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#218 – Frauengesundheit & Best Ager

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Kompetent. Zuverlässig.

Menschlich.

Gemeinsame Nothilfe, die von Herzen kommt. Dank Ihrer Solidarität! Aktion-Deutschland-Hilft.de

Bündnis der Hilfsorganisationen

FRAUENGESUNDHEIT & BEST AGER

„WIR LEISTEN ECHTE PIONIERARBEIT“

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) will die Forschung im Bereich der Frauengesundheit stärken. Wir haben mit der Bundesministerin gesprochen.

Großes Interview | Andrea Berg

LEIDENSCHAFT HÄLT JUNG

Schlagerikone Andrea Berg im Interview über Authentizität, mentale Gesundheit, Leidenschaft, ihre soziale Arbeit und wie sie mit 60 Jahren zu einer Harley gekommen ist.

WIEDER IM FLOW

Welche Folgen Nährstoffmängel haben können, welche Mikronährstoffe im Alter besonders wichtig sind, und wie der Körper wieder in Balance gerät, verrät Dr. Anne Fleck.

SCHLAF UND MUSKELKRAFT FÜR GUTES ALTERN

Dr. Simone Koch ist Ärztin, Präzisionsmedizinerin und Expertin für Female Longevity. Sie erklärt, wie Frauen gesünder alt werden können.

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Interview | Dr. Anne Fleck
Interview | Dr. Simone Koch
Eine unabhängige Kampagne von Contentway
Welt | Juni 2026
Großes Interview | Dorothee Bär

FRAUENGESUNDHEIT & BEST AGER

AUSGABE #218

Senior Account Manager: Rojan Tajbakhsch

Account Manager: Lena Kähler, Onur Sahin

Geschäftsführung:

Nicole Bitkin, Fredrik Thorsson

Creative Director: Franziska Bredehorn

Redaktion und Grafik:

Franziska Bredehorn, Nadine Wagner, Julia Schmidt, Negin Tayari

Text: Christiane Meyer-Spittler, Silja Ahlemeyer, Kirsten Schwieger, Chan Sidki-Lundius, Katja Deutsch, Nadine Wagner

Coverfoto:

Cottonbro/Pexels, Presse, Berglive/Nadine Volz

Distribution & Druck:

Die Welt, 2026, Axel Springer SE Contentway

Wir erstellen Online- und Printkampagnen mit wertvollen und interessanten Inhalten, die an relevante Zielgruppen verteilt werden. Unser Partner Content und Native Advertising stellt Ihre Geschichte in den Vordergrund.

Die Inhalte des „Partner Content“ und „Hotspot Highlight“ in dieser Kampagne wurden in Zusammenarbeit mit unseren Kunden erstellt und sind Anzeigen.

Für die Lesbarkeit verwenden wir das generische Maskulinum. Die Formulierungen sprechen alle Geschlechter gleichberechtigt an.

Herausgegeben von: Contentway GmbH

Neue Burg 1

DE-20457 Hamburg

Tel.: +49 40 85 539 750

E-Mail: info@contentway.de Web: www.contentway.de

Folge uns auf Social Media:

Frauengesundheit

5. Kim Hnizdo

5. Renata Lusin

6. Zyklus

8. Beckenboden

Best Ager

24. Vitalität

28. Vorsorge

29. Barrierefreiheit

30. Zukunft gestalten

CONTENTWAY.DE

Bewusst gesund leben

Fitnessbloggerin

Sophia Löppert über das Zusammenspiel von Ernährung, Bewegung, Routine und Mindset.

Frauengesundheit & Best Ager

Gesundheit begleitet uns ein Leben lang – und doch verändert sie sich ständig. Mit jeder Lebensphase wandeln sich die Anforderungen an unseren Körper, unsere Bedürfnisse und die Herausforderungen, denen wir begegnen. Was in jungen Jahren im Fokus steht, tritt später vielleicht in den Hintergrund, während neue Themen an Bedeutung gewinnen. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein dafür, dass Gesundheit weit mehr ist als die Abwesenheit von Krankheit. Sie umfasst körperliches Wohlbefinden ebenso wie mentale Stärke, soziale Teilhabe und die Möglichkeit, das eigene Leben aktiv und selbstbestimmt zu gestalten.

Unsere Kampagne „Frauengesundheit & Best Ager“ widmet sich genau diesen unterschiedlichen Facetten eines gesunden Lebens. Sie beleuchtet aktuelle Entwicklungen, medizinische Erkenntnisse und persönliche Perspektiven rund um die Gesundheit von Frauen sowie die Frage, wie Vitalität, Lebensqualität und Selbstständigkeit bis ins hohe Alter erhalten werden können. Im Mittelpunkt stehen Menschen, ihre Erfahrungen und die vielen Möglichkeiten, Gesundheit aktiv zu fördern –unabhängig vom Alter.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frauengesundheit, die lange Zeit in Forschung, Medizin und öffentlicher Wahrnehmung nicht die Aufmerksamkeit erhalten hat, die sie verdient. Dabei begleiten gesundheitliche Themen Frauen in jeder Lebensphase auf unterschiedliche Weise: vom Zyklus über Kinderwunsch und Schwangerschaft bis hin zu den

Wechseljahren und der Zeit danach. Hinzu kommen Fragen rund um Darmgesundheit, Ernährung, Nahrungsergänzung und essenzielle Nährstoffe wie Omega-3Fettsäuren, die einen wichtigen Beitrag zum Wohlbefinden leisten können. Auch die Prävention und Behandlung schwerwiegender Erkrankungen werden in der Kampagne beleuchtet.

Daran anknüpfend richtet die Kampagne den Blick auf die Generation der Best Ager. Noch nie zuvor waren Menschen im höheren Lebensalter so aktiv, informiert und engagiert wie heute. Viele möchten ihre Gesundheit bewusst fördern, mobil bleiben und ihren Alltag möglichst selbstständig gestalten. Prävention spielt dabei eine zentrale Rolle – ebenso wie eine ausgewogene Ernährung, natürliche Unterstützungsmöglichkeiten und ein gesundheitsbewusster Lebensstil. Von wertvollen Ernährungstipps bis hin zu Inhaltsstoffen wie Aloe Vera zeigt die Kampagne unterschiedliche Ansätze auf, die das Wohlbefinden unterstützen können.

Trotz aller Unterschiede verbindet beide Themenbereiche ein gemeinsamer Gedanke: Gesundheit ist keine Frage des Alters, sondern eine lebenslange Aufgabe. Sie entsteht durch Wissen, Vorsorge und bewusste Entscheidungen – und sie entwickelt sich stetig weiter. „Frauengesundheit & Best Ager“ lädt dazu ein, neue Erkenntnisse zu gewinnen, persönliche Erfahrungen kennenzulernen und Inspiration für einen gesunden, aktiven und selbstbestimmten Lebensweg zu finden. Wir wünschen Ihnen eine informative, inspirierende und erkenntnisreiche Lektüre.

Helferbär – Partner Content

Wenn Fürsorge zur Daueraufgabe wird:

Die unsichtbare Last vieler Frauen

Frauen leisten einen Großteil der familiären Care-Arbeit. Sie organisieren, begleiten, erinnern und unterstützen – oft zusätzlich zu Beruf und Familie. Die Verantwortung wird häu� g als selbstverständlich angesehen, die Belastung dahinter dagegen selten wahrgenommen.

Viele Frauen stellen ihre eigenen Bedürfnisse zurück, wenn Eltern oder Angehörige Hilfe benötigen. Nicht selten führt diese dauerhafte Mehrfachbelastung zu Erschöpfung und dem Gefühl, ständig funktionieren zu müssen. Dabei wünschen sich die meisten Angehörigen vor allem eines: Zeit miteinander und persönliche Momente wie früher. Doch dafür bleibt oft kein Platz, da Aufgabenlisten und organisatorische Pfl ichten das Zusammensein dominieren. So werden aus Töchtern und Ehefrauen schnell die Pflegerinnen. „Wir erleben häufig, dass An-

Mehr Informationen über Helferbär unter: www.helferbär.de

gehörige an ihre Grenzen kommen, bevor sie Hilfe annehmen“, berichtet Alessandro Nobbe Gründer vom Senioren-Hilfsdienst Helferbär. „Dabei kann schon eine kleine Entlastung den Alltag spürbar verändern.“

Genau das zeigt sich in vielen Familien. Werden Seniorinnen und Senioren im Haushalt, beim Einkauf oder bei alltäglichen Aufgaben unterstützt, profitieren beide Seiten. Ältere Menschen können länger selbstbestimmt leben und Angehörige gewinnen Zeit zurück – für sich selbst und für die Beziehung zu ihren Liebsten.

Aus diesem Gedanken heraus wurde vor knapp sieben Jahren Helferbär gegründet. Heute unterstützt das Unternehmen pflegende Angehörige und Senioren mit einem persönlichen Ansatz und individuellen Lösungen für den Alltag.

Neben praktischer Hilfe informiert Helferbär auch über die Leistungen der Pflegekasse und zeigt Wege auf, vorhandene Unterstützungsmöglich-keiten bestmöglich zu nutzen.

CONTENTWAY.DE

Schön ausbalanciert

Die Dermatologin und Ernährungsexpertin Dr. Yael Adler verrät, wie Frau die Haut wieder ins Lot bringt, wenn die Hormone verrückt spielen.

Auch in dieser Ausgabe:

Janina Hell & Felicitas Karrer, Gründerinnen FRAUEN100

Seite 4

Uwe-Matthias Müller, Geschäftsführender Vorstand Bundesverband Initiative 50Plus Europa Seite 16

Dr. med. Suzann Kirschner-Brouns Fachärztin für Allgemeinmedizin, Medizinjournalistin und Autorin Seite 20

Was viele Angehörige nicht wissen: Bereits ab Pflegegrad 1 können unterstützende Leistungen über den Entlastungsbetrag der Pflegekasse fi nanziert werden. Dadurch ist Hilfe oft deutlich früher möglich, als viele Betroffene vermuten – und schafft wertvolle Freiräume für Angehörige sowie mehr gemeinsame, unbeschwerte Zeit mit ihren Liebsten.

Was bleibt von einem Leben?

Jahr für Jahr werden in Deutschland bereits heute Vermögenswerte von rund 400 Milliarden Euro vererbt oder verschenkt. Fachleute gehen davon aus, dass diese Summen weiter steigen werden: Durch den demogra�schen Wandel steht eine historische Vermögensübertragung bevor.

Gleichzeitig wächst bei vielen Menschen der Wunsch, ihren Nachlass bewusst zu gestalten. Dabei geht es nicht mehr nur darum, wer etwas erhält. Immer häufiger steht die Frage im Mittelpunkt, welche Werte weitergegeben werden und welche Spuren über das eigene Leben hinaus bestehen bleiben sollen.

Diese Entwicklung zeigt sich auch beim gemeinnützigen Vererben. Immer mehr Menschen können sich vorstellen, eine gemeinnützige Organisation in ihrem Testament zu bedenken. Als Beweggründe nennen sie den Wunsch, etwas Bleibendes zu schaffen und gesellschaftliche Verantwortung über die eigene Lebenszeit hinaus zu übernehmen.

Für viele gehört dazu die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, die keinen sicheren Start ins Leben hatten. Genau hier setzen die Albert-SchweitzerKinderdörfer und Familienwerke an. In rund 480 Einrichtungen begleiten sie bundesweit junge Menschen, die aufgrund von Vernachlässigung, Gewalt oder anderen schwerwiegenden Belastungen nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können.

Wenn Beziehungen Halt geben Kinder benötigen Menschen, die ihnen Orientierung geben, Vertrauen vermitteln und ihnen auch in schwierigen Lebensphasen verlässlich zur Seite stehen. Wissenschaftliche Studien zeigen seit Jahren, wie wichtig stabile Beziehungen für die emotionale Entwicklung, die psychische Gesundheit und die späteren Lebensperspektiven junger Menschen sind. Die Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke verfolgen deshalb einen Ansatz, der weit über Betreuung hinausgeht. Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass jedes Kind ein Umfeld braucht, in dem es Schutz, Zugehörigkeit und Entwicklungschancen erfährt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf familienähnlichen Betreuungsformen. Die Kinder

Viele Menschen möchten etwas hinterlassen, das über ihr eigenes Leben hinaus Wirkung entfaltet. Für Kinder und Jugendliche, die nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen, können solche Vermächtnisse neue Chancen und Perspektiven erö�nen.

und Jugendlichen leben nicht in anonymen Strukturen, sondern in überschaubaren Gemeinschaften mit pädagogisch ausgebildeten Hauseltern als festen Bezugspersonen. Gemeinsame Mahlzeiten, feste Rituale und ein verlässlicher Alltag schaffen Orientierung und Stabilität. Für viele junge Menschen ist dies die erste Erfahrung von Beständigkeit über einen längeren Zeitraum hinweg.

Die Wirkung solcher Beziehungen reicht häufig weit über die Kindheit hinaus. Wer in belastenden Lebenssituationen Vertrauen, Unterstützung und Halt erlebt, hat bessere Voraussetzungen für Bildung, Ausbildung und ein selbstbestimmtes Leben. Viele ehemalige Bewohnerinnen und Bewohner berichten noch Jahre später von der Bedeutung der Menschen, die sie begleitet, ermutigt und an sie geglaubt haben.

Ein Vermächtnis für kommende Generationen

Nachlassspenden und testamentarische Zuwendungen tragen dazu bei, solche Perspektiven dauerhaft zu ermöglichen. Sie helfen dabei, Kindern und Jugendlichen auch künftig Schutzräume, Förderung und verlässliche Beziehungen zu bieten. Für viele Menschen ist ein Vermächtnis deshalb nicht nur eine fi nanzielle Entscheidung, sondern auch ein Ausdruck ihrer persönlichen Werte und ihres

Mehr erfahren: Nachlassgestaltung und Vermächtnisse zugunsten der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke: www.albert-schweitzer-verband.de

Eine Erbschaft kann zu einer Chance für junge Menschen werden.

gesellschaftlichen Engagements. Wer eine gemeinnützige Organisation in seinem Testament bedenkt, kann dazu beitragen, dass Hilfe auch kommenden Generationen zugutekommt. Dabei kommt es nicht auf die Größe des Vermögens an. Entscheidend ist vielmehr der Wunsch, etwas Bleibendes zu bewirken. So wird aus einer Erbschaft mehr als eine Vermögensübertragung: Sie kann zu einer Chance für junge Menschen werden, die

ohne Unterstützung deutlich schlechtere Startbedingungen hätten.

Informationen zu Testament, Vermächtnis und gemeinnützigem Vererben fi nden Interessierte auf der Internetseite der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke. Dort wird erläutert, wie aus einem Nachlass langfristige Zukunftschancen für Kinder und Jugendliche entstehen können.

Beziehungen scha�en die Grundlage für neue Zukunftsperspektiven.

Entwicklung braucht Vertrauen – und Menschen, die bleiben.
Verlässliche

Frauen sind keine Ausnahme.

Sie repräsentieren die Hälfte der Gesellschaft.

EINLEITUNG

So gut wie jede Frau hat in ihrem Leben schon wiederholt die Erfahrung gemacht, dass sie sich bei Arztbesuchen mit ihren Beschwerden nicht ernst genommen und unverstanden gefühlt hat. Es gibt diesen einen Satz, den viele von uns immer wieder hören – von Ärztinnen, Politikerinnen, Unternehmerinnen, Aktivistinnen, von Frauen unterschiedlichster Altersgruppen und verschiedensten Lebenslagen: „Ich dachte, das sei normal und ginge allen so.“

Foto: Presse

Und bei allen sind es dann Schmerzen, die jahrelang nicht wirklich Beachtung gefunden haben. Diagnosen, die zu spät kamen. Symptome, die als „typisch weibliches Problem“„ abgetan wurden – zu emotional, zu hysterisch, zu gefühlig – und damit als erledigt schienen.

Zu viele Frauen werden zu lange mit ihren Anliegen von der Medizin allein gelassen. Gesundheit für Frauen bedeutet zu häufig: funktionieren, aushalten, weitermachen. Und dass das System, welches sie begleiten sollte, dies an viel zu vielen Stellen bis heute nicht tut.

Der sogenannte Gender Health Gap ist die medizinische Entsprechung vieler anderer Gaps, über die wir als Gesellschaft inzwischen sprechen: Frauen wurden und werden in der Forschung systematisch unterrepräsentiert. Studien, Dosierungen, Diagnosebilder – über Jahrzehnte kalibriert am männlichen Körper als Norm. Die Folgen tragen Frauen täglich: Endometriose, die im Schnitt sieben Jahre zu spät erkannt wird; Herzinfarkte, deren Symptome bei Frauen anders aussehen – und deshalb übersehen werden; Wechseljahre, die in der Arbeitswelt kaum Thema sind, obwohl sie Millionen Frauen prägen.

Genau deshalb freuen wir uns, dass sich hier gerade etwas verändert. Frauengesundheit wächst langsam aus der Nische

heraus – in Redaktionen, Unternehmen und politischen Debatten. Tabuthemen wie Endometriose, Beckenboden oder Wechseljahre bekommen die Bühne, die sie verdienen. Bundesgesundheitsministerin Dorothee Bär setzt mit gezielten Investitionen politisch Zeichen – und benennt damit öffentlich, was lange ignoriert wurde. Wir erleben diesen Aufbruch täglich – und er gibt uns Anlass zu echter Hoffnung.

Was diese Veränderung trägt, sind Frauen aus den unterschiedlichsten Feldern –Medizinerinnen, die anders forschen wollen. Gründerinnen, die Lücken im System in Lösungen übersetzen. Investorinnen, die Frauengesundheit als das begreifen, was sie ist: ein massiv unterfinanziertes, massiv relevantes Feld. Arbeitgeberinnen, die verstehen, dass ein Arbeitsplatz, der Frauenkörper ignoriert, Potenzial verschwendet. Es ist dieses Zusammenwirken – branchenübergreifend, generationenübergreifend, das echten Wandel möglich macht.

Wir erleben, welche Kraft entsteht, wenn Frauen mit Wissen ausgestattet werden. Wenn aus Scham Klarheit wird, aus Schweigen Sprache. Wenn eine Unternehmerin versteht, warum ihre Mitarbeiterin unter Zyklusbeschwerden leidet – und nicht schlechter performt. Wenn eine Frau Mitte vierzig erkennt, dass ihre Erschöpfung keinen Namen hat, weil die Forschung ihn ihr nie gegeben hat.

Frauengesundheit ist keine Frauensache. Sie ist eine gesellschaftliche Verantwortung – und es ist höchste Zeit, dass wir sie gemeinsam tragen.

Selbstbestimmung über den eigenen Körper ist kein Privileg. Sie ist ein Grundrecht – und sie beginnt mit dem Zugang zu Wissen, das zu lange nicht für alle da war. Lesen Sie weiter. Stellen Sie Fragen. Sprechen Sie darüber. Denn Frauengesundheit geht uns alle an.

OsteopathieWerkstatt – Partner Content

Frauengesundheit: Forschung holt auf – und die Praxis zieht nach

Porträt: Presse

Prof. Dr. Argang Ghadiri, Professor für Betriebliches Gesundheitsmanagement APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft, Bremen

Wer Entspannungskompetenz trainiert, investiert in Gesundheit – das gilt für Frauen in der Lebensmitte ganz besonders.

Dass Frauengesundheit in Forschung und Politik endlich mehr Aufmerksamkeit bekommt, ist überfällig. Große Kohortenstudien zeigen seit Jahren, was viele Frauen im Alltag spüren: In der Lebensmitte treffen hormonelle Veränderungen auf hohes Stressaufkommen – Beruf, Care-Arbeit, familiäre Umbrüche. Das Nervensystem bleibt dauerhaft in Alarmbereitschaft. Schlaf leidet, Regeneration bleibt aus, die langfristigen Folgen für Herz-Kreislauf und Stoffwechsel sind gut belegt.

Aus Sicht des Betrieblichen Gesundheitsmanagements braucht es hier gezielte Unterstützung jenseits der medizinischen Versorgung. Strukturierte Entspannungsprogramme, wie sie brainLight mit audiovisueller Stimulation, geführten Tiefenentspannungen und Schlafcoaching anbietet, greifen genau dort ein – niedrigschwellig, alltagstauglich und mit wissenschaftlichem Fundament. Dass solche Angebote zunehmend wahrgenommen werden, ist ein gutes Zeichen.

Endometriose, Erschöpfung, Regelschmerzen: Wenn Schmerzen zur Normalität werden

Warum moderne Frauengesundheit heute umdenken muss

Frauen lernen früh, Schmerzen auszuhalten. Regelschmerzen gelten als normal, Erschöpfung wird relativiert, Unterleibsbeschwerden nicht selten fehlinterpretiert oder bagatellisiert. Gerade Erkrankungen wie Endometriose zeigen jedoch, wie problematisch diese Haltung sein kann: Bis zur Diagnose vergehen häufig viele Jahre.

Dabei betrifft das Thema Millionen Frauen. Viele kämpfen nicht nur mit zyklusbedingten Schmerzen, sondern auch mit Rückenschmerzen, Verdauungsproblemen, Erschöpfung oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.

Dennoch entsteht oft das Gefühl, trotz ihrer Beschwerden einfach weiter funk-

tionieren zu müssen. In der OsteopathieWerkstatt erleben wir genau das regelmäßig. Viele Patientinnen kommen erst nach einer langen medizinischen Odyssee in die Praxis — häufig mit dem Satz: „Mir wurde gesagt, das sei normal.“

Natürlich ersetzt Osteopathie weder gynäkologische Diagnostik noch medizinische Therapie. Gerade bei komplexen Erkrankungen wie Endometriose braucht es die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen.

Doch genau hier beginnt ein Umdenken in der modernen Frauengesundheit: Beschwerden werden nicht länger isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit dem gesamten Körper. Chronische

Osteopathie beginnt dort, wo der Körper wieder ernst genommen wird

Schmerzen beeinflussen häufig Haltung, Atmung, Beckenboden und das Nervensystem. Viele Frauen entwickeln körperliche Ausweich- und Schonhaltungen, die Beschwerden zusätzlich verstärken können.

Die osteopathische Behandlung setzt genau an diesen funktionellen Zusammenhängen an. Ziel ist nicht die „Wunderheilung“, sondern die Verbesserung von Beweglichkeit, Spannung und Körperwahrnehmung. Vor allem aber geht es darum, Beschwer-

Die OsteopathieWerkstatt in München Schwabing ist Fachpraxis für Osteopathie, Chiropraktik und manuelle Schmerztherapie. www.osteopathiewerkstatt.de

Florian Ziegler, Diplom-Physiotherapeut und Osteopath, Gründer der OsteopathieWerkstatt München

den ernst zu nehmen — nicht erst dann, wenn sie unerträglich geworden sind.

Frauengesundheit braucht deshalb eine Medizin, die früher zuhört, interdisziplinär denkt und weibliche Beschwerden nicht länger als Nebensache behandelt.

Janina Hell & Felicitas Karrer, Gründerinnen FRAUEN100
„Den Druck rausgenommen“

Warum das Model Kim Hnizdo sich mit 29 Jahren Eizellen entnehmen ließ und ihren Entschluss zum Social Freezing öffentlich machte.

Text: Kirsten Schwieger Fotos: Peter Müller

Was hat dich auf den Gedanken fürs Social Freezing gebracht und was war deine Motivation, die Idee dann umzusetzen?

Ich werde dieses Jahr 30 und ich habe schon lange eine Liste mit Dingen, die ich bis dahin machen möchte. Die Familienplanung abzusichern, stand auch da drauf. Außerdem habe ich in meinem Umfeld viele Frauen, die ein bisschen älter sind als ich und für die das Thema Kinderwunsch jetzt aktuell ist – und sich manchmal schwierig gestaltet. Um den biologischen Druck für mich rauszunehmen, sorge ich nun auf der Hochzeit meiner biologischen Fruchtbarkeit dafür, dass ich für den Fall der Fälle 29-jährige Eizellen parat habe.

Welche körperlichen und emotionalen Herausforderungen gingen damit einher und wie hast du dich anschließend gefühlt?

Ich bin ehrlicherweise kein Fan von Spritzen und habe auch nicht gerade Unmengen an Bauchfett, was die Hormonbehandlung etwas schwieriger gemacht hat. Ansonsten gab es keine hormonellen Probleme. Dennoch darf man nicht vergessen, dass es ein Eingriff ist mit Vollnarkose – für mich die Erste. So hatte ich natürlich ein bisschen Angst vor der OP. Ich war dann wahnsinnig erleichtert, dass alles super geklappt hat – mit einem guten Ergebnis.

Warum hast du deine Entscheidung öffentlich gemacht?

Mir war gar nicht bewusst, dass das so ein großes Thema ist/wird. Ich wusste nur, dass noch nicht so viel drüber gesprochen wird. Und dann finde ich es gerade wichtig, dass darüber gesprochen wird. Das Feedback war riesig, viel größer, als ich gedacht hätte. Es gab wahnsinnig viele Rückfragen aus meiner Community. Es ging da plötzlich eine Welle um: Einige bekannte Kolleginnen haben gerepostet; drei, vier weitere haben selbst den Prozess durchlaufen und so ist eine kleine Social Freezing-Bewegung daraus geworden.

Mit welchen Stigmen haben Betroffene zu kämpfen?

Mir persönlich sind keine Vorbehalte oder Vorurteile gegenüber geäußert worden.

Ich weiß von vielen, die sich von der biologischen Uhr stressen lassen. Deswegen finde ich es wichtig, sich zumindest mal mit dem Thema Social Freezing auseinanderzusetzen.

Social Freezing sagt ja auch noch nichts über die eventuelle, spätere Verwendung aus. Manche Leute sagen, es ärgert sie, dass es so teuer ist. Das stimmt schon und ich würde mir wünschen, dass es für alle schneller und günstiger zugänglich ist. Vielleicht passiert das ja auch irgendwann, wenn man das Thema populärer macht. Letztendlich ist es eine Investition in sich selbst, in die eigene Zukunft und Selbstbestimmtheit – in meinen Augen die Beste, die man machen kann. Wenn ich das Geld nicht gehabt hätte, würde ich wahrscheinlich eher auf andere Dinge verzichten.

Was rätst du Frauen in puncto Selbstbestimmung und Lebensplanung?

Sich frühzeitig Gedanken über ihre Lebenspläne zu machen. Und wenn diese grundsätzlich Kinder beinhalten, ist es in meinen Augen ein wahnsinnig selbstbestimmter Move, dafür zu sorgen, dass die Pläne irgendwann in Erfüllung gehen können. Es gibt nichts Schöneres, als seine Zukunft frei gestalten zu können. Ich weiß von vielen, die sich von der biologischen Uhr stressen lassen. Deswegen finde ich es wichtig, sich zumindest mal mit dem Thema Social Freezing auseinanderzusetzen.

Nicht aufhören, zu hoffen

SCHWANGERSCHAFT

Nach drei Fehlgeburten freut sich Profitänzerin Renata Lusin nun über eine Schwester für Töchterchen Stella. Welchen Anteil ihre Community und ihr positives Mindset daran haben, verrät sie im Interview.

Text: Kirsten Schwieger Fotos: Presse

Renata Lusin, Profitänzerin & Tanzsporttrainerin

Bist du entspannter als vor der Geburt deiner ersten Tochter?

Ja, nachdem ich die 13. Woche überstanden hatte, war ich tatsächlich viel entspannter als bei meiner ersten Schwangerschaft. Ich wusste, mein Körper hat es schon einmal geschafft und wird es wieder schaffen. Während meiner ersten Schwangerschaft war ich sehr unentspannt und hatte Angst, Sport zu machen.

Wie war die zweite Schwangerschaft und wie hat sich diese auf dein Fehlgeburten-Trauma ausgewirkt?

Körperlich verliefen beide Schwangerschaften unproblematisch, obwohl ich wieder Granocyte spritzen musste. Ich war fit und hatte nie Übelkeit. Psychisch ging es mir dieses Mal, wie gesagt, viel besser. Das Trauma hat sich auf jeden Fall gebessert, obwohl es natürlich immer ein Teil von einem bleiben wird. Wobei ich es vielleicht nicht Trauma nennen würde. Natürlich habe ich seinerzeit extrem gelitten, war dann aber wiederum sehr erleichtert und dankbar, als die Ursache gefunden wurde. Ich bin ein sehr positiver Mensch.

Welche Rolle spielen emotionale Unterstützung und Trauer nach einer Fehlgeburt?

Emotionaler Support ist total wichtig. Obwohl Valentin nach den Fehlgeburten auch sehr traurig war, hat er immer Zuversicht und Stärke ausgestrahlt und war eine große emotionale Stütze für mich. Die Verarbeitung von Trauer ist wahrscheinlich typbedingt. Mir hat es sehr geholfen, ins Tun zu kommen – ich habe wie eine Wilde recherchiert. Und mich ablenken lassen durch Valentins Teilnahme bei Let‘s Dance.

Warum hast du dein Leid öffentlich gemacht und welche Folgen hatte dies? Ehrlich gesagt war das eher Zufall. Ich hatte die Schwangerschaft seinerzeit schon in der sechsten Woche kommuniziert, um meine Absage bei Let‘s Dance zu begründen. Als ich das Baby dann verloren habe, wollte ich nicht lügen. Im Nachhinein hat sich das als Glücksfall erwiesen. Denn durch das ganze Wissen meiner Community bin ich der Ursache für die Fehlgeburten auf die Sprünge gekommen und auf eine tolle Klinik gestoßen. Aber mindestens genauso gut und hilfreich war die Anteilnahme und der

Ich habe den Eindruck, dass Fehlgeburten in vielen Bevölkerungsgruppen immer noch ein Tabu-Thema sind. Aber durch Social Media ändert sich das zum Glück gerade langsam.

Trost, den meine wachsende Community mir gespendet haben. Da erst wurde mir klar, wie viele Frauen ein ähnliches Schicksal erleiden und wie wichtig und heilsam es ist, darüber zu sprechen und sich auszutauschen.

Wie ist der gesellschaftliche Umgang mit Fehlgeburten?

Ich habe den Eindruck, dass Fehlgeburten in vielen Bevölkerungsgruppen immer noch ein Tabu-Thema sind. Aber durch Social Media ändert sich das zum Glück gerade langsam. Ich denke, es ist wichtig, offen mit diesem Thema umzugehen und einen bewussteren Umgang mit allen damit verbundenen Gefühlen und Entscheidungen zu finden. Auch der Wissensaufbau ist wichtig, um Schuldgefühle abzubauen oder – wie in meinem Fall – sogar erfolgreiche Schwangerschaften zu ermöglichen.

Was rätst du Betroffenen?

Seid positiv und gebt nicht auf. Seid mutig und kümmert euch nicht darum, wenn andere euch kritisieren.

Kim Hnizdo, Model

Zyklusschmerzen: Mehr als nur Bauchweh

ZYKLUS

Schmerzen, Krämpfe, unregelmäßige oder sehr starke Blutungen: Sehr viele Frauen leiden unter den verschiedenen Formen von Zyklusstörungen.

Text: Chan Sidki-Lundius Foto: Getty Images/unsplash+

Helens Hormone spielen verrückt. Sie ist in den Wechseljahren und ihr seit Jahren regelmäßiger Zyklus bereitet ihr Probleme. Mal ist ihre Blutung länger, mal kürzer, mal stärker oder schwächer – oder sie bleibt für Monate weg, um dann intensiver denn je wieder aufzutauchen. „Dazu kommen Zwischenblutungen, Stimmungsschwankungen und Schmerzen, die ich noch nicht in den Griff bekomme“, berichtet Helen. Die 47-Jährige ist mit ihrem Problem nicht allein. Statistisch gesehen hat ein Drittel der Frauen in den Wechseljahren deutliche Zyklusbeschwerden, ein Drittel leichte Symptome. Auch die deutlich jüngere Betty hat ein Zyklus-Thema. Sie würde sich am liebsten für zwei oder drei Tage pro Monat in ihr Bett verkrümeln. Der Grund: Prämenstruelles Syndrom (PMS). „Das zeigt sich in krampfartigen Unterleibsbeschwerden. Außerdem ist mir andauernd übel und ich bin mies drauf“, erzählt die 23-Jährige. Regine (39) hingegen leidet unter einer sehr starken Regelblutung. Diese macht es ihr teilweise unmöglich, zur Arbeit oder zum Sport zu gehen und ihren normalen Alltag durchzustehen: „Meine Tampons muss ich oft schon nach einer Stunde wechseln. Das nervt. Außerdem fühle ich mich schwach, müde und antriebslos.“

Trotz zunehmender Transparenz, Aufklärung und medizinischer Fortschritte hat die große Mehrheit der Frauen vor und während der Periode mit körperlichen und psychischen Begleiterscheinungen zu kämpfen. Das liegt auch daran, dass der weibliche Zyklus längst nicht ausreichend erforscht ist – und von Frau zu Frau unterschiedlich. Faktoren wie Alter, Stress, Gewicht oder Störungen im Hormonhaus -

Statistisch gesehen hat ein Drittel der Frauen in den Wechseljahren deutliche Zyklusbeschwerden, ein Drittel leichte Symptome.

halt können Einfluss darauf haben, wie lange er tatsächlich dauert. Die vielfach angenommene „Ideallänge“ von 28 Tagen mit Eisprung am 14. Zyklustag existiert in dieser Form nicht. Vielmehr dauert der Zyklus zwischen 25 und 35 Tagen. Und er gliedert sich in vier Phasen: die Menstruationsphase, die Follikelreifungs- und Sekretionsphase und die ischämische Phase. Die Periode dauert zwischen drei und sieben Tage, in den Wechseljahren teilweise auch länger. Während einer „normalen“ Regelblutung verliert eine Frau ungefähr 60 Milliliter Blut, bei einer starken Regelblutung, wie sie in den Wechseljahren nicht unüblich ist, deutlich mehr.

Zyklusbeschwerden, was tun? So wie jede Frau ihren Körper anders wahrnimmt, sind auch die Ansätze zur Behebung von Zyklusbeschwerden unterschiedlich. Einige Frauen schwören auf Akupunktur, Homöopathie oder Pflanzentherapie, zum Beispiel mit Traubensilberkerze oder Mönchspfeffer. Bei anderen Frauen, vor allem mit stark ausgeprägten Zyklus- und Wechseljahrbeschwerden, ist eine Hormonbehandlung angezeigt. Starke Regelschmerzen, die regelmäßig und über einen längeren Zeitraum auftreten oder den Alltag stark einschränken, sollten frauenärztlich abgeklärt werden.

„Schmerzen sind ein wichtiges Signal des Körpers“, weiß Markus Haist, Präsident des Bundesverbands der Frauenärztinnen und Frauenärzte (BVF). „Auch wenn nicht immer eine schwere Erkrankung dahintersteckt, sollten diese ernst genommen werden.“ Zu guter Letzt: Betroffene

Frauen sollten sich angewöhnen, ihren individuellen Zyklus zu bejahen. Denn er ist ein Zeichen für die außergewöhnliche Leistung und faszinierende biologische Prozesse, zu denen der weibliche Organismus fähig ist – Monat für Monat, Jahr für Jahr.

Inosivar – Partner Content

Übersehene Hormonstörung: Warum so viele Frauen PCOS und Inositol nicht auf dem Radar haben

Wenn der Zyklus unregelmäßig wird, unerwünschter Haarwuchs auftritt oder der Kinderwunsch unerfüllt bleibt, stehen viele Frauen vor einem Rätsel. Häu�g werden solche Veränderungen als Phase oder Stressfolge abgetan. Doch dahinter kann eine hormonelle Störung stecken: PCOS (Polyzystisches Ovarialsyndrom).

Laut WHO sind weltweit 10 bis 13 % der Frauen betroffen, bis zu 70 % wissen jedoch nichts von ihrer Diagnose.1 Viele verbinden PCOS mit Zysten, dabei handelt es sich um eine komplexe hormonelle und metabolische Störung, die weit über die Eierstöcke hinausgeht. Die vorgeschlagene Umbenennung in PMOS (polyendokrines metabolisches Ovarialsyndrom) soll diesen breiteren Blick stärken. Trotz der vielfältigen Symptome erhalten viele Patientinnen zunächst routinemäßig die Anti-Baby-Pille, die meist nur Beschwerden, nicht aber Ursachen adressiert.

Mehr Informationen über Inosivar unter: www.inosivar.de

Studien zeigen jedoch, dass Inositol eine wirksame und gut verträgliche Behandlungsoption sein kann.

PCOS zählt zu den häu�gsten hormonellen Erkrankungen bei Frauen im gebärfähigen Alter – und gleichzeitig zu den am meisten übersehenen.

Was ist Inositol?

Inositol gehört zur Vitamin-B-Gruppe und wird vom Körper selbst produziert. Die Formen Myo-Inositol und D-Chiro Inositol sind dabei entscheidend: Sie unterstützen den Insulinstoff wechsel. Studien belegen, dass eine zusätzliche Einnahme den Menstruationszyklus stabilisiert, den Zuckerstoffwechsel verbessert und Symptome eines erhöhten Androgenspiegels – wie erhöhte Testosteronwerte – lindern kann.²

Inosivar und PCOS

Die Marke Inosivar hat sich auf Frauengesundheit spezialisiert und entwickelt Inositolprodukte auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die wirksame Kombination aus Myo-Inositol und D-Chiro-Inositol ist als Pulver und in

praktischer Kapselform erhältlich. Zahlreiche Rückmeldungen zeigen, wie groß der Bedarf an besserer Aufklärung und Versorgung rund um PCOS ist.

Mönchspfeffer+ – Partner Content

Frauengesundheit beginnt mit Verständnis für den eigenen Rhythmus

Der weibliche Körper verändert sich im Laufe des Zyklus. Wer den eigenen Körper aufmerksam begleitet, achtet häu�g auf Routinen, Ernährung und einen ausgewogenen Lebensstil.

Der weibliche Körper folgt keinem starren Ablauf. Im Laufe des Zyklus verändern sich zahlreiche Prozesse, die das persönliche Wohlbefi nden beeinflussen können. Viele Frauen erleben Phasen mit unterschiedlichem Energielevel, wechselnder Belastbarkeit oder einem veränderten Körpergefühl. Gleichzeitig wirken Faktoren wie Schlaf, Ernährung, Bewegung, Stress und die Anforderungen des Alltags auf das persönliche Befi nden ein.

Wer den eigenen Körper aufmerksam begleitet, erkennt oft, dass verschiedene Lebensbereiche miteinander verbunden sind. Ausreichende Erholungsphasen, regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung können ebenso Teil eines gesundheitsbewussten Lebensstils sein wie feste Tagesstrukturen und bewusste Auszeiten. Gerade in einem Alltag zwischen berufl ichen Verpfl ichtungen, Familie und persönlichen Zielen wünschen sich viele

Glaubwürdige

Frauengesundheit braucht keine Übertreibung. Entscheidend sind verständliche Informationen und Routinen, die Frauen im Alltag tatsächlich dauerhaft umsetzen können.

Frauen Lösungen, die sich unkompliziert umsetzen lassen. sanotact® Mönchspfeffer+ kombiniert Mönchspfefferextrakt als pfl anzlichen Bestandteil mit ausgewählten Mikronährstoffen: Vitamin B6, Magnesium und Pantothensäure.

Die Auswahl der enthaltenen Mikronährstoffe erfolgt gezielt: Vitamin B6 trägt zur

Regulierung der Hormontätigkeit bei. Vitamin B6 und Magnesium tragen zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. Vitamin B6, Magnesium und Pantothensäure tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

Der pfl anzliche Bestandteil der Rezeptur ist Mönchspfeffer, botanisch Vitex agnuscastus. Die Pfl anze ist seit langem bekannt und wird in sanotact ® Mönchspfeffer+ als Extrakt eingesetzt. Eine Tablette enthält 15 mg Mönchspfefferextrakt.

Die Anwendung ist bewusst unkompliziert gestaltet: Eine Tablette täglich mit ausreichend Flüssigkeit lässt sich leicht in bestehende Morgen- oder Abendroutinen integrieren. Das Produkt ist vegan sowie gluten- und laktosefrei.

Entwickelt wird sanotact ® in Münster mit ernährungswissenschaftlicher Expertise. sanotact ® Mönchspfeffer + ist vegan, glutenfrei und laktosefrei sowie frei von Farbstoffen. Die Kombination aus Mönchspfefferextrakt sowie Vitamin B6, Magnesium und Pantothensäure lässt sich

sanotact® Mönchspfe� er Nahrungsergänzungsmittel mit Mönchspfe� erextrakt, Vitamin B6, Magnesium und Pantothensäure. www.sanotact.de

unkompliziert in bestehende Alltagsroutinen integrieren.

Für Frauen, die ihren Körper bewusst begleiten möchten. Jeden Monat. Jeden Tag.

sanotact®

Die Kraft aus der Mitte: unser Beckenboden

BECKENBODEN

Ohne Training geht es nicht: Auch wenn wir ihn im Alltag kaum wahrnehmen, ist der Beckenboden sehr wichtig für uns. Er besteht aus drei Muskelschichten, Bändern und Bindegewebe und bildet unsere Basis für eine stabile Körpermitte.

Text: Chan Sidki-Lundius

Foto: Roberta Sant‘Anna/unsplash+

Vereinfacht lässt sich der Beckenboden als eine Art Hängematte beschreiben, die das Becken nach unten verschließt, die inneren Organe trägt und stützt sowie eine aufrechte Haltung ermöglicht. Außerdem sorgt der Beckenboden dafür, dass die Schließmuskeln von Blase und Darm funktionieren. Und er trägt zu einer lustvollen Sexualität bei. Viele Frauen leiden allerdings unter einer Beckenbodenschwäche. Auslöser können Schwangerschaft und Geburt, eine drastische Gewichtszunahme, Hormonwechsel während der Wechseljahre, Sport und körperlich sehr belastende Aktivitäten sein. Mögliche Folgen: Harninkontinenz und ein Prolaps (Vorfall) von Blase oder Gebärmutter. Um dies zu vermeiden, ist es wichtig, den Beckenboden langfristig und regelmäßig zu trainieren, ob im Rahmen eines Kurses, zum Beispiel in einem Fitnessstudio, oder auch zu Hause in den eigenen vier Wänden.

Rückbildung nach der Geburt

Die Schwangerschaft ist einer der häufigsten Gründe für eine Blasenschwäche und damit verbundenen ungewollten Urinverlust bei Frauen. Kein Wunder, denn das Baby drückt über Monate auf den Beckenboden. Auch die Geburt selbst belastet den Beckenboden. Danach kann es sein, dass sich dieser taub anfühlt oder so, als sei er nach unten geöffnet. Auch ein Druckgefühl ist nicht ungewöhnlich. Einige Wochen nach Schwangerschaft und Geburt ist es ratsam, einen professionellen Rückbildungskurs unter Anleitung einer Fachkraft zu besuchen. Die Kosten übernimmt die Krankenkasse. Wenn dies nicht ausreicht, muss weiteres Beckenbodentraining her.

Dabei sollten Übungen an der Tagesordnung sein, die der Kräftigung der Muskeln und vor allem des Bindegewebes im Bereich des Halteapparates des Beckenbodens dienen. Neben den so wichtigen Atemübungen gibt es auch die Möglichkeit, mit Hilfsmitteln wie etwa Liebeskugeln zu trainieren. Daneben sind Beckenbodentraining-Apps erhältlich. Beim Training mit Biofeedback oder Elektrostimulation können Frauen ihren Beckenboden selbstständig und sehr bewusst trainieren.

Beckenboden und Libido: Warum die Muskulatur auch für die Lust wichtig ist Der Beckenboden spielt eine wichtige Rolle für das sexuelle Wohlbefinden von Frauen. Die Muskulatur stützt nicht nur die Beckenorgane, sondern ist auch an der Durchblutung und Empfindungsfähigkeit im Intimbereich beteiligt. Ein gut trainierter Beckenboden kann die Wahrnehmung sexueller Reize verbessern und zu intensiveren Orgasmen beitragen.

Besonders in den Wechseljahren gewinnt das Thema an Bedeutung. Durch den sinkenden Östrogenspiegel können die Schleimhäute trockener werden, die Durchblutung abnehmen und das Lustempfinden nachlassen. Gleichzeitig verliert die Beckenbodenmuskulatur häufig an Spannkraft. Gezieltes Beckenbodentraining kann diesen Veränderungen entgegenwirken, indem es die Muskulatur stärkt, die Durchblutung fördert und das Körpergefühl verbessert.

Viele Frauen berichten, dass sie durch regelmäßige Übungen wieder mehr Vertrauen in ihren Körper gewinnen und ihre

Der Beckenboden spielt eine wichtige Rolle für das sexuelle Wohlbefinden von Frauen.

Sexualität bewusster erleben. Ein starker Beckenboden kann somit einen wertvollen Beitrag zu mehr Wohlbefinden und Lebensqualität in den Wechseljahren leisten.

Wenn die Blase schwächelt Verlieren Sie ungewollt Urin? Zum Beispiel beim Lachen, Niesen oder Husten oder wenn Sie hüpfen, springen, etwas anheben oder schwer tragen müssen?

Etwa 50 Prozent aller über 50-jährigen Frauen würden diese Frage mit einem „Ja“ beantworten, denn so viele leiden

Emy Trainer – Partner Content

geschätzt unter einer Blasenschwäche (Harninkontinenz). Für den unwillkürlichen, unfreiwilligen Urinabgang kommen viele Ursachen infrage: Infektionen, Verletzungen, Schädigungen von Nerven, Stoffwechselerkrankungen und andere Erkrankungen beispielsweise. Besonders häufig wird jedoch ein schwacher Beckenboden diagnostiziert. Eine Blasenschwäche ist kein Schicksal, dem man sich ergeben muss. Der ungewollte Harnverlust kann in vielen Fällen therapiert und sogar geheilt werden – vor allem hilft ein regelmäßiges Beckenbodentraining, da durch die Übungen eine bessere Kontrolle der Blase erreicht werden kann. Medikamente können bei der Therapie der Inkontinenz teilweise ebenfalls eingesetzt werden. Tipp: Ein gut trainierter Beckenboden trägt übrigens auch dazu bei, einer Blasenschwäche vorzubeugen.

Selbstbestimmt und sicher: Moderne Medizintechnik für eine starke Mitte

Frauen gestalten ihre Lebensmitte heute aktiver denn je. Hormonelle Umstellungen lassen das Gewebe weicher werden, die Beckenbodenmuskulatur verliert an Spannkraft. Plötzlicher Urinverlust beim Lachen oder Sport ist oft die Folge.

Obwohl schätzungsweise jede dritte Frau betroffen ist, bleibt das Thema ein Tabu. Dabei lässt sich die Muskulatur in jedem Alter gezielt trainieren. Bloßes Raten bei Übungen reicht oft nicht aus, um die Kontrolle zurückzugewinnen. Hier setzt der smarte Beckenbodentrainer Emy von Fizimed an: eine klinisch geprüfte Lösung für zu Hause. Entwickelt mit Gesundheitsexperten, bringt Emy das

Training aus der Physiotherapie direkt ins heimische Umfeld.

Die Funktionsweise: Der ergonomische Trainer verbindet sich via Bluetooth mit einer App. Biofeedback-Technologie macht die Muskelaktivität in Echtzeit sichtbar, ohne elektrische Stimulation. Anspannen, halten, loslassen: Nutzerinnen verfolgen ihre Aktivität live. Das Trainingsprogramm aus motivierenden Mini-Spielen passt sich automatisch dem Fortschritt an. 5 Minuten Training am Tag, 2-3 Mal die Woche, genügen. Schon über 400.000 Frauen nutzen die App. Die Studie zum Emy Trainer am Universitätsklinikum Straßburg belegt: 98 % der Teilnehmerinnen verspüren nach drei Monaten eine verbesserte Lebensqualität.1

Emy ist kein Lifestyle-Gadget, sondern ein CE-gekennzeichnetes Medizinprodukt. Bereits über 3.500 Ärztinnen und Ärzte verordnen den Emy Trainer bei Inkontinenz. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten bei entsprechender Indikation.

Patientinnen laden ihr Rezept unkompliziert auf der Webseite von Fizimed hoch und das Emy-Team kümmert sich um die Abwicklung mit den Krankenkassen. Ein starker Beckenboden ist der Schlüssel zu einem selbstbestimmten Leben. Holen Sie sich Ihre Freiheit zurück! Infos zur Erstattung & Rezept einreichen: www.go.fi zimed.com/emy-trainer

1 Klinische Studie (Jochum et al., 2021) auf go.fizimed.com/studie_overview

Emy Trainer ist ein Medizinprodukt zur Beckenbodenrehabilitation im Rahmen der Betreuung von Harninkontinenz bei Frauen. www.go.�zimed.com/rh

Lust verändert sich

Moderne Intimitätstechnologie kann dabei helfen, einen bewussteren Umgang mit den eigenen körperlichen Veränderungen und Bedürfnissen zu schaffen.

Die weibliche Libido ist nicht immer gleich stark ausgeprägt. Sie verändert sich im Laufe des Lebens immer wieder – manchmal schleichend, manchmal sehr deutlich. In den Zwanzigern spielen häufig Stress oder Unsicherheiten rund um den eigenen Körper eine Rolle, wenn die Lust auf sich warten lässt. Nach einer Schwangerschaft wiederum verändern Schlafmangel und hormonelle Umstellungen ebenfalls oft das sexuelle

Empfinden. In den Wechseljahren sinkt dann der Östrogenspiegel, Schleimhäute können empfindlicher werden und das Lustempfinden verändert sich erneut. Expertinnen betonen deshalb seit Jahren: Schwankungen der Libido sind kein ungewöhnliches Problem, sondern ein normaler Teil weiblicher Biografie.

Trotzdem wird das Thema häufig tabuisiert. Viele Frauen glauben, mit ihnen

stimme etwas nicht, wenn sich Lustphasen verändern oder der eigene Körper anders reagiert als früher. Dabei zeigen Studien aus der Sexualmedizin, dass weibliche Sexualität deutlich stärker von hormonellen, emotionalen und alltäglichen Faktoren beeinflusst wird als oft angenommen. Begriffe wie Cycle Syncing oder Femtech gewinnen hier an Bedeutung. Gemeint ist ein bewussterer Umgang mit den eigenen körperlichen Veränderungen und Bedürfnissen, und in diesem Zusammenhang wächst das Interesse an Technologien, die Frauen dabei unterstützen können, den eigenen Körper immer wieder und in jeder Lebensphase ohne Leistungsdruck neu kennenzulernen.

In diesem Spannungsfeld bewegen sich moderne Entwicklungen aus dem Bereich der Intimitätstechnologie. Das Unternehmen Lovense etwa hat mit dem neuen „Lush 4“ die aktuelle Generation eines appgesteuerten G-Punkt-Vibrators zur Selbstbefriedigung der Frau auf den Markt gebracht. Das Gerät lässt sich per Bluetooth steuern, Vibrationsmuster und Intensität können individuell angepasst werden.

Die Idee dahinter: Nutzerinnen sollen ohne Druck und für sich selbst ihren Körper in ihrem eigenen Tempo erkunden und unterschiedliche Empfindungen ausprobieren können. Damit rückt der Aspekt der Selbst-

Lovense ist eine Marke für vernetzte Intimitätstechnologie, die Produkte und digitale Erlebnisse entwickelt, um Menschen dabei zu helfen, sich über Distanz hinweg und in Echtzeit näher zu fühlen. Durch miteinander verbundene Geräte und ein breit genutztes App-Ökosystem hat Lovense eines der umfassendsten interaktiven Intimitäts-Ökosysteme der Branche aufgebaut. de.lovense.com

wahrnehmung stärker in den Mittelpunkt, wenn es um Themen wie den weiblichen Orgasmus, Orgasmusprobleme bei Frauen oder Sexualität in den Wechseljahren geht. Vernetzte Geräte, App-Steuerung und individualisierte Funktionen gehören inzwischen zu einem schnell wachsenden Bereich der Femtech-Branche. Lovense präsentiert sein vernetztes Ökosystem deshalb auch auf der IFA 2026 vom 04. bis 08. September 2026 in Halle 14, Stand 109. Besucherinnen und Besucher können dort erleben, wie moderne Intimitätstechnologie heute zunehmend Themen wie Selbstbestimmung, Körpergefühl und individuelle Bedürfnisse in den Fokus rückt. Auch Wellness für Paare kann damit ein Upgrade erfahren. Ergänzend dazu startet vom 22. bis 27. Juni 2026 ein Prime-Day-Sale mit Preisnachlässen von bis zu 55 Prozent.

Schlaf und Muskelkraft für gutes Altern

LONGEVITY

Dr. Simone Koch ist Ärztin, Präzisionsmedizinerin und Expertin für Female Longevity. Sie erklärt, wie Frauen gesünder alt werden können.

Text: Silja Ahlemeyer Foto: Getty Images/unsplash

Dr. Koch, was beeinflusst stärker, wie wir Frauen gesund altern –Gene oder Lebensstil?

Beides spielt eine Rolle, aber die Genetik ist nie deterministisch, also sie beeinflusst unser Leben nicht unveränderlich. Der Lebensstil hat enormen Einfluss darauf, was tatsächlich passiert – bei Frauen sogar stärker als bei Männern. Bewegung ist hier ein entscheidender Faktor: Studien zeigen, dass sich das Mortalitätsrisiko bei Frauen durch regelmäßige Aktivität deutlich stärker senken lässt als bei Männern. Das hängt auch mit hormonellen Veränderungen, etwa in der Menopause, zusammen, die Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Osteoporose erhöhen.

Sind Ernährung und Bewegung gleich wichtig?

Wenn man sich die Daten anschaut, ist Bewegung der wichtigste Faktor – insbesondere Krafttraining. Muskelkraft hat den größten Einfluss auf die Gesundheitsspanne. Ernährung ist ebenfalls relevant, aber weniger entscheidend, als oft angenommen wird. Ein dritter, stark unterschätzter Faktor ist Schlaf. Ohne ausreichende Regeneration funktionieren

Studien zeigen, dass sich das Mortalitätsrisiko bei Frauen durch regelmäßige Aktivität deutlich stärker senken lässt als bei Männern.

weder Training noch Ernährungsoptimierung nachhaltig.

Wie können Frauen ihre eigenen Stellschrauben für bessere Gesundheit identifizieren? Ein zentraler Punkt ist der Zugang zu den eigenen Gesundheitsdaten. In Deutschland ist das noch nicht selbstverständlich. Blutwerte oder Hormonanalysen werden oft gar nicht aktiv zur Verfügung gestellt, obwohl sie wichtige Hinweise liefern. Darüber hinaus können einfache Parameter wie Ruhepuls, Herzratenvariabilität oder Blutdruck helfen, den eigenen Gesundheitszustand besser zu verstehen. Das kann man leicht tracken. Wichtig ist jedoch, dass das Tracking nicht in Stress ausartet.

Gibt es Grenzen der Selbstoptimierung?

Ja, die gibt es. Genetische Prädispositionen setzen einen Rahmen, innerhalb dessen wir uns bewegen. Der Lebensstil bestimmt, wie stark wir diesen Rahmen ausschöpfen, aber er kann ihn nicht unbegrenzt erweitern.

Ziel sollte daher nicht ein extremes Lebensalter sein, sondern möglichst lange gesund zu bleiben.

Was müsste sich im Gesundheitssystem ändern?

Vorsorge ist aktuell strukturell benachteiligt, weil sie keine „Diagnose“ darstellt und für Ärzte nicht abrechenbar ist. Zum Beispiel bei Frauen im mittleren Alter: Durch den Wirtschaftlichkeitsparagrafen wird die Untersuchung der Hormone Estradiol, Progesteron und Testosteron nicht von der Kasse bezahlt. Das muss sich ändern. Ein System, das Gesundheit belohnt, statt Krankheit zu verwalten, wäre aus meiner Sicht dringend notwendig.

Und welche Rolle können Arbeitgeber spielen?

Unternehmen könnten viel stärker in eigene präventive Programme investieren, etwa regelmäßige Gesundheits-Checks mit individueller Auswertung. Wichtig wäre auch, hormonelle Lebensphasen wie

Kieser – Partner Content

Krafttraining für Frauen – ein Plädoyer für Stärke

Die Vorteile von Muskelkraft gehen weit über die reine Ästhetik hinaus. Muskeln sind das Organ der Langlebigkeit.

Meist bleibt der altersbedingte, schleichende Verlust der Muskelmasse jahrelang unbemerkt. Die Waage zeigt ein konstantes Gewicht, während sich die Körperzusammensetzung längst verändert hat. Spätestens wenn Alltagsaufgaben mühsamer werden, sollte dies ein Grund zum Handeln sein.

Denn der positive Effekt von Muskeln ist enorm und ihre Wirkung im gesamten Körper wird immer noch unterschätzt. Sie sind Stoffwechsel-Booster, das effektivste Mittel gegen Osteoporose, bieten Stabilität und Schmerzprävention und sorgen langfristig für Unabhängigkeit und Empowerment.

Das Kieser-Prinzip: Effizienz trifft auf Expertise Bei Kieser begegnen wir dieser Herausforderung mit einer einzigartigen Methode, die sich radikal vom klassischen Fitnessstudio unterscheidet. Wir konzentrieren uns auf das Wesentliche: Ihren Körper und seine Kraft.

• Eigens entwickelte Maschinen: Unsere Geräte sind keine Standardmodelle. Sie wurden speziell dafür konstruiert, Muskelgruppen isoliert und hoch-

wirksam zu trainieren, um maximale Reize bei minimaler Gelenkbelastung zu setzen.

• Persönliche Begleitung: Sie trainieren bei uns nicht allein. Unser medizinisch geschultes Personal begleitet Sie, korrigiert Ihre Haltung und stellt sicher, dass jede Einheit Ihres Trainingseffizient genutzt wird.

• Die ruhige Atmosphäre: Bei uns gibt es keine Ablenkung. In unserer konzentrierten Trainingsatmosphäre fokussieren Sie sich voll und ganz auf Ihren Fortschritt und können in jedem Fitness-Level einsteigen.

Ein starker Körper ist die Basis für ein selbstbestimmtes, schmerzfreies Leben. Es ist nie zu spät, mit dem Aufbau Ihres biologischen Sparkontos zu beginnen. Investieren Sie in Ihre Kraft – für eine

die Menopause zu enttabuisieren. Wenn Frauen hier unterstützt werden, profitieren letztlich auch Leistungsfähigkeit und Arbeitsfähigkeit.

Was wünschen Sie sich grundsätzlich für die Frauengesundheit?

Dass Symptome von Frauen endlich ernst genommen werden. Viele Beschwerden werden noch immer bagatellisiert oder als „psychisch“ abgetan. Ein besseres Verständnis weiblicher Physiologie und passende Rahmenbedingungen – auch im Berufsleben – könnten nicht nur individuell, sondern gesamtgesellschaftlich viel bewirken.

Fakten

Die Abendroutine nach einem anspruchsvollen Tag beinhaltet bei Dr. Simone Koch Zeit auf dem Sofa: Sie liest sehr gerne, ihr Mann spielt dazu Klavier. Auch Kochen entspannt die 46-Jährige.

aufrechte Haltung, gesunde Gelenke und ein starkes Selbstbewusstsein.

• Wissenschaftlich fundiertes Krafttraining – seit über 55 Jahren

• Fokus auf Gesundheit, Prävention und Schmerzreduktion

• Effizient: nur 2×30 Minuten Training pro Woche

• Individuell betreut durch medizinisch geschultes Personal

• Hochpräzise Maschinen für maximale Wirkung bei minimalem Zeitaufwand

• In einer ruhigen, sicheren und konzentrierten Atmosphäre

• Für jedes Alter und Fitnesslevel geeignet

• Über 170 Studios weltweit – auch in Ihrer Nähe

• Jetzt kostenloses Probetraining vereinbaren!

Dr. Simone Koch, Medizinerin & Autorin
Porträt:
Wenn der Körper nicht zur Ruhe kommt: Wie Entspannungstechnologie Frauen in den Wechseljahren zu erholsamem Schlaf verhilft

Der Körper ist zwar müde, doch im Kopf läuft die nächste To-do-Liste. Schlafprobleme gehören für viele Frauen rund um die Menopause zum Alltag. In großen Kohortenstudien wie der „Study of Women’s Health Across the Nation“ (SWAN) berichten je nach Phase deutlich mehr als die Hälfte der Betroffenen über Ein- und Durchschlafstörungen.

Der Reflex lautet oft: Hormone. Tatsächlich verändern sinkende Östrogen- und Progesteronspiegel die Temperaturregulation, begünstigen Hitzewallungen und können die Schlafarchitektur verschieben. Nur erklärt das nicht alles. Viele Frauen erleben diese Jahre als Verdichtung: berufliche Verantwortung, Care-Arbeit, Eltern, Jugendliche, Trennungen, gesundheitliche Fragen. Das Stresssystem bleibt länger aktiv und die sogenannte Hyperarousal-Lage wird wahrscheinlicher – ein Nervensystem, das tagsüber auf Alarm läuft, findet nachts schwer in die Tiefe.

Früher ins Bett zu gehen oder die nächste Schlaf-App zu installieren, löst dieses Muster selten. Wirksamer ist oft eine

Strategie, die vor dem Zubettgehen beginnt: Entspannung als körperliche Kompetenz zu trainieren. Dazu zählen regelmäßige Tagesstruktur, Licht- und Bewegungszeiten, Koffein- und Alkoholmanagement, aber auch kognitive Techniken, die Grübelschleifen unterbrechen. Gut belegt sind Verfahren der kognitiven Verhaltenstherapie bei Insomnie; auch Achtsamkeits- und Atemübungen können helfen, die Erregung zu senken.

Wer Unterstützung sucht, findet neben medizinischer Abklärung auch strukturierte Trainingsprogramme. Ein Beispiel ist der Kursblock „Nachts gesund schlafen“ von brainLight, entwickelt von Dipl.-Psych. Markus B. Specht und Wolfram Krug: zehn aufeinander aufbauende Einheiten mit SchlafmusterAnalyse, Gedanken-Stopp-Methoden, Rhythmisierung des Tages und geführten Tiefenentspannungen. Kurzübungen wie Bodyscan oder ruhige Tonsequenzen sind so angelegt, dass sie in den Alltag passen.

Ein Baustein dabei ist audio-visuelle Stimulation (AVS): Über Kopfhörer und Lichtimpulse werden gleichmäßige Reize gesetzt, die den Organismus in einen

ruhigeren Zustand führen können. Man kann es als Entspannungstechnologie verstehen und als Training, das dem Nervensystem einen klaren Takt vorgibt und das Abschalten erleichtert. In Kombination mit geführter Atmung und Muskelentspannung entsteht ein kurzer, reproduzierbarer Übergang vom Tag in die Nacht.

Warum sich der Aufwand lohnt, zeigt die Langzeitperspektive: Chronisch

schlechter Schlaf erhöht das Risiko für Herz- Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselstörungen und depressive Symptome – Bereiche, in denen das Risiko in der Lebensmitte ohnehin ansteigt. Wer in den Wechseljahren Schlaf schützt, investiert in Regeneration, Stabilität und Gesundheit der kommenden Jahrzehnte. Oft gelingt das ohne Medikamente und ohne Gewöhnungseffekt und zwar mit Wissen, Übung und einem Nervensystem, das wieder lernt, umzuschalten.

Am Anfang stand eine Reise. Diese führte die Gründerfamilie der brainLight GmbH Ende der 80erJahre in die USA. Ziel war es, die audio-visuelle Entspannung in ihrem Ursprungsland kennenzulernen. www.brainlight.de

SISSEL® – Partner Content

Besser schlafen, erholt aufwachen: Warum orthopädische

Nackenstützkissen den Unterschied machen

Gesunder Schlaf ist die Grundlage für Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden und langfristige Gesundheit. Dennoch leiden viele Menschen unter Verspannungen im Nacken, Kopfschmerzen oder einem unruhigen Schlaf – oft ohne zu wissen, dass das falsche Kissen eine zentrale Rolle spielt. Genau hier setzen orthopädische Nackenstützkissen an: Sie sorgen für eine ergonomisch optimale Lagerung von Kopf, Nacken und Wirbelsäule und können so Beschwerden effektiv vorbeugen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Kissen sind orthopädische Nackenstützkissen so geformt, dass sie die natürliche Krümmung der Halswirbelsäule unterstützen. Der Kopf liegt stabil, während der Nacken gezielt entlastet wird. Dies verhindert Fehlhaltungen während der Nacht und reduziert Muskelverspannungen. Besonders für Seiten- und Rückenschläfer bieten diese Kissen eine gleichmäßige Druckverteilung und fördern eine entspannte Schlafposition. Das Ergebnis: weniger nächtliches Drehen, tiefere Erholung und ein deutlich angenehmeres Aufwachen.

Vorreiter im Bereich der orthopädischen Nackenstützkissen ist das Unternehmen

SISSEL aus dem pfälzischen Bad Dürkheim. Die beiden aus Schweden stammenden Unternehmensgründer begannen 1986 mit dem Import der damals in Deutschland noch unbekannten Kissenform und legten damit den Grundstock für ein Unternehmen, dass mittlerweile über 200 Produkte aus dem Bereich Gesundheit, Fitness, Pilates und Longevity anbietet.

Seit Jahrzehnten steht das Unternehmen für hochwertige Gesundheitsprodukte aus Skandinavien, die Funktionalität, Komfort und wissenschaftliche Erkenntnisse vereinen. Die Nackenstützkissen von SISSEL sind speziell darauf ausgelegt, den individuellen Bedürfnissen der Nutzer gerecht zu werden.

„Kernkompetenz“ der orthopädischen Nackenstützkissen ist ihre anatomisch durchdachte Formgebung. Unterschiedliche Höhen und Festigkeiten ermöglichen eine präzise Anpassung an Körperbau und

Wer langfristig in seine Gesundheit investieren möchte, sollte dem Thema Schlaf mehr Aufmerksamkeit schenken.

Schlafposition. Ob klassisches Nackenstützkissen oder moderne Varianten mit viskoelastischem Schaum – jedes Produkt unterstützt die Wirbelsäule optimal und sorgt für eine stabile Lage während des Schlafs.

Der verwendete Schaum passt sich sanft an die Körperkonturen an, ohne seine stützende Wirkung zu verlieren. Gleichzeitig sorgt eine gute Luftzirkulation für ein angenehmes Schlafklima. Viele Modelle verfügen zudem über abnehmbare, waschbare Bezüge, die den hygienischen Anforderungen moderner Schlafzimmer gerecht werden.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Vielseitigkeit des Sortiments von SISSEL: Das Unternehmen bietet Lösungen für unterschiedliche Schlafgewohnheiten – von Einsteigermodellen bis hin zu spezialisierten Komfortkissen. So findet jeder das passende Produkt für seine persönlichen Bedürfnisse, unabhängig davon, ob bereits Beschwerden bestehen oder präventiv gehandelt werden soll.

Wer langfristig in seine Gesundheit investieren möchte, sollte dem Thema Schlaf mehr Aufmerksamkeit schenken. Ein hochwertiges orthopädisches Nackenstützkissen kann dabei einen entscheidenden Beitrag leisten.

Unterschiedliche Höhen und Festigkeiten ermöglichen eine präzise Anpassung an Körperbau und Schlafposition.

DOROTHEE BÄR
„Wir leisten echte Pionierarbeit“

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) will die Forschung im Bereich der Frauengesundheit stärken. Wir haben mit der Bundesministerin gesprochen.

Text: Chan Sidki-Lundius Foto: Presse

Frau Bär, in welchen Bereichen zeigen sich die Unterschiede zwischen Frauen- und Männergesundheit besonders deutlich? Beispielsweise bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zwar sind Männer deutlich öfter von einem Herzinfarkt betroffen; für Frauen ist er allerdings häufiger tödlich. Denn Frauen erleben oft andere Begleitsymptome als Männer. Und diese werden dann nicht schnell genug einem Herzinfarkt zugeordnet. Eine Studie zeigt: Bei Frauen über 65 Jahren mit Herzinfarkt-Symptomen vergehen im Schnitt über viereinhalb Stunden, bis sie in die Notaufnahme kommen. Bei Männern

Wir brauchen einen Kulturwandel: Medizinische Forschung muss Geschlechteraspekte in ihrer ganzen Breite von Anfang an mitdenken.

gleichen Alters dauert das eine Stunde weniger. Oder Diabetes mellitus: Frauen erkranken daran seltener als Männer. Aber wenn Frauen Diabetes entwickeln, sind Insulinresistenz, Adipositas und weitere Begleiterkrankungen ausgeprägter.

Wie sollte eine gute geschlechtersensible Medizin folglich aussehen?

Über Generationen hinweg prägten Männer die medizinische Forschung. Sie arbeiteten als Ärzte und Wissenschaftler, nahmen als Probanden an wissenschaftlichen Studien teil. Frauen kamen in der medizinischen Forschung so gut wie nicht vor. Dies führte dazu, dass noch heute Krankheiten bei Frauen nicht oder zu spät erkannt und behandelt, Medikamente falsch dosiert werden. Das muss sich ändern. Wir brauchen einen Kulturwandel: Medizinische Forschung muss Geschlechteraspekte in ihrer ganzen Breite von Anfang an mitdenken.

Und wie weit ist die Forschung da?

Bis heute fehlen für viele Erkrankungen die Daten und damit die wissenschaftliche Grundlage für eine optimale, geschlechtersensible Medizin. Deshalb haben wir vor einem Jahr die Förderrichtlinie zur Reduzierung des Gender Data Gap veröffentlicht, in einer zweiten Runde wurden gerade weitere Projekte ausgewählt. Für beide Förderungen zusammen stellen wir rund 12 Millionen Euro bereit.

Das BMFTR hat unter anderem eine neue Förderrichtlinie für interdisziplinäre Forschung rund um das Thema Wechsel-

jahresbeschwerden veröffentlicht. Was hat Sie dazu veranlasst? Wechseljahre sind keine Krankheit, aber eine Phase des hormonellen Umbruchs, die psychisch und körperlich sehr belastend sein kann. Viel zu wenig bekannt ist, dass diese hormonellen Veränderungen oft gesundheitliche Folgen haben können, zum Beispiel für das Herz-Kreislauf-System, das Gehirn und die Knochen – ein Wissen, das für Prävention und Gesundheitsförderung wichtig ist. Es fehlt uns aber an wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen zu diesem Lebensabschnitt. Daher braucht es auch hier dringend Forschung. Hierfür werden wir rund 21 Millionen Euro bereitstellen.

Können Sie uns weitere Projekte und Förderschwerpunkte nennen? Wir haben ein Gesamtpaket zur Erforschung und Verbesserung der Frauengesundheit geschnürt. Hier leisten wir echte Pionierarbeit. So sind Projekte zur Erforschung der Endometriose, der reproduktiven Gesundheit, zu innovativen Verhütungsmethoden und zu zahlreichen geschlechtsspezifischen Unterschieden auf dem Weg. Ich bin sicher, dass wir hier bald erste spannende Ergebnisse sehen werden.

Wie hoch sind die Investitionen, die Ihr Ministerium zum Thema Frauengesundheit tätigt? Warum sind die gut angelegt? Insgesamt wird allein mein Haus in dieser Legislatur rund 90 Millionen Euro in die Frauengesundheitsforschung investieren. Das World Economic Forum hat aus-

gerechnet: Die Weltwirtschaft könnte um eine Billion Dollar wachsen, wenn der so genannte Gender-Health-Gap, also die geschlechtsspezifische Versorgungslücke, geschlossen würde. Das macht klar, dass die gesamte Gesellschaft – auch wirtschaftlich – profitiert, wenn wir uns um Frauengesundheit kümmern. Ich bin da ganz klar: Frauengesundheit ist ein fundamentaler Bestandteil der Menschenwürde, ein Motor für soziale Stabilität und Voraussetzung für nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung.

Inwiefern bedarf es auch struktureller Änderungen, um die Frauengesundheit zu verbessern und mehr in den Fokus der Gesellschaft zu rücken? Was wünschen Sie sich persönlich?

Es ist auf vielen Ebenen an der Zeit, dass Frauen auch in der Medizin gleichberechtigt repräsentiert werden. Mit unserem Professorinnenprogramm treiben wir die Gleichberechtigung von Frauen an Hochschulen weiter voran. Zusätzlich schaffen wir bessere Rahmenbedingungen für Ärztinnen und Ärzte, die in der Universitätsmedizin tätig sind, damit sie gleichzeitig forschen, aber auch in der Patientenversorgung tätig sein können.

Fakten

Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, wurde 1978 in Bamberg geboren. Die Diplom-Politologin ist CSU-Mitglied, verheiratet und hat drei Kinder. In ihrer Freizeit zeigt sie sich gern auch mal im Dirndl.

GROSSES INTERVIEW

Innovative Medizintechnik – Hilfe bei hohem Blutdruck

Oft bemerken wir gar nicht, wenn unser Blutdruck – medizinisch Hypertonie genannt – erhöht ist. Erst bei einer Kontrolluntersuchung in der Hausarztpraxis werden au� ällige Werte festgestellt, die sich meist gut mit modernen Medikamenten behandeln lassen. Bei Janina Pokorny verläuft die Erkrankung jedoch anders: Sie wird plötzlich aus ihrem gewohnten Leben gerissen.

Zehn Jahre lang Blutdruck in gefährlichen Höhen

Mit Ende zwanzig ahnt Janina Pokorny noch nichts von ihrer Erkrankung. Sie führt ein aktives Leben, reitet leidenschaftlich gern und trainiert als Langstreckenläuferin. Während eines Marathons bricht sie plötzlich zusammen und verliert das Bewusstsein. Die Sanitäter messen routinemäßig ihren Blutdruck. Das Ergebnis ist alarmierend: Der obere Wert liegt bei über 250 mmHg – normal sind Werte unter 130 mmHg.

Damit beginnt für Janina eine lange Ärzte-Odyssee. Medikamente, die Bluthoch-

druck normalerweise wirksam senken, zeigen bei ihr nicht die gewünschte Wirkung. Mehr als zehn Jahre lang sucht sie Rat bei zahlreichen Spezialistinnen und Spezialisten.

Auf Dauer belastet die Hypertonie auch ihre Organe. Zeitweise muss sie bis zu 20 Tabletten täglich einnehmen. Der Wendepunkt kommt erst, als sie schon Ende 30 ist und zum wiederholten Mal ins Krankenhaus eingeliefert wird. Mit einem Blutdruckwert von nahezu 300 mmHg kommt sie in die Notaufnahme. Hier wird sie an einen Spezialisten für Herz- und Gefäßchirurgie am

Kleines Gerät, große Wirkung: Informieren Sie sich hier über die BAT und das Gerät BarostimTM von CVRx, Inc.: www.cvrx.de

Universitätsklinikum Mainz verwiesen. Der Mediziner entscheidet sich für eine sogenannte Barorefl ex-Aktivierungstherapie, kurz BAT genannt.

Minimalinvasiver, risikoarmer Eingri� Bei der sogenannten Barorefl ex-Aktivierungstherapie wird ein innovatives, schrittmacherähnliches Implantat eingesetzt. Dieses Gerät kann die Symptome deutlich lindern – mit einem vergleichsweise kleinen Eingriff und geringem Operationsrisiko. Der Eingriff dauert in der Regel weniger als eine Stunde, und viele Patientinnen und Patienten können das Krankenhaus bereits am Folgetag wieder verlassen. Das in den USA entwickelte System BarostimTM vom Medizintechnikunternehmen CVRx, Inc. setzt dabei nicht direkt am Herzen an, sondern nutzt ein körpereigenes Regulationssystem.

Mein Arzt hat mein Leben gerettet. Ich hätte nie gedacht, dass ein so kleiner medizinischer Eingri� so Großes bewirken kann. Ich würde mich jederzeit wieder für den Eingri� entscheiden.

Wie die Barore� ex-Aktivierungstherapie wirkt

Das Barostim-System besteht aus zwei Komponenten: einem Impulsgeber, der über dem Schlüsselbein eingesetzt wird,

und einer winzigen Elektrode, die auf der Halsschlagader implantiert wird. Dort stimuliert sie gezielt sogenannte Barorezeptoren – körpereigene Sensoren, die maßgeblich an der Regulation von Blutdruck und Herz-Kreislauf-Funktionen beteiligt sind. Die kontrollierten elektrischen Impulse beeinflussen das autonome Nervensystem und regulieren den Blutdruck. Barostim ist in der EU sowohl für Personen mit nicht ausreichend einstellbarem Blutdruck sowie für Menschen mit Herzschwäche zugelassen.

Ob eine Baroreflex-Aktivierungstherapie für Betroffene infrage kommt, muss individuell geprüft werden und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hausärztinnen und Hausärzte sowie kardiologische Fachpraxen können Betroffene an spezialisierte Zentren überweisen, die den Eingriff durchführen.

Zurück im Leben

Bereits einen Tag nach der Operation kann Janina Pokorny wieder nach Hause. Zwei ambulante Termine sind nötig, um das Gerät zu programmieren. Dann ist es geschafft – und Janina merkt die Veränderung sofort: Ihre Energie kehrt allmählich zurück.

Heute ist Janina dank des implantierten Systems Barostim wieder voller Energie. Sie kann auf ihrem geliebten Pferd reiten, ihrem Beruf nachgehen und unbeschwert Zeit mit anderen Menschen verbringen. Zudem konnte sie die Anzahl ihrer Medikamente deutlich reduzieren. Für die aktive Frau bedeutet die Therapie vor allem eines: ein großes Stück Lebensqualität zurückzugewinnen.

Wieder im Flow

NAHRUNGSERGÄNZUNG

Welche Folgen Nährstoffmängel haben können, welche Mikronährstoffe im Alter besonders wichtig sind, und wie der Körper wieder in Balance gerät, verrät Dr. Anne Fleck.

Text: Kirsten Schwieger Foto: Anja Caspari

Welche Mikronährstoffe sind im Alter besonders wichtig?

Sehr viele Menschen haben im Alter einen eklatanten Nährstoffmangel, einfach weil der Nährstoffbedarf steigt, beispielsweise durch alternde Mitochondrien. Dazu kommen Nährstoffräuber wie Blutdruckmittel oder Statine. Ab 65 Jahren ist die Versorgung mit Vitamin B12 oft kritisch. Dabei sind B-Vitamine so wichtig für die Sturzprävention und auch das Immunsystem. Oft fehlt es auch an Kalzium (Knochenstabilität und Muskeln), Omega-3-Fettsäuren (Gelenke) und Folsäure (Ausgleich kardiovaskulärer Risikofaktoren). Auch Magnesium, Vitamin D, Coenzym q10, Kalium, Vitamin E und Eisen sind bei vielen nicht ausreichend vorhanden aber insbesondere im Alter wichtig. Dasselbe gilt für den Makronährstoff Eiweiß.

Wie kann die Versorgung damit sichergestellt werden?

Oft wird ja behauptet, wir bekommen alles mit der Ernährung. Wer sich wirklich ausgewogen ernährt und zehn Hände voll Obst und Gemüse pro Tag stemmt, kriegt das vielleicht hin. Bei

Vitamin C mag das mit Zitrusfrüchten wie Orange oder Kiwi noch klappen. Aus meiner Erfahrung in der Praxis aber sind sehr, sehr viele Menschen mangelversorgt. Deswegen bin ich so betrübt über die gesundheitspolitischen Aktivitäten, die eine solide Mikronährstoffanalyse ausklammern. Jeder Mensch braucht individuelle Ernährungsempfehlungen.

Also personalisierte Ernährung?

Auf jeden Fall, mein großes Steckenpferd! Wir müssen genau auf Daten wie innovative Blutmarker, Leber-, und Nierenwerte, Blutzuckerverlauf und Darmgesundheit schauen. Auch Schlaf, Bewegung, Stressregulation und Medikamentation sind wichtige Lebensstilfaktoren, die es zu betrachten gilt. Die Epigenetik ist viel wichtiger als die Untersuchung von Genen.

Haben Frauen einen größeren Mikronährstoffmangel als Männer und wenn ja, warum?

Frauen haben nicht per se mehr Mikronährstoffmängel, aber ein größeres Risiko für bestimmte Defizite. Wie auch den Männern fehlt es häufig an Omega-3, Magnesium, Selen, Vitamin D, Zink,

B-Vitaminen, Coenzym Q10 und Jod. Bedingt durch die Monatsblutung sind Frauen eher gefährdet für Mangel an Eisen.

Welche Folgen haben diese Mängel und was sind biochemische Defizite? Wenn der Körper über nicht ausreichend mit Mikro- und Makronährstoffen versorgt wird, führt dies zu funktionellen Störungen auf zellulärer Ebene, die sich in körperlichen und psychischen Symptomen äußern können. Haarausfall, Müdigkeit oder die Neigung zu frieren, sind jedoch nicht immer nur durch Eisenmangel begründet, sondern oft auch durch einen Q10-Mangel. Dieses Schlüsselenzym in den Zellen ist verantwortlich für die Energieproduktion in den Mitochondrien und ab dem 40. Lebensjahr sinkt der Q10Spiegel ab. Generell ist es oft eine Kettenreaktion. Nicht nur Eisen fehlt, oft mangelt es auch an Biotin – was gut ist für Haut, Haare und Nägel und für die Energieproduktion. Eins spielt ins andere.

Wie wirken sich (fehlende) Mikronährstoffe auf hormonelle Prozesse aus? Omega-3 in Top-Qualität und Vitamin B sind essenziell für die Energie-, Hormonproduktion und Fruchtbarkeit. Insbesondere Vitamin B6 unterstützt die Regulierung der Hormone, hilft also bei der Östrogen-Progesteron-Balance und reduziert PMS-Beschwerden. Magnesium unterstützt das Progesteron, reduziert Krämpfe, beruhigt das Nervensystem und

Dr. Anne Fleck, Ärztin für Präventiv- und Ernährungsmedizin

stützt den Schlaf, der bei Frauen leichter ist als bei Männern. Zink ist wichtig für die Hormonrezeptoren, fürs Immunsystem, die Schilddrüsenfunktion und den Eisprung. Zyklusstörungen sind etwa oft durch Zinkmangel erklärbar. Auch Eisenmangel ist ein hoch relevantes Problem für die Schilddrüse, welche ja Dirigent für viele Körperprozesse ist. Omega-3Fettsäuren wirken entzündungshemmend und dämpfen indirekt oft (Menstruations-) Schmerzen.

Fakten

In ihrem Buch „Energy!: Der gesunde Weg aus dem Müdigkeitslabyrinth“ geht die Internistin, Präventiv- und Ernährungsmedizinerin Dr. Anne Fleck verborgenen Ursachen hinter Müdigkeit, Infektanfälligkeit und „unerklärlichen“ Beschwerden auf den Grund. Zwei spannende Folgen über den weiblichen Zyklus gab es diesen April in Flecks Podcasts „Gesundheit und Ernährung“.

ZESPRI™ KIWIS: KLEINE FRUCHT –GROßE WIRKUNG

Eine Frucht, die mehr kann als nur lecker. Vollgepackt mit Nährstoffen ist die Kiwi der perfekte Snack für einen energiegeladenen Alltag.

Mit der Kiwi schenkt uns die Natur einen Snack, der Energielevel, Verdauung und Immunsystem unterstützt.

Besonders die Zespri™ SunGold™ Kiwi überzeugt mit ihrem hohen VitaminC-Gehalt: Schon eine Frucht pro Tag deckt den Tagesbedarf (95 bis 110 Milligramm pro Tag) eines Erwachsenen. Vitamin C unterstützt das Immunsystem, trägt zur Verringerung von Müdigkeit bei und trägt außerdem zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.

Auch die Green Kiwi hat es in sich. Mit ihrem hohen Ballaststoffgehalt (4,3 Gramm pro 100 Kalorien bei der grünen Variante) unterstützt sie die Verdauung auf natürliche Weise. Tatsächlich kann der tägliche Verzehr von zwei grünen Kiwis zu einer normalen Darmfunktion beitragen.* Diese gesundheitsbezogene Angabe ist offiziell von der Europäischen Union anerkannt und Kiwi die erste frische Frucht, die eine solche von der EU anerkannte Gesundheitsangabe erhalten hat.

Darüber hinaus liefern sowohl SunGold™ als auch Green Kiwis von Zespri™ wertvolles Folat und Kalium – Nährstoffe, die der Körper jeden Tag braucht.

Wie vielseitig Kiwis in der Küche eingesetzt werden können, zeigt dieser frische KiwiBurrata-Salat – eine Kombination aus Geschmack und wertvollen Nährstoffen.

4 Personen 20 Min. 544 kcal

ZUTATEN

4 SunGold™ Kiwis

2 Passionsfrüchte

1 EL Kokosblütensirup

8 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

ADVERTORIAL

100 g Radicchio Trevisano, alternativ Radicchio, Chicoree oder Rucola

4 Burrata à 125 g

1 Handvoll Basilikum

ZUbereitung

1. Für das Dressing die Passionsfrüchte halbieren und die Kerne mitsamt dem Saft in einen schlanken Rührbecher geben. Kokosblütensirup, Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer zufügen und mit einem Pürierstab ca. 20 Sekunden mixen. Das Dressing mit Salz, Pfeffer und evtl. noch etwas Kokosblütensirup abschmecken.

2. Radicchio Trevisano putzen, waschen und trockenschleudern. Die Blätter in mundgerechte Stücke schneiden.

3. Kiwis schälen und der Länge nach in Spalten schneiden.

4. Zum Servieren die Salatblätter, Kiwi und Burrata auf vier Teller verteilen und mit Passionsfruchtdressing beträufeln. Einige Basilikumblättchen darüber streuen.

BurrATa mit SunGold™ Kiwis und Radicchio
12,3 g Protein

Der stille Unterstützer für starke Knochen

Vitamin K2 - ein essenzieller, aber häufig unterschätzter Mikronährstoff

Viele Frauen achten bewusst auf ihre Gesundheit – und auf Calcium, Vitamin D oder Bewegung. Was oft übersehen wird: Vitamin K2. Dabei spielt es eine entscheidende Rolle genau in den Bereichen, die mit zunehmendem Alter immer wichtiger werden.

Dr. Lena Leder, Senior Manager Nutrition Science bei Balchem, erklärt, warum Vitamin K2 stärker in den Fokus rücken sollte und welche Rolle der Qualitätsrohstoff K2VITAL® dabei spielt.

Frau Dr. Leder, Vitamin K2 – das hört man selten. Was genau ist das eigentlich?

Vitamin K2 ist ein fettlösliches Vitamin aus der Vitamin-K-Familie und spielt eine zentrale Rolle in unserem Körper. Es ist wichtig für die Aktivierung bestimmter Proteine, die wir für die Blutgerinnung und gesunde Knochen benötigen. Besonders spannend ist seine Rolle im Calciumstoffwechsel: Vitamin K2 sorgt dafür, dass Calcium in die Knochen eingebaut wird und so starke Knochen unterstützt.

In welchen Lebensphasen ist K2 besonders wichtig?

Vor allem in drei Phasen. Die Aufbauphase in der Jugend sorgt für eine stabile Knochenbasis. Ein erhöhter Bedarf entsteht auch in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie nach der Menopause. Der Grund ist ein natürlicher Rückgang der Knochendichte. Vitamin K2 kann hier gezielt unterstützen und wird deshalb gerade für Frauen zunehmend relevant.

Der Markenrohstoff K2VITAL ist ja seit 2021 das meist erforschte Vitamin K2. Welche neuen Erkenntnisse gibt es in der Forschung?

Die Forschung zu Vitamin K2 entwickelt sich rasant. Aktuelle klinische Studien untersuchen unter anderem den Einfluss auf Knochendichte und Gefäßgesundheit sowie mögliche Effekte auf Stoffwechsel, Immunsystem und Leistungsfähigkeit.

Vitamin K2 + Vitamin D sind ein perfektes Team. Warum?

Vitamin D sorgt dafür, dass Calcium aus der Nahrung aufgenommen wird. Vitamin K2 übernimmt anschließend die entscheidende Aufgabe, dieses Calcium gezielt in die Knochen zu lenken. Oder kurz gesagt:

· Vitamin D bringt das Calcium ins Blut · Vitamin K2 bringt es an den richtigen Ort

»

Viele Menschen erreichen keine optimale Versorgung über die Ernährung allein.

Können wir nicht ausreichend K2 über die Nahrung aufnehmen?

Vitamin K2 steckt vor allem in fermentierten Lebensmitteln wie Natto oder bestimmten Käsesorten, die jedoch selten regelmäßig konsumiert werden. Viele Menschen erreichen daher keine optimale Versorgung über die Ernährung allein.

Also ist die Empfehlung, Vitamin K2 zu supplementieren. Worauf sollte man achten?

Es gibt Unterschiede zwischen Vitamin K1 und Vitamin K2. Vitamin K1 kommt z.B. in grünem Blattgemüse vor und ist primär an der Blutgerinnung beteiligt. Vitamin K2 zeichnet sich durch eine gute Aufnahme sowie eine längere Halbwertzeit im Blut aus, was eine kontinuierliche Versorgung begünstigen kann.

Ein wichtiger Aspekt ist die Qualität: hochwertiges Vitamin K2 liegt in der all-trans- Form vor. Dieses natürlich bioaktive Molekül kann vom Körper effektiver benutzt werden. Produkte mit Vitamin K2 all-trans MK7, wie K2VITAL, bieten daher einen klaren Vorteil.

Mit Markenrohstoffen wie K2VITAL kann man sicher sein, hochwertiges & bioaktives VitaminK2 zu supplementieren, das zugleich in klinischen Studien erforscht ist.

Ihr wichtigster Tipp zum Schluss? Wenn ich eine Botschaft mitgeben dürfte, dann diese: Denken Sie Vitamin D und K2 immer zusammen und setzten Sie bei der Supplementierung auf die Qualitätsform: all-trans MK-7.

Vielen Dank für dieses interessante Gespräch. Ich werde jetzt zu Hause mein Supplement auf K2VITAL überprüfen.

Bewusst entscheiden: Produktlabel checken und auf den Markenrohstoff K2VITAL achten.

QR-Code scannen & mehr erfahren:

Dr. Lena Leder, Senior Manager Nutrition Science bei Balchem

Der stille Gamechanger für Körper und Gehirn

OMEGA-3

Was Omega-3 genau ist, woher es kommt und wie es im menschlichen Körper wirkt. Und warum es insbesondere in den Wechseljahren ein echter Gamechanger sein kann.

Text: Kirsten Schwieger Foto: Curated Lifestyle/unsplash+

Alle Welt redet von Omega-3, im Supermarkt schreien einen entsprechende Claims geradezu an. Der Hype um die mehrfach ungesättigte Fettsäure ist ernährungsphysiologisch absolut gerechtfertigt. Allerdings sollte man genau hinschauen und gezielt zu reinen Quellen greifen.

Die pflanzliche Omega-3-Form ist AlphaLinolensäure (ALA), die vor allem in heimischen Saaten und Nüssen steckt. Aus ihr kann der Körper theoretisch die beiden langkettigen Formen Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) herstellen. In der Praxis funktioniert dieser Umbau beim Menschen allerdings nur sehr mühsam und in winzigen Mengen. Daher ist es sinnvoller, dem Körper die beiden aktiven, marinen Formen EPA und DHA direkt zuzuführen. Sie sind ein echtes Superfood für die Gesundheit, steuern wichtige Prozesse im Immunsystem und halten Herz, Gehirn und Augen fit. Während DHA vor allem dafür sorgt, dass der Kopf und die Sehkraft bis ins hohe Alter scharf bleiben, bilden beide Fettsäuren zusammen eine mächtige, natürliche Bremse gegen stille Entzündungen. Aber auch die

Warum

pflanzliche ALA hat eine wichtige Aufgabe: Sie fungiert im Alltag als zuverlässiger Zellschutz und hilft dabei, das „schlechte“ LDL-Cholesterin in Schach zu halten.

Gerade für Frauen in den Wechseljahren gewinnt eine gute Versorgung mit Omega-3 an Bedeutung. Aufgrund der hormonellen Umstellung in dieser Lebensphase steigt das Risiko für Herz-KreislaufErkrankungen. Hier wirken die mehrfach ungesättigten Fettsäuren als natürlicher Schutz für Herz und Gefäße. Da in den Wechseljahren zudem die Neigung zu stillen Entzündungen im Körper zunimmt – was sich oft in Gelenkschmerzen äußert – hilft die entzündungshemmende Wirkung von EPA und DHA dabei, beweglich und schmerzfrei zu bleiben. Auch der oft beklagte „Brain Fog“ sowie depressive Verstimmungen können durch die nervenschützenden Eigenschaften von DHA positiv beeinflusst werden. Während pflanzliche Lebensmittel wie Walnüsse, Lein- oder Chiasamen ALA-Fettsäuren liefern, sind die besten natürlichen Quellen für EPA und DHA fettreiche Seefische wie Lachs, Hering, Makrele oder Sardinen. Wer diese Sorten regelmäßig verzehrt,

kann seinen Bedarf mitunter komplett über die Ernährung decken. Funfact: Genau genommen produzieren Fische Omega-3 gar nicht selbst, sondern nehmen es über die Nahrungskette auf, indem sie Algen fressen. Das ist auch der Grund, warum Zuchtlachs aus Aquakulturen heute deutlich weniger Omega-3 enthält als früher, da die Fische oft mit Getreidepellets gefüttert werden.

Insofern gilt Algenöl als das absolute Hochkonzentrat unter den Omega-3Quellen. Allerdings ist es viel teurer als

Gerade für Frauen in den Wechseljahren gewinnt eine gute Versorgung mit Omega-3 an Bedeutung.

Leinöl, welchem oftmals EPA und DHA zugesetzt wird. Wer zu Ölen greift, sollte darauf achten, dass sie unter OmegaSafe-patentierten Bedingungen frisch gepresst werden.

Unser Hering – Partner Content

ein unterschätzter Fisch die beste

Antwort auf teure Ernährungstrends ist

Für eine bewusste Ernährung landen oft beliebte Klassiker wie Lachs, Thunfisch oder exotische Superfoods im Einkaufskorb. Sie alle haben ihren festen Platz in einer ausgewogenen Küche. Doch neben den bekannten Favoriten übersehen wir oft einen heimischen Meeresbewohner, der zwar seit Generationen geschätzt wird, dessen wahres Potenzial heute aber neu entdeckt werden will: den Hering.

Kaum ein Lebensmittel bietet eine solche Nährstoffdichte. Als „Kraftstoff der Meere“ ernährt er Seevögel, Robben und zahlreiche Raubfische. So wie er die Meere am Leben hält, hält er uns stark und vital. Vollgepackt mit hochwertigem Eiweiß und essenziellen Omega-3-Fettsäuren liefert er genau die Bausteine, die unser Körper braucht, um fit und im Gleichgewicht zu bleiben. Gleichzeitig ist er deutlich preiswerter als viele andere Fischarten und Lebensmittel.

Bioverfügbarkeit schlägt Labor-Latein Man sieht es immer öfter: Ergänzend zu täglichen Mahlzeiten oder nach dem Sport greifen viele zu Riegeln oder Shakes.

Ein Blick auf die Zutatenliste verrät aber: Natur schlägt oftmals den Chemiebaukasten. Abgesehen von Zucker und zahlreichen Zusatzstoffen, nutzen viele Riegel etwa Kollagenhydrolysat, um den Eiweißgehalt

auf der Packung optisch zu pushen. Das Problem: Kollagen fehlt eine von 9 essenziellen Aminosäuren. Für den gezielten Muskelaufbau ist dieses Protein unvollständig. Der Körper benötigt alle Bausteine, um Muskelgewebe effektiv zu unterstützen. Fisch dagegen liefert von Natur aus alle essenziellen Aminosäuren in einer hochwertigen Kombination und enthält dazu Omega-3-Fettsäuren sowie Mikronährstoffe wie Jod, Niacin sowie die Vitamine B12 und B3, die den Energiestoffwechsel und das Nervensystem unterstützen.

Tradition trifft Moderne: Vielfalt auf dem Teller

Bei Hering gehen die Themen Gesundheit und Genuss Hand in Hand. Man kennt ihn klassisch im Matjesbrötchen oder Heringsstipp – doch das ist erst der Anfang.

In diesem Allrounder steckt weit mehr: von unkompliziertem Fingerfood und

Kaum ein Lebensmittel bietet eine solche Nährstoffdichte.

Flying-Buffet-Ideen über Dürüm, Hering-Wraps und Tacos mit mexikanischen Vibes bis hin zur fitten Hering-Bowl, Frühlingsrollen, Hering-Burgern, Hering-Hot-Dogs oder als frische Hering-Stulle. Alle Varianten sind voll im Geschmack und ein echter Hingucker.

Qualität bieten Fischhändler oder Supermärkte mit Labels von Friesenkrone, Emder Matjes oder Nermerich – ob als Sherry-Hering, Preiselbeer-Matjes-Happen, Curry-Matjes oder Matjessalat. Eine Vielfalt, die entdeckt werden will.

Genau darum geht es bei der Initiative „Unser Hering“: Wir wollen zeigen, was wirklich in diesem besonderen Superfood steckt: starke Nährwerte, echte Handwerkskunst, nachhaltige Verarbeitung – und vielfältige Wege, Hering heute modern und genussvoll zu erleben.

Jetzt „Unser Hering“ folgen und keine Rezepte & Insights rund um diesen besonderen Fisch verpassen: Web: unser-hering.de Facebook, Instagram, TikTok, LinkedIn: Unser.Hering

In aller Munde ...

DARMGESUNDHEIT

…sind momentan Probiotika und Präbiotika zur Lösung zahlreicher Beschwerden und Leiden. Doch was ist wirklich dran an dieser natürlichen Wunderwaffe?

Text: Christiane Meyer-Spittler Foto: Point Normal/unsplash+

Probiotika sind „lebende“ Bakterien, die in bestimmten Lebensmitteln vorkommen oder als spezielles Produkt in der Apotheke erhältlich sind. Präbiotika, ausgewählte Ballaststoffe, sorgen dafür, dass sich diese lebenden Organismen im Darm ernähren und vermehren können. Dort regeln sie nicht nur eine problemlose Verdauung, sondern beeinflussen viel mehr Vorgänge in unserem Körper, als uns bewusst ist.

So hat zum Beispiel eine gesunde Darmflora bei Frauen auch einen entscheidenden Einfluss auf die Scheidenschleimhaut. Darm- und Scheidenflora sind nicht nur von ihrer Lage her eng miteinander verbunden, sondern auch voneinander abhängig. Jeder Durchfall, jede Verstopfung wirkt sich auf die Scheide aus. Denn der Darm dient als Speicher für ihre bakterielle Besiedelung, womit eine gesunde Darmflora essenziell für eine gesunde Schleimhaut in der Vagina ist. Hier siedeln sich hauptsächlich Laktobazillen an; gibt es von ihnen zu wenig, kommt es bei der Vaginalflora zu einer Dysbalance. Das

Während die chemische Pharmazie rein auf die Symptombehandlung abzielt, resultieren

Mikrokulturenpräparate aus der ursachenbedachten ganzheitlichen Medizin.

macht sie angreifbar für krankmachende Keime, Bakterien oder Pilzinfektionen.

Ebenso verhält es sich bei Harnwegsinfektionen, wovon Frauen viel häufiger betroffen sind als Männer. Das liegt unter anderem an der kürzeren Harnröhre, wodurch Bakterien leichter in die Blase wandern können. Zudem begünstigt die Nähe zwischen Darmausgang und Scheide die Infektionsanfälligkeit. Hiergegen gibt es nun neben Antibiotika auch anderweitige Produktlösungen, die Milchsäure oder Milchsäurebakterien enthalten. Sie üben über

Kollagen kann heute fast jeder.

WIR WOLLTEN MEHR DARAUS MACHEN

Der Markt ist voll von Kollagenpulvern – meist pur, oft süß formuliert und selten in einen größeren Ernährungskontext eingebettet. Genau hier setzt UNE Foods an. Wir haben Kollagen neu gedacht: als hochwertige, moderne Clean-Label-Rezeptur mit hydrolysiertem Kollagen, Kakaofasern und Inulin – ohne zugesetzten Zucker, ohne Süßstoffe und ohne unnötige Zusatzstoffe.

Das ist deshalb bemerkenswert, weil es zwei Nährstoffbereiche zusammenführt, die im Alltag vieler Menschen häufig zu kurz kommen: Eiweiß und Ballaststoffe. Während Kollagen meist als Einzelstoff vermarktet wird, ergänzen wir unsere Rezeptur bewusst um lösliche Ballaststoffe aus Inulin und ballaststoffreiche Kakaofasern. So entsteht ein breiteres, alltagstaugliches Nährwertprofil – klar formuliert, geschmacklich fein abgestimmt und konsequent auf das Wesentliche reduziert.

Eine 30 g-Portion liefert 13.000 mg Kollagenpeptide Typ I und III aus Rind (Koscher und Halal zertifiziert) sowie 12 g Ballaststoffe aus Kakaofasern und Inulin. Proteine tragen zur Erhaltung normaler Knochen und zur Zunahme an Muskelmasse bei. Ballaststoffe tragen bei entsprechender Aufnahmemenge zu einer normalen Darmfunktion bei. Für uns war deshalb klar: Wenn Kollagen Teil einer bewussten Ernährung sein soll, dann nicht isoliert, sondern in einer Rezeptur, die ernährungsphysiologisch sinnvoll aufgebaut ist.

Diese Philosophie endet für uns nicht beim Supplement. UNE Foods entwickelt auch alltagstaugliche Backmischungen für Brot, Kuchen und Pizza – ohne zugesetzten Zucker und ohne Zuckeralkohole, mit hochwertigen Zutaten wie Kollagenhydrolysat und Ackerbohnenprotein. So denken wir Ernährung nicht als kurzfristigen Verzicht, sondern als genussvollen Alltag: mit Rezepturen, die ballaststoffreich, proteinreich und kohlenhydratreduziert sind.

den Darm einen positiven Einfluss auf die Vaginalflora aus und regen zur Milchsäureproduktion in der Scheide an. Diese sorgt für ein saures Milieu auf der Schleimhaut und ist somit ein idealer Infektionsschutz gegen sämtliche Krankheitserreger.

Ein großer Vorteil der probiotischen Medizin gegenüber den chemischen Produkten liegt in deren Wirkweise. Während die chemische Pharmazie rein auf die Symptombe-

handlung abzielt, resultieren Mikrokulturenpräparate aus der ursachenbedachten ganzheitlichen Medizin. Und damit können auch spezifische Frauenkrankheiten, wie bakterielle Vaginose, Scheidenpilz oder wiederkehrende Blasenentzündung, nachhaltig beseitigt werden. Denn beim Einsatz der richtigen Probiotika bleibt die essenziell wichtige Darmflora erhalten, kommt wieder in ihr natürliches Gleichgewicht und kann Selbstheilungskräfte aktivieren.

ADVERTORIAL

nährstoffe wie Vitamin C, Niacin, Folsäure, Zink, MSM und B-Vitaminen. Entstanden ist UNE Foods („Unique Nutrition Experience“) aus unseren persönlichen Erfahrungen mit Themen wie Prädiabetes und Hashimoto. Die Suche nach Produkten, die Ernährung einfacher, verständlicher und alltagstauglicher machen, wurde schließlich zur Grundlage für die Entwicklung eigener Rezepturen. Was bleibt, sind Produkte und Markenverständnis, das sich bewusst von vielen Marktstandards absetzt: kompromisslos in der Rezeptur, klar im Anspruch, hochwertig in der Umsetzung.

Auch qualitativ gehen wir bewusst einen anderen Weg. Die Kakaofasern bringen von Natur aus ein feines, dezentes Schokoladenaroma mit. Gleichzeitig nutzen wir damit eine Upcycling-Zutat aus der Kakaoverarbeitung. Ergänzt wird die Rezeptur durch ausgewählte Mikro-

Dass UNE Foods diesen Weg mit Substanz geht, zeigt auch die externe Anerkennung: Das Unternehmen wurde zweimal in den German Accelerator aufgenommen – ein Programm vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für wachstumsorientierte Start-ups mit internationalem Skalierungspotenzial – und erhielt zudem 2023 das Gründungsstipendium NRW.

Für alle, die nicht einfach nur Kollagen wollen, sondern bessere Produkte für einen bewussten Alltag.

Mehr unter: unefoods.de

Mit dem Krebs leben

KREBSERKRANKUNG

Rund 241.400 Frauen in Deutschland erhalten jährlich die Diagnose Krebs. Heutzutage ist dieser oft behandelbar, und es gibt viel Unterstützung für Betroffene.

Text: Silja Ahlemeyer Foto: Rebekah Vos/unsplash

Am häufigsten tauchen die Tumore bei Frauen in der Brust auf. War das in früheren Jahren noch ein Anlass zu höchster Beunruhigung, hat sich heute das Bild ein wenig gewandelt: Brustkrebs ist heutzutage wesentlich besser behandelbar als früher, die Sterberate ist seit Jahrzehnten beständig rückläufig. Ein Grund dafür ist die stark verbesserte Früherkennung. Unter anderem durch Mammografie können Tumore bereits in einem frühen Stadium erkannt werden; zu einem Zeitpunkt also, zu dem sie noch gut operabel sind. Operative, strahlentherapeutische und medikamentöse Therapien sind zudem heutzutage gezielter, individueller abgestimmt und oft weniger belastend als früher.

Schwieriger ist die Lage beim Eierstockkrebs. Diese Tumore sind nicht so leicht zu identifizieren. Eine gesicherte Diagnose zu Eierstockkrebs kann nur durch eine Operation gegeben werden. Zusätzlich sind zur Bekämpfung der bösartigen Zellen auch Chemotherapien fast immer notwendig. „Das Risiko, an Eierstock-

krebs zu erkranken, scheint mit dem Alter anzusteigen. Bei Frauen unter 50 Jahren wird er selten diagnostiziert“, teilt die Deutsche Krebsgesellschaft mit. Liegt in der Familie Brust- oder Eierstockkrebs bereits vor, steigt das Risiko, ihn selbst zu bekommen, allerdings an. Doch ob mit oder ohne familiäre Vorbelastung – die regelmäßige Krebsvorsorge sollte jede Frau wahrnehmen. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen in vielen Fällen die Kosten dafür.

Hilfe annehmen

Eine Krebsdiagnose zu bekommen, ist immer ein Einschnitt ins Leben. Doch muss niemand der Krankheit allein entgegentreten. Krebsinitiativen und Selbsthilfegruppen bieten Rat, Ermunterung und eine Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Sie geben auch Hilfen für das weitere berufliche und soziale Leben, etwa wenn es darum geht, den Job umzustellen oder Rehabilitationsmaßnahmen nach einer Operation durchzuführen. Unter www.krebsgesellschaft.de findet man

entsprechende Adressen. Verwandte und Freunde können maßgeblich dabei helfen, die Zeit der Krankheit gut zu überstehen. Wichtig für betroffene Frauen ist es, sich jetzt besonders liebevoll um sich selbst zu kümmern und den eigenen Weg zu finden. Dabei unterstützen kann unter anderem regelmäßiger, sanfter Sport. In verschiedenen Studien wurde beispielsweise nachgewiesen, dass körperliche Bewegung nach einer Operation und anschließender Chemo- oder antihormoneller Therapie das Rückfallrisiko deutlich senken kann. Viele Brustzentren integrieren Sport daher auch in ihre Behandlungen.

Schön fühlen trotz Krankheit

Eine der gefürchtetsten Nebenwirkungen der oft notwendigen Chemotherapie ist der Haarausfall. Dazu kommen bei vielen Frauen Veränderungen der Haut, die während der Krebserkrankung sehr sensibel werden kann. Hilfe, damit umzugehen und sich in seinem Körper wieder ein Stück wohler zu fühlen, bietet die Organisation DKMS Life. Deutschlandweit organisiert sie kostenlose Kosmetikseminare für krebskranke Mädchen und Frauen. In einem rund zweistündigen Programm geben ehrenamtliche Kosmetikexpertinnen hier Tipps zur Gesichtspflege und zum Schminken. Ein weiterer Programmpunkt ist eine Tücher- und Kopfschmuckberatung.

Onkobutler – Partner Content

Selbst die Brust abtasten Je früher der Krebs bemerkt wird, desto besser ist er behandelbar. Daher ist auch die regelmäßige Selbstuntersuchung der Brust wichtig. Unter www.leben-mit-brustkrebs.de gibt es eine Anleitung, wie jede Frau ihre Brust auf Knubbel oder Veränderungen untersuchen kann.

Mit App-Begleiter durch die Krebstherapie

Jede Krebsdiagnose wirft Betro�enen erst mal aus der Bahn. Gerade dann sind ein kühler Kopf und der Überblick durch den kommenden Therapiealltag gefragt.

Nach einer Diagnose kommt eine Unmenge an Informationen, Verordnungen, Behandlungen und Therapien auf die Patienten zu. Gerade in der Krebsmedizin werden die Behandlungsmöglichkeiten erfolgreicher, aber auch immer individueller und komplexer. Viele unterschiedliche Ansprechpartner und Stationen müssen durchlaufen werden.

Die aktive Mitarbeit durch das Festhalten von Befi nden und möglicher Beschwerden der Erkrankten kann die Therapie dabei maßgeblich unterstützen. Genau darauf sind die behandelnden Ärzte und das Fachteam angewiesen, denn für einen optimalen Heilungsweg ist eine genaue Bewertung des individuellen Krankheitsverlaufes und eine hierauf abgestimmte Optimierung der Therapien unerlässlich.

Für solche Fälle ist nun Onkobutler auf dem Markt – eine App, mit welcher Ärzte gemeinsam mit der Firma Amgen ein wertvolles Hilfsmittel realisiert haben.

Mit ihr kann der persönliche Verlauf einer onkologischen Therapie sehr einfach und

schnell strukturiert festgehalten und für das jeweilige Behandlungsteam sichtbar und bewertbar gemacht werden. Das kann eine solide Basis für die persönliche Krebstherapie schaffen, besonders während der intensiven Behandlungsphasen.

Im digitalen Tagebuch sind die Vitalwerte und das Wohlbefi nden unter Beachtung des Datenschutzes sicher gespeichert.

Daraus erstellt diese App mit einem Klick des Betroffenen aussagekräftige Grafi ken über die sehr individuellen Symptome und Beschwerden. Sie lassen sich einfach und übersichtlich aufbereiten und für das nächste weichenstellende Arztgespräch an die Praxis oder Behandler geschützt übermitteln.

Dank des Engagements von Amgen ist Onkobutler für Patienten unter Krebstherapie kostenfrei verfügbar. Die App ist übersichtlich und kann intuitiv bedient werden.

Wer WhatsApp auf dem Mobiltelefon nutzt, kommt problemlos auch mit dieser

Weitere Informationen über Onkobutler unter: www.onkobutler.de und www.deutschesgesundheitsportal.de

App zurecht. Das ist von großer Wichtigkeit für Betroffene, die oftmals gerade zu Therapiebeginn ganz von der Behandlung vereinnahmt sind. Die App ist so konzipiert, dass sie während einer Krebstherapie gleichermaßen von allen Betroffenen nutzbar ist – unabhängig von der zugrundeliegenden Krebserkrankung und unabhängig von der Therapieart.

Desweiteren lässt sich über Onkobutler ein Medikamentenmanagement einrichten. Das erinnert zuverlässig an die rechtzeitige Einnahme von unterschiedlichen Medikamenten: wann, wie viele wovon und wie lange. Genauso wichtig ist die Hinterle-

gung relevanter Notfalldaten, damit diese in bestimmten Situationen unmittelbar verfügbar sind.

Nicht zu unterschätzen ist auch der psychologische Aspekt eines solchen Begleiters: Dadurch wird nicht über, sondern mit einem Patienten gesprochen, der wieder ein Stück weit ‚das Zepter in der Hand‘ hält.

Das Arztgespräch kann ‚auf Augenhöhe‘ stattfi nden, was für die mentale Gesundheit in dieser äußerst schwierigen Lebensphase sehr wichtig sein kann.

Mit digitalen Begleitern mehr erreichen

Persönliche Begleitung von Diagnose bis Nachsorge: Digitale Patientenbegleiter können Entlastung bringen.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 75.000 Frauen an Brustkrebs. Die Diagnose verändert das Leben der Betroffenen von einem Moment auf den anderen. Nicht nur Arzttermine und Therapien bestimmen den Alltag. Auch organisatorische Herausforderungen kommen hinzu. Genehmigungen, Abstimmungen mit verschiedenen Stellen oder die Kommunikation mit der Krankenkasse.

In dieser ohnehin belastenden Zeit wünschen sich viele Patientinnen Unterstützung, Orientierung und das Gefühl, auf ihrem Weg verlässlich begleitet zu werden. Wenn Abläufe klar sind und Unterstützung frühzeitig und kontinuierlich angeboten wird, bleibt den Betroffenen mehr Raum, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: ihre Genesung.

Die BARMER, eine der größten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland, bietet jährlich 500 Betroffenen eine individuelle Beratung von der Diagnose bis zur Nachsorge im Rahmen des „Versorgungs -

lotsen Brustkrebs“ an. Um deutlich mehr Betroffene begleiten zu können, entwickelt die Krankenkasse einen digitalen Versorgungspfad. Im Mittelpunkt steht dabei der Wunsch, den Versicherten organisatorische und emotionale Unterstützung zu bieten. Über die Zeit wird die BARMER dieses Angebot auf den medizinischen Bereich ausweiten, etwa durch die Zusammenarbeit mit Behandlungseinrichtungen wie der Charité. So entsteht eine Versorgung, die nicht nur effizienter ist, sondern ganzheitlicher und näher an den Bedürfnissen der Betroffenen.

Der digitale Behandlungsbegleiter Brustkrebs bildet alle Stationen der Behandlung ab, vom Krankenhausaufenthalt über die Chemotherapie bis in die Nachsorge und soll ab Ende des

Ihr VorsorgeCheck

Vorsorgemaßnahmen

Jahres über die App BARMER eCare zur Verfügung stehen. Geplant ist die Bündelung organisatorischer sowie emotionaler Unterstützung, bei der die Services der Krankenkasse, wie die Beantragung von Hilfsmitteln oder Fahrkostenerstattungen mit dem medizinischen Angebot des Brustzentrums der Berliner Charité verknüpft werden. Dort werden die Symptome von Patientinnen mit metastasierendem Brustkrebs über ein medizinisches Monitoring strukturiert erfasst und für individuelle Therapieanpassungen an die behandelnden Ärzte übermittelt. „Mit dem digitalen Behandlungsbegleiter Brustkrebs gehen wir einen wichtigen Schritt hin zu einer frauenspezifischen Gesundheitsversorgung. Damit können wir tausenden erkrankten Frauen in dieser aufwühlenden Zeit aktiv zur Seite stehen“, sagt Prof. Dr. med. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER.

Alle BARMER-versicherten Betroffenen können an dem kostenlosen digitalen Angebot teilnehmen. Der Begleiter verlinkt außerdem zu weiteren digitalen Services wie die App Meine BARMER, über die sich u. a. Krankengeld-Anträge verfolgen lassen, oder dem BARMER Teledoktor,

Sie wollen selbstbestimmt leben –zu jeder Zeit, in jedem Alter? Möglichkeiten, dafür vorzusorgen, gibt es viele. Wie gut haben Sie vorgesorgt?

Patientenverfügung 1 Vorsorgevollmacht 3

Bestattungsvorsorge-Vertrag 2

Dokumente geordnet abgelegt 3 ..............

Ihre Punktzahl:

der Telemedizin-App für die medizinische Behandlung und Beratung per Videosprechstunde. Perspektivisch soll das Konzept des digitalen Versorgungspfads auf weitere Erkrankungen wie Prostatakrebs ausgeweitet werden.

Ihr Ergebnis

13-16 Punkte

Bestellen Sie kostenlos unser Infoblatt „Wegweiser für Ihre Vorsorge“ unter Telefon: 06251 131-249 oder per E-Mail an: legate@cbm.de 5121 · Foto: iStock/DMP 7-12 Punkte 0-6 Punkte

Infos im Internet: www.cbm.de/vorsorge

Dringender Handlungsbedarf! Sprechen Sie uns gern unverbindlich an.

Weiter so! Sie sind auf einem guten Weg. Bleiben Sie jetzt nicht stehen!

Sehr gut! Ihre Vorsorge ist perfekt!

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Endlich wieder gut schlafen

WECHSELJAHRE

Sehr viele Frauen schlafen schlecht, doch kaum eine spricht darüber. Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten, wieder erholt und frisch aufzuwachen, weiß

Dr. med. Suzann Kirschner-Brouns.

Text: Katja Deutsch Foto: Presse

Dr. med. Suzann Kirschner-Brouns, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Medizinjournalistin und Autorin

Frau Dr. Kischner-Brouns, Sie haben kürzlich das Buch „Frauen und Schlaf“ veröffentlicht. Schlafen denn Frauen anders als Männer?

Ja! Wir wissen, dass Frauen etwa 20 Minuten mehr Schlaf benötigen, um sich genauso ausgeruht zu fühlen wie Männer –denn ihre Schlafeffizienz ist geringer. Der Schlaf gliedert sich in verschiedene Phasen: Leichtschlaf, Tiefschlaf und Traumschlaf. Besonders der Tiefschlaf ist wichtig für die Erholung, doch Frauen tauchen weniger tief ab in dieser Phase und wachen zudem nachts häufiger auf.

Was sind die Ursachen für diesen Gender Sleep Gap?

Für die Lücke im Schlaf bzw. in der Schlafeffizienz gibt es hormonelle und soziokulturelle Ursachen: Zu den hormonellen Ursachen zählen die weiblichen Geschlechtshormone. Die wichtigsten sind Östrogen und Progesteron, die sich im Verlauf des monatlichen Zyklus verändern und kurz vor der Menstruation abfallen – was den Schlaf beeinflusst.

Mädchen und Frauen benötigen in den zwei bis drei Tagen vor der Menstruation etwa 15 Minuten länger, um einzuschlafen. Während der Menstruation schlafen sie zudem rund 30 Minuten weniger pro Nacht.

Und unter den soziokulturellen Faktoren versteht man die Umgebung, in der ein Mädchen aufwächst, das heißt die Erziehung, die Religion, und die Möglichkeit, eine Ausbildung zu machen, und später eben auch die Rolle als Frau selbst. Wie lebt sie, wie ist diese Rolle definiert und was erwartet ihr Umfeld von ihr als Partnerin, Ehefrau, Mutter oder Großmutter? Was erwartet sie selber von sich? Frauen leisten laut Statistischem Bundesamt jede Woche neun Stunden mehr Care-Arbeit als Männer, und zwar oft zusätzlich zu ihrem Fulltime-Job.

Welche Rolle spielen die Wechseljahre beim Schlafen?

60 bis 80 Prozent aller Frauen in den Wechseljahren schlafen schlecht. In dieser Phase verändern sich die weiblichen Hormone dauerhaft: Zu Beginn der Perimenopause (Mitte bis Ende 40) sinkt bei vielen Frauen zunächst das Progesteron, ein wichtiges weibliches Geschlechtshormon, auch „Chill-Hormon“ genannt, das unter anderem für starke Nerven und guten Schlaf sorgt. Der Beginn der Wechseljahre zeigt sich daher oft in Schlafstörungen, da dieses Hormon fehlt. Östrogenrezeptoren kommen zudem in vielen Organen und Geweben des Körpers vor, auch im Schlafzentrum des Gehirns. Deshalb kann ein Östrogenmangel den Schlaf auch direkt beeinträchtigen.

Wie um alles in der Welt können wir wieder besser schlafen?

Man kann eine ganze Menge tun. Schlaf ist individuell, deshalb ist es wichtig, seinen eigenen Biorhythmus zu kennen. Es gibt genetische Frühaufsteher und Nachtschwärmer – Lerchen und Eulen

Wie ausgewechselt

Viele Frauen verorten ihre Beschwerden hormonell, obwohl ein Nährsto� mangel das eigentliche Problem ist. Das lässt sich heraus� nden und beheben.

Müdigkeit, Gereiztheit, allgemeine Erschöpfung: vielen Frauen geht es so. Ist die kräftezehrende Phase der monatlichen Blutungen vorbei, verorten viele ihr Ungemach in den Wechseljahren. Dabei verzeichnen nicht wenige Frauen ein chronisches Nährstoffdefi zit –, welches Auswirkungen auf hormonelle Prozesse haben kann. Denn Nährstoffe sind die Grundlage für die Hormonbildung: Sämtliche Botenstoffe sind abhängig von einer guten Nährstoff versorgung. Zudem wären viele Beschwerden der (Vor-)Wechseljahre nicht so belastend, wenn die Nährstoffbilanz des Körpers ausgeglichen ist.

Diese Erkenntnis war für Patricia Hitzler ein echter Aha-Moment. Mit Mitte 40

Weitere Informationen zu Sevenpura unter: www.sevenpura.com

– und wenn man ständig gegen seinen eigenen Rhythmus leben muss, wird man auch mit Schlafstörungen zu tun haben. Zweitens: Guter Schlaf beginnt am Tag. Das heißt, man sollte seinen Stresslevel am Tag beobachten und darauf achten, wie weit sich der Stress noch in den Abend hineinzieht, weil sich unser HerzKreislauf-System bei Stress im „Fight or Flight“-Modus befindet.

Und das gilt auch bei intensivem Sport bis zwei Stunden vor dem Zubettgehen, unser Blutdruck ist dann zu hoch, unser Puls rast, die Atmung geht zu schnell. Auch die Ernährung spielt eine Rolle: Ein leichtes, proteinreiches, frühes Abendessen hält den Blutzucker konstant und ist somit förderlich für den Schlaf. Hilfreich sind auch Einschlafrituale. Viele weitere wertvolle Tipps finden sich in meinem Buch.

Buchtipp: Viele Frauen leiden unter Schlafproblemen – sie schlafen schlechter ein, wachen häufiger auf und erreichen seltener die erholsamen Tiefschlafphasen. Gründe dafür sind sowohl hormonelle Veränderungen im Laufe des Lebens als auch die hohe körperliche und mentale Belastung im Alltag. Der Ratgeber von Dr. Kirschner-Brouns erklärt die Hintergründe weiblicher Schlafstörungen und zeigt praxisnahe Wege zu besserem und erholsamerem Schlaf.

Info: „Frauen und Schlaf“ (DuMont, ISBN: 978-3-7558-0082-8 , 224 Seiten, 20 Euro)

Wir unterschätzen den Muskel der Frau

Patrik Meier, COO Kieser

Was viele als „Nebenwirkung“ der Menopause wahrnehmen, ist oft schlicht Muskelverlust.

Wenn Frauen über die Wechseljahre sprechen, fallen Wörter wie Brainfog, Müdigkeit, Hormone, Angst oder Abbau. Verständlich. Aber genau hier liegt ein blinder Fleck: Wir sprechen über Hormone – und ignorieren den Muskel.

Dabei entscheidet er über die Zukunft. Muskelmasse schützt vor Osteoporose, stabilisiert den Stoffwechsel, wirkt Depressionen entgegen und sichert Selbstständigkeit bis ins hohe Alter. Was viele als „Nebenwirkung“ der Menopause wahrnehmen, ist oft schlicht Muskelverlust.

Die gute Nachricht: Dieser Prozess ist nicht alternativlos. Muskel lässt sich aufbauen – in jedem Alter. Aber nicht mit Schonprogrammen. Wer stärker werden will, muss den Muskel fordern. Bis an den Punkt der momentanen muskulären Erschöpfung.

Die Angst davor, „zu muskulös“ zu werden, ist überholt. Die eigentliche Gefahr ist zu wenig Muskel. Frauen brauchen Kraft – nicht irgendwann, sondern jetzt. Für Knochen, Körper und die Kontrolle über ihr eigenes Leben.

Foto: kieser.com

Ich wollte schon lange eigene Rezepturen entwickeln und exakt wissen, welche Qualität von Rohsto�en dahintersteckt.

schob die dreifache Mutter ihre extreme Müdigkeit und starken Haarausfall auf die Wechseljahre. Bis eine umfangreiche Nährstoffanalyse bei der bekannten Internistin und Ernährungsmedizinerin

Dr. Anne Fleck aus Hamburg eklatante Nährstoffdefi zite, u. a. schweren Eisenund Coenzym Q10-Mangel, ans Licht brachte. Und das bei ausgewogener Er-

nährung und regelmäßigem Sport. Drei Monate später waren die Nährstoffspiegel und der Eisenspeicher auch dank Infusionen aufgefüllt, die Grundversorgung mit Omega-3, Coenzym Q10, Vitamin B, D3, Magnesium, Zink, Eisen und Selen durch kontrollierte Einnahme von Supplements sichergestellt und Symptome wie Müdigkeit und Haarausfall signifi kant verbessert.

Die Begegnung und erfolgreiche Behandlung war ein Startschuss für eine Unternehmensgründung. 24 Monate später lancierte Dr. Anne Fleck mit Partnern wie Patricia Hitzler den Nahrungsergänzungsanbieter Sevenpura. „Ich wollte schon lange eigene Rezepturen entwickeln und exakt wissen, welche Qualität von Rohstoffen dahintersteckt. Es gibt ja schon ‚Reinsubstanzenhersteller‘, dennoch sind da oft Stoffe drin, die ich nicht befürworte. Mit einem soliden Team haben wir das Unternehmen Sevenpura gegründet, um

meine Expertise einzubringen und hochwertige Rezepturen nach neuestem Stand der Forschung zu entwickeln“, so Dr. Fleck. Geschäftspartnerin Hitzler erklärt: „Wir ticken ähnlich, sind qualitätsbesessen und teilen dieselben Werte.“ Was Dr. Fleck bestätigt: „Es geht um Innovation, sinnvolle Zusammensetzungen und um höchstmögliche Reinheit bei bester Bioverfügbarkeit. Und um seriöse Aufklärung, denn Ernährung ist und bleibt immer die Basis!“

Text: Jakob Bratsch
Sevenpura – Partner Content
Cool und entspannt durch heiße Zeiten –mit Femibion® Menopause

Die Wechseljahre markieren für viele Frauen den Beginn einer neuen Lebensphase. Oft noch negativ konnotiert, kann diese Zeit des Wandels neue Perspektiven eröffnen und dabei helfen, bewusster auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Viele Frauen erleben diese Phase als Anlass, Prioritäten neu zu setzen, mehr Selbstbestimmung zu gewinnen und mit neuer Stärke ihren eigenen Weg zu gehen. Nahrungsergänzungsmittel wie Femibion ® Menopause können dabei helfen, die Linderung typischer Beschwerden der Wechseljahre gezielt zu unterstützen. 1

Rund neun Millionen Frauen in Deutschland befinden sich derzeit in den Wechseljahren. Dabei verläuft diese Phase bei jeder Frau unterschiedlich: Während manche Frauen kaum Veränderungen wahrnehmen, erleben andere körperliche oder emotionale Beschwerden, die ihren Alltag beeinflussen können.

Häufig treten Hitzewallungen, Schlafprobleme sowie Muskel- und Gelenkbeschwerden auf. Auch Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten oder Stimmungsschwankungen können Anzeichen sein.

Umso wichtiger ist es, das eigene Wohlbefinden bewusst in den Mittelpunkt zu rücken und Frauen dabei zu unterstützen, die Wechseljahre informiert, selbstbestimmt und mit einem positiven Körpergefühl zu erleben.

Eine aktuelle Studie zeigt, dass 85 Prozent der Frauen unangenehme Beschwerden während der Wechseljahre erleben und sich Unterstützung wünschen, die ihnen Erleichterung verschafft und hilft, ihren Alltag aktiv zu gestalten.2

Hitzewallungen? Nein, danke!

Ein wichtiger Baustein zur Unterstützung des Wohlbefindens während der Wechseljahre neben einer ausgewogenen und gesunden Ernährung können Nahrungsergänzungsmit-

tel wie Femibion® Menopause Hitzewallungen sein. Die speziell entwickelte Formulierung mit Hopfenextrakt wurde darauf ausgerichtet, Frauen insbesondere bei Hitzewallungen zu unterstützen.1

Die Einnahme erfolgt unkompliziert einmal täglich abends vor dem Schlafengehen mit ausreichend Wasser. Bereits nach etwa vier Wochen regelmäßiger Einnahme können erste positive Effekte spürbar sein.

Unterstützung für aktive Frauen im Alltag Zusätzliche Unterstützung bietet Femibion® Menopause Plus. Die Kombination aus Hopfenextrakt sowie ergänzender Multivitaminund Mineralstoff-Tablette wurde speziell auf die Bedürfnisse von Frauen in den Wechseljahren abgestimmt.

Die enthaltenen B-Vitamine tragen zur Verringer-ung von Müdigkeit und Ermüdung bei3 und können dabei helfen, sich auch in anspruchsvollen Phasen aktiv und leistungsfähig zu fühlen. Pantothensäure unterstützt die geistige Leistungsfähigkeit sowie eine normale kognitive Funktion4, während Vitamin D, Vitamin K und Calcium zum Erhalt gesunder Knochen beitragen.5

1Hopfen hilft Frauen bei der Bewältigung von typischen Erscheinungen der Wechseljahre, wie Hitzewallungen.

2Basierend auf einer umfassenden 5-jährigen prospektiven Kohortenstudie mit 2570 Frauen (45-55 Jahre) in Massachusetts zwischen 1982 und 1987.

3Folat sowie die Vitamine B2, Niacin, Pantothensäure, B6 und B12 tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.

4Pantothensäure trägt zu einer normalen geistigen Leistung bei. 5Vitamin D, K und Calcium tragen zum Erhalt normaler Knochen bei.

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Femibion® Menopause ist ein Nahrungsergänzungsmittel und kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und gesunde Lebensweise.

Beide Produkte von Femibion® Menopause sind hormonfrei sowie gluten- und laktosefrei und enthalten keine gentechnisch veränderten Organismen oder Schweinegelatine.

Selbstbestimmt leben: Warum Freiheit mit 50Plus wächst

EINLEITUNG

Mit dem Älterwerden wächst nicht nur die Erfahrung – auch die Freiheit nimmt zu. Viele Menschen ab 50 entdecken ihre Zeit als wertvollste Ressource neu. Verpflichtungen verändern sich, Kinder sind oft aus dem Haus, berufliche Weichen sind gestellt.

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Zum ersten Mal seit Jahrzehnten entsteht ein Raum, in dem Entscheidungen nicht mehr von äußeren Erwartungen, sondern von innerer Klarheit geprägt sind. Diese Lebensphase eröffnet Chancen, bewusster zu leben und mutiger neue Wege einzuschlagen.

Selbstbestimmung bedeutet heute vor allem, Prioritäten neu zu ordnen. Wer die 50 überschritten hat, weiß genauer, was ihm guttut – und was nicht mehr ins Leben passt. Gesundheit rückt stärker in den Fokus, nicht aus Angst, sondern aus dem Wunsch nach Lebensqualität.

Viele investieren in Bewegung, Ernährung und Prävention, um aktiv und unabhängig zu bleiben. Gesundheit wird damit zu einem Schlüssel für Freiheit: Wer sich körperlich und mental wohlfühlt, kann sein Leben selbst gestalten.

Auch das Wohnen wird neu gedacht. Manche möchten sich verkleinern, um mehr Flexibilität zu gewinnen. Andere suchen Gemeinschaftsformen, die Austausch und Unterstützung bieten. Wieder andere entdecken das Landleben oder die Stadt neu. Die Frage lautet nicht mehr: „Wie muss ich wohnen?“, sondern: „Wie

möchte ich wohnen, damit es zu meinem Leben passt?“ Diese bewusste Gestaltung zeigt, wie stark der Wunsch nach Autonomie geworden ist.

Reisen erhält ebenfalls eine neue Bedeutung. Statt schneller Wochenendtrips stehen heute Erlebnisse im Vordergrund, die inspirieren, entschleunigen und den Horizont erweitern. Viele entdecken Langzeitreisen, Kulturprogramme oder naturnahe Auszeiten. Reisen wird zu einer Form der Selbstfürsorge – und zu einem Ausdruck persönlicher Freiheit.

Gleichzeitig entsteht Raum für neue Möglichkeiten: berufliche Neuorientierung, ehrenamtliches Engagement, kreative Projekte oder das Wiederentdecken alter Leidenschaften. Wer seine Zeit als kostbare Ressource begreift, trifft Entscheidungen mit mehr Tiefe. Die Lebensphase 50Plus wird so zu einer Zeit des Aufbruchs, in der Menschen bewusst gestalten, statt nur zu reagieren.

Freiheit entsteht nicht trotz des Alters, sondern durch das Alter: aus Erfahrung, Gelassenheit und dem Mut, das eigene Leben aktiv zu formen. Genau darin liegt die besondere Stärke dieser Generation.

Wer die 50 überschritten hat, weiß genauer, was ihm guttut –und was nicht mehr ins Leben passt.

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Zukunft gestalten: Mit dem Nachlass etwas Gutes tun

Viele Experten empfehlen, den persönlichen Nachlass rechtzeitig zu regeln.

Die Vision des Startenors José Carreras entstand 1988, nachdem er von seiner Leukämie geheilt werden konnte: „Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem.“ Helfen Sie uns, dieses Ziel zu erreichen. Für viele Menschen ist es eine Herzensangelegenheit, verantwortlich zu handeln, auch bezogen auf ihre letzten Wünsche.

Wenn Sie Ihren Nachlass in die Hände einer gemeinnützigen Organisation legen möchten, gibt es mehrere Möglichkeiten. Setzen Sie etwa die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung (DJCLS) als Alleinerbin ein, geht Ihr Vermögen an die Stiftung. Gleichzeitig übernimmt diese Aufgaben, die damit zusammenhängen, wie die Beerdigung oder die Haushaltsauflösung. Anders bei einem

Dr. Ulrike Serini, Geschäftsführerin und Justiziarin der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung

Vermächtnis – hier vermachen Sie einen Teil Ihres Vermögens und der Erbe übernimmt die anfallenden Aufgaben. „Wird die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung Erbe oder Vermächtnisnehmer, tragen wir Sorge, den letzten Willen zu erfüllen. Es ist uns ein besonderes Anliegen, die Wünsche der Verstorbenen verantwortlich, gewissenhaft und vorausschauend zu verwirklichen“, so Dr. Ulrike Serini, Geschäftsführerin und Justiziarin der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung. Das Entscheidende ist das Vorliegen eines Testaments. Ist keines vorhanden, greift die gesetzliche Erbregelung. Auch ein Vermächtnis muss im Testament festgehalten werden, in dem Wünsche zur Beerdigung enthalten sein können. Darüber hinaus gibt es weitere Dinge zu beachten, über die wir gerne informieren.

Hierzu können Sie unsere ausführliche neue Informationsbroschüre „Willen sichern –Hoffnung schenken“ bestellen und/oder ein Gespräch mit uns vereinbaren unter der E-Mail: info@carreras-stifung.de

Uwe-Matthias Müller, Geschäftsführender Vorstand Bundesverband Initiative 50Plus Europa

Natürlich vital bleiben

VITALITÄT

Vitalität im Alter ist kein Zufall, sondern die Summe täglicher, achtsamer Routinen mit Unterstützung der Natur. Die besten Bausteine für ein aktives Leben im Alter.

Text: Kirsten Schwieger Foto: Natalia Blauth/unsplash+

Altern lässt sich nicht aufhalten, aber die Art und Weise, wie wir altern, liegt zu einem großen Teil in unserer Hand. Eine lange Healthspan voller Vitalität ist das Ergebnis vieler kleiner Veränderungen im Alltag. Mit zunehmender Lebenserfahrung kann Gesundheit bewusster gestaltet werden. Durch nachhaltige Routinen, eine ausgewogene Lebensweise sowie Unterstützung durch die Natur lässt sich Gesundheit und Lebensqualität erhalten.

Neben Bewegung und Schlaf liegt eine wirksame Stellschraube dafür auf dem Teller. Was wir essen, entscheidet maßgeblich darüber, wie fit wir uns fühlen. Eine Kost, die Entzündungen im Körper entgegenwirkt, ist wie ein Schutzschild gegen viele typische Altersbeschwerden.

Frisches Gemüse, Obst und Nüsse stecken voller aktiver Pflanzenstoffe und Vitamine, die gestresste Zellen reparieren. Zusammen mit wichtigen Spurenelementen wie Zink und Selen sowie gesunden Omega3-Fettsäuren aus hochwertigen Ölen oder Fisch bekommt der Körper genau die Bausteine, die er braucht, um Entzündungsprozesse im Keim zu ersticken.

Trotz bester Ernährung gehören Tabletten für die meisten älteren Menschen ab einem gewissen Punkt fest zum Alltag. Nicht selten müssen verschiedene Präparate gleichzeitig eingenommen werden – und mit jeder weiteren Pille wächst die Gefahr von Schwindel, Müdigkeit oder Magenproblemen, die den Alltag belasten. In vielen Fällen kann die sanfte Pflanzenheilkunde eine wunderbare und

schonende Ergänzung zur klassischen Schulmedizin sein, um den Körper nicht noch mehr zu strapazieren.

Neben Bewegung und Schlaf liegt eine wirksame Stellschraube für eine lange Healthspan auf dem Teller.

Kamillentee beruhigt seit Generationen den nervösen Magen, während Salbei bei Halsschmerzen und lästigen Schweißausbrüchen hilft. Wer mit zwickenden Gelenken oder Rückenschmerzen kämpft, findet oft Linderung durch Weidenrinde oder Teufelskralle.

Auch bei Schlafproblemen und innerer Unruhe muss es nicht gleich das schwere Schlafmittel sein – Lavendel, Baldrian und Passionsblume lassen das Nervensystem sanft zur Ruhe kommen.

Eine mediterrane Heilpflanze, die viele Nordeuropäer eher nicht auf ihrem Schirm haben ist die Aloe Vera.

Deren Gel kann nicht nur äußerlich zur feuchtigkeitsspendenden Hautpflege eingesetzt werden, sondern auch innerlich: Der natürliche Mix aus Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen mindert nicht nur oxidativen Stress auf zellulärer Ebene, sondern stärkt die Immunabwehr und die Magen-Darm-Gesundheit. Für die Unterstützung der geistigen Leis -

tungsfähigkeit und der Durchblutung ist Ginkgo seit Jahrzehnten eine der bekanntesten Heilpflanzen.

Am Ende nützt jedoch die beste Versorgung nichts, wenn die Seele dauerhaft unter Strom steht. Regelmäßige Pausen sind für den Körper das Signal, dass er sich entspannen darf.

Ein täglicher Spaziergang im Grünen, kleine Atemübungen zwischendurch oder sanfte Bewegungen wie Tai-Chi senken den Stresspegel spürbar – und das ist am

DIE SEHNSUCHT NACH GLATTER HAUT

Bereits ab Mitte 20 nimmt die körpereigene Kollagenproduktion kontinuierlich ab. Mit der Zeit verliert die Haut zunehmend an Elastizität, wirkt weniger straff und Falten werden sichtbarer. Zwar lässt sich dieser natürliche Prozess nicht aufhalten, doch kann die Haut gezielt unterstützt werden, um die Entstehung neuer Fältchen zu verlangsamen und bestehende Falten sichtbar zu mildern – ohne invasive Behandlungen oder aufwendige Pflegeroutinen.

Mit diesem Ansatz beschäftigt sich seit über zehn Jahren APRICOT Beauty aus München. Das Unternehmen entwickelt wiederverwendbare Silikon-Pads für glatte Haut, die gezielt bei Falten und feinen Linien unterstützen. Die Produkte werden regional hergestellt, sind vegan, tierversuchsfrei und ihre Wirksamkeit wurde in klinischen Studien nachgewiesen.

Grundlage ist eine patentierte Technologie, die die mechanische Wirkung von hochwertigem Silikon mit pflegenden Wirkstoffen verbindet. Das Silikon stabilisiert die Haut und reduziert Mimikbewegungen während der Anwendung. Gleichzeitig entsteht ein wärmespeicherndes Mikroklima, das die Aufnahme der Wirkstoffe unterstützt. Bei regelmäßiger Anwendung können so feine Linien sichtbar gemildert und der Entstehung neuer Falten vorgebeugt werden. Die Pads sind bis zu 30-mal wiederverwendbar und stellen damit eine

Ende vielleicht die beste Medizin für ein langes, gesundes Leben.

Fakten: Die Heilpflanze Aloe Vera in vielen Kulturen als Symbol für Gesundheit, Schönheit und Unsterblichkeit. Studien weisen auf eine entzündungshemmende, antibakterielle, feuchtigkeitsspendende und regenerationsfördernde Wirkung des Aloe VeraGels hin.

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umweltschonendere Alternative zu herkömmlichen Einweg-Produkten dar.

Als Ergänzung zur täglichen Hautpflege lassen sich die Pads unkompliziert in den Alltag integrieren und gezielt an Stirn, Augen- und Schläfenbereich, Mundpartie, Hals oder Dekolleté anwenden – genau dort, wo die Haut Unterstützung benötigt.

Je nach Hautbedürfnis kommen unterschiedliche Wirkstoffe zum Einsatz: Hyaluronsäure versorgt die Haut intensiv mit Feuchtigkeit, Ectoin unterstützt die Hautbarriere, Vitamin C hellt dunkle Augenschatten oder Pigmentflecken sichtbar auf und Hexapeptid-8 sorgt für den extra Anti-Falten-Boost.

So verbindet APRICOT Beauty patentierte Technologie, sichtbare Ergebnisse und eine unkomplizierte Hautpflegeroutine für glatte und gepflegte Haut.

www.apricot-beauty.com

Gut leben hat kein Alter.

Kleine Änderungen der Alltagsroutine entfalten eine große Wirkung, wenn es um die eigene Gesundheit geht.

Warum gewinnt das Thema Gesundheit gerade für Menschen mit Lebenserfahrung an Bedeutung?

Weil sich der Blick verändert. Gesundheit wird nicht mehr als selbstverständlich gesehen, sondern als etwas, das aktiv gestaltet werden kann. Es geht weniger um schnelle Lösungen, sondern um nachhaltige Gewohnheiten, die sich gut in den Alltag integrieren lassen und langfristig zu mehr Wohlbefinden beitragen.

Welche Rolle spielen Routinen dabei? Eine entscheidende. Es sind oft die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Ein bewusster Start in den Tag, regelmäßige Pflege oder eine ausgewogene Ernährung. Solche Routinen geben Struktur und schaffen Verlässlichkeit. Sie helfen dabei, sich selbst nicht aus dem Blick zu verlieren und dem eigenen Körper Aufmerksamkeit zu schenken.

Warum wird Aloe Vera in diesem Zusammenhang so häufig genannt?

Aloe Vera ist seit Jahrhunderten bekannt und wird wegen ihrer Vielseitigkeit geschätzt. Sie passt gut zu einem Lebensstil, der auf Natürlichkeit und Ausgewogenheit setzt. Ob als Bestandteil der täglichen Ernährung oder in der Hautpflege, Aloe Vera lässt sich einfach in bestehende Routinen einbauen und unterstützt das gute Gefühl, bewusst für sich zu sorgen.

Worauf sollte man bei Aloe-VeraProdukten achten?

Vor allem auf die Qualität. Denn Aloe Vera ist nicht gleich Aloe Vera. Entscheidend ist, wie die Pflanze angebaut, geerntet und verarbeitet wird. Nur wenn das Gel aus dem Inneren des Blattes schonend gewonnen und zeitnah weiterverarbeitet wird, bleiben Reinheit und wertvolle Inhaltsstoffe bestmöglich erhalten.

Zusätzlich wichtig ist, dass Aloe Vera der Hauptbestandteil des Produktes ist.

Was zeichnet hochwertige Hersteller aus?

Transparenz und Kontrolle über den gesamten Prozess. Das Familienunternehmen Forever Living Products steht seit fast 50 Jahren für diesen Anspruch und gilt heute als weltweit führender Hersteller von Aloe-Vera-Produkten. Das Unternehmen bewirtschaftet eigene Felder und verwendet ausschließlich Aloe Barbadensis Miller, eine Sorte, die für ihre besondere Qualität geschätzt wird.

Wie wird die Qualität konkret sichergestellt?

Die Aloe wird auf eigenen Feldern nach hohen ökologischen Standards angebaut. Die Blätter werden von Hand geerntet, sorgfältig filetiert und innerhalb weniger Stunden weiterverarbeitet. Regelmäßige Qualitätskontrollen und moderne Verarbeitungsverfahren sorgen dafür, dass die Produkte konstant hohen Ansprüchen gerecht werden. Dabei steht im Mittel-

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punkt, die ursprüngliche Qualität der Aloe Vera durch eine schonende Verarbeitung bestmöglich zu bewahren. So bleibt ihre natürliche Beschaffenheit erhalten und manche Produkte, wie die Getränke, kommen sogar ganz ohne Konservierungsstoffe aus.

Was bedeutet das für den Alltag?

Qualität zeigt sich auch im guten Gefühl, eine bewusste Entscheidung für sich selbst zu treffen. Ein Glas Forever Aloe Vera Gel™ am Morgen oder eine Pflegeroutine am Abend können Teil kleiner Rituale werden, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Häufig sind es genau diese Gewohnheiten, die langfristig den Unterschied machen.

Ihr persönlicher Rat?

Sich selbst ernst nehmen. Sich Zeit für sich nehmen. Und die kleinen Routinen pflegen, die guttun. Denn genau daraus entsteht langfristig das, was wir Gesundheit nennen.

Leidenschaft hält jung

GROSSES INTERVIEW

Schlagerikone Andrea Berg im Interview über Authentizität, mentale Gesundheit, Leidenschaft, ihre soziale Arbeit und wie sie mit 60 Jahren zu einer Harley gekommen ist.

Text: Kirsten Schwieger Foto: Berglive/Nadine Volz

Motorradführerschein mit 16, mit 60 Jahren immer noch auf dem Motorrad unterwegs: Was fasziniert Sie am Motorradfahren?

Eine erste Liebe hat die Leidenschaft fürs Motorradfahren in mir entfacht. Dieses Gefühl von Freiheit. Dieser Moment, wenn man in einer Gruppe ganz entspannt über einen Bergpass fährt, ohne sich Gedanken zu machen. Ich war immer Motorradfahrerin und mag diesen Typ Mensch, mit seiner schwarzen Lederkluft – die sind einfach echt und authentisch. Das will ich noch machen, so lange, wie es Spaß macht.

Seit wann fahren Sie Harley-Davidson?

Natürlich haben wir immer den Traum gehabt, Harley zu fahren und ich durfte mir diesen in den vergangenen Jahren immer wieder erfüllen. Im Rahmen meiner Unterstützung der Harley-Davidson CharityTour für muskelkranke Menschen bin ich nun mit einer exklusiven Maschine unterwegs, die ich den ganzen Sommer über mit großer Leidenschaft fahre. Bei diesem Cruisen geht es ja gar nicht um Geschwindigkeit, sondern um das Erlebnis mit anderen Menschen zusammen, mit dieser Clique von Gleichgesinnten. Dass es zugunsten muskelkranker Menschen ist, macht das Ganze noch mal besonders und wertvoller. Die Sensibilisierung für dieses Thema ist mir ganz wichtig. Bei jedem Event meiner Sommer-Open Airs in Deutschland und Österreich fahren wir dann mit den Harleys

auch auf die Bühne. Bei den Konzerten gibt es spezielle Lose zu kaufen und am Ende des Jahres wird meine exklusive Harley für diesen guten Zweck verlost. Ich hoffe, dass eine große Summe für die Harley-Davidson Charity-Tour zusammenkommt.

Was für Leidenschaften leben Sie sonst noch aus?

Die Musik und die Natur sind zwei weitere große Leidenschaften. Kleine Dinge wie eine Blume, die ich fotografiere oder einen Sonnenaufgang lassen mein Herz hüpfen. Und diese echten Momente auf der Bühne, wenn ich das Feedback der Menschen spüre. Diese Authentizität und Echtheit sind meine Leidenschaft. Je älter ich werde, desto intensiver versuche ich, den Augenblick zu genießen und ehrfürchtig dankbar zu sein für solche Momente.

Für Ihr soziales Engagement haben Sie das Bundesverdienstkreuz bekommen. Welche Projekte liegen Ihnen besonders am Herzen?

Die Kinder. Ich habe das stups-Kinderzentrum in Krefeld mit aufgebaut – eine inklusive Kindertagesstätte mit einem angeschlossenen Kinder- und Jugendhospiz. Und was mir auch ganz, ganz wichtig ist: unsere alten Menschen, unsere Senioren. Die Hospize, die Palliativabteilungen, die Würde des Menschen: Das liegt mir ganz besonders am Herzen.

Zu Ihrem 60. Geburtstag Anfang des Jahres haben Sie sich einen ganz besonderen Wunsch erfüllt – warum?

Alle denken ja immer, man müsse zum runden Geburtstag eine riesige Party steigen lassen. Ich habe gesagt: Nee, das zelebrieren wir anders. Wir bündeln jetzt meine ganzen karitativen Aktivitäten im Verein „Andrea Berg hilft e. V.“ mit einem tollen Netzwerk. Ich habe zu meinem Geburtstag statt einer Party ein Startkapital von

Je älter ich werde, desto intensiver versuche ich, den Augenblick zu genießen.

60.000 € eingebracht und jeder kann sich dran beteiligen. Ein Kuratorium entscheidet, welche Projekte unterstützt werden – in diesem Jahr wie angesprochen unter anderem die Harley-Davidson CharityTour. Und was mir ebenfalls wichtig war: Ich möchte meinen Geburtstag gemeinsam mit meinen Fans bei jedem meiner Sommer Open-Airs feiern.

Woher nehmen Sie die Energie für Ihre aufwändigen Bühnenshows? Diese Energie ist wie ein Perpetuum Mobile. Sie kommt absolut zurück durch die Begeisterung, die ich von meinen Fans bekomme. Diese Auftritte sind für mich wirklich pures Adrenalin. Das kann ich gar nicht in Worte fassen. Es macht dich zur Superwoman. Deshalb freue ich mich jetzt riesig auf unsere Sommer-Open Airs und ganz besonders auf mein Heimspiel am 17. und 18. Juli in Aspach mit einem Gaststar an jedem der beiden Abende. Das ist für mich das absolute Highlight des Jahres. Wir haben wieder eine tolle Show mit allen Superhits vorbereitet, die auch auf meinem Best Of-Rekordalbum enthalten sein werden – ihr dürft gespannt sein …

Wie bleiben Sie fit?

In der unmittelbaren Tourvorbereitung treibe ich wieder regelmäßiger Sport, bin eine Stunde am Tag auf dem Crosstrainer. Und dann mit ein bisschen Pause noch Krafttraining und Pilates, Dehnen oder Atemübungen. Auf dem Crosstrainer packe ich mir die neue Show aufs Ohr und lerne die Abläufe. Dann weiß ich auch, wie

viel Kraft ich brauche, wenn ich renne und dabei singe. So kann ich das Fitnessprogramm perfekt mit meiner Showvorbereitung kombinieren.

Einen Well Aging-Tipp für die Leserinnen? Hauptsache, du hast gute Laune und dir geht es gut. Hauptsache, du hast Liebe um dich herum und genießt den Augenblick. Und glaub nicht alles, was du denkst. Es ist nicht immer worst case. Ich versuche wirklich, mich nicht in Gedankenkarusselle reinziehen zu lassen. Mit Angst und mit Wut erreicht man nicht viel. Mach es mit Leichtigkeit und steigere dich nicht rein. Das ist für mich mentale Gesundheit.

Was bedeutet Ihnen Familie?

Das ist der innere Motor, der Antrieb dieses ganzen Andrea Berg-Kosmos. Ich machen das ja jetzt schon über 30 Jahre und mein Team ist längst Familie geworden. Der Inner Circle ist immer noch meine Tante, mein Onkel, meine Tochter und mein Mann – das ist wirklich großartig.

Faktbox

Die gelernte Arzthelferin berührt die Menschen seit fast 35 Jahren mit ihrer Musik – und weint selbst am liebsten aus Freude. Lieblingssong der Sängerin mit 14 Nummer-EinsAlben: „When the rain begins to fall“ (man achte auf die vielen Motorräder im offiziellen Video). Dabei ist ihr Vorbild im musikalischen Bereich Cher – auch, weil sie sich einfach einen Schlitz ins Kleid macht und ihr Leben genießt. Im Herbst erscheint die neue Edition von Andrea Bergs Best Of-Rekordalbum, das ab 26. Juni vorbestellt werden kann. Helden der ehemaligen Krankenschwester sind all die stillen Helden wie Feuerwehrmänner, medizinisches Personal und Altenpfleger.

ANDREA BERG

Für mehr Wohlbefinden in jeder Lebensphase

PRODUKTEMPFEHLUNGEN

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die das tägliche Wohlbefinden spürbar verbessern. Ob erholsamer Schlaf, bewusste Ernährung, natürliche Pflege oder gezielte Unterstützung für Körper und Haut – die folgenden Produktempfehlungen überzeugen durch durchdachte Konzepte, hochwertige Inhaltsstoffe und einen echten Mehrwert im Alltag. Entdecken Sie ausgewählte Begleiter, die Gesundheit, Komfort und Selbstfürsorge auf unkomplizierte Weise miteinander verbinden.

Das orthopädische Nackenkissen mit druckentlastendem Spezialschaum. Durch die ergonomisch geformte Abschrägung wird die Wirbelsäule optimal gestützt.

Preis: 104,90 € www.sissel.de

Premium- Nährstoffdrink mit über 70 Vitaminen, Mineralstoffen, Darmbakterien und Superfoods für Verdauung, Energie, Stoffwechsel, Haut & Haare. Ein Drink. Alles drin.

Preis: 79,99 € www.her.one

Für eine sichtbar glattere Stirn: Das wiederverwendbare Stirn Pad mit Hyaluron von APRICOT polstert Stirn- und Zornesfalten auf und spendet intensiv Feuchtigkeit.

Preis: 29,90 € www.apricot-beauty.com

Mehr als eine Instant-Mahlzeit: Die Cup Wunder von Miss Mineva’s vereinen bewussten Genuss mit einem guten Bauchgefühl. Protein- und ballaststoffreich, vegan, fermentiert und aus 100 % natürlichen Zutaten.

Preis: 2,99 € www.missminevas.de

Weiche Haut, kein Schwitzen, kein Geruch – ganz ohne Aluminiumsalze. Unsere Deocreme wirkt stark gegen Geruch und pflegt sanft, auch bei empfindlicher Haut. Natürliche Zutaten für ein gutes Gefühl den ganzen Tag.

Preis: 14,99 € www.ponyhuetchen.com

Premium- Kollagen für Frauen. Entwickelt für die tägliche Beauty- und Wohlfühlroutine in einer besonderen Lebensphase.

Preis: 49,99 € www.jikoaii.com

DIY-Prävention

VORSORGE

Neben der Einhaltung regelmäßiger Vorsorgekontrollen beim Arzt können Best Ager selber einiges tun, um möglichst lange gesund und vital zu bleiben.

Text: Kirsten Schwieger Foto: Getty Images/unsplash+

Viele Alterserkrankungen entwickeln sich schleichend und bleiben zunächst unbemerkt. Mit zunehmendem Alter gewinnt Gesundheitsvorsorge an Bedeutung.

haben. Regelmäßige (Fach)-Arztbesuche ohne akute Beschwerden sind also ein wichtiger Faktor für Lebensqualität und eine möglichst lange Gesundheitsheitsspanne – Stichwort Longevity.

Wer seinen Blutdruck regelmäßig selbst kontrolliert, erkennt Veränderungen frühzeitig.

Regelmäßige ärztliche Untersuchungen helfen dabei, Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig gegensteuern zu können. Dazu gehört die Kontrolle von Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin, aber auch des Seh- und Hörvermögens, der Knochendichte, Nierenfunktion sowie regelmäßige Check-ups von Haut und Zähnen. Auch die Krebsfrüherkennung sowie Impfungen wie Gürtelrose und Grippe sollten Best Ager auf dem Zettel

Viele wirksame Vorsorgemaßnahmen im Alter lassen sich aber auch in Eigenregie umsetzen. Damit ist nicht nur eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf gemeint, sondern neben dem Trainieren von Ausdauer und Kraft auch die eigenständige Prüfung wichtiger Vitalfunktionen. Eine der einfachsten und zugleich wirkungsvollsten Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge ist das regelmäßige Messen des Blutdrucks zu Hause. Denn mit zunehmendem Alter verlieren die Arterien an Elastizität. Dadurch steigt häufig vor allem der obere (systolische) Blutdruck. Das Gefährliche: Bluthochdruck verursacht oft über viele Jahre keine Beschwerden, erhöht jedoch das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzschwäche und Demenz. Trotz deutlich erhöhter Werte fühlen sich viele Menschen völlig gesund –während womöglich bereits Organe oder Gefäße kontinuierlich geschädigt werden. Wer

Messbare Qualität

seinen Blutdruck regelmäßig selbst kontrolliert, erkennt Veränderungen frühzeitig und kann gemeinsam mit dem Arzt rechtzeitig gegensteuern. Sinnvoll ist es, die Messungen unter vergleichbaren Bedingungen durchzuführen und die Werte zu dokumentieren. Experten empfehlen klinisch validierte Oberarm-Messgeräte mit passend sitzender Manschette.

Um erhöhten Blutdruck zu senken, erweist sich regelmäßige Bewegung als sinnvolle Gegenmaßnahme. Mit moderatem Ausdauertraining in Form von zügigem Gehen, Radfahren, Schwimmen oder Wandern lässt sich das Herz-Kreislauf-System auf Trab halten. Positiver Nebeneffekt: Der Blutzucker wird verbessert und die Knochen gestärkt. Gezieltes Muskeltraining dagegen hilft Kraft, Mobilität und Gleichgewicht zu erhalten. Bereits zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche können die Muskulatur stärken

Swiss – Partner Content

Regelmäßiges, eigenständiges Blutdruckmessen ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesundheitsvorsorge. Was bei der Auswahl eines geeigneten Gerätes zu beachten ist.

Der menschliche Blutdruck ist kein starrer Wert, der immer gleichbleibt. Er reagiert auf Stress, sportliche Aktivität und Ernährung. Eine einzelne Messung beim Arzt stellt daher nur eine Momentaufnahme dar, die recht wenig über den eigentlichen Zustand aussagt. Die regelmäßige Messung von Werten zu Hause ist frei von Stressfaktoren in einer Arztpraxis und erlaubt es,

den Blutdruck unter dem Einfluss des ganz normalen Alltags zu beobachten. Aus diesem Grund empfehlen Mediziner bei Verdacht auf Bluthochdruck heute standardmäßig das Führen eines Blutdrucktagebuchs. Denn nur die strukturierte Dokumentation über mehrere Wochen hinweg macht langfristige Muster sichtbar, die bei sporadischen Kontrollen verborgen bleiben.

B.Well Swiss teilt den Wunsch der Menschen, sich um ihre Angehörigen zu kümmern, und bietet medizinische Produkte für jedes Familienmitglied an. www.bwell-swiss.de

Um wirklich verlässliche Werte zu erhalten, empfiehlt sich die Anschaff ung eines klinisch validierten Blutdruckmessgeräts. Prüfsiegel garantieren, dass die Messgenauigkeit des Geräts in unabhängigen klinischen Studien streng überprüft wurde. So wie bei den Produkten der Schweizer B.Well Swiss AG. Das 2004 gegründete Unternehmen legt größten Wert auf eine derartige Qualitätskontrolle seiner Produkte, welche durch das angewandte Schweizer Kontrollsystem garantiert wird.

Bei der Auswahl des Gerätetyps empfiehlt sich ein Oberarmgerät, dem Goldstandard für die Messung zu Hause. Da sich die Manschette auf Herzhöhe befi ndet, ist sie weniger anfällig für Positionierungsfehler. Ein weiteres Kriterium, welches bei der Auswahl eines Geräts berücksichtigt werden sollte, ist die Benutzerfreundlichkeit. Hierzu zählen ein großes Display mit gut lesbaren Messwerten sowie eine einfache Bedienung mit Netz- und wahlweise Batteriebetrieb. Doch das A und O bei der Geräteauswahl ist ein Manschettendesign, welches sich passgenau am Oberarm anbringen lässt. Nur so lassen sich Anwendungsfehler vermeiden und Messgenauigkeit herstellen. Das Gerät PRO-35 aus dem Hause B.Well erfüllt all diese Kriterien. Das einfache und preiswerte Oberarmgerät für die regelmäßige Heimüberwachung

und das Risiko für Stürze deutlich senken. Auch die Knochen profitieren vom moderaten Krafttraining. Und last but not least: Neben dem Training von Ausdauer und Kraft will auch das Gehirn trainiert werden. Denkaufgaben, logische Rätsel, Konzentrations- und Merkfähigkeitsübungen fördern die Nervenzellen und deren Verbindungen. Studien belegen, dass kognitives Training – ebenso wie soziale Kontakte – Demenz vorbeugen und die Lebensqualität langfristig sichern kann.

Fakten:

Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin, körperliche Aktivität: Wenn diese vier Faktoren gut eingestellt sind, sinkt das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Demenz, Pflegebedürftigkeit und vorzeitige Sterblichkeit deutlich.

wurde für Anwender entwickelt, die Wert auf Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit ohne unnötige Komplexität legen. Dank der abnehmbaren Bezüge lassen sich die Manschetten des B.Well Blutdruckmessgeräts zudem leicht reinigen.

Ein solch solides Basismodell ist die richtige Wahl, wenn es primär um die unkomplizierte Werterfassung zur Routinekontrolle geht. Wer unter Herzstolpern, Herzrasen oder Vorhoffl immern leidet, sollte zu einem technologisch fortschrittlichen Modell mit Arrhythmie-Erkennung greifen. Das B.Well Messgerät TH-75 beispielsweise kann dank seiner Vorhoffl immern-Erkennung (AFib) dabei helfen, mögliche Herzrhythmusstörungen während der Blutdruckmessung zu identifi zieren.

Innerhalb der B.Well-Produktpalette nehmen Blutdruckmessgeräte einen besonderen Platz ein. Da die Unternehmens-Mission es ist, die Gesundheit der ganzen Familie zu schützen und zu erhalten, umfasst deren Portfolio darüber hinaus Mundpflegegeräte, Vernebler, Massagegeräte, Thermometer sowie Lösungen für die Kinderbetreuung. All diese Geräte sind Teil des täglichen Gesundheitsmanagements zur Prävention, Genesung und für die achtsame Pflege. B.Well ist heute in über 40 Ländern weltweit vertreten.

B.Well

Ein Zuhause, das bleibt

BARRIEREFREIHEIT

Hilfsmittel und barrierearme Lösungen ermöglichen einen selbstständigen und sicheren Lebensabend in vertrauter Umgebung.

Text: Kirsten Schwieger Foto: Getty Images/unsplash+

Die meisten Menschen der gut 19 Millionen Menschen ab 65 Jahren hierzulande möchten in ihren eigenen vier Wänden alt werden. Mit zunehmendem Alter verbringen viele von ihnen dort in der Regel auch der größten Teil des Alltags. Allerdings gestalten sich viele alltägliche Situationen und Tätigkeiten mit zunehmendem Alter schwieriger. Treppensteigen, duschen oder das Erheben von der Toilette: Viele früher unproblematische Tätigkeiten werden im Alter zur Herausforderung. Barrierefreiheit wird zum Schlagwort und Wunschtraum einer ganzen Generation.

Wenn das Treppensteigen zunehmend beschwerlich wird, stehen die Bewohner mehrgeschossiger Wohnungen oder Häuser vor einer schwierigen Entscheidung: umsiedeln ins Erdgeschoss oder Erschließung der oberen Etage(n) durch einen Treppenlift. Wer seinen Lebensabend nicht von einer Treppe bestimmen lassen will, entscheidet sich für letztere Lösung. Der Markt bietet eine Fülle verschiedener Modelle mit unterschiedlichen Funktionen und für jede

Barrierefreiheit wird zum Schlagwort und Wunschtraum einer ganzen Generation.

Treppenform. Wer noch allein Treppen steigen kann, profitiert von Handläufen für einen sicheren Gang.

Doch auch auf einer einzigen Etage gilt es, Stolperfallen zu beseitigen. Hierzu zählt nicht nur die Entfernung von Türschwellen, sondern auch die rutschfeste Ausgestaltung von Bodenbelägen und Teppichen sowie eine gute Beleuchtung. Größere Niveauunterschiede innerhalb einer Gebäudeebene oder einzelne Treppenstufen im Eingangsbereich oder zur Terrasse können durch Rampen ersetzt werden. Eine altersgerechte Gestaltung des Badezimmers erleichtert nicht nur die tägliche Nutzung, sondern sorgt für mehr Sicherheit. So verletzen sich laut der Unfallpräventionsorganisation „Das sichere Haus“ jährlich

rund 250.000 Menschen in Deutschland bei Unfällen im Badezimmer. Besonders häufig betroffen sind ältere Personen, da Stürze auf nassen oder rutschigen Oberflächen mit zunehmendem Alter schwerwiegendere Folgen haben können. Haltegriffe in Dusche oder Badewanne, Duschhocker und erhöhte Toilettensitze stellen erschwingliche Anpassungen dar. Die Errichtung einer bodengleichen Dusche kann aber auch ihr Geld wert sein.

Für den barrierefreien Umbau der eigenen Wohnung oder des Hauses stehen verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung. So bezuschusst die KfW mit ihrem Programm „Barrierereduzierung“ Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren in bestehenden Wohngebäuden. Wer größere Umbauten plant, kann alternativ im Programm „Altersgerecht Umbauen“ einen zinsgünstigen Kre-

dit in Höhe von bis zu 50.000 Euro nutzen. Menschen mit anerkanntem Pflegegrad können bei ihrer Pflegekasse Zuschüsse von bis zu 4.180 Euro für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen beantragen, beispielsweise für einen Treppenlift oder den Umbau des Badezimmers.

Auch die Krankenkasse, Unfallversicherung sowie die Alters- und Hinterlassenenversicherung können kontaktiert werden.

Fakten:

Der KfW-Zuschuss „Barrierereduzierung“ (Programm 455-B) beträgt aktuell 10 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal 2.500 Euro pro Wohneinheit. Wird der Standard „Altersgerechtes Haus“ erreicht, sind bis zu 6.250 Euro Zuschuss möglich.

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Die Stille Kraft der Solidarität

ZUKUNFT GESTALTEN

Testamentsspenden bilden eine der wichtigsten Säulen für die Arbeit von gemeinnützigen Organisationen. Doch was könnte mehr Menschen dazu bewegen, ihr Erbe für den guten Zweck einzusetzen?

Text: Nadine Wagner

Foto: Roman Odintsov/pexels

Laut einer im Februar 2025 durchgeführten forsa-Umfrage im Auftrag der SOS-Kinderdörfer würde rund die Hälfte aller Befragten (46 ) – unter der Annahme, sie könnten 100.000 Euro vererben – einen Teil ihres Nachlasses für den guten Zweck einsetzen. Ihnen geht es dabei weniger um materielle Werte; vielmehr möchten 72 Prozent ihre Überzeugungen und Ideale weitergeben, um auch über den Tod hinaus Gutes zu tun. Auf der Webseite www.mein-erbe-tut-gutes.de finden sich zahlreiche eindrucksvolle Beispiele, wie Testamentsspenden nachhaltige Veränderungen bewirken. Neben diesen Geschichten berichten auch Fördervereine, Umwelt- und Naturverbände sowie Hilfsorganisationen immer wieder von Projekten, die erst durch solche Spenden realisiert werden konnten. Hierzu gehört bspw. der Bau eines Gesundheitszentrums in Kodougouni (Mali) durch das Kinderhilfswerk Eine Welt. Dort erhalten besonders Kinder und Schwangere Zugang zu einer schnellen und zuverlässigen medizinischen Versorgung – eine lebenswichtige Unterstützung, die in vielen ländlichen Regionen oft fehlt. Für die Auswahl geeigneter Empfänger kann zudem das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) wertvolle Orientierung bieten.

Für die optimale Nachlassplanung ist es ratsam, sich rechtzeitig fachlichen Rat einzuholen, da Vielen noch immer nicht bewusst ist, dass gemeinnütziges Vererben überhaupt möglich ist. Zwar ist die gesetzliche Erbfolge in Deutschland strikt geregelt, mit einem handschriftlich verfassten Testament oder Erbvertrag lässt sich diese jedoch erweitern. So kann eine Testa-

mentsspende unter anderem in Form eines Vermächtnisses erfolgen, wodurch (Hilfs-) Organisationen oder aber zweckgebundene Projekte, Fördervereine und Verbände gezielt bedacht werden können, ohne die Erben zu belasten. Beim Vererben geht der Nachlass als Ganzes auf alle Erben – eine sog. Erbengemeinschaft – über; sie treffen sämtliche Rechte und Pflichten der ver-

storbenen Person. Nicht ausgeschlossen bei dieser Form des Nachlasses sind Erbstreitigkeiten, die laut „Streitatlas 2019“ zu den häufigsten Rechtskonflikten in Deutschland gehören.

Eine Testamentsspende ist weit mehr als eine einmalige Zuwendung – sie ist eine Investition in eine solidarischere Zukunft. Mit einer Spende dieser Art werden langfristig Projekte, Organisationen oder Initiativen, die einen positiven Einfluss auf unsere Gesellschaft haben, gefördert. Sie tragen dazu bei, dass gemeinnützige Arbeit aufrechterhalten und ausgebaut werden kann, sei es durch die Finanzie -

Neben diesen Geschichten berichten auch Fördervereine, Umwelt- und Naturverbände sowie Hilfsorganisationen immer wieder von Projekten, die erst durch solche Spenden realisiert werden konnten.

rung von Hilfsprojekten, die Förderung von Forschung oder die Unterstützung von Menschen in Not.

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Was bleibt? Mein Erbe. Für unsere Natur.

Ein tierreiches Wald-Idyll, grüne Auen oder das natürliche Plätschern eines reinen Bachlaufes – Gedanken und Bilder nur von früher?

Helfen Sie mit, bedrohte Tierarten und Lebensräume unserer Heimat auch für nachfolgende Generationen zu schützen und den Verlust der Artenvielfalt zu stoppen.

Geben Sie eigene Werte weiter: mit einem Testament zu Gunsten der gemeinnützigen Heinz Sielmann Stiftung. Wir fördern Natur- und Umweltschutz sowie das Naturerleben – ganz besonders für Kinder.

Deshalb setzt sich die Stiftung, ganz im Sinne ihres Gründerpaares (dem legendären Tierfilmer Heinz Sielmann und seiner Frau Inge Sielmann), mit viel Leidenschaft und aller Kraft für die Vielfalt der Natur und ihrer Erhaltung ein.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter 05527 914 414 www.sielmann-stiftung.de/testament

Ein kostenfreier Ratgeber zum Thema Testament und Engagement liegt für Sie bereit.

Testamentsspende für den Katastrophenschutz

Wer die Welt für seine Nachkommen auch nach seinem Ableben zu einem sicheren, lebenswerten Ort machen will, unterstützt die ehrenamtlichen THW-Helferinnen und -Helfer des THW.

Schwere Katastrophen nehmen weltweit zu – auch in Deutschland. Ereignisse, die in den letzten Jahrzehnten undenkbar waren, sind mittlerweile reale Szenarien: Extreme Wetterlagen wie die Überschwemmungen im Ahrtal, Waldbände Zugunglücke, Erdbeben aber auch kriegerische Bedrohungen sind keine Seltenheit mehr. Die Nato rüstet sich für den Ernstfall, der Zivilschutz für die deutsche Bevölkerung wird geprobt und verstärkt.

Der Bevölkerungsschutz steht heute vor den größten Herausforderungen seit Jahrzehnten – sein Rückgrat ist das Ehrenamt. Das THW ist eine tragende Säule im Zivilschutz.

Wenn nach großen Unglücksfällen oder öffentlichen Notlagen technische Hilfe für die lebenswichtige Versorgung der Bevölkerung gebraucht wird, sind die rund 88.000 überwiegend ehrenamtlichen THW-Helferinnen und -Helfer zur Stelle - rund um die Uhr.

Für die Aufgaben des Zivil- und Katastrophenschutzes benötigt das Technische Hilfswerk auch Spendengelder – hierbei unterstützt die Stiftung THW mit Ihrer Hilfe! So hilft z.B. eine Testamentsspende an die Stiftung THW dabei, das THW-Ehrenamt in Deutschland zu stärken: Dringend benötigte Spezialausstattung wie Notstromaggregate und Sandsackfüllanlagen werden schnell & unbürokratisch beschafft, spezielle Ausbildungen gefördert und neue THW-Helferinnen und -Helfer gewonnen. Mit Ihrer Spende wird aus Technik Menschlichkeit und aus Ausrüstung Rettung.

Ihr Kontakt zur Stiftung THW: Dr. Cornelia Lawrenz – Friedrichstr. 130b – 10117 Berlin Telefon: +49 (0)30 – 288769825 – E-Mail: info@stiftung-thw.de www.stiftung-thw.de IBAN: DE03 3705 0198 1900 4433 73 – Sparkasse KölnBonn

Sich über den Nachlass Gedanken zu machen, fällt vielen Menschen nicht leicht. Dabei kann es eine wunderbare Gelegenheit sein, die Zukunft aktiv mitzugestalten: In einem Testament halten Sie Ihre Wünsche fest und das Erbe kommt dort an, wo Sie möchten.

Mit einer Testamentsspende helfen Sie, weltweit und in Deutschland bedrohte Arten zu schützen und ihren Lebensraum zu erhalten. Wir beim WWF unterstützen

Sie in allen Phasen der Testamentsgestaltung und so entsteht Schritt für Schritt ein rechtsgültiges Testament, das zu Ihrer Lebenssituation und Ihren Vorstellungen passt.

Informieren Sie sich in den WWF Testamentsbroschüren über gemeinnütziges Vererben und Vermachen, über Pflichtteile, die gesetzliche Erbfolge und Testamentsformen.

Bestellen Sie noch heute oder rufen Sie gerne an:

WWF DEUTSCHLAND

P ETRA GÖHL

TEL. 030 311 777 730

TESTAMENT@WWF.DE

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