendige Hydraulik lässt sich die Säge ohne die Bereitstellung komplexer Infrastruktur nutzen. Durch das Auffangen des Staubs, der bei den Sägearbeiten entsteht, werden besonders saubere Arbeitsschritte ermöglicht. Das Basisgerät für die Seilsäge KS 400 setzt sich aus einem Kernbohrständer KB 400, dem Bohrmotor BBM 33 L extra und dem automatischen Bohrvorschub BorMatic 500 zusammen. Dem Anwender stehen somit gleich zwei Geräte zur Verfügung.
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Erfolgreiche Partnerschaft Das ABZ Hamm ist langjähriger Ausbildungspartner des Fachverbandes Betonbohren und -sägen Deutschland e. V., zu dessen Mitgliedern auch die GÖLZ GmbH zählt. „Die erneute Spende einer Säge aus dem Kreis unserer Mitglieder sehe ich als gewinnbringende Verbesserung der Ausbildungsbedingungen“, erklärte der ebenfalls anwesende Vorsitzende des Fachverbandes, Thomas Springer. „Durch die Arbeit an modernster Technik, verbunden mit der persönlichen Betreuung durch erfahrene Mitarbeiter der Hersteller, erhalten die Auszubil-
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v. l. n. r.: Gerhard Geske, Bernd Schmitz und Thomas Springer bei der feierlichen Übergabe.
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BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
SCHWEIZER VERBAND SVBS
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Kaderseminar in Schaffhausen
ten von verschiedenen Körperhaltungen auf. Nationalrat Lukas Reimann beendete mit seinem Vortrag den geschäftlichen Teil des Kaderseminars. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, direkt mit einem eidgenössischen Parlamentarier zu diskutieren. Die Zeit verging sehr schnell, sodass nach der Abhandlung der Eurokrise und der „Staatsbarrieren“ die Zeit nicht ausreichte, um auch noch über die bevorstehenden Bundesratswahlen zu sprechen.
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Apéro kurzen Einführung von den Seminarorganisatoren Markus Käser und Michael Witschi folgte das erste Referat von Benno Kästli.
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Thema: Stress Der diplomierte Bauingenieur Kästli zog die Teilnehmer in seinen Bann, indem er in der direkten „Bausprache“ das omnipräsente Thema Stress von verschiedenen Richtungen ausleuchtete.
Thema: Kommunikation Nach dem Steh-Lunch zeigte Stephan Lendi auf, wie die Kommunikation und das Charisma von Führungsleuten verbessert werden können. Sehr detailliert zeigte er die Interpretationsmöglichkei30 Kaderleute aus der Schweizer Betonbohr- und -schneidbranche trafen sich am 13. November 2015 zum traditionellen Kaderseminar, welches in Schaffhausen durchgeführt wurde. Neben lehrreichen Referaten standen der ge-
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genseitige Austausch und das gesellige Beisammensein im Vordergrund. Zum zweiten Mal in Folge wurde das Kaderseminar als eintägige Kaderveranstaltung mit Übernachtung durchgeführt. 30 Kaderleute aus der ganzen
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Deutschschweiz und dem Tessin fanden den Weg in die schöne Stadt Schaffhausen. Im modernen Seminarhotel Arcona Living durfte der Verbandspräsident Philippe Wingeier um 10.30 Uhr die Teilnehmer begrüßen. Nach einer
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Der gesellige Teil des Abends begann mit der Besichtigung des Munots. Diese eindrückliche Artilleriefestung sowie der gute Zustand der Anlage beeindruckten die Teilnehmenden. Grandios und sehr humorvoll gestaltete der Munotwächter die Führung und seine Erläuterungen während des Apéros. Das Abendessen wurde am Rhein im Restaurant Sommerlust eingenommen. Das Kaderseminar ist ein jährliches Treffen, bei dem immer auch die Kollegialität unter den Verbandsmitgliedern gefördert wird. So wurde es bei den einen oder anderen recht spät respektive früh, bis sie sich wieder im Hotel einfanden. Das nächste Kaderseminar findet am ersten oder zweiten Wochenende im November 2016 in der Region Bern statt. Philippe Wingeier
INFO SVBS – Schweizerischer Verband der Betonbohr- und Betonschneideunternehmungen Präsident Philippe Wingeier Postfach 528 Bahnhofstraße 7 d 4512 BELLACH, SCHWEIZ Telefon: +41 32 61810-50 www.svbs.ch
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Die Seminarteilnehmer.
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Der Organisator Markus Käser.
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Michael Witschi und Benno Kästli.
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Stephan Lendi: Kommunikation.
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Nationalrat Lukas Reimann.
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Danach: Apéro.
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Ein Munotwächter in Aktion.
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NEUER GESCHÄFTSFÜHRER IM SVBS HAT ARBEIT AUFGENOMMEN
Ueli Steiner (rechts) mit seinem Nachfolger Remy Baumann.
Letztes Jahr hat der Vorstand des Schweizerischen Verbandes der Betonbohr- und Betonschneideunternehmungen beschlossen, einen Nachfolger für
den bisherigen Ausbildungschef Ueli Steiner zu suchen, welcher das Pensionsalter erreichte. Damit der Verband in Zukunft noch aktiver wirken kann, entschied sich der Vorstand nicht nur, den Ausbildungschef zu ersetzen, sondern neu die Position des Geschäftsführers zu schaffen. Mit Remy Baumann konnte der SVBS per 1. Januar 2016 einen ausgewiesenen Branchenfachmann anstellen, welcher selbst jahrelang auf der Baustelle Beton gebohrt und geschnitten hat. Er entwickelte sich weiter und wurde Kadermitarbeiter in einer renommierten und großen Mitgliedsfirma des SVBS. In dieser Funktion war er unter anderem auch für die Lehrlingsausbildung verantwortlich. Ueli Steiner wird seinen Nachfolger Remy Baumann
Schritt für Schritt in die Aufgaben des Ausbildungschefs einarbeiten und ihm Verantwortung übertragen. Es ist geplant, dass Remy Baumann nach der Generalversammlung vom April 2016 die Führung der Geschäftsstelle in Bellach übernimmt. Diese neue Organisationsstruktur wird den Vorstand von operativen Aufgaben entlasten. Als Geschäftsführer kann Remy Baumann in Zukunft schneller auf Bedürfnisse der Mitglieder reagieren, den Verband in verschiedenen Bereichen nach außen repräsentieren und proaktiv die Verbandsaktivitäten weiterentwickeln. Philippe Wingeier
INFO www.svbs.ch
IACDS/IVBS Internationaler Verband trifft sich auf der Bauma
Der Internationale Verband der Betonbohr- und Sägeunternehmen, kurz IACDS oder IVBS genannt, trifft sich zu seiner Jahrestagung am 16./17. April, während der Bauma, in München. Der IACDS besteht zurzeit aus zehn nationalen BBS-Verbänden sowie aus Vertretern der Industrie. Der Verband hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Interessen der Bohr- und -sägefirmen international zu vertreten und weltweite Standards in puncto Ausbildung, Normen, Gesetze etc. zu setzen. Er will Branchenstatistiken der einzelnen Länder nach Anzahl, Umsatz und Mitarbeitern erstellen und vergleichen. Er will Gesprächspartner für internationale politische Gremien oder andere internationale Verbände sein. Außerdem will er Koordinationsstelle zur Ausnutzung von Synergien sein (verschiedene Verbände sollten nicht gleichzeitig die gleiche Arbeit tun) und nicht zuletzt auch bei der Gründung na-
tionaler Verbände Förderung und Hilfestellung geben.
Diamond Award Highlight des diesjährigen Treffens ist die Verleihung des Diamond Awards, eine besondere Auszeichnung für hervorragende Lösungen auf dem Gebiet des Betonbohrens und -sägens. Der Award, ursprünglich eine Idee des deutschen Fachverbandes, blickt inzwischen auf eine 15-jährige Tradition zurück. Erstmalig vergeben auf der BeBoSa 2000, gefolgt von den Baumas 2004 bis 2011 sowie auf den Messen World of Concrete, ist die internationale Beteiligung stetig größer geworden und die Qualität der eingereichten Arbeiten kontinuierlich gewachsen. Die Bewertung erfolgt durch eine international besetzte Jury, die die eingereichten Arbeiten unter den folgenden Gesichtspunkten bewertet:
• Planung, Komplexität • Innovation • Schwierigkeitsgrad • Qualitätsansprüche Seit der Bauma 2007 ist der internationale Verband Veranstalter und Organisator dieses Wettbewerbs. Die Gewinner erwartet, neben der internationalen Bekanntmachung der Firma mit dem Bonus „Winner of the Diamond Award“, eine Einladung zur feierlichen Preisverleihung am 17. April im Hotel Holiday Inn in München. Dort werden die Preisträger und deren herausragende Projekte im Rahmen einer Pressekonferenz ausgezeichnet, einem breiten Fachpublikum und der internationalen Fachpresse vorgestellt.
INFO www.iacds.org
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IACDS-Vorstand, hinten v. l. n. r.: Philippe Wingeier, Norikazu Shibuya, Julie White und Lars Sändstrom (ehem. Präsident), vorn: Daniel Trachsel (l., alter Sekretär) und Jose Blanco (neuer Sekretär)
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VERANSTALTUNGEN
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
HERZSCHLAG DER BRANCHE
22. FACHTAGUNG ABBRUCH IN BERLIN
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Alle Branchen, alle Marktführer, alle wichtigen Innovationen: Wer einmal hier war, kommt immer wieder. Die Weltleitmesse Bauma ist die global führende Plattform für Experten rund um Bauund Baustoffmaschinen, Baufahrzeuge und -geräte sowie Bergbaumaschinen. Hier treffen sich die internationalen Key Player. Hier werden die maßgeblichen Neuheiten präsentiert. Hier finden Anbieter und Lösungen passgenau zusammen. Die 31. Weltleitmesse Bauma findet vom 11. bis 17. April 2016 in München statt. Auch diesmal wird die Veranstaltung wieder Rekordzahlen erzielen. Bereits
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2013 bewies sie erneut ihre führende Rolle als größte Fachmesse der Welt: • 575 000 m2 Ausstellungsfläche • 3 421 Aussteller aus 57 Ländern • 535 065 Besucher aus über 200 Ländern • 125 850 Fachbesucher im Mining-Bereich • 1 475 Journalisten und Medienvertreter
FBS mit eigenem Stand
unternehmer und Bauherren über die Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile des Bohrens und Sägens. Bei konkreten Projektanfragen werden qualifizierte Mitgliedsbetriebe aus der jeweiligen Region empfohlen. Gleichzeitig ist der FBS-Stand Treffpunkt für Mitgliedsbetriebe, die sich nach Begutachtung der neuesten Technik zum Erfahrungsaustausch mit Kollegen treffen.
In Halle A1, Stand 138, informiert der Fachverband Betonbohren und -sägen e. V. Architekten und Ingenieure, Bau-
Vortragssaal im InterContinental Berlin.
namhafte fachbezogene Aussteller präsentierten begleitend dazu ihre Produkte im Tagungshotel. Neben einer großen Bandbreite an Geräteherstellern und -händlern sind Anbieter von Versicherungsleistungen, Ausrüster für Arbeiten in kontaminierten Bereichen sowie Aus- und Weiterbildungseinrichtungen vertreten. Zum Ausklang des Freitags mit seinen zahlreichen Vorträgen sowie der Fachausstellung bot der traditionelle Dialogabend allen Teilnehmern einen Rahmen, um bestehende Kontakte zu
festigen und neue zu knüpfen. Eine Ergänzung des Fachprogramms bildeten Exkursionen zu Berliner Abbruchobjekten am Samstagsvormittag, dem zweiten Veranstaltungstag.
INFO www.fachtagung-abbruch.de
INFO www.bauma.de www.fachverband-bohren-saegen.de
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Am 4. und 5. März 2016 veranstaltete der Deutsche Abbruchverband e. V. (DA) die 22. „Fachtagung Abbruch“ in Berlin. Seit 1995 findet diese Veranstaltung jährlich im März in Berlin statt. Seit der Übernahme dieser Traditionstagung durch den DA im Jahre 2011 wurde sie durch Simultanübersetzungen ins Englische und Französische etwas internationaler ausgerichtet. Mittlerweile kommen regelmäßig insgesamt mehr als 700 Teilnehmer und über 80 Aussteller zu Europas größter Fachtagung für Abbruch und Rückbau. Die Tagung ist offen für jeden, der sich für das Thema Abbruch interessiert. Das Publikum besteht aus Abbruchunternehmern, Ingenieurbüros, Behördenvertretern und Bauleitern. Rund 20 Vorträge sorgen jedes Jahr für eine schnelle und vielseitige Abfolge von aktuellen und interessanten Themen rund um den Abbruch. Ausgewiesene Fachleute und Praktiker als Referenten berichten über Aktuelles und Neues aus Technik, Schadstoffsanierung und Recycling, Arbeitsschutz und Unfallverhütung. Praxisorientierte Informationen über wichtige rechtliche Neuerungen und interessante Baustellenberichte runden das Fachprogramm ab. Mehr als 80
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Blick aus der Luft: Bauma-Panorama.
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Morgendlicher Ansturm am Eingang West.
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Fachverbandsstand auf der Bauma 2013.
HILTI FOUNDATION „El Sistema“ – das Wunder. Kaum ein musikpädagogisches Projekt hat in den vergangenen Jahren weltweit so viel Echo ausgelöst wie „El Sistema“, das venezolanische Modell, das Kindern und Jugendlichen aus allen sozialen Schichten das Musizieren in Orchestern und Singen in Chören ermöglicht. Unter der Leitung des weltbekannten Stardirigenten Gustavo Dudamel wurde u. a. in Essen ein großartiges Konzert aufgeführt. Ermöglicht wurde es durch die Hilti Foundation, eine gemeinnützige Stiftung, die unter dem Leitsatz „Wir bauen
Gustavo Dudamel beim Konzert in Essen.
eine bessere Zukunft“ weltweit Aktivitäten und Projekte mit den folgenden Schwerpunkten unterstützt: • bezahlbarer Wohnraum • gesellschaftliche Entwicklung • Kultur • Katastrophenhilfe • Bildung • soziales Unternehmertum Im Mittelpunkt dieser Engagements steht die Zielsetzung, Menschen zu einem selbstbestimmten und unabhängigen Leben zu verhelfen.
INFO www.hiltifoundation.org
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INFORMATIONEN
BETONBOHRER – Ausgabe 38 – 2016
RECHTSTIPPS
bislang – gemäß Aufmaß am verbleibenden Bauteil. Schnitte bis 2 cm2 werden freilich übermessen, sind also wie bisher nicht besonders zu vergüten, es sei denn, es wird ausdrücklich im Vertrag etwas anderes vereinbart.
Verbandsanwalt Dr. Georg Groth informiert aus seiner täglichen Praxis
Preiskorrektur
Mindestlohn Die Fachverbandsunternehmen haben sich in ihrem Ehrenkodex verpflichtet, ihren Mitarbeitern jeweils mindestens den Stundenlohn der untersten Lohngruppe zu zahlen. In ihren Betrieben ist also der gesetzliche Mindestlohn (der weit darunter liegt) kein Thema. Jedoch: Jeder Unternehmer, der eine von ihm übernommene Leistung an einen Subunternehmer vergibt, haftet dessen Arbeitnehmern wie ein selbstschuldnerischer Bürge dafür, dass sie den für sie verbindlichen Mindestlohn erhalten. Diese Bürgenhaftung geht in der Subunternehmerkette auch weiter zugunsten der Mitarbeiter des Sub-Sub-Unternehmers usw. Es heißt also: Vorsicht bei der Wahl des Vertragspartners und Hände weg von auffälligen Billigangeboten, die erkennen lassen, dass keine korrekten Löhne gezahlt werden. Für denjenigen, der nach noch mehr Sicherheit verlangt, bietet die Versicherungswirtschaft Policen zur Abdeckung des „Mindestlohnrisikos“ an. Nebenbei: Wie viele gesetzliche Mindestlöhne gibt es Ihrer Meinung nach?
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„Wikipedia“ weiß es: Zurzeit 20! Hinzu kommen noch diverse Vergabe-Mindestentgeltverordnungen der Bundesländer und – besonders hübsch – bindende Festsetzungen von Entgelten nach dem Heimarbeitsgesetz. Diese Vielzahl von gesetzlichen Vergütungsvorschriften, über deren Einhaltung strenge Behörden wachen, belegt, dass dies alles nicht mehr im Interesse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geschieht: Menschenwürde und Arbeitskraft einer Friseurin sind nicht geringer zu schätzen als die eines Malers oder Gerüstbauers. Die Mindestlöhne, soweit sie den allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von derzeit noch 8,50 €/ Stunde übersteigen, dienen vielmehr dem Schutz der Unternehmen vor Wettbewerb und der Erzeugung von Sozialversicherungsbeiträgen. Kann dies rechtlich Bestand haben und zeugt es von wirtschaftspolitischer Klugheit?
Neue ATV Abbruch in der VOB Aufmerksamen Zuhörern wird es nicht entgangen sein, allen anderen sei es hiermit gesagt und in Erinnerung gerufen: In der Betonbohr- und -sägebranche gibt es nicht nur das Regelwerk des Fachverbandes, das die Unternehmen mit ihren Auftraggebern oder Auftragnehmern vereinbaren können. Es gibt auch allgemeine technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) Abbruch- und Rückbauarbeiten – DIN18459 – als Teil der VOB/C, die automatisch, und wenn nichts Abweichendes vereinbart wird, immer auch gilt, wenn für einen Vertrag die Geltung der VOB/B vereinbart wird. Eben diese uns seit Jahren bekannte ATV Abbruch ist mit Wirkung von August 2015 geändert worden. Sie müssen also, wenn Sie keine unangenehmen Überraschungen erleben wollen, im Besitz der neuen Textausgabe sein (zu beziehen über den Beuth Verlag GmbH in 10772 Berlin, www.beuth.de). Wichtigste Änderung: Abweichend von der bisherigen Regelung werden Stahlschnitte über 2 cm2 Einzelschnittfläche nicht mehr unter „besondere Leistungen“ erwähnt – unter „Nebenleistungen“ auch nicht. Es ist also die Position „Stahlschnitte“ in jedem Leistungsverzeichnis und jedem Angebot gesondert zu erfassen und zu verpreisen, wenn Sie als BBS-Unternehmer in diesem Punkte nicht leer ausgehen wollen. Wenn ein Preis für Stahlschnitte vereinbart ist, kann er nunmehr aber auch für die bei Teilungsschnitten anfallenden Schnitte verlangt werden und nicht nur – wie
„Massenänderungen berechtigten nicht zur Preiskorrektur“ – wirklich nicht? Im VOB-Vertrag gilt, wenn nichts anderes vereinbart, bekanntlich (§ 2 Abs. 3 VOB/B): Für die über 10 Prozent hinausgehende Überschreitung des Mengenansatzes ist auf Verlangen ein neuer Preis unter Berücksichtigung der Mehroder Minderkosten zu vereinbaren. Bei einer über 10 Prozent hinausgehenden Unterschreitung des Mengenansatzes ist auf Verlangen der Einheitspreis für die tatsächlich ausgeführte Menge der Leistung oder Teilleistung zu erhöhen, soweit nicht der Auftragnehmer durch Erhöhung der Mengen bei anderen Positionen oder in anderer Weise einen Ausgleich erhält. Abweichend davon verwenden Auftraggeber gern die Klausel: „Massenänderungen – auch über 10 Prozent – sind vorbehalten und berechtigen nicht zur Preiskorrektur.“ Wenn dies eine Klausel ist, die ihr Verfasser mehrfach zu verwenden beabsichtigt, also eine Allgemeine Geschäftsbedingung vorliegt, die nicht im Einzelnen ausgehandelt ist, so ist sie wegen unangemessener Benachteiligung des Auftraggebers gemäß § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB unwirksam, so jetzt ausdrücklich der Bundesgerichtshof in einem Beschluss vom 04.11.2015, Aktenzeichen VII ZR 282/14.
Sicherheit fürs Geld Egal was vertraglich vereinbart worden ist, gleichviel ob es sich – bei derzeit noch geltender Rechtslage – um einen BGB-Werkvertrag oder einen VOB-Werkvertrag handelt: Der Unternehmer eines Bauwerks, einer Außenanlage oder eines Teils davon kann vom Besteller Sicherheit für die auch in Zusatzaufträgen vereinbarte und noch nicht gezahlte Vergütung einschließlich dazugehöriger
mer der Umstand hinweghelfen, dass er, wenn seine Forderungen begründet sind, in aller Regel Verzugszinsen in Höhe von neun Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszins einfordern kann. Auf Verlangen muss der Besteller die Sicherheit – in aller Regel durch selbstschuldnerische Bankbürgschaft – im Original innerhalb einer Frist von sieben bis zehn Tagen beim Unternehmer eingehend vorlegen. Nebenforderungen, die mit 10 Prozent des zu sichernden Vergütungsanspruches anzusetzen sind, verlangen. So bestimmt es § 648a BGB. Die Vorschrift ist zwingend, kann also nicht vertraglich abgedungen werden. Nachteil: Wer nur abbricht, geht leer aus und kann sich nicht auf § 648a BGB berufen, sondern muss die Sicherheitsleistung für seine Werklohnforderung vereinbaren – und bei den Vertragsverhandlungen hoffen, dass er die Sicherheitsforderung durchsetzen kann. Für Um- und Ausbauarbeiten hingegen kann der Betonbohr- und -sägeunternehmer die Sicherheit nach dem Gesetz verlangen, auch wenn er seine Arbeit schon begonnen hat, auch noch, wenn er sie fertiggestellt hat, und auch dann, wenn der Vertrag gekündigt ist. Dieser Anspruch kann auch in einem gesonderten Prozess (neben oder vor der Klage auf Werklohnzahlung) gerichtlich eingefordert werden. Über die Verpflichtung, die Kosten der Sicherheit mit bis zu 2 Prozent jährlich zu vergüten, wird dem Unterneh-
SOKA-BAU Weil die Fragen immer wieder kommen: Tarifverträge gelten zunächst einmal nur zwischen den tarifgebundenen Mitgliedern der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen, die diese Tarifverträge miteinander geschlossen haben. Die Bautarifverträge gelten also zwischen den Unternehmen, die unmittelbar oder mittelbar Mitglied im
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Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) oder Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) sind und andererseits den in der Industriegewerkschaft Bauen Agrar Umwelt (IG BAU) organisierten Arbeitnehmern. Darüber hinaus gelten diese Tarifverträge aber aufgrund der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales angeordneten Allgemeinverbindlicherklärung (AVE) auch für Tarifaußenseiter, also auch Unternehmen, die weder HDBnoch ZDB-Mitglied sind, und Bauarbeitnehmer, die nicht in der Gewerkschaft sind. Diese Allgemeinverbindlicherklärung wird aus Respekt vor den eigenen Tarifwerken der Branche seit 2006 nach Maßgabe der sog. Großen Einschränkungsklausel ausgesprochen, die sowohl für den Bundesrahmentarifvertrag (BRTV) Bau wie für den Ausbildungsvertrag Bau wie auch für den Tarifvertrag über das Sozialkassenverfahren im Baugewerbe (VTV, „SOKA“) alljährlich wieder besagt: „Diese Allgemeinverbindlicherklärung erstreckt sich nicht auf Betriebe und selbstständige Betriebsabteilungen mit Sitz im Inland, ... die ganz oder teilweise Bauwerke, Bauwerksteile oder einzelne Elemente aus Mauerwerk, Beton, Stahlbeton, Eisen, Stahl oder sonstigen Baustoffen, technische Anlagen abbrechen, demontieren, sprengen, Beton schneiden, sägen, bohren, pressen, soweit sie unmittelbar oder mittelbar Mitglied ... im Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e. V. ... sind.“ Ausschlaggebend ist, was die gewerblichen Arbeitnehmer eines Unternehmens auf das Kalenderjahr bezogen arbeitszeitlich überwiegend ausführen. Sollte beispielsweise ein Betonbohrund -sägeunternehmen sein Tätigkeitsfeld nach Aufnahme in den Fachverband ändern und im Folgejahr arbeitszeitlich überwiegend Maurer- oder Betonbauerarbeiten ausführen, wäre es „SOKA-pflichtig“.
Arbeitnehmerüberlassung Verbot der Arbeitnehmerüberlassung in baugewerbliche Betriebe – für immer? Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und anderer Gesetze vorgelegt. Damit sollen die Stellung von Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern gestärkt und Missbrauch verhindert werden. Niemand wird dem Missbrauch eine Stimme geben. Jeder seriöse Unternehmer wird ihn verachten und bekämpfen, wo er ihm begegnet. Auch das Gesetz selbst sollte sich nicht für fremde Zwecke missbrauchen lassen. Diese Sorge drängt sich indessen beim Blick auf § 1b AÜG (Arbeitnehmer-Überlassungsgesetz) auf angesichts der strikten und nahezu ausnahmslosen Untersagung jedweder Überlassung in Betriebe des Baugewerbes für Arbeiten, die üblicherweise von Arbeitern verrichtet werden. Der Grund für dieses Verbot ist der Schutz der Sozialkassen des Baugewerbes (SOKA-BAU). Dieser Kasse könnten
Beiträge dadurch entgehen, dass Baubetriebe Leiharbeitnehmer beschäftigen, für die die Verleiher keine „SOKA-Beiträge“ zahlen. Indessen: Aufgrund der seit 2006 geltenden sog. Großen Einschränkungsklausel sind aufgrund speziellerer Tarifwerke etliche Verbände und ihre Mitgliedsbetriebe von der „SOKA-Pflicht“ ausgenommen, sodass die Beschäftigung von Leiharbeitern der Bausozialkasse auch keinerlei Nachteil zufügen kann. Wäre es da nicht sinnvoll und gerecht, diesen Betrieben die Inanspruchnahme von Leiharbeitern zu gestatten? Denn gerade „am Bau“ treten nicht selten personelle Engpässe auf, die sich nicht immer nur mit (zulässiger) Kollegenhilfe bewältigen lassen, und es kann nicht wie in der Industrie auf Vorrat produziert werden. Auch wird kaum eins der zahlreichen kleinen Unternehmen für unerwartete Mehrarbeit Personalreserven vorhalten können. Folglich wäre es für die Betonbohr- und -sägebetriebe – wie für viele andere Dienstleister – vermutlich von beträchtlichem Vorteil, wenn sie sich im Bedarfsfalle der Mitarbeit von Zeitarbeitern bedienen könnten. Es bleibt abzuwarten, ob das Ministerium oder das Parlament sich aufgrund dieser Gedanken, die ihnen vorgetragen worden sind, den Gesetzentwurf noch einmal zur Überarbeitung vornimmt, bevor er endgültiges Gesetz wird.
Internet LArbG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 14.01.2016 – 5 Sa 657/15. Der Arbeitgeber hatte dem Arbeitnehmer zur Arbeitsleistung einen Dienstrechner überlassen, eine private Nutzung des Internets war dem Arbeitnehmer jedoch allenfalls in Ausnahmefällen während der Arbeitspausen gestattet. Nachdem Hinweise auf eine erhebliche private Nutzung des Internets vorlagen, wertete der Arbeitgeber ohne Zustimmung des Arbeitnehmers den Browserverlauf des Dienstrechners aus. Er kündigte anschließend das Arbeitsverhältnis wegen der festgestellten Privatnutzung von insgesamt ca. fünf Tagen in einem Zeitraum von 30 Arbeitstagen aus wichtigem Grund. Das LAG hat die außerordentliche Kündigung für rechtswirksam gehalten. Die unerlaubte Nutzung des Internets
eine Speicherung und Auswertung des Browserverlaufs zur Missbrauchskontrolle auch ohne eine derartige Einwilligung erlaube und der Arbeitgeber im vorliegenden Fall keine Möglichkeit gehabt habe, mit anderen Mitteln den Umfang der unerlaubten Internetnutzung nachzuweisen. Quelle: /LArbG Berlin-Brandenburg, PM Nr. 9/2016 vom 12.02.2016
rechtfertige nach Abwägung der beiderseitigen Interessen eine sofortige Auflösung des Arbeitsverhältnisses. Hinsichtlich des Browserverlaufs liege ein Beweisverwertungsverbot zu Lasten des Arbeitgebers nicht vor. Zwar handele es sich um personenbezogene Daten, in deren Kontrolle der Arbeitnehmer nicht eingewilligt habe. Eine Verwertung der Daten sei jedoch statthaft, weil das Bundesdatenschutzgesetz
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INSOLVENZANFECHTUNG Wenn der Insolvenzverwalter zur Kasse bittet
Bilanzrisiko für Unternehmen: Rechtsprechung ermöglicht Rückforderung von bereits geleisteten Zahlungen bis zu 10 Jahre rückwirkend. Es klingt beinahe wie aus einem Wirtschaftskrimi – mit prominenten Beteiligten: Der Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen wird vom Insolvenzverwalter des einstigen Billigstromanbieters Teldafax auf die Rückzahlung von Sponsorengeldern in Höhe von 16 Mio. Euro verklagt – plus Zinsen. Der Grund: Der Fußballclub soll von der Schieflage von Teldafax gewusst haben und trotzdem die Sponsorengelder kassiert haben. Von 2007 bis 2011 war Teldafax Trikotsponsor des Fußballclubs. Die eingeforderten 16 Mio. flossen zwischen 2009 und 2011, einem Zeitraum, in dem das marode Unternehmen nach Ansicht des Insolvenzverwalters bereits hoffnungslos überschuldet war und die Insolvenz nur verschleppte. Nach § 133 der Insolvenzordnung ist eine Rückfor-
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derung bereits geleisteter Zahlungen bis zu 10 Jahre rückwirkend möglich, um sie in die Insolvenzmasse einfließen zu lassen. Damit soll die Benachteiligung einzelner Gläubiger verhindert werden.
BGH-Urteil Aktuelle Rechtsprechung macht durch veränderte Beweislast Anfechtung einfacher. Das an sich ist nicht neu. Das zugrunde liegende Gesetz ist schon seit langer Zeit in Kraft. Erst die aktuelle Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) insbesondere durch ein Urteil aus 2012 macht daraus ein scharfes Schwert für den Insolvenzverwalter. Durch diese vom BGH veränderte Beweislast sind Anfechtungen für den Insolvenzverwalter wesentlich einfacher und die Fälle, in denen Insolvenzverwalter bezahlte Rechnungen über einen Zeitraum von mehreren Jahren
zurückfordern – statt wie bisher nur für die letzten Monate vor der Insolvenz –, nehmen seither sukzessive zu. Jetzt muss der Lieferant nachweisen, dass zum Zeitpunkt des Zahlungseingangs – trotz entsprechender Anzeichen – keine drohende Zahlungsunfähigkeit seines Abnehmers vorlag. Das bedeutet: Bayer Leverkusen muss beweisen, dass der Club nichts von der Schieflage oder einer drohenden Insolvenz bei Teldafax wusste zum Zeitpunkt, in dem die Zahlungen geleistet wurden. Die Zahlungsfähigkeit eines anderen Unternehmens zu beweisen, ist jedoch schwer ohne Zugriff auf deren interne Finanzdatendokumentation. Für die meisten Unternehmen ist es sogar fast unmöglich, dieser Beweispflicht nachzukommen, denn bereits Stundungen oder Zahlungspläne können als Anzeichen für eine drohende Zahlungsunfähigkeit gewertet werden. In der Praxis bedeutet das auch: Bereits sicher auf der Habenseite verbuchte Zahlungen können plötzlich wieder zu offenen Forderungen werden. Das Ausfallrisiko von Forderungen steigt dadurch für Unternehmen häufig um ein Vielfaches an – im schlimmsten Fall kann sogar die Existenz des Betriebs bedroht sein. Wenn die angefochtenen Forderungen über mehrere Jahre zurückgefordert werden, reicht das Limit einer Warenkreditversicherung oft nicht aus – es sei denn, das Unternehmen hat eine zusätzliche Anfechtungsversicherung abgeschlossen, die Euler Hermes beispielsweise als erster Kreditversicherer bereits seit Sommer 2014 anbietet.
Das Risiko Wer ist besonders gefährdet? Das Risiko betrifft jeden Lieferantenbetrieb, ob klein oder groß, denn die Insolvenzver-
walter sind durch das Gesetz verpflichtet, die Insolvenzmasse so stark wie nur möglich zu mehren. Deshalb müssen sie allen sinnvollen Hinweisen nachgehen. Dass Kleinstzahlungen angefochten werden, ist zwar eher unwahrscheinlich, aber schon Zahlungen über wenige Tausend Euro können Gegenstand von Anfechtungen werden.
Rechenbeispiel Ein fiktives Beispiel veranschaulicht die Anfechtungsproblematik: Ein mittelständischer Metallbetrieb liefert beispielsweise über einen Zeitraum von zehn Jahren Schrauben im Wert von jährlich 150.000 Euro an einen Baumarkt. Das Kreditlimit seiner Warenkreditversicherung liegt bei 200.000 Euro; dieses überschreitet er zu keinem Zeitpunkt. Als der Baumarkt einen Insolvenzantrag stellt, bestehen noch die offenen Forderungen von 150.000 Euro
aus der letzten Schraubenlieferung. Diesen Schaden übernimmt seine reguläre Warenkreditversicherung. Plötzlich fordert der Insolvenzverwalter jedoch auch alle bereits bezahlten Forderungen der zurückliegenden vier Jahre zurück, insgesamt also 600.000 Euro. Seine Begründung: Es hatte in diesem Zeitraum immer wieder Stundungen und Zahlungspläne gegeben, der mögliche Zahlungsausfall war seiner Ansicht nach daher für den Lieferanten erkennbar. Der Schaden beläuft sich durch die Anfechtung auf insgesamt 750.000 Euro und ist damit fünf Mal so hoch wie zunächst erwartet. Bis zum vereinbarten Kreditlimit von 200.000 Euro deckt dies seine klassische Police ab. Auf den Verlusten der verbleibenden 550.000 Euro würde das Unternehmen hingegen sitzen bleiben – wenn es sich nicht mit einer Anfechtungsversicherung dagegen geschützt hat.
Schutzschild Wie kann sich ein Unternehmen absichern? Marktführer Euler Hermes bietet bereits seit Sommer 2014 Langzeitschutz gegen Schäden aus einer Insolvenzanfechtung an und baut diesen sukzessive weiter aus. Die Anfechtungspolice ist ein zusätzliches Sicherheitspaket zur klassischen Warenkreditversicherung und leistet erstmals auch über das Kreditlimit hinaus. Sie deckt dabei alle Schäden aus Insolvenzanfechtungen oberhalb des Kreditlimits ab – bis zu 10 Mio. und mit einer Rückwärtsdeckung von 10 Jahren über die volle Versicherungssumme. Auch Rechtsverfolgungskosten sind abgedeckt, unabhängig vom Ausgang des Verfahrens.
Der Autor Jonas Müller ist Leiter Produktentwicklung bei Euler Hermes.
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MITGLIEDERVERZEICHNIS Dienstleistungsbetriebe und Hersteller der Fachverbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Dieses Mal haben wir auf einen Abdruck der kompletten Mitgliederlisten verzichtet. Stattdessen können Sie den QR-Code benutzen und kommen so direkt auf das jeweilige Mitgliederverzeichnis. Alternativ können Sie natürlich auch über die jeweilige Website das Verzeichnis durchsuchen.
FBS – Fachverband Betonbohren und -sägen Deutschland e. V. Dolivostraße 35 | 64293 Darmstadt, Deutschland Telefon: +49 6151 870956-0 info@fachverband-bohren-saegen.de www.fachverband-bohren-saegen.de
Berlin
SVBS – Schweizerischer Verband der Betonbohrund Betonschneideunternehmungen Bahnhofstraße 7d | 4512 Bellach, Schweiz Telefon: +41 32 61810-50 info@svbs.ch | www.svbs.ch
VBS – Verband Österreichischer Beton- Bohrund -Schneideunternehmen Rosegger Straße 28 | 9241 Wernberg, Österreich Telefon: +43 676 840888602 info@vbs.co.at | www.vbs.co.at
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Firma Allmannsberger GmbH Beton-Bohr Reutlingen Bierfreund Betonbearbeitung Braun Austria Cedima GmbH Darda GmbH DBO Böttcher GmbH DBT Service GmbH Diamantbohr AG Diatec Betonspezialabbruch GmbH dwt Diamant-Wasserstrahlt. GmbH ESG Diamant-Kernbohrungen GmbH Findeis Betonbohrservice GmbH Fleika Maschinenbau GmbH Co. KG Gerhard Storz Betonbohren und -sägen Gölz GmbH Groth Rechtsanwälte Heger GmbH Hermann Schützeichel GmbH Messe München GmbH Hilligardt GmbH Hilti Deutschland GmbH HiTec GmbH Husqvarna GmbH Hydro-Tec GmbH ICS Blount Europe SA Jenzowski GmbH Karlheinz Döhler GmbH & Co. KG Klingspohn Spezialabbruch GmbH Koop Diamanttechnik Kubenka Beton-Bohr- & Sägeservice Leins Kernbohr-Service GmbH Lissmac Maschinenbau GmbH MKS Funke GmbH Norbert Braun GmbH Obermayer GmbH PN Software GmbH Rocbo Boortechniek B.V. Rütters Betonbohr- u.Sägedienst GmbH Sabrowski Beton-Abbautechnik Saint-Gobain Abrasives GmbH Schwamborn Gerätebau GmbH Seliger GmbH SSB Fidan GmbH Steinbeisser GmbH Team Thaler GmbH Tyrolit GmbH V. BRØNDUM A/S VBS Versicherungsstelle Weka Elektrowerkzeuge WF Betontrennverfahren GmbH Wilhelm Goldschmidt GmbH & Co. KG Witthaut Diamantwerkzeuge GmbH Zibler GmbH
Ort 94116 Hutthurm 72766 Reutlingen 64372 Ober-Ramstadt A-4840 Vöcklabruck 29227 Celle 78176 Blumberg 16761 Hennigsdorf 49134 Wallenhorst CH-5033 Buchs 13627 Berlin 56220 Kettig 67071 Ludwigshafen 90455 Nürnberg 83564 Soyen 71069 Sindelfingen 53940 Hellenthal 40217 Düsseldorf 79423 Heitersheim 56587 Straßenhaus 81823 München 74399 Walheim 86916 Kaufering 46049 Oberhausen 89079 Ulm 91126 Rednitzhembach B-1435 Mont-Saint-Guibert 34388 Trendelburg 50374 Erftstadt 21255 Tostedt 82140 Olching 15236 Frankfurt (Oder) 77731 Willstätt-Sand 88410 Bad Wurzach 46395 Bocholt 64839 Münster 83112 Frasdorf 27367 Sottrum NL-2031 Haarlem 46047 Oberhausen 79427 Eschbach 50389 Wesseling 73117 Wangen 14469 Potsdam 86415 Mering 06188 Landsberg 82496 Oberau 82216 Maisach DK-8600 Silkeborg 71032 Böblingen 75387 Neubulach 74248 Ellhofen 44357 Dortmund 57250 Netphen 50226 Frechen
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