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#223 – Traumheim, Longevity & Familie

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TRAUMHEIM, LONGEVITY & FAMILIE

Wo das Leben zuhause ist

WORKSPACE TRIFFT WOHNKULTUR IN KÖLN

Die Ansprüche an gehobene Arbeits- und Wohnwelten steigen. Ergonomie und Nachhaltigkeit verbinden sich mit Design zu Lösungen für die Zukunft. Partner Content | ORGATEC

Partner Content | Teckentrup

GARAGENTORE WERDEN SMART

Damit smarte Technik im Alltag reibungslos funktioniert, müssen Anbieter ein überzeugendes Gesamtpaket bieten – von der Planung bis zur Wartung.

Einleitung | Dr. Christine Lemaitre

DENKEN SIE GROSS!

Wer seine eigenen vier Wände formt und gestaltet, darf gerne groß denken. Groß nicht im räumlichen Sinne, sondern im global-gesellschaftlichen. Denn wer heute baut, sieht sich mit großen Fragen konfrontiert.

Großes Interview | Stephanie Thatenhorst

FARBE IST EIN STARKES MITTEL

Interiordesignerin Stephanie Thatenhorst lebt in einer wunderschönen Schwabinger Altbauwohnung – die gleichzeitig ihr Showroom ist.

TRAUMHEIM, LONGEVITY & FAMILIE

AUSGABE #223

Senior Account Manager: David Willer

Account Manager: Onur Sahin

Geschäftsführung:

Nicole Bitkin, Fredrik Thorsson

Creative Director: Franziska Bredehorn

Redaktion und Grafik:

Franziska Bredehorn, Julia Schmidt, Negin Tayari

Text:

Christian Kolb, Katja Deutsch, Silja Ahlemeyer, Chan Sidki-Lundius, Julia Butz, Jakob Bratsch

Coverfoto:

Koelnmesse GmbH/Oliver Wachenfeld, Presse, RDNE Stock project/unsplash

Distribution & Druck:

Die Welt, 2026, Axel Springer SE Contentway

Wir erstellen Online- und Printkampagnen mit wertvollen und interessanten Inhalten, die an relevante Zielgruppen verteilt werden. Unser Partner Content und Native Advertising stellt Ihre Geschichte in den Vordergrund.

Die Inhalte des „Partner Content“ und „Hotspot Highlight“ in dieser Kampagne wurden in Zusammenarbeit mit unseren Kunden erstellt und sind Anzeigen.

Für die Lesbarkeit verwenden wir das generische Maskulinum. Die Formulierungen sprechen alle Geschlechter gleichberechtigt an.

Herausgegeben von: Contentway GmbH

Neue Burg 1

DE-20457 Hamburg

Tel.: +49 40 85 539 750

E-Mail: info@contentway.de

Web: www.contentway.de

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WEITERE INHALTE

Traumheim 4. Sicherheit zuhause

6. Cindy-Adriana Speich (@ haus_plan_b)

8. Sandra Hunke

10. Oskar Bücklein (@dieseroskar)

Longevity & Familie

18. Dr. Gerd Wirtz

20. Komfort

21. Andreas Breitfeld

23. Schulstart

CONTENTWAY.DE

Ohne stabiles Internet wird vieles mühsam Ein Leben ohne Internet ist zwar möglich, für viele Menschen jedoch kaum noch vorstellbar.

Denken Sie groß!

EINLEITUNG

Wer seine eigenen vier Wände formt und gestaltet, darf gerne groß denken. Groß nicht im räumlichen Sinne, sondern im global-gesellschaftlichen. Denn wer heute baut, sieht sich mit großen Fragen konfrontiert. Zunehmende Hitzewellen und Starkregen-Ereignisse stehen in sämtlichen wissenschaftlichen Prognosen.

Foto: DGNB

Kommunen empfehlen schon heute Wassersparen aufgrund von Trockenheit. Und die Abhängigkeit von diktatorischen Staaten, die fossile Rohstoffe für Wärme und Heizung liefern, spüren wir mit jedem weiteren globalen Konflikt.

Nun gibt es das Wissen über die kontinuierliche Erwärmung unseres Planeten sowie geopolitische Krisen nicht erst seit gestern. Und die Frage, wie man so bauen kann, dass der Klimawandel und seine Folgen nicht noch befeuert, sondern bestenfalls eingedämmt werden, beschäftigt eine Vielzahl an Menschen schon seit Jahrzehnten. Selbst die Banken, deren primäres Interesse nicht intrinsisch ist, haben erkannt, dass dasjenige Bauwerk zu fördern ist, das langfristig wertstabil ist –also sicher gegen oben genannte Prognosen. Der Arbeit dieser Vorausdenkenden der Branche verdanken wir heute, dass eine große Bandbreite an Möglichkeiten vorliegt, um resilient, robust und qualitätsvoll zu bauen.

Anschaulich zeigen dies die Gewinner und Finalisten des Innovationswettbewerbs der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, der DGNB Sustainability Challenge. So schafft es in Hamburg eine

Forschungsgruppe, das Welterbe Speicherstadt in ein klimaneutrales Quartier zu verwandeln – ein Bestandsviertel also, welches ohne fossile Rohstoffe auskommt und trotzdem seinen Charme behält. Möglich wird dies durch hocheffiziente Wärmepumpen und thermisch sowie elektrisch aktivierte Dächer.

Im Bereich der Baumaterialien zeigen kreative Köpfe, wie seriell gefertigte Kappendecken aus Beton 50 Prozent des CO2-intensiven Materials einsparen können. Ein stark unterschätzter Baustoff, Lehm, ist geprüft und optimiert fürs Bauen hierzulande zugelassen. Auch den nötigen Dünnbrettmörtel, der den Rückbau von Massivwänden ermöglicht, gibt es dazu bereits. Ebenfalls im Bereich der Verbindungen steht ein pflanzenbasierter, völlig ungiftiger Klebstoff. Und auch für einen effizienten und sparsamen Umgang mit Wasser gibt es bereits eine Vielzahl an Möglichkeiten. So etwa ein intelligentes Regenwassermanagement, das mittels Begrünung, Speicherräumen und aktiver Wasserverteilung dabei hilft, Überflutungsrisiken und sommerliche Hitzeeinwirkungen zu reduzieren.

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Die Heizung denkt jetzt mit Die Heizung wird digitaler und smarte Regelung spart oft mehr als ein neues Gerät. Doch bei der Wahl des Systems zählen Haus, Preise und Gesetze.

Die großen Ziele lauten:

Bestand erhalten, klimaneutral betreiben und auch die übernächste Generation mitdenken.

Dieser kleine Ausschnitt an Ideen zeigt bereits, dass auf all die großen Fragen bereits eine Vielzahl an gut umsetzbaren Antworten vorliegt. Es braucht nur Mut, Durchhaltevermögen und die Hilfe Erfahrener im nachhaltigen Bauen, um sie im eigenen Projekt umzusetzen. Die großen Ziele lauten: Bestand erhalten, klimaneutral betreiben und auch die übernächste Generation mitdenken. Insofern lade ich alle Leserinnen und Leser ein, gerade beim Hausbau den eigenen Horizont zu erweitern. Die DGNB und ihr Schulungsangebot können eine erste Anlaufstelle sein.

ZUHAUSE IST DORT, WO DEINE ZUKUNFT BEGINNT.

Nicht irgendein Haus. Sondern das Zuhause, das zu Deinem Leben passt.

Ein eigenes Zuhause ist der Ort, an dem Erinnerungen entstehen – beim ersten Frühstück auf der Terrasse, beim Spielen im Garten oder bei gemeinsamen Abenden mit Familie und Freunden. Mit allkauf haus verwirklichen Sie Ihr Eigenheim individuell, energieeffizient und ganz nach Ihren Vorstellungen.

Mit allkauf schaffen Sie ein Zuhause, das zu Ihrem Leben passt: I ndividuell geplant E nergieeffizient gebaut S icher kalkuliert

Denn ein Zuhause sollte sich nicht an ein bestehendes Gebäude anpassen müssen. Sondern an die Menschen, die darin leben.

allkauf – DAS HAUS ZUM LEBEN. Jetzt Musterhaus erleben und Wohngefühl live entdecken.

Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand DGNB e. V.

Workspace trifft Wohnkultur in Köln

Die Ansprüche an gehobene Arbeits- und Wohnwelten steigen. Ergonomie und Nachhaltigkeit verbinden sich mit Design zu Lösungen für die Zukunft.

Die gelungene Gestaltung von Räumen schafft nicht nur Atmosphäre, sondern auch bleibende Werte. Umso wichtiger ist es, sich nicht nur über aktuelle Trends und Möglichkeiten zu informieren, sondern auch einen Überblick zu gewinnen, welche Lösungen für Arbeits- und Wohnwelten aktuell angeboten werden. Dabei geht es nicht nur um die Auswahl von passenden Farben und Materialien, sondern auch um die richtige Formensprache und nicht zuletzt auch die Nachhaltigkeit. Gerade im hochpreisigen Bereich stellt sich nicht nur die Frage nach der Usability im Alltag, sondern auch die Frage nach der Geschichte eines Designs und oft auch nach dem ökologischen Fußabdruck über den gesamten Produktlebenszyklus. Wer geschickt auswählt, maximiert den praktischen Nutzen, ohne dabei die Ergonomie, die Raumakustik und das Wohlbefinden der späteren Nutzer:innen aus den Augen zu verlieren.

Am 27. Oktober 2026 öffnet die ORGATEC als internationale Leitmesse für moderne Arbeits- und Contractwelten in Köln ihre Türen. Mit dem Leitthema „From rooms to relationships: designing spaces in an ever-changing world“ setzt die Messe in diesem Jahr bewusst auf den Menschen, seine Beziehungen im Arbeits- und Objektraum und den Umgang mit fortlaufender Veränderung.

In einer sich immer schneller wandelnden Welt stellen nicht zuletzt die Digitalisierung, die Nachhaltigkeit und neue Formen

Die gelungene Gestaltung von Räumen schafft nicht nur Atmosphäre, sondern auch bleibende Werte.

der Zusammenarbeit andere Anforderungen an die Raumgestaltung. „Räume werden zu Orten der Begegnung, an denen Design, Technologie und Menschlichkeit ineinandergreifen“, erklärt Maik Fischer, Director der ORGATEC. Auf der Messe werden die Aussteller:innen nicht nur zeigen, wie Gestaltung und Technologie eine intensivere soziale Interaktion ermöglichen, sondern auch, wie ressourcenschonende und kreative Designlösungen sich an die Bedürfnisse einer dynamischen Arbeitswelt anpassen.

Beim „Wherever Whenever – Work Culture Festival“ auf der ORGATEC, ausgerichtet vom Industrieverband Büro und Arbeitswelt, gibt es Vorträge, Panels,

Workshops, interaktive Formate und Ausstellungen zu neuen, die Motivation stärkenden Arbeitsumgebungen, zur hybriden Zusammenarbeit und auch zu Nachhaltigkeit und disruptiven Innovationen wie KI. Schon heute zeichnet sich eine breite internationale Beteiligung ab.

„Gerade vor dem Hintergrund einer weiterhin herausfordernden Marktlage, insbesondere in einigen zentralen Märkten in Europa, unterstreicht der aktuelle Anmeldestand die internationale Relevanz der ORGATEC 2026“, so Maik Fischer. „Die Messe bleibt damit der zentrale Treffpunkt für Unternehmen, Branchenprofis und Entscheiderinnen und Entscheider, die neue Arbeits- und Contract-Welten aktiv mitgestalten und weiterdenken.“ In diesem Jahr schärft die ORGATEC ihr Konzept als klar fokussierte Businessplattform für die Zukunft von Arbeits- und ContractWelten. Die ORGATEC bietet der Branche

Die ORGATEC ist

eine verlässliche Plattform für Innovation, Networking und zielgerichtete Geschäftsentwicklung. Parallel dazu wird in Köln vom 27. bis zum 31. Oktober 2026 zudem Residential Interior Design präsentiert.

Gerade vor dem Hintergrund einer weiterhin herausfordernden Marktlage, insbesondere in einigen zentralen Märkten in Europa, unterstreicht der aktuelle Anmeldestand die internationale Relevanz der ORGATEC 2026.

Wie bei der Premiere der „idd cologne“ im letzten Jahr geht es bei dem PremiumInterior-Design-Event um hochwertiges Wohnen und Designkultur im städtischen Raum. Denn auch die Ansprüche an den privaten Wohnraum sind gewachsen.

Als urban-only-Event präsentieren sich dabei hochkarätige Marken in ausgewählten Locations im gesamten Kölner Stadtgebiet. So können die Premium-Marken, sei es in kreativen Showrooms oder bei ausgewählten Store-Partnern, sich im individuell passenden Umfeld präsentieren und neben ihren Produkten auch ein vielseitiges Programm präsentieren.

Die „idd cologne“ schafft Raum für persönliche Begegnungen zwischen Herstellern, Handel und designaffinem Publikum. Gerade im privaten Bereich gewinnt das Design als Ausdruck von Stil und Identität an Bedeutung.

Zusätzlich bietet die Messe auch in diesem Jahr die Möglichkeit, sich über Möbelund Materialtrends im Premiumsegment zu informieren und maßgeschneiderte Einrichtungslösungen für den eigenen Haushalt zu finden.

Im Alter sicher zu Hause leben

SICHERHEIT ZUHAUSE

Moderne Technik erlaubt es immer mehr Menschen im Alter zu Hause zu leben. Wer rechtzeitig vorsorgt, genießt Lebensqualität in vertrauter Umgebung.

Text: Christian Kolb

Fotos: Curated Lifestyle/unsplash+, Vitaly Gariev/unsplash

Menschen in Deutschland werden älter. Die Lebenserwartung hat sich in den vergangenen 150 Jahren mehr als verdoppelt, von 35,6 Jahren bei Männern und 38,5 Jahren bei Frauen auf heute durchschnittlich 78,5 beziehungsweise 83,2 Jahre. Diese Entwicklung ist grundsätzlich erfreulich, bringt jedoch auch gesellschaftliche Herausforderungen mit sich. Menschliche und technische Unterstützung ist unumgänglich, wenn Menschen im Alter in den heimischen vier Wänden leben möchten, denn häufig leben sie dabei allein.

Ein Sturz in der eigenen Wohnung ist deshalb für viele Senioren und ihre Angehörigen ein zentrales Sorgethema. Schnelle Hilfe kann die Folgen deutlich begrenzen. Bleibt sie aus, wächst der Schaden: Wer nach einem Sturz lange warten muss, verliert an Kraft, schränkt seine Bewegung aus Vorsicht ein und erhöht dadurch das Risiko weiterer Stürze. Ein fataler Teufelskreis aus Unsicherheit, Schwäche und Stürzen beginnt. Das betrifft keine Einzelfälle. Laut Robert Koch-Institut stürzt etwa jede vierte Person ab 65 Jahren mindestens einmal im Jahr, jede zehnte sogar mehrmals.

Mit dem Alter wächst auch die Zahl der Pflegebedürftigen. Von rund 5,7 Millionen betroffenen Menschen werden etwa 80 Prozent zu Hause versorgt. Das Pflegesystem gerät zugleich unter wachsenden finanziellen Druck. Die wachsende Zahl der Betroffenen zeigt sich in einer „unerwartet hohen Ausgabendynamik“ bei den Pflegekassen. Das Bundesamt für Soziale Sicherung erwartet für das laufende Jahr ein Defizit von 4 bis 4,5 Milliarden Euro, das bis 2028 auf über 15 Milliarden Euro ansteigen könnte.

Ein fataler Teufelskreis aus Unsicherheit, Schwäche und Stürzen beginnt.

Viele Betroffene erleben die Beantragung und Einstufung von Pflegegraden als langwierig. Das begrenzt die finanziellen Möglichkeiten für eine altersgerechte Gestaltung der eigenen Wohnung.

Dabei ist nicht immer ein aufwendiger Umbau mit Blick auf Barrierefreiheit

notwendig. Teppiche, die zur Stolperfalle werden können, lassen sich entfernen. Möbel können anders gestellt werden. Oft genutzte Gegenstände werden in griffbereiter Höhe aufbewahrt. Regelmäßiger Kontakt mit Angehörigen, Nachbarn oder dem Pflegedienst ist ebenfalls wichtig. Im Notfall ist das Telefon jedoch häufig nicht zur Hand. Ein Hausnotrufsystem sorgt dafür, dass rund um die Uhr eine Zentrale erreichbar ist und bei Bedarf Hilfe organisiert werden kann. Die Geräte haben sich in den vergangenen Jahren technisch deutlich weiterentwickelt. Längst sind aus Armbändern und Halsketten mit Notrufknöpfen auch

Laut Robert Koch-Institut stürzt etwa jede vierte Person ab 65 Jahren mindestens einmal im Jahr, jede zehnte sogar mehrmals.

Systeme geworden, die Notfälle eigenständig erkennen und sich unauffällig in den Alltag einfügen.

Ein sicheres Leben im Alter gelingt vor allem dort, wo Achtsamkeit und Engagement zusammenkommen. Neben den praktischen Anpassungen in den eigenen vier Wänden ist es das soziale Geflecht aus Familie, Nachbarn und lokalen Hilfsangeboten, das den entscheidenden Unterschied macht. Moderne Technik erhöht die Sicherheit rund um die Uhr. Kleine Gesten im Alltag – wie ein kurzer täglicher Anruf oder die Verabredung zum gemeinsamen Einkauf – ergänzen diese Sicherheit und wirken auch der Einsamkeit entgegen. So wird das Älterwerden im vertrauten Zuhause nicht zu einem Risiko, das es zu verwalten gilt, sondern zu einer lebenswerten Zeit.

Fakten

Nach Angaben des Bundesverbands Hausnotruf e. V. wird ein Hausnotruf bundesweit von mehr als 1,2 Millionen Menschen genutzt. Täglich gehen rund 11.000 Notrufe ein, von denen rund 3.600 zu einem Einsatz vor Ort führen. Unkomplizierte Hilfe rund um die Uhr entlastet auch Angehörige und Freunde.

Hausnotruf ohne Knopfdruck

Der klassische Hausnotruf funktioniert nur, wenn er auch getragen wird. Eine neue Gerätegeneration erkennt Notfälle automatisch und ohne Körperkontakt.

Der Hausnotruf hat sich in den vergangenen Jahrzehnten kaum verändert. Ein kleines Gerät am Handgelenk oder um den Hals, ein Knopf, eine Zentrale. Das Prinzip ist einfach und hat sich bewährt, solange das Gerät auch getragen wird. Genau daran scheitert es in der Praxis häufi g. Viele ältere Menschen legen den Sender zum Duschen ab, vergessen ihn nachts auf dem Tisch oder tragen ihn aus anderen Gründen nicht regelmäßig. Andere können nach einem Sturz den Knopf schlicht nicht mehr drücken, weil sie ohnmächtig oder desorientiert sind. Für Angehörige bedeutet das eine dauerhafte Unsicherheit, auch wenn ein System vorhanden ist.

Schnelle Hilfe ist entscheidend, weil die Folgen eines Sturzes erheblich schlimmer werden, wenn Betroffene lange auf sich allein gestellt sind. Wer nach einem Sturz stundenlang liegen bleibt, verliert Kraft, Vertrauen in die eigene Mobilität und bewegt sich in der Folge weniger. Das erhöht wiederum das Sturzrisiko und setzt einen Kreislauf in Gang, der schwer zu durchbrechen ist.

Neue Systeme setzen genau an diesem Problem an, indem sie nicht auf aktives Auslösen eines Alarms angewiesen sind, sondern Notsituationen selbstständig erkennen.

Das Darmstädter Unternehmen Chrood hat mit dem „Hüter“ ein solches System entwickelt. Das Gerät wird in eine Steckdose gesteckt und übernimmt von dort zwei Aufgaben.

Als Nachtlicht sorgt es für Orientierung im Dunkeln. Als Hausnotruf analysiert es den Klang im Raum mit einer speziell entwickelten Audiotechnologie. Das System erkennt Sturzgeräusche und Hilferufe und löst bei einem erkannten Notfall einen Alarm aus, ohne dass die betroffene Person aktiv werden muss. Ein Gerät deckt eine Fläche von bis zu 25 Quadratmetern ab.

Die Auswertung erfolgt vollständig im Gerät. Audiodaten werden zur Wahrung der Privatsphäre nicht ins Internet übertragen, was zusätzlich die Abhängigkeit von einer stabilen Internetverbindung verringert. Für die Alarmierung nutzt der Hüter das Mobilfunknetz, sodass er auch dann erreichbar bleibt, wenn das heimische WLAN nicht funktioniert. Eine eingebaute Batterie überbrückt Stromausfälle von bis zu 14 Stunden.

Wer nach einem Sturz stundenlang liegen bleibt, verliert Kraft, Vertrauen in die eigene Mobilität und bewegt sich in der Folge weniger. Das erhöht wiederum das Sturzrisiko und setzt einen Kreislauf in Gang, der schwer zu durchbrechen ist.

Erkennt das System ein auff älliges Geräuschmuster, stellt es zunächst eine Kontrollfrage an die betroffene Person. Antwortet diese verneinend, wird das Ereignis als Fehlalarm eingestuft und das Gerät kehrt in den Normalbetrieb zurück. Bleibt eine Antwort aus oder fällt sie bestätigend aus, öff net das Gerät eine direkte Sprechverbindung zur Leitstelle von Chrood.

Ein Disponent spricht dann mit der betroffenen Person und bewertet die Situation. Je nach Lage entscheidet er über eine von drei Maßnahmen: Er verständigt Rettungsdienst oder Notarzt bei einem akuten medizinischen Notfall, schickt einen Mitarbeiter des Hintergrunddienstes vor Ort, wenn persönliche Unterstützung benötigt wird, aber kein Notarzt erforderlich ist, oder informiert den Pflegedienst, wenn keine unmittelbar dringende Reaktion notwendig ist. Angehörige werden über jeden Vorfall informiert. Die Entscheidung liegt in jedem Fall beim menschlichen Disponenten, nicht beim Gerät.

Ein vollständiges System umfasst bis zu acht Geräte und ist damit auch für größere Wohnungen geeignet. Die Installation

wird von eigenen Servicemonteuren in der Wohnung durchgeführt. Zum Lieferumfang gehört auch eine ABUS-Schlüsselbox, die in Türnähe angebracht wird und Rettungskräften im Notfall einen Zugang zur Wohnung ermöglicht, ohne dass ein Schlüsseldienst benötigt wird.

Ein Zahlenschloss mit zehntausend möglichen Kombinationen sichert den Schlüssel gegen unbefugten Zugriff. Die Geräte sind in den Farben Hellgrau, Dunkelgrau, Braun und Beige erhältlich und fügen sich somit unauff ällig in die Wohnung ein.

Das System wird über ein monatliches Abonnement für 65,50 Euro pro Monat angeboten; die Mindestlaufzeit beträgt zwölf Monate. Es fallen keine Einmalzahlungen oder zusätzliche Gebühren an. Chrood bietet einen 14-tägigen, unverbindlichen Test in der eigenen Wohnung an.

Dinge selbst zu bauen, schafft

so viel Selbstbewusstsein

Vor drei Jahren begann Cindy-Adriana Speich, ihr altes Haus eigenhändig zu sanieren und den Prozess auf Social Media zu dokumentieren. Heute zählt ihr Instagram-Account „haus_plan_b“ zu einem der erfolgreichsten DIY-Accounts in Deutschland, dem mehr als 1,1 Millionen Menschen folgen. Als Reaktion auf die zahlreichen Hasskommentare entwickelte sie eine einzigartige Form der „Kommentarspalten-Poesie“.

Text: Katja Deutsch

Foto: Roselyn Tirado/unsplash

Cindy, du baust so viele Dinge „ohne deinen Mann“. Was gefällt dir daran am besten?

Also, prinzipiell baue ich gar nichts ohne meinen Mann. Denn während ich baue, kümmert sich mein Mann um alles andere drumherum. Ohne das würde keine Baustelle laufen. Und bei vielen Projekten bauen wir auch gemeinsam – zum Beispiel, wenn die Kinder mal nicht da sind. Dieses „Ich baue ohne meinen Mann“ ist aus der wunderschönen Kommentarspalten-Poesie entstanden. Natürlich baue ich nicht alles komplett allein. Aber weil man auf der Baustelle meistens nur mich sieht, reicht das schon, um extrem zu triggern. Wenn mal etwas nicht ganz perfekt ist, sage ich immer: Das guckt sich mit der Zeit schön. Irgendwann fällt es gar nicht mehr auf. Wir bauen hier schließlich privat für uns – da muss nicht alles millimetergenau sein. Ich bin ja keine Handwerkerin, sondern die Bauleitung.

Eine bestimmte Sorte von Männern scheint ein echtes Problem mit dir zu haben. Wie sind denn die Reaktionen von gelernten Handwerkern?

Dazu muss man im Prinzip nur meine Kommentarspalte öffnen. Viele haben irgendwo Panik, dass ich ihnen etwas wegnehmen könnte. Und aktuell bin ich ja noch am Mauerbauen! Das ist ja ein riesengroßes Projekt, da kommen dann die ganzen Maurermeister vorbei.

Was hat dir persönlich am meisten Spaß gemacht?

Mir macht wirklich alles Spaß! Ich fuchse mich da gerne rein. Und wenn ich dann so in einem Projekt drinstecke, dann bin ich zu 100 Prozent dabei.

Gibt es irgendeine Sache im Haus, wo du lieber einen ausgebildeten Experten ranlassen würdest?

Bei Gewährleistungsthemen wie Elektrik und Heizung hole ich mir lieber Fachleute

dazu, denn nicht immer ist Selbermachen günstiger. Ich beauftrage auch gerne Handwerker, mit denen ich gut klarkomme.

Warum verändert Sanierung (für dich und viele andere) das Lebensgefühl so sehr?

Es macht unglaublich viel mit dem Selbstbewusstsein, wenn man Dinge einfach mit seinen eigenen Händen ausprobiert! Diese kleinen Erfolgserlebnisse geben einem total viel. Genau das schreiben mir auch viele Frauen aus meiner Community. Statt zu denken „Das kann ich nicht“ oder darauf zu warten, bis ihr Mann endlich Zeit dafür hat, schnappen sie sich die Bohrmaschine oder den Akkuschrauber und legen einfach los. Richtig cool!

Bei mir war das ähnlich. Als wir mit der Haussanierung angefangen haben, hatte ich kaum Selbstbewusstsein, doch mit jedem Projekt und jedem Erfolg ist es gewachsen. Irgendwann habe ich sogar unsere Fassade selbst gedämmt und ver-

Es macht unglaublich viel mit dem Selbstbewusstsein, wenn man Dinge einfach mit seinen eigenen Händen ausprobiert! Diese kleinen Erfolgserlebnisse geben einem total viel.

putzt – und als alles fertig war, war ich einfach stolz!

Eigentlich bin ich ja Friseurin und hatte mit Bauen nichts zu tun. Weil wir nicht alles an Handwerker vergeben konnten, haben wir es eben selbst gemacht. Daraus ist eine echte Leidenschaft geworden. Heute denke ich oft: Habe ich noch nie gemacht – kann ja nur gut werden! Dann informiere ich mich, schaue Tutorials und frage erfahrene Leute. Aktuell pflastern wir unseren Hof – wieder etwas Neues.

Und wenn der Hof fertig ist, was kommt dann?

Vorgarten, Sauna, beheizter Pool mit Pool-Ofen, Outdoorküche, Garage ausbauen, Mauer beleuchten … Ich habe noch 30 Jahre bis zur Rente und ich habe so viele Ideen! Heute Nacht hatte ich auch wieder so eine Eingebung. Eine großartige, lebensverändernde Idee –aber die ist noch Top Secret!

Cindy-Adriana Speich, DIY-Influencerin
„Sanierung

bedeutet heute vor allem Zukunftsfähigkeit.“

ENERGETISCHE SANIERUNG

Neben ihrer Arbeit als Content Creatorin und Autorin widmet sich Sandra Hunke aktuell ihrem größten und persönlichsten Projekt: der „Baumädchen-Villa“. Dabei baut sie ein Mehrfamilienhaus mit sechs Wohneinheiten nahezu in Eigenregie um. Das Projekt steht sinnbildlich für ihre Vision: Frauen im Handwerk sichtbar machen, Klischees aufbrechen und zeigen, was möglich ist, wenn Kompetenz, Leidenschaft und Teamgeist zusammenkommen.

Text: Jakob Bratsch Foto: Presse

Frau Hunke, welche Entwicklungen beobachten Sie aktuell im Bereich Sanierung und modernes Wohnen?

Das Thema Sanierung hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Früher ging es oft hauptsächlich um Optik oder einzelne Modernisierungen – heute stehen Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und intelligente Technik viel stärker im Fokus. Menschen möchten langfristig investieren und gleichzeitig ihren Wohnkomfort verbessern. Besonders gefragt sind effiziente Heizsysteme wie Wärmepumpen, moderne Bäder und Lösungen, die Ressourcen sparen.

Welche Rolle spielt dabei das Handwerk?

Eine sehr große. Die besten Technologien bringen wenig, wenn sie nicht fachgerecht geplant und umgesetzt werden. Gerade im SHK-Bereich sehen wir täglich, wie wichtig gute Beratung und saubere handwerkliche Arbeit sind. Viele Kundinnen und Kunden wünschen sich heute Komplettlösungen, die technisch sinnvoll, langlebig und gleichzeitig alltagstauglich sind.

Die Wärmepumpe ist aktuell ein großes Thema. Wie bewerten Sie diese Entwicklung?

Die Wärmepumpe spielt eine zentrale Rolle, wenn es um zukunftsfähiges und energieeffizientes Wohnen geht. Viele Menschen beschäftigen sich intensiver mit nachhaltigen Heizlösungen und möchten unabhängiger von fossilen Energieträgern werden. Wichtig ist dabei aber immer eine individuelle Planung, denn nicht jede Immobilie hat die gleichen Voraussetzungen. Wenn die Technik richtig abgestimmt ist, kann eine Wärmepumpe langfristig sowohl wirtschaftlich als auch nachhaltig sein.

Was macht ein Zuhause heute wirklich zukunftsfähig?

Für mich sind das vor allem drei Punkte: Energieeffizienz, Flexibilität und Komfort. Gebäude müssen so geplant werden, dass sie sich auch an zukünftige Anforderungen anpassen können. Smarte Steuerungen, moderne Sanitärtechnik oder nachhaltige Heizlösungen spielen dabei eine große

Sandra Hunke, Anlagenmechanikerin, Model, Autorin & Content Creatorin

Rolle. Gleichzeitig darf Wohnen aber nicht kompliziert werden – Technik sollte den Alltag einfacher machen.

Welche Trends sehen Sie aktuell besonders im Badezimmerbereich?

Das Badezimmer entwickelt sich immer mehr zu einem Wohlfühlraum. Hochwertige Materialien, klare Designs und intelligente Funktionen werden wichtiger. Gleichzeitig achten viele Menschen auf Hygiene, Wasserverbrauch und Komfort. Besonders spannend finde ich Lösungen, die sich flexibel erweitern lassen und dadurch langfristig nutzbar bleiben.

Wie wichtig ist Nachhaltigkeit für Bauherren und Eigentümer geworden?

Extrem wichtig. Viele Menschen beschäftigen sich intensiver mit ihrem Energieverbrauch und den laufenden Kosten ihres Hauses. Nachhaltigkeit bedeutet heute aber nicht nur Energie sparen, sondern auch langlebige Produkte zu wählen und Ressourcen bewusst einzusetzen. Genau dort

kann modernes Handwerk einen echten Unterschied machen.

Was motiviert Sie persönlich an Ihrer Arbeit?

Ich finde es spannend zu sehen, wie aus Planung am Ende echte Lebensräume entstehen. Das Handwerk ist unglaublich vielseitig und man sieht direkt, was man geschaffen hat. Außerdem finde ich es wichtig zu zeigen, wie modern und innovativ unsere Branche heute ist.

Welchen Rat würden Sie Menschen geben, die aktuell sanieren oder modernisieren möchten?

Frühzeitig planen und sich gut beraten lassen. Viele Entscheidungen wirken sich langfristig auf Komfort, Energieverbrauch und Kosten aus. Deshalb lohnt es sich, nicht nur kurzfristig zu denken, sondern Lösungen zu wählen, die auch in einigen Jahren noch sinnvoll und effizient sind.

Buchtipp In „Ich zeig’ euch, wo der Hammer hängt“ erzählt Sandra Hunke von ihrem Weg als Frau im Handwerk. Trotz Vorurteilen, Ausgrenzung und vieler Zweifel blieb sie ihrer Leidenschaft treu und kämpfte sich erfolgreich durch. Taschenbuch, 208 Seiten, 18 Euro

ADVERTORIAL

So einfach zieht Lebensqualität ein!

Wohlig warm im Winter, angenehm kühl im Sommer. Die M-Serie von Mitsubishi Electric ist hierfür die perfekte Lösung. Die auf Heizen spezialisierte SplitKlimaanlage in der Gerätekombination MSZ-RZ25VU + MUZ-RZ25VUHZ ist Testsieger bei Stiftung Warentest und erste Wahl für nachhaltigen Wohnkomfort.

Dank Invertertechnologie passt die M-Serie ihre Leistung exakt an den benötigten Wärmebedarf an. Sie gewinnt mit einer Kilowattstunde Strom bis zu fünf Kilowattstunden Wärmeenergie aus der Umgebungsluft. Im Frühjahr und Sommer versorgt sie Räume genauso wirtschaftlich mit angenehmer Kühle.

Dabei arbeitet sie nahezu geräuschlos und verhindert dank smarter Sensoren direkte Zugluft.

Ihre Wärme bzw. Kälte gibt die M-Serie direkt an die Raumluft ab. Damit kann sie sowohl im Neubau als auch bei der Modernisierung einfach und flexibel in einzelnen, intensiv genutzten Räumen installiert werden. Für zusätzlichen Wohnkomfort sorgt hochmoderne Filtertechnologie. Sie entfernt Viren, Bakterien und Schimmel sowie Feinstaub und Allergene zuverlässig aus der Raumluft. Ein echtes Plus an Lebensqualität für Allergiker und alle anderen, die Wert auf saubere Atemluft legen.

Weitere umfassende Infos zu zukunftssicherer Wärmeerzeugung, Fördermöglichkeiten und Referenzprojekten finden Sie auf der Website von Mitsubishi Electric. Hier bietet der Hersteller auch eine Fachpartnersuche für qualifizierte Handwerksbetriebe in ganz Deutschland. Starten Sie in Ihre persönliche Wärmewende jetzt!

mitsubishi-les.com

STEPHANIE THATENHORST

Farbe ist ein starkes Mittel

Stephanie Thatenhorst, Interiordesignerin, lebt in einer wunderschönen Schwabinger Altbauwohnung – die gleichzeitig ihr Showroom ist. Sie hat ein tolles Gespür für Räume, Strukturen, Formen und Farben, und verrät hier ein paar Tipps, die jedes Zuhause schöner machen.

Text: Katja Deutsch Fotos: Daniel Schäfer

Frau Thatenhorst, was bedeutet „Gutes Wohnen“ für Sie?

Sich wirklich wohlzufühlen. Für uns bedeutet „Gutes Wohnen“, Räume zu schaffen, die die Persönlichkeit der Menschen widerspiegeln und gleichzeitig Ruhe ausstrahlen. Dass Materialien, Licht und Proportionen so zusammenspielen, dass

man sich ganz selbstverständlich aufgehoben fühlt.

Worauf achten Sie bei der Einrichtung eines Raums als erstes?

Auf die Grundstimmung und Energie des Raums. Architektur, Lichtführung und Proportionen geben schon sehr viel vor. Wenn ich verstanden habe, wie ein Raum „funktioniert“, kann ich gezielt entscheiden, welche Materialien, Farben und Möbel ihn unterstützen.

Wie kann man ohne großes Budget eine Wohnung so einrichten, dass sie trotzdem toll aussieht und man sich darin wohlfühlt?

Mit wenigen, aber bewussten Entscheidungen. Farbe ist ein starkes Mittel, genauso wie Textilien und Oberflächen. Ein Raum, der konsequent in einer Farbwelt gedacht ist, wirkt sofort ruhiger und hochwertiger.

wenn nicht ein Leben lang bestehen. Dafür sind Trends meist zu kurzlebig.

Trotzdem lassen sich Trends in kleinen Nuancen im Gesamtkonzept mitdenken oder ausprobieren. Aktuell finde ich wieder große Freude an Materialien und Details, die lange eher im Hintergrund waren. Nach Jahren von Minimalismus und einem sehr reduzierten Japandi-Look sieht man jetzt erste Ausbrüche von mehr Opulenz. Spitze, Spitzenborten, schwere Jacquardstoffe in tiefen Edelsteintönen oder feine Seidengewebe kommen zurück, aber neu interpretiert und keineswegs verstaubt, sondern sehr modern gedacht. Trends lassen sich aus meiner Sicht am besten über Accessoires integrieren. Auch in unserer eigenen ST Collection experimentiere ich damit, zum Beispiel bei Kissen oder Kosmetiktaschen.

Welche typischen Gestaltungsfehler begegnen Ihnen immer wieder?

Auch einzelne gut gewählte Stücke machen oft mehr aus als viele beliebige.

Was wird in einem Raum oftmals zu wenig beachtet, obwohl es große Wirkung hat? Licht wird oft unterschätzt. Nicht nur die Helligkeit, sondern vor allem die Qualität und Platzierung der Lichtquellen. Unterschiedliche Lichtstimmungen geben einem Raum Tiefe und verändern ihn je nach Tageszeit komplett.

Welche Interiortrends prägen gerade Ihre Arbeit?

Ich arbeite grundsätzlich ungern nach Trends. In unseren Projekten steht der Gedanke von Langlebigkeit und Beständigkeit im Vordergrund. Unsere Kunden vertrauen uns oft ihre ganz persönlichen Lebensprojekte an, sei es ein Familienzuhause oder ein eigenes Restaurant. Das sind Orte, die im Idealfall über viele Jahre,

Es gibt eigentlich keine wirklichen Fehler, solange man sich in einem Raum selbst wohlfühlt. Gestaltung ist immer auch etwas sehr Persönliches. Doch oft beobachte ich eine gewisse Zurückhaltung aus Unsicherheit heraus. Gerade beim Thema Farbe sehe ich häufig, dass sich viele nicht trauen. Für mich persönlich, da ich Farbe sehr liebe, wäre ein Zuhause ohne Farbe, etwa mit ausschließlich weißen Wänden, keine Option. Schwierig finde ich auch eine einzelne farbige Wand, wenn sie nur aus Unsicherheit entsteht. Oft wirkt es stärker und selbstverständlicher, einen Raum konsequent zu denken und Farbe wirklich als Teil des Gesamtkonzepts einzusetzen, auch über mehrere oder alle Wände hinweg. Gute Gestaltung entsteht dann, wenn man den Mut hat, eine eigene Haltung zu entwickeln und diese konsequent umzusetzen.

Für uns bedeutet gutes Wohnen, Räume zu schaffen, die die Persönlichkeit der Menschen widerspiegeln und gleichzeitig Ruhe ausstrahlen.

GROSSES INTERVIEW

Smart Home: Der Survival Guide

SMART HOME

Das Smart Home macht den Alltag einfacher. Wo fängt man an? Was ist schon alltagstauglich? Das weiß der Kölner Content Creator Oskar (@dieseroskar).

Text: Christian Kolb

Foto: Sebastian Scholz (Nuki)/unsplash

Die technischen Möglichkeiten haben sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Während die ersten schon von humanoiden Robotern als rund um die Uhr einsatzbereite Haushaltshilfe träumen, kämpfen andere mit mehr oder weniger nützlichen Gadgets. Was heute schon möglich ist und was perspektivisch kommt, weiß dieseroskar, der sich seit mehr als einem Jahrzehnt mit Interior- und Smart Home-Themen beschäftigt.

Was fasziniert Sie persönlich am Thema „Smart Home“?

Mein erstes eigenes Smart Home-Gadget hatte ich mit 14, das war damals eine smarte Glühbirne. Ich bin großer Fan von dem Komfort, den ein Smart Home bietet. Ich muss zum Beispiel nicht mehr jede Lampe in der Wohnung einzeln ausmachen. Klassische Lichtschalter benutze ich seit Jahren nicht mehr.

Wie kann man in das Thema einsteigen?

In den letzten Jahren ist das Thema deutlich zugänglicher geworden, sowohl was die Einrichtung und Bedienung angeht als auch den Preis. Im bekannten schwe-

dischen Möbelhaus zum Beispiel gibt es mittlerweile fast alles, was man für ein Smart Home gebrauchen kann für unter zehn Euro. Mit ein bisschen Inspiration aus den sozialen Medien und ein, zwei kurzen Tutorials erklärt sich Smart Home dann fast von selbst.

Welche Smart Home-Geräte sind aus Ihrem Haushalt nicht mehr wegzudenken?

Meine absoluten Favoriten sind mein Smart Lock und die smarten Leuchtmittel. Dank dem Smart Lock kann ich seit fünf Jahren ohne Schlüssel aus dem Haus gehen. Außerdem kann ich Freunde oder Familie ganz einfach aus der Ferne in meine Wohnung lassen. In meiner Wohnung verbaue ich außerdem grundsätzlich nur noch Leuchtmittel, die ich vom Handy aus steuern kann.

Welche neuen Entwicklungen gibt es?

Es ist nicht mehr notwendig, ein TechnikNerd zu sein oder hunderte Euro auszugeben, um sinnvoll einzusteigen. Dadurch wird das Thema auch für den „Otto Normalverbraucher“ immer alltagstauglicher. Ein Gerät, das ich aktuell besonders hervorheben würde, sind Präsenzsensoren. Dadurch werden nochmal ganz neue Automationen möglich.

Was ist Ihr positivstes und negativstes Erlebnis mit Smart Home-Produkten?

Mit einem Smart Home-Gadget habe ich meine Gegensprechanlage smart gemacht, sodass ich auch aus der Ferne benachrichtigt werde, wenn jemand klingelt. Ich kann

sogar direkt mit der Person sprechen und die Haustür öffnen. Dadurch verpasse ich keine Pakete mehr. Weil ich mich mittlerweile so daran gewöhnt habe, wurde mir ein Stromausfall einmal zum Verhängnis. In dem Moment haben weder Klingel noch Türöffner funktioniert und ich stand plötzlich vor verschlossener Tür.

Wie sieht der smarte Haushalt in Zukunft aus?

Ich stelle mir eine Kombination aus Automationen, Sprachassistenz und humanoiden Robotern vor. Ich komme zur Tür rein, je nach Tageszeit gehen Lichter in der richtigen Lichtstimmung an und die Musik wechselt vom Kopfhörer auf die Lautsprecher. Über den Tag verteilt werde ich von einem Sprachassistenten rechtzeitig an Termine erinnert. Während ich unterwegs bin oder schlafe, kann mein Haushaltsroboter sich um das dreckige Geschirr kümmern, während der Saugroboter den Boden saugt und wischt und ich wieder in einer geputzten Wohnung ankommen oder aufwachen kann.

Fakten

Oskar Bücklein (24) startete im Alter von elf Jahren auf YouTube (425.000 Abonnenten) und ist heute auch auf Instagram (185.000 Follower) und TikTok (200.000 Follower) aktiv (@dieseroskar). Gemeinsam mit seinem Vater hat er im November 2025 das Buch „Plötzlich erwachsen – und jetzt?“ (ISBN: 978-3-91038584-9) veröffentlicht.

Wie sich der Garten der Zukunft verändert

Im Gespräch mit Claudia Maurer, Director der spoga+gafa.

Foto: Koelnmesse GmbH, Alita Holzhauer

Welche Trends haben die Messe in diesem Jahr geprägt?

Die spoga+gafa 2026 hat deutlich gezeigt, dass das heimische Draußen immer stärker als erweiterter Wohnraum verstanden wird. Gleichzeitig gewinnen nachhaltige Materialien, modulare Konzepte, smarte Technologien und hochwertige OutdoorErlebnisse weiter an Bedeutung.

Welche Innovation hat Sie persönlich besonders beeindruckt?

Mich hat besonders beeindruckt, wie konsequent viele Aussteller digitale Technologien mit nachhaltigen Lösungen verbinden. Ein gutes Beispiel dafür sind die neuen KI-gestützten Mähroboter, die die Umgebung in Echtzeit erfassen und ihre smarte Navigation intelligent anpassen. Solche Innovationen zeigen eindrucksvoll, wie Digitalisierung den Gartenalltag einfacher und effizienter machen kann. Gleichzeitig standen viele weitere Entwicklungen – von ressourcenschonenden Bewässerungssystemen bis hin zu nachhaltigen Materialien für Gartenmöbel – für den Innovationsgeist der Branche.

Was war das Highlight der diesjährigen spoga+gafa?

Es ist schwer, nur ein Highlight zu nennen. Für mich waren die neuen Sonderflächen und Erlebnisformate ein besonderes Highlight. Bereiche wie „Grow Anywhere“, „Outdoor Adventure“ und „Digital Garden“ haben aktuelle Trends und Zukunftsthemen der Branche auf inspirierende und praxisnahe Weise erlebbar gemacht. Gerade der „Digital Garden“ hat gezeigt, wie die Themen Künstliche Intelligenz, Digitalisierung und E-Commerce den Gartenfachhandel künftig mitgestalten werden. Gleichzeitig war die hohe Qualität der Gespräche beeindruckend – gerade in einem anspruchsvollen Marktumfeld hat die spoga+gafa einmal mehr ihre Bedeutung als internationale Business- und Networking-Plattform unter Beweis gestellt.

Welche Themen standen bei Besuchern und Ausstellern besonders im Fokus? Im Mittelpunkt standen vor allem die veränderten Markt- und Geschäftsentwicklungen. Viele Aussteller und Besuchende nutzten die Messe, um sich über internationale Absatzmärkte, neue Vertriebskanäle und die aktuellen Herausforderungen der Branche auszutauschen. Gleichzeitig ging es darum, wie Innovationen und neue Konzepte dazu beitragen können, flexibler und schneller auf sich wechselnde Kundenbedürfnisse zu reagieren.

Welche Entwicklungen werden die Branche in den kommenden Monaten prägen?

Themen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und intelligente Lösungen für den Garten werden die Branche weiter prägen. Gleichzeitig gewinnen neue Konzepte für den Point of Sale, Outdoor Adventure sowie Smart und Urban Gardening weiter an Bedeutung. Formate wie unsere Digital Garden Stage haben gezeigt, wie groß das Interesse an digitalen Anwendungen und innovativen Technologien für die grüne Branche inzwischen ist.

Oskar Bücklein (@dieseroskar), Content Creator

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Möbel p�egen, Werte erhalten

Gut gep�egte Möbel verleihen jedem Zuhause Stil und Behaglichkeit und sind eine nachhaltige Investition fürs Leben.

FDer häu�gste Fehler bei der Möbelp�ege ist, dass es keine P�ege gibt. Gerade hochwertige feine Ledermöbel büßen ohne regelmäßige P�ege schnell ihre Schönheit ein.

abrikneue Möbel glänzen makellos und duften verführerisch nach Holz, Leder und Stoff. Doch jeder Möbelneukauf verschlingt enorme Ressourcen. Für die Herstellung werden wertvolle Rohstoffe abgebaut, Textilien chemisch behandelt, Leder aufwendig gegerbt und das fertige Produkt nicht selten über tausende Kilometer rund um den Globus transportiert. Hinzu kommt die Frage, was mit den alten Möbeln geschieht. Diese fi nden nur selten neue Abnehmer oder UpcyclingBegeisterte und enden viel zu früh in der Müllverbrennungsanlage. Die globale Möbelproduktion trägt durch Abholzung, energiehungrige Fertigung und Transporte zur globalen CO₂-Bilanz bei. In Zeiten, in denen Nachhaltigkeit immer wichtiger wird, rückt der langfristige Werterhalt von Möbeln wieder in den Fokus.

„Der häufi gste Fehler bei der Möbelpflege ist, dass es keine Pflege gibt. Gerade hochwertige feine Ledermöbel büßen ohne regelmäßige Pflege schnell ihre Schönheit ein“, so Jana Jörger vom LCK Möbelpflegeshop. Das Familienunternehmen wurde 1984 gegründet und fokussierte sich zunächst auf die Entwicklung von Produkten für die Reinigung und Pflege von Möbelleder. Inzwischen wurde das Sortiment um hochwertige Reinigungs- und Pflegeprodukte für Polstermöbel sowie für Holz, Stein, Kunststoff, Glas und Edelstahl erweitert. LCK verbindet dabei die

LCK entwickelt eigene P� egeprodukte, um die wunderbaren Eigenschaften des anspruchsvollen Naturmaterials adäquat und dauerhaft zu erhalten. www.moebelp� egeshop.de

Innovationskraft eines Forschungslabors mit einer eigenen Produktion und einem Beratungs- und Reparaturservice, alles unter einem Dach am Firmenstandort in Nordbaden. Da alles „Made in Germany“ ist, sind in der Produktion höchste Standards bei Gesundheit und Umweltschutz garantiert. Nicht umsonst werden LCK Möbelpfl egeprodukte von führenden Möbelherstellern als beste Pfl ege empfohlen. Wer seine Möbel mit diesen Produkten pflegt, sorgt für langanhaltende Schönheit und leistet nebenbei einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit.

„Universalmittel für Möbelpflege sind in ihrer Rezeptur oft oberfl ächlich und gehen nicht auf die speziellen Bedürfnisse unterschiedlicher Materialarten ein“, führt Mirjam-Saskia Kühn, die Ledertechnikerin von LCK, aus. Professionelle Pflegemittel gehen einen völlig anderen Weg. Sie sind exakt auf die spezifi sche Gerbung, Färbung und Beschaffenheit des jeweiligen Materials abgestimmt, gleich ob es sich um pigmentiertes Leder, offenporiges Anilinleder, moderne Textilbezüge oder verschiedene Massivhölzer handelt.

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Sie spenden Feuchtigkeit, frischen den notwendigen Lichtschutz auf und imprägnieren, ohne die Atmungsaktivität des Materials zu zerstören. Entscheidende Details verdeutlichen den Qualitätsanspruch.

Den Textil-Sets liegt beispielsweise demineralisiertes Reinigungswasser bei. Das verhindert, dass beim Fleckenentfernen unschöne Kalkränder auf dem Sofa zurückbleiben. Das ist ein Niveau, das billige Standardprodukte schlichtweg nicht bieten können.

Sicherheit im Fokus

GEBÄUDESICHERHEIT

Moderne Gebäudetechnik verbindet mechanischen Schutz mit digitaler Technik. Sicherheit und Komfort gehen so bei Neu- und Umbau Hand in Hand.

Text: Christian Kolb Foto: iSawRed/unsplash

Im Ernstfall entscheiden oft Sekunden. Auf tragische Weise hat die Brandkatastrophe in Crans-Montana zum Jahreswechsel in Erinnerung gerufen, wie wichtig es ist, das Thema Sicherheit nicht aus den Augen zu verlieren. Im Zentrum des baulichen Brandschutzes steht der Schutz vor Rauch und Feuer. In den Landesbauordnungen ist klar geregelt, wo Brandschutztüren eingebaut werden müssen und wie lange diese das Feuer zurückhalten müssen. Ein oftmals unterschätztes Thema ist der Schutz vor Rauch. Damit Fluchtwege im Ernstfall genutzt werden können, sollten diese rauchfrei sein, was für spezielle Rauchschutztüren spricht, die gerade bei größeren Gebäuden, in denen sich viele Menschen aufhalten, von Bedeutung sind. Dass Fluchtwege nicht nur theoretisch vorhanden, sondern in der Praxis auch gut erkennbar ausgeschildert und nicht zugestellt sein dürfen, gehört zu den Herausforderungen des Alltags. Mechanische Panikschlösser oder Fluchttüren, die sich im Alarmfall automatisch entriegeln, können im Ernstfall Leben retten.

Auf der anderen Seite sollen Gebäude vor Einbrüchen gesichert werden. Fenster und Türen sind Einfallstore für Kriminelle –wenn diese nicht die zum Objekt passende Widerstandsklasse haben. Einfache Varianten schützen nur vor Gelegenheitstätern mit einfachen Werkzeugen, während bessere auch schwerem Werkzeug längere Zeit trotzen. Der mechanische

Dass Fluchtwege nicht nur theoretisch vorhanden, sondern in der Praxis auch gut erkennbar ausgeschildert und nicht zugestellt sein dürfen, gehört zu den Herausforderungen des Alltags.

Schutz bringt in erster Linie Zeit oder potenzielle Täter dazu, ihre Pläne aufzugeben, da die Entdeckungswahrscheinlichkeit steigt. Dazu gehört die Kombination mit Kameras, einer professionellen Alarmanlage und der Aufschaltung eines Sicherheitsdienstes oder womöglich der örtlichen Polizei. Nützlich sein kann ein Fernzugriff auf das System vom eigenen

Garagentore

Smartphone aus. Wer selbst nachschauen kann, verhindert kostspielige Fehlalarme und weiß sofort, was Sache ist. Durch den optionalen RC2-Sicherheitsstandard sind Tore in Verbindung mit einem Antrieb besonders sicher. Diese besondere Widerstandsfähigkeit ist durch den TÜV geprüft und bestätigt. Übrigens: Private Bauherren können bei diesen vom „KfWProgramm 455-E“ profitieren. Wenn eine direkte Verbindung von der Garage zum Wohnhaus besteht, kann bei einer Modernisierung ein Zuschuss von 10 bis 20 % bei der KfW-Bank beantragt werden.

Bei der Einrichtung eines entsprechenden Systems kann man Sicherheit und Komfort verbinden. Werden Leitungen gelegt und Technik ins Haus gebracht, kommen auch andere Themen auf die Agenda. Digitale Türschlösser, die sich öffnen, wenn das Smartphone sich nähert? Eine Garage, die automatisch aufgeht, wenn das Auto gerade heranfährt? Lichtsze -

Teckentrup – Partner Content

werden smart

Damit smarte Technik im Alltag reibungslos funktioniert, müssen Anbieter ein überzeugendes Gesamtpaket bieten – von der Planung bis zur Wartung.

Oft sind es die Details, die den Unterschied machen zwischen einem mittelmäßigen System und einem herausragenden. Deshalb macht es sowohl für Haushalte als auch für Unternehmen Sinn, nicht nur auf den Preis zu schauen, sondern auf ein überzeugendes Gesamtpaket. Das beginnt bei der Planung, geht über die Umsetzung und den Betrieb der Lösung, denn Wartung und Updates funktionieren oft besser, wenn alles aus einer Hand kommt.

Als Walther Teckentrup vor rund 90 Jahren seine Schlosserei in Gütersloh gründete, war noch nicht klar, dass er damit den Grundstein für ein Unternehmen mit heute rund 900 Mitarbeitern und welt-

Moderne Garagentore aus dem Hause Teckentrup verbinden Komfort und Sicherheit.

weit mehr als 20 Töchtern und Partnern legen würde. Längst ist aus dem Handwerksunternehmen ein Industriebetrieb geworden, dessen Türen und Tore immer dann zum Einsatz kommen, wenn eine individuelle Lösung gefragt ist. So kamen die Produkte beim G7-Gipfel auf Schloss Elmau genauso zum Einsatz wie auf Flughäfen und in Fußballstadien.

Mehr Informationen über Teckentrup unter: www.teckentrup.biz

Design und Sicherheit sind dabei keine Gegensätze – wie die Brand- und Rauchschutztüren Made in Germany zeigen. Und auch im gerade durch KI-Anwendungen stark wachsenden Markt der Rechenzentren sind die Produkte gefragt. Dort kommen Türen bis zu einer Größe von 3 x 3 Meter zum Einsatz – als Sicherheits-, Schallschutz-, Feuerschutz- und Drucktür.

Das Familienunternehmen mit Sitz im ostwestfälischen Verl bietet Full-Service von der Planung bis zur Wartung. Gerade bei sicherheitsrelevanten Gebäuden ist das ein wichtiges Argument, denn so bleibt alles in einer Hand.

Was bei den Profi s funktioniert, kann man auch als Privathaushalt nutzen. Moderne Garagentore aus dem Hause Teckentrup verbinden Komfort und Sicherheit.

narien, die mit Hilfe von Sensoren zur Tageszeit und zum Wetter passen und den Eindruck erwecken, jemand sei zuhause? Das sind technische Möglichkeiten an der Schnittstelle zwischen Sicherheit und Komfort. Gut geplante Systeme integrieren sich in den Alltag. Bei der Auswahl von Hardware und Handwerkern sollten Hausbesitzer auf professionelle Lösungen setzen. Wer bei den Systemen am falschen Ende spart, muss möglicherweise in Zukunft damit leben, dass cloudbasierte Komponenten nach einigen Jahren vom Hersteller einfach abgeschaltet oder die Geräte anfällig für Hacker werden.

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland im Jahr 2025 um 5,7 % gestiegen auf 82.920 Fälle. Das Dunkelfeld ist groß: Man geht davon aus, dass nur 57 % der Fälle überhaupt bei der Polizei angezeigt werden – gerade die bei den versuchten Delikten.

Selbst ältere Tore lassen sich problemlos in ein Smart Home System einbinden. So kann man das Tor bei Ankunft per Fernbedienung oder per App auf dem Smartphone öff nen und ganz komfortabel, in die dank Sensoren und LED-Lampen beleuchtete Garage fahren.

Auch ein nicht geschlossenes Tor ist bei Einbindung ins heimische WLAN-Netzwerk kein Problem mehr. Mit Hilfe der App schließt sich das Garagentor quasi wie von Zauberhand.

Der Raum im Garten

GEWÄCHSHÄUSER

Der Geruch frischer Tomaten? Frische Kräuter für die eigene Küche? Für viele Gartenbesitzer ist ein Gewächshaus mehr als das. Es ist ein besonderer Raum im Garten, in dem man an einem Sommerabend einen Kaffee oder ein Glas Wein trinken kann. Oder an dem man an einem verregneten Nachmittag inmitten der Pflanzen ein Buch liest.

Text: Christian Kolb Foto: Getty Images/unsplash+

Ein modernes Gewächshaus fügt sich als lichtdurchfluteter Rückzugsort nahtlos in die Architektur des modernen Gartens ein und ist ein Ort, an dem Gartenfreude und Entspannung vom Alltag harmonisch ineinander übergehen. Es erweitert den Wohnraum und macht den Außenbereich das gesamte Jahr über komfortabel nutzbar.

Wer sich einen solchen Ort wünscht, achtet schon bei der Planung auf großzügig dimensionierte Modelle mit einer angenehmen Stehhöhe und einer großen Grundfläche. Wer das Gewächshaus zum Lebensraum machen möchte, kann auf der einen Seite Blumen, Kräuter oder Gemüse anbauen und auf der anderen Seite Platz lassen für komfortable Sitzmöbel, einen kleinen Tisch oder eine ganze Leseecke. Zugleich kann man im Gewächshaus das ganze Jahr über die Natur erleben. Im Frühjahr wird gesät und die Anzucht junger Setzlinge beginnt. Im Sommer und Herbst wird geerntet und das Gewächshaus zum Treffpunkt im

Garten, der auch bei Wind und Regen nutzbar bleibt. Im Winter kann die Fläche für das Überwintern kälteempfindlicher Pflanzen genutzt werden.

Damit man langfristig Freude am Gewächshaus hat, sollte man nicht nur den Zuschnitt und die passende Größe im Blick haben, sondern auch die Qualität. Stabile Aluminiumprofile und eine hochwertige Verglasung sind die Basis für ein langlebiges Gewächshaus. Hinzu kommen durchdachte Lüftungsmöglichkeiten. Sie helfen, die Temperatur zu regulieren, eine zu hohe Luftfeuchtigkeit zu vermeiden und Pflanzenkrankheiten vorzubeugen. Gerade wenn das Gewächshaus auch als Aufenthaltsort genutzt wird, trägt eine durchdachte Belüftung zu einem angenehmen Raumklima bei. Je nach Nutzung kann zudem eine Heizung sinnvoll sein, etwa zum Schutz empfindlicher Pflanzen. Kleine Gewächshäuser ohne feste Verankerung sind oft genehmigungsfrei, während größere je nach Bundesland bauliche Anlagen sein können. Ein Blick in die jeweilige

Dänisches Design für den Garten

Gewächshäuser aus Dänemark verbinden skandinavische Designtradition mit innovativen und praxistauglichen Lösungen für den Gartenalltag.

Wer in ein hochwertiges Gewächshaus investiert, sucht in der Regel eine gelungene und langlebige Kombination aus Funktionalität und Design. Statt das günstigste Modell in den eigenen Garten zu stellen und immer wieder Kompromisse zu machen, geht es im anspruchsvollen Privatgarten um die beste Lösung. Gleich, ob man den hauseigenen Gemüseanbau regensicher machen oder die Wohnfläche im Garten um einen Rückzugsort oder Treffpunkt erweitern möchte – bei passender Grundstücksgröße kann ein Gewächshaus die Freude am eigenen Garten und damit die Lebensqualität insgesamt steigern. Damit die Freude auch beim durch den Klimawandel wechselhafter gewordenen Wetter lange anhält, lohnt es sich, schon beim Kauf auf Qualität zu achten.

Das dänische Unternehmen Juliana hat seine Gewächshäuser im skandinavischen Design und mit Blick auf nordeuropäische Wetterbedingungen entwickelt. Das merkt man nicht nur an der klaren, zeitlosen Formensprache, sondern auch am verwendeten Material. Starke Aluminiumprofile sorgen für Stabilität und Langlebigkeit. Eine hochwertige Verglasung mit

Sicherheitsglas oder bei einigen Modellen auf Wunsch mit Stegdoppelplatten schützt vor Wind und Wetter.

Die in Odense, Dänemark, gefertigten Gewächshäuser setzen zudem auf eine durchdachte Belüftung und heben sich in kleinen, aber wichtigen Details von vielen Wettbewerbern ab. Niedrige Türschwellen ermöglichen ein sicheres, stolperfreies Betreten und erleichtern auch das Befahren mit der Schubkarre. Eine Dachrinne mit Abdeckung sichert den kontrollierten Ablauf oder das effiziente Auffangen von Regenwasser. Die zweigeteilte Tür erlaubt es, das Gewächshaus im oberen Bereich effektiv zu belüften, während der untere Teil geschlossen bleibt. Das minimiert Zugluft am Boden und hält Tiere fern. Ein ergonomischer Türgriff mit integriertem Schloss schützt vor unerwünschten Besuchern.

Das Familienunternehmen Juliana wurde vor über 60 Jahren gegründet und zählt heute zu den führenden Anbietern hochwertiger Aluminium-Gewächshäuser für Privatgärten. Es exportiert aus Dänemark in mehr als 20 Länder und bietet eine breite Auswahl an unter-

Landesbauordnung hilft, sich auf die individuellen Rahmenbedingungen einzustellen – unabhängig, ob es sich um ein kompaktes Gewächshaus zum Anbau von Pflanzen oder einen großzügigen Außenraum mit Lifestyleelementen handelt. Bei der Wahl des richtigen Anbieters kommt es auf die Details von Design über Barrierefreiheit bis hin zu den im Lieferumfang inkludierten funktionalen Ausstattungsmerkmalen an. Denn während manche Gartenbesitzer ein klassisches Gewächshaus suchen, wünschen sich andere einen inspirierenden Raum, der Pflanzenfreude, Aufenthalt und durchdachte Alltagstauglichkeit verbindet.

schiedlichen Modellen. Dimensionen und Ausstattungsvarianten passen sich so an die Gartengröße und die individuellen Wünsche der Kunden an. Auch bei der Einrichtung der Gewächshäuser gibt es viele Möglichkeiten. Diese reichen von Regalen und Tischen über TeelichtHalter bis hin zu Pflanzenstützen. Auch für Belüftung, Beheizung, Bewässerung

Infos und die Möglichkeit zu Produktkonfigurationen unter: www.juliana.com/de. Die Juliana Produkte sind deutschlandweit auch über Fachhändler und Baumärkte erhältlich.

Wer das Gewächshaus zum Lebensraum machen möchte, kann auf der einen Seite Blumen, Kräuter oder Gemüse anbauen und auf der anderen Seite Platz lassen für komfortable Sitzmöbel, einen kleinen Tisch oder eine ganze Leseecke.

und Schutz des Gewächshauses gibt es passende Lösungen. Juliana Gewächshäuser, gleich ob das Mini-Gewächshaus, eine Lösung für Balkone oder ein großes, freistehendes Gewächshaus, sind als Do-it-yourself-Produkte konstruiert. Der Hersteller bietet auf Herstellungs- oder Materialfehler eine Garantie von 12 Jahren.

Juliana – Partner Content

Wie Sensoren und KI den Rasen pflegen

Die Rasenpflege befindet sich im Generationenwechsel. In 2026 bestimmen intelligente Navigation, hochentwickelte Sensorik und künstliche Intelligenz den Markt.

Das Verlegen von Begrenzungskabeln war lange Zeit das größte Hindernis beim Einsatz eines Mähroboters. Oft führten Vertikutierarbeiten oder wühlende Tiere zu Kabelbrüchen und zeitaufwendiger Fehlersuche.

Jede Veränderung der Gartennutzung, zum Beispiel durch eine Beet-Erweiterung, bedeutete neue Kabel und viel Arbeit und damit genau das Gegenteil davon, was Mähroboter eigentlich versprechen. Wie in vielen Bereichen hat sich die Technologie in diesem Bereich rasant entwickelt. Endlich wird aus der zeitaufwändigen Rasenpflege eine Aufgabe für Roboter, während die Gartenbesitzer nicht mehr zwischen mehr freier Zeit und einem gepflegten Garten entscheiden müssen.

Wie bei jeder Investition kommt es auch bei den Mährobotern nicht nur auf eine Analyse des eigenen Bedarfs an, sondern auch darauf zu wissen, was technologisch aktuell möglich ist und wie es sich

auf die Anwendung der angebotenen Systeme auswirkt.

Geräte der neuesten Generation wie die Mähroboter-Serie AURA R2 des Herstellers EGO Power+ arbeiten mit einem Stromanschluss für die Basis-Station, aber sonst komplett drahtlos. Der Gartenbesitzer kartiert mittels App einmalig das Grundstück und legt bei Bedarf bis zu 40 verschiedene Mähzonen an. Sensible Bereiche wie Blumenbeete, frisch eingesäte Rasenflächen oder ein Pool werden automatisch oder mit wenigen Klicks in der Smartphone-App zu Sperrzonen. Damit der Roboter nicht nur die Analyse, sondern auch den späteren Arbeitsalltag reibungslos bewältigt, kommt es auf die Navigationstechnologie an. Professionelle Systeme wie die von EGO verbinden dabei mehrere Technologien und arbeiten deshalb bei der autonomen Rasenpflege besonders zuverlässig.

Die RTK (Real Time Kinematic) nutzt das globale Navigationssatellitensystem GPS in Kombination mit der lokalen Basisstation im eigenen Garten. So gelingt es, die Genauigkeit von GPS von mehreren Metern auf den Zentimeter zu verbessern. Eine Herausforderung in vielen Gärten können auch Baumkronen und Hauswände sein, die den Empfang der SatellitenDaten erschweren. Deshalb kommen beim VSLAM (Visual Simultaneous Localization and Mapping) in den Roboter

Endlich wird aus der zeitaufwändigen Rasenpflege eine Aufgabe für Roboter, während die Gartenbesitzer nicht mehr zwischen mehr freier Zeit und einem gepflegten Garten entscheiden müssen.

eingebaute Kameras zum Einsatz. Diese erfassen Hauswände, Bäume oder Zäune und machen daraus für den Roboter in

Echtzeit eine dreidimensionale Karte. Bei VIO (Visual-Inertial Odometry) hingegen kommen neben den Kameradaten auch interne Bewegungssensoren zum Einsatz. Diese messen z. B. Trägheit und Radumdrehungen. So hält das System auch dann die Spur, wenn die Satellitendaten fehlen und die Bilder für den Roboter nicht eindeutig sind. EGO Power + zum Beispiel nutzt das Path IQ Navigationskonzept, bei dem VSLAM, VIO und RTK-Satellitennavigation zu einer Einheit verschmelzen. Das spart Energie, schont den Rasen und sorgt für einen mit minimalem Zeitaufwand gleichmäßig gepflegten Rasen.

Mähroboter der ersten Generation sind in die Kritik geraten, weil sie Kleintiere wie Igel in Gefahr brachten und durch herumliegendes Spielzeug und umgestellte Möbel aus dem Konzept gebracht wurden. Aktuelle Mähroboter wie der EGO AURA R2, den es für Rasenflächen von 1.500, 3.000 und 6.000 m2 gibt, setzt auf integrierte Künstliche Intelligenz. Die KI gleicht die Kamerabilder in Millisekunden mit einer internen Bilddatenbank ab. Der Roboter erkennt ein Hindernis dadurch nicht nur, er kann es auch einordnen. Ein Gegenstand auf dem Rasen wird eng umfahren. Kommen Kinder oder Tiere dem Roboter in die Quere, passt der Roboter seine Route automatisch an und vermeidet so gefährlichen Situationen.

Wer vor der Anschaffung eines neuen Mähroboters steht, sollte auf ein modernes Gerät mit drahtloser Navigation mit Redundanz setzen. Eine aktive, KI-gestützte Kamera-Erkennung schützt Eigentum und Tierwelt. Eine IP66-Zertifizierung kennzeichnet wetterfeste Geräte, die man auch mit dem Gartenschlauch oder sogar einem Hochdruckreiniger reinigen kann. Kräftige Akkus mit langer Lebensdauer sichern beim EGO AURA R2 die Investition in den eigenen Garten langfristig.

Größte Gartenlifestyle- und BBQ-Messe der Welt

SOMMERGÄRTEN

Der eigene Garten ist für viele Menschen eine willkommene Flucht aus dem Alltag. Über die Möglichkeiten des Outdoor-Living informiert eine jährliche Fachmesse.

Text: Christian Kolb

Foto: Koelnmesse GmbH, Hanne Engwald

Immer dann, wenn die eigenen vier Wände zu eng erscheinen, wird der eigene Garten für viele Menschen zum Lebensraum unter freiem Himmel, zur Oase der Ruhe, zum Treffpunkt mit Freunden oder zum Schauplatz von spektakulären Grillpartys. Lange vorbei sind die Zeiten, in denen ein Garten die kaum genutzte Fläche hinter dem Haus war. Längst haben Garten, Terrasse und Balkon ihren Platz als vollwertiger Wohnbereich in den Köpfen der Menschen erobert. Seitdem sind Gärten so individuell wie ihre Besitzer. Auf der weltweit führenden Fachmesse „spoga+gafa“, die vom 22. bis 24. Juni 2026 in den Hallen der Koelnmesse stattfand, gab es

Anregungen, wie das eigene Zuhause im Grünen aussehen kann.

Für viele wird der Garten in den Sommermonaten zum Wohnraum. Ausgestattet mit Designmöbeln und professionellen Outdoor-Küchen genießt man die heißen Tage unter Sonnenschirm oder Markise und macht es sich gemütlich. Dazu brutzelt das Steak auf dem Grill, während die eisgekühlten Getränke perfekt temperiert auf den Tisch kommen. Wenn auch Design und Technik besonders ausgefeilt sind, liegt eine naturnahe Gestaltung mit hochwertigen Naturmaterialien wie Holz, Stein und (Edel-)Metall aktuell im Trend. Wer in seinen Outdoor-Bereich investiert, nutzt

oft auch die Errungenschaften der modernen Technik. Digitale, vernetzte Systeme sorgen nicht nur für die automatische Bewässerung des Gartens, sondern kümmern sich auch um den Rasen und seine Pflege. Wer mag, kann den Erfolg des Smart Gardenings von überall auf der Welt per App verfolgen – und bei Bedarf sogar eingreifen, wenn es denn nötig ist. Mit dem Kauf hochwertiger Produkte und Lösungen ist oft auch der Nachhaltigkeit gedient. Wer auf den Punkt bewässert, umweltfreundliche Materialien und energieeffiziente Geräte einsetzt, kann auch im Garten auf die Umwelt achten. Und denkt womöglich auch daran mit Nistkästen und Insektenhotel etwas für die Biodiversität zu tun. In größeren Gärten tragen auch TotholzEcken und Steinhaufen dazu bei, Nützlingen einen Lebensraum zu bieten und so auf Pflanzenschutzmittel verzichten zu können. Wer bei der Auswahl der Pflanzen heimische Arten und essbare Wildpflanzen integriert, schlägt die Brücke zwischen Nachhaltigkeit und Genuss.

Lange vorbei sind die Zeiten, in denen ein Garten die kaum genutzte Fläche hinter dem Haus war.

Modulare Lösungen machen auch aus kleinen Gärten, Balkonen und Terrassen grüne Oasen mit Wohlfühlfaktor. Und manchmal kann man auch beim Urban Gardening kreativ werden und öffentliche Flächen mit etwas Einsatz in naturnahe Ruhepole verwandeln. Wie man das Leben im Freien gestaltet, erfahren jedes Jahr Fachbesucher aus aller Welt bei der „spoga+gafa“. Ein Schwerpunkt dort war in diesem Jahr das Grillen – mit besonderem Fokus auf die Aromen und das Zusammenspiel von professionellem Equipment und kulinarischen Ergebnissen. Erlebt werden konnte dies auf der Pitmaster-Stage oder auch im Flavour Market. Selbst wer weder Garten noch Balkon hat, findet im Bereich „Outdoor Adventure“ passende Angebote. Denn natürlich kann man die kleinen und großen Abenteuer unter freiem Himmel auch auf dem öffentlichen Grillplatz oder bei einer Reise in die Natur erleben. Wer gerne im Freien ist, findet überall Möglichkeiten, den Outdoor-Lifestyle zu genießen und macht die Natur damit zum eigenen Lebensraum.

Fakten

Laut Bundesamt für Naturschutz verfügen in Deutschland 36 Millionen Menschen über Zugang zu privaten Gartenflächen. Hinzu kommen zahlreiche Balkone. Laut NABU wachsen in einem artenarmen Garten 26 Pflanzenarten – in einem naturnahen 293. Der Umsatz im Gesamtmarkt Garten lag im Jahr 2025 bei 19,723 Mrd. Euro.

Rund 23.500 Fachbesucherinnen und -besucher aus 112 Ländern kamen dieses Jahr bei der weltweit führenden Fachmesse für Gartenlifestyle und BBQ in Köln zusammen.

Die Rasen-Revolution

RASENPFLEGE

Es ist jedes Jahr dasselbe: Kaum ist das Wetter schön, verwandelt der Rasen den eigentlich gepflegten Garten in einen Dschungel. Doch in letzter Zeit hört man immer seltener über die Anstrengung fluchende Gartenbesitzer oder wie die Motoren von schweren Benzin- oder Elektromähern, die sich lautstark durch die Gärten arbeiten.

Text: Christian Kolb Foto: Petar Tonchev/unsplash

Elektrische Mähroboter sind auch in kleinen Gärten im Einsatz und kümmern sich mit Hilfe modernster Technik um den Rasen.

Wer sich heute einen Mähroboter zulegt, greift meist zu einem Modell, das ohne Kabel auskommt. Moderne Geräte brauchen weder für die Stromversorgung noch für die Eingrenzung der Rasenflächen Kabel und Drähte. Vielmehr sorgen leistungsfähige Akkus und digitale Sensoren dafür, dass die intelligenten Geräte ihre Arbeit ganz unkompliziert verrichten. Top-Modelle kombinieren Satellitennavigation mit Laser-Sensoren und KI-gestützten Kameras. Das Prinzip gleicht der Technologie moderner Saugroboter oder autonomer Fahrzeuge. Der Roboter scannt den Garten beim ersten Mal ab, erstellt eine digitale Karte und zieht fortan autonom seine Bahnen. Steht im Sommer plötzlich ein Stuhl oder ein Kinderspielzeug auf dem Rasen, bemerkt

der Roboter dies und umrundet das Hindernis. Ist der Roboter regelmäßig im Einsatz, müssen jeweils nur wenige Millimeter vom Gras abgeschnitten werden, die als natürlicher Dünger auf der Rasenfläche bleiben können. Das ist gut für den Rasen, spart die Entsorgung und hält den Roboter auch zur Urlaubszeit kontinuierlich im Einsatz. Während freie Flächen für die Roboter gänzlich unproblematisch sind, kommt es an Beetkanten, Mauern und Zäunen auf die Details an. Je nach Hersteller und Modell bleibt ein unterschiedlich breiter Streifen stehen, der nicht perfekt geschnitten werden kann und wo man gelegentlich von Hand nacharbeiten muss.

Moderne Roboter arbeiten sehr leise und sind deshalb in der Dämmerung oder nachts eine Gefahr für Igel und andere Wildtiere. Einige Kommunen haben deshalb bereits Allgemeinverfügungen erlassen, die den Einsatz von Mährobotern

nur tagsüber erlauben. Moderne Geräte sind tierfreundlicher geworden, trotzdem raten Naturschützer, auch diese nur am Tag laufen zu lassen.

Bei einem Garten von 400 Quadratmetern investiert man im Sommer pro Woche gut zwei bis drei Stunden in seinen Rasen. Auf die Mähsaison hochgerechnet, kann man mithilfe des Roboters also 40 bis 50 Stunden Freizeit gewinnen. Im Gegenzug muss man den Roboter gelegentlich von Grasresten befreien und wie beim manuellen Rasenmäher alle paar Monate die Klingen wechseln. Bei kleinen Gärten lohnt sich ein Einstiegsmodell, das man schon ab 500 Euro be -

Sunseeker – Partner Content

Den Garten p�egen mit dem Mähroboter

Ein Garten macht viel Freude, aber auch Arbeit. Umso wichtiger, dass man sich technische Innovationen zunutze macht und damit freie Zeit gewinnt.

Mähroboter haben Einzug in deutsche Gärten gehalten. Die Motivation für die Investition in die modernen Gartenhelfer, die inzwischen mit künstlicher Intelligenz und Lasertechnik arbeiten, ist eine maximale Zeitersparnis bei perfekt gepflegtem Rasen. Noch vor einigen Jahren musste man am Rand der Wiese Begrenzungskabel verlegen, um dem Roboter seine Grenzen zu zeigen. Und auch im Umgang mit Hindernissen von liegen gebliebenen Spielzeugen bis zu Wildtieren wie den nützlichen Igeln waren die Mähroboter nicht sonderlich überzeugend.

Doch in der neusten Generation der Mähroboter steckt so viel Technik, dass sie mit Hilfe von im Roboter verbauten Erkennungssystemen wie ein autonomes Auto durch den Garten navigieren und von ihrem Besitzer über eine intuitive HandyApp eingerichtet und gesteuert werden können. Ein Beispiel für den technologischen Fortschritt ist der neue Mähroboter „Sunseeker S4“. Er eignet sich für Gärten mit bis zu tausend Quadratmetern. Auf

der weltgrößten Technologiemesse CES wurde er gerade mit dem renommierten Innovation Award ausgezeichnet. Die technologische Neuerung im S4 hört auf den Namen „AllSense 3D Fusion“. Für die Navigation setzt der Roboter auf ein Zusammenspiel aus einem 360° 3D-LiDAR-Sensor mit einer hochentwickelten KI-Kamera.

Der LiDAR-Sensor wirft für Menschen unsichtbare Laserstrahlen aus und misst die Zeit, bis diese reflektiert werden. Dadurch erstellt er in Echtzeit ein zentimetergenaues, dreidimensionales Abbild seiner Umgebung. Auch wenn das GPS-Signal schwach ist, kann der Roboter deshalb präzise navigieren.

Die integrierte KI-Kamera fungiert parallel als das „Auge“ des Systems. Sie wurde darauf trainiert, über 360 verschiedene Alltagsobjekte blitzschnell zu kategorisieren. Ob herumliegendes Kinderspielzeug, ein schlafendes Haustier oder das frisch angelegte Blumenbeet – der S4 erkennt das Hindernis sofort und umfährt es präzise. Der Hersteller des S4 wirbt mit seiner so-

Elektrische Mähroboter sind auch in kleinen Gärten im Einsatz und kümmern sich mit Hilfe modernster Technik um den Rasen.

kommt. Je größer der Garten, umso eher amortisieren sich Geräte, die mit smarter Programmierung, besseren Sensoren und teilweise sogar Allrad-Antrieb ausgestattet sind und lästige Gartenarbeit an die Technik auslagern.

genannten „Drop to Go“-Funktion. Nach dem Auspacken wird der Roboter auf den Rasen gesetzt, mit dem WLAN verbunden und schon geht es los. Er kartiert den Garten komplett selbstständig und erkennt dabei, wo der Rasen aufhört und die Terrasse anfängt. Über eine Smartphone-App lässt sich der Roboter anschließend digital steuern. Der Nutzer kann bis zu 100 verschiedene Mäh-Zonen defi nieren und mit individuellen Zeitplänen versehen.

So mäht der Roboter beispielsweise den Vorgarten am Vormittag und das hintere Grundstück erst nach dem Kaffeetrinken.

Auch mechanisch zeigt das Modell, was im Smart-Garden-Segment möglich ist. Mit einem schwimmend gelagerten Mähdeck, das sich Bodenunebenheiten flexibel anpasst und so die Grasnarbe schützt, und einer Steigfähigkeit von 22 Grad können auch schwierige Flächen bearbeitet werden. Mit der Integration von LiDAR und künstlicher Intelligenz, wie beim Sunseeker S4, sorgen Mähroboter für eine makellose Rasenpflege.

Wer heute in die automatisierte Rasenpflege investiert, kauft High-Tech für die grüne Oase.

Longevity. Oder: Warum wir 120 werden könnten und trotzdem mit 80 sterben.

EINLEITUNG

Letztens beobachtete ich eine Familie in einem Restaurant mit zwei Kindern. Die Kinder hatten jeweils eine Cola und eine große Portion Pommes vor sich. Eigentlich eine schöne Szene, weil alle fröhlich wirkten, und genau das hat mich beunruhigt. Denn bei den Kindern wurde gerade das Belohnungssystem für die nächsten dreißig Jahre trainiert.

Foto: Uwe Klössing

Zucker und Fett machen glücklich, aber sie werden die gesunde Lebensspanne voraussichtlich erheblich verkürzen. Gesundheit entsteht im Alltag, in Momenten, die völlig harmlos aussehen. In Kantinen, Schulen, Supermärkten, am Esstisch zu Hause. Das Gesundheitssystem kommt erst später ins Spiel, wenn sich aus harmlosen Gewohnheiten handfeste Probleme entwickelt haben.

Der Mensch hat physiologisch eine mögliche Lebensspanne von rund 120 Jahren. Wir schaffen in Deutschland derzeit gerade mal achtzig. Die gesunde Lebensphase, die Healthspan, endet für die meisten bereits schon Mitte fünfzig. Nur vierzehn Prozent der Menschen über 55 leben ohne chronische Erkrankung. Der Rest plagt sich mit mindestens zwei chronischen Erkrankungen, die sich über Jahrzehnte aufgebaut haben. Selbst Krebs ist nicht unbedingt schicksalsbedingt. Das Register des

Deutschen Krebsforschungszentrums zeigt, dass 37 % aller Krebserkrankungen auf den persönlichen Lebensstil zurückzuführen sind.

Unser Gesundheitssystem repariert das gewissenhaft, teuer und meistens zu spät. Darin sind wir in Deutschland richtig gut.

Unsere Reparaturmedizin ist Spitzenklasse. Das lässt sich unser Gesundheitssystem jährlich ca. 500 Milliarden Euro kosten. Die Prävention bleibt leider auf der Strecke. Weniger als 1 % unserer Gesundheitskosten fließen in Vorsorge, vielleicht weil sich Prävention schlecht abrechnen lässt. Das ist ein Systemfehler, den wir seit Jahrzehnten kennen und hinnehmen.

Longevity ist für mich die Chance, das zu ändern. Als echte Verschiebung in unserem Denken über Gesundheit und Eigenverantwortung. Die Forschung der letzten zwanzig Jahre ist eindeutig.

Unsere genetische Ausstattung ist nur zu etwa 20 % für unsere Lebenserwartung verantwortlich. Den größten Anteil an einem langen und gesunden Leben haben wir durch unsere Lebensumstände und unseren Lebensstil maßgeblich selbst in der Hand. Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stressregulation, soziale Einbindung und kognitive Aktivität wirken alle auf Zellebene, und das lässt sich messen.

Die entscheidende Frage ist, ob Longevity ein weiterer Trend bleibt oder ob es unser Denken über Gesundheit wirklich verändert. Ich wünsche mir das Zweite. Die 120 Jahre werden die wenigsten von uns erreichen. Aber länger gesund zu bleiben ist kein Luxus und auch nicht ausschließlich eine Frage der Gene. Es ist eine Frage des Bewusstseins. Wer versteht, was täglich im eigenen Körper passiert und warum, hat bereits den wichtigsten Schritt gemacht. Alles andere folgt daraus.

Aber länger gesund zu bleiben ist kein Luxus und auch nicht ausschließlich eine Frage der Gene. Es ist eine Frage des Bewusstseins.

Dr. Gerd Witz, Speaker und Digital Health-Experte

Buchtipp „Der LongevityKompass: Anleitung für ein langes und gesundes Leben“ von Prof. Dr. Volker Limmroth und Dr. Gerd Wirtz. ullstein, ISBN: 978-3548070148, 304 Seiten, 14,99 Euro

Etwas Gutes hinterlassen!

Sie möchten mit Ihrem Nachlass krebskranken Kindern und Jugendlichen helfen? Die Deutsche Kinderkrebsstiftung ist dabei ein verlässlicher Partner an Ihrer Seite. Gerne beraten wir Sie persönlich über die verschiedenen Möglichkeiten, mit Ihrem Testament Gutes zu bewirken.

Ihr Kontakt für Fragen rund um Testament und Nachlass:

Birgit Donath · 0228 / 688 46-51 testament@kinderkrebsstiftung.de www.kinderkrebsstiftung.de

jedes Kind, das an Krebs erkrankt, verstärkt in uns allen den Wunsch, eines Tages sämtliche krebskranken Mädchen und Jungen heilen zu können. Das ist für mich eine Herzensangelegenheit. Denn eines meiner drei Kinder ist kurz nach seinem vierten Geburtstag an einem Neuroblastom verstorben.

Leider erkranken in Deutschland immer noch jährlich rund 2.300 Kinder und Jugendliche neu an Krebs. Für die betroffenen Familien bricht mit der Diagnose oft die Welt zusammen. Sie sind verzweifelt, wissen nicht, wie es weitergeht. Dazu die ständige Sorge um ihr krebskrankes Kind, das bestmöglich behandelt werden soll.

Was die jungen Patientinnen, Patienten und ihre Familien dann brauchen, sind Menschen, die zuhören, mitfühlen und Halt geben. Zusätzlich Experten, die fachkundig beraten und wirksam helfen. Genau dafür wurde die

Deutsche Kinderkrebsstiftung von betroffenen Eltern ins Leben gerufen.

Wir fördern gezielt Krebsforschung, die Kindern und Jugendlichen unmittelbar zugutekommt. Sie erhalten bessere Therapien, höhere Heilungschancen – und die Perspektive auf ein möglichst unbeschwertes Leben nach der Krankheit. Die Fortschritte der letzten Jahre belegen eindrucksvoll, dass dieser Weg richtig ist. Dazu gehört auch, den Familien über die akute Krankheitsphase hinaus zuverlässig zur Seite zu stehen.

Liebe Leserin, lieber Leser, ehrenamtlichem Engagement und auch mit der Entscheidung, die Deutsche Kinderkrebsstiftung im Testament zu bedenken. Über das eigene Leben hinaus anderen zu helfen, kann sehr erfüllend sein.

Herzliche Grüße Ihr

So schöpfen im Waldpiraten-Camp krebskranke Mädchen und Jungen mit ihren Geschwistern neue Kraft und genießen eine unbeschwerte Zeit. Die SyltKlinik unserer Stiftung ist ganz darauf ausgerichtet, dass die Kinder mit ihren Familien während der Rehabilitation wieder Ruhe, Stabilität und Zuversicht finden. All diese Arbeit ist nur möglich, weil Menschen mitfühlend handeln – mit Spenden,

Dr. Benedikt Geldmacher, Ehrenamtlicher Vorstand

Gerne informieren wir Sie persönlich und senden Ihnen kostenlos unseren Ratgeber „Ganz in Ihrem Sinne“ zur Testamentsgestaltung zu.

Deutsche Kinderkrebsstiftung Godesberger Allee 140 53175 Bonn

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Wunderwirksto� für gutes Älterwerden

Im Mittelpunkt der weltweiten Longevity-Forschung steht die Frage, wie wir alle nicht nur länger leben, sondern vor allem länger gesund, leistungsfähig und selbstständig bleiben können. Dabei fällt der Blick zunehmend auf Nährsto�e, die den natürlichen Alterungsprozess positiv beein� ussen können – zum Beispiel Kreatin.

Kreatin spielt, als Kreatinphosphat, eine wesentliche Rolle bei der Energieversorgung der Zellen und unterstützt insbesondere Gewebe mit hohem Energiebedarf, wie unser Herz, unsere Muskeln und unser Gehirn. Mit zunehmendem Alter nimmt die Muskelmasse kontinuierlich ab, und auch die körperliche sowie geistige Leistungsfähigkeit lassen häufi g nach. In Kombination mit regelmäßiger Bewegung kann Kreatin jedoch dazu beitragen, Kraft, Mobilität und kognitive Funktionen länger zu erhalten. Kein Wunder also, dass Kreatin heute als vielversprechender Bestandteil moderner Longevity-Konzepte gilt – mit dem Ziel, nicht nur die Lebensspanne, sondern vor allem die gesunden (und damit glücklichen!) Lebensjahre, die sogenannte Healthspan, zu verlängern.

Kreatin: Vom Sportklassiker zum Health Ingredient für Healthy Aging und Longevity Kreatin ist längst nicht mehr nur bei jungen Sportlern beliebt. Immer mehr Menschen nehmen es gezielt ein, um Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Vitalität bis ins hohe Alter zu unterstützen. Denn Kreatin übernimmt im Körper eine wesentliche Funktion: Es dient als schnell verfügbarer Energiespeicher und versorgt insbesondere Gewebe mit hohem Energiebedarf – allen voran Muskulatur, Herz und Gehirn.

Der Körper kann Kreatin zwar selbst bilden, die körpereigene Produktion deckt jedoch nur einen Teil des Bedarfs. Ein weiterer Teil wird über die Ernährung

Kreatin übernimmt im Körper eine wesentliche Funktion: Es dient als schnell verfügbarer Energiespeicher und versorgt insbesondere Gewebe mit hohem Energiebedarf – allen voran Muskulatur, Herz und Gehirn.

aufgenommen, vor allem durch Fleisch und Fisch. Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, haben keinen Zugang zu Kreatin über die Ernährung und können besonders von einer Supplementierung profitieren.

Sturzrisiko senken

Studien zeigen, dass eine regelmäßige Einnahme von Kreatin den Erhalt der Muskelmasse unterstützen und dem altersbedingten Muskelabbau entgegenwirken kann, insbesondere in Kombination mit Krafttraining. Eine gute Muskelgesundheit ist entscheidend für Mobilität, Stabilität und Selbstständigkeit im Alter und kann dazu beitragen, das Sturzrisiko zu senken.

Doch das Potenzial von Kreatin reicht weit über die Muskulatur hinaus. Durch seine wichtige Rolle in der zellulären Energieversorgung rückt es zunehmend als Wirkstoff für Healthy Aging und Longevity in den Fokus der Forschung. Ziel ist es,

körperliche und geistige Leistungsfähigkeit möglichst lange zu erhalten und altersbedingte Funktionsverluste zu verlangsamen.

Kognitive Leistungsfähigkeit steigern Auch die Wirkung auf das Gehirn wird intensiv untersucht. Kreatin kann die Energieversorgung von Nervenzellen unterstützen und wird mit kognitiver Leistungsfähigkeit, Konzentration und geistiger Belastbarkeit in Verbindung gebracht. Erste Studien deuten zudem auf Vorteile für Regeneration und Schlafqualität bei bestimmten Personengruppen hin. Darüber hinaus wird Kreatin bei Erkrankungen mit gestörter zellulärer Energieversorgung – beispielsweise Long COVID oder dem chronischen Fatigue-Syndrom (ME/CFS) – erforscht. Erste Ergebnisse sind vielversprechend, weitere Studien stehen jedoch noch aus.

Im Kontext der Longevity-Forschung gewinnt Kreatin zusätzlich an Bedeutung, da Muskelkraft und eine effi ziente Energieversorgung der Zellen wesentliche Faktoren für gesundes Altern sind. Kreatin kann daher ein sinnvoller Baustein eines ganzheitlichen Healthy-Aging-Konzepts sein – neben regelmäßiger Bewegung, ausgewogener Ernährung und ausreichend Schlaf.

Reines Kreatin aus Deutschland Die deutsche Verbraucherzentrale empfiehlt beim Kauf auf die Inhaltsstoffe Creavitalis® oder Creapure ® zu achten. Diese werden ausschließlich in Deutschland hergestellt und stehen für eine konstant hohe Qualität.

Mit mehr als 70.000 wissenschaftlichen Veröffentlichungen zählt Kreatin zu den am besten untersuchten Nahrungsergänzungsmitteln weltweit. Zahlreiche Universitäten und Forschungseinrichtungen

Im Kontext der LongevityForschung gewinnt Kreatin zusätzlich an Bedeutung, da Muskelkraft und eine e�ziente Energieversorgung der Zellen wesentliche Faktoren für gesundes Altern sind.

beschäftigen sich gerade mit weiteren Anwendungsfeldern von Kreatin. Creavitalis® ist als Premium-Kreatin in verschiedenen Produkten wie z. B. Livadur für den deutschen Markt erhältlich. Eine Übersicht der Marken und Produkte fi nden Sie auf der Website.

KOMFORT

Radfahren ist gut für die Gesundheit – da sind sich Ärzte und Krankenkassen einig. Doch manche Radfahrer stellen nach längeren Touren fest, dass die Belastung des Körpers auf dem Rad zu Beschwerden führen kann.

Schmerzende Handgelenke und kribbelnde Finger stehen ganz oben auf der Liste der Beschwerden. Beim Radfahren lastet ein erheblicher Teil des Körpergewichts auf den Händen. Herkömmliche, meist rund geformte Griffe bieten den Händen nur eine kleine Auflagefläche. Dadurch steigt die punktuelle Druckbelastung. Diese trifft unter anderem Nerven, die für das Gefühl in den Fingern verantwortlich sind. Werden diese länger eingedrückt, kann ein Taubheitsgefühl entstehen. Manche Griffe führen zudem zu einem unbewussten Einknicken der Handgelenke. Das kann zu schmerzhaften Reizungen und zum sogenannten Karpaltunnelsyndrom führen. An dieser Stelle setzen ergonomische Fahrradgriffe an. Durch eine verbreiterte Auflagefläche wird der Druck des Körpergewichts gleichmäßiger verteilt. Zudem sind hochwertige ergonomische Griffe so geformt, dass die Handgelenke in einer geraden Position bleiben. Deshalb werden die Blutzirkulation und die Nervenbahnen nicht blockiert. Davon profitieren nicht nur die Hände. Wer

unter Schmerzen oder Taubheit leidet, verkrampft automatisch. Diese Fehlhaltung führt nicht selten zu schmerzhaften Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich. Eine entspannte Handhaltung sorgt daher auch für einen lockereren Oberkörper. An Bedeutung gewinnt die Ergonomie am Lenker auch durch den E-Bike-Boom. Durch die Motorunter-

stützung legen Radfahrer heute deutlich längere Strecken zurück als früher und sitzen somit länger im Sattel. Zudem sind Pedelecs durch Akku und Motor schwerer, was sich bei Unebenheiten durch stärkere Vibrationen am Lenker bemerkbar macht. Gute Griffe spielen auch für die Sicherheit eine entscheidende Rolle. Standardgriffe bieten zum Beispiel bei Nässe oft zu wenig Halt. Ergonomische Modelle arbeiten daher häufig mit verschiedenen Materialzonen. Griffige Strukturen an der Unterseite sorgen genau wie vibrationsdämpfende Zonen an den Handflächen für Griffsicherheit. Ergonomische Griffe lassen sich an den meisten Fahrrädern und

E-Bikes in wenigen Minuten montieren. Die ergonomische Optimierung einem Fachhändler zu überlassen ist dennoch eine sinnvolle Entscheidung, denn auch die Neigung des Lenkers und die Position der Bremshebel sollten individuell auf den Fahrer eingestellt werden. Hochwertige ergonomische Griffe bestehen aus speziellen Gummimischungen oder Naturmaterialien wie Kork, die frei von Schadstoffen sind. Diese lösen auch bei längerem Hautkontakt keine Reizungen aus. Nur mit einer optimalen Schnittstelle zwischen Mensch und Fahrrad kann das Radfahren sein Potenzial für Gesundheit und Wohlbefinden optimal ausspielen.

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Erst schlafen, dann optimieren

GROSSES INTERVIEW

Biohacker wie Andreas Breitfeld messen, kontrollieren und optimieren ihre Körperfunktionen. Ziel ist es, die eigenen Werte stets im bestmöglichen Bereich zu halten, um möglichst gesund und fit zu bleiben.

Text: Silja Ahlemeyer

Foto: Presse

Andreas, du bist über ein Burnout zum Biohacking gekommen. Wie hast du gemerkt: So geht es nicht weiter?

Das war ein Morgen in Thailand. Am Abend vorher hatte ich nach zu vielen Bieren einen Taxifahrer gefragt, ob er mir den Kopf wegschießen könne. Das klingt hart, aber es beschreibt ziemlich genau, wo ich damals stand. Ich hatte ein Jahr mit 228.000 Flugmeilen hinter mir, viel Stress, kaum Schlaf, ein kaputtes Magen-Darm-System. Irgendwann hatte ich keinen Antrieb mehr, keine Freude, kein Interesse. Beruflich habe ich noch funktioniert, privat war da nicht mehr viel.

Warum hast du nicht einfach weniger gearbeitet?

Weil man das in so einer Situation oft nicht kann. Ich hatte gerade eine eigene PR-Agentur gegründet, viele Projekte hingen an mir. Damals war für mich klar: Ich muss weitermachen. Nur hat mein Körper irgendwann nicht mehr mitgemacht.

Wie kamst du dann zum Biohacking?

Den Rest des Urlaubs habe ich mich wieder mit Gesundheit beschäftigt. Das

Wenn der Schlaf im Eimer ist, hat der Rest keine Chance.

Thema kannte ich, ich war früher FitnessRedakteur. Zurück in Deutschland habe ich umfangreiche Laborwerte machen lassen. Da zeigte sich vieles: eine hohe Schwermetallbelastung, ein durchlässiger Darm, hormonelle Themen. Daraus entstand ein klarer Aktionsplan. Den habe ich befolgt. Acht Monate später ging es mir wieder gut, kurz danach besser als in den zwölf, vierzehn Jahren davor.

Nun berätst du auch beruflich zum Thema Biohacking. Welche Maßnahmen helfen wirklich?

Wenn jemand einfach gesund leben möchte, steht Schlaf ganz oben. Dazu morgens mindestens 20 Minuten ans Tageslicht gehen, Alkohol, wenn, dann eher früher am Abend als direkt vor dem Bett trinken, genug Abstand zwischen Essen und Schlafen lassen. Wenn der Schlaf funktioniert, kann vieles andere auch funktionieren. Wenn der Schlaf im Eimer ist, hat der Rest keine Chance.

Was noch?

Bewegung. Wir reden alle über Longevity und Biohacking, aber unser Körper ist immer noch auf Jäger und Sammler gebaut. Wir brauchen moderate Alltagsbewegung, Krafttraining und ab und zu intensivere Belastungen. Der Verlust von Muskeln, Osteoporose und ein schwaches Herz-Kreis-

lauf-System sind die Dinge, die einen guten Lebensabend wirklich gefährden. Dem muss man durch Training vorbeugen.

Wo liegt der Unterschied zwischen Biohacking und Longevity? Longevity hat das einfachere Versprechen: möglichst vital alt werden. Biohacking ist eher selbstverantwortetes Gesundheitsmanagement – also die Frage: Was funktioniert bei mir nicht, und wie kann ich es verbessern? Longevity nutzt viele Ideen aus dem Biohacking, macht sie aber zugänglicher für die breite Masse.

Viele Menschen messen heute Schlaf, Blutzucker oder Herzfrequenz. Wann helfen Daten – und wann machen sie verrückt?

Die Frage ist immer: Was messe ich, wann und warum? Wenn jemand sagt, er schlafe schlecht, kann er erst einmal zwei Wochen lang morgens notieren, wie er sich fühlt. Wenn da lauter traurige Gesichter stehen, kann ein Wearable sinnvoll sein. Wenn jemand gut schläft, muss man nicht zwanghaft messen. Ich bin Fan vom Messen, wenn man eine Baseline braucht, dann etwas verändert und anschließend überprüft, ob es wirkt. Aber nicht jeder muss ständig alles tracken.

Welche Biohacking-Trends hältst du für überschätzt?

Alles, was nur interessant klingt, weil ein Influencer es empfiehlt. Gesundheit ist auch eine Konsumindustrie. Außerdem Industrienahrung. Essen sollte natürlich und nicht hochverarbeitet sein.

Gibt es Risiken im Biohacking?

Natürlich. Man kann sich mit allem schaden, sogar mit Wasser. Problematisch kann es werden, wenn etwa Menschen, die mal eine Essstörung hatten, wieder in alte Muster rutschen. Oder wenn Supplements ohne Qualitätskontrolle gekauft werden. Deshalb sollte man auf seriöse Marken achten, auf gute Labore, auf saubere Produktion. Lieber weniger kaufen, dafür hochwertig.

Kann auch Perfektion zum Risiko werden?

Ja. Die Wahrscheinlichkeit, gesund und glücklich alt zu werden, ist gering, wenn man sozial isoliert und unglücklich ist. Wenn jemand für seinen optimalen Schlafwert nicht mehr mit einem geliebten Menschen das Schlafzimmer teilen möchte, läuft etwas falsch.

Ist Biohacking für dich mehr Spaß oder mehr Disziplin?

Es geht darum, zu verstehen, wie der Körper funktioniert. Wenn ich das kapiere, habe ich Freude daran, ihn gut zu bedienen. Disziplin wird nie die Lösung sein. Verständnis ist die Lösung.

Fakten

Andreas Breitfeld arbeitet als Biohacker und Experte für selbstverantwortetes Gesundheitsmanagement. Sein Lieblingsessen ist ein gutes Steak mit Gemüse – aber nur in Bio-Qualität.

ANDREAS BREITFELD

So macht Sport glücklich

BEWEGUNG

Mehr Muskeln, mehr Ausdauer, bessere Laune. Schon zwanzig Minuten Bewegung am Tag haben einen nachgewiesenen Anti-Aging-Effekt.

Text: Julia Butz Foto: Andrea Piacquadio/pexels

Sport? Im Fitnessstudio schwitzen?

Oh nein, da sind ja Anstrengung, Disziplin und Ausdauer gefragt! Gerade zu Beginn fällt es vielen Menschen schwer, überhaupt in die Bewegung zu kommen. Dabei kann es ganz einfach sein. Erstes Ziel: 70 Minuten in der Woche aktiv sein. Das sind gerade mal 10 Minuten am Tag Radfahren, Nordic Walking, Tanzen oder Joggen. Dabei tut man nicht nur seinem Körper etwas Gutes, auch die Psyche freut sich. Wer dann längere Sportroutinen in seinen Alltag integriert, darf sich zudem über einen wahren Energie-Boost freuen. Denn regelmäßige Bewegung verringert das Gefühl der Erschöpfung: Mehr Blut pumpt in das Herz, sorgt damit für mehr Sauerstoff in den Muskeln und schüttet ganz nebenbei kräftig Glückshormone aus.

Eine gesunde Sportroutine sollte allerdings nie aus immer den gleichen Ausdauertrainings bestehen. Beim Schwimmen beispielsweise werden viele Muskelpartien gleichzeitig beansprucht, ohne schnell zu überlasten; das Laufen gibt hingegen den Knochen mehr Impulse. Der Mix aus verschiedenen Bewegungsarten macht‘s. Wer Cardio- und Ausdauersport mit

Krafttrainings kombiniert, beugt langfristig chronischen Krankheiten vor. Eine Überlastung des Herz-Kreislauf-Systems ist beim Laufen, Joggen, Radfahren oder Schwimmen sehr selten. Krafttrainings aber sollten überlegt dosiert sein. Bloß keine Schmerzen ignorieren! Das Warnsignal unseres Körpers kommt nicht von ungefähr und zeigt vielleicht auch an, dass wir etwas falsch machen. Statt immer weiterzumachen, weil man sein selbst gestecktes Ziel partout erreichen will, ist es genauso gut, das bereits erreichte Level auf gesunde Art zu halten.

Entscheidend für die körperliche Fitness ist neben regelmäßiger Bewegung die richtige Ernährung. Natürlich spielen dabei zahlreiche Faktoren eine Rolle und je nach Körpergewicht und -größe, Trainingsinhalten und -intensität, unterscheiden sich Energie- und Nährstoffbedarf. Ausdauerathleten verbrennen beispielsweise durch das überwiegend niedrig-intensive Training mehr Fette als andere Sportler, müssen deshalb aber nicht zwangsläufig reines „Carbo-Loading“ betreiben. Alle aufgenommenen Kohlenhydrate verpuffen, wenn man nicht ausreichend trinkt. Experten empfehlen zwischen 0,5 und 1

Liter pro Stunde bei großer Belastung, bei länger dauernden Aktivitäten sollte nach spätestens 30 Minuten getrunken werden. Da gerade bei Ausdauerbelastungen neben dem Flüssigkeitshaushalt auch die Nährstoffbilanz ausgeglichen werden muss, sind Sportgetränke, die Natrium und Kohlenhydrate enthalten, der Zufuhr reinen Wassers überlegen.

Fleisch- oder Pflanzenfresser: Welches sind die optimalen Kraftstoffe für den Körper? Ernährungs- und Sportmediziner sind sich heute nur darüber einig, dass sie sich nicht einig sind, ob eine vegetarische oder vollwertige Ernährung besser oder schlechter ist. Als Hauptlieferant von Eiweiß stellen Fleisch und Fisch eine wichtige Nahrungsquelle dar. Und jeder Kraftsportler weiß, dass es für den Aufbau von Muskelmasse hochwertiger Proteine bedarf. Mit veganer Ernährung zum Muskelpaket? Viele zweifeln, dass Muskelaufbau auch ohne Eier, Quark und Fleisch möglich ist.

Bei allen Ernährungsweisen ist es gleich wichtig, darauf zu achten, alle Nährstoffe zu erhalten. Wie Vitamin B oder Omega3-Fettsäuren, die in tierischen Produkten vorkommen, aber auch in pflanzlichen Lebensmitteln wie Rapsöl, Avocado, Chiasamen und vielen Nüssen. Das entzündungshemmend und blutdrucksenkende Omega-3 macht fitter und sorgt für eine bessere Regeneration. Wer viel grünes Gemüse zu sich nimmt benötigt in der

Kieser – Partner Content

Regel keine zusätzliche Folsäure, die für die Zellteilung und Blutbildung wichtig ist. Das Spurenelement Eisen transportiert Sauerstoff in Körper und Muskeln und findet sich verstärkt in rotem Fleisch. Jod, von dem viel in Fisch, Spinat und Milch steckt, sorgt für mehr Energie und bessere Ausdauer. Selen schützt unsere Zellen und findet sich u. a. in Nüssen, Kohl und Linsen. Letztere sind die Mineralstoffe, bei denen bei vielen Menschen ein Mangel vorliegt. Auch der Vitamin-D-Mangel ist weit verbreitet, da Ernährung und Sonnenlicht bei konsequent eingesetztem Sonnenschutzmittel oft keine verlässlichen Quellen für eine ausreichende Versorgung darstellen.

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Krafttraining als Longevity-Schlüssel

Warum starke Muskeln das Fundament bilden, um gewonnene Lebensjahre vital, geistig fit und bis ins hohe Alter selbstbestimmt zu gestalten.

Es geht längst nicht mehr nur darum, dem Leben einfach weitere Jahre hinzuzufügen. Das wahre Ziel ist „Longevity“ – die Maximierung der gesunden Lebensspanne. Immer mehr Menschen möchten bis ins hohe Alter aktiv, selbstbestimmt und voller Energie am Leben teilhaben. Doch wie gelingt dieser Sprung in ein langes, vitales Leben? Die Antwort liegt tief in unserer Biologie: in unserer Muskulatur.

In der modernen Altersforschung wird strikt zwischen zwei Dimensionen unterschieden: der bloßen Lebensspanne (Lifespan) und der tatsächlichen Gesundheitsspanne (Healthspan). Wir leben zwar statistisch immer länger, doch die Zahl

der gesunden, beschwerdefreien Jahre hält mit dem Tempo dieser Entwicklung oft nicht Schritt. Genau hier setzt gezieltes, medizinisches Krafttraining an, um die Lebensspanne an die Gesundheitsspanne anzugleichen. Gezielte Muskelkraft ist hierfür der wirksamste Hebel, den wir selbst in der Hand haben. Sie stoppt den natürlichen Abbau und beweist, dass wir der biologischen Uhr nicht hilflos ausgeliefert sind – vorausgesetzt, wir setzen die richtigen Reize.

Muskelkraft ist das Fundament unserer Unabhängigkeit. Ab dem 30. Lebensjahr verliert der Körper ohne Gegensteuerung kontinuierlich an Muskelmasse. Oft bleibt dies lange unbemerkt, bis einem Alltagsdinge wie Treppensteigen oder Einkäufe tragen schwerfallen, die man bisher immer meistern konnte. Die gute Nachricht lautet: Man kann in jedem Alter und zu jeder Zeit wieder Muskeln aufbauen. Die Biologie verlernt diese Fähigkeit nie. Muskeln fungieren als aktives Stoffwechselorgan; sie regulieren den Blutzuckerspiegel, stärken das Skelettsystem und schützen vor Osteoporose.

Kieser setzt mit seiner konsequenten medizinischen Ausrichtung genau hier an. Das Training an den eigens konzipierten, spezialisierten Maschinen bietet durch

den kontrollierten Widerstand maximales Muskelwachstum und sichere Bewegungsabläufe. Das Konzept ist wissenschaftlich fundiert und zeiteffizient: Nur zweimal 30 Minuten pro Woche reichen aus, um spürbare Effekte zu erzielen und den ganzen Körper zu stärken. Um Kundinnen und Kunden auf diesem Weg kompetent zu begleiten, investiert Kieser in eine hohe Personaldichte und in speziell auf die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden ausgebildetes Fachpersonal. Dieses unterstützt die Mitglieder durch regelmäßige Kontrolltermine und Analysen dabei, ihre Ziele zu erreichen und die Ursache ihrer Schmerzen zu beheben.

Der Hype um Longevity suggeriert oft, dass gesundes Altern ein Vermögen kostet – durch teure Gadgets, exklusive Therapien oder unzählige Supplemente. Doch die Realität ist pragmatischer. Gesundes Altern erfordert insbesondere persönliche Disziplin. Die Investition bei Kieser bemisst sich in der Bereitschaft, regelmäßig an seiner Muskelkraft zu arbeiten und seinen Körper von innen heraus zu stärken. Denn starke Menschen bleiben jünger in ihrer Haltung, geistig fitter und belastbarer. Wer heute zweimal pro Woche in seine Muskelkraft investiert, sichert sich die Autonomie von morgen.

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ABC-Schützen: Schulstart mit Persönlichkeit

SCHULSTART

Der erste Schultag ist ein Meilenstein im Leben – für Kinder wie für ihre Eltern.

Schulranzen und Schreibwaren sollten mit Bedacht ausgewählt werden.

Text: Chan Sidki-Lundius

Foto: Andrej Lišakov/unsplash

Jede Menge Vorfreude und meistens auch ein kleines bisschen Herzklopfen: In diesen Wochen fiebern viele kleine ABC-Schützen ihrem ersten Schultag entgegen.

Und die Eltern fiebern mit. Denn mit der Schule beginnt für Familien ein neuer Lebensabschnitt – und damit eine Zeit voller Entdeckungen, neuer Freundschaften und spannender Herausforderungen.

Entsprechend groß ist die Vorfreude auf den Einschulungstag, der oft mit der ganzen Familie und weiteren Liebsten begangen wird. Zu den vielen Vorbereitungen, die auf der To-do-Liste für das besondere Ereignis stehen, gehört es, einen passenden Schulranzen auszusuchen. Damit dieser die gesunde Entwicklung und die Körperhaltung der Grundschüler unterstützt, sollte er nicht nur toll aussehen. Wichtiger ist es, dass er individuell anpassbar ist. Die Oberkante auf Schulterhöhe ist ein guter Anhaltspunkt. Außerdem gilt: Je näher der Ranzen am Körper liegt, desto weniger Last wirkt auf den Rücken. Immerhin kann ein gepackter Schulranzen schon mal 17 bis 20 Prozent des Körpergewichts des Kindes wiegen. Auch das Gewicht des Schulranzens ist ein wichtiges Kriterium. Neue Modelle bringen trotz gleichbleibendem Volumen oftmals weniger als ein Kilogramm auf die Waage.

Neben dem Schulranzen und einem bestenfalls dazu passenden Sportbeutel (mit entsprechendem Inhalt) gehört auch

eine Brotdose zur Grundausstattung der zukünftigen Schulkinder. Besonders praktisch sind Modelle mit unterschiedlich großen Fächern. So purzeln die Snacks nicht wild durcheinander. Wenn sich zu der Box auch noch eine robuste Trinkflasche findet, umso besser.

Zu den wichtigen Ritualen vor dem Schulstart gehört auch die Auswahl der passenden Schreibwaren. Diese sind längst weit mehr als reine Gebrauchsgegenstände. Vielmehr verbinden sie praktischen Nutzen mit emotionalem Mehrwert.

Lifestyle-Produkte mit emotionalem Mehrwert Hefte, Stifte, Federmappen oder Notizbücher beispielsweise werden meistens zu heißgeliebten, persönlichen Begleitern beim Malen, Schreiben und Lernen in der Schule wie auch bei den Hausaufgaben. Gleichzeitig bieten sie die Möglichkeit, den eigenen Geschmack auszudrücken und Individualität zu betonen. Farbenfrohe Designs, moderne Illustrationen oder beliebte Charaktere verwandeln alltägliche Schulmaterialien in kleine Lieblingsstücke, die Kindern den Schulalltag verschönern. Dabei erfreuen sich Produkte mit bekannten Figuren aus Film, Fernsehen oder digitalen Medien zunehmend großer Beliebtheit. Denn sie wecken Emotionen und oftmals auch eine Art Beschützerinstinkt. So sorgen sie dafür, dass die Kinder sich mit ihren Schulutensilien identifizieren und obendrein gut auf sie aufpassen.

Mit der Schule beginnt für Familien ein neuer Lebensabschnitt – und damit eine Zeit voller Entdeckungen, neuer Freundschaften und spannender Herausforderungen.

Positive Emotionen spielen in den ersten Schuljahren beim Lernen eine wichtige Rolle Darüber hinaus fördern attraktive Schreibwaren häufig auch die Motivation. Ein Lieblingsstift oder ein schön gestaltetes Heft können die Freude am Schreiben und Malen steigern und dazu beitragen, dass die gestellten Aufgaben mit sehr viel Begeisterung angegangen werden. Beginnt das Lernen mit einer solchen Begeisterung, sind die besten Voraussetzungen für einen gelungenen Schulstart und eine erfolgreiche Schulkarriere geschaffen.

Zu guter Letzt: Aktuelle Trends zeigen, dass Funktionalität und Design auch bei den Produkten für Schulkinder zunehmend Hand in Hand gehen. Nachhaltige Materialien, eine hochwertige Verarbeitung, Langlebigkeit und ergonomische Eigenschaften gewinnen ebenso an Bedeutung wie eine kreative Gestaltung. Eine rundum positive Entwicklung!

Der Klassiker für Energie und Leistungsfähigkeit

Kreatin gehört zu den am besten erforschten körpereigenen Substanzen im Bereich Sport und Leistungsfähigkeit. Es wird vor allem in den Muskeln gespeichert und unterstützt die schnelle Bereitstellung von Energie bei kurzen, intensiven Belastungen – etwa beim Krafttraining oder Sprinten. Doch Kreatin ist längst nicht nur für Leistungssportler interessant: Auch im Rahmen eines aktiven Lebensstils kann eine ausreichende Versorgung dazu beitragen, körperliche Leistungsfähigkeit und Muskelkraft zu erhalten. Besonders im Fokus steht dabei Kreatin Monohydrat, die am besten untersuchte Kreatinform.

Kreatin Monohydrat von MOLEQLAR - für mehr körperliche Leistung bei kurzzeitiger intensiver Belastung. Reines Creavitalis®, geschmacksneutral und leicht dosierbar. Effekt ab 3 g pro Tag.

Mit Diddl voller Freude in die Schule!

Als Schulkind zählt nicht nur der neue Stundenplan, sondern auch das gute Gefühl, im Schulranzen den richtigen Begleiter dabei zu haben. Diddl kann genau dieser Freund sein: Ein fröhlicher, vertrauter kleiner Mutmacher, der Kindern zeigt: „Du schaffst das!“

Die Kultmaus sorgt zwischen Mathe, Pausenhof und Hausaufgaben für die perfekte Portion Leichtigkeit und zaubert dabei jedem ein Lächeln ins Gesicht. Eine Diddl-Brotdose für den leckeren Snack in der großen Pause, eine Diddl-Trinkflasche für den kleinen Durst zwischendurch und wundervoll duftende Blöcke zum Tauschen auf dem Schulhof.

Diese kleinen Momente machen die Schulzeit zu etwas ganz Besonderem.

Text: Jakob Bratsch Foto: Diddl

Text: Jakob Bratsch Foto: Presse

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