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Nachhaltigkeitsbericht 2021 Denner

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Nachhaltigkeitsbericht 2021


Zum Cover Auf dem Cover ist die topografische Lage des Muttsees zu sehen, welcher auf ­2500 Meter über Meer liegt. Hier wird die grösste alpine Solaranlage der Schweiz von Axpo und IWB gebaut. Alleiniger Stromabnehmer für die nächsten 20 ­Jahre ist Denner. Die 2,2-Megawatt-Solar­ anlage wird an der Muttsee-Staumauer des Pumpspeicherwerks Limmern i­ns­talliert und wird pro Jahr rund 3,3 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Montiert werden fast 5000 Solarmodule, die optimal nach Süden ausgerichtet sind. Wir haben die S ­ olarpanels auf dem Cover imitiert, damit ­dieses Pionierprojekt im Arbeitsalltag zum Leuchten kommt und zu ­inspirierenden Taten verleiht.


Denner Nachhaltigkeitsbericht 2021


Vorwort

Heute handeln für die Welt von morgen

102-14

Nachhaltig denken heisst verantwortungsvoll ­handeln. Auf diesem Fundament beruht un­sere Migros-Kultur. ­Ausdruck unseres breiten und langjährigen Engagements für Mensch, Tier und Umwelt sind ­etliche Pionierleistungen im Umwelt- und Klimaschutz sowie zahlreiche Projekte im Kultur- und S ­ ozialbereich. Doch die Zeit drängt, und wir alle sind gefordert, noch schneller zu handeln. Unter diesem Vorzeichen hat die Migros-Gruppe ihre ambitionierten Klimaziele definiert. Auf dem Weg zu Netto-Null sollen alle M ­ igros-Unter­nehmen ihre betrieblichen Treibhausgasemissionen bis 2030 zusammen um gut zwei Drittel reduzieren. Der genossenschaftliche Detailhandel ist seit diesem Jahr bereits klimaneutral. Solche ehrgeizigen Ziele erreichen wir nur, weil jedes Unternehmen der Migros-Gruppe aus Überzeugung einen eigenen starken Beitrag leistet. So unterstützt Denner als erster Schweizer Detailhändler die neue hochalpine Solaranlage am Muttsee mit einer garantierten Stromabnahme für die nächsten 20 Jahre und setzt beim Transport auch auf Wasserstoff-LKWs. Gesellschaftliche Verantwortung übernimmt D ­ enner unter anderem im Kampf gegen Foodwaste durch die Abgabe von noch geniessbaren Lebensmitteln an wohltätige Organisa­tionen. ­Denner beweist damit, dass sich Discount

und Nachhaltigkeit nicht ausschliessen, sondern ein sinnvolles Ganzes im Dienst von Mensch und Umwelt b ­ ilden. Für dieses Engagement danke ich ­allen Mitarbeitenden von Denner herzlich. Nachhaltigkeit ist stets mehr als ein ökologisches Bekenntnis. Für die Migros-Gruppe bleibt das erprobte Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Ansprüchen und Interessen auch in Zukunft eine der wichtigsten strategischen Erfolgsposi­ tionen. Denn wirklich nachhaltig sind wir nur, wenn wir die heutigen Bedürfnisse von Mensch, Tier und Umwelt befriedigen können, ohne dabei die Möglichkeiten ­künftiger Generationen zu beschneiden. Diesem Ziel ist die M ­ igros seit jeher verpflichtet. Deshalb engagieren wir uns ­täglich mit Herz für die Lebensqualität und für die Gesellschaft.

Ursula Nold Präsidentin der Verwaltung MGB

5 Vorwort


Vorwort

Geschätzte Leserinnen und Leser

Die Mitglieder der Geschäftsleitung (v.l.n.r.): Gerd Kaiser-Kossmayr, Leiter Verkauf; Sascha Göbels, Leiter Einkauf; Adrian Bodmer, Leiter Finanzen; Mario Irminger, CEO; Serge Gafner, Leiter Human Resources; Bernhard Zubler, Leiter Logistik; Daniel Heinzmann, Leiter Informatik.

Veränderungen erfordern mutige Entscheidungen und Pioniergeist. Deshalb hat Denner auch im vergangenen Jahr die ausgetretenen Pfade verlassen, um neue Wege zu beschreiten. Sie führten uns hinauf zur höchstgelegenen alpinen Solaranlage am Muttsee, wo sich Denner zur langjährigen Abnahme des grünen Stroms verpflichtet, aber auch hinab durch die Rebhänge von Hallau, wo der erste nach IP-SUISSE Standards produzierte Wein für Denner heranreift und neue Massstäbe im nachhaltigen Weinbau setzt. IP-SUISSE gehört zu den Schweizer Pionieren ­einer umweltfreundlichen Landwirtschaft und feierte 2021 gemeinsam mit Denner das fünf­jährige Jubiläum einer richtungsweisenden Partnerschaft. Auch als Gründungsmitglieder im V ­ erein «Sorten für morgen» setzen sich beide Parteien dafür ein, das Potenzial neuer Lösungsansätze ­zugunsten einer nachhaltigen Land- und Ernährungswirtschaft aktiv zu fördern.

So wichtig wie die Bereitschaft zur Veränderung ist aber auch das Festhalten an Werten und Überzeugungen. Sie vermitteln Halt in ausser­ gewöhnlichen Zeiten und sind mit ein Grund, weshalb unsere Mitarbeitenden die Herausforderungen der Pandemie mit Erfolg gemeistert und neben dem anspruchsvollen Tagesgeschäft auch die Ziele unserer Nachhaltigkeitsstrategie überzeugt und engagiert weiterverfolgt haben. Die Früchte des betriebswirtschaftlichen Erfolgs nutzte Denner auch 2021 dazu, die Arbeitsbedingungen noch attraktiver zu gestalten. Mit dem Ausbau der Elternzeit und der Anhebung der Mindestlöhne, aber auch mit Sonderprämien drückt Denner seine Wertschätzung aus für die Menschen, die unsere Nachhaltigkeitsstrategie zum Leben erwecken. Die folgenden Seiten zeigen auf, wo und wie Denner den Wandel vorantreibt. Nachhaltige Grüsse Denner Geschäftsleitung

6 Vorwort


Anhang

Mensch

Sortiment

Umwelt

Vorwort Unternehmenspräsentation /Strategie und Vision Relevante Zahlen Wesentlichkeitsmatrix Meilensteine Strategische Ziele

5 8 9 11 12 14

Claudius Bösiger Gründer und Geschäftsleiter Planeco

19

Treibhausgasemissionen Bau der grössten hochalpinen Solaranlage der Schweiz

20

Verpackungsmaterial Kreislaufwirtschaft fördern

23

Recycling und Foodwaste Sensibilisierung vorantreiben und Lebensmittel retten

26

Transporte Ausbau des Kombi-Verkehrs vorantreiben

29

Roland Stadler Leiter der Abteilung Energiebeschaffung beim MGB

31

Energieeffizienz Die Zukunft ist grün

32

Markus Jenny Mitarbeiter der Schweizerischen Vogelwarte Sempach

41

IP-SUISSE Weine sind der goldene Mittelweg

42

Qualität und Produktsicherheit Kontinuierliche Verbesserung

44

Labelprodukte Gewissenhafte Ernährung

46

David Jean Önologe, Leiter Product Management Wein bei Denner

49

Gute Agrarpraxis / Ressourcenschonung Nachhaltige Landwirtschaft vorantreiben

51

Tierwohl Tierschutzanforderungen erfüllen

53

Lidia Witkowski-Gonzalez Präsidentin «Ein Herz für Mitmenschen»

57

Solidarität zeigen und gemeinsam Gutes tun

58

Führung und Kultur Offene und ehrliche Unternehmenskultur

60

Anstellungsbedingungen Denner stärkt die Mindestlöhne und verlängert Elternzeit

63

Aus- und Weiterbildung Nachwuchs fördern und Kontinuität gewährleisten

64

Nejla Halilovic Detailhandelslernende im 3. Lehrjahr bei Denner

65

Arbeitssicherheit und Gesundheit Mitarbeitende durch Wissen schützen

68

Gesellschaftliches Engagement Im Zeichen der Solidarität

70

Geschäftspartner IP-SUISSE Denner und IP-SUISSE feiern Jubiläum

75

Fritz Rothen Geschäftsführer IP-SUISSE

77

Geschäftspartner WWF Wenn Partnerschaften Früchte tragen

78

Thomas Vellacott Geschäftsleiter des WWF Schweiz

79

Nachhaltigkeitsbilanz

80

GRI-Inhaltsindex

83

Prüfbescheinigung

87

Über diesen Bericht

88 Die elektronische Fassung dieses Berichts (und mehr) finden Sie hier: allesaufzukunft.ch/medien

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7 Inhaltsverzeichnis


Unternehmenspräsentation/Strategie und Vision

Denner weist erneuten Rekord­umsatz auf und setzt sich für verantwortungsvolles Handeln ein Mit einem Nettoumsatz von CHF 3,8 Mrd. bestätigt Denner das Rekordergebnis aus dem Vorjahr und erreicht in einem rückläufigen Gesamtmarkt ein Umsatzplus von +1,3 Prozent. Im filialisierten Geschäft ist das Unternehmen um +2 Prozent gewachsen. ­ Das erneute Wachstum ist auf das ausgebaute Frischesortiment und das dichte Filialnetz zurückzuführen und ein Verdienst der Mitarbeitenden, die auch im zweiten Jahr der Pandemie täglich Höchstleistungen erbringen.

Auch 2021 weiter auf Erfolgskurs: Das Unternehmen erwirtschaftet einen Nettoumsatz von CHF 3,8 Mrd.

jahr über 300 neue Arbeitsstellen und bietet 128 Lernenden einen Ausbildungs­ platz. Ein Erfolgsfaktor bleibt das weiter verdichtete Filialnetz. Als Nahversorger mit rund 850 Standorten ist Denner ­damit im ganzen Land präsent, immer ­einfach erreichbar und stets nahe bei seinen Kundinnen und Kunden. Unver­ än­dert bleibt die Unternehmensvision und -Strategie in Bezug auf die Nachhaltigkeit.

Mehr zu Strategie, Vision sowie Fakten und Zahlen des Unternehmens: allesaufzukunft.ch/ uber-uns

Nachhaltigkeitsprodukte auf Erfolgskurs

Hier geht es zum Denner Organigramm: denner.ch/de/ ueber-uns/ unternehmen

IP-SUISSE und Denner feierten im letzten Jahr ihre fünfjährige Partnerschaft. Seit dem Start 2016 mit 30 nachhaltigen Produkten ist das IP-SUISSE Sortiment bei Denner inzwischen auf über 200 Produkte angewachsen und generiert im Berichtsjahr einen Umsatz von rund CHF 130 Mio.

«Unverändert bleibt die Unternehmensvision und -strategie in Bezug auf die Nachhaltigkeit.»

8 Unternehmenspräsentation

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↓

102-2/102-4/102-6/102-7/102-8/102-16/102-18/103-2

Auch im zweiten Pandemiejahr erzielt das Unternehmen einen beachtlichen Umsatz und wächst einmal mehr besser als der Markt. Dank dem robusten Wachstum schafft Denner im Berichts-


Relevante Zahlen

Nettoumsatz

CHF 3,8 Mrd. Denner Filialen + 1,7 % Denner Partner Betriebe + 2,3 % Kundenfrequenz + 2,3 %

6157

Mitarbeitende davon

314

neu geschaffene Stellen im 2021

102-2/102-4/102-6/102-7/102-8/102-16/102-18/103-2

5064 in den Filialen 542 in der Verwaltung 551 in den Verteilzentralen

848

(ohne temporäre Mitarbeitende)

Verkaufsstellen Denner Filialen 662 Denner Partner Betriebe 186 9 Relevante Zahlen


Relevante Zahlen

Nachhaltige Produkte

Mindestlohn (× 13)

CHF 4050.–

869

Labelprodukte

Elternzeit

2 Wochen

210

Vaterschaftsurlaub

16 Wochen Mutterschaftsurlaub

10 Relevante Zahlen

IP-SUISSE Produkte Umsatz rund CHF 130 Mio.

102-2/102-4/102-6/102-7/102-8/102-16/102-18/103-2

+ 5,0 % gegenüber Vorjahr


Wesentlichkeitsmatrix

Denner Wesentlichkeitsmatrix Um relevante Umweltthemen zu identifizieren, führt Denner jährlich Gespräche ­ mit internen wie externen Stakeholdern durch. In der Wesentlichkeitsmatrix werden die Themenfelder nach Relevanz aufgeführt, festgehalten und im Berichtsjahr bearbeitet.

Sortiment

hoch

Umwelt

Partnerschaften

Treibhausgasemissionen Anstellungsbedingungen/ Löhne

Gute Agrarpraxis/ Ressourcenschonung Arbeitssicherheit und Gesundheit Tierwohl

Stakeholderrelevanz

Mensch

Recycling Aus- und Weiterbildung Foodwaste

Verpackungsmaterial Wesentli c

hkei

ts g

ren z

e

Gesunde Ernährung

Energieeffizienz Qualität und Produktsicherheit Führung und Kultur

Regionalität

Labelprodukte

Biodiversität

niedrig

102-11/102-44/102-46/102-47/103-1

Engagement Sozialstandards Transparente und faire Geschäftsbeziehungen

niedrig

Mitwirkung (Personalkommission) Korruption und wettbewerbswidriges Verhalten

Geschäftsrelevanz

Diese 13 Themen stehen seit zwei Jahren unverändert im Fokus des Denner Engagements. 11 Wesentlichkeitsmatrix

hoch


Meilensteine 2021

Januar AlpinSolar: Denner schliesst ein Power Purchase Agreement (PPA) mit Axpo ab und sichert sich den Strom für die nächsten 20 Jahre von der grössten alpinen Solaranlage der Schweiz auf dem Muttsee.

Februar Die Denner Geschäftsleitung verabschiedet die neue Trans­ port­strategie 2030. Ziel ist es, bis 2030 die Filialen fossilfrei zu beliefern, und der Bahntransport wird nach Möglichkeit ausgebaut. Als Übergangslösung kompensiert Denner ab 2022 sämtliche Emissionen aus fos­ silen Warentransporten. Die Kompensation erfolgt über den ­Klimafonds der Migros-Gruppe.

März ETH-Innovationsworkshop ­Dairy: 41 Vertreter aus ­Forschung, ­Industrie, Handel und Dienstleistung gene­ rierten Ideen für n ­ achhaltige Milch- und Jogurt-Verpa­ ckungen.

Juni April Denner und IP-SUISSE lancieren ­Projekt zu verantwortungsvollem Weinbau. Gemeinsam engagieren sich die beiden Partner für den nachhaltigen Weinbau in der Schweiz. Die ersten Weine mit dem IP-SUISSE Nachhaltigkeitslabel kommen 2022 auf den Markt – exklusiv für Denner.

Mai Denner wird an der Generalversammlung der IGORA-Genossenschaft für Alu-Recycling in den Vorstand gewählt. Denner setzt sich an vorderster Front für ­ökologisch effiziente Kreislaufsysteme ein.

AlpinSolar: Baustart der grössten ­alpinen Solaranlage der Schweiz. Auf 2500 Meter über Meer startet der spektakuläre Bau. Axpo und IWB realisieren die Solaranalge und Planeco wird mit dem Bau der Anlage beauftragt. Denner lanciert Nachhaltig­keits­plattform. Mit der neuen digi­talen Nachhaltigkeits­ plattform « ­ Alles auf Zukunft.ch» zeigt Denner auf, welche Er­ rungenschaften in den letzten ­Jahren erzielt wurden und ­welche ­weiteren ambitionierten Ziele sich das Unternehmen ­gesetzt hat. Denner beliefert Filialen neu mit zwei Wasserstoff-LKWs. Über 850 Denner Standorte werden mehrmals pro Woche mit frischer Ware beliefert und dies neu mit zwei Wasserstoff-LKWs mit schadstoff­ freiem Antrieb.

102-13

Erster Elektro-LKW für Denner im Einsatz: Seit Anfang Jahr rollt er auf den Zürcher Strassen und bringt die Ware leise und nachhaltig in die Denner Filialen.

12 Meilensteine


November «Sorten für morgen» – Denner ist Gründungsmitglied. Der Verein «Sorten für morgen» fordert, sich offen und differenziert mit molekularbiologischen Methoden der Pflanzenzüchtung auseinanderzusetzen.

Juli Solarstrom auf Verteilzentrale: In der Verteilzentrale Mägenwil wird die Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Die An­ lage produziert 1,3 Millionen ­Kilowattstunden Strom pro Jahr. ETH Innovationsworkshop für Sekundärverpackung: Diverse Vertreter aus Forschung, Politik, Industrie und Handel fokussierten sich auf die Generierung von wiederwendbaren und regalfer­ tigen Sekundärverpackungen für Getränke, Jogurt und Chips. Der Weinshop kompensiert erstmals Lieferungen: Neu können ­alle Bestellungen im Weinshop kompensiert werden (betrifft die CO 2-Emissionen aus Herstellung, Verpackung und ­Transport).

Welche Meilensteine wir in den letzten Jahren erreicht haben, erfahren Sie auf: allesaufzukunft.ch/ uber-uns

August Erfolgreiche Partnerschaft: IP-SUISSE und Denner feierten im letzten Jahr ihre fünfjährige Partnerschaft. Seit dem Start 2016 mit 30 nachhaltigen Produkten ist das IP-SUISSE Sor­­­ti­ment bei Denner inzwischen auf über 200 Produkte an­ gewachsen und generiert im Berichtsjahr einen Umsatz von rund CHF 130 Mio.

September Denner wird am 29. September 2021 Mitglied des Verbandes United Against Waste und setzt gemeinsam mit anderen Akteuren ein Zeichen zur Reduktion der Lebensmittelverschwendung. Gemäss den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung soll die Menge an Foodwaste bis 2030 halbiert werden.

Oktober AlpinSolar: Teilinbetriebnahme der hochalpinen Solaranlage am Muttsee.

102-13

↓

13 Meilensteine

Gemeinsam die Meere retten: Denner spendet CHF 47 600.– an die Non-Profit-Organisation «One Earth – One Ocean» dank dem Erlös der verkauften goodbag-Taschen und den ­Produkten der Eigenmarke «Schlemmer­filet» und «Fischstäbchen». Neuer Klimafonds: Denner ist im neuen Klimafonds der MigrosGruppe integriert. Die CO2Kompensation erfolgt in Zusammenarbeit mit der Stiftung myclimate.

Dezember Solidarität zeigen: Auch in ­diesem Jahr setzen Denner und ­IP-SUISSE ein Zeichen und spenden während zwölf Wochen über 1000 Einkaufstaschen mit nachhaltigen Produkten an die Organisation Tischlein deck dich.


Strategische Ziele

Bis 2050 klimaneutral

Jährlich verursacht Denner 1,2 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen. Die direkten und indirekten Emissionen (Scope 1 & 2) betragen 1,8 Prozent, die restlichen werden durch indirekte Emissionen (Scope 3) verursacht, was rund 1,18 Millionen Tonnen bzw. 98,2 Prozent entspricht. Um die CO₂-Emissionen bis 2030 um 50 Pro­ zent zu reduzieren, hat Denner als erster Detail­händler der Schweiz ambitionierte

Zielsetzungen bei der SBTi eingereicht und den Fahrplan aufgezeigt, wie die De­ karbonisierung vorangetrieben werden kann. SBTi hat die eingereichten Ziele geprüft und als ambitioniert anerkannt. Jetzt gilt es, die Teilprojekte umzusetzen, die entlang der Wertschöpfungskette dazu beitragen werden, die gesetzten Ziele zu erreichen.

Insgesamt verfolgt Denner rund 26 Massnahmen, die auf die SBTi-Ziele einzahlen und zur Reduktion der CO2-Emissionen führen.

14 Strategische Ziele

Hier ausklappen

Denner ist der erste Detailhändler der Schweiz, dessen ambitionierte Klimaziele durch die SBTi (Science Based Targets Initiative) im Jahr 2020 bestätigt wurden. Mit der Teilnahme an der SBTi hat Denner ein klares Zeichen gesetzt, um die Senkung der Treibhausgasemissionen voranzutreiben. 26 SBTi-Massnahmen sollen dazu beitragen, die CO2-Emissionen bis 2030 zu reduzieren und bis 2050 klimaneutral zu sein.

→


Kunden und Engagement

Kundeneinkauf/ Sortiment

Transport

Haushalt/Nutzung

Absatz von Fleisch­ ersatzprodukten

«Ein vergleichs­weise geringer Teil der CO2-Emissionen lässt sich alleine durch Denner Massnahmen verringern.»

102-9/102-48

Umgesetzt

CO2

Auf Kurs

134 947 t

11 % 15 Strategische Ziele

Verzögert


SBTi-Massnahmen bzw. Teilprojekte entlang der Wertschöpfungskette Rohstoffe und Agrarpraxis

Herkunft und Produktionsstandards

Betrieb und Mitarbeitende

Landwirtschaft

Produktion

Verteilzentrale

Transport

Transport

Filiale/Verwaltung

Erneuerbare Stromerzeugung mit Photovoltaik (eigene und eingemietete Dächer) sowie Power Purchase Agreement *

Klimaziele von Lieferanten Transport von Bananen in Mehrweggebinden Erneuerbare Stromerzeugung mit Photovoltaik bei Dritten   Früchte & Gemüse aus fossilfrei beheizten Gewächshäusern

Power Purchase Agreement mit Kraftwerken

Reduktion Ver­packungs­ material bei Eigenmarken Kein Flugtransport von Früchte & Gemüse Kompensation des CO2Ausstosses durch ­geflogene Waren Reduktion des CO2-Ausstosses aus Upstream-Transport (Lieferant – Verteilzentrale)

Erneuerbare Wärmeer­zeugung und natürliche Kältemittel in Verteilzentralen (VZ)  *

Reduktion CO2-Ausstoss aus Upstream-Transport (VZ – Filialen)

Erneuerbare Wärme­erzeugung und natürliche Kältemittel in Filialen und Verwaltung  *

Messung & Auswertung des Stromverbrauchs in VZ und Energieeffizienz

Reduktion CO2-Ausstoss von eigenen Flotten- und Individualfahrzeugen

Steigerung Energie­effizienz in Filialen und Verwaltung

Steigerung Energieeffizienz VZ

Messung und Auswertung des Stromverbrauchs in Filialen und Verwaltung Reduktion des CO2-Aus­stosses für Geschäftsreisen Kompensation des CO2-­ Ausstosses geschäftlicher ­Flugreisen Reduktion des CO2-Aus­stosses für Pendlerverkehr

Treibhausgasemissionen CO2

Zertifizierung Stromverbrauch

*   Diese Teilprojekte wurden in der Grafik für eine bessere Lesbarkeit zusammengefasst.

940 312 t

102 219 t

86 %

CO2

44 453 t

3%


Kunden und Engagement

Kundeneinkauf/ Sortiment

Transport

Haushalt/Nutzung

Absatz von Fleisch­ ersatzprodukten

«Ein vergleichs­weise geringer Teil der CO2-Emissionen lässt sich alleine durch Denner Massnahmen verringern.»

102-9/102-48

Umgesetzt

CO2

Auf Kurs

134 947 t

11 % 15 Strategische Ziele

Verzögert


Mehr zur Nachhaltigkeitsstrategie erfahren: allesaufzukunft.ch

Auswirkungen auf die Umwelt

Im September 2015 verabschiedeten die Vereinten Nationen den globalen Aktions­plan 2030 für ein verantwortungsvolles Handeln und entwickelte die S ­ ustainable Development Goals (SDGs). Auch Denner leistet einen Beitrag zu den SDGs.

Stakeholder und Kundenbedürfnisse Verstehen, was den Kunden und den Anspruchsgruppen wichtig ist, um sich als Unternehmen in ökologischen, ökonomischen und sozialen Themen weiter­ zuentwickeln. Denner fördert den Austausch ­ mit den Stakeholdern und legt Wert auf eine transparente Kommunikation.

16 Nachhaltigkeitsstrategie

Strategie und Vision: Verantwortungsvolles Handeln Nachhaltigkeit ist bei Denner integraler Bestandteil der Unternehmenskultur und wirkt sich auf das Denken und Handeln im Arbeitsalltag aus. Der «Grüne Leuchtturm» ist das Instrument, welches die Mitarbeitenden zur ­Erreichung der Ziele führt.

102-40/102-42/102-43/102-44/102-46/102-47/103-1

Unverändert blieben die Auswirkungen von Denner über die ganze ­ Wertschöpfungskette. Mit den in der Science Based Targets Initiative definierten Massnahmen wird eine nachhaltige Entwicklung herbei­ge­zogen.

Sustainable Development Goals (SDGs)


Umwelt


Umwelt


Claudius Bösiger Gründer und Geschäftsleiter Planeco

Sie sind Spezialisten, wenn es um den Bau von ­Photovoltaik­anlagen geht. Die Planeco liefert die Solarpanels, die auf dem Muttsee die Staumauer schmücken, und baut das S ­ olarkraftwerk. Über die Wichtigkeit der Sonnen­energie und die Herausforderungen in der Branche erzählt Claudius Bösiger im Interview. Sehen Sie das Interview auf allesaufzukunft.ch/ stories/interview-planeco

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Treibhausgasemissionen

Bau der grössten hochalpinen Solaranlage der Schweiz 2500 Meter über Meer, an der höchstgelegenen Staumauer Europas, realisieren die beiden Energieversorger Axpo und IWB die grösste alpine Solaranlage der Schweiz. Alleiniger Stromabnehmer für die nächsten 20 Jahre ist Denner.

20 Umwelt


«AlpinSolar» ist ein Musterbeispiel für die Energiewende in der Schweiz. Mit diesem Projekt ­realisieren Axpo und IWB gemeinsam die grösste alpine Solaranlage der Schweiz. Gebaut wird sie an der Muttsee-Staumauer in den wunderschönen Glarner Alpen. Das Projekt ist besonders umweltverträglich, weil die Anlage auf einer bestehenden Staumauer gebaut wird. Die beiden Energieunternehmen Axpo und IWB erstellen die Anlage im Rahmen einer Partnerschaft und ­Denner wird den Strom für die nächsten 20 Jahre exklusiv beziehen. Die Photovoltaikanlage wird von der Firma Planeco geliefert.

«Wir unterstützen innovative Lösungen, um den verantwortungsvollen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen zu fördern.»

Für Denner ist dieses Projekt ein wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung seiner ambitionierten Nachhaltigkeitsziele. «Dieses Projekt bekräftigt unser Engagement zur Erreichung der Klimaziele. Unser Ziel ist auch weiterhin, ausschliesslich Strom aus erneuerbarer Quelle zu beziehen», erklärt Denner CEO Mario Irminger. «Wir unterstützen deshalb innovative Lösungen, um den verantwortungsvollen Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen zu fördern.»

allein ab, so dass die Panels stets besonnt werden. Die alpine Solaranlage ist eine geeignete Ergänzung für die Wintermonate, denn dann ist die Stromproduktion in der Schweiz geringer als der Verbrauch. Die Solaranlagen im Unterland beispielsweise produzieren während des Winterhalbjahres nur rund einen Viertel der Stromproduktion.

Dank optimaler Lage viel Solarstrom – auch im Winter

103-2

Die 2-Megawatt-Solaranlage wird auf 2500 Metern über Meer an der Muttsee-Staumauer des Pumpspeicherwerks Limmern installiert und wird pro Jahr rund 3,1 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Das entspricht dem Bedarf von etwa 700 durchschnittlichen Haushalten mit vier Personen. Fast 5000 Solarmodule werden an der Staumauer montiert, die optimal nach Süden ausgerichtet sind. Dank ihrer alpinen Lage wird die Anlage beim Muttsee rund die Hälfte ihrer Produktion während des Winterhalbjahres liefern. Schnee reflektiert die Sonnenstrahlen zusätzlich, was zu einer höheren Stromproduktion führt. Ausserdem hat die Staumauer einen optimalen Neigungswinkel – Schnee rutscht im Winter von

Mario Irminger, CEO Denner

Im Oktober erfolgte eine Teilinbetriebnahme des Stroms. Aufgrund von Lieferverzögerungen und dem sehr nassen Sommer konnte die Solaranlage nicht wie geplant im 2021 fertiggestellt werden. Der Bau wird im Sommer 2022 fortgesetzt. Bauende ist auf den Spätsommer desselben Jahres vorgesehen.

Axpo-CEO Christoph Brand erzählt im Interview (Sommer 2021) vom Bau der Solaranlage, den zu überwindenden Hürden und weshalb es in der Schweiz mehr Pionierprojekte braucht. Hier gehts zum Podcast: open.spotify.com/allesaufzukunft

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Das Solarkraftwerk Muttsee speist in das Stromnetz ein und die Denner Filialen beziehen den Strom wiederum aus dem Stromnetz. Dies bedeutet, dass das Solarkraftwerk in die Sub-Bilanzgruppe von Denner aufgenommen wird. ­Damit kommt die Produktion direkt Denner zugute und deckt einen Teil des Energiebedarfs des Unternehmens direkt ab. Die Stromproduktion beträgt ca. fünf Prozent bei einem Bedarf von 72 GWh für die rund 600 eigenen Denner Filialen, Logistikstandorte und Verwaltung.

21 Umwelt


Erste SBTi-Massnahmen umgesetzt, um die CO2-Emissionen zu senken Denner hat sich im Rahmen der Science Based Targets Initiative (SBTi) ambitionierte Klimaziele gesetzt, um die Treibhausgasemissionen nachhaltig zu senken. Eine Massnahme betrifft die geschäftliche Reisetätigkeit der Aussendienstmitarbeitenden. Deshalb schränkt die Geschäftsleitung die Nutzung von Fahrzeugen mit fossilen Brennstoffen für geschäftliche Reisetätigkeiten stufenweise ein.

Fossilfreie Geschäftsmobilität: Denner schränkt die Nutzung von Fahrzeugen mit fossilen Brennstoffen für geschäftliche Reisetätigkeiten stufenweise ein.

Ein Teil der verursachten CO2-Emissionen betrifft die Geschäftsmobilität. In diesem Bereich fallen rund 78 Prozent aus Fahrten von Aussendienstmitarbeitenden an. Die Geschäftsleitung hat des-

halb entschieden, hier einen Hebel anzusetzen und die Nutzung fossiler Antriebe im Rahmen von Geschäftsfahrten via sogenannte Energieeffizienzklassen stufenweise einzuschränken. Fossilfreie Treibstoffe vorantreiben

Deshalb gilt für alle betroffenen Mitarbeitenden folgender Plan: Ab 2024 sollen nur noch Autos mit der Energieeffizienzklasse B im Einsatz sein, ab 2027 nur noch solche mit mindestens Effizienzklasse A und ab 2030 nur noch fossilfreie Fahr­ zeuge (eigene Fahrzeuge, keine Firmenwagen). So­mit stehen allen Betroffenen rund neun Jahre zur Verfügung, um diese Veränderung zu voll­ ziehen.

22 Umwelt

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Denner möchte dazu beisteuern, die Umwelt zu schützen, zukünftigen Generationen gutes Trinkwasser zu sichern und gesunde Böden sowie gleissende Gletscher zu erhalten. Deshalb hat Denner sich als erster Detailhändler der Schweiz zur SBTi bekannt. Das gesetzte Ziel: bis 2030 rund 50 Prozent der verursachten Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Um dies zu erreichen, wurden diverse Massnahmen über die ganze Wertschöpfungskette definiert, um die Dekarbonisierung voranzutreiben.


Verpackungsmaterial

Kreislaufwirtschaft fördern Denner hat es sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 das Verpackungsmaterial um rund 20 Prozent zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeitet Denner seit Sommer 2019 mit der ETH Zürich zusammen. Das Ziel: die weltweit erste wissenschaftliche Verpackungs-Datenbank zu erstellen und innovative Lösungen zu suchen, um Verpackungsmaterial nachhaltig zu reduzieren und die Kreis­laufwirtschaft zu fördern. Die ersten Daten wurden erfasst, nun läuft das Folgeprojekt. Zeit für eine Zwischenbilanz.

Verpackungen begleiten uns im Alltag überall. Manchmal nützlich, manchmal im Überdruss sorgen sie täglich für Diskussionen, weil sie unsere Abfalleimer füllen und die Umwelt verschmutzen. Während Glas, Papier und Karton in der Schweiz schon gut rezyklierbar sind, müssen insbeson­dere Plastikverpackungen zur Einmalnutzung und komplexe Verbundstoffe in den Fokus rücken. Einerseits müssen die Umwelteigenschaften der Materialien mit ihrer Nutzung in Einklang gebracht werden und anderseits gilt es, die Wiederverwertungssysteme aufzubauen. Hier gilt es zu arbeiten und nach Verpackungslösungen zu suchen, die nicht nur für den Detailhandel, sondern

letztendlich auch für die Industrie gelten. Ziel ist es, Emissionen zu reduzieren und in Verkehr gebrachte Materialien so lange wie möglich für ihre Anwendung zu nutzen, um die Kreislaufwirtschaft zu fördern. Nachdem letztes Jahr alle über 3600 Denner Produkte ausgepackt und in der Datenbank ­minutiös erfasst wurden, wird nun an Lösungs­ ansätzen gearbeitet. Die nächste Phase des Projektes beginnt. Das sus.lab hat zusammen mit dem Lehrstuhl für Ökologisches Systemdesign die erfassten Daten zum CO2-Fussabdruck an die unterschiedlichen Materialtypen gekoppelt. Dies

Erreichte Verpackungsreduktion 2021 Diverse IP-SUISSE Fleischver­ packungen wurden auf Karton umgestellt. Dadurch konnten 30 Tonnen CO2 und 13 Tonnen Kunststoff eingespart werden.

70 % weniger Kunststoff

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80 % weniger Kunststoff

23 Umwelt

Reduktion der Produktionsmenge der Flugblätter: Per 1. März 2021 wurden wöchentlich rund 30 Prozent weniger Flugblätter bestellt, was 137 Tonnen Papier pro Jahr entspricht.


Unser Versprechen: 20 Prozent weniger Verpackungsmaterial der Denner Eigenmarken bis 2025 Nachhaltige Herkunft sicherstellen: Recylingquote 100 Prozent bei rezyklierfähigen Stoffen (oder Materialien)

führte dazu, dass die Produktkategorien identifiziert wurden, welche durch ihre Verpackung die grösste Auswirkung auf die Umwelt haben. In Innovationsworkshops (siehe rechts) mit unterschiedlichen Interessensvertretern haben die ETH Zürich und Denner diverse aufschlussreiche Gespräche geführt und wichtige Erkenntnisse bereits gewinnen können, weshalb auch im Jahr 2022 weitere Workshops mit weiteren Vertretern aus unterschiedlichen Branchen stattfinden werden, um ein möglichst heterogenes Bild zu erhalten. Weiter unterstützt die ETH Zürich die Daten­ integration mit den Eigenmarkenlieferanten.

Resultate eines Innovationsworkshops – hier am Beispiel «Milchprodukte» Über 41 Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Handel und Dienstleistung nahmen am Workshop teil und trugen mit wert­vollen Inputs zur Thematik bei, wie zum Beispiel: Verpackungsleitfaden für Design und Recycling Nutzung von Monomaterialien Flächendeckende und standardisierte Kunststoffbeschriftung und Entsor­ gungslogos für Konsumentinnen und ­Konsumenten Wiederverwendbare Joghurt- und ­Milchverpackungen (regalfertig und/oder abfüllbar)

Erreichte Verpackungsreduktion 2021 Verzicht auf Kassenbons-Ausdruck: Seit 2020 werden Kassenbons nur auf Kundenwunsch gedruckt, dadurch werden jährlich 40 Prozent Papier eingespart. Denner Café Glacé wurde von Plastik auf Karton umgestellt. Dadurch werden 1,7 Tonnen Plastik eingespart.

24 Umwelt

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Organische Abfälle: Durch die sukzessive Umstellung der OEKOBags auf die 240-l-Container, wurden im Jahr 2021 die Bestände der OEKO-Bags in den Filialen ganz aufgelöst. 150 000 Recyclingsäcke kann Denner dadurch jährlich einsparen.


Verpackungsprojekt mit der ETH Zürich Seit Oktober 2021 läuft die Phase «Track, Reduce und Test», welche vier Arbeits­ prozesse beinhaltet und Aufschluss über die nächsten Schritte geben wird. Ziel ist es, Emissionen zu reduzieren durch weniger Ressourcenverbrauch und neue kreislauffähige Formate. Erste Erkenntnisse werden voraussichtlich Ende 2022 verfügbar sein.

1

2

3

4

Monitoring und Instandhaltung

Optimierungs­ projekte

Innovations­ projekte

Zusammen­arbeit und Austausch

Überwachung des Verpackungsreduktionsziels durch eine aktuelle «Packaging Baseline»

Durchführung von Optimierungsprojekten

Scouting und Testen von Innovations­ projekten

Zusammenarbeit mit relevanten Stakeholdern und Austausch von Erkenntnissen

Optimierungsund Innovationsprojekte

Primärver­packungen

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Sekundär­ver­packungen

Refuse Überflüssige Sekundär­ver­packung weglassen

Reduce

Reuse

Unpassende / über­dimen­sio­nale Sekundär­ver­packung optimieren

Wiederverwendbare Sekundär­ ver­packung verwenden

Mehrweg

Überflüssige Primärver­packung weglassen

Unpassende / über­dimensionale Primärver­packung optimieren

Wiederverwendbare Primärver­packung verwenden

Mehrweg

25 Umwelt


Recycling und Foodwaste

Sensibilisierung vorantreiben und Lebensmittel retten In den letzten Jahren konnte Denner die Reyclingquote steigern und dazu beitragen, die Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Im Berichtsjahr beträgt die ­betriebliche ­Recyclingquote 87,9 Prozent. Ein weiterhin hoher Wert, der Denner in seinen Bestrebungen stärkt. Auch Foodwaste bleibt ein zentrales Thema, welches sowohl intern wie extern vorangetrieben wird.

2,8 Millionen Tonnen Foodwaste entstehen durch den Schweizer Lebensmittelkonsum gemäss dem Bundesamt für Umwelt (BAFU). Eine grosse Zahl, die nachdenklich stimmt, weil es eine unnötige Verschwendung von Lebensmitteln darstellt, die sich nicht nur in grossem Masse negativ auf die Umwelt auswirkt, sondern auch auf unser Verhalten. Deshalb sind wir alle dazu aufgefordert, zu handeln und die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren, weil Foodwaste für rund 25 Prozent der Umweltbelastung verantwortlich ist. Durch die Reduktion von Lebensmittelabfällen können nicht nur Klimaauswirkungen reduziert werden, sondern auch andere dringende ökologische und

soziale Themen der Lebensmittelbranche angegangen werden. Foodwaste

Denner konnte dank zahlreichen Massnahmen die Foodwaste-Quote in den letzten Jahren deutlich unter 1 Prozent halten. Weil über 50 Prozent des Foodwaste in den Privathaushalten anfällt, sensibilisiert Denner sowohl Mitarbeitende wie auch Kundinnen und Kunden seit Jahren aktiv für die Thematik. Denn Foodwaste ist nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus ökonomischer Sicht zu verhindern.

25% re d

u c e w a s te

26 Umwelt

D1/103-2/103-3/107-3

love f d


Massnahmen gegen Foodwaste bei Denner Schrittweise Preisreduktion kurz vor dem Ablauf der Haltbarkeit von anfangs 25 Prozent bis zu 50 Prozent Rabatt am letzten Verkaufstag. Viele Kundinnen und Kunden kennen diesen Prozess seit Jahren.

Zusammenarbeit mit «Tischlein deck dich», Schweizer Tafel und anderen Partnern, um noch geniessbare Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden dürfen, a ­ bgeben zu können.

Die Rabattaufkleber tragen den Hinweis, «love food, reduce waste» und sensibilisieren Kundinnen und Kunden zum Thema Foodwaste.

Öffentliche Aufklärungsarbeit mit gemeinnützigen Organisationen wie Food Ninjas o. ä.

Wo gesetzlich möglich, wurde von «zu verbrauchen bis» auf ein «Mindesthaltbarkeitsdatum» bei den Eigenmarken gewechselt. Nicht bei allen Frischpro­dukten möglich, aber bereits umgesetzt bei Molkereiprodukten wie Joghurts, Rahm, Margarine etc. Aufbacken der Backwaren in den Filialen. Dadurch kann flexibel und tagesaktuell reagiert werden auf Wetter, Nachfrage etc. (Vorher Lieferung fertiger Brote = an einem Tag zu viel, am anderen zu wenig Brot).

Schweizer Food-Branche aktiv gegen Foodwaste

Denner unterstützt Stiftung Pusch seit 2018

Mehr zu Save Food: savefood.ch

Mehr zu Pusch: pusch.ch

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Laufende Schulung für Mitarbeitende, zum Beispiel Pflege der Frischprodukte, Optimierungen bei Aufbacken etc. Sensibilisierungs-Kampagnen: Intern wie extern über eigene Kanäle in den sozialen Medien, auf der Homepage, in den wöchentlich verschickten Newslettern, dem Gratisflyer «Denner Woche», etc. Was von Gesetz wegen nicht mehr verkauft werden darf, wird gesammelt und der ­Biogas-Gewinnung zugeführt (siehe Nachhaltigkeitsbericht 2020).

Denner neu bei United Against Waste (UAW) mit dabei

Am 21. Juni 2021 beschloss die Vereins­­ versammlung, dass UAW auf die gesamte Ernährungswirtschaft erweitert wird. Seit September 2021 ist auch Denner mit dabei. Ziel der Organisation ist es, die Reduk­ tion der Lebensmittelverschwendung gemeinsam auf die Agenda zu setzen.

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Mehr zu United Against Waste: united-against-waste.ch

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Mengenmässige Recyclingquote 2021

87,9 % Recycling

16 004 t Karton

167 t Metalle

1320 t PET

1258 t

3372 t

Folien

5708 t

12,1 %

Speisereste (Vergärung)

50 t

Bauschutt, Batterien, Elektroschrott

Verbrennung Sofern gefährliche Abfallstoffe vorhanden sind, werden diese fachgerecht entsorgt.

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D1/103-2/103-3/107-3/306-2

Kehricht und Holz


Transporte

Ausbau des Kombi-Verkehrs vorantreiben

103-2

In den letzten Jahren wurde der Ausbau des Kombi-Verkehrs sukzessive ausgebaut. Durch eine Teilumstellung des Italienverkehrs konnten im Berichtsjahr über 95 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Aber nicht nur der KombiVerkehr trägt dazu bei, die CO2-Emissionen zu reduzieren, sondern auch die Umstellung der LKWs auf fossilfreie Lösungen.

Mit den Wasserstoff-LKWs und dem Elektro-LKW sind seit letztem Jahr drei grüne Transportlösungen für Denner im Einsatz. Die Wasserstoff-LKWs fahren täglich ab der Verteilzentrale Lyss, der Elektro-LKW ab der Verteil­zentrale Dietlikon.

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Umweltfreundliche Transportmöglichkeiten gilt es in den nächsten Jahren zu fördern, damit Denner das gesetzte Ziel erreichen kann, bis 2030 das gesamte Filialnetz klimaneutral zu beliefern. Deshalb wurde im Berichtsjahr der Kombi-Verkehr im Tessin ausgebaut und ein Teil des Italienverkehrs, insbesondere Wein, konnte auf den Schienen­ verkehr verlegt werden. Die Teilumstellung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Firma Hupac, welche Lösungen für den Schienenverkehr anbietet. Durch die Zusammenarbeit mit Hupac und die Teilumstellung auf den Schienenverkehr im Tessin konnten letztes Jahr 250 LKW-Fahrten eingespart werden, was einem äquivalent von 95 Tonnen CO2-Emissionen entspricht.

Denner beliefert Filialen neu mit zwei Wasserstoff-LKWs

Seit letztem Jahr unterstützen zwei WasserstoffLKWs mit schadstofffreiem Antrieb die Denner Logistik dabei, die CO2-Emissionen weiter zu senken. Die zwei Wasserstoff-LKWs, die im Auftrag des Transportunternehmens FruchtXpress für Denner im Einsatz stehen, haben eine Reichweite von 400 km. Die beiden Fahrzeuge stossen nur Wasserdampf aus und ergänzen den Elektro-LKW, der bereits im Grossraum Zürich unterwegs ist.

Nebst der Teilumstellung im Tessin transportiert die SBB Cargo jährlich 8250 Tonnen Ware auf der Schiene. Somit können 635 Lastwagenfahrten vermieden und 106 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden.

Video anschauen und mehr über die Wasserstoff LKWs erfahren: allesaufzukunft.ch/ stories/wasserstoff-lkw

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Jährliche Einsparungen durch den Kombi-Verkehr:

CO2-Emissionen 30 Umwelt

103-2

201 Tonnen


Roland Stadler Leiter der Abteilung Energiebeschaffung beim Migros-Genossenschafts-Bund

Wenn es um das Thema Strom geht, ist er an vorderster Front mit dabei. Roland Stadler unterstützt und berät die ­Nachhaltigkeitsabteilung von Denner und beschafft mit seinem Team nachhaltigen Strom für Denner. Er ist ein wichtiger Sparringpartner, wenn es um zukunftsweisende Lösungen geht. Sehen Sie das Interview auf allesaufzukunft.ch/ stories/interview-roland-stadler

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Energieeffizienz

Die Zukunft ist grün Um den Ausstoss klimaschädlicher Emissionen zu senken und die Energieversorgung sicherzustellen, hat Denner viel in ganzheitliche Lösungen investiert, um die Energieeffizienz zu steigern. In den letzten Jahren hat das Unternehmen ausschliesslich Strom aus dem Alpenraum genutzt. Die Vision ist aber, langfristig eigenen grünen Strom zu produzieren. Die Weichen für diese Zukunft sind gelegt.

Um den Strombedarf von Denner zu decken, wird das Portfolio nach und nach erweitert. Es wird

nicht nur in verschiedene Kraftwerke mit erneuerbarer Energie investiert, sondern auch die eigenen Ressourcen genutzt, um eigenen Strom zu produzieren, wie zum Beispiel durch PV-Anlagen auf eigenen Gebäuden wie den Verteilzentralen oder Filialen, den Energiebezug von PV-Anlagen aus Mietobjekten oder Dächern von Lieferanten oder aus weiteren Kraftwerken. Nebst den erwähnten Massnahmen im Bereich Energie investiert Denner konsequent in moderne und effiziente Kälteanlagen mit natürlichen Kältemitteln und Heizungen ohne fossile Brennstoffe (siehe rechts).

Die Kraft der Sonne nutzen, um erneuerbare Energie zu produzieren: Solche und weitere ‹grüne› Möglichkeiten wird Denner in Zukunft nutzen, um den Strombedarf abzudecken.

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Das «AlpinSolar»-Projekt zeigt, dass die Kraft der Sonne auch im Winter genutzt werden kann, wenn die Prämissen auch stimmen. Deshalb ist es zentral, in solche Projekte zu investieren, um innovative Technologien voranzutreiben. Mit «AlpinSolar» ist Denner der Vision ein Stück näher, Strom ausschliesslich aus erneuerbaren Quellen direkt zu beziehen. Deshalb wird im Unternehmen der verantwortungsvolle Umgang mit den natürlichen Ressourcen gefördert und das Bewusstsein geschaffen, in zukunftsweisende Projekte zu investieren.


CO2-Einsparungen durch Ersatz von Kälteanlagen

21 Anlagen

210 t

Total Einsparungen:

640 t 12 Anlagen

120 t

12 Anlagen

110 t

4 Anlagen

4 Anlagen

40 t

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40 t

2016

120 t

11 Anlagen

2017

2018

2019

2020

2021

Gerechnet werden nur die Ersatzanlagen und nicht die ­Neuanlagen, weil nur Ersatz­anlagen eine Einsparung erzielen. Pro Ersatzanlage sind es 10 Tonnen.

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Energieeffizienz steigern, dank neuen Projekten. Diese Massnahmen wurden letztes Jahr umgesetzt: Inbetriebnahme PV-Anlage VZ Mägenwil

Wärmekataster für das gesamte Denner Filialnetz

Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme der Solar-Panels in Lyss wurde nun auch auf den Dächern der Verteilzentrale Mägenwil eine Photovoltaik-Anlage installiert. Seit dem 1. Juli wird in Mägenwil Strom mithilfe der Sonnenenergie produziert. Der umweltfreundlich hergestellte Strom aus nachhaltiger Quelle senkt die Energiekosten und deckt den Eigenverbrauch der Verteilzentrale vollständig. Die PhotovoltaikAnlagen sind Teil der ambitionierten Nach­ haltigkeitsstrategie von Denner, die seit 2015 unternehmensweit umgesetzt wird.

Neu wird das gesamte Denner Filialnetz von einem Wärmekataster erfasst, um den Wärmeverbrauch nach Energieträgern aufzuschlüsseln und die gebäudescharfen Energieverbräuche aufzuzeigen. Dies gibt uns die Möglichkeit, das Potenzial erneuerbarer Energieträger zu erkennen und zu analysieren.

Bewilligung systematischer Betriebs­ führung GWK* und HLK**/Beleuchtung

Dank der systematischen Betriebsführung via Fernüberwachung werden die zahlreichen GWKund HLK-Anlagen effektiv und effizient überwacht bzw. betrieben. Dadurch wird auch sichergestellt, dass zukünftige Stromausfälle früh­zeitig erkannt werden und keine Waren verderben. Somit verhindern wir auch Foodwaste. Weiter lässt sich der be­nötigte Betriebsstrom je Anlage optimieren bzw. reduzieren.

Bewegungsmelder in Denner Gebäuden

In der Denner Verwaltung wurde durch die Umrüstung auf Beleuchtungskörper in LED und den Einsatz von Bewegungsmeldern Einsparungen von ca. 14 MWh pro Jahr erzielt. Und durch den Komplettersatz der Lüftungsanlagen konnte eine Einsparung von ca. 64 MWh im Jahr erzielt werden.

Im Berichtsjahr wurden sowohl die Verteil­ zentralen wie auch die Denner Verwaltung mit E-Ladestationen ausgebaut. Die Ladestationen stehen den Mitarbeitenden kostenlos zur Verfügung. Zurzeit stehen den Mitarbeitenden­ 44 Lademöglichkeiten zur Verfügung, 13 weitere Ladestationen sind geplant. * Gewerbliche Kälte ** Heizung, Lüftung, Klima

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E-Ladestationen


Ergebnisse aus den Zielvereinbarungen

Für die fünf Verteilzentralen Emissionsziel* (Tonnen CO2-eq)

Energieeffizienz (in Prozent)

1400 t

194 %

1200 t

178 %

Ziel-Wert

1000 t

800 t

Ist-Wert

191 %

162 %

146%

Ist-Wert

518 t

600 t

400 t

130 %

Ziel-Wert

114 %

200 t

98 % 2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

2021

2022

2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

2021

2022

In Zusammenarbeit mit der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) wurden Massnahmen erarbeitet, um die Energieeffizienz zu steigern und CO2-Emissionen zu reduzieren. Die beiden Grafiken zeigen das nachhaltige Engagement in den Verteilzentralen. *  Nur CO2 aus Brennstoffen in der Logistik

Für die Verwaltung Energieeffizienz (in Prozent)

CO2-Intensität (in Prozent)

104 %

134 %

100 %

128 %

Ziel-Wert

96 %

92 %

87,5 %

84 %

122 %

Ziel-Wert

110 %

104 %

80 %

103-3/302-3/305-1

130 %

116 %

Ist-Wert

88 %

Ist-Wert

98 % 2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

2021

2022

2013

2014

2015

2016

2017

2018

2019

2020

2021

2022

Neue technische Möglichkeiten eröffnen eine Vielzahl von Massnahmen zur Reduktion des Stromverbrauchs in allen Be­reichen des Unternehmens. Eine verbesserte Stromeffizienz schont die Umwelt und senkt darüber hinaus auch die Energiekosten langfristig. Eine ökologische und ökonomische Win-win-Situation.

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In Gals wurde erstmals eine PV-Anlage auf dem Dach einer Denner Filiale installiert.

Erste Solaranlage auf Denner Filiale

Im Energiemix von Denner macht Solarstrom rund 5,5 Millionen kWh pro Jahr aus, und der ­Anteil wird in den nächsten Jahren weiterhin ­steigen. Auch wenn die Schweiz nicht mit der ­karibischen Sonne gesegnet ist, kann hier­zulande viel Solarstrom produziert werden. Der Photovoltaikstrom nahm in der Schweiz von 2020 auf 2021 um 48 Prozent zu.

Auch Denner setzt auf Solarstrom und nebst dem Muttsee stehen auch auf den Dächern der Denner Verteilzentralen PV-Anlagen, um Solarstrom zu produzieren. Letztes Jahr wurde erstmals eine Denner Filiale mit einer PV-Anlage versehen, da diese drei wichtige Voraussetzungen erfüllt: Das Dach hat eine genügend grosse Fläche, die Sonneinstrahlung ist optimal und der Vermieter war bereit zu investieren.

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Um den Ausstoss klimaschädlicher Emissionen zu senken, braucht es nachhaltige Lösungen. Auch Photovoltaik (PV)-Anlagen tragen dazu bei, nachhaltigen Strom zu produzieren und die Kraft der Sonne zu nutzen. Nebst den Dächern der Denner Verteilzentralen, wurde erstmals eine Denner Filiale mit einer PV-Anlage versehen.


Simon Menghini, Leiter Immobilienbewirtschaf-

tung, hat den ersten Umbau begleitet und er­ läutert im Interview, wie es um die Dächer von Denner steht, wenn es um Solarpanels geht. Die erste PV-Anlage wurde in Gals installiert. Sind weitere PV-Anlagen auf Filial-Dächern geplant?

Ja, wir stehen bei rund zwanzig Filialstandorten in Verhandlungen mit den Eigentümern. Das Thema hat in den letzten zwölf Monaten stark an Fahrt aufgenommen. Solarstrom ist salonfähig geworden. Für viele Vermieter, insbesondere institutionelle Anleger wie Pensionskassen, ist es Pflicht geworden, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Das erleichtert auch meine Arbeit (lacht). Kann man Strom, der an sehr sonnigen Tagen produziert wird, speichern?

Primär wird der erzeugte Strom eigenverbraucht. Besteht eine Überkapazität, wird diese nicht lokal gespeichert, sondern direkt ins Stromnetz eingespiesen. Der Besitzer der PV-Anlage erhält dafür eine Entschädigung. Warum ist der letzte Punkt so wichtig?

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Denner kann nicht selbstständig entscheiden, ob eine PV-Anlage auf einer Filiale gebaut wird. Der Eigentümer der Immobilie muss überzeugt werden, und da braucht es viel Fingerspitzengefühl. Es ist stets ein Abwägen von Interessen und neben der Nachhaltigkeit gibt es auch die finanzielle Komponente. Der Eigentümer übernimmt die Kosten der PV-Anlage und Denner kauft ihm den Strom während einer festgelegten Zeit zu einem Fixpreis ab. Die Investition wird dadurch über den Lebenszyklus der Anlage amortisiert und die Rechnung geht für alle Parteien auf. Heisst das, es geht schneller vorwärts?

Wir stehen noch ganz am Anfang, aber in den nächsten Jahren werden mit Sicherheit immer mehr PV-Anlagen die Dächer unserer Filialen schmücken. Der Druck nach nachhaltiger Stromerzeugung nimmt bei diversen Interessens­ gruppen zu.

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«In den nächsten Jahren werden mit Sicherheit immer mehr PV-Anlagen die Dächer unserer Filialen schmücken.» Simon Menghini, Leiter Immobilienbewirtschaftung Denner


Mehr zum Thema Umwelt erfahren: allesaufzukunft.ch

Strom aus Wasserkraft: BKW und Denner gehen Partnerschaft ein

CO2-Kompensation im Denner Weinshop Seit Frühling 2021 bietet der Denner Weinshop die Möglichkeit, die CO2-Emissionen zu kompensieren. Durch die Partnerschaft mit der Stiftung myclimate werden diverse Klimaschutzprojekte in der Wertschöpfungskette der Migros-Gruppe unterstützt, die zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen.

Im Dezember wurde die Partnerschaft zwischen BKW und Denner bekannt gegeben. Die BKW liefert ab 2022 für mindestens acht Jahre erneuerbaren Strom aus ausgewählten Wasserkraftwerken an Denner. Dies wurde in einem Power Purchase Agreement (PPA) vereinbart.

Goodbag: Gut für die Umwelt und die Meere

Neuer Klimafonds Bei Früchten und Gemüse gilt bereits Flugverbot. Deshalb werden bei Denner Waren nur noch in Ausnahmefällen mit dem Flugzeug transportiert. Die daraus entstehenden Treibhausgase werden kompensiert. Die Kom­ pensation geschieht im Rahmen des neuen Klimafonds der Migros-Gruppe und in Zusammenarbeit mit der Stiftung myclimate. Mit dem Geld werden weltweit Klimaschutzprojekte in der eigenen Wertschöpfungskette finanziert. Ein Beispiel hierfür ist das Projekt «Klimafreundlicher Reisanbau» in Thailand.

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103-3/302-3/305-1

Seit 2018 unterstützt Denner die Non-Profit-Organisation One Earth – One Ocean (OEOO). Und zwar gleich zwei Mal: Einerseits durch den Verkauf von zwei Fischprodukten und anderseits durch den Verkauf der Mehrwegtasche Goodbag. Im Berichtsjahr gingen CHF 25 000.– an OEOO.


Sortiment


Sortiment


Markus Jenny Mitarbeiter der Schweizerischen Vogelwarte Sempach

Wenn es um Biodiversität geht, ist die Vogelwarte Sempach eine wertvolle Anlaufstelle für diverse Stakeholder. Bei der Realisierung des ersten IP-SUISSE Weines hat die Vogelwarte Sempach in Zusammenarbeit mit IP-SUISSE ein Punktesystem entwickelt, um die Weinbauern bei der Umsetzung des Projektes zu unterstützen. Das Punktesystem ist in seiner Form einzigartig. Markus Jenny hat dieses mitenwickelt und erzählt im Interview über die Bedeutung der Biodiversität. Sehen Sie das Interview auf allesaufzukunft.ch/ stories/interview-vogelwarte-sempach

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IP-SUISSE Weine sind der goldene Mittelweg

Weinberge der Rimuss & Strada Wein AG im malerischen Hallau.

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In einem zukunftsweisenden Projekt engagieren sich IP-SUISSE und Denner gemeinsam für den nachhaltigen Weinbau. In enger Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Vogelwarte Sempach wurde ein Punktesystem entwickelt, das Massnahmen zum Schutz der natürlichen Ressourcen und zur Förderung der Biodiversität definiert.

Denner gehört zu den führenden Weinhändlern der Schweiz und trägt damit eine besondere Verantwortung gegenüber Konsumenten und Weinproduzenten. Deshalb hat sich Denner zum Ziel gesetzt, eine umweltschonende Landwirtschaft im Weinbau zu unterstützen, und lanciert mit IPSUISSE dieses ambitionierte Programm, welches schweizweit ein Novum darstellt, da es in sämtlichen Regionen umgesetzt werden kann. Dieses zukunftsweisende Projekt haben IP-SUISSE und Denner auf Anregung des WWF Schweiz entwickelt. Das Programm hat zwei übergeordnete Ziele: erstens die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln durch eine Beschränkung der Menge und zugelassener Produkte sowie einen streng reglementierten Einsatz. Zweitens die Förderung der Biodiversität durch die Begrünung der Rebberge und zusätzliche Biodiversitätsförderflächen im unmittelbaren Umfeld. Die Umsetzung erfolgt nach einem durch IP-SUISSE entwickelten Punktesystem in enger Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Vogelwarte Sempach. Es umfasst zwölf obligatorische sowie weitere Massnahmen zum Schutz der natürlichen Ressourcen und zur Förderung der Biodiversität. Die teilnehmenden Weinbauern müssen mindestens 16 Punkte erreichen, um ihre Weine mit dem Nachhaltigkeitslabel von IP-SUISSE, dem Käfer, auszeichnen zu können.

ist auch IP-SUISSE erfreut. «Es ist eine grosse Chance, dass wir unsere Hauptzielsetzungen, vermehrt umweltschonend zu produzieren und die Biodiversität zu fördern, auf die Rebbau-Flächen ausweiten können. In der Weinproduktion entsteht die Umweltbelastung auch im Rebberg. Hier gilt es zu handeln, um die Lebensbedingungen vieler für den Rebberg typischen Tier- und Pflanzenarten zu fördern», so Fritz Rothen, Geschäftsführer IP-SUISSE.

Denner CEO Mario Irminger: «Wir freuen uns, gemeinsam mit IP-SUISSE einen verantwortungsvollen Weinbau in der Schweiz zu fördern und neue Standards in der Weinproduktion zu setzen. Die Förderung der Biodiversität und die Schonung der Ressourcen zu einem fairen Preis entsprechen den aktuellen gesellschaftlichen Erwartungen. Wir danken auch dem WWF Schweiz für die Unterstützung und die wertvollen Anregungen.» Über diese neue Zusammenarbeit im Weinbereich

«Es ist eine grosse Chance, dass wir unsere Hauptziel­ setzungen, vermehrt umweltschonend zu produzieren und die Biodiversität zu fördern, auf die Rebbau-Flächen ausweiten können.»

Exklusivität für Denner

Fünf Weinproduzenten haben bereits begonnen, für Denner den Wein nach IP-SUISSE Standards zu produzieren. Es sind: Schenk SA (VD), Cave de la Côte (VD), Rimuss & Strada (O-CH), Domaine Jean-René Germanier (VS) und Les Fils Maye (VS). Die Weine werden e ­ xklusiv für Denner produziert und kommen 2022 in den Handel. «Wir haben in den letzten Jahren bewiesen, dass Discount und Nachhaltigkeit zusammengehen, und werden auch im Weinsegment ein Zeichen setzen», so Mario Irminger.

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Fritz Rothen, Geschäftsführer IP-SUISSE


Qualität und Produktsicherheit

Kontinuierliche Verbesserung Wenn es um die Qualität der Denner Eigenmarke geht, kennt das interne Qualitätsmanagement keine Kompromisse. Deshalb setzt es alles daran, die Produkt­ anforderungen stetig zu überprüfen und falls nötig Rezepturanpassungen vorzunehmen, um den hohen Qualitätsanspruch zu gewährleisten und somit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Kundinnen und Kunden anzubieten.

Seit über einem Jahrzehnt steigen die Denner Umsätze kontinuierlich. Dies ist nicht nur dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis geschuldet, sondern auch dem kundennahen Angebot, welches Denner den wachsenden Kundenbedürfnissen stetig angepasst hat. Dabei setzt der Discounter bei den Eigenmarkenprodukten hohe Standards und überprüft deren ­Rezeptur, Inhaltsstoffe und Rohstoffe in internen und externen Labors laufend, um den Kunden*innen bestmögliche Qualität zu kleinen Preisen anzubieten. Um die Produktqualität sicherzustellen und stets hochzuhalten, ist eine enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten nötig, welche die Rezeptur des Denner Qualitätsmanagements umsetzen. Dabei wird nicht nur der aktuelle Stand in der Le-

bensmittelverordnung bzw. den Lebensmittelgesetzen berücksichtigt, sondern auch die zunehmenden Anforderungen seitens Politik und Gesellschaft, Lebensmittel gesünder und nachhaltiger her­ zustellen. Unser Qualitätsmanagement überprüft deshalb regelmässig die Denner Eigenmarkenprodukte, damit die Gesetzgebungen eingehalten werden und es keine Einbussen bei der Qualität gibt.

Mehr über die Arbeit unseres Qualitäts­ managements erfahren Sie auf: denner.ch/de/ qualitaet/qualitaetsanspruch/ uebersicht

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Verstärkte Kooperation mit Lieferanten

Um die Qualität der Stammdaten zu ­verbessern, hat Denner die Zusammen­ arbeit mit den Lieferanten intensiviert und gibt via Workflow im Master-DataManagement (MDM) vor, welche Daten zu erfassen sind. Dadurch wird gewährleistet, dass die Lieferanten die Vorga-

14,3 % weniger Salz 11 % weniger zugesetzter Zucker

Umstellung auf Rezeptur ohne Gelatine, Artikel mit VegetarischLabel gekennzeichnet

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2 Zusatzstoffe aus der Rezeptur entfernt, 2 g weniger Fett, 0,6 g weniger Salz

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2021 erfolgten folgende Rezepturanpassungen


ben sowie Anforderungen von Denner einhalten und die Inhaltsstoffe sowie deren Herkunft jederzeit überprüft werden können. Durch die intensivierte Zusammenarbeit mit den Lieferanten ist die stetige Weiterentwicklung des Eigenmarkensortiments möglich und die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe wird verbessert, wie z. B. die Reduktion von Fett, Zucker und Salz.

Ausgezeichnete Produkte

Nachhaltiges

Rapsöl statt Palmöl

Folgende elf Artikel wurden 2021 mit dem ­Prädikat «Gut» bewertet:

Saldo Februar 2021

Bündnerfleisch Suisse Garantie Saldo Februar 2021

Hobelfleisch K-Tipp Februar 2021

im Frischteigsortiment:

Zwiebeln Sonntagszeitung Februar 2021

Joghurt Nature Kassensturz März 2021

Blätterteig rund

Pizzateig

Blätterteig eckig

K-Tipp April 2021

Columbia Crest Merlot Grand ES

Flammkuchenteig

K-Tipp April 2021

Aprikosen-Konfitüre

Dinkelkuchenteig

Saldo September 2021

Kuchenteig

Rapsöl Saldo September 2021

Pizzateig

Frittieröl

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K-Tipp Oktober 2021

Haushaltspapier Saldo Oktober 2021

Power Cleaner

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Labelprodukte

Gewissenhafte Ernährung Lebensmittel geniessen ohne schlechtes Gewissen? Das ist möglich dank den vielen zertifizierten Produkten, die mit ihren Labels Transparenz beim Einkauf schaffen. Auch Denner hat in den letzten Jahren auf verantwortungsvolle Produkte gesetzt und den Labelanteil ausgebaut. Hoch im Trend sind die EU-Bio- und IP-SUISSE Produkte, die zunehmend an Bedeutung gewinnen.

An Beliebtheit gewonnen

In den letzten fünf Jahren wurde das Labelsor­ timent um ein Vierfaches erweitert, was nicht nur die grosse Beliebtheit der Labelprodukte im Denner Sortiment aufzeigt, sondern auch Beweis dafür ist, dass Labelprodukte einem zunehmenden Kundenbedürfnis entsprechen. Denn zertifizierte Produkte bieten Orientierung beim Einkauf und vermitteln auf anschauliche Weise Informationen über die nachhaltige Herstellung des Produktes.

Eine Erfolgsgeschichte stellt das IP-SUISSE Sortiment dar. Gestartet mit 30 Produkten, verzeichnet Denner im Berichtsjahr über 200 Produkte. Besonders erfreulich ist das Wachstum im Früchteund Gemüsesortiment. Mit der nationalen Umstellung des Lagergemüses auf IP-SUISSE Produkte stieg der Umsatz seit 2019 um 300 Prozent. Ein unglaublicher Erfolg, der nicht nur auf die Beliebtheit der Produkte zurückzuführen ist, sondern auch auf die gute Partnerschaft mit dem KäferLabel.

Mit der nationalen Umstellung des Lagergemüses auf IP-SUISSE Produkte stieg der Umsatz seit 2019 um

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300 Prozent.

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Wenn Partnerschaften Früchte tragen bauen konnten. Dies ist nicht ganz einfach, wenn man bedenkt, dass wir national tätig sind und rund 850 Filialen beliefern. Bei der Sortimentsauswahl sind nebst der Saisonalität auch die ­Kundenbedürfnisse mitbestimmend, weshalb wir ­Artikel produzieren lassen, die auch gewünscht sind. Viele Faktoren spielen mit, das heisst, es braucht auch Zeit, um das Sortiment auszubauen. Den Zahlen nach hat sich der Früchte- und Gemüsebereich positiv entwickelt.

Das ist so und dies freut uns sehr. Es zeigt uns aber auch, dass wir mit unserer Strategie richtig fahren und dass IP-SUISSE der richtige Partner ist. In den letzten drei Jahren konnten wir die Produkte in unserem Bereich verdoppeln und den Umsatz um 300 Prozent steigern. Eine unglaubliche Entwicklung, und dies zeigt uns auch, dass unsere Kundinnen und Kunden die nachhaltig hergestellten Produkte von IP-SUISSE schätzen. Und wie geht es mit dem Früchte- und Gemüsesortiment von IP-SUISSE weiter?

Aytekin Colak, Product Manager Frische, hat das

IP-SUISSE Sortiment im Früchte- und Gemüsesortiment sehr nah begleitet und entwickelt. Im Interview erzählt er uns mehr über die Wichtigkeit dieses Bereiches. Im Jahr 2016 hat Denner die Partnerschaft mit IP-SUISSE angekündigt. Mit wie vielen Produkten sind wir im Früchte- und Gemüsesortiment gestartet?

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Wir sind im Spätherbst 2016 mit der Einführung des ersten Gemüses gestartet, und zwar mit IP-SUISSE Karotten im 750 g-Beutel. Im darauf folgenden Jahr konnten wir das Sortiment mit Kürbis, Fenchel, Spinat und Kabis ausbauen.

Die Nachfrage nach verantwortungsvoll hergestellten Produkten nimmt seitens Kundinnen und Kunden laufend zu, weshalb wir diesem Kundenbedürfnis nachgehen und unseren Bereich ausbauen werden. Nebst dem IP-SUISSE Sortiment haben wir im Früchte- und Gemüsebereich auch weitere Labels im Einsatz wie Bio und EU-Bio. Wünschenswert wäre es, wenn IP-SUISSE das Sortiment dem Gemüsegärtner-Punktesystem anpassen könnte, wie bei den Obstkulturen. Die heutigen Anforderungen sind sehr hoch, weshalb der Ausbau der Gemüsesorten schwierig ist. Das Ziel wäre es, das Gemüsesortiment standardmässig in unseren Filialen anzubieten. Dies käme allen zugute – der Natur wie den Konsumenten.

Welche Herausforderungen galt es im Früchte- und Gemüsesortiment zu meistern?

Beim Aufbau des neuen IP-SUISSE Sortiments mussten wir Produzenten finden, die für uns die gewünschten Artikel in der nötigen Menge an-

47 Sortiment


MSC, Marine Stewardship Council

75 Produkte

ASC, Aquaculture Stewardship Council

46 Produkte

FSC, Forest Stewardship Council

186 Produkte

UTZ, Better Farming

156 Produkte

Rainforest Alliance

69 Produkte

IP-SUISSE

210 Produkte

Bio Suisse, CH-Bio-Produkte

7 Produkte

EU-Bio-Produkte

112 Produkte

V-Label

214 Produkte

Glutenfreie Produkte

82 Produkte

Laktosefreie Produkte

59 Produkte

EE

FR UTEN

GL

Sieben Max Havelaar Fairtrade-Produkte und ein Artikel Blauer Engel sind in der Schlussbilanz auf S. 81 berücksichtigt.

REE OSE F

LACT

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Labelprodukte­ übersicht


David Jean ist Önologe und Wirtschaftsingenieur. Er ist seit 2016 bei Denner und war bis 2021 als Product Manager Wein tätig. Seit 1. Januar 2022 ist er Leiter Product Management Wein.

Seit über fünf Jahren laufen die Vorbereitungen für das Weinprojekt zu verantwortungsvollem Anbau. David Jean hat seit der ersten Stunde mitgewirkt und zur Umsetzung des Projektes beigetragen. Wie es zur Zusammenarbeit mit IP-SUISSE kam und welche Herausforderungen hinter pestizidfreiem Weinanbau stehen, erzählt er im Interview. Sehen Sie das Interview auf allesaufzukunft.ch/ stories/interview-david-jean

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Ausbau des nachhaltigen Sortiments

enerBio-Artikel: Beliebt und weiter im Wachstum

Seit 2019 im Denner Sortiment und nach wie vor sehr beliebt. Im Berichtsjahr verzeichnen diese Produkte das stärkste Wachstum:

Diese Produkte sind jetzt grüner…

Ausbau des Frosch-Sortiments im Bereich Wasch-, Spül- und Reinigungsmittel

Erstes IP-SUISSE Bier Chopfab

Ausbau von R-PET-Verpackungen bei Reinigungsmitteln

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Die Papiertaschen von Denner sind neu aus R-PET Material

Die Katzennahrung der Eigenmarke Denner wird auf MSC / ASC zertifizierten Fisch / Lachs umgestellt


Gute Agrarpraxis /Ressourcenschonung

Nachhaltige Landwirtschaft vorantreiben Unsere natürlichen Ressourcen zu schonen und gute Agrarpraxis zu fördern, setzt verantwortungsvolles Handeln in der Landwirtschaft voraus. Deshalb fordert Denner von allen Lieferanten die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben, der gesetzten Standards sowie fairer Arbeitsbedingungen.

In der Bundesverfassung ist verankert und deklariert, dass die Schweizer Landwirtschaft zu einer nachhaltigen Produktion verpflichtet ist, um einerseits die Versorgung der Schweizer Bevölkerung sicherzustellen und anderseits die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen zu leisten. Um diesen Auftrag zu erfüllen, braucht es die Unterstützung aller Akteure, damit die natürlichen Ressourcen geschont werden und die Wirtschaftlichkeit der landwirtschaftlichen Produktion sichergestellt ist. Das Spannungsfeld liegt im zu­ nehmenden Bevölkerungswachstum und in der steigenden Produktion.

Importprodukte den neuen Denner Richtlinien für Pestizide zugestimmt haben, fand sie bisher bei den Schweizer Produktionsbetrieben keine Zustimmung. Die Verbände haben diese Bedenken aufgenommen und im Juni 2021 das Gespräch mit Denner gesucht. Alle sind sich einig, dass den Anliegen der Konsument*innen Rechnung getragen werden muss, um eine Reduktion der Pestizide bei Früchten und Gemüse voranzutreiben. Gleichzeitig konnten die Verbände die Funktionsweise von SwissGAP darlegen und auf die laufenden politischen Stossrichtungen 1 aufmerksam machen.

Denner trägt seinen Teil dazu bei, verantwortungsvolles Handeln in der Landwirtschaft national wie auch international zu fördern, indem nicht nur die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und Standards eingehalten werden, sondern auch interne Richtlinien für die Belieferung von Produkten wo nötig geschärft werden, wie dies im letzten Jahr der Fall war.

Denner und die Branche sind gewillt, gemeinsam ambitionierte Lösungen auf Grundlage der neuen Richtlinie für Pestizide zu finden, welche für alle Beteiligten (Abnehmer, Gesellschaft und Konsument*innen) zielführend und mit den neusten rechtlichen Entwicklungen vereinbar sind. Denner hält grundsätzlich an den Forderungen der Richtlinien für Pestizide fest, setzt diese aber für den Zeitraum der Gespräche, die noch im Gange sind, aus. Die Verbände werden weiter informieren.

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Angepasste Richtlinien für Früchte- und Gemüseproduzenten

Im Januar 2021 informierte Denner via Schreiben an die Schweizer Früchte- und Gemüseproduzenten über die Verschärfung der Pestizid-Richtlinien. Die neuen Richtlinien von Denner für Pestizide haben in der Schweizer Produktion für einige ­Bedenken gesorgt. Während alle Lieferanten für

1

bstimmung im Juni 2021 zur Volksinitiative A «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide»

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Neue Chance nutzen. Bestehende Beziehungen stärken.

Sorten für morgen – Offen für Neues

Neue sinnvolle Züchtungsverfahren im molekularbiologischen Bereich sollen die herkömmliche Pflanzenzucht ergänzen. Dieses Ziel hat sich der neu gegründete Verein «Sorten für morgen» im November 2021 gesetzt, bei welchem Denner eines der Gründungsmitglieder ist. Der Verein möchte modernen Technologien die Chance zur Weiterentwicklung geben und deren Potenziale für eine nachhaltige Land- und Ernährungswirtschaft unbefangen prüfen. Dabei beschränkt sich der Verein bei seinen Tätigkeiten auf Pflanzen und auf jene alternativen Züchtungsverfahren, bei denen keine artfremde DNA in Organismen eingebracht wird. Mit diesem neuen Verbund soll eine offene Debatte stattfinden, die aufklärt und die Rahmenbedingungen aktiv mitgestalten will.

Was Denner von den Lieferanten fordert

Alle Lieferanten müssen den Code of Conduct unterzeichnen, der zur Einhaltung der amfori-BSCI-Richtlinien oder -äquivalenten auffordert. Bei landwirtschaftlichen Produkten aus Risikoländern fordert Denner die Einhaltung von GlobalG.A.P GRASP.

Mehr dazu auf: allesaufzukunft.ch/ziele/ herkunft-produktion-transport

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Auch 2021 unverändert: 100 % SwissGAP

90 % GlobalG.A.P. bei Blumen und Pflanzen

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98 % GlobalG.A.P bei Früchten und Gemüse


Artgerechte Tierhaltung einfordern und eine umweltschonende Produktion vorantreiben. Dies steht im Zentrum unseres Handelns.

Tierwohl

Tierschutzanforderungen erfüllen Produkte aus tierquälerischer Haltung lehnt Denner konsequent ab, weshalb die Lieferanten alle gesetzten Mindestanforderungen erfüllen müssen, um für die Denner Eigenmarken produzieren zu dürfen. Einen bedeutenden Schritt für die hohen Tierschutzanforderungen hat Denner mit IP-SUISSE gemacht, die verantwortungsvolle Fleischerzeugnisse sicherstellen.

Fisch aus verantwortungsvollen Quellen

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Die Überfischung der Meere hat in den letzten Jahren stark zugenommen. 90,9* Millionen Tonnen Fisch werden jährlich weltweit gefangen, deshalb sind der zertifizierte Fischfang wie auch der Konsum von zentraler Bedeutung. Denner fördert den Fischfang aus verantwortungsvollen Quellen und hat sich im Rahmen der WWF Partnerschaft Umweltziele gesetzt (siehe Seite 78). Im Berichtsjahr sind rund 80,3 Prozent aller Seafood-Produkte MSC- oder ASC-zertifiziert. Produktion von Schweizer Fleisch

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch stieg 2021 um 1,8 Prozent, dies bedeutet, dass in der Schweiz rund 8552 Tonnen mehr Fleisch verbraucht wurden

als 2020*. Dieser Trend widerspiegelt sich auch bei Denner im Berichtsjahr. Im letzten Jahr betrug der Anteil an Schweizer Fleisch bei Denner 65,4 Prozent, was gegenüber dem Vorjahr einem Minus von knapp 7 Prozentpunkten entspricht. Hauptgrund für den Rückgang ist das geringere Angebot an Schweizer Fleisch-Edelstücken während dieser Zeit, weshalb mehr auf Importfleisch zurückgegriffen werden musste. Erfreulich hingegen ist die Entwicklung des IPSUISSE Fleisches im Denner Sortiment. Seit der Einführung im Jahr 2016 konnte dieses FleischSortiment um das Sechsfache erhöht werden. *Quelle: Proviande.ch

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Mehr zum Thema Sortiment erfahren: allesaufzukunft.ch

Bioweine – Die natürliche Alternative

Rapsöl – Das gesunde Multitalent Jeden Frühling erfreuen uns die gelb blühenden Rapsfelder, aus denen das wichtigste Speiseöl der Schweizer Landwirtschaft gewonnen wird. Aus dem umweltschonend hergestellten Raps der IP-SUISSE Bauern entsteht das wertvolle Pflanzenöl mit positiven Eigenschaften für Mensch und Natur.

Auf dem Vormarsch sind Bioweine, welche sich im Denner Sortiment grosser Beliebtheit erfreuen. Das ist nicht nur dem Zeitgeist geschuldet, sondern dem zunehmenden Trend zu pestizidfreiem Weinanbau. Weltweit stellen deshalb Weingüter auf nachhaltige Landwirtschaft um, weil sie handfeste Vorteile bietet.

In den vergangenen Jahren hat sich der vegane Januar, Veganuary genannt, bei vielen Menschen als Neujahrsvorsatz etabliert. Deshalb unterstützt Denner erneut die Kampagne der Veganen Gesellschaft Schweiz. Machen Sie mit und probieren Sie 31 Tage lang eine vegane Ernährung aus.

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Veganuary


Mensch


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Lidia Witkowski-Gonzalez Präsidentin «Ein Herz für Mitmenschen»

An der Hinterdorfstrasse in Dielsdorf steht ein kleines Riegelhaus im Zentrum eines grossen Menschen-Projektes: das Café mit Herz. Gegründet vom Verein «Ein Herz für Mitmenschen», ist es nicht nur Anlaufstelle, Zufluchtsort und Treffpunkt für Menschen, die am Existenzminimum leben, sondern für alle, die Unterstützung, Rat oder Gesellschaft benötigen. In diesem kleinen Kaffee fand im Dezember 2022 die Tischleindeck-dich-Aktion von Denner und IP-SUISSE statt. Sehen Sie das Interview auf allesaufzukunft.ch/ stories/cafe-mit-herz

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Solidarität zeigen und gemeinsam Gutes tun

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Denner und IP-SUISSE zeigen auch 2021 Solidarität und spenden, im zweiten Jahr in Folge, nachhaltig hergestellte Produkte an den gemeinnützigen Verein Tischlein deck dich. Von Dezember 2021 bis Februar 2022 werden wöchentlich 1000 Einkaufstaschen an Menschen verteilt, die am Existenzminimum leben. Solidarität heisst, füreinander einzustehen. Die Belastungen der Pandemie sind für alle spürbar, ihre Auswirkungen innerhalb der Gesellschaft jedoch unterschiedlich. Besonders betroffen sind Menschen, die am Existenzminimum leben.

Mit einer Produktspende möchten Denner und IP-SUISSE diese Menschen unterstützen. «Gerade in schwierigen Zeiten ist die Solidarität innerhalb der Gesellschaft wichtiger denn je. Wir haben uns deshalb entschieden, diese Hilfsaktion auch dieses Jahr durchzuführen und den Menschen zu helfen, die es nicht einfach haben», sagt Mario Irminger, CEO Denner. Denner und IP-SUISSE, der 18 500 Bäuerinnen und Bauern angeschlossen sind, spenden frische, hochwertige Lebensmittel direkt von der Produktion wie Wiesenmilch, Butterzopf, Rapsöl, Mehl oder Rösti. «Nachhaltiges Engagement und Solidarität werden bei uns grossgeschrieben. Gemeinsam mit Denner möchten wir handeln und ein Zeichen setzen», sagt Andreas Stalder, Präsident IP-SUISSE. Die Produktspende wird ab 14. Dezember 2021 während rund zehn Wochen an allen Standorten von Tischlein deck dich abgegeben.

«Gerade in schwierigen Zeiten ist die Solidarität innerhalb der Gesellschaft wichtiger denn je.» Mario Irminger, CEO Denner

deck dich entlastet ihr knappes Haushaltsbudget. Zum Bezug berechtigt eine Karte, die ausschliesslich von regionalen Sozialfachstellen ausgestellt wird. Tischlein deck dich verteilt nicht nur Spenden von frischen Produkten, sondern rettet auch qualitativ einwandfreie Lebensmittel vor der Vernichtung.

Willkommene Unterstützung

Tischlein deck dich ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für armutsbetroffene Menschen in der Schweiz und in Liechtenstein engagiert. Die ­Kundinnen und Kunden von Tischlein deck dich ­bezahlen pro Lebensmittelbezug einen symbolischen Franken. Die Lebensmittelhilfe von Tischlein

Mehr Informationen zum Projekt Solidarität: allesaufzukunft.ch/ stories/ein-zeichen-der-solidaritaet

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Solidarität zeigen und die Menschen unterstützen, die es nicht immer einfach haben. Dafür setzt sich Denner gemeinsam mit IP-SUISSE ein. Die Produktspende fand während rund zehn Wochen an allen Standorten von Tischlein deck dich statt.

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Führung und Kultur

Offene und ehrliche Unternehmenskultur Diversität bedeutet Vielfalt von Menschen und Lebensformen leben, inkludieren, pflegen und fördern. Mit über 6000 Mitarbeitenden aus über 70 Nationen hat Denner diese Diversität in all den Jahren vorangetrieben und bedeutende Integrationsarbeiten geleistet. Und es ist diese Vielfalt, welche auch Teil des Denner Erfolges ist.

arbeitenden aus allen Bereichen und Führungsstufen die Unternehmenskultur und deren Werte näherbringt. Die Denner Familie pflegt eine gemeinsame, ­lebendige Kultur und die Mitarbeitenden leben die Unternehmenswerte mit Überzeugung, denn sie wissen: Es ist die Basis für ein gutes Mit­ einander und den gemeinsamen Erfolg, weshalb Diversität und Inklusion in der Denner Kultur fest verankert sind.

Jedes Jahr bildet Denner über 130 Lernende im Verkauf, in der Logistik und der Verwaltung aus.

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Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, Religionszugehörigkeit, Lebensalter, Weltanschauung und beruflichem Hintergrund sind bei Denner in über 848 Filialen, fünf Verteilzentralen und drei Verwaltungsstandorten vertreten. Die Hetero­ genität ist gross, dennoch ist der Arbeitsalltag geprägt von Kooperation, Integration und Dialog – drei Unternehmenswerten, die Bestandteil des Denner Leuchtturms sind, welcher eigens zur Verinnerlichung der Unternehmenswerte kreiert wurde. Und es ist der Denner Leuchtturm, der Mit-


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Bau Leuchtturm

Entwicklungsfähigkeit Führungskompetenz Erfolgsorientierung

Fundament

Wir führen Denner leidenschaftlich und ­erfolgreich in die Zukunft.

Kooperation Integration Dialog

Der Denner Leuchtturm verinnerlicht die Unternehmenswerte und bringt sie den Mitarbeitenden näher.

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Denner Personalkommission Denner rief 2013 die Personalkommission (Peko) ins Leben, um den Bedürfnissen der Mitarbeitenden auf höchster Ebene zusätzlich Gehör zu verschaffen. Im Januar 2021 hat sich die Personalkommission neu konstituiert. Vertreten sind Mitarbeitende aus Filialen, Verteilzentralen und der Verwaltung. Auch wenn der Arbeitsort unterschiedlich ist, haben sie dennoch eines gemeinsam: Sie wollen füreinander einstehen und gemeinsam Lösungen vorantreiben.

Welche Ziele sich die Personalkommission für die neue Legislatur gesetzt hat, erzählt der Präsident Akin Karak, Leiter Projekte LFS / Logistik, im Interview. Was hat Sie dazu bewogen, sich in der Personalkommission zu engagieren?

An erster Stelle das Mitarbeiterwohl. Wenn sich Mitarbeitende wohlfühlen, leisten sie bessere Arbeit. Die Personalkommission fördert den Austausch zwischen Arbeitgebern und Mitarbeitenden. Sie ist ein wichtiges Bindeglied und vertritt die Interessen der Mitarbeitenden. Für mich persönlich ist es ausserdem eine neue Herausforderung, bei der ich vieles lernen kann.

Akin Karak, Leiter Prozesse LFS / Logistik

Worauf legen Sie als Präsident besonders Wert?

Auf eine gute Zusammenarbeit. Diese bedingt gute Kommunikation, Respekt, Wertschätzung und Vertrauen. Die Peko-Mitglieder verfolgen alle das gleiche Ziel: Wenn bei Denner Mitarbeitenden irgendwo der Schuh drückt, sollen sie nicht die Faust im Sack machen, sondern sich mit ihren Anliegen an uns wenden. Wir möchten Lösungen finden, Projekte aktiv angehen und Verbesserungen bewirken. Wie arbeiten Sie in der Personalkommission zusammen?

Die Gründungsveranstaltung im Januar wurde via Teams abgehalten, da es die Situation nicht ­anders erlaubte. Mittlerweile konnten wir uns auch physisch treffen und uns persönlich kennen­ lernen. Meiner Meinung nach ist die persönliche Kommunikation im direkten Gespräch oft viel zielführender.

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Im Januar startete die Denner Personalkommission (Peko) in die dritte Legislatur. Für die nächsten vier Jahre haben sich 14 Denner Mitarbeitende bereit erklärt, für die Anliegen des Personals einzustehen. Seit der Gründung 2013 werden alle vier Jahre neue Mitglieder gewählt. Die Peko setzt sich aus Mitarbeitenden aus allen Denner Geschäftsbereichen, Verkaufs- und Sprachregionen zusammen. Die Kommission ist Anlaufstelle für alle ­Mitarbeitenden und nimmt sich derer Anliegen an. Zudem erhält die Peko die Möglichkeit, Ideen und Verbesserungsvorschläge direkt mit der Denner Geschäftsleitung zu besprechen.

«Wenn sich Mitarbeitende wohlfühlen, leisten sie bessere Arbeit.»


Anstellungsbedingungen

Denner stärkt die Mindestlöhne und verlängert Elternzeit Mit einem Nettoumsatz von CHF 3,8 Milliarden hat Denner auch im Berichtsjahr einen erneuten Rekordumsatz verzeichnet und sich als wichtigen Arbeitgeber in der Schweiz bestätigt. Dieses sehr gute Resultat ist ebenso das Verdienst der Mitarbeitenden, die auch im zweiten Jahr der Pandemie täglich Höchstleistungen erbracht haben, weshalb Denner den überdurchschnittlichen Einsatz mehrfach honoriert.

Die Aufgabenstellungen im Detailhandel sind ­anspruchsvoll und systemrelevant. Mit der fortlaufenden Verbesserung der Arbeitsbedingungen investiert Denner in seine Mitarbeitenden und in eine funktionierende Grundversorgung der Schweiz. Vor allem die Mitarbeitenden aus den Filialen und Verteilzentralen mussten seit Pan­ demiestart teils unter erschwerten Bedingungen arbeiten und haben Ausserordentliches geleistet, weshalb Denner diesen überdurchschnittlichen Einsatz erneut honoriert und seinen Mitarbeitenden zahlreiche Benefits in Aussicht stellt.

Anstieg der Lohnsumme

Die Lohnsumme steigt 2022 um 1,0 Prozent. Berücksichtigt werden insbesondere Mitarbeitende im Verkauf und in der Logistik, aber auch in der Verwaltung werden individuelle und leistungs­ bezogene Lohnerhöhungen gesprochen. Erhöhung Mindestlohn

Ab 1. Januar 2022 wird der Mindestlohn auf CHF 4200.– erhöht. Dies gilt für Ungelernte und Fachkräfte, die körperlich anspruchsvolle Arbeit im Verkauf und in der Logistik leisten:

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Erhöhung des Mindestlohns

Profil

Bisher

Ab 1. Januar 2022

Ungelernt

CHF 4050.–

CHF 4200.–

2-jährige Lehre

CHF 4150.–

CHF 4300.–

3-jährige Lehre

CHF 4250.–

CHF 4400.–

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Die Elternzeit verlängert sich ab 1. Januar 2022 um je zwei Wochen. Der Mutterschaftsurlaub beträgt neu 18 Wochen, der Vaterschaftsurlaub vier Wochen. Damit steht den Mitarbeitenden mehr Zeit zur Verfügung für die Herausforderungen, mit denen ein Familienzuwachs verbunden ist. Unternehmensprämie

Eine Unternehmensprämie ist abhängig vom ­Geschäftserfolg. Sie wird im Frühjahr 2022 in­ dividuell und leistungsbezogen gesprochen. Die Massnahmen bekräftigen die Position von Denner als attraktivem Arbeitgeber im Markt. In den letz-

ten zehn Jahren wurden über 2500 neue Arbeitsstellen geschaffen und das Lohnniveau signifikant angehoben. Flexible Arbeitszeiten

Teilzeitstellen sind im ganzen Unternehmen nach wie vor weit verbreitet. 2021 haben über­ 35 Prozent der Mitarbeitenden eine Teilzeitstelle in Anspruch genommen. Homeoffice ist 20 bis 40 Prozent für Verwaltungsmitarbeitende möglich.

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Verlängerung Elternzeit

Aus- und Weiterbildung

Nachwuchs fördern und Kontinuität gewährleisten

Die interne Aus- und Weiterbildungslandschaft camPOS bildet interne Mitarbeitende aus. Die konsequente Konzeption des Schulungsangebots richtet sich nach dem camPOS-Lernmodell 10/20/70: 10 Prozent des Fachwissens vermitteln klassische Aus- und Weiterbildungsangebote an Kurstagen oder Seminaren. Weitere 20 Prozent entfallen auf den Erfahrungsaustausch mit Arbeitskolleginnen

und Vorgesetzten, auf das Lernen von- und miteinander, auch im Team. Den Hauptanteil von 70 Prozent lernt man «on the job», direkt im Arbeitsalltag. Mit diesem Konzept möchte camPOS nicht nur den Wissenstransfer sicherstellen, sondern die Mitarbeitenden befähigen, in ihrem Arbeitsalltag die richtigen Entscheidungen zu treffen. Deshalb fanden auch im Berichtsjahr Schu-

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Die interne Aus- und Weiterbildungslandschaft camPOS bildet nicht nur intern ambitionierte Mitarbeitende aus, sondern unterstützt sie in deren Karriereplanung im Unternehmen. Dadurch fördert Denner nicht nur das Fachwissen im Unternehmen, sondern rekrutiert eine Vielzahl an Fach- und Führungskräften aus den eigenen Reihen. Ein Erfolgsmodell, welches sich für alle auszahlt.


Nejla Halilovic Detailhandelslernende im 3. Lehrjahr in der Denner Filiale Langenthal (BE)

Nejla Halilovic war in der Nachwuchsfiliale in Köniz als Filialleiterin im Einsatz und konnte in der leitenden Funktion wichtige Erfahrungen sammeln. Im Interview erzählt sie, was für sie die grössten Herausforderungen waren, woran sie gewachsen ist und was sie sich für die Zukunft wünscht. Sehen Sie das Interview auf allesaufzukunft.ch/ stories/interview-nejla-halilovic

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Als Lernbegleitende im Einsatz

Für die Einführung der neuen MDE-Geräte Ende Oktober 2021 haben Mitarbeitende andere Mit­ arbeitende geschult. Um alle Filialführungsteams mit dem neuen Bestellgerät vertraut zu machen, schulten Anfang Oktober 77 speziell ausgebildete Lernbegleitende über 2000 Kursteilnehmende an 20 Standorten. Das Vorgehen ist nicht neu, denn die Aus- und Weiterbildungen bei Denner werden nicht nur von Personalfachleuten geleitet. Auch erfahrene Mitarbeitende und Denner Partner Inhaber*innen übernehmen diese Rolle. Sie werden durch camPOS auf die Aufgabe vorbereitet und darin trainiert, Schulungen zu leiten. Sie vermitteln als Superuser nicht nur Fachwissen, ­sondern geben auch persönliche Erfahrungswerte weiter und stehen auch nach den Schulungen als Ansprechpersonen zur Verfügung.

Aasia Morgenegg, Filialleiterin in der Denner Filiale in Luzern, und Rasiah Yegatheeswaran, Inhaber des Denner Partner Ladens in Zuzwil, waren als Superuser für die neuen MDE-Geräte im ­Einsatz und haben Kolleginnen und Kollegen ­geschult. Die Feedbacks waren positiv und die ­Erfahrung, selbst Fachwissen weiterzuvermitteln, unbezahlbar. Die MDE-Geräte-Schulung durch Superuser zeigt, wie einfach und kompetent Mitarbeitende geschult werden können. Dieses Lernmodell ist nicht neu. Seit Sommer 2021 bilden auch Filialleitende andere Filialteams in deren Filialen aus. Als fliegende Filialleitende (FLAFL) sind sie im Einsatz und vermitteln Fachwissen. Im Berichtsjahr wurden 26 Mitarbeiter*innen als FLAFL ausgebildet und weitere werden ausgebildet.

«Ich freue mich, dass mich die Teil­ nehmenden als Unterstützung wahrgenommen haben. Beim Abschlusstest hatte niemand mehr als zwei Fehler, das heisst, ich konnte die Inhalte gut ver­mitteln. Das ist eine schöne Bestätigung für mich.»

«Ich bin stolz darauf, dass ich andere Denner Partner Betriebe unterstützen und damit etwas Gutes tun konnte. Auch nach den Schulungen haben mich die Kolleginnen und Kollegen angerufen, wenn Fragen auftauchten, und ich konnte ihnen helfen. Das macht mich glücklich.»

Aasia Morgenegg, Filialleiterin, Denner Filiale Luzern

Rasiah Yegatheeswaran, Inhaber, Denner Partner Zuzwil

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lungen nach dem camPOS-Lernmodell statt, die Mitarbeitende durch und durch motiviert haben, als Ausbildner*innen zu fungieren.


Jedes Jahr verwandeln sich zwei Denner Filialen in Nachwuchsfilialen, dabei übernehmen die jungen die Verantwortung und erledigen alle Aufgaben in Eigenregie.

Denner Nachwuchsfiliale feiert Jubiläum in Köniz

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In der Denner Filiale in Köniz hat 2010 alles seinen Anfang genommen. Die erste Lehrlingsfiliale wurde umgesetzt und der Auftakt zu einem Erfolgskonzept gegeben. Umbenannt in Nachwuchsfiliale, kehrt sie nun an den Ort des Geschehens zurück und feiert ihr Jubiläum – pandemiebedingt mit etwas Verspätung. Was als Pilotprojekt in Köniz begann, ist heute fester Bestandteil der Ausbildung im Verkauf und ein Highlight für Lernende und Kunden.

2010 legte Denner erstmals eine Filiale in die Hände seiner jüngsten Mitarbeitenden. Die Nachwuchsfiliale ist ein fester Bestandteil der Ausbildung im Verkauf und eine Bereicherung für Lernende und Kunden. Das Highlight der Lehrzeit wurde bereits 23 mal durchgeführt und macht jedes Jahr in zwei verschiedenen Denner Filialen halt.

schaft», weiss Serge Gafner, Leiter Human Ressources und Mitglied der Geschäftsleitung, und fügt an: «Wir fördern die Eigenverantwortung unserer Lernenden in einem Umfeld, das ihnen Spass macht.» Hier wachsen die Jugendlichen an ihren Aufgaben und sammeln Erfahrungen, die sie auf fachlicher und persönlicher Ebene weiterbringen.

Erfolgsfaktor Teambildung

Die Nachwuchsfiliale ist und bleibt ein Erfolgskonzept für die Detailhandels­ lernenden, weshalb sie auch zukünftig weitergeführt wird.

In der Nachwuchsfiliale kochen die Jugendlichen täglich füreinander und übernachten in einem Hotel vor Ort. «So wird man schnell eine verschworene Gemein-

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Sehen Sie hier das Video zur JubiläumsNachwuchs­filiale: allesaufzukunft. ch/stories/ nachwuchsfiliale

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Arbeitssicherheit und Gesundheit

Mitarbeitende durch Wissen schützen Die letzten zwei Jahre werden in die Geschichtsbücher eingehen und haben von allen Denner Mitarbeitenden viel abverlangt. Deshalb war der Schutz aller Mitarbeitenden oberste Priorität, weshalb viele Massnahmen eingeleitet wurden, um den Schutz zu gewährleisten. Dass sich dies ausbezahlt gemacht hat, zeigen die tiefen Corona-Fälle im Unternehmen.

Deshalb stand die Sicherheit der Mitarbeitenden an oberster Stelle. Nebst den gesetzlich verordneten Massnahmen führte Denner zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen durch. Mitarbeitende wurden regelmässig über eine interne Kampagne über Hygiene- und Schutzmassnahmen informiert, aufgeklärt und bei Unsicherheiten unterstützt. Nebst Gratisabgaben von Masken und Plastikhandschuhen führte Denner auch die freiwillige Beschränkung der Anzahl von Kundinnen und Kunden auf der Ladenfläche durch, obwohl dies nicht mehr

nötig war. Und in den Filialen sensibilisierten diverse Werbeträger wie Plakate, Wobbler oder Bodenmarkierungen die Kundinnen und Kunden zum Einhalten der Sicherheitsmassnahmen. Wo immer möglich, wurden die Mitarbeitenden unterstützt, um den Filialalltag so sicher wie möglich zu machen. Grosse Solidarität zeigte auch unsere Geschäftsleitung, die täglich am Hauptsitz im Einsatz war, um sich gegenüber den Mitarbeitenden in den Filialen und Verteilzentralen, die kein Homeoffice machen konnten, solidarisch zu zeigen.

Mitarbeitende wurden regelmässig über eine interne Kampagne über Hygiene- und Schutzmassnahmen informiert, aufgeklärt und bei Unsicherheiten unterstützt.

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Corona stellte für alle eine grosse Herausforderung dar, für den Lebensmitteldetailhandel bedeutete dies, die Grundversorgung für die Schweizer Bevölkerung sicherzustellen und somit eine ­lebensnotwendige Dienstleistung anzubieten. Die Denner Mitarbeitenden mussten in dieser Krise Ausserordentliches leisten und täglich auch die Ängste der Kunden spüren, die zu Beginn dieser Pandemie die Läden teils leergekauft haben. Alle haben sich schnell auf die neue Situation eingestellt, aber niemand der über 6000 Mitarbeitenden hat sich unterkriegen lassen und alle haben kräftig angepackt. Dafür gebührt allen – einmal mehr – Dank und Respekt.


Zum Schutz der Filialmitarbeitenden wurden während des Lockdowns diverse Schutzmassnahmen in den Filialen umgesetzt.

Corona-Erkrankte Denner Mitarbeitende im Vergleich zur Schweizer Bevölkerung

Anzahl laborbestätigte Fälle Bevölkerung Schweiz und Liechtenstein pro Woche

Anzahl bestätigte Fälle Denner Mitarbeitende pro Woche 90

90 000

80

80 000

70

70 000

60

60 000 50 000

50

Bevölkerung Schweiz

40

40 000 30 000

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30

Denner Mitarbeitende

20

20 000 10 000

10

0

0 März April 2020

Mai

Juni

Juli

Aug

Sept

Okt

Nov

Dez

Jan 2021

Feb

März

April

Mai

Juni

Juli

Aug

Sept

Okt

Nov

Dez

Der Verlauf der bestätigten Fälle bei Denner korreliert sehr stark mit dem Verlauf in der Schweizer Bevölkerung (r=0,9).

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Gesellschaftliches Engagement

Im Zeichen der Solidarität Denner übernimmt Verantwortung und engagiert sich seit vielen Jahren für sozial schwächer gestellte oder benachteiligte Menschen. Deshalb werden jährlich diverse Organisationen oder Verbände unterstützt, um ein Zeichen der Solidarität und das Gemeinschaftsgefühl zu vermitteln sowie Nähe zu zeigen.

Finanzielle Hilfeleistungen und Produktsponsoring standen auch im letzten Jahr auf Denners Agenda, denn gesellschaftliche Verantwortung bedeutet auch, der Gesellschaft etwas zurück­ zugeben. Die letztjährigen Beiträge sahen wie folgt aus:

Während der Woche des Glücks (März 2021) spendete Denner CHF 5000.– und trug zu vielen Kinderlächeln bei.

Spendenaktion für Kroatien

Ende 2020 erschütterten schwere Erdbeben Zentralkroatien. Tausende Kroatinnen und Kroaten haben ihr Zuhause verloren. Auch Denner zeigte sich solidarisch und spendete CHF 20 000.– an das kroatische Dorf Mokrice, das besonders schwer getroffen wurde. Die Geldspende wird für den Wiederaufbau der Häuser genutzt.

Seit 2020 unterstützt Denner die Organisation mit dem Verkauf von Waren zum Selbstkostenpreis. Die Organisation besteht aus freiwilligen Helfern, die in verschiedenen Kantonen Familien und Einzelpersonen in Notlagen mit Lebensmitteln beliefern.

2021 wurden über

CHF 7 Mio. gespendet 70 Mensch


Weitere Massnahmen im Bereich Mensch:

Lohngleichheitsanalyse: Denner erfüllt alle Vorgaben

Der jährliche Betrag an den Migros-Pionierfonds betrug im Berichtsjahr CHF 6,24 Millionen. Durch diesen Beitrag trägt Denner zur Unterstützung innovativer Projekte zugunsten einer nachhaltigen Wirtschaft bei.

Die per 1. Juli 2020 in Kraft getretene Änderung des Gleichstellungsgesetzes verpflichtet Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden, eine Lohngleichheitsanalyse durchzuführen. Nach der Analyse und der anschliessenden Überprüfung durch ein zertifiziertes Revisionsunternehmen steht fest, dass Denner sämtliche Vorgaben erfüllt und gleiche Löhne für gleichwertige Arbeit entrichtet. Selbstverständlich nehmen wir unsere soziale Verantwortung wahr und prüfen weiterhin regelmässig die Einhaltung der Lohngleichheit in unserem Unternehmen.

Bike to work

Auch im Jahr 2021 füllten Denner und IP-SUISSE die Einkaufstaschen mit nachhaltigen Produkten für den Verein Tischlein deck dich. 12 000 Einkaufstaschen im Wert von einer halben Million Franken gingen an die Organisation. Die Aktion startete im Dezember und dauerte zehn Wochen.

Seit über einem Jahrzehnt unterstützt Denner die Caritas Märkte mit einem jährlich namhaften Betrag mit Produktsponsoring. Letztes Jahr gingen CHF 322 000.– an die karitative Organisation.

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Seit diversen Jahren ist die «Bike to workChallenge» fix in der Denner Agenda eingetragen und motiviert immer wieder neue Mitarbeitende, bei der Challenge mitzumachen. Im Berichtsjahr haben über 35 Mitarbeitende mitgewirkt und Gutes für die Umwelt sowie ihre Gesundheit getan.


Mehr zum Thema Mensch erfahren: allesaufzukunft.ch

Frauenförderung bei Denner

Wirken zum Wohle der Gesellschaft Als Grossunternehmen ist es Denner ein Anliegen, soziale Verantwortung wahrzunehmen und der Bevölkerung etwas zurückzugeben. Seit 2009 unterstützt Denner die Caritas-Märkte in der Schweiz mit einem jährlichen Beitrag von über CHF 300 000.– in Form von Produktsponsorings, um auch sozial schwächer Gestellten den Zugang zu qualitativ hochwertigen Produkten zu ermöglichen. Es handelt sich bei den Produktspenden nicht um unverkaufte Ware aus den Denner Filialen.

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Bei Denner sind zwei von drei Verkaufsstellen von Filialleiterinnen geführt. Das heisst, zwei von drei Mal sind weibliche Filialführungsteams bei uns an der Spitze. Und das finden wir toll! Zu ihnen gehört auch Irena Obradovic, einst Lernende und heute Filialleiterin.


Kennzahlen GRI-Inhaltsindex Prüfbescheinigung Über diesen Bericht

Anhang

Geschäftspartner


Anhang


Partner: IP-SUISSE

Denner und IP-SUISSE feiern Jubiläum: Fünf Jahre im Einsatz für die Umwelt Heute vor fünf Jahren wurde die Partnerschaft mit dem IP-SUISSE Käfer kommuniziert. Gestartet mit 30 Produkten, führt Denner heute über 190 mit dem Label gekennzeichnete Produkte im Sortiment und setzt in der Partnerschaft auch auf zukunftsweisende Projekte.

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Auftakt zu einer Erfolgsgeschichte: CEO Mario Irminger und IP-SUISSE Präsident Andreas Stalder an der Pressekonferenz vom 31. August 2016 an der Grubenstrasse in Zürich.

Weit mehr als eine Partnerschaft

In den fünf Jahren Partnerschaft wurde nicht nur das Sortiment vergrössert, sondern darüber hinaus wurden diverse Projekte gemeinsam realisiert: Projekt Solidarität: Produktspenden

Mehr zur fünfjährigen Partnerschaft mit IP-SUISSE finden Sie hier: allesaufzukunft. ch/stories/ ips-jubilaeum

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mit nachhaltigen Lebensmitteln im Wert von einer halben Million Franken gingen letztes Jahr an die gemeinnützige Organisation Tischlein deck dich. Damit haben Denner und IP-SUISSE Menschen unterstützt, die am Existenzminimum leben. Die Hilfs­aktion wurde im Dezember 2021 wieder durchgeführt. Projekt Verantwortungsvoller Weinbau: Siehe dazu den Bericht

ab Seite 42. 103-2/103-3

Am 31. August 2016 kommunizierten Denner und IP-SUISSE den Start ihrer Partnerschaft. Mit der Ankündigung des Käfer-Labels setzte Denner einen Meilenstein: Erstmals stellte ein Discounter nachhaltig hergestellte Schweizer Produkte zu Discountpreisen in sein Regal, mit dem Ziel, Nachhaltigkeit für die breite Bevölkerung erschwinglich zu machen. Fair ist auch die Entschädigung der Bäuerinnen und Bauern. Dafür nimmt man tiefere Margen in Kauf. Die Partnerschaft zahlt sich für beide Seiten aus: Der Discounter bietet heute über 190 Produkte im Sortiment an.

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Fritz Rothen Geschäftsführer IP-SUISSE

Seit der Gründung im Jahr 1989 ist er Geschäftsführer von IP-SUISSE und hat das Unternehmen mit viel Herzblut geleitet. Im Juli 2022 geht er in Pension und Christophe Eggenschwiler wird seine Nachfolge antreten. Wie es mit dem Käfer-Label weitergeht und wie er die Partnerschaft mit Denner erlebt, erzählt er im Interview. Sehen Sie das Interview auf allesaufzukunft.ch/ stories/interview-fritz-rothen

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Partner: WWF

Wenn Partnerschaften Früchte tragen Im Juni 2017 sind Denner und WWF eine Partnerschaft eingegangen und haben sich damit verpflichtet, in einer vorgegebenen Zeitspanne gemeinsam festgelegte Ziele zu erreichen. Seither wurden nicht nur viele Ziele erreicht, sondern auch ambitionierte Projekte umgesetzt, wie die Science Based Targets initiative (SBTi) oder das Projekt mit IP-SUISSE zu verantwortungsvollem Weinbau.

Gemeinsam einen hohen Impact erzielen

Seit der Ankündigung der Partnerschaft mit dem WWF Schweiz hat sich bei Denner in den Umweltthemen vieles getan, auch dank der fachkundigen Unterstützung des WWF Schweiz. Denn die ökologischen Herausforderungen nehmen zu, weshalb es über die ganze Wertschöpfungskette zu handeln gilt, um nachhaltige Lösungen voranzutreiben.

Im Interview mit Denner spricht der Geschäfts­ leiter des WWF Schweiz, Thomas Vellacott, über die Wichtigkeiten solcher Partnerschaften, weil sie einen hohen Impact auf die Umwelt haben. Denn ein Drittel der konsumbedingten Umweltbelastungen in Europa geht auf das Konto unserer Lebensmittel. Vellacott sagt dazu im Interview: «Ich bin davon überzeugt, dass Lösungen für die drängenden Umweltprobleme wie Entwaldung, Überfischung, Wasserknappheit oder Klimawandel nur gemeinsam mit der Wirtschaft möglich sind. Unternehmen sind prädestiniert, mit ihrer Inno­vationskraft und Anpassungsfähigkeit neue nachhaltige Geschäftsmodelle zu entwickeln, die sich in ihrem Handeln an den planetaren Grenzen orientieren.»

In den letzten Jahren wurden deshalb nicht nur ambitionierte Ziele definiert, sondern zukunftsweisende Projekte umgesetzt, wie SBTi oder der verantwortungsvolle Weinbau gemeinsam mit Denner und IP-SUISSE. Die Signalwirkung dieser Partnerschaft geht über die reine Zusammen­ arbeit hinaus, denn sie fördert auch die Sensibilisierung für die Anliegen des Tier- und Umweltschutzes bei den Denner Kundinnen und Kunden sowie einer breiten Öffentlichkeit in der Schweiz.

Und Denner wird alles daransetzen, seine ökologische Verantwortung nicht nur wahrzunehmen, sondern nachhaltig etwas zu verändern.

Mit dem WWF vereinbarte Umweltziele finden Sie hier: allesaufzukunft.ch/partner/wwf

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78 Geschäftspartner


Thomas Vellacott Geschäftsleiter des WWF Schweiz

Seit 2012 leitet er die Non-Profit-Organisation in der Schweiz und setzt sich im Rahmen seiner Funktion für Umweltthemen ein. Sehen Sie das Interview auf allesaufzukunft.ch/ stories/interview-wwf-schweiz

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Nachhaltigkeitsbilanz

Umwelt Klima

2020 n /a

8908 1

35 876

52 017 3

n /a

30 1

3055

6644 3

Anzahl Standorte mit Kälteanlagen

640

821 3

Anteil Standorte mit natürlichen Kältemitteln (in Prozent)

n /a

21 1

EnAW-Zielvereinbarungen Brennstoffe

CO2-Ausstoss Brennstoffe Logistik (in Tonnen)

436

518

65

58

Transport

Warentransport (in km)

10 701 462

11 265 708

Wärme

CO2 aus Wärme (in Tonnen)

2021

Wärme (in MWh) 2 Anteil Wärme fossilfrei (in Prozent) Kälte

CO2 aus Kälte (in Tonnen)

Einsparung CO2-Brennstoffe Logistik (in Prozent, Basis 2010)

Anteil Bahntransport (in km)

440 600

Anteil fossilfreie LKW (in km) Klimafonds

n /a

CO2 kompensiert für Flugtransporte (in Tonnen) CO2 kompensiert für Weinshop (in Tonnen)

3004 n /a

CO2 kompensiert für Geschäfts-Flugreisen (in Tonnen) Kundenmobilität

Anzahl Filialen umweltfreundlich erreichbar

05 838

478 000 105 800 1 829 369 4 2 848

Energieversorger Stromverbrauch

Stromverbrauch (in MWh) CO2 aus Stromverbrauch (in Tonnen)

Stromherkunft

EnAW-Zielver­einbarungen Energieeffizienz

76 038

98 156 3

43

56 3

Eigene PV-Anlagen (Produktion in MWh)

836

1390

Eigenverbrauch (in MWh)

454

583

Anteil Ökostrom (in Prozent)

100

100

Energieeffizienz Logistik (in Prozent, Basis 2013)

180

191

Energieeffizienz Verwaltung (in Prozent, Basis 2013)

119

130

25 204

27 921

Gesamte Abfallmenge (in Tonnen) Recycling-Quote (in Prozent) Verpackungsmaterial Eigenmarken (in Tonnen CO2) Foodwaste-Quote (in Prozent)

87

88

25 354

29 041

0,60

0,74

Neue Kennzahl, weshalb keine Vorjahreswerte verfügbar sind.    Unterer Heizwert 3    Wert von 2021 ist deutlich höher, da neu auch die Denner Partner Betriebe miteinberechnet wurden. 4     Die Kompensation für Lieferungen aus dem Denner Weinshop startete am 26. Juli 2021, weshalb keine Vorjahreswerte verfügbar sind. 5    Aufgrund der Pandemie fanden 2020 keine Flugreisen statt. 1

2

80 Kennzahlen

103-3/302-3/305-1/306-2/D1

Zero Waste


Sortiment Fisch 7

2020

2021

Anteil Labelprodukte bei Fisch und Meeresfrüchten 6

74 %

80 %

Anteil Fisch und Meeresfrüchte aus verantwortungsvoller Quelle

100 %

97 %

FSC 7

Anteil FSC / Recycling Eigenmarken 8

100 %

100 %

Palmöl 7

Nachhaltiges Palmöl (RSPO) Eigenmarken

100 %

100 %

Nachhaltiges Palmöl (RSPO Segregated) Food-Eigenmarken

100 %

100 %

Nachhaltiges Palmöl (RSPO Mass Balance) Near-FoodEigenmarken

100 %

100 %

UTZ/ Rainforest Alliance 7

UTZ / Rainforest Alliance Kaffee Eigenmarken

100 %

100 %

UTZ / Rainforest Alliance Tee Eigenmarken 9

100 %

100 %

UTZ / Rainforest Alliance Kakaoprodukte Eigenmarken

100 %

100 %

Anteil GlobalG.A.P. Früchte und Gemüse

99 %

98 %

Anteil GlobalG.A.P. Blumen und Pflanzen

100%

90 %

Anteil SwissGAP landwirtschaftliche Produkte

100 %

100 %

Anteil GlobalG.A.P. GRASP-zertifizierte Lieferanten

88 %

88 %

GFSI

GFSI-zertifizierte Lieferanten

96 %

97 %

Eier

Anteil keine Eier aus Käfighaltung

100 %

100 %

72 %

65 % 210

GlobalG.A.P./ SwissGAP 7

Fleisch Labelprodukte

Flugsortiment

Anteil Schweizer Fleisch 7

Anzahl Labelprodukte IP-SUISSE

193

Anzahl Labelprodukte Sonstige 10

635

659

Anzahl Produkte mit V-Label

151

214

0

0

Anzahl Artikel Flugsortiment Früchte & Gemüse

Anteil Labelprodukte am Umsatz des gesamten Fisch- und Seafood-Sortiments. Labelprodukte per 31.12. 8 Nur Holz- und Papierartikel 9 Nur Grün- und Schwarztee 10 FSC nur Nearfood 6

103-3/D3/D4

7

81 Kennzahlen


Mensch 2020

Mitarbeitende

Anzahl Mitarbeitende 11

6192

6157

Anzahl Mitarbeitende in den Filialen 11

5189

5064

Anzahl Mitarbeitende in der Verwaltung 11

484

542

Anzahl Mitarbeitende in den Verteilzentralen 11

519

551

Anteil Mitarbeitende Vollzeit 100 Prozent 11

36 %

38 %

Anteil Mitarbeitende Teilzeit <100 Prozent 11

34 %

35 %

Anteil Mitarbeitende im Stundenlohn 11

30 %

27 %

Anzahl Kadermitarbeitende 11

Weiterbildung

2021

916

969

Anteil weibliche Kadermitarbeitende 11

51 %

51 %

Mindestlohn für Ungelernte (in CHF) 12

4050

4050

Anzahl Teilnehmende Weiterbildung

1675

456

327

200

3219

1988

125

130

4 700 000

6 250 000

250 000

300 000

13

Total Kurstage 13 Total Schulungstage Weiterbildung (Teilnehmende × Anzahl Kurstage) Lernende

Anzahl Lernende

Soziales Engagement

Beitrag Förderfonds Engagement (in CHF)

11

14

Beitrag Caritas Produktsponsoring (in CHF) 14

Wert per 31.12.   Ohne Pensen < 10 Prozent und ohne Anstellungen mit körperlicher/geistiger Einschränkung.     Die ausgewiesenen Zahlen basieren auf einer neuen Berechnungsgrundlage. Zudem wurde aufgrund Covid das Kursangebot für Nachwuchsausbildungen reduziert. Nicht enthalten sind die ab April neu lancierten Onboardingkurse sowie die Fachkurse. 14   Die Zahlen sind auf den nächsten Fünfzig- bzw. Hunderttausender auf- oder abgerundet. 11

12

103-3/D5/D6

13

82 Kennzahlen


GRI-Inhaltsindex GRI 101: Grundlagen 2016 Allgemeine Angaben

GRI

Beschreibung

Seitenzahl und Hinweise

102-1

Name der Organisation

Denner AG

102-2

S. 8/9/10

102-3

Aktivitäten, Marken, Produkte und Dienstleistungen Ort des Hauptsitzes

102-4

Betriebsstätten

S. 8/9/10

102-5

Eigentum und Rechtsform

S. 88: Über diesen Bericht

102-6

Bediente Märkte

S. 8/9/10

102-7

Grössenordnung der Organisation

S. 8/9/10

102-8

Informationen über Angestellte und andere Mitarbeiter

S. 8/9/10: Anzahl Mitarbeiter 6157, davon 130 Lernende. Die Aufsplittung der Denner Mitarbeitenden ist in der Bilanz auf S. 82 detailliert aufgeführt. Angaben betreffen Mitarbeitende der Denner AG. Personalschwankungen sind im Weihnachtsgeschäft durch vermehrte temporäre Einsätze möglich. Davon ausgeschlossen sind die Chauffeure, die als selbständige Unternehmen tätig sind. Stand: 31.12.2021 S. 15 (aufklappbar) und online allesaufzukunft.ch

Organisationsprofil GRI 102: Allgemeine Angaben 2016

S. 88

102-9

Lieferkette

102-10

Signifikante Änderungen in der Organisation und ihrer Lieferkette

keine

102-11

Vorsorgeprinzip oder Vorsichtsmassnahmen

S. 11/16 und online allesaufzukunft.ch

102-12

Externe Initiativen

S. 16/48/54

102-13

Mitgliedschaft in Verbänden

S. 12/13 und online allesaufzukunft.ch

102-14

Aussagen der Führungskräfte

S. 5: Vorwort Ursula Nold

102-16

Werte, Richtlinien, Standards und Verhaltensnormen

S. 8/9/10 und online allesaufzukunft.ch

102-18

Führungsstruktur

S. 8/9/10: Hinweis auf die Onlineversion des Organigramms

102-40

Liste der Stakeholder-Gruppen

S. 16 und online allesaufzukunft.ch

102-41

Tarifverhandlungen

Strategie GRI 102: Allgemeine Angaben 2016

Ethik und Integrität GRI 102: Allgemeine Angaben 2016

Governance GRI 102: Allgemeine Angaben 2016

Einbezug von Stakeholdern GRI 102: Allgemeine Angaben 2016

102-42

Bestimmen und Auswählen von Stakeholdern

0 Prozent der Mitarbeitenden fallen unter einen Tarifvertrag, da die Denner AG nicht dem GAV angeschlossen ist. S. 16 und online allesaufzukunft.ch

102-43

Ansatz für die Stakeholdereinbeziehung

S. 16 und online allesaufzukunft.ch

102-44

Schlüsselthemen und Anliegen

S. 11/S. 16 und online allesaufzukunft.ch

102-45

Entitäten, die in den Konzernabschlüssen erwähnt werden

102-46

Bestimmung von Berichtsinhalt und Themenabgrenzung

Die gleichen Entitäten gelten auch für diesen Nachhaltigkeitsbericht (848 Verkaufsstellen, 1 Verwaltung, 5 Verteil­zentralen, über 6000 Mit­arbeitende). S. 11/S. 16 und online allesaufzukunft.ch

102-47

Liste der wesentlichen Themen

S. 11/S. 16 und online allesaufzukunft.ch

102-48

Neuformulierung der Informationen

102-49

Änderungen bei der Berichterstattung

Die strategische Zielsetzung wurde auf S. 15 (aufklappbar) durch die definierten SBTi-Massnahmen neu formuliert. Der fünfte Bericht wurde gleich aufgebaut.

102-50

Berichtszeitraum

Geschäftsjahr 2021: 01. 01. 2021 – 31.12. 2021

102-51

Datum des aktuellsten Berichts

Juni 2022

102-52

Berichtszyklus

Erfolgt jährlich

102-53

Kontaktangaben bei Fragen zum Bericht

Leiter Nachhaltigkeit, Christopher Rohrer nachhaltigkeit@denner.ch

102-54

Aussagen zu Berichterstattung in Übereinstimmung mit den GRI-Standards

Dieser Bericht wurde in Übereinstimmung mit den GRI-Standards: Option «Kern» erstellt.

102-55

GRI-Inhaltsindex

S. 83–86

102-56

Externe Prüfung

Alle Kennzahlen auf S. 80/81/82 wurden durch die externe Prüfungs­stelle BDO geprüft.

Berichtsspezifische Angaben

102-55

GRI 102: Allgemeine Angaben 2016

For the Materiality Disclosures Service, GRI Services reviewed that the GRI content index is clearly presented and the references for Disclosures 102-40 to 102-49 align with appropriate sections in the body of the report. The service was performed on the German language version of the report.

83 GRI-Inhaltsindex


Umwelt Wesentliche Themen

GRI

Beschreibung

Seitenzahl und Hinweise S. 11/S. 16 und online allesaufzukunft.ch

103-3

Erklärung der wesentlichen Themen und ihre Abgrenzung Der Managementansatz und seine Komponenten Prüfung des Managementansatzes

305-1

Direkte THG-Emissionen (Scope 1)

S. 22/29/30/33/80: Siehe Verweis CO2-Bilanz a) Die ganze THG-Bilanz wurde auf S. 15 (aufklappbar) dargestellt und entspricht der Summe von Scope 1, 2 + 3 der THG-Bilanz. Auf S. 80 sind Scope 1 + 2 und Teile des Scope 3 aufgeführt. b) In der Berechnung einbezogene Gase: nur CO2 c) Biogene Treibstoffe sind nicht relevant. d) Basisjahr 2010 (erstes Jahr der Messung) e) Quelle: Emissionsfaktoren des Bundes­ amtes für Umwelt (BAFU) f) Konsolidierungsansatz: Der Bereich Logistik ist zu 100 Prozent kontrolliert. g) Verwendeter Standard: GHG-Protocol

103-1

S. 11

103-3

Erklärung der wesentlichen Themen und ihre Abgrenzung Der Managementansatz und seine Komponenten Prüfung des Managementansatzes

302-3

Energieintensität

S. 32/33/34/35/36/37/80: Die Errechnung der Energieeffizienz beruht auf dem Modell der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnaW). Sie berechnet sich wie folgt: Energieeffizienz = (GEV + Energieeinsparungen) / GEV, wobei der GEV der Gewichtete Gesamtenergieverbrauch ist. Zur Berechnung des GEV wird der Stromverbrauch doppelt gezählt, fossile Brennstoffe einfach, Fern­wärme aus der KVA zur Hälfte und regenerierbare Energie (= Holzschnitzel, Altholz, Biogas sowie Solarstrom) zu 10 Prozent. Der Energieverbrauch ausserhalb der Denner AG wurde nicht berücksichtigt.

103-1

S. 11

103-3

Erklärung der wesentlichen Themen und ihre Abgrenzung Der Managementansatz und seine Komponenten Prüfung des Managementansatzes

306-2

Abfall nach Art und Entsorgung

S. 28/80 S. 11

103-3

Erklärung der wesentlichen Themen und ihre Abgrenzung Der Managementansatz und seine Komponenten Prüfung des Managementansatzes

GRI 306: Abfall 2020

306-2

Abfall nach Art und Entsorgung

S. 28/80

Denner KPI

D1

Foodwaste-Quote

S. 26/80

Treibhausgasemissionen und Klimawandel GRI 103: Managementansatz 2016

103-1 103-2

GRI 305: Emissionen 2016

S.  21/22/23/24/25/29/30/32/33/34/ 36/37/43 S. 32/33/34/35/36/37/38/80

Energieeffizienz GRI 103: Managementansatz 2016

103-2

GRI 302: Energie 2016

S. 21/22/29/30/31 S. 32/33/34/35/36/37/38/80

Recycling GRI 103: Managementansatz 2016

103-2

GRI 306: Abfall 2020

S. 26/27/28 S. 24/25/80

Lebensmittelverschwendung (Foodwaste) 103-1 103-2

S. 24/26/27 S. 24/26/27

102-55

GRI 103: Managementansatz 2016

84 GRI-Inhaltsindex


Sortiment Wesentliche Themen

GRI

Beschreibung

Seitenzahl und Hinweise

103-1

Erklärung der wesentlichen Themen und ihre Abgrenzung Der Managementansatz und seine Komponenten Prüfung des Managementansatzes

S. 11

Qualität- und Produktsicherheit GRI 103: Managementansatz 2016

103-2 103-3 Denner KPI

S. 44/45 S. 44/45/48/50/51/52

D2

Anteil der zertifizierten Labelprodukte S. 44/45/46/48/50/54 Anzahl Produktrückrufe, Angaben Testresultate Saldo, GFSI-Zertifizierungsanteil

103-1

Erklärung der wesentlichen Themen und ihre Abgrenzung Der Managementansatz und seine Komponenten Prüfung des Managementansatzes

S. 11

Erklärung der wesentlichen Themen und ihre Abgrenzung Der Managementansatz und seine Komponenten Prüfung des Managementansatzes

S. 11

D3

Anzahl Produkte, welche nach einem anerkannten Nachhaltigkeitsstandard gelabelt sind Anteil GAP, Labelprodukte Seafood, FSC, Palmöl

S. 48/50/54/81

103-1

Erklärung der wesentlichen Themen und ihre Abgrenzung Der Managementansatz und seine Komponenten Prüfung des Managementansatzes

S. 11

Anteil Frischfleischprodukte aus dem In- und Ausland, welche mindestens Schweizer Tierschutz­gesetze einhalten

S. 53/81

Labelprodukte GRI 103: Managementansatz 2016

103-2 103-3

S. 43/46/47/48/50/54 S. 46/47/48/81

Gute Agrarpraxis / Ressourcenschonung GRI 103: Managementansatz 2016

103-1 103-2 103-3

Denner KPI

S. 51/52 S. 48/51/52/81

Tierwohl GRI 103: Managementansatz 2016

103-2 103-3 D4

102-55

Denner KPI

85 GRI-Inhaltsindex

S. 53 S. 48/51/52/53/81


Mensch Wesentliche Themen

GRI

Beschreibung

Seitenzahl und Hinweise

103-1

Erklärung der wesentlichen Themen und ihre Abgrenzung Der Managementansatz und seine Komponenten Prüfung des Managementansatzes

S. 11

Führung und Kultur GRI 103: Managementansatz 2016

103-2 103-3 Denner KPI

S. 8/60/61/62 S. 60/61/62/63/64

D5

Anteil der geschulten Mitarbeitenden im S. 64/66/67/72/82 Unternehmen im Rahmen der «Leuchtturm»Führungstage ist in den Kennzahlen unter Anzahl Schulungstage Weiter­bildung vermerkt

103-1

S. 11

103-3

Erklärung der wesentlichen Themen und ihre Abgrenzung Der Managementansatz und seine Komponenten Prüfung des Managementansatzes

D6

Mindestlohn für Ungelernte

S. 63/64/82

103-1

Erklärung der wesentlichen Themen und ihre Abgrenzung Der Managementansatz und seine Komponenten Prüfung des Managementansatzes

S. 11

404-2

Programme zur Verbesserung der Kompetenzen der Angestellten und zur Übergangshilfe

S. 60/61/62/63/64/66/67/68/69/72

103-1

Erklärung der wesentlichen Themen und ihre Abgrenzung Der Managementansatz und seine Komponenten Prüfung des Managementansatzes

S. 11

Repräsentation von Mitarbeitern in formellen Arbeit­geber-Mitarbeiter-Ausschüssen für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Mitarbeitende der Denner AG werden von der Personalkommission (Peko) aus allen Bereichen vertreten (100 Prozent). Die Peko befasst sich auch mit Sicherheitsthemen und bespricht diese Themen mit den obersten Führungskräften des Unternehmens. Mehr zur Personalkommission in diesem Nachhaltigkeitsbericht auf S. 62.

Anstellungsbedingungen / Löhne GRI 103: Managementansatz 2016

103-2

Denner KPI

S. 63/64 S. 63/64/82

Aus- und Weiterbildung GRI 103: Managementansatz 2016

103-2 103-3 GRI 404: Aus- und Weiterbildung 2016

S. 64/66/67 S. 64/66/67/68/69/82

Arbeitssicherheit und Gesundheit

103-2 103-3 GRI 403: Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 2018

403-1

S. 68/69 S. 68/69

102-55

GRI 103: Managementansatz 2016

86 GRI-Inhaltsindex


Prüfbescheinigung Tel. +41 44 444 35 55 www.bdo.ch

Bericht des unabhängigen Wirtschaftsprüfers zu ausgewählten Kennzahlen in der Nachhaltigkeitsbilanz 2021 der Denner AG Wir wurden von der Denner AG («Denner») beauftragt, zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit (limited assurance) eine Auswahl an Kennzahlen in der Nachhaltigkeitsbilanz 2021 der Denner, die in Übereinstimmung mit den unten aufgeführten Kriterien erstellt worden sind, zu prüfen. Die Nachhaltigkeitsbilanz ist Teil der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Denner (Seiten 80 bis 82 des Denner Nachhaltigkeitsberichts 2021). Umfang und Prüfungsgegenstand Unsere betriebswirtschaftliche Prüfung zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit umfasst die folgenden ausgewählten Kennzahlen in der Nachhaltigkeitsbilanz 2021 der Denner (nachfolgend «Kennzahlen 2021» genannt): 1) Umwelt Stromverbrauch, CO2 aus Stromverbrauch, Wärme, Anteil Wärme fossilfrei, CO2 aus Wärme, CO2-Ausstoss Brennstoffe Logistik, Einsparung CO2-Brennstoffe Logistik, Energieeffizienz Logistik, Energieeffizienz Verwaltung, CO2 aus Kälte, Anzahl Standorte mit Kälte-Anlagen, Anteil Standorte mit natürlichen Kältemitteln, Anteil Ökostrom, Eigenverbrauch, Eigene PV-Anlagen, Anzahl Filialen umweltfreundlich erreichbar 2) Sortiment: Anteil Schweizer Fleisch, Anzahl Labelprodukte Sonstige, UTZ / Rainforest Alliance Kaffee Eigenmarken, UTZ / Rainforest Alliance Tee Eigenmarken, UTZ / Rainforest Alliance Kakaoprodukte Eigenmarken 3) Mensch Anzahl Mitarbeitende, Anteil Mitarbeitende Vollzeit 100 Prozent, Anteil Mitarbeitende Teilzeit <100 Prozent, Anzahl Mitarbeitende im Stundenlohn, Anzahl Kadermitarbeitende, Anteil weibliche Kadermitarbeitende, Anzahl Lernende Wir haben keine Prüfungshandlungen der Vorjahreskennzahlen 2017 bis 2020 durchgeführt. Kriterien Die Kennzahlen 2021 wurden durch die Geschäftsleitung auf Basis der von Denner angewendeten Richtlinien des Migros Genossenschaft Bundes («MGB») erstellt. Diese Richtlinien beinhalten die im Rahmen des Datenmanagements von Denner definierten Verfahren (Prozessbeschreibung Nachhaltigkeits-Datenerhebung für Denner Verteilzentralen und Grubenstrasse, Anleitung zur Erstellung der jährlichen Denner EUB), mit welchen die Daten der Kennzahlen intern erhoben, verarbeitet und aggregiert werden. Verantwortungen der Geschäftsleitung der Denner Die Geschäftsleitung der Denner ist für die Erstellung der Kennzahlen 2021 in Übereinstimmung mit den Kriterien verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung angemessener interner Kontrollen mit Bezug auf die Erstellung der Kennzahlen 2021, die frei von wesentlichen - beabsichtigen oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen sind. Darüber hinaus ist die Geschäftsleitung für die Auswahl und die Anwendung der Kriterien und das Führen angemessener Aufzeichnungen verantwortlich.

BDO AG Schiffbaustrasse 2 8031 Zürich

Verantwortung des Wirtschaftsprüfers Unsere Verantwortung ist es, eine betriebswirtschaftliche Prüfung zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit durchzuführen und auf der Grundlage unserer Prüfung eine Schlussfolgerung über die Kennzahlen 2021 abzugeben. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit dem Schweizer Prüfungsstandard 950 „Betriebswirtschaftliche Prüfungen ausser Prüfungen oder prüferische Durchsichten von vergangenheitsorientierten Finanzinformationen“ vorgenommen. Nach diesem Standard haben wir Prüfungshandlungen zu planen und durchzuführen, um begrenzte Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Kennzahlen 2021 in allen wesentlichen Belangen in Übereinstimmung mit den Kriterien erstellt wurden. Unter Berücksichtigung von Risiko- und Wesentlichkeitsüberlegungen haben wir Prüfungshandlungen durchgeführt, um ausreichende geeignete Prüfungsnachweise zu erlangen. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Wirtschaftsprüfers. Bei betriebswirtschaftlichen Prüfungen zur Erlangung einer begrenzten Sicherheit sind die durchgeführten Prüfungshandlungen im Vergleich zu betriebswirtschaftlichen Prüfungen zur Erlangung einer hinreichenden Sicherheit weniger umfangreich, sodass dementsprechend eine geringere Sicherheit gewonnen wird. Zusammenfassung der durchgeführten Arbeiten Im Wesentlichen haben wir folgende Arbeiten durchgeführt: • Prüferische Durchsicht der Anwendung und Einhaltung der Richtlinien zur internen Nachhaltigkeits-Datenerhebung; • Überprüfung der Grundlagendaten (u.a. Datenbanken zu Personal, Abfällen und Labelprodukten) bezüglich Angemessenheit, einheitliche Anwendung, Richtigkeit und Vollständigkeit; • Prüferische Durchsicht der relevanten Dokumentationen; • Analyse sowie Beurteilung der zu Grunde liegenden Kriterien für die Kennzahlenberechnung; • Stichprobenweise Prüfung der zugrundeliegenden Berechnungen; • Durchsicht der Prüfungsarbeiten der internen Revisionsstelle und deren Feststellungen. Wir haben keine anderen Daten geprüft als jene, welche im Abschnitt zum Umfang und Prüfgegenstand beschrieben sind. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Nachweise eine angemessene und ausreichende Grundlage für unsere eingeschränkte Schlussfolgerung bilden. Eingeschränkte Schlussfolgerung Bei unserer Prüfung sind wir nicht auf Sachverhalte gestossen, aus denen wir schliessen müssten, dass die Kennzahlen 2021 der Denner nicht in allen wesentlichen Belangen in Übereinstimmung mit den in den Kriterien genannten Richtlinien erstellt worden sind. Inhärente Grenzen Die Genauigkeit und Vollständigkeit der Daten im Bereich Nachhaltigkeit unterliegen inhärent vorhandenen Grenzen, welche aus der Art und Weise der Datenerhebung, -berechnung und -schätzung resultieren. Unser Prüfbericht sollte deshalb im Zusammenhang mit den internen Richtlinien und Verfahren von Denner sowie den Definitionen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung gelesen werden.

102-48/102-49

Unabhängigkeit und Qualitätssicherung Wir sind im Einklang mit den Richtlinien zur Unabhängigkeit der EXPERTsuisse von Denner unabhängig und haben die Standes- und Berufsregeln von EXPERTsuisse beachtet. Diese Anforderungen legen fundamentale Grundsätze für das berufliche Verhalten bezüglich Integrität, Objektivität, beruflicher Kompetenz und erforderlicher Sorgfalt, Verschwiegenheit und berufswürdigen Verhaltens fest.

Zürich, 11. Mai 2022

BDO wendet den Schweizer Qualitätssicherungsstandard 1 an und unterhält dementsprechend ein umfassendes Qualitätssicherungssystem mit dokumentierten Regelungen und Massnahmen zur Einhaltung der beruflichen Verhaltensanforderungen, beruflichen Standards und anwendbaren gesetzlichen und anderen rechtlichen Anforderungen.

Claudia Tiemann

Beat Mörgeli

Zugelassene Revisionsexpertin

Zugelassener Revisionsexperte

BDO AG

Beilage: Nachhaltigkeitsbilanz 2021 vom 09. Mai 2022

BDO AG, mit Hauptsitz in Zürich, ist die unabhängige, rechtlich selbstständige Schweizer Mitgliedsfirma des internationalen BDO Netzwerkes.

87 Prüfbescheinigung


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Papiere Inhalt:

Denner AG, Grubenstrasse 10, 8045 Zürich

Rebello FSC, 100 % Altpapier, Blauer Engel,

Inhaberin der Denner AG ist der Migros-Konzern.

Fischer Papier; Gmund Color Matt, Gmund Eco Zertifikat, FSC, CO2-neutral, Cradle to Cradle

Dieser Bericht wurde in Übereinstimmung mit

Certified® Silver, Papyrus; Translucent FSC,

dem GRI-Standard Option Kern erstellt.

Transparentpapier, matt, holzfrei, Fischer Papier

Projektleitung: Grazia Grassi (Leiterin Unternehmenskommuni­kation) Inhaltliche Verantwortung:

Papier Umschlag:

Christopher Rohrer (Leiter Nachhaltigkeit und

Holographic, Pillars of Light, Fischer Papier

Wirtschaftspolitik) und Grazia Grassi Druck und Bindung: Redaktion : Denner Unternehmenskommunikation

Mattenbach AG, Winterthur

und Lisa Züger (Projektleiterin Nachhaltigkeit) Korrektorat: Irène Fasel

Drucksache myclimate.org/01-22-679103

Konzept / Gestaltung/Illustration: Isler Tomasi GmbH, Visuelle Kommunikation,

Auflage:

Zürich

650 Exemplare

Fotografie:

Veröffentlichung:

Ganzseitige Porträts: Gian Marco Castelberg

Juni 2022

BKW, Caritas, Gian Marco Castelberg, Denner,

Kontakt:

Detail AG, Cédric Dübendorfer, FruchtXpress,

Denner AG,

iStock, Claudia Minder, MGB, Kurt Pfister, Sandra

Unternehmenskommunikation

Ristic, Shutterstock, Swiss­topo, Unsplash

Grubenstrasse 10, CH-8045 Zürich, Telefon 044 455 11 11, denner.ch

Litho: Mattenbach AG, Winterthur

88 Über diesen Bericht

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Weitere Bilder: Adobe Stock, Axpo, Bike to work,


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Nachhaltigkeitsbericht 2021 Denner by Denner AG - Issuu