CHB 10—11—12 20
2020 Oktober – Dezember Das Collegium Hungaricum Berlin fördert seit 1924 den kulturellen und wissenschaftlichen Austausch zwischen Ungarn und Deutschland. Das CHB ist Teil des Netzwerks ungarischer Kulturinstitute im Ausland.
Dorotheenstraße 12 10117 Berlin +49 30 212 340 - 0 collegium @ hungaricum.de hungaricum.de
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R. Murray Schafer
» Ist die Klanglandschaft der Welt eine unbestimmte Komposition, über die wir keine Kontrolle haben, oder sind wir deren Komponisten und Performer, die dafür verantwortlich sind, ihr Form und Schönheit zu verleihen? «
2020
10 –11–12 bis 08.12. Dialektik der Bilder Ausstellung
12.-15.11. How to disappear completely Theater
15.10. 19:00 Auf dem Teppich #3 Performance
18.11. 19:00 HIER CHB Filmklub
21., 22., 29.10. und 08.12. jeweils 19:00 CHB Filmklub 21.10.: Photography 22.10.: Dream Copies 29.10.: Junk Movie 08.12.: Der Zeuge
19.11. 19:00 Irgendwo in Europa Film
03.11. 19:30 Der Silbervogel und der Radfahrer Musik
14.-16.12. INPUT IMPACT Musikfestival
01.-11.12. Sounds of Home Klanginstallation
2020 AUSSTELLUNG
bis 08.12. CHB Mo-Fr 13:00-18:00 Eintritt frei Finissage: 08.12., 19:00
Okt – Nov – Dez Dialektik der Bilder Das Medium Fotografie in der ungarischen Kunst 1970-2000 Die Ausstellung schließt am 8.12. mit der unzensierten Version des Kultfilms Der Zeuge (A tanú, 1969, 105 min., R.: Péter Bacsó) – einer Filmsatire über die Mechanismen der sozialistischen Diktatur und ihren gutwilligen Mit läufer, den Genossen Pelikán. Mit freundlicher Unterstützung von Analyx GmbH hungaricum.de emop-berlin.eu
Performance
15.10. 19:00 CHB Eintritt frei
CHB Filmklub
hungaricum.de
Film
19.11. 19:00
Irgendwo in Europa
Photography
Dream Copies
CHB Eintritt frei
hungaricum.de
CHB Filmklub
Junk Movie Budapest, 1989: In einer heruntergekommenen Gegend wird getrunken, gestritten und versöhnt. Im Burlesk-Kultfilm Roncsfilm von György Szomjas (1992, 89 min, OmeU) ist keine Aufbruchsstimmung zu spüren. Vorschau der Sektion Frust und Freiheit des FilmFestival Cottbus (3.-8. November) filmfestivalcottbus.de
Musik
03.11. 19:30 BMC (live) CHB (stream) Eintritt frei
HIER
Im Schaufenster: Die Corona-kompatible Performance von Imola Nagy (Tanz) und Gábor Hartyáni (Cello) findet im geschlossenen Raum hinter Glas statt. Das CHB wird zum sicheren Ort einer improvisationsbasierten Auf führung über die Perspektiven unseres Daseins.
Im seinem Experimentalfilm Dream Copies (Álommásolatok, 1977, 93 min, OmeU) versucht Miklós Erdély Träume zu rekonstruieren. Anschließend Diskussion mit Kunsthistorikerin Nóra Lukács und Erdélys Künstlerkollegen Zoltán Lábas.
Eintritt frei
CHB Filmklub
18.11. 19:00 Eintritt frei
hungaricum.de
CHB
fastforw.art
CHB
Eintritt frei
29.10. 19:00
Karten online
VÁLTOZAT|LAN – CHANGE|LESS
CHB
22.10. 19:00
ein Parcours durch Dresden
Das Europäische Festival für junge Regie FAST FORWARD zeigt, wie ein Festival in Zeiten der Pandemie aussehen kann. Das ungarische Kollektiv MeetLab ist mit ihrem eigens für Dresden entwickelten Stück live dabei. Konzept und Inszenierung: Ambrus Iványos, Bálint Tóth
mehrere Termine
Auf dem Teppich #3
Der fiktionale Dokumentarfilm Photography (Fotográfia, 1972, 80 min, R.: Pál Zolnay, OmeU) begleitet einen Fotografen und einen Retuscheur auf ihrer Geschäftsreise im ländlichen Ungarn. Eine brillante filmische Abhandlung über Fotografie, Wahrheit und Fälschung.
CHB Filmklub
How to disappear completely
Im ersten Spielfilm des Kurzfilm-Regisseurs Bálint Kenyeres (Tegnap, 2018, 119 min, OmeU) taucht ein 50-jähriger Bauunternehmer in eine labyrinthische Welt ab, in der sich Gegenwart und Vergangenheit vermischen.
hungaricum.de
21.10. 19:00
Theater
12.-15.11.
Der Silbervogel und der Radfahrer Das Arboretum des Kőrösi Csoma Am 23. November 1819 machte sich der ungarische Orientalist Alexander Csoma de Kőrös auf den Weg nach Tibet, um die Herkunft der Ungarn zu erforschen. Seine Faszination für den Orient inspirierte 200 Jahre später das ARBORETUM CSOMA – ein multimediales Kunstwerk in Konzertform, das aus dem Budapest Music Centre nach Berlin gestreamt wird. Assoziationen einer mystischen Tibetreise mit László Kéringer (Gesang), László Gőz (Bass trompete, Seemuscheln) und Tibor Szemző (Sprecher) vor Live-Publikum an beiden Orten. csomafilm.szemzo.hu
Filmmuseum Potsdam
Mit dem ersten großen Erfolg des ungarischen Kinos (Valahol Európában, 1947, 102 min., R.: Géza Radványi) beginnt die Potsdamer Filmreihe „Zeitschnitt – Europa zwischen Krieg und Frieden”. Einführung und Nach gespräch: Dániel Rákosi und Claus Löser
Karten online
filmmuseum-potsdam.de
INSTALLATION
Sounds of Home
30.11. 19:00 CHB Eintritt frei bis zum 11.12.
Eine Soundscape-Komposition Mit dem nahenden Winter werden die Räume des CHB von Klanglandschaften des Frühjahrs erfüllt. Sounds of Home entstand aus Tonmaterial, das während des Lockdowns weltweit aufgenommen wurde. Diese in einem eigenen Musikstück festgehaltenen globalen Soundscapes erklingen Tag für Tag im CHB. Zu hören sind außerdem Arbeiten von Berliner KlangkünstlerInnen aus der Zeit ihrer Isolation. Mitwirkende: Kayla Elrod, Ben Glas, Lottie Sebes und Windmen hungaricum.de
Musikfestival
14.-16.12. CHB (live and stream) Eintritt frei
INPUT IMPACT Sechzehn internationale MusikerInnen zeigen in einer durational Improvisation, wie Echtzeitmusik in Zeiten der Pandemie aussieht. Ein Dialog zwischen VertreterInnen der freien Improvisation aus Ungarn und Berlin, mit mehrmaligem Ein- und Auschecken, performativen Inputs, auf der Bühne und viral. Mit Input Extra bekommt Österreich einen eigenen Akzent, und die Berliner Heldinnen der Echtzeit-Komposition sind auch mit dabei. Partner: Österreichisches Kulturforum, Heroines of Sound | Förderer: Musikfonds Berlin, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hungaricum.de
Weitere Empfehlungen: Die Grafikerin Anna Farkas, Gestalterin des ungarischen Stands auf der Buchmesse Leipzig 2019, erhielt den Grand Prix bei Red Dot Award: Brands & Communication Design 2020. Der Festakt findet am 23. Oktober auf red-dot.de statt. Wir gratulieren! Die 30. euro-scene Leipzig – Festival zeitgenössischen europäischen Theaters und Tanzes präsentiert vom 3. bis 8. November Tanz aus Budapest: Mach dir keine Sorgen der Góbi Dance Company und Imago von Ferenc Fehér. euro-scene.de Die Autorin Anita Harag ist in diesem Herbst Stipendiatin des Literarischen Collegium Berlin. Eine Lesung aus ihrem neuen Novellenband Évszakhoz képest hűvösebb, der auch in unserer Bibliothek erhältlich ist, findet am 16. November statt. lcb.de
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