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creditshelf Magazin No. 14 - Partnerschaften in ihrer schönsten Form

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magazin Nº 14 | Januar 2022

Wir gestalten Mittelstandsfinanzierung. Einfach. Schnell. Innovativ.

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AUS DER PRAXIS Crossgate und creditshelf entwickeln eine maßgeschneiderte Akquisitionsfinanzierung im E-Sports-Bereich.

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BLICK HINTER DIE KULISSEN Warum Fintechs für Banken heute unverzichtbar sind und wie beide Seiten voneinander profitieren können. Nº 14 | Dezember 2021 • creditshelf AG

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FINANZIERUNGSMONITOR 2021 Die zentralen Ergebnisse U

68 Prozent der Unternehmen haben während Corona Umsatzrückgänge hinnehmen müssen

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Die Digitalisierung ist das wichtigste strategische Ziel der KMU für die nächsten ein bis zwei Jahre

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Der Zugang zu Krediten hat sich in den letzten 12 Monaten verschlechtert – die Finanzierung droht zum Flaschenhals für die mittelständische Wirtschaft zu werden

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Mehr Unternehmen haben sich mit Alternativen zum Bankkredit befasst

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Ein Großteil der Mittelständler kann sich vorstellen, Kredite über Kreditplattformen aufzunehmen

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Mehr als die Hälfte der Unternehmen, die KfW-Hilfskredite beantragt haben, bereut dies

Über die Studie Finanzierungsmonitor 2021 y

Umfragezeitraum August 2021

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Befragung von über 200 Finanzentscheider:innen aus mittelständischen Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen

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Wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Dirk Schiereck, Leiter des Fachgebiets Unternehmensfinanzierung der TU Darmstadt

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Online-Erhebung durch ein unabhängiges Marktforschungsunternehmen

Für weitere Informationen zur Studie melden Sie sich gerne bei uns: info@creditshelf.com

creditshelf.com | Mainzer Landstraße 33a | D-60329 Frankfurt +49 (0) 69 348 77 2407 | info@creditshelf.com


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser, die Corona-Pandemie hat die Bedeutung von Partnerschaften zwischen Unternehmen noch einmal hervorgehoben. Doch nicht nur sie: auch die fortschreitende Individualisierung des Bedarfs, die digitale Transformation, die Spezialisierung von Anbietern und die zunehmende Komplexität der Märkte – all das macht eine stärkere Vernetzung in der Wirtschaft erforderlich. In ihrer Kolumne „Das Biereck“ verwenden Carolin Bock und Dirk Schiereck einen treffenden Begriff für dieses Phänomen: Hier wird aus „competition“ die Wortschöpfung „coopetition“ – also die Verbindung von Wettbewerb und Kooperation. In bewegten Zeiten rückt man näher zusammen – das scheint ebenfalls für das Wirtschaftsleben zu gelten. Immer mehr junge und innovative Unternehmen verbinden sich zu Clustern und Ökosystemen. Als Fintech ist creditshelf selbst Teil dieser Bewegung – der Kooperationsgedanke wurde uns bereits in die Wiege gelegt. Deshalb war es an der Zeit unser Magazin einmal ganz dem Thema Partnerschaften zu widmen. Mit dieser Ausgabe wollen wir Ihnen zeigen, wie wir die Zusammenarbeit mit anderen Experten in unserem Geschäftsalltag leben, welche Ziele dahinterstehen und welche Herausforderungen beim Thema Kooperation überwunden werden müssen. So erläutern wir beispielsweise, wie das Beratungsunternehmen AMB Aktive Management Beratung GmbH gemeinsam mit uns Finanzierungslösungen für seine mittelständischen Kunden entwickelt. Sie lernen darüber hinaus unsere Partner bei Crossgate kennen – einer Advisory Boutique für M&A und Corporate Finance mit internationalem Investorennetzwerk und Technologiefokus. Gemeinsam konnten wir zuletzt eine vielbeachtete Übernahme in der internationalen E-Sports- und Gaming-Branche unterstützen. Nicht nur mit Beratungsexperten stehen wir in einem intensiven Austausch. Wir ziehen auch mit anderen

Innovatoren der Financial Technology an einem Strang: In einem Beitrag geht es um unsere Partnerschaft zu CrossLend. Das Berliner Fintech erweitert mit seiner Verbriefung von Krediten für institutionelle Investoren den Zugang zu unseren Investitionsmöglichkeiten. Erfreulich ist außerdem, dass wir mit gestandenen Häusern aus allen drei Säulen des deutschen Bankensystems in engem Austausch stehen. Entsprechend haben wir diesem Thema einen Beitrag gewidmet, in dem Sie mehr über die Symbiose von klassischer Bank und Fintech erfahren. Gerade wenn es um das Innenleben eines Unternehmens geht, also etwa um die Kultur und die Zusammenarbeit, ist das Thema Kooperation essenziell. Deshalb setzt sich Professor Christian W. Scheiner, Institutsleiter an der Universität Lübeck, in seinem Gastbeitrag mit der Pandemie als Chance für die Organisationskultur auseinander. Und unsere Influencer:innen beschäftigen sich mit Themen wie New Work. Wir hoffen, Sie finden beim Lesen unseres Magazins genauso viel Freude und Inspiration wie wir beim Schreiben dieser Ausgabe. Sollten Sie zu einem der Themen Näheres wissen wollen, dann sprechen Sie uns gern jederzeit an. Bleiben Sie gesund!

Dr. Tim Thabe Gründungspartner und Vorstandsvorsitzender creditshelf AG

Editorial

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ÜBERSICHT 3

Editorial

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Inhaltsverzeichnis und Impressum

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3 Fragen an …

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Aus der Praxis

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Stefan Hnida, Leiter Partner Management, erklärt, welche Herausforderungen er aktuell im Partnermanagement sieht.

Die Partnerschaft mit AMB bietet mittelständischen Unternehmen die Chance auf nachhaltiges Wachstum und Veränderung.

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Aus der Praxis

Die Beratungs-Boutique Crossgate und creditshelf entwickeln eine maßgeschneiderte Akquisitionsfinanzierung im E-Sports-Bereich.

Blick hinter die Kulissen

Warum Fintechs für Banken heute unverzichtbar sind und wie beide Seiten voneinander profitieren können.

Impulse

„Digitale Fitness für Führungskräfte“ von Dr. Gerald Lembke und Nadine Soyez – eine Buchbesprechung.

Aus der Praxis

CrossLend betreibt eine Plattform für Kreditgeber und institutionelle Investoren, von der auch creditshelf als Kooperationspartner profitiert.

Herausgeber/Verlag: creditshelf Aktiengesellschaft Mainzer Landstraße 33a D – 60329 Frankfurt am Main Telefon: +49 69 348 772 40 E-Mail: info@creditshelf.com www.creditshelf.com

Kolumne

Carolin Bock & Dirk Schiereck erörtern die Vereinigung aus ‚competition‘ und ‚cooperation‘.

Vorstand: Dr. Tim Thabe (Vorsitzender), Dr. Daniel Bartsch Vorsitzender des Aufsichtsrats: Rolf Elgeti Eingetragen am Amtsgericht Frankfurt a. M. - HRB 112087 Ust.-ID: DE298667279

Trends

Der Mittelstand beweist während der Coronakrise Durchhaltevermögen. Die aktuelle Wirtschaftslage im Überblick.

IMPRESSUM

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Podcasts & Blogs

Wir stellen spannende und interessante Podcasts sowie Blogs aus der Finanzwelt vor.

Termine und Events

Wir bringen jene Themen auf den Tisch, die den Mittelstand interessieren.

Verantwortlich im Sinne des Presserechts: Maximilian Franz (Leiter Public Relations, creditshelf AG) Konzeption und Umsetzung: ABG Marketing GmbH www.abg-marketing.de Redaktion: Ilka Stiegler, Dominik Schilling, Tony Wachtel, Ina Jahn, Nora Körner ABG Marketing GmbH Layout und Gestaltung: Alin Hanisch ABG Marketing GmbH Bildnachweis: y creditshelf AG

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Trends

Professor Scheiner von der Universität zu Lübeck beleuchtet, wie sich eine zukunftsfähige Organisationskultur entwickeln und implementieren lässt.

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Impulse

Experten aus der Finanzszene antworten kurz und knapp auf wichtige Fragen zu aktuellen Trends und Ereignissen.

y Jan Bürgermeister (www.fotostate.com) y Bert Bostelmann (bildfolio.de) y Laura Gabriel, Shima Nagdhali (creditshelf AG) y AMB Aktive Management Beratung GmbH y Crossgate AG y CrossLend GmbH

y Fotograf capture21 Redaktionsschluss: 15.11.2021

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3 Fragen an …

3 FRAGEN AN … Stefan Hnida, Leiter Partner Management, erklärt, was creditshelf im Partnermanagement anders macht als die Wettbewerber, welche Herausforderungen er aktuell im Partnerbereich sieht und wie Partner ihre Kunden optimal unterstützen können. Partnermanagement 4.0 – was macht creditshelf anders? Hnida: Für uns sind Partner sehr wertvoll. Sie helfen uns, die Beziehung zum Firmenkunden aufzubauen und zu stärken. Unsere Partner suchen immer neue Wege der Mittelstandsfinanzierung und blicken über den Tellerrand hinaus. Sie sind visionär und innovativ und ihre Kunden vertrauen ihnen. Mit unseren lösungsorientierten Finanzierungen helfen wir Ihnen, Ihren Kunden eine Betriebsmittelfinanzierung, eine M&A-Übernahme, eine Investitionsfinanzierung, eine Wachstumsfinanzierung oder auch eine Projektentwicklung (Immobilien) von bis zu fünf Mio. EUR zu beantragen. Die Kunden müssen nur einen Mindestjahresumsatz von 1 Mio. EUR und zwei Jahresabschlüsse vorweisen. Welche Herausforderungen sehen Sie aktuell im Partnerbereich? Hnida: Die aktuelle Corona-Pandemie stellt auch im Partnerbereich eine große Herausforderung dar. Das fängt bereits bei der

Kundenakquise an, denn Kundenakquise ist oft persönlich. Nach langer Durststrecke konnte man im Sommer wieder Menschen treffen und sich auf Veranstaltungen vernetzen und auch Kunden gewinnen. Eine weitere Herausforderung ist es, für Kunden, die über herkömmliche Wege keinen Bankkredit bekommen, schnell an einen Firmenkredit zu gelangen. Da gilt es mutige Wege der Mittelstandsfinanzierung über Plattformen wie creditshelf vorzustellen und die Kunden dafür zu begeistern. Wie können Partner ihre Kunden optimal unterstützen? Hnida: Partner sind „Unternehmervertraute“ und sie begleiten ihre Kunden bei der Transformation. Wir leben in einer Zeit des schnellen Wandels, in der Partner ihre Kunden bei der Weiterentwicklung ihres Unternehmens unterstützen. Den Kunden bankenunabhängige, schnelle und umkomplizierte Finanzierungswege über Fintechs vorzustellen, gehört zur optimalen Unterstützung des Kundens dazu, um lösungsorientiert an Liquidität für das Unternehmen des Kundens zu kommen.

3 Fragen an …

Stefan Hnida … … ist Head of Partner Management bei creditshelf. Er ist bereits seit 2017 beim digitalen Mittelstandsfinanzierer tätig und war bis September 2021 als Firmenkundenbetreuer für die Region West zuständig. Zuvor war er mehrere Jahre bei der Commerzbank AG und war dort ebenfalls für Geschäftskunden zuständig. Er erwarb seinen Master of Science an der FOM Hochschule für Ökonomie & Management in Frankfurt.

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REFLEXION, VERäNDERUNG UND STETIGE VERBESSERUNG Mit der AMB Aktive Management Beratung GmbH und creditshelf haben sich zwei Partner gefunden, die perfekt harmonieren und mittelständischen Unternehmen die Chance auf nachhaltiges Wachstum und Veränderung bieten. „Unternehmen brauchen Transparenz – besonders in Phasen starker Veränderungen, also Wachstum oder Transformation“, erklärt Marc Ackermann, Partner der AMB Aktive Management Beratung GmbH. Deren Portfolio reicht von Managementberatung und Strategieentwicklung über Restrukturierung und Sanierung, Training und Coaching bis zu Unternehmensnachfolge sowie Merger & Acquisition. Diese Transparenz, so der 43-Jährige, müssen die Unternehmen vor allem gegenüber ihren Geldgebern an den Tag legen – seien es Anteilseigner, Banken, Investoren, Gläubiger, Finanzdienstleister, Leasing- oder Factoringgesellschaften: „Wir begleiten mittelständische Unternehmen in diesen Zeiten des Umbruchs. Reine Businessplanung ist dabei uninteressant für die Inhaber: Sie wollen tragfähige Lösungen für die Zukunft ihres Geschäfts – und da können wir als Problemlöser ansetzen.“ Ein Partner für viele Fälle Für die Finanzierung braucht die Managementberatung Partner: Banken, Leasing- und Factoringgesellschaften gehören traditionell zu den Marktpartnern. Hinzu kamen Finanzdienstleister und 6

Fintechs, wie die creditshelf. 2016 lernten sich Marc Ackermann und Richard Heller, Leiter Firmenkunden bei creditshelf, bei einer Netzwerkveranstaltung kennen. „Auf der Suche nach neuen Finanzierungspartnern habe ich creditshelf vom ersten Moment an als sehr wertvoll empfunden“, sagt der AMB-Partner. In verschiedenen Fällen setzt die Managementberatung auf das Frankfurter Fintech. Nicht nur wenn ein Unternehmen stark wächst und Innovationen finanziert werden müssen, braucht AMB einen Finanzierer, der bereit ist, größere Risiken einzugehen. „Auch an Punkten, an denen Banken nicht mehr weiterfinanzieren wollten, gingen wir auf creditshelf zu“, sagt Ackermann, der zusätzlich als stellvertretender Vorstandsvorsitzender im Bundesverband „Die KMU-Berater“ aktiv ist. Gerade familiengeführte Mittelständler erhalten häufig von Finanziererseite den Impuls, externe Berater hinzuzuziehen. Idealerweise möchten sie dann, dass sich mit der Beratung auch tatsächlich etwas bewegt. Mit dem Außenblick und dem geschärften Fokus auf das Zahlenwerk können Menschen wie Marc Ackermann in den Unternehmen viel bewegen: „Die Inhaber und

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Aus der Praxis

Wir können daher heute schnelle Entscheidungen treffen und dem Mittelstand sowie Scale-ups damit die Möglichkeit geben, ihr Wachstum unbesichert zu finanzieren." Richard Heller, Leiter Firmenkunden, creditshelf AG

Geschäftsführer müssen aber auch bereit sein zu Reflexion, zu Veränderung und zur stetigen Verbesserung. Corona hat vielen Unternehmen die Chance gegeben, sich zu ändern und ihre Geschäftsmodelle zu hinterfragen.“ Tief eintauchen ins Geschäft Externe Berater können hier die Basis legen, indem sie eine Business-Planung zahlenseitig aufbereiten, die Liquidität verbessern, vollwertige Plan-Bilanzen herleiten und in heiklen Phasen auch eine Planung auf Wochenbasis vornehmen. Voraussetzung dafür ist das Verständnis für das Geschäftsmodell, den Markt und die Zielgruppen des Unternehmens. „Die Anforderungen an Berater ändern sich. Wir müssen analysieren, was diese Zeiten mit den Menschen machen, müssen Chancen für Innovation erkennen und entsprechende Strategien entwickeln können“, erklärt der

Aus der Praxis

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Aus der Praxis

KMU-Spezialist. Dabei sind Zahlen auch nur Informationen, die helfen, das Unternehmen darzustellen. Richard Heller ergänzt: „AMB taucht immer tief ein, stellt die Fälle dann sehr detailliert und kenntnisreich vor. Das hilft uns natürlich bei der Analyse und bei der Entscheidungsfindung.“

Unternehmen brauchen Transparenz – besonders in Phasen starker Veränderungen, also Wachstum oder Transformation."

Bei verschiedenen Projekten und in bestimmten Wachstumsphasen präsentiert sich creditshelf nicht nur der AMB gegenüber einfach schneller als Banken: „Wenn wir festgefahrene Gespräche mit Banken oder anderen Finanzierungspartnern haben, brauchen wir Lösungen. creditshelf bietet eine gute Alternative. Mit einem Mix aus Leasing, Factoring und Fintech in der Hinterhand findet man nahezu immer jemanden, der das konkrete Projekt finanzieren will. Dabei zeichnet sich creditshelf aus, weil hier Prozesse und Entscheidungswege nicht festgefahren sind und das Fintech risikoaffiner auftritt. „Bei creditshelf bekomme ich auch für Kunden mit mittlerer Bonität und ausgereizten Sicherheiten eine Lösung, um die Zukunft zu finanzieren. Auch nach einer erfolgreich abgeschlossenen Sanierung ist creditshelf häufig früher an Bord.“ Der Sales-Leiter ergänzt: „AMB versteht einfach, in welcher Nische wir arbeiten. Deshalb passen die vorgestellten Fälle meist perfekt.“ Vorbehalte bei bestimmten Finanzierungsformen Oftmals lassen sich die Mandanten aber nicht auf die präferierte Lösung ein. Es existieren gerade bei inhabergeführten Mittelständlern „gewisse Hemmschwellen“. So war es beinahe nicht möglich, einen Unternehmer aus der Lebensmittelbranche vom Einsatz von Factoring für die Umsatzfinanzierung zu überzeugen. „Ich stehe doch nicht kurz vor der Insolvenz“, war der erste Gedanke des Unternehmers. Das zeigt: Nicht alle Finanzierungswege sind aus Kundensicht gleich gut. „Durch die Art des Finanzprodukts ist die Zielgruppe auf Mandantenseite schon zu guten Teilen vorgegeben. Dabei steht die Hausbank natürlich an erster Stelle. Wenn diese ihr Engagement nicht weiter ausdehnen möchte – aus welchen Gründen auch immer – kommen andere Lösungen zum Tragen. creditshelf passt hier vor allem auch gut beim Projektgeschäft“, sagt der Berater. Ackermann und Heller haben regelmäßig in verschiedenen Mandaten Kontakt, um perspektivisch eine Finanzierung zu vereinbaren. Denn creditshelf bietet mit seinen Produkten viele Möglichkeiten für Nicht-Standard-Finanzierungen. Vor allem die Bereitschaft, tiefer ins Detail zu gehen, um den Wert des Geschäfts zu ergründen, beeindruckt Ackermann. „creditshelf ist einfach vertriebsorientierter, dynamischer und flexibler als andere Marktteilnehmer“, findet er. Das Fintech sei zudem bereit, auch einmal etwas auszuprobieren und gemeinsam kreative Wege zu erarbeiten. Daraus habe sich im Laufe der Zeit eine partnerschaftliche Zusammenarbeit entwickelt.

Marc Ackermann, Partner der AMB Aktive Management Beratung GmbH

Ruhige Zeiten als Chance für Restart Für Marc Ackermann spielt die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen eine große Rolle: „Ich glaube, dass wir alle deutlich wachsamer sein müssen, wie sich Märkte verändern, um dann unsere Geschäftsmodelle darauf abzustimmen.“ Selbst Corona bietet viele Chancen für einen Restart. So ergab sich im Lockdown, wie auch sonst in anderen geschäftlich ruhigen Zeiten, die Möglichkeit, das Geschäftsmodell infrage zu stellen. In der Pandemie herrschte zudem relative Sicherheit, da die Beschäftigten in Kurzarbeit waren. „Viele merken aber leider nicht schnell genug, mit welcher Dynamik sich ihr Markt verändert – und dass sich diese Dynamik in der Nachpandemiezeit wieder spürbar abschwächt, ist eher nicht zu erwarten. Wir müssen ganz neu denken und Märkte, Produkte und Geschäfte anpassen – sonst verschwindet das Unternehmen“, unterstreicht Marc Ackermann. Wer die Entwicklung von creditshelf in den vergangenen Jahren beobachtet hat, weiß, dass dieses Fintech sein Geschäftsmodell permanent optimiert und an die Erfordernisse angepasst hat. „Wir können daher heute schnelle Entscheidungen treffen und dem Mittelstand sowie Scale-ups damit die Möglichkeit geben, ihr Wachstum unbesichert zu finanzieren“, betont Heller. „Auf der anderen Seite sind wir der perfekte Partner für Investoren, die an den Mittelstand glauben.“

Weitere Informationen: www.amb-online.de 8

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Kolumne "Das Biereck"

Die letzte Bundestagswahl. Ein Schauspiel der besonderen Art … Warum? gegenüberstehen, hier alle den gleichen Partner wählen, fand in der Für eine Regierungsbildung tun sich zunächst die dritt- und viertstärkste Spieltheorie auch einen Namen: coopetition. Die Vereinigung aus ‚comPartei zusammen, um zu entscheiden, wen sie wohl zum Kanzler machen. petition‘ und ‚cooperation‘. Wettbewerb, wo es um die Verteilung des Und: Hierbei zählt gar nicht in erster Kuchens geht, Kooperation, wo der Linie, wo sich die Parteien auf dem Kuchen vergrößert wird. DahinLinks-Rechts-Spektrum befinden, ter steckt der Gedanke 2 + 2 = 5. sondern welche Vorstellungen die Und ein solches Konstrukt ist – im beiden „Kleinen“ für die ZukunftsGegensatz zu einer Koalition – sofähigkeit Deutschlands unter einen gar ohne vertragliche Fixierung Hut bringen können. möglich. Gerade für junge, schnell Politische Koalitionen sind Koopewachsende Unternehmen, die in rationen, die typischerweise auf ihren Ressourcen limitiert sind, Ausschließlichkeit basieren – wer aber ihre Wachstumsdynamik nicht mit der einen Partei eine Koalition bremsen wollen, kann dieser Weg eingeht, ist (koalitions-)vertraglich Sinn machen. BioNTech und Pfizer Carolin Bock & Dirk Schiereck gebunden. In der Unternehmenshaben in ihrer Kooperation gezeigt, welt gibt es solche Modelle des Zuwie sehr alle Stakeholder beider sammenspiels ebenso. Denken Sie beispielsweise an die Star Alliance im Unternehmen von der Zusammenarbeit profitieren. Die Bereitschaft, Luftverkehr. In gewisser Weise illustriert das Wahlergebnis einen gesamtdiese Win-Wins zu erzielen, belegt auch eine Studie von uns, in der das gesellschaftlichen Trend. Kooperationen gewinnen auch in der Wirtschaft Top-Management der deutschen Sparkassen befragt wurde, wie sie zu immer mehr an Bedeutung und kommen gerade im Zuge der Digitalisieeinem Ko-Finanzierungsangebot aus fremdkapitalnahem Crowdfunding rung oft unter Bezeichnungen wie Plattformen oder Ökosysteme daher. stehen, das mit bankseitigen Krediten komplettiert wird. Das Ergebnis: Die Die moderne deutsche Finanzindustrie bietet im Jahr 2021 dafür schöne Sparkassen sehen darin großes Potenzial, innovativer werden zu können. Beispiele. Raisin und Deposit Solution, die Plattformen zum optimierten Nur was geschieht, wenn zwei Partner feststellen, dass 2 + 2 dann doch Sparen, waren lange nicht nur in heftigem Wettbewerb vereint, sonnicht 5 ergibt, sondern vielleicht 3? So geschehen beim gemeinsamen dern fast schon in persönlicher Feindschaft. Inzwischen hat sich nun die Mobilitätsdienst ShareNow von Daimlers Car2Go und BMWs DriveNow. Einsicht durchgesetzt, dass ein Zusammenspiel für digitale Plattformen Hier mussten die Beteiligten erst einmal eine Notbremsung einlegen. enorme Vorteile bietet, der Fusion folgt nun die Integration – eine HochHier wird die kritische Notwendigkeit deutlich, bei Anbahnung einer Kozeit im Himmel. operation die extra Meile zu gehen und zu prüfen, ob es besser ist, gar Oder schauen wir auf creditshelf. In schneller Folge konnte die führende nicht zu kooperieren als schlecht zu kooperieren. Bei drei Fußkranken Plattform für Unternehmensfinanzierungen Kooperationen im Sparhat man eben noch keinen schnellen Läufer, wie einst der geplante, aber kassen- und Genossenschaftssektor sowie im privaten Bankenbereich nicht umgesetzte Zusammenschluss der NYSE Euronext Börse mit dem vermelden. Dass Banken, die sich in anderen Feldern in Konkurrenz japanischen TSE belegt.

DAS BIERECK: DRUM PRüFE, WER SICH LANGE BINDET, …

Prof. Dr. Carolin Bock Fachgebietsleitung Entrepreneurship, Technische Universität Darmstadt

Kolumne "Das Biereck"

Prof. Dr. Dirk Schiereck Mitglied des Aufsichtsrats der creditshelf AG, Leiter des Fachgebiets Unternehmensfinanzierung TU Darmstadt

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Der Mittelstand beweist während der Coronakrise Durchhaltevermögen und einen langen Atem. Aktuell wird die Erholung und das Wachstum vieler Unternehmen durch Material- und Rohstoffknappheit ausgebremst. Doch Experten sehen bereits für 2022 einen Aufschwung.

AUF KRISE FOLGT AUFSCHWUNG

Die Konjunkturerwartungen mussten für dieses Jahr nach unten korrigiert werden. So haben die Wirtschaftsweisen ihre Wachstumsprognose für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2021 von 3,1 auf 2,7 Prozent abgesenkt.1 Die Bundesregierung benennt in ihrer Herbstprojektion mit 2,6 Prozent ein ähnliches Wachstum des BIP.2 Auch der ifo-Geschaftsklimaindex ist von 98,9 Punkten im September auf 97,7 Punkte im Oktober gefallen.3 Lieferengpässe durch weltweite Rohstoffknappheit Die deutsche Wirtschaft hat derzeit mit einigen negativen Einflüssen zu kämpfen, die auf das Wachstum drücken. Ganz oben auf der Agenda stehen dabei die Engpässe am Beschaffungsmarkt, unter anderem bei Elektronikbauteilen, Chips, Holz, Stahl und Kupfer. Auch Magnesium

1. Quelle: www.de.statista.com/statistik/daten/studie/202545/umfrage/ wirtschaftliche-eckdaten-fuer-deutschland-laut-wirtschaftsweisen/#professional 2. Quelle: www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/10/ 20211027-herbstprojektion-deutsche-wirtschaft-nach-corona-wieder-auf-wachstumspfad.html 3. Quelle: www.ifo.de/node/65790

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Trends

droht Mangelware zu werden – der Rohstoff wird beispielweise für die Aluminium-Produktion benötigt. Laut Wirtschaftsvereinigung Metalle (WM) liegt das in der reduzierten Produktion chinesischer Hersteller begründet. Diese wollen ihren Energieverbrauch aufgrund der Klimaschutzziele senken und fahren deshalb unter anderem die Produktion von Magnesium zurück. Ungünstig für die deutsche Industrie, da China 95 Prozent des Bedarfs in Europa abdeckt.4 Automobilindustrie im Dauerstress Die knappen Rohstoffe finden in zahlreichen Vor- und Endprodukten Anwendung, so dass sich die Materialkrise durch viele Branchen zieht: Automobilindustrie, Maschinenbau, Medizintechnik, Luftfahrt, Möbelindustrie, Baugewerbe, Verpackungsindustrie sowie Stahlproduktion. Im Ergebnis können Produkte nicht hergestellt und Aufträge nicht bearbeitet werden – Lieferungen verzögern sich. Zudem lässt der Mangel am Beschaffungsmarkt die Preise in die Höhe schießen, was wiederum die Gewinne schmälert. Besonders bei den Automobilzulieferern sind die Sorgenfalten laut ifo-Branchenbarometer tiefer: Sie müssen zusätzlich zur Corona- und Materialkrise einen massiven Strukturwandel in der Branche bewältigen. Einige Unternehmen befürchten, mit dem schnellen Wandel nicht Schritt halten zu können. Der ifo-Lageindikator lag deshalb im Oktober bei minus 9,8 Punkten.5

4. Quelle: 5. Quelle: 6. Quelle: 7. Quelle:

Konsumnachfrage steigt trotz Inflation Die vierte Corona-Welle trifft Deutschland mit voller Wucht. Die Menschen sind unsicher über den weiteren Pandemieverlauf sowie mögliche neuerliche Einschränkungen. Steigende Preise für Gas, Benzin, Strom und Lebensmittel treiben die Inflation in die Höhe. Dennoch meldete der GfK-Konsumklimaindex im Oktober eine steigende Konsumneigung sowie eine rückläufige Sparneigung. Die Anschaffungsneigung steigt im Oktober auf 19,4 Punkte und damit laut GfK zum zweiten Mal in Folge. Erklärt wird diese Entwicklung mit vorzeitigen Anschaffungen, weil die Bürger weitere Preissteigerungen erwarten.6 Unternehmensnachfolge in der Krise Abseits von Materialengpässen und Energiewende treibt den deutschen Mittelstand noch ein weiteres Thema um, was die gesamte Volkswirtschaft betrifft: die Nachfolge. Immer mehr Unternehmer gehen in den Ruhestand, doch immer weniger Menschen wollen einen Betrieb gründen oder übernehmen. Wie die creditreform berichtet, weist der Nachfolgemonitor der KfW-Bankengruppe seit einigen Jahren nur rund 70.000 Betriebsübernahmen pro Jahr aus. Zum Vergleich: Vor zwanzig Jahren gab es mit 148.000 doppelt so viele Übernahmegründer.7 Die Coronakrise hat die Situation noch verschärft, wie das „Nachfolge-Monitoring Mittelstand“ von KfW Research zeigt: Demnach hatten 51 % der Unternehmerinnen und

www.wvmetalle.de/presse/ www.ifo.de/node/65898 www.gfk.com/de/presse/Konsumklima-trotzt-Inflation www.creditreform.de/aktuelles-wissen/pressemeldungen-fachbeitraege/news-details/show/ unternehmensnachfolge-lebenswerk-zu-verkaufen 8. Quelle: www.kfw.de/PDF/Download-Center/Konzernthemen/Research/PDF-Dokumente-Fokus-Volkswirtschaft/ Fokus-2020/Fokus-Nr.-308-Nachfolge-Monitoring.pdf

Unternehmer ihre Nachfolgepläne in 2020 auf Eis gelegt, beispielsweise aufgrund finanzieller Unsicherheiten und der Fokussierung auf die Krisenbewältigung.8 Auch in Sachen Neugründungen sieht es eher düster aus. Das liegt laut Creditreform in der alternden Gesellschaft sowie einer immer geringeren Risikobereitschaft begründet.9 Prognosen sehen Besserung in 2022 Ohne die negativen Auswirkungen der Knappheit am Beschaffungsmarkt stünde der Mittelstand grundsätzlich gut da: So meldeten bei der creditreform-Herbstumfrage 38,2 Prozent der befragten Unternehmen gestiegene Auftragsbestände (Vorjahr: 23,6 Prozent) und 42,5 Prozent Umsatzsteigerungen (Vorjahr: 25,6 Prozent). Nur noch 12,6 Prozent gaben Umsatzrückgänge an (Vorjahr: 35,8 Prozent). Zudem plante zum Umfragezeitpunkt rund die Hälfte der Befragten ein Investitionsvorhaben.10 Und wie heißt es immer: Nach dem Tal folgt der Aufstieg. Für das kommende Jahr prognostizieren die Wirtschaftsweisen ein Wachstum von 4,6 Prozent – vorausgesetzt, die Engpässe gehen zurück und die Pandemie erfordert nicht noch weitere einschneidende Beschränkungen. Auch die Bundesregierung hält in ihrer Herbstprojektion ein Wachstum um 4,1 Prozent in 2022 für möglich.11

9. Quelle: www.creditreform.de/aktuelles-wissen/pressemeldungen-fachbeitraege/news-details/show/ weniger-mut-als-frueher 10. Quelle: www.creditreform.de/aktuelles-wissen/pressemeldungen-fachbeitraege/news-details/show/ wirtschaftslage-und-finanzierung-im-mittelstand-herbst-2021 11. Quelle: www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/10/ 20211027-herbstprojektion-deutsche-wirtschaft-nach-corona-wieder-auf-wachstumspfad.html

Trends

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DIE PANDEMIE ALS CHANCE FüR DIE ORGANISATIONSKULTUR Die letzten eineinhalb Jahre waren eine extreme Belastungsprobe und rüttelten bei vielen Organisationen an den Grundfesten. So waren fast alle Organisationen gezwungen, gewohnte Arbeitsweisen und -routinen stark anzupassen oder vollständig aufzugeben. Die Pandemie war das Ende eines bislang tief verankerten Arbeitsmodells und ein Einschnitt, der bewährte Routinen und wertvolles Wissen unbrauchbar machte. Die vorhandene Zeitspanne für die notwendigen Anpassungen kann aus Organisationsperspektive leicht mit einem Wimpernschlag verglichen werden. Wie gut eine Organisation mit der Situation zurechtkam, hing stark von der vorhandenen Organisationskultur ab. Mit Organisationskultur ist hier ein Grundverständnis aller Mitglieder gemeint, das bei der Bewältigung von Problemen und Innovationsaktivitäten aufgebaut wurde. Die Kultur ist bindend für alle Organisationsmitglieder, wird an neue Mitglieder weitergegeben und umfasst rationale und emotionale Elemente. Kern der Kultur ist ein gemeinsames Werteverständnis. Die Organisationskultur ist folglich nicht mehr, aber auch nicht weniger als die Identität oder die Seele einer Organisation. Diese Identität bestimmte die Stärke der Resilienz von Organisationen und damit die Fähigkeit, mit der Situation umzugehen. War beispielsweise Anpassungsfähigkeit bereits Teil der bestehenden Identität, konnte schnell und angemessen reagiert werden. Betonte die vorhandene Organisationskultur hingegen die Bewahrung des Status quo, konnten große Umstellungsschmerzen die Folge sein, da so nur langsam notwendige Anpassungen vorgenommen und akzeptiert wurden. Unabhängig von der Eignung der Kultur gelangten viele Organisationen nach dem Erreichen eines akzeptablen Arbeitsmodus an den Punkt, an dem Führungskräfte und Mitarbeiter begannen, die eigene Organisationskultur kritisch zu hinterfragen. Hatte sich die Kultur als hinderlich erwiesen, wurden Überlegungen angestellt, wie man die Kultur anpassen müsste, um in Zukunft besser reagieren zu können. War die Organisationskultur ein Schlüssel zur Lösung, stand die Frage im Raum, ob die vorhandene Kultur auch jetzt noch zukunftsfähig sei. 12

Selbst jetzt, wo eine Rückkehr in das vorherige Arbeitsmodell wieder in den Bereich des Möglichen gerückt ist, verschwindet dieser Gedanke nicht. Schließlich sind die Auswirkungen wie das hybride Arbeiten und die gewonnenen Erfahrungen auch zukünftig bestimmend für das Geschehen in Organisationen. Neben der Eignung der Kultur für die Bewältigung dieser Turbulenz wirkten die Folgen der Pandemie wie eine Sammellinse auf mögliche Probleme der vorhandenen Kultur. So nahmen Organisationen wahr, dass sie eventuell nur bedingt in der Lage sind, ein Gefühl der Zugehörigkeit herzustellen. Dies konnte sowohl (potenziell) neue als auch existierende Mitglieder betreffen. Bei der Integration von neuen Mitgliedern bestand die Unsicherheit, wie diese zu bewerkstelligen sei. Wie sollten die Personen Teil des Teams werden und sich auch als solches fühlen. Organisationen stellten fest, dass es für neue Mitglieder oftmals keinen strukturierten Einstieg in die Organisation gab, der an den Werten der Organisation ausgerichtet war und Personen angemessen sozialisiert. Gab es einen Prozess, war dieser vielleicht nicht geeignet, um unter Pandemiebedingungen zu greifen. Eine erfolgreiche Auswahl, Integration und Sozialisation waren dann eher ein glücklicher Zufall. In Bezug auf bestehende Mitglieder wurde augenscheinlich, dass auch hier ein Gefühl der Zugehörigkeit nicht immer geschaffen wurde. Dychtwald, Erickson und Morison heben beispielsweise in einem Harvard Business Review-Artikel das Paradoxon hervor, dass trotz der demografischen Gegebenheiten und der daraus bekannten Konsequenzen für die Altersstruktur in Organisationen ältere Menschen in Organisationen häufig (unbewusst) diskriminiert werden. Manche kommunizierten Werte der Kultur wirken auf ältere Mitarbeiter befremdlich, da gerade Qualitäten betont werden, die stereotypisch jüngeren Menschen

Prof. Dr. rer. pol. habil.

Christian W. Scheiner

Institutsdirektor Universität zu Lübeck - Institut für Entrepreneurship und Business Development

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Trends

zugesprochen werden. Geschaffene Strukturen der Organisation bevorzugen zusätzlich die Entwicklung und die Lebenssituationen jüngerer Mitarbeitender. Probleme der Organisationskultur traten durch die Pandemie auch in Bezug auf Eltern zu Tage. Auch bei diesen konnte das Gefühl der Zugehörigkeit zur Organisation durch die Organisationskultur geschmälert sein. Bestehende Routinen und Rituale der Organisation waren vielleicht nur schwer in Einklang mit dem Familienleben zu bringen. Besprechungen nach 16 Uhr oder gemeinsame Team-Events in den Abendstunden sind hier nur sehr einfache Beispiele aus der Vor-Pandemiezeit. Manchmal verhinderten auch Falschannahmen in Bezug auf die Produktivitätsleistung von Vätern und Müttern, dass sich diese, gemessen an ihren tatsächlichen Leistungen, in der Organisation entwickeln konnten. Stattdessen wurden Personen in Führungspositionen berufen, die sich schlicht einfacher in den geforderten Arbeitsrahmen einfügten. Dass hier tatsächlich Falschannahmen existiert haben können, kann am Beispiel einer großzahligen Forschungsstudie mit über 9000 Teilnehmenden der Federal

Reserve Bank of St. Louis verdeutlicht werden. In der Studie wurde über einen Zeitraum von 30 Jahren der Zusammenhang zwischen Elternschaft und Produktivitätsleistung untersucht. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass Väter mit zwei und mehr Kindern produktiver waren als kinderlose Männer und Väter mit einem Kind. Bei Müttern waren die Ergebnisse noch eindeutiger. Mütter wiesen fast über den gesamten Zeitraum eine höhere Produktivität als kinderlose Frauen auf. Die produktivste Gruppe waren Mütter mit zwei Kindern. Eine Studie der Beratungsfirma Valoir kam weiterhin zu dem Ergebnis, dass der Produktivitätsverlust bei Eltern im Vergleich zu kinderlosen Personen während der Pandemie im Homeoffice geringer ausfiel. Auch wenn diese Erkenntnisse um die Unvollständigkeit der eigenen Organisationskultur im ersten Moment unangenehm klingen und eine Abwehr- oder Abwertungsreaktion hervorrufen können, stellen diese Erkenntnisse eine großartige Chance dar. Führungskräfte und Mitarbeitende können das gewonnene Wissen nutzen, um eine zukunftsfähige Organisationskultur zu entwickeln und zu implementieren. Hier empfehle ich, sich mit vier Fragen selbstkritisch auseinanderzusetzen.

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Welche Organisationskultur besitzen wir? Den Ausgangspunkt bildet die Überprüfung der aktuellen Kultur; und so einfach diese Frage zu beantworten scheint, so selten sind sich Personen bewusst, welche Organisationskultur tatsächlich gegeben ist. Zu leicht kann man glauben, dass die offizielle und kommunizierte Kultur die gelebte ist. Ein einfacher Test liefert hier einen guten Hinweis: Fragen Sie Kolleginnen und Kollegen unvermittelt nach den Werten der Organisation und beurteilen Sie die Antworten.

Weist die Organisationskultur (unbewusst) benachteiligende Elemente auf? An den genannten Beispielen konnte man sehen, wie schnell eine etablierte Kultur hinderlich für einzelne Gruppen oder für die gesamte Organisation sein kann. Man sollte daher die Kultur mit vielen unterschiedlichen Personen besprechen und sensibel auf Hinweise achten.

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Ist die Vermittlung der Werte und der Kultur noch zeitgemäß? Auch wenn die Werte- und Kulturvermittlung in der Vergangenheit ein Erfolgsmodell war, bedeutet dies nicht, dass dies auch für die Zukunft gilt. Durch die Pandemie wurden Instrumente geschwächt oder sogar obsolet. Als Beispiel kann hier das Bürolayout genannt werden. Wenn sich die Mitglieder der Organisation nur noch selten oder gar nicht mehr am Arbeitsplatz aufhalten, verliert dieses Instrument an Wert. Vielleicht sind auch die gewählten Geschichten zur Vermittlung der Kultur nicht mehr schlagkräftig.

Sind alle Mitglieder der Organisation angemessen eingebunden? Das Design der Organisationskultur und ihre Umsetzung können als ein absolutes Meisterstück gesehen werden. Zum Gelingen des Meisterstücks braucht man aber sowohl in der Entwicklungs- als auch der Implementierungsphase alle Personen der Organisation. Man sollte sich deshalb fragen, ob der Prozess tatsächlich integrativ und umfassend ist. Ist dies nicht der Fall, läuft man Gefahr, Wichtiges zu übersehen. 13


TEAMPLAY SICHERT E-SPORTSTRANSAKTION Crossgate steht als Beratungs-Boutique für maßgeschneiderte Lösungen im Bereich Unternehmensfinanzierung und M&A. Mit creditshelf befindet sich das Haus bereits länger in partnerschaftlichem Austausch. Nun zeigt ein gemeinsames Projekt im E-Sports-Bereich, wie eine effektive Zusammenarbeit von Advisory- und Fintech-Business aussieht. Crossgate ist eine unabhängige, partnergeführte Beratungsgesellschaft mit Fokus auf die Themen Unternehmensfinanzierung und -transaktion. „Unsere Leidenschaft sind Unternehmertum, Technologie und digitalgetriebene Geschäftsmodelle. Wir sind spezialisiert auf internationale Transaktionen und haben Investoren aus den USA, Asien, Lateinamerika und Europa hinter uns stehen“, sagt Christian Blasberg, Partner und Gründungsmitglied von Crossgate. Der studierte Jurist und Betriebswirt begann seine Karriere als Rechtsanwalt im Bereich Corporate M&A bei einer amerikanischen 14

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Kanzlei. Später wechselte er in das Investment Banking und konzentrierte sich hier auf die Segmente Corporate Finance sowie M&A. Im Jahr 2014 folgte schließlich die Gründung von Crossgate mit Hauptsitz in Frankfurt am Main. Die Advisory-Boutique berät insbesondere Firmen und deren Gesellschafter im Deep-Tech-, Digital- sowie Online-Bereich. Der Fokus liegt dabei auf plattformbasierten Geschäftsmodellen, die Software als Service anbieten (SaaS). Hinzu kommen Firmen im Sektor Media und New Media, CleanTech, Fintech sowie E-Sports und Gaming.


Aus der Praxis

Advisory-Boutique für den gesamten Prozess „Im Rahmen unserer Beratungen bieten wir einen One-Stop-Shop-Ansatz für Gesellschaften, die Wachstumskapital einsammeln wollen, oder für Gesellschafter, die Unternehmen an Dritte veräußern beziehungsweise ein Unternehmen erwerben möchten“, sagt Markus Weigand. Er ist seit zwei Jahren Partner des Advisory-Unternehmens und bereits über 15 Jahre im Bereich Corporate und Investment Banking aktiv. Viele Jahre arbeitete Markus Weigand – selbst in Lateinamerika aufgewachsen – im Auftrag internationaler Banken mit Fokus auf den südamerikanischen Kontinent. Das Beratungsangebot von Crossgate beinhaltet den Kontakt zu Fremd- und Eigenkapitalinvestoren sowie sämtliche Dienstleistungen, die für einen Transaktionsprozess nötig sind. Dazu gehören unter anderem vollumfängliche Projektsteuerung, Verhandlungsführung, Unternehmensbewertung, Dokumentation und Risikoprüfung. Kooperation ist der Kern Um effektiv für Kundinnen und Kunden arbeiten zu können, kommt es auch auf die richtigen Partnerschaften an, wie Christian Blasberg erklärt: „Kooperationen sind der Kern einer erfolgreichen Beratungstätigkeit, denn niemand kann alle Teilbereiche eines so komplexen Leistungssegments abdecken. Daher ist es wichtig, bei Bedarf Partner mit in die eigenen Transaktionen zu integrieren. Diese müssen innerhalb ihrer Nische sehr gut aufgestellt sein und über die nötigen Erfahrungen verfügen.“ Auf die creditshelf AG wurden die Berater von Crossgate durch deren erfolgreich abgeschlossene Venture-Debt-Finanzierungen aufmerksam. Das Interesse war geweckt. Der persönliche Kontakt kam durch Rolf Elgeti, Vorsitzender des creditshelf-Aufsichtsrats, und den damaligen CFO Fabian Brügmann zustande.

Die Zusammenarbeit nimmt Fahrt auf Seither steht Stefan Hnida, Leiter des Partnermanagements bei creditshelf, in regem Austausch mit Crossgate. „Ungefähr drei Jahre sind wir jetzt regelmäßig mit Crossgate in Kontakt. Es begann mit einem losen Austausch, bei dem wir viele Überschneidungen festgestellt haben. Mit der Transaktion um Freaks 4U Gaming konnte nun ein Projekt realisiert werden, das den Pfad für die weitere Zusammenarbeit ebnet“, so Hnida. Dieses Projekt hatte eine in der internationalen E-Sports-Industrie vielbeachtete Akquisition zum Inhalt, für welche gemeinsam eine maßgeschneiderte Akquisitionsfinanzierung entwickelt wurde. Das Projekt Freaks 4U Gaming Freaks 4U Gaming ist ein internationaler Player im Bereich E-Sports. Das 2011 gegründete Unternehmen beschäftigt mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben dem Hauptsitz in Berlin und einer Niederlassung in Köln betreibt die Firma auch Standorte in Frankreich, Taiwan und Serbien. Die Leistungen der

Agentur umfassen unter anderem strategische Beratung, Event-Management, Communityund Influencer-Management sowie Produktionen für TV-Sender und Streamingdienste. Zu den Kunden zählen beispielsweise die ESL Gaming GmbH oder große Medienunternehmen wie ProSiebenSat.1 Media. Freaks 4U Gaming ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Außerdem ist das Berliner Unternehmen dabei, seinen internationalen Rang kontinuierlich auszubauen. Dazu sollte zuletzt der italienische Wettbewerber ProGaming Italia (PGI) erworben werden. Herausforderungen der Akquisitionsfinanzierung „Freaks 4U Gaming war ein komplexes Mandat, bei dem die Akquisition eines Wettbewerbers mit nachgeschalteter Eigenkapital-Finanzierungsrunde abzudecken war“, so Christian Blasberg. Generell sind die Herausforderungen für Unternehmen wie Freaks 4U Gaming gerade in Sachen Finanzierung nicht gering: „Bei der Gaming- und E-Sports-Branche handelt

Kooperationen sind der Kern einer erfolgreichen Beratungstätigkeit, denn niemand kann alle Teilbereiche eines so komplexen Leistungssegments abdecken.” Christian Blasberg, Partner und Gründungsmitglied von Crossgate

Aus der Praxis

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Aus der Praxis es sich häufig um Unternehmen, die aufgrund ihres digitalen Geschäftsmodells wenig Sachanlagen auf der Bilanz halten. Hier besitzen die Firmen meist nur wenige dingliche Sicherheiten, beispielsweise Büro-Ausstattung, Patente oder Softwarelizenzen. Darauf können klassische Fremdkapitalgeber allerdings nur schwer eine Finanzierung stützen. Die Zweitverwertung dieser Vermögenswerte ist kompliziert“, erklärt Stefan Hnida. Auf klassischem Weg sei es zudem kaum möglich, Finanzierungen nur auf Cashflow und Erfolgsprognosen eines wachsenden Unternehmens zu stützen. „Es gibt zahlreiche Kunden, bei denen sich die Banken mit einer Finanzierung sehr schwertun. Genau hier setzt das Angebot von creditshelf an: Mit einem dinglich unbesicherten Kredit und differenzierter Risikoaffinität können wir Unternehmen oft weiterhelfen“, so Hnida. Da es bereits gemeinsame Projekte und einen regen Austausch gab, hatten Christian Blasberg und sein Team auch beim Mandat Freaks 4U Gaming früh bei Stefan Hnida angefragt. Dieser erinnert sich: „Ein schnelles ‚Ja‘ oder ‚Nein‘ ist für die Planung unserer Kunden und Partner wichtig. Deshalb gab es von uns nach einer groben Analyse der Zahlen nach knapp 48 Stunden die erste Einschätzung.“ Und die fiel positiv aus. Im Verlauf der weiteren Prüfung bestätigte sich die frühe Prognose: Freaks 4U Gaming besaß ein attraktives Geschäftsmodell und creditshelf konnte mit dem gewünschten Darlehen unterstützen. Die Rückzahlung würde aus dem Cashflow des Unternehmens erfolgen. Lösung in zwei Stufen Die Zusammenarbeit bei Freaks 4U Gaming ist ein gutes Beispiel einer hybriden Transaktion: „creditshelf arrangierte das Akquisitionsdarlehen für die erste Phase des Projektes. Auf dieser Grundlage konnte die zweite Phase, die Finanzierungsrunde, ebenfalls erfolgreich abgeschlossen werden“, beschreibt Christian Blasberg das Vorgehen. Dank dieses Ansatzes hatte die E-Sports-Agentur den nötigen Handlungsspielraum, um den Vertrag mit PGI eigenständig zum Abschluss zu bringen. „Durch die Kooperation mit creditshelf konnten wir den Finanzierungsbedarf dieses Mandanten

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Mit der Transaktion um Freaks 4U Gaming konnte nun ein Projekt realisiert werden, das den Pfad für die weitere Zusammenarbeit ebnet." Stefan Hnida, Head of Partner Management, creditshelf AG

decken, der eine einfache, schnelle und digitale Entscheidung brauchte“, sagt CrossgatePartner Markus Weigand. Auch Stefan Hnida zieht ein positives Resümee: „Crossgate hat uns mit Freaks 4U Gaming einen neuen Kunden aus dem E-Sports-Segment vermittelt. Durch die gemeinsam angestoßene Akquisitionsfinanzierung konnte dieser seine internationale Buy-and-build-Strategie weiterverfolgen. Für uns war es zudem die erste Finanzierung im Unterhaltungssektor und damit eine spannende Herausforderung.“ Partnerschaften als Zukunftsmodell Der Bedarf an Lösungen wie im Fall von Freaks 4U Gaming wird künftig weiter steigen, denn durch die beschleunigte Digitalisierung werden die Geschäftsmodelle und Marktzusammenhänge immer komplexer. Das Angebot für alternative Finanzierung wächst entsprechend mit. Dennoch ist das Hausbankprinzip in Deutschland stark verwurzelt. Für Fintechs ist es deshalb immer ein Thema, potenzielle Kundenunternehmen kennenzulernen – selbst, wenn Lösungen für Situationen bereitgestellt werden, die die klassische

Fremdkapitalfinanzierung nicht abdeckt. Deshalb sind zuverlässige Partner mit entsprechendem Netzwerk unverzichtbar. „Jedes Unternehmen hat Berater: vom Steuerexperten über den Bank- bis hin zum Unternehmensberater. Diese sind ein wichtiger Zugang für uns; sie bringen die creditshelf-Lösung in den Fokus der Unternehmen“, sagt Hnida. Solche „Argumentationsverstärker“ verstünden das Finanzierungsmodell und machten es ihren Mandanten verständlich. Ein Fintech im Finanzierer-Portfolio zu haben, kann aber auch für das Beratungsunternehmen ein wichtiger USP sein – dann nämlich, wenn die Lösung den Mandanten bei spezifischen Bedürfnissen einen Mehrwert bietet. „Für uns sind vor allem hybride FinanzierungsProjekte interessant, wo es eine Eigen- sowie eine Fremdkapitalkomponente gibt. Wann immer wir eine solche Situation vorfinden, beziehen wir creditshelf als möglichen VentureDebt- und Fremdkapital-Experten mit ein“, sagt Christian Blasberg. Crossgate steht daher permanent im Austausch mit Stefan Hnida und seinem Team – das nächste Projekt ist wohl nur eine Frage der Zeit.

Mehr zu Crossgate Corporate Finance: www.crossgate.com

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Blick hinter die Kulissen

FINTECH AUF AUGENHöHE MIT DER BANK creditshelf arbeitet bereits mit mehreren Bankpartnern in Deutschland zusammen, ist mit einer Vielzahl weiterer im Dialog. Wie profitieren beide Seiten voneinander und warum sind Fintechs für Banken heute unverzichtbar? „Die Digitalisierung hat durch Corona einen deutlich größeren Stellenwert bei den Banken erhalten“, weiß Sebastian Seibold, Head of Business Development von creditshelf. Als Beispiel nennt er die KfW-Schnellkredite als Corona-Hilfe für Unternehmen: Diese mussten in kurzer Zeit durchgeleitet werden. Die Banken hatten dafür jedoch keine digitale Lösung, sondern mussten Hunderte von Anträgen händisch bearbeiten. Schnell reifte die Erkenntnis: Im KMU-Geschäft ist Automatisierung dringend nötig! Wie das geht, machen creditshelf und andere Fintechs der Finanzbranche seit geraumer Zeit vor. Die von ihnen entwickelten digitalisierten und zu großen Teilen automatisierten Prozesse sind in der Antragsbearbeitung schneller, effizienter und genauer. Und so macht creditshelf den Banken seit mehr als fünf Jahren das Angebot, in das hochgranulare KMU-Portfolio zu investieren, also in das Geschäft mit vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen. Parallel nennen immer mehr Banken creditshelf als Netzwerk-Partner, wenn sie selbst das

Kreditgeschäft nicht abwickeln können wegen Unternehmensgröße, Finanzierungsvolumen, Bonität, Rating oder fehlenden Sicherheiten: „Für die Bank ist diese Empfehlung zum einen ein Werkzeug zur Kundenbindung, andererseits erhält sie von uns eine Einmal-Provision“, erläutert Sebastian Seibold. Zusammenspiel von Fintech und Bank Wie multidimensional das Zusammenspiel von Fintech und Banken ist, wird bei genauerer Betrachtung deutlich: Geschäftsbanken, Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken führen creditshelf Kunden zu, deren konkreten Finanzierungswunsch sie selbst nicht oder nur zum Teil bedienen können. Banken können darüber hinaus ihre Kreditanalyse an creditshelf auslagern oder die Risikoanalyse-Tools direkt in ihr eigenes System integrieren. Daneben stehen die Bankpartner als Refinanzierer und für das Kreditgeschäft von creditshelf und anderen Fintechs parat. „Die Gespräche zur Geschäftsanbahnung mit Banken sind immer relativ lang, schließlich will man sich gut kennenlernen“, betont Sebastian Seibold. „Der eigentliche Blick hinter die Kulissen

Prozess des Onboardings, also der Neuproduktprozess, hingegen benötigt meist weniger als drei Monate, da wir für eine klassische Vertriebspartnerschaft kein IT-Projekt aufsetzen und auch keine Schnittstellen programmieren müssen. Bei einer tieferen Integration sähe das anders aus, aber auch da sind wir agil.“ Suchte früher creditshelf den Kontakt zu den Banken, kommen diese mittlerweile aktiv auf das Fintech zu. Denn am Pionier und Marktführer digitaler Finanzierungsplattformen führt mittlerweile kaum ein Weg vorbei. Sebastian Seibold ist sich sicher: „Banken innovieren selten aus sich heraus, sie brauchen externe Impulse oder Leute, die etwas von innovativen Technologien verstehen, um Hebel in Bewegung zu setzen.“ So suchen sich Banken vielfach Fintechs als Technologiepartner. Fintechs wiederum nutzen diese Nähe, um vom Kundenportfolio der Banken zu profitieren. Banken lernen heute von creditshelf Sebastian Seibold: „Bei creditshelf haben wir die komfortable Situation, dass hier die Gründer und Manager von Haus aus Banker mit solidem Lebenslauf sind, was die Reputation bei den Banken erhöht.“ Streng genommen seien die creditshelf-Manager atypische Banker, da sie umgedacht haben und stark auf Technologie setzen. „Heute lernen etliche Banken von creditshelf, denn hier stehen Innovationsfähigkeit, Technologieaffinität und Digitalisierung im Mittelpunkt des Geschäfts.“ Damit kann creditshelf der externe Innovationsmotor für die Banken sein, der ihnen die die „Fear of missing out“ nimmt – also die Angst, ein spannendes Thema zu verpassen. 17


DIGITALE FITNESS FüR FüHRUNGSKRäFTE IN DER NEUEN HYBRIDEN ARBEITSWELT. Von der digitalen Couchpotato zum digitalen Sprinter

Virtuelle KaffeeEcke als permanente virtuelle Einrichtung – ggf. auch auf Slack als Channel Interaktive Tastings wie virtuelles Schoko-Tasting oder virtuelles Gin- oder Wein-Tasting Interaktiver Songslam y

www.gather.town

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www.cg-events.de/ virtuelle-teamevents

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www.spielgestalter.de/ virtuelle-events

Es bietet sich auch für Firmen an, eine virtuelle Kaffeeecke im Intranet zu kreieren, damit die Remote-Mitarbeiter auch jederzeit die Chance aufs Netzwerken haben. Ein mögliches Tool dafür ist z. B. Wonder.

Virtuelles Lernen mit der creditshelf Academy Früher gab es bei creditshelf auch wöchentliche Finance classes in den Abendstunden. Die könnte man wieder aufleben lassen. Zudem haben Mitarbeiter ihr Wissen in den „Brown Bag Lunches” oder auch in den Happy Hours geteilt. Unser damaliger CTO Nico Bleh hat eine Kampfsportsession angeboten, unser Investor Relations Manager Maximilian Franz trainierte Taekwando und Maria Mazur aus der IT übte die Teamkollegen im Acryl malen. Das Marketing zeigte Tipps und Tricks aus der Social-Media-Kiste. www.gather.town

Die digitale Transformation der Businesswelt erhöht stetig den Druck auf Führungskräfte. In dem Buch „Digitale Fitness für Führungskräfte“ zeigen Dr. Gerald Lembke und Nadine Soyez Tools & Event- sowie Motivationsideen für das hybride Arbeiten im New-Work-Zeitalter. Sie geben Teambuilding-Anregungen in der Corona-Zeit und zeigen Führungskräften, wie sie ihre Mitarbeiter ins neue Zeitalter führen. Agiles Arbeiten erfordert es, Altes loszulassen und Neues zu wagen, Komplexität zu beherrschen und bessere und schnellere Entscheidungen herbeizuführen. Es wird immer wichtiger Selbstorganisation in hybriden Teams zu fördern und mit Kontrollverlust umzugehen. Im digitalen Zeitalter ist ein kooperativer Führungsstil gefragt, der Mitarbeiter einbindet und selbstorganisiertes Arbeiten und Mitsprache fördert. Digitale Fitness für Führungskräfte ist somit der erfolgreiche Umgang mit den organisatorischen Herausforderungen der Digitalisierung und dem Wertewandel der Arbeitskultur.

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New to the Crew Immer wenn ein Teammitglied neu in der Crew ist, kann man das „New to the Crew Quiz“ anbieten. Das bietet den neuen Mitarbeitern die Möglichkeit sich untereinander, aber auch das Unternehmen kennenzulernen – auch in Zeiten von Kontaktbeschränkung und Videokonferenzen. Bei diesem Event werden die Teilnehmenden zu Kandidaten einer virtuellen Quizshow und haben die Möglichkeit sich virtuell kennenzulernen. Innerhalb einer Videokonferenz wird das Quiz vom charmanten Quizmaster moderiert. Simultan stimmen die Teilnehmer zu den Fragen aus Musik, Film, Fernsehen und den persönlichen Interessen über ihr Handy ab. www.spielgestalter.de/virtuelle-events/

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Impulse

Virtual oder Art Night

Online-Krimi-Dinner

Firmen-Kochkurse

Im Rahmen einer Virtual oder Art Night hat man die Möglichkeit zu zeichnen, zu malen und zu gestalten. Solche Events sind gute Möglichkeiten für das Wir-Gefühl. Sie bringen lustige, spannende Momente und verbinden Mitarbeiter im isolierten Arbeitsalltag. Mit einer Virtual oder Art Night können Mitarbeiter den Künstler in sich entdecken. In nur zwei Stunden wird ein Kunstwerk gemeinsam gemalt. Ein Profi führt uns virtuell durch alle Schritte. Das Kunstwerk kann auch in der Firma aufgehängt werden.

Wie auch im wahren Leben darf natürlich ein Krimi-Dinner nicht in dem Entertainment-Programm fehlen. Die Spielehersteller haben sich 2020 darauf eingestellt und Apps und Online-Tools dafür kreiert. Jeder schlüpft in eine Rolle und man löst gemeinsam einen Kriminalfall.

Das Management kocht aus dem Wohnzimmer. Alternativ können solche Kurse auch gebucht werden.

www.groupnight.de/artnight

MeilensteinEvents und Videos

Quelle: Digitale Fitness für Führungskräfte, S. 149

Casino-Night Employee Dates oder Mystery Lunches

Blockbuster online

Im Rahmen von Mystery Lunches verdatet man seine Mitarbeiter. Eine gute Anregung, um über Gott und die Welt zu plaudern oder auch einem vom Unternehmen vordefinierten Fragenkatalog zu folgen. Gleichgesinnte können sich so im Team finden und Mitarbeiter können sich besser kennenlernen.

Ein virtueller Filmdreh als Online-Team-Event ist auch zu empfehlen. Gemeinsam mit den Kollegen stimmt man das Drehbuch ab und macht dann bei einem Film mit.

Quelle: Digitale Fitness für Führungskräfte, S. 150

Virtuelle Karnevalparty Im Saus und Braus wird's närrisch jetzt in jedem Haus. Mit vielen interaktiven Teamspielen, humorvoller Moderation oder auch Fasnetsmukke rocken wir die Homeoffice-Bühne. www.cg-events. de/virtuelleteamevents

Gerne können wir auch einen weiteren Raum anbieten mit Casino-Night. Damit auch Tanzmuffel auf ihre Kosten kommen. www.cg-events.de/ virtuelle-teamevents

100 Millionen Kreditvolumen ist für creditshelf doch ein großer Step und das Erreichen eines schönen Meilensteins. Das Durchbrechen der 100-Millionen-Kreditvolumen-Grenze ist ein großes Event.

Gesundheits- und Wellness-Aktivitäten

www.spielgestalter. de/teamevents/ blockbuster-online

Früher gab es Yoga-Sessions, welche unsere damalige Personalchefin einmal pro Woche in der Firma angeboten hat. Diese sportliche Betätigung kann man als Unternehmen heute leicht digital wieder aufleben lassen und die Sessions virtuell anbieten. Weitere Anregungen sind Atemworkshops oder Achtsamkeitsworkshops. Körperliche und mentale Gesundheit sind die Basis eines jeden Erfolgs.

Sportchallenges wie Walktobers oder Runningmarch? Als sportliches Unternehmen bieten sich Sportchallenges an: z.B. Walktober - wer schafft die meisten Schritte im Oktober?

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www.worldofyoga.de

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www.market.heycater.com

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www.virtualteamheroes.de

Virtuelle Party mit DJ Da lassen wir es so richtig krachen und laden zur virtuellen Party mit Profi-DJ Tony P. Gemeinsam vor den Bildschirmen grooven und mit Kollegen Spaß haben ist hier angesagt.

Runningmarch - wer rennt die meisten Kilometer im März?

www.virtuelle-weihnachtsfeier.de

Impulse

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REALWIRTSCHAFT UND KAPITALMARKT DURCH TECHNOLOGIE DIREKT VERBINDEN Das Berliner Fintech CrossLend betreibt eine Plattform für Kreditgeber und institutionelle Investoren. Sie ermöglicht die effiziente Abwicklung von Transaktionen zur Refinanzierung durch den Kapitalmarkt. Dazu werden beispielsweise reale Assets wie Kredite in digitale Assets transformiert. Als Kooperationspartner profitiert so auch creditshelf von einem erweiterten und standardisierten Zugang zum Kapitalmarkt. „Uns geht es um den Brückenbau zwischen Realwirtschaft und Kapitalmarkt. Wir wollen eine direktere, effizientere Refinanzierung auf der einen Seite mit aussichtsreichen Anlagemöglichkeiten für Investoren auf der anderen Seite verbinden. Zu diesem Zweck betreiben wir unsere Plattform basierend auf den von uns entwickelten Technologien. Dadurch ermöglichen wir auch gänzlich neue Geschäftsmodelle“, beschreibt COO Marco 20

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Hinz die CrossLend-Mission. Gegründet wurde das Fintech 2014. Durch eine Reihe von Finanzierungsrunden, strategische Partner und eine positive Geschäftsentwicklung konnte das Unternehmen seither intensiv wachsen. Heute zählt CrossLend sechs Standorte: Wien, Lissabon, Berlin, Luxemburg, Frankfurt und


Aus der Praxis London. Über 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus knapp 30 Nationen arbeiten für das Fintech. Sie alle entstammen, Hinz zufolge, finanzmarktnahen Industrien und bringen den passenden Erfahrungsschatz aus Technologieunternehmen, Versicherungen, Banken, Rating-Agenturen oder Investmentfirmen mit. „Daneben sind unsere Kunden und Partner in zwei zentralen Bereichen beheimatet. Auf der einen Seite haben wir die Finanzierer: von Banken über Kreditplattformen bis hin zu Factoring-Unternehmen. Die andere wichtige Zielgruppe sind institutionelle Investoren, die europaweit nach Investitionsmöglichkeiten suchen – Banken, Versicherungen, Pensionskassen, Versorgungswerke, Asset Manager und andere“, erklärt Marco Hinz. Zugelassener und beaufsichtigter Emittent CrossLend hat Zulassungsverfahren unterschiedlicher europäischer Regulatoren durchlaufen. Seit 2016 besitzt das Fintech etwa eine Lizenz der CSSF, also der Aufsichtskommission des Finanzsektors in Luxemburg. Seit 2020 stehen die Berliner zudem unter der Aufsicht der BaFin. Bedingt durch den Brexit läuft gerade ein Antragsverfahren bei der FCA, der unabhängigen Finanzaufsichtsbehörde des Vereinigten Königreichs in London. Bis zu dessen Abschluss kann das Unternehmen allerdings bereits eine temporäre Zulassung nutzen. Dadurch ist CrossLend in der Lage, europaweit Wertpapiere anzubieten – eine zentrale Voraussetzung für das Geschäftsmodell des Fintechs. End-to-end-Lösung Das Angebot von CrossLend erleichtert Kreditgebern die Interaktion mit dem Kapitalmarkt auf unterschiedlichen Ebenen. So stellt CrossLend mit seiner digitalen Plattform einerseits die nötige Infrastruktur bereit, um beispielsweise Kreditdaten zu erfassen, aufzubereiten und zu validieren. Das hilft etwa beim Erstellen von Cashflow-Modellen, Asset-Bewertungen oder dem Monitoring und Reporting von Investments. Über die Plattform rücken Kreditgeber und Investoren näher zusammen. Die Interaktionen werden so deutlich vereinfacht und standardisiert. Dank seiner Lizenzen kann CrossLend Wertpapiere, in der Regel in Form von Inhaberschuldverschreibungen, herausgeben. Diese können von Investoren anschließend erworben werden. Der COO erklärt, was die Securitisation as a Service so praktikabel macht: „Institutionelle Investoren besitzen meist nur begrenzte Ressourcen und auch nicht die nötigen Technologien oder Prozesse, um sich mit den Detailaspekten, die hinter komplexen Assets stehen, zu beschäftigen. Beispiel Factoring: Hier betragen die Laufzeiten

oft nur 30 oder 40 Tage, daher ist die Umschlagsgeschwindigkeit der Forderungen sehr hoch. Investoren wollen in so einem Fall ein übersichtliches, leicht zu handhabendes Finanzinstrument besitzen. Genau so ein Produkt erzeugen wir und kümmern uns um alles, was dieser Struktur an Komplexität zugrunde liegt.“ CrossLend bietet somit modulare Lösungen für Kapitalmarkttransaktionen. Kundinnen und Kunden können aus diesen Produkten wählen, was sie benötigen: nur die Datenservices, den Marktplatz, die Verbriefung oder gleich den gesamten Prozess. Brückenbauer trifft Mittelstandsfinanzierer Da sich CrossLend als Infrastrukturanbieter und Brückenbauer zwischen Kreditgebern und Investoren versteht, sind Kooperationen essenzieller Bestandteil des Geschäftsmodells. Die Zusammenarbeit mit creditshelf begann 2018. „Eine Bank wollte damals über die Kreditplattform in den Mittelstand investieren. Das Haus war auf der Suche nach einer effektiven und regulatorisch passenden Möglichkeit. Eine Verbriefung erschien aussichtsreich – wir kamen ins Spiel und entwarfen gemeinsam mit creditshelf ein passendes Setup für die Bank“, erinnert sich Marco Hinz. Die Verbriefung steht bei der Kooperation mit creditshelf seither im Zentrum. Sie ermöglicht es Investoren, das Angebot von creditshelf nach individuellen Kriterien zu nutzen. „Unser Partner CrossLend tritt, vereinfacht gesagt, wie ein regulärer Investor auf unserer Plattform auf. Mit dem zentralen Unterschied, dass er kein eigenes Geld bewegt, sondern wiederum eine Reihe institutioneller Investoren hinter sich hat. Die von uns arrangierten

Uns geht es um den Brückenbau zwischen Realwirtschaft und Kapitalmarkt.“ Marco Hinz , COO, CrossLend GmbH

Daniel Bartsch, Marco Hinz und Oliver Schimek (CEO, CrossLend)

Aus der Praxis

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Aus der Praxis

Durch seine maßgeschneiderten Produkte erleichtert CrossLend institutionellen Investoren den Zugang zu unserem Angebot zusätzlich." Dr. Daniel Bartsch, Co-Gründer und Vorstand, creditshelf AG

Kredite werden von CrossLend in Wertpapiere umgewandelt und für die Investoren verwaltet. Dadurch steht uns eine breitere Basis und ein breiterer Schnitt an Geldmitteln zur Verfügung“, erklärt Dr. Daniel Bartsch, Gründungsmitglied und COO von creditshelf. Vehikel für Investoren CrossLend schafft damit eine weitere Möglichkeit, KMU über creditshelf bei ihrer Finanzierung zu unterstützen. Institutionelle Geldgeber können direkt über die Plattform in die Mittelstandskredite investieren, die über einen Bieterprozess bereitgestellt werden. Oder sie zahlen über den von creditshelf aufgesetzten Fonds in den Durchschnitt der arrangierten Kredite ein. Außerdem können Investoren über besagte, von CrossLend emittierte Wertpapiere investieren. „Diese Option kann aus regulatorischen oder prozessbedingten Gründen erforderlich werden. Wir hatten beispielsweise den Fall einer ausländischen Bank, die in deutsche KMU-Kredite investieren wollte, was mit unserer gemeinsamen Lösung möglich wurde“, so Marco Hinz. Gerade für internationale Investoren, die in den hiesigen Mittelstand anlegen möchten, sei creditshelf eine nützliche Plattform. Dafür spreche die Bandbreite an Investitionsvolumen und die Qualität der Investments. Hinzu kämen die intensiv gepflegten Partnerschaften zu etablierten Bankhäusern. Gelebtes Miteinander im Ökosystem Aufseiten von creditshelf wird die Zusammenarbeit ebenfalls geschätzt: „Durch seine maßgeschneiderten Produkte erleichtert CrossLend institutionellen Investoren den Zugang zu unserem Angebot zusätzlich. Dadurch haben

wir eine breitere Basis an Geldgebern und einen weiteren Kanal an Mitteln, um mittelständischen Unternehmen zu einer Finanzierung zu verhelfen“, so Dr. Bartsch. Für den creditshelf-Mitbegründer ist die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen ein Grundpfeiler der Fintech-Idee: „Kooperationen sind ein zentraler Bestandteil unseres Geschäftsprinzips. Wir haben creditshelf von Anfang an als Teil eines Ökosystems verstanden. Entsprechend pflegen wir heute Partnerschaften in allen Bereichen: In der Kundenakquise arbeiten wir mit Unternehmensberatern, Anwälten, Wirtschaftsprüfern und Banken zusammen. Wir freuen uns außerdem, namhafte Partner wie den Europäischen Investitionsfonds an unserer Seite zu wissen und sind stets an der Zusammenarbeit mit innovativen Marktteilnehmern wie CrossLend interessiert.“ Nur über solche fruchtbaren Kollaborationen könne der Kreditbedarf des deutschen Mittelstands auf Dauer gedeckt werden. Next Step: zentrale Standards Die gemeinsame Arbeit der beiden Fintechs zeigt, wie effektiv Finanzierer bereits heute kooperieren und welchen Nutzen dies auf allen Seiten bringt. Dennoch steht die Branche noch vor zahlreichen Herausforderungen. Dies hat in vielen Teilen mit einer schleppenden Digitalisierung zu tun – etwa, wenn es um die Standardisierung von Daten und Prozessen geht. Um die Entwicklung weiter voranzubringen, sind sowohl CrossLend als auch creditshelf neben ihrer operativen Zusammenarbeit im Verband deutscher Kreditplattformen aktiv. Diese Interessenvertretung setzt sich unter anderem für Branchenstandards bei Risikoprozessen, Rechtsauffassungen und Daten ein. „Aktuell bremsen uns noch große Hürden aus. Beispielsweise verbringen wir, gerade bei grenzüberschreitenden Kapitalmarkttransaktionen, oft bis zu 80 Prozent der Zeit mit dem Daten-Onboarding oder dem Klären regulatorischer Rahmenbedingungen“, sensibilisiert Marco Hinz. Gelänge hier eine Standardisierung und könnten Medienbrüche minimiert werden, ließen sich große Potenziale heben: schnellere Prozesse, eine höhere Qualität der Informationen und damit eine noch effektivere Abstimmung zwischen Kreditgebern und Investoren. Das würde auch den kreditsuchenden Unternehmen zugutekommen. CrossLend und creditshelf wollen ihre Partnerschaft in jedem Fall weiter ausbauen und vertiefen.

Mehr über CrossLend: www.crosslend.com

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Impulse

INSPIRATIONSQUELLE PODCAST Der Podcast ist das am stärksten wachsende Medium, der Konsum steigt stetig. Zurecht, denn die Vorteile liegen auf der Hand: Neuigkeiten lassen sich quasi überall konsumieren, ob in der Bahn, im Auto oder beim Sport. Die Angebote sind vielfältig und für nahezu jeden Themenbereich lassen sich Formate finden. In dieser Rubrik stellen wir Ihnen wegweisende Podcasts aus der Finanzwelt vor.

#STATION PODCAST Der STATION Podcast “Deal Insider” wurde im Januar 2021 gelaunched. Mit diesem Podcast bietet STATION einen Blick hinter die Kulissen der großen Deals aus der Region. GründerInnen berichten von ihren Erfahrungen und Herausforderungen während Fundingrunden. Kompakt und für Zuhörer auf den Punkt gebracht. Zu Gast waren bereits Marco Adelt (Clark), Marc Dassler (Energy Robotics), Daniel Zacharias (Sdui), Michael Grupp (Bryter), Petra Kaul (Palturai) sowie Johannes Laub (CrowdDesk umbenannt in portagon). Immer mehr Startups aus der Region schließen erfolgreich große Finanzierungsrunden ab. Dies zeigt eine sehr erfreuliche Entwicklung.

#WHAT'S UP CORPORATE FINANCE „What’s up, Corporate Finance?" ist der Podcast für alle Corporate-Finance-Fans! Alle zwei Wochen, immer freitags, analysieren die beiden Finanzjournalisten Philipp Habdank und Bastian Frien zusammen mit spannenden Persönlichkeiten Themen rund um Private Equity & Debt, Corporate & Investmentbanking, M&A und Restrukturierung. Analytisch und unterhaltsam werfen wir ein Schlaglicht auf den Corporateund Leveraged-Finance-Markt, spüren und bohren Trends auf und geben dem Nachwuchs Einblicke in eine erfolgreiche Corporate-Finance-Karriere. Jetzt folgen!

#FINCAST

#DIGITAL DUMP!

„FinCast“ ist ein Podcast von digital kompakt: Disruption im Payment- und Banking-Sektor – und wo bist du? Durch die Digitalisierung entstehen rasant innovative und effiziente Geschäftsmodelle, neue Technologien mischen den Finanzsektor auf. Mit dem FinTech-Podcast „FinCast” ist man in der Branche immer up to date, egal ob aktuelle technologische Entwicklungen oder neue Geschäftsmodelle.

Bei Digital Dump! erkunden Kate Pohl und ihr Partner Steven Batiste die Welt der Technologie. Sie wollen die Technologie entmystifizieren und das Komplexe transparent und leicht verständlich machen - nicht nur für die Nerds, sondern für JEDEN. Jede Woche erforschen Techno Wizard Steven und auch Kate die Facetten der Technologie. Sie versuchen, neue Konzepte für ALLE verständlich und einfach zu machen.

Impulse

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RüCKBLICK

FIRMENKREDITE 4.0 AM 07.10.2021 Nachgefragt bei Unternehmerinnen und Unternehmern: sonoro Audio

AFTERWORK TALK AM 21.09.2021 Digitale Fitness für Führungskräfte

FIRMENKREDITE 4.0 AM 02.09.2021 Nachgefragt bei Unternehmerinnen und Unternehmern: SRK Systems GmbH Unser Referent: y Robert Kleinschmidt, Geschäftsführer, SRK Systems GmbH

Unsere Referenten: y Dr. Gerald Lembke, Hochschullehrer, Vortragsredner, BusinessCoach, Autor, Podcaster y

Unser Moderator: y Richard Heller, Leiter Firmenkunden, creditshelf AG

FORUM PETER HERTWECK VOM 21-22.10.21 FIRMENKREDITE 4.0 AM 16.09.2021 Nachgefragt bei Unternehmerinnen und Unternehmern: Landhaus Teigwaren Müller

DEALSOURCING ist eine EventPlattform, die mit ihrem Programm und Networkingelementen an sämtliche Akteure der Corporate Finance Community adressiert. www. finance-thinktank.de/events/ dealsourcing-2021/

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Unsere Moderatoren: y Richard Heller, Leiter Firmenkunden, creditshelf AG y Stefan Hnida, Leiter Partnermanagement, creditshelf AG

Bloggerin Nadine Soyez, Management Consultant Virtualteamheroes.de

Unsere Moderatoren: y Richard Heller, Leiter Firmenkunden, creditshelf AG y Carolin Offergeld, Firmenkundenbetreuerin, creditshelf AG

DEALSOURCING AM 16.09.2021

Unser Referent: y Marcell Faller, Geschäftsführer sonoro audio GmbH

Unsere Referenten: y Carsten Schütz, CFO, Landhaus Teigwaren Müller GmbH & Co. KG y Reinhold Müller, GF, Landhaus Teigwaren Müller GmbH & Co. KG y Hannes Lückstädt, Risk Manager, creditshelf AG Unsere Moderatoren: y Richard Heller, Leiter Firmenkunden, creditshelf AG

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Nachfolge – Finanzierung – Vermögen Mit: y Richard Heller, Leiter Firmenkunden creditshelf AG y Stefan Hnida, Leiter Partnermanagement, creditshelf AG y Carolin Offergeld, Senior Firmenkundenbetreuerin, creditshelf AG Der Treffpunkt für Unternehmer, Nachfolger, Investoren und strategisches Wachstum. Austausch auf Augenhöhe, Begleitung und Beratung bei strategischem Wachstum sowie Praxisbeispiele und herausragende Referenten-Persönlichkeiten. www.peter-hertweck-forum.de


Termine

INFORMIEREN NETZWERKEN FINANZIEREN

HUT – 30. HESSISCHER UNTERNEHMERTAG AM 26.10.2021 Das Spitzentreffen der hessischen Wirtschaft und der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände Mit: y Richard Heller, Leiter Firmenkunden creditshelf AG y Stefan Hnida, Leiter Partnermanagement, creditshelf AG y Maximilian Wagner, Partnermanager, creditshelf AG Am 26. Oktober startet der 30. Hessische Unternehmertag und creditshelf ist am Start. Das Zusammentreffen von Wirtschaft und Politik stärkt den Standort und seine Akteure. Hessen gehört mit einem seit 10 Jahren wachsenden BIP von mittlerweile fast 300 Mrd. EUR zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Bundesländern in Deutschland. Besonders die Industrie-Branchen Chemie+Pharma, Metall+Elektro, Automobil+Maschinenbau sowie Finanzdienstleistungen sind starke Anker für die Wirtschaft. 250.000 SME bilden das Rückgrat der hessischen Wirtschaft. Über 1.000 Entscheider treffen sich jährlich im Kurhaus in Wiesbaden. Der HUT ist die Plattform für Austausch und Visibilität in der Entscheidercommunity in Hessen. www.vhu.de/newsroom/ veranstaltungskalender/30hessischer-unternehmertag.html

Wenn sich ein Produkt oder eine Dienstleistung am Markt etabliert hat, wollen Unternehmen häufig wachsen. Marktanteile und Kapazitäten sollen ausgebaut werden. Nur in wenigen Fällen kann die Wachstumsfinanzierung aus eigenen liquiden Mitteln finanziert werden – erst recht, wenn diese in Zeiten der Pandemie in die Aufrechterhaltung der Geschäftstätigkeit fließen. Bei unseren Online-Seminaren, Messeauftritten und digitalen Veranstaltungen berichten unsere Kundenberater über die Möglichkeiten der creditshelf-Wachstumsfinanzierung. Wir laden Sie herzlich ein, bei den folgenden Events dabei zu sein.

FINANZ-TALK DIGITAL AM 09.11.2021 "Aktuelle Entwicklungen an den Devisenmärkten – Was Sie jetzt wissen müssen second edition" Unsere Referenten: y Mark Elser, Country Head Germany, iBanFirst y Stefan Hnida, Leiter Partnermanagement, creditshelf AG www.creditshelf.com/finanz-talkdigital-entwicklungdevisenmaerkte-2

Termine

EIGENE VERANSTALTUNGEN Aufgrund der aktuellen Lage sind Finanz-Talks, Finanz-Talks Digital, Lunch and Learns sowie Afterwork Talks – auch mit Videos – tagesaktuell zu finden unter: I www.creditshelf.com/events I www.creditshelf.com/onlineseminar-archiv

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MEINUNG HABEN, MEINUNG TEILEN

Dr. Gero Kalt, Geschäftsführer F.A.Z.Institut für Management-, Markt- und Medieninformationen GmbH, Herausgeber Fachmagazin „Verantwortung“

Fachexperten sprechen über brandaktuelle Themen aus der Finanzwelt

Lassen sich Nachhaltigkeit und unternehmerischer Erfolg verbinden? Ein gravierender Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft ist im Gange. Wirtschaftlicher Erfolg wird künftig unter anderen Voraussetzungen erwirtschaftet werden müssen. Wie hängen nachhaltiges Handeln und Geschäftserfolg zusammen? Was bedeutet „Responsible Leadership“ heute? Mit diesen und vielen anderen Fragestellungen aus dem CSR-Bereich setzen wir uns bei der Initiative „Verantwortung“ auseinander. „Verantwortung“ ist eine dauerhaft angelegte Aktivität der F.A.Z.-Gruppe und ein Netzwerk mit diversen Plattformen für rund 10.000 Entscheider aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Wir möchten zeigen, dass unternehmerischer Erfolg und Nachhaltigkeit keine Gegensätze sind. Gemeinsam mit unseren Partnern demonstrieren wir an erfolgreichen Beispielprojekten, dass Verantwortung bereits heute erfolgreiche Unternehmenspraxis ist, und möchten andere Unternehmen motivieren, die Chancen zu erkennen und ebenfalls anzugehen. Die Initiative bietet interessierten Personen kontinuierlich Informations- und Networking-Plattformen an. Dazu zählen: Magazin-Newsletter, internationale Konferenzen, Roundtable, Workshops, Webinare sowie zahlreiche digitale Plattformen.

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Gesine Wagner, Journalistin für Personalwirtschaft und die Community „Gründen & Wachsen“ des F.A.Z.Fachverlags New Work – und was Unternehmer unbedingt in 2022 beachten müssen Wir alle lieben unsere neu gewonnene Freiheit in Sachen Mobile Working. Wir sind aber auch auf echte menschliche Interaktionen angewiesen. Der Drahtseilakt zwischen der freien Wahl des Arbeitsortes und der trotzdem stattfindenden Treffen im Büro, und zwar aller Kollegen und Kolleginnen, ist für Unternehmen in diesem Jahr eine der größten Personalherausforderungen. Empörung seitens der Belegschaft macht sich breit, wenn Arbeitgeber plump zum alten Arbeitsmodell zurückkehren – es wäre auch gar nicht möglich.

Nº 14 | Januar 2022 • creditshelf AG


Impulse

Steffen Pörner, Geschäftsführer Bankenverband NRW Mehr Miteinander für das Banking von Morgen! Alle reden über die Unterschiede zwischen klassischen Banken und FinTechs – warum eigentlich? Die Digitalisierung der Bankenwelt entwickelt sich exponentiell. Daraus ergeben sich viele neue Geschäftschancen und Innovationen. Für Banken eine große Herausforderung, wenn komplexe Kernbanksysteme in gut regulierten Strukturen modernisiert werden müssen. Das können FinTechs häufig besser, schneller und preiswerter, da sie sich unkonventionell auf neue Lösungen fokussieren können. Aus dieser Innovationsfähigkeit sind schon zahlreiche Kooperationen entstanden, zum beiderseitigen Vorteil. Denn die Banken bringen wiederum ihre Regulierungsexpertise und gewachsenen Kundenbeziehungen ein. Der Bankenverband NRW fördert diese Entwicklung aktiv: Erste FinTechs – wie creditshelf – sind bereits als Gastmitglieder in die Finanz-Community integriert und treffen sich regelmäßig zum Netzwerken bei unseren #finplaceNRWVeranstaltungen mit ihren Geschäftspartnern.

Nina Sterr, Leitung Key Account Management & Digital Unternehmeredition Welchen Herausforderungen stehen Unternehmer in 2022 gegenüber? Auch 2022 bleibt wohl weiterhin die Digitalisierung und die digitale Transformation die größte Herausforderung in den Unternehmen. Denn neben technologischen Themen ist die praktische Umsetzung im unternehmerischen Alltag der MitarbeiterInnen kein schnelles Projekt, sondern vielmehr ein komplexer Prozess. Stand heute tun sich Unternehmen immer noch schwer, kulturelle Probleme in ihrer Organisation anzugehen oder qualifizierte MitarbeiterInnen zu finden, die die digitale Transformation unterstützen.

www.finplace-nrw.de

Philipp Habdank, Redakteur Unternehmervertraute und Moderator What's up, Corporate Finance – Der neue Blog & Podcast für die Corporate & Leveraged Finance Szene. Warum braucht es einen Corporate-Finance-Podcast? Ganz einfach, weil es bislang noch keinen guten deutschsprachigen Corporate-Finance-Podcast gab, obwohl es doch so viel zu analysieren gibt. Die Corporate-Finance-Welt und die Banken stehen vor großen Veränderungen und dort draußen gibt es eine ganze Menge kluger Leute, denen wir in einem halbstündigen Interview eine Stimme geben – ungefiltert, ungeschnitten und on the records. Wir wollen die Corporate-Finance-Welt nicht nur beschreiben, sondern erklären.

Impulse

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