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IMPRESSUM Š Goethe-Institut 2015 Verantwortlich: Beate Kolberg Text: Simone Wenzel Gestaltung: d-signbureau Bildnachweise: Bernhard Ludewig; S. 3 - 11 Getty Images; S. 12/13 Druck: Ulenspiegel Druck GmbH & Co. KG www.goethe.de/barrierefrei
Barrierefreie PrĂźfungen am Goethe-Institut
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UNSERE PRĂœFUNGEN BIETEN DIE FREIHEIT, DEN EIGENEN WEG ZU GEHEN -FE %@M<8LJKL=< Ă” 9@J Ă• @< 1<IK@Ă?B8K< ;<J Goethe-Instituts werden Ăźberall geschätzt. Etwa als Nachweis fĂźr den Besuch einer deutschen F:?J:?LC< &;<I LD ;@< 9<ILĂ?@:?<E $›>C@:?B<@K<E zu verbessern. Oder als Bescheinigung, um Deutsch unterrichten zu dĂźrfen. Und nicht zuletzt als perJ›EC@:?< <I<@:?<ILE> J@:? @E <@E<I I<D;JGI8:?< 8LJ;IÂĄ:B<E LE; M<IJKŠE;@><E QL B›EE<E *GI8:?<E QL <IC<IE<E M<I9@E;<K $<E J:?<E <IC<@:?K<IK "FEK8BK LE; 1LJ8DD<E8I9<@K LE; =›I;<IK GI@M8K< N@< 9<ILĂ?@:?< "FDDLE@B8K@FE @<J< ?8E:<E JFCC<E A<;<D $<EJ:?<E F==<EJK<?<E *:?FE J<@K M@<C<E !8?I<E 9@<K<K ;8J F<K?< EJK@KLK 'IÂĄ=LE><E @E ><;IL:BK<I FID 8L= 8CC<E Niveaustufen des Europäischen Referenzrahmens auch fĂźr blinde Teilnehmerinnen und Teilnehmer an. 2009 sind – weltweit einmalig – barrierefreie PrĂźfungen und 98II@<I<=I<@<J &EC@E< +I8@E@E>JD8K<I@8C ?@EQL><BFDD<E 8;LI:? <I›==E<K J@:? MFI 8CC<D =ÂĄI 9C@E;< LE; J<?9<?@E;<IK< ><?›ICFJ< LE; ?›I9<?@E;<IK< JFN@< DFKFI@J:? 9<?@E;<IK< '<IJFE<E <@E< 8;ŠHL8K< $›>C@:?B<@K J@:? 8L= <@E< 'IÂĄ=LE> des Goethe-Instituts vorzubereiten und sie zu bestehen. !<;<I ;<I <LKJ:? C<IE<E LE; <@E< 'IÂĄ=LE> ;<J F<K?< EJK@KLKJ 89C<><E D›:?K< Ă?E;<K ><<@>E<K< -FI8LJJ<KQLE><E MFI Âą F?E< @EJ:?IŠEBLE> F?E< LJE8?D< F?E< HĂźrden. Alle PrĂźfungsinteressierten erhalten die fĂźr ihren individuellen Bedarf optimalen Zugangs- und Nutzungsoptionen zu allen vorbereitenden Trainings und 'IÂĄ=LE><E ,E; ;8D@K ;@< I<@?<@K <I=FC>I<@:? ;<E <@><E<E .<> QL ><?<E Das bedeutet Inklusion im Goethe-Institut.
Barrierefreie PrĂźfungen am Goethe-Institut
FREIHEIT SCREENREADER
&%# % Ęż+) % % * % &+ ,% ')„ ,% % * & + Ęż %*+ +,+* * % "&$' + # „) SCREENREADER UND BRAILLEZEILE. Der Screenreader ist ein Programm fĂźr blinde Benutzerinnen und Benutzer, das geschriebene Texte in gesprochene Sprache umwandelt. Das Sprechtempo lässt sich individuell anpassen LE; ;8EB N<@K<I<I .8?CD›>C@:?B<@K<E CŠJJK J@:? <KN8 9<JK@Dmen, ob Satzzeichen und andere Textmarkierungen – wie „fett“ oder „kursiv“ – mitgelesen werden sollen. $@K?@C=< ;<I I8@CC<Q<@C< C8JJ<E J@:? &EC@E< +<OK< LE; L= >89<E @EK<I8BK@M 9<8I9<@K<E ;@< EKNFIK<E LE; #›JLE><E @E den Trainings und PrĂźfungen direkt am Computer eingeben.
„SELBST AM MONITOR LESEN KANN ICH DIE AUFGABEN NICHT, ABER ICH KANN SIE IN BRAILLE ĂœBERSETZEN ODER SIE MIR VORLESEN LASSEN.“
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Barrierefreie 6 PrĂźfungen am Goethe-Institut
FREIHEIT STRETCHABLE MONITOR ¸*+) + # œʿ')& ) $$ ),% ) &%# % Ęż+) % % * % &+ ,% ')„ ,% % * & + Ęż %*+ +,+* + + # / # +n+ *<?9<?@E;<IK< +<@CE<?D<I@EE<E LE; +<@CE<?D<I ?89<E ;@< $›>C@:?B<@K ;@< *:?I@=K>I›…< 8D $FE@KFI 8L= <@E< <I?<9C@:? >I›…<I< @?I<D A<N<@C@><E <;8I= <EKJGI<:?<E;< *:?I@=K>I›…< <@EQLJK<Clen. Das Besondere ist dabei, dass der Seitenaufbau erhalten bleibt. Horizontales Scrollen, also ein Scrollen nach rechts, wie allgemein Ăźblich, wird in der barrierefreien Programmierung nicht verwendet. Es wird lediglich vertikal, also nach oben und unten geblättert. Um diese Gegebenheiten zu erreichen, mĂźssen die Inhalte „stretchable“ („dehnbar“) programmiert werden. Dies ist ein Angebot, das sowohl fĂźr sehbehinderte Interessentinnen und Interessenten relevant ist, als auch eine innovative Besonderheit darstellt: Die gesamten Aufgaben funktionieren 8L:? 8L= J<?I BC<@E<E @C;J:?@ID<E ;8J ?<@Â…K ;8J 98II@<I<=I<@< 'IÂĄ=LE>JKI8@E@E> @JK JF>8I 8L= A<;<D @EK<IE<K=Š?@><E $F9@C><IŠK abrufbar und kann dort bearbeitet werden.
„ZU KLEINE SCHRIFT? GIBT ES HIER NICHT.“
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Barrierefreie 8 PrĂźfungen am Goethe-Institut
FREIHEIT n) %*') ʿ VIDEO ) % ,) n) % * % &+ * & + ʿ %*+ +,+* *') + , * *') ¥I <?›ICFJ< N@I; ;<I ><J8DK< 'I¥=LE>JK<@C ›I<E ¹ $FEFCF>< und Dialoge – als Gebärdensprachvideo angeboten. Besonderer Vorteil: Die Videos haben dadurch, dass zwei oder drei Sprecherinnen und Sprecher miteinander kommunizieren, den Charakter <:?K<I @8CF>< EKJGI<:?<E; ;<E -FI>89<E =¥I <?›ICFJ<E JGI8:?< <ID›>C@:?K <J ;@< "8D<I8=¥?ILE> J@:? 8L= "›IG<I ?8CKLE> LE; <JK<E JFN@< $LE;9<N<>LE><E LE; $@D@B QL konzentrieren. Dies ist besonders wichtig, denn in der GebärdenJGI8:?< N<I;<E 8CC<@E ;LI:? ;@< 8CKLE> ;<J &9<IB›IG<IJ diverse Grammatikfunktionen vermittelt, etwa Vergangenheitsformen.
„ICH HĂ–RE MIT MEINEN , % Ë“ ! +1+ , , DEUTSCH.“
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Barrierefreie 10 PrĂźfungen am Goethe-Institut
FREIHEIT # '' %# * Ęż- & FĂœR DEN PRĂœFUNGSTEIL HĂ–REN STEHEN $ &%# % Ęż+) % % * % &+ ,% % % PRĂœFUNGEN LIPPENLESEVIDEOS BEREIT. ›I9<?@E;<IK< B›EE<E ;<E 'IÂĄ=LE>JK<@C ›I<E KI8@E@<I<E LE; absolvieren, indem sie die Audiodatei auf ihre individuelle LautJKŠIB< <@EJK<CC<E 8CCJ ;8J @E @?I<I 8BKL<CC<E ,D><9LE> E@:?K D›>C@:? @JK B›EE<E J@< -@;<FJ ELKQ<E @E ;<E<E J@< +<OK< LE; Aufgaben von den Lippen der Sprechenden ablesen.
„SO KANN ICH DIE GLEICHEN PRĂœFUNGSTEILE ABLEGEN WIE ALLE ANDEREN. DAS IST FAIR.“
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Barrierefreie 12 PrĂźfungen am Goethe-Institut
FREIHEIT TASTATURBEDIENUNG
* &%# % ʿ % &+ * & + ʿ %*+ +,+* BIETET FLEXIBLE BEDIENUNGSOPTIONEN. Motorisch behinderte Benutzerinnen und Benutzer kÜnnen das Prßfungstraining unabhängig von der Mausbedienung absolvieren – allein dank spezieller Tastenkombinationen und anderer Bedienungshilfen. So lässt sich die Bedienung des Computers individuell optimieren, weitere Zugänge erÜffnen sich und schaffen gleiche Voraussetzungen fßr alle.
„VIELE WEGE FĂœHREN ZUM ZIEL, WENN ES KEINE HĂœRDEN GIBT.“
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Barrierefreie PrĂźfungen am Goethe-Institut
DETAILS
GESETZLICHER HINTERGRUND Schon seit vielen Jahren bietet das Goethe-Institut Prßfungen in gedruckter Form auf allen Niveaustufen des Europäischen Referenzrahmens auch fßr behinderte Teilnehmerinnen und Teilnehmer an. Seit 2009 ergänzt ein barrierefreies Angebot die MÜglichkeiten: Online-Trainingsmaterial und barrierefreie Prßfungen an den Instituten stehen allen Interessenten zur Verfßgung. Damit erfßllt das Goethe-Institut die Inhalte des Behindertengleichstellungsgesetzes, die sich daraus ergebende Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung und insbesondere
Mit Bestnote wurde das Goethe-Institut
;@< ,% <?@E;<IK<EI<:?KJBFEM<EK@FE *@< M<IGĂ?@:?K<K nDK<I
fĂźr sein barrierefreies PrĂźfungsangebot
BehĂśrden und Ăśffentliche Stellen gesetzlich, alle Informationen
von der Stiftung Pfennigparade MĂźnchen
– auch und gerade aus dem Internet – Menschen mit Behinderung
ausgezeichnet.
barrierefrei zugänglich zu machen.
seine Deutsch-als-Fremdsprache-PrĂźfungen auf allen Niveau-
¸ * & + Ęż %*+ +,+ LIEFERT MIT DIESER INITIATIVE EIN BEISPIEL, WIE GANZ KONKRET BARRIEREN FĂœR MENSCHEN MIT BEHINDERUNG ABGEBAUT WERDEN KĂ–NNEN.“
stufen des Europäischen Referenzrahmens im Internet zur
Pfennigparade MĂźnchen
EINMALIGES ANGEBOT Weltweit einmalig ist das barrierefreie Angebot eines kompletten PrĂźfungstrainings, wie es das Goethe-Institut fĂźr alle
VerfĂźgung stellt. Dieses schlieĂ&#x;t neben den Trainings die sofortige Auswertung der Antworten mit ein. So kĂśnnen sich alle PrĂźfungsinteressierten, insbesondere sehbehinderte und blinde, hĂśrbehinderte und gehĂśrlose, aber auch motorisch eingeschränkte Menschen optimal auf eine PrĂźfung des Goethe-Instituts vorbereiten.
159
INSTITUTE
ZERTIFIZIERUNG MIT BESTNOTEN
Alle 159 Goethe-Institute in 98 Ländern
FĂźr seine barrierefreien PrĂźfungsangebote erhielt das Goethe-
bieten die barrierefreien PrĂźfungen an.
EJK@KLK LJQ<@:?ELE><E LE; 1<IK@Ă?Q@<ILE><E D@K <JK9<N<IKLE>
Hinzu kommen 307 lizenzierte PrĂźfungs-
von den zuständigen Einrichtungen: Stiftung Pfennigparade
partner, die SprachprĂźfungen des Goethe-
MĂźnchen und BIK (Barrierefrei Informieren und Kommunizieren).
Instituts eigenverantwortlich abnehmen dĂźrfen.
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2009 Das Goethe-Institut erweitert 2009 sein Angebot um barrierefreies Online-Training und barrierefreie PrĂźfungen fĂźr alle Interessenten.
„MEINE SPRACHPRĂœFUNG B1 HABE ICH BESTANDEN! ICH FREUE MICH SCHON AUF DAS %n *+ # - # Âś „DAZUGEHĂ–REN HEISST FĂœR MICH, DASS ALLE DIE GLEICHEN BEDINGUNGEN VORFINDEN. BEI DEN PRĂœFUNGEN IM & + Ęż %*+ +,+ *+ * DER FALL.“
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INKLUSION Inklusion bedeutet, dass Verschiedenheit zur Normalität wird. Jeder ist willkommen, Barrieren M<IJ:?N@E;<E A<;<I $<EJ:? B8EE ¥9<I8CC ;89<@ J<@E Das Ganze wird bunt.
VISITS/TAG
Das Interesse am barrierefreien +I8@E@E>J8E><9FK NŠ:?JK D $8@ Ă•Ă“Ă”Ă˜ wurden täglich bis zu 138 Besuche auf der entsprechenden Website des Goethe-Instituts registriert.
„DAS BARRIEREFREIE TRAININGSANGEBOT IM INTERNET STEHT MIR RUND UM DIE UHR ZUR VERFĂœGUNG Ë“ * % %% &'+ $ # PRĂœFUNGSVORBEREITUNG!“
INTEGRATION EK<>I8K@FE ?<@Â…K $<EJ:?<E N<I;<E LEK<I BerĂźcksichtigung ihrer speziellen BedĂźrfnisse und Eigenarten in die Gesellschaft miteinbezogen.
www.goethe.de/barrierefrei
Sie sind ein Teil des Ganzen.
Goethe-Institut e. V. Zentrale 8:?8L<I *KI8ย < ร ร ร ร ร ร ร ร $ยกE:?<E Deutschland Tel. + 49 89 15921 - 0 8O ร ร ร ร ร ร ร ร ร ร ร ร info@goethe.de www.goethe.de/barrierefrei