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FINANZEN
Tausche Abhängigkeit gegen Autonomie FINANZIELLE SELBSTBESTIMMUNG
Für Natascha Wegelin, Unternehmerin, Gründerin und CEO von Madame Moneypenny sowie SPIEGEL-Bestseller-Autorin und Investorin, ist das Kümmern um seine Finanzen ein Akt der Selbstfürsorge. Text: Katja Deutsch Foto: Mirjam Hagen, Nataliya Vaitkevich/pexels
Programmen zur finanziellen Selbstbestimmung teilgenommen.
Natascha Wegelin, Autorin, Unternehmerin, Gründerin und CEO von Madame Moneypenny
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esunde Ernährung? Natürlich! Dreimal die Woche Sport treiben? Klar! Einmal pro Woche den Finanzplan überprüfen? Äh, nein... welchen Finanzplan? Viele Frauen haben immer noch Hemmungen, sich ernsthaft mit dem Thema Geld zu beschäftigen. Dabei wäre das dringend nötig, denn sich auf eine mögliche Erbschaft und/oder den Ehemann als Altersvorsorge zu verlassen, ist leichtsinnig. Nachdem Natascha Wegelin durch eine schlechte Finanzberatung viel Geld verloren hatte, nahm sie das Thema Geld selbst in die Hand und gründete 2015 Madame Moneypenny. Seitdem haben mehr als 10.000 Frauen an ihren
„Ich muss mich um mein Geld kümmern, das heißt, ich muss mich um mich selbst kümmern“, sagt die erfolgreiche Unternehmerin. „Die eigenen Finanzen in die Hand zu nehmen, hat viel mit Selbstermächtigung und Selbstfürsorge zu tun, mit dem Tausch von Abhängigkeit gegen Autonomie – gerade für uns Frauen, die immer noch viel zu oft sagen: ‚Finanzen sind ein kompliziertes Thema, darum kümmert sich mein Mann oder ein Finanzberater‘.“ Wer sich frühzeitig mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigt, kann den Zinseszinseffekt, der durch die direkte Wiederanlage der Zinsen entsteht, am besten nutzen. Dieser spielt beim langfristigen Vermögensauf bau eine entscheidende Rolle. „Aber ich will hier bewusst niemanden entmutigen, man kann auch mit 40 oder 50 noch viel tun. Die Alternative, die eigentlich keine ist, wäre, Nichts zu tun. Wichtig ist, dass man überhaupt anfängt, zum Beispiel mit einem Haushaltsbuch, mit einer Aufstellung, welche
Der erste Schritt beim Vermögensaufbau ist immer die Analyse des Status quo, zum Beispiel mit Hilfe des bereits erwähnten Haushaltsbuchs. Einnahmen und Ausgaben anfallen, und sich die Frage stellt, wie viel man im Alter zum Leben braucht und wie viel man monatlich zurücklegen sollte, um den jetzigen Lebensstandard zu halten.“ Der erste Schritt beim Vermögensauf bau ist immer die Analyse des Status quo, zum Beispiel mit Hilfe des bereits erwähnten Haushaltsbuchs. Die Bestseller-Autorin kann außerdem nur alle empowern, mit Freunden über Finanzen zu sprechen und das Thema aus der Tabuzone zu holen. Bevor man Geld fürs Alter an der Börse anlegt, sollte man einen Notgroschen von mindestens drei Nettogehältern bilden. Erst dann geht es im zweiten Schritt darum, die Ziele für die private Altersvorsorge zu definieren: Wie viel brauche ich, um im Alter gut leben zu können und wie viel kann ich dafür monatlich investieren? Im dritten Schritt gilt es, herauszufinden, welches Modell der privaten Altersvorsorge am besten zu einem passt. „Ein
Die persönliche finanzielle Unabhängigkeit ist ein Ziel, das für alle Menschen gilt.
breit gestreuter ETF-Sparplan ist hier eine gute Basis. Und dann möglichst bald: Loslegen!“ ETF-Sparpläne haben gegenüber aktiv gemanagten Fonds neben deutlich geringeren Kosten den Vorteil, dass sie in Eigenregie und mit relativ wenig Aufwand aufgesetzt werden können und die Verantwortung nicht an Fondsmanager abgegeben wird. Gesunde Ernährung? Dreimal wöchentlich Sport treiben? Einmal wöchentlich einen Blick auf den Finanzplan werfen? Läuft doch!
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Small Caps vor dem Comeback? Warum Nebenwerte jetzt eine attraktive Alternative sein könnten Wenn alle Augen auf die großen Namen der Börse gerichtet sind, ergeben sich bei den mittelständischen Unternehmen abseits der bekannten Indizes spannende Gelegenheiten.
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ährend große Aktienindizes von Rekord zu Rekord eilen, bleibt der Small Cap-Sektor bislang im Schatten. Der DAX übertraf den SDAX in den vergangenen zwei Jahren um 30 Prozent, und auch der MSCI World schnitt besser ab als sein Small-Cap-Pendant. Viele Investoren zogen daher Kapital aus dem Small Cap-Sektor ab und setzten auf TechGiganten wie Microsoft und NVIDIA. Doch genau hier könnte eine Chance liegen: Small Caps sind derzeit so günstig bewertet wie lange nicht mehr und könnten womöglich kurz vor dem Start des nächsten Small Cap Zyklus stehen. Bereits in den 90er-Jahren konnten die Wirtschaftsforscher Fama & French wissenschaftlich belegen, dass Small Caps langfristig höhere Renditen erzielen als große Unternehmen. Zwar wechseln sich die Phasen der Small Cap Out- und Underperformance in regelmäßigen Abständen ab, jedoch bleibt die Outperfor-
mance von Small Caps über lange Zeiträume statistisch signifikant. Ein Blick auf den Indexvergleich bestätigt das: Wer von 1999 bis 2025 im MSCI World Small Cap Index investiert war, erzielte über 850 Prozent Rendite – deutlich mehr als die rund 480 Prozent des MSCI World. Besonders hart getroffen war die letzten Jahre der deutsche Small Cap Sektor. Steigende Zinsen, hohe Energiekosten und zunehmende Regulierung setzte vielen mittelständischen Unternehmen zu. Getrieben durch die 1 Billion Euro große Investitionsoffensive – insbesondere für Verteidigung und Infrastruktur – der neuen Bundesregierung könnte die deutsche Wirtschaft nach zwei Jahren Rezession wieder an Fahrt gewinnen. Für Small Cap-Investoren könnte sich somit das perfekte Umfeld mit fallenden Leitzinsen, expansiver Fiskalpolitik und besseren Wirtschaftsdaten ergeben, was historisch optimale Bedingungen für eine signifikante Small Cap Outperfor-
Wer von 1999 bis 2025 im MSCI World Small Cap Index investiert war, erzielte über 850 Prozent Rendite – deutlich mehr als die rund 480 Prozent des MSCI World. mance waren. Ein Fonds, der von dieser Entwicklung profitieren könnte, ist der europäische Small Cap Fonds SQUAD Growth. Mit seinem Small Cap Ansatz und Deutschland-Anteil von über 40 Prozent ist er gut positioniert, um von den massiven Investitionen über die kommenden Jahre profitieren zu können. Enthaltene Unternehmen wie Friedrich Vorwerk (Infrastruktur für Stromtrassen), Frequentis (Luftraumsicherung), Fabasoft (Digitalisierung des öffentlichen Sektors) oder Mensch & Maschine (CAD-Software) könnten davon profitieren. Mit seinem langfristig orientierten aktiven Managementansatz konnte der Fonds
Mehr dazu unter: SQUAD Growth (Europäischer Aktienfonds – WKN (A-Tranche): A0H1HX Mehr Informationen über SQUAD FONDS unter: www.squad-fonds.de
Stephan Hornung,
Gründungsgesellschafter der Discover Capital GmbH & Fondsberater des SQUAD Growth Fonds
seit Auflage 2006 im Schnitt mehr als 10 Prozent jährliche Rendite erwirtschaften. Beachtlich dabei vor allem die geringe Schwankung des Fonds, welche deutlich niedriger ausfällt als bei den allseits bekannten Indizes MSCI World, S&P 500 oder DAX. Durch seinen langfristigen Ansatz und die geringe Korrelation zu den genannten Indizes eignet sich der Fonds somit als Portfoliobaustein zum langfristigen Vermögensauf bau. Dabei kann der Fonds sowohl als Einmalanlage als auch durch Sparplan zur Erreichung der eigenen finanziellen Ziele oder als Startkapital für Kinder und Enkelkinder eingesetzt werden.