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Europaprojekt XY — Goethe-Institut

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eIn ProJeKt des goethe-InstItuts


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Inhalt 2

Inhalt/impressum

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Projektbeschreibung

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GruSSwort Sebastian Vötter

8 Partnerradar 10

X-Stadt schreibt für Y-Stadt in Russland –

Stärkerer Austausch zwischen Russland und der EU

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Perm schreibt für Aabenraa

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Nishnij Nowgorod schreibt für Essen

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Bukarest schreibt für Heidenheim

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Clermont de l’Oise schreibt für Ibbenbüren

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Die Online-Schülerzeitung „PASCH-Global“

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Shanghai schreibt für Deutschlerner weltweit

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Tampere schreibt für Deutschlerner weltweit

Impressum Verantwortlich: Sebastian Vötter Redaktion: Miriam Irle, Ina Hoischen Gestaltung: d-signbureau Redaktionsschluss: Mai 2014 Aus Gründen der Übersichtlichkeit und zur besseren Lesbarkeit wird bis auf wenige Ausnahmen auf die Nennung der weiblichen Form verzichtet. Gleichwohl beziehen sich die Angaben auf beide Geschlechter. Alle Rechte vorbehalten. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. Das Werk und alle seine Teile sind urheberrechtlich geschützt. Jede Nutzung in anderen als den gesetzlich zugelassenen Fällen bedarf der vorherigen Zustimmung des Goethe-Instituts.


Goethe-Institut X-Stadt schreibt f端r Y-Stadt

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„Ich kann noch nicht wirklich glauben, dass ein Artikel, den ich selbst auf Deutsch geschrieben habe, vielleicht in einer deutschen Zeitung sein wird!“ Rebekka, Schülerin in Finnland


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Goethe-Institut X-Stadt schreibt für Y-Stadt

X-Stadt schreibt für Y-Stadt Projektbeschreibung Schülerinnen und Schüler aus Städten in Russland, China, Rumänien, Finnland und Frankreich schrieben von März 2013 bis April 2014 während eines Schuljahrs als Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten Reportagen in deutscher Sprache über das Leben in ihrer Stadt. Die besten Artikel wurden anschließend von deutschen Zeitungsredaktionen veröffentlicht. Alle Artikel erschienen außerdem auf www.pasch-net.de/global, dem Online-Schülerzeitungsblog der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft“ (PASCH). Durch die Reportagen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler aus ihrer Perspektive mit ihrer Stadt X und den Beziehungen zur (Partner-)Stadt Y. Die Leserinnen und Leser der Zeitung in Y lernten die andere Kultur auf diese Weise aus der Sicht der Jugendlichen kennen. Das Projekt steht modellhaft für den Dialog zwischen zwei Partnerstädten und/oder Partnerschulen. Aus dem ursprünglich ausschließlich für Europa geplanten Projekt ist durch die Einbeziehung Shanghais und Russlands ein weltweites Projekt geworden. Durch das Netzwerk der Goethe-Institute und der PASCHInitiative konnten sich acht Schulen in acht verschiedenen Städten im Ausland beteiligen. In den Schulen wurden professionelle Workshops zum journalistischen Schreiben durchgeführt und dokumentiert. Vom Projektteam der Zentrale des GoetheInstituts in München wurden in Zusammenarbeit mit Lehrenden sowie Journalistinnen und Journalisten folgende übergreifende, standortspezifische Themen für die entstehenden Beiträge erarbeitet (Auswahl): • Deutsche Unternehmen in unserer Stadt • Meine Berufswünsche und damit verbundene Berufsperspektiven in unserer Stadt • Deutsch als Fremdsprache in Beruf und Studium • Unsere Stadt in 50 Jahren. Zukunftsvisionen – Wie werden wir/wollen wir leben? • Kunst in unserer Stadt (im öffentlichen Raum) • Wie soziale Medien das Leben in unserer Stadt verändern • Soziales und freiwilliges Engagement in unserer Stadt • Veranstaltungen und Events mit Deutschlandbezug in unserer Stadt

In Shanghai haben sich die Schülerinnen und Schüler insbesondere dem übergreifenden Thema „Deutsch in Shanghai“ und der „Internationalisierung Shanghais“ gewidmet. Im Januar 2014 fand das erste Praktikum eines Schülers aus Perm, Russland bei der Zeitung „Der Nordschleswiger“ statt. Das Praktikum war als Preis an den Schüler vergeben worden, der den besten Artikel erstellt hatte. Kurz darauf, im Frühjahr dieses Jahres, absolvierte eine Schülerin aus Bukarest ihr Praktikum bei der Heidenheimer Zeitung. In Clermont de l’Oise, der Partnerstadt in Frankreich, ermöglichte das Projekt einer Schülerin ebenfalls einen Praktikumsaufenthalt in Deutschland – bei der Ibbenbürener Volkszeitung. Im Laufe des Jahres 2014 werden weitere Praktika vergeben, denn viele Partnerschaften bleiben über das Projektende hinaus bestehen. Das Projekt „X-Stadt schreibt für Y-Stadt“ wurde vom Goethe-Institut durchgeführt und von SAP ermöglicht.


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GruSSwort von Sebastian Vötter Ein Schuljahr, acht Partner­ schaften und über einhundert begeisterte Schülerinnen und Schüler. Das Ergebnis des Projekts „X-Stadt schreibt für Y-Stadt“ kann sich sehen lassen! Im Rahmen des SAP-geförderten Projekts schrieben Schülerinnen und Schüler aus Städten in Rumänien, Finnland, Frankreich, Russland, China und Deutsch­land als Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten Reportagen über das Leben in ihrer Stadt. Von „Märzchen“ in Rumänien bis zur Internationalisierung in Shanghai — Abwechslungsreich und kritisch setzten sie sich in ihren Artikeln mit der Lebenswirklich­keit in ihren Städten auseinander. Sie reflektierten über Entwicklungen von heute, entwarfen ihre eigenen Ideen für morgen. Sie ließen die Leserinnen und Leser der Tageszeitungen in deutschen Städten die Welt mit ihren Augen sehen. Durch ihr Schaffen rückten die Bewohner der Städte, die vor allem in Europa liegen, ein Stückchen näher zusammen. Das Goethe-Institut Moskau organisierte darüber hinaus einen überregionalen Schreibworkshop in Jekaterinburg, bei dem Lernende und Lehrende aus Russland, Usbekistan und Georgien zusammenkamen. Die deutsche Sprache diente dabei als Brücke zwischen den Ländern und Kulturen, als jenes Medium, welches diese ungewöhnlichen Einblicke und diesen authentischen Austausch erst ermöglichte. Als Goethe-Institut freuen wir uns sehr über diesen Erfolg. Noch erfreulicher ist allerdings, dass die entstandenen Partnerschaften über das Projektende hinaus bestehen bleiben und auch in Zukunft Artikel der ausländischen Schülerredaktionen in den deutschsprachigen Zeitungen erscheinen werden. Allen Beteiligten wünsche ich auch in Zukunft eine gute Zusammenarbeit. Und nun viel Spaß bei der Lektüre! Sebastian Vötter Leiter des Bereichs Bildungskooperation Deutsch Goethe-Institut Zentrale


Goethe-Institut X-Stadt schreibt für Y-Stadt

„Der Artikel war auch eine gute Gelegenheit für mich, mein Deutsch zu verbessern. Mir gefiel es, Bilder zu machen und über rumänische Traditionen zu recherchieren.“ Ana Maria, Schülerin in Rumänien

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PartnerRadar Die entstandenen Partnerschaften des Projekts „X-Stadt schreibt für Y-Stadt“ im Überblick

Finnland

• Perm

• Tampere

Dänemark

Aabenraa • Clermont de l’Oise •

Frankreich

China, Shanghai — Deutschlerner weltweit Finnland, Tampere — Deutschlerner weltweit Frankreich, Clermont de l’Oise — Ibbenbüren Rumänien, Bukarest — Heidenheim Russland, Jekaterinburg und Kaliningrad — Lauterbach Russland, Nishnij Nowgorod — Essen Russland, Perm — Dänemark, Aabenraa

• Kaliningrad

Rumänien • Bukarest

• Jekaterinburg • Nishnij Nowgorod


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Goethe-Institut X-Stadt schreibt für Y-Stadt

„Ein Schuljahr, acht Partnerschaften und über einhundert begeisterte Schülerinnen und Schüler. Das Ergebnis des Projekts ,X-Stadt schreibt für Y-Stadt‘ kann sich sehen lassen!“ Sebastian Vötter, Bereichsleiter Bildungskooperation Deutsch, Goethe-Institut Zentrale

Russland

China • Shanghai Beteiligte Zeitungsredaktionen • debizz — Deutschsprachiges Wirtschaftsmagazin in Rumänien • Der Nordschleswiger – Deutsche Zeitungsredaktion in Dänemark • Ibbenbürener Volkszeitung • Lauterbacher Anzeiger • NOISE — Jugendmagazin der Heidenheimer Zeitung • PASCH-Global — Online-Schülerzeitungsblog der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft” • Zeus — Online-Zeitungsprojekt der Westen-Redaktion (WAZ)


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Goethe-Institut X-Stadt schreibt für Y-Stadt

X-Stadt schreibt für Y-Stadt in Russland — Stärkerer Austausch zwischen Russland und der EU 1 Jahr Projektarbeit „X-Stadt schreibt für X-Stadt“ (von April 2013 bis März 2014)

2 einwöchige Praktika in den deutschen Zeitungsredaktionen

3 Partnerzeitungen: „Der Nordschleswiger“, „Lauterbacher Anzeiger“ und „Zeus“ der Westen-Redaktion (WAZ)

4 Schülerzeitungsredaktionen an den russischen PASCHSchulen – von Kaliningrad an der Ostsee über Nischnij Nowgorod in Zentralrussland bis nach Perm und Jekaterinburg im Ural

5 interregionale Workshops für Deutschlehrende und Jugendliche in Kooperation mit der Pressestelle der Deutschen Botschaft Moskau, mit dem Generalkonsulat Jekaterinburg und in Zusammenarbeit mit international tätigen Journalisten aus Russland und Deutschland Ergebnis: rund 50 in Deutschland veröffentlichte Beiträge der Schülerinnen und Schüler aus Russland. Anfangs waren einige Kollegen skeptisch: Mit welchen Themen können 14 bis 15-Jährige aus Russland die Aufmerksamkeit der deutschen Leserinnen und Leser fesseln und die Redakteure der deutschen Tageszeitungen überzeugen? Aber dann sorgten die russischen Jugendlichen für viele Schlagzeilen: Was ist ein Anti-Café? Wie leben die Balletttänzerinnen in Russland? Wo kann man in Russland eine Robbe finden? Sehen die Schülerinnen und Schüler wie Küken aus dem Brutkasten aus, wenn sie die Schuluniform tragen? Was hat unser Leben mit der Olympiade in Sotchi 2014 zu tun?

Sie erzählten über Alltag, Traditionen und Neues aus Russland. Es lebt sich anders in Russland als man denkt. Drei Partnerzeitungen, „Der Nordschleswiger“ (Dänemark/Deutschland), „Lauterbacher Anzeiger“ und „Zeus“ der Westen-Redaktion (WAZ) – das medienpädagogische Zeitungsprojekt der Journalistenschule Ruhr – veröffentlichten rund 50 Beiträge und zeichneten zwei Nachwuchsjournalisten mit Praktika-Möglichkeiten in Deutschland aus. Die Deutschlehrenden begleiteten ihre Schüler während des Praktikums und konnten somit ihre Kompetenzen noch stärker ausbauen. Das Projekt „X-Stadt schreibt für Y-Stadt“ wird noch einige Monate vom Goethe-Institut Moskau weitergeführt. Ein paar neue Schulen in Samara und Krasnodar sind dazu gekommen. Viele dieser journalistischen Impulse verändern die Unterrichtspraxis in den PASCH-Schulen nachhaltig. Mit mehr Selbstbewusstsein, ausgeprägtem Interesse an deutschen und russischen Medien sowie mit stärkerer interkultureller Reflexion setzen die Schüler und Lehrer sich mit aktuellen internationalen Themen und Fragen auseinander. Eines der wichtigsten Ziele dieses Projekts – betrachtet aus der Perspektive des Goethe-Instituts Moskau – war der stärkere Austausch zwischen Bürgerinnen und Bürgern Russlands und der EU. Da Russland auf zwei Kontinenten (Europa und Asien) liegt und nicht zur EU gehört, ermöglichte dieses Projekt gerade im Ural (Perm und Jekaterinburg) eine stärkere Vernetzung mit deutschen Medien und erzeugte viel positive Resonanz. Julia Elsner Expertin für Unterricht Projektreferentin „Schulen: Partner der Zukunft“ Goethe-Institut Moskau


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Perm schreibt Für Nordschleswig GruSSwort von Claudia Knauer, stellvertretende Chefredakteurin „Der Nordschleswiger“ Zwischen Apenrade in Dänemark und Perm in Russland liegen gut 3.700 Kilometer. 40 Stunden mit dem Auto, wenn man keine Pausen macht. Aber es gibt etwas, das uns verbindet, zumindest die deutsche Minderheit in Dänemark und diejenigen, die das PASCH-Gymnasium Nr. 8 in Perm besuchen und dort Deutsch lernen. Es ist die Liebe zur deutschen Sprache und Kultur, die wir in einem Land leben, in dem die Mehrheitsbevölkerung nicht Deutsch spricht. Die Schüler des Gymnasiums haben sich in Artikeln und Bildern bereits unseren Lesern in Nordschleswig vorgestellt und damit eine Brücke über den Kontinent hinweggeschlagen. Die Beiträge, die uns die Schülerinnen und Schüler, angeleitet von ihrem Deutschlehrer Frank Rowald, gesandt haben, waren von hoher sprachlicher Qualität und fanden Anklang bei unseren Lesern. Im Januar 2014 durften wir einen Praktikanten aus Perm bei uns in der Redaktion begrüßen, der sich dank eines Stipendiums des Goethe-Instituts zusammen mit seinem Lehrer auf die Reise nach Dänemark machte. Er gewann einen Einblick in unseren Arbeitsalltag, schrieb selbst und nahm – hoffentlich – viel Wissen und Inspiration mit nach Hause. Neben der deutschen Kultur, wie die Minderheit sie hier pflegt, lernte er die dänische Lebensweise kennen. Von ihm und von Frank Rowald erfuhren wir viel über Russland und wie dort die deutsche Sprache gelebt wird. Da wir alle Journalisten sind, trieb uns die Neugierde an. Wir haben sehr voneinander profitiert. Der Nordschleswiger ist die deutsche Tageszeitung in Nordschleswig. Sie wurde 1946 gegründet. Mittlerweile produziert Der Nordschleswiger nicht nur die Printausgabe, sondern täglich auch drei Nachrichtensendungen in deutscher Sprache. Die Redaktion hält die Leser rund um die Uhr auf dem Laufenden und trägt mit einem Unterrichtsabonnement, das didaktisierte Artikel für den Deutschunterricht bietet, zum Deutschlernen in den dänischen Volksschulen bei.


Goethe-Institut X-Stadt schreibt f端r Y-Stadt

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„Ich habe meine Deutschkenntnisse vertieft und viele und interessante Leute in Deutschland und Perm kennengelernt.“ Elena, Schülerin in Russland


Goethe-Institut Projekt Stadt X schreibt f端r Stadt Y

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Nishnij Nowgorod schreibt für Essen

Maxim Makeev

Daria Gudowa

21.10.2013 | 17.52 Uhr

21.10.2013 | 17.58 Uhr

Ich heiße Maxim Makeev. Mein Hobby ist Sport. Ich habe Eishockey sehr gern, spiele auch Fußball und Tischtennis in meiner Freizeit. Manchmal gehe ich mit meinen Freunden im Zentrum meiner Heimatstadt, die Nishnij Nowgorod heißt, spazieren.

Ich heiße Daria Gudova und wurde am 16. Februar 1997 geboren. Ich komme aus Russland und wohne in Nishnij Nowgorod mit meiner Mutter und meiner Oma. Ich besuche die Schule 12 mit dem Schwerpunkt Deutsch und lerne in der Klasse 10 A. Meine Lieblingsfächer sind Deutsch und Russisch. Ich lerne Deutsch seit acht Jahren und will später auch Deutsch studieren. Ich habe viele Interessen: Mein Hobby ist Malen, außerdem interessiere ich mich für Musik.

Jetzt bin ich 16 Jahre alt und besuche die Schule 12 mit dem Schwerpunkt Deutsch. Meine Klassenkameraden und ich lernen die deutsche Sprache schon seit acht Jahren, und ich habe vor, es weiter zu machen, weil ich es interessant finde und denke, dass es mir auch in Zukunft gefällt. Alle Schüler, die in meiner Schule Deutsch lernen, haben gute Möglichkeiten ein Stipendium für einen PASCH-Jugendkurs in Deutschland zu bekommen. In diesem Jahr bin ich auch nach Deutschland gereist, da ich sehr aktiv am Projekt „Schulen – Partner der Zukunft“ teilnehme. Mir hat diese Reise sehr gefallen, denn ich habe viele interessante Menschen aus anderen Ländern kennen gelernt, viel Neues erfahren und gesehen. Ich bereue nicht, dass ich begonnen habe, Deutsch zu lernen. Das lohnt sich wirklich.

Sport ist auch wichtig für mich, darum besuche ich einen Fitnessclub. Ich habe einen Tanzkurs und einen Musikkurs besucht, und jetzt besuche ich eine Malschule. Ich male gern und interessiere mich für Design, deshalb möchte ich Innendesignerin werden. Ich denke, dass ich vielseitig bin, ich versuche immer gern, etwas Neues zu machen. In meinem Leben spielen auch Freunde eine große Rolle und wenn ich Freizeit habe, verbringe ich sie immer mit meinen Freunden.


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Goethe-Institut X-Stadt schreibt für Y-Stadt

Yana Kalashnikova 21.10.2013 | 18.01 Uhr Ich heiße Yana Kalashnikova. Ich bin am 4. Mai 1997 geboren. Ich komme aus Russland und wohne in Nishnij Nowgorod, im Bezirk Autowerk. Mein Stadtviertel ist nicht groß, aber sehr sauber. Ich besuche die Schule 12 mit dem Schwerpunkt Deutsch und lerne in der Klasse 10 A. Meine Lieblingsfächer sind Mathe und Russisch, weil sie im Leben wichtig sind. Später möchte ich „International Management“ studieren, deshalb schenke ich viel Aufmerksamkeit der deutschen Sprache, die ich schon seit sieben Jahren lerne. Ich bin sehr aktiv und fotografiere zum Beispiel sehr gerne, auch wenn ich noch nicht viele Erfahrungen damit habe. Ich nehme sowohl die Natur, als auch die Menschen auf. Jeden Samstag besuche ich die Musikschule, ich spiele Gitarre seit einem Jahr. In meiner Freizeit gehe ich ins Kino oder treffe mich mit meinen Freunden. Am Wochenende gehe ich auch zum Fitnessclub, um fit zu bleiben.


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Bukarest Schreibt für Heidenheim „Das Projekt ‚Bukarest schreibt für Heidenheim‘ habe ich von Anfang an sehr anspruchsvoll und relevant für die Bedürfnisse der Jugendlichen gefunden. Ich war ein bisschen skeptisch, weil die Leute viele Vorurteile haben und ich habe gedacht, dass niemand sich für Bukarest interessiert.“ Carmen Dumitrescu, Deutschlehrerin in Rumänien


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„Ich war sehr froh, bei dem Artikel mit meinen Mitschülern zu arbeiten. Ich finde es super, dass Leute mehr über uns erfahren möchten. Der Artikel war auch eine gute Gelegenheit für mich, mein Deutsch zu verbessern. Mir gefiel es, Bilder zu machen und über rumänische Traditionen zu recherchieren.“ Ana Maria, Schülerin in Rumänien


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Goethe-Institut X-Stadt schreibt für Y-Stadt

Das Projekt war insofern erfolgreich, als dass die Schüler von Anfang an das Bedürfnis verspürten, ihr Land und ihre Stadt von der besten Seite zu zeigen. Wenn Informationen über Rumänien die deutsche Presse erreichen, kann man fast davon ausgehen, dass es sich eher um Schattenseiten der rumänischen Gesellschaft handelt. Von daher ist es lobenswert, dass sich die Jugendlichen als Botschafter gesehen haben, die eben auch andere Seiten aufzeigen. In der zweiten Projektphase ab Oktober 2013 galt es zu nuancieren, reifer zu werden. Eine kritisch durchdachte Mischung an Themen – Positives wie Negatives – wurde gewählt. Durch das Schreibcoaching gewann das Schreiben immer mehr an Professionalität. Ana Karlstedt Goethe-Institut Bukarest


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„Leider kennen viele Menschen überhaupt nichts über typisch rumänische Sitten oder sie denken, dass sie nicht so interessant sind. Es gibt auch Leute, die etwas über uns wissen, aber unsere Pflicht ist es, den Leuten mehr über das schöne Rumänien zu sagen, wenn wir uns wünschen, bemerkt zu werden.“ Ana Maria, Schülerin in Rumänien


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Clermont de l’Oise schreibt für Ibbenbüren Clermont de l’Oise schreibt für Ibbenbüren – Erwan Leroux, der das Lycée Cassini besucht, begibt sich gemeinsam mit seinen Mitschülern auf die Suche nach spannenden Themen, die Leser aus der nordrhein-westfälischen Kleinstadt interessieren. Dabei machen sie auf soziale Missstände und die vorherrschende Wirtschaftskrise in ihrer Region aufmerksam und stellen das Sozialkaufhaus „Coup de Pouce“ (zu Deutsch: „ein kleiner Stups“) vor, das Lebensmittel für nur 10 % des eigentlichen Ladenpreises verkauft. Sie lassen die Ibbenbürener an regionalen Erfolgsgeschichten teilhaben: Bis in die 60er Jahre war das „CHI“ („Centre Hospitalier Interdépartemental“) das größte psychiatrische Krankenhaus in Europa. Das Krankenhaus ist schon seit Jahrzehnten der wichtigste Arbeitgeber in Clermont und Umgebung. Alle Beiträge und Interviews zeugen davon, dass den Schülerinnen und Schülern soziale Themen sehr am Herzen liegen. In einem Folgeprojekt möchten die Jugendlichen ihren deutschen Nachbarn zeigen, welche Produkte „Made in Germany“ auch in ihrer Stadt zu bekommen sind. Eva Korb Koordinatorin für Kommunikation und Multimedia Goethe-Institut Paris


Wir haben uns erst verspätet an diesem Projekt beteiligen können, aber es war trotzdem spannend und hat uns großen Spaß gemacht. Sich über seine eigene Stadt Gedanken zu machen und dann über selbst gewählte Themen zu berichten – das gehört ja gar nicht zum normalen Alltag eines französischen Schülers! Und dann noch in einer Fremdsprache zu schreiben – was für eine tolle Kommunikationsebene zwischen Partnerschulen und Partnerstädten. Wir haben beschlossen, weiterzumachen! Jürgen Krameyer Deutschlehrer an der PASCH-Schule Lycée Cassini Clermont


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dIe onlIneschülerzeItung pasch-global PASCH-Global ist der Online-Schülerzeitungsblog der Initiative „Schulen: Partner der Zukunft (PASCH)” und bietet Deutschlernenden weltweit eine Plattform für den interkulturellen Dialog auf Deutsch. Auf PASCH-Global bloggen Schülerzeitungsredaktionen aus über 30 Ländern sowie einzelne Jugendliche aus aller Welt. Mit Texten, Fotos, Video- und Audiopodcasts geben sie Einblicke in den Alltag ihrer Heimatländer und berichten aus ihrer Perspektive über Kultur und Gesellschaft in Deutschland. Leserinnen und Leser können die Artikel kommentieren.

www.pasch-net.de/global


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Shanghai schreibt für Deutschlerner weltweit „8.888 km Entfernung“ Shanghai schreibt für Mannheim – und zwar über eine kontinentübergreifende Distanz von 8.888 km Entfernung. Doch nicht nur das: Die Schülerinnen und Schüler erreichen über PASCH-Global Deutschlerner weltweit. Dass die Zahl acht in China mehr Glück verheißt als jede andere Zahl, ist wohl nur eine Kuriosität der chinesischen Kultur, über die sich der ein oder andere Bewohner Mannheims noch nicht so recht im Klaren gewesen sein wird. Wenn auch von dem rasanten Wandel des Reichs der Mitte fast täglich in den deutschen Zeitungen zu lesen ist, so bleibt der chinesische Alltag jedoch häufig hinter den wenig lebensnahen Begriffen von „Wirtschaftswachstum“ und „Bruttoinlandsprodukt“ zurück.

Fünf Schülerinnen der Welt-Fremdsprachenmittelschule in Shanghai haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen in Mannheim sowie Deutschlernern weltweit einen Einblick in ihren chinesischen Alltag in dieser Millionenmetropole zu gewähren. Im Rahmen einer zweitägigen Schreibwerkstatt ist eine Collage der Alltagseindrücke junger Deutschschülerinnen in Shanghai entstanden, die aufgrund ihrer Liebe zu Deutschland nicht selten auf den deutschen Spuren in der ostchinesischen Stadt wandern. Doch nicht nur das Leben in dieser sich so rasch verändernden Metropole wird beschrieben: Allen Aufsätzen der Schülerinnen ist gemein, dass sie auf gleiche Weise ebenso von ihren Träumen und Zukunftsvisionen erzählen, die sich nicht allzu sehr von den Wünschen anderer Jugendlicher auf der ganzen Welt unterscheiden werden. Laura Sturm PASCH-Projektkoordinatorin Goethe-Institut Shanghai


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Porträt jenny Vorname und Name Mein Name ist Jenny Liang. Liang ist mein Familienname. Schule und Stadt Ich besuche die Welt-Fremdsprachen-Mittelschule und gehe in die elfte Klasse. Ich bin in Shanghai geboren und wohne hier seit meiner Geburt. Was sind deine Hobbies? Was machst du in deiner Freizeit gerne? In meiner Freizeit mache ich am liebsten Yoga. Bücher lese ich aber auch gerne. Wie lange lernst du schon Deutsch und warum? Ich lerne seit drei Jahren Deutsch. Das Deutschlernen macht mir riesigen Spaß, weil die Grammatik der Sprache sehr logisch ist. Außerdem ist Deutsch sehr einfach, wenn man bereits Englisch gut beherrscht. Trotzdem sieht Deutsch am Anfang sehr schwer aus. Was für Möglichkeiten gibt es in deiner Stadt, Deutsch mit anderen Menschen zu sprechen? Ehrlich gesagt ist Deutsch nicht die beliebteste Sprache hier in Shanghai. Englisch sprechen aber einige Leute. Aber da meine Schule den Deutschunterricht anbietet, ist es möglich, bei uns Deutsch zu lernen. Ich kann häufig auch einfach meine Deutschlehrerin oder Christina – eine Freiwillige aus Deutschland – ansprechen, wenn ich eine Frage habe. Wenn man Deutsche in Shanghai finden möchte, kann man an einem deutschen Stammtisch in Shanghai teilnehmen. Sie treffen sich jede Woche in der Hengshang Straße. Was hast du Neues über die Partnerstadt in Deutschland und deine eigene Stadt erfahren? PASCH und X-Stadt schreibt für Y-Stadt bieten für mich eine neue Möglichkeit, die deutsche Kultur und Sprache kennenzulernen. In diesem Sommer werde ich nach Freiburg reisen, um mein Deutsch zu verbessern. Was bedeutet Europa für dich und was denkst du, können die Menschen in Europa voneinander lernen? Ich finde Europa sehr romantisch. Obwohl ich noch nie in Europa gewesen bin, freue ich mich natürlich auf einen Besuch in Europa, weil die Leute dort sehr freundlich sind und die Landschaft sehr schön ist.

Welche Ideen hast du für die Zukunft? Nächstes Jahr werde ich an einer Universität in den USA studieren. Nach dem Studium weiß ich aber noch nicht: Bleibe ich dort oder komme ich zurück? Das kann ich jetzt noch nicht sagen. Vielleicht studiere ich dort dann aber auch weiterhin Rechtswissenschaft. Was möchtest du einmal beruflich machen? In meiner Zukunft würde ich gerne Rechtsanwältin werden, weil ich den Menschen weiterhelfen möchte. Was gefällt dir besonders gut am Projekt „X-Stadt schreibt für Y-Stadt“? Es gefällt mir sehr, dass wir im Anschluss unsere Aufsätze miteinander diskutieren werden. Auf diese Weise können wir unsere Meinungen darüber austauschen und kreative Ideen sammeln.


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„Nach dem Motto: Übung macht den Meister“ Der zweite Seminartag ist unter dem Motto „Übung macht den Meister“ ziemlich erfolgreich verlaufen. Die Jugendlichen haben sich auf den Tag gefreut, da sie von dem ersten Tag begeistert und danach noch motivierter waren. Den ganzen Tag schrieben sie, lasen sie, analysierten sie, verglichen sie und wählten am Ende des Tages schließlich ein Thema aus.

Abschließend lässt sich sagen, dass die zwei Workshop-Tage nicht nur den Schülern, sondern auch den Lehrern viel Freude und viele Erfahrungen gebracht haben. Sie haben miteinander diskutiert und gelernt. Das gibt den jungen Leuten eine Chance, mit ausländischen Gästen Gedanken und Ideen auszutauschen. Im Alltag passiert dies nicht immer.

Die passendsten Themen wie „Chinesen im Ausland“, „Shanghai und westliche Kultur“, „Shanghai und die deutsche Sprache“ haben einige ausgewählt und zu Hause einen Artikel darüber geschrieben. Für die Jury war es sehr spannend, die entstandenen Artikel zu lesen, da sie die aktuellen Gedanken, Zweifel und Gefühle der jungen Chinesinnen und Chinesen ihrer Stadt gegenüber widergaben.

Julia Khramtsova Referentin des Workshops


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Tampere schreibt für Deutschlerner weltweit Die Schülerinnen und Schüler der PASCH-Schule Sammon Keskuslukio waren von Anfang an mit Feuereifer bei X-Stadt schreibt für Y-Stadt dabei. Sie brachten viele eigene Ideen mit und bearbeiteten ihre Artikel größtenteils in Partnerarbeit. So entstanden viele interessante Berichte und Fotos über Themen, die die Jugendlichen persönlich interessieren. Nachdem die Themen und Artikel in Workshops und Partner- bzw. Einzelarbeit recherchiert und geschrieben wurden, wurde gemeinsam über das das Projekt reflektiert. Allen Beteiligten hat X-Stadt schreibt für Y-Stadt viel Freude bereitet. Die meisten Schülerinnen und Schüler waren überrascht, wie viel sie selber durch dieses Projekt über ihre eigene Heimatstadt gelernt haben. Sie finden es „echt schön“, „spannend“, „cool“, „super“, „toll“ und „einfach wunderbar“, dass ihre Artikel auf PASCH-Global veröffentlicht wurden. Angelika Stockmann Praktikantin Goethe-Institut Helsinki


Goethe-Institut X-Stadt schreibt für Y-Stadt

„An dem Projekt gefällt mir die internationale Atmosphäre.“ Jari, Schüler in Tampere

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„Das Projekt hat mir sehr gefallen! Es hat richtig SpaSS gemacht, zusammen zu planen und zu schreiben.“ Julian, Schüler in Tampere


„Es ist schön, dass wir etwas ,Richtiges‘ gemacht haben.“ Jenna, Schülerin in Tampere


Goethe-Institut e. V. Bereich 42 Bildungskooperation Deutsch Dachauer Straße 122 80637 München info@goethe.de


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