Digitale Vertriebsmodelle verändern den Automarkt. Dennoch bleibt der stationäre Handel gerade beim Kauf eines Fahrzeugs für viele Kund:innen ein wichtiger Baustein.
Einleitung | Alexandra Reinagl
KUND:INNENBEDARF VS. TECHNOLOGIEVERSPRECHEN
Die Digitalisierung und Automatisierung prägen den Mobilitätszukunftsdiskurs. Dabei liegt mehr Chance in zielgenauen Dienstleistungen für Kund:innen.
Großes Interview | Sarah Lamboj
AUTOMARKEN SCHAFFEN OFT ÜBER JAHRZEHNTE EINE STARKE IDENTIFIKATION UND BEGEHRLICHKEIT
Sarah Lamboj, CEO von smart Austria, schätzt die Stärke europäischer Autobauer, die es über Jahrzehnte geschafft haben, ihr Markenprofil mit hohem Wiedererkennungswert zu schärfen, und eine hohe Kundentreue aufzubauen.
Partner Content | Lynk & Co.
Wenn der Arbeitsweg zur Unternehmensstrategie wird
Die Mobilität der Zukunft ist nicht mehr allein eine Frage des Verkehrsmittels – sie ist Teil unternehmerischer Standortpolitik. Zwischen Energiewende, urbaner Verkehrswende und einem Arbeitsmarkt, der sich zunehmend an Lebensqualität orientiert, rücken Konzepte in den Fokus, die ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Vernunft verbinden. Das Dienstrad ist eines der sichtbarsten Beispiele dieser Entwicklung: Aus einem Zusatzangebot wird Schritt für Schritt ein fester Bestandteil moderner Mobilitätsstrategien.
Einer der führenden Anbieter für Dienstrad-Leasing in Österreich begleitet diese Entwicklung seit Jahren und unterstützt Unternehmen dabei, Dienstrad-Leasing unkompliziert in bestehende Mobilitätskonzepte zu integrieren.
Ein Benefit mit vielen Facetten
Für Unternehmen ist die Motivation, in nachhaltige Mobilität zu investieren, selten eindimensional. Sie investieren heute aus unterschiedlichen Gründen in nachhaltige Mobilität.
Der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte nimmt ebenso zu wie die Anforderungen an
glaubwürdige Nachhaltigkeitsstrategien. Ein Dienstrad-Angebot vereint gleich mehrere Aspekte: Es liefert ein attraktives Angebot für die Mitarbeiter:innen, fördert Bewegung und die Gesundheit im Alltag und trägt zur langfristigen Bindung ans Unternehmen bei. Hinzu kommen steuerliche Rahmenbedingungen, die Dienstrad-Leasing von klassischen Gehaltsbestandteilen abheben und die Einführung für Arbeitgeber planbar und kostenneutral gestalten.
Damit ein solches Angebot in der Praxis ankommt, muss die Umsetzung stimmen. Lease a Bike setzt deshalb auf digitale, weitgehend automatisierte Prozesse, die sich ohne großen administrativen Aufwand in bestehende Unternehmensstrukturen integrieren lassen – ein Angebot, das Wirkung entfaltet, ohne zusätzliche Ressourcen zu binden.
Flexibler Zugang zum passenden Rad Damit ein Leasingangebot im Team richtig gut ankommt, muss vor allem eines stimmen: das passende Rad. Wer täglich in die Pedale tritt, ob beruflich oder privat, erwartet Funktionalität ebenso wie Qualität – ein Anspruch, dem Lease a Bike durch sein flächendeckendes Partnernetzwerk gerecht wird. Somit profitieren auch Händler in ganz Österreich von dem Modell. Neben den Händlern vor Ort bindet Lease a Bike auch reine Online-Händler direkt in den Bestellprozess ein. Kürzlich hat der Anbieter sein Angebot um Canyon Bikes erweitert und so einen der bekanntesten PremiumHersteller der Branche mit an Bord geholt.
Wie dynamisch sich das Dienstrad-Leasing entwickelt, zeigt auch der Blick nach vorn: Mit geplanten Angeboten für aufbereitete Gebraucht-Bikes, sogenannten RefurbishedBikes, wird das Leasing mit Lease a Bike bald noch nachhaltiger, günstiger und für neue Zielgruppen greifbar.
Absicherung als Vertrauensfrage Mit dem Wert der Räder steigen auch die Erwartungen an Service und Absicherung. Bei Lease a Bike endet die Verantwortung nicht mit der Auslieferung: Das Rundum-SchutzPaket umfasst unter anderem eine jährliche Inspektion sowie eine europaweite Mobilitätsgarantie. Zudem bietet Lease a Bike einen Ratenausfallschutz: Fallen Mitarbeiter:innen aufgrund von Karenz oder einem längeren Krankenstand aus der Lohnfortzahlung, greift dieser Schutz und sorgt für finanzielle Sicherheit.
Anders als viele Marktbegleiter wickelt das Unternehmen die Absicherung selbst ab, statt sie an eine externe Versicherung auszulagern – mit dem Effekt kürzerer Entscheidungswege und flexiblerer Unterstützung im Störfall.
Besonders deutlich zeigt sich dies in puncto Diebstahl: Wird ein geleastes Rad während der Laufzeit gestohlen, wird es zum ursprünglichen Anschaffungspreis ersetzt, unabhängig vom Zeitpunkt. Rate und Vertragsdauer bleiben unverändert – ein Sicherheitsversprechen, das gerade bei hochpreisigen Modellen über die reine Finanzierung hinausgeht. Auch die Reaktions -
Das Dienstrad ist längst kein nett gemeintes Angebot mehr: Es ist Ausdruck einer Unternehmenskultur, die Nachhaltigkeit und Mitarbeiterorientierung nicht getrennt voneinander denkt, sondern gemeinsam auf eine neue Ebene hebt.
zeit im Kundenservice gilt zunehmend als Qualitätsmerkmal: Anfragen werden nach Unternehmensangaben in unter 48 Stunden bearbeitet, E-Mails binnen 24 Stunden beantwortet, Telefonate innerhalb von 30 Sekunden entgegengenommen – ein Detail, das im Alltag oft über die Zufriedenheit mit dem gesamten Angebot entscheidet.
Ein Trend mit struktureller Wirkung
Die Entwicklung zeigt: Die Mobilität der Zukunft wird vielfältiger sein als die der vergangenen Jahrzehnte. Unternehmen werden ihren Beschäftigten unterschiedliche Wege anbieten müssen, um flexibel, nachhaltig und attraktiv zu bleiben. Dienstrad-Leasing hat sich dabei als fester Baustein etabliert. Lease a Bike zeigt, dass es dabei längst nicht mehr nur um die Finanzierung eines Fahrrads geht, sondern um ein Mobilitätskonzept, das Service, Qualität und einfache Prozesse miteinander verbindet. Das Dienstrad ist längst kein nett gemeintes Angebot mehr: Es ist Ausdruck einer Unternehmenskultur, die Nachhaltigkeit und Mitarbeiterorientierung nicht getrennt voneinander denkt, sondern gemeinsam auf eine neue Ebene hebt.
Alles für den nächsten Ride
Ob Straße, Schotter oder Stadt: neue Bikes und smarte Innovationen zeigen, was die Rad-Community bewegt.
Heute eine schnelle Feierabendrunde über Schotterwege, morgen mit dem Rad ins Büro und am Wochenende ein paar Stunden im Sattel auf einer Rennradtour oder beim Bikepacking. Die Vielfalt macht den Reiz des Radfahrens aus. Es geht um den Flow auf schnellen Trails, den Moment, wenn die Beine rund laufen; um das gute Gefühl, nach einem langen Arbeitstag den Kopf freizubekommen oder einfach spontan eine neue Route einzuschlagen. Manchmal zählt jede Sekunde, manchmal nur der nächste Horizont, doch immer ist es die Freude am Radfahren, die antreibt. Mit der wachsenden Bandbreite an Einsatzbereichen steigen auch die Ansprüche an das Material. Ob maximale Effi zienz auf der Straße, Abenteuer abseits befestigter Wege oder sportliche Mobilität im Alltag: moderne Räder sind heute so vielseitig wie die Menschen, die sie fahren. Für jeden Anspruch gibt es das passende Konzept und für jede Leidenschaft das richtige Bike.
Ein Blick auf die aktuellen Neuheiten von Canyon Bicycles, einer der bekanntesten Marken im Radsport, macht diese Entwicklung besonders deutlich. Drei neue Modellreihen stehen exemplarisch für die Vielfalt des modernen Radfahrens: das optimierte Gravel Grizl AL mit extrem robustem Rahmen aus Aluminium für Schotterabenteuer, Pendeln und Touring; das neue Roadlite:ON CF, das urbane E-Bikes als sportliches Singlespeed-Modell neu interpretiert, oder die Erweiterung der Canyon Endurace Familie mit den CF SLXund CF-Modellen für Radrennfahrer, die Komfort, Aerodynamik und AllroadTauglichkeit vereinen wollen. „Inspire To Ride“, Menschen auf der ganzen Welt fürs Fahrradfahren begeistern – diese Mission treibt den Radhersteller von Beginn an. Das gelingt durch direkten Onlinevertrieb ohne Umwege und Zwischenhändler, dafür mit smarten digitalen Services. Was einst in der Garage von Gründer Roman Arnold begann, ist heute der weltweit führende Direct-to-
Consumer-Hersteller von Fahrrädern für alle Disziplinen, von Rennrad, Triathlon und Gravel über Mountainbike, City und Trekking bis hin zu E-Bikes. Der Anspruch, Profi -Performance für alle zugänglich zu machen und eine prägende minimalistische Ästhetik haben die Marke zu einer globalen Ikone der Fahrradwelt gemacht.
Mit der strategischen Kooperation mit Lease a Bike erweitert Canyon sein Angebot im Bereich Dienstrad-Leasing. Arbeitnehmer und Unternehmen in Österreich können das gesamte Portfolio an High-End-Modellen im Rennrad-, Mountainbike-, Gravel- und Urban-Segment unkompliziert und mit erheblichen Steuervorteilen leasen, zu Konditionen, die ein Privatkauf kaum bieten kann. Neben dem Ausbau des Serviceangebots und weiteren Optionen im Dienstrad-Leasing baut Canyon seine Präsenz in Österreich weiter aus: Ab sofort erhalten Kunden in Wien einen dauerhaften, physischen Zugang zur Marke.
Mit der wachsenden Bandbreite an Einsatzbereichen steigen auch die Ansprüche an das Material.
In Partnerschaft mit VELETAGE, dem renommierten Wiener Salon für Radkultur, wird Canyons digitales Direktvertriebsmodell mit lokaler Expertise verbunden. Herzstück der Kooperation ist neben der Kaufberatung eine Testrad-Flotte aus den Bereichen Road, Gravel und Urban sowie ein herstellerzertifi zierter Werkstatt-Service. Besucher können die Setups testen, sich mit Experten austauschen und die lokale Radkultur erleben. Zudem können online bestellte Canyon Bikes für eine Gebühr von 129 € vor Ort komplett montiert, eingestellt und inklusive persönlicher Übergabe bei der VELETAGE abgeholt
werden. Ein lebendiger Treff punkt für alle Radsportbegeisterten und die, die es noch werden wollen. Geplant sind außerdem gemeinsame After-Work-Runden, Coffee Rides am Wochenende, Technik-Workshops und Live-Übertragungen der Tour de France. Der Startschuss fiel am 17. Juli mit der Eröff nung des gemeinsamen Pop-up-Stores* am Wiener Nestroyplatz, bevor im Spätsommer der fi nale Umzug an die feste Adresse der VELETAGE in die Praterstraße erfolgt.
Mit Konzepten wie einem Smart-Helm mit Head-up-Display, dem KI-gestützten „Predict Bike“, das mithilfe von Radar, Kameras und Sensorik potenzielle Gefahren frühzeitig erkennt, oder einem V2X-fähigen E-Bike, das künftig direkt mit Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur kommunizieren kann, zeigt der Hersteller außerdem, wie die Mobilität von morgen aussieht.
*Im Pop-up Store finden an den verbleibenden Juli-Wochenenden zudem noch einige Highlights statt.
6. Veranstaltung
8. Antriebstechnologie
10. Elektroantrieb
16. Flottenmanagement
AUSGABE #9
Team Manager: Kubilay Kayser
Geschäftsführung:
Nicole Bitkin, Fredrik Thorsson
Creative Director:
Franziska Bredehorn
Redaktion und Grafik:
Franziska Bredehorn, Julia Schmidt, Negin Tayari
Text:
Thomas Soltau, Katja Deutsch, Julia Butz, Jakob Bratsch
Coverfoto: Presse
Distribution & Druck:
Der Standard Verlagsgesellschaft m.b.H, Mediaprint Zeitungsdruckerei Ges.m.b.H & Co. KG
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Wir erstellen Online- und Printkampagnen mit wertvollen und interessanten Inhalten, die an relevante Zielgruppen verteilt werden. Unser Partner Content und Native Advertising stellt Ihre Geschichte in den Vordergrund.
Die Inhalte des „Partner Content“ und „Hotspot Highlight“ in dieser Kampagne wurden in Zusammenarbeit mit unseren Kunden erstellt und sind Anzeigen.
Für die Lesbarkeit verwenden wir das generische Maskulinum. Die Formulierungen sprechen alle Geschlechter gleichberechtigt an.
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Firmenflotten auf Stromkurs
Dr. Till Gnann, wissenschaftlicher Forscher im Bereich Energie und Verkehr am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI, sieht Politik und Unternehmen in der Pflicht, die Mobilitätswende voranzutreiben.
Kund:innenbedarf vs. Technologieversprechen
EINLEITUNG
Die Digitalisierung und Automatisierung prägen den Mobilitätszukunftsdiskurs. Dabei liegt mehr Chance in zielgenauen Dienstleistungen für Kund:innen.
Foto: Presse
Mobilitätsstrategien der öffentlichen Hand, aber auch Visionsdarstellungen der Mobilität der Zukunft von Technologieanbietern skizzieren, wie wir Menschen 2040 und darüber hinaus unterwegs sein werden. Innovative Lösungen durch neue Technologien gießen die Versprechen der Automatisierung und Digitalisierung in stromlinienförmige futuristische Fahrzeuge. Analog zu Automobilwerbungen sind diese Fahrzeuge oftmals auf freier Straße bzw. Strecke unterwegs dargestellt. Autonom, elektrisch und damit zumindest lokal emissionsfrei.
Die Realität wird anders aussehen. Vielfältiger im Zusammenspiel zwischen öffentlichem Verkehr (ÖV) und aktiver Mobilität, fluider zwischen privatem Auto und Sharing-Dienstleistern. Und doch wird der ÖV weiterhin das Rückgrat der (alltäglichen) Mobilität von Menschen in Städten bleiben.
Es gilt in Zentraleuropa weiterhin: große Städte wachsen und die Dichte nimmt zu, mit ihr der Druck auf den öffentlichen Raum. Gerade Unternehmen des öffentlichen Verkehrs sehen darin keine Überforderung, sondern einen klaren Auftrag: Mobilität neu zu denken, in der Auslegung der eigenen Rolle, und am wichtigsten im Zusammenspiel des gesamten Mobilitätssystems. Zukunftsfähige Städte gelingen nur, wenn wir gleichzeitig investieren und erhalten – durch Ausbauprojekte, wo es wirklich Lücken gibt, aber mindestens ebenso wichtig durch Ausbau der Qualität und Verlässlichkeit des bestehenden Netzes.
Der öffentliche Verkehr hielt Städte in Europa die letzten 150 Jahre am Laufen, dies muss umso mehr für die dekarbonisierte Zukunft der Fall sein.
Kund:innen-seitig wird Mobilität immer vielfältiger. Neue Services ergänzen den Angebots-Mix: Sharing-Angebote, OnDemand-Verkehre und digitale Plattformen, über die Zugang und Information neue Qualitäten erreichen. Der öffentliche Verkehr bleibt dabei grundversorgend, eingebettet in ein möglichst nahtloses System: ÖV, Parken und aktive Formen wie Radund Fußverkehr greifen ineinander, statt nebeneinander zu bestehen und unabhängig voneinander geplant zu werden. Dabei gilt es Orientierung an Zielen zu nehmen – von der Verkehrswende zur Mobilitätswende – und damit einen Paradigmenwechsel zu verfolgen, der seit langem in aller Munde, in Realität jedoch weiterhin hart zu erarbeiten ist. Dafür wird Fläche zurückgewonnen, der Pkw tritt in den Hintergrund, Lebensqualität in den Vordergrund.
Das Ziel für den/die Bürger:in ist seit langem klar: ein Leben ohne privaten Pkw muss möglich, bequem und erschwinglich sein. Automatisierung eröffnet dafür neue Chancen, u. a. etwa im Betrieb und in der Feinverteilung – doch sie ist kein Allheilmittel, sondern ein Baustein des Mobilitätssystems, der klug platziert werden muss, um Fehler der Vergangenheit nicht mit einem neuen Anstrich einzubetonieren.
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Motorsport ist Teamarbeit
Andreas Roos, Leiter BMW M Motorsport, hat gemeinsam mit seinem Team ein spektakuläres Sonderfahrzeug entwickelt: den BMW M3 Touring 24 H.
Alexandra Reinagl, Vorsitzende der Geschäftsführung der Wiener Linien (CEO), Geschäftsführerin für Betrieb & Vertrieb der Wiener Linien
Die Zukunft der Mobilität ist mehr als Technologie. Sie ist eine Frage von Raum, Verantwortung und Zusammenarbeit mit den Menschen.
Zur Zukunft der Mobilität gehört jedoch ebenso Verkehrsvermeidung, auch durch Digitalisierung unseres Alltags. Weniger Wege, klüger organisiert, digital unterstützt – das ist ein notwendiger Teil der Lösung. Die Zukunft der Mobilität ist mehr als Technologie. Sie ist eine Frage von Raum, Verantwortung und Zusammenarbeit mit den Menschen. In diesem Sinne wünsche ich eine anregende Lektüre.
Vom Ladepunkt zum vernetzten Energiesystem
Elektromobilität gewinnt in Österreich weiter an Bedeutung, und mit ihr wächst auch die öffentliche Ladeinfrastruktur. Mit 38.490 öffentlich zugänglichen Ladepunkten (Stand: 1. Juni 2026) verfügt Österreich über eines der dichtesten Ladenetze Europas. Davon entfallen 27.569 auf Normalladepunkte (AC), 6.127 auf Schnellladepunkte (DC) und bereits 4.794 auf Ultra-Schnellladepunkte (HPC). Österreich ist somit auch im internationalen Vergleich gut aufgestellt: Auf einen öffentlichen Ladepunkt kommen derzeit durchschnittlich 7,5 batterieelektrische Pkw, was für eine hohe, allerdings noch ausbaufähige Versorgungsdichte spricht.
Neben dem hohen Anschaffungspreis von E-Fahrzeugen sind die Reichweitenbedenken und die Angst vor nicht ausreichender Ladeinfrastruktur die häufigsten Gründe gegen ein batteriebetriebenes Fahrzeug. Doch mit zunehmendem Ausbau gut funktionierender Ladeinfrastruktur verliert dieser Punkt immer mehr an Gewicht. Eine leistungsfähige und flächendeckende Ladeinfrastruktur ist deshalb ein wesentlicher Baustein zu mehr Akzeptanz der Elektromobilität hin zu nachhaltiger Mobilität.
Ing. Marcus Schellerer, Geschäftsführer Rittal GmbH, und Dipl.-Ing. Christoph Unger, Leiter der Business Unit Energy & Power Solutions Rittal GmbH, sprechen im Interview über die Entwicklungen der Ladeinfrastruktur in Österreich.
Herr Schellerer, Herr Unger, wo und wie wird sich die Ladeinfrastruktur in Österreich in den nächsten fünf Jahren am stärksten verändern?
Marcus Schellerer: Wir erwarten besonders entlang wichtiger Verkehrsachsen, in Ballungsräumen sowie an Unternehmensstandorten einen deutlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur. Es geht aber nicht nur um die Anzahl der Ladepunkte, sondern auch um deren Leistungsfähigkeit. Neben mehr Anschlüssen braucht es höhere Anschluss -
leistungen und eine stärkere Netzkapazität insgesamt. Gleichzeitig werden digitale Lösungen für Monitoring, Steuerung und Wartung immer wichtiger. Die Ladeinfrastruktur entwickelt sich dabei von einzelnen Ladestationen hin zu intelligent vernetzten Systemen.
Wie unterstützt Rittal Betreiber dabei, Ladeinfrastruktur energieeffizient und zukunftssicher zu gestalten?
Christoph Unger: Rittal bietet hochwertige Gehäuse und Stromverteilungssysteme für die technische Infrastruktur hinter der Ladestation. Diese muss heute als skalierbare und modular erweiterbare Systemlösung aufgebaut sein, die auf langfristige Verfügbarkeit, hohe Energieeffizienz und einfache Erweiterbarkeit ausgelegt ist.
Mit modularen, standardisierten Gehäusesystemen bis hin zu Containerlösungen schaffen wir die Basis, um Ladeinfrastruktur flexibel zu planen, sowie schnell und skalierbar umzusetzen. Ergänzt wird dieses Portfolio durch leistungsfähige Energieverteilerschränke bis 3.200 A (Outdoor) bzw. 6.300 A (Indoor), die Integration von DC-Verteilungen und intelligente, hoch energieeffiziente Klimatisierungssysteme. Die Stärke liegt dabei nicht im einzelnen Produkt, sondern im Zusammenspiel und in standardisierten Prozessen. Über unsere eigene Systemkompetenz hi-
Die Stärke liegt dabei nicht im einzelnen Produkt, sondern im Zusammenspiel und in standardisierten Prozessen.
naus setzen wir auf starke Partnerschaften: Der von uns initiierte Smart Circle Austria vereint kompetente Unternehmen, die gemeinsam technische Komplettlösungen für Ladeinfrastruktur anbieten. Mehr Infos unter www.smart-circle-austria.at.
Welche Rolle spielen intelligente Energieverteilung und Lastmanagement bei Ihren Lösungen?
Christoph Unger: Sie zählen zu den entscheidenden Faktoren für den effizienten Betrieb moderner Ladeinfrastruktur und helfen, vorhandene Netzkapazitäten optimal zu nutzen und Lastspitzen zu vermeiden.
Eine Schlüsselrolle spielen dabei ins Ladesystem integrierte BESS-Lösungen: Wir bieten hier den VX ESS, der ca. 80 Prozent der weltweit gängigen Speichermodule aufnimmt und den BESS-Container für maximale Flexibilität.
Die Ladeinfrastruktur entwickelt sich dabei von einzelnen Ladestationen hin zu intelligent vernetzten Systemen.
Welche Anforderungen sehen Sie durch Megawatt-Ladesysteme für Nutzfahrzeuge auf die Infrastruktur zukommen – und wie gehen Sie damit um?
Marcus Schellerer: Megawatt-Ladesysteme werden die Anforderungen an Energieversorgung, Verteilung und technische Infrastruktur deutlich erhöhen. Betreiber benötigen leistungsfähige und skalierbare Lösungen, die hohe Stromstärken zuverlässig und sicher bereitstellen können.
Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Kühlung, Platzbedarf und Systemverfügbarkeit. Moderne Infrastrukturkonzepte setzen deshalb auf standardisierte, erweiterbare Systeme, die sowohl aktuelle Anforderungen erfüllen als auch zukünftiges Wachstum ermöglichen. Wir sind bereit für diese Herausforderungen.
schafft mit modularen Outdoorgehäusen – vom CS Toptec bis hin zu Container-Lösungen – die Grundlage, um Ladeinfrastruktur schnell und skalierbar umzusetzen.
Dipl.-Ing. Christoph Unger, Leiter Business Unit Energy & Power Solutions, Rittal GmbH
Ing. Marcus Schellerer, Geschäftsführer Rittal GmbH
Erfolgreiche Bilanz der Wiener Elektro Tage:
Mehr
als 70.000 Besucher:innen
VERANSTALTUNG
In seiner sechsten Auflage zog Österreichs größtes E-Mobilitätsevent über 70.000 Besucher:innen an. Schulterschluss für die Mobilitätswende: Zahlreiche Österreich-Premieren, mehr als 20 Aussteller und ein facettenreiches Rahmenprogramm machten den Wiener Rathausplatz zum Hotspot der Mobilität von morgen. Neue Highlights wie das Catwalk-Konzept für die zahlreichen Österreich-Premieren und der Branchen-Talk im Vestibül des Burgtheaters erwiesen sich als wertvolle Weiterentwicklungen und Ergänzungen.
Text: Jakob Bratsch
Fotos: Barbara Idetzky
Wien – 01. Juni 2026. Erneut kann der Veranstalter der Wiener Elektro Tage nach Abschluss der dreitägigen Veranstaltung eine höchst positive Bilanz ziehen: Über 70.000 Besucher:innen ließen sich von 29. bis 31. Mai 2026 am Rathausplatz von der Mobilität von morgen begeistern. Damit hat das größte Elektromobilitäts-Event Österreichs erneut ein starkes und klares Zeichen für einen branchenübergreifenden Dialog im Sinne der Dekarbonisierung und des Klimaschutzes gesetzt.
Leistbare Klein- und Kompaktautos, geräumige Familientransporter, luxuriöse Langstreckenmeister oder hochemotionale Sportler:innen; das Spektrum der elektrifizierten Mobilität ist breit wie nie und war bei den diesjährigen Wiener Elektro Tagen in ihrer ganzen Vielfalt erlebbar. In ihrer sechsten Auflage begeisterte Österreichs Leitevent zur Mobilitätswende mit über 60 ausgestellten Fahrzeugen von 20 Herstellern. Darunter zahlreiche Österreich-Premieren, präsentiert in einem innovativen „Catwalk-Konzept“, sowie weitere Highlights, wie der am Eröffnungstag abgehaltene Presse- und Branchen-Talk im Vestibül des Wiener Burgtheaters oder das abwechslungsreiche Bühnenprogramm für Groß und Klein.
Thomas Beran, Leitung Porsche Media & Creative und Veranstalter der Wiener Elektro Tage: „Das im Vorjahr neu aufgestellte Konzept, neben reinen Elektro-Autos auch auf Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge zu setzen, hat sich gemeinsam mit zusätzlichen Weiterentwicklungen vollends bewährt und über 70.000 Besucher:innen erreicht. Es freut uns sehr, dass die Wiener Elektro Tage 2026 damit erneut ihre Position als Österreichs Leitevent für E-Mobilität untermauern und verdeutlichen konnten, dass die Mobilitätswende längst in der breiten Öffentlichkeit angekommen ist. Maßgeblich war aber vor allem auch der demonstrierte Schulterschluss von den teilnehmenden Automarken ebenso wie der Wiener Stadtregierung und den Ausstellern aus den Bereichen Finanzierung, Ladeinfrastruktur oder Service.“
Zahlreiche Premieren als Publikumsmagnet Im Rahmen der Eröffnung durfte jede der zahlreichen Österreich-Premieren bei einem
Die Wiener Elektro Tage zeigen damit eindrucksvoll, was möglich ist, wenn eine gesamte Branche an einem Strang zieht – für Innovation, Austausch und Fortschritte auf dem Weg zur Dekarbonisierung.
innovativen Catwalk-Konzept vor der Hauptbühne ihre exklusive Zeit im Scheinwerferlicht der Medien genießen. Mit Audi Q4 e-tron, Cupra Raval, DS N°7 E-TENSE, Jeep Compass 4xe, Mazda CX-6e, Leapmotor B05, Mercedes VLE, Porsche Cayenne Electric, Renault Twingo e-Tech Electric, Škoda Epiq, VW ID. 3 NEO, VW ID. Polo GTI und Xpeng X9 wurde die gesamte Vielfalt des elektrischen Modellangebots eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Ebenso beeindruckend: Die insgesamt 20 teilnehmenden Automarken verantworten aktuell über 60 Prozent des österreichischen Neuwagenmarktes. Vertreten waren Audi, BYD, Citroën, Cupra, DS Automobiles, Fiat, Ford, Jeep, Leapmotor, Mazda, Mercedes Vans, Opel, Peugeot, Polestar, Porsche, Renault, Škoda, Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge und Xpeng. Darüber hinaus stellten auch Autoscout24, Moon Power, ÖAMTC, Porsche Bank und Wien Energie auf dem Rathausplatz aus.
E-Mobilität mit neuem Momentum
Äußerst positiv aufgenommen wurde auch eine weitere, programmtechnische Premiere bei den Wiener Elektro Tagen: Der am Freitag durch Stephanie Ernst (Gremialobfrau des Landesgremiums Wien des Fahrzeughandels), Günther Kerle (Sprecher und Vorsitzender der österreichischen Automobilimporteure) und Thomas Beran (Leitung Porsche Media & Creative und Veranstalter) durchgeführten Eröffnung wurde durch einen im Anschluss abgehaltenen Presse- und Branchen-Talk im Vestibül des Wiener Burgtheaters zusätzliches Gewicht verliehen. Rund 90 Medienvertreter:innen
und Aussteller verfolgten eine aufschlussreiche Standortbestimmung der E-Mobilität in Österreich durch Philipp Wieser (OLÉ – Leitstelle für E-Mobilität) sowie eine darauffolgende Podiumsdiskussion mit Spitzenvertretern der Branche. Darunter Marcella Kral (ÖAMTC), Christian Pesau (IV), Markus Wildeis (GF Stellantis Group) und Wolfgang Wurm (GF Porsche Austria).
Einhelliger Tenor der Teilnehmer:innen: E-Mobilität erfährt in Österreich ein neues
Momentum mit steigendem Privatkundenanteil und stetig wachsender Modellvielfalt. Sie ist nicht Zukunft, sondern Gegenwart und Treiber der Mobilitäts- und Energiewende: vielfältig einsetzbar, leistbar, innovativ, alltagstauglich und effizient.
Die Wiener Elektro Tage zeigen damit eindrucksvoll, was möglich ist, wenn eine gesamte Branche an einem Strang zieht – für Innovation, Austausch und Fortschritte auf dem Weg zur Dekarbonisierung.
Ohne persönliche Begegnung keine Transformation
Zwischen Digitalisierung, Elektromobilität und neuen Geschäftsmodellen wächst der Bedarf an Orientierung. Fachmessen schaffen den Raum, in dem Unternehmen, Experten und Praktiker voneinander lernen und neue Lösungen greifbar werden.
Der Aftersales Market verändert sich grundlegend. Elektromobilität, Künstliche Intelligenz, neue Werkstattprozesse – die Anforderungen sind enorm. Digitalisierung löst viele Probleme. Aber es gibt etwas, das sie nicht ersetzen kann: den direkten Austausch zwischen Menschen. Werkstattinhaber müssen wissen, welche Technologien wirklich funktionieren. Zulieferer brauchen echte Kunden, nicht nur Websites. Techniker lernen neue Techniken besser im direkten Kontakt. Und die ganze Branche braucht einen Ort, wo man überlegt, wie die Zukunft aussieht. Dieser Ort, der alle zusammenbringt, ist eine Fachmesse. Hier entstehen Geschäftsbeziehungen, hier wächst Vertrauen, hier werden Innovationen greifbar. Menschen treffen Menschen und finden konkrete Lösungen – nicht am Bildschirm, sondern im Gespräch.
Wie das funktioniert, erklärt Sven Sauer, Messeleiter der AutoZum. Die Messe findet vom 20. bis 23. Jänner 2027 im Messezentrum Salzburg statt.
Herr Sauer, heute kann man Autos online vergleichen und Technologien digital erklären. Warum braucht es dafür noch eine Messe?
Weil das nicht das Gleiche ist. Online kann ich Videos zum Hochvoltbatteriesystem anschauen – aber ich verstehe nicht, wie ein Techniker damit arbeitet. Ich sehe Datenblätter, kenne aber nicht die Menschen, die mir helfen können. Bei einer Messe passiert das: Ich sehe etwas, kann es anfassen, stelle Fragen, spreche mit Experten. Und ich treffe die Partner, mit denen ich später zusammenarbeite. Das ersetzt kein Online-Format.
Was ändert sich schneller – die Autos selbst oder das Geschäft rund um die Werkstatt?
Das Geschäft ändert sich viel schneller. Ein E-Auto braucht weniger Wartung – das ist für Werkstätten handwerklich einfacher. Aber gleichzeitig entstehen völlig neue Services: Batteriediagnose, Software-Updates, vorausschauende Wartung. Das ändert alles.
Früher war es Verschleißwartung, heute geht es um Diagnose und Datenmanagement. Dazu kommt: Werkstätten konkurrieren plötzlich mit den Herstellern selbst, mit Online-Teileanbietern, mit neuen Mobilitätskonzepten. Es geht nicht mehr um „E oder Verbrenner?“ – es geht darum, das ganze Geschäftsmodell neu zu denken. Und das funktioniert nur im Austausch mit anderen.
Welche Innovationen verstehen Besucher nur, wenn sie sie live sehen?
KI im Service ist ein gutes Beispiel. Alle reden davon – aber was bedeutet das konkret?
Wenn jemand zeigt „Hier ist die Software, hier siehst du, welche Fehler automatisch erkannt werden“, dann wird es plötzlich real. Das ist nicht mehr Theorie, sondern etwas, das ich einsetzen kann. Ähnlich bei Hochvoltelektrik: Ein Trainer, der erklärt, wann und wie ich die Batterie prüfe – das gibt mir Sicherheit. Das schafft kein Video. Dafür brauche ich direkten Kontakt, die Möglichkeit, Fragen zu stellen, es selbst auszuprobieren. Vorher bin ich unsicher, nachher weiß ich, wie es geht.
Die Mobilitätswende entscheidet sich letztlich in den Werkstätten. Welche Rolle hat die AutoZum dabei?
Eine sehr zentrale Rolle. Die Mobilitätswende machen nicht Politiker und Vorstände – es machen Werkstattinhaber, die sagen „Wir werden Elektro-Spezialisten“, Teilelieferanten, die umstellen, und Techniker, die sich weiterbilden. Das ist das Rückgrat. Die AutoZum ist der Ort, wo diese Menschen zusammenkommen. Zulieferer treffen ihre echten Kunden. Verbände sprechen mit Unternehmen, wie es vorangeht.
Werkstätten sehen, wie andere das geschafft haben. Dieses Netzwerk ist unbezahlbar. 2025 hatten wir 16.000 Fachbesucher. 2027 planen wir über 25.000 Quadratmeter und rund 250 Aussteller. Das Wachstum zeigt: Es passiert etwas in diesem Markt. Die Entscheidungen, die hier getroffen werden, bestimmen, wie schnell die Branche vorankommt.
Menschen treffen Menschen und finden konkrete Lösungen – nicht am Bildschirm, sondern im Gespräch.
Sven Sauer, Messeleiter der AutoZum
Mobilität im Wandel braucht Vertrauen
ANTRIEBSTECHNOLOGIE
Elektroauto, Hybrid oder doch ein anderer Antrieb? Die technische Vielfalt wächst – und mit ihr die Bedeutung unabhängiger Fahrzeugprüfungen. Denn moderne
Mobilität überzeugt erst dann, wenn Innovation und Sicherheit zusammenfinden.
Wer heute ein neues Auto sucht, steht vor einer größeren Auswahl als je zuvor. Neben klassischen Verbrennern haben sich Hybrid- und Elektrofahrzeuge etabliert, weitere Antriebskonzepte kommen hinzu. Für viele Autofahrerinnen und Autofahrer geht es deshalb längst nicht mehr nur um Leistung oder Verbrauch. Entscheidend ist vielmehr die Frage, welche Technologie zum eigenen Alltag passt – und ob sie sich langfristig als zuverlässig erweist.
Genau darin liegt eine der spannendsten Entwicklungen der vergangenen Jahre. Statt auf einen einzigen Antrieb zu setzen, verfolgt die Branche zunehmend unterschiedliche technische Ansätze. Während sich reine Elektrofahrzeuge vor allem dort anbieten, wo regelmäßig geladen werden kann, verbinden Hybridmodelle elektrische Fahranteile mit hoher Alltagstauglichkeit auf längeren Strecken. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt deshalb weniger von Trends als vom individuellen Nutzungsprofil ab. Mit den neuen Antriebstechnologien verändern sich zugleich die Anforderungen an die Fahrzeugprüfung. Moderne Fahrzeuge bestehen längst nicht mehr nur aus Motor, Fahrwerk und Bremsen. Hochvoltsysteme, elektronische Steuerungen und zahlreiche Assistenzfunktionen gehören heute ebenso selbstverständlich dazu. Entsprechend
Die Mobilität der Zukunft wird nicht von einer einzigen Antriebstechnologie geprägt sein. Unterschiedliche Konzepte werden noch über viele Jahre parallel bestehen.
entwickeln sich auch unabhängige Prüfverfahren kontinuierlich weiter.
In Österreich zeigt sich diese Entwicklung bereits bei der Pickerl-Begutachtung ebenso wie bei speziellen Fahrzeugchecks. Zwar stehen weiterhin sicherheitsrelevante Bauteile wie Bremsen, Lenkung oder Beleuchtung im Mittelpunkt. Gleichzeitig gewinnt die Überprüfung elektrischer Komponenten an Bedeutung. Gerade Käufer gebrauchter Elektrofahrzeuge interessieren sich zunehmend für den Zustand der Antriebsbatterie, weil sie Reichweite und Fahrzeugwert maßgeblich beeinflusst. Ein Mobilitätsclub bietet dafür gemeinsam mit einem Batteriespezialisten eine Batteriediagnose an, die den Gesundheitszustand des Energiespeichers objektiv bewertet. Nach Angaben zeigen die bisherigen Auswertungen von mehr als
1.200 Fahrzeugen, dass die Batterien im Alltag häufig langsamer altern als vielfach angenommen.
Auch auf europäischer Ebene wird die technische Fahrzeugüberwachung weiterentwickelt. Die Europäische Kommission hat vorgeschlagen, die regelmäßigen Prüfungen stärker an moderne Fahrzeugtechnik anzupassen. Künftig sollen unter anderem elektronische Assistenzsysteme sowie sicherheitsrelevante Funktionen elektrifizierter Fahrzeuge noch gezielter berücksichtigt werden. Ziel ist es, dass sich die Fahrzeugprüfung ebenso dynamisch weiterentwickelt wie die Technik selbst.
Fest steht schon heute: Die Mobilität der Zukunft wird nicht von einer einzigen Antriebstechnologie geprägt sein. Unterschied -
liche Konzepte werden noch über viele Jahre parallel bestehen. Umso wichtiger werden unabhängige Prüfungen, die Orientierung schaffen und technische Qualität nachvollziehbar machen. Denn neue Mobilität entsteht nicht allein durch innovative Fahrzeuge. Sie gewinnt vor allem dann Akzeptanz, wenn Sicherheit und Vertrauen mitfahren.
Neue Mobilität entsteht nicht allein durch innovative Fahrzeuge. Sie gewinnt vor allem dann Akzeptanz, wenn Sicherheit und Vertrauen mitfahren.
Hybridkompetenz und Elektromotorrad – zwei Wege, ein Anspruch
Hybrid, batterieelektrischer Antrieb oder Elektromotorrad – die Mobilität der Zukunft wird vielfältiger statt einheitlicher. Hersteller setzen deshalb auf Konzepte, die sich an den unterschiedlichen Bedürfnissen ihrer Nutzer orientieren.
Ob Auto oder Motorrad: Die Mobilität verändert sich so schnell wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) überschritt der weltweite Absatz von Elektrofahrzeugen 2025 die Marke von 17 Millionen. Gleichzeitig wird deutlich, dass der Wandel nicht über eine einzige Antriebstechnik gelingen kann. Die Erwartungen an moderne Mobilität sind vielfältig: Für die einen stehen Wirtschaftlichkeit und Alltagstauglichkeit im Vordergrund, für die anderen große Reichweiten oder lokal emissionsfreies Fahren im Stadtverkehr. Gefragt sind aus diesem Grund Lösungen, die sich am jeweiligen Einsatz orientieren. Immer mehr Unternehmen verfolgen diesen Weg und entwickeln diverse elektrische Antriebskonzepte parallel weiter. Einer von ihnen ist Honda.
Vor mehr als 25 Jahren stellte Honda mit dem Insight Europas erstes in Großserie produziertes Hybridfahrzeug vor. Seither hat das Unternehmen seine Kompetenz bei Hybrid-, Plug-in-Hybrid-, batterieelektrischen und Wasserstoffantrieben kontinuierlich ausgebaut. Dahinter steht die Überzeugung, dass vielfältige Mobilitätsaufgaben auch unterschiedliche technische Antworten verlangen.
Dieser Ansatz spiegelt sich heute in der gesamten Fahrzeugpalette von Honda wider. Sie reicht von modernen Hybridfahrzeugen bis zum ersten vollelektrischen Motorrad der Marke und zeigt, wie sich verschiedene Mobilitätskonzepte an den Anforderungen ihrer Nutzer ausrichten lassen.
Zur Hybridfamilie gehören Jazz, Civic, HR-V, ZR-V, CR-V sowie der neue Prelude. In allen Modellen steckt die Erfahrung aus jahrzehntelanger Entwicklungsarbeit. Ziel ist es, Effi zienz, Komfort und Fahrfreude miteinander zu verbinden. Nach einem Vierteljahrhundert kehrt der Honda Prelude zurück und verbindet den Pioniergeist seiner Vorgänger mit modernster Hybridtechnik.
Sein e:HEV-Antrieb kombiniert einen 2,0-Liter-Benzinmotor mit zwei Elektromotoren, entwickelt 315 Nm Drehmoment und bietet eine spontane Leistungsentfaltung bei hoher Effi zienz. Für ein besonders dynamisches Fahrerlebnis sorgt das neue Honda S+ Shift System, das das Schaltgefühl eines Achtstufen-Automatikgetriebes simuliert. Gemeinsam mit der Active Sound Control und abgestimmten Display-Anzeigen vermittelt es ein harmonisches Zusammenspiel von Antrieb, Klang und Fahrerlebnis.
Auch im Zweiradbereich setzt Honda seine Elektrifi zierungsstrategie fort. Mit der WN7 präsentiert Honda sein erstes vollelektrisches Motorrad. Es wurde von Grund auf für den Elektroantrieb entwickelt und nicht von einem bestehenden Benzinmodell abgeleitet. Unter dem Entwicklungsleitgedanken „Be the Wind“ standen eine direkte Leistungsentfaltung, ein ausgewogenes Fahrverhalten und die charakteristische Laufruhe eines Elektromotors im Mittelpunkt. Auch optisch geht die WN7 bewusst einen eigenständigen Weg.
Statt bekannte Gestaltungselemente zu übernehmen, wurde ein Motorrad konzipiert, das die Möglichkeiten des Elektroantriebs konsequent nutzt und auf ein ebenso entspanntes wie dynamisches Fahrerlebnis ausgelegt ist: Eine tief und zentral platzierte Batterie sowie ein optimiertes Fahrwerk sorgen für Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten und Agilität im Stadtverkehr. Zudem unterstützt das Elektromotorrad neben AC-Typ-2-Laden auch das CCS2-Schnellladen. Dadurch kann es die bestehende Ladeinfrastruktur für Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeuge nutzen und eignet sich auch für längere Touren.
Hybridantrieb und WN7 stehen exemplarisch für zwei unterschiedliche Wege der Elektrifi zierung. Während die Pkw-Modelle ihre Stärken vor allem dort ausspielen, wo hohe Alltagstauglichkeit und große Reichweiten gefragt sind, eröff net die WN7 einen neuen
Der Prelude ist seit jeher ein Beispiel für fortschrittliche und innovative Technik.
Zugang zur lokal emissionsfreien Mobilität auf zwei Rädern. Beide Konzepte entstanden für individuelle Anforderungen und verfolgen dennoch denselben Anspruch: Technik soll den Menschen dienen und sich an ihrem Mobilitätsverhalten orientieren – nicht umgekehrt. Mit diesem technologieoffenen Kurs entwickelt Honda sein Fahrzeugangebot kontinuierlich weiter. Langjährige Erfahrung sowie ein breites Spektrum
Die WN7 ist keine Kopie eines Benzinmotorrads, sondern nutzt die speziellen Qualitäten und Eigenschaften eines Elektroantriebs, um ein positives und einmaliges Fahrerlebnis zu scha�en.
von Antriebskonzepten beweisen, dass der Wandel der Mobilität nicht über eine einzige Technologie führt. Entscheidend ist vielmehr, für jeden Einsatzzweck die jeweils passende Technik anzubieten.
Roman Cahak, Head of Automobile Central Europe
Philipp Kornfeld, Sales Manager Motorcycle Division
Fahren abseits befestigter Straßen –Offroad, Abenteuer und Elektroantrieb
ELEKTROANTRIEB
Leiser und mit sofort verfügbarem Drehmoment: Elektroantriebe eröffnen dem Offroad-Fahren neue Perspektiven – technisch wie fahrerisch.
Text: Thomas Soltau
Fotos: Thomas Tucker/unsplash, Getty Images/unsplash+
Schotter, steile Anstiege oder enge Waldwege stellen hohe Anforderungen an Mensch und Maschine. Wer sich abseits befestigter Straßen bewegt, benötigt ein Fahrzeug, das Leistung kontrolliert und auch in anspruchsvollem Gelände präzise reagiert. In diesen besonderen Momenten eröffnet der Elektroantrieb völlig neue Möglichkeiten. Anders als ein Verbrennungsmotor liefert er sein maximales Drehmoment praktisch vom Start weg. Das erleichtert kontrolliertes Anfahren auf losem Untergrund und sorgt für eine fein dosierbare Kraftentfaltung, die auch in technisch schwierigen Passagen ein direktes Fahrgefühl vermittelt. Gerade auf wechselnden Untergründen lässt sich die Kraft sehr präzise dosieren. Das schafft Traktion dort, wo lose Steine, Sand oder Wurzeln hohe Anforderungen an die Fahrzeugbeherrschung stellen.
Doch es gibt weitere wichtige Unterschiede, etwa in der Geräuschentwicklung. Während klassische Antriebe das Fahrerlebnis akustisch prägen, arbeiten Elektromotoren nahezu lautlos. Dadurch rücken die Eindrücke der Umgebung stärker in den Vordergrund. Gleichzeitig kann der geringere Geräuschpegel dazu beitragen, Nutzungskonflikte in beliebten Freizeitregionen zu entschärfen. Mobilitätsclubs weisen seit Jahren darauf hin, dass gegenseitige Rücksichtnahme und die Reduzierung von Motorradlärm entscheidend dafür sind, Akzeptanz für den Motorradsport und das Freizeitfahren zu erhalten.
Auch technisch hat sich in den vergangenen Jahren viel verändert. Leistungsfähigere Batterien, moderne Leistungselektronik und intelligente Fahrprogramme erlauben heute eine präzisere Anpassung an unterschiedliche Untergründe. Je nach Fahrsituation lassen sich Leistungsabgabe und Energierückgewinnung individuell abstimmen. Unterschiedliche Fahrmodi unterstützen dabei, die Kraftentfaltung an wechselnde
Der Trend ist bereits erkennbar: Elektrische Antriebe verbinden unmittelbare Kraftentfaltung, hohe Kontrolle und ein leiseres Fahrerlebnis.
Bedingungen anzupassen – vom felsigen Anstieg bis zum weichen Waldboden. Davon profitieren Einsteiger ebenso wie erfahrene Fahrerinnen und Fahrer.
Die Elektrifizierung des Verkehrs gewinnt weiter deutlich an Dynamik. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) wurden 2025 weltweit mehr als 20 Millionen Elektroautos verkauft. Ihr Anteil an den weltweiten Neuzulassungen lag bei über 25 Prozent. Parallel dazu entwickelt sich auch die Elektromobilität bei leichten Fahrzeugen weiter. In China und Indien wurden 2025 rund 8,4 Millionen elektrische Zwei- und Dreiräder verkauft – ein Hinweis darauf, dass elektrische Antriebe auch jenseits des klassischen Straßenverkehrs an Bedeutung gewinnen. Fortschritte bei Batterietechnik und Steuerungssystemen gelten als wichtige Treiber dieser Entwicklung.
Neben der Antriebstechnik verändert sich auch der Anspruch an das Fahren im Gelände. Wo früher vor allem Motorleistung und Höchstgeschwindigkeit im Mittelpunkt standen, gewinnen heute Kontrolle, Präzision und Fahrbarkeit an Bedeutung. Gerade auf anspruchsvollen Strecken zahlt sich eine gleichmäßige Leistungsentfaltung aus, weil sich die Kraft fein dosieren lässt. Der Trend ist bereits erkennbar: Elektrische Antriebe verbinden unmittelbare Kraftentfaltung, hohe Kontrolle und ein leiseres Fahrerlebnis. Damit eröffnen sie dem Offroad-Fahren neue Perspektiven.
SARAH LAMBOJ
Automarken schaffen oft über Jahrzehnte
eine starke Identifikation und Begehrlichkeit
Sarah Lamboj, CEO von smart Austria, schätzt die Stärke europäischer Autobauer, die es über Jahrzehnte geschafft haben, ihr Markenprofil mit hohem Wiedererkennungswert zu schärfen, und eine hohe Kundentreue aufzubauen. Auch der neue smart Concept #2 wird die smartCommunity erneut begeistern. Vielleicht trägt er sogar dazu bei, die Reichweitenangst bei E-Mobilität weiter zu reduzieren. Text: Katja Deutsch
Frau Lamboj, Sie haben nach Ihrem Studium beim damaligen Start-up mytaxi angefangen. Was hat Sie gerade an diesem Start-up bzw. an der Mobilität so gereizt? Der Einstieg in die Mobilitätsbranche war für mich tatsächlich eher ein Zufall. Doch dann hat mich schnell die Dynamik des Sektors gefesselt: Mobilität ist extrem vielfältig, sie entwickelt sich ständig weiter
Wer Technologie und Geschwindigkeit auf der einen Seite und Identität und Begehrlichkeit auf der anderen Seite vereint, wird langfristig erfolgreich sein.
– und betrifft jeden Menschen! Ich hatte das besondere Glück, die steile Entwicklung des Unternehmens vom reinen Taxi-Anbieter zum internationalen Mobilitätsanbieter mitzuerleben. In einem Start-up gestaltet man Strukturen aktiv mit und erlebt Wachstum unmittelbar, mit zunehmender Unternehmensgröße jedoch müssen Strukturen professionalisiert werden. Gleichzeitig sollten Mitarbeitende weiterhin Gehör finden und ihre Erfahrungen einbringen können.
Seit August 2021 sind Sie CEO von smart Austria. Der smart war ja einst ein Synonym für einen kleinen Cityflitzer. Ist dieses Image geblieben oder was soll die
Marke heute emotional verkörpern? Wenn man auf die mittlerweile über 25-jährige Geschichte von smart blickt, sieht man, was die Marke bereits aufgebaut und erreicht hat. Viele verbinden smart bis heute mit dem Cityflitzer! Als ich 2021 dazukam, befand sich die Marke gerade an einem wichtigen Wendepunkt: smart hat sich als erster Autohersteller konsequent für die vollelektrische Ausrichtung entschieden – ein Thema, das mir persönlich sehr am Herzen liegt.
Die DNA von smart bleibt unverändert. Wir haben lediglich das Portfolio erweitert, um unsere Kund:innen entlang ihrer gesamten Mobilitätsreise zu begleiten – von Singles bis zu jungen Familien.
Der brandneue smart Concept #2 sieht ja nicht nur sehr fresh aus, er wird ja auch eine elektrische Reichweite von knapp 300 Kilometern haben und sich schnell aufladen lassen. Was glauben Sie, wie wird die Community den annehmen?
Vor kurzem durfte ich den smart Concept #2 das erste Mal sehen – und ich bin fest davon überzeugt, dass er sehr, sehr gut angenommen werden wird. Unser neuer urban
Gerade die Automobilbranche spielt eine wichtige Rolle bei den Klimazielen, und Elektromobilität ist aus meiner Sicht ein zentraler Hebel.
ausgerichteter Zweisitzer verbindet Alltagstauglichkeit, frisches Design, Komfort und vollelektrische Mobilität. Dabei haben wir genau hingehört, was sich die Community wünscht, und hoffen, mit diesem Modell die besondere Faszination des ursprünglichen smart aufzugreifen und in die Zukunft zu transportieren. Kaum ein Fahrzeug ist in Europa mit so vielen Emotionen verbunden.
Sie haben ihn gerade das erste Mal gesehen. Sind Sie ihn auch das erste Mal gefahren? Wir durften ihn noch nicht fahren. Fahren wird später kommen. Das wird noch mal ein ganz eigenes Abenteuer werden!
Ist die Reichweite überhaupt noch ein Kaufargument? Oder spielen funktionierende Ladepunkte inzwischen die wichtigere Rolle?
Für mich liegt die Wahrheit in der Mitte. Die Reichweite bleibt ein wichtiges Kriterium, mit einem gut ausgebauten Ladenetz und Schnellladeoptionen verliert die reine Kilometerzahl jedoch an Bedeutung. Mit zunehmender Erfahrung mit Elektromobilität relativiert sich die Reichweitenangst. Gerade in Österreich ist die Ladeinfrastruktur bereits sehr gut ausgebaut und wird kontinuierlich erweitert. Wenn ein Fahrzeug wie unser smart #5 in unter 18 Minuten von zehn auf 80 Prozent geladen werden kann, ist es während der Dauer einer Kaffeepause oft schon wieder einsatzbereit, sodass auch längere Strecken immer normaler werden.
Was unterscheidet den österreichischen Markt von anderen europäischen Märkten? Wir sehen Synergien als auch Unterschiede. Ein wichtiger Faktor ist dabei die sogenannte „Readiness“ für Elektromobilität – also wie bereit ein Markt dafür ist, siehe Ladeinfrastruktur. Gleichzeitig wird im DACH-Raum mit seinem alpinen Charakter als Besonderheit oftmals Allrad gewünscht. Deshalb ist unsere BRABUS-Variante in Österreich die beliebteste, das beliebteste Modell ist der smart #5. In anderen Märkten mit engeren Straßen stehen eher kompakte Modelle wie der smart #1 oder smart #3 im Fokus.
Auch die Marktstruktur unterscheidet sich: Einige Märkte sind stärker B2B-getrieben, andere haben bereits einen höheren Anteil an Privatkunden.
Wie können europäische Hersteller beim Thema Digitalisierung und Mobilität überhaupt mit den chinesischen Marken mithalten?
Es geht vielmehr darum, die jeweiligen Stärken klug zu kombinieren. Chinesische Hersteller sind aktuell schneller in Entwicklung und Digitalisierung, während europäische Marken traditionell stark in Design, Markenführung und emotionaler Bindung sind. Wer Technologie und Geschwindigkeit auf der einen Seite und Identität und Begehrlichkeit auf der anderen Seite vereint, wird langfristig erfolgreich sein.
Welches Mobilitätsproblem möchten Sie gerne in Ihrer Karriere lösen?
Der Bereich, in dem ich persönlich den größten Beitrag leisten kann, ist die nachhaltige Mobilität. Gerade die Automobilbranche spielt eine wichtige Rolle bei den Klimazielen, und Elektromobilität ist aus meiner Sicht ein zentraler Hebel. Elektromobilität bedeutet heute Nachhaltigkeit mit Fahrspaß, Komfort und Performance. Dafür würde ich gerne noch mehr Menschen begeistern!
Einsteigen. Losfahren. Einfach laden – mit V-Go!
Reisen mit dem E-Auto werden ab sofort entspannt. Denn die neue App V-Go von VERBUND macht ö entliches Laden einfach: mit attraktiven, transparenten Tarifen in Österreichs größtem Schnellladenetz.
E-Mobilität bedeutet vor allem: Freiheit und Fahrspaß. Und genau das erlebt man jetzt mit V-Go, der neuen Lade-App von VERBUND! V-Go bietet nicht nur Zugang zu Österreichs größtem Schnellladenetz, sondern auch volle Preistransparenz und einen kinderleichten Start in jeden Ladevorgang. Ganz nach dem Motto: App downloaden, Tarif auswählen, Auto laden und Go! So einfach geht E-Laden heute. Ob im Alltag, auf dem Weg zur Arbeit oder in den wohlverdienten Urlaub: V-Go macht ö entliches Laden nicht nur planbarer, sondern spürbar entspannter und komfortabler.
Vorteile mit V-Go: Laden leicht gemacht
Größtes Schnellladenetz Österreichs Zugang zum österreichweit größten Schnellladenetz von SMATRICS EnBW und zahlreichen weiteren Ladepunkten in zusätzlichen Partnernetzen. Das ist das V-Go Heimnetz.
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Die genauen Ladekosten sind schon vor dem Start des Ladevorgangs sichtbar. Somit warten keine bösen Überraschungen!
• Strom aus 100 % erneuerbarer Energie im V-Go Heimnetz
Das E-Auto wird mit 100 % erneuerbarer Energie geladen – für ein nachhaltig gutes Gefühl.
Ö entlich laden – einfach besser planbar Mit V-Go wird der nächste Ladestopp zur angenehmen Pause. Die App zeigt auf einer interaktiven Karte freie Ladepunkte
Mit V-Go machen wir ö�entliches Laden in Österreich einfacher, transparenter und attraktiver. Unser Ziel ist es, Kund:innen eine Lade-App anzubieten, die Österreichs größtes Schnellladenetz, faire Preise und eine intuitive Nutzung verbindet. Wer elektrisch unterwegs ist, soll unkompliziert laden können – schnell, verlässlich und zu klaren Konditionen.
Martin Wagner, Geschäftsführer von VERBUND Energy4Customers
in der Nähe. Alle relevanten Informationen – von Preisen bis zur Verfügbarkeit –sind in Echtzeit abrufbar. E-Fahrer:innen starten den Ladevorgang direkt per App und behalten ihre Ladungen sowie die Ladehistorie übersichtlich im Blick. Und die Abrechnung? Unkompliziert im Rahmen des gewählten Ladetarifs.
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Elektrischer Fuhrpark – sauberere Luft und geringere Kosten
Gutes Flottenmanagement gilt als ein wichtiger Booster für Unternehmen, die eine Umstellung von Verbrenner auf elektrische oder hybride Fahrzeuge in ihrem Fuhrpark vorbereiten.
Soltau
Text: Thomas
Foto: Michael Marais/unsplash
Elektrische oder hybride Fahrzeuge haben im Vergleich zu herkömmlichen Kfz mit Verbrennungsmotoren eine geringere Umweltbelastung und können auch die Betriebskosten senken. Unterneh-
Elektroautos sind deutlich die saubersten Kraftfahrzeuge – ein mittelgroßer Stromer in Europa stößt rund zwei Drittel Prozent weniger schädliche Treibhausgase aus als ein Verbrenner.
men, die sich für die Umstellung auf E-Autos oder Hybride entscheiden, erreichen dadurch ihre Nachhaltigkeitsziele und sparen gleichzeitig – etwa bei der Versteuerung des Fahrzeugs. Vor einem schnellen Verschleiß der Batterien muss sich laut ADAC-Dauertest dabei auch niemand fürchten.
Der Verlust an Speicherkapazität blieb bisher im normalen Rahmen und auch innerhalb der Grenzen der Garantiezeiträume. Üblicherweise gewähren Hersteller auf die Batterie Garantien von acht Jahren bei Laufleistungen von 160.000 Kilometern auf 70 Prozent der Batteriekapazität.
Eine entscheidende Maßnahme im Rahmen des Flottenmanagements ist die Bereitstellung von genügend Ladestationen für die E-Fahrzeuge. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder durch den Bau eigener Ladestationen oder durch die Nutzung öffentlicher Ladepunkte. Nur eine leistungsstarke Infrastruktur ermöglicht den flächendeckenden Einsatz von E-Autos.
Externe Flottenmanagement-Unternehmen bieten Dienstleistungen wie die Auswahl geeig-
Härtetests für höchste Qualität und Sicherheit
Ist die Ladesäule auch bei 38 Grad Hitze funktionstüchtig? Verweigert sie bei Minusgraden ihre Handhabung? Und wie verhält sie sich bei tagelangem Nebel? Jedes neu entwickelte Produkt muss auf seinem Weg zur Marktreife umfassend auf seine Tauglichkeit, Funktionsfähigkeit und Sicherheit getestet werden.
Sämtliche Maschinen und Bauteile, die nicht in geschlossenen Räumen zum Einsatz kommen, werden zusätzlich Prüfungen auf ihre Hitze-, Kälte-, Regen-, Schnee- und Eisverträglichkeit unterzogen –besonders im Mobilitätsbereich. Getestet und zertifi ziert wird jedoch nicht nur von jedem Unternehmen selbst, sondern bereits während der Entwicklungsphase auch von übergeordneter Stelle. So wird der höchstmögliche Sicherheitsstandard und die längste Lebensdauer garantiert. Der TÜV AUSTRIA ist ein unabhängiges österreichisches Prüf-, Inspektions-, Zertifi zierungs- und Ausbildungsunternehmen mit einer über 150-jährigen Geschichte. Seit seiner Gründung im Jahr 1872 unterstützt das Unternehmen Industrie, Gewerbe, öffentliche Einrichtungen sowie Forschungseinrichtungen dabei, Sicherheit, Qualität und Innovation miteinander zu verbinden.
Ein zentraler Standort ist das TÜV AUSTRIA Technology & Innovation Center in Wien, das als modernstes Prüf- und Forschungszentrum des Unternehmens gilt. Hier werden Produkte und Anlagen unter realitätsnahen, aber kontrollierten
Laborbedingungen extremen Belastungen ausgesetzt, um Schwachstellen frühzeitig zu erkennen, die Produktqualität zu verbessern und die Einsatzfähigkeit unter unterschiedlichsten Umweltbedingungen sicherzustellen. Herzstück des Testing Centers sind zehn programmierbare Umwelt-Simulationskammern, in denen Temperaturen von minus 40 bis 120 Grad Celsius sowie Schnee, Eis, Eisnebel und hohe Luftfeuchtigkeit simuliert werden können. Dadurch lassen sich komplette Maschinen und Anlagen, wie zum Beispiel Wärmepumpen, Ladestationen für Elektrofahrzeuge oder andere Komponenten aus der Verkehrs- und Mobilitätsindustrie, über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg testen. Auch künstliche Alterungsprozesse oder Vereisungsszenarien, wie sie im Luftfahrtbereich oder an Gebäudefassaden auftreten können, werden realitätsnah nachgebildet.
Die Prüfungen unterstützen Unternehmen bereits in der Entwicklungsphase ihrer Produkte. Fehler oder Materialschwächen werden erkannt, bevor die Produkte auf den Markt kommen, wodurch kostspielige Rückrufaktionen vermieden werden können. Ergänzt werden die Umweltsimulationen durch weitere Prüfverfahren wie elektromagnetische Verträglichkeit, industrielle Computertomographie sowie Cybersecurity- und Zertifi zierungsleistungen. Dadurch bietet der TÜV AUSTRIA seinen Kunden einen umfassenden One-Stop-Shop für Entwicklung, Prüfung und Zertifi zierung. Das Testing Center leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung und unterstützt Unternehmen dabei, ihre Produkte sicher und zuverlässig auf internationalen Märkten einzusetzen.
neter Fahrzeuge, Finanzierungs- und Leasingoptionen, Wartung und Reparatur sowie die Überwachung und Analyse des Fahrzeuggebrauchs an. Zusätzlich unterstützen sie auch bei der Umsetzung von Ladestrategien und der Nutzung von öffentlichen Ladestationen. Darunter fallen die Planung von Routen unter Berücksichtigung der Reichweite der Fahrzeuge, die Verwaltung von Batterie-Leasing-Programmen und die Unterstützung bei der Einhaltung von Emissionsvorschriften.
Eine weitere wichtige Maßnahme ist die Anpassung der Versicherungsbedingungen an die spezifischen Anforderungen von E-Fahrzeugen. Unternehmen sollten sicherstellen, dass ihre Versicherungen die Kosten im Falle von Schäden an den Autos und der Ladestationen abdecken. Ob die Versicherungsbedingungen für Elektrofahrzeuge günstiger ausfallen als bei normalen Fahrzeugen, lässt sich pauschal nicht beantworten. Das hängt von vielen Faktoren ab, wie Modell, Alter des Fahrers und Fahrverhalten. Einige Versicherungsunternehmen bieten jedoch spezielle Tarife für E-Autos an, die günstiger sein können als die für herkömmliche Fahrzeuge. Es ist empfehlenswert, Angebote verschiedener Anbieter zu vergleichen, um die besten Bedingungen zu finden. Insgesamt erfordert die Umstellung auf E-Fahrzeuge im Flottenmanagement eine gründliche Planung und Umsetzung, aber die Vorteile in Bezug auf Umwelt und Kosteneinsparungen machen diese Anstrengungen mehr als wert.
Steigende Kosten, neue Nachhaltigkeitsvorgaben und die Elektrifizierung von Flotten verändern das betriebliche Mobilitätsmanagement grundlegend.
Für viele Unternehmen werden Dienstwagen zu einem wichtigen Baustein ihrer Energie- und Nachhaltigkeitsstrategie. Ende Mai 2026 waren in Österreich bereits 288.142 reine Elektro-Pkw zugelassen. Gleichzeitig standen 37.878 öffentliche Ladepunkte zur Verfügung. Aktuelle Auswertungen der österreichischen Leitstelle für Elektromobilität (OLÉ) zeigen, dass sowohl der Fahrzeugbestand als auch die Ladeinfrastruktur kontinuierlich ausgebaut werden. Mit der steigenden Zahl an E-Fahrzeugen erhöhen sich zugleich die Anforderungen an Unternehmen. Gefragt sind durchdachte Ladekonzepte und ein Mobilitätsmanagement, das Kosten und Nachhaltigkeit gleichermaßen berücksichtigt. Wie Unternehmen diesen Wandel wirtschaftlich gestalten können, erläutert Marcella Kral, Senior Managerin B2B-Kooperationen Elektromobilität / New Business beim Mobilitäts-Club ÖAMTC.
Unternehmen möchten ihre Mobilitätskosten senken und nachhaltiger werden. Welche Entwicklung beobachten Sie derzeit?
E-Mobilitätsexpertin
Mobilität wird heute deutlich strategischer betrachtet als noch vor wenigen Jahren. Unternehmen schauen nicht mehr nur auf den Anschaffungspreis eines Fahrzeugs, sondern auf die gesamten Betriebskosten, den Energieeinsatz und die CO₂-Bilanz. Deshalb gewinnen Elektromobilität, passende Ladeinfrastruktur und professionelles Lademanagement zunehmend an Bedeutung.
Trotzdem zögern Unternehmen noch beim Umstieg auf Elektromobilität.
Woran liegt das?
Oft laufen bestehende Leasingverträge noch aus oder es fehlen Informationen. Dabei haben moderne Elektrofahrzeuge heute Reichweiten von 400 bis 600 Kilometern
und die Ladeinfrastruktur wächst kontinuierlich. Auch steuerliche Rahmenbedingungen wie die Sachbezugsbefreiung für das Laden daheim oder der Vorsteuerabzug spielen bei Flottenentscheidungen eine Rolle. Entscheidend ist aber vor allem, das tatsächliche Einsatzprofil der Fahrzeuge zu analysieren und die Flotte entsprechend auszurichten.
Welche Rolle spielen dabei die THG-Prämie und eine Mobilitätsanalyse?
Die THG-Prämie verbessert die Wirtschaftlichkeit elektrischer Flotten noch zusätzlich. Wichtiger ist jedoch eine fundierte Analyse. Sie zeigt, wo Ladepunkte sind, welche Netzkapazitäten vorhanden sind oder ob ein Lastmanagement nötig ist. Die ÖAMTC-Mobilitätsanalyse zeigt zusätzlich, welche Mitarbeiter auf eMobilität umsteigen können und wie sich die Kosten sowie die CO2-Emissionen im Unternehmen dauerhaft reduzieren lassen.
Worauf sollten Unternehmen achten, wenn Mitarbeitende ihre Elektrofahrzeuge auch im Ausland laden?
Wichtig sind transparente Tarife, eine klare Ladestrategie und eine möglichst einfache Abrechnung. Mit passenden Ladekarten funktioniert das Laden heute auch grenzüberschreitend zuverlässig. Unternehmen
Einfach, günstig und transparent laden
Wir geben Strom!
Unternehmen sollten Elektromobilität nicht nur vom Fahrzeug aus denken, sondern Energie, Ladeinfrastruktur und Mobilität als Gesamtsystem betrachten.
müssen ihre Prozesse deshalb genauso professionell organisieren wie früher den Einsatz von Tankkarten.
Welche Entwicklung wird das betriebliche Mobilitätsmanagement in den kommenden Jahren besonders prägen? Unternehmen sollten Elektromobilität nicht nur vom Fahrzeug aus denken, sondern Energie, Ladeinfrastruktur und Mobilität als Gesamtsystem betrachten. Genau hier setzt ÖAMTC ePower.Business an – von der Mobilitätsanalyse über die Planung und den Betrieb der Ladeinfrastruktur bis hin zum Management und zur Abrechnung der Ladevorgänge. So lassen sich Nachhaltigkeitsziele erreichen und gleichzeitig die Betriebskosten langfristig optimieren.
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Weitere Informationen: www.oeamtc.at/epower ✆ 0800 203 120 (24/7)
Marcella Kral,
Laden entscheidet über den Erfolg
Elektromobilität scheitert selten am Fahrzeug – sondern an der Infrastruktur dahinter.
Die Elektrifizierung von Unternehmensflotten nimmt Fahrt auf. Steigende Energiepreise, strengere Klimavorgaben und neue Berichtspflichten erhöhen den Druck. Doch während vielerorts über Fahrzeuge diskutiert wird, entscheidet sich der Erfolg an anderer Stelle: am Ladepunkt. Dort, wo Autos stehen, wird Effizienz gewonnen – oder verloren.
In vielen Betrieben beginnt die Transformation mit der Anschaffung neuer Fahrzeuge. Die Infrastruktur folgt später. Genau darin liegt das Problem. Ohne ein funktionierendes Ladesystem entstehen Reibungsverluste: Fahrzeuge warten, Ladepunkte sind belegt, Abläufe geraten ins Stocken. Was als Fortschritt geplant war, wird zur Belastung im Alltag. Dabei hat sich die wirtschaftliche Ausgangslage längst verändert. Elektroflotten können heute günstiger betrieben werden als Verbrenner. Einsparungen von zehn bis 20 Prozent sind realistisch. Doch diese Rechnung ist empfindlich. Sie funktioniert nur, wenn Fahrzeuge verfügbar bleiben. Jede unnötige Standzeit kostet.
In der Praxis zeigen sich die Grenzen schnell. Klassische Wallboxen leisten solide Arbeit – solange Zeit keine Rolle spielt. Doch mehrere Stunden Ladezeit passen selten zu eng getakteten Abläufen in Service
Elektroflotten können heute günstiger betrieben werden als Verbrenner. Einsparungen von zehn bis 20 Prozent sind realistisch.
oder Logistik. Gleichzeitig wirkt der Aufbau leistungsstarker Schnellladeinfrastruktur oft abschreckend: hohe Anschlussleistungen, lange Genehmigungen und hohe Kosten bremsen viele Projekte. Genau hier verändert sich der Markt. Neue Ladesysteme verbinden hohe Leistung mit geringem Netzbedarf. Mit integrierten Speichern lassen sich Ladeleistungen von bis zu 300 kW realisieren, auch bei schwachen Anschlüssen. Statt über Nacht zu laden, reichen oft 15 bis 30 Minuten. Der Unterschied ist im Betrieb sofort spürbar: Fahrzeuge kehren schneller zurück, Standzeiten sinken, Abläufe werden planbarer.
Besonders in Bereichen mit hoher Auslastung wird das entscheidend. In Logistik, Service oder Personenverkehr zählt nicht nur Reichweite, sondern Verfügbarkeit. Wer schneller laden kann, gewinnt Zeit – und damit Produktivität. Mehr Fahrten, weniger
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Stillstand, eine Infrastruktur, die mitwächst. Auch wirtschaftlich verschiebt sich die Perspektive. Ladeinfrastruktur ist kein starrer Kostenblock mehr. Energie wird gezielt dann geladen, wenn sie günstig ist, eigene Quellen lassen sich integrieren, Lastspitzen sinken. Erste Modelle zeigen, dass sich darüber hinaus zusätzliche Potenziale erschließen lassen. Und dennoch zögern viele Unternehmen. Mehr als die Hälfte hat den Umstieg noch nicht vollzogen. Zu groß erscheinen Unsicherheit und Aufwand. Doch oft zeigt sich: Viele Hürden sind weniger technisch als organisatorisch. Der Schlüssel liegt in der Transparenz. Wer Fahrprofile kennt, Ladebedarf realistisch plant und Prozesse sauber aufsetzt, vermeidet Fehlentscheidungen. Di-
gitale Tools helfen, Routen und Ladezeiten zu optimieren. So entsteht Schritt für Schritt ein System, das den Betrieb trägt.
Der Blick nach vorn geht weiter. Flotten werden Teil eines vernetzten Energiesystems. Fahrzeuge speichern Strom, gleichen Lasten aus und könnten künftig Energie zurückspeisen. Erste Anwendungen zeigen zusätzliche Einsparpotenziale. Für Unternehmen markiert das einen Wendepunkt. Mobilität ist kein reiner Kostenfaktor mehr, sondern ein strategischer Hebel. Wer die Infrastruktur richtig denkt, gewinnt Kontrolle über Prozesse und Kosten. Am Ende entscheidet nicht das Fahrzeug über den Erfolg, sondern das System dahinter.
Der Handel bleibt auf der Überholspur
Digitale Vertriebsmodelle verändern den Automarkt. Dennoch bleibt der stationäre Handel gerade beim Kauf eines Fahrzeugs für viele Kund:innen ein wichtiger Baustein.
Der Autokauf verändert sich – auch in Österreich. Digitale Vertriebskanäle gewinnen zwar weiter an Bedeutung, doch viele Käufer wünschen sich vor der Entscheidung weiterhin persönliche Beratung, eine Probefahrt und einen verlässlichen Servicepartner vor Ort. Deshalb setzen immer mehr Hersteller auf hybride Vertriebsmodelle, die digitale Angebote mit einem stationären Händlernetz verbinden. Gerade neue Marken kombinieren ihren Markteintritt mit bestehenden Handels- und Servicenetzwerken, um schneller Präsenz aufzubauen und Kund:innen von Beginn an ein flächendeckendes Angebot zu bieten. Diesen Weg geht nun auch eine Automobilmarke, die seit Kurzem auf dem österreichischen Markt präsent ist. Welche Rolle der heimische Markt für die weitere Expansion spielt, warum der Aufbau der Händlerstruktur bewusst schrittweise erfolgt und welche Bedeutung die Zusammenarbeit mit Volvo Cars hat, erläutert Keith Schäfer, Vice President of Commercial Operations beim Automobilhersteller Lynk & Co International, im folgenden Interview.
Lynk & Co hat den Markteintritt in Österreich angekündigt, die ersten Händlerstandorte erö�nen jedoch erst im vierten Quartal. Warum dieser gesta� elte Aufbau?
Für Lynk & Co bedeutet ein Marktstart nicht
einfach die Eröff nung eines Schauraums. Es geht darum, die richtige Basis für eine nachhaltige Marktpräsenz zu schaffen. In Österreich hat Lynk & Co 2025 den Markteintritt angekündigt und die Marke sowie ihr elektrifi ziertes Produktportfolio vorgestellt, um Sichtbarkeit zu schaffen und Kund:innen zu vermitteln, wofür Lynk & Co steht. Das österreichische Händlernetz wird nun Schritt für Schritt aufgebaut. So kann Lynk & Co Vertrieb, Service, Logistik, Schulungen und Markenauftritt sorgfältig vorbereiten und die Markenbekanntheit weiter ausbauen. Ziel ist, dass Kund:innen die Marke kennenlernen und Fahrzeuge an einem Händlerstandort erleben können – verlässlich und konsistent vom ersten Tag an.
Österreich gehört zur nächsten Phase Ihrer europäischen Expansion. Warum ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, die Präsenz von Lynk & Co hier auszubauen?
Österreich liegt im Herzen Mitteleuropas, wo die Nachfrage nach elektrifi zierten Fahrzeugen stetig wächst. Der Markt passt ideal zum Portfolio von Lynk & Co und stärkt Bewusstsein und Akzeptanz für nachhaltige Mobilität. Österreichische Kund:innen sind anspruchsvoll, qualitätsorientiert und offen für elektrifi zierte Mobilität. Mit
Ziel ist, dass Kund:innen die Marke kennenlernen und Fahrzeuge an einem Händlerstandort erleben können – verlässlich und konsistent vom ersten Tag an.
dem Portfolio aus Plug-in-Hybrid- und vollelektrischen Modellen sieht Lynk & Co hier großes Potenzial.
Lynk & Co war in Europa zunächst stark mit digitalen und � exiblen Mobilitätsangeboten verbunden. Nun richtet die Marke ihre Retailstrategie neu aus. Warum ist das VolvoVertriebsnetz dafür der richtige Ansatz? Lynk & Co hat in Europa eine starke Präsenz aufgebaut und dabei das klassische
Konzept des Autobesitzes bewusst infrage gestellt. Im Mittelpunkt stand ein einfaches, flexibles Abo-Modell, bei dem alles inkludiert war. Mit dem Wachstum der Marke suchen Kund:innen jedoch zunehmend nach Optionen wie Direktkauf oder Miete. Deshalb baut Lynk & Co die Vertriebskanäle weiter aus und lässt das Abo-Modell auslaufen. Retail ist zu einem zentralen Bestandteil der europäischen Strategie geworden. Die Zusammenarbeit mit Volvo Cars bietet Zugang zu einem etablierten, professionellen Netzwerk, das Vertrieb, Service, Ersatzteillogistik und lokale Marktprozesse unterstützt. Für Kund:innen bedeutet das mehr Zugänglichkeit und Glaubwürdigkeit. Für Händler die Chance, eine wachsende Marke ins Portfolio aufzunehmen. Und für Lynk & Co die richtige Struktur, um nachhaltig zu wachsen. Nach welchen Kriterien entscheiden Sie, an welchen Standorten Lynk & Co künftig vertreten sein wird?
Lynk & Co und Volvo Cars arbeiten gemeinsam daran, die Retailstrategie zu defi nieren und künftige Standorte zu bewerten. Die Entscheidungen basieren auf Faktoren wie Kundennachfrage, Marktpotenzial, den Fähigkeiten der Händlerpartner und geografischer Abdeckung. In Österreich werden wir unsere ersten Händlerstandorte gemeinsam mit Volvo-Cars-Retailpartnern in Wien und Niederösterreich eröff nen. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Präsenz von Lynk & Co im Markt weiter auszubauen.
Keith Schäfer, Vice President of Commercial Operations beim Automobilhersteller Lynk & Co International
E-Mobilität tri� t Vereinssport
Win-Win für Vereine und Regionen. Ladeinfrastruktur als nachhaltige Einnahmequelle.
Eine Runde Tennis, ein Nachmittag auf dem Golfplatz oder das Fußballtraining: Während man selbst aktiv ist, steht das Auto meist einfach auf dem Parkplatz. Eigentlich die perfekte Gelegenheit zum Laden. In ein paar Stunden auf dem Platz oder in der Halle wird der Akku ganz entspannt wieder voll. Jedoch fehlen insbesondere bei Sportanlagen im ländlichen Raum häufi g geeignete Lademöglichkeiten. Der Ausbau einer entsprechenden Infrastruktur würde einen praktischen Mehrwert für Vereine und Mitglieder bieten und gleichzeitig einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Mobilität leisten.
Mit der Initiative ASVÖ e-Power engagiert sich der Allgemeine Sportverband Österreich für den Ausbau von Elektromobilität an Sportstätten. Der Sportverband errichtet E-Ladestationen an Anlagen und Vereinsstandorten, damit Sportler und Besucher ihre Elektrofahrzeuge während ihres Aufenthalts bequem laden können und schaff t damit gleichzeitig eine zusätzliche Einnahmequelle für Vereine, unabhängig von der Förderpolitik. Im Gespräch mit ASVÖ-Präsident Peter Reichl.
Herr Reichl, ASVÖ e-Power verbindet moderne E-Mobilität mit Vereinsförderung und Nachhaltigkeit. Wie funktioniert dieses Konzept und wie wird es angenommen?
Peter Reichl, ASVÖ-Präsident
Wir sind vor rund drei Jahren gestartet und die Rückmeldungen sind äußerst positiv. Unser Konzept ist eine echte Win-win-Situation: Wir bauen die Ladeinfrastruktur aus, und die Einnahmen aus den Stromverkäufen kommen zu 100 % den Vereinen zugute. Die Erwartungen wurden dabei sogar übertroffen: Viele Ladestationen werden nicht nur von Vereinsmitgliedern und Gästen genutzt, sondern auch außerhalb des Sportbetriebs von der lokalen Bevölkerung. Je nach Bedarf kann per App oder mit der ASVÖ e-PowerLadekarte geladen werden. Attraktiver Pluspunkt: Die maximale Ladezeit ist auf die längste Verweildauer einer Sporteinheit ausgerichtet. Wer beispielsweise eine Runde auf dem Golfplatz dreht, kann bis zu 6 Stunden ohne Blockiergebühr laden.
Österreichweit umfasst das e-Power-Netz bereits rund 80 Sportstätten mit 120 Ladepunkten. Kann sich jeder Verein bewerben oder gibt es bestimmte Kriterien? Der Prozess startet meist mit einer Kontaktaufnahme unsererseits, aber grundsätzlich kann sich jedes ASVÖ-
Der Allgemeine Sportverband Österreich vertritt österreichweit seit 1949 überparteilich, unabhängig und nachhaltig die Interessen von 5.544 Vereinen mit rund 1.000.000 Mitgliedern in mehr als 120 Sportarten. www.asvoe.at
Wir bauen die Ladeinfrastruktur aus, und die Einnahmen aus den Stromverkäufen kommen zu 100 % den Vereinen zugute.
Mitglied bei uns melden. Wir stellen die Hardware, die Software und unsere Ladekarte zur Verfügung und sorgen für den zuverlässigen Betrieb. Die Erlöse aus dem Ladebetrieb werden, abzüglich des eigenen Stromverbrauchs, abgerechnet
und auf das Vereinskonto überwiesen. Im Übrigen gibt es keine Bindung an einen großen Stromanbieter. Den Energieanbieter können die Vereine frei wählen, auch das unterstützt die lokale Infrastruktur.
Neben den wichtigen Impulsen den Sport zu unterstützen und gleichzeitig einen nachhaltigen Beitrag zu leisten?
Ja, mittelfristig möchten wir das Angebot in Österreich auf rund 1.000 Ladepunkte ausbauen, gemeinsam mit anderen Sportdachverbänden künftig zudem einen fl ächendeckenden Ausbau erreichen. Damit dieses Ziel gelingt, braucht es aber auch entsprechende Unterstützung seitens der Politik.
Skalierbar durch schnelle Installation an jedem Standort (IP66) sowie einfache Einrichtung
Ladeleistung bis 11/22 kW
Integration in viele Energiemanagementsysteme möglich
AppSteuerung
Clever | Smart | G+ Card
Die Kombikarte für Ihre Mobilität.
Ob E-Fahrzeug oder Verbrenner – mit der GENOL G+ Card laden und tanken Sie österreichweit bequem mit nur einer Karte.
• bargeldlos bezahlen
• keine Kartengebühr
• monatliche Sammelabrechnung
• großes Lade- und Tanknetz
• Laden & Tanken auch via innovativer Apps
Drei smarte Ideen für ein besseres Zuhause
Wenn die Haustür plötzlich mitarbeitet
Die Haustür ist längst kein bloßer Eingang mehr, sondern der zentrale Punkt eines modernen Zuhauses. Smarte Türklingeln übernehmen dabei eine Rolle, die zwischen Türsteher und Concierge liegt: Sie zeigen live auf dem Smartphone, wer vor der Tür steht, und erleichtern damit Situationen, in denen man selbst gerade alles andere als bereit zum Öffnen ist. Ob man mit einer Tüte tiefgekühlter Erbsen kämpft oder versucht, den Hund davon abzuhalten, in die Posttasche zu springen – ein kurzer Blick aufs Display reicht, um zu entscheiden, ob man sprechen, vertrösten oder ignorieren möchte.
Intelligente Türschlösser beseitigen zudem das allseits bekannte Schlüsselchaos. Statt nervösem Geklapper ermöglicht die Technik das Öffnen per App, Fingerabdruck oder Code – zuverlässig, schnell und ohne nächtliche Notdiensteinsätze. Besonders angenehm ist die Möglichkeit, zeitlich begrenzte Zugänge zu vergeben: Kinder müssen nicht mehr zittern, ob der Schlüssel im Schulranzen geblieben ist, und Nachbarn oder Hundesitter kommen genau dann hinein, wenn sie sollen. Gleichzeitig sorgt starke Verschlüsselung dafür, dass niemand heimlich mithört oder versucht, sich unbemerkt Zugang zu verschaffen. Für ältere Menschen bedeutet das Wegfallen der Schlüsselsuche spürbare Erleichterung, und Eltern können unterwegs sehen, wann alle sicher zu Hause angekommen sind. So wird die Haustür zum entspannten Ausgangs- und Rückkehrpunkt eines Tages, der mit etwas digitaler Hilfe erstaunlich viel Stress verliert.
Der
Sicherheitshelfer, die nicht mehr durchdrehen
Alarmsysteme hatten früher den Ruf, hysterische Sirenenmaschinen zu sein, die durch Fehlalarme glänzten. Heute arbeiten sie leise, präzise und mit einer überraschenden Ruhe – fast so, als hätten sie eine Coaching-Ausbildung absolviert. Vernetzte Sensoren erkennen geöffnete Fenster, ungewöhnliche Bewegungen oder verdächtige Geräusche, ohne gleich das ganze Viertel aus dem Mittagsschlaf zu reißen. Stattdessen schicken sie eine schnelle Benachrichtigung aufs Smartphone, und man weiß sofort, ob etwas Ernstes passiert oder nur die Badezimmerpflanze einen akrobatischen Abgang hingelegt hat.
Für Tierhalter ist es eine Wohltat, dass moderne Bewegungsmelder Hunde und Katzen oft einfach ignorieren. Endlich kein Alarm mehr, nur weil der Kater beschlossen hat, die Nacht um drei Uhr mit einer spontanen Fensterbank-Performance zu feiern. Die Steuerung per App funktioniert intuitiv: scharf, unscharf, Kamera aktivieren, Licht zuschalten – alles ohne Knöpfe, die aussehen, als gehörten sie ins Cockpit eines alten Flugzeugs. Besonders auf Reisen zeigt die Technik ihre Stärke. Egal, ob man in der Bahn sitzt oder am Strand liegt, das System meldet sich zuverlässig, sobald etwas aus dem Rahmen fällt. Manche Anlagen schalten zusätzlich automatisch Licht oder sichtbare Kameras, was ungebetenen Gästen signalisiert: Hier wird aufgepasst. Sicherheit fühlt sich dadurch weniger wie ein starrer Abwehrmechanismus an und mehr wie ein unauffälliger Alltagsbegleiter, der da ist, wenn man ihn braucht – und schweigt, wenn er Ruhe geben soll.
einfache Weg zum Smart Home
Wer heute baut oder saniert, entscheidet nicht nur über Grundriss, Materialien und Ausstattung, sondern auch darüber, wie zukunftsfähig ein Zuhause sein wird. Denn ob Wohnen komfortabel, sicher und energieeffizient ist, beginnt oft dort, wo man es auf den ersten Blick nicht sieht: in der Elektroinstallation. Die frühzeitige Einbindung eines Smart Home schafft die Voraussetzung dafür, dass ein Zuhause im Alltag mitdenkt, entlastet und sich den Bedürfnissen seiner Bewohner:innen anpasst. Busch-Jaeger zeigt, wie die Umsetzung einfach gelingt.
Mit Busch-flexTronics ® smart beginnen Moderne Smart Home-Lösungen müssen nicht als großes Komplettprojekt starten. Busch-flexTronics® macht den Einstieg bewusst einfach. Statt sofort das ganze Haus zu vernetzen, lassen sich zunächst einzelne Elemente wie ein Lichtschalter intelligent steuern. Bedient wird bequem per Smartphone über die Busch-free@home® Next App. Diese Funktion ist vor allem für jene interessant, die Smart Home erstmals im eigenen Zuhause erleben möchten.
Vom Einzelraum zur vernetzten Lösung Wenn aus ersten smarten Anwendungen der Wunsch nach mehr Vernetzung entsteht, kann Busch-flexTronics® durch Elektriker:innen zu einem vollständigen Busch-free@home® System ausgebaut werden. Aus einer punktuellen Lösung wird so ein durchgängiges Wohnkonzept, das sich an unterschiedliche Lebenssituationen anpassen lässt – im Neubau ebenso wie bei der Renovierung, in der Wohnung ebenso wie im Einfamilienhaus.
Mit Busch-free@home® von Busch-Jaeger werden einzelne Funktionen, wie das Bedienen von Jalousien oder das Dimmen von Licht nicht nur steuerbar, sondern zu einer intelligenten Smart Home-Lösung miteinan-
der verbunden. So entsteht ein Zuhause, in dem Komfort, Sicherheit und Energieeffizienz zusammenspielen. Die Steuerung erfolgt je nach Wunsch über klassische Schalter, per App, per Sprache oder per Touchpanel.
Rollläden mit Stilgefühl
Automatische Rollläden sind die heimlichen Regisseure des Wohngefühls – unterschätzt, aber unglaublich wirkungsvoll. Sie öffnen sich am Morgen dezent und vermitteln den Eindruck, das Haus habe beschlossen, mit guter Laune in den Tag zu starten. Abends schließen sie elegant und schenken dem Zuhause eine Ruhe, die man aus Hotels kennt, aber im Alltag selten erlebt. Das Ergebnis: Es bleibt im Sommer spürbar kühler und im Winter angenehm warm, ohne dass man ständig an Griffen zieht oder mit Zeitschaltuhren spannt.
Für Haustiere sind stabile Licht- und Temperaturverhältnisse sogar ein echter Gewinn. Per App lässt sich jederzeit eingreifen, ob aus dem Büro, der Küche oder vom Liegestuhl. Darüber hinaus simuliert die Technik Anwesenheit, was nicht nur praktisch ist, sondern auch ein kleines psychologisches Abschreckungsmanöver für neugierige Passanten und potenzielle Einbrecher. Energetisch bringt das Ganze ebenfalls messbare Vorteile: Im Sommer blockieren die Rollläden Hitze, bevor sie hereindrückt, und in den Übergangsmonaten nutzen sie die Sonne als kostenlose Wärmequelle. So entsteht ein rundum angenehmes Wohnklima – und plötzlich wirkt das eigene Zuhause intelligenter als man selbst an Tagen vor dem ersten Kaffee.
Besonders praktisch ist der Fernzugriff: Von unterwegs lässt sich jederzeit prüfen, ob noch Licht eingeschaltet ist oder die Raumtemperatur angepasst werden soll. Auch ausgewählte Systeme von Drittanbietern, etwa Philips Hue, Sonos, Ledvance, Miele und gängige Sprachassistenten lassen sich integrieren.
Durchdachte Steuerung für das ganze Zuhause Wie intuitiv die zentrale Steuerung des Eigenheims heute sein kann, zeigt das
ADVERTORIAL
Busch-OneTouch 7“. Das Panel vereint Smart Home und Türkommunikation in einem Gerät und bündelt damit die wichtigsten Funktionen an einem Ort.
Über das Touchdisplay lassen sich Abläufe per Wischen und Berühren steuern, Szenen aufrufen oder Gäste an der Tür empfangen, in Verbindung mit der App ist die Bedienung zudem per Smartphone oder Tablet möglich – lokal wie von unterwegs. So wird aus Elektroinstallation weit mehr als reine Technik in der Wand.
Weitere
Texte: Jakob Bratsch
Wenn Dienstwagen zu Hause laden
Immer mehr E-Dienstwagen werden zu Hause geladen. Was für Mitarbeiter:innen praktisch ist, stellt Unternehmen vor neue organisatorische Fragen.
Die Elektrifizierung von Fuhrparks schreitet weiter voran. Neue Dienstfahrzeuge werden elektrisch angeschafft, Nachhaltigkeitsziele rücken in den Fokus und Mitarbeiter:innen wünschen sich moderne Mobilitätslösungen.
Damit entsteht jedoch eine Frage, die auf den ersten Blick einfach wirkt, in der Praxis aber neue Anforderungen mit sich bringt: Was passiert, wenn der Dienstwagen nicht am Unternehmensstandort, sondern zu Hause geladen wird? Dienstfahrzeuge stehen über Nacht meist am Wohnort ihrer Nutzer:innen und können dort bequem geladen werden. Für Mitarbeiter:innen ist das einfach und komfortabel. Für Unternehmen bringt diese Entwicklung jedoch neue Herausforderungen bei Verwaltung und Abrechnung mit sich.
Die Herausforderung: Stromkosten transparent erfassen Wird ein Dienstwagen zu Hause geladen, entstehen Stromkosten bei Mitarbeiter:innen. Unternehmen müssen daher sicherstellen, dass diese Kosten korrekt und nachvollziehbar rückvergütet werden.
Seit 1. Jänner 2026 gelten für Unternehmen dabei strengere Nachweisregeln. Wo zuvor oft noch Belege gesammelt und Excel-Listen geführt wurden, müssen die Ladungen heute technisch eindeutig zuordenbar sein. Dafür braucht es Wallboxen mit MID-zertifizierten oder geeichten Zählern, die mittels RFID-Karte oder App anzeigen, welche Strommenge in welches Firmenfahrzeug geflossen ist.
Zusätzlich steigen die Anforderungen an eine lückenlose Dokumentation der Ladevorgänge. Unternehmen benötigen eine klare Übersicht darüber, wann, wo und in welchem Umfang Dienstfahrzeuge geladen wurden.
Automatisierung als Erfolgsfaktor
Um den administrativen Aufwand zu reduzieren, werden Ladevorgänge zunehmend digital abgerechnet. Moderne Systeme erfassen die Ladevorgänge automatisch und stellen die Informationen zentral bereit. Dadurch entfallen
Die Heimladung von Dienstfahrzeugen soll weder für Unternehmen noch für die Belegschaft zusätzlichen Aufwand verursachen. Digitale Lösungen sorgen dafür, dass Laden, Dokumentation und Rückvergütung einfach und nachvollziehbar abgewickelt werden können.
viele manuelle Arbeitsschritte und die Abrechnung wird deutlich einfacher. Unternehmen profitieren von weniger Verwaltungsaufwand und einer besseren Übersicht über alle Ladevorgänge. Mitarbeiter:innen erhalten die Rückvergütung der zu Hause geladenen Energiemengen einfach und nachvollziehbar.
Automatisierte Systeme schaffen zudem die Voraussetzung für eine skalierbare E-Mobilitätsstrategie. Was bei wenigen Fahrzeugen noch manuell möglich ist, wird bei größeren Fuhrparks schnell zur organisatorischen Herausforderung.
Komfort für Unternehmen und Mitarbeiter:innen Neben der einfachen Abrechnung spielt auch der Komfort eine entscheidende Rolle. Mitarbeiter:innen möchten ihr Dienstfahrzeug möglichst unkompliziert zu Hause laden – ohne laufend Nachweise führen oder Informationen weiterleiten zu müssen. Aus Sicht des Unternehmens stehen eine verlässliche Abrechnung, eine klare Übersicht über die Ladevorgänge und ein möglichst geringer administrativer Aufwand im Vordergrund. Gefragt sind Lö-
sungen, die sowohl den Komfort für Mitarbeiter:innen als auch die Effizienz für Unternehmen unterstützen.
Eine moderne Ladelösung ermöglicht genau das. Die Fahrzeuge können bequem zu Hause geladen werden, während sämtliche Ladevorgänge im Hintergrund dokumentiert werden. Unternehmen erhalten eine übersichtliche Auswertung und müssen sich nicht um die manuelle Erfassung einzelner Ladungen kümmern.
Besonders für Unternehmen mit dezentralen Standorten oder Mitarbeiter:innen im Außendienst kann dies einen wichtigen Beitrag zur Effizienz leisten.
Worauf Unternehmen bei der Auswahl einer Lösung achten sollten Eine passende Lösung sollte alle Ladevorgänge automatisch erfassen, eine transparente Abrechnung ermöglichen und sich einfach in bestehende Abläufe integrieren lassen. Ebenso wichtig sind ein zuverlässiger Betrieb der Ladeinfrastruktur, technischer Support sowie eine rechtssichere Abwicklung der Rückvergütung.
„Hier setzen wir an“, sagt Margareta SchliesserSlanic, Teamleitung Verkauf und Beratung der Kelag. „Ziel war es, eine durchdachte Gesamtlösung zu entwickeln, die im Alltag einfach, effizient und rechtssicher funktioniert.“
Von der Herausforderung zur Lösung Mit der Lösung „Dienstwagen zu Hause laden“ unterstützt die Kelag Unternehmen dabei, die Heimladung von Dienstfahrzeugen professionell und effizient abzuwickeln. Die Lösung kombiniert eine vorkonfigurierte Wallbox mit der automatisierten Erfassung aller Ladevorgänge sowie einer monatlichen Abrechnung.
Unternehmen erhalten eine transparente Übersicht über sämtliche Ladevorgänge, während Mitarbeiter:innen die entsprechende Rückvergütung automatisch erhalten. Ergänzt wird das Angebot durch den laufenden Betrieb der Ladepunkte, regelmäßige Updates sowie einen 24/7-Störungsservice. Damit wird das Laden von Dienstwagen zu Hause für Unternehmen und Mitarbeiter:innen einfach, nachvollziehbar und komfortabel.
Margareta Schliesser-Slanic, Teamleitung Verkauf und Beratung
Design und Performance statt Konvention
Dieser Moment, wenn man auf dem Motorrad sitzt, den Motor startet, Gas gibt und das besondere Gefühl von Freiheit beginnt.
Motorradfahren ist mehr als reine Fortbewegung. Es geht um Emotionen, Individualität und das Gefühl, jeden Kilometer und jede Kurve bewusster zu erleben. Gerade beim Cruisen verschmilzt man förmlich mit der Umgebung. Der Wind, die Landschaft und die wechselnden Eindrücke der Straße werden unmittelbar wahrgenommen. Während der Fahrt zählt nur der Augenblick. Der Kopf wird frei, die Aufmerksamkeit ist ganz auf das Fahren gerichtet, der eigene Körper aktiv Teil der Bewegung.
Freiheit bedeutet auch, sich nicht von Konventionen einschränken zu lassen, weder als Fahrer noch als Hersteller. Diese Haltung prägt den chinesischen Motorradhersteller BENDA, der sich auf auff ällige Cruiser und Powersports spezialisiert hat und sich mit seinen futuristischen und markanten Designs von anderen Herstellern abhebt. Im Gespräch mit Libo Liu, Design Director und General Manager Europa bei BENDA.
Herr Liu, wie übersetzt man Begri� e wie Freiheit, Emotion und Fahrspaß in die Entwicklung eines Motorrads?
Durch das Zusammenspiel aus Design, Ergonomie, Motorcharakteristik und Fahrverhalten: Wir lieben diese Industrie, lieben Design und wollen Motorräder bauen, die Charakter
Mehr Informationen über BENDA unter: at.bendamoto.com
haben, die emotional berühren, begeistern und dieses Gefühl auf der Straße bestätigen. Ein gutes Beispiel dafür ist unsere P51, eine Hommage an den Flugzeugklassiker Mustang P-51.
Mit dem Mix aus Retro-Design und innovativem Boxer-Hybridantrieb auf 250 cm³ – eine Kombi, die es so noch nie gegeben hat – erweitern wir unsere Motorradmodellpalette über das Cruiser-Segment hinaus und zeigen, dass Fahrspaß und neue Technologien kein Widerspruch sind. Wir denken bekannte Konzepte neu und lassen uns durch das, was vielleicht schon etabliert ist, nicht einschränken. Wir wollen bewusst neue Wege gehen und auch Unerwartetes liefern. Oder auch, dass wir 125er-Motorräder mit V2-Motor anbieten: so ist auch nur mit B-Führerschein und Code 111 Fahrspaß garantiert.
Ist genau dieser Mut zum Anderssein der Kern der Marke?
Absolut, das gehört zu unserer DNA. Uns treibt nicht die Frage an, was der Markt heute kennt, sondern was morgen möglich ist. Das gilt sowohl fürs Design als auch für Technologien, die man in dieser Fahrzeug- und Preisklasse oft nicht erwartet. Dabei denken wir längst über das Cruiser-Segment hinaus und erweitern unser Motorrad- und Powersport-Portfolio kontinuierlich.
Mit dem eigenen Design- und EuropaZentrum in Salzburg rückt BENDA näher an die europäischen Kunden. Ja, der direkte Austausch mit Kunden und Handelspartnern ist uns enorm wichtig. So erkennen wir schneller, was der Markt braucht und lassen dieses Feedback ohne Umwege in die Weiterentwicklung fl ießen. Offen zu sein, interkulturell voneinander lernen und neue Ideen gemeinsam zu entwickeln, das entspricht genau der BENDA-Philosophie. Die wir auch hier im internationalen Team in Salzburg jeden Tag leben.
Und wer BENDA selbst erleben möchte? Der fi ndet auf unserer Website eine laufend wachsende Händlerübersicht, in der man sich beraten lassen und eine Probefahrt vereinbaren kann. In unserem Showroom in Salzburg ist aber ebenso jeder herzlich willkommen.
Schließlich verbinden Motorräder Menschen. Und vielleicht braucht unsere Welt heute genau das mehr denn je.
Libo Liu verbindet Automotive-Expertise mit einer internationalen Perspektive. Seine europäische Ausbildung und kulturübergreifenden Erfahrungen prägen maßgeblich sein Verständnis von Design.
Uns treibt nicht die Frage an, was der Markt heute kennt, sondern was morgen möglich ist.
Libo Liu, Design Director und General Manager Europa bei BENDA
CampBoks trifft den Zeitgeist des mobilen Reisens
Mobiles Reisen wird immer beliebter. Der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit und kurzen Auszeiten vom Alltag prägt diesen Reisetrend: spontan losfahren, flexibel bleiben und das eigene Fahrzeug vielseitig nutzen. Immer mehr Menschen suchen nach Möglichkeiten, Reisen und Alltag miteinander zu verbinden, ohne dafür ein eigenes Wohnmobil anschaffen zu müssen. Genau hier setzt das österreichische Unternehmen CampBoks an.
CampBoks entwickelt hochwertige Campingboxen für Transporter, Vans und Hochdachkombis, die aus einem gewöhnlichen Fahrzeug eine flexible Campinglösung machen. Innerhalb kurzer Zeit wird aus dem Laderaum ein kompakter Camper, ganz ohne dauerhafte Umbauten am Fahrzeug. Jede CampBoks vereint Schlafmöglichkeit, Stauraum und praktische Funktionen in einer kompakten Einheit und nutzt den vorhandenen Platz durch ein intelligentes Design optimal aus. Besonders die integrierte Sitzbank ist ein einzigartiges Merkmal der CampBoks und schafft unterwegs zusätzlichen Raum zum Essen, Entspannen oder zur Planung des nächsten Abenteuers.
Bekannt wurde CampBoks unter anderem durch den Auftritt in der TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“. Mittlerweile hat sich das Unternehmen auch über soziale Medien eine internationale Community rund um das Thema mobiles
Reisen aufgebaut und erreicht mit seinen Inhalten mehrere hunderttausend Menschen. Das Konzept spricht all jene an, die ihr Fahrzeug vielseitiger nutzen und Reisen spontaner in ihren Alltag integrieren möchten.
Ein wesentlicher Vorteil der CampBoks liegt in ihrer Flexibilität. Die Campingbox wird ohne dauerhafte Veränderungen im Fahrzeug verzurrt oder über das Schienensystem befestigt und kann bei Bedarf einfach wieder herausgehoben werden. Dadurch bleibt der Van weiterhin ein vollwertiges Alltagsfahrzeug und kann je nach Situation zwischen Transportmittel und Camper wechseln. Diese einfache Handhabung macht die Lösung besonders attraktiv für Menschen, die Freiheit und Unabhängigkeit genießen möchten, ohne sich an ein fest ausgebautes Reisefahrzeug zu binden.
Auch bei der Ausstattung bietet CampBoks verschiedene Möglichkeiten, um unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden. Die CampBoks Pro verfügt über einen vollwertigen Küchenauszug und bietet alles, was für das Kochen unterwegs benötigt wird. Die CampBoks Lite verzichtet darauf und schafft stattdessen zusätzlichen Stauraum. So lässt sich die Campingbox passend zum persönlichen Reiseverhalten auswählen. Beide Varianten folgen dem gleichen Grundprinzip: maximale Funktionalität auf kleinem Raum.
Durch ihre kompakte Bauweise ist die CampBoks mit vielen gängigen Vans und Hochdachkombis kompatibel, unabhängig von der Marke des Fahrzeugs, ob Volkswagen T4 bis T7, Mercedes V-Klasse, Ford Tourneo oder andere Hersteller. Die CampBoks lässt sich flexibel in unterschiedlichste Fahrzeugmodelle integrieren. Mit dem Modell 2026 wurde das Konzept gezielt weiterentwickelt, wodurch die CampBoks nun auch in kompakteren Fahrzeugen wie dem Volkswagen Caddy und dem Volkswagen ID. Buzz Platz findet. Besonders Familien profitieren von den Verbesserungen, denn eine neue Bettkonstruktion ermöglicht, abhängig vom Fahrzeugmodell, das Reisen mit bis zu fünf Personen.
Der Erfolg von CampBoks zeigt, dass die Nachfrage nach modularen Campinglösungen wächst. Viele Menschen möchten kein Fahrzeug besitzen, das ausschließlich für den Urlaub gedacht ist, sondern ihren bestehenden Van
möglichst vielseitig einsetzen. Das österreichische Unternehmen greift damit einen Trend auf, der weit über das klassische Vanlife hinausgeht: Gefragt sind Lösungen, die Mobilität, Alltag und Freizeit miteinander verbinden und das eigene Fahrzeug vielseitiger nutzbar machen.