I.2024
Alumni Copernicus-Gymnasium Löningen
Newsletter
Newsletter I.2024
IMPRESSUM Redaktion und Layout: Caroline Renschen Herausgeber: Copernicus-Gymnasium Ringstr.6 49624 Löningen
Alumni
Newsletter I.2024 Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt Albert Einstein
Liebe Alumni, Die Aussage, dass Wissen begrenzt ist, erscheint auf den ersten Blick sehr weise. Auf den zweiten, schulischen Blick, recht arrogant oder passenderweise relativ– bei der Fülle an Wissen, mit der unsere Schülerinnen und Schüler tagtäglich konfrontiert werden, und die sie sich mehr oder weniger freiwillig aneignen dürfen / können/ sollen … Viel wichtiger erscheint jedenfalls die Fantasie. Der Duden definiert sie als Vorstellungskraft oder auch als Trugbild. Sie hat offenbar sowohl eine positive als auch eine negative Bedeutung. Ein Fantast ist ein Träumer ohne Realitätssinn. Die Abwesenheit von Fantasie, die Fantasielosigkeit, ist jedoch definitiv negativ konnotiert. Gerade sind die Weihnachtsferien zu Ende gegangen. Diese besondere Zeit zeichnet sich durch die Magie der Fantasie aus – ohne sie wäre all der weihnachtliche Zauber gar nicht existent. Die Hochwasserlage hat leider für viele den Traum von einem
schönen Weihnachtsfest zerstört. Trotzdem möchten wir hier an das wundervolle Adventskonzert kurz vor den Ferien erinnern, das die Musiker für uns zelebriert haben. Doch nicht nur an Weihnachten ist Fantasie ein Motor der schulischen Aktivitäten, weit gefehlt. In den unterschiedlichsten Bereichen haben Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schüler während der letzten Monate ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und diese in Aktionen umgesetzt. Ein gesellschaftlich relevantes Thema wie Umweltschutz ist hier ein Beispiel. Erinnert ihr euch noch an eure Studienfahrt bzw. an Studienfahrten, die ihr als Kollegen begleitet habt? Vielleicht weckt der Kursbericht ja schöne Erinnerungen oder lädt dazu ein, von der nächsten Reise zu träumen. Die Gedanken schweifen lassen kann man mit den Fotos, die Junus Diène in Bunnen geschossen hat. Geradezu fantastisch im negativen Sinne erscheint so manchem das Projekt einer Facharbeit. Worüber soll man bloß schreiben? Der
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Newsletter I.2024 Geschichtsausschuss des Heimatbundes beweist, wie relevant die Ergebnisse von Schülerinnen und Schülern sein können und erweist ihnen die Ehre eines Studientages. Tina Deeken, eine ehemalige Copernicanerin, erzählt von ihrer außergewöhnlichen Sportlerkarriere - ein Weg, der beweist, dass die Realität manchmal noch fantastischer sein kann als man es sich in seinen Träumen ausmalen würde. Where are we now? Abiturienten des Jahrgangs 2023 berichten. Was gibt es sonst Neues? Die Chronik geht online! Traurige Nachrichten: Zwei ehemalige Kollegen sind verstorben.
Herzliche Grüße, Caroline Renschen, Redaktion des Alumni-Teams
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Newsletter I.2024 Adventskonzert Adventskonzert des Löninger Copernicus-Gymnasiums mit 350 mitwirkenden Schülerinnen und Schülern stimmt klangvoll auf die letzten Tage vor Weihnachten ein Von Maria Deyen Fotos von Saskia Kochanowski
Am 21. Dezember erfüllten die Pfarrkirche St. Vitus altbekannte und neue, ruhige und aufbrausende Klänge. Das traditionelle Adventskonzert des Copernicus-Gymnasiums Löningen hielt wieder einmal eine Vielfalt an Musikstücken in den unterschiedlichsten Besetzungen für das zahlreich erschienene Publikum bereit. Die Pfarrkirche St. Vitus war bis auf den letzten Platz gefüllt. Während neben traditionellen und modernen Weihnachtsliedern auch konzertante Werke erklangen, standen an diesem Abend besondere Premieren bevor: Die Streicherklasse 5 und die Bläserklasse 5 hatten ihren ersten Auftritt, um das präsentieren zu können, was sie in der kurzen Zeit seit dem Beginn ihrer instrumentalen Ausbildung erlernt haben. Ihre Aufregung war sicherlich sehr groß, doch souverän meisterten sie ihren ersten Auftritt.
Leitung von Johann kleine Siemer, die den Titel „Jingle Bells", „Stille Nacht“ und „Kommet, ihr Hirten“ vortrugen. Die Streicherklassen 7 und 8 präsentierte „Snow Day!“ und „Stille Nacht“. Im Anschluss nahm das Streichorchester Platz, das den Titel „The Song of the Birds“ vortrug. Danach folgte der Chor unter der Leitung von Lisa Bolte, der mit „Skyfall“ und „Power“ intensive Klänge aufkommen ließ. Ebenfalls Premiere hatte ein neu formierter Projektchor, bestehend aus SchülerInnen des Jahrgangs 13 und LehrerInnen mit dem Titel „Fix you“, ebenfalls unter der Leitung von Lisa Bolte.
Eröffnet wurde der Abend von den Streicherklassen 5 und 6 unter der 4
Newsletter I.2024 An der Orgel konnte Theodor Flatken mit einer Toccata-Improvisation aus dem Adventslied „Wir sagen Euch an, den lieben Advent“ überzeugen.
Anschließend trugen die Bläserklassen unter der Leitung von Klaus Dalinghaus und Philipp Hemmen ihr erarbeitetes Programm vor. Der erste Auftritt der Bläserklasse 5 („Jingle Bells“, „Morgen kommt der Weihnachtsmann“) wurde mit großem Applaus belohnt. Danach spielte die Bläserklasse 6 das Stück „Das junge Weihnachtskonzert“. Die Bläserklasse 7 präsentierte „Winter Celebration“, bevor die Bläserklasse 8 „Winter at the Movies" vortrug. Der nächste Teil des Adventskonzertes wurde eröffnet, als die Big Band unter der Leitung von Maria Deyen mit dem Titel „Go Tell it on the Mountain“ den Kirchenraum klanglich füllten. In diesem Stück konnten die Solisten Felix Triskatis (Trompete) und Hanna
Waterholter (Tenorsaxophon) ihr Können unter Beweis stellen. Bei dem Titel „Hallelujah I love Her So“ glänzte gesanglich erstmals Emily Klären. Abschließend folgte ein für Big Band arrangiertes „Jingle Bells“. Den Abschluss des Abends bildete das Schulorchester unter der Leitung von Philipp Hemmen mit über 70 aktiven Musikerinnen und Musikern. Mit dem Werk „Adventures“ überzeugte das Schulorchester, bei dem typische Charakteristika eines Abenteuerfilms zu hören waren: Ein Held, der für das Gute kämpft, unvorhersehbare Gefahren besteht und mit der Liebe einer Prinzessin belohnt wird. Mit dem Weihnachtsklassiker „Do They Know It‘s Christmas“ wurde das Publikum verabschiedet.
Im Anschluss an das Konzert fand ein Verkauf von Punsch und Glühwein statt, organisiert von der Schülervertretung des Gymnasiums, um das Konzert mit einem weihnachtlichen Heißgetränk ausklingen zu lassen.
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Newsletter I.2024 Müllsammelaktion für Umwelt, Hagelhof und Abiball Der Abiturjahrgang 2024 veranstaltet eine Müllsammelaktion von Chantal Smulczynski, Kati Willms und Franka Vorwerk
Am 26.09.2023 haben sich die Abiturienten des Copernicus-Gymnasium Löningen für eine Müllsammelaktion zusammengefunden. Dafür organisierten sie zuvor fleißig Spender, nicht nur, um den bevorstehenden Abiball mitzufinanzieren, sondern auch, um den lokalen Hagelhof zu unterstützen. Der Hagelhof ist eine gemeinnützige Organisation, die Tieren in Not ein neues Zuhause und einen sicheren Ort für ihren letzten Lebensabschnitt bietet. Gegen Mittag versammelten sich um die 50 Jugendliche, ausgestattet mit Müllsäcken, Handschuhen und einem klaren Ziel vor Augen: die Umwelt von Abfällen zu befreien und dabei Spenden für wohltätige Zwecke zu sammeln. Die Müllsammelaktion der Abiturienten war nicht nur eine praktische Maßnahme gegen Umweltverschmutzung, sondern auch ein klares Zeichen dafür, wie junge Menschen sich aktiv für die Umwelt einsetzen können. Während sie Müll sammelten, zogen die Abiturienten viele neugierige Blicke auf sich und erklärten den Passanten ihre Aktion. Die positive Resonanz aus der Gemeinschaft war
motivierend. Die Lehrkräfte lobten das Engagement der Schüler, sodass sich auch die gesamte Umwelt-AG an der Aktion für den guten Zweck beteiligte. Die Aktion, die von den Schülern selbst organisiert wurde, war ein voller Erfolg: Dank der vielen Spender: Schne-frost, Steuerbüro STFK, AlteKönigs-Apotheke, Stegemann, Brunnen-Apotheke, Reisebüro Bednarzyk und Der Fahrradladen. Insgesamt konnten 750€ Spenden erzielt werden, wovon ein Anteil von 30% an den Hagelhof ging. Der gesamte Abiturjahrgang bedankt sich bei den Spendern, die uns zahlreich unterstützt haben.
München ist… Studienfahrt nach vom 9.-13.10.2024
München
Ein Bericht des Seminarfachs Swinging Sixties
Moin! – Das haben wir in München nicht so häufig gehört! Nach unserer 9-stündigen Busfahrt sind wir endlich im sonnigen München angekommen. Zusammenfassend besichtigten wir
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Newsletter I.2024 viele Museen, wie zum Beispiel die Ausstellung „Clubkultur in München“ im Münchner Stadtmuseum, die Neue Pinakothek mit dem Fokus auf die Kunst der 60er Jahre, und wir bekamen eine Einführung in die Münchner Staatsbibliothek. Außerdem haben wir die die Sehenswürdigkeiten der Innenstadt zu Fuß erkundet. Die unternommenen Aktivitäten haben wir in zahlreichen Fotos festgehalten. Wir könnten ewig in Erinnerungen an München schwelgen, aber wie sagt man so schön? Bilder sagen mehr als tausend Worte ;)
München ist
…Tradition und Moderne.
… geheimnisvoll. … für Nachtschwärmer. …der englische Garten.
… frech.
… ganz nah an den Alpen!
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Newsletter I.2024 Looking for the summer? Die 11abfr hat sich mit dem Thema Regionen in Frankreich beschäftigt und dabei auch darüber nachgedacht, was eigentlich unsere Region ausmacht und wie man sie werbewirksam darstellen könnte. Junus Diène stellt seine wunderschönen Fotografien der Bunner Landschaft zur Verfügung.
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Newsletter I.2024 Studientag OM Justus Gieseler referiert die Ergebnisse seiner Facharbeit von Caroline Renschen Fotos von Andreas Kathe
Am 18. November 2023 fand der 25. Studientag des Geschichtsausschusses des Heimatbundes Oldenburger Münsterland in der Katholischen Akademie Stapelfeld statt. Ziel dieses Ausschusses ist es, durch die Erforschung von Geschichte und Kultur der Region das Bewusstsein für die spezifische Identität des Oldenburger Münsterlandes zu stärken. Thema der Jubiläumsveranstaltung war das „Forschungsvorhaben Facharbeit, Teil II“. Damit standen Facharbeiten, die sich regionalgeschichtlichen Themen widmen, nach einem Akademieabend im September ein zweites Mal im Fokus. Nach der Begrüßung durch Stefan Schute, den Vizepräsidenten des Heimatbundes, stand eine Gesprächsrunde zu Idee, Entwicklung und Zukunft des Studientages mit dem Vorsitzenden des Geschichtsausschusses Prof. Dr. Michael Hirschfeld (Vechta) sowie dem ehemaligen Kollegen am Copernicus-Gymnasium Engelbert Beckermann (Lohne) und der Priv.Doz. Dr. Maria Anna Zumholz auf dem Programm.
Die vorgestellten Facharbeiten untersuchten mit den Schwerpunkten Sport, Klimawandel, Migration und Katholizismus Themen von gesellschaftlicher Relevanz in ihrer spezifischen Ausprägung im Oldenburger Münsterland: •
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Alia Bauer (Gymnasium Damme) Der Kampf gegen den Klimawandel – Proteste als wirksames Mittel? Justus Gieseler (CopernicusGymnasium Löningen) Katholisches Milieu – Das bessere Leben? Eine Untersuchung des Wahlverhaltens im OM und der Weimarer Republik (1919-1933) Isabella Hense (Gymnasium Damme) Russlanddeutsch als eigene Identität? Beispiel von Einwanderern aus der Region Vechta
Alia Bauer, Isabella Hense und Justus Gieseler
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Newsletter I.2024 Prof. Dr. Hirschfeld referierte in Vertretung die Ergebnisse von Benedikt Kässens (Gymnasium Lohne) Eine kontinuierliche Erfolgsgeschichte? Fußballsport in Lohne 1945-1990 und Maybrit Schwerter (Gymnasium Lohne) Die Anfänge des Reitsports im Oldenburger Münsterland.
Leichtathletik-DM im Rennrollstuhl in Berlin und im Handbike-Marathon in Hannover durch und gewinnt zwei Deutsche Meistertitel im Para Triathlon sowie die Gesamtwertung des Para Cups (DTU). Stephan Weil überreicht ihr im Dezember die Niedersächsische Sportmedaille.
Eindrücklich zeigten die Referenten, wie ausgehend von lokalen oder regionalen gesellschaftlichen Phänomenen das Verständnis für gesamtgesellschaftliche Themen geschärft werden kann.
Weltklasse! Tina Deeken im Interview von Caroline Renschen
Die ehemalige Copernicanerin berichtet für uns über ihre außergewöhnliche Sportlerkarriere.
Fotos von Tina Deeken
CR: Stellen Sie sich doch erst einmal kurz vor. TD: Ich bin 1976 in Löningen geb., bin nun 47 Jahre alt. Bin erst in der in der 7. Klasse aufs CGL, damals gab es noch die Orientierungsstufe, Abitur 1996. CR: Beschreiben Sie Ihren beruflichen Weg vom CGL nach Hannover. Im Januar 2023 stellt Niedersachsens Behindertensportlerin des Jahres Tina Deeken in den französischen Alpen drei Guinness-Weltrekorde auf und holt ganz nebenbei sieben Weltmeistertitel im Para-Eisschwimmen. Sie setzt sich in der Para-
TD: Ich wusste nicht so recht, was ich studieren sollte, denn ein Sportstudium war damals für Student*innen mit Handicap so noch nicht möglich. Deshalb wurde es dann Sonderpädagogik in Hannover, zum Referendariat ging es nach Stade (Seminar
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Newsletter I.2024 Lüneburg) und dann an eine Förderschule Lernen in Hannover, inzwischen bin ich aber seit vielen Jahren inklusiv an einer GS (Am Buchholzer Grün) in Hannover tätig. CR: Sport war für Sie ursprünglich eher Therapie, ist das richtig? TD: Yep, später ja. Ich war als Kind beim VfL Löningen Schwimmerin, bin dann aber recht schnell zum Tennis gewechselt, habe dort u.a. mit Claudia Wiehe (der Tochter des damaligen SL) in der 1. Damenmannschaft Tennis gespielt. Das war dann nach der Hüftoperation nicht mehr möglich. CR: Erzählen Sie von den Anfängen ihrer Sportlerkarriere. TD: Zunächst ging es eher um „gesundheitsorientierte“ Bewegung, ums mobil bleiben. Dadurch habe ich auch zurück zum Schwimmen gefunden. Ein Kollege hat dann 2013 für den Maschsee Triathlon trainieren wollen und ich bin mit ihm jeden Morgen zum Schwimmen gegangen, 2014 das gleiche, nur dass ich mich auch für den Triathlon am Maschsee in Hannover angemeldet habe, obwohl ich ja wusste, dass ich die Laufstrecke gar nicht bewältigen kann. Ich habe dann einfach nach der zweiten Disziplin aufgehört. Beim Zweidrittel-Triathlon habe ich dann auch meine Leidenschaft fürs Freiwasserschwimmen entdeckt. CR: Wie würden Sie die Ausgangslage in Deutschland für Para-Sportler beschreiben, welche Chancen und Grenzen sehen Sie in diesem Bereich?
Eisschwimmen!
TD: ...sicher hat sich in den letzten Jahren schon einiges getan, aber Eisschwimmen!
Statistiken zeigen, dass immer noch viel zu wenige Menschen mit Behinderung in sportlichen Bereichen aktiv sind bzw. aktiv sein können. Auch wenn nun Großereignisse wie die Paralympics und die Special Olympics inzwischen in den Medien zu finden sind, spielt die Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit immer noch eine große Rolle. Nur wenn ich weiß, mit welcher Einschränkung ich welche
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Newsletter I.2024 Sportart evtl. gut ausüben kann, finde ich vielleicht eine Bewegungsmöglichkeit für mich. Ich z.B. hatte damals in Löningen von Rollstuhltennis noch nichts gehört. Dann spielt natürlich auch Geld immer eine Rolle, denn Sportgeräte für den Para Sport wie z.B. ein Rennrollstuhl sind häufig teurer als z.B. ein Paar Laufschuhe und auch ungleich schwerer zu besorgen. Das wirkt sich natürlich auch ungünstig auf die Nachwuchsarbeit aus.
meiner Deutsch-Leistungskurslehrerin habe ich auch noch guten Kontakt. CR: Ganz ehrlich, hat das Gymnasium Löningen, in welcher Form auch immer, ihre sportliche Begeisterung beeinflusst? TD: Nee, ich war damals einfach lieber auf dem Tennisplatz als in der Schulsporthalle. CR: Haben Sie Anregungen für uns als Schule? TD: Eher eine Frage. Das Thema Inklusion ist für mich ja ein sehr wichtiges - im Bereich Sport wegen meiner inklusiven Teilnahme an Sportveranstaltungen und im Beruf als Sonderpädagogin an einer inklusiven Grundschule. Wie sieht es am CGL aktuell mit dem Thema Inklusion aus? CR: 1000 Dank für das Interview.
Tina Deeken im Rennrolli am Maschsee
CR: Blick zurück auf Ihre Schulzeit: was fällt ihnen spontan ein, wenn Sie an das CGL denken (Ja, die Antwort darf auch negativ konnotiert sein)? TD: Die Oberstufenzeit war rückblickend schon eine besondere Zeit im Leben. CR: Haben Sie noch Kontakte zu ihrem Jahrgang? TD: Ja, aber leider viel zu wenig, weil ich auch einfach viel zu selten Zeit finde, in Löningen zu sein. Aber alle haben mich bei der Behindertensportler*innen-Wahl fantastisch unterstützt. Einige sind aber ja auch hier in Hannover gelandet wie ich. Zu 12
Newsletter I.2024 Where are we now? Mattes Fischer und Nina Seidens (Abitur 2023) berichten
Ich hatte hier in Leipzig einen super Start. Direkt viele Freunde gefunden. Ich wohne in einer 5er WG. Komme gut mit meinen Mitbewohnern aus. Wir gehen auch regelmäßig in Leipzig feiern. Im Studiengang Wiwi fühl ich mich wohl, da ich mich fürs Thema Wirtschaft interessiere. Mein Antrieb sind natürlich gute Karriereaussichten aber auch das Verlangen, die Welt besser zu verstehen- und Wirtschaft macht ja bekanntlich einen großen Teil davon aus. Ich engagiere mich auch außerhalb meiner Studienfächer, bin z.B. im Börsenverein der Uni Leipzig Mitglied.
Ich mache zur Zeit eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der VR- Bank in Südoldenburg. Ich war schon am Schalter in Cloppenburg und in Garrel eingesetzt und die Kundenarbeit macht mir richtig Spaß. Ich bin froh, die Ausbildung gewählt zu haben, denn ich gehe jeden Tag mit einem Lächeln zur Arbeit. Meine Kollegen sind alle sehr nett und haben mich herzlich aufgenommen. Unter den Azubis habe ich sogar ein paar Freunde ins Herz geschlossen. Nina Seidens
Die Chronik geht online!
Mattes Fischer
Tagtäglich passiert die Schulgemeinschaft das erstaunliche Pendel in der Pausenhalle. Nur selten hält jemand inne – meistens sind es die jüngeren Schüler, die sorgfältig die Stifte wieder aufstellen, die im Laufe der Zeit umgefallen sind. 13
Newsletter I.2024 Das Pendel hat nicht umsonst seinen Platz in einer Schule, die sich nach Nikolaus Kopernikus benannt hat und die sich den MINT-Bereich bewusst als Schwerpunkt gesetzt hat. Im übertragenen Sinne passt es im Grunde in jede Schule. Wir sind immer in Bewegung, mal kaum wahrnehmbar, mal sehr dynamisch.
Wir nehmen Abschied
Münsterländische Tageszeitung, 08. November 2023
Insofern lag es nahe, dem neuen Schritt, den wir mit unserem OnlineMagazin gehen, den Namen unseres Wahrzeichens zu geben. Von nun an soll Das Pendel die gesamte Schulgemeinschaft in ungefähr vierteljährlichem Rhythmus über Aktionen, Veränderungen oder andere besondere Ereignisse des jeweils vergangenen Quartals informieren.
Münsterländische Tageszeitung, 15.November 2023
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Danke an alle, die zum Gelingen dieser Schrift beigetragen haben.
Alumni